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Almleben 2012

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Almleben gewachsen und veredelt in Tirol. www.AMTirol.at


Inhalt

Außermelan Alm

Editorial

04 06 07 08 09 10 11

Peeralm

Wendelin Juen trifft Toni Innauer auf der Alm

Navis, Tuxer Alpen

Burgeralm

Möslalm

Rettenschöss im Kaiserwinkl, Wandberg

Hintermoaralm Erl, Kranzhorn

Hintenbach-Schöntal Alm Kirchberg, Kitzbüheler Alpen

Niederkaser Alm

Innsbruck, Karwendel

Maldon Alm

Imst, Lechtaler Alpen

Aifner Alm

Kaunerberg, Kaunergrat

Falkauns Alm

Hopfgarten im Brixental, Kitzbüheler Alpen

Kaunerberg, Kaunergrat

Holzalm

Dias Alm

Hopfgarten im Brixental, Kitzbüheler Alpen

Schönanger Alm Wildschönau, Kitzbüheler Alpen

Almleben

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Wattenberg, Zillertaler Alpen

Kappl im Paznaun, Verwallgruppe

Petersberg Alm

Hinterhornbach, Allgäuer Alpen

12 13 14 15 16 17 18 19


23

07

06

KUFSTEIN WÖRGL

11

REUTTE

19 15

10 KITZBÜHEL

14 SCHWAZ

09 INNSBRUCK

IMST

LANDECK

08

16

12 13

18

17 LIENZ

Ein Tag auf der Alm Arbeit von 4 Uhr bis 21 Uhr

Almrezepte & Almtage Tiroler Spezialitäten

20 22

IMPRESSUM: „Almleben 2012“, Juli, 2012 Herausgeber: Agrarmarketing Tirol, Brixner Straße 1/5, 6020 Innsbruck, www.AMTirol.at, Tel. 0512/575701 Druck: ALPINA DRUCK, Innsbruck • Medieninhaber und Verleger: target group publishing gmbh, Karl-Kapferer-Straße 5, 6020 Innsbruck, redaktion@zielgruppen­verlag.at • Redaktion: Julia Brugger Fotos: Gerhard Berger, Michael Rathmayr • Grafik: NERO WerbeGmbH

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Im Gespräch. DI Wendelin Juen traf Skisprung-Legende Toni Innauer auf der Alm.

Begegnung auf der Alm Er war einer der erfolgreichsten Adler der Österreichischen SkisprungNationalmannschaft. Trotz seines Höhenfluges Ende der 80er-Jahre ist Toni Innauer am Boden geblieben. Wendelin Juen traf Toni Innauer auf 1.500 Metern auf der Alm. Dort tauschten sie sich über die geheimnisvolle Kraft von Ruhe und Einfachheit aus, die beide auf der Alm finden.

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aren Sie als Kinder oft auf der Alm? Toni Innauer: Ich bin im Bregenzer Wald auf einer Niederalm auf 1.200 Metern aufgewachsen. Mein Großvater und mein Onkel waren Bauern. Oft durften wir erst nach dem Heuen ins Schwimmbad. Am Abend habe ich gerne geholfen, die Tiere von der Weide in den Stall zu treiben. Wendelin Juen: Wir haben im Sommer immer unsere Tiere auf der Alm besucht, die wir den Hirten auf der Gemeinschaftsalm anvertraut haben. Das war unser Urlaub und es war eine wunderbare Zeit. Wir sahen Murmeltiere, Gämsen und Adler. Unsere Mutter hat mit uns Kräuter gesammelt und uns deren Wirkung erklärt. Ich bin heute noch Almleben

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fasziniert von den kleinen Pflanzen, die so große Wirkung auf Mensch und Tier haben. Hat die Alm etwas mit Leistungssport gemein? Toni Innauer: Oh ja, sehr sogar. Ich erinnere mich, dass ich meine ersten Bestzeiten als 12-Jähriger beim Stallausmisten und Einstreuen aufgestellt habe. Ich bildete mit meinem besten Freund Jakob ein Team, er hat den großen Wecker aus dem Elternschlafzimmer geholt und auf Los haben wir wie wild gegabelt und geschaufelt (lacht). Damals schon lag mir Leistung voll im Blut. Wendelin Juen: Für mich ist die Alm stark mit Mountainbiken verbunden. Nicht in Form von Leistungssport, sehr wohl aber in Form von Leistung, die

ich erbringen muss, um auf die Alm zu gelangen. Wenn ich nach der Arbeit oder am Wochenende auf eine der Almen rund um Innsbruck radle, dann spüre ich meinen Körper wieder richtig. Das monotone Treten, die Natur und die gute Luft bieten mir den besten Ausgleich zum Arbeitsalltag. Welche Rolle spielte die Alm während Ihrer Skisprungkarriere, Herr Innauer? Toni Innauer: Ich war mit 15 Jahren in der Nationalmannschaft und bin mit Dingen konfrontiert worden, die ich damals überhaupt nicht einordnen konnte, weil ich einfach zu jung war. Gleichzeitig bin ich regelmäßig nach Hause auf die Alm gefahren. Dort fand ich Bekanntes und Einschätzbares vor, das mir eine unglaubliche Stütze war.


„Meine ersten Bestzeiten habe ich als 12-Jähriger beim Stallausmisten aufgestellt.“ Toni Innauer

Es war für mich wesentlich, dass ich die Komplexität verlassen und mich in die einfachen und bodenständigen Strukturen der Alm zurückziehen und wieder kalibrieren konnte. Wird man auf der Alm leistungsfähiger? Toni Innauer: Im Grunde sind die Alm und die Almarbeit wunderbare Lehrmeister, wenn man leistungs-

fähiger werden möchte. Alles, was ich an bedeutungsvoller Grundlage für mein Leben gelernt habe, hat mir mein Vater beim Holzarbeiten mitgegeben. Das war noch bevor ich in die Hauptschule ging. Bei der Holzarbeit gibt es ein Zeitmanagement, ein Risikomanagement, klare Kommunikation, eine klare Führungshierarchie. Was hat der Vater uns geschimpft, dass wir nicht so anreißen dürfen, weil wir ja noch den ganzen Tag gut arbeiten müssen. Da hab ich viel über Effizienz gelernt. Auch über Energiemanagement, denn ohne Jause ist es bald vorbei mit der Leistung. Wendelin Juen: Es ist wohl kein Zufall, dass die Lebenserwartung im Westen Österreichs höher und die Herz-Kreislauf-Erkrankungen geringer sind. Ich nenne das gerne den „Almfaktor“. Denn das Wandern in den Bergen ist auf jeden Fall für den Kreislauf, den Stoffwechsel und das Gemüt extrem gesund. Toni Innauer: In der Höhe muss das Herz mehr arbeiten, weil die Luft dünner ist und das Blut daher nicht so viel Sauerstoff aufnehmen kann. Das stärkt das Immunsystem, erhöht die Anpassungsfähigkeit des Körpers und steigert die Leistungsfähigkeit. Bewegung ist also auch Nummer eins, was Prävention gegen Fettleibigkeit und Diabetes betrifft. Als zweites folgt gesunde Ernährung. Und die ist auf der Alm viel gesünder als der Industrie-

„Die West-Österreicher haben eine höhere Lebenserwartung. Ich nenne das den 'Almfaktor'.“ DI Wendelin Juen

müll, den heutzutage viele ihrem Stoffwechsel zumuten. Wendelin Juen: Das trifft genauso auf die gealpten Tiere zu. Ihre Fitness und Gesundheit ist wesentlich besser. Über Milch, Butter und Käse von der Alm nimmt der Mensch dann diese Kraft und Dynamik von Natur und Tier in sich auf. Das ist ein wunderbarer Kreislauf. <

Drei Fragen an Wendelin Juen Geschäftsführer der Agrarmarketing Tirol

Braucht die Alm uns? Ja, ohne Bauern, Hirten und Senner gäbe es keine Almen. Die Alm ist Kulturlandschaft. Sie muss bewirtschaftet, gepflegt und beweidet werden. Geschieht dies nicht, wächst überall Wald. Braucht die Alm den Konsumenten? Ja, für die Tiroler Almen ist der touristische Aspekt besonders wertvoll, denn Almen können nicht als Hobby betrieben werden. Damit die Almwirtschaft betrieben werden kann, ist die kulinarische Verköstigung der Wanderer wichtig, wie der Verkauf von Almprodukten wie Käse und Butter. Was ist der Mehrwert für den Konsumenten, Gast und Wanderer? Die Produkte sind genial, sie sind Weltspitze! Da kann ein Industrieprodukt nie mithalten. Die Tiere haben keinen Stress, sie können sich bewegen, fressen frisches Gras und Bergkräuter und sie trinken Quellwasser. Die Alm ist zudem nicht nur für die Tiere die reinste Oase. Auch der Mensch profitiert von der Ruhe und Einfachheit. Man muss es einfach ausprobieren, dann erfährt man den Mehrwert am eigenen Leib.

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BurgerAlm, Rettenschöss im Kaiserwinkl, Wandberg

panorama. Der Blick schweift vom Zahmen Kaiser bis ins Bayerische Umland.

An der Grenze Herzlichkeit und ein herrliches Panorama warten auf der Alm.

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er Ausblick ist gewaltig: Im Süden thront der Zahme Kaiser, im Norden erblickt man mit scharfem Auge die Frauenkirche in München. Die Burgeralm liegt an der Grenze zu Bayern und lockt so auch zahlreiche deutsche Nachbarn an. „Sie kommen gerne, weil sie die Alpen lieben und unsere Gastfreundschaft so schätzen“, erzählt Martha Fahringer. Gemeinsam mit ihrem Mann Anton erzeugt sie Käse, Butter und andere Milchprodukte und bewirtet die Gäste. Die Grenznähe hat eine ausgesprochen positive Wirkung auf die Besucherfrequenz auf der Alm.

Regionale Kulinarik Herzlichkeit und Gastfreundschaft sind auf der Burgeralm besonders zu spüren. Martha und Anton umsorgen den Gast am Berg mit herrlicher regionaler Kulinarik. Martha verarbeitet Produkte vom eigenen Hof und aus der Region zu köstlichen Speisen. „Bei uns gehen nur selbstgemachte Produkte über die

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Theke“, betont Anton. Eine Wanderung auf die Hütte mit herrlichem Panorama ist in mehrfacher Hinsicht Gold wert. <

Information Wegbeschreibung: a) Rettenschöss – Richtung Wandberg – Parkplatz Feistenau – Gehzeit ca. 1 ½ Stunden (mit dem Mountainbike befahrbar) Die Alm ist auch mit dem Auto erreichbar (5 € in Münzen Wegerhaltungsgebühr) b) Walchsee – Parken beim Sportplatz – Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden Almbetrieb: bis Ende Oktober 2012 (je nach Wetterlage) Vieh: 33 Kühe Produkte: Bergkäse, Tilsiter, Kümmelkäse, Burgerkäse, Weichkäse, Adler Gold, Frischkäse, Almbutter Almführungen: 4. und 18. Juli, 1. und 15. August; jeweils von 14 – 16.30 Uhr; Treffpunkt: direkt auf der Burgeralm; Anmeldung im TVB Kaiserwinkl unter Tel. 0501/100; Beitrag: 6 € (mit Kaiserwinkl-Card: 3 €)


HintermoarAlm, Erl, Kranzhorn

Sauwohl. Die Schweine lieben den Sommer auf der Alm.

Almschweinsommer Die Alm dient Mensch und Tier zur Sommerfrische.

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ie Almschweine fühlen sich hier sauwohl, genauso wie wir“, erklärt die Almwirtin Berta Trockenbacher und lacht. Blickt man auf die Hütte, die Tiere sowie über die Wiesen und Wälder der Hintermoaralm in Erl, versteht man sofort, was sie meint. Denn dass die Tiere hier oben eine prächtige Sommerfrische genießen, sieht man regelrecht. Und dass Berta und ihr Mann Hubert die ganze Saison über nicht nur hart arbeiten, sondern auch die Ruhe und Abgelegenheit der Alm sehr schätzen, strahlt aus ihren Gesichtern.

Fotomotiv Almschwein „Viele Gäste wandern zu unserer Alm, um sich mit einer anständigen Käsejause zu stärken“, so die Wirtin. Der Käse wird täglich von Sohn Anton erzeugt. Da kommen nur Milch, Lab und Käsekulturen hinein – sonst nix. Zudem lieben die Kinder die Schweine. Mit ihren Handykameras machen sie Fotos und schicken diese dann an ihre Freunde. „Wo sieht man

denn heute bitte noch Schweine so natürlich und freudvoll aufwachsen?“, fragt Berta und gibt dann gleich die Antwort. Tiroler Almschweine findet man auf vereinzelten Tiroler Almen. Sie wachsen mit viel Auslauf in gesunder Umgebung auf. Sie sind perfekte Verwerter der Molke, dem Nebenprodukt der Käseproduktion, und liefern so dem Menschen gesundes Fleisch. <

Information Wegbeschreibung: Erl – bei der Kirche abbiegen – Erlerbergstraße Richtung Kranzhorn bis zum Parkplatz (2 € Parkgebühr) – die Alm liegt nach 500 m auf der rechten Seite

Almbetrieb: bis Ende Oktober Vieh: 35 Milchkühe, 20 Jungvieh, 12 Almschweine Produkte: Schnittkäse, Frischkäse, Almbutter

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Hintenbach-Schöntal Alm, Kirchberg, Kitzbüheler Alpen

Schaukäserei. Hinter der Glasscheibe stellt der Senner g'schmackigen Käse her.

Schau mal! In der Schaukäserei wird der Käse zum Erlebnis.

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ir zeigen den Gästen den Kreislauf auf der Alm: von der Kuh, die Milch gibt, bis zum gereiften Käse, den man in der Hütte genießen kann“, so Hans Walch Junior. Seit 2009 betreibt er die Schaukäserei auf der Hintenbach-Schöntal Alm in Kirchberg. Bei einem Rundgang durch die Gebäude und Ställe erfährt man über das Leben der Kühe und der Menschen auf der Alm: Von den Melkzeiten in aller Herrgottsfrüh über die Milchverarbeitung durch den Senner bis hin zum g’schmackigen Käselaib, der auf der Alm bis zu einem Jahr gelagert und schließlich dem Gast zum Genießen angeboten wird.

Schaukäserei In der Küche der Alm ist Schwester Claudia die Chefin. Sie kümmert sich darum, dass die Almgäste bestens kulinarisch versorgt werden. Nachdem man den Kreislauf der Alm kennengelernt hat und dem Senner Sylvester Horngacher bei

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der Arbeit durch die Glasscheibe zusehen konnte, schmecken die Kasspatzln auch gleich viel besser. Neben Käse schmeckt auch der hauseigene Speck auf der Hütte besonders gut. Die Reifekammer für den Speck hat natürlich ihren fixen Platz auf der Hintenbach-Schöntal Alm. <

Information Wegbeschreibung: Kirchberg Richtung Aschau – Abzweigen bei Unterer Grund bis zur Mautstelle (Parkplatz) – Gehzeit ca. ½ Stunde Die Alm ist auch gut mit dem Auto erreichbar (4 € Wegerhaltungsgebühr). Almbetrieb: bis Ende Oktober 2012 Vieh: 52 Kühe Produkte: Bergkäse, Schnittkäse, Weichkäse, Frischkäse, Almbutter


Niederkaser Alm, Hopfgarten, Kitzbüheler Alpen

Pflege. Die Bauern erhalten Weiden, Zäune und Wege.

Beste Wege Dank freiwilliger Arbeiten der Bauern sind viele Wege in gutem Zustand.

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anz am Ende vom Unteren Grund in der Kelchsau bei Hopfgarten öffnet sich das Tal und im Kessel liegt die Niederkaser Alm mit ihren 90 Milchkühen. Die Sennalm, die auch mit dem Bus über eine Mautstraße erreicht werden kann, ist beliebter Ausgangs- und Endpunkt zahlreicher Wanderungen in der Umgebung.

Wandern und Jause „Die Bauern sorgen im Frühjahr mit ihren 'Schichten' dafür, dass die Wanderwege geräumt, Zäune erhalten und Lawinenschäden großflächig beseitigt werden“, erklärt Leonhard Schroll, Obmann der Gemeinschaftsalm. Diese „Schichten“, auch „Frondienst“ genannt, sind die unentgeltlichen Arbeiten der Bauern, die diese regelmäßig durchführen, um die Alm zu erhalten und die Natur für den Menschen bestmöglich zugänglich zu machen. Nach einer ausgiebigen Wanderung auf den Hochleger oder auf den nächstgelegenen Gipfel wartet

auf den Wanderer eine herzhafte Brettljause mit köstlichem Käse und frischer Almbutter, die Senner Lorenz Pircher auf der Niederkaser Alm herstellt. <

Information Wegbeschreibung: Von Hopfgarten in die Kelchsau bis zur Mautstelle (Parkplatz) – Gehzeit ca. 1 ½ Stunden bis zur Alm Die Alm ist auch mit dem Auto sehr gut erreichbar (4 € Wegerhaltungsgebühr). Almbetrieb: bis 26. September 2012 Vieh: 90 Kühe von 7 Bauern, 42 Almschweine Produkte: Bergkäse, Tilsiter, Almbutter Almfest: 26. August 2012 Almführungen: jeweils Montag und Freitag um 13 Uhr, Anmeldung beim TVB Hohe Salve, Büro Hopfgarten, unter Tel. 05335/2322; Beitrag: 10 € (Führung und Verköstigung)

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Holzalm, Hopfgarten, Kitzbüheler Alpen

gemütlich. Der Weg verläuft eben von der Bergstation bis zur Alm.

Wanderfreude Dank Bergbahn ist die Alm leicht erreichbar.

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ir liegen in der Nähe der Bergbahn und haben eine wunderschöne Aussicht. Das macht uns zu einem idealen Ausflugsziel“, freut sich Johann Misslinger, Obmann der Gemeinschaftsalm Holzalm. Von der Bergstation Markbachjoch spaziert man in gut 20 Minuten auf dem Höhenweg zu einer der größten Milchviehalmen Tirols.

Bequem und gesund Besonders für Familien mit Kinderwagen und mit Kleinkindern oder für Menschen, die sich mit dem Gehen etwas schwerer tun, ist die Alm wegen des fast ebenen Wanderweges auf gut 1.400 Metern leicht erreichbar. Dort warten dann schon ein Glas erfrischender Buttermilch und bester Almkäse. Beides stellt der Senner Hannes Stöckl aus der täglich frisch gemolkenen Milch der gut 160 Kühe her. Das herrliche Panorama auf das massive Gebirge des Hohen Kaisers, der Hohen Salve und auf den Rettenstein ist inklusive. Wer gestärkt weiterwandern möchte, der findet

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verschiedene Möglichkeiten: entweder ein wenig am Höhenweg entlang oder über kleinere Steige etwas in die Höhe. Ein weiterer Vorteil der Alm: Der Abstieg ist problemlos. Man spaziert retour zur Bergstation und lässt sich bequem ins Tal befördern – ein herrlich barrierefreier Ausflug in das obere Stockwerk Tirols. <

Information Wegbeschreibung: a) Wildschönau bis Niederau – Auffahrt mit der Gondelbahn auf das Markbachjoch – anschließend ca. 25 Minuten zur Alm spazieren b) Wildschönau bis Niederau – in Oberau vor der Feuerwehr links abbiegen Richtung Sonnberg – Auffahrt mit dem Auto bis zur Alm Almbetrieb: bis 22. September 2012 Vieh: 160 Kühe von 17 Bauern, 45 Almschweine Produkte: Bergkäse, Schnittkäse, Almbutter


Schönanger Alm, Wildschönau, Kitzbühler Alpen

Urkunde. Die Auszeichnung bestätigt die Qualität.

Ausgezeichnet! Langjährige Erfahrung und ein gutes Gespür führen zu guten Produkten.

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it dem Sennen ist es wie mit der Kunst der Malerei. Wenn du gut sein möchtest, brauchst du exzellente Farben, eine perfekte Technik und Leidenschaft“, erklärt Senner Johann Schönauer. Dieser Mann sprüht nur so vor Leidenschaft. Dass die Qualität der Milch und seine Senntechnik ebenso perfekt sind, beweist die Verkostung des Käses und zudem ein Blick in den Verkaufsraum, der mit Urkunden, gläsernen Trophäen und Medaillen übersäht ist: Gold bei der Almkäseolympiade in Galtür 2011 ist eine der Jüngsten. Es gäbe kein Ende, würde man alle Auszeichnungen aufzählen, denn die Käsereikarriere von Johann reicht zurück bis 1979.

Abstimmung bei der Käsepflege das Um und Auf ist: Zuwenig Rotschmiere und der Käse schimmelt.“ Kraft und das rechte Augenmaß sind bei ihm auf jeden Fall vorhanden. Und wenn er fröhlich durch die Käserei auf der Schönanger Alm schreitet, schwingt die Liebe zur Arbeit mit. „Ich bin überzeugt, dass man diese Hingabe auch schmeckt!“, so Johann. <

Information Wegbeschreibung: Wildschönau bis Oberau – 4,4 km bis Mühltal/Oberau – links abbiegen und 1 km weiter nach Auffach – ca. 3,5 km geradeaus zur Schönanger Alm

Gesunde Balance

Almbetrieb: bis voraussichtlich 20. September 2012

„Das Käsen ist eine anstrengende Arbeit. Körperlich, weil ich die 32 Kilogramm schweren Käselaibe regelmäßig wenden muss und die Konzentration betreffend, weil die richtige

Produkte: Bergkäse, Emmentaler, Tilsiter, Schnittkäse, Camembert, Frischkäse, Kräuterkäse, Butter

Vieh: 135 Kühe, 170 Jungvieh von 23 Bauern

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AuSSermelan Alm, Wattenberg, Zillertaler Alpen

Traditionell. Die Milch wird in 42-Liter-Kannen zur Sennerei geliefert.

Urige Idylle Kannen und ein alter Traktor dienen zur Milchanlieferung.

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ie Außermelan Alm ist eine Besonderheit. Sie ist eine der wenigen Almen, die – wie in alten Zeiten – als Almdorf erhalten ist. Vom Parkplatz der Wattener Lizum aus erreicht man die historischen Gebäude zu Fuß über einen Forstweg. Nach gut eineinviertel Stunden Wanderung durch den schattigen Wald zeigt sich das idyllische Almdorf mit seinen über 20 Hütten. Hier ist auch die Milchanlieferung noch original wie vor ewigen Zeiten. Nicht mit Schläuchen und großen Containern, sondern mit 42-Liter-Kannen und auf einem alten Traktor wird die Milch von den einzelnen Ställen der Bauern zur Sennhütte geliefert.

Almdorf „Jeder Bauer hat seine kleine Hütte, in der sich Schlaf-, Waschund Kochstelle befinden. Zudem hat jeder den Stall für sein Vieh“, erklärt Senner Ludwig Klingler. Im Gegensatz zu anderen Almen, wo ein Hirte die Tiere aller Bauern betreut, betreut hier

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jeder Bauer sein eigenes Vieh. Die Milch wird zur Sennhütte im Almdorf geliefert und jeder Bauer schreibt seine Milchmenge an, die er dem Senner Ludwig zum Käsen bringt. Weiters kümmern sich die Bauern auch um das Holz, das zum Heizen in der Sennerei benötigt wird. Nicht nur die abgelieferte Milch, sondern auch das gelieferte Holz wird monatlich beziehungsweise am Ende der Saison abgerechnet. <

Information Wegbeschreibung: Wattens – ins Wattental bis zum Bundesheerlager Walchen – am Parkplatz parken – Gehzeit zur Alm ca. 1 ¼ Stunden Almbetrieb: bis 8. September 2012 Vieh: 100 Kühe von 8 Bauern, 20 Almschweine Produkte: Bergkäse, Schnittkäse, Almbutter


PeerAlm, Navis, Tuxer Alpen

Alte Rasse. Das Tiroler Grauvieh ist auf der Peeralm in Navis zu Hause.

Graue Schönheit Das Tiroler Grauvieh ist fast schon eine Rarität.

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och oben auf den Almwiesen der Peeralm weidet eine mittlerweile bedrohte Rasse: das Tiroler Grauvieh. Eine Rinderrasse, die besonders im Wipp- und Navistal beliebt ist, weil die Rinder besonders robust, geländegängig und zudem leicht gebaut sind. Die Peeralm liegt im Navistal. Die sanften Hänge und perfekten Rundwege sowie die lange Nachmittagssonne locken jedes Wochenende zahlreiche Innsbrucker zum Wandern, und Mountainbiken an.

BUTTER UND KÄSE Hier oben auf der Peeralm ist Karl Peer Sommer wie Winter zu Hause. Im Sommer betreibt Karl die Almsennerei. Die Einkehralm hat er verpachtet. „Neben 25 Milchkühen, die mir alljährlich Bauern aus dem Tal anvertrauen, versorge ich auch Galtlinge. Die Hälfte davon ist Grauvieh. Die geben zwar nicht so viel Milch, sind dafür aber wesentlich besser für die Berge geeignet“, erklärt der Senner. Neben dem allmorgendlichen Melken, Vieh auf die

Weide treiben, dem Sennen von Berg- und Schnittkäse und dem Buttern kümmert sich Karl weiters um das Herrichten der Zäune, das Pflegen der Almflächen und um den Wald, der zu seiner Alm gehört. Während Ingrid, die Mutter seines Sohnes Leon, fleißig beim Sennen und Buttern hilft, freut sich der kleine Leon riesig, wenn er mit seinem Papa zu den Kühen auf die Weide darf. <

Information Wegbeschreibung: Bundesstraße oder Autobahn ins Wipptal bis Steinach – ins Navistal – bis ans Ende des Tales Richtung Peeralm fahren – am Parkplatz Auto stehen lassen (gebührenpflichtig) – Gehzeit ca. ½ Stunde. Almbetrieb: bis voraussichtlich 20. September 2012, Hütte bis Ende Oktober geöffnet Vieh: 25 Kühe, 25 Galtlinge, 10 Schweine Produkte: Schnittkäse, Bergkäse, Almbutter

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Möslalm, Innsbruck, Karwendel

rundwanderweg. Zu Fuß von Scharnitz nach Innsbruck oder von Innsbruck nach Scharnitz.

Naherholung Kräftigende Almjause im Karwendel.

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ie Möslalm ist für zahlreiche Wanderer das ersehnte Ziel nach einer langen Tour durch das Karwendel. In der sanften Senke mit grasenden Rindern, stellt Josef Kircher aus der Milch von 25 Kühen herrlichen Graukäse und wertvolle Butter her. „Unser Klassiker ist der Graukäse“, so Josef. Der g´schmackige Käse hat eine kurze Reifezeit und steht deshalb auch immer auf der Speisekarte. Dazu noch ein gutes Almbutterbrot – und die schmackhafte Jause ist perfekt.

Rundwanderung Nach einem Marsch von elf Kilometern von Scharnitz aus sind die Alm und die herrliche Almkost genau das Richtige, um zu Ruhe und Kraft zu kommen. Für geübte Wanderer ist die Möslalm – auch Angereralm genannt – ebenso von Innsbruck aus über das Hafelekar erreichbar. Zu Fuß von der Hungerburg aus auf die Seegrube gewandert oder bequem mit der Gondel in

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die Höhe gefahren, gelangt man über einen anspruchsvollen Abstieg zur Hütte. Nach der Einkehr wandert man über den Forstweg bis nach Scharnitz, fährt mit der Bahn nach Innsbruck zurück und erlebt so eine einmalige Rundwanderung. <

Information Wegbeschreibung: a) Scharnitz – bei der Kirche rechts in die Karwendeltäler bis zu einem gebührenpflichtigen Parkplatz: 11 km Fußmarsch über die Gleirschklamm (2½ Stunden) oder mit dem Fahrrad b) I nnsbruck – mit der Nordkettenbahn zum Hafelekar – 2 Stunden bis zur Möslalm Almbetrieb: bis 4. Oktober 2012 Vieh: 25 Kühe, 200 Jung- und Galtvieh, 30 Schafe Produkte: Graukäse, Almbutter Almfest: 29. Juli 2012


Maldon Alm, Imst, Lechtaler Alpen

Gestärkt. Nach einer Almjause am Joch geht die Fahrt weiter.

Rastplatz Per Motorrad oder Auto bei der Alm einkehren.

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och über Imst, nach einer spektakulären Fahrt mit dem Auto, dem Motorrad oder mit dem Fahrrad auf das Hahntennjoch, lädt die Maldon Alm zum Rasten ein. Beschaulich liegt sie zwischen den Almwiesen, wo die Milchkühe grasen. Albin Senn, der Käser, freut sich gleichzeitig über jeden Gast, der hier Stärkung sucht. „Frühmorgens schon kümmere ich mich um die Kühe und verarbeite dann die Milch zu Käse und Almbutter, die wir tagsüber frisch unseren Gästen servieren“, erzählt er. Die Qualität der Produkte schmeckt man übrigens nicht nur, sie wurde zudem 2011 mit Gold für Schnitt- und Graukäse bei der Almkäseolympiade in Galtür ausgezeichnet.

über die berge Schon früh wurde der hochalpine Raum, die Verbindung zwischen Imst und dem Lechtal, erschlossen. Und mit dem Bau der Passstraße nahm die Bedeutung der Alm als

Einkehr zu. Heute gelangen die Almprodukte an Gäste und Rastsuchende: im Kasknödel, auf der Brettljause oder beim Direktverkauf. Für die kräftigende Jause sorgt Elfi Senn. Die erfolgreiche Hobbyköchin macht einen hervorragenden, handgemachten Apfelstrudel und hauseigenes Joghurt. Beides sind Raritäten, die man in dieser Qualität weitum suchen muss. <

Information Wegbeschreibung: Imst – Hahntennjoch – ca. 1 km vor dem Joch liegt die Alm Almbetrieb: bis 26. September 2012 Vieh: 54 Kühe von 25 Bauern Produkte: Schnittkäse, Graukäse, Almbutter Almfest: 15. Juli 2012

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Aifner Alm, Kaunerberg, Kaunergrat

Stärkung. Vom Kaunergrat wandert man in einer Stunde zur Alm.

Naturpark-Alm Die Alm im Naturpark spielt eine wichtige Rolle.

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om Naturparkhaus Kaunergrat sind es knapp zwei Stunden Gehzeit und schon befindet man sich über der Waldgrenze in wunderschön kargem Almengebiet. Die Aifner Alm ist mit knapp 1.980 Metern eine besonders hoch gelegene Sennalm. Käser Erich Neuner verarbeitet dort oben täglich rund 500 Liter Milch zu Schnittkäse und Butter. „Alm und Naturpark gehen eine gute Symbiose ein“, erklärt Ernst Partl, Leiter des Naturparks Kaunergrat. „Die Kühe beweiden einen Großteil des Gebietes. Dadurch sorgen sie dafür, dass die Artenvielfalt der Pflanzen im Naturpark erhalten bleibt.“ Und das ist sowohl für die Qualität der Milch, als auch für den Menschen wichtig.

Starke Partner Der Naturpark lässt an manchen Stellen auf der Alm kleine, in ihrer Wirkung auf die Artenvielfalt und die Land-

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schaft wertvolle Hochmoore einzäunen. „Im Gegenzug stellen wir der Alm neue Weidefläche zur Verfügung“, so der Naturparkleiter. Das Zusammenwirken von Alm und Naturpark hat auf diese Weise auf alle Beteiligten eine positive Wirkung. <

Information Wegbeschreibung: a) Kaunerberg bis Schnadiger Weiher – dort parken – Gehzeit ca. 2 Stunden b) Vom Pitztal über Piller Richtung Kaunerberg – bis zum Naturparkhaus Kaunergrat – dort parken – Gehzeit ca. 2 Stunden Almbetrieb: bis 15. September 2012. Die Hütte ist bis Mitte Oktober geöffnet. Vieh: 40 Milchkühe von 20 Bauern Produkte: Schnittkäse und Butter Almfest: 22. Juli 2012


Falkauns Alm, Kaunerberg, Kaunergrat

Versorgt. Dank Hangkanal sind die Bauern am Kaunerberg bestens mit Wasser versorgt.

Wanderung am Hangkanal Man folgt dem Rauschen des Gebirgswassers bis zur Alm.

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er Hangkanal am Kaunerberg versorgt etliche Bauern von Kaunerberg bis Kaunertal mit frischem Wasser. Da diese Gegend traditionell sehr trocken ist, war und ist der Wasserkanal vom Berg ins Tal eine wichtige Voraussetzung für die Fruchtbarkeit der Wiesen und Felder und damit für den Ernteertrag der Bauern.

Panoramaweg Am Weg auf die Falkauns Alm quert man den Hangkanal, der unter zahlreichen Betonplatten gut versteckt ist. „Man kann den Kanal entlang wandern“, erklärt Obmann Josef Nigg. „Im oberen Teil verläuft der Kanal ein Stück im Stollen. Da muss man dann wieder auf den Forstweg wechseln. Aber es ist schon beeindruckend, wenn man das mächtige Rauschen im Stollen erlebt.“ Nachdem man sich auf der Falkauns Alm mit einem erfrischenden Glas Buttermilch und einem Käse, den Senner Robert Seetaler täglich produziert,

gestärkt hat, geht es in zwei Stunden entlang des Panoramaweges weiter auf die Aifner Alm oder – für geübte Wanderer – auf einen der Gipfel über der Alm. Der Ausblick ist da wie dort gewaltig. <

Information Wegbeschreibung: Prutz – Kaunertal: bei Platt links Richtung Kaltenbrunn, nach ca. 1 km rechts Richtung Wiesenhof, 6 Kehren hinauf und bei der 6. Kehre geradeaus in die Forststraße (4–5 km Forststraße zur Alm) Almbetrieb: bis 15. September 2012 Vieh: 60 Kühe von ca. 30 Bauern (10 Galtkühe) Produkte: Schnittkäse, Almbutter, Buttermilch Almfest: 5. August 2012

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Dias Alm, Kappl, Verwallgruppe

Stütze. Mit der Bergbahn gelangt man einfach auf die Alm.

Leicht erreicht Dank Bergbahn gemütlich auf die Alm.

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as Praktische an Skigebieten ist: Man kann die Seilbahnen auch im Sommer nutzen, um rasch und ohne Mühe in luftige Höhen zu gelangen. Genau das ist der Fall bei der Dias Alm, die auf 2.100 Metern liegt. Dank Lift überwindet man etliche hundert Höhenmeter bequem sitzend und muss nur noch ein paar davon zu Fuß marschieren, bevor man mit bestem Käse von Senner Reinhard Jehle versorgt wird.

Kühe im skigebiet Während man den Weg über die Almwiesen zurücklegt, ruhen und grasen neben einem die Kühe. „Sie sorgen dafür, dass das Gras kurzgefressen wird. Auf diese Weise leisten die Kühe einen wichtigen Beitrag dafür, dass die Flächen vor Erosion geschützt werden. Gleichzeitig düngen sie mit ihrem Mist die Wiesen, sodass diese wiederum mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden“, erklärt der Obmann

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der Gemeinschaftsalm Hannes Reinalter. "Die Nährstoffe gelangen in die Wurzeln und sorgen so für einen kräftigen Graswuchs." Nach einer kurzen Wanderung auf die Alm erwarten einen hier auch schon ein Glas frischer Milch und ein Almbutterbrot mit köstlichem Käse. <

Information Wegbeschreibung: Kappl – Auffahrt mit der Diasbahn, anschließend ca. ½ Stunde Gehzeit zur Alm Almbetrieb: bis 15. September 2012 Vieh: 70 Kühe von 33 Bauern Produkte: Bergkäse, Schnittkäse, Almbutter Almfest: 5. August 2012 (TT Wandercup, Sunny Mountain Fest)


Petersberg Alm, Hinterhornbach, Allgäuer Alpen

Ziel. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad bis zur Alm, auf der eine kräftigende Jause wartet.

Radl-Alm Die Alm ist der beste Kraftplatz nach einer Radtour.

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dyllisch liegt die Petersberg Alm am Ende eines langen Tales in Hinterhornbach am Rande der Allgäuer Alpen. Vom Parkplatz in Hinterhornbach aus lässt sich die Jausenstation mit dem Mountainbike oder zu Fuß erreichen. Am flachen Forstweg rollt es sich gemütlich die sechs Kilometer lange Strecke entlang des Bachbettes bis ans Ziel. Die großen Bäume spenden dabei kühlen Schatten. „Die Radler kommen von weit her. Von Füssen, Weißenbach oder von Vorderhornbach. Das ganze Lechtal mit seinen Seitentälern ist perfekt zum Radfahren. Wir sind somit für Viele ein Ziel, an dem sie sich mit Essen und Trinken stärken“, so Senner Karlheinz Strohmaier.

Familienausflug Neben der täglichen Arbeit von Melken, Sennen und Servieren pflegt er auch den Teil des Weges, der zur Alm gehört. Ideal ist der flache Wanderweg vor allem für Familien mit Kleinkindern, mit Kinderwagen oder auch für Menschen, die nicht so gut zu

Fuß unterwegs sind. Im Schatten der Bäume und neben dem rauschenden Bach, an dem die Kinder spielen können, wird die gemütliche Wanderung zu einem erholsamen und erfrischenden Erlebnis. Im Anschluss wartet auf der Alm köstliche Stärkung mit Almmilch und veredelten Produkten. Und die Kinder freuen sich auf den Spielplatz. <

Information Wegbeschreibung: Vorderhornbach bis Hinterhornbach (ganz am Ende in ein Seitental) – ca. 6 km Forstweg Almbetrieb: bis Ende Oktober 2012 Vieh: 22 Kühe von 3 Bauern, 8 Almschweine Produkte: Bergkäse, Almbutter

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Ein Tag auf der Alm Senner und Wirt Karlheinz Strohmaier und seine Familie ließen uns auf der Petersbergalm in Hinterhornbach an ihren täglichen Arbeiten teilhaben. Die Arbeit auf der Alm ist anstrengend. Von vier Uhr morgens bis neun Uhr abends sind Hirten, Senner, Koch und Almpersonal auf den Beinen. Sie produzieren für die Gäste Produkte von hervorragender Qualität: Käse, Butter, Milch und

Buttermilch werden hergestellt. Sie kochen herrliche Tiroler Speisen, bewirten Gäste, Wanderer und Mountainbiker, pflegen die Alm und versorgen die Tiere. Ganz in der Früh und spät am Abend sind die ruhigsten Zeiten. <

4 Uhr

5 Uhr Das Vieh wartet schon auf den Melker. Jedes Euter wird

Der Wecker klingelt. Nach einer schnellen Tasse Kaffee macht sich Senner Karlheinz Strohmaier auf den Weg in den Stall.

6 Uhr

Der Hirte treibt das gemolkene Vieh auf die Alm. Bei schlechtem Wetter ist das etwas aufwendiger. Denn dann möchte auch die Kuh nicht aus dem Stall.

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zunächst gereinigt, bevor die Melkmaschine angesetzt wird. Die frisch gemolkene Milch gelangt zur Verarbeitung in die Sennerei.

7 Uhr

Elfriede richtet Frühstück mit frischer Milch. Bei Schönwetter kann das schon mal im Freien stattfinden. Es muss aber rasch gehen, denn die Arbeit wartet.


8 Uhr

10 Uhr

Nachdem Karlheinz die Milch entrahmt hat, lässt er sie in den Käsekessel laufen. Er fügt Kulturen hinzu, damit sie eindickt. Nach ca. zwei Stunden füllt er den Käse in Formen.

Die ersten Gäste werden gegen 12 Uhr erwartet. Also macht sich Elfriede in der Küche an die Arbeit und kocht regionale Speisen. Frische Kost aus eigenen Produkten ist das beste Essen.

14 Uhr

16 Uhr Am Nachmittag geht Karlheinz in den Käsekeller

Die Gäste werden mehr. Nun kümmern sich Elfriede, Karlheinz und das Almpersonal gemeinsam um die Bedienung der Gäste. Auch mit selbergemachten Kuchen.

und kümmert sich um die Pflege des Bergkäses. Der muss täglich gewendet und gebürstet werden.

18 Uhr Am Abend holt der Hirte die Kühe in den Stall. Sie 21 Uhr werden erneut gemolken, die frische Milch gelangt in den Tank und wird am nächsten Tag zu Käse verarbeitet.

Am Abend haben die Familie und das Almpersonal Zeit füreinander. Sie sitzen gemütlich zusammen, besprechen wichtige Dinge und widmen sich dann dem Kartenspielen.

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Almrezepte Man muss nicht immer in die Höhe, um Tiroler Almspezialitäten zu essen. Kasspatzln, Speckknödel mit Sauerkraut und Guglhupf kann man sich leicht in den eigenen vier Wänden zaubern.

Kasspatzln ½ kg griffiges Mehl, 3 Eier, ¼ l Wasser verrühren und durch ein Spätzlesieb in kochendes Salzwasser reiben. Inzwischen 1 Zwiebel schneiden und anrösten, die gekochten Spatzln dazugeben und mit 20 dag Tiroler Almkäse mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen, ziehen lassen und mit Krautsalat servieren.

Speckknödel mit Sauerkraut Knödelmasse: 25 dag Knödelbrot, Salz, ca. ¼ l Milch, 2–3 Eier, 10 dag Speck, 1 Zwiebel fein geschnitten, Petersilie und Schnittlauch fein gehackt mit 1-2 EL Mehl mischen. Knödel formen und in heißem Salzwasser kochen. Sauerkraut: 10 dag Speck und 1 kl. Zwiebel schneiden und anrösten, Sauerkraut dazugeben und dünsten. 1 rohen Erdäpfel schälen, fein reiben und mit dem Sauerkraut mitkochen.

GUGLHUPF 25 dag Almbutter, 30 dag Zucker, 5 Eier, Vanillezucker flaumig rühren und 60 dag Mehl und 1 TL Backpulver mit einer ½ Tasse Milch verrühren. Zwei Drittel vom Teig in eine ausgefettete Guglhupfform geben, den restlichen Teig mit 2 EL Kakao und einem Stamperl Rum verrühren, auf den hellen Teig geben, mit einer Gabel unterrühren und eine Stunde bei 180 C°Heißluft backen.

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Almtage und Almfeste 2012 Tiroler Almtag des Almwirtschaftsvereins

Wann: Sonntag, 15. Juli 2012 Wo: Maldon Alm, Imst (Wegbeschreibung S. 15) Programm: • 10 Uhr Almmesse mit Abt German Erd, anschließend Vorstellung der Alm • Kulinarische Köstlichkeiten und musikalische Umrahmung durch die Mieminger Musikanten

Almfest auf der Aifner Alm

Wann: Sonntag, 22. Juli 2012 Wo: Aifner Alm (Wegbeschreibung S. 16) Programm: • Ab 11 Uhr Almspezialitäten, Kasspatzln, Bauernkrapfen, hausgemachte Kuchen, Torten und Kaffee; Für musikalische Unterhaltung ist gesorgt.

Almwandertag „Mutterkuh“

Wann: Sonntag, 29. Juli 2012 Wo: Lüsens-Kuh-Alm, am Ende eines Seitentales des Sellraintales (Abfahrt bei Gries im Sellraintal) Programm: • 10 Uhr Treffpunkt beim Parkplatz am Fischteich des Alpengasthofes Praxmar • Wanderung zur „Lüsens-Kuh-Alm“ mit Almführung und anschließendem Mittagessen Anmeldung: bis 26. Juli 2012 unter christian.ruetz@lk-tirol.at oder Tel. 059292/1814

TT Wandercup

Wann: Sonntag, 5. August 2012 ab 13 Uhr, Bergrestaurant Sunny Mountain Wo: Dias Alm (Wegbeschreibung S. 19; Sonderpreise an diesem Tag bei den Bergbahnen: Kinder 4 €, Erwachsene 5 € für Berg- und Talfahrt) Programm: • Kulinarische Genüsse und musikalische Unterhaltung mit „Romantik Express“, „STSs Stubai“, „Andrea & Andreas“, „Servus aus Tirol“ und mit dem „Riedberg Quintett“

ORF Radio Tirol Almtag

Wann: Mittwoch, 15. August 2012 Wo: Innergschlöß bei Matrei in Osttirol Programm: • 10 Uhr Almmesse • Ab 11 Uhr Frühschoppen mit Peter Kostner und Hermann Pallhuber • Ab 14 Uhr „Mei liabste Weis“ mit Franz Posch; Für musikalische und kulinarische Höhepunkte ist gesorgt.

Osttiroler Schafalmwandertag

Wann: Sonntag, 29. Juli 2012 Wo: Möslalm (Wegbeschreibung S. 14) Programm: • 11 Uhr Dankgottesdienst und Tiersegnung mit Pfarrer Paul Keußl • Gaumenfreuden aus eigener Produktion • Musikalische Unterhaltung durch die Abordnung der Lanser Musik Die Zufahrt zur Alm ist an diesem Tag möglich.

Wann: Sonntag, 19. August 2012 Wo: Leisacher Alm in Ausservillgraten Programm: • 9 Uhr Treffpunkt bei der Volkzeiner Hütte im Winkeltal in Ausservillgraten, ca. 13 km vom Ortskern Ausservillgraten in das Winkeltal (ausreichend beschildert). Von dort gelangt man nach einer gemütlichen Wanderung von ca. 1,5 Stunden zur Leisacher Alm. • 11 Uhr Bergmesse mit musikalischer Umrahmung und Tiersegnung beim Kreuz, anschließend Begrüßung und Vorstellung der Alm • Gemütliches Beisammensein bei Speis und Trank, musikalisch umrahmt von der „Tschuingen-Musik“ aus Ausservillgraten. Für das leibliche Wohl sorgt die Landjugend und Jungbauernschaft Ausservillgraten. Bei Schlechtwetter ist im Stall ausreichend Platz.

Almfest auf der Falkauns Alm

Niederkaser Almfest

Almfest auf der Möslalm

Wann: Sonntag, 5. August 2012 Wo: Falkauns Alm (Wegbeschreibung S. 17) Programm: • Ab 11 Uhr Almspezialitäten und kulinarische Schmankerln vom Grill; Für musikalische Unterhaltung ist gesorgt.

Wann: Sonntag, 26. August 2012 Wo: Niederkaser Alm (Wegbeschreibung S. 9) Programm: • Ab 11 Uhr Almspezialitäten und kulinarische Köstlichkeiten vom Grill. Für musikalische Unterhaltung ist gesorgt.

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