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Alpenpost/14/2026

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Ausgabe Nr. 14

16. Juli 2026

50. Jahrgang ISSN: 2079-5823

Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch:

Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen. Mahatma Gandhi

Die besten Tänzerinnen und Tänzer ...

... der „Vereinigung Wiener Staatsopernballett“ werden vom 6. bis 8. August im Rahmen von drei Abenden im Ausseer Kur- und Congresshaus gemeinsam mit der „Ausseer Bradlmusi“ und dem Großen Streichorchester der Bürgermusikkapelle Bad Aussee unter der Gesamtleitung von Mihail Sosnovschi ihr Programm „Postcards from London to Aussee“ zeigen.

Feierliche Eröffnung des neu gestalteten

Altausseer Kurparks sowie der „Via Artis“

Mit einem stimmungsvollen Festakt und der musikalischen Umrahmung durch die Salinenmusikkapelle Altaussee wurde am 2. Juli der neu gestaltete Kurpark als „Künstlergarten“ gemeinsam mit der erweiterten „Via Artis“ offiziell eröffnet.

Bgm. Gerald Loitzl erinnerte in seinen Eröffnungsworten daran, dass der Kurpark während der Errichtung des neuen Veranstaltungssaals stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. Daher sei rasch der Entschluss gefallen, die Anlage nicht nur zu sanieren, sondern sie grundlegend neu zu gestalten und zu einem Ort der Begegnung, Erholung und Ruhe zu machen. Im Zuge der Neugestaltung wurde unter anderem der südliche Zugang entfernt, um den Park besser vor Verkehrslärm abzuschirmen. Das in die Jahre gekommene Pflaster wurde erneuert, großzügige Rasen- und Blumenflächen angelegt sowie ein Trink-

brunnen installiert. Für eine nachhaltige Bewässerung sorgt künftig eine Regenwasserzisterne. Besonderes Augenmerk legten die Verantwortlichen auf die kulturelle Identität Altaussees. Im neuen Künstlergarten erinnern Gedenksteine an bedeutende Persönlichkeiten, die das Ausseerland geprägt haben. Den prominentesten Platz erhielten dabei bewusst die heimische Schriftstellerin Barbara Frischmuth und der Maler Horst K. Jandl. Damit wird der Park nicht nur zur grünen Oase, sondern zugleich zu einem Ort des Erinnerns an jene Menschen, die das kulturelle Leben der Region weit über ihre Grenzen hinaus bekannt

BartolomeyBittmann in Altaussee

Auf Einladung des „Beethoven plus Festivals“ wird am Donnerstag, 16. Juli, um 19.30 Uhr das Duo Matthias Bartolomey (Cello) und Klemens Bittmann (Violine/Mandola) unter dem Titel „Dialog der Formen“ in der Kirche St. Ägid in Altaussee zu Gast sein. Karten unter www.musikkammergut.at, info@musikkammergut.at und per Telefon: +43 676 34 67 863.

Edmund und NENA

Open Air am Kulm

gemacht haben. Für die finanzielle Unterstützung bedankte sich Bgm. Gerald Loitzl bei der Kurkommission, die mit € 150.000,– die Realisierung des Projekts mitfinanzierte. Rund 60 Prozent der Investitionskosten konnten durch eine LEADER-Förderung finanziert werden, weitere € 10.000,–steuerte der Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut bei. Bgm. Gerald Loitzl dankte außerdem den beiden Gemeindemitarbeitern Florian Muss und Benedikt Winkler, die das gesamte Bauprojekt mit großem Einsatz begleitet und wesentlich zum gelungenen Ergebnis beigetragen hatten.

Fortsetzung auf Seite 3

Am Freitag, 17. Juli, um 20 Uhr verwandelt sich der Kulm in Tauplitz/Bad Mitterndorf zur Freiluftbühne für die Austropop-Band „Edmund”. Auf der aktuellen „Legende“-Tour präsentiert das österreichische Duo (Roman Messner und Markus Kadensky) zweistimmige Mundartsongs, die klassischen Austropop mit modernem Songwriting und einer guten Portion Rock verbinden. Am nächsten Tag, Samstag, 18. Juli, sorgt um 20 Uhr die Pop-Ikone NENA für garantiert unvergessliche Momente am Fuße des Grimmings. Die authentische deutsche Sängerin begeistert mit ihren Hits Generationen von Musikfans. Karten für beide Konzerte unter cook.fairticket.at oder www.oeticket.com.

Die „Seite 2”

Basierend auf einer im Auftrag des Sozialministeriums erstellten Versorgungsanalyse der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG), gemeinsam mit BDO und EPIG, die im Juni 2026 unter dem Titel „Perspektiven zur Gesundheitsversorgung 2040“ veröffentlicht worden war, stellte Gesundheitsministerin Korinna Schumann kürzlich ihre Reformpläne vor, die im Wesentlichen auf vier Säulen (siehe untenstehend) beruhen. Das Papier selbst beinhaltet mehr Sprengkraft als Nitrozellulosepulver, denn schon auf der zehnten Seite – noch bei der Begriffserklärung – werden Krankenhäuser in „Teilversorger“ mit weniger als 180 Betten sowie eingeschränktem Fächerspektrum sowie „Vollversorger“ mit mehr als 180 Betten und mehreren angebotenen Fächern getrennt. Während zweitere unangetastet bleiben sollen, ist zu befürchten, dass Spitäler mit dem Titel „Teilversorger“ in Primärversorgungseinrichtungen umfunktioniert werden könnten. Davon betroffen könnten neben Rottenmann und Bad Aussee auch Schladming, Weiz, Hartberg und unter Umständen noch mehrere Häuser in Vorau, Graz und Kapfenberg sein.

Gesundheits- und Spitalsreform des Bundes: Vom Regen in die Traufe?

Nach monatelangen Verhandlungen zwischen Bund, Ländern, Städten und Gemeinden im Rahmen der sogenannten Reformpartnerschaft wurden Anfang Juli 2026 die Eckpunkte einer umfassenden Gesundheitsreform präsentiert. Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) bezeichnete die Einigung als „Meilenstein“, während es – auch aus den eigenen Reihen – Kritik für das Vorhaben hagelte. Eine Bestandsaufnahme mit möglichen Auswirkungen auf das Ausseerland.

beteiligt war, als Ersatz für das Zentralkrankenhaus auf 175 Betten ausgelegt wurde ...

Vier Wege aus der Krise

Die Studie zeigt zunächst ein grundlegendes Spannungsfeld auf: Österreich verfügt im europäischen Vergleich über außergewöhnlich hohe Ressourcen – die höchste Ärztedichte und eine der höchsten Spitalsbettendichten Europas –, erzielt damit aber nur mittelmäßige gesundheitliche Ergebnisse. Als Ursache identifizieren die Autoren weniger einen Mangel an Mitteln als vielmehr deren Verteilung und Organisation: Fachärztliche Angebote konzentrieren sich stark auf Zentren und das unmittelbare Umfeld von Krankenanstalten, während die wohnortnahe Allgemeinmedizin pro Kopf zurückgeht.

Um Auswege aufzuzeigen, entwickelte die GÖG vier Zukunftsszenarien bis 2040: Das Szenario 0 wurde als „Inaktivität“ mit keinerlei Reformschritten nur als Vergleichsbasis durchgespielt. Das Szenario 1 („Status quo +“) beinhaltet einen schrittweisen Ausbau von Primärversorgungseinheiten (PVE) und Digitalisierung, ohne grundlegende Strukturänderung. Das Szena-

Die Eckpunkte der Reform

Ausbau der wohnortnahen Primärversorgung: Die Zahl der Primärversorgungseinheiten (PVE) soll bis 2040 auf rund 600 verfünffacht werden, ergänzt durch mehr Gruppenpraxen.

Neue Facharztzentren: Diese sollen künftig gemeinsam von Bund, Ländern und Sozialversicherung geplant und finanziert werden und mit langen Öffnungszeiten die ambulante Versorgung stärken.

Verbindliche Planung und Steuerung: Bund und Länder sollen sich auf einen gemeinsamen, verpflichtenden Weg bei Spitalsund Versorgungsplanung einigen – ohne, so die Ministerin, dass dabei bestehende Spitalsstandorte geschlossen werden.

Vier Arbeitsgruppen widmen sich zusätzlich der Notfallversorgung (flächendeckend und länderübergreifend), der Digitalisierung und dem Einsatz von KI im Gesundheitswesen, der Eindämmung einer Zwei-Klassen-Medizin sowie neuen Berufsbildern und der Frage, ob Apotheken künftig impfen dürfen.

„Plan B“ –Ein Experte als Bumerang Besonders bemerkenswert ist dabei die Tatsache, dass das Zentralkrankenhaus in Stainach-Pürgg, für das 240 Betten vorgesehen waren und das schlussendlich von der FPÖ eingestampft wurde, außer Obligo gewesen wäre. Dazu kommt, dass nun der unter der FPÖ-ÖVP-Regierung umgesetzte „Plan B“, an dessen Ausarbeitung just der als Experte hinzugezogene GesundheitÖsterreich-Chef Herwig Ostermann

rio 2 („Stufenverschiebung“) strebt eine steuernde, gestärkte Primärversorgung als erste Anlaufstelle, Bündelung der Fachversorgung in neuen Gesundheitsversorgungszentren (GVZ) und eine klare Neudefinition der Rolle kleinerer Krankenhäuser (Teilversorger) – etwa durch Umwandlung in spezialisierte Häuser für Akutgeriatrie, Remobilisation oder ambulante Versorgung – an. Schlussendlich sieht das Szenario 3 („Grüne Wiese“) eine komplette Neuplanung der Versorgungslandschaft ohne

Rücksicht auf bestehende Standorte vor. Die Studie empfiehlt klar das Szenario „Stufenverschiebung“ als tragfähigsten Weg: Es verspricht gegenüber „Status quo +“ spürbar mehr Effizienz- und Personalgewinne bei deutlich geringeren Umsetzungsrisiken als die „Grüne Wiese“. Modellrechnungen zufolge würde der Anteil der öffentlichen Gesundheitsausgaben am BIP bis 2040 bei Untätigkeit auf rund 8,8 Prozent steigen, bei konsequenter „Stufenverschiebung“ hingegen nur auf etwa 7,7 Prozent. Ausdrücklich betonen die Autoren aber auch, dass die Szenarien keine konkrete Standort- oder Umsetzungsplanung ersetzen, sondern nur eine strategische Orientierung bieten – die eigentlichen Detailentscheidungen fallen auf Länderebene. Auswirkungen auf das Ausseerland Für das Ausseerland ist die Reform keine abstrakte Ankündigung, sondern bereits gelebte Praxis: Im Rahmen des Regionalen Strukturplans Gesundheit Steiermark 2030 (RSG-St 2030) werden am Landeskrankenhaus Bad Aussee die Abteilungen für Chirurgie und Innere Medizin in ihrer bisherigen Form aufgelöst. Mit 1. April 2026 wurde bereits ein Teil dieser Umstrukturierung wirksam. Bemerkenswert ist, dass genau dieses Modell – die Umwandlung eines kleineren Krankenhauses von einem klassischen Teilversorger mit Chirurgie und Innerer Medizin hin zu einem spezialisierten Haus für Akutgeriatrie und Remobilisation –exakt dem entspricht, was die GÖGVersorgungsanalyse im empfohlenen Szenario „Stufenverschiebung“ als Blaupause vorschlägt: eine klare funktionale Neuausrichtung von Teilversorgern statt deren unveränderter Fortführung. Insofern ist Bad Aussee kein isolierter Einzelfall, sondern eine sehr frühe, praktische Umsetzung jenes Reformpfads, den die Studie österreichweit als am ehesten tragfähig einstuft. Das verleiht der Maßnahme eine gewisse fachliche Rückendeckung – zugleich zeigt es aber auch, dass die Region gewissermaßen zum Testfall für ein Modell wird, dessen Auswirkungen auf die tatsächliche Versorgungsqualität vor Ort erst noch zu beobachten sein werden. In diesem Zusammenhang erscheint es umso spannender, dass ausgerechnet Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl in einer Reaktion auf die Pläne der Gesundheitsministerin wissen ließ, dass es „ein Drüberfahren, wie das von Ministerin Schumann via Medien angedeutet

wurde, mit der Steiermark sicher nicht geben wird ...“.

Die GÖG-Studie selbst weist ausdrücklich darauf hin, dass ihre Szenarien keine Standort- oder Detailplanung ersetzen – die Frage, ob die Versorgungslücke in der Chirurgie durch ambulante und kooperative Modelle tatsächlich geschlossen werden kann, lässt sich anhand der Studie nicht beantworten, sondern hängt von der konkreten Umsetzung vor Ort ab.

Auch der von der Studie eigens hervorgehobene Tourismusfaktor ist für das Ausseerland relevant: Die Analyse weist auf einen tourismusbedingten Versorgungsmehrbedarf hin, der zwar bundesweit im Schnitt bei rund 4,6 Prozent liegt, in stark touristisch frequentierten Regionen aber deutlich höher ausfallen kann. Für das Ausseerland mit seinem ausgeprägten Sommer- und Wintertourismus ist das ein Aspekt, der bei der Bewertung der neuen Strukturen –etwa der Frage, ob die verbleibenden Kapazitäten in Bad Aussee und die kooperierenden Häuser saisonale Spitzen tatsächlich abfedern können – mitgedacht werden sollte.

Neuer KAGes-Vorstand In einer Aussendung vom 10. Juli wurde – wenig überraschend – verlautbart, dass der Primarius der Inneren Medizin am LKH Mürz-

Erich Scha fl inger wird der neue Geschäftsführer der KAGes.

zuschlag und Ärztliche Direktor des LKH Hochsteiermark, Erich Schaflinger, am 1. Oktober Gerhard Stark als Geschäftsführer der KAGes nachfolgen wird. Neben seiner klinischen Tätigkeit engagiert sich Erich Schaflinger seit vielen Jahren in leitenden Funktionen des steirischen Gesundheitswesens. Seit 2020 ist er Vorsitzender des Landessanitätsrates für die Steiermark, seit 2021 zudem Vorsitzender des Koordinationsgremiums für Versorgungssicherheit des Landes Steiermark.

Florian Seiberl von
Foto: Meieregger

Feierliche Eröffnung des neu gestalteten

Altausseer Kurparks sowie der „Via Artis“

Die Planung lag in den Händen von Maria Reischenböck von der Firma Reischenböck in Altaussee gemeinsam mit Baumeister Patrick Tadic.

Neu gestaltete „Via Artis“ Gemeinsam mit dem Künstlergarten wurde auch die neu gestaltete „Via Artis“ eröffnet. Das Kulturprojekt, das maßgeblich von Ingrid und Rainer Hilbrand weiterentwickelt wurde, führt auf vier Themenwegen durch das Ausseerland und macht die Geschichte von Künstlern erlebbar, die hier Inspiration fanden oder ihre Spuren hinterließen. Nach der umfassenden Überarbeitung verfügt die „Via Artis“ nun über insgesamt 37 Stationen. Neue Informationstafeln und über QR-Codes abrufbare digitale Inhalte ermöglichen den Wanderern oder Spaziergängern interessante Einblicke in das Leben und Werk bedeutender Persönlichkeiten sowie in vergangene Zeiten. Die Verantwortlichen recherchierten dafür intensiv, standen mit Nachfahren der Künstler in Kontakt und ergänzten die Wege um persönliche Geschichten und neue Erkenntnisse. So ver-

Toni Reischenböck, aus der jüngsten Generation der Familie Reischenböck, prüfte noch während der Eröffnung, ob der Familienbetrieb den Rollrasen auch ordnungsgemäß verlegt hatte.

bindet die „Via Artis“ eindrucksvoll Natur- und Kulturerlebnis und macht sichtbar, weshalb das Ausseerland seit Generationen ein Rückzugsort für Dichter, Musiker, Literaten und Kreative ist. Mit der Neugestaltung soll das Projekt auch künftig weiterwachsen und die kulturelle Vielfalt der Region zeitgemäß vermitteln. Der Grundlseer Bürgermeister Franz Steinegger berichtete über die ganz neu erschienene, kostenlose Broschüre zur „Via Artis“, in der alle Stationen und Wege detailliert beschrie-

ben sind und die als kleine Inspiration für informative Spaziergänge dienen soll. Diese liegt in allen Informationsbüros der Region zur freien Entnahme auf. Mit der Eröffnung des Künstlergartens und der modernisierten „Via Artis“ verfügt Altaussee nun über zwei miteinander verbundene Angebote, die pünktlich zum Ferienbeginn sowohl Einheimischen als auch Gästen einen neuen Zugang zur landschaftlichen Schönheit und außergewöhnlichen Kulturgeschichte eröffnen sollen.

Wir versichern Ihr Lächeln

Hannes Gaiswinkler Kundenberater Volksbank Bad Aussee

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Statt des traditionellen Durchtrennens eines Absperrbandes wurden im Kurpark Altaussee symbolisch die Blumen gewässert.
Ingrid und Rainer Hilbrand waren federführend an der Umsetzung der Neugestaltung und Erweiterung der „Via Artis“ beteiligt.
Foto/Text: M. Rastl
Foto/Text: M. Rastl

Konzert „Paganin Soatnquartett feat. Michael

Gemeinderatssitzung in Bad Aussee

Am 1. Juli fand die neunte ordentliche Sitzung des Gemeinderates der Stadtgemeinde Bad Aussee im Rathaussaal der Gemeinde Bad Aussee statt.

Lugstein“ –

Swing & Jazz

Am Donnerstag, 23. Juli, verwandelt sich der historische Woferlstall in Bad Mitterndorf ab 19:30 Uhr in eine Bühne für hochkarätigen europäischen Jazz und Swing. Der Verein E.I.K.E.-Forum lädt zu einem Konzertabend, der im Zeichen von Innovation und virtuoser Genrevermischung steht. Da die Plätze im historischen Stall streng limitiert sind, ist eine rechtzeitige und unkomplizierte Sitzplatzreservierung über die Website www.eike-forum.at oder per E-Mail an office@eikeforum.at erforderlich.

Zwergerltreff

Bad Aussee

Am Montag, 27. Juli, findet der nächste Zwergerltreff am Spielplatz in der Elisabethpromenade in Bad Aussee oder am Ödensee (nach gemeinsamer Entscheidung) statt. Uhrzeit: 9 bis 11 Uhr. Geeignet für Babys und Kinder bis zum Kindergartenalter. Bitte die Jause selbst mitbringen. Weitere Termine: 10. und 24. August. Infos bei Raquel Freismuth: 0660/1715 658.

Fetzenmarkt und Waldfest der FF Obersdorf

Am Samstag, 18. Juli, findet wieder das Waldfest der FF Obersdorf statt, Beginn ist um 11 Uhr. Von 12 bis 13 Uhr gibt es eine Sportartikelversteigerung und ab 14 Uhr öffnet der Fetzenmarkt seine Pforten. Um 19 Uhr wird ein feierlicher Festakt zur 130-Jahr-Feier abgehalten. Für Unterhaltung sorgen die „AltBadSeer Musi“ sowie die MK Kumitz. Auf Ihr Kommen freut sich die FF Obersdorf.

Kunsthandwerksmarkt Bad Aussee

Von Freitag, 31. Juli, bis Sonntag, 2. August, findet im Kurpark Bad Aussee wieder der beliebte Kunsthandwerksmarkt statt. Zu entdecken gibt es feinen Porzellanschmuck aus der Region, Keramikarbeiten für Haus und Garten, Holz und Textiles, Filz und Loden der besonderen Art. Öffnungszeiten: Fr./ Sa.: 10–19 Uhr; So. 10–17 Uhr.

Bubble-SoccerTurnier in Obertraun

Am Samstag, 8. August, wird von der Ortsmusikkapelle Obertraun zum zweiten Mal zu einem BubbleSoccer-Turnier in das Mühlbachstadion geladen. Turnierbeginn: 13.30 Uhr. Vier Spieler pro Mannschaft, Nenngeld: € 35,– pro Team.

Die Mitglieder des Ausseer Gemeinderates konnten in ihrer neunten Sitzung des heurigen Jahres die Tagesordnungspunkte erfolgreich abarbeiten.

Bericht des Bürgermeisters

Bürgermeister Thomas Schönauer informierte in seinem Bericht über seine kürzlich wahrgenommenen Termine, dazu zählten die Einweihung der Bergrettungshütte am Loser, das Narzissenfest, die Ausseer Gespräche im Kur- und Congresshaus mit Empfang des Bürgermeisters im Kammerhof sowie eine Initiative für eine Belebung des Ortszentrums. Erfreulicherweise konnte er von der erfolgreichen Umsetzung einer Energiegemeinschaft berichten, welche seit 17. Juni im Vollbetrieb läuft. Per Stand 30. Juni war es aufgrund idealer Bedingungen möglich, 55,8 Prozent des Strombedarfs von gemeindeeigenen Gebäuden und Einrichtungen durch Eigenstrom aus der PV-Anlage am Schulcampus Bad Aussee zu decken.

Fragestunde

In der Fragestunde informierte GR Christian Schiffner über den aktuell angedachten österreichweiten Ausbau von Klimaanlagen in Krankeneinrichtungen und berichtete über den diesbezüglichen Stand am LKH Bad Aussee. Auf seine Anfrage erhielt Christian Schiffner die Auskunft vom LKH Bad Aussee, dass es in den Zimmern kein Kälteregister in der Lüftung gebe, damit sich die Patienten nicht erkälten. Man könne aber trotzdem etwas kühlen, wodurch in den letzten heißen Wochen eine Raumtemperatur von maximal 25 bis 26 Grad erreicht werden konnte. Labor, Therapieräume, Ambulanz, ehemalige Intensivstation und OP-Räume sind mit einem Kälteregister ausgestattet und können somit gekühlt werden. Es wurde angemerkt, dass das moderne Haus in Bad Aussee nicht mehr bespielt und stattdessen ein altes, „baufälliges“ Haus in Rottenmann ausgebaut werde. Wasserversorgung

Der im April 2026 von der Stadtgemeinde an das Land Steiermark gestellte Antrag zu Förderung der Neuerung Sarsteinquellablaufleitung und der Wasserleitung Reitern im Wald wurde genehmigt. Die Investitionskosten betragen laut Kostenschätzung € 800.000,–, die Förderung des Landes ist bis 2035 aufge-

am LKH. In der Schmiedgutstraße wurden ebenfalls Grundstücksangelegenheiten zugunsten Straßenverbreiterung bzw. Ausweichenbau einstimmig beschlossen.

Musikschulbeiträge Für das kommende Musikschuljahr 2026/2027 wird für alle Altersstufen eine Indexanpassung der Beiträge um 3,6 % vorgenommen. Da es nach der heuer bereits erfolgten Erhöhung der Erwachsenenbeiträge zu einigen Rücktritten kam, wird ab dem Schuljahr 2026/2027 erstmalig ein Halbstundentarif ohne Zeugnis angeboten.

Foto/Text: M. Rastl

teilt auf zehn Raten je € 80.000,–Grundstücksangelegenheiten In der Sixtleitengasse (Einfahrt Umfahrungstraße beim Billa) wurde von der Wechselseitigen Brandschadenversicherung die Fläche von 228 m2 unentgeltlich an das öffentliche Gut abgetreten, um im Zusammenhang mit dem Bau der Ordination des Internisten Roland Fitz in weiterer Folge eine Straßenverbreiterung und einen Gehsteig zu errichten. Bei den dazu nötigen Anträgen enthielt sich die FPÖ ihrer Stimme, die Mitglieder der restlichen Fraktionen stimmten dafür. Auf Nachfrage begründete die FPÖ ihre Stimmenthaltung mit dem Leerstand

Umweltzeichen für das Kur- und Congresshaus Bad Aussee Der letzte Tagesordnungspunkt im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung befasste sich mit dem Beschluss, die Zertifizierung des Österreichischen Umweltzeichens für das Kur- und Congresshaus zu beauftragen. Das Österreichische Umweltzeichen soll die Attraktivität als umweltfreundlicher Veranstaltungsort steigern, die Wettbewerbsfähigkeit aufrechterhalten und dadurch weitere Aufträge lukrieren. Viele Veranstalter wählen gezielt zertifizierte Kongresse, unter anderem auch die kommunalen Sommergespräche. Der Antrag zur Beauftragung wurde einstimmig beschlossen.

Radweg Koppental eröffnet

Am Freitag, 3. Juli, wurde der Radweg Koppental offiziell und feierlich eröffnet. Der Radweg setzt einen wichtigen Schritt zur Erweiterung der Radinfrastrukur und entlastet die Koppental-Landestraße.

Beethoven plus Festival –Kammermusik im Salzkammergut

Während der Eröffnung war die Wichtigkeit des Projektes deutlich sichtbar, da zahlreiche Radfahrer den neuen Weg bereits nutzten. Somit konnte man sich gleich über die Akzeptanz in der Bevölkerung freuen.

Bürgermeister Thomas Schönauer unterstrich in seinen Grußworten die Bedeutung des Projekts als wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Gleichzeitig sprach er allen Projektpartnern seinen Dank aus. Die beliebte Sarsteinrunde ist nun nahezu durchgehend auf Radwegen befahrbar. Besonderer Dank galt dem Land Steiermark, den Österreichischen Bundesforsten, den ausführenden Ausseer Betrieben, dem RML Liezen, dem Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut sowie der Familie Kain, deren Unterstützung die Realisierung des Vorhabens ermöglicht hatten. Das Investitionsvolumen lag insgesamt bei rund € 270.000,–. Der neu errichtete Streckenabschnitt verläuft oberhalb der Koppental-Landesstraße, führt den Radverkehr sicher abseits der Fahrbahn, quert die Landesstraße

und mündet anschließend in den bestehenden Radweg Richtung Landesgrenze Obertraun. Mit Bgm. Egon Höll war auch das benachbarte Obertraun bei der Eröffnung vertreten – ein sichtbares Zeichen der guten Zusammenarbeit über die Landesgrenze hinweg. Wolfgang Kreutzer von der Gemeinde Bad Aussee und Martin Stürmer, Betriebsleiter des Forstbetriebes Inneres Salzkammergut, hoben in ihren Ansprachen besonders den großen Einsatz von Sabine Jungwirth, Leiterin des Forstreviers Bad Aussee, hervor. Ihr Engagement sei für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts von entscheidender Bedeutung gewesen. Diakon Franz Mandl spendete den geistlichen Segen und wünschte allen Radfahrern eine sichere und unfallfreie Fahrt. Der neue Weg wurde so konzipiert, dass er sowohl den Anforderungen des Radverkehrs als auch der Forst-

Verkaufsausstellung: Malerisches Ausseerland

Bereits zum 41. Mal findet heuer die Ausstellung „Malerisches Ausseerland“ der Kunsthandlung Jesina in Bad Aussee statt; 23 Jahre davon in der Volksbank Bad Aussee. Die Vernissage erfolgt am Dienstag, 4. August. Die Eröffnung wird um 19 Uhr in der Volksbank Bad Aussee durch Bgm. Thomas Schönauer vorgenommen. Unter anderem werden Werke von

Joseph Höger, Hans Frank d. J., Leopold Scheiring, Ilka Gschließer, Elly Cornaro-Gschließer, Manfred Markowski, Florian J. Leibetseder, Friedrich Gaida und Christoph Schöggl gezeigt. Die Ausstellung ist bis 14. August während der Öffnungszeiten der Volksbank zu besichtigen. Weitere Informationen bei Claus Jesina, Tel.: 0664 – 44 22 131.

Vorstellung eines Bürgerforums für Bad Mitterndorf

Am Donnerstag, 30. Juli, wird sich um 19.30 Uhr im Woferlstall das „Bürgerforum Lebenswertes Hinterberg“ vorstellen und lädt alle Interessierten zum Mitmachen ein.

Ferdinand Böhme, Karin Hochegger und Günther Marchner laden zur Initiierung des „Bürgerforums Lebenswertes Hinterberg“ ein. Interessierte sind herzlich zum Gespräch und zum Mitmachen eingeladen. Für die Initiative gibt es laut Einladung ein Bündel von Anlässen: die immer weitere Verbauung mit Feriensiedlungen, ein ökonomisch wie ökologisch sinnloses Loipenbeschneiungsprojekt, die Vernachlässigung von Naturschutz und nachhaltiger Entwick-

lung und die fehlende Transparenz bei Großprojekten (Pumpspeicherwerk). Die freie und unabhängige Initiative setzt sich für einen attraktiven Lebensraum und Lebensqualität für alle ein. Dabei geht es nicht nur darum, Fehlentwicklungen aufzuzeigen, sondern auch Alternativen zu propagieren, sei dies im Bereich eines nachhaltigen Tourismus, für eine intakte Natur- und Kulturlandschaft oder für eine attraktive Gemeindeentwicklung.

Foto/Text: M.Rastl

wirtschaft gerecht wird. Fahrzeuge im Rahmen der Forst- und Servitutsholzschlägerung können künftig den neuen Weg als Forststraße nutzen, wodurch die Landesstraße weiter entlastet und die Verkehrssicherheit verbessert werden soll. Naturverträgliche Freizeitnutzung und ein respektvoller Umgang mit dem Lebensraum Wald stehen beim neuen Koppentalradweg im Vordergrund. Die Bundesforste rufen daher zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Beachtung der Fairplay-Regeln (Auf den markierten und freigegebenen Routen bleiben, Sperren im Zuge von Waldarbeiten beachten, Dämmerungszeiten meiden, Wildtiere nicht beunruhigen und Hinweisschilder vor Ort berücksichtigen) auf.

Am Dienstag, 28. Juli, um 19.30 Uhr findet im Kölbl-Saal des Narzissendorfs Zloam in Grundlsee das Konzert „Dialog der Perspektiven“ statt. Im Rahmen des „Beethoven plus Festivals“ 2026 interpretieren das „Lyatoshynsky Trio“, die Sopranistin Lana Hartmann und ihr Begleiter Alexander Baier am Klavier abwechselnd Werke. Ein Kammermusik- und Liederabend voller Überraschungen – mit Werken von Ludwig van Beethoven, Boris Lyatoshynsky, Nadia Boulanger, Emilie Mayer, Florence Price und Fanny Hensel. Tickets unter: musikkammergut.at. Tickethotline: 0676 34 67 863.

Im Rahmen der zweiten Sommernacht am 21. Juli findet vor der „MANUFAKTUR BAD AUSSEE“ in der Hauptstraße eine Blindverkostung von bayerischen Bierspezialitäten statt. Testen Sie Ihren Gaumen und probieren Sie verschiedene beliebte Biere aus Bayern.

BEZAHLTE ANZEIGE

Besonderen Besuch hatte kürzlich der Altausseer Christoph Auerböck, als das technische Team der britischen Antarktisstation „Halley“ am Brunt-Eisschelf – aus welchem er einen Techniker kennt – nach einem langen südpolaren Winter eine neue Herausforderung suchte und eine Reise von Cambridge nach Sarajevo bewerkstelligte, mit der Auflage, dafür ein Cabrio um 700 britische Pfund zu verwenden. Vom Alfa Romeo Spider bis zum Smart reichte die Palette. Zwischen Köln und dem slowenischen Bled übernachteten sie in Altaussee. Ein britisches Barbecue bei Christoph Auerböck am Zenzenbühel mit vielen Reiseerzählungen machte diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das technische Team der britischen Antarktisstation machte am Zenzenbühel in Altaussee eine Zwischenstation. Foto: Ch. Auerböck

„Aussee bleibt mir das Schönste“

Am Freitag, 3. Juli, einen Tag nach der Eröffnung des Künstlergartens in Altaussee, wurde zum Gedenken an die Schriftstellerin Barbara Frischmuth und deren Geburtstag (5. Juli 1941) ein literarisch-musikalischer Abend im neuen Veranstaltungssaal gestaltet.

Zahlreiche Besucher aus nah und fern fanden sich ein – aufgrund des Andrangs mussten noch Reservestühle aufgestellt werden.

Auf der Bühne debütierte die neu gegründete „Altausseer Kurmusik“ und deren Klarinettist, Helmut Kalss, begrüßte die Gäste sowie die Ehrengäste – unter ihnen Waltraud Klasnic (ehemalige Landeshauptfrau der Steiermark) und Dirk Penner, den Gatten von Barbara Frischmuth.

Für die Lesung wurde der aus zahlreichen Fernsehserien und Filmen bekannte Schauspieler Serge Falck gewonnen, der aus Werken einiger Literaten, die in Altaussee gelebt und gewirkt hatten (Jakob Wassermann, Hugo von Hofmannsthal, Friedrich Torberg und Barbara Frischmuth), kurze Ausschnitte zum Besten gab.

Dazwischen wurde von den vier Damen (Barbara Ronacher, Barbara Pinnisch-Schneider (Geigen), Karin Koschuh (Bratsche) Magdalena Loitzl (Cello) und den drei Herren (Helmut Kalss (Querflöte), Andreas Langanger (Klarinette), Felix Scheck (Kontrabass)) hervorragend musiziert. Das Publikum spendete ihnen nach den ersten Musikstücken begeistert Applaus – wurde aber vom vorlesenden Künstler höflich gebeten, sich die Kräfte für den Schlussapplaus zu sparen, damit der Fluss zwischen Texten und Musik nicht unterbrochen werde.

Serge Falck verstärkte mit Mimik und Gestik die gelesenen Passagen – in deren Mittelpunkt immer Altaussee, das Pathos der Landschaft, die Sanftmut des Sees, die Sommerfrische, die Menschen der Region und auch das Brauchtum standen. Einem Besucher rutschte dazwi-

Falck und die

„Altausseer Kurmusik“ gestalteten einen gelungenen Abend. Fotos/Text: E. Enzelberger

schen ein kleiner Applaus aus – der Großteil des Publikums verhielt sich jedoch diszipliniert und verzichtete aufs „Klatschen“.

Die Geschichten von Barbara Frischmuth – sie war auch Ehrenobfrau des Literaturmuseums – und Schilderungen aus ihrer Kindheit waren besonders berührend wie auch das Musikstück „D'Hoamat“ von Josef Langanger (Großvater von Andreas Langanger), das dieser kurz vor seinem Tod im Zweiten Weltkrieg komponiert hatte. Nach dem großen und verdienten Schlussapplaus bedankte sich Hermann Schröttenhamer bei allen Mitwirkenden und bei Obfrau Marianne Goertz für ihr großes Engagement. Er lud das Publikum ein, sich noch an der „Literatur-Bar“ zu stärken – oder kurz im neuen Literaturpark zu promenieren und die beiden neuen Gedenksteine für Barbara Frischmuth und Horst K. Jandl zu besichtigen – der laue Sommerabend erlaubte dies.

Texte von Helmut Korherr

Am Montag, 3. August, um 20 Uhr präsentieren die „Salzkammerspiele 2026“ im Kur- und Amtshaus in Altaussee die Lesung „Mozart & Möchtegern“ mit Erika Deutinger und Kurt Hexmann. Ein Essay von Helmut Korherr rund um die Entstehungsgeschichte des berühmten Requiems. Karten unter: 0676/501 7042 oder korherr@helmutkorherr.at sowie in allen Infobüros des Ausseerlandes.

Ausstellungseröffnung

Am Mittwoch, 22. Juli, um 19 Uhr findet in der Volksbank Bad Aussee die Vernissage zur Ausstellung der Werke von Helga Hudin statt. Unter dem Titel „Lebensbilder“ zeigt die Künstlerin Aquarelle und Pigmente auf Leinen. Durch den Abend begleiten Hubert Neuper und die „Kumitzberg Musi“.

Valerie

Haim –Damenkleidermachermeisterin

Valerie Haim aus Kainisch hat kürzlich an der Modeschule in Ebensee die Meisterprüfung im Damenkleider macher gewerbe mit ausgezeichnetem Erfolg abgelegt. Wir gratulieren der neuen Damenkleidermachermeisterin herzlich!

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Archiv - Fotos - Webcam

Irmi Möstl Heilmasseurin & Gewerbliche Masseurin

Narben als Störfeld –Manuelle Therapie zur Narbenbehandlung und Narbenentstörung

Narben können auf unterschiedliche Art und Weise einen störenden Einfluss auf unseren Körper nehmen.

Bewegungseinschränkungen von benachbarten Gelenken, Schmerzen, Sensibilitätsstörungen und Energieblockaden können die Folge sein.

Mithilfe von manuellen Techniken zur Narbenbehandlung und Narbenentstörung erreicht man Schmerzlinderung, eine gesteigerte Stoffwechselaktivität im behandelten Gebiet, eine bessere Qualität des Narbengewebes und eine Wiederherstellung des Energieflusses im Narbengebiet.

Gerne berate ich in einem persönlichen Gespräch näher über dieses Thema.

Therapie- und Heilmassagepraxis

Körperklang

Sattelweg 162

8990 Bad Aussee

Tel: 0664 – 160 7764

E-Mail: info@koerperklang.at

Serge
neue

Die Augstsee-Bühne hat wieder Saison

Am Samstag, 4. Juli, verwandelte sich der Augstsee wieder zur ganz besonderen Kulisse für das Konzert des Trios „Damenwahl“.

Rudolf Huber, Geschäftsführer der Loser Bergbahnen, begrüßte die zahlreich erschienenen Musikliebhaber der Formation „Damenwahl“, für die auch die Gondelfahrt bis 19 Uhr gewährleistet war. Er freute sich besonders, dass es nach drei Jahren endlich wieder ein Konzert –möglich gemacht durch die „Loser Bergbahnen“ – vor dem verzauberten Augstseepanorama, gab. Gleichzeitig stellte sich der neue Geschäftsführer, Oliver Freund, vor und kündigte die „1. Sonnenaufgangsfahrt“ am 9. August um 5.40 Uhr mit den Loser Bergbahnen an. Das außergewöhnliche Musikund Sangestrio „Damenwahl“ trotzte dem Wind. Es musizierte mit Schwung, Herzhaftigkeit und Ausdauer. Es begeisterte. Renate Linortner (geborene Ausseerin) mit Flöte, Querflöte, Bassflöte, Seitlpfeife und zum Schluss noch an der Harfe, Katrin Unterlercher (Tirolerin) mit Harfe und Ziehharmonika, Christina Fischbacher (Salzburgerin) mit Bassgeige, Gitarre, Klarinette und Tuba sind nicht nur „vielseitige Spitzenmusikerinnen“ an ihren Instrumenten, sie sind charmant, eine Augen- und Ohrenweide, sie können singen und vermitteln Lebensfreude. Das gelingt ihnen mit Eigenkompositionen aus der jeweiligen Volksmusik, aber auch mit schwungvollen „Transformationen“ von „Ohrwürmern“ aus der Opernund Operettenwelt. Sie nehmen jede Herausforderung an. Wind und Wetter ließen die Spielfreude nicht minimieren, es jodelte sich dort oben am Augstsee besonders schön, selbst die weidenden Kühe strömten

Katrin Unterlercher an der Harfe, Renate Linortner an der Querflöte und Christina Fischbacher an der Bassgeige begeisterten das Publikum. Fotos/Text: DoBi

gelassen herbei und lauschten. Landler und Walzer waren Herzensangelegenheiten der drei Damen; sie schickten dankbar gute Gedanken und Melodien gen Himmel zu den „vorausgegangenen Musikanten“ wie Egger Wigg oder Hans Gielge. Manchmal muss man die „Traurigkeit übers Wasser“ tragen, manchmal das Heimweh musikalisch überwinden. Österreichische Volksmusik wurde mit modernem Weltblick verbunden, dazwischen wurden private „Schmankerln“ zum Gaudium des Publikums erzählt. Das „harmonische Gipfeltreffen voller Charme“ am Fuße des Losers,

Sommerkonzert auf der Pürgg

Am Samstag, 25. Juli, um 19.30 Uhr findet im Pfarrhof auf der Pürgg das Sommerkonzert „Zwei Kontinente – ein Klangerlebnis“ statt. Das transatlantische Piano-Duo mit der Steinway-Künstlerin Evelyn Ulex und dem argentinischen Virtuosen Pablo Lavandera zelebriert

die Verbindung von Astor Piazzollas feurigem Tango, George Gershwins frühem Jazz sowie Kompositionen von Francis Poulenc und Erik Satie. Eintritt: € 25,–; AK: € 20,–; Mitglieder: € 23,– im Vorverkauf. Tickets und Infos im Internet auf www.vereinpuergg.at.

Ischlerstraßenfest 2026 –

Sommerfeeling im Herzen von Bad Aussee

Am 25. Juli ab 16 Uhr verwandelt sich die Ischlerstraße bei Schönwetter wieder in eine lebendige Festmeile und lädt Einheimische sowie Gäste zu einem stimmungsvollen Sommerfest mitten in Bad Aussee ein.

Freut Euch auf einen abwechslungsreichen Nachmittag und Abend voller Musik, Genuss und Unterhaltung für die ganze Familie. Für beste Stimmung sorgen mitreißende Livemusik und abwechslungsreiche DJ-Sounds, wäh-

rend zahlreiche kulinarische Angebote zum Verweilen und Genießen einladen.

Auch für unsere jüngsten Besucher ist bestens gesorgt: Ein buntes Kinderprogramm bietet Spiel, Spaß und viele spannende Erlebnisse.

Genießt einen entspannten Sommerabend in lockerer Atmosphäre, trefft eure Liebsten und feiert bis in die Abendstunden.

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war längst überfällig. Die begeisterungsfähigen und sympathischen Musiker-Damen vermittelten Selbstbewusstsein, herausfordernde Lebensbejahung und hohe musikalische Kompetenz. Der Zugaben„Außischmeißer“ bewies es! Eine Fortsetzung der diversen Auftritte wird erwartet.

Notrufe

Gesundheitstelefon % 0316/ 1450

Unter www.ordinationen.st können die geöffneten Ordinationen der nächsten 24 Stunden abgefragt werden.

Rettung: %144

24-Stunden-Notfall-Hotline für psychosoziale Krisenfälle % 0800/449933

ÄRZTEDIENST

Urlaubsankündigung

Die Ordination von Dr. Thomas Schaffler ist noch bis 17. Juli geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 20. Juli.

Die Ordination von Dr. Martina Rauscher ist vom 27. bis 31. Juli geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 3. August.

Die Ordination von Dr. Nikola Albrecht ist vom 20. bis 21. Juli und vom 3. bis 14. August geschlossen. Nächste Ordination ist Mittwoch, 22. Juli, bzw. Montag, 17. August.

Die Ordination von Dr. Claudia Wallner ist vom 20. bis 31. Juli geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 3. August.

Urlaub Tierarztpraxis

Die Ordination von Mag. Flora Neuhuber und Mag. Laura Hahn ist vom 3. bis 16. August geschlossen. Nächste Ordination: Montag, 17. August.

Blutspenden in Bad Bad Mitterndorf

Am Mittwoch, 29. Juli, findet von 16:30 bis 19 Uhr im Dorfsaal Tauplitz eine Blutspendeaktion statt.

Familiennachrichten

Sterbefälle:

Margit Linortner, Bad Aussee (70); Robert Fuchs, Bad Aussee (70); Maria Heckmann, Bad Aussee (85); Rudolf Hillbrand, Pichl-Kainisch (75).

ACHTUNG: Die nächste

Alpenpost

erscheint am Do., 30.7.2026

Redaktionsschluss: Donnerstag, 23.7.2026

Ambulanzzeiten

LKH Bad Aussee

Internistische Ambulanz: von Montag bis Freitag von 7 bis 15 Uhr.

Spezial-Ambulanzen: nach Vereinbarung unter % 03622/52555-3036 (Mo–Fr, 8–12 Uhr).

Medizinische Grundversorgung: täglich 0–24 Uhr. Apothekennotdienst

Bad Aussee Kurapotheke: vom 20. bis 26. Juli. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03622/52277.

Bad Aussee Narzissen-Apotheke: Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0664/2360192.

Altaussee Narzissen-Apotheke:

Mo, Di, Do & Fr 8.30–12 Uhr, Mi 15–18 Uhr. % 03622/71671.

Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): vom 27. Juli bis 2. August. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03623/2364.

Stainach Panther-Apotheke: bis 19. Juli. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0368/222276.

Medizinische Versorgung

Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst Bezirk Liezen/Leoben

18.–19. Juli: Dr. Anita Strobl, Leoben, % 03842/29710.

25.–26. Juli: Dr. Margaux-Denise Lassacher, Leoben, % 03842/44222. Pflegedrehscheibe Bezirk Liezen

Anlaufstelle für ältere, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, Bürozeiten: Mo.–Do. 8–12 Uhr. Telefonisch täglich 8–18 Uhr. Hausbesuche sind möglich. Das Angebot der Pflegedrehscheibe ist kostenfrei. pflegedrehscheibe-li@stmk.gv.at % +43 (0) 316 877 7478.

Almcafé-Stammtisch

Jeden dritten Montag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr Austausch und Information für pflegende Angehörige in der Almhütte des VolkshilfeSeniorenzentrums. % 0664/88455 380. Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland Telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter Tel.: 03622/50910. Für persön-

Beratungsstellen

Kostenlose Rechtsberatung

Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen:

21. Juli:

Angerer-Harreiter RAe OG

28 Juli:

Petritsch Berger Lasser RAe OG

Amtstage des Notars

Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9 bis 11 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee von 16 bis 17 Uhr; jeden 2. Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr im Gemeindeamt Altaussee. Interessierte können jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen. % 03622/52059 Wirtschaftskammer

Jeden Donnerstag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Altausseer Straße 220, 8990 Bad Aussee, Telefonische Voranmeldung unter % 0316/6019690, E-Mail: liezen@wkstmk.at. Bauberatung

Jeden ersten Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf. Sprechtag für Arbeiter und Angestellte

Dienstag, 21. Juli, von 10 bis 12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, % 05/77994000.

Sprechtag der SV der Selbstständigen

In der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Bad Aussee, Terminvereinbarung unter % 050808808 oder auf www.svs.at.

Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt

Nächster Sprechtag Freitag, 7. August, von 8 bis 13 Uhr im Reha-Zentrum Bad Aussee, Braungasse 354, Terminvergabe unter der Serviceline der Landesstelle Graz, % 050303/34170.

Psychosoziale Beratungsstelle

8983 Bad Mitterndorf, Nr. 58, tel. Erreichbarkeit unter 0800 311 63 36 (Mo.– Fr., 9–16 Uhr)

Familienberatungsstelle

Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr – rechtliche und psychosoziale Beratung, Außenstelle BH Liezen – Standort der Straßenmeisterei, Sommersbergseestr. 230. % 0676 / 5917932.

Jugendzentrum Bad Aussee

Di. bis Sa. von 15 bis 19 Uhr; Berufs-, Schul- und allg. Beratung nach telef. Vereinbarung % 0660/ 8124995 –www.juz-aussee.at.

Tagesmütter Steiermark

Montag von 14 bis 17 Uhr in Bad Aussee, Bahnhofstraße 132, 1. Stock. % 03622/53175 od. 0650/3882885.

Regionale Elternberatung

Jeden 3. Mittwoch im Monat, 9 –11 Uhr im Kurhaus für Eltern und Bezugspersonen von 0- bis 3-jährigen Kindern. Infos: www.bh-liezen.steiermark.at oder unter % 0676 86640524.

Tauschmarkt

Bad Aussee jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr (Annahme u. Verkauf) und jeden 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr (nur Verkauf) im Erdgeschoß des Pfarrhofes, auch mit kleinem, feinem Flohmarkt unter den Arkaden.

Grundlsee: jeden Fr. von 17 bis 19 Uhr im Gemeindeamt.

Altaussee: jeden Di. von 16 bis 19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock. Bad Mitterndorf: Kostnixladen, Bad Mitterndorf 5 (gegenüber der Kirche).

Jeden Mi. und Fr. von 16 bis 19 Uhr.

liche Beratungen bitten wir um eine Terminvereinbarung telefonisch oder per Mail: gertrud.feldhammer@stmk.volkshilfe.at

Zeitpolster Ausseerland Fahrdienste, Botengänge, Alltagshilfe, Besuchsdienste, Unterstützung von pflegenden Angehörigen, Hilfe bei Behördenwegen. % 0664/88720760.

Ehrenamtlicher Hospizverein Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, % 0664/6362322. Tierärzte

Dr. Ondusko, % 03623/2310

Mag. Flora Neuhuber und Mag. Laura Hahn, % 0664/2631067 oder tierarztpraxis-ausseerland.at

Therapeutisches

Angebot und Energetiker

Mobeespine-Wirbelsäulenanalyse

Erik Stix, % 0676/7400207

Psychologie

Mag. Alexandra Hofer, www.alexandrahofer.at oder % 0676/7304310

Dr. Lisza Gaiswinkler, % 0677/ 61048772 www.praxis-gaiswinkler.at

Orthofit GmbH Bad Aussee Altausseerstr. 74 % 03622/21500 Fax DW -90. Mo–Fr: 8–13 und 14–17 Uhr. Sa. b. a. w. geschlossen. Psychotherapie

Heidemarie Raudaschl, % 0664/ 1869240

Christa Reiter, % 0664/5605274

Sandra Leitner, MSc, % 0664/4756519 www.psychotherapie-ausseerland.at

Heide Glaser, MA, % 0664/5286446, www.psychotherapie-glaser.at Susanne Hacker, MSc, www.praxis-hacker.at

Mag. (FH) Martin Exner, % 0664/1842141 Shiatsu

Romana Glaser, % 0664/9167221

Osteopathie – Kinderosteopathie

Natalie Schlömicher, % 0664/ 1587272

Annette Wasserfaller, MSc D.O., % 0664/4537177

Mag. pharm. Lisa Schweitzer, BSc, OsteoCare – Craniosacral-Therapie % 0664/ 2473036, osteocare-schweitzer.eu Massage-Mentaltraining

Claudia Scharnböck, % 0664/4491049

Christian Marl, % 0664/1667787 www.einswerden.at, info@einswerden.at

Psychologische Beratungspraxis

Manuela Irene Koller, % 0664/ 58 77 493. Coaching & Kinesiologie

Helga Pucher, % 0664/9262562 www.helgapucher.at

TCM Mas., Cranio-S., Face Yoga UNISONO Mag. Sigrid Kalss, % 0650/8990123 www.unisono-tcm.at

Reaktion auf die Aussendung der FPÖ

Mit Verwunderung haben wir die aktuelle Ausgabe des „Wir Steirer“-Magazins der FPÖ Ausseerland gelesen. Unterschiedliche politische Meinungen und kontroverse Diskussionen gehören zu einer funktionierenden Demokratie. Was jedoch nicht akzeptabel ist, sind Behauptungen, die den tatsächlichen Sachverhalt verzerren, Leistungen anderer für sich beanspruchen oder bewusst ein falsches Bild der Arbeit in der Stadtgemeinde vermitteln.

Wer hat das LKH wirklich verteidigt? Sicher nicht die FPÖ Besonders befremdlich ist die Behauptung der FPÖ, sie habe das LKH Bad Aussee erhalten. Diese Aussage ist an Dreistigkeit und Ignoranz kaum zu überbieten und entspricht schlicht nicht den Tatsachen. Gleichzeitig darf aber auch nicht verschwiegen werden, dass das LKH Bad Aussee eben nicht in jener Form erhalten werden konnte, wie es sich die Bevölkerung gewünscht hat. Stationäre Abteilungen wurden geschlossen, zahlreiche Arbeitsplätze gingen verloren und die medizinische Versorgung wurde spürbar eingeschränkt. Wer dieses Ergebnis heute ernsthaft als Erfolg verkauft, verhöhnt die Sorgen der Bevölkerung und verdreht die Tatsachen. Den Erhalt eines deutlich geschwächten Krankenhauses als politischen Triumph zu feiern, ist an Frechheit kaum zu überbieten und wird weder den Fakten noch dem unermüdlichen Einsatz der vielen Menschen gerecht, die tatsächlich für den Standort gekämpft haben.

MBBA – Kammerhofplatz –Nun bestätigt die FPÖ unsere jahrelangen Erfahrungen Mit Interesse haben wir auch gelesen, dass Herr Dr. Reinhold Bauer mittlerweile selbst feststellen musste, wie schwierig Gespräche und Verhandlungen mit den Vertretern der MBBA tatsächlich sind. Genau darauf hat die Stadtgemeinde seit Jahren hingewiesen. Bürgermeister, Gemeindevorstand, Gemeinderat, Verwaltung und unsere Rechtsvertretung haben unzählige Stunden in Verhandlungen, Gespräche und Gerichtsverfahren investiert, um Schaden von der Gemeinde abzuwenden und tragfähige Lösungen zu erreichen. Umso erstaunlicher ist es, dass ausgerechnet jene politische Fraktion, die der Gemeinde über Jahre mangelnden Einsatz vorgeworfen hat, heute dieselben Erfahrungen schildert. Das bestätigt letztlich, dass der bisherige Weg der Gemeinde richtig war.

Raumordnung und Gemeinderatsbeschlüsse Ebenso weisen wir die Behauptungen zurück, Gemeinderatsbeschlüsse seien ohne ausreichende Information oder gar rechtswidrig zustande gekommen. Sämtliche Raumordnungsund Widmungsverfahren wurden zuvor im zuständigen Fachausschuss behandelt und dem Gemeinderat zur Beschlussfassung empfohlen. Auch die FPÖ war in diese Beratungen eingebunden. Darüber hinaus wurden die wesentlichen Inhalte in den Gemeinderatssitzungen nochmals erläutert. Bis heute hat keine Aufsichtsbehörde und kein Gericht

festgestellt, dass Beschlüsse rechtswidrig gewesen wären. Der Vorwurf eines „ungesetzlichen Verhaltens“ entbehrt daher jeder Grundlage und dient ausschließlich der politischen Verunsicherung. Gerade weil Transparenz für uns einen hohen Stellenwert hat, wurden Angelegenheiten bewusst dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt, obwohl einzelne Verfahrensschritte auch im Zuständigkeitsbereich des Bürgermeisters gelegen wären.

Projekte der Gemeinde sind keine Projekte der FPÖ Immer wieder entsteht im Artikel der Eindruck, zahlreiche Projekte seien auf Initiative der FPÖ entstanden. Auch das entspricht nicht den Tatsachen. Die Erweiterung der Photovoltaikanlage auf der Mittelschule wurde bereits lange vor dem Einzug der FPÖ in den Gemeinderat geplant. Gleiches gilt für zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen wie den Radweg Koppental, Investitionen in die Wasser- und Kanalversorgung, Straßenprojekte sowie viele weitere Maßnahmen. Diese Projekte sind das Ergebnis jahrelanger Planungen, intensiver Arbeit der Gemeindeverwaltung sowie gemeinsamer Beschlüsse des Gemeinderates in Zusammenarbeit mit Land, Bund und zahlreichen Projektpartnern. Sie sind dem gesamten Gemeinderat und nicht einer einzelnen politischen Partei zuzuordnen.

Zur finanziellen Situation

Auch die Darstellung der finanziellen Lage vermittelt ein falsches Bild. Die fi nanzielle Situation der Stadtgemeinde ist nicht das Ergebnis der Arbeit der aktuellen Gemeindeführung, sondern das Resultat einer Entwicklung über viele Jahre. Gleichzeitig kämpfen heute nahezu alle österreichischen Gemeinden mit sinkenden Ertragsanteilen, steigenden P fl ichtausgaben und massiven Kostensteigerungen. Gerade deshalb wurden bereits zahlreiche Konsolidierungsmaßnahmen eingeleitet. Investitionen in Energieef fi zienz –etwa die Photovoltaikanlage – sollen die laufenden Energiekosten dauerhaft senken. Gleichzeitig werden Ausgaben konsequent überprüft und Einsparungspotenziale genutzt. Verantwortungsvolle Gemeindepolitik bedeutet nicht, Probleme schönzureden, sondern sie seriös zu lösen.

Wen streicht die FPÖ zuerst? Kindergarten, Bauhof oder Bürgerservice? Besonders unverständlich sind die Forderungen der FPÖ nach einem generellen Personalabbau und einem Aufnahmestopp. Die Aufgaben einer Gemeinde haben sich in den vergan-

genen zwanzig Jahren grundlegend verändert. Allein zwischen Mitte Mai und Ende Juni 2026 mussten rund 50 Bauverfahren bearbeitet werden. Dazu kommen Aufgaben im Kindergarten, der Ganztagesbetreuung, im Meldeamt, Standesamt, Sozialbereich, der Finanzverwaltung, im Bauamt und vielen weiteren Bereichen. Auch der Wirtschaftshof erfüllt unverzichtbare Aufgaben. Wer soll künftig im Winter Straßen und Gehwege räumen? Wer sorgt für die Müllabfuhr, beseitigt illegalen Müll, pflegt den Kurpark, Grünanlagen und Spielplätze oder kümmert sich um Straßenschäden und Beschilderungen? Gerade der Wirtschaftshof erledigt außerdem laufend zahlreiche kleinere Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen selbst – rasch, effizient und kostengünstig. Würde hier Personal abgebaut, müssten viele dieser Arbeiten an externe Firmen vergeben werden. Das würde die Gemeinde letztlich mehr kosten als die Personalkosten des eigenen Bauhofes. Gleichzeitig ginge ein erheblicher Teil der regionalen Wertschöpfung verloren, weil dieses Geld nicht mehr in Bad Aussee und bei den heimischen Betrieben bleiben würde. Wer Personal abbauen will, muss den Bürgerinnen und Bürgern ehrlich sagen, auf welche Leistungen sie künftig verzichten sollen. Eine Gemeinde kaputtzusparen ist keine verantwortungsvolle Politik.

Ausseerland steht drauf –Bad Aussee ist drin Ein weiterer Punkt fällt auf: Obwohl sich die Zeitung „FPÖ Ausseerland“ nennt, beschäftigen sich die Beiträge nahezu ausschließlich mit der Stadtgemeinde Bad Aussee. Die Nachbargemeinden des Ausseerlandes fi nden praktisch keine Erwähnung. Umso verwunderlicher ist es, dass auf dem gemeinsamen Bild auch der Grundlseer Gemeinderat Michael Hampel abgebildet ist. Wenn sich die Zeitung inhaltlich ausschließlich mit Bad Aussee beschäftigt, stellt sich die Frage, weshalb ein Gemeinderat aus Grundlsee auf diesem Foto vertreten ist – oder ist Herr Hampel mittlerweile politisch für Bad Aussee zuständig? Ebenso stellt sich uns die berechtigte Frage, wie diese Zeitung fi nanziert wird. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, wer die Kosten für Druck und Verteilung trägt. Erfolgt die Finanzierung ausschließlich durch die FPÖ oder werden dafür öffentliche Gelder beziehungsweise Steuermittel verwendet? Gerade wenn regelmäßig politische Inhalte verbreitet und Vorwürfe gegen die Gemeindeführung erhoben werden, wäre Transparenz über die Finan-

zierung im Interesse der Öffentlichkeit und ein wichtiger Beitrag zu einer offenen politischen Kultur.

Abwesend in den Sitzungen, laut in der Zeitung Als Bürgermeister möchte ich aber auch persönlich eines festhalten. Kritik gehört zur Demokratie und ist wichtig. Sie muss jedoch auf Fakten beruhen und darf nicht auf Halbwahrheiten oder bewusst falschen Behauptungen aufgebaut sein. Besonders verwundert mich die Kritik von Stadtrat Dr. Reinhold Bauer. Von insgesamt 38 Sitzungen des Gemeinderates und der Ausschüsse hat Herr Bauer lediglich 20 besucht. Er hat somit nahezu jede zweite Sitzung versäumt und kennt viele Entscheidungsgrundlagen und Diskussionen naturgemäß nicht. Dennoch bezieht er – wie jeder Stadtrat – selbstverständlich die gesetzlich vorgesehene Aufwandsentschädigung für seine Funktion. Umso erstaunlicher ist es, anschließend öffentlich über Themen zu urteilen und der Gemeindeführung Versäumnisse vorzuwerfen, obwohl ein wesentlicher Teil der Beratungen und Entscheidungsprozesse gar nicht mitverfolgt wurde. Ich lade alle politischen Kräfte ein, konstruktiv an der Zukunft unserer Stadt mitzuarbeiten. Opposition ist ein wichtiger Bestandteil unserer Demokratie. Sie lebt jedoch von Verantwortung, Sachlichkeit und konkreten Vorschlägen – nicht davon, grundsätzlich gegen alles zu sein oder Leistungen anderer als eigene darzustellen!

Unser gemeinsames Ziel Wir als Koalition übernehmen Verantwortung für Bad Aussee. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtgemeinde arbeiten wir täglich daran, die finanziellen und strukturellen Herausforderungen unserer Gemeinde zu bewältigen. Unser Ziel ist es, Entscheidungen auf Grundlage von Fakten, Gesetzen und Hausverstand zu treffen – auch dann, wenn sie nicht immer populär sind.

Bürgermeister

Thomas Schönauer

Vizebürgermeister

Robert Gaßner

Vizebürgermeister

Robert Margotti

Finanzreferent

Wolfgang Feldhammer

gemeinsam mit der gesamten Gemeinderatskoalition

Schnell informiert

l Daniela Vergud aus Bad Mitterndorf wurde gemeinsam mit der Digitalagentur „pixelart“ und der FH Salzburg für den Österreichischen Staatspreis Marketing 2026 unter die Top 3 nominiert. Die Nominierung erfolgte in der Kategorie Data Driven Campaigns – einer der anspruchsvollsten Disziplinen im modernen Marketing, die messbare Ergebnisse konsequent in den Mittelpunkt stellt. Der Staatspreis Marketing gilt als höchste Auszeichnung der österreichischen Marketingbranche. Als Projektmanagerin war Daniela Vergud maßgeblich an der Konzeption und Umsetzung der nominierten Kampagne beteiligt. Dass ein Projekt, an dem jemand aus dem Ausseerland mitgewirkt hatte, auf dieser Bühne vertreten

„Es ist eine besondere Anerkennung, gemeinsam mit dem Team von ‚pixelart’ und der FH Salzburg für diese hohe Auszeichnung nominiert worden zu sein“, so Daniela Vergud. Foto: M. Pisek/pixelart

l In der Nacht vom 29. auf den 30. Juni gelangten bisher unbekannte Täter durch ein Fenster in das Innere eines Wohnhauses an der Pötschenstraße in Bad Aussee. Im Innenbereich wurden sämtliche Räume durchsucht sowie ein Wandtresor samt Inhalt gestohlen. Der entstande Schaden liegt im mittleren fünfstelligen Bereich.

l Mehr als 60 Mitarbeiter

der Salinen-Gruppe

steuerten ihre Lieblingsrezepte für ein gemeinsames Kochbuch bei. Die Sammlung vereint traditionelle österreichische Gerichte mit internationalen Spezialitäten und spiegelt die kulturelle Vielfalt der Belegschaft wider. Neben den Rezepten bietet das Buch auch Informationen über die Geschichte und Bedeutung von Salz – sowohl als Lebensmittel als auch für industrielle Anwendungen. Erhältlich ist das Kochbuch seit 1. Juli im Salinen-Webshop sowie in den Salzwelten-Shops in Bad Ischl, Altaussee, Hallstatt und Bad Dürrnberg/Hallein.

Gemeinsam sicher auf dem

Schulweg

Rund 125 Schulanfänger aus Altaussee, Bad Aussee, Grundlsee, Bad Mitterndorf, Kainisch und Tauplitz nahmen im Juni an den Verkehrssicherheitstagen der Polizei teil.

Die Schulanfänger der heimischen Kindergärten wurden von den Polizisten mit praktischen Übungen auf ihren künftigen Schulweg vorbereitet.

Im Mittelpunkt standen die sichere Bewältigung des Schulwegs, das richtige Verhalten an Bushaltestellen sowie im Schulbus und die korrekte Kindersicherung im PKW. Gemeinsam mit den Polizisten wurden die Schulwege besichtigt, das sichere Überqueren von Schutzwegen geübt und praktische Übungen mit dem Schulbus durchgeführt. Ein Dank gilt der Firma Uniqa Weixelbaumer & Team aus Bad Mitterndorf, die die Warnwesten für alle teilnehmenden Kinder sponserte.

(V. l.): Kurt Thomanek, Katharina Steiner, Ariane Herzog und Peter Untersperger präsentierten das neue Kochbuch „Salz in der Suppe“. Foto: Salinen
Foto: Privat

Schnell informiert

l Mit viel Humor und guter Laune

begeisterten Peter Musek und Doris Bittmann beim Vorlesen im Seniorenheim der Volkshilfe rund 20 Zuhörer. Ihre unterhaltsamen Geschichten sorgten für herzhaftes Lachen und eine fröhliche Atmosphäre. Die beiden engagierten Vorleser sind jeden ersten Freitag im Monat mit großer Freude vor Ort und bereichern den Alltag der Bewohner mit ihren abwechslungsreichen Lesungen.

Peter Musek und Doris Bittmann statten den Senioren jeden ersten Freitag im Monat einen Besuch ab – mit unterhaltsamer Lektüre im Gepäck. Foto/ Text: DoBi

l Im Rahmen des fünften Florianiempfangs des Oberösterreichischen Landes-Feuerwehrverbandes wurde E-ABI Werner Fischer mit der Florianmedaille des OÖ Landes-Feuerwehrverbandes in Silber ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt seine langjährigen Verdienste sowie die enge und grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren der Steiermark und Oberösterreich.

Werner Fischer wurde beim Florianiempfang mit der Florianmedaille in Silber für seine langjährigen Verdienste ausgezeichnet. Foto: OÖ LFV/Natalia Pesendorfer

l Großes Interesse fand der Vortrag „Kinder im Haifischbecken der sozialen Medien“, der am 2. Juli im Kur- und Congresshaus Bad Aussee stattfand. Rund 300 Besucher kamen zum Vortrag von Spiegel-Bestseller autorin Silke Müller, die die Herausforderungen und Risiken der digitalen Welt für Kinder und Jugendliche beleuchtete. Die Kriminalprävention, vertreten durch GI Michael Ritzinger, informierte an einem Infostand unter anderem über Internetkriminalität, den verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit sozialen Medien sowie geltende Bestimmungen des Jugendgesetzes.

Andi-Reitinger-Open-Air am Albert Appelhaus

Zu einem der Höhepunkte der heurigen Almsaison wird auch heuer wieder das Open-Air von Andi Reitinger am Albert-Appel-Haus werden. Auf 1.663 Metern Seehöhe, mitten im Toten Gebirge

Chara kter. Im Mittelpunkt des Abends steht Andi Reitinger. Der aus Ebensee stammende Musiker gilt in der Region als feste Größe und wird seine Hits, unter anderem der bekannten Song „Wüdnsee",

gelegen, verwandelt sich die Hütte am Samstag, 25. Juli, für einen Abend in eine Bühne mit Bergpanorama. Wer den Aufstieg wagt, wird mit einer Atmosphäre belohnt, die tiefer unten in dieser Form kaum zu finden ist. Genau das verleiht dem Konzert seit Jahren seinen unverwechselbaren

bezahlte Anzeige

live zum Besten geben. Für den passenden Rahmen vor und nach Andi Reitinger sorgt „The Dirty", der mit seiner musikalischen Umrahmung den gesamten Abend begleitet. Aufgrund der begrenzten Kapazitäten am Berg wird um vorherige Reservierung gebeten, telefonisch unter +43 3622 94102.

Manfred Fuchs begeisterte mit Alm-Dokumentation

Im Woferlstall in Bad Mitterndorf präsentierte Manfred Fuchs am 2. Juli seine neue Dokumentation „Leben und Almwirtschaft im Naturpark Sölktäler".

Den Anfang machte nicht der Film, sondern Manfred Fuchs selbst. In einer charmanten Einführung erzählte er, wie aus einem ursprünglich auf ein Jahr angelegten Projekt am Ende zwei Jahre Arbeit wurden. Ein Witterungseinbruch durchkreuzte den ursprünglichen Zeitplan – und wurde für den Hobbyfilmer letztlich zum Glücksfall: Die zusätzliche Zeit nutzte er, um noch mehr Interviews zu führen und weitere spannende Themen einzufangen, etwa das Eisschneiden und die Schaufütterungen, und um sich intensiver mit der Alm- und Forstwirtschaft in der Region auseinanderzusetzen. Nach der Vorführung bedankte sich Fuchs bei seinem Publikum – auch wenn der Saal in Bad Mitterndorf nicht ganz so voll war wie zuletzt im Kino Gröbming, wo die Vorstellung gleich viermal ausverkauft war.

Das könnte aber natürlich auch an der „kleinen“ Konkurrenz mit Österreich gegen Spanien im Sechzehntelfinale der Herren-Fußball-WM gelegen sein. Manfred Fuchs machte aus der Not eine Tugend und bot allen, die noch Lust hatten zu bleiben, kurzerhand Public Viewing im Woferlstall an. Wenn auch nicht das Resultat des Matchs, aber zumindest die Idee war ein voller Erfolg.

Mit sichtlicher Vorfreude berichtete er zudem, dass sein Film ab 27. August

im ORF III auf Hauptabendprogramm um 20.15 Uhr in „Heimat Österreich“ achtmal zu sehen sein wird. Mit dieser indirekten Anerkennung ist auch ein Honorar verbunden – für Fuchs ein „Geschenk", wie er es selbst nannte, schließlich habe er den

Film aus Leidenschaft und nicht aus finanziellen Beweggründen gedreht. Umso mehr freute es ihn, dass man auch beim ORF kaum glauben konnte, dass er diesen stimmungsvollen Film ganz ohne großes Team realisiert hatte.

Der Filmautor aus Bad Mitterndorf nahm die zahlreich erschienenen Zuschauer mit auf eine 45-minütige Reise durch den Naturpark Sölktäler – mit der Zauneralm und ihrer Sennerin Martina Ebenschweiger im Mittelpunkt. Foto/Text: D. Vergud

Parkkonzerte in Altaussee

Auch diesen Sommer laden die Altausseer Traditionsklangkörper, die Salinenmusik Altaussee und die Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch, wieder zu den beliebten Parkkonzerten im neu gestalteten Altausseer Kurpark ein.

Am Freitag, 17. Juli, konzertiert um 20 Uhr die Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch, bevor am Freitag, 24. Juli, die Salinenmusik Altaussee aufspielt.

Ein Gemeinschaftskonzert der beiden Kapellen findet am Freitag, 31. Juli, statt. Am Freitag, 7. August, gestaltet die Salinenmusik Altaussee das Parkkonzert um 20 Uhr und präsentiert dabei auch den traditionellen Altausseer Knappentanz. Die Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch konzertiert wiederum am Freitag, 14. August, ebenfalls um 20 Uhr. Am Freitag, 21. August, findet um 19 Uhr das Konzert der Salinenmusik Altaussee im Rahmen des Bierempfangs der Freiwilligen Feuerwehr Altaussee in der Rüsthalle statt. Den Abschluss der Konzertreihe bildet am Freitag, 28. August, um 19 Uhr das Parkkonzert der Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch im Kurpark Altaussee. Für kleine Erfrischungen und kleine Speisen ist gesorgt. Die Konzerte finden nur bei Schönwetter statt.

Leserbriefe

Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift und Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern (Erstes Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867). Diese Meinung muss jedoch nicht gleichzeitig die Meinung der Redaktion sein.

Beschlossenes Sportzentrum in Bad Mitterndorf

Die Anrainer rund um die alten Sprungschanzen in Heilbrunn haben am 23. Juni ein Schreiben von der Gemeindeverwaltung erhalten, dass sie innerhalb von 14 Tagen bis zum 22. Mai von ihrem Anhörungsrecht schriftlich Gebrauch machen können. Im Falle von Einwänden sollen sie aber vor der Verschriftlichung noch ins Gemeindehaus kommen, damit einer offiziellen Stellungnahme möglichst vorgebeugt wird. Darüber hinaus wurden in der exklusiven Benachrichtigung keine relevanten Daten preisgegeben, sodass ohne Insider-Wissen kaum eine fundierte und sachliche Stellungnahme möglich ist. Wo Transparenz und Mitsprache geheuchelt wird, ist Verschwiegenheit und Drüberfahren Programm. Herbert Hansmann wird seinen Lebensabend aufgrund seiner wachsenden Beliebtheit eher nicht in seiner Heimat verleben, diese These sei einmal in den Raum gestellt. Wo ist die Liebe eines Bauernsohnes zur freien Natur? Was ist mit dem Kulmgelände? Rechnet sich der von der Gemeindeverwaltung mitgetragene Landschafts- und Ressourcenverbrauch für das bisschen Entertainment-Zirkus oder geht es einfach nur darum, eine leere Liste mit (fragwürdigen) Bauobjekten als förmlichen Tätigkeitsnachweis zu füllen? Ein Leserbrief bietet nicht die Möglichkeit, eine sachliche Analyse zur Aufklärung der einfließenden Gegebenheiten darzulegen; das wäre in einer eigenen und ausführlichen Rubrik Aufgabe der Redaktion selbst. Hier kann nur ein Appell erfolgen: Den Menschen muss ein Licht aufgehen, dass ihnen, also jedem einzelnen Eingesessenen, das Territorium einer Gemeinde zur weisen Nutzung gemeinschaftlich gehört, sozusagen

als eine Art Eigentümergemeinschaft, und folglich immer ALLE in jeder Weise angemessen zu beteiligen sind. Das Land, die Ressourcen, die Steuereinnahmen gehören weder der „Gemeinde“ noch dem „Land“ oder dem „Bund“. Die herausgestellten Begriffe sind nur organisatorische Fiktionen, keine Autokraten im Sinne einer gebotenen Vormundschaft. Allerdings üben Parteien die Herrschaft aus, sobald sich der schaffende Mensch auf einen rechtlichen Machtgeber reduzieren lässt und im Übrigen seinen Spaß beim Ausfüllen der minderen Rolle eines unbedeutenden Konsumenten findet. Wer lieber still zusieht und nur auf das Schöne hofft, erspart sich keine Probleme, sondern gibt sich und die anderen mit seinem verantwortungslosen „Ich muss nichts tun“ der totalen Irrelevanz preis.

Landl, Bad Mitterndorf

Zu Besuch in Plaisir Familie Chicaud kenne ich schon seit 35 Jahren durch die Städtepartnerschaft Bad Aussee–Plaisir. Im Rahmen einer Reise nach Frankreich besuchte ich sie im Juni und war überwältigt von der Gastfreundschaft und Großzügigkeit. Ich wurde nicht nur beherbergt, sondern auch mit gutem Essen, Tipps und Taxidiensten von Brigitte und Daniel verwöhnt. So möchte ich mich nicht nur bedanken, sondern auch auf die Wertigkeit und Nachhaltigkeit von Städtepartnerschaften hinweisen. Der Einsatz von Christine Skoberne und allen Beteiligten beim Aufbau und der Weiterführung dieser Partnerschaft hat einen großen nachhaltigen Wert und ich hoffe, die Idee der internationalen Verbindungen (auch Oppau ist eine Partnerstadt von Bad Aussee) wird weitergelebt und weitergeführt.

Lydia Raaijmann, Bad Aussee

Das passende Geschenk immer zur Hand: Ein AlpenpostAbonnement

macht Freude. Erhältlich unter www.alpenpost.at

Ausseer Sommernächte

An drei Abenden verwandelt sich die Innenstadt in eine autofreie Erlebnismeile und bietet die perfekte Gelegenheit, entspannt einzukaufen und regionale Köstlichkeiten zu genießen. Ein abwechslungsreiches Programm macht die Ausseer Sommernächte zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Gäste. Die Geschäfte, Manufakturen und Handwerksbetriebe öffnen ihre Türen bis 21 Uhr und präsentieren ihr vielfältiges Angebot. Auch kulinarisch bleiben keine Wünsche offen: Regionale Gastronomen und Standler verwöhnen mit frisch zubereiteten Spezialitäten und Schmankerln. Dazu schaffen Live-Musiker mit stimmungsvollen Klängen eine einzigartige

Atmosphäre. Für die jüngsten Besucher gibt es ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Riesenseifenblasen, Ballonfiguren, Kinderschminken, Ponyreiten sowie einer Hüpfburg mit Riesenrutsche. Wer es sportlicher mag, kann sich am Kletterturm der Bergrettung Ausseerland versuchen. Wer den Abend tanzend ausklingen lassen möchte, ist beim Sommernächte-Clubbing mit DJ BernArdo am 4. August ab 21 Uhr auf der Kleinen Kurparkbühne genau richtig. Die nächsten Ausseer Sommernächte finden am 21. Juli, 4. August und 18. August jeweils ab 19 Uhr bei jeder Witterung statt.

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Eine laue erste Sommernacht

Am 7. Juli verwandelte sich das Ausseer Zentrum wieder zur gemütlichen Flaniermeile für Fußgänger.

Die angenehm warmen Temperaturen und das vielfältige Angebot lockten erneut zahlreiche Einheimische und Gäste in die Fußgängerzone im Zentrum von Bad Aussee. Die erste Sommernacht in diesem Jahr füllte Straßen, Geschäfte und Gastgärten mit üppigen Besucherscharen. Ein tolles Kinderprogramm erfreute die jüngsten Besucher. Ein Clown zauberte fantasievolle Luft ballontiere,

Quietsche enten konnten bemalt werden und auch eine Hüpfburg sowie Ponyreiten sorgten für Spaß. Musikalisch konnte man an den verschiedensten Ecken tollen Klängen lauschen und auch kulinarisch wurde man bestens versorgt. An drei weiteren Terminen in diesem Sommer (21. Juli sowie 4. und 18. August) gibt es nochmals die Möglichkeit, dieses einzigartige Flair zu spüren.

Die Lokale und Geschäfte luden zum Gustieren und Verweilen ein. Fotos/Text: M. Rastl

Zwei Wurzeln, eine Zeitung –50 Jahre Alpenpost

Von der „Steierischen Alpen-Post“ des Jahres 1885 bis zur Wiedergründung 1976: eine Jubiläumsausgabe über die Geschichte einer Heimatzeitung im Ausseerland. an sagt, wer einen runden Geburtstag feiert, dürfe sich kurz selbst auf die Schulter klopfen. Nach fünfzig Jahren „Alpenpost“ klopfen wir uns somit kurz auf die Schulter – jedoch nicht zu laut, damit der Lärm nicht bis nach Graz dringt und irgendwelche Landespolitiker, auf die man im

Ausseerland aktuell nicht gut zu sprechen ist, auf die Idee kommen, eine Wortspende dazu abzugeben. Die ist derzeit nämlich obsolet – viel wichtiger wäre es, hinter Versprechen zu stehen und für das Gemeinwohl zu sorgen.

Ein Versprechen Im Gegensatz zu den Besagten hat die „Alpenpost“ nämlich ihr Versprechen, für die Einwohner des Ausseerlands da zu sein, in

den letzten 50 Jahren gehalten. Auf der Titelseite, der am 9. Juli 1976 erschienenen ersten Ausgabe nach 36 Jahren ZeitungsAbsenz im Ausseerland, wurde auch das Versprechen gegeben, unabhängig zu sein. Dies gelingt nun umso besser, weil die „Alpenpost“ seit 2019 vom „Medienförderungsverein“ – einem absolut unabhängigen Verein – herausgegeben wird.

Eine Visionärin Aber von Anfang an: Es war im Jahr 1885 – und somit mehr als zwei Jahrzehnte vor der Gründung des „Ennstalers“ –, als mit dem Begründer des Kurortes Aussee, Dr. Josef Schreiber, dessen belesene und für die damalige „Wiener Allgemeine Zeitung“ schreibende Clara Schreiber nach Aussee kam und die Idee mitbrachte, eine Zeitung für das Ausseerland zu gründen. Die erste Ausgabe erschien am Sonntag, 5. April 1885. Diesem medientechnisch epochalen Ereignis trägt die aktuelle „Alpenpost“ insofern Rechnung, als dass die Titelseite der ersten Ausgabe – seit der Übersiedelung in die Räumlichkeiten in der Kammerhofgasse 227 – exakt dort, wo die erste Ausgabe das Licht der Welt erblickte, den Eingangsbereich der Redaktion ziert. Schon damals wandte sich die Redaktion an die geehrten Leser und schrieb: „Indem wir die Aufmerksamkeit der geehrten Leser auf die ‚Steierische Alpen-Post‘ lenken, beehren wir uns, diese neue Wochenschrift allen Gönnern, Freunden und Bewohnern unseres heimatlichen Alpenlandes wärmstens zu empfehlen, und die ergebene Bitte hinzuzufügen, die ‚Steierische AlpenPost‘ in zweifacher Richtung zu fördern und unterstützen zu wollen. Erstens: durch geneigte Mitteilungen interessanter und bemerkenswerter Tatsachen, die sich für die Öffentlichkeit eignen. Zweitens: durch Pränumeration*) auf unsere Wochenschrift und Empfehlung derselben in weiteren Kreisen.“ Fortsetzung auf Seite 17 *) Pränumeration = Vorfinanzierung eines noch nicht gedruckten Werkes durch Werbung

Die Alpenpost in Zahlen

1.272 Ausgaben der „Alpenpost“ mit rund 165 Millionen Anschlägen sind bisher erschienen. 50 Ausgaben der „Faschingspost“ mit 21,5 Lesern, die den Spaß nicht verstehen wollten oder konnten.

518 Kilogramm Papier pro Ausgabe ergeben pro Jahr 13,5 Tonnen, was einem bisherigen Papierverbrauch von 675 Tonnen bzw. der Fläche eines Waldes von rund 40 Hektar entspricht. Die rund 70 Sondernummern wie auch die bisher rund 200 „Was ist los?“-Veranstaltungskalender sind dabei noch nicht einberechnet.

Rund 600 Termine oder Veranstaltungen müssen pro Jahr wahrgenommen werden – zusätzlich dazu kamen früher noch die Organisation der Weihnachtsausstellungen im Ausseer Kurhaus wie auch eine jährliche Leserreise, die auch heuer wieder stattfindet.

Die Titelzeilen

der ersten Jahre

1978 gewinnt die Tauplitzerin Lea Sölkner bei der Alpinen Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen den Weltmeistertitel im Slalom – die „Alpenpost“ berichtet, feiert mit. 1980 gewinnt Hubert Neuper sensationell die Gesamtwertung der Vierschanzentournee. Die Grimminghalle in Bad Mitterndorf wird eröffnet. 1982 wird Klaus Maria Brandauers Film „Mephisto“ mit einem Oscar ausgezeichnet. Das Ausseerland staunt, feiert, liest darüber – in der „Alpenpost“. 1986–1996: Wachstum und Weltbühne

1987 wird Ulla Weigerstorfer aus Aussee zur Miss World gekürt.

1988: Die erste große Photovoltaik-Anlage Österreichs entsteht am Loser. 1992: Eine Hundeschlittenweltmeisterschaft bringt 200 Gespanne und 2.000 Hunde ins Hinterbergtal. 1994: Bad Aussee feiert 700 Jahre und wird offiziell zur Stadt erhoben. 1996: Die Ski fl ug-Weltmeisterschaft am Kulm – das größte Sportereignis des Jahres in Österreich. Hubert Neuper organisiert, die „Alpenpost“ begleitet. Millionen Menschen auf der ganzen Welt hören von der Schönheit dieser Region. 1997–2006: Kämpfe, die sich lohnen

Das LKH Bad Aussee kämpft um seinen Bestand. Die Alpenpost kämpft mit. Forum Pro LKH, Unterschriftenlisten, Sonderausgaben – der mediale Druck bewirkt ein Umdenken in Graz.

Unsere Werbepartner damals und heute

Ein Regionalmedium lebt vom Austausch mit seinen Lesern und Werbepartnern. Dies wird sich auch in den nächsten Jahrzehnten nicht ändern. Die „Alpenpost“ hat sich in den letzten 50 Jahren als verlässlicher Partner für Wirtschaftstreibende der Region etabliert, wenn es darum ging, Nachrichten in die Haushalte zu bringen. Auf den folgenden Seiten möchten wir uns mit einem kleinen Augenzwinkern bei unseren Werbepartnern der letzten Jahrzehnte aufrichtig für ihr Vertrauen bedanken und haben jene Unternehmen, die bereits in der allerersten „Alpenpost“ geworben haben, eingeladen, diese Sonderausgabe mitzugestalten.

Die Werbung hat sich in den letzten 50 Jahren natürlich auch verändert. Viele Einschaltungen, die damals bei den Kunden gut ankamen, wären heute undenkbar. Die technischen Möglichkeiten und die grafische Umsetzung wirken heute im Vergleich zu damals schier grenzenlos. Aber dennoch: Beim Durchblättern der Ausgaben aus dem Jahr 1976 erblickt man Werbungen, die einen zum Schmunzeln bringen – der „Retro-Stil“ gefällt.

Die Werbepartner sind – neben den Abonnenten – die tragende Säule des wirtschaftlichen Überlebens einer Zeitung. Sehr erfreulich ist es für eine Regionalzeitung, noch heute oftmals dieselben Namen von Geschäften und Firmen zu lesen, die schon vor fünf Jahrzehnten warben. Natürlich möchten wir unseren treuen Lesern die Werbung von damals nicht vorenthalten und dürfen Ihnen auf den folgenden Seiten unsere Werbepartner von Stunde null an bis heute in einer Gegenüberstellung der Inserate präsentieren.

Im Rahmen der ersten, 1979 von der „Alpenpost“ organisierten, Weihnachtsausstellung im Ausseer Kurhaus wurde auch Werbung für die Hauptpreise gemacht – diese wäre wohl heute in dieser Form nicht mehr möglich.

Damals

... Wie heute ...

Lederhosen nach Maß, nur mit heimischer Ware! Wo sonst bekommen Sie alles aus einer Hand? In 3. Generation seit 1948.

Ernst Traninger – Ernst Traninger – Klaus Traninger

Eine erprobte Journalistin als Visionärin des Ausseerlands: Clara Schreiber gründete die „Steierische Alpen-Post“.

Die Ausgaben erschienen immer samstags um 17 Uhr – bis die in „Alpenpost“ umbenannte und von Hans Fitzinger (1875–1949) geführte Wochenzeitung zu Weihnachten 1940 aus politischen Gründen das letzte Mal erschien. 55 Jahre hindurch begleitete das Medium die Menschen im Ausseerland – durch fröhliche und düstere Zeiten, sogar durch den Ersten Weltkrieg und bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs. Die Zeitung war zu einer verlässlichen und beständigen Begleiterin geworden, auf welche die Menschen im Ausseerland von da an verzichten mussten.

Mediale Unterversorgung

Es ist somit keine Übertreibung zu sagen, dass das Steirische Salzkammergut im Jahr 1976 pressemäßig unterversorgt war.

Ja, es gab die großen Tageszeitungen. Ja, gelegentlich tauchten in diesen Berichte über das Narzissenfest oder die Weltmeisterschaften am Loser auf. Das Ausseer Tagblatt, welches von einem pensionierten Oberst geschrieben wurde und bis 1987 erschien, behandelte die wichtigsten Themen auf einer Seite alle paar Tage, die „Ausseer Au fl age“ des „Demokratischen Volksblattes Salzburg“ erschien nur von 1945 bis 1948. Außderdem gab es die „Liezener Bezirksnachrichten“. Aber was im Alltag passierte – in den Gemeindestuben von Altaussee, Bad Mitterndorf oder Tauplitz, auf den Vereinssitzungen, bei den 135 Vereinen (man zählte sie seinerzeit wirklich), im Kurhaus, in der Volksschule –, blieb ungeschrieben. Und so spielte der Zufall Regie, um erneut ein Printmedium für das Ausseerland aus der Taufe zu heben.

Vom Kundenbindungsinstrument zur „Ausseerland“-Zeitung

Die heimische Volksbank suchte Mitte der 1970er Jahre intern nach einem Kundenbindungsinstrument. Herbert Angerer und Peter Grill ersonnen im Rahmen eines Wettbewerbes die Neuauflage der „Steierischen AlpenPost“ und gewannen damit eine Flugreise. Der damalige Direktor, Manfred Zand, bewertete die Idee als zielführend und unterstützte

Schon bei der „Steierischen Alpen-Post“ war die Leserbindung bemerkenswert. Lesepausen der Erwachsenen wurden von zukünftigen Lesern für ihre eigenen Zwecke genutzt ... Foto: Archiv „Alpenpost“

Projekt beauftragt wurde Herbert Seiberl, der wiederum Peter Musek kannte und ihn von der Idee überzeugte. Peter Musek, damals 30 Jahre alt, frisch aus dem elterlichen Gemischtwarenhandel in Puchen entlassen – wobei „entlassen“ das falsche Wort ist: Er hatte seinen Laden selbst übergeben, weil er voraussah, dass diese Branche keine Zukunft haben würde. Er sah diese Lücke und füllte sie aus. Am 9. Juli 1976 erschien die erste Ausgabe der „neue Alpenpost“. Auf der Titelseite stellte er klar, was er vorhatte – und warum. Man lese es als Gründungsdokument: bescheiden im Ton, präzise im Anspruch, unverstellt in der Überzeugung, dass eine Gemeinschaft eine Zeitung braucht, so wie sie eine Schule, einen Arzt und einen guten Gasthof braucht.

Die Kontinuität zur „Steierischen Alpen-Post“ war bewusst gewählt. Der Name, das Motto, das grüne Erscheinungsbild – all das stand für Verwurzelung. Das Konzept beruhte auf der Überzeugung, dass eine Regionalzeitung nicht Marke sein will, sondern Nachbar Die Zeitung startete als monatliche Gratiszeitung. Die Resonanz übertraf alle Erwartungen und schon bald erschien sie – als Abozeitung – vierzehntägig. Untergebracht war die Redaktion zuerst im zweiten Stock der Volksbank Bad Aussee, später dann im dritten Stock. Gut, dass damals die Lettern nicht mehr in Blei gegos-

sen, sondern die Texte am Computer geschrieben wurden, denn die schwarzen Dachplatten hätten die Lettern wohl schmelzen lassen ...

Eine Reihe an Mitarbeitern Als „Volksbank-Kind“ waren auch Volksbank-Entscheidungsträger für die „Alpenpost“ verantwortlich: Manfred Zand, Herbert Randacher und Berzi Seiberl. Später waren Herbert Stocker, Armin Bauer und Helmut Bauer als Geschäftsführer oder Eigentümervertreter tätig. Redakteur Peter Musek war von Anfang an das Gesicht der Zeitung – er fuhr aber auch, wenn es nötig war, die Ausgaben persönlich aus, organisierte die Leserreisen, moderierte Podiumsdiskussionen, fotografierte, redigierte, kommentierte.

Man nannte ihn liebevoll den „Rasantschnik“ – einen, der nicht stillsitzen kann. Einen, der immer noch eine Sache findet, die noch nicht erledigt ist. Von Anfang an dabei war auch Gerhard Klackl, der der „Alpenpost“ seit 50 Jahren mit Rat und Tat zur Seite steht. Dem Redakteur Beistand leisteten aber auch emsige Damen, die ihm den Rücken frei hielten. Regina Stocker war zu Beginn dabei, gefolgt von Martina Pipa, Maria Grill, Vroni Stüger, Johanna Milkowitz, Astrid Schwaiger, Maria Peinsipp und Marina Rastl. Auch das Netzwerk der freien Mitarbeiter wuchs ständig: Alois Mayrhuber und Rosi Mittendorfer aus Altaussee, Alfred Schachner und Francis Hüttner aus Tauplitz,

Peter Perstl aus Obertraun, Maria Erdinger, Bernd Nöster, Erich Hauswirth, Chris Schuhmacher, Christa und Sonja Reiter, Herbert Randacher, Hannes Pressl aus Bad Aussee, Herbert Gasperl, Rudi und Helga Schmid sowie Josef Krenn aus Grundlsee machten den Anfang, später kamen Helga Grill, Regina Arbeiter, Sandro Kumric, Gerald Marl, Doris Resch, Anna Scheutz, Doris Bittmann (Bad Aussee), Peter Grill, Wolfgang Sölkner, Petra Wallner, Aurelia Rodlauer (Bad Mitterndorf), Julia Gaiswinkler, Heidi Simentschitsch und Ben Zerhau (Altaussee) sowie Barbara Trauth, Heidi Lemmerer, Sophie Rastl, Lutz Maurer aus Grundlsee dazu. Genaue Lektorinnen Damit dem Redaktionsteam nicht zu viele Fehler nachgewiesen werden konnten, gab es äußerst

genaue Korrekturleserinnen. Diese waren und sind Huberta Gasperl und Christl Herr, Andrea Hofer, Maria Grill, Daniela Vergud, Eva Enzelberger, Anita Schachner sowie zeitweise Alexandra Hofer und Johannes Neumayer. Auch Jugendredakteurinnen gab es viele: Sandra Schuhmacher, Sofie Grill, Simone Rastl, Sabrina Kranabitl, Theresa Schwaiger und Sara Hillbrand. Für einen „Geschlechterausgleich“ sorgte Kevin Tobisch. Für die gerne gesehenen Karikaturen sorgten jahrelang Hans Augustin und Reinhard Schlüter Sollte bei dieser Aufzählung jemand vergessen worden sein, so ist dies rein und ausschließlich der Vergesslichkeit zweier Redakteure zuzuschreiben, die einfach zu viel um die Ohren haben.

Generationenwechsel

Um das Jahr 2005 zeichnete sich bei Peter Musek ab, dass er in seinen (Un-)Ruhestand wechseln wollte, und er suchte somit einen Nachfolger – jemanden, der die „Alpenpost“ in seinem Sinne weiterführen sollte. Im Oktober 2007 wurde Florian Seiberl mit dieser Aufgabe betraut, der mit einem „Kopfsprung ins kalte Wasser“ eingeführt wurde, denn der facettenreiche Kampf um das LKH Bad Aussee geriet damals in seine heiße Phase und die Landespolitik lieferte sich mit dem „Forum Pro LKH Bad Aussee“ ein ordentliches Ringen, welches medial seinen Niederschlag fand. Zurück zu den Wurzeln 42 Jahre lang war die „Alpenpost“ im Volksbank-Gebäude untergebracht. Im Zuge der Eingliederung der Volksbank Steirisches Salzkammergut in die Volksbank Salzburg musste 2018 ein neuer Standort gefunden werden. Wie durch einen glücklichen Zufall war gerade das Erdgeschoß der Kammerhofgasse 227 frei geworden, in einem Haus, das sozusagen aus Druckerschwärze gebaut und in dessen Räumlichkeiten schon die „Steierische Alpen-Post“ auf einer 40 Tonnen schweren Druckmaschine gedruckt worden war. Recht viel näher kann man seinen Wurzeln nicht kommen. Im Jahr darauf eröffnete sich die Möglichkeit, die „Alpenpost“ aus dem Volksbank-Verbund herauszulösen und auf eigene Beine zu stellen. Der „Medienförderungsverein Ausseerland“, der bis zu diesem Zeitpunkt fünf Prozent der Regionalzeitung hielt, wurde ausgebaut und übernahm die Zeitung zur Gänze. Seit damals sind 14 Mitglieder des Vereins, der von Helmut Bauer geführt wird und dem das gesamte Redaktionsteam mit weiteren Medieninteressierten (Herbert Angerer, Regina Arbeiter, Gotthard Gassner, Alois Grill, Gerhard Klackl, Bernhard Laimer,

„Die Alpenpost ist wie das Salzkammergut. Gibt es ein größeres Kompliment?“

Alfred Komarek zum 20-jährigen Jubiläum 1996

Eine zeitgenössische Ansicht der Grill’schen Druckerei und Papierhandlung, des Hauses, in dem die „Steierische Alpen-Post“ gedruckt wurde und in dem sich seit 2019 die Redaktion der „Alpenpost“ befindet.

Robert Leu, Peter Musek, Maria Peinsipp, Karin Posch, Berzi Seiberl) aus dem Ausseerland angehört, als Herausgeber tätig. Vollkommen unabhängig, der Wahrheit und der Region verpflichtet und oft auch unbequem – wie es eine Zeitung sein sollte. Und nun, 2026, ist sie plötzlich fünfzig. Noch immer liefert sie. Noch immer jeden zweiten Donnerstag. Noch immer pünktlich.

Vertrauen kann man sich nur verdienen

Was bleibt am Ende eines langen Jubiläumsartikels zu sagen? Eigentlich gar nicht so viel. Die Zahlen sprechen für sich. Die Ausgaben sprechen für sich. Und vor allem: Die Leserinnen und Leser sprechen für sich. Wer eine Zeitung fünfzig Jahre lang liest – manche von Ihnen haben mit dieser Zeitung lesen gelernt, buchstäblich –, hat ihr sein Vertrauen geschenkt. Das ist keine Kleinigkeit.

Foto: Archiv

Vertrauen ist das einzige Kapital, das eine Regionalzeitung wirklich hat. Man kann es nicht kaufen. Man kann es nur verdienen.

Wir versuchen das, Ausgabe für Ausgabe. Mit Fehlern, die passieren – das sei ehrlich gestanden. Wir haben jedoch versprochen, sie uns zu erlauben. Aber auch mit dem ehrlichen Bemühen, eine Zeitung zu machen, die ihre Region liebt. Die fair ist. Die mutig ist, wo es nötig ist. Und die weiß, wann ein Schmunzeln mehr sagt als tausend Worte oder ein Leitartikel. Ein abschließendes „Danke“ Abschließend sei allen gedankt, die die „Alpenpost“ ein halbes Jahrhundert lang begleitet haben. Den Mitarbeitern, den freien Mitarbeitern, den Korrekturleserinnen, der Druckerei Wimmer in Bad Ischl und seit Jahrzehnten der Druckerei Wallig in Gröbming. Ein Dank gilt den Entscheidungsträgern der Volksbank Steirisches Salzkammergut, die ihr „Lieblingskind“ – welches nun erwachsen geworden ist und auf eigenen Beinen steht – einst aus der Taufe hoben. Eine tiefe Verbeugung mit Dank an die Inserenten, die über fünfzig Jahre die wirtschaftliche Basis geschaffen haben, dieses Medium fortführen zu können. Und vor allem: Danke Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. Wer die „Alpenpost“ liest, gibt ihr das, was sie am meisten braucht: Bedeutung –und diese ist in Zeiten von sozialen Medien und politischen Irrlichtern wichtiger denn je.

Es gab sogar eine eigene „Alpen-Post“-Ansichtskarte, die sich sehr gut verkaufte.

*) Anmerkung: Dabei handelte es sich um den allerersten dokumentieren Tippfehler in der „Alpenpost“.

Große Wendepunkte in der Geschichte der „Alpepost“ Es ist kein großes Geheimnis, dass Printmedien (Zeitungen) nicht nur durch die sozialen Medien unter Druck geraten sind. Reihenweise werden in großen Redaktionen Mitarbeiter entlassen oder Traditionszeitungen eingestampft, wie es 2023 mit der „Wiener Zeitung“ – im 320. Jahr nach ihrer Gründung durch politische Kurzsichtigkeiten – passierte. Auch grobe journalistische Fehler arrivierter Blätter bei der Berichterstattung über politische Entscheidungen während der Corona-Pandemie sorgten für einen massiven Vertrauensverlust bei den Lesern. Dazu kommt ein geändertes Leserverhalten in Hinblick auf „möglichst kurz“ und „unbedingt mit Video“, wodurch junge Menschen ganz anders sozialisiert werden als noch vor einigen Jahren. Dem Rechnung zu tragen wird eine der größten Herausforderungen für Printmedien in den nächsten Jahren werden. Aber nicht nur diese Rahmenbedingungen beschäftigen die Redaktion der „Alpenpost“ – es gab auch mehrere richtungsweisende, interne „Meilensteine“, die am Ende die Zeitung noch stärker gemacht haben. Drei Jahre nachdem die „Alpenpost“ 1980 von einer Monatszeitschrift zu einer 14-tägig erscheinenden Zeitung wurde, im Juni 1983, zogen sehr dunkle Gewitterwolken auf. Im Strudel wirtschaftlicher Fehlentscheidungen rund um das Hotel „Erzherzog Johann“ kamen sowohl die „Volksbank Steirisches Salzkammergut“ als auch die „Alpenpost“ wirtschaftlich an den Rand der Zahlungsunfähigkeit. Es gab ein juristisches Gezerre um die Eigentumsrechte an der „Alpenpost“, welche schließlich der „Volksbank Steirisches Salzkammergut“ zugesprochen wurden. Dies blieb auch 36 Jahre so, bis eine Strukturreform im Bankenwesen die „Volksbank Steirisches Salzkammergut“ mit der „Volksbank Salzburg“ verschmelzen ließ. Im Rahmen dieser Umstrukturierung ergab sich der Glücksfall, die „Alpenpost“ auf eigene Beine zu stellen, indem der seit der Krise 1983 mit fünf Prozent beteiligte „Medienförderungsverein Ausseerland“ hochgefahren wurde, die gesamten Anteile an der „Alpenpost“ ablöste und seither als Herausgeber der Regionalzeitung fungiert. Einer Regionalzeitung, die wirtschaftlich und politisch vollkommen unabhängig agieren kann.

Eine Zeitung entsteht

Zwar kommt die „Alpenpost“ verlässlich jede zweite Woche ins Haus bzw. in die Verkaufsstellen, aber wie die Ausgaben entstehen, ist nicht hinlänglich bekannt. Ein kleiner Einblick in den zweiwöchigen Rhythmus der Redaktion. Der Rhythmus der „Alpenpost“ ist wohl mit einem Herzschlag vergleichbar – wenn auch nicht ruhig, sondern eher hochfrequent mit einigen Extrasystolen, das heißt mit zusätzlichen Herzschlägen. Steigen wir am spannendsten Tag der zwei Wochen ein, am Dienstag. An diesem Tag muss am Vormittag die aktuelle Ausgabe in Druck gegeben werden. Das Redaktionsteam nimmt noch letzte Korrekturen oder Anpassungen vor, während Gerhard Klackl schon die Ausgabe für den Druck vorbereitet. Das Zeitfenster ist eng, denn wenn die Druckunterlagen nicht pünktlich zur Druckerei Wallig, wo die Ausgaben schon seit Jahrzehnten gedruckt werden, gelie-

fert werden, verzögern sich alle weiteren Termine – was einer mittleren Katastrophe gleichkäme. Binnen weniger Stunden wird dann die aktuelle Ausgabe gedruckt und durch Franz Grabner, den „Hausund Hoflieferanten“ der „Alpenpost“, von Gröbming abgeholt. Von dort aus beschickt er bereits die am Weg liegenden Trafiken und Geschäfte, in welchen die „Alpenpost“ aufliegt. Während des schneereichen Winters 2015 war die Klachau aufgrund der Lawinengefahr gesperrt, eine Fahrt über Salzburg und den Pass Gschütt ins Ausseerland auch nicht möglich. Kurzfristig wurde sogar das Einfliegen der aktuellen Nummer mittels Hubschrauber überlegt, aber

die ÖBB erwiesen sich schlussendlich als zuverlässiger Partner, um die Zeitung nach Aussee zu bekommen. Sobald die Ausgabe in der Redaktion angekommen ist, kleben viele fleißige Hände einer illustren Helfertruppe die Adressaufkleber auf jede einzelne Zeitung, bevor diese dann – in Kisten verpackt und teilweise umreift – zum Postamt Bad Aussee gebracht werden. Auch die Ausgaben der Leser im Ausland werden so behandelt – jedoch mit einem zusätzlichen Kuvert um die Zeitung herum. Sobald die Ausgabe bei der Post und durch die Briefträger zugestellt wird, gibt es in der Redaktion ein großes Durchatmen – liegengebliebene E-Mails werden aufgear-

beitet, eine „Manöverkritik“ durchgeführt, die neue Nummer geplant und erste Artikel gesetzt. So geht es die nächsten Tage weiter: Artikel werden geschrieben oder von freien Mitarbeitern geschickt, redigiert und gesetzt und kommen – im chaotischen System – am Donnerstag zum „Umbruch“. Dieses Wort bedeutet im „Schriftsetzerjargon“, dass die Zeitung ins Layout und somit in Form gebracht wird. Die Inserate teilen sich ab diesem Zeitpunkt mit den redaktionellen Beiträgen die Seiten so auf, dass möglichst keine weißen Flecken oder Lücken am Papier bleiben. Fotos werden größer oder kleiner gemacht, Sätze hinzugefügt oder gelöscht, sodass die Seiten gut gefüllt sind. Deshalb gibt es auch einen Redaktionsschlusstag, damit die Zeitung fertiggestellt werden kann. Selbstverständlich übersehen viele Kunden und Partner diesen wichtigen Tag regelmäßig und so sind dann am Freitag und Samstag noch Anpassungen im Layout vorzunehmen, die das Redaktionsteam oftmals binnen Sekunden an den Rande eines Nervenzusammenbruchs bringen, weil derartige Anpassungen meist mit großen Layout-Änderungen verbunden sind. In dieser Zeit ist die „Alpenpost“ jedoch schon im Lektorat – die erste „Korrekturschleife“ wird am Sonntag erledigt, indem die gefundenen Fehler im Layout eliminiert werden. Das gesamte Wochenende über

wird an der Zeitung gearbeitet, aktuelle Veranstaltungen werden eingepflegt. Ein Wochenende, wie man es landläufig in anderen Berufen als Freizeit kennt, gibt es bei der „Alpenpost“ nicht. Bei durchschnittlich zehn Terminen pro Woche geht sich ein freies Wochenende unmöglich aus – noch dazu finden die meisten Veranstaltungen am Freitag oder Samstag statt. Das ergibt eine hübsche Summe von 500–600 Terminen pro Jahr, die abgedeckt werden müssen.

Am Montag herrscht dann pure Hektik in der Redaktion – die Nerven sind angespannt, die Zeitung ist –bis auf wenige weiße Flecken – fertig. Die brennenden Fragen am Montagmorgen sind: „Ist beim Sport noch etwas passiert, das man berücksichtigen muss?“, „Sind alle Inserate dort, wo sie gebucht wurden?“, „Ist über das Wochenende noch etwas anderes geschehen, das die Redaktion nicht mitbekommen hat?“ oder „Hat ein Spätentschlossener doch noch eine Seite gebucht?“ – diese Unwägbarkeiten müssen abgehandelt werden, bevor die Zeitung „zu“ ist, das heißt, es hat nichts mehr Platz – die Ausgabe platzt förmlich aus allen Nähten. Die Lektorinnen bekommen die Ausgabe nun zum zweiten Mal übermittelt, die gefundenen Fehler werden am Dienstag um 6 Uhr früh korrigiert, bevor dann die Zeitung abschließend bei der Druckerei Wallig in Gröbming in Druck gehen kann.

Danach beginnt der Ablauf für die Entstehung der nächste Ausgabe von Neuem und der Gewissheit, dass man – wenn man am Morgen in die Redaktion kommt, nicht weiß, was sich bis Mittag ereignen wird.

Zwei Wochen voller Überraschun-

gen, mit interessanten Wendungen und Meldungen, die man nicht für möglich hielt, liegen dann hinter uns und haben ihren Niederschlag in der „Alpenpost“ gefunden – seit 50 Jahren ein Rhythmus, der mitreißt und der für das Ausseerland schlägt.

Besondere Ausschnitte aus dem Jahr 1976 ...

Schnell informiert

l Bei der Salinen Austria AG wurde am 8. Juli eine Erweiterung des Vorstandes beschlossen und mit Thomas Wolfsgruber – langjähriger Fi nanzvorstand der Oberösterreichischen Landesbank AG – ein neuer Finanz vorstand (CFO) gefunden, um ab Jänner die Finanzagenden des 240 Milli onen Euro Umsatz schweren Traditions unternehmens mit 617 Mitarbeitern zu übernehmen. Bisher hatte dieses Ressort der Vorstandsvorsitzende Peter Untersperger in Personalunion geführt. l Der Seniorenbund Bad Mitterndorf lud am 17. Juni zu einer Feier zur Sommersonnenwende in der „Eselalm“, der 80 Mitglieder beiwohnten. Uwe Janthur stellte für die Feier die „Eselalm“ gratis zur Verfügung, Hubert Rührlinger, Hans Hösele und Heinz Rüscher verwöhnten alle Besucher mit Koteletts und Bratwürsten. Anschließend wurden noch hausgemachte Mehlspeisen serviert. Der Dank gilt allen Mehlspeisbäckerinnen. Für musikalische Umrahmung sorgte der gebürtige Bad Mitterndorfer Hubert Huber, der für tolle Stimmung sorgte. Alle Besucher waren derselben Meinung: Dieses Fest muss es nächstes Jahr unbedingt wieder geben.

l Die Schüler der dritten Klassen der Volksschule Bad Aussee besuchten kürzlich im Rahmen des Projekts „Kommunale Bildung“ das Ausseer Rathaus sowie die dazugehörenden Betriebe. Die Kinder staunten, als Bgm. Thomas Schönauer ihnen erklärte, wie viele Aufgaben die Gemeinde übernimmt. „Die Gemeinde lebt vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger. Deshalb war es mir eine besondere Freude, die Kinder im Rathaus willkommen zu heißen. Je besser die Kinder ihre Heimatgemeinde kennen, desto eher schätzen sie das Leben hier und wollen sich vielleicht in Zukunft am Gemeindegeschehen beteiligen”, sagte Bürgermeister Thomas Schönauer. Im Kurpark lernten die Schüler einiges über die Wasserversorgung in Bad Aussee und konnten direkt das Wasser aus dem Tiefbrunnen trinken. Die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes erklärten ihnen ihre vielfältigen Aufgabenbereiche. Dabei konnten die Kinder ausprobieren, wie der Holder mit der Blumenspritze funktioniert. Auch der Lkw mit dem Korb wurde besichtigt und viele Kinder trauten sich damit in luftige Höhen.

Die Kinder bekamen einen spannenden Eindruck davon, worum sich die „Gemeinde“ kümmern muss.

Matthias Jakisic und Toni Burger beim „Veit“

Am Donnerstag, 30. Juli, um 20 Uhr werden im Rahmen eines Abends, der so wohl nur einmal zu erleben sein wird, zwei Geigen voller Gegensätze beim „Veit“ aufeinandertreffen.

Matthias Jakisic und Toni Burger nehmen in ihrem gemeinsamen Programm, dessen ursprüngliche Geburtsstunde in der Gößler Kirche einem Starkregentag beim „Sprudel, Sprudel & Musik“-Festival 2010 zu verdanken ist, Einblick in Heimat und Fremde, Klassik und Moderne, Gemeinsamkeit und Gegensatz, Tradition und deren Fortsetzung in der Gegenwart.

Matthias Jakisic eröffnet heuer die Salzburger Festspiele mit DepecheMode-Drummer Chris Eigner und spielt für sieben Vorstellungen von „Der Menschenfeind" seine Kompositionen und Live-Musik im Festivalprogramm. Der heimische Geiger Toni Burger ist hinlänglich bekannt. Karten in allen Informationsbüros sowie im Internet unter: https://tinyurl.com/burgerjakisic

Ein herzliches Dankeschön für den Einsatz in Tauplitz

Der Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut bedankt sich herzlich bei den Steiglern für die Sanierung des Traweng- und des Gnanitzwegs. Ein großer Dank ergeht an Klaus Jäger und seine Tochter Elisa für die geleistete Arbeit und den großartigen Einsatz bei der Sanierung der Stufen zum Grillplatz in Tauplitz.

Mit viel persönlichem Engagement und tatkräftigem Einsatz wurde der Zugang wieder hergerichtet und damit ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung dieses beliebten Platzes geleistet. Vielen Dank für die Zeit, die Mühe und den Einsatz für Tauplitz und das Ausseerland Salzkammergut!

Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut

Thomas Wolfsgruber wird aber Jänner neuer Finanzvorstand bei der Salinen Austria AG. Foto: H. Wakolbinger
Die Sonnwendfeier des Seniorenbundes Bad Mitterndorf in der „Eselalm“ war ein voller Erfolg und soll im nächsten Jahr wiederholt werden. Foto: Privat

Sieglinde Raich, ein Leben für die ausdrucksvolle Malerei

Dieses besondere Werk wird gemeinsam mit den Kinder der Volksschule Grundlsee fertiggestellt werden.

Duschl) eröffnet wurde und bis 26. Juli täglich von Di. bis So., von 16 bis 19 Uhr, besucht werden kann. „Frivoles“ oder Eindrücke aus New York – alles wurde bildnerisch festgehalten, geprägt von ihrer speziellen Stimmungslage und Inspiration. Ein besonderes Geschenk machte sie den Grundlseer Volksschulkindern: Sie malte mit Ölfarben ein großes Wald-Tier-Bild – bewusst nicht ganz fertig–, das von den Kindern in kreativer Weise vervollständigt werden soll. Auf das „Endprodukt“ sind alle Grundlseer

Fotos/Text: DoBi

schon neugierig! Bei der Eröffnung gratulierte Nora Schönfellinger, Obfrau der „Kulturellen ARGE Grundlsee“, zur gelungenen Ausstellung, Bgm. Franz Steinegger begrüßte die Gäste und Sieglinde Raich sprach selbst ein paar persönliche Worte. Es ist ihr eine besondere Freude, am schönsten Platz von Grundlsee ausstellen zu dürfen. Ihre Bilder sollen inspirieren und Mut machen, sich der ganz persönlichen Kunst zu widmen. Die Farbe ist ihr wunderbares Lebenselexier. Das beweist sie in 109 ausgestellten Kunstwerken.

„Farbenklang der Seele“ – passender könnte der Titel der Ausstellung im Kaiserlichen Stall in Grundlsee nicht sein. Sieglinde Raich (Jahrgang 1940) ist in Altaussee geboren und in Bad Aussee aufgewachsen. Sie wurde in Vorarlberg Hotelierin und „wanderte“ 1990 nach Bad Mitterndorf aus. Hier konnte sie endlich ihrer Leidenschaft frönen: Sie wurde Malerin – und was für eine! Sie absolvierte zahlreiche Kurse und Ausbildungen. Ihr besonderes Talent zeigte sich bei der „Aktmalerei“. Schon als junges Mädchen war sie mit der „Zeichnerei und Malerei“ beschäftigt. Zeit zum Malen fand sie aber erst, nachdem sie sich in Bad Mitterndorf ein „ganz privates Eldorado“ geschaffen hatte. Sie hat den Drang zu malen, muss bei den farbenfrohen Umsetzungen ihrer Malkunst dranbleiben und malt zum Teil manisch „von früh bis spät“. Sie begann mit der Aquarellmalerei, probierte kurz das Acrylmalen aus, begeisterte sich fürs Bleistift- und Kohlezeichnen (Akte) und ist jetzt fasziniert von der Fertigung ihrer Ölgemälde. Ob bunte Blumenwiesen, Ausseer Tanzpärchen, figürlich oder fast schon abstrakt, Landschaften und Orte, wie Hallstatt in diversen Stimmungen, das „Hinterbergtal“, ihr geliebtes Grundlsee oder Plätze ihrer Kindheit in Bad Aussee oder Altaussee – all dies zeigt sie in dieser tollen Verkaufsausstellung im Kaiserlichen Stall in Grundlsee, die am 3. Juli feierlich mit musikalischer Umrahmung (Theresa

Bluatschwitzblackbox im „Gespräch“ –eine „Ur-Intention eines Theaterprojektes“

Am 2. Juli beschäftigte man sich mit dem Thema „Natur im Gespräch“, wobei besonders auf Barbara Frischmuths Buch „Natur und die Versuche, ihr mit Sprache beizukommen“ eingegangen wurde.

Foto/Text: DoBi

Über die Natur nachzudenken, zu philosophieren und eventuelle Klarheiten oder Diskussionsideen im Sinne der wunderbaren Autorin Barbara Frischmuth zu schaffen, war für die heurige „Eröffnungsveranstaltung“ der Bluatschwitzblackbox, schon im Juli, eine Novität. Barbara Frischmuth war eine leidenschaftliche Gärtnerin. Sie lebte in Altaussee, mitten in der Natur. Natur und Kultur lassen sich nicht von einander trennen oder abgrenzen. Ständig greifen sie ineinander über, ob sichtbar oder unsichtbar, gelegentlich

auch ohne zu harmonisieren. Seit jeher versucht der Mensch, die Natur zu zähmen und sie sich untertan zu machen. Dabei ist er total abhängig von ihr. Am deutlichsten wird das in der Sprache, mit der er versucht, die Natur zu benennen, zu beschreiben, ob erzählend, poetisch, sachlich oder wissenschaftlich. Barbara Frischmuth zeigt in ihrem Essay, wie Natur im Alltag, in der Literatur, Kultur und Wissenschaft zur Sprache kommt. So schlug man auch die „Sprachbrücke“ zu Friedrich Hölderlin (Natur und wie

ich sie empfinde) und Johann Wolfgang von Goethe (Natur und Kunst, 1800) und Jürgen Kaizik und Ines Kratzmüller rezitierten diese wunderschönen Beschreibungen der Natur. Es war ein philosophisch hochinteressanter, intimer Zuhör-Abend, mit Hör-Ausschnitten von Beethovens Pastorale verschönert. Der Raum selbst war mit Fotografien, digital bearbeitet, von Gemälden der „Großen Meister“ dekoriert. Das Thema der Ausstellung heißt „Verwandlung, Farbe, Form, Zeit“. Man sah fast nur Frauenportraits von Meistern mit einem besonderen Blick. Die Künstlerin Christiane Braune zeigt bis 1. August in der Bluatschwitzblackbox ihre Kunstwerke. Sie war mit Jürgen Kaizik schon lange in Kontakt und freut sich, diese Verkaufsausstellung auch in Bad Aussee zeigen zu können. Eines ihrer Werke hängt im Louvre neben dem Original. Das „Theater im Theater“ wurde für den Sommer 2026 hiermit eröffnet und freut sich über zahlreiche interessierte Besucher. Das „Lohengrin-Projekt“ von Jürgen Kaizik, Beginn aller Veranstaltungen um 19 Uhr, im MarianneKopatz-Kulturhaus, Schießstattgasse 156, Eselsbach, ist das heurige – hoffentlich doch nicht letzte –Sonderprogramm!

Jürgen Kaizik und Ines Kratzmüller lasen Gedichte und Geschichten von Barbara Frischmuth, Friedrich Hölderlin und Johann Wolfgang von Goethe zum Thema Natur.

Neue Wege auf zwei Rädern

Mit gleich zwei neuen Angeboten setzen wir im Ausseerland Salzkammergut wichtige Schritte für die Weiterentwicklung des Rad- und Mountainbike-Angebots.

Anfang Juli wurde der neue Koppentalradweg offiziell eröffnet. Der neue Abschnitt verbindet Bad Aussee mit Obertraun und damit nicht nur zwei Orte, sondern auch zwei Bundesländer. Die Verbindung durch das Koppental ist ein bedeutender Lückenschluss im regionalen Mountainbikewegenetz und macht die beliebte Sarsteinrunde nun nahezu durchgehend auf Bikewegen befahrbar. Ein Projekt, das die Sicherheit erhöht und gleichzeitig neue Möglichkeiten für Einheimische und Gäste eröffnet. Auch für Familien gibt es Neuigkeiten. In Bad Mitterndorf wurde der neue Familientrail eröffnet. Kinder und Familien können die Strecke interaktiv gemeinsam mit der „GrimmingBande“ entdecken. Wer das Abenteuer erfolgreich meistert, darf sich am Ende über eine Urkunde freuen, die in den Informationsbüros des Tourismusverbandes erhältlich ist. Beide Projekte zeigen, wie vielfältig die Entwicklung rund um das Radfahren und Biken im Ausseerland Salzkammergut sein kann. Es braucht sichere Verbindungen für den Alltagsund Genussradverkehr ebenso wie attraktive Mountainbike-Angebote und spielerische Erlebnisse für Familien. Gerade in einer Region wie unserer, in der Natur und Landschaft zu den größten Stärken zählen, ist ein gut ausgebautes, klar gelenktes und attraktives Wegenetz von großer Bedeutung. Der stete Ausbau des Rad- und Mountainbikeangebots ist deshalb ein wichtiger Schwerpunkt für die kommenden Jahre.

Gute Angebote entstehen nur durch Zusammenarbeit. Mein besonderer Dank gilt den ÖBf als wichtigem Grundeigentümer und Partner, privaten Grundbesitzern sowie unseren Gemeinden. Ohne ihre Initiativen, ihre Unterstützung, ihr Vertrauen und die gemeinsame Bereitschaft, neue Wege zu ermöglichen, wären Projekte wie diese nicht umsetzbar.

Ebenso wichtig ist die finanzielle Unterstützung, die solche Projekte überhaupt erst möglich macht. Ein herzliches Dankeschön für die Bereitstellung der Mittel gilt daher der LEADER-Region EnnstalAusseerland, dem Land und den beteiligten Gemeinden.

Der TVB Ausseerland Salzkammergut durfte mit einer Anschubfinanzierung von € 25.000,– den Koppentalradweg unterstützen. Infos zu den neuen Bikestrecken finden Sie unter www.ausseerland.at.

ArtVillage präsentiert Peter Mairinger

Peter Mairinger stellt zum ersten Mal in Bad Aussee aus, obwohl dies insgesamt bereits seine 95. Ausstellung ist. Seit kurzem ist er Mitglied im Verein „ArtVillage“ und seit drei Jahren in seinem Bad Mitterndorfer Atelier „heimisch“. Als Jurist wollte er eigentlich seit frühesten Jugendtagen an „Maler“ sein. So besuchte er nach seinem JusStudium die Kunsthochschule Linz und die Staatliche Fachschule für Keramik in Landshut/Bayern, legte danach die Gesellenprüfung ab und absolvierte später die Meisterprüfung bei dem Unternehmen „Gmundner Keramik“. Die „Natur“ malte er zuletzt für die Aufnahmsprüfung der Kunsthochschule, denn er fühlte sich der zeitgenössischen Kunst-Malerei verpflichtet. Er findet, ein Bild muss den Betrachter beeindrucken. Er soll beim Schauen etwas empfinden. Mairinger hängt

keine „Gebrauchsanweisung“ oder Interpretationserklärung neben das Bild. Es darf keinen musealen Charakter haben. Zeitgenössische Bilder sind immer wieder neu „zu entdecken“: Bei jedem neuen „Anblick“, bei jeder neuen Stimmung, jedem veränderten Licht, jeder neuen Platzwahl kann eine neue Inspiration beim Betrachter entstehen. Bilder können vieles ausdrücken und sollen vor allem gefallen, denn „Kunst muss schön sein!“ Sozialkritische Hineininterpretationen sind Peter Mairinger fremd. Er malt nach Einfällen, spontanen Inspirationen, seinen ihm wichtigen thematischen Ideen.

Er malt mit Acrylfarben auf Leinwand; seine Bilder sind auf hölzerne Keilrahmen gespannt. Seine drei hier ausgestellten Aktbilder sind ihm besonders gelungen. Von lieb gewonnenen Bildern trennt er sich schwer. Peter Mairinger bietet Mal- und Keramikkurse an, denn er will sein Wissen weitergeben.

Sarah Schwarzlmüller –Landwirtschaftliche Facharbeiterin

Pamela Binder

Tourismusverband

Ausseerland

Salzkammergut

Sarah Schwarzlmüller aus Gößl hat kürzlich den Land wirt scha ftlichen Facharbeiter in Altmünster mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Wir gratulieren herzlich!

5-Minuten-Duft –Workshop Perfume to go

Der bekannte Wiener Parfumeur Wolfgang Lederhaas, der für das erste Ausseer Narzissen-Parfum verantwortlich zeichnet, bietet die einmalige Gelegenheit sich seine persönliche Duftmischung zu kreieren: In nur 5 Minuten erlernen Sie die Grundprinzipien der Parfumherstellung und mischen die natürlichen Essenzen von Zitrone über Kardamom bis Vetiver und nehmen die Probe und Rezeptur mit nach Hause. Tauchen Sie ein in die Welt des Parfums!

Bei der vierten langen Sommernacht am 18. August steht Wolfgang Lederhaas von 19 bis 21 Uhr in der Hauptstraße vor der „MANUFAKTUR BAD AUSSEE“ für diesen Workshop zur Verfügung. Die Teilnahme ist gratis!

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Die Verkaufsausstellung in der Galerie „ArtVillage“ dauert bis 25. Juli. Foto/Text: DoBi

Mit der „Grimming-Bande“ auf Rätseljagd

Vor dem Vereinsheim Bad Mitterndorf, unweit der Tennishalle, wurde am 7. Juli der neue Bike-Familienweg „Die Grimming-Bande“ feierlich eröffnet. Hier liegt auch der Startpunkt der 9,68 Kilometer langen Route 551, die Familien mit Kindern jeden Alters auf eine spannende Rätseltour durch die Landschaft rund um Bad Mitterndorf führt.

An sechs Stationen entlang der Radrundstrecke müssen die jungen Biker gemeinsam mit den drei Comicfiguren Maria, Elias und Lukas knifflige Rätsel lösen. Maria besitzt ein fotografisches Gedächtnis, Elias ist Recherche-Profi und Lukas ist mit handwerklichem Geschick ausgestattet. Gemeinsam gelingt es ihnen, das Geheimnis des mysteriösen Windes zu lüften und den Schatz der Holzfäller zu finden. Über einen QR-Code können Familien direkt vor Ort in das Rätselabenteuer einsteigen, das für ein breites Altersspektrum konzipiert wurde. Bgm. Herbert Hansmann zeigte sich bei der Eröffnung erfreut,

An sechs Stationen gibt es künftig spannende Rätsel zu lösen.

heuer mit dem Family-Bike-Erlebnisweg das erste von mehreren geplanten Projekten der Gemeinde eröffnen zu dürfen. Auch Barbara Schiefer, Geschäftsführerin der LEADER-Region Ennstal-Ausseerland, gratulierte in ihren Grußworten und betonte ihre Freude darüber, das Vorhaben unterstützt zu haben. Ein großer Dank galt auch den Österreichichen Bundesforsten und den Grundstückseigentümern für ihre Zustimmung zur Verwirklichung dieses Projektes.

Umgesetzt wurde das Projekt gemeinsam mit der Wiener Agentur „Anmationsbox“, die für die Gestaltung des Rätselabenteuers verantwortlich war. Maria, Elias und Lukas sollen der Gemeinde auch bei kommenden Projekten erhalten bleiben. Die drei Comicfiguren sollen künftig mit weiteren Aufgaben und auf zusätzlichen Wegen in Bad Mitterndorf wieder auftauchen. Realisiert wurde der neue Familienradweg mit Unterstützung des Landes Steiermark und der Euro-

päischen Union im Rahmen der LEADER-Förderung. Er ergänzt das bestehende Radangebot um ein spielerisches Element für die jüngsten Gäste und soll die Region künftig noch attraktiver für Familienurlaube machen. Im Anschluss an die offizielle Eröffnung nutzten die Gäste die Gelegenheit, die Strecke gleich selbst zu erkunden. Mit Leihrädern, die von GrimmingSport zur Verfügung gestellt wurden, wurden einige Stationen der neuen Route besichtigt.

Die Verantwortlichen freuten sich über eine rasche und erfolgreiche Umsetzung des Familienprojektes. Fotos/Text: M. Rastl

Vorstandswechsel beim „Stadtmarketing“

Bauernmärkte

Altaussee

• Samstag von 8 bis 12 Uhr.

Wochenmarkt im Kurpark jeden

Lieder aus dem Unterholz

Toni Burger, vielseitiger Geigenvirtuose, und Franz Thalhammer, Mastermind der Band Rauhnacht, machen gemeinsame Sache. Als Duo bringen sie ein neues Programm auf die Bühne: „Lieder aus dem Unterholz“, nicht immer

stromlinienförmig, ab und an verquert und uneben. Am Mittwoch, 5. August, um 20 Uhr im Gasthof „Veit“ in Gößl. Karten unter kultur.ausseerland.at und in den Tourismusbüros des Ausseerlandes.

Im Rahmen der kürzlich abgehaltenen Generalversammlung des Vereins „Stadtmarketing Bad Aussee“ blickte man nicht nur auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurück, sondern vollzog auch eine Staffelübergabe in der Vereinsführung. Nach zehn Jahren Obfrauschaft legte Martina Reischauer ihre Funktion in die Hände von Anna Grafl. „Martina Reischauer hat das Stadtmarketing in den letzten zehn Jahren mit großem Engagement, viel Herzblut und zahlreichen Ideen maßgeblich geprägt. Gemeinsam mit dem Vorstand wurden zahlreiche Projekte und Veranstaltungen initiiert und umgesetzt, die das Ortszentrum beleben und Bad Aussee als attraktiven Einkaufs-, Lebensund Erlebnisort stärken“, so der neue Vorstand in einer Aussendung, in welcher man sich herzlich bei Martina Reischauer für ihren außergewöhnlichen Einsatz, ihre Kreativität und ihre Verbundenheit mit Bad Aussee bedankte. Sie wird dem „Stadtmarketing“ mit ihrer Erfahrung als Ratgeberin erhalten bleiben. Mit Anna Grafl (Designerei) übernahm eine engagierte Unternehmerin den Vorsitz des Vereins. Gemeinsam mit dem neu gewählten Vorstand – Michaela Eppinger (Das kleine Café), Silvia Rastl (Stadtgemeinde Bad Aussee), Klaudia Reiter (Leithner Hüte), Victoria Mulej (Zeitlos Fashion) und Lorenz Maierl (WohnWerkstatt Hollwöger) – möchte sie die erfolgreiche Arbeit des „Stadtmarketings’ fortführen und gleichzeitig neue Ideen und Impulse für Bad Aussee entwickeln.

Selbstbedienungsladen am

• Waldhauser-Biohof, täglich geöffnet. Lupitsch 21, Tel.: 0664-9102724.

Bad Aussee

Wochenmarkt am Chlumeckýplatz,

• jeden Donnerstag von 7 bis 12 Uhr. Bei Feiertag mittwochs. Marions Dorfladen, Reitern 12

• (vis-a-vis s’Hüttl). Do. u. Fr. 9 bis 16 Uhr und Sa. 8 bis 12 Uhr. Biohof Thomanhansla – Hofladen

• mit Gemüse. Sommersbergseestr 305. Do. bis Sa., 6 bis 20 Uhr.

Bad Mitterndorf

Knödl-Alm Bio-Spezialitäten mit

• Schnäpsen, Ansätzen, Sirupen u. v. m. Gegen Voranmeldung: Tel.: 0664 1412450.

Selbstbedienungsladen mit Milch-

• produkten von „Jausenzeit Sonja Hofer“, am Bauernhof Pliem, Obersdorf 115, Tel.: 06509216317.

• Mitterndorf 22.

Milchautomat beim Kanzlerhof,

Selbstbedienungshofladen „Am

• Seebacherhof” mit Gemüse, Tee, Kräutersalzen usw

Grundlsee

Hofladen Elisabeth Klanner vlg.

• Butterer: Dienstag und Donnerstag von 18.30 bis 20 Uhr geöffnet und nach telefonischer Vereinbarung! Selbstbedienungsvitrine rund um die Uhr in Betrieb. Tel.: 0664-9270492.

Der neue Vorstand des „Stadtmarketings“ mit Martina Reischauer.

Postcards from London to Aussee

Die Vereinigung Wiener Staatsopernballett präsentiert vom 6. bis 8. August ihre neue Produktion „Postcards from London to Aussee“ im Kur- und Congresshaus Bad Aussee. Veranstaltet werden die beliebten Ballettabende von der Stadtgemeinde Bad Aussee.

Das diesjährige Ballett verspricht eine harmonische Symbiose aus exzellenter Tanzkunst und regionalen Klängen, die die Identität der Region widerspiegeln. „Das Publikum erwartet ein gefühlvoller Dialog zwischen Wiener Balletttradition, steirischer Volksmusik und weltbekannten britischen Pophits“, verlaut-

barte der Veranstalter und Bürgermeister von Bad Aussee, Thomas Schönauer.

Das Konzept für dieses außergewöhnliche Ballett stammt aus der Feder von Mihail Sosnovschi. Der künstlerische Gesamtleiter, Choreograf und Solist hat ein Werk geschaffen, das eine

Brücke zwischen zwei Welten schlägt. Im Mittelpunkt steht die Geschichte einer jungen Ausseerin. Auf ihrer Reise nach London erlebt sie prägende kulturelle Begegnungen und sammelt musikalische Inspirationen. Diese Erfahrungen bringt sie wie persönliche Postkarten zurück in ihre Heimat. Der Titel wurde dabei tiefgründig gewählt: „Die Postkarten im Titel stehen für die Bilder, Gefühle und Erinnerungen, die Menschen von ihren Reisen, Begegnungen und besonderen Momenten mit sich tragen und im Herzen mit nach Hause nehmen“, erklärte Choreograf Mihail Sosnovschi. Zusammenspiel von Musik und Tanz Auf der Bühne stehen Tänzerinnen und Tänzer der Vereinigung Wiener Staatsopernballett sowie internationale Solistinnen und Solisten aus verschiedenen Opernhäusern der Welt. Erstmals begleitet auch eine Musicaldarstellerin das Ballett. Eine besondere Rolle bei der Ballettproduktion spielt die enge Zusammenarbeit mit den Musikerinnen und Musikern der Ausseer Bradlmusi und des Großen Streichorchesters der Bürgermusikkapelle Bad Aussee. „Musik und Tanz gehören hier untrennbar zusammen“, betonte Mihail Sosnovschi.

Seit der ersten Aufführung 1994 ist das Große Streichorchester, liebevoll

„die Streich“ genannt, musikalischer Partner des Balletts. Dirigiert von Armin Suppan vereint das 45-köpfige Ensemble Klassik mit Volksmusik, während die Ausseer Bradlmusi seit 25 Jahren moderne Hits neu interpretiert und traditionelle Musikstücke aus dem Ausseerland zum Klingen bringt. „Freuen Sie sich auf eine gefühlvolle und beschwingte Darbietung, die die Ausseer Werte Kultur, Geselligkeit und Tradition auf einzigartige Weise vereint“, betonte Bürgermeister Schönauer.

Termine und Tickets

Donnerstag, 6. August Freitag, 7. August Samstag, 8. August

Die Aufführungen starten jeweils um 19.30 Uhr.

Kartenpreise Galerie-Plätze: € 99,– pro Person Parterre Saal – Kat. 1: € 69,– pro Person Parterre Saal – Kat. 2: € 59,– pro Person

Die Karten sind in den Informationsbüros im Ausseerland Salzkammergut unter der Telefonnummer 03622 52323 oder über die Website www.kultur.ausseerland.at erhältlich.

„Dolce Vita“ am Grundlsee

Der im heurigen Frühjahr gegründete „Erste Vespa-Club

Vespa-Fans aus Grundlsee und Gallhof hoben den Club im Wiesencafé in der Zloam aus der Taufe. Ziel des Vereins ist es, die Begeisterung für Fahrzeuge der Marke Piaggio und deren Lizenzbauten der Type Vespa zu fördern, gemeinsame Ausfahrten zu koordinieren und den Austausch mit Gleichgesinnten sowie anderen Vespa-Clubs zu pflegen. Bereits in den ersten Wochen standen mehrere gemeinsame Touren durch das Ausseerland mit Einkehr in regionalen Gasthäusern auf dem Programm, zudem konnten zahlreiche neue Mitglieder gewonnen werden. Vereins-

obmann Walter Weiß freut sich über das große Interesse und sieht das Ausseerland mit seiner eindrucksvollen Landschaft als attraktives Ziel für Vespisti aus nah und fern. Ein besonderes Anliegen des Vereins ist die Verkehrssicherheit: Erfahrene Zweiradfahrer geben ihr Wissen an andere Mitglieder weiter. Für einen besonderen Höhepunkt sorgte die Segnung der Vespas beim ServusTV-Fernsehgottesdienst am 21. Juni in Gößl durch Pfarrer Michael Unger. Künftig sollen regelmäßige Clubtreffen und gemeinsame Ausfahrten das aktive Vereinsleben stärken.

Präsidentenwechsel bei Rotary

Kürzlich übergab Präsident Christian Wohlmuther die Führung des Rotary Clubs Ausseerland an Andreas Hämmerle aus Irdning. Andreas Hämmerle will seine Präsidentschaft nutzen, um neue Mitglieder für Rotary zu begeistern und bewährte Projekte auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene erfolgreich weiterzuführen. Christian Wohlmuther wird als „Past-Präsident“ weiterhin als Verantwortlicher für die Kommunikation tätig sein. Der Rotary Club Ausseerland und der Lions Club Ausseerland laden übrigens am Freitag, 7. August, ab 18.30 Uhr zur traditionellen Benefizschifffahrt auf dem Grundlsee ein. Die Gäste erwartet ein stimmungsvoller Abend mit regionalen Köstlichkeiten, Musik und besonderen Momenten. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt wieder einem sozialen Projekt in der Region zugute. Tickets um € 180,– sind unter herbert@schifffahrt-grundlsee.at oder 0676 83622 700 buchbar.

Ausstellung im Kaiserlichen Stall

Anlässlich des 110. Geburtstages von Edith Kramer gibt es unter dem Titel „Grundlsee–New York, eine Künstlerin zwischen zwei Welten“ eine Ausstellung zu bewundern.

Die gebürtige Wienerin verbrachte viele Sommer ihrer Kindheit in Grundlsee, bevor sie 1938 nach Amerika emigrierte. Ab 1950 arbeitete sie kunsttherapeutisch mit Kindern und Jugendlichen in New York, erhielt Lehraufträge und Professuren – sie gilt als „Mutter der Kunsttherapie“. Ihren Lebensabend verbrachte sie im Sommer immer im „Aibl“ oberhalb der Gößler Alm. Sowohl in Amerika als auch in der Steiermark

lebte Edith Kramer ihr künstlerisches Wirken. Sie porträtierte unaufhörlich ihre zwei Lebenswelten, detailreich und qualitätsvoll. Im Rahmen der Ausstellung, die am Freitag, 31. Juli, um 19 Uhr eröffnet wird, werden zahlreiche Werke aus beiden Lebenswelten von ihr zu sehen sein. Die Ausstellung ist vom 1. bis 30. August jeweils Dienstag bis Sonntag von 17 bis 19 Uhr zu besuchen.

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Die Mitglieder des „Ersten Vespa-Clubs Ausseerland“ bei einer gemeinsamen Ausfahrt im Juni am Grundlsee. Foto: Privat
Christian Wohlmuther (l.) übergab sein Amt an Andreas Hämmerle. Foto: Privat

„Märchenhochzeit“ in der Ausseer Stadtpfarrkirche

Am 11. Juli fand in der St.-Paul-Kirche in Bad Aussee eine nicht alltägliche Trauung statt. Schon im Vorfeld dazu nahmen verwunderte Passanten im Ausseer Stadtzentrum viele Inder in ihrer Standeskleidung sowie Hochzeitsgäste in nobelstem Zwirn in Augenschein. Anlass war die Hochzeit zwischen Marie Eltz, Tochter von Peter und Georgina Eltz, sowie Kunwar Dhruv Raj Singh, Sohn des Bhawani Singh und dessen Gemahlin Shivina Kumari, aus Indien. Der Bräutigam fiel – dem Anlass entsprechend – mit einem dunklen Anzug mit regenbogenfarbenem Turban auf, seine Braut strahlte in einem Hochzeitskleid mit Schärpe in Weiß. Die indischen Männer begeisterten mit ihren Sherwanis – knielangen Mänteln mit Stehkragen –, farbenfrohen sowie den obligatorischen, in der Hand getragenen Degen. Die „Bewaffung“ der heimischen Lederhosenträger hielt angesichts der prächtigen Säbel der indischen Gäste keinem Vergleich stand. Die indischen Frauen standen ihren Männern in Farbenfreude, Bestickung und Glanz selbstverständlich in Nichts nach.

Die Hochzeit der beiden Adelssprosse ließ Fotografen aus halb Europa nach Bad Aussee kommen, um die besten Momente der Hochzeit einzufangen. Gezählte zehn Fotografen internationaler Agenturen und ein Kamerateam aus dem Ausseerland waren bei diesem wohl einmaligen Ereignis dabei, welches sich über mehrere Tage erstreckte.

Kirchenchor Grundlsee singt im Petersdom

Ein außergewöhnliches musikalisches Erlebnis erwartet den Kirchenchor Grundlsee im Herbst. Der Chor wird am Samstag, 24. Oktober, im Petersdom in Rom die Heilige Messe mit der „GielgeMesse“ mitgestalten.

Das Organisationskomitee für die Rom-Reise des Kirchenchores Grundlsee arbeitet bereits intensiv an den Vorbereitungen. Foto: Privat

Anlässlich des 70-jährigen Bestehens im vergangenen Jahr und einer Einladung in den Vatikan wurde die Reise nach Rom geplant. Das Organisationskomitee arbeitet intensiv an den Vorbereitungen. Vom 22. bis 25. Oktober werden rund 90 Teilnehmer, neben dem Kirchenchor Grundlsee auch die Chorgemeinschaft Lassing sowie Musiker aus dem Ausseerland, in die italienische Hauptstadt reisen. Auf dem Programm steht neben der Messe im Petersdom auch ein Auftritt in der Österreichischen Botschaft anläss-

lich des Nationalfeiertags, bei dem Lieder und Weisen aus dem Ausseerland erklingen werden. Die Proben für die „Gielge-Messe“ laufen bereits auf Hochtouren. An der Orgel wird Bgm. Franz Steinegger den Chor begleiten. Für Chorleiter Herbert Gasperl sind die Freude am Singen, die Gemeinschaft und die Mitgestaltung des kirchlichen Jahreskreises zentrale Anliegen. Mit dem Auftritt im Vatikan setzt der Kirchenchor Grundlsee einen weiteren bedeutenden Meilenstein in seiner langjährigen Vereinsgeschichte.

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Marie Eltz und Kunwar Dhruv Raj Singh gaben einander in der Ausseer Stadtpfarrkirche das Jawort.

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Kunst zum Entdecken

Die Werke der jungen Künstler konnten ausgiebig bestaunt und besprochen werden.

Am 2. Juli präsentierte die Kunstgruppe der 7. Klassen unter der Leitung der Schülerin Naomi ReiterGaisberger ihre Arbeiten aus dem selbstorganisierten Kunst- und Gestaltungsunterricht am BORG Bad Aussee. Zu sehen sind Werke aus den Bereichen Plastik und Skulptur, Architektur und Raumgestaltung, Design und Alltagsästhetik sowie Natur, Umwelt und Nach-

haltigkeit. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, einen spannenden Einblick in den vielfältigen Kunstunterricht zu gewinnen. Auch die Künstler waren persönlich anwesend, beantworteten Fragen und tauschten sich mit den Besuchern über ihre Werke und Arbeitsprozesse aus. Ein liebevoll gestaltetes Kuchenbuffet sorgte zusätzlich für eine gemütliche Atmosphäre.

„Wir sind Käse!“ – Die HLW Bad Aussee feiert sechs neue Käsekenner!

Unter diesem Motto erwerben die Schüler der zweiten Klasse der HLW Bad Aussee wertvolles Fachwissen und praxisnahe Kompetenzen für die qualifizierte Beratung und den professionellen Verkauf von Käse. Die Zusatzausbildung verbindet fundierte Theorie mit praktischer Anwendung und bereitet optimal auf den Einsatz im Lebensmittel- und Genussbereich vor. Im Mittelpunkt stehen der fachgerechte Umgang mit Käse, Einkauf und Lagerung, die harmonische Kombination von Käse und Getränken sowie die ansprechende Präsentation hochwertiger Käsespezialitäten. Darüber hinaus vermittelt die Ausbildung ein umfassendes Verständnis für die österreichische Käsekultur als bedeutenden Bestandteil der heimischen

Wirtschaft und Genusslandschaft. Im Juni fand nun die Abschlussprüfung der Zusatzausbildung erfolgreich statt, durchgeführt von Otmar Stellner aus der Tourismusschule Klessheim und Christian Moser, Fachvorstand der HLW Bad Aussee und Käsesommelier. Die Teilnehmer stellten in der dreiteiligen Zertifikatsprüfung, die in Kooperation mit dem Unterrichtsministerium, der AMA und der österreichischen Käsewirtschaft durchgeführt wird, ihr umfangreiches Wissen und ihr praktisches Können eindrucksvoll unter Beweis. Nun sind die Absolventen im Besitz eines anerkannten Diploms, das ihre Zusatzqualifikation dokumentiert und ihnen beste Perspektiven für ihre berufliche Zukunft eröffnet.

Gelungener Festtag in Obertressen

Bei strahlendem Sonnenschein und besten Bedingungen gingen am 11. Juli der traditionelle Fetzenmarkt und das Bierzelt der Freiwilligen Feuerwehr Obertressen über die Bühne.

Die sommerlichen Temperaturen sorgten bei den Gästen für ordentlichen

Die Veranstaltung lockte zahlreiche Besucher in den Bad Ausseer Ortsteil Obertressen und wurde erneut zu einem sehr gelungenen Fest. Den Auftakt bildete der Frühschoppen ab 11 Uhr im Festzelt, musikalisch begleitet von der „Grundlseer Tanzlmusi“. Um 13 Uhr fiel der Startschuss zum Sturm auf den beliebten Fetzenmarkt auf der

überdachten Eisbahn und im Rüsthaus. Für kulinarische Höhepunkte sorgten Bier vom Fass, Grillhendl, Bratwürstel, hausgemachte Mehlspeisen und Almkaffee. Am Abend sorgte die beliebte Formation „Hoch Auf“ für den musikalischen Ausklang des Tages und brachte das bestens gefüllte Festzelt ordentlich in Feierlaune.

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Die sechs Schüler der HLW Bad Aussee sind ab sofort Experten in Sachen Käse.
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Brandschutzseminar der Volksschule Grundlsee

Mit einem spannenden Abschlusstag endete das diesjährige Brandschutzseminar der 4. Klasse der Volksschule Grundlsee.

22. Ausseerlandmeisterschaft

Die 22. Ausseerlandmeisterschaft im Stocksport wurde auch heuer wieder im bewährten Ligasystem ausgetragen. In insgesamt fünf Ligen wurde über die Saison hinweg um Punkte, Meistertitel und den Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse geschossen.

Die Ausseerlandmeisterschaft zeigte auch heuer wieder den großen Zusammenhalt der Stocksportvereine im Ausseerland.

Große Begeisterung bei der Übung am See im Rahmen des Brandschutzseminars der Volksschule Grundlsee.

Im Rahmen mehrerer Unterrichtseinheiten erhielten die Schüler sowohl theoretische als auch praktische Einblicke in den vorbeugenden Brandschutz und die Arbeit der Feuerwehr. Zum Abschluss stand eine gemeinsame Ausfahrt mit den Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr Grundlsee auf dem Programm, ebenso ein Besuch der Feuerwehr Gößl. Höhepunkt war eine Übung am See,

Foto: FF Grundlsee

bei der die Kinder selbst mit Geräten arbeiten und auch spritzen durften. Besonders begeistert waren die Schüler zudem von einer Bootsfahrt mit dem Feuerwehrboot der Gößler Kameraden. Nach dem Einrücken ins Rüsthaus Grundlsee überreichte der Vortragende E-HBI Günther Baumann Urkunden und ein kleines Geschenk, zudem wurden die Klassenbesten hervorgehoben.

Sport in Kürze

l Der heimische Extremläufer Markus Winkler fand nach zahlreichen Ultra-Marathons und „Iron Mans“ in den letzten Jahren nun eine weitere Herausforderung, die er sogleich erledigte. Als Mitglied des „100 Marathon Clubs Austria“ nahm der Ausseer, der bereits 61 Marathons und elf Ultra-Marathons in den Beinen hat, beim Bewerb „Zehn Marathons in zehn Tagen“ teil, bei dem in Blumau (Stmk.) vom 26. Juni bis zum 5. Juli – ausgerechnet während der letzten Hitzewelle – von 24 Teilnehmern jeden Tag ein Marathon gelaufen wurde. Mit einer Gesamtzeit von 38:26:51 platzierte sich Markus Winkler auf Rang zwei. Die Zeiten der zehn Marathons bewegten sich zwischen 3:54:46 und 4:38:42.

Den Titel in der Meisterliga und damit den Ausseerlandmeistertitel sicherte sich „ATSV Bad Aussee 2“ mit Markus Grabner. In der Oberliga holte sich „WSV Altaussee 1“ mit Hans Kainzinger den Meistertitel und steigt damit in die Meisterliga auf. Die Unterliga gewann „ATSV Bad Aussee Mix“ mit Anni Moser, in der Gebietsliga setzte sich „Asphaltcowboys“ mit Andreas Jauk durch. Den Meistertitel in der Edelweißliga sicherte sich „ASVÖ Grundlsee 4“ mit Philip Höflechner. Auch diese Ligameister steigen jeweils in die nächsthöhere Liga auf. Ein großer Dank gilt allen Sponsoren, den teilnehmenden Vereinen ATSV Bad Aussee, ASVÖ

l Ein erfolgreiches Shotokan-Karate-Seminar fand am 27. und 28. Juni im Bundesschulzentrum Bad Aussee unter der Leitung von Sensei Aldo Milazzo, 7. Dan (S.K.I. Italia), statt. Zahlreiche Teilnehmer aus Österreich sowie Karateka aus Koper (Slowenien) nahmen teil. Das Seminar wurde vom heimischen Karateclub Hakuryu Ausseerland organisiert. Sensei Milazzo vermittelte Technik, Kata und Kumite mit Fokus auf Präzision und Körperhaltung. Teilnehmer und Organisatoren konnten sich über eine äußerst erfolgreiche Veranstaltung freuen.

Anfängerkurse für Kinder

Grundlsee und WSV Altaussee, allen Helfern sowie allen, die auf den jeweiligen Bahnen für Bewirtung und Ausschank sorgten. Ebenso gilt ein Dank den Ansprechpartnern der einzelnen Ligen, die über die gesamte Saison hinweg für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Einen besonderen Dank an Hans Kainzinger für die Auswertung der Meisterschaft sowie die laufende Betreuung des jederzeit einsehbaren Zwischenstandes. Die Ausseerlandmeisterschaft zeigte auch heuer wieder den großen Zusammenhalt der Stocksportvereine im Ausseerland und bildete einen würdigen Abschluss einer spannenden Meisterschaftssaison.

3. Hinterbergerlauf in Vorbereitung

Am Samstag, 29. August, geht in Bad Mitterndorf der dritte „Hinterbergerlauf“ über die Bühne.

Das „Epizentrum“ des Laufes wird wieder bei der Grimminghalle sein, wo der Start, das Ziel, die Startnummernausgabe, die Waschund Duschmöglichkeiten, die Siegerehrung und die Nudelparty situiert sind. Bei den Wettbewerben wird auf den bewährten 10-km-, den 5-km- und den Kinderlauf gesetzt. Auch die Teamwertung wird es wieder geben – wie gehabt werden drei Läufer des gleichen Vereins als Team gewertet.

Früh anmelden lohnt sich! Der nächste Nenngeldsprung ist von Juli auf August – also unbedingt noch im Juli anmelden.

Die Anmeldung ist bereits geöffnet und über folgenden Link erreichbar: https://tinyurl.com/hinterbergerlauf Um alle Interessierten auf den Lauf vorzubereiten, gibt es ab sofort und bis 26. August jeden Mittwoch um 18.30 Uhr einen Lauftreff vor der Grimminghalle, bei dem die Strecken abgelaufen werden.

Restplätze beim Sommer-Tennis-Camp

Unter dem Titel „Dein Sommer – Dein Spiel – Dein Camp“ wird im August und im September ein professionelles Tennistraining mit spannenden Spielen, Spaß und unvergesslichen Tennismomenten geboten.

Die Trainerin Lucie Schwab des TC Bad Mitterndorf wird dabei mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung den Feinschliff der jungen Tennisspieler zwischen sechs und zwölf Jahren

bewerkstelligen. Die Termine sind vom 10. bis 14. August sowie vom 8. bis 12. September – jeweils von 9 bis 12 Uhr. Anmeldung unter: Tel.: 06643861310.

Ferienspaß beim Golfclub Ausseerland

Im Juli und August findet jeden Mittwoch von 16 bis 17 Uhr am Golfplatz Ausseerland ein Juniors-Sommer-Golf-Programm statt.

Golf und Spaß für Junioren von 7 bis 14 Jahren (Golfer und Nichtgolfer). Ent-decke und lerne Golf auf spielerische Weise. Teilnehmerzahl: mind. 3, max. 10 Kinder. Kosten: € 10,00 pro Junior und Einheit (Bälle und Schläger inklusive). Anmeldung bei

Markus Winkler nach seinem zehnten Marathon innerhalb von zehn Tagen.
Foto: Privat

Tennis

Mitterndorfer Tennis-Asse verteidigten Landesmeistertitel

In Bad Mitterndorf konnte man sowohl mit dem Team „55+“ als auch mit der „U10“-Mannschaft schöne Erfolge feiern.

Herren 55+ des TC Bad Mitterndorf verteidigten Landesmeistertitel

Die Herrenmannschaft 55+ des TC GrimmingTherme Bad Mitterndorf hat erneut Tennisgeschichte geschrieben! Mit einem überzeugenden 4:1-Finalsieg gegen Gratkorn sicherte sich das Team zum zweiten Mal in Folge den steirischen Landesmeistertitel. Gratulation an die gesamte Mannschaft mit Werner Deseife, Christian Seebacher, Andreas Gruber, Michael Greimel, Heinz Schnupp und Michael Longin. Platz 3 für die Jungs der U10 beim Landesfinale in Graz Gleichzeitig kämpfte auch die jüngste Mannschaft des Vereins um den steirischen Landesmeistertitel. Die Tennisjugend in der Klasse U10 mit Stephan Präsoll, Nik Wutti, Moritz Braunegger, Pascal Suschegg und Samuel Hübl spielte ihre erste Meisterschaftssaison und belegte nach

vier ungeschlagenen Spielen in den Vorrunden dann am 7. Juli den großartigen dritten Platz im Landesmeisterfinale in Graz. Herzlichen Glückwunsch der erfolgreichen Jugend!

Die „U10“-Mannschaft mit Nik Wutti,

Tennis-Erfolge auch für den TC Bad Aussee

Neben den Kaderteams des TC Bad Aussee, die bei der Landesliga B antraten, waren es vor allem die Geschwister Lara und Noah Lemmerer, die mit ihren Leistungen für großes Aufsehen sorgten. Die Geschwister Lara und Noah Lemmerer, beide Schüler der „Tennisakademie Ausseerland“ und für den TC Volksbank Bad Aussee in der Meisterschaft im Einsatz, waren bei ÖTV U14-Turnieren sehr erfolgreich. Lara Lemmerer gewann mit nur vier abgegebenen Games in beeindruckender Manier das Turnier in Rif und ihr Bruder Noah Lemmerer holte sich den Titel in Hartberg – ohne einen Satzverlust. Lara und Noah gehören somit zu den besten Spielern in Österreich in ihrem Jahrgang.

Weitere Erfolge

Ein Team des TC Bad Aussee war auch bei der „Landesliga B“ im Einsatz und konnten dort den dritten Platz feiern. Bei den „Herren 2“ in der zweiten Klasse wurde der sechste Platz erreicht, bei den „Damen 1“ in der ersten Klasse wurde der fünfte

Noah und Lara Lemmerer, die für den TC Bad Aussee spielen, konnten bei den ÖTV U14-Turnieren schöne Erfolge feiern.

Salzkammergut-Trophy am Wochenende

Die Salzkammergut-Trophy ist der härteste Mountainbike-Marathon Österreichs. Seit 1998 leben Radsportler aus ganz Europa inmitten der faszinierenden Bergwelt des Salzkammerguts ihre sportlichen Ambitionen aus. Ganz egal, auf welchem Konditionslevel man sich befindet – es wird für jeden Teilnehmer eine passende Distanz geboten: von moderaten 22 Kilometern über 37, 55, 75 und 119 Kilometer bis zu den infernalischen 201 Kilometern sowie dem fahrtechnisch anspruchsvollen „All-Mountain“-Bewerb über 57 Kilometer.

Das Wochenende vom 17. bis 19. Juli steht im gesamten Salzkammergut wieder im Zeichen der „Trophy“, wie der härteste Bewerb für Mountainbikefahrer ehrfurchtsvoll genannt wird. Neben den Bewerben wird auch für Besucher und Interessierte viel geboten. Es gibt eine RadMesse mit Direktverkauf und vielen Attraktionen, Aktionen und Gewinnspielen sowie die Möglichkeit, die neuesten Räder und E-Bikes verschiedenster Hersteller zu testen. Ein besonderer Höhepunkt sind die geführten E-Mountainbike-Touren mit den Sportlegenden Andreas

Goldberger, Thomas Sykora und Lukas Kaufmann, einem der erfolgreichsten Mountainbiker Oberöster-

reichs. Alle Informationen zu den Bewerben und dem Rahmenprogramm unter www.trophy.at.

Rang erreicht. Das U10-Team holte den vierten Platz, das U11-Team den zweiten Platz und jeweils einen dritten Platz gab es für das U13- und U15Team.

Alpenpost

Zeitung des Steirischen Salzkammergutes

Herausgeber, Medieninhaber und Redaktion: Medienförderungsverein Ausseerland, 8990 Bad Aussee, Kammerhofgasse 227. Telefon: 03622/53118, FAX: 03622/53118-577

E-mail: redaktion@alpenpost.at Für den Inhalt verantwortlich: Florian Seiberl. Druck: Druckerei WALLIG, 8962 Gröbming. Erscheinungsweise: 14-tägig. Einzahlungen auf das Konto AT764501030400030000 bei der Volksbank Salzburg. Aufgrund der Lesbarkeit der Artikel wird bei Bedarf nur eine Geschlechtsform gewählt. Dies bedeutet jedoch keine Benachteiligung des anderen Geschlechtes. Die mit ß versehenen Artikel sind bezahlte Anzeigen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, zugesandte Leserbriefe zu kürzen und übernimmt keine Haftung für den Inhalt kostenloser Ankündigungen. Alle Rechte vorbehalten. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Österreichische Post AG TZ03Z012345 T Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227 8990 Bad Aussee

M. Meindl

Beim Rahmenprogramm – hier bei einer „Schnitzeljagd“ mit dem E-Bike – kommen auch Nicht-Wettkämpfer auf ihre Kilometer.

Das Team 55+ (v. l.): Michael Greimel, Christian Seebacher, Werner Deseife, Andreas Gruber und Michael Longin.
Foto:
Stephan Präsoll, Moritz Braunegger, Trainerin Lucie Schwab und Pascal Suschegg.

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