Spruch: Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave. F. Nietzsche
Die nächste Generation ...
... an Korsoteilnehmern, angetreten unter dem Namen „See hoch drei“, konnte die Jury mit ihrem Käfer „Herbie“ überzeugen und den ersten Platz belegen.
Riesiges Wetterglück beim 66. Narzissenfest
MusikRausch
Am Samstag, 13. Juni, findet im Obstgarten der Dorfbäckerei Schlömmer (Obersdorf 7, Bad Mitterndorf) heuer bereits zum 6. Mal der „MusikRausch“ statt. Ein Tag mit echter Volksmusik und heimischen Spezialitäten. Dem MusikRausch-Team ist es ein Anliegen, die alpenländische Volksmusik in unserer Heimat hochleben zu lassen. Ab 13 Uhr darf man sich auf die Seidlzupfmusi freuen und im Anschluss auf die Goiserer Klarinettenmusi, ab 20 Uhr wird die Schnopsidee begrüßt. Open end! Eintritt: freiwillige Spenden, die Familien in Not in der Umgebung zugutekommen. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt!
Hinweis in eigener Sache
Wegen des Feiertags am Donnerstag musste diese Ausgabe am Montag verfrüht in Druck gegeben werden, weshalb einige Ereignisse vom Wochenende nicht mehr berücksichtigt werden konnten. Diese folgen verlässlich in der nächsten Ausgabe der „Alpenpost“.
Gut verlaufen!
sich zwar kurz in der Kirche, aber zumindest sorgte diese kleine Aktion für Heiterkeit. Gleich sechs Hoheiten waren anwesend, nämlich die „alten“ und die „neuen“, wobei es bei den letzteren noch darum ging, wer denn welchen Posten bekleiden dürfe. Unter anderem ließen sich dieses Ereignis die Bürgermeister von Altaussee, Bad Aussee und Grundlsee, Narzissenfest-Obmann Rudolf Grill, TVB-Obmann Mario Seebacher und viele Sponsorenvertreter nicht entgehen. Die Kindertanzgruppe der Volksschule Altaussee eroberte unter der Leitung von Maria Reichenvater die Herzen der Besucher mit einem „Waldhansl“ im Sturm, bevor die drei Hoheiten erstmals vor das Publikum traten. Diese gaben Einblicke in ihr Leben, ihre Hobbys und ihre Erwar-
tungen an das kommende Jahr, wie auch Hoppalas bearbeitet wurden und sie ihr umfangreiches Wissen über das Narzissenfest und das Ausseerland im Rahmen einer Schnellraterunde darlegen konnten. Als nächster musikalischer Höhepunkt folgte ein Auftritt von Magdalena Prisching und Luisa Albrecht mit ihrem Gitarren- und Gesangslehrer Horst Ebner, die die Lieder „Unwritten“ sowie „Schena Mensch“ interpretierten. Einen ganz bezaubernden Auftritt hatte anschließend der Präsident des „Magischen Rings Austria“, Hanno Rhomberg, der mit zwei Zaubertricks von Joseph Fröhlich das Publikum bestens unterhielt. So machte er aus einem 5-Euro-Schein einen 100-EuroSchein, wie er auch einen indischen Seiltrick präsentierte.
Fortsetzung auf Seite 16
Man hätte sich das Wetter nicht besser wünschen können, konnte das größte Frühlingsfest Österreichs doch bei Kaiserwetter durchgeführt werden. Ein paar Regentropfen am Samstag hatten keine Bedeutung und am Sonntag hielt das Wetter – während es ringsum blitzte und donnerte – bis zum Abend aus. Die Verantwortlichen konnten sich über einen sehr guten Besuch freuen. Gestartet wurde der viertägige Festreigen mit dem Krönungsabend am Donnerstag. Musikalisch beschwingt einbegleitet von den heuer sechsköpfig auftretenden „Lent Lilies“ mit Jyrgen Fleischhacker am Bass, Ernst Gottschmann an der Gitarre, Michael Weissl am Schlagzeug, Philipp Egglmeier an der Rumpl, Michael Lugstein an der Klarinette und Christian „Eidl“ Eidlhuber an der Geige, die den ganzen Abend mit ausgewählten und perfekt passenden Musikstücken die Szenerie umrahmten, konnte Daniel Neuhauser vor dem vollbesetzten Haus zum 66. Narzissenfest und zum zugehörigen Krönungsabend begrüßen. Als er gleich zu Beginn alle Besucher dazu aufforderte, dem Nachbarn die Hand zu reichen und einen schönen Abend zu wünschen, wähnte man
Das letzte Wochenende war geprägt vom Narzissenfest, welches – wiederholt – wie am Schnürchen verlief. Viel besser hätte es man sich eigentlich nicht wünschen können. Das Wetter hielt bis zum Schluss und die abertausenden Besucher, die das Ausseerland während der vier Tage besuchten, waren mit den dargebotenen Attraktionen sehr zufrieden. Der einzige Wermutstropfen war, dass bei einer perfekt vorbereiteten Narzissennacht der Besuch hinter den Erwartungen zurückblieb. Da die Gäste – aufgrund des fehlenden Feiertages –erst später anreisten, fehlten diese natürlich am Freitag. Vielleicht könnte man diese Terminlegung nochmals überdenken. Was das restliche Fest anbelangt, kann man nur den Hut ziehen und gratulieren. EGO
Die „Seite 2”
von
Florian Seiberl
Jeder Häuslbauer wird früher oder später mit dem Thema „Endkollaudierung“ oder „Benützungsbewilligung“ konfrontiert, denn ohne diese Bescheinigung, die eine plangemäße und sichere Ausführung des Bauwerks bestätigt, können sich Versicherungen im Ernstfall schadlos halten. Wenn zum Beispiel ein Kind über eine Treppe ohne Handlauf hinunterfällt, wird die
Wirbel um hunderte offene
Bauverfahren in Bad Mitterndorf
Schon seit mehreren Monaten schwirren Gerüchte um hunderte offene Bauverfahren in der Großgemeinde Bad Mitterndorf herum – um diesen baurechtlichen „Gordischen Knoten“ aufzudröseln wurde sogar das Bauamt für drei Monate „offline genommen“, um sich ausschließlich auf die Aufarbeitung der offenen Verfahren zu konzentrieren. Geholfen hat es nicht – im Gegenteil: Es wurden noch weitere Fälle gefunden. Eine Bestandsaufnahme aus dem Minenfeld.
nun von den Wehren eine Prioritätenliste bekommen und alleine im heurigen Jahr bauen wir die Kapazitäten um € 160.000,– aus“, so Herbert Hansmann, „und das werden wir auch in den nächsten Jahren so machen.“ Es ist auch in seinem Interesse, diese über die Jahre angehäufte Unterversorgung in den Griff zu bekommen, denn als Bürgermeister haftet er per-
In Bad Mitterndorf könnten bis zu 800 Bauverfahren unerledigt sein. Für die Bauherren und -damen eine unangenehme Angelegenheit, denn einerseits steigt im Ernstfall die Versicherung aus, andererseits könnten aus den Versäumnissen des Bauamtes hohe Nachforderungen bei den Anschlussgebühren und Abgaben entstehen. Foto: ausseerlandvonoben.at
Versicherung auf eine nicht normgemäße Absicherung verweisen und eine Zahlung verweigern, oder wenn zum Beispiel ein Gebäude – aufgrund eines nicht beschauten Kamins –abbrennt, erhält man mit viel Glück „in Kulanz“ ein paar tausend Euro, trotz einer Versicherung bei Brandfällen. Damit ist Hausbesitzern, die sich sicher und ausreichend versichert fühlen, jedoch nicht geholfen. Große Verunsicherung Verständlicherweise ist somit die Verunsicherung unter den „Häuslbauern“ in Bad Mitterndorf riesig. In der letzten Gemeinderatssitzung offenbarte Bgm. Herbert Hansmann die Dimension dieser „Erblast“, die er übernommen hat: „Es geht dabei um bis zu 800 Objekte, die ohne Benützungsbewilligung sind“, ließ er die Bombe platzen. Laut ihm wurden in den letzten 20 Jahren nur unregelmäßige und seit 2016 keine verpflichtenden Feuerbeschauen durchgeführt, die meist von einer Kommission – bestehend aus Spezialisten der Feuerwehr, Rauchfangkehrermeister und Vertretern der Gemeinde – erledigt werden. „Wir haben acht Feuerwehren in der Gemeinde und keiner der Kommandanten war jemals bei einer Feuerbeschau dabei“, wie Bgm. Herbert Hansmann anmerkte. Auch was die Löschwasserversorgung im Gemeindegebiet anbelangt, ist diese zu gering dimensioniert, um im Ernstfall genügend Löschwasser zur Verfügung stellen zu können. „Wir haben
sönlich für etwaige Schäden. Dazu kommt aber auch ein finanzieller Schaden in großer Höhe für die Gemeinde, denn es wurden weiters jahrelang keine Anschlussgebühren oder Abgaben für die Objekte nur teilweise oder fehlerhaft verrechnet –was aktuell intern aufgearbeitet wird. Und es kommen eine Reihe von Bauwerbern dazu, deren Ansuchen seit mehr als fünf Jahren nicht bearbeitet werden konnten oder wurden. Wiederauferstandene Karteileichen Doch wie konnte es zu dieser Situation überhaupt kommen? Mit der Fusion der drei Gemeinden zu einer Großgemeinde wurden die Bauakten mit Gemeindefahrzeugen aus PichlKainisch und Tauplitz abgeholt und nach Bad Mitterndorf verbracht. Dort ruhen die Akten seit mittlerweile mehr als zehn Jahren friedlich in Kästen und wurden nicht aufgearbeitet. Großteils sind davon Bauherren und -damen betroffen, die ihre Häuser schon früher errichtet und auch kollaudiert bekamen, bei denen diverse Zubauten wie Carports oder Gauben zwar bauverhandelt, aber nicht bewilligt wurden. „Man kann diese Misere nicht auf einer Person aufhängen, das war eine längere Entwicklung, dass es so weit gekommen ist. Wir werden diese enorme Schieflage nun aber aufarbeiten. Die Bauamtsleitung wurde neu ausgeschrieben, aufgrund der Komplexität entschied man sich jedoch dazu, temporär externe Spezialisten hinzuzuziehen. Wir haben
auch einen Raumplaner hinzugezogen und auch bei der Feuerbeschau haben wir einen externen Fachmann gefunden. Die Bauherren und -damen werden sukzessive informiert, die Gemeindeaufsicht wurde proaktiv von uns über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt und wir arbeiten nun Fall für Fall auf. Aufgrund der hohen Anzahl offener Verfahren kann es zu länge-
ren Wartezeiten kommen, aber wir bemühen uns wirklich, so schnell wie möglich Klarheit zu schaffen“, so Bgm. Herbert Hansmann dazu abschließend.
Der jahrzehntealte baurechtliche „Gordische Knoten“ in Bad Mitterndorf bedarf jedoch sicher mehr Arbeit, als ein Schwerthieb erledigen.
Bei Ihrer Antrittsrede haben Sie gesagt, dass Sie sich gerne als „Prellbock“ vorne hinstellen. Haben Sie damals erwartet, dass es in dieser Intensität passieren wird?
Bgm. Herbert Hansmann: „Dass es Baustellen gibt, wusste ich. Dass sich aber über Jahre hinweg derart viele offene Verfahren, fehlende Unterlagen und strukturelle Probleme angesammelt haben, war in dieser Dimension nicht absehbar. Klar war für mich aber auch von Anfang an: Wegschauen ist keine Option. Irgendjemand musste beginnen, aufzuräumen, und genau das tun wir jetzt konsequent.“
Man spricht von bis zu 800 Objekten in der Großgemeinde, die noch keine Benützungsbewilligung haben. Dies hat große Auswirkungen auf den Versicherungsschutz. Wie konnte es dazu kommen?
Bgm. Herbert Hansmann: „Fakt ist, dass über viele Jahre Verfahren offen geblieben oder nie sauber abgeschlossen wurden. Genau diese liegen jetzt am Tisch. Wichtig ist mir aber, keine unnötige Verunsicherung zu erzeugen. Nicht jedes betroffene Objekt ist automatisch ohne Versicherungsschutz. Deshalb wird jetzt jeder einzelne Fall geprüft und ordentlich aufgearbeitet.“
Ebenso wurde seit rund zwei Jahrzehnten keine Feuerbeschau von hoch priorisierten Gebäuden vorgenommen. Wieso hat man diese Tätigkeit so vernachlässigt?
Bgm. Herbert Hansmann: „Sowohl bei der Löschwasserversorgung als auch bei den Feuerbeschauen haben die Feuerwehren der Gemeinde über Jahre hinweg immer wieder auf bestehende Probleme und Versäumnisse hingewiesen. Umso unverständlicher ist es, dass diese Themen trotzdem nicht mit der notwendigen Konsequenz angegangen wurden. Genau deshalb wurde jetzt gemeinsam mit den Feuerwehren ein klarer Fahrplan erstellt. Sicherheit darf nicht vom Zufall abhängen.“
Um die Rückstände aufzuarbeiten, wurde das Bauamt für drei Monate „offline“ genommen. Sie sagten nun, dass in dieser Zeit nur noch mehr „Verdachtsmomente“ aufgetaucht seien. Wie kann dies alles lückenlos aufgeklärt werden und was wird aktuell dahingehend gemacht?
Bgm. Herbert Hansmann: „Die Maßnahme war notwendig, weil ein ‚Weiter wie bisher‘ keine Lösung mehr gewesen wäre. Im Zuge der Aufarbeitung sind zusätzliche Auffälligkeiten sichtbar geworden. Deshalb werden derzeit sämtliche Abläufe und offenen Verfahren überprüft. Die Bauamtsleitung wurde ausgeschrieben, gleichzeitig haben wir uns bewusst dafür entschieden, in dieser Situation nicht irgendeine schnelle Lösung zu präsentieren. Aktuell setzen wir auf eine externe Übergangslösung mit entsprechender Erfahrung, um wieder klare Strukturen, Kontrolle und funktionierende Abläufe ins Bauamt zu bringen. Wichtig ist mir dabei vollständige Aufklärung statt Schönreden.“
Auch bei den Vorschreibungen diverser Abgaben gibt es enorme Rückstände. Wie kann man solche Geschehnisse in der Zukunft verhindern und mit welchen Summen haben die Hausbesitzer zu rechnen? Bgm. Herbert Hansmann: „Auch hier wurden im Zuge der Aufarbeitung erhebliche Rückstände festgestellt. Die Gemeindeaufsicht wurde darüber in Kenntnis gesetzt und mit der externen Unterstützung werden wir hier wieder klar Schiff machen und funktionierende Strukturen aufbauen. Für die Zukunft braucht es klare Zuständigkeiten, nachvollziehbare Abläufe und regelmäßige Kontrollen. Nur so verhindert man, dass sich solche Entwicklungen wiederholen. Zu möglichen Kosten kann aktuell keine pauschale Aussage getroffen werden, weil jeder Fall einzeln geprüft werden muss. Klar ist aber auch: Wir werden hier konsequent vorgehen.“
Bgm. Herbert Hansmann Foto: F. Baumann
Gemeinderatssitzung in Bad Mitterndorf
Die PayLife
Dass der Bad Mitterndorfer Gemeinderat am 21. Mai zusammentrat, war eigentlich nicht geplant. Der Fristenlauf für die Verpachtung der Gemeindejagden machte diese Sitzung jedoch notwendig und so konnten gleich noch ein paar weitere Punkte abgearbeitet werden. Im Rahmen der Sitzung wurde ein neuer Gemeinderat angelobt. Da Kevin Gössler sein Mandat aus privaten Gründen zurückgelegt hatte, wurde Maximilian Kreutzer für die Fraktion der ÖVP angelobt. Bgm. Herbert Hansmann dankte Kevin Gössler in Abwesenheit für seine sechsjährige Arbeit im Gemeinderat. Bericht des Bürgermeisters In Hinblick auf den Glasfaserausbau in Bad Mitterndorf und dem Bezirk Liezen hielt Herbert Hansmann fest, dass er „ein tausendprozentiger Befürworter“ des Projekts sei. Er gestand zwar ein, dass es zu „Unklarheiten“ gekommen sei, er sich jedoch schon „in den letzten Jahren eingebracht habe“: „Bei einem so großen Projekt ist der Austausch und die Kommunikation wichtig. Es darf für die Gemeinden kein Schaden entstehen. Für eine Wiederherstellung hat der Projektant zu sorgen“, wie er festhielt. Was die Situation in Bad Mitterndorf anbelangt, so „haben wir diese im Griff und nur noch ein paar Kilometer zu graben. Bald wird in Betrieb gegangen. Die Künetten von der Bäckerei Reisinger bis zur Apotheke werden bald zugemacht, wie auch Risse gleich mitgemacht werden. Im Herbst wird die Fahrbahn gefräst und eine neue Asphaltdecke aufgezogen. Derzeit ist man dabei, die Leitungen per GPS einzumessen“, so der Bürgermeister zu diesem Thema.
Pumpspeicherkraftwerk Beim geplanten Pumpspeicherkraftwerk läuft laut Bgm. Herbert Hansmann ein „UVP-Vorverfahren“, wie auch im Juli Probebohrungen bis in eine Tiefe von 300 Metern vorgenommen werden. „Die Bauwerke entstehen alle am Gemeindegebiet von Mitterberg/St. Martin, wir sind nur mit dem See betroffen. Dahingehend gab es einen Termin mit dem Bootsverleih, den ÖBf, den Fischern sowie der Berg- und Naturwacht. Den vielbesprochenen Schlammstreifen wird es so nicht geben. Es wird drei bis fünf Jahre dauern, bis das Projekt zur Umsetzung gelangt“, wie er festhielt.
Kindergarten Tauplitz: Kurzfristige Spitze macht weitere Kraft notwendig Da sich im Kindergarten in Tauplitz im nächsten Jahr eine „kurzfristige demographische Spitze“ von drei Kindern bemerkbar macht, wird für das Kindergartenjahr 2026/27 eine zusätzliche Kindergartenbetreuerin auf Teilzeitbasis angestellt, um allen gesetzlichen Ansprüchen zu genügen.
Fragestunde
In der Fragestunde interessierte sich GR Hans Peter Hochgötz (Team Vroni – SPÖ und Unabhängige) für den Lückenschluss des Breitbands von der Tennishallle Richtung Pichl-
Kainisch und dafür, ob in dieser Saison wohl keine offenen Stellen den Tourismus einschränken würden. Dies wurde von Bgm. Herbert Hansmann explizit ausgeschlossen. Freihändige Verpachtung der Gemeindejagden In Bad Mitterndorf gibt es fünf Gemeindejagden: „Pichl-Kainisch“ mit 735 Hektar (bei 82 Grundeigentümern), „Mitterndorf“ mit 1.157 Hektar (bei 104 Grundeigentümern), „Krungl“ mit 1.092 Hektar (bei 87 Grundeigentümern), „Klachau“ mit 609 Hektar (bei 51 Grundeigentümern) sowie „Tauplitz“ mit 1.003 Hektar (bei 68 Grundeigentümern). Die Jagden können – laut einstimmigem Beschluss – ab 2028 vom Gemeinderat vergeben werden. Im Zuge des Antrags wurde darum gebeten, dass die Mitglieder der diversen Jagdgesellschaften „sorgsam mit dem Eigentum anderer umgehen und auch Wege nicht befahren sollen, wenn dies nicht gewünscht ist.“
Einreichplanung
Loipenbeschneiung
Das Thema Loipenbeschneiung polarisiert die Dorfgemeinschaft, man ist jedoch um Kalmierung bemüht. Die Streckenführung nahe der Aldiana-Therme und der Nachwuchsschanzenanlage bei Bad Heilbrunn stößt bei Anrainern auf Widerstand. „Bei Besprechungen mit Grundeigentümern zeigten sich Ängste und Sorgen, dass eine Beschneiung zu laut sei oder eine Tourismusentwicklung nicht förderlich. Eine Überlegung zu einer Beschneiung gibt es schon seit 25 Jahren und es gab viele Konzepte. Im vergangenen Winter haben wir gesehen, wie schwer es ist, wenn im Tal wirklich kein Schnee liegt. Ein Ausweichen auf die Tauplitzalm
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bewirkt auch Probleme – einerseits mit der Höhenlage, die für Gelegenheitssportler herausfordernd sein kann, andererseits aufgrund der Verkehrslage mit zu wenig Parkplätzen. Somit müssen wir das Thema Langlauf größer denken. Wir werden dabei jedoch nicht drüberfahren, sondern im Dialog entwickeln. Wir sprachen schon mit der Bezirkshauptmannschaft, der Abteilung 13 des Landes, mit dem Naturschutz sowie mit Wasserrechtlern. Es wurde alles erörtert, aber es gibt noch keine Detailplanung. Wichtig ist, dass die Anrainer keine Lärmbelästigung fürchten müssen. Auch eine Wasserentnahmestelle, die 1997 genehmigt wurde, ist nun in den Plan einbezogen worden. Wir werden nun Mitte Juni mit den Grundeigentümern und dem Gemeinderat sowie den Vereinen bei einer Begehung alles erörtern“, so Bgm. Herbert Hansmann. Was die konkreten Pläne anbelangt, so gab es bei einer Ausschreibung für die Detailplanung nur ein einziges Angebot, welches nun vom Gemeindrat mehrheitlich abgesegnet wurde.
Sanierung Schwimmbad Tauplitz sowie Aula Mittelschule Beim Tauplitzer Schwimmbad wird mit einem Gesamtvolumen von € 120.000,– eine Sanierung des Daches, der Sanitäranlagen sowie die Installation einer Wärmepumpe vorgenommen.
Bei der Aula der Mittelschule werden um rund € 247.000,– Baumeisterarbeiten durchgeführt. Da eine Dachsanierung notwendig wurde, stockt man den Trakt gleich auf und schafft „Vorsorgeräume“, da mittelfristig ein erhöhter Platzbedarf erwartet wird. Die Gesamtinvestition wird rund € 1,4 Mio. betragen.
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Zu Beginn der Sitzung wurde Maximilian Kreutzer für die Fraktion der ÖVP angelobt.
Großes Übungsszenario am Loser
Ein ziemlich anspruchsvolles Übungsszenario beschäftigte am 22. Mai den Feuerwehr-Flugdienst Steiermark, das gemeinsam mit Kräften des Österreichischen Bundesheeres am Loser abgearbeitet wurde. Als Übungsannahme galt ein großer Flächenbrand nahe des Atterkogels, der durch ein Schwendfeuer ausgelöst worden war. Neben 70 Einsatzkräften der Feuerwehr und des Bundesheeres waren auch alle drei Hubschraubertypen des Österreichischen Bundesheeres dabei.
Neben zehn Kameraden der Feuerwehren Reitern und Altaussee unter dem Kommando von ABI Christian Fischer waren unter dem Gesamtkommando von Staffelkommandant d. F. Josef Fritz von der FF Aigen im Ennstal nicht nur die Staffel Nord sondern auch die Flugdienststaffel Ost/Süd der Feuerwehr Kapfenberg sowie die Flugdienststaffel West der Feuerwehr Scheifling dabei. Auch die Österreichischen Bundesforste waren mit sechs Personen vor Ort, um die Übung zu beobachten und auch Erfahrungen zu sammeln. So sollen hinkünftig bei der Anlage von Teichen o. Ä. die Dimensionen entsprechend größer gewählt werden, um genügend Löschwasser für den Ernstfall parat zu haben.
Im Mittelpunkt der Fortbildungsmaßnahme standen die Aufgaben der Feuerwehr-Flughelfer und Flugeinweiser im Zusammenwirken mit Hubschraubern. Dazu zählen unter anderem das Erkunden, Vorbereiten und Absichern von HubschrauberLandeplätzen, das Melden von Flughindernissen, das Einweisen
von Hubschraubern, das Vorbereiten von Lasten für Innen- und Außenlasttransporte sowie das Überwachen von Personen und Gerät am Boden. FeuerwehrFlughelfer übernehmen darüber hinaus Tätigkeiten beim Personen- und Materialtransport, beim Be- und Entladen, beim Ein- und Aushängen von Außenlasten sowie bei Seil- und Windeneinsätzen in unwegsamem Gelände. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem sicheren Umgang mit den eingesetzten Hubschraubertypen des Bundesheeres. Neben den bewährten Modellen Augusta Bell 212 „Huey“ und S-70 „Black Hawk“ stand insbesondere der neue AW169 „Lion“ im Fokus, um die Feuerwehr-Flughelfer und Flugeinweiser auf aktuelle technische und einsatztaktische Anforderungen zu schulen. Während die „Black Hawk“-Maschine ihren großen Löschwasserbehälter beim Speicherteich am Sandling befüllte, schöpften die beiden anderen Hubschrauber bei einem 10.000Liter-Behälter nahe des Augstsees. Direkt aus dem See konnte nicht
Videos dazu unter
Auch die weltweit seit 1968 – in Österreich seit 1980 – Einsatz befindliche Augusta Bell 212 bewies ihre Fähigkeiten.
Die Flughelfer der Feuerwehren, die Einsatztaucher und Spezialkräfte erfuhren viel Wissenswertes über die neue Type beim Österreichischen Bundesheer.
geschöpft werden, da dieser noch eine Eisschicht aufwies. Zusätzlich wurden Taucher per Hubschrauber zum Speicherteich Sandling verlegt und nach dem Tauchgang wieder rücktransportiert.
An der Übung nahmen auch Bereichsfeuerwehrkommandant LFR Reinhold Binder sowie OBR Harald Schaden, Landessonderdienstbeauftragter für Flugdienst und Vegetationsbrandbekämpfung des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark, teil.
Die Übung unterstrich die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Bundesheer und weiteren Partnern bei Wald- und Vegetationsbränden in alpinem Gelände. Gerade in schwer zugänglichen Einsatzbereichen ermöglichen Hubschrauber rasche Erkundung, Beobachtung, Führung sowie den Transport von Löschwasser, Gerät, Mannschaft und Lasten. Ein besonderer Dank gilt der
Freiwilligen Feuerwehr Altaussee, den Loser Bergbahnen und den Österreichischen Bundesforsten, die durch ihre Unterstützung und die Schaffung der notwendigen Voraussetzungen vor Ort wesentlich zum Gelingen der Übung beitrugen.
4. Panoramalauf in Grundlsee
Der ASVÖ Grundlsee-Volksbank lädt am Samstag, 19. September, wieder zu einem besonderen Lauferlebnis inmitten der beeindruckenden Natur rund um den Grundlsee – mit traumhaften Panoramablicken, sportlicher Herausforderung und einer einzigartigen Atmosphäre für alle Laufbegeisterten. Als besonderes Angebot gibt es auch den Staffellauf, bei dem je zwei Teilnehmer als Team an den Start gehen und je sieben Kilometer zu laufen haben. Anmeldungen sind ab sofort unter https://www.asvoegrundlsee.at/anmeldung möglich.
Faszination Kammermusik beim Beethoven plus Festival
Kammermusik ist mehr als eine Besetzungsform. Sie ist ein Prinzip des Hörens: aufmerksam, nah, dialogisch. Die Programme diesen Sommer verstehen sich als eine Folge solcher Gespräche – zwischen Epochen, Handschriften und Klangvorstellungen, zwischen individueller Stimme und gemeinsamer Form. Das Beethoven plus Festival wird heuer mit sechs Konzerten die Festivalsaison bereichern.
Am Samstag, 13. Juni, wird der heurige Konzertreigen mit „Dialog des Ausdrucks“ mit Bejamin Schmid & Friends um 19.30 Uhr im Veranstaltungszentrum Altaussee eröffnet.
Am Donnerstag, 16. Juli, um 19.30 Uhr folgt mit „BartolomeyBittmann –progressive strings“ in der Pfarrkirche St. Ägid in Altausee der nächste Höhepunkt unter dem Titel „Dialog der Formen“.
Der „Dialog der Perspektiven“ mit dem „Lyatoshynsky Trio“, Lana Hartmann (Sopran) und Alexander Baier (Klavier) wird am Dienstag, 28. Juli, um 19.30 Uhr im „Kölbl-Saal“ im Narzissendorf Grundlsee über die Bühne gehen.
Mit Renate Linortner sowie Ariane Haering & Friends wird am Dienstag,
11. August, um 19.30 Uhr zum „Dialog der Stile“ in das Kur- und Congresshaus Bad Aussee geladen. Der „Dialog der Kulturen“ wird am Mittwoch, 19. August, um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Ägid in Altaussee mit Doris Orsan (Violine) und Johannes Kreusch (Gitarre) gepflegt. Den Abschluss des heurigen Festivalsommers bildet der „Dialog der Stimmen“ mit einem Chor- und Orchesterkonzert bei dem Brahms „Ein deutsches Requiem“ (op. 45) am Samstag, 12. September, um 16.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Paul zur Aufführung gelangen wird. Karten sind ab sofort per Telefon unter +43 676 3467863 oder unter www.musikkammergut.at erhältlich.
Die Besatzung des AW169 „Lion“ aus Aigen zeigte bei der groß angelegten Aktion ihr Können am Gerät.
Feierliche Eröffnung des Bergrettungsstützpunktes am Loser
Bei Kaiserwetter konnte am 23. Mai der – mit viel Einsatz und Schweiß der heimischen Bergretter – auf den Fundamenten der ehemaligen Bergstation der „Doppelsesselbahn II“ errichtete Bergrettungsstützpunkt eingeweiht werden.
Es war eine gute Idee von Markus Raich, Einsatzleiter in Altaussee, auf den Fundamenten der ehemaligen Bergstation einen Stützpunkt zu errichten, da einerseits aus diesem „Betonbunker“ der gesamte Strombedarf für den Loser gedeckt wird und andererseits sowieso eine adäquate Unterkunft für die Bergretter geschaffen werden musste, zumal die Freizeitunfälle in den letzten Jahren rapide angestiegen sind. Mit dieser Idee konfrontiert zeigte sich auch noch zu Lebzeiten Hannes Androsch begeistert. Andere wiederum nicht so sehr, denn es gab auch Zeitgenossen, die – laut Schilderung
dem Bauvorhaben einige Steine in den Weg legten und diverse Instanzen beschäftigten.
Viele Feiergäste
Aber dazu kam es nicht und die Bürgermeister und Gemeinderäte der drei Gemeinden wie auch die Bergretter aus Altaussee, Bad Aussee und Grundlsee – es sind dies mehr als 50 Aktive – zeigten seltene Einigkeit und so wurde das Projekt in Windeseile umgesetzt und mit zahlreichen Gästen eröffnet.
Moderator Herbert Gasperl und Ortsstellenleiter Markus Raich konnten sehr viele Gäste, darunter viele Frauen und Familienangehörige von Bergrettern, Diakon Franz Mandl, NAbg. Albert Royer (in Vertretung von Landeshauptmann Mario Kunasek, der seine Teilnahme absagte), die Bürgermeister Gerald Loitzl, Thomas Schönauer und Franz Steinegger, E-ABI Werner Fischer und ABI Christian Fischer, Philipp Winkler vom Roten Kreuz den Landesleiter des Bergrettungsdienstes, Stefan Schröck, Rudi Huber von den Loser Bergbahnen, Christoph Reischenböck und Thomas Kranabitl von den Österreichischen Bundesforsten, Christoph Kubisch vom WSV, Andreas Grill vom Alpenverein, Barbara Freller mit ihren Damen vom „Tauschkreis“ sowie Vertreter der bauausführenden Unternehmen, begrüßen. Für die musikalische Umrahmung
der Feier sorgte – grundsolide und bestens disponiert – die „Altausseer Bierzeltmusi“.
Fleißige Bergretter –auch als Handwerker
Markus Raich berichtete vom Werdegang dieses Projektes, dankte allen Kameraden, die – handwerklich geschickt – sehr viel selbst erledigen konnten, und auch den „zwei Reischenböcks, die auf der Südseite nun ein Alpinarium anlegen“. „Vor zehn Jahren hatten wir noch rund zehn Einsätze im Sommer, im letzten Jahr waren es 50. Man sieht daher, wie fordernd die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer geworden ist. Der Stützpunkt ist an dieser Stelle perfekt platziert, da wir in wenigen Minuten beim Klettersteig oder bei Pistenunfällen sind.
Unsere Kameraden haben rund 3.000 Stunden bei der Errichtung des Stützpunktes selbst gearbeitet“. Markus Raich dankte in diesem Zusammenhang seinen Vorgängern, die dieses Projekt erst ermöglicht haben.
Für den Geschäftsführer der Loser Bergbahnen, Rudolf Huber, bot sich „der Keller der Bergstation der DSB II nach ihrem Abbau geradezu an, denn dort befindet sich auch die gesamte Stromversorgung für den Loser. Wäre dieser Betonblock geschleift worden, wäre es finster geworden am Loser“, wie er anmerkte. Auch Bgm. Gerald Loitzl zeigte sich stolz und zufrieden, dieses Projekt für die Bergrettung im Ausseerland am Loser – trotz vieler Widerstände – nun erledigt zu wissen.
Im Anschluss erörterte der Geschäftsführer der Energie AG die knapp vier Jahrzehnte alte Photovoltaik-Forschungsanlage und die generell guten Verbindungen ins Ausseerland – nicht nur wegen der „OKA“ – und der Geschäftsführer des Unternehmens Fronius, Harald Langeder, gab einen Einblick in die Welt der Wechselrichter und Energiespeicherung, bevor Diakon Franz Mandl die Einweihung der gemütlichen Hütte vornahm.
(V. l.): Diakon Franz Mandl, Energie-AG-Geschäftsführer Peter Stöckler, NAbg. Albert Royer, Bgm. Franz Steinegger, Bgm. Gerald Loitzl, Ortsstellenleiter Markus Raich, Bgm. Thomas Schönauer, Loser-Bergbahnen-Chef Rudolf Huber, Klaus Jäger von der Exekutive, Philipp Winkler vom Roten Kreuz, ABI Christian Fischer und Bergrettungs-Landesleiter Stefan Schröck mit den Bergrettern.
Auf alten Spuren durchs Ausseerland
Im Rahmen der Vortragsreihe „Biografie des Ausseerlandes – eine Zeitreise“ wird am Mittwoch, 10. Juni, ab 19 Uhr Matthias Pointinger (Obmann des Heimatforschungsvereins HEFOSA) die wichtigsten archäologischen Fundstätten im Ausseerland, die zu den interessantesten der Steiermark gehören, beschreiben. Die Funde geben einen
faszinierenden Einblick in das Leben der Menschen in der frühen Geschichte unserer Heimat. Karten um € 15,– an der Museumskassa. Im Abonnement (ab drei Veranstaltungen) beträgt der Einrittspreis € 10,–. Themen, Reservierungen und Termine im Internet unter der Adresse: www.kammerhofmuseum.at.
Ein Blick in den Aufenthaltsraum
Video dazu unter
Gämsen sind von sich aus äußerst neugierige Tiere. Wenn sich ein unbekanntes Geräusch in ihrem Habitat vernehmen lässt, sind sie sofort zur Stelle, um die Geräuschquelle zu eräugen – wird diese nicht als ungefährlich kategorisiert, wird ein „Warnpfiff“ ausgestoßen. Als am 22. Mai drei Helikopter des Österreichischen Bundesheeres und unzählige Feuerwehrkameraden zu einer großen Übung anrückten, brachte dies auch zwei Gams auf den Plan, die
Um 11.40 Uhr, als die Großübung (siehe Seite 4) im Laufen war, wollten sich zwei Gams direkt über den Fortschritt informieren. Danke an Stefan Köberl vlg. Koanz für den Hinweis. Foto: Webcam/Loser
nahe der „Schåfkira“ die Geschehnisse ein paar Höhenmeter weiter unten genau beobachteten. Inwieweit die Neugier der Gams für
Stefan Kutzenberger las in der „Wasnerin“
In seinem Werk „Die Liste der Lebenden“ konstruiert Stefan Kutzenberger rund um eine wirkliche Schiffskatastrophe einen Roman voller unerfüllter Hoffnungen, einer platonischen Liebe und späten Einsichten.
(V. l.): Moderator und Ideengeber Gernot Reiter, Gastbeberin Petra Barta und Autor Stefan Kutzenberger bei der Buchpräsentation. Foto/Text: DoBi
Der Sohn einer chinesisch-jüdischen Mutter in Indonesien und eines oberösterreichischen Vaters wuchs humanistisch-musisch auf und studierte Sozialwirtschaft und Vergleichende Literaturwissenschaft. Dies alles prägt sein Denken, Handeln und vor allem sein Schreiben. Mit „Die Liste der Lebenden“ arbeitet er Wünsche, vergebene Gelegenheiten und erhoffte Visionen anhand einer historischen Grundlage, nämlich dem großen Schiffsbrand der „Austria“, einem Auswandererschiff in die Vereinigten Staaten im Jahr 1858, auf. Knapp vor der Ankunft in Amerika stand das Schiff in Flammen.
Henriette, vom Märchenerzähler Hans Christian Andersen, der sie jahrzehntelang platonisch liebt, „Jette“ genannt, Tochter und Schwester von dänischen Admiralen, ist auf diesem Schiff. Sie hat sich dazu entschlossen, auszuwandern, um unter anderem das Grab
ihres verstorbenen Bruders zu besuchen und bei ihren – bereits ausgewanderten – Freunden Anschluss zu finden. Die Situation eskaliert nicht nur zwischenmenschlich, als der Kapitän des Schiffes Henriette gesteht, dass er sie schon lange begehrt, sondern auch, weil der Brand am Schiff sie mit einer neu gewonnenen Freundin auf eine am Ozean treibende Holztür verbannt. Während Henriette nun – angesichts eines drohenden Endes – gedanklich Briefe an ihren Lebensmenschen Hans Christian Andersen verfasst, sitzt dieser in Dänemark und verfasst Briefe an seine „liebe schwesterliche Freundin Jette“ – ein Parallellauf von Monologen. Erst im Angesicht des drohenden „Untergangs“ begegnen sie sich mit Ehrlichkeit und Wünschen. Kutzenbergers Bücher sind in den Ausseerland-Buchhandlungen zu erwerben.
Waldbrandereignisse genutzt werden könnte, müsste noch wissenschaftlich erforscht werden.
Lesung in der Wasnerin
Am Samstag, 13. Juni, wird um 20.30 Uhr die Autorin Laura Freudenthaler aus ihrem neuen, großen Roman „Iris“ lesen. Sie zeigt dabei auf, wie sich historische Machtstrukturen bis heute im privaten Bereich zwischenmenschlicher Beziehungen widerspiegeln. Was bedeutet es für eine Frau, dass Erfahrungen in unsere Körper eingeschrieben sind, über Generationen und Jahrhunderte hinweg? Wie wirken wir selbst an einer Geschichte mit, in der Gewalt immer weiter fortgeschrieben wird? Und wie entkommen wir ihr? Tickets um € 15,– unter info@ diewasnerin.at oder per Telefon: 03622-52108 (Hausgäste kostenfrei).
Dialoge, Duette, Zwiegespräch –
Die „Arche“ legt wieder ab
Adelheid Picha hat mit ihrem „Arche am Grundlsee“-Team wieder ein spannendes Programm für die heurige Saison zusammengestellt. Unter dem Titel „Dialoge, Duette, Zwiegespräch“ werden am Sonntag, 26. Juli, um 19.30 Uhr Adelheid
Picha und Herbert Zeman zur Eröffnung eine literarische Zeitreise mit Musik bewerkstelligen.
Am Montag, 27. Juli, erfolgt um 19.30 Uhr ein Abend der Sensationen: Unter dem Titel „Hugo –ein Leben zu Fuß“ ist Anne Klinge mit ihrem Fußtheater zu Gast. Inszenierte Körperbeherrschung auf höchstem Niveau, umjubelt in Peru, auf der Expo in Shanghai und nun auch am Ufer des Grundlsees.
Am Mittwoch, 29. Juli, um 19.30 Uhr wird es mit der Novelle „Leutnant Gustl“ von Arthur Schnitzler bei einer Lesung von Kammerschauspieler Franz Robert Wagner – am Klavier von Johannes Daxner begleitet – amüsant.
Ein Liederabend mit Werken von Clara Schumann und Johannes Brahms wird am Freitag, 31. Juli, um 19.30 Uhr mit Reinhard Mayr (Bass) und Bernhars Pötsch (Klavier) über die Bühne gehen. Adelheid Picha spricht die verbindenden Worte.
„Ein Abend mit Franz Schuh“ ist der Titel eines Dialogs am Sonntag, 2. August, um 19.30 Uhr, den Markus Kupferblum mit dem österreichischen Essayisten und Autor gestalten wird. Am Klavier: Suyang Kim. Am Dienstag, 4. August, um 19.30 Uhr präsentieren die Söhne von Paola Loew und Friedrich Gulda, David und Paul Gulda, ein leuchtendes Zeugnis gegen das Vergessen in Form eines Buches. Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann werden am Donnerstag, 6. August, um 19.30 Uhr unter dem Titel „Wie von der Nachtigall geboren“ Texte von ihr rezitiert und jene von Hans Werner Henze gespielt. Sie hätten das Glamourpaar der Hochkultur werden können. Doch das Projekt ihrer Liebes- und Arbeitsgemeinschaft endete drama-
tisch, wie ein jüngst veröffentlichtes Tagebuch Bachmanns zeigt. Von und mit Jovita Dermota, am Kontrabass Anna Mittermeier. Der Schauspieler Johannes Silberschneider wird am Sonntag, 9. August, um 19.30 Uhr aus Franz Kafkas Werk „Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse“ rezitieren. Begleitet wird er dabei von Toni Burger. Am Montag, 10. August, um 19.30 Uhr werden Hubert Gaisbauer, Adelheid Picha und Johannes Daxner über die Freundschaft zwischen Felix Braun und Stefan Zweig sprechen. Begleitet am Kontrabass von Anna Mittermeier. Ein ganz besonderer Abend wird am Dienstag, 11. August, um 19.30 Uhr durch den Literaturprofessor Peter Rychlo, tätig an der Universität Czernowitz und Übersetzer von Paul Celan, unter dem Titel „Im Osten geht die Sonne auf 1“ gestaltet werden. Am nächsten Tag (Mittwoch, 12. August, um 19.30 Uhr) erfolgt der zweite Teil von „Im Osten geht die Sonne auf“ mit dem „Buch vom Paradies“ von Itzik Manger. Es liest Franziska Bronnen; „Im Weingarten die Madonna“ von Pierre-Dominique Ponnelle, Uraufführung. Mit Lea Gisler (Viola) und Anna Mittermeier (Kontrabass). Mit dem dritten Teil von „Im Osten geht die Sonne auf –Ein Friedensfest am Grundlsee“ wird am Donnerstag, 13. August, um 19.30 Uhr ein Abend für 250 Jahre Bukowina – ein Abend für Respekt, Toleranz und Anerkennung mit Beiträgen von Peter Rychlo, Hans Fuchs, Vitali Bodnar u. v. m. und der musikalischen Umrahmung von Anna Lang am Cello gefeiert und den Abschluss der heurigen Saison markieren.
Karten in allen Informationsbüros des Ausseerlandes, per E-Mail unter adelheid.picha@gmx.at oder per Telefon: +43 677 61971225
Voller Erfolg der „Steirischen Roas“ in Tauplitz
Am Pfingstsonntag, 24. Mai, putzte sich das Bergdorf Tauplitz ganz besonders heraus, um als Austragungsort der „Steirischen Roas“ zu glänzen. In Kooperation mit dem Wettergott, der fast schon hochsommerliches Wetter schickte, gelang dieses Vorhaben bestens.
Nach einer Festmesse, die von Pfarrer Michael Unger zelebriert wurde, fanden sich bei der feierlichen Eröffnung am Dorfplatz, die von der „Strummenmusi“ musikalisch umrahmt wurde, neben Landeshaupt mann-Stellvertreterin Manuela Khom und Bgm. Herbert Hansmann zahlreiche weitere Gäste ein, darunter TVB-Obmann Mario Seebacher, Wirtschaftskammerobmann Egon Hierzegger sowie die Narzissenhoheiten und Narzissenfest-Obmann Rudolf Grill, die für das Fest die Werbetrommel rührten. Im Rahmen von mehreren Stationen wurde den mehreren tausend Besuchern wirklich sehr viel geboten: Kulinarik, Handwerkskunst, viel Musik, Tanz- und Brauchtumsvorführungen. So waren zum Beispiel die Schab der Nikolospielgruppe Tauplitz schnalzend unterwegs, wie sich auch viele regionale Vereine glänzend präsentierten.
Einer der Höhepunkte war der ORF Steiermark Live-Frühschoppen, der mit viel musikalischer Beteiligung aus dem Tauplitzer Dorfsaal übertragen wurde. Pünktlich zu Mittag startete dann auch noch eine literarische Wanderung mit Elfi Groß und den „ Hochgrössen Buam“.
Das Bergdorf Tauplitz konnte sich an
Lautstarker Empfang der Gäste durch die Mitglieder des Kameradschaftsbundes.
diesem Tag wirklich perfekt präsentieren und es zeigten sich auch alle Gäste schwer begeistert von der Gastfreundschaft, dem kulinarischen Angebot und der Schönheit der Landschaft. Diese wurde ganz besonders bemerkbar, wenn man sich auf die „Roas“ durch die kleinen Gassen und Wiesenwege rund um Tauplitz begab, über welche die Programmpunkte führten. An zahlrei-
Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom, Moderator Erhard Skupa und Bgm. Herbert Hansmann bei der Eröffnungsfeier.
chen Stellen luden Kulinariker zum Verweilen ein, überall gab es Musik zu hören und etwas zu bestaunen. Ein sehr gelungenes Fest, bei dem es nur strahlende Gesichter gab. Alleinverantwortlich für die Organisation der „Steirischen Roas“ war übrigens Isabell Schachner von der Marktgemeinde Bad Mitterndorf, die diese Mammutaufgabe bravourös meisterte.
Tauplitzer Dorfsaal
Notrufe
Gesundheitstelefon %
Ambulanzzeiten
LKH Bad Aussee
Internistische Ambulanz: von Montag bis Freitag von 7 bis 15 Uhr. Spezial-Ambulanzen: nach Vereinbarung unter % 03622/52555-3036 (Mo–Fr, 8–12 Uhr).
Medizinische Grundversorgung: täglich 0–24 Uhr.
Apothekennotdienst
Medizinische Versorgung
bis 21. Juni. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0368/222276.
4. Juni: Dr. Martin Klein, Bad Mitterndorf, % 03623/6027.
6.–7. Juni: Dr. Andreas Penn, Leoben , % 03842/44488.
Unter www.ordinationen.st können die geöffneten Ordinationen der nächsten 24 Stunden abgefragt werden.
Rettung: %144
24-Stunden-Notfall-Hotline für psychosoziale Krisenfälle % 0800/449933
ÄRZTEDIENST
Urlaubsankündigung
Die Ordination von Dr. Pia-Katharina Edlinger ist vom 22. bis 26. Juni geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 29. Juni.
Die Ordination von Dr. Thomas Fitz ist vom 15. bis 18. Juni geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 22. Juni.
Die Ordination von Dr. Thomas Schaffler ist am Freitag, 12. Juni, geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 15. Juni.
TV-Tipp
Am Sonntag, 7. Juni, ist um 15.30 Uhr auf dem Sender ORF 2 die Sendung „Das Narzissenfest 2026 – Die Blumenpracht aus dem Ausseerland“ zu sehen. Der ORF Steiermark war mit einem Filmteam dabei und präsentiert mit dem Moderations-Duo Sigrid Maurer und Reinhart Grundner in der rund einstündigen Sendung beeindruckende Aufnahmen von den bunten Blumenfiguren 2026, mit den Narzissenhoheiten und mit Einblicken in die Vorbereitungen zum beliebten Fest im Ausseerland. Regie führte Helmut C. Gürtl.
Familiennachrichten
Diamantene Hochzeit: Purgi und Franz Höll, Obertraun.
Sterbefälle: Helmut Rainer, Knoppen (84); Maria Feiner, Gößl (91); Maria Kronsteiner, Bad Aussee (96); Irene Traidl, Bad Aussee (98); Eva Prüller, Bad Mitterndorf (79).
Bad Aussee Kurapotheke: zusätzlicher Bereitschaftsdienst vom 15. bis 18. Juni von 18 bis 20 Uhr. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03622/52277.
Bad Aussee Narzissen-Apotheke: vom 8. bis 14. Juni. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0664/2360192.
Altaussee Narzissen-Apotheke: Mo, Di, Do & Fr 8.30–12 Uhr, Mi 15–18 Uhr. % 03622/71671.
Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): bis 7. Juni. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03623/2364.
Stainach Panther-Apotheke: 15.
13.–14. Juni: Dr. Hanna Fleith, Sankt Peter-Freienstein, % 03842/22925. Pflegedrehscheibe Bezirk Liezen
Anlaufstelle für ältere, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, Bürozeiten: Mo.–Do. 8–12 Uhr. Telefonisch täglich 8–18 Uhr. Hausbesuche sind möglich. Das Angebot der Pflegedrehscheibe ist kostenfrei. pflegedrehscheibe-li@stmk.gv.at % +43 (0) 316 877 7478.
Almcafé-Stammtisch
Jeden dritten Montag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr Austausch und Information für pflegende Angehörige in der Almhütte des VolkshilfeSeniorenzentrums. % 0664/88455 380.
Beratungsstellen
Kostenlose Rechtsberatung
Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen:
9.Juni:
Angerer-Harreiter RAe OG
16. Juni:
Petritsch Berger Lasser RA OG
Amtstage des Notars
Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9 bis 11 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee von 16 bis 17 Uhr; jeden 2. Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr im Gemeindeamt Altaussee. Interessierte können jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen.
Wirtschaftskammer
Jeden Donnerstag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Altausseer Straße 220, 8990 Bad Aussee, Telefonische Voranmeldung unter % 0316/6019690, E-Mail: liezen@wkstmk.at. Bauberatung
Jeden ersten Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf.
Sprechtag für Arbeiter und Angestellte
Dienstag, 9. Juni, von 10 bis 12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, % 05/77994000.
Sprechtag der SV der Selbstständigen
In der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Bad Aussee, Terminvereinbarung unter % 050808808 oder auf www.svs.at.
Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt
Nächster Sprechtag Freitag, 12. Juni, von 8 bis 13 Uhr im Reha-Zentrum Bad Aussee, Braungasse 354, Terminvergabe unter der Serviceline der Landesstelle Graz, % 050303/34170.
Psychosoziale Beratungsstelle
8983 Bad Mitterndorf, Nr. 58, tel. Erreichbarkeit unter 0800 311 63 36 (Mo.– Fr., 9–16 Uhr)
Familienberatungsstelle
Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr – rechtliche und psychosoziale Beratung, Außenstelle BH Liezen – Standort der Straßenmeisterei, Sommersbergseestr. 230. % 0676 / 5917932.
Jugendzentrum Bad Aussee
Di. bis Sa. von 15 bis 19 Uhr; Berufs-, Schul- und allg. Beratung nach telef. Vereinbarung % 0660/ 8124995 –www.juz-aussee.at.
Tagesmütter Steiermark
Montag von 14 bis 17 Uhr in Bad Aussee, Bahnhofstraße 132, 1. Stock. % 03622/53175 od. 0650/3882885.
Regionale Elternberatung
Jeden 3. Mittwoch im Monat, 9 –11 Uhr im Kurhaus für Eltern und Bezugspersonen von 0- bis 3-jährigen Kindern. Infos: www.bh-liezen.steiermark.at oder unter % 0676 86640524.
Tauschmarkt
Bad Aussee jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr (Annahme u. Verkauf) und jeden 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr (nur Verkauf) im Erdgeschoß des Pfarrhofes, auch mit kleinem, feinem Flohmarkt unter den Arkaden.
Grundlsee: jeden Fr. von 17 bis 19 Uhr im Gemeindeamt.
Altaussee: jeden Di. von 16 bis 19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock. Bad Mitterndorf: Kostnixladen, Bad Mitterndorf 5 (gegenüber der Kirche).
Jeden Mi. und Fr. von 16 bis 19 Uhr.
Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland
Telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter Tel.: 03622/50910. Für persönliche Beratungen bitten wir um eine Terminvereinbarung telefonisch oder per Mail: gertrud.feldhammer@stmk.volkshilfe.at Zeitpolster Ausseerland
Fahrdienste, Botengänge, Alltagshilfe, Besuchsdienste, Unterstützung von pflegenden Angehörigen, Hilfe bei Behördenwegen. % 0664/88720760.
Ehrenamtlicher Hospizverein
Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, % 0664/6362322. Tierärzte
Dr. Ondusko, % 03623/2310
Mag. Flora Neuhuber und Mag. Laura Hahn, % 0664/2631067 oder tierarztpraxis-ausseerland.at
Therapeutisches
MobeespineWirbelsäulenanalyse
Erik Stix, % 0676/7400207
Psychologie
Mag. Alexandra Hofer, www.alexandrahofer.at oder % 0676/7304310
Dr. Lisza Gaiswinkler, % 0677/ 61048772 www.praxis-gaiswinkler.at Orthofit GmbH Bad Aussee
l Beim Roten Kreuz Ausseerland gibt es nun mit vier qualifizierten Helferinnen Verstärkung für die Krisenintervention im Steirischen Salzkammergut. Die Damen absolvierten erfolgreich ihre Ausbildung zur Krisenintervention und verstärken ab sofort das bewährte Team. „Wir freuen uns sehr über diese wertvolle Verstärkung", erklärte der regionale Leiter der Krisenintervention, Thomas Lackner. Die vier Frauen bringen wertvolle Erfahrungen mit und werden vor allem bei Notfalleinsätzen und psychosozialer Betreuung eine wichtige Stütze für die Bevölkerung sein. Die Krisenintervention im Salzkammergut und darüber hinaus ist damit noch besser aufgestellt.
l Gelungenes Zithermusikkonzert am Simalhof: Trotz starken Regens füllte sich am 15. Mai der rustikale Hof bis auf den letzten Sitzplatz. Nicht nur Einheimische waren gekommen –auch aus Graz und aus dem Ennstal erschienen Besucher. Die Gruppe „Saitenspiel“ tradiert alte Hinterberger Musikstücke und ist bemüht, die Zithermusik lebendig zu halten. Neben heimischen Stücken wurden auch Kompositionen aus dem gesamten Alpenraum interpretiert. Außerdem entführten die vier Musikanten auch nach Südamerika sowie in den hohen Norden Europas. An den Zithern spielten Gabriele Marchner-Trieb, Elisabeth Fürst, die auch zur Flöte griff, sowie Waltraud Schmied und an der Gitarre war Arthur Schweidlenka zu hören. In der Pause gab es Gelegenheit, selbst hergestellte Marmeladen und Getränke zu verkosten.
Gabriele Marchner-Trieb, Waltraud Schmied, Arthur Schweidlenka und Elisabeth Fürst.
l Die Veranstalter des Silvesterpavillons in Grundlsee setzten am 19. Mai ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Unterstützung in den Ausseerland-Gemeinden. Aus den Einnahmen der Veranstaltung wurde eine Spende in der Höhe von € 2.000,– an eine junge Person aus Grundlsee übergeben, welche im letzten Jahr einen Schicksalsschlag erleiden musste. Dank der zahlreichen Besucher sowie der vielen helfenden Hände konnte die traditionelle Veranstaltung auch letztes Jahr wieder erfolgreich durchgeführt werden. Mit der Spende möchte der Verein Menschen im Ausseerland unterstützen und gleichzeitig ein Zeichen für gelebten Zusammenhalt setzen. Der veranstaltende Verein bedankt sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern und freut sich bereits auf den „Silvesterpavillon 2026“.
Neuer Zugbetreiber fährt ab 2027 bis Bad Aussee
Der Lokführer Patrick Kröll hat sich einen Kindheitstraum erfüllt und wird ab dem kommenden Jahr mit seiner Linie „Silverstar Railways“ auf Österreichs Schienen mehrere Verbindungen anbieten – unter anderem zwei mal wöchentlich bis Bad Aussee.
Ab dem nächsten Jahr sollen am Dienstag und Donnerstag neben Zügen der ÖBB auch jene der privaten Linie „Silverstar Railways“ in Bad Aussee ankommen.
Wenn man alle Auflagen erfüllt und dem Inhaber der Infrastruktur –somit den ÖBB – eine Benützungsgebühr bezahlt, kann man selbst mit Zügen auf Österreichs Schienen Passagiere befördern. Was bisher großteils auf den Güterverkehr beschränkt war, jedoch von einigen privaten Eisenbahngesellschaften durchaus erfolgreich umgesetzt wurde, wird jetzt weiter ausgebaut. Das 2024 gegründete Unternehmen „Silverstar Railways“ wird ab dem kommenden Jahr dienstags und donnerstags direkte Schnellzüge auf der Strecke Wien bis Bad Aussee
anbieten. Bei Touristen oder Ausflüglern könnte sich die Verbindung großer Beliebtheit erfreuen. Sechs bis sieben weitere Optionen liegen am Tisch, die aktuell noch geprüft werden. Generell schielt man eher in Richtung Süden. „Ein sehr interessanter Markt wäre, Österreich mit Italien zu verbinden oder auch in Richtung Slowenien oder Kroatien die Korridore wieder etwas zu öffnen“, wie Firmenchef Patrick Kröll in einem Interview auf dem Sender „Ö1“ anmerkte. Experten erwarten durch das breitere Angebot sinkende Ticketpreise bei Bahnreisen.
Herzlichen Dank
für die große Anteilnahme am Ableben von
Max Duschl.
Für die langjährige ärztliche Begleitung von Dr. Thomas Fitz und die liebevolle Betreuung in seinen letzten Wochen im Pflegeheim der Volkshilfe Bad Aussee bedanken wir uns von ganzem Herzen.
Ein großer Dank gilt Sandra Singer und ihrem Team für die unterstützende Begleitung, Dr. Michael Unger für das würdevolle Requiem, den Trägern und dem Quartett der MK Strassen für die letzten musikalischen Grüße.
Dankbar sind wir für die vielen Begegnungen im Rahmen der Kondolenzbesuche, bei denen viele schöne Erlebnisse in Erinnerung gerufen wurden. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ allen Verwandten, Freunden und Bekannten und allen, die ihre Anteilnahme mit liebevollen Worten zum Ausdruck gebracht haben.
Die Trauerfamilie
(V. l.): Barbara Wagner, Petra Seiringer, Waltraud Loitzl und Elisabeth Kalss sind ab sofort für die Krisenintervention im Steirischen Salzkammergut tätig.
(V. l.):
Schnell informiert
l Den heimischen Mittelschulen wurde am 21. Mai feierlich das „MINT-Gütesiegel“ verliehen. Diese Auszeichnung würdigt Schulen, die sich in besonderem Maße für eine hochwertige und innovative Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik einsetzen. Ziel ist es, Schüler frühzeitig für diese wichtigen Zukunftsbereiche zu begeistern und ihre Fähigkeiten in diesen Fächern gezielt zu fördern. Die Verleihung des Gütesiegels ist eine besondere Anerkennung für das Engagement der Schule, moderne Lernmethoden, spannende Projekte und praxisnahe Unterrichtsangebote im MINT-Bereich umzusetzen. In diesem Zusammenhang wird auch der bisherige FEXSchwerpunkt – Forschen, Entdecken, Experimentieren – zum MINTSchwerpunkt weiterentwickelt und umgewandelt. Damit wird der bereits bestehende Fokus auf forschendes und entdeckendes Lernen noch stärker gebündelt und gezielt auf die Zukunftsbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ausgerichtet.
Der Vertreter der Mittelschule Bad Aussee, Johannes Rastl (M.), mit Jurysprecherin Veronika Säckl und Bildungsminister Christoph Wiederkehr.
von
M. Prantl
l Am Grundlsee wurden kürzlich wieder Schiffsführer-Patente ausgestellt. Acht Aspiranten legten das 10-Meter-Patent ab, weitere vier ließen sich für Schiffe bis 20 Meter ausbilden. Interessant war auch das geografische Einzugsgebiet der frisch gebackenen Schiffsführer, das von Tirol über Niederösterreich, vom Traunsee über den Hallstätter See bis an den Grundlsee reichte.
Die frisch gebackenen Schiffsführer und ihre Ausbildner.
Vortrag im Woferlstall:
Volunteering in Afrika
Unter dem Titel „Volunteering in Afrika – Einblicke in unsere Reisen und eine andere Realität“ werden am Freitag, 19. Juni, um 19.30 Uhr die Kindergartenpädagoginnen Lena Kerschbaumer und Paula Daum von ihren Erfahrungen in Afrika berichten.
Die beiden gingen nach ihrer Ausbildung an der BAfEP Liezen für einen Monat nach Afrika, um „etwas Sinnvolles zu tun und gleichzeitig die Welt kennenzulernen“. Dort arbeiteten sie freiwillig in Waisenhäusern, Schulen und Krankenhäusern und wurden mit vielen berührenden, schönen, aber auch traurigen Momenten konfrontiert und lernten eine völlig andere Lebensrealität kennen. Besonders bewegte sie der Besuch bei fünf Kindern, die ohne Eltern unter schwierigsten Bedingungen lebten. Gemeinsam mit Schwester Sabina besuchten sie die Kinder in ihrer kleinen, stark verschmutzten und gefährlichen Hütte. Die Kinder waren sehr abgemagert, da sie oft nur eine
„Alm
Mahlzeit am Tag bekamen. Nach dieser Begegnung wussten die beiden sofort: Sie wollen helfen – und es entstand ein Hilfsprojekt, dessen Ziel es ist, den Kindern eine Schulbildung mit Internatsaufenthalt zu ermöglichen und ihnen dadurch bessere Zukunftschancen zu geben. Mit diesem Vortrag möchten die beiden jungen Damen die Menschen auf ihre Reise mitnehmen – mit Bildern, Geschichten und Emotionen. Sie erzählen von Begegnungen, die sie verändert haben, von Menschen, die trotz schwieriger Umstände Lebensfreude ausstrahlen, und davon, wie viel selbst kleine Gesten bewirken können.
Eintritt: freiwillige Spende.
on air“ –Saisoneröffnung auf der Tauplitzalm
Am Sonntag, 7. Juni, findet um 14 Uhr am großen Parkplatz auf der Tauplitzalm das erste Mal die Saisoneröffnung mit „Alm on air“ statt. Ein Familientag samt Almkulinarik von den Betrieben auf der Tauplitzalm, ein Freiluftkonzert mit „7 for 80s“, Kinderabenteuerprogramm und gelebte Almidylle. Von 12 Uhr bis 17 Uhr gibt es einen ermäßig-
ten Mauttarif von € 10,– für Pkw und auch der Shuttlebus fährt um 13:10 Uhr zum ermäßigten Tarif von € 10,– (Hin- und Rückfahrt für Erwachsene; Kinder und Jugendliche frei!)
Stefan Haas Fine Dine: Gute Zutaten. Ehrlich gekocht.
Was als reines Fine-Dining-Konzept begann, hat sich im letzten Jahr bewusst weiterentwickelt. Neben dem Menü gibt es im Restaurant „Stefan Haas Fine Dine“ in Altaussee mittlerweile auch eine kleine À-lacarte-Karte, saisonale Themenmonate und jeden Mittwoch Spezialitäten vom Big Green Egg.
Für Juliane und Stefan Haas steht dabei nicht das „Schicke“ im Vordergrund, sondern ehrliche Küche
mit besten Zutaten, viel Handarbeit und echter Freude am Kochen. „Wir möchten wissen, woher unsere Produkte kommen, und mit Lebensmitteln arbeiten, die wir wirklich kennen und fühlen“, so die beiden.
Vom Wiener Klassiker bis zum Grillsaibling geht es immer um dasselbe: gute Produkte, sauber gekocht und mit viel Geschmack auf den Teller gebracht.
Herzlichen Dank
für die Anteilnahme am Ableben von Marga
Gasperl.
Ein besonderer Dank gilt dem Generationenhaus Altaussee für die liebevolle Betreuung und Sandra Singer von der Bestattung Haider.
Danke an alle Verwandte, Freunde und Bekannte für die Kondulenzbesuche, Kerzen- und Geldspenden.
In Liebe und Dankbarkeit
Die Trauerfamilie
Foto: M. Prantl
Die Schulleiterin
Bad Mitterndorf, Renate Schruff, – ebenfalls mit Veronika Säckl und Bildungsminister Christoph Wiederkehr. Foto:
Das Ausseerland am Tethysmeer
Kammerhofmuseums-Obfrau Sieglinde Köberl freute sich, den bekannten Geologen
Foto/Text: DoBi
gezogen wird. Im Anschluss an seine Ausführungen kamen viele Fragen aus dem Publikum. Geologie ist keine einfache Wissenschaft, kann aber wahnsinnig spannend und faszinierend sein. Dies zu vermitteln gelang dem Wissenschaftler vorzüglich, dem zurecht 2010 der „FriedrichSimony-Preis“ verliehen worden war.
Die nächste Veranstaltung zum Thema „Auf alten Spuren durch das Ausseerland“ findet am Mittwoch, 10. Juni, um 19 Uhr im Kammerhofmuseum statt.
„Literarische Momente“
Im Rahmen eines ungemein kurzweiligen und spannenden Vortrags erklärte am 20. Mai der Geologe Gerhard W. Mandl dem zahlreich erschienenen Publikum die erdgeschichtliche Entwicklung unseres Landstriches. Im Rahmen der Vortrags- und Gesprächsreihe des Kammerhofmuseums werden in den nächsten Monaten einige Spezialisten auf ihren Gebieten diverse Themenkomplexe verständlich erklären. Dieses Mal war es Gerhard W. Mandl, der seine Doktorarbeit über die Hallstätter Kalke des Salzkammergutes verfasst hat. Nicht nur während seines Studiums weilte er in dieser besonderen Gegend, er zieht sich noch immer alljährlich in den Sommermonaten in diese „traumhafte, wunderbare, geschichtsträchtige Gegend“ zurück. Er erklärte die Beschaffenheit des heimischen Gesteins und berichtete davon, dass Skelette und Schalen diverser Tiere wie Korallen, Muscheln, Schnecken und Ammoniten nach ihrer Einbettung im Sediment unter bestimmten Bedingungen gut erhalten geblieben und deshalb Informationsquellen seien. Diese Tiere schwammen bereits im Urmeer „Tethysmeer“ und neben ihnen fanden sich im Salzgestein weitere konservierte Objekte wie Nadeln, Samen, Pollen und Sporen. Sogar Haifischschuppen fand man im Dachsteinkalk. Der Kreislauf der Gesteine wurde in anschaulichen Bildern gezeigt, wobei der Geologe insbesondere auf die Ablagerungs-
gesteine einging, denn sie bilden die Hauptmasse der Gebirge im Salzkammergut. Im Ausseerland ist die wirtschaftlich bedeutende Sedimentgruppe, die vor 250–260 Millionen Jahren abgelagerten Salzgesteine, das Besondere. Spannend erklärte er das Wachstum und die Empfindlichkeit der Korallenriffe, um dann Bergstöcke – zum Beispiel den Gosaukamm – aufzuzählen, die aus den Riffen im Zeitabschnitt der Trias entstanden waren. Er erklärte Loser und Trisselwand, zeigte das Schrumpfen des Dachstein-
Ab8.Juni!
Gletschers, sprach die fortschreitende Erderwärmung und die Treibhauseffekte wie auch die Korallenbleiche und mögliche „Heilung“ an. Breiten Raum seines Vortrages nahmen die vier Eiszeiten und ihre Auswirkungen auf die Landschaft ein. Gerhard W. Mandl erläuterte die drei astronomischen Ursachen der großen Klimaschwankungen und die Methoden zur Feststellung des zeitlichen Klima- und Temperaturverlaufes, wobei dafür der in den Sedimenten und im Eis der Antarktis eingeschlossene Sauerstoff heran-
Am Samstag, 13. Juni, um 20.30 Uhr ist Laura Freudenthaler zu Gast in der Wasnerin in Bad Aussee. Sie zählt zu den markantesten österreichischen Autorinnen ihrer Generation und liest aus ihrem neuen Roman „Iris“. Darin untersucht sie feinfühlig, wie sich historische Machtstrukturen bis in intime Beziehungen der Gegenwart fortschreiben. Mit großer sprachlicher Präzision erzählt sie von Erinnerung, Körperlichkeit und weiblicher Selbstbehauptung.
Gerhard W. Mandl zu einem Fachvortrag begrüßen zu können.
Schnell informiert
l Zum siebten Mal wurde kürzlich im Ausseer Lotusmuseum vom RML Regionalmanagement Bezirk Liezen zu einem Wirtschaftsfrühstück geladen. Auf rund 2.000 m² Ausstellungsfläche werden rund 30 Lotus-Fahrzeuge sowie über 1.200 Modellautos präsentiert. Die Sammlung gibt einen kompakten Einblick in die Entwicklung der Marke Lotus, die für Innovation, Leichtbau und Motorsportgeschichte steht. Im Rahmen des Wirtschaftsfrühstücks erhielten die Teilnehmer einmalige Einblicke in die Entstehung des Museums und die Idee dahinter. Dabei wurde deutlich, wie aus einer persönlichen Leidenschaft über viele Jahre hinweg ein Ort entstanden ist, der heute weit über die Region hinaus Aufmerksamkeit erregt. Selbstverständlich konnte und sollte dieses Frühstück dazu genutzt werden, sich branchenübergreifend auszutauschen und neue Impulse wie auch Kontakte mitzunehmen.
(V. l.): Josef Loitzl (Lotusmuseum), Eva Stiermayr (Geschäftsführerin RML Regionalmanagement Bezirk Liezen GmbH), Siegfried Nerath (Moderation), Angelika Loitzl (Lotusmuseum), Michael Schickhofer (Teamleiter Standortcoaching SFG), Wolfgang Rothensteiner (Lotusmuseum). Foto: RML
l Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen fand auf Einladung der FF Gößl während der Pfingstfeiertage wieder das beliebte Bierzelt zur Saisoneröffnung statt. Gäste aus dem gesamten Salzkammergut und darüber hinaus erfreuten sich der dargebotenen Durstlöscher und Speisen sowie der guten Unterhaltung durch verschiedenste Musikgruppen.
l Der Grundlseer Pfarrgemeinderat
Alexander Triebnigg nahm kürzlich an einer Privataudienz bei Papst Leo XIV. teil. Die Begegnung mit dem Hl. Vater war von Kardinal Marx, dem Erzbischof von München und Freising, für die von Catherine Demeter-Triebnigg geführte, wohltätige „Edith-Haberland-Wagner-Stiftung“ initiiert worden.
Stellenausschreibung für die allgemeine Verwaltung
Die Marktgemeinde Bad Mitterndorf schreibt den befristeten Dienstposten eines/einer Mitarbeiters/Mitarbeiterin (w/m/d) für die allgemeine Verwaltung per sofortigem Dienstantritt aus.
Die Entlohnung erfolgt nach dem Stmk. Gemeindevertragsbedienstetengesetz idgF, Entlohnungsschema I – Angestellte (wenn Zugehörigkeit zur Entlohnungsgruppe „c“ gegeben, mindestens ca. € 2.475,40 brutto für 40 WoStd.). Bei Anrechnungsmöglichkeit entsprechender Qualifikationen und Vordienstzeiten ist eine Höherreihung sowohl in der Entlohnungsstufe als auch in der Entlohnungsgruppe möglich.
Beschäftigungsausmaß: Vollzeitbeschäftigung (40 Stunden bei 5-Tage-Woche), im Regelfall von Montag bis Freitag.
Aufgabenbereich:
Sämtliche in der allgemeinen Verwaltung anfallende Arbeiten, insbesondere im Bürgerservice.
Anstellungserfordernisse:
➢ Österreichische Staatsbürgerschaft bzw. EUStaatsbürgerschaft
➢ Vollendung des 18. Lebensjahres
➢ Schulabschluss einer mittleren oder höheren Schule bzw. adäquate LAP (z. B.: Bürokauffrau/-mann)
➢ fundierte EDV-Kenntnisse vorausgesetzt, SAP-Kenntnisse von Vorteil
➢ Bereitschaft zur Weiterbildung und Ablegung der erforderlichen Dienstprüfungen
➢ Führerschein „B“ von Vorteil
Gute Ausdrucksform in Wort und Schrift, Eigenverantwortung und Genauigkeit sowie gute Kommunikationsfähigkeit sind erwünscht.
Bewerbungen
sind bis spätestens Montag, 08.06.2026, um 12:00 Uhr im Marktgemeindeamt Bad Mitterndorf, 8983 Bad Mitterndorf
Nr. 59, unter Anschluss der geforderten Unterlagen abzugeben bzw. per E-Mail zu übermitteln.
Unterlagen:
• Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis
• Schul- bzw. Ausbildungszeugnisse
• Führerscheinkopie
• Lebenslauf
• Nachweis der bisherigen Berufslaufbahn
• bei männlichen Bewerbern: Nachweis über den abgeleisteten Präsenzdienst
Der Bürgermeister
Herbert Hansmann
Beim Gößler Bierzelt ging es drei Tage lang hoch her.
Der Grundlseer Alexander Triebnigg bei der Privataudienz mit Papst Leo XIV.
Gelungener Auftakt zum Narzissenfest
Am Vorabend zum Krönungsabend liegt es immer an der Stadtkapelle Bad Aussee unter der Leitung von Bezirkskapellmeister Alois Zachbauer, die schon im Ausseerland verweilenden Gäste mit musikalischen Klängen zu verwöhnen. Dies gelang am 27. Mai wieder einmal perfekt.
Der 40-köpfige Traditionsklangkörper der Stadtkapelle Bad Aussee brillierte beim Auftakt zum Narzissenfest.
Humorvoll und kurzweilig begrüßt von Obmann Daniel Simbürger, waren im vollen Saal des Kur- und Congresshauses unter anderem Ausseerland-Pfarrer Michael Unger, Bgm. Thomas Schönauer mit seinen Vizebürgermeistern Robert Gaßner und Robert Margotti, Landeskapellmeister a. D. Adolf Marold, TVBGeschäftsführerin Pamela Binder, Musikschuldirektor Axel Mayer, Ehrenmitglied Sigi Gassner sowie Altmusikanten und Kameraden von anderen Kapellen anwesend, um sich die musikalische Reise, die bis in das Weltall reichte, nicht entgehen zu lassen. Auch NarzissenfestObmann Rudolf Grill mit den „alten“ Hoheiten war dabei, um das letzte Mal ein paar ruhige Minuten zu genießen.
Eröffnet wurde das wirklich breit gefächerte Programm mit dem Triumphmarsch „Salve Imperator“ aus der Feder von Julius Fučík, gefolgt vom „Graf-Zeppelin-Marsch“. Es oblag erneut der gleichermaßen eloquenten wie charmanten Sofie Mallinger, die vielen Gäste mit den notwendigsten Informationen zu den bevorstehenden Stücken zu versorgen sowie die verbindenden Worte
zu finden. Mit der Filmmusik zu „Apollo 13“ (und einem TrompetenSolo von Ákos Tomena) ging es weiter in höhere Sphären, um bei der Polka „Mein Glücksstern“ zu landen. In „Zeit für Natur“ gab es genügend Freiraum für die Instrumente, um Impressionen im Jahreskreislauf darzustellen. Mit der Polka „Lieber Bismarck, schaukle nicht!“ war weniger der Hering als vielmehr das Schiff gemeint. Von diesem ging es dann auf den „Vergnügungszug“, eine schnelle Polka von Johann Strauß Sohn. Selbstredend durften bei diesen Ausflügen ins Weltall und aufs Meer auch die Berge nicht fehlen, und so ging es auf den „Eiger“ von James Swearingen, gefolgt vom „Mars der Medici“ des niederländischen „Marschkönigs“ Johan Wichers, der den Marsch nicht dem italienischen Adelsgeschlecht, sondern seinen behandelnden Ärzten widmete. Selbstredend wurde auch der „Soliden Alm“ (Hubert von Goisern) ein Besuch abgestattet, wobei bei diesem Stück Kevin Ainhirn mit der „Rumpl“ brillierte und sich großen Applauses erfreuen konnte. Mit der Filmmusik zu „Back to the Future“
Ensemblekonzerte der Wilhelm-Kienzl-Musikschule
Gleich zwei sehens- und hörenswerte Konzerte der heimischen Musikschule werden in den nächsten Tagen stattfinden.
Am Mittwoch, 3. Juni, um 18 Uhr lädt die Wilhelm-Kienzl-Musikschule zum ersten von zwei großen Ensemblekonzerten ins Kur- und Congresshaus Bad Aussee. Das traditionelle „AZZA“-Konzert, „ A lle Zusammen, vom Zwerg bis zum Alumni“, steht programmatisch für die enorme musikalische Bandbreite des Abends.
Die Schülerinnen und Schüler leisteten in den vergangenen Monaten intensive Probenarbeit, um dem Publikum ein abwechslungsreiches
Programm auf hohem Niveau zu präsentieren. Größe und kleinere Ensembles der Musikschule zeigen die Vielfalt ihrer Instrumente und Genres.
Am Dienstag, 16. Juni, ab 18 Uhr ist wieder SMS („Spiel mit Saiten“) im Kurhaus zu Gast. Hier werden großteils Streich- und Zupfinstrumente der diversen Ausbildungsklasse der Musikschule zu hören sein.
Das Lehrerteam wie auch die Schüler und Alumni freuen sich auf regen Besuch.
wurde anschließend der Fluxkompensator im DeLorean gezündet und das Publikum war begeistert. Mit der Polka „Unsere Reise“ gab es einen Übergang zum VolksmusikPotpourri „Klingendes Österreich“, bevor man mit dem Konzertmarsch „Sempre Unita“ – also für immer vereint – wieder in den Heimathafen einlief. Es folgte verdienter frenetischer Applaus für den Traditionsklangkörper unter der Leitung von Bezirkskapellmeister Alois Zachbauer, der seine Kameraden zu Höchstleistungen anspornte.
Bauernmärkte
Altaussee
Wochenmarkt im Kurpark jeden
• Samstag von 8 bis 12 Uhr. Selbstbedienungsladen am
• jeden Donnerstag von 7 bis 12 Uhr. Bei Feiertag mittwochs.
Marions Dorfladen, Reitern 12
• (vis-a-vis s’Hüttl). Do. u. Fr. 9 bis 16 Uhr und Sa. 8 bis 12 Uhr. Biohof Thomanhansla – Hofladen
• mit Gemüse. Sommersbergseestr 305. Do. bis Sa., 6 bis 20 Uhr.
Bad Mitterndorf
Knödl-Alm Bio-Spezialitäten mit
• Schnäpsen, Ansätzen, Sirupen u. v. m. Gegen Voranmeldung: Tel.: 0664 1412450.
Selbstbedienungsladen mit Milch-
• produkten von „Jausenzeit Sonja Hofer“, am Bauernhof Pliem, Obersdorf 115, Tel.: 06509216317.
• Mitterndorf 22.
Milchautomat beim Kanzlerhof,
Selbstbedienungshofladen „Am
• Seebacherhof” mit Gemüse, Tee, Kräutersalzen usw
Grundlsee
Hofladen Elisabeth Klanner vlg.
• Butterer: Dienstag und Donnerstag von 18.30 bis 20 Uhr geöffnet und nach telefonischer Vereinbarung! Selbstbedienungsvitrine rund um die Uhr in Betrieb. Tel.: 0664-9270492.
Zum Schluss lüftete er noch ein Zaubergeheimnis – ob die Besucher hinkünftig auch noch wissen wollen, „wie ‚es‘ geht“, sei dahingestellt. Unter der Obhut von Notarin Nina Raich wurde dann die Wahl der Königin und ihrer Prinzessinnen vorgenommen, bei der alle Besucher des Krönungsabends stimmberechtigt waren. Als Königin wurde schließlich Lisa Kummer (23) aus Bad Aussee gekrönt. Ihr zur Seite stehen Annalena Pliem (28) aus Obersdorf und Verena Pfandlsteiner (28) aus Stainach-Pürgg. Maitanz
Der traditionelle Maitanz der Kinder zählt seit vielen Jahren zum fixen und beliebten Programmpunkt des Nar-
zissenfestes. Rund 250 Kindergartenund Volksschulkinder aus dem Ausseerland standen am Freitagvormittag im Kur- und Congresshaus Bad Aussee auf der Bühne und begeisterten mit ihren bestens geprobten Tänzen das in Scharen erschienene Publikum. Unter der bewährten Leitung von Sophie Wimmer sorgte die Veranstaltung erneut für strahlende Kinderaugen, stolze Eltern und Schmunzeln im Publikum über die ehrlichen Antworten der Jüngsten auf die Fragen von Moderatorin Elke Longin. Narzissenacht
Der Besuch bei der Narzissennacht blieb – laut übereinstimmenden Rückmeldungen von den Wirtschaftstreibenden – leider hinter den Erwartungen zurück. Der Grund dafür dürfteder Termin sein, der heuer und auch nächstes Jahr keinen Feiertag am Donnerstag aufweist, wodurch die Besucher meist erst am Freitagabend anreisen und somit bei der Narzissennacht fehlen. Schade, denn das gebotene Programm war wirklich sehens- und vor allem hörenswert: An allen Ecken gab es Musik – von authentischer Volksmusik bis hin zu den Stimmungsmachern „7 vor 80‘s“, die am Kurhausplatz begeisterten. Es gab zahlreiche kulinarische Gustostückerl und in den heimischen Geschäften viel zu entdecken.
Der Maitanz der Kinder des Ausseerlandes war wiederholt ein erster Höhepunkt im Rahmenprogramm.
Glänzende Oldtimer
Die Oldtimer, die auf Einladung des „Ausseerland Motor Veteranen Clubs“ wieder ihre Sternfahrt durch das Ausseerland absolvierten, begeisterten überall die Besucher und Spaziergänger entlang der Straßen. Mehr als 140 Teilnehmer waren heuer dabei und von Mopeds über Traktoren bis hin zu edlen Zwei-, Drei- und Vierrädern waren wirklich ausgewählte Stücke dabei. Waren die Fahrzeuge am Vormittag beim Gasthaus „Rostiger Anker“ in Gößl zu bewundern, wurden sie am Nachmittag von Christian Laubichler am Kurhausplatz mit profundem Fachwissen dem interessierten Publikum vorgestellt.
Zwei Mal ausverkaufte Mode-Show Die Mode-Show „Mit 5 Sinnen beTRACHTet“ begeisterte am Samstag mit gleich zwei bestens besuchten Vorstellungen im Kur- und Congresshaus Bad Aussee als einer der Höhepunkte des Narzissenfests. In 16 eindrucksvollen Darbietungen wurden die fünf Sinne kreativ in Szene gesetzt. Tracht, Mode, Kulinarik, Duft, Musik und Visualität wurden von 80 Models aus der Region unter der Gesamtleitung von Michael Pinnisch zu einer eindrucksvollen Inszenierung, die das Publikum mitriss. Besonderen Applaus erhielten die erstmals teilnehmenden Senioren-Models, die Klienten der Lebenshilfe Ausseerland sowie die Tänzerinnen des Tanz-
Die neuen Hoheiten mit Königin Lisa Kummer aus Bad Aussee und den Prinzessinnen Annalena Pliem aus Bad Mitterndorf (l.) sowie Verena Pfandlsteiner aus Stainach-Pürgg.
Bei der zweimaligen Mode Show präsentierten die heimischen Trachtenhandwerker ...
... ihre neuesten Kollektionen und ernteten dafür viel Applaus.
Die Kinder tanzten mit größtem Eifer und Enthusiasmus und erfreuten so – neben den Eltern, Großeltern und Geschwistern – auch die Besucher.
Die Kinder eroberten mit ihren einstudierten Tänzen die Herzen der Besucher im Nu.
Die Narzissenhoheiten auf Stippvisite beim Sternmarsch.
ateliers Ausseerland. Für eine kulinarische Überraschung sorgte Sterneund Haubenkoch Dominik Utassy mit den Schülern der HLWplus Bad Aussee. Ein gelungener Abend, der die Vielfalt Ausseer Betriebe eindrucksvoll zur Schau stellte und wohl noch lange in Erinnerung bleibt. Blasmusik-Sternmarsch Die „Hausherren“, die Stadtmusikkapelle Bad Aussee, die Salinenmusikkapelle Altaussee und – als musikalische Gäste – der Musikverein Eggersdorf kamen dann mit klingendem Spiel anmarschiert, um die Besucher mit Blasmusik zu erfreuen. Dabei spielen nicht nur Traditionsmärsche eine Rolle, sondern auch für Blasorchester arrangierte Popsongs. Moderator Domenik KainzingerWebern konnte neben den Hoheiten auch Landeshautpmann-Stv. Manuela Khom sowie Landesrätin Simone Schmiedtbauer begrüßen.
Strahlender Abschluss am Sonntag
Der Sonntag präsentierte sich wie geschaffen für einen gelungenen Höhepunkt in Form des Stadtkorsos, bei dem die 24 Figuren über die gesamte Innenstadt verteilt platziert wurden. Was die Besucherzahlen anbelangt, so waren bei Drucklegung – am Montagmorgen – noch keine belastbaren Zahlen zu bekommen, gefühlt waren es jedoch mehr Gäste als vor drei Jahren, als der Narzissenfestsonntag auch ausschließlich in
Bad Aussee über die Bühne ging. Neben dem hundertköpfigen Narzissenfest-Team waren auch sehr viele Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr, der Rettung wie auch der Bergrettung im Einsatz. Obmann Rudolf Grill konnte jedoch bei der Siegerehrung am Abend verkünden, dass es keinerlei größere Vorkommnisse gegeben hatte. Es war ein bunter Trubel im Stadtzentrum, an dem sich die Besucher erfreuen konnten – neben den Narzissenfiguren gab es beste musikalische Unterhaltung durch die heimischen Musikkapellen und die Gastkapelle aus Eggersdorf, eine umfassende Verpflegung durch die heimischen Gastronomen und Vereine wie auch zauberhafte Tricks und Aufführungen durch die Zauberer im Kurpark. Man sah sehr zufriedene und begeisterte Gesichter und die interessierten Besucher konnten im direkten Gespräch mit den Schöpfern der Figuren erfahren, wie viel Aufwand dahinter steckt, bis so ein Meisterwerk bestaunt werden kann. Besonders erfreulich war die Tatsache, dass sehr viele Jugendgruppen dabei waren und somit der Fortbestand des wohl wichtigsten Erfolgsgaranten für das Narzissenfest, der Korsoteilnehmer, mit jugendlichem Elan gestärkt wurde. Bei der Siegerehrung, die erstmals im Kurhaussaal stattfand, zeigte sich Obmann Rudolf Grill sehr zufrieden
mit dem Ablauf und den Entscheidungen: „Anscheinend haben wir die richtigen Entscheidungen getroffen, auch wenn wir bei einigen nicht wussten, ob sie wirklich richtig sind“, wie er augenzwinkernd meinte. Eine, nämlich im Kurhaus zu feiern, war goldrichtig, ein Zelt hätte nämlich
– aufgrund des kurzfristigen Gewitters – wahrscheinlich geräumt werden müssen. Im Rahmen der Siegerehrung wurden Hannelore Haas für 40 Jahre und Christine Komarek für 30 Jahre Jurorentätigkeit mit einem Narzissenanhänger in Silber geehrt.
Die heurigen Jugendgruppen des Narzissenfests.
Korso-Ergebnisse
Neue Gestelle: 1. „Herbie“ von „See hoch drei“ (780 Punkte), 2. „Burger Poid“ vom Kreuz-Gaiswinkl-Musikantenstammtisch (775), 3. „Lucky Fizz Gerald“ von der Familie Schönauer und Freunden (55 Teilnahmen/772), 4. „Olga, die Ausseer Schnee-Eule“ vom Josefinum Bad Aussee (684), 5. „Hedwig, die Schnee-Eule“ vom Team Publikumsjoker (672), 6. „KronenGecko“ von Johann Dostal und seinen fleißigen Bienen (15 Teilnahmen/648), 7. „Narzisse“ vom Schloss Trautenfels (615), 8. „Erntekrone“ von der Landjugend Bad Mitterndorf (562), 9. „Trachtenpärchen“ von der Münze Österreich, 10. „Traunrauschen“ von Tom und den Wiedleitenfreunden. Alte Gestelle: 1. „Koglers Katze“ vom Hotel Kogler (17 Teilnahmen), 2. „Ein Zeichen für Frieden“ vom Lionsclub Bad Aussee, 3. „Panda Paul“ von Jakob Freismuth und Freunden (20 Teilnahmen), 4. „Saunakübel“ vom Narzissen Vital Resort (11 Teilnah-
men), 5. „Wassermann“ vom MondiResort am Grundlsee (29 Teilnahmen).
Juniorenwertung: 1. „Aff im Kopf“ von Helga König und den Fleißigen (13 Teilnahmen), 2. „Die Eule Federich“ vom BORG Bad Aussee 7a, 3. „Seehund Blubber“ vom BORG Bad Aussee 6. Klassen, 4. „Fotopoint“ vom FC Ausseerland Jugend. Werbefiguren: 1. „Chinesischer Glücksdrache“ vom TVB St. Martin/Tennengebirge, 2. „Schlägel und Eisen“ von der Mini Salzberg Musi, 3. Logo „Suzuki“ des FC Ausseerland, 4. Logo „TVB Ausseerland Skgt.“ der Lebenshilfe Ausseerland, 5. „Steiermarkherz“ der Landjugend Knoppen.
Für die originellste Idee wurden „SHD“ für ihren „Herbie“ ausgezeichnet, „Lucky Fizz Gerald“ sowie „Burger Poid“. Bei der schönsten Ausführung gewann „Lucky Fizz Gerald“ vor „Burger Poid“ und „Herbie“.
Das Narzissenfest in Bildern
Bei der Narzissennacht wurde vom Meranplatz bis zur Ischler Straße viel geboten und die sommerlichen Temperaturen waren sehr einladend, um zu verweilen.
Auf Einladung des Literaturmuseums Altaussee las Herbert Dutzler aus seinem neuesten Werk. Begleitet wurde er dabei vom „Hitt’n Trio“.
Wirklich wunderschöne Oldtimer waren neben der statischen Aufstellung beim Gasthaus „Rostiger Anker“ ...
Beim Sternmarsch der Blasmusikkapellen waren heuer die Salinenmusikkapelle aus Altaussee ...
Das Gartenfest der FF Bad Aussee war während aller drei Tage bestens besucht und als Labestation sehr beliebt.
Die Narzissenhoheiten des Jahres 2040 oder später ...
... wären auch schon einmal gefunden und präsentierten sich entzückend.
... auch bei der Fahrzeugpräsentation am Kurhausplatz – moderiert von Christian Laubichler – zu sehen.
... wie auch die Hausherren, die Stadtkapelle Bad Aussee, dabei und begeisterten das Publikum.
Der Präsident des „Magischen Rings Austria“, Hanno Rhomberg, war mit dem „Kleinsten Zaubertheater der Welt“ vor Ort.
Die Schülerinnen der 7. Klassen BORG Bad Aussee warben für ihren Maturaball, der am 14. November im Ausseer Kurhaus über die Bühne gehen wird.
Gefühlt war heuer mehr Besuch als beim Stadtkorso in Bad Aussee vor drei Jahren. Valide Zahlen gibt es jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt.
Der „Burger Poid“ vom Team „Kreuz-Gaiswinkl-Musikantenstammtisch“ holte den zweiten Platz.
Simon Grill schlüpfte beim Narzissenfest in die Rolle des „Harry Potter“ und seiner Eule – eine Darstellung, die ihn wohl länger nicht mehr loslassen wird.
Und noch ein Jugend-Team: Die Landjugend Bad Mitterndorf präsentierte eine Erntekrone.
Selbstverständlich durften auch die „Alten Trachten“ mit Musikbegleitung nicht fehlen, die sich einen Weg durch den Ort bahnten.
Der Glückskobold „Lucky Fizz Gerald“ von Fam. Schönauer mit Freunden platzierte sich auf Rang drei.
„Seerock“-Open-Air in Altaussee: Wer sich erinnert, war nicht dabei
Es gibt Orte, die sich weigern, bloß Kulisse zu sein. Einer davon ist der Brunnerplatz in Altaussee. Obgleich er als Schotterplatz im Winter als Eislaufplatz und hin und wieder als Parkplatz dient, trägt er Geschichten in sich wie ein altes Schloss. Als 1985 der erste „Seerock“ über die Bühne ging, blieb kein Kieselstein auf dem anderen: Es lag der Duft von Freiheit in der Luft, der Ruch von vogelwild und vielleicht sogar ein bisschen Gesetzlosigkeit. So zumindest empfanden es einige Einwohner des Ausseerlandes, die – heimatabendverwöhnt – fast Schnappatmung bekamen, als sich rund 500 „langzotterte Haschgiftspritzer“ am 24. August 1985 zum „1. Seerock-Open-Air-Fest“ trafen. Ab diesem Zeitpunkt begann ein mehrere Jahre andauerndes Phänomen, das alle Vernunft aushebelte: der „Seerock“. Und mit ihm kam „Jazz Gitti“ ins Ausseerland, die nun – am 4. Juni – im Ausseer Kur- und Congresshaus ihr letztes Konzert geben wird. Eine Annäherung an das „Woodstock des Ausseerlandes“.
VON FLORIAN SEIBERL
Wer den „Seerock“ nicht kennt, hat eine Lücke im Herzen, ohne es zu wissen. Das Festival – wenn man es überhaupt so nennen darf, denn das klingt nach Absperrungen, CateringZelten und Presseausweisen – war eigentlich das Gegenteil von alldem. Es war ein Zusammentreffen. Ein Versprechen, das jedes Jahr neu eingelöst wurde, irgendwo zwischen dem Ufer des Altausseersees und der rotglühenden Trisselwand, wenn
Herren mit „Jazzbrezn“, der Rockgruppe „No Exit Music“ (mit Franz Thalhammer und Kollegen) und der „Mojo Blues Band“ auf das richtige Programm, welches sechs Stunden dauerte und wahre Begeisterungsstürme auslöste. „Das laue, prächtige Sommerwetter und die phantastische Kulisse bildeten einen optimalen Rahmen ...“, schrieb die „Alpenpost“ damals. Mit großer Erwartungshaltung wurde dann der zweite „Seerock“ organisiert. Trotz wochenlanger Vorberei-
sich die Besucher an lauen Sommerabenden erwartungsvoll zum Fuße des Losers begaben. Das Woodstock des Ausseerlandes Der Schauplatz des „Seerock“ war programmatisch. Keine Halle, kein Festivalgelände mit Parkplatznummern, ein Schotterplatz, der anderswo ein Fußballplatz hätte werden können – an drei Seiten von Hängen abgegrenzt. Die Bühne – aufgebaut mit jenem unnachahmlichen Pragmatismus, der den Einwohnern des Ausseerlandes eigen ist – wirkte jedes Jahr so, als wäre sie aus der Landschaft gewachsen. Als hätte der See selbst entschieden: Heute wird hier gerockt. Und das wurde auch erledigt. Es wurde gesungen. Laut. Falsch – wenn nötig. Richtig –wenn möglich. Jedoch mit Begeisterung und mit Herz. Der „Seerock“ war kein Festival für Musikkenner –er war ein Festival für Menschen, die einmal was „anderes“ hören wollten. Gleich der erste „Seerock“ am 24. August 1985 war ein riesiger Erfolg. Allen Skeptikern zum Trotz kamen rund 500 Besucher aus der Region, dem Ennstal und aus Oberösterreich angereist. Das Wetter war großartig und auf die Idee von Franz Thalhammer und Franz Fuchs hin setzte ein junges, vielköpfiges Organisationsteam rund um diese beiden
tung und einer kompletten Nachtschicht am Vortag, stellte sich in den Mittagsstunden des Veranstaltungstages Regen ein und so wurde das „2. Seerock-Open-Air-Konzert“ kurzerhand in das Ausseer Kurhaus verlegt. Das war übrigens der einzige „Seerock“, der ausgelagert werden musste. Dieser Umstand tat der Erfolgsgeschichte keinen Abbruch und lockte in den Folgejahren abertausende Besucher an – jedes Jahr mehr.
Künstlerparade
Im Laufe der Zeit folgten unzählige Künstler dem Ruf nach Altaussee. War es beim zweiten „Seerock“ Wilfried Scheutz aus Bad Goisern, der wohl revolutionärste Pop-RockKünstler der damaligen Zeit, folgten beim dritten „Seerock“ die Band „Johnny & The Credit Cards“ aus Wien, die „Erlo Hütt’n Besen Blues Band“ aus Bad Mitterndorf, die „Curtila Combo“ sowie die Gruppe „Ostinato“ mit der philppinischen Sängerin Gina Charles. Die spätere Liste reichte bis zum legendären Kardiologen-Kabarattisten Georg Ringsgwandl, zu „The Spencer Davis Group“, „The Original Brothers“, „Ostbahn-Kurti & Die Chefpartie“, „Biermösl Blosn“, „Die Schröders“, Ludwig Hirsch mit Band, „Opus“, „Fats Hagen“, Christian Brandauer – solo sowie mit „Toyhouse“ –, „Spider
Murphy Gang“, „Ausseer Hardbradler“, „Curtila Combo“ (später Rauhnacht), „Ca$$ablanca“, Hubert von Goisern, „Los Lycanos“, „No Exit Music“ und vielen mehr. Weiters waren Fred Jaklitsch, der Altausseer Volksliedchor unter Günther Köberl, Wully Wimmer, die Schütz’nmusi mit dem „Kalß’n Hans“, dem „Sågschneider Lois“ und Toni Kowald, Hannes Pressl, Andy Schweizer und Gerd Bienert dabei. Das Veranstalterteam war in der komfortablen Situation, dass die bekanntesten österreichischen Bands in Altaussee auftreten wollten.
Und schon beim vierten „Seerock“ war – neben dem Gitarristen Peter Ratzenbeck, dem „Power Projekt“ aus Graz sowie der „Mojo Blues Band“ aus Wien – auch eine Dame dabei, die das Festival mitprägen sollte: Martha Margit Butbul, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen „Jazz Gitti“.
Jazz Gitti – Die Stimme, die bleibt Wenn man über den „Seerock“ schreibt, kommt man nämlich an ihr unmöglich vorbei. Jazz Gitti ist eine Institution. Eine Erscheinung. Eine Frau, die die Bühne für sich einnimmt und umgehend das Publikum mitreißt. Geboren in Wien, aufge-
wachsen mit dem Jazz ihres Vaters im Ohr, entwickelte Jazz Gitti über Jahrzehnte einen Stil, der sich keiner Schublade fügt. Sie ist zu wienerisch für den Mainstream, zu eigenwillig für die Volksmusikschublade, zu herzhaft für die Feuilletons – und genau deshalb ist sie das, was sie ist: unersetzlich. Ihre Stimme hat die Qualität guter Landstraßen. Sie ist nicht immer glatt. Aber sie führt immer dorthin, wo man hinwollte, ohne es zu wissen.
Beim „Seerock“ nahm Jazz Gitti über die Jahre eine besondere Rolle ein. Sie war nicht einfach Auftretende –sie war so etwas wie die Seele des Abends. Wenn sie die Bühne betrat, veränderte sich die Stimmung im Publikum auf eine Art, die man schwer in Worte fassen kann. Die Biergläser wurden abgestellt. Die Menschen rückten ein bisschen näher zusammen, so wie sie das bei mitreißender Musik eben tun, wenn sie vergessen haben, dass sie eigentlich Abstand halten wollten. Ihr Repertoire beim „Seerock“ war Programm: Sie sang, was passte. Eigenes. Fremdes. Altes. Manchmal etwas, das man noch nie gehört hatte und sofort auswendig kannte. Sie hat die seltene Gabe, Lieder zu
Lange Haare, laute Gitarren – der erste „Seerock“ war eine Zäsur für das Ausseerland und dringend notwendig.
Ein Teil des „Seerock“-Teams im Jahr 1994.
Christian Brandauer und der Volksliedchor Altaussee 1997. Foto: Archiv Alpenpost
singen, die sich anfühlten, als wären sie schon immer da gewesen – als hätten sie nur auf sie gewartet, um endlich gesungen zu werden. Wenn Jazz Gitti „I hob di gern" anstimmte oder in einen Schunkler überging, der keine Herkunft und keine Abkunft zu haben schien, dann sang das Ausseerland mit. Dann sang der See mit. Dann sang – mit Verlaub – sogar der Tressenstein.
Der See als stiller Zeuge Was den „Seerock“ von anderen Freiluftveranstaltungen unterschied, war die Präsenz des Sees. Er war keine Kulisse. Er war ein Teilnehmer. Das Wasser nahm den Klang auf, warf ihn zurück, veränderte ihn. Gitarrenklänge klingen am Altausseersee anders als anderswo –weicher vielleicht oder runder, als hätte das Wasser die Kanten geschliffen. Der See wurde miteinbezogen und nicht wenige Paare verloren
abseits des „Seerocks“ am Strand oder in den umliegenden Feldern –ihre Unschuld und fanden dafür die mehr oder weniger große Liebe –oder zumindest das, was man sich als Jugendlicher darunter vorstellt.
Wiederkommen war Pflicht Wer einmal beim „Seerock“ war, kam wieder. Das war keine Floskel, das war eine statistisch abgesicherte Lebensweisheit. Es gibt Orte und Momente, die einen nicht mehr loslassen, nicht weil sie perfekt wären, sondern weil sie echt sind. Weil sie nicht versuchen, etwas anderes zu sein, als sie sind. Der „Seerock“ war der „Seerock“. Altaussee ist Altaussee. Und Jazz Gitti ist Jazz Gitti. Diese Gleichung geht auf, so verlässlich, wie die Berge sich im See spiegeln. Oder vielleicht doch nicht? Bis 1997 wurde am See gerockt, 2007 ein vielbeachtetes Revival der Veranstaltung gegeben und dann entschlief der „Seerock“ leider sanft und die Marshall-Boxen wurden abgedreht. Für immer? Das weiß man nicht, denn ein bisschen „Seerock“-DNA schlummert wohl in uns allen, die diesen einmal miterlebt haben ...
Am Freitag, 5. Juni, wird die legendäre Jazz Gitti mit ihrer Band „Die Discokiller“, die seit Jahren nicht mehr gemeinsam aufgetreten sind, im Ausseer Kur- und Congresshaus
Salzkammerspiele 2026
Anlässlich des fünften Todestages des Schriftstellers Helmut Korherr, der in Bad Aussee seine Sommer verlebte und Mitbegründer der „Salzkammerspiele“ war, gibt es heuer vier Veranstaltungen. Am Montag, 27. Juli, wird um 20 Uhr im Kur- und Amtshaus Altaussee zur Lesung „Katia Mann – mein Mann Thomas Mann“ aus der Feder von Helmut Korherr geladen.
Rezitation: Erika Deutinger. Sie wird von Petra Pawlik-Mayerhofer am Klavier begleitet. Die Entstehungsgeschichte zum berühmten Requiem „Mozart & Möchtegern“, einem Essay von Helmut Korherr, wird am Montag, 3. August, um 20 Uhr im Kur- und Amtshaus Altaussee erzählt. Mitwirkende: Erika Deutinger und Kurt Hexmann. Musikalische Begleitung: Petra PawlikMayerhofer.
Das Lebensbild „Victor Adler –
Baumeister der Republik Österreich“ aus der Feder von Helmut Korherr wird am Montag, 10. August, um 20 Uhr im Kur- und Amtshaus Altaussee von Kurt Hexmann nachgezeichnet. Musikalische Begleitung durch die drei „Arbeiterinstrumente“: Akkordeon, Zither und Mandoline durch Christian Höller, Barbara LaisterEbner und Helga Maier.
Eintritt: jeweils € 20,–; Karten: per Telefon unter +43 676 501 7042 oder E-Mail: korherr@helmutkorherr.at sowie in allen Infobüros im Ausseerland.
Am Freitag, 14. August, erfolgt dann von 15 bis 19 Uhr wieder der jährliche „Flohmarkt der Salzkammerspiele“ beim „Schnitzelwirt“ in Obertressen.
ein Abschlusskonzert geben. Ob da nicht ein paar „Seerock“-Gänsehautwellen über die Besucher hereinbrechen werden? Es wäre zumindest eine passende Gelegenheit, dem „Woodstock des Ausseerlandes“ seine Reverenz zu erweisen. Karten in allen Infobüros, auf www.kultur.ausseerland. at sowie per Telefon: 0664-412 1457.
Magie am See!
Die Musikkapelle Untersee lädt zum ultimativen Zeltfest vom 5. bis 7. Juni 2026.
Das epische Wochenende startet am Freitag um 19 Uhr im Strandbad mit dem farbenprächtigen Sommerkarneval, welcher um 20 Uhr zum Festzelt marschiert, wo „Bacquila“ die Bühne zum Beben bringt. Am Samstag um 20.30 Uhr übernimmt der „Salzkammergut-Express“ das musikalische Zepter.
Der grandiose Abschluss wird am Sonntag beim Frühschoppen ab 11 Uhr mit der Werkskapelle Steyrermühl zelebriert, gefolgt vom fulminanten Festausklang ab 15 Uhr mit „Zomghoazt“ und den Freunden der Oberkrainermusik.
Seid dabei!
BEZAHLTE ANZEIGE
„Bei mir daheim“
Am Freitag, 5. Juni, um 21.15 Uhr wird am Sender ServusTV ein Beitrag über das Salzkammergut ausgestrahlt, bei dem unter anderem auch das Hotel Kogler in Bad Mitterndorf besucht wurde, bei dem jedes Zimmer ein einzigartiges Unikat – hergestellt in Kooperation mit heimischen Handwerksbetrieben – darstellt.
Jazz Gitti wird in Bad Aussee ein Konzert geben.
Leserbriefe
Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift und Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern (Erstes Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867). Diese Meinung muss jedoch nicht gleichzeitig die Meinung der Redaktion sein.
Zum Artikel „Wolfgang Eckel referierte über die letzten Kriegstage“ in der Ausgabe Nr. 10/2026 Es mag unterschiedliche Motive für die Darstellung der Ereignisse im letzten Kriegsjahr 1945 gegeben haben, aber die Widerstandsbewegung pauschal als Mythos zu bezeichnen, als „politische Behauptung“, die nach 1945 aufgestellt worden sei, um zu zeigen, dass man sich selbst befreit habe, erscheint mir zu einseitig. Gerade im Ausseerland belegen zahlreiche Text-, Tonund Bilddokumente von Zeitzeugen einen bemerkenswerten aktiven und passiven Widerstand gegen das Nazi-Regime. Darauf verweisen etwa die Materialsammlung von Peter Kammerstätter („Salzkammergut-Ausseerland, Widerstand und Partisanenbewegung 1943–1945“) oder die Dissertation des Altausseer Historikers Dr. Helmut Kalss, der die Hintergründe umfassend aufrollte. Demnach ging der Widerstand im Salzkammergut weit über organisierte politische Aktionen hinaus. Kalss fand viele Beispiele von individuellem Widerstand, von mutigen Frauen und Männern, die unter Lebensgefahr verfolgte Menschen versteckten und sie mit Lebensmitteln versorgten oder die Nazi-Befehle auf sehr subtile Weise boykottierten. Fakt ist auch, dass einige Ausseer wie Karl Feldhammer und Hans Moser (Renner Hansl) ihre Zivilcourage mit ihrem Leben bezahlten. Diese vielschichtige Widerständigkeit sollte mehr gewürdigt werden. Wenn die Freiheitskämpfer in der öffentlichen Diskussion pauschal abgewertet werden, fördert das nur Legenden, deren Wahrheitsgehalt heute kaum noch überprüfbar ist.
Veronika Stiebler, Bad Aussee
Leserbriefe zur geplanten Kunstschneeloipe in Bad Mitterndorf Klimawandel und schneearme Winter stellen Tourismusgemeinden zunehmend vor Herausforderungen. Bad Mitterndorf lebt vom Wintertourismus und zählt neben Ramsau am Dachstein und Seefeld in Tirol zu den bedeutensten Langlaufregionen Österreichs. Wenn wir langfristig konkurrenzfähig bleiben wollen, braucht es schneesichere Angebote. Bad Mitterndorf zählt zu den kälteren und wasserreicheren Regionen Österreichs – deshalb erscheint eine Kunstschneeloipe mit Beschneiungsanlage sinnvoll. Technischer Schnee besteht ausschließlich aus Wasser und braucht Luft und Kälte. Chemische Zusätze sind gesetzlich ver-
boten. Auch in Naturschutzgebieten wie der Tauplitzalm wird seit Jahren künstlich beschneit. Die Tauplitzalm ist ein wichtiger Standortvorteil. Doch wenn selbst dort aufgrund von Schneemangel oder ungünstiger Bedingungen Loipen nicht nutzbar sind, braucht es Alternativen im Tal. Zusätzlich sind die Loipen am Berg für Anfänger oft zu anspruchsvoll. Von einer Kunstschneeloipe würden viele profitieren: Kinder, Schulen, Vereine, Berufstätige, Senioren, Einheimische und Gäste. Langlaufen ist ein gesunder, risikoarmer Breitensport mit steigender Beliebtheit. Gerade Kinder könnten sich wohnortnah bewegen, statt auf Fahrdienste angewiesen zu sein oder mehr Zeit vor den Bildschirmen zu verbringen. Natürlich müssen Kosten und Nutzen sorgfältig geprüft werden. Andere Langlauforte zeigen jedoch seit Jahren erfolgreich, dass Kunstschneeloipen wirtschaftlich und touristisch sinnvoll betrieben werden können, und planen, diese sogar auszuweiten. Auch die Sorge um Natur und Umwelt sollte sachlich betrachtet werden. Das Wasser bleibt im natürlichen Kreislauf, Beschneiung erfolgt zeitlich begrenzt und moderne Anlagen arbeiten effizient. Andere Eingriffe und Belastungen werden oftmals selbstverständlich akzeptiert. Das Thema Lärm wird ebenfalls kritisch diskutiert. Tatsache ist jedoch: Beschneiung erfolgt nur wenige Tage bei geeigneten Temperaturen, Loipenfahrzeuge sind Teil jeder Wintersportinfrastruktur und fahren nachts nur dann, wenn es ganz viel geschneit hat. Umfangreichere Vorbereitungen beschränken sich lediglich auf den „Steiralauf“. Alternativen wie Winterwandern, Winter-Mountainbike oder Moonbike-Angebote mögen einzelne Zielgruppen ansprechen, ersetzen jedoch keinen etablierten Breitensport wie Langlaufen.
Letztlich geht es nicht nur um Sport. Es geht um Gesundheit, Kinder, Tourismus, Arbeitsplätze und die Zukunft einer Region, die seit Jahrzehnten eng mit dem Langlaufsport verbunden ist. Eine Kunstschneeloipe könnte helfen, Bad Mitterndorf langfristig als Langlaufdestination zu stärken und Veranstaltungen wie den Steiralauf abzusichern. Deshalb sollte das Projekt sachlich geprüft und nicht vorschnell abgelehnt werden. Zukunft braucht Ideen – und den Mut, sie umzusetzen. Eveline Urban, Bad Mitterndorf
Eine Beschneiungsanlage für schneelos gewordene Tal-Loipen in Bad Mitterndorf ist wohl eine Schnapsidee. Eine Familien- und Senioren-Loipe auf der Tauplitzalm mit weniger eisigen Auf- und AbPassagen (ist auch eine Sache der Loipenpflege) und eine Kombination von Saison- bzw. Zeitkarte mit Mautgebühr wäre die perfekte Lösung. Vielleicht setzt sich Vernunft und Hausverstand durch. Hoffen wir es. Hans Gerger, Bad Aussee
Loser-Bergpreis-Revival
19 Uhr wird zu einem Festabend mit Siegerehrung, Buffet und Live-Musik im JUFA Hotel Altaussee geladen. Nähere Informationen über das Programm unter www.amvc.at.
In Memoriam Werner Kuchler wird vom Ausseerland Motor Veteranen Club (AMVC) am Samstag, 20. Juni, am Loser zu einem Treffen von historischen Motorrädern und Beiwagen bis Baujahr 1960 geladen. In Erinnerung an den hoch geschätzten Kameraden der heimischen Oldtimer-Freunde, Werner Kuchler, werden wieder wunderbare und auf Hochglanz polierte historische Motorräder und Beiwagen bis Baujahr 1960 zu sehen sein. Von 8 bis 10.30 Uhr erfolgt die Anmeldung, die Fahrzeugabnahme sowie eine allfällige Besichtigungsfahrt der Wertungsstrecke über die Loser-Panoramastraße. Der erste Richtzeitlauf wird um 11 Uhr erfolgen, der erste Zeitlauf um 13 Uhr, der zweite Durchgang um 15 Uhr. Ab
MÖSTL
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Firma Möstl, wir stehen seit 33 Jahren für Top-Qualität vom Meisterbetrieb und das natürlich auch für die nächsten 33 Jahre.
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„Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache.“ (Antoine de Saint-Exupéry)
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von Frau
Lydia Böke
geb. Stampfer. 20.02.1949 – 22.05.2026
Herzlichen Dank für die schöne Zeit, die wir gemeinsam verbringen durften.
Familie Böke, Familie Neuburg und Christl Walkner mit Familie
Saisonarbeiterinnen aus Äthiopien beim „Römerstein“
Seit Kurzem sind im Wirtshaus und Hotel „Römerstein“ in Bad Aussee zwei Damen aus Äthiopien angestellt, um unter anderem den sozialökonomischen Stellenwert des Betriebs zu manifestieren. Das Wirtshaus und Hotel „Römerstein“ hat sich als sozialökonomischer Betrieb positioniert und lebt diese Einstellung. Jeden Tag bekommen zirka 50 Schul- und Kindergartenkinder ein sehr preiswertes und qualitätvolles dreigängiges Mittagessen, welches sie im Wirtshaus zu sich nehmen. Beim Personalmanagement wird ein besonderes Augenmerk auf die soziale Komponente (Alter, längere Arbeitslosigkeit, Chancenungerechtigkeit ...) gelegt. Für die beiden Betreiber, Baasansuren „Baaska“ Munkhtsetseg und Benjamin Öller, bedeutet dies: „Wirtschaftliche Erfordernisse erfüllen und soziales Engagement leben!“ Saisonarbeiterinnen aus Äthiopien
Seit Mitte Mai werden nun zwei junge Frauen aus Äthiopien beschäftigt. Alemitu und Eyerusalem kommen aus sehr armen Verhältnissen. Alemitus Lohn betrug für durchgehende Arbeit an sieben Tagen die Woche das ganze Jahr als Hausmädchen bei einer äthiopischen Familie € 20,– pro Monat. Eyerusalem bekam für ihre Vollzeitbeschäftigung als Akademikerin € 80,– Euro pro Monat. Beide sind überglücklich, sehr motiviert, freundlich und lernen sehr schnell. „Wir freuen uns sehr, dass dieses Vorhaben geglückt ist. Alemitu und Eyerusalem bereichern unser multinationales Team (Aussee, Österreich, Mongolei, Kroatien und Äthiopien)“, so die beiden Betreiber Baaska und Benjamin.
Warum Äthiopien? Äthiopien zählt zu den ärmsten Ländern der Welt und ist ein Schwerpunktland der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Seit Jahren herrscht im Land Bürgerkrieg. Armut, Elend und Perspektivenlosigkeit werden immer größer.
Gerhard Fallent, der Ziehvater von Baaska, unterstützt Äthiopien seit 20 Jahren als Privatperson im Rahmen unterschiedlicher Projekte und baute sich im Land ein Partnernetzwerk u. a. mit den Salesianern von Don Bosco auf.
Gerhard Fallent reiste im Februar nach Äthiopien und machte mit seinen Partnern geeignete und interessierte Personen ausfindig. Nach Durchführung eines Ersatzkraftverfahrens durch das AMS für Saisonarbeit wurde seitens des AMS ein positiver Bescheid ausgestellt. Anschließend wurde nach Vorlage der erforderlichen Dokumente bei der österreichischen Botschaft in Addis Abeba ein Visum-D für Saisonarbeitskräfte für maximal sechs Monate mit Verlängerungsmöglichkeit auf neun Monate gegeben. Nach Ablauf des Visums müssen die Saisonarbeitskräfte wieder zurück in ihr Herkunftsland reisen. Sie können für die nächste Saison wieder um ein
Visum-D ansuchen, sofern ein Betrieb bereit ist, sie anzustellen. „Bei uns bewerben sich Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt. Das Problem dabei ist, dass wir in der Regel nichts Konkretes über diese Personen wissen. Nicht einmal, ob es sich um die Person handelt, mit der wir kommunizieren. Das stellt für jeden Betrieb ein großes Risiko dar, denn man muss sich für zumindest sechs Monate verpflichten, diese Personen anzustellen, laut Kollektivvertrag zu entlohnen und zu beherbergen. Sich auf so eine Blackbox einzulassen, kommt für uns nicht in Frage“, so Gerhard Fallent.
Die Entlohnung von Alemitu und Eyerusalem beträgt auf Basis des Kollektivvertrags bis zum 75-Fachen dessen, was sie in Äthiopien verdient haben. Die Lohnkosten werden ausschließlich vom Betrieb getragen. Es gibt dafür keine staatliche Unterstützung.
Sándor Zwack –
„Cavaliere dei Grappa“
Der dem Ausseerland sehr zugeneigte und sich immer wieder hier – an seinem Zweitwohnsitz in Bad Aussee – erholende Firmenchef des ungarischen Destillerie-Imperiums „Zwack“, Sándor Zwack, wurde Ende Mai von einer exklusiven Gesellschaft im Piemont zum „Ritter des Grappas“ geschlagen. Eine Ehre, die nur äußerst selten jemandem zuteil wird. Herzlichen Glückwunsch!
Verdienstkreuz für Johann Hütter
Der Altausseer Bergretter Johann Franz Hütter wurde –im festlichen Rahmen der Eröffnung des neuen Bergrettungs stützpunktes am Loser – für seine besonderen Leistungen auf dem Gebiet der Bergrettung sowie der Canyoning-Rettung von der Steiermärkischen Landesregierung mit dem „Verdienstkreuz in Bronze“ geehrt. Herzlichen Glückwunsch!
Julian Schönberger –Sommelier-Österreich
Julian Schönberger aus Bad Mitterndorf, beschäftigt in Schönis-Landhotel und auf der Schöni-Alm, hat kürzlich die Prüfung zum Sommelier-Österreich bestanden! Herzlichen Glückwunsch!
Theo Gela geboren am 17. Februar 2026
Eltern: Astrid und Thomas Gela Altaussee
(V. l.): Gerhard Fallent mit Alemitu Eshetu Hirpe, Eyerusalem Molla Demisse sowie Benjamin Öller und Baasansuren Munkhtsetseg.
Schnell informiert
l Anlässlich der feierlichen Einweihung der Bergrettungshütte am Loser (siehe Seite 5) wurde ursprünglich auch Landeshauptmann Mario Kunasek erwartet. Um auf die verfehlte Gesundheitspolitik im Ausseerland aufmerksam zu machen, wurden an der Engstelle der Straße zum Loser mehrere Transparente angebracht. Der Landeshauptmann sagte zwar am Abend vor der Veranstaltung seine Teilnahme ab, aber sein Entsandter, NAbg. Albert Royer, der der Eröffnung beiwohnte, wird es seinem „Chef“ wohl ausgerichtet haben, dass man im Ausseerland nicht auf eine „Vergesslichkeit der Bevölkerung“ bauen kann. Die Initiatoren legen an dieser Stelle Wert darauf, mitzuteilen, dass die Anbringung der Transparente nichts mit der Einweihung der Bergrettungshütte zu tun hat, sondern sich ausschließlich auf die Gesundheitspolitik der blau-schwarzen Landesregierung bezieht.
Es gibt Sachen, die werden nicht vergessen. Eine davon sind gebrochene Wahlversprechen rund um das LKH Bad Aussee.
Abschluss-Saison der Bluatschwitzblackbox
„Das Ende ist da“ – mit dieser Botschaft überraschte das Team um Jürgen Kaizik und Ines Kratzmüller, die das Ausseer Theater 2009 gründeten, bei ihrer Programmpräsentation. Was im Jahre 2009 mit der Uraufführung des philosophischen Dramoletts „Wittgensteins Tod“ begann, endet nun, 18 Jahre später, mit einer radikalen Neufassung von Richard Wagners meistgespielter Oper Lohengrin: „Das LohengrinProjekt.“ In den vergangenen 18 Jahren hat sich die Welt stärker und tiefer verändert, als je zu erwarten gewesen wäre. Dass dieser Umbau, der ja vor allem ein Abbau, um nicht zu sagen – ein Abriss – geworden ist, auch Veränderungen in der Kunst bewirken muss, ist klar. Die geistige Welt ist an den Rand gedrängt. Wer aber auch nur hie und da aufmerksamer in die diversen Medien hineinhorcht, schaut oder liest, kann sich des Eindrucks eines
überall immer heftiger um sich greifenden Verfalls nicht verwehren. Im Schatten solcher Krisen ist jede Stimme, die sich wehrt, wichtig. Auch das Ensemble der „Bluatschwitzblackbox“ wird neue Möglichkeiten suchen, weiterhin einen Beitrag zu leisten – auch wenn man ihm den Bühnenbretterboden, der ja bekanntlich die Welt bedeuten soll, sozusagen unter den Füßen weggezogen hat. Neben dem „Lohengrin-Projekt“ wird es auch Vernissagen und Gesprächsformate geben, wie auch zum 100. Todestag von Rainer-Maria Rilke dessen „Duineser Elegien“ von Hannes Gastinger rezitiert werden. Alle Informationen zum Programm unter www.bluatschwitzblackbox.eu.
Julian Jetzl holte den Gesamtsieg beim „Salzkammergut Open“.
l Ein beachtliches Resultat verbuchte kürzlich der 17-jährige Bad Ausseer Julian Jetzl auf dem Schachbrett: Am Pfingstwochenende behielt er beim traditionsreichen „Salzkammergut Open“ im Kongresshaus Bad Ischl die Oberhand. Im A-Turnier der Allgemeinen Klasse verwies er ein internationales Feld von insgesamt 263 Teilnehmern auf die Plätze und holte den Gesamtsieg. Der erste Platz spiegelt den positiven Trend des jungen Ausseers in dieser Saison wider: Erst vor Kurzem sicherte er sich bei den österreichischen Jugendmeisterschaften der U18 den Vizestaatsmeistertitel. Diese Erfolge sind das Ergebnis von langem Training, mentaler Ausdauer, Disziplin und aufwendiger Vorbereitung – Eigenschaften, die der junge Ausseer mit großem Einsatz unter Beweis stellt. Die bisher erfolgreiche Saison gibt Julian Jetzl nun reichlich Aufwind für die kommenden nationalen und internationalen Schachturniere.
l Das Ausseer „Kommhaus“ wird hinkünftig von einer Doppelspitze geleitet. An der Spitze des Kommhauses, der Agentur für Beratung, Kommunikation, Gestaltung und Know-how, in Bad Aussee stehen ab sofort die Schwestern Anna Jogna und Maria Höpler-Schoiswohl. Beide Expertinnen sind seit vielen Jahren im Familienunternehmen tätig. Mit ihrem primär weiblichen Team begleiten sie ihre Kunden in Österreich und Deutschland in der strategischen Unternehmensberatung und ganzheitlichen Kommunikationsarbeit. Gegründet wurde das Kommhaus 1992 von Martin A. Schoiswohl, dem Vater von HöplerSchoiswohl und Jogna. 2020 verstarb der Unternehmensgründer plötzlich. Seine Frau, Astrid Schoiswohl, war ebenfalls mehr als 25 Jahre im Unternehmen tätig. Vergangenen Herbst zog sie sich in den Ruhestand zurück.
Anna Jogna (l.) und Maria HöplerSchoiswohl bilden ab sofort die Geschäftsführung des Kommhauses.
Leserbriefe
Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift und Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern. (Erstes Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867). Diese Meinung muss jedoch nicht gleichzeitig die Meinung der Redaktion sein.
LKH Bad Aussee
Die gesamte „Alpenpost“ ist – einschließlich ihres Chefredakteurs Florian Seiberl – zu bewundern, dass sie angesichts der Ungeheuerlichkeiten rund um das LKH dermaßen ruhig, objektiv und unpolemisch berichtet, wie übrigens auch Lutz Maurer für seine akribisch, sicher mühevoll aufgelisteten Fakten in diesem unseligen Zusammenhang. Das ist bester Journalismus, aus dem sich hoffentlich noch keine, wie auch immer geartete, Resignation ablesen lässt. Denn all diese Gegebenheiten, Tatsachen, Monstrositäten, diese Unfassbarkeiten schreien – ja, wohin? Da wir seit zwei Jahrtausenden vorgeben, der christlich-abendländischen „Kultur“ anzugehören, dann doch wohl zum sprichwörtlichen Himmel. Sie schreien also zum Himmel! „Wer erträgt der Zeiten Spott und Quälereien, den Druck der Mächtigen, des Rechtes Aufschub, den Übermut der Ämter, jene Arroganz von Unwürdigen, die die Geduld argloser Bürger zermürbt?“, fragt Hamlet vor 500 Jahren eben jenen Himmel und erhofft sich eine Antwort. Vergeblich! „Rettungsdank den Schlafenden da droben?“, lässt Goethe 250 Jahre später seinen Prometheus noch immer toben. Ganz und in vollem Ernst: Wer hilft dem Ausseerland und seiner Bevölkerung, diesen Gordischen Knoten aus Lüge und Betrug, aus Vertuschung und gebrochenen Versprechen, aus Korruption und Bereicherung zu durchschlagen? Des Rechtes Aufschub, den Übermut der Ämter! Wer hilft der Bevölkerung des Ausseerlandes bis weit ins Ennstal hinaus gegen diese Willkür, gegen diese offen zur Schau getragene Verhöhnung einer ganzen Gegend und seiner Menschen? Einer Gegend, mit der man sich „dort oben“ doch nur zu gerne schmückt, wenn’s eben genehm ist und gerade in irgendwelche scheinheilig heimattreue Verlogenheiten passt. Aber wie es den Menschen damit geht, wie sie mit diesem bodenlosen Zynismus zurechtkommen, das kümmert „da droben“ natürlich niemanden, ist ja alles verschanzt hinter den Mauern von Institutionen wie KAGes oder „Gesundheits-Planung“ oder welche Namen sich diese Trutzburgen des Ämter-Feudalismus auch sonst noch geben mögen. Hauptsache anonym. Man exekutiert ja nur, was irgendwann irgendwo von irgendeinem Gremium beschlossen worden ist. Wir leben in einem Rechtsstaat. Leben wir wirklich in einem Rechtsstaat? Leben in Wahrheit nicht nur die in einem Rechtsstaat, die sich das Recht nach eigenen Maßstäben beliebig zu beugen wissen, nach ihrem eigenen Gutdünken, zu ihrem eigenen Vorteil, indem sie
ihre Mitmenschen zynisch für dumm verkaufen und auf diese Weise ein beredtes Zeichen unserer „christlich“abendländischen Kultur ablegen? „Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren“, antwortet Lessing.
Franz Winter, Grundlsee/Gößl Anm.: Franz Winter war Schauspieler, ist Regisseur, Produzent, Schriftsteller, seit mehr als einem halben Jahrhundert Wahl-Grundlseer und Wahl-Gößler.
Antwort auf den Leserbrief von Lydia Kasar in der Ausgabe Nr. 10/2026 Als zuständiger Gemeinderat bin ich mit Ihrer Meinung nicht einverstanden. Als aktiver Mountainbiker fahre ich selbst regelmäßig die Strecken ab. Von Bad Aussee zum Ödensee geht es über die Hugo-CordignanoPromenade bis zur Beckbrücke, der Abschnitt von dort bis zum Stadion ist in Planung, die Sießreithstraße wurde neu asphaltiert und ist für Radfahrer geeignet, ab dem Schützenheim der Unterkainischer Stahelschützen ist ein durchgehender Radweg bis Kainisch vorhanden. Von Bad Aussee zum Grundlsee ist es – bis zur Auffahrt zum Friedhof –topografisch schwierig. Ab dort ist der Radweg bis zur Abzweigung Sattelweg in Planung, Sattelweg bis „Eisener Steg“ ist ein Radweg verfügbar, danach Promenade bis zur Seeklause mit Rad befahrbar. Von Bad Aussee bis zum Altausseersee ist ein Radweg bis zur Mittelschule vorhanden. Ab dort ist die Klaus-Maria-Brandauer-Promenade bis Altaussee mit dem Rad befahrbar. Von Bad Aussee zum Hallstättersee wurde letzte Woche der letzte Abschnitt im Koppental mit 3,2 Kilometern freigegeben und der Weg ist somit nahezu durchgehend bis Obertraun bzw. weiter Richtung Bad Ischl befahrbar. Im vergangenen Jahr wurde ein neuer MountainbikeRundweg zur „Jausenstation Bärenmoos“ eröffnet. Etliche Forststraßen sind durch die ÖBf dankenswerterweise befahrbar – einen Plan dazu gibt es im Tourismusbüro. Natürlich gibt es noch genug Verbesserungsmöglichkeiten und es wird an allen Stellen darüber nachgedacht. Topografisch ergeben sich bei uns leider enorme Kosten bei der Planung und Ausführung von neuen Varianten und Wegen, die finanziellen Mittel der Stadtgemeinde Bad Aussee und allen weiteren Gemeinden sind leider begrenzt –andere Projekte müssen auch durchgeführt werden. Eines sei noch gesagt: Wir versuchen die Radfahrer bewusst in den Ort zu leiten und nicht am Ort vorbeizuführen – das sind wir den Geschäften und Gastronomiebetrieben eines Tourismusortes schuldig.
PS: Mit ein bisschen Rücksichtnahme von allen Verkehrsteilnehmern ist auch ein Miteinander auf Straßen/ Wegen möglich.
Christian Schiffner, Bad Aussee
Dachstuhlbrand in Bad Mitterndorf
Am Vormittag des 27. Mai wurden die Feuerwehren Bad Mitterndorf, Neuhofen und Zauchen zu einem Dachstuhlbrand bei einer Heurigenhütte gerufen.
Unter schwerem Atemschutz musste von den Einsatzkräften das Dach geöffnet werden, um den Brand gezielt bekämpfen und ablöschen zu können. „Durch das rasche und koordinierte Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine weitere Brandausbreitung erfolgreich verhindert werden“, so Einsatzleiter HBI Andreas Seebacher.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar. Auch die Höhe des entstandenen Schadens kann aktuell nicht beziffert werden. Im Einsatz standen – neben der Polizei und dem Roten Kreuz – die Feuerwehr Bad Mitterndorf mit HLF3 und LKWA sowie 16 Mann, die Feuerwehr Neuhofen mit HLF1 und MTF sowie zehn Mann und die Feuerwehr Zauchen mit HLF1 und MTF sowie 16 Mann. Bei einer Heurigenhütte war ein Dachstuhlbrand zu bekämpfen.
Ausseer Gespräche: Wie un/abhängig ist Europa?
Die von der Ausseer Wissenschaftlerin Irmtraud Fischer gegründeten und organisierten „Ausseer Gespräche“, ein interdisziplinäres Gesprächsformat, finden heuer vom 25. bis 28. Juni statt. Unter anderem wird in diesem Rahmen auch Paul Lendvai sein neuestes Buch vorstellen.
Viel Prominenz bei den Ausseer Gesprächen 2026
Das hochaktuelle Thema der diesjährigen Ausseer Gespräche „Wie un/abhängig ist Europa?“ bringt die wunden Punkte, aber auch die Stärken des Kontinents und der EU zur Sprache: Es sprechen u. a. der Militärexperte Gerald Karner, der ehem. Hohe Repräsentant für Bosnien und Herzegowina, Valentin Inzko, die Cybersicherheitsexpertin Elke Schraik, die Wirtschaftsforscher Alexia Fürnkranz-Prskawetz und Harald Oberhofer sowie der Präsident der Akademie der Wissenschaften und ehemalige Wissenschaftsminister Heinz Faßmann. Paul Lendvai wird am Freitagabend sein neuestes Buch vorstellen. Im Rahmen der Gespräche werden sowohl die kritischen wirtschaftlichen, diplomatischen und militärischen Aspekte diskutiert als auch spezifische europäische Errungenschaften wie die Sozial- und Geschlechterpolitik aufgezeigt. Auch die Problematik und die Chancen von Migration sowie die Gefahren nationalistischer und rechtsradikaler Tendenzen werden in unkonventioneller Weise von Wissenschaft und Kunst aufgezeigt. Die einzelnen Programmpunkte sind für alle Interessierten frei zugänglich! Programm
Donnerstag, 25. Juni: Eröffnung um 17 Uhr. Podiumsdiskussion mit Valentin Inzko, Gerald Karner, Paul Lendvai, Roberta Maierhofer unter der Leitung von Joseph Breinl im großen Saal des Kur- und Congresshauses. Danach Empfang der Gesellschaft im Kammerhofmuseum.
Freitag, 26. Juni: ab 9 Uhr Vortrag über Forschung in Österreich von Heinz Faßmann und Robert Höldrich; von 11 bis 13 Uhr Seminare über
„Wirtschaft: Österreich und die EU im globalen Wirtschaftssystem“ sowie „Heimat und Nationalismen im europäischen Kontext“. Um 20 Uhr wird Paul Lendvai mit Ulf Bästlein und Irmtraud Fischer über sein neuestes Buch „Wer bin ich?“ sprechen.
Samstag, 27. Juni: ab 9 Uhr Vortrag zum migrationsgeprägten Wandel in der EU und Österreich; von 11 bis 13 Uhr Seminare über „Europäische
Sozial- und Geschlechterpolitik – ein Weltenmodell?“ sowie „Technologie und Sicherheit – Kann Europa seine Abhängigkeiten überwinden?“.
Um 20 Uhr erfolgt ein Gesprächskonzert zum Thema: „Gibt es eine europäische Musik?“
Weitere Informationen zum Programm im Internet unter www.ausseergespraeche.at.
Danksagung
MaibaumVersteigerung
In Obertraun wird am Freitag, 5. Juni, ab 18 Uhr am Gemeindeplatz zur diesjährigen MaibaumVersteigerung geladen. Ab 18.30 Uhr konzertiert die Ortsmusikkapelle, ab 19.30 Uhr gibt es die Versteigerung nach „amerikanischer Art“. Ab 20.30 Uhr werden die „Arikogler“ aufspielen. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt ausschließlich dem Ankauf neuer Ausrüstungs- und Bergematerialien für die Ortsstelle Obertraun zugute.
Die Veranstaltung bietet neben musikalischer Unterhaltung und regionaler Gemeinschaft auch die Möglichkeit, die ehrenamtliche Arbeit der Bergrettung zu unterstützen. Die Organisatoren freuen sich auf regen Besuch.
Tief bewegt von der großen Anteilnahme und den vielen Zeichen der Verbundenheit beim Abschied von meinem geliebten
Walter „Strani“ Stranimeier
möchte ich mich von Herzen bedanken.
Danke für die tröstenden Worte, die stillen Umarmungen, die liebevollen und auch lustigen Erinnerungen, die erzählt wurden, sowie für die unzähligen Kondolenzen, Blumen- und Kerzenspenden. Ein besonderes Dankeschön für das ehrende und würdevolle Geleit auf seinem letzten Weg.
Eine Legende, so stark und so echt, ewig gelitten, doch niemals geschwa¨cht. Immer geka¨mpft, mit Mut und mit Herz, getragen von Hoffnung, trotz Kummer und Schmerz. Ein stets beliebter Kellner, ein ehrlicher Freund, fu¨r immer im Herzen mit uns vereint.
Von Herzen „Danke“ an meine Mama, die mir in Walters letzten Stunden zu jeder Tages- oder Nachtzeit helfend zur Seite stand, unserer DGKP Maria Sölkner, die nicht nur als Krankenschwester, sondern auch als Freundin für uns da war. Meine besondere Hochachtung gilt dem Team der Intensivstation des LKH Bad Aussee unter der damaligen Leitung von Primar Dr. Dietmar Kohlhauser, welches uns auf die Heimpflege vorbereitete, und ein Dank auch an unsere Freunde und Wegbegleiter, die uns in den letzten sieben Monaten, die wir beide zuhause verbracht haben, laufend besucht haben. Ich ziehe den Hut vor Stranis bestem Freund und Urnenträger Mathias „Hiasl“ Strohhäusl, der sein Versprechen hielt und mit ihm – sehr würdevoll – seinen letzten Weg ging. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ Herrn Diakon Franz Mandl, der Trachtenkapelle Tauplitz, der Bestattung Schachner und Herrn Egon Hierzegger für die würdevolle Gestaltung der überwältigenden Trauerfeier.
Strani war über 30 Jahre in der Sportalm in Tauplitz nicht nur Kellner, sondern für viele ein vertrautes Gesicht, ein Freund und besonderer Mensch. Er hat mit vielen seine ganz eigene Geschichte geschrieben. Viele sprechen vom „Feinschliff der Erziehung in unserer Jugend“. Mit seiner Menschlichkeit hat er Spuren hinterlassen, die bleiben werden!
In liebevoller Dankbarkeit
Corinna-Viola Sölkner im Namen aller Verwandten
Alpenpost- J ugen d seite
Schulmusical „Jungle Groove“ begeisterte mit Freundschaft und Zusammenhalt
Die Schüler begeisterten mit „Jungle Groove“.
Mit dem mitreißenden Schulmusical „Jungle Groove“ stellte die Schule eindrucksvoll unter Beweis, was durch Gemeinschaft, Kreativität und Engagement möglich ist. Rund 60 Kinder waren an der Aufführung beteiligt und brachten mit großer Begeisterung eine Geschichte auf die Bühne, in der Freundschaft, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt standen. Mit viel Spielfreude und Ausdruckstalent begeisterte die Theatergruppe unter der Leitung von Marion Angerer mit Unterstützung von Chiara Branczik das Publikum. Die jungen Schauspieler überzeugten in ihren Rollen und machten die Botschaft des Musicals auf lebendige Weise erleb-
bar. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Chor unter der Leitung von Carolina Daxner, der mit schwungvollen Liedern und eindrucksvollen Gesangseinlagen für besondere Momente sorgte. Unterstützt wurde der Gesang vom Instrumentalensemble unter der Leitung von Melanie Kirchschlager mit Unterstützung von Markus Höller, das dem Musical einen mitreißenden musikalischen Rahmen verlieh. Die Aufführung war ein voller Erfolg und wurde vom Publikum mit großem Applaus belohnt. Für alle Mitwirkenden und Zuschauerinnen und Zuschauer bleibt dieses Musical sicherlich noch lange in schöner Erinnerung.
Sprachenschwerpunkt auf Reise in Edinburgh
Der Sprachenschwerpunkt der Mittelschule Bad Aussee unternahm kürzlich eine spannende Sprachreise nach Edinburgh. Im Mittelpunkt der Reise standen das Anwenden und Vertiefen der Englischkenntnisse im Alltag sowie das Kennenlernen von Kultur, Geschichte und Lebensweise vor Ort. Die Schüler konnten dabei ihre Sprachkenntnisse direkt im Austausch mit Einheimischen anwenden und wertvolle neue Eindrücke sammeln. Neben dem sprachlichen Lernen bot die Reise auch die Gelegen-
heit, die Sehenswürdigkeiten und das besondere Flair der schottischen Hauptstadt zu erleben. Ein besonderer Höhepunkt war zudem ein Ausflug in die Scottish Highlands. Dort konnten die Schüler die beeindruckende Landschaft, traditionelle schottische Dörfer und die einzigartige Natur erleben. Sie machten sich auf die Suche nach Nessie beim Loch Ness. Die Sprachreise war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung und bleibt sicherlich in schöner Erinnerung.
Volksschule Bad Mitterndorf –erfolgreich bei der Safety-Tour
Am 6. Mai fand in der Grimminghalle wieder die Safety-Tour, organisiert durch den Zivilschutzverband Steiermark, für den Bezirk Liezen statt. Dieses Jahr waren 20 Klassen am
Start, um ihr Wissen und Können rund um wichtige Zivil- und Selbstschutzthemen unter Beweis zu stellen. Das richtig Verhalten in Notsituationen soll dabei mit praktischen
Übungen geübt werden. Durch den Spaßfaktor wird das Wissen viel besser im Gedächtnis verankert.
Die 3. und 4. Schulstufe der Volksschulen Tauplitz und Knoppen sowie die 3. Klasse der Volksschule Bad Mitterndorf konnten dabei passable
Ergebnisse abliefern. Die Schüler der 4. Klasse Bad Mitterndorf hatten sich nach der Teilnahme im letzten Jahr zum Ziel gesetzt, ihr Ergebnis erheblich zu verbessern, was ihnen mit dem zweiten Platz auch definitiv gelang.
Erfolgreiche Teilnahme beim 43. Narzissenlauf in Altaussee
Die sportliche Delegation des Bundesschulclusters beim Narzissenlauf.
Die Eisheiligen zeigten sich von ihrer besten Seite. Dennoch konnten sie den motivierten Schüler:innen des Erzherzog Johann BORG sowie der HLWplus Bad Aussee den Spaß und die Motivation beim Lauf um den Altausseersee trotz Regens und kühler Temperaturen nicht rauben. Es wurden beachtliche Erfolge erzielt und die Schulen sind sehr stolz auf die sportlichen Laufteams. Herzlichen Dank an dieser Stelle dem Elternverein des BORG Bad Aussee für die gesponserten Laufshirts.
Gutes Benehmen ist
immer gefragt
Schüler wurden für gute Umgangsformen sensibilisiert.
Umgangsformen gehören zu den wichtigsten sozialen Kompetenzen. Wer sie beherrscht, dem werden Tür, Tor und Herzen geöffnet, und sie sind Voraussetzung für ein gutes Miteinander, sowohl beruflich als auch privat. Der dritte Jahrgang der höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe in Bad Aussee führte kürzlich einen Workshop mit großem Erfolg für zahlreiche Schüler der MS1+2 Bad Goisern, MS Stein/Enns, MS Bad Aussee, MS Bad Mitterndorf sowie der MS Stainach durch. Die
Inhalte des dreistündigen Workshops bestanden aus Umgangsformen im Alltag, Business-Etikette und „Fit for Tisch“ mit anschließendem 3-gängigen Menü und wurden durch den Einsatz verschiedener Methoden erarbeitet. Die Veranstaltung endete immer mit einem gemeinsamen Mittagessen in der schuleigenen Lehrbar, bei dem die neu gelernten Erkenntnisse angewendet wurden. Der Workshop wurde von Fachvorstand Christian Moser und von Heinz Sackl-Mayer begleitet.
Die Schüler des humanistischen Zweiges der Mittelschule Bad Aussee in Edinburgh.
Die Kinder der Bad Mitterndorfer Volksschule war bei der Safety-Tour dabei.
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Sport in Kürze
Golfen
Der gebürtige Neuseeländer Dave Brough ist der neue Golf-Professional beim heimischen Golfclub.
l Der Golfclub Ausseerland hat einen neuen Golf Professional: Dave Brough, PGA-Mitglied seit 1980 und international erfahrener Trainer, übernimmt ab sofort die Betreuung der Mitglieder und bietet Trainerstunden sowie Platzreifekurse an. Der gebürtige Neuseeländer blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Als Spieler qualifizierte er sich für mehrere European-Tour-Events, darunter die PGA Championship. Als Trainer formte er Weltklasseathleten: Er coachte den britischen AmateurChampion Martyn Thompson, die Junioren-Weltmeisterin Vibeka Stensrud und zahlreiche Damen- und Herren-Tourprofis. Zuletzt leitete Brough das Schweizer Junioren-Eliteprogramm GJKI, aus dem mehrere Nationalspielerinnen und -spieler hervorgingen. Nicht nur Mitglieder des GC Ausseerland, sondern alle Golfbegeisterten können ab sofort Einzelstunden buchen. Auch Interessierte, die die Platzreife erwerben möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu melden. Buchungen und Terminvereinbarungen: golfbrough62@gmail.com bzw. Tel.: +43 (681) 81402620.
Treffsicherheit beim Schützenverein Bad Mitterndorf
Die Schützen und Schützinnen vom Schützenverein Bad Mitterndorf erzielten in der Saison 2026 großartige Erfolge.
Mitte Mai 2026 konnte der Schützenverein die Siegerehrung der Vereinsmeisterschaften 2025/26, an der 13 Schützen teilgenommen hatten, wieder in gewohnter Form abhalten. In der Hubertusalm wurde für die Schützen ein Essen kredenzt. Die Sieger in den einzelnen Wertungen: Luftgewehr stehend aufgelegt: Veronika Hilbel (Damen), Schützenmeister Andreas Sölkner (Herren); Luftgewehr sitzend aufgelegt: Johann Rappl (Senioren 3); Luftpistole stehend frei: Christine Makos (eine Klasse); Luftpistole stehend
Titelverteidigung beim Maibaumturnier des GC Ausseerland
Rund 20 Teilnehmer feierten auf dem Lerchenreither Hochplateau den Start in den Mai.
Einen schöneren Rahmen für den 1. Mai hätte man sich kaum vorstellen können: Auf dem Hochplateau des Golfclubs Ausseerland, mit Blick auf Loser, Trisselwand und Dachsteingletscher, trafen sich rund 20 Golferinnen und Golfer zum traditionellen Maibaumturnier. Gespielt wurde im Scramble-Modus – einem Format, das Teamgeist belohnt und bei dem die Stimmung erfahrungsgemäß genauso zählt wie der Schläger. Und die Stimmung war – genau wie das Wetter
– prächtig.
Am Ende des Tages stand ein vertrautes Siegerquartett ganz oben: Franz Kromoser, Thomas Kumric, Max Reischauer und Gerald Reischauer holten den Turniersieg – und das zum zweiten Mal in Folge. Als amtierende Titelverteidiger (mit leicht modifiziertem Team) hatten sie damit auch die Ehre, den Maibaum feierlich aufzustellen. Eine Aufgabe, die sie mit demselben Einsatz erledigten wie die neun Löcher davor.
4-Mann-Plattlwerfen des ESV Bad Mitterndorf
Am Pfingstmontag, 25. Mai, fand bei herrlichen Bedingungen im Sportzentrum Kainisch das zweite 4-Mann-Plattlwerfen des ESV Bad Mitterndorf statt, an dem sich elf Mannschaften beteiligten.
aufgelegt: Christine Makos (eine Klasse). Die Tiefschusswertung gewann Alfred Berger mit einem „3,6 Teiler“. Den Wanderpreis gewann Gundula Ruhry, die auch das Freischießen mit 106,7 Kreisen dominierte. Der Abend der Siegerehrung konnte mit diesen tollen Erfolgen gemütlich ausklingen.
Der Schützenverein Bad Mitterndorf bedankt sich bei allen Sponsoren für die wertvolle Unterstützung und gratuliert allen Schützen und Schützinnen zu ihren Leistungen.
Den Turniersieg holte sich souverän die Mannschaft aus Lupitsch mit Hans Grieshofer, Heli Freismuth, Stefan Kals und Christoph Moser mit 20 Punkten. Rang zwei ging an „ASV Kainisch 1“ mit Klaus Stimitzer, Thomas Marl, Andreas Schild und Martin Ritzinger mit 17 Punkten, Quote 2,697 vor „Öfner 1“ mit Leonhard Moser, Leo Köberl, Franz Steyrer und Markus Grabner, ebenfalls mit 17 Punkten und Quote 1,763. Die weitere Reihung: 4. „Siaßreith“, 5. „Öfner 2“, 6. „ESV Bad Mitterndorf 2“, 7. „ASV Kainisch 2“, 8. „ESV Bad Mitterndorf 1“, 9. „Schießstätte“, 10. „Clubhouse 2“ und 11.
„Clubhouse 1“. Bei der anschließenden Siegerehrung bedankte sich der Obmann des ESV Bad Mitterndorf, Martin Marl, beim ASV Kainisch für die Benützung des Turnierplatzes, bei Markus Grabner für die Auswertung, bei dem Team der Ausschank für die super Verpflegung und bei allen Mannschaften für die Teilnahme und deren sportliche Fairness und Kameradschaft. Weiters wurde für den kürzlich verstorbenen Plattlwerferkameraden Helmut Rainer eine Gedenkminute abgehalten. Das Turnier wurde standesgemäß mit einem „Plattl-Heil“ beendet.
Die Sieger des Maibaumturniers 2026 (v. l.): Max Reischauer, Gerald Reischauer, Franz Kromoser und Thomas Kumric – zum zweiten Mal in Folge ganz oben.
Die ersten drei Mannschaften des Bewerbs.
(V. l.): Veronika Hilbel, Hans Rappl, Gundula Ruhry, Alfred Berger, Christine Makos, Schützenmeister Andreas Sölkner und Oberschützenmeister Werner Makos.
Abstieg fix: Bad Mitterndorf muss in die Unterliga
Nach 18 Saisonen in der Oberliga spielt der ASV nächste Saison wieder eine Liga tiefer. Ein starker Punkt gegen St. Peter am Kammersberg reichte nicht, denn das Abstiegsduell gegen Krieglach ging verloren. Der FC Ausseerland hat weiterhin Aufstiegschancen – ein mögliches Derby winkt. Dafür feierte die U16 der Ausseer den Meistertitel in der Liga Enns – mehr darüber in der nächsten Ausgabe.
1. Klasse Enns
ASV Bad Mitterndorf –St. Peter/Kbg. 2:2 (1:0) Starke Leistung des ASV gegen den Tabellenzweiten. Die Ziller-Elf spielte von Beginn an mutig nach vorne und wurde in der 35. Minute mit dem Führungstreffer durch Mateo Damis belohnt. In der offenen Partie gelang den Gästen in der 71. Minute der Ausgleich, doch der ASV ging nur sechs Minuten später durch Armin Schrottshammer wieder in Führung. Praktisch im Gegenzug gelang den Gästen allerdings wieder der Ausgleich, womit am Ende die verdiente Punkteteilung blieb. ASV: Wieser (45., A. Schretthauser), Schnupp, Lemes, Damis, Schönwetter, Schnepfleitner (45., Rainer), Schrottshammer, Kraft (89., Lämmereiner), Neuper, T. Pliem, Kozak.
ASV Bad Mitterndorf –
TUS Krieglach 1:3 (0:2)
Die letzte Chance für den ASV, doch noch die Klasse zu halten – und die junge ASV-Elf spielte mutig, wurde aber für Fehler bitter bestraft. Dank Treffern in den Minuten 17 und 34 stand es 0:2 und die Hoffnung der 120 Fans im Grimmingstadion schwand. Nach einer Stunde gelang den Gästen das 0:3, der Ehrentreffer
FC Ausseerland –
TUS Gröbming 2:1 (1:1)
Hart erkämpfter Last-Minute-Sieg des FC Ausseerland. Vor 300 Zuschauern war die WeissenbacherElf sichtlich bemüht, die vergangene Niederlage vor den eigenen Fans wieder gutzumachen. Vorerst verhinderte jedoch der starke Gästekeeper Alexander Tassatti noch Ausseer Tore. In der 26. Minute aber nahm sich Mislav Dogan ein Herz und traf aus 30 Metern sehenswert zum 1:0. Per indirektem Freistoß im Strafraum – nach einer strittigen RückpassEntscheidung des Schiedsrichters –gelang Gröbming kurz vor der Pause der Ausgleich. Die Ausseer blieben aber das stärkere Team und hatten bei einem Stangenschuss und zwei weiteren Großchancen Pech. Erst in der 91. Minute erlöste Kapitän Alexander Pomberger die Fans. Er versenkte den Ball nach einem Eckstoß zum 2:1. Die Gröbminger kamen in der langen Nachspielzeit noch zweimal zu guten Freistoßmöglichkeiten, konnten den Sieg der Ausseer aber letztlich nicht mehr verhindern.
FCA: Pichler, Dogan, G. Grubesa, Lazok, Pinkney (59., J. Kogler), Kanalas (69., Machherndl), Grill, Perstl (69., Käfmüller), Eder, Pomberger, Stögner.
durch Mateo Damis konnte die Mitterndorfer nicht mehr retten. Mit dieser Niederlage ist der Abstieg des ASV in die Unterliga besiegelt. 18 Saisonen spielte der Klub in der Oberliga und muss nun eine Etage tiefer – ebenso wie Irdning. Die Ennstaler verloren das Derby gegen den SC Liezen 1:2 und sind damit ebenfalls sportlich abgestiegen.
Heiße Partie im Grimmingstadion. Die Gäste gingen per Elfmeter in Minute 36 in Führung und blieben danach überlegen. Die Mitterndorfer hielten gut dagegen, ehe es ruppig wurde. In den letzten 30 Minuten gab es acht gelbe und drei rote Karten, wobei die Ausschlüsse allesamt zu Lasten der Gäste gingen. In dreifacher Überzahl gelang Mika Schweiger in der 83. Minute das 1:1, doch den Gästen gelang das Kunststück, mit sieben Feldspielern in der 95. Minute noch das 1:2 zu erzielen.
ASV II: Schretthauser, Pichler, Lämmereiner, Schweiger, Perner, Rainer, Pürcher, Ebner, Neuper, D. Schlömmer, Tob. Pliem.
SV Stainach-Grimming –FC Ausseerland 0:2 (0:1)
Wichtiger Auswärtserfolg des FCA, der damit mit einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer Pruggern in die letzte Runde geht, und neben der Chance auf den Meistertitel auch noch die Möglichkeit hat, sich über ein Relegationsduell für die Unterliga zu qualifizieren. Das Spiel selbst war unspektakulär. Niko Eder brachte die Ausseer in der 14. Minute in Führung, Manfred Stögner machte
Oberliga Nord
SV Rottenmann – FCA Juniors 2:1 (2:0)
Vor 200 Fans mussten sich die Juniors knapp geschlagen geben. Ein Doppelschlag brachte die Entscheidung, Johannes Raaijmann gelang der Ehrentreffer. Juniors: Köberl, Okanume, Horvath, Pehringer, Schneider, Tadic (75., F. Kogler), J. Grubesa, Kirchschlager (45., Machherndl), Bruckenberger, Käfmüller (70., Gasperl), Raaijmann.
FC Tauplitz – SV Admont/Hall 1:3 (1:1)
Trotz früher Führung in der 8. Minute durch David Beutelbeck nahmen die Gäste alle Punkte mit. Schon in der 11. Minute gelang der Ausgleich. Danach dominierte Hall.
Tauplitz: Köberl (60., Fuchs), Freismuth, Okanume, Horvath (60., Brandauer), Pehringer (60., M. Martinovic), G. Martinovic, Kanalas, J. Grubesa (60., F. Kogler), Kirchschlager, Eder, Syen (45., L. Stöckl). Ausseerland Juniors –
St. Martin/Gr. 1:0 (1:0)
Zäher Heimsieg der Juniors. Den Siegestreffer erzielte Andreas Pehringer in Minute sieben. Juniors: Köberl, Okanume, Horvath, Pehringer, Simentschitsch (69., Gasperl), J.
mit dem 0:2 – zehn Minuten vor Spielende – alles klar.
FCA: Bruckenberger, Dogan, G. Grubesa (62., Machherndl), Lazok, Pinkney (77., J. Kogler), Kanalas (85., Tadic), Grill, Eder, Wimmer, Pomberger, Stögner.
SV Stein/Enns – ASV Bad Mitterndorf II 8:3 (4:0)
Im letzten Saisonspiel – der ASV II hat in der letzten Runde spielfrei –setzte es eine bittere Pleite. Die Ehrentreffer erzielten Kevin Rainer (61.), Fabian Pürcher (86.) und Alexander Lämmereiner (88.)
Das letzte Saisonspiel: FCA – Stein/Enns, 6.6., 17 Uhr ASV II spielfrei
1. Pruggern 19 13 5 1 46:22 44
2. FCA Juniors 19 14 1 4 50:21 43
3. Stainach 19 9 3 7 38:30 30
4. Ramsau 19 9 2 8 42:35 29
5. Gröbming 19 8 3 8 34:34 27
6. Öblarn 19 7 5 7 42:39 26
7. Aigen 19 7 5 7 43:41 26
8. Stein/Enns 19 7 2 10 37:45 23
9. Mitterndorf II 20 6 2 12 33:52 20
10. Schladming II 19 5 2 12 32:47 17
11. St. Gallen 19 4 2 13 22:53 14
Grubesa (81., Wildner), Kirchschlager, G. Martinovic (81., Dor. Martinovic), G. Petritsch, L. Stöckl (77., Brandauer), Kochan. TUS Ardning – FC
Tauplitz 2:1 (1:0)
Knappe Niederlage des FC beim Tabellenführer. Den Ehrentreffer erzielte Florian Reisenbichler in Minute 89.
Tauplitz: Grassecker, P. Tassatti, F. Beutelbeck, Mlinar, Kreiter, Rudorfer (83., Vlacic), Albrecht (87. Reisenbichler), Frühwirth, D. Beutelbeck, Altenburger (78., Berger), Troby.
Die letzten Saisonspiele: Kalwang – Juniors, 6.6., 17 Uhr Tauplitz – Irdning II, 6.6., 17 Uhr
4. Admont/Hall 15 9 1 5 47:22 28
5. St. Martin/Gr. 16 7 1 8 43:36 22
6. Kalwang 15 5 2 8 32:37 17
7. Tauplitz 15 5 2 8 24:35 17
8. Eisenerz/Rad 15 4 2 9 37:54 14
9. Irdning II 15 0 1 14 6:77 1
Alpenpost
Zeitung des Steirischen Salzkammergutes
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