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Alpenpost_15_2026

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Ausgabe Nr. 15

30. Juli 2026

50. Jahrgang ISSN: 2079-5823

Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118

E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Das Ideal und die gemeine Wirklichkeit müssen streng geschieden werden.

Johann Wolfgang von Goethe

Die Berge im Sommerkleid ...

... laden in der sonnigen Jahreszeit zu ausgedehnten Wanderungen ein und geben Gelegenheit, sich auf die malerischen Ausblicke, wie hier am Glücksplatz „Lieglloch“ in Tauplitz, zu fokussieren.

Die Arche am Grundlsee hat abgelegt

wandlerisch und bildeten – auch dank der einfühlsamen Begleitung von Julius Zeman am Klavier – ein harmonisches Ganzes.

Narzissenfest Termin 2027

Der Termin für das nächste Narzissenfest in Grundlsee wurde vom Veranstalter geändert. Neuer Termin ist Donnerstag, 27., bis Sonntag, 30. Mai 2027.

Man hätte schon können ...

Am 26. Juli wurde mit „Dialoge – Duette – Zwiegespräch“ die neue Veranstaltungsreihe der „Arche am Grundlsee“ feierlich eröffnet. Adelheid Picha und Herbert Zeman gestalteten den ersten Abend im Gabillonhaus am Grundlsee als literarische Zeitreise, die von Musik begleitet wurde. Die für Kulturbegeisterte längst zur Institution gewordene Veranstaltungsreihe „Sommerabende im Gabillonhaus“ der „Arche am Grundlsee“ startete am 26. Juli in ihre neue Saison. Zum Auftakt führten Prof. Adelheid Picha, Obfrau des Kulturvereins, und Herbert Zeman durch eine Zeitreise der Dialoge, Duette und Zwiegespräche der Kulturgeschichte.

Dabei verbanden sich der Scharfsinn und die beeindruckende Fachkenntnis des 1940 in Pernitz geborenen Literaturwissenschaftlers und Sängers zu einem verblüffend unterhaltsamen Duett mit Adelheid Picha, die dank ihrer unbestrittenen Bühnenpräsenz das Publikum mühelos in ihren Bann zog. Die beiden ergänzten sich nahezu traum-

Denn wie Zeman zu Beginn treffend feststellte: „Dialoge und Duette setzen Partner voraus, die ein Interesse an der gleichen Sache haben“. Dies gelte sowohl in der Realität als auch für die Utopie der Bühne.

Die literarische und musikalische Reise führte vom Johann-StraussCouplet „Ja, das Schreiben und das Lesen“ über Mozarts Zauber flöte und Schuberts „Die schöne Müllerin – Wo ein treues Herze in Liebe vergeht“ – bis hin zur weltberühmten und zugleich schmerzlichen Briefkorrespondenz zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch.

Besonders berührend geriet der Blick auf die Liebesbeziehung zwischen Marianne von Willemer und Johann Wolfgang von Goethe, die nie über den intellektuellen Austausch hinausging. „Aus Marianne wurde eine echte Dichterin, da sie eine echte Liebende war“, so Zeman mit Verweis auf ihre Mitautorenschaft am „West-östlichen Divan“ Goethes.

„Das Vertrauen ist die Basis vieler guter Duette und Dialoge“, sagt Zeman. Dass dieses Vertrauen auch zwischen ihm und Adelheid Picha uneingeschränkt vorhanden war, steht angesichts dieses Abends außer Zweifel.

Fortsetzung auf Seite 11

Seit Monaten wird im Hintergrund und ohne große mediale Berichterstattung darum gekämpft, die frei gewordenen Räumlichkeiten am LKH Bad Aussee einer sinnvollen Nachnutzung zuzuführen. Viele hoffnungsvolle Pfade erwiesen sich als Sackgassen. Selbstredend wäre die optimale Lösung, ein umfassend aufge-stelltes LKH in Bad Aussee zu haben, welches seiner ureigensten Aufgabe nachkommt, nämlich Patienten wohnortnahe die bestmögliche medizinische Versorgung zur Verfügung zu stellen; der Wahlgewinner in Form der FPÖ hat die „Aufrechterhaltung“ jedoch anders interpretiert als die Wähler, weshalb nun mit den gegebenen Tatsachen gearbeitet werden muss. Wenn nun von der Opposition bemängelt wird, dass es sich bei dem Projekt um ein Privat Klinikium handle, sei doch daran erinnert, dass das Zentralkrankenhaus in Stainach-Pürgg schon in der Rohbauphase wäre, wenn sich alle politisch Verantwortlichen damals, als man noch entscheiden konnte, einig gewesen wären ... EGO

Die „Seite 2”

Die Schrumpfung des LKH Bad Aussee kann durchaus mit einer –unter Strafe stehenden – „Mogelpackung“ verglichen werden: Die Verpackung bleibt gleich, nur der Inhalt verändert sich nach Gutdünken und der Kunde – in diesem Fall der Patient – fühlt sich geprellt. Wie sich diese Erfahrung der Wähler bei der nächsten Wahl auswirken wird, bleibt abzuwarten. Nicht zuzuwarten war und ist hingegen bei den angesprochenen Karten, die auf dem Tisch liegen. Durch den Wegfall der Chirurgie stehen seit 1. April zwei modernste OP-Räume mit den dazugehörigen infrastrukturellen Einrichtungen leer. Es gab Überlegungen, aus den teuersten Räumen am LKH Räume für die Remobilisation zu schaffen.

Exzellente Chirurgen wollen arbeiten Um dem entgegenzuwirken, nahm ein vom „Forum Pro LKH Bad Aussee“ legitimiertes Trio Gespräche mit interessierten Chirurgen und den Betreibergesellschaften auf. Alsbald war ein halbes Dutzend Mediziner gefunden, die ihr Handwerk in den frei gewordenen Räumlichkeiten auf Basis eines „Belegsbettenspitals“ ausüben wollten – allesamt Spezialisten in der Endoprothetik, bei Schulter- oder Karpaltunneloperationen. Die Zahl jener Chirurgen, die in Bad Aussee operieren wollen, steigt stetig und es seien an dieser Stelle alle ausseerlandaffinen Mediziner dazu aufgerufen, sich zu melden, wenn sie sich auch vorstellen könnten, ihr Können in dieses zukunftsträchtige Projekt einzubringen. Doch Chirurgen sind meist keine Wirtschafter oder Betreiber eines Krankenhauses auf privater Basis. Sie wollen ihr Handwerk ausüben und sich weniger um Genehmigungen, Lohnabrechnungen oder Personalangelegenheiten kümmern, was durchaus verständlich ist. Deshalb nahm das angesprochene Trio mit Bgm. Gerald Loitzl, Gerhard Wechtitsch und Florian Seiberl Kontakt zu unterschiedlichsten, schon am Markt etablierten Betreibern auf, um eine sinnvolle Nachnutzung in die Wege zu leiten. Bei allem Verständnis für die Kritik, dass dadurch eine „Zwei-KlassenMedizin“ gefördert würde, sei angemerkt, dass man eben nur mit den Karten spielen kann, die auf dem Tisch liegen. Den Rest der Packung hat die FPÖ-ÖVP-Landesregierung nach der Wahl einfach im „Ärmel verschwinden lassen“ – um beim Kartenspielerjargon zu bleiben – und

Lostage für das LKH Bad Aussee

Das Schicksal des LKH Bad Aussee entschied sich am 24. November 2024. Im Wahlkampf propagierte der damalige Oppositionsführer Mario Kunasek (FPÖ) einen Stopp des Zentralkrankenhauses in Stainach-Pürgg und versprach, die „Standorte zu erhalten“. Eine überwältigende Mehrheit im Landtag (+17,28 %) und der Status als klare „Nummer eins“ in den Ausseerlandgemeinden spiegelte das Vertrauen der Bevölkerung in seine Versprechen wider. Dass man sich mit der „Standorterhaltung“ eine Reduktion des LKH Bad Aussee erwählte, wussten damals nur wenige. Aber es ist passiert: Die Interne und Chirurgische Abteilung sind Geschichte und nun muss man mit jenen Karten spielen, die auf dem Tisch liegen.

stellte die Einwohner des Ausseerlandes vor vollendete Tatsachen gestellt.

Wichtige Nachnutzung

Den Bestrebungen, eine Privatklinik für vielerlei Operationen am Standort Bad Aussee zu etablieren, liegt eine Vielzahl an Überlegungen zugrunde. Man könnte dadurch nicht nur den Standort selbst stärken, sondern auch Arbeitsplätze schaffen und sichern, die Wertschöpfung in der Region halten und – vielleicht im Verbund mit anderen Einrichtungen im Gesundheitswesen – das vor 2010 definierte Ziel des Ausseerlandes als Gesundheitsregion weiter ausbauen. Die Suche nach einem passenden Betreiber gestaltete sich mehr als schwierig. Unzählige Telefonate, EMails und Videokonferenzen wurden abgearbeitet, um am Ende doch wieder erfahren zu müssen, dass man von einem Engagement absehen würde. Teils war das Ausseerland zu weit von der nächsten Einrichtung entfernt, wodurch sich logistische Nachteile ergaben; teils passte die Idee zwar ins Konzept, aber nicht zum Zeitpunkt; teils war zwar Interesse vorhanden, jedoch fehlten die notwendigen Ressourcen. Die Wende kam dann bei einem Termin des Trios in Schladming, als man dem zukünftigen Chef der Privatklinik, Paul Himmelstoss, und dessen Wirtschaftsberater, Philipp Mertl, die Möglichkeiten eines – temporären – Betriebs in Bad Aussee darlegte. Er selbst verhandelte auch gerade mit einer österreichweit erfolgreich agierenden Betreibergruppe und so war der Kontakt schnell hergestellt. Im Rahmen von mehreren Gesprächen wurden die Ideen für ein Privatklinikum am Standort Bad Aussee dargelegt und die Stimmung war sehr optimistisch

– bis zum 16. Juli, als nämlich die Juristin des Unternehmens bei einer Videokonferenz festhielt, dass die sanitätsrechtlichen Genehmigungen für einen Betrieb an diesem Standort ausgelaufen seien. Das Projekt eines Privatklinikums wäre somit passé, man könne zwar noch über andere Formen der Zusammenarbeit nachdenken, aber aktuell gäbe es in Hinblick auf das LKH Bad Aussee keine Möglichkeiten.

Und plötzlich

Als diese Nachricht über die verschiedensten Kanäle an die Öffentlichkeit gelangte, überschlugen sich die Ereignisse. Nicht nur, dass die großen Medienhäuser umgehend auf das Thema eingingen, sondern es gab auch intensive Telefongespräche zwischen Bgm. Gerald Loitzl, Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl und der Leitung der Abteilung 8 des Landes Steiermark, welche für die Erteilung der diversen Genehmigungen zuständig ist. Gesundheitslandesrat

Karlheinz Kornhäusl war ob der Nachrichtenmeldungen, dass das Projekt nur an den sanitätsrechtlichen Genehmigungen scheitern solle, sichtlich bemüht, die Wogen zu glätten und Lösungen herbeizuführen. Gemeinsam mit der Leitung der Abteilung 8 wurde versichert, im Rahmen der Möglichkeiten alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit dieses Projekts umgesetzt werden könne. Nach einer Videokonferenz mit der möglichen Betreibergesellschaft scheinen nun die Wege neu geebnet und in den nächsten Wochen und Monaten soll intensiv am Gelingen des Projekts gearbeitet werden. Bgm. Gerald Loitzl geht es vorrangig um die Weiterentwicklung des Standortes: „Wir haben ein fast neues Haus, um das es einfach schade ist. Und es ist ganz wichtig, dass wir diese hochqualifizierten Arbeitsplätze auch erhalten können bzw. sichern können und wir nicht locker lassen. Wir versuchen das Bestmögliche für unser Krankenhaus beziehungsweise für eine Weiterführung oder eine Nachnutzung zu erreichen.“

Gesundheitslandesrat Kornhäusl bezeichnete das Gespräch als produktiv. Jegliche Unterstützung, die im Rahmen seiner Möglichkeiten liege, werde zugesagt, sollte ein Interessent gefunden werden. Eine Voraussetzung, die Bgm. Gerald Loitzl schon erfüllt sieht. Zurück in der Sprache des Kartenspiels kehrte nun ein Ass zurück auf den Spieltisch, obgleich alle schon damit gerechnet hatten, dass das Spiel verloren sei. Mit dieser neuen Karte im Spiel stehen die Chancen nun wirklich gut, am Standort Bad Aussee eine sinnvolle Einrichtung etablieren zu können.

Die aktuellen Ereignisse lassen auf eine sinnvolle Nutzung der leerstehenden Räumlichkeiten durch einen privaten Betreiber am LKH Bad Aussee hoffen.
Kornhäusl sagt Unterstützung bei möglicher Nachfolgelösung zu.
Gerald Loitzl stetzt sich für eine sinnvolle Nachnutzung des Krankenhauses ein.

Frischer Wind beim Dorffest in Bad Mitterndorf

Der Ferienbeginn war – wie jedes Jahr – der Anlass, ein großes und gelungenes Dorffest in Bad Mitterndorf zu veranstalten. Dieses Jahr hatte sich ein engagiertes Organisatorentrio zum Ziel gesetzt, aus diesem Schulschlusstag ein besonderes Fest für alle Einheimischen und Gäste werden zu lassen. Es sollte die Aufenthaltsdauer und -qualität für alle Altersgruppen erhöht werden. Gleichzeitig sollte aber auch die ursprüngliche Idee des „Festes der Wirtschaft“ wiederbelebt und damit ortsansässige Betriebe und Institutionen vor den Vorhang geholt werden.

Gastronomie, Musik und gutes Wetter waren wie in den Vorjahren schon die Voraussetzungen für gutes Gelingen. Doch dieses Jahr stand das Dorffest unter dem ambitionierten Motto „Ein Dorf zeigt, was es hat und kann – Miteinander“.

Sportvereine, Einsatzkräfte, Shows, Kinderkino, Riesenwuzzler, Jugendwettbewerbe, Kulinarik und Musik für jeden Geschmack – nur um einige Attraktionen tagsüber aufzuzählen, waren vertreten – sorgten für Kurzweil und gute Laune der großen Besucherschar.

Eine abendliche Modenschau vor dem Gemeindeamt bildete quasi

den Höhepunkt dieses Festes. Die Kindertanzgruppe der Mittelschule machte mit erstaunlich guten Tanzeinlagen die Zuschauer neugierig und gespannt auf die kommende Show. Unter großem Applaus eröffneten Bgm. Herbert Hansmann und seine Stellvertreterin Veronika Grill als Models den Laufsteg. Weitere Mutige aller Altersgruppen unter den

Einheimischen sorgten für wachsende Begeisterung im Publikum. Alltags- und Festtagskleidung, Trachtenmode, moderne Sportkleidung –alles erhältlich bei heimischen Geschäften – wurde bestaunt und beklatscht. Zwischen den Vorführungen gab es Verlosungen von Sachpreisen und Gutscheinen. Erstmals fand auch das „Hinterberger Dorf-Pubquiz“ statt, das motivierte Teams bis in die Nacht um tolle Preise knobeln ließ. Fazit: Das Dorffest 2026 setzte erfrischende Impulse für ein Miteinander und ließ positive Aufbruchstimmung spüren. Ein Dank gilt an dieser Stelle allen Betrieben und Institutionen, den ehrenamtlichen Helfern, der Gastronomie und den Organisatoren –Caroline und Gudrun Rodlauer sowie Arnold Diechtl. Alle miteinander erwiesen der Großgemeinde Bad Mitterndorf, den Einheimischen und Gästen durch die Zusammenarbeit beim Dorffest 2026 einen guten Dienst.

FÖRDERKREIS

„Förderkreis“ stärkt regionale Projekte Mit www.foerderkreis.at haben die Volksbanken Österreichs eine Crowdfunding-Plattform geschaffen, die regionale Ideen, Vereine und gemeinnützige Organisationen bei der Finanzierung ihrer Projekte unterstützt. Ziel ist es, engagierten Menschen eine einfache Möglichkeit zu bieten, ihre Vorhaben öffentlich vorzustellen und gemeinsam mit Unterstützerinnen und Unterstützern aus der Region umzusetzen. Die Plattform verbindet dabei digitale Finanzierung mit dem genossenschaftlichen Gedanken der Volksbanken und fördert Projekte mit gesellschaftlichem Nutzen.

Gemeinschaft als Erfolgsfaktor Das Grundprinzip ist einfach: Viele Menschen leisten kleine Beiträge und ermöglichen dadurch die Realisierung größerer Vorhaben. Ergänzend dazu begleitet die Volksbank die Projektträger mit Beratung, Know-how und unter bestimmten Voraussetzungen auch mit zusätzlichem Co-Funding in Höhe von bis zu 25 Prozent der Projektsumme! Dadurch erhalten Initiativen nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch mehr Sichtbarkeit, wertvolles Feedback und eine stärkere Verankerung in ihrer Region.

Euer Projekt. Gemeinsame Mission. Bereits heute werden über Förderkreis.at zahlreiche Projekte in ganz Österreich unterstützt. Auch im Ausseerland Salzkammergut sollen künftig Vorhaben umgesetzt werden. Wenn ihr also ein Projekt startet, für das ihr regionales Crowdfunding zur Finanzierung nützen möchtet, bitte meldet euch in eurer Volksbank!

www.foerderkreis.at versteht sich als Plattform, auf der gute Ideen Kreise ziehen und durch gemeinsames Engagement Wirklichkeit werden!

von Robert Leu Leiter der Volksbank Bad Aussee
Die Modenschau fand – unter Beteiligung der Gemeindepolitik – großen Zuspruch.
Unter anderem war auch eine Kindertanzgruppe dabei.

Finissage einer erfolgreichen Ausstellung im Kammerhofmuseum

Großes Interesse an der Ausstellung, erkennbar an den hohen Besucherzahlen, stark frequentierten Kuratorenführungen und Themenabenden sowie zahlreichen positiven Rückmeldungen motivieren das Museumsteam zu einer kritischen Reflexion des Ausstellungsprojektes „1945Kriegsende am Schauplatz Ausseerland". Herzliche Einladung zu Gesprächen von und mit Kuratoren der Ausstellung bei der Finissage am Freitag, 7. August, um 19 Uhr bei freiem Eintritt.

Uraufführung

„Endzeit –Eichmanns letzte Kriegstage“

Am Samstag, 1. August, um 20 Uhr findet im Kur- und Congresshaus Bad Aussee die Uraufführung „Endzeit – Eichmanns letzte Kriegstage“ statt. Das Bühnenstück verbindet zeitgeschichtliche Filmsequenzen, Livemusik und Vortragskunst zu einem eindrucksvollen Werk der Erinnerungskultur. Musikalisch treffen elektroakustische Improvisationen auf Klezmer, Jazz und Volksmusik. Adelheid Picha und Franz Robert Wagner führen als Chronisten mit markanten Stimmen durch das Stück. Hochkarätige Künstlerinnen und der Altausseer Kirchenchor gestalten den musikalischen Teil. Das Stück basiert auf einem Film von Markus Raich und Hans Fuchs. Regie und Gesamtleitung hat der Wiener Regisseur Gerald Singer inne. Tickets in allen Infobüros und unter 0664 412 3850.

Austropop-Feeling

pur am Grundlsee

Am Samstag, 8. August, verwandelt sich die Seelaube am Grundlsee ab 19:00 Uhr in eine Bühne für die größten Austropop-Klassiker. Unter dem Motto „Von Ambros bis Zefix“ sorgt das sympathische AustropopDuo „Chekka-Noe“ für einen unvergesslichen Sommerabend direkt am See. Mit den bekanntesten Hits der vergangenen Jahrzehnte nehmen sie ihr Publikum mit auf eine musikalische Reise durch die Geschichte des Austropops. Ob Wolfgang Ambros, STS, Rainhard Fendrich oder viele weitere Klassiker Mitsingen, Mitfeiern und beste Stimmung sind garantiert. Reservierung: www.seelaube.at

Narzissenfestverein-Vorstand arbeitet bis 2027 weiter

Am 9. Juni des heurigen Jahres verbreitete sich die Meldung über den Rücktritt von Rudi Grill als Obmann sowie des gesamten Vorstands des Narzissenfestvereins per September wie ein Lauffeuer in den Ausseerlandgemeinden. Die Frage nach dem Fortbestand und der Nachfolge der agierenden Personen des wichtigsten Festes der Region rückten in den Fokus der Öffentlichkeit. Jetzt, knapp zwei Monate später, gibt es nach intensiven Gesprächen aller Beteiligten Hoffnung auf die Weiterarbeit des bestehenden Vorstands. Im Interview informiert Obmann Rudi Grill aus erster Hand.

Sehr geehrter Herr Grill, nach der überraschenden Ankündigung Ihres Rücktritts als Obmann des Narzissenfestvereins sowie des Rücktritts des gesamten Vereinsvorstandes gab es nun eine Aussprache mit dem Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut. Sind Sie bzw. ist der bisherige Vorstand nun bereit, die bisherigen Funktionen weiter auszuüben?

Rudolf Grill: „Wir haben bei der Ankündigung unseres Rücktritts erklärt, dass wir unter den gegebenen Umständen nicht weiterarbeiten werden. Über die Jahre haben sich die Lasten sehr einseitig zu uns in den Verein verschoben. Die Aussprache mit dem TVB hat gezeigt, dass das keineswegs mit Absicht passiert ist. Wie das halt so ist, werden vertraute Dinge leicht selbstverständlich. Nun wurde uns grundsätzlich zugesagt, den Verein bei der Durchführung des Festes in Zukunft wieder voll zu unterstützen. Die Zeitspanne bis zum Rücktritt im September hätte wohl nicht ausgereicht, einen neuen Vorstand für das Fest zu finden, und natürlich wollen wir, dass das Fest weiter besteht. Also haben wir zugesagt, dass wir noch ein Jahr anhängen, wenn sich die Voraussetzungen jetzt entsprechend ändern. Das ist unsere Bedingung. Die Suche nach unseren Nachfolgern muss aber mit vollem Engagement betrieben werden und liegt in der Verantwortung der ganzen Region. Das Fest 2027

kommt schnell und wir wollen unsere Nachfolger auch ordentlich einarbeiten.“

Im Vorfeld wurde seitens des Narzissenfestvereins die mangelnde Unterstützung durch den Tourismusverband kritisiert. Hat sich dies nun geändert, und wird künftig für eines der wichtigsten Feste der Region an einem Strang gezogen? Haben sich die Rahmenbedingungen geändert und konnten diese zugunsten des Narzissenfestvereins verbessert bzw. neu vereinbart werden?

Rudolf Grill: „Es gibt erste Ansätze, wie wir die Aufgaben neu verteilen wollen, aber da stehen wir erst am

Anfang eines Prozesses. Es gibt Doppelgleisigkeiten, die wir beseitigen wollen, und vor allem muss die Kommunikation untereinander verbessert werden. Ich bin aber guter Dinge, dass es gelingen kann, weil allen die Notwendigkeit klar geworden ist. Die Wichtigkeit des Festes für die Region steht außer Diskussion und das Narzissenfest zu erhalten wird nur gemeinsam gehen.“

Gleichzeitig wurde bekannt, dass der nächste Termin (27. bis 30. Mai 2027) des 67. Narzissenfests in Grundlsee verschoben wurde. Was hat Sie zu dieser Entscheidung bewogen?

Rudolf Grill: „Die Korsoteilnehmer haben sich unabhängig von unseren Sitzungen ebenfalls zusammengesetzt, um ihre Unterstützung des Vereins und des Festes zu bekräftigen. Für die Zukunft haben sie aus ihren Reihen eine Sprecherin gewählt, die als Mitglied im Komitee die Interessen der Korsoteilnehmer vertreten wird. So wie wir auch Vertreter der Gastronomie und Hotellerie wieder bei den Vorbereitungen dabeihaben wollen. Aus der Runde der Korsoteilnehmer ist nun der Wunsch an uns herangetragen worden, den Termin um eine Woche nach hinten zu schieben, weil der Feiertag am Donnerstag für die Arbeit an den Figuren wichtig ist. Der Laune der Natur, wann unsere Narzissen blühen, sind wir sowieso jedes Jahr ausgesetzt.“

Vielen Dank für das Gespräch!

Rudi Grill ist seit 2019 Obmann des Narzissenfestvereins.
Der Termin für das Narzissenfest 2027 in Grundlsee wurde auf Donnerstag,
Fotos: M. Rastl

BartolomeyBittmann rockten Altaussee

Auf Einladung des „Beethoven plus Festivals“ erfüllten sich am 16. Juli Matthias Bartolomey und Klemens Bittmann als „BartolomeyBittmann“ einen lang gehegten Traum. Sie konzertierten in der Pfarrkirche Altaussee vor ausverkauften Rängen.

Ein lang gehegter Traum deshalb, weil – wie Matthias Bartolomey berichtete – sich das Duo während der „Lockdowns“ Inspirationen bei Spaziergängen um den Altausseersee holte und immer wieder feststellte, dass die Altausseer Kirche ein Klangraum sei, der noch bespielt werden müsste. „Auch wenn wir in letzter Zeit viele Einladungen nach Italien bekamen, wo es zwar schöne Kirchen gibt, diese aber nicht so schön sind wie im Ausseerland“, wie Klemens Bittmann, der sich und Matthias Bartolomey als „Herzensausseer“ titulierte, augenzwinkernd anmerkte. Nun ist dieser Traum also Wirklichkeit geworden und David Holzinger – als künstlerischer Leiter des Festivals – begrüßte die zahlreichen Gäste in der Altausseer Pfarrkirche, denn seit ihrem „Nachbarschaftskonzert“ im Kammerhofmuseum im September des Vorjahres ist die Anzahl der Fans des Duos rasant gewachsen. Der Auftritt der beiden war erneut ein Gewittersturm oder ein Vulkanausbruch – je nach Geschmack –, wobei sich Klemens Bittmann weniger als Duo, denn mehr als Quintett sieht, denn neben den beiden Musikern seien dies auch noch drei Instrumente: ein Cello aus dem Jahr 1727 aus den Händen von David

Tecchler aus Italien, „wobei es gut sein könnte, dass Beethoven dieses Cello noch gehört hat“, wie er schmunzelnd anmerkte. Er selbst spielt eine 1817 von Joseph Pauli in Linz gefertigte Geige, die er „für keine Stradivari eintauschen würde“, und eine selbst entwickelte „Mandola“ mit Verstärker, die er in ebenso rasender Geschwindigkeit spielte wie Matthias Bartolomey sein Cello. Letzterer spielte sein Löwenkopf-Cello schon im „Concentus Musicus Wien“ von Nikolaus Harnoncourt, der einst sagte: „Wahre Schönheit gibt es nur am Rande zur Katastrophe“. Die beiden Ausnahmekünstler wandeln auf diesem schmalen Grat zur Katastrophe, wobei es ihnen gegeben ist, trittsicher auf der Seite der Schönheit bleiben.

Stücke wie „Turbohecht“, welches Klemens Bittmann seinem Vater Otto – einem begeisterten Angler – widmete, oder „Traunklang“, welches eine Auftragskomposition zur „Styriarte“ war, rissen die Besucher zu frenetischen Beifallsstürmen hin. Bei letzterem Stück gab es eine Spieltechnik zu hören, bei der Wassertropfen im Trommelweibertakt fielen und sich dann zu einem fluiden Klangerlebnis entfalteten, wie man es so wohl nur bei diesem Duo hört. Die weiteren Stücke entstammten allesamt ihren vier bisher erschienenen Tonträgern „Meridian“, „Neubau“, „Dynamo“ und „zehn“, auf denen sie sich dem Experimentieren mit ihren Instrumenten verschrieben hatten. Mit einer Jubelkomposition, einer Mischung aus einem Steirer und einem indischen Raga, bei dem auch „Alf, der Außerirdische“ mit von der Partie war, wollte sich das Duo von seinem Publikum verabschieden. Mit anhaltenden stehenden Ovationen und lauten „Bravo!“-Rufen erklatschte sich das Publikum eine Zugabe, bevor die beiden – aufgrund ihrer Spielweise –vollkommen durchgeschwitzten Musiker an die kühle Nachtluft kamen.

Alina Leitner –Landwirtschaftliche Facharbeiterin

Alina Leitner aus Pichl hat kürzlich an der LFS Altmünster den landwirtschaftlichen Facharbeiter mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Wir gratulieren herzlich!

Klemens Bittmann (l.) und Matthias Bartolomey gaben auf Einladung des „Beethoven plus Festivals“ ein vielbeachtetes Konzert in der Altausseer Pfarrkirche.

Malerisches Ausseerland

Die Kunsthandlung Jesina lädt zur Vernissage der Ausstellung „Malerisches Ausseerland 2026“ in die Volksbank Bad Aussee. Die Eröffnung findet am Dienstag, 4. August, um 19 Uhr statt, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Ausstellung ist bis 14. August zu besichtigen. Die Kunsthandlung Jesina feiert 41 Jahre Kunstpräsentationen in Bad Aussee. Seit 23 Jahren finden Ausstellungen in der Volksbank Bad Aussee statt. Nähere Informationen unter Tel. 0664 44 22 131.

Konzerte in der Dachstein Eishöhle

Am Freitag, 14. August, findet der Auftakt zu den diesjährigen „Eisklang“-Konzerten in der Dachstein Rieseneishöhle statt. Tief im Inneren des Dachsteinmassivs entsteht jeden Sommer ein Konzertort, der in Europa einzigartig ist. Den Auftakt bildet Franz Schuberts Meisterwerk „Der Hirt auf dem Felsen“. Das Werk für Sopran, Klarinette und Klavier zählt zu den schönsten Kammermusikkompositionen der Romantik. Die Auffahrt mit der Dachstein-KrippensteinSeilbahn ist an den Veranstaltungstagen jeweils bis 16.30 Uhr möglich. Reservierungen und Tickets: www.eisklang.at, Info-Hotline: +43 699 11664422.

Theater im Theater „Das Lohengrin Projekt“

Mit „Das Lohengrin Projekt“ feierte die Bluatschwitzblackbox am 25. Juli im Marianne Kopatz Kulturhaus Premiere und zugleich den Abschluss ihrer Theaterarbeit in Bad Aussee. Ausgehend von Richard Wagners Oper entstand ein außergewöhnliches „Theater im Theater“, das sich mit Glauben, Wissen und den Mechanismen der Massensuggestion auseinandersetzte.

Jürgen Kaizik, Erfinder, Gestalter, Regisseur, Schauspieler, Autor, Betreiber der „Bluatschwitzbox“ (seinerzeit auf der „Bluatschwitz“, Obertressen, als Name mit Augenzwinkern erfunden) gab vor der Premiere zum „Lohengrin Projekt“ am 25. Juli, ein Statement zum Thema „Aufhören“ hier im „Marianne Kopatz Kulturhaus“ ab. Er nannte die Beweggründe zum Abschiednehmen und ließ die „Bühnenauftrittswanderungen“ in Bad Aussee nochmals Revue passieren. Im 19. Sommer-Theater steht das derzeitige Ende bevor. Es gibt aber einige Ideen, wie es in Wien weitergehen könnte! „Neues im/mit Alten/m“ zu zeigen, war stets die Intention. Die politische Fördergeldvergabe, also das Kulturbudget verringern, ist zur Kenntnis zu nehmen. Welche Strategien da einzelne Kulturträger wählen werden, bleibt jedem selbst überlassen. Man könnte zum Beispiel weniger Leute auf den Bühnen beschäftigen. Man könnte weniger oft auftreten. Die „Bluatschwitz Black Box“ wird eigene Wege gehen. „Was uns in Zukunft abgehen könnte“ hat Jürgen Kaizig im Programmheft humorvoll aufgelistet. Ein Beispiel sei

erwähnt: Nobelpreis abgeschafft. Wir brauchen keine geistigen Eliten. Das „Marianne Kopatz Kulturhaus“ hat sich in letzter Zeit sehr mit Wagner beschäftigt, weil Kaizig meint, dass Wagner schon damals auch das heutige Spiegelbild der Zeit war und ist. Das hat auch viel mit Religion und der Kirche an sich zu tun, daher muss die Kunst das Leben bereichern. Kunst erkennt man, indem sie ein Geheimnis schafft. Hinter jeder wahren Kunst lässt sich sogar ein Geheimnis vermuten. Musik – so Harnoncourt – wird interessant, wenn sie am Rande der Katastrophe gespielt wird. Das gilt auch für die Qualität. Daher versucht das „Bluatschwitz-Team“ mit dem „Lohengrin Projekt“ einem besonderen Geheimnis – dem Vertrauen – auf die Spur zu kommen. Das Regiekonzept ist dem geschuldet: Es ist eine Auseinandersetzung mit dem Thema, was Wagner uns und der Welt da draußen sagen wollte und wie die Brücke zum Heute geschlagen werden könnte. Hier wird die Welt von damals, mit der Welt von heute verglichen: Mit Computermusikeinspielungen, mit Unterbrechungen, Korrekturen innerhalb der Auftritte der Schauspieler, mit Rollentausch und Rollenverwechslungen, mit unpassenden, störenden Zurufen durch den Regisseur, Szenenwiederholungen, unentschuldigten Abwesenheiten von Darstellern, mit gesanglichen Videoeinspielungen aus der Kirche u. v. m. Es geht im „Lohengrin Projekt“ um Schuldzuweisungen, Erlösungen, Verleumdungen, Unterstellungen, Zurechtweisungen, Verunsicherungen, um nicht zufriedenstellende Gerichtsverhandlungen, um Helden und Antihelden des Lebens. Drei Protagonisten leben diese Rollen: Jürgen Kaizig ist Autor, Souffleur und Regisseur, Ines Kratzmüller ist Elsa

und Ortrud, Mathias Kahler-Polagnoli ist Friedrich von Telramund und Ortrud. Minimalste Requisiten, kleinster Raum, intimes Spiel, zeitlich begrenzt, energiegeladen dramatisiert und spielerisch umgesetzt, der Inhalt auf das Wesentliche reduziert. Noch dreimal wird diese Produktion (1., 8., und 15. August) gezeigt. Der Spielplan 2026 verspricht: „Wie damals, versuchen wir auch heute, der ernsten Angelegenheit mit ein wenig Humor beizukommen. Das Wundern ist versprochen!“

12. Rotkreuz Entenrennen

Am Dienstag, 4. August, ab 19.30 Uhr findet im Kurpark Bad Aussee das 12. Rotkreuz-Entenrennen statt. Wer auf die richtige Ente setzt, darf sich auf großartige Gewinne freuen. Als Hauptpreis wartet ein Reisegutschein im Wert von 4.500 Euro, gefolgt von einem Gasgriller im Wert von 3.000 Euro sowie Ausseerlandtaler im Wert von 1.000 Euro. Der gesamte Reinerlös kommt ausschließlich dem Roten Kreuz Ausseerland zugute. Lose (5,- Euro) sind bei allen Mitarbeitern des Roten Kreuzes Ausseerland bzw. an der Dienststelle erhältlich. Enten-Reservierung per Mail an: entenrennen.ausseerland@st.rotes kreuz.at.

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Mathias Kahler-Polagnoli, Ines Kratzmüller und Jürgen Kaizik sind „Das Lohengrin Projekt“. Foto/Text: DoBi

130 Jahre Freiwillige Feuerwehr Obersdorf

Im Rahmen ihres traditionellen Waldfestes feierte die Freiwillige Feuerwehr Obersdorf am 18. Juli ihr 130-jähriges Bestandsjubiläum mit einem feierlichen Festakt.

Die Freiwillige Feuerwehr Obersdorf konnte anlässlich ihres 130-jährigen Bestandsjubiläums auf ein rundum gelungenes Festwochenende zurückblicken. Zahlreiche Besucher sowie viele Kameraden aus dem Feuerwehrabschnitt Bad Mitterndorf folgten der Einladung und sorgten für eine würdige Kulisse sowie eine Atmosphäre, die ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Kameradschaft und Zusammenhalt stand. Ein besonderer Publikumsmagnet waren der traditionelle Fetzenmarkt sowie die Sportartikelversteigerung, die auf großes Interesse stieß und zahlreiche Gäste anlockte. Für die musika-

Bestandsjubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Obersdorf.

lische Umrahmung sorgten am Nachmittag die „AltBadseer Musi“ und am Abend die Musikkapelle Kumitz, die mit ihrem abwechslungsreichen Programm und bester Stimmung den Festgästen bis in die Nacht hinein kräftig einheizte. Die gelungene musikalische Unterhaltung trug wesentlich zur hervorragenden Feststimmung bei. Dass das Jubiläumsfest in dieser Form durchgeführt werden konnte, war dem großen Einsatz vieler freiwilliger Helfer, der Unterstützung zahlreicher Sponsoren sowie dem Entgegenkommen der Anrainer und aller Unterstützer zu verdanken. Ihr

Engagement spiegelte den starken Zusammenhalt wider, der die Freiwillige Feuerwehr Obersdorf seit mittlerweile 130 Jahren auszeichnet. Nach dem erfolgreichen Jubiläumsfest richtet die Feuerwehr Obersdorf den Blick bereits auf den nächsten Höhepunkt: Am 17. Juli 2027 soll die feierliche Segnung und Indienststellung des neuen Hilfeleistungsfahrzeuges (HLF) stattfinden. Bereits jetzt freut sich die Feuerwehr darauf, gemeinsam mit der Bevölkerung und den Feuerwehren der Region auch diesen bedeutenden Meilenstein feiern zu dürfen.

Neue Kids Trail Area in Altaussee

Auf dem Areal „Brunnerplatz“ entstand im Rahmen eines LEADER-Projekts eine „Trail Area“, die einzige Anlage dieser Art im Ausseerland. Gemeinsam mit dem angrenzenden Spielplatz sowie dem Bade- und Beachvolleyballplatz bildet sie nun einen attraktiven und vielseitigen Sport- und Freizeitbereich für die ganze Familie.

Der Brunnerplatz, der sich im Eigentum der Gemeinde Altaussee befindet, wurde früher als Fußballplatz genutzt. Nachdem diese Nutzung bereits seit Jahren eingestellt worden war, diente die geschotterte Fläche zuletzt ausschließlich in den Wintermonaten als Eislaufplatz. Mit der Errichtung der neuen Trail Area erhält das Areal nun auch während der warmen Jahreszeit eine sportliche Nutzung. Die besondere Geländesituation mit den den Platz umgebenden Böschungen bot ideale Voraussetzungen für die Umsetzung des Projekts. Diese natürlichen

Hangbereiche wurden in die Streckenführung integriert und bilden das Herzstück der neuen Anlage. Entstanden sind ein rund 150 Meter langer Up-&-Down-Trail, ein 20 Meter langer Techniktrail sowie ein 120 Meter langer Pumptrail, die beide mit Schotter als Trailbaumaterial ausgeführt wurden. Die Kids Trail Area eignet sich für alle muskelbetriebenen Rollsportgeräte wie Fahrräder, BMX- und Dirtbikes, Laufräder, Skateboards oder Rollschuhe. Durch gezielte Auf- und Abwärtsbewegungen des Körpers, das sogenannte „Pumpen“, können

die Nutzer Geschwindigkeit aufbauen und halten, ohne in die Pedale treten zu müssen. So werden spielerisch Gleichgewicht, Koordination und Fahrtechnik gefördert. Gemeinsam mit dem angrenzenden Kinderspielplatz, dem Badeplatz mit Steganlage sowie dem Beachvolleyballplatz bildet die neue Trail Area einen vielseitigen Freizeit- und Sportbereich für die ganze Familie. Mit der Neugestaltung des ehemaligen Fußballplatzes setzt die Gemeinde Altaussee auf ein modernes Bewegungsangebot und wertet das Areal nachhaltig auf.

Lieder aus dem Unterholz

Am Mittwoch, 5. August, um 20 Uhr machen der vielseitige Geigenvirtuose Toni Burger und Mastermind der Band Rauhnacht, Franz Thalhammer, wieder gemeinsame Sache beim Gasthof Veit in Gößl. Im Duo bringen sie ein neues Programm auf die Bühne: „Lieder aus dem Unterholz”, nicht immer stromlinienförmig, ab und an verquert und uneben. Tickets sind unter kultur.ausseerland.at und in den Tourismusbüros des Ausseerlandes erhältlich.

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Ein gelungenes Festwochenende stand im Zeichen des 130-jährigen
Die neue Kids Trail Area in Altaussee fördert spielerisch Gleichgewicht, Koordination und Fahrtechnik.

Notrufe

Gesundheitstelefon % 0316/ 1450

Unter www.ordinationen.st können die geöffneten Ordinationen der nächsten 24 Stunden abgefragt werden.

Rettung: %144

24-Stunden-Notfall-Hotline für psychosoziale Krisenfälle % 0800/449933

ÄRZTEDIENST

Urlaubsankündigung

Die Ordination von Dr. Martina Rauscher ist noch bis 31. Juli geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 3. August.

Die Ordination von Dr. Nikola Albrecht ist vom 3. bis 14. August geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 17. August.

Die Ordination von Dr. Claudia Wallner ist noch bis 31. Juli geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 3. August.

Die Ordination von Dr. Pia-Katharina Edlinger ist vom 17. bis 31. August geschlossen. Nächste Ordination ist Dienstag, 1. September.

Die Ordination von Dr. Thomas Fitz ist vom 17. August bis 6. September geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 7. September.

Urlaub Tierarztpraxis

Die Ordination von Mag. Flora Neuhuber und Mag. Laura Hahn ist vom 3. bis 16. August geschlossen. Nächste Ordination: Montag, 17. August.

Familiennachrichten

Sterbefälle:

Werner Volckmar, Bad Aussee /Graz (97); Johann Seebacher, Bad Mitterndorf (87); Friedrich Geistberger, Grundlsee (76); Alexander Demmel, Altaussee (55); Rudolf Loidl, Altaussee (91).

ACHTUNG: Die nächste

Alpenpost

erscheint am Do., 13.8.2026 Redaktionsschluss: Donnerstag, 6.8.2026

Ambulanzzeiten

LKH Bad Aussee Internistische Ambulanz: von Montag bis Freitag von 7 bis 15 Uhr. Spezial-Ambulanzen: nach Vereinbarung unter % 03622/52555-3036 (Mo–Fr, 8–12 Uhr).

Medizinische Grundversorgung: täglich 0–24 Uhr.

Apothekennotdienst

Bad Aussee Kurapotheke: Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03622/52277.

Bad Aussee Narzissen-Apotheke: vom 3. bis 9. August. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0664/2360192.

Altaussee Narzissen-Apotheke: Mo, Di, Do & Fr 8.30–12 Uhr, Mi 15–18 Uhr. % 03622/71671.

Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): bis 2. August. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03623/2364.

Stainach Panther-Apotheke: vom 10. bis 16. August. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0368/222276.

Medizinische Versorgung

Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst Bezirk Liezen/Leoben

1.–2. August: Dr. Astrid Joch, Leoben, % 03842/23260.

8.–9. August: Dr. Sahar Zakkizadeh Sedaghat, Trofaiach, % 03847/201 02 Pflegedrehscheibe Bezirk Liezen

Anlaufstelle für ältere, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, Bürozeiten: Mo.–Do. 8–12 Uhr. Telefonisch täglich 8–18 Uhr. Hausbesuche sind möglich. Das Angebot der Pflegedrehscheibe ist kostenfrei. pflegedrehscheibe-li@stmk.gv.at % +43 (0) 316 877 7478.

Almcafé-Stammtisch

Jeden dritten Montag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr Austausch und Information für pflegende Angehörige in der Almhütte des VolkshilfeSeniorenzentrums. % 0664/88455 380. Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland Telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter Tel.: 03622/50910. Für persön-

Beratungsstellen

Kostenlose Rechtsberatung

Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen:

4. August: Mag. Clemens Zehentleitner 11. August: Angerer-Harreiter RAe OG Amtstage des Notars

Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9 bis 11 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee von 16 bis 17 Uhr; jeden 2. Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr im Gemeindeamt Altaussee. Interessierte können jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen. % 03622/52059 Wirtschaftskammer

Jeden Donnerstag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Altausseer Straße 220, 8990 Bad Aussee, Telefonische Voranmeldung unter % 0316/6019690, E-Mail: liezen@wkstmk.at. Bauberatung

Jeden ersten Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf. Sprechtag für Arbeiter und Angestellte

Dienstag, 11. August, von 10 bis 12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, % 05/77994000.

Sprechtag der SV der Selbstständigen

In der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Bad Aussee, Terminvereinbarung unter % 050808808 oder auf www.svs.at.

Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt

Nächster Sprechtag Freitag, 7. August, von 8 bis 13 Uhr im Reha-Zentrum Bad Aussee, Braungasse 354, Terminvergabe unter der Serviceline der Landesstelle Graz, % 050303/34170.

Psychosoziale Beratungsstelle

8983 Bad Mitterndorf, Nr. 58, tel. Erreichbarkeit unter 0800 311 63 36 (Mo.– Fr., 9–16 Uhr)

Familienberatungsstelle

Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr – rechtliche und psychosoziale Beratung, Außenstelle BH Liezen – Standort der Straßenmeisterei, Sommersbergseestr. 230. % 0676 / 5917932.

Jugendzentrum Bad Aussee

Di. bis Sa. von 15 bis 19 Uhr; Berufs-, Schul- und allg. Beratung nach telef. Vereinbarung % 0660/ 8124995 –www.juz-aussee.at.

Tagesmütter Steiermark

Montag von 14 bis 17 Uhr in Bad Aussee, Bahnhofstraße 132, 1. Stock. % 03622/53175 od. 0650/3882885.

Regionale Elternberatung

Jeden 3. Mittwoch im Monat, 9 –11 Uhr im Kurhaus für Eltern und Bezugspersonen von 0- bis 3-jährigen Kindern. Infos: www.bh-liezen.steiermark.at oder unter % 0676 86640524.

Tauschmarkt

Bad Aussee jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr (Annahme u. Verkauf) und jeden 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr (nur Verkauf) im Erdgeschoß des Pfarrhofes, auch mit kleinem, feinem Flohmarkt unter den Arkaden.

Grundlsee: jeden Fr. von 17 bis 19 Uhr im Gemeindeamt.

Altaussee: jeden Di. von 16 bis 19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock. Bad Mitterndorf: Kostnixladen, Bad Mitterndorf 5 (gegenüber der Kirche).

Jeden Mi. und Fr. von 16 bis 19 Uhr.

liche Beratungen bitten wir um eine Terminvereinbarung telefonisch oder per Mail: gertrud.feldhammer@stmk.volkshilfe.at Zeitpolster Ausseerland Fahrdienste, Botengänge, Alltagshilfe, Besuchsdienste, Unterstützung von pflegenden Angehörigen, Hilfe bei Behördenwegen. % 0664/88720760.

Ehrenamtlicher Hospizverein Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, % 0664/6362322. Tierärzte Dr. Ondusko, % 03623/2310 Mag. Flora Neuhuber und Mag. Laura Hahn, % 0664/2631067 oder tierarztpraxis-ausseerland.at

Therapeutisches

Angebot und Energetiker

Mobeespine-Wirbelsäulenanalyse

Erik Stix, % 0676/7400207 Psychologie

Mag. Alexandra Hofer, www.alexandrahofer.at oder % 0676/7304310

Dr. Lisza Gaiswinkler, % 0677/ 61048772 www.praxis-gaiswinkler.at

Orthofit GmbH Bad Aussee Altausseerstr. 74 % 03622/21500 Fax DW -90. Mo–Fr: 8–13 und 14–17 Uhr. Sa. b. a. w. geschlossen. Psychotherapie

Heidemarie Raudaschl, % 0664/ 1869240

Christa Reiter, % 0664/5605274

Sandra Leitner, MSc, % 0664/4756519 www.psychotherapie-ausseerland.at

Heide Glaser, MA, % 0664/5286446, www.psychotherapie-glaser.at Susanne Hacker, MSc, www.praxis-hacker.at Mag. (FH) Martin Exner, % 0664/1842141 Shiatsu

Romana Glaser, % 0664/9167221

Osteopathie – Kinderosteopathie

Natalie Schlömicher, % 0664/ 1587272

Annette Wasserfaller, MSc D.O., % 0664/4537177

Mag. pharm. Lisa Schweitzer, BSc, OsteoCare – Craniosacral-Therapie % 0664/ 2473036, osteocare-schweitzer.eu Massage-Mentaltraining

Claudia Scharnböck, % 0664/4491049

Christian Marl, % 0664/1667787 www.einswerden.at, info@einswerden.at

Psychologische Beratungspraxis

Manuela Irene Koller, % 0664/ 58 77 493. Coaching & Kinesiologie

Helga Pucher, % 0664/9262562 www.helgapucher.at

TCM Mas., Cranio-S., Face Yoga UNISONO Mag. Sigrid Kalss, % 0650/8990123 www.unisono-tcm.at

„Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ war es „leiwand“ am Kulm

Mit den Open-Air-Konzerten von Edmund und Nena ging am 17. und 18. Juli am Kulm ein musikalisches Highlight über die Bühne.

Rund 6.000 Besucher erlebten an den beiden Abenden Konzerte bei idealen Bedingungen, das unbeständige Wetter an diesem Wochenende hielt bis zum letzten Gitarrenschlag trocken und sorgte für beste Voraussetzungen.

Rund 3.200 Fans waren angereist, um mit der Popikone live am Kulm abzuheben. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme und ihrer energiegeladenen Bühnenpräsenz bewies die deutsche Sängerin einmal mehr ihre große Bedeutung in der Musikgeschichte. Als Erinnerung an ihren Auftritt im Ausseerland erhielt auch Nena ein handbedrucktes Trachtentuch, gesponsert vom Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut. Organisator Arnold Diechtl zogen nach den beiden Konzertabenden eine sehr positive Bilanz. Zufrieden zeigte man sich mit

dem Besucherzuspruch, der hervorragenden Stimmung und dem reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Ein wichtiger Beitrag zum gelungenen Veranstaltungsablauf kam auch aus dem kulinarischen Bereich. Christian Erlbacher und Christian Schilcher sorgten mit ihren Teams für die professionelle kulinarischen Versorgung. Der Kulm wurde an diesen beiden Abenden zur großen Konzertbühne. Ein Meer aus Lichtern, begeisterte Fans und die Energie von tausenden Besuchern sorgten für Momente, die lange in Erinnerung bleiben werden.

Den Auftakt machte am Freitag die Austropop-Band „Edmund“. Mit ihren Hits wie „Leiwand“, „Jesolo“ oder „Die Blonde mitn Mittelscheitl“ begeisterte die österreichische Formation die rund 2.700 Konzertbesucher und sorgte für ausgelassene Stimmung. Sänger Roman Messner trug während des gesamten Konzerts das grüne Trachtengilet, welches beide Musiker im Vorfeld von Bürgermeister

überreicht bekommen hatten. Das Präsent wurde vom Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut gesponsert.

Am Samstag folgte der Auftritt von Nena, die mit ihren größten Hits wie „99 Luftballons“, „Wunder gescheh'n“ und „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ das Publikum über mehrere Generationen hinweg begeisterte.

Der frühe Vogel genießt den Sonnenaufgang am Loser

Frühfahrten mit der Panoramabahn und Bergfrühstück in der Loseralm.

Wenn das Ausseerland noch schläft, herrscht am Loser bereits magische Aufbruchstimmung. Unter dem Motto „Oben, bevor der Tag erwacht!“ lädt die Seilbahn Loser Altaussee zu exklusiven Sonnenaufgangs-Fahrten ein.

Naturbegeisterte und Genießer haben im August und September die einmalige Gelegenheit, noch vor dem regulären Betrieb auf den Gipfel zu schweben und zu erleben, wie die

ersten Sonnenstrahlen die umliegende Bergwelt in ein goldenes Meer verwandeln. Nach dem Naturschauspiel wartet in der Loseralm auf die Frühaufsteher ein reichhaltiges Bergfrühstück mit regionalen Köstlichkeiten. Ein perfekter Start in den Tag, der Körper und Seele gleichermaßen stärkt.

Termine & Anmeldung: www.loser.at/sonnenaufgang BEZAHLTE ANZEIGE

Tausende Fans feierten den Auftritt der deutschen Popikone „Nena“ am Kulm.
Edmund rockte den Kulm. Begeisterte Fans feierten die österreichische Erfolgsband unter freiem Himmel. Foto/Text: M. Rastl

Ausseer Sommernacht

Die zweite Ausseer Sommernacht am 21. Juli verwandelte das Ortszentrum von Bad Aussee wieder in eine lebendige Flaniermeile.

Reges Treiben und fröhliche Gesichter zierten das Stadtzentrum von Bad Aussee. Foto/Text: M. Rastl

Zahlreiche Besucher nutzten die verlängerten Öffnungszeiten bis 21 Uhr für einen entspannten Einkaufsbummel. Von Lederwaren, Schmuck und der neuesten Ray-Ban-Kollektion über aktuelle Trachtenstoffe und Schuhe bis hin zu originellen Souvenirs und den neuesten Automodellen, hier wurde so mancher Einkaufskorb ein wenig voller. Auch kulinarisch blieb kein Wunsch offen. Ob frische Krapfen, Bosna, Grillhendl, Langos oder feines Beef Tatar und vieles mehr – für jeden Ge-

schmack war etwas dabei. Die kleinen Gäste tobten sich begeistert auf der Hüpfburg aus, ließen sich beim Kinderschminken verwandeln oder hielten den Abend mit einem Erinnerungsfoto aus der Fotobox fest. Live-Musik an jeder Ecke sorgte für beste Stimmung und machte die Ausseer Sommernacht einmal mehr zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt. Die Termine für die letzten beiden Sommernächte im heurigen Jahr sind der 4. und 18. August, jeweils ab 19 Uhr.

Präsidentenwechsel beim Lions Club Ausseerland

Kürzlich übernahm Franz Pichler das Präsidentenamt von Günther Hensle für den heimischen Verein.

(V. l.): Clubmeister Othmar Wutscher, 1. Vizepräsident Gerald Marl, Clubsekretär und 2. Vizepräsident Jarno Bor, Schatzmeister Lukas Borth, Präsident Franz Pichler, Past-Präsident Günther Hensle und Clubmeister a. D. Wolfhart Hofer.

Günther Hensle zog zum Ende seiner Präsidentschaft Bilanz über die zahlreichen Aktivitäten seiner Amtszeit, bei der 48 Mitglieder rund € 52.000,– an Unterstützungsleistungen für hilfsbedürftige Menschen und Projekte im Ausseerland erwirtschafteten, die im Rahmen von 70 Einzelprojekten wohltätig zum Einsatz kamen. In den letzten Jahren wurden unter anderem die Renovierung der Gößler Dorfkirche, Sprachkurse für Vertriebene aus der Ukraine sowie ein umfangreiches Modernisierungsprojekt der heimischen Bienenzüchter unterstützt. Auch heuer werden wieder Spenden gesammelt – bei der

Bene fi zschifffahrt am Grundlsee, mit den Lions-Ständen bei diversen Veranstaltungen, mit den Verkäufen aus den Bücherkisten oder durch direkte Eingaben. Anlässlich des konstituierenden Clubabends übergaben die verdienten Vorstandsmitglieder Thomas Gaisberger und Wolfhart Hofer ihre Ämter an die Nachfolger. Neuer Schatzmeister ist der ehmalige Gastronom Lukas Borth und als Clubmeister wird Othmar Wutscher fungieren. Die beiden scheidenden Vorstände wurden mit dem „Melvin Jones Fellowship“ ausgezeichnet –der höchsten Ehrung für Mitglieder eines Lions Clubs.

Herzlichen Dank

für die überaus große Anteilnahme am Ableben unserer lieben

Margit Linortner.

Ein besonderer Dank gilt Sandra Singer von der Bestattung Haider, die uns einfühlsam begleitet und tatkräftig unterstützt hat, den Trägern sowie Matthäus König für die Abhaltung der Wacht und Pfarrer Dr. Michael Unger für die würdevolle Feier des Requiems.

Von Herzen danken wir den Nichten Eva, Karin und Renate mit Maria und Rainer für die wundervolle, berührende musikalische Gestaltung und dem Quartett der Musikkapelle Strassen für die letzten musikalischen Grüße.

Danke allen Verwandten, Bekannten und Freunden, die uns in dieser schweren Zeit zur Seite gestanden sind. Die vielen Kondolenzbesuche, die tröstenden Worte und herzlichen Umarmungen haben uns tief berührt. Es tut gut zu wissen, dass man in einer so schweren Zeit nicht allein ist.

Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für alle Kerzen- und Geldspenden sowie allen, die unsere liebe Margit auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

In liebevoller Erinnerung

Bert, Martina, Gisela und Günter

DIE ARCHE AM GRUNDLSEE

DIALOGE, DUETTE, ZWIEGESPRÄCHE

GABILLONHAUS GRUNDLSEE, BRÄUHOF 59

Freitag, 31. Juli Du bist mir so unendlich lieb Lieder von Clara Schumann und Johannes Brahms, Reinhard Mayr – Bass, Bernhard Pötsch – Klavier, Adelheid Picha – Moderation.

Sonntag, 2. August

Markus Kupferblum im Gespräch mit Franz Schuh. Musik: Pianistin Suyang Kim

Dienstag, 4. August Loew – Lebenswege einer jüdischen Familie mit David und Paul Gulda.

Donnerstag, 6. August

Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze zum 100. Geburtstag. Von und mit Jovita Dermota, Kontrabass: Anna Mittermeier

Sonntag, 9. August

Johannes Silberschneider liest Franz Kafka „Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse“, musikalische Begleitung: Toni Burger

Montag, 10. August

Der Stille und der Rastlose Felix Braun und Stefan Zweig mit Hubert Gaisbauer, Adelheid Picha und Johannes Daxner.

Dienstag, 11. August Im Osten geht die Sonne auf Gespräch mit dem ukrainischen Literaturprofessor Petro Rychlo.

Mittwoch, 12. August

Das Buch vom Parardies Es liest Franziska Bronnen. Musik von Pierre-Dominique Ponnelle. Lea Gisler, Viola, Anna Mittermeier, Kontrabass

Donnerstag, 13. August Fest für Frieden Ukraine – Salzkammergut Beiträge von Vitali Bodnar, Petro Rychlo, Jörg Hoffmann, Herbert Riess und Hans Fuchs. Cello: Anna Lang.

Beginn jeweils um 19:30 Uhr

Karten: www.kultur.ausseerland.at oder adelheid.picha@gmx.at

Telefonnummer: 0677 61971 225

www.archeamgrundlsee.at

Interessanter Vortrag über das „weiße Gold“

Im Rahmen der Vortragsreihe im Kammerhofmuseum referierte am 15. Juli der Historiker Michael Kurz über die 650-jährige Entwicklung der Salzgewinnung in unserer Heimat.

Der Abend vor vollbesetztem Haus gestaltete sich aufgrund der Eloquenz des Historikers, der immer einen Scherz auf den Lippen trägt, sehr kurzweilig. Das Salz und die Habsburger hinterließen im Salzkammergut wichtige und interessante Spuren, weshalb es auch umso erfreulicher war, dass einige Nachkommen des Adelshauses den Abend begleiteten.

Der Historiker begann bei Rudolf I., der 1276 die Herrschaft übernahm und eine lang anhaltende Dynastie gründete. Ein Drittel der Einnahmen der Monarchie kamen in weiterer Folge aus dem Kammergut; das Salz war sozusagen der „Bankomat“ der Habsburger. Die Erlöse kamen direkt in die Kassa des Kaisers, weshalb das Salzkammergut auch so gut wie hermetisch abgeriegelt war. Als die Zisterzienser des Stifts Rein den „Nassabbau“ erfanden und nicht mehr die einzelnen Brocken aus dem Berg geliefert werden mussten, konnte das „weiße Gold“ in unglaublichen Mengen abgebaut werden. Michael Kurz gab aber auch einen interessanten Einblick in die damalige Logistik. Während das Salz Richtung Norden über die Wasserstraße von Traun–Donau–Moldau verschifft werden konnte, musste es nach Süden von Säumern vertragen werden. Parallel dazu entwickelte sich auch die Technik der Holzbringung für die Sudpfannen. Tausende Holzknechte fanden ihren Broterwerb darin. Als 1877 die Salzkammergutbahn billigeres Heizmaterial aus Böhmen anliefern konnte, verloren diese ihre Anstellungen. Der Tourismus begann zu florieren und auch die Papierfabriken nordwestlich des Salzkammerguts bekamen

Fortsetzung von Seite 1:

immer mehr „Hunger“. Verbunden mit der dreimonatigen „Sommerfrische“ des Kaiserhauses begann ein regelrechter Ansturm auf das Salzkammergut, der alle erdenklichen Auswüchse annahm. Literaten, Komponisten und Künstler aller Art fanden im Salzkammergut ihren „genius loci“, genossen die erbauliche Erholung, diskrete Konversations- und standesgemäße Kontaktmöglichkeiten. Nebenbei wurden in schönster Umgebung beru fl iche Angelegenheiten eingefädelt und erledigt. Die Saline in Bad Aussee wurde 1983 geschlossen, der Altausseer Salzstock im Sandling ist jedoch nach wie vor das größte

Die Arche am

Grundlsee

hat abgelegt

Zum Auftakt des heurigen „Die Arche am Grundlsee“ Programms führten Adelheid Picha, Obfrau des Kulturvereins, und Herbert Zeman durch eine Zeitreise der Dialoge, Duette und Zwiegespräche der Kulturgeschichte. Foto/Text: B.Zerhau

bekannte Vorkommen in den Alpen. Michael Kurz berichtete im Rahmen einer spannenden Zeitreise durch sechseinhalb Jahrhunderte mit vielen Details und Besonderheiten, wie das „Salzwesen“ einmal war. Ernst Gaisbauer, der am selben Abend einen Vortrag zur „Technikgeschichte der Solegewinnung im Ausseerland“ halten wollte, war krankheitsbedingt entschuldigt. Der Vortrag wird nachgeholt.

Auszeichnung für Egon Hierzegger

Anlässlich seines 60. Geburtstages wurde der Regionalstellenobmann der Wirtschaftskammer,Egon Hierzegger, mit einer Ehrenurkunde der Wirtschaftskammer Steiermark ausgezeichnet. WKO-SteiermarkPräsident Josef Herk würdigte damit Hierzeggers langjährige Verdienste um die Unternehmerschaft sowie seinen nachhaltigen Einsatz für die wirtschaftliche Entwicklung des Ennstals und des Steirischen Salzkammergutes. Wir

(V. l.): Adelheid Hillbrand, Historiker Michael Kurz und Kammerhof-Obfrau Sieglinde Köberl. Foto/Text: DoBi

Staatssekretärin Elisabeth Zehetner zu

Besuch im Ausseerland

Kürzlich besuchte die Staatssekretärin das Ausseerland Salzkammergut, um sich mit Vertretern aus Tourismus, Wirtschaft und Politik über wirtschafts- und tourismuspolitische Zukunftsthemen auszutauschen.

(V. l.): Rudolf Huber (Loser Bergbahnen), Kurt Thomanek (Vorrstand für Bergbau und Tourismus der Salinen Austria AG), Mario Seebacher (Vorsitzender TVB) Pamela Binder (Geschäftsführerin TVB), Peter Koren (Vize-Generalsekretär Industriellenvereinigung Österreich, Aufsichtsrat Salinen Austria AG), Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, Barbara Winkelbauer und Torsten Pedit (Geschäftsführung Salzwelten GmbH) sowie GR Daniel Schlömicher aus Bad Mitterndorf.

Den Auftakt bildete eine Führung durch die Salzwelten Altaussee. Im Anschluss fand ein gemeinsames Gespräch statt, bei dem zentrale Herausforderungen und Chancen für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Ausseerland Salzkammergut diskutiert wurden. Ein wesentliches Thema war die österreichische Tourismusstrategie „Vision T“. Das

Ausseerland Salzkammergut gilt bei der Umsetzung vieler Maßnahmen bereits als Vorreiter und setzt seit Jahren auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Tourismus, Gemeinden, Betrieben und regionalen Partnern. Peter Koren, Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung Österreich und Aufsichtsrat der Salinen Austria AG, betonte die

Bedeutung des Wirtschaftsstandortes: „Unsere Region ist stark touristisch geprägt. Aber es gibt auch Industriebetriebe von Weltrang wie Rigips, AKE und die Saline. Wir konnten daher mit Frau Staatssekretärin Zehetner wesentliche Fragen zur Standortabsicherung besprechen. Die hohen Energiepreise und der Bürokratieabbau standen dabei im Vordergrund.“

Auch Pamela Binder, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Ausseerland Salzkammergut, hob die Bedeutung eines gemeinsamen Handelns hervor: „Die erfolgreiche Entwicklung einer Region gelingt nur durch die enge Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Tourismus. Ebenso wichtig ist die Einbindung der Bevölkerung, denn Tourismus kann nur dann nachhaltig erfolgreich sein, wenn der Lebensraum für die Menschen vor Ort mitgedacht und gemeinsam aktiv gestaltet wird.“ Der Besuch unterstrich die Bedeutung des regelmäßigen Austauschs zwischen Bund, Wirtschaft und Tourismus. Gemeinsam wurden aktuelle Herausforderungen ebenso wie Zukunftsperspektiven für den Standort Ausseerland Salzkammergut erörtert – von wettbewerbsfähigen Rahmenbedingungen für Unternehmen bis hin zur nachhaltigen Weiterentwicklung des Tourismus im Sinne der „Vision T“.

Vernissage „Lebensbilder“

Am 22. Juli wurde die Ausstellung „Lebensbilder“ der Künstlerin Helga Hudin in der Volksbank Bad Aussee feierlich eröffnet.

39 Bilder stellt Helga Hudin derzeit in der Kassahalle der Volksbank Bad Aussee aus. Es sind dies Tuschzeichnungen mit Pigmentmalerei, Aquarelle und Pigmentbilder (Pigment mit einer Kleister-Leim-Mischung) auf Leinen. Als Autodidaktin besuchte sie viele Kunsthochschulkurse bei renommierten Künstlern. Seit Jahren bietet sie selbst Malkurse im In- und

Ausland an. Sie war zehn Jahre lang Präsidentin der Grazer Sezession, der ältesten Künstlervereinigung der Steiermark. Zur Vernissage am 22. Juli (Ausstellung dauert bis 1. August) kamen viele Freunde, Künstlerkolleginnen, Kunst- und Kulturinteressierte sowie der Ausseer Bürgermeister Thomas Schönauer, welcher die Anwesenden begrüßte

und die Ausstellung eröffnete. Direktor Gasssner bedankte sich bei seinem Volksbankteam für die Organisation und Unterstützung. Die warmherzige Laudatio hielt Hubert Neuper. Als Kenner und Sohn einer malenden Künstlermutter hat er viel Einfühlungsvermögen und Vorwissen, was es heißt, mit Bildern Räume zu öffnen, die bewegen, innere Ruhe zu ermöglichen, das Empfinden auszudrücken und eine künstlerische Bildsprache zu entwickeln. Er meinte, dass Helga Hudin das Wesentliche hinter dem Sichtbaren darstellt. Helga Hudin ist Förderin und Impulsgeberin der zeitgenössischen Kunst-für Jung und Alt. Sie schafft mit ihren abstrakten, gefühlvollen Bildgeschichten, dass man jeden Tag oder jede Stunde etwas Neues in ihren Bildern entdecken kann. Die „Kumitzbergmusi“ verschönerte mit ihren musikalischen Darbietungen die Vernissage. Die künstlerische Kraft der Malerin zeigt sich in ihren sensiblen Arbeiten wie „Die Leichtigkeit des Seins“, „Der Weg nach Innen“ und „Das Leben im Licht“. Mit ihren Werken möchte die Künstlerin Freude bereiten und zum bewussten Kunstgenuss einladen.

Die Ausstellung „Lebensbilder“ der Künstlerin Helga Hudin ist noch bis 1. August in der Volksbank Bad Aussee zu besichtigen. Foto/Text: DoBi

Das Ischlerstraßenfest war ein voller Erfolg

Das Ischlerstraßenfest lockte am 25. Juli bei idealem Wetter Besucherscharen aus nah und fern an. Zwischen der langen Festtafel, kulinarischen Spezialitäten, Musik und zahlreichen Attraktionen herrschte eine Stimmung, die noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die jungen Kaufleute der Ischlerstraße bewiesen mit viel Engagement, Teamgeist und Kreativität, wie lebendig Gemeinschaft in Bad Aussee sein kann.

Bei strahlendem Sonnenschein und perfekten Bedingungen verwandelte sich die Ischlerstraße in Bad Aussee in eine große Festmeile. Organisiert wurde das beliebte Straßenfest vom Verein „D’Ischlerstraßler“, einem Zusammenschluss der jungen Kaufleute aus der Ischlerstraße. Mit viel Herzblut und einer hervorragenden Organisation sorgten sie dafür, dass sich die Besucher rundum wohlfühlten. Am Nachmittag füllte sich die Straße mit zahlreichen Einheimischen und Gästen. Eine lange Tafel aus Biertischen zog sich durch die Ischlerstraße und bot den perfekten Platz zum gemütlichen Zusammensitzen, Plaudern und Feiern. Die Straße platzte förmlich aus allen Nähten, die Begeisterung war überall spürbar. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Zahlreiche Stände boten eine hervorragende Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten. Von selbstgemachten Krapfen über Burger und Bosna bis hin zu geräucherten Fischen, erfrischender Bowle und vielen weiteren Spezialitäten reichte das Angebot. Ein besonderes Erlebnis bot die Freiwillige Feuerwehr EselsbachUnterkainisch mit ihrer Drehleiter. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, Bad Aussee einmal aus einer ganz neuen Perspektive

großen Tombola warteten zahlreiche attraktive Preise auf die Gewinner. Der Hauptpreis, eine Taschenuhr, sorgte für zusätzliche Spannung. Beim Seitl-Wettbewerb ging es darum, möglichst viele Bierkappen zu sammeln. Die Gruppe „Berigla“ bewies den größten Ehrgeiz und sicherte sich den Gewinn von zwölf Tragerln Stiegl Bier. Das Ischlerstraßenfest zeigte eindrucksvoll, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam an einem Strang ziehen. Ein Fest mit perfekter Organisation, großartiger Musik, kulinarischen Genüssen und einem außergewöhnlichen Zusammenhalt. Ein voller Erfolg für „D’Ischlerstraßler“ und ein Highlight im Veranstaltungssommer von Bad Aussee.

Volle Ischlerstraße, beste Stimmung und begeisterte Besucher Das Ischlerstraßenfest 2026 wurde dank der hervorragenden Organisation von „D’Ischlerstraßer“ zu einem Fest für die ganze Region.

zu betrachten. Die lange Schlange vor der Drehleiter zeigte, wie beliebt diese Attraktion war. Auch beim Kinderschminken und beim beliebten „Ahiblöamün“ herrschte großer Andrang. Mehrere Musikgruppen sorgten mit ihren Auftritten für die passende musikalische Umrahmung und beste Unterhaltung. Mit dabei waren „The Soulmates“, „Ausgfuxt“, das „Paganin Soatnquartett“ und die

Foto/Text: M. Rastl

„Goiserer Klarinettenmusi“. Am späteren Abend übernahm DJ Inkognito das musikalische Kommando und brachte mit einer hervorragenden Auswahl an Hits mediterranes „Italo Flair“ in die dicht gefüllte Ischler straße. Bis nach Mitternacht wurde gefeiert, getanzt und die außergewöhnlich gute Stimmung genossen. Auch abseits von Musik und Kulinarik gab es einiges zu erleben. Bei der

Kunsthandwerksmarkt Bad Aussee

Von Freitag, 31. Juli, bis Sonntag, 2. August, findet im Kurpark Bad Aussee wieder der beliebte Kunsthandwerksmarkt statt. Zu entdecken gibt es feinen Porzellanschmuck aus der Region, Keramikarbeiten für Haus und Garten, Holz und Textiles, Filz und Loden der besonderen Art. Öffnungszeiten: Fr./ Sa.: 10–19 Uhr; So. 10–17 Uhr.

Konzerte mit Strahlkraft für das Ausseerland

Salzkammergut

Mit den Konzerten von Edmund und Nena durfte das Ausseerland Salzkammergut in den vergangenen Wochen zwei außergewöhnliche Veranstaltungen erleben.

Beide Abende waren ein großer Erfolg und zeigten eindrucksvoll, welches Potenzial in unserer Region als Veranstaltungsort steckt. Ein solcher Erfolg ist nur möglich, wenn viele Beteiligte an einem Strang ziehen. Ein herzliches Dankeschön gilt den heimischen Gastronomiebetrieben, der Hotellerie, dem Ortsmarketing, den Bergbahnen, der Alpenstraße, der Gemeinde sowie allen weiteren Partnerinnen und Partnern, die mit ihrem Engagement zum Gelingen beigetragen haben. Ein besonderer Dank gebührt Arnold Diechtl. Mit viel Einsatz, Hartnäckigkeit und Überzeugungskraft trieb er dieses Projekt voran und legte damit den Grundstein für zwei unvergessliche Konzertabende. Auch der Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut durfte einen kleinen Beitrag leisten – sei es bei der Infrastruktur vor Ort oder mit Gastgeschenken für die Künstler

Solche Veranstaltungen sind eine wertvolle Visitenkarte für unsere Region und stärken den Tourismus ebenso wie die heimische Wirtschaft. Der Kulm erwies sich dabei als perfekte Veranstaltungsstätte. Die beeindruckende Naturkulisse und das einzigartige Ambiente machen diesen Ort zu einer außergewöhnlichen Bühne, die weit über die Regionsgrenzen hinaus begeistert. Ein ebenso großer Dank gilt den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern sowie der Landwirtschaft. Ohne ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit wären Veranstaltungen dieser Größenordnung nicht möglich.

Wir freuen uns über den gelungenen Auftakt und blicken mit Zuversicht in die Zukunft. Es wäre schön, wenn diese Konzerte kein einmaliges Erlebnis bleiben, sondern den Beginn einer erfolgreichen Veranstaltungsreihe am Kulm markieren.

IDEAL AKE unterstützt Ausseer

VinziMarkt mit Kühlvitrine

Das regional verwurzelte Unternehmen IDEAL AKE übernimmt Verantwortung – nicht nur für innovative Kühltechnik, sondern auch für die Menschen der Region – und stellte dem VinziMarkt kostenlos eine Kühlvitrine zur Verfügung.

Der VinziMarkt leistet einen unverzichtbaren Beitrag für Menschen mit geringem Einkommen. Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs werden dort zu stark vergünstigten Preisen angeboten und helfen, finanzielle Belastungen abzufedern. Gleichzeitig werden einwandfreie Lebensmittel vor der Vernichtung bewahrt – ein wertvoller Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Der VinziMarkt hat Montag bis Dienstag und Donnerstag bis Freitag, jeweils von 10 bis 13 Uhr, geöffnet und wird mit großem Engagement von ehrenamtlichen Mitarbeitern betrieben. Die Kühlvitrine wurde gemeinsam mit den Lehrlingen des Unternehmens nach Bad Aussee geliefert und vor Ort fachgerecht montiert. „Als Unternehmen, das tief im Salzkammergut verwurzelt ist, sehen wir es als selbstverständlich an, Projekte zu unterstützen, die einen echten Mehrwert für die Gesellschaft schaffen. Der VinziMarkt ist ein großartiges Beispiel dafür, wie Solidarität, Nachhaltigkeit und Menschlichkeit erfolgreich zusammenwirken“, betonte Peter Habersatter. Mit der neuen Kühlvitrine können verderbliche Lebensmittel optimal gelagert und von Kundinnen und Kunden selbst entnommen werden. Die Spende trägt somit dazu bei, die

Qualität und Sicherheit der angebotenen Waren langfristig zu gewährleisten und den täglichen Betrieb des VinziMarkts zu erleichtern. Für IDEAL AKE ist gesellschaftliches Engagement ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Seit über 80 Jahren entwickelt und produziert das Unternehmen hochwertige Kühl- und Wärmetechnik in Österreich und legt dabei großen Wert auf Qualität, Nachhaltigkeit und langfristige Verantwortung – gegenüber Kunden, Mitarbeitenden und der Region.

Die Freude im VinziMarkt ist riesengroß: „Mit der großzügigen Spende der neuen Kühlvitrine schenkt uns IDEAL AKE weit mehr als nur ein wichtiges Arbeitsgerät. Sie ermöglicht es uns, Lebensmittel übersichtlich, ansprechend und unter besten Bedingungen anzubieten – zur Freude unserer Kundinnen und Kunden und als wertvolle Erleichterung für unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", zeigte sich Obmann Markus Grieshofer hocherfreut. „Solche Gesten zeigen, dass gelebte Solidarität und soziales Engagement einen echten Unterschied machen. Dafür sagen wir vom VinziMarkt Bad Aussee von Herzen: Danke!“

Pecka – einen Vogel haben

Tuanitguat – Versager

Tågdiab – Taugenichts

Weli, a –ungehobelter, unguter Mensch

Krot – Kröte, auch böses Weib dohigrennt – etwas von sich wegstoßen Huatara – Hutmacher wågln – wackeln, Seegang nach Alkoholgenuss

Die heutigen Dialektausdrücke stammen von Maria Marl, vlg. Stopperl Mirz, aus Grundlsee/Gößl. Kennen auch Sie einen Dialektausdruck, Berg, Flur- und Ortsnamen? Bitte melden unter redaktion@alpenpost.at oder per Telefon: 03622-53118.

Briefmarkensammlung

– 100. Geburtstag von Marilyn Monroe

Ab Samstag, 1. August, ist die einzigartige und sensationelle Briefmarkenausstellung zum 100. Geburtstag von MM, die in der Philatelie in Wien großen Anklang fand, im Gasthof „Elisabeth“, Altausseerstraße 26, bei freiem Eintritt zu sehen. Über das Leben und den Tod von Marilyn Monroe ranken sich noch heute zahlreiche Mythen und Legenden. Am 1. Juni 2026 hätte sie ihren 100. Geburtstag gefeiert, jedoch wurde sie nur 36 Jahre alt. Sie kam aus schwierigen Verhältnissen und arbeitete sich zu einem internationalen Weltstar hoch. Dr. Mager hat aus aller Welt Briefmarken und Blöcke gesammelt und freut sich, die Ausstellung in Bad Aussee zeigen zu können.

Sommerabende

voller Genuss in Bad Aussee

Wenn die Innenstadt zur autofreien Flaniermeile wird, ist SommernächteZeit! Am 4. und 18. August erwarten Besucher ab 19 Uhr regionale Köstlichkeiten, verlängerte Einkaufszeiten, Live-Musik und ein buntes Familienprogramm. Genießen Sie das besondere Flair der Bad Ausseer Innenstadt und lassen Sie den Abend entspannt ausklingen. Am 4. August sorgt ab 21 Uhr DJ BernArdo beim SommernächteClubbing für beste Stimmung. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Weitere Informationen unter: www.stadtmarketing-badaussee.at BEZAHLTE ANZEIGE

Frühschoppen

Tennisclub Bad Aussee

Am Samstag, 15. August, ab 10 Uhr veranstaltet der Tennisclub Bad Aussee anlässlich der Eröffnung der neuen Tennisanlage einen sportlichgemütlichen Frühschoppen. Unter dem Motto „Wir sagen danke“ hat der TC Bad Aussee ein buntes Programm zusammengestellt. Neben einem Showtraining der erfolgreichen Schülerinnen und Schüler der Tennisakademie mit Fabian Gruber erwarten die Gäste auch Musik, frisch gezapftes Bier und Weißwürste vom Zauner. Da ist gute Laune garantiert. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

(V. l.): Peter Habersatter (Geschäftsführer IDEAL AKE), Johanna Erhart (Stv. Leiterin VinziMarkt Bad Aussee) und Markus Grieshofer (Leiter VinziMarkt Bad Aussee).

Salzwelten Altaussee –

Geschichte erleben am Originalschauplatz

Die Salzwelten Altaussee bieten einen authentischen Einblick in das größte noch aktive Salzbergwerk Österreichs. Umgeben von mächtigen Stollen aus reinem Steinsalz erleben Besucherinnen und Besucher eine faszinierende Verbindung aus jahrhundertealter Bergbautradition und moderner Wissensvermittlung.

Im Mittelpunkt der rund 90-minütigen Führung steht der Salzabbau, der in Altaussee bis heute lebendige Tradition ist. Jährlich werden mehr als 400.000 Tonnen Salz aus der Altausseer Sole in der Saline Ebensee zu hochwertigem Salz verarbeitet. Darüber hinaus erfahren die Gäste Wissenswertes über das begehrte Altausseer Natursalz, das ausschließlich hier gewonnen wird. Zu den Höhepunkten zählen die aus reinem Steinsalz errichtete Barbarakapelle, der unterirdische Salzsee mit eindrucksvoller Lichtinszenierung sowie die beiden Bergmannsrutschen, die seit Generationen für Begeisterung sorgen.

Sonderführungen „Bomben auf Michelangelo“ Ein besonderes Kapitel der Geschichte erzählt von den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs. Zahlreiche geraubte Kunst- und Kulturgüter aus ganz Europa wurden im Bergwerk eingelagert, um sie vor Luftangriffen zu schützen. Kurz vor Kriegsende sollte dieser einzigartige Kunstschatz durch die Nationalsozialisten vernichtet werden. Dem mutigen Einsatz

Altausseer Bergmänner ist es zu verdanken, dass die Sprengung verhindert und ein bedeutender Teil des europäischen Kulturerbes gerettet werden konnte. In den Sommermonaten widmen sich jeden Freitag Sonderführungen diesem bewegenden Abschnitt der Geschichte. Passend dazu zeigt das Besucherzentrum Steinberghaus in diesem Sommer Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aus der Region, die sich kreativ mit der Kunstgutbergung auseinandergesetzt haben. Ergänzt wird die Ausstellung durch Werke des renommierten Comic-Künstlers Simon Schwartz, der die Ereignisse rund um die Kunstrettung in einer Graphic Novel eindrucksvoll aufgearbeitet hat.

Sally-Kinderführungen: Geschichte spielerisch entdecken Auch für Familien gibt es ein besonderes Angebot: Bei den SallyKinderführungen begeben sich Kinder gemeinsam mit ihren Begleitpersonen auf die Suche nach Sally, der schlauen Grubenente. Animations fi lme, kindgerechte

Zauchner Waldfest

Wenn am 8. und 9. August das Zauchner Waldfest beginnt, steht wieder ein besonderes Stück gelebter Tradition im Mittelpunkt. Seit 1903 veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Zauchen ihr Feuerwehr-Sommerfest am selben Festplatz. Am Samstag, 8. August, sorgt ab 20.00 Uhr die beliebte Oberkrainer-Formation „Hoch Auf“ aus dem Ausseerland für beste Stimmung im Festzelt. Ein besonderer Höhepunkt folgt am Sonntag, 9. August: Um 11.00

Uhr findet die feierliche Fahrzeugweihe des neuen Einsatzleitfahrzeuges (ELF) der Freiwilligen Feuerwehr Zauchen statt. Im Anschluss lädt die „Altausseer Bierzeltmusi“ zum traditionellen Frühschoppen ein. Ab 14 Uhr sorgt die „AltBadSeer Musi“ für einen stimmungsvollen Festausklang. Eintritt frei; freiwillige Spenden kommen der Freiwilligen Feuerwehr Zauchen zugute.

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Herzlichen Dank

Für die zahlreichen Beweise der Anteilnahme, tröstenden Worte, herzlichen Beileidsbekundungen sowie die Teilnahme an der Verabschiedung von meiner geliebten Gattin, Frau

Christine Rink

möchte ich mich hier herzlichst bedanken. Mein besonderer Dank gilt dem LKH Rottenmann, den Bestattungen Sturm und Sarg sowie den Pfarrern Klaus Gaebler (Urberach) und Hans Huber (Rottenmann).

In liebevollem Gedenken Klaus-Joachim Rink

PS: Das Requiem (Seelenamt) findet am Montag, dem 10. August 2026, um 18 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Rottenmann, Burgtorgasse 121 a, statt.

Erklärungen und interaktive Stationen machen den Besuch zu einem spannenden Erlebnis. Ein Erinnerungsfoto und ein kleines Geschenk sind im Führungspreis inkludiert. Während der Sommerferien werden zusätzliche Kinderführungen angeboten.

Weitere Informationen, Tickets und Öffnungszeiten gibt es unter: www.salzwelten.at

Danksagung

Anlässlich des Abschieds von Herrn

Rudolf Hillbrand

möchten wir uns von Herzen bei allen bedanken, die uns in den Tagen des Abschieds begleitet, ihre Anteilnahme gezeigt und uns auf vielfältige Weise unterstützt haben.

Unser besonderer Dank gilt dem Team der „Mobilen Dienste“ und des Seniorenzentrums der Volkshilfe für die einfühlsame Betreuung, die liebevolle Pflege und die menschliche Zuwendung.

Ein herzliches Dankeschön sagen wir der Vorbeterin Martina Grill, Diakon Franz Mandl und dem Kirchenchor Kumitz für die würdevolle Gestaltung des Requiems. Ebenso danken wir Manfred Präsoll für seine persönliche und berührende Abschiedsrede, die Rudolfs Leben auf besondere Weise gewürdigt hat.

Unser Dank gilt Johannes Schlömicher von der Bestattung für die würdevolle Begleitung sowie den Bläsern für die stimmungsvolle musikalische Umrahmung der Trauerfeier.

Ein herzliches „Vergelt's Gott“ allen Verwandten, Nachbarn, Freunden, Kollegen und Bekannten, die Rudolf auf seinem letzten Weg begleitet haben, und für die aufrichtige Anteilnahme, die tröstenden Worte sowie alle Zeichen der Verbundenheit und Unterstützung in dieser schweren Zeit.

Ein besonderes Dankeschön gilt auch allen, die mit Kerzen-, Kranz- und Blumenspenden ihre Wertschätzung und ihr Mitgefühl zum Ausdruck gebracht haben.

In dankbarer Erinnerung Die Trauerfamilie

Schnell informiert

l Die Regionalbusse werden zu Botschaftern der steirischen Erlebnisregionen. Elf RegioBusse des Verkehrsverbundes Steiermark werben künftig für die steirischen Erlebnisregionen. Steiermark Tourismus, das Land Steiermark und der Verkehrsverbund setzen damit ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich der mobilen Tourismuswerbung fort.

Der „Ausseerland“-Bus wirbt mit einem Wintersujet und den Narzissenhoheiten.

l Bei einem Verkehrsunfall in Pichl

am Nachmittag des 16. Juli erlitt ein Ehepaar Verletzungen unbestimmten Grades. Die beiden Personen mussten in das LKH Bad Ischl eingeliefert werden. Gegen 15:20 Uhr lenkte die 78-jährige Lenkerin ihren Pkw auf der B 145 in Fahrtrichtung Bad Aussee. Im Unfallbereich bog sie von der Bundesstraße auf die Gemeindestraße in Richtung Pichl ab, um danach zum Parkplatz eines Lebensmittelgeschäftes fahren zu können. Dabei verwechselte sie bei ihrem automatikgetriebenen Fahrzeug laut eigenen Angaben Bremse und Gaspedal. Das Fahrzeug fuhr gerade über eine Böschung und kam in einem Graben schwerbeschädigt zum Stillstand.

l Zu einem schweren Forstunfall

kam es am 23. Juli in Bad Mitterndorf. Gegen 6 Uhr begannen zwei Männer im Alter von 22 und 27 Jahren, beide aus dem Bezirk Liezen, ihre Holzschlägerungsarbeiten im Bereich des Krahsteines. Gegen 8.45 Uhr kam es zu einem Forstunfall, bei dem der 27-Jährige offenbar von einem umfallenden Baum getroffen und schwer verletzt wurde. Insgesamt standen innerhalb kurzer Zeit rund 45 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettung, Bergrettung und Polizei für die Erste-Hilfe-Maßnahmen im steilen Gelände im Einsatz. Trotz getragener Schutzkleidung erlitt der 27-jährige Forstarbeiter schwere Verletzungen. Einsatzkräfte brachten den Mann bodengebunden aus dem äußerst schwer zugänglichen Gelände zu einer Forststraße und von dort mit dem Roten Kreuz zum Landeplatz des Rettungshubschraubers. Die Crew des „Christophorus 14“ flog den 27-Jährigen schließlich ins UKH nach Salzburg.

l Bei einer Frontalkollision zweier Pkw in der Nacht des 22. Juli wurden beide Fahrzeuglenker verletzt. Gegen 22 Uhr war ein alkoholisierter 26-Jähriger aus dem Bezirk Liezen mit seinem Pkw auf der B 145 in Tauplitz in Fahrtrichtung Stainach unterwegs. Er kam aus bislang unbekannter Ursache zuerst auf das rechte Straßenbankett, dann wieder auf die Fahrbahn, ehe er auf das linke Straßenbankett geriet. Danach befuhr er etwa 50 Meter lang eine angrenzende Wiese, bevor er wieder auf die Fahrbahn gelangte. Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw, gelenkt von einem 24-jährigen Grazer. Anrainer wurden auf den Unfall aufmerksam, leisteten Erste Hilfe und verständigten die Rettungskräfte. Beim Unfall wurden der 24-Jährige schwer und der 26-Jährige leicht verletzt. Nach der Erstversorgung wurde der 24-Jährige vom Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Schwarzach geflogen. Der 26-Jährige wurde ins Krankenhaus Bad Ischl eingeliefert. Ein mit ihm durchgeführter Alkotest ergab eine schwere Alkoholisierung. Die Feuerwehren Bad Mitterndorf und Tauplitz standen im Einsatz. Die B 145 war an der Unfallörtlichkeit bis 24 Uhr gesperrt.

l Mit der Initiative „Ein Ticket – zwei Urlaube“ setzt das Ausseerland Salzkammergut gemeinsam mit fünf weiteren österreichischen Tourismusregionen ein Zeichen für klimafreundliches Reisen. Urlauber aus Österreich und Deutschland, die zwischen 1. Juni und 31. August 2026 mit Bahn oder Bus anreisen und Ticket sowie Unterkunftsrechnung online unter 1ticket-2urlaube.at einreichen, nehmen an der Verlosung eines Winterurlaubs im Hotel Kogler in Bad Mitterndorf für bis zu vier Personen teil. Die Aktion soll Gäste dazu motivieren, öffentliche Verkehrsmittel für die An- und Abreise zu nutzen und nachhaltige Mobilität im Tourismus stärker zu verankern.

Letzte Besitzstörungen

beim „Kammerhofplatz“ abgewiesen

Das Bezirksgericht Liezen hat nun die ältesten Fälle der Besitzstörungsklagen rund um den „Kammerhofplatz“ aus dem Jahr 2019 abgewiesen.

Das noch nicht rechtskräftige Urteil betrifft die ältesten Besitzstörungsfälle beim Kammerhofvorplatz von März bis Juni 2019.

Schon bisher wurden die meisten Besitzstörungsklagen, welche vom Anwalt der „MB BA“ eingebracht wurden, abgelehnt. Um die enorme Anzahl

von Klagen besser überblicken zu können, wurde die Fälle in mehrere Tranchen aufgeteilt. Im Fall der Klagen rund um das Treffen des Blasmusik-

Landesverbandes urteilte man wegen des Umstandes, dass die Lenker von der Feuerwehr eingewiesen wurden, gegen die klagende Partei. Im aktuellen, noch nicht rechtskräftigen Urteil, wurden die Fälle von März bis Anfang Juni 2019 – also die ältesten Fälle –, 107 und weitere 36 Fälle an der Zahl, abgehandelt. Wichtigster Streitpunkt dabei war, ob die „Störer“ nach dem letzten ruhigen Besitz, also als die Stadtgemeinde den Parkplatz als öffentlichen Parkplatz „P4“ betrieb und der Übernahme durch die MB BA Hotelerrichtungs GmbH, über die vorherrschenden Besitzverhältnisse während des „Kampfes um den Besitz“ Bescheid gewusst hätten oder nicht. Das Bezirksgericht Liezen hat in einem weiteren Endbeschluss in diesen Besitzstörungsverfahren auch die Verbindung zwischen der „DJR KG“, die als Pächterin des Areals von der MB BA Hotel Errichtungs GmbH offengelegt. Dabei wurde festgehalten, dass eine derartige „Nutzungsverschiebung“ rechtlich nicht zulässig war, was wiederum zu Klagsabweisungen der Besitzstörungsklagen der „DJR KG“ führte. Es wird erwartet, dass die klagende Partei erneut Rechtsmittel gegen dieses Urteil ergreifen wird.

Vernissage von Brigitte Köberl

Die heimische Künstlerin Brigitte Köberl lädt am Dienstag, 4. August, um 19 Uhr zur Vernissage ihrer Ausstellung „Bunte Vielfalt in Form und Farbe des Salzkammerguts“ in die Spitalkirche Bad Aussee ein. Die Ausstellung präsentiert 30 Gemälde, die mit unterschiedlichen Maltechniken die Landschaften, Farben und Stimmungen des Salzkammerguts auf eindrucksvolle Weise einfangen. Bei der feierlichen Eröffnung gibt die Künstlerin Einblicke in ihr Schaffen, musikalisch begleitet von Chanson-Sängerin Christine Osterberger und Jazztrompeter Barney Girlinger. Die Ausstellung ist bis 22. August jeden Di. bis Fr. von 10 bis 12 Uhr, Sa. von 10 bis 13 Uhr sowie So. von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Brigitte Köberl ist während der Öffnungszeiten persönlich anwesend. Atelierbesuche sind nach telefonischer Vereinbarung unter 0676 7355960 möglich.

Das passende Geschenk immer zur Hand: Ein AlpenpostAbonnement

macht Freude. Erhältlich unter www.alpenpost.at

„Paganin Soatnquartett“ begeisterte im Woferlstall

Am 23. Juli wurde der Woferlstall in Bad Mitterndorf zur Bühne für ein musikalisches Feuerwerk.

Mit musikalischer Vielfalt und großer Spielfreude überzeugte das „Paganin Soatnquartett“ bei seinem Auftritt im Woferlstall.

Das Konzert des „Paganin Soatnquartetts“, das an diesem Abend gemeinsam mit Klarinettenvirtuosen Michael Lugstein als Quintett auftrat, lockte zahlreiche Besucher an und sorgte für ein begeistertes Publikum. Rund um Bandleader Patrick Paganin, der mit viel Charme und Humor durch den Abend moderierte, entfalteten die fünf Musiker ein abwechslungsreiches Programm, von Gypsy-Jazz über Swing bis hin zu längst verges-

senen Klängen der 1920er- und 1930er-Jahre. Mit großer Spielfreude, authentischem Klang und gekonnt eingestreuten Improvisationen bewiesen die jungen Musiker ihre Leidenschaft für die Musik. Locker, leicht und zugleich virtuos gelang es ihnen, historische Kompositionen in die Gegenwart zu holen und das Publikum mit ihrer Begeisterung anzustecken. Ein Konzertabend voller musikalischer Qualität, der mit lang anhaltendem Applaus belohnt wurde.

Ein herzliches Dankeschön für die Hilfe!

Am 16. Juli hatten wir leider im Raum Pichl-Kainisch einen selbstverschuldeten Autounfall, wobei unser Auto zwar einen Totalschaden erlitt, wir aber gottlob nur leicht verletzt wurden. Wir möchten uns auf diesem Weg sehr herzlich bei einer Mitarbeiterin des Pflegeheimes Bad Aussee (die ihren Namen nicht nennen wollte) bedanken, die mit ihrem Privatauto sofort stehen geblieben ist und uns Erste Hilfe geleistet hat. Weiters bedanken wir uns bei den Freiwilligen Feuerwehren der Umgebung, der Polizeiinspektion Bad Mitterndorf sowie auch beim Roten Kreuz aus Bad Mitterndorf für ihr rasches sachkundiges Einschreiten sowie den allgemeinen Versuch der psychologischen Stütze. Da uns das Spital Bad Aussee leider nicht mehr helfen konnte, mussten unsere Rot-Kreuz-Helfer in das Salzkammergut Klinikum Bad Ischl ausweichen, in dem wir ebenso rasch und kompetent behandelt wurden, sodass wir in absehbarer Zeit wieder nach Hause entlassen werden konnten.

Für alles nochmals herzlichen Dank! Margot und Udo Liwa

Danksagung

Herzliche Anteilnahme, erfüllt von menschlicher Wärme, begleitete unseren lieben

Robert Fuchs

so würdevoll auf seinem letzten Weg. Herzlichen Dank an unsere Familie, Nachbarn, Freunde und Bekannten für die wertvolle Hilfe, die Zeichen der Verbundenheit und die vielen tröstenden Beileidsbekundungen.

In stiller Trauer Elfi und Michael Fuchs

Nur noch wenige Restplätze für die „Alpenpost“-Leserreise nach Padua

Für die für Oktober geplante Leserreise der „Alpenpost“ sind nur noch wenige Restplätze frei – es empfiehlt sich, umgehend zu reservieren, wenn man bei dieser unvergesslichen Reise dabei sein will.

Der botanische Garten von Padua mit den Türmen der „Basilica di Sant’Antonio“ im Hintergrund. Foto: WikiCommons Rollroboter

Die Reise geht in eine der faszinierendsten Städte Norditaliens –Padua. Die historischen Gassen der Altstadt, ein Espresso auf der berühmten Piazza oder die weltbekannten Fresken der ScrovegniKapelle – es gibt viel zu entdecken. Von der traditionsreichen, im Jahr 1222 gegründeten Universität, an der schon Galileo Galilei oder Nicolaus Copernicus studierten, bis hin zur majestätischen Basilika des Heiligen Antonius begeistert Padua mit Kultur, italienischer Küche, herzlicher Gastfreundschaft und einer perfekten Mischung aus Genuss und Entspannung. Die Reise findet vom 6. bis 9. Oktober statt. Pauschalpreis pro Person im Hotel „Casa del Pellegrino“ im Doppelzimmer

€ 675,–, im Einzelzimmer € 790,–Inkludierte Leistungen: Busfahrt mit einem 50-Sitzer von Zwetti Bad Aussee nach Padua und zurück; drei Nächte im Hotel, Halbpension, halbtägige Schifffahrt von Padua nach Oriago, halbtägige Stadtführung durch Padua, halbtägige Stadtführung durch Vicenza, Weinprobe in den Euganeischen Hügeln, Eintritt und Kopfhörer in der Basilica San Antonio, kurzer Stadtrundgang in Udine. Nicht inkludiert: City-Tax à ca. € 2,50 pro Person und Nacht sowie weitere Mahlzeiten und Getränke, Trinkgelder und Reiseversicherung. Mindestteilnehmerzahl: 40 Personen. Weitere Informationen über den Reiseverlauf sowie Buchungen unter Tel.: 03622-52110.

Vorbereitungskurs Fischerprüfung

Für die am Freitag, 2. Oktober, stattfindende Fischerprüfung an der BH Liezen findet für Interessierte erstmalig ein vom Landesfischereiverband Steiermark organisierter, freiwilliger, eintägiger Vorbereitungskurs im Ausseerland statt.

Dabei werden am Samstag, 12. September, an einem Tag die wichtigsten Fragen in Theorie und Praxis erörtert. Der Kurs findet ab 8.30 Uhr im Gasthaus „Rostiger Anker“ in Gößl statt. Der Vormittag widmet sich dem Fischereigesetz und den Schonzeiten sowie der Fischkunde, der Gewässer- und Biotopkunde, der Waidgerechtigkeit und dem Tierschutz. Nach einer Mittagspause erfolgen die Geräte- und Materialkunde sowie einen Praxisteil. Als Referenten sind im Auftrag des Landesfischereiverbandes Alexander Scheck und Florian Seiberl tätig. Kursbeitrag: € 40,–(ohne Mittagessen). Die Prüfungsunterlagen für die Fischerprüfung (Leitfaden und Fragenkatalog) sind nicht im Preis enthalten. Anmeldungen unter http://www.lfv-st.at; Informationen per Telefon unter 0664-1404749.

Zum ersten Mal wird im Ausseerland ein Vorbereitungskurs zur Fischerprüfung angeboten.

Foto: H. Bauer

Leserbriefe

Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift und Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern. (Erstes Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867). Diese Meinung muss jedoch nicht gleichzeitig die Meinung der Redaktion sein.

Befremdendes Schild

Mit großer Verwunderung habe ich am Anfang des Altausseersees dieses Schild bei einem öffentlichen Strandabschnitt wahrgenommen und frage mich, wer das auf welcher Rechtsgrundlage angebracht hat? Was kommt als Nächstes? Strandabschnitte für „Whites only“? Ich hoffe, dieses Schild wird umgehend entfernt!

Johann Krisper, Bad Aussee

Worte haben Wirkung Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Sie lebt davon, dass unterschiedliche Ansichten offen ausgesprochen und diskutiert werden können. Ebenso wichtig ist aber die Verantwortung, die mit jedem öffentlichen Wort einhergeht. Mit Sorge ist zu beobachten, dass persönliche Angriffe, öffentliche Anschuldigungen und Rufschädigungen zunehmend an die Stelle einer sachlichen Auseinandersetzung treten.

Wer Menschen oder Institutionen öffentlich an den Pranger stellt, ohne zuvor das persönliche Gespräch zu suchen oder Fakten sorgfältig zu prüfen, richtet oft mehr Schaden an, als auf den ersten Blick erkennbar ist. Kritik ist notwendig und kann Veränderungen anstoßen. Sie sollte jedoch fair, respektvoll und lösungsorientiert erfolgen. Persönliches Anpatzen, Unterstellungen oder das Schüren von Misstrauen tragen hingegen nicht zu einer besseren Gemeinschaft bei. Sie vergiften das Miteinander und hinterlassen Spuren, bei den Betroffenen ebenso wie in der öffentlichen Wahrnehmung. Gerade in einer Region wie dem Ausseerland Salzkammergut sind viele Menschen bereit, Verantwortung zu übernehmen und sich ehrenamtlich oder beru fl ich für das Gemeinwohl einzusetzen. Dieses Engagement verdient einen respektvollen Umgang auch dann, wenn Entscheidungen kritisch hinterfragt werden. Unterschiedliche Meinungen werden immer bestehen. Entscheidend ist, wie damit umgegangen wird. Wer Kritik übt, sollte dies mit Respekt tun. Wer Verantwortung trägt, sollte Kritik annehmen und den Dialog suchen. Und wer öffentlich Stellung bezieht, sollte sich bewusst sein, dass Worte Vertrauen aufbauen oder nachhaltig beeinträchtigen können. Eine gute Gesprächskultur beginnt dort, wo nicht die lauteste oder öffentliche Stimme zählt, sondern das ehrliche Bemühen, einander zuzuhören und gemeinsam Lösungen zu finden. Das sollte der Anspruch einer Region sein, die vorwiegend von Zusammenhalt, gegenseitigem Respekt und einem starken Miteinander lebt.

Pamela Binder, Bad Aussee

Eröffnung neuer Sonderausstellungen im Kammerhofmuseum

Die sehr erfolgreiche Ausstellung „1945 – Kriegsende am Schauplatz Ausseerland“ wird am 10. August abgebaut. Obwohl sie nach wie vor von den Museumsbesuchern geschätzt wird, ist die Zeit für einen Ausstellungswechsel gekommen:

KeraMik

Diese Ausstellung widmet sich der Bildhauerin Gertrude Mik (1915–2002), die im Ausseerland lebte und wirkte. Das Museum präsentiert eine Auswahl ihrer außergewöhnlichen Keramikobjekte und heißt Einheimische wie Gäste herzlich willkommen. Kuratorin ist Astrid Schoiswohl. Eröffnungsmatinee: Sonntag, 9. August, 11 Uhr, mit der Familienmusik Duschl.

Holz & Salz vom Ausseerland und Hinterbergertal Thema der Ausstellung ist die Forstgeschichte des Steirischen Salzkammergutes, die wesentlich vom Salzwesen und der damit in Zusammenhang stehenden Besiedlung der Täler geprägt war. Die Abholzung von Unmengen an

Gertrude Mik war gut in Bad Aussee integriert. Bild: Privat

Fichten und Tannen war der Preis für das „weiße Gold“ der Habsburger. Kuratoren sind Andreas Holzinger, Katharina Frosch und Monika Gaiswinkler. Eröffnung: Mittwoch, 12. August, 19 Uhr.

Beide Ausstellungen sind bis 31. Oktober 2026 zu besichtigen.

Ein herzliches Dankeschön

dem Tauschmarkt Altaussee für die großzügige Spende an die FMKLupitsch. Der erhaltene Spendenbetrag wird für die Jugendarbeit, den Ankauf von Instrumenten sowie die Uniformierung verwendet.

Die FMK-Lupitsch bedankt sich sehr herzlich für die wertvolle Unterstützung und die Förderung unserer Blasmusik.

Herzlichen Dank

für die zahlreichen Beileidsbekundungen und die erwiesene Anteilnahme zum Ableben unserer lieben Gattin, Mutter, Schwiegermutter, Oma und Urli, Frau

Maria Heckmann.

* 13.08.1940 † 29.06.2026

Ein besonderer Dank gilt dem Mobilen Pflegedienst und dem Team des Seniorenzentrums der Volkshilfe Bad Aussee, dem Palliativteam, Dr. PiaKatharina Edlinger, Pfarrer Unger und Sandra Singer von der Bestattung Haider!

Maria wird in unseren Herzen für immer weiterleben.

Die Trauerfamilien

Herzlichen Dank

für die zahlreichen Beileidsbekundungen und die erwiesene Anteilnahme zum Ableben unseres lieben Gatten, Vater und Opa, Herrn

Fritz Geistberger.

Unser besonderer Dank gilt dem Team der Volkshilfe, dem Palliativteam Liezen, Dr. PiaKatharina Edlinger, Sandra Singer von der Bestattung Haider, der Feuerwehr Grundlsee, den Grundlseer Trommelweibern, dem Quartett der Musikkapelle Grundlsee, dem Yachtclub Grundlsee sowie Nada und Dragan Tadic.

Ein herzliches „Vergelt's Gott“ allen Verwandten, Nachbarn, Freunden und Bekannten, die Fritz auf seinem letzten Weg begleitet haben.

In dankbarer Erinnerung

Die Trauerfamilien

Frischer Saft aus eigenen Äpfeln und Birnen Biohof Pramesberger startet die Obstsaison

Die Erntezeit steht vor der Tür, und die Obstbäume im Salzkammergut hängen voll.

Ab dem 1. August öffnet der bekannte Biobauernhof wieder seine Türen für das alljährliche Obstpressen. Das bewährte Konzept bleibt unverändert: Die Gartenbesitzer bringen ihr selbst geerntetes Obst direkt zur Obstpresse nach Bad Goisern. Vor Ort wird das Obst gewaschen, zerkleinert und gepresst. Kunden erhalten dabei wie immer den Saft aus ihren eigenen Früchten, die sie selbst mitgebracht haben. Terminvereinbarungen können unter der Nummer 0664/9979641 gemacht werden.

Rockkonzert im Ausseer Kurpark

Bereits zum wiederholten Male gab es am 18. Juli auf der „Kleinen Kurparkbühne“ ein Rockkonzert zu hören, bei dem Bands aus der Region die Saiten klingen ließen.

„Rock im Kurpark“ lockte erneut zahlreiche Zuhörer vor die „Kleine Kurparkbühne“.

Auf Initiative von Tobias Fleischhacker gab es bei freiem Eintritt die Bands „Feel“, „Inky Tears“, „Echo Rites“, „Mold House“ und „Malfunction“ aus der Region zu hören, die eine gute Bandbreite an Genres darboten. Von Blues-Rockähnlichen Klängen bis hin zu schweren Riffen und Trommelrhythmen, die die Blattläuse im Kurpark von den Blättern schüttelten, war alles dabei. Der rege Besuch und Zuspruch der Fans der etwas härteren Gangart gab den Veranstaltern recht, das Rockkonzert im Kurpark wiederholt auszurichten.

„Die Ausseer Protokolle“

Hunderte historische Verhörprotokolle erzählen von den Schicksalen der Betroffenen, zehn davon wurden im Kammerhofmuseum Bad Aussee am 24. Juli von Josef Broukal gelesen.

Das „Europäische Forum für Zeitgeschichte und Kultur" veranstaltete am 24. Juli einen hochinteressanten Abend. Hans Fuchs begrüßte die Gäste (Thomas Fuhrmann, Hannes Schwarz, Hans Linortner, Herbert Laimer, Sieglinde Köberl u.v.m.) im bis auf den letzten Platz besetzten Ausstellungsraum des Kammerhofmuseums Bad Aussee und bedankte sich beim Team des KHM für die vorbildliche Unterstützung der Veranstaltung. Wie brennend heiß, interessant und noch nicht aufgearbeitet diese Zeitgeschichten-Themen rund um die Widerstandskämpfer und weiblichen Unterstützerinnen sind, bestätigte wohl das Interesse an diesem Abend. Die vorgelesenen Verhörprotokolle stammen aus den Jahren 1946 und 1947. Die NSDAP Ortsgruppe wurde im September 1945 aufgelöst. Altaussee bekam keine „Hitler-Eiche“, weil Altaussee dank Maria Haim’s Neinstimme 1938 keine 100% Zustimmung zum Anschluss an „Hitlerdeutschland“ nachweisen konnte. Hans Fuchs erzählte, dass er seit der sensationellen SonderAusstellung 2025 viele Gespräche sowohl telefonisch als auch mit Führungsteilnehmern, mit Zeitzeugen geführt, ihm Vieles zugetragen wurde und er weiteres Insiderwissen gesammelt hat. ORF-Sprecherlegende Josef Broukal hat er gebeten, die Protokolle vorzulesen, weil er seit 2002 „Altausseer“ ist, Sozialgeschichte studierte und ein umfassendes Wissen zu diesen Themen hat. Es wurde über verschwundene Schätze (Goldbarren, Goldschmuck, verschiedene Währungen, Waffen, Munition, gefälschte Papiere, Blankoscheine für mögliche Ausweise, schwere Wehrmachtskisten etc.), die Rolle der Freiheitskämpfer, Nazis auf der Flucht und in Verstecken, Armut und Hungersnot, Schwarzmarkt und Schleichhandel berichtet. Dokumente der Zeitgeschichte können natürlich Fake News enthalten, es können Tippund Hörfehler sein, es können aber

auch bewusste oder unbewusste Erinnerungslücken beziehungsweise Darstellungsvarianten sein. Nichts desto trotz ist es von hoher Bedeutung, darüber zu berichten, sie vorzulesen, zu analysieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die vielen Namen und Persönlichkeiten der Widerstandbewegung und Freiheitskämpfer, die nach dem Krieg und Einmarsch der Amerikaner (8. Mai 1945) in Altaussee, Bad Aussee, Bad Mitterndorf und Grundlsee für Ordnung und Sicherheit sorgen sollten, sind umfassend. Johann Brandauer, Großvater von Klaus Maria Brandauer, ist hier stellvertretend für viele zu erwähnen. Ein Buch darüber zu schreiben, ist wohl der nächste Schritt des Europäischen Forums. Die noch heute außergewöhnlichen Orte (Blaa Alm, Kerry Villa, Hotel Eibl, Parkhotel, Haus Hohenlohe, Wildensee Hütte, ehemaliges Cafe Fischer und einige mehr) kommen in den Protokollen immer wieder vor. Namen wie Eichmann, Kaltenbrunner, Höttl, Skorzeny, Scheidler sind festgehalten. Eichmann eignete sich den Steirer-Rock von Barbara Frischmuths Vater als „Verkleidung“ an. Das berichtete nicht nur Barbara selbst, sondern bestätigten einheimische Zeitzeugen. Dass auch Gendarmen oder Polizisten korrupt gewesen sein könnten, wird genauso erwähnt, wie, dass Rucksäcke voller Gold, LKWs voller Kostbarkeiten in Altaussee landeten, aber nie in die Hände der Amerikaner kamen, sind Fakten. Es ist nicht mehr nachweisbar, wohin diese Kostbarkeiten gelangten sind. Mit Schokolade, Zigaretten Saccharin, Kaffee, Kakao, Diesel und vielen mehr wurde Schleichhandel und Tausch betrieben. Die Protokolle lassen die damalige Zeit anschaulich Revue passieren. Mit Zeitzeugenerzählungen endete der Zeitgeschichte-Abend. Fortsetzungen sollen folgen, darum bat das begeisterte Publikum.

Zeitzeuge Johann Linortner, Josef Broukal und Hans Fuchs gestalteten den Abend mit bewegenden Einblicken in historische Verhörprotokolle. Foto/Text: DoBi
Die Familie Pramesberger freut sich auf euer Kommen. Bild: Privat

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Sommerlehrgang und Prüfung zum 3. Dan für Trainer Ferdinand Hrabovszky

Vom 10. bis 13. Juli fand das traditionelle viertägige Sommertrainingslager der Shotokan Karatedo International Austrian Federation in der Informhalle Oberwart im Burgenland statt und war mit über 200 Karateka aller Graduierungen sehr gut besucht.

Bei Interesse an traditionellem Shotokan Karate finden Sie weitere Informationen unter www.karate.at/salzkammergut.

Als Instruktoren für den gesamten „Natsu no gasshuku 26“ fungierten dabei für sämtliche Kihon-, Kumiteund Katatrainingseinheiten der Bundestrainer aus der Schweiz Shihan Rikuta Koga (9. Dan) sowie Sensei Fumitoshi Kanazawa (6. Dan), der dafür eigens vom Honbu Dojo aus Japan anreiste. Das aus fünf Mitgliedern bestehende Team des heimischen Sui Shin Kan Salzkammergut/Bad Aussee, mit den Trainern und der Karateoberstufe, konnte dabei wiederum viele neu umzusetzende Techniken und An-

wendungen in den sechs Train einheiten für das Training im Dojo Bad Aussee mitnehmen. Als Höhe punkt fanden am 12. Juli die DanPrüfungen, welche beim traditionel len Shotokan Karatedo International nur im Rahmen des Sommertrainings vor einer japanischen Prüf kommission abgelegt werden dürfen, statt. Der „Sui Shin Kan“-Trainer Ferdinand Hrabovszky trat nach intensiver Vorbereitung in den letzten Monaten zur umfangreichen „San Dan“, Prüfung (3. Dan) an und konn te diese mit gutem Erfolg bestehen.

Tolle Erfolge für den Schützenverein Kainisch

Bei den vom 17. bis 19. Juli in Linz ausgetragenen Öster reichischen Meisterschaften der Klasse Senioren 3 konnten die Kainischer Schützen Irmgard Schachner, Fritz Schachner und Rudolf Preßl erneut ihr Können unter Beweis stellen.

Mit beeindruckender Treffsicherheit sorgten Franz Loibnegger, Veronika Gugler und Rudolf Preßl bei den Österreichischen Meisterschaften für starke Ergebnisse.

An die 300 Teilnehmer traten in zwei Disziplinen, Luftgewehr und Kleinkaliber, an. Dabei wurde jeweils in den Stellungen stehend aufgelegt sowie sitzend aufgelegt geschossen. Irmgard Schachner erreichte dabei dreimal einen 5. und einmal einen 7. Platz. Fritz Schachner erreichte

jeweils einen 13., 16., 28., und 30. Platz. Der beste Kainischer bei die ser Meisterschaft war Rudolf Preßl mit den Rängen 7, 9, 11 und 12. Außerdem gewann Rudolf Preßl mit dem KK-Gewehr in der Disziplin ste hend aufgelegt mit der Mannschaft „Steiermark 1“ die Silbermedaille.

Sport in Kürze

l Die heimische Springreiterin

Ida-Vivienne Fischer, die für den URFV Bad Ischl startet, erritt sich am 12. Juli den Landesmeistertitel der „Ländlichen Reiter“ im Zuge des CSN-BBewerbs in Seewalchen. Mit ihrer Stute „Toffiefee“ brillierte sie in beiden Läufen mit fehlerfreien Runden. Ende Juni feierte sie außerdem mit ihrer Stute „Mississippi“ den dritten Rang im Rahmen der Österreichischen

Ida-Vivienne Fischer feierte schöne Erfolge und einen Landesmeistertitel.

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29. Salzkammergut Trophy in Bad Goisern –

Manuel Pliem dominierte die Trophy mit Rekordtempo

Manuel Pliem vom Team HUMANPWR Cycling triumphierte bei der Salzkammergut Trophy am 18. Juli in Bad Goisern und sorgte für einen historischen Moment im Mountainbike-Sport. Der Altausseer absolvierte die legendäre A-Distanz über 201,9 Kilometer und 7.020 Höhenmeter in beeindruckenden 8:47:20 Stunden und markierte damit die schnellste jemals erzielte Zeit auf der Königsdistanz der Trophy.

Damit fiel erstmals in der 29-jährigen Geschichte des MountainbikeKlassikers die magische NeunStunden-Marke. Pliem unterbot sie nicht nur knapp, sondern gleich um mehr als zwölf Minuten und setzte damit einen neuen Maßstab auf einer der härtesten Marathonstrecken Europas. Das Rennen entwickelte sich zunächst zu einem hochklassigen Schlagabtausch. Gemeinsam mit Michael Holland bestimmte Pliem über weite Strecken das Tempo, ehe er sich in der zweiten Rennhälfte entscheidend absetzen konnte. Am Ende überquerte der 41-Jährige mit einem Vorsprung von mehr als 20 Minuten die Ziellinie in Bad Goisern. Michael Holland (Naturfreunde Wilhelmsburg) belegte Rang zwei, David Schöggl (1OF1 Cycling Team) komplettierte das Podium auf Platz drei. Bereits im Vorfeld war über die Möglichkeit einer Zeit unter neun Stunden spekuliert worden. Dass diese Marke tatsächlich fallen würde, überraschte selbst den Sieger: „In der Vorbereitung wurde ich gefragt, ob das Rennen unter neun Stunden möglich wäre, und ich habe gesagt, dass ich mich das nicht sagen traue. Aber heute hat einfach alles gepasst. Die Stimmung entlang der Strecke war genial – ein großer Applaus von mir für Bad Goisern und dieses geniale Event.“ Mit seinem historischen Erfolg feierte Pliem gleich-

Manuel Pliem durchbrach auf der Extremdistanz erstmals die magische NeunStunden-Marke und verteidigte damit erfolgreich seinen Vorjahrestitel.

zeitig seinen zweiten Sieg in Folge bei der Salzkammergut Trophy und setzte auch ein Ausrufezeichen in einer neuen beruflichen Phase. Seit diesem Jahr ist der 41-Jährige als selbstständiger Coach und Trainer tätig und blickt auf eine Saison zurück, in der er seine Trainingsplanung nach seinen eigenen Vorstellungen gestaltete. „Ich habe in den vergangenen 20 Jahren unglaublich viel Erfahrung sammeln dürfen –als Profi und auch durch die Zusammenarbeit mit einigen der renommiertesten Trainer im Radsport.

Foto: Hörmandinger

Dieses Jahr habe ich viele dieser Erkenntnisse in meine eigene Trainingsplanung einfließen lassen. Dass es am Ende mit einem Sieg und sogar einem Streckenrekord aufgegangen ist, freut mich natürlich enorm. Gleichzeitig bestärkt es mich auf meinem Weg als Coach. Genau dieses Wissen möchte ich künftig an alle weitergeben, die ihre persönlichen Ziele erreichen möchten.“ Die Zeit von 8:47:20 Stunden wird in Zukunft als neue Bestmarke auf der legendären Extremdistanz geführt – als erste Fahrt

12. Internationaler Loser Berglauf in Altaussee

Bei strahlendem Sommerwetter und beeindruckender Bergkulisse ging am 25. Juli der 12. Internationale Loser Berglauf in Altaussee mit fast 150 Teilnehmern erfolgreich über die Bühne.

Die rund acht Kilometer lange Strecke führte von der Loser Arena zur Bergstation Loserfenster und verlangte den Teilnehmern mit über 1.000 Höhenmetern sowie Steigungen von bis zu 21 Prozent alles ab. Sportlich setzte sich bei den Männern Julius Ott in 43:09 Minuten

durch, bei den Frauen holte sich Sabrina Prager in 57:24 Minuten den Tagessieg. Aus regionaler Sicht sorgte Andreas Engelbrecht aus Bad Goisern mit Rang vier für ein starkes Ergebnis. Für einen besonderen Höhepunkt sorgte Skisprunglegende Andreas Goldberger. Der ehemalige

unter neun Stunden und als bislang schnellste Leistung, die jemals bei der Salzkammergut Trophy erzielt wurde.

Bianca Somavilla aus dem Stubaital (Wilier-Chaoyang) brillierte bei den Damen auf der berüchtigten Extremdistanz mit einer Siegerzeit von 11:32:11 Stunden und stand somit auf der obersten Treppchenstufe vor Yvonne Kuhnlein aus Deutschland auf Rang zwei und der Bad Ischlerin PhilaMoanna Lanner auf dem dritten Platz. Regionalsieger auf der B-Strecke: Irina Krenn und Elias Tranninger Bei den Damen behauptete sich auf der 120 km langen B-Strecke Irina Krenn mit einer Zeit von 6:16:09 Stunden vor Christina Herbst und Sarah Gamsjäger. Die lokale Herrenwertung dominierte Elias Tranninger mit 5:32:25 Stunden vor Andreas Hofinger und Stefan Kogler C-Strecke über den Hallstätter Salzberg Auf der 75 km langen C-Strecke mit Start in Obertraun siegten Nicole Schmutzer (Bad Goisern) und Dominik Kaiser (ASKÖ Dachstein West Bad Goisern) in der Regionalwertung.

Alpenpost

Zeitung des Steirischen Salzkammergutes

Herausgeber, Medieninhaber und Redaktion: Medienförderungsverein Ausseerland, 8990 Bad Aussee, Kammerhofgasse 227.

Telefon: 03622/53118, FAX: 03622/53118-577

Weltklasseathlet stand bereits zum zwölften Mal beim Loser Berglauf am Start und unterstrich damit seine Verbundenheit mit dieser außergewöhnlichen Veranstaltung. Erstmals wurde auch ein Kinderlauf rund um den Augstsee ausgetragen, der bei den jüngsten Teilnehmern großen Anklang fand. Das internationale Starterfeld unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung, Teilnehmer aus Österreich, Deutschland, Tschechien, Schweden und sogar Uruguay machten den Loser Berglauf zu einem Treffpunkt für Bergsportler aus verschiedenen Ländern. Ein besonderer Dank gilt Viktor Unterberger und dem gesamten Team der Loserhütte für die hervorragende Verpflegung der Teilnehmer und freiwilligen Helfer. Ebenso bedankt sich das Organisationsteam rund um Bernd Loitzl bei Herbert Loitzl (SNOW & MOUNTAIN SPORTS) für die Bereitstellung der Location, bei der Bergrettung Altaussee sowie bei allen freiwilligen Helfern und Sponsoren. Ohne deren engagierte Unterstützung wäre eine Veranstaltung dieser Qualität nicht möglich.

E-mail: redaktion@alpenpost.at Für den Inhalt verantwortlich: Florian Seiberl. Druck: Druckerei WALLIG, 8962 Gröbming. Erscheinungsweise: 14-tägig. Einzahlungen auf das Konto AT764501030400030000 bei der Volksbank Salzburg. Aufgrund der Lesbarkeit der Artikel wird bei Bedarf nur eine Geschlechtsform gewählt. Dies bedeutet jedoch keine Benachteiligung des anderen Geschlechtes. Die mit ß versehenen Artikel sind bezahlte Anzeigen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, zugesandte Leserbriefe zu kürzen und übernimmt keine Haftung für den Inhalt kostenloser Ankündigungen. Alle Rechte vorbehalten. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Österreichische Post AG TZ03Z012345 T Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227 8990 Bad Aussee

V.L. Mathias Gwechenberger (2.), Julius Ott (1.) und Anian Rottmüller (3.) waren die schnellsten Starter über alle Altersklassen. Foto/Text: M. Rastl

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