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Alpenpost 15/2024

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Ausgabe Nr. 15 18. Juli 2024 48. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum. F. Nietzsche

Bei einem Familienausflug ...

Kunsthandwerksmarkt im Kurpark Bad Aussee Von Freitag, 2. August, bis Sonntag, 4. August, findet wieder der Kunsthandwerksmarkt im Kurpark in Bad Aussee statt. Hier trifft feiner Porzellanschmuck aus der Region auf Keramikarbeiten, Holz, Textiles und Filz und Loden besonderer Art. Am Freitag und Samstag hat der Markt von 10–18 Uhr geöffnet, am Sonntag von 10–17 Uhr.

Der AlpenBluesMann Am Freitag, 19. Juli, und Freitag, 2. August, findet diese musikalische Lesung und Performance jeweils um 19.30 Uhr auf der Blaa-Alm in Altaussee statt. Franz Thalhammer, Christian Eidlhuber und Georg Eder setzen dem Altausseer-Original Johann Stöckl, vulgo „Kalßn Hans“, ein musikalisch-humoristisches Denkmal. „Der AlpenBluesMann“: schräg, überraschend und überaus unterhaltsam. Infos und Karten unter +43 (0)3622 711102 oder info@blaa-alm.co.at.

Herztöne – Benefizkonzert in Grundlsee

... lernen die kleinen Schwanenküken die große Welt des Steirischen Meeres kennen.

Foto: H. Amon

„Emotionen in Bewegung“ beim „Beethoven plus Festival“-Eröffnungskonzert Dass das „Beethoven plus Festival“ Veranstaltungen von Qualität sondergleichen darbietet, ist seit nunmehr sieben Jahren kein Geheimnis. Die Grandiosität des Eröffnungskonzertes dieser achten Ausgabe des Klassik-Festivals wird jedoch nur schwer zu überbieten sein. Zum einen mag dies mit Sicherheit Ludwig van Beethovens Genie zu verdanken sein. Zum anderen aber ist auch das am besten komponierte Stück nichts ohne eine gute Umsetzung. Gut war diese nicht – famos trifft es schon eher. Andreas Holzinger leitete den Abend entstand zur Zeit, als Napoleons Genuss für die Ohren mit viel Charme ein. Besonders stolz Artillerie die Tore Wiens bombardierte. Das Wechselspiel zwischen Solist sei man als Referenzprojekt der Dass dem Stück dennoch eine solche und Orchester im ersten Satz des Kulturhauptstadt gelistet zu werden. träumerische Eleganz, man möchte Stückes, ein Pianissimo im Solopart als Gegensatz zum Pizzicato der fast schon Leichtigkeit sagen, inneGeld gebe es zwar keines, dafür allerhand Anerkennung und Aufmerk- wohnt, ist bemerkenswert. Stephan Streicher und einzelnen Blassamkeit. Auch den zahlreichen Spon- Möller brillierte als Pianist. Mit instrumente, war großartig herausgearbeitet, wirkte wie ein gut konzipierter soren, fünf davon aus dem Ausseer- Mühelosigkeit und Leidenschaft spielland, wurde gedankt. Unter anderem te er das Stück, als gäbe es nur ihn Dialog zwischen Einzelnem und der dem Lions Club, durch dessen und das Klavier, ihn und Beethoven. Welt. Im zweiten und dritten Satz zeigUnterstützung die Jugendkarten nur Ganz ohne Noten versank er in der ten sowohl Solist als auch Orchester 10,– € kosten. Ein Einsatz sowohl für Musik, dabei nie die Verbindung zum und Dirigent ihre Kunst in allen die Jugend als auch für die Kunst, der Orchester verlierend. Das Kammer- Facetten auf. Wie gebannt saß das orchester Cappella Istropolitana, Publikum im Saal, nur um dann zu mit Applaus belohnt wurde. bereits aus Vorjahren bekannt, spielte stehenden Ovationen aufzuspringen. Musik, die die Zeit überdauert Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 in unter der Leitung von Dirigent Dimitar Fortsetzung auf Seite 5 Es-Dur Op. 73, das den Abend prägte, Kosev mit neuer Bestleistung auf.

Dass Barockmusik gut für die Herzfrequenz ist, ist wissenschaftlich erwiesen. Um den Besuchern des Konzertes wie auch der Bergrettung etwas Gutes zu tun, organisiert der Kardiologe Christian Wiesinger am Freitag, 26., und Samstag, 27. Juli, mit Beginn jeweils um 19 Uhr ein Barockkonzert mit dem Trio „Incantati“ (Petra Samhaber, Rachel Stott und Ibrahim Aziz). Am Programm stehen Werke von Telemann, Biber, Bach, Finger, Marais und Purcell. Die freiwilligen Spenden kommen in vollem Umfang der heimischen Bergrettung zugute.

Auf die Wichtigsten vergessen? Noch in diesem Sommer sollen die Pläne für eine Nachnutzung des LKH Bad Aussee nach der Eröffnung des Zentralkrankenhauses in Stainach 2028 veröffentlicht werden. Nach dem etwas holprigen Start der Arbeitsgruppe, ein Jahr nach dem Versprechen, diese zu gründen, scheinen dies gute Nachrichten zu sein. Es wäre hilfreich und gut, wenn es sich dabei um ein Primärversorgungszentrum mit (Fach-)Arztanbindung (auch via Telemedizin) handeln würde. Warum in dieser immens wichtigen Frage bisher jedoch noch nicht mit den niedergelassenen Ärzten gesprochen wurde, und trotzdem noch im Sommer ein Plan vorgelegt werden soll, ist mir gleichermaßen schleierhaft wie EGO befremdlich.


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