Ausgabe Nr. 16 13. August 2026 50. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at
Spruch: Die Strafe für Eitelkeit ist Schmeichelei. Wilhelm Raabe
Wenn die aufgehende Sonne ... Beethoven plus Festival – Dialog der Kulturen Am Mittwoch, 19. August, um 19.30 Uhr, findet in der Pfarrkirche St. Ägid in Altaussee wieder ein Konzert des „Beethoven plus Festivals“ statt. Der „Dialog der Kulturen“ begibt sich auf musikalisch-temperamentvolles Terrain. Die Ausnahmekünstler Johannes Tonio Kreusch (Gitarre) und Doris Orsan (Violine) bilden eine selten zu hörende Besetzung, die in Klangwelten der klassischen Romantik, der spanischen Klassik und des argentinischen Tangos entführt. Drei Kartenkategorien ab € 35,– bis € 55,– stehen zur Auswahl. Ermäßigung für Kinder und Jugendliche bis zum 20. Lebensjahr: pro Ticket € 10,–. Infos und Ticketverkauf auf: musikkammergut.at. Tickethotline: 0676 34 67 863.
Betrachtungssache ... über dem Augstsee von der unermesslichen Schönheit unserer Region zeugt, kann man unwiederbringliche „Herzensmomente“ erleben. Kürzlich wurde zum ersten Mal zu einer „Sonnenaufgangs-Fahrt“ auf den Loser geladen. Mehr dazu auf Seite 25.
Endzeit – Eichmanns letzte Kriegstage Das „Bühnen-Film-Musik-Dokumentationsstück“, das das „Europäische Forum für Zeitgeschichte und Kultur“ als Teamarbeit am 1. August auf die Bühne des Kur- und Congresshauses brachte, war unvergesslich, beeindruckend, unvergleichlich und als Gesamtkunstwerk sensationell. Das Bühnenstück verbindet zeitgeschichtliche Filmsequenzen, Livemusik und Vortragskunst zu einem eindrucksvollen Werk der Erinnerungskultur. Die Erschaffer dieses Werks waren Hans Fuchs (Idee und Drehbuch), Gerald Singer (Regisseur), Markus Raich (Film), Adelheid Picha (Vortrag Zeitgeschichte) und Franz Robert Wagner (Vortrag der Eichmann-Zitate), musikalisch unterstützt von Horst Prillinger, Mig O’Rourke, Sara Kowal, Anna Koch und dem Kirchenchor Altaussee. Die Chronisten wurden durch sinnmachende Regieanweisungen immer wieder gefordert, innezuhalten, um die Bilder und die dazu komponierte, improvisierte elektroakustische Musik wirken zu lassen. Die Dramatik der letzten Tage der „Endzeit“ vollzog sich fast atemlos nochmals; sie ließ die Ereignisse in der Erinnerung der Be-
sucher Revue passieren. Die Zeitzeugenaussagen von Paul Lendvai oder Iris Scheidler könnten nicht unterschiedlicher in der Tragweite ihrer persönlichen Schicksale sein. Barbara Frischmuth berichtete vom „Steirerg’wånd“ ihres im Krieg gefallenen Vaters, das Eichmann aus dem Kleiderkasten des Parkhotels, in dem er sich einquartiert hatte, stahl und damit verschwand. Immer wieder wurde das eine Endlösung planende „Triumvirat“ Kaltenbrunner, Eichmann und Höttl gezeigt, die bis zum Schluss glaubten, sich noch bei den Engländern oder Amerikanern wichtig, unentbehrlich und unabkömmlich machen bzw. rechtzeitig die Seiten wechseln zu können. Die echten, erhaltenen Filmdokumente ließen die Zuschauer erschaudern; die Filmausschnitte durch Markus Raich, und die dazu passenden Texte und wahrhaftig
getätigten Aussagen von Eichmann ließen das Auditorium verstummen. Selbst der Altausseer Kirchenchor steigerte die Dramatik des Gesamtkunstwerkes noch zusätzlich, denn die Authentizität des dargebotenen Liedgutes „Hoamat“ (Komposition Josef Köberl, vertontes Gedicht Albert Rastl), geschaffen in Kriegsgefangenschaft, und das gesummte „O Haupt voll Blut und Wunden“ verstärkten die bildlichen und textlichen Aussagen optimal. Dieses verbrecherische Gedankengut, diese gewalttätigen, mörderischen Zielsetzungen der Endlösung und diese bedingungslose Auftragsausführungen ab dem 19. März 1944, als 434.000 ungarische Juden aus dem Land deportiert wurden, waren der Strategie des „Triumvirats“, mit Unterstützung der ungarischen Polizei, geschuldet. Fortsetzung auf Seite 5
Alles auf der Welt relativiert sich, wenn man einen anderen Standort oder Blickwinkel einnimmt. Die Hitzewellen der letzten Wochen haben dies erneut deutlich aufgezeigt. Während die einen fast endzeitliche Ängste hegen, leiden die anderen stillschweigend unter der Hitze – wissend, dass sie vorübergeht. Während die einen in den riesigen Waldbränden in Griechenland und Frankreich katastrophale Klimaauswirkungen sehen, wissen andere, dass es – im Falle von Griechenland – meist Grundstücksspekulanten mit Brandbeschleuniger und Feuerzeug sind, die als Ursprung des Brandes auszumachen sind. Übrigens: Was die „Dürre“ anbelangt, so kann ich nun – nach mehr als 1.800 Kilometern durch Südosteuropa bezeugen, dass diese dort nicht zu finden ist. Die Wälder, die Wiesen und Felder waren – bis auf die üblichen Tiefebenen – saftig Grün in allen Schattierungen. Es kommt eben immer auf den Standpunkt an, den man einnimmt: Endzeitstimmung oder realistische Problemeinschätzung. EGO
Die Auswirkungen der Hitze Die „Seite 2” von Florian Seiberl Der Mensch neigt dazu, Momentaufnahmen stärker zu bewerten, als seine Sicht auf eine lange Periode auszuweiten. Das ist vollkommen verständlich und natürlich – außer man ist zum Beispiel Geologe. Deshalb ist es auch nicht überraschend, dass man im Ausseerland – nach zwei wirklich deftigen Hitzeperioden Ende Juni und Ende Juli – Anzeichen für viele apokalyptische Geschehnisse zu sehen vermeint. Bei genauerer Betrachtung – oder besser gesagt: bei der Betrachtung längerer Zeiträume – relativiert sich dieser Eindruck jedoch bald. In diesem Zusammenhang sei an dieser Stelle erneut auf die überaus lehrreiche und interessante Ausstellung der Formung des Ausseerlandes durch die diversen Wärme- und Kälteperioden des ausgezeichneten Geologen Dirk van Husen im Kammerhofmuseum hingewiesen. Punktuelle Probleme bei der Wasserversorgung Was die Wasserversorgung anbelangt, so kann man generell Entwarnung geben. In Bad Aussee wurde in den letzten Jahren sehr viel in die Zukunft investiert und man kann aktuell den Wasserbedarf über die Quellen abdecken. Spitzen werden über die zwei Tiefbrunnen beim Wirtschaftshof und im Kurpark abgefangen. „Diese Investitionen von damals rechnen sich heute. Wir können theoretisch zwei Drittel unseres Netzes aus den Tiefbrunnen rückversorgen. Da wurde wirklich langfristig sehr klug investiert“, wie Wassermeister Harald Klanner auf Anfrage anmerkte. Er plädierte aber generell für einen sorgfältigen Umgang mit der Ressource Wasser. Ähnlich stellt sich die Situation in Bad Mitterndorf dar, Wassermeister Rene Ziller berichtet zwar von zurückgegangenen Schüttungen, jedoch keinerlei Versorgungsproblemen. Auch in Altaussee wurden in den letzten Jahren viele
Gleich zwei Hitzeperioden hintereinander haben die Temperaturen im Ausseerland auf das Niveau von Südosteuropa gehoben – knapp 40 Grad ließen die Gewässerpegel sinken und die Menschen ins Kühle flüchten. Von mit der Hitze einhergehenden Gewittern blieb das Ausseerland weitestgehend verschont, jedoch wurde von einigen Zeitgenossen angemerkt, dass es mit dem Wasser schlecht bestellt sei, die Landwirte ihre Tiere von den Almen zurückholen müssten und auch die Futterwiesen nicht benötigten Erträge abwerfen würden. Eine Bestandsaufnahme zeigt, dass diese angesagte Katastrophe abgesagt wurde, wenn es auch vorbildlich wäre, mit dem Wasser mehr zu haushalten.
Der Brudersee auf 1.643 m Seehöhe führt extremes Niedrigwasser – wie auch die von ihm gespeisten Lahngangseen. Die dunke Linie am Felsen im Vordergrund markiert den „Normalstand“.
Währenddessen hat der Elmsee auf 1.630 m Seehöhe aktuell fast den normalen Pegelstand. Am „Großen Priel“ gibt es derzeit noch ein großes Schneefeld zu sehen. Fotos: I. Seiberl
„Hausaufgaben“ erledigt und lecke Behälter erneuert oder abgedichtet, in die Versorung und Quellfassung investiert. Nur auf auf der Grundlseer Sonnseite ist – wie meist, wenn es länger nicht regnet – derzeit Wassersparen angesagt. Die Verantwortlichen baten die Wasserbezieher um einen sorgsamen Umgang mit dem zur Verfügung stehenden Wasser. Wasserlage im Gebirge ähnlich Am Berg ist die Situation ähnlich – während bei den „üblichen Verdächtigen“ wie den Almen Hahnler
Vor allem in exponierten Lagen – an Felsen – kam es schon zu Blattverfärbungen durch Hitzestress. Die Bäume werfen die Blätter ab, um wertvolles Nass zu sparen. 2
oder Schoberwiese das Wasser Mangelware ist, gibt es auf den anderen Almen noch ausreichend vom feuchten Nass. Auch beim Appelhaus steht ausreichend Wasser zur Verfügung, während zur Pühringerhütte und zum Prielschutzhaus schon Wasser geflogen werden musste. „Es ist ungemein wichtig, ständig nach dem Wasser und den Quellfassungen zu sehen und alles zu warten. Da muss man dahinter sein“, wie Appelhaus-Wirt Florian Marl sein Erfolgsrezept auf Anfrage umschrieb. Futterqualität und -menge aktuell von der Lage abhängig Beim Futter für die Tiere auf der Alm ist es von der Lage abhängig, wie viel zur Verfügung steht: Während die Weide auf der Schattseite als üppig zu bezeichnen ist, ist diese auf der Sonnseite teilweise schon sonnenverbrannt. Inwieweit die aktuellen Gewitterregen ausreichen, um diese Situation zu entschärfen, bleibt abzuwarten. Im Tal war laut Ortsbauernobmann Oliver Oberfrank die erste Mahd unter dem Durchschnitt, „Der zweite Schnitt dürfte jedoch normal ausfallen. Es werden keine Rekordmengen erwartet, aber es dürfte sich ausgehen. Notschlachtungen oder -verkäufe gab es keine. Es könnte aber sein, dass im Herbst mehr Jungvieh und Kühe verkauft werden, als ursprünglich geplant“, wie er abschließend anmerkte.
Dürren und Trockenperioden der letzten Jahrtausende Nicht nur „Ötzi“, der vor mehr als 5.300 Jahren an einem Ort unterwegs war, der später vergletscherte, gibt Aufschluss darüber, dass es in der Erdgeschichte schon öfters extreme Hitze- und Trockenperioden gab – auch Reste von Almen am Dachsteinplateau, welches im mittelalterlichen Klimaoptimum bestoßen wurde, legen Zeugnis davon ab, dass sich alles in Veränderung befindet. Klimaoptimum der Römerzeit – etwa 200 v. Chr. bis 150 n. Chr. lagen die Temperaturen in Europa um bis zu zwei Grad höher als heute. Manche Historiker sprechen davon, dass nur aufgrund dieser Rahmenbedingungen die enorme Ausdehnung des römischen Reiches möglich gemacht wurde. Mittelalterliches Klimaoptimum – ca. 950 bis 1250 n. Chr.; auch in dieser Zeit waren die Temperaturen um bis zu zwei Grad wärmer. Almen am Dachsteingebiet wurden bestoßen; Funde, die vom Gletschereis freigegeben wurden, zeugen vom regen Treiben in Gebieten, die später (in der nachfolgenden „kleinen Eiszeit“) unwirtlich wurden und es bis heute sind.
1303 – Der Sommer war so trocken, dass die Seine, die Donau und der Rhein zu Fuß durchquert werden konnten. 1540 – „Die große Dürre“. Damals gab es die längste Trockenheit der Geschichte in Europa. Schon im Winter war es in Italien „warm wie im Juli“. Es fiel kaum Niederschlag und es gab Ernteausfälle, explodierende Lebensmittelpreise sowie Wald- und Buschbrände. Bei extrem niedrigem Wasserstand des Bodensees suchten die Menschen nach römischen Münzen; die Insel Lindau war mit dem Festland verbunden. 1838 – Südeuropa erlebte einen äußerst trockenen Sommer. Von Juni 1838 bis September 1839 fiel kein Tropfen Regen.
Dialog der Perspektiven Im neunten Festival-Jahr des Vereins „Musikfreunde Inneres Salzkammergut“ setzt man den Schwerpunkt auf den unterschiedlichen „Dialog in der Kammermusik“. Am 28. Juli wurde zum Konzert „Dialog der Perspektiven“ in den Peter-Kölbl-Saal im Narzissendorf Zloam in Grundlsee gelaEs musizierten das „Duo (Un)Erhört Weiblich“ mit Lana Hartman (Sopran) und Alexander Baier aus Deutschland am Klavier und das „Lyatoshynsky Trio“ mit Mykhaylo Zakharov an der Geige, Susanne Szambelan am Cello und Artem Yasynskyy am Klavier. Der Namen des Trios ist wohl in Verehrung dem berühmten ukrainischen Komponisten Borys Lyatoshynsky gewidmet. So war dessen Klaviertrio Nr. 2, Op. 41, 1943 – mitten im Zweiten Weltkrieg komponiert – wohl das berührendste Musikerlebnis dieses außergewöhnlichen Kammermusikkonzertabends. Hier zeigte sich die ukrainische „Musikseele“ sowohl in der Komposition als auch bei den Instrumentalisten, die diese bereits sehr experimentellen Variationen in hörbaren Emotionen vermitteln konnten. Wobei prinzipiell die Spielfreude und die musikalische Exzellenz der Performances gewürdigt werden muss. Das Publikum war restlos begeistert. Das feine „G’spür“ für Klang, Form und Ausdruck und die tiefe Verbundenheit zum kulturellen Erbe war nicht zu „überhören“. Liedkompositionen der Komponistin Josephine Langs, Gedichtvertonungen von August von Platen, Wolfgang von Goethe oder ihrem Ehemann Christian Reinhold, drückten ihr sehr herausforderndes Leben aus. Ihre Melodien beeindruckten Felix Mendelssohn Bartholdy und Clara Schumann. Sie bevorzugte eine sparsame chorale Technik, aber auch virtuose Klavierparts, die als Dialog zur Singstimme etwas Besonderes waren. Gemütsstimmungen und familiäre Schicksalsschläge nahmen den
von Leonie Seiringer Servicemanagerin Volksbank Bad Aussee
Das Publikum durfte sich über einen Dialog feinster Kammermusik freuen. Foto/Text: DoBi
Zuhörer mit in ihre bewegte musikalische Gefühlswelt. So waren die Lieder der amerikanischen Komponistin Florence Price – als Kontrast – geprägt von Lebensträumen in einer schwierigen Musikwelt, wo man es als schwarze Frau sehr schwer hatte, sich in der männerdominierten Musikszene behaupten zu können. Die spirituelle Bedeutung von Musik konnte Florence Price durch „Schwingung und Resonanz“ herstellen. Sie vermittelte die Verbindung zum Göttlichen, was persönlich wohl auch als innere Heilung gedacht war. Die differenzierten Interpretationen von Lana Hartmann mit ihrem glasklaren, wunderbaren Sopran überzeugten durch Ausdrucksstärke, deutliche Sprache und enthusiastische Darbietung. Die energetische Klavierbegleitung unterstrich die Botschaften dieser seinerzeit „unerhörten“, aber
tollen – ihrer Zeit vorauseilenden – Künstlerinnen. Ludwig van Beethovens Klaviertrio Op. 1, Nr. 3 entstand seinerzeit nach dem Vorbild von W. A. Mozart und es war damals nicht klar, ob das Publikum damit nicht überfordert sein, beziehungsweise diese wunderbaren vier Sätze auch gut annehmen würde. Es gelang. So überarbeitete Beethoven danach diese besondere Komposition in ein Streichquintett. Das Konzert konnte nach beinahe drei Stunden nur mit Zugaben enden. Das Streichtrio dachte sich ein gemeinschaftliches „Chorales Pachelbel Variationsstück“ aus, das das Publikum mitriss. Das Duo frönte mit einer Hommage an Clara Schumann und der „güldenen Abendstimmung“ in “Wenn der Tag zur Ruhe geht“ noch einmal der Liedkunst. Die Kammermusik vom Feinsten wurde dankbar akklamiert.
Interessante Spuren und signifikante Betrachtungen Die Ausstellung von Gisela und Dietmar Grosse in der Galerie „ArtVillage“ lädt dazu ein, nicht nur zu betrachten, sondern den Spuren nachzugehen, die in den Arbeiten des Künstlerpaars sichtbar werden. Nichts existiert ohne Zusammenhang. Erst der Kontext verleiht Dingen, Worten und Gesten Bedeutung. Und genau diesen Rahmen bringen Dietmar und Gisela Grosse ins Wanken. Zwei Wege und eine grundlegende Frage: „Wie entsteht Sinn?“ Wann werden Zeichen lesbar – und was geschieht, wenn wir aufhören zu entziffern und beginnen, wirklich hinzusehen? Gisela lässt sich zum Beispiel ausschließlich bei Blues-Musik zu Kohlezeichnungen „verführen“. Sie verfolgt mehrere Spuren: In ihren MixedMedia-Arbeiten widmet sie sich den drei großen europäischen Alphabettraditionen Griechisch, Lateinisch und Kyrillisch. Lesbare Ästhetik entfaltet sich, körperliche Gesten ohne kulturellen Code, Kohlezeichnungen werden von inneren Bewegungen ausgelöst und in Linien sichtbar. Dietmar Grosse lässt wahrgenommene Alltagssituationen in seiner figurativen Welt aufleben. Der vieldeutige Hintersinn und feinsinnige Humor seiner Skulpturen und Bilder lässt den Betrachter
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Grosse und Grosse stellten bereits zweimal in Bad Aussee aus. Jedes Mal zeigen sie mehr Kunst, mehr Vielfalt, mehr Ausdrucksstärke. Foto/Text: DoBi
zunächst schmunzeln, verlangt aber ein Weiterdenken. Die Prägnanz der Aussage zeigt das Menschliche, die Absurditäten des Alltags und bestätigt seine eventuelle Kritik an der wahrgenommenen „Geschichte“. Dietmars Ausbildung in Holzbildhauerei und Grafikdesign lässt sich nicht verleug-
nen. Seine Cartoons werden in Büchern und Medien veröffentlicht. Giselas Studien zeichnen ihren großartigen Werdegang aus. Sie zeigt sich als kritische Frauen-Mutter-Künstlerin. Die Ausstellung ist jeden Samstag bis 29. August von 11 Uhr bis 14 Uhr geöffnet oder nach telefonischer Vereinbarung.
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Musik und Tanz – ein Höhepunkt im Ausseer Kultursommer Das Kulturreferat der Stadtgemeinde Bad Aussee unter Martina Reischauer brachte erneut Tanzkultur auf höchstem Niveau direkt ins Kurund Congresshaus. Gemeinsam mit der „Vereinigung Wiener Staatsopernballett“ traten die „Ausseer Bradlmusi“ und das „Große Streichorchester der Bürgermusikkapelle Bad Aussee“ zum Motiv „Postcards from London to Aussee“ auf. Entsprechend dem Thema sandten die sechs Tänzerinnen und Tänzer ausdrucksstark getanzte „Postkarten“ von London nach Aussee. Szenische Hintergrundbilder unterstützten dabei die Postkarten-Orte, die Musicaldarstellerin Kristin Vorraber sprach als Ausseerin, die von ihren Ausseer Freudninnen eine Flugreise nach London zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte, die Beweggründe und der Reisemodalitäten zwischen den Orten an und berichtete dramaturgisch, was sie dort alles erlebt hatte – tänzerisch und mimisch großartig von Primaballerina Maria Yakovleva umgesetzt. Die „Vereinigung Wiener Staatsopernballett“, die schon seit Mitte der 1990er Jahre Ballettaufführungen im Ausseerland bestreitet, war wieder bestens besetzt und disponiert. Man hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Ästhetik, den künstlerischen Anspruch und die Tradition dieser besonderen und einzigartigen Kunstform zu bewahren und sie dem interessierten AusseerlandPublikum zu vermitteln – dies gelingt jedes Jahr aufs Neue. Dem künstlerischen Choreografen, ersten Tänzer und Ideenbringer Mihail Sosnovschi gelingt es – gemeinsam mit Hannes Preßl von der „Ausseer Bradlmusi“ -– immer wieder, unterschiedliche künstlerische
Das „Große Streichorchester der Bürgermusikkapelle Bad Aussee“ war wiederholt ein Garant für einen gelungenen Abend.
von Saba) und Edward Elgars „Pomp and Circumstance“ die Brücke zu London schlug und meisterlich die Würde der Kompositionen zu vermitteln versuchte. Auch die markant gespielten Orchesterstücke „La Bayadere“, „Grand Pas“ und „Walzer“ und „Schatten“ von Ludwig Minkus waren als Huldigung den Tänzern aus Europa gegenüber zu bewerten. Das Orchester-Ensemble umfasst 45 Mitglieder, das – bis auf wenige Ausnahmen – aus Laien besteht und heuer erstmalig von Kapellmeister-Stv. Armin Suppan dirigiert wurde. Seit Februar des Jahres befasste er sich gemeinsam mit Mihail Sosnovschi und Hannes Preßl mit dem speziell ausgewählten Liedgut. Seine Motivation, Streich- und Blasinstrumen-
Gemeinsam mit der „Ausseer Bradlmusi“ und den Mitgliedern der „Vereinigung Wiener Staatsopernballett“ wurden wieder drei unvergessliche Ballettabende geboten. Fotos: M. Rastl/Text: DoBi
Welten zusammenzuführen und das Publikum zu begeistern. Mit Leichtigkeit, Fröhlichkeit, Lockerheit und Ausdruckskraft zeigten die Tänzerinnen und Tänzer ihr außergewöhnliches Können. Neben dieser hohen Kunst war es auch die Musik, die die wunderschönen Ballettabende begleitete. Die federführende „Ausseer Bradlmusi“ mit Hannes Preßl (Geige), Sopie Preßl (Geige), Gerhard Kalss (Geige, Bratsche und Gitarre), Markus Höller
(Ziehharmonika), Florian Kainzinger (Gitarre und Seitlpfeife) sowie Simon Singer (Kontrabass) brachte mit ihren Stücken die englische Metropole und jene des Ausseerlandes wirklich zusammen – von Schützen- und Preistänzen über Volksweisen, Märsche, Walzer, Jodler und Pop-/Rock-Ohrwürmer war alles dabei. Sie ist das emotionale Bindeglied zwischen Bühne und Orchester, das wiederum mit Georg Friedrich Händel (Ankunft der Königin
te zu einem harmonischen Klangkörper zu machen, gelang ihm durch fleißiges Proben, verantwortungsvolles, freiwilliges Üben und große Freude am Spielen selbst. Er brachte das Orchester zum Klingen und so wurden die Stationen der Ausseer Reisenden mit den wunderschönen Kostümen, den ideenreichen szenischen Einlagen sowie der sehr abwechslungsreichen Musik vom Publikum frenetisch beklatscht und bejubelt – mit stehenden Ovationen.
Bürgerforum „Lebenswertes Hinterberg“ gegründet Am 30. Juli fand die konstituierende Versammlung eines Bürgerforums für die Großgemeinde Bad Mitterndorf statt, zu welcher die Initiatoren, Karin Hochegger, Günther Marchner und Ferdinand Böhme, geladen hatten. Die freie und unabhängige Initiative will sich für einen attraktiven Lebensraum und Lebensqualität einsetzen, indem Themen transparent und öffentlich angesprochen und diskutiert, Fehlentwicklungen aufgezeigt und Alternativen angeboten werden. Anlass für die Gründung des Bürgerforums war laut den Initiatoren ein „Bündel an problematischen Entwicklungen wie die Genehmigung weiterer Projekte für Feriensiedlungen, die Planung eines umstrittenen Loipenbeschneiungs4
projekts, die Vernachlässigung von Naturschutz, Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung oder fehlende Mobilitätsalternativen sowie Lösungen für die Verkehrssicherheit an der B 145. Nicht zuletzt zählt dazu auch die fehlende öffentliche Diskussion und Transparenz beim geplanten Pumpspeicherwerk“. Der Gründung der Bürgerinitiative wohnten rund 25 Interessierte bei, die sich mit vielen weiteren Themen einbrachten – der Tourismus, die Gesundheitsversorgung, und die
Wasserproblematik wurden dabei angesprochen. Hinkünftig sollen sowohl Initiativen zu einzelnen Themen als auch Informations- und Dialogveranstaltungen durchgeführt werden, wobei dem Projekt der Loipenbeschneiung größte Priorität eingeräumt wurde. Interessierte können sich jederzeit einbringen (info@lebenswertes-hinterberg.at) oder sich an der Initiative beteiligen. Weitere Informationen unter www.lebenswertes-hinterberg.at.
„Weana Schmäh“ in Altaussee Am 30. Juli begrüßte Hermann Schröttenhamer im voll besetzten Veranstaltungssaal Altaussee ein interessiertes Publikum zu einem Abend der Extraklasse. Auch Marianne Goertz, Obfrau des Literaturmuseums, freute sich über die zahlreich erschienenen Gäste. Der sanft blaue Himmel der Dämmerung passte zum Motto „Die ganze Welt ist himmelblau“ und schien wie bestellt. Die Sängerin und Entertainerin Susanne Marik und Burgschauspieler Gerhard Ernst brachten Wienerlieder und gelesene Schmankerl vom Feinsten. Musikalisch wurden sie von Prof. Bela Fischer, dem Ehemann von Susanne Marik, am Klavier und zwei populären Musikanten von der „Bradlmusi“, Hannes Preßl und Gerhard Kalss, mit ihren Geigen hervorragend begleitet. Satirisches wie „Taubenvergiften im Park“ (Georg Kreisler), Urkomisches wie das „Im Tröpferlbad“ (Pirron & Knapp), aber auch melancholisch Berührendes wie der „Hergott aus Sta“ (Karl Hodina) standen neben vielen anderen bekannten Wienerliedern auf dem Programm und wurden von den beiden Künstlern professionell präsen-
tiert. Lieder von Hermann Leopoldi – mit dem Gerhard Ernst schon in Kindertagen als „Mozartsängerknabe“ gemeinsam auftreten durfte – wurden einmal besonders bewegend („In einem kleinen Café in Hernals“), dann aber auch überaus komisch vorgetragen („Da wär‘s halt gut, wenn man Englisch könnt“). Susanne Marik animierte das Publikum zum Mitsingen und überprüfte dessen Englischkenntnisse. Es wurden auch Fragen zum Wiener Dialekt gestellt – zum Beispiel: Was bedeutet „hupf in Gatsch“, „tschechern“ oder „blade Blunz’n“? Da das Publikum größtenteils aus „Weanaseern“ bestand, gab es durchwegs richtige Antworten. Prof. Bela Fischer schien sich eisern zurückzuhalten, um nicht mitzusingen, und haute kräftig in die Tasten. Die beiden Ausseer Violinisten geigten sich voll in die Herzen der Zuhörerschaft, die deren
Ein Abend voller Wiener Schmäh, Musik und Emotionen begeisterte die Besucher. Foto/Text: E. Enzelberger
Zwischenmusik mit Bravorufen belohnte. Einer der Höhepunkte des Abends war natürlich der „G’schupfte Ferdl“ (Gerhard Bronner), den Gerhard Ernst in „grün-gelb gestreiften“ Socken – sehr zum Gaudium des Publikums – zum Besten gab. Dieser spezielle Auftritt wurde mit großem Applaus und „Juhu-Rufen“ belohnt. Am Ende des Abends – das Blau der Dämmerung hatte sich bereits in eine sternenklare Nacht verwandelt – stand „Sag beim Abschied leise Servus“ (Peter Kreuder) auf dem Programm. Gerhard Ernst ließ noch einmal – wie schon zuvor ohne
Mikrofon – seine markante Stimme in der wundervollen Akustik des Altausseer Veranstaltungssaals ertönen. Das war genau der richtige Ausklang dieses facettenreichen Abends. Hermann Schröttenhamer lud danach das Publikum noch zu einer kleinen Stärkung und Nachbesprechung in die „Literaturbar“. Dort meinte dann ein Herr aus Wien-Döbling, mit einem Glas Wein in der Hand, im feinsten „Wiener Hochdeutsch“: „Das haben die ja wirklich gut gemacht. Das war ein außerordentlich gelungener Abend!“ Dem konnte man nur zustimmen.
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Endzeit – Eichmanns letzte Kriegstage
Das Interesse am Bühnenstück war besonders groß und sorgte für ein ausverkauftes Kur- und Congresshaus. Foto/Text: DoBi
Himmler verlangte Bluthunde – diese fand er in Eichmann & Co. Bis zum bitteren Ende wurde an den Aufträgen, zum Schluss in der „Alpenfestung“, festgehalten. Der Ausnahmezustand, als das „Deutsche Reich“ in einzelne Stücke zerbrach, ließ diese Akteure kreative Handlungen setzen. Sie verkleideten sich als Einheimische, zogen sich in Verstecke zurück und tarnten sich als Widerstandstruppe im Toten Gebirge. Sie hatten viel Gold und Geld dabei, auch an Nahrungsmitteln fehlte es ihnen nicht. Burger überbrachte Eichmann die Aufforderung von ganz oben, dass er die Truppe verlassen solle, weil er bereits als Kriegsverbrecher gesucht werde. Mit falschen Dokumenten – die alle Nazihauptver-
brecher bei sich trugen – ausgestattet flüchtete Eichmann. Am 8. Mai 1945 zogen die Amerikaner in Altaussee ein. Über die „Ausseer Protokolle“, verschwundene Schätze, die Rolle der Freiheitskämpfer, die Flucht der diversen Nazibonzen u. v. m. gab es bereits am 24. Juli eine aufklärende Veranstaltung im Kammerhofmuseum Bad Aussee. Das am 1. August gezeigte Bühnenstück ließ viel Nachdenklichkeit, Betroffenheit und zeitgeschichtliche Erklärung in den Herzen und Hirnen zurück. Der Applaus mit stehenden Ovationen und betroffener Begeisterung zeigte auf, wie wichtig es ist, sich gerade jetzt mit ortsgebundener, authentischer Zeitgeschichte auseinanderzusetzen. 5
Zwei Geiger, grenzenlose Klänge Ein musikalischer Dialog zwischen Heimat und Fremde, Tradition und Moderne: Toni Burger und Matthias Jakisic sorgten beim Konzert beim Veit in Gößl für einen außergewöhnlichen Abend voller Virtuosität, Energie und Überraschungen.
Burger und Jakisic entfachten in Gößl ein musikalisches Feuerwerk voller Virtuosität, Energie und überraschender Klangfarben. Foto/Text: M. Rastl
Der Saal war voll gefüllt und an den offenen Fenstern lauschten weitere neugierige Zuhörer an diesem wundervollen Sommerabend. Das Konzert „Zwei Geigen voller Gegensätze“ am 30. Juli wurde zu einem besonderen Höhepunkt des Gößler Kultursommers. Die Verbindung der beiden Musiker hat eine besondere Geschichte. Ihre gemeinsame musikalische Reise begann Anfang 2010 bei „Sprudel, Sprudel & Musik“ in der Gößler Kirche, an einem Tag mit Starkregen. Nun kehrten Toni Burger und Matthias Jakisic mit ihrem einzigartigen Programm an den Grundlsee zurück. Mit beeindruckender Spielfreude entfachten die beiden Musiker einen mitreißenden Dialog zwischen alpinen Klängen, irischer Musik, klassischen Meisterwerken und modernen Beats. Dabei zeigten sie eindrucksvoll, welche ungeahnten Möglichkeiten in einer Geige stecken. Sie wurde gestrichen, gezupft, geschlagen und als
rhythmisches Instrument eingesetzt. Auf dem Programm standen Werke von Telemann, Schubert und einigen mehr in eigenen Interpretationen sowie eine berührende Hommage an den Grundlsee. Mal kraftvoll und dramatisch, mal feinfühlig und verspielt entstand eine Klangwelt voller Gegensätze, die sich zu einem faszinierenden Ganzen verband. Mit viel Humor und Authentizität führten Burger und Jakisic durch den Abend. Ihre Leidenschaft für die Musik war in jedem Moment spürbar: Der vielseitige Geiger Toni Burger, der bereits mit Künstlern wie Konstantin Wecker und Georg Danzer zusammenarbeitete, und der vielfach ausgezeichnete Komponist und Musiker Matthias Jakisic, der unter anderem für Theater, Film und internationale Festivals arbeitet, begeisterten das Publikum mit außergewöhnlicher Virtuosität und kreativer Energie.
BERGBEBEN 2026 Der Loser bebt – alpine Bewegung im Freien und regionale Musikkultur an einem der schönsten Aussichtspunkte des Salzkammerguts. Am Samstag, 22. August 2026, verwandelt sich das Loser-Plateau oberhalb von Altaussee in eine alpine Bühne für Sport, Musik und Begegnung. Unter dem Motto „Beats und Bewegung“ wird der Berg von 9 bis 19 Uhr selbst zum Veranstaltungsgelände: Zwischen Augstsee, Loseralm und Gipfel reihen sich geführte Touren, Bodyworkouts und Klettererlebnisse an ein durchgehendes Live-Musikprogramm – von traditioneller Blasmusik bis zum DJAusklang am Abend. Musikalisches Herzstück des Tages ist ein durchgehendes Live-Programm, das den Berg von Hütte zu Hütte bespielt. 6
TICKETS & INFORMATIONEN Datum: Samstag, 22. August 2026, 9 bis 19 Uhr Ort: Loser, Altaussee (Auffahrt über die Loser Panoramabahn) Eintritt: Der Eintritt zu BERGBEBEN entspricht der Tageskarte der Loser Panoramabahn, erhältlich an der Kassa der Talstation. Bahnbetrieb: 9 bis 19 Uhr. Die Loser Panoramastraße ist ab 19:00 Uhr befahrbar. Mountaincarts: Partner Loser Legends Mountaincarts – Cartfahren zum Sonderpreis, Tickets bei der Bergstation. Nähere Infos auch auf: www.loser.at BEZAHLTE ANZEIGE
Barockmusik auf internationalem Niveau Seit fast zwei Jahrzehnten prägen die Ausseer Barocktage das Kulturleben im Ausseerland. Verena Frey spricht über den Weg vom mutigen Nischenprojekt zum internationalen Musikfestival, unvergessliche Höhepunkte, finanzielle Herausforderungen – und warum 2028 vorerst Schluss sein wird.
Verena Frey leitet die „Ausseer Barocktage“ und brachte zusammen mit der Barockmusikerin Sabrina Frey seit 2008 zahlreiche Größen aus der Barock-Musikszene ins Ausseerland.
Frau Verena Frey, heuer feiern Sie zum wiederholten Mal die „Ausseer Barocktage“. Hätten Sie sich gedacht, dass diese so erfolgreich werden? Verena Frey: „Als die Ausseer Barocktage 2008 von Sabrina Frey (künstlerische Leitung) und mir (Organisation und Management) gegründet wurden, war es ein erster Versuch, die wachsende Popularität der Barock-Musikszene auf einem hohen, internationalen Niveau nach Bad Aussee zu bringen. Natürlich wussten wir nicht, ob wir damit Erfolg haben würden, waren aber motiviert von dem Wunsch, dieser Region ein neues, für diese Gegend außergewöhnliches Kulturerlebnis anzubieten. Dass es dann über die Jahre zu einem solchen Erfolg werden würde, hatten wir nicht erwartet. Es freut uns aber umso mehr, dass sich unser erheblicher Aufwand über die Jahre gelohnt hat!“ Ein Nischenfestival für Alte Musik in einer eher ländlichen Region – wie schwierig ist es, dafür Sponsoren und ein Publikum zu gewinnen? Verena Frey:“Es war anfangs unglaublich schwierig und ist es auch heute noch bei dem allgemeinen Spardruck, die nötigen Sponsoren zu finden, um die relativ hohen Kosten für ein Festival auf internationalem Niveau in unserer Region zu finanzieren. Ich habe viele Türklinken geputzt, um mit meiner Begeisterung für das Projekt die nötige Unterstützung zu erhalten. Aber die Anzahl unseres Publikums ist mit dem Bekanntheitsgrad der Ausseer Barocktage gestiegen, durch große Namen kamen allmählich auch Besucher von weit her. Bei der einheimischen und ‚zweiheimischen’ Bevölkerung können wir mittlerweile ebenfalls mit treuen Besuchern rechnen. Trotzdem ist es jedes Jahr wieder eine große Herausforderung, die nötige finanzielle Unterstützung und das Publikum für die Konzerte
zu gewinnen.“ Gibt es ein Konzert oder einen Moment aus den letzten Jahren, der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist? Verena Frey: „In besonderer Erinnerung ist mir vieles geblieben. Zum Beispiel das erste Barockkonzert mit der Blockflötistin Sabrina Frey und ihrem internationalen Ensemble im Jahr 2008, wo viele Menschen hier überrascht waren, welche wunderbare, virtuose Musik man mit diesem kleinen Holzinstrument, im allgemeinen bekannt für mehr oder weniger schräge Lieder von Musikanfängern, spielen kann! Dann natürlich die Konzerte mit Christina Pluhar, Enrico Onofri, Rodney Prada oder den Wiltener Sängerknaben, die Besucher weit über unsere Grenzen hinaus, z. B. aus Litauen, Italien oder Frankreich, anzogen. Oder die Uraufführung der eigens für diese Gegend komponierten Oper ‚Der Wassermann vom Grundlsee’ – das waren schon Sternstunden.“ Die Konzerte finden an sehr unterschiedlichen Spielorten statt, von der Kirche St. Paul bis zum neuen Veranstaltungssaal in Altaussee. Wie wichtig ist der jeweilige Raum für das musikalische Erlebnis? Verena Frey: „Der Raum ist immer sehr wichtig – natürlich für die Akustik, aber auch für das ganze Ambiente. Die wunderschöne Kirche in Bad Aussee eignet sich für beides und ist vor allem für Barockmusik, die auch früher oft in kirchlichen Räumen aufgeführt wurde, besonders passend. Die kleine Spitalkirche ist ganz speziell für intime, kammermusikalische Barockkonzerte geeignet. Auch die Grundlseer Kirche haben wir bespielt. Und wir freuen uns jetzt über das schöne, neue Veranstaltungszentrum in Altaussee, wo dieses Jahr eines unserer beliebten ‚Crossover’-Konzerte stattfinden wird.“ Immer wieder holen Sie international gefeierte Künstler mit Wurzeln im Ausseerland zurück in die Region – wie wichtig ist Ihnen dieser persönliche Bezug bei der Programmgestaltung? Verena Frey: „Viele international auftretende Künstler freuen sich besonders, zu ihren Wurzeln zurückzukehren und etwas an ihre Heimat zurückzugeben! Es war uns immer wichtig, auch einheimische Künstler in unsere Programme zu integrieren, z. B. Toni Burger, Sebastian Rastl, Hermann Rastl, Renate Linortner, Klemens Bittmann, Sabrina Frey und Aniela Frey. Vor allem im ‚Crossover’Bereich ergeben sich dabei sehr interessante Kombinationen.“ Mit dem Ensemble L’Arpeggiata von Christina Pluhar, weiteren Spitzenmusikern aus der Barockszene sowie der Oper „Der Wassermann vom Grundlsee“ haben Sie Erinnerungen geschaffen, die lange anhalten. Wieso werden 2028 die letzten „Barock-
tage“ stattfinden? Verena Frey: „2028 würden die Ausseer Barocktage zum zehnten Mal innerhalb von zwanzig Jahren stattfinden. Sabrina Frey hat sich aus der künstlerischen Leitung zurückgezogen, da sie durch andere Projekte stark beansprucht ist. Ich selbst beschäftige mich nun seit zwei Jahren sowohl mit der künstlerischen als auch der organisatorischen Leitung des Festivals, was doch einen erheblichen ehrenamtlichen Aufwand bedeutet. Gerne werde ich, sofern ich 2028 die hochkarätigen Künstler, die ich im Visier habe, einladen kann, das Festival im Jahr 2028 noch einmal durchführen. Leider werde ich aber nicht jünger, habe noch einige andere Vorhaben, denen ich mich widmen möchte, und werde daher mit den ‚Ausseer Barocktagen’ danach pausieren. Den Namen werden wir behalten, also vielleicht werden die ‚Ausseer Barocktage’ zu einem späteren Zeitpunkt mit einer jüngeren Leitung wieder aufleben! Unabhängig davon kann ich mir allerdings vorstellen, nach 2028 die Oper ‚Der Wassermann vom Grundlsee’ noch einmal als eigenständiges Projekt aufzuführen.“ Auf was können sich die Barockfans und solche, die es noch werden wollen, heuer freuen? Verena Frey: „Dieses Jahr ist es gelungen, wieder Künstler, die auch auf großen, internationalen Bühnen auftreten, in unser Ausseerland einzuladen. Zum ersten Konzert am 21. August in der St.-Paul-Kirche kommt ein spanisches Ensemble aus Andalusien, welches uns in einem spannenden Dialog alter und neuer Klänge die gemeinsamen Wurzeln spanischer Barockmusik mit dem sinnlichen Gesang eines neuen Stars der spanischen Flamenco-Szene erleben lässt. Das zweite Konzert am 22. August in Altaussee gestalten zwei international konzertierende Flötistinnen aus dem Ausseerland, die zusammen mit drei anderen Musikern glanzvolle Barockwerke mit verschiedenen Improvisationen und Eigenkompositionen zu einem klassischen ‚Crossover’-Konzert verbinden. Am 23. August verspricht das letzte Konzert ein verzauberndes, hinreißendes Erlebnis zu werden! Fünf außergewöhnliche, internationale Musiker lassen das historische, frühbarocke selbstbegleitete Singen wieder aufleben. Wunderbarer fünfstimmiger Gesang begleitet von fünf barocken Saiteninstrumenten (Harfe, Barockgitarre, Theorbe, Renaissancelaute u. a.) erzählt mit schauspielerischen Elementen eine Renaissance-Fabel über die ‚Blinde Liebe’. Eine magische Klangwelt!“ Vielen Dank für das Gespräch! bezahlte Einschaltung
Sommerabend voller Genuss in Bad Aussee Wenn die Innenstadt zur autofreien Flaniermeile wird, ist SommernächteZeit! Am 18. August erwarten Besucher ab 19 Uhr regionale Köstlichkeiten, verlängerte Einkaufszeiten bis 21 Uhr, Live-Musik und ein buntes Familienprogramm. Genießen Sie das besondere Flair der Bad Ausseer Innenstadt und lassen Sie den Abend entspannt ausklingen. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Weitere Informationen unter: www.stadtmarketing-badaussee.at BEZAHLTE ANZEIGE
XTERRA Austria Noch einen Monat bis zum XTERRA Austria 2026. Am Freitag, 28., und Samstag, 29. August, wird Altaussee erneut zum Treffpunkt der internationalen CrosstriathlonSzene. Neben den Österreichischen Staatsmeisterschaften im Crosstriathlon erwarten die Teilnehmer neue Strecken, ein zentrales Veranstaltungsgelände sowie Bewerbe für alle Leistungsniveaus – vom Super Sprint bis zur Full Distance. Neu im Programm ist ein Charity Run zugunsten des Lions Club Ausseerland. Zuschauer dürfen sich zudem auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Livemusik und Afterrace-Party freuen. Infos und Anmeldung unter: www.xterraplanet.com/event/xterra-austria 7
ALPENPOST-LESERSERVICE Medizinische Versorgung
Notrufe Gesundheitstelefon
%
0316/ 1450 Unter www.ordinationen.st können die geöffneten Ordinationen der nächsten 24 Stunden abgefragt werden.
Rettung: %144 24-Stunden-Notfall-Hotline für psychosoziale Krisenfälle % 0800/449933
ÄRZTEDIENST Urlaubsankündigung Die Ordination von Dr. Nikola Albrecht ist bis 14. August geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 17. August. Die Ordination von Dr. Pia-Katharina Edlinger ist vom 17. bis 31. August geschlossen. Nächste Ordination ist Dienstag, 1. September. Die Ordination von Dr. Thomas Fitz ist vom 17. August bis 6. September geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 7. September. Die Ordination von Dr. Roland Fitz ist vom 14. August bis 7. September geschlossen. Nächste Ordination ist Dienstag, 8. September. Die Ordination von Dr. Thomas Schaffler ist vom 24. August bis 28. August geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 31. August.
Urlaub Tierarztpraxis Die Ordination von Mag. Flora Neuhuber und Mag. Laura Hahn ist bis 16. August geschlossen. Nächste Ordination: Montag, 17. August.
Schubert am Toplitzsee
Ambulanzzeiten LKH Bad Aussee
Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst Bezirk Liezen/Leoben
Internistische Ambulanz: von Montag bis Freitag von 7 bis 15 Uhr. Spezial-Ambulanzen: nach Vereinbarung unter % 03622/52555-3036 (Mo–Fr, 8–12 Uhr). Medizinische Grundversorgung: täglich 0–24 Uhr.
15.–16.. August: Dr. Mohamed Alassadi, Mautern, % 0664/1885924 22.–23. August: Dr. Franz Karelly, St. Michael, % 03843/27990
Apothekennotdienst Bad Aussee Kurapotheke: vom 17. bis 23. August. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03622/52277. Bad Aussee Narzissen-Apotheke: Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0664/2360192. Altaussee Narzissen-Apotheke: Mo, Di, Do & Fr 8.30–12 Uhr, Mi 15–18 Uhr. % 03622/71671. Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): vom 24. bis 30. August. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03623/2364. Stainach Panther-Apotheke: noch bis 16. August. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0368/222276.
Sterbefälle:
Franz Loitzl, Altaussee (74); Alois Moser, Bad Aussee (93); Karl Pucher, Bad Aussee (103); Gerhard Tomaschitz, Bad Aussee (87), Ida Rastl, Grundlsee (88). ACHTUNG: Die nächste
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Anlaufstelle für ältere, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, Bürozeiten: Mo.–Do. 8–12 Uhr. Telefonisch täglich 8–18 Uhr. Hausbesuche sind möglich. Das Angebot der Pflegedrehscheibe ist kostenfrei. pflegedrehscheibe-li@stmk.gv.at % +43 (0) 316 877 7478.
Almcafé-Stammtisch Jeden dritten Montag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr Austausch und Information für pflegende Angehörige in der Almhütte des VolkshilfeSeniorenzentrums. % 0664/88455 380.
Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland Telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter Tel.: 03622/50910. Für persön-
Beratungsstellen Kostenlose Rechtsberatung Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen: 18. August: Petritsch Berger Lasser, RAe OG 25. August: Mag. Clemens Zehentleitner
Amtstage des Notars Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9 bis 11 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee von 16 bis 17 Uhr; jeden 2. Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr im Gemeindeamt Altaussee. Interessierte können jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen. % 03622/52059
Wirtschaftskammer
Jeden Donnerstag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Altausseer Straße 220, 8990 Bad Am Samstag, 15. August, spielt das Aussee, Telefonische Voranmeldung „Resonanz-Streichquartett’“ um 18 unter % 0316/6019690, E-Mail: Uhr am Toplitzsee „Der Tod und das liezen@wkstmk.at. Mädchen“ von Franz Schubert. Bei Bauberatung Schlechtwetter in der Gößler Jeden ersten Freitag im Monat von 8 bis Dorfkirche. 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf.
Familiennachrichten
Pflegedrehscheibe Bezirk Liezen
Sprechtag für Arbeiter und Angestellte Dienstag, 25. August, von 10 bis 12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, % 05/77994000.
Sprechtag der SV der Selbstständigen
Alpenpost
In der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Bad Aussee, Terminvereinbarung unter % 050808808 oder auf www.svs.at.
erscheint am Do., 27.8.2026 Redaktionsschluss: Donnerstag, 20.8.2026
Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt
liche Beratungen bitten wir um eine Terminvereinbarung telefonisch oder per Mail: gertrud.feldhammer@stmk.volkshilfe.at
Zeitpolster Ausseerland Fahrdienste, Botengänge, Alltagshilfe, Besuchsdienste, Unterstützung von pflegenden Angehörigen, Hilfe bei Behördenwegen. % 0664/88720760.
Ehrenamtlicher Hospizverein Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, % 0664/6362322.
Tierärzte Dr. Ondusko, % 03623/2310 Mag. Flora Neuhuber und Mag. Laura Hahn, % 0664/2631067 oder tierarztpraxis-ausseerland.at
Therapeutisches Angebot und Energetiker Mobeespine-Wirbelsäulenanalyse Erik Stix, % 0676/7400207
Psychologie
Nächster Sprechtag Freitag, 4. September, von 8 bis 13 Uhr im RehaZentrum Bad Aussee, Braungasse 354, Terminvergabe unter der Serviceline der Landesstelle Graz, % 050303/34170.
Mag. Alexandra Hofer, www.alexandrahofer.at oder % 0676/7304310 Dr. Lisza Gaiswinkler, % 0677/ 61048772 www.praxis-gaiswinkler.at
Psychosoziale Beratungsstelle
Altausseerstr. 74 % 03622/21500 Fax DW -90. Mo–Fr: 8–13 und 14–17 Uhr. Sa. b. a. w. geschlossen.
8983 Bad Mitterndorf, Nr. 58, tel. Erreichbarkeit unter 0800 311 63 36 (Mo.– Fr., 9–16 Uhr)
Familienberatungsstelle Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr – rechtliche und psychosoziale Beratung, Außenstelle BH Liezen – Standort der Straßenmeisterei, Sommersbergseestr. 230. % 0676 / 5917932.
Jugendzentrum Bad Aussee Di. bis Sa. von 15 bis 19 Uhr; Berufs-, Schul- und allg. Beratung nach telef. Vereinbarung % 0660/ 8124995 – www.juz-aussee.at.
Tagesmütter Steiermark Montag von 14 bis 17 Uhr in Bad Aussee, Bahnhofstraße 132, 1. Stock. % 03622/53175 od. 0650/3882885.
Regionale Elternberatung Jeden 3. Mittwoch im Monat, 9 –11 Uhr im Kurhaus für Eltern und Bezugspersonen von 0- bis 3-jährigen Kindern. Infos: www.bh-liezen.steiermark.at oder unter % 0676 86640524.
Tauschmarkt Bad Aussee jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr (Annahme u. Verkauf) und jeden 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr (nur Verkauf) im Erdgeschoß des Pfarrhofes, auch mit kleinem, feinem Flohmarkt unter den Arkaden. Grundlsee: jeden Fr. von 17 bis 19 Uhr im Gemeindeamt. Altaussee: jeden Di. von 16 bis 19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock. Bad Mitterndorf: Kostnixladen, Bad Mitterndorf 5 (gegenüber der Kirche). Jeden Mi. und Fr. von 16 bis 19 Uhr.
Orthofit GmbH Bad Aussee
Psychotherapie Heidemarie Raudaschl, % 0664/ 1869240 Christa Reiter, % 0664/5605274 Sandra Leitner, MSc, % 0664/4756519 www.psychotherapie-ausseerland.at Heide Glaser, MA, % 0664/5286446, www.psychotherapie-glaser.at Susanne Hacker, MSc, www.praxis-hacker.at Mag. (FH) Martin Exner, % 0664/1842141
Shiatsu Romana Glaser, % 0664/9167221
Osteopathie – Kinderosteopathie Natalie Schlömicher, % 0664/ 1587272 Annette Wasserfaller, MSc D.O., % 0664/4537177 Mag. pharm. Lisa Schweitzer, BSc, OsteoCare – Craniosacral-Therapie % 0664/ 2473036, osteocare-schweitzer.eu
Massage-Mentaltraining Claudia Scharnböck, % 0664/4491049 Christian Marl, % 0664/1667787 www.einswerden.at, info@einswerden.at
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Coaching & Kinesiologie Helga Pucher, % 0664/9262562 www.helgapucher.at
TCM Mas., Cranio-S., Face Yoga UNISONO Mag. Sigrid Kalss, % 0650/8990123 www.unisono-tcm.at
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„Großes Kino“ in der Grundlseer Arche Am Ufer des Grundlsees findet in der intimen Atmosphäre des „Gabillonhauses“ jeden Sommer ein dicht gedrängtes Programm für Kulturliebhaber statt, welches in seiner Bandbreite unvergleichlich ist. Von einem „Fußtheater“ bis hin zu einem Liederabend wird dabei alles geboten und für jeden Geschmack ist etwas dabei – so war es auch heuer wieder. „Hugo – ein Leben zu Fuß“ Anne Klinge ist die einzige „Fußtheaterspielerin“ auf der Welt. Sie reist zwischen Australien, Uganda und Europa hin und her und zeigt Theater, wie man es noch nie gesehen hat. Die Freude am Theater ist die Intention, die Bühnen können Kindergärten, Schulen, Kirchen, Theater- oder Opernhäuser sein. Für die Vorstellungen nützt sie ihre außergewöhnlichen, sauberen und glatten Fußsohlen und Füße, und erzählt Geschichten. Mit Hilfe von „fußgroßen“ kleinen Kostümen, Perücken und Accessoires verwandeln sie sich in Figuren, sogar mit Schminke und Mimik. Sie werden menschlich lebendig, sie vermitteln Emotionen jeglicher Art und faszinieren. Musik, Sprache, Geräusche und geniale Ideen kleinster Dramaturgien machen diese „Kleinkunst“ zum Erlebnis. Daher wäre im Gabillonhaus
Anne Klinges Füße bewegen ganz Europa und die Welt. Foto/Text: DoBi
der Titel „Hugo – ein Leben zu Fuß“ vielleicht mit Hugo von Hofmannsthal zu verbinden, der Inhalt der Geschichte ist aber ein üblicher, nach dem Motto: „Geh in die Welt hinaus und du wirst dich (Liebe) und mich finden!“ Ob Clown, Reisender, Tourist, Waldbesucher, Meeresschwimmer oder ganz normaler Liebender – die Füße und Hände zeigten alles. Dazu wurde die passende Musik dramatisch als Begleiter punktuell eingespielt, die Figuren lebten, auch wenn man glaubte, dass manches anatomisch gar nicht gehe. Ein faszinierender Abend lässt dieses Theater nicht vergessen. „Leutnant Gustl“ „Wie lange wird denn das noch dauern?“ fragt sich Gustl in Arthur Schnitzlers Novelle Leutnant Gustl, als er eine Messe oder ein Oratorium – so sicher ist er sich da nicht – besucht. Dass sich diese Frage dem Publikum an diesem Abend nicht stellte, garantierte die eindrucksvolle Lesung von Kammerschauspieler Franz Robert Wagner. Für die musi10
kalische Begleitung, situativ perfekt abgestimmt, sorgte Johannes Daxner am Klavier mit Auszügen aus Mendelssohns op. 19 und Arnold Schönbergs „Sechs kleinen Klavierstücken“. Trotz des schwülwarmen Wetters lockte die Veranstaltung am 29. Juli zahlreiche Besucher ins Gabillonhaus, die den schweißtreibenden Temperaturen trotzten und Franz Robert Wagner begeistert zuhörten. Er bewies einmal mehr, dass einen begnadeten Theatermenschen selbst die größte Hitze nicht aus der Rolle bringt. Und dass Arthur Schnitzlers Novelle „Leutnant Gustl“ als literarisches Kleinod für den Erfolg mitverantwortlich war, zeigte sich an den vielen Lachern aus dem Publikum. Es ist erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit sich die Novelle großen gesellschaftlichen Themen Ö̈sterreichs zur Zeit der Donaumonarchie widmet und sich dabei elegant zwischen Komik und ernstem Hintergrund bewegt. Gefangen im Ehrenkodex seines Standes plant der Protagonist und Ich-Erzähler Leutnant Gustl seinen Freitod, um sich von der Schmach zu befreien, nachdem ihn ein Bäckermeister als „dummer Bub“ bezeichnet und damit gedroht hat, ihm den Säbel zu entreißen und zu zerbrechen. Die weitere Geschichte und die Zerrissenheit des jungen Offiziers ist bekannt. Dass sich die ganze Geschichte schließlich durch die von Kellner Rudolf überbrachte Nachricht vom nächtlichen Tod des Bäckermeisters in Luft auflöst, ist ein genialer Schachzug Schnitzlers. Er lässt seinen Helden weiterleben und führt damit sowohl den geplanten heroischen Freitod als auch Gustls Vorstellung von Ehre auf ebenso kluge wie humorvolle Weise ad absurdum. Der begeisterte Applaus im heißen Gabillonhaus war der verdiente Schlusspunkt eines gelungenen Literaturabends. „Du bist mir so unendlich lieb“ Man kann sich angesichts dieses Liederabends nur glücklich schätzen, dass Reinhard Mayr nach zwei Jahrzehnten als Ensemblemitglied in Wien und Zürich den Entschluss fasste, künftig freischaffend zu arbeiten. Dieser Entscheidung verdankt das Publikum seit einigen Jahren Konzerte in gemütlicher und nahbarer Atmosphäre – so auch am 31. Juli in der „Arche am Grundlsee“ im Gabillonhaus. Reinhard Mayrs kraftvoller Bass mit seinem wunderbar schönen Timbre und Bernhard Pötschs einfühlsame Klavierbegleitung machten den Abend zu einer bewegenden Reise durch die Werke von Clara Schumann und Johannes Brahms. Sie führte von Clara Schumanns op. 12 und op. 13 über Brahms' op. 94 und op. 86 bis hin zu den „Vier ernsten Gesängen“, op. 121, deren erste drei Gesänge mit
ihren alttestamentarischen Texten über Tod und Vergänglichkeit tief berührten, ehe der vierte mit seinen neutestamentlichen Themen Glaube, Hoffnung und Liebe den Zyklus versöhnlich beschloss. Dank der Moderation von Adelheid Picha wurde auch die besondere Beziehung zwischen Clara Schumann und Johannes Brahms emotional nachvollziehbar. Man verstand die tiefen Gefühle, die sich sowohl in den Liedern als auch in Mayrs inniger Interpretation widerspiegelten. Sie führten sogar dazu, dass Brahms nach Robert Schumanns missglücktem Suizidversuch und seiner Einweisung in eine Heilanstalt 1854 zeitweise im Hause Schumann lebte und bei der Betreuung der Kinder half. Auch wenn Brahms im Jahr 1888 mehrere Päckchen mit Briefen an Clara Schumann im Rhein versenkte, wissen wir heute von der tiefen Liebe, die beide verband. Nach Robert Schumanns Tod sah sich Clara sogar genötigt, ihren Kindern die Beziehung zu Brahms zu erklären: „Er war mein Freund im vollsten Sinne des Wortes.“ Die Erinnerung daran, dass Clara Schumann 1882 im Ausseerland mit Johannes Brahms zusammentraf, verlieh diesem Sommerabend eine zusätzliche, besondere Magie. Wie auch das Zirpen der Grillen, das sich wunderbar in die musikalische Stimmung dieses Liederabends am malerischen Grundlsee einfügte. Wo dein sanfter Flügel weilt Es war nicht leicht, das Gespräch zwischen Franz Schuh und Markus Kupferblum in ganzer Tiefe zu begreifen. Nicht nur, weil Schuh seine Überlegungen geradewegs auf die Bühne trug, sondern weil sie so komplex und vielschichtig waren, dass man noch darüber nachdenken wollte, während Schuh und Kupferblum schon längst von Adorno zu Heidegger weitergeeilt waren. Gerade darin lag die besondere Qualität des Abends. Mit poetischer Eleganz und analytischer Schärfe widmete sich Schuh politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Fragestellungen. Von
einem bloßen „Anschneiden“ der Themen konnte dabei keine Rede sein: Mit lakonischer Leichtigkeit und argumentativer Präzision entwickelte er seine Gedanken und wechselte scheinbar mühelos zwischen Freud und Canetti, Karl Kraus und Bertolt Brecht und wieder zurück. Von den musikalischen Intermezzi profitierte daher nicht nur das Publikum, sondern auch der gedankliche Rhythmus des Abends. Suyang Kim gestaltete diese Momente am Klavier mit Werken von Johann Sebastian Bach, Erik Satie und Wolfgang Amadeus Mozart virtuos und sensibel. Besonders während Saties „Gnossienne Nr. 3“ wurde spürbar, was Markus Kupferblum über Musik sagte: „Musik verbindet die Menschen, weil sie keiner Worte bedarf.“ Bemerkenswert an diesem Abend war, dass Schuh seinem „literarischen Erwecker“ Karl Kraus bei aller Hochachtung dessen stets zur Schau getragenen Antifeminismus nicht verzeiht, sondern ihn konsequent verurteilt. Allgemein ist beachtlich, wie differenziert Schuh zwischen Werk und Schöpfer unterscheidet und keine weltanschaulichen Ausrutscher billigt. Ähnlich differenziert blickt er auf Österreich. Er liebt das Land und insbesondere Wien – ganz im Sinne Georg Kreislers –, ohne dabei die Defizite der Erinnerungskultur oder die bedenklichen, geschichtsvergessenen Wahlergebnisse der jüngeren Vergangenheit zu negieren. Gerade diese unerschrockene Haltung der beiden Gesprächspartner machte den Abend zu einem Hoffnungsschimmer in einer, wie Schuh sie nannte, „gespaltenen Gesellschaft“. Dem zunehmenden Militarismus setzte er konsequent seine Überzeugung der „Kriegsfeindlichkeit“ entgegen. Diese Grundeinstellung zog sich durch zahlreiche Themenfelder. Sie begann bei der Gentrifizierung Wiens, veranschaulicht am Beispiel des ehemaligen Beisl „Drei Schwalben“, das einem gehobenen Gastronomiebetrieb weichen musste, und führte zur allgemeinen Wohnraumproblematik in
Adelheid Picha mit den beiden Künstlern des Abends „Du bist mir so unendlich lieb’“, Bernhard Pötsch (l.) und Reinhard Mayr. Foto/Text: Ben Zerhau
den Metropolen der Welt. Markus Kupferblum erinnerte dabei an seine Studienzeit, als Dreharbeiten für seinen Abschlussfilm im New Yorker Stadtteil DUMBO von der Filmhochschule wegen der damaligen Sicherheitslage mit großer Sorge begleitet wurden. Heute zählt das Viertel zu den teuersten der Stadt. „Man kann sich nicht einmal mehr einen Espresso leisten“, bemerkte Kupferblum. Daraus entwickelte sich eine der spannendsten Thesen des Abends: Wo Wohnen unbezahlbar wird, gerät auch die Kunst unter Druck. Junge Künstler könnten sich kaum noch Misserfolge leisten, weil eine zunehmend ökonomisierte Gesellschaft keinen Raum mehr für das Scheitern lasse. Daraus ergab sich die grundlegende Frage: Wo findet der Mensch heute noch einen Ort, an dem Gedanken entstehen dürfen, die keinen wirtschaftlichen Nutzen versprechen? Vor diesem Hintergrund blieb auch die aktuelle US-Regierung nicht ausgespart. Für Schuh stellen ihr Größenwahn und ihre Kälte eine ernste Bedrohung dar, die er auch bei anderen politischen Schlüsselfiguren – nicht nur in der Weltpolitik – wiederfindet. Man verließ die „Arche“ an diesem Abend nicht unbeschwert. Doch man verabschiedete sich sensibilisiert für eine Wirklichkeit, die weit vom Ideal entfernt ist und dennoch nicht verloren scheint. Das zeigten Suyang Kim, Franz Schuh und Markus Kupferblum an diesem Abend eindrücklich: Das Wort und die Musik waren wach – aufmerksam und wachsam. Und so muss es bleiben. Nicht noch einmal darf geschehen, was Karl Kraus 1933 schrieb: „Das Wort entschlief, als jene Welt erwachte.“ „Die ganze Welt ist eine sehr schmale Brücke“ Dass der Name Friedrich Gulda an diesem Abend nur am Rande vorkam, tat der Wirkung des Abends keinen Abbruch. Im Gegenteil: Die musikalische Lesung von David und Paul Gulda in der restlos ausverkauften „Arche am Grundlsee“ zeigte eindrucksvoll, dass das Publikum vor allem an der Geschichte hinter dem berühmten Namen interessiert war. Im Mittelpunkt stand die von David
Gulda verfasste Familienchronik „Loew – Lebensweg einer jüdischen Familie“ sowie die musikalische Gestaltung seines Bruders Paul. Die Lesung zeichnete den Weg der Familie Loew nach, der 1802 mit Isaak Loew und Hannah Frankl im jüdischen Viertel von Kremsier begann. Tief im jüdischen Glauben verwurzelt, schien das Leben der Familie zunächst vorgezeichnet. Erst der Aufbruch ihres Sohnes Wilhelm nach Wien markierte den Beginn einer Entwicklung, die sich über mehr als zwei Jahrhunderte und zahlreiche Länder Europas erstreckte. Migration, gesellschaftliche Umbrüche und die politischen Gräueltaten des 20. Jahrhunderts prägen die Lebenswege der Familie und machten sie zu einem Spiegel europäischer Zeitgeschichte. Besonders eindrucksvoll gelang an diesem Abend die Verbindung von Literatur und Musik. Paul Gulda führte das Publikum musikalisch entlang der Stationen seiner Vorfahren und machte die kulturelle Vielfalt der Familiengeschichte hörbar. Mit bemerkenswerter Leichtigkeit wechselte er zwischen Franz Schuberts „Der Wanderer an den Mond“, Werken des österreichischen Komponisten und Pianisten Franz Mittler – der einst Karl Kraus musikalisch begleitete –, einem berührenden hebräischen Volkslied sowie serbokroatischen Liedern wie „Moja mala nema mane“. Dabei bewegte er sich beeindruckend sicher zwischen den verschiedenen Sprachen. David Gulda überzeugt als Autor vor allem durch die Art, wie er historische Fakten mit erzählerischer Lebendigkeit verbindet. Sein Buch ist weit mehr als eine Familienchronik. Mit sorgfältig recherchierten Hintergründen, anschaulichen Dialogen und glaubwürdig gezeichneten Figuren gelingt es ihm, Vergangenes greifbar zu machen. Die Mitglieder der Familie Loew erscheinen als Menschen mit Hoffnungen, Ä̈ngsten und Träumen, deren Schicksale exemplarisch für viele jüdische Familien Europas stehen. Auch mit dem Ausseerland verbindet die Familie Loew eine besondere Beziehung. Die Mutter von David und Paul Gulda, Paola, war nach der Trennung von Friedrich Gulda bis zu
Markus Kupferblum (l.) gestaltete den interessanten Abend „Wo dein sanfter Flügel weilt“ mit Franz Schuh. Foto/Text: Ben Zerhau
Torbergs Tod im Jahr 1979 mit dem Schriftsteller Friedrich Torberg liiert. Ihre Beziehung war eng mit Altaussee verbunden, wo Torberg bekanntlich seine Sommerfrische verbrachte. Emotional war daher der Vortrag der ersten beiden Strophen seines Gedichts „Sehnsucht nach Altaussee“, das er 1942 im kalifornischen Exil geschrieben hatte. „Loew – Lebensweg einer jüdischen Familie“ ist ein Buch, das Geschichte nicht nur dokumentiert, sondern erfahrbar macht. Gemeinsam mit der musikalischen Interpretation Paul Guldas entstand eine Veranstaltung, die weit über eine klassische Lesung hinausging. Sie erinnerte daran, dass Familiengeschichten immer auch europäische Geschichte erzählen – und ermutigte zugleich dazu, den Spuren der eigenen Familie nachzugehen und ihre Geschichte für kommende Generationen festzuhalten. Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar Eine Künstlerfreundschaft ist per se eine heikle Angelegenheit: große Erwartungen, großes Pathos, große Egos. Dass Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze ihre enge Freundschaft über Jahrzehnte hinweg pflegten und sich eine außergewöhnliche Vertrautheit bewahrten, ist daher alles andere als selbstverständlich. Anlässlich ihres 100. Geburtstags – beide wurden 1926 geboren – fand am 6. August im Gabillonhaus am Grundlsee eine fast hörspielartige Lesung statt. Die Synthese von Musik und Wort ergab eine Wirkung, die den Zuschauer augenblicklich in ihren Bann zog. Jovita Dermota und Anna Mittermeier am Kontrabass ließen keine Sekunde ungenutzt; die Dramaturgie des Abends saß und verdichtete sich zusehends. Das Gedicht „Wenn einer fortgeht“ aus Bachmanns Zyklus „Lieder von einer Insel“ bildete den Rahmen einer Erzählung aus Textfragmenten, Briefen, Gedichten und Zitaten von Bachmann und ihren Weggefährten. Das Leben als Drama – diesen Eindruck gewinnt man unweigerlich, wenn man Bachmanns verzweifelte, sich selbst verzehrende Sehnsucht erkennt, die nahezu ihrem gesamten
Werk zugrunde liegt. Es ist die unaufhörliche Suche nach einem Ort, nach einer Wirklichkeit, Geborgenheit und Zugehörigkeit – zwischen Illusion und Hoffnung. Ihre Beziehungen, ihre Freundschaften, die Orte ihrer Liebe: Alles wirkt, als stamme es aus der Feder eines Romanciers. Eines begabten zwar, aber eines, dem die große Theatralik wichtiger ist als das Wohl seiner Figuren. Geboren in Klagenfurt, führte Bachmanns Weg über Wien, München und Zürich schließlich nach Rom, wo sie 1973 im Alter von nur 47 Jahren an den Folgen eines Wohnungsbrandes starb. Auch hier verbinden sich Tragik und Mythos. Von der Intensität und Unruhe ihrer Liebe zu Max Frisch wissen wir nicht zuletzt durch den teilweise veröffentlichten Briefwechsel. In „Montauk“ schrieb Frisch später über Bachmann: „In Ihrer Nähe gibt es nur Sie. In Ihrer Nähe beginnt der Wahn.“ Noch tiefer und schicksalhafter war ihre Verbindung zu Paul Celan, den sie 1948 in Wien kennenlernte. Auch hier gewährt der veröffentlichte Briefwechsel Einblick in eine Liebe, die Bachmann über viele Jahre begleitete. Und schließlich Hans Werner Henze: Auch diese Freundschaft ist durch einen veröffentlichten Briefwechsel dokumentiert. Er reicht von ihrer ersten Begegnung 1952 bei einer Tagung der „Gruppe 47“ bis zu Bachmanns Tod 1973 und zeugt von großer emotionaler und intellektueller Nähe. Prägend war insbesondere der gemeinsame Aufenthalt auf Ischia im Jahr 1953, der als künstlerischer Urknall ihrer Freundschaft gelten darf. Auch künstlerisch erwies sich das Miteinander als außerordentlich fruchtbar: Aus ihm gingen die Opern „Der Prinz von Homburg“ (1960) und „Der junge Lord“ (1965) hervor. Die Lesung im Gabillonhaus verband Musik – unter anderem von Lars-Erik Larsson, Hans Fryba, Leonard Bernstein – sowie die hervorragend abgestimmten Improvisationen der Kontrabassistin Anna Mittermeier mit der eindringlichen Darstellung der 1941 geborenen Schauspielerin Jovita Dermota zu einem stimmungsvollen und bewegenden Abend.
Anna Mittermeier und Jovita Dermota beleuchteten Künstlerfreundschaften – ganz besonders jene von Ingeborg Bachmann. Foto/Text: Ben Zerhau 11
Den Sommer feiern Der August ist die Zeit der Seefeste. Wenn sich Einheimische und Gäste an den Seen im Ausseerland treffen, Musik erklingt und bis in die Abendstunden gemeinsam gefeiert wird, zeigt sich das Ausseerland Salzkammergut von seiner schönsten Seite. Erstmals fand am 1. August das erfolgreiche Freiluftkonzert am Grundlsee der heimischen Band „7 für 80s“ statt. Mit dem traditionellen Seefest am Grundlsee und „Berge in Flammen“ am Altausseersee stehen zwei Veranstaltungen bevor, die jedes Jahr zu den Höhepunkten des Sommers zählen. Das Seefest am Grundlsee lädt mit einem abwechslungsreichen Programm für die ganze Familie an das Seeufer. Musik, regionale Schmankerl und zahlreiche Vereine sorgen für Unterhaltung. Kinder dürfen sich auf vielfältige Mitmachangebote freuen, bevor das traditionelle Feuerwerk den Abend stimmungsvoll ausklingen lässt. „Berge in Flammen“ verbindet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit der „Altausseer Bierzeltmusi“, regionaler Kulinarik und dem Konzert „Mystic Alpin“ rund um Fred Jaklitsch. Während des Konzerts werden die Gratund Bengalbeleuchtung den Loser und die Trisselwand eindrucksvoll in Szene setzen und die Bergkulisse rund um den Altausseersee in ein einzigartiges Lichtermeer tauchen. Diese beliebten Seefeste bringen Gäste und Einheimische zusammen, schaffen Begegnungen und machen unsere Region lebendig. Möglich wird all das nur durch den Einsatz zahlreicher freiwilliger Helferinnen und Helfer, Vereine, Feuerwehren, Musikgruppen, Betriebe und Organisatoren. Sie investieren unzählige Stunden – oft ganz im Hintergrund neben Beruf und Familie –, damit diese Feste Jahr für Jahr stattfinden können. Dafür möchten wir allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön aussprechen. Ihr Engagement ist unbezahlbar und trägt wesentlich dazu bei, dass das Ausseerland Salzkammergut für seine Gastfreundschaft und seine gelebte Gemeinschaft geschätzt wird. Wir wünschen allen Besuchern unvergessliche Sommerabende an den Seen, schöne Begegnungen und viel Freude beim gemeinsamen Feiern! Noch mehr Veranstaltungen finden Sie auf: www.ausseerland.at Pamela Binder Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut 12
„Weltkunstschätze in Gefahr“ Die Präsentation der Neuauflage (2026) der seit Langem vergriffenen Originalausgabe von 1948 durch das „Europäische Forum für Zeitgeschichte und Kultur“ bot am 30. Juli im Kammerhofmuseum Bad Aussee den Anlass, Bilanz über die bisherige Aufarbeitung zu ziehen und einen Ausblick auf weitere Projekte zu den „Mythen der Widerstandskämpfer rund um die Alpenfestung“ zu geben. In Anwesenheit des Neffen, Gerhard Nowak, von Autor Emmerich Pöchmüller (1902–1963), des Impulsgebers für die Neuauflage, sowie Birgit Schwarz, Michael Roithner, Sieglinde Köberl, Jens D. Naumann, Hans Linortner und vielen Interessierten moderierte Hans Fuchs, als Kustode der Ausstellung, Leader des „Europäischen Forums für Zeitgeschichte und Kultur“ und emsiger Forscher und Aufarbeiter der Zeitgeschichte im Ausseerland, die Veranstaltung im Kaisersaal des Kammerhofmuseums. Sieglinde Köberl las passend zu den Erkenntnissen der Rettung der Kunstschätze im Salzberg Altaussee einzelne Ausschnitte aus dem Buch vor. Schon im Vorwort des „Dokuments und Tagebuchs“ beschreibt Pöchmüller, dass die bedrohten Kulturwerte – abseits großer Städte gelegener Schlösser und Kirchen – rechtzeitig gesichert werden mussten und die Salzbergwerke der österreichischen Salinen für Bergungszwecke sowohl hinsichtlich der Sicherheit als auch aufgrund ihrer klimatischen Bedingungen hervorragend geeignet und noch dazu räumlich fast unbegrenzt waren. Der Leiter des Institutes für Denkmalpflege in Wien, Herbert Seiberl, stattete gemeinsam mit dem Gaukonservator Franz Juraschek schon im Juni 1943 dem Altausseer Salzbergwerk, der Kapelle, einen Besuch ab. Die Einrichtungsgegenstände zeigten einen außerordentlich guten Erhaltungszustand. So begann im August 1943 die Bergungsaktion von österreichischem Kulturgut, schrieb Pöchmüller als damaliger Direktor der Alpenländischen Salinen. Dieses neu aufgelegte Buch soll darüber – zuerst mit nüchternen Schilderungen über die riesigen Bergungsaufgaben mit sachlich zu überwindenden Schwierigkeiten und danach im Detail – berichten. Angesichts der deutschen Niederlage ließ der Gauleiter von Oberdonau, August Eigruber, in diese Lagerstätten mit ungeheurer Anhäufung erlesener Kulturwerte Bomben legen, um alles zu zerstören. Er fühlte sich für „Hitlers Kulturschätze“ nach Hitlers Tod als Eigentümer – Hitler vermachte sie als Nachlass an Oberdonau – und als Verantwortlicher. Das Buch ist in drei wichtige Abschnitte gegliedert: „Die Bergung“, „Die Rettung“ und konkrete „Tagebucheintragungen“. Der beigelegte Salzbergbauplan Altaussee, Steinberghorizont, stammt aus der Markscheiderei (Berg-Vermessung) der österreichischen Salinen. Diese im Buch niedergeschriebenen Darstellungen und Berichte sind wahrheitsgetreu verfasst, was auch Birgit Schwarz als Expertin und Michael Roithner bestätigten. Sie sind Tatsachen. Auch wenn Emmerich Pöchmüller Mitglied der NSDAP war und zusätzlich dem NSKK (NS-Kraftfahrer-Corps) angehörte, war ihm die Rettung der Kunstwerke das wichtigste Anliegen zum Ende seiner
„Weltkunstschätze in Gefahr“: Buchvorstellung im Kammerhofmuseum mit Birgit Schwarz, Michael Roithner, Hans Fuchs, Gerhard Nowak, Jens D. Naumann und Sieglinde Köberl. Foto/Text: DoBi
Tätigkeit als Salinendirektor. Er wurde 1945 denunziert, verleumdet, verhaftet und inhaftiert und konnte seinen Beruf nach dem Krieg nicht mehr ausüben. Umso bedeutender ist es für den seinen Neffen als Nachlassverwalter, dass die Ereignisse der „Rettung der Kunstschätze“ sachlich richtig niedergeschrieben sind. Viele Bücher nach 1945 über die „Rettung“ der Kunstschätze sind eher „Romane“ oder als „Selbstinszenierung“ zu bewerten oder
– wie so oft – von einander abgeschrieben. Die Neuauflage bietet eine Chance, korrekt zurückzublicken und mit großer Motivation nach vorne zu schauen. Vieles muss noch unter die Lupe genommen werden. Das Buch ist ab Mitte August in den Buchhandlungen zu erwerben und liegt derzeit im Kammerhofmuseum auf. Die Veranstaltung war wieder einmal der Ausgangspunkt ernsthafter Diskussionen und Klarstellungen.
Tradition und Schönheit – Kunsthandlung Jesina in der Volksbank Bad Aussee Die Kunsthandlung Jesina stellte bereits 1978 beim „Teichwirt“ in Bad Aussee aus – seither besteht sie, die „kunstsinnige Beziehung“ zwischen Bad Aussee und Wien.
Die Familie Jesina wünschte allen Besuchern der Ausstellung viel Freude beim Begutachten der Bilder und einen regen „Betrachteraustausch“. Foto/Text: DoBi
Diesmal begrüßte Robert Leu, Filialleiter der Volksbank Bad Aussee, besonders herzlich die zahlreich erschienenen Gäste, aber im Besonderen Maria, Claus und Alexander Jesina, Bgm. Thomas Schönauer sowie zwei ausstellende Künstler, nämlich Manfred Markowski (Gmunden) und Florian J. Leibetseder (Wien), und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit, auch bei seinem „Volksbank-Orga-
nisationsteam“. Thomas Schönauer eröffnete die Ausstellung. Er erinnert sich gerne an die seinerzeitigen ersten Ausstellungen in „seinem Teichwirt“. Solche Ausstellungen sollen das kulturelle Leben in Aussee noch mehr bereichern. Sie sind bereits ein traditioneller Treffpunkt zum Kulturaustausch unter Freunden. Claus Jesina zeigte sich sichtlich erfreut über das große Interesse an der Ausstellung. Es fühlt sich für ihn
jedes Jahr im August wie ein „Nachhausekommen“ nach Bad Aussee an. Kunst ist eine Quelle der Freude, weil man sich automatisch emotional mit wunderbaren Bildern, Maltechniken und Zeitspannen beschäftigen muss. 42 unterschiedliche hochinteressante und sehr abwechslungsreiche Kunstwerke sind ausgestellt und zu den Öffnungszeiten der Volksbank Bad Aussee zu bestaunen und auch zu erwerben. Die Verkaufsausstellung „Malerisches Ausseerland“ ist bis 14. August geöffnet. Bilder von Leopold Scheiring, Joseph Höger, Hans Frank der Jüngere, Manfred Markowski, Ilka Gschließer, Florian Leibetseder, Elly Cornaro-Gschließer, Friedrich Gaida, Christoph Schöggl und vielen anderen sind zu bewundern. Claus Jesina führte erklärend durch die Ausstellung, die es zum 23. Mal in der Volksbank Bad Aussee gibt. Seit 41 Jahren gibt es die Kunsthandlung Jesina in Wien – das bedeutet Qualität in Beratung und Kunstvermittlung auf höchstem Niveau. Das Begleitheft „Malerisches Ausseerland“ bestätigt die bildhaft gestaltete Schönheit der Landschaft. Kunsthandlung Jesina, Tel.: 0664/4422131 oder 0664/1820802.
Ausstellung: 25 Jahre Leidenschaft Bildhauerei Zwischen 13. und 16. August zeigt die Ärztin und Bildhauerin Elise Norden-Wainig ihre Werke in ihrem Privathaus in Altaussee, Fischerndorf 192. Sie arbeitet in Altaussee, Wien und Mannersdorf am Leithagebirge. Viele ihrer wichtigsten Werke entstanden aus dem zartrosa Sölker Marmor in Irdning und Altausse, wo einige Großskulpturen auch ausgestellt sind. Bei dieser Ausstellung im August stellt die Künstlerin daneben Werke aus dem bestechend weißen Laaser Marmor und Altholz von 1870 vor. Öffnungszeiten: 13. und 14. August: 16–19 Uhr; 15. und 16. August: 11–14 Uhr.
Merlin im Zeitgeist Am Donnerstag, 20. August, um 19.30 Uhr findet am Simalhof in Obersdorf Nr. 11, 8993 Bad Mitterndorf, eine Lesung mit Musik statt. Michael Benaglio und das Duo „Zeitenklänge“ gestalten den fantastischen und zeitkritisch-heiteren Abend. Special Guests sind Angela Buschenreiter & Arthur. Eintritt: € 15,–; Anmeldung telefonisch unter: 0664 20 30 547
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„Mein Mann Thomas Mann“ und „Mozart & Möchtegern“ Mit zwei großartigen Lesungen lockten die Salzkammerspiele 2026 am 27. Juli und am 3. August wieder ein literatur- und musikinteressiertes Publikum – darunter zahlreiche Stammgäste – ins Kur- und Amtshaus Altaussee. Barbara Korherr begrüßte an den beiden Abenden die zahlreichen Besucher und freute sich, dass Werke von Prof. Helmut Korherr nach wie vor auf großes Interesse stoßen. So standen seine szenischen Lesungen „Mein Mann Thomas Mann“ und „Mozart & Möchtegern“ auf dem Programm. Erika Deutinger und Kurt Hexmann waren wieder einmal die Protagonisten – beide sind aus Fernsehen, Film und Theater bekannt. Für die wunderbare musikalische Begleitung sorgte Petra Pawlik-Mayerhofer am Klavier. Am ersten Abend schlüpfte Erika Deutinger in die Rolle von Katia Mann, die immer im Schatten ihres Ehemannes, den sie „Tommy“ nannte, stand. Aber ohne dieses Organisationstalent an seiner Seite, das sich um den schnöden Alltag kümmern musste, wäre Thomas Mann wahrscheinlich nicht das „Schriftstellergenie“ geworden. Erika Deutinger wurde Katia und erzählte als diese, mit viel Mimik und Gestik, heitere, traurige, ja dramatische Erlebnisse aus ihrer 50 Jahre dauernden Ehe, von ihren sechs Kindern, von der Homophilie ihres Mannes, von vielen Berühmtheiten aus dem Freundeskreis, aber auch
Klatsch und Tratsch. Thomas Mann war „Wagnerianer“, weshalb zwischen den Textpassagen von Pianistin Petra Pawlik-Mayerhofer kurze Passagen aus Sonaten von Richard Wagner eingefügt wurden. Am zweiten Abend stand die überaus spannende Geschichte „Mozart & Möchtegern“, ein Essay über die Entstehung des Requiems von W. A. Mozart, auf dem Programm. Erika Deutinger und Kurt Hexmann lasen Episoden aus den Lebensgeschichten zweier Männer, die nur eine Gemeinsamkeit hatten: die große Liebe zur Musik. Mozart, der geniale Komponist, war ständig pleite und deshalb auch immer auf der Suche nach Finanziers. Ein solcher war letztendlich der Reichsgraf Franz von Walsegg, der zwar komponieren wollte, aber absolut untalentiert war. Er kaufte sich deshalb Kompositionen, schrieb diese ab und präsentierte sie als seine eigenen. Nach dem tragischen Tod seiner jungen Frau gab er – über einen Mittelsmann – Mozart den Auftrag für ein Requiem, für das er eine erhebliche Summe zahlen wollte. Der Komponist konnte zwar noch die Anzahlung kassieren, verstarb allerdings vor der Fertigstellung des
ALLTAGSBEGLEITUNG MIT HERZ Mein Name ist Daniela Hager und ich bin selbstständige Personenbetreuerin in Bad Aussee. Menschen in ihrem Alltag zu begleiten und ein Stück Lebensfreude zu schenken, ist für mich mehr als nur ein Beruf – es ist meine Berufung. Meine Reise in die Pflege begann 2014 mit der Ausbildung zur Pflegeassistentin. Danach durfte ich sechs Jahre im Seniorenzentrum der Volkshilfe Bad Aussee wertvolle Erfahrungen sammeln. Anschließend war ich bei den Mobilen Diensten tätig und arbeitete zuletzt im evangelischen Pflegeheim in Bad Goisern. Heute begleite ich Menschen mit viel Herz, Respekt und Einfühlungsvermögen in ihrem gewohnten Zuhause. Mir ist es wichtig, nicht nur zu helfen, sondern zuzuhören, Zeit zu schenken und Vertrauen aufzubauen.
Unterstützung im Haushalt Begleitung beim Einkaufen Spaziergänge und Gesellschaft Hilfe bei Terminen und Organisation
Ich freue mich darauf, Sie und Ihre Angehörigen kennenzulernen und Sie ein Stück Ihres Weges begleiten zu dürfen. 14
Mozartmelodien. An beiden Abenden folgte das Publikum interessiert den überaus gelungenen Lesungen über das Leben zweier außergewöhnlicher Künstlerpersönlichkeiten – eines weltberühmten Literaten und eines Ausnahmekomponisten – und belohnte diese mit viel Applaus.
Petra Pawlik-Mayerhofer, Kurt Hexmann und Erika Deutinger freuten sich über die gelungenen Präsentationen. Foto/Text: E. Enzelberger
Wir gratulieren
3. Hinterbergerlauf
Mathilde Pfau – 107. Geburtstag
Am Samstag, 29. August, steht das beliebte Laufevent erneut ganz im Zeichen von Sport, Gemeinschaft und Bewegung. Das bewährte Konzept mit einem 10-km-Hauptlauf, einem 5-km-Bewerb sowie Kinderund Jugendrennen bleibt auch heuer unverändert. Start, Ziel, Siegerehrung und Pasta-Party finden wieder bei der Grimminghalle statt. Die abwechslungsreichen Strecken führen großteils über Wald- und Wiesenwege und zählen zu den besonderen Reizen der Veranstaltung. Für die Tagesschnellsten wartet erneut die begehrte IPCGlocke. Das Organisationsteam rund um Hannes Seebacher arbeitet bereits mit Hochdruck an den letzten Vorbereitungen und hofft auf zahlreiche Teilnehmer – besonders beim 5km-Lauf und den Kinderbewerben. Wer sich noch einstimmen möchte, kann jeden Mittwoch beim kostenlosen Lauftreff des Teams Krungl die Wettkampfstrecken kennenlernen.
Mathilde Pfau aus Bad Aussee feierte am 23. Juli ihren 107. Geburtstag. Zu diesem außergewöhnlichen Jubiläum übermitteln wir der Jubilarin die herzlichsten Glückwünsche und wünschen ihr weiterhin alles Gute.
„Die Wälder im Steirischen Salzkammergut – ihre Nutzung einst und jetzt“
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Werkes … Bei der Präsentation dieser fast unglaublichen Geschichte nahmen Erika Deutinger und Kurt Hexmann die verschiedensten Rollen ein – sie spielten ernsthaft, verzweifelt, tragisch-komisch und warfen einander Pointen zu. Für die musikalische Untermalung sorgte Petra Pawlik-Mayerhofer mit zarten
Kontaktdaten: Daniela Hager, Bad Aussee Tel: 0660/70 333 23 Mail: daniela.hager77@gmail.com BEZAHLTE ANZEIGE
Mit dem Vortrag von Andreas Holzinger, dem ehemaligen Leiter der Steirischen Landesforste, findet die Reihe „Biografie des Ausseerlandes – eine Zeitreise“ des Kammerhofmuseums am Donnerstag, 20. August, um 19 Uhr ihre Fortsetzung. Die natürlichen Standortfaktoren und die Art und Weise der
Nutzung beeinflussten seit jeher den Wald im Steirischen Salzkammergut. Der stete Wandel dieses so vielseitigen Ökosystems und der Versuch eines Ausblicks auf die forstliche Zukunft sind Thema dieses Abends. Technik und musikalische Umrahmung durch Reinhard Köberl. www.kammerhofmuseum.at.
Edith Kramer – Künstlerin zwischen zwei Welten Die Ausstellungseröffnung am 31. Juli in Grundlsee im „Kaiserlichen Stall“ war Schauplatz der außergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeit Edith Kramer, unter Freunden liebevoll „Mumi“ genannt. Der „Stall“ platzte aus allen Nähten, zum Glück bei lauem Sommerabendwetter. Diesen 53 Bilder umfassenden künstlerischen Lebensquerschnitt wollte sich niemand entgehen lassen. Astrid Schoiswohl erklärte ihre atemberaubende Biografie. Sie erzählte über ihre persönlichen Begegnungen mit Edith Kramer und der sich daraus ergebenden Sammelleidenschaft. So kam es auch zur ersten Ausstellung 2005 im Kommhaus Bad Aussee. Edith Kramer wurde 1916 in Wien geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie oft zur „Sommerfrische“ am Grundlsee bei ihrer Tante Elisabeth NeumannViertel. Die Menschen in ihrer Umgebung – unter anderem Sigmund Freud, Franz Čižek, Siegfried Bernfeld – prägten ihren Geist. „Wenn die Gesellschaft von uns verlangt, unsere kreativen Ideen zu unterdrücken, seid unangepasst!“, war ihre Botschaft. 1938 emigrierte sie zu ihrer Tante nach Amerika. Sie unterrichtete an verschiedenen Instituten. 1941, als Amerika in den Zweiten Weltkrieg eintrat, arbeitete sie als Maschinistin in einer Fabrik für die Kriegsindustrie. Ab 1943 stellte sie aus, reiste durch Europa und zurück nach Amerika. Ihre Sommer verbrachte sie in Grundlsee und davon mindestens zwei Wochen am
Wir gratulieren Jan Gruber – Werksmeister für Bauwesen Jan Gruber aus Bad Mitterndorf, beschäftigt bei der Firma BATBau in Bad Aussee, hat kürzlich in der Bauakademie Übelbach die Prüfung zum Werksmeister für Berufstätige für Bauwesen mit ausgezeichnetem Erfolg absolviert. Wir gratulieren dem jungen Polier zur bestandenen Prüfung.
Im Rahmen der Ausstellung sind wirklich hervorragende Exponate als Querschnitt der Schaffenskraft von Edith Kramer im „Kaiserlichen Stall“ zu sehen. Foto/Text: DoBi
„Aibl“, wo sie von Elfie und Fred Klier begleitet und betreut wurde. Berührend erzählte Elfie diverse Almerlebnisse aus dieser Zeit, Fred war der Utensilienträger, sie selbst war wohl die Obsorgerin, damit sie sich wohlbehalten auf ihrem „Kraftplatz Almhütte Aibl“ zurechtfinden konnte. Amerika und Grundlsee waren lebendige, anregende und wichtige Kraftplätze bzw. Zufluchtsorte in ihrem privaten und künstlerischen Leben. Im August 2014 starb die „Mutter der
Kunsttherapie“ als bedeutende Künstlerin des 20. Jahrhunderts. Man konnte also bei der Vernissage im „Kaiserlichen Stall“ auf ihren 110. Geburtstag anstoßen. Die feierliche Eröffnung übernahm Bgm. Franz Steinegger. Nora Schönfellinger dankte den zahlreichen Besuchern, stellvertretend für die zahlreich erschienenen Familienmitglieder der Familie Mautner. Die Ausstellung ist bis 30. August, Di.–So., von 17 Uhr bis 19 Uhr zu besuchen.
Verena Gamsjäger – Forstwartin V e r e n a Gamsjäger aus Bad Mitterndorf/Bad Goisern hat kürzlich die Ausbildung zur Forstwartin an der Forstfachschule in Traunkirchen mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Herzliche Gratulation.
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REPULS – Kaltrotlichttherapie REPULS®-Kaltrotlicht ist eine hochwirksame Therapie, die besonders gewebeschonend und rasch die Abheilung von Entzündungsprozessen fördert und zu einer raschen Schmerzlinderung führt. Das gepulste, hochintensive, kalte Rotlicht hat eine besonders hohe Eindringtiefe und findet bei akuten und chronischen Beschwerdebildern im Bereich des Bewegungsapparates und der Dermatologie Anwendung. Einsatzgebiete sind: Bänder-, und Sehnenerkrankungen und -entzündungen, Verstauchungen, Zerrungen und Prellungen, Schleimbeutelentzündungen, Tennisellbogen etc. Auch in der Wundheilung und bei Hauterkrankungen gibt es ausgezeichnete Erfolge. ®
Der REPULS -Tiefenstrahler im Sport führt zu verbesserter Regeneration nach Training und Wettkampf und bewirkt eine rasche Wiederherstellung nach Muskelverletzungen und bei Hämatomen. Er verbessert die Muskelaktivität und führt zu kürzeren Verletzungspausen durch schnellere Heilung.
Therapie- und Heilmassagepraxis Körperklang Sattelweg 162 8990 Bad Aussee Tel: 0664 – 160 7764 E-Mail: info@koerperklang.at
Bauernmarkt in Gößl Am Samstag, 22. August, ab 18 Uhr laden die Gößler Bauern wieder zum kleinen Bauernmarkt beim Veit ein. Neben den köstlichen Eigenprodukten ist auch für musikalische Unterhaltung und ein gemütliches Beisammensein bei Speis und Trank gesorgt. Regional. Ehrlich. Aus unserem Dorf. Der Markt findet nur bei trockenem Wetter statt. Die Gößler Bauern freuen sich auf euren Besuch. 16
Die Vernissage von Brigitte Köberl fand am 4. August in der Spitalkirche statt. Die Farben des Ausseerlandes, die Formen des Salzkammergutes und die Maltechniken aus der Seele der Künstlerin sind die Motivation für das Schaffen in Vielfalt und Freude. Die Linzerin Brigitte Köberl ist seit Jahrzehnten in Altaussee zu Hause. Sie malt seit ihrer Kindheit. Ihre Mentorin ist die Kunstvermittlerin und Künstlerin Renate Moran. Bei der Vernissage am 4. August erklärte Renate Moran das „Maltalent Brigitte Köberl", ihren zuerst autodidaktischen Weg, ihren Fleiß, ihre Lernfähigkeit, Ausdauer und besondere Art, immer wieder Neues und Vielfältiges auszuprobieren. Der Einstieg war die Seidenmalerei. Längst hat sie ihre eigene Handschrift gefunden. Mit unterschiedlichsten Techniken wie Aquarell- und Acrylmalerei, Stoffmalereien, experimentellen Mischtechniken bis hin zu Monotypien entstehen Werke, in denen Farben, Formen und Emotionen miteinander in Dialog treten. Vor allem die abstrakte Malerei gibt ihr die künstlerische Freiheit, ihre inneren Stimmungen und Befindlichkeiten authentisch auszudrücken. Die Vernissage eröffnete Harald Pernkopf, musikalisch umrahmt wurde sie durch Sängerin Christine Osterberger und Jazztrompeter Barney Girlinger. Gezeigt werden ca. 60 Werke aus den vergangenen Maljahren. Im 1. Stock der Spitalkirche gibt es ein
Künstlerin Brigitte Köberl (l.) zeigte bei ihrer Vernissage in der Spitalkirche rund 60 Werke aus verschiedenen Schaffensperioden. Foto/Text: DoBi
Aquarellzimmer, ein Blumenzimmer und ein Abstraktzimmer mit diversen Experimenten – selbst Tusche, Kreide, Sand und Öl ermöglichen bzw. vervollkommnen ihre interessanten Arbeiten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Monotypien, die sie in der ehemaligen Papierfabrik Steyrermühl (OÖ)
„classic alpin“ – eine musikalische Erlebnisreise am Loser Was passiert, wenn Musikerinnen der Wiener Volksoper und ein gestandenes Volksmusik-Trio zusammenfinden? Es entsteht „classic alpin“. Das von Renate Linortner initiierte Ensemble verbindet Flöte, Streicher und Harfe mit Harmonika und Hackbrett. Die außergewöhnlichen Arrangements von Sigi Lemmerer lassen Klassik und Alpenmusik scheinbar ineinanderflie-
ßen. Freuen Sie sich auf einen anspruchsvollen Konzertabend voller Farbnuancen, Flexibilität und purer Spielfreude! Dienstag, 25. August, Beginn 16:00 Uhr, Augstsee-Bühne am Loser Tickes unter: www.kultur.ausseerland.at BEZAHLTE ANZEIGE
hergestellt hat. Die Verkaufsausstellung ist noch bis 22. August jeweils von Dienstag bis Freitag von 10 Uhr bis 12 Uhr, Samstag von 10 Uhr bis 13 Uhr und an Sonntagen von 11 Uhr bis 13 Uhr zu besichtigen. Ein großer Dank gilt auch der Kustodin der Spitalkirche, Renate Haas.
Bierempfang in Altaussee Der wohl wichtigste „Rohstoff“ des Altausseer Bierzelts, welches heuer vom 5. bis 7. September stattfinden wird, das Bier, wird am Freitag, 21. August, um 19 Uhr feierlich und mit allen Ehren beim Rüsthaus in Altaussee empfangen. Die Salinenmusikkapelle wird dabei die musikalische Umrahmung innehaben, die Kameraden der FF Altaussee für das leibliche Wohl sorgen.
„Schauplatz Ausseerland“ – Zeitgeschichte auf kleinstem Raum Hans Fuchs, Ulrich Schlie und fünf Kurzfilme ließen im bis auf den letzten Platz gefüllten Raum im Kammerhofmuseum Bad Aussee den „letzten und wichtigsten Schauplatz Ausseerland“ am Ende des Zweiten Weltkriegs Revue passieren und suchten authentisch Erklärungen und Aufklärungen für diese „Besonderheit einer Region“.
Hans Fuchs, Stephanie Salzmann und Ulrich Stefan Schlie führten durch den Abend mit historischen Kurzfilmen und Diskussionen. Foto/Text: DoBi
Im Frühjahr 1945 war die Niederlage des Dritten Reiches augenscheinlich. Die Armeen der Alliierten rollten an. Viele Menschen begaben sich aus unterschiedlichen Gründen (Durchzug, Lazarette, Verstecke, rumänische, kroatische, bulgarische Exilregierungen u. v. m.) in das von Bomben verschonte Ausseerland, in das angebliche „Herz der Alpenfestung“. Ein Teil der nationalsozialistischen Elite glaubte wahrscheinlich auch noch an einen anderen möglichen Ausgang des Krieges, nämlich dass sich die Amerikaner und Russen bekämpfen könnten und somit die Amerikaner die Unterstützung der nationalsozialistischen Elite brauchen könnten. Hans Fuchs und Markus Raich gestalteten 2025 für die Ausstellung im Kammerhofmuseum „80 Jahre Kriegsende am Schauplatz Ausseerland“ ca. 20 Kurzfilme. Fünf Kurzfilme wurden am 5. August im
schauplatzhütte, die Wildenseehütte derer von Hohenlohe, geführt werden wollte. Matteson war seit Kriegsende fünfmal im Ausseerland gewesen und wollte wohl „einiges aufarbeiten“ und für sich klarstellen. Die beiden Frauen Iris Scheidler (Ehefrau von Kaltenbrunners Adjudant Scheidler) und Gisela von Westarp (Geliebte von Kaltenbrunner) identifizierten nach Kriegsende durch Empfangsküsse ungewollt die beiden in der Wildenseehütte Festgenommenen in Altaussee, denn Scheidler und Kaltenbrunner hatten gefälschte Wehrmachtsausweise bei sich. Im vierten Film erzählte Barbara Frischmuth, dass Adolf Eichmann – im „Parkhotel ihrer Mutter“ logierend – den Steireranzug ihres Vaters aus dem Kasten gestohlen hatte. Die Kriegsverbrecher kleideten sich ein-
heimisch, damit ihr Verstecken und ihre Flucht besser gelangen. Der fünfte Film zeigte Anton Burger, einen Helfer Adolf Eichmanns auf der Blaa-Alm. Er war SS- Obersturmführer und Lagerkommandant des Konzentrationslagers Theresienstadt. Auf so engem geografischem Raum spielten sich erinnerungswürdige Schicksalsschläge und verbrecherische Nachwirkungen des Zweiten Weltkrieges ab. Eine rege Diskussion folgte. Die Ausstellung im Kammerhofmuseum Bad Aussee ist als gelungen zu bezeichnen, wobei es ehrlicherweise natürlich auch Kritikpunkte gibt: Es fehlten die „tapferen Frauen", die die Widerstandskämpfer aktiv unterstützten oder selbst Widerstand leisteten und das Thema „Restitution“.
Kammerhofmuseum gezeigt und besprochen, wobei Ulrich Schlie und Hans Fuchs mit einer Doppelmoderation den Informations- und Aufklärungsabend so spannend gestalteten, dass viele Fragen gestellt wurden und das Publikum regen Anteil an dieser „Zeitdokumentation“ nahm. Es begann mit dem Kurzfilm über den Kunsthändler Wolfgang Gurlitt, der am Lenauhügel seine „Kunstschätze“ aufbewahrte und vor den Berliner Bomben rettete. Dann folgte der Kurzfilm über Otto Skorzeny, der sich mit ca. 40–50 SS-Leuten im Öderntal verschanzte und die bedingungslose Kapitulation nicht anerkannte. Es folgte der dritte Kurzfilm über Ernst Kaltenbrunner und seine Festnahme durch Robert E. Matteson (USGeheimdienst). Wolfhart Hofer erzählte an diesem Abend, dass Matteson ihn 1982 besucht hatte und von ihm nochmals in die Kriegs-
Danksagung Für die herzliche Anteilnahme am Ableben unseres lieben Vaters, Schwiegervaters, Großvaters, Bruders, Schwagers und Onkels, Herrn
Franz Loitzl vlg. Litt Franz, sagen wir auf diesem Weg herzlichen Dank. Dieser gilt ganz besonders dem gesamten Team des Generationenhauses Altaussee für die liebevolle Unterstützung und Pflege, Sandra Singer von der Bestattung Haider sowie der Salinenmusikkapelle Altaussee und dem Kondukt für das feierliche Geleit. Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die vielen Blumen- und Geldspenden sowie allen, die uns tröstende Worte geschrieben und unseren lieben Dat auf seinem letzten Weg begleitet haben. Du bleibst in unseren Herzen. Franz und Michaela Loitzl Im Namen aller Verwandten 17
Zum 100. Geburtstag von Marilyn Monroe Am 1. August eröffnete der heimische Briefmarkensammler Detlef Mager feierlich seine neueste Austellung anlässlich des hundertsten Geburtstages der amerikanischen Filmschauspielerin Marilyn Monroe im „Gasthof Elisabeth“ in Bad Aussee.
Orgelmeditation in der Spitalkirche Bad Aussee In allen sechs Kirchen des Ausseerlandes wird während des Sommers Orgelmeditation für die Stille und für den Orgelspielnachwuchs angeboten.
Moritz Pliem ließ bei der Orgelmeditationsstunde in der Spitalkirche die besondere Klangwelt der historischen Orgel erklingen. Foto/Text: DoBi Bürgermeister Thomas Schönauer und Detlef Mager bei der Eröffnung der Ausstellung über die legendäre Marilyn Monroe. Foto/Text: M. Rastl
Zahlreiche gleichgesinnte Sammler und Interessierte sowie Bürgermeister Thomas Schönauer fanden sich ein, um die beeindruckende Sammlung zu besichtigen. In seinen Eröffungsworten erzählte Mager über das bewegte Leben Marilyn Monroes. Ihre schwere Kindheit und das Aufwachsen in mehreren Pflegefamilien und Waisenhäusern prägten den Kultstar genauso wie die drei
gescheiterten Ehen. Bis heute kursieren Spekulationen über ihre Affären mit den Brüdern John F. Kennedy und Robert F. Kennedy sowie über den tragischen Tod der bis heute bekannten Hollywood-Schauspielerin im Alter von nur 36 Jahren. Die Briefmarkenausstellung über Marilyn Monroe ist bis zum 22. August im „Gasthof Elisabeth“ zu besichtigen.
Die Stille ist manchen abhanden gekommen, sie muss von Zeit zu Zeit rasten. „Raste von Zeit zu Zeit und warte, bis deine Seele dich eingeholt hat“, sagt schon ein altes indianisches Sprichwort. Diese Idee griff das Seelsorgezentrum Ausseerland auf und bietet seither gegen freiwillige Spende diese Orgelmeditationsstunden an. Die Spitalkirche war am 3. August bis auf den letzten Platz besetzt – das heißt, es ist eine Notwendigkeit, solche stillen Stunden in der lauten Zeit anzubieten. Die Orgel in der Spitalkirche wird noch mit Blasbalg angetrieben, genau wie die Orgel in der Barbarakapelle des Steinbergstollens der Salinen Altaussee. Es sind dies die
letzten zwei Orgeln, die im Ausseerland nicht elektrifiziert sind – eine Besonderheit. Diesmal las Michaela Köfler-Strimitzer die schönen Texte vor. Moritz Pliem meditierte an der Orgel. Die Orgelliteratur richtet sich immer nach der vorhandenen Orgel, auch das ist nicht überall so durchführbar. Die derzeit eingeschulten Schüler für das Orgelspiel der Musikschule Bad Goisern üben auch im Ausseerland und geben Anlass zur Hoffnung, dass der Orgelspielnachwuchs auch hier nicht abhandenkommt. Danke an die Kustodin Renate Haas für die Organisation in der außergewöhnlichen Spitalkirche Bad Aussee.
Vorletzte Sommernacht Am 4. August verwandelte sich das Ortszentrum von Bad Aussee zum vorletzten Mal in diesem Jahr zur Fußgängerzone.
Vor der Lössl-Uhr in Bad Aussee wurde beim Country-Linedance in Cowboyhut und Stiefeln kräftig das Tanzbein geschwungen. Foto: DoBi
Beste Stimmung, zahlreiche Besucher und Musik an jeder Ecke prägten die Ausseer Sommernacht am 4. August. Das autofreie Ortszentrum von Bad Aussee verwandelte sich einmal mehr in eine lebendige Flaniermeile, auf der Einheimische und Gäste bis in die Abendstunden bummelten, einkauften und regionale Schmankerl genossen. Für die besondere Atmosphäre sorgten vor allem die vielen 18
Musikgruppen, die mit unterschiedlichsten Stilrichtungen an mehreren Plätzen im Ortskern aufspielten und das Publikum begeisterten. Von traditioneller Volksmusik bis hin zu Jazz, Country und modernen Klängen war für jeden Geschmack etwas dabei. Die geöffneten Geschäfte, das kulinarische Angebot der regionalen Gastronomie und das abwechslungsreiche Kinderprogramm rundeten den gelungenen Sommerabend ab.
Eine Zeitreise in die wilden 80er Die Beach-Party am 1. August verwandelte den Seepark in Grundlsee in eine bunte Erlebniswelt voller Musik, Nostalgie und ausgelassener Stimmung.
Mit coolen Outfits, Live-Musik von „7 for 80s“ und bester Stimmung wurde die Beach-Party zur musikalischen Zeitreise. Foto/Text: M. Rastl
Der Pavillon am See wurde kurzerhand zur Bühne und bot die perfekte Kulisse für ein unvergessliches Fest. Zahlreiche Besucher tauchten ein in die Welt der 1980er-Jahre – mit auffälligen Outfits, kultigen Styles und jeder Menge guter Laune. Für die passende musikalische Zeitreise sorgte die Band „7 for 80s“, die mit ihrem Live-Konzert bekannte Hits und legendäre Klänge dieser Ära aufleben ließ. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch von K.I.T.T., dem legendären Fahrzeug aus der Kultserie „Knight Rider“, der bei den Gästen für große
Begeisterung sorgte. Bereits am Nachmittag wurde ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie geboten. Beim Tretbootrennen mit den Red-BullTretbooten ging es sportlich und mit viel Spaß zur Sache. Beim HulaHoop-Wettbewerb waren Geschicklichkeit und Rhythmusgefühl gefragt, bevor am Abend die Musik und das Tanzen endgültig die Hauptrolle übernahmen. Die Beach-Party am Grundlsee bewies eindrucksvoll, dass die 80erJahre nichts von ihrer Faszination verloren haben.
Der frühe Vogel genießt den Sonnenaufgang am Loser Frühfahrten mit der Panoramabahn und Bergfrühstück in der Loseralm. Wenn das Ausseerland noch schläft, herrscht am Loser bereits magische Aufbruchstimmung. Unter dem Motto „Oben, bevor der Tag erwacht!“ lädt die Seilbahn Loser Altaussee zu exklusiven Sonnenaufgangs-Fahrten ein. Naturbegeisterte und Genießer haben im August und September 2026 die einmalige Gelegenheit, noch vor dem regulären Betrieb auf den Gipfel zu schweben und zu erleben, wie die
ersten Sonnenstrahlen die umliegende Bergwelt in ein goldenes Meer verwandeln. Nach dem Naturschauspiel wartet in der Loseralm auf die Frühaufsteher ein reichhaltiges Bergfrühstück mit regionalen Köstlichkeiten. Ein perfekter Start in den Tag, der Körper und Seele gleichermaßen stärkt. Termine & Anmeldung: www.loser.at/sonnenaufgang BEZAHLTE ANZEIGE
Alpine Reset Experience – Kraft tanken in Altaussee Am Sonntag, 30. August, von 9 bis 13 Uhr findet im JUFA Hotel Altaussee ein besonderer Workshop für Körper und Geist mit Wim-HofAtemarbeit, Tai Chi, Meditation, Sauna, Klangbad und bewusster Kälteerfahrung statt. Entdecke neue Wege zu mehr Energie, innerer
Ruhe und mentaler Stärke – mitten in der Natur des Ausseerlandes. Für Anfänger und Erfahrene geeignet. Mit den zertifizierten Wim-HofMethod-Instruktoren Mattias RubeiStruber & Astrid Mauri. Infos & Anmeldung: astridmauri.com/alpine-reset-experience
Herzlichen Dank für die überaus große Anteilnahme am Ableben unseres lieben Sohnes, Bruders und Onkels, Herrn
Alexander Demmel. Besonders gilt dieser Dank Sandra Singer von der Bestattung Haider, die uns einfühlsam begleitet und tatkräftig unterstützt hat, sowie dem Bläserqaurtett der Musikkapelle Lupitsch. Ebenfalls danken wir den Teams des LKH Bad Ischl und des LKH Bad Aussee. Weiters dem Team des Volkshilfe Seniorenzentrums Bad Aussee und Dr. Thomas Fitz für die jahrelange Betreuung. Für die großzügigen finanziellen Unterstützungen bedanken wir uns bei der FF Lupitsch, SV Wies’n und dem Tauschmarkt Altaussee. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die vielen Kondolenzbesuche, für Kerzen- und Geldspenden sowie allen, die unseren lieben Alex auf seinem letzten Weg begleitet haben. In lieber Erinnerung Herbert und Gerlinde Demmel mit Familie 19
KeraMIK im Kammerhofmuseum
Erfolgreiches Strassner Dorffest
Eine nicht alltägliche Keramik-Ausstellung wurde am 9. August im Ausseer Kammerhof eröffnet. Sie ist der „HerzensAusseerin“ Gertrude Mik (1915–2002) gewidmet, die viele Spuren im Ausseerland hinterlassen hat.
Am Samstag, 1. August, gab es im Ausseer Ortsteil Strassen wieder einen Grund zum Feiern. Das traditionelle Strassner Dorffest im Zeughaus der FF Strassen öffnete seine Pforten.
Zahlreiche Besucher fieberten dem Startschuss zum Fetzenmarkt entgegen. Foto: V. Rastl
Kuratorin Astrid Schoiswohl (l.) mit Kammerhof-Obfrau Sieglinde Köberl.
Die Künstlerin kam 1932 ins Ausseerland und wirkte – während des Zweiten Weltkriegs – als Kindergärtnerin bei den „Kreuzschwestern“, die als Krankenschwestern im Ort bleiben durften und nach dem Krieg den Kindergarten wieder übernahmen. Gertrude Mik lebte mit ihrer Mutter zuerst in Obertressen und errichtete dort Ende der 1940er Jahre ihr erstes Keramik-Skulpturen-Atelier. 1949 bis 1953 machte sie ihre Ausbildung in Hallstatt. Da ihr in Obertressen ein Brennofen fehlte, erledigte sie ihre Brennarbeit im ehemaligen „Café Praunfalk“, Philipp Mairhofer töpferte kleine Gefäße, Wolfgang Stolba entwickelte Glasuren. Das Brennen ihrer vielen „Engerln“ war ein voller Erfolg. Auch mit Kindern töpferte sie – ein begeistertes, ehemaliges „TöpferKind“, Gisela Hasenörl, saß im Kaisersaal des Museums, wo die Eröffnung der Ausstellung unter der musikalischen Umrahmung durch die Familienmusik Duschl – mit großem Eingangsapplaus – stattfand. Da die Ausstellung aus zahlreichen Leihgaben besteht, waren viele Leihgeber zur Eröffnung aus nah und fern angereist. Der ursprüngliche Ideengeber, Klaus Dieter-Schellauf, Mitarbeiter des „Feuerwehrkunstmuseums St. Florian“ in der Weststeiermark
Foto/Text: DoBi
sprach Sieglinde Köberl anlässlich des Narzissenfestes 2025 an und bot ihr eine Statue des „Heiligen Florians“ von Gertrude Mik an. Die Kustodin für bildnerische Kunst des Kammerhofmuseums, Astrid Schoiswohl, war sofort begeistert von einer MIK-Ausstellung, denn ihre Familie wohnt seit 1990 im ehemaligen „Mik-Haus“ in der Kramergasse. Sie hat also sehr viel persönliches Insiderwissen. 1956 zog nämlich Gertrude Mik mit ihrer Mutter in die Kramergasse, werkte dort mit eigenem Brennofen, mit Holz, Stein und Ton. Als sie nach Bad Mitterndorf in ihre „Pension“ zog (liebevollst betreut von Inge Grill), verkaufte sie ihr Haus mit einer „humorvollen Begründung“ an die Familie Schoiswohl. Von der Künstlerin gibt es noch einige besondere Bildhauerarbeiten im Raum Bad Aussee zu sehen. So an der Bäckergasse den Ochsenkopf (ehem. Fleischhauerei Eidlhuber), das Bäckerzunftzeichen (ehem. Bäckerei Klackl), die Christusfigur an der Straße nach Sarstein, das Wappen am Rathauseingang und am Pötschenpass die Landeswillkommenszeichen der Bundesländer Oberösterreich und Steiermark. Ihre Gipsformen werden noch immer von Astrid Wichert und einer Weinviertler Künstlerin verwendet.
Die Freiwillige Feuerwehr Strassen durfte sich beim diesjährigen Dorffest im Zeughaus über regen Besuch freuen. Ab 13 Uhr lockte der traditionelle Fetzenmarkt zahlreiche Interessierte an. Der Andrang war groß und unterstrich einmal mehr die große Beliebtheit des Fetzenmarktes. Auch kulinarisch hatte das Dorffest wieder einiges zu bieten. Mit Bratwürsten, Bosna, Pommes, Grillkoteletts sowie einem selbstge-
5-Minuten-Duft – Workshop Perfume to go Der bekannte Wiener Parfumeur Wolfgang Lederhaas, der für das erste Ausseer Narzissen-Parfum verantwortlich zeichnet, bietet die einmalige Gelegenheit, sich seine persönliche Duftmischung zu kreieren: In nur 5 Minuten erlernen Sie die Grundprinzipien der Parfumherstellung und mischen die natürlichen Essenzen von Zitrone über Kardamom bis Vetiver und nehmen die Probe und Rezeptur mit nach Hause. Tauchen Sie ein in die Welt des Parfums!
machten Kuchenbuffet war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Die Musikgruppe „D’Röthlstoana“ sorgte mit ihrer musikalischen Unterhaltung für beste Stimmung und trug zu einem gemütlichen Beisammensein bei. Der Reinerlös der Veranstaltung dient dem Ankauf neuer Feuerwehrausrüstung.
Die Alpenpost gratuliert herzlich!
Moritz Johann Pürcher geboren am 20. Mai 2026 Eltern: Martina Pürcher und Martin Egger aus Bad Aussee
Bei der vierten langen Sommernacht am 18. August steht Wolfgang Lederhaas von 19–21 Uhr in der Hauptstraße vor der „MANUFAKTUR BAD AUSSEE“ für diesen Workshop zur Verfügung. Die Teilnahme ist gratis! BEZAHLTE ANZEIGE
Isabella Schanzl geboren am 23. Juli 2026 Eltern: Carina Schanzl und Stefan Hollergschwandtner Bad Aussee Falls Sie Ihr Baby auch aus der Zeitung lachen sehen wollen, dann schicken Sie uns bitte ein Bild unter der Angabe des Namens des Babys, der Mutter, des Vaters und mit dem Datum der Geburt per E-Mail: redaktion@alpenpost.at 20
Berge in Flammen und „Mystic Alpin“
Bluatschwitzblackbox-Vernissage
Nach der gelungenen Neuaufstellung des traditionellen Sommerfestes „Berge in Flammen“ in Altaussee – ergänzt durch ein großes Live-Konzert – wird auch heuer wieder am Samstag, 15. August, zum „Brunnerplatz“ bzw. ans Seeufer geladen.
Am 2. August wurde die Ausstellung „Blicke: Innerlich – Äußerlich und Landschaften“ im Rahmen der „Bluatschwitzblackbox“ feierlich eröffnet.
Schon bei der Anreise werden die Besucher von kundigen Kräften auf die vorgesehenen Parkplätze eingewiesen, bevor um 17 Uhr ein schwungvoller Auftakt mit der „Altausseer Bierzeltmusi“ und der „Salettlmusi“ erfolgt. Ab ca. 20.30 Uhr findet ein mystischstimmiges Konzert von Fred Jaklitsch mit seiner Band „Mystic Alpin“ mit stimmungsvoller
Begleitung durch die Grat- und Bengalbeleuchtung von Trisselwand und Loser statt. Mit dabei wird auch „Zabine“ sein, die Fred Jaklitsch gesanglich unterstützen wird. Kartenvorverkauf unter kultur@ausseerland.at oder in allen Infobüros des Ausseerlandes zum Preis von € 20,–; Abendkasse: € 25,–. Das Organisationskomitee freut sich auf regen Besuch.
Jürgen Kaizik zeigte die Werke des Künstlers Rudolf Szedenik.
Es wird wieder mystisch und alpin, wenn am 15. August zum großen Fest „Berge in Flammen“ mit Live-Konzert in Altaussee geladen wird.
Der Architekt Rudolf Szedenik verbrachte seine ersten sechs Lebensjahre in Kleinwarasdorf im Burgenland. Er lebte als Kind in zwei Welten, weshalb er von klein auf – neben seinem „Brotberuf Architekt“ – eine Leidenschaft für das Malen entwickelte. Er malt keine Menschen, sondern Landschaften und stellt sich und dem Betrachter die Frage: „Was steckt dahinter?“ Die Freude am Tun erkennt man am „Malprozess“ seiner
Foto/Text: DoBi
Werke – die Landschaften werden immer abstrakter. Als bildender Künstler hat er sich bereits einen Namen gemacht. Seine Freundschaft mit Jürgen Kaizik bringt seine Werke nach Bad Aussee in das MarianneKopatz-Kulturhaus. Die Ausstellung ist während der Vorstellungen, davor und danach zu besichtigen. Es ist dies keine Verkaufsausstellung. Jürgen Kaizik vertrat bei der Vernissage den Künstler.
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Lieder aus dem Unterholz – Musik aus dem Dickicht Ein Abend voller Musik, guter Stimmung und großer Spielfreude begeisterte die zahlreichen Besucher von „Lieder aus dem Unterholz“ im Gasthof Veit in Gößl.
Schnell informiert l Bei einem Kletterunfall am Sturzhahn auf der Tauplitzalm wurden Sonntagvormittag, 2. August, zwei Alpinisten verletzt. Ein dritter Kletterer blieb unverletzt. Gegen 10.30 Uhr befanden sich drei Kletterer im Alter von 30 und 32 Jahren in einer Seilschaft in der letzten Seillänge einer Kletterroute mit dem Schwierigkeitsgrad 5 bis 6 am 2.028 Meter hohen Sturzhahn. Der 32-jährige Vorsteiger zog sich unmittelbar vor dem Gipfel an einem Felskopf hoch, als sich dieser plötzlich löste. Der Kletterer stürzte rund zehn Meter ins Seil und erlitt dabei schwere Verletzungen im Bereich des Fußgelenks. Der 30-jährige Mittelmann befand sich rund 20 Meter unterhalb im Stand und konnte einem herabfallenden Stein nicht mehr ausweichen. Er wurde im Gesicht getroffen und erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Der dritte Kletterer, ein ebenfalls 32Jähriger, blieb unverletzt und setzte den Notruf ab. Die Bergrettung Tauplitz rückte mit zwölf Einsatzkräften und mehreren Quads zum Unfallort aus. Neben dem Notarzthubschrauber C99 wurde auch der Rettungshubschrauber C14 angefordert. Während der 32-jährige Vorsteiger vom Rettungshubschrauber C14 mittels Winde geborgen wurde, wurde der Mittelmann per Tau vom Rettungshubschrauber C99 aus der Felswand gerettet. Beide Verletzten wurden in das DKH Schladming geflogen. Der unverletzte Kletterer wurde von der Bergrettung Tauplitz ins Tal begleitet. Zudem brachte die Bergrettung die Ausrüstung der verletzten Alpinisten ins Tal.
l Eine 60-jährige Motorradfahrerin
Toni Burger und Franz Thalhammer musizierten recht flott aus dem Unterholz. Foto/Text: B. Zerhau
Die beiden Künstler präsentierten dabei ein abwechslungsreiches Programm mit mitreißenden und gefühlvollen Stücken – „abseits ausgetretener Pfade, durch das Dickicht“, wie Franz Thalhammer das Konzept des Abends verstanden wissen wollte. Und genau das gelang den beiden eindrucksvoll: Das Programm war analog, leidenschaftlich und authentisch. Der Abend begann mit einem auf Englisch vorgetragenen Lied von Bob Dylan. Dass Thalhammer der Sprache ohne Zweifel mächtig ist, dürfte nicht zuletzt auf einen Aufenthalt in den USA zurückzuführen sein. Als 19-Jähriger arbeitete er im Skigebiet Hot Springs im Bundesstaat Virginia als Skilehrer. Während dieser Zeit entdeckte er auch seine Leidenschaft für Bluegrass- und Countrymusik – Einflüsse, die bis heute in seinen Kompositionen hörbar sind. Gemeinsam mit Toni Burgers vielseitigem Geigenspiel entstand eine fas-
zinierende musikalische Melange, die mühelos Genregrenzen überschritt. Die ungekünstelte Spielfreude der beiden verlieh dem Konzert seinen besonderen Reiz und erfüllte den gut besuchten Veranstaltungsraum mit einer unverwechselbaren Atmosphäre. Wie textsicher das Publikum war, zeigte sich besonders bei Liedern wie „Wildfrauen“, „Solche und solche“ oder „Kim zuwa“, die von vielen begeistert mitgesungen wurden. Dass die beiden Multiinstrumentalisten jene besondere, sphärische Klangwelt entstehen ließen, wie man sie auch von den „Rauhnacht“Konzerten kennt, lag nicht zuletzt am stimmungsvollen Einsatz der Maultrommel sowie an Franz Thalhammers sehnsuchtsvoll gespielter Mundharmonika. Gemeinsam schafften die beiden einen Klangkosmos, der sich keinem Genre und keiner Kategorie zuordnen ließ – und gerade deshalb einfach Spaß machte.
Vielen Dank für die große Anteilnahme, die tröstlichen Worte und die zahlreichen Kondolenzschreiben anlässlich des Todes von Herrn
Rudolf Loidl. (Oberförster in Ruhe)
Er war für uns stets ein liebevoller Ehemann und ein fürsorglicher Vater. Wir danken allen, die ihm die letzte Ehre erwiesen haben. In stiller Trauer Gisi und Christine 22
kam Montagmorgen, 3. August, in Lupitsch zu Sturz und wurde schwer verletzt. Gegen 8.15 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem schweren Verkehrsunfall mit Personenschaden auf der Salzkammergutstraße (B 145) im Bereich Lupitsch gerufen. Eine 60-jährige Motorradfahrerin aus dem Bezirk Liezen kam bei Straßenkilometer 78,8 nach einem Überholvorgang aus bislang ungeklärter Ursache rechts von der Fahrbahn ab und stürzte in weiterer Folge. Dabei wurde sie vom Motorrad geschleudert und blieb regungslos im Straßengraben liegen. Die schwer verletzte 60-Jährige wurde nach der notärztlichen Erstversorgung vom Notarzthubschrauber C14 in das Krankenhaus Vöcklabruck geflogen.
l Für knifflige Fragen und beste Stimmung sorgte das Quiz im Kurpark Altaussee am 27. Juli, das ein voller Erfolg war. Veranstaltet von der SPÖ Altaussee und perfekt organisiert von Harald Pernkopf, verzeichnete der Abend einen neuen Teilnehmerrekord. 19 Teams stellten sich der Herausforderung. Mit viel Wissen, Teamgeist und Eifer wurde um die meisten Punkte gerungen. Dank der hervorragenden Bewirtung wurde der Quizabend zu einem rundum gelungenen Erlebnis für alle Beteiligten.
19 Teams kämpften mit Wissen und Teamgeist um die besten Antworten.
l Der irische Musiker und Schauspieler Glen Hansard, jener Oscar-Preisträger, der beim „Sprudel, Sprudel & Musik“Festival 2018 als Überraschungsgast dabei war, kam kürzlich im 56. Lebensjahr bei einem Motorradunfall in Dublin ums Leben. Er hinterlässt seine Frau, die finnische Dichterin Maire Saaritsa, und einen dreijährigen Sohn.
l Bei der Grundlseer „Seelaube“ genossen kürzlich sehr viele Besucher einen „Austropop“Abend mit dem Duo „Chekka-Noe“, die mit viel Schmäh, bösen Sprüchen, Gesang und Saitenspiel die größten Hits der legendären österreichischen Musiker am Ufer des Grundlsees darbrachten. Das Duo „Chekka-Noe“ spielte in Grundlsee auf.
Finissage zur „Kriegsende“-Ausstellung im Kammerhof Kürzlich wurde im Ausseer Kammerhofmuseum im Rahmen einer Finissage an das Kriegsende 1945 erinnert. Neben den vier Kuratoren der Ausstellung konnte Obfrau Sieglinde Köberl auch zahlreiche Interessierte und Freunde des Museums begrüßen.
Die vier Kuratoren der Ausstellung (v. l.): Hans Michael Roithner, Hans Fuchs, Wolfgang Eckel und Ulrich Schlie. Foto/Text: DoBi
Sieglinde Köberl freute sich sichtlich über den regen Besuch und hieß die vier Kuratoren herzlich willkommen. Sie ging kurz auf die Arbeit des Kammerhofmuseums und die damit verbundenen Herausforderungen ein, bevor sie die Entstehung der Sonderausstellung „80 Jahre Kriegsende am Schauplatz Ausseerland“
nach einer Idee von Hans Fuchs erläuterte. Auch die – während des Kulturhauptstadtjahres 2024 – erfolgreich ausgerichtete Sonderausstellung „Wolfgang Gurlitt, Kunsthändler und Profiteur“, welche vom „Lentos“ Linz kuratiert worden war, wurde kurz thematisiert. Die vier Kuratoren stellten eine der
erfolgreichsten Ausstellungen des heimischen Museums zusammen, die am 8. Mai 2025, 80 Jahre nach dem Kriegsende, eröffnet wurde und – aufgrund des Erfolgs mit rund 10.000 Besuchern – bis zum 9. August und somit länger als geplant geführt wurde. Die Ausstellung wurde diese Woche abgebaut und übersiedelt in das „Papiermachermuseum“ in Steyrermühl, wo sie am 3. September eröffnet wird. Ganz im Sinne aller Kuratoren und auch Besucher hielt Historiker Ulrich Schlie in seiner Schlussbemerkung fest, dass diese Ausstellung „nur ein Anstoß für weitere Ausstellungen beziehungsweise eine Aufarbeitung und intensive Archivforschungen sein kann.“ Viele konstruktive Kritikpunkte zu nicht bearbeiteten Themen und Persönlichkeiten wurden aufgenommen und gaben Anlass, sich noch weiter damit zu beschäftigen – jedoch müsste dazu ein offizieller Antrag auf zur Bereitstellung von Forschungsgeldern eingebracht werden. Nach ihren Schlussbetrachtungen stellten sich die vier Kuratoren den – teils sehr interessanten – Fragen aus dem Publikum.
Internationaler Magierkongress bringt 400 Zauberkünstler nach Bad Aussee Im Rahmen des Fachkongresses „Fröhlich Zauberkongress“ vom 9. bis 13. September werden wieder hunderte Zauberkünstler aus 20 Nationen nach Bad Aussee kommen, um sich nicht nur fachlich auszutauschen, sondern auch die neuesten Trends zu besprechen, Seminare und Workshops zu besuchen sowie Wettbewerbe und hochkarätige Shows zu begleiten. Veranstalter ist der Magische Ring Austria (MRA), der Dachverband der Zauberkunst in Österreich und österreichische Vertreter im Weltverband FISM. Der Kongress zählt mittlerweile zu den großen Fachkongressen im Ausseerland. Mit über 2.000 Nächtigungen und einer geschätzten regionalen Wertschöpfung von mehr als € 200.000,– ist er auch ein wichtiger Impuls für Tourismus, Gastronomie und regionale Betriebe. Für das internationale Fachpublikum wurden rund 30 Künstlerinnen und Künstler engagiert. Insgesamt stehen sieben Galavorstellungen, darunter auch Late-Night-Shows, auf dem Programm. Der Großteil des Kongresses ist ausschließlich den teilnehmenden Fachbesuchern vorbehalten. Für die Bevölkerung gibt es jedoch zwei besondere Möglichkeiten, internationale Zauberkunst live zu erleben. Große Familienshow mit Alexander Krist Am Sonntag, 13. September, wird Alexander Krist um 15 Uhr mit einer „Magie & Illusionen“-Show im Kurund Congresshaus Bad Aussee begeistern. Er zählt zu den bekanntesten Illusionisten im deutschsprachigen Raum. Seine Shows begeis-
terten in München bereits über 200.000 Besucher. Mit seinen magischen Kreationen sorgte er auch international für Aufmerksamkeit, unter anderem bei „Penn & Teller: Fool Us“ in Las Vegas. Presseberichte aus München beschreiben Krists Arbeit als besondere Verbindung aus großen Illusionen und unmittelbarer Nähe zum Publikum. Gerade diese Mischung macht die Show auch für Bad Aussee außergewöhnlich: spek-
takuläre Bühnenmagie, starke Bilder, Humor und ein Erlebnis für die ganze Familie. Auf besonderen Wunsch wurde eine eigene öffentliche Galavorstellung angesetzt, damit auch Familien aus der Region diese Produktion besuchen können. Tickets: Gold Tickets: € 38,–; Silver Tickets: € 29,–. Karten sind in den Filialen der Ausseer Tourismusbüros sowie online erhältlich: kultur.ausseerland.at
Herzlichen Dank für die Anteilnahme am Ableben unserer Mutter, Frau
Ida Rastl. Vielen Dank an die Musikanten, die Träger, Dr. Thomas Fitz, das Team des Generationenhauses Altaussee, alle Freunde und Bekannten sowie Frau Sandra Singer von der Bestattung Haider für die schönen Worte bei der Verabschiedung. Die Trauerfamilien
Abberufung des letzten „Postoberofficials“ Nach einem langen, erfüllten Leben schloss am 1. August Karl Pucher im 104. Lebensjahr für immer seine Augen. Er war der älteste Ausseer.
Mit Karl Pucher ging ein echter „Gentleman“. War er im „Mårik“ unterwegs, traf man ihn stets freundlich lächelnd und äußerst adrett gekleidet – meist mit „Bindl“ und einer Leder-Handtasche – an. Diese Korrektheit brachte wohl sein Beruf mit sich, war er doch fast ein Vierteljahrhundert lang Leiter der Postämter von Bad Mitterndorf und Kainisch. Karl Pucher beschäftigte sich bis ins hohe Alter viel mit der Welt und ihren Zusammenhängen und konnte – so freundlich und zuvorkommend er stets gegenüber seinen Zeitgenossen war – mit der Politik und fragwürdigen Entscheidungen hart ins Gericht gehen. Er erlebte die Postämterschließung in seinem Ruhestand mit. Trotzdem ließ er es sich nicht nehmen, den Finger auf die Wunde zu legen und in Form von Gastbeiträgen in der „Alpenpost“ seine klare Haltung zur Entwicklung des Ausseerlandes – von der Schließung des Bezirksgerichts und der Postämter bis hin zur sukzessiven Schrumpfung des Ausseer Spitals – zu artikulieren. Er verstand es, mit spitzer Feder und einem Augenzwinkern Missstände aufzuzeigen und zu benennen. Apropos benennen: Karl Pucher war ein leidenschaftlicher und exzellenter Fotograf – unter anderem bei den Leserreisen, die er gerne begleitete. Aus seinem enormen Fundus profitierte auch die „Alpenpost“ mehrfach. Ganz „Postoberofficial“ notierte Karl Pucher dabei nicht nur den Zeitpunkt, die Blende und die Verschlusszeit zu jedem Foto, sondern auch die Namen der darauf Abgebildeten. Eine Arbeit, die heute undenkbar erscheint. Der allseits beliebte Ausseer organisierte über einen langen Zeitraum Kulturfahrten, war unter anderem auch bei der „Berg- und Naturwacht“ ein aktives Mitglied und wurde für seine jahrzehntelange Arbeit mehrfach geehrt. F.S. 23
Leserbrief
Fahrzeugweihe bei der Freiwilligen Feuerwehr Zauchen
Kunst- und Kulturangebot im Ausseerland Welch große Freude, welche Vielfalt, welche Diversität uns heuer im Sektor Kunst und Kultur auf höchstem und vielseitigstem Niveau geboten wird. Ob Erinnerungskultur durch Zeitgeschichte, Filme, Theaterprojekte in Wohnzimmern, Dachböden und Amtshäusern, Literaten- und Literaturabende, bildnerische Ausstellungen, Tanzvorführungen des Staatsopernballetts, musikalische Schmankerln mit Weltklassemusikern, Dialoge und Zwiegespräche, Chor- und Orchesterkonzerte u. v. m. In allen nur möglichen Räumlichkeiten von Kirchen über Veranstaltungssäle, auf Kleinkunst- und Freiluftbühnen, in Wirtshäusern, Kurparkanlagen, auf Schiffen und Booten, in Gärten und auf Stränden, auf Dorfplätzen u. v. m. wird Kunst und Kultur für Jung und Alt sichtbar. Das Kammerhofmuseum zeigt zum Beispiel die „Biografie des Ausseerlandes“, „80 Jahre Kriegsende am Schauplatz Ausseerland“, „Keramikund Holz- & Salzausstellung“, bietet Vortragsreihen und Diskussionsrunden mit Kapazundern, Zeitzeugen und Künstlern an u. v. m. Die Vereine wie „Beethoven plus Festivals“, „Salzkammerspiele“, „Bluatschwitzblackbox“, „Literaturmuseum Altaussee“, „Woferlstall“, „Ausseer Barocktage“, „Arche am Grundlsee“, „ARGE Kaiserlicher Stall“ etc. bemühen sich um interessante Programme mit Künstlerpersönlichkeiten und diversen Inhalten für den ganz persönlichen Geschmack. Auf kleinem geografischem Raum (Bad Mitterndorf, Grundlsee, Altaussee, Bad Aussee) so eine Fülle von Angeboten zur Auswahl. Danke, dass es das gibt. Danke an die Veranstalter und Sponsoren. Ohne persönliches Engagement gäbe es vieles nicht. Eine „gewisse Intendantin“ der KHST 2024 verlautbarte seinerzeit, beinahe wie eine Gebetsmühle, sie müsse Kunst und Kultur endlich ins Ausseerland bringen. Sie war wahrscheinlich nicht wirklich jemals zur Kulturzeit im Ausseerland ...
Im Rahmen des Zauchner Waldfestes wurde – bei perfektem Wetter – am 9. August das Einsatzleitfahrzeug des Bereiches Liezen, welches bei der FF Zauchen stationiert wurde, eingeweiht. Das Fahrzeug ist neben moderner Kommunikationstechnik auch mit einer Drohne ausge-
Doris Bittmann, Bad Aussee
Das Kommando der FF Zauchen mit den Ehrengästen und den Fahrzeugpatinnen bei der Fahrzeugweihe. Foto:
Zu diesem Anlass konnte HBI Martin Eder zahlreiche Ehrengäste, darunter die Landtagsabgeordnete Eva Maria Kroismayr-Baier, Bgm. Herbert Hansmann, Vzbgm. Kurt Berger, Reinhold Binder und Benjamin Schachner vom Bereichsfeuerwehrkommando Liezen sowie Abschnittsbrandinspektoren aus den Nachbarabschnitten und zahlreiche Ehrendienstgrade begrüßen. Unter dem Kommando von ABI Christian Demmerer traten insgesamt 105 Kameradinnen und Kameraden des Feuerwehrabschnittes
Bad Mitterndorf sowie der Partnerfeuerwehr aus Gräfelfing in Bayern bei der Fahrzeugweihe an. Die feierliche Segnung des neuen Fahrzeuges nahm Diakon Franz Mandl vor. Als Patinnen stellten sich Anna Grill und Pamela Rüscher zur Verfügung. Ehrungen Im Rahmen des Festaktes wurden HBI Martin Eder, OBI Gernot Burgschweiger, OBI Tobias Hansmann, BM Lukas Stiendl, HLM Gernot Huber und HLM Marco Eder mit dem Verdienstkreuz dritter Stufe
FF Zauchen
des BFV Liezen ausgezeichnet. Hinter der Freiwilligen Feuerwehr Zauchen liegt eine besonders fordernde Woche: Innerhalb von nur drei Tagen mussten fünf Waldbrandeinsätze bewältigt werden. Gleichzeitig waren zahlreiche Aufbauarbeiten für das Zauchner Waldfest zu erledigen. Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle allen Mitgliedern der FF Zauchen für ihre außergewöhnliche Einsatzbereitschaft, wie auch den Besuchern des Waldfestes herzlich gedankt wird.
12. Entenrennen des Roten Kreuz Ausseerland Im Rahmen der letzten Sommernacht fand wieder das allseits beliebte Entenrennen der Rotkreuz -Dienststelle Ausseerland statt. Bereits zum 12. Mal tummelten sich 5.000 Enten entlang der Traun, um schließlich zum Zieleinlauf bei der Mercedes-Brücke mit Applaus empfangen zu werSchon kurz davor konnten auch wieder die selbstbemalten Kinderenten bewundert werden, die in einer eigenen Wertung an den Start gingen und danach von den Kindern mit nach Hause genommen werden konnten. Zu gewinnen gab es insgesamt über 500 hochwertige Preise, zur Verfügung gestellt von zahlreichen Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft und weiteren Gönnern.
Nicht zuletzt wegen der hohen Chance auf einen Gewinn erfreute sich das Entenrennen wie jedes Jahr an einer Vielzahl an Besuchern, die mit Spannung die gelbe Schar anfeuerten. Somit darf man
von einer gelungenen Veranstaltung sprechen, deren Reinerlös dem Roten Kreuz Ausseerland zugutekommt, welches sich herzlichst bei allen Unterstützern bedankt!
Herzlichen Dank Überwältigt von der großen Anteilnahme am schmerzlichen Abschied von unserem lieben
Gerhard Kain möchten wir uns auf diesem Weg von ganzem Herzen bedanken. Ein besonderer Dank gilt Herbert Angerer für die würdevolle Gestaltung der Verabschiedung sowie dem Bläserquartett und der Bestattung Haider für die einfühlsame Begleitung. Die Trauerfamilie Das Entenrennen war wieder sehr spannend. 24
Foto: Rotes Kreuz / E.Klanner
Prachtvoller Sonnenaufgang am Loser Am 9. August luden die Loser Bergbahnen zur ersten „Sonnenaufgangs-Fahrt“ mit anschließendem Bergfrühstück in der „Loseralm“ – mit umwerfendem Erfolg.
Frischer Saft aus eigener Ernte: Die Obstpresszeit hat begonnen Die heurige Erntezeit von Äpfeln und Birnen hat schon begonnen und am Biohof Pramesberger in Bad Goisern wurden Anfang August wieder die Pressen und Abfüllanlagen in Betrieb genommen. Die Erntezeit steht vor der Tür und die Obstbäume im Salzkammergut hängen voll. Anfang August öffnete der bekannte Biobauernhof wieder seine Türen für das alljährliche Obstpressen. Das bewährte Konzept bleibt unverändert: Die Gartenbesitzer bringen ihr selbst geerntetes Obst direkt zur Obstpresse nach Bad Goisern. Vor Ort wird das Obst
gewaschen, zerkleinert und gepresst. Kunden erhalten dabei wie immer den Saft aus ihren eigenen Früchten, die sie selbst mitgebracht haben. Terminvereinbarungen können unter der Telefonnummer 0664/9979641 getätigt werden. Die Familie Pramesberger freut sich auf Ihr Kommen!
Der Blick auf die scherenschnittartig in den Himmel ragenden Gipfel des Toten Gebirges war atemberaubend – wie auch das Frühstücksangebot in der „Loseralm“.
Unter den 160 Personen, die um 5.30 Uhr auf die Auffahrt warteten, machte sich so etwas wie eine prickelnde Vorspannung breit – was nicht nur dem zu dieser frühen Stunde gereichten Glas Sekt zuzuschreiben war. In der Panoramagondel sitzend, der Krone des noch mächtig-dunkel wirkenden Losers entgegenfahrend, eröffnete sich einem ein ungemein faszinierender Blick auf den Dachstein, der immer heller beleuchtet wurde, und das scherenschnitthaft wirkende Tote Gebirge, wobei man bis zum Großen Priel alle Gipfel ausmachen konnte. Ein atemberaubender Anblick eines wunderschönen „NaturAmphitheaters“, in welchem man durch diese Aktion der Loser Bergbahnen zum Komparsen wurde. Die im Tal noch leicht verschlafen wirkenden Mitreisenden, waren bei der Bergstation mehr als hellwach und sogen alle Empfindungen ihrer Sinne mit viel Freude auf – es galt nämlich, schnell zu sein, um den Blick auf den Sonnenaufgang, der an diesem Tag von wolkenlosem Wetter gekrönt wurde, in der gewünschten Perspektive erleben zu können. Nachdem abertausende Fotos gemacht, Umarmungen zwischen Liebenden ausgetauscht und viele Blicke in Richtung Südost und ins Tal getätigt worden waren, ging es für die Frühaufsteher zum verdienten Frühstück in die „Loseralm“, wo das Team wirklick keine kulinarischen Wünsche offen ließ. Gestärkt und mit bleibenden Eindrücken bereichert, konnten die Gäste dieser gelungenen Sonnenaufgangs-Fahrt dann die Talfahrt erneut per Panoramagondel antreten. Besonders Mutige setzten sich jedoch auf die sich enormer Beliebtheit erfreuenden Mountaincarts, mit denen man – nur von der Schwerkraft angetrieben – zusätzlich eine rasante Talfahrt erleben konnte. Eine gute Idee, die
perfekt umgesetzt wurde – das frühe Aufstehen hatte sich mehr als gelohnt. Die nächsten Termine für die Sonnenaufgangs-Fahrten auf den Loser sind am Sonntag, 30. August, (Auffahrt um 6.10 Uhr; Kassa ab 05.50 Uhr geöffnet); am Donnerstag, 3. September, (Auffahrt um 06.15 Uhr; Kassa geöffnet ab 05.55 Uhr), sowie am Sonntag, 13. September, (Auffahrt um 06.25 Uhr; Kassa geöffnet ab 06.05 Uhr). Das Frühstück wird bis 10 Uhr angeboten, der Seilbahnbetrieb bis 16.30 Uhr. Anmeldung und Infos: www.loser.at/sonnenaufgang
Die heurige Apfel- und Birnenernte scheint gut zu werden. Was gibt es Besseres, als das ganze Jahr über Saft von eigenen Früchten genießen zu können?
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Sport in Kürze
Ausseer Schützen erfolgreich bei Bezirksmeisterschaft
l Ein äußerst erfolgreiches Wochenende
Bei der 45. Bezirksmeisterschaft im Scharfschießen des ÖKBBezirksverbandes Liezen in St. Michael zeigten die Schützen aus dem Ausseerland Salzkammergut starke Leistungen.
Die erfolgreichen Teilnehmer des ÖKB Bad Aussee Bezirksmeisterschaft im Scharfschießen in St. Michael.
38 Schützen aus neun ÖKB-Ortsverbänden stellten bei der Bezirksmeisterschaft im Scharfschießen mit dem Sturmgewehr 77 ihre Treffsicherheit unter Beweis. Besonders erfolgreich war Lutz Absolon vom ÖKB Bad Aussee, der die Seniorenklasse gewann und dafür auch mit
bei
der
feierte Ida-Vivienne Fischer bei den Österreichischen Meisterschaften im Reitervierkampf und HorseIronMan, die vom 24. bis 26. Juli am Reiterhof Stückler in Kärnten ausgetragen wurden. Gemeinsam mit ihrem Team gewann sie Gold in der Mannschaftswertung; in der Einzelwertung sicherte sie sich mit ihrer Ponystute Mississippi Bronze. Im HorseIronMan erreichte sie mit ihrem Team (Gerald Fischer/Schwimmen und Kajetan Köck/Laufen) den siebten Platz. Auch in den Springbewerben überzeugte sie: Mit Atlantic Blazing Heather gewann sie das Stilspringen über 105 cm (Wertnote 8,0) sowie das Fehler-ZeitSpringen und baute damit ihre Führung im Lavanttal Cup aus. Einen weiteren Sieg im Fehler-Zeit-Springen über 105 cm feierte sie mit Toffiefee.
45.
dem Goldenen ÖKB-Schützenabzeichen ausgezeichnet wurde. Ein Bronzenes ÖKB-Schützenabzeichen erhielt sein Vereinskollege Ferdinand Hrabovszky. Beide vertraten das Ausseerland Salzkammergut erfolgreich bei den Bezirksmeisterschaften in St. Michael.
Kainischer Schützen erneut zielsicher Die Schützen des SV Kainisch waren kürzlich bei der Landesmeisterschaft „KK 50 m“ in Trofaiach sowie „KK 100 m“ in Stainz im Einsatz und sehr erfolgreich.
Ida-Vivienne Fischer glänzte erneut mit Spitzenleistungen.
l Bei bestem Sommerwetter wurde der Fußballplatz in Altaussee am 25. Juli erstmals zum Austragungsort eines Plattlwerf-Turniers. Insgesamt 25 Vierer-Mannschaften kämpften in einem spannenden Wettkampf um die begehrten Silbernadeln für die ersten drei Plätze. Veranstaltet wurde das Turnier vom Verein „Das Clubhouse“ in Kooperation mit dem FC Ausseerland. Nach der Gruppenphase am Vormittag qualifizierten sich die 16 besten Teams für die K.o.-Runde am Nachmittag. In zahlreichen spannenden Begegnungen entschieden oft nur wenige Zentimeter über das Weiterkommen. Entlang der Bahnen verfolgten zahlreiche Zuschauer das Geschehen und sorgten für eine ausgezeichnete Atmosphäre. Im Finale setzte sich schließlich die Mannschaft Siaßreither Plattlwerfer 1 durch und sicherte sich den Turniersieg. Den zweiten Platz belegte Öfner 1, Rang drei ging an den ESV Bad Mitterndorf. Die gelungene Premiere zeigte, dass das Plattlwerfen im Ausseerland bei Jung und Alt auf großes Interesse stößt.
Die Teilnehmer des SV Kainisch mit den Mannschaften aus Bruck und Hartberg.
Zwei erfolgreiche Wochenenden liegen hinter den Kainischer Schützen Elias Kreuzer, Daniel Illmayr und Wilhelm Schrempf. Bei der Landesmeisterschaft auf hundert Meter mit dem Kleinkalibergewehr konnte sich Elias Kreuzer den zweiten Platz und somit den Vizemeistertitel in der Juniorenklasse sichern. Daniel Illmayr holte den hervorragenden dritten Platz in der Herrenklasse, wie auch Wilhelm Schrempf den dritten Platz in der allgemeinen Seniorenklasse belegte. Bei der Mannschaftswertung holten die Kainischer Schützen die Bronzemedaille. In Trofaiach fanden – bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad – die Landesmeisterschaften
„50 Meter Kleinkaliber“ statt. Trotz der fordernden Bedingungen konnten großartige Erfolge erzielt werden. Disziplin 50 m stehend frei: Junioren 2. Platz Elias Kreuzer, Herrenklasse 3. Platz Daniel Illmayr, Platz 2 für Wilhelm Schrempf in der Seniorenklasse. Auch in der Mannschaftswertung durfte sich das Team über die Silbermedaille freuen. Besonders hervorzuheben ist die außergewöhnliche Leistung von Wilhelm Schrempf. Er absolvierte gleich drei Disziplinen in zwei Tagen (40 Schuss stehend frei, 60 Schuss liegend sowie 2x30 Schuss 2Stellungskampf) und holte sich insgesamt drei Medaillen. Eine beeindruckende Leistung, bei der er sein Können unter Beweis stellte.
Das erste Plattlwerf-Turnier in Altaussee stieß mit 25 Mannschaften auf großen Zuspruch aus der Region.
l Bei den Mountainbike-Staatsmeisterschaften, die am 8. August im Rahmen des Mostviertler Bike Marathons in Mank (NÖ) ausgetragen wurden, konnte bei hochsommerlichen Temperaturen und einem hochkarätigen Starterfeld der Altausseer Manuel Pliem seine fünfte Staatsmeisterschaftsmedaille in Form einer Bronzemedaille holen.
Manuel Pliem am Siegerstockerl der heurigen Mountainbike-Staatsmeisterschaften. 27
Kantineneröffnung und Auftakt in eine heiße Derbysaison Am nächsten Wochenende startet die Unterliga mit zwei heimischen Teams in die Saison. Nach dem Aufstieg des FC Ausseerland aus der Gebietsliga und dem Abstieg des ASV Bad Mitterndorf aus der Oberliga gibt es am 22. August in Altaussee neben der Eröffnungsfeier für Kantine und Kabine auch das erste Derby seit 30 Jahren. Zuvor starten aber beide Teams mit anderen Derbys in die Saison.
Unterliga Nord FC Ausseerland
Zugänge: Alexander Tassatti (Gröbming, Leihende), Martin Mulej (Tormanntrainer) Abgänge: Daniel Pinkney (USA), Mislav Dogan (Irdning)
ASV Bad Mitterndorf Beim ASV Bad Mitterndorf geht die Umbruchphase weiter. Anstelle des vor einigen Jahren ausgesteckten Ziels Landesliga fand beim ASV eine massive Verjüngungskur statt, denn auch Bad Mitterndorf hat viele Talente, die sich beweisen werden oder bereits bewiesen haben. Neu ist auf jeden Fall das Trainerteam. Helmut Edelmaier und sein „Co“ Heinz Schnupp sind in der neuen Saison für den ASV I verantwortlich, nachdem sie zuvor beim ASV II viele Talente prägen konnten. Mit Salvador Treiber steht ihnen ab sofort auch ein neuer Tormanntrainer zur Seite. Er wird speziell den neuen Torhüter Zoran Adam betreuen. Der Kroate kommt direkt aus Kroatien und ersetzt Christopher Wieser,
Zugänge: Adam Zoran (NK Croatia Novi Jankovci), Fabio Huber & Jonas Dobesberger (beide Selzthal), Helmut Edelmaier (Trainer), Heinz Schnupp (Co-Trainer), Salvador Treiber (Tormanntrainer) Abgänge: Michael Neuper (Karriereende), Mateo Damis (SC Liezen), Christoph Wieser & Simon Schnepfleitner (beide Gröbming), David Kozak (Bad Goisern).
Derby & Eröffnung Das Derbyhighlight des Herbstes findet aber zweifellos am Samstag, 22. August, in Altaussee statt. Da lädt der FC Ausseerland ab 14.30 Uhr zur großen Eröffnungsfeier der neuen Kantinen- und Kabinengebäude. Dabei findet auch die große Baustein-Verlosung statt. Das erste Derby seit 30 Jahren wird dann um 17 Uhr angepfiffen. Der FC Ausseerland bittet ob des erwarteten großen Zuschauerandrangs, Fahrgemeinschaften zu bilden. Die nächsten Spiele: FCA – Lassing, 14.8., 19 Uhr ASV – Landl, 16.8., 19 Uhr
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Zugänge: Matias Ardian Lorber (Argentinien) Abgänge: Johannes Raaijmann (Tauplitz, Leihe), Maximilian Wildner (Grazer SC)
FC Tauplitz Auch der FC Tauplitz zählt in der 1. Klasse Enns längst zum Stammpersonal. Das Team von der Sturzhahnarena holte sich im Sommer neben dem LigaTorschützenkönig Johannes Raaijmann auch fünf junge Spieler
Gebietsliga Enns
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Im Kader selbst gab es neben dem Abgang von Simon Schnepfleitner keine großen Veränderungen. Derby gegen den FC Ausseerland gibt es diese Saison keines mehr, nächster Mitbewerber ist nun der SV Stainach-Grimming. Zum Auftakt empfängt der ASV II am Samstag, 22. August, um 17 Uhr den TUS Gröbming.
Die nächsten Spiele: ASV II – Gröbming, 22.8., 17 Uhr Ardning – ASV II, 29.8., 17 Uhr 1. Mitterndorf II 2. Admont/Hall 3. Aigen 4. Ardning
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5. Gröbming 6. Öblarn 7. Ramsau 8. Schladming II 9. Selzthal 10.Stainach 11. Stein/Enns
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Zugänge: Johannes Raaijmann (FC Ausseerland), Ermir Zena, Tim Scherz, Tobias Hüttinger, Adi-Leander Pichler, Michael Zagrobelny (alle Wörschach) Abgänge: keine
Die nächsten Spiele: St. Martin – Tauplitz, 22.8., 17 Uhr Radmer – Juniors, 23.8., 15 Uhr 1. FCA Juniors 2. Tauplitz 3. Eisenerz/Rad. 4. Kalwang
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Zeitung des Steirischen Salzkammergutes Herausgeber, Medieninhaber und Redaktion: Medienförderungsverein Ausseerland, 8990 Bad Aussee, Kammerhofgasse 227.
Telefon: 03622/53118, FAX: 03622/53118-577 E-mail: redaktion@alpenpost.at Für den Inhalt verantwortlich: Florian Seiberl. Druck: Druckerei WALLIG, 8962 Gröbming. Erscheinungsweise: 14-tägig. Einzahlungen auf das Konto AT764501030400030000 bei der Volksbank Salzburg. Aufgrund der Lesbarkeit der Artikel wird bei Bedarf nur eine Geschlechtsform gewählt. Dies bedeutet jedoch keine Benachteiligung des anderen Geschlechtes. Die mit ß versehenen Artikel sind bezahlte Anzeigen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, zugesandte Leserbriefe zu kürzen und übernimmt keine Haftung für den Inhalt kostenloser Ankündigungen. Alle Rechte vorbehalten. Druck- und Satzfehler vorbehalten.
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von der SU Wörschach, die die dünne Kaderdecke des FC etwas ausdehnen werden. Speziell aber Johannes Raaijmann soll in Tauplitz wieder für Tore sorgen und in die Fußstapfen von David Otter treten, der bis vor ein paar Jahren unter dem Grimming Tore am Fließband erzielte und den Verein so an die Ligaspitze heranführte.
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ASV Bad Mitterndorf II Einzig in der Gebietsliga Enns verbliebener heimischer Verein ist der ASV Bad Mitterndorf II. Nach dem „Abgang“ von Coach Helmut Edelmaier zum Einserteam übernimmt Daniel Penz das Traineramt beim ASV II. Der gebürtige Eisenerzer spielte viele Jahre für Bad Mitterndorf und ist daher im Verein alles andere als ein Unbekannter.
Zugang: Daniel Penz (Trainer) Abgang: Simon Schnepfleitner (Gröbming).
DERBY in Altaussee: 1. Ausseerland 2. B. Mitterndorf 3. Gaishorn 4. Haus 5. Landl 6. WSV Liezen 7. Lassing 8. Mariazell 9. Pruggern 10.Thörl 11. Trieben 12.Turnau 13.Wörschach
FC Ausseerland Juniors Nach dem knappen Verpassen der Relegation gehen die Juniors eine weitere Saison in der 1. Klasse an den Start. Nicht mehr mit dabei sind Max Wildner (Grazer SC) und Torschützenkönig Johannes Raaijmann. Der Goalgetter, der beim FCA in beiden Teams Erfolge feierte, tritt aufgrund seiner Ausbildung ein wenig kürzer und sammelt in dieser Zeit beim FC Tauplitz weitere Erfahrungen. Saisonauftakt für die Juniors ist am Sonntag, 23. August, in der Radmer gegen die SG Eisenerz/Radmer.
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Nach dem in der letzten Halbzeit der abgelaufenen Saison erst fixierten Meistertitel samt Aufstieg in die Unterliga feiert der FCA sein Comeback in der 6. Spielklasse. Am Transfermarkt verhielten sich die Ausseer traditionell ruhig. Einziger Zugang ist Torhüter Alexander Tassatti, dessen Leihe nach Gröbming nach einer starken Saison beendet wurde. Dafür verließen zwei echte Leistungsträger den Klub. Daniel Pinkney, bester Torschütze der vergangenen Saison, verlässt seine zweite Heimat Österreich wieder und arbeitet künftig als CollegeTrainer in den USA. Auch Mislav Dogan spielt nicht mehr für die Ausseer. Der Kroate läuft in der neuen Saison für den ATV Irdning in der Oberliga auf. Sorgen um einen zu kleinen Kader kennt man beim FCA aber nicht, kann doch Coach Gerhard Weissenbacher auf viele junge Talente der Juniors und auch aus den Nachwuchsteams zurückgreifen, die mit starken Leistungen in die Kampfmannschaft drängen. Neu an seiner Seite ist Tormanntrainer Martin Mulej, der im Verein bereits verschiedenste Funktionen ausübte und ein ausgewiesener Fachmann sowohl im Tor als auch im Coaching ist. In Runde eins steht für den FCA gleich ein ehemaliger „UnterligaKlassiker“ auf dem Programm, empfangen die Ausseer doch im heimischen Panoramastadion den SV Lassing. Anpfiff ist am Freitag, 14. August, um 19 Uhr.
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der gemeinsam mit Youngster Simon Schnepfleitner künftig in Gröbming spielen wird. Mit Fabio Huber und Jonas Dobesberger laufen in der neuen Saison zwei Ex-Selzthaler Leistungsträger auf, die den Kader mit Sicherheit bereichern können. Nicht mehr im Grimmingstadion auflaufen werden Michael Neuper – das ASV-Urgestein hat seine Karriere beendet – und Mateo Damis, der zum SC Liezen wechselt. David Kozak spielt künftig in Bad Goisern. Dafür dürfte Stephan Schachner bald sein Comeback feiern. Der Langzeitkapitän war nach einer HüftOP zuletzt fast ein Jahr außer Gefecht. Auch der ASV spielt zum Auftakt bereits ein Derby, was angesichts der zehn Bezirksklubs in der 13er-Liga zum Standard der neuen Saison zählen wird. Am Sonntag, 16. August, wird der FC Landl zu Gast im Grimmingstadion sein.
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