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Alpenpost 13/2026

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Ausgabe Nr. 13

2. Juli 2026

50. Jahrgang ISSN: 2079-5823

Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118

E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Wer schaffen will, muss fröhlich sein.

Theodor Fontane

Ein Jahrhundert Musiktradition...

... wurde anlässlich des Bestandsjubiläums der Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch am 20. und 21. Juni gebührend gefeiert.

Ausseer Gespräche setzten Impulse

publikation und fördern Studierende und wissenschaftlichen sowie künstlerischen Nachwuchs.

In Vorträgen, Seminaren, Diskussionen und künstlerischen Beiträgen wurde Europa aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Im Mittelpunkt standen Fragen nach den Stärken des Kontinents – etwa Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Bildung und Forschung – ebenso wie aktuelle Herausforderungen. Diskutiert wurden unter anderem wirtschaftliche Entwicklungen, neue Nationalismen, Sicherheits- und Cyberbedrohungen sowie Migration und ihre Auswirkungen auf Europa. Im Rahmen der Eröffnung wurde außerdem die Neuausrichtung des Boards der Ausseer Gespräche vorgestellt. Mit neuen Mitgliedern soll die erfolgreiche Veranstaltungsreihe

künftig verjüngt und der Fortbestand gesichert werden. Den ausscheidenden Boardmitgliedern wurde für ihr langjähriges Engagement mit einem traditionellen Ausseer „Woadsack“ als Zeichen der Wertschätzung gedankt.

Aktuelle europäische Entwicklungen standen auch bei der Podiumsdiskussion „Österreich im Kontext der EU-Politik“ im Mittelpunkt. Unter der Leitung von Joseph Breinl diskutierten Paul Lendvai, Valentin Inzko, Gerald Karner und Roberta Maierhofer über die Zukunft Europas, Sicherheit und die Position Österreichs innerhalb der EU. Der traditionelle Empfang des Bürgermeisters im Kammerhof mit der Ausseer Bradlmusi bot anschließend Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

Fortsetzung auf Seite 3

Das Kur- und Congresshaus der Stadtgemeinde Bad Aussee wurde vom 25. bis 27. Juni – heuer das 17. Mal – Austragungsort der Ausseer Gespräche. Das von Irmtraud Fischer ins Leben gerufene interdisziplinäre Symposium brachte auch heuer wieder Wissenschaft, Kunst und Kultur zusammen und beleuchtete das Thema „Wie un/abhängig ist Europa?“ aus verschiedenen Perspektiven. In Kooperation zwischen der Universität Graz, der Kunstuniversität Graz und der Stadtgemeinde Bad Aussee fanden heuer wieder die Ausseer Gespräche unter der Leitung von Irmtraud Fischer und Ulf Bästlein statt. Hausherr und Mitveranstalter Bgm. Thomas Schönauer durfte zahlreiche namhafte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Kultur im Kur- und Congresshaus begrüßen. Das öffentlich zugängliche Format trifft sich jährlich seit 2009 in der gelebten Tradtion der intellektuellen Sommerfrische des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und beleuchtet jährlich welchselnde Themen aus unterschiedlichen Perspektiven. Ziel der Ausseer Gespäche ist es, Raum für zwanglose Begegnungen über Fach-, Institutions- und Generationengrenzen hinweg zu schaffen, sie verzichten bewusst auf Kongress-

Angebote wahrnehmen

Ein Sommer gefüllt mit hochkarätigen Veranstaltungen beginnt gerade. Die Organisatoren und Veranstalter bemühen, sich, renommierte Künstler aus dem In- und Ausland auf die Bühnen des Ausseerlands zu bringen. Dies geht oft mit großen finanziellen Herausforderungen einher. Um eine Veranstaltung erfolgreich werden zu lassen, benötigt man viele Besucher, um zumindest kostendeckend zu arbeiten. Darum erfolgt an dieser Stelle einen Appell an die Bevölkerung des Ausseerlands: Genießt das vielfältige Angebot direkt vor der Haustür. Sichert euch Karten und besucht Veranstaltungen, die im Ausseerland in einer Qualität stattfinden, um die uns andere Regionen beneiden! EGO

Gastkommentar

von

Jürgen Kaizik

Je länger man hinschaut, desto tiefer wird das Schwarz hinter ihnen und desto zahlreicher erwachen dort neue glitzernde Lichtwesen aus der Schwärze. Von noch weiter oben lockt eine große Stille, aus der – wenn man Glück hat – Sternschnuppen auftauchen wie brennende Botschaften aus unbekannten Tiefen. Doch dann zeigt sich hinter alledem, wenn die Luft trocken genug und der Mond hinter dem Horizont längst verschwunden ist, eine zarte, blassweiße, gewundene Schleife. Von vielen Völkern weltweit wird sie „Milchstraße“ genannt. Eine Göttermutter habe der Sage nach dort oben ein wenig nährende Milch vergossen, als sie zu hastig ihre hungrigen Säuglinge stillte. Zugleich kann sie aber auch als ein ganz anderes Zeichen gedeutet werden, nämlich als ein Fragezeichen. Ein Fragezeichen als Wegweiser¿?

Vieles dort oben scheint ja zu fragen. Uns alle zu fragen oder, schlimmer noch, uns alle hier unten in Frage zu stellen. Dort oben bleibt es stumm, stumm für uns, stumm und namenlos, für alle Zeiten, zugleich aber unleugbar, überwältigend anwesend. Würde man heute, nach zwanzig Jahren „Bluatschwitzblackbox“, nach einem neuen Namen, einem neuen Wahrzeichen für unser erwachsen gewordenes Unternehmen fragen, so könnte es sein, dass wir dieses Fragezeichen zu unserem neuen Wahrzeichen erwählten. Als einfaches Bild umfasst es viele Gedanken und Ideen, die wir als Gleichnis mit Kultur oder gar Kunst verbinden: Zeugen einer unendlichen Geschichte zu sein, schweigende Geheimnisse zu haben, Wunder über Wunder, von denen die Wissenschaft noch keine erklärende Ahnung hat. Schon in den frühesten Schöpfungsberichten vieler Religionen wurden Menschen beauftragt, den Tieren und Dingen und vielen Erscheinungen ringsum Namen zu geben oder, besser noch, ihre Geschichte zu erzählen. Von der Erfüllung dieses Auftrags sind wir bis heute weit entfernt. Wichtigstes bleibt ohne Antwort. Nur der Blick in die sternenübersäte Ferne stellt unsere Unkenntnisse erbarmungslos ins Licht. Der geniale österreichische Philosoph Ludwig Wittgenstein – 2009, zur Eröffnung der Blackkbox, widmeten wir ihm ein eigenes Theaterstück –behauptete einst: „Wovon man nicht sprechen kann, davon muss man schweigen“. Hier aber irrte der große Denker. Zur Linderung unseres beschämenden Unwissens erfanden wir Menschen weltweit und zu allen Zeiten immer wieder die Kunst neu. Wovon man wissenschaftlich nicht

Jedem Abschied wohnt ein Zauber inne

Das aktuelle Bluatschwitzblackbox-Plakat kündigt in diesem Jahr nicht bloß das Programm für den kommenden letzten Bluatschwitzsommer an, sondern ist dabei selbst programmatisch: Zu sehen ist ein Ausschnitt des nächtlichen Sternenhimmels, wie er sich in diesen Sommertagen besonders herausfordernd über Berge und Täler des Ausseerlandes aufspannt. Wer sich schon einmal irgendwo zwischen Pötschenpass und Ausseer Seewiese dem imposanten Blick nach oben hingegeben hat, weiß, wovon die Rede ist. Nicht bloß von den seit alters her bekannten Sternzeichen, nein.

sprechen kann, das kann man manchmal zeigen. Man kann es hörbar machen, fühlbar machen, jedenfalls durch tausend Tricks erlebbar machen. Die Geschichte all dieser Tricks ist die Geschichte der Kunst. Im Kleinen gesehen ist es auch die Geschichte von „Bluatschwitzblackbox“: Ein Versuch, unbeantwortbare Fragen wenigstens nicht zu vergessen. Wer nun unser Plakat genauer betrachtet, kann im dicken Pünktchen des Fragezeichens ein kleines Menschlein entdecken, wie es sichtlich überfordert in die Weite hinter den Sternen zu schauen versucht. Ihm geht es wie uns allen, denken wir, mehr oder weniger. Früher, vor etwa fünfzig oder mehr Jahren, war es um einiges leichter, sich im Großen und Ganzen besser zu orientieren. Religionen, Weltanschauungen, Parteien, Trends zielten damals noch aufs Wichtige und Wesentliche oder zumindest auf das, was man dafür halten konnte. Heute hingegen wird das suchende Individuum ziemlich allein gelassen mit seinen Fragen. Immer öfter versteht man unter

Individuum bloß noch Masse dividiert durch die Anzahl der Wahlberechtigten. Das Gefühl, in einer für alle gleichermaßen gültigen Wirklichkeit zu leben, will sich auf diese Weise nicht mehr so recht einstellen. Für eine verbindliche Gemeinsamkeit bleibt unter solchen Umständen zu wenig Bindekraft übrig. Die ungenutzten Reste können zu giftigen Keimen werden, die sich mit der Zeit wie von selbst in Gleichgültigkeit oder Hass verwandeln können. An vielen Orten unserer Welt ist das leider immer öfter zu beobachten. Alles ganz anders oder doch nicht¿? Aber wir im schönen Ausseerland, sind wir vielleicht eine kleine Welt, in der die große ihre Probe hält? Wenn wir das kleine Menschlein auf seinem Heimweg treffen sollten und es darüber befragten, würde es wahrscheinlich zuerst wissend lächeln, dann aber vorschlagen, Begriffe wie „groß“, „ungeheuer groß“ und „klein“ oder gar „winzig” überhaupt nicht mehr gelten zu lassen. Mit Wahrheiten haben sie jedenfalls alle nicht mehr viel zu tun. Was aber hat

dies alles mit dem bedauernswerten Ende von „Bluatschwitzblackbox” zu tun? Die Antwort ist einfach: Im Mittelpunkt jeder sich ernst nehmenden Kulturarbeit sollte das kleine Menschlein stehen, das wir nur kurz kennengelernt haben. Es steht für uns alle. Seine Unruhe zeigt, dass es sich in seiner Rolle als Publikum, Mäzen, kritische Instanz, als Mitwirkender und Umworbener von der multimedialen Glitzerwelt des Entertainments zunehmend unwohl und überfordert fühlt. Als wir uns damals, vor gut zwanzig Jahren, für die Gründung der Blackbox entschlossen, hatten wir genau solche Fragen vor Augen. Ihnen wollten wir ein kleines, hautnahes Theater entgegensetzen. Keine Kulissen, kein großer Aufwand, aber Fragen an das Unbekannte, Unbenannte, das im großen Betrieb so oft unter den Tisch fällt. Für die wichtigen Fragen des Lebens bleibt zuletzt, wie so oft, zu wenig Zeit. Man könnte auch sagen: zu wenig Geld. Damit aber würden wir wieder einmal das Nebensächliche und Aufdringliche in den Mittelpunkt rücken, wo es doch eigentlich nichts zu suchen hat. Über das verwickelte Verhältnis von Politik und Kultur wollen wir jetzt nicht reden. Es ist, sagt man, ein gespanntes. Das liegt auch daran, weil sie beide den Karren der Gesellschaft aus dem Dreck ziehen wollen, sich aber nicht über die Richtung einigen können, in die das geschehen soll. Die Politik glaubt viele Antworten gefunden zu haben, hat aber die zugehörigen Fragen meist vergessen, um die es dabei ging. Bei der Kultur liegt die Sache umgekehrt: Zwar benennen sie dort viele der möglichen Fragen, verweigern sich aber den Antworten. Intensive Gespräche könnten helfen, doch scheitert dies meist an einer gemeinsamen Sprache. Beispiel gefällig? Selten wurde so viel Geld ins Salzkammergut gepumpt wie anlässlich des Unternehmens „Kulturhauptstadt“, übrig blieb hinterher kaum mehr als die allgemeine schlechte Laune. Vielleicht genügt ja uns allen eine schlaflose Nacht unter freiem Himmel, jedenfalls solange es noch warm genug ist. Geht es doch auch darum, sich die Laune nicht verderben zu lassen und, noch wichtiger, sie nicht selbst zu verlieren. Denkbar wäre, dass der liebe der Gott bei der Erschaffung der Welt zumindest zeitweise schlecht aufgelegt war. Sein Vorbild ließe dann vermuten, dass man in solcher Stimmung besser nicht zu Hammer und Meißel greift. Für Arbeiten in solcher Verfassung genüge in Zukunft ein kleiner Skizzenblock.

Ausseer Gespräche setzten Impulse

Paul Lendvai im Gespräch über sein neuestes Buch „Wer bin ich?“

Der 95-jährige Journalist und Autor Paul Lendvai, mit Zweitwohnsitz in Altaussee, ist Österreicher, Ungar, Jude und Europäer. In seinem neuen Buch „Wer bin ich?“ reflektiert er über Biografisches, verbindet es mit Analytischem zur heimischen, ungarischen und europäischen Politik, bespricht aber auch auf Nachfrage die derzeitige „Welt-Politik“. Identität besteht aus vielen Facetten, so seine Erkenntnis, daraus entsteht das Wesen eines Menschen. Mit Macht verändern sich manche Politiker. Unabhängig von allen möglichen Turbulenzen und ohne seine ungarischen Wurzeln zu verleugnen, steht Österreich in seinem Herzen immer an erster Stelle. Er wurde in diesem Land ohne Vorbehalte aufgenommen, er fand hier Freunde, auf deren Zuverlässigkeit und Treue er sich verlassen konnte. Er hörte unvergessliche Musik und lernte bedeutende Künstler kennen. Er ist hier noch immer Journalist. In seiner kleinen Wohnung in Altaussee, mit Blick auf den Dachstein, schrieb er seine Biografien, seine Bücher über Ungarn, Jugoslawien und Österreich. Er erlebte berührende Begegnungen mit seinen Lesern. Hier genoss er das reiche kulturelle Erbe, von den Aphorismen Nestroys bis zu den Tagebüchern von Arthur Schnitzler. Als österreichischer Patriot, mit ungarischem Akzent, bringt er sich wahrhaftig für Österreichs Unabhängigkeit und Demokratie ein, er stärkt sie, indem er seine Suche nach Identität „verlautbart“, Mut macht, auf Gefahren hinweist und immer wieder betont, wie wichtig das Netzwerken ist und dass treue Freundschaften aus Lebenskrisen und Konflikten heraushelfen. Paul Lendvai ist als Überlebender der Shoa und zweier Diktaturen ein Zeitzeuge mit

Zweifeln, Irrtümern und Einsichten sowie „Vorherseher“ mit beinahe einem Jahrhundert Erfahrung. Mit seinem „Lebensalter“ spricht er offen vieles an. Sein Credo: „Regierungen müssen das Notwendige machen, nicht das Wichtigste!“ Er ist ein weiser Kosmopolit mit Weltrang. Er erlebte die Zerbrechlichkeit der Freiheit hautnah, für sie „kämpft“ er mutmachend in seinen Vorträgen und Büchern. Das Gespräch leiteten Irmtraud Fischer und Ulf Bästlein.

Konzert – „Gibt es eine ‚europäische‘ Musik?"

Am Abend des letzten Tages der „Ausseer Gespräche“ gab es ein „Gesprächskonzert“, das der Frage „Gibt es eine ,europäische‘ Musik?“ nachging und sich durch musikalische Darbietungen (Stella König, Joseph Breinl, Emiliano Sampaio) sowie Erläuterungen von Gerd Kühr und André Doehring möglichen Antworten annäherte. Moderiert wurde das Schlusskonzert von Ulf Bästlein. Die „europäische Musik“ umfasst eine reiche Vielfalt an – global und durch Komponistenpersönlichkeiten beeinflussten – „Musikkünsten“. Sie ist geprägt durch histo-

Foto: M. Rastl

rische Zentren wie Wien, Paris, London, aber auch stark verbunden mit Künstlern aus den diversen Epochen, wobei die Renaissance, der Barock, die Klassik, aber auch die Moderne, die Romantik und Postmoderne zu nennen sind. Historische, politische und kulturelle Entwicklungen formen Komponisten. Sie tragen einen „Rucksack“ an Biografien, wie der brasiliansiche Jazzprofessor in Klagenfurt und Graz Emiliano Sampaio musikalisch und sprachlich demonstrierte, mit sich. Franz Liszt, Francis Poulenc, Hanns Eisler oder Maurice Ravel, wunderbar interpretiert von Stella König und Joseph Breinl, eröffneten so manchem Zuhörer die kulturelle Faszination und Musik-Tradition anderer Kontinente. „Jazz“ klingt wohl auf jedem Kontinent und in jedem europäischen Land anders und ist trotzdem ein Teil der „europäischen“ Musikwelt! So ist das „Wienerische“ beim Neujahrskonzert, durch diese spezielle Interpretation der Wiener Philharmoniker, eben auch ein ganz wichtiger und authentischer Teil der „europäischen“ Musik aus Österreich, einem Teil von Europa.

Der Ferienbeginn wird auch heuer wieder zum Erlebnis: Die beliebte Aktion „Wellenreiten statt Schularbeiten“ geht in die nächste Runde in der GrimmingTherme Bad Mitterndorf.

Am Montag, 13. Juli 2026, ab 10:00 Uhr lädt das Jugend-Team der Volksbank alle Inhaber:innen einer Volksbank KidsCard herzlich ein, gemeinsam einen erlebnis- und abwechslungsreichen Tag zu verbringen.

Die Highlights:

• Gratis-Eintritt

• Gratis-Eis + -Pizza

• Hüpfburg

• Spiele-Stationen + Zeichenecke

• und vieles mehr …

Zusätzlich erhält jeder Besucher als Dankeschön für seinen Besuch ein kleines Geschenk. Außerdem darfst du gerne einen Freund oder eine Freundin mitbringen und gemeinsam einen unvergesslichen Tag genießen!

Jetzt schnell anmelden!

Begrenzte Teilnehmerzahl.

Melde dich also schnell per Mail unter anja.rosensteiner@volksbanksalzburg.at oder direkt in deiner Volksbank Filiale in Bad Mitterndorf oder Bad Aussee an. Wir freuen uns auf einen großartigen Ferienstart mit dir! Saunabenützung und Thermeneintritt für Begleitpersonen sind nicht inkludiert. Eltern haften für ihre Kinder.

Wieder da: Das Grimming Therme Therm(e)ometer! Start: 4. Juli 2026. Ab 25 °C gilt: Je wärmer der Tag, desto günstiger dein Thermenerlebnis – jeder Grad zählt! Das bedeutet: 25 °C = -25 %; 31 °C = -31 % auf deinen Eintrittspreis und so weiter,. Bis max. -35 % Rabatt. Den aktuellen Therm(e)ometer-Stand findest du ab 4. Juli auf:

www.grimming-therme.com

Tanja Kalss Volksbank Bad Aussee
(V. l.): Die Ausseer Bradlmusi, Gerald Karner, Irmtraud Fischer, Thomas Schönauer, Ulf Bästlein, Paul Lendvai, Joseph Breinl, Valentin Inzko und Roberta Maierhofer eröffneten die 17. Ausseer Gespräche.

Schnell informiert

l Im Rahmen des schon seit Jahrzehnten am Grundlsee stattfindenden Taucherlagers der Feuerwehren aus der gesamten Steiermark wurden verschiedenste Einsatzszenarien geprobt. Unter anderem wurden auch mehrere Ölsperren am Grundlsee errichtet, bei welchen mehrere Einsatzboote der Wasserwehren beteiligt waren. Die Verantwortlichen zeigten sich mit den Leistungen der Mitglieder der Feuerund Wasserwehr sehr zufrieden.

Unter anderem wurde ein Ölaustritt am See angenommen, der durch eine Ölsperre eingedämmt wurde.

l Die Mitglieder des Hospizvereins Ausseerland-Hinterberg unternahmen am 15. Juni einen „Betriebsausflug“ zum Toplitzsee, den sie sehr genossen.

l Das Wirtshaus und Hotel „Römerstein“ ist seit Mitte Juni das erste Mitglied des Vereins „Steirisches Wirtshaus“ im Ausseerland. 25 Vereinsmitglieder trafen sich am 16. Juni im Rahmen eines Besuchs bei den Gastgebern Baaska und Benjamin und brachten eine entsprechende Hinweistafel für den rund 700 Jahre alten Prachtbau in der Ausseer Kirchengasse mit. Kulinarisch verwöhnt und mit Kostproben von Schnäpsen und Likören von Franz Grieshofer aus Altaussee versehen, feierten die Mitglieder die Neuaufnahme des geschichtsträchtigen Ausseer Wirtshauses, in welchem schon Erzherzog Johann und Peter Rosegger weilten, wie auch Karl Renner mit seinen Gefolgsleuten im „Peterstüberl“ des Hauses den Grundstein der heutigen Sozialdemokratischen Partei Österreichs legte.

Laura Freudenthaler las in der „Wasnerin“

Die mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin aus Salzburg stellte kürzlich im Literaturhotel „Die Wasnerin“ einem interessierten Publikum ihr neuestes Werk „Iris“ vor.

Gernot Reiter. Foto/Text: DoBi

Mit ihrem Werk „Die Königin schweigt“ erlangte die 1984 geborene Schriftstellerin österreichweite Aufmerksamkeit. Mit ihrem neuesten Werk „Iris“, erschienen im Jung und Jung Verlag, radikalisierte sich ihre Erzählperspektive. In 13 Kapiteln beschreibt sie die vielen Reisen der Schriftstellerin Iris – der Name nimmt Bezug auf die farbige Blendung der Regenbogenhaut –, die sich sowohl in Europa als auch in den USA und auf weiteren Kontinenten bewegt, überall eine „österreichische LiteraturTraditionslinie“ vertritt und wie mit

einer Lupe in Beziehungen und auf Ereignisse blickt. Ein weiterer Protagonist ist Anton, der Lebenspartner von Iris, ein Fotograf, der mit ihr vieles teilt – auch die Lust am sexuellen Spiel mit Gewalt und Unterwerfung. Mit „Iris“ schrieb sich Laura Freudenthaler in den Kanon der feministischen Literatur ein. Ingeborg Bachmann, Elfriede Jelinek, Friederike Mayröcker und Marlen Haushofer scheinen sie inspiriert zu haben. Bisher gingen bereits über 200 Lesungen im Literaturhotel „Die Wasnerin“ über die Bühne.

Ausseer Sommernächte –Genussvoll einkaufen und kulinarisch entdecken

Wenn sich das Zentrum von Bad Aussee an lauen Sommerabenden in eine autofreie Flaniermeile verwandelt, laden die Ausseer Sommernächte zum entspannten Bummeln, Genießen und Verweilen ein. Bis 21 Uhr öffnen heimische Fachgeschäfte, Manufakturen und Handwerksbetriebe ihre Türen. Ob traditionelle Dirndlstoffe, Mode, Accessoires, Bücher, Spielwaren oder besondere Geschenkideen – die Vielfalt der regionalen Betriebe macht den Einkaufsbummel zu einem besonderen Erlebnis. Persönliche Beratung und herzliche Gastfreundschaft sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Auch der beliebte SommernächteEinkaufspass ist wieder erhältlich: Ab einem Einkaufswert von 20 Euro können in teilnehmenden Betrieben Stempel gesammelt werden. Wer einen vollständig ausgefüllten Pass abgibt, nimmt an der Verlosung von Ausseerland Talern im Gesamtwert von € 600,– teil. Kulinarisch verwöhnen regionale Gastronomen, Bauern und Standler mit frisch zubereiteten

Schmankerln, während Live-Musik für stimmungsvolle Unterhaltung sorgt. So entsteht ein genussvolles Sommererlebnis für alle Sinne. Beim Sommernächte-Clubbing auf der Kleinen Kurparkbühne sorgt DJ BernArdo am 21. Juli und 4. August von 21 bis 23:30 Uhr für beste OpenAir-Stimmung. Auch Familien kommen auf ihre Kosten: Riesenseifenblasen, Ballon fi guren, Kinderschminken, Ponyreiten sowie eine Hüpfburg mit Riesenrutsche begeistern die jüngsten Gäste. Für besondere Ausblicke sorgt die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr EselsbachUnterkainisch, während der Kletterturm der Bergrettung Ausseerland Abenteuerlustige herausfordert. Seien Sie dabei und genießen Sie die Ausseer Sommernächte!

Termine 2026: 7. Juli, 21. Juli, 4. August und 18. August. Beginn jeweils um 19 Uhr, bei jeder Witterung. Weitere Informationen: www.stadtmarketing-badaussee.at

Die Damen des Hospizvereins am Toplitzsee. Foto: DoBi
Die Gastgeber des Wirtshauses „Römerstein“ freuten sich über die Aufnahme.
Die Schriftstellerin Laura Freudenthaler aus Salzburg mit Moderator und Erfinder der Literaturformate der „Wasnerin“,

Über Berg und Tal: Ob’n auf da Höh‘ – da tuat da nix weh!

Am 19. Juni gaben der Frauenchor und der Männergesangsverein „Liedertafel“ im voll besetzten Veranstaltungssaal Altaussee gemeinsam ein großartiges und beschwingtes Konzert in Form einer musikalischen Almpartie.

Nach den Grußworten von Frauenchor-Obfrau Sabine Köberl moderierte Michaela Fischer-Pernkopf ebenso charmant weiter und geleitete – quasi als Bergführerin – die Zuhörerschaft „Über Berg und Tal“ durch den Abend. Sie freute sich auch, zahlreiche Ehrengäste im Publikum zu sichten – u. a. Bürgermeister Gerald Loitzl, Vizebürgermeister Robert Gaßner aus Bad Aussee, Gemeindekassier Stefan Pucher, Rudolf Grill vom Narzissenfestverein, ABI Christian und Ex-ABI Werner Fischer, den international bekannten Dirigenten David Holzinger aus Bad Aussee und den aus Vorarlberg angereisten „Frauenchor HofsteigLauterach“. Für das leibliche Wohl sorgten Barbara und Max Hentschel, professionell wie immer, mit ihrem Team – die Einnahmen wurden zur Gänze den beiden Chören gespendet. Für die Nachspeisen hatten Damen des Frauenchors gesorgt: Sie können nicht nur wunderbar singen, sondern auch großartig Kuchen backen! Einen großen Beitrag zu die-

sem fulminanten Abend leisteten auch die „Kreuzsaiten Musi“ und die MS (= Mittelschule)-Tanzlmusi mit ihren blutjungen Musikantinnen und Musikanten, die von Markus Höller unterstützt und gefördert wird, wovon

dieser kurz erzählte. Die Gesamtleitung übernahm Hans Jandl, der temperamentvoll und leidenschaftlich dirigierte, mitsang, seine Stimmgabel schwang und vor lauter Begeisterung – sehr zum Gaudium des Publikums – seine beiden Chöre zum Einsatz bringen wollte, obwohl die „Kreuzsaiten Musi“ noch fesch musizierte. Die musikalische Wanderung führte an diesem lauen Sommerabend mit Volksliedern – viele davon aus der Feder von Hans Gielge (Volksliedsammler und Mundartdichter) – über Almen in der Steiermark, Salzburg, Kärnten bis nach Slowenien und wieder zurück ins Ausseerland. In den Gstanzln, Jodlern und Liedern wurde vom Leben auf den Bergen, den Sennerinnen, den Jägern, den Holzknechten erzählt – und natürlich auch von erfüllter und unerfüllter Liebe. Zwischen den einzelnen musikalischen Darbietungen – beide Chöre erfreuten stimmgewaltig in der hervorragenden Akustik des Saals die

Zuhörerschaft – gab es verbindende Worte der Moderatorin, aber auch kurze Geschichten, Anekdoten und Erzählungen von Hoppalas aus dem Chorleben der Sangesschwestern (nennen sich wegen ihrer Dirndlblusen auch „Puffärmelverein“) und Sangesbrüdern (nennen sich wegen ihres häufig großen Durstes auch „Litertafel“), die von Helmut Bauer, Obmann der „Liedertafel“, Christian Fischer und Hans Jandl äußerst amüsant erzählt wurden. Die jüngste Dame des Frauenchors, Katharina Oberhauser, kam ebenfalls zu Wort und berichtete von ihrer Tätigkeit im Tanzatelier Bad Aussee und von ihrer Begeisterung für Musik und fürs Singen. Während die Almpartie zu Ende ging, konnte man durch die großen Fenster des wunderbaren Veranstaltungsaals noch einen Blick auf die umliegenden Berge werfen – der laue Sommerabend spiegelte die Stimmung im Saal wider. Das Publikum war von den Darbietungen begeistert und spendete den beiden Chören einen verdient großen Applaus. „Nächste Woche möchte i a wieda amol auf d‘Ǻlm geh‘n!“, sagte eine Dame aus dem Publikum zu ihrem Begleiter – das klang fast sehnsüchtig!

Die beiden Chöre und die Kreuzsaiten Musi ergänzten einander perfekt. Fotos/Text: E.Enzelberger
Die Obleute der beiden Chöre bedankten sich herzlich bei der Moderatorin und dem Dirigenten. (v. l. Helmut Bauer, Hans Jandl, Michaela Fischer-Pernkopf, Sabine Köberl)

Dass die Trommelweiber ordentlich Durst und Sitzfleisch haben, ist allgemein bekannt. Dass sie aber auch gut schießen können, stellte sich im Rahmen des Ausflugs der Markter Trommelweiber zum „Schneiderwirt“ heraus. Dort übten sich am 13. Juni die ansonsten weiß gekleideten Mitglieder im Armbrust- und Taubenschießen. Wie es bei der illustren Gesellschaft der Brauch ist, griffen Obertrommelweib Andreas Winkler , Walter Schönauer und Manfred Bürgmann zu ihrem 60. Wiegenfeste tief in die Lederhosen und stellten nicht nur eine Gedenkscheibe, sondern auch schöne Beste für die Kollegen bereit. Warum Oskar Milkowitz beim Taubenschießen die ruhigste Hand hatte, ist allen ein Rätsel; beim Armbrustschießen hatte Reinhold Rastl den besten Riecher, was den auf der Rückseite versteckten Punkt anbelangt.

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Der neu gestaltete Kurpark in Altaussee lockt nicht nur zweibeinige, sondern auch gefiederte Besucher an: Ein Stockentenpaar besucht die Grünflächen regelmäßig, um nach proteinreichen Leckereien zu stöbern. Für die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes eine sehr willkommene Möglichkeit, die Schnecken, Junikäfer-Raupen und ähnliche, nicht so erwünschte Mitbewohner einer sinnvollen, kulinarischen Verwertung zuzuführen. Den beiden Stockenten scheint es zu schmecken. Es bleibt zu hoffen, dass sie fl ugfähig bleiben –obgleich der Weg vom See in den Kurpark sich zur Not auch noch erwatscheln ließe …

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Das sich – aufgrund der Rücktrittsankündigung des gesamten Vorstands – in den Schlagzeilen befindliche Narzissenfest wird von ehrenamtlichen Helfern getragen.

Ein Stockentenpaar erfreut sich des kulinarisch breit gefächerten Angebotes im neu gestalteten Altausseer Kurpark. Foto: B. Haim

Ohne sie gäbe es das Fest nicht. Einer davon ist Mathias Schlömicher, der aktuell die dritte Klasse der Mittelschule besucht. Er hilft seinem Vater Rainer Schlömicher , dem Chef des „Bautrupps“, wie auch seinem Opa leidenschaftlich gerne beim Narzissenfest. Als er nun – nach dem letzten Fest – vernehmen musste, dass zu wenige Karten verkauft worden waren, um wirtschaftlich zu sein, bot er spontan an, € 100,– von seinem Taschengeld zu

spenden, damit das Fest auch sicher nächstes Jahr weitergehe. Außerdem wollte er kürzlich wissen, wann er den Chefposten des „Bautrupps“ von seinem Vater übernehmen könne, denn er sei dafür mehr als prädestiniert. Ein bisschen warten wird der eifrige Helfer wohl noch müssen – zumindest bis er den Führerschein hat ... Angesichts solcher Lichtgestalten braucht man sich um den Fortbestand des Narzissenfestes wohl weniger Sorgen zu machen.

Wir gratulieren

Hallstätter Maturanten

An der Höheren Technischen Bundeslehranstalt in Hallstatt haben –nach ihrer fundierten, fünfjährigen Ausbildung – am 15. und 16. Juni Fabian Köberl (Bad Aussee – sehr guter Erfolg), Marianne Saafan (Bad Mitterndorf) und Vitus Seiberl (Grundlsee) ihre Reifeprüfung abgelegt. Herzlichen Glückwunsch!

Bierzelt und Fetzenmarkt in Obertressen

Am Samstag, 11. Juli, ab 11 Uhr finden in Obertressen wieder das Bierzelt und ab 13 Uhr der Fetzenmarkt der Feuerwehr Obertressen statt. Beim Frühschoppen, ab 11 Uhr, sorgt die „Grundlseer Tanzlmusi“ für gute Laune. Ab 20 Uhr unterhält die heimische Formation „Hoch Auf“ die Gäste. Neben Bier vom Fass, Grillhendln und Bratwürsten werden auch hausgemachte Mehlspeisen serviert. Der Fetzenmarkt findet ab 13 Uhr auf der überdachten Eisbahn und rund um das Rüsthaus statt. Aufgrund der Veranstaltung ist die Durchfahrt nach Altaussee bzw. Grundlsee über Obertressen am 11. Juli von 11 bis 16 Uhr gesperrt.

Almfest Viehbergalm

Am Samstag, 11. Juli, findet wieder das traditionelle Almfest auf der Viehbergalm statt. Um 11 Uhr startet die Almmesse mit Pfarrer Dr. Michael Unger. Für beste kulinarische Spezialitäten sorgt die Wirthütte. Der Schranken von Bad Mitterndorf ist offen.

(V. l.): Walter Schönauer, Manfred Bürgmann, Oskar Milkowitz und Andreas Winkler freuten sich über den gelungenen Ausflug der Markter Trommelweiber.

Gemeinderatssitzung in der Losergemeinde

Am Mittwoch, 24. Juni, fand die vierte Gemeinderatssitzung des heurigen Jahres im Sitzungssaal des Kurund Amtshauses Altaussee statt.

Bericht des Bürgermeisters

In seinem Bericht kündigte Bgm. Gerald Loitzl die Eröffung des Dr.Hannes-Androsch-Parks für Mai 2027 an, die Baumpflanzung dafür wird im Herbst 2026 stattfinden. Weiters konnte er berichten, dass sich der Badesteg mit barrierefreiem Zugang im Seeklausanger über regen Zulauf erfreut und von der Bevölkerung gut angenommen wird. Die Endabrechnung des neuen Veranstaltungssaals steht kurz vor der Fertigstellung und ist finanziell im Plan. Ebenso berichtete der Bürgermeister über den Bau des Radparcours am Brunnerplatz, welcher in Kürze zur Verfügung stehen wird, sowie über den neu gestalteten Künstlergarten im Kurpark, der am 2. Juli feierlich eröffnet wird. Vor dem Kur- und Amtshaus entstehen zwei Parkplätze für Menschen mit

Behinderung, die für Arzt- und Amtshausbesuche vorgesehen sind. Fragestunde

In der Fragestunde wurde eine Anfrage über die rechtliche Situation bei Benutzung der neuen Mountaincarts auf der Loser Panoramastraße gestellt. Es wurde darauf verwiesen, dass auch für Fahrer der Mountaincarts die StVO gleich wie für alle anderen Verkehrsteilnehmer auf der Loserstraße gelte. Genehmigung der Niederschriften Alle Niederschriften vom 6. Mai 2026 wurden einstimming genehmigt. Baulandoptionsverträge –Generationenvertrag

Bereits im Zuge der Erlassung des örtlichen Entwicklungskonzeptes 5.0 im Jahr 2018 wurde seitens der Gemeinde vorgegeben, dass hinkünftig nur mehr dann ein Bau-

landwunsch positiv behandelt werden kann, wenn vorher ein entsprechender Baulandoptionsvertrag (oder eine ähnliche Maßnahme, z. B. eine Bebauungsfrist) mit der Gemeinde abgeschlossen wird. Der Inhalt dieser Verträge wird ähnlich jenen aus dem Jahr 2010 sein. Sie werden auf absoluten Eigenbedarf und damit auf die Errichtung eines Gebäudes, entsprechend dem deklarierten Verwendungszweck (Widmung) innerhalb einer überschaubaren Frist, ausgelegt sein. Damit verbunden ist jedoch auch die Definition einer Sanktion bei Zeitablauf, ohne dass das Grundstück entsprechend bebaut wird. Dadurch sollen die Baugrundstücke mobilisiert bzw. Bauplätze auch für Jungfamilien, im Sinne der Stärkung des Hauptwohnsitzes, geschaffen werden. Im Zuge der nunmehr anstehenden Revision des Flächenwidmungsplanes müssen zudem sämtliche Grundstücke, welche im Bauland liegen, unbebaut und größer als 1000 m² sind, erhoben werden. Diese Grundstücke sind zu mobilisieren, wobei dies mittels Bebauungsfristen bzw. Baulandoptionsverträgen erfolgen soll. Diese wertvollen und teilweise seit Jahrzehnten im Familienbesitz gehaltenen Baulandflächen sollen einer Absicherung im Sinne einer „sanften Mobilisierung“ im Rahmen von Baulandoptionsverträgen unterzogen werden. Der Grundgedanke besteht darin, dass in erster Linie der Eigenbedarf von Kindern und Kindeskindern bzw. Angehörigen des eigenen Familienkreises abgedeckt wird. Erfolgt keine Bebauung in Form eines Eigenbedarfs innerhalb der Frist, so wird der Gemeinde eine Option eingeräumt, die die Weitergabe dieser Grundstücke zu einem festgelegten Preis ermöglicht. Hierfür ist es allerdings notwendig, dass schon jetzt Kriterien festgelegt werden, wie derartige Grundstücke dann über den Gemeinderat einer Vergabe zugeführt werden. Die Verträge werden in enger Abstimmung mit der Abt. 13 des Amtes der Stmk. Landesregierung aufgesetzt. Die Gemeinde wird hierbei von Dr. Georg Petritsch rechtlich begleitet. Die rechtlichen Grundlagen für die Verträge sowie die Parameter für den Vergabekatalog wurden in der Gemeinderatssitzung am 25.6.2026 einstimmig beschlossen.

Leserbrief

LKH Bad Aussee An das wunderbare Team im der REM des LKH Bad Aussee sende ich ein herzliches Dankeschön. Ärzte, Therapeuten und Schwestern könnten nicht kompetenter und hilfreicher sein. Dies ist eine wahre Oase für Körper und Seele. Ich komme gerne wieder. Alles Liebe und Danke. Christine Weiss, Grundlsee

„Weltkunstschätze in Gefahr”

Am Donnerstag, 30. Juli, um 19.30 Uhr findet die Buchpräsentation der Neuauflage im Kammerhofmuseum in Bad Aussee statt. Emmerich Pöchmüller war zu Kriegsende Direktor der Alpenländischen Salinen. 1948 erschienen seine Schilderungen zur Rettung der Kunstschätze. Während zahlreiche Schriften zu diesem Thema weit verbreitet waren und in Forschungsarbeiten zum Thema „Kunstgutrettung“ einflossen, blieb Pöchmüllers Werk weitgehend unerwähnt. Eintritt: frei – Anmeldung im Kammerhofmuseum.

Endzeit – Eichmanns letzte Kriegstage

Am Samstag, 1. August, findet die Veranstaltung mit dem Titel „Endzeit – Eichmanns letzte Kriegstage” um 20 Uhr im Kur- und Congresshaus Bad Aussee statt. Das Bühnenstück verbindet zeitgeschichtliche Filmsequenzen, Livemusik und Vortragskunst zu einem eindrucksvollen Werk der Erinnerungskultur. Musikalisch treffen elektroakustische Improvisationen, Harfe, Klezmer, Jazz, Volksmusik und der Altausseer Kirchenchor aufeinander. Adelheid Picha und Franz Robert Wagner führen als Chronisten mit markanten Stimmen durch das Stück. Tickets sind in allen Infobüros des Ausseerland sowie unter 0664 412 3850 erhältlich.

Notrufe

Gesundheitstelefon % 0316/ 1450

Unter www.ordinationen.st können die geöffneten Ordinationen der nächsten 24 Stunden abgefragt werden.

Rettung: %144

24-Stunden-Notfall-Hotline für psychosoziale Krisenfälle % 0800/449933

ÄRZTEDIENST

Urlaubsankündigung

Die Ordination von Dr. Thomas Schaffler ist noch bis 5. Juli und vom 15. bis 17. Juli geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 6. bzw. 20. Juli. Vertretung: Dr. Rauscher; Tauplitz. Tel.: 03688-2121.

Die Ordination von Dr. Martina Rauscher ist vom 27. bis 31. Juli geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 3. August.

Blutspenden in Bad Aussee

Am Mittwoch, 8. Juli, findet von 12 bis 13.30 und von 14.30 bis 18.30 Uhr im Kur- und Congresshaus Bad Aussee eine Blutspendeaktion statt.

Familiennachrichten

Sterbefälle:

Paul Dvorak, Bad Aussee (84).

Die Ausseer Protokolle

Am Freitag, 24. Juli, findet die Lesung „Die Ausseer Protokolle” um 19.30 Uhr im Kammerhofmuseum in Bad Aussee statt. Verschwundene Schätze, die Rolle der Freiheitskämpfer, Nazis auf der Flucht, Armut, Schwarzmarkt und Schleichhandel. Die ORFSprecherlegende Josef Broukal liest Verhörprotokolle aus 1946. Dazu gibt es begleitende Analysen und Erklärungen. Tickets sind in allen Infobüros des Ausseerlands sowie im Kammerhofmuseum erhältlich.

ACHTUNG: Die nächste

Alpenpost

erscheint am Do., 16.7.2026

Redaktionsschluss: Donnerstag, 9.7.2026

Ambulanzzeiten

LKH Bad Aussee

Internistische Ambulanz: von Montag bis Freitag von 7 bis 15 Uhr.

Spezial-Ambulanzen: nach Vereinbarung unter % 03622/52555-3036 (Mo–Fr, 8–12 Uhr).

Medizinische Grundversorgung: täglich 0–24 Uhr. Apothekennotdienst

Bad Aussee Kurapotheke: Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03622/52277.

Bad Aussee Narzissen-Apotheke: vom 6. bis 12. Juli. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0664/2360192.

Altaussee Narzissen-Apotheke: Mo, Di, Do & Fr 8.30–12 Uhr, Mi 15–18 Uhr. % 03622/71671.

Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): bis 5. Juli. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03623/2364.

Stainach Panther-Apotheke: vom 13. bis 19. Juli. Außerhalb der

Medizinische Versorgung

Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0368/222276. Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst Bezirk Liezen/Leoben 4.–5. Juli: Dr. Kawe Navysany, Trofaiach, % 03847/4001. 11.–12. Juli: Dr. Erim Kosar, Leoben, % 03842/43325.

Pflegedrehscheibe Bezirk Liezen

Anlaufstelle für ältere, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, Bürozeiten: Mo.–Do. 8–12 Uhr. Telefonisch täglich 8–18 Uhr. Hausbesuche sind möglich. Das Angebot der Pflegedrehscheibe ist kostenfrei. pflegedrehscheibe-li@stmk.gv.at % +43 (0) 316 877 7478.

Almcafé-Stammtisch

Jeden dritten Montag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr Austausch und Information für pflegende Angehörige in der Almhütte des VolkshilfeSeniorenzentrums. % 0664/88455 380. Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland

Beratungsstellen

Kostenlose Rechtsberatung

Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen:

7. Juli:

Petritsch Berger Lasser RAe OG 14 Juli:

Mag. Clemens Zehentleitner

Amtstage des Notars

Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9 bis 11 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee von 16 bis 17 Uhr; jeden 2. Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr im Gemeindeamt Altaussee. Interessierte können jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen.

Wirtschaftskammer

Jeden Donnerstag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Altausseer Straße 220, 8990 Bad Aussee, Telefonische Voranmeldung unter % 0316/6019690, E-Mail: liezen@wkstmk.at.

Bauberatung

Jeden ersten Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf.

Sprechtag für Arbeiter und Angestellte

Dienstag, 7. Juli, von 10 bis 12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, % 05/77994000.

Sprechtag der SV der Selbstständigen

In der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Bad Aussee, Terminvereinbarung unter % 050808808 oder auf www.svs.at.

Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt

Nächster Sprechtag Freitag, 7. August, von 8 bis 13 Uhr im Reha-Zentrum Bad Aussee, Braungasse 354, Terminvergabe unter der Serviceline der Landesstelle Graz, % 050303/34170.

Psychosoziale Beratungsstelle

8983 Bad Mitterndorf, Nr. 58, tel. Erreichbarkeit unter 0800 311 63 36 (Mo.– Fr., 9–16 Uhr)

Familienberatungsstelle

Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr – rechtliche und psychosoziale Beratung, Außenstelle BH Liezen – Standort der Straßenmeisterei, Sommersbergseestr. 230. % 0676 / 5917932.

Jugendzentrum Bad Aussee

Di. bis Sa. von 15 bis 19 Uhr; Berufs-, Schul- und allg. Beratung nach telef. Vereinbarung % 0660/ 8124995 –www.juz-aussee.at.

Tagesmütter Steiermark

Montag von 14 bis 17 Uhr in Bad Aussee, Bahnhofstraße 132, 1. Stock. % 03622/53175 od. 0650/3882885.

Regionale Elternberatung

Jeden 3. Mittwoch im Monat, 9 –11 Uhr im Kurhaus für Eltern und Bezugspersonen von 0- bis 3-jährigen Kindern. Infos: www.bh-liezen.steiermark.at oder unter % 0676 86640524.

Tauschmarkt

Bad Aussee jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr (Annahme u. Verkauf) und jeden 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr (nur Verkauf) im Erdgeschoß des Pfarrhofes, auch mit kleinem, feinem Flohmarkt unter den Arkaden.

Grundlsee: jeden Fr. von 17 bis 19 Uhr im Gemeindeamt.

Altaussee: jeden Di. von 16 bis 19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock.

Bad Mitterndorf: Kostnixladen, Bad Mitterndorf 5 (gegenüber der Kirche).

Jeden Mi. und Fr. von 16 bis 19 Uhr.

Telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter Tel.: 03622/50910. Für persönliche Beratungen bitten wir um eine Terminvereinbarung telefonisch oder per Mail: gertrud.feldhammer@stmk.volkshilfe.at Zeitpolster Ausseerland Fahrdienste, Botengänge, Alltagshilfe, Besuchsdienste, Unterstützung von pflegenden Angehörigen, Hilfe bei Behördenwegen. % 0664/88720760.

Ehrenamtlicher Hospizverein Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, % 0664/6362322. Tierärzte Dr. Ondusko, % 03623/2310 Mag. Flora Neuhuber und Mag. Laura Hahn, % 0664/2631067 oder tierarztpraxis-ausseerland.at

Therapeutisches Angebot und Energetiker

Mobeespine-Wirbelsäulenanalyse

Erik Stix, % 0676/7400207

Psychologie

Mag. Alexandra Hofer, www.alexandrahofer.at oder % 0676/7304310

Dr. Lisza Gaiswinkler, % 0677/ 61048772 www.praxis-gaiswinkler.at

Orthofit GmbH Bad Aussee

Altausseerstr. 74 % 03622/21500

Fax DW -90. Mo–Fr: 8–13 und 14–17 Uhr. Sa. b. a. w. geschlossen.

Psychotherapie

Heidemarie Raudaschl, % 0664/ 1869240

Christa Reiter, % 0664/5605274

Sandra Leitner, MSc, % 0664/4756519 www.psychotherapie-ausseerland.at Heide Glaser, MA, % 0664/5286446, www.psychotherapie-glaser.at Susanne Hacker, MSc, www.praxis-hacker.at

Mag. (FH) Martin Exner, % 0664/1842141 Shiatsu

Romana Glaser, % 0664/9167221

Osteopathie – Kinderosteopathie

Natalie Schlömicher, % 0664/ 1587272

Annette Wasserfaller, MSc D.O., % 0664/4537177

Mag. pharm. Lisa Schweitzer, BSc, OsteoCare – Craniosacral-Therapie % 0664/ 2473036, osteocare-schweitzer.eu Massage-Mentaltraining

Claudia Scharnböck, % 0664/4491049

Christian Marl, % 0664/1667787 www.einswerden.at, info@einswerden.at

Psychologische Beratungspraxis

Manuela Irene Koller, % 0664/ 58 77 493. Coaching & Kinesiologie

Helga Pucher, % 0664/9262562 www.helgapucher.at

TCM Mas., Cranio-S., Face Yoga

UNISONO Mag. Sigrid Kalss, % 0650/8990123 www.unisono-tcm.at

Ein Musikfest zum hundertsten

Jubeltag der Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch

Mit einem zweitägigen Fest wurde vom 20. bis 21. Juni das Jubiläum der Lupitscher Musikkappelle würdig gefeiert. 15 Musikkapellen aus nah und fern waren angereist, um zu gratulieren und das Fest zu begleiten.

Beim Anmarsch zum Bezirksmusikfest am Sonntag marschierten neun Gastkapellen ein, um der Jubilarkapelle musikalische Glückwünsche zu überbringen.

Das Festzelt füllte sich am Samstag und Sonntag mit zahlreichen Musikanten und Gästen. Für das leibliche Wohl und angenehm kühle Getränke war bestens gesorgt.

Zahlreiche Besucher, Ehrengäste sowie Musiker aus dem gesamten Ausseerland und darüber hinaus machten das Feuerwehrmusikfest am Festplatz in Lupitsch zu einem eindrucksvollen Zeichen gelebter Blasmusikkultur. Den Auftakt bildete am Samstagvormittag das Jubiläum „10 Jahre Jugendmusik Lupitsch“ mit einem Konzert von JugendEnsembles aus dem Ausseerland und der Umgebung, das die Bedeutung der Nachwuchsarbeit für die Zukunft der Blasmusik unterstrich.

Festakt am Samstag Nach dem Anmarsch der sieben Gastkapellen zum Festplatz am Sportplatz in Lupitsch folgte der offizielle Jubiläumsfestakt des Samstages, der von Philipp Winkler moderiert wurde. Obmann der Musikkapelle Lupitsch Daniel Freller, Kapellmeisterin der Musikkapelle Lupitsch Lisa Pürcher, Abschnittsbrandinspektor Christian Fischer sowie Altaussees Bürgermeister Gerald Loitzl würdigten in ihren

das Festzelt zum Beben brachte. Bezirksmusikfest am Sonntag Am Sonntag stand das Bezirksmusikfest des Musikbezirkes Bad Aussee im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch im Mittelpunkt. Nach dem Frühschoppen marschierten die neun teilnehmenden Kapellen aus dem Musikbezirk Bad Aussee und der Umgebung vom ehemaligen Gasthof Bachwirt zum Festplatz. Durch den Festakt führte Bezirksobmann Domenik Kainzinger-Webern. Die Grußworte und Gratulationen der Ehrengäste, darunter Bürgermeister Gerald Loitzl, Albert Royer als Vertreter des Landeshauptmannes sowie Landeskapellmeister a. D. Adolf Marold, wurden aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen bewusst kurz – aber dennoch sehr wertschätzend – gehalten. Dem Andenken an den kürzlich verstorbenen Bezirkskapellmeister Ludwig Egger war ein besonderer Programmpunkt gewidmet. Lisa Pürcher dirigierte dabei den von Egger komponierten

„Steirer Regimentsmarsch“. Anschließend dirigierte Hans Gamsjäger, ehemaliger Kapellmeister der Jubilarkapelle, den „Rainermarsch“.

Ehrungen

Ein besonderer Höhepunkt des Musikfestes war die Verleihung zahlreicher Ehrenauszeichnungen. Ernst Daum erhielt die Ehrennadel in Gold. Carolina Daxner wurde mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Werner Hillbrand erhielt das Ehrenzeichen am Band in Gold für 50-jährige Mitgliedschaft. Georg Holzer und Lisa Pürcher wurden mit dem Verdienstkreuz in Bronze geehrt, Alfred Pressl mit dem Verdienstkreuz in Silber. Kerstin Holzer und Reinhard Pressl erhielten die Ehrennadel in Gold. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde Fritz Kogler mit dem Ehrenzeichen am Band in Gold ausgezeichnet. Mit diesen Ehrungen wurde das langjährige Engagement und die Treue der Mitglieder zum Verein in feierlichem Rahmen gewürdigt.

Ansprachen die Verdienste der Feuerwehrmusikkapelle. Gerald Loitzl brachte die Stimmung des Festwochenendes treffend auf den Punkt: „Lupitscher Feste sind legendär.“ Mit einem Bierfass überreichte er der Jubiläumskapelle zugleich ein passendes Geschenk zum runden Geburtstag. Ein besonderer musikalischer Höhepunkt war die Uraufführung des „Jubiläumsmarsches“ aus der Feder von Gerhard Köfler Das Werk wurde eigens für das 100jährige Bestehen der Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch komponiert und erstmals vor großem Publikum präsentiert. Beim anschließenden Gesamtspiel aller acht Kapellen erklang der „ErzherzogKarl-Marsch“, der für einen beeindruckenden Klangkörper sorgte.

Beste Unterhaltung im Festzelt Bis in die Abendstunden hinein konzertierten die Gastkapellen im Festzelt und sorgten für beste Unterhaltung. Großen Anklang fand auch die Marketenderinnen-Challenge, bevor die Salzburger Partyband „Moohill42“

Im Rahmen des Festakts am Sonntag wurden den langjährigen Mitgliedern der Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch die Ehrenabzeichen übergeben.

Die Freude über die Gastgeschenke für die angereisten Kapellen war deutlich zu sehen. Die Sorge, dass das hochprozentige Präsent nicht bis zur letzten Reihe reichen könnte, war aufgrund der Gebindegröße des Flachmanns nicht gegeben.

Die Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch durfte zahlreiche Ehrengäste an beiden Festtagen begrüßen, die der Jubilarkapelle beste Glückwünsche überbrachten.

Beim Bezirksmusikfestakt am Sonntag ließen die ingesamt zehn Kapellen ihre Instrumente am Festplatz in Lupitsch bei einem imposanten Gesamtspiel erklingen, welches noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Aus der Chronik Die Geschichte der Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch reicht bis in das Jahr 1926 zurück. Gegründet wurde sie auf Initiative des damaligen Feuerwehrhauptmannes Vinzenz Grieshofer, der über Jahrzehnte hinweg als prägende Persönlichkeit die Entwicklung der Kapelle begleitete. In den Anfangsjahren waren – wie auch heute noch – Idealismus und Zusammenhalt gefragt. Die ersten Instrumente und Uniformen mussten aus eigener Tasche finanziert werden. Während des Zweiten Weltkrieges kam das Vereinsleben fast zum Erliegen. Einige Kameraden kehrten von der Front nicht mehr zurück nach Hause, ehe 1947 der musikalische Neubeginn gelang. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Feuerwehrmusikkapelle stetig weiter. Zahlreiche Musikfeste, Konzerte und Jubiläumsveranstaltungen prägten die Vereinsgeschichte. Gleichzeitig blieb die Kapelle stets eng mit der Freiwilligen Feuerwehr Lupitsch und dem örtlichen Gemeinschaftsleben verbunden. Generationen von Musikern trugen

dazu bei, Traditionen zu bewahren und gleichzeitig neue Impulse zu setzen. Mit der Gründung der Jugendmusik und einer konsequenten Nachwuchsarbeit wurde auch die Zukunft des Vereins gesichert. Das 100-jährige Jubiläum stand somit nicht nur für ein beeindruckendes musikalisches Erbe, sondern auch für ein Jahrhundert ehrenamtlichen Engagements, Kameradschaft und gelebter Verbundenheit mit der Region.

Viele Hände organisierten ein beeindruckendes Fest Mit dem Ausklang des Festwochenendes endeten zwei Tage voller Musik, Vergnügen und gelebter Kameradschaft. Möglich gemacht wurde dies durch die vielen freiwilligen Helfer, die vor und hinter den Kulissen im Einsatz waren. Trotz der Regenfälle der Vorwoche gelang es den Organisatoren, auf dem von Obmann Daniel Freller humorvoll als „Sumpfbixn“ bezeichneten Sportplatz einen trockenen Festplatz zu schaffen. So wurde eindrucksvoll sichtbar, was Zusammenhalt, Engagement und Musik gemeinsam bewirken können.

Das festlich geschmückte Zelt spendete den Musikanten nach dem Festakt Schatten und bestens gekühlte Getränke sorgten für die notwendige Abkühlung an den beiden hochsommerlichen Tagen.

Bei der Marketenderinnen-Challenge am Samstag mussten die Damen ihr Geschick im Pacours unter Beweis stellen. Foto: N. Mandl
Fotos/Text: M. Rastl

Letzte Gemeinderatssitzung in Bad

Mitterndorf vor der Sommerpause

Ganze 15 Themen standen auf der Tagesordnung, als der Gemeinderat von Bad Mitterndorf am 25. Juni im Tauplitzer Dorfsaal tagte.

Eine lange Liste an Tagesordnungspunkten konnte von den Anwesenden im Dorfsaal in Tauplitz abgearbeitet werden. Foto: F. Höller

Bgm. Herbert Hansmann hielt seinen Bericht bewusst kurz, da noch viele intensive Tagesordnungspunkte zu behandeln waren. Er berichtete jedoch von einer gelungenen „Steirischen Roas“ und dankte dabei ganz besonders Isabell Schachner für ihren Einsatz.

Fragestunde

Bei der Fragestunde interessierte sich GR Beatrix Mößelberger (Team Vroni – SPÖ & Unabhängige) für den Stand beim Projekt „Wohnen im Alter“. Bgm. Herbert Hansmann erläuterte, dass die „Siedlungsgenossenschaft Ennstal“ vorher das Ärztezentrum bestätigt haben wolle, da sonst das finanzielle Risiko für den Bau zu groß sei. Das Ärztezentrum ist schon neu ausgeschrieben und das Projekt soll – wie geplant –im ersten Quartal 2028 fertiggestellt werden.

GR Ulrike Neuper (Team Vroni –SPÖ & Unabhängige) wollte dann noch wissen, wie es um die Bauarbeiten beim Obersdorfer Rundweg stehe. Laut Bgm. Herbert Hansmann seien die Materialien schon vorhanden und die Bauarbeiten müssten umgehend starten.

Bericht des Prüfungsausschusses

Es oblag GR Andreas Stuprich (ÖVP) von der letzten Prüfung des Prüfungsausschusses zu berichten. Dabei wurden vor allem die Rückstände kontrolliert, die aktuell bei € 147.564,27 liegen (davon € 17.735,94 Zweitwohnsitzabgabe), wobei sich der Betrag aus sehr vielen Kleinbeträgen zusammensetzt.

Bebauungspläne/Raumordnung

Der „größte Brocken“ des Abends waren jedoch Bauthemen, die unter anderem unter dem Punkt „Pichl Süd“ sowie „Langlaufzentrum Heilbrunn“ geführt wurden. Neben der Tatsache, dass sämtliche

Bebauungsagenden einstimmig beschlossen wurden, wurde vom gesamten Gemeinderat betont, dass eine Verdichtung von Flächen durch schwere Fahrzeuge oder eine übermäßige Bodenversiegelung nicht erwünscht sei, wie auch auf eine passende Bepflanzung zu achten sei. Ganz besonderes Augenmerk wurde beim Projekt „Pichl Süd“ auf die Speisung der Feuchtgebiete gelegt. Um alle Einwände abhandeln zu können, war auch der Raumordnungsexperte Florian Hansal anwesend, der die Eingaben und deren Behandlung erläuterte.

Rücklagenentnahmen

Um das Projekt „Hochwasserschutz Salza“, bei welchem rund € 120.000,– an Interessentenbeitrag zu leisten sind, den Ankauf eines Notfallsystems für das Rote Kreuz mit einem Investitionsvolumen von rund € 21.300,– sowie den Ankauf eines Asphalt-Thermocontainers mit einem Preis in Höhe von rund € 25.700,– wirtschaftlich darstellen zu können, wurde der Zugriff auf Rücklagen einstimmig beschlossen. Bei weiteren Punkten wurde eine Verlängerung des Pachtvertrages in Bezug auf die Naturkneippanlage mit den Österreichischen Bundesforsten wie auch der Ankauf eines Grundstückes für das Pumpenhaus einer Notwasserversorung für Zauchen beschlossen.

Planungsleistungen

Langlaufzentrum Heilbrunn Für das viel diskutierte Projekt fanden in den letzten Wochen Gespräche mit Grundeigentümern und dem Naturschutz statt. Um eine Wasserentnahme für die Schneekanonen sicherzustellen, bot sich laut Bgm. Herbert Hansmann eine Entnahmestelle in Form eines nicht mehr genutzten Regenwasserklärbeckens bei der Kläranlange für den nördlichen

Berreich an. Der südliche Bereich soll über den Stausee gespeist werden, was mit den ÖBf und den Vertretern des Verbundes bereits besprochen wurde. Um keine zusätzlichen Objekte bauen zu müssen, soll das WSC-Gebäude hinkünftig die Pumpen beinhalten, weshalb auch die gesamte Infrastruktur wie Strom, Wasser und Kanal bis zu diesem Gebäude geführt werden soll. Weiters wird eine öffentliche Toilettenanlage im Bereich des Stausees errichtet werden.

Vzbgm. Veronika Grill warf ein, dass man die gesamte Anlage einmal im Süden testen könnte, um eine etwaige Lärmbelästigung herauszufinden, ohne die Anrainer im nördlichen Teil zu stören. Den Antrag, die Planungsarbeiten sowie die Erstellung eines Lärmgutachtens an zwei Unternehmen zu vergeben, beschloss der Gemeinderat einstimmig.

Rock im Kurpark 2026

Am Samstag, 18. Juli, ab 17 Uhr zeigen Alternative-, Rock- und Metalbands aus dem Salzkammergut beim „Rock im Kurpark“ in Bad Aussee die beeindruckende Bandbreite der heimischen Alternativszene. Das Line-up vereint Künstler, die musikalisch kaum unterschiedlicher sein könnten. Harte Riffs, bebender Bass und Rhythmen, die zum Headbangen einladen – sphärische Klänge, unerwartete Töne und emotionale Stimmen, die bewegen, erwarten das Publikum. Durch die finanzielle Unterstützung von Sponsoren sowie das Engagement von Christoph Wohlfahrter kann die Veranstaltung kostenlos besucht werden. Es wird um freiwillige Spenden gebeten. Diese kommen den Künstlern zugute.

Paul Lendvai Wer bin ich?

Der 95-jährige Paul Lendvai ist Österreicher, Ungar, Jude und Europäer: Was bestimmt seine Identität?

Geboren in Budapest, überlebte er nur knapp den Holocaust. 1953 wurde er als „Trotzkist” inhaftiert und danach mit einem Berufsverbot belegt, 1957 gelang ihm die Flucht nach Österreich. Hier fand er eine neue Heimat, hier wurde er zum international tätigen Journalisten. In seinem neuen Buch verknüpft er Biografisches mit Analytischem, heimische mit europäischer Politik. Trotz aller Kritik an Viktor Orbán ist er mit Ungarn eng verbunden. Und seit der Antisemitismus weltweit zunimmt, fühlt er sich stärker denn je als Teil der jüdischen Schicksalsgemeinschaft. In seinen Schilderungen wird deutlich: Identität besteht aus vielen Facetten, zusammen bilden sie das Wesen des Menschen.

Erschienen im Paul Zsolnay Verlag, Wien. ISBN: 978-3-552-07559-7; 128 Seiten. Erhältlich um € 24,70 im heimischen Fachhandel.

Die Alpenpost gratuliert herzlich!

Matilda Reuss geboren am 7. Mai 2026

Eltern: Franziska und Sebastian Reuss Pichl/Kainisch – St. Pantaleon

Falls Sie Ihr Baby auch aus der Zeitung lachen sehen wollen, dann schicken Sie uns bitte ein Bild unter der Angabe des Namens des Babys, der Mutter, des Vaters und mit dem Datum der Geburt per E-Mail: redaktion@alpenpost.at

„SMS“-Konzert der heimischen Musikschule

Ein wunderbares Ensemble- und Solistenkonzert von engagierten Schülern und Lehrern am Ende eines gelungenen Schuljahres erfreute am 16. Juni im Kur- und Congresshaus die zahlreichen Zuhörer.

Schon am Vormittag gelang die Generalprobe vor den Schülern der Volksschule Bad Aussee blendend und es war sehr erfreulich mitanzusehen, wie sich die bemühten Schüler am Ende eines anstrengenden Schuljahres noch einmal so richtig motivieren konnten. Das „Kinderstreichorchester“ begann mit dem „Frühling” von Antonio Vivaldi – 16 hochmotivierte Schüler an den Saiteninstrumenten, von Geige über Violoncello bis zum Kontrabass. Bei der Konstellation „Streichorchester

Musikschule“ wurde dieses KinderOrchester noch um erfahrene Saiteninstrumentalisten erweitert. Bei „Ghostbusters“ war auch das Publikum eingeladen, nach den Anweisungen von Edwin Cáceres-Peñuela mitzusingen. Die Solistenauftritte waren eine sehr positive und angenehme Überraschung. Die Musikpädagogen konnten auf ihre Schüler zu Recht stolz sein. Richtig poppig wurde es dann gegen Ende des Konzertabends. Popstars waren da wohl alle großen Schüler – für Naomi Reiter-Gaisberger

war es mit einer Eigenkomposition ein Abschiednehmen, für Nico Wallner, der zwischendurch die Matura im BORG absolvierte, eine sichtlich fröhliche Aufführung. „The Popstars“ zeigten mit „Jerry's Breakdown“, „Free Fallin'“, „Blow“ und „I Just Might“, dass man sich um den Popnachwuchs in der Steiermark keinerlei Sorgen machen muss. Die Wilhelm-KienzlMusikschule hat sehr gute Samen gesät. Kein Wunder, wenn man solch ambitioniertes und persönlich akzeptiertes Lehrpersonal hat.

Das „K. K. ArtVillage“ am Meranplatz feiert heuer mehrere Jubiläen

Eine kleine, aber feine Galerie als Oase der Gegenwartskunst „kommt in die Jahre“, wobei das „K. K.“ für kreative Künstlerkommunikation steht.

100 Jahre

Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch

Die Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch feiert heuer ihr 100-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum ist ein schöner Anlass, auf die Geschichte und die Bedeutung der Kapelle für Lupitsch und das Ausseerland zu blicken.

Seit 100 Jahren begleitet sie das Leben in Lupitsch und im Ausseerland mit Musik. Bei feierlichen Anlässen, Ausrückungen, Konzerten und vielen besonderen Momenten ist die Kapelle ein verlässlicher Teil des gesellschaftlichen Lebens. Ihre Musik gibt Festen einen würdigen Rahmen, bringt Menschen zusammen und trägt Tradition weiter.

Ein Jubiläum wie dieses zeigt, wie viel Engagement, Zusammenhalt und Idealismus in einem Verein stecken. Über Generationen hinweg haben Musikerinnen und Musiker Zeit, Können und Herzblut eingebracht. Sie haben geprobt, gespielt, organisiert und Verantwortung übernommen. Oft ehrenamtlich, oft im Hintergrund – aber immer mit großer Wirkung.

Der Verein „ArtVillage” feiert sein 30-jähriges Bestehen. Foto/Text: DoBi

Das Künstlerehepaar Renée Pilecky und Toni Frick – sie Bildhauerin, er Existenzialist mit starkem Hang zum Dadaismus (Eigendefinition) –, interdisziplinär in diversen Kunstfeldern unterwegs, wagten nach erfolgreicher internationaler Karriere in „Graz und der Welt“ den Sprung aus dem „Künstlerbund Graz“ nach Bad Aussee. Anlass war damals die Landesausstellung „Narren und Visionäre“. Im Gepäck hatten sie die sensationelle und erstmalig in der steirischen Kunstbranche digitale Internetplattform und das vor zehn Jahren geschaffene virtuelle PionierProjekt „ArtVillage“: Ein Kunstdorf, das

für viele Kunstschaffende zugänglich sein könnte. Als „Visionäre und FastNarren“ blieben sie beide, als solche sind sie verwurzelt, kreativ-gestalterisch umtriebig und unbeschreibliche Optimisten in der schwierigen Kunstszene, auch als „Brandung“ im Ausseerland zu bezeichnen. Die „kleinste Galerie“ ist ein „Knusperhäuschen“, ursprünglich die „Alte Schmiede“ aus dem 12. Jahrhundert, vormals waren eine Uhrmacherwerkstatt und ein Andenkenladen im Ausstellungsraum. Renée und Toni sind keine Galeristen, sie sind Kunstschaffende und Kunstermög-

licher. Ihre persönliche Werkstätte ist das von ihnen renovierte alte Mesnerhaus neben der Pfarrkirche Bad Aussee. Das Mesnerhaus ist jetzt ihr Domizil und wahrhaftig ein „Schmuckkästchen-Atelier“ in der Kirchengasse 29, was auch der Vereinssitz ist. Die „ArtVillage“-Galerie ist eine Vereinsgalerie, eine Non-Profit-Organisation. Dem Verein gehören ca. 100 Kreative an, jeder kann hier in Bad Aussee ausstellen. Der Verein erhält sich selbst, der einzig wahre Förderer der Galerie ist die Familie Gert, Florian und Gerhild Kollenz, die „Hausherren" am Meranplatz 161. Beide „Wahlausseer“ haben viel Erfahrung im EU-Projektmanagement, als Jurymitglieder und bestanden jede Herausforderung in Sachen Internetpräsentationen. Der Vorteil der Vereinsmitglieder ist daher auch, dass alle Künstler durch das „Internet-Dorf“ bekannt sind und man sich an einer „virtuellen Galerie“ delektieren, das erbaute Dorf immer besuchen und auch die „analoge“ Besuchszeit individuell nutzen kann. „ArtVillage“ ist seit sieben Jahren am Meranplatz, seit 20 Jahren in Bad Aussee und feiert generell seinen 30. Geburtstag in lebendiger Freude und kreativer Gelassenheit. Über einen Besucherandrang, mit und ohne Kaufinteresse, würden sich die „Dorfbewohner” Renée und Toni sehr freuen! www.artvillage.at.

Die Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch steht für gelebte Gemeinschaft. Sie zeigt, wie wertvoll Vereine für unsere Orte sind. Sie schaffen Begegnung, stärken das Miteinander und geben jungen Menschen die Möglichkeit, Teil einer lebendigen Tradition zu werden.

Zum 100-jährigen Bestehen gratulieren wir sehr herzlich. Danke für ein Jahrhundert voller Musik, Kameradschaft und Verbundenheit mit unserer Region.

Auf die nächsten 100 Jahre Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch!

Binder

Die Schüler und Pädagogen der Wilhelm-Kienzl-Musikschule beim verdienten Schlussapplaus. Foto/Text: DoBi

„Annagramm & Band” zu Gast in Bad Mitterndorf

Der Woferstall in Bad Mitterndorf wurde am vergangenen Freitag zur Bühne für neue steirische Popmusik.

Die bislang hier noch wenig bekannte Band „Annagramm & Band” – angelehnt an den Namen der Frontfrau und Singer-Songwriterin Anna Hiden – überraschte am 26. Juni im Woferstall in Bad Mitterndorf mit einer Mischung aus modernem Groove und Bodenständigkeit das Publikum. Mit starker stimmlicher Bandbreite ausgestattet, sich selbst am Klavier begleitend und unterstützt von drei erstklassigen Musikern stellte die gebürtige Weststeirerin ihre Eigenkompositionen vor. Nicht nur durch das perfekte Zusammenspiel von Sängerin und Musikern, auch durch die Kombination von Steirischer Harmonika mit Jonny Kölbl, Marcus Weberhofer am Bass und Niki Waltersdorfer am Schlagzeug gelang dem Quartett ein spezieller Sound, der den Text im Dialekt gut verständlich machte und betonte. Jedes der Bandmitglieder schloss das Musikstudium in Graz ab; der Konzertterminkalender der sympathischen jungen Musiker beginnt sich zu füllen.

Alpenfestung Ausseerland

Am Mittwoch, 5. August, um 19.30 Uhr findet die Filmpräsentation „Alpenfestung Ausseerland” im Kammerhofmuseum in Bad Aussee statt. Markus Raich und Hans Fuchs gestalteten für die Sonderausstellung mehrere Kurzfilme. Die deutsche Historikern Stephanie Salzmann und Mitkurator Hans Fuchs analysieren und besprechen die Kurzfilme: Die SS-Einheit im Öderntal – Kaltenbrunners Flucht ins Tote Gebirge – Kriegsverbrecher auf der Blaa-Alm. Tickets sind in allen Infobüros des Ausseerlands sowie im Kammerhofmuseum erhältlich.

Bauernmarkt in Gößl

Am Samstag, 11. Juli, ab 18 Uhr laden die Gößler Bauern wieder zum kleinen Bauernmarkt am Dorfplatz ein. Neben den köstlichen Eigenprodukten ist auch für musikalische Unterhaltung und ein gemütliches Beisammensein bei Speis und Trank gesorgt. Regional. Ehrlich. Aus unserem Dorf. Der Markt findet nur bei trockenem Wetter stattt. Die Gößler Bauern freuen sich auf euren Besuch.

„Damenwahl“ – Ein harmonisches Gipfeltreffen voller Charme

Erleben Sie ein außergewöhnliches

Trio: Renate Linortner, Katrin Unterlercher und Christina Fischbacher verzaubern als Formation „Damenwahl“ mit ungeschminkten Eigenkompositionen, packenden Geschichten und spürbarer Harmonie. Die drei sympathischen Spitzenmusikerinnen verbinden österreichische Volksmusik mit modernem Weitblick und beeindrucken durch eine charmante Kombination aus Gesang und verschiedensten Instrumenten. Ein wunderbares Konzert voller musikalischer Lebensfreude! Samstag, 4. Juli 2026, 16:00 Uhr,

Augstsee-Bühne am Loser. Erreichbar mit der Panoramabahn, ab dort Fußweg (max. 10 min) zum Augstsee. Barrierefreier Shuttle bei Bedarf ab Bergstation (bitte anmelden unter 03622/71 315).

Tickets: www.kultur.ausseerland.at, Abendkassa vor Ort. Berg- und Talfahrt zum Sonderpreis für Konzertticket-Besitzer (Kassa Loser, Erwachsene: € 17,–)

Schlechtwetter: Konzert findet in der Loseralm statt. Veranstalter: Loser Bergbahnen Altaussee; www.loser.at BEZAHLTE ANZEIGE

Herzlichen Dank

für die liebevolle Anteilnahme zum Ableben unserer Mutter, Schwiegermutter, Oma, Urlioma, Schwester, Schwägerin, Tante und Godi, Frau

Helma Gruber.

Unser besonderer Dank gilt dem Generationenhaus Altaussee für die fürsorgliche Betreuung! Allen voran der Pflegeleitung Simone mit ihrem Team im 2. Stock. Unser Dank gilt auch Dr. Pia-Katharina Edlinger für die langjährige ärztliche Begleitung sowie Sandra Singer von der Bestattung Haider.

„Vergelt’s Gott“ für all die tröstenden Worte und Beileidsbekundungen In liebevollem Gedenken Die Trauerfamilien

Die junge
Singer-Songwriterin Anna Hiden mit Bandkollege Marcus Weberhofer. Foto/Text: A. Rodlauer

Erfolgreiches Wirtschaftsfrühstück am Ödensee

Am Donnerstag, 25. Juni, veranstaltete das RML Regionalmanagement Bezirk Liezen bereits zum achten Mal ein Wirtschaftsfrühstück im Ausseerland Salzkammergut.

Rund 40 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Sozialpartnerschaft kamen diesmal am Ödensee zusammen, um sich in besonderer Atmosphäre auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und aktuelle Themen der Regionalentwicklung zu diskutieren. „Die Wirtschaftsfrühstücke haben sich in den vergangenen beiden Jahren zu einem wichtigen Treffpunkt für Wirtschafts-

treibende, politische Vertreter und regionale Partnerorganisationen entwickelt. Sie schaffen Raum für persönlichen Austausch, fördern neue Kooperationen und stärken das gemeinsame Miteinander in der Region“, betonen die beiden Vorsitzenden des Regionalverbandes Bezirk Liezen, NAbg. Albert Royer und LAbg. Bgm. Armin Forstner.

Ehrung für den Schützenverein Bad

Mitterndorf

Im Rahmen der „Steirischen Roas“ wurde in Tauplitz der Schützenverein Bad Mitterndorf für seine 25-jährige Mitgliedschaft beim ASVÖ Steiermark geehrt.

Im Rahmen der Ehrung, die von ASVÖ-Präsident Christian Purrer vorgenommen wurde, durfte sich der Vorstand des Schützenvereins über eine großzügige Unterstützung des ASVÖ freuen. Oberschützenmeister Werner Makos und Schützenmeister Andreas Sölkner nahmen die Auszeichnung und die damit verbundene Zuwendung mit großer Freude entgegen.

Die „Steirische Roas“ bot einmal mehr eine beeindruckende Bühne für das vielfältige Kultur-, Kulinarikund Vereinsleben der Region. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich unter anderem Bürgermeister Herbert Hansmann sowie die zweite Landtagspräsidentin Manuela Khom, die sich von der Vielfalt und dem Engagement der regionalen Vereine begeistert zeigten.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Helmut Lexer, dem ehemali-

gen Präsidenten des Steirischen Skiverbandes, sowie Hans Hörzer, dem ehemaligen Vorsitzenden des Sportausschusses des ASVÖ, für die feierliche Überreichung der Ehrung.

Der Andrang beim Schützenvereinsstand war den ganzen Tag über enorm. Besonders erfreulich war das große Interesse von Kindern und Jugendlichen, die ab einem Alter von zehn Jahren kostenlos in den sicheren Umgang mit der Armbrust eingeführt wurden. Die Begeisterung der jungen Besucher zeigte eindrucksvoll, dass das traditionelle Schützenwesen auch bei der nächsten Generation auf großes Interesse stößt.

Der Schützenverein Bad Mitterndorf bedankt sich herzlich bei allen Unterstützern, Besuchern und Verantwortlichen für diesen rundum gelungenen Tag.

Vorträge im Kammerhofmuseum

Im Rahmen der Vortragsreihe „Biographie des Ausseerlandes“ wird am Mittwoch, 15. Juli, ab 19 Uhr zu zwei Vorträgen geladen.

Neben Kupfer war es vor allem das Salz, das die Menschen schon vor einigen tausend Jahren in die Alpentäler vordringen ließ. Der Sandling birgt die bedeutendste Salzlagerstätte der Alpen. Seit Mitte des 12. Jahrhunderts ist der Salzabbau hier urkundlich belegt. Davor gab es bereits ein Bergwerk an der Südwestseite des Salzberges, das von den Römern betrieben wurde. Als Nahrungs- und vor allem Konservierungsmittel nahm das Salz eine ökonomische Schlüsselposition ein. Im Ausseerland war das Salzwesen vom Hochmittelalter bis ins 20. Jahrhundert die wichtigste Lebensgrundlage der Menschen. Seine Auswirkungen auf die gesellschaftliche, soziale und kulturelle Situation sind bis heute wirksam. Das Salzbergwerk und die Saline einschließlich ihrer Nebenbetriebe standen jahrhundertelang im

Eigentum des Landesherrn. Sie wurden wie eine Staatsdomäne von der Hofkammer verwaltet und wie eine Firma geführt, wobei der Kammerhof als Amtssitz der Beamten diente. Zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Vorträge beleuchten unterschiedliche Aspekte der Ausseer Geschichte des Salzwesens. Während DI Ernst Gaisbauer, ehemaliger Leiter der österreichischen Salzbergwerke, die wechselnden Methoden des Salzabbaus beleuchtet, spricht der Historiker Dr. Michael Kurz über die mächtigen Habsburger, die als Landesfürsten jahrhundertelang im Besitz der „Kammergüter“ waren.

Karten um € 15,– an der Museumskassa. Im Abonnement (ab 3 Veranstaltungen) beträgt der Einrittspreis € 10,–. Themen, Reservierungen und Termine unter www.kammerhofmuseum.at.

(V. l.): Helmut Lexer, Karl Lenz, Erhard Skupa, Andreas Sölkner, Hans Hörzer, Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom, Oberschützenmeister Werner Makos, Bgm. Herbert Hansmann, Christoph Wegscheider und Günter Di Lena bei der Ehrung.
(V. l.): Siegfried Nerath (Moderation), Bgm. Herbert Hansmann, Dr. Eva Stiermayr (Geschäftsführerin RML), Manfred Mayer (Geschäftsführer Genuss am See). Foto: RML
„Hiasi, das Wassertröpfchen“

Mit einer berührenden und eindrucksvollen Kinderballettaufführung begeisterte das Tanz-Atelier Ausseerland am Samstag, 20. Juni, das Publikum im Kur- und Congresshaus Bad Aussee.

Farbenfrohe Kostüme, liebevoll geschminkte Gesichter und die fantasievoll gestaltete Bühne rundeten die hervorragend einstudierten Tänze zu einer rundum gelungenen Aufführung ab.

Aufgeführt wurde das Stück „Hiasi, das Wassertröpfchen“ nach dem gleichnamigen Kinderbuch der heimischen Autorin Christa Reiter. Es war zugleich die erste große Aufführung unter der neuen Leitung von Katharina Oberhauser und Iris Köberl. Bereits zu Beginn des Abends richteten die beiden Leiterinnen emotionale Worte an das Publikum. Sie sprachen von ihrer Freude an der Arbeit mit den Kindern, bedankten sich gegenseitig für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und würdigten insbesondere die Eltern der Tanzkinder, ohne deren Unterstützung das alles nicht möglich wäre. Ein besonderer Dank galt auch dem ehemaligen Leiter Michael Pinnisch, der den beiden mit Rat und Tat zur Seite stand und bei der ersten Aufführung die Rolle des Erzählers übernahm. Mit viel Gefühl las er die Geschichte aus dem Kinderbuch vor und führte das Publikum durch die Abenteuer des

kleinen Wassertröpfchens Hiasi. Die Kinder und Jugendlichen der verschiedenen Tanzgruppen des Ateliers setzten die Reise von Hiasi auf beeindruckende Weise tänzerisch um. Von den kleinen Regentröpfchen über die Unterwasserwelt bis hin zu den strahlenden Sonnenblumen und stimmungsvollen Solotänzen präsentierten die verschiedenen Gruppen eindrucksvoll ihre einstudierten Choreogra fi en. Die Aufführung berührte das Publikum, bei so manchem Gast blieb angesichts der Darbietung und der sichtbaren Begeisterung der Kinder kein Auge trocken. Der bestens gefüllte Saal des Kur- und Congresshauses spendete am Ende langanhaltenden Applaus. Mit viel Hingabe, Herzblut und einem besonderen Gespür für die Arbeit mit Kindern bewiesen Katharina Oberhauser und Iris Köberl eindrucksvoll, dass das TanzAtelier Ausseerland unter ihrer Leitung in besten Händen ist.

„Alpenpost ad hoc“ gestartet –Nachrichten in Echtzeit

Freiwilligenarbeit in Afrika –Einblicke in eine Reise und andere Realität

Lena Kerschbaumer aus Bad Mitterndorf und Paula Daum aus Öblarn, Kolleginnen als Elementarpädagoginnen, gestalteten im Woferlstall in Bad Mitterndorf einen interessanten Vortrag über ihre Reise und Tätigkeit in Tansania/Westafrika.

Um der Gruppe beizutreten, müssen Sie mit Ihrem Smartphone nur diesen QRCode mit der Kamera scannen und den erscheinenden Link bestätigen.

Um dem schnelleren Nachrichtenbedürfnis Rechnung zu tragen, wurde kürzlich die WhatsApp-Gruppe „Alpenpost ad hoc“ gegründet, bei der sich alle Interessierten anmelden können. Es gibt Begebenheiten, die einer sofortigen Information bedürfen, um besprochen werden zu können. Um dabei nicht an den 14-tägigen Erscheinungsrhythmus der „Alpenpost“ gebunden zu sein, wurde kürzlich mit „Alpenpost ad hoc“ ein Service über den Messengerdienst „WhatsApp“ ins Leben gerufen, über welchen sozusagen in Echtzeit Nachrichten empfangen werden können. Keine Angst, es werden wirklich nur für die Ausseerland-Bevölkerung relevante Informationen geschickt bzw. wird nur über spannende Entwicklungen informiert. Das Service ist kostenlos und kann jederzeit abbestellt werden, indem man sich von der Gruppe abmeldet.

Einleitend gab es vom derzeitigen Obmann des Vereines, Hans Martin Rastl, Informationen über die Entstehung und Tätigkeit des Vereines „Schulen für Afrika”. Nach der Matura an der BAfEP in Liezen suchten die beiden jungen Frauen den Kontakt zum Verein, den der ehem. Dir. der HAK Bad Aussee Herbert Hütter 2003 gegründet hatte. In den vergangenen 23 Jahren wurden durch die Partnerschaft mit der Katholischen Männerbewegung Graz viele soziale Projekte wie Krankenstationen, Schulen, Internate, Stipendien, Berufsausbildungen für Mädchen und Buben verwirklicht.

Ausgestattet mit Abenteuerlust und Spendengeld für soziale Zwecke führte ihre Reise die beiden Frauen nach Tansania, um vor Ort bei diversen Projekten mitzuhelfen. Mit beeindruckenden Bildern zeigten sie emotionale Begegnungen mit der Bevölkerung, insbesondere mit Kindern in Schulen oder Waisenhäusern. Die Arbeit der beiden war unbezahlt, die gewonnene Lebenserfahrung auch unbezahlbar.

Bereits mit € 25,– kann man ein Kleinprojekt unterstützen. Der Verein kauft direkt vor Ort Ziegen, Schweine und Hühner für die ärmsten Familien im Dorf.

Lena Kerschbaumer und Paula Daum, Freundinnen aus der Schulzeit, waren in den Jahren 2024 und 2025 auf Reisen in Westafrika. Foto/Text: A. Rodlauer
Foto/Text: M. Rastl

Schnell informiert

l Der Gößler Hechtspezialist

Laurens Gindl schlug am 17. Juni wieder ordentlich zu und konnte einen Hecht mit 111 cm und rund 14 Kilogramm landen. Mit diesem Fang hat er nun in einem internen Wettbewerb mit seinem Vater Tobias Griesshofer in der Gesamtwertung die Nase vorne und setzt ihn damit massiv unter Druck.

l Nach einem Brandmeldealarm am Vorabend wurde die FF Grundlsee am Samstag, 20. Juni, in den frühen Morgenstunden zu einem Verkehrsunfall auf der Grundlseerstraße im Bereich Seeklause alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde ein auf der Seite liegendes Fahrzeug vorgefunden. Eine Person befand sich noch im Fahrzeug, eine weitere konnte dieses selbstständig verlassen. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, stellte den Brandschutz sicher, befreite den verletzten Lenker aus dem Fahrzeug und übergab ihn an das Rote Kreuz. Der Lenker wurde anschließend ins LKH eingeliefert. Nach der Fahrzeugbergung und der Reinigung der Fahrbahn konnte der Einsatz beendet werden.

l Bei strahlendem Sonnenschein fand am Sonntag, 21. Juni, die diesjährige Fernsehmesse des Seelsorgeraumes Steirisches Salzkammergut als Feldmesse im Freizeitzentrum Gößl statt. Pfarrer Dr. Michael Unger feierte im Rahmen dieser besonderen Messe sein 30-jähriges Priesterjubiläum, das sog. Perlenjubiläum. Sein langjähriger Freund und Weggefährte Diakon Mag. Johannes Chum zelebrierte aus diesem Anlass die Messe zusammen mit ihm. Der Kirchenchor Grundlsee sang gemeinsam mit Sängerinnen aus Lassing und der Ausseer Sound Factory unter der Leitung von Herbert Gasperl die „Vater unser“Messe von Lorenz Maierhofer. Die Vorspiele zu den Chorliedern sowie die Musik zur Kommunion und zum Auszug wurde in gefühlvoller Weise von der Ausseer Bradlmusi gespielt.

l Ein 39-jähriger Motorradlenker aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung erlitt Freitagmittag, 26. Juni, bei einem Verkehrsunfall auf der L 701, der Koppentallandesstraße, von Bad Aussee kommend in Richtung Obertraun tödliche Verletzungen. In einer ansteigenden Rechtskurve mit Kuppenbereich verlor der Motorradlenker den Bodenkontakt und kam in weiterer Folge zu Sturz. Das Motorrad schlitterte in den Gegenverkehrsbereich, wo es mit dem entgegenkommenden Pkw einer 55-Jährigen aus dem Bezirk Vöcklabruck kollidierte. Der Motorradlenker wurde dabei unter der Front des Fahrzeuges eingeklemmt. Unbeteiligte Verkehrsteilnehmer sowie die alarmierten Einsatzkräfte leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Trotz aller Bemühungen erlag der 39-Jährige noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Eine 69jährige Mitfahrerin im Pkw wurde bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Abklärung in das LKH Rottenmann gebracht. Der Motorradlenker trug zum Unfallzeitpunkt einen Sturzhelm. Ein mit der Pkw-Lenkerin durchgeführter Alkotest verlief negativ. Die L 701 war im Bereich der Unfallstelle für rund zwei Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt.

Loser-Bergpreis-Revival

Unter dem Motto „Eine Legende kehrt zurück“ fand am 20. Juni das Loser-Bergpreis-Revival in memoriam Werner Kuchler auf der Loser Panoramastraße statt.

Motorradliebhaber aus weiten Teilen Österreichs und den Nachbarländern reisten an, um ihre historischen Schmuckstücke am Loser zu präsentieren.

Mehr als 70 historische Motorräder, Beiwagen und Gespanne nahmen dabei die rund neun Kilometer lange Panoramastraße am Loser bei bestem Sommerwetter in Angriff. Im Mittelpunkt stand nicht die Geschwindigkeit, sondern Präzision. Gewertet wurde die geringste Zeitdifferenz zwischen den Wertungsläufen. Damit war Chancengleichheit zwischen leistungsstarken und schwächeren Maschinen gegeben; viel Gefühl am Gasgriff war entscheidend. Der Ausseerland Motor Veteranen Club (AMVC) feiert 2026 sein 40-jähriges Bestehen. Aus einer Ausfahrt im Jahr 1986 auf der SemmeringBergstraße entstand die Idee, eine vergleichbare Veranstaltung im

Ausseerland zu etablieren. Bereits 1987 wurde der erste Internationale Loser Bergpreis ausgerichtet, der bis 2011 jährlich stattfand. Eine besondere Rolle in der Geschichte des Vereins nahm Werner Kuchler aus Regensburg ein, der das Ausseerland und den Loser Bergpreis im Laufe der Jahre nicht nur als Teilnehmer kennenlernte, sondern mit großer Verbundenheit lieb gewann. Gemeinsam mit seiner Gattin kehrte er immer wieder in die Region zurück. Aus einem begeisterten Teilnehmer wurde so ein treuer Freund des Vereins, der schließlich viele Jahre als Ehrenpräsident des AMVC tätig war und diese Funktion bis zu seinem Tod im vergangenen Jahr innehatte.

zodat – ungekämmt es rodld – Gewittergrollen s‘Mudl druckt – außer Gefecht gesetzt, besiegt tuttnzua – sturzbetrunken

ausg‘spiebn –fünftes Rad am Wagen, aus einer Gruppe ausgeschlossen Goasbee‘ln – Kot von der Ziege Kruzitürkn – Fluch/Schimpfwort

Die heutigen Dialektausdrücke stammen von Maria Marl, vlg. Stopperl Mirz, aus Grundlsee/Gößl. Kennen auch Sie einen Dialektausdruck, Berg, Flur- und Ortsnamen? Bitte melden unter redaktion@alpenpost.at oder per Telefon: 03622-53118.

Wir gratulieren

Dennis Schut und Kevin Ainhirn –erfolgreicher Abschluss der HTBLA

Hallstatt

Am 19. Juni haben Dennis Schut und Kevin Ainhirn, beide aus Bad Aussee, ihre Abschlussprüfungszeugnisse der Fachschule für Streich- und Saiteninstrumentenerzeugung mit Betriebspraxis (4jährig) der Höheren Technischen Bundeslehran-stalt in Hallstatt erhalten. Kevin „Liasn“ Ainhirn ist aktives Mitglied der Stadtmusikkapelle Bad Aussee und dort seit 2020 im Register für die Bässe tätig. Dennis Schut (75) ist Psychologe und Mitglied der Ausseer Bluegrass-Band „Die Loser Mountain Boys“. Herzlichen Glückwunsch!

Laurens Gindl mit dem riesigen Hecht aus dem Grundlsee.
Pfarrer Dr. Michael Unger feierte kürzlich sein 30-jähriges Priesterjubiläum.

Ausrückungen des ÖKB

In den vergangenen Woche rückten die Kameraden des ÖKB Ortsverbandes Bad Aussee zu zwei Veranstaltugen aus.

Am Sonntag, 14. Juni, rückte eine aus acht Kameraden bestehende Abordnung des Ortsverbandes Bad Aussee zu den Feierlichkeiten und dem Festakt anlässlich des 160-jährigen Bestehens des ÖKB Ortsverband Schladming aus. Bei diesem besonderen Bezirkstreffen des Österreichischen Kameradschaftsbundes konnte der Bad Ausseer Ortsverband mit seinem Fahnentrupp und insbesondere dem jungen Fahnenbegleiterteam einen respektablen Eindruck hinterlassen. Bereits am 15. Mai des heurigen Jahres nahm der Ortsverband mit einer beeindrucken-

den Ausrückungsstärke von insgesamt 12 Kameraden an der Gedenkveranstaltung des ÖKB zum Auftakt des 125-jährigen Bestandsjubiläums des Musikvereines Stainach samt feierlicher Darbietung des „Großen Österreichischen Zapfenstreiches“ aktiv am Festakt teil. Als besondere Ausnahme fanden im Rahmen dieser Festveranstaltung auch einige Ehrungen für verdiente Mitglieder statt. Im Zuge dessen wurde Ferdinand Hrabovszky als Obmann des OV Bad Aussee mit dem Landesverdienstkreuz des ÖKB in Bronze ausgezeichnet.

Leserbrief

LKH Bad Aussee

Vor einigen Wochen durfte man hoffen, dass sich der unermüdliche Einsatz etlicher sehr engagierter Menschen im Ausseerland für die Gesundheitsversorgung doch gelohnt hat und man auf eine akzeptable Lösung zusteuert. Nur kurze Zeit später jedoch war erneut festzustellen, dass Aussagen und Versprechen von einigen Amtsinhabern in Graz nichts wert sind. Offensichtlich ist ihnen auch noch jegliches Schamgefühl abhandengekommen. Die Antwort aus dem Büro des LH auf den Leserbrief von Franz Winter verdeutlicht zudem, in welch überheblicher, unverschämter Art und Weise mit berechtigten Anliegen von interessierten Bürgern umgegangen wird. Das gesamte Auftreten ist arrogant, verlogen und unehrlich. Insgesamt einfach widerlich, abgesehen von der sachlich stets einseitigen Betrachtungsweise. Damit wären wir bei dem grandiosen Leserbrief von Franz Winter (in der Alpenpost vom 3. Juni 2026). Angesichts der nichts- und damit doch vielsagenden Antwort des Büros des LH wird deutlich, dass sich die beiden Schreiben – und damit deren Autoren? – auf sehr unterschiedlichem intellektuellen Niveau bewegen. Um im Stil von Franz Winter zu bleiben: In dem flapsig abgewandelten geflügelten Wort von Friedrich Schiller

STRENNBERGER

PIZZA & AMORE CLUB

heißt es: „Was tun, sprach Zeus, die Götter sind besoffen ...". Nun haben wir es zwar nicht mit Göttern zu tun, aber dennoch lernen müssen, dass eine ehrliche, verlässliche Auseinandersetzung zum Thema LKH mit denen da oben nicht möglich bzw. sinnlos ist. Zwei Phänomene sind zu beobachten. Das WAS wird nach Bedarf zurechtgebogen; man denke nur an die verschwendeten Steuermillionen für das Grundstück in Stainach-Pürgg. Und das WIE ist an Arroganz und Respektlosigkeit kaum zu überbieten. Selbst parteiangehörige Bürgermeister werden wie Schulbuben behandelt und ernsthaft um Lösungen bemühte Akteure werden schamlos belogen. Oder wie soll man es nennen, wenn Versprechen nach Belieben gebrochen werden? Wer angesichts dieser Ungeheuerlichkeiten resigniert aufgeben möchte, findet sicher viel Verständnis. Das wäre aber fatal, bedeutet es doch, dass sich rücksichtsloses politisches Agieren durchsetzt. Das aber hat das Ausseerland nicht verdient – wie alle, die nicht mehr als eine angemessene Gesundheitsvorsorge wollen. Haltet durch. Politiker kommen und gehen. Auch wenn es nur ein Sprichwort ist, ist es deswegen nicht weniger wahr: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Heimo Thomas, Grundlsee

Für diesen Sommer haben wir uns eine besondere Eventreihe überlegt, die es so im Salzkammergut noch nicht gegeben hat: Unser Café & Bistro verwandelt sich an ausgewählten Abenden (Start: 10.7.) in ein ganz besonderes Abendlokal. Im Mittelpunkt stehen Pizzen nach neapolitanischer Art und dazu coole Beats, Kerzenschein, Vino, Spritz und zum Abschluss ein traumhaftes Tiramisu. Erlebe einen stimmungsvollen Sommerabend im Herzen von

Bad Aussee. Wir können es kaum erwarten, gemeinsam mit euch die erste Ausgabe des Strennberger Pizza & Amore Clubs zu feiern. Wer ist dabei? Reservierungen nehmen wir ab sofort entgegen! Gerne telefonisch oder per WhatsApp unter 06649119480. Alle Termine auf www.strennberger-cafe.at Die Vorfreude steigt. Bis bald im Strennberger.

Danksagung

Für die zahlreichen Beweise der Anteilnahme, herzlichen Beileidsbekundungen, Blumen- und Kranzspenden sowie die Teilnahme an der Verabschiedung von meinem Vater, Herrn

August Loitzl

möchten wir uns auf diesem Weg herzlich bedanken.

Ein besonderer Dank gilt Dr. Fitz, der Volkshilfe Bad Aussee, der Bestattung Haider, Service 24 und dem Bläserquartett Lupitsch.

In stiller Trauer Die Familie

Die Abordnung des ÖKB Ortsverbandes samt neuen und jungen Fahnenbegleitern in Schladming.

Neugestaltung „Via

Artis“:

Historische Künstlerwege im Ausseerland Salzkammergut

Bauernmärkte

Altaussee

• Samstag von 8 bis 12 Uhr.

Wochenmarkt im Kurpark jeden

Spaziergänger können über QR-Codes auf den Tafeln jederzeit tiefer in die Geschichte eintauchen. Foto:TVB Ausseerland Salzkammergut_Theresa Schwaiger

mit ihrem Team. Sie suchten dafür auch den Kontakt zu den Nachfahren. Im Zuge dessen wurden die Einblicke persönlicher, vielschichtiger, zeitkritischer. „Auf der ‚Via Artis‘ steht man als Besucher an Orten, wo man die Kreativität spüren kann. Wir bieten dazu passende Geschichten zu den Persönlichkeiten und zum Zeitgeist an“, sagte Rainer Hilbrand. Seit ihren Ursprüngen als Schulprojekt in den 1980er Jahren entwickelte sich die „Via Artis” laufend weiter. Für die Zukunft bleibt das Projekt bewusst offen, denn auserzählt ist das Künstlerleben im Ausseerland längst nicht. „Es steckt so viel Geschichte im Ausseerland. Das hat unter anderem damit zu tun, dass Künstler hier inkognito waren und dass das bis heute so ist”, erklärte Tourismusdirektorin Pamela Binder.

Der Tourismusverband unterstützt die „Via Artis”-Neugestaltung. Für Gäste, die Freude an Kultur und Natur haben, bieten sich die kostenlosen Themenwanderungen zwischen zwei und vier Stunden an. Auf der „Via Artis” spielt die Landschaft die zweite Hauptrolle, sei es rund um das „Tintenfass“, den Altausseersee, durch die historischen Gassen von Bad Aussee, entlang des Grundlsees bis nach Gößl oder durch das grüne, weite Tal von Bad Mitterndorf am Fuße des Grimmings. Den Auftakt für die neugestaltete Wegführung feiert das Ausseerland Salzkammergut am 2. Juli in Altaussee. Digitale Inhalte werden laufend eingepflegt. Informationen zu den vier „Via Artis”Künstlerwegen sind online sowie in den örtlichen Tourismusbüros verfügbar.

Faszinierende Künstler und Persönlichkeiten, überraschende Geschichten und eindrucksvolle Landschaften begleiten Besucher auf den „Via Artis“-Themenwegen im Ausseerland Salzkammergut. Am 2. Juli wird die Neugestaltung der vier Künstlerwege gefeiert – mit neuen Stationen und multimedialen Erlebnissen. Wie Perlen reihen sich auf der „Via Artis” bekannte Namen und besondere Plätze aneinander. Die „Via Artis” führt zu Orten wie jenem, an dem Erzherzog Johann seine geliebte Anna Plochl kennenlernte, dorthin, wo Herbert von Karajan die Sommer seiner Kindheit verbrachte, oder wo Arthur Schnitzler dem Schriftsteller Theodor Herzl das Fahrradfahren beibrachte. Seit dem 19. Jahrhundert zog es Dichter, Denker, Literaten und Visionäre ihrer Zeit ins Ausseerland, weil sie die Landschaft, die Rückzugsmöglichkeiten, den geistigen Freiraum schätzten. Insgesamt 37 Stationen umfasst die „Via Artis” nach der Neugestaltung. Sie machen die Geschichten jener Künstler und Denker sichtbar, die in den letzten beiden Jahrhunderten ihre Spuren in der Region hinterließen. Die Bandbreite reicht von Literaten und Komponisten bis hin zu Schauspielgrößen, darunter Johannes Brahms, Klaus Maria Brandauer, Nikolaus Lenau, Friedrich Torberg oder Paula Wessely. Zusätzlich zur Erweiterung werden digitale Erlebniswelten geschaffen. Spaziergänger können über QRCodes auf den Tafeln jederzeit tiefer in die Geschichte eintauchen. Online gibt es kulturhistorische Beiträge, Werke, Bilder und Quellen ebenso wie Hintergründe über Brüche in den Biografien. Auf die kritische historische Einordnung von Ereignissen etwa im Zusammenhang mit der NSZeit wurde geachtet, bei der Ehrlichkeit und Taktgefühl gleichermaßen gefragt waren. Rainer und Ingrid Hilbrand, die in der Region tief verwurzelt sind und die Neugestaltung leiten, recherchierten

„Alpenpost“-Leserreise nach Padua

In Zusammenarbeit mit dem „ruefa“-Reisebüro Bad Aussee wurde für kommenden Oktober eine interessante Reise nach Padua erarbeitet, an der die Leser der „Alpenpost“ gerne teilnehmen können.

Der botanische Garten von Padua mit den Türmen der „Basilica di Sant’Antonio“ im Hintergrund. Foto: WikiCommons Rollroboter

Die Reise geht in eine der faszinierendsten Städte Norditaliens –Padua. Die historischen Gassen der Altstadt, ein Espresso auf der berühmten Piazza oder die weltbekannten Fresken der ScrovegniKapelle – es gibt viel zu entdecken. Von der traditionsreichen, im Jahr 1222 gegründeten Universität, an

der schon Galileo Galilei oder Nicolaus Copernicus studierten, bis hin zur majestätischen Basilika des Heiligen Antonius begeistert Padua mit Kultur, italienischer Küche, herzlicher Gastfreundschaft und einer perfekten Mischung aus Genuss und Entspannung. Die Reise findet vom 6. bis 9. Oktober statt.

Pauschalpreis pro Person im Hotel „Casa del Pellegrino“ im Doppelzimmer € 675,–, im Einzelzimmer € 790,–. Inkludierte Leistungen: Busfahrt mit einem 50-Sitzer von Zwetti Bad Aussee nach Padua und zurück; drei Nächte im Hotel, Halbpension, halbtägige Schifffahrt von Padua nach Oriago, halbtägige Stadtführung durch Padua, halbtägige Stadtführung durch Vicenza, Weinprobe in den Euganeischen Hügeln, Eintritt und Kopfhörer in der Basilica San Antonio, kurzer Stadtrundgang in Udine. Nicht inkludiert: City-Tax à ca. € 2,50 pro Person und Nacht sowie weitere Mahlzeiten und Getränke, Trinkgelder und Reiseversicherung. Mindestteilnehmerzahl: 40 Personen.

Weitere Informationen über den Reiseverlauf sowie Buchungen unter Tel.: 03622-52110. Anmeldeschluss ist der 30. Juli.

Selbstbedienungsladen am

• Waldhauser-Biohof, täglich geöffnet. Lupitsch 21, Tel.: 0664-9102724.

Bad Aussee

Wochenmarkt am Chlumeckýplatz,

• jeden Donnerstag von 7 bis 12 Uhr. Bei Feiertag mittwochs.

Marions Dorfladen, Reitern 12

• (vis-a-vis s’Hüttl). Do. u. Fr. 9 bis 16 Uhr und Sa. 8 bis 12 Uhr. Biohof Thomanhansla – Hofladen

• mit Gemüse. Sommersbergseestr 305. Do. bis Sa., 6 bis 20 Uhr.

Bad Mitterndorf

Knödl-Alm Bio-Spezialitäten mit

• Schnäpsen, Ansätzen, Sirupen u. v. m. Gegen Voranmeldung: Tel.: 0664 1412450.

Selbstbedienungsladen mit Milch-

• produkten von „Jausenzeit Sonja Hofer“, am Bauernhof Pliem, Obersdorf 115, Tel.: 06509216317.

• Mitterndorf 22.

Milchautomat beim Kanzlerhof,

Selbstbedienungshofladen „Am

• Seebacherhof” mit Gemüse, Tee, Kräutersalzen usw

Grundlsee

Hofladen Elisabeth Klanner vlg.

• Butterer: Dienstag und Donnerstag von 18.30 bis 20 Uhr geöffnet und nach telefonischer Vereinbarung! Selbstbedienungsvitrine rund um die Uhr in Betrieb. Tel.: 0664-9270492.

Ausseerinnen in Hallstatt

Unter dem Titel „Nächster Halt: Bahnhof Hallstatt“ wird ebendort am Samstag, 4. Juli, im Rahmen einer Vernissage ab 15 Uhr eine Reihe an „Begegnungen markanter Frauen“ mit Lesungen, Führungen, Gespräche und mehr eröffnet. Die Veranstaltungen finden vom 4. bis 12. und vom 24. bis 26. Juli, jeweils Freitag bis Sonntag, statt. Vertreten ist auch die Ausstellung von Elizabeth Baum-Breuer, die dabei unter anderem die Kleiderkästen von Barbara Frischmuth, Charlotte Lichtblau, Doris Bittmann und Berta Köberl durchleuchtete.

Sebastian Eder –„Star of Styria“

Sebastian Eder aus Bad Aussee, beschäftigt als Koch im MondiResort am Grundlsee und Zivildiener bei der Lebenshilfe Bad Aussee, hat seine Lehrabschlussprüfung mit Auszeichnung bestanden und wurde somit als „Star of Styria“ geehrt. Wir gratulieren herzlich.

Ferienabenteuer und Abkühlung in

den Salzwelten Altaussee

Wenn draußen die Sommersonne scheint und die Temperaturen steigen, wartet tief im Berg ein ganz besonderes Ferienerlebnis. In den Salzwelten Altaussee herrschen das ganze Jahr über konstante acht Grad Celsius – ideale Bedingungen für einen abwechslungsreichen Familienausflug mit angenehmer Abkühlung.

Während die Arbeiten an der neuen Salzbergbahn in Hallstatt in die finale Phase gehen, laden die Salzwelten Altaussee auch in den Sommerferien zu einer spannenden Reise unter Tage ein. Ausgestattet mit Schutzkleidung führt die rund 90-minütige Tour etwa zwei Kilometer tief in das größte aktive Salzbergwerk Österreichs. Besucher erleben eindrucksvolle Stollen aus reinem Steinsalz, die historische Barbarakapelle, den geheimnisvoll beleuchteten Salzsee sowie die beliebten Bergmannsrutschen.

Für Familien gibt es in den Sommerferien zusätzliche Sally-Kinderführungen. Die speziell für Kinder zwischen vier und zwölf Jahren gestalteten Touren vermitteln die Geschichte des Salzes auf spielerische Weise. Gemeinsam mit einem Guide entdecken junge Gäste das Bergwerk; altersgerechte Erklärungen, spannende Filmeinspielungen und eine kleine Überraschung am Ende sorgen für ein abwechslungsreiches Ferienerlebnis.

Ein besonderes Kapitel der Führung widmet sich der Zeitgeschichte. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurden im Salzbergwerk Altaussee

zahlreiche von den Nationalsozialisten geraubte Kunstwerke eingelagert und von Bergmännern vor der Zerstörung bewahrt. Jeden Freitag um 16 Uhr beleuchtet die Sonderführung „Bomben auf Michelangelo“ die dramatischen Ereignisse rund um die Rettung dieser Kulturschätze.

Ergänzend dazu zeigt das Besucherzentrum Steinberghaus Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aus Bad Ischl sowie die Graphic-Novel-Ausstellung des Hamburger Künstlers Simon Schwartz zur Kunstgutbergung in Altaussee.

Wer nach dem Besuch noch die Region erkunden möchte, kann auf dem Themenweg „Via Salis“ die Geschichte des Salzabbaus in der beeindruckenden Landschaft des Ausseerlandes weiter entdecken.

Informationen zu Führungen, Öffnungszeiten und Tickets unter www.salzwelten.at

Alpenpost- J ugen d seite

Podcast-Workshop am Erzherzog Johann BORG Bad Aussee

Am 15. Juni konnten Schüler des BORG Bad Aussee Einblick in die Welt der Podcasts und der PodcastProduktion nehmen. Die Podcaster Martin Peichl und Christoph Heher kamen an die Schule, um einen Workshop mit den 6. Klassen durchzuführen. Nach einer theoretischen Einführung in das Thema hatten die Schüler die Gelegenheit, in Gruppen an ihren eigenen kreativen Podcast-Projekten zu arbeiten, z. B. zu der Frage „Wie beeinflussen Filterblasen das Leben eines Jugendlichen?“. Im Anschluss wurde

die Bibliothek zum Podcast-Studio umfunktioniert: Jedes Team machte eine Aufnahme mit den beiden Podcast-Profis. Für viele war es eine neue Erfahrung und ganz schön aufregend, plötzlich ins Mikrofon zu sprechen und aufgenommen zu werden. Vielleicht sind einige sogar auf den Geschmack gekommen, die neu erworbenen Kenntnisse in der 7. und 8. Klasse im Rahmen der Abschließenden Arbeit (ABA) zu vertiefen, bei der dieses kreative Format gewählt werden kann.

Lernen außerhalb des Klassenzimmers: Die 7b bei der Ennstal Milch KG

Im Rahmen einer spannenden Exkursion besuchten die Schüler der 7b des Erzherzog Johann BORG Bad Aussee den Betrieb der Ennstal Milch KG. Es konnten nicht nur aufschlussreiche Einblicke in verschiedene Herstellungsprozesse gewonnen werden, die Schülerinnen und Schüler konnten auch bei einer sensorischen Verkostung unterschied-

liche Erzeugnisse wie etwa Schimmelkäse oder Kokos-Drinks genauer unter die Lupe nehmen. Eine Führung durch das Qualitätslabor ermöglichte Einblicke in Arbeitsbereiche, für die der naturwissenschaftliche Zweig der Schule vorbereitet. Ein Dank gilt der Laborleiterin Martina Pistek MSc für die informative Führung und die interessanten Inputs.

Sport, Spaß und Teamgeist am Faaker See –Sommersportwoche der 3. Klassen in Kärnten

Eine erlebnisreiche Woche voller Bewegung, Gemeinschaft und unvergesslicher Eindrücke verbrachten die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen der MS Bad Aussee bei ihrer Sommersportwoche am wunderschönen Faaker See in Kärnten. Es standen täglich abwechslungsreiche Sportarten und spannende Aktivitäten auf dem Programm. Ob Kajakfahren, Stand-up-Paddeln,

Beachvolleyball, Tennis, Mountainbiken, Windsurfen, Segeln und natürlich Schwimmen – für jede und jeden war etwas dabei. Dabei konnten die Jugendlichen nicht nur neue Sportarten ausprobieren, sondern auch ihre Geschicklichkeit, Ausdauer und ihren Teamgeist unter Beweis stellen.

Neben den sportlichen Heraus-

forderungen kam auch der Spaß nicht zu kurz. Gemeinsame Spiele, gemütliche Abende mit Grillen und zahlreiche lustige Momente stärkten den Zusammenhalt der Klassen und sorgten für beste Stimmung.

Auch das Wetter zeigte sich von seiner sonnigen Seite und trug dazu bei, dass die Sportwoche zu einem rundum gelungenen Erlebnis wurde. Am

Ende kehrten alle zwar erschöpft, aber mit vielen schönen Erinnerungen und neuen Freundschaften nach Hause zurück.

Die Schulgemeinschaft bedankt sich ganz herzlich beim Lions Club Ausseerland sowie bei der Familie Tadic – Gasthof Stöckl für ihre großzügige finanzielle Unterstützung.

Im Rahmen eines Workshops wurde das Thema „Podcast“ bearbeitet.
Die dritten Klassen der Mittelschule Bad Aussee genossen sportlich aktive Tage am Faaker See in Kärtnen bei sommerlichem Wetter
Im Labor konnten die Schüler interessante Einblicke in die Abläufe der Ennstal Milch KG gewinnen.

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Gemeinsam Verantwortung tragen –Volkshilfe Ausseerland-Salzkammergut setzt auf die Kraft des Ehrenamts

Im Panoramasaal des Reha-Zentrums der Pensionsversicherung in Bad Aussee fand die Generalversammlung des Volkshilfe Bezirksvereins Ausseerland-Salzkammergut statt.

Der Vorstand und die Beiräte des Volkshilfe Bezirksvereins AusseerlandSalzkammergut konnten bei der Generalversammlung zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Foto: Bezirksverein Ausseerland-Skgt

Im Mittelpunkt des Abends stand der Bericht der Bezirksvereinsvorsitzenden Johanna Erhart, der eindrucksvoll zeigte, wie vielfältig die Aktivitäten des Bezirksvereins sind. Besonders bewegend war die

Dankesbotschaft einer Frau, die vor dem Krieg in der Ukraine flüchten musste und vom Bezirksverein begleitet wurde. Ihre Worte, verlesen von der stellvertretenden Vorsitzenden Steffi Machart, machten deutlich, wie wert-

voll menschliche Nähe, Verlässlichkeit und Solidarität im Alltag sind. Die große Wertschätzung für dieses Engagement zeigte sich auch durch die Teilnahme zahlreicher Ehrengäste. Vertreter der Gemeinden aus der Region, die Vorsitzenden der Bezirksvereine Admont-Gesäuse und Liezen sowie die Ehrenvorsitzende Hermi Marl nahmen an der Generalversammlung teil. Volkshilfe-Präsidentin Barbara Gross würdigte in ihren Grußworten die engagierte Arbeit des Bezirksvereins und bedankte sich bei allen Freiwilligen für ihren unermüdlichen Einsatz. Kassierin Isabella Schagerl präsentierte den Finanzbericht, wobei die Rechnungsprüfung eine ausgezeichnete und sorgfältige Gebarung bestätigte. Im Anschluss wurde der gesamte Vorstand einstimmig wiedergewählt und kann seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Für einen stimmungsvollen Ausklang sorgte Fritz Zauner mit einer Lesung aus dem vom Bezirksverein herausgege-

benen Buch „Durch's Ausseer Joahr wunderboar“. Bei einer gemeinsamen Jause klang der Abend in gemütlicher Atmosphäre aus. Die Generalversammlung machte einmal mehr deutlich, welch unverzichtbaren Beitrag ehrenamtliches Engagement für das gesellschaftliche Zusammenleben leistet. Freiwillige schenken nicht nur ihre Zeit, sondern auch Aufmerksamkeit, Mitgefühl und Zusammenhalt. Sie stärken das soziale Netz vor Ort, entlasten öffentliche Einrichtungen und sorgen dafür, dass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt wichtiger denn je ist, zeigt die Arbeit des Volkshilfe Bezirksvereins AusseerlandSalzkammergut eindrucksvoll, wie viel durch gemeinsames Engagement bewegt werden kann. Ehrenamt schafft Lebensqualität – für jene, die Unterstützung erhalten, ebenso wie für jene, die sich mit Herz und Überzeugung für andere einsetzen.

Erfolgreicher Saisonstart beim „1. Steirischen Ruderclub Ausseerland“

Die neue Rudersaison läuft dank eines durchwegs perfekten Wetters „mit hoher Schlagzahl“. Der „1. Steirische Ruderclub Ausseerland“ hat auch heuer wieder zahlreiche Aktivitäten geplant.

Das Rudern über das Steirische Meer bietet nicht nur einen wunderschönen Ausblick auf die Landschaft, sondern zählt auch zu einer der gesündesten Sportarten.

Zahlreiche Sportler des „1. Steirischen Ruderclubs Ausseerland“ sind seit Wochen wieder auf dem Steirischen Meer unterwegs –auch, wenn die Wassertemperatur bisher noch sehr erfrischend war. Das Programm und die Aktivitäten für die Rudersaison sind auch heuer vielversprechend. Der Frühjahrsputz im Bootshaus Schachen wurden vor kurzem erfolgreich abgeschlossen, der Dachboden als Ablagefläche erneuert und eine Umkleidekabine sorgt ab sofort für mehr Komfort für alle Vereinsmitglieder – auch gekühlte Getränke sorgen künftig für das Wohl der Aktiven und Gäste. Eine

kürzlich im Murbodenhüttl abgehaltene Informationsveranstaltung zum Thema „Rudern und Gesundheit“ stieß auf großes Interesse. Schon mit Anfang Juli beginnt für alle Vereinsmitglieder das alljährlich in den Ferienmonaten statt fi ndende Rudertraining am Grundlsee – unter Anleitung eines erfahrenen Ruderers und Trainers wird es für Anfänger und Fortgeschrittene die Möglichkeit geben, die eigene Rudertechnik zu verbessern: jeweils donnerstags und samstags bis Ende August.

Auch beim traditionellen Seefest in Grundlsee plant der Ruderclub erneut einen starken Auftritt. Es gibt

Gürtelprüfung der Sektion Karate des ATSV Bad Aussee Volksbank

Rechtzeitig vor Sommerbeginn fanden am 13. Juni die Prüfungen zum 8. und 7. Kyu bzw. Gelb- und Orangegurt statt.

Die Mitglieder des ATSV Sektion Karate konnten in den vergangenen Wochen den nächsthöheren Gürtel erreichen.

Alle angetretenen Sportler konnten jeweils den nächsthöheren Gurt samt Urkunde von Karl Schnitzhofer (Prüfer), Othmar Maunz (Trainer) und Heribert Raich (Sektionsleiter) in Empfang nehmen. Über den Gürtel in Gelb durften sich Laurin und Lothar Hofer, Benjamin und Johannes Rastl freuen. Der Gürtel in Orange ging an Linus, Janis und Markus Brandstätter sowie an Emilia, Valentina und Klaus Seethaler. Johannes Sattler legte im Mai die Prüfung zum 3. Kyu (Braun) bei Ingo Freese ab.

einen Informationsstand samt zahlreichen Erfrischungen sowie die Möglichkeit, nicht nur an Land auf

einem Rudergerät erste Eindrücke zu sammeln, sondern auch direkt am Wasser mit einem „Row on Air“ die ersten Erfahrungen hautnah zu erleben. Auch der im Vorjahr erfolgreich umgesetzte Vergleichswettkampf mit einem Schiff der Grundlseer Schifffahrt soll heuer wieder stattfinden – für Spannung auch für das Publikum an Land ist gesorgt. Der Vorstand mit Obmann Wolfgang Glum freut sich auf die bevorstehende Sommersaison: „Der Rudersport steht ganz an der Spitze der gesunden Sportarten, weil nahezu alle Muskelgruppen beansprucht und gleichzeitig Ausdauer, Koordination, Herz und Kreislauf trainiert werden. Außerdem ist das Verletzungsrisiko gering und Rudern kann in jedem Lebensalter erlernt und ausgeübt werden. Wir freuen uns über Anfragen und stehen für Auskünfte gerne zur Verfügung!“

Starke Leistungen der Kainischer Senioren bei den Steirischen Meisterschaften

Bei den Steirischen Meisterschaften mit dem Kleinkalibergewehr über 50 und 100 Meter zeigten die Kainischer Senioren starke Leistungen.

Die erfolgreichen Kainischer Schützen konnten in Stainz und Trofaiach sehr gute Ergebnisse erzielen.

In Trofaiach und Stainz wurden in den Disziplinen „Stehend aufgelegt” und „Sitzend aufgelegt” mehrere Spitzenplätze erreicht. Mit diesen Ergebnissen qualifizierten sich Rudi Pressl sowie Irmgard und Fritz Schachner für die Österreichischen Meisterschaften am 19. und 20. Juli in Linz. Beim 50-Meter-Bewerb in Trofaiach traten die Schützen in den Disziplinen „Stehend aufgelegt” und „Sitzend aufgelegt” an. Im Bewerb „Stehend aufgelegt”, Klasse Allgemein, sicherte sich Rudi Pressl die Silbermedaille. Fritz Schachner und Irmgard Schachner erreichten die Plätze 6 und 7. Im Bewerb „Sitzend aufgelegt” belegte Rudi Pressl Rang 3, Fritz Schachner Rang 11 und Franz Syen Rang 19. Bei den Seniorinnen erreichte Irmgard Schachner Platz 3. In der

Mannschaftswertung ging Gold an Trofaiach, Silber an den SV Kainisch und Bronze an Weitendorf/Wildon. Auch beim 100-Meter-Bewerb in Stainz konnten die Kainischer Schützen mehrere vordere Platzierungen erzielen. Im Bewerb „Stehend aufgelegt“, Klasse Allgemein, gewann Fritz Schachner mit 393 Ringen die Goldmedaille. Rudi Pressl und Irmgard Schachner belegten die Plätze 7 und 8. Im Bewerb „Sitzend aufgelegt” erreichte Fritz Schachner Rang 4, Rudi Pressl Rang 6 und Franz Syen Rang 18. In der Damenwertung verfehlte Irmgard Schachner den 3. Platz um nur einen Ring. In der Mannschaftswertung erreichten die Kainischer Schützen im Bewerb „Stehend aufgelegt” Rang 2 und im Bewerb „Sitzend aufgelegt” Rang 3.

Spannender „Die Wasnerin Cup“ beim Golfclub Ausseerland

Bei besten Bedingungen ging am Samstag, 20. Juni, der traditionelle „Die Wasnerin Cup“ über die Bühne. Gespielt wurde als Florida Scramble in Vierer-Teams – ein Bewerb, der Taktik und Teamgeist gleichermaßen verlangt.

Europas härtester

Mountainbike-Marathon ruft

Am Wochenende vom 17. bis 19. Juli steht das Salzkammergut erneut ganz im Zeichen des Radsports. Die SalzkammergutTrophy, Österreichs größtes Mountainbike-Event, lockt tausende Teilnehmer nach Bad Goisern.

Im Mittelpunkt steht die legendäre Extremstrecke über 202 Kilometer mit mehr als 7.000 Höhenmetern, die als härtester MountainbikeMarathon Europas gilt. Der Startschuss zur Königsdisziplin fällt bereits um funf Uhr früh im Zentrum von Bad Goisern. Die Strecke führt durch die beeindruckende Seen- und Bergwelt des Salzkammerguts und genießt weit über die Grenzen Österreichs hinaus Kultstatus. Das Starterfeld der Extremdistanz ist auch heuer hochkarätig besetzt. Dabei sind der Vorjahressieger Manuel Pliem aus Altaussee, der Tiroler Philip

Handl, Sieger der Jahre 2023 und 2024, und Konny Looser aus der Schweiz, der die Trophy bereits fünf Mal gewinnen konnte. Um die Spitzenplätze werden außerdem der Steirer David Schöggl sowie der erfolgreichste Extremsportler Oberösterreichs, Lukas Kaufmann aus Kronstorf, mitkämpfen. Bei den Damen zählt die Tirolerin Bianca Somavilla zu den TopFavoritinnen. Die Siegerin der Jahre 2023 und 2024 erhält aber starke Konkurrenz durch die Mühlviertlerin Sabine Sommer, die die Extremdistanz bereits dreimal gewinnen konnte.

Den Brutto-Gesamtsieg sicherte sich das Heimteam Johannes Ambros, Christina Ambros-Rudolph, Moritz Schmidbauer und Kilian Zinthauer mit hervorragenden 39 Punkten. Da das Siegerteam zugleich die NettoWertung mit 59 Punkten anführte, ging der Netto-Preis traditionsgemäß an das nächstplatzierte Team: Rudolf Schanzl, Peter Moser, Harald Amon und Marcus Dargel mit 57 Punkten. Abgerundet wurde der Turniertag durch die Halfway-Verpflegung mit steirischen Schmankerln im „Blatt.Werk“ und das abschließende Gala-Dinner im Hotel „Die Wasnerin“, wo auch die Siegerehrung stattfand. Der Golfclub Ausseerland bedankt sich bei allen Teilnehmern sowie beim Veranstalter für einen rundum gelungenen Tag. Und das nächste Highlight steht schon vor der Türe –am 4. Juli wird das allseits beliebte Greenkeeper-Turnier vom Team um Rudi Schanzl ausgerichtet. Anmeldung bis 3.7. möglich!

Leben und Almwirtschaft im Naturpark Sölktäler

Am Donnerstag, 2. Juli, ab 19.30 Uhr findet im Woferlstall Bad Mitterndorf die Vorführung einer 45minütigen Dokumentation von Kameramann Manfred Fuchs statt. Der Film mit dem Titel „Leben und Almwirtschaft im Naturpark Sölktäler“ zeigt, wie wichtig die Bewahrung dieses Naturjuwels für künftige Generationen ist. Im Fokus steht unter anderem die Zauneralm, die seit 2002 von Martina und Franz Ebenschweiger von Juni bis September bewirtschaftet wird – ganz ohne Handyempfang und Internet. Die Dokumentation beleuchtet das traditionelle Handwerk der Steirerkäse- und Almbuttererzeugung, den Alltag mit Tagesgästen sowie prägende Ereignisse wie die Naturkatastrophe vom 17. Juli 2010. Zudem gibt der Besitzer Mag. Paul, Josef Colloredo-Mannsfeld Einblicke in die Bedeutung der Forstwirtschaft und der Almbauern für das Ökosystem und die Kulturlandschaft. Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20 Uhr. Freiwillige Spenden, Anmeldung erforderlich.

Laufen für Afrika

Schulen und Kindergärten von Altaussee bis Bad Mitterndorf nahmen am 18. Juni am Benefizlauf „Laufen für Afrika“ in und um das Ausseer Panoramastadion teil.

nicht abhalten, für den guten Zweck zu laufen.

Bei hochsommerlichen Temperaturen waren über 800 Teilnehmer am Start. Erfreulich war auch das große Starterfeld der Lebenshilfe Ausseerland. Die Gesamtorganisation lag in den Händen von Gabriele Rastl von „Schulen für Afrika”. Besonders freute sich das Team von „Schulen für Afrika” über den Besuch aus Tansania, Fr. Mathew und Sr. Sabina. Gemeinsam überreichten sie die Siegerurkunden. Ein großes Danke an die rund 40 freiwilligen Helfer, den ATSV Bad Aussee mit Dagmar und Horst Binna, an das Team der HLW mit Christian Moser, Dominik Pirker und

Waltraud Hütter, Spar Johannes Neumayer und Fleischerei Zauner, die Stadtgemeinde Bad Aussee, die Straßenmeisterei Bad Aussee, Platzwart Michael Haunold, Konditorei Lewandofsky Willi Temmel und vielen weiteren Sponsoren. Spiel- und Sportstationen bildeten das Rahmenprogramm, welches von der 4. Klasse der HLW und der 6BKlasse des BORG im Rahmen eines Projektes betreut wurden. Moderatorin Elke Longin führte großartig durch den Vormittag. Mit dem Reinerlös werden die 53 Stipendien in Tansania mitfinanziert.

Die Teilnahmer ließen sich von den heißen Temperaturen
Der Altausseer Manuel Pliem zählt als Vorjahressieger zum Favoritenkreis auf der 202 km langen Extremdistanz. Foto: SkgtTrophy_Hormandinger
Club-Präsident Dr. Romuald Bertl, Turniersieger Moritz Schmidbauer und Kilian Zinthauer sowie Petra Bartha, Direktorin der Wasnerin.

Manhattan erfolgreich umrundet –

nächster Halt: die schwierigsten Meerengen der Welt

Zunehmender Gegenwind ließ die Wellen immer höher werden, Fähren und Ausflugsschiffe zwangen zu ständigen Kurskorrekturen. Selbst das Begleitboot wurde mehrfach von Wellen überspült und musste abgepumpt werden. Für Josef Köberl war Manhattan jedoch weit mehr als ein spektakuläres Freiwasserschwimmen. Die Umrundung diente als Belastungstest für einen außergewöhnlichen Schwimmsommer. Bereits im August stehen innerhalb weniger Wochen drei internationale Herausforderungen auf dem Programm. Den Auftakt bildet die Durchquerung des Catalina Channels vor der Küste Kaliforniens. Die rund 32 Kilometer lange Strecke wird in völliger Dunkelheit geschwommen und führt durch Gewässer, in denen Haie, Seelöwen, Quallen und große

Ausseer PV Stockschützen –

Landesmeister

Die Ausseer Stockschützen kürten sich kürzlich in Seiersberg zum Steirischen Landesmeister.

Josef Winkler, Albert Rastl, Heinz Lautner und Franz Steyrer durften sich bei den Steirischen Landesmeisterschaften ganz oben am Podest einfinden.

Als Bezirksmeister des Bezirkes Liezen stellte sich die Stockschützenmannschaft Bad Aussee der Landesmeisterschaft am 9. Juni im Sportzentrum Seiersberg. Bei besten organisatorischen Bedingungen und sportlicher Fairness konnten sich die Ausseer mit Josef Winkler, Albert

Rastl, Heinz Lautner und Franz Steyrer souverän den Landesmeistertitel holen. Damit qualifizierten sie sich für die Bundesstockmeisterschaft in Oberwart in Burgenland. Wir gratulieren dem Team auf das Herzlichste und wünschen für die Bundesmeisterschaft ein „Stock Heil“.

Für den Grundlseer beginnt damit die entscheidende Phase seines großen Traums: als erster Österreicher die „Ocean's Seven” erfolgreich zu vollenden. Foto: Barbara Anderl

Der Grundlseer Extrem- und Eisschwimmer Josef Köberl erreichte mit der erfolgreichen Umrundung Manhattans einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu den legendären „Ocean's Seven”. Der „20 Bridges Swim“ führte den Ausdauersportler über rund 46 Kilometer durch den East River, Harlem River und Hudson River rund um die Millionenmetropole New York. Nach 8 Stunden und 19 Minuten erreichte Köberl wieder den Ausgangspunkt am Pier A. Die Distanz allein macht dieses Schwimmen jedoch nicht außergewöhnlich. Es sind vor allem die Gezeiten, Strömungen, Wellen und der dichte Schiffsverkehr, die Manhattan zu einem der anspruchsvollsten Langstreckenschwimmen der Welt machen. Bereits zu Beginn musste die Schlüsselstelle bei Mill Rock innerhalb eines engen Zeitfensters erreicht werden, um die Strömung in den Harlem River optimal nutzen zu können. Köberl gelang dies sogar rund eine halbe Stunde schneller als geplant. Im weiteren Verlauf zeigte sich New York von zwei völlig unterschiedlichen Seiten. Während im Norden der Insel weitläufige Parkanlagen und dichte Baumreihen das Ufer säumen, entwickelte sich der Hudson River zu einer echten Herausforderung.

Rochen heimisch sind. Mit einem erfolgreichen Finish würde Köberl nach Mäx Beer erst der zweite Österreicher werden, der die „Triple Crown of Open Water Swimming” vollendet. Nur wenige Tage später folgt die traditionsreiche Flucht von Alcatraz. Obwohl die Distanz deutlich kürzer ist, gelten die eisigen Strömungen der Bucht von San Francisco als technisch äußerst anspruchsvoll. Den Höhepunkt bildet schließlich Ende August die Tsugaru-Straße in Japan. Offiziell misst die Meerenge lediglich 18 Kilometer. In der Praxis können Strömungen und Gezeiten die Schwimmstrecke jedoch auf mehr als

40 Kilometer verlängern. Dort treffen Pazifik und Japanisches Meer aufeinander und erzeugen eines der unberechenbarsten Strömungssysteme der Welt. Hinzu kommen hohe Wellen und eine artenreiche Unterwasserwelt mit Quallen, Haien und riesigen Pazifischen Kraken. Mit einer erfolgreichen Durchquerung der TsugaruStraße würde Josef Köberl bereits sechs der sieben „Ocean's Seven” absolviert haben. Diese sieben Meerengen gelten weltweit als Pendant zu den „Seven Summits” im Bergsteigen und zählen zu den größten Herausforderungen des Freiwasserschwimmens.

PVÖ Bezirkskegelmeisterschaften in Liezen

Die Ausseer Kegler konnten sich auch heuer den ersten Platz bei den Bezirksmeisterschaften sichern.

Die Liezener Bezirksmeister im Kegeln kommen auch dieses Jahr wieder aus dem Ausseerland.

Am 9. Juni wurde die Bezirksmeisterschaft der Kegler des Bezirkes in Liezen ausgetragen. Das langjährige wöchentliche Training machte sich bezahlt. Die Mannschaft der Herren mit Sepp Winkler, Albert Rastl, Heinz Lautner und Franz Steyrer konnte den

ersten Rang aus dem Vorjahr verteidigen und wurde wieder Bezirksmeister. Die Ehrung wurde durch NAbg. a. D. ÖR Josef Horn durchgeführt. Nächster Test wird die Landesmeisterschaft sein, deren Termin noch nicht feststeht. Weiterhin „Gut Holz“.

Ganz starke Saison: Drei Meistertitel für den FC Ausseerland

Eine äußerst erfolgreiche Saison geht für den FC Ausseerland zu Ende. Neben dem Meistertitel in der Gebietsliga Enns holte sich der FCA auch die Titel in den Jugendligen der U16 und der U14. In beiden Ligen sicherten sich die Ausseer Youngsters die Meisterschaft gegen den FC Schladming. Die U13 des ASV Bad Mitterndorf sicherte sich Rang drei im Gebiet Enns.

FC Ausseerland / Jugend

Die Kampfmannschaft des FC Ausseerland holte sich den Meistertitel in der Gebietsliga Enns und diente als perfektes Vorbild für die Jugendteams.

Meister der Gebietsliga Der letztlich doch überraschende Meistertitel des FC Ausseerland in der Gebietsliga Enns war die Krönung eines äußerst erfolgreichen Vereinsjahres. Neben der Kampfmannschaft holten sich auch die U16 und die U14 die Titel in regionalen Ligen des Gebiets Enns.

Erstes Derby seit 31 Jahren Mit dem Wiederaufstieg des FC Ausseerland in die Unterliga Nord A und dem gleichzeitigen Abstieg des ASV Bad Mitterndorf aus der Oberliga gibt es im Ausseerland erstmals seit 31 Jahren wieder dieses große Derby. Zuletzt trafen die Vereine in der Gebietsligasaison 1995/96 aufeinander. Das gilt sogar für beide Vorgängervereine des FC Ausseerland, denn damals spielten der SV Bad Aussee , der FC Altaussee und der ASV Bad Mitterndorf in einer Liga – eine Konstellation, die es nur äußerst selten gab. Zuvor spielten Bad Mitterndorf und Bad Aussee 1988 gegeneinander.

Auch die U14 des FC Ausseerland holte sich den Meistertitel in der Jugendliga Enns.

Viele weitere Bezirksduelle

Noch nie zuvor gab es in der Unterliga Nord A so viele Teams aus dem Bezirk Liezen. Neben dem FC Ausseerland und dem ASV Bad Mitterndorf spielen in der Unterliga mit dem WSV Liezen, Landl, Lassing, Wörschach, Trieben, Gaishorn, Haus und Pruggern (Sieger der beiden Relegationsduelle gegen den ESV Lok Selzthal) insgesamt zehn Bezirksklubs. Eine große Anzahl hochkarätiger Derbys ist damit garantiert.

U16 holte Meistertitel

Die U16 des FC Ausseerland machte es den „Großen“ nach und sicherte sich im Duell gegen Schladming den Meistertitel. Der FCA und Schladming dominierten dabei die komplette Saison und entschieden erst im direkten Aufeinandertreffen den Titelkampf. Dieses „Finale“ trugen der FC Ausseerland und der FC Schladming aber bereits fünf Runden vor Saisonende aus. Dabei gelang der Elf der Betreuer Daniel Pinkney und Hans Simentschitsch auswärts in Schladming ein 3:0Erfolg. Gabriel Martinovic (2) und Karlo Tadic schossen die Ausseer zum Sieg. Danach ließen die Jungkicker nichts mehr anbrennen und spielten den Meistertitel in den finalen Runden nach Hause. Die SG Bad Mitterndorf/Tauplitz sicherte sich Rang vier.

Endtabelle U16 Gebiet Enns

1. Ausseerland 18 15 1 2 91:22 46

2. Schladming 18 14 2 2 99:31 44

3. Admont/Hall 18 11 1 6 80:39 34

4. Mitterndorf/T. 18 8 4 6 42:41 28

5. Gröbming 18 7 1 10 55:61 22

6. St. Gallen 18 2 1 15 36:84 7

7. St. Martin/Gr. 18 1 0 17 22:147 3

Titel auch für die U14 Den Abschluss der Titeltrilogie des FC Ausseerland bildete die U14, die sich ebenfalls mit dem FC Schladming um den Titel matchte und im direkten Duell die entscheidenden Punkte sammeln konnte. Eine Runde vor Saisonende gab es im Ausseer Panoramastadion das große Gipfeltreffen. Die Ausseer unter dem Trainerteam Michael Haunold und Heli Pomberger siegten mit 2:1. Tor Nummer eins erzielte auch hier Gabriel Martinovic, das 2:0 besorgte Martin Linortner. Der Anschlusstreffer der Gäste durch Simon Thaler brachte zwar noch etwas Action in die Partie, am Ende aber brachte die U14 den Sieg und damit auch die Entscheidung über den Meistertitel im Ennstal souverän über die Runden.

Endtabelle U14 Gebiet Enns

1. Ausseerland 16 14 1 1 84:22 43

2. Schladming 16 12 1 3 88:25 37

3. Liezen/Selzth. 16 6 1 9 52:51 19

4. Aigen/Irdning 16 4 1 11 33:63 13

5. Haus 16 2 0 14 19:115 6

Alpenpost

Zeitung des Steirischen Salzkammergutes

Herausgeber, Medieninhaber und Redaktion: Medienförderungsverein Ausseerland, 8990 Bad Aussee, Kammerhofgasse 227.

Telefon: 03622/53118, FAX: 03622/53118-577

E-mail: redaktion@alpenpost.at Für den Inhalt verantwortlich: Florian Seiberl. Druck: Druckerei WALLIG, 8962 Gröbming. Erscheinungsweise: 14-tägig. Einzahlungen auf das Konto AT764501030400030000 bei der Volksbank Salzburg. Aufgrund der Lesbarkeit der Artikel wird bei Bedarf nur eine Geschlechtsform gewählt. Dies bedeutet jedoch keine Benachteiligung des anderen Geschlechtes. Die mit ß versehenen Artikel sind bezahlte Anzeigen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, zugesandte Leserbriefe zu kürzen und übernimmt keine Haftung für den Inhalt kostenloser Ankündigungen. Alle Rechte vorbehalten. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

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Die Meisterelf der FC Ausseerland U16 mit Coach Daniel Pinkney.

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