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Jahresbericht 2011

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Jahresbericht AMTirol 2011


Inhaltsverzeichnis

1. Schwerpunkte 2011

2. Produktschwerpunkte

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2.1 BIO

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2.2 Milch

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2.3 Qualitätsfleisch

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2.4 Eier

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2.5 Honig

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2.6 Erdäpfel

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2.7 Obst und Schnaps

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2.8 Pflanzen

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3. Projekte

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3.1 Almleben

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3.2 „Bewusst Tirol“ Gastroprojekt

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3.3 „Bewusst Tirol“ BotschafterInnen

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3.4 Herkunftssicherung

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3.5 Schulen und Jugendliche

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3.6 Marketingaktivitäten 3.7 Bäuerliche Feste

4. Struktur der Agrarmarketing Tirol

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1. Schwerpunkte 2011

Tiroler Landwirtschaft – unsere Lebensgrundlage „Gewachsen und veredelt in Tirol“ steht für gesunde Lebensmittel, starke regionale Wirtschaftskreisläufe, bäuerliche Familienbetriebe sowie den Erhalt der einzigartigen Tiroler Kulturlandschaft. Viele Partner unterstützen die Agrarmarketing Tirol durch ihre stete und wertvolle Arbeit. Almleben Das Projekt „Almleben“ beinhaltet drei wesentliche Bereiche: Qualitätssicherung der Almprodukte und Vermarktung der Produkte über den Lebensmittel- und Gastrogroßhandel nach der Almsaison, das Erlebnis „Alm“ mit Almwanderungen, Almführungen durch Experten, etc. und die kulinarische Positionierung durch Verfeinerung des Speisenangebotes auf den Almen. Im Rahmen des Pilotprojektes „Almleben“ nahmen im ersten Jahr neun milchverarbeitende Almen teil. Im ersten Schritt wurde eine Bestandsaufnahme der Ist-Situation bezüglich der Qualitätssicherung durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Tiergesundheitsdienst (TGD) wurden alle Kühe einer bakteriologischen Untersuchung unterzogen. Die Qualitätssicherung auf den Almen wurde durch regelmässige Expertenbesuche laufend verbessert und optimiert. Im Magazin „Almleben“, das am 09. Juli 2011 als Beilage der Tiroler Tageszeitung erschien, wurden die neun Projektalmen mit ihren Leistungen und Produkten vorgestellt.

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„Bewusst Tirol“ Gastroprojekt Dieses Projekt stärkt konsequent regionale Wirtschaftskreisläufe und bildet das Bewusstsein für die hohe Qualität der Tiroler Produkte bei Bauern, Gastronomen und schließlich auch bei Gästen und Einheimischen. Die Prämierung von 129 „Bewusst Tirol“ Betrieben war im vergangenen Jahr der Höhepunkt. LH Günther Platter und LHStv. ÖkR Anton Steixner überreichten im Tirol Panorama gemeinsam die Urkunden an jene Betriebe, die durch ihren verstärkten Einsatz von Milch und Milchprodukten aus Tirol ein starkes regionales Bekenntnis abgeben. Die erfolgreiche Umsetzung des Projektes beruht auch auf dem starken Engagement des Tiroler Gastrogroßhandels. Die „Bewusst Tirol“ Betriebe wurden in verschiedenen ­Medien transportiert. Im Rahmen einer Kooperation mit der Tiroler Tageszeitung wurden im 14-tägigen Rhythmus „Bewusst Tirol“ Betriebe mit ihren Leistungen und Erfolgsrezepten hinsichtlich regionaler Produkte vorgestellt. Aufgrund der positiven Resonanz wird die Kooperation 2012 weitergeführt. „Bewusst Tirol“ BotschafterInnen Über 200 BotschafterInnen führen regelmäßig Testkäufe von Tiroler Lebensmitteln durch. Sie geben wertvolle Rückmeldungen über die Verfügbarkeit und Positionierung von „Qualität Tirol“ Produkten in den Filialen von SPAR und MPREIS. Weiters testen und verkosten sie die Produkte und beurteilen Qualität, Verwendbarkeit und Verpackung und helfen Verbesserungspotenzial aufzuzeigen. Durch dieses flächendeckende Marktforschungsinstrument gelingt es fast jede MPREIS- und SPAR-Filiale mit einer Botschafterin zu besetzen. Die Agrarmarketing Tirol baut ein Netzwerk an „Bewusst Tirol“ BotschafterInnen auf, die als wichtige Informationsträger und Multiplikatoren wirken. Tirol Regal Gemeinsam mit Heike Brandt von Brandt Branding & Interiors und der Firma Hörtnagl hat die Agrarmarketing Tirol eine Verkaufslösung (Tirol Regal) für „Qualität Tirol“ Produkte entwickelt. Erstmals wird ein umfassendes Angebot von „Qualität Tirol“ Produkten für den Konsumenten gut erkennbar zusammengestellt. Durch diesen kompakten Auftritt erzielen regionale Produkte eine deutlich höhere Aufmerksamkeit. Im Jahr 2011 wurden vermehrt Verkostungen mit authentischen Personen, wie den Seminarbäuerinnen an gut frequentierten Plätzen durchgeführt. Das ist ein erfolgreiches Instrument zur Positionierung von „Qualität Tirol“ Produkten.

LHStv. ÖkR. Anton Steixner

DI Wendelin Juen

Obmann der Agrarmarketing Tirol

Geschäftsführer der Agrarmarketing Tirol

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2. Produktschwerpunkte 2.1 BIO Mit einem Bio-Anteil von über 20 % an den gesamten Landwirtschaftsbetrieben,

Bio-Äpfel

liegt Tirol im europäischen Spitzenfeld. Die Bio-Schiene unter dem Gütesiegel „Qualität Tirol“ wird laufend um Produkte aus der heimischen Bio-Landwirtschaft erweitert. Das Angebot wird entsprechend ausgebaut. Die 2.793 Bio-Betrieb in Tirol, davon 1.584 Milchbetriebe, unterliegen der EU-Bio-Verordnung, wobei sie meist mehr als die Mindestkriterien der Verordnung erfüllen. Ziel Die Nachfrage soll weiter gesteigert und das Angebot gebündelt werden, um den Marktauftritt zu stärken und den Absatz zu steigern. Aktivitäten 2011 • Entwicklung und Umsetzung von diversen Marketingaktivitäten in Zusammenarbeit mit MPREIS • Koordination rund um die Neuorganisation der Tirol Milch, laufende Gespräche mit Bergland Milch • Vermarktung der Tiroler Bio-Äpfel, Verkostungsaktion zum Tag des Apfels, Planung Saison 2010/11 • Umsetzung des Projektes: Tiroler Bio-Apfelstrudel mit der MPREIS Bäckerei • Auftakt Projekt Tiroler Bio-Getreide mit „Der Bäcker Ruetz“, Pressekonferenz, Bewerbung • Teilnahme an Messen (Grüne Woche Berlin 21. – 30. Jänner 2011, Messe Biofach Nürnberg 16. – 19. Februar 2011, Biogast in Wels 23. Oktober 2011, Biolife Bozen 18. – 20. November 2011) • Teilnahme an Hausmessen der Fa. Weiling (Lonsee 28. Mai 2011; Coesfeld 10. + 11. September 2011) und Sortimentstage (Coesfeld 15. + 16. November 2011) und der Fa. Neurauter (19. Oktober 2011) • Jahresgespräche mit den Partnern im Lebensmittelhandel • Planung und Umsetzung der Handelsbeziehung zu Weiling GmbH, Deutschland • Mitorganisation des Bio-Fest in Hall 11. Oktober 2011 • Durchführung Mitarbeitergewinnspiel Tiroler Bio-Käse bei MPREIS Juli - September • Einführung von Tiroler Bio-Knoblauch • Einführung von Tiroler Bio-Naturjoghurt • Betreuung und Umsetzung diverser anderer Produkte (Äpfel, Erdäpfel, Getreide, Eier, weitere Käse und Milchprodukt, Bio Dinkel-Knäckebrot) • Durchführung von diversen Verkostungen und Verkaufsaktivitäten (z.B. Schmankerltage im Kaufhaus Tyrol, etc.)

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2.2 Milchprodukte Tirol ist ein traditionelles Dauergrünland. Auf Wiesen, Feldern und Almen, die über 90 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche Tirols ausmachen, gedeiht alles, was die Wiederkäuer für gehaltvolle Milch benötigen. Die Kompetenz der Milchproduktion und –verarbeitung bündelt sich in 6.700 Betrieben mit 58.000 Milchkühen, zahlreichen milchverarbeitenden Almen, Kleinsennereien sowie in der Tirol Milch. Ziele Angesichts der einmaligen Qualität von Käse und Butter, soll die Qualitätssicherung in diesem Bereich weiter vorangetrieben werden. Das führt zu einer langfristigen und sicheren Verankerung der Produkte am Markt sowie zur Stärkung der Kleinsennereien. Des Weiteren setzt die Agrarmarketing Tirol auch in Zukunft auf den Kompetenzausbau im Bereich Käse. Aktivitäten 2011 • Werbemaßnahmen zu Käse in diversen Medien • Entwicklung und Abstimmung der Schwerpunktsetzung im Käsebereich • Gespräche mit Zillertaler Heumilchsennerei/Fügen bzgl. einer möglichen Vermarktung in Südtirol/Italien • Einführung einer neuen Verpackung und Erstellung von Werbematerial für Fügener Emmentaler • Entwicklung einer Verpackung für Zillertaler Rahmlaib mit der Zillertaler Heumilchsennerei/Fügen • Gespräche mit der BAM Rotholz bzgl. Produktentwicklung von Ziegenkäse • Verkostungen vom AlpbachTaler in ausgewählten SPAR-Märkten • Durchführung des Käsefestes im Sillpark vom 30. September – 01. Oktober 2011 • Unterstützung der Almkäseolympiade (ORF Freizeit) • Bewusst Tirol: Schwerpunkt in der Gastronomie und Hotellerie mit Milch und Milchprodukten • Projekt „Etablierung von Tiroler Milch und Milchprodukten in der Tiroler Gastronomie“ mit der Universität Innsbruck

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2.3 Qualitätsfleisch Die landwirtschaftliche Nutzfläche in Tirol besteht zu über 90 % aus Grünland, wie Wiesen, Almen und Weiden. Die Veredelung dieses Grünlandes erfolgt durch Wiederkäuer, einerseits zu wertvoller Milch und andererseits zu zartem Qualitätsfleisch. Die Produktentwicklungen im Bereich der „veredelten Fleischprodukte“ erhöhen die Wertschöpfung für Tiroler Fleisch beträchtlich. Gleichzeitig wird damit schwer verkaufbaren Teilstücken eine Absatzschiene eröffnet, um eine vernünftige Gesamtkalkulation zu erzielen. Der Erfolg des Qualitätsfleisches wird durch die erfolgreiche Vermarktung dieser veredelten Produkten abgesichert. Ziele Aufgrund der natürlichen Gegebenheiten und Wettbewerbsvorteile in Tirol, liegt der Fokus weiterhin auf den Ausbau und der Weiterentwicklung der Kompetenz im Qualitätsfleischbereich. Durch eine gezielte Produktionsoffensive soll die Menge gesteigert werden. Parallel dazu liegt das Augenmerk auf weiterer Qualitätssteigerung. Produkte Die „Qualität Tirol“ Fleischprodukte umfassen: Jahrling, Kalbl, Berglamm, Grauvieh Almochs, Alm- und Hofschwein. Dazu kommen die „veredelten Fleischprodukte“: Edelweiße, Edelbrater, Marende, Speck, Kaminwurzen.

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und vered elt in Tirol.

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E de l b ra t e

Aktivitäten 2011

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• Jahrling bei MPREIS AMT_SPAR

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– Bewerbung Jahrling in diversen Medien

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Edelweiße gewachsen

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– Verkostungen an gut frequentierten Plätzen (zB Kaufhaus Tyrol, diversen Filialen) – Projekt mit der Uni Innsbruck zur Marktanalysierung von Jahrlingsfleisch im SB Regal – Gespräche über Verpackungsentwicklung im SB Bereich – Produktpräsentation und Verkostung vom Jahrling im Rahmen der Schmankerltage im Kaufhaus Tyrol (15./16. April 2011; 21./22. Oktober 2011) – Medientermin am 13. Oktober 2011 im Rahmen der Tiroler Genusstage im DEZ: Villa Blanka kocht Tiroler Jahrling (Verkostung und Verkauf von Tiroler Jahrlingsfleisch) – Gespräche betreffend Kühlmöbel für „Qualität Tirol“ Produkte bei MPREIS – Umsetzung und Unterstützung des 1. Tiroler Jahrlingsfestes am 09. Oktober 2011 – Schulung für MPREIS Metzger mit Betriebsbesichtigung und Verkostung am 16. November 2011 – Kochworkshop mit MPREIS-Gusto-Metzger im Küchenstudio Zebisch für MPREIS Kunden am 23. November 2011 • Bio-Kalbl bei MPREIS – Bewerbung Bio-Kalbl in diversen Medien – Verkostungen in der MPREIS Filiale Ursulinenpassage • Kalbl bei SPAR – Bewerbung Kalbl in diversen Medien – Umsetzung von Werbeaktivitäten zum Osterschwerpunkt – Verkostung von Kalbl im Rahmen der TANN Schauwursterei im Sillpark 31. März – 01. April 2011 – Umsetzung eines Thekenwettbewerbes im Zeitraum von 14. März – 18. April 2011 – Verkostung von Kalbl bei der SPAR Hausmesse im Frühjahr und Herbst – Kochkurs mit Traudi Sigwart für SPAR Kunden zum Kalbl im Küchenstudio Zebisch am 27. September 2011 – Optimierung des Projektes durch die Produktionsoffensive

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• Berglamm bei SPAR – Bewerbung Berglamm in diversen Medien – Verkostung von Berglamm bei der SPAR Hausmesse im Frühjahr und Herbst

Almschwe gewachsen

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– Medien-Kochkurs mit Traudi Sigwart zum Berglamm am 05. April 2011 – Präsentation mit Verkostung und Verkauf von Fleisch vom Berglamm im Rahmen der Tiroler Genusstage am 15. Oktober 2011 im DEZ – Optimierung des Projektes durch die Produktoffensive • Grauvieh Almochs bei Hörtnagl – Bewerbung Grauvieh Almochs in diversen Medien • Almschwein bei Hörtnagl – Einführung von Frischfleisch bei Hörtnagl – Medientermin zum Auftakt der „Almschwein-Saison“ am 13. September 2011 bei Hörtnagl am Burggraben – Entwicklung des Werbeauftrittes (Sujet, Etiketten, Broschüre, POS-Schilder) • Veredelte Produkte – Bewerbung Alm-, Hofschwein und veredelte Produkte (Speck, Marende, Kaminwurzen, Edelweiße) in diversen Medien – Erstellung von Werbematerial – Präsentation und Verkostung von Edelbrater im Rahmen der TANN Schauwursterei im Sillpark 31. März – 01. April 2011 – Produktpräsentation und Verkostung der Edelweißen bei der SPAR Hausmesse im Frühjahr, im Rahmen der Schmankerlmärkte im Kaufhaus Tyrol (15./16. April 2011; 21./22. Oktober 2011) und im Rahmen der Tiroler Genusstage am 14. Oktober 2011 im DEZ • Allgemeines – ORF Tirol und Tirol TV: kulinarische Beiträge – Radiowerbung (ORF Tirol, LifeRadio, Antenne/U1, Radio Osttirol) – Gespräche zur Produktentwicklung für veredelte Produkte – Grillschwerpunkt mit Jahrling, Berglamm, Kalbl, Edelbrater, Edelweiße im Juni 2011 – Unterstützung Genuss Region „Osttiroler Berglamm“ – Entwicklung und Umsetzung POS Material für Qualitätsfleisch

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2.4 Eier Die Hühnerhaltung in Tirol ist geprägt durch kleinstrukturierte Betriebe sowie einen geringen Selbstversorgungsgrad von 14 %. Rund 3.900 Bauernhöfe halten knapp 90.000 Legehennen, wobei der Großteil der Bauern nicht mehr als 10 Hennen besitzt, deren Eier über Direktvermarktung verkauft werden. Auf diese Weise ist die Hühnerhaltung eine ideale Einkommensmöglichkeit für die kleinstrukturierte Tiroler Landwirtschaft. Neben dem bisherigen Ei von „Bio vom Berg“, ist seit Jänner 2010 das Tiroler Freilandei „Goggei“ im Handel erhältlich. Die einzigartige Verpackung schafft beim Konsumenten eine hohe Aufmerksamkeit und einen hohen Wiedererkennungswert. Ziele Das Angebot an Eiern weiterhin ausbauen und bündeln. Nur so ist ein starkes Angebot für den Handel möglich. Im Fokus stehen weiterhin die Klein- und Familienbetriebe. Neben den bestehenden Betrieben müssen neue Betriebe gewonnen werden, um die gewünschte und nötige Mengensteigerung zu erreichen. Durch die regelmäßige Imagearbeit zu Tiroler Eiern profitiert indirekt auch die Direktvermarktung. Aktivitäten 2011 • Bewerbung des Goggei in diversen Medien • Aufnahme von zusätzlichen Lieferbetrieben für das Projekt „Goggei“ (insgesamt 5 Betrieben) • Information und Beratung von interessierten Betrieben • Weiterentwicklung und Verbesserung der Verpackungen Das Frühstücksei

Für Viele gehört das Ei zu einem guten Start in den Tag. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät mittlerweile zu drei Eiern in der Woche. Andere Studien besagen, dass bei einem gesunden Menschen gegen das tägliche Frühstücksei nichts einzuwenden ist. Wie dem auch sei: Das Ei

• Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen

gehört dank seiner besonderen Nährstoffe eindeutig auf den Frühstück-

Was steht auf dem Goggei?

stisch. Doch wie gelingt das perfekte Frühstücksei?

Das „Qualität Tirol“ Goggei stammt garantiert von Tiroler Bauernhöfen. Das steht auch auf dem Ei. Dank der Betriebsnummer kann jedes Ei bis

Weich – hart – mittel – gerührt oder gespiegelt?

zum Bauern zurückverfolgt werden. Außerdem gibt der Code auf dem Ei Auskunft über die Haltungsform und das Ursprungsland.

• Umstellung bzw. Zertifizierung der gentechnikfreien Produktion • Das gekochte Ei

Es ist gar nicht so einfach das Ei auf die richtige Konsistenz zu kochen,

ohne dass es dabei aufplatzt. Wer keinen Eierkocher zur Hand hat, der kocht sein Frühstücksei nach der traditionellen Methode in einem Topf mit Wasser.

• laufende Gespräche mit SPAR

Damit die Schale beim Kochen nicht aufplatzt, das „Qualität Tirol“ Goggei in einen Topf mit kaltem Wasser geben und langsam erwärmen. Sobald das Wasser zu kochen beginnt, gilt es die Zeit zu stoppen: – weich gekochtes Ei: ca. 4 Minuten – mittel gekochtes Ei (Dotter ist zur Hälfte fest und zur Hälfte flüssig):

1 – AT – 1234567

• Auszeichnung als Produkt Champion 2011 in der Kategorie Frischei & Convenience ca. 6 Minuten

– hart gekochtes Ei: ca. 9 Minuten Hinweis

Diese Kochzeiten sind Empfehlungen für Eier der Größe M. Je nach Größe sollte dieser Richtwert (ca. 30 Sekunden je Größe) korrigiert werden. • Das Rührei Das „Qualität Tirol“ Goggei in eine Schüssel schlagen, einen Löffel Rahm, Milch oder ein kleines Stück Butter dazugeben und kurz verrühren. Die Pfanne mit wenig Butter auf mittlere Temperatur erhitzen und das Ei

Haltungsform: 0 = ökologische Erzeugung 1 = Freilandhaltung 2 = Bodenhaltung 3 = Käfighaltung

Ursprungsland:

Legebetrieb:

AT = Österreich

1234567 = Betriebsnummer des Bauern

eingießen. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen und je nach Belieben mit Käse, Gemüse u.ä. verfeinern.

Agrarmarketing Tirol • Brixner Str. 1/5 • A-6020 Innsbruck Telefon: 0512/575701 • Fax: 0512/575701-20 • Office@AMTirol.at • www.AMTirol.at

• Das Spiegelei

Goggei

Mögen Sie das Spiegelei „sunny-side-up“ oder lieber „sunny-side-down“? Spiegeleier brät man am besten bei mittlerer Temperatur in wenig Fett. Wichtig ist, dass man nur das Eiweiß salzt, da der Dotter durch das Salz Flecken bekommt. Wer sein Spiegelei – wie die Amerikaner – durchgegart haben möchte, der sollte es einmal wenden.

gewachsen und veredelt in Tirol.

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22.01.2010 12:19:55 Uhr

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2.5 Honig In Tirol gibt es derzeit zirka 2.500 Imker und rund 35.000 Bienenvölker. Knapp 50 Imker verfügen über mehr als 100 Völker. Die restlichen Imker sind sehr kleinstrukturiert und arbeiten in erster Linie im Rahmen der Direktvermarktung und Eigenversorgung. Produziert werden hauptsächlich Wald- und Blütenhonig. Dabei ist nicht nur der Honig ein gesundes und wertvolles Produkt. Die Bestäubung der Blüten durch Bienen ist von großer Bedeutung für die Fruchtbarkeit der Tiroler Obstanlagen sowie für die Artenvielfalt in der gesamten Pflanzenwelt. Der „Qualität Tirol“ Hunk ist ein Waldhonig, der über den Lebensmittelhandel vertrieben wird. In Kooperation mit der Tiroler Imkerschaft wurde die Absatzsicherheit hergestellt und eine professionelle Vermarktung eingeleitet. Der Tiroler Honig wurde erfolgreich über die Firma SPAR in den Markt eingeführt. Ziele In erster Linie wird Werbung und Bewusstseinsbildung für Tiroler Honig betrieben. Die wertvolle Arbeit der Bienen und der Imker soll an die Bevölkerung entsprechend weitergegeben werden, wobei Image und Wertschätzung kreiert werden. Aktivitäten 2011 • laufende Gespräche mit allen Projektpartnern • Erstellung von Qualitätsrichtlinien • Verpackungsentwicklung für „Hunk“ • Vorstellung „Hunk“ im Rahmen der SPAR Hausmesse im Frühjahr • Medientermin zur Markteinführung des Hunk im Stift Wilten gemeinsam mit SPAR und der Tiroler Imkereigenossenschaft am 23. Mai 2011 • Testesser-Aktion mit dem Weekend-Magazin • Bewerbung „Hunk“ in diversen Medien

Hu n k

gewachsen und veredelt in Tiro l. www.AMTirol. at

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2.6 Erdäpfel „Frühe“, „Speckige“ und „Mehlige“, so heißt der gesunde Bodenschatz aus Tirol. Die idealen Böden sorgen für den nussigen Geschmack der „Qualität Tirol“ Erdäpfel. Auf 530 ha bauen 1.400 Landwirte 25 verschiedene Sorten an. Der Großteil erntet die kräftigende Knolle zur Selbstversorgung oder für die Direktvermarktung. Rund 35 Betriebe erreichen genügend Menge, um regelmäßig ihre hochwertigen Produkte an den Großhandel weiterzuverkaufen. Ziel Die Steigerung des Absatzes über den Tiroler Lebensmittelhandel ist und bleibt zentrales Ziel. Die Angebote der Betriebe sollen weiterhin stärker gebündelt werden, um den Absatz im Handel zu ­stabilisieren und weiter auszubauen. Der Bekanntheitsgrad der Tiroler Erdäpfel soll weiter erhöht und ihr Image verbessert werden. Ebenso sind die Qualitätssicherung und die Qualitätsverbesserung durch laufende Bonitierungen wichtige Schwerpunkte bei Tiroler Erdäpfeln. Aktivitäten 2011 • Gespräche mit den Projektbeteiligten • Medientermin zum Auftakt „Tiroler Frühe“: Vergleichsverkostung von Tiroler Frühen im Hotel „Schwarzer Adler“ am 30. Juni 2011 • Bewerbung von Tiroler Frühen und Tiroler Erdäpfel • Unterstützung „Silzer Erdäpfelfest“ am 11. September 2011

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2.7 Obst und Schnaps Tirol ist ein idealer Standort für Qualitätsobstanbau. Warme Tage, kühle Nächte und ausreichende Bewässerung bilden die beste Voraussetzung für knackig-aromareiches Obst. Die Produktion auf insgesamt 178 ha Fläche ist kleinbäuerlich geprägt. Davon fallen 71 ha auf Äpfel, 66 ha auf Erdbeeren, 18 ha auf Zwetschken, 16 ha auf Beeren, 5 ha auf Birnen und 2 ha auf Marillen. Meist im Nebenerwerb produzieren Tiroler Bauern auf kleinen Flächen Stein-, Kern- und Beerenobst. Durch die Veredelung von Obst zu Schnäpsen wird die Wertschöpfung weiter gesteigert. Rund 4.000 Schnapsbrenner produzieren in Tirol feinstes Destillat. Die maßgeschneiderte Flasche unterstreicht den hohen Qualitätsanspruch der heimischen Edelbrände und soll zu einer einmaligen Positionierung von Tiroler Schnaps führen. Ziele Das Angebot von Apfel, Zwetschke und Kirsche weiter bündeln. Ein starker Marktauftritt und gesteigerte Anbauflächen sind zusätzliche Ziele, um die Zusammenarbeit mit dem Handel zu festigen. Der Bioanteil soll gesteigert werden. Eine weitere Wertschöpfungssteigerung wird über folgende veredelte Produkte erreicht: Apfelsaft, Sirup, Marmeladen, Schnaps. Produkte Äpfel, Kirschen und Zwetschken werden unter dem Gütesiegel „Qualität Tirol“ frisch oder zu Schnaps veredelt verkauft. Aktivitäten 2011 • Bewerbung der „Qualität Tirol“ Edelbrände • Unterstützung „Schnapsprämierung“ • Teilnahme an der Pressekonferenz „Fassanstich“ von Signum im Salzlager Hall und Erstellung einer Urkunde für die Brenner, die am Projekt „Signum“ beteiligt sind • Koordination der verschiedenen Partner im Obstbereich • Bewerbung von Äpfel, Zwetschken und Kirschen in diversen Medien • Unterstützung der Haiminger Markttage • Verkaufsaktivität mit Apfelspalter als Kaufanreiz bei SPAR • Verkostungen von Tiroler Äpfeln sowie Verkostung und Verkauf von „Qualität Tirol“ Edelbränden im Rahmen der Schmankerltage im Kaufhaus Tyrol (15./16. April 2011; 21./22. Oktober 2011)

SIGNUM

gewachsen und verede lt in Tirol.

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S c h na p s gewachsen

elt in Tirol. und vered


2.8 Pflanzen Rund 20 Gärtner produzieren auf 30 ha Fläche Pflanzen im „Qualität Tirol“ Blumentopf. Auf e­iner ­Fläche so groß wie elf Fußballfelder werden Zierpflanzen in Foliengewächshäusern, im Glashaus und im Freien gezüchtet und gezogen. Kompetenz und persönliche Beratung sind die zentralen ­Erfolgsfaktoren der „Qualität Tirol“ Gärtner. Als größter Lehrlingsausbilder im landwirtschaftlichen Bereich in Tirol geben die zahlreichen Meisterbetriebe neben den gärtnerischen Grundlagen auch das ­Bewusstsein für diesen Bereich an ihre Lehrlinge weiter. Die Auszeichnung der „Blume des Jahres“ ist ein gemeinsames Marketinginstrument für die regional produzierenden Gärtnereibetriebe. Ziele Fachliche Kompetenz und Beratungsleistung der „Qualität Tirol“ Gärtnereien sollen weiterhin beworben und verankert werden. Aktivitäten 2011 • Umsetzung Projekt „Frühlingsblüher“ mit SPAR • Umsetzung und Einführung von „veredelten Jungpflanzen“ (Naschfrüchte) im April 2011 bei SPAR • Erstellung von Verpackung und Werbematerial für die Naschfrüchte • Medientermin mit Präsentation der „Blume des Jahres“ – Hiatamadln am 20. April 2011 am Domplatz in Innsbruck • Magazin „Gartenschätze aus Gärtnerhand“ am 23. April 2011 als Beilage der Tiroler Tageszeitung • Wahl zur „Qualität Tirol“ Gärtnerei des Jahres mit Gewinnspiel • Medientermin zur Präsentation der „Qualität Tirol“ Gärtnerei des Jahres am 23. September 2011 in der Gewinnergärtnerei „Gärtnerei & Floristik Bernhart“ • Gutscheinaktion mit dem Abo Club der Tiroler Tages­-

Gartenschätze aus Gärtnerha nd.

www.AMTirol. at

zeitung von 03. – 24. Mai 2011

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3. Projekte 3.1 Almleben Zwei Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Tirol sind Almfläche. Auf rund 2.200 Almen werden zirka 193.600 Pferde, Rinder, Schafe und Ziegen im Sommer mit Nahrung und Unterstand versorgt. 1.250 Almen werden mit Milchvieh bestoßen. Die Bewirtschaftung der Almen ist wesentlich für unser Landschaftsbild und wertvoll für den Tiroler Tourismus. Des Weiteren erfüllen bewirtschaftete Almen Schutz vor Muren oder Lawinen und bieten einen Erholungsraum für Einheimische und Touristen. Produkte die auf der Alm produziert werden sind von besonderer Qualität. Durch viel Bewegung, die frische Luft, das erstklassige Quellwasser und die artenreichen Gräser und Kräuter geben die Kühe besonders gute Milch. Das Projekt „Almleben“ wurde 2011 mit neun Tiroler Almen ­gestartet. Die folgenden drei Ziele bilden die Grund­lage für dieses Projekt: Der erste Bereich umfasst die Produktion von Almkäse und Almprodukten mit einer entsprechenden Qualitätssicherung und Vermarktung dieser Produkte im Lebensmittel- und Gastrogroßhandel nach der Almsaison. Die zweite Säule umfasst das Erlebnis „Alm“. Zum Einen werden verschiedene Almveranstaltungen gebündelt (z. B. Grauvieh-, Schaf- oder Mutterkuh-Almwandertag), zum Anderen werden geführte Wanderungen mit ausgebildeten Alm­ erlebnispädagogInnen angeboten. Die dritte Säule umfasst die Kulinarik auf der Alm und beschäftigt sich mit der Adaption und Verfeinerung der angebotenen Speisen.

Almleben gewachse

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www.AMTiro

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Ziele Die Wertschöpfung und Wirtschaftsleistung auf den Almen soll durch Qualitätssicherung und eine entsprechende Vermarktung von Almkäse und -butter gesteigert werden. Dazu benötigt es eine entsprechende Sensibilisierung der Senner sowie der Wanderer und Besucher der Almen. Das kulinarische Angebot soll sich in Zukunft stark an der Vermarktungsstrategie orientieren und entsprechend weiterentwickelt ­werden. Durch die gesetzten und weiterentwickelten Maßnahmen und Projekte soll die Alm zu einem Gesamterlebnis werden. Aktivitäten 2011 • Gewinnung der 9 Partneralmen • Projektvorstellung bei den teilnehmenden Almen am 26. April 2011 • Erhebung der Ist-Situation betreffend der Qualitätssicherung • Entwicklung praxisgerechter Aufzeichnungsunterlagen für die Qualitätssicherung • laufende Betreuung der Almen durch Johannes Gschösser (ARGE-Heumilch) und Thomas Moritz • bakteriologische Untersuchung aller Kühe der Projektalmen in Zusammenarbeit mit Tiergesundheitsdienst (TGD) • Gespräche mit der Lebensmittelaufsicht zur Qualitätssicherung • Beratung der Almen durch Lebensmittelinspektoren • Projektvorstellung bei den ausgebildeten und aktiven Almpädagogen am 14. Juni 2011 • Magazin „Almleben“ als Beilage in der Tiroler Tageszeitung am 09. Juli 2011 • Unterstützung beim Ankauf von technischer Ausrüstung (pH-Meter) durch Sammelbestellungen • Evaluierung aller im Projekt gesetzten Schritte

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Ein ladung

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vollen Schulterschluss von Landwirtschaft, Tourismus und Wirtschaft bildet. Es dient der ­systematischen Stärkung heimischer Produkte in der Tiroler Hotellerie und Gastronomie. Seit dem Start im Jahr 2009 sind ca. 150 Hotellerie- und Gastronomiebetriebe dem Projekt beigetreten. Teilnahmeberechtigt sind 3-, 4- und 5-Sternbetrieben sowie die Gruppe der Tiroler Wirtshäuser. Der derzeitige Arbeitsschwerpunkt liegt bei Milch und Milchprodukten. In den Tiroler Hotellerie- und Gastronomiebetrieben steckt ein großes Potential für diese Produktpalette. Die besten Betriebe verbrauchen jeweils mehr Milch als ein durchschnittlicher Tiroler Milchbauer mit 9 Kühen produziert. Ziele Oberstes Ziel ist, den Absatz von Tiroler Milch und Milchprodukten in 3-, 4- und 5-Sternebetrieben zu 2011

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Aktivitäten 2011 • laufender Kontakt, Betreuung der teilnehmenden und Aufnahme neuer Betriebe • Umsetzung von konkreten Schritten mit teilnehmenden Betrieben (Gastronomie­betriebe, Hotels und Gastrogroßhändler) im Rahmen des Projektes „Etablierung von Tirol Milch und Milchprodukten in der Gastronomie“ mit der Universität ­Innsbruck und Projektabschluss. • Listung der Kasrunde im Gastrogroßhandel • Aktivitäten zur Einführung der Kasrunde sowie Schulungen für das Personal der Hotellerie-, Gastronomie-, und Großhandelsbetriebe • Erstellung und Pflege der Datenbank mit Lieferantendaten zur Kontrolle der Einkäufe von heimischen Milch und Milchprodukten durch die Betriebe. Laufende Erfassung der bezogenen Mengen. Projektpartner: Direktvermarkter und Gastrogroßhändler und Sennereien • Entwicklung eines Berechnungsmodells für den Verbrauch von Tiroler Milch und Milchprodukten in den Betrieben • Auszeichnung von 129 Betrieben im Rahmen der „Bewusst Tirol“ Prämierung 2011 mit Überreichung der Betriebsurkunde und der Betriebstafel mit Jahresprägung • TT Medienkooperation: Vorstellung von Betrieben in einer 14-tägigen PR Seite in der Tiroler Tageszeitung • diverse Veranstaltungen für „Bewusst Tirol“ Betriebe zur Weiterbildung und zur Bewerbung der „Kasrunde“

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3.3 „Bewusst Tirol“ BotschafterInnen Qualität, Bekanntheit und Verfügbarkeit der „Qualität Tirol“ Produkte sollen bei den rund 300 MPREIS und SPAR Filialen in ganz Tirol erhoben werden. Die „Bewusst Tirol“ BotschafterInnen sind Marktforscher und dienen dabei als wichtige Kommunikations­d rehscheiben und Multiplikatoren in diesem Projekt. Die BotschafterInnen erhalten regelmäßig einen Fragebogen sowie Zusatzinformationen

Bewusst T i ro l

Botschafte

n die bew egen.

zu einem bestimmten „Qualität Tirol“ Produkt. So lernen sie die Produkte kennen, und setzen sich beim Einkaufen, Kochen und Verkosten intensiv damit auseinander. Wichtige Erkenntnisse geben sie sowohl an die Agrarmarketing Tirol als auch an ihre Bekannten weiter und die gewonnenen Informationen ziehen somit Kreise. Mit Jahresende 2011 sind bereits über 200 BotschafterInnen an diesem Projekt beteiligt. Ziele Der Informationsfluss zwischen Konsumenten, Agrarmarketing Tirol, dem Handel und den Produzenten soll durch die BotschafterInnen weiter verbessert werden. Zudem sollen die Verfügbarkeit und Bekanntheit der „Qualität Tirol“ Produkte kontinuierlich erhöht werden, indem die BotschafterInnen ihre Begeisterung zu den Produkten in ihr Umfeld tragen. Die Rückmeldungen bilden für die Agrarmarketing Tirol eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der Produkte. Aktivitäten 2011 • Zuordnung der Filialen zu den einzelnen Bezirken • Suche nach BotschafterInnen und Zuteilung zu den Filialen in den Bezirken Schwaz, Kitzbühel, Imst, Reutte, Landeck, Kufstein, Innsbruck-Land und Innsbruck Stadt • Projektvorstellungen in den Bezirken Schwaz, Kitzbühel, Imst, Reutte, Landeck, Kufstein, Innsbruck-Land und Innsbruck-Stadt • Kontakt mit der Bezirksbäuerin von Osttirol bezüglich Projektstart im Bezirk Lienz (25 Filialen) • Erstellung und Auswertung und der Fragebögen zu „Qualität Tirol“ Edelbrater, „Qualität Tirol“ Edelweiße, „Bio vom Berg“ Eier, „Qualität Tirol“ Goggei, „Qualität Tirol“ Hunk, „Qualität Tirol“ Käsetrio, „Qualität Tirol“ Erdäpfel und „Qualität Tirol“ Äpfel.

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3.4 Herkunftssicherung Die Garantie „gewachsen und veredelt in Tirol“ ist ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil. Das Projekt „ORIGINALP“ dient der Herkunfts- und Qualitätsanalyse von regionalen Agrarprodukten. Regionalität ist ein Megatrend. Die Konsumenten sind bereit etwas mehr für beste heimische Qualität zu bezahlen und damit die regionale Wertschöpfung zu steigern. Das Gütesiegel „Qualität Tirol“ garantiert den Kunden, dass die Produkte in Tirol gewachsen und veredelt sind. Diese Garantie gilt es abzusichern und damit das Vertrauen der Kunden mit größter Sorgfalt zu pflegen. Chemisch-analytische Methoden bestimmen einwandfrei die Herkunft. So können schwarze Schafe frühzeitig aus dem Handel genommen und gleichzeitig das Vertrauen der Konsumenten an die Angaben auf dem Produkt langfristig gestärkt und gefördert werden. Folgende Produkte sind für die Untersuchungen geplant: Rindfleisch (Jahrling, Almochs, Vollmilchkalb) sowie daraus veredelte Produkte (Edelbrater, Edelweiße), Berglamm, Milch und daraus veredelte Produkte (Käse), Eier, Äpfel und Zwetschken. Ziele Die Herkunftsbestimmung soll mit speziellen Methoden einfach und rasch ermöglicht werden. Die Anwendung des Isotopen Fingerprints soll ebenso erweitert werden wie die Kalibrierung der Nah-InfrarotSpektroskopie zur Herkunfts- und Qualitätsbestimmung. Den ehrlichen Landwirten und Produzenten soll der Rücken gestärkt und den Konsumenten eine Garantie für qualitätsvolle und hochwertige Produkte aus der Region gegeben werden. Die Garantie „gewachsen und veredelt in Tirol“ soll damit gegen Missbrauch abgesichert werden. Projektpartner • Universität Innsbruck (Institut für Analytische Chemie und Radio-Chemie) • Agrarmarketing Tirol • Land- und forstwirtschaftliches Versuchswesen Laimburg (Abt. 33) • Freie Universität Bozen • Sennereiverband Südtirol Aktivitäten 2011 • Gespräche mit allen Projektparten, Ausarbeitung des Projektinhalt • Antragstellung als Interreg IV Projekt am 10. März 2011 • Genehmigung des Projektes im August 2011 • Pressekonferenz „Herkunftssicherung“ zur Projektgenehmigung am 05. August 2011 mit Mag. Dr. Ao.Univ.Prof. Christian Huck (Universität Innsbruck) und Dr. Michael Oberhuber (Versuchsanstalt Laimburg) • Kick off-Meeting im November 2011

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3.5 Schulen und Jugendliche Kinder und Jugendliche sind die KonsumentInnen, VerkäuferInnen und BetriebsleiterInnen von Morgen. Die Agrarmarketing Tirol hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, diese wichtige Gruppe für Produkte mit der Ursprungsgarantie „gewachsen und veredelt in Tirol“ zu sensibilisieren. Durch einschlägige Projekte und imagebildende Maßnahmen soll das Verständnis für die Tiroler Landwirtschaft bei Kindern und Jugendlichen entwickelt werden. Ziele Die Agrarmarketing Tirol wird auch in Zukunft als Kooperationspartner auftreten und Projekte unterstützen, wenn es darum geht, Menschen für Tiroler Nahrungsmittel zu sensibilisieren und zu begeistern. Aktivitäten 2011 • Unterstützung des Kindergartenprojektes „Schmatzi“ – Sensibilisierung von Kleinkindern für Essen mit allen Sinnen • Unterstützung des Projektes „Schule am Bauernhof“ • Kooperation mit der TJB/LJ und ihrer Mitgliederzeitung „Logo“ • Unterstützung einer CD für Kindergartenkinder mit Liedern und Texten • Unterstützung „Bäuerinnen machen Schule“ zum Thema Milch

Name Bergkäse Spitzname „Bergkas Se

ppl“

Adresse:

I komm au s der Sen nerei aus Senner do Kolsass. De rt verarbeit r et die Milch umliegend von den en Bauern und mach gschmack t an echt igen Kas draus.

Jahrling Tiroler Bergkäse gewachsen und veredelt in Tirol.

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Bratkartoff el „Wirler“

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AN GUAT N!


3.6 Marketingaktivitäten Marketingaktivitäten mit inszenierenden Elementen lösen beim Konsumenten erhöhte Aufmerksamkeit aus und wecken positive Emotionen. Die Agrarmarketing Tirol baut durch Inszenierung eine positive Verbindung zum Konsumenten auf. Authentizität, Ehrlichkeit und ein elegant-kraftvolles Erscheinungsbild, das Sicherheit und Stabilität vermittelt, sind dabei zentrale Kriterien. Zahlreiche Verkostungen auf Hausmessen, bei Schmankerltagen in Einkaufszentren oder an stark frequentierten Plätzen sowie direkt am Point of Sale ermöglichten dem Kunden, mit allen Sinnen die Qualität der heimischen Produkte zu riechen, tasten und zu schmecken. Ziele Die Marke „Qualität Tirol“ soll elegant und stilvoll auf den Teller (Genusspfandl) sowie auf die Straße (Tasche) und damit unter die Konsumenten gebracht werden. Es ist zu erwarten, dass die Identifikation sowie der Wiedererkennungswert der Marke dadurch stark steigt. Durch die Partnerschaften mit unterschiedlichen Einrichtungen wie der Universität Innsbruck, der Wirtschaftskammer Tirol, etc. werden gemeinsame Aktivitäten durchgeführt, die in weiterer Folge der Stärkung der Marke „Qualität Tirol“ dienen.

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Aktivitäten 2011 • Abstimmung der geplanten Aktivitäten 2011 mit dem Lebensmittelhandel • Jahresgespräch mit der Wirtschaftskammer und dem Tiroler Lebensmittelhandel • Partner der Stiftungsassistenz Netzwerk Tirol (NET) am Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus an der Universität Innsbruck, Plattform: bewusst regional • Konzeption und Produktion von Radiospots (Image und Produkte) • Jahresbilanz-Pressekonferenz am 12. Jänner 2011 in der Fa. Hörtnagl in Hall • Projekt mit MCI – Verbesserung der Schaukäserei und Steigerung des Verkaufs im Sennerei Laden der Heumilchsennerei Fügen/Zillertal • Teilnahme an Diskussionen zur Entwicklung des Standortmarketing • Kampagne „Tirol gewinnt“ mit Gewinnspiel in Kooperation mit der Wirtschaftskammer, Tiroler Lebensmittelhandel im Juni 2011 (Roadshow, Online-Gewinnspiel „Tirol Roulette“) • Konzeption und Produktion von Radiospots (Image und Produkte) • Neuauflage der Filztaschen aus 100 % Tiroler Schafwolle von Stein- und Bergschaf • Entwicklung eines „Tiroler Genusspfandls“ mit dem Designer Georg Juen und der Töpferei Kathrein • Unterstützung des Sagen- und Märchenfestivals im August 2011 • Unterstützung der Osttiroler Heimvorteilstage • Entwicklung und Umsetzung einer Regaleinheit für „Qualität Tirol“ Produkte mit Brandt Branding & Interiors und Fa. Hörtnagl • Entwicklung eines Kühlmöbels für „Qualität Tirol“ Produkte bei MPREIS • Optimierung der laufenden Medienbeobachtung und Erstellung von diversen Presse-Clippings • laufende Betreuung und Wartung der Homepage • Gespräche und Konzeption für Relaunch der Homepage

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3.7 Bäuerliche Veranstaltungen und Feste Die Agrarmarketing Tirol setzt auf inszenierende Elemente. Rund 20 Veranstaltungen, bei denen Tiroler Produkte im Mittelpunkt stehen, sind ein wichtiger Bestandteil des Marketingportfolios. Die Herkunft der Produkte wird auf den Festen transparent präsentiert, Geschmack und Qualität werden mit allen Sinnen wahrnehmbar gemacht. Die heimischen Produkte mutieren auf den Festen zu „Stars“. Botschaften und Aspekte wie Qualität, Saisonalität und Kulinarik werden bei den Herbstfesten, bei Veranstaltungen der Landjugend oder bei der Speck- und Schnapsprämierung ausgezeichnet transportiert. Die Veranstaltungstermine sind gezielt festgelegt und leiten den Saisonsauftakt für das jeweilige Produkt ein. Ziele Bauern, Produzenten und Produkte sollen auch weiterhin die klare Unterstützung der Agrarmarketing Tirol erhalten. Über die Feste soll die Verbindung zwischen den Dreien weiterhin deutlich aufgezeigt werden. Bei der Bewerbung der Feste steht ein Produkt im Vordergrund und wird zur zentralen und emotionalen Botschaft. Diese Transparenz wird als weiterer Wettbewerbsvorteil genutzt. Feste und Veranstaltungen 04.05.2011

Speckprämierung

30.04.2011

Radieschenfest

21.08.2011

Zillertaler Krapfenfest

21.08.2011

Schafalm Wandertag in Osttirol

04.09.2011

Tiroler Brenn.Punkte

10.09.2011

Bio-Bergbauernfest in Hall

11.09.2011

Silzer Erdäpfelfest

23.09.2011

Stubaier Gaumenfreudenfest

24.09.2011

Apfelfest bei Familie Zimmermann in Fritzens

24.09.2011

Internationale Almkäseolympiade

in Galtür

25.09.2011

Apfelfest von Familie Kofler in Prutz

30.09./01.10.2011 Käsefest im Sillpark 02. – 08.10.2011 Wildschönauer Krautingerwoche 02.10.2011

Apfelfest von Familie Kuenz in Dölsach

02.10.2011

Kirchberger Sonnbergmeile

02.10.2011

Herbstfest der Schwazer Bäuerinnen

09.10.2011

Jahrlingsfest, Oberndorf

08./09.10.2011

Zillertaler Heubauernfest in Mayrhofen

08./15.10.2011

Haiminger Markttage

19.11.2011

Schnapsprämierung

Juli – August

Almfeste und Almwanderungen

Herbstfeste

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4. Struktur der Agrarmarketing Tirol

Die Agrarmarketing Tirol ist ein Verein mit folgenden Mitgliedern

Land Tirol

Landwirtschaftskammer

Tirol Werbung

Wirtschaftskammer Tirol

Tirol

Vorstand der Agrarmarketing Tirol Obmann:

LHStv. ÖkR Anton Steixner

Obmann Stellvertreter:

HR DI Alois Poppeller (Land Tirol)

KADir. DI Richard Norz (LK Tirol)

Dr. Michael Brandl (Tirol Werbung)

Komm.-Rat. Leopold Wedl (WK Tirol)

Aktueller Personalstand Geschäftsführer:

DI Wendelin Juen

Sekretariat und Projektbetreuung:

Ing. Eva Gschösser

Projektbetreuung:

Mag. (FH) Gertraud Dornbusch

Karina Eberl (Teilzeit)

DI Magdalena Frener

DI Gabriele Juen (Teilzeit)

Bernhard Pircher

Anna Singer

Ing. Alexander Walser

DI (FH) Thomas Zwischenberger (Teilzeit)

Kontaktdaten Agrarmarketing Tirol Brixner Straße 1/5 6020 Innsbruck Telefon: 0512/575701 Fax: 0512/575701-20 Email: Office@AMTirol.at Internet: www.AMTirol.at

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Agrarmarketing Tirol • Brixner Straße 1/5 • 6020 Innsbruck • Telefon: 0512/575701 • Fax: 0512/575701-20 • Office@AMTirol.at • www.AMTirol.at


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