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Alpenpost 18 2011

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Ausgabe Nr. 18 1. September 2011 35. Jahrgang GZ 02Z031189 W ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14tägig – Preis: EUR 1,40 E-Mail: redaktion@alpenpost.at Erscheinungsort: Bad Aussee, Kurhauspl.298, Tel. 03622/53118, Fax: 03622/53118-577 Verlagspostamt: 8990 Bad Aussee

Spruch: Das Lachen ist ein wetterleuchtendes Aufblitzen der Seelenfreude, ein Aufzucken des Lichtes nach draußen, so wie es innen strahlt.

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Ausseer Land Einsichten und Ausblicke Am Freitag, 2. September, wird um 18.30 Uhr zu einer Buchpräsentation des neuesten Werkes von Eva Maria Griese und Jessica Jarosch in den Kammerhof geladen. Näheres im Blattinneren.

Festzelt-Genuss ohne Folgen

...und klingendem Spiel verzauberten die Vereinigung Wiener Staatsopernballett, das große Streichorchester der Bürgermusikkapelle Bad Aussee sowie die Bradlmusik an drei Abenden die Besucher der Ballett-Vorführungen.

Große Suchaktionen im Ausseerland Mit mehreren großen Suchaktionen endete eine Radtour des Ex-Radrennfahrers Johann Traxler, der seit 11. August im steirisch-oberösterreichischen Grenzgebiet vermisst wird. Traxler, der in den 1980er Jahren große Erfolge im Radsport verbuchen konnte, war während eines Kuraufenthaltes in Bad Aussee mit seinem Mountainbike von Goisern nach Bad Aussee unterwegs. Sofort nach der Anzeige der Abgängigkeit des 52jährigen aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung um ca. 22.30 Uhr suchte ein FLIR-Hubschrauber, ausgerüstet mit einer Wärmebildkamera das betreffende Gebiet zwischen Bad GoisernAltaussee und Bad Aussee detailliert ab. Kurz zuvor hatte Traxler noch mit einem Bekannten aus dem Bereich Laasern in Bad Goisern telefoniert, bei der nachfolgenden Peilung war jedoch der Akku des Gerätes schon leer. Bei insgesamt sechs großen Suchaktionen durch die Polizei, die alpinen Einsatzgruppen Liezen und Gmunden, die Bergrettungsdienste Ausseerland und Bad Goisern, die

Polizeihundestaffeln aus Oberösterreich, Salzburg und Niederösterreich, die Rettungshundebrigade sowie Hubschrauber des Innenministeriums konnte kein Hinweis auf das Verbleiben des Radlers gefunden werden. „Alles was an technischen und personellen Ressourcen aufzustellen war, wurde von uns bei den Suchaktionen eingesetzt. Wir haben mit rund 90 Männern und dutzenden Hunden nach dem Ver missten gesucht und jeden Winkel des in Frage kommenden Gebietes dabei betreten“, so Chefinspektor Herbert Angerer von der Polizeiinspektion Bad Aussee.

Ging man bei den ersten Suchaktionen noch davon aus, Traxler im Bereich Pötschen/ Sarstein zu finden, weitete man dann den Suchradius - leider ergebnislos - auf den Bereich Raschberg und Sandling aus. „Wir bekommen auch immer wieder Hinweise, jedem einzelnen wird natürlich nachgegangen, auch wenn er noch so unwahrscheinlich erscheint, und wir hoffen darauf, dass weitere Informationen einlangen“, so Angerer, der Wanderer und Mountainbiker im Bereich Bad Goisern - Bad Aussee und Pötschenpass darum bittet, die Augen offen zu halten.

Von übermorgen Samstag, 3. September, bis Montag, 5. September, wird die Gemeinde Altaussee beim traditionellen „Kiritag“ wieder das Mekka all jener sein, die beim Saisonausklang dabei sein wollen und es wird im und das legendäre Bierzelt der Freiwilligen Feuerwehr Altaussee hoch hergehen. In der Losergemeinde werden wieder tausende Besucher aus nah und fern erwartet und der Ort wird aus allen Lederhosennähten platzen. Freuen wir uns zum Saisonausklang auf ein schönes Fest, das längst zur Institution und zu einem Wirtschaftsfaktor in der Region geworden ist. Viele der tausenden Besucher werden zu dieser Großveranstaltung mit dem eigenen Fahrzeug anreisen und sich in und um die traditionelle Einkehrstätte gut unterhalten. Damit sie keine unangenehmen Überraschungen erleben, wird ihnen angeraten, nach Genuss von alkoholischen Getränken nicht mehr selbst heimzufahren. Es gibt auch heuer wieder Taxis und Shuttlebusse und auch die Möglichkeit, das Fahrzeug auf einem der vielen Parkplätze steEGO hen zu lassen.


lle e e tu ag k A ort p Re von

Florian Seiberl

„Die Leute finden unsere Tracht schön und kleidsam und so entsteht die Begierde, selbst in Tracht gekleidet zu sein“, so ein heimischer Trachtenexperte, der erst kürzlich mit einem Bekannten aus Oberösterreich über dieses Thema diskutiert hat. Dieser meinte, dass das „Gesamtpaket Ausseerland“ genial sei - die Damen würden die Tracht auch zum Baden gehen am Strand tragen und die Männer wären in Lederhosen auf Motorrädern unterwegs. Dieser unkomplizierte Umgang mit der Tracht - so die Sicht eines Außenstehenden - sei der Schlüssel des Erfolges des Ausseerlandes, denn es macht uns unverwechselbar. Trachten-Renaissance Dass das Dirndl die Trägerin noch schöner macht, wussten wir im Ausseerland schon immer. Mittlerweile haben dies auch Modedesigner mitbekommen, die nun versuchen, Dirndl-Kreationen in ihre Kollektionen aufzunehmen. Teils verrucht, teils schrill und schräg, aber immer mit Trachtenhintergrund wird dabei oftmals über das Ziel hinausgeschossen. Auch Diskontketten werben mit eigenen Trachtenkollektionen, die österreichweit vertrieben werden. Für die heimischen Trachtenwerkstätten ist diese „Konkurrenz“ keine Bedrohung, man sieht laut einer Umfrage der „Alpenpost“ darin eher eine Bereicherung als Konkurrenz. Unter anderem würden echte Trachtenliebhaber auf die Qualität und nicht den Preis achten. Dazu kommt, dass oftmals auch die Farbgebung nicht das ist, was sich die Kunden erwarten. Den Trachten-

Trachteninsel Ausseerland Das Ausseerland gilt als Trachteninsel. Nirgendwo in Österreich haben sich Dirndl, Lederhose und Steirerrock einen so großen Stellenwert in der Garderobe verdient, wie bei uns. Hatten früher das Dirndl und die Lederhose noch die Patina von Hinterwäldlern, erfährt die Tracht in den letzten Jahren eine Wandlung und wird von verschiedensten Modelabels umworben. Das Dirndl - alleine der Name des Kleidungsstückes verjüngt die Trägerin schon in jeder Hinsicht - ist Ausdruck des modernen Lebensstils geworden. Das was andere nun wiederentdecken, war im Ausseerland immer präsent: Die Tracht als Alltagsgewand, als Ausdruck der Identität und der Zugehörigkeit, das noch dazu praktisch ist. Dies mag auch der Grund dafür sein, dass Gäste und „Zweiheimische“ die Tracht mit genau dem gleichen Stolz tragen, wie die Einheimischen. Wichtig ist, dass man der Tracht den gleichen Respekt entgegenbringt, wie dem Träger oder der Trägerin.

Bei Jung und Alt und bei allen Situationen - von der Taufe bis zur Bahre passend: Das Steirerg’wand, welches das Ausseerland so unverwechselbar macht.

schneidern im Ausseerland wird allgemein ein gutes Gespür für die Farbkombinationen attestiert, aus diesem Grund werden diese Auswüchse der „Trachten-Renaissance“ zwar beobachtet aber eben nicht als Konkurrenz gesehen. Einige sehen diese Angebote auch als Einstieg in die Trachtenwelt, wobei der Träger oder die Trägerin alsbald höhere Qualitätsansprüche stellen wird und so zwangsläufig bald bei den heimi-

schen Herstellern landen wird. Die Tracht im Wandel der Zeit Das Original Ausseer-Dirndl mit rosa/grün/lila mag vielleicht als Flaggschiff dienen, viel interessanter sind jedoch die ständigen Veränderungen in Farbe und Form der Tracht. Heuer sind zum Beispiel die Farben Brombeer und Violett sehr angesagt. Genau das ist es auch, was die Tracht so tragenswert macht: Man muss sich wohl darin

Aktuelle

fühlen und sie nicht als „Uniform“ sehen. Dies sollte auch als Anlass genomme werden, etwas offener mit dem Thema „Tracht“ umzugehen. Böse Zugen sprechen dabei von der „Gilge-Tracht“ die stereotyp die Bekleidungsvorschriften der Träger definiert: Grüne Stutzen, Gamslrock, weißes Hemd bei den Männern und rosa/grün/lila bei den Damen. Sämtliche Ausseer Handwerksbetriebe unterstützen hingegen die laufende Veränderung der Tracht, denn dies geschieht immer auf Nachfrage durch den Kunden. Was nicht gepasst oder nicht gefallen hat, wurde umgeändert. Genau so sollte auch das Verständnis zur Tracht sein. „Ins Bierzelt geh’ ich mit Jeans, die Tracht haben eh’ andere an“ Solche und andere Sätze hört man in den letzten Tagen häufig. Viel an Identitätsbewusstsein können jene, die nach diesem Vorsatz ihre Tracht an den drei Tagen in der Garderobe lassen, nicht mitbekommen haben. Als Einheimischer sollte man eher stolz darauf sein, dass „unsere“ Tracht auch für Gäste und Zweiheimische so begehrenswert ist, dass sie sich in diese kleiden. Natürlich sollte auch die passende Wertschätzung der Tracht und damit auch den Einheimischen gegenüber an den Tag gelegt werden. „Es ist egal, ob das Gewand neu oder alt ist, wichtig ist, wie es getragen wird. Dabei heißt alt nicht gleich noch besser, denn mottenzerschlissene Dirndln oder ausgerissene Knöpfe, die mit Sicherheitsnadeln ersetzt werden, sind tabu“, so ein heimischer Trachtenschneider abschließend.

Frage

„Was finden Sie an der Ausseer Tracht anziehend?“ Gabi Lux, Wolkersdorf: „Ich trage die Tracht so gerne, weil sie der weiblichen Figur sehr schmeichelt, kleine Fehler verzeiht und bei jeder Gelegenheit passend ist. Ausserdem passt die Tracht perfekt zum Ausser Klima um die Mitte warum und bei den Armen frei. Mit meinen 15 Dirndln kombiniere ich dann einfach, wie es mir passt“. 2

R o s w i t h a Malcherek, Bremen: “Ich habe die Tracht so gut wie immer an, weil es in die Gegend passt, jeder Figur steht und in jedem Alter gut aussieht. Auch bei Wanderungen oder beim Baden ist sie praktisch. Bei acht verschiedenen Dirndln, die ich besitze, kann ich auch gut kombinieren und bin so immer gut angezogen“.

Frank und Christl Hecker, Dorsten: “Bei den Frauen ist es die Vielfalt, das hat Eleganz und Flair. Man kann die Tracht immer anziehen, ob nun am Markt oder bei einem Fest, man ist immer gut angezogen. Wir tragen die Tracht sehr gerne, weil wir auch zu den Menschen hier stehen. Dazu kommt, dass die Tracht für Mann und Frau auch sehr bequem ist.“

Astrid PieperBruns, Buchholz: “Einerseits trage ich die Tracht als Hommage an meine Mutter, die Ausseerin war und andererseits finde ich das Steirerg’wand sehr schön, praktisch und farbenfroh jedoch immer mit der richtigen Eleganz, um bei allen Gelegenheiten gut gekleidet zu sein.“


Patienten-Umfrage am LKH Bad Aussee positiv abgeschlossen

Damit können Sie rechnen!

Die Ende 2010 durchgeführte stationäre Patientenbefragung stellt dem LKH Bad Aussee ein sehr gutes Zeugnis aus. Die Patienten fühlen sich am LKH Bad Aussee gut betreut und freuen sich auf das neue Spital. Von Oktober 2010 bis Februar 2011 wurde den Patienten des LKH Bad Aussee mittels Fragebogen die Möglichkeit gegeben, das LKH Bad Aussee in verschiedenen Kategorien zu bewerten (z. B. Krankenhausaufenthalt, Abläufe im Krankenhaus, Leistungen des Krankenhauses, Kompetenz des Personals etc.). Die Auswertung der Ergebnisse zeigt, dass das LKH Bad Aussee bei seinen Patienten einen sehr hohen Stellenwert hat und sehr angesehen ist. Im Bereich Information und Patientenaufklärung fühlen sich die Patienten gut in formiert und aufgeklärt (z. B. 95 % der Patienten gaben an, dass sie über den Krankenhausaufenthalt und den Behandlungsverlauf informiert wurden; über 80 % der Patienten gaben an, dass sie „immer“ über Untersuchungen, Eingriffe, deren Notwendigkeit und über eventuelle Komplikationen informiert wurden). Die MitarbeiterInnen des LKH Bad Aussee können mit den Ergebnissen der Befragung durchaus zufrieden sein. So gaben 98,8 % der Patienten an, dass sie großes bis eher großes Vertrauen in die ärztlichen Fähigkeiten haben, sie fühlen sich von seiten der Ärzte (86,9 %) und von seiten der Schwestern und Pfleger (89,8 %) fachlich gut betreut. Auch dem übrigen Fachpersonal wurde diesbezüglich ein gutes Zeugnis ausgestellt. Insgesamt haben die Patienten allgemein großes (49,4 %) bis eher großes (43,8 %) Vertrauen in die Medizin und für 84,1 % der Patienten wurden ihre Erwartungen

von Simone Rastl Kundenberaterin der Volksbank Steirisches Salzkammergut regGenmbH

Die Patienten des LKH Bad Aussee sind mit der medizinischen Nahversorgung sehr zufrieden, wie eine Umfrage von Oktober 2010 bis Februar 2011 ergab.

an das LKH Bad Aussee erfüllt. Von vielen Patienten wurde als besonders angenehm und positiv immer wieder die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, aber auch die Kompetenz und Professionalität des gesamten Personals genannt. Dazu ein kleiner Auszug aus den Fragebögen: „Das Personal war recht freundlich, zugewandt und auch kompetent.“ „Zuvorkommenheit und Freundlichkeit aller Personen (Ärzte und Pflegepersonal).“ „Die Freundlichkeit und Professionalität des Personals.“„Das gesamte Personal war einzigartig, freundlich und hilfsbereit.“ Familiäres Ambiente am LKH Bad Aussee Das familiäre Ambiente und der sehr persönliche Umgang wird von den Patienten des LKH Bad Aussee sehr geschätzt und auch lobend erwähnt: „In dem Krankenhaus wird man noch wie ein Mensch behandelt, nicht wie eine Nummer!“ „familiäre Atmosphäre“, „familiäre Umgebung und

Einstellung“, „liebevolle Bemühung um den Patienten, sehr gute Betreuung von Ärzten und Schwestern“, lauteten die Kommentare. Kritikpunkte Die von den Patienten angeführten Kritikpunkte betreffen vor allem die veraltete Bauweise und Infrastruktur des LKH Bad Aussee. Diese Kritikpunkte werden sich sicherlich durch den Neubau des LKHs verbessern lassen und für die Patienten mehr Komfort und eine verbesserte Hotelkomponente bieten. Die Anstaltsleitung des LKH Bad Aussee freut sich über die durchwegs guten Bewertungen vor allem in den Kategorien Kompetenz und Information und natürlich auch über die vielen positiven Rückmeldungen der Patienten. Trotz der sehr positiven Bewertung ist das LKH Bad Aussee weiterhin an einer Optimierung der Patientenzufriedenheit, insbesondere in Bezug auf die Hotelkomponente, interessiert.

„Ausseerland der Tiere“

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Gartenfest und Fetzenmarkt

Die „gesammelten Werke“ von Reinhard Schlüter sind mit dem Buch „Das Ausseerland der Tiere“ im Fachhandel erhältlich.

Die FF Grundlsee lädt am Sonntag, 11. September, ab 10 Uhr zu einem Gartenfest beim Zeughaus in Grundlsee. Um 14 Uhr beginnt auch der traditionelle Fetzenmarkt. Musikalisch umrahmt wird das Fest in gewohnt professioneller Weise von der Musikkapelle Grundlsee. Ab 16 Uhr gibt es eine Verlosung der Musikbausteine. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. 3


Wiener Staatsopernballett brillierte im Ausseer Kurhaus Drei außergewöhnliche Abende waren den vielen Besuchern des Kurhauses Bad Aussee beschert, die sich von der Symbiose aus Staatsopernballett, Ausseer Bradlmusi und Streichorchester verzaubern ließen.

Mehr Fotos unter www.alpenpost.at Die vielen Mitwirkenden, die an drei Tagen die Besucher im Kurhaus verzauberten.

Der künstlerische Gesamtleiter Christian Tichy widmete das diesjährige Gastspiel dem „Jahr des Waldes“. Die hervorragenden Tänzerinnen und Tänzer wirbelten über die Bühne zu traditioneller Volksmusik der Bradlmusi, wobei der ausdrucksstarken Darbietung von Mihail Sosnovschi zum „Waldhansl“ Szenenapplaus beschert war. Neue musikalische Wege eröffneten sich, indem die Bradlmusi ergänzt wurde durch Peter Kölbl (Saxophon), Robert Steiner (Gitarre) und Stefan Egglmeier (Percussion) mit den Beatles und anderen modernen Melodien die Schritte der Tänzer zu beflügeln vermochten. Für den klassischen Bereich zeichnete das

Streichorchester der Bürgermusikkapelle Bad Aussee unter Leitung von Kapellmeister John Lowedell verantwortlich, das sich auch heuer wieder mit enorm harter Probenarbeit der großen Herausforderung stellte, den musikalischen Teppich für die Professionisten aus Wien zu legen. Die von Angelina Tichy gesprochenen Texte zum Thema „Wald“ erläuterten sehr plakativ, warum dieses Thema gewählt wurde. Die Kinder des Tanz-Ateliers Ausseerland unter Leitung von Michael Pinnisch fügten sich harmonisch in das Gesamtpaket „Das grüne Herz tanzt!“ ein. Die Veranstalter könnten sich für kommende Jahre überlegen, viel-

Die Ballett-Elevinnen waren in ihren Rollen entzückend.

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Text: Ch. Reiter

leicht jede zweite Reihe um zehn Zentimeter zu erhöhen, um auch den Besuchern der hinteren Plätze den Blick auf tänzerische Darbietungen der Sonderklasse, wie sie

das Staatsopernballett auch heuer wieder bot, zu ermöglichen. Trotz räumlicher Einschränkungen waren den Künstlern rückhaltlose Bewunderung und tosender Applaus sicher.

Wieder eine Klasse für sich: Die Solotänzer Mihail Sosnovschi und Irina Tsymbal.

Schottenrühren auf der Viehbergalm

Weisenblasen am Ödensee

Am Samstag, 10. September, wird ab 11 Uhr, zum Schottenrühren in die Ritzingerhütte auf der Viehbergalm geladen. Für die musikalische Umrahmung sorgen Ali und Ulli. Raungerl, Fedlkrapfen und süßer Schotten werden kredenzt. Weitere Informationen per Telefon: 0676/ 9459817. Der Schranken von Bad Mitterndorf ist übrigens an diesem Tag geöffnet.

Am Sonntag, 11. September, wird zu einem musikalischen Tag am Ödensee geladen. Ab 11 Uhr Frühschoppen bei der Kohlröserlhütte mit der Obersdorfer Tanzlmusi, ab 14 Uhr Weisenblasen am Ödensee mit verschiedenen Bläsergruppen. Eintritt: Freiwillige Spenden. Bei Schlechtwetter in der Kohlröserlhütte.


51. Kiritåg-Bierzelt in Altaussee Auch heuer wieder feiern am ersten Wochenende im September vor der malerischen Kulisse des Losers und der Trisselwand Gäste und Einheimische gemeinsam und natürlich in Tracht den Altausseer Kiritag. Der Mittelpunkt ist das urtümliche Kiritagbierzelt der Freiwilligen Feuerwehr Altaussee.

Es ist angerichtet: Das Bierzelt in Altaussee öffnet am Samstag, 3. September, ab 12 Uhr für drei Tage seine Pforten.

Bierzelte gibt es viele, doch das Altausseer Kiritagbierzelt ist einzigartig. Ein Besuchermagnet, der seinesgleichen sucht. Dies liegt auch in seiner langen Tradition, Öffnung am Samstag, Sonntag und Montag, begründet. Dieses, in seiner ursprünglichen Form, bis heute erhaltene Kulturjuwel, zieht aufgrund der bis heute eingehaltenen Grundregeln, welche schon 1961 von den damaligen Gründern aufgestellt wurden, die Menschen aus nah und fern an: Freier Eintritt, keine Lautsprechermusik, kein Tanzboden, solide Qualität der Waren, die besten Grillhendel weit und breit und günstige Preise sind ein absoluter Garant für das Gelingen dieses, weit über Österreich hinaus, bekannten Bierzeltes. 370 Mitarbeiter der Freiwilligen

Feuerwehr Altaussee - natürlich alle in Tracht mit den bekannten weissen Schürzen - sorgen für einen klaglosen Ablauf während der drei Tage, wobei heuer wiederum schon am Samstag Mittag (ab 12 Uhr) eingekehrt werden kann. Die Altausseer und die Lupitscher Musikanten sorgen an allen drei Tagen für das nötige Klangbild und die Humoristen für Spaß. Dass beim Bierzelt auch ein Kiritag mit über 120 Standeln, ein Vergnügungspark und so allerlei nicht fehlen darf, versteht sich von selbst. Treffpunkt für Jedermann/frau Das Altausseer Kiritag-Bierzelt sollte ein Treffpunkt für „Jedermann“ und „Jede Frau“ aus allen Altersschichten sein und bleiben, daher sind gerade Sie eingeladen, dieses urtümliche Fest zu besuchen. Als Neuigkeit ist heuer ein Bus-

transfer sowohl aus Bad Ischl als auch aus Tauplitz zu und vom Altausseer Bierzelt eingerichtet. Richtung Bad Ischl: Busreisen Oberhauser. Abfahrt in Bad Ischl, Busterminal sowohl am Samstag, 3 9. als auch am Montag, 4.9. jeweils um 19 Uhr. Rückfahrt jeweils um 1.30 Uhr beim Postamt Altaussee. Preis pro Fahrt € 7,-. Zustiegsstellen an allen Bushaltestellen entlang der Bundesstrasse, Infos bzw. Anmeldung unter der Telefonnummer 06135/8562 erforderlich. Busreisen Richtung Tauplitz: Bechter. Abfahrt Tauplitz Gemeinde, sowohl am Samstag, 3. 9. als auch am Montag, 4. 9. jeweils um 19 Uhr. Rückfahrt jeweils um 2 Uhr beim Rüsthaus der FF Altaussee. Preis pro Fahrt € 7,-. Zustiegsstellen an allen Bushaltestellen entlang der Bundesstrasse und um 19.15 Uhr

beim Hotel Post in Bad Mitterndorf, Infos bzw. Anmeldung unter der Telefonnummer 03623/3144 erforderlich. Der bereits bestens eingeführte Linienbusverkehr innerhalb des Ausseerlandes mit den Post-Bussen bleibt natürlich aufrecht und wird in Richtung Lupitsch erweitert! (zu jeder vollen Stunde ab Postamt Bad Aussee). Lediglich Richtung Grundlsee-Gößl gibt es eine Änderung: Busreisen Zwetti fährt an allen drei Tagen um 19 und 21 Uhr ab Gößl Richtung Bierzelt. Zustiegsstellen: Grundlsee Gemeinde, Seehotel, Mosern (Auffahrt Sattel), Rüsthaus Obertressen, Oase Berta, Arzleithen (Campingpl.). Zurück geht es dann um 22, 24 und 2 Uhr ab Postamt Altaussee, Preis Pro Fahrt € 5,-.

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Energie für Ihre Augen Laptops, PDAs, Mobiltelefone und Navigationssysteme gehören heute zum Alltag. Sie machen das Leben angenehmer. Aber man ist damit immer erreichbar und muss schnell reagieren. Das ist Schwerstarbeit für die Augen. Sie reagieren auf unterschiedliche Entfernungen, stellen sich also immer wieder aufs Neue scharf. Und auch wenn Sie Pause machen, Ihre Augen bleiben aktiv. So klagen immer mehr Menschen über die Ermüdung ihrer Augen, gelegentliches Augenbrennen und sogar über Reizungen der Augen. Gerade aktive

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Kürzlich feierte der Ausseer Trafikant Wigg Viertbauer einen runden Geburtstag. Dazu kommt, dass er seit 30 Jahren Ober trommelweib der „Ausseer Arbeitertrommelweiber“ ist. „Alt wird man von alleine, aber 30 Jahre Obertrommelweib zu sein, das ist eine Leistung“, so ein namentlich nicht genannt werden wollender Vertreter der weiß Gewandeten. Anfänglich glaubte der Wigg, als er der Einladung folgend, nur einige Trommelweiber in zivil erblickte noch daran, dass er am falschen Ort oder zur falschen Zeit am falschen Ort sei, doch schon bald hörte er den vertrauten Faschingmarsch und so fiel dem Jubilar ein Stein vom Herzen. Ob der großen Anzahl der Gratulanten in weiß (unter anderem sogar in Flip-Flops) war der Wigg den Tränen nahe und lud seine „Weiber“ zu einigen Litern ihres Lieblingsgetränkes ein.

wollte sie daher mit dem, was sie gerade in der Hand hatte, das lästige Insekt verjagen. Die Wespe war zwar ohne den Stachel zu setzen auf und davon, aber einen schmerzlichen Stich gab es dennoch. Eigentlich logisch, wenn man die Wespe mit einer Sichelspitze verjagt! uuuu Beim Platzkonzert der Musikkapelle Grundlsee erspähte kürzlich Moderator Herbert Gasperl zwei Damen, die in der Strachwitz beheimatet sind. Er begrüßte Hilde Mayer und meinte anschließend, dass ihr „verstorbener Gatte, Horst Friedrich Mayer nicht vergessen sei, denn er hat nicht nur im Rundfunk und im Fernsehen sondern auch vor Ort viel für das Ausseerland bewirkt“. „Und natürlich beglückwünsche ich auch „Speli“ Helga Spellenberg, die heute zum hundertsten Mal den Backenstein bestiegen hat“, so Gasperl weiter. Beide Damen erröteten und freuten sich sichtlich. uuuu Kürzlich sah man Herrn Oberst Lutz Absolon am Grundlsee in der Badehose herumwuseln und mit einer Drahtbürste in der Hand von Stein zu Stein hüpfen. Angesprochen auf sein Verhalten meinte er: „Ich muss ja die Steine putzen, damit mein ‘Heiderl’ auf den glitschigen Algen nicht ausrutscht“. Ein Gentleman der Sonderklasse... uuuu Aufgrund seiner Versetzung zum Bezirkspolizeikommando Liezen musste Herbert Angerer, vlg. „Ziwi“, kürzlich aus der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei austreten. Eine letzte Einsatzübung sollte ihn und seine Kollegen noch über den Klettersteig auf den Loser führen. Beim Treffpunkt traute Herbert Angerer seinen Augen nicht, als alle seinen Kollegen aus dem Bezirk in Lederhose gekommen waren, um den Klettersteig dann - so gewandet - in Angriff zu nehmen. Man kann sich vorstellen, dass dies bei den anderen Kletterern für gehöriges Aufsehen gesorgt hat. Nach getaner Arbeit wurde dann in der Loserhütte eine Abschiedsfeier ausgerichtet, die genauso rustikal wie die Lederhosen der Polizisten war.

Obertrommelweib Victoria Viertbauer wurde von „seinen“ Damen ordentlich gefeiert. Foto: P. Köberl

uuuu Luftballone haben es ja an sich, dass sie Kinder in allen Farben und Formen begeistern. So auch bei einer Kindergeburtstagsfeier am 14. August, bei der im Grundseer Ortsteil Archkogl diese bunten Luftikusse versehen mit der Adresse jedes Kindes - in die Lüfte gelassen wurden. Auch Jakob Grill hat einen dieser Ballone steigen lassen und hat prompt am 17. August einen Brief aus Ternitz in Niederösterreich bekommen. Die Finderin hat den Ballon mit der Nachricht am darauffolgenden Tag bei einer Wanderung in Puchberg am Schneeberg in 810 Metern Seehöhe gefunden. Da war natürlich die Freude im Hause Grill groß und Junior Jakob griff sogar in den Ferien freudig strahlend zur Füllfeder, um der Finderin einen Brief - dieses Mal jedoch per Post - zu schicken. uuuu „Immer wieder habe ich Pech!“ beweinte dieser Tage Gerda Haim ihr eigenes Ungeschick. Gerade mit Gartenpflege beschäftigt, setzte sich eine böse Wespe auf ihren Arm. Um den erwarteten Stich abzuwehren,

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Wir gratulieren Christine Seethaler Radiologietechnologin Christine Seethaler aus Altaussee hat kürzlich an der Fachhochschule in Salzburg ihre Ausbildung mit dem Bachelor of Sience in Health Studies als Radiologietechnologin abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch!

Was uns nicht gefällt...

Selbst die beste Funktionswäsche kann einer echten Lederhose nicht einmal annähernd das Wasser reichen. Herbert Angerer mit seinen Kameraden in Lederhosen am Loser-Gipfel.

Die Alpenpost gratuliert

... dass es in Tauplitz vermehrt zu Vergiftungserscheinungen bei Haustieren - vor allem bei Katzen kommt. ... dass die Strände der heimischen Seen an den schönen Badetagen manchmal von einigen „Schwarzen Schafen“ in einem Zustand verlassen werden, der nicht in Ordnung ist. Hundekot und Mist stören nachhaltig und sind nicht notwendig. ...dass am neuen Radweg im Bereich Abfall-Sammelzentrum Richtung Fischereizentrum der Bundesforste immer wieder Autos unterwegs sind. ... dass von unbekannten Vandalen wiederholt die mühe- und liebevoll gepflegte Kneipp-Anlage in Bad Mitterndorf verwüstet wurde.

Yoga-Kurs Melanie Wildling Eltern: Sabine Wildling und Harald Singer, Bad Mitterndorf geboren am 12. August 2011

Susanne Raich Eltern: Dr. Nina und Dkfm. Heribert Raich, Bad Aussee geboren am 19. August 2011

Katharina Unterdechler Eltern: Monika und Clemens Unterdechler, Bad Aussee-Bad Goisern geboren am 22. August 2011

Lilly Marie Steinlechner Eltern: Angelika Zandl und Mag. Dr. Joachim Steinlechner, Bad Mitterndorf geboren am 24. August 2011

Falls Sie Ihr Baby auch aus der Zeitung lachen sehen wollen, dann schicken Sie uns bitte ein Bild unter der Angabe des Namens des Babys, der Mutter, des Vaters und dem Datum der Geburt per email: alpenpost@aon.at 6

Für Anfänger und Fortgeschrittene bietet Iris Kraft am Montag, 12. September und Dienstag, 13. September einen Yoga-Kurs an. Der Kinderkurs beginnt am Mittwoch, 14. September. Anmeldungen und Informationen unter Tel.: 0676/79 41 258.


Mitterndorfer Schab in heimischem Stroh Nach vielen Jahrzehnten wurde heuer in Bad Mitterndorf erstmals wieder eine alte Sorte an Roggen angebaut, um so das wertvolle Stroh für die Schab zu gewinnen.

In Bad Mitterndorf wurde erstmals seit langer Zeit wieder Roggen-Stroh angebaut, um damit die traditionelle Schab-Bekleidung herzustellen. Foto: Franz Köstler

Die alte Sorte, die auch in unseren Breiten hoch und gut wächst, dient somit in ein paar Monaten als Grundlage für die Schab-Gewänder. Musste früher das Stroh bei Getreidebauern in Niederösterreich angekauft werden, so will die Mitterndorfer Schab-Gruppe dadurch wieder die Tradition ihrer Vorfahren fortführen, wie während der Nachkriegszeit, im gesamten „Krungl-Graben“ Korn angebaut war. Die Namensgeber der Brauchtumsfigur, die „Schab“ wurden im Zuge der Ernte des Getreides natürlich auch gebildet und zu Strohmandeln aufgeschlichtet. Laut der beteiligten Fachleute könnte die Farbe des Strohs etwas gelblicher sein, d. h. eine intensivere Farbe haben. Man ist aber mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Nach dem Trocknen wurde das Stroh zum Hubenbauer nach Krungl gebracht, wo es im Tenn bis zum Einsatz noch weiter getrocknet wird. Vor dem Verarbeiten zu den sogenannten „Bandln“ für das SchabGewand wird es noch händisch gedroschen, bis es dann Anfang Dezember erstmals wieder als heimisch angebautes Roggen-Stroh die Träger zieren wird.

Lesung mit Volksmusik: ...und sie liebten Aussee Kostproben aus dem Buch „…und sie liebten Aussee!“ von Helmut Korherr wurden am 16. August beim Stieger in Obertressen zum Besten gegeben. Eine große Fangemeinde fand sich bei Adi und Anni Stieger ein, um die Lesung der Schauspieler Kurt Hexmann und Claudia Androsch genießen zu können. Nikolaus Lenau, Anna Plochl, Sigmund Freud und Hugo von Hofmannsthal kamen zu Wort, die – jeder auf seine Weise – die Verbundenheit mit dem Ausseerland aus der Sicht des Buchautors wiedergaben. Die passende Volksmusik zwischen den Textteilen, ob Seewiesenwalzer, Meran-Jodler, Tanzl in G oder Herkuleswalzer spielten in gewohnt professioneller Weise Christian Eidlhuber (Geige) und Ernst Gottschmann (Gitarre).

Immer einen Klick wert:

www.alpenpost.at Archiv - Fotos - Webcam

Kurt Hexmann, Helmut Korherr, Claudia Androsch, Christian Eidlhuber und Ernst Gottschmann beim Stieger in Obertressen. Foto/Text: Chr. Reiter

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ALPENPOST-LESERSERVICE

Familiennachrichten Ihren Geburtstag feierten: Altaussee: Sepp Baier, Nr. 187 (70); Dr. Manfred Dietrich, Puchen 325 (70); Maria Hillbrand, Nr. 40 (75); Diol.-Ing. Hans Wimmer, Fischerndorf 167 (82); Erich Wimmer, Puchen 313 (83); Rottraud Hilbrand, Puchen 239 (86); Alois Haim, Fischerndorf 26 (97).

Bad Aussee: Dorothea Böhler, Obertressen 207 (70); Annelore Gaiswinkler, Gschlößl 36 (70); Heinz Brunner, Neupersteg 380 (70); Kurt Hottinger, Lerchenreith 363 (80); Franz Köberl, Unterkainisch 13 (81); Herta Ritter, Ischlerstraße 66 (82); Siegfriede Andraschko, Obertressen 160 (82); Dr. phil. Irene MüllerVoderwinkler, Lerchenreith 394 (83); Brigitte Grieshofer, Reitern 16 (83); Johann Gamper, Eselsbach 122 (84); Hildegard Ritzinger, Lerchenreith 394 (85); Hildegard Pirker, Gartengasse 11 (85); Maria Angerer, Eselsbach 86 (86); Irmgard Berger, Lerchenreith 394 (86); Gerda Grill, Reith 1 (86); Anna Wakonigg, Lerchenreith 394 (87); Maria Gottschmann, Lerchenreith 394 (89); Maria Lex, Obertressen 63 (92).

Grundlsee: Dr. Winfried Bammer, Gößl 183 (70); Herbert Hütter, Gößl 182 (80); Franz Trieb, Archkogl 60 (80); Helga Pliem, Archkogl 57 (82); Hermine Werndle, Gößl 146 (82); Josef Hillbrand, Bräuhof 143 (84); Franz Pachorneg, Gößl 190 (84); Dr. Edith Kramer, Bräuhof 33 (95).

Bad Mitterndorf: Liane Resch, Neuhofen 103 (70); Elisabeth Karner, Obersdorf 16 (75); Elisabeth Emminger, Neuhofen 142 (80); Ing. Karl Matejka, Thörl 55 (80); Walter Hauser, Neuhofen 126 (80); Frida Huber, Zauchen 74 (82); Maria Schlömicher, Neuhofen 18 (83); Hildegard Lackner, Nr. 58/1 (87); Anna Sams, Nr. 157 (94).

Tauplitz: Alois Adam, Furt 30 (81); Maria Mitterbäck, Nr. 73 (85); Peter Strimitzer, Nr. 24 (87).

Pichl-Kainisch: Elise Höfernig, Knoppen 56 (70); Frieda Preßl, Knoppen 20 (75).

Geburten Christine Köberl und Christian Simetsberger, Grundlsee, Zwillinge Isabella und Josephina.

Eheschliessungen Dr. Wolfgang Laserer und Marlene Pöchlauer, Altaussee; Erich Angerer und Monika Tiefenbacher, Paulngasse, Bad Aussee; Ulrich Wallisch und Katrin Helene Kuttner, Gößl, Grundlsee; Christian Feichtinger und Beate Reßler, Knoppen, Kainisch.

Goldene Hochzeiten Dr. med. univ. Eduard und Dorothea Böhler, Obertressen, Bad Aussee; Franz und Edeltraude Rabenseifner, Kainisch; Rudolf und Eleonore Egger, Klachau, Tauplitz.

Silberne Hochzeiten Karl und Gabriele Ainhirn, Sarstein, Bad Aussee.

Sterbefälle Lisa Appolt, Bad Aussee (19); Margarete Köberl, vlg. Weber, Bad Aussee (70); Maria Köberl, Bad Aussee (86).

Auslandsausseer Sterbefall: Anna Motz, Altaussee Unterperfuss (91). 8

Ärztedienst 3./4.9.:

Dr. Mager, Bad Aussee Tel. 03622/53303 oder 53304 Frau Dr. Rinnhofer, Tauplitz Tel. 03688/2121 10./11.9.: Dr. Petritsch, Altaussee Tel. 03622/71687-0 Dr. Schaffler, Bad Mitterndorf Tel. 03623/2233 Zentraler Ärztefunkdienst: Kurzrufnummer: 141.

Tierärztedienst Dipl.-Tzt. Schartel Bad Aussee, Tel. 03622/52495 Dr. Breitinger, Tel. 03623/ 2310

Ambulanzzeiten LKH Bad Aussee Chirurgie und Unfallchirurgische Ambulanz: Montag, Mittwoch und Freitag v. 8.30-12 Uhr. Hand- und Venenambulanz: Mo. 12 - 14 Uhr. Chirurgie und Unfallchirurgie, Schulter u. Knie: Mittwoch, 12-13 Uhr. Orthopädische Ambulanz durch Ärzte des LKH Stolzalpe – Terminvereinb. im Chirurgischen Sekretariat – Telefon-Nr.: 03622-52555-3018. Schmerzambulanz: Mo, Mi, Fr von 8-12 Uhr nach tel. Voranmeldung 03622/52555-3805. Bei Erstuntersuchungen bitte Vorbefunde mitnehmen! Akute Fälle werden jederzeit behandelt. Medizinische Abteilung: Allgemeine Ambulanz: Mo – Fr 8 bis 12 Uhr; Notfallsambulanz: 0-24 Uhr; Sonderambulanzen: Terminvereinbarungen unter: Tel. 03622/52555-3036, FAX DW 3072

Apothekendienst Bad Aussee Kurapotheke: bis 4. September sowie 12. bis 18. September. Sonn- und Feiertag von 10-12 Uhr geöffnet. Tel. 03622/52277 Bad Aussee Narzissen-Apotheke: 5. bis 11. September. Öffnungszeiten beider Apotheken: Mo-Sa 8 bis 12.30 Uhr u. Mo-Fr 15 bis 18 Uhr. Sonn- und Feiertag geschlossen, Tel. 0664/2360192 Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): Ständiger Nacht- und Wochenenddienst in ungeraden Kalenderwochen. Bei Bedarf ausserhalb unserer Dienstzeiten informieren wir Sie unter: Tel.03623/2364

Urlaubsankündigung Dr. Fitz, Bad Aussee, befindet bis einschl. 4.9. auf Urlaub. Nächste Ordination: 5.9. Vertretungen: Dr. Mager, Dr. Kranwetter, Dr. Albrecht, Dr. Petritsch. Dr. Schultes, Bad Mitterndorf, befindet sich bis 11.9.2011 auf Urlaub. Nächste Ordination: 12.9.2011. Frau Dr. Albrecht, Bad Aussee, befindet sich vom 5. bis 16.9. auf Urlaub. Nächste Ordination am 19. September.

Sprechtag für Arbeiter und Angestellte Donnerstag, 8. September von 10 bis 12.15 Uhr im Gewerkschaftshaus Bad Aussee.

Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt Dienstag, 6.9., von 9 bis 13 Uhr, in der Gebietskrankenkasse Bad Aussee. Tel. Voranmeldung 03622/520 33 7001

Wirtschaftskammer Jeden Dienstag von 8 bis 16 Uhr in der ehem. Wirtschaftskammer, Wiedleite.

Österr. Gewerkschaftsbund Jeden 1. Donnerstag im Monat in der Zeit von 14 bis 15 Uhr im ÖGB-Haus in Bad Aussee Bahnhofstraße.

Sanitätshaus Orthofit

Psychosozialer Dienst psychologische Beratung und Psychotherapie

Bad Aussee, Altausseerstr. 74, Tel. 0720 / 316005 11, Öffnungszeiten: Mo–Fr.: 8 – 12.30 Uhr und von 15 – 18 Uhr, Sa. 9-12 Uhr.

Anmeldung Dienstag 12-13 Uhr Tel. 0664/83 08882, Bad Aussee, Bahnhofstr.132, Termin nur nach Vereinbarung

Hebamme Brigitte Winter, Tel. 03622/54328

Hospizverein Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach telef. Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, Tel. 0664/6362322 Andrea Strimitzer

Orthopädie-Sprechtag

Familienberatungsstelle Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr rechtliche und psycho-logische Beratung, Politische Expositur, Oppauerplatz 111, Bad Aussee, Tel. 03622/52543-245. Sie ist kostenlos, vertraulich u. anonym.

Legasthenie - Dyskalkulie

von Herrn Zaihsenberger, Liezen, (orthop. Schuhe, Einlagen, Kompressionsstrümpfe) jeden 2. und 4. Freitag im Monat im LKH Bad Aussee von 13.30 bis 15 Uhr.

Hilfe bei Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwächen im Schul- und Vorschulalter. Brigitte Spannring, Tel. 0664/3448385

Praxis für Ergotherapie

Jeden Do. rechtliche Beratung von 9-12 Uhr, psychosoziale Beratung von 14-18 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf. Kostenlos, vertraulich, anonym! Nur nach telef. Terminvereinbarung unter der Tel. Nr.: 03612/22485

Annette Seiringer, Tel. 0664/10 66 349

b.a.s.INFo Beratung Jeden Donnerstag von 14-18 Uhr mit Mag. Dagmar Pernitsch, Bahnhofstr. 132, Bad Aussee, tel. Vereinbarung 0664/8405256.

euac-Notruf Tel. 0800 214 18 80

Komplett-Service Ausseerland Tel.: 0780-Aussee(287733) o. 03622/72300916 - www.ksa-aussee.at

OA-Selbsthilfegruppe für Menschen mit Essproblemen Jeden Mittwoch um 20 Uhr im Psychosomatischen Zentrum in Bad Aussee, Sommersbergseestr. 395.

Mediation Anita Lichtenegger, Tel. 0676/583 43 55 Ingrid Fitz, Tel. 0664/11 44 042 Mag. Claudia Harreiter, Tel. 03622/52440

Bauberatung Jeden 1. Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf.

Heim-Brillen-Service Augenüberprüfung zuhause. Bauer Optik, Bad Aussee, Hauptstraße 49, Tel. 03622/52776

Bezirksgericht Jeder 2. u. 4. Donnerstag im Monat, Ischlerstr. 65, 3. Stock v. 8.30 bis 12 Uhr.

Lebens- und Sozialberatung, Mediation Einzel-, Paar- und Familienberatung Aufstellungsarbeit, system. kunsttherapeutische Supervision. Fr. Henning Tel.: 0676/3397 430

Tauschmarkt Tauschmarkt Pfarre Bad Aussee ist jeden Donnerstag von 15-19 Uhr im Gebäude beim rückwärtigen Kircheneingang im 1. Stock. Der Tauschmarkt in Grundlsee: jeden Freitag von 17-20 Uhr im Gemeindeamt. ALTAUSSEE: jeden Di., 17-19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock

Herzverband Österr. Herzverband Bad Aussee, Sprechstd. nach tel. Vereinbarung: Kontaktstelle VitalBadAussee, DL Dr. Christa Lind, Tel. 03622/55300-20. Möglichkeit z. Besprechung pers. Herzprobleme.

Amtstage des Notars Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9-12 Uhr im Gemeindeamt; jeden 2. und 4. Dienstag des Monats in PichlKainisch von 9-12 Uhr im Gemeindeamt. Jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee in der Zeit von 17 bis 18 Uhr. Die Bevölkerung von Altaussee und Bad Aussee kann jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen (1. Rechtsauskunft gratis).

Pro-Juventute

Physiotherapeut Dipl.-PT Judith Frischmuth, Tel. 0660/212 6806 Dipl.-PT Marlene Waser, Tel. 0650/7701130 Diol.-PT Tobias Duoszus, Tel. 0664/9325384

Psychotherapeutinnen Termin nach Vereinbarung Renate Hensle, Tel. 0676 3837744 Mag. Heide Glaser, Tel.0664/ 5286446 Elisabeth Abel, Tel. 0699/195443 56

Sprechtag BR Köberl Jeden 2., 3. und 4. Freitag im Monat im ÖVPBezirksbüro, Wiedleite 101, Bad Aussee von 11 bis 12 Uhr, jeden 1.Freitag im Monat von 11 bis 12 Uhr im Hotel "Post", Bad Mitterndorf, oder nach telef. Vereinb. 0676/83622564.

Jugendzentrum

Jugendzentrum - Bad Aussee - Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 15-20 Uhr, Büro 8-11 Uhr, Tel. 0660/8124995.

iMPULS Aussee Mobile Jugendberatung kostenlos und anonym: Lebensberaterinnen Angela Buschenreiter, Tel. 0664/9034523 und Dagmar Platzer, Tel. 0664/5 33 33 85.

Verein Tagesmütter Montag und Mittwoch von 14 Uhr bis 17 Uhr in Bad Aussee - Gebäude "Unimarkt" 1. Stock. Tel.: 03622/ 53175 od. 0650/388 2885

Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland Wir bieten Ihnen: Soziale Hauskrankenpflege, med. Hauskrankenpflege, Alten- und Pflegehilfe, sowie Heimhilfen. Sie erreichen uns täglich von Mo-Fr (8-12) im Sozialzentrum Bad Aussee, Sommersbergseestr. 394, 1. Stock, Tür 143, Tel. 03622/50910 oder DGKS Gerlinde Scheutz, Tel. 0676/870817209.

Berge- und Abschleppdienst Tel. 03624/305

Pannen-Notruf ÖAMTC-Pannen-Notruf Tel. 120 ÖAMTC-Stützpunkt, Tel. 03622/54440 ARBÖ-Pannen-Notruf Tel. 123 Autoh. Nemetz, Tel. 0664/16054030

Mechaniker-Notruf Tel. 03622/71327, 0664/560 64 93 ACHTUNG: Die nächste

Alpenpost erscheint am Do. 15.9.11 Redaktionsschluß: Donnerstag, 8.9.2011


Neuer Kaplan für die Ausseerland-Pfarren

Teltschen-Andacht

Mag. Markus Choi wird in einigen Wochen in seine Heimat (Südkorea) zurückkehren, um dort dann als Priester zu wirken. Ihm folgt Mag. Walter Obenaus. Bei den Gottesdiensten am „KiritågSonntag“ wird der „alte“ Kaplan verabschiedet und der „neue“ Kaplan begrüßt.

Die diesjährige Teltschen-Andacht findet am Sonntag, 4. September, ab 14 Uhr statt. Die Auffahrt über die Forststraße ist für alle Teilnehmer möglich!

Mag. Markus Choi war seit 2007 in seiner Funktion als Kaplan im Ausseerland tätig. Bereits 2002 kam er aus der Partnerdiözese Masan in Südkorea in die Steiermark, um hier zu studieren und um die Priesterweihe zu empfangen. Mit seiner freundlichen Art hat er die Herzen vieler gewonnen. Ganz besonders aber haben ihn die Kinder und Ministranten zu schätzen gewusst. Zum Dank für seinen Wirken in Aussee wurde er von den Pfarren eingeladen, bei der Pfarr-Reise nach Armenien dabei zu sein. Er wird im Herbst noch einige Wochen in der Steiermark bleiben, um dann in seiner Heimat als Priester zu wirken. Der neue Kaplan, der nun Mag. Edi Muhrer als Ausseerlandpfarrer entlasten wird, Mag. Walter Obenaus ist ein sogenannter „Spätberufener“. Er war jahrelang Koch und sollte eigentlich das Gasthaus seiner Eltern in Albersdorf/Gleisdorf übernehmen. Durch eine Wallfahrt nach Medugorje und die intensive Begleitung seines Heimatpfarrers Alois Kowald hat er die Berufung zum Priester entdeckt und gefestigt. Kaplan Obenaus hat in Heiligenkreuz studiert und sein Pastoralpraktikum in den Pfarren Fernitz und Kalsdorf absolviert. Er ist am 26. Juni des

Flohmarkt im Seniorenzentrum Am Freitag, 2. September, wird ab 15 Uhr, zu einem Flohmarkt im Volkshilfe-Seniorenzentrum an der Sommersbergseestraße geladen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt!

MusikschuleStundeneinteilung

Mag. Markus Choi wird bald in seiner Heimat wirken...

...und wird von Mag. Walter Obenaus abgelöst.

heurigen Jahres von Bischof Egon Kapellari zum Priester geweiht worden. Die Vorstellung von Mag. Obenaus und die Verabschiedung von Mag. Choi findet bei folgenden Messen statt: Samstag, 3. September: 19 Uhr, Vorabendmesse mit dem Kirchenchor in der Pfarrkirche Grundlsee. Sonntag, 4. September: 8 Uhr, Frühmesse in Gößl. 9.30 Uhr, Hl.

Messe in der Stadtpfarrkirche Bad Aussee, 11 Uhr, Hochamt mit Kirchenchor in Altaussee. Bei sämtlichen Gottesdiensten predigt der neue Kaplan und erteilt zum Schluss den Primizsegen.

Krungler Dorffest Am Samstag, 10., und Sonntag, 11. September, wird in Krungl zum Dorffest geladen. Beginn: Samstag um 19.30 Uhr. Für die Unterhaltung sorgen im - bei Schlechtwetter beheizten - Festzeltdie Wetterlos-Blos. Ein Taxidienst wurde eingerichtet. Am Sonntag gibt es ab 11 Uhr einen Frühschoppen mit der Blasmusik-Formation „Tuat scho“. Neben zahlreicher weiterer Attraktionen werden auch wertvolle Sachpreise verlost.

Die Stundeneinteilung an der Wilhelm-Kienzl-Musikschule Bad Aussee für das kommende Schuljahr findet am Montag, 12. September, in der Zeit von 15 bis 16.30 Uhr in den Räumen der Musikschule statt. Klavier- und Keyboardschüler können noch aufgenommen werden.

Kostenlose Rechtsberatung Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen: 6. September: Dr. Leupold/Mag. Neulinger; 13. September: Dr. Wilfinger.

Starfotograf bei Ch. Wohlmuther Der „Kleiderarchitekt“ Christian Wohlmuther wartet am Montag, 26. September, mit einer Überraschung für alle Mode-Begeisterten auf: Starfotograf Torsten Ulrich Galts, der für Zeitungen wie Vogue, Cosmopolitan und Marken wie Joop, Cerruti, etc. arbeitet, wird einen Tag die heimischen „Models“ ablichten. Jedermann/frau kann sich bei begrenzter Teilnehmerzahl für € 200,-- (Make-Up und Friseur extra) von ihm ablichten lassen. Anmeldungen unter www.wohlmuther.com.

Dorfwanderung in Obersdorf Am Mittwoch, 7. September, ab 15 Uhr, werden im Rahmen einer Dorfwanderung Brauchtum und Dorfgeschichte (mit Kirchenführung Maria Kumitz) erklärt. Treffpunkt bei der Dorfbäckerei Schlömmer. Die Dauer beträgt zwei Stunden. Die Wanderung ist gratis.

Kirtagsaktion! 2 Dirndlblusen zum Preis von 1er Trachtenflohmarkt Donnerstag, Freitag, Samstag (1. bis 3.9.2011)

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Schnell informiert l Bisher unbekannte Täter haben in der Nacht von 19. auf 20. August am Bahnhof Bad Aussee eine komplette Zuggarnitur mit drei Personenwaggons mit „Graffiti“ verunstaltet. Laut Polizeiberichten erstattete der Lokführer Anzeige, als er das „Kunstwerk“ sah. Als der Zug in Stainach-Irdning angekommen war, wurden vom Zugführer verdächtige Personen dabei beobachtet, als sie sich zur frühen Stunde bereits für diese Graffitis interessierten. Im Bahnhof Bad Mitterndorf wurden um 06:34 Uhr vom aufmerksamen Fahrdienstleiter drei Personen und ein deutsches Begleitfahrzeuge, welches dem Zug vorausfuhr, beobachtet. Er notierte sich das Kennzeichen und informierte die Polizei. Zwei Fotografen flüchteten über eine Wiese, nachdem sie vom Zugführer und Fahrdienstleiter verfolgt wurden. Ein zweites verdächtiges deutsches Fahrzeug wurde am Bahnhof Kainisch gesehen. Eine sofort eingeleitete Fahndung in Richtung Liezen sowie in Richtung Oberösterreich blieb erfolglos.

Bäckerei/Konditorei Maislinger in Altaussee sucht ab sofort gelernte

Restaurantfachkräfte wahlweise für 25 oder 40 Stunden, 3- oder 5-Tage-Woche. Ganzjahresjob auf Basis Vollzeitbeschäftigung, EUR 1.377,- brutto. Leistungslohn verhandelbar. Die verunstaltete Garnitur am Bahnhof Bad Mitterndorf.

Foto: B. Egger

l Ein Exemplar des größten Passagierflugzeuges der Welt, ein Airbus A380 mit der Kennung D-AIMG wurde am 22. August am Flughafen Wien-Schwechat auf den Namen „Wien“ getauft. Flugbegeisterte aus aller Welt machten sich auf den Weg zum größten Österreichischen Flughafen, um einen Blick auf das Flugzeug werfen zu können. Einen viel besseren Ausblick auf den Riesenvogel hatte man

Vorzustellen bitte unter Tel. 06135/8216 email: maislinger@keltenbrot.at

Danksagung In den schweren Stunden des Abschieds von meinem lieben Gatten, unserem Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Sohn, Herrn

Norbert Stadtler

Der A380 im Formationsflug mit zwei Eurofightern und einer Saab 105OE in Richtung Gr. Tragl fotografiert. Foto: I. Seiberl

jedoch im Toten Gebirge, wo eine Wanderin gerade am Weg von der Tauplitzalm nach Gößl war, und in geringer Höhe der A380 - begleitet von zwei Eurofightern und einer Saab 105OE - ein paar Schleifen über das Gipfelpanorama des Ausseerland drehte. Der Ehrenflug hatte knapp eine Stunde Verspätung, weil das österreichische Bundesheer den Flieger über die Zentralalpen begleitete und dabei eine Abfangübung simulierte. Schon am gleichen Tag hob der Flieger wieder ab, um den Linienflug von Frankfurt nach Johannesburg zeitgerecht zu absolvieren.

l Im Rahmen des Bezirkslauf-Cups am Samstag, 24. September, ist an der B 729 im Bereich der Einfahrt Grimmingtherme sowie an der Zufahrtsstraße zur Kläranlage weiter über das Kragl bis zur Brücke Stausee von 15 Uhr bis 17 Uhr mit Verkehrsanhaltungen zu rechnen. Anrainer und Gäste werden um Verständnis gebeten. 10

haben wir viel Zuneigung und Anteilnahme erfahren. Die tröstenden Worte, die Hilfsbereitschaft, die stillen Umarmungen und die stummen Gesten machen es erträglicher, seinen Heimgang zu verstehen. Unser Dank gilt dem Notarzteam, Herrn Dr. Petritsch, meiner Freundin Inge für ihre große Hilfe und seinen Arbeitskollegen von der Volksbank Steir. Salzkammergut. Für die schöne Begräbnisfeier bedanken wir uns bei Herrn Diakon Winkler, dem Kirchenchor, dem Kondukt der FF Bad Aussee, der Bestattung Haider sowie dem Bläserquartett. Aufrichtigen Dank Herrn Dir. Helmut Bauer von der Volksbank Steir. Salzkammergut und Herrn HBI Angelo Egger von der FF Bad Aussee für ihre berührenden Worte und Würdigung. Ein Vergelt´s Gott allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten für die vielen mündlichen und schriftlichen Beileidsbekundungen und für die Kranz-, Blumen-, Kerzen- und Geldspenden. Wir danken von Herzen allen, die sich mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme in so vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten, sowie allen, die unseren Bobby auf seinem letzten Weg begleiteten.

Wir erinnern uns dankbar an die wunderschöne Zeit, die er uns geschenkt hat. In Liebe und Dankbarkeit:

Marianne, Gattin Andreas und Christine, Sohn und Schwiegertochter Johann und Eleonore, Vater und Mutter Regina und Hans, Schwester und Schwager Maximilian, Sophie, Romana, Enkelkinder in Namen aller Verwandten


Gästeehrungen Grundlsee: Stefan und Ulrike Schmidt mit ihren Kindern Lorenz und Mia wurden für zehnjährige Treue von ihren Vermietern Fam. Gertraud Kalss (vlg.Seidl) geehrt. John und Karin Ould aus Großbritannien wurden für ihre zehnjährige Treue von ihren Vermietern, Fam. Hopfer, Bräuhof 3, geehrt. Alois und Rosemarie Koch aus Merkenburg wurden für ihre zehnjährige Treue von den Vermietern, Fam. Eva Köberl, geehrt. Sven und Angelika Stiehler aus Ichtershausen sowie Günther und Irmtraud Wolf aus Olbernhan wurden für 20 jährige Treue am Campingplatz Veit von Berzi und Hanni Seiberl geehrt. Franz und Hannelore Herpers aus Schweiler wurden für zehnjährige Treue von ihren Vermietern Fam. Lydia Schrei (Pilz) Untertressen 17 geehrt. Helmuth Smekal aus München wurde für zehnjährige Treue von seinen Vermietern Fam. Karl Köberl (vlg. Christern) in Gößl geehrt.

Altaussee: Bill und Julie Wood aus Florida (USA) wurden bei ihren Vermietern Fink-Gerlitz für 30 Jahre von Marianne Goertz geehrt. Friedrich und Mechthild Sommer aus Thurnau (D) wurden am Steineggerhof

für zehn Jahre von Marianne Goertz geehrt. Frieda Preßl ehrte kürzlich ihre Gäste Juditha und Herbert Lugmayr aus Tattendorf für zehn Jahre. Helmut und Josefine Slama aus Wien wurden kürzlich für ihre 25jährige Urlaubstreue im Haus von Ottilie Gaiswinkler geehrt.

Bad Aussee: Mag. Ilse Alsch und Mag. Elfriede Alsch sowie Elfriede Taferner und Theresa Richter wurden für jeweils zehn Jahre im Josefinum von Karin Wilpernig geehrt. Im Ferienheim Styria wurden von Alfred Deopito Rosemarie und Johann Grünberger, sowie Helga und Helmut Rosenberger für 15 Jahre und Brigitte und Franz Aistleitner für fünf Jahre geehrt. Im Gasthof Staud’nwirt wurden Georges und Nicole de Kozak aus Menton (Frankreich) für ihre fünfjährige Treue von Karin Wilpernig geehrt. Im Ferienheim Styria wurden kürzlich von GR Alfred Deopito Bernhard und Marietta Infanger mit ihren Kindern Verena und Daniela für je fünf Jahre geehrt. Im Ferienheim Styria wurde kürzlich Elfriede Müllner aus Pasching für 10 Jahre geehrt, Harald und Monika Schreil aus Ansfelden wurden für fünf Jahre von Elisabeth Scheutz geehrt.

GR Alfred Deopito ehrte kürzlich im Ferienheim Styria Erna Ratzenböck aus Kallham für ihre 15jährige Urlaubstreue.

Bad Mitterndorf: Dr. Peter und Angelika Gröger aus Wien, wurden kürzlich bei Gundi und Werner Sölkner für ihre 35jährige Ferientreue von Bgm. Dkfm. Dr. Karl Kaniak geehrt. Im Rahmen eines Platzkonzertes

Sölkner geehrt.

Pichl-Kainisch: Klaus und Uta Baarsch aus Bad Freienwalde wurden von ihren Vermietern Veronika und Helmut Steiner sowie Alexandra Pliem und Brigitte Haim für 20 Jahre geehrt.

Tauplitz: Helga und Joachim Tauchmann aus Deutschland, wurden von Ingrid Lemmerer für 20 Jahre geehrt.

Bauernmärkte

Bgm. Dr. Karl Kaniak ehrte das Ehepaar Gröger mit einem Bild von Bruni Neuper.

wurden kürzlich von Michael Kreutzer Rudolf und Herta Poandl aus Güssing für ihre 35jährige Urlaubstreue geehrt. Sie urlaubten im Haus Grimming, Fam. Borchia. Adolf und Herta Koppanyi aus Wien wurden bei Familie Gassner/ Rührlinger für 40 Jahre von Kurt Sölkner geehrt. Gerhard und Hannelore Baier aus Unterpremstätten wurden bei Heiß Erich in Obersdorf für 20 Jahre durch Kurt

Grundlsee: Im S`Gschäft kann man jeden Freitag von 15.30 bis 18.30 Uhr bäuerliche und regionale Produkte erstehen. Altaussee: Der „Grindler-Bauernladen“ ist jeden Dienstag und Freitag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Pichl-Kainisch: Knödl-Alm Hofladen. Geöffnet jeweils Do. bis Sonntag ab 11 Uhr. Bad Mitterndorf: Bauern- und Wochenmarkt am Hauptplatz: Samstag, 3. und 10. September.

Das passende Geschenk immer zur Hand: Ein

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Schnell informiert l Mit einer Hubschrauberbergung

Einschreibung in die

endete für einen 70jährigen Oberösterreicher kürzlich eine Wanderung auf den Grimming. Der Mann fühlte sich plötzlich unpässlich und stürzte rund drei Meter ab, wo sein Rucksack, der auch die nachfolgende Rutschung über ein Steinfeld etwas milderte, den Aufprall abfederte. Der Mann wurde mit Hautabschürfungen vom Rettungshubschrauber geborgen.

l An der Koppenstraße kam es in letzter Zeit wiederholt zu Motorrad-Unfällen. So auch am 13. August, als die Feuerwehren Eselsbach-Unterkainisch und Bad Aussee mittels Sirenenalarm durch Florian Liezen alarmiert wurden. Bei Eintreffen der Feuerwehren an der Unglückstelle stellte sich heraus, dass zwei Motorräder unabhängig voneinander aus unbekannter Ursache von der Straße abgekommen waren und über die steile Böschung in den Wald stürzten. Die Fahrer konnten sich von ihren Maschinen trennen und blieben unverletzt. Die Motorräder wurden mittels Seilwinde des TLF Bad Aussee wieder auf die Straße geborgen und den Besitzern übergeben. Nach Reinigung der Fahrbahn rückten die Einsatzkräfte um 18.20 Uhr wieder in ihre Rüsthäuser ein. Da sich an diesem Straßenabschnitt in letzter Zeit schon etliche gleiche Unfälle ereignet haben, wäre es angebracht, über Sicherheitsmaßnahmen, wie zum Beispiel einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf diesem Teilstück, nachzudenken.

Ballettschule Liebe Ballettratten und alle, die es noch werden wollen! Liebe Eltern! Es ist so weit: das TANZ-ATELIER AUSSEERLAND öffnet seine Pforten an einem neuen Standort. Die Ballettschule übersiedelt ab September 2011 in einen neuen großen Ballettsaal im Kurhaus. Die Einschreibung für das neue Schuljahr findet am Mittwoch, den 14. Sept. von 14 bis 16 Uhr im Kurhaus statt. Der Eingang ist auf der hinteren Seite. Die Ballettstunden beginnen mit Mo. 19. Sept. Ich freue mich schon darauf, euch im neuen Ballettsaal willkommen zu heissen! Bis bald Michael Pinnisch

l Das 5. ASV-Bad Mitterndorf-QuitschentenRennen am Salzabach ging am 14. August ohne größere Verluste über die Bühne. Den ersten Platz gewann Ingo Temmel, auf den Rängen folgten Gabi Grick und Gabi Forjan.

(V. l.): JL Arnold Stiendl, Grick Gabi, Grick Lena, Flatscher Jürgen; Temmel Ingo und Obmann Grick Oswald.

l Bei sommerlichen Temperaturen fand am 20. August die Beach Party der JG Tauplitz im Schwimmbad statt. Am Nachmittag wurde ein Volley-Ball Turnier ausgetragen, als Sieger ging die Mannschaft mit Manuela Huber, Manfred Kreutzer und Roland Peer vom Platz. Danach spielte die Liveband „Hillstream“ bis in die frühen Nachtstunden. Für die Gesamtorganisation war Christoph Peer verantwortlich der mit seinen Mitarbeitern auch für das „leibliche Wohl“ der zahlreichen Besucher sorgte. Unter anderem fand auch eine Verlosung von schönen Warenpreisen statt. Auch die Siegerehrung des Popp`n Rennen ging im Rahmen dieser Veranstaltung um 17 Uhr über die Bühne.

Flohmarkt mit Kinderspielzeug Am Freitag, 16. September, von 14 bis 17 Uhr, wird von der Stadtgemeinde zu einem Flohmarkt für Spiele, Bücher, Plüschtiere, usw. in den Kurpark geladen (bei Schlecht-

wetter im Kurhaus). Als Aussteller und „Verkäufer“ werden ausschließlich Kinder fungieren. Informationen bei Horst Binna (Tel.: 03622-5251126).

Danksagung für die herzliche Anteilnahm anlässlich des Ablebens meines lieben Gatten, unseres Vaters, Schwiegervaters, Großvaters, Bruders, Schwagers und Onkels, Herrn

Erich Ott sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank. Unser besonderer Dank gilt den Ärzten und Schwestern vom LKH Bad Aussee, 3. Stock, Herrn Dr. Schultes, Herrn Diakon Franz Mandl, der Familienmusik Marchner, dem Kameradschaftsbund, der Musikkapelle Bad Mitterndorf sowie der Bestattung Schlömicher, Herzlichen Dank allen Freunden, Verwandten und Nachbarn für die Blumen-, Kerzen- und Geldspenden und allen, die unseren lieben Verstorbenen auf seinem letzten Weg begleitet haben. In Liebe und Dankbarkeit:

Theresia, Gattin Erich, Margit, Christian, Heidi Kinder mit Familien Die Beach-Party in Tauplitz kam bei den Sportlern und den Besuchern sehr gut an. Foto/Text: W. Sölkner 12

Ingrid, Schwester im Namen aller Verwandten


Ausseer Sommerkonzerte Turkish Tango meets Viennese Waltz Schon der Titel der Veranstaltung klang vielversprechend. Und das Publikum im Kurhaus Bad Aussee wurde im Rahmen dieses Abschlusses der Ausseer Sommerkonzerte im wahrsten Sinne des Wortes verwöhnt. Musik kennt keine Grenzen und keine Sprachbarrieren. Das wurde auf der Bühne gelebt mit Kompositionen und Arrangements des Spitzengeigers Serkan Gürkan aus der Türkei, der mit seinen Stücken und der Darbietung feuriges Tangogefühl ebenso zu vermitteln vermochte wie wehmütige Sehnsucht. Alfred Pfleger aus Wien wechselte bei den Wiener Musikstücken von Strauß, Lanner oder Schrammeln zur 1. Geige und begeisterte ebenso wie Gürkan mit unglaublich ausdrucksstarker Strichführung. Zum „StringInspirations-Quintet“ zählen weiters Roland Hölzl (Violine), Lukas Neulinger (Bratsche), Konstantin Zelenin (Violoncello) aus Weißrussland und Felipe Medina (Kontrabass) aus Uruguay, allesamt Musiker, die in der Interpretation der ganz individuellen Musiksprache dieses grenzüberschreitenden Programms Hörerlebnisse der Sonderklasse boten. Wie die Saiten der Instrumente in diesem türkischösterreichischen musikalischen Dialog gestrichen wurden, war Balsam für die Seelen der Zuhörer.

Ein Hörerlebnis der Sonderklasse bot das „String-Inspirations-Quintet“ mit Serkan Gürkan, Alfred Pfleger, Filipe Medina und den abwechselnd auftretenden Musikern Lukas Neulinger und Roland Hölzl (r.) sowie Konstantin Zelenin (v.l.n.r.). Foto/Text: Ch. Reiter

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Leserbriefe Fallzahlen Chirurgie Bad Aussee Zu meiner vollsten Zufriedenheit wurde mir von einem Arzt von der Stolzalpe vor einiger Zeit am LKH Bad Aussee ein Hüftgelenk implantiert. Für die darauffolgende, erstklassige Pflege im Ausseer Spital möchte ich mich bei allen Beteiligten herzlichst bedanken. Was mir in diesem Zusammenhang aber überhaupt nicht gefällt ist die Tatsache, dass diese Operation, die ein Arzt von der Stolzalpe in Bad Aussee durchgeführt hat, NICHT zu den Fallzahlen für das Krankenhaus Bad Aussee zählt, sondern diese Operation der Stolzalpe zugerechnet wird. Auf diese Art wird die Chirurgie Bad Aussee regelrecht ausgehungert. Schade. Ingeborg Berl, Wien Projekt Ischlerstraßenparkplatz Zu Bad Aussee assoziierte ich bisher das ein wenig altmodische Wort „Sommerfrische“. Es verweist auf eine Zeit, als Wiener Künstler und Intellektuelle hier für ein paar Wochen der Betriebsamkeit der Großstadt zu entfliehen suchten. Und ein bisschen von dieser Atmosphäre ist auch noch erhalten, was ja den Reiz des Ortes ausmacht. Jetzt aber soll die Traun mit einem Einkaufszentrum zugebaut werden. Weil die Stadt im Mittelpunkt Österreichs in ihrer eigenen Mitte so aussehen möchte wie die Peripherien von Wien, Graz oder St. Pölten. Einen zusätzlichen Einkaufstourismus wird sie damit nicht schaffen, das haben die Leute daheim besser, größer und schöner. Aber die traditionelle Klientel vergraulen, das könnte schon passieren. Dr. Ernst Kilian, Wien Die „Piefke-Sage“ im Ausseerland Die Projekte, die zur Zeit in Bad Aussee geplant sind - vom Vitalbad am Reiterer Plateau über die Verbauung der Fröhlich-Gründe bis hin zum Einkaufszentrum auf der Altausseer-Traun - erinnern fatal an die "Piefke-Saga" von Felix Mitterer, auch wenn es sich in den Fällen nicht um deutsche Investoren handelt: Es geht um Verkauf und Zerstörung der Heimat. Die Piefke-Saga wurde vor rund 30 Jahren gedreht, geändert hat sich offenbar nichts. Gibt es eine Lernblockade bei den Politikern? Statt eigene, innovative Ideen zu entwickeln hofft man auf die Wunderwuzis Investoren und lässt sich von ihnen Landschaften und mühsam aufgebaute Identitäten zerstören. Kein/e Städter/in ist daran interessiert, in der Sommerfrische durch ein 08/15 Einkaufszentrum zu schlendern - und: woher sollen die viel zitierten neuen Arbeitsplätze kommen? Es ist nicht anzunehmen, dass die Kaufkraft und auch das Kaufinteresse der Ausseer/innen in den nächsten Jahren rapide ansteigen wird, die Arbeitsplätze werden daher einfach umgeschichtet wer14

den, aber offenbar ist das den Geschäftsleuten (noch) ziemlich egal. Ein Blick nach Gröbming zeigt, wie tot Einkaufsstraßen neben einem Einkaufszentrum werden, ein Blick nach Ischl zeigt, wie öd und leer überflüssige Parkgaragen in Kleinstädten sind. Offenbar muss "man" die hinlänglich bekannten Fehler immer erst selber machen, ehe man sie erkennt: In dem Fall auf Kosten unserer Lebensqualität und die der nächsten Generationen. Oder soll das Einkaufszentrum am Ende gar den Schandfleck Mercedesbrücke ausgleichen? Die wirtschaftlichen und ökologischen Folgen eines Konsumtempels auf dem Fluss sind allerdings so schlimm, dass man/frau sich stattdessen schon von Herzen eine "Opel"Brücke wünscht! Dr. Elisabeth Welzig, Bad Aussee VitalBad Neu am Lerchenreither Plateau „Der 7. Juli war für mich ein großer Freudentag,“...“Es ist eine Genugtuung..., dass mit dieser Entscheidung die wirtschaftliche Vernunft gesiegt hat“. Dies sind die Worte des Ausseer Bürgermeisters Otto Marl. Auch habe er schließlich doch „zehn Jahre persönlich und auch als Bürgermeister für dieses Projekt gekämpft“. Freude worüber, frage ich mich. Vielleicht, dass das Lerchenreither Plateau weiter zugebaut wird und das, was für Bad Aussee wichtig ist, der Tourismus, aufgrund der immer weiter verschandelten Landschaft (man denke an das Hotel Wasnerin!! Wer hat dafür eigentlich die Baugenehmigung erteilt?) zurückgeht? Dafür bräuchte man nicht noch weitere Hotels, oder sollen daraus letztendlich doch nur Eigentumswohnungen für Zweitwohnungsbesitzer werden? Insofern kann ich Herrn Marl verstehen; er möchte seine Heimat für sich alleine!? War das das Ziel seines persönlichen Kampfes, den er dann auch noch als Bürgermeister weiter fortsetzen konnte? Waren das die jedem Politiker eigenen „ Zukunftsvisionen“? Oder galt es , sich hier ein weiteres Denkmal zu setzen? Genauso stellt sich mir die Frage, wieso diese Entscheidung eine sein soll, die der wirtschaftlichen Vernunft zum Siege verholfen hat. Gut, man hat schon viel Geld „verplempert“, immerhin schon über drei Millionen. Diese in den Umbau des bestehenden Bades zu stecken, wäre wahrscheinlich sinnvoller gewesen. „Ich habe in den letzten Jahren ... rund 25 Thermen gezielt besucht ...“ kann aber als Außenstehender und Nichtthermenfachmann „sicherlich ein paar Hinweise geben, was vom Gast verlangt wird“. Diese Worte des Bürgermeisters klingen so, als hätte er die Weisheit mit Löffeln gegessen und wüsste, was all die Touristen, die nach Bad Aussee kommen, an diesem Ort so schätzen. Überzeugen-

der als diese Aussage wäre eine durch die Gemeinde durchgeführte Umfrage gewesen, die sicherlich mehr als eine Meinung, nämlich die des Bürgermeisters, berücksichtigt hätte. Die Gäste, die Herr Dkfm. Richard Winkler meint, wollen sicher nicht in einer verbauten Landschaft Urlaub machen. Großstädter aus Wien und München ziehen ganz bestimmt ein Ensemble von „Betonbunkern“ in schöner Landschaft einem idyllischen Kleinstadtflair mit netten Geschäften vor. Auch hier stellt sich die Frage, wie man zu der Definition der Zielgruppen gelangt ist. Somit wird in dieser Planung meiner Meinung nach auch nicht genug an die Bad Ausseer gedacht, die doch auch in den Genuss des neuen Vitalbades kommen sollen, oder? Wie sollen diese sicher über die Umfahrungsstraße kommen, wenn eine Brücke zu teuer ist? Als Tochter einer Ausseerin komme ich nun schon mehr als 50 Jahre nach Bad Aussee. So konnte ich die Entwicklung des Ortes verfolgen. Gut kann ich mich noch an den Bau des bestehenden Vitalbades erinnern und auch an die abfälligen Kommentare meiner Mutter zu diesem hypermodernen Bau, der so gar nicht in das gewachsene Ortsbild passte. Gleiches galt für das Gebäude der PVA. Inzwischen hat man sich an den Bau gewöhnt und genießt das immer noch moderne Schwimmbad. Es ist außergewöhnlich und auch die Sicht aus dem Becken auf den Sarstein ist unvergleichlich. Was hat den Rat dazu bewogen diesem weiteren Millionen(denkmal)grab zuzustimmen und nicht die Petition der Initiative der Kaufleute, die ja bekanntlich auch gute Steuerzahler sind, zunächst an einen Ausschuss zur Diskussion weiterzuleiten und wirklich ernsthaft zu prüfen? Welches Verständnis von Demokratie liegt hier vor? Oder wird hier nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“ gehandelt? Für mich hat das alles ein „Geschmäckle“, wie man im Schwabenland sagt. Aber es gilt ja immer auch noch die Unschuldsvermutung. Erschreckend finde ich allerdings auch, dass man zu dieser Causa außer von der Kaufmannschaft kaum einen Leserbrief (Aufschrei) der Einheimischen findet. Es sollte ein Ruck durch die mit diesem Ergebnis unzufriedenen Bürger gehen und sie sollten sich in zivilem Ungehorsam üben und per Facebook den „Widerstand“ gegen diese Entscheidung über ihre Köpfe hinweg organisieren. Astrid Pieper-Bruns, Buchholz Das grüne Herz tanzt Zur Aufführung des Staatsopernballettes mit Einbindung der Kinder des Tanz-Atelliers Ausseerland kann man nur ein ganz großes Lob Aussprechen. Das UNO-Thema „Jahr des Waldes“ in einer solchen

Aufführung mit so viel Gefühl und Verstand darzustellen, ist eine Meisterleistung. Die Choreographie von Christian Tichy und Michael Pinnisch zu diesem Thema war faszinierend perfekt. Der erste Teil mit den Kindern und dem Ballett - die Bezogenheit auf das Thema „Wald“ war berührend und kann eigentlich nicht besser dargestellt werden. Eine solche Aufführung, welche die Schutz-, Nutz- und Wohlfahrtswirkungen des Waldes um den gesamten Erdball darstellen, kann man fast nicht besser vortragen. Die verbindenden aber oft mahnenden Worte gesprochen von Angelina Tichy haben die einzelnen Teile gekonnt verbunden. Ganz besonders haben aber auch die Bradlmusi mit Peter Kölbl und Robert Steiner sowie das Streichorchester der Bürgermusikkapelle Bad Aussee mit der Klavierbegleitung von Elisabeth Kollmann den Abend zu einer hervorragenden Veranstaltung werden lassen. Ein kleines Detail noch am Rande: Nach der Zerstörung der Wälder und dem Wiederaufbau durch die Pflanzung von einem Baum blieb im linken hinteren Teil der Bühne ein Baum nicht mehr stehen. Er musste die ganze Szene durch einen Tänzer gestützt werden, um nicht umzufallen. Vielleicht sollte dies ein kleines Zeichen sein, dass nicht alles mehr durch Geld und Macht des Menschen zu reparieren ist. Eine so tolle und tiefgreifende Veranstaltung sollte eigentlich nicht nur einen drei bzw. vier mal gefüllten Kurhaussaal erfreuen und zugleich ermahnen. Dies wäre ein weiterer Denkanstoß und sollte einem viel breiteren Publikum zugänglich sein. Man könnte Kultur im Fernsehen auf diese Weise bewusst einsetzen und es müssten nicht immer Blut, ordinäre Worte und Nacktheit gezeigt werden. Peter Sedlaczek, Grundlsee

Liebe Juliana! Herzliche Gratulation zur bestandenen Dressurlizenz!

Juliana mit Foxy


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Vorankündigung Glückstag Der 26. Oktober war einmal der Wandertag schlechthin in Österreich. Dies ist heute nicht mehr so spürbar, das Wandern in möglichst großen Gruppen kommt nicht mehr so an. Im Salzkammergut rufen wir heuer zum zweiten Mal diesen Tag als Glückstag aus und zwar um die Kommunikation zu unseren Glücksplätzen zu vertiefen und gleichzeitig diesen nationalen Feier tag auch wieder neu zu beleben. Dies kann ganz unterschiedlich gestaltet werden. In Altaussee wird wie im Vorjahr die Kombination einer geführten Wanderung um den See mit Lesung in der Seewiese wieder den richtigen Einklang zwischen Natur und uns herstellen. In Bad Aussee wird am Nachmittag eine große Veranstaltung gemeinsam mit der Krebshilfe Steiermark das Bewußtsein schärfen für das große Glück Gesundheit. Renate Götschl als Botschafterin von Pink Ribbon und Kurzauftritte von den Stoakoglern und heimischen Künstlern werden einen unterhaltsamen und hochinteressanten Ausklang der heurigen Herbstsaison gestalten. Wir haben heuer in den deutschen Medien bereits verfolgen können, dass die Betonung des Themas „Glück im Salzkammergut“ äußerst gut aufgenommen wurde und werden dies auch in Zukunft weiterverfolgen. Die Österreich Werbung bestärkt uns dabei und daher ermuntere ich alle in der Region mit uns gemeinsam dieses Thema zu pflegen. Für Anregungen sind wir immer sehr danbkar. Wo wäre das Thema Glück besser aufgehoben als im Ausseerland – Salzkammergut, wo könnte man aus dem Glück dieser Landschaft besser seine persönliche Zufriedenheit und das Glück seiner Gäste gestalten als hier?

Ernst Kammerer Tourismusverband AusseerlandSalzkammergut

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Seminar für Kirchenführung - Dekretverleihung Von der Diözese Graz Seckau haben 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Ausbildungslehrgang KunstWerkKirche 2011 absolviert und damit die Befähigung erworben, ehrenamtlich als Kirchenführerin und Kirchenführer tätig zu sein.

Die bei der Verleihung anwesenden Absolventen und Absolventinnen des Ausbildungslehrganges. Foto/Text: A. Schachner

Im Rahmen eines Festaktes wurde ihnen im Pfarrsaal der Pfarre Irdning durch Bischofvikar Heinrich Schnuderl das von Bischof Egon Kapellari verliehene Dekret überreicht. Den Dankesworten von Dr. Annelies Schaffler-Glößl als Sprecherin der Teilnehmer konnte man eine um-

fangreiche und praktische Wissensvermittlung an die geschulten Kirchenführer entnehmen. Aus den Pfarren des Steirischen Salzkammergutes haben teilgenommen: Günter Köberl, Bad Aussee, Dr. Annelies Schaffler-Gößl und Bernhard Lumpi, Bad Mitterndorf und

Alois Perl aus Tauplitz. Besonderes Interesse zeigten auch die zwei 14jährigen Teilnehmerinnen aus Pürgg: Verena Pfandlsteiner und Christina Schachner, die sich künftig auch eine Kirchenführung nicht nur in der Heimatpfarre vorstellen.

Schwerer Verkehrsunfall an der Pötschenstraße Aus bisher ungeklärten Gründen kam in der Nacht auf den 18. August ein Führerscheinneuling mit seinem Fahrzeug von der Straße ab. Eine 18jährige Schülerin wurde dabei getötet. Der 18jährige Fahrzeuglenker aus Bad Goisern war mit seinem vollbesetzten Wagen auf der B 145 in Richtung Lupitsch unterwegs, als er auf Höhe des ehemaligen Gasthofs „Tannenwirt“ die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Wagen flog regelrecht über die Böschung und eine angrenzende Garage, ehe er in

rund fünf Metern Höhe gegen einen Baum prallte und danach zu Boden stürzte. Bei dem Aufprall wurde eine 18jährige Schülerin aus Bad Aussee aus dem Wagen geschleudert und erlag noch an Ort und Stelle ihren Verletzungen. Der Lenker, zwei weitere Mitfahrer

Ausseer Land - Einsichten und Ausblicke Unter diesem Titel stellen am Freitag, 2. September, die Fotografin Eva Maria Griese und Jessica Jarosch ihr neues Buch vor. „Aussee ist ein Zustand“ (Friedrich Torberg). Wenn nicht sogar ein Ausnahmezustand. Das jedenfalls finden die in Aussee geborene Fotografin Eva Maria Griese und die halbheimische Kulturhistorikerin Jessica Jarosch. Von dieser These ausgehend unternehmen sie mit weiblichem Spürsinn Streifzüge in Wort und Bild. Sie halten das Außergewöhnliche fest, das Tiefgründige, welches nur in besonderen Augenblicken sichtbar wird und dazu verführt, hinter den See- und

Seelenspiegel zu blicken. Den Abend wird Peter Musek moderieren, Elisabeth und Heinz Kollmann (Klavier und Saxophon) werden die Präsentation musikalisch begleiten. Eintritt frei. Freitag, 2. September, 18.30 Uhr, im Kaisersaal des Kammerhofmuseums. Die Neuerscheinung ist ab 2. September in den Buchhandlungen und Trafiken des Ausseerlandes erhältlich.

und eine Beifahrerin mussten von den Mitlgliedern der Feuerwehr Bad Aussee und Unterkainisch/Eselsbach unter schwierigsten Bedingungen geborgen werden. Ein Alkoholtest beim Fahrer verlief negativ, laut Polizei muss ein Sachverständiger klären, ob der Lenker zu schnell unterwegs war.

Danke Die Obersdorfer Dorfgemeinschaft bedankt sich bei allen Besuchern, Mitarbeitern und Gönnern des wirklich gelungenen Dorffestes "Hüfeln 2011".

Achtung Jahrgang 1925! Der Jahrgang 1925 trifft sich auch heuer wieder in der „Lehmgrube" in Bad Aussee, Unterkainisch. Termin: Donnerstag, 8. September, ab 15 Uhr.


Jubiläumstreffen der Rumplspieler Der zweite Sonntag im August ist für alle Freunde der „Rumpel“ etwas besonderes, denn an diesem Tag findet jedes Jahr das traditionelle Steirische Harmonikatreffen auf der Knödl-Alm am Knoppenberg statt.

Auf geht´ s zum Altausseer Kiritåg! Mit schönem Schmuck und schöner Frisur då draht si um a jeda Bua!

Kirtagsamstag, 3.9.

Flechtfrisuren ab EUR 8,Junge und alte Rumplspieler trafen sich zum bereits 20. Mal auf der Knödl-Alm, um einen geselligen Nachmittag zu verbringen. Foto/Text: S. Rastl

Über 20 Harmonikaspieler zwischen sieben und 87 Jahren hörte man an allen Ecken des beliebten Bergbauernhofes am 14. August, begeistert spielen. Ein- und Zweiheimische zeigten ihr Können. Genauso spielten weit angereiste Musikanten aus Salzburg, Oberösterreich und Bayern auf. Ohne fixes Programm ließen junge und alte Musikanten, Anfänger und Könner, allein oder in Gruppen die „Knöpferl“ tanzen. Das diesjährige Jubiläums-Harmonikatreffen stand ganz unter dem Motto „Jugendförderung“. Besonders die Unterstützung der jungen Spieler liegt den Organisatoren (Alfred Pohn und Jürgen Leitner) am Herzen. Deshalb gab es als kleines „Dankeschön“ und quasi zusätzli-

chen Motivationsschub für jeden Jungmusiker bis 15 Jahre einen „Lehrgeld-Beitrag“ von € 20,-. Ebenso wurde der Älteste (Bruno Kals, Altaussee) und der am weitesten angereiste (Patricia Seiler, Augsburg) Musikant ausgezeichnet und mit einen Biervorrat oder Schmankerl-Gutschein von der Knödl-Alm belohnt. Doch der Applaus und damit die Anerkennung der vielen Zuhörer war jedem Muskanten sicher. Außerdem belohnten die Wirtsleute die fleißigen Spieler mit einem Konsumations-Gutschein und dem traditionellen Harmonika-Tonkrug. Das 21. Steirische Harmonikatreffen findet wie immer am zweiten Sonntag im August und somit nächstes Jahr am 12. August 2012, statt.

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Ausseerisch g’redt Beim bevorstehenden Bierzelt in Altaussee kann es schon passieren, dass man ein Glas zuviel erwischt. Um dies dann gegenüber anderen zu erklären, könnten (von A-Z) folgende Ausdrücke für den umnachteten Geisteszustand als Synonym für Trunkenheit verwendet werden: Åffn, Bello, Caesar, Dåmpf, Exquisitn, Flieger, Grånåtn, Haubitzn, Idealn, Jåhresgeneralhauptrausch, Kalabresa, Liegahaftign, Mugl, Niederdrahrer, Orthopädischen, Pracka, Quålvolln, Raketn, Siada, Totaln, U’boaschn, Volln, Wåschn, Xundn, Yankerer und Zylinder.

Ken(d)ln - Tränen Leckan - Latschenkiefer Glanerer - ungenauer oder nicht verlässlicher Mann od. Arbeiter Krämbånk - Hausbank

Leggn - großer Durchgang bei einem Zaun Loan - Vorraum zu einem Stall harim - ärgern Patzlockan - Regenpfütze Ä(d)l - Ohr Koij - Kinn Hinterndoh - Dachboden

Die heutigen Dialektausdrücke stammen von Karl Schmisl, Altaussee und Sepp Pliem, vlg. Kendlweber, Bad Mitterndorf. Die Ausdrücke für einen „Batzen“ stammen von einem aufmerksamen „Alpenpost-Leser“ aus Bad Mitterndorf, wobei von über 100 Ausdrücken nur 26 Verwendung fanden. Kennen auch Sie einen Dialektausdruck, Berg, Flur- und Ortsnamen? Bitte melden unter redaktion@alpenpost.at oder per Telefon: 03622-53118. 17


Ausseer Orgelfestwochen Am 7. August startete mit dem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Ägid zu Altaussee die diesjährige Ausseer Orgelfestwoche mit Andrea Pach an der Orgel. Wie immer folgten drei Konzerte mit unterschiedlichen Besetzungen. Das Duo Orgel & Cello mit Martin Seidl an der Altausseer Orgel und Lukas Kroczek an seinem Cello, das schon voriges Jahr das Publikum begeisterte, eröffneten die Festwoche. Die beiden jungen Künstler gestalteten einen Abend mit gemischtem Programm. Standen letztes Jahr fast ausschließlich Romantiker mit einem melancholischen Grundton am Programm, so waren es dieses Jahr J. S. Bach und Karl Höller, die die Romantiker Rheinberger und Bruch ergänzten. Eine geschmackvolle Registrierung und ein großes Einfühlungsvermögen im Zusammenspiel zeichnen das Duo aus, das sich auf Originalliteratur für Violoncello und Orgel in den letzten Jahren spezialisierte. Besonders hervorzuheben ist das hohe technische Niveau, das Lukas Kroczek in den höchsten Lagen des Cellos bewies und Martin Seidl in der sehr unbequemen Komposition von Karl Höller. Ein sehr gelungenes Konzert, das das Publikum der fast voll besetzten Kirche abermals begeisterte! Das zweite Konzert am 10. August in St. Ägid zu Altaussee „Orgel-Solo“ fand nach einigen Turbulenzen statt. Die im Programm angekündigte Organistin informierte die Organisatorin Andrea Pach am MontagAbend per mail über ihre Erkrankung und Absage des Konzerts. Ein Student vom Diözesankonservatorium in Wien, aus der Orgelklasse Dr. Andrea Pach, der zufällig am Grundlsee auf Urlaub war und zur Eröffnung der Ausseer Orgelfestwoche am Sonntag gekommen ist, um seine Lehrerin zu besuchen, erklärte sich spontan bereit einzuspringen. Ein ausgezeichnetes „Orgelsolo-Konzert“ von Klavs Liepins füllte die Lücke im Programm. Am Dienstag wurden die erarbeiteten Werke von D. Buxtehude, G. Muffat, J.S. Bach und J. Rheinberger wiederholt und einregi-

Organisatorin Andrea Pach mit Klavs Liepins.

striert. Am Mittwoch, also „übernacht“, spielte Klavs Liepins sein erstes ganzes Solokonzert. Sein Debüt sollte also in Altaussee bei den Ausseer Orgelfestwochen sein. Damit haben seine Lehrerin und er nicht gerechnet, dass sie im Urlaub miteinander dieses Abenteuer erleben werden. Klavs erzählte, dass er sich sehr gewünscht hat endlich ein ganzes Konzert zu bekommen – aber dass es so schnell und so plötzlich ist, damit hat er nicht gerechnet. Auch nicht seine Lehrerin, die sehr stolz ist auf diese grandiose Leistung. Klavs überzeugte mit feiner und klarer Artikulation und mit einer feinen Musikalität. Er hat ein sehr gutes Gespür für musikalische Gestaltung. Auch das Durchhalte- und Konzentrationsvermögen stellte er in seinem Programm unter Beweis: Buxtehude Präludium und Fuge in E-Dur, J.S. Bach Choralvorspiele „O Mensch, bewein dein Sünde groß“ BWV 622 und „Wenn wir in höchsten Nöthen sind“ BWV 641, J.S. Bach Präludium und Fuge in c-moll BWV

Vital Bad Aussee - Aktionen für Gesundheit, Erholung & Wohlbefinden Körperliche Fitness, sowie Entspannung und Erholung sind wichtige Bestandteile für die allgemeine Gesundheit und werden durch das vielfältige Angebot im VitalBadAussee (VitalStudio, Hallenbad und Saunalandschaft) nachhaltig gefördert. Darüber hinaus werden Sie für Ihre kontinuierliche Gesundheitsvorsorge mit Aktionspreisen belohnt. Zum Beispiel erhalten Sie beim Kauf einer 12-Monatskarte für das Hallenbad, die Sauna oder das Vital Studio, zwei Monate kostenlos dazu und können außerdem auf Wunsch in Monatsraten bezahlen. Bei der 3Monatskarte bekommen Sie eine Ver-längerung von einem Monat. Ebenfalls in Aktion die beliebten 10er Blöcke für Hallenbad und Saunalandschaft.

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Foto/Text: A. Pach

546 und Präludium und Fuge in Cmoll BWV 549, Muffat Toccata undecima und Rheinberger Cantilene in F-Dur op. 148/2. Das Programm – die Arbeit der letzten Monate des Sommersemesters - zeigt nicht nur das Talent, sondern auch den Fleiß des jungen Künstlers! Aber auch das hohe Niveau jener Kirchenmusikschule in der er studiert. Der Ruf einer Schule wird getragen von ihren Schülern und Lehrern. Ein Bravo an das Diözesankonservatorium in Wien! Das dritte Konzert „Orgelmusik aus

4 Jahrhunderten“ der Ausseer Orgelfestwoche fand am 14. August in St. Ägid zu Altaussee statt. Der junge Organist Lukas Wegleiter spannte einen Bogen beginnend mit Hans Leo Hassler aus dem 16.Jh. über Pachelbel, Buxtehude und Bach zu Rheinberger und Dienel in das 20.Jh zu Anton Heiller. Bemerkenswert war, dass Wegleiter auf eine „Blätter – und RegistrierAssistenz“ beim Konzert verzichtete. Er wollte gerne alles alleine machen. Lukas Wegleiter, der bereits als Kirchenmusiker in Salzburg tätig ist, fügte unter anderem in seinem Programm interessante und selten gehörte Kompositionen für den kirchenmusikalischen Gebrauch ein: so hörten wir von Otto Dienel (18391905) aus "Fünf Vortragsstücke für Kirche und Haus op. 16" das Gebet op. 16,2, den ProcessionsMarsch op. 16,3 und aus "43 Choralvorspiele zum Gebrauch im Gottesdienste op. 52" Wer nur den lieben Gott lässt walten. Besonders begeisterte das Publikum die etwas neckische und tänzerische Komposition des Processions-Marsches. Ein gelungenes Konzert! 2012 starten die Konzerte der Ausseer Orgelfestwochen am 5. August mit der Eröffnungsmesse in Altaussee und dem Eröffnungskonzert um 20 Uhr. Weitere Konzerte folgen am 8. August und 11. August.


Hermann-Broch-Tage im Literaturmuseum Altaussee Anlässlich des 125jährigen Geburtstages und seines 60jährigen Todestages wurde in Altaussee kürzlich vom Literaturmuseum zu zwei Hermann-Brock-Abenden geladen. Das Interesse beim Publikum war groß.

Vzbgm. Gerald Loitzl, Marianne Goertz, Barbara Frischmuth und Univ.-Prof.Dr. Paul Lützeler (v. l.) beim Gedenkstein. Fotos/Text: Ch. Reiter

Gedenksteinenthüllung Eine Gedenksteinenthüllung für Hermann Broch, der immer wieder Zeiten im Ausseerland, so auch im Bauernhaus Grieshofer in Altaussee zugebracht hat, bildete den Auftakt zu den Broch-Tagen. Univ.-Prof. Dr. Paul Michael Lützeler, Herausgeber

Enthüllung vor, begleitet von den Klängen des Bläserquartettes der Salinenmusikkapelle Altaussee. Vzbgm. Gerald Loitzl wies auf die tragische Verwicklung Brochs mit dem Ausseerland hin, wo er am Tag des Anschlusses an das Deutsche Reich inhaftiert wurde und mit

Univ.-Prof. Dr. Paul Lützeler, Barbara Frischmuth, Univ.-Prof. Dr. Christian Dirninger, Dr. Anton Thuswaldner und Florian Labitsch bei der Podiumsdiskussion.

der Gesamtausgabe Brochs, nahm gemeinsam mit der Geschäftsführerin des Literaturmuseums sowie der Obfrau Barbara Frischmuth die

Altbürgermeister Josef Khälß die Zelle teilte. Verhaftet von jenen, gegen die er in aller Vehemenz angeschrieben hat.

Podiumsdiskussion Der anschließende Vortrag von Prof. Lützeler über Brochs Werdegang und seine Intentionen und Beweggründe zum Roman „Die Verzauberung“ fesselte die Zuhörer nicht zuletzt aufgrund der auch heute aktuellen Problematik, inwieweit Literatur politische Verantwortlichkeit zu transportieren imstande ist. Die Podiumsdiskussion, geleitet von Univ.-Prof. Dr. Christian Dirninger gestaltete sich besonders lebendig. Literaturkritiker Dr. Anton Thuswaldner meinte, der Boden der Zivilisation auf dem wir stehen sei sehr dünn und „Die Verzauberung“ halte jedem einen Spiegel vor, wie schnell und wie leicht ein Gemeinschaftsgefüge „kippen“ könne. Florian Labitsch, der sich im Rahmen eines Salinenstipendiums mit „BrochStücken“ beschäftigt, ging auf die zeitgeschichtlichen Aspekte und den Entwurf Brochs einer VölkerbundResolution ein. Barbara Frischmuth erzählte herzerfrischend über ihre ersten literarischen Berührungspunkte mit Broch, die sie in ihrem Entschluss bestärkten, Autorin zu werden. Die individuelle Gefordertheit zog sich durch alle Wortmeldungen. Brochs Botschaft, dass die Einzelseele Aussagekraft darüber hat, dass und wie überhaupt Massenwahn entstehen kann, deckt sich mit der Forderung Frischmuths, dass dem Recht jedes einzelnen auch Pflicht gegenübersteht. Sich als „Lehrling in Gottes Firma“ – wie sich Broch laut Statement von Prof. Dr. Barbara Mahlmann fühlte – sozial, menschlich, wertschätzend einem drohenden Wertevakuum entgegenzustellen und gemeinschaftsfördernde Anstrengungen zu unternehmen, das ist Menschenwürde und damals wie heute Gebot der Stunde. Wolfram Berger las aus „Die Verzauberung“ Wegen des großen Publikumsandrangs musste am Tag darauf vom Kur- ins Volkshaus übersiedelt werden für die Lesung aus Brochs Buch „Die Verzauberung“. Univ.-Prof. Dr. Lützeler gab einen kurzen Überblick über den Inhalt des im Jahr 1935 entstandenen spannenden Romans, wo aus der Orientierungslosigkeit

und dem Egoismus der Menschen einem Verführer mit faschistischen Ideologien der Boden bereitet wird. Mit „goldenen“ Versprechungen lockt er, Hass und Neid schürt er, Macht versteht er an sich zu reißen und wie eine Herde folgt ihm die Masse, der individuelles Denken abhanden gekommen ist. Der Schauspieler Wolfram Berger fesselte das Publikum von Anfang an, die Intention des Dichters war förmlich greifbar und der dramaturgische Ablauf ließ jeden Zuhörer an seinen Lippen hängen. Was Wolfram Berger mit seiner Sprache vermochte, dem setzte Toni Burger durch seine Musikstücke und Improvisationen einfühlsam und heftig die Krone auf. So ließ er den in seiner furchtbaren Dimension großartig vorgelesenen Ritualmord auf seiner elektrischen Mandoline musikalisch ein weiteres Mal geschehen. An dem Abend waren drei meisterliche „B“ am Werk – Broch, Berger, Burger.

Toni Burger und Wolfram Berger nach der gelungenen Lesung.

Taxi JoGa Elisabethpromenade 50/b/11 8990 Bad Aussee

Tel.: 0664/181 69 68

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Schnell informiert l In sehr stimmungsvollem Ambiente fand am 23. August die letzte „Sommerlesung“ von Peter Musek im Kurpark Altaussee statt. Der Altredakteur der „Alpenpost“ las aus seinem neuen Buch „Schnee von Gestern“, welches in den heimischen Buchhandlungen erhältlich ist. Herbert Randacher und Freunde umrahmten die Lesung musikalisch.

Peter Musek begeisterte mit seiner Lesung im Altausseer Kurpark.

l Im ganzen Bezirk Liezen sind derzeit „Hausierer“ unterwegs, die mit einem gut durchdachten Trick Anrainer um ihr hart erspartes Geld bringen. Die Hausierer bieten an, Werkzeuge aus Metall zu „härten“ und fragen um ein Probestück, welches sie dann kostenlos bearbeiten. Es wird sogar eine Kaution in bar geboten. Nach ein paar Stunden wird das Werkzeug wieder gebracht, wobei dies eine etwas andere Farbe hat. Wahrscheinlich wird es durch Elektrolyse verkupfert, also mit einer Metallschicht überzogen und ist geschliffen, wobei die Schneide über Feuer gehärtet wurde. Es wird behauptet, dass das Werkzeug mit einem speziellen Verfahren gehärtet wurde und zur Probe wird auf ein massives Eisen geschlagen. Wie versprochen, bleibt auf der Klinge kein Kratzer zurück. Es wird angeboten, um 2,50 € pro Zentimeter Metall weitere Werkzeuge mitzugeben. Der Effekt dieser „Härtung“ ist bereits nach zwei- bis dreimaligen Schleifen weg, der Rest des Metalles sieht aus wie ein teures Legierungswerkzeug, wurde aber nur mit einer hauchdünnen Metallschicht überzogen, die man mit einer Drahtbürste abkratzen kann. Bitte Vorsicht bei derartigen Angeboten!

l Mit 1. September, also mit heutigem Tage tritt in Bad Mitterndorf die Volksschuloberlehrerin Rosemarie Ebner ihren wohlverdienten Ruhestand an. Ihre Ausbildung zur Volksschullehrerin absolvierte sie in Linz. Rosemarie Ebner war an der Volksschule St. Martin und an der Hauptschule Stainach tätig, ehe sie im September 1976 an die Volksschule Bad Mitterndorf versetzt wurde. Beim Schlussgottesdienst des Schuljahres 2010/11 dankte ihr der Obmann des Elternvereins, Willi Gassner, für ihre gewissenhafte Arbeit, in deren Mittelpunkt stets das Wohl der Schulkinder stand, und überreichte ihr einen Picknickkorb. Nach der Zeugnisverteilung bildeten alle Schulkinder mit Luftballons ein Spalier und Lehrer sowie Eltern und Bürgermeister Karl Kaniak begleiteten sie unter Ziehharmonikaklängen vor das Schulgebäude, wo auf die frischgebackene Pensionistin angestoßen wurde.

l Die FF Grundlsee wurde am 28. August zu einem Waldbrandeinsatz im Bereich der Eisbrunnwand im Gemeindegebiet von Grundlsee gerufen. Schon von weitem war die Rauchsäule sichtbar. „Der Einsatzort lag auf etwa 1.000 Meter Seehöhe in unwegsamen Gelände“ so Wehrkommandant Günther Baumann. Besonders schwierig gestaltete sich die Wasserzubringung. So musste eine 1.200 Meter lange Zubringerleitung über eine Forststraße und teils sehr unwegsames und steiles Gelände verlegt werden. Auch die Feuerwehr Obertressen leistete Unterstützung. Insgesamt waren 40 Feuerwehrmänner bei der Brandbekämpfung eingesetzt. „Der Brand hatte ein Ausmaß von etwa 12 Metern im Durchmesser“ berichtete Baumann. Die Ursache des Brandes ist nicht bekannt.

l Der Lenker einer teuren Luxuslimousine kam kürzlich beim Retourfahren aus einer Hauszufahrt im Raum Bad Aussee von der Straße ab, rutschte dabei über eine kleine Böschung in den darunter liegenden Wassergraben und drohte umzukippen. Da vom erstverständigten ÖAMTC eine Bergung des Wagens alleine nicht möglich war, wurde die FF Bad Aussee zur Unterstützung nachalarmiert. Durch die beengten Platzverhältnisse konnte erst unter Einsatz von zwei Seilwinden samt Umlenkrollen und Sicherung durch einen Hubzug das Fahrzeug aus dem Graben ohne weitere Beschädigungen gezogen werden 20

Wir bitten unseren Fehler bei der Veröffentlichung des Vornamens in untenDie Redaktion. stehender Danksagung zu entschuldigen.

Das Licht des Lebens ist erloschen, doch längst wurde in einer herrlichen Welt ein neues Feuer entfacht. Es wird strahlen für Dich, voll Wärme und Liebe, jetzt und in alle Ewigkeit.

Todesanzeige Unendlich traurig nehmen wir Abschied von meiner herzensguten Mutter, Schwiegermutter, unserer Omi, Uromi, Schwester, Tante, Cousine und Schwägerin

Wilfriede Wirth-Pürcher 20.10.1928 - 04.08.2011 Deine Güte, grenzenlose Liebe, Hilfsbereitschaft und Fürsorge haben dich zu einem einzigartigen Menschen gemacht. Danke für alles. Wir vermissen dich sehr! Allen, die der lieben Verstorbenen in ihrem Leben Gutes getan haben, danken wir herzlich.

Trauerfamilie Eveline und Ewald Schneider-Pürcher mit Florence und Désirée im Namen aller Verwandten Traueradresse Familie E. Schneider-Pürcher Fritz-Käserstrasse 18a CH - 4562 Biberist Die Verabschiedung hat im engsten Familienkreis stattgefunden.


Pichl-Kainisch unter den Top-200-Gemeinden bei der Kommunalsteuer In einem kürzlich veröffentlichten Bericht im Österreichischen Gemeindemagazin „public“ rangiert die Gemeinde Pichl-Kainisch bei den Spitzenverdienern in Hinblick auf die Kommunalsteuer auf Rang 178. Österreichweit betrachtet ist diese Auflistung der KommunalsteuerSieger ein Reigen der Kleingemeinden. Bis auf Linz und St. Pölten hat keine größere Kommune eine Bewertung geschafft. Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum und Wissensplattform für Public Management, Finanzwirtschaft und Stadtwirtschaft hat das Magazin die Tabelle erstellt. Für diese Bewertung wurden die Kommunalsteuereinnahmen aller österreichischen Gemeinden errechnet und deren Entwicklung über die letzten drei Jahre analysiert. Das Resultat ist ein spannender Einblick in das Geschick der Bürgermeister, Investitionen, Kapital und Arbeitsplätze anzuziehen. Gewonnen hat die Bewerung übrigens Sattledt in Oberösterreich (2.309 Einwohner) mit einem Zuwachs der Kommunalsteuer von 437,5% seit 2006. Pichl-Kainisch hat im gleichen Zeitraum mit 752 Einwohnern eine bemerkenswerte Steigerung von 60,9% erreicht.

Pichl-Kainisch - nicht nur für Privathausbesitzer eine idyllische Gegend, auch Unternehmen siedeln sich gerne dort an, was sich in der Kommunalsteuer-Bilanz sehr positiv niederschlägt.

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G’schichtn mit Hanns Kobinger Zeitzeugen erzählten Unter diesem Titel fand am 24. August die dritte Begleitveranstaltung zur Hanns Kobingers Ausstellung in den Salzwelten statt. Der Initiator und Moderator dieser Veranstaltungen Manfred Flener konnte zahlreiche Zeitzeugen begrüssen, die mit Begeisterung und in lebendigen Bildern ihre Erinnerungen darstellten.

Danke Ich bedanke mich auf diesem Wege bei allen lieben Freunden, die meinen Geburtstag mit mir gefeiert haben. Es war durch Euch für mich ein ganz besonderer, unvergesslicher Tag.

DANKE für die so liebevoll ausgedachten, tollen Geschenke, die mich unglaublich freuen. Danke dem Mondi-Team Grundlsee für die schöne Ausrichtung meiner Feier.

Sepp Baier

Volkshochschule Ausseerland

Moderator Manfred Flener, Maria Hahn, Peter Weixelbaumer und Ulli Jungmaier bei der Diskussion. Foto/Text: M. Flener

Die Geschichten reichten vom privaten Bereich über Kobingers Diskussionsfreude bis zu seiner Wirkstätte in Grundlsee/Archkogl. Aufruf an Zeitzeugen: Über diese „G schichten“ soll eine kleine Publikation erstellt werden unter der Leitung von Mag. Claus

Jesina. Zeitzeugen, die interessante und typische Erlebnisse mit Hanns Kobinger oder seinem Umfeld noch in Erinnerung haben, mögen sich bitte unter mobil 0664182 0802 oder mail c.jesina@aon.at bei Mag. Jesina melden.

10 Jahre IRISHsteirisch Jubiläumskonzert 10 Jahre IRISHsteirisch, Präsentation der neuen CD und zahlreiche musikalische Gäste–wenn das kein Grund zum Feiern ist. Alte Weggefährten wie der Ire Bob Bales, die Beriga Pascher aus Goisern, die Grundlseer Geignmusi , Peter Musek und viele Überraschungsgäste lassen die Band am Freitag, 2.September ab 19 :30 im Bad Ausseer Kurhaus hochleben. Von Shanghai nach Irland, von Rumänien nach Kroatien, quer durch ganz Europa waren die Musiker von IRISHsteirisch auf großen und kleinen Bühnen zu Gast. Konzerte mit Konstantin Wecker, Arlo Guthrie oder Reinhard Mey zählten ebenso zu den Höhepunkten wie die Gastspiele in China oder in der rumänischen Kulturhauptstadt Sibiu.

Vom Ausseerland nach Irland und retour – IRISHsteirisch mögen es gerne bunt, denken bei aller Bodenständigkeit immer über enge Grenzen hinaus und zeigen keinerlei Berührungsängste mit anderen musikalischen Richtungen. Energievoll verbinden die Ausnahmekönner steirische und irische Volksmusik, kombinieren sie mit Pop- und Rockelementen und vereinen sie zu Worldmusic der Extraklasse. Jubiläumskonzert am Freitag, 2. September, 19.30 Uhr, im Kurhaus Bad Aussee. Karten in allen Infobüros sowie per Telefon: 0664/412 1457.

Dank Herzlichen Dank an Alle, die mir zum meinem

90. Geburtstag eine so schöne Feier bereitet haben. Besonderer Dank gilt der Gemeinde Bad Mitterndorf, Herrn Pfarrer Dr. Michael Unger, dem Bienenzuchtverein Hinterberg, der Musikkapelle Kumitz, der FF Obersdorf, meinen Arbeitskollegen sowie der Gewerkschaftsvertretung Graz, der WasserversorgungsGenossenschaft Pichl-Obersdorf sowie den Hollerschnapszuzlern und allen Gratulanten, recht herzlich.

Hans Zandl, Obersdorf 22

l 151 Stimmbildung – Einzelcoaching Kursbeginn nach Vereinbarung, KL: Mag. Michael Grill, Dauer: 16 Std./ 8 Abende, Ort: Studio Grill, Kursbeitrag: EUR 585,l 155 Update von Windows XP auf Windows7 mit Office 2010 Beginn: Mittwoch, 16.11.2011-18:00; KL: Köberl Renate, EDV-Trainerin, Ort: HS Bad Mitterndorf, Dauer: 9 Std./3 Abende, Kursbeitrag: EUR 87,l 156 Internet – Kompetenz Beginn: Mittwoch, 16.11.2011-18:00; KL: Köberl Renate, EDV-Trainerin, Ort: HS Bad Mitterndorf, Dauer: 9 Std./3 Abende, Kursbeitrag: EUR 87,l 157 A1 Deutsch als Fremdsprache - Grundstufe 2 Beginn: Mittwoch, 5.10.2011-18:00, KL: Mag. Hanakova Katerina, Ort: HS II Bad Aussee, Dauer: 30 Std./15 Abende, Kursbeitrag: EUR 155,l A1 Deutsch als Fremdsprache – Grundstufe 2 – 15 Abende à 2 Std., KL: Mag. Sibylle Monika, Beginn: 06.10.2010 um 19 Uhr in der HS II Bad Aussee, Kursbeitrag: EUR 140,l 159 A1 Englisch - Grundstufe 2 - Beginn: Donnerstag, 6.10.201118:30, KL: Townsend Ashley, Native Speaker, Ort: HS Bad Mitterndorf, Dauer: 20 Std./10 Abende, Kursbeitrag: EUR 90,l 161 A2 Englisch - Grundstufe 3/4 Beginn: Dienstag, 4.10.2011-19:00, Ort: HS II Bad Aussee l 162 A2 Englisch - Grundstufe 4 Beginn: Dienstag, 4.10.2011-9:00, Ort: Bibliothek, Dr. Josef Scheibersiedlung 159, 8990 Bad Aussee; KL: Mag. Meyer Sibylle Monika, Dauer je Kurs 20 Std./10 Abende, Kursbeitrag: EUR 90,l 165 B1 Italienisch - Mittelstufe 1 – Beginn: Dienstag, 4.10.2011-18:15, KL: Walter Susanna, Dauer: 20 Std./10 Abende, Ort: HS Bad Mitterndorf, Kursbeitrag: EUR 90,l 167 Dirndl – Nähkurs Beginn: Dienstag, 11.10.2011-19:00 l 168 Dirndl – Nähkurs Beginn: Donnerstag, 13.10.2011-19:00, KL: Vroni Brandauer, Dauer: 18 Std./6 Abende, Ort: HS II Bad Aussee, Kursbeitrag: EUR 75,l Dirndlnähkurs - 6 Abende à 3 Std.; KL: Brandauer Veronika; Beginn: 21.10.2010 um 19 Uhr, HS II Bad Aussee, Kurspreis: EUR 75,- (erm. 60,-) l 169 VHS Chor Bad Mitterndorf Beginn: Montag, 19.9.2011-19:30, KL: OSR Longin Ingeborg, Ort: Hauptschule Bad Mitterndorf, KOSTENLOS! l 170 Yoga I – Beginn: Mittwoch, 5.10.2011-17:00 l 171 Yoga II – Beginn: Mittwoch, 5.10.2011-19:00 KL: Mag. FH Glaser Romana, Dauer: 20 Std./ 10 Abende, Ort: VS 8993 Grundlsee, Kursbeitrag: EUR 90,l 172 Yoga für AnfängerInnen Beginn: Donnerstag, 29.9.2011-17:10, Ort: JUFA Bad Aussee l 174 Yoga für Fortgeschrittene Beginn: Donnerstag, 29.9.2011-19:00, Ort: JUFA Bad Aussee l 176 Yoga für AnfängerInnen und Fortgeschrittene - Beginn: Mittwoch, 28.9.2011-19:30, Ort: Mehrzweckhalle 8984 Pichl Kainisch l 177 Yoga für Fortgeschrittene Beginn: Dienstag, 4.10.2011-19:00, Ort: VS Altaussee l 178 Yoga am Vormittag AnfängerInnen und Fortgeschrittene Beginn: Dienstag, 4.10.2011-10:00, Ort: JUFA Bad Aussee; KL: Mag. Eder Esther Ranjani, Dauer je Kurs: 20 Std./10 Abende, Kursbeitrag: EUR 90,Der EUR 60,- Bildungsscheck der steirischen Arbeiterkammer ist bei EDV-, Sprach-, Gesundheitskursen sowie bei persönlichkeitsbildenden Maßnahmen einlösbar. Einschreibung ab 12.09.2011 Tel.: 0664 366 22 06 oder 0664 821 64 34 E-Mail: heidrun.hakel@akstmk.at und sonja.bamminger@akstmk.at Internet: www.vhsstmk.at Persönliche Anmeldungen am 13.09.2011 im Stadtamt Bad Aussee von 14:30 – 15:30 Uhr im Marktgemeindeamt Bad Mitterndorf von 16 – 17 Uhr


Was

macht

eigentlich?

Karen Kuttner-Jandl - Villach/Altaussee Als der runde Geburtstag ihres Vaters, Prof. Horst Jandl, in Altaussee gefeiert wurde, fiel den Besuchern eine Laudatorin ganz besonders auf: Eine Frohnatur mit strahlenden Augen und einer ziemlich spitzen Zunge, die mit reichlich Humor das Zusammenleben mit dem heimischen Künstler beschrieb. Es war dies niemand geringerer als Karen Kuttner-Jandl, die Tochter von Horst und Brigitta Jandl, die - ebenfalls als Künstlerin - große Erfolge feiert. Demnächst sogar bei einer Ausstellung in Luxemburg. Wenn man Karen Kuttner-Jandl nach ihrer Ausbildung fragt, kommt postwendend und schmunzelnd die Antwort, dass sie ihr Geld mit Seitlpfeifen (sie war eine Schülerin von Hans Stöckl), als Skilehrerin, Kellnerin, Referentin für Aquarellmalerei an der VHS Villach, als Redakteurin beim „Draustädter“ (sowas wie die Villacher Alpenpost, wie sie lachend bemerkt) und jetzt eben als Künstlerin verdiente und verdient. Aufgewachsen im Praunfalk, wo Familie Jandl bis zu ihrem zehnten Lebensjahr wohnte, besuchte sie die Volksschule Bad Aussee, danach die Hauptschule und dann den musischen Zweig des BORGs Bad Aussee. „Da an diesem Zweig vorwiegend kreativ-verrückte Jugendliche maturieren, war ich einmal über die Aussage meines Klassenvorstandes, Dr. Günther Graf, sehr belustigt, als er meinte: ‘Ihr werdet alle mal als Künstler enden’. Da mein Vater nun mal Künstler ist, fand ich diese Drohung eher belustigend, als beängstigend und dies wiederum förderte meinen Lernehrgeiz überhaupt nicht. Aber mit der Kunst hatte ich erst im Maturajahr etwas am Hut, denn ich wählte den scheinbaren Weg des geringsten Widerstandes und maturierte unter anderem in Zeichnen bei Prof. Knauer“. „Unter Druck arbeite ich am besten“ „Im Übrigen erwies sich dieses Fach als Arbeitsintensivstes. Denn ich musste dutzende Zeichnungen präsentieren, die ich aber während der Schulzeit nie gemalt habe. Die mussten auf Hochdruck nachproduziert werden“, erzählt Kuttner-Jandl, wobei sie betont, dass sie in dieser Hinsicht sehr viel von ihrem Papa geerbt haben muss, denn unter Druck gelingen ihr die besten Bilder. Dass diese künstlerische Tätigkeit in einem riesigen Ausmaß schon zwei

Jahre später ihr Leben bestimmen sollte, konnte sie damals noch nicht ahnen. Prägende Kinder- und Jugendjahre Nach eigenen Angaben prägte sie die künstlerische Tätigkeit ihres Vaters jedoch sehr. „Überall im Haus waren Bilder. Es roch nach Ölfarben und Terpentin. Kunstbücher wohin man schaute. Ausstellungsbesuche, stöbern nach Bildern auf Fetzenmärkten, Menschen, die ins Haus kamen und über Kunst sprachen... da war ich ein Teil davon. Kunst war in meiner Kindheit und Jugend ein zentrales Thema und ist es heute mehr denn je“, erinnert sich KuttnerJandl. 1989 übersiedelte sie nach Villach um dort ein Fremdenverkehrskolleg zu besuchen und blieb der Liebe wegen dort. Aus dieser Liebe entsprangen zwei Töchter (18 und 20 Jahre). Kurz nach ihrer Übersiedelung nach Kärnten folgte ihr Ausstellungsdebut: Gemeinsam mit ihrem Vater gestaltete sie 2001 eine Ausstellung in der Volksbank Bad Aussee, die unter dem Titel „Eine malerische Begegnung zwischen Vater und Tochter“ großen Anklang fand. Begonnen hat Karen Kuttner-Jandl mit der Aquarelltechnik - klein, dezent, schnell, spontan, zufällig wie auch ihr richtiges Leben, wie sie sagt. Doch sie veränderte sich in ihrer Person und änderte auch ihr Medium. Nun ist es die Acrylmalerei auf Leinwand: Großformatig, wuchtig und durchdacht. Tiefgründige Aussagen, die man nicht auf den ersten Blick sieht. Große Ausstellungen, wie „John Lennon - Make love not war“ im Eboardmuseum in Klagenfurt, im Carinthian Technical Research im Technologiepark Villach, die „Viel lacher & mehr“ in der Galerie Kunst-Lücke in Villach zeu-

Karen Kuttner Jandl - mit wuchtigen Gemälden und hintergründigen Botschaften präsentiert sie einen Teil ihrer Werke ab September in Luxemburg.

gen von ihrer weit gefächerten künstlerischen Tätigkeit. In Hinblick auf ihre Arbeit meint sie: „Ich bin sehr vielseitig. Das kann ein Segen aber auch ein Fluch sein. Die Möglichkeit, dass ich mich in etwas ‘verrenne’ ist bei mir sehr groß. Das, was ich hier und jetzt tue, mache ich sehr leidenschaftlich. Aber am ‘nächsten Tag’ sieht meine Welt dann schon wieder ganz anders aus. Ich sehe mich als Autodidakt in jeder Richtung“, erklärt die Künstlerin. „Papa ist mein schärfster Kritiker“ Angesprochen auf das Verhältnis zu ihrem Vater meint sie: „Wir sind uns unsere schärfsten Kritiker. Mein erstes Aquarell zeigte ich meiner Mutter und nicht meinem Vater. Ich

habe in einigen Bereichen einen anderen Zugang zur Kunst als er. Zum Beispiel denke ich, dass Kunst nicht gefällig sein muss. Das spiegelt sich auch hin und wieder in meinen Bildern wieder. Wenn mein Vater dann sagt: ‘Wann malst du denn endlich mal wieder etwas Gescheites’, grüble ich vielleicht darüber nach, vielleicht aber auch nicht und gehe meinen künstlerischen Weg weiter. Unsere ausgesprochen gute Vater-Tochter-Beziehung wurde durch die Verbindung zur Kunst unglaublich lebendig, in einer ganz eigenen Art und Weise. Doch selbst wenn eine Zeitungskritik meine Arbeit positiv bewertet, so habe ich immer noch ein Bauchkribbeln, wenn ich ihm meine neuesten Bilder zeige. Insgeheim glaube ich aber, dass es ihm mittlerweile mir gegenüber auch schon so ergeht, wenn er mir seine neuesten Werke präsentiert“. Poesie und Noten in Bildern Als leidenschaftlicher KonstantinWecker-Fan hat sich für die Künstlerin in der Zusammenarbeit mit dem Lied-Poeten eine neue Facette ihres Schaffens eröffnet. „Er verbindet Musikalität und anspruchsvolle Poesie. In seinem Buch seiner gesammelten Liedtexte ‘Schon Schweigen ist Betrug’ fand ich Parallelitäten zu meinen bereits entstandenen Bildern aus dem ‘Tagebuch der Valentina K.’ Die Bilder zu ‘Mein Tribut an Konstantin Wecker’ sind somit eine Fortführung des ‘Tagebuch der Valentina K.’. Derzeit bereitet sich die Künstlerin gerade auf eine ihrer größten Ausstellungen vor, die von 16. September bis 5. Oktober 2011 unter dem Titel „Beatles: Strawberry Fields Forever“ in der Artium Art Gallery in Luxemburg präsentiert wird.

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Buchtipp Bert Elfensarg

Mit dem Rad nach Cesenàtico und zurück Der Ausseer Nachwuchsautor Bert Elfensarg veröffentlicht sein herzerfrischendes Erstlingswerk für Jung und Alt über eine selbsterlebte Europareise.

Auf witzig und selbstironische Art beschreibt er seinen ambitionierten Plan mit dem Fahrrad durch Europa zu fahren, und wie es dazu kam, dass er es nur bis Cesenàtico geschafft hat. Auf 80 Seiten lässt er uns an seinen Gedanken und Reiseerlebnissen, angefangen bei Radfahren auf italienischen Autobahnen über verrückte Fußballtifosi bis hin zu den verwinkelten Gassen von Venedig, teilhaben. Bert Elfensarg schafft es, dem Leser stets den Eindruck zu vermitteln, selbst dabei zu sein. Ein lustiger Reisebericht eines Optimisten, der sich einfach auf sein Rad setzt und in das Abenteuer stürzt. Vielleicht bekommt der eine oder andere Leser Lust es ihm gleichzutun. Erschienen im BoD Verlag mit der ISBN: 978-3842354609. Erhältlich auf Bestellung um € 9,90.

Immer einen Klick wert:

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Walzerabende mit den Fensageigern Was unternimmt man an einem Dienstagabend im August, wenn man Lust auf gutes Speisen, Musik und Tanz hat? Ganz einfach: Man besucht den Walzerabend beim Gasthof Loser in Altaussee. Vor einigen Jahren von Gastwirt Hans Glaser wieder ins Leben gerufen, konnte diese Veranstaltung auch heuer sehr erfolgreich vom neuen „Loserwirt“ Alois Gasperl und seinem Team weitergeführt werden. Dieses Mal fanden die Walzerabende am 2. und am 16. August statt. Beide Termine waren sehr gut besucht, die Bewirtung hervorragend und der Tanzboden voll von begeisterten Volkstänzern. Für die richtige Stimmung sorgten die Fensageiger mit Tanzmusik a la Walzer, Schottisch, Polka aber auch Steirer, Landler und anderen Volkstänzen. Am 7. und 21. August 2012 finden die Walzerabende wieder statt, also unbedingt vormerken!

Die Fensageiger unterhielten das Publikum im Gasthaus Loser.

Foto: S. Rastl

Letzte Sommernacht des heurigen Jahres Die letzte Sommernacht 2011 war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg: Der Wettergott hatte Einsehen mit den Organisatoren und so stellten sich in der lauen Nacht tausende Besucher im Stadtzentrum ein, sie unterhielten sich bei Klängen verschiedenartiger Musikgruppen bestens und bummelten durch die Geschäfte. Den Auftakt der Sommernächte bildete heuer die Narzissennacht und alle zwei Wochen folgten weitere Nächte in der Innenstadt. Jedes Mal verwandelte sich Bad Aussee zur Fußgängerzone und bis 22 Uhr stand dem Einkaufen nichts im Wege. Man verwöhnte sich mit dem einen oder anderen kulinarischen Gericht oder lauschte den abwechslungsreichen musikalischen Darbietungen der heimischen Gruppen von traditioneller Volksmusik, über Oldies, bis hin zu modernen Rhythmen – für jeden Musikgeschmack war etwas dabei. Für Kinder war ein umfangreiches Programm mit Ponyreiten sowie einer Hüpfburg geboten. Wir freuen uns jetzt schon auf die Sommernächte 2012.

Die letzte Sommernacht verzeichnete einen unglaublichen Besucherzuspruch. Foto: S. Rastl/Text: S. Kranabitl


Maibaumumschneiden des ÖKB Tauplitz In gemeinsamer Runde der Einheimischen als auch der Gäste, besonders derer vom Familienhotel Hechl, fand beim GH Hechl bei herrlichem Wetter das schon traditionelle Maibaumumschneiden des Kameradschaftsbundes statt.

25. Internationaler Ausseerland Bergpreis Der mittlerweile 25. Internationale Ausseerland Bergpreis am Loser/Altaussee, findet heuer am Samstag, 10. September, statt. Ing. Herbert Stadler gibt die genaue Anweisung an seine Kollegen. Foto/Text: A. Schachner

Den Frühschoppen gestalteten die Musikanten Flo & Georg zur besten Unterhaltung des Publikums. Für das leibliche Wohl gab es Spezialitäten aus der eigenen Fleischerei des Gasthofs Hechl. Die bestens bekannten Maibaumumschneider Toni Stadler, sein Sohn Ing. Herbert und Max Mößelberger wissen genau wie man Bäume fällt und so landete der Baum genau zielgerecht. Sowohl der Maibaum als auch der

vom in Tauplitz aufgewachsenen Geschäftsführer von Continental China, Mortimer von Tschirschky gestiftete Preis einer Garnitur Continental Reifen ging bei der Verlosung an die deutschen Gäste des Hotels Hechl. Diese wiederum schenkten den Maibaum dem Kindergarten Tauplitz. Wieder einmal ein gemeinsames nettes Fest bis in die Nachmittagsstunden hinein.

G’sunga und g’spüt im Ausseerland und Anderswo Hinter diesem harmlosen Titel verbirgt sich ein besonderes Konzept eines großen Volksmusikabends im Rahmen der Ausseer Musikantentage sowie als letzte offizielle Veranstaltung der Alpenstadt. Nicht nur, dass durch den Musiker Pietro Bianchi neben dem Ausseerland noch eine andere Alpengegend, der schweizerische Tessin, vertreten sein wird, sondern auch durch den besonderen Fokus auf die Rolle der Männer in der Volksmusik. Bis lang nach dem zweiten Weltkrieg hat es im Ausseerland und auch Anderswo praktisch nur männliche Musikanten gegeben. Aber dass Geschlechterrollen veränderbar sind, zeigt uns die Tatsache, dass in den letzten Jahrzehnten viele ausgezeichnet musizierende Frauen die Podien der Volksmusikveranstalter erobert haben und sich dort nachhaltig behaupten. Das ist natürlich erfreulich. Trotzdem beschleicht den einen oder anderen, die eine oder andere, angesichts der inzwischen dünn gesäten „reinen“

Männertruppen manchmal so etwas wie eine volksmusikalische Nostalgie. Warum? Was ist anders? Sind es die Lieder, die Texte, die schönen Bässe? Ist es der Habitus? Geht es um den Gamsbart am Hut? Die Veranstalter planen keine Antworten, sondern freuen sich darauf, gemeinsam mit dem Publikum einen musikalisch-kulinarischen Blick auf 14 Helden der volksmusikalischen Männerwelt werfen zu dürfen. Mit dabei: Hollerschnapszuzler, Hollerschnapszuzler-Musi, Duo Burger-Pressl, die fünf Feinfühligen, die Zitherpartie und die Gruppe Porporí. Moderation: Gerlinde Haid. Karten: € 14,-/12,- im VVK an allen Infobüros im Ausseerland. Donnerstag, 8. September, 20 Uhr, Kurhaus Bad Aussee.

Bei dieser Oldtimerveranstaltung für Autos, Motorräder und Gespanne wird in drei Zeitläufen die LoserPanoramastraße in Altaussee befahren. Es gewinnt dabei nicht der schnellste Teilnehmer, sondern derjenige, der die geringste Zeitdifferenz bei den Läufen aufweist. Programm Fahrzeugabnahme von 8.30 bis 10 Uhr; Fahrerbesprechung 10 Uhr; Richtzeitlauf 11 Uhr; 1. Zeitlauf 14

bis 15 Uhr, 2. Zeitlauf 16 bis 17 Uhr. Während der drei Läufe wird die Loser-Panoramastraße für den restlichen Verkehr gesperrt ! Auch heuer sind wieder besondere Gustostückerln dabei, Zuschauer sind herzlich willkommen und für das leibliche Wohl ist gesorgt! Weitere Infos zur Veranstaltung gibts unter: www.amvc.at

Herzlichen Dank allen Gratulanten zu meinem

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Sehenswerte Ausstellung im „Erzherzog Johann“ Im Hotel-Restaurant Erzherzog Johann wurde am 26. August eine sehenswerte Ausstellung der Künstlerin Dvora Barzilai eröffnet.

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Sehr erfreut zeigte sich Hoteldirektorin Regina Stocker, dass auf Vermittlung von Univ.Prof. Dr. Gabriele Fischer die israelische Künstlerin ihre Exponate in den Räumlichkeiten des Hotels ausstellt: „Ich hätte nicht gedacht, dass die Kunstwerke so stimmig in unser Haus passen“, so Stocker. Mag. Sieglinde Köberl kam dann die schwierige Aufgabe zu, die Künsterlin und ihr Werk vorzustellen. Laut eigenen Aussagen der Künstlerin will sie mit ihren Bildern breite Kreise ansprechen, um den Betrachtern die jüdische Religion näher zu bringen und um so Hemmschwellen abzubauen. In ihren Werken finden biblische und moderne Texte in kalligrafischen Kunstwerken ebenso ihren Niederschlag wie Skizzen aus dem jüdischen Leben. Auch Werke in Mosaiktechnik, die die Geschichte des gelobten Landes zeigen, werden bei der Verkaufsausstellung präsentiert. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung gestaltete der Gatte der Künstlerin, Shmuel Barzilai, Oberkantor der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien, ein Shabbat Service im zweiten Stock des Hotels. Die Ausstellung ist noch bis 30. September zu sehen.

Yoga mit Katharina Auch im Herbst bietet Katharina Liebhard wieder zwei Yogakurse in der Volksschule Grundlsee an: Ab Dienstag, 13. September, 19 Uhr, sieben Abende, 60 Euro. Der zweite Kurs beginnt am Dienstag, 8. November, 19 Uhr, sieben Abende, 60 Euro. Anmeldungen per Tel.: 0676-3434018.

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Johanna Plessnitzer (Mundart-Gedichte)

Direktorin Regina Stocker (l.) mit der Künstlerin Dvora Barzilai und deren Gatten, Shmuel Barzilai.

Doppelt Mobil bei den Emotions Days Vom 8. bis 17. September 2011 finden bei Autohaus MaWeKo in Altaussee die „Doppelt Mobil Emotions Days“ statt. An diesen Tagen können Sie sich über die neuesten Modelle mit doppelter Mobilität informieren. Autohaus MaWeKo in Puchen, Altaussee, freut sich über Ihren Besuch. Tel. 03622/71327.


Ursula Kals-Friese: Erinnerungen an 50 Jahre Ausseerland Der Ansturm auf das Kur- und Amtshaus Altaussee war groß am Samstag, 27. August und die vielen Zuhörer waren gespannt auf die Erinnerungen der langjährigen Sekretärin Friedrich Torbergs, Ursula Kals-Friese, die zu diesem Abend geladen hatte. „Die Fensageiga“ unterstützten musikalisch die Vortragende, die als „zuagroaste Weanerin“ in launiger und unterhaltsamer Weise ihr persönliches Leben mit unzähligen Begegnungen und Freundschaften Revue passieren ließ und gleichzeitig Geschehnisse der Losergemeinde des letzten halben Jahrhunderts wieder aufleben ließ. Gewidmet war der Abend in erster Linie ihrem Mann Bruno, der exzellente Ski-

fahrer und Rumpelspieler, der gesundheitlich an der Teilnahme verhindert war. In ihren lustigen Anekdoten streifte sie die Bräuche und Jahreszeiten der ihr lieb gewordenen Heimat und ging auf die „einfalligen“, spontanen, kreativen Dialoge ihrer Wegbegleiter ein, die für unsere Gegend typisch sind und die für Gäste und „Zuagroaste“ oftmals Kabarettcharakter besitzen.

Ursula Kals-Friese erinnerte sich an 50 Jahre Ausseerland.

Foto/Text: Ch. Reiter

Schutzhütte Sommersbergsee Bad Aussee, Sommersbergseestraße Tel. 0664/54 77 143

Narzissenfest auf „Spionage-Tour“ Bereits zum zweiten Mal machte sich eine Abordnung bestehend aus vielen Korsoteilnehmern, Jury Mitgliedern und einigen Komitee-Mitgliedern auf die Reise nach Holland.

Die Ausseer Reisegruppe in Leersum/Holland.

Genauer gesagt war das Ziel der 40köpfigen Gruppe Leersum, welches im Mittelpunkt Hollands liegt. Dort wurde heuer zum 59. Mal ein Dhalien-Fest gefeiert. Nach der Ankunft und der Umkleidung wurden fünf Arbeitsgrupen für das Fest besucht. Gruppen von bis zu hundert Helfern arbeiteten an den Figuren, und rund um sie herrschte jeweils Volksfest-Stimmung. Musik, Hupfburg, Versorgungsstände waren das mindeste, was im Umkreis der „Stecker“ zu finden war. Durch das geballte Auftreten von 40 in wunderschöne Ausseer Tracht gekleideten Menschen war ihnen die Aufmerksam immer gewiss. Die ebenfalls mitreisenden drei Hoheiten rührten ordentlich die Werbetrommel für das Narzissenfest, das Ausseerland und das Salzkammergut. Das Fest, das in Holland am Samstag stattfindet, wurde bei schönstem Wetter durchgeführt. Über 40 Teilnehmer mit teilweise

Foto: S. Zink

über sechs Meter hohen und zwölf Meter langen Figuren nahmen teil. Diese imposanten Figuren zu sehen war für alle ein großes Erlebnis. Das Fest klang mit einem großen „Dorffest“ mit abschließendem Riesenfeuerwerk aus. Die Ausseer bewiesen auch hier perfektes Auftreten. Die vielen positiven Eindrücke und vor allem die Gastfreundschaft, die der gesamten Reisegruppe entgegen gebracht wurde, machte auch die zwölf Stunden Heimreise am Sonntag etwas angenehmer, da im Bus viel über das Erlebte gesprochen wurde. Finanziert wurde die Reise wieder durch die Mitreisenden selbst. Vom Narzissenfest wurde nur ein Abendessen übernommen. Somit wurde das Festbudget nicht belastet. Ein großer Dank gilt den Familien Muller und Achterberg, die die Gruppe in Holland verwöhnt haben.

37. Grundlseer Sänger- und Musikantentreffen Von Freitag, 16. September, bis Sonntag, 18. September, wird in Grundlsee zum traditionellen Sänger- und Musikantentreffen sowie Kranzlschießen geladen. Am Freitag, 16. September, ab 20 Uhr, singen und spielen folgende Musikanten im Gasthof Veit in Gößl: Aubichi-Musikanten und -Sänger, Höller Hausmusi, Geschwister Ertl, Gaissacher Zithermusi, Grundlseex, Reichersdorfer Sänger, Fotzhoblmusik Abersee und der Leonharder Dreig’sång. Als Moderator fungiert in bewährter Weise Sepp Steinegger, vlg. Annerl.

In Anschluss an die Veranstaltung sind alle Musikanten und Sänger dazu aufgerufen, den Abend mitzugestalten. Am Samstag wird dann ab 13 Uhr zu einem Kranzlschießen auf der Schießstätte Grundlsee-Gaiswinkl geladen. Anmeldungen bei Heidi Simentschitsch (0664-5808987 oder Nora Schönfellinger (06644201547).

Regina Wasner kocht im September täglich für Sie von 12 bis 17 Uhr und möchte Sie mit ihrer traditionellen heimischen Küche verwöhnen!

Genießen Sie den Tag im Paradies der Berge! 27


Alpenpost-Jugendseite Musikalisch-kulinarische Begegnung am See

Am 20. August fand im Haus Dattendorfer in Grundlsee eine Benefizveranstaltung zu Gunsten der „Le-TheWo-Klasse“ in Bad Aussee statt. Caroline Dattendorfer veranstaltete dieses Fest - zu dem viele Freunde, Bekannte und Besucher kamen - im Rahmen ihres Maturaprojektes. Die zahlreichen Gäste konnten sich bei einheimischen Spezialitäten und vielen verschiedenen Getränken stärken. Sabrina Kranabitl Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung den ganzen Tag über von vier Musikgruppen. („Grundlseex“, Martin Margotti mit Thomas Simentschitsch und Theresa Grill, „Altausseer Seitelpfeifer“, und „Die Niachtn“). Die Kinder hatten die Möglichkeit geschminkt zu werden und

Stådlfest der Landjugend Knoppen

Am Samstag, 27. und Sonntag, 28. August, fand heuer bereits zum fünften Mal das Stâdlfest der Landjugend Knoppen im Zirbenhof in Kainisch statt. Das Stâdlfest begann am Samstag um 18 Uhr. An diesem Abend unterhielt die Band „Die Breitis“ die Gäste bis in die frühen Morgenstunden und am Sonntag sorgte die junge Musikgruppe „Tuat Scho“ beim Frühschoppen für gute Unterhaltung. Natürlich wurden die Gäste von den Mitgliedern mit gegrillten Köstlichkeiten, Getränken, Kaffee und Kuchen bestens versorgt. Höhepunkt des Wochenendes war dann am Sonntagnachmittag die Verlosung von Sachpreisen. Durch die gute Zusammenarbeit im Verein wurde dieses Wochenende ein voller Erfolg und auf diesem Wege möchte sich die Landjugend Knoppen bei allen freiwilligen HelfernInnen und Sponsoren sehr herzlich bedanken.

Caroline Dattendorfer (r.) richtete für die Le-The-Wo-Klasse in Bad Aussee einen Benefiztag aus.

ihr Können bei einer Farbschleuder unter Beweis zu stellen, was bei allen sehr gut ankam. Die Überraschung des Tages war der Besuch der gesamten „Le-The-Wo-Klasse“ aus Bad Aussee mit den Lehrern sowie den Eltern. „Ohne die zahlreichen freiwilligen Helfern, Sponsoren und meinen Eltern wäre die Veranstaltung gar nicht möglich gewesen“, berichtete Caroline zufrieden und möchte sich hiermit noch einmal bei allen bedanken, die an diesem gelungenem Tag geholfen und teilgenommen haben.

Das Stådlfest der Landjugend Knoppen war wieder ein voller Erfolg.

Liebe Jugend! Für Wünsche, Anregungen, Infos usw. steht Euch Sabrina unter der E-mailAdresse sabrina@alpenpost.at zur Verfügung.

Noch zwei freie Plätze bei der„Alpenpost”-Leserreise!

Sie suchen eine neue Herausforderung, wir haben einen abwechslungsreichen, interessanten und vor allem herausfordernden Job für Sie. Wir suchen ab Anfang 2012 für das schönste und größte Blumenfest Österreichs eine/n

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zu rechnen die in den Sommermonaten abgebaut werden. Bewerbungen schriftlich oder per Mail an: Narzissenfestverein, Bahnhofstraße 132, 8990 Bad Aussee mail@narzissenfest.at 28

Unvorhergesehen sind bei der Alpenpost-Leserreise 2011 zwei Plätze frei geworden. Die Fahrt führt vom 26. bis 29. September nach Slowenien. Laibach ist das Ziel, u.a. steht auch ein Ausflug nach Postojna auf dem Programm. Auf der Hinfahrt erfolgen Aufenthalte an der Südsteirischen Weinstraße und in Maribor, auf der Heimfahrt werden u.a. das Oberkrainer-Museum in Begunje sowie Bled und Kranjska Gora besucht. Schnell-Entschlossene können sich bei Ruefa Reisen Aussee, Tel. 52110, oder in der „Alpenpost”-Redaktion, Tel. 53118-571, anmelden.

Herzlichen Dank Für die Anteilnahme anlässlich des Ablebens meiner Gattin, unserer Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Oma, Uroma und Tante, Frau

Maria Köberl geb. Schmuck möchten wir uns herzlich bedanken. Unser besonderer Dank gilt dem Notarzt- und Rettungsteam, Herrn Gölz und den Trägern von der Bestattung Haider, Herrn Pfarrer Edmund Muhrer für die Gestaltung des Requiems, dem Organisten, dem Kirchenchor und dem Bläserquartett der Musikkapelle Bad Aussee. Vergelt´s Gott an alle Verwandten, Nachbarn und Bekannten für die Blumen-, Kerzen- und Geldspenden, sowie allen, die unsere liebe Verstorbene auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

Familie Köberl im Namen aller Verwandten


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Volleyball bei der GrimmingTherme Als die Beachvolleyball-Profis Nik Berger und Robert Nowotny am Vormittag ihr Wissen und ihre Erfahrungen im Rahmen eines Workshops an die begeisterten Hobby-Beachvolleyball-Spieler weitergaben lachte noch die Sonne vom Himmel.

Sport in Kürze l Der Dojo Bad Aussee startet die neue Saison ab 9. September wie gewohnt in der Volksschule Bad Aussee ab 18.30 Uhr. Interessierte können jeden Freitag während der Schulzeit am Training zusehen oder teilnehmen (gratis Schnuppertraining jederzeit möglich). Als Überraschung wird gleich mit einem Abendtraining mit dem Bundestrainer Norio Kawasoe begonnen. Am darauf folgenden Wochenende findet wieder der alljährliche Trainerlehrgang in der Sporthalle im Borg Bad Aussee statt, wo wieder eine Vielzahl an Dan-Trägern aus ganz Österreich teilnehmen. Nähere Auskünfte: Gepp Doris 0676/62 67 960, Vuga Angela 0664/2141611.

l Beim 1. Hallstätter Schwimm-Marathon über neun Kilometer war unter anderem auch der heimische Sportler Josef Köberl mit dabei, der mit einer Zeit von 3.26:07 den 20. Rang erschwamm. Nik Berger und Robert Nowotny mit den sechs hoch motivierten Teams. Foto/Text: S. Kranabitl

Nach der Mittagspause, pünktlich zu Turnierbeginn, setzten Regen, Sturm und Hagel ein, doch die hoch motivierten Teams ließen sich davon nicht beeindrucken und pritschten, baggerten und blockten mit vollem Einsatz. Als Sieger ging - wie im Vorjahr das Team „Straßgäng“ aus Graz hervor ,„He was is“ aus Hallstatt belegte den großartigen zweiten Platz und den heiß umkämpften dritten Platz sicherten sich die „Schweindlfiehrer“ aus Gröbming. Dass sich der Einsatz gelohnt hatte, zeigte sich bei der Siegerehrung. Heike Maul, Marketing-Chefin der GrimmingTherme und des Clubhotels Aldiana Salzkammergut, überreichte jedem Spieler wertvolle Sachpreise wie zum Beispiel eine Übernachtungen im 4-Sterne

Clubhotel Aldiana Salzkammergut, „Swim & Eat“ Gutscheine, Eintrittskarten für die GrimmingTherme usw. Weiters konnten sich die Spieler über Volksbank-Sparbücher im Wert von EUR 30,00 pro Person freuen. Knapp am Stockerl vorbei schrammte das Team „Estherhasyschnitte und die 3 Nussknacker“ aus Bad Aussee. Die Teams der Gastgeber „Aldiana“ und „Die 3 lustigen 4 von der Volksbank“ übten sich in nobler Zurückhaltung und belegten die Plätze 5 und 6. Am Ende des Tages versammelten sich alle Teilnehmer im Restaurant der GrimmingTherme und feierten gemeinsam mit Nik Berger und Robert Nowotny einen trotz, oder gerade wegen der Wetterkapriolen, spannenden Tag.

• Fußball • Fußball •

Interessantes Vorspiel Im Vorspiel zum GL-Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Ausseerland und dem FC Tauplitz traf die U 17 der SG Salzkammergut auf eine gemischte Altherren-Mannschaft mit ehemaligen Spielern des FC Altaussee, SV Bad Aussee und ASV Bad Mitterndorf - ein weiterer Beweis für die ausgezeichnete Zusammenarbeit des FC Ausseerland und dem ASV Bad Mitterndorf. Bei fast tropischen Temperaturen setzte sich die Routine durch, die Altherren siegten mit 5:1.

Die Alten (r.) behielten gegen den Nachwuchs (l.) die Oberhand.

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Foto: Chr. Köberl

l Auch heuer fand auf der Boccia-Anlage TC Volksbank Bad Mitterndorf bereits zum vierten Mal ein Turnier statt. Zehn Mannschaften kämpften 14 Tage lang bei spannenden Begegnungen um den Meistertitel. In einem spannenden Finale konnten sich die Vorjahressieger Sturm Christian und Zehentleitner Clemes gegen die Gebrüder Dattinger Thomas und Manfred durchsetzen. Den dritten Rang errangen Dietmaier Fritz und Dietmaier Rudolf.

l Bereits zum dritten Mal luden Andreas und Stefan Heiß, 12 und 9 Jahre alt, sowie Jakob Seiringer (13), Simon Gößler (12) und David Beutelbeck (10) zu einem DreiStunden-Mountainbike-Rennen ein. Gefahren wurde in den Altersklassen U5, U8 und U14. In der Altersklasse Die Siegermannschaft des 4. BocciaU5 (2-5 Jahre) siegte Nina Sauer vor Turnieres in Bad Mitterndorf. Alexander Sölkner, Marie Kreutzer und Florian Reisenbichler. Die U8 Wertung (6-8 Jahre) ging an Nicolas Sölkner, knapp dahinter Simon Gesslbauer, Anja Rosensteiner und Jarah Vasold. In der Klasse U14 waren 11 Fahrer am Start. Mit 120 Runden und einer Distanz 27,60 Kilometer siegte Noel Häsler. Simon Gössler und David Beutelbeck kamen als zweiter und dritter mit jeweils 115 gefahrenen Runden ins Ziel. Als einziges Mädchen im Feld ist Vanessa Berghofer mit den ausgezeichneten 6. Platz über die Ziellinie gefahren. Was besonders hervorzuheben ist, die Kinder haben von der Streckenführung , Besorgung der Pokale und Warenpreise, Versorgung an den Labestationen und jede weitere Organisation selbst übernommen. Auf das vierte Rennen im Jahr 2012 freuen sich schon wieder Fahrer, Eltern und die begeisterten Zuseher.

Alle waren Sieger beim Kinderrennen in Tauplitz.

Foto/Text: W. Sölkner 33


Stocksport ESV Bad Mitterndorf in Top-Form! Beim Seniorenturnier in Treglwang siegten die Schützen Friedrich Egger, Franz Egger, Werner Schwaiger und Franz Schachner sensationell vor ESV Strettweg und ATUS Niklasdorf. Das Jubiläumsturnier in Altaussee prägte der ESV Bad Mitterndorf II. Die Schützen Manfred Ritzinger, Johann Seebacher, Franz Burgschweiger u. Josef Winkler gewannen souverän ohne Punkteverlust vor ESV Bad Goisern/Kefer und ATSV Bad Aussee/Köberl.

Beim erstklassig besetzten Turnier in Köflach konnten sich die Schützen Josef Winkler, Franz Burgschweiger, Franz Reissinger u. Otmar Marl mit Rang 2 hervorragend in Szene setzen. Nur die Staatsligamannschaft RSU Leitersdorf war besser. Auf Rang 3 landete KBW Rottendorf!

Geburtstags-Schießen in Altaussee Anläßlich des 50. Geburtstages von Pressl Gundi, Pürcher Christian und Margotti Erwin lud der WSV Altaussee Sektion Stocksport am 20.August zu einem Geburtstagsschießen. Sieben Damen und 25 Herren nahmen bei herrlichem Sommerwetter am diesem Turnier teil. Die acht Vierermannschaften wurden gelost und am Ende siegte überraschend die Mannschaft Moser Anni (Gaisberger

Hubert, Gaisberger Hannes u. Baldauf Max) vor Greiner Brigitte und Moser Cornelia. Mit einem Glückwunsch und einem kleinen Geschenk für die Geburtstagskinder beschloß Obmann Hermann Wimmer die Siegerehrung.

Plattlwerfermeisterschaft 2011 „Lupitsch“ ist fixer Dritter In der laufenden Plattlwerfermeisterschaft gibt es einen Zweikampf um den Meistertitel. "Strassen" konnte in der Rückrunde bisher alle Spiele gewinnen und holte sich die Tabellenführung. Dahinter hat "Siaßreith" noch die Chance auf den Meistertitel. Vorjahressieger "Lupitsch" (Moar Hans Grieshofer und Hengauf Günter Pressl) liegt auf Rang drei und wird diesen auch bis zum Schluss behalten. Die Ergebnisse: "Lupitsch" - "Strassen" 23:28; "Öfner" - "Kainisch" 30:26; "Stadion Stüberl" - "Siesreith" 11:36; "Bosna Bären" - "Altaussee" 26:17; "Öfner" - "Strassen" 16:31; "Bosna Bärn" - "Stadion Stüberl" 21:36; "Siaßreith" - "Lupitsch" 26:24; "Kainisch" - "Altaussee" 23:32; "Lupitsch" - "Kainisch" 30:17; "Altaussee" "Siaßreith" 19:42; "Bosna Bären" - "Öfner" 25:23. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

Straßen Siaßreith Lupitsch Öfner Kainisch Altaussee Bosna Bären Stadionstüberl

12 13 13 13 13 13 13 12

1,694 1,422 1,398 1,026 1,118 0,695 0,678 0,516

20 20 17 14 10 8 8 5

ESV Bad Mitterndorf mitten unter der Österreichischen Elite Ein mehr als ansprechendes Ergebnis erreichten die Schützen Josef Winkler, Franz Reissinger, Otmar Marl, Franz und Peter Burgschweiger beim Bundescup in Kundl/Tirol. Mit Rang 6 hinter den österreichischen Gewessler und Manfred Ritzinger Topteams wie KBW Rottendorf, ER erreichten beim sehr gut besetzten Glantal-Liebenfels, SC Breitenwang, Seniorenturnier in Strasswalchen den EV Styria Wien u. ESV Kirchberg/Raab großartigen 5 Rang. Der Sieg ging an ein gelungener Auftritt. USV Obertrum vor SPG Vöklabruck Horst Stiendl, Otmar Marl, Helmut und EV Wals 1.

Ennstalcup 2011 Meisterliga:

Meisterliga:

Ergebnisse: Sportunion Wörschach II EASC Admont Hall 3:13; 1. ESV Rottenmann I - ASSV Stainach 6:10; ESV Bad Mitterndorf I - Sportunion Wörschach I 16:0; ESV Bad Mitterndorf III - ESV Bad Mitterndorf II 6:10; ATV Irdning II - ESV Bad Mitterndorf V 10:6.

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Aufstiegsliga:

Das Siegerbild mit den Jubilaren.

Foto/Text: H. Gaisberger

Ergebnisse: ESV Bad Mitterndorf IV ESV Öblarn II 12:4; ESV Trieben - 1. ESV Rottenmann II 16:0; ESV Öblarn I - ESV Selzthal 6:10; ATV Irdning I - ATV Irdning III 11:5; ATV Irdning IV - 1. EEV Trautenfels 5:11.

Lotus-Treffen und Loser-Bergpreis Von 19. bis 21. August stand das Ausseerland wieder ganz im Zeichen der englischen KultAutomarke. Unzählige Lotus-Freunde und Besitzer folgten der Einladung des heimischen Club Lotus unter der rührigen Leitung von Josef und Angelika Loitzl, ihre Boliden bei strahlendem Sonnenschein bei drei Zeitwertungen auf den Loser zu fahren. Neben den Fahrzeugen aus der Fahrzeugschmiede in England waren auch Formel-Wägen und Ford sowie eine Gästeklasse zu sehen, wobei bei sämtlichen Startklassen unzählige Fahrer mit lachenden Gesichtern in Richtung Loser-Alm fuhren. Auch rund um die drei Rennen, bei denen es um Gleichmäßigkeit und nicht Geschwindigkeit ging, war bei der Loser-Maut nicht der Teufel, sondern der „Lotus“ los, denn an allen Ecken wurde gefachsimpelt, die verschiedensten Modelle unter die Lupe genommen und gefeiert. 34

ESV Bad Mittdf. I EASC Admont H. ASSV Stainach ESV Bad Mittdf. II 1. ESV Rottenm. I ESV Bad Mittdf. V ATV Irdning II SU Wörschach I ESV Bad Mittdf. III SU Wörschach II

12 12 12 12 12 12 12 12 12 12

159:33 129:63 106:86 105:87 98:94 96:96 85:107 76:116 66:126 40:152

2,247 1,243 1,001 1,086 1,123 1,002 1,020 0,779 0,801 0,473

Aufstiegsliga: 1. ESV Trieben

12 158:34 1,916

2. ATV Irdning I 3. 1. EEV Trautenfels

12 120:72 1,294 12 111:81 1,153

4. ESV Öblarn II

12 99:93

1,181

5. ESV Selzthal

12 96:96

1,116

6. ESV Bad Mittdf. IV

12 95:97

1,010

7. 1. ESV Rottenm. II

12 94:98

0,929

8. ATV Irdning III

12 67:125 0,730

9. ESV Öblarn I

12 60:132 0,622

10. ATV Irdning IV

12 60:132 0,659

ÖTB–Turnverein Ausseerland

Bei strahlendem Sonnenschein konnten Josef und Angelika Loitzl unzählige LotusFreunde am Fuße des Losers begrüßen.

Der ÖTB Turnverein Ausseerland beginnt im neuen Schuljahr im Turnsaal der Hauptschule mit seinen Turnstunden: ab Montag, 12.9.2011 Damengymnastik - 19 Uhr; ab Mittwoch, 14.9.2010 Aerobic, Step- und Intervalltraining für Erwachsene - 20 Uhr. ab Montag, 19.9.2011 Kleinkinderturnen - 17.30 Uhr; Die genauen Zeiten betreffend aller anderen Turnstunden erscheinen in der nächsten Ausgabe. Wolfhart Hofer, Obmann


Italienische Triathleten trainierten in Bad Mitterndorf

Manuel Pliem im Schwarzwald im internationalen Spitzenfeld

Auf Einladung von Trigonomic Austria, unter der Leitung der Trainerin Ursula Gigler-Gausterer und des für Österreich im Europacup startenden Christoph Leitner, konnte das italienische Triathlon-Team auch heuer wieder ein Training unter optimalen Bedingungen in Mühlreith (Pich/Kainisch) durchführen.

Manuel Pliem (RC Ausseerland) lieferte beim international besetzten Etappenrennen quer durch den Schwarzwald die bisher beste Leistung seiner sportlichen Karriere. Der Bad Mitterndorfer Mountainbiker konnte auf allen fünf Etappen das hohe Tempo der Profis über weite Strecken mitgehen, auf einzelnen Etappen das Tempo sogar mitbestimmen. Trotz Defektes auf der ersten Etappe (Patschen) fuhr Pliem auf den 7. Gesamtrang.

Die italienische Triathleten-Spitze mit Bgm. Dkfm. Dr. Karl Kaniak.

Statt null Meter Seehöhe, 40 Grad im Schatten und 35 Grad im Schwimmbecken, suchten sich die italienischen Triathlonprofis Daniel Fontana, Alberto Casadei, Danilo Brustolon und Gianpietro De Faveri zum zweiten Mal Bad Mitterndorf als Trainingsstätte für ihre großen Ziele aus. Daniel Fontana, zweifacher Olympiateilnemer, will heuer unter die besten Zehn auf Hawaii. Alberto Casadei, Weltcupstarter, kämpft um seine erste Olympiateilnahme für Italien, ebenso der Welt- und Europacuperfahrene Danilo Brustolon. Der Master des italienischen Triathlons, Gianpietro De Faveri, verfolgt zudem noch ganz andere Ziele, unter anderem den Masters-Weltrekord auf der 1500m-Kraul-Strecke. Barbara Tesar befindet sich auf Rekonvaleszenz und machte unter anderem beim harten Schwimmtraining bereits wieder gute Figur. Das Salzkammergut mit seiner großartigen Seenwelt, das beheizte Bad

Mitterndorfer Alpenbad und die Heiltherme Bad Heilbrunn bieten ideale Schwimm-Trainingsmöglichkeiten und fünf Mal hintereinander die Tauplitzalm Alpenstraße auf und ab zu radeln, lässt so manches Triathlonherz höher, aber auch um einiges schneller, schlagen. Von 0 auf 1.000 m zu trainieren bringt für die Athleten bereits eine Höhenadaption und was gibt es Schöneres für geschundene Sportlerbeine, als einen morgendlichen Lauf auf den Moorwegen des Hinterbergertales. Alle Triathleten aus der Region sind herzlich dazu eingeladen, einmal an einem Training mit dem Europacupstarter Christoph Leitner teilzunehmen. (www.trigonomic.at). Aufgrund der Vielfalt an Trainingsmöglichkeiten in unserer Region, wurden laut Kurt Sölkner bereits Gespräche geführt, um auch in Bad Mitterndorf ein Radsport& Triathloncamp für kommende Jahre anzubieten.

Duo- und Viererplattlwerfen In Pichl-Kainisch wurden kürzlich das 24. Viererplattlwerfen und das 14. DuoWerfen ausgetragen.

Zehn Mannschaften folgten der Einladung zum 24. Viererplattlwerfen am 21. Juli. Gewonnen hat die Mannschaft Siaßreith 1 mit den Werfern Köberl Herbert, Köberl Hans, Köberl Franz und Leitner Reinhold, gefolgt von Kainisch 1 und Öfner 1. Das Zielwerfen gewann Marl Othmar vor Grabner Markus und Köberl Herbert. Das 14. Duo-Werfen am 14. August gewann die Mannschaft „Die Freunde“ mit Köberl Herbert und

Leitner Reinhold mit 14 Pkt. vor der Mannschaft „Sportstüberl Andrea“ mit Laubichler Hans und Stimitzer Klaus mit ebenfalls 14 Pkt. und der Mannschaft „Öfner 3“ mit Pressl Andreas und Marl Othmar mit 13 Punkten. Sektionsleiter Emil Schild bedankte sich bei allen Teilnehmern, den Preisspendern und beim „Sportstüberl Andrea“ für die Bewirtung und für zwei gespendete Silbernadeln.

Die Siegermannschaften des Vierer- und des Duo-Plattlwerfens in Pichl-Kainisch.

„Das war definitiv die beste Leistung, die ich bisher gezeigt habe. Nach einer eher durchwachsenen Saison bin ich überglücklich über den späten Formanstieg. Nun weiß ich, dass sich der enorme Trainingsaufwand im Winter und auch in den Jahren davor bezahlt gemacht hat. Schon die Woche zuvor merkte ich beim Training, dass ich gut drauf bin. Im Rennen war es dann so, als ob ich plötzlich 10 Pulsschläge mehr fahren könnte. Wie wenn man einen Schalter umlegt. Aber einfach war es zu keiner Zeit – ich musste jeden Tag kämpfen, um die Spitzengruppe halten zu können. Im Ziel war ich immer komplett erledigt, so gelitten habe ich bisher bei wenigen Rennen!“ Pliem war heuer bereits zum dritten Mal bei der Trans Schwarzwald dabei. Der Aufwand ist dabei immens höher als bei einem Eintagesrennen. Man reiste mit GroßraumWohnmobil und Kleintransporter als mobile Werkstätte und Ersatzteillager an. Dazu zwei Betreuer.

Etappenrennen per Wohnmobil in Angriff zu nehmen, hat sich für den RC Ausseerland als optimale Lösung herausgestellt. „Da ist man gegen die großen Teams aber immer noch klein aufgestellt“ verrät der Bad Mitterndorfer. „Meine Betreuer sind halt Chauffeur, Mechaniker, Koch und Mann für alles in einem. Ohne die Unterstützung aus dem privaten Umfeld wäre so etwas derzeit nicht möglich“ so Pliem weiter. Die Tour durch den Schwarzwald wurde auf fünf Etappen bei 417 Kilometern Gesamtstrecke und 9.220 Höhenmetern durchgeführt. Wie immer nach extremen Belastungen steht nun die Regeneration an erster Stelle, denn nach einwöchiger Rennpause geht es für die Biker des RC Ausseerland schon nächstes Wochenende weiter. Pliem will auch noch an einem Rennen der neuen UCI Marathon Series teilnehmen, die schon als Qualifikationsrennen für die Marathon WM 2012 in Frankreich herangezogen werden.

Start für Marco Pichlmayer beim Sommer-Grand-Prix Seit 27. August gibt es den ersten Leistungsvergleich der Nordischen Kombinierer seit der Wintersaison. Innerhalb von acht Tagen fanden fünf Wettkämpfe statt. Gestartet wurde in Oberwiesenthal, bevor es nach Liberec und Oberstdorf weiterging. Mit dabei war auch der Bad Mitterndorfer Marco Pichlmayer, der beim Leistungsvergleich und Ausscheidungswettkampf mit dem gesamten ÖSV-Kader vor drei Wochen in Oberhof mit Laufbestzeit (gemeinsam mit seinem Heimatkollegen Harald Lemmerer) zu den stärksten Läufern zählte. „Ich freu mich schon auf die Wettkämpfe und den internationalen Vergleich mit den anderen Nationen. „Meine Sprünge werden schon konstanter und besser, aber vor allem im Laufbereich fühle ich mich sehr gut“, meinte der Bad Mitterndorfer, der zurzeit sein Training in Rif (Salzburg) absolviert. Großes Ziel für diese Saison sind Top-Ten-Ergebnisse sowie der Weltcupauftakt Ende November in Kuusamo. Im Sommer war Marco mit dem Nationalteam gemeinsam am Gletscher in Sognefjellet (NOR), um Ski zu testen und viele umfangreiche Trainingseinheiten zu absolvieren. Danach war er mit der Trainingsgruppe 2 auf einer Wohnwagentour nach Lathi und Kuopio, nicht jedoch um sich zu erholen, sondern um hart weiter an

den hoch gesteckten Zielen zu arbeiten. Um im Trainingsrhythmus zu bleiben wurden sogar bei der Anund Abreise harte Trainingseinheiten auf dem Rad bzw. den Schirollern absolviert.

Marco Pichlmayer geht bestens vorbereitet in die nächste Saison. 35


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Der ASV Bad Mitterndorf ist noch nicht in Form

Der Aufsteiger FC Sportalm Tauplitz überrascht positiv!

Oberliga Nord: Der ASV Ebner logistik Bad Mitterndorf erreichte im Heimspiel gegen den WSV Liezen nur ein torloses Remis, am Wochenende setzte es für das Bleiwerk-Team in Trofaich eine 0:3Auswärts-Niederlage. Die Mitterndorfer sind noch nicht in Form und rangieren nach drei Runden am Tabellenende. Sie warten noch immer auf den ersten Saison-Meisterschaftstreffer und den ersten vollen Punkte-Erfolg. Fazit: Es kann nur besser werden, eine Leistungssteigerung ist nötig, um nicht vorzeitig in den Abstiegstrudel zu gelangen.

Gebietsliga: Der FC Ausseerland konnte im Derby gegen den FC Tauplitz die hoch gesteckten Erwartungen nicht erfüllen und unterlag in der Kleine Zeitung Arena mit 0:2. Das Auswärtsspiel gegen Gröbming wurde wegen heftiger Regenfälle abgesagt und wird am Staatsfeiertag, 26. Oktober, nachgetragen. Der Aufsteiger FC Sportalm Tauplitz überraschte am Sonntag mit einem beachtlichen Remis gegen den Titelfavoriten Lassing ein weiteres Mal: Aus zwei extrem schweren Spielen 4 Punkte geholt - stark!

Bad Mitterndorf WSV Liezen 0:0 Vor 200 Zusehern und bei heißen Temperaturen waren die Hausherren nach schwachem Beginn speziell in der 2. Hälfte über weite Strecken überlegen und erspielten sich fast ein halbes Dutzend guter Einschussmöglichkeiten. Die Mitterndorfer Stürmer hatten aber am 21. August die falschen Schußstiefel an und ließen alle Chancen ungenützt. Pech und der ausgezeichnete junge Liezener Torhüter Bernd Wiener verhinderten einen Torerfolg des ASV Bad Mitterndorf. Im Finish standen die Gäste unter Dauerdruck Andererseits stand die Abwehr der Heimischen bombensicher und ließ den WSV Liezen nicht ins Spiel kommen. So endete die kampfbetonte, aber keineswegs berauschende Begegnung nach 90 Minuten mit einem für die Gäste schmeichelhaften Unentschieden. Aufstellung Mitterndorf: G. Pichler, M. Stieg, Chr. Gassner (52. M. Schachner), I. Temmel, D. Temmel, P. Käfmüller (82. Rene Ziller), M. Stuhlar, St. Schachner, A. Schönauer, M. Kröll u. U. Leitner.

Trofaiach - Bad Mitterndorf 3:0 (0:0) Am letzten Samstag bestätigte sich eine alte Fussball-Weisheit: Die Tore, die man nicht schießt, bekommt man. Der ASV Bad Mitterndorf hielt

Sieg im Woche-Cup Im Woche-Steirer Cup besiegte der ASV Bad Mitterndorf auswärts Schladming mit 5:3. Die Tore erzielten Ingo Temmel (3), David Temmel und Armin Schönauer. Am Dienstag dieser Woche (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe) spielten die Mitterndorfer in der 5. Cuprunde zu Hause gegen den Landesligaclub Irdning.

das Spiel eine Halbzeit lang offen und erspielte sich drei satte Einschussmöglichkeiten, konnte aber keine einzige davon verwerten. Mit 0:0 ging es in die Kabinen, leider agierte das Bleiwerk-Team im 2. Spielabschnitt nicht mehr kompakt, musste drei Gegentore - darunter zwei „Tausendguldenschüsse“ - hinnehmen und trat die Heimreise ohne Punkte an. Gleich nach Wiederbeginn fiel der erste Gegentreffer, die Tore zwei und drei mussten in der 73. bzw. 82. Minute hingenommen werden. Die Mitterndorfer spielten und kämpften nicht gut und ergaben sich ohne grosse Gegenwehr ihrem Schicksal. Am Samstag gegen Neumarkt ist Wiedergutmachung angesagt und sollten 3 Punkte eingefahren werden. Aufstellung Mitterndorf: G. Pichler, M. Stieg, M. Stuhlar, I. Temmel, D. Temmel (67. St. Spielbüchler), P. Käfmüller, (63. M. Schachner), R. Ziller (63. B. Szabo), St. Schachner, A. Schönauer, M. Kröll u. U. Leitner.

Der ASV Bad Mitterndorf spielt am Samstag, 3. September, um 17 Uhr zu Hause gegen Neumarkt und am Freitag, 9. September, um 19 Uhr in Bruck/M. 1. Zeltweg 2. ESV Knittelf. 3. Bruck/M. 4. St. Gallen 5. Obdach 6. WSV Liezen 7. Trofaiach 8. Haus/E. 9. Rottenmann 10. DSV Juniors 11. Neumarkt 12. R. Kapfenb. 13. Fohnsdorf 14. B. Mitterndf.

3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3

3 3 2 2 2 1 1 1 1 1 0 0 0 0

0 0 0 0 0 1 1 0 0 0 2 2 1 1

0 10:1 0 10:2 1 7:6 1 6:6 1 4:4 1 5:3 1 5:4 2 5:5 2 3:5 2 5:9 1 5:6 1 4:6 2 4:9 2 0:7

9 9 6 6 6 4 4 3 3 3 2 2 1 1

FC Ausseerland Tauplitz 0:2 (0:0)

FC Tauplitz Lassing 2:2 (1:0)

Vor fast 400 Zusehern wurde der FC Ausseerland seiner Favoritenrolle nicht gerecht so verließen die von ihrem Trainer Helmut Edelmaier taktisch perfekt eingestellten Tauplitzer die Kleine Zeitung Arena als verdienter Sieger. Die Hausherren erwischten einen schlechten Tag und unterschätzten die Tauplitzer nach deren klaren Auftaktniederlage keinesfalls. Sie hatten zu Beginn etwas Pech mit einem Lattenschuss und waren in der Folge gegen die defensiv eingestellten Gäste machtlos. Goalgetter Simon Mulej wurde total entschärft, seine Stürmerkollegen kamen nicht zur Geltung und konnten sich trotz überwiegendem Ballbesitz keine Chancen erspielen. Durch eine Unachtsamkeit in der Abwehr gingen die Tauplitzer knapp nach der Pause aus einem Konter durch Marcel Lindemann in Führung. In der Folge wurde es für den FC Ausseerland immer schwieriger, da zum spielerischen Unvermögen auch noch Hektik in das Spiel der Heimischen kam. Das 0:2 durch den Joker Andreas Köberl in der Nachspielzeit war nur mehr Draufgabe. Tauplitz-Trainer Helmut Edelmaier war zu Recht stolz auf seine Schützlinge. „Wir sind über uns hinaus gewachsen, haben sehr gut und diszipliniert gespielt und uns verdient die drei Punkte geholt.“

200 (!) Fans sahen ein sehr gutes und bis zuletzt spannendes Spiel, das mit einem gerechten Unentschieden endete. Der FC Tauplitz präsentierte sich erneut stark und wartete mit einer starken Leistung auf. Marcel Lindemann verwertete in der 28. Minute einen Abpraller trocken und brachte das Edelmaier-Team in Führung. Ein strammer Schuss von Daniel Hager (62.) führte zum 2:0, ehe den Gäste nach einem Eckball durch ein Eigentor von Marcel Lindemann der glückliche Anschlußtreffer gelang (63.). Lassing wurde daraufhin stärker und erzielte in der 81. Minute aus einem Freistoss den Endstand. Tauplitz-Trainer Helmut Edelmaier: „Wir haben uns zuletzt sehr gesteigert, ein Pauschallob der gesamten Mannschaft!“ Der FC Sportalm Tauplitz spielt am Sonntag, 11. 9., um 17 Uhr auswärts gegen die SG Aigen/Irdning und am Samstag, 17. 9., um 16 Uhr zu Hause gegen Hall.

Gröbming - FC Ausseerland verschoben Der FC Ausseerland spielt am Samstag, 10. 9., um 17 Uhr auswärts in Hall und am Samstag, 17. 9., um 17 Uhr in der Kleine Zeitung Arena Bad Aussee gegen SC Liezen II.

3 3 3 3 3 3 2 2 2 3 3 2

3 3 2 1 1 1 1 1 1 0 0 0

0 0 0 1 1 1 0 0 0 1 0 0

0 11:2 0 6:2 1 8:6 1 13:9 1 5:5 1 5:7 1 7:4 1 3:4 1 1:2 2 1:3 3 2:8 2 3:13

9 9 6 4 4 4 3 3 3 1 0 0

Alpenpost Zeitung des Steirischen Salzkammergutes Herausgeber, Medieninhaber und Redaktion: Arbeitsgemeinschaft für WirtschaftsPR und Öffentlichkeitsarbeit im Steirischen Salzkammergut, 8990 Bad Aussee, Kurhausplatz 298.

Telefon: 03622/53118, FAX: 03622/53118-577. email: alpenpost@aon.at

Torparade 2 Tore: Günther Hensle, Simon Mulej, Georg Petritsch (FC Ausseerland), Daniel Hager, Marcel Lindemann (Tauplitz), 1 Tor: Agron Nikmengjaj (FC Ausseerland), Andreas Köberl (Tauplitz).

1. Öblarn 2. Hall 3. SC Liezen II 4. Lassing 5. Aigen/Irdn. II 6. Tauplitz 7. FC Ausseerl. 8. Stein/E. 9. Gröbming 10. Gaishorn 11. Pruggern 12. Kalwang

Der FC Sportalm Tauplitz spielt in der Saison 2011/12 in der Gebietsliga. Stehend v.l.n.r.: Bernhard Egger, Maximilian Geier, Christian Vogi, Marcel Lindemann, Hubert Bliem, Daniel Hager, Christian Schweiger, Christopher Demmel, Helmut Edelmaier, Martin Hochrainer, Daniel Göschl und Johann Egger. Hockend v.l.n.r.: Marcel Hierzegger, Boy van Baarle, Marco Bindlechner, Stefan Pressl, Lukas Schachner, Thomas Gasperl, Patrik Schupfer, Florian Zandl, Andreas Köberl und Oliver Vasold. Foto: Wolfgang Sölkner

Für den Inhalt verantwortlich: Florian Seiberl. Druck: Druckerei WALLIG, 8982 Gröbming. Erscheinungsweise: 14-tägig. Einzahlungen auf das Konto 30400003 bei der Volksbank Steirisches Salzkammergut. Die mit P.R. versehenen Artikel sind bezahlte Anzeigen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, zugesandte Leserbriefe zu kürzen und übernimmt keine Haftung für den Inhalt kostenloser Ankündigungen.


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