Nachhaltigkeit bedeutet für uns, das Unternehmen sozial und ökologisch verantwortlich sowie wirtschaftlich erfolgreich zu betreiben.
2025 haben wir entscheidende Fortschritte erzielt. Im Bereich Governance profitieren wir von der wertvollen Aussensicht und Fachkompetenz unserer zwei neuen externen Verwaltungsrät:innen. In den Jahren 2024 und 2025 wurden zudem die Eigentümerstrategie und das Partnermodell überarbeitet und somit ein wichtiger Grundstein für unsere Zukunft gelegt.
Dank dem Engagement unserer Nachhaltigkeitsbeauftragten ist das Thema Nachhaltigkeit zudem deutlich stärker innerhalb der Organisation verankert. Mit der neuen gruppenweiten Beschaffungsrichtlinie werden soziale und ökologische Aspekte systematisch in unsere Einkaufsprozesse integriert. Gleichzeitig untermauern wir unser Netto-Null-Ziel, indem wir uns verpflichten, Emissionsreduktionsziele gemäss den Vorgaben der Science Based Targets initiative (SBTi) zu entwickeln.
Im Rahmen eines Nachhaltigkeitsberichts unter Bezugnahme der Standards der Global Reporting Initiative (GRI) stellen wir unser Engagement zusammen. Die Berichterstattung schliesst alle Unternehmen der Amstein + Walthert Gruppe mit ihren Standorten in der Schweiz und in Frankreich mit ein.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.
Christian Appert Group CEO
CEO-Statement
In geopolitisch herausfordernden Zeiten wie diesen ist es wichtiger denn je, sich der eigenen Werte bewusst zu bleiben und sie mit Konsequenz und Weitblick zu verfolgen.
Unsere Entscheidungen orientieren sich an einer langfristigen, verantwortungsbewussten und innovativen Strategie, die Stabilität schafft und Zukunft ermöglicht.
Unsere ambitionierten Ziele umfassen die Förderung sozialer Verantwortung, Ressourcenschonung und CO₂-Reduktion. Wir setzen auf Innovation, Wirtschaftlichkeit und den Mut, neue Wege zu gehen –gemeinsam mit Ihnen.
Christian Appert Group CEO
Nachhaltigkeit bei A+W
Vision und Werte
Der langfristige Erfolg von Amstein + Walthert beruht auch auf dem professionellen Selbstverständnis jedes einzelnen Mitarbeitenden und den gelebten Werten des Unternehmens:
Weitsichtige Unternehmensführung
Wir fokussieren auf langfristigen Unternehmenserfolg.
Ökologische Nachhaltigkeit
Wir bewahren und sichern Ressourcen.
Kontinuierliche Weiterentwicklung
Wir teilen unser Fachwissen und fördern unsere Mitarbeiter:innen.
Nachhaltigkeitsmanagement
Soziale Verantwortung
Wir schätzen und schützen unsere Mitarbeiter:innen.
Proaktives Handeln
Wir kennen unsere Kund:innen und deren Herausforderungen.
Als Unternehmen ist Amstein + Walthert auf vielfältige Weise in die Gesellschaft eingebunden. Wir tragen für unsere Mitarbeitenden, für unsere Kund:innen, für die Gesellschaft und für eine intakte Umwelt Verantwortung. Seit 2014 erstellt Amstein + Walthert jährlich eine Nachhaltigkeitsberichterstattung. Seit 2023 verfügen alle Gesellschaften von Amstein + Walthert zudem über ein esg2go-Nachhaltigkeitszertifikat.
Nachhaltigkeitsziele
Die Nachhaltigkeitsziele von Amstein + Walthert orientieren sich an der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung des Bundes und den darin definierten 17 Sustainable Development Goals (SDG) der UNO. Für jedes der 17 Ziele wurde der Wirkungsraum von Amstein + Walthert analysiert, damit unsere Ziele dazu beitragen, die übergeordneten SDG zu erreichen. 2018 haben wir erstmals Ziele formuliert. Diese wurden durch den «Ausschuss Nachhaltigkeit» umfassend überarbeitet, der «Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit» vorgestellt und durch die Gruppenleitung und den Verwaltungsrat verabschiedet. Die Nachhaltigkeitsbeauftragten der verschiedenen Gesellschaften stossen Massnahmen in ihren Gesellschaften an, damit die Nachhaltigkeitsziele erreicht werden können. Sie ermutigen die Mitarbeitenden, nachhaltige Ansätze in ihrem Arbeitsbereich zu implementieren. Die Gruppenleitung und alle Geschäftsführer:innen der Gesellschaften der Amstein + Walthert Gruppe sind für die Zielerreichung verantwortlich.
Zielerreichung 2025
Bereich
Energie Wir nutzen 100 % erneuerbare Energien für Strom, Wärme und berufliche Mobilität.
Anteil erneuerbar am Endenergieverbrauch (Wärme)
Anteil erneuerbar am Endenergieverbrauch (Strom)
Anteil erneuerbar an Firmenfahrzeugen
Anteil öffentlicher Verkehr an zurückgelegter Strecke für berufliche Mobilität
Wir sind bestrebt, den Energieverbrauch für Strom und Wärme zu reduzieren.
Wir treiben die Themen Energieeffizienz und Dekarbonisierung in unseren Projekten voran.
Ressourcen Wir reduzieren unseren Wasserverbrauch.
Emissionen Wir haben ein Ziel: Netto-Null Scope 1+2 bis 2030.
Wir reduzieren unsere Scope 3 Emissionen in Richtung Netto-Null.
Quantitative Messgrösse ist in Erarbeitung
Abwasser und Abfall Wir reduzieren unsere Abfallmengen. Kg Betriebskehricht/VZÄ 21
Wir erhöhen unsere Recyclingquote.
Umweltbewertung der Lieferanten
Wir bewerten unsere Lieferanten nach ökologischen Kriterien, gekoppelt mit sozialen Kriterien.
Anteil (neue) Lieferanten, die nach ökologischen Kriterien geprüft/ausgewählt wurden.
Lieferantenkodex ist in Arbeit.
Lieferantenkodex ist in Arbeit.
Bereich
Beschäftigung
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Wir bieten flexible und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle.
«Gute» Bewertung in Mitarbeiterbefragung
Umfrage folgt im Mai 2025 Mittelwert 75 (Bewertungsskala 0-100)
Aus- und Weiterbildung
Unsere Fluktuationsrate ist niedrig und homogen. Fluktuation (BDA-Formel)
Wir setzen uns dafür ein, dass keine arbeitsbedingten Unfälle passieren. Anzahl Berufsunfälle (BU)
Unfallquote nach OHSAS (Unfälle pro 200'000 gearbeitete Stunden)
Wir fördern Arbeitssicherheit.
Wir fördern die Gesundheit unserer Mitarbeitenden.
Wir bieten bedarfsorientierte und gleichberechtigte Unterstützung von Aus- und Weiterbildungen.
Anzahl Ausfallstunden BU/VZÄ
Anzahl
Anzahl besuchte h/MA von A+W Uni/ interne Schulung (nach Alter und Geschlecht)
Anzahl besuchte h/MA externe Weiterbildung
Wir fördern den Knowhow-Transfer zwischen den Mitarbeiter:innen aller Bereiche.
Anzahl Einsitze in Vorständen, Gremien, Verbänden und Vereinen (ohne Führung von Geschäftsstellen)
ring im Aufbau
minierungsfall
Highlights 2025
Im Berichtsjahr wurden schwerpunktmässig folgende Massnahmen umgesetzt und Meilensteine erreicht:
• A+W hat sich 2025 dazu verpflichtet, Emissionsreduktionsziele gemäss den Vorgaben der Science Based Targets initiative (SBTi) zu entwickeln.
• Beim dritten esg2go-Nachhaltigkeitsrating erzielten wir für das Geschäftsjahr 2024 ein Gruppenresultat von 83 Punkten, 7 Punkte mehr als im Vorjahr. Damit liegen wir klar über dem Benchmark von 60 Punkten.
• Die neue Beschaffungsrichtlinie soll sicherstellen, dass bei der Beschaffung gruppenweit neben der Energieeffizienz auch ökonomische, weitere ökologische und soziale Kriterien berücksichtigt werden.
• Fortführung unserer Kampagne Nachhaltigkeit in Aktion. Nachdem der Fokus 2024 auf den gesellschaftlichen und sozialen Aspekten lag, fokussierten wir 2025 auf die Umweltwirkung: Nachhaltigkeit in Aktion – Wir leisten einen Beitrag für die Klimaziele - Blog | Amstein + Walthert
• Die interne Organisation wurde ausgebaut und klarer strukturiert, unter anderem wurde eine:n Nachhaltigkeitsbeauftragte:n pro Gesellschaft ernannt.
• 2025 wurde durch icommit wieder eine Mitarbeitendenbefragung durchgeführt, an welcher 77 % aller Mitarbeitenden teilgenommen haben. Aufgrund der guten Umfrageergebnisse hat die Amstein + Walthert Gruppe beim Swiss Arbeitgeber Award 2026 den hervorragenden 5. Rang in der Kategorie «1000+ Mitarbeitende» erreicht.
• Mit der Digitalisierung des Zeugnistools, des Mitarbeitergesprächs und der Kundenbefragung wird die Anwendung wichtiger Werkzeuge der Qualitätssicherung erleichtert und verbessert.
• Durchführung des ersten Alumni-Events mit ehemaligen A+W Mitarbeiter:innen.
• A+W Lausanne wurde für sein soziales Engagement gleich zweifach ausgezeichnet: Der Standort wurde mit einem Preis für Ausbildungsbetriebe (Prix entreprises formatrices) ausgezeichnet, sowie mit dem Label Partnerunternehmen (Entreprise partenaire) der Invalidenversicherung des Kantons Waadt für das vorbildliche Engagement bei der Rehabilitation und beruflichen Wiedereingliederung.
• Teilnahme an der Lehrstellenbörse 2025 in Basel.
• icccon legte 2025 einen besonderen Fokus auf die Unternehmensidentifikation und Wertehaltung. In einem partizipativen Prozess setzte sich die Geschäftsleitung gemeinsam mit den Mitarbeitenden vertieft mit der Frage auseinander, welche Werte die Unternehmenskultur von icccon heute und zukünftig bestimmen sollen. In Form von Street-Art-Bannern wurden sie sichtbar gemacht.
• Aufbau von neuen Kompetenzzellen zu GIS/Datenanalyse, Kältetechnik und Grosswärmepumpen sowie Wasserstoff.
• Aufbereitung aktueller Branchen-Themen mit den zB-Nummern «BIM – das digitale
Bauen nimmt Fahrt auf», «Gesundheit braucht gesunde Gebäude» sowie «Strategischer Kompass zu Netto-Null».
• Fortführung der Sensibilisierungskampagne in Bezug auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.
• Eröffnung unserer neuen Kunstreihe «Kunst im Andreasturm» mit der Ausstellung «narrativ» des Künstlers Conradin Stiffler.
Über den Bericht
Mit dem Nachhaltigkeitsbericht, unter Bezugnahme auf die GRI-Standards, berichten wir jährlich über die Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt. Er umfasst sämtliche Unternehmen der Amstein + Walthert Holding AG. Die detaillierten Angaben zur Erarbeitung des Berichts finden sich im methodischen Anhang
Governance
Zusammensetzung und Nominierung Verwaltungsrat
Die Amstein + Walthert Gruppe wird durch den Verwaltungsrat der Amstein + Walthert Holding AG sowie durch die Gruppenleitung geführt. Unternehmensübergreifende Aufgaben werden durch die Corporate Services der ganzen Gruppe zentral wahrgenommen. Die Gruppenleitung setzt sich aus den CEOs der A+W Gesellschaften und Brands sowie den Führungsorganen der Corporate Services zusammen. Der Verwaltungsrat setzte sich 2025 wie folgt zusammen:
Christian Appert
Eidg. Dipl. Elektroinstallateur
Group CEO A+W Holding VR-Präsident
VR-Mitglied seit 2015
Geboren: 1961
Nationalität: CH
Wohnsitz: Andwil
Christian Appert ist Group CEO und Mitinhaber der Amstein + Walthert Gruppe. Er ist seit 1987 in leitenden Funktionen innerhalb des Unternehmens tätig. Als eidg. diplomierter Elektroinstallateur mit betriebswirtschaftlicher Weiterbildung verbindet er technisches Fachwissen mit strategischer und unternehmerischer Führungskompetenz. Seine Tätigkeit als Verwaltungsrat steht in engem Zusammenhang mit der langfristigen Ausrichtung der Unternehmensgruppe sowie der verantwortungsvollen und nachhaltigen Entwicklung von Planung, Betrieb und Infrastruktur.
Kurt Wyss
MSc Life Cycle Management Bau Geschäftsführer A+W Luzern
VR-Mitglied seit 2023
Geboren: 1966
Nationalität: CH
Wohnsitz: Sempach
Kurt Wyss verfügt als Geschäftsführer und Bereichsleiter Sanitär über langjährige Erfahrung in der Gesamtleitung anspruchsvoller Grossprojekte, insbesondere in den Bereichen Spital-, Labor- und Industriebauten sowie der Medien- und Arealversorgung. Als MSc in Life Cycle Management Bau kombiniert er fundiertes technisches Fachwissen mit einem starken Fokus auf Lebenszyklusbetrachtungen, Qualität und Nachhaltigkeit. Im Verwaltungsrat bringt er seine operative Erfahrung und Expertise in nachhaltiger Planung und Umsetzung komplexer Bauvorhaben ein.
Stephen Lingwood
Dipl. El. Ing ETH Geschäftsführer A+W Progress
VR-Mitglied seit 2020
Geboren: 1963
Nationalität: CH
Wohnsitz: Zürich
Stephen Lingwood, Elektroingenieur ETH, verfügt über langjährige Führungs- und Projekterfahrung bei Amstein + Walthert. Er vereint technische Exzellenz mit ausgeprägter Management und Führungskompetenz. Seit über 30 Jahren verantwortet Stephen Lingwood die Gesamtleitung komplexer Grossprojekte im Bereich kritischer Infrastrukturen. Im Jahr 2009 gründete er die Amstein + Walthert Progress AG und prägt als Geschäftsführer, Mitglied der Gruppenleitung und des Verwaltungsrates die strategische und operative Weiterentwicklung des Unternehmens.
Robert Porsius
MSc Mechanical Engineering
TU Delft / EMBA HSG
Mitglied der Geschäftsleitung
A+W Bern
VR-Mitglied seit 2015
Geboren: 1963
Nationalität: CH/NL Wohnsitz: Steffisburg
Robert Porsius schloss seinen Master in Maschinenbau mit Schwerpunkt Kälte- und Klimatechnik an der TU
Delft ab; nach beruflichen Stationen in Afrika und Holland fand er mit 30 Jahren seinen Lebensmittelpunkt in der Schweiz. Er ist seit 2000 in der Firma tätig, zunächst als Bereichsleiter HLKKS in Bern, später in weiteren leitenden Funktionen. In den letzten Jahren lag sein Fokus als Mitglied des Verwaltungsrates sowie als Gesamtprojektleiter anspruchsvoller Grossprojekte demzufolge auf der Digitalisierung von Planungs- und Organisationsmethoden. Zentral für ihn ist zudem die Vernetzung innerhalb von A+W.
Sabrina Contratto
Dipl. Arch. ETH / SIA Urban Management UZH
Unabhängiges VR-Mitglied
VR-Mitglied seit 2025
Geboren: 1973
Nationalität: CH
Wohnsitz: Zürich
Sabrina Contratto, Architektin ETH und Urban Managerin UZH, entwickelt datenbasiert integrative Visionen für Stadt-, Quartier- und Arealentwicklungen mit hoher räumlicher Qualität. Nach 17 Jahren als Partnerin bei Baumschlager Eberle gründete sie CONT–S mit dem Fokus auf strategische Entwicklung in frühen Phasen. Sie lehrt an OST und HSLU, publiziert zur zukunftsfähigen Stadtentwicklung und wirkt in Verwaltungsräten, u. a. bei Mobimo Holding AG, wo Sie das ISC leitet. Im Verwaltungsrat von A+W bringt sie ihren Fokus auf Organisationsentwicklung, strategiche Personalthemen und Innovation an der Schnittstelle von Technik und Nachhaltigkeit ein.
Gian-Luca Lardi
MEng. ETH / MBA HSG
Unabhängiges VR-Mitglied
VR-Mitglied seit 2025
Geboren: 1969
Nationalität: CH Wohnsitz: Rovio, TI
Gian-Luca Lardi verbrachte seine berufliche Laufbahn vor allem in der Bau- und Immobilienbranche. Er ist seit 2015 Präsident des Schweizerischen Baumeisterverbands. Der gebürtige Puschlaver ist auch Vizepräsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands sowie Vorstandsmitglied von economiesuisse und des Schweizerischen Gewerbeverbandes. Nach langjähriger Tätigkeit als CEO der CSC Bauunternehmung AG ist er heute in der Bau- und Immobilienbranche als unabhängiger Verwaltungsrat und als Unternehmensberater tätig. Er setzt sich aktiv für die Interessen der Bauindustrie ein, insbesondere in der Raumplanung und der Arbeitgeberpolitik.
Vier Mitglieder des Verwaltungsrates sind Führungskräfte innerhalb der A+W Gruppe, zwei Mitglieder sind unabhängig.
Der Verwaltungsratspräsident sowie die weiteren Mitglieder des Verwaltungsrats werden durch die Generalversammlung jeweils für eine Amtsdauer von drei Jahren gewählt. Unter Berücksichtigung dieser Wahlen konstituiert sich der Verwaltungsrat selbst.
Dem VR obliegt die strategische Führung der A+W Gruppe. Er entscheidet auf Vorbereitung oder Antrag der Gruppenleitung über Unternehmenswerte und -strategie.
Interessensbindungen
Die Organe und Mitarbeitenden der A+W Gruppe haben ihre persönlichen und geschäftlichen Verhältnisse so zu ordnen, dass Interessenkonflikte mit der A+W Holding AG und den Gruppengesellschaften vermieden werden. Bei der Beratung und der Beschlussfassung über Geschäfte, an denen sie persönlich oder auf andere Weise beteiligt sind, treten sie in den Ausstand. Die Mitglieder der Organe der A+W Gruppe haben bei der Beratung und Beschlussfassung über jene Geschäfte in den Ausstand zu treten, welche ihre eigenen Interessen oder die Interessen von ihnen nahestehenden natürlichen oder juristischen Personen berühren. Eine Gesellschaft der Gruppe gilt nicht als ihnen nahestehende juristische Person. Eine natürliche Person, die in einem dauernden Interessenkonflikt steht, kann einem Organ der A+W Gruppe nicht angehören (gemäss Organisationsreglement).
Vergütungspolitik
Massgebend für das Grundsalär sind die Funktion und Verantwortung des Mitarbeitenden. Für Bereichs- und Geschäftsleitende wird eine Leistungskomponente, abhängig vom Bereichs-, resp. Unternehmenserfolg, definiert.
Verantwortung Nachhaltigkeit
Die Überwachung der Nachhaltigkeitsperformance erfolgt über die Nachhaltigkeitsberichterstattung, welche vom Verwaltungsrat geprüft und genehmigt wird. Diese wird zudem 2026 erstmals von der Generalversammlung abgenommen. Die Nachhaltigkeitsziele, sowie weitreichendere, gruppenweite Massnahmen werden durch den Nachhaltigkeitsausschuss erarbeitet und von der Gruppenleitung und dem Verwaltungsrat verabschiedet. Die Geschäftsführer:innen der A+W Gruppe sind verantwortlich für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele. Jede Gesellschaft hat eine nachhaltigkeitsbeauftragte Person, welche als Anlaufstelle fungiert und Massnahmen in ihrer Gesellschaft anstösst.
Wirtschaft
Wirtschaftliche Leistung
Ein Unternehmen nachhaltig zu führen, bedeutet auch, das langfristige Bestehen des Betriebes sicherzustellen. Ein gesundes Wachstum ermöglicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung und schafft sichere und attraktive Arbeitsplätze. Mit unserer Strategie mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Technik am Bau verfügen wir über eine langfristige Perspektive, die es uns ermöglicht, im Wettbewerb erfolgreich zu bestehen. Gleichzeitig sind wir aber auch in der Lage, flexibel auf das Marktumfeld zu reagieren. Ein wichtiger Erfolgsfaktor dabei ist, dass unser Unternehmen als Aktiengesellschaft organisiert ist. Das Aktienkapital ist zu 100 % im Besitz von Mitarbeiter:innen. Sie sind damit in die Weiterentwicklung des Unternehmens eingebunden und tragen zum langfristigen Bestehen am Markt bei. Die Eigentümerstrategie und das Partnermodell wurden 2024 und 2025 überarbeitet und somit ein wichtiger Grundstein für unsere Zukunft gelegt.
Ertragslage
Nach einer verhaltenen Branchenentwicklung in den Vorjahren – bedingt durch gestiegene Zins- und Baukosten sowie einem daraus resultierenden Rückgang der Investitionen in der Bau- und Immobilienwirtschaft – präsentierte sich das Marktumfeld im Geschäftsjahr 2025 in ähnlicher Weise. Die Baukosten haben sich nochmals leicht erhöht; der Leitzins der Schweizerischen Nationalbank wurde bei 0 % belassen. Die Unsicherheiten angesichts der angekündigten US-Zölle dämpften das Wachstum der Schweizer Wirtschaft, betrafen aber primär die Industrie. Der Dienstleistungssektor und die Baubranche blieben robust. Insgesamt blieben die Investitionstätigkeit in der Branche und damit der Geschäftsverlauf der Amstein + Walthert Gruppe positiv. Nahezu alle Gesellschaften der Gruppe konnten im Berichtsjahr ihre Umsätze steigern. In der Folge erhöhte sich der konsolidierte Nettoerlös um 2.3 %.
Die Amstein + Walthert Gruppe unterliegt keiner Publizitätspflicht. Aus Wettbewerbsgründen wurde daher entschieden, keine absoluten Zahlen zur wirtschaftlichen Leistung zu veröffentlichen.
Kostenstruktur
Als Dienstleistungsunternehmen fällt vor allem der Personalaufwand ins Gewicht. Er ist für rund 80 % unserer Kosten verantwortlich. Einen weiteren grösseren Anteil verursachen Fremdleistungen wie z. B. Auftragsarbeiten von Subplaner:innen. Die restlichen Kosten verteilen sich auf IT, Projektnebenkosten, Raumaufwände, übrige Betriebskosten sowie Steuern.
Auswertung der Kosten 2025
Amstein + Walthert Gruppe
Lieferkette
Wir erbringen unsere Dienstleistungen in enger Abstimmung mit unseren Kund:innen. Wir beraten und begleiten sie während des ganzen Prozesses und erarbeiten Analysen, Konzepte und Lösungen unter Berücksichtigung des gesamten Lebenszyklus.
Subplaner:innen und Partner:innen
In ausgewählten Projekten arbeiten wir mit Subplaner:innen und Partner:innen zusammen. Mit diesen pflegen wir langfristige Beziehungen und legen Wert auf einen konstruktiven Austausch. So können wir sicherstellen, dass ihre Arbeit unsere hohen Anforderungen erfüllt.
Lieferant:innen
Als Dienstleistungsanbieterin beziehen wir im Vergleich zu Industrie- und Produktionsunternehmen kaum Güter. Die entsprechenden Kosten sind daher nur für einen kleinen Teil unserer Aufwände verantwortlich. Ein Grossteil unserer Beschaffung entfällt auf IT-Hardware und -Software, Büromateria- lien und Gebäudeausstattung.
Kund:innen
Wir bieten unsere Dienstleistungen in der gesamten Schweiz und in Frankreich an. Zu unseren Kund:innen zählen private Unternehmen, die öffentliche Hand, Spitäler und Heime, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Transportunternehmen und Privatpersonen.
Kundenzufriedenheit
Wir wollen unseren Kund:innen massgeschneiderte Dienstleistungen anbieten, damit sie ihre Bedürfnisse an Consulting- und Engineering-Dienstleistungen mit nur einer Partnerin abdecken können.
Der Begriff Kund:in beschränkt sich dabei nicht nur auf die Person des Auftraggebers, sondern wird weiter gefasst. Unter Kund:in verstehen wir:
• Auftraggeber:in bzw. Vertragspartner:in, in der Regel die Bauherrschaft
• Person, die den Bauprozess führt, z. B. der:die Architekt:in
• Person, die grundlegende Entscheide fällt, z. B. der:die Betriebschef:in Um zu überprüfen, ob wir den hohen Ansprüchen unserer Kund:innen gerecht werden, holen wir regelmässig Rückmeldungen ein und setzen diese um. Hierzu ist jede Niederlassung resp. jeder Bereich angehalten, jährlich mindestens zwei Rückmeldungen einzuholen. Dieser Prozess wurde ebenfalls digitalisiert. Seit anfangs 2025 erfolgt die Erfassung der Kundenzufriedenheit mittels digitaler Umfragen. Die Umfragen sind für uns ein wichtiges Instrument, um Verbesserungsbedarf zu erkennen und Optimierungsmassnahmen einzuleiten. Daneben besteht ein kontinuierlicher Kundendialog, um in den Projekten laufend auf Rückmeldungen eingehen zu können.
Marktpräsenz
Märkte
Nachhaltigkeit hat sich im Schweizer Bau- und Immobiliensektor als zentrales Handlungsfeld etabliert. Umweltfreundliche Bauprojekte gewinnen zunehmend an Relevanz, während die Nachfrage nach energieeffizienten Lösungen und intelligenten Systemen zur Betriebsoptimierung des Gebäudes steigt. Der anhaltende Trend zur urbanen Verdichtung sowie die Quartiersentwicklungen eröffnen neue Chancen für die vernetzte Arealentwicklung. Insbesondere in der Gebäudesanierung sowie für Ersatzneubauten ergeben sich – nicht zuletzt aufgrund des hohen Investitionsvolumens – vielversprechende Wachstumsund Innovationschancen.
Die Amstein + Walthert Gruppe ist mit ihrer Dienstleistungspalette rund um die Themen Technik am Bau, Nachhaltigkeit, Energie, ICT und Real Estate Management breit diversifiziert und stark in der Branche vernetzt. Die Investitionen in die Digitalisierung und in die Erweiterung der Dienstleistungen stehen weiterhin im Fokus, um im anspruchsvollen
Marktumfeld der Branchen Bau und Immobilien, Infrastruktur, Energieversorgung und Verkehr gut positioniert zu bleiben. Die Unternehmensführung ist davon überzeugt, dass sich die Amstein + Walthert Gruppe in diesem dynamischen Umfeld weiter erfolgreich behaupten wird.
Unsere Forschungs- und Entwicklungstätigkeit treiben wir laufend voran, unter anderem mit unserem Innovationsmanagement. 2025 haben unsere Mitarbeitenden 19 neue Innovationsideen eingereicht.
Kompetenzen
Einen wesentlichen Anteil an unseren Dienstleistungen umfassen die Bereiche Gebäudetechnik HLKS, Elektro und Gebäudeautomation. Doch auch in den Bereichen Energie, Bauökologie, Nachhaltigkeit, Bauphysik, Akustik, Facility Management, Sicherheit und Automation wissen wir zu überzeugen. Wir leisten ausserdem einen wichtigen Beitrag in der Forschung und Entwicklung. Diese breite Palette an Kompetenzen erlaubt es uns, ganzheitliche Lösungen zu erarbeiten und auf die vielfältigen Bedürfnisse unserer Kund:innen einzugehen.
Verhalten und Verhaltenskodex
Gesetze und Normen
Die Gesetzgebung regelt wesentliche Aspekte unserer Gesellschaft und legt diese verbindlich fest. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir alle geltenden Gesetze und Vorschriften ordnungsgemäss einhalten. Wir berücksichtigen ebenfalls alle relevanten Standards und Normen in unserem Tätigkeitsbereich (z. B. SIA, DIN, SN EN). Wenn Normen angepasst oder neu erstellt werden, schulen wir unsere Mitarbeiter:innen und stellen dadurch sicher, dass die Normen im Arbeitsprozess berücksichtigt werden. Amstein + Walthert engagiert sich auch bei der Erarbeitung neuer oder der Aktualisierung bestehender Normen. Wir bringen aktiv unser Know-how ein, sei es bei der Teilnahme an einer Vernehmlassung oder beim Verfassen der Norm. Mit unserem Engagement wollen wir dazu beitragen, dass sich relevante Normen am aktuellsten Stand der Technik orientieren und sie auch in der Praxis umsetzbar sind.
Die Unternehmen der Amstein + Walthert Gruppe mussten im Jahr 2025 keine Bussgelder oder sonstige nicht monetäre Strafen wegen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften entrichten. Es sind auch keine Beschwerden zu wettbewerbswidrigem Verhalten oder zu Kartell- und Monopolbildung eingegangen.
Qualitätsmanagement
Die Qualitätspolitik ist ein integrierter Bestandteil unserer Unternehmensziele. Die Geschäftsleitung führt und unterhält ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) gemäss der Norm ISO 9001:2015. Das System ist dem Charakter des Dienstleistungsunternehmens Amstein + Walthert angepasst und basiert auf definierten Prozessen. Seit 2019 besteht das Gefäss der QL-Konferenz, um den Austausch unter den zertifizierten Standorten der Amstein + Walthert Gruppe zu stärken und die Koordination der Tätigkeiten zu verbessern.
Verhaltenskodex
Ende 2023 wurde der Verhaltenskodex von der Konzernleitung verabschiedet. Im Verhaltenskodex halten wir unsere verbindlichen Mindeststandards für verantwortungsvolles Verhalten fest. Alle Mitarbeitenden werden aufgefordert, den Werten und Grundsätzen gerecht zu werden. 2025 wurde ein Verstoss (Diskriminierungsfall) gemeldet. Dieser Fall wurde aufgearbeitet und ist abgeschlossen (vgl. Kapitel 5).
Beschaffung
Als Dienstleistungsanbieterin beschafft Amstein + Walthert primär Büromaterial und ITKomponenten. 2025 haben wir die Beschaffungsrichtlinie des Standorts Zürich überarbeitet und auf die ganze Gruppe ausgerollt. Darin wird festgehalten, dass die Auswahl und Bewertung von Inventar, IT-Komponenten und Fahrzeugen nicht nur nach funktionellen und energetischen, sondern auch nachhaltigen Kriterien zu erfolgen hat. Die Prozesse und Verantwortlichkeiten sowie die Erfolgskontrolle wurden definiert.
Papier und Drucksachen
Die Herstellung von Papier belastet die Umwelt. Sie benötigt grosse Mengen an Holz, Energie und Wasser und kann zur Einleitung gefährlicher Chemikalien in Gewässer führen. Durch die Verwendung von zertifiziertem Papier und Recycling-Papier kann die Belastung stark verringert werden. Einige Standorte wie z. B. Genf, Lausanne, Zürich und Frauenfeld haben bereits auf Recycling-Papier als Druckerpapier umgestellt. Unser Ziel ist es, den Papierverbrauch kontinuierlich zu reduzieren und in Zukunft papierlos zu arbeiten. Diesem Ziel kommen wir Schritt für Schritt näher und reduzieren dank der Digitalisierung unseren Druckerpapierbedarf schrittweise.
Papierbedarf
Amstein + Walthert Gruppe
Nahrungsmittel / Verpflegung
Eine gesunde Ernährung ist eine wichtige Voraussetzung für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Es ist uns daher wichtig, unsere Mitarbeiter:innen bei einer ausgewogenen Ernährung zu unterstützen. An vielen Standorten steht den Mitarbeiter:innen gratis Obst zur Verfügung. Wir achten dabei auf regionale, saisonale und biozertifizierte Früchte. Denn nebst Mobilität und Gebäude hat auch die Ernährung beziehungsweise deren Emissionen einen grossen Einfluss auf das Klima. Rund 30 % der weltweiten Treibhausgasemissionen werden durch Ernährung verursacht.
Pausen bieten immer auch Gelegenheiten zum Austausch und zur Vernetzung unter den Mitarbeiter:innen. Die Unternehmen der Amstein + Walthert Gruppe bieten mit den Pausenräumen und Cafeterien den passenden Rahmen dazu an. Es freut uns, dass diese Angebote gerne für gemeinsame Pausen und das Mittagessen genutzt werden.
AWlino
An unserem grössten Standort in Zürich (rund 500 Mitarbeitende) können sich unsere Mitarbeiter:innen im Personalrestaurant «AWlino» verpflegen. Jeden Tag stehen vier Menüs und ein reichhaltiges Salatbuffet zur Auswahl, unter anderem ein Klima-Menü. Das KlimaMenü weist dabei den CO2-Fussabdruck transparent aus.
Sämtliches Frischfleisch stammt aus der Schweiz. Lediglich Fleisch von Enten, Kaninchen, Truthahn, Wild oder Lamm kann auch aus dem Ausland stammen. Indem beim Menüangebot das Schwergewicht auf Fleischsorten Schweizer Herkunft gelegt wird, werden zum einen die einheimische Landwirtschaft unterstützt, zum anderen lange Transportwege vermieden. Das Angebot an Fisch und Meeresfrüchten basiert auf den Empfehlungen des WWF. Dadurch wird garantiert, dass keine Produkte aus bedrohten Beständen oder umweltschädlicher Zucht eingesetzt werden. Pangasius und tropische Crevetten stammen aus umweltfreundlicher Zucht in Vietnam.
Gesellschaft
Amstein + Walthert als Arbeitgeberin
Führungsphilosophie
Unsere Grundsätze
Gemeinsam führen wir Amstein + Walthert zielorientiert zu Spitzenleistungen. Dies erreichen wir mit einem kooperativen Führungsstil, transparenter Kommunikation, Begeisterung und Leidenschaft.
Unsere Struktur
In Einklang mit unseren Führungsgrundsätzen ist unsere Führungsstruktur flach, die operativen Einheiten sind überschaubar und die Wege der Mitarbeiter:innen zur nächsten Anlaufstelle sind kurz.
Die Unternehmen der Amstein + Walthert Gruppe sind in Bereichen organisiert, welche jeweils von einem:einer Bereichsleiter:in geführt werden. Zusammen mit der Geschäftsführung sind diese für die operative Führung des Unternehmens verantwortlich. Dem Verwaltungsrat der Amstein + Walthert Holding AG obliegt die Verantwortung für die strategische Führung der Unternehmensgruppe. Diese erfolgt im regelmässigen Austausch mit der Geschäfts- und Bereichsleitung.
Die Unternehmen der Amstein + Walthert Gruppe sind regional in West, Mitte und Ost ausgerichtet sowie in «Brands» zusammengefasst. Die Führungskräfte sind mit den lokalen Gegebenheiten vertraut.
Unsere Prozesse
Die Amstein + Walthert Gruppe arbeitet mit der Führungsmethodik «Führen mit Zielen». Dazu werden jährlich übergeordnete strategische Ziele definiert und für die einzelnen Gesellschaften, Departemente und Bereiche konkretisiert. Jährlich finden mit allen Mitarbeiter:innen persönliche Gespräche statt. Dabei werden individuelle Ziele vereinbart, gegenseitige Erwartungen formuliert und die Zufriedenheit mit der momentanen Arbeitssituation besprochen. Die Mitarbeiter:innen werden durch ihre Vorgesetzten bei ihrer Zielerreichung unterstützt.
Bei Bedarf oder auf Wunsch (jedoch mindestens alle drei Jahre) wird zudem ein Personalentwicklungsgespräch durchgeführt, um die persönlichen Karriere- und Weiterbildungsabsichten zu besprechen. Diese Gespräche bilden die Grundlage für die individuelle Entwicklungs- und Laufbahnplanung der Mitarbeiter:innen. Im Qualitätshandbuch sind die möglichen Profile und Beförderungsstufen festgehalten.
Betriebliche Änderungen werden nach Möglichkeit im Dialog mit den betroffenen Personen erarbeitet und so rasch wie möglich kommuniziert. Es bestehen jedoch keine Mindestmitteilungsfristen.
Mitarbeiterumfragen
Es ist uns ein zentrales Anliegen, unseren Mitarbeiter:innen eine gute Arbeitsatmosphäre zu bieten. Mit Befragungen holen wir ihre Meinung dazu ab und definieren Massnahmen. Im Mai 2025 wurde wieder eine reguläre, thematisch breite Befragung durch icommit durchgeführt. Erfreuliche 77 % der Mitarbeiter:innen haben sich daran beteiligt. Dank der guten Resultate, hat die Amstein + Walthert Gruppe beim Swiss Arbeitgeber Award 2026 den hervorragenden 5. Rang in der Kategorie «1000+ Mitarbeitende» erreicht. In den einzelnen Gesellschaften werden die Resultate analysiert, um bei Bedarf Massnahmen zur Verbesserung der Arbeitszufriedenheit zu erarbeiten.
Mitarbeiter:innen
Unsere Mitarbeiter:innen sind der Grundstein für den Erfolg unseres Unternehmens und ihr Wohl liegt uns am Herzen. Deshalb versuchen wir, ihre individuellen Fähigkeiten gezielt zu fördern und setzen uns für ein motivierendes und modernes Arbeitsumfeld ein. A+W Lausanne wurde 2025 für ihr soziales Engagement ausgezeichnet: Der Standort erhielt das Label Partnerunternehmen (entreprise partenaire) der Invalidenversicherung des Kantons Waadt für das vorbildliche Engagement bei der Rehabilitation und beruflichen Wiedereingliederung.
In Arbeitnehmerbefragungen zu den besten Arbeitgeber:innen der Schweiz schneidet Amstein + Walthert denn auch regelmässig sehr gut ab; wie beim Swiss Arbeitgeber Award 2026.
Unser Unternehmen wächst seit der Gründung 1927 kontinuierlich. Seit dem Jahr 2005 hat sich die Zahl der Mitarbeitenden mehr als verdreifacht. Per 31.12.2025 beschäftigten die Unternehmen der Amstein + Walthert Gruppe zusammen 1 159 Mitarbeiter:innen (1 051 Vollzeitäquivalente). Gegenüber dem Vorjahr blieb die Zahl der Mitarbeiter:innen fast konstant. Auch der Frauenanteil betrug unverändert rund 23 %. Gegenüber 2005 hat er um 4 Prozentpunkte zugenommen.
Fluktuation
2025 durften wir 213 neue Kolleg:innen begrüssen. 25 % davon waren Frauen. Die Personalfluktuation betrug 12.6 % (berechnet gemäss BDA-Formel). Dieser Wert liegt leicht über dem vierjährigen Durchschnitt.
Unsere Mitarbeiter:innen sind fast ausschliesslich in unbefristeten Arbeitsverhältnissen beschäftigt. Lediglich unsere Praktikant:innen (19 Personen) und unsere Lernenden (114 Personen) sind in einem befristeten Arbeitsverhältnis beschäftigt und absolvieren bei uns einen Teil ihrer Ausbildung.
Entwicklung Mitarbeiter:innen
Amstein + Walthert Gruppe
2025 neu eingestellte Mitarbeiter:innen
Amstein + Walthert Gruppe
Beschäftigungsgrad
72 % unserer Mitarbeiter:innen arbeiteten im Jahr 2025 Vollzeit. Knapp 22 % der männlichen Mitarbeitenden waren in einem Teilzeitpensum angestellt. Der Anteil der weiblichen Teilzeitmitarbeitenden betrug 2025 49 %. Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten insgesamt ist damit seit 2017 um 7.5 Prozentpunkte gestiegen.
Beschäftigungsgrad 2025
Amstein + Walthert Gruppe
Männer
Frauen
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Arbeitssicherheit
Wir nehmen unsere Verantwortung als Arbeitgeberin wahr und unternehmen alles, was unter Berücksichtigung der Verhältnismässigkeit der Gewährleistung der Arbeitssicherheit dient. Das Risiko für Berufsunfälle ist auf Baustellen am grössten. Wir haben dementsprechend ein Sicherheitskonzept erstellt. In Richtlinien und Checklisten ist festgehalten, welche Schutzausrüstung in welchen Situationen nötig ist. Die Sicherheitsbestimmungen werden in regelmässigen Schulungen vermittelt. 2025 wurde beispielsweise im Rahmen der A+W University das E-learning «10 lebenswichtige Regeln für die Gebäudetechnik» angeboten. Die pro Gesellschaft ernannten Kontaktpersonen für Arbeitssicherheit (KOPAS) sind um die regelmässige Aktualisierung und Kommunikation der Sicherheitsbestimmungen besorgt. Zweimal jährlich treffen sie sich zu einem gruppenweiten Austausch.
Seit 2018 ist Amstein + Walthert Mitglied der Sicherheitscharta der Suva. Die Unterzeichner:innen der Charta setzen sich dafür ein, dass am Arbeitsplatz die Sicherheitsregeln eingehalten werden.
Unfälle lassen sich leider dennoch nicht vollständig verhindern. 2025 ereigneten sich 11 Berufsunfälle (BU) und 209 Nichtberufsunfälle (NBU). Insgesamt ergaben sich daraus 1 325 Ausfalltage, was 1.26 Ausfalltagen pro Vollzeitäquivalent entspricht. Der Wert ist weiter gestiegen und war zuletzt 2017 so hoch.
Pro 200 000 gearbeiteter Stunden ereigneten sich in unserem Unternehmen 2025 1.2 Berufsunfälle (Unfallquote nach OSHA Berechnungsmethode). Der Wert ist gegenüber dem Vorjahr um 0.3 gestiegen.
Anzahl Berufsunfälle
Amstein + Walthert Gruppe
Gesundheit
Regelmässige Aktionen zur Gesundheitsförderung in den Unternehmen der Amstein + Walthert Gruppe sind seit langem etabliert.
Seit 2024 wird dieses Angebot ergänzt durch das präventive Case Management (durch eine externe Anbieterin). Alle Mitarbeiter:innen können sich melden, um erste Hilfe zu erhalten. Mit dem präventiven Case Management möchten wir belastete Mitarbeiter:innen frühzeitig unterstützen und so verhindern, dass Probleme zu spät erkannt werden und zu ernsthaften Krankheiten und zur Arbeitsunfähigkeit führen. Das präventive Case Management deckt folgende Bereiche ab: berufliche Umstände, gesundheitliche Aspekte, persönliche und finanzielle Gegebenheiten. In vielen Niederlassungen bieten wir unseren Mitarbeiter:innen während den Wintermonaten oder zum Teil auch ganzjährig einen Früchtekorb oder Äpfel an. Im Sommer hingegen steht die Bewegung im Fokus. Amstein + Walthert beteiligt sich regelmässig an der Aktion «bike to work». Bei der Ausgabe 2025 nahmen insgesamt 28 Teams aus fast allen Niederlassungen teil. Leider vermögen jedoch weder das präventive Case Management noch Bewegung die Grippe und andere Krankheiten gänzlich fernzuhalten. Insgesamt ergaben sich 2025 aufgrund von Krankheit 6 538 Ausfalltage, das entspricht 6.2 Absenztagen pro Vollzeitstelle. Dieser Wert liegt leicht unter dem Vorjahreswert (2024: 6.3) und über dem Durchschnitt seit 2016 von 5.8 Absenztagen pro Vollzeitstelle.
Ausfalltage pro Vollzeitstelle
Amstein + Walthert Gruppe
Work-Life-Balance
Wir achten darauf, dass unsere Mitarbeiter:innen Berufs- und Privatleben in Einklang bringen können. Unser Arbeitszeitmodell strebt eine flexible Arbeitsregelung an. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter:innen im Voll- wie im Teilzeitpensum die Möglichkeit haben, ihre persönliche Arbeitszeit, unter Einhaltung bestimmter Rahmenbedingungen, selbst zu gestalten.
Vorsorge
Pensionskasse
Die Amstein + Walthert Gruppe hat eine eigene Personalvorsorgestiftung, welche die Vorsorge für die Mitarbeiter:innen im Alter und bei Invalidität sowie für die Hinterlassenen im Todesfall regelt. Als Arbeitgeberin übernimmt Amstein + Walthert rund zwei Drittel der Beiträge für Sparen und Risiko, ein Drittel bezahlen die Mitarbeiter:innen. Im Geschäftsjahr 2025 bezogen 82 Personen eine Rente. Die Zahl der Aktivversicherten betrug 909 (2024: 910).
Eine Vorsorgeeinrichtung muss jederzeit Sicherheit dafür bieten, die eingegangenen Verpflichtungen decken zu können. Dies wird durch den Deckungsgrad ausgedrückt, welcher 100 % oder mehr betragen sollte. Er zeigt das Verhältnis von vorhandenem Vorsorgekapital (Aktive, Invalide, Rentner und technische Rückstellung) zum Netto-Vorsorgevermögen. Am Bilanzstichtag 31. Dezember 2025 wies die Personalvorsorgestiftung einen Deckungsgrad von 127 % aus. In der Berichtsperiode wurden die Altersguthaben mit 2 % verzinst (Mindestzinssatz gemäss BVG 2025: 1.25 %).
Die Personalvorsorgestiftung wählte im Geschäftsjahr 2025 eine ausgewogene Anlagestrategie mit folgenden Anteilen: liquide Mittel 1.2 %, Aktien 46.2 %, Obligationen 32.1 %, Immobilien 17.4 % und alternative Anlagen 3.1 %.
Die Wertschwankungsreserve per Ende Geschäftsjahr lag bei 20.2 %. Dies aufgrund der positiven Performance von 7.5 % im Jahr 2025.
Kollektive Krankentaggeldversicherung
Die Amstein + Walthert Gruppe verfügt über eine eigene kollektive Krankentaggeldversicherung sowie eine Unfallversicherung, die im Falle von Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit oder Unfall die Lohnfortzahlung sicherstellt. Bis zum 180. Tag werden 100 % des Nettolohnes garantiert, danach folgt das Taggeld von 80 % des Lohnes bis zum 730. Tag. Die Prämien für die kollektive Krankentaggeldversicherung gehen hälftig zu Lasten von Amstein + Walthert und der Mitarbeiter:innen. Die Prämien für die Berufs- und Nichtberufsunfallversicherung übernimmt Amstein + Walthert vollumfänglich.
Aus- und Weiterbildung
Ausbildung
Mit einem fundierten und gut organisierten Ausbildungsprogramm setzen wir uns zum Ziel, qualifizierte Berufsleute heranzuziehen. Sie sollen für den Berufsstand, unser Unternehmen, aber auch für die Weiterbildung auf allen Bildungsstufen beste Voraussetzungen mitbringen. Als zertifizierter Toplehrbetrieb unterstützen wir unsere Lernenden auch, wenn sie zusätzliche Frei- und Stützkurse während der Arbeitszeit besuchen möchten. A+W Lausanne wurde 2025 mit einem Preis für Ausbildungsbetriebe (Prix entreprises formatrices) ausgezeichnet, der jährlich von Economie Région Lausanne (ERL) und der Stadt Lausanne verliehen wird.
Im Jahr 2025 beschäftigten wir 21 junge Frauen und 93 junge Männer, welche ihre Lehre im Bereich der Elektro-, Gebäudetechnikplanung und KV bei uns absolvierten.
Die Amstein + Walthert AG, Zürich sichert allen Lernenden mit erfolgreicher Lehrabschlussprüfung und guten internen Leistungsbewertungen zu, für mindestens ein Jahr nach Lehrabschluss eine Arbeitsstelle bei Amstein + Walthert in Zürich zu erhalten. Auch die anderen Gesellschaften der Amstein + Walthert Gruppe bieten ihren Lernenden eine Stelle an. Es steht ihnen frei, von diesem Angebot Gebrauch zu machen.
Ebenfalls bieten wir Praktika an, welche bei Studierenden und Hochschulabsolvent:innen sehr gefragt sind. Unsere Praktika ermöglichen einen umfangreichen Einblick in unsere tägliche Arbeit und erleichtern den Studierenden den Berufseinstieg. 2025 konnten wir 19 jungen Leuten die Gelegenheit bieten, bei Amstein + Walthert ein Praktikum zu absolvieren.
Weiterbildung
17 842 Stunden haben unsere Mitarbeiter:innen 2025 insgesamt in die Weiterbildung an der eigenen A+W University investiert. Die A+W University als internes Weiterbildungsprogramm hat zum Ziel, das Wissen und die Fähigkeiten der Mitarbeiter:innen zu entwickeln und zu stärken sowie die Kompetenzen des Unternehmens auszubauen. Auf diese Weise sichern wir unserem Unternehmen auch den Zugang zu den Geschäftsfeldern der Zukunft. Die A+W University stellte live und online bereits über 130 Lerneinheiten zur Verfügung. Sie steht allen Mitarbeiter:innen offen.
Das Angebot ist äusserst vielseitig. Es werden Kurse zu wichtigen Arbeitsinstrumenten wie auch Vertiefungen zu Spezialthemen angeboten. Grundlagen zu Brandschutz oder die exakte Dimensionierung der Gebäudetechnik mit Simulation werden ebenso thematisiert wie die Handhabung von Ausschreibungen oder das Vertragswesen. Auch Seminare im Bereich Persönlichkeitsschulung und kulturelle Veranstaltungen stehen auf dem Programm. So bieten wir seit 2015 für die Mitarbeitenden in der letzten Berufsphase ein Seminar zum Thema «Vorbereitung auf die nachberufliche Zukunft» an.
Neben der internen Weiterbildung an der A+W University fördern wir die externe berufliche Weiterbildung. 2025 wurden rund 6 900 Stunden in externe Weiterbildungen investiert (2024: 5 625 Stunden). Wir unterstützen unsere Mitarbeiter:innen, indem ein Teil der Weiterbildungszeit als bezahlte Arbeitszeit angerechnet wird. Auch Finanzierungsbeiträge an Kurskosten können entrichtet werden.
Vielfalt und Chancengleichheit
Gleichstellung
Wir setzen uns für Chancengerechtigkeit im Erwerbsleben ein. Wir fördern die Gleichstellung von Frau und Mann im Betrieb und verhindern die Diskriminierung bei der Anstellung, den Arbeitsbedingungen, der Entlöhnung, der Weiterbildung und der Aufgabenzuteilung. Trotz unseren Bemühungen kann es Diskriminierung geben, sei es bei uns intern oder auch extern in der Zusammenarbeit mit unseren Kund:innen. Für das Geschäftsjahr 2025 wurde ein Diskriminierungsvorfall gemeldet. Der Fall wurde mit einer hohen Priorität angegangen. Dank Gesprächen und Vereinbarungen konnte dieser geklärt und abgeschlossen werden.
In Ingenieurberufen ist der Frauenanteil generell tief. In den Unternehmen der Amstein + Walthert Gruppe sind 23 % der Mitarbeitenden weiblich. Dieser Wert hat in den letzten Jahren nur leicht zugenommen. In den Bereichs- und Geschäftsleitungsfunktionen sind 107 Männer und 5 Frauen vertreten, was einem Frauenanteil von 4 % entspricht.
Mitarbeitende nach Geschlecht und Alter Gesamt und in Führungspositionen 2025 Amstein + Walthert Gruppe
Lohngerechtigkeit
Wir bieten unseren Mitarbeitenden eine zeitgemässe Entlöhnung mit 13. Monatslohn. Zur Bestimmung des Lohnes werden die Fach-, Sozial-, Führungs- und Marketingkompetenz, Verantwortung, Erfahrung, Aus-/Weiterbildung sowie die Anforderungen an die betreffende Stelle mitberücksichtigt.
Elternzeit
Wir setzen uns für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Diese Herausforderung gehen wir unter anderem mit flexiblen Arbeitszeiten und erhöhten Kinderzulagen an. 10 Mitarbeiterinnen nahmen 2025 Elternzeit in Anspruch. Wir freuen uns, dass wir sie nach der Elternzeit mehrheitlich wieder willkommen heissen durften. Während des Mutterschaftsurlaubs, der 14 Wochen dauert (in Genf 16 Wochen), haben unsere Mitarbeiterinnen das Anrecht auf 100 % Lohnzahlung. Väter haben Anspruch auf einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub mit 100 % Lohnzahlung.
Unser Einsatz – unser Erfolg
Unsere Gleichstellungsgrundsätze sind verbindlich im Anstellungsreglement festgehalten und im Verhaltenskodex verankert. 2021 wurde die Lohngleichheit nach dem Gleichstellungsgesetz (GIG) für unsere Standorte mit mehr als 100 Mitarbeiter:innen extern geprüft und bestätigt. Für die Standorte mit mehr als 50 Mitarbeiter:innen wurde letztmals für das Jahr 2025 die Lohngleichheit mit dem Analysemodell von Logib überprüft. Und auch dort besteht keine statistisch gesicherte unerklärte Lohndifferenz.
Schutz der Privatsphäre unserer Kund:innen
Der Schutz der Daten und der Privatsphäre unserer Kund:innen ist uns ein zentrales Anliegen. Sämtliche Unterlagen von Kund:innen werden mit der nötigen Sorgfalt und Vertraulichkeit behandelt, unabhängig ob diese in elektronischer oder gedruckter Form vorliegen. Nicht zuletzt aus diesem Grund sind auch im Jahr 2025 keine Beschwerden in Bezug auf den Schutz der Privatsphäre unserer Kund:innen oder die Verletzung des Datenschutzes eingegangen.
Mineralien und Metalle aus Konfliktgebieten und Kinderarbeit
Die Amstein + Walthert Gruppe unterliegt nicht der Berichterstattungspflicht über nichtfinanzielle Belange nach Artikel 964bis OR. Zusätzlich zur nichtfinanziellen Berichterstattung führt die Regelung eine Sorgfalts- und Berichterstattungspflicht in den Bereichen «Konfliktmineralien» und «Kinderarbeit» ein. Diese betrifft auch nicht börsenkotierte Unternehmen.
Die Amstein + Walthert Gruppe führt keine Mineralien und Metalle in die Schweiz ein. Des Weiteren bezieht oder erbringt Amstein + Walthert keine Dienstleistungen in Ländern mit hohem Risiko für Kinderarbeit. Auch besteht bei den bezogenen Produkten kein begründeter Verdacht auf Kinderarbeit in der Lieferkette. Entsprechend ist Amstein + Walthert nach Artikel 3 und Artikel 5 der Verordnung über Sorgfaltspflichten und Transparenz bezüglich Mineralien und Metallen aus Konfliktgebieten und Kinderarbeit (VSoTr) von den Sorgfalts- und Berichterstattungspflichten gemäss Artikel 964j-l des Schweizer Obligationenrechts (OR) befreit.
Innerhalb der Gruppe gibt es Meldestellen, bei denen sich Mitarbeitende melden können, wenn ihnen Unregelmässigkeiten auffallen.
Umwelt
Energie und Emissionen
Den Klimawandel sehen wir als Risiko und leiten daraus einen Handlungsbedarf ab. Mit unserem Dienstleistungsangebot haben wir die Möglichkeit, die Nutzung erneuerbarer Energieträger zu fördern sowie die Energieeffizienz und Dekarbonisierung voranzutreiben. Zusammen mit unseren Auftraggeber:innen entwickeln wir tragfähige Lösungen, welche ökologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen Rechnung tragen. Damit leisten wir einen Beitrag, dem Klimawandel entgegenzuwirken und Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Einblicke in verschiedene Projekte Richtung Netto-Null liefert unsere Projektübersicht
Intern benötigen wir als Dienstleistungsunternehmen Energie für das Heizen unserer Gebäude, für den Betrieb unserer elektrischen Geräte und Anlagen und für unsere Mobilität.
Die Energiepolitik von Amstein + Walthert ist im Leitbild verankert. Wir verpflichten uns dazu, unseren eigenen Energiebedarf so weit wie möglich zu reduzieren und erneuerbare Energieträger zu bevorzugen.
Mit dem internen Energiemanagementsystem (EnMS), welches am Standort Zürich im Andreasturm implementiert ist, stellen wir sicher, dass die Energie effizient verwendet und nicht verschwendet wird. Das Energiemanagementsystem ergänzt das Energiecontrolling, welches bereits seit 2007 besteht. Die Definition und Erstellung der Dokumente und Prozesse wurden am bestehenden Qualitätsmanagement (ISO 9001) angelehnt. Das Management hat einen Energiebeauftragten benannt, der von einem Team unterstützt wird. Damit ist sichergestellt, dass das EnMS umgesetzt und kontinuierlich verbessert wird.
Die regelmässig erhobenen Energiekennzahlen werden in einem Management-Review beurteilt. Basierend darauf werden vorbeugende und korrigierende Massnahmen zur Sicherstellung der Zielerreichung ausgelöst. Die energetische Betriebsoptimierung der haustechnischen Anlagen wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Vermieter in Angriff genommen und erzielt erste Erfolge. Beispielsweise wurden die Betriebszeiten der Beleuchtung, der lüftungstechnischen Anlagen und die Storensteuerung angepasst sowie die Austrittstemperatur der Kältemaschinen gesenkt.
Gebäudeenergie
Unser Ziel ist es, in allen Niederlassungen ausschliesslich erneuerbaren Strom zu verwenden. Dieses Ziel haben wir 2025 knapp nicht erreicht. Gruppenweit wurden 98 % des Strombedarfs mit erneuerbaren Energieträgern gedeckt. Wo möglich, ist der Wechsel auf ein grünes Stromprodukt bereits wieder erfolgt. Der Anteil des inländischen Stroms konnte von 72 % im Jahr 2024 auf 96 % erhöht werden.
Der Energiebedarf an unseren Standorten ist durch die durchmischte Gebäudestruktur sehr unterschiedlich. Alle Niederlassungen zusammen verbrauchten 2025 1 654 MWh Endenergie. Vom Endenergiebedarf wurden 1 004 MWh für die Beheizung der Räume und 650 MWh für die Beleuchtung, EDV etc. benötigt. 59 % des Endenergieverbrauches insgesamt wurde durch erneuerbare Quellen gedeckt; dieser Anteil konnte im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozentpunkte erhöht werden.
Der im Vergleich zum Vorjahr – trotz höherer Heizgradtage – leicht tiefere Endenergieverbrauch lässt sich primär mit der Reduktion des Wärmeverbrauchs am grössten Standort in Zürich erklären: In den Wintermonaten blieben die Storen immer oben und wurden nur individuell durch die Mitarbeiter:innen bei Blendung manuell herunter gelassen. Dadurch konnte viel mehr passive Solarwärme gewonnen werden. Weiter wurden die Laufzeiten der Lüftungsanlagen verkürzt.
Als Mieterin von Büroräumlichkeiten ist es an einzelnen Standorten nach wie vor schwierig, verlässliche Wärmeverbräuche zu erhalten. So wurde an zwei Standorten die Datengrundlage angepasst. Auch auf die Wahl des Heizungssystems haben wir als Mieterin in der Regel keinen Einfluss.
Endenergieverbrauch Gebäude
Amstein + Walthert Gruppe
Mobilität
Unsere Mitarbeiter:innen sind häufig unterwegs: auf dem Arbeitsweg, zu Baustellen, Kund:innen und Partner:innen. Die Mobilität stellt mit ihrem Energieverbrauch und den anfallenden Treibhausgasemissionen eine beträchtliche Umweltbelastung dar. Wir versuchen daher, mit unseren Mobilitätslösungen unseren ökologischen Fussabdruck möglichst klein zu halten.
Mobilitätsmanagement
Seit 2001 besteht für den Standort in Zürich ein Mobilitätskonzept, in dem die Grundsätze für die Nutzung der unterschiedlichen Mobilitätsformen festgelegt sind. Für die Standorte Bern, Genf und St. Gallen wurde ebenfalls ein standortspezifisches Mobilitätskonzept erarbeitet. Der Standort Genf wurde für sein Mobilitätskonzept 2023 mit dem Label «ecomobile» ausgezeichnet.
2024 wurde ein Mobilitätskonzept für die gesamte Gruppe erarbeitet. Darauf aufbauend werden laufend Massnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität definiert und umgesetzt. Dazu werden die Mitarbeiter:innen periodisch mit einer umfassenden Mobilitätsbefragung, unter anderem nach Verbesserungsmöglichkeiten an ihrem Standort, befragt. Beispielsweise soll das Potenzial von Velos und E-Bikes, den Firmenfahrzeugen und den ÖV an allen Standorten ausgeschöpft werden, um die Nutzung der Privatwagen weiter zu reduzieren. Schliesslich haben die Lockdowns und die Homeoffice-Pflicht zu einem routinierten Umgang mit digitalen Formaten geführt. Diese entwickeln wir laufend weiter, um unsere Wege insgesamt zu verkürzen.
Unseren Mitarbeiter:innen stehen für die berufliche Mobilität folgende Verkehrsmittel zur Verfügung:
Öffentlicher Verkehr
Der öffentliche Verkehr bildet die Basis für die Abdeckung unserer Mobilitätsbedürfnisse. Dementsprechend nutzen viele unserer Mitarbeiter:innen die öffentlichen Verkehrsmittel. Die meisten unserer Standorte befinden sich in unmittelbarer Nähe von Bahnhöfen.
Firmenfahrzeuge
Wo es aus Effizienzgründen notwendig oder sinnvoll ist, stehen unseren Mitarbeiter:innen Firmenfahrzeuge zur Verfügung. Hier entscheiden wir uns jeweils für möglichst effiziente Fahrzeuge. Dabei erfolgt ein laufender Umstieg auf Elektrofahrzeuge.
Ziel ist, unsere Firmenflotte bis 2035 elektrifiziert zu haben. Aktuell sind 64 % der Firmenfahrzeuge der Amstein + Walthert Gruppe elektrisch angetrieben (2024: 59 %). Gegenüber 2024 hat der Standort Luzern zwei Elektrofahrzeuge angeschafft und damit ein fossiles ersetzt. Die Standorte Zürich, Genf, Frauenfeld, Gampel, Lausanne, Lyon, Baden, Buchs, Chur sowie alle Standorte der Schnyder Ingenieure verfügen über keine fossilen Fahrzeuge mehr.
Mobility
An den meisten Standorten können unsere Mitarbeiter:innen neben den Firmenfahrzeugen auch Mobility-Fahrzeuge nutzen. Diese werden beispielsweise dann eingesetzt, wenn sich die Fahrt gut mit dem öffentlichen Verkehr kombinieren lässt oder wenn kein Firmenfahrzeug verfügbar ist.
Firmenfahrräder
An den Standorten Bern, Genf, Lausanne, Luzern, Zürich und neu Chur stehen unseren Mitarbeiter:innen firmeneigene Fahrräder und/oder E-Bikes zur Verfügung. Diese sind für kürzere Strecken in der Stadt gut geeignet.
Privatwagen
Falls aus der Nutzung des privaten Fahrzeugs eine wesentliche Zeit- oder Kostenersparnis resultiert, kann auch dieses zu Geschäftszwecken eingesetzt werden. Seit 2024 erfassen wir die Antriebsart bei den Privatwagen. Rund 18 % der Strecken wurden mit Elektro- oder Hybridfahrzeugen zurückgelegt.
Berufliche Mobilität
Im Jahr 2025 haben unsere Mitarbeiter:innen rund 2.3 Mio. Kilometer für Geschäftszwecke zurückgelegt. Die Hälfte der Zunahme gegenüber letztem Jahr ist auf eine Anpassung der Berechnung der gefahrenen Strecken seitens SBB zurückzuführen. Der verbleibende, tatsächliche Anstieg der zurückgelegten Wege konnte mit den öffentlichen Verkehrsmitteln aufgefangen werden. Deren Anteil lag 2025 bei 61 %. Die Treibhausgasemissionen der beruflichen Mobilität betrugen 2025 113 t CO2-Äquivalente. Das entspricht 107 kg CO2-Äquivalenten pro Vollzeitstelle. 21 % der Treibhausgasemissionen der beruflichen Mobilität entfielen auf die Firmenflotte, 72 % auf die Privatwagen. Die Treibhausgasemissionen sind gegenüber dem Vorjahr aufgrund des reduzierten Einsatzes von Motorfahrzeugen leicht gesunken.
Berufliche Mobilität nach Mobilitätslösung
Amstein + Walthert Gruppe
Emissionen der beruflichen Mobilität
Amstein + Walthert Gruppe
Pendlermobilität
Zur Verkehrsmittelwahl der Arbeitswege wird periodisch eine Pendlerbefragung durchgeführt, zuletzt für das Jahr 2024. 2024 kamen für rund 70 % der Arbeitswege (in km) Bahn, Tram und Bus zum Einsatz, für rund 22 % der motorisierte Individualverkehr, die restlichen 8 % der Wege wurden mit Muskelkraft zurückgelegt.
Im Vergleich zu 2019 hat sich der Anteil des ÖV und des Langsamverkehrs erhöht (70 % im Vergleich zu 66 %), während der Anteil des motorisierten Individualverkehrs um 4 % gesunken ist.
Pendlerdistanzen pro FTE und Transportmittel
Amstein + Walthert Gruppe
Insgesamt wurden 2024 150 000 km für das Pendeln zurückgelegt. Das sind 9 % weniger als 2019. Die Pendlerwege betrugen somit das Fünffache der beruflichen Reisen.
Seit 2024 beteiligen sich die meisten Niederlassungen jährlich an der Aktion «bike to work». Dabei werden innerhalb des Unternehmens Teams gebildet, welche jeweils im Juni den ganzen Arbeitsweg oder einen Teil davon mit dem Velo zurücklegen. 2025 haben im Rahmen unserer Kampagne «Nachhaltigkeit in Aktion» 110 Mitarbeitende in 28 Teams aus verschiedensten A+W Niederlassungen von St. Gallen bis Genf und von Basel bis Chur mitgemacht. Sie sind zusammen 22 000 km gefahren; das ergibt fast 200 Kilometer pro Teilnehmer:in oder 10 Kilometer pro Teilnehmer:in und Arbeitstag.
Pendlerdistanzen 2024
Im Rahmen unseres Mobilitätsmanagements engagieren wir uns dafür, den Anteil an umweltfreundlichen Mobilitätsformen weiter auszubauen. Zum Beispiel erhalten all unsere Mitarbeiter:innen mit einem Mindestpensum von 50 % sowie einer Anstellungszeit von über 6 Monaten gratis einen Gutschein für ein Halbtax-Abo.
Die durch die Pendlermobilität induzierten Treibhausgasemissionen betrugen 2024 rund 339 t CO2- Äquivalente, was 330 kg CO2-Äquivalenten pro Vollzeitstelle entspricht. 94 % der Emissionen entfielen auf den Pendlerverkehr mit dem Auto. Die Emissionen sind im Vergleich zur letzten Erhebung um 24 % gesunken. Dies hängt vor allem mit der tieferen Anzahl gefahrener Kilometer und dem höheren Anteil der ÖV zusammen.
Treibhausgasemissionen der Pendlermobilität Amstein + Walthert Gruppe
Treibhausgasbilanz
Das Greenhouse Gas Protocol (GHGP) unterscheidet für die Berechnung der Emissionen drei sogenannte Scopes. Der Scope 1 enthält die direkten Treibhausgasemissionen in unserem Einflussbereich (operational control). Da wir die Büros an allen Standorten mieten, fallen nur die Emissionen unserer fossilen Firmenfahrzeuge in den Scope 1. Emissionen bedingt durch unseren Strombedarf für den Bürobetrieb und die elektrische Firmenflotte entfallen auf den Scope 2. Alle anderen indirekten Treibhausgasemissionen werden dem Scope 3 zugerechnet. A+W hat sich 2025 dazu verpflichtet, Emissionsreduktionsziele
gemäss den Vorgaben der Science Based Targets initiative (SBTi) zu entwickeln. Diese Ziele befinden sich derzeit in der Ausarbeitung und sind noch nicht von der SBTi validiert. Mit den geplanten kurz- und langfristigen Zielen möchte A+W dazu beitragen, den globalen Temperaturanstieg auf 1.5 °C zu begrenzen. Da wir diesem Wert bereits bedenklich nahe sind, ist es umso wichtiger, ambitionierte Ziele zu setzen und schnelle, tiefgreifende Massnahmen zur Reduktion der Emissionen voranzutreiben.
Damit wir unsere Lieferkette genauer unter die Lupe nehmen können und auch um die Anforderungen von SBTi zu erfüllen, haben wir zusätzliche Scope 3 Kategorien berechnet. Analog der Vorjahre berechneten wir die Scope 3 Emissionen aus der Beheizung der Bürogebäude, der beruflichen Mobilität mit allen Verkehrsmitteln ausser der Firmenflotte und jene der Pendlermobilität. Für das Geschäftsjahr 2025 wurden erstmals auch die Scope 3 Emissionen berechnet, insbesondere aus eingekauften Waren und Dienstleistungen (inkl. Transport), der Abfallentsorgung, den Investitionen unserer Pensionskasse sowie aus der Vorkette eingekaufter Energie.
Die Treibhausgasemissionen in den Scopes 1 und 2 betrugen im Jahr 2025 knapp 25 Tonnen CO2-Äquivalente. 24 Tonnen davon entfielen auf die Emissionen unserer Firmenwagen. Die leichte Zunahme gegenüber dem Vorjahr um gut 3 % ist auf den vermehrten Einsatz fossiler Firmenfahrzeuge an einzelnen Standorten zurückzuführen.
Unser Ziel ist es, mit zunehmender Elektrifizierung unserer Firmenflotte sowie dem Einkauf erneuerbaren Stroms für den Betrieb der Flotte und unserer Büros (Mieterstrom), unsere Emissionen in den Scopes 1 und 2 bis 2030 auf Netto-Null zu reduzieren.
Linearer Absenkpfad Scope 1 und 2 (market-based) Amstein + Walthert Gruppe
Die Scope 2 Emissionen von 1 Tonne CO2-Äquivalenten des Stromverbrauchs sind nach dem market-based Ansatz berechnet. Das heisst, es wird der von uns eingekaufte Strommix berücksichtigt. Beim location-based Ansatz werden die Emissionen anhand des Schweizer Lieferantenmixes berechnet. Da dieser weniger erneuerbare Energieträger beinhaltet als die von uns eingekauften Stromprodukte, fielen die Emissionen mit 6.5 Tonnen CO2-Äquivalenten höher aus als die market-based Emissionen.
Die Emissionen im Scope 3 betrugen 2025 insgesamt rund 3 100 Tonnen CO2-Äquivalente. Gut 40 % davon betrugen die Schätzung der Klimawirkung der Investitionen unserer Pensionskasse. Rund ein Drittel entfiel auf die Emissionen der von uns eingekauften Waren und Dienstleistungen. Es folgten die Pendlermobilität mit gut 10 % und die Emissionen aus der Beheizung unserer gemieteten Büros sowie dem Einsatz von Mobility-Fahrzeugen mit total 5 %. Die detaillierten Werte sind in der Tabelle im Anhang zu finden.
Die indirekten Emissionen aus dem Wärmeverbrauch der Gebäude und der beruflichen Mobilität mit Privatwagen, Mobility und Flugzeug konnten gegenüber 2024 dank mehr erneuerbarer Wärme und nachhaltigeren Mobilitätslösungen um je rund 10 % reduziert werden.
Treibhausgasemissionen Scope 1 und 2 Amstein + Walthert Gruppe
Treibhausgasemissionen Scope 3
Amstein + Walthert Gruppe
Wasser und Abwasser
Auch in der Schweiz ist Wasser ein sehr kostbares Gut, obwohl es meist im Überfluss vorhanden scheint. So sind wir unter anderem als Schweizer Konsument:innen Netto-WasserImporteure: Unsere Wasservorräte würden nicht ausreichen, um all unsere konsumierten Produkte und Lebensmittel in unserem Land selbst herzustellen. Zudem brauchen sowohl die Wasseraufbereitung als auch die Abwasserreinigung sehr viel Energie und Ressourcen. Wir fühlen uns daher zu einem sorgsamen Umgang mit Wasser verpflichtet.
Im Jahr 2025 haben die Unternehmungen der Amstein + Walthert Gruppe insgesamt 4 771 m3 Wasser bei der kommunalen Wasserversorgung bezogen. Dies entspricht rund 185 Litern pro Quadratmeter Energiebezugsfläche beziehungsweise 18 Litern Wasser pro Mitarbeiter-Vollzeitäquivalent (VZÄ) und Arbeitstag. Das entspricht dem Vorjahreswert.
Das bezogene Wasser wird als Brauchwasser (Grau- und Schwarzwasser) der Abwasserreinigungsanlage (ARA) vor Ort zugeführt und dort entsprechend aufbereitet.
Wasserverbrauch
Amstein + Walthert Gruppe
Abfall
Nicht nur die Herstellung und die Nutzung von Produkten, sondern auch ihre Entsorgung führen zu einer Belastung unserer natürlichen Umwelt. Es ist uns daher ein Anliegen, Abfälle, wo immer möglich, zu reduzieren sowie Sekundärrohstoffe zu recyceln und dem Wertstoffkreislauf zuzuführen. Es ist unser erklärtes Ziel, Abfälle an sämtlichen Unternehmensstandorten systematisch zu trennen. Wir führen 37 % unserer Abfälle dem Recycling zu (2024: 34 %).
In den Unternehmen der Amstein + Walthert Gruppe fielen 2025 rund 22 Tonnen Betriebskehricht an, welcher der Verbrennung zugeführt wurde. Dies entsprach 21 kg pro Vollzeitäquivalent und Jahr. An verschiedenen Standorten werden laufend Massnahmen umgesetzt, um Abfall zu vermeiden:
• Papier und Karton werden an allen Standorten getrennt gesammelt und dem Recycling zugeführt.
• An einigen Unternehmensstandorten werden auch die organischen Abfälle separat gesammelt. Beispielsweise werden in Zürich die organischen Abfälle des Personalrestaurants AWlino durch eine spezialisierte Firma zur Gaserzeugung genutzt.
• Altglas, PET und Alu werden an unseren Standorten vom Betriebskehricht getrennt und dem Recycling zugeführt.
• Batterien weisen eine hohe Umweltbelastung auf, sind aber für viele Anwendungen dennoch notwendig. Diese werden gesondert und rezykliert.
Berufliche Mobilität: Firmenflotte fossil gefahrene km Firmenfahrzeuge mobitool
Stromverbrauch (Gebäude, E-Flotte)
Endenergieverbrauch intep
Kat. 3.1 - Eingekaufte Waren & DL Ausgaben in CHF CFC
Kat. 3.3 - Upstream Energie
Kat. 3.4 - Upstream Transport
Endenergieverbrauch intep
Ausgaben für Waren und Dienstleistungen in CHF
Annahme: 10 % der Kat. 3.1
Kat. 3.5 - Abfälle Abfallmenge in kg CFC
Kat. 3.6 - Berufliche Mobilität gefahrene km mobitool
Kat. 3.7 - Pendlermobilität gefahrene km mobitool
Kat. 3.8 - Wärmeverbrauch & Mobility
Endenergieverbrauch und gefahrene km intep
Kat. 3.15 - Investitionen Pensionskasse Investitionen in Franken CFC
Methodik Bericht
Ein Nachhaltigkeitsbericht legt Informationen über die ökonomische, ökologische und soziale Leistungen sowie das Führungsverhalten eines Unternehmens offen. Die Global Reporting Initiative (GRI) stellt eine Richtlinie zur Identifikation und zur Definition der wesentlichen Aspekte und Indikatoren einer Nachhaltigkeitsberichterstattung zur Verfügung. Unseren ersten Nachhaltigkeitsbericht in Bezugnahme auf die GRI-Standards erstellten und veröffentlichten wir im Jahr 2014. 2014 bezog sich der Nachhaltigkeitsbericht ausschliesslich auf die Amstein + Walthert AG, Zürich. Ab dem Geschäftsjahr 2015 haben wir den Fokus erweitert und berichten seither jährlich über sämtliche Unternehmen der Amstein + Walthert Holding AG.
Dieser Bericht wurde unter Bezugnahme auf die GRI-Standards erstellt. Der GRI Content Index ermöglicht den raschen Zugang zu den einzelnen Themen. Es wurde keine externe Prüfung durchgeführt. Der Nachhaltigkeitsbericht wurde durch den Verwaltungsrat geprüft und genehmigt.
Methodik
Berichtsgrenze
Unser Nachhaltigkeitsbericht wurde für sämtliche Unternehmen (inkl. Töchter/Niederlassungen) der Amstein + Walthert Holding AG, Zürich, konsolidierter Abschluss, erstellt (vgl. Abbildung auf Folgeseite).
Amstein + Walthert Holding AG, Zürich
Amstein + Walthert AG, Zürich
Amstein + Walthert Bern AG
Amstein + Walthert Basel AG
Amstein + Walthert Genève SA
Amstein + Walthert Lausanne SA
Amstein + Walthert Luzern AG
Amstein + Walthert Progress AG, Zürich
Amstein + Walthert Sicherheit AG, Aarau
Amstein + Walthert St.Gallen AG
Amstein + Walthert SAS, Lyon, Frankreich
Alweol SA, Genève
Enastra AG, Zürich
icccon AG, Zürich
Reflexion AG, Zürich
Schnyder Ingenieure ZG AG, Hünenberg
Schnyder Ingenieure BE AG, Langenthal
Schnyder Ingenieure BS AG, Basel
Schnyder Ingenieure VS AG, Gampel
Niederlassung Chur
Niederlassung Frauenfeld
Niederlassung Infra, Baden
TEAM 21 Totalunternehmung AG, Zürich
Verfahren zur Festlegung der Berichtsinhalte
Für die Erarbeitung des Nachhaltigkeitsberichtes und um eine Verankerung der Nachhaltigkeitsthemen innerhalb unseres Unternehmens zu gewährleisten, wurde eine Arbeitsgruppe (ARGE) gegründet. 2025 wurde die ARGE ersetzt durch die Gruppe der Nachhaltigkeitsbeauftragten für jede Gesellschaft. Die Nachhaltigkeitsbeauftragten treffen sich zwei Mal pro Jahr und treiben die Umsetzung von Nachhaltigkeitsmassnahmen in den Gesellschaften voran. Die Nachhaltigkeitsbeauftragten befassen sich mit Nachhaltigkeitsthemen und pflegen Kontakte zu unseren Stakeholdergruppen.
Bevor die wesentlichen Aspekte für den Berichtsinhalt ermittelt wurden, haben wir unsere Stakeholder1 identifiziert. Die Stakeholder selbst wurden für diesen Bericht nicht direkt einbezogen. Um die Interessen unserer Stakeholder zu berücksichtigen, wurden die Aspekte auch möglichst aus Sicht der Stakeholder bewertet.
Für die Wesentlichkeitsanalyse haben wir alle GRI-Standards berücksichtigt. Um Vollständigkeit in unserem Bericht gewährleisten zu können, haben wir für jeden Aspekt geprüft, ob er Auswirkungen innerhalb und/oder ausserhalb der Organisation hat.
Im nächsten Schritt wurde jeder Aspekt aus Innensicht (A+W) und Aussensicht (Stakeholder) bewertet. Die Bewertung wurde im Rahmen einer standardisierten Befragung, durchgeführt. Die Einschätzung der Wesentlichkeit basiert auf einem Punktesystem. Jene Aspekte, welche entweder aus Innen- und/oder Aussensicht als «wichtig» bzw. von hoher Bedeutung eingestuft wurden, sind Teil des Berichtinhaltes.
Pro Standard wurde jeweils mindestens über einen Aspekt berichtet. Wann immer möglich und wenn alle entsprechenden Daten vorhanden waren, wurden alle Unternehmen der Amstein + Walthert Gruppe berücksichtigt. Falls für einen Aspekt eine andere Berichtsgrenze gewählt wurde, wurde dies entsprechend vermerkt. Im Sommer 2024 hat sich der «Ausschuss Nachhaltigkeit» formiert. Dieser hat unter anderem die Nachhaltigkeitsziele umfassend überarbeitet. Die neuen Ziele wurden durch die Gruppenleitung und den Verwaltungsrat verabschiedet. Der Ausschuss trifft sich regelmässig, um in kleinem Kreis Aktivitäten zu besprechen und auf Gruppenebene voranzutreiben.
Einbindung unserer Stakeholder
Unser Unternehmen ist auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld verbunden und steht mit einer Vielzahl von Anspruchsgruppen in Beziehung. In untenstehender Grafik sind die Stakeholder aufgeführt, welche auf Organisationsebene und/oder Projektebene einen Bezug zu uns aufweisen.
1 Unter Stakeholdern verstehen wir gemäss GRI-Richtlinien Einzelpersonen oder Gruppen, die ein Interesse haben, welches von den Aktivitäten der Organisation betroffen ist oder betroffen sein könnte. (GRI 1: Grundlagen 2021, Glossar und Kap. 2.4).
* Architekt:innen, TU, GU, Bauherrschaft, öffentliche Hand etc.
Die Stakeholder wurden für diesen Bericht nicht direkt einbezogen. Um die Themen und Anliegen der Stakeholder trotzdem berücksichtigen zu können, setzen sich die Nachhaltigkeitsbeauftragten aus Mitarbeiter:innen zusammen, die Kontakte zu unseren Stakeholdergruppen haben.
Berichtsinhalt
In der Phase der Berichtsvorbereitung wurden die möglichen Berichtsinhalte durch die Arbeitsgruppe bewertet und festgelegt. Die vorliegende Berichterstattung umfasst alle Aspekte, die aus Innen- und/oder Aussensicht als «wichtig» eingestuft wurden:
• Wirtschaftliche Leistung, A+W und ausserhalb*
• Marktpräsenz, A+W und ausserhalb*
• Energie, A+W und ausserhalb*
• Wasser, A+W und ausserhalb*
• Emissionen (Energie + Mobilität), A+W und ausserhalb*
• Abwasser und Abfall, A+W*
• Transport/Mobilität, A+W und ausserhalb*
• Beschäftigung, A+W und ausserhalb*
• Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverhältnis, A+W*
• Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, A+W und ausserhalb*
• Aus- und Weiterbildung, A+W und ausserhalb*
• Vielfalt und Chancengleichheit, A+W*
• Lohngleichheit, A+W und ausserhalb*
• Gleichbehandlung, A+W*
• Wettbewerbswidriges Verhalten, ausserhalb*
• Compliance (Umwelt), ausserhalb*
• Kennzeichnung von Produkten und DL, A+W und ausserhalb*
• Schutz der Privatsphäre der Kund:innen, A+W und ausserhalb*
• Compliance (Gesellschaft), A+W und ausserhalb*
*Grenzen: «A+W» bezieht sich auf alle Unternehmen der Amstein + Walthert Holding AG inklusive interne Stakeholdergruppen wie Mitarbeiter:innen, Geschäftsleitung etc. «ausserhalb» beschreibt Auswirkungen, die bei unseren Stakeholdergruppen entstehen, z.B. in unserer Lieferkette, aber auch in den Gemeinden an unseren Standorten oder bei unseren Kund:innen.
Unser elfter Bericht, Geschäftsjahr 2025, umfasst alle Unternehmen der Amstein + Walthert Holding AG. Die Berichtsinhalte von 2015 – 2025 sind miteinander vergleichbar und umfassen die gleichen Themen.
GRI Content Index
Wir berichten über die in diesem GRI-Inhaltsindex zitierten Informationen für den Zeitraum 01.01.2025 – 31.12.2025 unter Bezugnahme auf die GRI-Standards. Bei den themenspezifischen Standards wurden nur jene gelistet, für welche Daten vorhanden sind bzw. erhoben wurden.
Allgemeine Angaben
Links und Inhalte
1. Die Organisation und ihre Berichtspraktiken
2-1 Angaben zur Organisation
a. Amstein + Walthert Holding AG
b. Aktiengesellschaft, Holding; Aktienkapital von CHF 1.5 Mio. zu 100 % im Besitz von Mitarbeitenden
c. Zürich
d. Die Unternehmen der Amstein + Walthert Holding AG sind hauptsächlich in der Schweiz sowie in Frankreich tätig.
2-2 Enthaltene Entitäten
• Amstein + Walthert AG, Zürich - Zweigniederlassung Chur
- Zweigniederlassung Frauenfeld
- TEAM 21 Totalunternehmung AG
- Zweigniederlassung Infra, Baden
• Amstein + Walthert Basel AG, Basel
• Amstein + Walthert Bern AG, Bern
• Amstein + Walthert Genève SA, Genève
• Amstein + Walthert Lausanne SA, Lausanne
• Amstein + Walthert Luzern AG, Luzern
• Amstein + Walthert Progress AG, Zürich
• Amstein + Walthert Sicherheit AG, Aarau
• Amstein + Walthert St. Gallen AG, St. Gallen
• Amstein + Walthert SAS, Lyon, France
• Alweol SA, Genève
• Enastra AG, Zürich
• icccon AG, Zürich
• Reflexion AG, Zürich
• Schnyder Ingenieure ZG AG, Hünenberg
• Schnyder Ingenieure BE AG, Langenthal
• Schnyder Ingenieure BS AG, Basel
• Schnyder Ingenieure VS AG, Gampel
2-3 Berichtsperiode, Periodizität und Ansprechperson
2-4 Anpassungen
a. Geschäftsjahr, jährlich d. Der Nachhaltigkeitsbericht: Anlaufstelle
a. Integration zusätzlicher Scope 3-Kategorien (3.1, 3.3, 3.4, 3.5, 3.15)
2-8 Personen, die für die Organisation arbeiten, aber keine Angestellten sind
Kompetenzen Unternehmensprofil Wirtschaftliche Leistung Marktpräsenz Unsere Dienstleistungen sind in allen Märkten zugelassen (Fokus: Schweiz und Frankreich) und werden seitens Stakeholder nicht in Frage gestellt.
Mitarbeiter:innen
Der Anteil von selbstständigen festen Mitarbeitenden macht keinen wesentlichen Teil der Tätigkeit aus. Mitarbeiter:innen
3. Führungsstruktur und Unternehmensführung
2-9 Höchstes Kontrollorgan
a. Die Amstein + Walthert Gruppe wird durch den Verwaltungsrat der Amstein + Walthert Holding AG sowie durch die Gruppenleitung geführt. Unternehmensübergreifende Aufgaben werden durch die Corporate Services der ganzen Gruppe zentral wahrgenommen. Die Gruppenleitung setzt sich aus den Geschäftsführer:innen der einzelnen Gesellschaften sowie den Leitern der Corporate Services zusammen: Unternehmensprofil (s. Broschüre A+W Gruppe Organisation)
b. VR-Mitglieder:
- Christian Appert (Präsident, Group CEO)
- Stephen Lingwood (Mitglied, GF A+W Progress)
- Robert Porsius (Mitglied, GF Stv. A+W Bern)
- Kurt Wyss (Mitglied, GF A+W Luzern, BL Sanitär)
- Sabrina Contratto (unabhängiges Mitglied)
- Gian-Luca Lardi (unabhängiges Mitglied)
c. Vier der VR-Mitglieder sind Führungskräfte in der Organisation. Sie verfügen alle über langjährige Erfahrung in der Gruppe.
2-10 Nominierung und Auswahlverfahren a. Der Verwaltungsratspräsident sowie die weiteren Mitglieder des Verwaltungsrates werden durch die Generalversammlung jeweils für eine Amtsdauer von drei Jahren gewählt. Unter Berücksichtigung dieser Wahlen konstituiert sich der Verwaltungsrat selbst.
b. keine Angabe
2-11 Vorsitzender des Kontrollorgans a. Der Verwaltungsratspräsident ist in der Organisation als CEO tätig.
2-12 Rolle des höchsten Kontrollorgans bei Überwachung Folgenmanagement
a. Dem VR obliegt die Führung der Holding sowie die strategische Führung der Gruppe. Er entscheidet auf Vorbereitung oder Antrag der Gruppenleitung über Unternehmenswerte und -strategie.
b. Die Überwachung der Nachhaltigkeitsperformance erfolgt über die Nachhaltigkeitsberichterstattung, welche von Mitgliedern der Gruppenleitung geprüft und von der GV zur Kenntnis genommen wird (ab 2026 Abstimmung an GV). Über die Nachhaltigkeitsziele sowie weitreichendere konzernweite Massnahmen entscheidet die Gruppenleitung.
c. Jährlicher Nachhaltigkeitsbericht
2-13 Verantwortung Auswirkungsmanagement a. Die Gruppe verfügt über einen Nachhaltigkeitsausschuss. Dieser rapportiert einmal jährlich mittels Nachhaltigkeitsberichterstattung an die Gruppenleitung. Er wird unterstützt vom Team Nachhaltigkeit.
2-14 Rolle des höchsten Kontrollorgans bei Nachhaltigkeitsberichterstattung
2-15 Interessenkonflikte
2-16 Übermittlung kritischer Anliegen
2-17 Gesammeltes Wissen des Kontrollorgans
2-18 Bewertung der Leistung des höchsten Kontrollorgans
a. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung wird auf Stufe Gruppenleitung behandelt.
a. Die Organe und Mitarbeitenden der Gruppe haben ihre persönlichen und geschäftlichen Verhältnisse so zu ordnen, dass Interessenkonflikte mit der A+W Holding AG und den Gesellschaften vermieden werden. Bei der Beratung und der Beschlussfassung über Geschäfte, an denen sie persönlich oder auf andere Weise beteiligt sind, treten sie in den Ausstand.
b. keine Angabe
a. keine Angabe
b. keine Angabe
a. VR-Mitglieder sind gut qualifiziert, vgl. Kapitel Governance.
a. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung umfasst auch Ziele. Deren Erreichung wird jährlich überprüft.
Nachhaltigkeitsziele
2-19 Vergütungspolitik
2-20 Verfahren zur Festlegung der Vergütung
a. keine Angabe
b. keine Angabe
a. Massgebend für das Grundsalär sind die Funktion und Verantwortung des:der Mitarbeitenden.
2-21 Verhältnis der Jahresgesamtvergütung
Anstieg des Verhältnisses der Jahresgesamtvergütung
4. Strategie und Verfahren
2-22 Erklärung zur Strategie für nachhaltige Entwicklung
a. keine Angabe
b. keine Angabe
CEO-Statement Editorial
2-23 Politische Verpflichtungen Editorial Verhalten und Verhaltenskodex (Wettbewerbswidriges Verhalten, Compliance) Führungsphilosophie Vorsorge
Vielfalt und Chancengleichheit
2-24 Einbettung der politischen Verpflichtungen Unternehmensprofil Schulungen im Rahmen der internen A+W University, Einführungskurse für neue Mitarbeitende
2-25 Verfahren zur Behebung negativer Auswirkungen Übliche privatrechtliche Instrumente
2-26 Mechanismen für die Einholung von Ratschlägen und die Meldung von Bedenken
2-27 Bussgelder oder sonstige nicht monetäre Strafen wegen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Intern: direkte Kommunikation mit betreffenden Stellen, Mitarbeitergespräche, Innovationsmanagement, Arbeitnehmervertretungen in Pensionskasse
Extern: direkte Kommunikation zwischen PL und Kund:innen
keine im 2025
2-28 Mitgliedschaften in Verbänden und Interessengruppen
• Asut – Schweizerischer Verband der Telekommunikation
• Bauen digital Schweiz
• CRB – Schweizerische Zentralstelle für Baurationalisierung
• Die Planer – Netzwerk für Energie, Umwelt und Gebäudetechnik
• ecobau
• Electrosuisse
• EIT.swiss
• Forum Energiespeicher Schweiz
• Geothermie Schweiz
• GNI – Gebäude Netzwerk Initiative
• IFMA Schweiz
• IHS – Ingenieur Hospital Schweiz
• KNX Swiss
• NNBS – Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz
• SGA –Schweizerische Gesellschaft für Akustik
• SIA – Schweizerischer Ingenieurund Architektenverein
Es bestehen keine Kollektivvereinbarungen. Die Anstellungsbedingungen von suisse.ing sind integrierender Bestandteil des Arbeitsvertrages.
SPEZIFISCHE STANDARDANGABEN
Links und Inhalte
Managementansatz
3-1 Methodik
3-2 Vgl. 3-2 in allen spezifischen Standards
3-3 Qualitätsmanagement
Wirtschaftliche Leistung
3-2 Wirtschaftliche Leistung
201-1 Wirtschaftliche Leistung
Auslassungen
Die Amstein + Walthert Gruppe unterliegt keiner Publizitätspflicht. Aus Wettbewerbsgründen veröffentlichen wir keine absoluten Zahlen zur wirtschaftlichen Leistung.
201-2 Energie und Emissionen
Nachhaltigkeitsziele
201-3 Vorsorge
Das schweizerische Vorsorgesystem ist anders aufgebaut als in den GRI-Leitlinien beschrieben und lässt sich deshalb nicht genau wie vorgeschrieben abbilden.
Marktpräsenz
3-2 Führungsphilosophie
202-2 Prozentsatz lokal (CH) angeworbener Führungskräfte: 100 %
Führungsphilosophie
Wettbewerbswidriges Verhalten
103-2 Verhalten und Verhaltenskodex (Wettbewerbswidriges Verhalten, Compliance)
206-1 Verhalten und Verhaltenskodex (Wettbewerbswidriges Verhalten, Compliance)
Energie
3-2 Energie und Emissionen
302-1 Energie und Emissionen
Gebäudeenergie
Mobilität
Kennzahlen
302-2 Energie und Emissionen
Gebäudeenergie
Mobilität
Kennzahlen
302-3 Energie und Emissionen
Gebäudeenergie
Mobilität
Kennzahlen
302-4 Energie und Emissionen
Gebäudeenergie
Mobilität
Kennzahlen
Ohne Monitoring des Teilbereiches vorgelagerter Energieverbrauch.
Wasser und Abwasser
3-2 Wasser und Abwasser
303-1 Wasser und Abwasser
303-5 Wasser und Abwasser
Emissionen
3-2 Energie und Emissionen
305-1
Energie und Emissionen
Übersicht Emissionen Kennzahlen
305-2
Energie und Emissionen
Übersicht Emissionen Kennzahlen
305-3
Energie und Emissionen
Übersicht Emissionen Kennzahlen
305-4
Energie und Emissionen
Übersicht Emissionen Kennzahlen
305-5 Energie und Emissionen
Übersicht Emissionen Kennzahlen
Abfall
3-2 Abfall
306-2 Abfall
Beschäftigung
3-2 Mitarbeiter:innen
401-1 Mitarbeiter:innen
401-2
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Vorsorge
Vielfalt und Chancengleichheit
401-3 Vielfalt und Chancengleichheit
Arbeitnehmer-ArbeitgeberVerhältnis
3-2 Führungsphilosophie
402-1 Führungsphilosophie
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
3-2 Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
403-1 Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
403-6 Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
403-8 Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
403-9 Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Art der Verletzung (Arztgeheimnis)
Aus- und Weiterbildung
3-2 Führungsphilosophie
Aus- und Weiterbildung
404-1 Aus- und Weiterbildung Keine Aufteilung nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie
404-2 Führungsphilosophie
404-3 Führungsphilosophie
3-2
405-1
405-2
Vielfalt und Chancengleichheit
Vielfalt und Chancengleichheit
Vielfalt und Chancengleichheit
Vielfalt und Chancengleichheit
Gleichbehandlung
103-2
406-1
3-2
418-1
Vielfalt und Chancengleichheit
Vielfalt und Chancengleichheit
Schutz der Privatsphäre der Kund:innen
Schutz der Privatsphäre der Kund:innen, Compliance (Gesellschaft)
Schutz der Privatsphäre der Kund:innen, Compliance (Gesellschaft)
Compliance
3-2
419-1
Schutz der Privatsphäre der Kund:innen, Compliance (Gesellschaft)
Schutz der Privatsphäre der Kund:innen, Compliance (Gesellschaft)
Wir haben ein
Ziel: Netto-Null Scope s 1+2 bis 2030.
Wir reduzieren unseren Wasserverbrauch.
Wir treiben die The men Energieeffi zienz und Dekarbonisierung in unseren Projekten voran.
Wir sind bestrebt , den Energiever- brauch für Strom und W ärme zu reduzieren.
Wir nutzen 100 % erneuerbare Energien für Strom, Wärme und berufliche Mobilität.
Wir bieten flexible familienfreundliche Arbeitszeitmodelle.
Wir bewerten unsere Lieferant :inn en nach ökologischen Kriterien, gekoppelt mit sozialen Kriterien.
Wir erhöhen unsere Recyclingquote.
Wir reduzieren unsere Abfallmenge.
Wir reduzieren unsere Scope 3 Emissionen in Richtung Netto-Null.
Wir bieten bedarfsorientierte und gleichberechtigte Unterstützung von Ausund Weiterbildungen.
Wir fördern die Gesundheit unserer Mitarbeitenden.
Wir fördern Arbeitssicherheit.
Wir schützen Kundendaten.
Wir setzen uns für eine soziale Bewertung der Lieferant : innen ein.
Wir fördern Diversität und Chancengleichheit.
Wir engagieren uns für die Branche.
Wir treiben Innovationen voran.
Unsere Fluktuationsrate ist niedrig und homogen. Wir setzen uns dafür ein, dass keine arbeitsbedingten Unfälle passieren.
Wir fördern den KnowhowT ransfer zwischen den Mitarbeitenden aller Bereiche. Wir bilden junge Fachleute aus.
Wir dulden kein wettbewerbswidriges Verhalten. Wir halten Gesetze und Normen ein und dulden keine Fälle von Korruption. Wir stehen zu unseren Werten und halten unsere Grundsätze ein.