Spruch: Klettern ist die Kunst, den eigenen Weg zu gehen und die eigenen Träume zu verwirklichen.
Arlene Blum
Einer der weltbesten Kletterer, ...
... Alexander Huber, durchstieg kürzlich die von ihm „Feuersalamander“ genannte Route durch die Gößler Wand „Rotpunkt“. Er schwärmte von der Beschaffenheit des Felsens, der Gegend, die ihn an „Herr der Ringe“ erinnere, und die extreme Herausforderung. Näheres zur Route und dem Kletterer ab Seite 14. Foto: Klaus Fengler (www.klausfengler.de)
Ausseer Gesundheitstage – eine VorsorgeInformationsmesse der Sonderklasse
Muttertagskonzert in Bad Aussee
Am Samstag, 9. Mai, um 20 Uhr lädt die Feuerwehrmusikkapelle Strassen zum traditionellen Muttertagskonzert in das Kur- und Congresshaus in Bad Aussee. Unter der Leitung von den Kapellmeistern Walter Klanner und Gudrun Egger wird ein buntes Programm für alle Blasmusikfreunde geboten. Neben dem Traditionsklangkörper werden auch die Jugendkapelle Strassen und die „Strassner JuniorCombo“ aufspielen. Als besondere musikalische Gäste werden die „Stråssner Sänger“ erwartet. Durch den Abend führt Sepp Loibner. Eintritt: freiwillige Spende.
Radnetz-Ausbau
„Vitalkammergut“ zum Beispiel ist ein Netzwerk aus Selbstständigen aus den Bereichen der ganzheitlichen Medizin, Naturerleben und Freizeitgestaltung und hat sich Gesundheit, Achtsamkeit und Lebensfreude auf die Fahnen geschrieben. Fortsetzung auf Seite 3
Am 24. und 25. April fanden – nach 14-jähriger Pause – wieder die Ausseer Gesundheitstage im Kur- und Congresshaus Bad Aussee statt, wobei 35 Aussteller, die in Zusammenarbeit mit dem Sozialreferat unter der Leitung von Gemeinderat Markus Grieshofer, eine gut besuchte Messe ausrichteten. Dabei wurde eindrucksvoll sichtbar gemacht, welche zahlreichen Möglichkeiten es für die Gesundheitsvorsorge in umittelbarer Umgebung gibt. Interessenten jeden Alters konnten sich schlau machen und interessante Tipps für ihr persönliches Wohlbefinden oder Training mitnehmen. Die Idee hinter der Gesundheitsmesse war, dass sich Vereine, wie „Vitalkammergut“, aber auch Einzelpersonen oder Unternehmen der Region präsentieren und auf ihren Leistungsumfang aufmerksam machen konnten. Interessierte hatten die Möglichkeit, unentgeltlich Vorträge oder Workshops der Teilnehmer unter dem Motto „Gesundheit geht uns alle an“ zu besuchen. Dabei war die Bandbreite riesig. So wurde auch aufgezeigt, wie man für sich selbst sorgen, seine Mitmenschen unterstützen oder in Form von Nachbarschaftshilfe oder im Ehrenamt tägig sein kann. Auch wurde man für vorbeugende gesundheitliche Selbstverantwortung sensibilisiert. Der Verein
Die ersten sommerlichen Tage der heurigen Saison ließen wieder ein altbekanntes Problem hochkochen: Radfahrer und Autofahrer auf einem Fleck lassen auf beiden Seiten die Nerven blank liegen. Langsam radelnde Naturgenießer bei ständigem Gegenverkehr ließen es an gefährlichen Überholmanövern nicht mangeln und bei voll durchgetretenen Gaspedalen entdeckte so manch genervter Autofahrer eine mehr oder weniger nicht jugendfreie Geste im Rückspiegel. Natürlich sind alle Verantwortlichen der Ausseerlandgemeinden überaus bemüht, das Radnetz weiter auszubauen – wie aktuell gerade die Stadtgemeinde Bad Aussee beim Koppental Radwanderweg. Jedoch sind bei den Anfahrtsrouten zu den Badeseen die Alternativen zur gut asphaltierten Straße eher mau. Und genau dort kommt es zu den eingangs beschriebenen Konflikten zwischen den Verkehrsteilnehmern. Nun könnte man zwar behaupten, dass dort, wo die Luft an Abgaswolken am schlimmsten ist, das Atmen intensiver und das Husten attraktiver sei, aber ob wir als Tourismusregion da nicht eine andere Marketingstrategie wählen sollten, wäre zumindest eine Überlegung wert. EGO
Die „Seite 2”
von
Florian Seiberl
„Der Narzissenfestverein erfüllt einer jungen Frau den Traum, einmal im Leben Königin zu sein“, sagte Rudolf Grill, Obmann des Narzissenfestvereins. In diesem Jahr bewarben sich insgesamt 45 Interessierte – 34 von ihnen folgten am 25. April der Einladung zur Vorauswahl im JUFA Bad Aussee. „Alle Bewerberinnen begeisterten mit Natürlichkeit, Schlagfertigkeit und einer großen Portion Humor. Der Jury fiel die Auswahl der drei Besten nicht leicht“, betonte Rudolf Grill. Die Nominierten treten am 28. Mai im Kur- und Congresshaus Bad Aussee beim Krönungsabend an. Dort werden die drei Hoheiten präsentiert und das Publikum wählt die Narzissenkönigin. Mit der Amtseinführung und offiziellen Krönung wird das 66. Narzissenfest eröffnet.
Repräsentative Aufgaben Die Hoheiten haben beim Narzissenfest ihre großen Auftritte. Danach vertreten sie für das Jahr ihrer Regentschaft immer wieder bei wichtigen Veranstaltungen und Terminen das Ausseerland Salzkammergut und Österreich. Für diese Präsentationen werden die Hoheiten komplett eingekleidet – mit einem Ausseer Dirndl von Ausseer G’wånd Schmidt-Veigl, Seidentuch und Seidenschürze von Handdrucke Markus Wach, Trachtenjacke von Rastl G’wånd, Trachtenschuhen vom Schuhhaus Laimer, Lederbeutel von Leder Traninger und Schmuck vom Juwelier Pleiner. Der Friseursalon Kamm & Schere ist für die Frisur, Make-up-Visagistin Desiree Hentschel für das Make-up der Hoheiten zuständig. Die Ausstattung hat einen Wert von insgesamt rund 2.500 Euro und wird jedes Jahr abwechselnd von anderen Unternehmen aus der Region übernommen.
Tanz, Musik, Magie und Kulinarik Vom 29. bis 31. Mai verzaubern internationale Künstler des Magischen Rings Austria das Publikum beim Narzissenfest. Zu den weiteren Fixpunkten des größten Blumenfests Österreich gehört unter anderem am 29. Mai der Maitanz der Kinder im Kur- und Congresshaus Bad Aussee, abends steht in Bad Aussee die Narzissennacht auf dem Programm, bei der sich das Stadtzentrum in eine Fußgängerzone verwandelt. Besucher genießen musikalische Darbietungen, Zauberkünste und regionale Köstlichkeiten. Die Geschäfte haben bis 21 Uhr geöffnet und laden zum Gustieren und Shoppen ein. Am 30. Mai findet
Das Narzissenfest startet in Kürze
Mit der Vorauswahl der Narzissenhoheiten, die kürzlich mit der Sonne um die Wette strahlten, und den ersten Narzissenblüten ist für das 66. Narzissenfest alles angerichtet. Narzissenfestvereinsobmann Rudolf Grill hat mit seinem vielköpfigen Team wieder ein bezauberndes Programm auf die Beine gestellt, um bei den Gästen bleibende Eindrücke zu hinterlassen. Das Narzissenfest ist nicht nur das wichtigste und größte Frühlingsfest Österreichs, sondern ein für das Ausseerland dringend notwendiger Wirtschaftsfaktor und deshalb in seiner Wirkung nicht zu unterschätzen.
ganztags eine Oldtimerfahrt statt mit Präsentation der Fahrzeuge um 14 Uhr auf dem Kurhausplatz in Bad Aussee. Um 16 Uhr zeigen Blasmusikkapellen im Stadtzentrum von Bad Aussee beim traditionellen Sternmarsch ihr Können. Zu den weiteren Höhepunkten gehört am 30. Mai um 15.30 und 19.30 Uhr im Kur- und Congresshaus Bad Aussee die Mode-Show, die unter dem Motto „Mit 5 Sinnen beTRACHTet“ steht. Bei dieser Veranstaltung werden Tracht, Mode, Accessoires, Kulinarik, Duft und Visualität eindrucksvoll miteinander kombiniert. Erneut sind es viele fleißige Hände, die dafür sorgen, dass die Visitenkarte des Ausseerlandes nach Narzissen duftet.
Kummer (l.), Verena Pfandlsteiner (r.) und Annalena
„Es wird sicher ein schönes, buntes Stadtfest!“
Vom 28. bis 31. Mai findet das 66. Narzissenfest statt. Die Natur hat dafür gesorgt, dass die Blüte der Narzissen genau passt. Rudolf Grill und sein Team sorgen nun dafür, dass das Fest wieder unvergessliche Eindrücke bei seinen Gästen hinterlässt.
Herr Obmann, das Narzissenfest findet heuer wieder als Stadtkorso in Bad Aussee statt. Selbstredend ist der Bootskorso auf den Seen immer wieder ein Publikumsmagnet für sich und –mangels eines Sees – gibt es diesen heuer nicht. Welche Attraktionen erwarten die Gäste heuer?
Rudolf Grill: „Beim Stadtkorso in Bad Aussee gibt es ein besonders umfangreiches Rahmenprogramm. Wir haben sechs Blasmusikkapellen und fünf kleinere Musikgruppen, die am Sonntag die Gäste unterhalten. Es gibt den Umzug unserer schönen, alten Trachten und aus Goisern kommen die Goldhaubenfrauen und werden ebenso auf den drei Bühnen im Zentrum vorgestellt. Dazu zeigt die Altausseer Tanzgruppe den Gästen unsere heimischen Tänze. Der Magische Ring Austria wird diesmal auch am Sonntag mit großartigen, internationalen Künstlern für spannende Unterhaltung sorgen. Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg und den Kletterturm der Bergrettung im Kurpark. Das kulinarische Angebot ist heuer sehr abwechslungsreich und dazu gibt es Stände mit Kunsthandwerk. Es wird sicher ein schönes, buntes Stadtfest rund um die Narzissenfiguren.“
Die Natur scheint es gut mit dem
Narzissenfest zu meinen. Aktuell schiebt gerade das Kraut an. Der Zeitpunkt könnte also passen, sodass es keine Engpässe bei den Narzissen gibt?
Rudolf Grill: „Nach den spannenden letzten Jahren sieht es heuer so aus, als hätten wir mit der Vegetation eine Punktlandung. Leider ist es auch bei uns inzwischen sehr trocken, woran vor allem der Wind schuld ist. Die ersten Narzissen auf den Wiesen sind klein und dünnblättrig. Es fehlt ihnen Feuchtigkeit, aber wir haben ja noch ein wenig Zeit. Außerdem sind viele Narzissenwiesen von Natur aus Feuchtwiesen, da sollte alles genau passen.“
Das „Um und Auf“ sind die Korsoteilnehmer. Mit welchen Figuren darf man heuer rechnen?
Rudolf Grill: „Die Korsoteilnehmer sind wirklich das Fundament, auf dem unser einzigartiges Fest steht, das kann man nicht oft genug betonen. Zu unserer Freude haben wir wieder mehr als 20 Gruppen, die mit Begeisterung schöne Figuren bauen. Wir merken auch seit einigen Jahren, dass viele Gäste im Vorfeld anfragen, wo man mithelfen kann. Sie wollen am Fest teilhaben, nicht nur das Ergebnis bewundern. Zur Art der Motive kann und will ich gar nicht zu viel verraten. Manche Motive erfahren wir selbst erst ganz kurzfristig und ich möchte ja, dass es für die Besucher spannend bleibt, immer neue Motive zu entdecken.“ Das letzte Jahr sorgte zwar für einen kleinen Polster in der
Vereinskassa, aber wie schwierig ist es, das Fest zu finanzieren, wenn einmal nicht alles passt?
Rudolf Grill: „Für uns ist es ein ständiges Auf und Ab. Nach guten Festen kommen oft wieder Feste, die einen Verlust bringen. Die Kosten rund um das Fest steigen mit der Erwartungshaltung der Gäste, alles wird teurer und die Wirtschaft muss ihre finanzielle Unterstützung auch genauer abwägen als das vielleicht in der Vergangenheit der Fall war. Zum Glück haben wir treue Sponsoren, die den Wert des Festes schätzen und auch der TVB stellt uns eine Basisfinanzierung zur Verfügung. Das darf uns aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein richtig verregnetes Fest sofort einen Abgang von mehreren zehntausend Euro bedeuten würde.“ Gibt es einen Wunsch, den Sie für das kommende Fest haben? Rudolf Grill: „Die Wünsche für das Fest bleiben jährlich die gleichen. Schönes Wetter und zahlreiche glückliche Besucher, die ein reibungsloses Fest bestaunen. Nachwuchs bei den Korsoteilnehmern steht auch immer ganz oben auf der Wunschliste. Mit dem Narzissenfest haben unsere Vorgänger eine touristisch einzigartige Marke geschaffen, die man in ganz Österreich kennt und die eine sympathische Botschaft aus unserer Region sendet. Diese gilt es weiterzutragen und dazu braucht es eine ganze Region, die dahintersteht.“
Danke für das Gespräch!
Lisa
Pliem (Mitte) sind die neuen Narzissenhoheiten. Die Königin wird am 28. Mai beim Krönungsabend im Kur- und Congresshaus Bad Aussee vom Publikum gewählt. Foto: Narzissenfestverein/J. Grill
Ausseer Gesundheitstage – eine VorsorgeInformationsmesse der Sonderklasse
Neben dem Effekt, sichtbar zu machen, was es alles im Ausseerland in diesem Bereich gibt, wurde auch ein ungezwungener Kontakt ermöglicht. Getragen und organisiert wurden diese zwei Tage im Namen der Gesundheit vom Sozialreferat der Stadtgemeinde Bad Aussee gemeinsam mit Sponsoren und den Ausstellern, die einen geringen Standbeitrag leisteten. Engagierte Gesundheitsanbieter aller Art – von Vorsorge bis Regeneration, von ganzheitlicher Gesundheitsförderung über Kosmetik bis hin zu individuellen Hilfsangeboten, Bewegung, Entspannung oder Krafttraining –alles war da zu erleben, denn das Thema Gesundheit hat sehr viele Facetten.
Umfassende Information für Interessierte In Vorträgen erfuhr man die Theorie, in den Workshops die sofortige praktische Umsetzung – humorvoll, lustvoll und motivierend. Ein lebenswertes Leben beginnt immer mit natürlicher Lebendigkeit, aktiver Körperarbeit, gesunder und naturverbundener Ernährung sowie dem Finden von Energiequellen. Neben den engagierten Vereinen und selbstständigen Gesundheitsförderern waren unter anderem das AMEOSKlinikum, das PVA-Rehazentrum Bad Aussee, das PSN (Psychosoziale Netzwerk), die Volkshilfe, die HLWplus Bad Aussee und „Zeitpolster“ mit ihren Ständen vertreten. „Gesundheit beginnt immer mit Haltung“ (Alexander Wunderer), „Kraftquellen“ können der Bauernhof (z. B. Eva Schartner), der Garten (z. B. Christine Egger), der Wald (Jürgen Freller) oder die Küche (Verena Erhart) sein. Ein Gehirntraining wurde für Kinder, Erwachsene und Senioren (Sabine Holzer) angeboten und dass die Darmgesundheit (Magdalena Loitzl und Barbara Pinnisch-Schneider) der entscheidende Faktor fürs tägliche Wohlbefinden ist, war bald allen klar
Themenfelder waren „Federleicht bewegt“ (Petra Heim), „MeridianDehnung“ (Romana Glaser), „Qigong“ (Karin Amberger), „Yoga“ (Kiki Höglinger) und “Akupressur“ (Johanna Erhart). Dass man durch „Meditation“ Felder der Liebe und des Friedens (Anita Laschan) erreichen kann, wurde hautnah erlebbar gemacht.
Die Auberg Manufaktur vermittelte Kindergesundheit durch Wickel und Aromatherapien. Bauer Optik nahm sich des Themas der Kurzsichtigkeit bei Kindern an und Martin Mulej vermittelte authentisch die Notwenigkeit eines funktionellen Trainings –Krafttraining ist die Medizin des 20. Jahrhunderts, so sein Credo. Daneben beeindruckte der Vortrag des preisgekrönten Eisschwimmers Josef Köberl am Abend des 24. Aprils umso mehr. Spannender könnte man seine Leidenschaft nicht vermitteln. Er überzeugte als Pionier einer medizinischen Vorsorge in Form der faszinierenden Welt des
Eisschwimmens. Warum Kälte das Nervensystem und die Stressresilienz, das Herz-Kreislauf-System, das Immunsystem, die Psyche, den Stoffwechsel und die Regeneration so positiv beeinflusst, erzählte er in seinen bewegenden Worten genauso authentisch wie auch, dass das Eisschwimmen mehr als nur eine Extremsportart oder eine aufregende Freizeitgestaltung eines Grundlseers ist, der in aller EisWasser-Welt die Grenzen des Möglichen immer wieder neu definiert. Josef Köberl brachte mehr als 7.000 Leute ins kalte Wasser hinein und wieder heraus und dies alles im Sinne der Gesundheitsvorsorge. Eiswasser ist nicht Feind, sondern vielleicht Verbündeter. Der Grundlseer ist nicht nur Weltrekordhalter in der Diszplin Kältekontakt Ausdauer, elitäres Mitglied bei den „Ocean’s Seven“, sondern auch Präsident des Österreichischen Eisschwimmverbandes. Stadtamtsdirektor Rudolf Gasperl begrüßte mit großer Freude Josef Köberl und moderierte diesen interessanten Abend. Bgm. Thomas Schönauer, die Vizebürgermeister Robert Margotti und Robert Gaßner und viele Gemeinderäte lauschten voller Empathie genauso wie das zahlreich erschienene Publikum. Bad Aussee verlor zwar auf unverständliche Art und Weise sein Krankenhaus, konnte aber dennoch sein „Herz für die Gesundheit“ demonstrieren.
Diese Gesundheitstage waren mehr als „eine Schwimmwelle“, sie waren eine Vorzeigeveranstaltung einer positiven Gesinnung von arrivierten, aber auch jungen und beherzten Gesundheitsvermittlern des Ausseerlandes.
Der Grundlseer Eisschwimmer Josef Köberl referierte über die gesundheitsfördernde Wirkung von Eisbädern. Fotos/Text: DoBi
von Hannes Gaiswinkler
„StrahlendERGO“ – mit der ERGO Zahnerhalt- und Zahnersatzversicherung haben Sie gut lachen. Ohne Gesundheitsfragen bei Vertragsabschluss. Einfach und schnell.
Ein gepflegtes Lächeln ist nicht nur ein optischer Pluspunkt, sondern vor allem wichtig für die Gesundheit. Zähne können für einige Krankheiten die Ursache sein. Mit der ERGO Zahnerhaltund Zahnersatzversicherung sind Sie versichert, bevor es teuer wird.
Warum ist eine Zahnversicherung sinnvoll?
Auch wenn man auf seine Zähne schaut und zum Zahnarzt geht, wird man früher oder später mit diesem Thema konfrontiert. Die gesetzliche Sozialversicherung übernimmt die Vorsorge- und Kontrolltermine beim Zahnarzt. Ganz anders sieht es aus, wenn beispielsweise ein festsitzender Zahnersatz notwendig ist. Hier kann es schnell teuer werden, da die gesetzliche Sozialversicherung keinen oder nur einen geringen Anteil der Kosten übernimmt.
Die ERGO Zahnversicherung ist die Absicherung gegen unerwartete finanzielle Belastungen und versichert folgende Leistungen:
zahnerhaltende Maßnahmen (Mundhygiene, Füllungen), Kronen, Teilkronen, Brücken, Implantate, Prothesen (herausnehmbare und festsitzende), implantatgetragenen Zahnersatz, Reparatur und Ersatz von dauerhaftem Zahnersatz …
Ihr Lächeln ist uns wichtig und Ihnen sicher auch. Für weitere Information stehen Ihnen die Beraterinnen und Berater der Volksbanken im Steirischen Salzkammergut jederzeit gerne zur Verfügung.
Gemeinderat Markus Grieshofer (l.) mit dem Ortstellenleiter des Roten Kreuzes Bad Aussee, Philipp Winkler.
Wir gratulieren
Werner Fischer –Ehren-ABI
Werner Fischer (l.) wurde von LFR Reinhold Binder und BR Benjamin Schachner mit dem Ehrendienstgrad „Ehren-ABI“ ausgezeichnet.
Im Rahmen des Bereichsfeuerwehrtages am 17. April im Kulturhaus Liezen, bei dem 92 der 95 Wehren im Bezirk vertreten waren, wurde der Altausseer ABI a. D. Werner Fischer für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen mit dem Ehrendienstgrad „EhrenABI“ geehrt. Zusätzlich wurde HBI Wolfgang Demmel von der FF Lupitsch das Verdienstzeichen des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes 3. Stufe verliehen. Herzlichen Glückwunsch!
„Literarische Momente“
Am Samstag, 23. Mai, um 20.30 Uhr liest Stefan Kutzenberger aus seinem aktuellen Roman „Die Liste der Lebenden“ in der Wasnerin in Bad Aussee. Auf eindrucksvolle Weise verbindet der Autor historische Ereignisse mit einer kraftvollen, vielschichtigen Erzählstimme. Vor dem Hintergrund einer realen Schiffskatastrophe mit dem Dichter Hans Christian Andersen entfaltet sich ein intensiver literarischer Dialog über Mut, Liebe und Selbstbestimmung.
13. Gartentag im Alpengarten
Am Samstag, 16. Mai, ab 10 Uhr findet im Alpengarten wieder der bereits traditionelle Gartentag mit Pflanzenmarkt statt. An diesem Tag werden alle Produkte aus dem Garten getauscht, ge- und verkauft, also (Jung-)Pflanzen, Ableger, Produkte aus dem Garten wie Säfte, Marmeladen und dergleichen. Wir bitten alle Interessierten, die als Aussteller mitmachen wollen, sich bei uns telefonisch unter 0676 83622543 anzumelden. Der Eintritt ist an diesem Tag frei. Um 15 Uhr führt der Alpengärtner durch sein Reich. Die Verköstigung übernimmt das Café Viola.
Regional-saisonales Wohlfühlrezept für
die Gastronomie des Mondi-Resorts am Grundlsee
Der neue Küchenchef Valentin Schober (l.) mit Restaurantleiterin Hannah Soder, Direktor-Stv. Esther Huemer und Direktor Franz Kromoser (v. l.).
„mehr ein glücklicher Gast im Mittelpunkt“. Der neue Küchenchef ist Absolvent der Tourismusschule in Bad Ischl, arbeitete beim „Steegwirt“, in der Südsteiermark und am Wolfgangsee und bringt reichlich frischen Wind an den Grundlsee. Angesprochen darauf, was denn seine Lieblingsspeise sei, meinte er:
„Wenn meine Mama kocht, Lammripperl oder -ragout, dann geht es mir gut“, so Valentin Schober überraschend ehrlich. Das Restaurant „Wassermann“ hat jeweils donnerstags, freitags und samstags von 18 bis 21 Uhr geöffnet; das Gasthaus „Seeblick“ täglich von 12 bis 14 und von 18 bis 20.30 Uhr mit à la carte.
Neben der Buchpräsentation über die Geschichte des Hauses (siehe Seite 5) wurde im Vorfeld auch das kulniarische Konzept des seit Mitte Jänner tätigen Küchenchefs Valentin Schober vorgestellt. Er setzt auf Frische, Regionalität und richtet die Karte auch auf das saisonale Angebot aus. „Wenn es zu einem Wechsel des Küchenchefs kommt, ist das nicht immer mit einem Wohlfühlfaktor verbunden“, wie Direktor Franz Kromoser gleich zu Beginn jene Situation beschrieb, die anfällt, wenn man das kulinarische Konzept gleich zweier Restaurants in neue Hände legt. Aber mit Valentin Schober wurde ein kreativer und arrivierter Kulinarikleiter für das Haus mit dem wohl schönsten Ausblick am Grundlsee gefunden. „Wir haben uns im Jahr 2018 neu aufgestellt und den ‚Wassermann‘ eröffnet. Dies war auch der Philosophie geschuldet, dass wir nicht nur selbst das Beste geben, sondern auch das Beste bekommen wollen – wie das Fleisch, das Gemüse oder den Fisch aus der Region. Das Grundkonzept von Stefan Haas und der Fischschwerpunkt von Johannes Ganisl bleiben weiterhin bestehen“, so Franz Kromoser. „Aber wir haben nun das klassische Menü mit fünf Gängen auf à la carte umgeschwenkt, um unseren Gästen noch mehr Flexibilität zu bieten. Wir werden uns sowohl bodenständig als auch mit neuen Eindrücken – vor allem in Hinblick auf die Gewürz- und Aromatikwelt – präsentieren und bewusst bekannte Gerichte neu interpretieren“, wie Valentin Schober ergänzte. Haube: Gerne, aber kein Muss Angesprochen darauf, wie es der neue Küchenchef mit einer „Behaubung“ halte, meinte er: „Man darf das nicht so streng verfolgen. Zwar haben wir uns dazu angemeldet, ich komme aber aus einer Generation, in welcher man sich über seine Arbeit und nicht über eine Haube definiert“, wie er schmunzelnd meinte. Auch für Franz Kromoser steht
Mit Valentin Schober kommen erfrischende kulinarische Ideen an den Grundlsee.
Ein Hotel. Eine Geschichte. Ein Buch.
Erfolgsgeschichten werden oft geschrieben, aber sehr selten niedergeschrieben. Im Fall des Mondi-Resorts am Grundlsee ist dies anders, denn Eigentümer Leonhard Dörr stellte kürzlich das Buch „Mondi Grundlsee – Ein Ort. Ein Hotel. Eine Geschichte.“ vor. Leonhard Dörr zeigte sich an diesem Tag äußerst spendabel – wurden doch die geladenen Gäste der Buchpräsentation mit einem 3-Gänge-Menü samt Musikbegleitung durch die „Kreuzsaiten Musi“ beglückt.
Direktor Franz Kromoser hieß die Gäste im Namen der Eigentümerfamilien willkommen – darunter die ehemaligen Bürgermeister Josef Amon und Herbert Brandstätter sowie Bgm. Franz Steinegger –samt Gattinnen –, Pamela Binder vom Tourismusverband, Martin Stürmer von den Bundesforsten und viele Wegbegleiter
„Als ich zum ersten Mal vor dem total heruntergekommenen und teilweise baufälligen Hotel stand, mit dem traummhaften Blick über den ganzen Grundlsee, war es um mich geschehen. Ich hatte damals genau wie heute das Gefühl, am schönsten Grundstück der Welt zu stehen“, wie Leonhard Dörr seine Empfindungen ausdrückte, als er vor rund vier Jahrzehnten den Blick erstmals genießen konnte. Er hatte damals den Auftrag, eine Hotelgrupe aufzubauen: „Die Nachfrage war riesig und wir hatten ein interessantes Investorenmodell. Gemeinsam mit dem Architekten Fred Malik aus München ging es dann – mit Helmut Köberl –an die Entwicklung. Einzig beim Wasser gab es Probleme, denn wir konnten unseren Bedarf nicht über die örtliche Wassergenossenschaft abdecken und so wurde eine Seeleitung gelegt“, wie er sich an die Anfänge erinnerte. Um die Geschichte rund um das Mondi-Resort wie auch jene des
Kino im Kurhaus
Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße.
D, 2025, 112 Min., Regie: Wolfgang Becker (Achim v. Borries), mit: Charly Hübner, Leon Ullrich, Christiane Paul. Ein Berliner Videothekenbesitzer wird 30 Jahre nach dem Mauerfall von einem Journalisten zum Drahtzieher einer Massenflucht aus der DDR stilisiert, woraufhin er sich in einem Gestrüpp aus Halbwahrheiten und handfesten Lügen verstrickt.
Montag, 11. Mai, 20 Uhr. Eintritt: € 8,–. Reservierungen nicht erforderlich.
Zitherkonzert
Fremdenverkehrs in Grundlsee für die Nachwelt festzuhalten, gab er ein Buch in Auftrag, welches dann durch Georg Weindl und Hermann Rastl bewerkstelligt wurde. „Es ist ein Lese- und Bilderbuch und auch wenn der Start zu diesem Projekt alles andere als gelungen war, entstand in mehrjähriger Arbeit ein 200Seiten-Werk, welches nicht nur die Geschichte des Hauses, sondern
auch jene des Fremdenverkehrs in Grundlsee aufarbeitet und so noch nicht vorgelegt wurde. Es gehört somit in jeden Grundlseer Haushalt“, wie Hermann Rastl abschließend augenzwinkernd anmerkte.
„Holprig ist ein Hilfszeitwort!“
Hermann Rastl auf die Frage, wie der Start zum Buchprojekt verlief.
Georg Weindl/Hermann Rastl Mondi Grundlsee –Ein Ort. Ein Hotel.
Eine Geschichte.
Ein Buch voller Bilder und Geschichte – so könnte man das Werk umreißen. Auf knapp 200 Seiten findet sich die Entwicklung des Grundlsees als Tourismusdestination ebenso wie die Geschichte des Mondi-Resorts.
Man erfährt von der Schifffahrt, von berühmten Gästen am Grundlsee, dem „zarten Pflänzchen“ Fremdenverkehr, welches durch vieler Hände Arbeit die wichtigste Erwerbsquelle wurde, von Eugenie Schwarzwald, die im „Erholungsheim Seeblick“ als Philanthropin wirkte, vom bekannten Pfarrer Johannes Ude, von zahlreichen Schauspielern, die am Ufer des Grundlsees neue Ideen sammelten, von hohen Jagdgästen und sogar der Besuch von Kaiserin Elisabeth wird beleuchtet. Ein gelungenes Werk, welches zum Nachschlagen und Schmökern einlädt.
Erschienen im Eigenverlag; Konzept und Redaktion: Georg Weindl und Hermann Rastl; Satz: FM Werbeagentur. 190 Seiten, reich bebildert. Erhältlich um € 15,– direkt im Mondi-Resort Grundlsee.
43. Narzissenlauf
Am Freitag, 15. Mai, um 19.30 Uhr lädt die Gruppe „Saitenspiel“ zum Zitherkonzert auf den Simalhof (Obersdorf 11) in Bad Mitterndorf. Es erklingen bekannte, traditionelle und moderne Melodien. Anmeldung unter +43 664 20 30 547. Eintritt: € 15,–Immer einen Klick wert:
Am Donnerstag, 14. Mai, wird bereits zum 43. Mal zum „Nar zissen lauf“ des WSV Altaussee geladen. Die Sportler erwartet die schönste Laufstrecke des Ausseerlandes rund um den Altausseersee. Anmeldungen können mittels des QR-Codes vorgenommen werden.
(V. l.): Bgm. Franz Steinegger, Autor Georg Weindl, Mondi-Eigentümer Leonhard Dörr, Mit-Autor Hermann Rastl, Direktor Franz Kromoser und dessen Stellvertreterin Esther Huemer bei der Präsentation des Buches.
l Kreative Kinderhände und Unternehmergeist treffen aktuell in Form von von Kindergartenkindern bemalten Containern der Firma Stummer GmbH zusammen. 13 Kindergärten wurden eingeladen, die ansonsten in schlichtem Grau gehaltenen Container zu behübschen. Für das Unternehmen geht es dabei um Perspektiven: „Während Erwachsene oft über Nachhaltigkeit sprechen, zeigen Kinder, wie sie sie sehen. Direkt, ehrlich und ohne Umwege. Ihre Bilder erzählen von Natur, von Tieren, von einer Welt, die geschützt werden will, und sie tun das auf eine Weise, die man nicht übersehen kann. Plötzlich wird ein Container nicht nur transportiert, sondern trägt eine Botschaft durch die Region“, so Firmenchef Hannes Stummer. Die bemalten Container sind ein Spiegel dafür, wie die jüngste Generation unsere Welt wahrnimmt, und gleichzeitig eine Erinnerung an uns alle, bewusster zu handeln. Die Kinder waren selbstverständlich mit einem Feuereifer bei der Sache und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Die Kinder des Altausseer Kindergartens beim Bemalen eines Containers der Firma Stummer.
l Das Team des Kammerhofs erhielt kürzlich durch Kollegin Barbara Freismuth – seit Jahrzehnten Ausbildnerin beim Roten Kreuz – eine Fortbildung in Sachen Erste Hilfe. Vorrangig war das Ziel, ohne Scheu und Angst anzupacken und im Ernstfall zu helfen. Man kann nichts falsch machen – außer nichts zu tun. Und so erfuhren am 23. April die Museumsmitarbeiter direkt im Kammerhofmuseum das Grundwissen und die notwendigen Griffe einer Basismaßnahme.
Barbara Freismuth (links, kniend) wies ihre Kolleginnen in die wichtigsten Handgriffe bei der Ersten Hilfe ein. Foto: DoBi
l Bei der heurigen Krebshilfe-Sammlung
„Blume der Hoffnung“ konnten die Schulsprecher Frederick Köberl und Johannes Gasperl, Schüler des Bundesschulclusters Erzherzog Johann Bad Aussee, den beachtlichen Betrag von € 1.366,00 an die Krebshilfe Steiermark übergeben. Herzlichen Dank für diesen wertvollen Beitrag den beiden jungen Herren.
und Frederick
Musik
verbindet!
Unter diesem Titel gaben am 27. April die Schüler des BORG und der Mittelschule gemeinsam ein Konzert.
Einig in der Musik und verbindend auf allen Ebenen: das gemeinsame Konzert der Schüler des BORG Bad Aussee sowie der Mittelschule. Foto/Text: DoBi
Dass das Ausseerland über viele junge Musikanten verfügt, ist bekannt. Diese wirkten kürzlich auf eine ganz besondere und in harmonischer Weise zusammen. Verantwortlich dafür waren an der Mittelschule Bad Aussee Caroline Daxner (Chor) und Melanie Kirchschlager (Orchester) sowie am BORG Konstantin Schrempf und Markus Höftberger (Klavier/Chor), Marianne Rastl und Carola Moser (Vokal- und Gitarrenensemble). 60 Schüler zeigten dabei ihr Können und die Künstler von morgen ließen
dabei wirklich aufhorchen – ob als Solisten, als Quartett, als Trio, als gemischtes Ensemble oder als fulminater Klangkörper. Im Zuschauerraum saßen Eva Spielmann (ehemal. Direktorin am Bundesschulzentrum), Irene Schwarz (prov. Leiterin des BORG), Günther Köberl (Direktor Mittelschule), Maria Mayr (Direktorin Volksschule) und viele ehemalige Schüler, die sich gemeinsam mit den zahlreich erschienenen Zuhörern am hohen musikalischen Niveau erfreuen konnten.
Herzlichen Dank
für die vielen Zeichen der Anteilnahme und des Mitgefühls anlässlich des Ablebens unserer Mutter und Schwiegermutter, Frau
Maria Hirschmann.
Für die liebevolle und fürsorgliche Betreuung im Pflegeheim der Volkshilfe Bad Aussee sowie die langjährige ärztliche Begleitung von Dr. PiaKatharina Edlinger bedanken wir uns von ganzem Herzen. Großen Dank auch an Sandra Singer und Hellmuth Holy von der Bestattung Haider für die unterstützende Begleitung.
Dankbar sind wir auch allen Freunden und Nachbarn, die unsere „Nusserl“ in den letzten Monaten im Pflegeheim besucht haben. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für die vielen Kondolenzbesuche sowie für alle Kerzen- und Geldspenden.
Monika und Gerhard
Johannes Gasperl
Köberl konnten eine beachtliche Summe sammeln. Foto: S. Krexhammer
Frühlingskonzert der Obertrauner Ortsmusik
Mit einem abwechslungsreichen und schwungvollen Konzertabend begrüßte die Ortsmusikkapelle Obertraun am vergangenen Samstag das Publikum und den Frühling. Gleichzeitig bot der Abend auch den würdigen Rahmen für Ehrungen verdienter Musiker sowie die Vorstellung neuer Mitglieder.
Die beiden Kapellmeister Michaela Eggenreiter und Josef Pühringer stellten für den musikalischen Höhepunkt des „Musikerjahres“ ein buntes und klangvolles Programm zusammen. Der erste Teil des Konzertes stand ganz im Zeichen der traditionellen Blasmusik. Marsch, Polka und eine Ouvertüre durften dabei nicht fehlen. Besonders hervorzuheben waren die schwungvolle Polka „Traum einer Marketenderin“, bei der Christian Eggenreiter und Peter Aschauer als Solisten fungierten, sowie der stimmungsvolle „Regentropfen“-Walzer von Carl Michael Ziehrer. Der von Susanne Zabl für Blasorchester arrangierte Walzer überzeugte mit lebendigen und zugleich sanften Melodien.
Den zweiten Konzertteil eröffnete das OMK-Jugendensemble mit zwei Musikstücken. Seit dem Herbst probten die jungen Musikanten einmal
wöchentlich unter der Leitung von Michaela Eggenreiter und Katharina Perstl und zeigten dabei bereits beachtliches Können. Im weiteren Verlauf des Abends präsentierte die Kapelle moderne Blasmusik mit bekannten Hits von Rainhard Fendrich, Bryan Adams und der irischen Rockband „U2“.
Ehrungen für langjährige Verdienste
Ein besonderer Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen zweier verdienter Musikerpersönlichkeiten.
Der Klarinettist Helmut Schilcher wurde für 50 Jahre aktive Musikantentätigkeit sowie mehr als 30 Jahre als Kassier ausgezeichnet. Als Anerkennung erhielt er das Verdienstkreuz in Silber des Oberösterreichischen Blasmusikverbandes.
Für beeindruckende 60 Jahre als Musikant bei der Obertrauner Ortsmusik wurde Trompeter und Altbür-
Herzlichen Dank
für die große Anteilnahme am Ableben von Herrn Hans Loitzl.
Wenn die eigene Kraft nachlässt, braucht man Unterstützung von Menschen, die einem mit sehr viel Gefühl und vor allem Menschlichkeit Halt geben. Dafür bedanken wir uns von Herzen bei Dr. Pia-Katharina Edlinger und ihrem Team für die jahrelange, fürsorgliche Begleitung, dem Team der Mobilen Dienste der Volkshilfe Bad Aussee, dem Team des Volkshilfe Seniorenzentrums Bad Aussee, dem Pflege- und Ärzteteam des LKH Bad Aussee, der Rettung und all jenen, die ihn unterstützt haben und ihm gezeigt haben, dass er nicht allein ist.
Danke an Sandra Singer und ihr Team der Bestattung Haider für die einfühlsame Begleitung, Pfarrer Michael Unger für die würdevolle Gestaltung der Verabschiedung, den Trägern, den Musikabordnungen, der Feuerwehr und dem Team vom Gasthof Stöckl für die ausgezeichnete Bewirtung.
Unser ganz besonderer Dank gilt seiner „Seer“-Musi, deren feierliche musikalische Umrahmung diesen Abschied auf so besondere Weise getragen hat, und Erhard Amon für seine berührenden Worte.
Danke für all die lieben Worte und Beileidsbekundungen jeder Art.
In liebevollem Gedenken Die Trauerfamilien
germeister Robert Binder geehrt. Er war unter anderem 18 Jahre als Schriftführer sowie sechs Jahre als Kassier tätig und erhielt dafür das Verdienstkreuz in Gold des Oberösterreichischen Blasmusikverbandes. Ebenso gratulierte man Nora Hochmair und Josef Trawöger herzlich zu den erfolgreich bestandenen Junior-Abzeichen.
Auch neue Mitglieder konnten im bis auf den letzten Sessel voll besetzten Saal vorgestellt werden. Anna Preisch verstärkt ab sofort bei Ausrückungen die Querflöten sowie Stefanie Renner das Team der Marketenderinnen.
Die Ortsmusik Obertraun gab ein erinnerungswürdiges Konzert.
Foto: C. Steiner
Notrufe
Gesundheitstelefon % 0316/ 1450
Unter www.ordinationen.st können die geöffneten Ordinationen der nächsten 24 Stunden abgefragt werden.
Rettung: %144
24-Stunden-Notfall-Hotline für psychosoziale Krisenfälle % 0800/449933
ÄRZTEDIENST
Urlaubsankündigung
Die Ordination von Dr. Thomas Schaffler ist vom 7. bis 8. Mai geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 11. Mai.
Die Ordination von Dr. Pia-Katharina Edlinger ist vom 11. bis 15. Mai geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 18. Mai.
Die Ordination von Dr. Claudia Wallner ist vom 14. bis 25. Mai geschlossen. Nächste Ordination ist Dienstag, 26. Mai.
Die Ordination von Dr. Martina Rauscher ist am Mittwoch, 13. und 20. Mai, nachmittags geschlossen.
Blutspenden in Bad Aussee
Am Mittwoch, 13. Mai, findet von 12 bis 13.30 und von 14.30 bis 18.30 Uhr im Kur- und Congresshaus Bad Aussee eine Blutspendeaktion statt.
Familiennachrichten
Geburtstage:
Eflriede Höll, Obertraun (80).
Sterbefälle:
Heimo Scheck, Grundlsee (85); Reini Marschall, Bad Aussee (81); Ida Stöckl, Grundlsee (88); Hans Loitzl, Grundlsee (81); Erika Leitner, Krungl (72); Adolf Angerer, Bad Aussee (92). Marga Gasperl, Grundlsee (88); Anna Köberl, Bad Aussee (87)
Sterbefälle Auslandsausseer: Rudolf Köberl vlg. Vogelbichler; Schweiz/Bad Aussee (74).
ACHTUNG: Die nächste
Alpenpost
erscheint am Do., 21.5.2026
Redaktionsschluss: Donnerstag, 13.5.2026
Ambulanzzeiten
LKH Bad Aussee
Internistische Ambulanz: von Montag bis Freitag von 7 bis 15 Uhr. Spezial-Ambulanzen: nach Vereinbarung unter % 03622/52555-3036 (Mo–Fr, 8–12 Uhr).
Medizinische Grundversorgung: täglich 0–24 Uhr.
Apothekennotdienst
Bad Aussee Kurapotheke: vom 27. April bis 3. Mai. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03622/52277.
Bad Aussee Narzissen-Apotheke: vom 11. bis 17. Mai. Zusätzlicher Bereitschaftsdienst vom 18. bis 21. Mai von 18 bis 20 Uhr. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0664/2360192.
Altaussee Narzissen-Apotheke: Mo, Di, Do & Fr 8.30–12 Uhr, Mi 15–18 Uhr. % 03622/71671.
Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): bis 10. Mai. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03623/2364.
Medizinische Versorgung
Stainach Panther-Apotheke: 18. bis 24. Mai. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0368/222276.
14. Mai: Dr. Wolfgang Laserer, Bad Aussee, % 03622/52150. 16.–17. Mai: Dr. Claudia FeichtnerCeipek, Bad Mitterndorf, % 03623/2285. Pflegedrehscheibe Bezirk Liezen
Anlaufstelle für ältere, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, Bürozeiten: Mo.–Do. 8–12 Uhr. Telefonisch täglich 8–18 Uhr. Hausbesuche sind möglich. Das Angebot der Pflegedrehscheibe ist kostenfrei. pflegedrehscheibe-li@stmk.gv.at % +43 (0) 316 877 7478.
Almcafé-Stammtisch
Jeden dritten Montag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr Austausch und Information für pflegende Angehörige in der Almhütte des Volkshilfe-
Beratungsstellen
Kostenlose Rechtsberatung
Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen: 12. Mai:
Mag. Clemens Zehentleitner 19. Mai:
Angerer-Harreiter RAe OG Amtstage des Notars
Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9 bis 11 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee von 16 bis 17 Uhr; jeden 2. Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr im Gemeindeamt Altaussee. Interessierte können jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen.
Wirtschaftskammer
Jeden Donnerstag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Altausseer Straße 220, 8990 Bad Aussee, Telefonische Voranmeldung unter % 0316/6019690, E-Mail: liezen@wkstmk.at.
Bauberatung
Jeden ersten Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf.
Sprechtag für Arbeiter und Angestellte
Dienstag, 12. Mai, von 10 bis 12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, % 05/77994000.
Sprechtag der SV der Selbstständigen
In der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Bad Aussee, Terminvereinbarung unter % 050808808 oder auf www.svs.at.
Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt
Nächster Sprechtag Freitag, 8. Mai, von 8 bis 13 Uhr im Reha-Zentrum Bad Aussee, Braungasse 354, Terminvergabe unter der Serviceline der Landesstelle Graz, % 050303/34170.
Psychosoziale Beratungsstelle
8983 Bad Mitterndorf, Nr. 58, tel. Erreichbarkeit unter 0800 311 63 36 (Mo.– Fr., 9–16 Uhr)
Familienberatungsstelle
Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr – rechtliche und psychosoziale Beratung, Außenstelle BH Liezen – Standort der Straßenmeisterei, Sommersbergseestr. 230. % 0676 / 5917932.
Jugendzentrum Bad Aussee
Di. bis Sa. von 15 bis 19 Uhr; Berufs-, Schul- und allg. Beratung nach telef. Vereinbarung % 0660/ 8124995 –www.juz-aussee.at.
Tagesmütter Steiermark
Montag von 14 bis 17 Uhr in Bad Aussee, Bahnhofstraße 132, 1. Stock. % 03622/53175 od. 0650/3882885.
Regionale Elternberatung
Jeden 3. Mittwoch im Monat, 9 –11 Uhr im Kurhaus für Eltern und Bezugspersonen von 0- bis 3-jährigen Kindern. Infos: www.bh-liezen.steiermark.at oder unter % 0676 86640524.
Tauschmarkt
Bad Aussee jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr (Annahme u. Verkauf) und jeden 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr (nur Verkauf) im Erdgeschoß des Pfarrhofes, auch mit kleinem, feinem Flohmarkt unter den Arkaden.
Grundlsee: jeden Fr. von 17 bis 19 Uhr im Gemeindeamt.
Altaussee: jeden Di. von 16 bis 19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock. Bad Mitterndorf: Kostnixladen, Bad Mitterndorf 5 (gegenüber der Kirche).
Jeden Mi. und Fr. von 16 bis 19 Uhr.
Seniorenzentrums. % 0664/88455 380. Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland Telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter Tel.: 03622/50910. Für persönliche Beratungen bitten wir um eine Terminvereinbarung telefonisch oder per Mail: gertrud.feldhammer@stmk.volkshilfe.at Zeitpolster Ausseerland Fahrdienste, Botengänge, Alltagshilfe, Besuchsdienste, Unterstützung von pflegenden Angehörigen, Hilfe bei Behördenwegen. % 0664/88720760.
Ehrenamtlicher Hospizverein Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, % 0664/6362322. Tierärzte
Dr. Ondusko, % 03623/2310
Mag. Flora Neuhuber und Mag. Laura Hahn, % 0664/2631067 oder tierarztpraxis-ausseerland.at
Therapeutisches
MobeespineWirbelsäulenanalyse
Erik Stix, % 0676/7400207
Psychologie
Mag. Alexandra Hofer, www.alexandrahofer.at oder % 0676/7304310
Dr. Lisza Gaiswinkler, % 0677/ 61048772 www.praxis-gaiswinkler.at
Orthofit GmbH Bad Aussee
Altausseerstr. 74 % 03622/21500 Fax DW -90. Mo–Fr: 8–13 und 14–17 Uhr. Sa. b. a. w. geschlossen. Psychotherapie
l Aufgrund einer Gefährdung –vor allem für Radfahrer – ruft die Polizei dazu auf, Hinweise von Zeugen zu melden, die sich auf eine gespannte Schnur bei einer Promenade beziehen. Am 24. April wurde ein Spaziergänger darauf aufmerksam, dass eine Schnur über die Klaus-Maria-Brandauer-Promenade gespannt worden war. Die Beamten der Polizeiinspektion Bad Aussee stellten vor Ort fest, dass etwa hundert Meter nach dem Zugang „Am Hausersteg“ – nahe einer Eisstockbahn an der Traun – eine rund fünf Millimeter dicke Schnur auf cirka sieben Metern Länge in etwa 150 Zentimetern Höhe zwischen zwei Bäumen angebracht worden war. Aufgrund der Höhe bestand eine potenzielle Gefährdung – insbesondere für Radfahrer. Die Benutzung dieses Abschnitts der Klaus-Maria-Brandauer-Promenade ist für Radfahrer untersagt, wird jedoch insbesondere von Urlaubern wiederholt missachtet. Die Tatzeit konnte auf den Zeitraum 24. April, zwischen 13 und 14 Uhr, eingegrenzt werden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ersucht um Hinweise von Zeugen an die Polizeiinspektion Bad Aussee unter der Nummer 059 133/6351100.
Diese Schnur wurde an der Klaus-Maria-Brandauer-Promenade gespannt. Die Polizei bittet um Hinweise. Foto: Polizei/J. Royer
l
Der Koppental-Radwanderweg
wird aktuell mit einem Lückenschluss versehen. Von der Eisenbahnkreuzung bis zur Koppenwaldstraße wird aktuell eine Fahrbahn für Radfahrer errichtet. Die Bauarbeiten sollen bis Ende Mai dauern.
Der langersehnte Lückenschluss beim Koppental-Radwanderweg wird gerade umgesetzt. Foto: Stadtgemeinde Bad Aussee/W. Kreutzer
l Die Feuerwehrmusikkapelle Strassen rückte am 25. April zum Jubiläumsfest der Trachtenmusikkapelle Werfen in Salzburg aus, um dort aufzuspielen um an einem Festzug teilzunehmen. Neben der Pflege der musikalischen Freundschaft kam dabei auch der Austausch mit anderen Kapellen nicht zu kurz.
Die Mitglieder der Feuerwehrmusikkapelle Strassen mit der Burg Hohenwerfen im Hintergrund.
„Bergfolk“ im Woferlstall samt grandioser
Eröffnung
Das diesjährige Bergfolk-Musikseminar in Bad Mitterndorf wartet bereits zum Auftakt mit einer musikalischen Besonderheit auf. Am Eröffnungsabend des Workshops präsentiert der Woferlstall mit der Austro Brasil Connection (ABC) eine Formation, die eine in dieser Form einzigartige Verbindung aus mitteleuropäischer Musiktradition und südamerikanischer Lebensfreude schafft.
Am Freitag, 29. Mai, wird um 19.30 Uhr zu einer „Austro Brasil Connection“ Samba-Party geladen. Der Abend beginnt mit einer Vorstellung der Seminar-Referenten. In unterschiedlichen Besetzungen demonstrieren die Dozenten ihr virtuoses Können und geben den Teilnehmern sowie dem Publikum einen Ausblick auf die stilistische Bandbreite der kommenden Workshoptage. Im Anschluss übernimmt die Austro Brasil Connection. Das Ensemble verfolgt das Konzept, Bewährtes neu zusammenzuführen: Hier treffen österreichische Melodieinstrumente auf brasilianische Perkussion. Wenn
alpenländische Polkas auf SambaRhythmen treffen und zünftige Märsche mit brasilianischem OffBeat verschmelzen, entsteht ein Klangerlebnis, das in dieser Art seinesgleichen sucht.
Mit dieser außergewöhnlichen Besetzung unterstreicht das BergfolkMusikseminar seinen Anspruch, die Welt der Volksmusik immer wieder neu zu perspektivieren und musikalische Brücken zu schlagen, die direkt ins Herz gehen.
Anmeldungen zum „Berfolk“-Festival unter https://bergfolk-werkstatt. jimdoweb.com.
Motorradweihe bei der „Berta“
Alle Motorradfahrer und weitere Interessierte sind herzlich eingeladen, der Motorradweihe am Samstag, 9. Mai, um 11 Uhr (Beginn um 10 Uhr) bei der Lebenshilfe „Berta“ beizuwohnen.
Bei der „Berta“ (Sigmund-FreudStraße 222, Obertressen) werden am besagten Tag viele Motorradfahrer erwartet, um bei der Initiative „Bikers for Lebenshilfe“ in Form eines Bikertreffens dabei zu
sein. Ob Roller, Harley, Naked oder Enduro – alle sind herzlich willkommen. Informationen bei Pia-Maria Priwalow, Tel.: 0664 419 94 96. Der Erlös der Veranstaltung kommt der Lebenshilfe Ausseerland zugute.
Sturipio(n) – Skorpion, aber auch eine notorisch übellaunige Person
Toffer – plumpe, klobige Schuhe Trouschl – ungeschickte Frau tschari geh’ – kaputt gehen, in
Konkurs oder Verlust geraten umataüfün – herumtollen, toben umineippün – schläfrig zur Seite sinken va-üwü-haftig – leicht beleidigt, nachtragend
Die heutigen Dialektausdrücke stammen von Alois Schwarzl aus Bad Aussee. Kennen auch Sie einen Dialektausdruck, Berg, Flur- und Ortsnamen? Bitte melden unter redaktion@alpenpost.at oder per Telefon: 03622-53118.
Du bist nicht mehr da, wo du warst, doch du bist u¨berall, wo wir sind. In unseren Gedanken, in unserem Lachen, in der Liebe, die uns verbindet. Was bleibt, ist tiefe Dankbarkeit, dich an unserer Seite gehabt zu haben. Wir tragen dich fu¨r immer in unseren Herzen!
Traurig nehmen wir Abschied von
Rudolf Ko¨berl
Bu¨chsenmachermeister 20. Mai 1951 21. April 2026
In liebevoller Erinnerung
Maria
Regina mit Thomas und Hanna
Julia mit Kurt, Lisamaria und Florian
Die Urnenbeisetzung findet zu einem spa¨teren Zeitpunkt im engsten Familien- und Freundeskreis in Schwarzenberg statt.
Traueradresse: Maria Ko¨berl, Dorfstrasse 13, CH-6103 Schwarzenberg
Alexander Huber: Der mit dem Fels lebt
Es ist schon bezeichnend, wenn einer der besten Kletterer der Welt, der die großen Wände rund um den Globus durchklettert und die höchsten Gipfel erklommen hat, ausgerechnet im Ausseerland eine Spielwiese findet und – nach eigenen Angaben – in einem der besten und kompaktesten Felsen weitum über Monate eine Route ausarbeitet. Alexander Huber kletterte am 21. April in der Gößler Wand seine Route „Feuersalamander“ Rotpunkt und hakte somit sein Projekt, welches ihn während des letzten Winters Dutzende Male nach Gößl führte, erfolgreich ab. Der Versuch einer Annäherung an schwindelnde Höhen, glatten Fels und ein Leben in senkrechten Wänden. VON FLORIAN SEIBERL
Die Finger sind – wie erwartet – rau und kalt. Sie sind weiß und staubig. Doch nicht vom Talkum, sondern von den Millionen von Jahren alten Muschelschalen und Sedimenten, die die Kontinentaldrift gemeinsam mit dem Eispanzer der letzten Eiszeit zur Gößler Wand geformt haben. Diese hat Alexander Huber den ganzen Nachmittag bearbeitet. Er hat sich Zug um Zug an ihr hochgearbeitet, Sicherungen eingebaut, sich wieder abgeseilt und ist wieder und wieder hochgeklettert. Unten im Schatten war es eisig kalt – in der Wand genügen laut ihm ein paar Sonnenstrahlen, dass man klettern kann. Wenn man in Wänden wie dem „El Capitan“, am „Cerro Torre“ am „Latok II“ oder am „Panmah Kangri“ im Karakorum unterwegs war, sind ein paar Minusgrade reinster Luxus.
Wichtige Projekte Der Händedruck ist kräftig und seine Nase rinnt aufgrund der Kälte. Freundliche Augen und ein unbeschwertes Lächeln. So lernte ich Alexander Huber an diesem eiskalten Jännertag kennen. Ein paar Wochen zuvor machte mich meine Lebenspartnerin – sie ist auch Kletterin – auf ein Fixseil in der Gößler Wand aufmerksam. Der heimische Klettterer Marco Gasperl wusste dann, dass es „ein Projekt von Alex Huber“ sei. „Der Alex Huber?“, war meine Frage. „Ja, genau der.“ Eine E-Mail an ihn blieb einige Wochen unbeantwortet, bevor sich ein freundliches Gegenüber dafür entschuldigte, so lange nicht zurückgeschrieben zu haben, aber es gäbe einige wichtige Projekte.
Kaltes Bier statt heißen Tees
Alexander Huber ist ein geselliger Mensch und so nahm er an diesem kalten Jännertag eine Einladung auf ein Getränk im warmen Haus spontan an. Hätte man erwarten können, dass er sich an einem Tee die Hände wärmen würde, wurde man mit seinem Wunsch nach einem kalten Bier – natürlich ein bayerisches – überrascht. Und so erzählte er bald von seiner wiederentdeckten Liebe zur Gößler Wand. 2005 war er mit seinem Bruder Thomas schon einmal hier geklettert. Es galt, die „Via Gabrielli“ einzuweihen.
Manfred Gabrielli, neben Lutz
Maurer Mit-Gründervater der Serie „Land der Berge“, war kurz vorher überraschend verstorben. Er hätte eigentlich die Veranstaltung, die damals tausende Besucher an den Fuß der Gößler Wand zog, moderieren sollen. So trägt nun ein Stück der Wand seinen Namen.
Eine Idee findet nach mehr als 20 Jahren ihre Umsetzung
Beim letzten Paul-Preuss-Symposium in Altaussee im Herbst 2025 war Alexander Huber wieder im Ausseerland und kurz darauf – bei der Durchreise zu einem Vortragsabend in Graz – auch entlang der Gößler Wand unterwegs. „Mein Bruder und ich haben uns schon damals eine Route angesehen, die sich aber äußerst herausfordernd –im zehnten Grad – präsentierte. Es hat nun mehr als zwei Jahrzehnte gebraucht, dass ich diesen Gedanken wieder aufgenommen und weitergesponnen habe“, wie er schelmisch die Genese zu dem Projekt schilderte. Auf die Frage, ob ich das Projekt journalistisch verfolgen
Alexander Huber knapp über dem Einstieg. Bei dieser Begehung waren Kletterpartner Michi Althammer sowie Franz Hinterbrandner und Jonathan Fäth vom Filmteam „Timeline“ im Auftrag des heimischen Filmproduzenten Lothar Hofer dabei, der einen Film über die Route von Alexander Huber plant.
dürfe, lachte er nur und meinte: „Da es fast kein ordentliches Bergmagazin mehr gibt, sind wir Spitzensportler auf alle medialen Möglichkeiten angewiesen, die sich bieten. Somit gerne!“
Es folgten sporadische Anrufe, wenn Alexander Huber während des Winters, der ihm insoferne entgegenkam, als dass sehr wenig Schnee fiel, wieder Sicherungsarbeiten oder Trainingseinheiten in der Wand plante. Wetterauskünfte inbegriffen.
Die Route, die der Kletterer „Feuersalamander“ nannte, besticht durch ihren durchgehenden Schwierigkeitsgrad bis zum zehnten Grad. Unterbrochen wird die Route von der „Glücksbandl“ genannten Traverse, die man ohne Seilsicherung begehen kann. Am Foto Alexander Huber im orangen T-Shirt im Vordergrund, sein Filmteam am „Glücksband“.
Foto: L. Hofer/YDP
Einmal schneite es Huber- äh Schusterbuben und die Wand war hinter einem weißen Rauschen verschwunden. „Da bleibe ich wohl lieber zuhause“, meinte er trocken, um dann am nächsten Tag doch wieder an der Route zu arbeiten. Genaue Vorbereitung und ein Rückschlag aus dem Nichts Akribisch und präzise zu arbeiten, nichts dem Zufall zu überlassen –das kann man nun entweder davon ableiten, dass Alexander Huber promovierter Physiker ist, oder aber dem Umstand zuschreiben, dass er als „alter Hase im Geschäft“ genau weiß, dass Routine und wohleingeprägte Griff- und Trittfolgen die beste Lebensversicherung sind. Aber es kann auch davon kommen, dass er nun seine Leidenschaft zum Klavierspiel wiederentdeckt hat und damit ganze Hallen füllt. Ob in Graz oder kürzlich in Hamburg: Wenn am Plakat „Alexander Huber spielt Philip Glass“ steht, handelt es sich um keinen Druckfehler. Statt in den Wänden der Welt nun an den Tasten, die die Welt bedeuten? „Ich empfinde zunehmend Freude am Klavierspiel und es ist mir gegönnt, dass ich nicht nur mit meinen Vorträgen weit herumkomme, sondern nun auch mit meinen Konzerteinladungen“, wie der weltbekannte Kletterer unprätentiös festhielt, bevor er anfügte: „Und es ist gut für meine Synapsen“. Dem Nachsatz liegt eine sehr ernsthafte Erkrankung zugrunde, die Alexander Huber vor knapp zweieinhalb Jahren diagnostiziert bekam: Hirntumor
Gott sei Dank gutartig und operabel, aber dieser Tumor hat ihm „mehr Kraft abverlangt als die letzten zwanzig Jahre“, wie er in einem Interview anmerkte.
Nach der geglückten Operation im Februar 2024 war es keinesfalls sicher, dass er wieder am selben Niveau klettern würde können wie vorher. Umso wertvoller sieht Alexander Huber nun Projekte wie jenes in der Gößler Wand an. „Der Fels ist einfach sagenhaft hier. Sowas von kompakt und gut. Es gibt aber auch Stellen, die sind einfach nicht zu klettern. So abgeschliffen durch Wind und Eis, da muss man ausweichen.“ Die Route selbst geht beim Abbruch in der Mitte der Wand los, zieht sich über Verschneidungen bis zur ersten Schlüsselstelle, welche im oberen neunten Grad anzusiedeln ist. Nach einer Traverse, die bezeichnenderweise „Glücksband“ genannt wurde, geht es über eine Dachkante in die zweite Schlüsselstelle, einen Abbruch entlang im zehnten Grad. Fünf Seillängen mit Blick auf den Grundl- und den Toplitzsee – je nachdem, wie man den Kopf dreht.
Ein Herz für die Welt
Aufgewachsen in den Berchtesgadener Bergen lebt Alexander Huber seit 1998 von seinem Sport und mittlerweile von seinen Vorträgen. Nebenbei kümmert er sich mit seiner Frau Kristina und den drei gemeinsamen Kindern Anna, Maria und Luis im Marktschellenberger Ortsteil Scheffau in Bayern um einen kleinen Bauernhof mit Schafzucht. Sein Zugang zur Natur ist bodenständig und bemerkenswert geradlinig. Als Botschafter für „Natura 2000“ oder die Stiftung „AtemWeg“, für die Erforschung von Lungenkrankheiten, wie auch als Schirmherr der „AngstHilfe“ nutzt Alexander Huber seinen Namen für gemeinnützige Zwecke. Mit seinen Benefiz-Vorträgen und als zweiter Vorsitzender des Vereins „Himalaya-Karakorum-Hilfe“ setzt er sich erfolgreich für die Bildung von Kindern in Pakistan ein.
Der „Feuersalamander“ Die Gößler Wand ist für Alexander Huber, der wirklich in allen Wänden dieser Erde war, „hochanspruchsvoll mit einer unglaublich pittoresken Umgebung. Wenn man in der Wand drinnen ist und kurz den Blick schwei-
Anhand der Linie des Sicherungsseiles kann man die Schwierigkeit der Route „Feuersalamander“ erahnen.
fen lässt, ist es unglaublich schön, wenn man das Dorf, die Wiesen und den See sieht. Es wirkt ein Stück weit wie das Auenland, wie man es sich in ‚Herr der Ringe’ oder ‚Der Hobbit’ vorstellt – eine verwunschen anmutendene Landschaft, die eine unglaubliche Ruhe ausstrahlt“, wie er seine Empfindungen beschrieb, wenn er sich in der Wand befindet. „Die Route hat ganze zehn Seillängen, davon fünf jenseits des neunten Grades. Also vor allem anhaltend fordernd, mit Ausnahme vom ‚Glücksbandl’ kein leichtes Gelände. Sie ist wie ein Feuersalamander – die schwarz-graue Farbe des Felsens und die Leuchtfarbe des weißen Kalks wechseln sich immer ab und schlängeln sich über die gesamte Route rauf. Vom Schwarz-grauen ins Gelb-weiße und wieder zurück“, wie er mit einem Leuchten in den Augen auf Nachfrage die Route beschrieb. Bei der Namensgebung überlässt Alexander übrigens nichts dem Zufall. Eine der wohl schwierigsten Kletterrouten der Welt, die er durch den gesamten Zentralüberhang des Felsendomes am Schleierwasserfall in Tirol mit Stellen im elften Grad anlegte, nannte er „Weiße Rose“. In Erinnerung an Hans und Sophie Scholl, die gegen den Nationalsozialismus kämpften und hingerichtet wurden. Und so war es auch mit dem Namen „Feuersalamander“ in der Gößler Wand. Mehrere gute Namen – auch
aus der Welt der Physik – hatte er sich ausgedacht, schlussendlich obsiegte aber „Feuersalamander“. Der heimische Filmemacher Lothar Hofer von „YDreamProductions“ hat die Kletterei von Alexander Huber auf Film gebannt und plant darüber eine Dokumentation. In welchem Format hat er noch nicht entschieden. Im Fels und auf der ganzen Welt zuhause Wer jemals bei einem seiner Vorträge – wie jenen kürzlich in Bad Ischl –war, sieht in ihm einen Motivator, neue Horizonte zu erreichen und über eigene Grenzen zu gehen, ohne dabei sein Leben aufs Spiel zu setzen. Wenn jemand „Free Solo“ (ohne Sicherung und alleine) durch Routen wie die „Hasse-Brandler“ an der Großen Zinne oder „Voie Petit“ am Grand Capucin geht, klingt das zuerst wenig authentisch. Wenn man aber mitbekommt, wie akribisch Alexander Huber seine Projekte plant, mit welcher Detailversessenheit er Meter um Meter so oft durchexerziert, bis er die Route im Fiebertraum gehen könnte, wie er nichts dem Zufall überlässt, relativiert sich dieser Eindruck schnell. Er ist nicht der Draufgänger, der schnell mal eben in 2:45 Stunden eine Speedbegehung von „The Nose“ am „El Capitan“ macht. Bevor er mit dieser heroischen Begehung 2007 einem breiten Publikum bekannt wurde, prägte er sich jeden Griff, jeden Tritt und jede Passage exakt ein, um dieses Wissen dann am Punkt und in der Sekunde wieder abzurufen. Dazu gehört – neben ausgeprägten Muskeln am ganzen Körper – auch eine Menge Gehirnschmalz. Dieser Umstand erschließt sich einem auch schnell, wenn man mit Alexander Huber nicht übers Klettern spricht. Sein Interesse ist mannigfach, die ganze Welt scheint ihn zu interessieren. Kein Thema, bei dem er sich noch nicht eine Meinung gebildet hat. Nicht umsonst erhielt er 2017 den Paul-Preuss-Preis. Jenen Preis, der für einen ethisch sauberen, intelligenten und richtungsweisenden Umgang mit dem Fels und den Bergen steht. Für Menschen, die mit dem Fels leben.
Wenn das Ausseerland wieder in Narzissenblüte
steht
Es ist jedes Jahr ein besonderer Moment, wenn das Ausseerland sich auf sein wohl schönstes Fest vorbereitet. Das Narzissenfest steht vor der Tür und mit ihm beginnt eine Zeit voller Vorfreude, Engagement und gelebter Tradition. Ein erster Höhepunkt liegt bereits hinter uns. Beim Casting der Narzissenhoheiten haben sich drei charmante junge Frauen – Lisa Kummer aus Bad Aussee, Annalena Pliem aus Graz und Verena Pfandlsteiner aus Pürgg –unter insgesamt 34 Bewerberinnen durchgesetzt. Sie werden beim feierlichen Krönungsabend am 28. Mai um den Titel der Narzissenkönigin antreten. Ein Abend, der Spannung und große Emotionen verspricht. Doch so sehr die Hoheiten im Mittelpunkt stehen, das Herz des Narzissenfestes sind seit jeher die vielen Korsoteilnehmer mit ihren so motivierten und engagierten Teams. Mit unzähligen Arbeitsstunden, viel Kreativität und Liebe zum Detail entstehen jene beeindruckenden Figuren, die das Fest weit über die Region hinaus bekannt gemacht haben. Ihnen gebührt ein ganz besonderer Dank, denn ohne sie wäre dieses Fest nicht denkbar. Auch der Tourismusverband Ausseerland leistet seinen Beitrag. Neben der finanziellen Unterstützung und als Hauptsponsor wird dem Narzissenfest ganzjährig gänzlich kostenlos ein Büro zur Verfügung gestellt. Heuer wurden zudem die Werbemaßnahmen für Österreichs größtes Blumenfest nochmals deutlich verstärkt. Ein schönes Zeichen der Gemeinschaft setzt der Tourismusverband auch heuer wieder am Samstag vor dem großen Festtag. Gemeinsam mit den vielen Gästen aus nah und fern und mit enormer Unterstützung der „Lebenshilfe“ wird der traditionelle Ausseer Hut vor dem Tourismusbüro in Bad Aussee gesteckt. Ein gelebtes Miteinander, das zeigt, was unsere Region ausmacht. Unser Narzissenfest ist weit mehr als eine Veranstaltung. Es ist Ausdruck von Zusammenhalt, Identität und echter Begeisterung. Ein großes Dankeschön gilt daher allen, die aktiv Teil dieses besonderen Festes sind. Wir freuen uns schon heute auf viele Gäste und unvergessliche Momente im Ausseerland. Alle Informationen zum Programm finden Sie unter narzissenfest.at.
Pamela Binder
Tourismusverband
Ausseerland Salzkammergut
Wer hart arbeitet, darf auch einen Erfolg feiern: Alexander Huber mit Filmteam und Freunden nach Vollendung der Route.
Wasserflugzeug-Modellpilotentreffen am Grundlsee
Vom 24. bis 26. April fand in Gößl am Grundlsee das mittlerweile 24. Internationale Wasserfliegertreffen für Modellflugzeuge statt. Es ist das größte Treffen seiner Art in Europa und war mit 85 Piloten wieder sehr gut besucht. Das Wetter spielte bestens mit und so konnten die Piloten ihrem Hobby vor der traumhaften Kulisse des Grundlsees nachgehen. Die Teilnehmer verbrachten ein ungezwungenes Wochenende mit vielen schönen Flügen, Meinungsaustausch unter Freunden und Treffen mit Gleichgesinnten. Der Höhepunkt war dann der „Pilotenabend“ am Samstag im Gasthaus Rostiger Anker, der bis spät in die Nacht dauerte. Doch egal, wie lange man feierte, schon am frühen Morgen waren die ersten Piloten schon wieder am Strand. Im nächsten Jahr gibt es dann die „Jubiläumsau fl age“ 25 Jahre Wasserfliegertreffen am Grundlsee“ – die Piloten freuen sich schon!
Aus ganz Europa kamen die Modellflugzeugpiloten angereist, um in diesem einzigartigen Ambiente zu fl
Traditionelles „Weiberschießen“ bei den Eselsbacher Stahelschützen
Auch heuer luden die Eselsbacher Stahelschützen am 18. April zum traditionellen „Weiberschießen“ in die Schießstätte in Eselsbach ein. An diesem besonderen Tag gehörte der Schießstand ganz allein den Damen, die sich mit der Armbrust in verschiedenen Wertungen messen durften.
Der Einladung waren zahlreiche Schützinnen gefolgt und in der Schießstätte herrschte beste Stimmung. Unter der Organisation der Schützenkameradinnen Martina und Sonja Pürcher entwickelte sich ein geselliger Nachmittag, der neben sportlichem Ehrgeiz vor allem von
Gemeinschaft und Freude am Beisammensein geprägt war.
In den spannenden Wertungen gingen die Siege an folgende Damen: Daniela Ziermayer gewann die JuxScheibe; Veronika Stiebler die Tiefschusswertung und Karin Schraml die Kreiswertung.
Bei der Siegerehrung bedankte sich Oberschützenmeister Gerhard Pürcher herzlich bei den Organisatorinnen, bei allen Damen für die Kuchenspenden sowie bei der Ausseer Wirtschaft für die großzügige Unterstützung mit wunderschönen Sachpreisen.
Mit viel Applaus, heiteren Gesprächen und dem ein oder anderen Lacher klang das traditionsreiche Weiberschießen in Eselsbach aus –ein Fixpunkt im Jahreskalender der Stahelschützen, der auch im kommenden Jahr wieder zahlreiche Damen anlocken dürfte.
(V. l.): Martina Pürcher, Karin Schraml, Veronika Stiebler, Daniela Ziermayer, Oberschützenmeister Gerhard Pürcher und Sonja Pürcher.
Danksagung
Für die überaus große Anteilnahme am Ableben unserer lieben Mutter, Oma und Uroma
Ingrid Ladstätter
möchten wir uns bei allen herzlich bedanken.
Ein besonderer Dank gilt dem LKH Bad Aussee und der Bestattung Schlömicher sowie den Bläsern der Musikkapelle Kumitz. Wir danken auch für die unzähligen Umarmungen und die vielen trostspendenden Worte.
In liebevollem Gedenken Familie Ladstätter
iegen. Foto: V. Schreiegg
„Pearson-Raid 2026“
Wie im Vorjahr, als sich die Befreiung des Salzkammergutes durch die Amerikaner zum 80. Mal jährte, werden auch heuer wieder viele Besitzer von US-Militärfahrzeugen von Freitag, 8., bis Samstag, 9. Mai, die damalige Strecke bis zum Salzbergwerk Altaussee nachfahren. Seien Sie somit nicht überrascht, wenn Ihnen an diesen Tage Kolonnen an Militärfahrzeugen begegnen. Die besten Chancen, einen Blick auf die Fahrzeuge zu werfen, ist am Freitag gegen 17.30 Uhr beim Gasthof „Elisabeth“ oder am Samstag von 9 bis 16 Uhr auf der Strecke Altaussee–Praunfalk.
Bauernmärkte
Altaussee
Selbstbedienungsladen am • Waldhauser-Biohof, täglich geöffnet. Lupitsch 21, Tel.: 0664-9102724.
Bad Aussee
Frischgebackene heimische Jungjäger
Mit der theoretischen und praktischen Prüfung zur Erlangung der ersten Jagdkarte am 28. und 29. April ging für ein gutes Dutzend Absolventen der Jagdkurse in Bad Aussee und Bad Mitterndorf, die seit Jänner gehalten wurden, ein Traum in Erfüllung.
Tätigkeit – auch wenn die Hege bei dieser erfüllenden Tätigkeit im Vordergrund steht – über Leben und Tod entscheiden. Daher musste auch der ethische Kompass gut eingestellt werden. Immer größerer Beliebtheit erfreut sich der „Jagdkurs light“ in Bad Aussee, bei dem Naturliebhaber und Interessierte Zugang zu der Wissenswelt der Jäger erhalten. Heuer waren es fünf Absolventen, die diese Wissensvermittlung nicht nur genossen, sondern auch Botschafter der Jagd sind, da sie nun –auch wenn sie sich keiner Abschlussprüfung unterzogen haben –doch mitbekommen haben, unter welchen strengen Gesichtspunkten Jäger ihre Ausbildung fürs Leben erhalten. Die nächstjährigen Jagdkurse starten im Jänner. Informationstage werden noch bekanntgegeben.
Wochenmarkt am Chlumeckýplatz,
• jeden Donnerstag von 7 bis 12 Uhr. Bei Feiertag mittwochs.
Marions Dorfladen, Reitern 12
• (vis-a-vis s’Hüttl). Do. u. Fr. 9 bis 16 Uhr und Sa. 8 bis 12 Uhr. Biohof Thomanhansla – Hofladen
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• produkten von „Jausenzeit Sonja Hofer“, am Bauernhof Pliem, Obersdorf 115, Tel.: 06509216317.
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• Seebacherhof” mit Gemüse, Tee, Kräutersalzen usw Grundlsee
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Das Dschungelbuch
Am Sonntag, 17. Mai, wird im Ausseer Kur- und Congresshaus das bekannte Musical „Das Dschungelbuch“ für alle Interessierte zu sehen und zu hören sein.
Die Absolventen der beiden heimischen Jagdkurse in Bad Aussee und Bad Mitterndorf wurden seit Anfang des Jahres in den Gegenständen Jagdrecht, Jagdbetrieb, Wildkunde sowie Waffenkunde und dem praktischen Schießen mit Gewehr und Flinte geschult, um bei der Prüfung, die durch acht Kommissionsmitglieder der Bezirkshauptmannschaft Liezen abgenommen wurde, die richtigen Antworten parat zu haben. Die Novellierungen des Landes und Bundes im Waffen- als auch Jagdrecht machten den Unterricht spannend und herausfordernd, wie auch auf den sicheren Umgang mit der Waffe noch mehr Wert gelegt wurde. Da Jäger Feuerwaffen als ihr „Werkzeug“ führen müssen, ist es unumgänglich, dass sie damit sicher und vorbildhaft umgehen. Auch der Jagdethik wurde große Aufmerksamkeit geschenkt, müssen die angehenden Jäger hinkünftig in ihrer
Am Altausseer Hausberg tut sich was! Nachdem die Mautstraße bereits offen ist, erwacht auch das vielfältige Freizeitangebot am Loser aus dem Winterschlaf. Besucher dürfen sich auf ein erweitertes Angebot freuen: Ob entspannt in der Gondel, sportlich am Fels, rasant auf dem Trail – der Loser bietet diesen Sommer noch mehr Raum für Sport, Kultur und Genuss.
Alle Termine & Highlights auf einen Blick: Am 9. Mai ist Start des Wochenend-
und Feiertagsbetriebs der Panoramabahn (9–16:30 Uhr) und der Loseralm. Ab 27. Juni bis 27. September fährt die Bahn täglich, die Mautstraße ist von 16–8:30 befahrbar. www.loser.at/panoramabahninfo Seit 4. Mai ist der MTB-Trail geöffnet, ab 15. Mai folgen Klettersteige und Klettergarten. Ab dem Narzissenfest verwandelt sich die Panoramastraße in eine Mountainkart-Strecke: Hinaufschweben mit der Bahn, hinunterflitzen im Gokart!
Vorverkauf: Bis 31. Mai gibt es minus 50 % Ermäßigung auf PanoramabahnSommercards für Wintercard-Besitzer. Tipp: 9. Mai „Tag des Ausflugs“: Mit der Steiermark-Card (an der Kassa erhältlich) darf eine 2. Person in der Panoramabahn mitgenommen werden.
(V. l.): Konrad Grieshofer, Manuel Bachler, Lehrprinz Wilfried Walcher, Lehrprinz Karl Nimmerfroh, Irene Stopper, Jagdkursleiter Wolfhart Brandl und Leon Diechtl vom Bad Mitterndorfer Jagdkurs.
Strahlende Gesichter auch beim Ausseer Jagdkurs. (Erste Reihe, v. l.): Jagdkursleiter Alois Zachbauer, Nils-Christian Köberl, Alexander Lang, Dominik Wallner, Thomas Zitz, Lehrprinz Florian Seiberl. (Zweite Reihe, v. l.): Sebastian Gimbel, Elisabeth und Christian Gamperl, Roswitha Preininger. (Dritte Reihe, v. l.): Bernhard Huber, Anna Ischlstöger, Florian Hiesinger und Martin Pilz. Nicht am Foto: Lehrprinz Gabriel Türkis.
Foto: M. Rastl
Der Verein „Poesie im Ausseerland” ist Geschichte
Der im Februar 1988 auf Initiative von Prof. Klaus Maria Brandauer gegründete Verein „Poesie im Ausseerland” fungierte über einen langen Zeitraum überaus erfolgreich als Ausrichter verschiedenster Veranstaltungen in den drei Ausseerland-Gemeinden und bescherte tausenden Zusehern unvergessliche kulturelle Hochgenüsse.
Herausragende Künstler und Autoren wie Helmuth Lohner, Paula Wessely, Heiner Müller, Jewgeni Jewtuschenko, Tzimon Barto, Rudolf Buchbinder, Johan Botha, Barbara Frischmuth, Elisabeth Trissenaar, Philipp Hochmair und Birgit Minichmayr gaben sich auf Brandauers Initiative ein Stelldichein im Ausseerland; für viele nicht so bekannte Nachwuchskünstler bildeten die Poesie-Veranstaltungen ein willkommenes Sprungbrett. Das legendäre „Spiel im Berg“ von Felix Mitterer im Amphitheater im Salzberg Altaussee und die großartigen Aufführungen von „Ein Sommernachtstraum” von William Shakespeare in der Naturarena Seewiese am Altausseersee sind noch in allerbester Erinnerung. „Poesie im Ausseerland” war über einen langen Zeitraum ein überaus wichtiger Fixpunkt im heimischen Kulturgeschehen.
Rainer Hilbrand und Reinhart Grundner standen im Laufe von fast vier Jahrzehnten an der Spitze des umtriebigen Vereines, dem Klaus Maria Brandauer als Präsident und unermüdlicher Ideengeber und Motor vorstand. Da sie und die übrigen Poesie-Funktionäre ein wenig in die Jahre gekommen sind und kein geeigneter Nachwuchs gefunden werden konnte, ließen die Aktivitäten mit der Zeit nach. So verwundert es nicht, dass im Rahmen der am 18.
CD-Tipp
Simone Kopmajer & Viktor Gernot You Wonderful You
Die heimische Jazz-Diva Simone Kopmajer veröffentlichte kürzlich mit ihrem kongenialen Partner, dem bekannten Kabarettisten und Sänger Viktor Gernot, ihr erstes gemeinsames Album.
Mit Wehmut beschlossen die Poesie-Funktionäre Peter Musek, Wolfhart Hofer, Ingrid und Rainer Hilbrand, Eva Hilbrand, Gabi Müller, Andrea Schupfer, Obmann Reinhart Grundner, Uli Jungmair und Herbert Stocker (v. l.) die Auflösung des Vereines „Poesie im Ausseerland“.
April im Gasthof Leuner in Altaussee stattgefundenen Ausschusssitzung – nachdem dem Vorstand die einstimmige Entlastung erteilt wurde –einhellig die Auflösung des Vereines und die Überlassung des Vereinsvermögens an die regionale Kulturinstitution „Via Artis” beschlosssen wurde.
Obmann Reinhart Grundner zog in seinem Bericht eine zufriedenstellende Bilanz: „Dank unseres Präsidenten Professor Klaus Maria Brandauer haben wir über einen
Text: P. Musek
sehr langen Zeitraum das regionale Kulturgeschehen entscheidend mitgeprägt, viel bewegt und erreicht. Wir können mit Stolz auf unsere 38jährige Vereinsgeschichte zurückblicken – es war eine schöne Zeit. Alles zu seiner Zeit.”
Der Verein „Poesie im Ausseerland” hat vielen Kulturfreunden aus nah und fern, die die Auflösung mit etwas Wehmut bedauern, über einen langen Zeitraum sehr viele schöne Stunden bereitet – vielen Dank dafür!
Sowohl auf CD als auch auf Vinyl oder zum Download begibt sich das Duett auf eine Entdeckungsreise mitsamt Liebeserklärung an den Jazz schlechthin: zwei perfekt harmonierende Stimmen, die die großen Melodien des 20. Jahrhunderts feiern und ihren musikalischen Dialog mit feinem Gespür in den Vordergrund rücken. Das Album versammelt zeitlose Song-Perlen-Klassiker ebenso wie weniger bekannte Schätze, von denen teilweise nur wenige Aufnahmen existieren. Die älteste Komposition, Irving Berlins „Play a Simple Melody“ aus den 1910erJahren, steht sinnbildlich für das ganze Projekt: eine Reise durch Melodien des Great American Songbooks bis zu Traditional Pop. In der Tradition legendärer Duett-Alben von Frank Sinatra, Tony Bennett, Ella Fitzgerald oder Barbra Streisand formen Simone Kopmajer und Viktor Gernot ihr eigenes klingendes Gespräch. Die samtene Brillanz von Kopmajers Stimme schwebt förmlich über dem sonoren stimmlichen Fundament, das Viktor Gernot präsentiert. Das Konzept ist „Strictly Duets“: Im Mittelpunkt steht das dialogische Zusammenspiel der beiden Stimmen. Inspiration lieferten auch historische Aufnahmen aus Hollywood: Beim Titelsong „You Wonderful You“ war es eine Aufnahme von Gene Kelly und Judy Garland aus den 1950er Jahren. In einer reduzierten Trio-Version entfaltet sich dazu die Magie von Gernots warmem Bariton und Kopmajers eleganter Jazzstimme. „Wir wollten wenig bekannte Schätze heben. Darunter Songs, die vielleicht nicht jeder kennt, die aber unglaublich viel Herz und Geschichte haben. Das Album ist eine Liebeserklärung an unser Gegenüber: die Menschen, die uns gerne zuhören und im Dialog mit uns sind“, so Simone Kopmajer dazu. Die Tonträger sind im gut sortierten Fachhandel um € 29,– (Vinyl) oder € 19,– (CD) erhältlich. Zusätzlich kann das Album auf allen bekannten Streamingdiensten geladen werden.
Leserbriefe
Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift und Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern. (Erstes Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867). Diese Meinung muss jedoch nicht gleichzeitig die Meinung der Redaktion sein.
Leserbrief zur 90-jährigen Reise einer Amphore samt Talmud Mit großem Interesse habe ich die berührende Geschichte über die jüdisch-ausseerische Freundschaft zwischen der Familie GoldbergFeuerstein und Stefan Pucher sowie Hermann Schröttenhamer gelesen. In einer Zeit, in der Autokraten ihre imperialistische Tyrannei schamlos ausweiten und rechtsgestrickte libertäre Dilettanten versuchen, ohne Rücksicht auf Verluste der Welt ihre Ideologie zu diktieren, zeigt dieser wohltuende Bericht, dass Empathie und (Zwischen-)Menschlichkeit noch nicht ganz verloren sind.
Peter Schwarz, Wien
Umbenennung der „Alpenpost“ Nach mehr als 25 Sommeraufenthalten in Grundl- und Altaussee fühle ich mich Land und Leuten, ihren Freuden und Leiden zutiefst verbunden. Die „Alpenpost“ wird mit Freude erwartet und gelesen. Das Blatt betreffend sei mir die Anregung zu einer Namensänderung gestattet: „LKH Aussee Postille Spitalszeitung des Steirischen Salzkammergutes“.
Werner Milota, Wien
Lesermeinung zum Gutachten in Rottenmann in der Ausgabe Nr. 8: Lug, Betrug und Fahrlässigkeit noch dazu! Von besagtem Gutachten zitiere ich nur das Fazit: „… das LKH Rottenmann (sei) für eine moderne Spitalstruktur nicht geeignet“. Auf dieser Basis allerdings den Um- und Ausbau des Hauses zu betreiben, ist höchst fahrlässig. Und zwar hinsichtlich der Kosten (€ 150 Mio.), der Zeit (16 Jahre) sowie des gesetzlichen Auftrags, die bestmögliche medizinische Versorgung der steirischen Bevölkerung sicherzustellen. Kaum ein öffentliches Bauprojekt wurde mit den dafür vorgesehenen Mitteln und innerhalb der veranschlagten Zeit durchgeführt. Wie in der geplanten, beinahe „ewigen“ Bauzeit die sichere medizinische Versorgung auf einer Baustelle, bei der laut Gutachten „große Teile des Bestandes geschleift“ werden müssen, gewährleistet werden soll, wissen vermutlich nur die verantwortlichen Damen und Herren der KAGes und der Herr Landesrat. Es ist Betrug am Wähler und damit auch am steirischen Steuerzahler, dass das Gutachten in der bisherigen Diskussion zurückgehalten wurde. Vor diesem Hintergrund ist die veranschlagte Bausumme sicher nicht einzuhalten, ganz davon abgesehen, dass die Kostenentwicklung in einem Zeitraum von 16 Jahren kaum vorhersehbar ist. Wird deshalb
vielleicht alles kleiner und billiger gebaut, damit der Rahmen passt? Das wäre ein erneuter Betrug. Gelogen wird von den Beteiligten (KAGes und Landesrat) bezüglich des zugesagten, medizinisch nicht eingeschränkten Übergangs. Mitarbeiter, die von Organisation und Struktur befreit sind, können beim besten Willen keine vernünftige medizinische Versorgung leisten, geschweige denn verantwortungsvolle und menschliche Entscheidungen treffen. Mitarbeitern einen „Maulkorb“ gegenüber der Öffentlichkeit umzuhängen, ist Beweis genug, dass es hier viel zu verstecken gibt.
Der überhastete Abbau der Intensiveinrichtungen ist ein weiteres gebrochenes Versprechen und Beleg für die Geringschätzung der Menschen im Ausseerland.
Zu guter Letzt noch der Wegweiser nach Schilda: Der leichtfertige Umgang mit den bisherigen Projektkosten – immerhin rund € 20 Mio. –hätte den Schildbürgern alle Ehre gemacht! Der Steuerzahler ist immer noch die bequemste und dümmste Melkkuh der Nation. Nur schade, dass die Verantwortlichen das Ende dieses Desasters in ihren Funktionen nicht mehr erleben werden wegen Pensionierung bzw. hoffentlich durch Abwahl.
Hansirgl Hecker, Grundlsee
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DANKE!
Die Stadtmusikkapelle Bad Aussee bedankt sich bei allen Bewohnern und Gästen im Ortsteil Öfner für die ausgezeichnete Bewirtung und Verpflegung sowie die großzügigen Spenden beim Weckruf zum 1. Mai recht herzlich!
Wir gratulieren
Julia Hofer –Steuerberaterin
Julia Hofer, BA, aus Lupitsch hat –nach ihrem Studium für Rechnungs wesen und Controlling – ihre Ausbildung zur Steuerberaterin erfolgreich abgeschlossen. Sie wurde am 13. April in der Residenz in Salzburg von Landeshauptfrau Karoline Edtstadler angelobt und ist damit mit 24 Jahren die jüngste Steuerberaterin in Österreich. Herzlichen Glückwunsch!
JURIST/IN oder ASSISTENT/IN
im NOTARIAT BAD AUSSEE gesucht (m/w/d)!
Sind Sie freundlich, zuverlässig und genau? Dann würde ich mich über Ihre Bewerbung freuen! Sie können mit Lohn über Kollektivvertrag rechnen.
Von Vorteil wären:
• Vollzeitbeschäftigung
Vorkenntnisse in juristischen Themenbereichen
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• Bitte rufen Sie an oder senden Sie ein E-Mail.
Dr. Nina Raich Öffentliche Notarin
Ischler Straße 65, A-8990 Bad Aussee Tel: +43 (3622) 52059-0 office@notarin-raich.at www.notarin-raich.at
Berge, Steine und Fossilien – wozu der Blick in die Erdgeschichte?
Das Ausseer Kammerhofmuseum bietet in diesem Jahr eine Vortrags- und Gesprächsreihe zu diesem Thema an. Sechs Themen und Termine sind auf die Monate Mai bis Oktober aufgeteilt. Im Abonnement (ab drei Veranstaltungen) beträgt der Eintritt € 10,–.
Mit seinen Bergformen, Gesteinen und Fossilien bietet das Salzkammergut einen faszinierenden Einblick in die vergangenen 250 Millionen Jahre. Gerhard W. Mandl, Träger des Friedrich-Simony-Preises, ist mit den erdwissenschaftlichen Verhältnissen im Salzkammergut bestens vertraut.
In seinem Vortrag am Mittwoch, 20. Mai, um 19 Uhr hebt er einige Wendepunkte in dieser Geschichte beispielhaft hervor, zeigt ihre Ursachen und Folgen auf und erklärt, was sie für unsere Gegenwart bedeuten. Das Museumsteam erwartet einen spannenden Abend und viele interessierte Besucher.
Herzlichen Dank
für die Anteilnahme am Ableben unserer lieben Verstorbenen, Frau
Inge Leeb.
Ein besonderer Dank gilt Dr. Pia-Katharina Edlinger für die jahrelange Betreuung, der Bestattung Haider mit Sandra Singer und Hellmuth Holy, Pfarrer Dr. Michael Unger und seinen Organisten sowie dem Quartett der Musikkapelle Grundlsee.
Vielen Dank auch an Peter Pölz für die schöne Rede in der Kirche sowie allen Verwandten, Bekannten und Freunden für die Kondolenzbesuche in der Aufbahrungshalle, Kerzen- , Blumen- und Geldspenden.
In Liebe und Dankbarkeit Die Trauerfamilien
15 Jahre Altaussee-Schifffahrt: Eine Vision wurde Wirklichkeit
Eine Vision zu haben, ein Ziel gemeinsam anzusteuern, gemeinsam an einem Strang statt einsam an einem Seil zu ziehen, das brachte unser Familienunternehmen Stern & Hafferl und das 1. Solarschiff Österreichs nach Altaussee. Am 7. Mai 2011 wurde das Solarschiff feierlich getauft. Ein großes DANKESCHÖN an alle, welche geholfen haben, das grüne Herz von Altaussee weiterhin kräftig schlagen zu lassen.
Ein ganzes Dorf packte an, damit diese Vision Wirklichkeit werden konnte.
Bereits 1883 legten die beiden Gründer und Ingenieure Josef Stern und Franz Hafferl den Grundstein zum Familienunternehmen, der Stern-Gruppe, und setzten als Väter der Energie und Mobilität historische Meilensteine wie den Erbau der Schafbergbahn oder die Mitbegründung der heutigen Energie AG. Heute in den Bereichen Verkehr, Schifffahrt, Bau, Elektround Gebäudetechnik und Betonfertigteile tätig, stellt das Unternehmen mit seinen über 700 Mitarbeitern einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor weit über die Grenzen des Salzkammergutes hinaus dar.
Sanfte Mobilität hatte bei Stern & Hafferl schon lange Tradition und bereits 1913 wurde mit einer Elektroschifffahrt am Attersee, dem größten Binnensee Österreichs, begonnen.
„Fast 100 Jahre später, nämlich 2011, ist es uns gelungen, gemein-
sam mit der Gemeinde Altaussee und dem Stern & Hafferl-Team und zahlreichen Unterstützern diesen Innovationsgeist mit der Gründung der Altaussee-Schifffahrt mit Österreichs erstem Solarschiff fortzusetzen und mit zahlreichen weiteren Meilensteinen wie der Plätte „Loser“ oder der Gründung der Seelounge und dem Bootsverleih Altaussee 712 noch weitere Akzente in meiner zweiten Heimat zu setzen.
2025 wurde erstmals das Batteriesystem am Schiff erneuert. Rechtzeitig zum 15-Jährigen wurde nun auch der Salon des Solarschiffes revitalisiert. Mein besonderer Dank gilt dabei Bgm. Gerhard Loitzl und dem gesamten Gemeinderat sowie zwei außergewöhnlichen Pionieren, dem verstorbenen Ehrenkapitän und ehem. Bgm. Herbert Pichler sowie Amtsleiter und Ehrenkapitän Bernhard Haim“, freute sich die dankbare Mag. Doris Cuturi-Stern mit ihrer Crew.
„Das 15-jährige Jubiläum erinnert mich erneut daran, wie stolz ich darauf bin, dass wir mit dem ersten Solarschiff Österreichs dazu beitragen, das grüne Herz des Ausseerlandes noch höher schlagen zu lassen, und ich freue mich mit Doris und ihrem Team über die-
sen weiteren historischen Meilenstein in unserer Firmengeschichte“, gratulierte DI Karl Neumann (CEO und Gesellschafter der Stern Holding GmbH).
Wie es zum Familienunternehmen und der Altaussee-Schifffahrt kam, erfährt man in der limitierten Auflage des Buches „Sternstunden und Geheimtipps von Menschen im Salzkammergut“: Das Buch ist an Bord, im Buchhandel und online beim Traunerverlag um € 39,90 erhältlich und beinhaltet 1+1Gratis-Gutscheine für die Altaussee- und Attersee-Schifffahrt im Wert von € 62,–
Zu unserem Jubiläum hat sich Stern & Hafferl etwas ganz Besonderes überlegt: 1+1 GRATIS auf alle Teilstrecken und Rundfahrten am 7. & 8. Mai. Tickets sind direkt an Bord erhältlich.
Herzlich Willkommen an Bord!
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Dieses im Jahre 2011 gestaltete Visionsbild von Amtsleiter Bernhard Haim hatten wir stets vor Augen. Es heute mit dem Foto von Rudi Kain zu vergleichen, erfüllt uns mit großer Freude.
3. Sommer-Duo-Cup in Altaussee
Am 12. April erfolgte bei traumhaften Bedingungen im Stocksportzentrum Altaussee der Auftakt zur heurigen Saison.
Wie bereits im Winter traten großteils dieselben Duos gegeneinander an, nur vereinzelt kam es zu Änderungen in den Paarungen. Geschossen wurde im bewährten Modus. Den Sieg sicherten sich Hans Kainzinger und Andreas Grill mit 20:2 Punkten vor Christoph Moser und Matthias Machherndl (16:6). Den dritten Platz belegten Florian Muss und Moritz Veigl mit 13:9 Punkten. Besonders knapp ging es dabei gegen Martin Kain und Andreas Jauk zu, die ebenfalls 13:9 Punkte und dieselbe Differenz von +10 aufwiesen. Ausschlaggebend für Rang drei war letztlich die höhere Zahl der eigenen guten Stöcke. Weitere Platzierungen: 4. Martin Kain / Andreas Jauk (13:9),
5. Markus Syen / Markus Fuchs (12:10), 6. Sepp und Andreas Schröttenhamer (11:11), 7. Ernst Kadar / Armin Bauer (11:11), 8. Michael Machherndl / Johannes Schröttenhamer (11:11), 9. Mario Krexhammer / Daniel Hengst (10:12), 10. Lukas Budemayr / Josef Syen (8:14), 11. Sepp Wimmer / Herbert Grill (4:18), 12. Gerhard Margotti / Christian Demml (3:19). Ein besonderer Dank gilt Waltraud Schröttenhamer für die Bewirtung, allen Preisspendern, Sepp Schröttenhamer für den Wanderpokal und die Sachpreisspende sowie allen Helfern, die in der Woche zuvor den neuen Zaun im Stocksportzentrum Altaussee errichtet haben.
Erlesene Kreationen im „Griaß di“
Die in Bad Aussee aufgewachsene Künstlerin Margit Mikula eröffnete kürzlich eine Verkaufsausstellung im Gasthof Elisabeth „Griaß di“.
Margit Mikula – in Wien geboren, jedoch in Bad Aussee aufgewachsen –stellte schon im zarten Alter von 14 und 16 Jahren in Bad Aussee, damals noch im alten Kurzentrum, ihre Werke aus.
Diesmal werden ihre Kreationen – auf Aquarellen basierte Sprühtechnik – mit Motiven „Grundlsee“, „Dachstein“ oder „Loser“ im Gasthaus Elisabeth „Griaß di“, bis über den Sommer hinaus, ausgestellt und zum Verkauf angeboten. Es gibt aber auch drei Fotos –gesprüht auf Aluminium – und sieben KI-generierte Konzeptkunstwerke zu bestaunen. In ihrem „Brotberuf“ als Wirtschaftsinformatikerin ist Margit Mikula äußerst erfolgreich und gerade
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mit einer Firmengründung beschäftigt. Ihr Doktorat erwarb sie nach einem Alzheimer-Demenzstudium in London. Doch das vielseitige Ausleben ihrer künstlerischen Entfaltungsmöglichkeit begleitete sie von Wien über Brüssel, La Hulpe und von London bis nach Bad Aussee.
Jeden Samstagabend erzählt sie im Gasthaus „Griaß di“ auf Anfrage unter Tel.: 0660-6230735 über die Hintergründe ihrer Bilder.
Zur Vernissage am 2. Mai kamen zahlreich Freunde, Interessierte, Wegbegleiter aus Wien und dem Ausseerland und es ist schön, dass die „Herzensausseerin“ ihre Kunstwerke auch in ihrer ehemaligen Heimat ausstellt.
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Die siegreichen Duos beim Auftakt in Altaussee.
Die Künstlerin Margit Mikula mit ihrem Werk „Grundlsee“.
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Musicalfahrt der Volksschule Altaussee nach Bad Ischl
Die Kinder der Volksschule Altaussee sahen – dank großzügiger Sponsoren – das Musical „Die kleine Meerjungfrau“ im Bad Ischler Kurhaus.
Am 27. April unternahm die gesamte Volksschule Altaussee einen Ausflug zum Musical „Die kleine Meerjungfrau“ ins Kurhaus Bad Ischl.
Bei Kaiserwetter strahlten die Schüler mit der Sonne um die Wette und auch die Lehrerinnen genossen den gemeinsamen Tag. Das Musical, das sich mit Themen wie Liebe, Sehnsucht und Erwachsenwerden beschäftigt, begeisterte die Kinder und stellte eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag dar Aufgeführt wurde das Stück vom Tourneetheater „Theater mit Horizont“, das seit 1998 in Österreich, Deutschland und der Schweiz unter-
wegs ist und bekannte Kinderbuchklassiker auf die Bühne bringt. Solche besonderen Erlebnisse sind oft mit hohen Kosten verbunden. Umso größer ist die Freude über die großzügige Unterstützung durch die Familie Enzelberger und Brigitte Greiner, durch die ein Teil der Buskosten gedeckt werden konnte. Ein herzliches Dankeschön gilt außerdem den engagierten Lehrerinnen, die die Organisation und Durchführung solcher Ausflüge mit viel Einsatz übernehmen und ihren Schülerinnen und Schülern dadurch wertvolle und vielfältige Erfahrungen ermöglichen.
Volksschulkinder zu Besuch bei der „Ausseer Streich“
Die Kinder hatten mit den Mitgliedern der „Streich“ eine Riesengaudi und durften sogar ans Dirigentenpult.
Kürzlich besuchten 140 (!) Kinder der 1. und 2. Klassen und der „LeTheWo“-Klasse der Volksschulen der drei Ausseerlandgemeinden das Große Streichorchester der Bürgermusikkapelle Bad Aussee im Probelokal im Kurhaus. Nach einer kurzen Begrüßung spielte das Orchester einen Auszug aus Mozarts Kleiner Nachtmusik. Kapell-
meister Edwin Cáceres-Peñuela erklärte den jungen Besuchern die Zusammensetzung der verschiedenen Instrumente in einem sinfonischen Orchester. Zum besseren Verständnis wurde jedes Instrument separat vorgestellt, indem auch eine kurze Melodie darauf gespielt wurde. Besonders beeindruckt waren die Kinder von der Größe eines Kontra-
basses im Vergleich zu einer Geige. Auch die Notwendigkeit eines Dirigenten wurde erläutert und beim anschließend vorgetragenen Radetzky-Marsch konnten ein paar Kinder ihr Können als Dirigent unter Beweis stellen. Begrüßt werden konnte auch Musikschuldirektor Axel Mayer, der Interessantes und Wissenswertes von der Musikschule in Bad Aussee berichtete und die Kinder zum Schnuppern in die Musikschule einlud. Anschließend konnten die Kinder die einzelnen Instrumente unter fachkundiger Anleitung der Musikerinnen
und Musiker selbst ausprobieren, wobei das eine oder andere Talent bereits erkennbar war. Mit viel Begeisterung waren Groß und Klein bei der Sache und nach einem kleinen Abschiedsgeschenk war der Vormittag auch schon wieder vorbei. Ein herzliches „Dankeschön“ für diesen bereichernden Vormittag gilt den Lehrerinnen, die die Kinder begleitet haben, besonders Barbara Duschl für die Organisation und Koordination in den Schulen, und den Orchestermitgliedern, die ihre Instrumente zur Verfügung stellten.
Bewegende Begegnung zwischen Generationen
Die Schüler der 7A des Erzherzog Johann BORG Bad Aussee besuchten am Dienstagnachmittag das Seniorenzentrum der Volkshilfe in Bad Aussee, um dort ihr selbstinszeniertes Stück „Zukunft“ aufzuführen. Im Mittelpunkt standen Zukunftssorgen, die viele unserer Schüler beschäftigen: politische Instabilität, Künstliche Intelligenz, Jobaussichten, Energieversorgung und Blackout-Szenarien. Die Aufführung war sehr gelungen und regte im Anschluss eine spannende und berührende Diskussion zwischen den Generationen an. Welche Sorgen hatten die Zuseher in ihrer Jugend?
Wie sind sie damals mit gefühlten oder realen Bedrohungen umgegangen? Neben Gedanken aus dem Publikum brachten auch die Schüler vorbereitete Fragen ein. Besonders bewegend waren die Erzählungen eines Bewohners, der von seiner Jugendzeit im Nationalsozialismus berichtete und damit eindrucksvoll zeigte, wie wertvoll persönliche Erfahrungen und Erinnerungen sind. Als wichtige Botschaft nehmen die Schüler aus diesem Nachmittag mit, wie bedeutend Kommunikation, gegenseitiger Respekt und der offene Austausch zwischen Jung und Alt sind.
Mountainbike-Camp mit Barbara Mayer
Gemeinsam mit der zweifachen Siegerin der Salzkammergut-TrophyExtremdistanz, Barbara „Babsi“ Mayer, ihrer MTB Kids Academy sowie dem Team der Salzkammer-
gut-Trophy und der Salzkammergut Tourismus-Marketing GmbH wurde auch heuer wieder ein abwechslungsreiches Camp auf die Beine gestellt.
Foto: B. Hoch
Die Schüler des BORG Bad Aussee waren zu Besuch im Seniorenzentrum der Volkshilfe an der Sommersbergseestraße.
Sport in Kürze
Erfolgreiche Kainischer Schützen
Der Altausseer Manuel Pliem (Team HUMANPWR Cycling, ganz vorne) reüssierte in Südafrika und konnte mit Rang vier einen hervorragenden Saisonauftakt feiern.
l Am anderen Ende der Welt, wo gerade der Herbst einzieht, konnte Manuel Pliem beim „Garden Route Giro“ in Südafrika eine starke Premiere feiern. Das sechstägige GravelEtappenrennen (13.–18. April) führte über rund 680 Kilometer und mehr als 11.000 Höhenmeter durch einige der spektakulärsten Landschaften der Western-Cape-Region – von der Küste bei Mossel Bay über anspruchsvolle Bergpässe bis in die trockene Karoo und zurück zum Ozean nach Wilderness. Die abwechslungsreichen Etappen mit langen Anstiegen, schnellen Schotterpassagen und ikonischen Pässen wie dem Swartberg Pass machten das Rennen zu einem echten Härtetest für das hochkarätige Starterfeld und verlangten den Fahrern über sechs Tage hinweg höchste Vielseitigkeit ab. Manuel Pliem aus Altaussee präsentierte sich überraschend gut in Form und konnte sich über die sechs Etappen konstant im Spitzenfeld behaupten. Seinen Höhepunkt setzte Manuel Pliem auf der vierten Etappe, als er mit Rang vier auf das erweiterte Podium fuhr und damit seine starke Performance eindrucksvoll unter Beweis stellte.
l Im Rahmen der Gebietsmeisterschaft im Asphaltschießen am 19. April konnte sich die Moarschaft „ESV Bad Mitterndorf 2“ mit Franz Schachner, Friedrich Egger, Gernot Schlömmer und August Schrempf in der Klasse Ü60 Herren den zweiten Platz sichern und somit auch den Aufstieg feiern.
Die erstplatzierten Mannschaften bei der Gebietsmeisterschaft.
l Wenn 19 Mitglieder des heimischen Golfclubs freiwillig zum Rechen, zur Motorsäge und zum Häcksler greifen, zeigt das, was ein gesundes Vereinsleben ausmacht. Am 25. April halfen die Mitglieder fünf Stunden lang dabei, den Platz am Lerchenreither Hochplateau frühlingsfit zu machen – Seite an Seite mit dem GreenkeeperTeam. Für das leibliche Wohl nach dem Arbeitseinsatz sorgte Franz Pichler von „Franz Wein & Genuss“ – ein gemütlicher Abschluss für einen tatkräftigen Tag. Die Mühe hatte sich jedenfalls gelohnt: Am darauffolgenden Sonntag wurde der frisch gepflegte Platz bei Kaiserwetter bespielt. Beim nachgeholten Flaggenturnier, das Anfang April dem Wintereinbruch zum Opfer gefallen war, setzten sich Markus Hentschel und Claudia Mandl als Sieger durch. Der Schwung vom Saisonstart trug direkt zum nächsten Höhepunkt: Am 1. Mai lud der Golfclub Ausseerland zum Maibaumturnier.
Beim Schützenverein Kainisch wurde kürzlich die Vereinsmeisterschaft abgeschlossen. Zusätzlich dazu galt es, die Steirischen Meisterschaften zu bestreiten.
Über die gesamte Saison hinweg wurde geschossen und die Ergebnisse waren wirklich beeindruckend. Besonders gut unterwegs war in dieser Saison die Schützenjugend. Folgende Ergebnisse galt es zu feiern: In der Klasse „Jugend 1“ holte sich Moritz Zink den Sieg vor Maximilian Adler und Emma Gottschmann. 4. Filip Dvorak, 5. Jonas Zinnebner, 6. Julian Gigler, 7. Maria Moser. Die Klasse „Jugend 2“ gewann Leo Adler vor Milena Zink und Leo Wimmer. 4. Erwin Gottschmann, 5. Mian Schweiger, 6. Stefan Kuric, 7. Luca König. Klasse „Jugend stehend frei“: 1. Selina Steiner, 2. Markus Heiss, 3. Elias Egger, 4. Elias Gigler. Mit einem 5,3-Teiler holte sich Stefan Kuric die Tiefschusswertung vor Leo Adler (8,5 Teiler) und Mian Schweiger (17,8 Teiler).
Auch bei den erwachsenen Schützen gab es spannende Duelle: Daniel Illmayr holte sich in der Klasse „stehend frei“ vor Antonia Hofer und Willi Schrempf den Sieg. 4. Elias Kreuzer, 5. Anna-Lena Schnepfleitner, 6. Andreas Haim. Klasse „stehend aufgelegt“: 1. Helmut Rainer, 2. Fritz Schachner, 3. Rudi Pressl, 4. Erni Syen-Brunner, 5. Irmgard Schachner, 6. Franz Syen, 7. Johannes Pilz. Helmut Rainer holte sich mit einem 2,8-Teiler vor Fritz und Irmgard Schachner den Sieg in der Tiefschusswertung. Ein großes Dankeschön geht an dieser
Stelle an Mian Schweiger für die hervorragenden Sacherschnitten sowie an die Gemeinde und die heimischen Betriebe für die jährliche Unterstützung.
Starke Leistungen bei den Steirischen Meisterschaften Die Kainischer Schützen zeigten bei den Steirischen Meisterschaften „stehend frei“ in Knittelfeld starke Leistungen. Daniel Illmayr konnte sich bei den Männern nach einem spannenden Finale den fünften Platz sichern. Willi Schrempf wurde Zweiter bei den „Senioren 3“. In der Junioren-Mannschaftswertung erreichten Antonia Hofer, Andreas Haim und Elias Kreuzer ebenfalls Platz zwei.
Auch bei der Seniorenmeisterschaft in Kindberg wurden in der Klasse „sitzend aufgelegt“ gute Ergebnisse erzielt. In der Einzelwertung „Senioren 3“ sicherte sich Helmut Rainer den vierten Platz, 5. Fritz Schachner, 12. Rudi Pressl, 22. Franz Syen. Bei den Damen freute sich Irmgard Schachner über Platz vier. In der Teamwertung sicherten sich Helmut Rainer, Rudi Pressl und Fritz Schachner den zweiten Platz und damit die Silbermedaille. Bei der Österreichischen Meisterschaft in Wolfsberg, Kärnten, erreichte das Team Steiermark mit den Schützen Bernhard Hottowy, Siegfried Moosbacher und Willi Schrempf in der Klasse „Senioren 3 stehend frei“ stehend frei die Bronzemedaille.
(V. l.): Markus Wach, Markus Hentschel, Claudia Mandl und Peter Mandl.
Die Schützenjugend des SV Kainisch konnte schöne Erfolge feiern.
Aussee wieder in der Spur, Mitterndorf weiter Schlusslicht
Der ASV Bad Mitterndorf bestätigte zwar mit dem nächsten Sieg seinen Aufwärtstrend, verweilt in der Oberliga Nord aber dennoch am letzten Tabellenrang. Der FC Ausseerland hat sein kurzes Tief durchtaucht und rückt dem schwächelnden Gebietsliga-Tabellenführer Pruggern wieder näher. In der 1. Klasse Enns gab es für die heimischen Teams je einen Sieg und eine deutliche Niederlage.
Oberliga Nord
ASV Bad Mitterndorf –ESV Knittelfeld 3:1 (1:1)
Wichtiger Heimsieg des ASV, der seinen Aufwärtstrend damit bestätigt. Die Gäste gingen zwar bereits in der vierten Minute in Führung, doch Michael Kraft gelang nach 19 Spielminuten der Ausgleich. Bis zur Pause tat sich nicht mehr viel. Die zweiten 45 Minuten gehörten dann aber klar den Mitterndorfern. Jovan Vlacic schloss einen schönen Konter in der 52. Minute zum 2:1 ab. In der danach sehr hektischen Partie behielt der ASV letztlich den Überblick und machte durch den zweiten Treffer von Jovan Vlacic (76., Elfmeter) alles klar.
Bittere Niederlage für den ASV, der eine Halbzeit lang absolut auf Augenhöhe mit den jungen Kapfenbergern agierte. Auch danach lief es zunächst richtig gut. Jovan Vlacic gelang in der 55. Minute das 0:1. Danach kippte das Spiel allerdings klar zugunsten
FC Ausseerland –FC Ramsau 3:0 (3:0)
Nach den Niederlagen im Spitzenspiel in Pruggern und danach bei Schlusslicht St. Gallen fing sich der FCA gegen den FC Ramsau wieder und agierte in Bestform. Niko Eder brachte die Ausseer in der 23. Minute in Führung. Daniel Pinkney legte nur acht Minuten später zum 2:0 nach. Damit war die Gegenwehr der Ramsauer eigentlich gebrochen. Als Manfred Stögner in der 40. Minute zum 3:0 traf, war die Partie gelaufen. Auch nach der Pause war der FCA dominant, aber nicht mehr so zwingend. Trainer Gerhard Weissenbacher gab dann vier Youngsters die Chance, wobei Moritz Horvath sein Debüt in der ersten Kampfmannschaft feierte. Letztendlich blieb es beim verdienten klaren Erfolg der Ausseer.
FCA: Bruckenberger, Dogan, Lazok, Pinkney (84., Horvath), Grill, J. Kogler (72., Kochan), Eder (62., Perstl), Wimmer (62., G. Grubesa), Pomberger, Syen, Stögner (84., Freismuth).
ASV Bad Mitterndorf II –FSV Öblarn 3:2 (3:2)
Spannendes Gebietsliga-Duell im Grimmingstadion. Armin Schrottshammer brachte den ASV II in der 19. Minute in Führung, fast postwendend
der Gastgeber. Nur sechs Minuten nach dem 0:1 gelang dem KSV der Ausgleich. Am Ende wurde es dann dank Toren in den Minuten 85, 91 und 93 sogar noch deutlich. Der ASV ist damit – teilweise gemeinsam mit den anderen Bezirksklubs Irdning und SC Liezen – im Tabellenkeller einzementiert.
ASV: Wieser, Schnupp, Lemes, Schönwetter, Stadler (89., Lämmereiner), Schrottshammer, Kraft (86., N. Gassner), Neuper, T. Pliem, Kozak, Vlacic (82., Pürcher).
Die nächsten Spiele:
ASV – Judenburg, 10.5., 17 Uhr Irdning – ASV, 15.5., 19 Uhr
1. Kindberg-M. 21 17 1 3 72:25 52
2. St. Peter/Kbg. 21 13 3 5 46:28 42
3. Kapfenberg II 21 11 5 5 38:23 38
4. Zeltweg 21 11 3 7 50:38 36
5. St. Peter-Fr. 21 10 5 6 32:19 35
6. Knittelfeld 21 8 5 8 34:33 29
7. Krieglach 21 8 3 10 31:47 27
8. St. Michael 21 7 4 10 33:53 25
9. Judenburg 21 7 3 11 38:41 24
10. Mürzzuschlag 21 5 8 8 32:45 23
11. St. Lorenzen 21 5 8 8 33:38 23
12. SC Liezen 21 6 4 11 42:43 22
13. Irdning 21 5 3 13 23:42 18
14. Mitterndorf 21 4 5 12 19:48 17
Gebietsliga Enns
gelang den Gästen aber der Ausgleich. Kurz darauf nahm sich Tobias Gaiswinkler ein Herz und stellt die Führung für die Mitterndorfer wieder her, um nur zwei Minuten später den Ausgleich kassieren zu müssen.
Torschütze der Gäste war dieses Mal Routinier Marijan Blazevic, der mit 40 Jahren noch in Öblarn kickt. Sein Treffer half aber nicht lange, denn Sandro Gassner erzielte praktisch mit dem Pausenpfiff das 3:2. Dieses wertvolle Ergebnis brachte die Edelmaier-Elf auch über die Zeit.
ASV II: P. Pliem, Pichler, Lämmereiner, Schnepfleitner, Perner (90., Strimitzer), N. Gassner, Leitinger, Schlömmer (30., S. Gassner), Schrottshammer (72., Ebner), Gaiswinkler.
FSV Öblarn –
FC
Ausseerland 0:1 (0:0)
Der FCA machte es dem ASV II nach und holte gegen Öblarn alle Punkte. Der entscheidende Treffer in der zähen Partie gelang Alexander Pomberger. Der Routinier traf in der 49. Minute. Ansonsten musste Coach Gerhard Weissenbacher aufgrund vieler Ausfälle auf eine junge Elf setzen, die sich wacker schlug.
FCA: Stöckl, G. Grubesa (90., Horvath), Pinkney (86., Do. Martinovic), Grill, Perstl, Eder (55., Kanalas), Wimmer, Pomberger, Syen, Stögner, J. Kogler (55., Kochan).
1. Klasse Enns
FC Ausserland Juniors –
SG Irdning II 7:0 (2:0)
Die Juniors revanchierten sich für das Remis im Herbst. Die Tore erzielten Jakov Grubesa (2), Moritz Horvath, Mathias Schneider, Gabriel Martinovic, Lukas Stöckl und Dorian Martinovic.
Juniors: Köberl (70., Fuchs), Freismuth, Horvath, Schneider, G. Martinovic, Tadic (62., L. Stöckl), Dav. Martinovic (30., J. Grubesa), Kirchschlager, A. Bernhardt (62., Brandauer), F. Kogler, Kochan (45., Dor. Martinovic).
SV St. Martin/Grimming – FC Tauplitz 4:0 (1:0)
35 Minuten hielt die Defensive, dann übernahmen die Gastgeber klar das Kommando.
Tauplitz: Grassecker, Perstling, P. Tassatti, F. Beutelbeck, Mlinar-Hüttenmaier, Berger (72., Kolb), Rudorfer (41., Stieg), Frühwirth, D. Beutelbeck, Vlacic (45., Reisenbichler), Troby.
Ardning – FC Ausseerland Juniors 5:0 (2:0)
Es hätte ein Spitzenspiel werden sollen, doch Ardning war an diesem Tag in allen Belangen überlegen.
FCA: Köberl, Freismuth, Horvath (66., Gasperl), A. Pehringer, J. Grubesa (78.,
Schladming Juniors –
B. Mitterndorf II 0:2 (0:2)
Nächster voller Erfolg für die jungen ASVler. Florian Pichler scorte schon nach acht Minuten zum 0:1 für den ASV II. Sandro Gassner erhöhte nach knapp einer halben Stunde auf 0:2. Danach verwalteten die Mitterndorfer die Partie geschickt und nahmen die drei Punkte mit nach Hause.
ASV II: P. Pliem, Spielbüchler (64., Ebner), Pichler, Lämmereiner (92., Schweiger), S. Gassner (64., L. Neuper), Rainer, Pürcher, N. Gassner, Leitinger, Schnepfleitner (88., Heiss), Gaiswinkler (92., Strimitzer).
Die nächsten Spiele:
ASV II – Aigen, 9.5., 17 Uhr FCA – Schladming II, 10.5., 16 Uhr Gröbming – ASV II, 16.5., 16 Uhr Aigen – FCA, 16.5., 16 Uhr
1. Pruggern 16 11 5 0 36:15 38
2. Ausseerland 15 11 1 3 41:14 34
3. Stainach 16 7 3 6 33:26 24
4. Ramsau 14 7 1 6 29:22 22
5. Gröbming 16 6 3 7 30:31 21
6. Aigen 15 5 5 5 35:35 20
7. Stein/Enns 15 6 2 7 26:29 20
8. Mitterndorf II 16 6 2 8 28:38 20
9. Öblarn 15 4 4 7 29:33 16
10. St. Gallen 15 3 2 10 18:44 11
11. Schladming II 15 3 2 10 21:39 11
Wildner), Simentschitsch (62., N. Tassatti, 66., L. Stöckl), Kirchschlager, Perstl, F. Kogler (45., Okanume), Kochan, Raaijmann.
FC Tauplitz – SV Rottenmann 3:1 (2:1) Verdienter Erfolg für den FC. David Beutelbeck traf drei Mal.
Tauplitz: Grassecker, Perstling, F. Beutelbeck, Mlinar-Hüttenmaier (87., Vlacic), Kreiter, Rudorfer, Albrecht (27., Frühwirth) Berger (65., Reisenbichler), D. Beutelbeck, P. Tassatti, Troby
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