Herbstfeste gewachsen und veredelt in Tirol.
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vorwort Osttiroler Schafalmwandertag Zillertaler Krapfenfest Stanz brennt! Silzer erdäpfelfest bio-bergbauernfest Stubaier Gaumenfreudenfest Int. Almkäse Olympiade Tiroler Käsefest Übersichtsplan veranstaltungen
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prutzer Apfelfest Wildschönauer Krautinger Woche Kirchberger Sonnbergmeile Herbstfest der Schwazer bäuerinnen Zillertaler Heubauernfest Haiminger markttage Osttiroler vie(h)lfalt Käsiade Rezept-Tipp: Lammbratl unsere Handelspartner
ImpReSSum „Herbstfeste 2008“, August 2008 • medieninhaber und verleger: Agrarmarketing Tirol, Brixner Straße 1/5, 6020 Innsbruck, www.AMTirol.at, • Druck: Niederösterreichisches Pressehaus • produktion: Zielgruppen Verlag GmbH, Karl-Kapferer-Straße 5, 6020 Innsbruck, E-Mail: redaktion@zielgruppenverlag.at
vorwort
Bäuerliche Tradition
Lebensmittel zum Genießen
In Tirol ist der Erntedank ein Hochfest im bäuerlichen Jahresverlauf und gelebte Tradition. Dabei wird für die reiche Ernte gedankt, die der Boden jährlich hergibt. Die vielen landwirtschaftlichen Betriebe produzieren hervorragende Produkte und der Herbst bringt uns das reichhaltigste Angebot an heimischen Lebensmitteln. Diese Vielfalt regionaler Produkte stellt den saisonalen Höhepunkt dar. Die Herbstfeste bieten den idealen Rahmen, um diese schmackhaften Köstlichkeiten in den Mittelpunkt zu stellen und zu genießen. Nach altbewährter Tradition organisieren Bauern die Feste rund um ihre Produkte. Wenn Almkäse, Äpfel, Erdäpfel und Co. Saison haben, gibt es auch die passenden Feiern dazu. Der Dank für die Ernte steht dabei im Mittelpunkt. Die Botschaft für den Konsumenten ist unmissverständlich: Mit den Herbstfesten soll signalisiert werden, dass die angebotenen Lebensmittel nun erhältlich sind. Die Transparenz der landwirtschaftlichen Produktion und natürlich der kulinarische Genuss sind Ziel und Motivation für diese Feste zugleich. Dieses Magazin entführt Sie in das vielfältige Programm des Tiroler Festereigens im Herbst sowie zu den Produkten, die bei jedem Fest im Mittelpunkt stehen. Die Tiroler Bauern laden Sie herzlich ein, mit ihnen zu feiern und die hervorragenden Produkte aus unserer Heimat gemeinsam zu genießen.
Die Herbstfeste sind ein lebendiges Zeichen bäuerlicher Kultur und gelebter Regionalität. Wie schön, dass der Genuss hervorragender heimischer Lebensmittel ein einfacher, aber wirkungsvoller Beitrag zum Schutz unseres Lebensraumes ist. Durch die Unterstützung regionaler Wirtschaftskreisläufe bleiben Arbeitsplätze in Verarbeitungsbetrieben ebenso wie im Handel erhalten und die Wertschöpfung im Lande. Das Einkommen der Landwirte wird durch den regionalen Absatz der Lebensmittel gesichert und unnötiger Transit vermieden. Durch die Arbeit der Bauern wird unsere herrliche Kulturlandschaft bewahrt. Zahllose Kilometer an Wanderwegen auf Almen sowie durch Wiesen und Felder stehen und fallen mit der Existenz der vielen kleinen landwirtschaftlichen Betriebe. Eine intakte Umwelt, ein funktionierender ländlicher Raum ist unglaublich wertvoll, hat enorme Vorteile.
LHStv. ÖR Anton Steixner, Obmann Agrarmarketing Tirol
Geschäftsführer Agrarmarketing Tirol
Aufgabe und Ziel der Agrarmarketing Tirol ist es, das Angebot und die Veredelung heimischer Produkte bekannt und transparent zu machen. Dieses vielfältige Angebot an heimischen Lebensmitteln ist im Handel und bei den Direktvermarktern erhältlich. Der bäuerliche Festereigen im Herbst reicht von Lienz bis Stanz und lädt alle zum Mitfeiern ein. Genießen Sie mit unseren Tiroler Bauern ihre hervorragenden Produkte. DI Wendelin Juen
OSTTIROLeR ScHAfALmWAnDeRTAG
Tiroler Berglamm Das „Qualität Tirol“ Berglamm ist etwas ganz besonderes. Auf den saftigen Almweiden und den steilen Hängen finden die genügsamen Schafe aromatische Kräuter und Gräser. Mit der Beweidung dieser Flächen tragen sie wesentlich zur Pflege unserer Kulturlandschaft bei. Die Lämmer wachsen direkt beim Mutterschaf auf, haben viel Auslauf und damit ist eine natürliche Aufzucht und Haltung gegeben. Die Milch vom Mutterschaf, das natürliche Futter und frisches Quellwasser sind Garanten für die hervorragende Fleischqualität. Das zarte und wohlschmeckende Fleisch der Lämmer ist eine besondere kulinarische Spezialität.
Foto: BMLFUW/Newman
Sportliche Wanderer wählen den Steig vom Felbertauernstüberl über „Stoan“. Gemütlicher geht’s mit dem ShuttleBus vom Parkplatz Lublass hinauf nach Glanz. Von dort wandert man gemütlich über die Edelweißwiese zur Steiner Alm. Beim Kinderprogramm der „Nationalpark Ranger“ kommen auch die jüngsten Besucher auf ihre Kosten. Forschungs- und Abenteuerstationen vermitteln Wissenswertes und Spannendes auf der Steineralm. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr auf der Äußeren Steineralm in Matrei in Osttirol. Zum ersten Mal wird die von Kapellmeister Hansl Klaunzer komponierte „Bergbläsermesse“ von der Musikkapelle Matrei unter freiem Himmel aufgeführt. Pater Andreas Steiner (Provinzial der Herz Jesu Missionare und gebürtiger Matreier) zelebriert die Messe. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Raiffeisengenossenschaft Osttirol (Abteilung Schafzucht), der Bezirkslandwirtschaftskammer Lienz und dem Nationalpark Hohe Tauern ausgetragen.
Foto: Privat
17. AUGUST 08, MATREI I. O.
Foto: Gemeinde Schwendau
ZILLeRTALeR KRApfenfeST 24. AUGUST 08, SCHWENDAU
Traditionelle Küche Die Tiroler Küche blickt auf eine reiche Tradition zurück. Die klimatischen Gegebenheiten machen Tirol zu einem fruchtbaren Land, in dem vieles gedeiht. Obst, Gemüse, Getreide, Mais, Erdäpfel, Ackerbau und Milchwirtschaft waren und sind möglich – sogar Flachs wurde angebaut. So war die Selbstversorgung in diesem Gebiet vielseitig und abwechslungsreich. Trotzdem hieß es sparen, denn Großfamilien und viele Knechte und Mägde mussten versorgt werden. Hier half man sich mit gebundenen Suppen vor den Hauptgerichten, die wohlschmeckend und sättigend zugleich waren. Um den Hunger zu stillen, brauchte man einerseits eine Kost, die billig, andererseits jedoch ausgiebig war. Hier boten sich besonders die verschiedenen Nocken, Krapfen, Nudeln und Kiachl an. Zu besonderen Festtagen wurde der Germteig mit „besseren“ Zutaten angemacht (wie z. B. mehr Fett und Eier). An hohen Feiertagen wurde das Germgebäck mit Rosinen und Mohn verfeinert.
Das Fest beginnt um 9.30 Uhr mit einer Feldmesse beim Naturdenkmal „Drei Linden“ und wird mit einem großen Festumzug unter dem Motto „800 Jahre Schwendau“ um 11 Uhr eröffnet. Beim „Zillertaler Krapfenfest“ mit vielfältigen, kulinarischen Spezialitäten rund um das Zillertaler Backwerk wird bis 22 Uhr gefeiert. Die Musikkapelle Hippach ist diese Jahr Veranstalter des „Zillertaler Krapfenfestes“. Für die musikalische Vielfalt sorgen die Musikkapellen Kirchberg aus der Steiermark, St. Johann aus dem Südtiroler Ahrntal und die Lokalmatadore aus Finkenberg. Die Hippacher Musikanten, die Oberkrainer Allstars und die Tschirgantspatzen runden das musikalische Programm ab.
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STAnZ bRennT! 7. SEPTEMBER 08, STANZ
Foto: AMTirol
Das gemütliche Fest bietet einen Bauernmarkt, ein abwechslungsreiches Kinderprogramm und viel Musik. So spielen bei „Stanz brennt!“ zum Beispiel Franz Posch mit seinen Innbrügglern, die Blaskapelle Gehörsturz sowie die Musikkapellen Thaur und Kaunertal auf. An diesem Tag stehen die Brennereien der Region natürlich zur Besichtigung und Verkostung bereit, Zahlreiche Schmankerln aus der Genussregion laden zum Schlemmen ein. Original Stanzer Zwetschkenknödel, Zwetschkenröster, Zwetschkenfleck, Kaskiachln, Kasspatzln, Äpfelkiachln, Kirchtagskrapfen und die Präsentation der „Stanzer Zwetschkenschokolade“ stehen auf dem kulinarischen Programm. Gratis-Shuttle-Busse bringen die Festbesucher bequem von verschiedenen Haltestellen zur Veranstaltung.
Rund um die Zwetschke Die Verwandtschaftverhältnisse innerhalb der Pflaumenfamilie sind aus botanischer Sicht reichlich unübersichtlich. Derzeit werden über 2000 verschiedene Sorten gezählt. Und eine schmeckt besser als die andere! Mit ihrer Farbe setzen sie leuchtende Akzente in jedem Obstkorb, und ihr saftigsüßer Geschmack macht sie zur gesunden Leckerei. Echte Klassiker sind hierzulande natürlich „Zwetschkenmarmelade“ und „Zwetschkenröster“. Zwetschken wachsen direkt vor unserer Haustür und haben Ende August, Anfang September Hochsaison. Sie enthalten wertvolle Vitamine und Mineralstoffe und werden vor allem wegen ihrer entwässernden Eigenschaften geschätzt. Die Zwetschke hat wenig Fett und Eiweiß, dafür reichlich Carotin, Vitamin B und C sowie Eisen.
SILZeR eRDäpfeLfeST 7. SEPTEMBER 08, SILZ
Foto: AMTirol
Foto: BMLFUW/Newman
Um 10.30 Uhr geht es in Silz beim Erdäpfelkeller mit einem riesigen Bauernmarkt los, der viele Köstlichkeiten aus der Region bietet. Die Silzer Erdäpfel sind die Stars des Festes, darunter auch die neuen Rotschaligen und die Bioerdäpfel. Die Bauern der Region bieten neben Erdäpfel auch Zierkürbisse, Speck, Käse, Beeren, Säfte, Liköre, Brot und Bioeis an. Die Silzer Biogemüsebauern runden das Angebot mit verschiedenstem Frischgemüse ab. Kaufen, kosten und genießen heißt die Devise und so bieten die Silzer Bäuerinnen Gröstl aus der Riesenpfanne, Kuchen und Kaffee an. Die Silzer Bauern kredenzen Folienbraterdäpfel und Maiskolben vom offenen Feuer und die Silzer Schützen betreuen eine Erdäpfelbar. Von der Metzgerei Brinlinger gibt es Spanferkel mit Erdäpfelsalat und der Männerchor Silz betreut eine eigene Weinlaube mit Aufstrichbroten. Für das musikalische Programm sorgen die Silzer Musikkapelle und die Alpenbrass. Das Rote Kreuz Mötz gestaltet von 12 bis 16 Uhr das Kinderprogramm.
Im Zeichen der Erdäpfel Die Erdäpfel stehen für Kultur, puren Genuss und Gesundheit. Von „Dickmachern“ oder gar nur einem gewöhnlichen „Arme-Leute-Essen“ kann keineswegs die Rede sein. Denn unter der unscheinbaren Schale steckt die ganze Kraft der Knolle – eine geballte Ladung an Vitaminen und Mineralstoffen, schmackhaft und kalorienarm verpackt. Durch ihre entschlackende und basische Wirkung entsprechen die Erdäpfel in jeder Hinsicht den modernen Ernährungsbedürfnissen vieler Konsumenten. Die Erdäpfel kommen ursprünglich aus den Anden und wurden in Tirol erstmals 1788 im Lechtal angebaut. 2008, im internationalen Jahr der Erdäpfel, bauen rund 2400 Tiroler Bauern 24 verschiedene Sorten. Pro Jahr verbraucht der durchschnittliche Österreicher ca. 60 Kilogramm Erdäpfel.
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bIObeRGbAueRnfeST 13. SEPTEMBER 08, HALL
Das kleine 1x1 der Bio-Zeichen
• Kulinarische Spezialitäten Von 10 bis 18 Uhr verwandelt sich die Salzstadt Hall zur Biometropole. So erzählt Käseweltmeister Sepp Schroll, worauf es bei der Bio-Käseerzeugung ankommt, Biopionier Toni Juffinger macht in seiner Speckhütte Gusto auf Geräuchertes und Wolfgang Schwaiger lässt sich bei der Zubereitung von Pressnockn in die Pfanne schauen. Außerdem erfahren Sie vom BioMetzger Juffinger, was eine normale Wurst von einer Bio-Wurst unterscheidet und Evi Wahrstätter tischt Grillwürste & Käsekrainer vom Hochlandrind auf. Als vegetarisches Kontrastprogramm zaubert Loni Appler vom ersten Bio-Hof Tirols ein knackiges Gemüsegröstl in der Riesenpfanne und serviert eine feine Kürbissuppe. Unsere südlichen Nachbarn bringen Bio-Weine aus Südtirol und auch Bier-Freunde kommen auf ihre Kosten. Für einen runden Abschluss der kulinarischen Bioerlebnisse sorgt die Brot- und Backmanufaktur aus Kufstein, die ihre Gäste mit allerlei Köstlichkeiten aus dem Ofen verwöhnt. Als Pflicht für alle Eisfreunde gilt ein Besuch bei Peter Senftlechners Ziegeneiswagen.
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BIOL O
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Herbstfeste 2008
E LANDWIRT
AMA-BIO-ZEICHEN Das AMA-Bio-Zeichen garantiert, dass das Produkt nach den Richtlinien der EU Bio-Verordnung hergestellt wurde. Bei der Verwendung des AMA-Bio-Zeichens mit Ursprungsangabe müssen die wertbestimmenden landwirtschaftlichen Rohstoffe zu 100% aus der im Zeichen angeführten Region (Österreich) stammen. Für nicht in dieser Region (Österreich) und in der entsprechenden Qualität herstellbare Rohstoffe gilt bei verarbeiteten Lebensmitteln ein zulässiger Toleranzbereich von bis zu einem Drittel. Die Be- und Verarbeitung aller Lebensmittel hat jedenfalls in der angegebenen Region (Österreich) stattzufinden. Das AMA-Bio-Zeichen wird in zwei Farben abgebildet. Das rote AMA-Bio-Zeichen bedeutet, dass mindestens 2/3 der Rohstoffe aus der angegebenen Region stammen. Das schwarz-weiß AMA-Bio-Zeichen bedeutet, dass das Bio-Produkt mehr als 1/3 Rohstoffe aus dem Ausland bezieht. BIO AUSTRIA-ZEICHEN Bio-Austria ist der Dachverband der Biobauern. Das Bio-AUSTRIA-Logo findet sich vorwiegend auf Produkten von bäuerlichen Bio-Produzenten. Bio-Lebensmittel, die auf Bauernmärkten oder direkt Ab-Hof angeboten werden, sind mit diesem Zeichen ausgewiesen. Das Bio-AUSTRIA-Zeichen garantiert, dass das Lebensmittel bzw. die Rohstoffe, gemäß der EU-Bio-Verordnung und den Bio Austria-Richtlinien hergestellt wurde. Die Bio Austria-Richtlinien sind in manchen Bereichen noch strenger als die EU Bio-Verordnung.
• programm Auch das Rahmenprogramm des Festes steht unter dem Motto „Alles bio“. So stammen die Tiere für das Eselrennen, das ab 11 Uhr in der Bachlechnerstraße stattfinden wird, vom Bio-Hof Linser aus Bichlbach. Um 13 Uhr findet am Bio vom Berg-Stand ein Wettmelken statt, dessen Sieger sich über einen köstlichen Bio-Geschenkskorb freuen darf.
BIO VOM BERG „BIO vom BERG“ ist die Marke der Genossenschaft Bioalpin. Die Genossenschaft bietet eine Plattform für die Vermarktung von Tiroler Bio-Produkten im Handel. Derzeit beliefern etwa 500 Tiroler Bio-Bauern die Genossenschaft.
Foto: Bioalpin
• Kinderprogramm Für die Kleinen gibt es Kinderbetreuung durch die „Kinderfreunde“ und Bio vom Berg-Ballons, die die Bio-Botschaft von Hall hinaus in die Welt tragen sollen.
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EU-BIO-ZEICHEN Das EU-Bio-Zeichen findet sich häufig auf Bio-Lebensmitteln aus anderen EU-Ländern. Das Zeichen garantiert Bio-Qualität von Lebensmitteln, die nach den Richtlinien der EU-Bio-Verordnung hergestellt werden.
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Es gibt zahlreiche Bio-Zeichen, die besonders zur Kennzeichnung von Bio-Lebensmitteln in den Supermärkten dienen.
Foto: BMLFUW/Newman
STubAIeR GAumenfReuDenfeST 19. SEPTEMBER 08, NEUSTIFT
Direktvermarkter verwöhnen den Gaumen Die Produktpalette der bäuerlichen Produkte reicht vom Apfel bis zum Ziegenkäse, wobei zu den starken Umsatzträgern Milch und Milchprodukte, Fleisch und Fleischprodukte (Speck, Wurst), Eier, Edelbrände und Liköre sowie Erdäpfel, Obst und Gemüse zählen. Rund 4000 landwirtschaftliche Betriebe vermarkten einen Teil ihrer Produkte auf direktem Wege. Der Verkauf erfolgt in erster Linie ab Hof, aber auch über Bauernmärkte und Bauernläden sowie den bäuerlichen Buffetservice. Durch den direkten Kontakt zwischen Produzenten und Konsumenten profitieren beide Seiten.
Das Fest unter dem Motto „Landwirtschaft sehen und genießen“ findet von 14 bis 18 Uhr beim Musikpavillon Neustift statt. Die Spezialitäten der Direktvermarkter wie Strauben, Krapfen, Kiachl, Plattln mit Kraut, Gerstsuppe und Säfte stehen beim Stubaier Gaumenfreudenfest im Mittelpunkt. Der Bauernmarkt Neustift lädt gemeinsam mit dem „Verein für Stubai“ zu einem großen Schmankerlfest. Für die musikalische Umrahmung sorgen die Freitagsmusik und Sandra Schöpf mit ihrer Ziehharmonika.
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26. UND 27. SEPTEMBER 08, GALTÜR fReITAG, 26. SepTembeR: Die Galtürer Almbegegnung ist eine jährlich stattfindende Gesprächsreihe am Vorabend der internationalen Almkäseolympiade und findet im Alpinarium Galtür um 19.30 Uhr statt. Das diesjährige Thema der Galtürer Almbegegnung ist „Geschmacksverstärker Berg – zwischen Qualitätsmerkmal & Mogelpackung“. SAmSTAG, 27. SepTembeR: Um 11 Uhr wird die internationale Almkäseolympiade im Sport- und Kulturzentrum eröffnet. Im Anschluss stehen bis 18 Uhr Verkostung und Verkauf im Mittelpunkt. Nutzen Sie die Gelegenheit ihren Almkäsebedarf abzudecken! Ab 13 Uhr sorgen die „Innwälder“ im Ausstellungsraum für musikalische Unterhaltung. Von 15 bis 20 Uhr spielen “Jakobi Bra“ im Saal Silvretta auf. Für Kinder gibt es ebenfalls ein buntes Rahmenprogramm. Die Ehrengäste werden ab 15 Uhr begrüßt und es beginnt der Einzug vom Dorfplatz mit der Musikkapelle und der Schützenkompanie Galtür. Ab 20 Uhr werden die Gewinner-Käse mit der Galtürer Sennerharfe in Gold, Silber und Bronze prämiert, anschließend sorgen die „Alpen Stones“ und „Rieder Gipfelstürmer“ im Biergarten für Feststimmung.
Köstliches Ergebnis eines Sommers Der Tiroler Almkäse mit dem Gütesiegel „Qualität Tirol“ wird nur während der Sommermonate auf ausgewählten Tiroler Almen hergestellt. Jene Käse, die zu Beginn der Almsaison gekäst wurden, sind nach der viermonatigen Reifezeit ab jetzt erhältlich. Beste, silofreie Almmilch und traditionelles handwerkliches Können der Käser sind Garanten für die besondere Qualität des Tiroler Almkäses. Seinen würzigen, vollaromatischen Geschmack erhält er durch die sorgfältige Pflege in den Käsekellern der Almen. Gönnen Sie sich ein Stück Genuss – den Almkäse gibt es nur von Oktober bis März im Lebensmittelhandel und bei ausgewählten Direktvermarktern. Dann ist der Vorrat der heurigen Almsaison aufgebraucht, und heißt es wieder warten bis zur neuen Almsaison. Herbstfeste 2008
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Foto: Tirol Werbung
InTeRnATIOnALe ALmKäSe OLYmpIADe unD GALTÜReR ALmbeGeGnunG
Foto: BMLFUW/Newman
TIROLeR KäSefeST 3. OKTOBER 08, INNSBRUCK
Tirol hat Käsekompetenz Die Schönheit und der Reiz der Tiroler Kulturlandschaft sind wesentlich von saftigen Wiesen und Almen geprägt. Wohlriechende Kräuter und frische Gräser im Futter der Kühe sind hauptverantwortlich für die herausragende Qualität von Tiroler Milchprodukten. Tiroler Käsereien stellen mit großer Sorgfalt ihr handwerkliches Können unter Beweis. Prominente Beispiele dafür sind würziger „Tiroler Almkäse“, traditioneller „Tiroler Graukäse“ bis hin zum Käseadel wie „Kaiser Max“ oder „Contessa Paola“. Die erlesenen Käse werden mit dem Gütesiegel „Qualität Tirol“ ausgezeichnet. Dieses Gütesiegel ist ein Wegweiser für alle interessierten Konsumenten, die bewusst und gezielt zu Lebensmittel in höchster Qualität greifen, die ihren Ursprung in Tirol haben.
Der Sillpark feiert Geburtstag. Im Rahmen der Geburtstagsfeierlichkeiten findet im Sillpark das Tiroler Käsefest von 10 bis 18 Uhr statt. Beim großen Käsefest werden zahlreiche Sennereien und Direktvermarkter Produkte zum Kaufen und Genießen anbieten und im Rahmen eines großen Gewinnspiels werden einige Köstlichkeiten verlost. folgende Sennereien sind fixstarter: • Bio-Sennerei Hatzenstädt • Bio-Sennerei Walchsee • Dorfsennerei See • ErlebnisSennerei Zillertal, Mayrhofen • Milchstern-Käserei Kolsass • Natursennerei Reith im Alpbachtal • Sebastian Danzels Sennerei, Schwendt • Sennerei Fügen • Tirol Milch • Direktvermarkter mit ihrem reichhaltigen Angebot
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SILZer ERDÄPFELFEST SILZ, 7. septEMBEr
Prutzer Apfelfest prutz, 5. oktober
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tiroler käsefest INNSBRUCK, 3. oktober
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REUTTE
INTERNATIONALE ALMKÄSE OLYMPIADE UND GALTÜRER ALMBEGEGNUNG GALTÜR, 26./27. september
INNSBRUCK SILZ IMST
HAIMING
STANZ LANDECK
NEUSTIFT
PRUTZ
GALTÜR
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stanz brennt! Stanz, 7. September
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Haiminger Markttage haiming, 11./18. Oktober
STUBAIER GAuMENFREUDEnFEST NEUSTIFT, 19. september
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BIO-BERGBAUERNFEST HALL, 13. september
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wildschönauer Krautingerwoche wildschönau, 5.–11. oktober
Zillertaler Krapfenfest Schwendau, 24. August
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kirchberger sonnbergmeile Kirchberg, 5. Oktober
WÖRGL
HOPFGARTEN KITZBÜHEL
WILDSCHÖNAU
KIRCHBERG
JENBACH 20
SCHWAZ HALL
osttiroler vie(H)lfalt LIENZ, 11. oktober
SCHWENDAU MAYRHOFEN
MATREI I. O.
LIENZ
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herbstfest der schwazer bäuerinnen schwaz, 5. oktober
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Zillertaler heubauernfest Mayrhofen, 11./12. oktober
käsiade hopfgarten, 6.–8. November
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osttiroler schafalmwandertag Matrei i. O., 17. august
pRuTZeR ApfeLfeST 5. OKTOBER 08, PRUTZ Seit 10 Jahren feiert man in Prutz am Hof der Familie Kofler das Apfelfest, das gleichzeitig mit Erntedank begangen wird. Das Fest beginnt um 9.30 Uhr mit einer Erntedankmesse. Das Apfelfest bietet die beste Gelegenheit zum Sehen, Schmecken und Genießen. Am Bauernmarkt präsentieren die Oberländer Bauern kulinarische Schmankerln und handwerkliche Kunst. Für die Kleinen wird ein attraktives und spannendes Programm geboten. Für ein abwechslungsreiches, musikalisches Angebot sorgen die Musikkapelle Prutz, die Obergrichtler Tanzlmusig, die Nauderer Dorfmusikanten und die Huangartler.
Alles Apfel
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Foto: AMTirol
Das alpine Klima in Tirol ist ideal für den Qualitätsobstbau geeignet. Die Früchte wachsen in diesem Kleinklima langsam heran und werden so frisch, knackig und saftig. Warme Tage und kühle Nächte sind die Voraussetzung und das Geheimnis für aromatische Äpfel. Der Tiroler Apfel ist eine echte Versuchung mit Biss und für jede Gelegenheit geeignet. Als kleiner Energiespender für Zwischendurch, als Erfrischung bei Arbeit und Sport, als aromatische Köstlichkeit immer dann, wenn Sie Lust auf etwas Gutes und Gesundes haben. Nach dem Motto „Frische braucht den kurzen Weg“ haben Tiroler Äpfel einen klaren Startvorteil. Mit dem Kauf heimischer Äpfel schützen Sie die Umwelt und vermeiden Transit.
WILDScHÖnAueR KRAuTInGeR WOcHe 5. - 11. OKTOBER 08, WILDSCHÖNAU
Foto: BMLFUW/Newman
Seit vielen Jahrhunderten wird in der Wildschönau die „Krautinger Rübe“ zweimal jährlich angebaut. Kaiserin Maria Theresia verlieh den Wildschönauern sogar das alleinige Recht, aus dieser Rübe einen Schnaps zu brennen. Diese Rarität wird als bewährtes Hausmittel weitum geschätzt. Aber auch zur Speckjause schmeckt die Wildschönauer Krautinger Rübe als gehaltvolle und gesunde Rohkost. Rübenkraut, Rübensuppe, Rübentorte und vieles mehr lässt sich zur Zeit der Rübenernte auf der Speisekarte vieler Wildschönauer Gasthäuser finden. Krautinger Rüben werden direkt von den Bauern, über den Wildschönauer Bauernmarkt bzw. im Wildschönauer Bauernladl vermarktet.
Foto: BMLFUW/Newman
Krautinger Rübe
Kulinarische und musikalische Höhepunkte bietet die Wildschönau in der Krautingerwoche. Während der Festwoche haben Gäste bei Hofführungen die Gelegenheit, Betriebe zu besuchen, in denen der Krautinger gebrannt wird. Weitere Programmpunkte während der Woche sind geführte Wanderungen, Konzerte und diverse Kleinveranstaltungen. Die Festwoche beginnt am Erntedanksonntag, dem 5. Oktober, nach der feierlichen Messe und Prozession. Das Bergbauernmuseum verwandelt sich in einen kleinen Marktplatz. Der Museumskirchtag wird unter anderem von stimmungsvoller Volksmusik mit den Hochtalern und der Katlmusig untermalt. Am Samstag, dem 11. Oktober, findet zum Abschluss der Festwoche der Krautingerball im Bergbauernmuseum statt. Neben dem Krautinger, den die Wildschönauer die „Medizin der Berge“ nennen, werden in dieser Woche aus den Rüben auch kulinarische Spezialitäten in Verbindung mit anderen Köstlichkeiten vom Bauern angeboten. So findet man auf den Speisekarten der Restaurants des Hochtals Gerichte wie Rübensuppe, Rübenknödel, Rübenkraut, Steckrübensüppchen mit geräucherten Forellenfilets, Rüben-Schlutzkrapferl, Ruab’nstrudel auf Kürbisrahmsauce, gebratenen Zander auf weißem Rübenragout und weitere Spezialitäten. Zehn Wildschönauer Wirte bieten während der Ruabnzeit kreative Speisen rund um das Thema Wildschönauer Krautingerrübe an.
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KIRcHbeRGeR SOnnbeRGmeILe 5. OKTOBER 08, KIRCHBERG
Foto: istock
Die Sonnbergmeile ist eine Hof-zu-HofWanderung. Sechs Bauernhöfe – Niederhasler, Hagleit, Fragenstätt, Eibental, Stallhäusl und Filzerhof – liegen auf der Strecke. Auf jedem der sechs Höfe stellen Bauern altes Handwerk vor und machen es erlebbar. So sehen die Besucher wie man zum Beispiel Toggln macht, richtig mit der Sense mäht, schmiedet oder einen Trog aushackt. Um 10 und 12 Uhr werden geführte Wanderungen angeboten. Startpunkt ist beim Kalswirt. Für die musikalische Umrahmung sorgen Brixental light. Auf jedem der sechs Höfe werden zudem bäuerliche Schmankerln wie Broda-Krapfen, Germkiachl und Kuchen kredenzt – auch traditionelle Musik gibt es zu hören.
Fotos: Privat
HeRbSTfeST DeR ScHWAZeR bäueRInnen 5. OKTOBER 08, SCHWAZ
Landwirtschaft erleben „erlebnis Landwirtschaft“ hat zum Ziel, Kindern und Jugendlichen Bauernhof und Alm, bäuerlichen Alltag und heimische Lebensmittel näher zu bringen. Das Programm, das am Sprengerhof bei Schwaz angeboten wird, schafft Bewusstsein für die Arbeit und Lebensweise der Bäuerinnen und Bauern, für die Almwirtschaft und die Herkunft heimischer Lebensmittel. Tiefere Einblicke wecken das Interesse, persönliche Begegnungen fördern Verständnis und aktives Erfahren ermöglicht eine positive Einstellungen für nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweisen.
Um 10 Uhr beginnt das Herbstfest am Sprengerhof mit der Heiligen Messe und der anschließenden Tiersegnung. Ab cirka 12 Uhr spielen die Tiroler Alpenvagabunden zum Tanz auf. Die Schwazer Bäuerinnen kümmern sich mit Zillertaler Krapfen, Kiachl und anderen lokalen Schmankerln um das leibliche Wohl der Gäste. Bei diesem Herbstfest handelt es sich um einen Markt, der jedes Jahr auf einem anderen Hof stattfindet.
„Schule am bauernhof“ bietet tirolweit ein Service für Schulen rund um handlungsorientierte Themen auf dem Bauernhof. Die Grundlage bilden pädagogisch fundierte Programme, die auf die jeweilige Altersgruppe abgestimmt sind. Das Angebot richtet sich an Schulklassen, die ein paar Stunden, einen oder mehrere Tage auf dem Bauernhof verbringen möchten. „erlebnis Alm“ ermöglicht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Einblicke in den vielseitigen Lebens- und Naturraum Alm. Den Besuchern wird ein realistisches Bild des Lebens auf der Alm vermittelt. „Erlebnis Alm“ versteht sich als Angebot, in dem lebensnahes und -orientiertes Lernen, also Lernen mit allen Sinnen, im Mittelpunkt steht.
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ZILLeRTALeR HeubAueRnfeST 11. UND 12. OKTOBER 08, MAYRHOFEN
Foto: Tirol Werbung
Gefeiert wird ab Samstag Mittag mit frischen Leckerbissen wie Obst, Gemüse, Milch und Honig aus der heimischen Region. An den kulinarischen Marktständen serviert die Küche der ErlebnisSennerei Zillertaler Schmankerl und andere Köstlichkeiten. Abgerundet wird das Fest am Sonntag mit Zillertaler Musik sowie mit der traditionellen MilchgütesiegelVerleihung an die fleißigen Bergbauern ab 11 Uhr. Die ErlebnisSennerei Zillertal bedankt sich mit dem Heubauernfest für die Leistungen ihrer Bauern, welche die Sennerei übers Jahr mit bester Milch beliefern.
Zillertaler Heumilchkäse Das Zillertal, bekannt für seine einzigartige Naturkulisse mit grünen Wiesen, klaren Bächen, zahlreichen Almen und dem spektakulären Bergmassiv der Zillertaler Alpen, ist Ursprung und Heimat für den Zillertaler Heumilchkäse. Kein anderes Tal in Tirol ist in so hohem Maße von der Almbewirtschaftung durch seine Bergbauern geprägt wie das Zillertal. Trotz des extremen Mehraufwandes der Heuernte und den damit verbundenen Anstrengungen haben sich die Heubauern und die Sennereien der Genussregion aus Überzeugung dazu entschlossen, diese Form der naturnahen Bewirtschaftung beizubehalten und gänzlich auf gärende Futtermittel zu verzichten. Die verarbeitete Milch stammt von Kühen, die sich im Sommer vorwiegend von frischem Almgras, Kräutern und Blumen und im Winter von Heu und Getreideschrot ernähren. Diese Heumilch ist der Rohstoff für den einzigartigen Heumilchkäse. Der Erfolg gibt den Heubauern und den Sennereien Recht. Denn aus der tagesfrischen, unbehandelten und silofreien Frischmilch erzeugen sie besonders hochwertigen und qualitätsvollen Heumilchkäse. Die konsequente Heuwirtschaft garantiert außerdem den Fortbestand und die Aufrechterhaltung der Artenvielfalt, prägt eine gepflegte Kulturlandschaft und bietet damit eine wichtige Grundlage für den Tourismus im Zillertal.
Foto: AMTirol
Erntedank
11. UND 18. OKTOBER 08 Flanieren, Probieren und Genießen – genau das werden am zweiten und dritten Samstag im Oktober wieder tausende Besucher der Haiminger Markttage tun. Denn der große Erntemarkt ist seit mehr als zwei Jahrzehnten Tirols erste Adresse für erntefrische Spezialitäten direkt vom Bauern. Die Schmankerlmeile im Dorfzentrum von Haiming begeistert durch ihre Vielfalt und Fülle an Köstlichkeiten und bäuerlichen Angeboten. Auf mehr als 50 Marktständen bieten die Aussteller ab 9 Uhr wieder einzigartige Produkte aus bäuerlicher Erzeugung an. Das Leitprodukt der Markttage sind klarerweise die Haiminger Äpfel, befindet sich am Boden der Oberländer Gemeinde doch das größte Apfelanbaugebiet Nordtirols. Im Rahmenprogramm ist für beste Unterhaltung gesorgt. So treten diverse Musikgruppen auf und für Kinder verspricht der Besuch von Kasperltheater, Hüpfburg, Haflingerreiten kurzweilige Momente. Für die Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Rückfahrt mit Besucherstempel kostenlos.
Foto: AMTirol
Ausgiebig wird Erntedank im Herbst gefeiert. Der Dank für die Ernte, die das Überleben sichert, ist tief in der bäuerlichen Welt verwurzelt und hat Tradition. Die jährliche Ernte liefert einen wichtigen Teil für das Einkommen der Landwirte. Bauern im ganzen Land laden zu Herbstfesten unterschiedlicher Größe, um ihre Produkte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Dabei entpuppt sich der Herbst als reichhaltige Saison und zeigt die Vielfalt der landwirtschaftlichen Erzeugnisse der jeweiligen Region. In jedem Fall schaffen Erntedankfeste Aufmerksamkeit für die Tiroler Landwirtschaft und ihre Produkte. Diese Aufmerksamkeit bestärkt nicht nur die Bauern in ihrem Schaffen, sondern sorgt auch für Nachhaltigkeit und Stärkung der Wirtschaftskreisläufe in der Region. Nicht umsonst tragen immer mehr Lebensmittel das Gütesiegel „Qualität Tirol“, das für ein in Tirol im Einklang mit der Natur und den Jahreszeiten gewachsenes und veredeltes Lebensmittel steht.
HAImInGeR mARKTTAGe
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Das Fest „Osttiroler Vie(h)lfalt – junge Baue(r)n für die Zukunft“ beginnt um 11 Uhr mit einem traditionellen Festumzug. Im Anschluss, um zirka 13.30 Uhr beginnt das Stadt-LandFest mit seiner Handwerksstraße, einem abwechslungsreichen Kinderprogramm und vielem mehr vor der Dolomitenhalle Lienz. Um 17.30 Uhr wird eine Heilige Messe gefeiert, der Festakt findet anschließend in der Dolomitenhalle Lienz statt. Ab zirka 20.30 Uhr sorgt die Musikgruppe Hoch Tirol beim Bezirkslandjugendball in der Dolomitenhalle Lienz für einen würdigen Abschluss der „Osttiroler Vie(h)lfalt“.
Kartoffel & Lamm aus Osttirol Osttirol ist mit seinem alpinen Klima und den großen Almgebieten seit jeher ein traditionelles Gebiet für die Schafzucht. Die Schafhaltung hat hier eine Jahrhunderte lange Tradition, denn ein paar Schafe gehören zum typischen Osttiroler Bauernhof ganz einfach dazu. Die größte Anzahl an Schafen findet man in den Gemeinden Matrei (3800 Schafe), Assling (1750 Schafe) und Anras (1500 Schafe). War früher vor allem die Schafwollerzeugung von zentraler Bedeutung, steht heute die Produktion von hochqualitativem Lammfleisch im Mittelpunkt. Auch die Kartoffel hat in Osttirol einen idealen Lebensraum gefunden. Das raue Klima Osttirols verhindert die Vermehrung von Erdäpfelschädlingen und macht so aus dem Tiroler Bezirk ein „Gesundgebiet“. Die großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht bewirken zudem viel Positives für die Qualität der Erdäpfel, weil diese durch die rauen Nächte langsamer heranwachsen.
Foto: BMLFUW/Newman
11. OKTOBER 08, LIENZ
Foto: AMTirol
OSTTIROLeR vIe(H)LfALT
Foto: BMLFUW/Newman
Der Vergleich macht sicher Gerade für ein verhältnismäßig kleines, aber feines Käseland wie Tirol ist es wichtig, sich zu messen und zu vergleichen. Die immer wieder erfreulichen Ergebnisse dieser Vergleiche sind zahlreiche Auszeichnungen und Prämierungen für Tiroler Produkte. So ist zum Beispiel die Käsiade seit 16 Jahren der Treffpunkt internationaler Käsereifachleute und eine Plattform der Käsekultur. Die Käsiade ermöglicht direkten Kontakt zwischen Käsereien und Gastronomie sowie dem Handel. Will man einen Käse beschreiben und bewerten, so sind neben dem Äußeren die Konsistenz und der Geschmack entscheidende Kriterien. Denn Käse ist nicht gleich Käse. Da gibt es viele Sorten und Namen – und jeder schmeckt anders, obwohl sich manche Sorten äußerlich sehr ähnlich aussehen. Seinen Charakter und seinen Geschmack verdankt der Käse den unterschiedlichen regionalen Gegebenheiten, Klimazonen, Rinderrassen, Herstellungsverfahren und Reifezeiten. Dass die hohen Qualitätsansprüche der Tiroler Käsespezialitäten immer wieder erreicht werden, kann auch an Hand der Ursprungsbezeichnung überprüft werden. Das EU-Siegel „geschützer Ursprung“ (g. U.) besagt, dass Rohstofferzeugung, Verarbeitung und Herstellung eines Erzeugnisses in einem bestimmten geografischen Gebiet nach einem anerkannten und festgelegten Verfahren erfolgen müssen. Besonders bekannt ist Tirol übrigens für seine drei Käsesorten „Tiroler Graukäse“, „Tiroler Bergkäse“ und „Tiroler Almkäse“, die alle mit dem EU-Siegel „geschützer Ursprung“ ausgezeichnet sind.
KäSIADe 6.–8. NOVEMBER 08, HOPFGARTEN Am Donnerstag, den 6. November, erfolgt die Klassifizierung der verschiedenen Käse durch eine internationale Jury. Am Freitag, den 7. November, sind zuerst die Schulen und ab 20 Uhr alle Käseliebhaber und die Gastronomie eingeladen. In einer großen Buffetschau werden die verschiedensten Käse präsentiert und sollen auch verkostet werden. Freitag, 7. November und Samstag, 8. November, findet ein ganztägiger Käsemarkt statt, bei dem sich jeder mit seinen persönlichen Käsefavoriten eindecken kann. Die Preisverleihung findet am Samstag statt. Abgeschlossen wird die Käsiade mit dem traditionellen Milchwirtschaftsball. Käse stinkt nicht – er hat Aroma. Diese kulinarische Wahrheit beruht darauf, dass Käse „reifen“ muss, um köstlich zu schmecken. Genießer wissen: im optimalen Reifezustand hat Käse zu riechen. So sucht der Kenner das Köstliche mit der Nase. Gelegenheit dazu gibt es, wenn der Verband der Käserei- und Molkereifachleute wieder zur Prämierung der besten Käsesorten aus dem In- und Ausland einlädt.
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REZEPT-TIPP:
Lammbratl vom Tiroler Berglamm Zutaten für 6 personen: 1 Lammschlögel ausgelöst (ca. 1,2 kg), Salz, Pfeffer, 2 Knoblauchzehen, 5 Wacholderbeeren, 1/2 Liter Lammfond oder Suppe, 1 kg speckige Tiroler Erdäpfel, 1 TL Kümmel, 3 Karotten, 1 Sellerie, 1 Zwiebel, 2 EL Preiselbeermarmelade, 150 g Speck, etwas Butterfett zum Anbraten Zubereitung: 1. Das Fleisch mit Salz, Kümmel, Knoblauch und Wacholderbeeren gut einreiben. 2. Das Lammfleisch in der Bratpfanne auf allen Seiten anbraten, die fein geschnittene Zwiebel kurz mitrösten, mit der Hälfte der Suppe aufgießen und im Rohr bei 180°C zirka 1 1/4 Stunde braten. 3. Erdäpfel in dicke Scheiben schneiden und nach der halben Garzeit des Bratens dazugeben und mit etwas Salz bestreuen. 4. Geschnittene Karotten und Sellerie, den gewürfelten Speck und die Preiselbeermarmelade beimengen, mitdünsten und mit der restlichen Suppe den Braten zwei- bis dreimal übergießen. beilagenempfehlung: Feines Gemüse der Saison oder warmer Speckkrautsalat Tipp: Ein schnelles Gericht für unverhoffte Gäste, da Fleisch und Beilage in einem Arbeitsgang zubereitet werden.
Foto: Agrarmarkt Austria Marketing GmbH
Zubereitungszeit: 100 Minuten, bei 1 kg Fleisch ca. 60 Minuten Bratzeit
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Foto: istock
Starke Partner für „Qualität Tirol“ Produkte Die vielen Herbstfeste zeigen eindrucksvoll die Vielfalt der landwirtschaftlichen Produkte in Tirol. Es ist ein gutes Gefühl, ein Produkt, das in unserem Land gewachsen ist und veredelt wurde, zu genießen – sei es ein herzhaftes Stück Käse, ein saftiger Apfel oder ein zartes Stück Fleisch vom Osttiroler Berglamm. Durch intensive Zusammenarbeit werden einerseits die kleinbäuerlichen Strukturen erhalten, andererseits gelingt es nachhaltig, die Wertschöpfung im eigenen Land zu steigern und dadurch die Lebensqualität zu verbessern und das einzigartige Landschaftsbild zu bewahren. Besonders gut lässt sich dieser Gedanke bei den vielen Herbstfesten nachvollziehen und erleben, doch es ist besonders wichtig, dass man auch im Alltag – fernab von Festen und weniger traditionell, ländlicher Umgebung – landwirtschaftlichen Produkten aus Tirol eine große und breite Plattform bietet. Die Agrarmarketing Tirol schätzt die positive Kooperation mit verläßlichen Partnern im Lebensmittelhandel. So zählen „Qualität Tirol“ Produkte zu den wenigen Marken, die in fast allen Supermärkten erhältlich sind. MPREIS, SPAR, NAH&FRISCH, und BILLA unterstützen den nachhaltigen Tirol-Gedanken ebenso, wie der Tiroler Traditionsmetzger HÖRTNAGL.
vIeLen DAnK An unSeRe pARTneR Im LebenSmITTeLHAnDeL:
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