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Alpenpost 22/2024

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Ausgabe Nr. 22 24. Oktober 2024

Wurstschmaus

48. Jahrgang ISSN: 2079-5823

im

Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Nichts ist so schlimm, wie wir fürchten, nichts so gut, wie wir hoffen. Theodor Herzl

Die prächtigen Herbsttage

Gasthaus Wies´n Altaussee, Lupitsch

25. bis 27. Oktober von 12 bis 20 Uhr Reservierungen: Tel.: 03622/71690

Kathreintanz in Gößl Der bereits zur Tradition gewordene Kathreintanz, organisiert vom „Kreuz-Gaiswinkl Musikantenstammtisch“, findet heuer zum neunten Mal am Donnerstag, 31. Oktober, im Gasthaus „Rostiger Anker“ in Gößl statt. Bereits zum zweiten Mal wird die bekannte „Brodjaga Musi“ für gute Unterhaltung sorgen. Die sechs Steirer haben sich voll und ganz dem gemeinsamen Musizieren verschrieben. Zusätzlich dazu spielen die Mitglieder des „Kreuz-Gaiswinkl Musikantenstammtisches“ die altbewährten „Steirer“ und „Landler“. Saaleinlass ab 18 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr; Eintritt: € 18,– Abendkasse (unter 25 Jahren € 13,–).

Konzert „8 for 80s“ in Bad Mitterndorf

... neigen sich dem Ende zu. Mit der Zeitumstellung am Wochenende werden auch Tage wieder kürzer.

Jubiläumsfest „500 Jahre Salzkammergut“ Am 18. Oktober wurde in Hallstatt zu einem nicht alltäglichen Fest geladen, bei dem – auf Initiative von Alexander Savel (Traunspiegel) und seinen Kollegen – die Salinen Austria AG anlässlich der ersten urkundlichen Erwähnung des Salzkammerguts viele interessante Aspekte der heimischen Region präsentierte. Die Moderatoren der Matinée, Katharina Steiner und Harald Pernkopf, konnten eine lange Liste an Ehrengästen begrüßen – darunter den oberösterreichischen Landeshauptmann Thomas Stelzer, viele Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, National- und Bundesratsabgeordnete, Gemeinderäte der Gemeinden sowie Bundesforste-Vorstand Georg Schöppl mit seinen Mitarbeitern Martin Stürmer und Thomas Kranabitl. Aus dem Ausseerland waren Pfarrer Michael Unger, Vzbgm. Stefan Pucher aus Altaussee, Marianne Goertz sowie Sieglinde Köberl und Trude Hochleitner vom Kammerhofmuseum gekommen, um der Feier beizuwohnen.

Der Gastgeber, Hannes Androsch, dankte dem Ideengeber Alexander Savel und seinen Kollegen für die Erinnerung an dieses epochale Ereignis, als im „Reformationslibell“, in dem sämtliche Tätigkeiten rund um den Salzabbau bis hin zur Holzgewinnung und den Transport genauestens aufgelistet wurden, zum ersten Mal der Name „Salzkammergut“ vermerkt wurde. Das Buch wurde für einen Tag vom Oberösterreichischen Landesarchiv zur Verfügung gestellt und fand unter den geladenen Gästen großes Interesse. Hannes Androsch freute sich sehr über den hochkarätigen Besuch und hatte für den Bürgermeister von Hallstatt, Alexander Scheutz, eine

Problemlösung parat: „Was den Übertourismus anbelangt, so wollen wir euch sehr gerne helfen, indem wir mehr Leute in die Salzwelten locken – dorthin, wo mehr Platz ist –, damit weniger Menschen im Ort für Verärgerung sorgen“, wie er schmunzelnd meinte. Er erinnerte daran, dass in der Region seit über 7.000 Jahren Salz gewonnen wird und im Jahre 1846 von Johann Georg Ramsauer ein weitläufiges Gräberfeld entdeckt wurde. Die Zeit, aus der die Gräber stammen, nämlich die Ältere Eisenzeit (800 v. Chr.), wird auf Vorschlag des schwedischen Prähistorikers Hans Hildebrand seit damals Hallstattzeit genannt. Fortsetzung auf Seite 3

Am Samstag, 2. November, ab 20.15 Uhr gibt die heimische PopRock-Formation „8 for 80s“ ein Konzert in der Take Five Bad Mitterndorf. Fans der 1980er-Popmusik werden bei legendären Songs von Tina Turner über a-ha und Roxette bis Journey und Queen, neu interpretiert von Hans Aster & Team, voll auf ihre Kosten kommen. Special Guest: Markus Sulzbacher/Berlin. Eintritt: freiwilliger Musikbeitrag.

Erntedank oder doch nur lästige Arbeit? Das heurige Jahr geizte nicht mit Früchten: Die Apfelbäume bogen sich und mussten oftmals mit Hilfsmitteln gestützt werden, damit ihre Äste unter der Last der Früchte nicht brachen. Während sich die einen über die reiche Ernte freuten, sieht man im gesamten Ausseerland viele Bäume, unter denen die Früchte verfaulen. Wenn der Besitzer schon keine Verwendung für die Früchte hat, wäre es dann nicht eine Idee, in der Nachbarschaft anzubieten, sich das Obst für Marmeladen, Säfte oder sogar Schnaps holen zu dürfen? Oftmals gibt es von Interessenten eine gewisse Schwellenangst, die Baumbesitzer darum zu bitten. Würden die Früchte nämlich genutzt, hätte sich der Baum nicht EGO umsonst so bemüht.


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