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Alpenpost 17 2015

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Ausgabe Nr. 17 20. August 2015 39. Jahrgang GZ 02Z031189 W ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14tägig – Preis: EUR 1,50 E-Mail: redaktion@alpenpost.at Erscheinungsort: Bad Aussee, Kurhauspl.298, Tel. 03622/53118, Fax: 03622/53118-577 Verlagspostamt: 8990 Bad Aussee

Spruch: Reichtum übt die größte Herrschaft über Menschenseelen. Schiller

Friedrich Torbergs Leben...

Das ist unser

Leben unser Weg.

Gehen wir. 12 Brillanten funkeln mit uns vor Freude! Oh, wie schön wird unser Weg!

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Rollenwechsel

...wurde im Rahmen von vier ausverkauften Abenden im Ausseer Kur- und Congresshaus von der Vereinigung Wiener Staatsopernballett, dem Großen Streichorchester der Bürgermusikkapelle Bad Aussee, der Ausseer Bradlmusi und dem Ausseer Jazzquartett nachgezeichnet. Das Publikum zeigte sich sehr begeistert. Foto: S. Kumric

Der kulturelle Höhepunkt des Ausseer Kultursommers:

Kaffeehaus ist überall Friedrich Torberg, Stationen eines Lebens Ein künstlerischer Höhepunkt waren die Leistungen der Mitwirkenden der drei Ballettabende in der Tat. Das Konzept und die Dramaturgie (Christian und Angelina Tichy, Christian Rovny) waren stimmig, informativ, zeitkritisch und spannend zugleich. Die TänzerInnen boten einen hohen Grad an Perfektion, Musikalität und Körperbeherrschung gepaart mit schauspielerischer Ausdruckskraft, die den Jubel des Publikums rechtfertigte. Das Große Streichorchester der Bürgermusikkapelle unter John Lowdell war in Höchstform, das Ausseer Jazzquartett und die Ausseer Bradlmusi glänzten erwartungsgemäß mit ihren Darbietungen. Die Biographie von Friedrich Torberg bewegte sich über Prag, Wien, Altaussee, Lissabon und Amerika. Der Abend begann im Kaffeehaus - zur „Humoreske“ von A. Dvorak. Ein betrunkener Oberkellner, der zum „Feuilletonwalzer“ von Johann Strauß in entzückender Choreographie mit seinen Gästen tanzte. Und

schon ging es von Aussee nach Wien. Die Bradlmusi spielte den „Vindobona Walzer“ von Philip Egglmeier, selige Wiener Gemütlichkeit verbindet sich mit der Ausseer Behaglichkeit, und dies wird noch apart mit Schrammelmusik garniert. Kompliment an den jungen Komponisten! Dazwischen lasen Angelina Tichy, die als Studentin auftrat und Christian Rovny biographische Details von Friedrich Torberg. Die Textbeiträge waren passend in würziger Kürze und mit schauspielerischer Raffinesse ins Programm ein-

gefügt. Es folgte ein Teil aus „Die Moldau“ von B. Smetana und von der Bürgermusik sensibel dargeboten, besonders herausragend die Bläser und Bläserinnen, die diesen schweren Part gut gemeistert haben. Vier Tänzerinnen stellten in weich fließenden Gewändern und in ebensolchen anmutigen Bewegungen als Wassernixen die Wellen der Moldau dar. Torberg war nicht nur künstlerisch aktiv, er war auch sportlich. Fortsetzung auf Seite 12

Als 1956 während der UngarnKrise der Wohlstand unseres Staates bei weitem noch nicht so ausgeprägt war, hat sich unsere Bevölkerung vorbildlich verhalten und den Flüchtlingen geholfen. Auch in den 1990er Jahren, als Jugoslawien zerfiel, wurden die Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen und - wie man an verschiedenen Beispielen sieht perfekt integriert. Die aktuelle Krise in Syrien sowie weiteren Krisenherden im Nahen Osten stellt unser Land und ganz Europa erneut auf die Probe, die zu einer Nagelprobe werden kann. Es ist beschämend, dass Flüchtlinge dazu gezwungen sind, im Freien auf der Wiese, unter Schachteln oder in Zelten zu leben. Laut einer Meinungsumfrage sprechen sich 2/3 der Bevölkerung dafür aus, hilfsbedürftigen Menschen Asyl zu gewähren, rund 10% der Bevölkerung sprechen sich dagegen aus. Es ist sehr empfehlenswert, sich in Gedanken in einen Flüchtling zu versetzen, der in der Hoffnung auf ein Leben in Frieden sein Land verlassen hat. EGO


Tourismusverband freut sich über “Rekordsommer”

Aktuelle Reportage

Aus Sicht der Baderatten haben wir den unglaublich schönen Sommer schon beleuchtet, doch was bedeutet ein “Rekordsommer”, wie er nun schon genannt wird, für die heimischen Tourismusbetriebe? Eines vorweg: Bei den Nächtigungen und bei den Ankünften konnten teils kräftigste Zuwächse vermeldet werden.

von Florian Seiberl Auch wenn man meinen könnte, die Wanderer wären bei derart hohen Temperaturen im Tal geblieben, gibt ein kurzer Anruf bei den Hüttenwirten Auskunft darüber, dass dem überhaupt nicht so ist: “Wir sind wirklich sehr zufrieden. Auch wenn es etwas weniger Tagesgäste waren, die uns bisher besucht haben, war unsere Pühringerhütte immer voll. Da nun die Hitze nachgelassen hat, werden wohl auch die Tagesgäste wieder vermehrt den Aufstieg

wagen”, so Norbert Donza und Gerhard Czadilek. Für Florian Marl, seit heuer Hüttenwirt am Albert-Appel-Haus stellt sich die Situation ähnlich dar: “Es war wirklich ein Wahnsinn. Wenn ich Platz für 400 Personen in der Hütte hätte, hätte ich den tagtäglich bis auf den letzten Flecken ausgebucht gehabt. Wir wurden von Reservierungen förmlich überschwemmt. So etwas wie heuer habe ich überhaupt noch nie erlebt, jeden Tag ab Mittag

Das Juli-Ergebnis nach Übernachtungszahlen gereiht: Ort

Ankünfte +/- in %

Bad M. gesamt

Bad Mitterndorf Tauplitz Pichl-Kainisch Bad Aussee Grundlsee Altaussee Gesamt

9.714 5.400 3.996 318 7.511 8.932 5.918 32.075

+ + + + + + +

4,5 3,5 15,4 31,4 30,4 23,7 19,5 17,8

Übernachtungen

+/- in %

40.719 25.654 13.719 1.346 30.056 29.075 21.604 121.454

+ 1,9 - 5,0 + 17,8 + 3,5 + 15,0 + 8,7 + 18,4 + 9,4

Übernachtungen

+/- in %

84.875 61.446 20.635 2.794 72.850 57.583 43.585 258.893

+ 1,2 - 0,5 + 5,4 + 11,4 + 10,4 + 4,5 + 13,1 + 6,3

Sommerhalbjahr (Mai bis Juli 2015): Ort

Ankünfte +/- in %

Bad M. gesamt

Bad Mitterndorf Tauplitz Pichl-Kainisch Bad Aussee Grundlsee Altaussee Gesamt

21.899 14.415 6.795 689 18.166 17.674 12.905 70.644

+ 6,1 + 6,5 + 4,8 + 13,5 + 15,4 + 12,5 + 4,6 + 9,6

Der “AlpenBlues Mann” Nach dem unglaublichen Erfolg im Vorjahr wurde kürzlich von KiK wieder in die Schießstätter der priv. Schützengesellschaft Altaussee geladen, wo die abenteuerlichen Geschichten vom Kahlsen Hans erzählt wurden.

war die Terrasse bis auf den letzten Platz belegt”, berichtet der sehr zufriedene Flo Marl. Bei der Ischler Hütte war die Hitze doch ein Thema: “Viele Wanderer haben reserviert und dann aber kurzfristig abgesagt, weil es ihnen zu heiß war. Die Hitze hat auch einige Tagesgäste weniger gebracht. Im Vergleich zu anderen Jahren sind wir im Durchschnitt”, wie Renate Winter von der Ischler Hütte berichtet. Herbert Bliem vom Naturfreundehaus auf der Tauplitzalm zeigt sich auch sehr zufrieden: “Ich kann mich überhaupt nicht beschweren - weder bei den Übernachtungen noch bei den Tagesgästen. Auffällig war, dass die Wanderer der Hitze im Tal entflohen und auf die Alm gekommen sind”. Auch Sigrun Hüttner vom Hollhaus auf der Tauplitzalm kann über die bisherige Saison nur positiv berichten: “Bis jetzt ist es sehr gut gelaufen. Nur bei der ärgsten Hitze blieben die Gäste lieber im Tal und kühlten sich an den Seen ab. Unser Familienprogramm mit den drei Kindermädchen, die - während die Eltern wandern auf die Kinder Acht geben, wird sehr gut angenommen, da haben wir eine hervorragende Auslastung. Wir freuen uns jetzt schon auf einen goldenen Herbst mit vielen Wanderern”, so Hüttner. Erfreuliche Sommerbilanz Obleich der Begriff “Rekordsommer” in allen Bereichen schon inflationär verwendet wurde, kann man bei der heurigen Sommerbilanz als auch bei den Juli-Zahlen von einem Rekordergebnis sprechen.

In allen Gemeinden gibt es sowohl bei Ankünften als auch Nächtigungen im Juli und damit im Sommerhalbjahr teils kräftige Zuwächse. Damit werden auch alle bisherigen Rekordergebnisse übertroffen. Hauptfaktor ist sicher das ausgesprochen schöne Wetter, das lediglich in einer Woche getrübt war. Doch es gibt leider auch Schattenseiten, da nicht alle Beherberger von dem Traum-Sommer profitieren konnten: So haben teilweise Hütten auf der Tauplitzalm Rückgänge und auch der eine oder andere durchaus große Betrieb im Tal. Besuch aus Tschechien und den Niederlanden Erfreulich sind auch die starken Zunahmen unserer ausländischen Märkte wie Tschechien und Niederlande mit 32 % bzw. sogar 65 %, was sich auch für den gesamten Sommer abzeichnet. Ein verblüffendes Ergebnis lieferten die Gäste aus China. Von einem niedrigen Niveau ausgehend zeigte China die stärksten Zuwachsraten. Im Vorjahr zählte man 89 Gäste aus China im Juli, heuer sind es im Juli 443, über den gesamten Sommer bisher 859 Besucher, die aus dem “Reich der Mitte” in das Ausseerland kamen. “Diese Zahlen zeigen, dass in Zukunft wetterunabhängig Gäste aus China eine stärkere Rolle spielen werden. Dies ist wohl auf die unmittelbare Nachbarschaft zu Hallstatt, welches ja für alle Touristen aus China in Österreich am Pflichtprogramm steht” zurückzuführen, so Kammerer abschließend.

Georg Eder, Franz Thalhammer und Christian Eidlhuber begaben sich auf eine unterhaltsame Reise in die Erlebnisse vom Kahlsen Hans. Foto/Text. S. Kumric

Das Trio Franz Thalhammer, Christian Eidlhuber und Georg Eder haben es verstanden, auf virtuose Weise das Leben und vor allem das musikalische Wirken des Kahlsen Hans humorvoll, kurzweillig und 2

hoch musikalisch in Szene zu setzen. Der Andrang war derartig groß, dass kurzfristig eine zweite Vorstellung um 22 Uhr eingeschoben werden musste.

Unter anderem konnten sich auch Klaus und Sigrun Hüttner vom Hollhaus über einen vermehrten Zuspruch freuen.


Die Loser Bergbahnen verabschieden sich aus dem “Schneebären-Verbund”

Top-Zinsen für Unternehmer

Sehr überraschend - sowohl für die Partner im “Schneebären-Verbund”, wie auch für viele Nutzer dieser Verbundkarte - erklärte Geschäftsführer Peter Donabauer, MBA, kürzlich offiziell, dass die Loser Bergbahnen künftig diesem Verbund nicht mehr angehören werden. Bisher konnte man mit der “Schneebären-Karte”, die sich (nicht nur) im Ausseerland sehr großer Beliebtheit erfreute, den Winterfreuden am Loser, der Tauplitz, der Riesner-, und Planneralm sowie der Kaiserau nachgehen. Die Schigebiete einigten sich intern auf einen Verrechnungsschlüssel, der vorsieht, dass der Kaufpreis der Saisonkarte beim jeweiligen Schigebiet verbleibt wie auch eine Provision verrechnet wurde. Die Leistungen, die den Wintersportlern zur Verfügung gestellt werden, werden über ein Zeitverrechnungssystem (pro Halbtag) gegengerechnet. Wenn man also bei den Loser Bergbahnen eine SchneebärenKarte gekauft hat, jedoch bei einem der o. g. weiteren Schigebiete seiner Passion nachgegangen ist, bekam der Loser diese Dienste in Rechnung gestellt. Die Beträge schwankten in der Vergangenheit dabei von niedrigen bis zu hohen fünfstelligen Beträgen. In einer Nachricht an die Mitglieder des Schneebären-Verbundes vom 30. Juni gab Geschäftsführer Peter Donabauer überraschend den Austritt der Loser Bergbahnen aus dem Verbund bekannt. Verständnislosigkeit bei Schneebären-Partnern “Wir haben diese überraschende Nachricht nur mit Kopfschütteln zur Kenntnis nehmen können”, wie Dr. Hubert Mayrhofer vom Nachbarschigebiet, der Tauplitzer Fremdenverkehrsgesellschaft m.b.H, in einer Stellungnahme erklärte. Für sämtliche Vertragspartner sei dieser Schritt überhaupt nicht verständlich, da die Verrechnung innerhalb des Verbandes auf Leistung basiert. “Natürlich kommt es immer darauf an, wo die Karte gekauft wurde. Der Loser und die Tauplitz sind sehr starke Verkäufer und somit haben wir regelmäßig Zeiteinheiten an die Planneralm, Riesneralm oder die Kaiserau bezahlen müssen. Dies muss man aber immer im Zusammenhang mit dem Gesamtumsatz sehen, sowie dabei berücksichtigen, wie gut mein Konzept am Berg angenommen wird”, wie Mayrhofer erklärt. Als weiteren Grund für diese Entscheidung wird die kolportierte Einführung eines billigeren Kartensegmentes, welches an den Loser gebunden ist, vermutet. “Diese Lösung ist für uns nicht akzeptabel, weil gute Qualität auch seinen Preis haben muss. Es wird zu oft vergessen, dass erhebliche Investitionen getätigt werden müssen und diese rechtfertigen sicherlich das derzeitige Preissystem. Ein rein bergbezogenes Kartensystem am Loser wird nicht mehr Gäste ins Ausseerland bringen, wo doch heute jeder weiß, dass ein breitgefächertes Angebot über Kartenverbünde zu den wichtigsten Auswahlkriterien

von Prok. Johannes Neumayer Firmenkundenbetreuer der Volksbank Steirisches Salzkammergut regGenmbH

Die Loser-Bergbahnen werden künftig nicht mehr im Verbund der “Schneebären” bleiben und man orientiert sich mehr in Richtung Oberösterreich.

für die Wahl einer Destination zählt”, so Mayrhofer abschließend. Donabauer orientiert sich in Richtung Oberösterreich Loser-Geschäftsführer Peter Donabauer sieht dies naturgemäß anders: “Wir haben Ende Juni die Zusammenarbeit der Loser Bergbahnen mit dem kleinen Ennstaler Schikartenverbund ‘Schneebären’ beendet, um den Gästen des beliebten Ausseer Schiresorts Loser ein flexibleres und wesentlich größeres Wintersport Erlebnis zu bieten. Ab der kommenden Wintersaison haben die Wintersportler die

Geschäftsführer Peter Donabauer gab am 30. Juni den Ausstieg bekannt.

Wahl: Preiswert schifahren oder grenzenlose Schi-Safari. Für diejenigen, denen Loser und Sandling als Schigebiet abwechslungsreich und groß genug ist, bedeutet dies, dass Schifahren wieder billiger wird. Einer der größten Vorteile des Losers ist die bestehende Wahrnehmung als Familienschiberg. Wir legen unser Hauptaugenmerk darauf, diese Positionierung weiter auszubauen und zu fördern, mit dem Ziel, höchsten Qualitätsansprüchen zu einem optimalen Preis-/Leistungsverhältnis zu entsprechen. Damit umschiffen wir gekonnt den Wettbewerb mit den Mega-Schigebieten, die jedes Jahr noch mehr Pistenkilometer und noch

mehr Lifte aus dem Boden stampfen. Wir wollen mit unserem Angebot mit laufend kleinen Korrekturen und Verbesserungen weiterhin unsere Hauptzielgruppe, die Familien, ansprechen und diesen die beste Qualität zum besten Preis bieten”, so Peter Donabauer, Geschäftsführer der Loser Bergbahnen. Die Ausrichtung auf Oberösterreich bzw. Salzburg scheint somit klar und den Wintersportlern wird über ein “Dachstein-Loser-Ticket” der Zugang zu den Gebieten DachsteinWest, Feuerkogel/Ebensee, Krippenstein, St. Martin, Lungötz und Karkogel/Abtenau eröffnet. “Somit können wir 144 Pistenkilometer in sieben Schiregionen anbieten. Wem die Schischaukel Loser/Sandling genug ist, der wird sich heuer über günstigere, bergbezogene Schipässe - von der Halbtageskarte bis zur Saisonkarte freuen können und als drittes Angebot gibt es noch den Steiermark-Joker, der alle steirischen Schigebiete beinhält”, so Donabauer, der weiter ausführt, dass “die Tagesgäste am Loser hauptsächlich aus dem Ausseerland und dem benachbarten Oberösterreich kommen. Daher war es für uns eine relativ einfache Entscheidung, uns von den Schneebären abzuwenden und dem Dachstein zuzuwenden. Wir haben in den Kartenverbund der Schneebären Jahr für Jahr erhebliche finanzielle Mittel eingebracht, ohne von der Kooperation mit den vier Ennstaler Schigebieten profitieren zu können”, so Donabauer abschließend. Um dem Argument eines preiswerten Schifahrens gerecht zu werden, gibt es heuer am Loser erstmals auch ermäßigte Schipässe für Senioren. Wieder im Angebot ist das sehr erfolgreiche Schi- & Spa Ticket für Schifahren am Loser und Entspannen im Narzissenbad.

Mit Jahresbeginn 2015 wurde heimischen Unternehmen der Zugang zu günstigen Krediten aus dem ERP-Fonds erleichtert. Erstmals können alle Branchen, neben Industrie und Gewerbe also auch Handel und Dienstleistung sowie die Tourismus- und Freizeitwirtschaft geförderte Finanzierungen für Investitionen in Anspruch nehmen. Besonders Klein- und Kleinstunter nehmen soll es leichter gemacht werden, ihren Betrieb zu erweitern oder zu modernisieren, ein neues Geschäftsfeld aufzubauen oder neue Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen am Markt etablieren zu können. Daher wurde die Obergrenze der förderbaren Projektkosten beim ERP-Kleinkredit auf € 300.000,hinaufgesetzt, die Untergrenze beträgt € 10.000,-. Die geförder ten Investitionsgüter können neu oder gebraucht sein, müssen jedoch in der Bilanz aktiviert werden. Günstige Fixzinsen Die Laufzeit des ERP-Kleinkredites beträgt 6 Jahre, wobei im ersten Jahr nur die Zinsen bezahlt werden müssen. Die Konditionen sind günstig wie nie: 1. Jahr: 2. - 6. Jahr:

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Breite Diskussion über Asylpolitik Kaum ein Thema wird derzeit so kontrovers diskutiert, wie jenes der Asylwerber. Während die einen einbringen, dass es unsere humane Pflicht ist, möglichst viele Asylwerber in Österreich aufzunehmen, halten die anderen entgegen, dass schon eine kritische Grenze an Aufnahmen erreicht sei. Wie man es auch dreht und wendet, dieses Thema hat das Potential, im Ausseerland, österreichweit und im gesamten Europäischen Raum die Bevölkerung zu spalten. Wagen wir zuerst einmal einen Blick auf die Zahlen, obgleich diese es nicht vermögen, ein Schicksal widerzuspiegeln. Von Jänner bis Juni 2015 wurden in Österreich 28.311 Asylanträge gestellt. An der Spitze der Herkunftsländer befindet sich laut einer Auswertung des Bundesministerium für Inneres Syrien, gefolgt von Afghanistan, dem Irak, Kosovo und Pakistan. In der nachstehenden Tabelle kann man den Anstieg der Asylwerber im Vergleich zum Vorjahr sehr gut erkennen: Jänner Februar März April Mai Juni Summe

2015

2014

Differenz

4.124 3.280 2.937 4.039 6.393 7.538 28.311

1.520 1.236 1.332 1.410 1.781 1.768 9.047

+ + + + + + +

Aktuell sind im Bezirk Liezen rund 130 Asylwerber untergebracht, davon 40 Personen in der Bezirkshauptstadt. Schon seit längerer Zeit sind im Haus von Fritz Strobl in Bad Mitterndorf 15 Asylwerber untergebracht,

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wie auch diese Woche 16 weitere Personen in Tauplitz in der alten Kegelbahn eine vorläufige Bleibe gefunden haben. Falsche Hoffnungen Laut einer Schilderung der Flüchtlinge in Bad Mitterndorf wird von der Familie in der Krisenregion sämtliches Geld zusammengesammelt, um jenes Familienmitglied mit der besten Ausbildung auf die Flucht nach Europa zu schicken. Dies jedoch in der Hoffnung, dass der Flüchtling in Europa alsbald einen 171,32% 165,37% 120,50% 186,45% 258,96% 326,36% 212,93%

guten Arbeitsplatz hat und die zurückgelassene Familie mit seinen Verdiensten unterstützt. Da die Flüchtlinge - abgesehen von kleineren Arbeiten im öffentlichen Interesse - nicht arbeiten dürfen, nagen die zurückgelassenen Familien am

Hungertuch, während den Asylwerbern in Europa die Zeit sehr lang wird. Interessensgemeinschaft wird in Bad Aussee aktiv Eine Interessensgemeinschaft von rund einem Dutzend Ausseern hat es sich nun zum Ziel gesetzt, im Ausmaß von einem Prozent der Bevölkerung von Bad Aussee Asylwerber in Bad Aussee unterzubringen. Der Sprecher der Gruppe, Dr. Diether Ribitsch, dazu: “Unsere Gruppe hatte bisher zwei Treffen, bei denen definiert wurde, dass wir im Ausmaß von einem Prozent der Bevölkerung Asylwerber bei uns aufnehmen sollen. Die Unterbringung soll von Seite der Gemeinde wie auch von Privatpersonen bewerkstelligt werden”, so Ribitsch. Die Stadtgemeinde Bad Aussee hat ja im November 2014 einen sogenannten Interessentenantrag nach Graz geschickt, bei dem fünf Wohnungen (mittlerweile stehen vier Wohnungen zur Verfügung, da eine der Wohneinheiten einem Ausseer zur Verfügung gestellt wurde, der ansonsten obdachlos gewesen wäre) im Seniorenwohnheim Grundlseerstraße als Unterkünfte genannt wurden. Die Räumlichkeiten wurden vom Referat für Flüchtlingsangelegenheiten des Landes (RA 11) inspiziert und für geeignet befunden. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Wohnung in Eselsbach einer einheimischen Familie besucht, die jedoch mit der Begründung “Zu weit entfernt von öffentlichen Verkehrsmitteln” abgelehnt wurde. Die Ausseer Familie, die Asylwerber bei sich aufnehmen wollte, bekam die Antwort, dass so kleine Einheiten nicht erwünscht seien und sie frühestens im Februar 2016 mit einer Antwort rechnen könnten. Die Freigabe bzw. der “Interessentenantrag” der Stadtgemeinde hatte nur eine dreimonatige Gültigkeit, daher bemühte man sich nun von Seiten der Interessentengruppe um eine Wiederaufnahme des Verfahrens. Am Montag 17. August, konnte Bgm. Franz Frosch die Redaktion daüber informieren, dass die “Caritas” die Betreiberschaft der Wohnungen an der Grundlseerstraße übernimmt und somit jederzeit mit dem Einzug der ersten Asylwerber gerechnet werden kann. Der Betreiber ist dafür verantwortlich, 1-2 Mal pro Woche die Anwesenheit der Flüchtlinge zu überprüfen, Reinigungsgeräte und material zur Verfügung zu stellen. Für Lebensmittelversorgung als

auch die Wohnungsreinigung sind die Flüchtlinge selbst zuständig und sie bekommen dafür einen Tagsatz von 13,80 Euro sowie 40 Euro pro Monat für Hygieneartikel und Fahrtkosten. Stadtgemeinde steht hinter Beschluss Laut Bürgermeister Franz Frosch wird dieses Thema von der Stadtgemeinde sehr ernst genommen, ein eigener Ausschuss des Gemeinderates unter der Leitung von GR Peter Rack ist dabei involviert. “Durch die Betreiberschaft der Caritas ist der alte Beschluss des Gemeinderates von November 2014 aufrecht wie auch der Interessentenantrag”, so Franz Frosch. Zusätzlich dazu gibt es laut GR Peter Rack eine Liste von Personen, die sich auch in die Betreuung der Asylwerber einbringen wollen. Breite Diskussion Wie überall gibt es auch bei diesem Thema immer eine Kehrseite der Medaille. Bei der Ungarn-Krise, sowie dem Krieg im ehem. Jugoslawien hat Österreich bewiesen, dass man nicht nur humanitäre Hilfe bewerkstelligen kann, sondern auch eine sehr gute Integrationspolitik an den Tag legte. Zahlreiche erfolgreiche Geschäftsleute, die heute im Ausseerland aktiv sind, haben einen Migrationshintergrund. Auch die demographische Entwicklung unseres Landes zeigt auf, dass wir ohne Zuzug von außen unsere Bevölkerungszahlen nicht halten können. Von Gegnern einer zu offenen Asylpolitik wird dabei in die Waagschale geworfen, dass mittlerweile das “Maß voll sei”. Man befürchtet eine Überfremdung sowie eine vermehrte Kriminalisierung innerhalb des Landes. Außerdem stellt man sich die Frage, wer in den betroffenen Ländern den Wiederaufbau bewerkstelligen soll, wenn die jungen Menschen im Ausland eine Existenz eingerichtet haben. Auch eine Öffnung des Arbeitsmarktes wird von Kritikern überhaupt nicht gerne diskutiert, und man verweist auf die hohen Arbeitslosenzahlen der Österreicher. Manche gehen sogar so weit, dass sie an die 1930er Jahre und den Austrofaschismus erinnern, wenn dieses Thema die Österreicher weiterhin entzweit. Zahlen und Überschriften vermögen es nicht, die Gründe für eine Flucht zu erklären. Sei es nun aus politischen oder religiösen Gründen - freiwillig erfolgt diese Entscheidung nur in den seltensten Fällen.


Klaviervirtuose Julian Jacobson begeisterte beim Ausseer Festsommer Grandioser Beethovenzyklus im Haus Covington in Altaussee. An vier Abenden genoss ein internationales Publikum 16 Sonaten für Klavier. Der Brite Julian Jacobson begeisterte an allen Abenden. Die weiteren 16 Sonanten werden im Sommer 2016 aufgeführt. Die äußerst anspruchsvollen Klavierwerke Beethovens zählen zu den wichtigsten Werken der Klavierliteratur. Nicht umsonst bezeichnet sie Hans von Bülow als das “Neue Testament der Klavierliteratur”. Die „Hammerklaviersonate op. 106“ zählt wahrscheinlich zu den schwierigsten Werken insgesamt. Julian Jacobson, einer der bedeutendsten Klaviervirtuosen Großbritanniens, gelang die Interpretationen mit atemberaubender Feinheit und zugleich mitreißender Energie. Das fachkundige Publikum erlebte vier außerordentliche, kunstvolle Monumente der Tonkunst. Eine Besonderheit war auch der neu entdeckte Veranstaltungsort: Howard und Veronika Covington stellten ihr Haus in Altaussee zur Verfügung. Genau an jenem Ort, wo schon Hermann Broch an seinen literarischen Werken arbeitete, erklang Klaviermusik von großer Klasse. Der Kulturverein KiK, Initiator des Ausseer Festsommer und die Familie Covington haben mit dieser Konzertreihe einen weiteren kulturellen Meilenstein in der vielfältigen Ausseer Kulturlandschaft gesetzt. 2016 wird es eine Fortsetzung dieser Klassikreihe geben.

Neuhofner Dorffest Die FF Neuhofen lädt am Samstag, 22., und Sonntag, 23. August, zum traditionellen Dorffest bei den Stallungen. Im wunderbaren Ambiente dieses alten Gebäudes können bei der musikalischen Unterhaltung der “Grazer Spitzbuam” kulinarische Köstlichkeiten genossen werden. Neben den zahlreichen Bars werden die Wipfel des unmittelbar angrenzenden Baumlehrpfades für eine entspannte Atmosphäre sorgen. Am 22. August ab 19 Uhr Festbetrieb, am 23. August ab 10 Uhr Frühschoppen. Beim “Glückshafen” werden zahlreiche wertvolle Preise verlost. Übrigens: Am Sonntag, 23. August, wird im Rahmen des Festes um 11 Uhr mit einer Feldmesse der “Baumlehrpfad” beim Barfußparcours feierlich eröffnet.

Lesung in Altaussee

Julian Jacobson begeisterte mit seiner Interpretation des Beethovenzyklus. Foto: Roger Harris

Heute, Donnerstag, 20. August, lädt das Literaturmuseum Altaussee um 20 Uhr im Kur- und Amtshaus Altaussee zur Lesung von Barbara Frischmuth aus ihrem neuesten Buch “Der unwiderstehliche Garten eine Beziehungsgeschichte”. Musikalisch begleitet wird sie dabei von Hannes Pressl (Geige) und Volkmar Fölss (Gitarre). Eintritt: € 12,-; Karten sind in allen Informationsbüros sowie per Telefon: 03622-71643 erhältlich.

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In der letzten “Alpenpost” wurde das 80jährige Firmenjubiläum von RastlTracht am Meranplatz beschrieben und unter anderem war auch von der “Torte in Form von Helga Rastl-Brandauer” die Rede. Da die Redaktion mehrere Anfragen bezüglich des genauen Aussehens dieser Torte erreichten, darf nachstehendes Bild zur Aufklärung abgedruckt werden. ◆◆◆◆

Herzlichen Dank! Innerhalb weniger Wochen habe ich mich in der Chirurgischen Abteilung des LKH Bad Aussee zwei Knie-Operationen unterzogen. Beide Operationen nahmen einen erfolgreichen Verlauf und deshalb übermittle ich dem überaus engagierten und fachkundigen Ärzte- und Pflegeteam, angeführt von Dr. Thomas Wallner, dankbar meinen aufrichtigen Dank! Abgesehen von der Verköstigung war ich im Ausseer Spital allerbestens untergebracht! Schade, dass aufgrund der erreichten Fallzahlen meine 2. Knieoperation zugleich die letzte im Jahr 2015 im LKH Bad Aussee war.

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Helga Rastl-Brandauer Foto: DIGI-Art, Ralf Tornow

Abschlusskonzert der Musikkapelle Bad Mitterndorf für Kapellmeister Karl Wohlfahrter Nach vierzehnjähriger Tätigkeit als Kapellmeister der Musikkapelle Bad Mitterndorf gab Karl Wohlfahrter am 5. August im Kurpark in Bad Mitterndorf sein letztes Konzert in dieser Funktion. Neben den vielen Gästen und Einheimischen waren auch Bürgermeister Manfred Ritzinger, Vizebürgermeister Alfred Trieb, Tourismusreferent Kurt Sölkner, sowie Bezirkskapellmeister Ludwig Egger und Musikbezirksobmann-Stellver treter Fritz Winkler anwesend. In den Ansprachen wurde nicht nur auf den persönlichen Einsatz und das Engagement von Karl Wohlfahrter hingewiesen, sondern auch auf sein Bemühen betreffend der Jugendförderung. In den vergangenen Jahren konnten zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen durch die Musikkapelle Bad Mitterndorf erreicht werden. Besondere Höhepunkte für Kapellmeister Karl Wohlfahrter waren u.a. der Weltrekordversuch am Grimming, der Conchita Wurst Empfang im Kurpark (Sieger titel „Rise like a Phoenix“ gespielt von der Musikkapelle Bad Mitterndorf), der 4. Platz bei der Wahl zur beliebtesten Musikkapelle der Steiermark und die zuletzt verliehene Auszeichnung „Steirischer Panther der Blasmusik“.

Kostenlose Rechtsberatung

(V. l.): Kurt Sölkner, Vzbgm. Alfred Trieb, Ludwig Egger, Karl Wohlfahrter, Bgm. Manfred Ritzinger, Fritz Winkler und Uwe Rauscher beim Abschlusskonzert.

Salzkammerspiele - weiteres Programm Im Hotel “Die Wasnerin” wird am Samstag, 22. August, um 20 Uhr zum nächsten Programmpunkt der “Salzkammerspiele” geladen. Unter dem Titel “...und sie liebten Aussee!” werden Claudia Androsch, Helmut Korherr und Roman Kollmer (Rezitation) und die Mesnerhausmusi vier literarische Lebensbilder von Nikolaus Lenau, Anna Plochl, Sigmund Freud und Hugo von Hofmannsthal

gestalten. Eintritt: € 15,-. Am Montag, 24. August, und am Mittwoch, 26. August, jeweils um 20 Uhr wird im Altausseer Volkshaus das Stück “Magda Goebbels - die ‘erste’ Frau im Dritten Reich” aufgeführt. Claudia Androsch und Gisela Salcher werden in Dialogen einen aufrüttelnden Blick auf das sog. “Dritte Reich” bieten. Text: Helmut Korherr. Eintritt: € 17,-

Die Alpenpost gratuliert

Noah Weixelbaumer Eltern: Birgit und Bernhard Weixelbaumer, Bad Mitterndorf geboren am 6. Juli 2015

Luis Patrick Jandl Eltern: Mag. Monika und Matthias Jandl, Altaussee - Mondsee geboren am 29. Juni 2015

Georg Kadar Eltern: Nina und Peter Kadar Altaussee geboren am 8. August 2015

Norina Kovacs Eltern: Szabina Nagy und Robert Kovacs, Bad Aussee geboren am 6. August 2015

Falls Sie Ihr Baby auch aus der Zeitung lachen sehen wollen, dann schicken Sie uns bitte ein Bild unter der Angabe des Namens des Babys, der Mutter, des Vaters und dem Datum der Geburt per email: redaktion@alpenpost.at 6

Bauernmärkte

Pichl-Kainisch: Knödl-Alm Hofladen. Geöffnet jeweils Do. bis Sonntag ab 11 Uhr. Andrea s Hofladen, Kainisch, Pichl 22, geöffnet Di. und Fr. von 14-19 Uhr. Grundlsee: Hofladen “Ressenstüberl”; Öffnungszeiten wie die Mostschenke täglich von 11 bis 20 Uhr. Bad Mitterndorf: Bauern- und Wochenmarkt am Hauptplatz (beim Dorfbrunnen) jeweils am Samstag, 22., und 29. August, von 9 bis 12 Uhr.

Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen: 25. August - Angerer-Harreiter RAe OG; 1. September - Dr. Leupold.

Theaterfahrten nach Salzburg In der Spielsaison 2014/15 werden - genügend Anmeldungen vorausgesetzt - wieder Theaterfahrten nach Salzburg angeboten, um sich von Intendant Dr. Carl Philip von Maldeghem und seinem Team bezaubern zu lassen. Termine: Mo., 26.10. “Carmen” G. Bizet So., 29. 11. “Romeo & Julia” So., 27.12. “Il mondo della Luna” So., 07.02. “Funny Girl” So., 28.02. “Annie” (Musical) So., 20.03. “Brokeback Mountain (Oper) So., 17.04. “Mythos Coco” So., 22.05. “Wilhelm Tell” So., 05.06. “Sündenfall” Die genauen Termine und Auskünfte erfahren Sie im Verkehrsbüro-Ruefa Reisen Bad Aussee, ❧ Tel.: 03622-52110.


Buchpräsentation beim Veit in Gößl Am 3. August lud die Kulturelle ARGE Grundlsee zur Buchpräsentation “Die anderen Mautners” von Autor Wolfgang Hafer, der die Familiengeschichte der Mautners in einem Standardwerk zu Papier gebracht hat. Jenes Haus, in dem die Familie Mautner vor 130 Jahren erstmals ihr Quartier zur Sommerfrische bezog, bot den passenden Rahmen, um das wirklich spannend zu lesende Buch zu präsentieren. Der Veit-Saal war bis auf den letzten Platz besetzt, als Mag. Nora Schönfellinger über 20 Vertreter der Familie Mautner, die teilweise sehr lange Anreisen in Kauf genommen hatten, um bei der Präsentation dabei zu sein, begrüßen konnte. Auch Lutz Maurer hieß die Besucher und die Vertreter der Familie herzlich willkommen und erinnerte anhand der im Saal hängenden Bilder von Marie Mautner an die damalige Zeit. “Auf Anraten von Ludwig Gabillon war die Familie Mautner damals an den Grundlsee gekommen”, so Maurer. Nach einer kurzen Wartezeit, die durch einen Computerausfall bedingt war und durch den herbeigerufenen Bgm. Franz Steinegger in kürzester Zeit behoben wurde, erklärte der Autor anhand von Bildern seine umfangreiche Recherchearbeit zu

(V. l.): Dan Mortimer (Enkel von Conrad Mautner), Mag. Dr. phil. Elizabeth BaumBreuer (Enkelin von Kätte), Mag. Nora Schönfellinger, Autor Wolfgang Hafer (Enkel von Fußball-Legende Hugo Meisl), Pamela Tapolcai (Enkelin von Marie), Toni Kalbeck (Enkelin von Marie) und Julian Wolsey (Ur-Enkel von C. Mautner) bei der Präsentation.

diesem Standardwerk. Er selbst ist entfernt mit der Familie Mautner verwandt, da seine Mutter die Cousine von Isidor Mautner, dem “Stammvater” war. Begleitet von der Gimpelinsel-Musi und dem Leonharder Dreigesang erlebten die Besucher einen interessanten Abend.

Das hervorragend aufbereitete Buch ist zum Preis von € 22,- im heimischen Fachhandel erhältlich. ISBN: 978-3955650612, 216 Seiten, zahlreiche Abbildungen, erschienen im Verlag Hentrich & Hentrich-Berlin. (Siehe Buchtipp Alpenpost Nr. 25/2014).

Aldiana & GrimmingTherme setzen auf Wohlmuther-Tracht Ab kommendem Dezember werden die Mitarbeiter von Aldiana & GrimmingTherme einheitlich in Erscheinung treten und damit bei den Gästen für Furore sorgen. Individuelle Firmeneinkleidungen tragen erwiesener Maßen zu einem besseren Erscheinungsbild und einer verbesserten Wahrnehmung durch die Gäste bei. Auf diesen Effekt setzt auch Aldiana & GrimmingTherme, die sich vom heimischen Kleiderarchitekten Christian Wohlmuter Vorschläge zur Einkleidung unterbreiten ließen. “Wir wollen damit einen Kontrapunkt zu billiger chinesischer Importware setzen und als Nebeneffekt auf unsere Tracht aufmerksam machen”, wie Christian Wohlmuther seine Vorstellungen erklärt. Auch Direktor Oliver Hasenrath zeigte sich von den neuen Modellen sowie der Farbgestaltung angetan und freut sich darüber, in Christian Wohlmuther einen verlässlichen Geschäftspartner gefunden zu haben. ❧

Volkstanzkurs in Gößl Die Kulturelle Arbeitsgemeinschaft Grundlsee fördert unter anderem den Volkstanz und lädt daher am Sonntag, 23. August, ab 19.30 Uhr zu einem Steirischen Volkstanzabend mit der “AltBadSeer-Musi” in den Gasthof Veit in Gößl. Eintritt: Freiwillige Spenden.

Das Grillhuhn und der Tod

Die für die GrimmingTherme & Aldiana entworfenen Dirndl-Modelle sind sehr gut gelungen. Christian Wohlmuther (l.) und Dir. Oliver Hasenrath bei der Vorstellung.

Kurz vor dem Bierzelt in Altaussee, wo die Grillhendln wieder eine tragende Rolle spielen werden, stellt sich am Freitag, 21. August, um 19.30 Uhr Sebastian Daller, ein Kabarettkünstler aus Bayern, mit seiner Band (Sophie Meier-Rastl aus Grundlsee und Sebastian Meier), im Gasthof Veit in Gößl ein, um das Publikum in die Abgründe der niederbayerischen Provinz zu entführen. Untermalt wird der Abend von uralter und neuer Musik aus dem Alpenraum.

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ALPENPOST-LESERSERVICE

Familiennachrichten Ihren Geburtstag feierten: Altaussee: Rosemarie Kals, Lupitsch 81 (75); Holde Bartosch, Fischerndorf 5 (75); Sofie Starl, Puchen 7 (81); Margarete Kainzinger, Nr. 116 (85); Johann König, Lichtersberg 33 (85); Gertrude Preßl, Lichtersberg 147 (85); Maria Gasperl, Puchen 227 (86); Karl Reichenvater, Nr. 7 (86); Rottraud Hilbrand, Puchen 230 (90); Karl Winter, Lichtersberg 228 (93).

Bad Aussee: Berta Obermeyr, Wiedleite 100 (70); Friederike Aumüller, Lerchenreith 377 (70); Johann Buchegger, Anger 112 (70); Gertrud Hochleitner, Tauscheringasse 375 (75); Gisela Unser, Anger 106 (75); Maria Heckmann, Reitern 104 (75); Margarete Ficker, Reith 99 (81); Ingeborg Waidgasser, Lerchenreith 224 (81); Ernestine Demmel, Reitern 95 (82); Charlotte Resch, Reith 92 (83); Anna Pürcher, Reith 92 (84); Dorothea Pucher, Reitern 13 (84); Ernst Martin, Lerchenreith 394 (84); Anna Schupfer, Gschlößl 44 (87); Hildegard Gewessler, Lerchenreith 394 (88); Maria Angerer, Eselsbach 86 (90).

Grundlsee: Theresia Pürcher, Untertressen 18 (83); Adelinde König, Archkogl 68 (83); Stefan Gruber, Bräuhof 195 (87); Theresia Köberl, Bräuhof 166 (88).

Bad Mitterndorf: Erika Bökelberger, Rödschitz 70 (70); Alexander Buschenreiter, Obersdorf 35 (70); Gudrun Achenbach-Planitzer, Tauplitz 120 (75); Helga Eidenberger, Kainisch 127 (75); Lydia Salfeldner, Bad Mitterndorf 280 (80); Engelbert Borchia, Tauplitz 10 (80); Elisabeth Pötsch, Neuhofen 39 (81); DI Klaus Gajke, Zauchen 182 (81); Franz Strick, Bad Mitterndorf 67 (81); Ing. Karl Matejka, Thörl 55 (84); Maria Seebacher, Neuhofen 66 (85); Sidonie Streussnig, Neuhofen 147 (85); Herta Mader, Bad Mitterndorf 90 (85); Ludwig Hilbel, Bad Mitterndorf 262 (86); Ottilie Rigler, Neuhofen 141 (87); Josef Hochfellner, Neuhofen 140 (87); Franz Leber, Tauplitz 91 (89); Josef Erlbacher, Bad Mitterndorf 448 (92); Rosa Hopfer, Mühlreith 2 (93); Stefan Ernest, Kainisch 121 (94).

Ärztedienst 22./23.8.: Frau Dr. Wallner, Altaussee Tel. 03622/71687 Dr. Schaffler, Bad Mitterndorf Tel.: 03623/2233 29./30.8.: Frau Dr. Albrecht, Bad Aussee Tel. 03622/50950 Dr. Schultes, Bad Mitterndorf Tel.: 03688/3446 Zentraler Ärztefunkdienst: Kurzrufnummer: 141.

Tierärztedienst Dipl.-Tzt. Schartel Bad Aussee, Tel. 03622/52495 Dr. Breitinger, Tel. 03623/ 2310

Ambulanzzeiten LKH Bad Aussee Chirurgische Abteilung: Allgemeine und Unfallchirurgische Ambulanz: Montag bis Freitag von 8.30-12 Uhr. Spezial-Ambulanzen: Nach telefonischer Vereinbarung unter Tel.: 03622/52555-3018 (Mo-Fr 8-13 Uhr). Notfall-Ambulanz: Täglich von 0 bis 24 Uhr. Schmerzambulanz: Mo. u. Fr. von 9-13 Uhr sowie Di. 15 bis 19 Uhr und nach tel. Voranmeldung 03622/52555-3805. Bei Erstuntersuchungen bitte Vorbefunde mitnehmen! Akute Fälle werden jederzeit behandelt. Medizinische Abteilung: Allgemeine Ambulanz: Mo – Fr 8 bis 12 Uhr; Notfallambulanz: 0-24 Uhr; Sonderambulanzen: Terminvereinbarungen unter: Tel. 03622/52555-3036, FAX DW 3072

Apothekendienst Bad Aussee Kurapotheke: 24. bis 30. August. August. Sonn- und Feiertag von 10-12 Uhr geöffnet. Tel. 03622/52277 Bad Aussee Narzissen-Apotheke: bis 23. August sow. 31.8 bis 6.9. Tel.: 0664/236 0192 Öffnungszeiten beider Apotheken: Mo-Sa 8 bis 12.30 Uhr u. Mo-Fr 15 bis 18 Uhr. Sonn- und Feiertag geschlossen. Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): Ständiger Nacht- und Wochenenddienst in ungeraden Kalenderwochen. Bei Bedarf ausserhalb unserer Dienstzeiten informieren wir Sie unter: Tel.03623/2364

Gesundheitszentrum Bad Aussee Ein Zentrum für alle Fragen rund um das regionale Angebot zu Gesundheit, Pflege und Gesundheitsförderung. Sommersbergseestraße 396, Bad Aussee. Tel. 0800 312 235. Mo. von 8-14 Uhr, Mi u. Do von 8-13 Uhr, Fr 8-12 Uhr oder telefonische Vereinbarung. E-Mail: badaussee@gesundheitszentren, www.gesundheitsportal-steiermark.at

Eheschliessung

Urlaubsankündigung

Klaus Suschegg und Cornelia Wildling, Kainisch, Bad Mitterndorf; Caroline Dattendorfer, Grundlsee, und Michael Pogoda, Bad Goisern.

Frau Dr. Albrecht, Bad Aussee, befindet sich bis einschl. 23. August auf Urlaub. Vertretungen: Dr. Fitz, Frau Dr. Edlinger, Frau Dr. Wallner. Dr. Fitz, Bad Aussee, befindet sich bis 7. September auf Urlaub. Vertretungen: Dr. Preimesberger, Frau Dr. Albrecht, Frau Dr. Edlinger, Frau Dr. Wallner. Dr. Preimesberger, Bad Aussee, befindet sich bis 23.8. auf Urlaub. Nächste Ordination: 24.8. Vertretungen: Frau Dr. Edlinger, Frau Dr. Wallner. Ordination Frau Dr. Lindner, Bad Aussee, befindet sich bis einschl. 8.9. auf Urlaub. Dr. Schultes, Bad Mitterndorf, befindet sich vom 7. bis 20.9. auf Urlaub. Vertretungen: Dr. Schaffler, Frau Dr. Rauscher. Ordination Dr. Bayr, Bad Aussee, befindet sich vom 4. bis 11.9. auf Urlaub.

Auslandsausseer Eheschliessung: BBSc Alexandra Moser und Dr. Georg Hattwich, Altaussee-Salzburg.

Ausstellung Im Zuge der Baumlehrpfad-Eröffnung in Bad Mitterndorf wird der “Botanische Illustrator” Robert O’Brien von 23. August bis 7. September eine Ausstellung im Hotel Aldiana/ GrimmingTherme gestalten. ACHTUNG: Die nächste

Alpenpost erscheint am Do. 3.9.2015 Redaktionsschluß: Donnerstag, 27.8.2015 8

Sprechtag der SV der Bauern Montag, 24.8. von 13.30 bis 15 Uhr im

Stadtgemeindeamt Bd Aussee, Hauptstraße.

Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt Dienstag, 1. September von 11.30 bis 15 Uhr im SKA-RZ Bad Aussee, Tel.: 03622/525 81.

03622/55300-20. Möglichkeit sprechung pers. Herzprobleme.

z.

Be-

Amtstage des Notars

Wirtschaftskammer

Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9-12 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee in der Zeit von 17 bis 18 Uhr. Die Bevölkerung von Altaussee und Bad Aussee kann jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen (1. Rechtsauskunft gratis).

Jeden Dienstag von 8 bis 16 Uhr in der ehem. Wirtschaftskammer, Wiedleite.

Psychosoziale Beratungsstelle Bad Aussee

Hebamme

Bahnhofstraße 132, tel. Erreichbarkeit über den Journaldienst Gröbming, 03685/23 848 e-mail: journaldienst.groebming@beratungszentrum.at

Sprechtag für Arbeiter und Angestellte Donnerstag, 27.8. von 10 bis 12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, Tel.: 05 7799-4000.

Brigitte Winter, Tel. 03622/54328 Marion Fuchs, Tel.: 0664/3020573

Sanitätshaus Orthofit

Familienberatungsstelle

Bad Aussee, Altausseerstr. 74, Tel. 0720 / 316005 11, Öffnungszeiten: Mo–Fr.: 8 – 13 Uhr und 14 – 18 Uhr, Sa. 9-12 Uhr.

Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr rechtliche und psychologische Beratung, Außenstelle BH Liezen - Standort der Straßenmeisterei, Sommersbergseestr. 230. Tel. 03622/52543-245.

Hospizverein Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach telef. Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, Tel. 0664/6362322 Andrea Strimitzer Treffpunkt Trauergruppe – jeden 1. Mittwoch im Monat 17 – 19 Uhr. Praxis Monika Kalss, Auskünfte und Anm. unter 03622/55431

Orthopädie-Sprechtag von Herrn Zaihsenberger, Liezen, (orthop. Schuhe, Einlagen, Kompressionsstrümpfe) jeden 2. und 4. Freitag im Monat im LKH Bad Aussee von 13.30 bis 14.30 Uhr.

Cranio-Sacral-Praxis Isabella Habsburg, Tel.: 0676/94 28 272 Brigitte Püschel, Tel.: 0676/933 0987 Simone Seiberl, Tel.: 0650/666 7652 Judith Egger, Tel. 0699/10 53 23 38

Legasthenie - Dyskalkulie Hilfe bei Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwächen im Schul- und Vorschulalter. Brigitte Spannring, Tel. 0664/3448385

Pro-Juventute Jeden Do. rechtliche Beratung von 9-12 Uhr, psychosoziale Beratung von 14-18 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf. Kostenlos, vertraulich, anonym! Nur nach telef. Terminvereinbarung unter 03612/22485

Shiatsu Franz Eder 0676/9629017 Maria Ferder 03624/572 Marianne Gasperl/0664/1569691 Romana Glaser 0664/9167221 Elisabeth Raich 0676/9213346

Logopädie

Jugendzentrum

Diplomlogopädin E. Raab, Tel.: 0680/5514 299

Jugendzentrum - Bad Aussee - Öffnungszeiten: Di.-Sa. 15–20 Uhr, Schul- und Lernberatung jeden Di. 15–16.30 oder nach telef. Vereinbarung 0660 812 4995

Kunsttherapeutin Dipl. Sonja Reiter, Tel.: 0664 37 15 615

Praxis für Ergotherapie Annette Seiringer, Tel. 0664/10 66 349 Stephanie Werger, Tel.: 0676/72 49 449

b.a.s Steirische Gesellschaft für Suchtfragen Jeden Donnerstag 12 – 13 Uhr, Bahnhofstraße 132, Bad Aussee, Andrea Lahner Tel.: 0664/8538853

euac-Notruf Tel. 0800 214 18 80

Komplett-Service Ausseerland Tel.: 0780-Aussee(287733) o. 03622/72300916 - www.ksa-aussee.at

Mediation Ute G. Wallner, Tel:: 0676/631 29 61 Anita Lichtenegger, Tel. 0676/583 43 55 Ingrid Fitz, Tel. 0664/11 44 042 Mag. Claudia Harreiter, Tel. 03622/52440

Bauberatung Jeden 1. Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf.

Heim-Brillen-Service Sehtest und Brillenberatung Augenüberprüfung zuhause. Bauer Optik, Bad Aussee, Hauptstraße 49, Tel. 03622/52776

Tauschmarkt Tauschmarkt der Pfarre Bad Aussee ist jeden Donnerstag von 15-19 Uhr (Annahme u. Verkauf), und jeden 1. Samstag im Monat von 9 - 12 Uhr (nur Verkauf) im Gebäude beim rückwärtigen Kircheneingang im 1. Stock. Der Tauschmarkt in Grundlsee: jeden Fr. von 17-20 Uhr im Gemeindeamt. ALTAUSSEE: jeden Di., 17-19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock

Herzverband Österr. Herzverband Bad Aussee, Sprechstd. nach tel. Vereinbarung: Kontaktstelle VitalZentrum, DL Dr. Christa Lind, Tel.

Physiotherapeut Dipl.-PT Astrid Kainzinger, Tel. 0664/230 5665 Dipl.-PT Tobias Dudszus, Tel. 0664/9325384 Dipl.-PT´s E.u.H.Kopplin, Tel. 0664/406 1101 Physiotherapie Huber, Tel. 0699/19350876 Judith Frischmuth, Tel.: 0660/2126806

Psychotherapeutinnen Renate Hensle, Tel. 0676 3837744 Mag. Heide Glaser, Tel.0664/ 5286446 Heidemarie Raudaschl, Tel. 0664/18 69 240 Doris Tornow, MSc, Tel.: 0664/1675670

iMPULS Aussee Mobile Jugendberatung kostenlos und anonym: Lebensberaterin Angela Buschenreiter, Tel. 0664/9034523 und Dipl. Sozialpäd. i.A. Katharina Jürall, Tel. 0664/3731319

Verein Tagesmütter Montag und Mittwoch von 14 Uhr bis 17 Uhr in Bad Aussee - Gebäude "Unimarkt" 1. Stock. Tel.: 03622/ 53175 od. 0650/388 2885

Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland Mobile Hauskrankenpflege, medizinische Hauskrankenpflege (Wundversorgung nach Entlassung aus KH etc.), Pflegehilfen und Heimhilfen.Bürozeiten: Montag, Mittwoch und Freitag von 8 – 12 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung. Telefonisch erreichen Sie uns täglich von 8 – 12 Uhr. Büro: Sommersbergseestraße 394, seitlicher Eingang, 1. Stock, Tür 143. Tel.: 03622/50910


Schnell informiert ● Der Abriss der Ausseer Musikschule

www.waidsack.at

Beim Neu- und Umbau der Ausseer Volksschule kommt man zügig voran. Foto: W. Kreutzer

ist seit einigen Tagen erledigt und die Sanierungsarbeiten an der Volksschule Bad Aussee schreiten zügig voran. Derzeit sind gerade die finalen Fassadenarbeiten mit Außenputz, Balkone, Holzverkleidungen und Steinbekleidungen in Arbeit, im Inneren der bestehenden Volksschule sind die Installationsarbeiten im Gange und die Estriche werden gegossen. Nach den abzuwartenden Austrocknungszeiten werden sodann die Holzböden bzw. Fliesen verlegt und die letzten Heizungs-, bzw. Elektrotechnischen Arbeiten vorgenommen. Der Fertigstellungstermin wird Ende Oktober 2015 sein.

● Der 12jährige Lukas Berger aus Tauplitz hatte kürzlich ein kräftiges “Petri Heil”. Während seines Ferienaufenthaltes am Hafnersee in Kärnter ist es ihm gelungen, einen zehn Kilogramm schweren Schuppenkarpfen sowie einen 8,5 kg schweren Spiegelkarpfen zu fangen. Nach dem “Fototermin” wurden die Fische wieder in den See zurückgesetzt.

● Am Bezirksgericht Liezen wurde kürzlich der ehemalige FPÖ Gemeinderat Johannes W. wegen Unterschriftenfälschung verurteilt. Bei der Verhandlung am 5. August wurde dem ehemaligen Kommunalpolitiker durch Richter Hans Joachim Maierhofer Unterschriften- Lukas Berger mit dem zehn Kilofälschung in drei Fällen zur Last gramm schweren Schuppenkarpfen. gelegt. Im Vorfeld zu den Gemeinderatswahlen 2015 kam es bei der von ihm ins Leben gerufenen Bürgerliste zu Unstimmigkeiten. Das Urteil lautet fünf Monate bedingte Haft, auf drei Jahre Bewährung, wobei sich durch eine Vorstrafe die Probezeit, in der er sich nichts zu Schulden kommen lassen darf, nun auf fünf Jahre erweitert wurde. “Das ist ein reines Fehlurteil”, so der ehemalige Kommunalpolitiker.

● Während die Vorbereitungen für “Berge in Flammen” liefen, wurden die FF Lupitsch und die FF Altaussee zu einem Verkehrsunfall in Lupitsch gerufen. Unmittelbar beim Rüsthaus der Lupitscher Wehr lag ein Pkw am Dach. Nachdem die zwei Insassen geborgen und dem Roten Kreuz übergeben wurden, konnten die Feuerwehrmänner das Auto mit Muskelkraft wieder auf die Räder bekommen. Die Fahrzeug-Insassen wurden verletzt in das LKH Bad Nach kurzer Zeit war die B145 wieder für den Aussee geliefert. Verkehr freigegeben.

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Foto: W. Fischer

Original Ausseer Waidsack exklusiv bei Georg Eder. Der Waidsack ist ein origineller Rucksack und war früher ein unverzichtbarer Begleiter beim Einkaufen, zum Mitnehmen der Jause, bei der Arbeit oder beim Wandern in den Bergen. Der praktische Eingriff an der Rückseite macht es möglich, sein Hab und Gut auch während des Gehens aus dem Waidsack zu holen. Nicht nur Jäger im Ausseerland schätzen den „Original Woadsåck“, sondern auch zahlreiche Einheimische und Gäste des Ausseerlandes. Individualisten erhalten den praktischen Waidsack aus eigener Erzeugung – maßgeschneidert aus einem besonderen

Baumwollstoff auch für Kinder oder in verschiedenen Größen und verschiedensten Farben. Der Waidsack kann durchaus auch mit Lederhose und Dirndl kombiniert werden und sorgt dabei für den besonderen Hingucker. Neben dem Original Ausseer Waidsack gibt es auch in den Geschäften u.a. Taschen, Strohhüte etc. zu kaufen. Zu kaufen nur auf www.waidsack.at oder direkt vor Ort in Grundlsee bei Geschenke Eder, Mosern 21a, 8993 Grundlsee (Öffnungszeiten: Mo-Fr. 9 bis 12 und 15-18 Uhr, Sa. 9 bis 12 Uhr) und jetzt NEU in Bad Aussee im Zentrum in der Ischlerstraße (Öffnungszeiten: Mo.Fr. 9-12 & 15-18 Uhr, Sa. 10-12 ❧ Uhr).


Ausseer Orgelfestwoche: Bejubeltes Premierenkonzert Agnes Randl (Cello) und Leopold Knötzl (Orgel) spielten anlässlich der Ausseer Orgelfestwoche in der Pfarrkirche St. Ägid zu Altaussee. Der Auftakt zur Ausseer Orgelfestwoche war wie immer der Gottesdienst in Altausse am 2. August mit Pfarrer Mag. Edmund Muhrer. Die Organisatorin der Ausseer Orgelfestwoche, Dr. Andrea Pach, brachte liturgische Orgelwerke von Max Reger und Johann Kaspar Ferdinand Fischer zu Gehör. Eine Besonderheit der Messe war allerdings der ¨Vorgeschmack¨ auf das abendliche Konzert von Agnes Randl. 80 Zuhörer verfolgten das Premierenkonzert der 15jährigen Cellistin, begleitet von Leopold Knötzl auf der Orgel. Die Auswahl und Reihung der Stücke war epochenübergreifend und musikalisch gut ausbalanciert. Gleich zu Beginn, bei Vivaldis Cello Sonate RV 44 durfte die junge Musikerin ihr Ausdrucksspiel im Largo und die Fingerfertigkeit im Allegro unter Beweis stellen. Die Zuhörer konnten dies zusätzlich auf einer im Altarraum aufgestellten Videowall auch optisch mit verfolgen. Das darauf folgende Kol Nidrei op. 47 von Max Bruch zog die Zuhörer in ihren Bann. Wehmütig, später feierlich im Ausdruck und vor allem gekonnt abgestimmt zwischen der Cellistin und dem Organisten, der den gesamten Orchesterpart auf der Orgel übernahm. Eine sehr lange Stille bis zum einsetzenden Applaus zeigte auf, dass das Publikum, Musiker und die

spielt, man merkte den beiden Musikern die Spielfreude an. Mit tosendem Applaus und ¨BravoRufen¨ für die hochbegabte junge Cellistin und den Organisten dankte das Publikum. Pläne und Verhandlungen für die Ausseer Orgelfestwoche 2016 sind bereits im Gange und so dürfen wir uns schon jetzt auf mehrere Konzerte in der ersten Augustwoche mit Dank an Frau Dr. Andrea Pach freuen!

Mittagskonzert in Bad Aussee Agnes Randl und Leopold Knötzl begeisterten in Altaussee. Foto: R. Schleischitz

Musik zu einer Einheit verschmolzen. Die darauf folgende 3sätzige Sonate op.60 für Violoncello und Orgel von Marcel Dupré katapultierte die Zuhörer ins 20. Jhd. Leopold Knötzl brachte die Orgel als vollwertiges, konzertantes Instrument zu Gehör und die junge Cellistin bot beeindruckend Paroli. Ein fulminanter Schluss mit Tempo- und Lautstärkensteigerung ließ die Instrumente an die Grenze des spielbaren Bereichs kommen und beeindruckte im großen Stil. Quasi zur Abkühlung folgte das Prière op. 158 von Camille

Saint Saens. Mit diesem Stück zeigte die junge Frau am Cello erneut auf, wie gefühlvoll sie mit diesem Instrument umgehen kann. Einem Cantabile folgte ein ausdrucksstarker Mittelteil, der wieder zurück zum ruhigen Beginn führte. Zum Abschluss wurden das Adagio und das Allegro der 2. Gambensonate BWV 1028 aufgeführt. Diese beiden Sätze sind kontrapunktisch gesetzt, das Cello und die beiden Hände des Organisten waren gleichberechtigt am dreistimmigen Satz beteiligt. Das Zusammenspiel einfach und ver-

Am Sonntag, 23. August, findet in der Stadtpfarrkirche St. Paul von 10.45 bis 11.30 Uhr ein Mittagskonzert statt. In England und Irland sind Mittagskonzerte - LunchtimeRecitals - Teil des kulturellen Lebens. Dort wird dabei während des Konzertes ein Imbiss eingenommen. Da es in unseren Breiten nicht üblich ist in der Kirche zu jausnen, wird dieses Konzert - als Premiere - (noch) ohne kulinarischen Part stattfinden. Für den musikalischen Teil sind Maria Erdinger, Querflöte und Michaela und Wolfgang Louzek, Orgel verantwortlich. Sie werden Werke von A. Vivaldi, W. A. Mozart u.a. zu Gehör bringen. Eintritt: Freiwillige Spenden. Der Erlös kommt der Pfarrplatzgestaltung zu Gute.

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Fortsetzung von Seite 1:

Kaffeehaus ist überall - Friedrich Torberg, Stationen eines Lebens Dieser Umstand wurde musikalisch in Szene gesetzt: Bei der „Sportpolka“ von Josef Strauß traten die Tänzer als Wassersportler auf die Bühne – in einer ansprechenden Choreographie mit großartigen akrobatischen Einsätzen, die zu Recht mit begeistertem Applaus bedacht worden sind. Ab 1933 durfte Torberg in Deutschland nicht mehr publizieren. Die Bedrohung durch die Nazis wurde durch eine hervorragende Schauspielkunst der Tanzenden beklemmend dargestellt. Dazu wurden aktuelle Bilder der flüchtenden Menschen heute eingespielt. Torberg und seine Zeitgenossen, die flüchten mussten weil sie gegen Hitler waren, erhielten meist umstandslos Hilfe bei ihrer Flucht. Der „Fado Emigrante“ von der Ausseer Bradlmusi enthielt die Tristesse dieser Zeit. „C’est si bon“, vom Ausseer Jazzquartett musiziert, traf wunderbar das Gefühl des leichten Pariser Lebens. Dazu vergnügten sich Kellnerin und Ober des Café de Flore mit klassischen Figuren, deren absichtlich eingestreute Eckigkeiten eine brutistische Ader vermuten und die dräuende Kriegsgefahr wittern ließen. Ein

Angelina Tichy und Christian Rovny erläuterten die Lebenstationen Torbergs.

emotionales Aufatmen in Hinsicht auf bessere Zeiten – Torberg stand kurz vor der Emigration – gewährte die Bürgermusik mit „Typewriter“ von Leroy Anderson. Der Perkussionist Johann Barth gab das Klischee eines verbeamteten Schreibmaschinisten zum Besten, eine äußerst amüsante Einlage. Mit einem flotten „Eingesendet“ von Josef Strauß, interpretiert mit Verve von der Bürger musikkapelle, bei dem die Herren des Balletts in höchster Körperspannung akrobatische Sprünge vollführten, wie sie nur Profis auf höchstem Niveau zustande bringen und die nach einer Leichtigkeit aussahen, als könnte man sie zu Hause im Wohnzimmer jederzeit nachtanzen. Mit der Ankunft von Torberg in Amerika, musikalisch dargestellt durch „’s wonderful“ von G. Gershwin durch 12

das Ausseer Jazzquartett, endete der erste Programmteil. Das Ensemble lieferte eine swingende Grundlage für eine leichtfüßige, ansprechende Choreographie, die die Sorglosigkeit darstellte, der Torberg hoffte, entgegenzusehen. Nach der Pause brachte das Jazzquartett zwei weitere musikalische Freuden, um das amerikanische Exil zu skizzieren: „Somewhere over the rainbow“ und „On the sunny side of the street“. Der Saxophonist Peter Kölbl brillierte mit geschmeidigem Ton und differenzierter Dynamik. Das Jazzquar tett ist so in sich stimmig, dass es einen gemeinsamen Atem zu haben scheint. Choreographisch wurden bei „Somewhere…“ in den klassischen Wiener Stil mit einer großen Anzahl an Spagat-Figuren laszive amerikanische Tanzelemente eingewoben, sodass immer klar war, man befand sich in Amerika. In „On the sunny side…“ trat Natascha Mair als Alma Mahler in ein rotes Satinkleid gewandet, auf. Sie schwebte durch ihre zahlreichen Pirouetten und stellte die in Liebesdingen ambivalente Grand Dame der damaligen Gesellschaft mit Bravour dar. Exaltierte und verführerische Tanzelemente in einer stringent komponierten Choreographie bezauberten mit der Musik von Leroy Anderson „Plink, Plank, Plunk“ und „Blue Tango“ die Tanzenden mit der Bürgermusik. „My little suede shoes“ von Charlie Parker, souverän dargeboten vom Jazzquartett, orchestrierte die Szenerie am Broadway authentisch. Tänzer und Musiker ernteten dabei verdiente Bravorufe. Die Reise ging wieder zurück nach Aussee, der Großteil des zweiten Programmteiles wurde in Folge von der Ausseer Bradlmusi bestritten, nicht immer wurde dazu getanzt. Die „Galanterie-Tänze“ (Georg Bertl), den „D-Walzer“ (German Roitner) und die „Toifl-Polka“ spielten das erstklassige Ensemble mit Ausseer Charme und der bedächtigen Langsamkeit, die so entzückt. Mit wienerischem Schmelz musizierten sie „In einem kleinen Café in Hernals“, in amerikanisch-irischer Nonchalance gelang der „Narzissenswing“ von Hannes Preßl. Die Tanzbilder wechselten dabei zwischen subtilem Ausdruckstanz und rasantem Wechsel von Figuren und Akrobatik. Der „Gitarrenswing“ von Volkmar Fölss und Hannes Preßl stellte ein heiteres Lotterleben dar, (im Kaffeehaus, denn dort spielte das literarische Leben dieser Zeit). Auch die Tänzerinnen glitten dazu bezirzend über die Bühne. Der Alte Ausseer Faschingmarsch wurde zu mancher Verwunderung mit raschen, jedoch hervorragend getanzten Tanzrhythmen konterkariert. Die Komposition „Wasser“ von Philipp Eggl-

Das Große Streichorchester der Bürgermusikkapelle Bad Aussee unter Kapellmeister John Lowdell steuerte ebenso...

...wie die Ausseer Bradlmusi und das Ausseer Jazzquartett in gewohnt professioneller Manier die musikalische Leitlinie bei.

Friedrich Torbergs Leben wurde in “Kaffeehaus ist überall” von Christian Tichy wunderbar inszeniert. Fotos: S. Kumric/Text: M. Erdinger

meier zeigte die Naturverbundenheit von Friedrich Torberg, ein meditatives Stück, bei dem Mihail Sosnovschi mit herausragender Beweglichkeit seines Körpers begeisterte. Im „Wintertag“ von Hans Gielge bewies die Bradlmusi wieder einmal, dass großes Können, gepaart mit Sensibilität eine zu Herzen gehende Interpretation ergibt. Christian Rovny trug das beliebte Gedicht „Sehnsucht nach Altaussee“ mit der Tragik des im Exil lebenden und

heimwehkranken Torberg vor. Als freundlichen Gute-Nacht-Gruß spielte die Bürgermusik mit wienerischem Pathos den „Morgenblätter Walzer“ von Johann Strauß, bei dem alle Tänzerinnen und Tänzer nochmals einen Querschnitt ihres meisterhaften Könnens zeigten. Ein Abend, voll mit Glanzpunkten ging zu Ende. Es war einer der ausgezeichnetsten Darbietungen der Ausseer Ballettgeschichte.


Wir gratulieren

Harmonika-Treffen auf der Knödl-Alm

ÖSV-Medaille für besondere Verdienste an Bgm. a. D. Peter Schweiger verliehen

Am 9. August fand auf der Knödl Alm in Pichl-Kainisch bereits zum 24. Mal das traditionelle und allseits beliebte steirische Harmonika-Treffen statt.

Peter Schweiger hat in seinem Wirken als Bürgermeister von Tauplitz die Zusammenarbeit mit dem Örtlichen Wintersportverein, dem Steirischen Skiverband und dem Österreichischen Skiverband stets gelebt und gefördert. Von 1990 bis 2015 hat Bgm. a.D. Peter Schweiger auch den Kulm in all seinen Entwicklungen amtlich, behördlich und politisch abgewickelt sowie als Funktionär in der Skiflugorganisation KOP als Mitglied und Vorsitzender zur Entwicklung des Skifliegens beigetragen. Der Wintersportverein wurde von Peter Schweiger stets gefördert und als Sprecher, Sekretär usw. bei nationalen und internationalen Skiveranstaltungen in Tauplitz/Tauplitzalm ehrenamtlich unterstützt. Eine Vielzahl von alpinen, nordischen und SnowboardVeranstaltungen sind in seiner Funktionärsdauer festzuhalten. Herzlichste Gratulation!

Die begeisterten “Rumpelspieler” und ein großes Publikum genossen das Treffen auf der Knödl-Alm. Foto: A. Scheutz

ÖSV Präsident Peter Schröcksnadel, Peter Schweiger, ÖSV Vizepräsident Kurt Steinkogler. Foto. ÖSV

Jung und Alt fanden sich dazu auf der Knödl Alm ein um den Harmonikaklängen zu lauschen. Der Andrang war groß, alle Tische waren belegt und ohne Reservierung war es fast unmöglich, noch einen der begehrten Plätze im Gastgarten zu ergattern. Das strahlend sonnige Wetter und die urige Atmosphäre luden zum Verweilen ein. Untermalt wurde das Ganze von den talentierten Musikanten, ohne fixes Programm spielten abwechselnd junge und ältere Musiker, allein oder in Gruppen und wurden mit Applaus und Anerkennung des Publikums

belohnt. Außerdem wurden die eifrigen Spieler mit einem Konsumationsgutschein der Knödl Alm sowie mit dem traditionellen HarmonikaTonkrug belohnt. Alle Jungmusikanten bis 15 Jahre erhielten zusätzlich einen „Lehrgeld-Beitrtag“ von 20 Euro, während der älteste „Rumplspieler“ einen Biervorrat bekam. Trotz all der Sachpreise war wohl die Begeisterung und Freude des Publikums der größte Lohn für die leidenschaftlichen Harmonikaspieler.

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Die Arche am Grundlsee - Teil zwei von “Österreich - ernst und heiter” Die österreichische Idee und ihre Zukunft – Metternich. Diplomat und Staatsmann im Dienste Österreichs. Der Historiker und Kulturjournalist Bertram Karl Steiner entwarf an diesem Abend ein Bild des Politikers Metternich, das die Beweggründe des – so der Vortragende – oft zu Unrecht diffamierten Menschen Metternich beleuchtete. Karl Bertram Steiner gestaltete den Vortrag derart spannend und farbenprächtig, mit großzügiger Noblesse aus seinem ungeheuer großen historischen und soziopolitischen Wissen schöpfend, sodass sich die interessierten Zuhörenden nicht gewundert hätten, wenn auf dem grünen Sofa im Gabillonhaus plötzlich Voltaire, Casanova oder gar

Texten um sich dem Thema anzunähern. Exzerpte aus den Werken von Hilde Spiel, Erwin Ringel, Gedichte von Josef Weinheber reihten sich an Zitate aus dem Briefwechsel Hofmannsthal – Schnitzler, eine Szene aus „Lumpazivagabundus“ von Johann Nestroy erheiterte, eine Erzählung von Felix Salten folgte, und wer das Programm des

gers erheitern heute noch die meisten Zuhörenden; und wie alle guten Texte, erhellen und belehren sie auch, etwa wie sein berühmter Ausspruch: „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“. Der Chefdramaturg am Linzer Landestheater, Franz Huber las aus dem umfangreichen Werk Karl Valentins mit trockenem Humor und Freude am Spiel. Er weiss, wie die Plots auszukosten sind und trug Texte wie „Brief aus Bad Aibling“, „Wie ich Volkssänger wurde“, „Im Gärtnertheater“ usw. genüsslich vor. Zwei Texte stammten aus der Feder von Johannes Daxner „Die Salinenmusikkapelle Ebensee“. Es sind darin ebenso Alltagssituationen wie bei Valentin beschrieben, die durch unpassendes Benehmen der vor-

Bekanntschaft mit zeitgenössischen Künstlern wie Johannes Brahms, Arthur Schnitzler, Anton Bruckner, Karl Kraus. Der Abend bot weiters Einblick in den Tagesablauf Seiner Majestät, des Kaisers. Nun, Kaiser zu sein, scheint auch kein erstrebenswerter Beruf. Der Tag begann bereits um 4 Uhr, erst um 6 Uhr gab es Frühstück, und zu seiner Geliebten Katharina Schratt konnte der Monarch auch nicht unbeaufsichtigt spazieren. Das dazupassende musikalische Ambiente wurde durch beliebte Operettenarien inszeniert. Der Tenor Christian Mayer sang mit wohlklingender, sorgsam eingesetzter Stimme; Anna Mittermeier spielte gefühlvoll den Kontrabass und Johannes Daxner gab den frivolen

Mit vielen Gästen und Freunden feierten Adelheid Picha, Eva Petrus-Pekny und Johannes Daxner bei der “Arche Grundlsee” wunderbare Erfolge...

Napoleon Platz genommen hätten. Metternich war in französischem Zeitgeist erwachsen geworden. Die gebildete Gesellschaft des 18. Jahrhunderts kannte keine Feindschaft gegenüber anderen Nationen. Erst ab 1918 wurde der Gedanke verdrängt, dass Österreich vielsprachig und multikulturell war. Metternich war ein Dandy und es mangelte ihm nicht an Selbstbewusstsein. Er begann eine steile diplomatische Karriere in Dresden, Berlin und schließlich Paris, wo er Napoleon auf politischer Ebene begegnet. Als Metternichs Leitmotive gelten seine Liebe zu Frankreich und sein tiefer Abscheu gegen die französische Revolution. Seine Intention eines geeinten Europas mit einer Achse Wien – Paris, um die Dominanz Russland in Schach zu halten, seien laut Bertram Karl Steiner für Metternichs politische Agitationen Antrieb gewesen. Als Staatskanzler sei er wohl dafür gewesen, Österreich die Ruhe nach den politischen und sozialen Krisenzeiten zu gewährleisten, als Kritikpunkte gelten heute wie damals Zensur und soziale Missstände. Es zählt mit Recht zu den intellektuellen Vergnügungen, einem Denker eines Formats wie Bertram Karl Steiner zuzuhören und Ausführungen, die dem landläufigen Wissen teilweise kontrovers gegenüberstehen, zu lauschen. Anna Mitter meier, Kontrabass, und Johannes Daxner, Klavier, spielten in gesetztem Modus die dazugehörige Zwischenaktsmusik. Wir Österreicher – Volk begnadet für das Schöne? Adelheid Picha und Johannes Daxner lasen eine Auswahl an 14

Gabillonhauses kennt, weiß, dass Adalbert Stifter nicht fehlen darf. Das österreichische Volk dieser Zeit wird an diesem Abend konservativ und treu dargestellt, das mit der Operette die Lust an Untergangszenarien zu beruhigen suchte, diese von einer morbiden Künstlergesellschaft in Szene gesetzt. Es ist immer ergötzlich, wenn Adelheid Picha liest. Ihre wandlungsfähige Ausdrucksfähigkeit, die beim tiefgründigen Humor eines Nestroy, hinter dem der Ernst maskiert auftritt, oder einer Wiener Gemütlichkeit mit all seinen schwarzen Hintergründen immer eine Spur Distanz wahrt, um der Interpretation der Zuhörenden Raum zu geben, ist bemerkenswert. Auch Johannes Daxner leistete Beachtliches auf deklamatorischem Gebiete. Eine Einspielung von Eva Petrus-Pekny: „Blaubart“ von H.C. Artmann zeigte die Größe dieser weisen Schauspielerin. Zum Abschluss lasen Adelheid Picha und Johannes Daxner zwei Szenen aus „Alpenkönig und Menschenfeind“. Anna Mittermeier am Kontrabass spielte solistisch und mit Johannes Daxner am Klavier, den Ernst der Zeit darstellend. Doppeladler in K-Moll – „O du mein Österreich“ und andere Geschichten von Karl Valentin Es ist keineswegs eine Neuerfindung mancher Manager und anderer Zeitgeister, eifrig Worthülsen zu produzieren. Schon Karl Valentin war ein Liebhaber von unsinnigen literarischen Phantasiegewächsen. Die oft absichtlich geistlosen, den Alltag überspitzt bis ins Groteske darstellenden Texte des Multitalents, Vielschreibers, Komikers und Volkssän-

...und die Räumlichkeiten schienen oftmals fast zu klein zu werden. Fotos/Text: M. Erdinger

kommenden Personen zum Lachen anregen. Johannes Daxner spielte mit Esprit zwei erfrischende Eigenkompositionen am Klavier – zeitgenössische Musik, die harmonisch ist und fröhlich stimmt. Es war einmal in Ischl – Erinnerungen von Maria von Peteani Die Zeichnerin und Schriftstellerin Maria von Peteani verbrachte die Sommer ihrer Kindheit von 1893 – 1914 in Ischl. Aus ihren Erinnerungen lasen Adelheid Picha und Johannes Daxner, beide in hinreißender adeliger Manier, sodass man im Geiste schon den Hofknicks für die allsbaldigst zu erwartende Ankunft des Kaisers übte. In sorgsam gesetzten Worten mit einem Quäntchen einstudierter Hochnäsigkeit wurde über die Ischler Sommerfrische der Vorkriegszeit berichtet. Die Crème de la Crème der Wiener Kunstszene traf sich in Ischl. Bei den Linzern war Ischl nicht gar so beliebt, sie bezeichneten die Stadt als „Filiale von Wien“. Maria von Peteani war in Ischl bei ihrem Onkel, dem Walzerkönig Johann Strauß zu Gast. Beim Nachmittagstee machte sie

Ton am Klavier. Mit diesem Ausflug in die „gute alte Zeit“ beendete die Arche ihren heurigen programmatisch abwechslungsreichen und sehr gut besuchten Veranstaltungsreigen. Man darf auf 2016 gespannt sein.

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30 Jahre “Malerisches Ausseerland” Bereits zum 30. Mal gestaltet die Familie Jesina die Ausstellung “Malerisches Ausseerland”, bei der äußerst interessante Werke von Künstlern, die im Ausseerland weilten bzw. hier zuhause waren, gezeigt wurden. Dir. Herbert Angerer freute sich sehr über den regen Besuch zur Ausstellungseröffnung, zu der am 3. August geladen wurde und konnte neben Bgm. Franz Frosch auch Pfarrer Edi Muhrer, Bgm. a. D. Dr. Karl Kaniak und den Ortsbildsachverständigen-Stv. Univ.-Prof. DI Dr. Friedmund Hueber begrüßen. Herbert Angerer zeigte sich sehr stolz darüber, bereits zum 30. Male die Ausstellung in Bad Aussee zu haben. Auch Bgm. Franz Frosch zollte der Kontinuität Respekt und stellte fest, dass “wieder ein schöner Querschnitt der im Ausseerland tätigen Künstler gezeigt wird”. In verständlichen Worten erklärte Mag. Claus Jesina den Besuchern die Bilder, bevor sein Vater, KR Alexander Jesina sich bei der Volksbank sowie bei der Stadtgemeinde für die 30 Jahre anhaltende Unterstützung bedankte. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von Trachten-Rock.

Fetzenmarkt der FF Kainisch Am Sonntag, 23. August, lädt die FF Kainisch ab 13 Uhr zum Fetzenmarkt beim Rüsthaus. Ab 11 Uhr gibt es den gemütlichen Biergarten mit Speisen vom Grill, Getränken und Kaffehausspezialitäten mit Mehlspeisen. Die FF Kainisch freut sich auf regen Besuch!

Fotostammtisch

Julian, Mag. Claus Jesina, KR Alexander und Maria Jesina mit Dir. Herbert Angerer und Bgm. Franz Frosch bei der Eröffnung der Ausstellung.

Am Freitag, 11. September, wird ab 19 Uhr zu einem Stammtisch für alle Hobbyfotografen des Ausseerlandes in das Restaurant des Narzissenbades geladen. Alle Fotointeressier ten sind dazu herzlich eingeladen.

Ludler, Dudler, Steirer & Tanz Im Rahmen der Ausseer Musikantentage wird am Freitag, 28. August, um 20 Uhr im Ausseer Kurund Congresshaus zu einem steirisch-wienerischen Volksmusikkonzert geladen. Unter anderem werden die “Fünf Feinfühligen” (Hannes Preßl, Toni Burger, Rudi Grill und Freunde) auf den Wiener Part rund um Fredi Gradinger (Akkordeon), Hans Haslinger (Zither) und Franz Horacek (Kontra-Gitarre) das gemeinsame Spiel und den musikalischen Austausch pflegen. Karten gibt es in allen Informationsbüros des Tourismusverbandes Ausseerland – Salzkammergut, Tel.: 03622/ 52323 und im Bürgerservice der Stadtgemeinde Bad Aussee, Rathaus, Parterre (www.badaussee.at) Tel.: 03622/52511-21.

Danke Die Belegschaft der Firma Steinhuber bedankt sich recht herzlich bei Uli und Gerhard Steinhuber für das Jubiläumsdirndl! Immer einen Klick wert:

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Aussee-Freund Dr. Leo Wallner verstorben Am 29. Juli verbreitete sich bundesweit die Nachricht vom Ableben des langjährigen Generaldirektors der Casinos Austria und Ex-Präsidenten des Österreichischen Olympischen Ko-

mitees, Dr. Leo Wallner, mit dem Österreich eine beeindruckende und prägende Persönlichkeit verloren hat. Der 79-jährige starb nach langer Krankheit in Wien. Das Hl. Requiem findet am Freitag, 28. August, um 14 Uhr in der Domkirche St. Stefan in Wien statt. Der allseits geschätzte und vielfach ausgezeichnete Verstorbene hatte einen engen Bezug zum Ausseerland. Er hielt sich oft und gerne in seiner Wohnung in Bad Aussee und später in seinem Haus in Altaussee auf. Er war ein großer Freund unserer Region und unterstützte in seiner Funktion als Casinos-Chef über mehrere Jahrzehnte lang viele Kulturveranstalter, Sportvereine und Aktive überaus großzügig und erwarb sich hierzulande großer Verdienste.

Achtung Jahrgang 1925 Die Jahrgangskollegen 1925 treffen sich heuer am Samstag, 29. August, ab 15 Uhr in der "Lehmgrube" in Unterkainisch zu einem gemütlichen Beisammensein.

Theater Bluatschwitz black box Mit “Wenn Dichter Dichterinnen Dichter zu sehr lieben” am 21. August und “Weltflucht” am 22. August geht das Sommerprogramm des Ausseer Theaters weiter. Karten und Informationen unter www.bluat schwitzblackbox.eu.

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Leserbriefe Kindheitserinnerungen Beim Lesen der “Aktuellen Repor tage” in der Alpenpost Nr.16 wurde ich an heiße Sommer in den 1950er und 60er Jahren erinnert. Meine Eltern und ich verbrachten in der Zeit jeden Sommer ca. fünf Wochen in Bad Aussee. Von unserem Quartier im Praunfalk wanderten wir bei heißem Wetter (das herrschte recht oft) mit Badezeug "über den Berg" zum Schwimmen. Vorbei am "Ritzinger", damals ein Geschäft und ein kleines Lokal, ging es steil bergauf beim "Elisabethheim". Dort kam man schon ins Schwitzen und verschnaufte einen Augenblick am ersten "Dachsteinblick". (Den Dachstein sieht man heute nicht mehr, da die Bäume die Sicht verdecken). Weiter führte uns der Weg durch den Wald bis wir an eine Lichtung kamen. Da gab es einen Bauernhof mit einem Brunnen. Das frische Wasser tat uns gut. Ich musste als Kind immer in den Stall mit den Kühen schauen. Weiter liefen wir auf einem Schotterweg (Straße war noch nicht geteert) zum zweiten Dachsteinblick. Dort wurde auf einer Bank ausgeruht, was ich als Kind ausgesprochen langweilig fand. Endlich, nach weiteren 20 Minuten, war das geliebe "Strandcafe" erreicht. Dort verbrachten wir den ganzen Tag, schwammen im See und aßen im Strandcafé, das damals von der Familie Koziel geführt wurde. Die Speisen waren köstlich. Auf der Terrasse im Anblick des Losers fühlten wir uns sehr wohl. Übrigens, bis heute fahren wir gern nach Altaussee und wandern auf bekannten Pfaden. Auch ich erinnere mich an den Grundlsee, der in Gößl besonders zum Baden einlud, da die Wasser temperatur sehr angenehm war. Ich habe die Alpenpost schon seit den 70ern abonniert und warte auf die nächste Ausgabe. Es gibt immer etwas Interessantes zu lesen. Machen Sie weiter so! Jutta Wasmus geb. Heun, Deutschland Altaussee hat aufgerüstet! Wer heute als Badegast nach Altaussee kommt und im heuer so warmen See baden will, ist angenehm überrascht. Ein neuer Steg für ein erlesenes Publikum! Kein Waten mehr durch schlammige Ufer, kein Stolpern mehr über grobe Steine, wie am Ufer so vieler anderer Seen des Salzkammergutes. Ein 65 Meter langer Steg auf nicht weniger als 54 kräftigen Pfählen aus heimischen Holz führt nun durch den Schilfgürtel bis weit in den See, bis zu einer Wassertiefe, die gefahrlos Kopfsprünge zulässt. Dazu wurden noch vier besonders kräftige Pfähle in den Seeboden gerammt, damit Schiffe auch hier anlegen und Gäste aufnehmen können. Der edle Spender dieser neuen Attraktion ist nicht bekannt, vermutlich muss der Dank einer zurückhaltenden Privatperson gezollt werden. Altaussee hat mit diesem Badesteg

Vorne der alte, öffentlich zugängliche Badesteg, dahinter der moderne neue Steg mit großzügigen Liegeflächen.

eine neue Richtung vorgegeben, andere Orte werden es schwer haben, seinen Gästen Ähnliches zu bieten. Bedauerlich nur, dass der neue Steg, als „Privatbadeplatz“ beschildert, nur von wenigen Gästen benutzt werden kann. Dipl.-Ing. Springenschmid, Obermenzing, BRD Das rote Kleid Wir flohen 1981. Die erste Raststation nach der Grenze roch nach Kaugummi, alles schien in Farbe. Dann folgte Traiskirchen. Die Träume verwandelten sich schnell in Gänge voller Stockbetten. Es war eine Zwischenzeit. Kein richtiger Ort. Ich lernte Agneska kennen, ein Mädchen aus Polen, es war August und wir spielten Ball im Hof, „pilka“ mein erstes polnisches Wort. Das Lager war voll. Fernsehteams dokumentierten die Situation. Es herrschte Unsicherheit, Verlust und Besorgnis. Ich verstand wenig von der neuen Freiheit. Den Kindern blieb zumindest das Spiel. Flüchtlinge wurden damals nach dem Aufenthalt in Traiskirchen in Pensionen untergebracht, während sie auf ein Visum warteten. Meist war das Ziel Australien, Südafrika oder Kanada. Ein Visum in ein neues Leben in Ländern, in denen es möglich sein wird zu sagen was man denkt. So wurde es mir erklärt. Wir kamen nach Straden und bewohnten ein Zimmer in einer Pension nahe der beiden Kirchen. Zum Frühstück gab es runde Semmeln und Marmelade von Darbo. Ich lernte die Semmel aufzuschneiden und nicht die Marmelade oben auf zu streichen. Zum ersten Mal in meinem Leben betrat ich eine Kirche. Meine Faszination war groß. Im September fing die Schule an und ich konnte leider kein Wort Deutsch. Ich verstand die anderen Kinder nicht. Es war furchtbar. Ich hatte das Gefühl, die Kinder hielten mich für dumm. Mein Volksschullehrer hatte eine Gitarre und einen Hund. Ich freundete mich mit dem Hund an und schrieb englische Songtexte ab, da wir ja ursprünglich nach Australien auswandern wollten. Doch mein Bedürfnis, mit den anderen Kindern zu sprechen und zu spielen war stär-

ker. Ich wollte nicht isoliert sein. So lernte ich innerhalb von Wochen Deutsch und war von nun an für die Familie das Sprachrohr. In Straden waren die Menschen interessiert an uns; vor allem der Pfarrer wurde eine wichtige Bezugsperson. Er fragte mich, was ich denn gerne mache. Ich sagte: „Tanzen“, und so tanzten wir mit der ganzen Klasse in der Kirche. Die anderen Bewohner sammelten Spielsachen und Kleidung für uns. Es wurde zu Weihnachten im Gemeindesaal ein Fest veranstaltet. Ich bekam ein rotes Kleid. Ich war so glücklich. Wir blieben nicht in Straden aber Straden und die Menschen, die uns dort in dieser ersten Zeit voller Unsicherheit aufgenommen haben, blieben in mir. Ich bin dankbar für diese Begegnungen die mich prägten. Prägten in Verantwortung. Unabhängig von Haben aber abhängig vom Sein. Ein Flüchtling zu sein ist nicht immer selbst gewählt aber bedarf großen Mutes und Vertrauens in die Menschlichkeit. Ein Sprung. Wir hatten Glück und wurden aufgefangen in einem Netz aus Beziehungen und Bindungen. Ein Ausborgen für die Zukunft. Dr. Jolana Wagner-Skacel, Bad Aussee Anlässlich der derzeitigen Diskussion um Asylwerber brachte Dr. Jolana Wagner-Skacel ihre Geschichte zu Papier. Sie lebte in der ehemaligen Tschechoslowakei in einem kleinen Ort in Südmähren. Als sich ihre Eltern, beide Gymnasiallehrer und Regime-Gegner, zur Flucht entschlossen war sie acht Jahre alt. Die Familie floh am 12. August 1981 über die “Grüne Grenze” in die Südsteiermark. Auf den mehrwöchigen Aufenthalt in Traiskirchen folgten Unterkünfte in Pensionen in Straden und Gloggnitz. Die Familie beschloss, in Österreich zu bleiben und um die Staatsbürgerschaft anzusuchen und wohnte in Folge in Leibnitz. Sie studierte in Graz Medizin und kam mit ihrem Mann Dr. Peter Wagner und den beiden Kindern 2006 nach Bad Aussee. Jolana Wagner-Skacel arbeitet am Klinikum Bad Aussee, Peter Wagner am heimischen Krankenhaus.


Ausstellung von M. M. Reisser in der Spitalkirche Bad Aussee

Hoffest am Kulm in Tauplitz

Äußerst gut besucht war die Eröffnung der Ausstellung der in Bad Aussee geborenen Künstlerin am 12. August in der Spitalkiche Bad Aussee.

Bei der Familie “Bauer in Kulm” wird am Samstag, 29. August, ab 12 Uhr zum traditionellen Hoffest. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Bauernkapelle Tauplitz geladen. Es gibt wieder die Troadkasten-Bar, die Ochsenstallbar sowie ein Verlosung wertvoller Sachpreise, hausgemachte Mehlspeisen sowie selbsterzeugte, bäuerliche Produkte. Ein Hoffesttaxi ab dem Dorfplatz in Tauplitz sowie dem Zentrum Bad Mitterndorf wird verkehren (Tel.: 0664-5148649). Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.

70 Jahre, nachdem Monika Margret Reisser in den gleichen Räumlichkeiten geboren wurde, stellte sie in der Spitalkirche einen Querschnitt ihres künstlerischen Schaffens aus. Musikalisch umrahmt von Herbert von Gaishorn (Rumpl, Cello), Christian Bakanic (Akkordeon) sowie Philipp Schachner (Geige) begrüßte Andreas Hentschel von den Salinen Austria die zahlreichen Gäste, ange-

führt von Pfarrer Mag. Edi Muhrer. Auch die Künstlerin, Monika Margret Reisser, freute sich über den zahlreichen Besuch und zollte ihrer Mutter Respekt: “Vor knapp über 70 Jahren floh sie mit mir im Bauch aus dem brennenden Wien, um mich hier auf die Welt zu bringen”. Schauspielerin Marianne Kopatz las auf Wunsch der Künstlerin Gedichte von Martin Gutl sowie eine “Hymne

auf das Ausseerland” aus eigener Feder. Bevor die Besucher die Bilder näher betrachten konnten, erklärte Grafiker Johann Pumhoesl den Werdegang der Künstlerin. “Sie verließ vor einigen Jahren den Weg des fantastischen Realismus und betrat eine neue Sphäre. Die Malerei von Frau Reisser hat eine symphonische Kraft, die mit sehr vielen Symboliken überrascht und fesselt”, so Pumhoesl. Die Verkaufsausstellung ist noch bis 29. August 2015 von Montag bis Samstag 10 bis 12 Uhr geöffnet. Gerne auch nach tel. Anfrage bei M. M. Reisser (+43/664/8911060)

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Bierempfang in Altaussee Im Vorfeld des Saisonabschlusses, dem 55. Altausseer Bierzelt mit Kiritåg von 5. bis 7. September wird am Freitag, 21. August, um 19 Uhr zum Bierempfang in das Rüsthaus Altaussee geladen.

Monika Margret Reisser (l.) und Marianne Kopatz bei der Eröffnung der Ausstellung.

Das - speziell für das Bierzelt - in einer kleinen Dampfbier-Brauerei in Lienz (Osttirol) gebraute Bier wird zu diesem Zeitpunkt mit allen Ehren empfangen werden, bevor es für die restliche Zeit im E-Stolllen des Sandlings zur Kühlung ruhen wird. Die Altausseer Feuerwehr hat für diesen Abend wieder einige Überraschungen geplant und neben dem

Bier, welches natürlich gleich verkostet wird, gibt es auch Stelzen, Weißwürste und Bierbrezen sowie eine Weinbar. Es wird darum gebeten, die Fahrzeuge schom am Ortsanfang abzustellen, da die Parkplätze im Umfeld des Rüsthauses schnell belegt sind.

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Der 80er dankt. Zu meinem runden Geburtstag habe ich viele Glückwünsche, Geschenke, Umarmungen und andere liebevolle Zeichen der Zuwendung erhalten. ALLEN möchte ich dafür ganz herzlich danken. Mein besonderer Dank gilt der Gemeinde, vertreten durch Herrn Bürgermeister Steinegger und Vizebürgermeister Höller, für die Pfarrgemeinde Herrn Pfarrer Muhrer und Herrn Peter Sedlaczek, den Vertretern den Ortsgruppe des ÖTV Herrn Peter Haas und Herrn Hannes Fuchs und für die Berg- und Naturwacht Herrn Günther Baumann. Dem Quartett der Musikkapelle mit Obmann Erhard Amon und dem Kirchenchor unter Günther Köberl danke ich besonders für die musikalischen Beiträge zu meinem Fest. Nochmals Allen und für alles herzlichen Dank!

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Kaltenbrunners Flucht Lesung im Gabillonhaus

Wir gratulieren Jakob Wimböck1. Platz Jakob Wimböck aus Altaussee, beschäftigt bei der Spenglerei und Glaserei Hütter in Altaussee, hat beim Steirischen Landeslehrlingswettbewerb 2015 in Graz für Glaser den ausgezeichneten 1. Rang errungen. Weiters nahm Jakob beim Bundeslehrlingswettbewerb für Glastechnik in Kramsach erfolgreich teil. Herzlichen Glückwunsch!

Bergmesse am Sarstein Die Naturfreunde-Ortsgruppe Ober traun lädt am Samstag, 22. August, bei der Sarsteinhütte zum traditionellen Berggottesdienst. Vor der einzigartigen Naturkulisse von „König Dachstein“ wird mit allen Bergfreunden dieser außergewöhnliche Gottesdienst in 1.620 Meter Seehöhe gefeiert. Die Bergmesse beginnt um 11 Uhr und wird von einer Bläsergruppe der Obertrauner Ortsmusik musikalisch umrahmt! Nach der Bergmesse wird zum gemütlichen Nachmittag eingeladen!

Jubiläumsfeier im Schutzhaus Koppental Am Samstag, 29. August, lädt ab 19 Uhr die Familie Immervoll zu einem besonderen Jubiläumsfest in das Schutzhaus Koppental: Bei einem keltischen Vollmondabend werden kulinarische Gustostückerl serviert, während Toni Burger mit einem Musikantenkollegen dazu passend aufspielen wird. Ein Taxi-Transfer steht ab dem Bahnhof Bad Aussee (Hinfahrt 19.00 und 19.15 Uhr/Rückfahrt 24.00 und 00.30 Uhr) zur Verfügung.

Am Abend des 8. August fand im Gabillonhaus am Ufer des Grundlsees in Koproduktion von “Mittelpunkt Ausseer Festsommer“ und „Die Arche am Grundlsee“ eine weitere tolle Lesung mit begleitender Musik statt. Das Gabillonhaus war bis auf den letzten Platz besetzt und mit dem draußen herrschenden Gewitter war die Atmosphäre für die Lesung, die folgen sollte, mehr als passend. In seiner Erzählung „Der Weg zum Ödensee“ geht Franz Kain, ein Goiserer Schriftsteller, den Spuren der Verhaftung von Ernst Kaltenbrunner im Jahre 1945 nach. Der in Österreich geborene Ernst Kaltenbrunner war SS-Obergruppenführer, Chef des Reichssicherheitshauptmannes und einer der ranghöchsten Funktionäre des NS-Regimes im zweiten Weltkrieg. Nach Kriegsende ließ sich Kaltenbrunner von einer Handvoll Altausseer in das Tote Gebirge führen, wo er in der Hütte am Wildensee versuchte, sich mit Hilfe einer falschen Identität, sollte er gefunden werden, vor den Konsequenzen seiner Taten als „Polizeihauptmann des Führers“ zu retten. Der historisch korrekte „Wildensee“ wurde vom Autor mit dem literarisch ausdrucksstarken „Ödensee“ getauscht. Als zweite Erzählebene trat bei der letztendlichen Gefangennahme von Kaltenbrunner die Person des amerikanischen Offiziers Robert Mattenson auf. Dieser schilderte in seinem Bericht für den CIC die Flucht und Gefangennahme auf seine Weise

Franz Robert Wagner und Adelheid Picha lasen die Geschichte der Flucht von Ernst Kaltenbrunner zum Wildensee. Foto/Text: S. Kranabitl

und gab den vielen Zuhöreren im Gabillonhaus weitere Eindrücke dieser eigentlich spektakulären Gefagennahme. Durch die fesselnde Erzählungsweise der beiden Vortragenden, Adelheid Picha und

Franz Robert Wagner und der musikalischen Umrahmung von Flötistin Renate Linortner und Anna Mittermeier (Kontrabass), wurde es zu einem gelungenem Abend.

Jimmy Petterson rockte im Woferlstall Der große Altausseer Alpinist Paul Preuss, nicht nur Sohn eines Klavierlehrers, sondern selbst begeisterter Pianist, hätte sich über den musikalischen Auftritt seines Großneffen am 6. August in Bad Mitterndorf gewundert, hätte nur so gestaunt. Im Woferlstall zelebrierte Jimmy Petterson mit seiner Band einen Streifzug durch 60er Jahre Rock n Roll & Flower Power- Geschichte. Petterson, in den USA aufgewachsen, hatte die revolutionäre, zumeist aus den Ghettos der schwarzen Amerikaner stammende Musik in seiner Jugend am eigenen Leib erlebt und ließ sie mit seiner Band authentisch wiederauferstehen. Amüsant mitzuerleben war, wie sich die verschiedenen Altersgruppen unter den Zuhörern von der Musik mitreissen ließen: die Älteren von Chuck Berry, Bill Halley, den Platters und Ray Charles, die etwas Jüngeren von Jimmy Hendrix, den

Beatles und Rolling Stones, den Monkies, von Simon & Garfunkel, Bruce Springsteen und natürlich Bob Dylan. Zweieinhalb Stunden erzählte, rockte und sang sich der konditionsstarke Petterson, zwar kein herausragender Bergsteiger, aber ein exzellenter und extremer Skifahrer, die

Seele aus dem Leib, ehe er nach der Pause seiner Band den Vortritt überließ. Elie Sandberg - nicht nur, wie alle seine Freunde ein großartiger Musikant, sondern auch Songwriter erhielt begeisterten Applaus des vollen und Zugaben fordernden Woferlstalles.

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Jimmy Petterson gab mit seinen Musikfreunden im Woferlstall alles. Foto: KIK/Text: L. Maurer


Theatralisches von Adolf Loos Am 5. August ging im Ausseer Pfarrsaal das Schauspiel “Adolf Loos - Frauen & Freunde” von den “Salzkammerspielen” erfolgreich über die Bühne.

Gästeehrungen Bad Mitterndorf:

Wien für ebenfalls 20 Jahre.

Franz und Elisabeth Paar aus Judendorf wurden in der Pension Köberl bei Birgit Schwarz kürzlich für ihre 30jährige Urlaubstreue durch Altbürgermeister Hermann Singer geehrt.

Tauplitz: Gerda und Hartmut Schneider aus Köln wurden von ihren Vermietern im Hotel Hierzegger auf der Tauplitzalm für ihre 40jährige Urlaubstreue geehrt.

Grundlsee:

Bad Mitterndorf:

Mag. Gabriele und Roland SteinerHaas und deren Sohn Raphael wurden im Haus Stöckl, vlg. Butterer für ihre zehnjährige Treue von ihren Gastgebern geehrt.

Im Haus Hoisbauer von Franz Gewessler wurden kürzlich Helmut und Christine Sonntag aus Wien für 35 Jahre, Günter und Anita Maillet aus Weiz für 15 Jahre sowie Helmut und Waltraud Grabner aus Kumberg für 20 Jahre Urlaubstreue geehrt.

Altaussee:

(V. l.): Erika Deutinger, Roman Kollmer, Helmut Korherr, Catherine Oborny und Itze Grünzweig bei der Premiere. Foto: Salzkammerspiele

Abgesehen von seinen großen Verdiensten um die Architektur war Loos ein mehr als merkwürdiger Mann. So verkündete er zum Beispiel: "Der Geist des Wieners ist schwerfällig und plump. Schuld daran sind die vielen Zwetschgen- und Marillenknödel, die der Wiener fast tagtäglich in sich hineinmampft." Es verwundert daher nicht, dass es in Helmut Korherrs Lustspiel ziemlich skurril zugeht. Adolf Loos ist dreimal verheiratet gewesen. Die bekannteste Ehefrau war Lina Loos. Eines hatten die drei Gattinnen augenfällig gemeinsam sie waren allesamt weitaus jünger als ihr Gemahl. Die jungen Frauen emanzipierten sich aber sehr bald - und ließen sich scheiden. Die beiden besten Freunde - Peter Altenberg und Karl Kraus - standen Adolf Loos punkto Abstrusität und sexueller Verklemmtheit in nichts nach.

Im Stück wird auch nicht verschwiegen, dass Adolf Loos im Jahre 1928 wegen Kindesmissbrauchs angeklagt gewesen ist. Er kam äußerst glimpflich davon. Das milde Gerichtsurteil verdankte er seiner künstlerischen Reputation und seinen einflussreichen Freunden. Es dreht sich also in diesem Lustspiel auch um fragwürdige, abzulehnende Spielarten der Lust. Die Hauptperson Adolf Loos wurde gekonnt von Roman Kollmer dargestellt. Publikumsliebling Erika Deutinger brillierte als Peter Altenberg, Catherine Oborny verkörperte eindrucksvoll gleich alle drei Ehefrauen von Loos - und der großartige Itze Grünzweig schlüpfte in die Rolle von Karl Kraus. Für die höchst interessante Inszenierung zeichnete Roman Kollmer verantwortlich. Autor und Ensemble ernteten frenetischen Beifall für diese rundum gelungene Darbietung der Salzkammerspiele.

Sabine und Otto Tanzmeister ehrten kürzlich in ihrem Haus Martin Brandstetter aus Wien für 25 Jahre, Katharina Gascher und Lebensgefährten Robert Steiner aus Wien für 15 bzw. zehn Jahre sowie Mag. Melanie Dzugan aus Salzburg für zehn Jahre. Im Haus von Johanna Stocker ehrte Otto Tanzmeister Dr. Margaretha und DI Hans Enk aus Wien für 20 Jahre sowie Elfriede und Karl Novotny aus

Bad Aussee: Gastgeberin Karin Wilpernig ehrte am Campingplatz an der Traun Dr. Claus-Dieter Koß und Sieglinde Henninges für zehn bzw. fünf Jahre Urlaubstreue. Karin Wilpernig ehrte in ihrem Haus in Bad Aussee Dr. Alexander Obransky aus Wien für seine fünfjährige Urlaubstreue.

Das passende Geschenk immer zur Hand:

Die Alpenpost als E-Paper macht Freude. Erhältlich unter www.alpenpost.at

Für die Biene, für das Leben Unter diesem Motto lädt “Die Alternative” am Samstag, 22. August zum „Regio(Bio)BauernPower-Fest“ in den Woferlstall in Bad Mitterndorf. Von 10 bis 16 Uhr erwarten die Besucher regionale Erzeugnisse wie Bauernhof-Eis, Kräutertees und säfte, Bio-Käsesorten, selbstgefärbte Stoffe und Köstliches vom Mangalitza-Schwein. Imker bieten Honig, Bienenwachsprodukte und ihr Wissen über die Biene an, für Unterhaltung sorgen ein Kinderprogramm, eine Ausstellung von Kleintieren und das

Duo “Zeitenklänge” aus Obersdorf. Ein „Erste-Hilfe-Kurs-zum-Weltretten“ gehört ebenso dazu wie multikulturelle Verpflegung durch selbstgebackenes Brot und der Film „More than Honey“. Diese Charity-Veranstaltung unterstützt die Errichtung eines Bienen-Schaugartens von “Die Alternative” in Bad Mitterndorf. Infos auf www.die-alternative.at.

Zieh’ Dir Dein WM-Ticket zum Kulm Wer im Altausseer Bierzelt abheben will, nämlich Richtung Schiflug-Weltmeisterschaft 2016 am Kulm, der muss kräftig ziehen. Und zwar beim Seilzieh-Wettbewerb am 7. September. Melde dich mit einem Vierer-Team kostenlos an. So einzigartig wie das Skifliegen am Kulm ist der Altausseer Kirtag (5.-7. September) und das berühmte Bierzelt der Altausseer Freiwilligen Feuerwehr. Am Montag, 7. September, ab zirka 12 Uhr findet dort ein SeilziehWettbewerb mit einem besonderen Hauptpreis statt: Die Siegermannschaft bekommt Tickets für die Skiflug-

Weltmeisterschaft am Kulm, gezogen wird im K.O.-System. Melde Dein Vierer-Team einfach per Mail unter katrin.klement@skiflie gen.at an. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos. FIS Skiflug-Weltmeisterschaft vom 14. bis 17. Jänner 2016. Nähere Informationen unter www.skifliegen.at. 19


Heiteres und Tragisches in Obertressen Unterhaltung mit Haltung gab es am 3. August beim Schnitzelwirt (Gasthaus Stieger). Der bekannte Schauspieler Stephan Paryla trug meisterhaft ein Essay von Helmut Korherr vor.

Die AUSSEER Einkaufs- & Tourismusstadt plant auch heuer wieder einen ADVENT-FOLDER und benötigt dafür die Veranstaltungen im steirischen Salzkammergut (von Altaussee bis Pürgg) - Zeitraum: 1. Adventwochenende bis Hl. Dreikönig am 6. Jänner 2016. Da der Advent Folder von den Gemeinden im Ausseerland – Salzkammergut finanziell nicht unterstützt wird, ist ein Pauschalbetrag von € 20,zuzügl. 20 % MWST für die Einschaltung zu entrichten. Bitte die Informationen (Text, Termin, Ort, Uhrzeit, Preis etc.) direkt an Congress Ausseerland, Silvia Frömmel, silvia.froemmel@congress-ausseerland.at mailen. Redaktionsschluss ist Freitag, der 4. September 2015.

Beste Unterhaltung gab es kürzlich beim “Schnitzelwirt”.

Es handelte sich dabei um das Leben und Wirken von Fritz Grünbaum. Dieser erblickte 1880 in Brünn das Licht der Welt. Er war erfolgreicher Operettenlibrettist, Schlager texter, Schauspieler, Conferencier und vor allem ein hervorragender Kabarettist. Am 1. April 1938 wurde er mit dem ersten "Prominententransport" nach Dachau in das Konzentrationslager deportiert. Als ihn die Gestapo verhaftete, stand im "Völkischen Beobachter" triumphierend: "Den Grünbaum haben wir!" Trotz schlimmster Misshandlungen verstummte seine spitze Zunge bis zum Schluss nicht. Grünbaum unterhielt seine Mithäftlinge, um ihnen

Foto: M. Stüger

über die schwere Zeit hinwegzuhelfen. Am 14. Januar 1941 verstarb Fritz Grünbaum auf tragische Weise im Konzentrationslager. Zu seinen beliebten Sätzen gehörte: "Was nützt mir mein Geist, wenn mein Name mich schädigt? Ein Dichter, der Grünbaum heißt, ist schon erledigt!" Der berührende Korherr-Text war mit zahlreichen, erheiternden Grünbaum-Worten durchsetzt. Eine gelungene Mischung aus Humor und Besinnung! Diese Veranstaltung der Salzkammerspiele war wieder äußerst gut besucht. Langanhaltender Applaus belohnte den höchst interessanten Vortrag.

Ausseer Naturraumgespräche:

Zwischen Baum und Borkenkäfer Am Donnerstag, 10. September, wird von 9.30 bis 16 Uhr zu einer aufschlussreichen Seminarrunde im Rahmen des LIFE+ Projekts “Naturwald, Moore und Lebensraumverbund im Ausseerland” in das Mondi-Holiday Seeblickhotel Grundlsee geladen. Im Zentrum steht dabei der Borkenkäfer, der einerseits als großes Schreckgespenst herumgeistert, jedoch auch professioneller Totholzerzeuger, Nahrung für das Federvieh wie auch eine Bereicherung für die Biodiversität des Waldes ist. Um 10 Uhr werden DI Kurt Wittek und DI Gerald Plattner die Begrüßung vornehmen, bevor Mag. Martin Klipp und DI Anna-Sophie Pirtscher über die Artenförderung und das LIFE+ Projekt Ausseerland sprechen werden. DI Dr. Gernot Hoch wird über den Borkenkäfer

referieren, bevor DI Hans Liebfahrt über das Forstgesetz und Biotopbäume erzählen wird. DI Martin Stürmer wird - nomen est omen - über das Orkantief “Kyrill” und seine Auswirkungen sprechen. Am Nachmittag werden allfällige Bekämpfungsmethoden wie auch Prognosen zum Käferbefall und das Borkenkäfermanagement besprochen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen bitte bis spätestens 1. September 2015 verbindlich an life_ausseerland@bundesforste.at übermitteln.

Ausseerisch g’redt Pitschn - großes (Trink)gefäß, z.B. a Pitschn Tee, Müi-Pitschn grahsöig - ängstlich, bangend Kiaffal

- kleines Tragbehältnis,

z. B. für Beeren oder Schwammerl

hoppadotschat - ungeschickt schwendt’n - die Vegetation auf der Alm zurückdrängen, ausschneiden

Kennen auch Sie einen Dialektausdruck, Berg, Flur- und Ortsnamen? Bitte melden unter redaktion@alpenpost.at oder per Telefon: 03622-53118.

20

Förderverein glückliche Kinder

FLOHMARKT - Wir suchen Spenden Sie entrümpeln - bevor Sie gut erhaltene Waren wegwerfen kontaktieren Sie uns wir eröffnen einen Flohmarkt Der Reinerlös kommt Kindern aus der Region zugute! Wo? Teichwirt - Panoramapension, Teichstraße 20, 8990 Bad Aussee Öffnungszeiten zum Verkauf und zur Abgabe: Jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr Abgabe auch nach Terminvereinbarung möglich: Barbara: Tel.: 0664 30 08 212 oder Monika: Tel.: 0664 53 33 358 Anfragen: info@gluecklichekinder.at, www.gluecklichekinder.at Förderverein Glückliche Kinder, 8992 Altaussee Bilder zum Flohmarkt auf unserer Homepage www.gluecklichekinder.at

Herzlichen Dank für die Anteilnahme am Ableben meines Gatten, unseres Vaters, Großvaters und Urgroßvaters, Herrn

Johann Zandl. Unser besonderer Dank gilt Herrn Dr. Gerhard Schultes und dem Team der Volkshilfe für die liebevolle Betreuung. Danke dem Vorbeter Herrn Diakon Franz Mandl, Herrn Pfarrer Dr. Michael Unger sowie dem Kirchenchor für die schöne Gestaltung der Messe. Weiters danken wir der Bestattung Schlömicher für die ausgezeichnete Organisation sowie der Musikkapelle Kumitz. Danke auch der Freiwilligen Feuerwehr, dem Imkerverein, der Wasserversorgungsgenossenschaft, dem Kameradschaftsbund und der Postgewerkschaft für die tröstenden Worte bei der Verabschiedung. Herzliches Vergelt´s Gott sagen wir allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten für die zahlreichen Kranz, Blumen, Kerzen und Geldspenden zum Ableben unseres lieben Vaters.

Die Trauerfamilie


25 Jahre K&K-Stringquartett

G’schmackige Buchpräsentation

Gemeinsam mit dem Ausnahmegeiger Benjamin Schmid und zahlreichen Besuchern feierte das K&K-Stringquartett am 5. August beim Veit in Gößl das 25jährige Bühnenjubiläum.

Erwarten Sie besonders liebenswürdige oder etwa sehr heikle Gäste? Möchten Sie Ihren Lieben einmal ein außergewöhnliches Abendessen zaubern?

Die K&K-Strings kamen mit dem Auftritt beim Veit in Gößl wieder zum Ort ihres Wirkens in der Jugend zurück. Fotos: S. Kumric/Text: L. Maurer

Rund zweihundert Gäste waren gekommen, um den 25. Geburtstag des außergewöhnlichen Klangkör pers zu feiern. Von klassischen Klängen wie Händel, Mozart oder Strauss spannte sich der musikalische Bogen bis George Gershwin oder Louis Armstrong. Als Ehrengast absolvierte der Ausnahmegeiger Benjamin Schmid mit seiner Stradivari aus dem Jahr 1731 sowie Camille Saint-Saens und Herbert Berger einen Gastauftritt. Er unterstrich den Ruf, den er sich seit vielen Jahren in den größten Konzerthallen der Welt als Solist oder gemeinsam mit großen Orchestern wie den Petersburger Philhar monikern, dem London Philhar monic Orchestra oder vielen anderen schuf. Nach dem Gastauftritt zogen die K&K-Strings noch einmal alle Register ihres Könnens und begei-

Dann sind Sie mit dem Buch „Fingerfood & Feines“ von Martina Lessing sehr gut beraten. Beim Großteil der Speisen werden bodenständige Zutaten mit vergleichsweise geringem Aufwand zu spektakulären Ergebnissen verarbeitet. Bei der Buchpräsentation am 13. August in der Buchhandlung Ribitsch-Solar in Bad Aussee konnten Leckereien wie Strudelteigpäckchen mit Pecorinofüllung, kalte Radieschensuppe oder Brandteigkrapferl mit scharfer Fülle verkostet werden. Die international bekannte Köchin Martina Lessing hatte das Fingerfood vorbereitet und liebevoll angerichtet. Mar tina Lessing gründete in London ein renommiertes Catering-Unternehmen, seit 2011 führt sie die Firma mit dem klingenden Namen „Á Table!“ in Wien mit großem Erfolg weiter. Einige anwesende Herren befürchteten, nach dem sie das Kochbuch interessiert durchgeblättert und die ansprechenden Fotos

betrachtet hatten, dass diese kleinen Häppchen keinesfalls einen ausgiebigen Hunger stillen könnten. Diese Sorgen konnten nach Ankunft der zahlreichen Platten, insbesonders der Laugenbrötchen gefüllt mit Weißwurst, entkräftet werden. Das Buch „Fingerfood & Feines“ ist im Braumüller Verlag erschienen.

Die Köchin und Autorin Martina Lessing mit Eva Ribitsch-Solar bei der Buchpräsentation von "Fingerfood & Feines". Foto/Text: M. Erdinger

Benjamin Schmid war als Ehrengast beim Veit in Gößl vor Ort.

sterten das Publikum ebenso, wie sie es auch schon bei ihren Auftritten in US-TV-Shows gemacht haben.

Entschleunigungstag in Altaussee Unter dem Titel “Ein Tag nur für mich” wurden am 31. Juli Pressevertreter aus ganz Österreich nach Altaussee geladen, um nicht nur die Ausflugsziele ersten Ranges kennenzulernen, sondern auch Altaussees Leitbetriebe.

(V. l.): Kurt Thomanek (Salzwelten), Dr. Herbert Werner (HCW Verkehrsbetriebe), Peter Donabauer, MBA, (Loser Bergbahnen), Mag. Doris Schreckeneder (AltausseeSchifffahrt), Bgm. Gerald Loitzl und Dr. Dieter Resch (Vivamayr Altaussee) hießen die Journalisten in Altaussee willkommen. Foto: M. Lauringer

Die Meinungsbildner aus ganz Österreich erlebten einen Tag voller Überraschungen - vom Solarschiff am Altausseersee über den Loser, das Vivamayr Altaussee, die Salzwelten und Herbert Werner’s

Bussammlung wurde ihnen auch die Gastfreundschaft und die heimische Kulinarik nähergebracht. Es würde nicht wundern, wenn der eine oder andere noch heuer einen Urlaub im Ausseerland bucht. 21


Mehr Gäste weniger Beschwerden Wir freuen uns über einen Mustersommer, der sich auch statistisch positiv auswirkt. Mit freiem Auge ist die starke Präsenz der Gäste sichtbar, die deutlich stärker als in den letzten Jahren die Region bevölkern und das ohne Seer-Open Air. Normalerweise müsste da auch die Reklamationsquote im gleichen Ausmaß steigen, das ist aber nicht der Fall. Im Gegenteil. Das schöne Wetter lässt offensichtlich so manches kleine Missgeschick, einen Fehler hier, eine Konfliktsituation dort, verschwinden. Wir wissen ja, dass die meisten Reklamationsfälle, die nicht klipp und klar auf einem Fehler eines Leistungsträgers beruhen, auf Stresssituationen innerhalb der Gastfamilie zurückzuführen sind. Dass gerade im Urlaub die Partnerkrise, die schon lange geschwelt hat, richtig ausbricht und als erstes einen Blitzableiter braucht. Diese Funktion des Blitzableiters übernehmen dann die Mitarbeiter der Gastronomie, die Zimmervermieter oder auch unsere Damen in den Infobüros. Ein großes Danke an alle diejenigen, die manchmal ungerecht zum Handkuss kommen, aber das ist Teil unseres Berufes. Wenn es für das Wohl der Gäste etwas bringt, dürfen diese auch ab und zu ungerecht sein. Bei Schönwetter ist das sowieso deutlich besser, manchmal sind aber doch auch Hitzestress und Vollmond wichtige Faktoren, die die Gäste und deren Ansprechpersonen beeinflussen. Nun ist die Beschwerdequote bei uns ohnedies sehr gering, heuer ist der Sommer auch in dieser Hinsicht mustergültig. Kurzum eine echte Freude.

Hugo von Hofmannsthal auf Sommerfrische in Aussee Ein Onkel von Hugo von Hofmannsthal besaß in Grundlsee ein Anwesen, der Literat besuchte ihn dort und entdeckte seine Liebe zum Ausseerland. In einer romantisch-verschnörkelten Sprache, die dem Sujet des Buches Rechnung trägt und noch ein Zeitbild aus dem 19. Jahrhundert heraufbeschwört, beschreibt Franz Winter in seinem neuesten Buch „Sommerfrische“ die letzten neun Lebensjahre von Hugo von Hofmannsthal, die er hauptsächlich – von Mai bis Dezember – in der Sommerfrische in Aussee verbrachte; zuerst im Hause Stieger, dann im Hause Klawik, vulgo Rabenkropf, in Obertressen. Wenn ihm der Lärm der Kinder im Sommer zu laut wurde, spazierte er ins nahegelegene Ram-Gut, wo ihm die Baronin Oppenheimer einen Schreibsalon eingerichtet hatte, der ihm jederzeit zur Verfügung stand. Für Hofmannsthal war das Leben nach dem ersten Weltkrieg vom Versuch der Gründung eines neuen Europas geprägt, er hatte die Intention, die Kunst zur Versöhnung der Völker einzusetzen, sodass ein Krieg nicht wieder vorkommen sollte. Auch die Gründung der Salzburger Festspiele entstand aus diesem Gedanken. Die Recherchen des Autors ergaben einige neue Erkenntnisse: Von Camillo Castiglioni sollte die finanzielle Grundlage der ersten Salzburger Festspiele gekommen sein. Max Reinhardt und

Karin Salfelner 22

ausgewählte Passagen daraus und erläuterte das historische Umfeld. Das Trio der Bradlmusi spielte dazu Ausseer Jodler und den Seewiesenwalzer, in harmonischer Vollendung und in genüsslicher Ruhe schwebend, darin war eine Ahnung einer besseren Welt zu spüren, so wie man sich das auch von der Sommerfrische erhofft.

Um 35 Euro wird von der Aktion “Meine Ziege lebt in Afrika” eine Ziege für besonders bedürftige Familien in Tansania gekauft, die dann dann die Möglichkeit haben, sich von dieser besonders nahrhafte Ziegenmilch zu ernähren. Vor allem für Familien mit Kleinkindern ist diese Nahrungsquelle sehr wichtig. Viele Mangelerscheinungen können dadurch vermieden werden.

BAUER

Danke an das Autohaus Punkenhofer.

Hugo von Hofmannsthal hätten den Magnaten darum gebeten. Castiglioni habe auch das Mozarteum in Salzburg und das Josefstädter Theater in Wien vor dem Abbruch gerettet, saniert und dann der jeweiligen Stadt zur Verfügung gestellt. Die Präsentation des Buches fand am 13. August im Kur- und Amtshaus Altaussee statt, der Autor las

JUFA Hotels Ausseerland unterstützen Hilfsaktion für Tansania

WOLFGANG

Ernst Kammerer Tourismusverband AusseerlandSalzkammergut

Franz Winter und das Trio der Bradlmusi versetzten die zahlreichen Gäste in die Zeit von Hugo von Hofmannsthal, als dieser auf Sommerfrische in Aussee weilte. Foto/Text: M. Erdinger

Anfertigung sämtlicher Möbel aus Alt- und Neuholz. Restaurationen aller Stilepochen. 8990 Bad Aussee Bahnhofstraße 121 Tel. 0664/463 74 70

Nicht nur Ziegen, sondern auch Ziegenböcke werden über diese Aktion angeschafft, wie es auch die JUFA Hotels im Ausseerland gemacht haben. Stellt sich Ziegennachwuchs ein, müssen die Besitzer eine junge Ziege an eine andere bedürftige Familie weitergeben. Somit ist das Ziel möglichst vielen Familien zu helfen und generell den Lebensstandard in der Region Tansania zu erhöhen. Jeder der mitmacht bekommt als Dankeschön ein schönes T-Shirt mit dem Aufdruck „ Meine Ziege lebt in Afrkia“. Übrigens: Ein Foto von den

glücklichen Familien mit Ziege, sollte bald aus Tansania geschickt werden. ❧

Fetzenmarkt des Volkshilfe Seniorenzentrums Am Freitag, 28. August, ab 14 Uhr findet im Garten des Volkshilfe-Seniorenzentrums Bad Aussee ein kleiner, aber feiner Fetzenmarkt statt. Für musikalische Unterhaltung, Speis’ und Trank in gemütlicher Runde ist gesorgt. Der Erlös kommt den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums zugute. Sachspenden erbeten: Geschirr, Gläser, Dekorationsgegenstände, Spielzeug, gut erhaltene Trachten-

kleidung, Koffer, Taschen, Hüte, Bilder..., kurzum alles, was in Ihrem Haushalt ausgedient hat, wird gerne gesammelt. Es wird darum gebeten, die Gegenstände entweder direkt im Haus abzugeben oder per Telefon 03622/52525 anzumelden, damit diese abgeholt werden können.

Die JUFA Hotels Ausseerland sind unter die Ziegenbesitzer gegangen.


Rilkes “Duineser Elegien” in der Bluatschwitz black box Der Schauspieler Hannes Gastinger ließ Rilkes Duineser Elegien in der bluatschwitz black box lebendig werden. Nicht im Schauspiel, nicht in der Rezitation, vielmehr in einer sehr persönlichen Liebes- und Lebenserklärung seines eigenen Seins. Mit unglaublicher Ausdruckskraft erfüllte Gastinger den Raum mit einem Wortgemälde, das in gleicher Weise faszinierte wie verstörte. Die klagenden, preisenden, zweifelnden, widersprüchlichen, existenziell bedrohlich und gleichzeitig erhebenden Worte Rilkes luden ein, sich einem Erlebnis hinzugeben ohne es verstehen zu wollen. Schwer legte sich Rilkes Suche nach dem Unbegreifbaren, nach dem Unsäglichen auf das Gemüt. Das „bisschen Schicksal“ eines Menschen, die Begrenztheit, die Liebe in all ihrer gebenden und nehmenden Einsamkeit sowie Sanftheit und Triebhaftigkeit, das Bewusstsein von Zeit, die Endlichkeit, die den Menschen zum „Zuschauer“ seines eigenen Vergehens degradiert. Das Wissen um den „gärtnernden Tod“, um Vergangenes und Zukunft – der Tod ist immer präsent und das Leben ein permanenter Abschied. Und vielleicht gerade wegen des Bewusstseins der Vergänglichkeit sagt Rilke „Hier-sein ist herrlich“ und „nirgends wird Welt sein denn Innen“. In diesem jedem einzelnen „Innen“ ist ein Erfassen der Einzig-

Suchen zum sofortigen Eintritt: Einsatzfreudigen und selbständigen

Elektroinstallationstechniker/in Lehrabschluss erforderlich, Überzahlung bei entsprechender Qualifikation möglich Anfrage richten sie bitte an Hannes Gastinger liebt und lebt Rilkes Elegien, wodurch der Abend in der bluatschwitz black box zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Foto/Text: Chr. Reiter

artigkeit allen Lebens, aller Dinge, aller Gefühle möglich und wahrscheinlich auch Auftrag, um der menschlichen Existenz Sinn zu geben. Sinn gab an diesem Abend das Wirken-lassen dieses Wortgemäldes, das der „Maler“ Gastinger eindrucksvoll kreierte.

Elektrotechnik Neuper (0664-9220690), 8983 Bad Mitterndorf, Obersdorf 3

Tauplitzer Turmuhr läuft wieder rund Bei einem Schneesturm im letzten Winter wurde der Stundenzeiger der Turmuhr am Tauplitzer Kirchturm abgerissen und so ramponiert, dass er nicht mehr verwendbar war.

Pfeifertåg in der Blaa-Alm Am 15. August ging in der Blaa-Alm bei strahlendem Sonnenschein wieder der beliebte Pfeifertåg über die Bühne.

Die Spezialfirma bei der Anbringung des Stundenzeigers. Foto/Text: A. Schachner Unzählige Liebhaber der traditionellen Pfeiferlmusik fanden sich in der Blaa-Alm ein, um den Tag zu begleiten. Foto: J. Resch

Organisator Kurt Simentschitsch sorgte wieder für einen reibungslosen Ablauf des Treffens der Musikanten. Ab dem Vormittag wurden

an den verschiedensten Ecken der Blaa-Alm traditionelle Weisen und Melodien angestimmt, die viel Beifall von den Besuchern auslösten.

Pfarrer Geistl. Rat Anton Decker und Paternus Schachner setzten sich nach der Sichtung des Schadens sogleich mit der Versicherung in Verbindung und konnten nach Klärung des Schadenfalles der Turmuhr-Firma Perner in Passau

den Auftrag zur Installation eines neuen Stundenzeigers erteilen. Dieser wurde kürzlich montiert. Nunmehr sieht man auch auf der Südseite des Turmes wieder die „Glückliche Stunde“!

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Szenische Lesung “Endlich befreit”

Dirndlspringen am Altausseersee

Im Rahmen der Salzkammerspiele von Helmut Korherr wurde kürzlich zu einer szenischen Lesung in das Kur- und Amtshaus Altaussee geladen.

Zum Jubiläum “80 Jahre Rastl” lud das Unternehmen am 15. August zu einem Dirndlspringen beim Strandcafé in Altaussee.

Die Darsteller freuten sich mit Helmut Korherr über einen gelungenen Abend. Foto/Text: S. Kumric

Rund 20 Damen zeigten Mut und sprangen mit teils atemberaubenden Flugfiguren in den 23 Grad warmen Altausseersee.

Autor Helmut Korherr brachte damit einen Text auf die Bühne, in dem die Geschichte einer Jüdin in den Kriegsjahren erzählt wird. Sie erlebte den Krieg als sogenanntes “UBoot” in Wien, sie war also untergetaucht. Die Bezeichnung U-Boot

gaben sich die Betroffenen selbst. Dieser verzweifelte Versuch zu überleben wurde gekonnt von den Schauspielern Ulli Fessl, Gabriele Schuchter, Julia Resinger und Michael Duregger dargestellt.

CD-Präsentation in Grundlsee Die junge, spritzige Formation “Ausg’fuxt” rund um den Ausseer Philipp Egglmeier (mit Lisa Katharina Hörzer, Vinzenz Härtel und Michael Weisl) präsentierte am 14. August die neue CD mit dem Titel no:i beim Pavillon. Auch die drei Rastl-Damen überprüften die Wasserfestigkeit der Rastl-Dirndln. Foto/Text: S. Kumric

Helga Rastl-Brandauer mit Tochter Ulli und Enkelin Anna waren als “Gastgeber” natürlich genausowenig wasserscheu wie rund 20 weitere Damen, die zum wiederholten Male der Erfindung von Helga nachgingen und vollbekleidet in das kühle Nass sprangen. “Ich bin froh, dass Ulli meine Erfindung weiter fortführt und

sich heute so viele Damen in Dirndl eingefunden haben, um mit uns zu springen”, so Helga RastlBrandauer. Mit teils abenteuerlichen Flugfiguren machten die Damen den Besuchern schon einen Vorgeschmack auf die am Abend stattfindende Flugshow im Rahmen von “Berge in Flammen”.

Der Tiere Stimme und Atem am Land Unter dem Titel “Stimm Tier Atem Land” wurde am 13. August zu einem außergewöhnlichen Abend in die Spitalkirche in Bad Aussee geladen. Die Formation “Ausg’fuxt” präsentierte beim Grundlseer Musikpavillon die neue CD no:i.

Schon im Vorfeld wurde das Publikum von der “Wilderer-Musi” bestens unterhalten, bevor dann die Vier Ausg’fuxtn die Bühne betraten und mehr als eine Kostprobe der neuen CD gaben. Dabei haben sie die schönsten Volksmusikstücke der

Region neu arrangiert und entsprechend ihrer Offenheit für alle Musikrichtungen mit interessanten Elementen aufgepeppt. Die CD ist in Kürze im heimischen Fachhandel erhätlich.

Toni Burger, Helge Stiegler und Ernst Huber beim gemeinsamen Spiel in der Spitalkirche. Foto/Text: S. Kumric

Die drei Musiker Helge Stiegler (Flöte), Ernst Huber (Gitarre und Gesang) und Toni Burger (Geige und Gesang), die ja alle einen starken Bezug zum Leben am Land aufweisen, erzählten als Schafbauer, Landarzt und als längjähriger Almhirte musikalische Geschichten aus ihrem Leben. 24

In der vollbesetzten Spitalkirche erklangen klassische und mystische Klänge, die die Zuhörer auf magische Art mit den Musikern verband. Die drei Ausnahme-Musiker verstanden es hervorragend, die Besucher getragen von einer musikalischen Welle - an entfernte Orte am Land und im Gebirge zu entführen.


Begeisterte Besucher beim Altausseer Seefest Der Fremdenverkehrsverein Altaussee und Organisator Werner Egger waren am 15. August nicht zu beneiden, als es hieß, bei sehr unsicheren Wetterverhältnissen die Durchführung der beliebten Veranstaltung “Berge in Flammen” zu entscheiden. Der Nervenkrimi hat sich bezahlt gemacht und so konnten die unzähligen Besucher einen traumhaften Abend mit vielen Attraktionen erleben. Schon am Nachmittag machte das Wasserflugzeug Cessna Amphibian Caravan von den Flying Bulls am Altausseersee Station, bevor es dann gegen 17 Uhr ernst wurde: Die Föhnmauer brachte im Ennstal und Hinterbergtal schon erste gewittrige Regenschauer, als entschieden wurde, das Fest durchzuführen. Die Ausschank des Hänge- und Paragleitervereines war wieder ein Fix-

punkt der Besucher, wie auch die Bierzeltmusi für beste Stimmung unter den Gästen beitrug. Als mit großem Getöse Richard Steiner aus Gunskirchen mit seiner über 400 km/h schnellen Staudacher S-600 angerauscht kam, zogen einige Gäste instinktiv die Köpfe ein. Was dann folgte, war eine exzellente Flugshow, bei der sogar die Fische im Wasser etwas davon hatten, denn

Unzählige Gäste genossen einen spannungsreichen Abend.

Der Kunstflieger Richard Steiner vor der Trisselwand.

für Steiner war nur der Wasserspiegel die Grenze. Moderator Reinhard Muss fand nach der Flugshow die verbindenden Worte zum eigentlichen Höhepunkt des Festes. Aufgrund der enormen Hitze in den letzten Wochen konnte die angekündigte Grat-Beleuchtung beim Loser und der Trisselwand wegen Brandgefahr nicht durchgeführt werden. Die ÖBF erteilten jedoch eine Ausnahmegenehmigung für die Bengalbeleuchtung beim Loser. Die Kameraden der Berg-

WANNE RAUS — DUSCHE REIN fugenlos — barrierefrei — rutschfest! Unsere Leidenschaft ist Ihr Badezimmer! Befinden sich schimmlige Fugen, hohe Einstiegsbereiche, schwer zu reinigende Oberflächen und vieleicht sogar undichte Stellen in Ihrem Bad? Einst war Ihr Badezimmer der vergnügliche Mittelpunkt rund ums nasse Wohlbehagen, über

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rettung wickelten aber auch diesen Programmpunkt äußerst professionell ab und sorgten für großes Staunen bei den Besuchern, als der Loser in allen Rotschattierungen aufleuchtete. Zum großen Finale wurde dann ein Feuerwerk am See abgeschossen, welches schöner nicht hätte sein können. Es war reich an Überraschungen und veranlasste einige umstehende Gäste zur Aussage: “Das ist das schönste Feuerwerk, welches ich je gesehen habe”.

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Alpenpost-Jugendseite MEINE Urlaubserlebnisse Die Saison des Reisens läuft zurzeit auf Hochtouren. Sei es im Inland, im Ausland oder doch nur kleine Ausflüge – man verlässt sein zuhause und genießt Natur, Kultur und erlebt Abenteuer. Jeder, der schon mal etwas Tolles außerhalb seiner vier Wände Sarah Mayer und Franziska Berton (v.l.n.r.) erlebt hat, weiß, dass man dieses Erlebnis jedem erzählen und mit jedem teilen will. In unserer Zeit funktioniert dies am besten mit sozialen Netzwerken. Jeder teilt es mit seinen Freunden oder gar mit der ganzen Welt. Jeder weiß, wo man gerade unterwegs ist und was man macht. Jeder weiß auch, dass das zuhause wahrscheinliche leer steht. Für Einbrecher ein gefundenes Fressen. Sobald man eine Ortsangabe macht, wird dies herausgefiltert und fast alle Menschen können Zugriff darauf erhalten. Wie groß das Risiko ist, ein Opfer eines solchen Falles zu werden, kann man leider nicht sagen, doch will man dies unbedingt riskieren, nur um jeden Tag prahlen zu können, wo man ist und was man macht? Falls man mal ein Foto hat, welches toll aussieht, steht einer Veröffentlichung nichts im Weg, aber am besten NACH dem Urlaub. Doch abgesehen von der höheren Einbruchsrate verliert man seine Privatssphäre komplett aufgeben. Es fällt schwer in unserer Zeit alles über sich zu verstecken und dem Online-Informationsaustausch zu entgehen, doch man kann einige Dinge verhindern. Die Prominenz ist die erste die diesen Punkt komplett missachtet und alle fast bewusst. Nacktfotos, intime Momente, „unabsichtliches“ Posieren für Paparazzi… alles Dinge, die man als Normalverbraucher besser nicht machen sollte. Erstens könnte das Ganze peinlich ausgehen, man könnte wegen eines reizenden Bikinifotos den Job als beispielweise

Zeltverleih

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seriöse/r Anwaltsassistent/in nicht bekommen oder das Nächste wäre eine Bloßstellung von sich selber. Gekünstelte und freizügige Fotos erregen oft Spott, welcher natürlich auch mit einem gewissen Neid verbunden sein kann. Im Endeffekt kann man seine Urlaubserlebnisse gerne mit anderen teilen, man sollte aber die angeführten Punkte beachten und auch nicht mit dem Posten und Veröffentlichen übertreiben, denn dies kann wiederum schnell nervig werden für die Mitmenschen.

Die Schulzeit Die Hälfte der Schulferien ist vorbei und die Schüler genießen es noch immer in vollen Zügen. Man hört den Satz „Mir geht die Schule schon ab!“ sehr selten. Doch sobald man nachfragt, wieso dies eigentlich so ist, bekommt man oft die Antwort „Naja, das frühe Aufstehen ist schon blöd.“. Zur Klarstellung folgen dann noch Sätze wie „Auf meine Freunde freu ich mich aber schon wieder, wenn ich sie sehe. Und um auch einen gewissen Rhythmus wieder reinzubekommen.“ Also stört das Schulgehen die Schüler weniger, wie das frühe Aufstehen manchmal sogar noch bei Dunkelheit und um frühstücken zu können, müssten sie noch früher aufstehen. Dies wird der Konzentration zum Verhängnis, welche aber jeder Schüler und jede Schülerin braucht. Es wurde schon überlegt, die Schulzeiten zu ändern und den Schulbeginn nicht wie meistens um 8 Uhr zu planen, sondern erst ab 9 Uhr. Fast alle Schüler/innen wären dafür und auch einige Lehrer, da die Schüler/innen leistungsfähiger wären. Auch wir finden, dass ein später Schulstart nicht schlecht wäre und man könnte es ja auch mal probieren, natürlich mit Zustimmung der Schule und dem Schulrat. Uns würde bei dieser Sache auch eure Meinung interessieren. Schreibt uns eine E-Mail, was ihr davon haltet und warum ihr eure Meinung vertretet. Uns würden aber auch die Meinungen aller Personen interessieren, seien es Schüler, Lehrer, Eltern, Großeltern, usw.. Ihr erreicht uns unter der E-Mail-Adresse: jugend@alpenpost.at

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Stocksport Straßenturnier des ASV Kainisch

Sport in Kürze ● Beim Vollmondschwimmen am 1. August in Gößl zeigte sich zwar der Mond nicht, jedoch war die Stimmung unter den Teilnehmern umso besser. Schwimmer aus Deutschland, Tschechien sowie aus Kärnten und Grundlsee waren mit dabei. Zu den Klängen des Sprudel-Festivals genossen die Schwimmer das kühle Nass. Geladen dazu hatte Josef Köberl, der Grundlseer Extremschwimmer, der am 25. August sein Lebens-Abenteuer, nämlich die Durchquerung des Ärmelkanals hinter sich bringen will. Sollte alles gut laufen, lädt er am 30. August wiederum zu einem Vollmondschwimmen am Grundlsee.

Die siegreiche Mannschaft mit den Organisatoren.

Am 25. Juli fand das bereits alljährliche Straßenturnier des ASVKainisch auf den Asphaltbahnen im Sportzentrum und bei der Freiwilligen Feuerwehr in Pichl-Kainisch statt. Es nahmen elf Mannschaften mit jeweils vier Schützen teil. Das Team „ESV Trieben“ setzte sich mit

18 Punkten an die Spitze. Zweiter wurde „ÖBF“ mit 16 Punkten vor den Drittplazierten „ASV Kainisch“, die 14 Punkte erreichten. Der ASV Kainisch bedankt sich für die Teilnahme, den fairen Wettkampf und hofft auf ein schönes Wetter und viele Schützen im nächsten Jahr!

Bad Mitterndorfer Stockschützen siegten in Bad Ischl Mixedturnier Bad Ischl Die Bad Mitterndorfer Stockschützen Heidi Neuper, Elfie Wagner, Josef Winkler und Alfred Gehringer konnten dieses Turnier mit einer weißen Weste beenden und gingen als klarer Sieger hervor. Den nächsten Stockerlplatz erreichten die Bad Mitterndorfer beim Turnier in Esternberg. Josef Winkler, Alfred Geh-

ringer, Martin Marl und Heinz Lautner belegten Rang 3 knapp hinter SV Zaunergroup Wallern und der deutschen Spitzenmannschaft EC Passau/ Neustift. Das Seniorenturnier in Henndorf beendeten die Bad Mitterndorfer Josef Winkler, Alfred Gehringer, Bernhard Luidold und Otmar Marl mit dem fünften Rang.

Die Teilnehmer des Vollmondschwimmens am Grundlsee, welches nur dem Genuss diente und keinen Wettbewerb darstellte.

● Fabian Gruber, hoffnungsvoller Tennisspieler vom TC Bad Aussee-Volksbank, spielte sich mit seinem Doppelpartner Marus Neuhauser beim 10.000-$-Future-Turnier in Jurmala in Lettland bis ins Viertelfinale und holte sich seine ersten Punkte auf der ATP-Tour. Im Single unterlag der Ausseer in der ersten Runde gegen einen Davis Cup-Spieler aus Lettland.

Outdoortrophy - Der Ausseer Johannes Nister im Pech Niederschlag, Nebel und Wolken - so präsentierte sich kürzlich der Bregenzerwald für die Teilnehmer der Outdoortrophy, bei der es galt, sich im Berglauf, beim Paragleiten, Kajakfahren und Mountainbiken zu messen. Der Extrembewerb rund um Lingenau, Egg und Hittisau ist dem in Kürze stattfindenden “Red-BullDolomitenmann” ähnlich. Johannes Nister aus Bad Aussee ging in der Solowertung als Favorit ins Rennen. Der dichte Nebel beim Berglauf verhinderte jedoch schon sehr früh seine Titelverteidigung. “Rund ein Drittel der Bergläufer verirrte sich an einer unzureichend markierten Passage im dichten Nebel. Die Athleten schrien gegenseitig um Hilfe bei Sichtweiten von nicht einmal zehn Metern. Ich wusste, ich war weit vorne und wollte nichts verschenken. Anstatt umzukehren, hoffte ich, bergwärts wieder auf die Laufstrecke zu kommen. Ich verlor jedoch vollkommen die Orientierung und nach einigen Zwangspassagen im Fels stand ich auf einem falschen Gipfel. Mit großer Mühe konte ich das bereits abgebaute Ziel des Berglaufes erreichen und meldete mich mit Startnummer eins zurück im Rennen. Keiner hat

damit gerechnet, dass ich den Bewerb fortsetzen wollte, aber es wurde mir erlaubt. Ein Dank auf diesem Wege an meine Familie, Helmuth Kasberger, Christian Schiffner, Gerhard Steinhuber, Hugo Rubenbauer und Helmut König für die Unterstützung als Solostarter”, so Johannes Nister zu diesem Katastrophenrennen.

Johannes Nister, als er (fast) schon wieder lächeln konnte.

Fabian Gruber ist auf einem guten Weg.

Herzlichen Dank Die Damenmannschaft des TC Altaussee Volksbank bedankt sich sehr herzlich bei den beiden Sponsoren Gerald Reiter Firma Mevisto und Rainer Tuppinger - Service 24 für die finanzielle Unterstützung zum Kauf der neuen Mannschaftsdressen.

v.l.: Maria Reichenvater, Beate Rebernig, Stefanie Einhirn, Carina Hentschel, Michaela Frosch, Pamela Strimitzer, Anita Seebacher und Michaela Zand (nicht am Foto Claudia Petter). 31


Meisterschaft gestartet: Remis und Niederlage für den ASV Bad Mitterndorf, beachtlicher Auswärts-Erfolg des FC-Ausseerland Unterliga Nord A

Oberliga Nord Bad Mitterndorf Schladming 1:1 (1:0) Der Meisterschaftsauftakt gegen den Aufsteiger nahm nicht ganz den geplanten Verlauf. Vor 200 Zusehern übernahm der neu formier te ASV Bad Mitterndorf (ohne den nach Gosau gewechselten Armin Schönauer) nach einem anfänglichen Abtasten das Kommando und kam zu einigen guten Tormöglichkeiten. Doch die Mitterndorfer Stürmer scheiterten entweder am eigenen Unvermögen oder am starken Schladminger Goalie Fischbacher. Kurz vor der Halbzeit brachte Mitterndorfs Kapitän Stephan Schachner die Heimischen mit einem platzierten Schuss ins Eck in Führung. Schladming präsentierte sich nach Wiederbeginn aggressiver und erspielte sich im Grimmingstadion etliche passable Tormöglichkeiten. Eine Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff fiel dann nach einem Eckball der Ausgleichstreffer: Gerold Seiwald war mit dem Kopf für die hoch motivierten Gäste erfolgreich. In weiterer Folge versuchten beide Teams den entscheidenden Treffer zu erzielen, doch die gut gestaffelten Defensivreihen ließen kein Tor mehr zu. Nachdem Uwe Leitner nur das Aluminium traf, endete das Spiel mit einem gerechten Remis. Aufstellung: M. Rüscher, J. Schnabl, M. Grick, P. Käfmüller (87. D. Gassner), D. Pötsch, D. Temmel, I. Temmel (82. M. Neuper), Ph. Schweiger, St. Schachner, A. Flatscher, U. Leitner.

Bad Mitterndorf St. Michael 1:2 (0:1) Der ASV Bad Mitterndorf geriet bereits nach zehn Minuten durch F. Kargl in Rückstand. Auch nach dem Führungstreffer blieben die Gäste am Drücker und hatten zwei weitere gute Möglichkeiten. Die Hausherren waren in der ersten Halbzeit offensiv bemüht, konnten aber keine entschei-

denden Akzente setzen. Nach dem Wiederanpfiff waren die Schützlinge von Rene Ziller das bessere Team. Drei Minuten nach dem Anpfiff köpfelte Neuzugang Jakob Schnabl nach einer Standardsituation zum Ausgleich ein. Wenige Minuten nach diesem Treffer sah Karner wegen einer „Notbremse“ rot und St. Michael musste das Spiel zu zehnt beenden. Die Heimischen konnten daraus kein Kapital ziehen und kassierten in der 62. Minute einen weiteren Gegentreffer. Anschließend warfen die Mitterndorfer alles nach vorne und drängten vehement auf den Ausgleich. Obwohl sie bei Standards extrem gefährlich und numerisch überlegen waren, gelang es ihnen nicht, einen weiteren Treffer zu erzielen. So endete die Begegnung mit einem knappen Erfolg der Gäste. Aufstellung: C. Celiker (9. M. Rüscher), J. Schnabl, M. Grick (71. D. Gassner), M. Neuper, A. Stocker, A. Pliem (79. P. Käfmüller), D. Pötsch, D. Temmel, St. Schachner, A. Flatscher, U. Leitner.

Nun zweimal auswärts! Der ASV Bad Mitterndorf spielt in den nächsten beiden Runden auswärts. Er ist am Samstag, 22. August, um 17 Uhr beim ATV Irdning und am Freitag, 28. August, um 19 Uhr beim FC Trofaiach zu Gast. 1. St. Michael 2. Krieglach 3. Bruck/M. 4. Fohnsdorf 5. Judenburg 6. Obdach 7. Stainach/G. 8. Rottenm. 9. Knittelfeld 10. Schladming 11. B. Mitternd. 12. Kapfenberg 13. Trofaiach 14. Irdning

2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2

2 2 1 1 1 1 1 0 0 0 0 0 0 0

0 0 1 1 1 0 0 2 1 1 1 1 1 0

0 0 0 0 0 1 1 2 1 1 1 1 1 2

+ + + + + + -

4 4 3 2 1 4 1 0 1 1 1 2 2 10

6 6 4 4 4 3 3 2 1 1 1 1 1 0

Veitsch FC Ausseerland 0:1 (0:0) Der auf einigen Positionen neu formierte FC Ausseerland startete optimal in die neue Meisterschaft. Obwohl er ersatzgeschwächt antrat, wartete er in Veitsch mit einer starken Leistung auf und kehrte mit einem knappen, aber verdienten Auswärts-Erfolg heim. Beide Manschaften starteten sehr verhalten. Die 100 Zuseher sahen bei hochsommerlichen Temperaturen leichte Vor teile für die Gäste, die in der 11. Minute durch Simon Mulej zu ihrer ersten guten Torchcance kamen. Zwei Minuten später waren die Veitscher brandgefährlich und in der Folge auch leicht feldüberlegen. Aber noch vor der Pause nahmen die Ausseer erneut das Heft in die Hand. Nach Wiederbeginn nahm das Spiel Fahrt auf und beide Teams spielten überaus offensiv. In der 75. Minute fiel der spielentscheidende Treffer. Roland Planitzer spielte einen Steilpass ideal in die Schnittstelle der Veitscher Abwehr auf Simon Mulej, der die Ruhe bewahrte und eiskalt einnetzte. Zwei Minuten später traf Armin Schupfer nur die Stange und in der 84. Minute hatte Maik Koscar mit einem Heber Pech - er traf nur die Querlatte. In den letzten Minuten warfen die Hausherren alles nach vorne, aber das Tor der Ausseer blieb dank einer souveränen Leistung von Goalie Michael Stögner und der gesamten Hinter mannschaft wie vernagelt. So konnten die Gäste einen wichtigen „Auswärts-Dreier“ einfahren - eine gute Empfehlung für das erste Heimspiel!

Torparade 1 Tor: Stephan Schachner, Jakob Schnabl (Bad Mitterndorf), Simon Mulej (FC Ausseerland).

Steirer Cup: Alle heimischen Clubs sind ausgeschieden! Am letzten Juli-Wochenende erfolgte der Start für den Steirer-Woche-Cup 2015/16. Sieht man vom FC Ausseerland ab, der zwei Runden gewinnen konnte, haben sich die heimischen Vereine nicht mit Ruhm bekleckert - allesamt sind ausgeschieden! Für den FC Tauplitz war der Auftritt (85.) und Daniel Buchner (90.) tru- stand, ehe in der Nachspielzeit die in diesem Bewerb bereits in der 1. gen sich in die Torschützenliste ein. Kräfte schwanden und die Runde zu Ende. Die Schützlinge von Das Zweitrundenspiel gegen St. Paltentaler dreimal einnetzten. Trainer Gerhard Kreuzer unterlagen Gallen wurde auf Wunsch der Der Oberligaverein ASV Bad beim WSV Liezen mit 2:4. Daniel Gegner um einen Tag vorverlegt Mitternddorf ist erst am 10. August Hager und Marcel Hierzegger erziel- und im Ausseer Stadion ausgetra- in den Bewerb eingestiegen (3. ten die Tore. gen. Der FC Ausseerland setzte Runde). Er wurde seiner Der FC Ausseerland wurde in sich zweier Tore von Martin Mulej Favoritenrolle nicht gerecht und Runde eins beim FC Stein/Enns (11. und 22.) mit 2:1 (2:0) durch verlor beim Oberliga-Aufsteiger seiner Favoritenrolle gerecht und und empfing am 10. August den Lassing mit 1:2 (0:1). Den setzte sich nach einem starken Oberligisten SV Rottenmann. Die Ehrentreffer erzielte erzielte David Auftritt klar mit 5:0 (2:0) durch. Hausherren traten nicht in Bestbe- Temmel in der 88. Minute. Simon Mulej (27., 30.), Georg setzung an, hielten dem Druck der Petritsch (84.), Armin Schupfer starken Gäste über 90 Minuten

Bei den Hausherren wurde in der 52. Minute ein Spieler des Feldes verwiesen, auch die Ausseer waren im Finish nur zu zehnt auf dem Platz - Valentin Eder sah in der 81. Minute Gelb-Rot. Aufstellung: M. Stögner, W. Wallace, Pushkin, R. Planitzer, M. Koscar (87. Pichler), T. Tadic, Chr. Gaisberger (46. Eder), D. Buchner, A. Schupfer, S. Mulej, Pomberger.

A. F. V. A.

Das erste Heimspiel des FC Ausseerland ist am Freitag, dem 21. August, um 19.30 Uhr in der Kleinen Zeitung Arena Bad Aussee gegen den ESV Mürzzuschlag angesagt. Am Samstag, 29. August, ist der FCA beim Aufsteiger Lassing zu Gast. Das Spiel beginnt um 16 Uhr. 1. Haus

1 1 0

0 + 4

3

2. Langenw.

1 1 0

0 + 2

3

3. St. Marein/L 1 1 0

0 + 2

3

4. Lassing

1 1 0

0 + 1

3

5. Ausseerland 1 1 0

0 + 1

3

6. Mürzzuschl

1 0 1

0

0

1

7. Stanz

1 0 1

0

0

1

8. Thörl

1 0 1

0

0

1

9. Wartberg

1 0 1

0

0

1

10.Mürzzuschl. 1 0 0

1 - 1

0

11.Veitsch

1 0 0

1 - 1

0

12.Kindb./Mh.

1 0 0

1 - 2

0

13.Gröbming

1 0 0

1 - 2

0

14.St. Gallen

1 0 0

1 - 5

0

1. Klasse Ennstal Für den FC Tauplitz beginnt die Meisterschaft am Samstag, 22. August. Die Tauplitzer starten mit einem Heimspiel gegen die SG SV Stainach-Grimming. Am Samstag, 29. August, spielen die Tauplitzer erneut zu Hause. Gegner ist der SV Radmer. Spielbeginn ist jeweils um 17 Uhr.

Alpenpost Zeitung des Steirischen Salzkammergutes Herausgeber, Medieninhaber und Redaktion: Arbeitsgemeinschaft für WirtschaftsPR und Öffentlichkeitsarbeit im Steirischen Salzkammergut, 8990 Bad Aussee, Kurhausplatz 298. Postfach 555 1008 Wien.

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