Faschingspost
Maschkerazeitung des Steirischen Salzkammergutes
Ausgabe Nr. 34 Knapp vor Fasching 2010
INHALT NICHT ERNST ZU NEHMEN!
Preis: EUR 1,40 GZ 02Z031189 W E-Mail: redaktion@alpenpost.at Erscheinungsort: Kur- und Congressort, Alpenstadt, Genussregion, Gesunde Gemeinde, Regionale-Aufführungsort Bad Aussee, Kurhauspl.298, Tel. 03622/53118, Fax: 03622/53118-577 Verlagspostamt: 8990
Sensationelle Herzoperation am alten LKH Bad Aussee!
Öffentliche Entschuldigung
Sehr geehrte Frau Bürgermeis ter, liebe Barbara! Ich bin un tröstlich, dass ich dich bei der 40er-Geburtstagsfeier meines Enkels Ing. Mag. Peter Koren im feierlichen Rahmen und im Beisein höchster Wirtschaftsund Finanzkreise in Wien nicht erkannt habe, obwohl du mir vom Peter persönlich vorgestellt wurdest. Da ich schon ein wenig schlecht höre, habe ich deinen Namen nicht richtig verstanden und dich aufgrund dei nes ge pflegten Äußeren und souveränen Auftretens für eine Wiener Society-Lady oder Ministerin ge halten. Als mich mein Enkel Peter auf diesen unverzeihlichen Fehler aufmerksam machte, war es be reits zu spät. Zur Wie dergutmachung werde ich in den nächsten Tagen bei dir in deinem Gasthaus einkehren und Abbitte leisten.
Peter Marl,
vulgo Zehner-Peter, Bad Mitterndorf
Preisfrage Warum besteht auf der Wiese am Reitererplateau, die als Standort für das neue V italbad vorgesehen ist, permanent die Gefahr eines Flächenbrandes? Antwort: Weil sich das Projekt seit vielen Jah ren in der „heissen Phase“ befindet.
Kleinanzeiger
Primarius Dir. Herbert Angerer während der Herz-Operation an Ex-Gesundheitslandesrat Mag. Helmut Hirt in einem der vielen gut a usgestatteten OP-Säle des LKH Bad Aussee-Alt. Die Operation erfolgte unter Zuhilfenahme modernster technischer Geräte. Der Patient erholte sich rasch, überlebte allerdings den Eingriff politisch nicht. Foto: KAGES
Knalleffekt in der Lang zeit-Causa „LKH Bad Aussee“. Gesundheitslandesrätin Dr. Bettina Vollath, die am 6. November 2009 die Frohbotschaft verkündete, dass Bad Aussee ein neues Spital mit Interner und Chirurgischer Abteilung erhalten soll, machte sie wenige W ochen danach Nägel mit Köpfen. Sie erteilte der KAGes-Führung den Auftrag, den früheren „FORUM“-Sprecher Dir . Herbert Angerer zum neuen Leiter der Chirurgischen Abteilung zu ernennen („Er verfügt über ausreichende Kompetenz und Fachwissen!“). Bereits einige T age danach wurde Prim. Dir . Angerer den Mitarbeitern und Patienten vorgestellt, und seither wird in der Ausseer Chirurgie noch mehr, noch besser und noch effizienter gearbeitet als zuvor .
Prim. Dir . Angerer setzte umgehend ein Zeichen und nahm dieser Tage unter Einbindung niedergelassener Ärzte und des regionalen Oberbür germeisters eine Aufsehen erregende Herz-Operation an Mag. Helmut Hirt vor. Erst nach eingehender Suche konnte bei Herrn Hirt ein ganz kleines Herz ge funden werden. Der Eingrif f verlief erfolgreich, doch der Patient ist nur T age danach in der Landes -
hauptstadt Graz an un erwartet auf getretenen Spät folgen - allerdings natürlich nur politisch - verschieden. Wenige Sekunden nach der ge glückten Operation informierte Aussees Bürgermeister Otto Marl in einer eigens einberufenen Presse konferenz umgehend die internationalen Medien und mittels eines Eil-News letters die Bevölkerung über das freudige Ereignis. „Aussee ist eine gesun-
de Gemeinde. Wie im mer habe ich Primarius Angerer auch bei der schwierigen OP als Anästhesist aufopfernd assistiert, und so war das blendende Er gebnis nur eine Frage der Zeit!“ Ab Fasching 2010 bis zum Spa tenstich und Bau beginn des neuen Spitals im Sep tember d.J. plant Prim. Dr. Angerer noch weitere spektakuläre Operationen.
Aufruf an alle Trommelweiber und Krampusse: Falls ihr weiterhin Eure Ausrüstungsgegenstände (Häubchen, Trommel, Ketten, Krampusköpfe, etc.) bei uns liegen laßt und erst nach einem Jahr abholt, sehen wir uns gezwungen, pro Tag EUR 0,52 Lagerkosten zu verrechnen. In unseren Häusern beanspruchen die Lager für diese Utensilien jeweils eigene Stockwerke. Wirtegemeinschaft „Weißes Rößl“ und „Blaue Traube“
Preisfrage Warum sitzt Hermi Marl im Sommer an jedem Samstag mit laufendem Motor im Auto und fährt nach einem Telefongespräch sofort mit V ollgas weg? Antwort: Weil sie seit einiger Zeit in ständiger Angst lebt, wenn ihr Otto nur im Ruderleiberl aus dem Haus geht. So geschehen beim Obersdorfer W aldfest. Denn wie damals besteht stets die Gefahr , dass ihr Otto wieder einmal zum Dirigieren aufgefordert wird. Denn dann ist Eile geboten, dass man ihm sein Steirergwand nachbringt.
Gößler Reiseprofi erfindet das Pilgern neu Der bekannte Reiseprofi, Schwammerl-Experte und Bergfex Friedl Amon aus Gößl hat in seiner Pension die Funktion eines Consulters für sämtliche Touristikfragen übernommen und mit einer neuen Pilgerreise einen Clou der Superlative kreiert. Für seine Nachbarn Alfred und Maria Friedl, die in Niklasdorf den bekannten „Brücklwirt“ betreiben, hat der welterfahrene Touristiker ein ganz besonderes Kundenbindungs-Instrument ins Leben gerufen: Ähnlich wie die Pilger der Buddhisten und Hindus den Berg Kailash in Tibet auf Knien umrunden, sollen künftig die Gäste des Brücklwirts - nur mit Unterhosen bekleidet - den rund sieben Kilometer langen W eg von der Almhütte der Friedls bis nach Niklasdorf barfuß hinter sich bringen. „Die Idee kam mir spontan, als ich von meinen Nachbarn eingeladen wurde, nach dem Schwammerl suchen auf ihrer Hütte zu nächtigen und in der regnerischen Nacht Geräusche vor der Hütte hörte. Als ich nach dem Rechten sehen wollte, konnte ich nicht mehr in die Hütte, weil die Türe ins Schloß gefallen ist und der Schlüssel innen steckte. Nur mit der Unterhose bekleidet musste ich so nach Niklasdorf pilgern, um einen Ersatzschlüssel zu bekommen. Während des kräftezehrenden Fußmarsches über grobes Gestein hatte ich die Erleuchtung, diese Erfahrung allen Gästen zuteil werden zu lassen. Als besonderes Zeichen der Pilger sollen diese ähnlich wie die Jakobs weg-Begeher die Jakobs-Muschel tragen - einen Knodn auf der Kopfbedeckung tragen. Ob nun Semmel-, FleischSpeck-, Marillen- oder Grammelknödel, ist dem Träger überlassen. Familie Friedl zeigte sich angesichts dieser Idee begeistert und versicher-
Ein Pionier in Sachen pilgern: Friedl Pilgerweg in Niklasdorf.
te, dass im Brücklwirt ein Schlüsselservice eingerichtet wird und Gespräche mit dem Polizeiposten in Niklasdorf aufgenommen werden, um die müden und erschöpften Pilger wieder zurück auf die Alm zu liefern.
Alpenverein bittet um Mithilfe Der Alpenverein hat eine Belohnung ausgesetzt, um einen im Lahn gangsee-Gebiet tätigen Mundräuber ausfindig zu machen. Laut Aussagen eines Mitglieds des V ereines wollte dieser gerade am See Rast machen und einen Schluck aus seinem Flachmann nehmen, als ein sportlicher, ca. 40jähriger Läufer mit Glatze, einem T-Shirt mit der Aufschrift „BA-ELM 1 hab ich gern“ und einem Paragleiter-Rucksack vorbeikam, ihm den Flachmann entriss, und diesen bis auf den letzten Schluck leerte, bevor er mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit weiter in Richtung Pühringerhütte hetzte. Der völlig verstörte W anderer bat dann den V orstand des Alpenvereines, Anzeige zu erstatten. Zweckdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Mundräubers führen, werden mit EUR 1.000 belohnt.
Kleinanzeiger Suche treuen, ortskundigen Be gleiter, der mich an den Heiligen Drei Faschingtagen sicher nach Hause begleitet. Gentlemen, die mir in den Mantel helfen, damit ich diesen nicht in der Wirtsstube vergesse, werden bevorzugt. Zuschriften an: Anna Wach, Bad Aussee. iii Dienstzimmer im LKH Bad Aussee aufgrund anderer , höherklassiger Nächtigungsmöglichkeiten unserer Verwaltungs-Direktorin günstig zu vermieten. Anfragen an die KAGes. iii Um unser Stadtzentrum wieder zu beleben, suchen wir einen oder mehrere Wirt(e). Anforderungsprofil: Nichtraucher , nicht zu untergrif figen Meldungen neigend, höflich, zuvorkommend, nicht ausländerfeindlich, jung, vital und spritzig. Bewerbungen an die Stadt gemeinde Bad Aussee. 2
Amon entdeckt die jahrhundertealte T radition des Pilgerns neu und initiiert einen Foto: HUI Touristik
DU, SIE oder gar IHR?
Im Rahmen einer V erhandlung rund um die Sanierung der „Blut schwitz“ entzog Dr. Dieter Hundt für die Sitzungsdauer Bürger meister Otto Marl das vertraute „Du“-W ort. Der „Faschingspost“ wurde nun folgender Brief von Otto Marl an Christina Hundt zugespielt. Liebe Christina! Nach der überraschenden Ent ziehung des „Du“-Wortes durch Deinen Mann darf ich Dich bitten, mir als „Mädi“atorin zur Seite zu stehen. Nach den vielen schönen Jahren an der Seite Deines Mannes traf es mich schon sehr , als er mich so harsch zurechtgewiesen hat. Als Bürgermeister der Mittelpunkt stadt Österreichs weiß ich jetzt auch nicht ganz mit der Situation umzugehen. V ielleicht könntest Du Deinen Mann bei passender Gelegenheit fragen, wie ich mich bei etwaigen Begegnungen mit ihm verhalten soll. Folgende (leicht zu merkende) Möglichkeiten biete ich an: Wenn Dein Mann die Lederhose trägt, darf ich ihn mit „Du“ anreden. Wenn er Lederhose und rotes Hals tuch trägt, werde ich ihn per „Sie“
ansprechen und wenn er Leder hose, rotes Halstuch und Hut trägt, werde ich den „Majestäts-Plural“ verwenden. Bei einem T reffen auf öffentlichen Toiletten werde ich auf einen Handschlag verzichten und salutieren. Ich darf Dich bitten, Deinem Mann schonend beizubringen, dass ich ihn bei etwaigen T reffen beim Plattl werfer-Stammtisch bei Sigi Gassner weiterhin duzen werde, da ein „Sie“ dies bei meinen Plattlwerfer Kollegen doch sehr blöd ausschauen würde. Auch wenn der SV Bad Aussee und der VfB Stuttgart ein Tor schießen, werde ich auf das amikale „Du“ wechseln. Ich danke Dir jetzt schon für Deine Hilfe und verbleibe Dein Otto
Wir gratulieren Hohe kirchliche Auszeichnung Der Katholische Pfarrgemeinderat Bad Aussee zeichnet am Faschingsamstag den Ortsbildsachverständigen der Stadtgemeinde Bad Aussee, Arch. Dipl. Ing. Friedmund Hueber, für seine permanente wohlwollende Unterstützung des Kir chenvorplatz-Teams mit einer Dankes-Urkunde aus. Zahlreiche Ausseer Bauwerber werden aus Solidaritätsgründen bei dieser Auszeichnung für bürgerfreundliches Verhalten anwesend sein. Die Faschingspost gratuliert!
Mitterndorfer Seelenhirte im UN-Friedenseinsatz Mit einem UN-Mandat in der T asche ist der Bad Mitterndorfer Seelenhirte Dr . Michael Unger nun von der UN-Kommission direkt damit beauftragt worden, am Krisenherd in Bad Mitterndorf für Ruhe und Ordnung zu sorgen.
Warum sich nicht anders behelfen?
von Dir. Helmut Bauer Direktor der Volksbank Steirisches Salzkammergut regGenmbH
Mission impossible: Dr. Michael Unger will in Bad Mitterndorf für Ruhe und Ordnung sorgen.
Die seit dem Anonym-Flugzettel an schwellenden Gefechte in der Hinterberg-Gemeinde werden von Dr. Michael Unger auf das Schärfste verurteilt: „Ich habe einen klaren Auftrag der UN-Kommission und diesen werde ich auf Biegen und Brechen durchboxen“, so der gestählte Gottesmann. Neben Gesprächen auf diplomati-
scher Ebene wurde mit den aufständischen Rebellen sowie der Gemeindeführung auch ein zeitweiliger W affenstillstand vereinbart. Dieser wurde jedoch schon nach fünf Stunden jäh durch einen neuerlichen Flugzettel-Abwurf aus einer überfliegenden Herkules-Maschine unterbrochen. Unger dazu: „Die Urheber des Flugzettels konnten
Foto: KathPress
noch nicht ausgemacht werden. Notfalls muss ich um eine Aufstockung der Truppen durch meine Kollegen Mag. Muhrer und Mag. Choi ansuchen. W enn es hart auf hart geht, werden auch sämtliche Diakone des Ausseerlands einberufen“, so Unger abschließend.
„Ausseerland der Tiere“ im Fasching
Sicherlich kennen Sie die Situation: Man bräuchte etwas ganz dringend, hat es aber nicht zur Hand. Autobeschichtung Neben meinem Job als Bank direktor tüftle ich in meiner kleinen W erkstatt am Ufer des Altausseersees daran, ob man Gegenstände und Flüssigkeiten auch zweckentfremdet einsetzen kann. Erst kürzlich ist mir ein Durchbruch gelungen, was die Versiegelung von Kraftfahr zeugen anbelangt: In einer Testreihe kaufte ich anstatt der frostsicheren Scheiben waschflüssigkeit frostsichere Kühler flüssigkeit und füllte diese in den Waschanlagebehälter. Nach fünfminütiger Dauerdusche aus den Waschwasserdüsen umschmeichelte ein Film dünnen Öls - ähnlich der T eflonbeschichtung bei Bratpfannen - mein Fahrzeug und keinerlei Straßen dreck oder gar Salz konnte die Farbe meines Autos verunzieren. Skitourenschuhe Da ich des öfteren bei ausgemachten Skitouren mit meinen Freunden auf meine SkitourenSchuhe vergesse, habe ich in den letzten Wochen mit Filzpatschen, Knosch'pn und Taucherflossen experimentiert, um jederzeit und ohne Umstände die Tourenskier anlegen zu können. Leider erwiesen sich diese Versuche als nicht sehr zielführend. Nach langen Gesprächen mit der chirurgischen Abteilung am LKH Bad Aussee werde ich mir nun in einem weltweit einzigartigen Versuch je vier T itanstäbe pro Fuß einsetzen lassen, mit denen ich dann zu jeder Zeit und ganz flexibel in die Skitourenbindung steigen kann und somit nicht mehr an diese blöden Skitouren schuhe denken muss. Nähere Informationen zu diesen Versuchen: www.helibauer-erfinderwerkstatt.altaussee.at
Die „gesammelten Werke“ von Reinhard Schlüter sind mit dem Buch „Das Ausseerland der Tiere“ im Fachhandel erhältlich.
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Hoteldirektorin vertraut auf 20 Tonnen Gefechtsgewicht Während der heiligen Faschingtage im letzten Jahr verlor die Ausseer Hoteldirektorin Regina Stocker das Kräftemessen mit einem 14-Tonnen-Frischdienst-Lastkraftwagen. Der LKW -Lenker provozierte die Golf-Fahrerin so lange, bis diese sich auf das Kräftemessen vor der Hotelgarage einließ und leider den Kürzeren zog. Frau Dir. Stocker zog daraus die Konsequenz und legte sich ein stabileres Fahrzeug zu. „Mit 20 Tonnen Gefechtsgewicht macht mir jetzt so schnell keiner der Frischdienstfahrer mehr etwas vor“, so Regina Stocker , die ihrem Golf zwar noch nachtrauert, in dem neuen Gefährt, das sie gebraucht von der Deutschen Bundeswehr gekauft hat, aber viele Vorteile sieht. Neben der extremen Gelände gängigkeit und Wintersicherheit gibt es einen kuscheligen Kanonenofen im Inneren, den sie zu einem SP ABereich umfunktionieren will. Weiters soll anstatt der GulaschKanone, die als Zubehör mitgeliefert wurde, nun eine 2-Hauben-Küche als Unterwegsverpflegungsstation eingerichtet werden. Besonders gefreut hat die frisch gebackene Panzer-Besitzerin auch die Bord-Bewaf fnung mit einem 12,7mm Maschinengewehr: „Damit stehe ich sicherlich in keinem Stau mehr“. Der Kasernenkommandant von Altaussee, Dr . Herbert W erner, sprach sich für eine „gemeinde grenzenübergreifende Zusammen arbeit“ aus und gratulierte zum Kauf des Panzers mittels Telegramm.
Angesichts der letztjährigen Niederlage zeigt sich Regina Stocker nun siegessicher .
Dienststelle des Roten Kreuzes unter neuer Leitung
Foto: UNO
Die findige Ausseer Geschäftsfrau Guggi Gaisberger hat in Hinblick auf die Rettung von betrunkenen T rommelweibern im letzten Jahr eine Marktlücke entdeckt und eine eigene „T rommelweiber-Rettung“ initiiert. Als Frau Gaisberger im letzten Jahr von einem hilflosen Trommelweib aus ihrem engsten Familienkreis erfuhr, welches erst über Inter vention von verschiedensten Seiten in das LKH Bad Aussee geliefert wurde, um dort seinen Rausch ausschlafen zu können, beschloss sie, diese Lücke auszufüllen. Mit der Gründung der „T rommelweiber-Rettung Ausseerland“ betritt die findige Geschäftsfrau nun absolutes Neuland, ist aber vom Erfolg überzeugt: „Mein Businessplan geht von rund 234 potentiellen Patienten in Form von stockbetrunkenen Trommelweibern während der drei Faschingtage aus. Der Break-Even würde rasch erreicht sein und sich das Unternehmen damit rechnen“, so Gaisberger. Wie kurz vor Redaktionsschluss in Erfahrung gebracht werden konnte, können die Einsätze selbstverständlich auch über alle Kassen abgerechnet werden.
Postler werden Polizisten - auch im Ausseerland!
Preisfrage
Beschäftigung haben. Die „Faschingspost“ konnte in Er fahrung bringen, dass demnächst zwei verdiente Mitarbeiter der Post in Bad Aussee, Karl Mayerl und Günther Gasperl aus Gößl, von der Post in den Polizeidienst wechseln werden. Karl „Zwitscho“ Mayerl wird aufgrund seines unauf fälligen Äusseren als verdeckter Kriminalpolizist
Warum hatten die Hobby radfahrer Prof. W olfgang Stieböck und W olfgang Hasen hütl auf ihrer Jakobsweg-Radtour eine ungewollte dreitägige Ruhepause? Weil in Frankreich der Schlüssel für das Begleitfahrzeug verloren ging.
Immer mehr Postbeamte werden neuerdings österreichweit bei der Polizei für Verwaltungsarbeiten eingesetzt. Der Plan, bei Post und Telekom nicht mehr benötigte Staatsdiener als V erwaltungsmitarbeiter in die Exekutive zu übernehmen, macht Schule und so wird darauf geschaut, dass alle im öf fentlichen Bereich Tätigen eine sinnvolle 4
Guggi Gaisberger vor der neuen „T rommelweiber-Rettung Ausseerland“.
eingesetzt und „Mosi“ Gasperl wird von der Polizei an eine TVProduktionsfirma verliehen und den schwächelnden Ottfried Fischer in der Rolle des „Bullen von Tölz“ beerben. Ob die beiden freiwerdenden Posten bei der Post nachbesetzt werden, ist nicht bekannt.
Feierliche Eröffnung des Trophäen-Traktes in der Blaa-Alm Da der bekannte Gastwirt Helmut König sein V orhaben, einen See auf der Blaa-Alm herzustellen, verworfen hat, finanzierte er mit den dafür vorgesehenen Investitionsmitteln einen neuen Zubau zum W irtshaus in der Blaa-Alm, wo im Rahmen einer Dauerausstellung ein Bruchteil seiner bisher erlegten T rophäen zu sehen sein wird. Der rund 400 Meter lange Trakt bietet Platz für rund 22.123 Trophäen. „Leider kann ich somit nur einen Bruchteil meiner Trophäen ausstellen“, erklärt Helmut König, der in einem Interview für die Zeitschrift „Der Anblick“ auch einen geheimen Spleen von sich preisgab: „Wenn es ruhig wird auf der Blaa-Alm, so gegen 23 Uhr , ziehe ich mir gerne eine maßgefertigte Königs-Uniform an, in der ich dann würdevoll den Trakt auf- und abschreite“. In weiteren Schritten soll die BlaaAlm nun in ein „Jagdschloss“ ausgebaut werden. Dies sieht der leidenschaftliche Jäger als „Altausseer
Antwort auf den Neubau am Südufer des Altausseersees durch ehemalige Landespolitiker“. Wie gewohnt gibt sich Helmut König auch in diesem Zusammenhang schneidig: „Wir sind zwar Nachbarn, was das Jagdgebiet anbelangt, aber in Sachen Trophäen kann mir dieser Herr das W asser nicht reichen. Der soll mal die Kirche im Dörflinger, äh Dörfl lassen. Bei einem ungezwungenen Größenvergleich der Trophäen, zu dem ich ihn gerne einlade, wird dieser sicherlich neidvoll erblassen“, so Helmut König siegesbewusst bei einer Ansprache zur Eröffnung des Trophäentraktes.
Wir gratulieren!
STRABAG-Kainisch - hohe Auszeichnung Die Betriebsleitung der STRABAG Kainisch wurde von der Österreichischen Bundesinnung für Hoch- und Tiefbau mit dem Innovationspreis 2009 ausgezeichnet. Dem tüchtigen Unternehmen ist es seit Jahren immer wieder gelungen, selbst kleinere Straßenbaulose über Monate und Jahre nicht fertigzustellen, sodass der Firma die unerledigten Baustellen nie ausgehen. Im günstigsten Falle hatte das sogar zur Folge, dass nach Fertigstellung am selben Baulos bereits wieder die ersten Reparaturarbeiten notwendig wurden. „Dadurch geht dem Betrieb die Arbeit nie aus. Es handelt sich bei diesem Arbeitssystem um ein echtes „Perpetuum mobile“ der Straßenbauwirtschaft, das für die gesamte Baubranche in der Krise zum Rettungsanker werden könnte“, bestätigte Bundesinnungsmeister KR Werner Frömmel bei der Überreichung der hohen Auszeichnung in der Bundeswirtschaftskammer. Die Faschingspost gratuliert sehr herzlich zur verdienten Würdigung.
Wallendes Haar für jedermann In Grundlsee im Friseursalon Kamm&Schere wurde ein vollkommen neues Verfahren entwickelt, um bei Männern mit Glatze die Haare wieder sprießen zu lassen.
Es lebe der König: „König“ Helmut König in der frisch gestärkten Königs-Uniform im neu errichteten Trophäen-Trakt beim Wirtshaus in der Blaa-Alm.
Neulich am Loser...
...schloss Hans Reichenvater den Bügel des Loserfensterliftes und erwischte dabei seinen einzigen Mitfahrer am behelmten Hinterkopf. Durch den Helm konnte er seinen Mitfahrer nicht erkennen und durch das nett gemeinte „sorry“ von Hans meinte sein Sitznachbar, dass dieser englischsprachig sei. Durch die nahtlose V ideoüberwachung mit T on wurde die „Faschings post“ Zeuge dieser Unterhaltung.
Vorher Markus Winkler VOR der Behandlung...
Erst letzte W oche wurde ein vollkommen neues Verfahren patentiert, welches vom Team Kamm&Schere in Grundlsee entwickelt wurde, um Männern wieder eine wallende Haarpracht zu geben. Im Rahmen des - übrigens sensationell besuchten V olkslanglaufes in Gößl - gewann der überzeugte Glatzenträger Markus Winkler einen Gutschein für diese Behandlung. Skeptisch, was den Erfolg dieser anbelangt, wagte er jedoch den
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Nachher ...und NACH der Behandlung. „Am liebsten trage ich mein Haar of fen“, so Winkler.
Versuch und ist hellauf begeistert: „Schon nach drei Tagen sprossen die Haare wie Schnittlauch auf Roßmist. Nach nicht einmal drei Wochen konnte ich mein Haar schon am Hemdkragen spüren und seit einigen Tagen habe ich nun diese wunderbare Mähne. Meine Freundin ist ganz neidisch“, erzählt Markus Winkler sichtlich stolz.
Hans Reichenvater: „I bi sehr sorry, dass i you the Bügel auf your Plutza ghaut have“. Mitfahrer: „Nevermind. It doesnʼt hurt“. Hans Reichenvater: „Aha, yes, i ho a an Ausseer-Huat. But today is ma mei - äh - Zipflhaubʼn much more liaba“. Mitfahrer:“Yes, indeed, it is very cold today. I hope it is getting warmer in the afternoon“. Hans (zu sich selbst): So a Saubär, wieso red' der hiaz vo sein Hintan? Wieder zum Mitfahrer: „An feschn snow homma heit wieda. And so vü people sand a not herom“.
Mitfahrer: „Yesterday it was horrible. It already has taken me about two hours to get me up to the loser -hut“. Hans Reichenvater: „Aha, scho wieda huat. Oiso an Loser -Huat kenn' i nit, this is sicha was very neues. Is this eppa an idea van Huatara?“ Mitfahrer: „I am sorry , but I don't know exactly , what you mean. Be careful, in a few seconds, we have to leave the ski-lift“. Hans: „Yes. Haha, we are sitzn am Skilift, very good! Where - ah - V o where kimmst you?“ Mitfahrer: „Aus Bad Aussee“.
DANKE Herzlichen Dank an Franz Bern hardt, vlg. Loiperl, dass die heurigen Proben aufgrund deines Nicht-Mitwirkens so stressfrei über die Bühne gegangen sind!
Das Ensemble der Knoschp'nbühne, Bad Aussee
Ausseer Profimanager greift selbst zum Mikrofon Da ihm die Erfolge seiner gemanagten Band „Irish Steirisch“ etwas zu langsam fortschreiten, greift künftig Band-Manager Hans Simentschitsch selbst zum Mikrofon um die Stadien zum Kochen zu bringen. Ausschlaggebend war eine feuchtfröhliche Nacht im Gasthaus „Mühle“ in Altaussee, bei der „Simerl“ seine Sangeskünste entdeckte. Mit „Mäderl am Ufer des Altausseersees“, „Håmmerschmiedg'selln“ und „Rehragout“, vollkommen neu interpretiert - mit E-Gitarren, Schlag zeug und stakkatoähnlichen Rhythmen sang sich Hans Simen tschitsch, der als „The faboulous postman“ auftritt, in die Herzen seiner Fans. War er bis vor kurzem noch als Hauptakt nach der V orband „Irish Steirisch“ auf der Bühne, füllt er nun schon alleine ganze Arenen und will im heurigen Jahr auf W elttournee gehen. Musikkritiker zeigen sich begeistert über das spätberufene Talent und sagen ihm eine große Karriere voraus. Auch die ersten Schlagzeilen stellten sich schon ein. Ganz dem RockKlischee entsprechend, zerschlug „Sim“ im „Henermannwald“ eine alte Drehorgel und Marianne Goertz von der V illa Salis in Altaussee erzählt von einer Anfrage, in der „Sim“ darum bat, in Kürze publikumswirksam ein Hotelzimmer verwüsten zu dürfen.
teljährlich für Bad Mitterndorf gewinnen, damit er den Beweis dafür hat, dass die Ausseer durch das Saufen umkommen, die Hinter berger aber durch's Arbeiten und Cola-Trinken. Ich werde mich in meiner Schmach nun mit dem Narzissenfest verbünden, damit wir - zumindest gemeinsam - mehr Gäste haben als die Weihnachts-Veräppelung durch einen amerikanischen Softdrink hersteller. Euer Hubert Neuper
Leserbrief Sehr geehrter Herr Professor Schröcksnadl! Ich darf mich an Sie wenden, damit Sie dem Hubert Neuper einmal ordentlich den Kopf waschen. Da das W etter Anfang Jänner sehr wankelmütig war, mussten wir unser traditionelles Ausseerland BetriebeEisschießen am Ersatztermin 10. Jänner im Sportzentrum Zlaim austragen. Zeitgleich wurde in Bad Mitterndorf/Tauplitz auch das Ski fliegen veranstaltet. Das ist auch der Grund für meine Beschwerde. Während am Kulm nur rund 50 Aktive beim Springen teilnehmen, sind beim Betriebe-Eisschießen mehr als 200 Eisschützen (!) im Einsatz. Somit braucht man nicht
„The faboulous postman“ in seinem Element: Der Altausseer Hans Simen tschitsch startet noch einmal voll durch und begeistert die Massen.
Volkshochschule Aus seerland Einschreibung am Donnerstag, 11.11.2010 von 15 bis 15.10 Uhr in der Kaiserbar Bad Aussee • Schunkeln zum 47er-Regimentsmarsch - Wie schunkle ich publikumswirksam bei der Aufzeichnung zum Narzissenfest-Frühschoppen im Depot Altaussee. KL: DI Hans Grieshofer. • Maturaballeinführung - Da das vorbildliche Benehmen und die Alkoholabstinenz der meisten Schüler der Europa-HAK Bad Aussee beim letzten Maturaball im Kongresshaus Bad Aussee den übrigen Ballbesuchern so angenehm aufgefallen ist, beabsichtigt die Schulleitung der HAK, im Herbst d.J. für alle Maturaklassen des Bundesschulzentrums Maturaballeinführungen abzuhalten, damit auch hinkünftig das bisher gezeigte Niveau erhalten bleibt. KL: Dir. Hütter und die Professoren der Europa-HAK Bad Aussee. • Bedienung von Fahrscheinautomaten - Da die meisten Bahn fahrgäste unverständlicherweise noch immer nicht in der Lage sind, unsere bürgerfreundlichen Fahrscheinautomaten fehlerfrei zu bedienen, sind unsere ohnehin überbeschäftigten Bediensteten immer wieder gezwungen, diesbezüglich Auskünfte zu erteilen. Eine solche Serviceleistung ist auf Dauer in der heutigen Zeit unzumutbar . Daher bieten wir in der Zeit von 13. bis 17. Februar in der Bahnhofsrestauration kostengünstige Ein führungskurse zum Thema an. Computerkenntnisse erforderlich. KL: FDL der ÖBB Bad Aussee. • Gelebte Dorfgemeinschaft - „Da das Leben in einer Gemeinde am besten funktioniert, wenn möglichst viele einen Beitrag für die Allgemeinheit leisten und für die berechtigten Anliegen anderer Verständnis aufbringen, möchte ich am Beispiel meiner Person W ege zur Verbesserung dieser da und dort fehlenden Eigenschaften aufzeigen.“ KL: Franz Ainhirn, vlg. Eisenheber, Altaussee 6
Öffentliche Beschwerde Liebe Bad Mitterndorfer und Bad Mitterndorferinnen! Es ist eine Schande, dass man es mir - nach alldem was ich für die Region getan habe - zumutet, dass zu W eihnachten vor der Grimming Therme ein Coca-Cola-T ruck mehr Gäste aus dem Hinterbergtal hinter dem Ofen hervorlockt, als das von mir organisierte Skifliegen am Kulm! Wie ich gehört habe, will Vzbgm. Alfred Trieb diese kulturelle Konkurrenz-Veranstaltung nun vier-
mehr nachzudenken, welche der Veranstaltungen die höherwertigere ist. Herr Neuper hat das Skifliegen durchgezogen, ohne uns zu fragen, ob uns das recht ist. Ich erwarte mir von Ihnen, dass Sie den „Hupo“ ordentlich in die Schranken weisen, ihn darüber aufklären, welche V eranstaltung die wichtigere ist und dass er sich terminlich mit uns vor dem nächsten Skifliegen im Jahr 2012 gefälligst abstimmen soll, damit wir mit ihm einen anderen Zeitpunkt für seine Veranstaltung suchen. Ich erwarte Ihre Antwort! Teddy Binna (Organisator Betriebe-Eisschießen)
Guinness-Buch der Ausseerland-Rekorde l Josef Pichler sen., vlg. Köberl Sepp, aus Tauplitz wurde über Empfehlung seiner Jahrgangskollegen in das regionale „Guinness-Buch der Ausseerland Rekorde“ für die Abhaltung eines wöchentlichen JahrgangsAusfluges (52 Mal pro Jahr) aufgenommen. l
Tischlermeister Willy Ebner wurde aufgrund seiner 50sten gleichen V erkleidung am Faschingdienstag als Mafia-Chef in das Buch der Rekorde aufgenommen. Leider konnte er an der Preisverleihung im Fasching 2009 nicht teilnehmen, da er bei einem Badevergnügen bei der Tankstelle - natürlich als Mafioso verkleidet - so unglücklich gestürzt ist, dass er sich einen Bänderriss zugezogen hat. Der Preis wurde ihm per Post zugestellt.
Willkommen in der Alpenstadt!
Die Stadtgemeinde Bad Aussee wurde im V orjahr von einer international besetzten Jury zur „ALPENSTADT DES JAHRES 2010“ erklärt. Bad Aussee wurde diese längst fällige Auszeichnung zuerkannt, weil sich die Stadt schon seit Jahren sehr stark für die Alpen macht. Die Stadtgemeinde Bad Aussee verfügt über einen wunderschönen Alpengarten, ein einzigartiges Alpenpanorama, eine eigene Regional zeitung namens „Alpen post“, mehrere Alpenhotels und die Pension „Alpenhof“. Der Alpenlachs gedeiht hier am besten, das Alpenglühen ist nirgendwo sonst so schön, der Alpenrock hat Tradition, der Alpenverein ist stark vertreten, die schöne Ausseer Landschaft bildete einst die Kulisse für den Film „Die Alpen-Saga“ und der steirische Alpen-Inspektor Franz Bergler stammt aus dem Ausseerland. Den V orstellungen der Alpenkonvention wurde demnach mehr als
entsprochen, alle strengen Auflagen wurden erfüllt. Bad Aussee ist demnach für 2010 gerüstet und eine würdige Alpenstadt. Und wenn Aussee vielleicht auch noch irgendwann einmal eine Alpen-Therme bekommt, wird auch der nachhaltigen und zukunftsweisenden Ent wicklung Rechnung getragen. Willkommen in der Alpenstadt 2010!
Was schreibt die Faschingspost in 10 Jahren? im Februar 2020 Nach einer 12jährigen Unter brechung spielt die neu formierte Heimatbühne Altaussee das Stück „Warten auf Godot“. Im renommierten Hotel “W asnerin” in Bad Aussee wurde in seinem 14jährigen Bestandsjahr der 25. Direktor eingestellt.
Gegendarstellung Entgegen der Meinung, die man mir bei diversen Gesprächen mitgeteilt hat, darf ich festhalten, dass mein Gatte Josef bei unserer Landwirtschaft, in der Dorfgemeinschaft und den Lions einen derartigen Leistungsdrang entwickelt, dass mir seit geraumer Zeit sehr, sehr langweilig ist. Neben seiner Dorfrichter-Funktion, die er auf Lebenszeit ausübt, der Tätigkeit als Rund-um-die-Uhr-Landwirt, als Repräsentant der Grazer W echselseitigen-Versicherung und als persönlicher Freund von Franz Harnoncourt und vielen weiteren Berühmtheiten, beweist er schon ein straf fes Zeitmanagement, sich um alles so rührend zu kümmern, wovon auch die Aufstellung eines „ArbeitsMarterls“ am Weg zur Gößler-Alm zeugt. Ich für meinen Teil werde mir jetzt ein Hobby suchen, damit ich meiner Langeweile Herr werde. Hanni Steinegger, vlg. Annerl
Ausseer Gastronom, Cafetier und Lebzelter baut Imperium weiter aus Nach der Lebzelterei, dem Café Strenberger , dem Jodlerwirt in St. Gilgen und dem Alpengasthof Anlanger in Bad Goisern übernimmt der umtriebige Ausseer Unternehmer Hugo Rubenbauer nun auch die Wasnerin.
Da der „Annerl Sepp“ während seiner anstrengenden Tätigkeit als Bauherr und Bauaufsicht auf der Gößler Alm mehrere Biere getrunken hat, hat er auf dem von seinen wesentlich unterbeschäftigten Freunden nahe einer neu errichteten Bank aufgestellten Marterl Anspruch auf eine fünfmalige Abbildung seiner wichtigen Person. Foto: Dorfgemeinschaft Gößl
Öffentliche Bekanntgabe Nach meiner Betrauung mit den Agenden einer Bezirksschulinspek torin war ich für einige Tage in das Kreuzfeuer der Kritik geraten. Ich darf somit bekannt geben, dass diese Aufgabe für mich nur als eine Art Zwischenstation zu sehen ist. Aufgrund meiner Qualifikation und meines Nachnamens stünde mir eigentlich schon längere Zeit die Funktion einer V izebürgermeisterin in Bad Aussee zu. Erstens heiße ich auch Köberl und würde somit in die ruhmreiche Tradition der Köberls in der Ausseer Gemeindeführung sehr gut passen und zweitens darf ich schon darauf verweisen, dass ich als Bezirksschulinspektorin über höhere Qualifikationen verfüge, als die noch
Preisfrage Warum fährt der Fliesen legermeister i. P. Otto Tanzmeister aus Altaussee in letzter Zeit so oft nach Bad Goisern? Antwort: Weil er beim Lebens mitteldiskonter Hofer an der Kassa darauf aufmerksam gemacht wurde, dass der Gut schein für das preislich stark reduzierte Klopapier erst am nächsten Tag gilt. Herr T anzmeister räumte die 300 Rollen WC-Papier wieder säuberlich ins Regal und stattete der Fa. Hofer tags darauf einen weiteren Besuch ab.
amtierende Vizebürgermeisterin, die zufällig auch auf den Namen „Köberl“ hört. Neben meinem Nachnamen bringe ich aber auch noch weitere V orteile, die die Johanna sicherlich nicht aufzuweisen hat, ins Treffen: Volksschuldirektorin, Funktionärin der MK Straßen, Organisatorin der „Tour de Gallhofkogel“ und noch viele weitere Amterln, die mich sicherlich mehr dazu befähigen, Vizebürgermeisterin zu sein. Ich freue mich auf den Auftrag, den ich hof fentlich im März von Ihnen erhalte. Bez.SchInsp. Waltraud Köberl, Bad Aussee
Preisfrage Warum begegnen einige Mitglieder der Salinenmusikkapelle Altaussee ihrem Musikkameraden Günther Seebacher seit dem 1. Mai 2009 nicht mehr mit dem gebietenden Respekt? Antwort: Weil sie beim Überqueren eines Ba ches von ihm mit den Worten „Passts ja auf, dass ihr nicht in den Bach fallts!“ gewarnt wurden und Herr Seebacher wenige Sekun den später in voller Montur in den Augstbach gefallen ist und sein In strument und T eile der Bekleidung davongeschwommen sind.
Hugo Rubenbauer spitzt schon den Bleistift bzw . die Grillzange. Mit dem neuen Slogan „Alles da in diesem Land ist ab jetzt in Hugo' s Hand“ wird er auch die Wasnerin übernehmen. Foto: Stadtgemeinde BA
Hugo Rubenbauer hat mehr Stand beine als ein Tausendfüssler: Neben einem Café in der Ischler straße, der Lebzelterei in Bad Aussee mit Verkaufsstellen in der Ischlerstraße, in Bad Mitterndorf und Bad Ischl sowie zwei Wirtshäusern „öhüas Petschn“, wie man im Ausseerland sagt, fühlt sich der junggebliebene Unternehmer noch nicht richtig ausgelastet und erfreut mit seinem Wohnwagen-Verkaufsstand die Kirtagsbesucher von Altaussee bis Zell am See. Doch dem nicht genug, nun will Hugo Rubenbauer auch noch die „Wasnerin“ übernehmen: „Eigentlich wollte ich immer schon einmal Direktor sein. Da ich in der lokalen Presse immer wieder von Direktorenwechsel in der W asnerin gelesen habe, dachte ich mir , dass das Hotel nun einen gestandenen Direktor mit kreativen Geschäfts ideen braucht“, so Rubenbauer . Die Verhandlungen sind nun in einer
„heißen Phase“ (Copyright: Otto Marl) und Hugo Rubenbauer geht davon aus, dass der W echsel am Faschingmontag in der eigens zu diesem Zweck geöf fneten Gemein de-Bar mit der Gemeindeführung und der Geschäftsführung von Lindner bei einem Glas Sekt gefeiert wird. Als kleinen V orgeschmack kündigte Hugo Rubenbauer an, dass er am Pool in der „W asnerin“ Brathendl servieren wird, und in einer noch zu errichtenden „W asnerin-Kuchl“ wieder die berühmten „KuchlMischungen“ ausschenken wird. Abschließend liess Hugo Ruben bauer mit einer weiteren Meldung aufhorchen: „Beim Hotel Aldiana in Hinterberg schau' ich mir jetzt einmal aus der Distanz an, wie gearbeitet wird. W enn die Betreiber nichts weiterbringen, werde ich es ebenfalls übernehmen. Ich bin ja noch ein junger Bursch." 7
Umsichtige Ausseer Pädagogin Die Ausseer Gymnasiallehrerin OStR Mag. Sieglinde Köberl nimmt ihren Beruf sehr ernst und überläßt nichts dem Zufall. W enn sie für ihre Schüler die traditionelle „W ien-Woche“ vorbereitet, wird jedes Detail geplant. Dies beginnt bereits bei der Auswahl des Hotels.
OStR Mag. Sieglinde Köberl bereitet für die Schüler selbst windigste Absteigen feudal auf, um ihnen den W ien-Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen.
Um den Eltern hohe Kosten zu ersparen, buchte Frau Prof. Mag. OStR Köberl in den letzten Jahren stets Quartiere in der preisgünstigen Null-Sterne-Kategorie. Der Erfolg war nicht unbedingt durchschlagend. Damit die Schüler des EHJ-BORG Bad Aussee in der grindigen Wiener Pension nicht wieder selbst putzen und staubsaugen müssen und jede Minute für kulturelle Besuche ge nützt werden kann, reist die Frau Professor künftig einen Tag vor
Beginn der Wien-Reise mit ihrem silbernen VW Beatle an, bringt die Zimmer auf V ordermann und überzieht die Betten mit mitgebrachter frischer Bettwäsche. „Bei meinem
exzellenten Zeit-Management ist das kein Problem. Die verlorene Zeit hole ich mit dreimaligem Nicht schlafen leicht ein.“
Eine Erwähnung in der Faschingspost bringt Beachtung und Anerkennung!
Damit Ihnen das nicht passiert... Der bekannte Grundlseer Albert Rastl war mit seiner Gattin Ida samt Familie kürzlich in der Therme Stegersbach, um sich einmal so richtig entspannen zu können. Als sie nach einem ausgiebigen Abendessen vom Hotelpersonal noch die Information bekommen hatten, dass es am Abend im Bad noch ein romantisches Pärchenschwimmen gibt, nahmen Albert und Ida diese Gelegenheit wahr, um etwas für die ehelichen Bande zu unternehmen. Etwas aufgekratzt und voller V orfreude sprang Albert in das Becken, seine Frau Ida folgte kurz darauf. Leider hatte Albert in der Eile seine Brille vergessen. „Macht nix, mit der Brille kann man eh nicht tauchen“, dachte er sich und tobte eine Viertelstunde wie eine ausgewachsene Robbe durch das Becken. Während eines „Tauchganges“ fühlte er plötzlich die - vermeintlich - weichen Füße seiner Gattin, begann diese zu streicheln und zu liebkosen und blubberte dabei unanständige Dinge in das W asser. Laaangsam, ganz langsam bewegte er seine zärtlichen Finger nun in Richtung Oberschenkel, als ihn ein gellender Schrei aus seinen Tagträumen und ein starker Arm aus dem W asser riss: Es war nicht seine liebe Ida, die er da verwöhnte, sondern eine wildfremde Dame, die mit ihrem Freund in einer Ecke des Schwimmbeckens Zärtlichkeiten ausgetauscht hatte und sich anfangs nicht genug über die langen Arme ihres Freundes wundern konnte...
...brauchen Sie eine optische Taucherbrille. Erhältlich bei:
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DEMENTI Es stimmt nicht,
...dass Pfarrer Michael Unger am 21. März eine Taufe in Maria Kumitz vergessen hat, obwohl der V ater des Kindes in mühevoller Arbeit einen Weg zur Kirche geschaufelt und ein Taufmahl bestellt hat. Wahr ist vielmehr , dass Pfarrer Unger mangels einer göttlichen Ein gebung irrtümlich auf der falschen Seite der Kirche gewartet hat, bis er halb erfroren die Kirche wieder zusperrte. Als Entschädigung für das trotzdem eingenommene Mahl der Eltern bot der Pfarrer einen Suppentag an. uuu ...dass sich die Altausseerin Astrid Schwaiger beim Autohaus Bathelt beschwert hätte, dass sie nicht mehr in ihr Auto kommt. Wahr ist vielmehr, dass sie eine gute Viertelstunde versucht hat, ihr Auto aufzusperren, bevor sie entdeckt hat, dass sie vor dem baugleichen Wagen einer Kollegin steht. uuu ...dass im Erdgeschoss des Hauses Absolon ein Erotik-Shop eingerichtet wurde, wie die Tochter des Hauses von verschiedensten Seiten erzählt bekam. Wahr ist vielmehr , dass W olfgang Bauer mit seinem AntiquitätenGeschäft etwas länger für seine Umbauarbeiten gebraucht, und daher die Fenster verhängt hatte. uuu ...dass Wolfgang Stieböck sich gerne selbst auf fremde Lech(t)partien einlädt. Wahr ist vielmehr, dass der zerstreute Professor und seine Gattin Elisabeth solange uneingeladen bei Lech(t)partien in Altaussee auftauchen, bis sie merken, dass es sich dabei um einen Irrtum handelt. Sobald Herr und Frau Stieböck aber nach einigen Stunden und dem Verzehr mehrerer Saiblinge feststellen, dass sie keinen einzigen Teilnehmer bei der Lech(t)partie kennen, ziehen sie sich diskret zurück und fahren unverzüglich zur richtigen Lechpartie am Grundlsee, wo sich die Freunde bereits längere Zeit Sorgen gemacht haben. uuu ...dass Halbstarke am Friedhof Bad Aussee auf einigen Gräbern die Blumen vernichtet haben. Wahr ist vielmehr , dass Gerhard Pürcher und sein Kollege Sigi V oith keinen Benzinkanister hatten, um für den Rasenmäher Treibstoff zu holen. Gerhard behalf sich kurzerhand mit einer Gießkanne, ließ diese aber halb mit Benzin gefüllt - am Friedhof zurück. Sigi V oith wollte einige Stunden später die Blumen am Friedhof gießen und freute sich über die halbvolle Gießkanne... uuu ...dass Hans Reichenvater bei seinem letzten großen Gewandeinkauf zufällig die gleiche Krawatte wie im Vorjahr gekauft hat. Wahr ist vielmehr , dass er 3,5 Stunden gesucht hat, um nochmals die gleiche Krawatte im Geschäft zu finden.
Jubiläums-Bierzelt in Kooperation mit Bettina Grieshofer Nach anfänglichen leichten Verstimmungen zwischen dem Kommando der FF Altaussee und der InSchneiderin Bettina Grieshofer, bei der es um den Verkauf von diversen Artikeln mit dem Schriftlaut „Bierzelt Altaussee“ ging, kamen W ehrkommandant HBI W erner Fischer und die Gattin des Oberschützenmeisters der Privilegierten Schützengesellschaft überein, dass sie die 50. Auflage des Bierzeltes in Altaussee gemeinsam ausrichten werden.
HBI Werner Fischer und Bettina Grieshofer gaben in den letzten Stunden des 49. Bierzeltes in Altaussee die Kooperation für die nächsten Jahre bekannt. Foto: FF Altaussee
Sorgten diverse Eintragungen im Gästebuch der Bierzelt-Homepage und der V erkauf von stilvollen Bierzelt-T-Shirts und origineller Kleinartikel mit engem BierzeltBezug im V orfeld des 49. "Alt ausseer Kirtags" noch für leichte Spannungen zwischen dem W ehrHauptmann und Frau Grieshofer, so herrscht seit geraumer Zeit wieder eitel Wonne. Nach dem Genuss von je sechs Bieren versöhnten sich die beiden und gaben medienwirksam die ausverhandelte Kooperation für das Jubiläums-Bierzelt im heurigen Jahr bekannt. HBI Fischer ("Ich
habe die liebe Bettina erst richtig kennen lernen müssen!") teilte mit, dass das im V orjahr über Frau Grieshofer verhängte lebenslange Verkaufsverbot im gesamten Bierzelt-Areal aufgehoben wird und die clevere Schneider meisterin ihre tolle Bierzelt-Kollek tion auf eigens errichteten V erkaufsständen beim Haupteingang und zentralen Stellen vertreiben darf. Die findige Ideenspenderin zeigte sich hoch erfreut und wird künftig neben Kon domen mit dem "Bierzelt Altaussee"Aufdruck auch Seppl-Hüte, Tröten und Lederhosen aus Eich hörnchen-
Leder mit diesem Logo verkaufen. Um die Freundschaft endgültig zu besiegeln, hat Frau Grieshofer im Rahmen einer zusätzlichen W eihe die Patenschaft für den neuen Super-Tanklöschwagen übernommen. Das Fahrzeug hat den schönen Namen "Bettina" bekommen. Beim Festakt trug übrigens der Gatte der Fahrzeugpatin, Ober schützenmeister Dipl.Ing. Hans Grieshofer, aus Solidarität nicht die schmucken rosaroten Stutzen wie beim letzten Bierzelt, sondern jene in feuerwehrrot. Gut Heil!
Neue Preisliste der ÖBF
Gab es früher den „Bierversilberer“, gibt es heute unter anderem auch „W aldversilberer“. Die Österreichischen Bundesforste besinnen sich ihrer Möglichkeitnen als Eigentümer und lukrieren nun gemäß der selbst auferlegten Devise: "Gott gibt, Forst nimmt!" über diverse Vermietungen frisches Kapital für die Bilanz. Anbei ein Auszug der Preisliste, die ab 15. Februar (Faschingmontag) Gültigkeit hat. Produkt Preis exkl. MWSt. Strandmiete pro Quadratmeter im Sommer (nur Grundlsee und Altausseersee) Strandmiete pro Quadratmeter im Winter (s. o.) 300 Meter Mountainbike-Strecke nahe Losermaut für drei Tage Kilometer-Maut pro gelaufenem Schlittschuh-Kilometer auf den heimischen Seen Fotogebühr für Aufnahmen von Waldmaus Fotogebühr für Aufnahmen von Eule Fotogebühr für Aufnahme von Hirsch Fotogebühr für Panoramaaufnahmen Miete Toplitzsee für Tauchaktion (einmalig) Für illegale Waschungen von den Badegäste aus dem benachbarten Ennstal im Grundlsee Gebühr für Wildvögel, die das Vogelhaus im privaten Garten besuchen (pro Saison) Wassergebühr für die Entnahme aus Quellen im Toten Gebirge (pro Liter) Strafzahlung für das „kleine Geschäft“ in einem unserer Wälder (Pauschale) Strafzahlung für das „große Geschäft“, egal ob flüssig oder fest (Pauschale) Beleidigung eines Jagdaufsehers, Fischaufsehers oder Jägers (pro Schimpfwort) Flache Atemzüge der frischen Luft im W ald (bis max. 1,5 Liter/Zug)
EUR 237,90 EUR 2,20 EUR 5.000,EUR 3,70 EUR 28,30 EUR 120,23 EUR 800,30 auf Anfrage ab EUR 200.000,EUR 18,70 EUR 423,50 EUR 2,50 EUR 15,90 EUR 54,20 EUR 5,60 dzt. noch kostenlos
DEMENTI Es stimmt nicht,
...dass der Gößler Postler Günther „Mosi“ Gasperl im letzten Herbst als Wilderer gefasst wurde. Wahr ist vielmehr , dass der „Mosi“ vom Arzt Spaziergänge verordnet bekommen hat und er just am gleichen Morgen, als sich eine Polizei streife auf die Lauer legte, um etwaige Wilderer in Gößl zu fangen, seine allererste Runde zum Toplitzsee und wieder zurück machte und so den Gesetzeshütern ins Netz ging. uuu ...dass der Altausseer Organist Klaus Trummer vergessen hat, bei einer sehr prominent besetzten Taufe in die Tasten zu klopfen. Wahr ist vielmehr , dass ihm der Anblick von Damen mit Hüten und Herren in Frack, die er vom Schif f „Erzherzog Johann“ aus gesehen hat, derartig begeistert hat, dass er extra noch eine Ehrenrunde gefahren ist, um sich die Gesellschaft noch näher anzusehen, bevor er dann von seiner Mutter und Mesnerin Adi Trummer daran erinnert wurde, dass er bei dieser Taufe für die musikalische Umrahmung verpflichtet wurde. uuu ...dass in der Nacht vom 5. auf 6. Dezember ein grosser Christbaum auf dem Parkplatz vor dem Altausseer In-Lokal „Wirt schaft“ abgelegt wurde. Richtig ist vielmehr, dass es sich bei diesem Objekt um den friedlich schlafenden Grasteufel Martin Leu ner gehandelt hat. uuu ...dass über W unsch von Innen ministerin Maria Fekter in Bad Mitterndorf ein drittes Erstaufnahme zentrum entstehen soll. Wahr ist vielmehr , dass es sich bei den vielen aus dem Ausland angesiedelten Hoteliers, Wirten und Gastgebern um eine handverlesene Truppe der internationalen Wirtschaftskammer handelt, die in Hinterberg mit Polen, Russen, Chinesen, Holländern, Ungarn, Schotten und Spaniern ein Pilot projekt gestartet hat. uuu ...dass das Projekt „Seepark“ nahe des Klinikums Bad Aussee ein „Etikettenschwindel“ ist, da weitum kein See ist. Wahr ist vielmehr, dass früher einmal ein kleiner Teich in rund 800 Metern Luftlinie entfernt bestand und somit diese Namensgebung rechtens ist. So be nennt sich das Gasthaus Sarsteinblick „Rasthaus zum Everest“, der Gasthof Staud'nwirt „Gasthof Meerblick“ und Mondi Holiday Grundlsee wird künftig unter „Lagunen und Palmen-Club“ firmieren. uuu ...dass jeder Kainischer seit 2009 über mehr als 15,5 Meter Lärm schutzwand verfügt. Richtig ist vielmehr , dass die betroffenen Anrainer die Aufregung nicht verstehen, weil in dieser Angelegenheit viel Lärm um nichts gemacht wird. 9
Knalleffekt vor der Gemeinderatswahl:
Ehemaliger Bürgermeister tritt nach Gesinnungs-Wandel parteiintern als Gegenkandidat zu Otto Marl an
Nach einer mehr als fünfmonatigen Aus- und Fortbildung in Russland gab kürzlich der ehemalige Bürgermeister, KR Dkfm. Herbert Laimer überraschend seine Kandidatur bei den nächsten Gemeinderatswahlen als direkter W ettbewerber zum amtierenden Bürgermeister Otto Marl bekannt. Einige Monate ist es im letzten Jahr um den bekannten Ausseer KR Dkfm. Herbert Laimer still geworden. Der Grund dafür war, dass er sich für fünf Monate in das ferne Russland, genauer gesagt in die Stadt Maloiaroslavec in der Nähe von Moskau zu einer Intensivschulung zurückgezogen hat. Unter der Leitung von höchsten Vertretern der russischen Regierung der Jahre 1970-1985 unterzog sich Laimer dabei einem GesinnungsWandel. „Schaun Sie, die wirtschaftsliberale Einstellung alleine ist nicht der W eisheit letzter Schluss. Nach der Lektüre der Schriften von Marx und Engels habe ich meine politische Heimat im autoritären Sozialismus gefunden und mich für diese Ausbildung in Russlands bekanntester Kaderschmiede entschlossen“, erklärt Laimer. Die Einwohner von Aussee erfreut Laimer schon seit seiner Rückkehr mit der of fenherzigen V ergabe des „sozialistischen Bruderkusses“ bei jeder Gelegenheit und nach langwierigen Interventionen hat er es sogar geschafft, beim nächsten Konzert des MGV Liedertafel das Arbeiterlied „Brüder, zur Sonne, zur Freiheit“, in der russischen V ersion Смело, товарищи, в ногу genannt, erstmals
Genosse Herbert Laimer hinterließ beim Lokalaugenschein im Gemeinderat die eindeutige Botschaft: „Haltet euch fest, die rote Speerspitze Aussees bläst zum Sturm auf den Rathaussaal!“ Foto: Liste Franz
in Aussee aufzuführen. Gegenkandidat zu Otto Marl Im Rahmen eines Besuches des Gemeinderates in Bad Aussee überraschte Laimer mit seiner Kandidatur bei den bevorstehenden
Gemeinderatswahlen im März. „Ich werde parteiintern als Gegenkandi dat zu Otto Marl antreten. Auch wenn ich ihm freundschaftlich die Hand reiche, wird der W ahlkampf kein angenehmer . Entgegen seiner
Mitteilung aus dem Bürgermeisteramt Liebe Ausseer und Ausseerinnen! All jene Einwohner von Bad Aussee, die bisher noch bei keiner Ehren- oder Jubiläenfeier geehrt und ausgezeichnet wurden, können gewiss sein, dass sie noch vor Mitte März 2010 mit einer ihrer Leistung entsprechenden Medaille sowie einer von mir handschriftlich verfassten Urkunde geehrt werden. Um die Wertigkeit dieser Auszeichnung noch zu unterstreichen, wurde auf meine Initiative ein „Otto-Orden“ ins Leben gerufen, der von den Empfängern ab sofort bei sämtlichen offiziellen Terminen getragen werden soll. Der Otto-Orden ziert künftig die stolzen T räger. In den nächsten Wochen sind folgende Ehrentage vorgesehen: Tag der Schneeschaufler, Tag der Almgeher, Tag der Schnapsbrenner, Tag der Sänger, Tag der Pensionisten, Tag der Vogelfänger, Tag der Schwarzfischer und Tag der Kartenspieler. Die Feier wird - vollkommen unpolitisch - gestaltet: Die „Roten Falken“ werden das Rahmen programm gestalten, als Labung gibt es eine Rote-Rüben-Suppe und Rotwein. Falls Sie sich bei diesen Ehrentagen nicht angesprochen fühlen, wenden Sie sich bitte an unseren Bürgeranwalt. Der Bürgermeister der Alpenstadt 2010, Otto Marl 10
Vorstellungen zum Neubau des Ausseer Bades habe ich ganz andere Vorstellungen als er . Dies macht die Kandidatur einfach notwendig“, so Laimer abschließend.
Wir gratulieren Ulli Amon ausgezeichnet
Ulli Amon aus Bad Aussee wurde kürzlich vom V orstand der KAGes ausgezeichnet: Innerhalb eines Jahres war die b e l i e b t e Ausseerin nach mehreren selbst verschuldeten Mißgeschicken derart oft im Spital, sodass ihr von Seiten der KAGes die „Goldene Patientennadel“ überreicht wurde. Mit dieser Auszeichnung hat sie im neuen Spital Anspruch auf ein Zimmer mit Dachsteinblick, fließend Wasser und kann aus vier Menüs wählen. Als besondere Auszeichnung wird auch ein Zimmer nach ihr benannt werden.
Wer hat’s gesagt? „Heute habe ich noch Urlaub und ab morgen frei!“ r Vzgm. Bernhard Berger r Horst Hechl r Herbert Hierzegger (Richtige Antwort bitte ankreuzen).
Karl Schnitzhofer fliegt nur noch auf große Brummer Als umtriebiger Obmann der Ausseerland-Modellflieger rief Karl Schnitzhofer unter anderem auch das Wasserfliegertreffen in Gößl am Grundlsee ins Leben. Damit ist nun aber Schluss!
Das ist ab nun Karl Schnitzhofers W elt: Hoch über den Wolken und jeden Tag in einer anderen Stadt.
Nach einer Umschulung von „Zwutschgi-Fliegern“ auf ordentliche Passagierflugzeuge kehrt der Ausseer Gemeinderat nun seiner Heimat den Rücken und wird künftig nur mehr über den W olken von
Hawaii, Rio und Australien zu finden sein. „Dieser Kleinstadt-Mief ödete mich schon länger an. Ich wollte immer in die große weite W elt. Die Ambitionen rund um die Modell flieger-Szene waren von mir nur vor-
Foto: I. W alter
getäuscht, um mein Theoriewissen in der Fliegerei zu perfektionieren“, erklärt Schnitzhofer. Im Dienste der Austrian Airlines wird es wohl nicht lange dauern, bis überraschte Ausseer Urlauber beim Hin-
oder Rückflug in die Destination ihrer Wahl den Spruch „Hier spricht Ihr Kapitän Schnitzhofer, halten Sie sich fest...“ hören werden.
Erste Anmeldungen für die Wahl der Narzissenkönigin 2010
In der Redaktion der „Kleinen Zeitung“, des neuen Medienpartners des Narzissenfestes in Graz gingen die ersten drei Bewerbungen für die W ahl der Narzissenkönigin des 51. Narzissenfestes ein. Die Jury zeigte sich begeistert von den liebreizenden Damen und hegt Zweifel, ob die weiteren Kandidatinnen überhaupt zur W ahl zugelassen werden sollen. Der Obmann des Narzissenfestes, Ing. Christian Seiringer zeigte sich begeistert: „Wir haben die W ahl noch nicht einmal beworben, und schon haben uns drei Bewerbungen erreicht, die einfach sensationell sind. Die drei Damen haben die besten V oraussetzungen, das 51. Narzissenfest würdig zu vertreten“, so Seiringer in Hinblick auf die beeindruckenden Maße von 136-98102, die zum Beispiel die Bewerberin und Titelanwärterin Rudolfine aufweist. Aber auch Wolfiane und Geraldine beeindrucken mit ihrer grazilen Gestalt, ihrem feenhaften Auftreten und vor allem mit ihren Beinen. Seiringer: „Beine wie von einem Reh - nicht so schlank, aber so behaart...“.
Rudolfine, Wolfiane und Geraldine machten bei den ersten Foto-Shootings eine sagenhafte Figur.
Foto: Kommhaus 11
Belebung der Ischlerstraße mit ständiger Zirkustruppe Der umtriebige Ausseer Geschäftsmann und Sprecher der Ischlerstraßengemeinschaft, Reinhold „Käfer“ Käfmüller , hat mit der Ausseer Einkaufsmeile sehr viel vor . Um noch mehr Gäste anzulocken, gründete er nun eine Zirkustruppe, der er selbst als Direktor vorstehen will.
Mit feschen Mädels und einem atemberaubenden Programm belebt Reinhold Käfmüller mit dem Künstlernamen „Skarabäus“ ab sofort täglich die Ischlerstraße. Foto: Hauptstraßengemeinschaft
Schon in den vergangenen Jahren ließ Reinhold Käfmüller mit V eranstaltungen wie „Der Bär ist los“ oder „Tag des Wahnsinns“ aufhorchen. Der neueste Streich des Geschäfts mannes hat jedoch selbst bei erfahrenen Marketingspezialisten für Aufsehen gesorgt: Mit einer 18köpfi-
gen Zirkustruppe sorgt Reinhold Käfmüller ab sofort jeden Tag zwischen 8 und 18 Uhr für gute Laune zwischen dem Hauptplatz und der Reiterer Brücke. Details zum Programm ließ er sich nicht entlocken. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll er sich täglich
zu jeder vollen Stunde als „leben de Kanonenkugel“ von den Fröhlich gründen in Richtung Ischler straße schießen lassen und am Rücken eines Elefanten den PurzelbaumWeltrekord brechen.
Afrika für Ausseer Schulen!
Seit geraumer Zeit macht sich bei denAusseer Schulen der Zahn der Zeit bemerkbar und der Gemeinderat beschäftigt sich eingehend mit diesem Thema. Eines steht fest: Für eine Generalsanierung der bestehenden Gebäude bzw. für den angedachten Neubau der Schulen am ehemaligen Salinenareal in Un terkainisch fehlen die Mittel.
Nun zeichnet sich endlich eine Lö sung ab: In Tansania, wohin seit sieben Jahren eine enge Beziehung mit dem Ausseerland besteht, entstand kürzlich ein Hilfswerk für die in Not geratenen Ausseer Schulen. Der Hilferuf aus Österreich blieb nicht ungehört und so wird ab Fa schingsamstag intensiv in tansanischen und weiteren afrikanischen Schulen für die V olks- und Haupt 12
schulen im Ausseerland gesammelt. Der „Schwarze Kon tinent“ weiß, dass im siebentreichsten Land der Welt nicht alles Gold ist, was glänzt und gerade im Schulbereich an vie lem fehlt. „W er rasch gibt, hilft doppelt!“, lautet in Afrika die Devise und so wird speziell im Fasching eifrig für die reparaturbedürftigen bzw . neuen Ausseer Schulgebäude ge spendet.
Im Ausseerland ist man von der kontinente-übergreifenden Hilfs aktion sehr angetan. Der hoch erfreute Oberbür germeister Otto Marl und Spenden-Koordinator Hofrat Dir. Mag. Herbert Hütter rechnen damit, dass mit dem Spen denerlös zwei neue Schulen und vielleicht auch noch das Meerbad in den Alpen finanziert werden können.
DEMENTI Es stimmt nicht, ... dass der beliebte und beleibte Pfarrer Franz Brei nach sechsjähriger Abwesenheit wieder in das Ausseerland zurückkehren möchte. Wahr ist vielmehr, dass der medienfreundliche Seelenhirte weiterhin seine rund 6.000 Schäfchen in Un terlamm, Hat zendorf und Breiten feld/Rittschein betreut, täglich mit seinen neuen Liedern und Aktionen in drei Fernseh- und fünf Rundfunk stationen auftritt und auf Vermittlung seines Freundes und Mäzens Mon signore Dr . Mar kus Plöbst gemeinsam mit Richard Lugner ein Konzert zugunsten bedürftiger Grundlseer in der Stadtpfarrkirche Leoben geben wird. uuu ... dass die Schlüsselstellen im Ausseer Spital (ärztlicher Leiter , Pflege-Direktorin, V erwaltungs-Direktorin, Anästhesist) von Rotten mannern unterwandert werden. Wahr ist vielmehr, dass die KAGESDirektoren sehr wohl für ein Gleich gewicht sorgen: Innerhalb der nächsten zehn Jahre wird die nächste freiwerdende Stelle für eine Raum pflegerin von einer Ausseerin be setzt. uuu ... dass der Fußballclub SV Bad Aussee den 28. August 2009 zum offiziellen Vereins-Feiertag erhoben hat, weil die Kampfmann schaft an diesem Tag im V erlauf der Meis terschaft 2009/10 ausnahmsweise nicht hoch verloren hat. Wahr ist vielmehr , dass die Amateure von Sturm Graz beim blamablen 0:3 in Bad Aussee mit der Schülermannschaft angetreten sind. uuu ...dass der Drogist Willi Rastl für den Ausseer Gemeinderat als FPÖKanditat antreten wird. Wahr ist vielmehr , dass die Familie Rastl mit zwei Abgeordneten im Ausseer Gemeindeparlament ohne hin gut vertreten ist. Die rastlose Unternehmerin Helga Rastl (ÖVP) hat versprochen, dass sie sich öfter zu Wort melden wird als ihr Nef fe Georg Rastl (SPÖ). uuu ...dass Franz Ainhirn nur deshalb spätabends nochmals auf die Trisselwand gegangen ist, weil er sein Mobiltelefon oben liegen gelassen hat und ihm beim Abstieg zehn Ungarn entgegengekommen sind. Wahr ist vielmehr, dass der Franz ein heimlicher SonnenuntergangLiebhaber ist, und sich erst beim Abstieg darauf besonnen hat, dass er einen solchen noch nie auf der Trisselwand gesehen hat. uuu ...dass Christl Schlömmer und Elfriede Pilz, vlg. Kienast, Mitte Dezember um einen Tag zu früh in der Rorate gewesen sind. Wahr ist vielmehr, dass die beiden Hinterbergerinnen die Kirche noch hübsch herrichten wollten, um dem Herrn Pfarrer so eine Überraschung zu bereiten.
Austro-Amerikaner gründet Indianer-Erlebnispark in Bad Mitterndorf Erich Greimeister und seine Frau Marietta gründeten sozusagen aus der Not heraus einen Indianer-Erlebnispark in Bad Mitterndorf.
Faschingspost TierEcke Folgende Tierfreunde gehören vor den Vorhang:
Andreas Grill, vulgo Ladner aus Gößl, zögerte keine Sekunde lang, um seiner Mutter Christl und einem kleinen jungen Siebenschläfer in ihrer schweren Stunde zur Seite zu stehen. Er beruhigte spontan seine zu Tode erschrockene Mama, die nach dem Verrichten der kleinen Notdurft ei nen treu dreinschauenden Sie benschläfer in der WC-Muschel be merkte und barg das scharf ge tuschte Tierchen aus seiner mißlichen Lage. Zu guter Letzt labte er den geschockten Siebenschläfer mit einem Apfel und einer Karotte, be sprühte ihn mit einem neutralen Geruchsspray und setzte ihn in der hauseigenen Waschküche aus. Das Tierchen fühlt sich in der neuen Umgebung pudelwohl, zuckt aber jedesmal nervös zusammen, wenn die Ladner Christl aufs Klosett geht. uuu
Einen V erweis erhielt Dr . Ulla Ei senzopf von der Tierschutz-Organisation „V ier Pfoten“. Die Tierschützer beanstandeten das V erhalten der Ausseerin nach einem Zwischenfall in der Küche. Ihrer Meinung nach hätte Frau Eisenzopf die für ihren Gatten Harald und sie bestimmten Fischstäbchen nicht aus dem Fenster werfen dürfen, nachdem das Fett brennend geworden ist. Die auf einem Baum gelandeten Fischstäbchen lockten nämlich mehrere Katzen aus der Nach barschaft an. Das Erklettern des Baumes ohne eine Leiter stellte für die Haustiere eine echte Gefahr dar. Begründung für den V erweis: V erbrannte Fischstäbchen gehören in der Grünen Tonne und nicht auf hohen Bäumen entsorgt.
Häuptling Erich Greimeister quält mit Gattin, Squaw Marietta, jeden T ag zur vollen Stunde den Revolverhelden und illegalen Schnapsbrenner Erich Diechtl.
Im letzten Sommer , als Erich Greimeister und seine Gattin den wohlverdienten Urlaub im heimatlichen Zauchen verbrachten, fiel dem Hausherren Greimeister ein überhängender Ast eines V ogelbeerbaumes auf. Er sägte diesen ab und bevor er ihn entsorgte, entsann er sich der V orliebe für das Schnaps brennen von Erich Diechtl. Er bot ihm an, dass er die Beeren - sofern er sie selber erntet - haben könne. Nun hatte aber der Fleischermeister keine Zeit, um sich selbst um die Ernte zu kümmern und übertrug diese ehrenvolle Aufgabe seinem Enkel Christoph. Dieser meinte, als
er den einzelnen abgeschnittenen Ast sah, dass dieser als Vorlage dienen sollte und rasierte mit der Motorsäge kurzerhand den Vogelbeerbaum bis auf den Stumpf ab. Auf den Schrecken von Erich Grei meister und seiner Marietta folgte umgehend die Geschäftsidee, einen Erlebnispark mit Indianer-Abenteuer einzurichten. Aus dem V ogelbeerbaum-Stumpf wurde ein Marterpfahl geschnitzt, Erich und Marietta treten zu jeder vollen Stunde als Häuptling „Fahrgutski“ und seine Squaw „Diemitderhacketanzt“ auf und Erich Diechtl mimt einen abgehalfterten
Revolverhelden, dem sein letztes Stündlein geschlagen hat. Jeden Samstag um zwölf Uhr Mittag lädt der von der Idee begeisterte Vzbgm. Alfred Trieb zu einem Duell vor dem Gemeindeamt. Das „Holatrio“ stimmt dazu auf Bassgeige, Gitarre und Harmonika Lieder von Ennio Morricone an und Dr . Martin Brennessl reitet mit seinem Pferd von der Hauptstraße kommend in Richtung Sonnenaufgang.
Durchgehende Öffnungszeiten, Gruppen ab 20 Personen: Anmeldung erforderlich (Hausfrau kocht Bohnen mit Speck). Eintritt auf Anfrage.
Fahr nicht fort, trink im Ort! Preisfrage Warum sind der Bergmeister Ger hard Reichenvater und der Poli zeischüler-Ausbildner Rupert König aus Altaussee im Gegensatz zu sonst gar so still? Antwort: Weil das Schnaps brennen im De zember 2009 wegen Verwendung un zeitiger Birnen nicht den gewünschten Erfolg brachte und mehr als die Hälfte des mühsam gebrannten Schnapses nicht genießbar war und heimlich, still und leise entsorgt werden musste. 13
Neues aus dem Ausseer Gemeindeparlament:
GR Wasner will Frosch und Marl den Kopf waschen, findet aber sein Shampoo nicht Mit dem Einzug von Hannes W asner in den Ausseer Gemeinderat weht seit letztem Herbst ein anderer W ind im Gemeindeparlament. Hannes Wasner hat sich ganz der Kopf wäsche des Bürgermeisters und des V izebürgermeisters verschrieben. Er wollte dies mit einem besonders nahrhaften Brennessl-Shampoo machen, das er aber selbst nach wochenlanger Suche auf seinem gepflegtenAnwesen nicht finden konnte. So beschränkt sich Wasner nun auf Kopfmassagen der besonderen Art für seine künftigen politischen Kontrahenten.
Coiffeur Hannes Wasner bei der Kopfwäsche der Ausseer Gemeindeführung.
Überkapazitäten bei AVE
Das Hinterberger Abfallwirtschafts-Unternehmen AVE sieht sich seit einiger Zeit mit massiven Überkapazitäten konfrontiert. Als Grund dafür wird Familie Spanner aus Tauplitz genannt. W aren bis vor drei Monaten noch bis zu zwei Tonnen Papiermüll pro W oche bei Sport Spanner abzuholen, ist - seitdem Inge Spanner ihren Mann mit Exekutivgewalt daran hindern ließ, Postwurfsendungen ohne ihr Wissen wegzuwerfen - eine massive Überkapazität zu verkraften. Ein leitender Firmenangestellter spricht sogar davon, dass nun das zusätzlich gekaufte Papiermüll-Fahrzeug wieder verkauft werden muss und bittet Dieter Spanner auf diesem Wege, entgegen der Befehle seiner Gattin sowie der Polizei, Postwurfsendungen wieder ungefragt in den Papierkorb zu werfen.
Wir haben unser Angebot erweitert:
FISCHWOCHEN
Spezialität: Chlor-Forellen.
Sonderkrankenanstalt und Rehabilitationszentrum der Pensionsversicherungsanstalt Bad Aussee 14
Foto: Stadtgemeindeamt
Runder Tisch in Sachen „anonymes Flugblatt“
Um eine lückenlose Aufklärung rund um die anonymen Flugblätter in Bad Mitterndorf zu erreichen, wurde kürzlich von der Staatsanwaltschaft zu einem aussergerichtlichen „runden Tisch“ geladen, bei dem die Parteienvertreter der Opposition und auch der ÖVP anwesend waren. Nachfolgend können Sie das Protokoll der Gerichtsschreiberin lesen: Richter begrüßte die Herren Trieb, Flatscher und Schlömicher und bat um Fairness, um den Fall aufzuklären. Gab das Wort an Trieb ab: A. Trieb: „Ich bin der Meinung, dass der Flugzettel vom GrimmingDialog selbst lanciert wurde, um mir zu schaden und um mich politisch ins Abseits zu drängen. Da waren zwei Rechtschreibfehler drinnen, die ich nie gemacht hätte, daher kann ich auch nicht der V erfasser gewesen sein“.
W. Flatscher: Es verwundert mich sehr, dass in dieser Causa niemand noch auf den Bachweber gekommen ist. Bei der ausgefeilten Ausdrucksweise läge der Schluss sehr nahe. Als freigestellter Gewerkschafter hätte ich für so einen Blödsinn sowieso keine Zeit gehabt“. F. Schlömicher: „Also ich habe gehört, dass auf dem Original-Ent wurf des Flugzettels ein TurnschuhAbdruck war“.
Turnsaal in Altaussee vorübergehend geschlossen Drei kleine Rabauken aus Altaussee haben kürzlich bei einem Kinderturnen großen Wirbel geschlagen. Da die Mütter und Väter, die beim Kinderturnen anwesend waren, die weinenden Kinder nicht mehr beruhigen konnten, wurde der T urnsaal bis zur Aufklärung der Vorkommnisse vorübergehend geschlossen.
Ein zufälliger Schnappschuss einer anwesenden Mutter mit dem Mobiltelefon: Herby , Berny und Karli als sie ein Kinderturnen stör ten und den Kindern die T urn- und Spielsachen weggenommen haben.
Die Freude über den neuen Turnsaal währte nur kurz: Kurz nach der offiziellen Eröffnung am 22. Jänner wurde nun der Turnsaal vorübergehend geschlossen. Grund dafür ist, dass drei kleine Rabauken, die auf die Namen Herby, Berny und Karli hören, bei einem Kinderturnen wie aus dem Nichts aufgetaucht sind und den
spielenden Kindern die Bälle, HullaHupp-Reifen und Ringe weggenommen haben. Groß waren da die Tränen bei den Kleinsten, als die drei Lausbuben, die zur Bande des „Fördervereines“ gehören, behaupteten, dass die Spielzeuge und die Turnsaaleinrichtung nur für sie zum Spielen da wären.
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Fahr nicht fort, trink im Ort!
Liebe Gäste! Aus aktuellem Anlass machen wir Sie darauf aufmerksam, dass wir während der Weihnachtsfeiern der Firmen Elektro Hentschel und Installationen Brandauer im kommenden Jahr in unserem Hause keine Zimmer vermieten. Damit wollen wir uns die peinliche Situation ersparen, immer wieder vergeblich aufstehen und um Ruhe bitten zu müssen, weil die Mitarbeiter der genannten Firmen einfach nicht nach Hause gehen wollen, und unsere Hausgäste somit bereits um 4 Uhr morgens erzürnt und vorzeitig die Heimreise antreten. Max Hentschel und Team
Warum sind die Kinder der Volksschule Bad Aussee derzeit allesamt sehr still, wenn sie einen Polizisten sehen? Antwort: Weil sie im Rahmen eines Besuches der V olksbank Bad Aussee im T resorraum derartig laut waren, dass ein „stiller Alarm“ ausgelöst wurde. Hans Marl als Exe kutivbeamter sah von einer vorübergehenden Festnahme der Schüler samt Lehrerin Ulli Amon ab, als sie ihm versprachen, ab sofort etwas ruhiger zu sein.
Gstanzl Aussee is a lustigs Tål, kriagt båld a neichs Spitål. Damit´s do no wås wird, håms in Hirt åbserviert. jjjjjjjjjj
Im Hinterberg håms Flugblåttn kriagt, wo man übern Dialog herziagt. Vom Absender woas ma nit vü, vielleicht kimmt er aus Triebstrü. 15
Marterl bei Volksschule Altaussee endlich fertiggestellt Lange hat sich Diakon und Pastoralassistent Mag. Karl W inkler damit Zeit gelassen, das Marterl bei der V olksschule Altaussee zu enthüllen.
Aus Wissenschaft und Technik l Nicht den gewünschten Erfolg hatte die Altausseerin Ridi Zand bei ihrem cleveren Versuch, die Maulwürfe von ihrer Tätigkeit im Garten abzuhalten. Die emsigen Tiere wurden von den Klängen des in einem Plastiksackerl verpackten und in die Erde eingegrabenen kleinen Radios nicht vertrieben, sondern angelockt, so dass sich die Anzahl der „Scherhäufen“ innerhalb kurzer Zeit verdoppelte. Als Frau Zand den Sender von „Radio Steiermark“ auf „Ö 3“ umstellte, verließen die Maulwürfe fluchtartig das Grundstück. l Durch einen glücklichen Zufall entdeckte der Ausseer Bäckermeister Karl Schlögel, dass sich seine W eißbrotwecken schon nach kürzester Zeit auch hervorragend als Trommel-Schlögel eignen. Während erster Proben hielt der „Strutzen“ länger als die hölzernen Trommelschlögel, die bisher von den Trommelweibern verwendet wurden. Spontan entschloss sich der Bäckermeister , sämtliche Ausseer Trommelweiber sowie die Exekutive für die Geräuscherzeugung bzw . für den Nahkampfeinsatz ab sofort mit dem innovativen Schlögel
Wirklich hübsch und ergreifend anzusehen: Das neue Marterl, welches von Diakon Mag. Karl Winkler gestiftet wurde. Foto: Diözese Altaussee
Sprachen böse Altausseer Zungen schon davon, dass dieses Marterl wohl erst am „St. Nimmerleins-T ag“ eröffnet werden soll, überraschte Mag. Karl Winkler kürzlich mit einer spontanen Einweihung des Marterls mit allen Ehren: Die Salinen musikkapelle Altaussee spielte den von Prof. Heribert Raich frisch komponierten „Gartenzwerg-Marterl-
Marsch“ und die Kinder der V olksschule tanzten einen Limbo. Karl Winkler: „Gut Ding braucht Weile und die Spezialgießerei in Deutschland hat etwas länger gebraucht, mein Konterfei in Bronze zu gießen. Ab nun aber können sich alle vorbeigehenden Altausseer daran erfreuen“.
Leserbrief Dirndl-Einsatzübung Unsere Einsatztruppe „Cobra“ bereichert das Narzissenfest in periodischen Abständen mit Leis tungsschauen beim Postgebäude in Bad Aussee, bei dem unter anderem auch unsere Elite-Polizisten abgeseilt in das Gebäude einsteigen. Ich darf in diesem Zusammenhang die Vorgehensweise der Ausseer Ge schäftsfrau Ulli Brandauer auf das Schärfste verurteilen, die sich nämlich genau zwei Stunden nach unseren Polizisten im rosaroten DirndlGewand am Meranplatz in gleicher 16
Manier abgeseilt hat. Nicht nur, dass sie damit die Moral meiner Truppe untergräbt, nein, sie zieht mit dieser Darstellung unsere Leistun gen ins Lächerliche. Frau Brandauer braucht sich gar nicht darüber beschweren, dass ein gewisser Herr Gössl ihr „Dirndlspringen“ abgekupfert hat, wenn sie in einer so billigen Art und Weise mit unseren geheimen Abseilmethoden W erbung für ihre Trachten machen will. Bernhard Treibenreif, Kommandant der CobraEinsatztruppe
Wenn ein Schlögel mit dem Schlögel schlögelt, schlögelt ein Schlögel mit dem Schlögel laut.
kostenlos auszustatten. l Der Maschinenring Ennstal sieht sich mit tausenden Anfragen aus aller W elt konfrontiert, ob - nach dem Muster von Bad Mitterndorf Miststreuer für die Loipenpräparierung zu leihen sind. Nachdem Kurdirektor Kurt Sölkner den Kunstschnee für die Loipen händisch nicht auftragen wollte, wurde kurzerhand ein Miststreuer umfunktioniert. l Der Ehrenpreis für sinnvolle Logistik wurde heuer im Rahmen einer Feier in Graz an Richard Schönberger aus Bad Mitterndorf und Willi Temmel aus Bad Aussee verliehen: Die Fachjury lobte Schönberger deshalb, weil das für die VIPs gebrauchte Geschirr zur Abwasch vom Kulm per Lkw nach Wien transportiert und dann wieder retour nach Bad Mitterndorf gebracht wurde. Dem Ausseer Cafétier Willi Temmel wurde zudem ein Umwelt-Ehrenpreis zuteil, weil er seine Torten und Süßspeisen täglich aus Graz anliefern lässt.
Verpackungskünstler „Christo“ schuf Werk in Bad Aussee/Reitern Der international bekannte V erpackungskünstler Christo hat nach der V erhüllung des Berliner Reichstages und publikums trächigen weiteren Aktionen nun - gänzlich unbemerkt von der Öffentlichkeit - auch in Bad Aussee einen Coup gelandet.
Schnell informiert l Das ägyptische Aussenministerium
verhängte für die Tauplitzerin Gretl Köberl ein striktes Einreiseverbot für die nächsten zehn Jahre. Frau Köberl hatte bei ihrem letzten Ur laubsaufenthalt in Sharm el Sheik unerlaubt eine verbotene W affe in ih rem Reisegepäck nach Ägypten eingeführt. Der Fliegenpracker zur Be kämpfung lästiger Insekten und der Reisepass wurden der Tauplitzerin auf der Stelle abgenommen. Der Ägypten-Urlaub konnte nur angetreten werden, weil Frau Köberl glaubhaft versichern konnte, den Pracker nur bei Insekten und keinesfalls bei Menschen einzusetzen.
l Der steirische Alminspektor
Dipl.Ing. Franz Bergler gab beim Mitterndorfer Kleiderarchitekten Christian Wohlmuther eine neue, mit Swarovski Steinen besetzte De signerLederhose in Auftrag. Herr Bergler hat sich zu dieser kostspieligen Investition entschlossen, weil er befürchtete, dass er bei der Ehrung des Halters Fred Schlacher im Appelhaus nicht dem Anlass entsprechend fein genug bekleidet war , obwohl er in einem ei gens mit der Seilbahn zum Schutzhaus transportierten Jägerleinenrock erschienen ist.
l Die im Ausseer Gemeinderat
mit einem Mandat vertretene Liste „Narrn“ hat die vor vier Jahren an gekündigte Halbzeitlösung konsequent durchgezogen - Gottfried Hochstetter war vier Jahre lang im Gemeinderat und Hannes W asner ein Jahr. Weil Herr Wasner erst verspätet auf den Rechenfehler draufgekommen ist, wurde ihm von Herrn Hochstetter mit Ute Gross eine scharfzüngige Pressesprecherin zur Seite gestellt. Ein Meisterwerk, das sogar die V erhüllung des Berliner Reichstages in den Schatten stellt: Die Verhüllung des Bassins in Reitern.
Ganz heimlich,still und leise hat der international renommierte Künstler Christo ein Bassin im „Eck“ im Ausseer Ortsteil Reitern verhüllt. Erst in den ersten Jännerwochen wurde die Öf fentlichkeit auf dieses Kunstwerk aufmerksam. In einer Stellungnahme begründete der Künstler die V erhüllung damit, dass man „durch die weiß-grüne Silofolie einerseits die Attribute der Steiermark wiedererkennen kann und wei-
ters die Spannung auf das was dahinter ist, ins Unermessliche gesteigert wird“, so der Künstler. Einen Auftraggeber wollte Christo nicht nennen, unbestätigten Gerüchten zufolge hat er nach dem Tod seiner Frau einen Nachfolger für die Kunst der aufregenden V erpackung gesucht und im Ausseer Bauhof gefunden. Das Kunstwerk wurde mit erheblichen öf fentlichen Mitteln gefördert.
...dass die rührige Pädagogin Mag. Sieglinde Köberl knapp vor Weihnachten auf ihren Nach mittagsunterricht vergessen hat und 26 Schüler mutterseelenalleine einige Stunden in der Schule vergeblich auf sie warteten. Wahr ist vielmehr , dass Sieglinde Köberl ein neues Modell der Ganztagsschule ohne Wissen der Schüler getestet hat, um heraus-
zufinden, ob das Lehrerper sonal vermisst wird. Wie der V ersuch ergeben hat, haben die SchülerInnen in diesen drei Stunden das Plansoll an Lernstoff weit übertroffen und wurden nicht mit lästigen Fragen gelöchert. Die Schüler meinten: „Sie ist uns gar nicht abgegangen“. Das Modell soll jetzt Schule machen.
DEMENTI Es stimmt nicht,
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1 2 bzw. /4-amtliche Mitteilung
Da es immer wieder aus dem Ausseerland stammende Maut-Sünder gibt, geben wir Folgendes bekannt: Es gibt auch für die Beförderung von Hinkelsteinen auf unseren Mautstraßen, insbesonders auf der Strecke Thalgau - Salzburg, keine Ausnahmen. Die Maut für überschwere T ransporte ist zu bezahlen, auch wenn es sich um das Obertrommelweib der berühmten Ausseer Bürger -Trommelweiber handelt, der sich für die Geburtstagsfeier seiner Schwester Renate als Obelix verkleidet und einen schweren Hinkelstein nach Salzburg transportiert hat. Herr Andreas Winkler muß sich damit abfinden, dass er - wie jeder andere V erkehrsteilnehmer auch - die obligatorischen Mautgebühren zu entrichten hat und es ihm nichts bringt, wenn er mit unserem Mautaufsichtspersonal darüber verhandelt, ob es von einer Anzeige absieht, wenn er ein paar Flaschen Wein hinterlegt. Unsere Mitarbeiter stellten ohne Überprüfung fest, dass es sich in diesem speziellen Fall nur um abgelaufenen Wein handeln konnte. Die Geschäftsleitung
l Der „Kilimanjaro-Bergsteigermarsch“
wurde vom Ausseer Komponisten Prof. Heribert Raich im Dezember 2009 spontan komponiert und wird 2010 am Kilimanjaro, beim Klettersteig Sissi, im Kletterpark Altaussee und an weiteren zehn bekannten Plätzen der Welt im Beisein des Komponisten und höchster Prominenz uraufgeführt.
l Den Ankauf eines Fußgänger-
Navigationsgerätes und eines Kompasses hat die siebenköpfige Ausseerland-Strickrunde ins Auge gefasst, seit sie bei ihrem Ausflug nach Köln für eine fünf Gehminuten weite Strecke fast drei Stunden gebraucht und das vom Gößler Manfred Moser geführte Hotel fast nicht mehr gefunden hat.
l Unter reger Beteiligung der
Ausseerland-Gemeinden wird im Herbst das von Karner & Dechow Industrieauktionen organisierte 17. Insolvenz-Forum in Grundlsee stattfinden.
l Mit einer saftigen Geldstrafe
wurde die Altausseer Geschäfts frau Rita Reischenböck von der bun desweiten Gleichberechti gungskommission belegt. Mit ihrem Nachwuchs von gleich vier Mädchen hat Frau Reischenböck den 50:50Frauen-Quoten-Anteil um gleich 100 Prozent überschritten. Die Strafe wird bei der Geburt ei nes Sohnes reduziert und gänzlich zurückerstattet, wenn sich innerhalb der nächsten drei Jahre ein zweiter Junge im Gärtnerhaushalt einstellt.
l Da die heimischen Musikgruppen
immer auf Achse sind (Irish Steirisch in Shanghai, Straßner Pascher in der Mongolei) und weitere Aktivitäten geplant sind (Hollerschnapszuzler in Mexico City , die Fenstageiger in Kualalumpur und die Grundlseer Geigenmusi in Nowosibirsk), wurde nun vom Kulturausschuss der Stadtgemeinde Bad Aussee beschlossen, Volksmusikanten aus China, der Mongolei und Island für mehrjährige Gastaufenthalte im Ausseerland zu verpflichen, damit bei den diversen Festivitäten trotzdem auch noch eine Musik zu hören ist.
Eine Erwähnung in der
Faschingspost
bringt Beachtung und Anerkennung!
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Neue Sicherheitsvorschriften für Amtsleiter aus dem Ausseerland Nachdem der Amtsleiter der Losergemeinde, Bernhard Haim, bei einem Graz-Besuch mit seinem Amtskollegen Herbert Gasperl aus Grundlsee von einem Schranken einer T iefgaragen-Ausfahrt am Kopf getroffen wurde, müssen die hohen Beamten ab sofort bei ihren Fahrten in die große Stadt Helme tragen.
Die Amtsleiter von Altaussee und Grundlsee, Bernhard Haim und Herbert Gasperl wurden als Models für die Aktion „Mein Kopf hält nicht alles aus“ von dem Österreichischen Gemeindebund engagiert und posieren hier vor dem Grazer Rathaus.
Wie in Erfahrung gebracht werden konnte, sind von dieser Sicher heitsvorschrift derzeit nur Altaussee und Grundlsee betroffen. Aus dem Büro des Landeshaupt mannes war aber zu erfahren, dass künftig auch Birgit Hochrainer aus Pichl-Kainisch, Günter Pliem aus
Bad Mitterndorf und Josef Pichler aus Tauplitz bei ihren Fahrten in die Landeshauptstadt einen Helm nach Wahl tragen müssen. Um die Eigenständigkeit des künftig souveränen Freistaates Ausseerland zu unterstreichen, haben sich Herbert Gasperl und Bernhard Haim
für Wikingerhelme entschieden. „Diese verleihen unserer Forderung nach Unabhängigkeit noch Nachdruck“. Ursprünglich war ein Ausseer-Hut aus Stahlblech geplant, mit einem Radl-Bart aus Draht. Alexander Reiter von der Hutmacherei Leithner
erteilte diesem Plan jedoch eine Abfuhr und weigerte sich, derartige Helme zu formen. „Da bleibe ich lieber bei meinen Hüten in Signal farben, die entsprechen auch im Baugewerbe sämtlichen Sicher heitsvorschriften“.
Bundesdenkmalschutz wurde im Ausseerland aktiv Nach einer Verordnung des Bundesdenkmalamtes, dessen Vertreter in den letzten Monaten das Ausseerland mehrmals besuchten, wurden einige zu schützende Objekte neu in das V erzeichnis des Bundesdenkmalschutzes aufgenommen. So fand die bestens in das Land schaftsbild passende, aus Bang ladesch importierte V ier-SterneGarage von Dr . Peter und Heidi G. am Zigeunerbühel in Altaussee die ungeteilte Aufmerksamkeit der Vertreter des Amtes. Ähnlich auch
Der Garten von Fred M. in Altaussee.... 18
die Aussage in Hinblick auf das Kulturerbe, welches im Garten von Fred M. in Altaussee vorzufinden war. „Eine liebliche Liaison zwischen Seen, Bergen und Technik“, so ein Beamter. Neben den beiden genannten
Objekten wurde auch das Schlagloch bei der Einfahrt zum Landmarkt Bad Aussee als „schützenswert“ anerkannt. „Das Loch ist nun schon seit über fünf Jahren ein Fixpunkt für alle Kunden des Marktes. Dieses einfach zuzuschüt-
...wurde ebenso geschützt, wie auch die Garage am Zigeunerbühel...
ten käme einem Affront gleich und würde seltenes Kulturgut einfach auslöschen“, wie es in einer öf fentlichen Stellungnahme hieß. Weitere schützenswerte Objekte folgen demnächst.
...und das Schlagloch beim Landmarkt in Bad Aussee.
Neues Rüsthaus für die Feuer wehren Bad Aussee und Unterkainisch/Eselsbach feierlich eingeweiht Mit großem Pomp und T rara, tanzenden Elefanten sowie der Uraufführung des von Prof. Heribert Raich spontan komponierten „Wasserspritzenmarsches“ wurde kürzlich in Unterkainisch/Eselsbach ein neues Depot bzw . die neue Feuerwehrleitzentrale Ausseerland eröffnet. Hochrangige V ertreter der Feuerwehr aus dem Landeskommando waren ebenso angereist wie die Kommandanten der Nachbarwehren, deren Gesichter immer länger wurden, als sie erfuhren, dass sie nun zu einer schlagkräftigen Ausseerland-Wehr zusammengefasst werden sollen. Das Rüsthaus wurde in kürzester Zeit in Unterkainisch errichtet. Um Kosten zu sparen, wurde dieses Großteils in Eigenregie durch die Kameraden bewerkstelligt. Auch Günther Karrer und Andrea Gasperl halfen mit ihren Bau-Erfahrungen aus und gestalteten das neue Depot so zu einem Schmuckkästchen. Am Rande der Feierlichkeiten wurde durch das Landeskommando be stätigt, dass neben der W ehr Bad Aussee (Stadtmitte), der FlughafenFeuerwehr Bad Aussee, der Be triebsfeuerwehr Rigips langfristig auch die W ehren Straßen, Reitern, Obertressen und in weiterer Folge dann auch noch die W ehren Altaussee, Lupitsch, Grundlsee und Gößl in diesen W ehrverbund eingegliedert werden sollen. Sämtliche HBI's der genannten W ehren erhoben Einspruch gegen diesen Plan. Einerseits hätten - trotz der großzügigen Platzgestaltung - nicht alle Einsatzfahrzeuge in dem neuen Depot einen Stellplatz und weiters würde ihnen der Blick auf den Sarstein, den Loser bzw . den Backenstein sehr fehlen, so die Kommandanten.
Bei der Eröf fnung und feierlichen Segnung des neuen Depots in Unterkainisch wurde den heimischen Kommandanten eine Hiobs-Botschaft überbracht. Foto: J. Voith
Sport in Kürze l Der überaus aktive
Ausseer Finanzreferent, Stadtrat und Mechanikermeister W alter Machart bietet in seiner spärlichen Freizeit ab sofort nun auch geführte Wanderungen auf bisher unbegangenen W egen besonderer Machart in unmittelbarer Nähe seines Anwesens an. Die Wanderungen erstrecken sich auf eine Länge von rund 40 Metern - ideal für Anfänger. Geübtere Wanderer können bei Walter Machart auch die „große Tour“ buchen, bei dem der Weg rund zwei Dutzend mal hin und hergegangen wird. Nach den Wanderungen wird in die eigene, angrenzende Schutzhütte zu einer zünftigen Jause geladen.
l Während sein Fraktionskollege
Walter Machart Kurzwanderungen anbietet, hat der OBI der FF Bad Aussee und Gemeinderat Georg Rastl andere Pläne geschmiedet. V on Mitte Februar bis Ende April bietet er „FKK-Schneeschuhwandern auf den Sattl“ an. Neben der körperlichen Strapazen, die er den Gästen aufzwingt, ist auch noch ein „Weißer-Spritzer-Stop“ alle 500 Meter geplant. Anmeldungen unter fkkmachichgern@gmx.at
l Seit der Tauplitzer Werner Schwaiger
im letzten Herbst mit seinem Hund „Chico“ auf die Tauplitzalm gegangen ist, steht in seinem Garten eine Schneelanze. Der Grund dafür ist, dass er , als er mit dem Hund auf die Alm gehen wollte, von seinem vierbeinigen Freund mit Jaulen, Winseln und Bellen darauf aufmerksam gemacht wurde, dass da was nicht stimmt. „Das Herrl bestimmt über das Vieh“, dachte sich Werner Schwaiger und mit scharfen W orten und dem V ersprechen, dass Chico zuhause eine Knackwurst bekommen würde, ließ sich der Hund dann schlussendlich doch überreden und ging mit seinem Herrchen weiter . Schon 50 Meter weiter waren die beiden bis auf die Knochen nass, weil ein Probelauf der Beschneiungsanlage durchgeführt wurde. Aus der versprochenen Knackwurst wurde nichts, dafür schuf W erner Schwaiger eine gebrauchte Schneelanze an. Seit damals sieht man den Hund „Chico“ jeden V ormittag, wie er sein Herrl darauf trainiert, dass auch er die nasse Gefahr wittert.
Aus Pietätsgründen wurde Georg Rastl von unserer Fotoredaktion eine Unterhose „angezogen“. Normalerweise verläuft diese T our auf Schnee schuhen ohne jegliche Bekleidung. Der Hund schämt sich. 19
Fragen an die allwissende Müllhalde Im Rahmen eines Abkommens konnte die aus der Fernsehserie „Die Fraggles“ bekannte „allwissende Müllhalde“ dazu überredet werden , in der Faschingspost Antworten auf bisher ungeklärte Fragen zu geben. Jeder Mann und jede Frau ist herzlich dazu eingeladen, die brenn endsten Fragen an die „Faschingspost“ zu schicken, um diese dann beantwortet zu bekommen. Liebe Müllhalde! Als ich letzten Herbst im Gebiet der Viehberg-Alm auf die Pirsch gegangen bin, traute ich meinen Augen kaum, denn innerhalb von acht Stunden kam mir sage und schreibe 86 Mal ein kleines rotes Feuerwehr auto mit der Aufschrift „FF Gößl“ unter . Nicht nur , dass der Fahrer nicht erkenntlich war , dieser fuhr auch noch mit einem Höllentempo durch das W aldgebiet, dass mir angst und bang wurde. Weder habe ich bemerkt, dass es irgendwo gebrannt hat, noch dass ein sonstiger Katastropheneinsatz eine derartige Überpräsenz der FF Gößl in meinem Revier nötig gemacht hätte. Noch dazu ist doch eine ganz andere Feuerwehr für uns zuständig oder? Revierförster Ing. Peter Schefbänker Lieber Peter, Du kannst Deinen Augen schon trauen, denn in dem Fahrzeug saß niemand geringerer als der OBI der Gößler Wehr persönlich. Auf eine Bitte hin, den Gößler Ehren dorfrichter Sepp Annerl mit seinem Bergkameraden Franz Harnoncourt abzuholen, verfranzte sich der Florianijünger derart, dass er knapp 180 Kilometer auf den Forststraßen in diesem Gebiet herunterspulte, bevor er der beiden Herren ansichtig wurde. uuu Anfrage: Anlässlich ihres „130er“-Geburts tagsfestes hat das Ehepaar Coralee und Erhard Meier 5.000 Einladungen mittels eines Post wurfes im gesamten Ausseerland verschickt. Die großzügigen Jubilare ha ben ei ne Woche später bei uns nachgefragt, ob auch sämtliche Einladungen zu gestellt wurden. Jeder Briefträger legte daraufhin einen Eid ab und so konnten wir beweisen, dass alle 5.000 Einla dungen ord nungsgemäss zugestellt worden sind. Sind wir da aus dem Schneider? Post-Zustellbase Bad Aussee Das sind sie. Dem Ehepaar Meier , das sich bei ihrer Feier in der Schüt zenstube Unterkainisch über den Be such von 200 Freunden gefreut hat, hat sich in der Zwischenzeit da mit abgefunden, dass nicht alle Bewohner von Altaussee, Bad Aussee und Grundlsee Zeit und Lust hatten, mit ihnen zu feiern. Bei der „150er Feier“ in zehn Jahren erfolgen die Einla dungen mittels Face book im Internet, womit jegliche Miss verständnisse automatisch vom T isch sind. uuu Dehnen sich eigentlich die von der österreichischen Springer-National mannschaft verwendeten Sprungan züge um mehr als das Doppelte? Jost Loitzl, Bad Mitterndorf Keinesfalls. Das mussten Sie bei einer Siegesfeier nach einem der vielen Erfolge Ihres Sohnes Wolfgang feststellen, wo Sie versucht haben, ei nen Sprunganzug vom „Wuff“ anzuziehen und mit lausigen Haltungsnoten und viel Spott und Hohn bedacht wurden. uuu
Mein Mann Sepp hat sich vor zwei Jahren einen neuen Audi 4 gekauft und ist damit recht zufrieden. Am Heiligen Abend ist er mit mir nach Bad Aussee gefahren. Unterwegs ist mir am Hintern und Rücken so heiß geworden, dass ich es fast nicht mehr ausgehalten habe. Da hat auch das Öf fnen des Fensters nichts geholfen. Mein Mann Sepp hat gesagt, dass ich daheim Fieber messen oder zum Doktor Petritsch gehen soll. Sind Sie auch dieser Meinung? Vroni Brandauer, Altaussee Sie brauchen beides nicht tun. Ihr Göttergatte hat sich mittlerweile die Gebrauchsanleitung seines Audi durchgelesen und freudig festgestellt, dass dieser über eine Sitz heizung verfügt. Mittlerweile hat er die beim täglichen Autoputzen irrtümlich aktivierte Beifahrer-Sitz-Heizung von „Ganz heiß“ auf „normal“ eingestellt und überlegt noch, ob er auch die Heizung für den Fahrersitz einschalten soll. uuu Knapp vor W eihnachten wurde ich von einer netten, mir überhaupt nicht bekannten Frau aus Altaussee im Ausseer Seniorenheim be sucht. Sie hat mir Keks und Back waren mitgebracht und sehr nett mit mir über Gott und die W elt, das Haar schneiden und das Wetter ge redet. Dann ist sie plötzlich verschwunden. Können Sie in Erfahrung bringen, wer die Frau gewesen ist? Adi Wimmer, Seniorenheim Bad Aussee Das weiß ich aus dem Stegreif: Die nette Besucherin war die an starker Sehschwäche leidende Friseurmeis terin Ingrid Marl-But tinger aus Altaussee. Sie wollte ursprünglich ihre Namenskollegin Adi W immer aus Fischerndorf besuchen, wurde aber vom Personal irrtümlich zu Ihnen geschickt. Erst nach 20 Minuten bemerkte sie, dass sie bei der falschen Frau W immer gelandet war . Frau Marl legt W ert da rauf, dass Sie Keks und Backwaren behalten dürfen und bittet Sie, dass Sie sie in guter Erinnerung behalten. uuu Im Rahmen des Wirtsleute-T ennisturnieres in der Tennishalle Bad Mitterndorf habe ich mir in einem Nebenraum eine nur vier Tage getragene und nur mit geringen Gebrauchsund Geruchsspuren versehene Unter hose bereitgelegt und meinen Kulturbeutel hergerichtet, damit ich mich vor der Preisver leihung noch duschen und umziehen kann. Als ich dann in den Raum kam, war alles verschwunden. Wissen Sie wohin? Alex Haider, Bad Mitterndorf Der Organisator dieser V eranstaltung, der pensionierte W irt Hans Hösele hat wie jedes Jahr für die Preisverteilung einen Glückshafen mit vielen Ge schenken für die erfolgreichsten Sportler hergerichtet. In seiner Hektik hielt der liebe Hans Deine Utensilien für Überraschungsgeschenke und gab die
Unterhose und den Kulturbeutel zu den Besten. Herr Hösele hat beides, weil sich trotz mehrmaliger Aufforderung kein einziger Preisträger für Deine Sachen interessiert hat, anschliessend fachgerecht bei der Sonderdeponie entsorgt. uuu Vor ein paar Wochen blieb ein Fahrzeug mit einem BA-Kennzeichen bei mir auf der Tankstelle stehen, wobei mir der Fahrer einen sehr verwirrten Eindruck gemacht hat. Er wollte nach dem Tanken unbedingt bei der automatischen Schiebetür herein, die als AUSgang beschildert ist. Als dann ein Kunde hinaus ging, schlüpfte der Fahrer schnell herein und beschimpfte mich, dass die Tür nicht funktioniert. Als ich ihm dann sagte, dass diese Tür der AUSgang ist, nahm er dies zur Kenntnis, stellte sich jedoch beim Hinausgehen vor jene, die für den EINgang bestimmt ist und fluchte laut, weil er nicht mehr hinausgehen konnte. Irgendwie hat er es dann doch geschafft und brauste anschliessend mit seinem Auto, auf dem ein Maler-Logo aufgeklebt ist, grußlos davon. Gerade als ich die Polizei anrufen wollte, klingelte das Telefon und meldete sich der Maler und fragte kleinlaut, ob ich weiß, ob er Diesel oder Benzin getankt hat. Sein Auto geht nicht mehr und steht auf einem Pannenstreifen und zudem vermißt er seinen Tankdeckel. Der verstörte Mann war sehr verwundert, als ich ihm sagte, dass der Tankdeckel bei mir sicher verwahrt wäre und ich ganz genau weiß, was er getankt hatte - denn der Kassabon lag noch vor mir , aber der zerstreute Herr hat leider auf das Zahlen vergessen. Gibt es von dem Mann eine Kontakt adresse? Ich würde mich gerne noch einmal mit ihm unterhalten, besonders wegen der Bezahlung der Rechnung. So was ist mir nämlich noch nie passiert. Felix Mitterstätter, Tankstellenpächter in Telfs/Tirol Lieber Felix! Deine Beschreibung passt ganz genau auf den Malermeister Christian Pichler aus Bad Mittern dorf, der - nachdem er seine Mutter in der Schweiz besucht hat, wohl keinen guten T ag hatte. Der ÖAMTC hat den mit Diesel gefüllten Tank seines mit Benzin betriebenen Fahrzeugs ausgepumpt und nach einem längeren Zwischenstopp konnte Herr Pichler die Heimreise fortsetzen. uuu Im letzten Frühling wollte ich die ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Loipe genießen. Als ich dort angekommen war, konnte ich mich grün und blau ärgern, weil ich von den zwei Paar Langlaufschuhen, die bei uns zu Hause zu finden sind, justament zwei verschiedene Schuhe mitgenommen hatte. So rief ich meinen Gatten an, der mir in seiner Engelsgeduld den fehlenden Schuh nachgebracht hat. Leider nur war dies der fehlende Schuh zu dem Paar , welches mir überhaupt nicht passt. W enn
ich schon so patschert bin, und die falschen Schuhe mitnehme, warum ist denn dann auch mein Mann so patschert? Helga Zand, vlg. Tischler, Pichl-Kainisch Liebe Helga! Dass Dein Gatte den falschen Schuh gebracht hat, braucht Dich nicht zu ärgern, denn er hat nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Damit Du künftig die richtigen Schuhe einpackst, empfehle ich eine KnoblauchKur. Damit meine ich nicht, dass Du den Knoblauch für eine Anregung der Gehirnaktivitäten essen sollst! Reibe die Schuhe, die Dir nicht passen, einmal monatlich mit Knoblauch ein, damit Du nicht in die V ersuchung kommst, diese bei Deinem nächsten Loipenausflug einzupacken! uuu Im heurigen Sommer wurden wir sehr unangenehm von einem Handwerker überrascht, der im Hotel Kirchenwirt, damals noch von Hans Hösele geführt, vor dem Gäste eingang fluchend gewartet hat. Sollen wir uns vor diesem Mann fürchten? Hans-Dieter und Edeltrude Kaufmann, Deutschland Liebe Fam. Kaufmann! Wie ich weiß, zählen Sie zu den Stammgästen des Kirchenwirts. V on daher müssten Sie ja schon wissen, dass Sie nichts und niemanden fürchten müssen. Im besagten Fall handelte es sich um den Spengler meister Bert Fuchs, der sich - obgleich er konkrete Anweisungen von Hans Hösele erhalten hat - bei seinen Arbeiten am Ruhetag des W irtshaus selbst in den Gängen des Kirchenwirtes eingesperrt hat und dort über vier Stunden auf seine Befreiung warten musste. Es war sehr löblich, dass Sie die Retter waren und ich entschuldige mich für Bert Fuchs, der so fuchsteufelswild über seinen eigenen Fehler war, dass er grußlos an Ihnen vorbeirauschte, als die Türe aufging.
Alpenpost
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