AUSTRALIEN
DAS GESETZ
DER ERDE

IRAN DIE WANDERUNG DER BACHTIAREN
PORTFOLIO
MANGROVE PHOTOGRAPHY AWARDS
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AUSTRALIEN
DAS GESETZ
DER ERDE

IRAN DIE WANDERUNG DER BACHTIAREN
PORTFOLIO
MANGROVE PHOTOGRAPHY AWARDS
LADAKH DIE BAUMEISTER DES EISES
MEXIKO BISON UND WOLF KEHREN ZURÜCK
Gehe keine Kompromisse zwischen Qualität, Leistung und Benutzerfreundlichkeit ein. Mit der EOS R6 Mark III bekommst du alles.
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Liebe Leserinnen und Leser
In dieser ersten Ausgabe des Jahres haben wir uns bewusst dafür entschieden, hoffnungsvolle und sinnstiftende Reportagen abzudrucken. Das aktuelle Weltgeschehen erfüllt uns alle mit Sorge, doch es gibt Lichtblicke – und zwar überall. Die Aborigines im australischen Arnhemland demonstrieren eindrucksvoll, dass sie noch immer tief mit ihrem Land verwoben sind. Seit Jahrtausenden halten sie diese besondere Verbindung durch Tänze, Gesänge und Überlieferungen lebendig und treten so in ein fortwährendes Zwiegespräch mit der Erde und dem Meer. Im Iran haben wir die Bachtiaren ein Stück ihres Weges begleitet. Noch immer strukturiert der Kooch, eine beschwerliche Wanderung auf jahrhundertealten Pfaden, das Leben einiger Nomadenfamilien. Im indischen Himalaya, in Ladakh, traf einer unserer Fotografen auf Gemeinschaften, die künstliche Gletscher erschaffen, um der Wasserknappheit in ihrer Region zu begegnen. Ruanda hat die Wirren eines zerstörerischen Bürgerkriegs hinter sich gelassen und zeigt nun ein neues Gesicht. Unser Reporter erlebte auf seiner Reise ein friedliches Land, das im Zuge seines Wiederaufbaus insbesondere auf Ökotourismus und die einheimische Artenvielfalt setzt. Auch die Rückkehr des Amerikanischen Bisons und des Mexikanischen Wolfs im Norden Mexikos führt uns vor Augen, dass das Verschwinden von Arten, an das wir mittlerweile gewöhnt sind, kein unabwendbares Schicksal sein muss. Die Ökosysteme der Chihuahua-Wüste liefern den Beweis. Sie regenerieren sich, weil gemeinschaftliches Engagement, kollektives Gedächtnis und Wissenschaft zusammenwirken. Mögen diese Geschichten aus aller Welt Sie inspirieren, voller Zuversicht ins Jahr 2026 zu starten. Viel Freude beim Lesen!
Alexander Zelenka Chefredaktor



IM ZWIEGESPRÄCH MIT DER ERDE
Seit 65’000 Jahren pflegen die Aborigines im Norden Australiens eine spirituelle und künstlerische Verbindung zu ihrem Land. Getreu dem Gesetz ihrer Vorfahren, dem Rom, feiern sie die Erde als lebendige Verbündete. Angesichts sozialer und ökologischer Krisen wird ihre Kultur zu einem Manifest des Einklangs und des Widerstands.
Von Sophie Ansel / Zeppelin
DER KOOCH UND DIE LETZTEN
NOMADEN IRANS
Im Zagros-Gebirge vollziehen nur noch wenige Bachtiare den Kooch, eine saisonale Transhumanz über schneebedeckte Pässe und durch karge Täler. Ihre Wanderung steht für eine traditionelle Lebensweise, die durch den sozialen Wandel nahezu vollständig verdrängt wurde.
Von Claudio Sieber
MANGROVE PHOTOGRAPHY AWARDS
Der internationale Fotowettbewerb würdigt die Schönheit und die Fragilität der Mangrovenwälder, die für die Artenvielfalt und den Schutz der Küstengebiete unerlässlich sind. Von Mexiko bis Bangladesch mahnen Fotografen und Wissenschaftler vor dem raschen Verschwinden dieser lebenswichtigen Ökosysteme und beleuchten hoffnungsvolle Initiativen.
TITELBILD:
Männlicher Gorilla im Vulkan-Nationalpark, Ruanda. © Laurent Nilles
DIE BAUMEISTER DES EISES
Angesichts der zunehmenden Trockenheit verhelfen Dorfbewohner ihrem Land dank den vom Ingenieur Sonam Wangchuk entwickelten Eis-Stupas zu neuem Leben. Die künstlichen Gletscher speichern im Winter Wasser, das im Frühjahr zur Bewässerung der Felder genutzt wird.
Von Julien Fumard
IM LAND DER TAUSEND HÜGEL
Ruanda hat die Wirren des Krieges hinter sich gelassen und zeigt sich überraschend dynamisch. Kigali gilt als eine der sichersten Hauptstädte des afrikanischen Kontinents und neugebaute Strassen verbinden Hügel, Seen und Nationalparks. Im Norden des Landes, im Gebiet der Virunga-Vulkane, leben die letzten Berggorillas.
Von Laurent Nilles
HEIMISCHE ARTEN EROBERN IHR HABITAT ZURÜCK
Im Norden Mexikos haben Bisons und Wölfe im JanosBiosphärenreservat wieder ein Zuhause gefunden. Auf Initiative engagierter Frauen und aufgeklärter Viehzüchter bemühen sich lokale Gemeinschaften, den Schutz der Tierwelt mit der Bewahrung der Traditionen der Ureinwohner in Einklang zu bringen.
Von Gwendolina Duval und Mahé Elipe


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Unter dem dunklen Gewölbe des Zinsalgletschers hält der französische Musiker Thylacine sein Mikrofon in Richtung des aus der Gletscherzunge fliessenden Wassers. Das im bläulichen Halbdunkel der Höhle aufgenommene Bild zeigt, wie der Künstler dem dumpfen Rauschen lauscht, über das sich das behäbige Knacken des Eises legt. Diese Szene stammt aus den Dreharbeiten zu Swiss Sounds. Ziel des Projekts, das in Kooperation mit Schweiz Tourismus realisiert wurde, war es, ein Musikstück ausschliesslich aus Klängen zu komponieren, die im ganzen Land gesammelt wurden. Für dieses Werk, das er im vergangenen Dezember der Öffentlichkeit vorstellte, bereiste Thylacine die gesamte Schweiz auf der Suche nach charakteristischen akustischen Eindrücken: Regen, der auf die Oberfläche eines Bergsees prasselt, das Glockengeläut auf einer Alpweide, das Surren der Seilbahnkabel oder das Schlagen der Wellen gegen einen Bootsrumpf. Das Team nutzte die landestypischen Verkehrsmittel, die ihrerseits als Inspirationsquelle dienten und in den Soundtrack einflossen. Thylacine hat Erfahrung mit vergleichbaren Projekten, die ihn bereits mit der Transsibirischen Eisenbahn und bis nach Namibia reisen liessen. Nun setzt er seine achtsame Erkundung der Welt fort. Im Laufe seiner Klangsuche in den verschiedenen Regionen enthüllt er eine überraschende, facettenreiche Schweiz, die sich nicht nur durch ihre Landschaften, sondern auch durch ihre Klangfarben auszeichnet.

Damit wir für unsere Kinder eine Antwort haben, setzen wir uns für die Reduktion von Plastikmüll ein.
Taten statt Worte Nr. 393: Wir bieten Unverpackt- und Mehrweglösungen.

NACH POULOMI BASU
Im Fotomuseum Winterthur lotet die indische Künstlerin Poulomi Basu (*1983) mit dokumentarischen Fotografien und surrealen Inszenierungen die Grenzen zwischen Realität und Fantasie aus. In ihren oft raumfüllenden MultimediaInstallationen setzt sie sich mit Themen wie Widerstand, sozialer Gerechtigkeit und weiblicher Emanzipation auseinander. Die Ausstellung vereint mehrere ihrer bedeutenden Werkgruppen, darunter die Serie Sisters of the Moon, in der sich die Künstlerin selbst inszeniert, um die Auswirkungen der Ressourcenknappheit auf Frauen zu verdeutlichen. Zwei VirtualReality-Installationen ergänzen ihre eindringliche und aktivistische Erlebniswelt. Sie rücken den Zusammenhang zwischen Ökologie und Frauenrechten in den Fokus. Ausstellung zu sehen bis zum 15. Februar 2026 fotomuseum.ch


Die Fotografin und Schriftstellerin Ella Maillart (1903–1997) war eine grosse Reisende und besuchte mehrmals den asiatischen Kontinent. 2025 wurde ihr Gesamtwerk von der UNESCO anerkannt. Photo Elysée verwahrt Maillarts fotografisches Archiv mit mehreren tausend Bildern und widmet dieser bemerkenswerten Frau nun eine Hommage. In den 1930er-Jahren unternahm Maillart vier grosse Reisen: Die Ausstellung thematisiert den Dialog zwischen Bildern und Texten sowie die Rolle dieses fotografischen Erbes für die Bildung und Bewahrung eines Weltgedächtnisses. Ausstellung zu sehen vom 3. März bis zum 1. November 2026 www.elysee.ch

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ UND FOTOGRAFIE
Sind künstliche Intelligenz und Fotografie komplementäre Felder der Kreativität oder stehen sie in völligem Widerspruch zueinander? In dieser Ausstellung untersucht der in Lausanne lebende und arbeitende Fotograf und Künstler Mathieu Bernard-Reymond ihre Beziehung anhand eines neuartigen Kameramodells, das er selbst entwickelt hat. Durch die Integration einer KI, die Aufnahmen anhand der zum Zeitpunkt ihrer Entstehung gesammelten Daten und Worte verändern kann, ermöglicht er dem Künstler, die Bilder nicht nur zu fotografieren, sondern sie auch zu «flüstern». Es entsteht eine neue Verbindung zwischen Kamera und Fotograf, die den intimen Akt des Fotografierens neu gestaltet und die Entmenschlichung durch KI hinterfragt. Ausstellung zu sehen vom 17. März bis 16. August 2026 www.cameramuseum.ch

PORTFOLIO

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Nach über zwanzigjähriger Bauzeit ist das Grand Egyptian Museum (GEM) am Fusse der Pyramiden von Gizeh endlich für Publikum geöffnet. Es ist das weltweit grösste archäologische Museum, das einer einzigen Zivilisation gewidmet ist. Die über 100'000 Exponate zeichnen fünf Jahrtausende ägyptischer Geschichte nach. Zu den Exponaten gehört der Grabschatz von Tutanchamun, der erstmals vollständig präsentiert wird. Die monumentale Architektur des von Tageslicht durchfluteten Gebäudes schafft einen faszinierenden Dialog zwischen Vergangenheit und Moderne. Das GEM ist nur wenige Kilometer von Kairo entfernt und versteht sich als internationales Kulturzentrum, das Forschung, Bildung und Kulturtourismus unter einem Dach vereint. www.gem.eg



Mit zwei Grossprojekten möchte Brasilien seine Position auf dem internationalen Ökotourismusmarkt stärken. So hat das brasilianische Fremdenverkehrsamt Embratur zunächst eine mehrsprachige digitale Plattform ins Leben gerufen, um die Nationalparks des Landes international bekannt zu machen. Ausserdem präsentierte es den Trilha Amazônia Atlântica, den längsten markierten Wanderweg Lateinamerikas. Die 468 Kilometer lange Route durchquert das Amazonasgebiet und führt durch Regenwälder, Mangroven und Dörfer. Sie rückt die lokalen Gemeinschaften in den Vordergrund, die ihr Wissen, ihre Traditionen und ihre Praktiken – vom handwerklichen Fischfang bis zur Feldarbeit – mit den Besuchern teilen. Der Trilha verbindet 17 Gemeinden des Bundesstaates Pará sowie 13 Schutzgebiete, darunter auch Quilombola-Gebiete.
Im vergangenen Dezember nahm China Eastern Airlines die längste kommerzielle Flugverbindung der Welt in Betrieb. Die 20’700 Kilometer lange Marathonstrecke verbindet die Städte Shanghai und Buenos Aires und wird in knapp 29 Stunden (Rückflug) zurückgelegt. Die eingesetzte Boeing 777-300ER mit 316 Sitzplätzen legt lediglich im neuseeländischen Auckland einen kurzen technischen Stopp ein. Mit diesem Direktflug verfolgt die chinesische Fluggesellschaft eine neue Strategie, mit der sie eine «Luftseidenstrasse» zwischen Asien, Ozeanien und Südamerika erschliessen will. Die technische Leistung ist zwar beeindruckend, wirft aber auch Umweltfragen auf, da Ultralangstreckenflüge sehr hohe CO₂-Emissionen verursachen.
Auf der griechischen Insel Syros bietet das Tierheim God’s Little People Katzenliebhabern ein unvergessliches Erlebnis. Das vor zwanzig Jahren gegründete Tierheim empfängt regelmässig Freiwillige, die sich um etwa fünfzig gerettete Katzen kümmern. Zu den Aufgaben gehören das Füttern, die grundlegende tierärztliche Versorgung, die Pflege der Räumlichkeiten und vor allem jede Menge Zuwendung und Streicheleinheiten. Als Gegenleistung für ihre Mitarbeit erhalten die Freiwilligen eine kostenlose Unterkunft mit Blick auf die Ägäis.


Vietnam hat die Aufnahme des Wasserpuppentheaters in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit beantragt. Die Regierung gab grünes Licht für die Erstellung eines wissenschaftlichen Dossiers, das von Hanoi in Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium und mehreren Provinzen, in denen diese Kunstform noch praktiziert wird, koordiniert wird. Die vor fast tausend Jahren in den Reisfeldern des Deltas des Roten Flusses entstandene Kunstform kombiniert Holzpuppen mit traditioneller Musik und Szenen aus dem ländlichen Leben. Seit 2012 ist sie als nationales immaterielles Kulturerbe anerkannt und gilt als eine der bedeutendsten Kunstformen des Landes.

ZUGANG ZU MACHU
PICCHU IM JAHR 2026 EINGESCHRÄNKT
Um die weiterhin hohen Besucherzahlen zu bewältigen, behalten die peruanischen Behörden ihre strengen Besuchervorschriften für eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Südamerikas bei. So gelten nach wie vor saisonabhängige Kontingente von bis zu 5600 Besuchern pro Tag (zwischen Mai und September) sowie von rund 4500 Besuchern für den Rest des Jahres. Das 2024 eingeführte Rundstreckensystem bleibt ebenfalls bestehen und unterliegt festen Eintrittszeiten sowie einer begrenzten Aufenthaltsdauer. Die Tickets müssen ausserdem im Voraus reserviert werden. Ziel dieser Massnahmen ist es, die Besucherströme besser zu verteilen, die Ruinen der Inka zu schützen und die Stätte langfristig zu erhalten.




An der heiligen Stätte von Gulkula spielen Yolngu-Kinder zwischen den Porträts ihrer Vorfahren: Clan-Häuptlinge und bedeutende Künstler wie Dula Ngurruwutthun und Wonggu Mununggurr. Ihr Erbe lebt weiter und inspiriert die nachfolgenden Generationen.


Im nordöstlichen Australien liegt Arnhemland. Dieses Gebiet ist nahezu vollständig den Ureinwohnern vorbehalten und so kommt hier das Gesetz der Ahnen noch jeden Tag durch Tanz, Gesang und Flechterei zum Ausdruck. Vor dem Hintergrund von Zeremonien, Baumrindenkunst und kämpferischer Musik bildet ein uralter Atem die Verbindung zwischen dem Land, dem Meer und den Gesten jener, die seit 65‘000 Jahren über das Country, über ihr lebendiges Gebiet, wachen.
Arnhemland
GAUSTRALIEN
Canberra
oldenes Licht umspielt den Steilhang der heiligen Stätte Gulkula. Die YolnguTänzer wirbeln herum. Ihre Körper sind gelb bemalt, denn Gelb ist die Farbe des Feuers Gurtha. Ihre Füsse wirbeln den mit roter Erde vermischten Sand rund um die Larrakitj auf. Diese aufrecht stehenden hohlen Baumstämme sind heilige Herzstücke des Gesetzes von Arnhemland, dem Rom. Mit Stöcken wird der Rhythmus geschlagen und der Klang der Didgeridoos erzählt uralte Geschichten. Auf Einladung des Gumatj-Clans kommen die Stämme des Arnhemlands zum Garma-Festival zusammen. Hier lassen sie ihre Songlines erklingen, Liedzeilen, die das Land kartografieren. Auf gespannten Bahnen wachen die Porträts der Alten über die neuen Generationen, die hergekommen sind, um ihrem sehr lebendigen Gesetz Ehre zu erweisen. Kinder ahmen die Choreografien ihrer
Eltern und damit die Gesten von Ganbulapula nach. Dieser Ahn gilt als Honigsammler und soll diese Stätte über der Arafurasee geschaffen haben.
NUR MIT ERLAUBNIS DER ÄLTESTEN
Einige Stunden zuvor hatte das Linienflugzeug aus Darwin eine Küste mit ockerfarbenem Sand und Mangroven überflogen und landete schliesslich in der Bergarbeiterstadt Nhulunbuy. An Bord flog die Ungeduld jener mit, die zum Studium oder für medizinische Behandlungen aus der Heimat weggehen mussten. Die Strasse führt zunächst nach Yirrkala, der Wiege der Yolngu-Kultur, und verwandelt sich dann in eine rote staubige Piste. Sie verläuft durch Eukalyptuswälder und mündet schliesslich in diese Lichtung am Ende der Welt, die nur mit Erlaubnis der Ältesten betreten werden darf.


Text und Fotos: Claudio Sieber
In den Hochlagen des Zagros-Gebirges wandern die Bachtiaren noch immer mit ihren Herden zu Fuss entlang der jahrhundertealten Pfade. In einem Land, das von strengen Sanktionen, Wasserknappheit und rascher Urbanisierung geprägt ist, gleicht diese saisonale Transhumanz einem Überlebenskampf.



Das Brotbacken über dem Holzfeuer ist ein tägliches Ritual. Die ganze Familie trinkt frische Ziegenmilch, die bekanntermassen leichter verdaulich ist als Schafmilch. Da die neugeborenen Zicklein noch nicht kräftig genug sind, um zu laufen, werden sie auf einem Esel oder Maultier transportiert. Von Zeit zu Zeit kommt das Muttertier vorbei, um seine Jungen zu beschnuppern.

Die Morgendämmerung ist erfüllt vom Geruch von verbranntem Holz, saurer Ziegenmilch und Bergluft – eine Mischung, die jedem Teheraner Heimweh bereiten dürfte. Ramezan öffnet unvermittelt die Augen und erteilt sogleich schroffe Befehle. Jede Etappe des 150 Kilometer langen Marschs birgt ihre ganz eigenen Schwierigkeiten, und er will keine Zeit verlieren. Mehran und Ashkan, seine Söhne, legen ihre Filzdecken beiseite und stehen auf. Sie nehmen ein paar Stücke
Fladenbrot zu sich und treiben dann die Herde ein, die sich in der Nacht verstreut hat.
Wortlos und noch halb im Schlaf versunken, begibt sich ihre Mutter Setareh zur Feuerstelle und hantiert mit den Töpfen. Nur den beiden Jüngsten, Azita und Arghavan, werden noch ein paar Minuten Ruhe gewährt, bevor auch sie vom morgendlichen Aufbruch erfasst werden. Nach dem Tee lädt die Familie ihre wenigen Habseligkeiten und die neugeborenen Zicklein auf die Lasttiere und macht sich auf den Weg.


MANGROVE PHOTOGRAPHY AWARDS


MANGROVE PHOTOGRAPHY
Die Mangrove Photography Awards würdigen jährlich die visuelle und ökologische Vielfalt der Mangroven. Die Küstenwälder zählen zu den wichtigsten, zugleich aber auch zu den am stärksten bedrohten Ökosystemen der Erde. Für die elfte Ausgabe wurden der Jury mehr als 3000 Bilder aus 78 Ländern vorgelegt – ein Beweis für die grosse Resonanz, die dieser Wettbewerb bei Fotografen, Forschern und Aktivisten hervorruft. Für dieses Portfolio haben wir Fotos aus den Hauptkategorien «Fauna», «Landschaften» und «Lebensszenen» ausgewählt. Diese wurden in diesem Jahr







1 Kaushik Ghosh, Indien
«Flower of Mangrove» – Unter einer Dattelpalme im indischen Mangrovenwald taucht ein Tigerweibchen auf – die perfekte Harmonie zwischen Raubtier und Wald. Highly Commended, Wildlife – Mammals
2 Callie Chee, China
«Hieroglyph» – In der Ferne durchquert ein Fischer junge Mangroven, deren Formen wie eine botanische Partitur anmuten. Highly Commended, Conservation and Restoration
3 Mark Ian Cook, USA
«Pyramid of Scaup» – Kurzzeitig bildet ein riesiger Schwarm Tauchenten eine Pyramidenformation über den Küstenseen der Everglades. Highly Commended, Wildlife – Birds
4 Kiliii Yuyan, Palau
«Blacktip Reef Shark in the Mangroves» – In den seichten Gewässern seiner natürlichen Kinderstube patrouilliert ein junger Schwarzspitzen-Riffhai. Highly Commended, Underwater
5 Ibrahim Alshwamin, Saudi-Arabien
«Mangrove Trees: A Safe Haven and Natural Rest Stop for Migratory Birds on Their Seasonal Journey» – In Saudi-Arabien bieten Mangroven wandernden Flamingos Nahrung und Schutz. Highly Commended, Mangrove Trees


6 Stuart Chape, Australien
«Prawn Aquaculture» – Luftaufnahme einer durch Aquakultur veränderten Mangrovenlandschaft in Australien. Sie verdeutlicht den Einfluss des Menschen auf die Küstenökosysteme. Highly Commended, Threats
7 Gwi Bin Lim, Indonesien
«The Sacred Mangroves Sentinel» – Im Morgengrauen bieten die atmenden Wurzeln der Mangroven am Walakiri Beach einen mystischen Anblick. Highly Commended, On the Ground
8 Ramprasad Dutta, Indien
«The Watcher and the Wanderer» – In den Sundarbans teilt sich ein regungsloses Krokodil den Lebensraum mit einem winzigen Schlammspringer. Highly Commended, Wildlife, Other Species
9 Danilo O. Victoriano Jr., Philippinen
«Crab Gatherer» – Auf den Philippinen freuen sich Vater und Sohn über die Früchte eines renaturierten Mangrovenwaldes. Runner-up, Livelihoods
10 Ahmed Badwan, VAE
«Mangroves and Modernity» – Mangroven und Moderne – ein fragiler Dialog zwischen Urbanisierung und Natur. Highly Commended, Mangroves and Modernity
durch neue Unterkategorien und regionale Auszeichnungen in den Golfstaaten erweitert. Der Gewinner des Jahres 2025, Mark Ian Cook, überzeugte mit Birds’ Eye View of the Hunt, einer spektakulären Luftaufnahme, die das Schicksal der Vögel der Everglades und ihres Lebensraums verdeutlicht. Bilder wie diese erinnern uns daran, wie wichtig der Schutz dieser oft übersehenen Gebiete ist, die für die Küstenregionen und die von ihnen abhängigen Gemeinschaften unverzichtbar sind. Alle Preisträger finden Sie auf: www.photography.mangroveactionproject.org






11 Max Terwindt, Indonesien
«The Lone Tree» – Aus dem Herzen der Mangroven von Sumba ragt ein einsamer Baum hervor, umgeben von einem Gewirr aus Pflanzen. Highly Commended, On the Ground
12 Stuart Chape, Australien
«Dendritic» – Aus der Luft betrachtet, zeichnet ein Netz aus tanninhaltigen Wasserläufen organische Muster in den australischen Mangrovenwald. Runner-up, From the Air
13 Mark Ian Cook, USA
«Avian Impressionism» – In das bernsteinfarbene Wasser der Florida Bay zeichnen Blauflügelenten flüchtige Formen. Winner, Wildlife, Birds
14 Max Terwindt, Thailand
«The Floating Village» – Ein schwimmendes thailändisches Dorf fügt sich in die Mangrovenlandschaft ein. Highly Commended, From the Air
15 Javier Aznar González De Rueda, Ecuador
«Claws of Power» – In der Abenddämmerung vollführt eine Winkerkrabbe ihre Balz im Schlamm der Mangroven Ecuadors. Runner-up, Wildlife – Other Species
Text und Fotos: Julien Fumard

Angesichts zunehmender Trockenheit im Himalaya haben Gemeinden in Ladakh damit begonnen, künstliche Gletscher anzulegen. In diesen Hochgebirgswüsten wird ein stiller Kampf um die Wassersicherung ausgetragen.




Jeden Tag legt mindestens einer der fünf Erbauer einen 30-minütigen Fussmarsch zurück, um zu überprüfen, ob alles in Ordnung ist. Manchmal bieten auch einige Dorfbewohner ihre Hilfe an.
Ang Temisgam, 3500 Meter über dem Meeresspiegel, nur eine Handvoll Einwohner.
Ein Dorf wie jedes andere in Ladakh, einer Region im Himalaya im Norden Indiens an der Grenze zu China und Pakistan. Der Boden ist trocken, der Himmel kobaltblau. An der Wand eines Hauses hängt ein Schild mit der Aufschrift «Homestay» und einem Pfeil. Eine kleine Frau mit geflochtenen schwarzen Zöpfen und einem von Wind, Sonne und Lachen gezeichneten Gesicht empfängt uns. Sie ist in ihre Sulma gehüllt, das traditionelle Gewand aus dunkler Wolle. Tasse für Tasse schenkt sie uns salzigen Buttertee ein, der ein unverzichtbarer Bestandteil der tibetischen Kultur ist. Sie spricht kein Wort Englisch, was sie jedoch nicht daran hindert, mit uns zu kommunizieren. «Hmmm ... hmmm ...», murmelt sie und nickt, als würde sie mich verstehen, bevor sie in Gelächter ausbricht. Neben dem Ofen in der chantsa, dem «Winterzimmer», in dem sich das
Familienleben hauptsächlich abspielt, ist dieses Getränk in der kalten Jahreszeit die wichtigste Wärmequelle.
Tief im Tal, einen halbstündigen Fussmarsch vom Dorf entfernt, ragt ein etwa zwanzig Meter hoher, künstlicher Gletscher in den Himmel. In Ladakh schreitet der Klimawandel voran. Der Wassermangel macht sich in vielen Dörfern bemerkbar. Je weiter die Dürre voranschreitet, desto höher ist die Abwanderung. Angesichts dieser Problematik hat der aus Ladakh stammende Ingenieur und Aktivist Sonam Wangchuk eine Lösung entwickelt: so genannte Eis-Stupas. Sie erinnern in ihrer Form an die im buddhistischen Himalaya allgegenwärtigen Bauwerke, die heilige Reliquien beherbergen und von Pilgern Mantras rezitierend umkreist werden. Die Funktionsweise der Eis-Stupas ist einfach. Im Winter, wenn die Temperaturen auf bis zu −30 °C fallen, wird das in den
Höhenlagen entnommene Wasser nach unten geleitet und gefriert bei Luftkontakt Schicht für Schicht. Innerhalb weniger Wochen entsteht so eine Eismasse, die den ganzen Winter über wächst. Wenn sie dann im Frühjahr zu tauen beginnt, liefert sie das notwendige Wasser für die entscheidenden Monate April und Mai, bevor die Gletscherschmelze einsetzt.
Jeden Tag steigt einer der fünf Baumeister das Tal hinauf, um sicherzustellen, dass alles funktioniert. Heute sind drei von ihnen anwesend. Im Hauptzelt, um einen Ofen herum versammelt, erzählt mir Jigmet, ein grosser Mann mit rundem Gesicht, von der Entstehung des Projekts. «Am Anfang sah die Stupa so aus.» Er zeigt mir ein Foto auf seinem Handy, auf dem ein paar Holzstücke mit Schnüren um ein mittiges Metallrohr zusammengebunden sind. Nacht für Nacht wurde aus den


Am Rande des Vulkan-Nationalparks leben die lokalen Gemeinschaften von Landwirtschaft und Viehzucht.

RUANDA
Kigali
Kivusee

Ein Gorillaweibchen und ihr Junges posieren vor der beeindruckenden Kulisse des Parks. Die Dörfer am Ruhondo-See haben sich ihren ländlichen Charme bewahrt. Von der Hängebrücke im Nyungwe-Nationalpark aus kann man sich über den Baumkronen bewegen. Der Blick auf den Regenwald ist einzigartig.

Ruanda hat die Wirren des Krieges hinter sich gelassen und zeigt sich überraschend dynamisch. Kigali gilt als eine der sichersten Hauptstädte des afrikanischen Kontinents und neugebaute Strassen verbinden Hügel, Seen und Nationalparks. Im Norden des Landes, im Gebiet der Virunga-Vulkane, leben die letzten Berggorillas. Sie sind das Symbol eines versöhnten und zukunftsgerichteten Landes.
Langsam dringen die Strahlen der Morgensonne durch die Nebelschleier und geben den Blick auf die Vulkangipfel frei. Sie überragen die dunkelgrünen Hügel wie goldene Wächter und sind Namensgeber des Volcanoes National Park. Ich wärme meine Hände an einem Becher dampfenden Kaffees aus lokaler Röstung und lausche den Ausführungen des Rangers: In den umliegenden Wäldern lebt heute die Hälfte der weltweiten Berggorilla-Population, die etwa 500 Tiere umfasst.
Jeden Tag dürfen lediglich 96 Besucher zu Begegnungen mit einer der zwölf Gruppen aufbrechen, die an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt sind. Dieses exklusive Privileg kos-
tet 1500 US-Dollar. Um den Touristen dieses Abenteuer bieten zu können, war eine jahrelange Gewöhnung erforderlich. Denn freilebende Gorillas sind scheu, und ohne die geduldige Arbeit der Ranger wäre eine solche Begegnung unmöglich. Sie ist ein unvergleichliches Erlebnis.
AUGE IN AUGE MIT DEN HERREN DES DSCHUNGELS
Nach einer zweistündigen Fahrt und einem dreistündigen Aufstieg, der uns zunächst an den Kartoffeläckern und Herden der Dorfbewohner vorbei und dann mitten durch ein Gewirr von Bambus, feuchtem Gras und Dornfarn führt, hebt der Ranger endlich die Hand. Wir legen

Text: Gwendolina Duval Fotos: Mahé Elipe

Im Norden Mexikos, in der von Bergen umsäumten Chihuahua-Wüste, nehmen zwei symbolträchtige Arten wieder ihren angestammten Platz ein. Der Amerikanische Bison und der Mexikanische Wolf kehren in ein einzigartiges, aber fragiles Ökosystem zurück.

Das im Jahr 2009 gestartete Programm zur Wiederansiedlung des Amerikanischen Bisons ist eines der wenigen Beispiele für die erfolgreiche Rückführung einer seit über einem Jahrhundert ausgestorbenen Tierart. Die Population im Janos-Biosphärenreservat hat sich inzwischen erholt und dient heute als Stammpopulation für andere Schutzgebiete im Norden des Landes.


Der Blick schweift ungehindert über den Horizont und verliert sich im Norden in einem zarten Nebelschleier, der mit dem Himmel verschmilzt. Im Westen säumen die dunklen Bergkämme der Sierra Madre Occidental die Landschaft. Sie flankiert die Zentrale Mexikanische Hochebene und endet hier. Auf der anderen Seite ragen vereinzelte Berge aus der unermesslichen Ebene empor. Eine Kolonne Amerikanischer Bisons bewegt sich gemächlich vorwärts und hinterlässt ein geradliniges Muster im orangefarbenen Boden. Ihre Schritte sind lautlos. Die Tiere wirken friedlich, ihnen zu nahe zu kommen, wäre aber purer Leichtsinn. Das grösste Landsäugetier Nordamerikas wiegt doppelt so viel wie ein Rind. Zudem behütet die Herde derzeit zahlreiche Jungtiere, die sie bei Gefahr vehement verteidigt. «In diesem Jahr gab es zwischen neunzig und hundert Geburten», erklärt Germán Robles Félix, der Verwalter der Ranch El Uno. Das 18’500 Hektar grosse Privatgrundstück im Herzen des Janos-Biosphärenreservats ist vier Stunden von der Hauptstadt des Bundesstaates Chihuahua entfernt und widmet sich der wissenschaftlichen Erforschung und Erhaltung der letzten Graslandschaften im Norden Mexikos.

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Das internationale Magazin der Animan Publications SA Chemin du Bugnon 1 / CP 32 CH-1803 Chardonne animanpublications@gmail.com
Auf der Dritten Weltozeankonferenz der Vereinten Nationen (UNOC-3), die im Juni 2025 in Nizza stattfand, wurde fast die gesamte Ausschliessliche Wirtschaftszone Polynesiens – 4,8 Millionen Quadratkilometer – zum Schutzgebiet erklärt. Davon erhalten 900’000 km² einen strengen Schutzstatus, sodass Aktivitäten, die sich besonders verheerend auf Meereslebensräume auswirken, künftig verboten sein werden. Diese Massnahme hat globale Auswirkungen auf die französische Meerespolitik. Bis Ende 2026 sollen somit knapp 78 % der nationalen
Meeresfläche geschützt werden. Aktuell liegt der Anteil bei etwas mehr als 50 %. Sowohl im Mutterland als auch in den Überseegebieten wird der Anteil der streng geschützten Gebiete deutlich zunehmen. Die auf der UNOC-3 angestossene Dynamik trägt ferner dazu bei, Meeresschutzgebiete weltweit auszuweiten. Durch die in Nizza getroffenen Vereinbarungen steigt der Gesamtanteil der maritimen Schutzzonen von 8,3 % Ende 2024 auf über 12 %. Damit rückt die internationale Gemeinschaft ihrem für das Jahr 2030 festgelegten Ziel von 30 Prozent näher.
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