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Alpenpost 26/2025

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Ausgabe Nr. 26 24. Dezember 2025 49. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Die größten Ereignisse, das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden. Friedrich Nietzsche

Die stille Nacht ...

Neujahrsfeier Koppenbrüllerhöhle

... ist seit jeher ein Zeichen der Hoffnung. Diese Tugend ist aktuell auch in Hinblick auf das LKH Bad Aussee angemessen. Die Redaktion wünscht allen Lesern hoffnungsvolle Weihnachten und ein neues Jahr mit Gesundheit, Zufriedenheit und mit etwas Glück.

Viribus unitis: trommelnd beim Großprotest „Mit vereinten Kräften“ protestierten am 16. Dezember über 700 Personen aus dem Ausseerland, Bad Radkersburg und Bruck an der Mur gemeinsam in Graz gegen den „Plan B“. Zeitgleich wurde im Grazer Landhaus über den „Regionalen Strukturplan Gesundheit 2030“ debattiert. Mit zehn Bussen fuhr man aus dem Ausseerland Richtung Landeshauptstadt, um sich dort mit Trillerpfeifen, Ratschen sowie mit Trommelweibertrommeln Gehör zu verschaffen. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass man in Graz einen derartigen Auflauf noch nie erlebt hat, denn es wurde ziemlich laut, als die rund 500 aus dem Ausseerland gekommenen Protestierenden – davon rund 30 mit Trommelweibertrommeln ausgestattet – vom Opernring vor die Grazer Oper zogen, um sich dort mit den Protestierenden aus Bruck an der Mur und Bad Radkersburg zu treffen, Aufstellung zu nehmen, und dann über die Burggasse vor die Grazer Burg zu ziehen. Bei den angrenzenden Häusern erschienen fragende Gesichter an den Fenstern, Arbeiter bei einer Baustelle legten ihre Werkzeuge weg, um sich das Spektakel anzusehen. Mit Transparenten wie „Make Bad Aussee great again“ oder „Wird Mario Kunasek heute mit uns sprechen?“ und selbstgebastelten Ta-

feln, auf denen von der Angst zu lesen war, die die Protestierenden um ihre Gesundheitsversorgung einte, wurde Aufstellung bezogen. Der eingängige Rhythmus der Trommeln wurde mit den Trillerpfeifen und Tröten ein Klangteppich, der fast bis ins Landhaus zu hören war. Ganz besonders bemerkenswert war die Unterstützung der Ausseer durch Protestierende aus dem benachbarten Oberösterreich, die sich solidarisch zeigten, Urlaub nahmen und mit nach Graz fuhren. Darunter auch Obertrauns Bürgermeister Egon Höll. Auch alle vier Ausseerland-Bürgermeister kamen mit nach Graz, um gemeinsam mit ihren Bürgern ihren Unmut über die Pläne der Landesregierung zu unterstreichen. Vor versammelter Menge bekräftigten die Vertreter der jeweiligen Regionen erneut

ihre Forderungen nach einer fairen Verteilung der Gesundheitsversorgung und baten darum, bestehende Strukturen und gut gehende Abteilungen nicht im Zuge des „Plans B“ zu opfern. Unter den Rednern waren neben dem Sprecher des Forums „Pro LKH Bad Aussee“, Herbert Angerer, auch Bgm. Gerald Loitzl aus Altaussee, Peter Musek, Gerhard Wechtitsch, Christian Neuhold (Sprecher von Bad Radkersburg) und Bgm. Egon Höll. SPÖ-Landesparteiobmann Max Lercher forderte erneut dazu auf, „bestehende Systeme“ in der Spitalsgesellschaft KAGes, im Gesundheitsfonds und in der Landesabteilung zu hinterfragen – aktuell sind ja gleich drei Institutionen parallel im Gesundheitssystem tätig. Fortsetzung auf Seite 12

Der Verein für Höhlenkunde lädt am Freitag, 2. Jänner, ab 16 Uhr zur traditionellen Neujahrsfeier in der Koppenbrüllerhöhle in Obertraun. Am Programm stehen ein Fackelzug zum Höhleneingang, musikalische Untermalung durch die Bläsermusikanten Obertraun, Führungen in der Höhle (laufend von 16 bis 18.30 Uhr) und Didgeridoo-Livemusik. Gruppen ab zehn Personen werden um Voranmeldung bei Kurt Sulzbacher, Tel.: 0699/81593407, gebeten.

Hinweis Bedingt durch die Feiertage erscheint die nächste Ausgabe der „Alpenpost“ am 15. Jänner 2026. Redaktionsschluss am 8. Jänner.

Was auch immer kommen mag ... In einem sehr guten Lied von Peter Gabriel mit dem (übersetzten) Titel „Gib nicht auf“ heißt der Text: „Was immer auch kommt, was immer auch geht – der Fluss fließt.“ So oder so ähnlich sollte man auch mit Situationen umgehen, die zwar nicht angenehm sind, aber vergehen werden. Die Weisheit kann man auf die verschiedensten Begebenheiten anwenden, denn meist arbeitet die Zeit bei der Lösung des Problems mit. Im Ausseerland sind wir es gewöhnt, uns auf die Hinterbeine stellen zu müssen. Während die Traun weiter unaufhörlich fließt, schlägt das Pendel irgendwann wieder zurück. Ganz sicher. Frohe EGO Weihnachten wünscht Ihr


Ein Jahr im Rückspiegel betrachtet Die „Seite 2” von Florian Seiberl Dezember 2024/Jänner 2025 In Bad Aussee und Bad Mitterndorf fanden großartige Neujahrskonzerte statt. Zum Ableben von Hannes Androsch wurde eine große Gedenkfeier in Altaussee ausgerichtet. In Obertraun wurde Gernot Winterauer als neuer Vizebürgermeister angelobt. Der Grafenwiesenlift feierte sein 60jähriges Bestandsjubiläum. Beim „Zlaimlift“ gab es eine Reihe an Innovationen, um das Angebot für die Kunden zu erhöhen. Die Planungen zum „Leitspital Stainach“ wurden gestoppt. Februar 2025 Im Rahmen der Gemeinderatssitzung in Bad Aussee wurden nicht nur die letzten sechs Bürgermeister geehrt, sondern auch Alfred Jaklitsch und Karl Grill für ihr Engagement. Der Fasching wurde im gesamten Ausseerland erneut ausgelassen gefeiert. Vor allem die „Arbeiterflinserl“ hatten aufgrund ihres 20-jährigen Gründungsjubiläums viel zu feiern. In Bad Mitterndorf wurde das Projekt „Gut Leben und Wohnen im Alter“ vorgestellt. Auf Initiative von Martin Dämon („Dialog lebenswertes Altaussee“) wurde ein baldiger Termin zur Zukunft des LKH Bad Aussee mit Landeshauptmann Mario Kunasek gefordert. Diesem wurde nicht entsprochen, wohl aber besuchten Mario Kunasek und Klubobmann Marco Triller das LKH Bad Aussee und hielten fest: „Unser erklärtes Ziel ist es, eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung in allen Regionen der Steiermark sicherzustellen.“ März 2025 Der für den WSC Bad Mitterndorf startende Ausseer Athlet Fabio Obermeyr holte bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Trondheim Silber. Die Wirtschaftskammer-Niederlassung in Bad Ausseee zog ins Praunfalk. Bei den Gemeinderatswahlen konnte die FPÖ in allen Ausseerlandgemeinden – nicht zuletzt aufgrund des Versprechens, das LKH Bad Aussee nicht nur zu erhalten, sondern weiterzuentwickeln – Zugewinne feiern. In Altaussee gab es ein Plus von 10,32 % für die ÖVP, in Bad Aussee gewann die FPÖ 15,79 % dazu, in Bad Mitterndorf holte die ÖVP ein Plus von 16,16 % und in Grundlsee die FPÖ ein Plus von 6,63 %. In Bad Aussee hielt Bgm. Franz Frosch seine letzte Gemeinderatssitzung ab, bevor er seine Agenden an Thomas Schönauer weitergab. Das „Josefisingen“ der „Ausseer Bradlmusi“ war wieder ausverkauft. 2

Frei nach dem amerikanischen Schriftsteller Hal Borland, der einst schrieb: „Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang, sondern ein Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat“, sei uns im nächsten Jahr die Erfahrung dienlich. Wenn das neue Jahr – frisch geschlüpft – noch zart wie ein Buchenblatt im Mai vor uns liegt, wird man mit aller Deutlichkeit auf die eigene Endlichkeit und den immerwährenden Jahreskreislauf hingewiesen. Wie haben es in der Hand, wie das Buchenblatt gedeihen kann – ob es grün und kräftig oder bald einmal braun und trocken wird. Ich wünsche uns allen ein saftiges Grün.

Möge sich das nächste Jahr saftig grün und frisch wie ein Buchenblatt im Mai für uns alle gestalten.

Im Rahmen einer Abschluss-Pressekonferenz in Bad Ischl wurde der „Kulturhauptstadt 2024“ nicht nur ein durchschlagender wirtschaftlicher Erfolg attestiert, sondern auch auf eine großartige Nachhaltigkeit verwiesen. Ausseerland-Koordinator Franz Steinegger versprach, dass ein neu geschaffenes „Kulturbüro“ in Bad Aussee am 1. Jänner 2026 aufsperren würde. Beim „Steiermark-Frühling“ in Wien konnte das Ausseerland wieder eine schöne Visitenkarte hinterlassen. April 2025 Das seit 7. April wieder erhältliche „BATaferl“ fand reißenden Absatz. Alleine an den ersten beiden Tagen wurden rund 200 neue Kennzeichen abgeholt. Beim „2. Transnationalen Symposium für Großräuber“ in Bad Aussee wurden die Problemstellungen mit Wolf, Goldschakal und Bär erläutert. Durch die verschobenen Verhältnisse in den heimischen Gemeinderäten kam es zu einigen Umschichtungen. In Bad Mitterndorf folgte nun Herbert Hansmann (ÖVP) auf Veronika Grill (SPÖ) als Bürgermeister. Die konstituierenden Sitzungen der jeweiligen Gemeinderäte erfolgten ohne besondere Vorkommnisse. 80 Jahre nach der Kunstgüterbergung aus dem Sandling gab es eine Reihe von Veranstaltungen – unter anderem wurde der Weg der Amerikaner nach einer Idee von Wolfgang Eckel nachgefahren und im Kammerhofmuseum gab es eine vielbesuchte Sonderausstellung. Mai 2025 Das 65. Narzissenfest sorgte wieder für großes Aufsehen bei den Besuchern und konnte als voller Erfolg verbucht werden. Schon bei der ersten Gemeinderats-

sitzung wendete sich FPÖ-Mandatar Franz Bergler von seiner Fraktion ab, trat aus der Partei aus und wird diese Legislaturperiode als freier Gemeinderat tätig sein. Beim Reha-Zentrum der Pensionsversicherung in Bad Aussee feierte man das 50-jährige Bestandsjubiläum. Juni 2025 Mitte Juni machten die ersten Gerüchte die Runde, dass die Wahlversprechen der FPÖ zur Gemeinderatswahl doch nicht so belastbar wie angekündigt seien und der „Plan B“ wurde publik, bei dem das LKH Bad Aussee eine massive Abwertung erfahren würde. Das Forum „Pro LKH Bad Aussee“ rief zu einer Demonstration und einem Informationsabend auf. Bereits zum 20. Mal wurde zum Jodler- und Weisenbläsertreffen in die Blaa-Alm geladen. Beim Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut konnte man von einer erfreulichen Winterbilanz berichten. Der älteste Traditionsklangkörper der Region, die Musikkapelle Bad Mitterndorf, feierte ihr 175-jähriges Gründungsjubiläum. In Gößl wurde das neue Einsatzboot der Wasserwehr feierlich eingeweiht. In Bad Aussee wurde das achte Internationale Gottscheer-Treffen ausgerichtet. Juli 2025 Bei der Bäckerei in Obersdorf konnte nur durch das schnelle Eingreifen der umliegenden Feuerwehren ein massiver Brand verhindert werden. Die Grundlseer Schützen feierten ihr 140-jähriges Jubiläum. Nach 40-jähriger Pause fand wieder ein Ischler-Straßen-Fest statt, welches mehr als erfolgreich war. Auch die Ballett-Abende im Ausseer

Kur- & Congresshaus waren wiederholt ein voller Erfolg. August 2025 Bei beiden Seefesten – in Altaussee und Grundlsee – hatte man riesiges Wetterglück und die Veranstaltungen lockten unzählige Besucher an. In der Blaa-Alm wurde das hundertste Pfeifer-Treffen gefeiert. Die 20. Kommunalen Sommergespräche brachten wieder viele Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft in das Ausseerland. September 2025 Das Bierzelt der FF Altaussee war wieder der Treffpunkt für tausende Besucher. Die Stadtgemeinde Bad Aussee wurde erneut mit fünf „Floras“ für den Blumenschmuck ausgezeichnet. Bei der FF Eselsbach-Unterkainisch feierte man das hundertjährige Gründungsjubiläum. Mit großem Aufwand und vielen Mitwirkenden wurde ein Alternativvorschlag unter dem Titel „Plan B plus“ entwickelt, der von der zuständigen „Expertengruppe“ ignoriert wurde. Das Grundlseer Sänger- und Musikantentreffen fand zum 50. Mal statt. In Altaussee erhielt Barbara Zangerl den „Paul-Preuss-Preis“. Oktober 2025 Auch das 60. Bierzelt der FF Strassen war ein voller Erfolg und wurde – trotz kalten Wetters – gerne besucht. Der Grundlseer Kirchenchor feierte sein 70-jähriges Bestandsjubiläum. Im ersten Schnee des Jahres wurde das hundertjährige Jubiläum des Hollhauses gefeiert. Der Kameradschaftsbund, Ortsgruppe Ausseerland, feierte sein 160-jähriges Bestandsjubiläum. In der Losergemeinde wurde der neue Veranstaltungssaal feierlich eröffnet. November 2025 Mit Christian Fischer wurde bei einer geheimen Wahl ein neuer Abschnittsbrandinspektor gefunden, der auf Werner Fischer folgte. Im Rahmen einer sehr gut besuchten Bürgerversammlung zum Thema „LKH Bad Aussee“ wurde beschlossen, eine Großdemonstration in Graz auszurichten. Dezember 2025 Die Schneefälle Anfang Dezember machten einen frühen Start der Skigebiete in die Wintersaison möglich. Die heimische Volksbank feierte ihr 130-jähriges Gründungsjubiläum. Die Ausseer „Schlaraffen“ feierten ihren 75-jährigen Bestand. Rund 500 Einwohner des Ausseerlandes fuhren mit zehn Bussen nach Graz, um dort gegen den „Plan B“ zu protestieren.


Hitzige Diskussionen um FPÖ-Flugblatt bei der Weihnachts-Gemeinderatssitzung in Bad Aussee Angesichts eines FPÖ-Flugblattes, welches kurz vor Weihnachten die Haushalte des Ausseerlandes erreichte, rückten die meisten Tagesordnungspunkte in den Hintergrund. Zu viel gab es dazu zu debattieren. Die Gemeinderatssitzung startete von null auf hundert, indem Bgm. Thomas Schönauer in seinem Bericht auf das Flugblatt der FPÖ Bezug nahm und kritisierte, dass man die gebrochenen Versprechen bezüglich des LKH Bad Aussee bewusst nicht angesprochen habe. In dieselbe Kerbe schlug der ehemalige FPÖ-Mandatar und nun „wilde“ Gemeinderat Franz Bergler und entschuldigte sich bei der Ausseer Bevölkerung: „Ich bin mit der Motivation zur Fraktion der FPÖ gegangen, dass man sich dort für das Spital einsetzt. Ich habe es Landeshauptmann Kunasek auch in meinem Schreiben zum Austritt mitgeteilt, dass es sich dabei klar um Wählertäuschung gehandelt hat. Für mich war damals, am 12. März, als sich der Landeshauptmann mit seinem Adlatus unter größter Geheimhaltung nach Grundlsee schlich, klar, dass es mit dem Spital bergab gehen wird. Und es war mein größter Fehler, dass ich damals der Direktive gefolgt bin, dass nur Reinhold Bauer und Karl Reitmaier mit Kunasek sprechen dürfen. Ich hätte es ihm damals sagen sollen, was man in der Bevölkerung von diesem Manöver hält. In vier Jahren wird die Ausseer Bevölkerung zeigen, was sie von dieser Täuschung hält, indem sie nämlich die FPÖ wieder zu einer Kleinstpartei mit 3,8 Prozent machen wird.“ Auch der Fraktionsführer der Grünen, Wolfgang Feldhammer, zeigte sich tief enttäuscht von der Fraktion der FPÖ: „Ihr habt aufgrund des LKH Bad Aussee die Mandate bekommen. Es war eine schlichte Lüge, die ihr unter die Leute gebracht habt, es vollinhaltlich erhalten zu wollen. Die von euch so beschriebene ‚fehlende Demokratie‘ orte ich in den Regierungssitzen des Landes, denn wenn man sich so ein Wahlergebnis erschleicht, dann ist dies bezeichnend.“ Der Fraktionsführer der FPÖ, Reinhold Bauer, hatte alle Hände voll zu tun, den Spagat zwischen Lokalund Landespolitik zu bewerkstelligen: „Das LKH ist ein Politikum geworden. Wir haben versprochen, uns für das LKH einzusetzen, dass es so, wie es ist, erhalten bleibt und sind deswegen in ständiger Konfrontation mit der Landes-FPÖ. Die ÖVP hat versucht, alle drei Standorte im Bezirk Liezen runterzufahren, um der ÖVP-gesteuerten KAGes die fehlenden Fallzahlen für weitere Pläne zu bringen. Der ‚Plan B’ wurde schnell errichtet, ist jedoch aus meiner Sicht nicht optimal. Wir wissen alle nicht, was dann wirklich beschlossen wird“, wie er anmerkte. Vzbgm. Robert Gassner bezog sich in seiner Kritik auf eine im Flugblatt erwähnte Sanierung eines Druckreduzierschachts: „Bitte sprecht bei solchen Themen vorher mit uns, damit

Ein erfolgreiches Jahr 2025 – trotz instabiler Wirtschaftslage

von Dir. Gotthard Gassner Regionaldirektor Salzkammergut Im Ausseer Gemeinderat ging es in der letzten Gemeinderatssitzung kurzfristig recht hitzig zu.

ihr keinen solchen Blödsinn schreibt. Der Schacht war nicht geeignet, um im Notfall eine bewusstlose Person bergen zu können.“ Voranschlag 2026 Einen großen Teil des Abends beanspruchte das Zahlenwerk für sich und es wurde auch heftig zwischen der Fraktion der FPÖ und der Fraktion der ÖVP, der SPÖ und den Grünen diskutiert. Fraktionsführer Reinhold Bauer (FPÖ) musste mehrfach die Kritik einstecken, dass er zwar selbst Kritik am Zahlenwerk – vor allem bei den Kosten für die Mitarbeiter – übte, jedoch keine Lösungsvorschläge nennen konnte. Nach Zuweisungen und Entnahmen von Haushaltsrücklagen wird das Nettoergebnis im nächsten Jahr ein Minus von € 1,051 Mio. betragen. Die sukzessive Steigerung der Differenz der Einnahmen und Ausgaben in den letzten Jahren ist für Finanzabteilungsleiter Horst Binna ein eindrückliches Zeichen dafür, dass die Pflichtausgaben im Kernhaushalt durch die Bundesertragsanteile nicht

mehr finanziert werden können: „Aufgrund der weiterhin hohen Ausgaben im Bereich Soziales und Personal (Lohnsteigerungen von mehr als 23 % in den letzten drei Jahren, jedoch nur ein Dienstposten mehr) und den Pflichtübertragungen vom Land an die Gemeinden (in den letzten drei Jahren mehr als € 200.000,–) sowie der nur geringen Steigerungen bei den Ertragsanteilen und der unveränderten Grundsteuer bleibt die finanzielle Lage mehr als angespannt. Es ist beinahe unmöglich, ein positives Ergebnis bei den frei verfügbaren Mittel im Kernhaushalt zu erzielen. Einzig die Zweitwohnsitzabgabe bzw. Wohnungsleerstandsabgabe schafft hier noch einen Teilausgleich“, wie er anmerkte. Die Stadtgemeinde Bad Aussee wird im nächsten Jahr eine Summe von € 2,420 Mio. für Investitionsvorhaben aufbringen müssen. Die Rücklagen werden Ende 2026 € 4,887 Mio. Euro betragen, der Schuldenstand auf € 16,9 Mio. gesunken sein.

Benefizkonzert in Bad Aussee Ein herzerwärmendes Konzert ganz im Sinne des Heiligen Franz von Assisi, der die Krippendarstellungen aufs Neue ins Leben rief, fand kürzlich mit vielen Mitwirkenden in Bad Aussee statt.

Die Mitwirkenden sorgten im Rahmen der von Uli Scheck organisierten Benefizveranstaltung für eine herzerwärmende Stimmung. Foto/Text: DoBi

Einbegleitet von den „Salongeigern“ und der Orgel begann das Konzert – leicht geschwächt durch den krankheitsbedinguten Ausfall einiger Musikanten – recht schwungvoll, bevor Pfarrer Michael Unger die Gäste begrüßte. Unter anderem waren die „Ausseer Soundfactory“ und der Chor der Ausseer Volksschule mit hoch motivierten Sangeskünstlern am Werk, wie auch die „Fliederstaud’nmusi“ mit vertrauten Weihnachtsliedern und steirischen

Volksweisen verwöhnte. Sie alle vermittelten einen „frischen Aufwind“, der ein (hoffentlich) geduldiges Zuwarten auf den Heiligen Abend zulässt. Die Spenden dieses besinnlichen Benefizkonzertes kommen Sozialprojekten der Volksschule Bad Aussee zugute. Mit einem gemeinsamen „Andachtsjodler“ endete – mit viel Applaus und Dankbarkeit – die vorweihnachtliche Stunde, die wunderbar von Uli Scheck zusammen gestellt und organisiert wurde.

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu und lädt uns ein, Bilanz zu ziehen: Rückblickend können wir auf ein sehr gutes wirtschaftliches Ergebnis unserer Volksbank stolz sein. Trotz eines herausfordernden Umfelds, geprägt von hoher Inflation, einer weiterhin angespannten Bundesbudgetsituation und einem nur geringen Wirtschaftswachstum, ist es uns gelungen, Stabilität zu sichern und verantwortungsbewusst zu wirtschaften. Besonders erfreulich ist die anhaltend hohe Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden. Ihr Vertrauen bildet das Fundament unseres Erfolges! Gleichzeitig zeigt die österreichweit gestiegene Sparquote, dass viele Menschen ihre finanziellen Entscheidungen bewusst und zukunftsorientiert treffen – ein Trend, den wir mit kompetenter Beratung und sicheren Angeboten tatkräftig unterstützen. Mit diesem starken Fundament blicken wir optimistisch in die Zukunft. Wir werden auch im kommenden Jahr alles daransetzen, für Sie ein verlässlicher Partner zu sein. Vertrauen Sie uns weiterhin: Gemeinsam gestalten wir eine erfolgreiche finanzielle Zukunft.

Hilfe unter gutem Stern – Sternsingen 2026! Die heurige Sternsingeraktion der Katholischen Jungschar findet in Bad Aussee erstmals am 29. und 30. Dezember statt. Alle wichtigen Informationen dazu finden Sie auf der Website der Ausseerlandpfarren unter: ausseerlandpfarren.graz-seckau.at. Herzliche Einladung an alle Kinder und Jugendliche, sich bei der Aktion zu beteiligen! Anmeldungen und weitere Infos unter: jungschar@sankt-paul.at 3


Der Loser ist zukunftsfit Am 11. Dezember luden die Loser Bergbahnen und Partnerbetriebe in den Veranstaltungssaal Altaussee zu einem Informationsabend rund um den Loser und dessen Zukunft. Die Tage, an denen am Loser nur im Winter Aktivität herrschte, sind spätestens seit dem Bau der Panoramastraße in den 1970ern Geschichte. Der Altausseer Hausberg hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der wichtigsten Ausflugsziele der Region entwickelt und ist dabei mehr als nur ein Skigebiet. Der Loser ist ein Erlebnisberg, der zum Hotspot für Skifahrer, Tourengeher, Rodler, Wanderer, Biker, Kletterer, Paraglider und Genießer geworden ist. Maßgeblich zu dieser Entwicklung trug der verstorbene Hannes Androsch bei, zu dessen Ehre an seinem einjährigen Todestag zu Beginn der Veranstaltung eine Gedenkminute abgehalten wurde. Seit der letzten Saison befindet sich der Loser in einer neuen Ära, als Berg der vier Jahreszeiten, dank der neuen Panoramagondelbahn, die ganzjährig im Betrieb ist. In seiner Begrüßung erinnerte Hausherr Bgm. Gerald Loitzl an die größte CrowdfundingAktion Europas, die 2016 stattgefunden hatte, und dankte den vielen Schneebotschaftern, die den Loser mit der Finanzierung einer modernen Beschneiungsanlage zukunftsfit gemacht hatten. Loitzls Dank galt ebenso Betriebsleiter Rudi Huber für dessen unaufhörlichen Einsatz für den Loser, besonders in den letzten, oft schwierigen Jahren. Ebenso bedauerte er die beträchtlichen finanziellen Mittel, die in den vergangenen Jahren in Verfahrenskosten rund um die Streitigkeiten bei der Errichtung der Gondelbahn geflossen waren; diese Mittel hätten laut Loitzl besser an anderen Stellen wie der Sanierung der Loseralm oder der Beschneiung am Loser eingesetzt werden können. Georg Riedl von der Hannes-Androsch- Privatstiftung versicherte den zahlreichen anwesenden Interessierten, dass die

In Kurzreferaten von Alexander Kalss, Kurt Thomanek, Rudolf Huber, Pamela Binder, Alois Grill, Georg Riedl und Gerald Loitzl wurden die verschiedensten Seiten des Losers beleuchtet. Foto/Text: M. Rastl

Stiftung auch nach dem Tod von Hannes Androsch mit Haftungen und Finanzierungen fest an der Seite des Losers stehe. Der Film „Der Loser – Berg der vier Jahreszeiten“ vom Ausseer Filmemacher Markus Raich zeigte eindrucksvolle Aufnahmen und gab Einblicke in die Geschichte und das breite Spektrum an Aktivitäten am und rund um den Loser. Eigentümer Alois Grill präsentierte das neue Logo, bei dem die Gondel als identitätsstiftendes Symbol eingearbeitet wurde, und gab einen Ausblick auf das nächste Jahr, für das einige Veranstaltungen – wie das Loser Bergfestival oder der Loser Bläserklang – in Planung sind. Betriebsleiter Rudi Huber gab einen kurzen Rückblick auf den Bau der Bahn sowie die „Kinderkrankheiten“ der Bahn, wie zum Beispiel das weit hörbare Brummen, das aber erfreulicherweise schnell behoben werden konnte. Er freute sich über die zahlreichen Neuerungen wie den Bike-Trail und die Themenwege sowie den Seillift am Loser (Parkplatz Loseralm), der

Herzlichen Dank für die große Anteilnahme anlässlich des Ablebens unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Oma und Uroma, Frau

Gertraud Eichmair. Ein großer Dank für die liebevolle und professionelle Betreuung geht an alle Schwestern und Betreuer des Generationenhauses Altaussee sowie für die ärztliche Betreuung an Dr. Thomas Fitz. Für die feierliche Gestaltung der Verabschiedung gilt unser Dank Diakon Franz Mandl. Wir bedanken uns bei Monika Laimer für die liebevollen Worte, Sandra Singer vom Bestattungsinstitut Haider und dem Bläserquartett der Musikkapelle Grundlsee für die musikalische Umrahmung. Ein „Vergelt’s Gott“ allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die liebevollen Blumen-, Kerzen- und Geldspenden sowie allen, die unsere Mutter auf dem letzten Weg begleitet haben. Heidi, Ingrid mit Familien 4

auch bei Schneemangel im Tal ein Fortbestehen des Skifahrernachwuchses sichert. Für die nächste Sommersaison sind die Neugestaltung des Parkleitsystems sowie das „Augstis Kletterparadies“, eine Spielplatzerweiterung bei der Bergstation, geplant. Für die musikalische Unterhaltung während der Kurzreferate sorgte die junge Ausseer Formation „Salettl Musi“, welche besonderes Lob von den Anwesenden erhielt. Weitere interessante Einblicke in die sehr gute Zusammenarbeit in diversen Be-

langen gaben die Vertreter der Partnerbetriebe. Es referierte Kurt Thomanek von der Salinen Austria AG, die nicht nur stiller Gesellschafter des Losers ist, sondern auch durch gemeinsame Nutzung von Ressourcen gut mit dem Loser zusammenarbeitet. Alexander Kalss von der „Hagan Lodge“ gab ebenfalls spannende Einblicke in die Zusammenarbeit seitens Hotellerie und Gastronomie. Einen Zukunftsblick zeigte die Planung eines Restaurants mit großer Terrasse in der Skiarena zwischen Kassa und Talstation. Pamela Binder ergänzte den Abend mit Kennzahlen seitens des Tourismusverbandes und betonte die Wichtigkeit des Losers für die Gäste des Ausseerlands. Besonders freue sie die Präsenz des Losers auf Social Media, da fast wöchentlich Anfragen von Influencern, Bloggern und Journalisten an den TVB gestellt werden. Diese Form der Werbung, mit dem Schneeballeffekt, ist bei geringem Werbebudget sehr willkommen. Ein bemerkenswertes „Zuckerl“, das es in der kommenden Sommersaison für die AusseerlandBewohner geben wird, ist ein dreimaliges, unübertragbares Berg- und Talfahrtticket für die Panoramabahn um € 39,–, verriet Rudolf Huber zum Abschluss.


Gemeinderatssitzung in Bad Mitterndorf Mit über 30 Tagesordnungspunkten war der Bad Mitterndorfer Gemeinderat am 11. Dezember bis knapp vor Mitternacht schwer beschäftigt. Auch in der Grimminggemeinde war der größte Brocken der Voranschlag für das kommende Haushaltsjahr. Bericht des Bürgermeisters In seinem Bericht gab Bgm. Herbert Hansmann einen Rückblick auf die letzten Monate, die die Gesundheitsversorgung geprägt hat – sowohl mit dem viel diskutierten „Plan B“ als auch mit der Pensionierung von Dr. Schultes. Dr. Philipp Sulzbacher übernimmt die Hausarzttätigkeit von Dr. Schultes ab 1. April 2026 und wird in einer Gemeinschaftspraxis mit Dr. Schaffler tätig sein. Bis April nimmt Dr. Schaffler die Patienten von Dr. Schultes auf, daher kann es zu längeren Wartezeiten in der Praxis kommen. Weiters erläuterte der Bürgermeister, dass bis 2028 das Ärztezentrum fertig sein sollte, um Förderungen abrufen zu können, um eine PVE zu bekommen. Beim Kinderskilift in Obersdorf wurde überlegt, diesen in die Nähe eines Gastbetriebes zu versetzen. Dieses Vorhaben wurde nicht umgesetzt und der Lift daher wieder in Obersdorf aufgestellt. Den Skikurs übernimmt in diesem Jahr Alice Hofbauer und er wird über KidsFox ausgeschrieben. Es soll auch ein Abschlussrennen geben. Über den Winter soll aber noch an einer weiteren Lösung gearbeitet werden. Fragestunde Vzbgm. Veronika Grill wollte wissen, wer den Betriebsleiter beim Kinderskilift in Obersdorf übernimmt. Laut Bgm. Herbert Hansmann wird Herr Borchia vom Bauhof mit seiner Qualifikation den Berich abdecken. Erhöhung der Gebühren Die jährliche Wasserzählergebühr beträgt hinkünftig pro Jahr zwischen € 21,50 (Zähler 4 m3) bis € 122,12 (Zähler 100 m3). Die Bereitstellungsgebühr pro Anschluss und Jahr beträgt € 107,37, pro Kubikmeter kostet das Wasser € 1,21. Die Änderungen werden per Juli 2026 wirksam. Auch bei Kanal/Abwasser werden die Gebühren erhöht. Die Hundegebühr beträgt € 80,– pro Jahr und Hund, Jagd-, Wach- und Berufshunde werden mit € 30,– verrechnet. Finanzagenden Für das kommende Jahr wurde ein „Kassenstärker“ in der Höhe von € 3,100.850,– eingerichtet. Für das kommende Jahr werden für das Langlaufprojekt „Heilbrunn“ sowie die Straßensanierungsmaßnahmen rund € 1,252 Mio. an Darlehen aufgenommen. Aktuell sind 87 Personen (73,30 % vollzeitäquivalent) bei der Gemeinde angestellt. Die größten Investitionen werden 2026 unter anderem das ESV-Hallendach, die Sanierung des Schwimmbades Tauplitz, das Zutrittssystem Alpenbad, ein Asphaltthermocontainer und die Dachsanierung beim ASV Kainisch sein. Bei den mehrjährigen Investitionen sind es ein HLF für die FF Obersdorf, die Herstellung der Löschwassersicherheit, die Notstromversorgung der Feuerwehren und die Generalsanierung der Aula

der Volks- und Mittelschule, das Langlaufzentrum „Heilbrunn“, die Loipe Tauplitzalm, das Gebäude WSC sowie diverse Straßenbauprojekte. Insgesamt sollen in den kommenden fünf Jahren über € 13,5 Mio. investiert werden. Der mittelfristige Finanzplan sieht beim Nettoergebnis für die kommenden Jahre einen Rückgang vor, man bleibt aber großteils positiv. Solarföderung Für private Solaranlagen wurde eine Fördersumme von gesamt € 27.469,67 beschlossen. Die Auszahlung ist jedoch an genaue Richtlinien geknüpft, die am Gemeindeamt einzusehen sind. Volkshilfe-Betreuungsstunden Für die diversen Betreuungsstunden durch die Volkshilfe wurde ein prognostizierter Betrag von € 142.941,– beschlossen.

Sitzungsplan Die kommenden Gemeinderatssitzungen sollen jeweils Donnerstag (19. März; 25. Juni; 24. September und 17. Dezember) erfolgen. Ankauf Grundstück für das Altstoffsammelzentrum Um den geplanten Ressourcenpark bzw. das Altstoffsammelzentrum errichten bzw. erweitern zu können, wurde ein Grundstück ausfindig gemacht, welches der Besitzer um rund € 500.000,– der Marktgemeinde Bad Mitterndorf verkaufen würde. Dieses Grundstück liegt im Freiland und könnte ohne Umwidmung nur durch eine Änderung als „Sondernutzung im Freiland“ für den Neubau eines Ressourcenparks bzw. Altstoffsammelzentrums verwendet werden. GR Beatrix Mößelberger war gegen den Ankauf dieses Grundstückes, da

Die letzte Gemeinderatssitzung des heurigen Jahres fand im Dorfsaal Tauplitz statt.

dort früher Müll deponiert wurde und sie jemanden kenne, der selbst dort Müll abgeladen habe. Vzbgm. Veronika Grill schlug vor, vor weiteren Schritten ein Bodengutachten einzuholen. Bgm. Herbert Hansmann befürwortete diese Vorgangsweise und wird gegebenenfalls ein derartiges Gutachten anfordern. Der Bürgermeister berichtete, dass man in diese Richtung bereits Erkundigungen eingeholt habe und es auf dem gegenständlichen Grundstück gemäß Altlastenkataster und alten Fotos keine Beeinträchtigungen dieser Art gegeben habe und stellte den Antrag, den Grundsatzbeschluss für den Ankauf dieses Grundstückes zu tätigen, um für einen definitiven Kauf alle weiteren notwendigen Schritte in die Wege leiten und vorbereiten zu können. Dies wurde mehrheitlich beschlossen.

Foto: privat

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Irmi Möstl Heilmasseurin & Gewerbliche Masseurin Früher gab es bei den Grundlseer Schützen beim „Migloschießen“ immer einen lebenden Ziegenbock zu gewinnen. Da viele Schützen eigenartigerweise keine Verwendung für diesen hatten, gibt es nun schon seit vielen Jahren ein halbes Schwein, mit dem die einen mehr, die anderen weniger Freude haben. Dieses Jahr zog Regina Pressl, vulgo Kriag, aus Sarstein das große Los, war jedoch mit dem knapp 60 Kilogramm wiegenden halben Schweinchen sichtlich überfordert. Als ihr dann Oberschützenmeister Hans Amon nahelegte, es von Fleischermeister Joe Aichinger abholen und veredeln zu lassen, kam die Farbe wieder in ihr Gesicht zurück ... uuuu Die Ausseer Bischöfe, die am 5. Dezember von Haus zu Haus gehen, machen alljährlich im Rahmen eines großen „Konzils“ in der „Ausseer Stube“ Rast. Heuer stellte sich dabei höchster Besuch ein, denn Papst Andreas IV reiste extra dafür nach Bad Aussee, um die „Såttler-Pass“ für ihr hundertjähriges Jubiläum auszuzeichnen. Sämtliche Ausseer Krampuspassen, Politik und Wirtschaft stellten sich als Gratulanten ein. uuuu Die am 5. Dezember ihr Unwesen treibenden Krampusse sind ja für Vieles bekannt – lautes Gebrüll, Kettenrasseln und einen strengen Geruch. Dass sie jedoch eine musische Ader haben, blieb bislang meist unentdeckt. Ein besonderes rotes „Ganggerl“, (Jakob Wimböck von der Fischerndörferer Pass), erfreute die staunenden Gäste der „Seevilla“ in Altaussee im Rahmen des Besuchs mit einem Klavierstück. Ob es sich dabei um den „MephistoWalzer“ von Listz oder ein ähnliches teuflisches Stück handelte, konnte nicht eruiert werden. uuuu

Triggerpunkttherapie

Regina Pressl war sichtlich überfordert, was ihren Gewinn anbelangte.

Triggerpunkte sind überempfindliche Bereiche in verhärteten Muskelsträngen. Sie sind (druck-) schmerzhaft und oft strahlt der Schmerz auch in andere Körperregionen aus. Triggerpunkte stören den Fluss von Nervenimpulsen, von Blut und Lymphe und der Lebensenergie im Gewebe. Dadurch nimmt die Muskelverspannung immer mehr zu und man gerät in einen Kreislauf von Verspannung und Schmerz. Eine Triggerpunkttherapie hilft bei hartnäckigen Verspannungen bedingt durch Fehlhaltung, bei akuten und chronischen Rückenschmerzen, bei Schmerzzuständen nach Überbeanspruchung, bei Sehnenansatzproblematiken wie zum Beispiel Tennis-Ellbogen und vieles mehr. Gerne berate ich in einem persönlichen Gespräch näher über diese Therapieform. Therapie- und Heilmassagepraxis Körperklang Sattelweg 162 8990 Bad Aussee Tel: 0664 – 160 7764 E-Mail: info@koerperklang.at

„Papst Andreas IV“ und die Ausseer Bischöfe beim „Konzil“ in der „Ausseer Stube“. Foto: G. Grill

Im Tanzsalon – Paganin Soatnquartett Am Freitag, 9. Jänner, findet um 19.30 Uhr das Konzert der heimischen Gruppe „Paganin Soatnquartett“ im Pfarrhof auf der Pürgg statt. Eine Kartenreservierung ist möglich unter +43 664 384 62 17 oder per Mail an veranstaltung@vereinpuergg.at. Nähere Informationen unter www.vereinpuergg.at. Die Besucher staunten nicht schlecht, als ein Feuerteufel der Fischerndörferer Pass in der „Seevilla“ ein spontanes Klavierkonzert gab.

Hochwürden Michael Unger und Helmut Edelmaier amüsierten sich köstlich.

Das Nikolospiel in Bad Mitterndorf zieht nicht nur bei den Aufführungen unzählige Besucher an, sondern auch schon beim Anziehen 6

der Schab im Stüberl der Familie Schrottshammer. Heuer waren sogar junge amerikanische Studenten und Wissenschaftler von der Uni Regensburg mit einem Bus angereist, um diese urtümliche, authentische und mit Ecken und Kanten versehene Tradition hautnah zu erleben. Das kraftvolle Schauspiel ließ sie staunen. Sie glaubten, sich im Mittelalter wiederzufinden, und zeigten sich begeistert, so etwas

„Urtümliches“ miterleben zu dürfen. Das Anzieh-Ritual mit Jause, Gesang und Musik und der nachfolgende Zug hinterließen einen bleibenden Eindruck. Die Schab und die „Teesiader“ freuten sich jedoch auch über den jährlichen Besuch von Hochwürden Michael Unger und Helmut Edelmaier, die die gesamte Szenerie aufmerksam beobachteten und sich königlich darüber amüsierten. Bis zum nächsten Jahr!

Zwergerltreff Bad Aussee Am Montag, 12. Jänner, sowie am Montag, 26. Jänner, von 9 bis 11 Uhr findet der Zwergeltreff in Bad Aussee statt. Geeignet für Babys und Kinder bis zum Kindergartenalter. Mehr Informationen bei Raquel Freismuth, Tel.: 0660/1715 658.


Gemeinderatssitzung in Altaussee Gleich 23 Tagesordnungspunkte standen bei der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres am 10. Dezember auf der Agenda. Das beherrschende Thema war dabei der Voranschlag für 2026. Bgm. Gerald Loitzl ersuchte im Rahmen seines Berichts den Gemeinderat wie auch die Bevölkerung, das Forum „Pro LKH Bad Aussee“ bei der Demonstrationsfahrt nach Graz zu unterstützen, um das gemeinsame Anliegen gegenüber den Verantwortlichen des Landes deutlich zu vertreten. Auch ein entsprechender Postwurf wurde erstellt und an die Haushalte verschickt. „Durch eine geschlossene und sichtbare Präsenz soll in Graz das Recht auf eine zeitgemäße, ortsnahe und vollwertige Gesundheitsversorgung, wie es der Region zugesichert wurde, nachdrücklich eingefordert werden“, so der Bürgermeister. Sitzungsplan Der nächstjährige Sitzungsplan wurde einstimmig beschlossen und wird auf der Homepage, in der Gemeinde-App und an der Amtstafel veröffentlicht. Pachtvertrag für das Kaffeehaus beim neuen Veranstaltungszentrum Der Pachtvertrag mit Renate Angerer für den sich im neuen Veranstaltungssaal befindlichen Kaffeehausbetrieb wurde einstimmig beschlossen. Grundstück für einheimische Familie Ebenfalls einstimmig wurde der Beschluss gefasst, dass das Vorkaufsrecht der Gemeinde an der Garage des FC Ausseerlandes nicht gezogen wird und das Gebäude inklusive des dazugehörigen Grun-

Der Altausseer Gemeinderat trat am 10. Dezember zum letzten Mal in diesem Jahr zusammen und hatte 23 Tagesordnungspunkte abzuarbeiten.

des – wie vom Fußballclub angestrebt – an eine einheimische Familie verkauft werden kann. Voranschlag für das nächste Haushaltsjahr Im Voranschlag 2026 ist die Erwirtschaftung eines positiven Ergebnisses im Ergebnishaushalt für die Losergemeinde leider nicht mehr möglich. Aufgrund geringerer Investitionstätigkeit sind weniger Bedarfszuweisungen als in den Vorjahren vorgesehen, diese würden den Ergebnishaushalt bei den Erträgen positiv verändern. Weiters beginnen die Darlehens-

rückzahlungen (Tilgung und Zinsen) für die neue Mittelschule (€ 376.000,–) und den Veranstaltungssaal (€ 221.400,–). Der Finanzierungshaushalt wird somit mit einem negativen Ergebnis schließen – aufgrund weniger Investitionen etwas besser als in den Vorjahren. Im Ergebnishaushalt wird ein Nettoergebnis von € -366.200,– erwartet (Nachtragsvoranschlag 2025: € +135.800,–); im Finanzierungshaushalt – Geldfluss aus der voranschlagswirksamen Gebarung wird ein Minus von € 632.400,– (NVA 2025: € -1.215.100,–) erwartet.

Rettungshubschrauber „strandete“ in Bad Aussee Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl wird nicht müde, in puncto Gesundheitsversorgung immer wieder auf den 24/7 fliegenden Notarzthubschrauber zu verweisen. Dass auf diesen nicht immer gezählt werden kann, beweist ein Vorfall am 17. Dezember. Zur Vorgeschichte: Vier ausländische Studenten zwischen 20 und 21 Jahren planten per App eine „Genusswanderung“ über den Sarstein, die sich doch bald als recht anspruchsvolle Tour herausstellte. Am späten Nachmittag musste ein 20-jähriger Albaner noch unterhalb der Sarsteinalm aufgrund völliger Erschöpfung aufgeben und es wurde ein Notruf abgesetzt. Trotz Dunkelheit und nicht optimaler Flugbedingungen entschied sich die Crew des Notarzthubschraubers aufzusteigen. Der 21-jährige und seine Kollegen – die am Anfang noch Widerstand gegen das Ausfliegen leisteten – wurden zur Abklärung nach Bad Ischl geflogen. Gestrandeter Rettungshubschrauber Bei der Rückkehr nach Niederöblarn machte der Nebel der Crew einen Strich durch die Rechnung und man strandte am Landeplatz des LKH Bad Aussee, wo der Hubschrauber über Nacht bleiben musste, bevor er am nächsten Tag – nach Betankung – wieder zum Stützpunkt in Niederöblarn zurückkehren konnte.

So lückenlos, wie die Versorgung durch den Rettungshubschrauber von der Landespolitik – im Beson-

deren von Karlheinz Kornhäusl verkauft wird, kann diese schon aufgrund des Wetters nicht sein.

Start des Ausseer Jagdkurses Am Freitag, 9. Jänner, startet im Schützenheim der Unterkainischer Stahelschützen um 19 Uhr der heurige Jagdkurs zur Vorbereitung auf die Prüfung zur Erlangung der ersten Jagdkarte. Für Kurzentschlossene sind noch Restplätze vorhanden. Weitere Informationen vor Ort oder per Telefon: 0664-1574741.

RauhnachtKonzerte in Gößl Wenn die Nächte lang sind, bleibt viel Raum für die Fantasie – das ist das Motto der „Rauhnachtler“, die seit vielen Jahren Anfang des Jahres mit einer ständig wachsenden Anhängerschaft ihre Konzerte im Saal des Gasthofs Veit in Gößl gestalten. Am Samstag, 3., und Sonntag, 4. Jänner, jeweils um 20 Uhr sind die Musiker um Franz Thalhammer mit einem neuen Programm „live at Veit“ zu erleben. Karten unter kultur.ausseerland.at.

Das passende Geschenk in der letzten Sekunde: Ein

AlpenpostAbonnement

Die Versorgung durch die Luft ist gut und richtig, aber wetterabhängig. Egal, was Landespolitiker versprechen, bei Nebel muss ein Hubschrauber auf den Boden und dort eine Besserung der Bedingungen abwarten.

macht Freude. Erhältlich unter www.alpenpost.at oder Tel.: 03622-53118. 7


ALPENPOST-LESERSERVICE Medizinische Versorgung

Notrufe Gesundheitstelefon

%

0316/ 1450 Unter www.ordinationen.st können die geöffneten Ordinationen der nächsten 24 Stunden abgefragt werden.

Rettung: %144 24-Stunden-Notfall-Hotline für psychosoziale Krisenfälle % 0800/449933

ÄRZTEDIENST Urlaubsankündigung Die Ordination von Dr. Gerhard Schultes ist vom 18. bis 31. Dezember wegen Urlaubs geschlossen. Ab 1. Jänner 2026 ist die Ordination wegen Pensionierung dauerhaft geschlossen. Die Ordination von Dr. Roland Fitz ist vom 19. Dezember bis 11. Jänner geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 12. Jänner. Die Ordination von Dr. Thomas Fitz ist vom 5. bis 11. Jänner geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 12. Jänner. Die Ordination von Dr. Nikola Albrecht ist vom 24. Dezember bis 6. Jänner geschlossen. Nächste Ordination ist Mittwoch, 7. Jänner. Die Ordination von Dr. Martina Rauscher am Freitag, 2. Jänner von 7.30 bis 12 Uhr geöffnet.

Blutspenden in Bad Aussee Am Mittwoch, 14. Jänner, findet von 12 bis 14 und 14.30 bis 18.30 Uhr im Kur- und Congresshaus Bad Aussee eine Blutspendeaktion statt.

Ambulanzzeiten LKH Bad Aussee Chirurgische Abteilung: Allgemeine und Unfallchirurgische Ambulanz: von Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr. Spezial-Ambulanzen: nach Vereinbarung unter % 03622/52555-3018 (Mo–Fr, 8–13 Uhr). Notfall-Ambulanz: täglich 0–24 Uhr. Medizinische Abteilung: Allgemeine Ambulanz: Mo–Fr, 8–12 Uhr; Notfallambulanz: 0–24 Uhr; Sonderambulanzen: Terminvereinbarungen unter % 03622/525553036, Fax: DW 3072.

Apothekennotdienst Bad Aussee Kurapotheke: vom 29. bis 31. Dezember, vom 5. bis 11 Jänner. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03622/52277. Bad Aussee Narzissen-Apotheke: Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0664/2360192. Altaussee Narzissen-Apotheke: Mo, Di, Do & Fr 8.30–12 Uhr, Mi 15–18 Uhr. % 03622/71671. Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): bis 28. Dezember sowie vom 12. bis 18. Jänner. Außerhalb der

Sterbefälle: Heinz Hochstetter, Bad Aussee (56); Herbert Haim, Altaussee (93); Ingrid König, Bad Aussee (75); Rottraut Hillbrand, Altaussee (100); Stefanie Pucher, Bad Mitterndorf (97); Christa Sendlhofer, Bad Mitterndorf (82). ACHTUNG: Die nächste

Alpenpost erscheint am Do.,15.1.2026 Redaktionsschluss: Donnerstag, 8.1.2026 8

Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst Bezirk Liezen/Leoben 24. Dezember: Dr. Klaus Hämmerle, Liezen, % 03612/22459. 25. Dezember: Dr. Erwin Bernklau, Aigen i. E. , % 03682/24824. 26. Dezember: Dr. Christian Stadlober, Öblarn, % 03684/30530. 27.–28. Dezember: Dr. Gerd Pintar, Ramsau, % 03687/21060.

Pflegedrehscheibe Bezirk Liezen Anlaufstelle für ältere, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, Bürozeiten: Mo.–Do. 8–12 Uhr. Telefonisch täglich 8–18 Uhr. Hausbesuche sind möglich. Das Angebot der Pflegedrehscheibe ist kostenfrei. pflegedrehscheibe-li@stmk.gv.at % +43 (0) 316 877 7478.

Almcafé-Stammtisch Jeden dritten Montag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr Austausch und

Beratungsstellen Kostenlose Rechtsberatung Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen: 13. Jänner: Angerer-Harreiter RAe OG

Amtstage des Notars Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9 bis 11 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee von 16 bis 17 Uhr; jeden 2. Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr im Gemeindeamt Altaussee. Interessierte können jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen.

Wirtschaftskammer Jeden Donnerstag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Altausseer Straße 220, 8990 Bad Aussee, Telefonische Voranmeldung unter % 0316/6019690, E-Mail: liezen@wkstmk.at.

Bauberatung

Familiennachrichten

Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03623/2364. Stainach Panther-Apotheke: vom 1. bis 4. Jänner. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03682/22276.

Jeden ersten Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf.

Sprechtag für Arbeiter und Angestellte Dienstag, 13. Jänner, von 10 bis 12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, % 05/77994000.

Sprechtag der SV der Selbstständigen In der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Bad Aussee, Terminvereinbarung unter % 050808808 oder auf www.svs.at.

Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt Nächster Sprechtag Freitag, 9. Jänner, von 8 bis 13 Uhr im Reha-Zentrum Bad

Aussee, Braungasse 354, Terminvergabe unter der Serviceline der Landesstelle Graz, % 050303/34170.

Psychosoziale Beratungsstelle Bad Aussee

Information für pflegende Angehörige in der Almhütte des VolkshilfeSeniorenzentrums. % 0664/88455 380.

Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland Telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter Tel.: 03622/50910. Für persönliche Beratungen bitten wir um eine Terminvereinbarung telefonisch oder per Mail: gertrud.feldhammer@stmk.volkshilfe.at

Tierärzte Dr. Ondusko, % 03623/2310 Mag. Flora Neuhuber und Mag. Laura Hahn, % 0664/2631067 oder tierarztpraxis-ausseerland.at

Zeitpolster Ausseerland Fahrdienste, Botengänge, Alltagshilfe, Besuchsdienste, Unterstützung von pflegenden Angehörigen, Hilfe bei Behördenwegen. % 0664/88720760.

Ehrenamtlicher Hospizverein Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, % 0664/6362322.

Therapeutisches Angebot und Energetiker MobeespineWirbelsäulenanalyse Erik Stix, % 0676/7400207

Psychologie

Mag. Alexandra Hofer, www.alexandraBahnhofstraße 132, 8990 Bad Aussee, tel. Erreichbarkeit unter 0800 311 63 36. hofer.at oder % 0676/7304310 (Mo, Di, Do, Fr 9–16 Uhr, Mi 8–18 Uhr) Dr. Lisza Gaiswinkler, % 0677/ 61048772 www.praxis-gaiswinkler.at Familienberatungsstelle

Orthofit GmbH Bad Aussee Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr – rechtliche und psychosoziale Be- Altausseerstr. 74 % 03622/21500 ratung, Außenstelle BH Liezen – Standort Fax DW -90. Mo–Fr: 8–13 und 14–17 der Straßenmeisterei, Sommersberg- Uhr. Sa. b. a. w. geschlossen. Psychotherapie seestr. 230. % 03612 / 2802 - 386. Heidemarie Raudaschl, % 0664/ 1869240 Jugendzentrum Bad Aussee Di. bis Sa. von 15 bis 19 Uhr; Berufs-, Christa Reiter, % 0664/5605274 Schul- und allg. Beratung nach telef. Sandra Leitner, MSc, % 0664/4756519 Vereinbarung % 0660/ 8124995 – www.sandra-leitner.at www.juz-aussee.at. Heide Glaser, MA, % 0664/5286446, www.psychotherapie-glaser.at Tagesmütter Steiermark Hacker, MSc, Montag von 14 bis 17 Uhr in Bad Susanne Aussee, Bahnhofstraße 132, 1. Stock. www.praxis-hacker.at Mag. (FH) Martin Exner, % 0664/1842141 % 03622/53175 od. 0650/3882885. Regionale Elternberatung

Shiatsu

Jeden 3. Mittwoch im Monat, 9 –11 Uhr Johanna Erhart, % 0664/88455 380 im Kurhaus für Eltern und Bezugsper- Romana Glaser, % 0664/9167221 sonen von 0- bis 3-jährigen Kindern. Osteopathie – Kinderosteopathie Infos: www.bh-liezen.steiermark.at Natalie Schlömicher, % 0664/ 1587272 oder unter % 0676 86640524. Annette Wasserfaller, MSc D.O., Tauschmarkt Bad Aussee jeden Donnerstag von 15 % 0664/4537177 bis 19 Uhr (Annahme u. Verkauf) und jeden 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr (nur Verkauf) im Erdgeschoß des Pfarrhofes, auch mit kleinem, feinem Flohmarkt unter den Arkaden. Grundlsee: jeden Fr. von 17 bis 19 Uhr im Gemeindeamt. Altaussee: jeden Di. von 16 bis 19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock. Bad Mitterndorf: Kostnixladen, Bad Mitterndorf 5 (gegenüber der Kirche). Jeden Mi. und Fr. von 16 bis 19 Uhr.

Massage-Mentaltraining

Claudia Scharnböck, % 0664/4491049 Christian Marl, % 0664/1667787 w w w . e i n s w e r d e n . a t , info@einswerden.at Elisabeth Stögner, % 0699/ 12 38 26 63

Psychologische Beratungspraxis Manuela Irene Koller, % 0664/ 58 77 493.

Coaching & Kinesiologie Helga Pucher, % 0664/9262562 www.helgapucher.at


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Schnell informiert l In Obertraun fand am 7. Dezember die Jahreshauptversammlung der Bergrettungsortsstelle statt, zu welcher Ortsstellenleiter Bernd Dankelmayr zahlreiche Ehrengäste begrüßen konnte – darunter Vertreter der Landesleitung, Polizei, Feuerwehr sowie Bgm. Egon Höll. In den Berichten wurde ein Rückblick auf das vergangene Jahr gegeben: Veranstaltungen, Übungen und mehrere Einsätze prägten die Arbeit der Ortsstelle. Die Referenten präsentierten ihre Informationen anschaulich und mit vielen Bildern. Der Ortsstellenleiter bedankte sich herzlich bei allen engagierten Mitgliedern für die beeindruckende Leistung von über 4.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit im Dienste des Nächsten. Ein besonderer Dank galt den zahlreichen Helfern beim vergangenen Flohmarkt – ohne die tatkräftige Mitarbeit der Damen und Unterstützer wäre die Durchführung nicht möglich gewesen.

l In stimmungsvoller Atmosphäre fand am 11. Dezember die Weihnachtsfeier des Seniorenbundes Bad Aussee-Ausseerland in der „Ausseer Stube“ statt. 82 Mitglieder folgten der Einladung und erlebten einen besinnlichen wie auch fröhlichen Nachmittag in Anwesenheit des Bezirksobmannes Erich Zeiringer. Für die musikalische Umrahmung sorgte die „Galler Musi“, während das Gesangs-Doppelquartett der Ausseer „Liedertafel“ mit weihnachtlichen Liedern für besondere Akzente sorgte. Ergänzt wurde das Programm durch einfühlsame Lesungen von Martina Grill, die wesentlich zur vorweihnachtlichen Stimmung beitrugen. Als kleine Aufmerksamkeit erhielt jedes Mitglied ein Sackerl mit Lebkuchen, das großen Anklang fand. Durch das abwechslungsreiche Programm führte Obmann Karl Ruppe, der sich in seinen Schlussworten herzlich beim Ausschuss des Seniorenbundes für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr bedankte. Ein besonderer Dank galt auch jenen Damen, die mit selbstgebackenen Köstlichkeiten zum Gelingen der Weihnachtsfeier beitrugen. Die gelungene Veranstaltung bildete einen würdigen Jahresabschluss und unterstrich einmal mehr den starken Zusammenhalt und die lebendige Gemeinschaft des Seniorenbundes.

Sehr gut besucht war kürzlich die Weihnachtsfeier des Seniorenbundes Bad Aussee-Ausseerland in der „Ausseer Stube“.

l Bei der Berichterstattung zur „Hinterbrerger Krampusmaskenausstellung“ in der Ausgabe Nr. 25/2025 passierte ein bedauerlicher Fehler. Die Ausstellung wurde durch Michael und Lukas Planitzer bewerkstelligt.

l Im Hotel „Grimmingblick’“ in Bad Mitterndorf fand kürzlich die Jahreshauptversammlung der Gewerkschaft der Eisenbahner ÖGB/„vida“ 521 statt, zu der unter anderem der Landesvorsitzende der Pensionisten, Walter Haas, und „vida“-Bundesvorsitzender der Pensionisten, Josef Wiesinger, begrüßt werden konnten. Nach Begrüßung und Totengedenken brachte Alfred Deopito den Kassabericht. Im Rahmen der Versammlung wurden folgende Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt: Kurt Haim (Altaussee) und Herbert Roth (Bad Mitterndorf) für 50 Jahre, Johann Egglmeier und Johann Kozmann (beide Bad Aussee) für 60 Jahre.

Die Ehrengäste mit den geehrten, langjährigen Mitgliedern. 10

Foto: Privat


Die Ischler Straße im weihnachtlichen Glanz Am 13. Dezember verwandelte sich die Ischler Straße in Bad Aussee beim Ischler-Straßen-Fest in der „Christmas Edition“ in eine weihnachtliche Flaniermeile, die ihresgleichen sucht.

Die Alpakas vom Ischlberg waren die tierischen Stars des Abends. Foto/Text: M. Rastl

Der Verein rund um die jungen Kaufleute der Ischler Straße bewies ein weiters Mal, was mit viel Engagement, einem motivierten Team und großartigen Ideen alles möglich ist. Der mit viel Liebe zum Detail dekorierte Straßenzug in Bad Aussee begrüßte die unzähligen Gäste mit heimeligen Feuerstellen, gemütlichen Strohballen als Sitzgelegenheiten, mit Schauschnitzer Markus Frosch sowie dem Christkind, das Lebenkuchenherzen verteile. Für strahlende Augen bei Groß und Klein

sorgten die tierischen Besucher, die Alpakas von Richard Fischer, welche bestaunt und gestreichelt werden konnten und sogar eine kleine Wanderung durch die Menge machten. Der Duft von Punsch, herzhaften Leckereien, selbst gegrilltem Stockbrot und Maroni strömte durch die Ischer Straße. Das Fest in der „Christmas Edition“ lud zum Verweilen in geselliger Runde und bot eine entschleunigte Atmosphäre. In diesem Rahmen durfte die unglaubliche, gefühlvolle, junge Formation

„The Soulmates“ ihr Bühnendepüt feiern. Die Gruppe entstand in der Musikschule Bad Aussee und umfasst die beiden jungen Damen Magdalena Prisching und Luise Albrecht, die gemeinsam mit ihrem Lehrer Horst Ebner die Gitarren und Stimmen erklingen ließen und das Pubikum in ihrem Bann zogen. Im Anschluss übernahmen die „X-Mas Band“ mit Manuel Brunnsteiner, Jakob und Caroline Rodlauer, Leonie Gassner und David Huber, die mit Weihnachts-Klassikern für beste Stimmung in der Menge sorgten. In der Vereinsbar „Knusperhäuschen“ wurde bis in die späten Abendstunden das bestens gelungene Fest des Vereins „d‘Ischlerstraßler“ gefeiert. Man darf auf eine Wiederholung im nächsten Jahr hoffen.

Immer einen Klick wert:

www.alpenpost.at Archiv - Fotos - Webcam

Silvester auf der Eselalm – wo der Esel mitfeiert! Am Mittwoch, 31. Dezember, heißt es: „Rutsch ma gemeinsam ins neue Jahr!“ von 19 bis 2 Uhr auf der Eselalm, Bad Mitterndorf 434. ALL IN – weil Silvester ohne Stress sein soll: deftiges Hüttenbuffet direkt vom Holzofen, Mitternachtsschmaus gegen den Hunger nach dem Tanzen,

Getränke inklusive (damit keiner verdurstet), DJ mit Party-, Disco- und Dance-Hits – Hüfte nicht vergessen! Tanzen, Lachen, Anstoßen – bis das neue Jahr klopft! Vorverkauf ab sofort, Plätze begrenzt, Reservierung und Infos unter 0664 4551172. BEZAHLTE ANZEIGE

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Fortsetzung von Seite 1:

Viribus unitis: trommelnd beim Großprotest

(V. l.): Gregor Tuttinger aus Bruck an der Mur, Günther Zweidick aus Bad Radkersburg und Herbert Angerer konnten kurz bei Landeshauptmann Mario Kunasek und Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl vorsprechen. Die Politiker blieben bemerkenswert unverbindlich. Foto: Christian Jauschowetz

Kritische Stimmen stellten infrage, ob man mit Einsparungen in diesen Parallelstrukturen nicht die Gesundheitsversorgung in den Randregionen verbessern könnte. Landeshauptmann Mario Kunasek könnte damit gleich zweifach beweisen, dass er zu seinem Wort steht. Trommelwirbel und Standardsätze Wurde bisher der Dialog von Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ) und Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl (ÖVP) abgelehnt und der „Plan B“ von den handverlesenen „Experten“ sozusagen aufgesetzt, wurden im Rahmen des Protests drei Vertreter – jeweils einer aus dem Ausseerland, aus Bad Radkersburg und aus Bruck an der Mur – zu einem Kurztermin mit den beiden Landespolitikern in das Landhaus vorgelassen. In einem Vorraum konnten sie kurz ihre Anliegen darbringen. Herbert Angerer aus Bad Aussee überreichte dabei eine auf Pergament geschriebene Petition mit der Bitte, den Dialog endlich aufzunehmen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden. „Wir sind nicht weit davon entfernt“, so Herbert Angerer und weiter: „Wir haben heute eine sehr starke Präsenz bewiesen und unsere Ziele erreicht – wir wurden angehört. Das bewerte ich als Erfolg. In weiterer Folge kann es nun nur mehr am Verhandlungstisch weitergehen, denn wenn uns nun wieder ein Gesundheitsdiktat vorgesetzt wird, kommen wir wieder und wir werden mit noch mehr Leuten kommen.“ Auch die beiden anderen Vertreter, Günther Zweidick aus Bad Radkersburg und Stadtrat Gregor Tuttinger aus Bruck an der Mur, durften ihre Forderungen und Wünsche deponieren, bevor Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl (ÖVP) mit den gewohnten Stehsätzen zu beruhigen versuchte und sich Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ) auf jene Position zurückzog, dass er mit der Aufrechterhaltung eines Standortes in Bad Aussee sein Wahlversprechen eingelöst habe. Während die drei Vertreter der Regionen bei der Landesspitze vorsprechen durften, ging es vor der Burg bzw. der Domkirche zum Heiligen Ägydius in Graz lautstark zu. Dafür sorgten die 12

Redner, die ihrem Unmut freien Lauf ließen. Darunter auch Bgm. Egon Höll aus Obertraun, der die länderübergreifende Zusammenarbeit mit Bad Ischl kritisch sah: „Wenn man nicht halb tot ist, wartet man schon jetzt in der Ischler Ambulanz vier bis fünf Stunden. Wenn dann die Patienten aus dem Ausseerland dazukommen, wird das personell nicht zu stemmen sein“, wie er festhielt. Bgm. Gerald Loitzl erinnerte – als Sprecher der Ausseerland-Bürgermeister – daran, dass man ein neues, modernes Spital habe, welches man nur zu bespielen brauche. Auch er sah die Kooperation mit Bad Ischl kritisch: „Es gibt bis heute nur eine Willenserklärung, keine unterzeichneten Verträge – darauf können wir uns nicht verlassen! Dazu kommt, dass in der Kommission, die den ‚Plan B‘ entwickelt hat, nur Befürworter dieses Vorhabens mitwirkten. Wir hatten mit unseren Gegenvorschlägen keine Chance und wurden nicht gehört. So geht man nicht miteinander um.“ Auch die „Fallzahlen“ wurden thematisiert: „Vorher hat man sie künstlich heruntergefahren und nun versteckt sich die Kommission dahinter. Der Landeshauptmann hat die Macht, lenkend einzugreifen – und das soll er auch tun!“, wie Gerald Loitzl abschließend festhielt. Ein Beschluss über Umwege Während des Protestmarsches tagte übrigens die Landes-Zielsteuerungskommission in der während Landtagssitzungen mit einer „Bannmeile“ belegten Herrengasse Nr. 28 und bereitete mit Beschlüssen den Boden auf, damit der Landtag am 19. Dezember über den „Plan B“ abstimmen konnte. Um nicht direkt für die Konsequenzen des „Regionalen Strukturplans Gesundheit 2030“ verantwortlich gemacht zu werden, schickte die Landesregierung dieses Vorhaben über die „Expertenkommission“, die diesen Plan entwickelt hatte, und die Landes-Zielsteuerungskommission, die den Plan daraufhin abgesegnet hatte, über Umwege in den Landtag, um sich dann – bei Kritik – auf die „Experten“ berufen zu können, die alles für gut befunden hätten. Hoffnung auf Gespräche Schon bei der Anfahrt nach Graz bekamen die Ausseerland-Bürgermeister einen Termin bei Landeshauptmann-

Stellvertreterin Manuela Khom (ÖVP), der kurz nach Beendigung der Demonstration wahrgenommen wurde. „Wir hatten ein gutes Gespräch und die Frau Landeshauptmann-Stellvertreterin hat uns versprochen, mit Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl unsere Forderungen zu besprechen. Alles Weitere muss nun am Verhandlungstisch passieren“, so Bgm. Gerald Loitzl. Selbiges gilt für Forum-Sprecher Herbert Angerer: „Die kurze Unterredung bei der Landesspitze macht Hoffnung, dass wir doch noch ins Gespräch kommen.“ Entsprechend der Weihnachtszeit besteht also noch Hoffnung. Heimfahrt mit Hindernissen Die Heimreise war dann für einen der zehn Busse – nämlich einen der beiden aus Grundlsee – noch abenteuerlich, gab dieser doch im Gleinalmtunnel den Geist auf. In Folge dieses Zwischenfalles wurde sogar der ganze Tunnel gesperrt. Doch die beauftragten Busunternehmen waren untereinander perfekt organisiert, schickten umgehend

einen Ersatzbus und mit eineinhalbstündiger Verspätung konnten die Grundlseer dann weiterfahren. In Liezen wurde dann ein weiterer Reisebus der Protestteilnehmer von der Polizei aufgehalten, konnte jedoch nach einer kurzen Routineüberprüfung seine Fahrt fortsetzen. Ein großer Dank allen Sponsoren und Teilnehmern Ein riesiger Dank gilt an dieser Stelle den „Bus-Sponsoren“, dem Altausseer Tauschkreis, Eva und Konrad Enzelberger, Monika Grafl, Franz Graf Meran, dem Narzissendorf Zloam, einem unbekannt bleibend wollenden Gönner sowie den AusseerlandGemeinden, die je einen Bus sponserten. Die Jause wurde von der „Alpenpost“ bezahlt. Es sei aber auch an dieser Stelle ein expliziter Dank an alle ProtestTeilnehmer ausgesprochen, die sich – trotz Eiseskälte – äußerst diszipliniert und vorbildlich verhielten. Danke für diesen tollen Einsatz!

Münchener Hochschule in Altaussee Seit fast einem Jahrzehnt besucht der Professor für angewandtes Management (HAM), Peter Steinhoff aus München, mit seinen Studierenden die „Hagan Lodge“, um dort Lehrveranstaltungen in einer einzigartigen Intensität durchzuführen.

Christian Staby (l.) und Peter Steinhoff freuten sich mit den Studierenden über das einzigartige Ambiente am Fuße des Losers. Foto: Privat

Was als experimentelles Exkursionsformat begann, ist heute ein fester Bestandteil im Studienkonzept – und eines der beliebtesten Lernangebote der Studierenden. „Die Hagan Lodge bietet uns ein perfektes Umfeld, um tief in die Inhalte einzusteigen und maximalen Lernerfolg zu ermöglichen“, so Peter Steinhoff. „Die klare Luft, die Ruhe und die Kraft der Berge schaffen einen Raum, den wir an einem regulären Hochschulstandort nicht herstellen könnten.“ Neben konzentriertem Arbeiten gehören auch gemeinsame Erlebnisse, Austausch und Feiern dazu. Denn der Standort ist nicht bloß Kulisse – er ist aktiver Teil des Lernprozesses. Das Format folgt einem CoCreation-Ansatz: Experten, Unternehmen, Start-ups und die Masterstudierenden bearbeiten gemein-

sam zentrale Themen der Transformation und Unternehmensführung. Drei- bis viermal jährlich finden diese Seminare mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten statt. Beim aktuellen Besuch drehte sich alles um das Thema „Mergers & Acquisitions (M&A)“ – den Kauf und Verkauf von Unternehmen, eines der dynamischsten Felder moderner Unternehmensführung. Neben den beiden Experten Peter Steinhoff und Christian Staby nahmen Vertreter von drei Unternehmen sowie 25 Masterstudierende teil. Die Atmosphäre in Altaussee hinterließ auch diesmal bleibenden Eindruck. Die Studierenden zeigten sich begeistert, besonders von der Kombination aus intensiver Arbeit, inspirierendem Austausch und der außergewöhnlichen Lernumgebung.


Großprotest in Graz

Es war ganz schön was los, als die Ausseer Delegation, die aus zehn Bussen ausgestiegen war, sich in Richtung Grazer Oper in Bewegung setzte ...

... um sich dort mit den Delegationen aus Bruck an der Mur und Bad Radkersburg zu vereinen und zu einem Zug zu formieren.

Durch die Burggasse zog sich der nicht enden wollende Protestmarsch bis zur Grazer Burg.

Begleitet wurde der Zug von Trommelschlägen, wie sie Graz wohl so noch nie hörte, und lauten Trillerpfeifen-Klängen.

Äußerst diszipliniert lauschten die zwischen 700 und 800 Protestiernden den Ausführungen der verschiedenen Sprecher.

Die Bürgermeister des Ausseerlandes erhielten von SPÖ-Steiermark-Chef Max Lercher Unterstützung.

Die Menge war ganz schön beeindruckend und mächtig. Lautstark machte man seinem Unmut über den „Plan B“ Luft.

Beeindruckend waren auch die Trommelweiber (in ziviler Kleidung) mit ihren großen Trommeln. Man verschaffte sich zumindest Gehör. Foto: W. Hofer 13


Leserbriefe Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift und Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern. (Erstes Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867). Diese Meinung muss jedoch nicht gleichzeitig die Meinung der Redaktion sein.

Leserbrief zum Bericht über „Großes Bauvorhaben in Bad Mitterndorf stößt auf Widerstand“ Angesichts der Kommentare von Hubert Neuper und von Bgm. Herbert Hansmann zum Bauvorhaben in der Rödschitz und zur Kritik von Anrainern folgende Anmerkungen: Wenn den Bedenken der Anrainer hinsichtlich der Bauplatzeignung (vor allem Entwässerung) für das Bauvorhaben wirklich entsprochen worden und bisher alles fachlich wie rechtlich korrekt abgelaufen wäre, wie es Bgm. Herbert Hansmann darstellt, dann würde es ja für die Anrainer keinen Grund geben, an der bisherigen Vorgangsweise und an der Bewilligung des Bebauungsplanes Kritik zu üben. Offensichtlich ist dies aber nicht der Fall – außer man unterstellt, dass die Anrainer von der Materie keine Ahnung haben. Es gibt eine bereits jahrelange Debatte um „Betongold“ und seine Konsequenzen für Tourismusgemeinden (z. B. steigende Immobilien- und Wohnungspreise, Flächenverbrauch, Auswirkungen auf bestehende Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe). Offensichtlich scheint diese Debatte an Bad Mitterndorf spurlos vorübergegangen zu sein – im Gegensatz zu ihrer Ursache: Denn trotz allem gibt es aktuell nicht nur dieses, sondern mehrere Projekte im Gemeindegebiet (wie auch schon in früheren Jahren), welche genau diesem Muster entsprechen. Wenn Hubert Neuper, wie in der „Alpenpost“ zitiert, sagt: „Wir wissen noch gar nicht, was dann wirklich entstehen soll“, obwohl schon vier Jahre daran geplant wird, dann ist das nicht gerade beruhigend, vor allem nicht, wenn der Bebauungsplan für alle Sehenden auf ein Betongoldprojekt hindeutet. Hat die Gemeinde tatsächlich einen Bebauungsplan beschlossen, ohne zu wissen, was dort gebaut werden soll? Ein wesentliches Kapital einer Tourismusregion ist ihre Landschaft. Die gegenwärtige Dynamik führt dazu, dass diese durch derartige Projekte zubetoniert wird und an Attraktivität verliert – ohne Nutzen für eine Gemeinde zu stiften (z. B. leistbaren Wohnraum). Wann beginnt die Gemeinde Bad Mitterndorf, Spielregeln und Rahmenbedingungen zu ändern, um derartigen Projekten einen Riegel vorzuschieben – anstatt so zu tun, als sei man diesen Dingen hilflos ausgeliefert, obwohl man ständig Entscheidungen trifft (Umwidmungen, Bebauungspläne usw.). Zum Thema „Masterplan“: Neue 14

Wohnräume zu schaffen, um dem Wohnbedarf zu entsprechen, steht tatsächlich nicht im Widerspruch zum Masterplan – und schon gar nicht, wenn es um die Neunutzung von Bestand geht. Aber Betongoldprojekte widersprechen ganz sicherlich diesen Intentionen. Übrigens: Bad Mitterndorf hatte 2024 4.946 EinwohnerInnen, 2.906 gemeldete Zweitwohnsitze und 4.494 gemeldete Gästebetten – d. h. eine Infrastruktur für mehr als 10.000 Menschen in Spitzenzeiten. Diese Daten sind in der Studie „Zimmer frei – Gästezimmer in Bad Mitterndorf weiternutzen“ des im Kulturhauptstadtjahr 2024 für Bad Mitterndorf tätigen RURASMUS-Studenten Bastian Kniza (TU Berlin) nachzulesen (die Studie steht der Gemeinde seit 2024 zur Verfügung). Die Daten und Ergebnisse der Studie weisen eindrücklich auf die Notwendigkeit von Bestandsnutzung hin und sprechen sich gegen eine weitere Verbauung mit Betongold aus. Günther Marchner, Bad Mitterndorf Leserbrief zum Bericht über „Großes Bauvorhaben in Bad Mitterndorf stößt auf Widerstand“ Das im Bericht genannte neue „Beteiligungsformat“, um Fragen und Anliegen der Bevölkerung einzubinden, ist grundsätzlich sehr positiv. Nach Fertigstellung des Bebauungsplanes können Anrainer im Rahmen des gesetzlichen Anhörungsverfahrens schriftliche Nachbareinwendungen einbringen. Erst danach – vor dem bereits geplanten Gemeinderatsbeschluss – gibt es neuerdings eine Projektpräsentation durch die Projektbetreiber, wo Anrainer und Betroffene ihre Anliegen äußern und Fragen stellen können. Laut Bericht wurden die Argumente der Anrainer „ernst genommen“, „an den Projektwerber weitergegeben“, „dokumentiert und in den weiteren Prozess eingearbeitet“. Aber die „Grimming Immobilienentwicklungs GmbH“ hat die Argumente, Bedenken und Hinweise ignoriert. Im Ergebnis hat der Gemeinderat beim Bebauungsplan „Rödschitz I“ ausnahmslos alle im Anhörungsverfahren eingebrachten Nachbareinwendungen mehrheitlich (von ÖVP und FPÖ) abgelehnt. Eine ähnliche Vorgangsweise gab es beim Bebauungsplan „Zauchen III“. Auch hier wurden vom Gemeinderat alle geäußerten Anliegen abgelehnt. Würde die Informationsveranstaltung zu Beginn oder noch im Zuge der Erstellung des Bebauungsplanes stattfinden, hätten Anliegen und Bedenken noch eine realistische Chance auf Einbindung. In einem Bebauungsplan könnte auf diese Weise versucht werden, die neuen Nachbarschaftsverhältnisse bestmöglich zu regeln. Franz Weinberger, Bad Mitterndorf

„Auf d’Weihnåcht zua“ – besinnliche Stunde in Kumitz Es war die Einladung für „eine Stunde innehalten“, welcher am 7. Dezember in Maria Kumitz – am Vorabend zum Marienfeiertag – viele Besucher nachkamen.

Die Gäste bekamen ein herzerwärmendes Programm geboten. Foto/Text: A. Rodlauer

Das liebevoll arrangierte Programm stimmte die Gäste auf eine besinnliche Weihnachtszeit ein. Die Jüngsten der Pfarre Kumitz – bestens von Anke Präsoll vorbereitet und in musikalischer Begleitung von Evamaria Frieß, Magdalena und Arnica – strahlten gleich hell wie die selbstgebastelten Laternen. Unter anderem waren mit dabei: die „Lenzbleamal“, der Kirchenchor, die „Strummenbläser“, das „Ensemble

Holzklang“ und Moritz Pliem an der Orgel, die allesamt mit weihnachtlichen Melodien begeisterten. Manfred Präsoll war wiederum der bewährte Sprecher der Veranstaltung und Diakon Hannes Stickler bedankte sich abschließend bei den Mitwirkenden. Der Erlös der diesjährigen Feierstunde geht an die Lerntherapie/ Wohlfühloase an der Volksschule Bad Aussee.

åltamandl – müffeln nallant – vorhin, neulich Neaggn – kleines, grobes Stück Netsch – Geldstück/Münzgeld nüfün – nieseln

oa(n)lafi – elf (Uhr) oa(n)zding – vor Kurzem, seit Neuestem

Ömling – Ärmel pazent sei’ – krank, unpässlich

Die heutigen Dialektausdrücke stammen von Alois Schwarzl aus Bad Aussee. Kennen auch Sie einen Dialektausdruck, Berg, Flur- und Ortsnamen? Bitte melden unter redaktion@alpenpost.at oder per Telefon: 03622-53118.

Danksagung Für die überaus große und herzliche Anteilnahme zum Ableben von unserem

Max Zaißenberger möchten wir uns auf diesem Weg sehr herzlich bedanken. Unser besonderer Dank gilt Dr. Martina Rauscher für die langjährige Betreuung, Pfarrer Dr. Michael Unger für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier, der Bestattung Schachner, dem Kameradschaftsbund und den Trägern, Autohaus Bathelt, den Bläsern der Trachtenmusikkapelle Tauplitz, insbesondere Karl Edlinger, sowie dem Kirchenchor Tauplitz. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ an alle Verwandten, Bekannten und Nachbarn für die vielen Geld- und Kerzenspenden sowie allen, die unseren Maxl auf seinem letzten Weg begleitet haben. In Dankbarkeit Die Trauerfamilie


Gemeinderatssitzung in Grundlsee Der Grundlseer Gemeinderat tagte am 10. Dezember, um in einer kurzen Sitzung die letzten Punkte des heurigen Jahres – samt Voranschlag für 2026 – zu debattieren und darüber abzustimmen. In seinem Bericht konnte Bgm. Franz Steinegger verkünden, dass im Jänner ein neues Bankomatgerät beim Pavillon installiert wird, wie die Betreiberfirma auch das Befüllungsunternehmen gewechselt hat, womit die Probleme der letzten Monate behoben werden können. Revision Flächenwidmungsplan Im Rahmen der Sitzung berichtete Bgm. Franz Steinegger über die Revision des Flächenwidmungsplanes. „Es gibt zahlreiche Bauwünsche innerhalb der Gemeinde, die auch vom Raumplaner schon gesichtet und überarbeitet wurden. Von diesem gibt es die Information, dass die entsprechenden Abteilungen am Land dazu angewiesen sind, alles auf Punkt und Beistrich zu prüfen, und es wird dort ziemlich absolutistisch regiert mit null Spielraum. Somit kann man überhaupt nicht sagen, wie lange die Bearbeitung dauern wird. Unser Ziel ist es, im März 2027 zum Aushang zu gelangen“, wie er die Situation umriss. Jungfamilien-Zuzugsprogramm Die Gemeinde Grundlsee versucht aktiv, Baugründe für Jungfamilien bereitstellen zu können. So wurde auch das Areal zwischen Kirche und Feuerwehrdepot, welches der Diözese gehört, in Augenschein genommen. „Leider befindet sich quer durch das Grundstück ein Überlaufbacherl, welches als offenes Gerinne gilt und somit die Klassifizierung gelbe Zone mit zehn Metern auf jeder Seite des Bacherls als Pufferzone bedeutet. Von Seiten der Diözese wäre man einverstanden, den Grund für € 100,–/m2 zur Verfügung zu stellen. Wir stellen uns dort ein Einfamilienhaus vor. Was uns jedoch noch Probleme bereitet, ist eine Wasserversorgung. Zusätzlich ergibt sich jetzt auch noch der Bedarf einer Erweiterung des Depots, da die Fahrzeuge immer größer werden. Nun versuchen wir, alle diese Bedürfnisse auf einen Nenner zu bringen“, so der Bürgermeister, der anfügte, dass auch die Österreichischen Bundesforste einige Parzellen ausgewiesen hätten, um darauf Jungfamilien ein Baurecht einzuräumen. Dies geht jedoch erst nach einer Umwidmung. Bericht des Prüfungsausschusses In Abwesenheit des Obmannes des Prüfungsausschusses, Michael Hampel (FPÖ), berichtete GR Franz Köberl von der letzten Prüfung. Die gesamten Rücklagen belaufen sich auf rund € 260.000,–. Um bei den diversen Projekten genügend Zahlungsmittelreserven zu haben, wurde ein „Kassenstärker“ (Überziehungsrahmen) von € 790.000,– ausgeschrieben. Zu den Projekten im nächsten Jahr zählen unter anderem die Dachsanierung der Bergrettungshütte sowie die Installation eines neuen Ofens bei der Elmgrube

(noch nicht fix), eine aliquote Zahlung für die neue Bergrettungshütte am Fundament der alten DSB-IIBergstation am Loser, eine neue Tragkraftspritze für die FF Grundlsee, die Sanierung der Slipanlage sowie ein barrierefreier Zugang beim Strand in Gößl, eine fixe Überdachung für den Kalkofen am Weg zum Toplitzsee, ein Zubau beim Gemeindebauhof, die WC-Anlage bei der Schachensiedlung sowie die Neugestaltung des Eingangsbereiches beim Gemeindeamt mit Wahlkabinenmöglichkeit. Voranschlag 2026 „Aktuell ist es für die Gemeinden finanziell wirklich schwer. In Grundlsee werden wir sehr vorsichtig investieren und immer den Spargedanken im Hinterkopf haben“, wie Bgm. Franz Steinegger anmerkte.

Grundlsee zählt zu jenen 50 Prozent der steirischen Gemeinden, die 2026 im Plusbereich bzw. ausgeglichen budgetieren können. Die Aufwendungen im nächsten Jahr wurden mit 4,654 Mio. Euro budgetiert, die Einnahmen sind mit 4,793 Mio geplant. Die „frei verfügbaren Mittel“ von rund. € 114.000,– können somit für die Finanzierung von Projekten herangezogen werden. Die Rücklagen der Gemeinde werden Ende 2026 rund € 88.100,– betragen – davon € 53.400,– zweckgebunden. Der Schuldenstand der Gemeinde beträgt Ende 2026 rund € 2,756 Mio. (davon € 1,760 Mio. für die Ausseer Mittelschule). Die Indexanpassung für die Gemeindeabgaben wird laut Land Steiermark mit 4 % erfolgen.

TV-Tipp

Blickwechsel Spezial: Kulturnomaden Die eigentlich für 4. Dezember angesagte Dokumentation von Hans Fuchs und Jörg Hoffmann über die „Kulturhauptstadt“ wird nun am Donnerstag, 8. Jänner, um 21.15 Uhr im Sender ServusTV ausgestrahlt. Kulturhauptstadt 2024: Die Reportage beleuchtet ausgewählte Projekte, hinterfragt Entscheidungsprozesse und lässt Künstler, Politiker und Verantwortliche zu Wort kommen. Ein Blick auf Euphorie, Ernüchterung und die Frage, was von der großen Vision „Salzkammergut 2024“ und von den rund 30 Millionen Euro an öffentlichen Fördergeldern bleibt. Bad Ischl, Aussee und die umliegenden Gemeinden sollten 2024 Europas große Bühne sein – 23 Gemeinden und ein stolzes Motto: „Kultur ist das neue Salz!“ Doch

was als Jahrhundertprojekt begann, könnte als Fiasko enden. Nach Graz und Linz wollte das Salzkammergut zeigen, wie Regionalentwicklung, Nachhaltigkeit und Kreativität Hand in Hand gehen können. Millionenförderungen, große Pläne, strahlende Politiker – und dann: Streit, Chaos, Enttäuschung. „Blickwechsel Spezial: Kulturnomaden“ geht der großen Frage nach, wie ein Projekt, das Kunst, Tourismus und Europa verbinden sollte, anscheinend in organisatorische Wirren abrutschen konnte.

Mit Zuversicht ins neue Jahr! Das Ausseerland blickt auf ein erfreuliches Jahr zurück. Das diesjährige Weihnachtsgeschäft hat einmal mehr gezeigt, wie stark unsere Region ist: gut gebuchte Betriebe, begeisterete Gäste und eine spürbar positive Stimmung, in den Skigebieten, der Gastronomie und Beherbergung. Der laufende Skibetrieb trägt zusätzlich dazu bei, dass wir mit Optimismus in die weitere Wintersaison starten können. Dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr. Er ist das Ergebnis engagierter Arbeit, hoher Qualität und echter Gastfreundschaft. Mein besonderer Dank gilt daher allen Betrieben im Ausseerland, vom kleinen Familienbetrieb bis zum größeren Unternehmen und vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die tagtäglich mit großem Einsatz dafür sorgen, dass sich unsere Gäste willkommen fühlen. Sie sind das Rückgrat unseres Tourismus. Trotz dieser positiven Bilanz dürfen wir die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen nicht außer Acht lassen. Steigende Kosten, Fachkräftemangel und eine insgesamt angespannte wirtschaftliche Lage fordern uns alle. Umso wichtiger ist es, gemeinsam nach vorne zu blicken, zusammenzuhalten und weiterhin auf Qualität, Innovation und Kooperation zu setzen. Das Ausseerland hat in der Vergangenheit bewiesen, dass es schwierige Zeiten meistern kann, davon bin ich auch für die kommenden Monate überzeugt. Der Tourismusverband wird auch im neuen Jahr alles daransetzen, unsere Betriebe bestmöglich zu unterstützen, die Sichtbarkeit der Region weiter zu stärken und nachhaltige Impulse zu setzen. In diesem Zusammenhang darf ich bereits einen kurzen Ausblick geben: Zu Jahresbeginn werden wir erstmals einen umfassenden Nachhaltigkeitsbericht präsentieren. Darin zeigen wir transparent auf, welche Schritte in der Region bereits gesetzt werden, wo wir stehen und wie wir die touristische Entwicklung im Einklang mit Natur, Kultur und Lebensraum weiter vorantreiben wollen. Ich danke allen Partnerinnen und Partnern für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit und wünsche uns allen einen erfolgreichen Winter sowie ein gesundes, zuversichtliches neues Jahr. Herzliche Grüße! Pamela Binder

„Kulturhauptstadt 2024“ oder „Die Anbetung öffentlicher Gelder“.

Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut 15


Bauernmärkte Altaussee •

Premiere Knoschp’nbühne: Männerwochenende Deluxe „Adventzeit ist Knoschp’nbühnezeit“ – so drückte es Andreas Winkler bei der Begrüßung zur Premiere des köstlichen Stücks aus. Das Ensemble verdiente sich für die Komödie, bei der man vom Anfang bis zum (bitteren) Ende lachen kann, den frenetischen Applaus wahrlich.

Selbstbedienungsladen am Waldhauser-Biohof, täglich geöffnet. Lupitsch 21, Tel.: 0664-9102724.

Bad Aussee • •

Marions Dorfladen, Reitern 12 (vis-a-vis s’Hüttl). Do. u. Fr. 9 bis 16 Uhr und Sa. 8 bis 12 Uhr. Biohof Thomanhansla – Hofladen mit Gemüse. Sommersbergseestr. 305. Do. bis Sa., 6 bis 20 Uhr.

Bad Mitterndorf • Knödl-Alm Bio-Spezialitäten mit Schnäpsen, Ansätzen, Sirupen u. v. m. Gegen Voranmeldung: Tel.: 0664 1412450. • Selbstbedienungsladen mit Milchprodukten von „Jausenzeit Sonja Hofer“, am Bauernhof Pliem, Obersdorf 115, Tel.: 06509216317. • Milchautomat beim Kanzlerhof, Mitterndorf 22. • Selbstbedienungshofladen „Am Seebacherhof” mit Gemüse, Tee, Kräutersalzen usw. Grundlsee •

Hofladen Elisabeth Klanner vlg. Butterer: Dienstag und Donnerstag von 15 bis 17 Uhr geöffnet und nach telefonischer Vereinbarung! Tel.: 0664-9270492.

Jahreswechsel in Obertraun Am Sonntag, 28. Dezember, wird ab 18 Uhr in Obertraun ein „Altjahrverbrennen“ stattfinden – speziell für Kinder ein Erlebnis. Die Musikanten der Ortsmusikkapelle Obertraun werden am 29. und 30. Dezember in den Ortsteilen Reith, See und Winkl sowie Brand und Ortsmitte aufspielen. Altjahresständchen der Ortsmusikkapelle Obertraun: Dienstag, 30. Dezember, um 24 Uhr, ab 22.30 Uhr heiße und kühle Getränke am Gemeindeplatz. Sämtliche Veranstaltungen finden bei jeder Witterung statt und die Organsisatoren freuen sich auf regen Besuch.

(V. l.): Vanessa Frischmuth, Andreas Winkler, Birgit Egglmeier, Jürgen Freller und Liesi Köberl – ein Teil des Ensembles der „Koschp’nbühne“, die die Besucher begeisterte. Foto/Text: DoBi

Die zwei sich in der „Midlife-Crisis“ befindlichen Freunde Stefan Spiegel (Andreas Winkler) und Robert Kalang (Jürgen Freller) freuen sich schon lange auf ein „Männerwochenende“, welches jedoch relativ schnell eskaliert und ins lügengetränkte Chaos abgleitet. Die Situationskomik durch Behauptungen, Verwechslungen, Interpretationen – wie der Schelm halt so denkt –, Rechtfertigungen, Unterstellungen, Notlügen, Ausreden und Missverständnissen könnte deftiger nicht sein. Alle so genau geschmiedeten Pläne für das Wochenende entgleiten, weil Jaqueline, die Dame des Hauses, übers Wochenende nicht zu ihrer Mutter verreist und der alibigebende – beste Freund des Hausherrn – Robert eigentlich Jaquelines Liebhaber ist und plötzlich als Freund des Hausherrn zum Liebhaber des „Wochenendgspusis“ Susanna mutiert. Als das „Cateringservice-Personal“ Susanne unerwartet zu früh vor der Tür steht und dadurch plötzlich in die Rolle von Roberts Geliebter schlüp-

Danke Für die herzliche Anteilnahme und die tröstenden Worte zum Ableben unserer Mutter möchten wir uns bei allen Kondolierenden von Herzen bedanken.

Christa Sendlhofer Zu wissen, dass so viele Menschen in Gedanken bei uns waren, hat uns sehr geholfen und gutgetan. Christian, Eva und Sylvia sowie die gesamte Trauerfamilie 16

fen muss, die für jede Zusatzaufgabe hundert Euro verlangt, ist der irrwitzige Albtraum perfekt. Die Rollen sind den handelnden Personen auf den Leib geschrieben. Mit rasantem Tempo, pointierten, deftigen und unmissverständlich zweideutigen Dialogen und einem Feuerwerk aus Situationskomik entpuppt sich der romantisch geplante „Stelldichein-Abend“ mit hohen erotischen Erwartungshaltungen zu einem „Deluxe-Theaterabend“ der ganz anderen Art. Die Lachtränen beim Publikum flossen nicht nur wegen des Inhalts, sondern weil die Laiendarsteller wie Profis agierten und selbst Freude daran hatten, wie bei allen „TheaterPersönlichkeiten“ die „Anstandsfassade“ bröckelte. Das Spiel im Spiel hätte authentischer nicht vermittelt werden können. Großartige Rollenbesetzungen, die die schauspielerischen Talente auf der Bühne lachmuskelartig zur Geltung bringen: Liesi Köberl

schlüpft als Jaqueline in die Rolle von Ehefrau Spiegel und der Geliebten von Robert, Birgit Egglmeier in die Rolle von Cateringservice, Dame Susanne, Vanessa Frischmuth in die Rolle von Stefan Spiegels Wochenendromanze und Martin Mayer in die Rolle des Schorschi – sie alle setzen diese „Bühnenpersönlichkeiten“ optimal um. Unterstützt wird das Schauspielerteam von Marlies Schadler als Souffleuse, Judith Mayer (Maske und Frisur) sowie der „Theatermusik“ mit Bernhard Klamm an der Gitarre, Roman Schwertführer an der Ziehharmonika und Günter Seebacher an der Bassgeige. Jürgen Freller und die Fa. Hollwöger gestalteten das Bühnenbild. Für die Technik zeichnen Jürgen Freller und Volker Schreiegg verantwortlich. Diese Komödie in zwei Akten, in der Fassung der Ausseer Knoschp’nbühne, sollte sich niemand entgehen lassen, der von Herzen wieder mal ausgiebig lachen will.


Ein märchenhafter Abend in Altaussee Obwohl die Witterungsbedingungen nicht optimal waren, fanden sich am Abend des 7. Dezembers zahlreiche Besucher im Kurpark Altaussee ein, um der Aufführung des Wintermärchens „Als Lisa ihr Lächeln wiederfand“ beizuwohnen.

Die Alpenpost gratuliert herzlich!

Lina Heiß geboren am 29. Oktober 2025 Eltern: Johanna Heiß und Andreas Herold Gößl

Die herzerwärmende Geschichte von Lisa, die ihr Lächeln wiederfand, wurde durch viele Mitwirkende im Altausseer Kurpark dargebracht. Foto: C. Struz/Lebensbilder

Die Besucher wurden mit einer sehr stimmigen Stunde am zweiten Advent belohnt. Perfekt inzeniert von Michael Pinnisch konnte man der von Andreas Langanger eigens komponierten Musik, wunderbar gespielt von der Salinenmusik Altaussee, den beeindruckenden Darbietungen der Kinder der Volksschule Altaussee, den Schülerinnen des Tanz-Ateliers Ausseerland, den Schauspielern der „Bühne Altaussee“, den Liedern des „Wigelbeyer-Dreigesangs“ – begleitet von Eva Fischer an der Gitarre – und den Bergknappen des

Salzbergbaues Altaussee staunend beiwohnen. Die „Spinnradrunde Altaussee“ war ebenso am Gelingen beteiligt. Hans Loitzl stellte glaubhaft und authentisch den erzählenden Großvater dar und besonders mitreißend waren Amelie Utassy als „Lisa“ sowie Katharina Oberhauser als „Symphonia“. Die Texte dazu schrieb Julia Gaiswinkler. Alles in allem war es ein wahrlich gelungener Abend, zu dem man allen Mitwirkenden herzlich gratulieren darf, und es besteht die Hoffnung, dass dieses gelungene Werk öfters zu sehen sein wird.

Falls Sie Ihr Baby auch aus der Zeitung lachen sehen wollen, dann schicken Sie uns bitte ein Bild unter der Angabe des Namens des Babys, der Mutter, des Vaters und mit dem Datum der Geburt per E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Wir gratulieren Altbürgermeister Robert Binder: ein Achtziger Kürzlich feierte der ehemalige Bürgermeister von Obertraun, Robert Binder, seinen 80. Geburtstag, Nachfolger Egon Höll stellte sich mit Glückwünschen ein. Der Jubilar war 13 Jahre lang Bürgermeister, fünf Jahre Vizebürgermeister und über Jahrzehnte eine verlässliche Größe im Gemeinderat. Darüer hinaus fungiert er seit fast sechs Jahrzehnten als Stütze in der Ortsmusik. Herzlichen Glückwunsch!

Foto: Perstl

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„A stade Bois“ in Grundlsee Das Warten im Advent auf den Heiligen Abend kann durch besinnliche Stunden verschönert werden – wie am 6. Dezember in der Pfarrkirche Grundlsee, wo ein durchdachtes, abwechslungsreiches und vor allem fröhliches Programm geboten wurde. Das Programm beeindruckte die Besucher im vollbesetzten Kirchenraum ebenso, wie es ihr Herz erwärmte. Die Moderation des Abends lag in den bewährten Händen des Ehepaars Barbara und Michael Battisti. In ihrem Fundus an Weihnachtsgeschichten ist so manch herzhaft Komisches wie auch Nachdenkliches, das sie im wunderbar abgestimmten Dialog vortrugen. Der zwanzigköpfige Kirchenchor – heuer 70 Jahre alt geworden – überraschte mit Gesangssolisten wie dem „Hoamatg’sång“ und dem Dreigesang „Sabine, Eva und

Michaela“, Instrumentalisten wie Michaela Monschein-Perstling an der Gitarre, Adelheid Petter an der Querflöte, Gerti Stenitzer, Hans Sandner, Riki Amesberger an der Rumpel und dem Dirigenten sowie Chorleiter Herbert Gasperl an der Klarinette, die sich zwischendurch auch zur „Arikogel Gaudipass“ formieren. Als wunderschön singende Gäste stellte sich der „3 Dörfler Dreigesang“ mit Bettina Forstner, Christine Schmidhofer und Hans Pircher aus dem Ennstal vor. Christian Eidlhuber (Geige) und

Franz Pleiner jun. (Gitarre) zeigten auf, wie „musikalisch kunterbunt“ auch ein Auftritt bei einem Adventkonzert sein kann. Da passte Vivaldi genauso gut ins Programm wie Fritz Kreisler oder Jules Massenet. Pfarrer Michael Unger brachte viel Humor mit, indem er das Großkonzert in Schladming mit den „Backstreet Boys“ mit der „Staden Bois“ verknüpfte und an die Aufbruchsstimmung appellierte. So macht das Warten auf den Heiligen Abend fast ein bisschen Spaß.

Silvesterpavillon in Grundlsee Bereits zum zweiten Mal lädt ein Grundlseer Verein zum Silvesterpavillon in den Pavillon Grundlsee ein. Nach dem großen Andrang im Vorjahr freuen sich viele junge und junggebliebene Einheimische schon jetzt darauf, den Jahreswechsel wieder dort gemeinsam feiern zu können. Heuer steht der Abend erstmals unter dem Motto „Casino Royale“. Der Pavillon bekommt dafür ein stimmungsvolles Ambiente, das Lust aufs Feiern macht. Für die Musik sorgt DJ „Inkognito“, der die Gäste – wie bereits im Vorjahr – bis in die frühen Morgenstunden begleiten wird. Auch an der Bar ist für Auswahl gesorgt, sodass niemand auf dem Trockenen bleibt. Ein Dresscode ist weiterhin kein Muss. Wer aber mit einem Outfit im CasinoRoyale-Stil kommt, darf sich über ein Freigetränk freuen. Wie schon im letzten Jahr wird der Erlös karitativen Zwecken im Ausseerland gewidmet. Die Veranstalter möchten damit nicht nur eine fröhliche Silvesternacht ermöglichen, sondern auch etwas Gutes für die Region tun. Der Silvesterpavillon findet am Mittwoch, 31. Dezember, ab 21 Uhr im Pavillon Grundlsee statt.

Immer einen Klick wert: Die Mitwirkenden des Abends (v. l.): Michael und Barbara Battisti, der Grundlseer Kirchenchor, der „3 Dörfler Dreigesang“, Chorleiter und Organisator Herbert Gasperl sowie Christian „Eidl“ Eidlhuber und Franz Pleiner jun. Nicht am Foto: Pfarrer Michael Unger und Josef Steinberger. Foto/Text: DoBi

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Weihnachten unter Tage: Festliche Stimmung in den Salzwelten Altaussee

Auf festliche Stimmung darf man sich zu Weihnachten in den Salzwelten Altaussee freuen. Foto: Johannes Kernmayr In diesem Winter kommt den Salz- auch im Winter täglich seine Tore. drucksvolle Einblicke in die jahrtausenwelten Altaussee eine besondere Be- Damit rückt das größte aktive Salzberg- dealte Geschichte des Salzabbaus deutung zu. Während das Salzberg- werk Österreichs in der Weihnachtszeit ermöglichen. Die Stollen aus reinem werk Hallstatt aufgrund des Neubaus besonders in den Fokus. Steinsalz und die weihnachtlich geder modernsten Standseilbahn der schmückte Barbarakapelle sorgen Welt bis zur Wiedereröffnung im Juni Ab dem 25. Dezember werden sogar dabei für eine ganz besondere Atmos2026 geschlossen ist, öffnet das stündliche Führungen angeboten, die phäre. Weihnachtliche Stimmung Salzbergwerk Altaussee heuer erstmals Besucherinnen und Besuchern ein- herrscht nicht nur in der berühmten 18

Barbarakapelle, sondern auch im Shop. Hier warten neben dem begehrten Altausseer Natursalz zahlreiche geschmackvolle Geschenkideen aus der Region. Auch für Familien ist gesorgt: In den Weihnachtsferien stehen fast täglich die beliebten Sally-Kinderführungen auf dem Programm, bei denen junge Gäste das Bergwerk spielerisch entdecken können. Die genauen Termine sind auf der Website der Salzwelten zu finden. Ein besonderer Höhepunkt ist die Sonderführung „Bomben auf Michelangelo“, die ganzjährig jeden Freitag um 16 Uhr stattfindet. Sie erzählt die außergewöhnliche Geschichte der Altausseer Bergmänner, die während des Zweiten Weltkriegs unter Lebensgefahr weltberühmte, geraubte Kunstwerke vor der Zerstörung bewahrten. Ein besonderer Akzent setzt der 1. Jänner: Beim traditionellen Neujahrsrutschen erhalten alle Gäste einen kleinen Glücksbringer aus den Tiefen des Berges. Geschlossen bleibt das Bergwerk lediglich am 24. und 31. Dezember. Alle Informationen zu Öffnungszeiten, Führungen und Reservierungen gibt es unter www.salzwelten.at.


Stehende Ovationen für den „Ausseer Advent“ im Stift Rein Die Ausseer Bradlmusi, der Schauspieler Gerhard Ernst, der K&K Viergesang und das Bläserquartett der Salinenmusikkapelle Altaussee begeisterten am 8. Dezember in der imposanten Basilika des Stiftes Rein mehrere hundert Besucher. Das Kammermusikfestival Graz hatte in Kooperation mit dem Fremdenverkehrsverein Altaussee ein hochklassiges Konzert organisiert, welches das Publikum mit gut ausgewählten Wortbeiträgen, Musikstücken und Liedern in die passende vorweihnachtliche Stimmung versetzte. Der Schauspieler Gerhard Ernst zeigte mit Texten von Alfred Komarek, Klaus Maria Brandauer, Peter Musek unter anderem einmal mehr seine Klasse als Rezitator, die Ausseer Bradlmusi überzeugte in der Geigen- und Saitenmusikbesetzung mit zu Herzen gehenden, aber auch flotten Weisen, der K&K Viergesang bewies seine Qualität mit seinen authentischen Liedern und Jodlern, und das Bläserquartett der Salinenmusikkapelle Altaussee sorgte für einen festlichen Klang, der in der Basilika sehr gut zur Geltung kam. Der von Marianne Goertz seit mittlerweile mehr als 30 Jahren organisierte „Ausseer Advent“ hat bisher mehrere tausend Menschen in Wien, Niederösterreich, Linz und im

Die Künstler der Konzertreihe „Ausseer Advent“ wurden mit lang anhaltendem Applaus belohnt. Foto: Kammermusikfestival

Stift Rein bei Graz mit Musik und Gesang aus der Region in eine vorweihnachtliche Stimmung versetzt und damit einen wertvollen Beitrag zur Positionierung des Ausseerlandes als Kulturregion geleistet.

Vorlesestunde in der „Wasnerin“ Unter dem Titel „Früher war mehr Lametta“ las kürzlich der Lektor Günther Eisenhuber in der „Wasnerin“.

Weihnachtskonzert der Musikschule Der Lehrkörper und die Schüler der heimischen Wilhelm-KienzlMusikschule gestalteten kürzlich in der Stadtpfarrkirche in Bad Aussee ein berührendes Weihnachtskonzert und wünschten damit allen Besuchern ein schönes Weihnachtsfest.

Eine Vorlesestunde: Früher war mehr Lametta (Jung Jung Verlag), Gernot Reiter als Moderator und Günther Eisenhuber (Lektor bei Jung Jung) als Vorleser. Foto/Text: DoBi

Musikschuldirektor Axel Mayer begrüßte die Gäste in der vollbesetzten Pfarrkirche. Im Vordergrund das Erwachsenen-Ensemble. Foto/Text: DoBi

Es gab wirklich viel zu sehen und zu hören beim Weihnachtskonzert der Musikschule: Fröhliche, engagierte und musikbegeisterte Instrumentalisten spielten an allen Plätzen des Kirchenraumes begeistert auf. Da gab es ein „Jugend-Blasorchester“, einen „Schulchor“, ein „Streich-Ensemble Erwachsene“, die „Vocal-Buddies“, diverse Instrumentalensembles ohne Namen und natürlich auch grandiose Solisten, die in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche ihre Stimmen und Instrumente zum Klingen brachten. Das Programm war breit gefächert und reichte von „All I Want for Christmas Is You“ bis zu dem portugiesischen Stück „Adeste fideles“,

Georg Friedrich Händels „Tochter Zion“ erklang dabei ebenso feierlich wie Volksweisen – unter anderem „Seid’s na lustig, meine Buama“. „Macht hoch die Tür“ war wohl auch symbolisch passend für dieses große Konzert im wohlklingenden Raum der Pfarrkirche. Jeder Seitenaltar, die Chorempore und jede Ecke der Apsis – vor oder hinter dem Altar – wurden dabei bespielt. Das gesamte MusikpädagogenTeam unter der Leitung von Axel Mayer wünschte gemeinsam mit den Musikschülern und den etablierten Instrumentalisten ein schönes Weihnachtsfest und ein wohlklingendes neues Jahr.

Der Titel selbst stammt von Loriot, einem deutschen Humoristen, und wurde schon im „Diogenes Verlag“ für Weihnachtsgeschichten verwendet. Diesmal aber kam der Lektor des „Jung Jung Verlages“, Günther Eisenhuber, Philosph und Germanist aus Salzburg, selbst in die „Wasnerin“, um aus diesem neu aufgelegten Buch vorzulesen. „Wie man aus verlässlichen Kreisen hört, herrscht in der Hölle ständig Weihnachten“, mutmaßte einst Helmut Qualtinger und weil viele Gäste in der „Wasnerin“ sich auch einmal „Weihnachtliches“ wünschten, las Eisenhuber drei sehr untypische – aber doch sehr besinnliche, nämlich zur Besinnung bringende – Weihnachtsgeschichten vor: „Auggie Wrens Weihnachtsgeschichte“ von Paul Auster, „Die beliebtesten Weihnachtskrisen und die besten Anlässe für Streit“ von Daniel Glattauer sowie von Karl Valentin „Das Weihnachtsgeschenk“. Unterschiedlicher hätten die Texte nicht ausgewählt werden können. Sie passten zur heutigen Zeit: So unheilig kann das Fest der Feste sein! So viel falsch verpackte, fehl-

tritthafte Geschenke, so viele ungewollte, aber ohrenbetäubende Misstöne unterm Weihnachtsbaum oder am Festtagstisch ... Eisenhuber kann vorlesen und steht – erfahrungsgemäß als Vorleser bei seinen Kindern – vollkommen unaufgeregt über all den Dingen. Für ihn ist Literatur ein Denkraum der Notwendigkeit und Weihnachten ist eine Herausforderung und keine Besinnlichkeit. So konnte Gernot Reiter, der schon 13 Jahre lang die „Literaturgeschichte in der Wasnerin“ begleitet, seinen zweiten Lektorengast vor einem hochinteressierten Publikum begrüßen und verabschiedete sich nach einem „ganz anderen weihnachtlichen Vorlesetermin“ nicht pathetisch, aber sehr einfühlsam von seinen Gästen mit den Worten: „Vielleicht können gerade zu Weihnachten Worte weit besser wärmen als Kerzen!“ Denn nachweislich werden rund ein Viertel der Bücherkäufe zu Weihnachten getätigt. Darüber freuen sich auch die Buchhändler im Ausseerland, die diese Weihnachtslektüre gerne anbieten. 19


Schnell informiert l Bei der heurigen Jahreshauptversammlung der „Kulturellen ARGE Grundlsee“ wurde beschlossen, den heurigen Erlös des Glühwein- und Kuchenstands beim Adventmarkt im „Kaiserlichen Stall“ zwei Grundlseer Vereinen, die auf finanzielle Hilfe angewiesen sind, zukommen zu lassen. Obfrau Nora Schönfellinger freute sich, dass sie der Grundlseer Bergrettung und dem Landschaftspflegefonds (viehhaltende Bauern) jeweils € 1.000,– übergeben konnte. Auf diesem Weg sei allen Helferinnen beim Adventmarkt und den Kuchenbäckerinnen ganz herzlich gedankt!

„Saxofour“ begeisterte im Woferlstall Gleich vier Saxophonisten spielten kürzlich in Bad Mitterndorf auf und absolvierten somit – nach 21 Jahren – den zweiten musikalischen Besuch im Woferlstall.

Die vier Saxophonisten von „Saxofour“ gaben ein vielbeachtetes Konzert im Woferlstall in Bad Mittendorf. Foto/Text: A. Rodlauer

Aus den Händen von Obfrau Nora Schönfellinger nahmen Bgm. Franz Steinegger (l.) für den Landschaftspflegefonds und Franz Köberl für die Grundlseer Bergrettung die Spenden entgegen. Foto: Privat

l Oberstudienrätin wird man nicht zufällig Obwohl sie seit Kurzem in Pension ist, erhielt Irene Stopper an der HLW Bad Aussee vom Bundespräsidenten den Berufstitel Oberstudienrätin zuerkannt. Das sei praktisch die Auszeichnung für das Lebenswerk einer überaus engagierten Pädagogin, wie Irene Schwarz, die derzeit den Bundesschulcluster leitet, in ihrer Laudatio erwähnte. Von der jahrelangen Leitung der ARGE Spanisch über ihr Engagement im Schulgemeinschaftsausschuss bis zu den vielen perfekt organisierten Reisen nach Spanien wurden darin sehr viele Verdienste aufgelistet.

Denn bereits 2004 gaben die vier gefragtesten Saxophonisten zwischen „Scheibbs und Nebraska“ ein Konzert im Woferlstall. Aber schon viel länger, nämlich seit 1991 und nach etwa 800 gespielten Konzerten, fügten sich vier Individualisten – der Tiroler Florian Bramböck, der Kärntner Wolfgang Puschnig und die beiden Oberösterreicher Klaus Dickbauer und Christian Maurer – mehr denn je auf höchstem musikalischen Niveau zu einer Einheit zusammen. „Rhythm of the World“ ist der Titel der diesjährigen Weihnachtstour und international sind

auch die musikalischen Themen. Eine Kombination aus brasilianisch, amerikanisch, koreanisch, aber auch Klassisches von Beethoven verschmolz im meisterhaften Zusammenspiel und großer Virtuosität. Alte österreichische Weihnachtslieder lösten sich nach Groove und Jazzsequenzen in einfachen Schlussakkorden harmonisch in der Grundmelodie wieder auf. Die positive und fröhliche Grundstimmung innerhalb des nun seit 34 Jahren bestehenden Quartettes kam im Konzert beispielgebend und wohltuend zum Ausdruck.

Japanisches Teehaus im Sandling Exakt 400 Jahre nch dem Aufschlagen des „Kriechbaumbergstollens“ im Jahr 1625 im Salzbergwerk Altaussee wurde kürzlich das historische Anfahrtsgebäude am Stolleneingang zu neuem Leben erweckt.

Austausch der Kulturen in freundschaftlichster Atmospähre. Foto: Salinen Austria/ Steiner.

Schulleiterin Irene Schwarz gratulierte Irene Stopper zum Berufstitel.

l Beim „Kammerhof-Parkplatz“, im Volksmund fast liebevoll „Schottergrube“ genannt, kann man nun – neben der Bezahlung mittels SMS – auch über die App „EasyPark“ seine Parkgebühren entrichten. „Ab sofort ist aufgrund der Kooperation mit der MarLaOperations KG als Betreiberin des Kammerhorplatzes die Verwendung von ,EasyPark’ wie auf den Gemeindeparkplätzen möglich. Die bisherige An- und Abmeldung per SMS mit nachfolgender Überweisung ist weiterhin ebenso möglich“, teilte die MB BA Hotel Errichtungs GmbH in einer Aussendung mit. Die entsprechenden Hinweisschilder werden in den nächsten Tagen montiert. 20

Innerhalb von nur vier Tagen errichteten vier japanische Handwerksmeister im Rahmen der japanischen TV-Produkton „Shokunin Wagon“ einen traditionellen japanischen Teeraum in einem bisher leerstehenden Raum beim Einfahrtsgebäude „Kriechbaumberg“. Die Reality-TVShow erreicht in Japan über zehn Millionen Zuseher pro Folge. Gearbeitet wurde am Stolleneingang bis tief in die Nacht – ausgerechnet in jener Woche, in der der Winter mit kräftigem Schneefall im Ausseerland Einzug hielt. Trotz der intensiven Dreharbeiten nutzten die Gäste aus

Japan die Gelegenheit zu einem Besuch der Salzwelten Altaussee. Der Austausch vor Ort zeigte, wie wertvoll internationale Begegnungen für beide Seiten sein können und wie solche Kooperationen kulturelle Perspektiven erweitern. Höhepunkt der finalen Dreharbeiten war eine japanische Teezeremonie, die bei den Mitarbeitern großen Anklang fand. Zum Dank überreichten Salzwelten-Geschäftsführer Torsten Pedit und Petra Kirchschlager vom TVB Ausseerland Natursalz aus Altaussee und kleine Aufmerksamkeiten aus der Region.


Eine Hommage an Udo Jürgens in einem ehrenwerten Haus Es ist einem glücklichen Zufall zu verdanken, dass im Rahmen der „Udo Jürgens Story“ am 7. Dezember im Ausseer Kur- und Amtshaus eine gleichermaßen poetische wie auch mitreißende Hommage an Udo Jürgens gefeiert wurde. Wer nun ein stereotypes Bademanteltragen eines ausgelaugten Entertainers zur Erinnerung erwartete, wurde bitterlichst „enttäuscht“: keine ausgelutschten Reminiszenzen, kein Herunterspulen von Udo-JürgensHits, sondern ein Abend als Raum voller eigener Erinnerungen an den 2014 verstorbenen Star. Zu verdanken war diese Show einem glücklichen Zufall, denn die Gastgeberin der „Wasnerin“, Petra Barta, war bei einer Aufführung in Traun zugegen und da Gabriela Benesch und Regisseur Erich Furrer in der „Wasnerin“ öfters zu Gast sind, konnte sie die beiden überzeugen, in Bad Aussee zu gastieren. Silvia Rastl organisierte dann den ausverkauften Abend, an dem – mit spartanischer Bühne, jedoch mit viel präzise eingesetztem Licht – jedem Besucher die Möglichkeit geboten wurde, seine persönliche Erinnerung an den Superstar Udo Jürgens erneut zu erleben oder aufzufrischen. Mit viel Gefühl und Poesie erzählte Gabriela Benesch eloquent Anek-

doten aus dem schillernden Leben von Udo Jürgens – seiner Jugend, seiner Karriere, seinen Glanzstunden, aber auch von den schwereren Stunden seines Lebens, während Alexander Parker am Klavier sogar die feinsten Nuancen so herausarbeitete, dass man meinte, Udo Jürgens höchstselbst hätte am Flügel in Aussee Platz genommen. Die Phrasierung war dem Original so gleich, dass man mehrmals hinschauen musste, um sich zu vergewissern, dass „er“ es nicht doch war. Wie lange der aus Niedersachsen stammende, bekannteste UdoJürgens-Interpret im deutschsprachigen Raum das Vorbild wohl studiert hat, um so singen zu können? Vielleicht seit er 19 Jahre alt war – damals traf er Udo Jürgens nämlich persönlich bei einer Fernsehshow. Die Musikauswahl umfasste alles, was die Fans hören wollten, und darüber hinaus auch leise, eher unbekannte Lieder, die umso mehr berührten. Schon bei bisher über 500 Aufführungen begeisterte das

Künstlertrio die Besucher und in Aussee setzte man noch eines drauf: Mit stehenden Ovationen und „Bravo“-Rufen wurde eine Zugabe gefordert, die mit „Merci, Chérie“ und einem fulminanten

Potpourri der größten Hits gegeben wurde. Eine Verabschiedung nach Maß, bei der alle Besucher aus tiefstem Herzen, laut – mehr oder weniger falsch, aber mit voller Begeisterung mitsangen.

Alexander Parker (Gesang und Klavier) und Gabriela Benesch begeisterten und berührten die Besucher des ausverkauften Hauses. Foto: beneschfurrer.com

Ein bayrisch-steirisches Adventkonzert Ein besinnliches Adventsingen fand am dritten Adventsonntag im Rahmen eines bayrisch-steirischen Grenzganges in der Altausseer Pfarrkirche St. Ägid statt, welches für Begeisterung sorgte. Die „Strummenbläser“ eröffneten vom Chor aus das Konzert, das mit seiner berührenden Musik die Herzen der erwartungsvollen Kirchenbesucher im adventlichen Gedankensinn eindrucksvoll und posaunenhaft erfüllte. Nora Schönfellinger war unter anderem auch mit Texten – in theologischer Reihenfolge – dabei, um die Weihnachtsgeschichte und die dahinterliegende Botschaft zu erläutern. Dieses bayrisch-steirische Projekt – die bayrischen Musikanten kamen alle extra aus Verbundenheit zu ihrer vertrauten Volksmusikantin ange-

reist – sollte ausgebaut und vor allem beibehalten werden. Es war mehr als „A stade Bois“ im Advent. So konnte der Nachmittag nur mit einem gemeinsam gesungenen „Andachtsjodler“ sowie einem „Gloria in excelsis Deo“ ausklingen.

Hinweis Aufgrund der Feiertage diese Woche wurde der Drucklegungstermin vorverlegt. Einige Artikel konnten deshalb nicht mehr berücksichtigt werden. Diese erscheinen verlässlich in der Ausgabe vom 15. Jänner.

Die Mitwirkenden des vielbeachteten Adventkonzerts in Altaussee. Foto/Text: DoBi

Der klangvolle Nachmittag wurde auf Initiative der gebürtigen Mühldorferin Monika Baumgartner, die mittlerweile in Kainisch lebt, organisiert. Mühldorf am Inn war eine Exklave des Erzstifts Salzburg in Bayern und liegt zwischen München und Passau. Als langjährige Chorleiterin und Musikerin kann sie auch im Ausseerland nicht ohne Musik leben, so nahm sie über das „Weisenbläsertreffen", Peter Grill und Moritz Pliem sowie Heidi Simentschitsch Kontakt mit Nora Schönfellinger auf. Sie selbst sang bereits im „Beethoven plus Festival“Chor sowie im Chor des „Wassermanns vom Grundlsee“ mit. Als Volksmusikantin sozialisierte sie sich hier im Ausseerland musikalisch. Sie hatte in Kainisch ein „Salettl“ gebaut, weshalb sie auch ihren neugegründeten Singkreis „Salettl Singkreis“ nannte, der ein

wesentlicher Programmpunkt des Konzertes war. Im „Salettl Singkreis“ singen Grundlseer, Tauplitzer, Ausseer und Bayern. Sie wurden von den „Salzburger Holzbläsern“ begleitet, die mit ihren fröhlichen Melodien auf den Klarinetten und dem Fagott das Konzertprogramm bereicherten. Aus dem „Salettl Singkreis“ rekrutieren sich auch die „Flossinger Sängerinnen“. Engelsgleich erzählten sie musikalisch von der „Erwartung“ bis zu den „Hirten“, anspruchsvolle, tiefsinnige Lieder. Der „Windhofer Dreigesang“ (krankheitsbedingt eingesprungen für den „St. Johanner Viergesang“) bezauberte mit Harfenklang und Dreigesang der besonderen Art. Wobei die Harfenklänge des Harfenduos Aicher-Wimmer in der Apsis dieser spätgotischen Kirche wirklich himmelwärts klangen und verzauberten.

Danksagung Für die herzliche Anteilnahme zum Ableben von unserer

Stefanie Pucher geb. Trieb möchten wir uns auf diesem Weg sehr herzlich bedanken. Unser besonderer Dank gilt Dr. Gerhard Schultes, dem Ärzteteam und Pflegepersonal des LKH Bad Aussee sowie den Nachbarn, die unserer Steferl immer zur Seite standen. Bedanken möchten wir uns auch bei Diakon Franz Mandl für die würdige Gestaltung der Trauerfeier, der Bestattung Schlömicher, den Trägern, der Bläsergruppe der MK Bad Mitterndorf sowie für alle Geld-, Blumen- und Kerzenspenden in Namen aller Verwandten. Die Trauerfamilie 21


Sportlerehrung in Bad Mitterndorf Im Amphitheater des „Aldiana Clubs Salzkammergut“ wurden am 19. Dezember die herausragenden Erfolge der Sportler aus der Grimminggemeinde durch Vertreter der Marktgemeinde Bad Mitterndorf gewürdigt. Musikalisch umrahmt von einem Quintett der Trachtenmusikkapelle Tauplitz konnte Bgm. Herbert Hansmann neben Pfarrer Michael Unger auch seine Vizebürgermeister Kurt Berger und Vroni Grill, einige Gemeinderäte, Hans Hörzer und viele heimische Sportler begrüßen, bevor Initiator Herbert Krebs die Sportlerehrung vornahm. Mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet wurden: Christian Pichler (Sieg bei EBike-WM „Jedermann“), Gerhard Peer (Silbermedaille bei E-Bike-WM), Gerald Weichbold (Sieg bei der Salzkammergut Trophy Regionalwertung), Christoph Sallfeldner (Silber bei der Salzkammergut Trophy Regionalwertung), Levin Kaiser (Bronze bei den Tennis-Landesmeisterschaften), Elias Kreuzer (Bronze bei den Steir. Meisterschaften Schießen), Daniel Illmayr (Bronze Steir. Meisterschaften), Helmut Rainer (Bronze mit der Mannschaft/Bronze KK 100 m sitzend), Irmgard Schachner (Silber Österr. Meisterschaften, Silber Steirische Meisterschaften), Friedrich Schachner (drei zweite Plätze und drei dritte Plätze bei den Steir. Meisterschaften), Wilhelm Schrempf (Silber und zwei dritte Plätze bei den Österr. Meisterschaften, zwei zweite und fünf dritte Plätze bei den Steir. Meisterschaften), Werner Makos (Silber bei den Steir. Meisterschaften), Hartwig Seebacher (Gold im Langlauf in Gastein), Michael Grick (2. Platz beim Steiralauf), Simon Wasserfaller (Bronze bei den Steir. Meisterschaften der Schüler), Romana Hilbel (Bronze bei den Steir. Meisterschaften der Schüler), Mirja Wasserfaller (Bronze bei den Steir. Meisterschaften), Kristina Sophie Reiter (Bronze bei Steir.

Die geehrten Athleten mit den Ehrengästen.

Meisterschaften), Marcel Hübl (Bronze bei den Steir. Meisterschaften), Hieronymus Colloredo-Mannsfeld (Bronze bei den Österr. Meisterschaften Biathlon), Felix Colloredo-Mannsfeld (Silber bei den Österr. Meisterschaften Biathlon, Silber beim Austria Cup Gesamtwertung). Folgende Athleten wurden mit einer Bronze-Medaille ausgezeichnet: HansPeter Pöltl, Werner Deseife, Michael Longin, Christian Seebacher, Andreas Gruber und Michael Greimel (Tennis) für den Landesmeistertitel. Nina Onduskova für ihre Silbermedaille bei den Österr. Meisterschaften und weiteren Spitzenplatzierungen im Stocksport. Selina Steiner, Leo Adler, Markus Heiß und Rudolf Pressl für ihre Leistungen im Schießsport. Kilian van Baarle für seinen ersten Platz in der Gesamtwertung Landescup Sprunglauf und weitere Spitzenplatzierungen. Lena Pürcher (Sieg Steir. Meisterschaften) und Hannes Seebacher (Sieg beim Worldloppet in Lahti, Steir. Meister im Sprint) im Langlauf.

Initiator Herbert Krebs wurde für die 30. Sportlerehrung geehrt.

Silbermedaillen bekamen Christine Makos für ihren Sieg bei den Österr. Meisterschaften mit der Luftpistole und weitere Spitzenplatzierungen. Katharina Fuchs (Sieg bei den Österr. Meisterschaften und weitere Spitzenplatzierungen) sowie David Fuchs (Sieg bei den Österr. Meisterschaften Sprint und weitere Spitzenplatzierungen) und Francisco Mörth für seinen Sieg beim FIS Cup in Zakopane und weitere Spitzenplatzierungen). Mit der Goldmedaille wurden geehrt: Andrea Kralik für ihre

Bronzemedaille bei der Europameisterschaft im Stocksport), Fabio Obermeyr (Vizeweltmeister in Trondheim und weitere Spitzenplatzierungen) sowie Markus Kerschbaumer für seine Bronzemedaille bei der WM im Super-G Masters und viele weitere Spitzenplatzierungen. Michael Longin dankte den Gemeindevertretern im Namen der Sportler und Herbert Krebs, der Initiator dieser Veranstaltung, der diese zum 30. Mal durchführte, wurde für seine Verdienste geehrt.

Ausseerland Bauern Vermarktungsgemeinschaft mit neuem Vorstand Am 13. November fand im Rathaussaal der Stadtgemeinde Bad Aussee die Generalversammlung des Vereins Ausseerland Bauern Vermarktungsgemeinschaft statt. Diese stand ganz im Zeichen der Weichenstellung für die kommenden Jahre. Neben der Neuwahl des Vorstandes betonte der Vorstand des Vereins die regionale Bedeutung der heimischen Bauern und der heimische Lebensmittelproduktion. Im Rahmen der Versammlung wurde auch der Vorstand einstimmig neu gewählt. An der Spitze steht künftig Christian Köberl als Obmann, unterstützt von Veronika Wimmer als Obmann-Stellvertreterin. Die Finanzen verantwortet Stefan Baldauer als Kassier, Andreas Kraft als Franz Kassier-Stellvertreter, Steinegger übernahm den Posten des Schriftführers, Alfred Seethaler jenen des Schriftführer-Stellvertreters. Zu Kassenprüfern wurden Reinhard Pehringer und Sepp Oberfrank berufen. Positive Entwicklung im Schlachthof Geschäftsführer Oliver Oberfrank konnte von einer kontinuierlichen Nutzung des Schlachtbetriebs in Unterkainisch berichten. Die Schlachtzahlen zeigten in den vergangenen Jahren eine gute Entwicklung. 2024 gab es insgesamt 300 Schlachtungen (darunter 127 Rinder und 133 Schweine), 2023 waren es insgesamt 22

Der neue Vorstand der Ausseerland Bauern Vermarktungsgemeinschaft mit Bgm. a. D. Franz Frosch, der sich seit Jahrzehnten für den Ausseer Schlachthof einsetzt.

319 Schlachtungen (Höchstwert der letzten Jahre). Die hohe Auslastung unterstreicht die Wichtigkeit der lokalen Infrastruktur für die Ausseerland-Landwirtschaft. Der neue Vorstand will die erfolgreiche Arbeit fortführen, den lokalen Schlachthof sichern und die

Vermarktung der bäuerlichen Produkte im Ausseerland weiterentwickeln. Starke Partnerschaften und finanzielle Solidität Im Rahmen der Sitzung hob der Vorstand die existenzielle Unterstützung durch die Gemeinden hervor. Die Stadtgemeinde Bad Aussee

stellt dem Verein umfangreiche Dienstleistungen und personelle Unterstützung zur Verfügung, was die laufenden Kosten des Vereins massiv reduziert. Gespräche über eine mögliche Mitgliedschaft mit Bad Mitterndorf und Tauplitz deuten auf eine potenzielle geografische Erweiterung der Gemeinschaft hin. Fokus auf Direktvermarktung und Herausforderungen Die Versammlung widmete sich auch den Herausforderungen im täglichen Betrieb. Das „Bauernsterben“ greift auch im Ausseerland massiv um sich und jährlich schließen weitere Betriebe. Die Mitglieder möchten auf hohe Qualität und Wertschätzung setzen, um gute Preise zu erzielen. Obmann Christian Köberl schloss die Sitzung mit dem klaren Willen, die finanzielle und operative Stabilität des Vereins weiter zu festigen und die regionale Wertschöpfung in den Fokus zu stellen.


Weihnachts-Chaos bei Familie Müller Rund 60 Schüler der Ausseer Mittelschule gestalteten kürzlich einen unterhaltsamen Nachmittag im Ausseer Kur- und Congresshaus, bei dem die Vorweihnachtszeit bei einer Chaos-Familie nachgezeichnet wurde und mit viel Musik und Engagement für eine vergnügliche Zeit sorgte. Die Schüler und der Lehrkörper der Mittelschule Bad Aussee überraschen jedes Jahr vor Weihnachten mit bester Unterhaltung für die ganze Familie. Dieses Mal war das Weihnachtsfest für die Großfamilie Müller eine große Herausforderung. Wie können alle Wünsche erfüllt werden, sogar jene des Hundes – oder wie kann man den nicht gerade geringen Ansprüchen des jugendlichen Nachwuchses gerecht werden? In dieser Familie hatte jeder sehr selbstbewusste Forderungen – außer den Großeltern. Die tollen Darsteller, Sänger und Instrumentalisten spiegelten die hektische Zeit vor Weihnachten in allen ihren Facetten mit Stress, Kaufhausspektakeln, Kaufwut und Onlinediensten, WLAN-Ausfällen, einem Back-Unfall

sowie einem absoluten Fehlkauf beim Christbaum wider. Sogar der Weihnachtsmann kapitulierte, weil die Ansprüche der Familienmitglieder seine Möglichkeiten überforderten. Unter der Teamleitung von Maria Angerer, Carolina Daxner, Chiara Branczik, Markus Höller und Melanie Kirchschlager, welche auch für die Dramaturgie und Umsetzung verantwortlich waren, traten glückliche Kinder auf, die in den Gruppen „Darstellendes Spiel“, „Chor“ und „Instrumentalensembles“ dieses Theaterstück erarbeitet hatten. Die Schule und die Schüler können sich glücklich schätzen, wenn sie von solchen engagierten Lehrpersonen „unterrichtet“ werden. Hier spürte man, wie die Energiefunken übersprangen.

Viele Jugendliche traten gleich in allen Formationen (Theater, Instrumentalensemble, Chor) auf und wechselten vom Orchesterraum zum Chor oder direkt auf die Bühne. Den Protagonisten war die viele Vorbereitungszeit nicht anzumerken, sie waren total in ihren Rollen verhaftet und hatten viel Spaß dabei. Der Fleiß wurde belohnt. Das Publikum am Vormittag des 18. Dezember, die Gäste aus dem Seniorenheim der Volkshilfe, der Lebenshilfe sowie die Schüler der Volksschulen Altaussee und Bad Aussee waren begeistert. So wurde als Zugabe das Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ herbeigeklatscht. Ein großes „Bravo!“ für dieses gelungene Weihnachtstheaterspiel.

EasyPark ab sofort auch am Kammerhofplatz verfügbar! Ab sofort ist aufgrund der Kooperation mit der MarLaOperations KG als Betreiberin des Kammerhofplatzes die Verwendung von „EasyPark“ wie auf den Gemeindeparkplätzen möglich. Die bisherige An- und Abmeldung per SMS mit nachfolgender Überweisung ist weiterhin ebenso möglich.

Das hoch motivierte Ensemble der Ausseer Mittelschule brachte ein kurzweiliges und unterhaltsames Stück auf die Bühne des Ausseer Kur- und Congresshauses. Foto/Text: DoBi

MB BA Hotel Errichtungs GmbH

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Alpenpost-Jugendseite Klangvolle Vielfalt zum Advent

zeigte, wie kreativ der musische Zweig des Erzherzog Johann BORG gelebt wird. Alle freiwilligen Spenden des Abends kamen dem Team Österreich zugute und verliehen der Veranstaltung zusätzlich eine soziale Note – ein würdiger Ausklang im Zeichen von Gemeinschaft, Engagement und Mitmensch-

lichkeit. Im Rahmen der vorweihnachtlichen Veranstaltung bedankte sich Schulleiterin Irene Schwarz bei Gudrun Marl, für ihre engagierte Tätigkeit als Elternvereinsobfrau und wünschte dem neuen Vereinsobmann Michael Sommergruber alles Gute für diese verantwortungsvolle Aufgabe.

Eine etwas andere Herbergssuche

Ein wunderbar adventlicher Abend wurde am BORG ausgerichtet. Präzision und großer Ausdruckskraft Am 17. Dezember luden die Mitglieder begeisterte. Ebenso eindrucksvoll der Schulgemeinschaft zum traditionellen vorweihnachtlichen Musizieren – einem präsentierte David Zopf eine EigenAbend, der eindrucksvoll zeigte, wie komposition zu Charlie Chaplins Stummlebendig und vielseitig der musische film „The Immigrant“, entstanden im Rahmen seiner abschließenden Arbeit – Zweig des Erzherzog Johann BORG ist. ein faszinierendes Zusammenspiel von Das Publikum erlebte eine großartige Präsentation musikalischer Vielfalt: Bild und Musik. Gitarren- und Klavierbeiträge, berührenFür Abwechslung sorgten eigens geder Sologesang, ein stimmungsvolles schriebene „Tiny Tales“ und WeihnachtsVokalensemble, der Schulchor sowie geschichten sowie Beiträge der Schaueine Formation des Bläserensembles spielgruppe, die mit einem fantastischen spannten einen klangvollen Bogen durch Improvisationstheater für lebendige und den Abend. heitere Momente sorgte. Ein besonderer Höhepunkt war die beeinSo wurde das vorweihnachtliche Musidruckende Darbietung von Franz Liszts zieren zu einem Abend, der künst„Liebestraum“, meisterhaft interpretiert lerischen Anspruch mit vorweihnachtlichvon Selina König, die mit technischer er Wärme verband und eindrucksvoll 24

Was nicht alles passieren kann, wenn man ein Schaferl sucht. Unter diesem Titel wurde kürzlich zum Weihnachtsspiel der Volksschule Grundlsee geladen. Im übervollen Turnsaal mit vielen prominenten Gästen musizierten und spielten alle Kinder voller Inbrunst und authentischer Begeisterung das Spiel mit dem verloren gegangenen Schäfchen „Wolkerl“ – aus der Feder von Sophie Wimmer. Suchten die Kinder und Hirten ursprünglich das Schaferl, so wurde daraus ein regelrechtes Abenteuer

Foto/Text: DoBi

mitsamt einer Höhle im Wald sowie Maria und Josef, die dort eine Bleibe fanden. Glückselig waren alle Engel, Hirten, Musikanten und der Zwerg und selbst das Schaf „Wolkerl“ konnte sich zum Schluss in die Arme der Schafhirtin kuscheln. Das konnte wohl nur den singenden, jodelnden, musizierenden und schauspielerisch hochtalentierten Kindern der Volksschule Grundlsee gelingen.


Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht

Allen geschätzten Kunden und Freunden ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht

Gesegnete Weihnachten und ein glückliches neues Jahr wünscht

Unseren Kunden und Freunden ein frohes Fest und ein erfolgreiches neues Jahr verbunden mit dem besten Dank für das entgegengebrachte Vertrauen.

8990 Altaussee 80, Tel. 0664/4935039 goldschmiede.seebacher@a1.net

8990 Bad Aussee, Tel.: 03622/53193

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht

Fam. Raudaschl Lupitsch 21 8992 Altaussee 06649102724 www.biohof-waldhauser.at

Frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2026 wünscht

Familie Veigl und Team 8990 Bad Aussee, Kurhausplatz Tel. 03622/52732

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Frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr wünscht

Das Hospizteam Ausseerland-Hinterberg bedankt sich für die Spenden und die große Wertschätzung gegenüber unserem Team. Wir wünschen frohe Weihnachten und viel Gesundheit im neuen Jahr! Herzlichst, Andrea Strimitzer und Elisabeth Liesinger Obfrau u. Obfrau-Stv.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht

Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr wünscht

FRITZ GRIESHOFER

Bernhard

Sägewerk und Holzhandel Mühlreith, Tel.: 03624/219 Sa¨gen-Trocknen-Hobeln

Amon

Erd-, Forst- und Schneearbeiten Altaussee - Fischerndorf 205,

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr wünscht

Tel. 0664/42 44 174

Rauchfangkehrermeister

Christian Obkircher

Wir wünschen unseren Kunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr

Bad Aussee, Tel.: 03622/53392

Tabak-Trafik

Brigitte Greiner Altaussee, Tel.: 03622/71841

Ein frohes Weihnachtsfest und Prosit Neujahr

Sepp Wach Frohe Weihnachten und ein Prosit Neujahr unseren geschätzten Gästen und Kunden.

Inh. Peter Wach Seidenhanddrucke Bahnhofstraße 108, Bad Aussee 03622 / 52114

Gasthof Staud´nwirt

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht

Karin Wilpernig und Familie Grundlseerstraße Bad Aussee Tel.: 03622/54565

Barbara Schobegger Bad Aussee Ischlerstraße Tel.: 03622/52312

Fröhliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr allen unseren Freunden und Kunden! !

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Wir wünschen allen unseren Kunden, Freunden und Bekannten frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2026!

Frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr wünscht

Ein frohes Weihnachtsfest und Prosit Neujahr wünscht

Johann Gatterer Maler, Anstreicher u. Lackierer Altaussee Tel.: 0664/4587552

Allen unseren Kunden und Freunden ein frohes Weihnachtsfest und Prosit 2026!

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr wünscht

Bad Aussee Meranplatz Tel. 03622/54785

Wir wünschen allen unseren Kunden ein frohes Weihnachtsfest sowie ein erfolgreiches Jahr 2026!

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht

Friseur

BUTTINGER Tel.: 03622/71234 Altaussee

Lichtersberg 145 8992 Altaussee Tel.: 0664/5055704

Ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr wünscht

Telefon: 03622/71533 www.kleine-feine-kur.at

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Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr wünscht

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht das Team von

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Wir wünschen unseren Kunden und Partnern frohe Weihnachten und viel Gesundheit und Glück im neuen Jahr!

Danke meinen Mitarbeitern für die hervorragend geleistete Arbeit im heurigen Jahr! Wir nehmen auch gerne im Winter Ihre geschätzten Aufträge entgegen. Wir wünschen allen unseren Gästen ein frohes Weihnachtsfest sowie ein gutes neues Jahr 2026!

Tel.: 03622 / 8471

Froh e We ihn ach te n und Pro si t 2026 wünsch e n

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr wünscht

Gas t h o f Ve i t und

s’Eck am Se e

KFZ-Werkstätte

Ing. Günther Kohl Altaussee – Fischerndorf

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht allen geschätzten Kunden und Freunden

Gößl , G r undlse e Fami lie Köbe r l Te l .: 03622/8212

Wir wünschen allen unseren Kunden besinnliche Weihnachtstage und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!

Wir wünschen unseren Kunden und Partnern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Sießreithstraße 131 8990 Bad Aussee Bad Aussee Tel. 03622/72270 www.grill-ronacher.at 28


Allen Kunden und Freunden ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr!

Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches, sportliches und gesundes neues Jahr wünscht der

„Erste Steirische Ruderclub Ausseerland“

Wir wünschen allen unseren geschätzten Kunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht Ihnen allen

Ein frohes Weihnachtsfest und Prosit 2026 wünscht

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr wünscht

Gasthaus „Rostiger Anker“

Heizölvertrieb

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Ein gesegnetes Weihnachtsfest, Gesundheit, Glück, Erfolg, Wohlergehen und Gottes Segen für das neue Jahr 2026 wünschen allen Bewohnern und Gästen der Region Ausseerland-Salzkammergut

Thomas Schönauer

Herbert Hansmann

Gerald Loitzl

Franz Steinegger

Bürgermeister Bad Aussee

Bürgermeister Bad Mitterndorf

Bürgermeister Altaussee

Bürgermeister Grundlsee 29


Geschenke Eder – www.waidsack.at

wünscht allen Kunden frohe Weihnachten und Prosit 2026!

Ein herzliches Danke unseren Gästen für die Treue und das zahlreiche Lob! Eine besinnliche Advent- und Weihnachtszeit und alles Gute im neuen Jahr wünscht

Familie Pressl

Mostschenke „Ressnstüberl“ Tel. 0664/1060685 Danke an alle meine Kunden! Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ein besinnliches Weihnachtsfest. und ein gutes neues Jahr wünscht

Frisiersalon Buttinger Bad Aussee, Tel.: 03622/52467 Frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr wünscht

Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2026 allen unseren Klienten und Freunden

Ein gesegnetes Weihnachtsfest, Gesundheit und Erfolg für das neue Jahr 2026 wünscht

Brigitte Preßl

BLUMENECK Altaussee Tel.: 03622/71096

Es ist Weihnachten. Eine Zeit der Besinnung und der Freude. Eine Zeit für Wärme und Frieden. Und vor allem auch eine Zeit für Dankbarkeit. In diesem Sinne wünschen wir unseren Kunden ein frohes Weihnachtsfest und im neuen Jahr Gesundheit, Glück und Erfolg!

Helmut Köberl & Martin Schilcher mit Team Wir verzichten auch heuer wieder auf Kundengeschenke zugunsten eines guten Zweckes! 30

Bad Mitterndorf, Tel.: 03623/2783 info@moebel­sams.at l www.moebel­sams.at


Wir wünschen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2026!

Ein frohes Weihnachtsfest allen Kunden und Geschäftsfreunden wünscht

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr wünscht

Bad Aussee, Ischlerstraße, Tel.: 03622/54885

Allen meinen Kunden ein schönes Weihnachtsfest und Prosit 2026 Fo to -Par füme r ie

Joh ann a Adle r

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht allen unseren Kunden und Freunden Holzhandlung

Armin Schönauer Bad Aussee, Grundlseerstr. 20 0664/2827624

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Ein besinnliches Weihnachtsfest und ein Prosit 2026 allen unseren Kunden und Freunden wünscht

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Schützenwesen Migloschießen in Grundlsee Die Schützengesellschaft Grundlsee lud am 8. Dezember zum traditionellen „Migloschießen“. Rund 70 Schützen aus dem Ausseerland sowie dem benachbarten Oberösterreich sowie Bayern folgten der Einladung. Das Wetter war eher herbstlich als winterlich, als am Marienfeiertag das Traditionsschießen in Gaiswinkl über die Bühne ging. Begleitet war der Tag von Gemütlichkeit und gutem Essen, welches dieses Mal in Form eines Schweinsbratens aus der Küche des „Café Strennberger“ in Bad Aussee kam und sehr gelobt wurde. So gestärkt konnten auch sehr gute Ergebnisse geliefert werden. Bei den Veteranen gewann Werner Siegl mit 47 Kreisen vor Regina Pressl (46), Franz Pressl (46), Herbert Werner (45) und Hermann Rastl (43). Die Damenwertung entschied Alexandra Hofer mit 45 Kreisen für sich, gefolgt von Brigitte Sonnleitner (39), Edith Grill (36), Regina Arbeiter (36) und Astrid Kager (36). Bei der Herrenwertung gewann Markus Hopfer mit 45 Kreisen, gefolgt von Markus Amon (43), Kilian Schnepfleitner (43), Erhard Amon (43/„Achterin“) und Bernhard Amon (42). Spannend wurde es bei der Tiefschusswertung, da die besten drei Tiefschüsse je eine Silbernadel bekamen (Kilian Schnepfleitner mit 282 Teilern, Georg Vockner mit 407 und Erwin Lichtenegger mit 432 Kreisen). Das

(V. l.): Oberzieler Sepp Laimer, Alexandra Hofer, Kilian Schnepfleitner, Regina Pressl, Schützenmeister Markus Hopfer, Werner Siegl und Oberschützenmeister Hans Amon.

jährlich zu vergebene halbe Schwein gewann dieses Mal Regina Pressl mit 683 Teilern, den „Ohrenpokal“, einen gekochten und hübsch deko-

rierten Schweinskopf, für den schlechtesten „Zehner“ gewann Anker-Wirt Thomas Scheck. Die „Schießstatt-Musi“ und das fröh-

liche Ambiente machten das „Grundlseer Migloschießen“ wieder zu einem geselligen Beisammensein für viele Schützen.

Erfolgreiche Mitterndorfer Schützen Bei den am 15. und 16. November in Kindberg stattgefundenen steirischen ÖKB-Landesmeisterschaften im Luftgewehr konnte der Kameradschaftsbund Ortsverband Bad Mitterndorf schöne Erfolge feiern. Insgesamt nahmen 15 Bezirke aus der Steiermark an diesem traditionsreichen Bewerb teil. Auch der Kameradschaftsbund Ortsverband Bad Mitterndorf war mit sechs Teilnehmern vertreten und konnte dabei beachtliche Erfolge erzielen. In der Disziplin „Luftgewehr sitzend aufgelegt, Senioren 70+“ erreichte Rudolf Pressl mit starken 417,4 Ringen den fünften Platz. Knapp dahinter belegte Oberschützenmeister Werner Makos mit 416,8 Ringen den siebten Platz, gefolgt von Fritz Schachner, der mit 415,5 Ringen den elften Platz erzielte. Oberschützenmeister Helmut Rainer erreichte den 24. Platz und Johann Rappl belegte in dieser stark besetzten Klasse den 28. Platz. Auch bei den „Frauen Senioren 70+“ konnte ein erfreuliches Ergebnis verbucht werden: Irmgard Schachner erreichte den fünften Platz und bestätigte damit ihre konstante Leistung auf Landesebene. Besonders erfreulich aus Sicht des Bezirks Liezen war jedoch das Mannschaftsergebnis. In der Teamwertung belegte der Kameradschaftsbund Ortsverband Bad Mitterndorf den dritten Platz unter 15 Bezirken. Zu diesem Erfolg trugen Werner Makos, Rudolf Pressl und

Fritz Schachner maßgeblich bei. Der Kameradschaftsbund Ortsverband Bad Mitterndorf mit Obmann

Karl-Heinz Wohlfahrter gratuliert auf diesem Wege allen Schützen zu den gezeigten Leistungen und dem

erfolgreichen Abschneiden bei den steirischen ÖKB-Landesmeisterschaften 2025.

Die Landes-Obmänner des Österreichischen Kameradschaftsbundes mit den erfolgreichen Schützen bei der Siegerehrung in Kindberg. 33


Stocksport 5. Peter-Gassenbauer-Gedenkturnier Der ATSV Bad Aussee veranstaltete im Gedenken an den Kameraden Peter Gassenbauer am 6. Dezember in der Stocksporthalle des ESV Bad Mitterndorf das 5. Peter-Gassenbauer-Gedenkturnier, an dem 18 Mannschaften teilnahmen.

Die Teilnehmer des bestens besuchten Gedenkschießens für Peter Gassenbauer.

4. Schrottshammer-Cup Am 29. November wurde in der REVA-Eishalle Vöcklabruck der vierte Schrottshammer-Cup des WSV Altaussee ausgetragen. Insgesamt zwölf Mannschaften traten im Modus „Jeder gegen jeden“ gegeneinander an und sorgten für einen spannenden und äußerst fairen Wettkampftag.

Es wurden zwei Gruppen mit je neun Mannschaften eingeteilt und anschließend ein Platzierungsspiel ausgetragen. Der Sieg ging an „Getränke Schrottshammer“ mit Josef Winkler, Bernhard Luidold, Gernot Schlömmer und Sepp Syen, die sich im Duell der beiden Gruppensieger gegen „ATSV Bad Aussee 77“ mit Jürgen Bartel, Thedy Binna, Günther Moser und Lukas Heiß-Jos durchsetzen konnten. Der dritte Platz ging an „4 Bier“, die im „kleinen Finale“ gegen die „Öfner Plattlwerfer“ siegreich waren. Die weitere Reihung: 5. „Gassenbauer 2“, 6. Hollerschnapszuzler“, 7. „Siaßreither Plattlwerfer 1“, 8. „WSV Altaussee“, 9. „EASC Admont“, 10. „ATSV Lenzing“, 11. „EV Schlad-

ming“, 12. „Gassenbauer 1“, 13. „ASV Kainisch“, 14. „Siaßreither Platt’lwerfer 2“, 15. „Gassenbauer 3“, 16. „Gassenbauer 4“, 17. „Obertressen“ und 18. „Gassenbauer 5“. Nach einer Gedenkminute bedankten sich die Organisatoren Thedy Binna und Günther Moser, die das Turnier in bewährter Weise perfekt organisiert hatten, bei ihren Freunden vom ESV Bad Mitterndorf mit Obmann Martin Marl für die Benützung der Stocksporthalle, bei Birgit Reisinger für die Auswertung, beim Schankpersonal mit Sonja Wimmer und Kevin Rehrl, bei allen Mannschaften für ihre Teilnahme und Kameradschaft und ganz besonders bei allen Preisspendern. Herzlichen Dank!

Vereinsmeisterschaft des ESV Bad Mitterndorf Die siegreichen Mannschaften mit Namensgeber Heinz Schrottshammer.

An der Spitze setzte sich „Schießstätte 3“ mit einem starken und konstanten Auftritt klar durch und holte sich verdient den Tagessieg. Für das Siegerteam standen Herbert Grill, Christoph Moser, Patrick Binna und Michael Machherndl jun. auf dem Eis. Dahinter entwickelte sich ein echter Krimi um die begehrten Silbernadeln: Mehrere Mannschaften lagen punktegleich auf den Verfolgerplätzen, sodass schließlich die Note über die Podestplätze entscheiden musste. „Augstbach“ mit Hans Kainzinger, Andreas Grill, Wolfgang Grill und Werner Pucher holte den zweiten Platz. „WSV Altaussee“ mit Hermann Wimmer, Kurt Thomanek, Jürgen Voith und Stefan Kals sicherte sich dank der besseren Note Rang drei. Die weiteren Platzierungen: 4. „ASVÖ Grundlsee“, 5. „Fuchsbauer 34

1“, 6. „FeyRabi“,7. „ATSV Bad Aussee Mix“, 8. „Schießstätte 2“, 9. „Schießstätte 1“, 10. „Fuchsbauer 2“, 11. „Bachmühle“, 12. „Jungschützen“. Die Siegerehrung fand wie gewohnt in der Bäckerei Maislinger statt, wo alle Teilnehmer bestens bewirtet wurden. Ein besonderer Dank gilt zudem für die gespendeten Sachpreise in Form der beliebten kleinen Torten, die jedes Jahr besonders gut ankommen. Ein Dank gilt auch Heinz Schrottshammer von „Getränke Schrottshammer“, dem Namensgeber und langjährigen Unterstützer des Cups. Der WSV Altaussee bedankt sich außerdem bei der REVA-Eishalle für die gute Zusammenarbeit, beim Schiedsrichter sowie bei allen Mannschaften, die gemeinsam zu einem gelungenen Turniertag beitrugen.

Die diesjährige Vereinsmeisterschaft des ESV Bad Mitterndorf wurde von acht Mannschaften bestritten, die aus verschiedenen Gruppen zusammengelost wurden.

Die siegreichen Mannschaften der Vereinsmeisterschaft.

Die Mannschaft mit Sepp Winkler, Maria Fuchs, Reinhold Leitner und Franz Köberl konnte sich beim Bewerb mit 11:3 durchsetzen, gefolgt von der Mannschaft mit Theo Binna, Ingrid Leitner, Thomas Marl und Philipp Bliem (10:4) und der Mann-

schaft um Florian Burgschweiger, Nina Onduskova, Heidi Neuper und Gerti Dattinger (9:5). Die weitere Reihung: 4. „Lukas Heiß-Jos“, 5. „Bernhard Luidold“, 6. „Hans Kainzinger“, 7. „Reini Maunz“ und 8. „Didi Stuhlpfarrer“.


Jahreshauptversammlung des ESV Bad Mitterndorf Der Bad Mitterndorfer Traditionsverein hielt kürzlich seine Jahreshauptversammlung ab.

Die versammelte Mannschaft mit Ehrenobmann Thomas Dattinger und Obmann Martin Marl in der neuen Bekleidung und Ehrengast Bgm. Herbert Hansmann.

Im Zuge der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, bei denen der Vorstand einstimmig bestätigt wurde – Obm. Martin Marl, 1. Obm.-Stv. Josef Winkler, 2. Obm.-Stv. Franz Schachner, Kassier Birgit Reisinger, Kassier-Stv. Reinhold Leitner,

Schriftführer Elfie Wagner, Schriftführer-Stv. Kevin Rehrl – wurde auch ein Foto der neu angekauften Trainingsanzüge gemacht. Der ESV bedankt sich hierfür Teamshop89 SCAP Teamsport für die Beschriftung.

Sport in Kürze l Einen sensationellen Saisonabschluss konnte kürzlich die elfjährige Ausseer Reiterin Ida-Vivienne Fischer bei den „Amadeus Horse Indoors“ in Salzburg feiern und sich über ihre bisher erfolgreichste Turniersaison freuen, die sie mit ihren Ponys „Mississippi“, Toffiefee“ sowie „Atlantic Blazing Heather“ bestritt. Neben ersten internationalen Siegen in Italien konnte sie Anfang Juni in den Kategorien „b-Pony“ und „Pony-Nachwuchs“ den Vize-Staatsmeistertitel holen und mit ihrer Ponymannschaft Oberösterreich den hervorragenden dritten Rang. Im Juli holte sie den Landesmeistertitel für „OÖ Pony Jugend“ wie auch den Landesmeistertitel der „R1-Reiter“ im Springen über eine Höhe von 105 cm. Im Rahmen eines Besuchs des Bundestrainers Ulrich Kirchhoff in Schörfling überzeugte Ida-Vivienne mit ihren Ponys von Besitzer Jannik Domaingo und wurde – als jüngtes Mitglied – in das „Österreichische Talente Team Springen“ aufgenommen. Neben einem Gesamtsieg im „Horse-Experts-Kleinpferdecup – Große Tour“, einem hervorragenden zweiten Rang beim „Effol-Young-Starscup“ und einigen Siegen in Teambewerben wie der „AlpenSpan Team Tour“, „Venus and Moon-Stafettenspringen“ und einer Bronzemedaille bei der Bundesländermannschaftsmeisterschaft freute sich die junge Reiterin auch über den unfassbaren vierten Platz beim „Horse Iron Man“ mit ihrem Team. Mit dem krönenden Sieg des „Pony Grand Prix“ auf der „Amadeus Horse Indoors Salzburg“ am Finaltag mit der Stute „Toffiefee“ verabschiedete sich das Erfolgsquartett nun in die wohlverdiente Winterpause.

Erfolgreicher Saisonauftakt für Katharina Unterdechler Mit einem echten Ausrufezeichen startete Katharina Unterdechler vom SC Dachstein Oberbank in die neue Wintersaison. Beim ÖSV-Bundesländervergleich Ski Alpin Slalom am 18. Dezember in Gosau am Dachstein zeigte die Athletin aus dem Salzkammergut eindrucksvoll ihre Klasse.

Die Ausseer Reiterin Ida-Vivienne Fischer kann auf eine sensationelle Saison zurückblicken.

l Beim ersten Austria-Cup-Rennen der Langläufer in der neuen Saison, welches am 13. und 14. Dezember in Seefeld (Tirol) ausgetragen wurde, war ein starke Konkurrenz aus Östereich und Deutschland zugegen. Auch die Athleten des WSC Bad Mitterndorf waren dabei und konnten schöne Erfolge feiern. Am ersten Wettkampftag gelangten die Sprintbewerbe in freier Technik zur Austragung, am Sonntag wurde in der klassischen Technik ein Rennen mit Einzelstart ausgetragen. Beim Sprint erreichten Katharina und David Fuchs jeweils den zweiten Platz in der Austria-Cup-Wertung. Lena Pürcher konnte sich auf Rang zehn einreihen. Am zweiten Wettkampftag sicherte sich David Fuchs den Sieg, seine Schwester Katharina Fuchs schaffte es mit Rang drei ebenfalls auf das Podium. Lena Pürcher erreichte Platz acht.

Katharina Unterdechler konnte einen Saisonauftakt nach Maß feiern.

Der traditionsreiche Bundesländervergleich der Schüler – auch bekannt als „ÖSV-Zeitläufe“ – dient als wichtige Standortbestimmung für die jungen Nachwuchstalente in Slalom und Riesentorlauf. Ursprünglich war der Bewerb auf der Reiteralm geplant, musste jedoch kurzfristig nach Gosau verlegt werden – der sportlichen Qualität tat dies jedoch keinen Abbruch. Während die Zeitläufe im Riesentorlauf in Haus im Ennstal ohne Rennwertung ausgetragen wurden, standen in Gosau gleich zwei Slalomrennen an einem Tag auf dem Programm. Und hier lief Katharina Unterdechler

zur Hochform auf: Den ersten Slalom entschied sie souverän für sich und stellte damit ihre starke Technik und Nervenstärke unter Beweis. Im zweiten Rennen bestätigte sie ihre Leistung eindrucksvoll und fuhr mit einem hervorragenden zweiten Platz erneut aufs Podest. Mit diesem Sieg und einem weiteren Spitzenplatz gelang Katharina ein perfekter Saisonauftakt. Die gezeigten Leistungen lassen auf eine äußerst erfolgreiche Wintersaison hoffen und unterstreichen das große Potenzial der jungen Läuferin aus dem Salzkammergut.

David (l.) und Katharina Fuchs konnten beim ersten Austria-Cup-Rennen Edelmetall holen. 35


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Telefon: 03622/53118, FAX: 03622/53118-577 E-mail: redaktion@alpenpost.at Für den Inhalt verantwortlich: Florian Seiberl. Druck: Druckerei WALLIG, 8962 Gröbming. Erscheinungsweise: 14-tägig. Einzahlungen auf das Konto AT764501030400030000 bei der Volksbank Salzburg. Aufgrund der Lesbarkeit der Artikel wird bei Bedarf nur eine Geschlechtsform gewählt. Dies bedeutet jedoch keine Benachteiligung des anderen Geschlechtes. Die mit ß versehenen Artikel sind bezahlte Anzeigen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, zugesandte Leserbriefe zu kürzen und übernimmt keine Haftung für den Inhalt kostenloser Ankündigungen. Alle Rechte vorbehalten. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

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