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Jahresbericht 2012

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Jahresbericht AMTirol 2012


Inhaltsverzeichnis

1. Schwerpunkte 2012

2. Produktschwerpunkte

4–5

6 – 15

2.1 BIO

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2.2 Milch

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2.3 Qualitätsfleisch

8 – 10

2.4 Speisefische

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2.5 Eier

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2.6 Honig

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2.7 Erdäpfel

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2.8 Obst und Schnaps

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2.9 Pflanzen

3. Projekte

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17 – 25

3.1 Almleben

17 – 18

3.2 „Bewusst Tirol“ Gastroprojekt

19 – 20

3.3 „Bewusst Tirol“ BotschafterInnen

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3.4 Herkunftssicherung

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3.5 Schulen und Jugendliche

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3.6 Marketingaktivitäten 3.7 Bäuerliche Feste

4. Struktur der Agrarmarketing Tirol

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1. Schwerpunkte 2012

Tiroler Landwirtschaft – unsere Lebensgrundlage „Das Versprechen von „Qualität Tirol“ mit der Herkunftsgarantie „gewachsen und veredelt in Tirol“ steht für gesunde Lebensmittel, starke regionale Wirtschaftskreisläufe, bäuerliche Familienbetriebe sowie den Erhalt der einzigartigen Tiroler Kulturlandschaft. Viele Partner unterstützen durch ihre stete und wertvolle Arbeit diese Ziele. Die Arbeit der Agrarmarketing Tirol ist vielfältig. Einen Einblick verschaffen Ihnen die folgenden Projekte. Qualitätsfleisch Die Qualitätsfleischprojekte unter dem Gütesiegel „Qualität Tirol“ entwickeln sich konstant gut. Zum 2. Mal gab es im Herbst nach der Almsaison einen Frischfleisch-Schwerpunkt mit Almschwein bei Hörtnagl. Es wurden 188 Almschweine vermarktet. Eine Erweiterung des Frischfleischangebotes mit Hofschwein bei Hörtnagl ist in Form einer Abtestung bereits im Laufen. Das Leitprojekt Jahrling konnte die Vermarktungszahlen von 2011 halten und ist mit 1.105 vermarkteten Jahrlingen das erfolgreichste Projekt im Rindfleischbereich. Mit einem Werbeschwerpunkt im Herbst mit dem Jahrlingsfest, Radiowerbung, Print, TV und Verkostungen konnten wieder zahlreiche Kunden für den Jahrling begeistert werden. Durch die 4. Mutterkuh-Fachtagung mit 28 Hoftafel-Verleihungen wurde auch die Gruppe der Jahrlingsbauern nach innen gestärkt. BIO Der Konsument schätzt bei Lebensmittel die Kombination aus Regionalität und Bioqualität. In Tirol produzieren 21 % der Bauern nach den biologischen Richtlinien. Das Biosegment wird kontinuierlich weiterentwickelt. Die Genossenschaft Bioalpin ist wichtiger Flaschenhals und als Verteiler für Bioprodukte p­ erfekt aufgestellt. Die Bioalpin verzeichnet 2012 wieder eine erfreuliche Umsatzsteigerung zum Vorjahr von 13 %. Mit der Einführung des Bio-Naturjoghurts wurde die Palette von Bio-Produkten mit dem Gütesiegel „Qualität Tirol“ erneut erweitert. Eine Entwicklung von weiteren Bioprodukten ist für 2013 geplant. Bewusst Tirol Das „Bewusst Tirol“ Gastro-Projekt entwickelt sich äußerst positiv. Bei der Prämierung 2012 wurden insgesamt 137 Betriebe aus der Hotellerie und Gastronomie für ihr starkes Regionalitätsbekenntnis ausgezeichnet, davon wurden 11 Betriebe erstmals ausgezeichnet. Allerdings sind auch 3 Betriebe ausgeschieden, da sie kein ausreichendes Bekenntnis im Sinne des vermehrten Einkaufs von Tiroler Milch und Milchprodukten nachweisen konnten. Mit dem Ziel, heimisches Kalbfleisch in den Küchen der „Bewusst Tirol“ Betriebe zu etablieren, fanden vom 11. bis 28. Mai 2012 die Kalbliwochen statt. In 27 teilnehmenden Betrieben kamen in dieser Zeit vermehrt Speisen mit Tiroler Kalbfleisch auf den Tisch. Eine kreative Verarbeitung auch unedlerer Teile sollte die Vielseitigkeit von Kalbfleisch aufzeigen. Die Agrarmarketing Tirol unterstützte diesen Produktschwerpunkt logistisch und werblich. Bisher war heimisches Kalbfleisch im Gastrogroßhandel nur bedingt 4


­erhältlich. Während der Kalbliwochen konnten die Betriebe das

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und vered elt in Tirol. www.AMTi

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Fleisch vom Kalbli über ihre Lieferanten ­beziehen. Werbliche Aktivitäten wurden in den Printmedien in den Bezirken sowie im Radio durchgeführt. Die Kooperation mit der Tiroler Tageszeitung zum Thema „Bewusst Tirol“ wird 2013 weitergeführt. Das damit verbundene Gewinnspiel ist nach wie vor mit durchschnittlich 1.000 Teilnehmern eines der Erfolgreichsten in der Tiroler Tageszeitung. Almleben Am Pilotprojekt „Almleben“ nahmen im vergangenen Jahr 16 milchverarbeitende Almen teil. Für 2013 ist eine Ausweitung auf weitere Almen geplant. In einem ersten Schritt wurden die Aktivitäten von 2011 mit den Almbetreuern, Verantwortlichen (Obmänner, Senner, Besitzer), dem Tiergesundheitsdienst und der Lebensmittelbehörde evaluiert. Bei einer Ideenrunde am 08. März 2012 wurde über mögliche Schritte diskutiert, um Almen auch kulinarisch zu positionieren. Alle teilnehmenden Almen wurden zu einer Auftaktveranstaltung am 21. März 2012 eingeladen, um die Obmänner, Senner und Besitzer über die weiteren Aktivitäten zu informieren. Eine Schulung mit Inhalten wie Melkhygiene, Kulturenzüchtung, Produktion von Schnittkäse, etc. für das Almpersonal aller Partneralmen wurde am 20. und 21. April 2012 abgehalten. Die Beratung und Betreuung durch die Almbetreuer sowie die bakteriologischen Untersuchungen wurden wieder durchgeführt. Das Projekt „Almleben“ machte durch das gleichnamige Magazin als Beilage in der Tiroler Tageszeitung am 14. Juli 2012 sowie den Medientermin auf der Hintermoaralm auf sich aufmerksam. Werbeschwerpunkt mit Verkostungen Der direkte Kontakt bzw. das Gespräch mit den Kunden bringt die höchste Kaufquote. „Qualität T­ irol“ Produkte profitieren durch Verkostungen und direkte Verkaufsgespräche mit den Konsumenten. Die ­Inszenierung der Lebensmittel mit dem Erlebnis der Verkostung, bei dem die Sinne miteinbezogen ­werden – das Riechen, das Schmecken, das persönliche Gespräch – wirkt unmittelbar und nachhaltig. Die Agrarmarketing Tirol setzt verstärkt auf Verkostungen durch Seminarbäuerinnen. Die Seminarbäuerinnen sind glaubwürdig und durch ihren direkten Bezug zur Landwirtschaft überzeugen sie die Konsumenten mit ehrlichen Argumenten, die gleichfalls authentisch sind.

LHStv. ÖkR. Anton Steixner

DI Wendelin Juen

Obmann der Agrarmarketing Tirol

Geschäftsführer der Agrarmarketing Tirol 5


2. Produktschwerpunkte

Bio-Käse

Bio-Äpfel

Bio-Heumil

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2.1 BIO 10

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10

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Mit einem Bio-Anteil von über 20 % an den Gesamtbetrieben, liegt Tirol im ­europäischen Spitzenfeld. Die Bio-Schiene unter dem Gütesiegel „Qualität Tirol“ wird laufend um Produkte aus der heimischen Bio-Landwirtschaft erweitert. Das Angebot wird entsprechend ausgebaut. Die 2.918 Bio-Betriebe, davon 1.584 Milchbetriebe, unterliegen der EU-Bio-Verordnung, wobei sie meist mehr als die Mindestkriterien der Verordnung erfüllen. Ziel Die Nachfrage soll weiter gesteigert und das Angebot gebündelt werden, um den Marktauftritt zu stärken und den Absatz zu steigern. Aktivitäten 2012 • Entwicklung und Umsetzung von diversen Marketingaktivitäten in Zusammenarbeit mit MPREIS • Einführung von Tiroler Bio-Naturjoghurt: Unterstützung durch Bewerbung und Verkostungen • Teilnahme an der Weltleitmesse für Bioprodukte „Biofach“ in Nürnberg von 14. – 18. Februar 2012 • Kooperation mit der Fachhandelsgruppe Firma Weiling in Deutschland mit laufender Kundenbetreuung durch Außendienstbesuche, Neukundenwerbung und Teilnahme an Hausmessen (Coesfeld am 13. Mai 2012 und vom 01. – 02. September 2012) • Teilnahme an weiteren Messen und Hausmessen: Eurogast Riedhart, Wörgl (22. – 24. März 2012 und 11. – 13. September 2012); Neurauter&frisch (19. – 20. September 2012);   Biogast, Salzburg (23. September 2012) • Präsentation des Bio Dinkel-Knäckebrot im Rahmen der SPAR Hausmesse (17. – 18. April 2012) • Betreuung und Umsetzung von laufenden Projekten mit weiteren Kunden, wie Zotter Schokoladen und Bäcker Ruetz • Durchführung von diversen Verkostungen und Verkaufsaktivitäten • Mitorganisation des Bio Bergbauernfestes in Hall am 08. September 2012 • POS-Maßnahmen und Durchführung eines Thekengewinnspiels sowie Verkostungsaktivitäten mit „Qualität Tirol“ und BIO vom BERG Produkten • Diverse Marketingmaßnahmen zum Jubiläum10 Jahre BIO vom BERG

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2.2 Milchprodukte Die Tiroler Kühe verfügen über beste Milchqualität. Streng wird auf Haltung und Ernährung der Milchkühe geachtet. Auf Wiesen, Feldern und Almen, die 90 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche Tirols ausmachen, gedeiht alles, was die Wiederkäuer für gehaltvolle Milch benötigen. Die Kompetenz der Milchproduktion und -verarbeitung bündelt sich in 5.800 Betrieben mit 56.000 Milchkühen, zahlreichen milchverarbeitenden Almen, Kleinsennereien sowie der Tirol Milch. Ziele Angesichts der einmaligen Qualität von Almkäse und Butter, soll die Qualitätssicherung in diesem Bereich weiter vorangetrieben werden, um die Produkte langfristig und sicher am Markt zu verankern sowie die Kleinsennereien entsprechend zu stärken. Des Weiteren setzt die Agrarmarketing Tirol auch in Zukunft auf den Kompetenzausbau im Bereich Käse. Aktivitäten 2012 • Werbemaßnahmen zu Käse in diversen Medien • Entwicklung neuer Produkte mit Kleinsennereien • Entwicklung und Umsetzung einer „Qualität Tirol“ Butter mit der Zillertaler Heumilchsennerei Fügen für den Tiroler Lebensmittelhandel • Verkostung vom AlpbachTaler im Rahmen der SPAR Hausmesse von 17. – 18. April 2012 sowie in ausgewählten Innsbrucker SPAR Märkten von 14. – 19. Mai 2012 • Gespräche über die Weiterentwicklung der Schaukäserei in der Zillertaler Heumilchsennerei Fügen • Auftritt bei der Messe „Gaumenkitzel“ und „FAFGA – Alpine Superior“ mit Almsennereien und Käsereien • Unterstützung der 18. Internationalen Almkäseolympiade in Galtür • Unterstützung der 11. Internationalen Käsiade in Hopfgarten • Abklärung Standort für einen Käsekeller (Felsenkeller) • Arbeitskreis Käseverpackung (zusammen mit interessierten Kleinsennereien soll eine Möglichkeit der gemeinsamen Käseverpackung in Tirol entwickelt werden) • „Bewusst Tirol“: Schwerpunkt in der Gastronomie und Hotellerie mit Milch und Milchprodukten

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2.3 Qualitätsfleisch Streng wird auf Haltung und Ernährung der Tiere geachtet. Auf Wiesen, Feldern und Almen, die 90 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche Tirols ausmachen, gedeiht alles, was die Wiederkäuer für zartes Qualitätsfleisch benötigen. Die Produktentwicklungen im Bereich der „veredelten Fleischprodukte“ erhöhten die Wertschöpfungssteigerung für das Tiroler Fleisch. Gleichzeitig konnte damit erfolgreich der Herausforderung begegnet werden, schwer verkaufbaren Teilen eine Absatzschiene zu eröffnen und dabei vernünftige Preise zu erzielen. Somit hängt der Erfolg des Qualitätsfleisches eng mit dem Erfolg der veredelten Fleischprodukte zusammen. Gesamtkalkulation und Auszahlungspreis werden so für den Bauern deckend. Ziele Aufgrund der natürlichen Gegebenheiten und Wettbewerbsvorteile, liegt der Fokus weiterhin auf den Ausbau und der Weiterentwicklung der Kompetenz im Qualitätsfleischbereich. Durch eine gezielte Produktionsoffensive soll die Menge gesteigert werden. Parallel dazu liegt das Augenmerk auf weiterer Qualitätssteigerung. Produkte Die „Qualität Tirol“ Fleischprodukte umfassen: Jahrling, Kalbl, Bio-Kalbl, Berglamm, Grauvieh Almochs, Alm- und Hofschwein. Dazu kommen die „veredelten Fleischprodukte“: Edelweiße, Edelbrater, Marende, Speck und Kaminwurzen.

Übersicht „Qualität Tirol“ Fleisch im Lebensmittelhandel 2012 Vermarktete Ø-Auszahlungspreis Wertschöpfung in € Stückzahl Brutto in € pro Stück (Brutto Bauernpreis) Kalbl (inkl. Bio)

Anzahl der Lieferanten

830

635,10 €

527.133,00 €

511

1.105

1.008,68 €

1.114.594,94 €

286

311

1.322,40 €

411.266,40 €

160

1.215

102,00 €

123.930,00 €

40

Hofschwein

527

212,80 €

112.145,60 €

14

Almschwein

188

286,90 €

53.937,20 €

12

Jahrling Grauvieh Almochs Berglamm

Gesamtwertschöpfung

2.345.275,14 €


Aktivitäten 2012 • Jahrling bei MPREIS

E de l b ra t e

Ma re nde

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und vered elt in Tirol.

– Bewerbung Jahrling in diversen Medien

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– Entwicklung eines Kühlmöbels für „Qualität Tirol“ Produkte bei MPREIS – Schulung für MPREIS Metzger mit Betriebsbesichtigung und Verkostung am 15. März und 26. September 2012 – Produktpräsentation und Verkostung vom Jahrling im Rahmen der Tiroler Genusstage im DEZ am 12. Okt. 2012 – Laufende Verkostungen vom Jahrling in ausgewählten MPREIS Filialen – Organisation, Durchführung und Bewerbung des 2. Jahrlingsfestes in Reutte – Erstellung von Jahrlingbetriebslisten für MPREIS Filialen – Entwicklung eines Auftritts für Bio-Faschiertes vom Bio-Jungrind – Entwicklung einer Verpackung für den SB Bereich – Optimierung des Projektes durch die Produktionsoffensive • Bio-Kalbl bei MPREIS – Bewerbung Bio-Kalbl in diversen Medien • Kalbl bei SPAR – Bewerbung Kalbl in diversen Medien – Verkostung vom Kalbl im Sillpark am 22. – 23. März 2012 und bei der SPAR Hausmesse im Frühjahr und im Herbst – Kochworkshop mit Traudi Sigwart und SPAR im Zebisch Küchenstudio am 12. Juni 2012 – Optimierung des Projektes durch die Produktionsoffensive • Kalbli im Gastrogroßhandel – Erster Schwerpunkt mit Fleisch in der Gastronomie – Laufzeit von 11. – 28. Mai 2012 in 27 teilnehmenden Betrieben • Berglamm bei SPAR – Bewerbung Berglamm in diversen Medien – Verkostung von Berglamm bei der SPAR Hausmesse im Frühjahr und Herbst, im Sillpark von 20. – 21. September 2012 – Produktpräsentation und Verkostung vom Berglamm im Rahmen der Tiroler Genusstage im DEZ am 11. Oktober 2012

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• Grauvieh Almochs bei Hörtnagl – Bewerbung Grauvieh Almochs in diversen Medien

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und vered elt in Tirol.

• Almschwein bei Hörtnagl – Informationsveranstaltung bei Hörtnagl mit den Almschweinebauern am 22. Februar 2012 – Gespräche über Saisonverlauf 2012 – Erstmals Frischfleisch vom Almschwein in alle Hörtnagl-Filialen – Weiterentwicklung des Werbeauftrittes und der Werbematerialien (Etiketten, Broschüren, POS-Schilder und Verpackungspapier) – Schulung im Rahmen eines Besuches der Außermelan Alm am Wattenberg mit den Hörtnagl-Metzgern am 21. August 2012 – Medientermin zum Auftakt der „Almschwein-Saison“ am 13. September 2012 auf der Villa Blanka mit Peter Mitterer – Optimierung des Projektes durch die Produktionsoffenisve • Hofschwein bei Hörtnagl – Gespräche und Testlauf von Frischfleisch vom Tiroler Hofschwein – Optimierung des Projektes durch die Produktionsoffenisve • Veredelte Produkte – Produktpräsentation und Verkostung der Edelweißen und des Edelbraters bei der SPAR Hausmesse von 17. – 18. April 2012 und im Rahmen der Tiroler Genusstage im DEZ am 13. Oktober 2012 – Verkostung vom Edelbrater in ausgewählten SPAR Märkten im Raum Innsbruck – Bewerbung Alm-, Hofschwein und veredelte Produkte (Speck, Marende, Kaminwurzen, Edelweiße) in diversen Medien – Erstellung von Werbematerial • Allgemeines – ORF Tirol und Tirol TV: kulinarische Beiträge – Radiowerbung (ORF Tirol, LifeRadio, Antenne/U1, Radio Osttirol) – Gespräche zur Produktentwicklung für veredelte Produkte – Unterstützung Genuss Region „Osttiroler Berglamm“ – Brainstorming und Erstellung von neuen Rezepten für Verkostungen

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2.4 Speisefische Rund 8 kg beträgt der pro Kopf Fischkonsum in Österreich. Der Selbstversorgungsgrad mit Fischen aus heimischen Gewässern liegt bei 5 % - der Rest wird importiert. Die Fischbestände in den Meeren sind zunehmend gefährdet. In Europa stammen ca. 20 % der Fischproduktion aus Aquakultur. Dieser Wert ist seit dem Jahr 2000 beinahe gleich geblieben, während in anderen Teilen der Welt die Produktion in diesem Zeitraum deutlich zunahm. Im Rahmen der Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik hat sich die Europäische Kommission zum Ziel gesetzt, die Speisefischproduktion in Aquakulturen nachhaltig zu entwickeln. Österreich hat dazu ein Strategiepapier „Aquakultur 2020 – Österreichische Strategie zur Förderung der nationalen Fischproduktion“ erstellt. Auch in Tirol gibt es eine verstärkte Nachfrage von Konsumenten, Lebensmitteleinzelhandel und Gastronomie nach heimischem Fisch. Diese Chance soll genützt und die Fischproduktion als landwirtschaftliches Standbein ausgebaut werden. Ziele Die Produktion von Speisefischen in Tirol soll ausgebaut werden. Für bäuerliche Betriebe wird dafür ein Beratungs-, Qualitätssicherungs- und Vermarktungskonzept erarbeitet und umgesetzt. Aktivitäten 2012 • Bildung einer Koordinationsgruppe und Gespräche über interessierte Betriebe, Aufgabenverteilung und weitere Vorgehensweise • Betriebsbesuche bei interessierten Betrieben; Wassermengen und -qualitätsmessungen • Kontakt zum Aufbau einer fachlichen Beratung für Speisefischproduzenten mit dem Institut für Fischerei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft und der Landesfischzucht Südtirol • Erstellung einer Projektbeschreibung als Grundlage für die Zusammenarbeit mit dem Institut für Fischerei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft • Betriebsbesichtigung Fischzucht Angerer in Leutasch mit Gespräch über eine mögliche fachliche Unterstützung des Projektes

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Das Frühstück sei Für Viele gehört das Ei zu einem Gesellschaft guten Start für Ernährung in den Tag. rät mittlerwe Andere Stud Die Deutsche ile zu drei ien besagen, Eiern in der dass bei einem tägliche Frühs Woche. gesunden tücksei nicht Menschen s einzuwend gehört dank gegen das en ist. Wie seiner beso dem auch nderen Nähr stisch. Doch sei: Das Ei stoffe einde wie gelingt utig auf den das perfekte FrühstückFrühstücks ei? Weich – hart – mittel – gerührt oder gespiegelt? • Das geko chte Ei Es ist gar nicht so einfa ch das Ei ohne dass auf die richt es dabei aufp ige Konsisten latzt. Wer kocht sein z zu kochen, keinen Eierk Frühstücks ocher zur ei nach Hand hat, mit Wasser. der traditione der llen Methode in einem Damit die Topf Schale beim Kochen nicht in einen Topf aufpl atzt, das „Qua mit kaltem lität Tirol“ Wasser gebe das Wasser Goggei n und langs zu kochen am erwärmen beginnt, gilt . Sobald es die Zeit zu stoppen: – weich geko chtes Ei: ca. 4 Minu – mittel geko ten chtes Ei (Dott er ist zur ca. 6 Minu Hälfte fest ten und zur Hälft – hart geko e flüssig): chtes Ei: ca. 9 Minu ten

2.5 Eier

Hinweis Diese Koch zeiten sind Empfehlun sollte diese gen für Eier r Richtwert der Größe (ca. 30 Seku M. Je nach nden je Größ Größe e) korrigiert • Das Rühr werden. ei Das „Qualität Tirol“ Gogg ei in eine Schü Milch oder ssel schlagen, ein kleines Stück Butte einen Löffe Pfanne mit l Rahm, r dazugebe wenig Butte n und kurz r auf mittlere verrühren eingießen . Die Temperatu . Mit Salz, r erhitzen Pfeffer und mit Käse, und das Ei Kräutern würz Gemüse u.ä. en und je verfeinern nach Belie . ben • Das Spie gelei Mögen Sie das Spiegelei „sunny-side-up Spiegeleie “ oder liebe r brät man r „sunny-si am besten Wichtig ist, de-down“? bei mittlerer dass man Temperatu nur das Eiwe r in Flecken beko wenig Fett. iß salzt, da mmt. Wer der Dotter sein Spieg durch das gart habe elei – wie Salz n möchte, die Amerikane der sollte r – durchgees einmal wenden.

Was steht auf dem Gogg ei? Das „Qualität Tirol“ Gogg ei stammt Das steht garantiert auch auf von Tiroler dem Ei. Dank zum Baue Bauernhöfen. der Betriebsn rn zurückverf ummer kann olgt werd Auskunft jedes Ei bis en. Außerdem über die Haltu gibt der Code ngsform und auf dem Ei das Ursprung sland.

1 – AT – 123

Haltungsfo rm: 0 = ökologisch e Erzeugung 1 = Freilandh altung 2 = Bodenhalt ung 3 = Käfighaltu ng

4567

Ursprungsland: AT = Österreich

Legebetrieb : 1234567 = Betriebsnu mmer des Bauern

Agrarmarke ting Tirol • Telefon: 0512 Brixner Str. /575701 • Fax: 1/5 • A-602 0 Innsbruck 0512/5757 01-20 • Office @AMTirol.at • www.AMTir ol.at

Die Hühnerhaltung in Tirol ist geprägt durch kleinstrukturierte Betriebe sowie AMT_Brosc

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einen geringen Selbstversorgungsgrad von 14 %. Rund 3.900 Bauernhöfe halten

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G o g ge i

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und vered elt in Tirol.

knapp 90.000 Legehennen, wobei der Großteil der Bauern nicht mehr als 10 Hennen

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Uhr

besitzt. Deren Eier decken den Eigenbedarf oder werden über Direktvermarktung verkauft. Auf diese Weise ist die Hühnerhaltung eine ideale Einkommensmöglichkeit für die kleinstrukturierte Tiroler Landwirtschaft. Neben dem bisherigen Ei aus der Produktserie „Bio vom Berg“, ist seit Jänner 2010 das Tiroler Freilandei „Goggei“ im Handel erhältlich. Die einzigartige Verpackung schafft beim Konsumenten eine hohe Aufmerksamkeit und einen hohen Wiedererkennungswert. Ziele Das Angebot an Eiern muss weiterhin ausgebaut und gebündelt werden. Nur so ist ein starkes und lückenloses Angebot an den Handel möglich. Im Fokus stehen weiterhin die Klein- und Familienbetriebe. Die Bestandsobergrenze pro Stall ist auf maximal 1.500 Hühner begrenzt. Neben den bestehenden Betrieben müssen neue Betriebe gewonnen werden, um die gewünschte und nötige Mengensteigerung zu erreichen. Durch die regelmäßige Imagearbeit zu Tiroler Eiern sollen auch indirekt Direktvermarkter profitieren.

Aktivitäten 2012 • Aufnahme von zusätzlichen Lieferbetrieben für das Projekt „Goggei“ (insgesamt 7 Betrieben) • Information und Beratung von interessierten Betrieben • Weiterentwicklung und Verbesserung der Verpackungen • Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen • Umstellung bzw. Zertifizierung der gentechnikfreien Produktion • laufende Gespräche mit SPAR • Erstellung von Bildmaterial • Bewerbung des Goggei in diversen Medien • Auszeichnung als Produkt Champion 2011 in der Kategorie Frischei & Convenience der Agrarmarkt Austria GmbH

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2.6 Honig In Tirol gibt es derzeit zirka 2.500 Imker und rund 35.000 Bienenvölker. Knapp 50 Imker verfügen über mehr als 100 Völker. Die restlichen Imker sind sehr klein-

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und vered elt in Tirol.

strukturiert und arbeiten in erster Linie im Rahmen der Eigenversorgung und ­Direktvermarktung. Produziert werden hauptsächlich Wald- und Blütenhonig. Dabei ist nicht nur der Honig ein gesundes und wertvolles Produkt. Die Bestäubung der Blüten durch Bienen ist von großer Wichtigkeit für die Fruchtbarkeit der Tiroler Obstanlagen sowie für die Artenvielfalt in der gesamten Pflanzenwelt. Der Qualität Tirol „Hunk“ ist ein Waldhonig, der über den Lebensmittelhandel vertrieben wird. In Kooperation mit der Tiroler Imkerschaft wurde die Absatzsicherheit hergestellt und eine professionelle Vermarktung eingeleitet. Der Tiroler Honig wurde erfolgreich über die Firma SPAR in den Markt eingeführt. Ziele In erster Linie wird Werbung und Bewusstseinsbildung für Honig betrieben. Die wertvolle Arbeit der Bienen und der Imker soll an die Bevölkerung entsprechend transportiert werden, wobei Image und Wertschätzung kreiert werden. Auf Grund eines tirolweitem Ernteausfall konnte ab September 2012 kein Hunk mehr geliefert werden. Aktivitäten 2012 • laufende Gespräche mit allen Projektpartnern • Erstellung von Qualitätsrichtlinien • Bewerbung „Hunk“ in diversen Medien • Präsentation „Hunk“ im Rahmen der SPAR Hausmesse im Frühjahr von 17. – 18. April 2012 • Weiterentwicklung der Verpackung • Gespräche zur Entwicklung von Cremehonig • Akquirierung von neuen Produzenten

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2.7 Erdäpfel „Frühe“, „Speckige“ und „Mehlige“, so heißt der gesunde Bodenschatz aus Tirol. Die idealen Böden sorgen für den nussigen Geschmack der „Qualität Tirol“ Erdäpfel. Auf 530 ha bauen 1.400 Landwirte 25 verschiedene Sorten an. Der Großteil erntet die Erdäpfel zur Selbstversorgung oder zur Direktvermarktung. Rund 30 Betriebe erreichen genügend Menge, um regelmäßig ihre hochwertigen Produkte an den Lebensmittelhandel und Großhandel weiter zuverkaufen. Ziel Die Steigerung des Absatzes über den Tiroler Lebensmittelhandel ist und bleibt zentrales Ziel. Die Angebote der größeren Betriebe soll weiterhin stärker gebündelt werden, um den Absatz im Handel zu stabilisieren und weiter auszubauen. Der Bekanntheitsgrad der Tiroler Erdäpfel soll weiter erhöht und ihr Image verbessert werden. Ebenso sind die Qualitätssicherung und die Qualitätsverbesserung durch laufende Bonitierungen wichtige Schwerpunkte im Erdäpfelprojekt. Aktivitäten 2012 • Gespräche mit den Projektbeteiligten • Medientermin zum Auftakt „Tiroler Frühe“: Früherdäpfel und Käse – welcher Tiroler Käse harmoniert zu unserm Bodenschatz? am 25. Juni 2012 • Bewerbung von Tiroler Frühen und Tiroler Erdäpfel • Unterstützung „Silzer Erdäpfelfest“ 2012 • Kooperation mit Schmatzi im Rahmen der Tiroler Genusstage im DEZ zu Erdäpfeln am 10. und 11. Oktober 2012 • Laufende Bonitierungen bei Abpackern und im Lebensmittelhandel

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2.8 Obst und Schnaps Tirol ist ein idealer Standort für Qualitätsobstanbau. Warme Tage, kühle Nächte und ausreichende Bewässerung bilden die beste Voraus-

S c h na p s

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und vered elt in Tirol.

setzung für knackig-aromareiches Obst. Die Produktion auf insge-

SIGNUM

gewachsen und verede lt in Tirol.

samt 178 ha Fläche ist kleinbäuerlich geprägt. Davon fallen 71 ha auf Äpfel, 66 ha auf Erdbeeren, 18 ha auf Zwetschken, 16 ha auf Beeren, 5 ha auf Birnen und 2 ha auf Marillen. Meist im Nebenerwerb produzieren Tiroler Bauern auf kleinen Flächen Stein-, Kern- und Beerenobst. Durch die Veredelung von Obst zu Schnäpsen wird die Wertschöpfung weiter gesteigert. Rund 4.000 Schnapsbrenner produzieren in Tirol feinstes Destillat. Die maßgeschneiderte Flasche unterstreicht den hohen Qualitätsanspruch der heimischen Edelbrände und soll zu einer einmaligen Positionierung von Tiroler Schnaps führen. Produkte Unter dem Gütesiegel „Qualität Tirol“ werden Äpfel, Kirschen und Zwetschken sowie zu Schnäpsen veredeltes Obst verkauft. Ziele Das Angebot von Apfel, Zwetschke und Kirsche muss weiter gebündelt werden. Ein starker Marktauftritt und gesteigerte Anbauflächen sind zusätzliche Ziele, um die Zusammenarbeit mit dem Handel zu festigen. Der Bioanteil soll maßgeblich gesteigert werden. Eine wesentliche Wertschöpfungssteigerung wird über folgende veredelte Produkte erwartet: Apfelsaft, Sirup, Marmeladen, Schnaps. Aktivitäten 2012 • Bewerbung der „Qualität Tirol“ Edelbrände • Adaption und Neuauflage der Verpackung für Signum • Unterstützung der „Schnapsprämierung“ • Teilnahme am Fassanstich von Signum im Weinkeller der Ferrarischule • Erstellung einer Urkunde für die Brenner, die am Projekt „Signum“ beteiligt sind • Auszeichnung der Signum-Edelbrandsommeliers • Koordination der verschiedenen Partner im Obstbereich • Bewerbung von Äpfel, Zwetschken und Kirschen in diversen Medien • Unterstützung der Apfelfeste • Unterstützung „Landwirtschaft macht Schule“ zum Thema „Apfel“ • Entwicklung einer POS-Kennzeichnung für „Qualität Tirol“ Äpfel bei MPREIS • Verkaufsaktivität mit Apfelspalter als Kaufanreiz bei SPAR im Oktober 2012 • Gespräche mit SPAR zur Entwicklung von Marmelade und Sirup

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2.9 Pflanzen Rund 20 Gärtner produzieren auf 30 ha Fläche Pflanzen im „Qualität Tirol“ Blumentopf. Auf einer Fläche so groß wie elf Fußballfelder werden Zierpflanzen in Foliengewächshäusern, im Glashaus und im Freien gezüchtet und gezogen. Kompetenz und persönliche Beratung sind die zentralen Erfolgsfaktoren der „Qualität Tirol“ Gärtner. Diese Faktoren reichen die zahlreichen Meisterbetriebe an junge Menschen weiter und sind damit größter Lehrlingsausbildner im landwirtschaftlichen Bereich in Tirol. Die Auszeichnung der „Blume des Jahres“ ist ein gemeinsames Marketinginstrument für die regional produzierenden Gärtnereibetriebe. Ziele Fachliche Kompetenz und Beratungsleistung der „Qualität Tirol“ Gärtnereien sollen weiterhin beworben werden. Das Ziel ist, dass Kompetenz und „Qualität Tirol“ Gärtnerei beim Konsumenten als Einheit verknüpft verankert wird. Aktivitäten 2012 • Bewerbung der „Qualität Tirol“ Naschfrüchte • Medientermin mit Präsentation der „Blume des Jahres – Rotkäppchen“ am 20. April 2012 im Musikpavillon vom Hofgarten in Innsbruck • Kooperation mit der Landesausstellung „Blühende Träume“ 2012 im Congresspark Igls • Magazin „Gartenschätze aus Gärtnerhand“ am 21. April 2012 als Beilage der Tiroler Tageszeitung • ORF Freizeit zur Bewerbung vom „Tag der offenen Gärtnerei“ am 28. April 2012 • Wahl zur „Qualität Tirol“ Gärtnerei des Jahres 2012 mit Gewinnspiel • Medientermin zur Präsentation der „Qualität Tirol“ Gärtnerei des Jahres am 24. September 2012 in der Gewinnergärtnerei „Gärtnerei Reinold“ in Vomp • Gutscheinaktion mit dem Abo Club der Tiroler Tageszeitung von 14. – 28. Oktober 2012

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3. Projekte 3.1 Almleben Zwei Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Tirol ist Almfläche. Auf rund 2.200 Almen werden rund 193.600 Pferde, Rinder, Schafe und Ziege im Sommer mit Nahrung und Unterstand versorgt. 1.250 Almen werden mit Milchvieh bestoßen. Die Bewirtschaftung der Almen ist wesentlich für unser Landschaftsbild und ist eine tragende Säule für den Tiroler Tourismus. Des Weiteren erfüllen bewirtschaftete Almen Schutz vor Muren oder Lawinen und bieten einen Erholungsraum für Einheimische und Touristen. Produkte die auf der Alm produziert werden sind von besonderer Qualität. Durch die ständige Bewegung, die frische Luft, das erstklassige Quellwasser und die artenreichen Gräser und Kräuter ­geben die Kühe besonders gute Milch. Das Projekt „Almleben“ wurde 2011 zum ersten Mal mit neun Tiroler Almen gestartet. Die folgenden drei Säulen bilden dessen Grundlage: Der erste Bereich umfasst die „Produktion“ von Almkäse und Almprodukten mit einer entsprechenden Qualitätssicherung sowie die Adaptierung und Verfeinerung der angebotenen Speisen. Die zweite Säule umfasst das „Erlebnis Alm“. Zum Einen werden verschiedene Almveranstaltungen gebündelt (z. B. Grauvieh-, Schafoder Mutterkuh-Almwandertag), zum Anderen werden geführte Wanderungen mit ausgebildeten AlmerlebnispädagogInnen angeboten. Die dritte Säule umfasst die „Vermarktung“ von Almkäse über den Lebensmittel- sowie Gastrogroßhandel nach

Almleben

elt in Tirol. n und vered l.at gewachse www.AMTiro

der Almsaison, also im Herbst. Für diese dritte Säule ist eine entsprechende Qualitätssicherung im Vorfeld enorm wichtig, die im Sommer 2012 weiterentwickelt und umgesetzt wurde.

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Ziele Die Wertschöpfung und Wirtschaftsleistung auf den Almen soll durch Qualitätssicherung und eine Vermarktung von Almkäse und -butter gesteigert werden. Dazu benötigt es eine entsprechende Sensibilisierung der Senner sowie der Wanderer und Besucher der Almen. Das kulinarische Angebot soll sich in Zukunft stark an der Vermarktungsstrategie orientieren und entsprechend weiterentwickelt werden. Durch die gesetzten und weiterentwickelten Maßnahmen und Projekte soll die Alm zu einem Gesamterlebnis werden. Aktivitäten 2012 • Evaluierung des Projektes mit den Almbetreuern (Johannes Gschösser und Thomas Moritz), den Verantwortlichen der neun Almen (Obmänner, Senner, Besitzer), dem Tiergesundheitsdienst, und der Lebensmittelbehörde • Akquise von neuen Partneralmen • Ideenrunde zum Thema „Kulinarik auf der Alm“ am 8. März 2012 • Auftaktveranstaltung am 21. März 2012 mit den bisherigen und 2012 neu dazugekommen Partner almen (insgesamt 14) • Weiterentwicklung der Aufzeichnungsunterlagen für die Qualitätssicherung sowie Abstimmung mit den Projektpartnern • Entwicklung von Schulungsinhalten, Organisation und Durchführung einer Schulung für das Almpersonal am 20. und 21. April 2012 • Beratung und Betreuung der Almen durch die Almbetreuer im Sommer 2012 • Magazin „Almleben“ am 14. Juli 2012 als Beilage in der Tiroler Tageszeitung • Medientermin zum Projekt „Almleben“ mit „Bewusst Tirol“ Betrieben auf der Hintermoaralm in Erl am 13. August 2012 • Beratungsbesuche mit der Lebensmittelbehörde auf den neuen Almen • Durchführung der Bakteriologischen Untersuchung auf allen 14 Almen gemeinsam mit dem Tiergesundheitsdienst

18


Ein ladung

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3.2 „Bewusst Tirol“ Gastroprojekt

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Der Trend zum Außer-Haus-Verzehr von Speisen

Gastrogroßhandel zum Konsumenten. Hier setzt

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das Projekt „Bewusst Tirol“ an, das einen kraft-

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vollen Schulterschluss von Landwirtschaft, Tourismus und Wirtschaft bildet. Es dient der systematischen Stärkung heimischer Produkte in der Tiroler Hotellerie und Gastronomie. Seit dem Jahr 2009 sind ca. 160 Hotellerie- und Gastronomiebetriebe dem Projekt beigetreten. Diese B ­ etriebe unterziehen sich der Mengenkontrolle über bezogene heimische Produkte. 2011 wurden erstmals 129 Hotellerieund Gastronomiebetriebe als „Bewusst Tirol“ Betriebe ausgezeichnet, die auf heimische Milch und Milchprodukte setzen. 2012 prämierte die Agrarmarketing Tirol 137 „Bewusst Tirol“ Betriebe und 35 Gastrogroßhändler. Laufend treten weitere Betriebe der Kategorien 3, 4 und 5 Sterne sowie Tiroler Wirtshäuser dem Projekt und damit dem Kontroll- und Dienstleistungssystem der Agrarmarketing Tirol bei.

2012

u ng n h c i e z s u A

Ein derzeitiger Arbeitsschwerpunkt liegt bei Milch und Milchprodukten. In den Tiroler Hotellerie- und Gastronomiebetrieben

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steckt ein großes Potential für diese Produktpalette. Ein

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Gästen damit seinen ion. und bietet aus der Reg eren Genuss einen besond

erfolgreicher Hotelier und Gastronom verbraucht mehr Milch als ein durchschnittlicher Tiroler Milchbauer mit 9 Kühen

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produziert. Das Projekt „Bewusst Tirol“ wird schrittweise auf weitere Produktgruppen ausgeweitet. So fanden im Frühling 2012

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speisen.

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die „Kalbli-Wochen“ statt. Die Agrarmarketing Tirol unterstützte dabei die Verwendung von heimischem Kalbfleisch in den teilnehmenden Betrieben.

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2012

Au s z e ic h n Dieser Betr

Ziele Oberstes Ziel ist, den Absatz von Tiroler Milch und Milchprodukten in 3-, 4- und 5-Sternebetrieben und den Betrieben der Tiroler

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und biet einen beso et damit seinen Gäst nderen Ge en nuss aus de r Region.

Wirtshauskultur weiterhin zu stärken. Konsumenten, Hoteliers und Gastronomen werden für Qualität und Geschmack heimischer und regionaler Produkte sensibilisiert. Langfristig sollen weitere ­heimische Produkte in den Küchen positioniert werden. „Bewusst

Bewusst T i ro l genussvoll

speisen.

Tirol“ Betriebe entwickeln so kontinuierlich eine Gruppeniden-

www.AMTiro

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tität, die für tirolerisch, ehrlich und nachvollziehbar steht. Projektpartner • Gastrogroßhandel • Sennereien • Direktvermarkter Aktivitäten 2012 • Präsentation bei der Grünen Woche in Berlin (Folder) • Aufnahme neuer Betriebe in das Projekt • Weiterentwicklung und Pflege der Datenbank mit Lieferantendaten zur Kontrolle der Einkäufe • Laufende Erfassung der bezogenen Menge und Berechnungen für den Auswertungszeitraum 2011 • Entwicklung und Umsetzung der „Kalbliwochen“ mit Werbeschwerpunkt, logistischer Unterstützung und Mengenkontrolle • Medientermin zum Projekt „Almleben“ mit „Bewusst Tirol Betrieben die Alm erleben“ auf der Hintermoaralm in Erl am 13. August 2012 • TT Medienkooperation: Vorstellung von Betrieben auf einer 14-tägig-erscheinenden PR Seite in der Tiroler Tageszeitung • TIROLERIN Medienkooperation: Planung und Durchführung von Kochworkshops in den Betrieben der Bezirkssieger und Begleitung einer monatlichen PR Doppelseite in der TIROLERIN mit Gewinnspiel • Vorbereitung und Umsetzung des ersten Imagefilms für „Bewusst Tirol“ Betriebe • Bewusst Tirol Prämierung am 23. November 2012 bei der Firma Physiotherm in Thaur • Gespräche über Maßnahmen zum vermehrten Einsatz von Milch und Milchprodukten in Großküchen

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3.3 „Bewusst Tirol“ BotschafterInnen Qualität, Bekanntheit und Verfügbarkeit der „Qualität T­ irol“ Produkte sollen bei MPREIS und SPAR Filialen in ganz ­Tirol erhoben werden. Die „Bewusst Tirol“ BotschafterInnen d­ ienen dabei als wichtige Kommunikationsdrehscheiben und MultiplikatorInnen in diesem Marktforschungsprojekt der AMTirol. Die BotschafterInnen erhalten regelmäßig einen Fragebogen sowie Zusatzinformationen zu einem bestimmten „Qualität Tirol“ Produkt. So lernen sie die Produkte kennen, und setzen sich beim Einkaufen, Kochen und Verkosten intensiv damit auseinander. Wichtige Erkenntnisse geben sie sowohl an die AMTirol als auch an ihre Bekannten weiter. Mit Jahresende 2012 sind über 220 BotschafterInnen, die mehr als 250 Filialen in ganz Tirol betreuen, an diesem Projekt beteiligt. Ziele Der Informationsfluss zwischen KonsumentInnen, Agrarmarketing Tirol, dem Handel und den ProduzentInnen soll durch die BotschafterInnen weiter verbessert werden. Zudem sollen die Verfügbarkeit und Bekanntheit der „Qualität Tirol“ Produkte kontinuierlich erhöht werden, indem die BotschafterInnen ihre Begeisterung zu den Produkten in ihr Umfeld tragen. Ihre Rückmeldungen bilden eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der Produkte. Aktivitäten 2012 • Projektvorstellung im Bezirk Lienz am 23.02.2012 und Durchführung des 1. Testkaufs zu „Qualität Tirol“ Käsetrio • Erhebung der SPAR und MPREIS-Filialen mit Frischfleischtheke oder Metzger • Erstellung und Ausschicken der Unterlagen und Fragebögen „Qualität Tirol“ Bio Dinkel-Knäckebrot, „Qualität Tirol“ Kalbl, „Qualität Tirol“ AlpbachTaler, Edelbrater, Erdäpfel und „Qualität Tirol“ Äpfel bei SPAR s­owie „Bio vom Berg“ Naturjoghurt, „Qualität Tirol“ Bio-Kalbl, „Bio vom Berg“ Gouda, „Qualität ­T irol“ Edelweiße, „Qualität Tirol“ Erdäpfel und „Qualität Tirol“ Äpfel bei MPREIS • Erstellung und Ausschicken der Unterlagen und Fragebögen „regionale Produkte“, „Qualität Tirol“ Contessa Paola, Tiroler Erdäpfel und Äpfel für SPAR Filialen in Osttirol • Auswertung der Fragebögen und Testkäufe sowie die Aufbereitung der Auswertungen • Abfragen regionaler Mundartausdrücke zu bestimmten Themen als Ideen Grundlage für die Namensgebung neuer „Qualität Tirol“ Produkte

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3.4 Herkunftssicherung Die Garantie „gewachsen und veredelt in Tirol“ ist ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil. Chemischanalytische Methoden beweisen die garantierte Herkunft. Regionalität ist ein Megatrend. Die Konsumenten sind bereit, etwas mehr für beste heimische ­Q ualität zu bezahlen und damit die regionale Wertschöpfung zu steigern. Das Gütesiegel „Qualität Tirol“ ­garantiert den Kunden, dass die Produkte zu 100 % in Tirol gewachsen sind und veredelt wurden. Diese Garantie gilt es abzusichern und damit das Vertrauen der Kunden mit größter Sorgfalt zu pflegen. Chemisch-analytische Methoden dienen der einwandfreien Herkunfts- und Qualitätsbestimmung. So können schwarze Schafe identifiziert und frühzeitig aus dem Handel genommen werden und so kann gleichzeitig das Vertrauen der Konsumenten an die Angaben auf dem Produkt langfristig gestärkt und gefördert werden. Folgende Produkte sind für die Untersuchungen geplant: Rindfleisch (Jahrling, Almochs, Vollmilchkalb) sowie daraus veredelte Produkte (Edelbrater, Edelweiße), Berglamm, Milch und daraus veredelte ­Produkte (Käse), Eier, Äpfel und Zwetschken. Ziele Die Herkunftsbestimmung soll mit den Methoden einfach und rasch ermöglicht werden. Die Anwendung des Isotopen Fingerprints soll ebenso erweitert werden wie die Kalibrierung der Nah-Infrarot-Spektroskopie zur Herkunfts- und Qualitätsbestimmung. Den ehrlichen Landwirten und Produzenten soll der Rücken gestärkt und den Konsumenten eine Garantie für qualitätsvolle und hochwertige Produkte aus der Region gegeben werden. Die Garantie „gewachsen und veredelt in Tirol“ soll damit gegen Missbrauch abgesichert werden. Projektpartner • Universität Innsbruck (Institut für Analytische Chemie und Radio-Chemie) • Land- und forstwirtschaftliches Versuchszentrum Laimburg • Freie Universität Bozen • Sennereiverband Südtirol • Agrarmarketing Tirol Aktivitäten 2012 • Organisation der Probenentnahmen von Rohmilch • Organisation von nicht Tiroler Milchproben • Organisation der Probennahmen von Fleischproben Jahrling • Probenlogistik von den Tiroler Sennereien zur Universität Innsbruck • Organisation Probenaustausch Uni Innsbruck, Sennereiverband Südtirol, Versuchszentrum Laimburg und Uni Bozen • Organisation von Apfelproben 22

• laufende Kommunikation mit allen Projektpartnern


3.5 Schulen und Jugendliche Kinder und Jugendliche sind die KonsumentInnen, VerkäuferInnen und BetriebsleiterInnen von M ­ orgen. Die Agrarmarketing Tirol hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, diese wichtige Gruppe für Produkte mit der Ursprungsgarantie „gewachsen und veredelt in Tirol“ zu sensibilisieren. Durch einschlägige Projekte und imagebildende Maßnahmen soll das Verständnis für die Tiroler Landwirtschaft bei Kindern und Jugendlichen entwickelt werden. Ziele Die Agrarmarketing Tirol wird auch in Zukunft als Kooperationspartner auftreten und Projekte unterstützen, wenn es darum geht, Menschen für Tiroler Nahrungsmittel zu sensibilisieren und zu begeistern. Aktivitäten 2012 • Unterstützung des Kindergartenprojektes „Schmatzi“ – Sensibilisierung von Kleinkindern für Essen mit allen Sinnen • Auftritt mit Schmatzi zu Erdäpfeln im Rahmen der Tiroler Genusstage im DEZ • Unterstützung des Projektes „Schule am Bauernhof“ • Kooperation mit der TJB/LJ und ihrer Mitgliederzeitung „Logo“ • Unterstützung „Bäuerinnen machen Schule“ zum Thema Eier und Äpfel

Name Bergkäse Spitzname „Bergkas Se

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Adresse:

I komm au s der Sen nerei aus Senner do Kolsass. De rt verarbeit r et die Milch umliegend von den en Bauern und mach gschmack t an echt igen Kas draus.

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3.6 Marketingaktivitäten Marketingaktivitäten mit inszenierenden Elementen lösen beim Konsumenten erhöhte Aufmerksamkeit aus und wecken positive Emotionen. Die Agrarmarketing Tirol baut durch Inszenierung eine positive Verbindung zum Konsumenten auf. Authentizität, Ehrlichkeit und ein elegant-kraftvolles Erscheinungsbild, das Sicherheit und Stabilität vermittelt, sind dabei zentrale Kriterien. Zahlreiche Verkostungen auf Hausmessen, bei Schmankerltagen in Einkaufszentren oder an stark ­frequentierten Plätzen sowie direkt am POS ermöglichten es dem Kunden, mit allen Sinnen die Qualität der heimischen Produkte zu riechen, tasten und zu schmecken. Zudem wurden eigene Lifestyle-Artikel entwickelt, welche die Identifikation mit Tiroler Produkten erhöhten und verbreiteten. Tiroler Genusspfandl Ausgezeichnete Tiroler Produkte benötigen eine perfekte Präsentation bis zum Gast. Die Agrarmarketing Tirol als Initiator hat gemeinsam mit dem Designer Georg Juen und dem Töpfermeister Hansjörg Kathrein das Tiroler Genusspfandl entwickelt. Die Herausforderung an das Design war die Einfachheit. Das Pfandl sollte eigenständig, aber doch neu und trotzdem aus der Tradition heraus entwickelt und den Stempel Tirols aufgedrückt bekommen. Das Material Ton speichert die Wärme länger als ­Metall. Die Haptik der Oberfläche versinnbildlicht den Fels, das Gebirge. Beim Öffnen des Pfandls überrascht das kräftige Rot, das Wärme, Kraft und Energie ausstrahlt. Das Tiroler Genusspfandl wurde, am 23. November 2012 erstmals und exklusiv den ausgezeichneten „Bewusst Tirol“ Betrieben präsentiert und zum Kauf angeboten. Derzeit ist das Pfandl exklusiv in einigen „Bewusst Tirol“ Betrieben zu ­finden, es sind allerdings noch weitere Entwicklungsschritte geplant und das Pfandl wird in Zukunft so manchem Tiroler Produkt einen besonderen Charakter geben. Filztaschen Das Lifestyle Produkt ist zu 100 % tirolerisch. Die Rohware für die „Qualität Tirol“ Filztragetasche besteht zu 100 % aus Tiroler Berg- und Steinschafwolle. Der Stoff wird in einem Tiroler Unternehmen hergestellt und verarbeitet. Diese Tasche ist eine stilvolle sowie ökologisch, sozial und ökonomisch sinnvolle Alternative zu Geschenkskörben oder anderen Verpackungsmaterialien.

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TMitirspiolelen undgetollweinPreisent!gewinnen tirolgewinnt unter www.AMTirol.at/rkt am: Ma im hier oder direkt

Ziele Die Marke „Qualität Tirol“ soll elegant und stilvoll auf den Teller (Genusspfandl) sowie auf die Straße (Tasche) und damit unter die Menschen gebracht werden. Es ist zu erwarten,

Mi,0001. Ju00ni 15 - 17

dass die Identifikation mit sowie der Wiedererkennungswert der Marke dadurch stark steigt. Weitere Aktivitäten 2012 • Abstimmung der geplanten Aktivitäten 2012 mit dem Lebensmittelhandel • Jahresgespräch mit der Wirtschaftskammer und dem Tiroler Lebensmittelhandel • Partner der Stiftungsassistenz Netzwerk Tirol (NET) am Institut für Strategisches Management, ­Marketing und Tourismus an der Universität Innsbruck, Plattform: bewusst regional • Teilnahme an Diskussionen zur Entwicklung des Standortmarketing • Adaption und Planung der Kampagne „Tirol gewinnt“ mit Gewinnspiel in Kooperation mit der ­Wirtschafskammer und dem Tiroler Lebensmittelhandel im Juni 2012 (Roadshow „Tirol Roulette“) • Unterstützung „Kikariki“ – Frühstück am Bauernhof • Konzeption und Produktion von Radiospots (Produkte und Verkostungen) • Gespräche und Entwicklung eines Kühlmöbels für „Qualität Tirol“ Produkte bei MPREIS • Entwicklung und Umsetzung der ersten zwei Prototypen von Kühlmöbeln im „Qualität Tirol“ Auftritt bei SPAR • Umsetzung des Medientransparenzgesetzes in die Tätigkeiten der Agrarmarketing Tirol • Unterstützung der Osttiroler Heimvorteilstage • Teilnahme und Umsetzung des Messeauftrittes bei der Gaumenkitzel und bei der FAFGA Alpine Superior • Kooperation mit Bezirksblätter auf www.meinbezirk.at – Videorätsel mit Gewinnspiel (Videos zu verschiedenen Themen der Tiroler Landwirtschaft) • Kooperation mit www.meinbezirk.at erfolgreich – Preis für Fotogewinnspiel (XMA Cross Media Award 2012, Platz 2 in der Kategorie „Monetization“ verliehen vom W ­ eltzeitungsverband) • Optimierung der laufenden Medienbeobachtung und Erstellung von diversen Presse-Clippings • Gespräche mit MPREIS über Einzelfilialbelieferung durch Direktvermarkter

25


3.7 Bäuerliche Veranstaltungen und Feste Die Agrarmarketing Tirol setzt auf inszenierende Elemente. Rund 20 Veranstaltungen, bei denen Tiroler Produkte im Mittelpunkt stehen, sind ein wichtiger Bestandteil des Marketingportfolios. Die Herkunft der Produkte wird auf den Festen transparent präsentiert, Geschmack und Qualität werden mit allen ­Sinnen wahrnehmbar gemacht. Die heimischen Produkte mutieren auf den Festen zu „Stars“. Botschaften und Aspekte wie Qualität, Saisonalität und Kulinarik werden bei den Herbstfesten, bei Veranstaltungen der Landjugend oder bei der Schnapsprämierung perfekt transportiert. Die Veranstaltungstermine sind gezielt festgelegt und leiten den Saisonsauftakt für das jeweilige Produkt ein. Ziele Bauern, Produzenten und Produkte sollen auch weiterhin die klare Unterstützung der AMTirol erhalten. Über die Feste soll die Verbindung zwischen den Dreien weiterhin deutlich gemacht werden. Diese Transparenz kann als weiterer Wettbewerbsvorteil genutzt werden. Die Bewerbung der Feste und Veranstaltungen hat die Emotionalisierung der Produkte zum Ziel. Feste und Veranstaltungen 28.04.2012 Radieschenfest 19.08.2012

Zillertaler Krapfenfest

19.08.2012

Schafalm Wandertag in Osttirol

08.09.2012

Bio-Bergbauernfest in Hall

09.09.2012

Silzer Erdäpfelfest

21.09.2012

Stubaier Gaumenfreudenfest

29.09.2012

Internationale Almkäseolympiade in Galtür

30.09.2012

Apfelfest in Prutz

06.10.2012 Jahrlingsfest 06./07.10.2012

Tiroler Schmankerlfest im Alpenzoo

05. -13.10.2012

Wildschönauer Krautingerwoche

07.10.2012

Apfelfest von Hermann u. Martina Kuenz

07.10.2012

Kirchberger Sonnbergmeile

07.10.2012

Herbstfest der Schwazer Bäuerinnen

13./14.10.2012

Zillertaler Heubauernfest

13./20.10.2012

Haiminger Markttage

20.10.2012

Tiroler Brenn.Punkte

08.-10.11.2012

Internationale Käsiade

Herbstfeste

Vielfalt aus uns erem Land gen ießen.

Samstag

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12 06.10.20hr ab 10.00 Reutte

www.AMTirol. at

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16.11.2012 Schnapsprämierung Juli – August

26

Almfeste und Almwanderungen

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Spiel, Spaß & Unter

www.AMTirol.at


4. Struktur der Agrarmarketing Tirol Die Agrarmarketing Tirol ist ein Verein mit folgenden Mitgliedern

Land Tirol

Landwirtschaftskammer

Tirol Werbung

Wirtschaftskammer Tirol

Tirol

Vorstand der Agrarmarketing Tirol Obmann:

LH-Stv. ÖkR Anton Steixner

Obmann Stellvertreter:

HR DI Alois Poppeller (Land Tirol)

KADir. DI Richard Norz (LK Tirol)

Dr. Michael Brandl (Tirol Werbung)

Komm.-Rat. Leopold Wedl (WK Tirol)

Aktueller Personalstand Geschäftsführer:

DI Wendelin Juen

Sekretariat und Projektbetreuung:

Ing. Eva Gschösser

Projektbetreuung:

Mag. (FH) Gertraud Dornbusch

Karina Eberl (Teilzeit)

DI Magdalena Frener

DI Gabriele Juen (Teilzeit)

Bernhard Pircher

Anna Singer

Ing. Alexander Walser

DI (FH) Thomas Zwischenberger (Teilzeit)

Kontaktdaten Agrarmarketing Tirol Brixner Straße 1/5 6020 Innsbruck Telefon: 0512/575701 Fax: 0512/575701-20 Email: Office@AMTirol.at Internet: www.AMTirol.at

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Agrarmarketing Tirol • Brixner Straße 1/5 • 6020 Innsbruck • Telefon: 0512/575701 • Fax: 0512/575701-20 • Office@AMTirol.at • www.AMTirol.at


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