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Alpenpost 18/2022

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Ausgabe Nr. 18 1. September 2022 46. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14tägig – Preis: € 1,80 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Feste pflegen sich lange zu halten – ihre Motive weniger. Kurt Tucholsky

Dass man in Altaussee …

Busfahrplan Bierzelt Altaussee

Auch heuer gibt es wieder einen extra eingerichteten Busfahrplan zum Altausseer Kiritåg Bierzelt. Details finden Sie unter: www.ausseerland.net/bierzelt.pdf

Ein Appell an die Vernunft

… durchaus weiß, wie man feiert, zeigt schon dieses Foto aus dem Jahre 1908, als auf den „Fischerer Feldern“ im Rahmen der Einweihung eines Denkmals für Kaiser Franz Joseph I. eine Hundertschaft an Festgästen begrüßt werden konnte. Kommendes Wochenende werden ungleich mehr Besucher diese Stätte besuchen, wenn das 60. Altausseer Bierzelt über die Bühne geht. Foto: Archiv Alpenpost

Saisonabschluss in Altaussee: Bierzelt mit Kiritåg in der Losergemeinde „Warten steigert das Verlangen“ sagt ein weiser Spruch. Und gewartet haben wir eigentlich schon sehr lange. Exakt 1.092 Tage werden vergangen sein, wenn kommenden Samstag die Tore zum Bierzelt wieder geöffnet werden. Diese lange Durststrecke zu übertauchen kostete einiges an Überwindung, aber die Kameraden der FF Altaussee und die unzähligen Helfer rundherum haben „angerichtet“ und so wird von kommenden Samstag bis Montag das 60. Mal ein Bierzelt mit Kiritåg in der Losergemeinde über die Bühne gehen.

Das Bier ist gut gekühlt im Erbstollen, die Hendln gewürzt, die Bratwürste gebrüht und die Saiblinge vorbereitet. Das überprüfte und rechtlich abgenommene traditionelle Holzstangenzelt wurde in den letzten Wochen wieder errichtet, die Bars bestückt, die Gläser gewaschen und einsortiert und die Leitungen zu den Kühlanhängern verlegt. Somit ist

alles vorbereitet, um den vielen Fans des Bierzeltes aus ganz Österreich (und darüber hinaus) wieder jene Bühne zu bieten, die sie zum Abschluss der Sommersaison gerne nutzen, um zu sehen und gesehen zu werden. Weit über 20.000 Besucher werden erwartet, wobei das Jubiläum sicherlich seinen Teil dazu beiträgt, dass das Bier in

Strömen fließen wird. Doch erfolgt dies zu einem guten Zweck: Die Einnahmen kommen ohne Umwege der Freiwilligen Feuerwehr Altaussee zu Gute, womit eine Rechtfertigung für ein etwas zu ausgiebiges Feiern entfällt. Bei allem unbeschwerten Genießen darf an dieser Stelle gebeten werden, den „EGO“ rechts zu befolgen.

Es ist ein seltsames Paradoxon: Während man sich nüchtern aller möglichen Gefahren bewusst ist, die einem drohen, wenn man beschwipst mit dem Auto fährt, werden alle Vorsätze nach ein paar Bieren schneller über Bord geworfen, als man die nächste Halbe leert. Auch wenn das bestellte Taxi mehrere Stunden auf sich warten lässt (die Fahrer haben an diesem Tag alle Hände voll zu tun) und auch wenn die „Bettschwere“ und die Anziehungskraft der Erde schon ihren Tribut zollen: Es zahlt sich wirklich nicht aus, wegen einer Alko-Fahrt den Führerschein zu verlieren oder – noch schlimmer – sein Leben oder jenes eines unbeteiligten Dritten zu gefährden. Sargdeckelklappern ist meine Sache nicht, aber in diesem Fall darf ich eindrücklich und nachhaltig darum bitten, diese Warnung ernst zu nehmen – damit die drei Tage im Bierzelt wirklich unbe-schwert erlebt werden können. Gute Unterhaltung! EGO


Die „Seite 2”

von Florian Seiberl Das Altausseer Bierzelt mit Kiritåg ist eigentlich nicht zu beschreiben, man muss es erlebt haben. Wenn man vom Seiteneingang kommend zuerst die Pommes der Bergrettung riecht, der Menge an bestens gelaunter Besucher gewahr wird und direkt auf die Bühne der Musik zusteuert, wird einem schon ein bisschen warm ums Herz. Dort sitzen die Musikanten – dicht gedrängt – und spielen sich drei Tage lang die Lippen wund. Märsche, Polkas und natürlich die „Trinität“ des fortgeschrittenen Påschers, Steirer, Landler und Schleuniger werden zum Besten gegeben. Auch wenn gefühlt drei Viertel der Besucher beim Påsch daneben hauen, tut dies der Stimmung keinen Abbruch – im Gegenteil. Pulsierendes Bierzelt-Kollektiv und sechs Jahreszeiten Nirgendwo sonst auf der Welt kann man es, ganz eng neben vollkommen Fremden sitzend, so lange ohne Blutvergießen aushalten wie beim Altausseer Bierzelt. Nirgendwo sonst hat man mit dem Betreten des Festgeländes das Gefühl, Teil eines pulsierenden, riesigen Organismus zu werden, eines Bierzelt-Kollektivs, welches einzig und alleine das augenblickliche Sein zum Ziel hat. Keine Sorgen, keine Probleme, keine Angst vorm Kopfweh oder vorm Kater. Der Vergleich mit den „Heiligen drei Faschingtagen“ ist dabei durchaus legitim. Nicht umsonst stellte die unvergessene Volksmusikforscherin Gerlinde Haid einmal schmunzelnd fest: „Im Ausseerland gibt es sechs Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Altausseer Kiritåg, Winter und Fasching.“ Dieses „Bierzelt-Gefühl“ ist mittlerweile tief in den Genen der Einwohner des Ausseerlandes verankert und so wird es spannend sein zu beobachten, ob die beiden letzten Jahre, in denen wegen der Covid-19-Situation kein Bierzelt stattfinden konnte, epigenetisch ihren Niederschlag finden werden. Und wenn schon nicht epigenetisch, dann vielleicht im Konsumverhalten – denn eigentlich müsste man, streng genommen, heuer die versäumten Genüsse der letzten zwei Jahre aufholen. „Entwicklungshilfe“ von Transpötschen Vor etwas mehr als 60 Jahren machten sich zwei Altausseer, nämlich Franz Pucher, vlg. Stacherl, und sein Kamerad Engelbert Köberl, auf den Weg ins benachbarte „Estarreih“, wie man im Ausseerland zu Oberösterreich zu sagen pflegt, um dort das „Fest des Huhns“ oder besser gesagt des Bieres in Form eines Bierzeltes in Augenschein zu 2

„Das Fest des Huhns“ oder: 60 Jahre Altausseer Bierzelt als Publikumsmagnet Mit zwei Jahren Verspätung kann nun endlich das 60-jährige Bestandsjubiläum des wohl buntesten und trachtigsten Saisonabschlussfestes in Mitteleuropa gefeiert werden. Von 3. bis 5. September werden sich wieder mehr als 20.000 Gäste auf den Fischerer Feldern einfinden, um drei unbeschwerte Tage mit viel Musik, Unterhaltung und den dargebotenen Gaumenfreuden zu erleben und so das Ende der Sommersaison im Ausseerland zu feiern.

Das Bierzelt der FF Altaussee ist – aufgrund seiner Situierung und der traditionellen Art – seit 60 Jahren ein Publikumsmagnet.

nehmen. Schwer begeistert und motiviert von dieser großartigen Festivität dauerte es nicht lange, bis der Feuerwehrausschuss von der unbedingten Notwendigkeit einer Abhaltung eines derartigen Festes überzeugt war. 1961 wurde am „Mescht’n Anger“ in Fischerndorf erstmals ein Zelt aufgestellt, in dem Bier ausgeschenkt wurde. Als Zeitpunkt fand man den Sonntag und Montag zum Feste des Heiligen Ägidius (Anm.: Dieser feiert am 1. September seinen Namenstag.), des Kirchenpatrons der Altausseer Pfarrkirche, als geeignet. Schon das erste Bierzelt wurde zum Kassenschlager. Mit einem Gewinn von 47.000,- Schilling übertraf dieses alle Erwartungen und – geschäftstüchtig wie die Altausseer einmal sind – wurde im Folgejahr sofort wieder ein Zeltfest organisiert. Auch dieses Bierzelt spülte ein ordentliches Budget in die Feuerwehrkassa. Der Hotelier Franz Frischmuth hatte aufgrund des zweitägigen Fests einige Beschwerden seiner Gäste bekommen und unterbreitete den Feuerwehrkameraden den Vorschlag, das Bierzelt doch am Fischerer Feld, dem derzeitigen Standort, durchzuführen. Eine großartige Idee, wie man im Nachhinein festhalten muss, denn die Expansionsmöglichkeiten für das Fest hatten sich damit schlagartig vervielfacht. Das war auch bitter notwendig, denn es dauerte nicht lange und es wurden im Umfeld des Bierzeltes auch der beliebte „Kiritåg“ sowie der Vergnügungspark angesiedelt. Letzterer war und ist wie ein Magnet für Kinder und Jugendliche und wohl jede(r) im Ausseerland hat eine Erinnerung abgespeichert, die mit dem Kettenkarussell, dem Auto-

drom, dem Box-Automaten oder der „Tagata-Salatschüssel mit Einlage“ zu tun hat. Der „Kiritåg“ mit allen seinen bunten und mannigfaltigen Marktfahrern ist ebenfalls ein Treffpunkt für sich. Es gibt einfach Dinge, die man wirklich und ausschließlich nur dort bekommt und ein Gang durch das Gewusel – vorbei an gebrannten Herzen und Mandeln, an Lederwaren und T-Shirts, an Ausseer Lebkuchen und türkischem Honig – ist bei Alt und Jung gleichermaßen beliebt.

Doch das ganze Zelt steht und fällt mit den Bierzeltchefs, die bis zu 400 freiwillige Helfer um sich scharen und immer wieder motivierend eingreifen. Karl Moser war der erste in einer Reihe von Bierzeltchefs. Ihm folgte 1971 Adolf Kainzinger, danach ab 1975 Hermann Wimmer, der dieses Amt dreieinhalb Jahrzehnte ausübte und das Zelt zu dem machte, wie wir es heute kennen. Ihm folgte Werner Fischer, der nach äußerst erfolgreichen Jahren nun das Zepter an Christian Fischer, Helmut Haidvogl, Andreas Pürcher und Martin Margotti weiterreichte, die künftig als Führungsquartett für das Altausseer Bierzelt verantwortlich sein werden. Sie haben das Bierzelt sozusagen mit der Muttermilch aufgesogen und werden die Tradition so fortführen, wie sie diese kennengelernt haben. Änderungen werden – wenn überhaupt – nur unmerklich vollzogen. Das Hauptaugenmerk liegt weiterhin auf bester Qualität bei moderaten Preisen, einer nicht verstärkten Unterhaltungsmusik, deftigen Sprüchen der „Ansager“ und der Aufrechterhaltung des „Bierzeltgefühls“, welches eingangs beschrieben wurde. Obgleich die vier Herren mit dem 60. Jubiläumsbierzelt gleich eine Feuertaufe zu bestehen haben, wird ihnen die übertragene Aufgabe gelingen. Davon bin ich überzeugt. Alles Gute zum Jubiläum!

Auch früher schmeckte das Bier (hier 1963) schon hervorragend.


Vorstellung eines „Generationenprojektes“ in Bad Mitterndorf

Berufsstart und Schulbeginn

Es handelt sich um ein Herzensprojekt von Bürgermeister Klaus Neuper, nun nach dem Kindergartenneubau auch ein Tageszentrum für „Wohnen und Leben im Alter“ zu realisieren. Erste Pläne wurden kürzlich im Rahmen einer Präsentation vorgestellt.

von Tanja Purkhard Kundenberaterin Volksbank Bad Aussee

Nach ersten Vorstellungen der Arbeitsgruppe und der Gemeindeführung wird das „Dorf im Dorf“ in Form eines Generationenprojektes diese Aufteilung haben. Modell: Arbeitsgruppe BM

Für Bgm. Klaus Neuper geht es dabei um viel mehr, als ein „Vorzeigeprojekt“, nämlich die Schaffung einer Institution für Senioren, um das Leben im Alter einfacher und schöner zu gestalten. Etwas mehr als zwei Jahre wurden nun schon Pläne gewälzt. Eine Gruppe aus Fachleuten, angeführt von Günther Marchner, stellte sich den vielen Fragen, die ein derartiges Projekt aufwirft. Dabei wurde auch berücksichtigt, dass es derzeit in der Re-gion genügend Pflegebetten gäbe, weshalb man den Fokus auf eine betreute Tagesstätte legte. Senio-ren, die nur mehr schlecht alleine gelassen werden können, hätten dann die Möglichkeit, den Tag über in angenehmer Atmosphäre, mit anderen Senioren, zu verleben und am Abend wieder in ihre Häuser oder Wohnungen zurückzukehren. Das Kernstück ist jedoch ein Tageszentrum mit zwölf Betten, wo Pflegebedürftige auch stundenweise betreut werden können, um Angehörige damit zu entlasten. Zusätzlich dazu werden bis zu 50 Wohn-einheiten geschaffen, in denen „betreubares Wohnen“ angeboten wird und fast so etwas wie ein „Dorf im Dorf“ darstellt. „Die Gesundheitsdienst leistungen und Gemeinschaftsräume stehen grundsätzlich der gesamten Bevölkerung zur Verfügung. Alle Vereine, Institutionen und ehrenamtlich Tätige, wie auch Pflege- und Gesundheitsdienst -

leister werden diese Räum-lichkeiten nutzen und sich dort – gemeinsam mit der Gemeinde – untereinander vernetzen. Die soziale Teilhabe und die Gesundheitsprophylaxe sind dabei ebenso im Fokus wie die Pflege“, so Günther Marchner. Ein Café, ein Seminarraum sowie Gemeinschaftsräumlichkeiten sollen das Angebot für die Senioren und ihre Angehörigen erweitern. Dazu wurde auch schon das knapp über 7.000 Quadratmeter große Grundstück bei der Südeinfahrt von Bad Mitterndorf gesichert. Um das Wohnen im „Silberdorf“ so günstig wie möglich zu machen, Ein großes

werden auch Förderungen lukriert, wodurch aus heutiger Sicht ein Quadratmeterpreis für die Miete von fünf bis sechs Euro erreichbar scheint. Für Bürgermeister Klaus Neuper geht mit der Ausschreibung für dieses Projekt im Oktober ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Das Interesse aus der Bevölkerung und – speziell von Senioren – gibt ihm dabei Recht. „Neben der Sicherstellung der Betreuung der Kleinsten im neuen Kindergarten ist für mich eines der wesentlichsten politischen Ziele die Betreuung unserer Senioren“, wie er abschließend festhält.

Dankeschön

an alle unsere Gratulanten zum

25-Jahr-Jubiläum unseres Tauschmarktes.

An die liebe Berigmusi, die Gemeinde Altaussee, alle Vereine und Sozialeinrichtungen, Einzelpersonen, die uns gratuliert haben, sowie an unsere Verwandten ergeht ein großes Danke!

Im Besonderen möchten wir Lisi Freller für die Gesamtorganisation dieser schönen Feier danken. Diese Überraschung ist so gut gelungen und bleibt für uns sechs Damen unvergessen! Es macht uns ja auch Freude, immer wieder helfen zu können.

Vielen Dank auf diesem Weg sagen Bärbi, Gabi, Lisi, Irmi, Karin und Elfi

Für viele Jugendliche und junge Erwachsene beginnt gerade ein neuer Lebensabschnitt. Sie haben die Schulzeit absolviert und stellen die Weichen für die eigene berufliche Zukunft. Manche treten ihre erste Arbeitsstelle an oder beginnen eine Lehre, andere entscheiden sich für ein Studium. Ein unverzichtbarer Begleiter im neuen Lebensabschnitt ist ein eigenes Bankkonto. Sowohl für Berufseinsteiger als auch für angehende Studenten bietet die Volksbank eine passende Lösung. Für Berufseinsteiger: Das Volksbank Aktivkonto Das Aktivkonto bietet alles für den perfekten Start in das persönliche Finanzmanagement – schnell, modern und sicher. Für Lehrlinge ist das Aktivkonto bis zum Abschluss der Ausbildung kostenlos. l Kontoführung gratis l Volksbank hausbanking – selbstverständlich mit modernen, kostenlosen Apps fürs Handy l gratis Debit Mastercard l Bonuspunkte sammeln und attraktive Gutscheine holen Für Studenten: Das Volksbank Studentenkonto Zusätzlich zu allen Vorteilen des Aktivkontos: l Ein Jahr Mastercard oder Visa-Kreditkarte gratis, danach halber Preis bis zum 27. Lebensjahr. In unserer Region ist der Beginn des Studiums oft mit einem Wohnortwechsel verbunden. Es gilt, die erste eigene kleine Wohnung oder WG einzurichten – dafür braucht man verlässliche Partner an seiner Seite. Die Vo l k s b a n k - K u n d e n b e t r e u e r bieten Beratung und Hilfestellung in allen Finanzangelegenheiten und freuen sich auf ein persönliches Beratungsgespräch in unseren Filialen!

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Beethoven plus Festival: Klangberührter Abschied in Memoriam Karolos Trikolidis Der dritte Teil des heurigen „Beethoven plus Festivals“ war ein Liederabend im Kur- und Congresshaus Bad Aussee. Chrissa Maliamani (Sopran) und Athanasios Michail Ramadanidis (Klavier), zwei ehemalige Schüler von Karolos Trikolidis, gestalteten den Abend. Wie sehr es den beiden ein Anliegen war, zu zeigen, was sie von ihrem Lehrmeister mitgenommen haben, war hörbar. Beide haben im Neuen Konservatorium von Thessaloniki unter der zielführenden Begleitung des Maestros studiert und das gelernt, was ihnen jetzt als „MusikInterpretations-Schatz“ zu Kompetenz und einer berechtigten Künstlerkarriere verhilft. Wenn eine griechische Sängerin den Frühlingsstimmenwalzer von Johann Strauß (Sohn) bravourös

Weisenblasen am Ödensee

Bereits zum 24. Mal wird am Sonntag, 11. September, in Kainisch eine ganz besondere musikalische Veranstaltung abgehalten: das Weisenblasen am Ödensee. Die „Seidlzupf-Musi“ beginnt den Tag mit einem Frühschoppen bei der Kohlröserlhütte, ehe um 14 Uhr die schönsten Alm- und Volkslieder verbunden mit gefühlvollen Jodlern auf dem See erklingen werden. Der KumitzerKulturRausch und das Gasthaus „Genuss am See“ freuen sich auf Ihren Besuch!

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singt und man sie sich sofort als Idealbesetzung der Adele (Fledermaus-Operette) vorstellen kann, dann hat das sicherlich auch seine Gründe in der glücklichen Führung durch Karolos Trikolidis. Rührende Wertschätzung So schreibt Chrissa in einem „Brief an Dich (= Karolos)“: “Die Studenten haben immer hungrig auf deine Hände geschaut, um Dein gefordertes Niveau zu erreichen. Nur von Dir habe ich den echten Rhythmus des Walzers gespürt, dieses schwebende Gefühl, wo ich dachte, meine Füße verlieren langsam den Kontakt zur Erde und ich sehe den Frühling vor meinen Augen erblühen“. Vielfältiges Programm Das Programm des Abends war sehr anspruchsvoll und vielseitig gestaltet. Zu Beginn waren es fünf griechische Volkslieder (M. Ravel), danach interpretierte das Duo sechs WalzerGesänge von A. Zemlinsky. Es folgte Mahlers Lied aus der vierten Symphonie „Wir genießen die himmlischen Freuden“ und eben der „Frühlingsstimmenwalzer“. Nach der Pause wurde das Publikum in eine wahrhaftige „Abschiedsstimmung“ geleitet. Die Stücke waren sensibel ausgewählt und emotional stimmig vorgetragen.

Unter anderem mit „Villanelle“ (E. dell’Acqua) – hier konnte die Sopranistin nochmals ihren Koloratursopran beeindruckend zur Geltung bringen. Die folgenden griechischen Kompositionen (J. Papaioannou, T. Spathis, G. Lambert) erklangen dem Inhalt entsprechend dramatisch, wehmütig und tiefsinnig. „Drei Lieder der Ophelia", Op. 67, von Richard Strauß – sie symbolisieren bereits den aufkommenden Wahnsinn der Titelträgerin – ließen den Schmerz der Protagonistin über das „Abschiednehmen“ vom

Maestro erkennen. Mit einem traurig-dankbaren Gesang von S. Rachmaninow „Vocalise“ beendete Chrissa Maliamani den „klangberührten Liederabend“, welcher sehr sensibel und einfühlend von Athanasios Michail Ramadanidis unterstützt wurde. Ihrer beider Konzertpodiumserfahrung, ihr umfangreiches Repertoire und ihre reiche Gestaltungsbereitschaft ließen den Musik-Abend durch Dramatik und Charme in die Herzen des Publikums fließen.

Chrissa Maliamani und Athanasios Michail Ramadanidis gestalteten einen berührenden Abend für ihren Lehrmeister Karolos Trikolidis. Foto/Text: DoBi


Beruhigende Nachrichten aus Altaussee: Das Bierzeltbier ist da und wird gekühlt Wenn Staatsoberhäupte in Österreich eintreffen, verlangt das Protokoll, diese mit militärischen Ehren zu empfangen. So oder so ähnlich könnte man auch den Bierempfang in der Losergemeinde umschreiben, wobei doch ein beträchtlicher Unterschied besteht: Nebst der Salinenmusikkapelle und der Feuerwehr sind auch noch unzählige ungeduldige Besucher vor Ort, um eine erste Halbe des frisch und eigens für diesen Zweck in der Brauerei Falkenstein (Lienz) gebrauten Bieres genießen zu können. Schlag 19 Uhr donnerten ein Dutzend Salutschüsse aus den gut gestopften Böllerstutzen der Ebenseer Prangerschützen, die sich am Loser und der Trisselwand schlugen und nachhallten, während die Salinenmusikkapelle Altaussee mit Marschklängen den Festzug von Süden her anführte. Der neue HLF der Altausseer Feuerwehr war sozusagen der Geleitschutz mit Folgetonhorn und Blaulicht für eine sehnsüchtig erwartete und äußerst fragile Fracht: 720 Bierfässer, die extra für das riesige Fest in Altaussee gebraut worden war, wurden – in zwei Lastkraftwagen fein säuberlich aufgereiht und silbern glänzend – angeliefert. Die Freude war den zahlreich erschienenen Gästen in den Augen abzulesen. Da und dort vermeinte

man, nach zwei Jahren Abstinenz, gar eine Freudenträne im Augenwinkel ausnehmen zu können. Nachdem das erste Holzfass, welches dann unter großer Medienpräsenz im Rüsthaus angeschlagen wurde, vom Kommandanten der FF Altaussee, Christian Fischer, und dem Lieferanten, Heinz-Josef Schrottshammer, ausgiebig geküsst wurde, konnten die Gäste die ersten Kostproben des Bieres in Empfang nehmen. Ersten Einschätzungen zufolge soll das Hopfenkaltgetränk ziemlich vollmundig schmecken, der Schaum sich perlend über die Lippen verteilen, an sonnengeküssten Hopfen erinnern und einen großartigen Abgang aufweisen. Von 3. bis 5. September kann man sich selbst von der Qualität des Bieres überzeugen.

Angeführt wurde der Einzug des heurigen Bieres von der Salinenmusik Altaussee, gefolgt vom neuen HLF der Wehr mit Folgetonhorn und Blaulicht und zwei Bier-Lkw.

18. Lotus Berg-Trophy Am Samstag, 10. und Sonntag, 11. September, findet auf Einladung des Club Lotus wieder die beliebte „Loser Berg-Trophy“ statt.

Am Freitag, 9. September, werden sich bis ca. 20 Uhr die Piloten der Fahrzeuge am Parkplatz Sandling treffen. Am Samstag, 10. Septem ber, von 9 bis 11 Uhr Startnummernausgabe, danach Fahrerbesprech-ung. Der erste Wertungslauf erfolgt um 13 Uhr, der zweite Lauf um ca. 16.30 Uhr. Ab 19.30 Uhr wird zu einem gemütli-

chen Beisammensein geladen. Am Sonntag, 11. September, erfolgt um ca. 11 Uhr der dritte Wertungslauf. Die Siegerehrung erfolgt um 14 Uhr im Lotuszelt. Die Veranstalter betonten mehrfach, dass es sich dabei um kein Rennen, sondern vielmehr um einen Gleichmäßigkeits-Bewerb handle. Nähere Informationen unter

HBI Christian Fischer und Heinz-Josef Schrottshammer gaben dem ersten Holzfass den obligatorischen Willkommenskuss. Auch wenn umstehende Gäste dafür plädierten, besser die Narzissenhoheiten zu küssen, blieben die beiden standhaft.

47. Sänger- und Musikantentreffen in Grundlsee Nach eine coronabedingten Pause wird im heurigen Herbst von Freitag, 16. bis Sonntag, 18. September, wieder zu einem Sänger- und Musikantentreffen geladen.

Die Organisatorinnen Nora Schönfellinger, Heidi Simentschitsch und Sophie Wimmer freuen sich sehr, dass sie beim traditionellen Treffen am Freitag, 16. September, um 20 Uhr im Gasthaus „Rostiger Anker“ in Gößl unter anderem die Seidlzupf-Musi, den Dreigesang Ossiander-Darchinger, die Sprungschånznmusi, den Schuasterl Dreig’sång, die Wackersburger Zithermusi und den Reischenharter Vierg’sång begrüßen können. Peter Grill und Max Pürcher werden die

verbindenden Worte sprechen. Platzreservierungen sind per Telefon (0664-5808987) erbeten. Am Samstag wird ab 13 Uhr zu einem gemütlichen Schießen auf die Schießstätte in Gaiswinkl geladen und am Sonntag, 18. September, wird um 10 Uhr eine gemeinsame Messfeier in der Dorfkirche Gößl (bei Schönwetter als Feldmesse) über die Bühne gehen, bevor dann ein Frühschoppen im Murbodenhüttl genossen wird. Die Organisato rinnen freuen sich auf regen Besuch.

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Unterhaltsamer Abend beim Schnitzelwirt Am Grazer Schlossberg trafen kürzlich der Auslandsausseer Florian „Flow Bradley“ Randacher und der aus dem Rundfunk bekannte Radioblödler Gernot Kulis zusammen, wobei der Wortzauberer Flow dem Comedian umgehend einen neuen Namen verpasste: „Cool is“. Derzeit sind beide auf Solowegen unterwegs, haben jedoch ein interessantes gemeinsames Vielfaches entdeckt, welches sie unter Umständen unter dem Arbeitstitel „Falsch verbunden“ im nächsten Jahr auf die Bühne Flow Bradley (r.) mit Gernot Kulis und bringen. dessen Sohn Timo.

Im Rahmen der „Salzkammerspiele“ ging am 22. August ein äußert unterhaltsamer Abend beim Schnitzelwirt in Obertressen über die Bühne, bei dem Erika Deutinger und Kurt Hexmann Texte von Helmut Korherr rezitierten.

Heimischer Historiker auf Recherche in Knittlingen Der heimische Historiker und Publizist Mag. Dr. Joachim Steinlechner hielt sich im August anlässlich einer Einladung der Stadtgemeinde Knittlingen (Baden-Württemberg) zu Archiv- und Forschungsarbeiten in der dortigen Enzkreis-Metropole auf. Die Studienreise wurde vom örtlichen Rechtsanwalt und Stadtrat Bernd Vogt geplant und organisiert.

Das mehrtägige Programm umfasste unter anderem Arbeiten in den lokalen Archiven, Vernetzungstreffen und Besichtigungen der örtlichen Museen und Ausstellungen. In Knittlingen (ca. 8.500 Einwohner) befindet sich auch das berühmte Faust-Museum. Johann Georg Faust, dessen Leben als historische Vorlage des Fauststoffes und somit auch der bekannten Werke von Johann Wolfgang von Goethe (Faust I und II) gilt, wurde mit großer Wahrscheinlichkeit um das Jahr 1480 in der Stadt Knittlingen geboren. Organisator Bernd Vogt: „Ich bin sehr glücklich darüber, dass der lange geplante Besuch von Joachim Steinlechner in Knittlingen umgesetzt werden konnte. Aufgrund seiner historischen Tätigkeiten (Anm: Aktuell entstehen u. a. eine Monographie zur Exekutivgeschichte des Ausseerlandes in der NS-Zeit und eine lokale Salzburger Ortschronik.) haben wir großes Interesse, auch in unserer Stadt entsprechende Projekte zu initiieren!“ Stichwort: Museen in Knittlingen. Auch die bekannte deutsche Schlagerband „Die Flippers“ (8,7 Millionen verkaufte Tonträger; Hits, wie „Sha La La I Love You“ oder „Die rote Sonne von Barbados“) stammt aus Knittlingen. Das Lebenswerk der Band wird ebenfalls in einem eigenen „Flippers-Museum“ in Knittlingen gewürdigt. Den Abschluss der Studienreise bildete ein Treffen mit dem Bürgermeister von Knittlingen, Alexander Kozel, um die zukünftigen gemeinsamen Tätigkeiten abzustimmen. In diesem Zusammenhang bedankte sich der Bürgermeister für den Besuch mit einem Geschenk und 6

Der heimische Historiker Dr. Joachim Steinlechner beim Eintrag ins „Goldene Buch“ von Knittlingen. Foto: Privat

abschließend erfolgte auch die persönliche Eintragung im „Goldenen Buch“ der Stadt Knittlingen. Bürgermeister Kozel: „Ich freue mich sehr, dass wir nach der Präsidentin des Deutschen Bundestages, Bärbel Bas, mit Joachim Steinlechner den zweiten prominenten Gast innerhalb weniger Wochen in unserer Stadt begrüßen dürfen und bin sehr gespannt auf unsere zukünftige Kooperation!“

Bergmesse beim Jesu-Namen

Am Sonntag, 2. September, wird um 14 Uhr beim „Jesu-Namen“ am Kampl die traditionelle Bergmesse gefeiert. Interessierte sind herzlich willkommen.

Dabei wurden von Helmut Korherr überarbeitete Texte von Alexander Roda Roda, Fritz Grünbaum, Jura Soyfer, Paul Morgan und Fritz Löhner-Beda vorgetragen. Bis 1938 war Wien ein Zentrum des jüdischen Kabaretts. In keiner anderen Stadt gab es so viele Humoristen jüdischer Herkunft. Dieses literarische Kabarett lebte von Wortwitz und Komik, von geschliffenen Sketches, Parodien und Satiren. Ein wichtiges Element waren auch Lieder, die enorme Popularität erreichten: “Ausgerechnet Bananen“, “Benjamin, ich hab‘ nichts anzuzieh‘n“, “In der Bar zum Krokodil – am schönen blauen Nil“, “Was machst du mit dem Knie, lieber Hans, beim Tanz?“, summen noch jetzt manchmal Herren im fortgeschrittenen Alter genussvoll vor sich hin. Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten kam nicht nur das schnelle Ende dieser glanzvollen Ära. Für viele jüdische Künstler bedeutete es auch die physische Vernichtung, sie wurden in die diversen Vernichtungslager verschleppt und kamen dort zu Tode. Dies gilt für Fritz Löhner-Beda (1883–1942 in Auschwitz), Jura Soyfer (1912–1939 in Buchenwald), Paul Morgan (1886–1938 in Buchenwald), Fritz Grünbaum (18801941 in Dachau), nur Alexander Roda Roda (1872–1945) starb in

New York an Leukämie. Alle hatten eines gemeinsam, sie waren beim Publikum sehr beliebt und gefragt. Sie vermittelten neben „Leichtigkeit“ auch „Vertiefendes“ und verstanden den „Lebenshunger nach Heiterem“ zu Papier und Gehör zu bringen. Dies gelang Fritz Grünbaum sowohl als Einzelconférencier, aber auch in der Doppelconférence mit Karl Farkas, im Kabarett „Simpl". Witzraketen und Bonmots purzelten aus dem „bezaubernden Zeitgenossen“ nur so heraus. Erika Deutinger und Kurt Hexmann sind Könner ihres Genres. Theatralisch, schelmisch, gewitzt und geschmunzelt ging es durch den Rezitativ-Abend. Die interessanten Texte vermittelten sie authentisch und mit einem gekonnten Pathos. Sie sind ein wahrhaft gut eingespieltes und gern gesehenes Team beim Schnitzelwirt in Bad Aussee. Mit dem Lied von der Erde (Jura Soyfer), „Gesegnet und verdammt ist diese Erde, von Schönheit hell umflammt ist diese Erde und ihre Zukunft ist herrlich groß“, beendeten die beiden Künstler den Abend, welcher durch die „Salzkammerspiele“ würdevoll in Memoriam Helmut Korherr organisiert wurde.

Erika Deutinger und Kurt Hexmann lasen beim „Schnitzelwirt“.

koam - zutraulich letgohat - welk ålweil - immer/ständig

blodern - flattern guetig - eilig rappig - rau

Text/Foto: DoBi

Die heutigen Dialektausdrücke stammen von Albert Gasperl sen. aus Grundlsee/Gößl. Kennen auch Sie einen Dialektausdruck, Berg, Flur- und Ortsnamen? Bitte melden unter redaktion@alpenpost.at oder per Telefon: 03622-53118.


Das „Steirereck“ im Kammerhofmuseum Anlässlich der Präsentation einer Erinnerungstafel an die „alten, legendären Strassner Pascher“ wurde am 16. August eine kleine Feier im Kammerhofmuseum veranstaltet. Die „alten Stråssner Påscher“ gibt es seit 2019 nicht mehr, aber dafür eine würdige Erinnerungstafel, die neben der Påschstation, in einer Nische, angebracht ist. Dazu wurden die Kollegen des damaligen Capos, Herbert Grill, vlg. Hauser, Walter Hilbrand, vlg. Besner, Willi Seebacher, vlg. Galler, – sie waren von Anfang an dabei – und die jüngsten Mitglieder der „alten Påscher“ Franz Egger und Hans Gamsjäger sowie deren Angehörige eingeladen. In den Jahren 2007/2008 wurde die Volksmusikausstellung im Kammerhofmuseum völlig neugestaltet und erheblich vergrößert. Maßgeblich dafür war die enge Zusammenarbeit der großen Volksmusikforscherin und geborenen Ausseerin Gerlinde Haid, die als ehrenamtliche Kuratorin mit dem Team des Museums dies möglich gemacht hatte. Die Installation „Virtueller Påsch“ im „Steirereck“ des Museums hat sich bald als beliebteste Station des Museums herausgestellt. Die Aufnahmen dazu wurden damals mit den Stråssner Påschern und dem ARF in der Erzherzog-Johann-Stube des Gasthofs Ladner in Gößl gedreht. Franz Egger spricht dabei die

Die damalige Aufnahme-Crew in der Erzherzog-Johann-Stube. Fünf der Abgebildeten gibt es leider nicht mehr.

Besucher an und ermuntert zum Mitpåschen. Wenn das Påschen gemeinsam mit den Profis probiert wird, erkennt die Installation einen länger anhaltenden Falschrhythmus bei den Besuchern. Der Hauser Herbert schimpft dann auf unnachahmliche Weise und irritiert die „Falschpascher“, die es einfach nicht wahrhaben wollen, dass sie das nicht im Sinne der Profis schaffen. Gerlinde Haid, wie Herbert Hauser und Hansl Syen verstorben, auch

Kameramann Hans Singer und den Toningenieur Manfred Temmel gibt es leider nicht mehr. Die kleine Feier im Kammerhofmuseum entpuppte sich als wirklich gelungenes Ereignis und alle schwelgten nochmals in positivsten Erinnerungen. Sie sangen, påschten und erzählten von den „guten alten Zeiten“. Der Hauser Herbert hätte seine wahre Freude und sicherlich keinen Anlass zum Schimpfen gehabt…

Hannah Gewessler

hat kürzlich die Reifeprüfung an der Ortweinschule in Graz im Zweig Schmuck, Metall und Design erfolgreich abgelegt! Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für Deine Zukunft! Anlässlich der Einweihung der Erinnungstafel waren auch die alten und jungen „Stråssner Påscher“ mit viel Taktgefühl präsent. Foto/Text: DoBi

Familie Vasold

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ALPENPOST-LESERSERVICE Medizinische Versorgung

Notrufe Ärzte-Bereitschaftsdienst Tel.:

0316/ 1450 Zentraler Ärztefunkdienst: Kurzrufnummer: 141 Unter www.ordinationen.st können die geöffneten Ordinationen der nächsten 24 Stunden abgefragt werden.

euac-Notruf

Tel.: 0800/2141880

ÄRZTEDIENST Urlaubsankündigung Die Ordination von Dr. Thomas Fitz ist von 15. August bis 4. September geschlossen. Nächste Ordination ist am Montag, 5. September. Die Ordination von Dr. Gerlinde Lindner ist von 12. August bis 5. September geschlossen. Nächste Ordination ist am Dienstag, 6. September. Die Ordination von Dr. Gerhard Schultes ist von 1. bis 18. September geschlossen. Nächste Ordination ist am Montag, 19. September. Die Ordination von Dr. Pia-Katharina Edlinger ist von 12. bis 23. September geschlossen. Nächste Ordination ist am Montag, 26. September. Die Ordination von Dr. Martina Rauscher ist von 23. bis 26. September geschlossen. Nächste Ordination ist am Dienstag, 27. September. Die Ordination von Dr. Michael Bayr ist von 12. bis 23. September geschlossen. Nächste Ordination ist am Montag, 26. September.

Hospizausbildung

Im Frühjahr 2023 startet wieder eine Hospizausbildung mit einem Einführungsseminar, welches dann in einem 72-stündigen Theorie- und einem 40-stündigen Praktikumsteil mündet. Interessierte können sich ab sofort bei Andrea Strimitzer melden: Tel.: 0664/6362322.

Familiennachrichten

Sterbefälle: Rudolf Mayer, Bad Aussee (85); Rudi Ainhirn, Bad Aussee (67); Adelheid Zaißenberger, Tauplitz (86); Maria Watzel, Altaussee (94); Elisabeth Stöckl, Altaussee (95); Theresia Rainbacher, Bad Aussee (88). ACHTUNG: Die nächste

Alpenpost

erscheint am Do., 15.9.2022 Redaktionsschluss: Donnerstag, 8.9.2022 8

Ambulanzzeiten LKH Bad Aussee Chirurgische Abteilung: Allgemeine und Unfallchirurgische Ambulanz: von Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr. Spezial-Ambulanzen: Nach telefonischer Vereinbarung unter Tel.: 03622/525553018 (Mo–Fr, 8–13 Uhr). Notfall-Ambulanz: Täglich von 0 bis 24 Uhr. Medizinische Abteilung: Allgemeine Ambulanz: Mo–Fr, 8–12 Uhr; Notfallambulanz: 0–24 Uhr; Sonderambulanzen: Terminvereinbarungen unter: Tel:. 03622/ 525553036, Fax: DW 3072

Apothekendienst

Bad Aussee Kurapotheke: bis 4. sowie von 12. bis 18. September. Sonn- und Feiertag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Tel. 03622/52277 Bad Aussee Narzissen-Apotheke: von 5. bis 11. September. Der Bereitschaftsdienst umfasst zusätzlich zu den Öffnungszeiten: die Mittagszeit und 18h–8h sowie Samstage, Sonnund Feiertage! Wir bitten um einen kurzen Anruf: 0664/2360192

Altaussee Narzissen-Apotheke: Mo, Di, Do & Fr 8.30–13 Uhr, Mi 15.00–18.30 Uhr. Tel.: 03622/71671 Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): von 12. bis 18. September. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich bitte unter: 03623/2364

Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst Bezirk Liezen

3.–4. September: DDr. Gerd Pintar, Ramsau, Tel.: 03687/21060. 10.–11. September: Dr. med. dent. Katharina Kueß, Rottenmann, Tel.: 03614/2282 .

Pflegedrehscheibe Bezirk Liezen

Die Pflegedrehscheibe ist eine zentrale Anlaufstelle für ältere, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörige. Beratungszeiten im Büro: Montag und Donnerstag von 8 bis 12 Uhr. Telefonisch ist die PDS von 8 bis 16 Uhr täglich erreichbar, auch Hausbesuche sind möglich. Das Angebot der Pflegedrehscheibe ist kostenfrei. pflegedrehscheibe-li@stmk.gv.at Tel.: 0676/86660676

Beratungsstellen Kostenlose Rechtsberatung

Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen: 6. September: Mag. Clemens Zehentleitner 13. September: Angerer-Harreiter RAe OG

Amtstage des Notars

Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9 bis 11 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee von 16 bis 17 Uhr; jeden 2. Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr im Gemeindeamt Altaussee. Interessierte können jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen.

Wirtschaftskammer

Jeden Donnerstag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Wiedleite 101, 8990 Bad Aussee, Telefonische Voranmeldung unter Tel.: 0316/6019690, Email: liezen@wkstmk.at.

Bauberatung

Jeden ersten Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf

Sprechtag für Arbeiter und Angestellte

Dienstag 13. September von 10 bis 12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, Tel.: 05/77994000

Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt

Nächster Sprechtag Freitag 9. September von 8.30 bis 12 Uhr im

SKA-RZ Bad Aussee, Braungasse 354, Terminvergabe unter der Serviceline der Landesstelle Graz, Tel.: 050303/34170

Sprechtag der SV der Selbstständigen

In der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Bad Aussee, Terminvereinbarung unter Tel.: 050808808 oder auf www.svs.at.

Psychosoziale Beratungsstelle Bad Aussee

Bahnhofstraße 132, tel. Erreichbarkeit über den Journaldienst Liezen, 03612/2632210, E-Mail: journaldienst.li@psn.or.at

Familienberatungsstelle

Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr – rechtliche und psychologische Beratung, Außenstelle BH Liezen – Standort der Straßenmeisterei, Sommersbergseestr. 230. Tel.: 03622/52543245

Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland

Bürozeiten Montag 9–13 Uhr, außerhalb dieser Zeiten bitte um telefonische Kontaktaufnahme bzw. Terminvereinbarung Mo–Fr, 8–12 Uhr Tel. 03622/50910 oder per Email an: sozialzentrum.li@stmk.volkshilfe.at

Ehrenamtlicher Hospizverein

Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach telef. Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, Tel. 0664/6362322 Andrea Strimitzer.

Zeitpolster Ausseerland

Notfallhilfe für Jung und Alt. Tel.: 0664/88720760

b.a.s Steirische Gesellschaft für Suchtfragen

Jeden Donnerstag 12–13 Uhr, Bahnhofstraße 132, Bad Aussee, Andrea Lahner Tel.: 0664/8538853

Tierärzte

Dipl.-Tzt. Schartel, Tel.:03622/52495 Dr. Ondusko, Tel.: 03623/2310

Therapeutisches Angebot und Energetiker Qigong, Kristallklänge, Coaching

Karin Amberger, Tel: 0699/10540375

L&B Schmerztherapie

Alexander Ebner, 0660/6803454 Erik Stix, Tel.: 0676/7400207

Nuad - Thai Yoga Massage

Sonja Hartmann, Tel.: 0664/5166815 www.mamae.life - Termine auf Anfrage

Psychologie

Mag. Alexandra Hofer, www.alexandrahofer.at oder Tel.: 0676/7304310. Dr. Lisza Gaiswinkler, Tel.: 0677/ 61048772

Orthofit GmbH Bad Aussee

Altausseerstr. 74 Tel. 03622/21500 Fax DW -90. Mo–Fr: 8–13 Uhr Sa. b.a.w. geschlossen.

Psychotherapeuten

Jugendzentrum Bad Aussee

Renate Hensle, Tel.: 0676/3837744 Heidemarie Raudaschl, Tel.: 0664/1869240 Christa Reiter, Tel.: 0664/5605274 Sandra Leitner, Tel.: 0664/4756519 Heide Glaser, MA, Tel.: 0664/5286446 Susanne Hacker, MSc, 0681/81646099

Tagesmütter Steiermark

Tobias Dudszus, Tel.: 0664/9325384

Di. bis Sa. von 15 bis 19 Uhr; Berufs-, Schul- und allg. Beratung nach telef. Vereinbarung 0660/ 8124995 www.juz-aussee.at Montag von 14 bis 17 Uhr in Bad Aussee, Bahnhofstraße 132, 1. Stock. Tel.: 03622/53175 od. 0650/3882885

Tauschmarkt

Bad Aussee jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr (Annahme u. Verkauf) und jeden 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr (nur Verkauf) im Erdgeschoß des Pfarrhofes, auch mit kleinem, feinem Flohmarkt unter den Arkaden Grundlsee: jeden Fr. von 17 bis 19 Uhr im Gemeindeamt. Altaussee: jeden Di., von 16 bis 19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock.

Physiotherapie Shiatsu

Johanna Erhart, Tel.: 0664/88455 380 Romana Glaser, Tel.: 0664/9167221

Osteopathie - Kinderosteopathie

Natalie Schlömicher, 0664/1587272 Annette Wasserfaller, MSc D.O., 0664/4537177

Wasserader, Handy, 5G, Wlan...

Abraham Danzer, 0681/20855860

Praxis für Ergotherapie

Annette Seiringer, Tel.: 0664/1066349

Heilströmen

Mag. Andrea Rohrauer, Tel.: 0650/ 4172572, www.andrea-rohrauer.com


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Schnell informiert

l Zu einem Verkehrsunfall

kam es am 19. August in Bad Mitterndorf. Aus bisher ungeklärter Ursache kollidierten zwei Personenkraftwagen auf Höhe der Tankstelle, wobei ein Elektrofahrzeug involviert war. Die verletzten Personen konnten sich selbst aus den Fahrzeugen befreien. Sie wurden vom Roten Kreuz versorgt und in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Die Kameraden der FF Bad Mitterndorf sicherten die Unfallstelle ab und versorgten die Fahrzeuge. Nach rund zwei Stunden konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Harmonika Schnupper-Stunde Wir zeigen dir, wie du ganz einfach und ohne Vorkenntnisse deinen Jugendtraum vom Musizieren verwirklichen kannst.

l Das Album „zehn“

der Musiker Klemens Bittmann (Violine) und Matthias Bartolomey (Violoncello) wurde kürzlich von der Jury des „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ zum Sieger in der Kategorie Grenzgänge gewählt. „Wer die Wucht ihrer Bühnenpräsenz verpasst hat, glaubt, ein Mahavishnu Orchestra oder mindestens ein Halbdutzend Multi-Instrumentalisten zu hören. Vier CDs in zehn Jahren haben Klemens Bittmann und Matthias Bartolomey veröffentlicht, unter ihren Fans, u. a. Nikolaus Harnoncourt, aber auch Arik Brauer. »Zehn« ist ihr neuester, mit der Zeitmaschine abgefahrener Roadmovie, der Epochengrenzen in Schwingungen versetzt, rhythmisch ergänzt durch gezupfte Mandola und perkussiven Einsatz der Bögen. Dieses Duo hat den Blues, dazu eine bemerkenswerte Virtuosität: Hip-Hop aus der Spätrenaissance, eine Passacaglia, die abrockt, ein akrobatischer Grenzgang auf Seiltänzer-Niveau“, so die Jury in ihrer Erklärung. Herzliche Gratulation!

l Der Neigungsausseer, Schauspieler und

vielfach engagierte Sprecher Cornelius Obonya wird künftig nicht mehr den Kommissar „Gasperlmaier“ in der Serie von Autor Herbert Dutzler, die von Regisseur und Drehbuchautor Julian Pölsler für Servus-TV produziert wird, mimen. Laut einem Artikel in den „Oberösterreichischen Nachrichten“ wird für Obonya dabei ein „Bild der Menschen in Aussee gezeigt, das nicht meines ist, das ich so nicht kennengelernt habe. Man kann das Bild meiner Meinung nach intelligenter zeigen, ohne dauernd auf dem Gaspedal zu stehen. Es gibt eine differenziertere Komik“, so der Schauspieler, der sich nun anderen Engagements zuwenden will. Hinkünftig wird der Schauspieler Johannes Silberschneider aus Mautern den Kommissar geben.

l Bei der bluatschwitz black box-Aufführung

„Die Frösche des Aristophanes“ im Ausseer Alpengarten (siehe „Alpenpost“ Nr. 16/2022, Seite 5) sprang Dorit Oitzinger für die erkrankte Adriane Grzadziel ein, wurde jedoch im Bilduntertitel nicht erwähnt. Dies sei an dieser Stelle nachgeholt.

Jetzt Harmonika lernen in Grundlsee! Unter dem Motto „Einfach probieren, ohne viel zu investieren“ finden jetzt im September spezielle Harmonika Schnupper-Stunden für Einsteiger in 8993 Grundlsee statt - ganz unverbindlich & kostenlos. Erlebe in diesem abwechslungsreichen Workshop wie du bereits nach wenigen Stunden die ersten Melodien auf der Steirischen Harmonika spielen kannst und das ganz ohne Vorkenntnisse und ohne Noten zu lernen!

Foto: Michlbauer Wir zeigen anhand der tausendfach bewährten Michlbauer GriffschriftMethode, wie einfach die Steirische Harmonika funktioniert und wie leicht es ist sie zu erlernen. Der Workshop ist für alle Altersgruppen (7-87 Jahre) geeignet und es sind keinerlei musikalischen Vorkenntnisse nötig. Melde dich jetzt KOSTENLOS bei deinem Harmonikalehrer Karl Köberl an: +43 664 9124598 BEZAHLTE ANZEIGE

l Die Feuerwehr Bad Mitterndorf

lud am 23. und 24. Juli zum traditionellen Bierzelt mit Fetzenmarkt und möchte an dieser Stelle den zahlreichen Besuchern und freiwilligen Helfern, ohne die diese Veranstaltungen niemals möglich wären, danken. Der Reinerlös dieser beiden Veranstaltungen wird für den Ankauf von Feuerwehrgeräten und die Ausbildung verwendet.

Danke

Der Fetzenmarkt und auch das Bierzelt der FF Bad Mitterndorf erfreuten sich regen Zuspruchs. Foto: FFBM

l 1.400 Jahre alte Weißtanne

Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Universität für Bodenkultur und der ÖBf wurde im Altausseer See eine 1.400 Jahre alte Weißtanne geborgen. Die Bergung des sechs Tonnen schweren Baumes aus 18 Metern Tiefe gestaltete sich als schwierig, konnte aber beim vierten Versuch erfolgreich durchgeführt werden. Seit den 1970er Jahren ist der Unterwasserwald mit ca. 100 im Wasser stehenden Bäumen den Forschern bekannt. Grund der aufwendigen Bergung war es herauszufinden, warum die Bäume im Wasser stehen. Da der Wurzelkörper mit Erd- und Steinablagerungen beschwert waren, wird ein größeres Naturereignis wie etwa ein Felssturz oder ein Erdbeben vermutet. 10

für die mitfühlende Anteilnahme am Ableben meines lieben Gatten, unseres Vaters, Opas, Bruders, Schwagers, Onkels und Göds, Herrn

Herbert Hammerl ÖBB Beamter i. R.

sei es durch Trostworte, Beileidsschreiben, Blumengaben, sonstige Zuwendungen oder die persönliche Abschiednahme.

Wilma Hammerl mit Familie Obertraun, im August 2022


Neigungs-Ausseer wurde in den Vorstand der Österreichischen Bundesforste berufen Der seit 1998 in Bad Aussee lebende Andreas Gruber wird als Nachfolger des Ende dieses Jahres in die Pension wechselnden Rudolf Freidhager in den Vorstand der Österreichischen Bundesforste wechseln.

Der in Bad Aussee lebende Andreas Gruber wird ab Jahreswechsel im Vorstand der Österreichischen Bundesforste agieren. Foto: M. Glassner

Der gebürtige Salzburger, in Wagrain aufgewachsen, pflegt seit seiner Kindheit eine Affinität zu Wald, Holz und auch Sport. Sein Vater war bis zu seiner Pensionierung Forstfacharbeiter und bei einem Holzunternehmen beschäftigt, im Winter in einem Sportgeschäft angestellt. „Daher kommt wohl auch mein starker Bezug zu Wald und Holz, sowie Sportarten wie das Langlaufen oder das Skifahren in die Wiege gelegt wurden“, so Andreas Gruber, der seine Kindheit als sehr glücklich und abenteuerreich beschreibt: „Wir waren eigentlich den ganzen Tag in der freien Natur unterwegs – egal ob im Wald oder entlang von Bachläufen, dabei haben wir auch diverse Hütten und speziell Baumhütten gebaut – und und uns dann die ganze Kleidung mit Baumharz nachhaltig verdreckt“, wie er schmunzelnd anmerkt. „Das Entdecken der Natur war für mich immer interessant, daher war in der Schule Biologie über alle Schulstufen hinweg mein Lieblingsfach. Ich habe dementsprechend das Naturwissenschaftliche Gymnasium in St. Johann i. Pongau absolviert. Danach habe ich in Innsbruck zwei Jahre Medizin studiert und dann auf die Forst- und Holzwirtschaft umgesattelt.“ Von Grenzen und einem Wechsel ins Ausseerland Während des Studiums hat Andreas Gruber in den Sommerferien Grenzvermessungsarbeiten für die Österreichischen Bundesforste erledigt, in den Winterferien als Langlauflehrer und im Sportgeschäft gearbeitet. „Besonders genossen habe ich die Tätigkeit bei den Bundesforsten – Arbeit in der Natur, viel Bewegung

und auch Tüftelei waren gefragt. Das hat mich motiviert, mich nach Abschluss des Studiums bei den Bundesforsten zu bewerben. Und es hat funktioniert – ich wurde 1998 als Betriebsassistent im damaligen Forstbetrieb Bad Aussee angestellt. Seitdem lebe ich mit meiner Familie in Bad Aussee und wir genießen das sehr. Die Landschaft bietet all jene Freizeitangebote, die ich besonders schätze, und die lockere, gelassene Einstellung der Ausseer ist ein Vorbild für die Art und Weise, schwierige Situationen ruhig anzugehen. Meine Kinder sind ‘echte’ Ausseer und lassen keine Feierlichkeit aus – so wie es sein muss in Aussee. Auch meine Frau, eine gebürtige Wienerin, ist gut in Aussee etabliert und arbeitet hier in einer Softwarefirma. Seit 2014 bin ich Obmann des ATSV Bad Aussee Volksbank. Man sieht, ich habe hier Wurzeln geschlagen“, wie er auf die Frage, wie es ihm im Ausseerland gefällt, erklärt. Komplexe und vielfältige Arbeitsbereiche Wie er seine Arbeit als Betriebsleiter (bisher des Forstbetriebs TraunInnviertel) wahrgenommen hat? „Die Arbeit als Betriebsleiter bei den Bundesforsten ist extrem vielfältig. Jeden Tag stehen Themen von Holzernte, Forstschutz, Wild und Jagd, Vermietung und Verpachtung, Verwaltung von Seen, Naturschutz und natürlich die Bedürfnisse von Mitarbeitern an. Was uns immer enorm beschäftigt, sind Schadereignisse. Ich kam 2008 in den Forstbetrieb Traun-Innviertel zur Unterstützung der Bewältigung der Sturmschäden durch die Orkane Kyrill, Emma und Paula sowie die daraufhin folgenden Borkenkäferschäden. Da war viel Übersicht, Ruhe und Verständnis für die Mitarbeiter notwendig, damit der Forstbetrieb diese gewaltigen Schäden gut ‘verdauen’ konnte. Gemeinsam mit den extrem engagierten Mitarbeitern ist das aber gut gelungen – genauso wie die Bewältigung der noch folgenden Ereignisse wie Eis- und Schneebruch, Lawinen, Hochwässer etc. Aber auch die Anpassung der Organisation, die Änderung der Abwicklung der Holzernte durch ein eigenes Holzernteteam im Forstbetrieb, die Weiterentwicklung unseres Immobilienteams, das Aufstellen eines Buchhalter teams für die Servicierung mehrerer ÖBf-Forstbetriebe, Nationalpark Kalkalpen und die Forsttechnik waren herausfordernd und interessant“, so Andreas Gruber in Hinblick auf sein bisheriges Aufgabengebiet. Sehr herausfordernd nahm er auch den Ausgleich der verschiedensten

Interessen auf den Flächen der Bundesforste wahr: „Das gelingt mal gut, mal weniger gut. Speziell seit der COVID-Krise ist die Nachfrage auf Zeit in der Natur besonders groß und ab und an auch schon hinderlich in der Erfüllung unseres Bewirtschaftungsauftrages.“ Doch er hat dabei das Rüstzeug für den Vorstand der Bundesforste mitbekommen. Dort wird er vor allem für den Bereich Forst/Holz, Waldbau, Nachhaltigkeit und Naturschutz bzw. Naturraummanagement sowie Jagd und Dienstleistungen (v. a. Forsttechnik) verantwortlich sein. Als große Herausforderung sieht Andreas Gruber dabei natürlich die Anpassung der Wälder an die Veränderungen durch den Klimawandel: „Wir müssen dem ‘Wald der Zukunft’ mit mehr Strukturen, mehr Baumarten mit den passenden forstlich- und waldbaulichen Maßnahmen sowie dem passenden Wildeinfluss den Weg bereiten. Klingt nach einer einfachen Formel, deren Umsetzung aber herausfordernd ist! Nebenbei müssen wir die zu erwartenden Extremereignisse gut managen, auch was die Vorkehrungen

dazu betrifft“, wie Andreas Gruber einen Blick in die Zukunft wagt. Stützpunkt in Bad Aussee bleibt Der künftige ÖBf-Vorstand wird, wenn es sich mit den Terminen ausgeht, zwischen Wien und Aussee pendeln. Die Wochenenden gehören seiner Familie, die seine Entscheidung vollauf mitträgt. „Meine Frau als gebürtige Wienerin versteht und unterstützt mich, unsere Kinder sind in Salzburg und Graz in Ausbildung und auch nicht mehr ständig in Aussee. Uns gefällt es hier jedoch so gut – besonders die Landschaft, die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten und die Lebensart und Offenherzigkeit der Ausseer – dass wir unseren Stützpunkt im Ausseerland beibehalten wollen, damit wir weiterhin den Hobbies Langlauf, Laufen, Radfahren und Nordic-Walken nachgehen können, wie ich mich auch sehr gerne beim Lesen, Heimwerken – was nun mit dem Umzug wieder sehr gefragt ist – und dem Reisen entspanne“, wie Andreas Gruber auf die Frage, wie er sich am besten von der Arbeit erholt, abschließend anmerkt.

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Bauernmärkte Bad Aussee: Wochenmarkt am Chlumeckýplatz, jeden Donnerstag von 7 bis 12 Uhr. Bei Feiertag mittwochs. Marions Dorfladen, Reitern 12 (vis-avis s’Hüttl). Do. u. Fr. 9 bis 16 Uhr und Sa. 8 bis 12 Uhr. Altaussee: Wochenmarkt jeden Samstag von 8 bis 12 Uhr im Kurpark Altaussee. Bad Mitterndorf: Bauern- und Wochenmarkt jeweils am Freitag, 19. und 26. August, von 9 bis 13 Uhr beim Hauptplatz (Brunnen). Selbstbedienungsladen mit Milchprodukten vom Bauernhof Pliem, Sonja Hofer, Obersdorf 31, Tel.: 0650-9216317. Andreas Hofladen, Kainisch, Pichl 22, geöffnet Di. und Fr. von 14 bis 19 Uhr. Schnapsladen und „Ab-Hof-Ver kauf” Knödl-Alm. Nach telefonischer Vereinbarung 0664-1412450. Milchautomat beim Kanzlerhof, Mitterndorf 22. Selbstbedienungshofladen „Am Seebacherhof” mit Demeter-Gemüse, Tee, Kräutersalzen usw. Grundlsee: Hofladen „Ressenstüberl”; Öffnungszeiten wie die Mostschenke täglich von 11 bis 20 Uhr. Hofladen Klanner Elisabeth vlg. Butterer bis Oktober: Dienstag und Donnerstag von 18 bis 20 Uhr geöffnet und nach telefonischer Vereinbarung! Tel.: 0664-9270492.

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Ein Bauer im Salzbergwerk – Lesung mit Musik Während im Dorf selbst dem Bier ein Empfang bereitet wurde, wurde am 19. August seit langem wieder das „Gumpelwerk“ im Sandling bespielt. Auf Einladung des Kulturvereines „Traungeflüster“ las Schauspielerin Anne Bennent Texte von Wolfgang Bauer. Toni Burger und Otto Lechner, der noch gemeinsam mit Bauer aufgetreten war, begleiteten die Lesung mit Eigenkompositionen. Die neu gestaltete Bühne mitten im Berg war der passende Rahmen für die unterhaltsame Lesung mit Texten des Trivialautors, der selbst wohl den meisten Spaß an seinen Texten hatte. So wählte Anne Bennent, eine großartige Sprecherin und Vermittlerin von kuriosen Texten, Einakter, Gedichte und Dramoletts aus, die durch ihren Vortrag nicht mehr bedeutungslos beim Zuhörer ankamen. Ramses, Haydn, Märzwind – eben eine „Anatomie der Poesie“ wurde zum Gehör gebracht. Sie demonstrierte diese Gedankenerfindungen von Bauer authentisch, weil sie wirklich „hypnotisiert von der eigenen Enge“, “von der Sehnsucht nach der Hitze der Liebe“, „von der Landung im selben Korb“, weil „ein schlimmes Kind bin ich“ gedeutet wurden und eben bestätigten, dass „Gedanken hohe Fichten sind“ – alles Originale von Wolfgang Bauer. Zwischen den literarischen Gustostückerln improvisierten Otto Lechner und Toni Burger, wobei beide auch ihre Stimme als Bereicherung der Stücke erklingen ließen. Otto Lechner ist einer der bekanntesten Akkordeonspieler Österreichs, der schon mehrmals im

Ausseerland zu Gast war – unter anderem beim „Sprudeln“. Zu hören waren keine Pausenmelodien. Vielmehr verstärkten die Stücke das eben Gehörte. Mystisch ist die Bühne im Berg von sich aus, aber theatralisch wird es im Berg erst, wenn Weltmusik und Welt-

theater gemeinsam stattfinden. So konnte Toni Burger nur mit seinen ganz eigenen und besonderen Tönen und Gesang, eben dem „Hiatabuam“, diesen Konzertabend beenden. Es war mehr als Musik und Literatur. Es war ein Erlebnis.

Anne Bennent mit Toni Burger (l.) und Otto Lechner.

Foto/Text: DoBi


Jubiläumsfest der Stadtkapelle Bad Aussee Von Freitag, 16., bis Sonntag, 18. September, lädt die Stadtkapelle Bad Aussee zu einem „100+ Jubiläumsfest“ beim Sportzentrum in Unterkainisch mit vielen musikalischen Attraktionen.

Die Stadtkapelle Bad Aussee feiert mit einem dreitägigen Fest das (etwas mehr als) hundertjährige Gründungsjubiläum.

Bei dem dreitägigen Jubiläumsfest wird musikalisch so gut wie alles geboten, was das Herz begehrt. Beginnend mit gepflegter Tanzlmusi bis hin zu Blasmusik auf höchstem Niveau. Am Freitag, 16. September, wird die Salinenmusik Altaussee ab 18.30 Uhr (Zeltbetrieb ab 17.30 Uhr) ein Gastkonzert geben und die Gardemusik Wien wird ab 19.30 Uhr ein Benefizkonzert gestalten. Die Spenden, die während dem Konzert gesammelt werden, werden von der Stadtkapelle aufgerundet und kommen der Ausseer Lebenshilfe zugute. Im Anschluss gibt es noch beste Unterhaltung mit „Hillstream“ und einer urigen Hüttenbar. Am Samstag, 17. September, bekommen die Ausseer Musikanten besuch von Musikkapellen aus ganz Österreich – Frühschoppen mit Gastkonzerten ab 10 Uhr. Neben

vielen Gastkonzerten der verschiedenen Musikkapellen gibt es um 14 Uhr einen Anmarsch der Kapellen und einen Festakt im Stadion. Das Gesamtspiel mit ca. 750 Musikanten kann man am besten von der Stadiontribüne aus verfolgen. Am Abend wird die Oberkrainergruppe „Hoch Auf“ bestens unterhalten. Am Sonntag, 18. September, gibt es ab 10 Uhr wieder einen Frühschoppen mit der „Rötelsteiner Musi“. Um 11 Uhr wird es einen Aufmarsch mit Gastkapellen aus dem Salzkammergut zu sehen geben. Das Gesamtspiel mit ca. 450 Musikanten kann man wiederum am besten von der Stadiontribüne aus verfolgen. Die Mitglieder der jubilierenden Stadtkapelle freuen sich auf regen Besuch, viele Begegnungen und eine gute Unterhaltung.

Obstpressen in Bad Goisern Auch dieses Jahr ist die Obstpresse am Biobauernhof der Familie Pramesberger aus Bad Goisern wieder in vollem Betrieb.

Es wird aktuell schon wieder fleißig Saft gepresst, erhitzt und abgefüllt. Die Obstbaumbesitzer machen sich per Handy oder Telefon einen Termin aus und können dann direkt vor Ort dabei zusehen bzw. mithelfen, wie ihre Früchte veredelt werden, um dann den frisch gepressten Saft sofort mit nach Hause zu nehmen.

Die Mindestmenge an Äpfeln/Birnen beträgt 40 kg, abgefüllt wird in Flaschen oder Tetrapacks. Anrufe zur Terminvereinbarung werden unter der Nummer 0664/9979641 entgegengenommen. Weitere Informationen sind außerdem im Internet unter www.obstveredelungpramesberger.at zu finden. ß

Die Obstpresse in Bad Goisern ist wieder in Betrieb. Interessierte können sich per Telefon anmelden.

Leserbrief Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift und Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern. (Erstes Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867). Diese Meinung muss jedoch nicht gleichzeitig die Meinung der Redaktion sein.

Radfahrer auf der Promenade Vorab möchte ich sagen, ich hatte nie etwas gegen Radfahrer. Ich bin selbst viel gefahren. Nicht nur zum Vergnügen, sondern auch in die Arbeit. Vor einigen Tagen ging ich mit einer alten Dame auf der Promenade Richtung Grundlsee spazieren. Es war sehr schön schattig der Traun entlang. Plötzlich hörten wir einen lauten Brüller. Zwei Radfahrer ohne Glocke haben uns gewarnt. Gleich darauf kamen uns fünf junge Radler entgegen. Sie grüßten sehr freundlich und rasten an uns vorbei, dass die Steine nur so durch die Gegend flogen. Im Verlauf wurde der Weg dann etwas breiter und wir gingen gemütlich dahin. Plötzlich überholten uns drei Radfahrer, einer rechts, zwei links. Nach diesem Schreck hatten wir genug und kehrten um. Zwei sehr sportliche Radfahrer kamen uns entgegen, die Augen starr zu Boden gerichtet. Wir stellten uns ganz an den Rand des Weges.

Ich glaube die beiden haben uns nicht einmal bemerkt. Sicherheitshalber gingen wir ab nun im Gänsemarsch weiter. Zwei ältere Radfahrer näherten sich. Er sehr schnittig unterwegs, sie ziemlich unsicher. Als sie uns sah, sprang sie vom Rad und bedachte uns mit einem bösen Blick. Unerhört, dass auf einer Promenade auch Fußgänger unterwegs sind! Natürlich begegneten uns auch einige rücksichtsvolle Radler, die aber merklich auch keine Freude mit uns Fußgängern hatten. Trotz allem konnte ich die Dame gut nach Hause bringen. Ziemlich erschöpft kam ich zu dem Schluss, ich habe heute wieder etwas gelernt. Auf der Promenade Richtung Grundlsee haben ältere Fußgänger keinen Platz! Ob ich nach diesem Spaziergang wirklich nichts gegen Radfahrer habe, das muss ich mir erst noch überlegen. Christl Bahar, Bad Aussee

Todesfall

Unmittelbar vor Drucklegung dieser Ausgabe erreichte die Redaktion die traurige Mitteilung, dass der Musiker und Aussee-Freund Martyn van den Hoek überraschend im 68. Lebensjahr verstorben ist. 13


Bald …! Zwei Jahre lang fanden die Sommermonate im Ausseerland keinen würdigen Ausklang. Fast unbemerkt weichte der Sommer dem goldenen Herbst im steirischen Salzkammergut. Aber in diesem Jahr findet der traditionelle Jahreskreis in der Region wieder in seine gewohnte Spur. Endlich kann das wohl traditionsreichste Kiritog Bierzelt von 3. bis 5. September stattfinden und das längst überfällige 60. Jubiläum gefeiert werden! „3 Tåg gemma neama Hoam“ lautet auch – oder trotz zweijähriger CoronaPause – wieder das Motto des Altausseer Kiritågs. Seit Tagen liegt eine ganz besondere Stimmung in der Luft. Spätestens mit dem Empfang des Bieres durch die FF Altaussee, der ganz besonders von Einheimischen und Gästen gefeiert wurde, steuerte die Vorfreude auf diese drei Festtage ihrem Höhepunkt zu. Während das Hopfengold, von dem mehr als 60.000 „Halbe“ ausgeschenkt werden, im Salzbergwerk noch ruhen und gut durchkühlen darf, wird am Festgelände bereits fleißig angepackt und das Holzstangenzelt akribisch genau aufgebaut. Rund 440 Helferinnen und Helfer zeichnen, erstmalig unter der Federführung von Christian Fischer, für das Gelingen vor und hinter den Kulissen des legendären Kiritog Bierzelts, verantwortlich. Christian Fischer, Kommandant der FF Altaussee, übernahm während der Pandemie das Zepter von seinem Vater, Abschnittskommandant Werner Fischer, der noch ungeboren mit seiner Mutter beim ersten Bierzelt 1960 mit von der Partie war und gute zwei Monate später das Licht der Welt erblickte. Es ist eine Freude und bemerkenswert, dass auch dieses Feuer und Erbe, trotz immer größer werdenden Auflagen, weitergetragen wird. Lassen Sie uns gemeinsam das 60. Jubiläum unter der stimmungsgeladenen musikalischen Begleitung der Altausseer Bier zelt-Musi und der Feuerwehrmusik Lupitsch verbunden mit dem großen Dank und dem Respekt vor der Leistung der unzähligen Helferinnen und Helfer und der FF Altaussee gebührend feiern! Infos zu den Shuttlediensten und weitere Informationen während der Festtage finden sie unter: www.bierzelt-altaussee.at Ihre Pamela Binder

Immer einen Klick wert:

www.alpenpost.at Archiv - E-Paper - Webcam 14

Autorenlesung bei der „Wasnerin“ Moderiert von Wolfgang Popp wurde im Rahmen eines Literaturabends am 20. August das fünfte Buch von Georg Thiel mit dem Titel „Nachtfahrt“ vorgestellt. Ist es ein Unterhaltungsroman, ein Kriminalroman, eine Lebensabschnittsbiographie oder eher, wie der Autor selbst über sein Buch sagt, „wie ein Brieflos“? Die Idee für dieses Buch hat er jedenfalls bei einem Besuch im Haus von Thomas Bernhard im Hausruck „vom Genius loci eingeflößt“ bekommen, während er sein erstes Buch mit dem Titel „Alle tot“ gemeinsam mit Florian Baranyi zwei Sommer lang in Altaussee geschrieben hat. “Alle tot“ sind 101 Nachrufe, Jahr für Jahr, Tod für Tod, die Geschichten von großen Geistern, kleinen Gaunern, Schauspielerinnen, Herrschern etc. Der Nekrolog zählt zu den ältesten Literaturformen. Mit Anfang 30 hatte Thiel – nach vielen Irrungen und Wirrungen – sein Studium abgeschlossen. „Jud“, „Im Labyrinth des Unglücks“ und „Natur der Dinge“ sind seine bis dato publizierten und erfolgreichen schriftstellerischen Werke. Schon die Titel zeigen, dass er ein äußerst interessanter Schreiber ist. Es steckt ihm der Schalk im Nacken und er hat den Humor im Stift. Er ist ein sehr charmanter, reizender und empathischer Mensch, ist ein großartiger Beobachter der Umwelt und recherchiert akribisch. Seine Unaufgeregtheit und Gelassenheit zeichnen ihn zusätzlich aus. Mehrere Brotberufe – unter anderem Workshopleiter in Schreibwerkstätten oder als Kurator interessanter Ausstellungen in Wien, Linz, Berlin und weiteren Städten – machen es ihm möglich, auch als Autor aktiv zu sein. Im aktuellen Buch treffen vier nach den

Emilian de la Mora geboren am 12. Juli 2022 Eltern: Annalena Trummer und Santiago de la Mora Bad Aussee

Autor Georg Thiel stellte sein fünftes Buch vor. Foto/Text: DoBi

Evangelisten benannte Freunde zusammen und erleben gemeinsam einen Roadtrip, der diesen Namen wirklich verdient. Georg Thiel schreibt hochinteressante und fantastisch formulierte Geschichten, die durchgehend gelesen werden wollen. Die zahlreichst erschienene Zuhörfamilie im Literatursalon der „Wasnerin“ war restlos begeistert, auch durch die Fragestellungen des Moderators Wolfgang Popp, selbst Schriftsteller und Journalist bei Ö1. Das Buch ist im Braumüller Verlag erschienen, ISBN: 978-3-99200303-7, 240 Seiten. Erhältlich um € 24,- im Fachhandel.

Poxrucker Sisters in Bad Aussee: Herzklopfen unplugged

Der Kulturverein Traungeflüster richtete folgende Weihnachtsveranstaltung aus: Poxrucker Sisters Herzklopfn unplugged. Im Advent 2022 zeigt der Verein die Poxrucker Sisters in akustischer Besetzung mit Gitarre, Cajón und Geige in der Pfarrkirche Bad Aussee. Sie bringen eine stimmige Auswahl ihrer Kompo sitionen mit, und natürlich dürfen in

Die Alpenpost gratuliert herzlich!

diesem Programm Weihnachtslieder nicht fehlen. Gefühlvoll und mitreißend. Harmonischer Dialektpop und Musik, die verbindet. Am 16. Dezember um 19 Uhr in der Pfarrkirche Bad Aussee. Schnell Karten sichern, begrenzte Plätze. Karten sind schon im Verkauf! Tickets: Tel.: 0650 491 75 26 und kultur.ausseerland.at ß

Klara Rosalie Krenn geboren am 10. August 2022 Eltern: Beatrice und Kevin Krenn Pichl

Martha Kalss geboren am 26. März 2022 Eltern: Katrin Kalss und Andi Höger Grundlsee / Wörgl Falls Sie Ihr Baby auch aus der Zeitung lachen sehen wollen, dann schicken Sie uns bitte ein Bild unter der Angabe des Namens des Babys, der Mutter, des Vaters und dem Datum der Geburt per email: redaktion@alpenpost.at

Einladung zum Gartenfest der FF Grundlsee

Am Sonntag, 11. September, lädt die Freiwillige Feuerwehr ab 10 Uhr zum Gartenfest. Für musikalische Unterhaltung sorgen die Musikkapelle Grundlsee und die Grundlseer Tanzlmusi. Der Fetzenmarkt startet um 13 Uhr beim Zeughaus der FF Grundlsee. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Auf Ihren Besuch freut sich die Freiwillige Feuerwehr Grundlsee.

Die drei Schwestern sind am 16. Dezember zu Gast in Bad Aussee.

Die Firma Ausseer Lebkuchen trauert um ihre langjährige Mitarbeiterin

Renate Heberger. Sie arbeitete in unserer Firma 25 Jahre als treue Sekretärin.


Bauernhaus aus Obertressen „Steirisches Wahrzeichen“ Das Bauernhaus vlg. „Kriag“ im Ausseer Ortsteil Obertressen, seit sechs Jahren im Besitz der Familie Gsellmann, wurde kürzlich vom Land Steiermark mit dem Titel eines „Steirischen Wahrzeichens“ bedacht. Das Leben in den Bergen ist hart und die Einwohner des inneralpin gelegenen Ausseerlandes mit seinem eigenen Klima haben sich seit jeher auf die Gegebenheiten eingestellt – auch beim Hausbau. Einfachfunktionell, gering ausladende Dächer wegen des Schneedrucks, kleine Fensteröffnungen und eine schnörkellose Gestaltung. Mit den Gästen aus den Städten kamen dann größere Dachüberstände mit außen sichtbaren Dachstuhlkonstruktionselementen, aufwändige Verzierungen mit Schnitzereien und größere, teilweise buntfärbige Öffnungselemente fanden Einzug in die Bautradition. Beiderlei Einflüsse erkennt man laut der Jury beim 1803 entstandenen Bauernhaus in Obertressen, dessen Kern sich auf das Jahr 1580 rückda-

Familie Petronella und Hannes Gsellmann erhielt aus den Händen von Landesrat Hans Seitinger die Auszeichnung für das Haus in Obertressen. Fotos: Land Stmk.

schönen Ausseerland leben zu dürfen. Dank des Geschicks meines Gatten Hannes und dem Fachwissen der örtlichen Handwerker ist es uns gelungen, das „Kriag“-Haus originalgetreu und trotzdem heimelig zu gestalten. Dafür sind wir sehr dankbar. Dankbar sind wir aber auch für unsere liebenswerten Nachbarn, die uns so warmherzig aufgenommen haben“, wie Petronella Gsellmann abschließend festhält.

Immer einen Klick wert:

www.alpenpost.at

Das Haus vulgo Kriag in Obertressen repräsentiert aus Sicht der fachkundigen Jury die Baukultur des Ausseerlandes und wurde mit dem Titel „Steirisches Wahrzeichen“ bedacht.

tieren lässt. Das Erdgeschoß ist hell verputzt und das Obergeschoß mit einer vertikalen, naturbelassenen Holzverschalung („stehende, lärcherne Verschlacht“) versehen. Traufseitig befindet sich das „Briggl“, eine über alle Geschoße gezogene Holzveranda mit Ausschnittbrettern. Die Lochfassade wird aus naturfärbigen Kastenstockfenstern mit resedagrünen Balkenstockrahmen und gleichfarbigen Lamellenbalken gebildet. Das Schopfwalmdach mit einem Dachüberstand von rund einer halben Sparrenfeldbreite ist

Jahrgang 1958

Der 58er Jahrgang trifft sich am Freitag, 16. September, um 7.45 Uhr am Bahnhof Bad Aussee. Abfahrt mit dem Zug nach Obertraun um 8.10 Uhr, Rückfahrt mit dem Zug von Obertraun um 15:28 Uhr. Rundwanderung von Obertraun Bahnhof in den Koppenwin kel und entlang der Traun nach Obertraun. Einkehr beim Höllwirt und retour. Für Gehfreudige außerdem noch zum neuen Aussichtsplatz „Wasserfallwand“ (45 min).

mit Lärchenholzschindeln eingedeckt. Dieses so natürlich und original wirkende Erscheinungsbild ist nicht so selbstverständlich wie es erscheint, denn das Haus war vor der Renovierung, die ab 2016 erfolgte, außen in einem mit Faserzementplatten verunstalteten Zustand. Innen schmeichelt naturbelassenes Holz dem Auge. Die Mittelflure, Stuben und Zimmer verströmen einen bäuerlich-traditionellen Charme mit Stileinflüssen des 19. Jahrhunderts. „Für uns ist es ein großes Glück, in einem so wunderbaren Objekt im

Jahrgang 1951

Der 51er Jahrgang des Ausseerlandes trifft sich am Donnerstag, 8. September, ab 14 Uhr im Bärnmoos zu einer gemütlichen Jahrgangsfeier. Die Jausenstation Bärnmoos ist von Obertressen und vom Dachsteinblick in Altaussee auf leichten Wanderwegen in einer Gehzeit von 30 Minuten zu erreichen. Bitte um Anmeldung unter 0664/ 345 28 47 Wig Viertbauer. 15


35 Jahre „Arche am Grundlsee“ – Briefe als Nährboden (Teil 2) Nach dem fulminanten Schlussabend „Ich will endlich meine Ruhe“ im Gabillonhaus am Ufer des Grundlsees legte am 24. August die „Arche“ für dieses Jahr ab und wird nächstes Jahr erneut mit spannenden Kreationen anlegen. 12. August: Sag an, wer lehrt dich Lieder, so schmeichelnd und so zart? Lieder von Franz Schubert nach Gedichten seines Freundes Johann Mayrhofer. Vorwiegend Raritäten aus Schuberts Liedschaffen standen auf dem Programm, die wundervoll dafür geeignet waren, die dunkle, ernsthafte, dramatische Seite des Bassisten Reinhard Mayr zum Blühen zu brin-

Bernhard Pötsch und Reinhard Mayr. Fotos: M. Erdinger (2)

gen. Seine immer wohlklingende hervorragend sitzende Stimme weiß er in feinsten Nuancen zu phrasieren, etwa mit großer energiegeladener Linie und Pianotönen, die wie ein sanftes Schwingen sind. Der Bassist spielt mit seiner Stimme, was nur mit sicherer Technik möglich ist, und ist ein Liedsänger, der, obwohl von der Oper kommend, das Operntimbre nur sporadisch einsetzt, und nur dort wo es passend ist. Der Genuss an der Düsternis und an den dunklen Farben ist ihm anzumerken. Sein Partner am Klavier, Bernhard Pötsch, bietet dabei eine Klangmalerei in anrührender Zartheit in den „Nachtviolen“ und lässt die Wellen des Wassers in „Der Schiffer“ und das Felsengeröll sowie den Sturm aus den Noten hervorbrechen, dass es eine Wonne ist. Bei beiden kommen die Klangfarben aus den Tiefen des Herzens, niemals erlauben sie sich künstlich erzeugte Emotion nur um des Effekts willen. Adelheid Picha skizzierte die Biographien von Schubert und Mayrhofer und deklamierte einige Liedtexte mit einer Musikalität, da schwebt der Gesang schon darein. (M.E) 14. August: Konzert Teil I „Hör’ ich ein Liedchen klingen“ Zwei junge aufstrebende Musikerinnen gaben im Gabillonhaus am Sonntag Nachmittag zu Ehren des Komponisten Robert Schumann (1810–1856) ein wunderbares Konzert. Heinrich Heines Gedichte aus “Dichterliebe“ – es wurde die berührendste Gedichtsammlung seiner Zeit – vertonte Schumann. Sieben Gedichte, empathisch rezitiert von Adelheid Picha, ließen verstehen, warum Schuhmann meinte: “Aus meinen Schmerzen mache ich meine Lieder, Musik soll Sprache und Sprache soll Musik werden!“ Die beiden Künstlerinnen zeigten ihr überaus

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engagiertes Können aber auch mit Werken von Giovanni Bottesini (er war ein Zeitgenosse von Giuseppe Verdi), der wunderbare Kompositionen für Kontrabass geschaffen hatte. Welche faszinierende Töne und Melodien aus einem Kontrabass herauszuholen sind, vermittelte Anna Mittermeier bei den drei „Fantasiestücken op.73 für „Klarinette und Klavier“: Virtuosität & Fingerfertigkeit pur! Annas Lehrer machte aus der Klarinettennotation die spielbaren Töne für ihren Wiener Kontrabass, gebaut von J. G. Thier 1760. Das selbstbewusste, einfühlsame Spiel beider faszinierte die Zuhörerschaft. Kennen gelernt haben sie sich bei ihrem Studium an der Musikhochschule Wien. Alle vorgetragenen Melodien drückten ausdrucksstark die Schwermut, den Inhalt der Gedanken und die Intentionen der Komponisten aus. Die Abwechslung zwischen Begleitung und Solospiel gelang den beiden Protagonistinnen hervorragend. Es war sozusagen ein „Vorspiel“ oder eine „Einbegleitung“ für den abendlichen zweite Teil mit der Überschrift: „Johannes Brahms und Clara Schumann“, mit Franziska Bronnen als „Alter ego“ Clara Schumann (1819–1896) und Johannes Daxner als „Alter ego“ Johannes Brahms (1833–1897), ein reger Briefwechsel, der die Wertschätzung, den Respekt, das Vertrauen zueinander und die persönlichen Sorgen offenbart. (DoBi) 14. August: Johannes Brahms – Clara Schumann An diesem Abend waren zwei Professoren des Mozarteums in Salzburg zu Gast: Imre Rohmann und Tünde Kurucz, die die Klavierstücke von Johannes Brahms, op. 118 und op.119 interpretierten und analysierten, wie auch der Briefverkehr zwischen Clara Schumann und dem Komponisten durch die Schauspielerin Franziska Bronnen sehr gefühlvoll vorgetragen wurde. Nach dem Tod von Robert Schumann im Jahr 1856 hörte Clara auf zu komponieren. Sie musste die große Familie mit acht Kindern ernähren und absolvierte so bis zu ihrem Tode 1.300 Konzertauftritte. Lebensfreude

und Kraft schöpfte sie aus der tiefen Freundschaft und Seelenverwandtschaft mit Johannes Brahms: “Deine mir zugeschickten Kompositionen sind Perlen und Sonnenschein für mich.“ Sie protegierte Brahms, schreibt Artikel über ihn und sagte ihren Kindern immer wieder, dass er und Josef Joachim (Geiger) die einzigen Personen waren, die im Schmerz der Trauer helfend zur Seite standen. Brahms kam mit zwanzig Jahren als Klavierlehrer ins Haus Schumann. War Clara, geb. Wieck, schon ein „Wunderkind“ (laut Goethe), so zeichnete sich bald bei Brahms – als Autodidakt – ab, dass er ein Berufener war, der musikalisch zaubern und verzaubern konnte, und am Klavier spielte, als ob ein Orchester im Raum wäre. Von „verehrte Frau, zu teuerste Frau“ änderte sich die Zuneigung zu „innigst geliebter Freund“ und “Deine getreue Clara“. Zu vielen Anlässen schickte Brahms Clara seine Kompositionen, wartete auf ihr Urteil und widmete ihr Stücke persönlich, da örtliche Distanz das Gebot der Stunde war. Ihre Antwort war dann: „Meine täglich schönste Stunde verdanke ich Dir“, „Du Freudenspender, Labsal meiner Seele“, so Clara nachdem ihr die Stücke vorgespielt wurden, da ihr körperlicher Gesundheitszustand immer mehr schwand und sie immer weniger Zeit und Kraft hatte, Brahms’ Stücke selbst am Klavier zu spielen. Imre Rohmann und Tünde Kurucz brillierten mit den oben erwähnten

Stücken. Die von Brahms beschriebenen „Dissonanzen“ lassen die Zuhörerschaft nach wie vor schwärmen. Anfang Mai 1896 schrieb Clara das letzte Mal ein paar Zeilen an Brahms. Nach mehreren Schlaganfällen starb Clara Schumann am 20. Mai 1896, Johannes Brahms sollte ihr ein Jahr später folgen. Sein Trauerzug durch Wien ähnelte jenem von Beethoven. Es sind 760 Briefe zwischen den beiden dokumentiert. Sie demonstrieren sowohl ein sprachliches und seelisches, als auch ein musikalisches Zwiegespräch in höchster Harmonie. Diese Vertraulichkeit vermittelte Franziska Bronnen, Grand Seniorin der deutschen Theaterszene, mit ihrer sensiblen Sprache ebenso glaubhaft, wie Johannes Daxner, langjähriges „Kulturgut“ im Gabillonhaus, vortrefflich. (DoBi) 15. August: Schreiben Sie mir, oder ich sterbe Als Abschluss des Briefezyklus im Gabillonhaus las Franziska Bronnen Liebesbriefe berühmter Menschen. Die Schauspielerin gestaltete einen spannenden Abend und eine liebevolle Zeitreise durch die Jahrhunderte. Warum hegen wir so großes Interesse an Liebesbeziehungen von Berühmtheiten? Weil sie uns zeigen, dass diese Stars genauso entflammt sind und genauso leiden wie wir. Liebesbriefe zeigen auch, dass sich durch die Jahrhunderte die Emotionen, das Entzücken, die Sehnsucht und der Schmerz nicht geändert haben. Schon vor fast 1.000 Jahren haben Heloise und Abaelard einander schriftlich entgegengefiebert, leider konnten sie sich nur kurze Zeit aneinander erfreuen. Letzteres scheint häufig vorzukommen – skandalöse Liebesgeschichten, denen nur kurzes Glück oder ein unseliges Ende beschieden ist, aus den unterschiedlichsten Gründen, gesellschaftliche Unpässlichkeiten oder fehlende Verfügbarkeit (einer ist Single, die andere nicht) - wie bei Henriette Vogl und Heinrich von Kleist oder Lola Montez und König Ludwig I. von Bayern. Die Briefeschreibenden und stets rettungslos Verliebten ließen sich von einer etwaigen Aussichtslosigkeit ihrer angestrebten Bezie-

Johannes Daxner, Franziska Bronnen, Imre Rohmann und Tünde Kurucz. Foto: DoBi

Fateme Beytollahi, Anna Mittermeier und Adelheid Picha.

Foto: DoBi


hung keineswegs davon abhalten, überschäumende Schriften zu verfassen. Die berechtigte Frage stellt sich, ob es nun anzuraten sei, sich von diesen Vorbildern leiten zu lassen, wenn doch die meisten Lieben schlecht ausgingen? Einige nachahmenswerte Tätigkeiten seien doch empfohlen: Lola Montez nahm Harfenstunden, um sich von der Sehnsucht des abwesenden Königs abzulenken. Alexander Graham Bell musste zuerst wirtschaftlichen Erfolg mit seiner Erfindung des Telefons vorweisen können, ehe er Mabel Gardiner Hubbard ehelichen durfte. Wenn Ihnen nichts einfällt, was Sie Ihrer Angebeteten schreiben könnten, nehmen Sie Bert Brecht zu Hilfe, er schrieb an Paula Banholzer: „Ich grüße dich, du Futter meiner Bandwurmsätze.“ Unverständlicherweise hielt auch diese Liaison nicht. Auch die Verbindung von Frida Kahlo und Diego Rivera war keine unbeschwerte, aber ihre Liebe haben sie nicht aufgegeben, sie schenkte ihnen Kraft. Dass uns eine tiefe Liebe stärkt und schützt, ist auch in Briefen zu finden: Marlene Dietrich schrieb an Erich Maria Remarque eine letzte Nachricht an sein Sterbebett: “Ich schicke dir mein ganzes Herz.“ Und Oscar Wilde schrieb aus dem Gefängnis an seinen Geliebten Lord Alfred Douglas: „Schmerz enthüllt uns das tiefste Wesen der Liebe, weil wer liebt, trägt den Himmel im Herzen und kann alles Leid leichter ertragen.“ Anna Mittermeier lockte am Kontrabass die Liebessehnsüchte mit Hans Werner Henze, Edward Elgar und „Wenn ich in deine Augen seh“ aus der Dichterliebe von Robert Schumann und bereitete den musikalischen Rahmen der amourösen Korrespondenz. (M. E.) 24. August: „Ich will endlich meine Ruhe haben!“ Es gibt mehr „Tatort-Sendungen“ im Jahr als Tote und mehr Tatorte als Städte in der BRD. Trotzdem ist der Tod ein weitgehend tabuisiertes Thema, dem man – vor allem im deutschsprachigen Raum – jegliche Heiterkeit abspricht, obwohl es kein Leben ohne Tod gibt und das Lachen und Weinen – logischerweise – so eng beieinander stehen. Wie könnte man sich diesem geheimnisvollen Thema mit Gelassenheit,

Anna Mittermeier und Franziska Bronnen.

Empathie und angebrachtem Humor respektvoll und angstfrei nähern? Die Idee dazu kam von Adelheid Picha, der Impresaria der „Arche“. Ausgeführt wurde das anspruchsvolle Programm von zwei Künstlerpersönlichkeiten, nämlich Rene Heinersdorff und Jochen Busse. Der Rheinländer und der Sauerländer sind dazu in der Lage und das auf ganz besondere Art und Weise, weil sie den „Schalk im Nacken“ und den „trockenen Mutterwitz“ auf der Zunge tragen. Philosophisch gebildet, theatralisch geschult und Komödienhäuser erprobt sind beide, sie sind für ihre Zunft Aushängeschilder und das spürte man in der Auswahl und Darbietung ihres Repertoires: Lyrik vom Feinsten. Der Abend am 24. August in der „Arche“ mit R. Rilke, es begann mit H. Hesse, H. Heine, J. Eichendorff, C. F. Meyer, M. Ebner-Eschenbach, Th. Fontane, L. Uhland, C. Bretano und F. Schiller. Mit Erich Kästners „Verwandte sind auch nur Menschen“ und Eugen Roths „Der Schwarzseher“ wechselte das sprachgewandte Duo in die „heiteren Gefilde“, wobei alle Gedichte und Erzählungen das Tiefsinnige und Nachdenkliche erklärbar machten und zur Selbstreflexion animierten, was wohl auch der Sinn des Abends gewesen ist. Alle Lyriker befassten sich – aus unterschiedlichsten, oft privaten Gründen – mit dem Thema Todesnähe/-ängste/verlangen. Mit K. Tucholskys „An meinem Todes tag werde ich nicht mehr leben“ wurde wieder die Brücke zum besonderen Thema des Abends geschlagen, den Tod, über den man tabufrei und rechtzeitig sprechen sollte. Mascha Kalékos „Memento“ bewegte die Zuhörer zum notwendigen Inne halten: „Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang, nur vor dem Tode derer, die mir nah sind. Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind? Bedenkt: Den eigenen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der anderen muss man leben!“ So sind „Zwischen-Bonmonts“ der Vortragenden eine wahrheitsgemäße, lockermachende Wichtigkeit, wie die von Jochen Busse: „Der Tod sucht sich immer einen Parkplatz; daher ist derzeit bei mir „das Parkplatzverbot“ sehr günstig zu deponieren.“ Foto: M. Erdinger

Während Rene Heinersdorff gleich zu Beginn festhielt: „Wer nichts von Lyrik weiß, beginnt mit Rilke” und dass sie beide für ein Beerdigungsinstitut ein Programm zusammenstellen durften. Es war vielleicht doch besser, dieses in der „Arche“ zum Vortrag zu bringen, was ihnen auch bestens gelang – dank ihrer humoresken Begabung. Diese Begabung macht es möglich, den alltäglichen Schwierigkeiten des Lebens mit Leichtigkeit und Gelassenheit zu begegnen. Humorvolle Menschen stecken andere Menschen mit ihrer Heiterkeit an, sie bringen sie zum Lachen, an diesem Abend mindestens zu einem genussvollen Lächeln. Die tollen Texte wurden sehr sensibel und empathisch von Johannes Daxner mit den wunderbaren „Gnossiennes“ von Erik Satie am

Klavier begleitet. So konnte der Abend nur noch durch eine Zugabe, in diesem Falle die Ballade vom „Türmer“, von J. W. v. Goethe beendet werden. Dieser Türmer bewacht die Gräber. Zu Mitternacht tanzen die Toten und die Laken werden als Befreiung abgeworfen. Der Türmer stiehlt ein Laken, sodass ein Toter nicht mehr ins Grab zurückfindet. Die „makabre Geschichte“ nimmt ihren Lauf. Welche Geschichte wird den eigenen Zeitgenossen widerfahren? Humor ist, wenn man trotzdem lacht! Mit diesem Abend zum Thema „Ich will endlich meine Ruhe haben“ wurde das Kulturprogramm der „Arche“„Briefe als roter Faden“-, des Kultursommers 2022, erfolgreich beendet. (DoBi)

Rene Heinersdorff (l.) und Jochen Busse gestalteten den Abend „Meine Ruhe will ich haben“. Foto: DoBi

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Ausstellung beim Woferlstall Irmi Möstl Heilmasseurin & Gewerbliche Masseurin

Die Ultraschallbehandlung ist als ein Teilbereich der Elektrotherapie anzusehen. Bei der Ultraschalltherapie wird elektrischer Strom in mechanische Wellen umgewandelt. Es wird eine thermische (wärmebildende) von einer nichtthermischen (nicht wärmebildenden) Anwendung unterschieden. Durch die mechanische Wirkung der Schallwellen kommt es zur Steigerung des Stoffaustausches in den Zellen. Bei einer thermischen Anwendung kommt es zusätzlich zu einer Erwärmung und damit zur Durchblutungssteigerung des Gewebes mit nachfolgender Entspannung.

Ultraschall - Therapie

Einsatzgebiete der Ultraschalltherapie:

• Sehnenscheidenentzündungen • Epicondylitis (Tennis- bzw. Golferellbogen) • Arthritis und Arthrose • Muskelverspannungen • Prellungen, Muskelfaserrisse • Frozen Shoulder • Impingement Syndrom, u.a.

Gerne berate ich in einem persönlichen Gespräch näher über diese Therapieform. Sattelweg 162, 8990 Bad Aussee Tel: 0664 – 160 7764 E-Mail: info@koerperklang.at www.koerperklang.at

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Unter dem Titel PLAY_GROUND – COMMON_GROUND wird in und um den Woferlstall noch bis 9. September eine interessante Ausstellung junger Künstlerinnen gezeigt. Wie der Titel bereits verrät, geht es in der Ausstellung im E.I.K.E. – Forum um das Zusammenkommen im Spiel. Den Spielplatz als erwachsene Person, ob psychisch oder physisch, erneut aufzusuchen und sich zu erlauben, zu tun, was vermeintlich kindlich sei. Dabei präsentiert Coco Alma Maria Bayer

Arbeiten von Aline Dreyer, Valerie* Holfeld, Anthia Loizou, Judith Rauppe, Hanna Schibel und Johanna Steiner. So wird es eine Tanzperformance, Installationen, Stofffiguren und Skulpturen zu sehen geben. Es darf auch gespielt werden!

Der AlpenBluesMann im Kaiserlichen Stall Am Freitag, 9. September, präsentiert die „Kulturelle ARGE Grundlsee“ um 19.30 Uhr ein Stück Zeitgeschichte aus dem Ausseerland – hervorragend dargebracht. Frei nacherzählt und musikalisch interpretiert nach wahren Begebenheiten, Gehörtem und Zugetragenem. Der Altausseer Johann Stöckl, vulgo Kahlsen Hans, war Musikant, Salzbergarbeiter, Fischer und vor allem Querkopf. Weitum bekannt mit seinen Seitlpfeifern und der Altausseer Schützenmusi war er ein echtes „Ausseer Original“. Mit dem Projekt „Der AlpenBluesMann“ setzen ihm die

Musiker Franz Thalhammer (Mastermind von Rauhnacht), Christian Eidlhuber (Geigengenius der Gundlseer Geigenmusi) und Georg Eder (Gründungsmitglied und langjährige Stütze der Ausseer Bradlmusi) ein unkonventionelles Denkmal. Tickets (in begrenzter Anzahl) bei allen Informationsbüros im Ausseerland oder auf kultur. ausseerland.at um € 20,- (VVK) oder € 24,- (Abendkassa).

Wildes denken - Pölliösopoda im Woferlstall Bad Mitterndorf

Von 18. bis 26. August zeigte der junge Künstler aus Knoppen im Woferlstall täglich von 18 bis 20 Uhr seine Ausstellung der sehr interessierten Öffentlichkeit.

Der junge Künstler Pölliösopoda zeigte in der Ausstellung „wildes denken“ im Woferstall insgesamt neun großformatige Malereien in zwei Räumen. In der Ausstellung erschafft der Künstler ein Setting das den Besucher auf allen sinnlichen Ebenen erreicht. Der Geruch vom frischen, getrockneten Heu ist die erste auffallende Überraschung beim Betreten der Ausstellung. Zusammen mit einem großen Baumwolltuch auf dem ein großes, schwarzes Kreuz ist, definiert die Installation die Mitte des Raumes. Die räumliche Atmosphäre wird von Gitarrenklängen bespielt und lässt den Besucher beim Betrachten der Malereien in eine Art von meditativen Zustand versinken. Erdfarben, Heu und weißer Marmor mit vielen Symbolen, Ornamenten und leichten Farbtönen dominieren die Bildoberflächen der Malereien und erwecken ein ursprüngliches Gefühl, das einem gleichwohl fremdartig und doch sehr bekannt ist. Die Kompositionen erzählen einen landwirtschaftlichen Alltag, der in Österreich, in Europa, im Hinterbergtal vor einigen Jahrzehnten noch aktuell war. Pölliösopoda achtet dabei auf eine Formsprache, die eine mehrdeutige Interpretation zulässt, und die einzelnen Werke in ein Szenario verwandelt, welches als gegenwärtiges, historisches oder zukünftiges, fiktives gelesen werden kann. In den zweiten Räumlichkeiten, direkt im Heuboden vom Woferstall, befinden sich weitere Werke, die mit einer

Größe von bis zu drei Metern noch einmal gewaltig beeindrucken. Die Werke erzählen dem Besucher eine andere Realität. Hier wandern Kühe in einen großen Topf und unterhalb verschwinden Traktoren mit einem „Wheelie“ aus dem Bild. Ein anderes Werk zeigt eine Kuh, die an den Hinterbeinen bildmittig aufgehängt ist und beidseitig von je zwei Melkschläuchen ausgesaugt wird. Intensive Farben, wie italienischer Ocker oder Cadmiumrot dominieren die Werke. Als Abrundung bietet der Künstler kleine A3- und A4 Fotoprints mit Ausschnitten aus den großformatigen Malereien an, sowie Getränke für die Besucher. Der Künstler zeigtin zwei Räumlichkeiten verteilt eine Art von dokumentarischer Geschichtsschreibung in der Arbeiten wie „Heu machen“, also Sense und Rechen zu benützen, stellvertretend werden für das „Suchen“ und „Finden“ unserer kulturellen Wurzeln in einer gegenwärtigen, industriell dominierten Landwirtschaft. Die Ausstellung wurde vom Land Steiermark – Abteilung für Kultur gefördert.

Foto/Text: DaVe

Wir gratulieren Julia Maria Gaisberger – MA Julia Maria Gaisberger aus Lupitsch / Altaussee hat im Juni das berufsbegleitende Master stu di um „Organisa tionsund Personalentwicklung” an der FH Wien mit gutem Erfolg abgeschlossen und dadurch den akademischen Titel "Master of Arts in Business“ verliehen bekommen. Herzliche Gratulation!

Daniela GaisbergerIvic – MSc MSc

Die gebürtige Altausseerin Daniela Gaisberger-Ivic hat im Juni den berufs begleit enden Masterlehrgang “Packaging Technology and Sustainability“ an der FH Campus Wien mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen und dadurch ihren zweiten akademischen Titel "Master of Science in Engineering“ erlangt. Herzlichen Glückwunsch!

Maria Reichenvater Bachelor of Education (BEd)

Die Altausseerin Maria Reichenvater hat kürzlich das Bachelorstudium Lehramt Primarstufe mit Prüfungsfach Inklusive Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Salzburg erfolgreich abgeschlossen! Herzliche Gratulation!


Ein voller Erfolg: Musikfestival von MittelTon Der im heurigen Jahr gegründete Kulturverein MittelTon hat sich zum Ziel gesetzt, auch außerhalb der touristischen Hauptsaison Kulturveranstaltungen zu organisieren. Ein erster Schritt wurde nun noch in der Saison gesetzt, jedoch mit der schönen Vorgabe, den „Oberen Markt“ in Bad Aussee zu beleben.

Das junge und engagierte Team sprüht geradezu vor Ideen. Die gemeinsame Zielsetzung ist es, unterschiedlichste Zugänge zur Kultur aufzuzeigen und zu präsentieren. Man will als Initiative für eine Belebung der Kulturszene, mit Einbindung und einer Bewusstseinsbildung für Kultur wahrgenommen werden und eine Plattform – besonders für Kulturschaffende – bieten. Dieser Vorgabe entsprechend war auch das Programm am 27. August am Chlumeckýplatz gestaltet: Um ein Uhr eroberte die südsteirische Formation „Sturm und Klang“ die Bühne (Andreas Jamnik, Jonny Kölbl, Maximilian Ganster). Das „stürmische Trio“ fängt die Strömungen der traditionellen Volksmusik ein und will diese „klanglich in eine neue Epoche treiben“, so die Eigendefinition. Auf dieses Gastspiel folgte die heimische Band „ausgfuXt“ mit Vinzenz Härtl, Philipp Egglmeier, Ernst Gottschmann und Michael Weisl. Trickreich, gefinkelt, raffiniert und extrem aufgeweckt, also kurz gesagt „ausgfuXt“ spielten die vier Herren die unterschiedlichsten Instrumente, interpretierten musikalisch extravagant und experimentierten musikalisch genauso stark wie mit ihren Dialektsongs. Nach zwei intensiven Stunden wechselte die Band „Amanda“ auf die Bühne. Klaus Meissnitzer, Michael Meissnitzer, Herbert Adelwöhrer und Maximilian Mitterwallner frönten dem „Space Rock“ aus den Ennstaler Bergen. Sie fusionieren die Einflüsse von Hawkwind, Pink Floyd oder Canterbury Szene, aber auch die Lieder von Hubert von Goisern und so entstand eine ganz eigene Form von „Psychedelic Rock“. Leider begann es während der Darbietung von „Amanda“ zu regnen – die Orgelklänge vermischten sich mit dem Nieselregen, das Schlagzeug übertönte die „Zwischendurch-Donner“ und der Bass machte den Abend-Auftritt so richtig esoterisch.

Durch das Festival moderierte mit viel Herzblut Aline Dreyer, ihres Zeichens „Sprachkünstlerin“. Sie erläuterte, was ein „Poetry-Slam“ ist und gab Einblicke in diese Kunst. Das Interview mit Lisa Weinhandl und Simon Amon – stellvertretend für das gesamte MittelTon-Team – sollte dem Publikum die Entstehung des Vereins und die naheliegenden Pläne erklären, wobei der Aufruf für Ideen oder Rückmeldungen (mit ausgeteilten Fragebögen)und Unterstützung sehr gut ankam. Man spürte, dass hier „die Basis“ des Ausseerlandes etwas zustande gebracht hat, was wirklich staunen lässt. Den musikalischen Abschluss machte die Gruppe „CubaBoarisch 2.0“ (Philipp Treichl, Bernhard Lackner, Leo Meixner, Yinet Rojas Cardona, Boris Schmitz). Dieser musikalische Cocktail aus Rum, Pop und Bavaria „bläst“ sich selbst und die Zuhörer in Stimmung, auf dass sofort die Hüften geschwungen werden müssen. Boarische Latin Rhythmen? Geht das? Es funktioniert hervorragend, wenn sechs so beherzte Musiker miteinander, auf originellste Art und Weise Musik machen. Jeder einzelne Musiker ist ein Vollprofi: ein „Highnoter“ der Trompeter, eine „cubaheiße“ Gitarristin und Sängerin mit einem genialen Partner an ihrer Seite, der Musik aufs Feinste fabriziert, ein Percussionist, der die Noten ebenso tanzen lässt, wie der Soulbassist, der erdig-alpine Grooves gemeinsam mit den Drumsticks des Drummers. Das Wetter konnte weder dem begeisterten Publikum, noch dem ambitionierten MittelTon-Team etwas anhaben. Es wurde ausgiebig bis zum Schluss ausgelassen, aber sehr diszipliniert, gefeiert. Die Initiative MittelTon findet anscheinend den richtigen Ton für und in der Gesellschaft des Ausseerlandes, wovon rund 400 Festivalbesucher zeugen. Herzliche Gratulation zum Start – man kann sich von dem Team noch viel erhoffen.

Aline Dreyer (l.) im Gespräch mit Lisa Weinhandl und Simon Amon, die über die Aufgabenstellung ihres jungen Veranstaltungsvereines sprachen.

DIE STADTGEMEINDE BAD AUSSEE

schreibt für den Bereich allgemeine Verwaltung die Stelle eines/r

Technikers/in

(40 Wochenstunden), zum ehestmöglichen Dienstantritt (vorerst) befristet für zwei Jahre, aus.

Aufgabenbereich

• Interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in allen Bauangelegenheiten (Fachgebiete Baurecht, Raumordnungsrecht, Straßen- u. Wasserrecht) • Tätigkeiten im Abwasser- u. Wasserleitungs-, Straßen- und Wegebau

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Gesucht und bevorzugt werden Bewerber/innen mit

• Einschlägiger Ausbildung oder berufsbedingten Kenntnissen im Hoch- oder Tiefbau • Grundkenntnissen in CAD

Wir bieten:

• Dauereinstellung bei entsprechender Eignung und Bewährung • Entlohnung nach dem Steiermärkischen Gemeindevertragsbedienstetengesetz, Mindestlohn € 2.500,00 (brutto)

• Überzahlung entsprechend den Erfahrungen und Qualifikationen möglich • Möglichkeit der beruflichen und persönlichen Weiterbildung • Arbeit in einem einsatzfreudigen, kompetenten Team

Wir erwarten:

• Abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung im Baugewerbe oder einem baunahen Handwerk

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• einwandfreies Vorleben

• Bereitschaft zur Weiterbildung und die Arbeitszeit flexibel zu gestalten

Bewerbungen sind schriftlich unter Beifügung von Kopien der Geburtsurkunde, des Staatsbürgerschaftsnachweises, der Zeugnisse, eines aktuellen Strafregisterauszuges (erhältlich im Meldeamt), eines Lebenslaufes mit Foto bis 30. September 2022 bei der Stadtgemeinde Bad Aussee, Hauptstraße 48, 8990 Bad Aussee, einlangend einzubringen (gemeinde@badaussee.at). Die heimische Formation „ausgfuXt“ begeisterte die Festivalbesucher. Fotos/Text: DoBi

Für die Stadtgemeinde Bad Aussee Franz Frosch, Bürgermeister

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Die „Vier Geiger“ mit musikalischen Grüßen aus der alten und der neuen Welt Seit ein paar Jahren sind die „Vier Geiger“ aus dem Ausseerland, nämlich Burgi Ewiß, Toni Burger, Christian Eidlhuber und Hannes Preßl, ein Begriff. Ihr bewusst gut durchdachtes und anspruchsvolles Programm wurde am 28. August in der Ausseer Pfarrkirche bejubelt.

Das Quartett spannte dabei den Bogen von der heimischen Volksmusik über die irisch-schottisch-gälische Musik bis hin zu Georg Philipp Telemann (16811767), Johann Pachelbel (16531706), Georg Friedrich Händel (1685-1759), Richard Hofmann (1844-1918) und Johann Sebastian Bach (1685-1750). Aber auch das Largo aus der Sinfonie Nr. 9 von Antonín Dvořák (1841-1904) „Aus der neuen Welt“, welche als Zugabe zum Konzertabend dargeboten wurde, erfreute das Publikum. Die Volksmusik wie Steirer und Jodler, aus der Sammlung der Brüder Steinegger aus Grundlsee sind nicht nur ein besonderer musikalischer Schatz, sie müssen auch als solcher so interpretiert werden. Als Kanon, als melancholisches tiefsinniges Musikstück der besonderen Art, als Verzauberung und zum Innehalten für eine Musik, die nur in einer solch bezaubernden Gegend entstehen konnte und die selbst am kaiserlichen Hof seinerzeit die Monarchen tief beeindruckte.

Die vier Geiger (v. l.): Toni Burger, Hannes Preßl, Christian Eidlhuber und Burgi Ewiß begeisterten in der Stadtpfarrkirche. Foto/Text: DoBi

Die vier Geiger können das, es liegt ihnen im Blut und in den Geigenfingern – ob nun gezupft oder gestrichen. Im Altarraum der Pfarrkirche St. Paul erklangen diese Melodien himmelwärts. Dazu passend die Klänge aus Irland wie

„Dunmore Lassies“, „Fanny Power“ oder die „Mazurka aus Irland“: Geradezu völkerverbindend und als Ergänzung bzw. Weiterführung der Volksmusik, die das geschulte Ohr wohlklingend und dankbar empfindet. Der „polnische Gesellschafts-

Zum 60. Todestag von Emil Oesterley Vor 60 Jahren starb einer der großen Wegbereiter des Ausseerlandes als Kulturregion: Emil Oesterley. Ihm ist es zu verdanken, dass – neben dem touristischen Aufschwung – auch die (Hoch-)Kultur nicht zu kurz kam. Eine kleine Annäherung an den Visionär.

Emil Oesterley war ein großer Visionär und arbeitete unermüdlich daran, das Ausseerland weiterzuentwickeln.

Emil Oesterley wurde 1901 in Hainfeld in eine aus Schottland stammende Familie geboren. Eine solide Ausbildung war ihm und seinen Eltern wichtig. Nach einer Übersiedelung seines Elternhauses nach Gmerkt bei Weyer zog es ihn – aufgrund familiärer Verflechtungen – zum Studium nach London, wo er dann sechzehn Jahre in der Lombard Bank arbeitete. In London lernte er auch seine spätere Gattin

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kennen. Zurück am Festland und frisch verheiratet mit seiner Christl erwarb er 1937 im Ausseer Ortsteil Eselsbach den Gasthof „Zu den vier Jahreszeiten“, den er mit viel Gefühl und finanziellem Einsatz in die „Pension Eselsbach“, in weiterer Folge dann in die „Eselsbachfarm“ umbaute und umbenannte. Das Haus entwickelte sich zusehends zu einem Sommerfrischerefugium für in der damaligen Zeit weltbekannte Künstler. Eine immer größer werdende „Künstlerfamilie“ florierte in Eselsbach. Dazu kam, dass Emil Oesterley als „Gent“, wie er allgemein galt, äußerst empathisch und zuvorkommend wahrgenommen wurde. Von der Eselsbachfarm in die weite Welt und wieder zurück Emil Oesterley richtete mit seiner Familie den Lebensmittelpunkt in Aussee ein, war jedoch stets ein Reisender. So musste er (unfreiwillig) Kriegsdienst (1940 bis 1945) leisten und war ab 1947 als leitender Mitarbeiter beim Stadt- und Landesfremdenverkehrsamt Salz burg tätig. Eine erfüllende Tätigkeit, die er bis 1955 ausübte. In dieser Funktion weilte der Reisende auch mehrere Monate pro Jahr in England, wo er sozusagen als Repräsentant des Salzkammergutes und von Salzburg Engländer für die Region begeisterte und so für einen wesentlichen touristischen Auf schwung in unserer Heimat sorgte.

Als (nebenberuflicher) Kurdirektor von Bad Aussee war er von 1947 bis 1951 tätig. Als Visionär, Vordenker und verlässlicher Partner konnte er seine Zeitgenossen für mehrere touristische Meilensteine des Ausseerlandes gewinnen und motivieren. So waren die von ihm initiierten „Ausseer Musikfestwochen“ (ab 1947) ein Publikumsmagnet, wie auch damit die Hochkultur im Ausseerland erneut belebt wurde. Auch an der Etablierung des Narzissenfestes (ab 1960) wirkte er maßgeblich mit. Karolos Trikolidis, im Vorjahr viel zu früh verstorben, zollte dem großen Ausseer Kunstmäzen immer wieder Respekt. Zur Gedenkfeier zum hundertsten Geburtstag von Oesterley holte Trikolidis erstmals das Bruckner-Orchester nach Bad Aussee, wie er auch sonst immer wieder davon sprach, wie sehr ihn die „Ausseer Festwochen“ in seinem Tun geprägt haben. Die Erfolgsgeschichte von Bad Aussee, dem Ausseerland und dem Salzkammergut ist geprägt von Vordenkern, von gefühlvollen „Unternehmern“ und Lenkern wie Dr. Josef Schreiber und Emil Oesterley, die ihren reichen Erfahrungsschatz für die Region eingesetzt haben und in ihrem Handeln stets die nachfolgenden Generationen im Auge hatten. Von diesen Visionären kann man viel lernen.

tanz“ ließ nur schwer die Beine auch in der Kirche ruhig halten. Musik bringt eben das Herz in Bewegung. Jeder Barockkonzertdarbietung einen Jodler voranzustellen und einfühlsam den Übergang zum Andante, Largo oder Allegro zu gewährleisten, ist ein kluges Unterfangen. So versteht man es auch, dass sich Telemann seine Inspirationen unter anderem auch bei den Musikanten am Stammtisch in Schlesien geholt hat, weil er so begeistert war, wie sie musizierten und welche Tonfolgen, Melodien, Glanzstücke dadurch auf sein Notenblatt niedergeschrieben werden konnten. „Air“ von Bach und der „Kanon und Gigue“ von Pachelbel sind Barockstücke, die gerade in der heutigen Zeit ein notwendiges „Pflichtprogramm“ für einen erwarteten Konzertabend der vier Ausseer Ausnahmegeiger sind. Die Melodien sind zeitlos wunderschön. Sie klingen als Ohrwürmer bereits über Jahrhunderte hinweg, einfühlsam und „klassisch“ durch diese vier Geiger. Bach war wohl schon immer ein Wegbereiter der „modernen Melodien“, so auch für den viel später entstandenen Jazz. Die abwechselnden „Einmoderationen“ durch die vier Musikerpersönlichkeiten vermittelten auch den Schmäh innerhalb des Quartetts und die gute Zusammenarbeit bzw. das notwendige Zusammenspiel. Die unterschiedlichsten Klangfarben kamen genauso zur Geltung wie die diversen Interpretationsmöglichkeiten. Diese und drei vorangegangene erfolgreiche „4-Geiger-Veranstaltungen“ wurde von der Kulturinitiative „Traungeflüster“ organisiert. Belohnt wurde das Konzert mit dankbarem und frenetischem Applaus vom Publikum, aber auch von den vier Interpreten mit einem zufriedenen Lächeln beendet. Fortsetzungen sind sehr erwünscht!

Kommunale Sommergespräche

Am Donnerstag, 1. und Freitag, 2. September finden in Bad Aussee wieder die „Kommunalen Sommergespräche“ statt. Unter anderem werden dabei der Bildungsexperte Andreas Salcher, Bildungsministerin a. D. Sonja Hammerschmid, Staatssekretärin Claudia Plakolm, der Erste Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas, Bundesminister Martin Kocher, Bundesminister Martin Polaschek, Bundesministerin Leonore Gewessler, Bundesminister Norbert Totschnig und weitere Redner und Impulsgeber auf Einladung des Österreichischen Gemeindebundes und der Kommunalkredit anwesend sein.


ALPENBRAUT AUSTRIA Ab Jänner 2023 kann man Brautmoden im Ausseerland kaufen! Cloud geschickt. Dort werden sie schon vor dem Termin alle Brautkleider sehen und auch schon vorab eine Auswahl treffen können. Wir bereiten für den Termin alles vor, sodass die ALPENBRAUT dann nur noch in die Kleider schlüpfen muss.“, verrät Linda Kanzler. Anmeldungen für Terminreservierungen werden ab sofort gerne entgegengenommen. Termine sind möglich zwischen 13. bis 22. Jänner 2023, 10. bis 19. Februar 2023 und 17. bis 26. Märuz 2023, immer in der Zeit von 7 bis 23 Uhr. Termine für April und Mai 2023 werden noch bekannt gegeben. Die ersten Termine wurden bereits an ALPENBRÄUTE vergeben.

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32. Furt’ner Dorffest Zum ersten Mal seit der Übernahme des Gasthauses von ihr Mutter wurde dieses Dorffest von Tochter Corina Präsoll veranstaltet.

Begonnen wurde dieses Fest mit einer Andacht beim Furt’ner Bildstock, die von Diakon Franz Mandl zelebriert wurde. Im Anschluss spielte dann die Bauernkapelle Tauplitz einen Frühschoppen. Für das leibliche Wohl war mit Grillhuhn, Almkaf fee, Torten und Spezialitäten des Hauses für die zahlreichen Besucher bestens gesorgt. Am Bauernmarkt wurden selbstgemachte Produkte und steirische Spezialitäten den Gästen zum Verkauf

angeboten. Für Kinder war eine Riesenhüpfburg aufgestellt. Am Nachmittag wurden bei einer Tombola mehr als 110 Warenpreise verlost. Die drei Hauptpreise wurden von Christoph Prüller (Thermenaufenthalt), Bernd Seiringer (Herrenuhr) und Christina Bliem (Vogelhäuschen) gewonnen. Corina Präsoll möchte sich nochmals auf diesem Weg bei allen Sachpreisspendern und freiwilligen Mithelfern auf das Herzlichste bedanken.

Mit dem Handy das Kammerhofmuseum erleben Vor allem in Vorbereitung auf das Jahr 2024 (Kulturhauptstadt) startete das Museum ein Projekt, das nun erfolgreich abgeschlossen werden konnte – eine Handy-App.

Die 80-minütige Tour durch alle 13 Stationen des Museums ist nicht nur ein deutsch- und englischsprachiger Audioguide, sondern auch bebildert. 50 Einzelbeiträge erzählen von der Erdgeschichte, der Geschichte und der Volkskultur des Ausseerlandes. Sie können auch einzeln anhand eines Raum-Plans gewählt werden. Die App kann man für Android im Google Play Store und für Apple im App Store gratis herunterladen. Die Links findet man auch auf der Homepage des Museums (www.kammerhofmuseum.at) Trotz der hohen Eigenleistung – Texte, Fotos und Grafiken wurden vom Museumsteam erarbeitet –

konnte dieses aufwändige Projekt nur dank einer großzügigen Förderung der Kulturabteilung des Landes umgesetzt werden.

Fetzenmarkt mit Herbstfest der FF Tauplitz

Die drei Hauptpreisgewinner Bernd Seiringer, Christoph Prüller und Christina Bliem mit Wirtin Corina Präsoll beim 32. Furt’ner Dorffest. Text: W. Sölkner / Foto: Corina Präsoll

Am Samstag, 10. September, ab 13 Uhr lädt die FF Tauplitz zum Fetzenmarkt mit Herbstfest beim Dorfsaal Tauplitz. Anschließend Dämmerschoppen und Verlosung schöner Warenpreise! Auf Euer Kommen freut sich die FF Tauplitz.

www.alpenpost.at Archiv - Fotos - Webcam 22


Ein Wochenende voller Blasmusik: 120 Jahre Ortsmusikkapelle Obertraun! Gemeinsam mit 1.000 Blasmusikern und zahlreichen Ehrengästen feierten die Musikerinnen und Musiker der Obertrauner Ortsmusik ihren 120er.

Herbstkurse mit Dipl. Yogalehrerin Herta Reiter Yoga in der VS Knoppen Yoga - für Körper, Geist und Seele Beginn: Donnerstag, 8.9.2022, 18.30 - 20 Uhr im Turnsaal der VS Knoppen 11 Abende, jeweils Donnerstag 18.30 - 20.00 Uhr. Workshop Ayurvedische Selbstmassagetechnik Sonntag, 18.9.2022, 13 - 21 Uhr im Landhotel Kanzler, Bad Mitterndorf - Krungl

Kurz vor dem Festakt im urigen Stangenzelt beim Obertrauner Musikfest! Text: P. Perstl / Foto: Manfred Schöpf

Obwohl die Witterung etwas bescheiden war, konnten zwei Festzüge vom Obertrauner Musikheim bis zum Festzelt durchgeführt werden, wo im urigen Stangenzelt in der Traunau anschließend jeweils der Festakt stattfand. Als Gratulanten stellten sich neben tausend Musikern von befreundeten Musikkapellen aus Nah und Fern auch Bürgermeister Egon Höll, Landtagsabgeordneter Mario Haas, Nationalrätin Bettina Zopf und Bezirks kapellmeister Hannes Doblmair ein.

Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildeten neben dem Gesamtspiel aller Musikkapellen die Auftritte der „Stürmischen Böhmischen“ aus Bischofshofen und der „KrauhölzlMusi“ aus Pinsdorf. Kapellmeister Josef Pühringer und Obmann Peter Perstl bedankten sich bei den zahlreichen Musikern, den vielen Helfern, Gönnern und Sponsoren: „Allen ein riesiges Dankeschön! Stellvertretend ein „Danke“ an die Gosauer Versicherung für die großzügige Spende!“

Freue Dich auf einen Nachmittag/Abend der besonderen Art für Wohlbefinden und Entspannung im schönen Ambiente der Wellness-Oase im Landhotel Kanzler.

Was Dich erwartet: Einführung in die Grundlagen des Ayurveda, Ankommen mit einer entspannenden Yogaeinheit inkl. Pranayama, Erlernen der ayurvedischen Selbstmassagetechnik, excl. Nutzung des Wellness- und Saunabereiches inkl. Schwimmteich, Verpflegung mit ayurvedischem Tee, Granderwasser und einer ayurvedischen Mahlzeit. Kosten: € 65,00 Anmeldung und Info bis 15.9.2022 max. 8 Teilnehmer Anmeldung und Info unter Tel. 0660 476 5052 Herta Reiter, Dipl. Yogalehrerin und Wirbelsäulentrainerin BEZAHLTE ANZEIGE

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Sport in Kürze

l Die österreichische U-23 Baseball

Nationalmannschaft nahm kürzlich an der EuropameisterschaftsQualifikation in Ljubljana (Slowenien) teil. Nach einem spannenden Finale gegen die Ukraine sicherten sich die Österreicher nicht nur den Turniersieg, sondern auch das Ticket zur Teilnahme an der U-23 Europameisterschaft in 2023. Justin und Brian Fürböck, die aus Bad Mitterndorf stammen und bei den „Baldham Boars“ in der Nähe von München spielen, waren im Stammkader der Nationalmannschaft mit dabei und trugen essentiell zu diesem Erfolg bei.

Stock- und Plattlsport 25. Kainischer DUO-Plattlwerfen

Das diesjährige DUO-Plattlwerfen des ASV Kainisch fand am 13. August am Sportplatz des ASV Kainisch bei perfekten Wetterbedingungen statt. Es beteiligten sich 13 Mannschaften zu je zwei Teilnehmern. Nach sehr spannenden Wett kämpfen bis zur letzten Kehre, setzten sich bei diesem Wettkampf die als Favoriten geltenden Lupitscher durch. Die Reihung: „Lupitsch“ mit 22 Punkten und einer Quote von 2,711 vor „Öfner 1“ mit 21 Punkten und einer Quote von 1,870 und „Erdbau Walkner Stefan“ mit 16

Punkten und einer Quote von 1,394. Die weitere Reihung: 4. „Die Freunde“, 5. „Leonding 1“, 6. „Öfner 2“, 7. „Miket Othmar“, 8. „Nachbarn“, 9. „Klaus + Mek“, 10. „Stockschützen“, 11. „Ödensee Duo“, 12. „Leonding 2“, 13. „Die Tischler“. Der Hauptpreis der Verlosung, der Maibaum, ging an Wolfgang Wilpernig von Team „Die Tischler“. Der ASV Kainisch bedankt sich bei allen Sponsoren für die Unter stützung sowie Tonis Sportstüberl für die zur Verfügung gestellten Silbernadeln.

Die erstplatzierten Siegermoarschaften mit den Organisatoren.

Brian (l.) und Justin Fürböck freuen sich über die Qualifikation.

l Die heimischen WSC-Athleten

Foto: Privat

Katharina und David Fuchs waren am 12. und 13. August im Rahmen des Pletzer Resort Austria Cups bei Skiroller-Wettkämpfen am Fuße der „Hohen Wand“ in Niederösterreich am Start und konnten schöne Erfolge feiern. In der Klasse „Jugend I weiblich“ konnte sich Katharina Platz sechs sichern, David holte in seinem ersten Rennen in der neuen Saison die Silbermedaille. Am Samstag wurde ein Massenstart-Rennen in der Skating-Technik ausgetragen. Dabei wurden auch österreichische Meisterschaftsmedaillen vergeben. Nach einem spannenden Rennen konnte sich Katharina 3,4 Sek. hinter der Siegerin Eva Triggler aus Saalfelden und 3,5 Sek. vor Marie Schrempf vom WSV Ramsau/Dachstein eine Silbermedaille sichern. David hatte 17,1 km zu absolvieren, am Ende schaute hinter dem Osttiroler Fabian Liensberger und dem Grossarler Janne Walcher nach einem harten Fight mit Platz drei eine Bronzemedaille heraus.

Straßenturnier des ASV Kainisch

(V. l. stehend): Thomas Marl, Manfred Dattinger, Rudi Horn, Gerhard Mitteregger, Erich Marl, Manfred Ainhirn, Dietmar Stuhlpfarrer, Bernhard Luidolt und Sektionsleiter Andreas Schild. (V. l. kniend): Sektionsleiter-Stellvertreter Leonhard Edlinger, Martin Gewessler, Florian Burgschweiger, Ernst Kleißner und Werner Kleißner.

David und Katharina Fuchs feierten einen hervorragenden Saisonstart.

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Am 30. Juli fand das traditionelle Straßenturnier des ASV Kainisch statt. Auf Grund der widrigen Wetterverhältnisse und nach Absprache der teilnehmenden Mannschaften fand dieses erstmals in der Stocksporthalle des ESV Bad Mitterndorf statt. Nach spannenden Wettkämpfen setzten sich die Favoriten des ESV Trieben mit 16 Punkten und einer Quote von 2,384 durch. Zweiter wurde Tonis Stüberl mit ebenfalls 16 Punkten und einer Quote von 1,987. Dritter wurden die ÖBf mit 14

Punkten und einer Quote von 2,325. Weitere Platzierungen: 4. „Erster ESV Rottenmann“, 5. „Erdbau Bartel“, 6. „EEV Trautenfels“, 7. „LZSchild“, 8. „Altaussee“, 9. „Grundlsee“, 10. „ASV Kainisch“. Bei der Verlosung konnte Hengst Daniel von der Moarschaft „Grundlsee“ den Hauptpreis, einen Asphaltstock im Wert von € 300, entgegennehmen. Der ASV Kainisch bedankt sich an dieser Stelle bei allen Sponsoren sowie dem ESV Bad Mitterndorf für die Zurverfügungstellung der Stocksporthalle.


Österreichische Segel-Ikone auf Besuch am Grundlsee

Fußballspiel des Jahres beim Altausseer Bierzelt

Kürzlich beehrte die österreichische Segel-Ikone, fünffacher Europameister und Olympionike, Hubert Raudaschl, den Steirischen Yachtclub am Grundlsee.

Im Rahmen der Festivitäten in der Losergemeinde werden auch Fußballfans voll auf ihre Kosten kommen, werden am Samstag, 3. September, um 15 Uhr am Fußballplatz Altaussee doch RapidLegenden auf eine Altherren-Mannschaft aus dem Ausseerland treffen.

Die Rapid-Legenden werden in Altaussee auf eine Altherren-Auswahl aus dem Ausseerland treffen. Foto: D. Widner

(V. l.). Oberbootsmann Hans Unterdechler, Hubert Raudaschl und Präsident Michael Hampel.

Der bekannteste Segler Österreichs nahm dabei mit einem Eigenentwurf, einer segelnden Plätte, an einer Regatta teil. Die Idee dazu hatte Raudaschl, als er 2015 ein altes Gemälde sah, bei dem die Plätte – damals ja als Transportmittel für Salz, Holz und Heu oft verwendet – mit einem Segel ausgestattet war.

Raudaschls Boot kann sogar gegen den Wind aufkreuzen, da es zwei Ruderflossen aufweist, die ein Abdriften des Bootes verhindern. Ein gemütlicher Abend mit einer kleinen Siegesfeier beim Yachtclub rundete den Besuch der Seglerlegende ab.

Preis der Kurstadt Bad Aussee 25 Jahre Golfplatz Ausseerland Vorletzten Sonntag fand der Auftakt der dreiteiligen Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des Golfplatzes Ausseerland statt. Der Preis der Kurstadt Bad Aussee.

Mit zweijähriger Verspätung wird mit dieser Begegnung das zehnjährige Bestandsjubiläum des FC Ausseerland gefeiert. Dass dies zufällig mit dem 60-jährigen Jubiläum des Altausseer Bierzelts zusammentrifft, ist ein besonderer Glücksfall. Nach diesem Spiel treffen dann die Kampfmannschaften FC-Ausserland und FC-Tauplitz im Rahmen der Fußballmeisterschaft aufeinander.Der Eintrittspreis beträgt € 10,- pro Person. Die Dressen der „Rapidler“ werden nach dem Spiel dem heimischen Fußballclub übergeben und verlost. Namhafte Persönlichkeiten vom SK Rapid Wien haben zugesagt. Darunter Steffen Hofmann, Christian Keglevits, Herbert Feurer, Markus Pürk, Thomas Schrammel, Raimund Hedl, Gerald Willfurth, Michael Hatz, Rene Wagner, Marek Kincl, Ladi Maier, Karl Ehn, Hannes Eder, Franz Weber, Jozef Valachovic, Jimmy Hoffer, Jürgen Patocka, Martin Hiden,

Florian Sturm und Marketing-Direktor Sebastian Pernhaupt. Mit Familienangehörigen sind 47 „Rapidler“ mit dabei, die der Einladung der Organisatoren des Spiels, Gotthard Gassner, Robert Leu, Jürgen Leitner, René Haselnus und Christian Stöckl ins Ausseerland folgen. Das unterstreicht auch, dass die Legenden das Ausseerland lieb gewonnen haben (2017 Spiel gegen Bad Mitterndorf im Rahmen der Stadioneröffnung und dann gab es im Winter bereits drei Rapid-Legenden-Skimeisterschaften auf der Tauplitz). Ein großer Dank gilt an dieser Stelle allen Sponsoren: Gerhard Huber (easystaff Wien), der dieses „Spiel des Jahres“ erst ermöglicht hat, Pamela Binder, Aldiana Salzkammergut und GrimmingTherme, Volksbank Bad Aussee, Seebacher GmbH Tauplitz, Vlacic Milutin, Helmut König – Blaa Alm, Schifffahrt und Salzberg Altaussee, Geiger Pauli Seewiese, Dr. Michael Anderl, Enzelberger Bau GmbH und KTM.

ESV Bad Mitterndorf gewann 20. Helmut-Kain-Gedenkturnier Das am 27. August zur Austragung gelangte Helmut-KainGedenkturnier endetet mit einem klaren Heimsieg des aktuellen Landesmeisters ESV Bad Mitterndorf I. Sepp Winkler, Franz und Peter Burgschweiger sowie Theddy Binna setzten sich mit dem Punktemaximum von 14:0 und einer Quote von 5,667 souverän an die Spitze. Das Podium komplettierte der ATV Irdning mit 10:4 Punkten sowie ESV Bad Mitterndorf III

mit 8:6 Punkten und einer Quote von 1,883. Es war ein überaus erfolgreicher Tag der Hinterberger Stockschützen. Die weiteren Platzierungen: 4. SU Buchkirchen, 5. ESV Bad Mitterndorf II, 6. ESV Bad Goisern, 7. EV Schladming, 8. ESV Michaelerberg/Pruggern.

Die Auftaktveranstaltung zum 25. Jubiläum des Golfplatzes Ausseerland war ein voller Erfolg! Bgm. Franz Frosch gratulierte dem Präsidenten Richard A. Winkler.

Das Team Moritz Veigl und Markus Wach errangen trotz des sehr großen Teilnehmerfeldes einen deutlichen Sieg und wurden mit einem der zahlreichen Gesund & Vital - Preise geehrt. Bürgermeister Franz Frosch betonte in seiner Rede die große Bedeutung des Golfplatzes als Anziehungspunkt für sport- und gesundheitsbegeisterte Gäste und Einheimische für die Kur-

Region Ausseerland. Bei dieser Gelegenheit dankte er dem Präsidenten Dkfm. Richard A. Winkler als „Seele des Betriebes“ für sein langjähriges Wirken seit Errichtung des Platzes. Ein gemütliches Grillfest auf der Terrasse des Restaurants “James am Golfplatz" rundete das Jubiläums-Programm ab.

Schiedsrichter Werner Schweiger, ATV Irdning, Otmar Marl, Friedl Egger, Gernot Schlömmer, Franz Schachner, Obmann Martin Marl; vorne: Theddy Binna, Sepp Winkler, Franz und Peter Burgschweiger. Foto/Text: M. Bergler 27


Die Ausseerland Juniors und der ASV II bleiben makellos

In der Oberliga holte der ASV Bad Mitterndorf den ersten Saisonerfolg. Der FC Ausseerland zeigte in der Unterliga zwei unterschiedliche Gesichter. Teams der Stunde bleiben aber die beiden Zweierteams in der 1. Klasse, die noch ohne Punkteverlust unterwegs waren. Zudem gab es witterungsbedingt einige Absagen, die dem Starkregen vom 27. August geschuldet sind.

Oberliga Nord

Bad Mitterndorf – St. Peter/Kbg. abgesagt

Das für Sonntag, 28. August, angesetzte Heimspiel des ASV gegen den Aufsteiger aus dem Murtal musste aufgrund des tiefen Bodens im Grimmingstadion abgesagt werden.

SV Thörl – ASV Bad Mitterndorf 1:5 (1:2)

Nach zwei sieglosen Runden zum Auftakt reiste der ASV mit viel Hoffnung zu Schlusslicht Thörl. Auch der Aufsteiger aus der Unterliga hoffte auf Punkte, zumal es in den ersten beiden Runden jeweils Niederlagen setzte. Tatsächlich legte Thörl engagiert los und belohnte sich in der 33. Minute mit dem 1:0 durch Raimund Lenger. Der ASV zeigte sich davon allerdings nicht beeindruckt und spielte sein Spiel offensiv weiter. Und das sollte sich für die Ziller-Elf noch vor der Pause lohnen. Zunächst war es Kapitän Stephan Schachner, der in der 41. Minute den verdienten Ausgleich für den ASV erzielte. Damit war der Sturmdrang der Mitterndorfer aber noch längst nicht beendet, denn Philip Bacher, hoffnungsvoller Neuzugang von Landesligist SC

Starker Auftritt der FC Ausseerland Juniors in der Gröbminger KammArena. Der 15-jährige Youngster Jonas Kogler sorgte in der 7. Minute für das 0:1 für die Juniors. David Otter, Torschütze vom Dienst, erhöhte in der 37. Minute auf 0:2. Kurz nach der Pause gelang den Gastgebern der Anschlusstreffer. Als dann auch noch Fabian Kogler binnen zwei Minuten für zwei Fouls Gelb-rot sah, drohte die Partie zu kippen. Doch wieder war es David Otter, der mit dem 1:3 in Minute 73 alle Zweifel ausräumte. Daniel Rossi stellte nur vier Minuten später auf 1:4, womit die Partie entschieden war. Das 2:4 in Minute 82 war nur noch Ergebniskorrektur für die Gastgeber aus dem Ennstal. Juniors: Stöckl, Perstl, Steiner (60., F. Kogler), Hödl, Demmel (46., D. Tadic), Syen, J. Kogler (81., A. Bernhardt), Rossi, Wallace, Otter, Sukitsch (46., C. Marl).

ASV Bad Mitterndorf II – WSV Eisenerz

Das Spiel musste aufgrund des Starkregens abgebrochen werden. ASV II: Sauer, Leitinger, Hübl, S. Gassner, Rainer, N. Gassner, Reiter, Perner, Pressl, Brtan, Stögner.

ASV: Wieser, Lemes, Penz (85., Stögner), Neuper, Damis, Bacher (79., C. Gassner), Schachner (85., Reiter), H. Seebacher, Lazok, A. Leitner, Flatscher (77., T. Pliem).

Nächste Spiele: Obdach - ASV (3.9., 17 Uhr) ASV – Trofaiach (11.9., 17 Uhr) 1. 2. 3. 4.

Schladming Rottenmann Kindberg Knittelfeld

5. Trofaiach

6. St. Michael 7. B. Mitterndorf 8. Kapfenberg II 9. Obdach 10. Thörl 11. Murau 12. St. Peter/Kbg. 13. Irdning 14. Krieglach

4 4 4 4

4 4 3 3

0 0 1 0

0 0 0 1

4 2 1 1

4 3 4 4 4 4 3 4 4

1 1 1 1 1 1 0 0 0

2 1 1 1 0 0 2 1 0

14:4 12 14:4 12 16:7 10 10:8 9 8:5

7

1 5:5 5 1 8:5 4 2 11:11 4 2 5:8 4 3 9:13 3 3 3:9 3 1 5:8 2 3 4:17 1 4 2:10 0

1. Klasse Ennstal FC Tauplitz – SC Liezen Juniors

Auch diese Partie konnte nach Abbruch wegen Starkregens nicht mehr fortgesetzt werden. Tauplitz: L. Schachner, Hainzl, Mitrovic, Kolb, Csemez, Mlinar, M. Schachner, Beutelbeck, N. Tassatti, S. Bindlechner, Altenburger.

FC Ausseerland Juniors – Rottenmann II 5:0 (4:0)

Klare Angelegenheit für die Ausseer Juniors gegen Tabellenschlusslicht Rottenmann II. Bereits nach sechs Minuten traf William Wallace zum 1:0. Ein Doppelpack von Daniel Rossi (18. und 23.) sorgte bald für klare Verhältnisse im VIVAMAYR Seestadion Altaussee. Nach einer halben Stunde schlug auch Goalgetter David Otter erstmals zu und stellte auf 4:0. Danach schalteten die Ausseer Juniors mehrere Gänge zurück und brachten nach einer Stunde einige neue Kräfte auf den Platz. Markus Syen gelang kurz vor Spielende noch das 5:0.

Juniors: Stöckl, Perstl (84., J. Bernhardt), Steiner, Demmel (60., D. Tadic), Syen, Hödl (60., F. Pliem), J. Kogler (46., Pirosko), Rossi, Wallace, Otter, Sukitsch (60., F. Kogler).

FC Ausseerland – SV Stanz 3:2 (1:1)

Hochspannendes Duell in der Ausseer Christof Industries Arena. Die Gäste kamen etwas besser in die Partie und nutzten nach 20 Minuten einen Patzer der Ausseer Hintermannschaft zum 0:1 durch Manuel Ebner. Danach fand der FCA besser ins Spiel und beeindruckte speziell durch hochkarätiges Kombinationsspiel. Ein solches schloss Niko Eder in der 38. Minute zum 1:1 ab. Nach der Pause hatten dann klar die Halada-Elf das Sagen. In der 63. Minute war es erneut Niko Eder, der eine sehenswerte Kombi nation zum 2:1 abschloss. Danach blieb das Spiel offen. Beide Teams hatten starke Chancen. Drei Minuten vor Spielende gelang Manuel Ebner mit seinem zweiten Treffer im Spiel das 2:2. Doch für den FC Ausseerland war die Partie noch längst nicht gelaufen. Aus einer schönen Aktion in Minute 93 gelang Edeljoker David Otter noch der umjubelte Siegestreffer für den FCA. FCA: Bruckenberger, Mich. Machherndl, Raaijmann, Kraft, Wimmer, Gamsjäger (77., Temmel), Schupfer, Pomberger, Kanalas (69., Otter), Buchner, Eder (86., W. Marl).

WSV Eisenerz – FC Tauplitz 0:0

Tauplitz: Mösselberger, Hainzl, Tassatti, Mitrovic, Rudorfer (77., Reisenbichler), Mlinar (85., C. Bindlechner), M. Schachner, Beutelbeck, Altenburger, S. Bindlechner, Csoka.

Nächste Spiele: Juniors - Tauplitz (3.9., 17 Uhr) SC Liezen II - ASV II (3.9., 17 Uhr) ASV II - Juniors (10.9., 17 Uhr) Tauplitz - Irdning II (10.9., 17 Uhr) 1. FCA Juniors

4 4 0 0

18:6

12

4. Mitterndorf II

2 2 0 0

8:2

6

3. Selzthal

5. Irdning II 6. Eisenerz

7. Prug/Gröb. II 8. Tauplitz

3 3 0 0 31:4 3 3 0 0 13:1 4 2 0 2 3 1 1 1

8:9 3:5

4 1 0 3 7:26 3 0 1 2

2:5

9. St. Martin/Gr. 4 0 0 4 7:21

10. Rottenmann II 4 0 0 4 2:20

Bei widrigen Bedingungen hatte der FCA zu Beginn mehr vom Spiel. Mehr als einige Stangenschüsse waren aber nicht drinnen. Die Pernegger agierten wesentlich effizienter und nutzten nahezu jede Möglichkeit. Die Tore fielen in den Minuten 36, 51, 62, 82 und 90.

FCA: Bruckenberger, Mich. Machherndl (61. J. Kogler), Raaijmann (61., W. Marl), Gamsjäger (82., Perstl), Kraft, Posch, Schupfer, Eder (77., Syen), Wimmer, Pomberger, Kanalas.

Nächste Spiele: Pruggern – FCA (2.9., 19 Uhr) FCA – Admont (9.9., 19 Uhr) 1. 2. 3. 4.

Mürzzuschlag Gaishorn Stainach R. Kapfenberg

5. WSV Liezen

6. Ausseerland 7. Lassing 8. Haus 9. Pernegg 10. Hinterberg 11. Stanz 12. Parschlug 13. Admont 14. Pruggern

4 4 3 4

4 2 2 2

4 2 4 4 4 4 4 4 4 4 3

2 2 1 1 1 1 0 0 0

0 2 1 1

0 0 0 1

0 2 0 0 2 2 1 0 2 2 1

24:8 12 7:4 8 11:4 7 14:9 7 8:13

6

2 8:10 6 2 15:11 6 1 5:4 5 1 5:5 5 2 5:8 4 3 8:12 3 2 6:14 2 2 5:15 2 2 5:9 1

Alpenpost Zeitung des Steirischen Salzkammergutes

Nach zwei knappen Niederlagen fuhren die Tauplitzer mit Hoffnung auf den ersten Punkt nach Eisenerz. Das Spiel selbst blieb aber viel schuldig, Chancen blieben im altehrwürdigen Eisenerzer Stadion Mangelware. Auffälligster Höhepunkt war die gelbrote Karte für den Eisenerzer Markovic in Minute 79. Am Ende blieb es beim torlosen Remis, das dem Spiel auch gerecht wurde.

2. SC Liezen II

SC Pernegg – FC Ausseerland 5:0 (1:0)

9 9 6 4 3 1 0 0

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Pruggern/Gröbming II – Ausseer Juniors 2:4 (0:2)

Liezen, erhöhte in der 44. Minute auf 1:2. Nach der Pause hatte Thörl dem druckvollen Spiel des ASV nichts mehr entgegenzusetzen. Bereits in der 49. Minute erhöhte Tamas Lazok auf 1:3, Armin Flatscher legte per Elfmeter in Minute 54 zum 1:4 nach. Den Schlusspunkt setzte dann der für Armin Flatscher eingewechselte Thomas Pliem mit dem 1:5 in der 84. Spielminute.

Unterliga Nord A

Für den Inhalt verantwortlich: Florian Seiberl. Druck: Druckerei WALLIG, 8962 Gröbming. Erscheinungsweise: 14-tägig. Einzahlungen auf das Konto AT764501030400030000 bei der Volksbank Salzburg. Aufgrund der Lesbarkeit der Artikel wird bei Bedarf nur eine Geschlechtsform gewählt. Dies bedeutet jedoch keine Benachteiligung des anderen Geschlechtes. Die mit ß versehenen Artikel sind bezahlte Anzeigen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, zugesandte Leserbriefe zu kürzen und übernimmt keine Haftung für den Inhalt kostenloser Ankündigungen. Alle Rechte vorbehalten. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

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