Ausgabe Nr. 19 12. September 2024 48. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at
Spruch: Das Schicksal ereilt uns oft auf den Wegen, die man eingeschlagen hat, um ihm zu entgehen. Jean de La Fontaine
Es war sehr schön ...
„C’est Beau! – It’s Beautiful“ Am Freitag, 13. September, laden DK-BEL und 6e Sens in Kooperation mit der Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut 2024 um 19 Uhr zur Österreich-Premiere des Stücks „C’est Beau! – It’s beautiful“ in das Kur- und Congresshaus Bad Aussee. Weitere Aufführungen sind am Samstag, 14. September, um 14 Uhr bei der Badewiese beim Rostigen Anker in Gößl und um 19 Uhr im Kur- und Congresshaus Bad Aussee. Bei Schlechtwetter finden beide Veranstaltungen im Kurhaus statt. Am Sonntag, 15. September, findet die Veranstaltung um 14 Uhr bei der Badewiese beim Rostigen Anker in Gößl statt. Tickets € 10,–; erhältlich unter salzkammergut2024.at.
Dorffest in Gößl Am Samstag, 21. September, wird ab 14 Uhr zum letzten Dorfnachmittag unter dem Titel „zåmmsteh’, pracht’n und guat essn und trinka“ in Gößl geladen. Die Veranstalter freuen sich auf regen Besuch.
Festmesse in Bad Aussee Am Sonntag, 15. September, um 9.15 Uhr wird im Vorfeld zum ersten ökumenischen Pfarrfest vom „Beethoven plus Festival“ zur von Prof. Franz Reichhold geschriebenen lateinischen „Missa Deo gratias“ geladen. Das Europe United Festival Orchester und international bekannte Solisten werden die Messe unter der Leitung von David Holzinger zu Gehör bringen.
Motorveteranen ... es hat die unzähligen Gäste in Altaussee sehr gefreut. Das dreitägige bunte Treiben war wieder ein voller Erfolg für die Altausseer Wehr.
Dreitägiger Saisonausklang in Altaussee Mit den Bierzelten der Freiwilligen Feuerwehren Altaussee und Lupitsch sowie dem Kiritåg wurde von 31. August bis 2. September das 62. Mal der inoffizielle Saisonabschluss im Ausseerland gefeiert. Abertausende Menschen aus ganz Österreich folgten der Einladung und genossen drei unbeschwerte Tage am Fuße des Losers. Das Faszinosum „Altausseer Bierzelt“ hat wiederholt unzählige Gäste in die Losergemeinde gelockt. Gästebetten waren im gesamten Ausseerland so gut wie keine mehr zu bekommen, dafür umso mehr Bier, Brathendln und BergrettungsPommes – dafür hatten die Verantwortlichen gesorgt. Das einzigartige Fest ging ohne gröbere Zwischenfälle über die Bühne. Laut Mitarbeitern des Roten Kreuzes gab es keine besonderen Vorkommnisse. Einzig eine Rückenverletzung eines 22-jährigen Niederösterreichers sorgte kurzfristig für Aufregung. Wurde anfangs noch geglaubt, es wäre zu einer Messerstecherei in einer Bar gekommen, relativierte
sich die Geschichte bald, indem der junge Gast dem Alkohol ausreichend zugesprochen und im Außenbereich auf einem Tisch getanzt hatte. Dort verlor er das Gleichgewicht, stürzte zu Boden und verletzte sich bei einer Aluschiene. Er wurde im LKH Bad Aussee versorgt. Gut versorgt wurden auch die Politiker jeglicher Couleur, die über ein „Bad in der Menge“ ihre Volksnähe präsentieren wollten. Da die Landtags- und Nationalratswahlen vor der Tür stehen, hatte Bgm. Gerald Loitzl alle Hände voll zu tun, die Gäste als Hausherr zu begrüßen und herumzuführen. Darunter Vizekanzler Werner Kogler, Landeshauptmann Christopher Drexler, die
Bundesministerinnen Karoline Edtstadler und Susanne Raab, Landesrätin Simone Schmiedtbauer, SPÖ-Bundesparteivorsitzenden Andreas Babler, Mario Eustacchio, Beate Meinl-Reisinger und einige Nationalrats- und Landtagsabgeordnete. Sie wurden teilweise auf die Bühne gebeten, um Märsche zu dirigieren, wie auch durch das bunte Treiben im und um das Zelt geführt. Für die Kameraden der FF Altaussee und der FF Lupitsch waren es arbeitsreiche Wochen, die sich aber ausgezahlt haben. Durch die hochsommerlichen Temperaturen waren die Besucher ziemlich durstig. Fortsetzung auf Seite 10
Am Samstag, 14., und Sonntag, 15. September werden in Grundlsee die richtig alten Motorräder zu bewundern sein.
Bitte um Rücksicht Letzten Montag hat für die Kleinsten wieder die Schule begonnen. Für einige von ihnen ist es das erste Mal, dass sie ohne Eltern oder Kindergarten-Pädagoginnen ihren buchstäblichen Weg gehen müssen. In einem Kinderhirn geht es mitunter wirklich turbulent zu – die ersten Erfahrungen müssen verdaut werden, intensive Gespräche mit den Alterskollegen geführt und natürlich darf auch zu dieser frühen Stunde noch etwas geträumt werden. Dies alles gilt es zu berücksichtigen, wenn man sich als Fahrzeuglenker an Schulen oder Schutzwegen vorbeibewegt. Bitte fahren Sie vorsichtig und passen Sie auf: die Kleinsten müssen noch viel lernen, um gesund zur Schule und wieder nach Hause zu kommen. EGO Danke!