Ausgabe Nr. 12 12. Juni 2025 49. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at
Spruch:
Die Dinge müssen geheim und im Dunkeln getan werden. Jean-Claude Juncker
Das 65. Narzissenfest im Ausseerland ...
... war von großem Erfolg geprägt. Am Sonntag erlebten rund 17.000 Besucher ein Frühlingsfest der Superlative, bei dem die „Süßen Kätzchen“ den ersten Platz beim Korso belegten. Foto: Alexandra Hofer
Überaus erfolgreiches 65. Narzissenfest Ein riesiges Wetterglück konnten die Verantwortlichen für die Ausrichtung des größten Frühlingsfests Österreichs für sich verbuchen: War bis Freitag noch Dauerregen angesagt, lockerte das Wetter für das Festwochenende auf und lockte zum Höhepunkt am Sonntag so viele Besucher nach Altaussee, dass man über das Verkehrsservice des ORF sogar darum bat, nicht mehr ins Ausseerland zu fahren, da keine Parkplätze mehr zur Verfügung standen. Ein schöner und notwendiger Erfolg für das Narzissenfest, welches immer noch eine der wichtigsten touristischen Säulen des Ausseerlandes darstellt. Nach den Auftaktveranstaltungen, dem Mitgliederkonzert der Stadtkapelle Bad Aussee (siehe Seite 7) sowie dem vom WSV Altaussee heuer zum 42. Mal ausgerichteten Narzissenlauf (siehe Seite 30), gab es für die Besucher ein umfangreiches Rahmenprogramm zu genießen. Das kühle und regnerische Wetter der letzten Wochen ließ das Ausseerland noch grüner, die Narzissen noch strahlender und die Luft noch klarer erscheinen. Während es beim Altausseer Narzissenlauf noch aus Eimern schüttete, klarte sich dann am Freitag gegen Mittag das Wetter auf und ein sommerliches Wochenende mit warmen Temperaturen und viel Sonnenschein lockte immer mehr
Besucher in das Steirische Salzkammergut. Krönungsabend Im bis auf den letzten Platz besetzten Kur- und Congresshaus führte Daniel Neuhauser durch einen kurzweiligbeschwingten Abend, bei dem die Besucher die heurigen Hoheiten nicht nur vorgestellt bekamen, sondern auch darüber zu entscheiden hatten, wer als Königin und wer als Prinzessin das Ausseerland das kommende Jahr vertreten wird. Die 24-jährige Bad Mitterndorferin Magdalena – aktiv bei der Musikkapelle Kumitz, bei der Landjugend und beruflich als Bürokauffrau tätig – eroberte die Herzen im Sturm und wurde zu einer überglücklichen
Königin gekrönt. Ihr zur Seite stehen nun Celina Gschaider, 24, Elementarpädagogin aus Seekirchen am Wallersee, sowie die 23-jährige Johanna Murauer aus Altmünster, 23 Jahre, Studentin der Logopädie, die als Prinzessinnen regieren werden. Musikalisch überaus anspruchsvoll wurde der Abend wieder von den „Lent Lilies“ gestaltet, die bereits das 15. Mal diesen Part mit viel Gefühl für Takt und Noten ausübten. Mit Christian „Eidl“ Eidlhuber, Ernst Gottschmann, Philipp Egglmeier, Jürgen Fleischhacker und Michael Meißl war der Abend musikalisch bestens umsorgt. Fortsetzung auf Seite 12
Wählertäuschung? Wenn sich die Entwicklung rund um das LKH Bad Aussee wirklich so darstellt, wie in jenem Papier, über welches nicht nur die Angestellten des Hauses, sondern auch die Bürgermeister und die Bevölkerung nun die Pläne „serviert“ bekamen, bleibt in den nächsten Monaten politisch kein Stein auf dem anderen. Die FPÖ hätte dann nämlich unter Vorspielung falscher Tatsachen Wählertäuschung betrieben und nicht nur eine Landtagswahl damit gewonnen, sondern auch bei den Gemeinderatswahlen – genau aufgrund des Versprechens, das LKH Bad Aussee erhalten zu wollen – Mandate dazugewonnen. Ohne nun die „Büchse der Pandora“ zu öffnen, wäre VP-Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl nicht der Erste in dieser Funktion, der über das LKH Bad Aussee „stolpert“, wie auch Landeshauptmann Mario Kunasek sich warm anziehen wird müssen, wenn die Pläne wirklich so umgesetzt werden, wie sie publiziert wurden. Ein Glück für sie, dass „teeren und federn“ nicht mehr Usus ist. EGO