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Alpenpost 12/2026

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Ausgabe Nr. 12

18. Juni 2026

50. Jahrgang ISSN: 2079-5823

Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Die guten Leute sind, wenn wir etwas darüber nachdenken, immer glückliche Menschen. Ernest Hemingway

Einen interessanten Einblick ...

Narzissenfestverein-Vorstand kündigte

Rücktritt für September an

Musikalische

Almpartie

Der Ausseer Frauenchor und der Männergesangsverein „Liedertafel“ laden am Freitag, 19. Juni, um 19 Uhr im Veranstaltungssaal Altaussee zu einer musikalischen Almpartie unter dem Titel „Über Berg und Tal“. Als musikalische Gäste werden die „Kreuzsaiten Musi“ sowie die „MSTanzlmusi“ erwartet. Die Gesamtleitung hat Hans Jandl inne, durch den Abend führt Michaela FischerPernkopf. Einlass mit Sektempfang ab 18 Uhr. Eintritt: freiwillige Spende.

Loser-BergpreisRevival

Der Ausseerland Motor Veteranen Club (AMVC) lädt am Samstag, 20. Juni, zum Loser-Bergpreis-Revival. Dabei sind Fahrzeuge bis zum Baujahr 1960. Gefahren wird der Preis als Gleichmäßigkeitsbewerb. Ab 11 Uhr Richtzeitlauf; weitere Läufe um 13 und um 15 Uhr. Bisher sind 80 herrliche Klassiker angemeldet. Für Speis und Trank ist gesorgt, Besucher sind herzlich willkommen. Eintritt ist frei.

Ausseer Gespräche

Vom 25. bis 27. Juni finden – organisiert von Irmtraud Fischer – wieder die „Ausseer Gespräche“ unter dem Titel „Wie un/abhängig ist Europa“ statt. Die Veranstaltungen sind kostenlos zu besuchen und Interessierte sind herzlichst willkommen. Das gesamte Programm unter: https://tinyurl.com/agespr2026

Fatale Situation

Mit dem geschlossenen Rücktritt des Vorstands des Narzissenfestvereins wurde ein Kapitel aufgeschlagen, welches für das Ausseerland sehr beschämend werden könnte. Von unseren Vätern und Vorväter haben wir ein Fest geschenkt bekommen, um welches uns alle Regionen Österreichs mitsamt ihren Touristikern beneiden. Ein Fest in der Vorsaison, welches Betten füllt und so bekannt ist, dass das Ausseerland unweigerlich damit verbunden wird. Ohne dieses Fest wäre die wirtschaftliche Situation in der Region noch prekärer, als sie so schon ist.

gen Einsatz für das Gelingen des Festes zu erbringen“, so Rudolf Grill auf Nachfrage über dieses wohl beispiellose Ereignis in der 66-jährigen Erfolgsgeschichte des Narzissenfestes. Diese etwas vage Formulierung konnte im Zuge von Hintergrundrecherchen etwas konkretisiert werden. Anscheinend gibt es schon länger anhaltende Spannungen und Verwerfungen mit dem Tourismusverband. So sollen Unterstützungen für das Narzissenfest in den letzten Jahren sukzessive zurückgefahren

worden sein, zudem verlief die Kooperation nicht mehr so friktionsfrei wie früher. „Unter diesen Umständen kann man nicht weiterarbeiten“, wie es ein Vorstandsmitglied ausdrückte.

Diesem Vorwurf kann Pamela Binder vom Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut nichts abgewinnen: „Weder gab es weniger Unterstützung finanzieller oder anderer Natur noch gibt es irgendwelche Zerwürfnisse. Wir abeiten doch alle an einem Ziel.“ Fortsetzung auf Seite 3

Knalleffekt bei der Nachbesprechung zum heurigen Narzissenfest am 9. Juni: Obmann Rudi Grill gab bekannt, im September zurückzutreten – und der gesamte Vorstand entschloss sich, in diesem Falle ebenfalls zurückzutreten. Was für viele überraschend ist, zeichnete sich in den letzten Monaten und Wochen verstärkt ab. Beobachter orten in veritablen Dissonanzen mit dem Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut wie auch in der enormen Arbeitsfülle für die Ehrenamtlichen den Grund für den Rücktritt. Bis September soll eine neue Führung gefunden werden. Nachdem die „Manöverkritik“ zum heurigen Narzissenfest in Bad Aussee, bei dem man mit rund 10.000 verkauften Karten hinter den Erwartungen bzw. den wirtschaftlich notwendigen Stückzahlen zurückblieb, professionell und mit allen Verbesserungsvorschlägen für die nächsten Jahre abgearbeitet worden war, überraschte der gesamte Vorstand mit der Meldung, geschlossen zurückzutreten. „Unter den gegebenen Umständen ist es mir nicht mehr möglich, den notwendi-

Jeder muss für sich entscheiden, inwieweit er oder sie das Narzissenfest unterstützt; es darf jedoch angemerkt werden, dass es äußerst kurzsichtig ist, diesem „warmen Regen“ für das Ausseerland – aus welchen Gründen auch immer – nicht aufgeschlossen gegenüberzustehen. Einige erinnern sich bestimmt noch an die Situation in Mariazell, von wo aus das Narzissenfest nach Querelen bei der Organisation in den 1950er Jahren ins Ausseerland wanderte... EGO

.... in unsere Region vor über hundert Jahren bietet dieses Foto von Konrad Mautner von der „Gößler Alm“ mit dem Grundlsee gegen den Sarstein, Zinken, Ressen und Dachstein (v. r.).

Die „Seite 2”

Florian Seiberl von

Herr Huber, zehn Jahre lang haben Sie den Loser als Geschäftsführer gestaltet. Darunter fällt die größte Investition, die es am Loser je gegeben hat: die Panoramabahn. Wie betrachten Sie diese zehn Jahre im Rückspiegel?

Rudolf Huber: „Es waren herausfordernde Jahre. Der Loser war in keinem guten Zustand, als ich ihn übernommen habe. Es musste die Beschneiung bewerkstelligt werden und danach ergab sich auch ein Ersatzprojekt für die DSB II. Da eine Kabinenbahn auf 50 Jahre und mehr ausgelegt ist, muss man weit in die Zukunft denken, weil es auch die Grundlage für das Leben unserer nachfolgenden Generationen sein wird. Ich bin froh, dass die Eigentümer meinem Rat, ‚was Ordentliches’ zu machen, gefolgt sind.“

Der Bau ging ja nicht friktionsfrei über die Bühne. Wie geht es Ihnen heute damit?

Rudolf Huber: „Wir haben zwischen sechs und acht Millionen Euro höhere Kosten dadurch gehabt, wie auch die Zinsen in dieser Zeit gestiegen sind. Wir bewegen uns mit Loser und Sandling auf einer Fläche von ca. 40 Hektar, welche schon seit den 1970er Jahren erschlossen ist. Das Skigebiet ist ein von Menschen geprägter Wirtschaftsraum, der der Region enorm viel Wertschöpfung bringt. Ich habe dieses Projekt nicht für mich gemacht, sondern für die nachfolgenden Generationen.“

Herr Freund, hinkünftig sind Sie für einen Freizeitberg verantwortlich, der ganz genau beobachtet wird. Wie stellen Sie sich dieser Herausforderung?

Oliver Freund: „Betriebswirtschaftlich müssen nun einmal diese enormen Investitionen, die allesamt Sinn machen, verwirtschaftlicht werden. Der Umgang mit unterschiedlichsten Interessentengruppen, Wünschen, Anregungen, Kritik liegt mir sehr gut. Ich nehme jegliche Kritik ernst und denke – da ich aus dem Marketing komme – immer mit dem Kopf des Kunden.“ Was wird den Loser hinkünftig prägen, auf was können sich Loserfans freuen?

Oliver Freund: „Mir schwebt eine behutsame und sanfte Weiterentwicklung des bestehenden Angebotes vor. Wir werden kein Disneyland brauchen und auch kein Halligalli am Berg. Es ist so viel an Infrastruktur und wunderschöner Landschaft da, darauf muss das Angebot ausgerichtet sein. Naturerlebnis und -bildung stehen da sicherlich im Vordergrund. Der Fokus wird auf junge Menschen und Familien gelegt.“ Was kann man einem Nachfolger für seine Arbeit am Loser wünschen?

Rudolf Huber: „Wir haben einen ähn-

Neuer Geschäftsführer am Loser

Kürzlich entschieden die Eigentümer der Loser Bergbahnen im Rahmen eines Auswahlverfahrens mit zunächst über 50 Bewerbern und schließlich sechs Kandidaten – begleitet von einem Personalbüro –, den im Ausseerland verwurzelten Oliver Freund zum designierten Nachfolger von Rudolf Huber zu ernennen. Nach Stationen als Geschäftsführer auf der Bürgeralm bei Aflenz bzw. der Skiregion Brunnalm-Hohe Veitsch kehrt dieser nun in das Ausseerland zurück, um den Arbeitsplatz von 37 Mitarbeitern im Sommer bzw. über 60 im Winter zu sichern. Im Interview geben die beiden Loser-Geschäftsführer Einblick in die Vergangenheit und die Zukunft des Altausseer „Brotberges“, wie ihn Hannes Androsch nannte.

Loser-Geschäftsführer Rudolf Huber (l.) freut sich, in Oliver Freund einen kompetenten Nachfolger gefunden zu haben, der ab September die Agenden übernimmt.

lichen Zugang, wir haben unser ‚Geschäft’ in der Natur und sind Wetter abhängig. Die Hardware passt und wir haben eine sehr gute Mannschaft aufgebaut, auf die ich sehr stolz bin. Der Loser selbst ist tadellos auf eine weitere Erfolgsgeschichte vorbereitet. Es wird aber auch notwendig sein, Gästebetten zu bekommen, eine höher Wertschöpfung zu erzielen und am Angebot zu feilen. Leider ist die ‚Loseralm’ aufgrund der Verzögerungen in der Adaptierung zurückgeblieben – dort orten wir ein großes Weiterentwicklungspotenzial.“

Herr Freund, Sie haben sich gegenmehr als 50 Mitbewerber durchgesetzt. Mit welchem Konzept sind Sie angetreten?

Oliver Freund: (lacht) „Ich wusste nicht, dass es so viele Bewerber waren. Auf das Hearing habe ich mich intensiv vorbereitet und bin überzeugt, die inhaltlichen Anforderungen der Position sehr gut dargestellt zu haben. Gleichzeitig glaube ich, dass auch meine tiefe Verwurzelung im Ausseerland, meine Erfahrung im Seilbahnwesen sowie meine starke emotionale Verbundenheit mit dem Loser eine Rolle gespielt haben. Entscheidend war für die Verantwortlichen möglicherweise auch meine klare Absicht, die Entwicklung des Losers langfristig und mit voller Überzeugung mitzugestalten.“

Wie hat Rudolf Huber den Auswahlprozess seines Nachfolgers mitbekommen und was sagen die Mitarbeiter zum designierten Chef?

Rudolf Huber: „Ich war von Anfang an in den Prozess eingebunden und wir haben intern eine grobe Vorselektion gemacht. Nach entsprechender Prüfung der Kandidaten hat ein Personalbüro die Auswahl von sechs Personen getroffen, die dann in einem Hearing ihr

Konzept für den Loser dargelegt haben. Oliver Freund hat sich aufgrund seiner Qualifikationen klar als Favorit positioniert und ich bin sehr froh, dass ich einen kompetenten Nachfolger haben werde. Er wurde von unseren Mitarbeitern sehr positiv aufgenommen. Oliver wird sich auf die Vermarktung, die Weiterentwicklung des Angebots und den wirtschaftlichen Bereich konzentrieren, für die Technik haben wir zwei hervorragende technische Leiter .“ Für einen Freizeitberg wie den Loser gibt es immer Entwicklungspotenzial. An welche Maßnahmen denken Sie, wenn eine höhere Auslastung erzielt oder die Wertschöpfung gesteigert werden soll?

Oliver Freund: „Vorrangig einmal daran, die Zahlen im Winterbetrieb auf einem hohen Niveau zu stabilisieren. Seit Jahrzehnten sieht man, dass die Anzahl der Wintersportler stagniert. Diese werden wir mit einem attraktiven Angebot versorgen müssen, aber wir sollten auch auf die Nicht-Skifahrer achten, indem Winterwege und andere Alternativen ausgebaut werden. Es ist auch wichtig, den Loser – im Sinne unseres ‚4-Jahreszeiten-Konzepts’ –weiterzuentwickeln und Angebote zu schaffen, um die Wertschöpfung zu erhöhen. Ein wesentlicher Fokus von mir wird auf die ‚Loseralm’ gelegt werden. Die Gäste schweben förmlich mit der Gondelbahn rein und da ist noch viel Potenzial drin“.

Ist damit auch eine Beherbergung auf der „Loseralm“ gemeint?

Oliver Freund: „Nein, dies sehen die bestehenden Rahmenbedingungen aktuell nicht vor. Was damit gemeint ist, ist, dass man im Sinne eines Bildungsund Naturerlebnisses mit dem Loser sehr viel machen kann. Da gibt es schon Konzepte, die im Sommer 2027

zu greifen beginnen.“

Sie sprachen die stagnierenden Zahlen im Wintersportsegment an. Im Umfeld der massiven Teuerung auf allen Ebenen können sich Familien oftmals die Karten für ihre Kinder nicht mehr leisten. Das sind Zukunfts-Kunden, die somit keine positiven Erinnerungen an das Skifahren haben und in ein paar Jahren als Besucher fehlen werden. Wie kann man dieser Entwicklung beikommen?

Oliver Freund: „Die Frequenz stagniert in allen Skigebieten und es stimmt, dass sich viele den Wintersport nicht mehr leisten können. Als Geschäftsführer bin ich jedoch dafür verantwortlich, auch die ständig steigenden Kosten abzudecken. Das ist eine sensible Gratwanderung. Wir werden über verschiedene Familienangebot versuchen, diese Zielgruppe trotzdem abzuholen.“

Ein Bergbahnunternehmen zu führen ist wirtschaftlich immer ein großes Risiko. Könnte der Loser –ohne Teil des Konglomerats aus Salinen Austria und Salzwelten zu sein – auf eigenen Beinen stehen?

Rudolf Huber: „Ich glaube, das braucht man so gar nicht zu betrachten, wichtiger ist, dass man Ressourcen bündelt und gemeinsame Angebote schafft – mit allen touristischen Anbietern im Ausseerland. Einer alleine kann nie überleben, wir müssen im besten Fall alle an einem Strick und in dieselbe Richtung ziehen.“

Problemfelder sind die angespannte Verkehrssituation durch Altaussee –weshalb es Pläne zur „FranzbergStraße“ gab – und mangelnde Parkplätze bei der Loser-Arena. Welche Lösungsansätze könnte es da geben?

Oliver Freund: „Zur Straße kann ich jetzt nichts sagen, da mir da die Grundlagen fehlen. Wenn bei den Parkplätzen den ganzen Winter über ein Mangel besteht, werden wir dem beikommen.“

Wie langweilig wird es Rudolf Huber ab September werden?

Rudolf Huber: „Gar nicht, denn ich bin noch Sachverständiger für den Seilbahnbereich, wie ich auch noch mein Ingenieurbüro habe. Künftig kann ich mir aussuchen, was ich und wie viel ich machen will. Ich bin sehr demütig, wenn ich daran denke, dass sowohl die Tauplitzalm als auch der Loser meine Handschrift tragen. Wenn ich zukünftig am Loser noch gebraucht werde, stehe ich weiterhin beratend zur Verfügung. Ich habe viel Herzblut in den Loser gesteckt und bin somit sehr interessiert, dass es gut in die Zukunft geht, denn wir brauchen eine Basis, von der wir leben können.“

Narzissenfestverein-Vorstand kündigte Rücktritt für

In einer Aussendung an die KorsoTeilnehmer wurde Rudi Grill expliziter: „In der Zusammenarbeit mit dem TVB hat sich viel geändert und eine notwendige Unterstützung – vor allem auch ideell – ist verloren gegangen. Deshalb ist es mir unter den gegebenen Umständen nicht mehr möglich, Obmann des Festes zu bleiben. In den nächsten Monaten versuchen wir mit dem TVB gemeinsam, eine tragfähige Lösung für die Zukunft zu finden“, so der Obmann. Für die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes, Pamela Binder, kommt diese Entscheidung aus „heiterem Himmel“: „Der Tourismusverband lebt das Narzissenfest – wir alle pflücken, stecken, teilen das ganze Jahr über kollegial das Büro mit der Mitarbeiterin des Vereins und boten mehrfach Hilfe an, die aber abgelehnt wurde. Die Tourismuskommission hat bisher immer jeden Antrag des Narzissenfestvereins einstimmig beschlossen. Nur die Aus-

September an

fallhaftung bei Unwetter usw. sowie die Co-Veranstalterrolle wurde uns von Seiten des Steirischen Tourismusgesetzes seit 2021 nicht mehr gestattet. Für den allerschlimmsten Fall wurde aber auch eine Lösung in Aussicht gestellt. Wir stellen dem Narzissenfestverein ganzjährig ein Büro und einen Sitzungsraum zur Verfügung, dazu kommt noch ein Sponsorbeitrag in der Höhe von € 40.000,– und die Bewerbung des Festes im In- und Ausland. Von Seiten des Landes gibt es dieselbe Summe nochmals“, so Pamela Binder und weiter: „Bisher wurden weder der Tourismuskommission noch den Bürgermeistern weitere Anliegen bekannt gemacht – daher war der Rücktritt eine absolut traurige Mitteilung, die uns alle wie ein Blitz traf. Die Rahmenbedingungen für Institutionen und Veranstalter sind in den letzten Jahren nicht einfacher geworden und die steirischen Tourismusverbände haben sich an

die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu halten. Es muss konstruktiv geredet werden und – im Rahmen der Möglichkeiten – müssen neue und bessere Vereinbarungen getroffen werden. Die Tourismuskommission, in der auch die Bürgermeister mit Sitz und Stimme vertreten sind und die das Entscheidungsgremium des TVB ist, steht für ein Gespräch jederzeit zur Verfügung“, so Pamela Binder abschließend. Planung für 2027 auf Schiene Der Vorstand des Narzissenfestvereines wird – samt Komitee – bis September weiterarbeiten und das 67. Narzissenfest planen. Im Rahmen einer außerordentlichen Generalversammlung im September soll dann ein neuer Vorstand gefunden werden. Bis dato ist niemand in Sicht, der die Leitung des Festes übernehmen soll. „Interessenten sind jederzeit willkommen“, wie Rudi Grill auf Anfrage festhielt.

Jazz Gitti und ihre „Disco Killers“ im Ausseer Kurhaus: Ein Wiedersehen nach 40 Jahren

Die Plakate kündigten es an: etwas Buntes, Wildes, Freches, Sehnsuchtsvolles. Sie beschworen die Erinnerung an ein Ereignis, welches fest im Gedächtnis von über 4.000 musikbegeisterten Besuchern verankert ist: den „Seerock“, das „Woodstock des Ausseerlandes“. Am 5. Juni rockte Jazz Gitti mit ihrer Combo das Ausseer Kur- und Congresshaus.

Fast vier Jahrzehnte nachdem sie das letzte Mal im Ausseerland konzertierte, eroberte Martha Margit Bohdal, besser bekannt als „Jazz Gitti“, die Bühne des Ausseer Kurund Congresshauses. Dass das Konzert am selben Ort stattfand wie damals, als der Ausseer Schnürlregen 1986 dem „Open Air“ einen Strich durch die Rechnung machte, tat der Euphorie der Besucher keinerlei Abbruch – im Gegenteil. Die Stimmung war mitreißend. Ein glei-

chermaßen witzig-origineller wie emotionaler Abend mit einer lebenden Legende – Jazz Gitti begeisterte bei einem ihrer beiden Abschiedskonzerte, mit denen sie auch ihren 80. Geburtstag feierte, nicht nur eingefleischte „Gitti“-Fans. Dass sie dabei nicht nur musikalisch zu überzeugen weiß, ist bekannt. In der intimen Atmosphäre des Kurhauses kommunizierte Jazz Gitti mit ihrem Publikum, führte Schmäh mit der Band und versäumte es nicht, zahl-

reiche Anekdoten aus einem langen Musikerleben mit der begeisterten Menge zu teilen. Alles in lakonischer Gitti-Manier. Die Band erinnerte sich, als Gitti das Publikum bei ihrer „Häfen-Tour“ mit „Schön, dass ihr alle da seids“ begrüßte – großes Gelächter. Die großartige Stimmung sprang auch auf Gitti über. „Ich bin mit 80 angekommen, jetzt bin ich 70. Und wenn ich am Sonntag heim fahre, werde ich 110 Jahre alt sein –ich kenn‘ ja die Ausseer!“, meinte sie, sichtlich bewegt von den stehenden Ovationen des Publikums, und verwies auf die ein oder andere lebhafte Erinnerung an Zirbenschnaps in großen Gebinden auf der Loserhütte. Musikalisch blieb bei Klassikern wie „A Wunda“ oder „Kränk di net“ natürlich kein Auge trocken – meistens vor Lachen. Aber auch, weil die persönlichen Texte trotz aller Heiterkeit tief berührten und immer wieder die Melancholie des bevorstehenden Abschieds mitschwang. Und so kann man schließen, wie „Jazz Gitti“ es in ihrem emotionalen Abschiedswerk „Wann’s Zeit wird für mi“ singt: „Wann’s Zeit wird für mi, dass i geh, es war doch a Hetz mit am leiwanden Schmäh“. Danke, Gitti, für diese großen Gefühle und die beschwingte Leichtigkeit. Deinen Wunsch können wir mit großer Freude erfüllen: „Denkts an mi z’ruck und sagts: War des ned schee!“

Jetzt Eigenheim fördern!

Kommerzkundenberater Filialen im Steirischen Salzkammergut

Das Land Steiermark hat die Eigenheimförderung 2026 neu aufgelegt.

Was wird gefördert?

Die Neuerrichtung eines Eigenheimes. Das Eigenheim muss im Siedlungsschwerpunkt gemäß § 2 Abs. 1 Z.31 StROG 2010 errichtet werden. Bitte beachten Sie, dass keine Förderung möglich ist, wenn das Objekt bereits bezogen wurde, eine Benützungsbewilligung vorliegt oder es eine Fertigstellungsanzeige gibt!

Die Wohnnutzfläche des Eigenheimes darf 150 m² nicht überschreiten (konditionierte Fläche laut Energieausweis, Bezugsfläche). Ab sechs haushaltszugehörigen Personen darf die Fläche max. 170 m² betragen.

Wer kann eine Eigenheimförderung beantragen?

Liegenschafts- oder Wohnungseigentümer, Bauberechtigte (bzw. nahe Angehörige wie Ehegatten, Lebensgefährten, Eltern usw.) mit österreichischer Staatsbürgerschaft oder Gleichstellung.

Wie und in welchem Ausmaß wird gefördert?

Die Förderung besteht in der Gewährung eines gestaffelten Landesdarlehens in Höhe von max. € 80.000,– pro Förderungsansuchen. Gefördert wird die Errichtung von Eigenheimen (Wohngebäude mit ein oder zwei Wohneinheiten) sowie der Zu- oder Einbau einer neuen, abgeschlossenen Wohnung bei einem bestehenden Wohngebäude. Die Rückzahlungslaufzeit des Darlehens beträgt 30 Jahre und ist mit maximal 1,50 % p. a. verzinst.

Details im Internet unter: www.wohnbau.steiermark.at oder bei Ihrem Volksbank-Berater. Bitte beachten Sie, dass eine Förderwürdigkeit nur von der Förderstelle festgestellt wird und bei dieser beantragt und bewilligt werden muss. Für die korrekte Beantragung ist der Förderwerber verantwortlich.

Jazz Gitti genoss mit ihrer Band den tosenden Schlussapplaus. Foto/Text: B. Zerhau
Videos dazu unter

Bauernmärkte

Altaussee

Otto, das Schwanenküken, ist gut versorgt

Wochenmarkt im Kurpark jeden

• Samstag von 8 bis 12 Uhr. Selbstbedienungsladen am

• Waldhauser-Biohof, täglich geöffnet. Lupitsch 21, Tel.: 0664-9102724.

Bad Aussee

Die Natur erscheint oftmals unverständlich hart, wenn es um das Verstoßen des Nachwuchses geht. Gut ist es dann, wenn aufmerksame Tierliebhaber ihre Augen offen halten. So auch im Fall von „Otto“, dem Schwankenküken, welches nun eine neue Familie gefunden hat.

Wochenmarkt am Chlumeckýplatz,

• jeden Donnerstag von 7 bis 12 Uhr. Bei Feiertag mittwochs.

Marions Dorfladen, Reitern 12

• (vis-a-vis s’Hüttl). Do. u. Fr. 9 bis 16 Uhr und Sa. 8 bis 12 Uhr.

Biohof Thomanhansla – Hofladen

• mit Gemüse. Sommersbergseestr 305. Do. bis Sa., 6 bis 20 Uhr.

Bad Mitterndorf

Knödl-Alm Bio-Spezialitäten mit

• Schnäpsen, Ansätzen, Sirupen u. v. m. Gegen Voranmeldung: Tel.: 0664 1412450.

Auch heuer fi eberten Crew und Stammgäste der „Seelaube“ am Grundlsee wieder mit, als sich die Brutzeit der ansässigen Schwäne dem Ende zuneigte. Ende Mai war es dann so weit und fünf Schwanenküken schlüpften, um ihr ganz eigenes Abenteuer am See zu starten. Leider zeigte sich schon nach wenigen Tagen, das der – liebevoll auf den Namen Otto getaufte – Nachzügler keinen Platz bei dieser Familie finden würde. Die Schwaneneltern räumten dem schwächsten Küken wohl die geringsten Chancen ein und entschieden sich kurzerhand dazu, ihn aus dem Familienverbund zu verstoßen.

Selbstbedienungsladen mit Milch-

• produkten von „Jausenzeit Sonja Hofer“, am Bauernhof Pliem, Obersdorf 115, Tel.: 06509216317.

• Mitterndorf 22.

Milchautomat beim Kanzlerhof,

Selbstbedienungshofladen „Am

• Seebacherhof” mit Gemüse, Tee, Kräutersalzen usw

Grundlsee

Ho

fladen Elisabeth Klanner vlg.

• Butterer: Dienstag und Donnerstag von 18.30 bis 20 Uhr geöffnet und nach telefonischer Vereinbarung! Selbstbedienungsvitrine rund um die Uhr in Betrieb. Tel.: 0664-9270492.

Konzert

„Annagramm“ im Woferlstall

Am Freitag, 26. Juni, wird um 19.30 Uhr die Band „Annagramm“ (Anna Hiden & Band) im Woferlstall aufspielen. Die Formation konnte bereits mit ihren Albumveröffentlichungen „Herz oder Verstand“ und „Wenn“ große Aufmerksamkeit erzielen und ist regelmäßig im ORF Radio Steiermark zu hören. Das Konzert im Woferlstall verspricht einen stimmungsvollen Abend voller musikalischer Farben –berührend, lebendig und ganz nah am Publikum. Eintritt: VVK € 18,–; Abendkassa € 20,–

Aussprüche

„Es wäre für mich einfacher gewesen, wenn sie Englisch geredet hätten.“

Der schon fast 40 Jahre in Altaussee weilende Helmut Gutwerk, als er seiner Frau erzählte, dass er beim Stammtisch beim „Schneiderwirt“ gewesen sei, und sie ihn fragte, ob er wohl den Dialekt der Anwesenden verstanden habe.

Die Gäste der Seelaube rund um Kellner René und Inhaber Christoph beschlossen, Otto nicht seinem Schicksal zu überlassen, und stellten Kontakt mit dem Verein „Schwanenschutz OÖ“ (www.schwanenschutz.org) her. Die vorübergehende Pflegefamilie Zitz aus Mosern erhielt von Obmann Alexander Maritsch ausführliche Informationen zur Erstversorgung des wenige Tage alten Kükens. Sehr zum Wohlwollen der Kinder Adam und Hedy Zitz standen Nähe und Kuscheln an oberster Stelle bei der Erstversorgung, um einer Unterkühlung vorzubeugen. Überdies stellte sich heraus, dass Otto sein Schicksal mit zwei weiteren Küken im Salzkammergut teilt –beste Voraussetzungen für die Gründung eines neuen Schwanenverbundes mit Pflegemutter. Während der Schwanenschutz-Verein noch taggleich die notwendigen Vorkehrungen für die Zusammenführung traf, taute Schwanenküken Otto zunehmend auf und fühlte sich

Schwanenküken „Otto“ fühlte sich nach kurzer Zeit pudelwohl und wurde von Hedy und Adam Zitz umhätschelt, viel gekuschelt und vorsichtig ins Spiel eingebaut.

pudelwohl in der Kurzzeitunterkunft. Bereits am Folgetag konnte Otto seine neuen Geschwister in der Tierambulanz Bad Ischl kennenlernen. Die Findelschwäne wurden gründlich untersucht, für gesund befunden und anschließend in die Obhut von Schwanenschutz OÖ übergeben. Nun müssen die drei kleinen Küken noch ein wenig heranreifen, um letztlich mit ihrer Pflegemutter in Freiheit leben zu können. Die Segel sind jedenfalls gesetzt und drei neue SchwanenAbenteuer können geschrieben werden.

Sprechende Narzisse bei der Burgruine Pflindsberg

Während das Narzissenfest in Bad Aussee über die Bühne ging, wurde bei der Burgruine Pflindsberg in Altaussee eine „sprechene Narzisse“ vorgestellt, die allerlei Wissenswertes für die Besucher bereithält.

Die kunstvoll geschnitzte Narzisse aus einem Baumstumpf weist ein ganz besonderes „Innenleben“ auf, denn mittels QR-Code und KI-Tool kann man mit ihr ins Gespräch kommen. Interessierte erfahren dabei viel über das Feucht- und Moorwiesengebiet am Fuße des Sandlings. Die Figur verweist auf ein Wiesenareal von rund zwei Hektar, das von den Österreichischen Bundesforsten freigestellt wurde, damit sich eine artenreiche Wiesenlandschaft entwickeln kann, die naturnah gepflegt wird. Ein Landwirt mäht nur einmal im Jahr und die Wiese wird nicht gedüngt. So kann auch die Narzisse dort in voller Pracht wachsen und von Besuchern bestaunt werden.

„Letzter Tropfen“: Drehstart für siebten Teil der erfolgreichen Altaussee-Krimi-Reihe

Kürzlich starteten die Dreharbeiten für den siebten Altaussee-Krimi. ServusTV setzt mit „Letzter Tropfen“ die beliebte Reihe fort. Für Idee, Regie und Drehbuch zeichnet erneut Regisseur Julian Roman Pölsler („Die Wand“, „Polt“-Krimis) verantwortlich. Johannes Zeiler übernimmt – wie schon im sechsten Teil – die Hauptrolle von Kommissar Franz Gasperlmaier. Neu dabei: Angela Ascher als Frau Kommissarin Doktor Gwendolyn Grün. Nicole Beutler ist außerdem wieder als Postenkommandantin Gerlinde Herr zu sehen. Als Buchvorlage dient wie gewohnt Herbert Dutzlers Bestseller. Die Dreharbeiten finden im Sommer im Ausseerland statt. Die Ausstrahlung der Krimi-Verfilmung folgt voraussichtlich noch dieses Jahr im Herbst auf ServusTV und ServusTV On. Neben Johannes Zeiler, Angela Ascher und Nicole Beutler sind außerdem u. a. Silvia Schneider, Aglaia Szyszkowitz, Margarethe Tiesel, Brigitte Kren, Angelika Niedetzky, Herbert Föttinger und Gerhard Ernst Mitglieder des aktuellen Casts von „Letzter Tropfen“. Gedreht wird an insgesamt 42 Drehtagen in Altaussee und St. Veit an der Gölsen.

Gasperlmaiers siebter Fall startet mit einem Aufruhr in der Showbranche – und das ausgerechnet in Altaussee. Bei den Dreharbeiten zu einer Castingshow wird der SetFotograf ertrunken im Altausseersee aufgefunden. Der letzte Tropfen eines Felgenputzmittels hat ihn k.o. geschlagen. Aber nicht nur er wird Opfer eines Rachefeldzuges, sondern auch noch zwei weitere Mitarbeiter der Show: Ein Model und die sendungsverantwortliche Modera-

„Kommissar Franz Gasperlmaier“ Johannes Zeiler, „Kommissarin Dr. Gwendolyn Grün“ Angela Ascher und Regisseur Julian Roman Pölsler beim Drehstart in Altaussee. Foto: ServusTV / Juwel Film / Nadja Berke

torin werden ermordet. Dem gemütlichen Dorfpolizisten Franz Gasperlmaier (Johannes Zeiler) und der vom Polizeikommando aus Graz mit ihrem Motorrad angereisten Frau Kommissarin (Angela Ascher) gelingt es mit Beharrlichkeit, Scharfsinn und der nötigen Portion Humor, die Fälle zu lösen, damit wieder

Frieden einkehren kann in der Idylle des Salzkammerguts. „Letzter Tropfen“ ist eine Koproduktion der Juwel Film Production GmbH mit ServusTV. Gefördert wird die Produktion von FISA+, Fernsehfonds Austria, Cinestyria, Land Niederösterreich und dem Tourismusverband Ausseerland.

Kinderballettaufführung

Am Samstag, 20. Juni, um 17 Uhr findet im Kur- und Congresshaus die Kinderballettaufführung des TanzAteliers Ausseerland „Hiasi, das Wassertröpfchen“ (Autorin Christa Reiter) statt. Die Aufführung des Tanz-Ateliers steht unter der Leitung Katharina Oberhauser und Iris Köberl. Einlass ist ab 16 Uhr. Eintritt freiwillige Spenden.

...wieder erhältlich… „Hiasi das Wassertröpfchen“ ist ab sofort wieder im Buchhandel, im Literaturmuseum Altaussee und bei der Autorin Christa Reiter erhältlich.

Vortrag: „Kinder im Haifischbecken der sozialen Medien“

Am Donnerstag, 2. Juli, um 19.30 Uhr kommt auf Einladung der Sportvereine des Ausseerlandes die renommierte Bildungsexpertin und Spiegel-Bestsellerautorin Silke Müller nach Bad Aussee. Der Vortrag findet im Kur- und Congresshaus statt, der Eintritt erfolgt auf Basis freiwilliger Spenden.

Der Narzissenfestsamstag – von sich aus schon kein langweiliger Tag – war für den Ausseerlandpfarrer Michael Unger doppelt aufregend, da er an diesem Tag mit vielen Freunden sein 60-jähriges Wiegenfest feierte. Die am Sternmarsch beteiligten heimischen Kapellen ließen es sich nicht nehmen, umgehend nach dem großartigen Auftritt mit klingendem Spiel über die Kirchengasse zu „ihrem“ Pfarrer zu marschieren, um ihm zu gratulieren.

Doch nicht nur musikalisch wurde dabei lautstark gratuliert, auch kulinarisch war ordentlich vorgesorgt worden, bekam doch der Herr Pfarrer gleich zwei Wildschweine geliefert, die – in Gallier-Manier –gebraten wurden. Inwieweit der Ausseerland-Hirte nun „Michaelix“ gerufen werden will, konnte nicht eruiert werden. Der langen Schar an Gratulanten darf sich die Redaktion der „Alpenpost“ anschließen: Alles Gute und ad multos annos, werter Herr Pfarrer! uuuu

Ein ganz besonderer „Thron“ wurde am Tag nach der Wahl der Narzissenhoheiten der frisch gebackenen Narzissenprinzessin Annalena Pliem aus Bad Mitterndorf in den elterlichen Garten gestellt. War das „Häusel“ erst kurz zuvor bei Papa Günthers Sechziger im Einsatz –wir wollen nicht wissen wofür –, hatte Sophie Seebacher, die beste Freundin der Hoheit, die Idee, mit ihrer Familie und Freunden den „Thron“ hoheitengerecht umzubauen ...

Geradewegs nach dem Sternmarsch gratulierten die Stadtmusikkapelle Bad Aussee und die Salinenmusikkapelle Altaussee sowie zahlreiche weitere Gratulanten Pfarrer Michael Unger zum 60. Geburtstag. Foto: HCW

Annalena Pliem wurde mit einem standesgemäßen Closett erfreut.

Aktion scharf beim „Spar“-Parkplatz in Grundlsee

Danke für ein unvergessliches 66. Narzissenfest

Das 66. Narzissenfest liegt hinter uns – und wir dürfen auf ein Fest zurückblicken, das in vielerlei Hinsicht ein großer Erfolg war. Dazu trugen nicht nur das außergewöhnliche Wetterglück und die tausenden begeisterten Gäste bei, sondern vor allem die Menschen, die dieses Fest Jahr für Jahr mit Leben erfüllen. Ein besonderer Dank gilt den unzähligen Korsoteilnehmerinnen und Korsoteilnehmern. Ohne ihren Einsatz, ihre Kreativität und ihre Leidenschaft gäbe es kein Narzissenfest. Besonders erfreulich ist es, dass sich so viele junge Menschen engagieren und damit dafür sorgen, dass diese einzigartige Tradition auch in Zukunft weiterlebt.

Herzliche Gratulation an die Gewinnerinnen und Gewinner der einzelnen Wertungen. Doch eigentlich sind alle Sieger, die mit viel Herzblut, unzähligen Arbeitsstunden und großem Gemeinschaftsgeist zum Gelingen der Figuren und des Korsos beitrugen. Ein ebenso großer Dank gebührt unseren Einsatzkräften. Feuerwehr, Rettung, Polizei sowie allen weiteren Helfern, die Jahr für Jahr für einen sicheren Ablauf sorgen und den vielen, vielen Gästen entspannte Festtage ermöglichen. Zu guter Letzt danken wir dem gesamten Orga-nisationsteam des Narzissenfestes. Hinter den Kulissen wird über Monate hinweg geplant, organisiert und koordiniert. Dieses Engagement ist die Grundlage dafür, dass ein Fest dieser Größenordnung erfolgreich durchgeführt werden kann. Das 66. Narzissenfest zeigte einmal mehr, was möglich ist, wenn eine ganze Region zusammenarbeitet. Dafür sagen wir allen Beteiligten ein herzliches Danke.

Am Areal des „Spark“-Marktes in Grundlsee und den gegenüberliegenden Parkflächen wird von der Grundeigentümerin, der „Brandschaden“, scharf kontrolliert.

Aufgrund einiger Zeitgenossen, die den Parkplatz vor dem „Spar“-Markt in Grundlsee als günstige Bade-Parkmöglichkeit nutzten, wird auf diesem Areal nun sehr scharf kontrolliert. Vor dem „Spar“-Markt und auf der gegenüberliegenden Straßenseite –die Parkplätze sind allesamt mit blauen Linien gekennzeichnet – gilt eine Kurzparkzone, die die Parkwächter nun sehr scharf kontrollieren. Die Grundeigentümerin, die „Brandschaden“, übernimmt die Kosten für die verschärfte Kontrolle der Parkuhren, wie auch eigene Strafzettel von der „Brandschaden“ ausgegeben werden. Laut Bgm. Franz Steinegger werden alle Pkw ohne Parkuhr abgestraft. „Es empfiehlt sich somit, eine Parkuhr – selbst bei einem kurzen Einkauf – anzubringen“, wie er im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung anmerkte. Neben dieser Verschärfung wird das gesamte ParkStrafsystem in Grundlsee nun auf „hoheitlich“ umgestellt, wodurch die Strafen über die Bezirkshauptmannschaft eingebracht werden.

Mit großer Vorfreude blicken wir bereits auf das 67. Narzissenfest und freuen uns darauf, diese besondere Veranstaltung in Grundlsee 2027 gemeinsam fortzuführen.

Die Narzissenprinzessin
Pamela Binder Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut

Gemeinderatssitzung in Grundlsee

Im Rahmen der vorletzten Sitzung vor der Sommerpause trat am 10. Juni in der Backensteingemeinde der Gemeinderat zusammen, um über einige wenige Tagesordnungspunkte zu beratschlagen und abzustimmen. Unter anderem waren an diesem Tag fünf Schülerinnen des BORG

Bad Aussee zu Besuch, die im Rahmen des Freifachs „Politische Bildung“ die Tätigkeit der Kommunalpolitik verfolgten.

Fragestunde

GR Bettina Scheck (ÖVP) wollte über das Thema E-Tankstelle sprechen. GR Dominik Soder (ÖVP) hatte sich informiert, zu welchen Bedingungen eine solche Tankstelle installiert werden kann. Diese kostet aktuell bis zu € 10.000,–, wobei der Stromanschluss extra zu bezahlen ist. Bgm. Franz Steinegger sah die Gemeinde nicht unbedingt als Betreiber von ETankstellen, sondern verortete diesen Service eher bei der Wirtschaft, dies als Zusatznutzen zu ihren Leistungen anzubieten: „Augenscheinlich springen die Privaten doch nicht so auf dieses Thema auf, wie wir hofften, somit sollten wir einmal Informationen einholen und Erfahrungen von anderen Gemeinden, die schon E-Tankstellen anbieten, einfließen lassen. Da es sich dabei eher um ein touristisches Thema handelt, da die Einheimischen zuhause auftanken werden, könnte dieser Punkt auch in der Kurkommission behandelt werden.“ GR Franz Köberl bat darum, dass die Hundebadeplätze besser zu kennzeichnen. Außerdem wurde „Ranger“ Matthias Pointinger, der für diese Belange zuständig ist, gebeten, ein Auge auf die Hundebadesituation zu haben.

Bericht des Bürgermeisters

Bgm. Franz Steinegger berichtete von einer Planänderung bei der Slipanlage in Gößl nahe dem Gasthaus „Rostiger Anker“: „Es war eine zehn Meter lange Anlage angedacht, jedoch haben wir mit dem Naturschutz gemeinsam festgestellt, dass man mit dem Hänger nicht so weit in den See fahren kann, dass das Auto im Wasser versinkt. Ist der Hänger leer, kann dieser über den Kiesboden leicht herausgezogen werden. Deshalb werden jetzt nur zwei einmetrige Elemente angefügt. Der Nebeneffekt, dass damit gleichzeitig ein behindertengerechter Zugang geschaffen werden sollte, wird dadurch nicht erfüllt.“

Der Kalkofen am Weg zum Toplitzsee soll – nach einer Idee von Bernhard Pliem von den ÖBf – im Herbst einen Dachaufbau aus Rundlingen mit einem Bretterdach bekommen. Rund um die Rodelbahn in der Zlaim gab es mehrere Sitzungen, wobei die neue Trassenführung besprochen wurde. „Die Umsetzung wäre relativ einfach, wie auch der Betrieb bei Tag möglich wäre. Ein Nachtbetrieb setzt jedoch eine Beleuchtung voraus, um die wir uns kümmern müssten. Es wird derzeit evaluiert, wie zielführend ein Nachtbetrieb der Rodelbahn ist.“ Was das Glasfaserprojekt der RML anbelangt, zeigte sich Bgm. Franz

Steinegger als glühender Befürworter: „Das ist eine Infrastruktureinrichtung, die ich vielleicht heute noch nicht brauche, aber wahrscheinlich schon in ein paar Jahren. Jetzt haben wir als Gemeinde die Gelegenheit, dieses offene Netz zu jedem Haushalt zu bekommen. Die Gemeinde muss dabei nur bei den Grabarbeiten dabei sein, ansonsten bekommen wir praktisch kostenlos ein gemeindeumfassendes Netz. Ist eine gute Sache, aber man muss sehr genau darauf achten, welche Mängel schon in anderen Gemeinden passiert sind.“

Bericht aus dem Prüfungsausschuss

Der Obmann des Prüfungsausschusses, Michael Hampel, berichtete von der letzten Sitzung am 3. Juni, bei welcher die Kassa geprüft wurde. „Auf den beiden Girokonten liegen aktuell rund € 442.400,– und es ist ein durchaus erfreulicher Cashflow zu bemerken“, wie er berichtete. Auch das Geschäftskonto der gemeindeeigenen GmbH wies einen positiven Saldo mit rund € 19.000,–auf, am Sparkonto liegen laut dem Obmann rund € 215.000,– Aufgrund hoher Kilometergelder wurde empfohlen, ein günstiges E-Auto zu leasen. Eine Besprechung der offenen Posten wurde auf die nächste Sitzung, Mitte Juli, verschoben, da einige Stände noch nicht aktuell waren.

Hoheitliche

Parkraumbewirtschaftung

Parkgebühren können von Gemeinden hoheitlich oder privatrechtlich eingehoben werden. „Da wir bei Streitfällen bisher rechtlich oftmals an unsere Grenzen gestoßen sind, stellen wir diese nun auf hoheitlich um. Das heißt zwar, dass dann der Strafbetrag mit € 25,– niedriger ist als bisher mit € 33,– netto, aber wir sind dann nicht mehr steuerpflichtig und die Bezirkshauptmannschaft wäre für die Eintreibung zuständig. Dies ist wirtschaftlich die bessere Lösung wie auch eine bessere Rechtssicherheit herbeigeführt wird“, so der Bürgermeister. Die Umstellung und die Änderung der Parkgebührenverordnung wurde einstimmig verabschiedet. Wohnmobile, die gegen das Nächtigungsverbot verstoßen, zahlen weiterhin € 40,–Allfälliges GR Michael Hampel (FPÖ) bezog sich auf den kürzlich publizierten Wassergütebericht, der „ein paar Ecken hat. Teilweise wurden dabei Proben verwendet, die 156 Tage alt waren. Zusätzlich wurde der Eintrag von Stickstoffen in den See nicht evaluiert. Ich setze mich dafür ein, dass man die dafür zuständige Landesabteilung mit dieser Aufgabe betraut“, wie er abschließend meinte.

„Alpenpost ad hoc“ gestartet –Nachrichten in Echtzeit

Wir gratulieren

Sophie Preßl –Master of Science

Sophie Preßl aus Bad Aussee hat kürzlich ihr Masterstudium Digital Banking & Finance berufs begleitend mit einem Notenschnitt von 1,3 abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Erfolg!

„Grahms“ auf der Pürgg

Um der Gruppe beizutreten, müssen Sie mit ihrem Smartphone nur diesen QRCode mit der Kamera aufnehmen und den dann erscheinenden Link bestätigen.

Um dem schnelleren Nachrichtenbedürfnis Rechnung zu tragen, wurde kürzlich die WhatsApp-Gruppe „Alpenpost ad-hoc“ gegründet, bei der sich alle Interessierten anmelden können. Es gibt Begebenheiten, die einer sofortigen Information bedürfen, um besprochen werden zu können. Um dabei nicht an den 14-tägigen Erscheinungsrhythmus der „Alpenpost“ gebunden zu sein, wurde kürzlich mit „Alpenpost ad hoc“ ein Service über den Messengerdienst „WhatsApp“ ins Leben gerufen, über welchen sozusagen in Echtzeit Nachrichten empfangen werden können. Keine Angst, es werden wirklich nur für die Ausseerland-Bevölkerung relevante Informationen geschickt bzw. wird nur über spannende Entwicklungen informiert. Das Service ist kostenlos und kann jederzeit abbestellt werden, indem man sich von der Gruppe abmeldet.

Am Samstag, 20. Juni, um 19.30 Uhr veranstaltet der Verein auf der Pürgg das Konzert von „Grahms“ im Pfarrhof auf der Pürgg. „Grahms“ präsentieren Dialektlieder zwischen zarter Zweistimmigkeit, Gitarre und kraftvollen Bandklängen. Ihre Musik entsteht aus genauen Beobachtungen des Lebens und verbindet schlichte Melodien mit feinen Harmonien. Ein Konzertabend mit ehrlicher, berührender Musik. Eine Kartenreservierung ist möglich bei Heimo Huber unter +43 664 384 62 17, über eine Instagram-Nachricht an @heiraten.events.puergg oder eine E-Mail an veranstaltung@ vereinpuergg.at. Informationen zudem auf der Homepage: www.vereinpuergg.at.

Im Grundlseer Gemeinderat waren Schülerinnen zu Gast.

Notrufe

Gesundheitstelefon %

Unter www.ordinationen.st können die geöffneten Ordinationen der nächsten 24 Stunden abgefragt werden.

Rettung: %144

24-Stunden-Notfall-Hotline für psychosoziale Krisenfälle % 0800/449933

ÄRZTEDIENST

Urlaubsankündigung

Die Ordination von Dr. Pia-Katharina Edlinger ist vom 22. bis 26. Juni geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 29. Juni.

Die Ordination von Dr. Thomas Fitz ist vom 15. bis 18. Juni geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 22. Juni.

Die Ordination von Dr. Thomas Schaffler ist vom 29. Juni bis 5. Juli geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 6. Juli. Vertretung: Dr. Rauscher; Tauplitz. Tel.: 03688-2121.

Leserbrief

Ein großes Danke

Barbara Freller und dem Altausseer Sozialkreis gebühren

Dank und Anerkennung, dass sie –mit viel Mühe und Energie – einem barrierefreien Zugang zum Altausseersee ermöglicht haben. Ein Lichtblick in dem nicht gerade behindertenfreundlichen Ausseerland.

Elisabeth Welzig, Bad Aussee

Immer einen Klick wert:

www.alpenpost.at

Archiv - Fotos - Webcam

Familiennachrichten

Sterbefälle:

Josefa Stuchly, Bad Mitterndorf (99); Martha Stadler, Bad Mitterndorf (79); Hubert Heiß, Bad Mitterndorf (88); Ingrid Vergud, Bad Mitterndorf (81); Herbert Fuchs, Grundlsee (78); Gerhard Kain, Altaussee (66); Renate Pichler, Altaussee (73); Gerhard Nister, Bad Aussee (79); Margarete Kasch, Bad Aussee (90).

ACHTUNG: Die nächste

Alpenpost

erscheint am Do., 2.7.2026

Redaktionsschluss: Donnerstag, 25.6.2026

Ambulanzzeiten

LKH Bad Aussee

Internistische Ambulanz: von Montag bis Freitag von 7 bis 15 Uhr.

Spezial-Ambulanzen: nach Vereinbarung unter % 03622/52555-3036 (Mo–Fr, 8–12 Uhr).

Medizinische Grundversorgung: täglich 0–24 Uhr.

Apothekennotdienst

Bad Aussee Kurapotheke: vom 22. bis 28. Juni von 18 bis 20 Uhr. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03622/52277.

Bad Aussee Narzissen-Apotheke: Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0664/2360192.

Altaussee Narzissen-Apotheke: Mo, Di, Do & Fr 8.30–12 Uhr, Mi 15–18 Uhr. % 03622/71671.

Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): vom 29. Juni bis 5. Juli. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03623/2364.

Stainach Panther-Apotheke: bis 21. Juni. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter %

Medizinische Versorgung

0368/222276. Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst Bezirk Liezen/Leoben 20.–21. Juni: Dr. Heidi Grießer, Trofaiach, % 03847/34634.

27.–28. Juni: Dr. Nikolaus Lasser, Leoben, % 03842/45523. Pflegedrehscheibe Bezirk Liezen

Anlaufstelle für ältere, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, Bürozeiten: Mo.–Do. 8–12 Uhr. Telefonisch täglich 8–18 Uhr. Hausbesuche sind möglich. Das Angebot der Pflegedrehscheibe ist kostenfrei. pflegedrehscheibe-li@stmk.gv.at % +43 (0) 316 877 7478.

Almcafé-Stammtisch

Jeden dritten Montag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr Austausch und Information für pflegende Angehörige in der Almhütte des VolkshilfeSeniorenzentrums. % 0664/88455 380. Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland Telefonische Erreichbarkeit von

Beratungsstellen

Kostenlose Rechtsberatung

Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen: 23. Juni:

Mag. Clemens Zehentleitner 30. Juni: Angerer-Harreiter RAe OG Amtstage des Notars

Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9 bis 11 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee von 16 bis 17 Uhr; jeden 2. Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr im Gemeindeamt Altaussee. Interessierte können jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen.

Wirtschaftskammer

Jeden Donnerstag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Altausseer Straße 220, 8990 Bad Aussee, Telefonische Voranmeldung unter % 0316/6019690, E-Mail: liezen@wkstmk.at. Bauberatung

Jeden ersten Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf. Sprechtag für Arbeiter und Angestellte

Dienstag, 23. Juni, von 10 bis 12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, % 05/77994000.

Sprechtag der SV der Selbstständigen

In der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Bad Aussee, Terminvereinbarung unter % 050808808 oder auf www.svs.at.

Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt

Nächster Sprechtag Freitag, 3. Juli, von 8 bis 13 Uhr im Reha-Zentrum Bad Aussee, Braungasse 354, Terminvergabe unter der Serviceline der Landesstelle Graz, % 050303/34170.

Psychosoziale Beratungsstelle

8983 Bad Mitterndorf, Nr. 58, tel. Erreichbarkeit unter 0800 311 63 36 (Mo.– Fr., 9–16 Uhr)

Familienberatungsstelle

Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr – rechtliche und psychosoziale Beratung, Außenstelle BH Liezen – Standort der Straßenmeisterei, Sommersbergseestr. 230. % 0676 / 5917932.

Jugendzentrum Bad Aussee

Di. bis Sa. von 15 bis 19 Uhr; Berufs-, Schul- und allg. Beratung nach telef. Vereinbarung % 0660/ 8124995 –www.juz-aussee.at.

Tagesmütter Steiermark

Montag von 14 bis 17 Uhr in Bad Aussee, Bahnhofstraße 132, 1. Stock. % 03622/53175 od. 0650/3882885.

Regionale Elternberatung

Jeden 3. Mittwoch im Monat, 9 –11 Uhr im Kurhaus für Eltern und Bezugspersonen von 0- bis 3-jährigen Kindern. Infos: www.bh-liezen.steiermark.at oder unter % 0676 86640524.

Tauschmarkt

Bad Aussee jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr (Annahme u. Verkauf) und jeden 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr (nur Verkauf) im Erdgeschoß des Pfarrhofes, auch mit kleinem, feinem Flohmarkt unter den Arkaden.

Grundlsee: jeden Fr. von 17 bis 19 Uhr im Gemeindeamt.

Altaussee: jeden Di. von 16 bis 19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock. Bad Mitterndorf: Kostnixladen, Bad Mitterndorf 5 (gegenüber der Kirche).

Jeden Mi. und Fr. von 16 bis 19 Uhr.

Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter Tel.: 03622/50910. Für persönliche Beratungen bitten wir um eine Terminvereinbarung telefonisch oder per Mail: gertrud.feldhammer@stmk.volkshilfe.at Zeitpolster Ausseerland Fahrdienste, Botengänge, Alltagshilfe, Besuchsdienste, Unterstützung von pflegenden Angehörigen, Hilfe bei Behördenwegen. % 0664/88720760.

Ehrenamtlicher Hospizverein Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, % 0664/6362322. Tierärzte Dr. Ondusko, % 03623/2310

Mag. Flora Neuhuber und Mag. Laura Hahn, % 0664/2631067 oder tierarztpraxis-ausseerland.at

Therapeutisches

Angebot und Energetiker

Mobeespine-Wirbelsäulenanalyse

Erik Stix, % 0676/7400207

Psychologie

Mag. Alexandra Hofer, www.alexandrahofer.at oder % 0676/7304310

Dr. Lisza Gaiswinkler, % 0677/ 61048772 www.praxis-gaiswinkler.at

Orthofit GmbH Bad Aussee Altausseerstr. 74 % 03622/21500 Fax DW -90. Mo–Fr: 8–13 und 14–17 Uhr. Sa. b. a. w. geschlossen. Psychotherapie

Heidemarie Raudaschl, % 0664/ 1869240

Christa Reiter, % 0664/5605274

Sandra Leitner, MSc, % 0664/4756519 www.psychotherapie-ausseerland.at

Heide Glaser, MA, % 0664/5286446, www.psychotherapie-glaser.at

Susanne Hacker, MSc, www.praxis-hacker.at Mag. (FH) Martin Exner, % 0664/1842141 Shiatsu

Romana Glaser, % 0664/9167221

Osteopathie – Kinderosteopathie

Natalie Schlömicher, % 0664/ 1587272

Annette Wasserfaller, MSc D.O., % 0664/4537177

Mag. pharm. Lisa Schweitzer, BSc, OsteoCare – Craniosacral-Therapie % 0664/ 2473036, osteocare-schweitzer.eu Massage-Mentaltraining

Claudia Scharnböck, % 0664/4491049

Christian Marl, % 0664/1667787 www.einswerden.at, info@einswerden.at

Psychologische Beratungspraxis

Manuela Irene Koller, % 0664/ 58 77 493. Coaching & Kinesiologie

Helga Pucher, % 0664/9262562 www.helgapucher.at

TCM Mas., Cranio-S., Face Yoga UNISONO Mag. Sigrid Kalss, % 0650/8990123 www.unisono-tcm.at

Schnell informiert

l Die Mitglieder der Berg- und Naturwacht Ausseerland bereiteten sich kürzlich mit einem Besuch im Ausseer Alpengarten – inklusive Führung durch die Mitglieder Thomas und Nanny Steiner – auf die kommende Saison vor. Im Anschluss wurde im Schutzhaus eine Gruppenversammlung durchgeführt, bei welcher weitere wichtige und interessante Themen besprochen wurden.

l Bei einer Wanderung zum Albert-Appel-Haus verletzte sich am 9. Juni ein Wanderer aus Israel so sehr, dass er den Rückweg nicht mehr eigenständig bewerkstelligen konnte. Da wegen des Wetters kein Rettungsflug möglich war, rückte die Bergrettung aus. Während eines kurzen Wetterfensters konnte der C-14-Hubschrauber doch noch mit zwei Bergrettern das Appel-Haus anfliegen, den verletzten Mann aufnehmen und ins Tal bringen. Der Verletzte wurde ins LKH Bad Ischl eingeliefert. l Im Zuge der Berichterstattung zum Narzissenfest, die in aller Eile geschrieben werden musste, schlich sich leider ein unangenehmer Fehler ein. Da auf einer internen Siegerliste fälschlicherweise die Familie Schönmaier und Freunde auf „Familie Schönauer und Freunde“ umbenannt wurde, wurde dies volé übernommen. Selbtredend handelt es sich dabei um die mehr als treue Familie Schönmaier, die heuer bereits zum 55. Mal mit einer Figur mit dabei war. Das Team der Mode-Show bedankt sich weiters bei Manfred Rastl für die professionelle und kreative Erstellung der „Ausstatter-Videos“ für die Show „Mit 5 Sinnen beTrachtet“. l Im neu aufgeteilten Jagdrevier „Sarstein“, welches seit heuer drei „Pirschbezirke“ umfasst, stürzte ein Pächter aus Niederösterreich bei einem Pirschgang im Bereich „Marderfallgraben“ so unglücklich, dass er um 1 Uhr nachts mittels Tau vom Rettungshubschrauber geborgen werden musste. Sein Hund wurde von Bergrettern ins Tal geführt. Der Jäger wurde nur leicht verletzt.

„Alpenpost“-Leserreise

nach Padua

In Zusammenarbeit mit dem „ruefa“-Reisebüro Bad Aussee wurde für kommenden Oktober eine interessante Reise nach Padua erarbeitet, bei der sich Leser der „Alpenpost“ gerne anschließen können.

Der botanische Garten von Padua mit den Türmen der „Basilica di Sant’Antonio“ im Hintergrund. Foto: WikiCommons Rollroboter

Die Reise geht in eine der faszinierendsten Städte Norditaliens –Padua. Die historischen Gassen der Altstadt, ein Espresso auf der berühmten Piazza oder die weltbekannten Fresken der ScrovegniKapelle – es gibt viel zu entdecken. Von der traditionsreichen, im Jahr 1222 gegründeten Universität, an der schon Galileo Galilei oder Nicolaus Copernicus studierten, bis hin zur majestätischen Basilika des Heiligen Antonius begeistert Padua mit Kultur, italienischer Küche, herzlicher Gastfreundschaft und einer perfekten Mischung aus Genuss und Entspannung. Die Reise findet vom 6. bis 9. Oktober statt. Pauschalpreis pro Person im Hotel „Casa del Pellegrino“ im Doppelzimmer

€ 675,–, im Einzelzimmer € 790,–Inkludierte Leistungen: Busfahrt mit einem 50-Sitzer von Zwetti Bad Aussee nach Padua und zurück; drei Nächte im Hotel, Halbpension, halbtägige Schifffahrt von Padua nach Oriago, halbtägige Stadtführung durch Padua, halbtägige Stadtführung durch Vicenza, Weinprobe in den Euganeischen Hügeln, Eintritt und Kopfhörer in der Basilica San Antonio, kurzer Stadtrundgang in Udine. Nicht inkludiert: City-Tax à ca. € 2,50 pro Person und Nacht sowie weitere Mahlzeiten und Getränke, Trinkgelder und Reiseversicherung. Mindestteilnehmerzahl: 40 Personen. Weitere Informationen über den Reiseverlauf sowie Buchungen unter Tel.: 03622-52110.

Herzlichen Dank

für die überwältigende Anteilnahme, die uns anlässlich des Ablebens unserer lieben Mutter, Oma und Urli, Frau

l Im Mondi-Resort am Grundlsee trat am 16. Juni ein neuer Küchenchef für beide Restaurants seinen Dienst an. Der 2025 mit drei „Gabeln“ von „Falstaff“ und zwei „Hauben“ von „Gault & Millau“ ausgezeichnete Sebastian Rumpf ist erst 26 Jahre alt und rockte jüngst den radikalsten Kochwettbewerb Österreichs, „Die jungen Wilden 2026“. Als Vize-Gewinner überzeugte er durch seinen besonderen Mix aus Geschmack, Technik, Haltung und Mut, der ihn zur Idealbesetzung für die Regentschaft im Gourmet-Restaurant „Wassermann“ macht. Mit mehr als zehn Jahren Erfahrung in renommierten österreichischen Küchen, u. a. im Boutique-Hotel Aichinger, verfügt der gebürtige Steirer über eine solide Handwerkskunst, die ihn auch für das auf hochwertige Wirtshausküche ausgerichtete Gasthaus „Seeblick“ qualifiziert. „Mit Sebastian als neuem Küchenchef blicken wir freudig in unsere kulinarische Zukunft“, bestätigte Franz Kromoser, Direktor des Mondi-Resort am Grundlsee. „Mit Schwung, Ideenreichtum und seiner außergewöhnlichen Kühnheit will er besonders die genussorientierten Gäste des ‚Wassermanns’ begeistern, sein Team neu inspirieren und das bestehende Angebot weiter optimieren.“

Maria Feiner

von allen Seiten entgegengebracht wurde.

Unser besonderer Dank gilt Dr. Thomas Fitz mit seinem Team für die jahrelange fürsorgliche Begleitung. Ebenso der Vokshilfe, besonders Julia, die einen so humorvollen Umgang mit unserer Mutter pflegte.

Vielen Dank an Sandra Singer, die uns viel Last von den Schultern nahm. Herzlichen Dank an Michael Unger und den Grundlseer Kirchenchor für die feierliche Gestaltung der Verabschiedung. Danke an alle Verwandten, Bekannten, Freunde und Nachbarn, die uns in dieser Zeit Hilfe, Trost und Stütze waren.

„Vergelt’s Gott“ für die vielen Blumen-, Kerzen- und Geldspenden. Ein aufrichtiges Danke an all die vielen lieben Menschen, die für unsere Mutter eine Kerze angezündet haben.

In lieber Erinnerung

Die Trauerfamilien

Ein Teil der Mitglieder der Berg- und Naturwacht Ausseerland. Foto: Privat
Sebastian Rumpf ist nun der neue Koch im Mondi Resort am Grundlsee.

Leserbriefe

Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift und Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern (Erstes Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867). Diese Meinung muss jedoch nicht gleichzeitig die Meinung der Redaktion sein.

Fahrlässige Gesundheitspolitik Als junge Radiologieassistentin habe ich vor circa 44 Jahren im LKH Bad Aussee gearbeitet. Täglich waren Sportverletzungen zu versorgen. Jetzt, als treue, „alte“ AusseeBesucherin, möchte ich anmerken, dass ich die fehlende chirurgische Versorgung der Ausseer und deren Gäste in einer Tourismusregion mit vielen Sportmöglichkeiten als Akt der Fahrlässigkeit betrachte.

Christiane Dohr, Graz

Mitterndorfer Bauamt und Kunstloipe Wenn man die jüngste Debatte rund um die chaotischen Zustände im Bad Mitterndorfer Bauamt sowie die Loipenbeschneiung nüchtern betrachtet, bieten sich für das gegebene und kommende Schlamassel zwei Ansätze: Erstens sind die anderen Schuld und zweitens ist es eine mangelnde Kompetenz bei bestellten Funktionären. Bgm. Herbert Hansmann postuliert respektvoll, dass seine drei Vorgänger punkto Bauamt durch Arbeitsscheue brilliert hätten. Vielmehr aber hat sich die gesamte Gemeindeverwaltung angesichts der vollzogenen Gemeindezusammenlegung als verantwortungslos erwiesen. Die nach Inkorporation zweier Nachbargemeinden ausbleibende Anpassung des gefragten Arbeitspensums zeigt die hoffnungslose Überforderung der eingesetzten Gemeinderäte, Fraktionsführer, Amtsleitung und der Gemeindevorstände, die – wenn nur ein Bürgermeister schuld wäre – aus Kostengründen doch dringend zu streichen wären. Bgm. Herbert Hansmann tut hier so, als sei er wie „die Jungfrau zum Kind gekommen“. Dabei war er als einstiger Vizebürgermeister und durchgängiger Gemeindevorstand über das Versagen des lokalen Bauamtes bereits vor der Jahreswende 2025/26 zur Kenntnisnahme verpflichtet. Seine nun vorgeschützte Empörung stellt das Vertrauen für den scharfsinnigen Betrachter generell in Frage. Bei der Beschneiungsanlage für die Loipe meinte Herbert Hansmann, dass die „TauplitzalmVariante“ keine Lösung darstelle, die kostspielige Schneeproduktion in der zu warmen Tallage besser sei. Immerhin stünde ihm ein Budget von zwölf Millionen Euro zur Verfügung. Handelte es sich hier um sein Privatvermögen, könnte er so eine Feststellung und folglich Befürwortung zu Recht frei aus dem Bauch heraus vornehmen. Tatsächlich gehört ihm aber kein Cent davon, weshalb es natürlich für seine Kompetenz spricht, dass er sowohl für die Alm, als auch TalVariante eine valide Kosten-Nutzen-

Analyse einholte, die seine saloppe Bewertung in aller Öffentlichkeit untermauert. Ich meine, er baute hier für seine ambitionierte Politkarriere vor, als er seiner potenziellen Wählerschaft den wesentlichen Inhalt obiger Analysen in der kommenden Ausgabe des „Marktblattes“ bzw. der „Alpenpost“ präsentierte. Schon im eigenen Interesse wünscht niemand einem/r Ortschef/in, dass seine/ihre Zukunftspläne für die Gemeinde am Ende allesamt sprichwörtlich ins Wasser fallen. Und noch etwas: Der Posten hat den unchristlichen Namen „Bürgermeister“ – nicht „Auslagerungsmeister“.

Heinz Landl, Bad Mitterndorf

Antwort auf meinen offenen Brief in der Ausgabe Nr. 11

Den werten Lesern der Alpenpost sollte, wie ich meine, die ignorante Antwort aus dem Büro des Landeshauptmanns Kunasek auf meinen Leserbrief nicht vorenthalten werden, demonstriert sie doch sehr eindrucksvoll, welche Wichtigkeit man in Graz den Anliegen der Bevölkerung des Ausseerlandes zumisst.

Franz Winter, Gößl

Sehr geehrter Herr Winter, vielen Dank für Ihre Nachricht und dafür, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns Ihre Sichtweise mitzuteilen. Ihre Mitteilung ist bei uns eingelangt und wurde zur Kenntnis genommen.

Ein herzliches „Vergelt’s Gott“

an alle, die unseren Benefiz-stand beim Narzissenfest mit Spenden aller Art unterstützt haben. So war es uns möglich, die gesamten Einnahmen als Spende weiterzugeben. Ein Dank auch an den Narzissenfestverein, Wolfhart Hofer für die Zurverfügungstellung eines Lagerraumes, der Pfarre Bad Aussee sowie der Stadtgemeinde Bad Aussee, insbesondere Bürgermeister Thomas Schönauer und Robert Gassner. Danke allen helfenden Händen und natürlich jenen, die unseren Stand durch ihren Besuch unterstützt haben.

Das Benefiz-Team

Danke!

Überwältigt von der enormen Hilfsbereitschaft, die wir in der Zeit nach der Erkrankung unserer Birgit erfahren durften, möchten wir Danke sagen. Ein inniges „Vergelt’s Gott“ an alle für den Beistand und die Anteilnahe jeglicher Art, aus denen wir immer wieder Kraft und Zuversicht geschöpft haben.

Birgit, Gabi und Heli mit Familien

„Psychosoziales

Netzwerk“ ab sofort in

Bad Mitterndorf

Die Marktgemeinde Bad Mitterndorf stellte dem Psychosozialen Netzwerk (PSN) kostenlos Räumlichkeiten zur Verfügung, wodurch eine wichtige Anlaufstelle in der Region erhalten bleibt.

Angesichts der aktuellen Sparmaßnahmen im Bereich der psychosozialen Versorgung war das PSN gefordert, eine kostengünstige Lösung für einen geeigneten Standort zu finden, nachdem die Räumlichkeiten in Bad Aussee nicht mehr vom Budget gedeckt wurden. Um das kostenlose Angebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen, psychosozialen Belastungen oder Suchterkrankungen in der Region zu erhalten, stellte die Marktgemeinde Bad Mitterndorf entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung. „Gerade im Bereich der psychischen Gesundheit ist es wichtig, Hilfsangebote möglichst niederschwellig zu gestalten. Für viele Betroffene stellt bereits der erste Schritt, Unterstützung in Anspruch zu

Vergelt’s Gott

nehmen, eine große Herausforderung dar“, so die Regionalleiterin des PSN, Nicole Feit. „Durch das Beratungsangebot direkt in der Region werden Wege verkürzt und Hemmschwellen reduziert. Seitens des PSN wird die Unterstützung durch die Marktgemeinde besonders geschätzt. Angesichts der aktuellen Sparmaßnahmen im psychosozialen Bereich ist die unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Gemeinde und Bürgermeister Herbert Hansmann sehr erfreulich“, wie PSN-Geschäftsführer Gregor Hoffmann ergänzte.

Betroffene können sich unter 0800 / 311 63 36 für einen Termin melden. Nähere Informationen über das Leistungsangebot unter www.psn.or.at.

Nach einem erfüllten und arbeitsreichen Leben hat meine liebe Gattin, unsere Mutter, Oma und Schwester, Frau

Eva Prüller

geb. Fürböck Lehrerin und Schulrätin i. R.

im 80. Lebensjahr ihre unsterbliche Seele dem Herrgott zurückgegeben.

Herzlichsten Dank für die große und liebevolle Anteilnahme und das Spenden des Trostes in den schweren Stunden des Abschiednehmens. Besonderer Dank Herrn Pfarrer Dr. Michael Unger für die würdevolle Gestaltung der Beisetzung und des Dankgottesdienstes, Herrn Diakon Franz Mandl für das Gebet, dem Team der Bestattung Schlömicher in Bad Mitterndorf und der Bestattung Brixner in Enns, dem Quintett der Musikkapelle Bad Mitterndorf für die feierliche musikalische Umrahmung und dem Team des Roten Kreuzes Liezen und der ÖAMTC-Flugrettung.

In Liebe und Dankbarkeit!

Dr. Bert Prüller, Bgdr i. R., mit der Trauerfamilie, die ihr wichtigster Lebensinhalt war

Nachrufe im Internet bei Bestattung Brixner Enns und ETV Enns „1874“ unter „Gedenken an Eva Prüller“

Bei der offiziellen Übergabe der Räumlichkeiten (v. l.): GR Christina Peer, GR Alfred Schnepfleitner, Bgm. Herbert Hansmann, PSN-Geschäftsführer Gregor Hoffmann und Regionalleiterin Nicole Feit. Foto: MG BM

Von der Vermessung des Grundlsees

Erwin Heine von der BOKU in Wien ist mit seinem interdisziplinären Team im Ausseerland nicht unbekannt, nahm er doch schon –im Auftrag der „Walter Munk Foundation for the Oceans“ – den Altausseersee ganz genau unter die Lupe. Gleiches passierte und passiert gerade mit dem Grundlsee. Bei einem Zwischenbericht am 2. Juni im Gemeindeamt Grundlsee wurden einigen Interessierten die neuesten Erkenntnisse vermittelt.

Aufgrund der eingeschränkten Sitzgelegenheiten im Sitzungssaal wurden nur einige Interessierte, Seeuferbewohner sowie Vertreter der Feuerwehr und der Bundesforste eingeladen.

Unter dem Titel „Vermessung und Analyse holozäner Rutschungen und hydrogeologischer Strukturen des Grundlsees“ fanden im Vorjahr viele interdisziplinäre Untersuchungen der BOKU, der Uni Salzburg, der Uni Innsbruck sowie des Schweizerischen Instituts für Speläologie und Karstforschung statt. Man suchte Hinweise auf größere, postglaziale Naturereignisse und darauf, ob diese zeitgleich mit jenen im Altausseersee passierten. Auch die Situation vor und während der Eiszeit, wie auch der Zusammenhang mit dem „Ur-See“ von Reitern (siehe Sonderausstellung im Kammerhofmuseum von Dirk van Husen) wurde untersucht. Es wurden dabei die Seemorphologie und die Seesedimentologie untersucht, weiters wurde ein 3D-Modell des Seebodens mit einem Fächerecholot erstellt. „Die Sedimentschichten am Grunde des Sees sind mindestens zwölf Meter hoch. Wenn man bedenkt, dass die Sedimente

Forschungsleiter Erwin Heine (am Foto) präsentierte mit zahlreichen Kollegen die bisherigen Forschungsergebnisse der „Vermessung des Grundlsees“.

pro Jahr rund zwei Millimeter ausmachen, kann man daraus wie in einem Buch lesen“, wie Forschungsleiter Erwin Heine erläuterte. Die tiefste Stelle des Sees liegt auf 62,5 Meter ab Referenzpunkt Parkplatz „Rostiger Anker“.

Aufgrund von Anomalien in der Schichtung gibt es die Annahme, dass in der Vergangenheit „irgendetwas“ passiert sein muss. Deshalb wurden auch 18 Sedimentkerne mit einer Länge von bis zu 1,5 Metern entnommen, um sie einer Analyse zu unterziehen. Im östlichen Teil des

Sees konnten sehr viele Massenbewegungen festgestellt werden, während im zentralen Becken eine gute Korrelation der Sedimente zu bemerken war. Im westlichen Plateau vermutet man eine massive Ablagerung aus der letzten Eiszeit. Vom Altausseersee wusste man, dass im Mittelalter ein Sedimentimpuls kam, der mit der verstärkten Landnutzung zusammenhing. Eine Erosionsfläche auf dem westlichen Plateau lässt auf einen Seespiegelanstieg im Holozän schließen. Da sowohl am Altausseersee

als auch am Grundlsee große Massenbewegungen entdeckt wurden, will man nun mit noch längeren Bohrkernen herausfinden, ob diese Bewegungen zeitgleich passierten. Wenn, dann könnte ein Erdbeben der Auslöser gewesen sein. In den Sedimenten wurden auch Reste von P fl anzen und Tieren gefunden, zugeordnet und mittels 14C-Methode datiert. Diese Methode ist bis ca. 50.000 Jahre zurück zuverlässig, wobei der Bezugspunkt immer 1950 ist, da ab diesem Zeitpunkt Atombombentests durchgeführt und auch mehr fossile Brennstoffe verwendet wurden, die das Messergebnis beein fl ussen. Man kann daraus Bedingungen für Sedimentation, die Vegetationsgeschichte, die Klimabedingungen und den Einfluss des Menschen ablesen. Zum Abschluss wurde auch noch die Vergletscherungsgeschichte des Grundlsee-Tals mit dem Toten Gebirge sowie die Entstehung des Seebeckens erklärt. Dazu wird heuer von fünf Studenten weiter geforscht, die zum Beispiel anhand der Findlinge in Gaiswinkl sowie der Sprünge in der Landschaft die Gletschergeschichte genau aufschlüsseln wollen.

„Farbklang

der Seele“ – Bilder von Sieglinde Raich im Kaiserlichen Stall

Im Kaiserlichen Stall in Grundlsee wird am Freitag, 3. Juli, um 19 Uhr zur Vernissage der Verkaufsausstellung von Sieglinde Raich geladen, die vom 4. bis 26. Juli geöffnet sein wird.

Sieglinde Raich ist eine außergewöhnliche Künstlerin, deren malerisches Talent sich bereits in ganz jungen Jahren manifestierte. Die gebürtige Altausseerin ist Autodidaktin und bildete sich im Laufe ihres Lebens (Jhg. 1940) durch zahlreiche Besuche diverser Kurse bei namhaften Künstlern stets weiter. Sieglinde Raich lebt und

arbeitet seit 1990 in Bad Mitterndorf. Ihre Bilder – Landschaften, Blumen, Tiere, Akte – zeichnen sich durch besondere farbliche Strahlkraft aus. Die Verkaufsausstellung ist vom 4. bis 26. Juli, Dienstag bis Sonntag, 16–19 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Die Künstlerin ist dabei anwesend.

Ein Leben voller Kunst –

Ausstellung von Peter Troißinger

Der südoststeirische Künstler stellt auf Einladung von „ArtVillage“ in der kleinsten Galerie Mitteleuropas am Meranplatz aus.

Der gelernte Koch wurde in Feldbach geboren, wuchs dort auf und zählt zu den wenigen „Eat & Art“-Künstlern, die es gibt. Als zeitkritischer Beobachter der Welt kreierte er zukunftsbezogene Themen nicht nur am Herd, sondern seit 45 Jahren auch in seinem Atelier. Dort entstehen Skulpturen – unter anderem für den „Glücksbahnhof Hatzendorf“ oder einen Kunstgarten auf einem Bauernhof. Dass dabei –berufsbedingt – auch „Gabel- und Löffel-Skulpturen“ geschaffen werden, ist fast schon Ehrensache. Peter Troißinger ist Autodidakt und Mitglied in der Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs. Die jahrzehntelange Freundschaft mit dem Galeristen-Paar Renée Pilecky und Anton Frick machte die

Ausstellung in Bad Aussee nun möglich. Sehr gerne arbeitet der Künstler mit Collagen, die er aus Kunst-, Kulinarik- und Lokalzeitungen anfertigt, um diese dann mit „KI“ (Karin und „I“) malerisch zu übersetzen. Seine Skulpturen lässt er zum Teil in einer Gießerei in Feldbach gießen, wobei er auch etwaige „Überbleibsel“ der Künstlerkollegen Wurm und Huber weiterzuverarbeiten weiß.

Zur Eröffnung am 6. Juni konnten die ArtVillage-Galeristen viele Kunstbegeisterte begrüßen, darunter auch den ehemaligen Ausseerland-Pfarrer Edi Muhrer wie auch Julian Pölsler. Die Ausstellung ist jeden Samstag von 11 Uhr bis 14 Uhr am Meranplatz und nach telefonischer Vereinbarung unter 0664-3575680 geöffnet.

kletzln – kratzen traschln – regnen pflanzen – jmd. ärgern sempern – meckern bomali – mit Bedacht

pfausen – schwer atmen u’gfumt – unordentlich/grob

Dischgu – Gespräch/Plaudern dischgerieren – plaudern

Bauxerl – kleines Kind

Die heutigen Dialektausdrücke stammen von Albert Gasperl sen. aus Grundlsee/Gößl. Kennen auch Sie einen Dialektausdruck, Berg, Flur- und Ortsnamen? Bitte melden unter redaktion@alpenpost.at oder per Telefon: 03622-53118.

Im LKH Bad Aussee trifft moderne Medizin auf regionale Nähe

Das Team am LKH Bad Aussee bietet einem umfassenden Leistungskatalog an. Am Foto die leitende Pflegekraft der Ambulanz, DGKS Birgit Hahn.

eine Rückkehr in das gewohnte Umfeld zu ermöglichen.

Im LKH Bad Aussee wird die AGR sowohl stationär als auch ambulant angeboten. Das interdisziplinäre Team arbeitet eng zusammen, um individuell abgestimmte Therapiepläne zu erstellen. Interessierte können sich über ihren Hausarzt oder selbst unkompliziert online anmelden. Das entsprechende Formular ist unter folgendem Link verfügbar: https://tinyurl.com/lkhbaneu Mit seinem breiten Angebot und der Kombination aus moderner Technik und langjähriger Erfahrung bleibt das LKH Bad Aussee trotz der Umstrukturierung ein zentraler Pfeiler der Gesundheitsversorgung in der Region. Wenden Sie sich bei Fragen an unser Sekretariat Tel.: 03622/52555-3036, Mo.-Fr. 7–15h. P.R.

Für die Bevölkerung des Ausseerlandes und des Ennstals ist eine hochwertige medizinische Versorgung vor Ort von großer Bedeutung. Das LKH Bad Aussee setzt dabei seit Jahren auf modernste Technologie, kombiniert mit Erfahrung und persönlicher Betreuung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der endoskopischen Diagnostik mit Magen- und Darmspiegelungen sowohl bei akuten Erkrankungen als auch bei Vorsorgeuntersuchungen. Dank einer bewährten Polypenerkennungssoftware mit künstlicher Intelligenz können Untersuchungen heute besonders rasch, schonend und ambulant durchgeführt werden. Diese Technologie unterstützt Ärztinnen und Ärzte dabei, selbst kleinste Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Vor allem in der Krebsfrüherkennung bedeutet das einen entscheidenden Vorteil – ein Aspekt, der von Patientinnen und Patienten besonders geschätzt wird. Neben der innovativen Endoskopie bietet das Krankenhaus weiterhin das gesamte Spektrum bewährter diagnostischer Verfahren ambulant an. Dazu zählen Ultraschalluntersuchungen von Bauch, Herz, Schilddrüse und Gefäßen ebenso wie Knochendichtemessungen, Langzeit-Blutdruckmessungen und Langzeit-EKGs sowie eine umfangreiche Labordiagostik. Ergänzt wird das Angebot durch moderne Röntgen- und CTDiagnostik, die eine schnelle und präzise Abklärung ermöglicht. Akutgeriatrie und Remobilisation Ein weiterer wichtiger Bereich ist die sogenannte AGR – Akutgeriatrie und Remobilisation. Dabei handelt es sich um ein spezialisiertes medizinisches Angebot für ältere Menschen, die nach einer akuten Erkrankung oder einem Krankenhausaufenthalt Unterstützung benötigen, um ihre Selbstständigkeit wiederzuerlangen. Ziel ist es, Mobilität, Alltagsfähigkeiten und Lebensqualität zu verbessern und

Herzlichen Dank

für die große Anteilnahme am Ableben von

Hubert Heiß vlg. Mühlegger.

Für die langjährige ärztliche Betreuung von Dr. Gerhard Schultes, Dr. Martina und Peter Rauscher samt Mitarbeiterinnen sowie der Volkshilfe Bad Aussee bedanken wir uns ganz herzlich.

Ein Dank gilt auch Johannes Schlömicher und seinen Mitarbeitern für die unterstützende Begleitung, Pfarrer Dr. Michael Unger für das würdevolle Requiem, Diakon Franz Mandl, den Feuerwehren und den Musikanten der MK Bad Mitterndorf für die letzten musikalischen Grüße.

Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ allen Verwandten, Nachbarn, Freunden und Bekannten, die ihre Anteilnahme durch liebevolle Worte und Erinnerungen zum Ausdruck brachten, sowie für die Kerzen-, Kranz-, Blumenund Geldspenden.

Die Trauerfamilien

(V. l.): Renée Pilecky mit dem Künstler Peter Troißinger und Anton Frick nebst einer Skulptur aus „Überbleibseln“ von Skulpturen von Wurm, Huber und weiteren Künstlern. Foto/Text: DoBi

Bezirksmusikfest

zum hundertjährigen Gründungsjubiläum der Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch

Am Samstag, 20., und Sonntag, 21. Juni, lädt die Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch zu einem großen Fest, um das hundertjährige Bestehen des Traditionsklangkörpers gebührend zu feiern. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Die Freiwillige Feuerwehr Lupitsch war gerade einmal sieben Jahre aktiv, als 1926 unter Feuerwehrhauptmann Vinzenz Grieshofer beschlossen wurde, eine eigene dazugehörige Musikkapelle zu gründen. Die Begeisterung war groß, die Umsetzung jedoch mit einigen Hürden verbunden. Anton Kals, der „Bierwirt“, als Kapellmeister in Bad Aussee tätig, unterrichtete die höchst motivierten Lupitscher NeoMusikanten auf den verschiedensten Instrumenten und der junge Lehrer Hans Kain aus Altaussee lehrte ihnen das Notenlesen. Ab 1927 übernahm Franz Grieshofer vlg. Pauln den Taktstock und trug sehr viel dazu bei, dass die Kapelle in Form kam. Ihm folgte 1934 Karl Kalss vlg. Nöckler, der dann für

44 (!) Jahre die musikalischen Geschicke der Kapelle mit größter Umsicht und viel Erfolg innehatte. Als gemeinsame Adjustierung gab es anfangs nur den Ausseerhut; im Jahr 1932 wurden von den Wiener Straßenbahnbediensteten gebrauchte Uniformen angekauft, womit die Kapelle erstmals einheitlich gekleidet ausrückte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, bei dem auch bei der Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch kein Stein auf dem anderen blieb, baute Karl Kalss die Kapelle wieder von Grund auf. Fast alle Musikanten der damaligen Kapelle erhielten durch ihn ihre Grundausbildung bzw. ihren Feinschliff und eigene Kompositonen wie auch das Arrangement „Ausseer-Weisen“ der heimischen Nachwelt von ihm erhalten blieben. Endlich ein Musikheim Was das Probelokal anbelangte, war die Kapelle vagabundierend – nach der Volksschule, dem Gasthaus „Bachwirt“ und der Schützenhütte wurde 1966 an das Feuerwehrdepot ein fixer Probenraum angebaut, der fortan als Basislager diente. 1978 üernahm Sepp Moser vlg. Scheutz das Amt des Kapellmeisters und leitete den Klangkörper bis 1999. Der vielseitige Flügelhornist mit einem

Naturansatz wie kaum ein Zweiter im Ausseerland übernahm nicht nur die Kapelle, sondern auch die schon bestehende „Bierzeltmusi“, das Lupitscher Bläserquartett wie auch die Trommelweibermusiken – wofür Sepp Moser im heurigen Fasching von den Markter Trommelweibern als einziges lebendes „Ehrentrommelweib“ geehrt wurde. In seiner mehr als zwei Jahrzehnte anhaltenden, taktgebenden Ägide baute er die verschiedenen Besetzungen zu erstaunlichem Niveau aus. Ihm folgte Hans Gamsjäger, der 1999 den Taktstock übernahm, für zwölf Jahre die Geschicke der Kapelle leitete und einen Generationenwechsel begleitete. Fast die Hälfte der aktiven Musikanten gehörten in dieser Zeit einer jüngeren Generation an, wodurch der Fortbestand der Kapelle gut abgesichert wurde. Neben seiner Tätigkeit als Kapellmeister war Hans Gamsjäger auch als Funktionär im Bezirksvorstand tätig. von 2011 bis 2014 hatte Herbert Weinhandl die musikalische Leitung der Kapelle inne, musste diese aber aus gesundheitlichen Gründen –schweren Herzens – abgeben. Zum 90-jährigen Jubiläum der Feuerwehrmusikkapelle übernahm 2016

die erste Dame des Klangkörpers, Lisa Pürcher, den Taktstock. Dem ersten Obmann und Gründer der Kapelle, Vinzenz Grieshofer, der überraschend bei einem Verkehrsunfall aus dem Leben schied, folgte 1963 Johann Kraft vlg. Waldgrabner. Auf ihn geht der seit 1959 in Lupitsch übliche Brauch des „Neujahrsblasens“ zurück. 1973 folgte Alois Angerer vlg. Steirer, der den An- und Umbau des heutigen Probelokals verantwortete. Von 1992 bis 2014 leitete Franz Egger die Kapelle als Obmann und war – von 2006 bis 2021 – auch Obmann des Bezirksverbandes. Gemeinsam mit Wigg Egger rief er das „Weisenbläser-

Auch die beliebte „MarketenderinnenChallenge“ soll wieder stattfinden.

treffen“ in der Blaa-Alm ins Leben, welches im nächsten Jahr seinen Fortsetzung finden soll. Nach 22 Jahren übergab Franz Egger die Vereinsführung an Martin Preßl, der nach einer Periode das Amt an Reinhard Daxner weitergab. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Georg Holzer organisierte er das fulminante 90-Jahr-Jubiläum, bei dem auch die „Marketenderinnen-Challenge“ ins Leben gerufen wurde. In den folgenden Jahren übernahm Ernst Daum die Obmannschaft des Vereins, 2026 übernahm Daniel Freller dieses honorige Amt. Die Mitglieder der Kapelle freuen sich über regen Besuch

Programm

Zum hundertjährigen Bestandsjubiläum der Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch wird am Festplatz ein großes Zeltfest mit mehr als 20 Kapellen aus ganz Österreich ausgerichtet.

Samstag, 20. Juni 11 Uhr 14

Zehn Jahre Jugendkapelle Lupitsch mit Konzerten der Jugendkapellen des Ausseerlandes Festakt zum Jubiläum Gastkonzerte MarketenderinnenChallenge #2 Preisverteilung zu diesem Bewerb, anschließend Gastkonzert der Musikkapelle Frauenkirchen aus dem Burgenland Unterhaltung mit „Moohill42“

Sonntag, 21. Juni

Frühschoppen

Anmarsch zum Festakt Festakt zum Bezirksmusikfest Gastkonzerte

Die Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch richtet zum hundertjährigen Gründungsjubiläum ein großes Musikfest aus.
Die Kapelle umfasst derzeit 32 aktive Musikanten, fünf Marketenderinnen und einen Fähnrich.

Bauernmärkte in Gößl

In Gößl wird jeweils am Samstag, 11. Juli, 22. August sowie 19. September, zu einem kleinen Bauernmarkt mit Selbsterzeugnissen sowie musikalischer Unterhaltung und einem entzückenden Ambiente geladen. Am 11. Juli ab 18 Uhr am Dorfplatz, am 22. August ab 18 Uhr beim Gasthof „Veit“ sowie am 19. September ab 14 Uhr am Dorfplatz.

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Kinesiologisches Taping

Tapes sind Klebebänder aus einem elastischen, atmungsaktiven Baumwollgewebe. Durch fachkundiges Anlegen der speziellen Tapes werden verletzte, bewegungseingeschränkte oder überbeanspruchte Strukturen stabilisiert, entlastet oder aktiviert und Schmerzen werden gelindert. Die aktive und physiologische Gelenksund Muskelbeweglichkeit wird gefördert und die Mikrozirkulation zwischen Haut und Muskeln verbessert.

Kinesiologisches Taping wird ergänzend zur manuellen Therapie verwendet und unterstützt den Körper auf dem Weg der Wiederherstellung von Funktionen und Bewegungen optimal.

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8990 Bad Aussee

Tel: 0664 – 160 7764

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Woche

der „offenen Tür“

Die Wilhelm-Kienzl Musikschule Bad Aussee lädt vom 29. Juni bis 2. Juli dazu ein, bei Unterrichtsstunden zuzuhören, Lehrende kennenzulernen, die Musikschule zu besichtigen und Instrumente auszuprobieren. Nähere Auskünfte per Telefon: 0676 83622580.

Gelungenes AZZA-Konzert der Musikschule

Das Konzert, welches vom ehemaligen Musikschuldirektor Günter Ringdorfer erfunden und mit „Alle zusammen – von Zwergen bis Alumni“ (= Absolventen) benannt wurde, wurde von den

Protagonisten des gelungenen

und

der Musikschule musizierten gemeinsam und begeisterten das Publikum.

Aktuell besuchen 340 (!) Schüler die wichtige Bildungseinrichtung, an der 16 Pädagogen beschäftigt sind. Alle Schüler lernen ihre Musikinstrumente mit Lehrern kennen, die einst selbst an diesen unterrichtet wurden – eine nicht alltägliche Situation. Besonders gefördert wird an der heimischen Musikschule dabei das „gemeinsame Musizieren“. Auch wenn die Instrumentalisten der „Orchester-Minis“ erst im letzten September erste Töne auf ihren Instrumenten fabrizierten, standen sie bereits im Juni auf der Bühne, um dort stolz ihr Können zu präsentieren. In den meisten Instrumentengruppen spielten auch Pädagogen „auf Augenhöhe“ mit, was gemeinsam mit den Absolventen der Musikschule ein wirklich schönes, rundes Bild abgab. Das Konzert wurde vom „Ausseer Jugend Blasorchester“ mit Schlagzeug beschwingt und voller

Narzissenfestverein

Zurückkommend aus dem Ischler Krankenhaus, in dem ich – nebenbei gesagt – perfekt versorgt worden war, erreichte mich die Nachricht vom Rücktritt des Vorstands des Narzissenfestes. Die Gründe dafür kenne ich nicht und will ich auch nicht kommentieren. Mit meinen fast 85 Lebensjahren habe ich jedes Narzissenfest in der einen oder anderen Art mit den schönsten Erinnerungen miterlebt, weshalb mich diese Nachricht zutiefst getroffen hat. Für uns alle ist es selbstverständlich, dass dieses Fest stattfindet, und es hält uns dazu an, uns für die Saison vorzubereiten. Aber haben wir uns jemals Gedanken darüber gemacht, wie viele Tausende ehrenamtliche Personen dafür Sorge tragen müssen, dass das Fest stattfindet und dass eigentlich nur eine Handvoll Menschen bereit ist, dafür zu sorgen, dass das Fest mit allen Abläufen, der Presse etc. organisiert wird? Und das alles ehrenamtlich, das heißt gratis – neben dem Beruf und der eigenen Firma. Verkaufen diese Enthusiasten deswegen mehr bzw. wird ihnen dies durch Einkäufe belohnt? Mitnichten! Ohne diese Menschen gäbe es das Narzissenfest schon lange nicht mehr. Ich denke dabei auch an Berzi Seiberl – hätte er als (Ehren-) Obmann nicht beinahe jeden Handgriff dokumentiert, wäre es schon nach 1995 nicht

Freude eröffnet, bevor das Ensemble „Tie-fes Blech“ die Bühne eroberte. Zwischendurch moderierte Direktor Axel Mayer und erzählte manche Anekdoten aus dem Musikschulalltag. Weiters wurde die Geburt eines Sohnes der Kollegin Birgit UrstögerKain freudig mitgeteilt. Danach ging es Schlag auf Schlag mit den „Orchester-Minis“, der „Ausseer Clarinet Connection“, dem „Volksmusik-Ensemble“, „The Horns“, dem „Klarinettenensemble“, den „Happy Flutes“ und den „Trumpet Girls“. Die originellen Namen der einzelnen Gruppen zeugten davon, wie wichtig den Mitwirkenden eine unverwechselbare Kennzeichnung ihres Ensembles war. Bei dem Stück „Nicht schon wieder Fußmarsch“ marschierte das „Schlagzeug-Ensemble“ lautstark in den Konzertsaal ein. Aber es waren auch Berühmtheiten zu hören: Die

Leserbrief

mehr möglich gewesen, einen Nachfolger zu finden. Nach Herbert Stocker und Albert Müller gab dann Christian Seiringer das Zepter an Rudi Grill weiter. Danke an diese Männer mit ihren hervorragenden Teams für ihren Einsatz um das Ausseerland. Eine Frage beschäftigt mich am Ende meines

„BAcussion-Gang“ – sie gewann heuer den Preis „prima la musica“ –brillierte wie bei ihrem Auftritt in der Grazer Oper. Daher wurde ihr „Drums Ahead“ an diesem Konzertabend besonders laut akklamiert. Das „Trompeten-Ensemble“ mit dem Titel „Fanfare & Air“ war wahrhaftig „auftrittsreif“ und begeisterte das Publikum, wie auch Magdalena Prisching – als Solistin mit „Nightingale“ – und die darauffolgenden „The Pop Stars“ als Abschluss mit „I Just might“ glänzen. Bezirkskapellmeister Alois Zachbauer blickte – als Vertreter der Blasmusikkapellen –stolz und hoffnungsvoll auf diesen großartigen Nachwuchs Axel Mayer bedankte sich bei der Stadtgemeinde Bad Aussee, bei den Schülern und Lehrern seiner Schule (Villa Musica) und beim Congresshausteam für die Unterstützung.

Leserbriefes schon noch: Die horrend hohe und verdoppelte Tourismusabgabe kann doch nicht nur für die oft fragwürdige Bettenauslastung sein, oder? Vielleicht ist der Einsatz unseres Landesvaters bei diesem Problem ein besserer als beim Krankenhaus ... Helga Brandauer-Rastl, Bad Aussee

Herzlichen Dank

für die Anteilnahme am Ableben meiner Gattin und Mutter, Frau

Gertraud Guggi,

die nach langer, schwerer Krankheit am 7. Mai friedlich eingeschlafen ist.

Ein besonderer Dank gilt Dr. Pia-Katharina Edlinger für die langjährige ärztliche Betreuung zu Hause sowie die umsichtige und einfühlsame Begleitung bis zum Lebensende im Pflegeheim. Ein aufrichtiges Dankeschön an Sandra Singer von der Bestattung Haider für die gefühlvolle Verabschiedung nach dem Wunsch der Verstorbenen am Lenauhügel.

Vielen Dank und ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für die zahlreichen Kerzen- und Geldspenden.

In stillem Gedenken Die Trauerfamilien

Die
Konzerts: Musikschüler, Musikpädagogen
Absolventen
Foto/Text: DoBi

„Dialog der Ausdrucksformen“ – Kammermusik vom Feinsten in Altaussee

Im neunten Jahr des Beethoven plus Festivals heißen die Klangerlebnisse „Dialoge“. Dass Kammermusik mehr als eine Besetzungsform ist, sondern ein Prinzip des aufmerksamen, dialogischen Hörens, wurde am 13. Juni – im Rahmen des ersten Konzertes des heurigen Festivalsommers – im neuen und klanglich vorzüglichen Veranstaltungssaal in Altaussee eindrucksvoll aufgezeigt.

Das eindrucksvolle Konzert war drei außergewöhnlichen Komponisten gewidmet – dem belgischen Komponisten und Vilonisten Eugène Ysaÿe, dem österreichischen Komponisten, Dirigenten und Pianisten Erich Wolfgang Korngold sowie dem deutschen Komponisten, Dirigenten und Musikkritiker Robert Schumann –deren Werke von fünf großartigen Instrumentalisten auf eine besonders interessante Art und Weise interpretiert wurden.

Allen voran Benjamin Schmid, „Mastermind“ und treibende Kraft hinter vielen wunderbaren Ideen zum Thema Musikgestaltung, Inter-

Der Abend war drei außergewöhnlichen Komponisten gewidmet und wurde durch die fünf Kammerorchstermitglieder ein unvergessliches Erlebnis.

pretation und Zusammenführen von Talenten – ein internationaler Stargeiger auf allen Konzertbühnen der Welt. Er faszinierte gleich zu Beginn als Solist mit der „Sonate für Violine“ op. 22 von Eugène Ysaÿe. Sein unvergleichlich edler, voller, warmer, virtuoser Ton auf einer von der Nationalbank an ihn verliehenen Stradivari namens „ex Viotti“ aus dem Jahr 1718 machte das Stück zur Freude der Zuhörer unvergesslich. Beim Klavierquintett, op.15, von Erich Wolfgang Korngold, brillierten Filipe Pinto-Ribeiro, einer der führenden Pianisten aus Portugal,

Johannes Kamp –Landwirtschaftlicher Meister

Johannes Kamp aus Knoppen hat kürzlich den Landwirtschaftlichen Meister in Raumberg mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Wir gratulieren herzlich! Wir gratulieren

spielgebend für nachfolgende Generationen und brachte ihm zwei „Oscars“ ein.

Eine Verbeugung vor Robert Schumann

der Cellist Andreas Brantelid aus Kopenhagen, der einmal zu den „jungen Wilden“ gehörte, der deutsche Geiger Linus Roth (ehemaliger Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung) und der chinesische Geiger und Bratschist Ziyu He (Masterstudien für Bratsche und Violine am Mozarteum) sowie Benjamin Schmid als erster Geiger des Streichquartetts.

Hier erklang die Komposition des „Wunderkindes“ Korngold – seinerzeit mit Wolfgang Amadeus Mozart verglichen – in voller Anmut, Dramatik und Romantik. Der Komponist verbrachte übrigens seine Hochzeitsreise gemeinsam mit seiner 1924 angetrauten Gattin Luzi am Fuße des Losers, in Altaussee, wovon sogar Fotos existieren. Korngolds Filmtonsprache als Komponist für Hollywood war bei-

Im zweiten Teil des Konzertabends wurde das Klavierquintett in Es-Dur, op. 44, von Robert Schumann dargebrachtt. Diese Komposition war das Vorbild für alle späteren Klavierquintette. Schumann gehört zu den bedeutendsten Komponisten der Romantik, in seiner ersten Phase komponierte er vor allem Klaviermusik. Er besaß eine literarisch-musikalische Doppelbegabung, was man auch seinen „Tondichtungen“ entnehmen kann – noch dazu, wenn eine derartige Meistergruppe die Interpretation vornimmt. Schumann strebte nach poetischer Musik, die Instrumente seines Klavierquintettes erklingen gleichberechtigt nebeneinander und miteinander. Kammermusik vom Feinsten war hier zu hören.

Andreas Holzinger bedankte sich als Obmann des Vereins im Namen der künstlerischen Leitung bei Ariane Haering (im Publikum verweilend), Benjamin Schmid, David Holzinger (auch als Bühnenarbeiter bestens bewährt) und Renate Linortner für die Programmgestaltung. Bei Bgm. Gerald Loitzl bedankte er sich für die wunderbare und kooperative Unterstützung der Saalanmietung und bei den Sponsoren und Unterstützern des Vereins „Musikkammergut Inneres Salzkammergut“.

Benjamin Schmid und seine Stradivari eröffnete den Abend. Foto/Text: DoBi

Tanze mit „Happy Dance“ in eine fröhliche Zukunft

Seit mehr als zwei Jahren ist „TanzSport Happy Dance“ – in der Nachfolge des 1999 gegründeten TSC Happy Dance Ausseerland –eine Sektion des ATSV Bad Aussee Volksbank und hochaktiv.

Die Mitglieder in neuen Club-Leiberln beim Tanzcafé im Bezirksseniorenheim Bad Ischl Anfang Juni. Foto: Privat

Unter dem Motto „Keep on Dancing“ treffen sich jeden Montagabend die „Happy Dancer“, um gemeinsam ihrer Tanzleidenschaft nachzugehen. Auf Basis von Tanzworkshops mit qualifizierten Trainern werden die zehn Weltklassetänze, ebenso geübt wie aktuelle Party- und Line-Dances. Ihr tänzerisches Können zeigen die „Happy Dancer“ immer wieder gerne bei Tanzcafés, den charmanten, stets gerne gesehenen nachmittäglichen Tanzveranstaltungen. Die Tanzauftritte im Volkshilfe Seniorenzentrum Bad Aussee und im Bezirksseniorenheim Bad Ischl waren auch heuer wieder ein voller Erfolg bei den Zuschauern.

Nach zwei Jahren als Sektion kön-

nen die „Happy Dancer“ als Team an die Leistung des ehemaligen TSC Happy Dance Ausseerland voll anschließen. Die coronabedingte Unterbrechung ist überwunden, man tanzt und feiert wieder. Was sich beim gemeinsamen Tanzen für die „Happy Dancer“ im Ausseerland ergibt, ist auch in ganz Österreich festzustellen.

Um tänzerische Freude und fröhliche Geselligkeit gemeinsam mit den „Happy Dancern“ zu erleben, sind nach der Sommerpause tanzfreudige Paare beim Schnuppern an den Clubabenden, Montag von 18 bis 20 Uhr in der Aula des BORG Bad Aussee, Bahnhofstraße 150, willkommen.

Eine Zeitreise in prähistorische Epochen

Am 10. Juni begrüßte Sieglinde Köberl die zahlreichen, interessierten Gäste zum zweiten Abend der Vortrags- und Gesprächsreihe des Kammerhofmuseums zum Thema „Auf alten Spuren durch das Ausseerland“ mit Matthias Poitinger.

Der Obmann des Heimatforschungsvereins „HEFOSA“ berichtete in spannender Weise von den Forschungsergebnissen rund um die archäologischen Funde aus dem Salzkammergut – ganz speziell des Ausseerlandes, welches seit drei Jahrzehnten zu den archäologischen Brennpunkten in der Steiermark zählt.

Karl Gaisberger wurde seinerzeit mit einem Metaldetektor fündig, meldete seine Funde dem Bundesdenkmalamt und somit begannen die Wissenschafter im Ausseerland zu arbeiten, wobei diesen sofort klar war, welche Qualität diese Fundorte hatten. Die Österreichischen Bundesforste unterstützten die wissenschaftlichen Arbeiten und so kamen von den mehr als 7.000 publizierten Funden viele als Leihgaben in den 2024 neu gestalteten Ausstellungsraum im Kammerhofmuseum.

Die Beweise des ehemaligen Kustoden für Archäologie und Höhlenkunde, Günther Graf, für den Aufenthalt von Neandertalern im „Lieglloch“ und „Salzofen“ wurden von Matthias Pointinger bestätigt und so machte er sich mit den vielen

Danksagung

Besuchern auf eine Zeitreise von der letzten Eiszeit (Würm) vor rund 140.000 Jahren, ging über die Steinzeit, die Kupfer- und Bronzezeit bis zur Urnenfelderzeit weiter bis zur Römerzeit. Alles wurde mit vielen ganz neuen Erkenntnissen klar und faszinierend dargestellt. Er berichtete von den ersten Besiedelungen aufgrund der gefundenen Rohstoffe, von einem Kupferbergwerk am Fuße des Sandlings, welches noch vor dem Salzabbau betrieben wurde, wie auch von der damaligen Topograpie der Landschaft. Am Dachsteinplateau konnte in der Mittel-und Spätbronzezeit Almwirtschaft, Hochweidennutzung und Spuren von Siedlungen nachgewiesen werden. Mit der „Römischen Zeit“ 15 v. Chr. bis 476 nach Chr. war das Ausseerland der Provinz Noricum zugeordnet und die Werkzeuge waren nach Stein und Bronze aus Eisen gefertigt. Die nächsten Termine sind am Mittwoch, 15. Juli, wenn Ernst Gaisbauer von der Technikgeschichte der Salzgewinnung berichtet und der Historiker Michael Kurz das „Kammergut und die Habsburger“ betrachtet.

Wir haben Abschied genommen von unserer Mutter, Schwiegermutter, Oma und Urlioma, Frau

Anna Köberl.

Vielen Dank an Dr. Thomas Fitz, die Mobile Pflege der Volkshilfe und Frau Sandra Singer für die schönen Worte und die große Unterstützung. Ein besonderes Dankeschön an das gesamte Team des Volkshilfe Seniorenzentrums Bad Aussee für die großartige und einfühlsame Betreuung und Pflege. Ein „Vergelt's Gott“ an alle Freunde, Bekannten, Nachbarn und Verwandten für die vielen tröstenden Wort- und Geldspenden. In stillem Gedenken Die Trauerfamilien

Kammerhof-Obfrau Sieglinde Köberl mit Roswitha Schild und Matthias Pointinger vom Forschungsverein „HEFOSA“.
Foto/Text: DoBi

Arche am Grundlsee in der Ukraine

Die beiden Vereine „Arche am Grundlsee“ und „Europäisches Forum für Heimatkunde“ setzten ein großes, europäisches Friedenszeichen. Im Vorjahr fand im Salzkammergut die Reihe „250 Jahre Bukowina“ statt. Kürzlich gab es eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe im heutigen Land der Bukowina, in der Ukraine.

Zwischen Lwiw (Lemberg) und Czernowicz erstreckt sich das Gebiet der ehemaligen Bukowina. In kleinen Dörfern und Siedlungen rund um den Ort Molodija lebten seit dem 18. Jahrhundert Familien aus dem Salzkammergut. 1940 wurden sie umgesiedelt und mussten 1945 flüchten. Sehr viele von ihnen gelangten zurück ins Salzkammergut, in die Heimat ihrer Vorfahren. Ende Mai besuchte eine Delegation aus dem Salzkammergut die Region. Das Treffen mit Bürgermeistern der ehemals deutsch besiedelten Gemeinde verlief emotional. Der Salzkammergütler Herbert Riess – Sohn von vertriebenen Bukowinadeutschen – fand sein Elternhaus und traf die nunmehrigen Besitzer. Alte Gegenstände, die seinen Vorfahren gehörten, wurden am Dachboden gefunden. Der Bürgermeister von Molodia zeigte großes Interesse an der Geschichte seines Ortes, die ihm noch nie so präsentiert wurde. Literarische Spurensuche Eine ganz besondere Spurensuche war ein Literaturabend im ehrwürdigen „Paul-Celan-Centrum“ im Herzen von Czernowicz. Der ukrainische Übersetzer und Literaturwissen-

schafter Petro Rychlo lud die Schauspielerin Adelheid Picha und Johannes Daxner vom Kulturverein Arche am Grundlsee, ein. Das Interesse an der Veranstaltung war trotz einer bedrückenden Kriegsstimmung im Lande groß. Es mussten sogar Sessel eingestellt werden. Ganz besonders war die Auswahl der dargebotenen Literatur. Johannes Daxner, geboren in Ischl und aufgewachsen in Ebensee, präsentierte in Czernowicz den Goiserer Literaten Franz Kain. Kain beschreibt in diesem Roman die Erlebnisse des Hallstätter Bergarbeiters Mathias Roth, der 1914 Georg Trakl als Offiziersdiener zugeteilt wurde.

Der Veranstaltungsreigen mit dem Schwerpunkt „ 250 Jahre Bukowina“ findet vom 11. bis 13. August in Grundlsee mit „Im Osten geht die Sonne auf“ seine Fortsetzung. Im September wird die vielbeachtete Ausstellung „250 Jahre Bukowina“, in Czernowicz präsentiert. Das Organisationsteam rund um Herbert Riess, dem Gosauer Ausstellungsgestalter Jörg Hoffmann und dem Ausseer Hans Fuchs setzen diese imposante Veranstaltungsreihe um.

Herzlichen Dank

für die Anteilnahme am Ableben von Frau

Irene Traidl.

Ein besonderer Dank gilt Dr. Pia-Katharina Edlinger, der Belegschaft des LKH Bad Aussee und dem gesamten Volkshilfe-Team Bad Aussee.

Danke an Herrn Pfarrer Dr. Manfred Mitteregger für die würdevolle Gestaltung der Verabschiedung und an Sandra Singer und ihre Mitarbeiter von der Bestattung Haider für ihre Unterstützung.

In liebevoller Erinnerung

Die Trauerfamilie

Musik-Rausch: Gemütliches

Sommerfest in Obersdorf

„Musik-Rausch“ nennen die Veranstalter das im Gastgarten der Bäckerei Schlömmer jährlich stattfindende Sommerfest, welches heuer am 13. Juni über die Bühne ging.

Musik, kulinarische Freuden und gute Unterhaltung mit Gleichgesinnten war erneut ein Erfolgsrezept für das gute Gelingen des „Musi-Rausches“. Foto/Text: A. Rodlauer

Ein engagiertes junges Team um den Organisator Hannes Schlömmer zeigte wiederum, was durch gebündelte Energie im Freundeskreis bewerkstelligt werden kann und von vielen Besuchern angenommen wurde. Die zahlreichen Sponsoren aus naher und weiterer Umgebung beweisen jährlich ihre Wertschätzung für diese rundum gute Sache – es wird der Gewinn aus dem Gartenfest einem guten Zweck für heimische Familien gespendet. Alles, was ein gemütli-

„Vergelt’s

ches Sommerfest ausmacht, war geboten: Heimische Schmankerl, gute Getränke, Unterhaltung für Kinder und Volksmusik von der „Seidlzupfmusi“, der Goiserer Klarinettenmusi und der Gruppe „Schnopsidee“.

Sogar der hl. Petrus dürfte von den Vorbereitungen für das Fest beeindruckt gewesen sein – so gab es überraschend Wärme und Sonnenschein exakt im Zeitfenster des geplanten Festes. Den Tüchtigen das (Wetter-)Glück!

Gott“

allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Wegbegleitern, die zum Abschied von unserem lieben Gatten, Vater, Bruder, Schwager und Onkel, Herrn

Gerhard Nister

ihre Anteilnahme durch Kondolenzbesuche, Beileidsschreiben, tröstende Worte sowie Kerzen- und Geldspenden zum Ausdruck gebracht haben.

Ein herzliches Dankeschön gilt Sandra Singer und Hellmuth Holy von der Bestattung Haider, den Sargträgern, Diakon Franz Mandl, Karin Zaisenberger sowie den Bläsern für die würdevolle Gestaltung der Verabschiedung. Für die fürsorgliche medizinische Betreuung danken wir unserem Hausarzt Dr. Thomas Fitz, den Einsatzhelfern sowie der Notärztin Dr. Pia-Katharina Edlinger.

Danke an alle, die unseren Gerhard auf seinem letzten Weg begleitet haben und ihn als bescheidenen, humorvollen und mit den einfachen Dingen des Lebens zufriedenen Menschen in lieber Erinnerung behalten werden.

Die Trauerfamilien

Adelheid Picha, Johannes Daxner und Petro Rychlo im Paul Celan Center. Foto/Text: H. Fuchs
„Ausseerland Kulturdrehscheibe“ beginnt sich zu drehen

unter anderem auch das Projekt „Aufbruch Salzkammergut“ in Oberösterreich trägt. Die Arbeit der heimischen Kulturdrehscheibe würde autonom erfolgen, ein Beirat als Resonanzgruppe geschaffen werden. Dass der Fokus auf „junge, zeitgenössische Kunst“ gelegt wurde, rief Widerspruch hervor – so einigte man sich auf die Definition „Jung im Schaffen“. Vor allem Hans Fuchs hatte mit dem vorgezeichneten Weg keine große Freude. Er berichtete von groß angekündigen Netzwerktreffen von „Aufbruch Salzkammergut“, bei welchen er der einzige Besucher war, die aber als Erfolg verkauft wurden. „Ich werde mich aus dem Kulturbereich im Ausseerland vollkommen zurückziehen, da ich da kein Licht sehe. Dazu kommt, dass viele Veranstalter wie Arche am Grundlsee, ArtVillage oder Bluatschwitz Blackbox nicht dabei sind – ob da die passende Akzeptanz zu finden ist, ist fraglich. Elisabeth Schweeger hat schon vor zwei Jahren gesagt, dass Otelo eine Kulturdrehscheibe im Ausseerland leiten wird.

Sie scheint Recht zu behalten.“ Als Budget für dieses „Kulturbüro“ gibt es laut Bgm. Franz Steinegger rund € 90.000,–, da neben den € 45.000,–, die vom Land für diesen Zweck freigegeben wurden unter Umständen auch aus der Liquidierung der GmbH zur Kulturhauptstadt Gelder rückfließen könnten; eine mittelund langfristige Finanzierung ist noch nicht gesichert – man hofft auf Gelder

vom Bund. Mehrheitlich wurde dann darüber befunden, dass man den vorgezeichneten Weg einschlägt. Die anwesenden Lokalpolitiker, Künstler und Veranstalter zeigten sich enthusiasmiert bis vorsichtig abwartend. Eine Stellenausschreibung soll laut Bgm. Franz Steinegger über das Regionalmanagement erfolgen. Gesucht wird voraussichtlich ein Team von mehreren Personen in Teilzeit.

Unter reger Beteiligung – unter anderem des Leiters der Abteilung 9 des Landes Steiermark (Kultur, Europa, Sport), Patrick Schnabl, und der Ressortleiterin für Kunst und Volkskultur, Evelyn Kometter, – fand am 15. Juni ein Treffen einiger Kulturverantwortlichen des Ausseerlandes statt, um über eine weitere Vorgehensweise in Hinblick auf eine „Kulturdrehscheibe“ zu beratschlagen. Neben den beiden genannten Entscheidungsträgern des Landes Steiermark war auch Martin Hollinetz, Gründer des „Otelo-Netzwerkes“ aus Oberösterreich zu Gast, um über seine Erfahrungen in diesem Bereich zu berichten. Begrüßt von Moderator Günther Marchner wurde ein „Fahrplan“ für die angedachte Kulturdrehscheibe, welcher in einer Kleingruppe erarbeitet wurde, vorgestellt. So wünsche man sich eine Anlaufstelle für Vernetzung, für Hilfestellung bei Finanzierung sowie Beratungsleistungen für Föderungen, eine Unterstützung im Marketing und die Koordination bei Kooperationsprojekten im kulturellen Bereich. Um nicht parallel zu arbeiten, würden Leistungen, die schon jetzt durch den Tourismusverband abgewickelt werden, dort verbleiben, wie auch der/die Mitarbeiter der „Kulturdrehscheibe“ dort einen Schreibtisch hätte. Für eine Trägerschaft dieser Organisation wurde von Bgm. Franz Steinegger und Günther Marchner die Genossenschaft „Otelo“ ins Spiel gebracht, die

STTV-Kids Turnier und 40-Jahr-Jubiläum beim TC GrimmingTherme Bad Mitterndorf

Vom 4. bis 6. Juni stand die Tennisanlage des TC GrimmingTherme Bad Mitterndorf ganz im Zeichen des Nachwuchssports. Im Rahmen der STTV-Granit-Kids-Trophy traten 56 junge TennisspielerInnen aus der gesamten Steiermark, davon 18 vom ausführenden Verein TC GrimmingTherme Bad Mitterndorf, in den Altersklassen U8 bis U15 gegeneinander an. An den drei Tagen wurden ca. hundert Matches gespielt, die für spannende und hochklassige Begegnungen sorgten. Die zahlreichen ZuschauerInnen wurden dabei bestens mit Burger, Bosna und Kuchen versorgt.

Im Anschluss an die hochkarätigen Finalspiele feierte der Tennisclub sein 40-jähriges Bestehen. Zahlreiche geladenen Gäste, Vereinsmitglieder, ehemalige Funktionäre und Freunde des Vereins nahmen an den Feierlichkeiten teil.

Einen besonderen Höhepunkt bildete das Showtraining mit dem Trainerteam Lucie Schwab und Benny Loitzl, das den Besuchern

sportliche Einblicke in Technik und Taktik des Kindertrainings geben konnten.

Festakt mit Ehrungen Beim anschließenden Festakt wurde auf vier Jahrzehnte Vereinsgeschichte zurückgeblickt. Obmann Christian Sturm und sein Stellvertreter Michael Longin würdigten die Verantwortlichen für die Entwicklung des Vereins sowie das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer, die den TC GrimmingTherme Bad Mitterndorf über die Jahre geprägt

haben. Offizielle Ehrungen wurden an Robert Kogler, Alfred Sauer, Gerhard Longin , Erich Diechtl sen. und Hannes Loitzl überreicht. Zusätzlich ging ein großer Dank an die Vereinstrainerin Lucie Schwab und Christine Kogler für ihre Arbeit im Verein. „Nicht nur die Geschichte des Vereins macht uns stolz, wir haben auch für die nahe Zukunft viel vor und werden alle Tennisfreunde weiterhin bestmöglich unterstützen,“ so Obmann Christian Sturm.

Für zusätzliche Unterhaltung sorgte eine große Tombola mit vielen attraktiven Preisen und einem Hauptgewinn – eine Reise in den Club Aldiana Fuerteventura, gesponsert vom Hauptsponsor GrimmingTerme Bad Mitterndorf. Herzlichen Glückwunsch allen glücklichen Gewinnern und das Organisationsteam bedankt sich an dieser Stelle bei all den großzügigen Sponsoren und Gönnern.

Der Vorstand des Mitterndorfer Tennisclubs lud zu einer großen Jubiläumsfeier. (V. l.): Markus Büttner, Stefan Spielbüchler, Michael Longin, Obmann Christian Sturm, Christine Kogler, Mike Krug, Veronika Grill und Klaus Suschegg.
(Erste Reihe, v. l.): Benjamin Hübl, Julian Suschegg, Max Longin, Maximilian Reiter (3. Platz), Leon Perner (2. Platz), Valentina Dobnig, Simon Wasserfaller, Luca Sturm – Sieger Franziskus Trauttenberg ist leider nicht am Bild. (Zweite Reihe, v. l.): Michael Longin, Mike Krug und Obmann Christian Sturm.
Ein Teil der Teilnehmer bei der Besprechung zur angedachten „Kulturdrehscheibe“.

A lpe n post - Juge n dseite

Servierprüfung an der HLWplus Bad Aussee

In der Woche vom 18. bis 22. Mai wurde es an der HLWplus Bad Aussee richtig ernst – die 4. HLW Klasse hatte ihre Abschlussprüfungen im Küchen- und Restaurantmanagement. Und eines darf man sagen: Das Ergebnis konnte sich mehr als sehen lassen! Von Tafelspitz über Boeuf Bourguignon bis hin zu Lammkrone und hausgemachtem „Reslbeereis“ – die Schüler brachten echte Spitzenleistungen auf den Teller. Im Service wurde professionell gearbeitet: perfekte Menüabfolge, passende Weinempfehlungen und sogar die richtigen Digestifs zu feinen Käsespezialitäten – ganz wie

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im gehobenen Restaurant. Und genau so fühlte es sich auch an: Die Gäste – Eltern, Freunde und Verwandte – waren begeistert. Viele meinten, sie hätten das Gefühl gehabt, in einem Top-Restaurant zu sitzen. Was für ein Kompliment! Mit viel Einsatz, Können und Leidenschaft zeigten die Schüler der 4. Klasse, was in ihnen steckt. Ein großes Danke auch an das Lehrerteam rund um Fachvorstand Christian Moser und Dominik Pirker für die Begleitung und Unterstützung. Somit wurde die erste Etappe der Reife- und Diplomprüfung erfolgreich gemeistert.

Gemütliches Fest auf der Tauplitzalm

Auf Initiative von „Alm In“-Chefin Alice Hofbauer und ihrem Team fand am 7. Juni am Parkplatzgelände auf der Tauplitzalm ein besonderes Almfest statt.

Eine ermäßigte Mautgebühr sowie ein Shuttleservice von der Tauplitzalm-Alpenstraße waren neben den angenehmen Temperaturen, dem kulinarischen und musikalischen Angebot ein weiterer Anreiz für die zahlreichen Gäste, dieses einmalige Event zu besuchen. Mehrere großzügige Sponsoren ermöglichten das Gelingen. Der Alpenverein Bad Mitterndorf betreute die Kinder am Kletterturm, beim Sackhüpfen, Bogenschießen etc., Linzerhaus und Erlis Kulinarikmobil sorgten für Süßes, Burger und heimische Schmankerl, das Hotel Kreutzer für Getränke, das Bauhof-

KLEINANZEIGER

Team der Gemeinde Bad Mitterndorf für die Bühne der Musiker. Die Sänger- und Musiker der Band „7 for 80s“ untermalten diese spezielle Saisoneröffnung mit bekannten Hits aus den 80er-Jahren.

Eine innovative Idee, gepaart mit wertvoller regionaler Zusammenarbeit und dem nötigen Wetterglück, ergab ein erfreulich gelungenes Almfest für Jung und Alt. Fotos und Videos auf facebook.com/7for 80s.

Woche der „offenen Tür“

Die Wilhelm-Kienzl Musikschule Bad Aussee lädt vom 29. Juni bis 2. Juli dazu ein, bei Unterrichtsstunden zuzuhören, Lehrende kennenzulernen, die Musikschule zu besichtigen und Instrumente auszuprobieren. Nähere Auskünfte per Telefon: 0676 83622580.

ACHTUNG: Die nächste erscheint am Do., 2.7.2026 Redaktionsschluss: Donnerstag, 25.6.2026

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Die Schüler mit ihren Betreuern.
Beste Stimmung beim „Alm on air“-Almfest auf der Tauplitzalm. Foto/Text. A. Rodlauer

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Sport in Kürze

l Nach einem Vize-Europameistertitel

Vertauschte Rollen bei den Grundlseer Schützen

Helene Gruber krönte sich zur Europameisterin im Blasrohrsport.

im Jahr 2024 und einem vierten Rang bei der Staatsmeisterschaft 2026 konnte Helene Gruber ihr Können ein weiteres Mal unter Beweis stellen. Bei der Europameisterschaft in Schwarzenbach, bei der 180 Schützen aus sieben Nationen antraten, sicherte sie sich in der „Klasse C“, bei der die Teilnehmer mit einer Blasrohrlänge bis 130 cm schießen, den Europameistertitel. Peter Gruber landete bei den Herren in der „Klasse B“ (Blasrohrlänge bis zu 170 cm) unter 80 Startern im guten Mittelfeld. Herzlichen Glückwunsch! l Beim 29. Duo-Plattlwerfen des ASV Kainisch am 4. Juni nahmen bei herrlichem Wetter 19 Mannschaften teil, wobei jede Mannschaft aus zwei Werfern mit jeweils zwei Plattln bestand. Der Sieg ging souverän an das Duo vom ESV Bad Mitterndorf mit Reinhold Leitner und Florian Burgschweiger mit 31 Punkten, die damit den Vorjahrestitel erfolgreich verteidigen konnten. Auf Rang 2 landete Öfner 1 mit Markus Grabner und Leo Köberl mit 27 Punkten vor Siaßreith mit Franz Köberl und Christian Moser mit 26 Punkten. Weitere Reihung: 4. Lupitsch (Hans Grieshofer, Stefan Kals), 5. Erdbau Walkner (Thomas Marl, Klaus Stimitzer), 6. Lackierzentrum Schild (Andreas Schild, Martin Ritzinger), 7. Klaus & Mäc (Klaus Kitzer, Franz Steyrer), 8. Clubhouse (Michael Machherndl, Christoph Moser), 9. Almwirt (Martin und Michael Köberl), 10. Öfner 2 (Willi Pechtl, Leonhard Moser), 11. Sacki & Laubi (Josef Winkler, Hans Laubichler), 12. Martin & Flo (Martin Marl, Florian Muss), 13. Öfner 3 (Andreas Pressl, Otmar Marl), 14. Öfner 4 (Wolfgang Wilpernig, Mario Wenzel), 15. Fritz & Herbert (Fritz Zink, Herbert Grill), 16. Richi & Rudi (Erich Leitner, Rudi Seebacher), 17. Gassenbauer 2 (Johann Gassenabuer, Manuel Kral), 18. Albert & Werner (Albert und Werner Rastl) und 19. Gassenbauer 1 (Franz und Gerhard Gassenbauer). Bei der anschließenden Siegerehrung bedankte sich Obmann Thomas Marl im Namen des Veranstalters ASV Kainisch bei allen Mannschaften für ihre Teilnahme und deren sportliche Fairness, bei Schiedsrichter Florian Muss, bei Markus Grabner für die Auswertung sowie bei Manuela Seebacher für die hervorragende Bewirtung und beendete das 29. Kainischer Duo-Plattlwerfen mit einem „Plattl-Heil“.

Die siegreichen Mannschaften des Duo-Plattlwerfens des ASV Kainisch.

Bei den Schützen in Gaiswinkl gibt es einmal im Jahr einen Rollen tausch: Nachdem sich am 14. Juni die arrivierten Schützen beim „Frühschoppen-Schießen“ maßen, wechselten danach die Schreiber und Zieler in die Schützenstände und sammelten ihrerseits Erfahrung als „Schützen“.

Aufgrund des „Herz-Jesu-Umzuges“ personell etwas geschwächt erlebten die Mitglieder der Schützengesellschaft Grundlsee mit ihren Schreibern und Zielern ein gemütliches aber windiges Frühschoppen-Schießen.

Die Kinder und Jugendlichen wurden dabei von erfahrenen Schützen angeleitet, wie auch im 113 Meter entfernten „Zielergraben“ Schützen die Arbeit der Zieler übernahmen. Die Kategorie „sitzend aufgelegt“ gewann Julian Klanner mit 39 Kreisen, gefolgt von Leonie Fuchs (34) und Verena Klanner (25); die Kategorie „stehend aufgelegt“ holte Fini Wimmer mit 40 Kreisen, gefolgt von Felix Krexhammer (40), Florian Rastl (40), Fanny Budemayr (37), Gregor Böhm (36), Josef Laimer (34) und Anton Böhm (33).

Stefan Hofer konnte als einziger Schütze „stehend frei“ 39 Kreise erzielen. Bei der Tiefschusswertung hatte Julian Klanner mit 937 Teilern die Nase voran, gefolgt von Gregor Böhm, Felix Krexhammer, Sepp Laimer, Florian Rastl, Fanny Budemayr und Fini Wimmer. Stefan Hofer war stehend frei mit 1.388 Teilern eine Klasse für sich. Beim Schuss auf die „Gedenkscheibe“ hatte Josef Laimer mit einem einzigen Schuss aus einer „Achterin“ die

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Nase vorne und gewann somit die erste von elf Silbernadeln. Auf den Rängen platzierten sich Stefan Hofer, Felix Krexhammer, Julian Klanner, Fanny Budemayr, Leonie Fuchs, Florian Rastl, Anton Böhm, Gregor Böhm, Fini Wimmer und Verena Klanner.

Bei der Wertung der arrivierten Schützen holte Franz Pressl (46 Kreise) bei den Veteranen den Sieg, gefolgt von Regina Pressl (44) und Hermann Rastl (43). Die Damenwertung holte Astrid Kager mit 39 Kreisen, gefolgt von Astrid Eder (38), Regina Arbeiter (34), Bettina Scheck (30) und Julia Hampel (28). Bei den Herren gewann Markus Hopfer (43) vor Fritz Arbeiter (42), Josi Wimmer (41), Martin Gruber (41) und Hansirgl Hecker (40/„Achterin“). Die Tiefschusswertung ging an diesem Tag an Oberschützenmeister Hans Amon (636 Teiler), gefolgt von Hermann Rastl (709), Regina Arbeiter (890), Markus Hopfer (925) und Franz Pressl (929).

Der FC Ausseerland ist Meister der Gebietsliga Enns

In der letzten Runde überholten die Ausseer noch den Langzeittabellenführer Pruggern und sicherten sich im damit den Meistertitel in der Gebietsliga wie auch den Aufstieg in die Unterliga, wo nun das große Derby geben den ASV Bad Mitterndorf wartet. Die als Fixabsteiger feststehenden Mitterndorfer verabschiedeten sich mit einem respektablen 0:0 gegen St. Michael aus der Oberliga.

Oberliga Nord

ASV Bad Mitterndorf –

St. Michael 0:0

Ohne Tore – dafür mit aber mit einem weiteren Punkt – verabschiedete sich der ASV Bad Mitterndorf von der Saison und gleichzeitig auch von der Oberliga. Nach 18 Saisonen in der zweithöchsten steirischen Spielklasse muss der ASV wieder in die Unterliga. Der Abstieg wiegt aber nicht so schwer, winkt doch neben vielen Bezirksderbys auch nach einer gefühlten Ewigkeit auch wieder das große Ligaderby geben den FC Ausseerland.

Zudem kann sich die junge Mannschaft unter dem designierten Trainer Helmut Edelmaier in dieser Liga sicher besser etablieren, als in der Oberliga. Der renommierte Coach wechselt von der Kampfmannschaft II zur „Ersten“: „Heli hat in den vergangenen Jahren mit seiner fachlichen Kompetenz, seinem Engagement und seinem Gespür für die Mannschaft eindrucksvoll bewiesen, welch wertvoller Bestandteil unseres Vereins er ist. Wir sind überzeugt, dass er auch in der KM an diese Erfolge anknüpfen wird“, schreibt der ASV auf seiner Face-

bookseite. Sein Nachfolger bei der Kampfmannschaft II wird Daniel Penz.

Das Spiel gegen St. Michael war eher unspektakulär. In der ausgeglichenen Partie dominierten die Abwehrreihen klar das Geschehen, Torchancen gab es kaum. So steigt als einziges Team aus der Oberliga, da Irdning die Relegationsduelle gegen St. Margarethen/Knittelfeld für sich entscheiden konnte und der Liga erhalten bleibt.

ASV: Wieser (45., A. Schretthauser), Damis (69., Schnupp), Schönwetter, Schnepfleitner (26., Rainer), Stadler, Schrottshammer, Kraft, M. Neuper (90., Schw, Pürcher (90., Tob. Pliem), Th. Pliem, Lämmereiner.

1. Kindberg-M. 26 22 1 3 94:28 67

2. St. Peter/Kbg. 26 16 5 5 66:36 53

3. St. Peter-Fr. 26 13 6 7 41:27 45

4. Kapfenberg II 26 12 5 9 44:36 41

5. Zeltweg 26 12 5 9 58:53 41

6. Krieglach 26 10 3 13 43:60 33

7. Mürzzuschlag 26 8 8 10 41:53 32

8. St. Michael 26 9 5 12 40:61 32

9. St. Lorenzen 26 7 10 9 43:48 31

10. Knittelfeld 26 8 7 11 43:49 31

11. Judenburg 26 9 4 13 48:53 31

12. SC Liezen 26 8 6 12 53:54 30

13. Irdning 26 6 4 16 30:51 22

14. Mitterndorf 26 4 7 15 23:58 19

Gebietsliga Enns

FC Ausseerland –

SV Stein/Enns 6:0 (0:0)

In der letzten Meisterschaftsrunde wurde das scheinbar Unmögliche doch noch möglich – der FC Ausseerland holte sich den Meistertitel in der Gebietsliga Enns. Nach einigen Rückschläge und speziell dem verlorenen direkten Duell gegen Pruggern schien der Titel schon in unerreichbare Ferne gerückt. Doch der Langzeittabellenführer schwächelte am Ende und musst die Ausseer vorbeiziehen lassen. Das Bittere für Pruggern: Die Ennstaler führten die Tabelle ab der zweiten Runde durchgehend an und wurde nur in den letzten 45 Minuten überholt.

Der Spieltag selbst gestaltete sich lange Zeit spannend. Pruggern lag zwar daheim gegen Schladming II überraschend zurück, doch die Ausseer hatten zur Pause nur ein 0:0 zu Buche stehen – zu wenig, um die Pruggerer in der Tabelle einzuholen. Mit Wiederanpfiff aber brachen offensiv alle Dämme. Jonas Kogler schoss den FCA mit seinem Treffer in Minute 46 an die Tabellenführung. Niko Eder (50.), Patrick Käfmüller (76.), Daniel Pinkney (84.), Tamas Lazok (88.) und Gabriel Grubesa (93.) machten das letzte Heimspiel

zum Schützenfest. Pruggern gelang im Parallelspiel zwar der Ausgleich, der nötige Siegestreffer blieb aber aus – im Gegenteil, die Gäste aus Schladming gewannen 1:2. So gehörte der Meistertitel und der Fixaufstieg in die Unterliga dem FCA. Pruggern bezwang in der folgenden Relegation Selzthal und spielt ab Herbst ebenfalls wieder in der Unterliga.

FCA: Bruckenberger, Dogan (81., Syen), Lazok, Pinkney, Kanalas (45., Machherndl), Grill, J. Kogler, (81., Perstl) Eder, (61., G. Grubesa) Wimmer (61., Käfmüller), Pomberger, Stögner.

ASV Bad Mitterndorf II spielfrei

Der ASV Bad Mitterndorf II hatte in der letzten Runde spielfrei und belegt in der Endabrechnung Rang 9.

1. Ausseerland 20 15 1 4 56:21 46

2. Pruggern 20 1 35 2 47:24 44

3. Stainach 20 9 4 7 38:30 31

4. Gröbming 20 9 3 8 36:35 30

5. Ramsau 20 9 2 9 43:37 29

6. Öblarn 20 8 5 7 45;40 29

7. Aigen 20 7 5 8 44:44 26

8. Stein/Enns 20 7 2 11 37:51 23

9. Mitterndorf II 20 6 2 12 33:52 20

10. Schladming II 20 6 2 12 34:48 20

11. St. Gallen 20 4 3 13 22:53 15

1. Klasse Enns

Union Kalwang –FCA Juniors 3:2 (2:1)

Im letzten Saisonspiel mussten sich die FC Ausseerland Juniors im Liesingtal knapp geschlagen geben. Jakov Grubesa brachte die Juniors zwar nach fünf Minuten in Führung, danach aber drehte Kalwang die Partie. Die um Routiniers verstärkten Juniors kamen zwar durch einen herrlichen Freistoßtreffer von Armin Schupfer noch einmal auf 2:2 heran, musste aber in der 70. Minute das 3:2 hinnehmen, bei dem es letztlich auch bleiben sollte. Mit dieser Niederlage verloren die Juniors in die letzten Saisonrunde noch den zweiten Tabellenrang, der zur Relegation um den Aufstieg gereicht hätte. Diesen nahm nun der SV Admont/Hall ein, das in der Relegation gegen die FC Schladming Juniors aber in zwei Partien mit einem Gesamtscore von 0:21 sang- und klanglos unterging und in der Liga bleibt.

Juniors: Köberl, Freismuth, Okanume, Horvath (77., Brandauer), Pehringer, Gasperl (72., L. Stöckl), G. Martinovic (72., Dor. Martinovic), J. Grubesa (80., I. Martinovic), Kirchschlager, Schupfer, Petritsch.

Jugend/U16

U16-Meistertitel für den FC Ausseerland

Nicht nur die Kampfmannschaft des FC Ausseerland durfte den Meistertitel feiern, auch die U16 des FCA holte sich Platz eins. Das Team des Trainerduos Daniel Pinkney und Hans Simentschitsch feierte in 18 Spielen 15 Siege und wurde letztlich zwei Punkte vor dem hartnäckigen Verfolger Schladming Meister. Bester Torschütze der Ausseer 21 Spieler kamen insgesamt zum Einsatz (alphabetisch): Maximilian Freismuth, Tobias Fuchs, Darian Gasperl, Jakov Grubesa, Sebastian Haunold, Diego Juric, Antonio Martinovic, Gabriel Martinovic, Gabriel Martinovic (ja, es gibt tatsächlich zwei), Martin Martinovic, Gabriel Mayr, Gabriel Okanume, Milos Radovanovic, Johannes Skvorc, Julian Stöckl, Erik Szorcsik, Karlo Tadic, Lukas Tadic, Marco Tadic, Nikolaus Tanzmeister und Timo Wallner.

1. Ausseerland 18 15 1 2 92:22 46

2. Schladming 18 14 2 2 99:31 44

3. Admont/Hall 18 11 1 6 80:39 34

4. Mitterndorf/T. 18 8 4 6 42:41 28

5. Gröbming 18 7 1 10 55:61 22

6. St. Gallen 18 2 1 15 36:84 7

7. St. Martin/Gr. 18 1 0 17 22:147 3

FC Tauplitz –

SG Irdning II 10:0 (5:0) Zum Abschluss feierte der FC Tauplitz einen Kantersieg. Kevin Klettner, Tobias Kreiter, David Beutelbeck und Felix Beutelbeck sorgten in der ersten halben Stunde für klare Verhältnisse. Daniel Mlinar erhöhte auf 5:0, ehe Felix Beutelbeck, Kreitner und Klettner noch einmal trafen. Florian Reisenbichler und erneut Felix Beutelbeck stellten dann den 10:0Endstand her.

Tauplitz: Grassecker, P. Tassatti, Kolb (66., Vlacic), Klettner (72., Rudorfer), F. Beutelbeck, Mlinar (72., Reisenbichler), Kreiter, Frühwirth (45., Stieg), D. Beutelbeck, Altenburger (45., Berger), Troby.

Alpenpost

Zeitung des Steirischen Salzkammergutes

Herausgeber, Medieninhaber und Redaktion: Medienförderungsverein Ausseerland, 8990 Bad Aussee, Kammerhofgasse 227. Telefon: 03622/53118, FAX: 03622/53118-577

E-mail: redaktion@alpenpost.at Für den Inhalt verantwortlich: Florian Seiberl. Druck: Druckerei WALLIG, 8962 Gröbming. Erscheinungsweise: 14-tägig. Einzahlungen auf das Konto AT764501030400030000 bei der Volksbank Salzburg. Aufgrund der Lesbarkeit der Artikel wird bei Bedarf nur eine Geschlechtsform gewählt. Dies bedeutet jedoch keine Benachteiligung des anderen Geschlechtes. Die mit ß versehenen Artikel sind bezahlte Anzeigen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, zugesandte Leserbriefe zu kürzen und übernimmt keine Haftung für den Inhalt kostenloser Ankündigungen. Alle Rechte vorbehalten. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

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