Ausgabe Nr. 16 4. August 2011 35. Jahrgang GZ 02Z031189 W ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14tägig – Preis: EUR 1,40 E-Mail: redaktion@alpenpost.at Erscheinungsort: Bad Aussee, Kurhauspl.298, Tel. 03622/53118, Fax: 03622/53118-577 Verlagspostamt: 8990 Bad Aussee
Spruch: Weißt du, worin der Spaß des Lebens liegt? Sei lustig. Geht es nicht, so sei vergnügt.
Mit zwei Pferdestärken... Ausstellungseröffnung im Kammerhof Hochegger – Wolfsgruber – Zand, Impressionen in Öl und Acryl. Mit dieser Sonderausstellung, die am Donnerstag, 4. August, um 19 Uhr eröffnet wird, bleibt das Ausseer Kammerhofmuseum seinem Leitbild treu. Gezeigt werden Werke von Künstlern, die entweder im Ausseerland geboren sind oder hier ihren Lebensmittelpunkt haben. Zur Ausstellung sprechen Prof. DI Arch. Franz Fehringer, Dkfm. Herbert Laimer und Mag. Sieglinde Köberl. Hannes Preßl, Stefan Egglmeier und Karl Grill spielen Kompositionen des Ausseer Geigenvirtuosen German Roittner. Die Ausstellung ist bis 31. Oktober 2011 während der Öffnungszeiten des Museums zu besichtigen.
Die neu entdeckte Lust an „Familie“
....wurde früher das Bier in das Ausseerland geliefert. Beim Bierempfang in Altaussee am 12. August werden es einige Pferde mehr sein.
Keine Asbestdeponie in Bad Mitterndorf Die Diskussion um eine geplante Bauschuttdeponie mit Asbest-Kontainment hat letzte Woche ein Ende genommen. Die Tongrube Ülmitz GmbH, die Betreiber der Deponie, wollen im stillgelegten Steinbruch künftig „normalen“ Bauschutt lagern. In einer Besprechung mit der Gemeindeführung Bad Mitterndorf unter der Leitung von Bgm. Dkfm. Dr. Karl Kaniak, wurde den Betreibern in Aussicht gestellt, dass sie bei der Umsetzung des Lagers mit AsbestStoffen mit massiven Widerständen aus der Bevölkerung zu rechnen hätten. Die Geschäftsführung der Tongrube Ülmitz sieht nach diesem Gespräch von einer Lagerung von asbesthältigem Material ab und wird künftig Materialien wie Bauschutt, Beton, Glas, Ziegel, Fliesen, Bodenaushub, Straßenaufbruch, Gips, Schamotte und Keramik lagern. Nach der Füllung des Steinbruches mit diesen Materialien soll dann das Areal
begrünt werden. Auch wenn die Lagerung des asbesthältigen Materials für Mensch und Umwelt keine Gefährdung bedeutet hätte, wie die Geschäftsleitung der Tongrube Ülmitz beteuerte, seien die Bedenken aus der Bevölkerung so groß gewesen, dass man sich zur Abänderung der Pläne entschlossen hätte. Die geplante Lagerung der genannten Materialien wird allerdings erst in einer Bauverhandlung im Gemeinderat von Bad Mitterndorf am 6. September diskutiert werden. „Bei dieser Verhandlung wird der gesamte Gemeinderat das Konvolut der Tongrube Ülmitz sehr genau prüfen, damit wir genaueste Infor-
mationen darüber haben, was dort gelagert wird“, erklärt Bürgermeister Dr. Karl Kaniak.
Das grüne Herz tanzt Von 19. bis 21. August wird mit der Vereinigung Wiener Staatsopernballett, der Bradlmusi und dem Streichorchester der Bürgermusikkapelle Bad Aussee wieder der Höhepunkt des heurigen Kultursommers im Ausseer Kurhaus gefeiert. Karten für diese sehenswerten Aufführungen gibt es per Telefon: 03622-54040-23, 0676-83622546 oder per e-mail: silvia.froemmel @congress-ausseerland.at
Im Rahmen der Kommunalen Sommergespräche, bei der die vielfältigen Probleme der Kommunen diskutiert wurden, zeichnete der Zukunftsforscher Prof. Dr. Horst W. Opaschowski ein interessantes Bild der nächsten Jahre und Jahrzehnte: Die Familie als generationenübergreifende Symbiose zwischen Alt und Jung wird wiederentdeckt, die Geburtenrate wird nach oben zeigen und der umfassende Erfahrungsschatz älterer Semester wird wieder erkannt und genutzt werden. Es klingt alles sehr logisch, wenn Opaschowski davon ausgeht, dass Altersheime künftig über mangelnde Auslastung klagen werden, weil die „Alten“ im Familienverbund die Jungen unterstützen, um so auch in der vierten Lebensphase gebraucht zu werden und Anerkennung zu bekommen. Die geänderte Einstellung zum Familiennachwuchs wird den immer öfter in Frage gestellten Generationenvertrag längerfristig sicherstellen. Es ist nur schade, dass diese Überlegungen in der Politik noch auf taube Ohren stoßen, denn wenn gespart werden muss, wird bei den Familien der Rotstift zuerst EGO angesetzt.
lle e e tu ag k A ort p Re von
Florian Seiberl
Der Grund für die Umbaumaßnahmen war die Anhebung des Standards der Zimmer. So sollen im Zubau, der Richtung VitalBad errichtet wird, 39 Betten untergebracht werden. Die bestehenden Zimmer werden nach dem Plan „aus zwei mach eins“ umgewandelt, die teilweise behindertengerecht (20 Zimmer) als auch behindertenfreundlich (120 Zimmer) gestaltet werden. „Vorgesehen ist auch, dass die Diagnostik sowie die Therapie positioniert werden, um unseren Patienten kurze Wege zu ermöglichen“, betont die Primaria der Sonder krankenanstalt, Dr. Jutta RusMachan, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen Karin Graf, MBA MSc (Verwaltungsleiterin) und Barbara Kumpf, MSc (Leiterin des Pflegedienstes) die Geschicke des
Die „PVA“ wird modernisiert Die im Volksmund liebevoll „Trauntalsperre“ genannte Sonderkrankenanstalt Rehabilitationszentrum der Pensionsversicherungsanstalt Bad Aussee wird mit Ende 2011 einem ambitionierten Umbauplan unterzogen. Während früher „Kurgäste“ die Anstalt frequentierten, ist das Haus seit längerer Zeit hochgradig spezialisiert. Es werden Behandlungen für den Stütz- und Bewegungsapparat, Stoffwechsel- und gastrointestinale Erkrankungen angeboten. Rund 2.600 Patienten durchlaufen pro Jahr den dreibis vierwöchigen Turnus, um nach Spitalsaufenthalten im Ausseerland wieder zu neuen Kräften zu kommen. Das Haus ist mit derzeit 114 Dienstposten (122 Mitarbeiter) nicht nur einer der größten Arbeitgeber der Region, sondern auch ein nicht wegzudenkender Wirtschaftsfaktor, der durch die Umbaumaßnahmen eine Entscheidung für die Standortsicherung erfährt. wie groß die Einkäufe unserer Patienten oftmals ausfallen, die dann als Mitbringsel für ihre Familien dienen“, schmunzelt Barbara Kumpf, MSc. Dazu kommt, dass den Patienten keine Unterbrechung des Aufenthaltes am Wochenende mehr genehmigt wird und diese so sehr oft Besuch von ihren Lieben aus der Heimat bekommen, die nicht selten über Nacht in Bad Aussee bleiben. Waren es früher zu 80 % klassische Kurpatienten, die die Sonderkrankenanstalt frequentierten, so sind es jetzt zu 80 % Patienten mit Rehabilitations- und Anschlussheilverfahren und nur mehr zu 20 % Gesundheitsvorsorgepatienten, die vormals als Kurgäste tituliert wurden. „Die ‘Kur’ ist etwas antiquiert, wenn man bedenkt, dass wir ein hochspezialisiertes Haus sind, welches sich auf die Fachschwerpunkte Stütz- und Geballte Frauen-Kompetenz in der Führung der Sonderkrankenanstalt Bad Aussee: (v. l.): Verwaltungsleiterin Karin Graf MBA MSc, Primaria Dr. Jutta Rus-Machan und die Akad. Leiterin des Pflegedienstes, Barbara Kumpf MSc.
Die Sonderkrankenanstalt in Bad Aussee wird umgebaut.
Hauses vorzüglich leitet. „Wir sind das einzige von 16 Häusern in Österreich der Pensionsversicherung, welches ausschließlich von Frauen geführt wird“ erklärt Karin Graf, MBA MSc nicht ohne Stolz. 57.200 Übernachtungen pro Jahr Die Auslastungsstatistik des Hauses lässt Hoteliers vor Neid erblassen: Mehr als 57.000 Übernachtungen pro Jahr werden im Haus an der Braungasse jährlich verzeichnet. „Dies ist auch ein wirtschaftlicher Faktor. Man möchte nicht glauben, 2
Bewegungsapparat, Stoffwechselund gastrointestinale Erkrankungen konzentriert. Aus diesem Grunde spricht man von Gesundheitsvorsorge“, erklärt Primaria Dr. Jutta Rus-Machan. Rehabilitationszentrum im Ausseerland „Der Name Bad Aussee ist in ganz Österreich und darüber hinaus bekannt. Unsere Patienten verbinden das Ausseerland mit intakter Natur, Bergen und natürlich auch mit Erzherzog Johann“, schmunzelt Dr.
Rus-Machan. Nach der Zuweisung mit einem genehmigten Antrag zur Aufnahme durchlaufen die Patienten einen individuell angepassten Terminplan. „Nach einer Basisdiagnostik mit einer Blutuntersuchung, die übrigens im hauseigenen Labor erledigt wird, wird mit den Patienten über ihre Pflege gesprochen, um individuell auf die Bedürfnisse einzugehen. Am nächsten Tag sind die Therapiepläne fertig und die restlichen 20 Tage widmet man sich voll und ganz der Patienten“, erklärt Dr. RusMachan, die es zu schätzen weiß, dass man hier bis zu vier Wochen Zeit hat, um auf Patientenbedürfnisse speziell eingehen zu können. Die Krankengeschichten der in Bad Aussee behandelten Patienten sind oftmals schwerwiegend: wie z. B. nach großen Magen-Darm-Operationen. „Dies ist natürlich eine große Herausforderung für unsere Küche, wo oftmals bis zu 40 verschiedene Diätmahlzeiten zubereitet werden müssen, da jedes Essen speziell auf die Patienten abgestimmt werden muss“, weiß Karin Graf, MBA MSc zu berichten. Verschönerte Trauntalsperre Mit dem Umbau will man auch das äußere Erscheinungsbild des Hauses dem Ortsbild etwas anpassen. „Die Formgebung von
damals kann man nicht mehr rückgängig machen. Nun sind aber die Architekten gefordert, um mit dem Zubau unser Haus etwas gefälliger zu gestalten, was auch gelingen wird“ meint Karin Graf, MBA MSc. Schon im August wird damit begonnen, Parkplätze für die Anreise der Patienten zu schaffen, dazu kommt im Herbst eine Renovierung der Terrasse. Ab dem heurigen Winter ist ein großer hausinterner Umzug notwendig: „Provisorisch werden der Diagnostikbereich, das Labor, das Röntgen und die Ergotherapie in das Untergeschoss verlagert, um danach in den umgebauten Räumlichkeiten angesiedelt zu werden“, erklärt Dr. Rus-Machan. Der eigentliche Zubau wird dann im nächsten Frühjahr begonnen, mit dem Bezug des neuen Gebäudetraktes rechnet man 2014. „Das alles bei laufendem Betrieb“, so Karin Graf, MBA MSc die dazu betont, dass der Umbau auch eine durchgängige Feuerwehrzufahrt rund um das Haus beinhalten wird, die auch den Verkehr für die Anrainer minimieren wird. Um die Bevölkerung über den Leistungsumfang des Hauses zu informieren, ist laut Karin Graf, MBS MSc geplant nach Beendigung der Umbauarbeiten einen „Tag der offenen Tür“ zu veranstalten.
Tschernobyl-Kinder zu Gast im Ausseerland 25 Jahre ist es her, dass in Tschernobyl eine der größten von Menschen verursachten Katastrophen passiert ist. Bis heute sind die Auswirkungen dieses „Super-GAUs“ spürbar: In der Ukraine sterben tagtäglich Kinder an Leukämie und anderen Krebserkrankungen. Ein Kinderspital in Kharkow, welches sich rund 400 Kilometer südöstlich von Tschernobyl befindet, behandelt diese leidgeprüften Kinder unter teils unglaublichen Bedingungen. „Bei uns kommt zwar der Staat für die Behandlung der Kinder auf, die Medikamente müssen aber die Eltern bezahlen und die können sich diese meistens nicht leisten“, erklärt Dr. Ludmilla Marenich. Sie ist sowas wie die „Mama“ der zwölf Kinder, die heuer aufgrund einer Initiative des Vizebürgermeisters von Ybbs an der Donau, Franz Brachinger, für drei Wochen in Österreich neue Kraft tanken können. Die Initiative „Kindererholung“ läuft laut Brachinger seit 1996, als er in einer Dokumentation von den unglaublichen Lebensumständen der jungen Menschen erfahren hat. Seither wurden schon 380 Kinder während des Sommers in Österreich auf andere Gedanken als Krankheit und Tod gebracht. „Die Väter der Kinder waren meist ‘Liquidatoren’ (Arbeiter, die am verstrahlten Gelände von Tschernobyl arbeiteten, Anm.). Oftmals sind die Väter gesund, aber ihre Kinder weisen schon in jüngsten Jahren Krebserkrankungen auf, die ich in meiner Berufslaufbahn noch nicht gesehen habe“, schildert Dr. Ludmilla Marenich die Situation in der Ukraine. Doch nicht nur in der Atomkatastrophe findet die Fachärztin für Blutkrankheiten die Ursache für die Erkrankungen, auch die durch die Industrie verschmutzte Umwelt in dieser Region ist dafür verantwortlich. „Die Kinder haben es bei der 3Seen-Tour nicht glauben können, dass man das Wasser in den Seen oder Flüssen trinken kann“, erzählt Marenich. Die kleinen Patienten, die zum
Förderoffensive Thermische Sanierung 2011
von Rober Moser Wohnbauberater der Volksbank Bad Mitterndorf
Die österreichische Bundesregierung hat im Jahr 2011 für thermische Gebäudesanierungen im privaten Wohnbau 70 Mio. Euro an Fördergeldern bereitgestellt.
Die leidgeprüften Kinder aus der Ukraine nach dem Mittagessen im JUFAGästehaus Bad Aussee. Bgm. Otto Marl mit der Leiterin des Hauses Katharina Grill, Dr. Ludmilla Marenich (4.v.l) sowie Organisator Vzbgm. Franz Brachinger (1. v.r.).
ersten Mal in den Bergen waren, absolvierten ein reichhaltiges Abenteuer-Programm: Von der 3-SeenTour über einen Besuch der Salzwelten und einer Fahrt in den Hangar 7 in Salzburg war alles geboten. Untergebracht waren die Kinder zwischen 5 und 16 Jahren, die allesamt schon eine oder mehrere Chemotherapien hinter sich haben, für vier Tage im Mondi-Ferienclub Grundlsee. Auf Anfrage von Organisator Franz Brachinger erklärten sich die Bürgermeister von Bad Aussee, Altaussee und Grundlsee spontan dazu bereit, ein Mittagessen für die Kinder zu übernehmen. Auch bei den Ausflügen wurde von den Unternehmen nichts verlangt, wofür sich
Brachinger auf diesem Wege herzlichst bedankt. „Die Kinder haben hier einfach die Möglichkeit, einmal an etwas anderes zu denken. Auch Genesungsfortschritte sind in den drei Wochen erkennbar“, so Brachinger. Nur zwei Mal trat der schlimmste anzunehmende Fall für ihn ein, als zwei Kinder einen Rückfall erlitten und im St.-Anna-Kinderspital nur mehr so weit stabilisiert werden konnten, dass sie nach Hause in die Ukraine fliegen konnten, um im Kreise ihrer Familie sterben zu können. Nähere Informationen über diese vorbildhafte Hilfe für krebskranke Kinder gibt es im Internet: http://www.sozialesybbs.at/dienste/ sektion-kindererholung.html
„Ausseerland der Tiere“
Die Aktion war ursprünglich bis 30.06.2011 geplant. Aufgrund der großen Nachfrage und noch verfügbarer Budgetmittel sind Einreichungen bis auf weiteres, d.h. bis die Fördergelder aufgebraucht sind, möglich. Hauptziel der thermischen Sanierung ist es, die Energieeffizienz von Wohngebäuden zu verbessern, um so einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Das zu fördernde Wohnhaus muss mindestens 20 Jahre alt sein. Folgende Maßnahmen sind unter anderem förderungsfähig: · l Verbesserung der Wärmedämmung l Austausch bzw. Sanierung der Fenster und Außentüren l Umstieg auf ein umweltfreundliches Heizungssystem Der einmalige Zuschuss beträgt 20 % der anerkannten Investitionskosten, maximal jedoch € 6.500,- pro Wohnhaus bzw. Wohneinheit. Bitte beachten Sie: Die Antragstellung muss unbedingt vor Beginn der Sanierungsmaßnahmen erfolgen. Eine gut geplante und ausgeführte Sanierung kostet einiges. Sie sollten daher auf den Griff in den Fördertopf keinesfalls verzichten! Ihr Kundenbetreuer der Volksbank Steirisches Salzkammergut weiß, wie Sie in den Genuss der höchstmöglichen Förderung kommen und übernimmt gerne die Antragstellung für Sie. Vereinbaren Sie noch heute einen unverbindlichen Beratungstermin!
Die „gesammelten Werke“ von Reinhard Schlüter sind mit dem Buch „Das Ausseerland der Tiere“ im Fachhandel erhältlich. 3
Kommunale Sommergespräche Bereits zum sechsten Mal trafen sich kürzlich im Rahmen der Kommunalen Sommergespräche Kommunal- und Bundespolitiker mit Wirtschaftsexperten und Meinungsbildnern zum Gedankenaustausch über kommunale Zukunftsfragen in Bad Aussee. Das Programm war umfangreich, das „Alpbach der Gemeinden“ sehr gut besucht.
Bei der Eröffnung der Kommunalen Sommergespräche: (v. l.): Mag. Alois Steinbichler (Vorstandsvorsitzender der Kommunalkredit Austria), Narzissenprinzessin Gundula Aumayr, Bgm. Otto Marl, Präsident des Gemeindebundes Bgm. Helmut Mödlhammer und der Präsident des Steirischen Gemeindebundes LAbg. Bgm. Erwin Dirnberger.
keiten für den Generationenvertrag, wobei die Tendenzen eher in Richtung einer Anhebung des Pensionsalters gehen werden. Im anschließenden Gespräch mit Mag. Hans Bürger mahnte Taschner die zuvor skizzierten Tugenden von der Politik ein. „Ohne Tapferkeit, Besonnenheit und Weisheit in der Politik werden wir Gerechtigkeit niemals erreichen können. Hier gibt es sicherlich einen Handlungsbedarf, den viele Menschen auch spüren. Die Wahrheit ist nicht immer angenehm, aber sie ist zumutbar und muss gesagt werden, vor allem in jenen Bereichen, in denen es darum geht, was der Staat für seine Bürger leisten kann und was nicht“. Diskussionen mit Spezialisten Während zahlreicher Parallelveranstaltungen wurden Themen wie die Freiwilligentätigkeit, Pflegesystem, Ehrenamt und Vereinsleben mit Experten erarbeitet. Vorangegangen waren dem Forum zwei Impulsreferate von Mag. Alois Steinbichler über die Zukunft (in) der Gemeinde und Dr. Helene Karmasin, die gemeinsam mit Wolfgang Bachmayer (OGM) einen Überblick über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Kommunen gaben. Nach getaner Arbeit reiste die Gesellschaft zu Hubert Neuper nach Bad Mitterndorf, um dort auf seiner Almhütte kulinarisch verwöhnt zu werden und um die Tagesthemen Revue passieren zu lassen.
Der bekannte Zukunftswissenschafter Prof. Dr. Horst W. Opaschowski hielt einen äußerst interessanten Vortrag.
Sowohl Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer, als auch Kommunalkredit-Chef Mag. Alois Steinbichler wiesen auf die beeindruckende Entwicklung der Sommergespräche hin. „Vor einigen Jahren haben wir uns hier getroffen, da hat ein kleiner Saal für 30 Personen gereicht. Heute nehmen 300 Menschen an den Sommergesprächen teil und wir müssen sogar Teilnahmewünsche abweisen, weil das die Kapazitäten im Ausseerland überfordern würde.“ Gerechtigkeit siegt aber nur im Film Als Eröffnungsredner konnte an dem vom Innenpolitik-Chef des ORF, Mag. Hans Bürger, moderierten
Abend der bekannte Mathematiker und Autor Prof. Rudolf Taschner gewonnen werden, der mit sehr feiner Klinge humorvoll die Gerechtigkeit und Generationen unter die Lupe nahm. In seinem Vortrag schlug der gelernte Mathematiker und Chef des „math space“ in Wien die Brücke zwischen den Staatstheorien der Antike und der Gerechtigkeitsfrage von heute. „Gerechtigkeit muss immer erarbeitet werden“, sagt Taschner. „Sie entsteht nie von selbst und sie muss von den Mächtigen erarbeitet und gelebt werden. Ein Staat muss gerecht sein, das kann er nur, wenn der, der ihn leitet auch gerecht ist.“ Anschaulich erklärte er fünf Möglich-
Der Mathematiker und Autor Prof. Dr. Rudolf Taschner erklärte die Möglichkeiten eines neuen Generationenvertrages.
Eine prominent besetzte Diskussionsrunde bildete den Abschluss der Kommunalen Sommergespräche 2011. (V.l.:) Mag. Alois Steinbichler, Mag. Martha Schultz (Vizepräsidentin WKO), Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller, Dr. Veit Sorger, Moderator Mag. Hans Bürger, Finanzministerin Dr. Maria Fekter, Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner und Gemeindebundpräsident Bgm. Helmut Mödlhammer.
Prof. Dr. Opaschowski Das Ende der ICHlinge Der bekannte Hamburger Zukunftsforscher betrachtete in sieben Punkten, warum die Familie künftig wieder gefragt sein wird. „Es wird zu einer Abkehr vom grenzenlosen Geldausgeben kommen, hin zu mehr Lebensqualität mit weniger Konsumgütern. Es kündigt sich ein Paradigmenwechsel an“, so Opaschowski. Er berichtete von einem massiven Vertrauensschwund der Bevölkerung in Hinblick auf Politiker, 4
während „alte“ Werte wie Familie und Nachbarschaftshilfe wieder aktuell werden. Er sprach sich für „Soziale Konvois“ aus und meinte damit generationenübergreifende Netzwerke, die einem bis in das hohe Alter dienlich sein können. Mit zehn „Geboten“, wie die Menschen ein glücklicheres Leben führen können, ging dieser interessante Vortrag zu Ende. Prominente Gesprächsrunde zum Abschluss der Sommergespräche Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion mit hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Politik. Präsident Mödlhammer sicherte sich viel Applaus, als er meinte, dass die Diskussion um das
„BA“-Kennzeichen absurd sei. Eine Abschaffung würde nur Kosten verursachen. Auch wenn die Bundespolitik immer mehr Leistungen von den Kommunen fordert, wurden die beiden Minister nicht müde zu erläutern, dass man die Finanznot der Gemeinden lösen müsse. BM Maria Fekter abschließend: „Wir müssen weg von der Fördermentalität hin zu einer Sparmentalität“. Laut ihren Aussagen könnte 2014 erstmals wieder ein ausgeglichener Staatshaushalt herbeigeführt werden.
Wegepatenschaft in Grundlsee aus der Taufe gehoben Der Grundlseer Gemeinderat kümmert sich auf Initiative des Gemeindekassiers Franz Steinegger verstärkt um das Wegenetz in der Backensteingemeinde, um den Gästen die Spaziergänge und Wanderungen in der freien Natur so angenehm wie möglich zu gestalten. Um die Wege langfristig so zu erhalten, wie sie sein sollen, werden nun in einem ambitionierten Programm Paten für die verschiedenen Wege gesucht. „Die Wandermöglichkeiten rund um den Grundlsee, verbunden mit der schönen Landschaft, sind die Voraussetzungen, damit unsere Gäste immer wieder zu uns kommen“, so Franz Steinegger, vlg. Annerl. Er will mit diesem Programm die Wege langfristig für die Gäste und die Einheimischen erhalten. Patenschaft mit Sinn Keine Angst, diese Patenkinder brauchen zum Kirtag kein Taschengeld und zum Geburtstag keine große Torte, denn es geht um derzeit rund 40 erfasste Wege im Tal und im Toten Gebirge. Der Bogen spannt sich dabei vom Toplitzparcours über den Ressenweg bis hin zu hochalpinen Wegen wie jenen zum Rotgschirr. Wenn nun jemand gerne auf einem der Wege wandert oder spaziert und diesen öfter frequentiert, so würde es sich anbieten, dass dieser/diese als Pate/Patin auftritt. „Die Patenonkel oder -tanten eines Weges melden es der Gemeinde, wenn es an der Grundausstattung wie Taferl oder Bankerl fehlt. Weiters werden so Meldungen über etwaige Verschmutzungen oder Vermurungen oder große Löcher nach Regenfällen schneller gemeldet“, so Franz Steinegger. Bei Beschwerden, die an die Gemeinde herangetragen werden, wird zuerst der Pate des Weges zu Rate gezogen, ob die Meldung
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Das Grundlseer Wegenetz - wie hier der Weg Nr. 213 auf die Gößler Alm - soll künftig von Paten und Patinnen betreut werden.
Hüfeln in Obersdorf
stimmt, um dann gemeinsam mit der Gemeinde bzw. dem Bauhof die Ausbesserungsarbeiten durchzuführen. „Wenn es möglich ist, könnten die Schäden durch den Paten oder die Patin bei einer kostenlosen Zurverfügungstellung des Materials (Holz, Schotter, etc.) behoben werden. Vielleicht finden jene auch Freiwillige, die dann gemeinsam die Arbeiten ausführen“, erklärt Gemeindekassier Steinegger den Plan. Natürlich kann bei Arbeiten, die der Pate oder die Patin nicht aus eige-
Das bereits zur Tradition gewordene gemütliche Fest in Obersdorf findet heuer am Sonntag, 14. August, ab 11 Uhr statt. Inmitten von Hüfeln im schattigen Obstgarten sitzen, der urigen Volksmusik der „Obersdorfer Tanzlmusi“ lauschen und kulinarische Spezialitäten der Region genießen. Dazu die Gößler Kinder tanzgruppe, den Krungler Dreschern und den Ringmachern zuschauen. Weiters werden Fotos des Obersdorfer Originals Jagl Poid aus vergangener Zeit ausgestellt. Lassen Sie sich von Obersdorf begeistern!
nen Stücken erledigen kann, der Bauhof konsultiert werden. „Wichtig ist, dass wir mit engagierten Paten und Patinnen immer am letzten Stand sind, was unser Wanderwegenetz betrifft und so rasch agieren können“, wie Steinegger abschließend erklärt. Jene, die Pate oder Patin eines Weges in Grundlsee werden wollen, mögen sich bitte per Telefon 03622-20160 oder per e-mail: office@fmwebdesign.at melden.
Elegant und leicht Wollen Sie eine Brille, die Sie nicht auf Ihrer Nase spüren, bei der Sie sogar vergessen dass Sie eine Brille tragen? Wir zeigen Ihnen gerne die neue Kollektion von LINDBERG, einem der führenden Hersteller von randlosen Brillen. Die Leichtigkeit der Fassungen ergibt sich daraus, dass alles Überflüssige weggelassen wurde. Auf Schrauben, Nieten und Lötstellen wird gänzlich verzichtet! Wir stimmen zudem Farben und Formen, unterschiedliche Bügelarten sowie die Größe der Brille individuell auf Sie ab! Dadurch ist jede Brille ein Unikat! Wir machen aus einer Lindberg ein elegantes und leichtes Schmuckstück, kaum spürbar auf der Nase, passend zu Ihrer Persönlichkeit, so als wäre sie schon immer ein Teil von Ihnen.
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Wer kurvte so spät durch Nacht und Wind? Es war die Waltraud Klasnic mit ihrem Enkelkind. Und wohin war sie des Weges? Nach Altaussee, ins Kur- und Amtshaus, denn dort wurden der nichts ahnende Prof. Horst Karl Jandl und seine Jubiläumskollegin Barbara Frischmuth gefeiert. Der Maler der Ausseer Landschaft wusste weder von einem Überraschungsgast, noch wusste er, dass diese Person nur für ihn, extra aus Brüssel, angereist war. Umso größer war dann die Überraschung, als AltLandeshauptmann Waltraud Klasnic sich verspätet, aber doch, unter die hochkarätig besetzte und illustre Gästeschar mischte, um dem Altausseer Künstler nachträglich zu seinem 70er zu gratulieren. Nachdem sich der "herzschwache" Professor mittels Beruhigungstropferl sammelte, meinte Waltraud Klasnic fast ein bisschen wehmütig: "Dass wegen mir noch einmal ein Mann Beruhigungstropfen nehmen muss, hätte ich mir auch nicht mehr erträumen lassen."
hinunter war kein Problem, der Heimweg jedoch brachte Gerhard Steinhuber stark ins Schwitzen, sodass er bald begann, das Rad zu schieben. Noch am selben Tag wollte er bei Ulli Friedl reklamieren, dass der Drahtesel eher einem müden Gaul gleichen würde und dass er es damit nicht einmal über die Marktleite schaffen würde. Die jedoch stellte schmunzelnd fest, dass der Gerhard darauf vergessen hatte, den Motor auch einzuschalten. uuuu Beim heurigen Saiblingsfest in Gößl hatten die Hauptdarsteller des Festes, die Saiblinge, ihre größte Freude mit dem Wetter: Wasser wohin man blickte, der See führte Hochwasser, Toplitz und Stimitz ebenso und am Freizeitzentrum bildeten sich Lacken, die durchaus als Lebensraum für die rotbäuchigen Fische dienen hätten können. Ernst Fuchs vom Fischkålter machte als rühriger Organisator der Veranstaltung gute Miene
uuuu Die mögliche Abschaffung des „BA“-Kennzeichens sorgte in der Bevölkerung in den letzten Wochen und Tagen für gehörigen Unmut. Bei einer Umstellung wären ganz besonders die Wunschkennzeichen-Besitzer mit teils unliebsamen Änderungen konfrontiert. So zum Beispiel auch der Ausseer Wirt Oskar Milkowitz, der auf seinem Mercedes das Kennzeichen BA MO 1 (Milkowitz Oskar) stolz sein eigen nennen kann. Käme es nun zu einer Umstellung des Kennzeichens auf „LI“ wäre mit LI MO 1 dies zwar für einen Geschäftsführer eines Getränkehandels standesgemäß, für einen Ausseer Wirt aber keinesfalls! uuuu Im Rahmen von Musik-Zentral, welches heuer ganz im Zeichen von Franz Liszt steht, wurden von Organisator Martyn van den Hoek auch Gastmusiker aus Mexiko eingeladen. Einer jener Musiker sah sich in seiner Heimat eine Landkarte von Europa an und befand, dass Bad Aussee eigentlich ziemlich nahe an Brüssel liegt. Also dachte er sich, dass er mit dem Flugzeug nach Brüssel und von dort weiter mit dem Bus reisen würde. So lange könne das nicht dauern. Als er dann 58 Stunden am Stück unterwegs war, erkannte er, dass Bad Aussee nicht gerade nahe bei Brüssel liegt, lernte aber die Schönheiten von Europa innerhalb von drei Tagen kennen... uuuu Um etwas für die Umwelt und die eigene Kondition zu tun, hat sich kürzlich der bekannte Ausseer Kaufmann Gerhard Steinhuber zu seinem Geburtstag mit einem Elektro-Fahrrad selbst beschenkt. Damit kann er die Wegstrecke Brennerlacke in das Geschäft im Ortszentrum am Morgen radelnd und am Abend, nach erledigtem Tagwerk, mit Motorunterstützung hinter sich bringen. Nun begab es sich, dass der Kaufmann das E-Bike voller Freude am nächsten Tag ausprobierte. Die Marktleite 6
Mario Fuchs Werksmeister Mario Fuchs aus Grundlsee hat nach zweijähriger berufsbegleitender Ausbildung an der WIFI Salzburg die Abschlussprüfung zum Werksmeister mit Auszeichnung bestanden. Wir gratulieren recht herzlich!
Christoph Wohlfahrter Matura absolviert Christoph Wo h l f a h r t e r aus Pichl-Kainisch hat kürzlich die Matura am Lehr- und Forschungszentrum RaumbergGumpenstein erfolgreich absolviert. Herzlichen Glückwunsch!
Elke Klubal und Carsten Henning ließen sich vom Dauerregen nicht beeindrucken und legten zu den Klängen von Inez und ihrer Band eine flotte Sohle hin.
Überraschungsgast Waltraud Klasnic veranlasste Prof. Horst Jandl dazu, seine Herztropfen einzunehmen. Foto: M. Jandl
Wir gratulieren
zum bösen Spiel des Wetterverantwortlichen und zog das Fest durch. Pünktlich zum Auftritt der Sängerin Inez und ihrer Band öffnete der Himmel seine Schleusen noch weiter und ließ die Besucher in die bereitgestellten Zelte flüchten. Nicht so Carsten Henning und Elke Klubal, die - ganz eingestellt auf ein Sommerfest - den Regen Regen sein ließen und am glitschigen „Tanzboden“ eine flotte Sohle hinlegten. Wäre dies ein Beitrag bei einem Tanzwettbewerb gewesen, hätten sie sicherlich die Höchstnoten bekommen. uuuu Beim Parkplatz des altehrwürdigen Dorfwirtshauses Veit in Gößl ist seit einigen Wochen ein Parkautomat in Betrieb. Die jahrzehntelange Gewohnheit, dort immer frei parken zu können, lässt viele Besucher den Automaten übersehen. So auch geschehen bei der Buchpräsentation von Peter Musek, als die Bedienung des Automaten einige Fragezeichen bei den Besuchern aufgeworfen hat. So warfen sich der Stadtamtsdirektor von Bad Aussee, Dr. Joachim Schuster und Herbert Randacher, pensionierter Bankdirektor, mit ihrem geballten Fachwissen ins „Gefecht“ gegen den Parkscheinautomaten und konnten nach einigen Verlusten doch einen Sieg erringen.
Johannes Grill LAP bestanden Johannes Grill aus Bad Aussee, beschäftigt bei der Firma A. Pürcher GmbH in Bad Mitterndorf hat kürzlich die Lehrabschluss prüfung für Maler- und Anstreicher an der WIFI Graz mit gutem Erfolg bestanden. Wir gratulieren!
Steffi Machart Pflegedirektorin Steffi Machart, Pflegedienstleiterin im Volkshilfe Seniorenzentrum Bad Aussee hat am 12. Juli die zweijährige Sonderausbildung für Führungsaufgaben gemäß § 72 GuKG (Pflegedirektorin) erfolgreich absolviert und alle Prüfungen bravourös bestanden. Das gesamte Team des Volkshilfe Seniorenzentrums Bad Aussee gratuliert herzlich!
Bertha von Suttner
Stadtamtsdirektor Dr. Joachim Schuster und Herbert Randacher zeigten sich anfangs ratlos, wie dem Gerät ein Parkschein zu entlocken sei.
Die unbekannten Seiten der Nobelpreisträgerin Bertha von Suttner werden von Helmut Korherr im Rahmen der Salzkammergutspiele am Mittwoch, 10. August, ab 20 Uhr, im Kur- und Amtshaus Altaussee aufgezeigt. In der gespielten Lesung wird Burgschauspielerin Ulli Fessl brillieren. Christian Höller begleitet sie am Akkordeon. Eintritt: € 12,-.
Ein Abend für den Widerstand Im Festsaal des Amtshauses Altaussee stellte am 16. Juli der junge Salzburger Autor Anton Strobl das Buch „Ausseerland - Ein Wort zum Aufbau“ vor, welches seine Recherchen zum politischsozialen und ökonomischen Wiederaufbau des Ausseerlandes in den Jahren von 1945 bis 1953/53 widerspiegelt. Den zweiten Teil des Abends gestaltete Dr. Elisabeth Reichart, die aus ihrem Roman über den weiblichen Widerstand las.
(V. l.): Christian „Eidl“ Eidlhuber, Marianne Goertz, der gebürtige Ausseer Univ.Prof. Dr. Christian Dirninger (Professor an der Uni Salzburg), Barbara Frischmuth, Stipendiat Anton Strobl und die Autorin Dr. Elisabeth Reichart.
Barbara Frischmuth zeigte sich sehr erfreut über den regen Zuspruch an dem interessanten Abend und begrüßte die Gäste, bevor sie den Stipendiaten Anton Strobl vorstellte, der unter der Leitung von Univ.Prof. Dr. Christian Dirninger von der Universität Salzburg üer die Jahre des Wiederaufbaues im Ausseerland recherchierte. Die Erkenntnisse und die teils sehr aufschlussreichen Details wurden kürzlich in einem Buch veröffentlicht. „Anton Strobl ist unser letztjähriger Stipendiat und auch der heurige“, meinte Barbara Frischmuth schmunzelnd. „Nach dem Abschluss dieses Kapitels wird er sich nun einer weit sensibleren Zeitspanne, nämlich jener des Krieges widmen. Denn es ist wichtig, dass diese Jahre im Ausseerland, die noch nicht beleuchtet wurden, aufzuarbeiten. Es geht nicht darum, alte Wunde aufzureißen, oder mit dem Finger auf jemanden zu zeigen, sondern darum, Mut für Zivilcourage zu machen“, erklärte Frischmuth in Hinblick auf die Tatsache, dass das Ausseerland als eine der wenigen Gegenden Österreichs einen wirklich aktiven Widerstand hervorgebracht hat. „Die Vergangenheit sollte man sich nicht abschminken, sondern erforschen und vor Augen führen“, so Frischmuth abschließend. Anton Strobl hat seine Arbeit wirklich gut gemacht. Seine Quellen in
Zeitungen, Gemeinderatsprotokollen und Interviews mit Zeitzeugen waren für ihn die Basis für seine Arbeit. Von Josef Goebbels, der ab 1939 in der „Villa Roth“ am Grundlsee residierte, über Albrecht Gaiswinkler, dessen Rolle als Freiheitskämpfer noch immer umstritten ist, wurden die handelnden Personen der damaligen Zeit von ihm beleuchtet. „Die Widerstandskämpfer fanden sich schon vor der Besetzung durch die Amerikaner in Gemeinderäten und öffentlichen Ämtern wieder. Gaiswinkler war provisorischer Bürgermeister und sogar Bezirkshauptmann des Ausseerlandes“, so Strobl, der herausfand, dass die Widerstandskämpfer zwar bis mindestens November 1945 in wöchentlichen Besprechungen zusammengefunden hätten, danach jedoch die Leistungen der Widerständler von verschiedensten Parteien und Personen vereinnahmt wurden. „Zusehends verschlechterte sich das Bild der Widerstandskämpfer in der Bevölkerung. Nicht nur im Ausseerland auch im gesamten Salzkammergut“. Die gesamte Arbeit von Strobl können Sie im vorgestellten Buch nachlesen (siehe Buchtipp). Im zweiten Teil des Abends - musikalisch eingeleitet von Christian Eidlhuber mit seiner Geige - las Dr. Elisabeth Reichart, die 1983 als Historikerin an der Universität
Salzburg mit einer Arbeit über den Widerstand gegen die nationalsozialistische Herrschaft im Salzkammergut zum Doktor der Philosophie promovierte, aus dem Buch „Komm über den See“.
Theater Lalish und Spezialworkshop in Altaussee „Sehen“, „Spüren“ und „Hören“ - Performance Theater der Spitzenklasse in Altaussee. Die international erfolgreiche Performance „no shadow“ vom Lalish Theaterlabor/Wien wurde in Österreich und an 14 internationalen Theaterfestivals in Japan, Griechenland, Ägypten, Jordanien, Polen, Ukraine, Bosnien Herzegowina, Kosovo, Bulgarien und Marokko mit großem Erfolg präsentiert, und wurde mit dem Award für beste Stimme und Gesang in der Performance ausgezeichnet. Die Performance wurde von Kritikern als eine Reise vom Ursprung zur Gegenwart, als eine rituelle, sinnliche, poetische und visuelle Performance bezeichnet, mit ganz besonderer Gesangstechnik und Körpersprache. „No shadow“ - von und mit Nigar Hasib, Shamal Amin. Lieder als Quelle und Spezialarbeit an Kehlkopftechnik Stimme und Lieder werden bei diesem Workshop zur Quelle des
Rhythmus, der physischen Präsenz, zur Quelle der Handlung. Lieder werden nicht nur gesungen, sondern getan. Diesen Prozess nennt Shamal Amin „Lieder sichtbar machen“. Entscheidend für die Wichtigkeit der Stimme in diesem Prozess ist, dass sich die Multidimensionalität des Raumes über das Hören von Stimmen, Tönen und Klängen vermittelt, und sich dadurch Raumgefühl und Raumbewusstsein bei allen Anwesenden entwickeln kann. Erforschung des Körpers durch die Stimme, die Physis der Stimme, kulturelle und individuelle Ursprünge, sind die inneren Aspekte Leitung: Nigar Hasib, Shamal Amin Der Workshop findet am Freitag, 5. , und Samstag, 6. August um 19.30 Uhr im Volkshaus Altaussee statt. Genauere Informationen/Programm und Karten unter www.kulturkik.at und T. 0664 244 22 45.
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ALPENPOST-LESERSERVICE
Familiennachrichten Ihren Geburtstag feierten: Altaussee: Maria Bachmann, Lichtersberg 150 (82); Helga Pfizenmaier, Fischerndorf 62 (87); Eduard Suchanek, Puchen 268 (90).
Bad Aussee:
Anna Stanek, Reith 66 (75); Anna Bartel, Hugo Cordignano Promenade 226 (80); Rosa Steinkogler, Hauptstraße 50 (81); Stefanie Schroll, Lerchenreith 394 (81); Rudolf Fuchs, Lerchenreith 263 (82); Martha Fischer, Sarstein 35 (83); Johannes Resch, Obertressen 147 (83); Martha Dirlinger, Gallhof 67 (84); Willij Swaanenvelt, Obertressen 178 (84); Dorothea Gailer, Reith 92 (86); Serafine Freismuth, Bahnhofstraße 318 (87); Wilfried Hirschmann, Obertressen 72 (87); Rosa Grund, Kirchengasse 163 (88); Margareta Schimecek, Tauscheringasse 201 (89); Adelheid Wimmer, Lerchenreith 394 (90); Mathilde Pfau, Obertressen 80 (92).
Grundlsee:
Franz Kalhs, Bräuhof 183 (81); Johann Rastl, Untertressen 46 (81); Maria Gasperl, Mosern 5 (83); Adolf Pressl, Archkogl 3 (84); Albrecht Mayerl, Gößl 137 (90).
Bad Mitterndorf: Serafine Maierhofer, Nr. 94 (70); Ursula Kesting, Obersdorf 20 (70); Hermine Kornfehl, Nr. 307 (81); Wilhelm Gassner, Nr. 214 (86); Johann Zandl, Obersdorf 84 (90).
Tauplitz: Karl Stieg, Furt 18 (85).
Pichl-Kainisch: Gertraud Egger, Mühlreith 6 (70); Josef Muss, Knoppen 11 (70); Gerhard Jürall, Pichl 47 (70); Maria Stampfer, Pichl 36 (87).
Geburten Martina und Georg Reisenbichler, Furt, Tauplitz, eine Tochter Anna Katharina; Martina Moser und Dietmar Borchia, Tauplitz, eine Tochter Emma; Sonja und Mario Schweiger, Mühlreith, Kainisch, ein Sohn Laurin Sebastian.
Diamantene Hochzeit Herbert und Berta Weixelbaumer, Neuhofen, Bad Mitterndorf.
Goldene Hochzeit Hermann und Anna Lichtersberg, Altaussee.
Mittendorfer,
Silberne Hochzeiten Gerhard und Erika Köfler, Anger, Bad Aussee; Dragica und Slobodan Tadic, Obertressen, Bad Aussee; Wolfgang und Doris Mayer, Krungl, Bad Mitterndorf.
Sterbefälle Franz Geweßler, Altaussee (93); Oskar Pölz, Grundlsee (55); Helmut Greiner, Lupitsch, Altaussee (61); Margarethe Urban, Bad Aussee (88); Franziska Kreuzer, Tauplitz/Gröbming (85).
Auslandsausseer Geburtstag: Edi Margotti, Judenburg Bad Aussee (80). Sterbefall: DI Werner Grieshofer, Bad Aussee - Wien (77).
Zauchner Waldfest Am Samstag, 6. August und Sonntag, 7. August, steigt wieder das Zauchner Waldfest. Eintritt freiwillige Spenden. Am Samstag gibt es ein Heimfahrservice. 8
Ärztedienst 6./7.8.:
Dr. Fitz, Bad Aussee Tel. 03622/54553 Dr. Schultes, Bad Mitterndorf Tel. 03623/3446 13./14.8.: Dr. Kranawetter, Bad Aussee Tel. 03622/52411 Frau Dr. Rinnhofer, Tauplitz Tel. 03688/2121 15.8.: Dr. Albrecht, Bad Aussee Tel. 03622/50950 oder 0650/4178525 Dr. Schaffler, Bad Mitterndorf Tel. 03623/2233 Zentraler Ärztefunkdienst: Kurzrufnummer: 141.
Tierärztedienst Dipl.-Tzt. Schartel Bad Aussee, Tel. 03622/52495 Dr. Breitinger, Tel. 03623/ 2310
Ambulanzzeiten LKH Bad Aussee Chirurgie und Unfallchirurgische Ambulanz: Montag, Mittwoch und Freitag v. 8.30-12 Uhr. Hand- und Venenambulanz: Mo. 12 - 14 Uhr. Chirurgie und Unfallchirurgie, Schulter u. Knie: Mittwoch, 12-13 Uhr. Orthopädische Ambulanz durch Ärzte des LKH Stolzalpe – Terminvereinb. im Chirurgischen Sekretariat – Telefon-Nr.: 03622-52555-3018. Schmerzambulanz: Mo, Mi, Fr von 8-12 Uhr nach tel. Voranmeldung 03622/52555-3805. Bei Erstuntersuchungen bitte Vorbefunde mitnehmen! Akute Fälle werden jederzeit behandelt. Medizinische Abteilung: Allgemeine Ambulanz: Mo – Fr 8 bis 12 Uhr; Notfallsambulanz: 0-24 Uhr; Sonderambulanzen: Terminvereinbarungen unter: Tel. 03622/52555-3036, FAX DW 3072
Apothekendienst Bad Aussee Kurapotheke: bis 7. August sowie 15. bis 21. August. Sonn- und Feiertag von 1012 Uhr geöffnet. Tel. 03622/52277 Bad Aussee Narzissen-Apotheke: 8. bis 14. August. Öffnungszeiten beider Apotheken: MoSa 8 bis 12.30 Uhr u. Mo-Fr 15 bis 18 Uhr. Sonn- und Feiertag geschlossen, Tel. 0664/2360192 Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): Ständiger Nacht- und Wochenenddienst in ungeraden Kalenderwochen. Bei Bedarf ausserhalb unserer Dienstzeiten informieren wir Sie unter: Tel.03623/2364
Urlaubsankündigung Dr. Fitz, Bad Aussee, befindet sich vom 15.8. bis einschl. 4.9. auf Urlaub. Nächste Ordination: 5.9. Vertretungen: Dr. Mager, Dr. Kranwetter, Dr. Albrecht, Dr. Petritsch. Dr. Bayr, Gynäkologie, Bad Aussee, befindet sich bis 13.8. auf Urlaub. Tierarzt Dr. Schartel, Bad Aussee, befindet sich vom 12. bis einschl. 28. August auf Urlaub.
Sprechtag für Arbeiter und Angestellte Donnerstag, 11. August von 10 bis 12.15 Uhr im Gewerkschaftshaus Bad Aussee.
Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt Dienstag, 16.8., von 9 bis 13 Uhr, in der Gebietskrankenkasse Bad Aussee. Tel. Voranmeldung 03622/520 33 7001
Wirtschaftskammer Jeden Dienstag von 8 bis 16 Uhr in der ehem. Wirtschaftskammer, Wiedleite.
Österr. Gewerkschaftsbund Jeden 1. Donnerstag im Monat in der Zeit von
14 bis 15 Uhr im ÖGB-Haus in Bad Aussee Bahnhofstraße.
Hebamme Brigitte Winter, Tel. 03622/54328
Haus der Gesundheit Sanitätshaus Orthofit Bad Aussee, Altausseerstr. 74, Tel. 0720 / 316005 – 11, Öffnungszeiten: Mo – Fr. von 8 – 12 Uhr 30 und von 15 – 18 Uhr
Hospizverein Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach telef. Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, Tel. 0664/6362322 Andrea Strimitzer
Orthopädie-Sprechtag von Herrn Zaihsenberger, Liezen, (orthop. Schuhe, Einlagen, Kompressionsstrümpfe) jeden 2. und 4. Freitag im Monat im LKH Bad Aussee von 13.30 bis 15 Uhr.
Praxis für Ergotherapie Annette Seiringer, Tel. 0664/10 66 349
b.a.s.INFo Beratung Jeden Donnerstag von 14-18 Uhr mit Mag. Dagmar Pernitsch, Bahnhofstr. 132, Bad Aussee, tel. Vereinbarung 0664/8405256.
euac-Notruf Tel. 0800 214 18 80
Komplett-Service Ausseerland Tel.: 0780-Aussee(287733) o. 03622/72300916 - www.ksa-aussee.at
OA-Selbsthilfegruppe für Menschen mit Essproblemen Jeden Mittwoch um 20 Uhr im Psychosomatischen Zentrum in Bad Aussee, Sommersbergseestr. 395.
Mediation Anita Lichtenegger, Tel. 0676/583 43 55 Ingrid Fitz, Tel. 0664/11 44 042 Mag. Claudia Harreiter, Tel. 03622/52440
Bauberatung Jeden 1. Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf.
Heim-Brillen-Service Augenüberprüfung zuhause. Bauer Optik, Bad Aussee, Hauptstraße 49, Tel. 03622/52776
Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen (1. Rechtsauskunft gratis).
Psychosozialer Dienst psychologische Beratung und Psychotherapie Anmeldung Dienstag 12-13 Uhr Tel. 0664/83 08882, Bad Aussee, Bahnhofstr.132, Termin nur nach Vereinbarung
Familienberatungsstelle Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr rechtliche und psycho-logische Beratung, Politische Expositur, Oppauerplatz 111, Bad Aussee, Tel. 03622/52543-245. Sie ist kostenlos, vertraulich u. anonym.
Legasthenie - Dyskalkulie Hilfe bei Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwächen im Schul- und Vorschulalter. Brigitte Spannring, Tel. 0664/3448385
Pro-Juventute Jeden Do. rechtliche Beratung von 9-12 Uhr, psychosoziale Beratung von 14-18 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf. Kostenlos, vertraulich, anonym! Nur nach telef. Terminvereinbarung unter der Tel. Nr.: 03612/22485
Physiotherapeut Dipl.-PT Judith Frischmuth, Tel. 0660/212 6806 Dipl.-PT Marlene Waser, Tel. 0650/7701130 Diol.-PT Tobias Duoszus, Tel. 0664/9325384
Psychotherapeutinnen Termin nach Vereinbarung Renate Hensle, Tel. 0676 3837744 Mag. Heide Glaser, Tel.0664/ 5286446 Elisabeth Abel, Tel. 0699/195443 56
Sprechtag BR Köberl Jeden 2., 3. und 4. Freitag im Monat im ÖVPBezirksbüro, Wiedleite 101, Bad Aussee von 11 bis 12 Uhr, jeden 1.Freitag im Monat von 11 bis 12 Uhr im Hotel "Post", Bad Mitterndorf, oder nach telef. Vereinb. 0676/83622564.
Jugendzentrum
Jugendzentrum - Bad Aussee - Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 15-20 Uhr, Büro 8-11 Uhr, Tel. 0660/8124995.
iMPULS Aussee Mobile Jugendberatung kostenlos und anonym: Lebensberaterinnen Angela Buschenreiter, Tel. 0664/9034523 und Dagmar Platzer, Tel. 0664/5 33 33 85.
Bezirksgericht
Verein Tagesmütter
Jeder 2. u. 4. Donnerstag im Monat, Ischlerstr. 65, 3. Stock v. 8.30 bis 12 Uhr.
Montag und Mittwoch von 14 Uhr bis 17 Uhr in Bad Aussee - Gebäude "Unimarkt" 1. Stock. Tel.: 03622/ 53175 od. 0650/388 2885
Lebens- und Sozialberatung, Mediation Einzel-, Paar- und Familienberatung Aufstellungsarbeit, system. kunsttherapeutische Supervision. Fr. Henning Tel.: 0676/3397 430
Tauschmarkt Tauschmarkt Pfarre Bad Aussee ist jeden Donnerstag von 15-19 Uhr im Gebäude beim rückwärtigen Kircheneingang im 1. Stock. Der Tauschmarkt in Grundlsee: jeden Freitag von 17-20 Uhr im Gemeindeamt. ALTAUSSEE: jeden Di., 17-19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock
Herzverband Österr. Herzverband Bad Aussee, Sprechstd. nach tel. Vereinbarung: Kontaktstelle VitalBadAussee, DL Dr. Christa Lind, Tel. 03622/55300-20. Möglichkeit z. Besprechung pers. Herzprobleme.
Amtstage des Notars Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9-12 Uhr im Gemeindeamt; jeden 2. und 4. Dienstag des Monats in PichlKainisch von 9-12 Uhr im Gemeindeamt. Jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee in der Zeit von 17 bis 18 Uhr. Die Bevölkerung von Altaussee und Bad Aussee kann jederzeit gegen Voranmeldung zu einer
Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland Wir bieten Ihnen: Soziale Hauskrankenpflege, med. Hauskrankenpflege, Alten- und Pflegehilfe, sowie Heimhilfen. Sie erreichen uns täglich von Mo-Fr (8-12) im Sozialzentrum Bad Aussee, Sommersbergseestr. 394, 1. Stock, Tür 143, Tel. 03622/50910 oder DGKS Gerlinde Scheutz, Tel. 0676/870817209.
Berge- und Abschleppdienst Tel. 03624/305
Pannen-Notruf ÖAMTC-Pannen-Notruf Tel. 120 ÖAMTC-Stützpunkt, Tel. 03622/54440 ARBÖ-Pannen-Notruf Tel. 123 Autoh. Nemetz, Tel. 0664/16054030 ACHTUNG: Die nächste
Alpenpost erscheint am Do. 18.8.11 Redaktionsschluß: Donnerstag, 11.8.2011
Der verbrannte Eros - Die ARCHE am Grundlsee ist wieder aktiv Was vor 24 Jahren als „AKU Ausseer Kultursommer“ begann, bietet nun bereits im dritten Jahr als „Arche am Grundlsee“ interessante kulturelle Veranstaltungen zu besonderen die Welt bewegenden Themen. Im heurigen Sommer ist es das Thema „Eros“. Und dass der Eros die Menschheit seit Menschengedenken zutiefst bewegt, steht wohl außer Frage, belebt, beflügelt und verwandelt er doch. Er ist der Urimpuls. Der Eros ist das Verlangen der Sterblichen nach Unsterblichkeit. Begleitet von der lieblich zarten Musik der „Hålterbuam“ fand die Eröffnungsveranstaltung wie stets im so genannten „Gabillon-Haus“ in Grundlsee statt. Adelheid PichaPekny konnte dabei zahlreiche Persönlichkeiten - vor allem aus Kultur und Politik - begrüßen. Namens der Gemeinde Grundlsee bedankte sich Bürgermeister Mag. Herbert Brandstätter für das große Engagement bei den Veranstaltern und für die Bereitschaft für die zahlreichen Veranstaltungen auch den einzigartigen Rahmen ihres eigenen Privathauses zur Verfügung zu stellen. Besonders berührend war es, im Gedenken an Romuald Pekny seine unvergessliche Stimme vom Band zu hören, musikalisch untermalt von Teilen aus der 1. und 2. Sinfonie von Mahler. Musikwerke, die Romuald Pekny besonders liebte. Das Thema „Eros“. Die Qualität dieser Veranstaltungsreihe zeichnet sich auch durch die Tatsache aus, dass sie gleich von zwei Bundesländern, von Steiermark und Oberösterreich, gefördert wird. Mit den Segensworten von Prof. Dr. Philipp Harnoncourt wurde die ARCHE für heuer wieder in Dienst gestellt. „Liebe von A bis Z um 1900“ Die Zeit, in der Klimts „Der Kuss“ entstand, war gewissermaßen der Auftakt der Veranstaltungsreihe im „Gabillon-Haus“ zum Thema „Eros“. Auch wenn dieser wohl allen Zeiten der Menschheitsgeschichte seine Prägung gab, in den letzten Jahren der untergehenden Monarchie – ob es wohl der Drang nach Unsterblichkeit war? - schien der „Eros“ der Kunst in all seinen Formen eine ganz besondere Hochblüte verliehen zu haben. Univ. Prof. Herbert Zeman und Adelheid Picha - musikalisch begleitet von Johannes Daxner - wussten literarische Texte verschiedenster Literaten zum Thema „Eros, Erotik und Liebe“ aus der Zeit um 1900 in ganz vortrefflicher Weise dem gefesselten Publikum zu vermitteln. Prof. Harnoncourt – Göttlicher Eros in der Trinität Mit seiner klaren, festen, lauten Stimme, die ihre Kraft aus Erfahrung und Wissen aus acht Jahrzehnten schöpft, präsentierte Prof. Dr. Philipp Harnoncourt eine Bilder- und Tonschau über die Einheit in der Dreiheit des Göttlichen. Kirchenbilder, Deckengemälde, Altäre, Buchmalereien, Skulpturen widmeten sich die-
ser innergöttlichen Auseinandersetzung, die sich im Laufe der Jahrhunderte optisch in den Kunstwerken veränderte. Über die Dreieckskompositionen wie Geometrie, Gesichter, Köpfe, Ringe versuchte jeder Künstler auf seine Weise sich dem Thema Trinität anzunähern. Musikalisch hörbar gemacht wurde die Dreieinigkeit im Gabillonhaus durch Claudio Monteverdis Concerto, wo sich im Engelsgesang der Dreiklang zu einem Ton verdichtet. Der Theologe und Liturgiewissenschaftler Harnoncourt vermochte die Botschaft der Drei-Einheit Gottes für ein beglückendes Miteinander der Menschen anschaulich zu vermitteln, weil Gott Vater, Sohn oder der Heiliger Geist für sich allein ziemlich einsam und beziehungslos blieben. Der göttliche Eros, diese Einheit der Liebe in der Dreiheit, diesem göttlichen Geheimnis nachzuspüren, dazu ist der Mensch aufgefordert, um in seiner eigenen Drei-Einheit von Körper-Seele-Geist in Liebe seinen Mitmenschen begegnen zu können. Adelheid Picha begeistert mit Soloprogramm Tosenden Applaus gab es für Adelheid Picha für einen Abend mit Poesie und Prosa, Szenen und Lieder. Eugène Ysaÿe entlockte ihrer Geige Melodien, die ebenso begeisterten wie das Klavierspiel von Johannes Daxner. Adelheid Picha las Texte von Berthold Brecht, Eva Petrus-Pekny, H. C. Artmann, Martin Buber in der ihr eigenen Art, nämlich den geschriebenen Wörtern Seele und Leben einzuhauchen – auch in den Liedern, die sie mit ausdrucksstarker Stimme gesungen hat. Die Lesung der Szene „Weizen auf der Autobahn“ aus Felix Mitterers „Besuchszeit“ war eine Klasse für sich und machte den Abend zu einem rundum besonderen Erlebnis, der Berthold Brechts Botschaft „Alle Kreatur braucht Hilf von allen“ als Samenkorn in die Herzen der Zuhörer zu legen vermochte. Der Tierkreis – Symbolkreis der Schöpfung Einen Rundgang durch die Symbolik des zwölfteiligen Tierkreises bot der Psychologe Dr. Helmuth Ecker am Sonntag im Gabillonhaus. Über den Tierkreis, der zugleich Farbkreis und Symbolkreis des Lichtes im Jahreslauf ist, sprach er und über Analogien und unter wie vielen verschiedenen Aspekten der Kreis betrachtet werden kann. In den Kreis
Bei der gut besuchten Eröffnung der ARCHE begrüßte Prof. Adelheid Picha Dr. Philipp Harnoncourt am Ufer des Grundlsees. Die Hålterbuam spielten dazu auf.
hineingelegt werden können die Farben, die Feste, der Kreislauf der Natur, der Wasserkreislauf, die menschliche und kulturelle Entwicklung. Sehr spannend war seine Darstellung der Archetypen der einzelnen Zeichen und der Rhythmus im Kreis, wo einem Plus immer ein Minus folgt, einer Aktivität immer eine Passivität, einem Außen immer ein Innen, einer Extrovertiertheit eine Introvertiertheit, was eindrucksvoll dokumentiert, dass eines das Folgende bedingt, eines
aufs andere aufbaut, was permanent eine neue Ganzheit schafft. Und all das betrachtet Dr. Ecker nicht als starre Behauptung, sondern als Versuch einer Annäherung an die Großartigkeit der Schöpfung und als Angebot, diesem ewigen Geheimnis mit Respekt, Achtung und Demut ein wenig näher zu kommen. Eine Zusammenfassung aller weiteren Veranstaltungen in der ARCHE Grundlsee können Sie in der nächsten Ausgabe der „Alpenpost“ lesen.
Großer Restlmarkt in Bad Aussee Am Freitag, den 12. August findet in der Ischlerstraße in Bad Aussee ein großer Restl-Markt in allen Geschäften statt. An diesem Tag gibt es für wenig Geld, Markenware zu Tiefstpreisen. Die Ischlerstraßen Kaufmannschaft bietet Qualitätswaren in reicher Auswahl und vor allem zu Schnäppchenpreisen.
Die Palette des Angebotes reicht von den Bereichen Textil, Fahrräder und Zubehör, Sportartikel, Uhren, Schmuck, Glas, Porzellan, Geschirr und Geschenkartikel, Schuhe und Taschen, Parfümeriewaren, Buch & Papier, Fotozubehör, Accessoires, bis hin zu Haushaltswaren. Die Ischlerstraße freut sich auf Ihren Besuch. 9
10. Gemeinderatssitzung in Bad Aussee Am 20. Juli tagte das Ausseer Gemeindeparlament zum bereits zehnten Male in dieser Legislaturperiode. Fünf Gemeinderäte waren entschuldigt, der Tagesordnungsplan war mit acht Punkten übersichtlich, zusätzlich dazu wurden noch drei Dringlichkeitsanträge behandelt. Im Bericht des Bürgermeisters konnte Otto Marl davon berichten, dass die Klimaanlage im Kurhaus installiert wurde und auch schon im Einsatz war. Der Stadtrat hat laut Bgm. Otto Marl in seinen Sitzungen beschlossen, dass eine Kanalsanierung bei der Brennerlacke sowie auch eine Rohrneuverlegung am Stefaniekai durchgeführt werden soll. Die Verpachtung der Fischgewässer an die Österreichischen Bundesforste ist laut dem Bürgermeister sehr einträglich. In Hinblick auf das Hotelprojekt, welches am alten Standort des VitalBad Aussee durch das Unternehmen Mandlbauer mit 60 bis 70 Zimmern errichtet werden soll, geht Marl davon aus, dass die Planungsarbeiten bald aufgenommen werden. Bezüglich der geplanten Erweiterung des Landmarktes in Unterkainisch gibt es noch Raumordnungsfragen zu klären. Der Fachausschuss wird sich damit auseinandersetzen und es soll alsbald ein Beschluss herbeigeführt werden. Schneeräumung Privatstraßen Die Einhebung von Kostenpauschalen für die Schneeräumung bei Privatstraßen ist laut Bgm. Otto Marl gut angelaufen. GR Johann Hahn informierte darüber, dass dadurch im letzten Winter über 22.000 Euro in die Gemeindekasse geflossen sind. Nach dieser „Testphase“ wurden nun die Kosten nochmals überprüft und es wurde - bei den Kurzstrecken eine Erhöhung der Pauschale zwischen 16 und 24% beschlossen. Längere Strecken sind von der Erhöhung nicht betroffen. „Der Aufwand ist bei kurzen Strecken bedeutend höher als bei langen“, rechtfertigte Hahn die Entscheidung. Ischlerstraßenparkplatz-Projekt Für das geplante Projekt am Ischlerstraßen-Parkplatz musste der Gemeinderat eine Flächenwidmungsund Stadtentwicklungskonzeptänderung beschließen. „Von gesamt 6.000 m2 werden nur ca. 4.000 m2 als Handelsflächen dienen. Es sind bei dem Projekt neben 300 Parkplätzen auch Wohnungen angedacht“, erklärte Bgm. Otto Marl den Plan des
Das Siegerprojekt von trecolore architects, Architekturbüro Dorn ZT Gmbh soll nun alsbald umgesetzt werden. GR Gottfried Hochstetter hatte Bedenken, die Traun zu überbauen und so einen „Schatz, den wir nicht zu schätzen wissen“ aufs Spiel zu setzen, konnte sich jedoch gegen die Stimmen der SPÖ, ÖVP und der FPÖ nicht durchsetzen. Für Vzbgm. Franz Frosch ist dieses Projekt in Hinblick auf die nächste Generation wichtig: „Es müssen jetzt schon die Weichen gestellt werden, um die Jugend in Bad Aussee halten zu können, in dem man ihnen eine Existenzsicherung gibt“. Von einer Konkurrenzierung durch die Ansiedelung von Geschäften an diesem Standort wollen weder er noch Bgm. Otto Marl etwas wissen. „Eine Erhöhung der Flexibilität der ansässigen Geschäftsleute ist aber sicherlich gefragt“, so Frosch. Die Änderungen wurden - mit Ausnahme von GR Hochstetter - einstimmig angenommen. Bebauungsplan Fröhlich-Gründe Die Töpfl Privatstiftung Graz, respektive Dr. Reinhard Hohenberg hat mit dem vor einigen Jahren angekauften Areal der „Fröhlichgründe“ einiges vor. So sollen auf diesem Grundstück sechs Villen mit einer möglichen Größe von je 27 x 27 Metern entstehen (zum Vergleich: Das Postgebäude im Zentrum misst 27,5 Meter längsseitig). Wahrscheinlich werden jedoch nicht die gesamten 27 Meter verbaut, sondern 25 Meter Seitenlänge bei einem vierstöckigem Ausbau. Dazu kommt auch noch ein Turm (23x14 Meter), der fünfstöckig ausgebaut werden soll, und ein Empfangsgebäude. Die anfängliche Kritik wegen der geplanten Flachdächer wurde insoferne einer Anpassung unterzogen, als dass nun leicht geneigte Walmdächer geplant sind. Der Turm wurde von den Planern als verbindendes Element dargestellt. „Der Kirchturm ist das geistliche Zentrum, der Fröhlich’sche Turm der des profanen Zentrums“, so Raumplaner DI Pumpernig. Auf Anfrage von GR Hannes Wasner
So soll laut Ansicht der Architekten das Parkdeck mit Verkaufsflächen am Ischlerstraßenparkplatz aussehen.
Tiroler Investors, KR Anton Pletzer. „Ob nun der Spar-Markt wirklich am besagten Standort kommen wird“, wollte GR Hannes Wasner von GR Ing. Günter Schönauer wissen. „Man wird den Lebensmittelmarkt darauf abstimmen, wie sich das Projekt am Ischlerstraßenparkplatz entwickelt“, ließ der wissen und somit die Optionen offen. 10
wurde der Plan zum „touristischen Leitprojekt“, dem Schrägaufzug von der Rudolfstraße aufgrund fehlender Subventionen vom Land verworfen. GR Ing. Christian Schiffner (ÖVP) sowie GR Gottfried Hochstetter und die beiden Gemeinderäte der FPÖ (Wasner und Haas) stimmten dagegen, die restlichen Gemeinderäte segneten diesen Bebauungsplan ab.
Auf den Fröhlich Gründen sollen sechs Villen mit je einem Seitenmaß von 25 x 25 Metern bei einer viergeschoßigen Ausführung entstehen. Dazu kommt ein fünfstöckiger Turm und ein Empfangsgebäude.
Wasserversorgung Öfnerstraße Da die um 1909 errichtete Wasserversorgungsleitung in die „Öfner“ mehr als desolat ist, wurde beschlossen, nach der Wasserrechtsverhandlung noch im August mit der Erneuerung zu beginnen. Die Investitionskosten betragen rund 388.000 Euro. Öffentliche Fragestunde Laut § 54, Absatz 4 der Steiermärkischen Gemeindeordnung muss im Rahmen der Gemeinderatssitzung eine Fragestunde eingeräumt werden, in der die Mitglieder des Gemeinderates ihre Fragen an die jeweiligen Fachausschuss-Obmänner/frauen sowie die Gemeindeführung stellen können. Bis zum 24. März dieses Jahres war diese Fragestunde in Bad Aussee öffentlich, d. h. dass jeder Besucher Fragen stellen konnte. „Da diese Fragestunde immer mehr zu einer Showbühne wurde, sah ich mich gezwungen, diese freiwillige Einrichtung nur mehr auf die Fragestunde für die Gemeinderäte zu reduzieren“, erklärte Bgm. Otto Marl den Schritt auf Anfrage in Form eines dringlichen Antrages von GR Gottfried Hochstetter. Mangelndes Demokratieverständnis ließ sich Marl in diesem Zusammenhang nicht nachsagen: „Es kann nicht sein, dass wir einer permanenten Korrektur durch öffentliche Diskussionen in Gemeinderatssitzungen ausgesetzt sind. Es gibt 25 Gemeinderäte des Ver trauens. Die Bevölkerung kann sich immer an einen ihrer Vertreter wenden“. Der Forderung nach einer Wiedereinführung dieser öffentlichen Fragestunde wurde mit den Stimmen der SPÖ (Ausnahme GR Monika Grabner) sowie der ÖVP eine Absage erteilt. Informationen über das VitalBad Neu Der letzte Dringlichkeitsantrag von GR Hannes Wasner beschäftigte sich mit sieben Fragen zum geplanten Bad-Neubau. Eine Vorstellung des Projektes wird im Rahmen einer Bürgerversammlung ehestens im nächsten Jahr erfolgen. Ein Fußüber-
gang über die B 145 im Bereich der Kreuzung Sarstein/Klinikum Bad Aussee ist angedacht, jedoch mit geschätzten Kosten von 700.000 Euro derzeit noch nicht umsetzbar. „Die KAGes und das Land haben aus Spargründen abgewunken, sich zu beteiligen. Aus meiner Sicht wird es ein Fußgängerübergang mit einer 50km/h-Beschränkung werden“, erklärte Bgm. Otto Marl auf die Anfrage. Die letzte Frage von Wasner beschäftigte sich mit Pönalezahlungen, falls das Bad am Plateau nicht oder nicht zeitgerecht errichtet wird. „Derartige Zahlungen sind vertraglich nicht fixiert worden. Da das Konzept eine homogene Entwicklung des Bades mit Hotel sowie dem Projekt auf den Fröhlich-Gründen vorsieht, gehe ich davon aus, dass beides entstehen wird. Garantie kann aber auch ich keine abgeben“, so der Bürgermeister abschließend.
Aussprüche „Wenn der Spar die verlangten 14, 15 Euro Miete nicht zahlen will, bleibt nur mehr das Bertram MandlbauerProjekt über...“ GR Gottfried Hochstetter machte sich Sorgen um das geplante Ischlerstraßenprojekt.
„Ich wette, dass das Projekt platzt. Wer wettet mit mir?“ Derselbe, der als Gewinn eine Kiste Bier in Aussicht stellte. Keiner der anwesenden Gemeinderäte nahm die Wette an.
„Herr Hochstetter, ich biete folgende Wette an: Wenn das Projekt wirklich platzt, gebe ich mein Mandat an den Nächstgereihten weiter. Falls es was wird, geben Sie es an den Nächstgereihten weiter!“ GR Ing. Christian Schiffner holte zum Gegenschlag aus. Ob die Wette angenommen wurde, war nicht zu eruieren.
Vom Turmbau zu Aussee Kein anderer Tagespunkt während der letzten Gemeinderatssitzung rief in der Bevölkerung ein ähnlich großes Echo hervor, wie jener, der sich mit dem Bebauungsplan der Fröhlich-Gründe beschäftigte. Dort sollen nicht nur sechs quadratische Gebäude mit einer Grundfläche von 25x25 Metern und einem vierstöckigen Ausbau entstehen, sondern auch ein Turm, der mit fünf Stockwerken landschaftsbildend wirken wird. „Denn sie wissen nicht, was sie tun“, meinte einer der Besucher der Gemeinderatssitzung, als der Tagesordnungspunkt, der sich mit dem Bebauungsplan an den Fröhlichgründen beschäftigte und trotz der Gegenstimmen der FPÖ, Gottfried Hochstetter von den Grünen und Ing. Christian Schiffner (ÖVP) abgesegnet wurde. Auf Nachfrage beim zuständigen Fachausschussobmann, Gerhard Pürcher, konnte man erfahren, dass die Gemeinderäte sehr wohl wussten, was sie tun, denn im zuständigen Ausschuss waren die Ausmaße „mit knapp über 20 Metern“, so Pürcher, im Fachausschuss besprochen worden. Neu in diesem Zusammenhang war jedoch der vierstöckige Ausbau, wobei der oberste Stock um je zwei Meter zurückgesetzt und mit Walmdächern versehen wird, die die Objekte zieren sollen. Einleitend erklärte DI Max Pumpernig das Vorhaben der Investorengruppe rund um den Grazer Anwalt Dr. Reinhard Hohenberg bzw. der Töpfl Privatstiftung, am Areal der Fröhlich-Gründe sechs quadratische Appartementblöcke mit ca. 50 Wohneinheiten zu errichten. Gut die Hälfte davon ist für Zweitwohnungsbesitzer vorgesehen. Gottfried Hochstetter von den Grünen ärgerte sich, dass in der Präsentation, die Raumplaner DI
Max Pumpernig vorführte, immer von einem „ehemaligen Turm“ die Sprache war. „Dort hat nie ein Turm gestanden“. Raumplaner Pumpernig meinte, dass er nur aufgrund der ihm gegebenen Auskünfte argumentieren würde: „Es wurde mir gesagt, dass da ein Turm gestanden hat“. Bgm. Otto Marl meinte zum Thema, dass der Ortsbildsachverständige, Dr. Friedmund Hueber gesagt hätte, dass „der Turm nicht hoch genug sein kann“. Der Ortsbildsachverständige selbst kann dieses Zitat so nicht im Raum stehen lassen. „Mit dieser Äußerung kann der Eindruck entstehen, dass ich der Meinung wäre, das vorliegende Projekt für die Fröhlichgründe entspräche den Anforderungen des Ortsbildes, ja es könnte sogar noch extremer sein. Faktum ist, dass die Liegenschaft nicht in der Ortsbildschutzzone liegt und ich daher damit auch nicht befasst wurde. Es gibt jedoch Bebauungsgrundsätze für Aussee, die dazu dienen, das Landschaftsbild zu erhalten und störende Bebauungen, wie z. B. die PVA oder das Gesundheitszentrum zu vermeiden. Das vorliegende Projekt zeigt eine Allerweltsarchitektur mit Kommerzbauten und den üblichen Jalousiefassaden auf übergroßen Kuben,
wie sie heute in den anonymen Erweiterungsgebieten vieler Städte zu finden sind“, erklärt Dr. Friedmund Hueber. Für ihn hat diese Siedlung aus überdimensionalen Wohnblöcken eine für das Landschaftsbild wichtige Fernwirkung. Sie sei zu großflächig um als singuläre, außerordentliche Landmarke zu wirken. „Andererseits erlaubte ein Komplex dieser Größe, der sich sensibel unter der Berücksichtigung der Sehgewohnheiten der Gäste und Einwohner des Ausseerlandes in die Landschaft schmiegte, ein markantes Einzelobjekt als signifikante Landmarke. Dazu ist aber der als ‘Turm’ bezeichnete hohe 08/15Wohnblock nicht geeignet“, so Hueber, der dafür eintritt, dass man
im Falle einer Durchführungsplanung die Gestaltung zum Wohle von Bad Aussee nochmals überdenkt. Unmut bei Anrainern Vor allem die Dimensionierung der sechs Gebäude, die je das Ausmaß des Kammerhofes hätten, sowie der Turm mit fünf Stockwerken stoßen bei den Anrainern auf Widerstand. Sie hatten zwar Einwände im Verfahren eingebracht, fühlen sich aber in ihren Bedenken nicht ernst genommen. Neben Hochstetter von den Grünen und der FPÖ scherte auch GR Ing. Christian Schiffner aus, der sich mit dem Turm nicht anfreunden kann: „Der ist einfach zu hoch“, so Schiffner abschließend.
Die Fröhlichschen Gründe von der Bluatschwitz aus gesehen. 11
Heißblütiger Beginn des 15. Musik Zentral-Festivals Mit dem Eröffnungskonzert am 23. Juli in der Aula des BORG zeigte sich der Beginn des 15. Festivals auf einem hohen Niveau. Nach einer launigen Rückschau durch Festivalleiter Prof. Martyn van den Hoek auf die vergangenen 14 Jahre begann das Konzert mit dem im Zentrum des Festivals 2011 stehenden Komponisten Franz Liszt. Martyn van den Hoek berührte mit tief empfundener Interpretation der drei ersten Sätze aus „Etudes d’execution transcendentales“. Seine Bearbeitungen der beiden Lieder von Gustav Mahler: „Ging heut’ morgen“ und ‚Die zwei blauen Augen’ beleuchteten in satten Klangfarben das Zwiegespräch zwischen Singstimme und Klavier. Eine gelungene Bearbeitung, die auf weitere hoffen lässt. Tomiko Kaneko und Henk Ekkel ließen im Op. 35 von Franz Schubert die heitere Beschaulichkeit des Wiener Biedermeier entstehen, mal in lebendiger Heiterkeit, dann in dunkler Melancholie, jedoch niemals in Oberflächlichkeit abdriftend. Mit der Pianistin Klárá Würtz ist ein neuer Stern am „Musik-ZentralHimmel“ aufgegangen. Sie entlockte dem Klavier in den Werken von Franz Liszt „Les Jeux d’Eau a la Villa d’Este“, „Waldesrauschen“ und „Gnomenreigen“ neben klangschöner Töne ein ganzes Füllhorn an Emotionen; mit hochsensiblem Anschlag und differenziertem Ausdruck entstand ein feuriger, dämonischer Gnomenreigen; hochspannend und heißblütig war jeder Moment in den drei Kompositionen. Richard Strauss in Wort und Musik – Blicke hinter die Kulissen einer Operndirektion. Der Pianist und Pädagoge Andreas Woyke sagte für heuer seine Teilnahme beim Festival Musik Zentral leider ab. Deshalb waren einige Programmänderungen notwendig, wofür wir um Ihr Verständnis bitten. Richard Strauss in Wort und Musik – Blicke hinter die Kulissen einer Operndirektion Am 30. Juli standen zwei Operndirektoren am Programm: Gustav Mahler und Richard Strauss. Von Gustav Mahler erklangen vier Werke aus: „Lieder eines fahrenden Gesellen“, abermals in der gelungenen Bearbeitung und hochempfindsamen Interpretation des Pianisten Martyn van den Hoek. Der Cellist Stefan Gartmayer bearbeitete Lieder von Richard Strauss und musizierte sie zusammen mit der Pianistin Tomiko van den Hoek-
Kaneko. Auch wenn man die Texte nicht gut kennt, zu spüren war genau, wann die Zeile „Ach, wenn du wüsstest, was lieben heißt…“ gespielt wurde, die Seufzer im Publikum waren unüberhörbar – die beiden Musizierenden lebten die Lieder - nicht nur „Cäcilie“ – mit großer Leidenschaft und stiller Wonne. Aus der unveröffentlichten Korrespondenz zwischen Richard Strauss und seines Wiener Direktionsassistenten Karl Lion las Herbert Laimer eine Auswahl der, von der Verfasserin dieser Zeilen, kommentierten Briefe. Das Publikum lernte einen sich durch Ausreden larvierenden Lion ebenso wie einen erzürnten Operndirektor kennen, den Herbert Laimer sehr authentisch deklamierte. Zum Abschluss ließ das Duo Gartmayer/Hoek-Kaneko noch die Cellosonate Op. 6 von Richard Strauss in souveräner Manier erklingen. Dabei war des Komponisten Vorliebe für Üppigkeit – hier an Noten und Harmoniewechsel – gut zu bemerken. Als Zugabe spielten die drei Konzertierenden des Abends den von Martyn van den Hoek genial bearbeiteten Rosenkavalierwalzer. Programm 4. August 19.30 Uhr, Kurhaus: „Das 1. Musik Zentral Abschlusskonzert“ Junge Solistinnen und Solisten auf dem Sprungbrett zur Weltkarriere. 5. August 20 Uhr, Kurhaus: „Galakonzert mit dem „Morphing Kammerorchester Wien“. / Ausseer Sommerkonzerte. Dirigent: Peter Wolf. Tomiko Kaneko und Martyn van den Hoek spielen alle vier Klavier konzerte von Franz Liszt. 6. August 19.30 Uhr, Kurhaus: „Das 2. Abschlusskonzert“ Orchesterkonzert der Studierenden der Meisterkurse spielen berühmte Klavierkonzerte. Dirigent: Peter Wolf. 9. August 19.30 Uhr, Alpengarten: „Romantische Alpenblumen“ F. Liszt: aus dem „Album eines Reisenden“ und „Blumen der Alpen“. Martyn van den Hoek: Digitalklavier. Bei Schlechtwetter im Alpengartenhaus. 12. August 20 Uhr, Kurhaus/Pavillon: „Als Luise die Briefe ihres ungetreuen Liebhabers verbrannte“.
Die musikalischen Säulen von Musik Zentral: Martyn van den Hoek, Tomiko Kaneko, die neu hinzugekommene Professorin Klárá Würtz und Henk Ekkel.
Heiteres über die Liebe in Wort und Musik. Maria Erdinger, Sopran; Tomiko Kaneko, Klavier; Marianne Kopatz, Rezitation.
Karten an der Abendkasse oder unter 03622/54040 oder Musik Zentral 0699/19435700.
Für die Mitwirkung an der vom Ausseer Kammerhofmuseum gemeinsam mit der Stadtgemeinde Bad Aussee veranstalteten Jubiläumsfeier
„40 JAHRE GAIBINGER-FAMILIENMUSI“ bedanken wir uns herzlich bei Bürgermeister Otto Marl und dem Stadtrat für die Verleihung der Goldenen Ehrennadel der Stadtgemeinde Bad Aussee, Bgm. Otto Marl für die so netten verbindenden Worte, Hannes Preßl für seine interessanten Ausführungen, Peter Grill für den berührenden Vortrag, unserer Familie für die tatkräftige musikalische sowie kulinarische Unterstützung, jenen Musikanten, die uns an diesem Abend die Ehre erwiesen: dem Leonharder Dreigesang, dem Ebenseer Viergesang, den Altausseer Seitlpfeifern, der Ausseer Stubenmusi, der Ausseer Zithermusi, Hannes Preßl und dem Obersdorfer Duo Schlömmer-Schimmer, unserem lieben Freund Peter Gillesperger vom freien Radio Salzkammergut, unserer Sieglinde für die Planung und Organisation des Abends und den vielen Freunden und Wegbegleitern im Publikum.
Hanni und Hans Gaibinger
Die Alpe npost g rat ulie rt he rzlich!
Felix Seiler Eltern: Christina Seiler und Gerhard Angerer, Altaussee geboren am 11. Juli 2011
Valerie Marie Schlömicher Eltern: Iris Schlömicher und Klaus Gaiswinkler, Bad Mitterndorf geboren am 13. Juli 2011
Karlo Tadic Eltern: Snezana und Goran Tadic Bad Aussee geboren am 16. Juli 2011
Bence Tóth Eltern: Monika Tóth Kollár und Dávid Tóth, Bad Aussee geboren am 15. Juli 2011
Rafael Juric Eltern: Marija und Dalibor Juric Bad Mitterndorf geboren am 18. Juli 2011
Theresa Emmert Eltern: Iris und Gernot Emmert Bad Mitterndorf geboren am 18. Juli 2011
Falls Sie Ihr Baby auch aus der Zeitung lachen sehen wollen, dann schicken Sie uns bitte ein Bild unter der Angabe des Namens des Babys, der Mutter, des Vaters und dem Datum der Geburt per email: alpenpost@aon.at 12
Präsidentenwechsel beim Lions Club Ausseerland Am 6. Juli fand im Hotel Erzherzog Johann die Übergabe zum jährlichen Präsidentenwechsel des Lions Club Ausseerland von Forstdirektor DI Andreas Holzinger an Dr. med. Peter Mahrhofer statt. DI Holzinger ließ sein vergangenes Clubjahr Revue passieren, mit etwas Wehmut, wie er betonte, ist es doch in Windeseile verflogen. Höhepunkte waren u.a. das jährliche Kur parkfest, eine Jugendveranstaltung auf der Blaa Alm im Zuge des internationalen Lions Jugendcamps mit über 30 Jugendlichen aus allen fünf Kontinenten. Die „Teehütte“ im Advent sowie Ausschank bei den Volksbank Skimeisterschaften und dem Narzissenfest. Finanzielle und menschliche Hilfe für Bäuerinnen aus dem Sölktal, die nach dem Unwetter 2010 besonders betroffen waren und eine PR-Aktion im Juni 2011 „Auftrieb'n is“, um medienwirksam darauf hinzuweisen, dass das Sölktal mit seiner landschaftlichen Schönheit und bäuerlichen Produkten den Besuchern wieder ungehindert zum Wandern zur Verfügung steht. Der neue Präsident Dr. Mahrhofer hob hervor, dass er gemäß des Lions Gedanken „Lions helfen persönlich, rasch und unbürokratisch“ sein Jahr gestalten werde. Die bei den div. Veranstaltungen des LionsClub Ausseerland erwirtschafteten Gelder werden wieder ausschließlich für in Not geratene Mitbürger im Ausseerland verwendet. Besonders obliegt ihm aber die Ausrichtung der
Pfarrfest in Grundlsee Am Sonntag, 7. August, findet beim Musikpavillon am Grundlsee das heurige Pfarrfest statt. Um 9 Uhr beginnt das Fest mit der Heiligen Messe in der Pfarrkirche. Ab 10 Uhr gibt es einen Frühschoppen und gemütliches Beisammensein bis zum Abend im Festzelt vor dem Pavillon. Die Gäste werden bei musikalischer Unterhaltung sowie Speis’ und Trank in bewährter Weise verwöhnt. Es gibt einen attraktiven Trachtenbekleidungsmarkt. Das Fest findet bei jeder Witterung statt. Auf Ihr Kommen freuen sich der Pfarrer und die Pfarrgemeinderäte. Wenn jemand gut erhaltene und saubere Trachtenbekleidung zur Verfügung stellen möchte, bitte bei Frau Elfriede Mayerl - unbedingt bei vorheriger Vereinbarung - abgeben (Tel. 0664/4614634).
Bergmesse am Appelhaus (V. l.): Sekretär Johann Reichenvater, Alt-Präsident DI Andreas Holzinger, Präsident Dr. Peter Mahrhofer und Schatzmeister Josef Angerer. Foto: W. Hofer
Jubiläumsfeier „30 Jahre Lions-Club Ausseerland“ am 9. Juni 2012. Der Lions Club International mit seinen mehr als 45.000 Clubs und über 1,4 Millionen Mitgliedern ist offiziell
die weltweit größte NGO Organisation und hilft daher auch bei großen Katastrophen in über 200 Ländern und Regionen der Welt rasch und unbürokratisch.
Am Sonntag, 14. August, um 14 Uhr wird am Albert-Appel-Haus mit den Lupitscher Bläsern eine Bergmesse gestaltet. Hubschrauberflüge bei Flugwetter Sonntag und Montag. Sonntag ab 9 Uhr ab Sattel (bei Gasthaus Trisselwand). Preise € 80,Berg+Tal; € 50,- nur Berg; € 45,- nur Tal; nähere Informationen unter 0676/3336668.
Volksliedchor Altaussee beim Madlmeier Es ist sicher schon 20jährige Tradition, dass der Volksliedchor Altaussee unter der Leitung von Monika Langanger ein sommerliches Konzert beim Madlmeier zum Besten gibt.
Ob der Volksliedchor mit dem „Ålm-Summa“ wie angekündigt den Sommer herbeizusingen vermochte wird sich zeigen. Wenn ja, ein Dank allen Sängerinnen und Sängern. Foto/Text: Ch. Reiter
Sommerlich waren die Temperaturen am 21. Juli nicht gerade, aber Gäste wie Akteure waren gleichermaßen erfreut, dass der Abend genau für die Zeit der Veranstaltung regenfrei blieb. Obmann Hermann Schröttenhamer führte durch das Programm und sorgte auch mit einem unvollendeten Gedicht für Heiterkeit. Die Zuhörer erfreuten sich an GielgeLiedern und Jodlern ebenso wie an Volksliedern aus Tirol, Kärnten und Deutschland, die zum Teil von Robert Koller dirigiert wurden.
Reges Chorleben Im Rahmen des 1. internationalen Chorfestivals der Jugend hat der Volksliedchor Altaussee am 16. Juli im Landhaushof in Graz ein Freundschaftskonzert aufgeführt und dabei das Ausseerland vor etwa 500 begeisterten Zuhörern würdig präsentiert. Am Sonntag, 24. Juli besuchte der Volksliedchor Altaussee den befreundeten Kirchenchor im oberösterreichischen Trattenbach bei Ternberg und gratulierte zum 70-jährigen Jubiläum bei einem gut besuchten Kranzlsingen. 13
Am Klinikum Bad Aussee soll Erfolgsgeschichte weitergeschrieben werden Seit Juni segelt die Klinik Bad Aussee für Psychosomatik und Psychotherapie unter der Flagge von „Ameos“. Schon vorher führte die Gruppe mit Sitz in Zürich für fünf Monate das Haus auf Basis eines Managementvertrages. Mit der Ameos-Gruppe ist ein Unternehmen als Betreiber tätig, welches sich seit 2002 am Gesundheitssektor einen großen Namen gemacht hat. Unter der Führung des Firmengründers Dr. Axel Paeger unterhält die Gruppe an 48 Standorten Häuser und beschäftigt rund 6.900 Mitarbeiter. Als Leistungsspektrum wird der medizinische Bereich „von A bis Z“ abgedeckt, dazu kommen Akutkrankenhäuser, Psychiatrien, Pflege- und Fachpflegeeinrichtungen als auch Einrichtungen für die Eingliederungshilfe von Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Herr Dieckmann, wie kam es dazu, dass sich Ihr Unternehmen in Bad Aussee engagiert hat? „Das Gesundheitssystem in Deutschland als auch in Österreich leidet darunter, dass keine Investitionsmittel mehr zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund gibt es die Idee, privates Kapital in diesem Sektor einzubringen. Bevor wir einen Standort übernehmen, wird von uns eine genaue Marktanalyse durchgeführt, bei der berechnet wird, wie viele potentielle Patienten in diesem Einzugsgebiet leben. Bevor es dann aber zu einer Betreiberschaft durch uns kommt, stehen noch langwierige Verhandlungen mit dem Land oder den Kommunen an, die dann die Rahmenbedingungen festlegen. Die Klinik in Bad Aussee ist unser erstes Haus in Österreich. Da aber die Probleme im Gesundheitssystem mit denen in Deutschland vergleichbar sind, sind die Aufgaben ähnlich. Perspektivisch ist in Österreich privates Kapital genauso notwendig wie in Deutschland“. Seit Juni steht das AmeosSchriftzeichen an der Klinik Bad Aussee. Schon vorher hat ihr Unternehmen das Haus fünf Monate betrieben. Gab es seit dem Betreiberwechsel Umstrukturierungen? „Nein. Einzig, dass wir Rudolf Schnauhuber als Geschäftsführer hier vor Ort eingesetzt haben, was durchaus als Neustruktur gesehen werden kann. Er hat uns mit seinem Wissen über den österreichischen Markt überzeugt und war ja schon einmal in leitender Position in diesem Haus tätig. Die Strukturen in der Klinik Bad Aussee sind gut bis hervorragend und da sehen wir auch keine Veränderungsnotwendigkeit. Was wir verändert haben, ist die Eingliederung des Hauses in die Ameos-Gruppe. Das bedingt eine Umstellung der EDV und viele kleine Änderungen, die bis zum Briefpapier reichen. Um dies so reibungslos wie möglich zu bewerkstelligen, findet sich die Leitung des Hauses regelmäßig in Zürich ein, um weitere Schritte zu besprechen“. Wie sind Sie denn mit dem bisherigen Ergebnis des Klinikums zufrieden. Entspricht es Ihren Erwartungen? „Wir sind noch nicht da, wo wir gerne hin wollen. Vorerst sind wir einmal froh, dass wir hier sind. Natürlich liegt es in unserem Interesse zu wachsen“. Als Aktiengesellschaft hat Ihr Unternehmen sicherlich Interesse, den privaten Bereich des Klinikums weiter auszubauen? Rudolf Schnauhuber: „Derzeit wird 14
Geschäftsführer Rudolf Schnauhuber, Betriebsdirektorin Dr. Bettina Petter und Vorstand Michael Dieckmann.
eine Station mit 25 Betten privat geführt, die weiteren Stationen mit 100 Betten werden als öffentlicher Versorgungsauftrag geführt und die werden auch weiterhin beibehalten“. Michael Dieckmann: „Vor allem im öffentlichen Bereich gibt es eine extrem hohe Nachfrage, da arbeiten wir mit Wartelisten. Das Angebot, welches wir hier haben, ist fachlich ein besonderes. Die Patienten kommen überregional nach Bad Aussee. Im Bereich der Privatklinik sieht es etwas anders aus. Hier ist die Bettenanzahl bedeutend geringer. So wie wir derzeit die Situation sehen, gibt es mehr Nachfrage als Betten. Das macht deutlich, dass unser Angebot in Bad Aussee erfolgreich ist, jedoch auch, dass zu wenig Kapazitäten im privaten als auch im öffentlichen Bereich zur Verfügung stehen“. In unmittelbarer Nähe wird ja derzeit das neue LKH gebaut. Falls nach der Evaluierungsphase das Spital von Seiten der KAGes reduziert wird, könnte man ja diese Räumlichkeiten sozusagen im fliegenden Wechsel übernehmen? Michael Dieckmann: (lacht) “Wenn für das Krankenhaus kein Bedarf wäre, würde ich vermuten, würde es auch nicht gebaut werden. Es gibt
aber von uns Pläne, einen Flügel Richtung Südwesten anzubauen, um dort 50 neue Privat-Betten einzurichten. Dies ist aber Zukunftsmusik. Jetzt freuen wir uns einmal, dass die Baustelle zum neuen LKH nach und nach verwirklicht wird, da die Bauarbeiten mit dem Lärm und Dreck schon eine schwierige Situation für unser Haus bedeuten. Wir bekommen auch entsprechend kritische Rückmeldungen von unseren Patienten“. Ein Ausbau der privaten Sparte am Klinikum wird auch eine Aufstockung des Personals bedingen? Michael Dieckmann: „Derzeit haben wir 120 Mitarbeiter in Bad Aussee. Falls wir diese Sparte forcieren, werden wir natürlich auch mehr Ärzte und Pflegepersonal brauchen. Es gibt mehrere Projekte, die sicherstellen, dass wir ausreichend Fachärzte hierher nach Bad Aussee holen können. Eine Forschungsgruppe, die von unserem Primar, Univ.Prof. Dr. Marius Nickel an der Medizinischen Universität Graz begleitet wird, ist eingerichtet und erleichtert so die Rekrutierung von Spezialisten. Ausserdem glaube ich, dass wir hier einen durchaus interessanten Arbeitsplatz in einer wunder-
baren Gegend bieten“. Ihr Haus, das LKH und das Seniorenzentrum sind ja in einem Masterplan zum „Gesundheitspark Bad Aussee“ verankert. Werden dabei Synergien genutzt? Dr. Bettina Petter: „Die gemeinsame Küche ist ein wesentlicher Bereich, bei dem wir schon längere Zeit Synergien nutzen. Sobald das LKH am Plateau eröffnet wird, werden auch der Eingangsbereich, die Rezeption, die Cafeteria sowie einige weitere Räume gemeinsam genutzt werden. Die beiden Häuser werden somit ineinander verzahnt. Aber auch in Hinblick auf unsere Ärzte ist schon ein reger Austausch im Gange. Ein Vertrag mit der KAGes sichert unseren Patienten die chirurgische und internistische Versorgung ab, genauso sind unser Spezialisten auf Konsiliarbasis am LKH Bad Aussee tätig. Unter anderem wurden auch schon Schulungen in ‘Erster Hilfe’ oder ‘Gefährliche Stoffe’ von den Ärzten des LKH in unseren Räumlichkeiten abgehalten“. Michael Dieckmann: „Unsere Gruppe hat viel Erfahrung darin, mit Nachbarkrankenhäusern zusammenzuarbeiten. Das geht mitunter so weit, dass wir sogar eigene Stationen im Nachbarhaus betreiben, weil uns die Erfahrung zeigt, dass dies förderlich für beide Häuser ist. Auch Konsiliardienste werden von uns angeboten, weil wir diese Einrichtung für sehr wichtig halten. Wir hoffen, dass - sobald das LKH Bad Aussee hier in Betrieb geht - wir diese Tätigkeiten und den Austausch noch weiter intensivieren können“. Sie sagten in einer Presseaussendung, dass sie die Klinik in Bad Aussee zu einem international bekannten Kompetenzzentrum für Psychosomatik und Psychotherapie entwickeln möchten. Welche Schritte sind dazu nötig, um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen? Michael Dieckmann:“Es geht dabei um die verstärkte Zusammenarbeit mit den Universitäten im Land. Mit der Medizinischen Universität Graz sind wir da sehr eng verbunden. Diese Zusammenarbeit wollen wir weiter intensivieren. Dazu gehört aber auch ein länderübergreifender Austausch, indem wir in Häusern in Deutschland entsprechende Aktivitäten entwickeln. Wir pflegen an fast allen unseren Häusern in Deutschland einen sehr regen wissenschaftlichen Austausch mit Universitäten. Es macht Sinn, diese unterschiedlichen Aktivitäten untereinander zu verbinden, um so für mehrere Standorte Vorteile herauszuholen“.
Sprache schafft neue Wirklichkeit
Hermann Broch-Schwerpunkt im Theater bluatschwitzblackbox Nach dem Roman „Der Tod des Vergil“ gab es im black-box-theater drei Abende, die anhand der Themen Wahrheit, Politik und Liebe in szenischen Lesungen das Vermächtnis Brochs zu transportieren versuchte. Broch wurde gleich nach dem Anschluss 1938 in Bad Aussee inhaftiert und hat diesen Roman im Gefängnis zu schreiben begonnen. Es gelang ihm wenige Monate später die Flucht in die USA. Jürgen Kaizik, Ines Kratzmüller, Susanne Altschul und Dagmar Schwarz ließen die Sprache Brochs auf die Zuhörer niederprasseln. Eine Sprache, die nicht die Schönheit oder das Erzählen in den Vordergrund stellt. Es ist eine Sprache, die heftig und kraftvoll ist, eine Sprache, die neue Wirklichkeiten schafft, die Schöpfung ist, die dem Wertezerfall entgegenwirkt, die den Tod überwindet indem sie die Zeit als nicht real aufhebt und dadurch den Tod als Chance wahrnimmt, den Wert des Lebens zu begreifen. Es geht Broch um die Erlösung des Menschen im Irdischen, um Wahrheit und Erkenntnis. Broch hat sich immer wieder mit dem Massenwahn beschäftigt. Den Nährboden dafür bereiten im Dämmerzustand dahinvegetierende
Menschen. Dichtkunst soll aufwecken, aufrütteln, anstoßen, den Menschen zu einem Suchenden und Ahnenden in seiner Ich-Wirklichkeit der Erkenntnis werden lassen, um nicht zu einem Teil eines Massenwahns zu mutieren und wie ein eigenes „Massentier“ aus einem Munde Unheil zu brüllen. Beklemmend berührende Abende schenkte das black-box-Team dem Publikum mit Hermann Brochs radikaler, mystischer Sprache in seinem Ringen um neue Wege in der Entwicklung menschlichen Bewusstseins. Nächste Vorstellung Zacharias, Briefträger: Morgen Freitag, 5. August, 20 Uhr. Samstag, 6. August, 20 Uhr: Kohn wirft heute den Schwan
Von roten Austern, weißen Korallen und zerbrochenen Seelilien Kaum zu glauben, aber dieses Sortiment an Lebewesen findet man im Gestein zwischen Toplitzsee und Öderntal – heute in versteinerter Form, aber vor mehr als 100 Millionen Jahren im Meer der Jura-Zeit lebend.
Dr. Jürgen Kaizik freute sich mit seinem Team über die gelungene Premiere von „Zacharias. Briefträger“. Foto/Text: Ch. Reiter
Bürgermeister am Weg zum Gipfel Aufgrund des schlechten Wetters wird nun am Samstag, 6. August, zum diesjährigen Bürgermeister-Gipfeltreffen (Wanderung auf den Sarstein) geladen. Gemeinsamer Abmarsch um 06:30 Uhr auf der Pötschenhöhe (Landesgrenze). Alle Wanderbegeisterten sind herzlichst eingeladen, die Tour zu begleiten. Der Aufstieg erfolgt
über die Ausseer Klamm zur Sarsteinalm und dann weiter zum Gipfel. Der Abstieg ist über die NaturfreundeHütte nach Obertraun geplant, selbstverständlich können die Mitwanderer jeden anderen Abstieg (Pötschenpass oder Pötschenort) wählen. Gutes Schuhwerk und gute körperliche Verfassung notwendig.
Werner Kerndler, die Organisatorin Sieglinde Köberl und die Wandergruppe. Foto: Franz Kollwinger
Dass die massenhaft vorkommenden Schalenreste dieser Tiere jene Gesteine aufbauen, die den Untergrund des Waldes in oben genanntem Gebiet bilden, wird erst durch die fachkundige Führung eines profunden Kenners der lokalen paläontologischen Gegebenheiten erfahr-
bar. 27 interessierte Teilnehmer folgten dem Kustos des Kammerhofmuseums Werner Kerndler. Nach der ersten, vom Alpengartenteam organisierten geologischen Wanderung dieses Sommers fand nun auch die zweite erdwissenschaftliche Exkursion regen Zuspruch.
Herzlichen Dank für die vielen schönen Geschenke anlässlich meines
60. Geburtstages. Vielen Dank den Hollerschnapszuzler Sängern und Musikanten, dem Quartett der Musikkapelle Grundlsee, der Rockaweiba-Band und der Familie Veit für die gute Bewirtung.
Annerl Sepp 15
Schnell informiert l Sehr gefreut hat sich kürzlich das Team von Ruefa Reisen Bad Aussee über den Besuch der Kinder des Kindergartens Bunte Perlen. Die kleinen Nachwuchsreiseprofis wollten ganz genau wissen, wie Urlaubsreisen gebucht werden und wie in einem Reisebüro gearbeitet wird. Die Kinder haben außerdem mit großer Begeisterung unter Anleitung der engagierten Tanten selbst ein Reisebüro im Kindergarten eröffnet und „verkaufen“ mit Freude Urlaubsreisen in die ganze Welt.
Wir leben alle von dem, was uns Menschen in bedeutungsvollen Stunden unseres Lebens gegeben haben. Novalis
Danke für die große und herzliche Anteilnahme am Tod von
Dr. Karlheinz Angerer Unser besonderer Dank gilt Primar Dr. Kohlhauser, den Oberärzten und den Intensivschwestern des 3. Stock im LKH Bad Aussee für die einfühlsame Begleitung.
Familien Angerer und Grieshofer
Filialleiterin Ida Seiberl und ihre Kollegin Miriam Schwarzbauer (l.) erklärten den Kindern den Ablauf in einem Reisebüro. Begeistert „verkauften“ die Kinder sich gegenseitig Reisen in die ganze Welt.
l Ein unbekannter Täter ist am 22. Juli in ein unversperrtes Wohnhaus in Sarstein eingestiegen und hat in der Wohnküche aus einer Handtasche eine Geldbörse und ein Mobiltelefon, welches in der Küche lag, gestohlen. Die Eigentümer sahen währenddessen fern und wurden durch eigenartige Geräusche aufmerksam. Als sie nachsahen, war der Täter verschwunden, das Licht aufgrund eines Bewegungsmelders eingeschaltet und ein Fahrzeug fuhr mit hoher Geschwindigkeit mit Standlicht Richtung Bad Aussee davon.
l Nach dem Salzkammergut-Konsum-Konkurs übernahm kürzlich ein privater Betreiber die Filiale in Obertraun. Der Obertrauner Manfred Renner übernahm als privater Kaufmann den Betrieb des Lebensmittelgeschäftes sozusagen bei laufendem Betrieb als Nah&Frisch-Markt. Nach der Inventur in den letzten beiden Tagen ist der neue Betreiber guter Dinge, dass er den wirtschaftlichen „Turnaround“ schafft. Erleichtert zeigt sich natürlich auch Bürgermeister Egon Höll: „Es war nicht leicht, in so kurzer Zeit eine Lösung für den Fortbestand unseres einzigen Nahversorgungsbetriebes im Ort zu finden! Ich wünsche Manfred Renner und seinem Team alles Gute!“ Gleichzeitig bedankt sich aber Bgm. Höll auch bei der Belegschaft der ehemaligen Konsumfiliale: „Die letzten Wochen waren bestimmt nicht einfach!“ Drei von fünf Mitarbeiterinnen konnte Renner von der bisherigen Mannschaft übernehmen. Zur Verstärkung des Teams sucht er aber noch 1-2 Verkäuferinnen für sein neues Geschäft! Die Öffnungszeiten bleiben bis auf weiteres wie gewohnt: Montag-Freitag 7:30-12:00 Uhr und 15:00-18:00 Uhr, Samstag 7:30-12:30 Uhr. Eine Ausweitung der Öffnungszeiten will der neue Betreiber dann je nach Bedarf festlegen.
Liebe Tante Helli! Zu Deinem Geburtstag wünschen wir Dir von Herzen alles Gute, Gesundheit, Glück und viel Freude im Kreise Deiner Lieben.
Wir freuen uns schon auf Deinen nächsten Besuch in Grundlsee! Fritz und Rita Max mit Astrid, Florian und Martin Nah&Frisch-Markt-Betreiber Bürgermeister Egon Höll. 16
Manfred
Renner
mit
seinem
Team und Foto: Perstl
Thomas mit Gerlinde, Lukas und Leni
Berge in Flammen in Altaussee Am Samstag, 13. August, (Ausweichtermin bei Schlechtwetter Sonntag, 14. August) wird wieder zu einer imposanten Seebeleuchtung nach Altaussee geladen.
Ein beeindruckendes Feuerwerk bildet den Abschluss der Seebeleuchtung in Altaussee.
Der Einbruch der Dunkelheit bildet den Auftakt zur Ausleuchtung von Trisselwand, Losergrat und –gipfel, zu Feuerwerk und Festlichkeiten. Feuer und Wasser, sonst durch ihre Gegensätzlichkeit verbunden, entfachen hier gemeinsam poetische Glut. Den krönenden Höhepunkt bildet ein Feuerwerk mit besonderen Effekten. Programm ab 17 Uhr: Sommerfest des
Paragliding- und Drachenfliegerclubs Altaussee mit Live-Musik, Flugvorführungen, Kinderprogramm. Ab Einbruch der Dunkelheit: Seebeleuchtung, Bergbeleuchtung, Feuerwerk. Bootsanlageplatz Madlmeier. Tickets € 9,- (vor Ort zu erhalten). Nähere Informationen im Tourismusbüro Altaussee +43/3622/71643 oder www.altaussee.at 17
Schnell informiert l Die Kunstgalerie am Steinberghaus in Altaussee ergänzt heuer erstmalig die Ausstellung durch vertiefende Vorträge. Spannende Hintergrundinformationen von Experten und praktische Beispiele bieten einen eindrucksvollen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens. Am 20.Juli wurde durch Manfred Flener und Theresa Stieböck den interessierten Teilnehmern das druckgraphische Oeuvre Hanns Kobingers nahegebracht. Der Linoldruck wurde vorgeführt und erklärt, die Teilnehmer konnten selber Hand anlegen und eine Reihe von Originalgrafiken samt Druckplatten rundeten diese Veranstaltung ab. Am Mittwoch, 10. August, können diese Techniken von 17.30 bis 18.30 Uhr bei freiem Eintritt unter dem Arbeitstitel „Hanns Kobinger’s Druckgrafik“ erlernt werden. Manfred Flener und Theresa Stieböck werden dabei die Drucktechniken, im speziellen jene des Japonismus, erklären.
Liebe Stammkunden, Gäste und Freunde des Café Central Nach reiflichen Überlegungen habe ich mich durchgerungen mein Lokal zu schließen. Es ist nun beinahe 10 Jahre her als ich, trotz vieler gegenteiliger Meinungen, mit Freude aufgesperrt habe. In dieser Zeit durfte ich viele nette Gäste kennen lernen und Freunde gewinnen. In bester Erinnerung werden mir die lieben Stammgäste bleiben, die mir auch in widrigen Zeiten die Treue gehalten haben. Ein herzliches "Vergelt´s Gott" an alle Gäste, Geschäftspartner, "Nachbarn" (Mieter Bahnhofstrasse 132) und dem Hausherrn, Gerald Strohmeier. Nicht unerwähnt soll meine Familie bleiben, die mich in allen Belangen tatkräftig unterstützt hat. Ich freue mich auf neue Herausforderungen und verbleibe mit lieben Grüßen
Danke Eure Helene
Ein herzliches Dankeschön
Theresa Stieböck und Manfred Flener brachten den Besuchern die Technik des Linoldrucks näher.
l Kurz vor den Sommerferien machten sich die Schüler der Volksschule Grundlsee auf die Reise, um Graz zu erkunden. Dort besuchten sie das Kunsthaus und das Zeughaus sowie das Gestüt Piber und eine Greifvogelvorführung auf der Riegersburg. Besonderer Dank gilt auf diesem Wege Sophie Wimmer, die
unseren lieben Gästen für´s Kommen, die Glückwünsche und die vielen schönen Geschenke. Dank Euch allen wird es für uns ein wunderschönes, unvergessliches Fest bleiben.
Herzlichst die 130er
Hedi und Rudi
HAAS HOLZ – Ihr FLASCHENGASPARTNER im Ausseerland
Grillen – Kochen – Heizen Tel. 03622/52357 Die Kinder der Volksschule Grundlsee mit Klassenvorstand Doris Pliem und Sophie Wimmer im Grazer Zeughaus.
sich sofort bereit erklärte, als zusätzliche Begleitperson mitzufahren. Der Klassenvorstand, Doris Pliem, wünscht allen Schülern und Schülerinnen der ehemaligen 4. Schulstufe alles Liebe und Gute für ihre weitere Zukunft, viel Erfolg und Glück auf all ihren Wegen! Bei den Eltern möchte sie sich herzlich für die gute und engagierte Zusammenarbeit bedanken. Ein Dankeschön auch an die Volksbank Grundlsee für die großzügige finanzielle Unterstützung.
l Am Kumitzer Friedhof, in Pichl-Kainisch wird derzeit eine Urnenwand an der Ostseite des Friedhofes errichtet. Damit soll der vermehrten Nachfrage aus der Bevölkerung nach einer alternativen Bestattungsmöglichkeit Rechnung getragen werden. Rechtzeitig vor Allerheiligen werden zwölf Nischen im ländlichen pietätvollen Stil entstehen. Vormerkungen für Urnenplätze werden im Gemeindeamt Pichl-Kainisch gerne entgegengenommen (Tel: 03624/20112). Baubeginn 29.Woche, Fertigstellung Ende September. 18
Danksagung Es ist schwer einen lieben Menschen zu verlieren, jedoch ist es gut zu erfahren wie viele ihn schätzten und mochten. Herzlichen Dank für die große Anteilnahme am Ableben meiner lieben Mutter, Frau
Hanni Sölkner. Auf diesem Wege möchten wir uns bei allen herzlich bedanken, die uns in unseren schweren Stunden beigestanden sind und uns ihre Anteilnahme erwiesen haben. In stiller Trauer:
Marion und Helmut Lackner im Namen der ganzen Familie
Höchste Zeit für eine Pelletsheizung! Heizen mit Pellets hat sich in den letzten Jahren als kostengünstige und umweltfreundliche Alternative zu Gas und Öl entwickelt. So etwa liegt in Österreich der Anteil von Pelletsheizungen im Neubau nach Branchenberichten bei ca. 35 %. Auch im Ausseerland hat sich diese alternative Energieform durchgesetzt, wenngleich viele Haushalte immer noch Bedenken haben. Zu Unrecht, wie man auch beim renommierten Heizungsprofi Gaisberger in Bad Aussee meint.
Pellets seit vielen Jahren konstant günstiger!
„Tatsächlich sind Pelletsheizungen schon lange kein kostenintensives Kontrastprogramm für umweltbesorgte Grünaktivisten mehr. Auch rein kostenorientiert denkende Häuslbauer und Sanierer erwärmen sich für diese Form des Heizens. Gründe dafür gibt es eine ganze Menge“, weiß Thomas Gaisberger aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in diesem Bereich zu berichten.
Hoher Komfort dank modernster Technik Moderne Pelletskessel sind schon lange keine Monsterapparate mehr, sondern kompakte Geräte, die auch in kleinen Räumen Platz finden.
brechungsfreie Abbrandphasen. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass sich Pelletsheizungen der heutigen Generation auch mit anderen Wärmeerzeugern perfekt kombinieren lassen. Zum Beispiel mit einer Solaranlage.
Heizen mit gutem Gewissen
Billiger heizen mit Pellets Pelletsheizungen sind eine langfristige Investition in eine sichere Energiezukunft. Die Anschaffungskosten betragen in der Regel zwar geringfügig mehr als jene von Ölheizungen. Allerdings liegen die Gesamtkosten einer Pelletsheizung (Anlagenkosten und jährliche Brennstoffkosten) bereits nach wenigen Jahren unter einer Ölheizung. Darüber hinaus unterliegen Pellets geringeren Preisschwankungen als fossile Energieträger und sind konstant günstiger. Auch im reinen Betriebskostenvergleich liegt die Pelletsheizung weit vor Fernwärme, Erdgas, Öl und Strom. Für den Einbau gibt es in der Steiermark eine Direktförderung in Höhe von 1.400 Euro. Zusätzlich fördern rund ein Drittel aller steirischen Gemeinden Pelletsheizungen mit 210 Euro bis 872 Euro. Bad Ausseer zum Beispiel erhalten 440 Euro und Grundlseer 436 Euro. Doch der Preis ist beileibe nicht das einzige Argument für einen Ein- oder Umstieg.
einen großen Vorteil gegenüber seinem Nachbar, der auf Gas oder Öl setzt. Denn der Rohstoff Holz wächst in unserer Umgebung und ist immer verfügbar. Im Gegensatz dazu ist die Versorgung mit fossilen Energieträgern sowohl (welt-)politischen wie auch wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Apropos Risiken:
Foto: Windhager
Einschalten und abschalten ist im Grunde der einzige Bedienungsaufwand, den moderne Pelletskessel heute erfordern. Ist er einmal in Betrieb, kümmert sich die intelligente Vollautomatik sowohl um die Zuführung der Pellets als auch um die Reinigung des Brennertopfes und der Heizungsflächen. Der Vorteil: optimaler Wirkungsgrad über die ganze Zeit hinweg. Darüber hinaus überzeugt eine moderne Pelletsheizung mit langen Betreuungsintervallen, einfacher Bedienbarkeit und mit einem großem Vorratsbehälter für lange unter-
(Versorgungs-) sicher und effizient Dank innovativer Technik funktionieren Pelletsheizungen äußerst verlässlich. Nicht umsonst gewähren renommierte Hersteller eine Vollgarantie bis zu 5 Jahren. Modernste Brenner minimieren heutzutage sogar das Risiko schwankender Brennstoffeigenschaften. Sicherheit bedeutet aber auch Versorgungssicherheit. Auch hier hat der Pelletsheizungsbesitzer
Der Kampf gegen Klimawandel und seine Gefahren ist eine Aufgabe, an der sich jeder beteiligen kann. Zum Beispiel mit einer Pelletsheizung. Denn sie spart nicht nur Kosten, sondern schont auch die Umwelt. Und zwar deshalb, weil man unbehandeltes Holz verbrennt, das nur genauso viel CO2 freisetzt, wie es vorher gebunden hat. Darüber hinaus verwendet man zur Pelletsherstellung nur Abfälle aus Sägewerken. Das heißt, es muss kein Baum dafür gefällt werden. Auch die Transportwege sind kurz, weil die Dichte der Pelletsversorger in Österreich hoch ist. Wer mehr über die Vorteile einer Pelletsheizung wissen will, wird bei der Firma Gaisberger in Bad Aussee in der Bahnhofstraße gut beraten. Die Pelletsprofis kümmern sich im Bedarfsfall aber auch um sämtliche Professionisten (Elektriker, Maler, Kaminsanierer usw.), die bei der Installation einer Pelletsheizung benötigt werden. Sie erreichen die Heizungsprofis unter Tel. 03622/52792.
Umsteigen in 1 Woche! Ölbrenner raus, Pelletsheizung rein. Klingt so einfach, und ist es auch. Denn in nur einer Woche kann der Umstieg schon vollzogen sein. Vom Umrüsten des Tankraumes über die Installation des Kessels bis zur Befüllung. Bestehende Komponenten wie Heizkörper, Pumpen usw. können wiederverwendet werden. Im folgenden noch einige Dinge, die man beachten sollte: l Einfacher Einbau Mit einem in zwei Teile zerlegbaren Heizkessel ist das Aufstellen auch in kleinen und schlecht zugänglichen Räumen kein Problem. l Pelletsraum Lassen Sie prüfen, ob ein bestehender Öltankraum als Pelletslagerraum verwendet werden kann. l Kaminspezialisten gefragt Für die Verfeuerung von Pellets sind nur feuchtigkeitsunempfindliche Kamine geeignet. Fragen Sie einen Spezialisten!
Foto: proPellets Austria 19
Sonder-VerkaufsAusstellung von Bildern aus dem Salzkammergut auf der
Kunst & Antiquitätenmesse Donnerstag, 11. bis Montag, 15. August 2011
im Kur- und Congresshaus Bad Aussee beim Stand von Antiquitäten Wolfgang Bauer
Johann Janiss
Es sprudelt wieder... ...am Samstag, 13. August (Vollmond), ab 16.30 Uhr beim Freizeitzentrum in Gößl bzw. am Toplitzsee. Das innovative Konzept des "begehbaren Konzertes" in Verbindung mit besten zeitgenossischen Kunstlern am und rund um den romantischen Toplitzsee ist bereits seit 7 Jahren eine etablierte Veranstaltung. Die private Initiative junger Gossler rund um Franz Steinegger entwickelten „das Sprudeln“ zu einem beliebten und gefragten Event, welcher Besucher aus ganz Osterreich und Bayern extra anreisen lasst. Wo man Maler, Musiker, Tanzer, Bildhauer, Lyriker und Lichtkunstler trifft. In einer Umgebung, welche schoner, romantischer und abgeschiedener nicht sein konnte – am Toplitzsee. Die Natur als Ursprung der Kunst und die Zusammenhange zwischen Natur – Kunst und Mensch stehen wieder im zentralen Mittelpunkt des Geschehens. Das Auge, die Erfahrung und der Respekt fur die Natur sollen geschult und mit Hilfe der Kunstler direkt zu den Besuchern transportiert werden. Kunstler wie: Mamadou Diabate, Beefolk, 5/8 erl in Ehr n, Christian Eidlhuber, Herbert Weissenbacher, Alex Meissl, Toni Burger, Sophie Rastl, Wendelin Pressl, Mathias
Jakisic, Amin Gasperl, uvm... ...finden sich wieder eine ganze Palette verschiedenster Kunstler aus Nah und Fern. Von Goßl bis Afrika reichen die kunstlerischen Angebote. Viele junge Musiker aus unserer Gegend sind heuer involviert. Ein viel versprechendes Programm. Und wieder ein ganz neuer Charakter bei dem schon so viel gesehenen Sprudel, Sprudel und Musik. Kartenausgabe ab 16:30 Uhr vor Ort oder www.sprudelsprudel-musik.com Bei schlechter Witterung findet das gesamte Konzept in verschiedenen Raumen und Stallungen im Dorf Goßl statt.
Das begehbare Konzert in Gößl wird heuer bei Vollmond ausgetragen.
80iger Geburtstagsfeier
Hugo Cordignano
Schwungvoll und lustig wurde die 80iger Geburtstagsfeier von Hannes Hillbrand im Hotel Post in Bad Mitterndorf im engsten Freundeskreis gemeinsam mit seiner Hochfellner Musik und Hochfellner Dreigesang bei guter Speise und Trank gefeiert, bis der Jubilar selbst zur Geige und Gitarre griff und musizierte. An dieser Stelle sei auch dem Bürgermeister Dkfm. Dr. Karl Kaniak und Vizebürgermeister Franz Schlömicher und Herrn Pfarrer Dr. Michael Unger sowie der Musikkapelle von Bad Mitterndorf mit ihrem Obmann Harald Winkler und Herrn Kapellmeister Karlheinz Wohlfahrter für die Geschenke und Glückwünsche gedankt.
Hannes Hillbrand
20. Steir. Harmonikatreffen Am Sonntag, 14. August, ab 14 Uhr, wird bei der Knödl-Alm zum bereits 20. Mal ein Treffen der „Rumpl“-Spieler ausgerichtet.
Michael Haller
Werke von Alfred Conrad, Hugo Cordignano, Anton Filkuka, Franz Gaiswinkler, Johann Janiss, Franz Kopalik, Andreas Lach, Emmerich Millim, Lore Scheid, Alois Wimmer u.v.m. 20
Die Wirtsleute fördern die fleißigen Spieler mit einem Konsumationsgutschein und dem traditionellen Harmonika-Tonkrug. Alle Jung-
20. Steir. Harmonikatreffen am Sonntag, 14. August ab 14 Uhr auf der Knödl Alm
Freunde der steirischen Harmonika Musik treffen sich alljährlich am 2. Sonntag im August auf der KnödlAlm. Ab 14 Uhr hört man aus allen Ecken des beliebten Bergbauernhofes die Klänge der „Steirischen“. Ohne fixes Programm lassen abwechselnd junge und alte Musikanten, Anfänger und Könner, allein oder in Gruppen die „Knöpferl“ tanzen. Der Applaus und damit die Anerkennung der vielen „Zualoser“ ist den Musikanten sicher.
musikanten bis 15 Jahren erhalten zusätzlich einen „Lehrgeld-Beitrag“ von € 20,-. Der älteste „RumplSpieler“ erhält einen Biervorrat und der am weitesten angereiste Musikant bekommt noch einen Schlemmer-Gutschein von der Knödl-Alm. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitersagen, Hinkommen, Mitmachen, Zuhören, Genießen … eine der schönsten Volksmusikveranstaltungen des Ausseerlandes.
Peter Musek las beim Veit in Gößl Um all jenen, die bei der Buchpräsentation von Peter Musek in der Volksbank Bad Aussee keine Zeit hatten oder nicht vor Ort waren, die Möglichkeit zu geben, den Autor selbst zu hören, las der Alt-Redakteur der Alpenpost kürzlich beim Veit in Gößl.
Der Autor Peter Musek (Mitte) mit (v. l.): Dr. Joachim Schuster, Robert Steiner, Sigi Weissenbacher und Herbert Randacher.
Sehr zur Freude der Besucher sparte er nicht mit „unparfümierten“ Texten und nahm die Ausseer Volksseele gehörig auf die Schaufel. Musikalisch begleitet wurde er dabei in bewährter Weise von Herbert Randacher und Freunden, die ein
kontrastreiches Programm darboten. Die nächste Lesung von Peter Musek findet am Dienstag, 23. August, um 19.30 Uhr, im Kur- und Amtshaus Altaussee statt.
Trachtensonntag in Tauplitz Bereits zum 31. Mal wird am Sonntag, 7. August, der „Tauplitzer Trachtensonntag“ über die Bühne gehen. Bereits am Samstag, 6. August, wird um 19.15 Uhr im Pfarrheim Tauplitz die Ausstellung „Menschen, Tiere und Landschaften“ mit Bildern von Franz Graf Meran eröffnet. Ab 20 Uhr wird die Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch am Dorfplatz beim Bauernmarkt der Tauplitzer Bäuerinnen ein Platzkonzert veranstalten. Der Trachtensonntag wird um 9 Uhr mit der Heiligen Messe bzw. dem Kirchgang des ÖKB eingeläutet. Ab 10 Uhr großes Programm am Hauptplatz mit der Trachtenkapelle
Tauplitz, D’Triebenstoana, Kirchenchor, Påschergruppe Tauplitz, Traktorclub Tauplitz und den Tauplitzer Jungplattlern. Ab 13 Uhr wird zur musikalischen Unterhaltung mit der „Tanzlmusi“ geladen. Die Öffnungszeiten der Ausstellung im Pfarrheim sind jeweils Sonntag, 7., 14., 21., und 28. August von 10 bis 12 Uhr. Das Platzkonzert am Samstag und der Trachtensonntag finden nur bei Schönwetter statt.
Ausseerisch g’redt Murichn - Gurke hiaz påckt mi da Gizi
-
jetzt werde ich gleich unleidlich oasslföllig - besonders pedantisch oaletzig - allein, einzeln
presthåft - gebrechlich wås radig håbn -
etwas übrig haben, zur Verfügung haben u’gfummt - grob, ausschweifend
lettig - pur no da Schreams - nach der Quere In Mo’tåg fångt si d’Wocha ån, in Eritåg ho i nu nix to, in Mittecha is ma go rech üwö in Pfinståg speib i a in Küwö in Freitåg is a hoschta Tåg da i in Såmståg går nit måg in Sunntåg, do is Weda sche, boa, do mua i zan Tånz ausgeh’.
Die heutigen Dialektausdrücke stammen von Heidi Simentschitsch, Altaussee. Kennen auch Sie einen Dialektausdruck, Berg, Flur- und Ortsnamen? Bitte melden unter redaktion@alpenpost.at oder per Telefon: 03622-53118.
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Falsche Polizisten in Bad Aussee unterwegs Am 19. Juli (Dienstag) gegen 20 Uhr traten in Unterkainisch/ Siaßreithstraße zwei falsche Polizisten auf, um einen Autofahrer wegen (angeblich) überhöhter Geschwindigkeit zu bestrafen. Der Lenker fuhr um diese Zeit Richtung Ortszentrum und wurde nahe des Bundesschulzentrums von den beiden falschen Polizisten aufgehalten. Er müsse wegen einer Geschwindigkeitsübertretung 620 Euro bezahlen, so hieß es, ansonsten würde Anzeige erstattet werden. Da der Lenker so viel Bargeld nicht bei sich hatte, besorgte er sich das Geld und wollte bei der Polizeiinspektion Bad Aussee bezahlen, wo man jedoch von diesem Vorfall nichts wusste. Die beiden falschen Polizisten trugen blaue Polizeiuniformen (Hose mit hellem Seitenstreifen und dun-
kelblaues, langärmeliges Hemd mit aufgesticktem Schriftzug „Polizei“ im Bereich der linken Brusttasche). Weiters einen breiten Gurt mit Pistolentasche (ob sie eine Pistole mit sich führten ist nicht bekannt). Die Amtshandlung führte lediglich einer der Täter durch, der Hochdeutsch sprach, jedoch zeitweise Dialektausdrücke verwendet hat. Laut Angaben des Opfers dürfte diese Person nicht aus der Region stammen. Beide trugen keine Kopfbedeckung und einer der beiden hatte eine „Laserpistole“ umgehängt. Diese hatte jedoch keine Ähnlichkeit mit den von der Polizei verwendeten Geräten. Es dürfte sich dabei ver-
Begegnung am See
Alleine einmal um die ganze Welt
Unter dem Titel „Musikalisch-kulinarische Begegnung am See“ lädt am Samstag, 20. August, ab 10 Uhr (auch bei Schlechtwetter) Caroline Dattendorfer im Rahmen eines Maturaprojektes zu einer Benefizveranstaltung für die Le-The-Wo-Klasse zur Seeklause (Haus Dattendorfer) in Grundlsee. Neben einheimischen Spezialitäten werden auch musikalische Leckerbissen serviert und für die Kinder gibt es ein umfangreiches Programm. Eintritt: Freiwillige Spenden.
Am Freitag, 12. August, lädt Christina Niedergrottenthaler, eine junge Weltreisende, die alleine in 398 Tagen um die Welt gereist ist, zu einem spannenden Multimedia-Abend in den Gasthof Veit in Gößl. Unter dem Titel „Auf zu neuen Ufern“ präsentiert die Ex-Stewardess ihre Eindrücke von Irland, Schottland und Indien. Eintritt: € 10,-; Kartenvorverkauf zum Preis von € 8,- im GH Veit (Tel.: 03622-8212) oder bei Silvia Frömmel (Tel.: 03622/ 5404023). Weitere Informationen unter www.aufzuneuenufern.at.
Schutzhütte Sommersbergsee Bad Aussee, Sommersbergseestraße Tel. 0664/54 77 143
mutlich um eine etwas größere Überwachungskamera gehandelt haben. Der eine Beschuldigte ist 180 bis 185 cm groß, schlank, 30 bis 40 Jahre alt und trägt kurzes schwarzes Haar sowie einen Drei-Tages-Bart. Der zweite Beschuldigte hatte braune bis hellbraune kurze Haare, ist ca. 170 bis 175 cm groß mit kräftigem Oberkörper, schlank und ca. 30 bis 35 Jahre alt. Falls Ihnen zu diesem Zeitpunkt am besagten Ort etwas Verdächtiges aufgefallen ist, wenden Sie sich bitte an die Polizeiinspektion Bad Aussee, Tel.: 05-9133-6351.
Strassner Dorffest Fetzenmarkt - Tour de Gallhofkogel Am Samstag, 6. August, veranstaltet die FF Strassen ihr traditionelles Dorffest, mit Beginn um 11 Uhr, beim Rüsthaus der FF Strassen. Ab 13 Uhr öffnet der beliebte Fetzenmarkt rund um das Strassner Rüsthaus seine Pforten. Auch heuer veranstaltet die Feuerwehrmusikkapelle Strassen wieder die „Tour de Gallhofkogel“. Nennungen für dieses MTB-Staffelrennen werden in der Zeit von 13 bis 16:30 Uhr angenommen. Startgeld: € 10,pro Team (je vier Starter). Der Start erfolgt um 17 Uhr beim Rüsthaus der FF Strassen. Jeder Starter erhält eine Eintrittskarte für das VitalBad Aussee. Im Anschluss an das Rennen findet die Preisverteilung beim Strassner Dorffest statt. Für die musikalische Umrahmung und das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.
„Singen am See“ Am Donnerstag, 11. August, um 19 Uhr, veranstaltet der Volksliedchor beim Bootshaus Madlmaier in Altaussee wieder ein „Singen am See“. Diese Veranstaltung ist seit vielen Jahren ein Fixpunkt und erfreut sich bei Gästen und Einheimischen großer Beliebtheit. Vor der mächtigen Kulisse der Trisselwand singt der Chor regionale und überregionale Lieder.
Unsere Chefköchin Regina Wasner freut sich darauf, Sie täglich von 12-18 Uhr mit ihrer heimischen Küche zu vernünftigen Preisen verwöhnen zu dürfen.
Genießen Sie den Tag im Paradies der Berge! 22
Danke Waltraud!
Mit Ende Juli hat Waltraud Zach den Schritt in den Ruhestand gewagt. Als aktiver Geist der Landesausstellung 2005 hat sie zu Beginn 2007 von der RegioZ zum Tourismusverband gewechselt und bei uns ihre vielen Vorzüge einbringen können. Hohe Verläßlichkeit, Einsatzbereitschaft und Organisationskompetenz konnte sie in diesen fünf Jahren wunderbar ausspielen und auf dem Spezialgebiet Film- und Journalistenbetreuung im Sinne unserer Region zur Geltung bringen. Zusätzlich nahm sie sich der Selektion Ausseerland genauso wie der Genussregion Ausseerland Seesaibling an. In ihrer Freizeit auch im Komitee des Narzissenfestes tätig, wurde mit ihr die Zusammenarbeit mit dem Narzissenfestverein und besonders mit den Hoheiten für Werbeeinsätze vorbildlich.
Waltraud Zach trat ihren wohlverdienten Ruhestand an.
Waltraud hat in unser Team keinen erhobenen Zeigefinger, sondern kollegiale Hilfsbereitschaft eingebracht. Von ihrer Erfahrung durften alle profitieren , wurden aber nicht dazu gezwungen. Ich selbst habe unendlich viel von ihr gelernt über geheimnisvolle Zusammenhänge in der Bevölkerung, über Tracht und gelebtes Brauchtum. Dazu gehört Waltraud zu den Menschen, die alles was sie übernehmen, mit Freude ausüben. In der Zusammenarbeit mit ihr hat sie uns diese Freude weitergegeben. Dafür bin ich ihr persönlich sehr, sehr dankbar und gemeinsam mit meinem Team wünsche ich Waltraud ein Geniessen der von ihr so geliebten Region Ausseerland – Salzkammergut in voller Gesundheit und weiterhin in Verbundenheit mit uns.
Sternmarsch in Bad Aussee Die Musikkapellen Altaussee, Lupitsch, Straßen und Bad Aussee sind schon eifrig am Üben, um am Mittwoch, 17. August, um 19 Uhr, beim traditionellen Sommer-Sternmarsch im Ausseer Ortszentrum eine hervorragende Figur abzugeben. Allen Blasmusikfreunden sei dieser Sternmarsch ans Herz gelegt.
Ernst Kammerer Tourismusverband AusseerlandSalzkammergut
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Leserbriefe Ein paar Tage Bad Aussee - das gönne ich mir im Sommer: die herrliche Bergkulisse, die Seen, die Flüsse, die gemütliche kleinstädtische Infrastruktur, ... Mit Trauer musste ich dieses Jahr die Uferverbauung der Altausseer Traun registrieren. (An den Anblick der Mercedesbrücke kann ich mich immer noch nicht gewöhnen!) - Und dann erfahre ich auch noch, dass dieser Fluss im Stadtgebiet mit einem Einkaufszentrum samt Parkdeck überbaut werden soll. Natur wird dem Kommerz geopfert! Will Aussee seinen Charme verlieren? Erika Rüdegger, Wien Sehnlichst erwartete Alpenpost Heute kam die sehnlichst erwartete Alpenpost Nr. 15. Nochmals wurde dort über Albert Rastl geschrieben. In der Nr. 14 hatte Lutz Maurer das Leben und Wirken dieses kreativen Fotografens beschrieben. Ich habe den Artikel mit Begeisterung gele-
sen. Denn – ich, bzw. meine Familie, kannte ihn persönlich .. und ein ähnliches Schwarz - Weiß - Foto, wie er auf der Leiter Fotos macht, befindet sich in einem meiner alten Fotoalben. Mein Vater fotografierte ihn in den 50er Jahren bei einem Festumzug. Ich glaube, es war 1959 anlässlich des 100. Geburtstag des Erherzogs Johann. Wir brachten unsere Filme zum Entwickeln in die Parkgasse und ließen uns als Familie von ihm ablichten. Später ging ich zu der „Rastl Ingrid“, um meine Fotos möglichst schnell in den Händen zu haben. Meine Eltern besuchten Bad Aussee das 1. Mal 1939 und fühlten sich sehr wohl dort. Nach dem Krieg, 1954, fuhren wir dann mit Touropa wieder in das Ausseerland. Am Bahnhof wurde man mit einer Kapelle begrüßt. Die Wirtsleute hielten Schilder mit ihren Namen hoch. Wir wohnten zuerst im Hotel Sonne.
Lesung Operation Rheingold
Brentenmöser Almfest
Am Samstag, 6. August, um 14.30 Uhr, lädt der Braumüller Literaturverlag zu einer Lesung des Autors Franz Winter, der aus seinem ersten Roman „Operation Rheingold“ lesen wird, in das Seehotel Grundlsee. Anschließend an die Lesung wird zu Kaffee und Kuchen geladen.
Am Samstag, 13. August, ab 11 Uhr, findet auf der Brentenmöser (nahe der Tauplitzalm) ein Almfest mit bäuerlichen Spezialitäten statt. Ab 10.30 Uhr gibt es einen Bustransfer ab der Mautstelle Bad Mitterndorf. (Laufend Hin- und Rückfahrt möglich).
Wir gratulieren Die nächsten vielen Jahre ( 5 Wochen lang, ich lernte dort Tennis spielen) quartierten wir uns in Privatpensionen im Praunfalk ein. So bekamen wir den 1. Bildband von A. Rastl zum 10-jährigen Urlaub geschenkt. Mehrere Bücher folgten. Wir verbrachten noch zahlreiche Jahre in Bad Aussee, dann in Altaussee. Und bis heute sind meine Familie und ich der wunderschönen Gegend treu geblieben. Kontakte zu einigen Einheimischen bestehen noch. Ca. alle zwei Jahre zieht es mich dort hin. Vielleicht dieses Jahr wieder einmal, um auf vertrauten Pfaden zu wandern. Durch die Alpenpost, die ich seit 1976 abonniert habe und das Internet bin ich stets informiert und gucke mir gerne die Bilder der Webcams an. Herzliche Grüße und ein Servus aus Norddeutschland! Jutta Wasmus (Heun), Edewecht-Deutschland
Hymnen an die Kirche Am Sonntag, 7. August, wird ab 19 Uhr zu einer Benefizveranstaltung für den Kirchenvorplatz der Ausseer Stadtpfarrkirche geladen. Marianne Kopatz liest „Hymnen an die Kirche“ von Gertrud von Le Fort, Maria Erdinger und Martin Trummer gestalten den musikalischen Teil mit Werken von W. A. Mozart. Der Reinerlös kommt der Kirchenvorplatzgestaltung zugute.
Theresa Köberl Dr. med. univ. Theresa Köberl aus Bad Aussee schloss kürzlich ihr Studium an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg zur Doktorin der gesamten Heilkunde mit „summa cum laude“ ab. Die Promotion fand in einem stilvollen Rahmen am 15. Juli im Hangar7 statt. Wir gratulieren der jungen Frau Doktorin ganz herzlich!
Kalender Ausseerland Bilder von Albert Rastl Ingrid Rastl, die Tochter des Fotografen Albert Rastl, der heuer 100 Jahre alt geworden wäre, hat kürzlich einen Prachtkalender herausgebracht. Der „ewige“ Kalender (ohne Wochentage) beeindruckt auf zwölf großformatigen Seiten mit gestochen scharfen Aufnahmen von dem Ausseerland in allen seinen Facetten.
Lieber Johannes Grill! Ich gratuliere Dir sehr herzlich zur bestandenen Lehrabschlußprüfung für Maler- und Anstreicher sowie für die Silbermedaille im Lehrlingswettbewerb.
Deine Oma
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Der Kalender ist im heimischen Fachhandel sowie bei Ingrid Rastl (Telefon 0664-5349202) zum Preis von € 19,- erhältlich.
Von der Knödl-Alm zur Steirerhütte Nicht nur eine schöne Wanderung, sondern auch eine Lebensgeschichte, nämlich die von Christian Schilcher, ältester Sohn des Knödl-Alm Wirtes Alfred Pohn. Schon als Kind hat Christian das Gastgewerbe im elterlichen Betrieb hautnah miterlebt und sich schon damals keinerlei Genüssen widersetzt. Der weitere Weg führte ihn jedoch über eine kaufmännische Ausbildung wieder zurück zum Gastgewerbe. Er absolvierte, gleich wie sein Vater, die gastgewerbliche Ausbildung im 2. Bildungsweg. Nach einer Praxissaison in Gerlos übernahm Christian die Mosthütte in Bad Mitterndorf und entwickelte diese bis zur heutigen Steirerhütte. „Ich habe das Gefühl Christian ist dort angekommen wo er gastronomisch hin wollte“ erklärt Vater Alfred Pohn und nimmt dies zum Anlass den Betrieb an seinen Sohn Christian an dessen 27. Geburtstag zu übergeben. Die Steirerhütte steht für feine steirische Spezialitäten. Vom Saibling in den ungewöhnlichsten Varianten bis zum Hausgeräucherten. Selbst gesammelte Beeren, Pilze und Gemüse kommen ebenso veredelt auf den Tisch wie Schnapsansätze.
Alfred Pohn übergab die „Steirerhütte“ an seinen ältesten Sohn, Christian Schilcher.
Jugendlicher Forscherdrang kann schon mal ein Saiblingssushi oder eine Tomatenmarmelade (hausgemacht) als Tagesempfehlung hervor bringen. Ausgesuchte Weine ergänzen das absolut nicht durchschnittliche Hüttenangebot.
Die Steirerhütte gibt es auch mobil. Catering geht somit ganz bequem. Die Hütte (Anhänger) voll ausgestattet mit Selch, Schank, Kühlung und Herd kommt direkt zum Festplatz und es kann schon los gehen.
Eine europaweit einzigartige Veranstaltung geht am Freitag, 12. August, um 19 Uhr, in Altaussee über die Bühne. Unter den Klängen der Salinenmusikkapelle Altaussee, wird der Biertransporter mit dem extra für das Altausseer-Kiritåg Bierzelt gebrauten Gösser-Bier empfangen. „Vorfreude ist die größte Freude“, und unter diesem Motto empfangen die Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Altaussee, gemeinsam mit der Bevölkerung und zahlreichen Gästen das Bier für das 51. Altausseer Kiritåg Bierzelt. Die Fahrzeughalle im Feuerwehrrüsthaus wird zu diesem Zweck als Festsaal umfunktioniert. Der Bieranstich wird wieder in bewährter Weise von einem prominenten Gast durchgeführt, dessen Name vorerst geheim gehalten wird. Bei der anschließenden Verkostung fließt der köstliche GösserGerstensaft in Strömen, ein buntes Rahmenprogramm garantiert beste Unterhaltung.
Countrymusik mit Jimmy Petterson
Der Ausseer Alpengarten als Konzertsaal für Liszt im Zentrum
Gemeinsam mit seinem Sohn Erich und seinem Freund Elie spielt Jimmy Petterson Country, Rock´n Roll, Blues und Folkmusic am Montag, den 15. August um 20.30 Uhr im Gasthof zum Hirschen in Altaussee. Reservierungen unter Tel. 03622/71347.
Martyn van den Hoek ist ein idealer Liszt-Interpret mit einer Technik, die ihn halsbrecherischen Passagen bravourös meistern lässt und der Gabe, Stimmungen mit großer Sensibilität wiederzugeben. Mit vier Sätzen aus den „Fleurs melodiques des Alpes“ (Alpenblumen) und weiteren Werken aus Liszts Schweizer Zeit bestreitet er am Dienstag, 9. August, im Ausseer Alpengarten ein Konzert. Franz Liszt war ohne Zweifel ein reisender Virtuose mit enormem Charisma, ein Superstar der Musikgeschichte. Doch in seinen jungen Jahren äußerte er sich auch in musikalischen Bildern und atmosphärischen Gemälden. Liszt war 22 Jahre alt und ein aufstrebendes Junggenie, als er 1833 in Paris die sechs Jahre ältere verheiratete Gräfin d’Agoult kennen und lieben lernte. Nach dem Skandal flüchteten die beiden in die Schweiz, wo sie ein paar glückliche Tage verlebten. Später ließen sie sich in Genf nieder. In seinen Klavieralben „Années de pèlerinage“ („Pilgerreise“) und „Album d’un voyageur»(Album eines Reisenden) dokumentierte Franz Liszt seinen Aufenthalt in der Schweiz. Die darin enthaltenen Klavierstücke zeugen von der inspirierenden Wirkung der Natur und ihrem Einfluss auf seine künstleri-
Das Bierzeltbier kommt
Flohmarkt Hospizverein Liszts „Fleurs melodiques des alpes“ werden im zauberhaften Ambiente des Alpengartens von Martyn v. d. Hoek interpretiert.
sche Phantasie. Jahre später überarbeitete Liszt diese Alben, wobei die pianistische Gestaltung des Stoffes ins Zentrum rückte. Beginn ist um 19.30 Uhr. Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung im Alpengartenhaus statt. Eintritt: € 10.-.
Der Hospizverein AusseerlandHinterberg veranstaltet am Donnerstag, 11. August, ab 7 Uhr, beim Wochenmarkt in Bad Aussee einen Flohmarkt. Bei Schlechtwetter wird der Flohmarkt um eine Woche verschoben.
Fetzenmarkt der FF Bad Mitterndorf Der Fetzenmarkt der FF Bad Mitterndorf findet am Sonntag, 14. August, ab 9 Uhr, beim Rüsthaus statt.
Immer einen Klick wert:
www.alpenpost.at Archiv - Fotos - Webcam
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Wir gratulieren
Ludwig Hochrainer aus Kanada zu Besuch in Tauplitz
Mag. Maria Erdinger - Ensembleleitung
Anlässlich des 110-jährigen Bestandsjubiläums der Trachtenkapelle Tauplitz flog Ludwig Hochreiner, nachdem er die Ankündigung in der „Alpenpost“ gelesen hatte, kurzum von seiner zweiten Heimat Kanada nach Tauplitz. Wolfgang Sölkner, freier Mitarbeiter der „Alpenpost“, traf ihn zu einem Gespräch.
Mag. Maria Erdinger aus Bad Aussee hat am 5. Juli im Rahmen eines öffentlichen Konzertes ihren viersemestrigen Universitätslehrgang für Ensembleleitung (Chor) an der Kunstuniversität Graz mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch!
Nicole Pressl Einzelhandelskauffrau Nicole Pressl, beschäftigt im Spar Landmarkt Bad Mitterndorf, hat ihre Prüfung zur Einzelhandelskauffrau an der Wifi in Graz mit Erfolg abgelegt. Herzlichen Glückwunsch!
Elisabeth Köberl Diplom Ingenieur (FH) Nach der Ausbildung zur biomedizinischen Analytikerin studierte Elisabeth Köberl an der Fachhochschule in Linz das Fach Medizintechnik. Bei der Sponsion wurde ihr nun kürzlich der akademische Grad Dipl. Ing. (FH) für technisch-wissenschaftliche Berufe verliehen. Herzlichen Glückwunsch!
Liane Holzinger Magistra Phil. L i a n e Holzinger aus Bad Aussee hat kürzlich ihre Ausbildung an der Paris-Lodron-Universität in Salzburg mit der Sponsion zur Magistra Phil. der analytischen Philosophie mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Wir gratulieren herzlich!
Kostenlose Rechtsberatung Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen: 9. August: Dr. Leupold/Mag. Neulinger; 16. August: Dr. Wilfinger. 26
Da Ludwig Hochrainer selbst nach fünf Jahrzehnten in Kanada den heimischen Dialekt „aus dem effeff“ beherrscht, haben wir uns dazu entschlossen, das Gespräch originalgetreu wiederzugeben. Graißdi Ludwig! Du bist in Tauplitz? Hiatz homma eascht voa 2 Monat telefoniat und du host nix gsogt dasd umakimmst. „Woaßt i hob in da Oipenpost glesn, dass di Tauplitza ea 110- jähriges Jubiläum feian. Mei Großonkl woa Gründungsmitglied und mei Votta longjähriga Kappömoasta. Hiatzt ho i natürlich schaun miaßn, das si schnöst mögli in mei Hoamat kim. Binnen fünf Tog ho i an Flug griagt, wo i natürli zagreifn hob miaßn wei des losst ma si nit entgehn. Dass di Tauplitza in da Höchststufe E nu mit Auszeichnung obgschnittn hom woa
Ludwig Hochrainer mit Theresia und Wolfgang Sölkner im Gespräch. Foto/Text: W. Sölkner
di Krönung. Woast hiatz bin i a scho 82 Joa, voa 16 Joa woa i is letzte moi do und wea woas ob si si nuamoi ausgeht das i umakimm. I bleib hiatzt nu bis am 27. in Tauplitz und don geht’s wieda in mei zweite
Berigstråßnfest der Quietschentenrennen in Pichl-Kainisch Salinenmusik Am Samstag, 6., und Sonntag, 7. August veranstaltet die Salinenmusikkapelle Altaussee ihr traditionelles „Berigstråßnfest“ beim Musikhaus in der Salzbergstraße. Neben viel Musik, Bier und Würstel, gibt es wieder ein Entleinschwimmen und ein Mariandl-Asphalt-Schießen des WSV Altaussee. Musikalisch beginnen am Samstag um 16 Uhr die Altausseer Musikanten mit ihrem Auftritt. Am späteren Abend wird die AltBadSeer Musi aufspielen. Am Sonntag gibt es ab 10 Uhr wieder einen Musikantenfrühschoppen mit heimischen Musikgruppen. Die Salinenmusik lädt alle Freunde, Einheimische und Gäste sehr herzlich zu ihrem Fest ein, das bei jeder Witterung stattfindet. Der Eintritt ist frei.
Die SPÖ-Ortsorganisation lädt am Freitag, 12. August, ab 18 Uhr zum 8. Pichl-Kainischer Quietschentenrennen. Start: Kainischbachbrücke, Ziel: Mündung Kainischbach in Traun. Der Lospreis beträgt € 2,-, schöne Preise zu gewinnen!
Hoamat noch Kanada, wo i a scho seit 1952 drüm bin. Gfreit mi das i ba eich auf Besuch sei hob deafn und wia hean uns am Telefon wieda amoi.“
Vollmondlesung in der Oase Berta Am Freitag, 12. August, wird ab 19 Uhr, in der Oase Berta zu einer Lesung bei „Licht und Schatten bei Vollmond“ geladen. Hanni Plessnitzer und Ingrid Planer gestalten gemeinsam mit Georg Wild den Abend. Die Bilder kommen von Ingrid Planer und der Lebenshilfe Ausseerland.
Generationenwechsel bei der
Fleischhauerei
Aichinger 8983 Bad Mitterndorf 16 Tel.: 03623/2920 - email: josefaichinger@aon.at
Sind Christen Monotheisten? Univ.Prof. Dr. Philipp Harnoncourt hat zu seinem 80. Geburtstag in diesem Jahr Kunstpreise zum Thema "1+1+1=1 TRINITÄT" gestiftet. Über 600 (!) KünstlerInnen haben Werke eingesandt und sich um die Preise beworben. Professor Harnoncourt referiert in Aussee über Dreifaltigkeitsbilder in den orthodoxen und westlichen Kirchen und stellt sich der interreligiösen wichtigen Frage: „Sind Christen Monotheisten?“. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 9. August, um 20 Uhr im Pfarrsaal in Bad Aussee statt.
Big-Band-Konzert in Pichl-Kainisch Am Freitag, 5. August, wird ab 20 Uhr die Big-Band-Stainach am Gemeindevorplatz in Pichl-Kainisch ein Konzert gestalten.
Seit 1912 existiert die kleine aber feine Fleischerei Aichinger in Bad Mitterndorf. Gegründet von Urgroßvater Josef Kölblinger bietet der Familienbetrieb seit damals hausgemachte Produkte allererster Qualität. Die Auszeichnung zum Schinkenspeckkaiser zeugt von dieser bodenständigen Handwerkskunst. Anfang August übernahm nun Josef Aichinger jun.in 4.Generation den Traditionsbetrieb und wird diesen ganz im Sinne seines Vaters mit Rindfleisch aus der Region und Schweinefleisch aus Oberösterreich weiterführen.
Joni Madden rockte den Veit in Gößl Eine eher ungewöhnliche Veranstaltung präsentierte am 28. Juli die Kulturelle ARGE Grundlsee im Gasthaus Veit, das sich in letzter Zeit als kultige Bühne für diverse Kunstrichtungen entwickelt hat. Diesmal hatten Nora Schönfellinger und Lutz Maurer die austro-amerikanische, mit indianischen Wurzeln behaftete Sängerin Joni Madden an den Grundlsee gebracht. An der Seite von Ambros und Fendrich begann sie ihre sängerische Laufbahn, mittlerweile zählt sie zu den arrivierten Sängerinnen der Rock- und Popszene. Nicht umsonst erhielt sie 2001 den Amadeus Award (Rock). Sie singt rockigen Folk, manchmal etwas Country-Style: Neben Coverversionen bekannter Pop-Hits auch eine Jacob DylanBallade und Eigenkompositionen. Sie hat eine starke „Röhre“, der Saal scheint für diese gewaltige Stimme zu klein zu sein. Mit ihrer Begeisterung reißt sie das Publikum mit. Sie ist eine Musikerin mit Leidenschaft und Temperament. Sie hat wirklich die Leute auf ihren Musiktrip mitgenommen. Unterstützt wurde sie von ihrem Tiroler Ehemann Andy Cutic an der Akustikgitarre, Bertl Pistracher am E-Bass und der aparten Mitsängerin Uschi Hollauf.
Fein, dass eine Rock-Pop-Gruppe ohne Schlagzeug auskommen kann. Der angesagte Special Guest Toni Burger fiel leider aus. Burger war auf der Alm auf Suche nach einem verlorenen Ochsen. Am Ende dieses tollen Konzertes gab es noch „Saturday Night“ zum Mitsingen und vom Publikum stehenden Applaus.
Bauernmärkte
Joni Madden trat auf Einladung der Kulturellen ARGE Grundlsee beim Veit in Gößl auf. Foto/Text: B. Nöster
Ein Fest für den besten Fisch der Welt Altaussee und Grundlsee standen kürzlich ein Wochenende lang ganz im Zeichen des Saiblings.
Grundlsee: Im S`Gschäft kann man jeden Freitag von 15.30 bis 18.30 Uhr bäuerliche und regionale Produkte erstehen. Altaussee: Der „Grindler-Bauernladen“ ist jeden Dienstag und Freitag von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Pichl-Kainisch: Knödl-Alm Hofladen. Geöffnet jeweils Do. bis Sonntag ab 11 Uhr. Bad Mitterndorf: Bauern- und Wochenmarkt am Hauptplatz: Samstag, 6., und 13. August. 9-12 Uhr.
Polly Adler in Altaussee Die Frau, die sich hinter Polly Adler versteckt, ist die Wiener Journalistin Angelika Hager. Vor Jahren erfand sie die schwarz bebrillte Kunstfigur, „um eine Stuntfrau für meine Sehnsüchte zu haben“. Erleben Sie Polly Adler „live“ am Dienstag, 9. August, 19.30 Uhr im Amtshaus Altaussee. Musikalische Begleitung: Rauhnacht. Karten 0664-422 11 12 und www.kulturkik.at oder office-kik@aon.at.
Festmesse in Gößl
Die Sänger Inez mit ihrer Band, Organisator Ernst Fuchs vom Fischkålter (3. v. r.) und dem größten Fan des Klangkörpers bzw. der Sängerin, Stefan „Hagga“ Grieshofer (sitzend).
Andere Regionen mögen feinen Speck haben oder ausgezeichnete Weine. Im Ausseerland haben wir etwas noch viel exklusiveres, den Saibling. Unter Fischgenießern ist der Titel „bester Fisch der Welt“ sicherlich keine Anmaßung. Aus diesem Grunde wurde der Salmonidenart mit dem orange-roten Fleisch ein ganzes Wochenende gewidmet. In Altaussee konnte man in zahlreichen Restaurants und Wirtshäusern
unzählige Variationen des heimischen Flossenträgers genießen. In Gößl am Grundlsee wollte man mit großem Aufwand ein Sommerfest gestalten, welches dann aber aufgrund des Dauerregens nicht die Ausmaße angenommen hatte, die man erwarten hätte können. Ein harter Kern an Besuchern ließ es sich aber nicht nehmen geschützt in Zelten - einen amüsanten Abend mit Musik zu verbringen.
Am 10. August 1821 wurde in der Gößler Dorfkirche die erste heilige Messe gelesen. Aus diesem Grund wird am Mittwoch, 10. August, um 19 Uhr, zu einem feierlichen Gottesdienst anlässlich des 190-jährigen Jubiläums geladen.
Vor 190 Jahren wurde in der Gößler Dorfkirche erstmals eine Messe gelesen.
Kleines Kulinarium auf der Alm Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Hinterberger Landp(ART)ie“ wird am Donnerstag, 4. August, zu einem „kleinen Kulinarium“ auf der Almhütte geladen. Nach einer geführten Wanderung auf die Lenzbauer-Alm wird in der gemütlichen Hütte eingekehrt, wo man sich bei verschiedensten Almspezialitäten verwöhnen lassen kann. Der Treffpunkt ist um 17.30 Uhr bei der Bushaltestelle in Kainisch. Bei jedem Wetter. Informationen unter Tel.: 0664/ 93 04 622. Auf Ihr Kommen freut sich Familie Wachinger.
Kunst- und Antiquitätenmesse Die heurige Kunst- und Antiquitätenmesse in Bad Aussee, findet vom Freitag, 12. bis Montag, 15. August im Kurhaus Bad Aussee, täglich von 10.30 bis 18 Uhr statt. Der „VIP-Tag“ Donnerstag, 11. August, ist von 16 bis 21 Uhr geöffnet. Aussteller aus ganz Österreich präsentieren ihre erlesenen Kostbarkeiten aus vier Jahrhunderten wie Möbeln-Bilder-Uhren-SchmuckTeppiche-Gläser, Porzellan und moderne Kunst in einer sehr reizvollen Atmosphäre. Während der Messe zeigt der heimische Antiquitätenhändler Wolfgang Bauer die Sonderausstellung über Bilder aus dem Salzkammergut. Ein Besuch lohnt sich!
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Gästeehrungen
Schnell informiert l Eine Radler-Rasthütte wurde kürzlich in Pichl-Kainisch seiner Bestimmung übergeben. Am Standort des alten Rüsthauses wurde ein überdachter Rastplatz für Radler errichtet, der in Punkto liebevollen Ausführung seinesgleichen sucht. Vor der Hütte wurde auch ein Brunntrog eingerichtet, damit die Radler ihre Flüssigkeitsreserven wieder mit frischem Bergquellwasser auffüllen können.
Bad Aussee: Im Ferienheim „Styria“ wurden kürzlich von GR Karin Wilpernig Maria und Franz Glansegg aus Luftenberg für zehn Jahre sowie Gabriele und Josef Großteßner aus Linz für fünf Jahre geehrt. Ebenfalls im Ferienheim „Styria“ wurden kürzlich durch Elisabeth Scheutz Thomas, Katharina, Martin und Christoph Standfest aus Linz für jeweils fünf Jahre geehrt.
Grundlsee: Dr. Susanne Bomze aus Wien wurde mit ihren Söhnen Daniel und Simon für ihre 20jährige Treue von ihren Vermietern, Fam. Anita und Herbert Brandstätter, geehrt. Hans Gafner und Mechteld Walder aus Landschlacht in der Schweiz
Die neue Radler-Rasthütte in Pichl-Kainisch bietet die Möglichkeit bei Regengüssen Unterschlupf zu suchen oder um etwas ausrasten zu können.
l Das Altausseer Dorffest wurde kürzlich im Kurpark ausgerichtet. Heimische Betriebe und Landwirte präsentierten ihre Produkte, an meheren Ständen wurde für das leibliche wohl gesorgt und die Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch spielte gemeinsam mit der Salinenmusikkapelle Altaussee auf. Als besondere Überraschung wurde den zahlreichen Gästen auch der Knappentanz vorgeführt. Die Gesamtorganisation des Festes lag den den bewährten Händen von Peter Schalamun.
wurden für 10jährige Treue von ihrer Vermieterin Erika Schropp geehrt. Helmut und Friederike Girsig aus Wien wurden für ihre zehnjährige Treue, Ralf Pohler aus dem Wuppertal für seine 30jährige Treue und sein Sohn Tobias für seine 20jährige Treue von ihren Vermietern Fam. Weissenbacher, geehrt.
Bad Mitterndorf: Reinhard Wieger aus Mitterndorf an der Fischa, wurde im Haus Familie Lindner Josefa, für 25 Jahre geehrt. Daniela Bruckner aus Wien, wurde von Gabi Hinterschweiger in ihrem Haus für 20 Jahre geehrt. Heinz und Angela Peschel aus DRaschau wurden bei Josefa Lindner für 15 Jahre geehrt.
Musikkapelle Bad Mitterndorf brillierte in Schladming Für die Musikkapelle Bad Mitterndorf war es eine besondere Einladung, die vom steirischen Blasmusikverband ausgesprochen wurde, damit der Klangkörper in Schladming auftreten durfte.
Die Musikkapelle Bad Mitterndorf, unter der Leitung von Karl Wohlfahrter, trat bei der MID Europe in Schladming auf.
Das Altausseer Dorffest war ein voller Erfolg.
l Die Sommernacht in Bad Aussee am 26. Juli konnte wiederum als sehr gelungen bezeichnet werden. Bis 22 Uhr hatte man die Möglichkeit noch seine Einkäufe zu erledigen oder einfach durch die Stadt zu bummeln. An kulinarischen Schmankerl und musikalischer Unterhaltung fehlte es wie immer nicht- mit traditioneller Musik in der Ischlerstraße und einer Mischung zwischen Oberkrainern und modernen Klängen in der Hauptstraße wurden zahlreiche Besucher bestens unterhalten. Aber auch die kleinen Besucher hatten ihren Spaß an der Hüpfburg oder auch beim Ponyreiten im Kurpark. Die beiden letzten Sommernächte in diesem Jahr finden am 9. sowie am 23. August statt.
Als eine von drei steirischen Blasmusikkapellen durften die Bad Mitterndorfer anlässlich der MID Europe in Schladming auf der Hauptbühne bei einem Open Air Konzert aufmusizieren. Die MID Europe ist eine internationale Musikfachmesse, die für interessierte Kapellmeister und Musiker Tagesseminare, Fortbildungskurse für Dirigenten und Gespräche mit Fachleuten bietet, zudem mit einer Riesenauswahl an verschiedenster Musikliteratur in die man sich vertiefen kann, aufwartet. Eine Reihe von hochkarätigen Konzerten mit Orchestern aus aller Welt (Canada, Amerika, Singapure, Israel etc.)
sowie viele österreichische Musikkapellen sind zu hören. Im Repertoire der Bad Mitterndorfer stand hauptsächlich solistische Blasmusik. Die im Frühjahr einstudierten Solowerke böhmischer Natur begeisterten dann natürlich die vielen Musikzuhörer. Unter den vielen mitgereisten Mitterndorfer Fans war auch der Bürgermeister Dr. Karl Kaniak dabei, was wiederum die Musikanten sehr erfreut hat. Die Musikkapelle Bad Mitterndorf ist jeden Mittwoch bei den Platzkonzerten im Kurpark zu hören sowie am Donnerstag, 4. August, um 19.30 Uhr im Ortsteil Krungl beim Landhotel Kanzler.
„Alpenpost-Leserreise“ 2 Plätze frei!
Bei der Sommernacht vewandelte sich das Zentrum wieder in einen sehr gemütlichen Gastgarten. Foto/Text: S. Kranabitl 28
Die „Alpenpost“ führt heuer zum bereits 36. Mal eine Leserreise durch. Die heurige Fahrt führt vom 26. bis 29. September in unser schönes Nachbarland Slowenien. Laibach ist das Ziel. Es steht auch ein Ausflug nach Postojna mit Besichtigung der weltbekannten Grotte auf dem Programm. Auf der Hinfahrt erfolgen Zwischenstopps an der Südsteirischen Weinstraße und in Maribor, auf der Heimfahrt werden u.a. das Oberkrainer-Museum in Begunje sowie Bled und Kranjska Gora besucht. Unvorhergesehen sind zwei Plätze frei geworden. Schnell-Entschlossene können sich bei Ruefa Reisen Aussee, Tel. 52110, oder in der „Alpenpost”-Redaktion, Tel. 53118-571, anmelden.
Maria Stuart’s Martyrium
Buchtipp Anton Strobl
Ein Wort zum Aufbau Der politisch-soziale und ökonomische Wiederaufbau im Ausseer Land 1945 bis 1952/53 Der Salinen-Stipendiat Anton Strobl aus Salzburg hat sich in der vorliegenden Zusammenfassung seiner Arbeit auf die Jahre 1945 bis 1953 konzentriert. Das
Ausseerland wurde von den Amerikanern besetzt und nach den Jahren des Krieges musste der Wiederaufbau vorangetrieben werden. Strobl ist in seiner Recherche sehr tief in diese Zeit eingetaucht und hat anhand von Gemeinderatsprotokollen, Gendarmerie- und Volksschulchroniken sowie Interviews mit Zeitzeugen diese Zeit bestmöglich rekonstruiert. Der Bogen spannt sich von den letzten Kriegswochen über die Entnazifizierung bis hin zum ökonomischen Wiederaufbau und dem langsamen Wiedererwachen des Tourismus. 160 Seiten, ISBN: 978-3-95122813-6. Erschienen im Verlag Buch und Medien Gerald Schantin. Erhältlich im Fachhandel sowie im Literaturmuseum.
Am 23. Juli lud Helmut Korherr zu einer Rezitation – also einer Interpretation eines Lyrik- bzw. Prosatextes in das Amtshaus Altaussee ein. Der Text von Helmut Korherr konzentriert sich auf die Nacht zum 18. Februar 1587. Es ist die Nacht vor Maria Stuart’s Hinrichtung im Schloss Fotheringhay. Nach 18 Jahren Gefangenschaft soll die schottische Königin, auf Befehl ihrer Cousine Elisabeth I. von England, geköpft werden. In der besagten Nacht lässt Maria Stuart ihr bewegtes Leben noch einmal Revue passieren. Von der Zeit als 16jährige Ehefrau von Franz II. über ihren Aufenthalt im spannungsbeladenen Schottland bis hin zur Ermordung ihres zweiten Ehegattens Lord Darney. Die ehemalige Königin Schottlands wurde wegen Hochverrats verurteilt, da sie verdächtigt worden ist an einem geplanten Attentat an der englischen Königin beteiligt gewesen zu sein. Maria Stuarts’s Leben war geprägt von „Sex and Crime“ und bei ihrer
Stuart und Martin Haslinger lockerte die Lesung mit Musik auf einer Klarinette sowie auf einem Saxophon mit Renaissance-Sonetten auf.
Ein 14tägiges Projekt mit Kindern und Jugendlichen, initiiert von der Kunsttherapeutin in Ausbildung Sonja Reiter, fand am Samstag, 30. Juli mit der Ausstellungseröffnung im Kurmittelhaus Bad Aussee seinen Höhepunkt. Sonja Reiter bedankte sich in ihrer Eröffnungsansprache für die großartige Unterstützung durch das JUZ der Stadtgemeinde Bad Aussee mit deren Leiterin Alexandra Douschan, den Kindern für ihre Begeisterung und der Firma Gröbl, die die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat. Bgm. Otto Marl und Vzbgm. Johanna Köberl hoben die gelungene Umsetzung der hervorragenden, kreativen Idee des Projektes hervor. Die Idee dahinter war, Sprichwörter bildlich festzuhalten, was von den Kindern mit Elan und Spontanität in die Tat umgesetzt worden ist. Jedes Kind führte bei „seinem“ Sprichwort künstlerische Regie in der Umsetzung, die Fotografin Sonja Reiter
13. bis 15. August Tel.: 03622/52357
Bad Ischl
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von 11 bis 18 Uhr im
8. bis 19. August
Hinrichtung war es ihr am wichtigsten das Leben mit Würde und erhobenen Hauptes zu verlassen Wie eine Königin eben. Susanne Altschul brillierte als Maria
Wer ist hier der Künstler?
ANTIQUITÄTEN- u. RARITÄTENMARKT
BETRIEBSURLAUB
Helmut Korherr mit Susanne Altschul und Martin Haslinger. Foto/Text: S. Kranabitl
Theater- & Kongresshaus
Künstler unter sich bei der Ausstellungseröffnung im Kurmittelhaus mit Bgm. Otto Marl, Vzbgm. BR Johanna Köberl, JUZ-Leiterin Alexandra Douschan und Projektleiterin Sonja Reiter. Im oberen Bildbereich drei Fotos, die je ein Sprichwort verkörpern. Welches wohl? Foto/Text: Ch. Reiter
vermochte die Natürlichkeit und Energiegeladenheit der Kinder künstlerisch mit der Kamera festzuhalten, die gemeinsame Gestaltung der Ausstellung ist wiederum ein Kunstwerk für sich und jeder einzelne Besucher und Betrachter nimmt sich in seinem Inneren „sein“ Kunstwerk aus der Ausstellung mit nach Hause. Auf die Frage: „Wer ist
hier der Künstler?“ kann hier nur die Antwort kommen: „Jeder, der in irgendeiner Art und Weise mit diesem Projekt in Berührung kommt.“ Die Ausstellung ist bis 14. August von Montag bis Samstag von 10 – 12.30 Uhr und bei der langen Einkaufsnacht zusätzlich von 18 bis 21 Uhr geöffnet.
Brauchtum und Dorfgeschichte Brauchtum und Dorfgeschichte (mit Kirchenführung) erleben - die heurigen Dorfwanderungen in Obersdorf finden am 10. August und am 7. September statt. Beginn immer um 15 Uhr, Treffpunkt bei der Dorfbäckerei Schlömmer in Obersdorf. Die Dauer beträgt ca. zwei Stunden, die Dorfwanderung ist gratis. 29
Verkaufsausstellung „Malerisches Ausseerland“ Bereits zum 26. Mal organisiert die Familie Jesina in der Volksbank Bad Aussee die Verkaufsausstellung, die immer wieder mit sehr schönen Werken heimischer Künstler sowie Künstler, die das Ausseerland schätzten, bestückt ist. Musikalisch umrahmt von den Klarnachisten konnte Dir. Herbert Angerer bei der Eröffnung der Vernissage zahlreiche Kunstfreunde aus dem Ausseerland begrüßen. Pfarrer Mag. Edi Muhrer, Pfarrer Dr. Michael Unger sowie heimische Künstler, angeführt von Prof. Horst Jandl, machten sich ein Bild von der exquisiten Ausstellung. Er dankte der Familie Jesina, die seit 26 Jahren diese Ausstellung ausrichtet sehr herzlich und freute sich, dass die Vernissage immer wieder einen so großen Erfolg hat. Auch Bürgermeister Otto Marl dankte für das Engagement und die Beständigkeit der Jesinas und lobte die Qualität und die Seriösität, die seit mehr als zweieinhalb Jahrzehnten dargeboten wird. Die Ausstellung „Malerisches Ausseerland“ mit einer Sonderausstellung „Franz Wlcek“ ist noch bis 17. August in der Volksbank Bad Aussee zu besuchen. Öffnungszeiten: Mo, Di, Fr. von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr, Mi. von 10 bis 12 Uhr und Do. von 10 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr. Nähere Informationen zu den einzelnen Bildern kann man entweder dem aufliegenden Prospekt entnehmen oder man wendet sich an Alexander Jesina, der die Ausstellung persönlich begleitet.
Jimmy Petterson in der Oase Berta Gemeinsam mit seinem Sohn Eric und seinem Freund Elie spielt Jimmy Petterson Country, Rock`n Roll, Blues und Folkmusic. Das Reper toire dieser drei außergewöhnlichen Musiker spannt sich von CountryMusik über Rockn Roll bis hin zu Norwegischen Volksliedern. Den Zusehern wird am Donnerstag, 11. August, um 19.30 Uhr in der Oase Berta ein mitreißender Abend geboten. Mitsingen erwünscht!
Die Alpe npost g rat ulie rt he rzlich!
(V. l): Dir. Herbert Angerer, Maria Jesina, Bgm. Otto Marl, Alexander und Mag. Claus Jesina bei der Eröffnung der Verkaufsausstellung.
Ballett in Bad Aussee Von 19. bis 21. August wird die Vereinigung Wiener Staatsopernballett mit dem Programm „Das grüne Herz tanzt“ begeistern. Die musikalische Unterstützung wird durch die Bradlmusi und das Streichorchester der Bürgermusikkapelle Bad Aussee bewerkstelligt. Karten für die Aufführungen gibt es per Telefon: 03622-54040-23, 067683622546.
Antiquitäten- u. Raritätenmarkt Von Samstag, 13. bis Montag, 15. August findet in Bad Ischl ein Antiquitäten- und Raritätenmarkt statt. Täglich von 11 bis 18 Uhr können im Theater- und Kongresshaus in Bad Ischl 1000te nette, erschwingliche Dinge aus Großmutter´s Zeiten im stilvollem Ambiente gekauft werden.
Raphael Johann Rosensteiner Eltern: Martina Rosensteiner und Oliver Vasold Tauplitz geboren am 30. Juni 2011 Falls Sie Ihr Baby auch aus der Zeitung lachen sehen wollen, dann schicken Sie uns bitte ein Bild unter der Angabe des Namens des Babys, der Mutter, des Vaters und dem Datum der Geburt per email: alpenpost@aon.at
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Alpenpost-Jugendseite 3. RKGA-Kleinfeldfußballturnier
Trotz Regens und niedrigen Temperaturen nahmen neun Mannschaften mit insgesamt 80 Spielern aus Bad Aussee, Bad Mitterndorf, Hallstatt und Liezen an dem vom RKGA Steirer Hof zum dritten Mal organisierten Kleinfeldturnier am Samstag, 23. Juli 2011, im Panoramastadion von Bad Aussee teil. Abgesehen von der einen oder anderen Karte war es ein sehr faires Fußballturnier. Zahlreiche Besucher hielt das Wetter nicht vom Simone Rastl Vorbeischauen ab und für Speisen und Getränke war ebenfalls bestens gesorgt. Nach der Siegerehrung gab es anschließend eine Verlosung mit tollen Sachpreisen. Durch den Losverkauf konnten € 100,an die Ausseer-Landjugend überreicht werden. Nun die Endtabelle: Platz drei ging an die Volksbank Bad Aussee. Das Team RKGA 1 erreichte den zweiten Platz und Sieger wurde die Mannschaft Salzhaus. Spieler des Turniers wurde Mulej Simon, Zauner Gerhard wurde zum besten Tormann des Turniers Trotz des schlechten Wetters lieferten sich die Mannschaften spannende gewählt und Torschützenkönig wurde Turniere. Schupfer Armin. Ein spannendes und lustiges Kleinfeldfußballturnier, das hoffentlich im nächsten Jahr wieder stattfindet. Die Veranstalter bedanken sich bei ihren Sponsoren recht herzlich für die Unterstützung.
Neues Album von Hillstream erfolgreich präsentiert Um die 200 Zuschauer, Freunde, Bekannte und natürlich Fans waren gekommen als die seit 2009 bestehende Band Hillstream in Knoppen ihre bereits zweite CD präsentierten. Zwölf selbst geschriebene Songs sind auf der neuen CD „Iwa-Dread“ von der Kainischer Band Hillstream, die sie letzten Samstag auf Grund des schlechten Wetters nicht wie geplant in der Jausenstation Stieger, sondern in der Mehrzweckhalle Knoppen vor rund 200 begeisterten Besuchern präsentierten. Die Vorbands „Sonderkombo“, „Traffic Jam“ und „Die Riedlbachmusi“ sorgten für gute Stimmung im Publikum bis dann um 22 Uhr Freunde und Fans das allererste Mal die Songs der CD „Iwa-Dread“ hören durften – und das live! Die Band, bestehend aus Simon Pliem (Gesang, Gitarre), Theresa Ruhdorfer (Gesang), Raphael Rodlauer (E-Gitarre), Alexander Sölkner (Bass), Florian Stocker (Trompete) sowie Christoph Wohlfarter (Schlagzeug) gibt es seit 2009 und da die erste CD „Koana is ondast“ ein voller Erfolg der Band war produzierten sie heuer in Zusammenarbeit mit Jürgen Leitner und Roman Steinkogler von „XTension“ ihre zweite CD. Wer die Chance verpasst hat eine „Iwa-Dread“ CD zu kaufen, einfach auf www.hillstream.at vorbeischauen.
Verfügung. Für die Unterhaltung der kleinen Gäste wurde ebenfalls gesorgt und eine kleine Mal-Ecke eingerichtet. Darüber hinaus konnte man durch die Ziehung von Losen bei einer Tombola tolle Sachpreise gewinnen. Trotz Regen und niedrigen Temperaturen genossen zahlreiche Gäste die gemütliche Atmosphäre des Festes. Der Höhepunkt des Festes war der Auftritt von der Band „die Niachtn“, die ungefähr zwei Stunden für tolle Stimmung bei den Gästen sorgten. Die Projektgruppe ist mit ihrer Veranstaltung mehr als zufrieden und die Mitglieder haben durch die harte Arbeit, die eine Veranstaltung mit sich bringt, viele wichtige Erfahrungen gesammelt. Das Projektteam bedankt sich recht herzlich bei der Familie Lemmerer, den zahlreichen Helfern/innen und den Sponsoren für Für gute Unterhaltung zum Abschluss das gelungene Maturaprojekt. sorgten „die Niachtn“.
Volleyballturnier des Alpenvereines in Altaussee „Sommer ist was in deinem Kopf passiert?“ Dieses Motto bestätigte sich am 30. Juli. Zehn motivierte Mannschaften wagten sich trotz Regen, Kälte und Wind auf den Court in Altaussee. Unter dem Motto „Smash it Baby!“ wurde bereits ab 11 Uhr vormittags gebaggert, gesmashed und geblockt was das Zeug hielt. Zur Stärkung gab es ausreichend Essen und Trinken und die Band „Wäh-Tscheina“ versuchte die tapferen Spieler und Spielerinnen noch zusätzlich voranzutreiben. Unter den starken Teams konnten sich letztlich Michael Schachner, Thomas Schachner und Margret Schrittwieser den Sieg in einem spannenden Finale sichern. Bei der Aftershowparty im Salzhaus wurde anschließend noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Ein unglaubliches Event mit baldiger Fortsetzung! Ein großes Dankeschön gilt den Sponsoren Volksbank Steirisches Salzkammergut, Autohaus Maweko, Alpenverein Die drei besten Mannschaften, die sich Ausseerland und dem Salzhaus Bad trotz Kälte und Regen zum Sieg kämpften. Aussee.
Vernissage von Jugendkunst Kommt am Samstag, 13. August, ab 19 Uhr zum Atelier Böhme in Bad Mitterndorf und bestaunt in einem einzigartigen Ambiente die Malereien, Zeichnungen, Fotografien, usw. unserer künstlerisch begabten Jugend. Mit dabei sind: Darius Kromoser (Fotografie), Nadine Stöckl (Fotografie, Zeichnungen, Malerei), Mathias Kainrath (Fotografie), Miriam Neitsch (Zeichnungen, Malerei), Forian Grafl (Fotografie), Amin Loitzl (Malerei), Nino Ivic (Modellbau). Auch die Kunstform Musik wird nicht vernachlässigt, mit der Lukas Hörhager (DJ Skruff) die Vernissage am Abend mit Drum & Base und Dubstep unterstreicht. Für Verpflegung ist ebenfalls gesorgt. Im Rahmen dieses Maturaprojektes von Bernadette Schönauer und Coco Bayer der HLW Bad Aussee gehen die Erlöse ausschließlich an die Künstler des Abends, um den Weiterbestand ihrer Kunst zu fördern.
Neue Jugendredakteurin: Sabrina Kranabitl löst Simone Rastl ab
Die Band Hillstream beeindruckte mit ihrer neuen CD.
Foto/Text: S. Kranabitl
Maturaprojekt in Obersdorf Am 29. Juli fand auf der Lemmerer Hütte in Obersdorf ein Almfest statt. Organisiert wurde diese Veranstaltung im Rahmen eines Maturaprojektes von Schülern/innen der Europa-HAK Bad Aussee (Dijana Micic, Alexander Hochrainer und Natascha Grogger). Für das leibliche Wohl der Gäste war bestens durch vielseitige Getränke und guter Hausmannskost gesorgt. Weiters wurde ein Gratisshuttle zur „Almfest-Hütte“ eingerichtet. Dafür stellte Franz Lemmerer, dem auch die Almhütte gehört, einen Traktor zur
Da es mir aufgrund meiner weiteren Arbeitsausbildung nicht mehr möglich sein wird, die Jugendseite weiterhin zu betreuen, ist es nun an der Zeit, meine Tätigkeit als „Jugendredakteurin“ abzugeben. Rund zwei Jahre durfte ich die Seite führen und ich habe diese Zeit sehr genossen. Das Schreiben bereitete mir immer sehr viel Freude und ich habe dabei eine Menge gelernt. Ich möchte mich an dieser Stelle bei all jenen bedanken, die mich immer wieder mit Informationen, Berichten, Ideen und so weiter versorgt haben. Ein großer Dank gilt auch dem Redaktionsteam der Alpenpost, das es mir ermöglicht hat, diese Seite zu gestalten. Ich übergebe nun die Jugendseite meiner Nachfolgerin Sabrina Kranabitl aus Bad Aussee. Sabrina ist 17 Jahre alt und besucht das Erzherzog Johann BORG in Bad Aussee. Bei Berichten, Ideen, Ankündigungen von Veranstaltungen, Events und dergleichen wendet Euch bitte an sie. Ich wünsche Sabrina viel Erfolg bei der Betreuung und Euch weiterhin viel Spaß beim Lesen der Alpenpost-Jugendseite! Danke, eure Simone Rastl.
Liebe Jugend! Für Wünsche, Anregungen, Infos usw. steht euch Sabrina unter der E-mailAdresse sabrina@alpenpost.at zur Verfügung.
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„Ich habe aufgegeben gegen den Strom zu schwimmen...“ Da der ÖSV „mehr Organisation und weniger Improvisation“ am Kulm haben will, hat Hubert „Hupo“ Neuper kürzlich einem der wichtigsten Aushängeschilder des Ausseerland-Salzkammergutes den Rücken gekehrt. Nach 15 Jahren Engagement und Enthusiasmus, zwei Weltmeisterschaften und sechs Weltcups, die er für den ÖSV in Tauplitz-Bad Mitterndorf auf der heimischen Skiflugschanze ausgerichtet hat, wird mit dem Abgang von Hupo wohl eine etwas pragmatischere Veranstaltung über die Bühne gehen. Wie kam es zu den differenzierenden Ansichten zwischen Hubert Neuper und dem ÖSV bzw. gibt es einen Kulm nach Ihnen? Meine persönliche Erfahrung ist, dass es weitergehen muss und wir alles dransetzen müssen, dass der Kulm als wichtigstes Transportmittel für das Ausseerland-Salzkammergut, das dadurch millionenfach in den Medien war, weiterhin besteht. Auch ohne „Mister Kulm“? Ich glaube, dass die Diskussion um meine Person etwas überbewertet wird. Bei Tyrolean war ich als Flugkapitän tätig. Da ich aber nicht das ganze Jahr fliegen konnte, stellte mich mein Chef vor eine Entscheidung. Unternehmer oder Pilot. Nach einem Tag war meine Stelle als Pilot ersetzt. Daher wird es auch in diesem Fall einen Ersatz für mich geben. Die Veranstaltungen am Kulm werden aber sicherlich anders gemacht werden. Es wird einen anderen Zugang geben. Mein Zugang zu derartigen Veranstaltungen ist, dass ich meine Leidenschaft hineinlege und keinen pragmatischen Job machen will. Und genau das wurde mir auch zum Vorwurf gemacht, nämlich, dass ich ein Selbstdarsteller sei. Durch meine Historie konnte ich auch anders agieren als jene, die das Springen am Kulm pragmatisch umsetzen wollen. Ich weiß, dass ich polarisiere und dass es manche Leute nervt, wie ich arbeite. Ich habe eben meine gesamte Person in die Waagschale geworfen, um den Kulm nachhaltig zu festigen und über dieses Mittel die Region Ausseerland-Salzkammergut so gut als möglich zu bewerben. Da wir kein Budget zur Verfügung gestellt bekamen - und wir sprechen da von rund 1,5 Millionen Euro, die nötig sind, um so ein Springen zu organisieren - haben wir eben improvisiert. Nur als Beispiel, der Abend, an dem ich mit vielen ehemaligen Sportlergrößen tanzend und singend aufgetreten bin, der hatte einen Grund. Zwei Wochen vorher ist die peinliche Situation entstanden, dass ich der Band ‘Gipsy-Kings’ absagen musste, weil wir zu wenig Geld aufgetrieben hatten. Wir mussten aber eine Abendveranstaltung bestreiten. Deswegen haben wir uns damals auf der Bühne zum Kasperl gemacht. Viele haben gesagt, eh klar, der will wieder ins Rampenlicht. Da gibt es halt dann Personen, die diese Vorgehensweise nicht aushalten. Das ist auch in Ordnung so und zu respektieren. Es sind eben zwei verschiedene Zugänge. Dass man nun sagt, ich sei ein Selbstdarsteller stimmt aus meiner Sicht nicht, ist aber eben zu respektieren, diese Befindlichkeiten sind menschlich. Natürlich schmerzt es, vor allem 36
Hupo Neuper wird bei Skiflug-Veranstaltungen am Kulm keine tragende Rolle mehr spielen. Wenn dem Kulm dadurch aber geholfen ist, „dann gehe ich auch gerne Schanze-treten“, so Neuper.
wenn etwas ungerechtfertigt gesagt wird, wie zum Beispiel, dass die Millionen in meine Tasche gegangen wären. Das ist Blödsinn. Ich hatte einen Vertrag mit dem ÖSV, der mich dazu verpflichtete, das Geld aufzutreiben und unter der Schirmherrschaft des ÖSV die Veranstaltung auszurichten. Dafür habe ich ein ganz normales Honorar bekommen. Mehr nicht. Vor zehn Jahren, als ich bei der Sporthilfe abgesägt wurde, bin ich daran zerbrochen, heute sehe ich das eher positiv. Ich habe aufgegeben gegen den Strom zu schwimmen, ich schwimme mit dem Strom, das ist schneller und einfacher. Man hat mir einfach zu erkennen gegeben, dass die Leidenschaft und der Enthusiasmus für den Kulm nicht mehr gewünscht sind. Wie hat sich diese Meinungsverschiedenheit zwischen Ihnen und dem ÖSV entwickelt? Bei der letzten Veranstaltung am Kulm bin ich mit Präsident Schröcksnadel im Auslauf gestanden und habe ihm gesagt, dass wir was tun müssen. Es ist Zeit, die Entwicklung voranzutreiben im Skisprungsport, was zur Folge hatte, dass man beim internationalen Skiverband eine Regeländerung herbeiführen hätte müssen. Um diesen Umbau bewerkstelligen zu können, habe ich mit Funktionären und aktiven Springern darüber gesprochen. Dann bin ich nach Lahti geflogen und habe mich mit allen Springern unterhalten. Auch die waren positiv eingestellt und meinten, dass es an der Zeit wäre, eine neue Richtung einzu-
schlagen. Ausserdem wäre es ihnen lieber, wenn es Schanzen mit genehmigten Profilen gibt, als wenn - wie zum Beispiel in Planica - herumprobiert wird mit Abgrabungen, was sicherlich gefährlicher ist. In einem Meeting mit dem ÖSV wurde mir dann erklärt, dass man mich bei diesen ambitionierten Plänen unterstützt. Ich habe einen Bericht verfasst, der so aufbereitet war, dass er zum FIS-Vorstand gekommen ist. Bei einer Abstimmung bei der FIS waren dann alle dafür, ausser der ÖSV. Da war ich schon etwas perplex. Vier Monate habe ich dann versucht, einen Termin bei Dr. Klaus Leistner (Vorstand des ÖSV, Anm.) zu bekommen. Im Jänner 2011 bekam ich dann in Flachau zwischen Tür und Angel die Antwort von ihm, dass es „mit dem Umbau nichts werden wird“. Daraufhin bin ich nochmals zum ÖSV gefahren und habe mich erkundigt, was da falsch läuft. Ich habe ja auch kein Problem, wenn mir jemand sagt, dass man mit mir nicht zufrieden ist. Es wurde mir vorgeworfen, dass kein Sponsoring verkauft werden würde, weil ich mich so ins Rampenlicht stellen würde. Ich war mit dem Marketingmann des ÖSV und meinem Freund Ernst Vettori unterwegs und es war nicht machbar, das gesamte Budget für den Kulm im Rahmen von Sponsoring aufzutreiben. Der einfache Grund dafür ist, dass - obgleich die nordischen Sportler so erfolgreich sind - der Fokus fast ausschließlich auf den alpinen Sport gelegt wird. Bis auf die Volksbank und Stiegl sind
keine Unternehmen in diesem Bereich zu finden. Die anderen sind alle an den alpinen Skisport gebunden. Wir waren vor dem letzten Springen im September verzweifelt, weil wir kein Geld aufgetrieben haben. Dann musste eben improvisiert werden. Dass das nun als ‘privates Krampusfest’ von Dr. Leistner tituliert wird, ist nicht fair. Immer wieder wurde von Ihnen gefordert, eine permanente Infrastruktur für den Kulm zu schaffen. Wird es beim Wunsch bleiben? Das ist der Grund, warum der Kulm so immens viel mehr Geld kostet, als Innsbruck oder Bischofshofen. Alle die hier leben, wissen, wie nervig ich sein konnte, damit wir eine schöne Veranstaltung über die Bühne bringen konnten. Überall bat ich um Preisnachlässe oder um kostenlose Mithilfe, weil es einfach das Budget nicht getragen hätte, alles zu bezahlen. Wenn der Kulm nicht auf einen modernen Stand mit permanenter Infrastruktur gebracht wird, wird es unmöglich sein, mit dem gleichen Budget wie die anderen Springen in Österreich auszukommen. Wir haben mehrfach die Ausgaben durchgerechnet und haben keine Einsparungen entdecken können. Man braucht einfach die 1,5 Mio. Euro. Wird das Springen im Jänner reibungslos über die Bühne gehen? Natürlich. Es muss nur viel Geld in die Hand genommen werden. Der ÖSV wird sich da keine Blöße geben. Aus Erfahrung weiß ich, dass nicht einmal die Hälfte dieses Betrages an Sponsoring hereingeht. Der Rest muss irgendwie abgedeckt werden. Es ist nur die Frage, ob man es so machen soll, wie ich es gemacht habe. Ich habe die Auffassung, dass man den Menschen das Gefühl geben muss, dass es richtig ist zum Kulm zu kommen. Der Gewinn ist nebensächlich. Gewinnorientiertes Denken ist die falsche Motivation. Wird es dann den Kulm auch in den nächsten Jahren noch als Skiflug-Veranstaltung geben? Für den ÖSV ist dies eine ImageVeranstaltung. Das ist so was wie Kitzbühel für die alpinen Fans. Wenn das nicht mehr so gesehen wird, müssen wir uns auf die Füße stellen. Das erste Übel ist nun weg, das bin ich. Es werden nun jene Menschen wieder eine Rolle spielen, die den ÖSV repräsentieren. Ich möchte aber betonen, dass ich über diese Entscheidung nicht im geringsten böse bin, ich respektiere sie und verstehe es, dass man es anders machen will. Wichtig ist, dass es mit dem Kulm weitergeht.
Golfen Golfwochenende im Ausseerland Die BFP (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) und Lindner Hotel & Spa luden zum Golf-Kombinationsturnier.
Turniersponsor Univ.Prof. Dr. Romuald Bertl, die Bruttosieger Ilse Bertl u. Univ. Prof. Günter Hohenberg , Präs. Dkfm. Richard A. Winkler.
Teilnehmer aus ganz Österreich hatten bei herrlichem Sonnenschein und Blick auf den funkelnden Dachsteingletscher Freude an den unterschiedlichen Spielarten. Am 16. Juli wurde der BFP-Chapman-Vierer und am 17. Juli das Wasnerin-Scramble gespielt. Zwei Turnierarten, die besonderen Teamgeist erfordern. Die Siegerehrung zum BFP-Vierer fand in familiärer Atmosphäre im Clubrestaurant statt, wobei Stefan Haas mit kulinarischen Schmankerln erfreute. Wertvolle Übernachtungspreise von Lindner-Hotels in Deutschland, Schweiz, Wien und dem Ausseerland überreichte Dir. Gerhard Mansbart bei der Siegerehrung des Wasnerin-Scrambles auf der Dachsteinterrasse des Hotels. Für alle, die in diesem Jahr nicht zu den Siegern gehörten: Eine Wiederauflage dieses gelungenen Kombinationsturnieres findet im nächsten
Jahr statt. Ergebnisse BFP-Chapman-Vierer (9-Loch): Brutto: 1. Univ.Prof. Günter Hohenberg (GC Murhof) u. Ilse Bertl (GC Murhof) 40; 2. Mag. Edmund Müller (GC Murhof) u. Dr. Stefan Fattinger (GC Murhof) 41; 3. Mag. Karl Wollrab (GC Ausseerland) u. Mag. Ursula Schöllauf (GC Andritz) 42. Netto: 1. Julius Kainz (GC Andritz) u. Teresa Winkler (GC Ausseerland) 26; 2. DI Gunter Krischner (GC Andritz) u. Vera Peneff (Murhof) 31; 3. Dr. Hannes Peter (GC Salzkgt.) u. Barbara Schuster ( GC Ausseerland) 31. Ergebnisse Wasnerin-Scramble (9Loch): Brutto: 1. Mag. Edmund Müller (GC Murhof), Dr. Brigitta Clementschitsch (GC Wörthersee), DI Gunter Krischner u. Dr. Werner Hesse (beide GC Andritz) 31; Netto: 1. Dr. Joachim Schuster, Barbara Schuster, Valentin Tunner (alle GC Ausseerland) u. Hans-Jörg Tengg, 21.
Salzkammergut-Cup Beim 2. Turnier des Salzkammergutcups feierten die Ausseer Golfer einen eindrucksvollen Triple-Erfolg im Netto-Bewerb. Das brachte auch den Mannschafts-Tagessieg.
An diesem heuer zum siebenten Mal durchgeführten Vergleichskampf zwischen den Golfclubs aus Bad Ischl, Weyregg am Attersee und Ausseerland nahmen am 23. Juli 30 Zweier-Teams teil. Wobei nur die Allerletzten leicht vom sommerlichen Sprühregen kurz geduscht wurden. Aber wie man weiß, macht Ausseer Regen schön. In der Königsklasse – dem Bruttobewerb – war allerdings das Ischler Duo Pöllmann/Pammesberger (Greenkeeper und Platzwart in Ischl) einsame Spitze. Mit 39 Bruttopunkten – drei unter Par – fegten sie die Konkurrenz vom Platz. In der Mannschaftswertung zeichnet sich für das Finale in Ischl am 18.September ein spannendes Duell zwischen Ischl und Weyregg ab. Noch haben die Weyregger knapp die Nase vorn. Die Ausseer liegen zwar zurück, könnten aber noch die Königsmacher spielen Ergebnisse Bruttosieger: Josef Pöllmann u. Kurt
Pammesberger (GC Salzkammergut) 39; Nettosieger: 1. Ing. Peter Roschitz u. Heidi Bliem ( GC Ausseerland) 42; 2. Peter u. Jasmin Mandl (GC Ausseerland) 41; 3. Kurt Wittek u. Herbert Karner (GC Ausseerland) 40; 4. Mag. Alexander u. Dr. Rudolf Krilyszyn (GC Salzkammergut) 40. Teamwertung nach 2 Bewerben: 1. GC Weyregg 398; 2. GC Salzkammergut 391; 3. GC Ausseerland 354.
FC Ausseerland Fanabend Am Donnerstag, 11. August, wird um 19.30 Uhr in das Stadionstüberl Bad Aussee zu einem Fanabend geladen. Der Fanbeauftragte Michael Hofer wird diesen Abend organisieren und damit den ersten Schritt zur Betreuung und zum Ausbau der neuen FC Ausseerland Familie setzen.
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Qualität für wenig Geld! Präs. Dkfm. Richard A. Winkler (Mitte) gratuliert den Nettosiegern Heidi Bliem und Ing. Peter Roschitz.
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Akrobatische Paragleiter in Obertraun Bei schönstem Wetter gingen in Obertraun am Hallstättersee Piloten aus elf Nationen beim „1. Acrojam Acrobatik Paraglidingcup“ an den Start und zeigten dabei Spitzenleistungen bei dieser einzigartigen Paragleiter-Veranstaltung.
Sport in Kürze l Auch bei der zweiten Station der Raiffeisen-Sommertournee 2011 in Ramsau am Dachstein konnten unsere Nachwuchsadler ihre Trainingsleistungen bestätigen. Fabio Obermeyr belegte mit zwei 13 Meter Sprüngen in der Klasse Schüler I B den guten zweiten Platz. In der Schülerklasse II konnte Michael Wohlmuther nach Platz 2 im Springen mit zweitbester Laufzeit auch den 2.Platz in der Nordischen Kombination erkämpfen. Auch Claudio und Francisco Mörth konnten eine gute Zwischenbilanz vorlegen. Die beiden Bad Mitterndorfer liegen nach zwei von fünf Springen an 3. und 4. Stelle in der Gesamtwertung in der konkurrenzstärksten Klasse Schüler 1. Im ersten Bewerb in Murau landete Francisco knapp auf Platz 2, Claudio wurde 5. Zweite Station Ramsau: Francisco 3. und Claudio 5. Rang.
l Den Schützen vom ESV Bad Mitterndorf I gelang ein sensationeller Aufstieg zum Bundescup. ESV Bad Mitterndorf I mit den Schützen Josef Winkler, Franz Reissinger, Otmar Marl u. Peter Burgschweiger erreichten in Kaindorf beim ASVÖ Landescup den ausgezeichneten 2. Rang hinter Jimmy Eisstöcke Unterrohr und steigen somit zum Bundescup am 20. August in Kundl (Tirol) auf.
l Der TC Bad Mitterndorf organisierte kürzlich eine Spaß-Veranstaltung unter dem Titel „CäsarTennis-Handicap-Turnier“, welches mit 40 Teilnehmern eine große Beteiligung fand. So mussten gute Spieler mit teils schwierigen Handicaps wie Kindertennisschläger, Bratpfannen oder Brillen mit einem zugeklebten Sichtfenster die Matches bestreiten. Die Sieger, die sich ab sofort „Cäsar“ und „Cleopatra“ nennen dürfen, wurden Peter Neuper und Lubi Erlbacher. Letzte und somit „Brutus“ und „Bruta“ wurden Johannes Kogler und Lisi Braun. Der „Mann des Tages“ wurde Gust Rüscher, der mit einer Bratpfanne und einer Brille mit nur
Beim ersten Acrojam Acrobatik-Paraglidingcup in Obertraun waren spektakuläre Flugmanöver zu sehen. Foto: Dangl-Gio/Text: Perstl
Die Teilnehmer starteten vom 2.100 m hohen Krippenstein. Für die Piloten gab es somit bis zum Landeplatz im Strandbad Obertraun eine Differenz von 1.600 Höhenmeter. Genügend Höhendifferenz für jeweils fünf Solo- sowie für fünf Synchron-Manöver in der Luft. Die Solo-Kategorie bei den Damen gewann die Russin Maria Vikhyaeva. Den zweiten Platz belegte die Innsbruckerin Nicole Schmidt und auf dem dritten Platz landete Alexandra Grillmayer aus Ungarn. Bei den Herren gewann die SoloKlasse der Ausnahmepilot Pal Takats aus Ungarn mit seinem nur 12 m² großen „U-Turn Thriller“Schirm. Zum Vergleich: ein normaler Acroschirm hat etwa eine Fläche
von 17-19 m2. Am zweiten Rang landete der Brasilianer Rafael Goberna. Den 3. Rang eroberte ein Österreicher: Thomas Laireiter (23) aus Bischofshofen! Den Synchro-Bewerb gewann das Schweizer Team „Lucky Clowns“ mit Remo Niederer und Yves Berlowitz. Auf Rang 2 landete das Team „You can t stop acro“ mit Josef Bauer und Axel Gudelius aus Deutschland. Den dritten Platz belegte das Team „Against the Grain“ aus Österreich mit Alexander Meschuh und Bernd Hornböck. Bei der Siegerehrung dankte JamOrganisator Flo Höll allen Sponsoren und Helfern, ohne die diese Veranstaltung nicht durchzuführen gewesen wäre.
Salzkammergut MTB-Trophy 2011 Am 16. und 17. Juli lud der bis weit über die Grenzen hinaus bekannte Mountainbike Marathon nach Bad Goisern zu einen Rennwochenende der Superlative. Die Salzkammergut Trophy macht jedes Jahr aufs Neue mit Teilnehmerrekorden auf sich aufmerksam. Die heimischen Biker schnitten dabei erneut sehr gut ab: Classic-Strecke - 119 km und 3.800 hm: AKI: 7. Manuel Pliem, RC Ausseerland radsportland.at 5.31,22, 34. Gerald Freismuth, Bad Aussee 6.37,31; AK IV: 16. Hubert Freismuth, Bad Aussee, 7.28,22. Strecke 71,9 km 2.355 hm: AK 1: 3. Markus Schweiger, RC Ausseerland radsportland.at, 3.27,43. Strecke 54 km - 1.539 hm: AK III. 1. Heinz Schnupp, RC Ausseerland radsportland.at 38
2.29,25; 35. Gerhard Gasperl, Bad Aussee, 3.09,02; AK II: 75. David Zeh, RC Ausseerland radsportland.at 3.11,12. Strecke 37,9 km 1.114 hm: AK: 6. Christoph Gößler, 1.46,44; 12. Gerald Schink, 1.51,39, beide RC Ausseerland radsportland.at; 164. David Roithner, Bad Aussee, 3.07,57. Strecke 22,1 km 688 hm: AK: 2. Matthias Langanger, 59.52, RC Ausseerland radsportland.at. Einen Tag später fuhren die NachwuchsbikerInnen auf verschiedenen Distanzen tolle Ergebnisse ein: U7: 28. Florian Bogensberger, Ausseer com; U9: 21. Elias Moser, Altaussee; U11: 18. Dominik Ram, WSV Tauplitz; U13: 3. Anna Moser, RC Ausseerland radsportland.at; U15: 12. Roland Feldhammer, RC Ausseerland radsportland.at
Cäsar und Cleopatra - Peter Neuper und Lubi Erlbacher gewannen den Titel beim Gaudi-Turnier des TC Bad Mitterndorf. Foto: Ch. Sturm
einem Sichtfenster sensationell spielte. Das OK Team bedankt sich bei allen Spielern und freut sich auf ein Wiedersehen 2012.
l Der ESV Bad Mitterndorf I und II präsentieren sich in neuen Anzügen. ESV Bad Mitterndorf I (Josef Winkler, Franz Reissinger, Otmar Marl, Franz u. Peter Burgschweiger) sowie ESV Bad Mitterndorf II (Florian Burgschweiger, Andreas Schild, Erich Marl, Johann Seebacher u. Bgm. Manfred Ritzinger) konnten in den Saisonen 2010 u. 2011 sehr große Erfolge feiern. ESV I wurde 2010 u. 2011 Unterligameister, erreichte mit Rang 3 in der Oberliga den Aufstieg in die höchste steirische Spielklasse. ESV II schaffte 2011 den Aufstieg in die Unterliga. Aufgrund dieser Erfolge wurden beide Mannschaften von einem begeisterten Stocksportfan mit neuen Anzügen ausgestattet.
Der ESV Bad Mitterndorf I und II präsentieren sich in neuen Anzügen.
l Nachdem voriges Jahr Raphaela Sulzbacher der Umstieg zum Biathlon gelungen ist, wurde mit Michael Trieb nun ein weiterer Sportler des WSC Bad Mitterndorf in den Biathlonlandeskader des Steirischen Skiverbandes aufgenommen. Wir wünschen den beiden Baithleten für die Saison 2011/2012 viel Schußglück und alles Gute.
Plattlwerfermeisterschaft 2011
Fußball - Fußball - Fußball In zehn Tagen erfolgt der Meisterschaftsstart:
Das runde Leder rollt in Kürze! Die Transferzeit ist vorüber, ebenso die Sommerpause. Die Meisterschaft in der Oberliga Nord bzw. in der Gebietsliga Ennstal startet am 13./14. August. Bei den heimischen Vereinen hat sich auf dem Spieler-Sektor einiges getan. Die Clubs haben sich gut vorbereitet und sehen der Saison 2011/12 mit Zuversicht entgegen.
Oberliga Nord: ASV Bad Mitterndorf: Der Verein hat mit Hans Hösele einen neuen Präsidenten und mit Armin Bleiwerk einen neuen, profilierten Trainer bekommen. Zugänge: Vom ATV Irdning wechselten Cemil Celiker und Atem Kalinin nach Bad Mitterndorf. Michael Stieg kam vom SV Grimming und Markus Stuhler vom SV Gosau. Abgänge: Die langjährige Mannschaftsstütze Peter Augustini spielt künftig beim SV Bad Ischl, Langzeit-Goalie Bernd Taxacher hat seine Karriere beendet und Thomas Gasperl wechselte zum FC Tauplitz. In der 2. Runde des Steira-Cups spielte der ASV Bad Mitterndorf am Samstag in Gams und gewann mit 4:1 (Tore: Markus Schachner 2, Stephan Schachner und David Temmel).
Von links: Trainer Armin Bleiwerk mit den Neuzugängen Celiker, Stuhlar, Kalinin und Stieg
Am 14. August gehts los! Der ASV Bad Mitterndorf startet am Sonntag, 14. August, um 17 Uhr in die neue Saison. Die Mitterndorfer spielen zu Hause gegen Zeltweg.
Gebietsliga Enns: FC Ausseerland: Roland Planitzer und Dr. Georg Petritsch werden weiterhin gemeinsam als Spielertrainer tätig sein und forcieren die Entwicklung der einheimischen Spieler. Ziel des neuen Vereines ist in erster Linie der Einbau junger einheimischer Akteure, die allmählich den Sprung von der U17 in die Kampfmannschaft schaffen sollen. Bei den Transfers wurde mit Ausnahme des unbedingt benötigten Tormannes darauf geachtet, dass ehemalige (Alt-)Ausseer Kicker geholt wurden. Ein Top-Fünf-Platz ist das Ziel, da einige Stützen abhanden gekommen sind und u.a. Mike Haunold noch länger ausfällt. Zugänge: Der junge Goalie Michael Stögner kam vom SV Bad Goisern, Agron Nikmengjaj, der einst beim SV Bad Aussee in der Regionalliga spielte, startet neu durch und Günther Hensle feiert ein Comeback. Der junge Ver teidiger Josip Juric kehrt vom FC Tauplitz zurück und neu im Kader der Kampfmannschaft sind die Nachwuchsspieler Daniel Rossi und Patrik Tadic. Abgänge: Torsten Kalcher, Josip Nikic und Nino Ivic pausieren aus Studiengründen, Florian Puchinger ist beruflich verhindert und Meik Kocsar wechselte zum ASKÖ Gosau. Steirer Cup: Der FC Ausseerland spielte am Samstag zu Hause gegen den SV Trieben und siegte mit 4:0. Die Tore erzielten Armin Schupfer (2), Simon Mulej und Xaver Huber.
FC Tauplitz: Zugänge: Thomas Gasperl (Bad Mitterndorf) und Marco Bindlechner (Grimming) verstärken den FC Tauplitz, ebenso der Nachwuchsspieler Maxi Geier und Daniel Hager (vereinslos). Abgänge: Kapitän Manuel Schachner und Gernot Gassner beendeten ihre Karriere, Michael Schachner wechselte studienbedingt nach Wien. Beim Aufsteiger ist man optimistisch. Trainer Helmut Edelmaier: „Den Klassenerhalt möchten wir unbedingt schaffen, ein Platz unter den ersten sieben ist das Ziel.“ Die Tauplitzer haben sich aus dem Steirer-Cup nach einer 1:5Auswärtsniederlage gegen die SG Salzatal bereits verabschiedet.
GL-Start am 13. August! In der GL Enns erfolgt der Start am Samstag, 13. August. Der FC Ausseerland empfängt um 19.30 Uhr den TC Trieben im Panoramastadion Bad Aussee. Der FC Sportalm Tauplitz spielt am Sonntag, 14. August, um 17 Uhr zu Hause gegen Öblarn.
„Stadion-Stüberl“ holt Remis gegen „Lupitsch“ In der laufenden Plattlwerfermeisterschaft erreichte die Moarschaft "Stadion Stüberl" (Moar Thomas Köberl (Vökl), Hengauf Thomas Köberl (Schneida) auswärts gegen den Tabellenführer "Lupitsch" ein 24:24 Unentschieden. Weiters gewann "Öfner" in "Altaussee" mit 36:17 und "Sießreith" setzte sich gegen die "Bosna Bären" mit 31:27 durch. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.
Lupitsch Siaßreith Straßen Öfner Kainisch Altaussee Stadionstüberl Bosna Bären
8 8 7 8 7 8 8 8
1,390 1,379 1,626 1,102 1,274 0,635 0,556 0,664
13 12 10 10 8 4 3 2
Clemens Unterdechler geehrt Der für den SC Dachstein-Oberbank startende Bad Ausseer Clemens Unterdechler wurde zum Ende seiner überaus erfolgreichen Rennläuferkarriere anläßlich der Jahreshauptversammlung des OÖ. Skiverbandes besonders geehrt.
Das Präsidium des LSVOÖ mit Gebietsvertreter Rainer Seiringer gratulierten zur Überreichung eines „Ehrenpreises des OÖ. Landesskiverbandes“.
War er doch über viele Jahre neben Hannes Trinkl der erfolgreichste Alpine des Verbandes. Als Mitglied der Europacupmannschaft des ÖSV war er u.a. bei der Junioren-WM am Start und erreichte neben Staats-
meistertitel zahlreiche Platzierungen bei FIS-Rennen. Als Mitbesitzer der „Lodge am Krippenstein“ ist er weiterhin im alpinen Bereich tätig und derzeit in Ausbildung zum staatl. geprüften Schilehrer und Trainer.
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Obertrauner Wanderherbst 2011 Neben zahlreichen, geführten Wanderungen - auch auf einige unbekanntere Berggipfel im Dachsteinmassiv - sind im Programm ab 7. August auch etliche Volksmusik- und Brauchtumsveranstaltungen enthalten. Offiziell starten wird der heurige Wanderherbst bereits am Sonntag, 7. August, mit einer Sonnenaufgangsfahrt auf den Krippenstein Bergfahrt um 5:30 Uhr. Ab Donnerstag, 18. August, beginnen dann die geführten Wanderungen. An diesem Tag steht eine Tour auf den Schneidkogel auf dem Programm - bestimmt eine landschaft-
lich reizvolle, nicht alltägliche Wanderung mit wunderbarer Aussicht auf Hallstatt und Obertraun! Das Programm im Rahmen des Obertrauner Wanderherbst 2011 läuft bis Oktober und ist im Internet unter www.wanderherbst.net online! Der Programmfolder ist auch im Tourismusbüro Obertraun, Tel. 06131/351, erhältlich. 39
24-Stunden-Mountainbikerennen in Tauplitz Bereits zum 7. Mal wurde in Tauplitz dieses Rennen ausgetragen. Heuer erfolgte der Startschuss aber schon am Freitag den 22. Juli um 20.00 Uhr. Es war der Wunsch der Fahrer, für die es besser ist, in die Nacht hinein zu starten. Wie sich dann herausstellte, war auch der Wettergott dieser Meinung, denn erst Samstagnachmittag setzte starker Regen ein. Gefahren werden konnte in 3 Kategorien. 24, 12, und 6 Stunden. Die Kinderrennen starteten am Samstagnachmittag. Um dieses Rennen zu veranstalten sind etwa 1800 Freiwillige Arbeitsstunden zu leisten. So sind 970 Glühbirnen und 75 Scheinwerfer auf einer Länge von 3 Kilometern montiert worden, um die Sicherheit der Fahrer in der Nacht gewährleisten zu können. Beim 24- Stundenrennen ging Roland Kreslin aus Bad Goisern als Sieger durch das Ziel. Er gewann dieses Rennen bereits vor zwei Jahren. Der Tauplitzer Christoph Gössler vom RC Ausseerland Radsportland wurde ausgezeichneter 7. Das12 Stunden Rennen dominierte Ex-Rodelweltmeister Gernot Schwab, er schaffte dabei eine Distanz von 281,6 Kilometern. Insgesamt waren fast 100
2. Robert Margotti, Sport Käfmüller, 4. Roman Ruber, Gasthof Thomahof, 7. Tibor Rogal, Aldiana Salzkammergut, 8. Matthias Langanger, RC radsportland.at 6-Stunden-Einzelstarter: 6. Wolfgang Gössler, RC Ausseerland radsportland.at. Ergebnisse der Kinder-Rennen: U 5 230 m: 2. Alexander Sölkner, 3. Luca Neuper, Tauplitz; U7 690 m: 2. Hannes Sölkner, Tauplitz, 4. Florian Bogensberger, Grundlsee, U7w: 1. Marie Kreutzer, Gasthof Kreuzer; U9 1.200 m: 1. Jonas Reiter, 4. Jonas Harreiter, Bad Mitterndorf, 7. Nicolas Sölkner; U9 w: 1. Sophia Gruber, Gasthof Thomahof; U11 3.680 m: 3. Markus Kreuzer, WSC Tauplitz; U11w: 2. Theresia Schwaiger, 3. Lena Harreiter, 4. Jana Schwaiger; U13 3.680 m: 4. Max Kreuzer, U13w: 1. Anna Moser, RC radsport-
land.at; U15 8.000 m: 1. Roland Feldhammer, RC radsportland.at; U15 w: 1. Iris Feldhammer, 3.
Christina Moser, beide RC radsportland.at, 4. Viktoria Schwaiger.
Christoph Gössler aus Tauplitz wurde ausgezeichneter Siebenter.
Beim Start meinte es der Wettergott noch gut mit den Veranstaltern.
Teilnehmer am Start. Der einhellige Tenor der Starter: „ Es gibt kein besser organisiertes Rennen wie in Tauplitz“! Alfred Schwaiger und sein OK Team haben wieder alles bestens gemacht. Nach der Siegerehrung fand noch eine Verlosung von zwei Städteflügen statt, als Gewinner sind Andrea Pötsch und Klaus Bruckgraber gezogen worden. Das Veranstaltungsteam bedankt sich für die zahlreiche Unterstützung der unzähligen Freiwilligen und freut sich auf eine ebenso zahlreiche Teilnahme und Besucherzahl für das Jahr 2012! Ergebnisse der einheimischen Mountainbiker: 24-Stunden-Einzelstarter: 7. Christoph Gössler, 11. Kevin Gössler, beide RC Ausseerland radsportland.at. 12-Stunden-Einzelstarter:
Roland Kreslin ließ sich den wohlverdienten Siegersekt schmecken. Fotos/Text: W. Sölkner
Sommerfest des TC Bad Aussee
Danke
Der Tennisclub Bad AusseeVolksbank feiert heuer seinen 50-jährigen Bestand und lädt zum Sommerfest auf der Clubanlage an der Elisabethpromenade am Samstag, 6. August, ein. Für Unterhaltung und Verpflegung ist bestens vorgesorgt. Es werden schöne Preise verlost. Alle Freunde des Tennissports sowie alle unterhaltungsfreudigen Gäste und Einheimischen sind zum Besuch des um 18 Uhr beginnenden, von Waltraud Mager organisierten Festes eingeladen.
Ich bedanke mich bei meinen Bruder Didi sowie beim Betreuerteam von Roman Gruber für ihre großartige Hilfe, Betreuung und Unterstützung während des 12-StundenMarathons.
Alpenpost Zeitung des Steirischen Salzkammergutes
Robert Margotti
Herausgeber, Medieninhaber und Redaktion: Arbeitsgemeinschaft für WirtschaftsPR und Öffentlichkeitsarbeit im Steirischen Salzkammergut, 8990 Bad Aussee, Kurhausplatz 298.
Telefon: 03622/53118, FAX: 03622/53118-577. email: alpenpost@aon.at Für den Inhalt verantwortlich: Florian Seiberl. Druck: Druckerei WALLIG, 8982 Gröbming. Erscheinungsweise: 14-tägig. Einzahlungen auf das Konto 30400003 bei der Volksbank Steirisches Salzkammergut. Die mit P.R. versehenen Artikel sind bezahlte Anzeigen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, zugesandte Leserbriefe zu kürzen und übernimmt keine Haftung für den Inhalt kostenloser Ankündigungen.