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Alpenpost 10/2026

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Ausgabe Nr. 10

21. Mai 2026

50. Jahrgang ISSN: 2079-5823

Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118

E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: O, hättest du vom Menschen besser stets gedacht, du hättest besser auch gehandelt.

F. Schiller

Das größte Frühlingsfest Österreichs ...

.... geht in den kommenden Tagen mit dem 66. Narzissenfest über die Bühne. Die Hauptakteure, die Narzissen, sind in Vollblüte und lassen ein wunderbares Fest erwarten. Mehr dazu auf Seite 21.

Musikalische Grüße zum Muttertag

„Steirische Roas“ in Tauplitz

Die „Steirische Roas“ ist eine Veranstaltungsreihe, die als lebendige Plattform für steirische Volkskultur fungiert. Sie verbindet traditionelle Musik, Gesang, Volkstanz, Handwerk und regionale Kulinarik an besonderen Orten („Kraftplätzen“) der Steiermark zu einer gemütlichen Erlebniswanderung. Der Begriff steht für eine Reise durch die steirische Identität, Brauchtum und echte steirische Herzlichkeit. Diese wird am Sonntag, 24. Mai, in Tauplitz stattfinden. Genauere Informationen unter www.steirischeroas.at/bad-mitterndorf und auf Seite 16.

Combo. Die jüngsten Mitglieder der Kapelle bewiesen mit Kübeln und Drumsticks eindrucksvoll Rhythmusgefühl und rockten den Queen-Hit „We Will Rock You“. Danach präsentierte die Jugendkapelle Strassen unter der Leitung von Sophie Gaisberger und Lara Mayr das Stück „Jugendträume“ und zeigte, wie viel musikalisches Talent in der nächsten Generation steckt. Großen Applaus gab es auch für sechs Schüler, die heuer verschiedene Leistungsabzeichen mit Bravour absolvierten. Die Musikkapelle Strassen überzeugte mit einem abwechslungsreichen Konzertprogramm.

Fortsetzung auf Seite 13

Das Muttertagskonzert der Musikkapelle Strassen lockte am Samstag, 9. Mai, zahlreiche Zuhörer in das Kur- und Congresshaus Bad Aussee. Mit einem vielseitigen Programm und viel musikalischem Feingefühl schufen die Musiker einen unvergesslichen Abend. Pünktlich um 20 Uhr erklang die „Radetzky-Fanfare“ und ließ keinen Zweifel daran, dass dem Publikum ein besonderer Konzertabend bevorstand. Die neue Obfrau der Musikkapelle, Johanna Adler-Gassenbauer, begrüßte die Besucher im bestens gefülltem Saal herzlich. Erstmals stand Walter Klanner als neuer Kapellmeister der Musikkapelle Strassen am Dirigentenpult. Nach dem Tod von Ludwig Egger Ende des vergangenen Jahres übernimmt er die musikalische Leitung der Kapelle und tritt damit in große Fußstapfen. Der langjährige Kapellmeister prägte über Jahrzehnte das musikalische Leben „seiner Strassner Musi“ entscheidend und hinterließ eine große Lücke. Umso schöner war es, dass der Abend nicht von Trauer, sondern von einem würdevollen und fröhlichen Erinnern getragen wurde. Mit der Komposition „Strassner Heimatmarsch“, dirigiert von seiner Tochter Gudrun Egger, ebenfalls Kapellmeisterin, sowie dem Konzertwalzer „Sommerstimmung“ aus der Feder von Lugwig Egger wurde er auf musikalische Weise geehrt. Die Moderation des Abends übernahm Sepp Loibner aus St. Martin im Sulmtal, der mit seinen Gedichten und seinem Dialekt dem Konzertabend eine persönliche Note verlieh. Für einen schwungvollen Einstieg sorgte die Strassner Junior-

Zwei große Chancen In den kommenden Tagen werden im Ausseerland gleich zwei Großveranstaltungen als Publikumsmagnete wirken: die „Steirische Roas“ in Tauplitz und das Narzissenfest. Beide Veranstaltungen sind wie ein warmer Regen für die heimische Wirtschaft zu sehen, die sich aktuell großen Herausforderungen zu stellen hat. Um die Verluste zweier rezessiver Jahre, einer Stagnation im Vorjahr und einem denkbar kleinen Wirtschaftswachstum von 0,5 % (Gesamtösterreich) im heurigen Jahr auszugleichen bedarf es zwar größerer Anstrengungen, aber diese beiden Veranstaltungen bergen in sich die Möglichkeit, neue Gäste anzusprechen und für das Ausseerland zu gewinnen. Wenn bei den beiden Veranstaltungen auch Einheimische mit dabei sind und sich amüsieren, ist es die allerbeste Werbung, denn das Lebensgefühl des Ausseerlandes zu vermitteln, schafft weder die beste Werbekampagne, noch die KI. Fühlen Sie sich deshalb herzlichst eingeladen, eine der beiden oder gleich alle beide Veranstaltungen zu besuchen. EGO

Die „Seite 2”

Jeder will ein schnelles Internet, obgleich meist nur ein paar E-Mails und Filme darüber geladen werden. Diesem Umstand kommt man mit der „Breitbandmilliarde“ des Bundes nach, wovon sich RML € 90 Mio. gesichert hat. Als Gesellschafter der RML Infrastruktur GmbH sind Meridiam Investment GmbH, ein Infrastrukturunternehmen unter der Leitung des Investors Thierry Déau mit Sitz in Frankreich, mit 65,1 %, die Alpen Glasfaser Zwei GmbH mit 24,9 % sowie die RML Regionalmanagement Bezirk Liezen GmbH mit 10 % beteiligt. Zusätzlich konnte T-Mobile Austria als Partner gewonnen werden. Nun ist eine derartige Initiative äußerst begrüßenswert, denn die Digitalisierung sollte nicht auf die Ballungszentren beschränkt werden. Dort nämlich verdienen die Anbieter ihr Geld: viele Anschlüsse auf kleinstem Raum. Ein entlegener Bauernhof mit mehreren Kilometern Zufahrt macht da die schönste Wirtschaftlichkeitsrechnung kaputt. Das Konzept des RML sah einen Glasfaserausbau in den 29 Gemeinden des Bezirks Liezen vor, denn einige Gemeinden, in denen die Arbeiten noch nicht begonnen wurden, sehen nicht nur die Vorteile und wollen – aufgrund der dadurch entstehenden finanziellen Belastungen – schon vorhandene Infrastruktur in Form von Glasfaser genutzt wissen, um die Straßen nicht erneut aufreißen zu müssen.

Bisher wenig Akzeptanz bei den Kunden

Das Ausbauziel des Netzes liegt laut Eigendefinition bei rund 52.000 möglichen Anschlüssen. Bisher konnte man – bei einer Ausbauquote im gesamten Bezirk von 89 % – rund tausend Anschlüsse abschließen. Das ist doch noch ein Stück von der Zielvorgabe entfernt. Um exakt zu sein, hat man bisher 1,9 % der Zielvorgabe erreicht. Mögliche Gründe für diese extrem niedrige Akzeptanz sind nicht nur mangelnde Information, ein vollkommen fehlendes Marketing und immer noch fehlende Verbindungen der Hauptleitungen, sondern auch die Tatsache, dass der Anschluss nur bis zur Grundstücksgrenze vorgesehen ist – um die Verlegung am eigenen Grundstück müssen sich die Eigentümer selbst kümmern. Diese letzten Meter können gleich einmal mehrere tausend Euro kosten.

Übertragung des Netzes nach 50 Jahren an die Gemeinden Als besondere Zugabe bekommen die Gemeinden das Netz nach 50 Jahren übertragen. Ob dieses dann noch Stand der Technik ist, reparaturbedürftig ist oder einer Generalsanierung bedarf, steht auf einem anderen Blatt.

Zusätzliches Breitbandnetz in Planung

Den Ausseerlandgemeinden steht – wenn es nach den Plänen des Regionalmanagements Liezen geht – eine Großbaustelle bevor, will man doch das von der RML Infrastruktur GmbH forcierte offene Glasfasernetz nach Bad Mitterndorf nun auch in Altaussee, Bad Aussee und Grundlsee verlegen. Wer sich nun darüber wundert, dass neben schon bestehenden Glasfasernetzen ein weiteres Netz gegraben werden soll, liegt richtig. In Gemeinden, in denen schon gegraben wurde, wird aufgrund von vielen Versäumnissen, Wiederherstellungsproblemen und gebrochenen Versprechen mit Kritik nicht gespart. Eine Bestandsaufnahme.

Die aktuelle Erschließung (Stand Q3/2025) des Ausseerlandes mit Breitband auf einen Blick. Je dunkler die Farbe, desto höher die Downloadrate – von 1 Gbit/s (dunkelrot) bis kleiner als 30 Mbit/s (gelb). Geld wird nur in dicht besiedelten Gebieten verdient, weshalb nun auch das Glasfasernetz des RML in die Ortszentren will. Quelle: breitbandatlas.gv.at

Dazu sei angemerkt, dass dieses Modell, bei dem ein Regionalverband selbst am Ausbau eines Glasfasernetzes beteiligt ist, nirgendwo anders in der Steiermark gewählt wurde „Runder Tisch“ mit heftiger Kritik Kürzlich wurde von Bgm. Herbert Hansmann in Weißenbach bei Liezen zu einem „runden Tisch“ geladen, um die Problematiken mit dem Breitbandausbau zu erörtern und Verbesserungen zu erzielen. Der Vorsitzende von RML, Armin Forstner, Bürgermeister von St. Gallen, musste sich dabei ordentlich Kritik gefallen lassen. Generell bekannte Probleme in den Gemeinden sind mangelnde Kommunikation, nicht eingehaltene Zeitpläne oder Vereinbarungen. Auch wurden Anrainer nicht über Baumaßnahmen informiert und massive qualitative Mängel aufgezeigt. Am schwersten wiegt jedoch ein finanzielles Problem, nämlich jenes der fehlenden und immer noch offenen Wiederherstellung. Der Einladende zum „runden Tisch“, Bgm. Herbert Hansmann, echauffierte sich in der Gemeinderatssitzung am 14. Dezember 2024 – damals noch als Vizebürgermeister und sich im Wahlkampf befindlich – über das Projekt: „Es liegt der Verdacht nahe, dass die Verlegungsarbeiten nicht normgerecht durchgeführt wurden. Es wird problematisch, wenn wir in der Zukunft in der Nähe der Kabel Grabungen machen müssen. Die Verantwortlichen des von mir jetzt namentlich nicht genannten Unternehmens haben viel versprochen, aber nichts gehalten. Die werden bei uns in Bad Mitterndorf keinen Zentimeter mehr graben“, wie er damals polterte. Schon 2023 gab es

in Bad Mitterndorf beim Ausbau so große Probleme und Verzögerungen, dass man die Abteilung 7 des Landes hinzuziehen musste, und man gründete in der Grimminggemeinde sogar ein Kontrollgremium, um „die Arbeiten der Baufirmen alle 200 Meter auf Normgerechtigkeit zu kontrollieren.“

Unkalkulierbare Kosten

Weder das Land noch die Gemeinden haben in ihren Haushalten einen Posten für kaputte oder sanierungsbedürftige Straßen, geschweige denn für vorgezogene, ungeplante Infrastrukturprojekte. Meist sind in solchen Fällen Komplettlösungen, bei denen anlassbezogen auch gleich Wasserund Kanalleitungen erneuert werden, die besseren. Angesichts der prekären finanziellen Lage der öffentlichen Hand sind dies Befürchtungen, die zurecht geäußert wurden. Dazu kommt, dass nun auf die Ausseerland-Bürgermeister massiv Druck ausgeübt wird, den Netzausbau auch in Altaussee, Bad Aussee und Grundlsee zu forcieren. Um die wichtigsten Fragen zum Projekt zu erörtern, stellte sich die Geschäftsführerin der RML Regionalmanagement Bezirk Liezen GmbH, Eva Stiermayr, zur Verfügung: Frau Doktor Stiermayr, steiermarkweit wurde nirgendwo ein Modell gewählt, bei dem ein Regionalverband selbst am Ausbau eines Breitbandnetzes beteiligt ist. Welche Hoffnungen setzt man von Seiten des RML in dieses Modell?

Eva Stiermayr: „Mit diesem Modell haben sich die Gemeinden des Bezirks Liezen bewusst dafür entschieden, den Glasfaserausbau nicht ausschließlich dem freien Markt zu

überlassen, sondern ihn gemeinsam, koordiniert und langfristig strategisch mitzugestalten. Die Beteiligung der Region dient dabei vor allem dazu, Mitspracherecht, Informationszugang und Transparenz gegenüber den Gemeinden sicherzustellen. Das Projekt basiert auf klaren und verbindlichen Grundlagen: einem EU-weiten Vergabeverfahren, den entsprechenden Gemeinderatsbeschlüssen sowie einem rechtsgültigen Baukonzessionsvertrag zwischen Regionalverband, RML Regionalmanagement Bezirk Liezen GmbH, Investor und Projektgesellschaft. Dieser Vertrag regelt insbesondere Ausbau, Finanzierung, Betrieb und Vermarktung des Netzes. Ziel des Projekts ist ein möglichst flächendeckender Glasfaserausbau im Bezirk Liezen mit einem offenen Netzmodell („Open Access“) und einer leistungsfähigen P2P-Glasfaserinfrastruktur.“ Der Auftrag ist, bis in den letzten Winkel der Gemeinden ein Glasfasernetz zu bringen. Gibt es schon eine Marktanalyse, wie viele Anschlüsse man in Bad Aussee, Altaussee und Grundlsee zu erwarten hat?

Eva Stiermayr: „Der Ausbauauftrag ergibt sich aus dem Baukonzessionsvertrag und umfasst nicht nur den Ausbau selbst, sondern auch Finanzierung, Vermarktung und Betrieb des Netzes. Ziel des Projekts ist ein Ausbaugrad von 89 % aller potenziellen Nutzungseinheiten im Bezirk Liezen. Grundlage dafür ist die Kombination aus gefördertem und eigenwirtschaftlichem Ausbau. Für die Gemeinden Bad Aussee, Altaussee und Grundlsee bedeutet dies grundsätzlich einen sehr hohen Erschließungsgrad mit Glas-

faserinfrastruktur. Die konkrete Anzahl der sogenannten ‚Homes Passed’ –also jener Haushalte bzw. Nutzungseinheiten, an denen Glasfaser technisch verfügbar gemacht wird – ergibt sich aus der laufenden Detailplanung und den jeweiligen Ausbauclustern. Für die drei Gemeinden liegt diese Größenordnung bei insgesamt über 7.000 versorgbaren Nutzeinheiten. Das Projekt orientiert sich dabei nicht ausschließlich an kurzfristigen Marktüberlegungen, sondern an der langfristigen infrastrukturellen Entwicklung der Region.“

Da Bad Mitterndorf kurz vor der Fertigstellung ist: Wie viele Haushalte (in Prozent der Gesamthaushalte) wurden schon an das Netz angeschlossen und wie viele Anschlüsse gibt es im Bezirk Liezen bisher gesamt?

Eva Stiermayr: „Im Cluster Bad Mitterndorf/Stainach-Pürgg wurden mit Stand vom 2. Mai 2026 bereits 4.323 sogenannte ‚Homes Passed’ umgesetzt. Das bedeutet, dass bei diesen Haushalten bzw. Nutzungseinheiten die Glasfaserinfrastruktur bereits bis an die Grundstücksgrenze bzw. technisch verfügbar hergestellt wurde. Im Verhältnis zum geplanten Ausbauumfang von 4.671 Nutzungseinheiten in diesem Cluster entspricht dies einem aktuellen Fertigstellungsgrad von rund 92,5 %. Im gesamten Bezirk gibt es rund 58.000 potenzielle Nutzungseinheiten. Aktuell sind davon bereits rund 41.356 Nutzungseinheiten geplant bzw. in Umsetzung. Bei mehr als 25.000 Nutzungseinheiten liegt bereits ein Leerrohr an der Grundstücksgrenze.“ Welche Anschlussquote muss bewerkstelligt werden, um das Projekt wirtschaftlich darstellen zu können?

Eva Stiermayr: „Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Projektgesellschaft ist langfristig angelegt und erstreckt sich über die gesamte Laufzeit des Projekts bzw. des Baukonzessionsvertrags von 50 Jahren. Dadurch können auch Haushalte erschlossen werden, die kurzfristig betrachtet wirtschaftlich weniger attraktiv erscheinen. Der Fokus liegt auf langfristig zufriedenen Kunden sowie auf einer stabilen, leistungsfähigen Infrastruktur –ohne „Bis-zu“-Bandbreiten. Erfahrungsgemäß steigt die Anschlussquote deutlich, sobald Glasfaser zeitnah und in der versprochenen Qualität in den jeweiligen Versorgungsgebieten verfügbar ist.“ Warum sieht man keine Werbung für Anschlüsse an das Netz?

Eva Stiermayr: „Die Projektgesellschaft errichtet und betreibt die passive Glasfaserinfrastruktur als sogenanntes offenes Netz („Open Access“). Das bedeutet, dass unterschiedliche Internetanbieter (ISPs) ihre Dienste auf dieser Infrastruktur anbieten können. Die konkrete Vermarktung der jeweiligen Produkte und Tarife erfolgt daher in erster Linie durch die einzelnen Anbieter selbst. Gleichzeitig gibt es laufend Informations- und Kommunikationsmaßnahmen durch Gemeinden, Projektpartner und Netzbetreiber, um über den Ausbau und die Möglichkeiten der Glasfaseranbindung zu informieren. Alle Anbieter finden Sie unter deine-glasfaser.at.“

Gegenüber von Wettbewerben hat das Netz des RML den entscheidenden

Nachteil, dass man sich um die Strecke zwischen Gartenzaun und Computer selbst kümmern muss. Wäre ein „All-in-Paket“ nicht attraktiver?

Eva Stiermayr: „Das Projekt basiert auf einem offenen Glasfasernetz („Open Access“) mit einer direkten Glasfaseranbindung bis zum Grundstück bzw. Gebäude. Für Kunden bedeutet dies grundsätzlich drei Schritte: den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur bis zum Gebäude, die Herstellung des Hausanschlusses sowie die Wahl eines passenden Internetanbieters auf dem offenen Netz. Der Vorteil dieses Modells liegt insbesondere darin, dass mehrere Anbieter ihre Dienste auf derselben Infrastruktur anbieten können. Dadurch entsteht langfristig mehr Wahlfreiheit und Wettbewerb für Kunden. Welche konkreten Anschluss- und Servicepakete angeboten werden, liegt in weiterer Folge bei den jeweiligen Internetanbietern.“

Wurden für jene Strecken, wo schon ein Glasfasernetz besteht, Verträge mit anderen Anbietern gemacht, um Bandbreite zuzukaufen, oder wird über ein bestehendes Netz ein zweites „drübergelegt“?

Eva Stiermayr: „Die RML Infrastruktur GmbH verfolgt nicht das Ziel, bestehende, gleichwertige Glasfasernetze doppelt auszubauen. In einzelnen Fällen kann es jedoch technisch notwendig sein, bestehende Strecken teilweise mitzunutzen oder punktuell zu überbauen, um bislang nicht erschlossene Gebiete erreichen und ein zusammenhängendes Netz errichten zu können. Ziel des Projekts ist ein flächendeckendes, offenes FTTH-Glasfasernetz mit diskriminierungsfreiem Zugang für unterschiedliche Anbieter.“

Das Modell sieht vor, dass das Netz nach 50 Jahren in das Eigentum der Gemeinden übergeht. Ist das Netz dann zu diesem Zeitpunkt lastenfrei? Ist es dann am „Stand der Technik“?

Eva Stiermayr: „Der Baukonzessionsvertrag ist langfristig auf 50 Jahre angelegt. Nach Ablauf dieser Konzessionsdauer gehen die Geschäftsanteile der privaten Projektpartner an die RML Regionalmanagement Bezirk Liezen GmbH bzw. damit mittelbar wieder an die Region über. Bis dahin ist die Projektgesellschaft verpflichtet, Betrieb, Wartung und Funktionsfähigkeit der passiven Infrastruktur sicherzustellen. Die technologische Weiterentwicklung ist dabei laufender Bestandteil des Betriebsmodells.“ In vielen Gemeinden häuft sich die Kritik am Ausbau durch Subfirmen. Können Sie ausschließen, dass hinkünftig zwei Jahre offene Künetten nicht mehr passieren bzw. sich Bürgermeister gezwungen fühlen, sich an übergeordnete Institutionen zu wenden, um gehört zu werden? Eva Stiermayr: „Bei einem Infrastrukturprojekt dieser Größenordnung mit hunderten Einzelbaustellen über den gesamten Bezirk hinweg kann es in einzelnen Bereichen zu Verzögerungen und nachvollziehbarem Unmut kommen. Rückmeldungen aus Gemeinden werden daher sehr ernst genommen. Dass Künetten zeitweise länger offen bleiben, kann unterschiedliche Gründe haben – etwa notwendi-

ge Nacharbeiten, Witterungseinflüsse, Abstimmungen mit anderen Leitungsträgern, technische Anpassungen, Mitverlegungen oder die Koordination mehrerer Bauabschnitte, um nur die wichtigsten zu nennen. Ziel ist jedenfalls immer eine möglichst rasche und ordnungsgemäße Wiederherstellung. Die Baustellen werden selbstverständlich entsprechend abgesichert. Dabei unterstützt auch die eigens eingesetzte örtliche Bauaufsicht.“

Wer trägt die Kosten für Wiederherstellungen?

Eva Stiermayr: „Die Kosten für die Wiederherstellung im Zuge des Glasfaserausbaus werden von der Projektgesellschaft getragen und sind Bestandteil der Ausbaukosten. Die Wiederherstellung erfolgt auf Grundlage der einschlägigen technischen Regelwerke, insbesondere der ÖNORMEN sowie der RVS-Richtlinien für den Straßenbau und die Wiederherstellung von Verkehrsflächen.“

Der Landtagsabgeordnete Lambert Schönleitner forderte eine externe Prüfung auf Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit des gewählten Modells. Wie beurteilen Sie diese Forderung?

Eva Stiermayr: „Das gewählte Modell der Kombination aus gefördertem und eigenwirtschaftlichem Ausbau entspricht sogar den Empfehlungen aktueller Evaluierungen des Förderprogramms BBA 2030. Im Evaluierungsbericht von WIK-Consult und Eco Austria wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass gerade die Verbindung dieser beiden Ansätze ein großes Potenzial zur Senkung der Ausbaukosten sowie zur Verbesserung der Flächendeckung bietet, da sowohl rein geförderte als auch rein eigenwirtschaftliche Modelle jeweils Versorgungslücken aufweisen können. Das Projekt im Bezirk Liezen zählt zudem zu den größten Breitbandprojekten Österreichs.“

Vielen Dank für das Gespräch!

Die aktuelle Situation – wie hier in Bad Mitterndorf – mit langen Wartezeiten für eine Asphaltierung macht den Unmut der Bürgermeister nachvollziehbar.

von Dir. Gotthard Gassner Regionaldirektor Salzkammergut

Es ist weit mehr als ein Termin im Kalender: Das 66. Narzissenfest steht vor der Tür und lässt unsere Region erneut in ihrer vollen Pracht erblühen. Als größtes Blumenfestival Österreichs ist es ein lebendiges Zeugnis unserer Tradition und ein Moment, in dem das Ausseerland weit über die Landesgrenzen hinausstrahlt.

Ein unbezahlbarer Botschafter unserer Heimat!

Die enorme Anziehungskraft ist überall spürbar: Vollbelegte Betten und lebendige Gaststuben sind das sichtbare Zeichen eines wirtschaftlichen Impulsgebers, dessen Wert kaum in Zahlen zu fassen ist. Doch der wahre Glanz des Festes entspringt der Herzlichkeit der Menschen hier. Dass sich jeder Gast sofort wie zu Hause fühlt, ist der Verdienst der vielen Betriebe und jener unermüdlichen Freiwilligen, die Jahr für Jahr mit Leidenschaft Großartiges leisten.

Verlässlichkeit als Fundament

Ein Ereignis dieser Größenordnung braucht starke Wurzeln. Die Volksbank steht dem Narzissenfest daher seit Jahrzehnten als fester Partner zur Seite. Unter dem Leitmotiv „Gutes zieht Kreise“ verstehen wir unser Engagement als echtes Bekenntnis zu unserer Heimat. Für uns ist dieses Sponsoring nicht bloß Werbung, sondern eine Herzenssache – ganz im Sinne unseres genossenschaftlichen Auftrags: Aus der Region, für die Region.

Ehre, wem Ehre gebührt Das Herzstück des Erfolgs bleibt die Freiwilligkeit. Ohne die Menschen, die im Hintergrund die Fäden ziehen und zupacken, wäre dieser Zauber nicht möglich. Ein großes Danke genau an diese

Die letzte Wanderung von Adolf Angerer

Nach einem langen, arbeitsreichen

Leben schloss am 3. Mai Adolf Angerer im 92. Lebensjahr für immer seine Augen.

Aufgewachsen mit drei älteren Schwestern in Eselsbach durchlief der 1933 geborene Adolf Angerer seine Schulbildung in Bad Aussee. Er lernte Zimmerer und war zeitlebens für seine Handwerkskunst bekannt. Zwischendurch verdiente er sich auch als Lastwagenfahrer, bevor er 1957 die „Liebe seines Lebens“, seine „Steff“, kennenlernte und mit ihr eine Familie gründete. Das Haus in Sießreith wurde an die sich ständig ändernden Anforderungen durch die Familie kunstvoll angepasst und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem Schmuckkästchen.

Als er eine Anstellung als Krankenkassenkontrollor angeboten bekam, zog er für fünf Jahre – mit Kind und Kegel – ins Murtal, aber auch in Schladming leitete er die Dienststelle der Gebietskrankenkasse, bevor er die Leitung der Geschäftsstelle in Bad Aussee übertragen bekam, wo er bis zu seiner Pensionierung tätig war.

Die Musik, das Singen und Jodeln, war ebenso seine Welt wie ausgedehnte Wanderungen im Gebirge. Seine musikalischen und kabarettistischen Fähigkeiten stellte er schon als 17-Jähriger unter Beweis, als er mit dem „Schuster Christ“ und dem „Heisler Poid“ den „Siaßreither Faschingbrief“ gründete, dem er bis 2008 treu blieb. Somit stand er unglaubliche 58 Jahre für den Faschingbrief auf der Bühne und absolvierte seinen letzten Auftritt im Alter von 75 Jahren. Über mangelnden Nachwuchs beim Faschingbrief brauchte sich Adolf Angerer als 16-facher Opa und 28-facher Uropa keinerlei Gedanken zu machen.

Fast bis zuletzt kam Adolf Angerer seiner Leidenschaft fürs Wandern täglich nach: Adrett gekleidet, aufrecht, körperlich und geistig ohne jegliche Schwächen war er täglich auf seinen weiten Wanderungen –nun aber im Tal – zu sehen. Von der hohen Wertschätzung, derer sich Adolf Angerer erfreuen konnte, zeugten auch die vielen Trauergäste, die ihn auf seinem letzten Weg am 8. Mai begleiteten.

F.S.

Große Florianiübung im Ausseerland: 150 Einsatzkräfte

probten den Ernstfall

Am Abend des 7. Mai fand die großangelegte Florianiübung des Abschnitts Ausseerland statt. Schauplatz des Geschehens war diesmal der Ortsteil Obertressen in Bad Aussee. Unter der Annahme eines Wirtschaftsgebäudebrandes mit vermissten Personen waren unter der Einsatzleitung der FF Obertressen die neun Feuerwehren des Abschnitts gefordert, ihre Zusammenarbeit unter Beweis zu stellen. Aufgrund der Lage des Objekts stand der Aufbau der Wasserversorgung zur Brandbekämpfung im Vordergrund. Von drei verschiedenen Wasserbezugsstellen wurden drei rund 450 Meter lange Zubringleitungen zum Brandobjekt errichtet. Außerdem wurde Löschwasser aus dem gemeindeeigenen Hydrantennetz sowie einem privaten Bassin entnommen. Parallel zur Brandbekämpfung drangen mehrere Trupps unter Einsatz von schwerem Atemschutz ins Gebäude vor und konnten alle sieben vermissten Personen lokalisieren und retten.

Wegen der schwierigen Platzverhältnisse war während der gesamten Übung die Sigmund-FreudStraße gesperrt, um einen reibungslosen Ablauf der Übung und die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten.

ABI Christian Fischer zeigte sich bei der abschließenden Besprechung höchst zufrieden mit der Leistung seiner Wehren. Die Koordination zwischen den einzelnen Feuerwehren des Abschnitts funktionierte tadellos. Ein herzliches Dankeschön gilt auch der FF Obertressen für die hervorragende Ausarbeitung dieser anspruchsvollen Großübung.

Auch die Bgm. Thomas Schönauer von Bad Aussee und Bgm. Gerald Loitzl aus Altaussee überzeugten sich vor Ort von der Schlagkraft der Einsatzkräfte.

Bgm. Thomas Schönauer betonte in seinen Grußworten die Wichtigkeit solcher großangelegten Übungen, um im Ernstfall die Sicherheit der Bevölkerung im Ausseerland garantieren zu können.

Ein herzliches Dankeschön seitens der FF Obertressen gilt den 150 teilnehmenden Feuerwehrkameraden sowie Fam. Rastl (vlg. Illig) für die Zurverfügungstellung des Übungsobjektes.

Kino im Kurhaus

Funny Birds. F, Bel, 2024, 93 Min., Regie: Hanna Ladoul, Marco La Via; mit: Catherine Deneuve, Andrea Riseborough, Morgan Saylor. Der Film erzählt von drei Frauen aus verschiedenen Generationen mit völlig unterschiedlichen Lebensentwürfen. Mit viel Verve wird erzählt, wie sich die drei (wieder) begegnen und einander annähern. Eine berührende Erzählung mit viel Hoffnung, in der die Solidarität unter den drei Frauen triumphiert. Montag, 15. Juni, 20 Uhr. Eintritt: € 8,–. Reservierungen nicht erforderlich.

Hof der Familie Rastl im Grundlseer Ortsteil Sattel wurde eine Großübung

neun Feuerwehren des Abschnitts durchgeführt.

Danksagung

Gerührt und überwältigt von der großen Anteilnahme am schmerzlichen Abschied von unserer geliebten Mama

Erika Leitner

möchten wir uns von Herzen für die vielen Zeichen der Verbundenheit, Wertschätzung und Freundschaft bedanken.

Ein besonderer Dank gilt allen Einsatzkräften, der Bestattung Schlömicher, Pfarrer Dr. Michael Unger und Diakon Franz Mandl. Vielen Dank an die Bläsergruppe der MK Bad Mitterndorf und Leonie Gassner für die wunderschöne musikalische Umrahmung der Trauerfeier. Von Herzen danke an alle Verwandten, Bekannten und Freunde, die uns in diesen schweren Stunden beistehen. „Vergelt’s Gott“ für die vielen Blumen-, Kerzen- und Geldspenden und das überwältigende letzte Geleit.

„Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten, und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe – das einzig Bleibende, der einzige Sinn.“

In ewiger Liebe und Dankbarkeit

Die Trauerfamilie

Bad Mitterndorf, im Mai 2026

Am
der
Fotos: FBA-09
Es wurde sozusagen „aus allen Rohren“ Wasser gebracht, um die im Ortsteil Sattel schwierige Wasserbeschaffung zu beüben.

Gemeinderatssitzung in Altaussee

In der Losergemeinde tagte der Gemeinderat am 6. Mai zum ersten Mal im neuen Veranstaltungssaal. Auf der Tagesordnung standen zehn Punkte – unter anderem auch eine Erhöhung der Abgaben auf Abfallbeseitigung.

In seinem Bericht konnte Bgm. Gerald Loitzl von der Anschaffung eines Trinkwasserbrunnens für den Kurpark berichten wie auch von einer Lehrlingsförderung für insgesamt zehn Lehrlinge, die in Betrieben in Altaussee tätig sind. Der FC Ausseerland wurde bei der Neuerrichtung der Umkleidekabinen am Fußballplatz Altaussee mit € 8.000,– gefördert, wie man auch den neuen behindertengerechten Steeg beim Seeklausanger finanziell unterstützt.

Der Bürgermeister konnte von über 50 Bewerberinnen und Bewerbern für eine Geschäftsführerstelle bei den Loser Bergbahnen berichten. Die ersten fünf Gespräche mit Bewerbern fanden am Vortag statt. Fragestunde

GR Michael Gaiswinkler (DLA) interessierte sich für den aktuellen Stand beim geplanten Gehweg ab der Scheichelmühle entlang der Landesstraße. Bgm. Gerald Loitzl hielt fest, dass man noch auf eine Antwort des Landes warte, da es sich dabei um eine Landesstraße handeln würde.

GR Martin Dämon (DLA) schlug eine temporäre Geschwindigkeitsbeschränkung während der Sommermonate auf 20 km/h an den neuralgischen Punkten im Ort vor. Bgm. Gerald Loitzl versprach, diesbezüglich bei der Bezirkshauptmannschaft eine Anregung zu deponieren.

GR Franz Pichler (ÖVP) informierte, dass ab 23. Mai der Wochenmarkt im Altausseer Kurpark jede Woche bis zum Bierzelt stattfinden werde.

GR Michael Gaiswinkler (DLA) wollte den letzten Stand bei der Raumordnung wissen. Dazu Bgm. Gerald Loitzl: „Aktuell gibt es mehr als 120 Baulandmobilisierungen in unserer Gemeinde und wir sind gerade damit beschäftigt, sogenannte ‚Generationenverträge’ in dieser Hinsicht zu erstellen. Wenn wir Pech haben, war diese Mühe aber umsonst, weil das Land Steiermark die Idee hat, für jeden einzelnen Fall ein Einzelgutachten vorzuschreiben. Da wir im Ort rote und gelbe Zonen haben sowie Ortsteile mit Überflutungsgefahr, wird es wirklich spannend, wenn dies verlangt wird, weil dieses Vorhaben undurchführbar wäre.“

Bericht Prüfungsausschuss Der Obmann des Prüfungsausschusses, Martin Dämon (DLA), berichtete von der letzten Sitzung. Bei dieser habe man sich auf die Zweitwohnsitz- und Leerstandsabgaben konzentriert sowie die Außenstände bei diesen Einnahmen. Diese sind mit rund € 20.000,– im Rahmen. Erhöhung Müllgebühren Dem Antrag vorausschickend berichtete Bgm. Gerald Loitzl von einer intensiven Sitzung mit einer Expertin für „marktbestimmte Betriebe“ einer Gemeinde. Dies sind zum Beispiel die Bereiche Müll, Wasser oder Kanal. Die Einnahmen

Der Altausseer Gemeinderat tagte erstmals im neuen Veranstaltungszentrum.

müssen dabei so gewählt werden, dass auch Rücklagen gebildet werden können. „Anderen Gemeinden wurde schon unmissverständlich nahegelegt, Einsparungen vorzunehmen. Das ist bei uns nicht der Fall, aber wir müssen auch unsere Hausaufgaben machen und den Wassergebührenhaushalt entsprechend anpassen. Bei der Sitzung mit der Expertin wurden drei Varianten besprochen – eine Erhöhung um 30 Prozent, eine Erhöhung um 35 Prozent oder eine zweistufige Erhöhung um 16 Prozent in zwei Jahren. Der Gemeinderat entschied sich einstimmig für das zweistufige Modell. Dazu Martin Dämon (DLA): „Es geht bei uns nicht nur um den Müll, sondern auch um Wasser und Kanal. Aktuell heißt dies, dass wir unsere Bürger mit einer rund 25-prozentigen Erhöhung belasten. Wir nehmen zur Kenntnis, dass man dies so will. Wichtig zu wissen ist, dass man früher diese Einnahmen zweckgebunden zu verwenden hatte – heute gehen die Mehreinnahmen direkt in den Gemeindehaushalt und werden dazu verwendet, Spitzen abzudecken.“ Dazu Bgm. Gerald Loitzl: „Das kann man so nicht stehen lassen. Wir haben diese Vergütungsverrechnung nicht erfunden, sondern laut Gemeindeordnung anzupassen, und auch haben wir bis jetzt die marktbestimmten Betriebe mit unserem Kernhaushalt gestützt –was wir laut Gemeindeordnung nicht dürfen. Ich muss entschieden zurückweisen, dass wir damit frei verfügbare Mittel lukrieren würden, im Gegenteil: Wir waren in den letzten Jahren bei der Vergütungsrechnung einfach zu niedrig“, wie er anmerkte. Von Seiten der Fraktion der SPÖ brachte man den Vorschlag ein, die Gebührenerhöhung irgendwie an die „Live-Card“ zu koppeln, sodass sozial schwächere Gemeindebürger die Erhöhung nicht voll zu tragen hätten. Bgm. Gerald Loitzl: „Ich kann mir

nicht vorstellen, dass wir dazu die rechtlichen Werkzeuge haben, weil wir dann erneut aus dem Kernhaushalt Subventionen für eine gewisse Bevölkerungsschicht fi nanzieren müssen.“ Gemeindekassier Stefan Pucher (SPÖ) dazu: „Wir meinen damit weniger eine geringere Verrechnung, sondern mehr eine Unterstützung aus einem noch zu schaffenden Fonds. Das sind wahrscheinlich keine € 2.000,– pro Jahr.

Wie man diesen Fonds speist, ist eine andere Sache, aber wir würden eine derartige Erleichterung gerne anregen.“

Gemeindejagd Aufgrund der Befangenheit von Bgm. Gerald Loitzl, der selbst Mitglied in der Altausseer Gemeindejagd ist, stellte Vzbgm. Barbara Ronacher den Antrag, die Periode von 2028 bis 2038 freihändig vergeben zu düfen. Der Jagdpachtschilling wurde für die rund 675 Hektar dem Index angepasst und beträgt aktuell rund € 2.500,– pro Jahr. „Wir verfolgen damit die Idee, dass die Jagd in Altaussee in einheimischen Händen bleibt“, wie Vzbgm. Barbara Ronacher abschließend anmerkte. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Wochenmarkt in Altaussee

Am Samstag, 23. Mai, findet im neu gestalteten Kurpark in Altaussee von 8 bis 12 Uhr wieder der seit zehn Jahren gut besuchte Wochenmarkt statt. Fleischwaren, Gemüse und Obst, Bekleidung und Kunsthandwerk aus vorwiegend heimischen Betrieben werden angeboten. Letzter Wochenmarkt am 5. September.

Schnell informiert

l Nach der mehr als überragenden Teilnahme am „Pearson-Raid“ zum 80-jährigen Jubiläum der Sicherung der Kunstgünter im Altausseer Salzberg durch US-Soldaten im Vorjahr wurde auch heuer vom 8. bis 10. Mai eine Fahrt von Redlham bis Altaussee durchgeführt. Organisator Marcel Heschl konnte sich erneut über eine sehr rege Teilnahme freuen und die Gleichgesinnten genossen beste Verpflegung im Gasthof „Grias di“ (Elisabethheim) wie auch eine Führung in den Salzwelten Altaussee.

Ein Teil der Truppe, die die Fahrt der Amerikaner von Redlham bis Altaussee bereits zum zweiten Mal nachfuhr. Foto: Privat

Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen bei der Salzkammergutbahn

In den letzten Wochen und noch bis 22. Mai war und ist die Salzkammergutbahn bis Obertraun aufgrund von Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen gesperrt.

Die Mitterndorfer Senioren hatten die Gelegenheit, die Basilika in Sonntagberg zu besuchen. Foto: Privat

l Der Seniorenbund Bad Mitterndorf begab sich am 6. Mai auf große Fahrt: 54 Mitglieder fuhren mit einem Bus der Tauplitzalm Alpenstraße über Admont nach Mooslandl, wo im Gasthof „Mooswirt“ schon ein ausgiebiges Frühstück wartete. Weiter ging die Fahrt über Göstling und Waidhofen an der Ybbs zum Sonntagberg. Dort hatten alle die Möglichkeit, die Basilika zu besichtigen. Nach einem rund halbstündigen Aufenthalt bot die Weiterfahrt entlang der Mostviertler Höhenstraße nach Scheibbs und weiter nach Rabenstein an der Pielach beeindruckende Aussichten. Im Gasthaus „Zum alten Brauhaus“ konnten sich alle Mitglieder bei einem vorzüglichen Mittagessen stärken. Der Höhepunkt der Frühlingsfahrt war anschließend die Fahrt mit der Mariazellerbahn von Rabenstein bis Mariazell. Zum Schluss ging es über den Seeberg Richtung Kalwang, wo die Reisegruppe im Gasthof „Viertler“ mit einer guten Jause verwöhnt wurde, bevor es anschließend wieder zurück nach Bad Mitterndorf ging. l Ein Helikopter des Österreichischen Bundesheeres – eine Augusta Bell 212 – musste am 6. Mai bei einem Flug über das Tote Gebirge aufgrund eines technischen Problems eine Sicherheitslandung im Bereich des Schönbergs (2.093 m) vornehmen. Aufgrund einer Warnleuchte, die aktiviert wurde, entschloss sich die Besatzung, eine Sicherheitslandung auf der oberösterreichischen Seite des Schönbergs –dort auch Wildenkogel genannt – vorzunehmen. Die Besatzung konnte sicher landen und wurde von einem anderen Hubschrauber abgeholt, der gleichzeitig eine Wachmannschaft zur Sicherung des Hubschraubers absetzte, die über Nacht blieb. Am darauffolgenden Tag konnte – nach den notwendigen Reparaturen sowie einer technischen Überprüfung – der Hubschrauber wieder nach Hörsching zurückkehren. l Beim angestrebten Schiedsgerichtsverfahren in der Causa rund um den Kammerhofvorplatz gab es eine weitere Wendung: Ende April gaben alle drei Schiedsrichter bekannt, sich dazu entschlossen zu haben, von dem ihnen anvertrauten Schiedsrichteramt geschlossen zurückzutreten. „Der Entschluss der Mitglieder des Schiedsgerichts fußt auf der Überzeugung, dass ihnen in Anbetracht der – in der Eingabe der Schiedsbeklagten umfänglich und in drastischer Weise vorgetragenen – Vorbehalte gegen jedes einzelne Mitglied des Schiedsgerichts und der hervorgekommenen Tatsachen, die u. a. auch durch mehrere vom Schiedsgericht seither aufgefundene OGH-Entscheidungen dokumentiert sind, nicht möglich sein wird, in vertrauensvoller und konstruktiver Weise mit den Parteien das Schiedsverfahren abzuführen“, so die Schiedsrichter in einer Erklärung.

Bei der Salzkammergutbahn kam es zu umfangreichen Sanierungen in den letzten Wochen.

Foto: M. Feichtinger

Von Stainach-Irdning bis Obertraun wurden mehrere Weichen erneuert, wie auch ein Schienenwechsel auf einer Strecke von mehreren Kilometern vorgenommen wurde. Im Zuge der Arbeiten wurden aber auch Reinigungsarbeiten nach einer kleinräumigen Vermurung und Felssicherungen vorgenommen – vor allem zwischen Bad Aussee und der Station Koppenbrüllerhöhle. Zusätzlich wurden die Verlegung eines Lichtleiterkabels entlang der Schienen, die Sanierung und der Neubau von Brücken und Abdichtungsarbeiten vorgenommen.

Leserbrief

Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift und Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern. (Erstes Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867). Diese Meinung muss jedoch nicht gleichzeitig die Meinung der Redaktion sein.

Lesermeinung zum „EGO“ in der Ausgabe Nr. 9/2026

Das Radnetz zu den Badeseen im Ausseerland ist nicht nur „mau“, wie auf der Titelseite der letzten Ausgabe beschrieben, sondern schlicht eine Katastrophe. Die Region hinkt beim Ausbau der Radwege weit nach. Die Gemeinden Bad Aussee,

Altaussee und Grundlsee müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, beim Radnetz-Ausbau säumig zu sein. Das ist ein Totalversagen der Gemeindevertretungen. Sie sind dafür verantwortlich, dass es nur Verlierer gibt: gefährliche Situationen, genervte Autofahrerinnen und Autofahrer, mehr Kfz-Verkehr, Parkplatzprobleme, mehr Lärm, fehlende Tourismusentwicklung usw. Während man es in den verbautesten Städten mittlerweile schafft, Radwege zu bauen, um den Verkehr zu entflechten, geschieht im Ausseerland nahezu nichts.

Lydia Kasar, Bad Aussee

Herzlichen Dank

für die Anteilnahme am Ableben unserer lieben Verstorbenen, Frau

Irmtraud Seitner.

Ein besonderer Dank gilt dem Generationenhaus Altaussee für die liebevolle und fürsorgliche Betreuung sowie Dr. Nikola Albrecht, der Bestattung Schlömicher, Diakon Franz Mandl, dem Bläserquartett der MK Kumitz und dem Kirchenchor Kumitz für die feierliche Umrahmung der Urnenbeisetzung. Dankbar sind wir allen Freunden, die unsere Mutter im Pflegeheim besucht haben.

Ein Dankeschön für die vielen Kondolenzbesuche, Kerzen und Geldspenden.

In liebevollem Gedenken Die Trauerfamilie

Wolfgang Eckel referierte über die letzten Kriegstage

Dieser hat gegenüber den Amerikanern von sich behauptet, er sei eingeschleust worden, um Joseph Goebbels festzunehmen. Goebbels war laut seinen Tagebüchern nur ein einziges Mal hier und war – entgegen anderslautender Aussagen – nie im Schloss Grundlsee untergebracht, sondern in der ‚Wasnerin’. Warum sich diese Legende so hält, ist mir

rote Armbinden raufgegeben und alles gestohlen, was nicht angenagelt war“, wie er festhielt.

Die Wirren um die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs werden wohl nie gänzlich aufgearbeitet werden können. Diskussions- und Votragsabende wie dieser wirken jedoch einer Verlängerung von diversen Mythen entgegen.

von

einem viel besuchten Vortrag über die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs willkommen geheißen.

schleierhaft. Die Legende über die Befreiung des Ausseerlandes entstand jedenfalls über einen Gendarmeriebericht vom 6. Mai 1946, der wie von Albrecht Gaiswinkler diktiert wirkt. Den Bericht schickte man nach Graz und Linz und von dort zur Bundesregierung. Dort war wiederum Albrecht Gaiswinkler als Nationalratsabgeordneter involviert und legitimierte seine eigene Geschichte. Somit wurde aus einer erfundenen Geschichte ein ‚Tatsachenbericht‘, der den Russen, den Amerikanern und den Engländern gleichermaßen gefiel.“

Am 8. Mai – exakt 81 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs – machte sich der Herzensausseer Wolfgang Eckel gemeinsam mit sehr vielen geschichtlich interessierten Besuchern auf, diverse Spuren in Militärberichten und Gendarmeriechroniken zu vernetzen. Die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs und die Wochen danach waren ein Nährboden für viele Mythen und eine oftmals verkitschte kollektive Erinnerung. Für den Historiker Wolfgang Eckel Anlass genug, dem mit nüchternen Militärberichten und Protokollen der damaligen Zeit entgegenzutreten. Es war General George Smith Pattons 3. Armee, die von Nordwesten auf das Ausseerland vorrückte, während aus dem Osten bis Liezen die Rote Armee kam. Aus der 3. Armee formten sich zwei „Task Forces“, einmal mit dem Namen „Smythe“, welche über Windischgarsten und Spital am Pyhrn Richtung Liezen die Vorhut bildete, die zweite Gruppe hieß „Pearson“. Major Ralph E. Pearson war Berufsoffizier, jedoch ein Schreibtischsoldat. Wenn man damals im Kampfeinsatz war – und es genügte ein Tag –, wurde man schneller befördert. Pearson hatte also den eher einfachen Auftrag angenommen, die ungarischen Kronjuwelen in Altaussee zu suchen und zu finden. Er kam über Bad Ischl, Bad Goisern nach Bad Aussee. Vor Ort in Altaussee wurde ihm gesagt, dass es hier keine Kronjuwelen gäbe, aber er wurde auf die Kunstschätze im Salzberg aufmerksam gemacht und „sicherte“ diese mit rund 40 Soldaten. Pearson nahm auch erste Verhaftungen vor – und wurde für die Verhaftung von Errnst Kaltenbrunner hochdekoriert. „Genauso, wie hier ein Kleinkrieg über die beste Darstellung nach dem Krieg ausbrach, lieferten sich auch die Amerikaner publizistische Kleinkriege, wobei sehr geschickt geflunkert wurde, um seine eigene Leistung noch besser vorzustellen“, wie Wolfgang Eckel schmunzelnd anmerkte. Er verwies dabei auch auf die „Mattesons Verhaftungsliste“, auf welcher die Daten von insgesamt 174 Verhafteten aufgelistet wurden.

Mythos der Widerstandsbewegung Für Wolfgang Eckel ist die Widerstandsbewegung „hauptsächlich eine politische Behauptung, die nach 1945 aufgestellt wurde, um zu zeigen, dass man sich selbst befreit hätte. Die Geschichte des Widerstands im ‚RotWeiß-Rot-Buch’ ist hauptsächlich eine Geschichte von Albrecht Gaiswinkler.

In der nachfolgenden Diskussion erinnerte Herbert Laimer daran, dass damals ein Panzer der US-Streitkräfte an der Marktleite ins Rutschen gekommen und in die „Glocke“ gefahren war, wie er auch ziemlich wilde Erinnerungen an den später oft als „Helden“ gefeierten Albrecht Gaiswinkler hatte: „Gaiswinkler und seine Entourage haben sich rot-weiß-

„Ennstal Kryner“ spielen in Pürgg auf

Am Samstag, 30. Mai, um 19.30 Uhr veranstaltet der Verein auf der Pürgg das Konzert der „Ennstal Kryner“ im Pfarrhof auf der Pürgg. Die Musiker bringen den Klang des Ennstals auf die Bühne: Traditionelle Volksmusik, schwungvolle Oberkrainer-Klänge und moderne Melodien verschmelzen zu einem unverwechselbaren Sound. Mitreißende Rhythmen, große Spielfreude und echte Bühnenenergie

machen diesen Abend zu einem musikalischen Fest voller Stimmung, Heimatgefühl und Tanzlaune. Eine Kartenreservierung ist möglich bei Heimo Huber unter +43 664 384 62 17, über eine Instagram-Nachricht an @heiraten.events.puergg oder eine E-Mail an veranstaltung@vereinpuergg.at oder information@vereinpuergg.at. Informationen zudem auf der Homepage www.vereinpuergg.at.

Historiker Wolfgang Eckel wurde
der Museums-Mitarbeiterin Waltraud Zach zu

Notrufe

Gesundheitstelefon % 0316/ 1450

Unter www.ordinationen.st können die geöffneten Ordinationen der nächsten 24 Stunden abgefragt werden.

Rettung: %144

24-Stunden-Notfall-Hotline für psychosoziale Krisenfälle % 0800/449933

ÄRZTEDIENST

Urlaubsankündigung

Die Ordination von Dr. Claudia Wallner ist vom 14. bis 25. Mai geschlossen. Nächste Ordination ist Dienstag, 26. Mai.

Die Ordination von Dr. Thomas Fitz ist vom 15. bis 18. Juni geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 22. Juni.

Wir gratulieren

Ernst Sittinger –ORF-Stiftungsrat

Der promovierte Jurist, Vollblutjournalist sowie „Neigungs- und HerzensTauplitzer“

Ernst Sittinger wurde kürzlich von der Landesspitze als ORF-Stiftungsrat vorgeschlagen. Zuletzt war er 20 Jahre für die Kleine Zeitung tätig, u. a. in der Chefredaktion und als Ressortleiter Wirtschaft, wie er auch bei „Die Presse“ sowie „Der Standard“ wirkte. Sein journalistisches Werk brachte ihm zahlreiche Auszeichnungen ein, etwa den renommierten „Kurt-Vorhofer-Preis“. Herzlichen Glückwunsch!

Familiennachrichten

Sterbefälle:

Helma Gruber, Grundlsee (87); Maximilian Duschl, Bad Aussee (84); Gertraud Guggi, Bad Aussee (82); Helga Pliem, Grundlsee (96); Ferdinand Geweßler, Bad Mitterndorf (79); Karl Grieshofer, Bad Mitterndorf (84).

ACHTUNG: Die nächste

Alpenpost

erscheint am Do., 3.6.2026 Redaktionsschluss: Donnerstag, 28.5.2026

Ambulanzzeiten

LKH Bad Aussee

Internistische Ambulanz: von Montag bis Freitag von 7 bis 15 Uhr.

Spezial-Ambulanzen: nach Vereinbarung unter % 03622/52555-3036 (Mo–Fr, 8–12 Uhr).

Medizinische Grundversorgung: täglich 0–24 Uhr. Apothekennotdienst

Bad Aussee Kurapotheke: vom 25. bis 31. Mai. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03622/52277.

Bad Aussee Narzissen-Apotheke: Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0664/2360192.

Altaussee Narzissen-Apotheke: Mo, Di, Do & Fr 8.30–12 Uhr, Mi 15–18 Uhr. % 03622/71671.

Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): vom 1. bis 7. Juni. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03623/2364.

Stainach Panther-Apotheke: vom 18. bis 24. Mai. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter

Medizinische Versorgung

% 0368/222276. Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst Bezirk Liezen/Leoben 23.–24. Mai: Dr. Sylvia Trobej-Ivancic, Gaishorn am See, % 03617/3111. 25. Mai: Dr. Katharina Köberl, Bad Aussee, % 03622/54818. 30.–31. Mai: Dr. Christian Stadlober, Öblarn, % 03684/30530.

Pflegedrehscheibe Bezirk Liezen

Anlaufstelle für ältere, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, Bürozeiten: Mo.–Do. 8–12 Uhr. Telefonisch täglich 8–18 Uhr. Hausbesuche sind möglich. Das Angebot der Pflegedrehscheibe ist kostenfrei. pflegedrehscheibe-li@stmk.gv.at % +43 (0) 316 877 7478.

Almcafé-Stammtisch

Jeden dritten Montag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr Austausch und Information für pflegende Angehörige in der Almhütte des VolkshilfeSeniorenzentrums. % 0664/88455 380.

Beratungsstellen

Kostenlose Rechtsberatung

Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen: 26. Mai:

Petritsch Berger Lasser RA OG 2. Juni:

Mag. Clemens Zehentleitner

Amtstage des Notars

Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9 bis 11 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee von 16 bis 17 Uhr; jeden 2. Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr im Gemeindeamt Altaussee. Interessierte können jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen.

Wirtschaftskammer

Jeden Donnerstag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Altausseer Straße 220, 8990 Bad Aussee, Telefonische Voranmeldung unter % 0316/6019690, E-Mail: liezen@wkstmk.at.

Bauberatung

Jeden ersten Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf.

Sprechtag für Arbeiter und Angestellte

Dienstag, 26. Mai, von 10 bis 12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, % 05/77994000.

Sprechtag der SV der Selbstständigen

In der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Bad Aussee, Terminvereinbarung unter % 050808808 oder auf www.svs.at.

Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt

Nächster Sprechtag Freitag, 12. Juni, von 8 bis 13 Uhr im Reha-Zentrum Bad Aussee, Braungasse 354, Terminvergabe unter der Serviceline der Landesstelle Graz, % 050303/34170.

Psychosoziale Beratungsstelle

8983 Bad Mitterndorf, Nr. 58, tel. Erreichbarkeit unter 0800 311 63 36 (Mo.– Fr., 9–16 Uhr)

Familienberatungsstelle

Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr – rechtliche und psychosoziale Beratung, Außenstelle BH Liezen – Standort der Straßenmeisterei, Sommersbergseestr. 230. % 0676 / 5917932.

Jugendzentrum Bad Aussee

Di. bis Sa. von 15 bis 19 Uhr; Berufs-, Schul- und allg. Beratung nach telef. Vereinbarung % 0660/ 8124995 –www.juz-aussee.at.

Tagesmütter Steiermark

Montag von 14 bis 17 Uhr in Bad Aussee, Bahnhofstraße 132, 1. Stock. % 03622/53175 od. 0650/3882885.

Regionale Elternberatung

Jeden 3. Mittwoch im Monat, 9 –11 Uhr im Kurhaus für Eltern und Bezugspersonen von 0- bis 3-jährigen Kindern. Infos: www.bh-liezen.steiermark.at oder unter % 0676 86640524.

Tauschmarkt

Bad Aussee jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr (Annahme u. Verkauf) und jeden 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr (nur Verkauf) im Erdgeschoß des Pfarrhofes, auch mit kleinem, feinem Flohmarkt unter den Arkaden.

Grundlsee: jeden Fr. von 17 bis 19 Uhr im Gemeindeamt.

Altaussee: jeden Di. von 16 bis 19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock. Bad Mitterndorf: Kostnixladen, Bad Mitterndorf 5 (gegenüber der Kirche).

Jeden Mi. und Fr. von 16 bis 19 Uhr.

Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland

Telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter Tel.: 03622/50910. Für persönliche Beratungen bitten wir um eine Terminvereinbarung telefonisch oder per Mail: gertrud.feldhammer@stmk.volkshilfe.at Zeitpolster Ausseerland

Fahrdienste, Botengänge, Alltagshilfe, Besuchsdienste, Unterstützung von pflegenden Angehörigen, Hilfe bei Behördenwegen. % 0664/88720760.

Ehrenamtlicher Hospizverein Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, % 0664/6362322. Tierärzte

Dr. Ondusko, % 03623/2310 Mag. Flora Neuhuber und Mag. Laura Hahn, % 0664/2631067 oder tierarztpraxis-ausseerland.at

Therapeutisches Angebot und

MobeespineWirbelsäulenanalyse

Erik Stix, % 0676/7400207

Psychologie

Mag. Alexandra Hofer, www.alexandrahofer.at oder % 0676/7304310

Dr. Lisza Gaiswinkler, % 0677/ 61048772 www.praxis-gaiswinkler.at

Orthofit GmbH Bad Aussee

Altausseerstr. 74 % 03622/21500 Fax DW -90. Mo–Fr: 8–13 und 14–17 Uhr. Sa. b. a. w. geschlossen. Psychotherapie

Heidemarie Raudaschl, % 0664/ 1869240

Christa Reiter, % 0664/5605274

Sandra Leitner, MSc, % 0664/4756519 www.psychotherapie-ausseerland.at

Heide Glaser, MA, % 0664/5286446, www.psychotherapie-glaser.at

Susanne Hacker, MSc, www.praxis-hacker.at

Mag. (FH) Martin Exner, % 0664/1842141

Shiatsu

Romana Glaser, % 0664/9167221

Osteopathie – Kinderosteopathie

Natalie Schlömicher, % 0664/ 1587272

Annette Wasserfaller, MSc D.O., % 0664/4537177

Mag. pharm. Lisa Schweitzer, BSc, OsteoCare – Craniosacral-Therapie % 0664/ 2473036, osteocare-schweitzer.eu Massage-Mentaltraining

Claudia Scharnböck, % 0664/4491049

Christian Marl, % 0664/1667787 www.einswerden.at, info@einswerden.at

Psychologische Beratungspraxis

Manuela Irene Koller, % 0664/ 58 77 493. Coaching & Kinesiologie

Helga Pucher, % 0664/9262562 www.helgapucher.at

l Die Berg- und Naturwacht Ausseerland brachte sich auch heuer wieder bei der steiermarkweiten Aktion „Saubere Steiermark“ ein und die Mitglieder waren sowohl in Altaussee als auch in Bad Aussee und Grundlsee im Einsatz. Es konnte dabei festgestellt werden, dass immer weniger Müll zu finden ist und das Umweltbewusstsein beim Großteil der Bevölkerung sehr hoch ist. Einziger Wermutstropfen sind Tabakprodukte – es werden Zigarettenstummel, alte Filter oder Rauchersatz-Sackerl („Snus“) achtlos weggeworfen. Ortsstellenleiter Günther Baumann dankt an dieser Stelle allen drei Wirtschaftshöfen der Gemeinden sowie den Mitgliedern, die sich an der Aktion beteiligten.

l Das heimische Theaterensemble „die butterlosen brote – mehr als theater“ aus Bad Mitterndorf eroberte nach der Premiere im CCW Stainach auch im Pygmalion Theater in Wien die Herzen des Publikums: „Der Mond scheint überall. Ein mysteriöser Tod und die Wahrheit“ – ein Thriller voller Spannung und mit überraschendem Höhepunkt – wurde in beiden ausverkauften Vorstellungen dank der ausdrucksstarken schauspielerischen Leistungen begeistert aufgenommen. Ebenso die perfekt eingebetteten Musiknummern des „Duos Zeitenklänge“ mit Gabriele Marchner-Trieb und Tochter Elisabeth Fürst. Angela Buschenreiter, künstlerische Leiterin des Ensembles, Regisseurin und Autorin des Stücks: „Unser Einsatz hat sich gelohnt, wir freuen uns über den überwältigenden Erfolg, der uns für weitere Projekte motiviert“. Eindrucksvolle Fotos von der Premiere im

Tierische Eröffnungsfeier in Altaussee

Wie es halt so ist, hat man während eines Umbaus mit „fliegendem“ Einzug keine Zeit dazu, auch noch eine Eröffnungsfeier zu machen. Diese holten die Tierärztinnen Laura Hahn und Flora Neuhuber am 8. Mai nach.

Schon im Oktober eröffneten die beiden jungen Tierärztinnen die Ordination in den ehemaligen Sparkassen-Räumlichkeiten der Losergemeinde und konnten seither eine Vielzahl an Vierbeinern mit ihren Haltern begrüßen. Um nun die Eröffnung auch offiziell nachzuholen, wurde am besagten Tag alles aufgeboten, was dazugehört: Kaffee, Kuchen, Torten und eine ordentliche Grillerei. Die beiden Tierärztinnen sammelten bei dieser Gelegenheit gleich für das von den Vorgängern Doris und Michael Schartel gegründete Spendenkonto für Tiere, welches von ihnen nun weitergeführt wird. Mit dem Geld wird weiterhin Fundtieren und Tieren

Frühlingskonzert in Bad Aussee

Die Stadtkapelle Bad Aussee lädt am Mittwoch, 27. Mai, ab 20 Uhr (Saaleinlass ab 19.15 Uhr) zu einer musikalischen Entdeckungsreise –von klassischen Werken, traditioneller und sinfonischer Blasmusik über Filmmusik bis hin zu Rockmusik – in das Ausseer Kur- und Congresshaus. Mit Kompositionen von Johann Strauß, Carl Michael Ziehrer, Alan Silvestri, Carl Teike, Hubert von Goisern und vielen mehr wird es eini-

ge Überraschungen geben, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Die musikalische Leitung obliegt in bewährter Weise Bezirkskapellmeister Alois Zachbauer, Bezirksmedienreferentin Sofie Mallinger wird gewohnt eloquent durch den Abend führen. Reservierungen unter 06641574741 oder 0676-9569662. Bitte trotz Reservierung rechtzeitig im Saal eintreffen. Ab 19.45 Uhr werden auch reservierte Plätze weitergegeben.

von Besitzern in schwierigen finanziellen Situationen gerne geholfen. Der Ansturm von Zwei- und Vierbeinern war riesig und zeugte vom großen Vertrauen, welches in Flora Neuhuber und Laura Hahn gelegt wird.

Letzter Sport-Flohmarkt

Am Samstag, 30. Mai, findet ab 10 Uhr der letzte große SportFlohmarkt von und mit Reinhold Käfmüller in Bad Aussee, Café Wiedleite, mit Sportartikeln aller Art, zu unverschämt günstigen Preisen statt. Ein Besuch zahlt sich aus!

Herzlichen Dank

für die Anteilnahme am Ableben von

Heimo Scheck.

Ein besonderer Dank geht an die Nachbarn von Heimo, an die Damen der Mobilen Pflegedienste der Volkshilfe, an das Team im Volkshilfe Seniorenzentrum Bad Aussee und an Dr. Thomas Fitz für die fürsorgliche Betreuung.

Ein aufrichtiges „Vergelt’s Gott“ Sandra Singer, den Trägern von der Bergrettung, dem Quartett der Musikkapelle Grundlsee, allen Kondolenzbesuchern, den Kerzen- und Geldspendern sowie allen, die Heimo auf seinem letzten Weg begleitet haben.

In stillem Gedenken Die Trauerfamilie

Ein Teil der Mitglieder der Berg- und Naturwacht, welche bei der Frühjahrsputzaktion teilnahmen.
Foto: Privat/Baumann
Szenenfoto aus „Der Mond scheint überall“.
Foto: J. Danklmayer
(V. l.): Flora Neuhuber, Diana Huber und Laura Hahn feierten mit vielen Vier- und Zweibeinern die offizielle Eröffnung der Tierarztpraxis in Altaussee.

Ein letztes „Berg Heil“ für Heimo Scheck

Der Grundlseer Bäckermeister und Lebensretter Heimo Scheck schlief am 28. April im 86. Lebensjahr friedlich ein.

Geboren und aufgewachsen in Grundlsee als Sohn von Adolf und Maria Scheck, verbrachte er gemeinsam mit seinen Geschwistern Adolf und Traudi sowie seinen Halbschwestern Inge und Thea eine weitestgehend unbeschwerte Kindheit. Er absolvierte die Grundlseer Volksschule, danach die Knabenhauptschule in Bad Aussee und begab sich 1955 in die Bäckerlehre bei der Bäckerei Karl Schlair in Kremsmünster, wie er auch eine Konditorlehre bei der Konditorei Wilhelm Leinich in Graz anhängte. Nach seinem Präsenzdienst bestand er am 1. Mai 1965 die Meisterprüfung zum Bäcker in Baden. Kurz darauf konnte er den elterlichen Betrieb übernehmen, den er bis 1988 führte. Die Produkte aus seiner Bäckerei lassen jenen, die sie einmal kosten durften, in Erinnerung daran noch heute das Wasser im Mund zusammenrinnen – ganz besonders die „Beigl’n“. 1966 heiratete er Inge Urleb, mit welcher er eine Familie gründete. Zwei Söhne wurden dem Paar geschenkt.

Nach der Schließung des Bäckereibetriebs in Grundlsee fand er als Gärtner in der Gärtnerei Reischenböck eine neue Berufung, später dann – bis zu seiner Pensionierung – beim Unternehmen Rigips. Eine weitere Berufung fand Heimo Scheck als Lawinenhundeführer seiner geliebten Schäferhunde, mit denen er viel Zeit in den Bergen verbrachte. Als „Spätberufener“ war er ein langjähriges, aktives Mitglied bei der Bergrettung Grundlsee und mit seinen Hunden immer ein äußerst verlässlicher Kamerad, der bei vielen Einsätzen dabei war. Den wohl wichtigsten Einsatz hatte Heimo Scheck, als er als Lebensretter am 24. Juli 1975 eine gekentere Frau während eines Sturms am Grundlsee vor dem Ertrinken rettete. Dafür wurde er mit der „Goldenen Medaille am roten Bande für Verdienste um die Republik Österreich“ ausgezeichnet. Bis auf die letzten sechs Monate, in denen Heimo Scheck nicht mehr mobil war, hatte er ein gesundes und erfülltes Leben. F.S.

Gemeinderatssitzung in Bad Aussee

Die am 13. Mai stattgefundene Gemeinderatssitzung wies zwar nur acht Tagesordnungspunkte, dafür aber umso mehr Spannungen zwischen den Fraktionen auf.

Nach Eröffnung der Sitzung brachte Bgm. Thomas Schönauer einen Dringlichkeitsantrag in Hinblick auf Rechtsangelegenheiten für den nicht öffentlichen Teil ein, bevor er von einigen Terminen berichtete, die er in den letzten Tagen und Wochen wahrgenommen hatte.

Fragestunde

StR Reinhold Bauer (FPÖ) brachte ein, die Fragestunde wieder öffentlich zu machen, sodass – wie früher –auch Bürger Fragen stellen könnten. „Aktuell haben wir dies nicht vorgesehen, aber wir können in den Fachausschüssen sehr gerne darüber sprechen“, so Bgm. Thomas Schönauer dazu.

Die zweite Frage von ihm beschäftigte sich mit einer Exekution, die das Bezirksgericht Liezen in Hinblick auf das „Kammerhofareal“ ausgesprochen hatte. Bgm. Thomas Schönauer verwies diesbezüglich auf den nicht öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung. Weiters forderte StR Reinhold Bauer, den Punkt mit Raumordnungsfragen von der Tagesordnung zu nehmen, da er und seine Fraktionskollegen die dazu notwendigen Unterlagen erst am Vormittag desselben Tages bekommen hätten: „Wir können nicht über einen Punkt verhandeln, der 90 Seiten Information voraussetzt, die wir nicht fristgerecht – eine Woche vor der Sitzung –bekommen haben.“ Dazu Amtsleiter Rudolf Gasperl: „Wir haben die letzten Unterlagen leider erst am Vorabend erhalten und es gibt heute nur eine Information, keine Beschlussfassung. Dazu wurde die gesamte Thematik in den Fachausschüssen eingehend diskutiert.“

GR Martina Reischauer (ÖVP) machte nach der Wortmeldung von StR Reinhold Bauer ihrem Ärger Luft: „Sie wissen immer sehr genau, was andere zu tun hätten. Wir hatten drei Ausschusssitzungen der ‚Wirtschaft’, bei denen Sie nicht dabei waren, und auch bei anderen Ausschüssen waren sie nicht dabei. Dort werden wesentliche Dinge besprochen, welche dann von Ihnen kritisiert werden. Augenscheinlich sind Sie nur im Gemeinderat, um zu erklären, was jemand nicht getan hat oder zu tun hat. Das ist nicht sehr förderlich für die Motivation jener Gemeinderäte, die ohne Entgelt für den Gemeinderat tätig sind.“ StR Reinhold Bauer dazu: „Ich bin aktuell viel auswärts, habe jedoch Verteter geschickt.“ GR Cordula Gierlinger hakte nach: „Es gibt übrigens auch Protokolle, die man hätte lesen können, wenn man schon nicht da ist.“ GR Klaus Moser (Ex-FPÖ-Mandatar und nun freier Gemeinderat): „Wissen Sie noch, was Sie bei der Angelobung zum Gemeinderat geschworen haben? Mit bestem Wissen und Gewissen für die Stadtgemeinde da zu sein. Das betrifft übrigens auch die Schulklassen, die sie zusammenlegen wol-

Temporär herrscht im Ausseer Gemeinderat „dicke Luft“ – die Handlungen und Wortmeldungen der Fraktion der FPÖ kamen bei den anderen Fraktionen nicht gut an.

len. Dient das wirklich der Bevölkerung oder nur Herrn Kunasek als Landeshauptmann?“

Nach diesem Scharmützel brachte GR Christian Schiffner (ÖVP) einen sehr aufschlussreichen Wirtschaftsvergleich der vier Gemeinden im Ausseerland. Dabei wurde die demographische Entwicklung ebenso beleuchtet wie die wirtschaftliche Entwicklung des Ausseerlandes oder der Ausbildungsstand. Bei den Einwohnern war eine gewisse Überalterung nicht von der Hand zu weisen, wie auch teilweise die Einwohner weniger werden. In Altaussee gibt es im Vergleich zu 2006 um 32 Einwohner weniger, dazu sind nur 15,7 % der Einwohner dort unter 20 Jahre alt. In Bad Aussee gab es ein Plus von 14 Einwohnern, in Bad Mitterndorf ein Minus von 39 Personen, in Grundlsee ein Minus von 26 Einwohnern seit 2006 – dort sind übrigens nur 13,8 % der Einwohner jünger als 20 Jahre alt. Eine äußerst interessante Studie, die bei passender Gelegenheit an dieser Stelle intensiver behandelt werden wird. Raumordnungsangelegenheiten Der heimische Internist Roland Fitz will nahe der Umfahrungsstraße beim Schwabenwald am Grundstück der „Brandschaden“ eine Ordination für innere Medizin mit 14 Mitarbeitern errichten und legte dazu einen Teilbebauungsplan vor. Thomas Schreier (Grüne) stellte den Antrag, der mehrheitlich beschlossen wurde, nur die Fraktion der FPÖ mit Reinhold Bauer und Christian Simetsberger enthielt sich der Stimme. Dies veranlasste GR Christian Schiffner zu einer Wortmeldung: „Mich zerreißt es gleich: Wir haben einen Landeshauptmann von der FPÖ, der uns das Spital schrumpft, und dann haben wir zwei FPÖ-Gemeinderäte, die ein so zukunftsträchtiges Projekt nicht unterstützen und keine Einstimmigkeit herstellen wollen.“ Reinhold Bauer konterte, ob er ihn zum Rechtsbruch anstifen wolle.

Änderung Teilbebauungsplan

Narzissen Vital Resort Amtsleiter Rudolf Gasperl informierte über die Zubaupläne beim Narzissen Vital Resort, die der Gemeinde schon zwei Mal vorgestellt worden waren.

So gibt es den Plan, Hotelobjekte dazuzubauen, wie auch die Parkmöglichkeiten Richtung Süden zu erweitern. Auch soll ein neuer Badeteich samt gastronomischer Einrichtung im Südwesten errichtet werden, wie auch ein Gebäude mit Mischnutzung – unter anderem für Mitarbeiterwohnungen – im Norden errichtet werden soll. Augenzwinkernd wurde von einigen Gemeinderäten gesagt, es handle sich um ein „Aufhübschen der Braut“ vor einem möglichen Verkauf. Um diesen Wünschen nachzukommen, wurde von der Gemeinde eine Gegenforderung aufgestellt, indem zur Entwicklung der Grundstücke der Familie Schönauer im Süden des Areals die Straße von der Bundesstraße zur Aufschließung verwendet werden solle, da eine Zufahrt von Süden zu schmal sei.

Im Gemeinderat selbst wurde angemerkt, dass bei einer Errichtung des Teiches eine Fortführung der Loipe schwierig werde. Mit dem Konsenswerber soll eine neue Route der Loipe vereinbart werden. Finanzreferent Wolfgang Feldhammer (Grüne) sprach sich für eine Option einer Wasserflächenerweiterung aus, da es „in touristischen Spitzenzeiten schon jetzt eng werden kann.“ GR Christian Simetsberger (FPÖ) brachte ein, dass ausreichend Parkplätze für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden sollten. Auch bei der „Wasnerin“ wird gebaut

Auch bei der „Wasnerin“ will man sich Richtung Südosten sowie in Richtung des Clubgebäudes vergrößern und Erweiterungen vornehmen. Mit zusätzlichen Gästezimmern und Chalets will man der Nachfrage gerecht werden. Auch Parkplätze sind Mangelware und sollen zusätzlich geschaffen werden. Die Raumordnungsfragen wurden mehrheitlich beschlossen.

Darlehensaufnahmen

Zuletzt gab es noch einstimmig „grünes Licht“ für Darlehensaufnahmen mit variabler Verzinsung in der Gesamthöhe von € 650.000,– für dringend notwendige Sanierungen bei der Wasserversorgungsanlage Sarsteinquelle, jener in Reitern im Walde sowie für Kanalbausanierungen.

Musikalische Grüße zum Muttertag

Unter anderem sorgten die „Allgäuische Konzertouvertüre“, der „Montana-Marsch“, der „Vorwärts!“-Marsch und die „Annen-Polka“ für musikalische Vielfalt und beste Unterhaltung. Mit stimmungsvollen Jodlern sorgten die Strassner Sänger zwischendurch für traditionelle Klänge im Kurhaus. Im Rahmen des Konzertabends wurden mehrere verdiente Mitglieder der Musikkapelle Strassen ausgezeichnet. Günther Klanner blickt auf 50 Jahre Mitgliedschaft zurück, Christian Grill auf 30 Jahre, Sophie Gaisberger und Thomas Freismuth auf 10 Jahre. Besonders gewürdigt wurde auch Christian Kirchschlager, der 23 Jahre lang als Obmann tätig war. Ebenso

erhielten die beiden Marketenderinnen Verena Rastl und Rebecca Demmerer eine Ehrung für 10 Jahre engagierte Mitarbeit. Mediterrane Klänge bildeten den Abschluss des Abends. Mit „Italo Pop Classics“

brachte die Musikkapelle Strassen italienisches Lebensgefühl ins Kur- und Congresshaus. Das Publikum zeigte sich begeistert und entließ die Musikanten mit kräftigem Applaus erst nach zwei Zugaben von der Bühne.

„Gasperlmaier und die Gäste“

Am Freitag, 29. Mai, findet um 20 Uhr eine Lesung von Autor Herbert Dutzler im Festsaal der Gemeinde Altaussee statt.

Nicht nur als Polizist, sondern auch als Privatmensch hat Gasperlmaier mit Gästen in Altaussee zu tun. Solchen, die wieder gehen, und solchen, die bleiben wollen – und das nicht immer mit ganz lauteren Absichten. Dazu gibt es einen Einblick in den neuesten

Gasperlmaier-/Altaussee-Krimi „Letzter Landler“. Musikalische Begleitung durch das „Hitt’n Trio“. Kartenverkauf über das Ticketing (www.kultur.ausseerland.at) des Tourismusverbandes Ausseerland-Salzkammergut und in allen Informationsbüros.

Altaussee

Wochenmarkt im Kurpark jeden

• Samstag von 8 bis 12 Uhr. Selbstbedienungsladen am • Waldhauser-Biohof, täglich geöffnet. Lupitsch 21, Tel.: 0664-9102724.

Bad Aussee

Wochenmarkt am Chlumeckýplatz,

• jeden Donnerstag von 7 bis 12 Uhr. Bei Feiertag mittwochs.

Marions Dorfladen, Reitern 12

• (vis-a-vis s’Hüttl). Do. u. Fr. 9 bis 16 Uhr und Sa. 8 bis 12 Uhr. Biohof Thomanhansla – Hofladen

• mit Gemüse. Sommersbergseestr 305. Do. bis Sa., 6 bis 20 Uhr.

Bad Mitterndorf

Knödl-Alm Bio-Spezialitäten mit

• Schnäpsen, Ansätzen, Sirupen u. v. m. Gegen Voranmeldung: Tel.: 0664 1412450.

Selbstbedienungsladen mit Milch-

• produkten von „Jausenzeit Sonja Hofer“, am Bauernhof Pliem, Obersdorf 115, Tel.: 06509216317.

• Mitterndorf 22.

Milchautomat beim Kanzlerhof,

Selbstbedienungshofladen „Am

• Seebacherhof” mit Gemüse, Tee, Kräutersalzen usw

Grundlsee

Hofladen Elisabeth Klanner vlg.

• Butterer: Dienstag und Donnerstag von 18.30 bis 20 Uhr geöffnet und nach telefonischer Vereinbarung! Selbstbedienungsvitrine rund um die Uhr in Betrieb. Tel.: 0664-9270492.

Das Konzert stand im Zeichen des Neuanfangs, welcher gekonnt mit Traditionen verbunden wurde. Foto/Text: M. Rastl

Stiller Abschied einer Philanthropin

Am 7. April schlief Ingeborg Turek im 90. Lebensjahr friedlich ein.

Inge Turek war ein durch und durch lebensfroher Mensch – trotz vieler Herausforderungen, die ihr Leben für sie parat hielt, war sie immer guter Dinge und strahlte ihre Mitmenschen bei Begegnungen an. Strahlend war auch ihre unvergleichliche Alt-Stimme, die sie sowohl als Solosängerin im Ausseer Kirchenchor, dem sie vier Jahrzehnte angehörte, als auch gemeinsam mit Prof. Franz Reichhold und Familie Holzinger einsetzte, wenn es darum ging, das Patrozinium zu gestalten oder bei Begräbnissen zu singen. Die Einnahmen und Spenden aus den Requiems wie auch vom Hirtensingen, welches Inge Turek pflegte, wurden für soziale Zwecke in der Region, aber auch für Hilfsprojekte in Rumänien oder für die KroatienHilfe und zuletzt bei der Flüchtlingskrise von Syrien verwendet. Weniger in der Öffentlichkeit bekannt war ihre tätige Nächstenliebe und uneigennütziges Wohlwollen Mitmenschen gegenüber im besten Caritas-Gedanken. Da sie ihre eigene Mutter pflegte, machte sie in Wien die Ausbildung zur Altenpflege und war eine der Ersten, die dieses Thema auch für Bad Aussee aufgriff. Inge Turek kümmerte sich um viele ältere Menschen, darunter auch Pfarrer Valentin Feiner, mit größter Fürsorge.

Inge Turek wird von engen Freunden als ein sehr musisch-kreativer Mensch beschrieben. Sie war kulturell interessiert und hatte ein sagenhaftes Auge für die Fotografie, die sie als Ausgleich betrieb. Auch die Literatur war ihr ein Genuss, wobei sie sogar selbst Prosa und Texte verfasste. Sie liebte die Natur und natürlich ihre Hunde. Leider war es ihr nicht vergönnt, mit ihrem letzten Hund bis zuletzt in der „Gößler Wiese“, wo sie sehr gerne war, spazieren zu können, da sie aufgrund eines Knieproblems auf einen Rollstuhl angewiesen war. Ein aufrichtiges „Vergelt’s Gott“, Inge, für alles, was Du Deinen Mitmenschen in sozialer Hinsicht, aber auch mit Deinem Gesang angedeihen hast lassen.

F.S.

Ausgezeichnete Jungmusikanten

Jungmusikanten aus dem gesamten Ausseerland stellten sich kürzlich ihren Prüfungen in den Kategorien „Junior“, „Bronze“ und „Silber“ und konnten dabei sehr schöne Erfolge feiern.

Die fleißigen Jungmusikanten wurden für ihre Leistungen belohnt.

In Zusammenarbeit mit der Ausseer Musikschule unter der Leitung von Axel J. Mayer wurden die Prüfungen erfolgreich abgenommen. Die Jugendlichen übten im Vorfeld fleißig und konnten hörenswerte Ergebnisse präsentieren. Die feierliche Verleihung der Leistungsabzeichen fand am 29. April in der Aula der Mittelschule Bad Aussee statt.

Bezirksobmann Domenik Kainzinger-Webern und Bgm. Thomas Schönauer überreichten den erfolgreichen Schülern ihre Abzeichen und Urkunden. Für die musikalische Umrahmung sorgte die „BAcussion-Gang“, die beim Wettbewerb „prima la musica“ sogar den ersten Platz erreichen konnte.

Ein besonderer Dank galt Bezirksjugendreferentin Michaela Kö fl er sowie ihren beiden Stellvertretern Florian Stocker und Andreas Langanger, dem Bezirks-EDVReferenten Andreas Prein sowie allen Funktionären und Helfern, die bei der Organisation und Durchführung tatkräftig dabei waren.

Das Junior-Leistungsabzeichen erhielten: Marc Eilzer-Behringer (Trompete), Nikka Gabriel (Trompete), Emma Hebenstreit (Klarinette), Fabian Hüttenmaier (Schlagzeug), Elias Loitzl (Horn), Emma Mittendorfer (Trompete), Marlies Münzberg (Querflöte), Jonas Peer (Klarinette), Leni Schretthauser (Klarinette), Thomas Stocker (Flügelhorn), Valerie Stögner (Tenorhorn), Gabriel Weissenbacher (Flügelhorn) und Theresa Sophie Wimmer (Querflöte).

Das Leistungsabzeichen in Bronze erhielten: Katrin Fischer (Flügelhorn), Christian Kirchschlager (Tenorhorn), Benjamin Köberl (Tuba), Stefanie Köfler (Tenorhorn), Jana Mayerl (Klarinette), Ella Mayr (Querflöte), Maximilian Moser (Tenorhorn), Lorenz Schmalengruber (Tuba) und Nikolaus Tanzmeister (Tenorhorn).

Das Leistungsabzeichen in Silber erhielten: Leni Budemayr (Klarinette), Miriam Freller (Trompete),

Emma Moser (Trompete), Alexander Raich (Tenorhorn), Katharina Ronacher (Klarinette) und Christopher Schild (Tenorhorn).

Heinrich Meisl bei „ArtVillage“

Die „kleinste Galerie Mitteleuropas“, jene von „ArtVillage“ am Ausseer Meranplatz, eröffnete kürzlich mit einer Ausstellung von Heinrich Meisl aus Gamlitz die heurige Sommersaison.

(V. l.): Galerist Toni Frick, Elfriede und Heinrich Meisl sowie Galeristin Renée Pilecky freuten sich über die gelungene Saisoneröffnung. Foto/Text: DoBi

Der „gelernte“ Psychologe vollführt mit seinen Werken einen Brückenschlag zwischen den Weinbergen der Südweststeiermark und dem Toten Gebirge im Ausseerland. Oftmals verweilt er bei seinen Galeristen-Freunden im Ausseerland, weshalb seine Farbkompositionen auch unsere Heimat abbilden. Er begann mit Aquarellen und da seine Bilder reißenden Absatz fanden, machte er sein Talent zum Brotberuf. Er versuchte sich in allen Maltechniken, verstärkte mit seinem Handwerk und seiner künstlerischen Gabe die malerische Ausdrucksvielfalt und spezialisierte sich dann auf Acrylfarben – kräftig und ohne Kompromisse. Unter anderem malt er

auch auf Aluminium, denn anders als Papier und Leinwand, bei welchen Farben eingesaugt werden, werfen Aluminiumflächen die Farben knallhart zurück. Großformate, Hauswandbilder – ob rund oder eckig –, die im Freien zur Geltung kommen und die er „Lüftlmalerei“ nennt, sind sein Alleinstellungsmerkmal. Als er seinerzeit einen Fotografen suchte, der seine Werke ablichtete, lernte er Toni S. Frick kennen und eine dauerhafte, wertschätzende Freundschaft entwickelte sich. Die Werke sind bis 30. Mai zu bewundern – jeden Samstag von 11 bis 14 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter Tel.: 0664357680.

Foto: L. Holzinger

Wenn die Roas heimkehrt

Kurz bevor das Narzissenfest wieder tausende Besucher ins Ausseerland bringt, wird in Bad Mitterndorf/Tauplitz noch einmal auf ganz besondere Weise sichtbar, was unsere Region ausmacht: gelebte Volkskultur, echte Begegnungen und das schöne Gefühl, gemeinsam unterwegs zu sein. Denn am 24. Mai macht die „Steirische Roas“ Station im Ausseerland, die ihren Anfang einst in Altaussee nahm. Seither ist sie quer durch die Steiermark unterwegs, immer dort, wo Tradition nicht gespielt, sondern gelebt wird. Was die „Steirische Roas“ ausmacht, lässt sich gar nicht so leicht beschreiben. Vielleicht ist es am ehesten ein Gefühl. Eines, das entsteht, wenn irgendwo aufg’spielt wird und man automatisch stehen bleibt. Wenn man von einem Platz zum nächsten spaziert, Musik hört, vertraute Gesichter trifft und neue Bekanntschaften macht. In Tauplitz führen die Stationen von der Pfarrkirche über den Dorfplatz bis hin zum Popp’n Angerl und dem Musikheim, also genau dorthin, wo Vereinsleben, Musik und Gemeinschaft daheim sind. Besonders schön ist dabei, wie viele Menschen aus dem Ausseerland diese „Steirische Roas“ mitgestalten. Musikkapellen, Volksmusikgruppen, Vereine, Ausstellerinnen und Aussteller sowie zahlreiche engagierte Helferinnen und Helfer tragen dazu bei, dass aus einer Veranstaltung ein echtes Miteinander wird. Ein Miteinander aus echtem Ausseerland-Lebensgefühl gepaart mit Volkskultur aus anderen steirischen Regionen. Dazu kommen bäuerliche Kulinarik, Handwerk und ein vielfältiges Kinderprogramm. Und vielleicht liegt genau darin die besondere Stärke der „Steirischen Roas“, denn sie will nichts darstellen. Sie ist einfach echt. Ohne große Inszenierung, dafür mit viel Herz und ehrlicher Freude an dem, was das grüne Herz seit Generationen prägt. Gerade deshalb passt die „Steirische Roas“ so gut ins Ausseerland, wo Tradition kein Programmpunkt ist, sondern Teil des Alltags. Ich lade Sie herzlich ein, auf die „Roas“ in Tauplitz zu gehen. Genießen Sie die musikalischen Beiträge, kosten Sie regionale Schmankerl und lassen Sie sich ein bisserl treiben.

Herzliche Grüße!

Strahlendes Barbara-Denkmal am Steinberg

Am 8. Mai wurde bei strahlendem Wetter ein mit großem Aufwand saniertes Barbara-Denkmal bei den Steinberghäusern gegenüber dem Parkplatz zu den „Salzwelten“ feierlich neu eingeweiht.

Die Schüler aus Bad Ischl freuten sich mit den Verantwortlichen und den Ehrengästen über das an einen neuen Platz gesetze, frisch renovierte Barbara-Denkmal.

Exakt 81 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, als der Sandling mit der Kunstgüterbergung eine große Rolle spielte, wurde das über den Winter von Schülern der HTBLA Hallstatt renovierte, anlässlich des Jubiläums „40 Jahre Kunstgutbergung“ im Jahr 1985 aufgestellte Barbara-Denkmal von Diakon Franz Mandl feierlich eingeweiht. Musikalisch umrahmt wurde die kleine Feier von einem Quartett der Salinenmusikkapelle Altaussee. Zusätzlich setzten sich auch Schüler der 4. Klasse des BG/BRG Bad Ischl im Rahmen eines fächerübergreifenden Projekts in Kunst und Geschichte mit dieser Thematik ausein-

Fröhlich Zauberkongress

Der am zweiten Wochenende im September stattfindende „Fröhlich Zauberkongress“ wird der bisher aufwendigste und spektakulärste Kongress, den Bad Aussee je gesehen hat.

Bereits zum achten Mal organisiert Hanno Rhomberg als MRAPräsident diesen Kongress, bei dem rund 400 Zauberkünstler dabei sein werden.

Am Sonntag, 13. September, wird um 15 Uhr eine Sondergala mit Alexander Krist zu sehen sein. Er betreibt in München verschiedene Theater und wird mit seinem sechsköpfigen Team seine Illusionsshow im Kur- und Congresshaus zeigen. 90 Minuten, die in München bereits 200.000 Zuschauer begeistert haben und die auf Google über tausend „5-Sterne-Bewertungen“ bekommen haben. Nähere Informationen: krist-on-tour.de. Ab Ende Mai können für diese einzigartige Illusionsshow eines Spitzenkünstlers Karten bei den Infobüros des Ausseerlandes gekauft werden.

ander und stellten im ersten Stock der „Salzwelten“ ihre 25 Zeichnungen dazu aus, die bis November im Besucherzentrum zugänglich sind. Neben Bgm. Gerald Loitzl und Gemeindekassier Stefan Pucher waren unter anderem auch Salinenvorstand Kurt Thomanek, die Geschäftsführung der Salzwelten mit

Barbara Winkelbauer und Torsten Pedit, Betriebsleiter Bergbau Michael Lanthaler, Direktor Christoph Preimesberger von der HTBLA Hallstatt, Projektleiterin Elisabeth Gutenbrunner vom BG/BRG Bad Ischl sowie Marianne Goertz vom Literaturmuseum Altaussee als Ehrengäste anwesend.

Die „Steirische Roas“ macht in Tauplitz Station

Sieben Jahre nach ihrer Premiere am Altausseersee macht die beliebte Veranstaltungsreihe erneut Halt im Ausseerland und wird am Sonntag, 24. Mai, in Tauplitz zu Gast sein.

Bereits zum achten Mal wird mit der „Steirischen Roas“ die Volkskultur in den Fokus gerückt und das im außergewöhnlichen Ambiente des Bergdorfes Tauplitz. Die Veranstaltung ist als Auftakt für einen ganzen Veranstaltungsreigen in Bad Mitterndorf – mit dem Open Air am Kulm mit Nena oder dem Bezirkserntedankfest der Landjugend – zu sehen. Das Programm wird sehr umfangreich sein und entlang des 3,3 Kilometer langen Rundweges kann man sechs Stationen (Pfarrkirche/Dorfplatz/Dorfsaal/Nähe

Musikheim/am Weg zum Freiberg und am Freiberg, besuchen, bei denen neben Musik und Tanz auch Handwerk oder Kulinarik geboten werden. Unter anderem werden sich auch Vereine präsentieren. Für die hungrigen Gäste wird es Spezialitäten wie Fleischkrapfen und vieles mehr geben und auch für ein Kinderprogramm ist gesorgt. Begleitet wird die Veranstaltung von einer heiligen Messe, einem Live-Frühschoppen des ORF Steiermark sowie einer literarischen Wanderung.

Das erste Narzissen-Parfum des Ausseerlandes EAU DE NARCISSE – UNISEX

Die Liebe zum Ausseerland besteht seit nunmehr 37 Jahren – nämlich seit 1989, da war Bettina Grieshofer Narzissenprinzessin. Die Anmut und Strahlkraft der Narzisse – ein Duft des Frühlings und eleganter Sinnlichkeit – gaben ihr die Idee, das erste Narzissenparfum des Ausseerlandes zu kreieren. Mit dem Parfümeur Wolfgang Lederhaas aus Wien fand sie einen kongenialen Partner für ihr Vorhaben. Er wählte für sein Parfum die Narzisse als Hommage an die wilde Schönheit Altaussees und den Zauber des Frühlings und hob die Facetten dieser kostbaren und außergewöhnlichen Blume hervor.

Das anmutige Strahlen der floralen Herznote aus Narzisse und Mairose wird kontrastiert durch frische Kopfnoten und eine sinnliche Ambra-Basis, die durch erdende Patchouli- und Holzakzente verstärkt wird. Die Leichtigkeit, die blumige Frische und die Eleganz floraler Akkorde fangen das unbeschwert sinnenfrohe Lebensgefühl des Frühlings ein. Ein Parfum wie Champagner für die Seele. Für einen Hauch von Frühling auf Ihrer Haut. Strahlend anmutig, mit natürlichem Charme und zeitloser Eleganz. www.narcissebloom.at

Exekutionstitel

in der Causa Kammerhofvorplatz

Der seit 2019 schwelende heftige Streit vor Gericht zwischen der MB BA Hotel Errichtungs GmbH und dem Narzissenbad als ehemaligem Eigentümer des Areals ergab nun zwei Pfändungsurteile gegen die Narzissen Bad Aussee Betriebs GmbH mit einem Gesamtwert von € 22.463,72 plus Zinsen. In zwei Fällen wurde durch das Bezirksgericht Liezen mit Richter HansJoachim Maierhofer aufgrund eines rechtskräftigen Urteils des Oberlandesgerichts Graz (3 R 23/26s) ein Exekutionstitel in der Gesamthöhe von € 22.463,72 erlassen.

Die betreibende Partei, die MB BA Hotel Errichtungs GmbH, schickte indes an die Gemeinderäte und die Stadtgemeinde Bad Aussee Ende April ein Schreiben, in dem aufgrund von aufgestellten Schildern und einem damit verbundenen Geschäftsentgang bzw. Rufschaden eine Gesamtforderung von € 1,340.000,–gestellt wurde. Die Stadtgemeinde wie auch die Gemeinderäte wurden aufgefordert, die Schilder, auf denen eine „strittige Besitzsituation“ angemerkt ist und „man damit einerseits den Ruf der MB BA Hotel Errichtungs GmbH schädigt und andererseits um ihre Einnahmen bringt“, umgehend zu entfernen. Weiters wurde gefordert, bekanntzugeben, dass „die Gemeinde keine Besitzrechte hatte und die MB BA Hotel Errichtungs GmbH die rechtmäßige Besitzerin

der Liegenschaft zum Zeitpunkt der Schildererrichtung am 20. Dezember 2019 war und ist, wie auch die Nutzung des Kammerhofplatzes durch Anmeldung per SMS oder EasyPark möglich ist. Für den Rufschaden machen wir einen Betrag von mindestens € 200.000,– geltend. Für die entgangenen Einnahmen seit der Aufstellung der Schilder bis zum

heutigen Datum – sohin über einen Zeitraum von 76 Monaten – veranschlagen wir € 15.000,– pro Monat. Dies entspricht einem Betrag von € 1,140.000,– und somit einer Gesamtforderung von € 1,340.000,–“, wie in dem Schreiben vermerkt wurde. Der Rechtsstreit, der sich schon über Jahre hinzieht, scheint nun wieder mehr an Dynamik zu gewinnen.

„Götterdämmerung“ beim Kammerhofvorplatz – ist nun ein Ende der jahrelangen Prozesse vor Gericht abzusehen oder geht es jetzt erst richtig los?

Seevilla als „Kulturbotschafter“ ausgezeichnet

Die Seevilla Altaussee wurde bei den Tourismusstars 2026 als „Kulturerbe-Botschafter Steiermark“ prämiert und zählt damit zu den herausragenden Leitbetrieben des heimischen Tourismus.

Mit den Tourismusstars wurde 2026 erstmals ein nationaler Preis geschaffen, der touristische Exzellenz, Nachhaltigkeit und Innovation in Österreich auszeichnet. In insgesamt 16 Kategorien wurden Betriebe, Initiativen und Persönlichkeiten vor den Vorhang geholt, die mit außergewöhnlicher Qualität und Engagement die Branche prägen.

Die Kategorie „Kulturerbe-Botschafter des Jahres“ würdigte dabei insbesondere jene Häuser und Initiativen, die kulturelles Erbe authentisch bewahren und zugleich zeitgemäß interpretieren – als lebendige Verbindung von Tradition und Zukunft.

Die Seevilla Altaussee überzeugte die Jury mit ihrem klaren Bekenntnis zur Region, ihrer sensiblen Verbindung von Geschichte und Moderne sowie einem ganzheitlichen Verständnis von

Gastlichkeit. Als Ort, der seit Generationen für stilvolle Erholung am Altausseersee steht, wird hier kulturelles Erbe nicht nur bewahrt, sondern aktiv erlebbar gemacht.

„Diese Auszeichnung ist für uns eine ganz besondere Ehre. Sie zeigt, dass unser Weg – Tradition mit zeitgemäßer Gastfreundschaft zu verbinden – gesehen und geschätzt wird. Mein großer Dank gilt unserem gesamten Team, das mit Leidenschaft und Herz diesen Ort jeden Tag mit Leben erfüllt“, so Gastgeberin Ines Gulewicz.

Mit dem Gewinn in der Kategorie „Kulturerbe-Botschafter Steiermark“ reiht sich die Seevilla Altaussee in die Riege jener Betriebe ein, die als Aushängeschilder für Qualität, Identität und nachhaltige Tourismusentwicklung in Österreich stehen.

Maria Preßl –Star of Styria 2026

Maria Preßl aus Bad Aussee, beschäftigt im Lagerhaus Bad Aussee, wurde kürzlich bei der „Stars of Styria“Veranstaltung in Gröbming für ihren ausgezeichneten Lehrabschluss als Einzelhandelskauffrau geehrt. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Alpenpost gratuliert herzlich!
Sophia Hillbrand geboren am 30. März 2026 Eltern: Verena und Selmir Hillbrand Lupitsch
Die „Seevilla“ in Altaussee wurde als „Kulturerbe-Botschafter“ der Steiermark ausgezeichnet. Foto: K. Steinegger

Irmi Möstl Heilmasseurin & Gewerbliche Masseurin

Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Behandlungsmethode, die sich durch sehr sanfte, rhythmische Grifftechniken auszeichnet. Aufgrund der vielfältigen Wirkungsweise kann sie nicht nur bei Lymphödemen, sondern auch bei fast allen Arten von Schwellungszuständen sehr erfolgreich eingesetzt werden. Die manuelle Lymphdrainage wirkt entstauend, schmerzlindernd, immunologisch, wundheilungsfördernd sowie beruhigend auf das vegetative Nervensystem. Eine Behandlung mit manueller Lymphdrainage bewährt sich bei Lymphödemen, bei Schwellungszuständen, die nach Operationen und frischen Verletzungen auftreten, bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, in der Sportregeneration, bei allgemeinen Stresssyndromen (Migräne, Tinnitus, Burnout), beim Karpaltunnelsyndrom u. v. m.

Gerne informiere ich in einem persönlichen Gespräch näher über diese Behandlungsmethode.

Therapie- und Heilmassagepraxis

Körperklang

Sattelweg 162

8990 Bad Aussee Tel: 0664 – 160 7764

E-Mail: info@koerperklang.at

Die Alpenpost gratuliert

herzlich!

Eröffnungsfeier bei der WohnWerkstatt Hollwöger

„Alles neu macht der Mai“ war das Motto für Ulrike Hollwöger und ihren Sohn Lorenz, als sie am 9. Mai die neuen Geschäftsräumlichkeiten in der Ischler Straße 87 offiziell eröffneten.

Das Ausseer Traditionsunternehmen mit vielen Ideen für die Innenraumgestaltung und einem klaren Bekenntnis zur Regionalität, zu profundem Handwerk und zu familiärer Kontinuität wechselte den Standort um nur ein paar Meter. Bei der Ischler Straße 87 findet man nunmehr eine bewusst reduzierte, dafür besonders sorgfältig kuratierte Auswahl an Waren in höchster Qualität. Gepaart mit persönlicher Beratung und Stilsicherheit wurde für die Kunden des Hauses alles vorbereitet. Parallel zum Umzug wurde auch die Werkstatt am Stefaniekai modernisiert, um auf alle Kundenwünsche eingehen zu können – von Aufgaben des Tapeziererhandwerks über Polsterarbeiten, Maßanfertigungen bis hin zur umfangreichen Raumgestaltung wird alles geboten. Und dies bereits in der fünften Generation. Zur Eröffnungsfeier gesellten sich viele Wegbegleiter, Kunden und Freunde des Hauses, die sich nicht nur von den neuen Geschäftsräumlichkeiten, sondern auch vom kleinen, aber feinen Gartenbereich des Hauses angetan zeigten.

Lesung in der Wasnerin

Am Samstag, 23. Mai, wird um 20.30 Uhr der Autor Stefan Kutzenberger aus seinem Roman lesen. Tickets um € 15,– unter info@diewasnerin.at oder per Telefon: 03622-52108 (Hausgäste kostenfrei).

Gipfelwind am Loser: Die Bergsaison mit allen Sinnen eröffnen!

Die Wege auf den Gipfel sind wieder schneefrei: Der Loser lockt mit alpinem Frühlingsduft und einer ersten Sommerahnung.

Nur mehr bis 31. Mai gibt es den Vorverkauf mit minus 50 % Ermäßigung auf PanoramabahnSommercards für Wintercard-Besitzer. Bis zum 26. Juni ist die Panoramabahn im Wochenend- und Feiertagsbetrieb (9:00–16:30 Uhr), unter der Woche ist die Mautstraße mit PKW befahrbar.

Die Loseralm hat bei gutem Wetter auch wochentags geöffnet.

Ab 27. Juni bis 27. September fährt die Bahn täglich, die Mautstraße ist außer-

halb des Bahnbetriebes von 16:00–8:30 befahrbar.

Der MTB-Trail ist geöffnet und auch die Klettersteige und der Klettergarten unterhalb der Loserhütte verlocken zum sportlichen Auspowern.

NEU: Ein besonderes Highlight ab dem Narzissenfest (Ende Mai) ist die rasante Abfahrt mit Mountainkarts Hinaufschweben mit der Bahn, hinunterflitzen im Gokart!

Ab dem 13. Juni starten auch die geführten Bergwandertouren mit den Bergspezialisten.

Infos: www.loser.at BEZAHLTE ANZEIGE

Gustav Demmerer geboren am 9. April 2026
Eltern: Rebecca und Thomas Demmerer
Bad Mitterndorf
Ulrike Hollwöger und Sohn Lorenz freuten sich über die vielen Gäste zur Neueröffnung ihres Traditionsunternehmens an neuem Standort.

Heimische Senioren auf großer Fahrt

Kürzlich unternahm die Seniorenbund-Gruppe Bad AusseeAusseerland die beliebte „Fahrt ins Blaue“, an der 45 Mitglieder teilnahmen. Obmann-Stv. Maria Ruppe entschuldigte zu Beginn Obmann Karl Ruppe, der aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mit von der Partie sein konnte.

Bei der beliebten „Fahrt ins Blaue“ waren 45 Teilnehmer dabei. Das Reiseziel erschloss sich den Senioren erst nach und nach.

Die Reiseroute blieb wie immer eine Überraschung und sorgte bereits während der Fahrt für beste Stimmung. Die Fahrt führte über Bad Goisern, Bad Ischl und Gmunden weiter nach Grünau ins Almtal. Dort besuchte die Reisegruppe den wunderschönen Cumberland-Wildpark. Bei einem gemütlichen Rundgang konnten die Teilnehmer viele heimische Tiere beobachten, darunter Hirsche, Steinböcke, Luchse, Wölfe und sogar Bären. Zum Mittagessen ging es anschließend in den Gasthof

Seehaus am Almsee, wo die Gruppe hervorragend bewirtet wurde. Einige Teilnehmer nutzten danach die Gelegenheit zu einem Spaziergang am idyllischen Almsee, während andere bei Kaffee und Kuchen die gemütliche Gaststube genossen. Im Bus erfreute Martina Grill die Teilnehmer mit einem Muttertagsgedicht. Alle Mütter erhielten als kleine Aufmerksamkeit ein rotes Herz aus Seife. Gegen 18 Uhr kehrte die Gruppe bestens gelaunt nach Bad Aussee zurück.

Jazz Gitti und ihre „Discokiller“

Sie ist ein österreichisches Original: „Jazz Gitti“. Eine stimmgewaltige Lawine aus Witz, Charme und Wiener Schmäh. Letzte Woche feierte sie ihren 80. Geburtstag.

Vor Jahrzehnten begeisterte sie mit ihrer damaligen Band „Die Discokiller“ beim legendären Altausseer Seerock das Publikum. Zum 80. Geburtstag der großen Entertainerin gibt es ein Revival. Erstmals seit Jahren treten die „Die Discokiller“ und Jazz Gitti wieder gemeinsam auf und bringen ihre größten Erfolge und Hits ins Ausseerland. Gleichzeitig verabschiedet sich die große

Entertainerin von ihrem Publikum. Das wird groß gefeiert mit einer Aftershowparty im Lokal „Griaß di“ in der Altausseerstrasse, das Konzert findet am Freitag, 5. Juni, um 19 Uhr im Ausseer Kur- und Congresshaus statt.

Karten gibt es in allen Infobüros des Tourismusverbandes, auf www.kultur.ausseerland.at und unter der Nummer: 0664 412 1457.

Herzlichen Dank

den vielen Verwandten, Freunden, Nachbarn für die große und liebevolle Anteilnahme am Ableben unseres lieben Dat, Opas, Uropas, Onkels und Göd

Adolf Angerer.

Unser besonderer Dank gilt Diakon Hannes Stickler für seine einfühlsamen Worte, die unseren Opa in der Kirche nochmal lebendig werden ließen. Allerherzlichsten Dank den Sängerinnen und Musikantinnen Burgi, Sophie und Johanna für die wunderschön stimmige Gestaltung der Verabschiedung. Ebenso danken wir dem Bläserquartett der Musikkapelle Bad Aussee und dem Team der Bestattung Haider.

Die Wertschätzung, die unserem lieben Verstorbenen auf so vielfältige Weise entgegengebracht wurde, geschriebene und gesprochene Worte, geteilte Erinnerungen, stille Umarmungen und die überwältigende Anzahl von Menschen, die Adolf die letzte Ehre erwiesen haben – all das war uns Trost in den schweren Stunden des Abschied-Nehmens.

In liebevoller Erinnerung

Herbert, Christa und Heidi mit Familien

Leserbrief

Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift und Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern. (Erstes Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867). Diese Meinung muss jedoch nicht gleichzeitig die Meinung der Redaktion sein.

Loipenbeschneidungsoffensive in Bad Mitterndorf: Kein „Plan B“ zum Winter ohne Schnee Im Süden der Gemeinde Bad Mitterndorf sollen zukünftig elf Schneekanonen inklusive kilometerlanger Versorgungsinfrastruktur die Schneesicherheit für den Langlauf gewährleisten. Seit gut 40 Jahren sind die Folgen des Klimawandels im Alpenraum erfahrbar und empirisch-wissenschaftlich nachgewiesen. Es gibt in bestimmten Höhenlagen weniger, keinen oder nur unregelmäßig Naturschnee für den Wintersport. Um die mangelnde Schneesicherheit auszugleichen, wird seit vielen Jahren mit viel Energie, Ressourcen und Kostenaufwand künstliche Beschneiung praktiziert –die meisten Skigebiete kommen ohne diese Technologie nicht mehr aus. Aufgrund ständig steigender Betriebskosten verwandelt sich der Wintersport vom Volkssport zur Luxusveranstaltung.

haushalts und der Wassergüte).

Ein nächtlicher Schneekano- • neneinsatz im Siedlungsgebiet würde den Anrainern viel „Freude“ bereiten (nächtlicher Lärm von Schneekanonen und Loipengeräten).

Kürzlich hat die Tourismusregion • Ausseerland Salzkammergut in einem aufwendigen Zertifizierungsprozess das Österreichische Umweltzeichen erlangt (als eine von derzeit 15 Regionen in Österreich). Dieses Gütesiegel wird an Tourismusregionen vergeben, die sich an Nachhaltigkeit, Umweltschutz und regionaler Lebensqualität nach nachvollziehbaren Kriterien orientieren. Es ist stark zu bezweifeln, ob ein derartiges Beschneiungsanlagensystem einer nachhaltigen Tourismusentwicklung entspricht.

Anstatt innovativ andere Möglichkeiten für Erlebnisse und Bewegungsangebote zu schaffen, hält man am Gewohnten mit viel Technik und Kostenaufwand fest. Aber sollte nicht die Anpassung an veränderte Bedingungen und die Schaffung nachhaltiger Alternativen – mehr schneeunabhängige Sport- und Bewegungsangebote – das zukünftige Markenzeichen einer nachhaltig orientierten Tourismusregion sein?

Barrierefreier Zugang zum Altausseersee

Am 13. Mai wurde durch das Unternehmen MMK Metall- und Maschinenbau Kalß GmbH ein barrierefreier Zugang zum Altausseersee beim Seeklausanger montiert.

Der Zugang ist ab dem Parkplatz barrierefrei und ermöglicht es auch Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, Badefreuden zu genießen.

Das Projekt wurde vom Tauschmarkt-Sozialkreis Altaussee ins Leben gerufen und finanziert, wie es auch als Leader-Projekt genehmigt wurde. Die barrierefreie Rampe mit

Zufahrt beim Seeklausanger steht ab sofort alle Badegästen zur Verfügung, die nicht so gut zu Fuß sind. Jetzt muss nur noch der Sommer kommen ...

Seit vielen Jahren wird – alpenweitüber einen „Plan B“ zum Winter ohne Schnee diskutiert und nachgedacht, teilweise wird dieser auch schon praktiziert. Aber anstatt auch in Bad Mitterndorf aktiv alternative Sport-, Bewegungs- und Erlebnismöglichkeiten in der wunderschönen Landschaft und Natur des Tales zu entwickeln, hält man mit viel Aufwand an etwas fest, was nicht zu halten ist. Es ist an der Zeit, die Absurdität dieses geplanten Schneekanonen-Vorhabens öffentlich zu thematisieren und für Alternativen einzutreten. Dabei greife ich auf Informationen von Anrainern wie Ferdinand Böhme und Franz Weinberger sowie des steirischen Naturschutzbundes zurück:

Eine Großinvestition in ein • Beschneiungssystem und ihr Betrieb kosten viel Geld (wer zahlt das überhaupt?) und in zehn Jahren wird die Frage aller Voraussicht nach sein, ob dies auch wirtschaftlich einen Sinn macht.

Die Aussicht, auf einer künstli- • chen Loipe durch eine braungrüne Landschaft zu driften, ist m. E. nur für Hartgesottene ein besonderes Erlebnis.

Der Wasser- und Energiever- • brauch ist enorm und die ökologischen Auswirkungen sind bedenklich: Eine Kunstschneeloipe spießt sich mit den Bestimmungen des Naturschutzes genau in diesem Areal (NSG 17c, Natura 2000 Biotopverbund Salza – Verbot des Einbringens chemischer Zusätze in den Boden; Lärmbelastung im Vogelschutzgebiet, Veränderung des natürlichen Wasser-

Die Vorgängerin des jetzigen Bürgermeisters arbeitete an einer alternativen Variante: nämlich der Errichtung einer Loipe für die Bevölkerung auf dem Plateau der Tauplitzalm inklusive Bus-Transfer aus dem Tal –für jene Zeiten, in denen im Tal kein Langlaufen möglich ist. Dieser Ansatz wurde von der neuen Gemeindeführung verworfen und es ist zu hinterfragen, wie es dazu gekommen ist. Dieser Vorschlag findet sich auch im von den Tourismusexperten entwickelten „Tourismuskompass Bad Mitterndorf“. Dieser sieht die Forcierung alternativer Winterangebote wie Winterwandern, Winterbiken, Moonbike u. Ä. und ein flexibles Umschalten auf Sommernutzung in Übergangszeiten vor. In diesem Konzept findet sich kein Hinweis auf künstliche Beschneiung in dieser Dimension.

Günther Marchner, Bad Mitterndorf

„Happy Children’s Day“

Einmal im Monat findet der fröhliche, kostenlose „Happy Children’s Day“ für alle Kinder von vier bis neun Jahren statt. Immer am ersten Mittwoch im Monat wird gemeinsam gebastelt, gespielt, gesungen, getanzt und gelacht. Der nächste Termin ist am Mittwoch, 3. Juni, von 15 bis 17 Uhr im evangelischen Pfarrheim, Hugo-Cordignano-Promenade 208 in Bad Aussee. Die Kinder erwartet ein abwechslungsreicher Nachmittag voller Kreativität, Bewegung und Gemeinschaft in liebevoller Atmosphäre. Neue Kinder und Freunde sind jederzeit herzlich willkommen.

Sagenhaftes Mond-Foto

Ein großartiger Schnappschuss vom Mond hinter dem Dachsteingipfel gelang am 4. Mai Wilfried Gamsjäger vom Lenauhügel aus.

Eigentlich wollte Fotograf Wilfried Gamsjäger das Foto vom Tressenstein aus machen, hatte aber herausgefunden, dass der Mond um 5.30 Uhr vom Lenauhügel aus direkt am Dachstein untergehen würde. Durch eine Brennweite von 840 mm erscheint der Mond sehr groß und somit umso beeindruckender.

66. Narzissenfest startet in Kürze

Am Donnerstag, 28. Mai, startet das 66. Narzissenfest, welches seinen Höhepunkt im statischen Stadtkorso am Sonntag, 31. Mai, finden wird. Das Programm bietet für alle Geschmäcker etwas und wenn es nach Obmann Rudolf Grill geht, wird es ein sehr gemütliches Fest für alle Sinne. Als inof fi zieller Auftakt des Narzissenfests wird am Mittwoch, 27. Mai, eine „Musikalische Entdeckungsreise“, ein Konzertabend mit der Stadtmusikkapelle Bad Aussee, im Ausseer Kur- und Congresshaus fungieren. Unter der Leitung von Bezirkskapellmeister Alois Zachbauer und mit den verbindenden Worten von Sofie Mallinger erleben die Gäste einen Streifzug durch die schönsten Melodien für ein Blasmusikorchester.

Krönungsabend

Am Donnerstag, 28. Mai, wird der Krönungsabend der Narzissenhoheiten zelebriert, in dem die drei Kandidatinnen durch Moderator Daniel Neuhauser vorgestellt werden. Das Publikum wählt dann die Königin und ihre Prinzessinnen. Hunderte strahlende Kinderaugen

Am Freitag, 29. Mai, wird um 9 Uhr wieder zum beliebten Maitanz der Kinder in das Kur- und Congresshaus geladen. Ganztägig werden internationale Straßenkünstler des Magischen Rings Austria das Publikum im Stadtzentrum verzaubern. Um 16 Uhr wird dann in der BlaaAlm die Altausseer Tanzgruppe auftreten und steirische Volkstänze zeigen. Ab 19 Uhr wird wieder zur Narzissennacht im Stadtzentrum geladen, wobei sich Gäste zauberhafter und musikalischer Attraktionen ebenso erfreuen können wie kulinarischer Spezialitäten.

Um 20 Uhr wird in Altaussee zur Lesung „Gasperlmaier und die Gäste“ von und mit Herbert Dutzler ins Literaturmuseum Altaussee geladen. Umfangreiches Programm

Am Samstag, 30. Mai, werden ab 8 Uhr die Oldtimer auf Einladung des AMVC eine Sternfahrt durch das Ausseerland unternehmen. Sie werden um 10.30 Uhr im Stadtzentrum von Bad Aussee, um 11 Uhr beim Gasthaus „Rostiger Anker“ in Gößl und ab 14 Uhr bei der Präsentation am Ausseer Kurhausplatz zu sehen sein. Ab 15 Uhr werden wieder die internationalen Straßenkünstler im Zentrum verzaubern.

Die Mode-Show „Mit 5 Sinnen beTRACHTtet“ wird um 15.30 Uhr und um 19.30 Uhr im Kur- und Congresshaus über die Bühne gehen.

Um 16 Uhr wird zum Blasmusiksternmarsch im Stadtzentrum geladen, bei dem neben den heimischen Kapellen auch der Musikverein Eggersdorf bei Graz dabei sein wird. Krönender Abschluss am Sonntag

Zum Höhepunkt am Sonntag wird ab 9 Uhr der Narzissenkorso im Stadtzentrum erfolgen. Die kunstvollen Narzissenfiguren werden den ganzen Tag in Bad Aussee präsentiert. Ab 9 Uhr beginnt das Festprogramm mit Magiern, Künstlern, Musik und

Die Korsoteilnehmer werden bis Sonntag noch einige Dosen Spinat benötigen, um rechtzeitig zum Stadtkorso in Bad Aussee fertig zu sein.

Kulinarik. Die Bekanntgabe der prämierten Figuren auf der Hauptbühne beim Postamt um 15 Uhr bildet den krönenden Abschluss des Narzissenfests. Achtung: Es wird am

Sonntag zu Umleitungen kommen. An allen Tagen steht das Gartenfest der FF Bad Aussee im Kurpark für jegliche kulinarische Bedürfnisse parat.

Die Hauptakteurin, die Narzisse, hat sich genau rechtzeitig in ihr schönstes Kleid geworfen und wird – nach den Regengüssen der letzten Tage – frisch und saftig strahlen.

Danksagung

Überwältigt von der großen Anteilnahme am schmerzlichen Abschied von unserem geliebten Opa

Ferdinand Geweßler

möchten wir uns auf diesem Weg von ganzem Herzen bedanken.

Ein besonderes „Vergelt’s Gott“ gilt der Bestattung Schlömicher, Pfarrer Dr. Michael Unger und Diakon Franz Mandl, der Bläsergruppe Bad Mitterndorf sowie Stefanie Kieler und Moritz Stieger für die musikalische Umrahmung der Trauerfeier. Ein Dank geht auch an die vielen Feuerwehrkameraden, die Feri auf seinem letzten Weg begleitet haben. Ebenso bedanken wir uns bei allem Nachbarn, Freunden und Bekannten für die zahlreichen Kondolenzbesuche, die Kerzen- und Geldspenden.

In ewiger Liebe und Dankbarkeit Die Trauerfamilie

Knoppener Tausendsassa überraschend verstorben

Absolut unerwartet entschlief am 13. Mai der Knoppener Multifunktionär Helmut Rainer im 85. Lebensjahr

Aufgewachsen mit seinen Geschwistern Sepp und Anni, die den letzten Weg schon vor ihm angetreten haben, verbrachte Helmut Rainer – von seinen Freunden liebevoll „Båch-Heli“ oder „Bachi“ genannt –seine Kindheit unbeschwert in Knoppen. Nach der Schulzeit lernte er das Malerhandwerk und war für seine ausgezeichnete Arbeti bekannt. Bis zu seiner Pensionierung war er beim Unternehmen Hrachowina in Bad Aussee angestellt. Schon in der frühen Jugend war er als Fußballer aktiv und spielte sogar für die Kampfmannschaft von Kainisch. Auch seine Passion für den Schießsport entdeckte er bald – zuerst mit dem Zimmergewehr, danach auf weitere Distanzen mit dem Kleinkalibergewehr. Somit war er bei Schützenkollegen im gesamten Salzkammergut bekannt und geschätzt und einer der ob ihrer Leistungen berühmtberüchtigten „Kainischer Schützen“. Als Gemeinderat war er für eine Periode – von 1975 bis 1980 – für die Fraktion der SPÖ im Gemeinderat von Pichl-Kainisch tätig. Sein größter Verdienst ist jedoch die Mitgründung des ASV Kainisch 1970, bei dem er bis zu seinem Ableben im Vorstand war. Er prägte sämtliche Entwicklungen des Vereins mit und das gute Gedeihen war ihm stets ein Anliegen. So war er unter anderem Sektionsleiter beim Turnen, Sektionsleiter beim Plattlwerfen sowie stellvertretender Sektionsleiter beim Eisschießen. Eine besondere Passion war das Rallyefahren, bei welchem er mit seinem Beifahrer Otto Schönlechner bei Rennen in ganz Österreich dabei war. Obleich ihn immer wieder schwere Schicksalsschläge einholten, war Helmut Rainer stets fröhlichen Mutes und bemerkenswert freundlich zu seinen Mitmenschen, über die er niemals ein böses Wort verlor. Zuerst verlor er 1975 seine Frau Elfi mit 28 Jahren, mit welcher er vier Kinder hatte. 1991 musste er den Verlust seines Sohnes Werner, der bei einem Autounfall ums Leben kam, hinnehmen. Danach durfte er mit seiner Lebensgefährtin Hermine eine glückliche Zeit erleben, bevor 1999 erneut ein Unfall passierte und Helmut seine Lebensgefährtin seit damals hingebungsvoll pflegte. Ein großer Verlust für seine Familie und die Dorfgemeinschaft von Pichl, Kainisch und Knoppen. F.S.

„Salzkammergut

verbindet“ –

Tourismus-Kampagne über drei Bundesländer

Im Rahmen der Novelle des Steiermärkischen Tourismusgesetzes im März 2021 wurden zahlreiche Änderungen auf den Weg geschickt. So wurden aus 96 Tourismusverbänden und neun Regionalverbänden elf „Erlebnisregionen“. Verbunden mit der Novellierung des steirischen Tourismusgesetzes war auch die klare Ansage, dass keine Beteiligungen als Gesellschafter mehr möglich seien. Für das Ausseerland eine große Veränderung, nutzte man doch in der Vergangenheit die vorteilhafte Position als Region in der Steiermark und dem Salzkammergut hervorragend.

Diese Doppelstrategie ist für den heimischen Tourismus wie ein zweiter Motor, dem durch diese politische Entscheidung kurzfristig der Zündschlüssel weggenommen wurde, da der heimische Tourismusverband seit der Novellierung der Tourismusgesetze sowohl in der Steiermark als auch in OÖ in der Salzkammergut Tourismus-Marketing GmbH kein Mitspracherecht mehr innehat. Um jetzt trotzdem noch das „Beste für alle Seiten“ – das Salzkammergut liefert immerhin insgesamt und bundesländerübergreifend 5,6 Millionen Nächtigungen – zu beschwören, wurde kürzlich mit Vertretern aus Politik und Tourismus am Wolfgangsee eine gemeinsame Kampagne von Oberösterreich Tourismus, SalzburgerLand Tourismus und dem Tourimusverband Ausseerland vorgestellt.

In jener Region, in welcher die Sommerfrische sozusagen erfunden wurde, wäre es kontraproduktiv, nicht auf die gemeinsamen Stärken zu setzen. Dazu Landtagsabgeordnete Eva Maria Kroismayr-Baier, die bei dem Medientermin Landeshauptmann Mario Kunasek vertrat: „Das Salzkammergut war für uns immer ein gemeinsamer Lebensund Kulturraum. Gerade im Ausseerland zeigt sich, wie stark Traditionen und Brauchtum bis heute gelebt werden. Diese Identität macht die Region unverwechselbar – und sie endet nicht an Bundesländergrenzen.“

Pamela Binder, Geschäftsführerin des heimischen Tourismusverbandes dazu: „Wir haben seit 2023 einen hervorragenden Kooperationsvertrag und koordinieren alle touristisch relevanten und länderübergreifende Themen gemeinsam. Es geht dabei um das touristische Produkt aus der Sicht des Gastes und nicht um Ländergrenzen, die im

(V. l.): Stefan Brandlehner, Geschäftsführer Salzkammergut Tourismus, Leo Bauernberger, Geschäftsführer SalzburgerLand Tourismus, steirische LAbg. Eva Maria Kroismayr-Baier, Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner. Mario Seebacher, Vorsitzender Tourismusverband Ausseerland, und Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer Oberösterreich Tourismus. Foto: D. Hawlan/OÖ Tourismus

Salzkammergut – historisch bedingt – anders sind als anderswo. Wir sind zwar keine Gesellschafter in der Salzkammergut Tourismus-Marketing GmbH mehr, nun jedoch Kooperationspartner und haben den Vertrag über diese intensive Zusammenarbeit sogar selbst gestaltet.“

Viele Säulen für eine gemeinsame Kampagne Mit den vielfältigen Angeboten in der Natur, Kunst und Kultur sowie mit Genuss und Kulinarik will man nach dem Motto „Salzkammergut verbindet“ mit einer gezielten Kampagne bei Gästen aus Österreich und Deutschland – und dabei besonders aus den Ballungszentren wie Wien, München oder der Metropolregion Nordrhein-Westfalen – punkten. Einen großen Schwerpunkt wird das Radfahren ausmachen, denn Routen wie der Salzkammergut-

Herzlichen Dank

für die vielen Zeichen der Anteilnahme und des Mitgefühls anlässlich des Ablebens unserer lieben Mutter, Oma und Uroma, Frau

Helga Pliem.

Ein besonderer Dank gilt Dr. Claudia Wallner für die langjährige ärztliche Begleitung und dem LKH Bad Ischl. Danke auch an Pfarrer Dr. Michael Unger für die würdevolle Gestaltung der Verabschiedung und an Sandra Singer von der Bestattug Haider für ihre Unterstützung.

Wir werden dich nie vergessen. Deine Familie

Rundweg oder die Dachsteinrunde haben für alle Gäste was zu bieten. Für den Vorsitzenden des heimischen Tourismusverbandes, Mario Seebacher, vereint das Salzkammergut „Hochkultur und gelebte Tradition auf einzigartige Weise“. Um die kulinarische Visitenkarte des Ausseerlandes hat man sich bei dieser Medienveranstaltung keine Sorgen machen müssen, war es doch Dominik Utassy von der „Geiger Alm“, der die Gäste am Schiff mehr als verzauberte.

Philipp Winkler –

Bezirksgeschäftsführer des Roten Kreuzes

Der Altausseer Philipp Winkler wird ab dem heurigen Sommer die Stelle des Bezirksgeschäfts führers des Roten Kreuzes von Bernhard Gugl, der aus gesundheitlichen Gründen abtritt, übernehmen. Der bestens vernetzte Altausseer ist seit mehr als zehn Jahren beim Roten Kreuz, hat seit 2021 die Ortsstellenleitung in Bad Aussee inne und ist mit Leib und Seele „Rot-Kreuzler“. In einem Ausscheidungsverfahren gegen zehn andere Berwerber um diese Stelle setzte sich Philipp Winkler durch. Herzlichen Glückwunsch!

Alpenpost- J ugen d seite

Kreativwoche des Erzherzog Johann BORG in Wien

Eine Woche voller neuer Eindrücke und praxisnaher Einblicke: Die Kreativwoche bot den Schülerinnen des Kreativzweiges ein abwechslungsreiches Programm rund um Kunst, Musik und Kultur. Zu den Highlights zählten ein Konzert im Musikverein sowie der Besuch der Filmakademie Wien, wo spannende Einblicke in Filmsets, Kino und die verschiedenen Studienrichtungen ermöglicht wurden. Eine Vielzahl an Ausstellungsbesuchen, darunter Einblicke in das Leben um 1900 im MAK, die Sonderführung zur

aktuellen Restauration des KlimtDeckengemäldes im Burgtheater sowie eine Führung zum Thema Bildkomposition im Kunsthistorischen Museum, vermittelten Wissen über künstlerische Prozesse. Auch das Abendprogramm begeisterte mit dem Musical „Das Phantom der Oper“ im Raimund Theater, dem Weltmuseum sowie einer Backstage-Führung in der Volksoper und der Aufführung „Die Fledermaus“. Die Schülerinnen der 6A konnten viele neue und lebendige Zugänge zu Kunst und Kultur gewinnen.

Heimische Mittelschüler erfolgreich beim Erste-Hilfe-Landesbewerb

waren beim Erste-Hilfe-Landesbewerb dabei.

Die zwei Schulen konnten am 6. Mai beim Landesbewerb im „Citypark“ Graz ihr Wissen und Können rund um die Erste Hilfe unter Beweis stellen. Im sehr anspruchsvollen Goldbewerb erreichte das Team der Mittelschule Bad Mitterndorf den beachtlichen sechsten Platz, während sich das

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Team der Mittelschule Bad Aussee mit dem zwölften Platz im guten Mittelfeld platzieren konnte. Im Silberbewerb gelang dem zweiten Team der Mittelschule Bad Aussee mit dem hervorragenden dritten Platz sogar der Sprung aufs Stockerl.

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Die Schülerinnen des heimischen BORG erlebten ihre Kreativwoche in Wien.
Gleich mehrere Teams der Mittelschulen Bad Aussee und Bad Mitterndorf ...

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43. Narzissenlauf in Altaussee:

655 Teilnehmer trotzten Regen und kühlen Temperaturen

Trotz regnerischer Bedingungen und Temperaturen um zehn Grad ließen es sich die Teilnehmer des Narzissenlaufes des WSV Altaussee nicht nehmen, ihrer Freude am Laufen nachzugehen. Insgesamt waren bei der 43. Auflage 655 Starterinnen und Starter dabei – darunter 427 Erwachsene sowie beeindruckende 228 Kinder und Jugendliche, die alles gaben.

Die Laufbedingungen entsprachen den Eisheiligen, die am 14. Mai das Ausseerland in ihren kalten Fingern hatten. Für die Sportler war es angenehm kühl, jedoch durch den anhaltenden Regen besonders herausfordernd. Umso größer war die Begeisterung entlang der Strecke und im Zielbereich, wo Zuschauer und Helfer für großartige Stimmung sorgten. Der Narzissenlauf zeigte sich erneut als Generationen-Veranstaltung,

waren doch die jüngsten Teilnehmer, Heidi Kainzinger und Joel Stadler, gerade einmal drei Jahre alt. Älteste Teilnehmerin war Monika Kitlizka mit 72 Jahren, ältester Starter bei den Herren war Helmut Grassegger mit beeindruckenden 76 Jahren. Spannende Rennen auf beiden Distanzen

Die Strecke mit 8,1 Kilometern Länge gewann Bastian Steinegger bei den Herren mit einer starken Zeit

von 28:31,12 Minuten. Schnellste Dame auf dieser Distanz war Kristina Metschitzer mit 34:27,23 Minuten. Die lange Strecke über 15,5 Kilometer entschied Andreas Englbrecht mit einer Zeit von 55:49,42 Minuten für sich. Bei den Damen siegte Anna Nussbaumer mit 1:13:03,39 Stunden.

Neben den sportlichen Leistungen standen beim Narzissenlauf wie immer auch die Gemeinschaft, die Bewegung und die Freude am Sport im Mittelpunkt. Besonders die vielen Teilnehmer beim Kinder- und

Schützenwesen

Jugendlauf machten deutlich, welchen Stellenwert diese Veranstaltung mittlerweile als Familien- und Breitensportveranstaltung im Ausseerland hat. Die Organisatoren des WSV Altaussee danken an dieser Stelle somit nicht nur allen Teilnehmern, sondern auch den freiwilligen Helfern und den zahlreichen Sponsoren und Partnern, die den Narzissenlauf Jahr für Jahr ermöglichen.

Der 44. Narzissenlauf findet übrigends am Donnerstag, 27. Mai 2027, statt.

Geburtstagsschießen bei den Grundlseer Schützen

Am 16. Mai lud Alexander Lang, Geschäftsführer seines Unternehmens „kommaprint“ in Grundlsee –, anlässlich seines 50. Geburtstages – zu einem Schießen. Knapp 60 Schützen aus dem gesamten Salzkammergut folgten der freundlichen Einladung.

War das letzte Schießen in Grundlsee zu Ostern noch von frühsommerlichen Temperaturen geprägt, lugte letzten Samstag sattes Weiß vom Almberg und Backenstein herunter, als sich die Schützenkameraden und -kameradinnen in Gaiswinkl einfanden. Der Jubilar zeigte sich äußerst großzügig, was die zu gewinnenden Silbernadeln sowie die Verp fl egung anbelangte, waren doch zwei Fässer Bier von ihm für den großen Durst eingekühlt.

Bei der Veteranenwertung holte Regina Pressl mit 49 Kreisen den Sieg, gefolgt von Werner Siegl (48), Franz Pressl (46), Herbert Werner (44) und Hermann Rastl (44). Die Damenklasse gewann souverän Nora Schönfellinger mit 44 Kreisen, gefolgt von Brigitte Sonnleitner (41), Sonja Kneisz (49), Sophie Wimmer (39) und Bettina Scheck (36). Die Herrenwertung entschied Markus

Amon mit 46 Kreisen für sich, gefolgt von Josi Wimmer (45), Markus Hopfer (43), Sepp Albl (43/„Achterin“) und Bernhard Amon (42). Bei der Tiefschusswertun g hatte Stefan Zauner aus Hallstatt die Nase vorne: Sein „Blattl“ zählte 438 Teiler, gefolgt von Werner Siegl (467), Marvin Ho fi nger (468), Markus Amon (478) und Daniel Fiedler (500).

Beim Schuss auf die gelungene Gedenkscheibe hatte Johanna Scheck die ruhigste Hand, gefolgt von Markus Hopfer, Regina Arbeiter, Anna Ischlstöger, Josi Wimmer, Regina Pressl, Oberschützenmeister Hans Amon, Markus Amon, Nora Schönfellinger, Stefan Zauner, Günter Hofinger, Franz Pressl und Verena Frey, die allesamt eine wunderschöne Silbernadel aus dem Hause Goldschmiede Steiner erhielten.

l.,

Andreas Englbrecht gewann die Langdistanz vor Lukas Vasold und Benedikt Rosensteiner.
Die Allgemeine Klasse der Herren gewann Bastian Steinegger vor David Fuchs (l.) und Clemens Gutternigg.
Die Damen-Altersklasse gewann Kristina Metschitzer vor Stefanie Baumgarnter und Maria Reischenböck.
(V.
stehend): Jubilar Alexander Lang, Nora Schönfellinger, Regina Pressl, Markus Amon, Stefan Zauner, Oberschützenmeister Hans Amon. Kniend: Johanna Scheck und Oberzieler Josef Laimer.

„Großer Bahnhof“ für heimische Sportler

Am 9. Mai wurden vom WSC Bad Mitterndorf Sportler und Mitarbeiter im Rahmen eines Festes geehrt. In Vertretung des Bürgermeisters war Dirk Firnhaber von der Marktgemeinde Bad Mitterndorf dabei. Der WSC Bad Mitterndorf, der sich zu Recht als „Ausbildungsverein“ sieht, hat allen Grund, auf seine Athleten stolz zu sein – umso mehr, wenn es Sportler in einen der österreichischen Kader schaffen. Wenn dann diese Sportler bei Weltmeisterschaften Spitzenplätze belegen, ist dies nicht selbstverständlich, ein Grund zum Feiern und eine schöne

WSC-Obmann Heli Fuchs (r.) konnte auch Fabio Obermeyr für seine Erfolge ehren. Fotos: WSC/Fuchs

Der Vorststand mit den Ehrengästen und den in den verschiedenen Kadern tätigen Sportlern.

Bestätigung für eine konsequente Arbeit. Fabio Obermeyr gewann in der Saison 2024/2025 im Rahmen der Nordischen Weltmeisterschaft die Silbermedaille mit dem Team. Dafür wurde er nun geehrt und von seinem Verein ausgezeichnet. Das Team vom WSC/Steiralauf war im Rahmen des Weltcups am Kulm für die Umsetzung der Loipe für die Nordische Kombination zuständig und bekam von höchster Funk-

1. Grundlseer Blasrohrturnier und Österreichische Staatsmeisterschaft

Bei der am 2. Mai am Bogensportgelände Zlaim stattgefundenen Staatsmeisterschaft konnten 42 Starter aus sieben Bundesländern von Bgm. Franz Steinegger und dem Präsidenten des ÖBRSV, Manfred Römer, begrüßt werden.

Das Siegerbild bei der Schülerklasse. In dieser konnte Julian Gruber den Vizestaatsmeistertitel erringen. Foto/Text: P. Gruber

Die Teilnehmer schossen in vier Klassen eingeteilt auf zwei unterschiedlichen Parcours auf insgesamt 20 verschiedene dreidimensionale Ziele. Die Konkurrenz war auf einem sehr hohen Niveau, harte, aber dennoch faire Matches bei bestem Wetter ließen die Sportler über sich hinauswachsen. Der Grundlseer Julian Gruber (Schüler 1) konnte den ausgezeich-

neten zweiten Rang und somit den Vizestaatsmeistertitel erringen. Der ungeliebte vierte Rang in der Klasse „Allgemein Damen“ ging an Helene Gruber. „Dennoch ein wertvolles Wettkampftraining für die anstehende Europameisterschaft Ende Mai in Schwarzenbach“, wie sie meinte. Ein Dank ergeht an dieser Stelle an alle Unterstützer und Freunde dieses Sports.

tionärsebene großes Lob und beste Bewertung für diese Umsetzung. Besonderer Dank an dieser Stelle an Harald Reiter, Heinz Schnupp, Bert Harreiter, Manuel und Marcel Hübl, Marcus Büttner, Helmut Rainer, Christian Lämmereiner sowie Ingo Temmel.

Kader-Athleten in der kommenden Saison Im A-Kader der Nordischen Kombination hat Fabio Obermeyr

einen Fixstartplatz; David Fuchs wird im Langlauf den B-Kader verstärken, Katharina Fuchs im Langlauf den C-Kader. Im Steirischen Langlauf-Landeskader werden Lena Pürcher, Kristina Reiter, Mirja Wasserfaller, Mia Hübl, Vinzenz Walcher, Vitus Walcher und Ferdinand Sulzbacher dabei sein. Im Sprunglauf wird Kilian van Baarle ebenfalls ein Startticket im Landeskader haben.

Gürtelprüfungen bei Hakuryu

Beim Karate-Club „Hakuryu Ausseerland“ waren kürzlich Erich und Yoshiko Laufer aus Graz zur Prüfungsabnahme zu Gast.

Beim Karate-Club „Hakuryu Ausseerland“ wurden kürzlich Gürtelprüfungen abgenommen.

Beate Rebernig und Thomas Golnick bestanden die Prüfung zum 8. Kyu (gelber Gürtel), Renate Nail sowie Darren und Lilly Langan erreichten den 9. Kyu (weißer Gürtel). Bereits vor einigen Wochen legten zehn Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren erfolgreich ihre erste Gürtelprüfung ab. Auch heuer erwartet der Karate-Club

Hakuryu wieder großen Besuch aus Sizilien: Internationales Seminar vom 27. bis 28. Juni im Bundesschulzentrum Bad Aussee. Es gibt einen Gratis-Schnupperkurs für Jugendliche und Erwachsene am Montag, 18. Mai, ab 18 Uhr in der Tennishalle in Bad Aussee; Info und Anmeldung unter www.shotokankarate.at oder Tel.: 0670 55 434 66.

Sport in Kürze

l Die Nachwuchsspieler des FC Ausseerland der U8 und U9 freuen sich über insgesamt 36 neue Regenjacken. Nach der offiziellen Übergabe durften die Kinder beim letzten Heimspiel sogar mit der Kampfmannschaft einlaufen – ein unvergessliches Erlebnis vor toller Kulisse. Ein besonderer Dank für die finanzielle Unterstützung ergeht an dieser Stelle an Robert Gaßner – Holzschlägerung & Erdbau, AngererHarreiter Rechtsanwälte OG und den Tauschmarkt der Pfarre Bad Aussee.

Die Nachwuchsspieler der U8 und U9 des FCA freuten sich über neue Regenjacken.

l Dieses Jahr fanden die „Gebietsmeisterschaften Nord“ in der Halle des ESV Bad Mitterndorf statt. 17 Mannschaften kämpften um die sechs Aufsteigerplätze in die Kreisliga Nord. Auch eine Mitterndorfer Mannschaft war mit den Spielern Didi Stuhlpfarrer, Franz Burgschweiger, Peter Burgschweiger und Bernhard Luidold vertreten. Diese konnte sich ungeschlagen den ersten Platz der Gruppe sichern. Auch im Finale gewannen sie souverän gegen den ESV Kaiserschild 2 mit 9:1.

l Im feierlichen Rahmen der Aula der Alten Universität ehrte das Land Steiermark am 12. Mai herausragende steirische Sportlerinnen und Sportler für ihre Leistungen im Jahr 2025. Insgesamt wurden 259 Athletinnen und Athleten mit Sportleistungsmedaillen in Bronze, Silber oder Gold ausgezeichnet, darunter auch der für den WSC Bad Mitterndorf startende Ausseer Sportler Fabio Obermeyr für seine Erfolge bei der Weltmeisterschaft in der Nordischen Kombination. Herzlichen Glückwunsch!

l Die Mitglieder der Kampfmannschaft TC Tauplitz wurden kürzlich neu eingekleidet. Mit Jacken und T-Shirts aus „Mikes Tennisshop“ in Bad Mitterndorf ist die Kampfmannschaft des „Kulm-Cups“ jetzt ein Blickfang. Ein Dank gilt an dieser Stelle den Sponsoren: Skiverleih/Skischule Vasold – Tauplitz, Hotel Seebacherhof – Tauplitz, Trawenghütte Tauplitzalm, Hotel Der Hechl – Tauplitz.

40-jähriges Gründungsjubiläum beim TC Bad Mitterndorf

Der TC GrimmingTherme Bad Mitterndorf feiert von Donnerstag, 4. Juni (Fronleichnam), bis Samstag, 6. Juni, ein großes Fest. Den Auftakt macht die STTV Kids Tour, bei welcher vom 4. bis 6. Juni Kinder und Jugendliche von U8 bis U15 ihr Können unter Beweis stellen. Der große Festakt zum 40-JahrJubiläum findet am Samstag, 6. Juni, ab 17 Uhr statt. Neben guter Stimmung und Musik wartet auch eine große Tombola mit tollen Preisen auf die Besucher. Der TC Bad Mitterndorf freut sich auf zahlreiche Gäste, Tennisfreunde und ein unvergessliches Jubiläumswochenende!

Karatelehrgang mit drei erfolgreichen Kyu-Prüfungen für den Sui Shin Kan Salzkammergut

Die beiden Trainer sowie insgesamt fünf Mitglieder des traditionellen Karatevereins Sui Shin Kan Salzkammergut aus Bad Aussee nahmen am 2. Mai bei einem durch den S.K.I.A.F. ausgerichteten Lehrgang im Sportzentrum Salzburg Nord teil.

Als Instruktor für den dreistündigen Shotokan KarateDo Lehrgang fungierte der Schweizer Bundestrainer und Großmeister Rikuta Koga (9. Dan) und er lehrte sehr abwechslungsreiche Grundtechnikübungen für alle Graduierungen sowie insbesondere Kata- und Bunkaitraining für die Karate Oberstufe. Nach dem auch für die Karatekinder und Jugendlichen anstrengenden Trainingslehrgang konnten folgende Mitglieder bravourös ihre Leistungen abrufen und die jeweiligen Kyu-Prüfungen erfolgreich bestehen: 9. Kyu („weißer Gürtel“) und somit erste Karate-

prüfung für Melissa Grill. 8. Kyu („gelber Gürtel“) für Anna Sophie Lorenzoni und Melanie Jasajova. Bei Interesse an traditionellem Shotokan Karate können Informationen zum Training und Kontakt auf der Homepage www.karate.at/salzkammergut abgerufen werden.

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Die siegreichen Mannschaften der Gebietsmeisterschaften Nord.
Ein Teil der Kulm-Cup-Mannschaft mit den neuen Dressen.
Prüflinge und Shihan Rikuta Koga (im Vordergrund Melanie Jasajova und Anna Sophie Lorenzoni, dahinter Melissa Grill neben Shihan Rikuta Koga)

Mitterndorf tief im Abstieg, Aussee verspielt Titelchance

Nach der Derbyniederlage von Bad Mitterndorf in Irdning braucht der ASV schon fast ein Wunder für den Klassenerhalt. Dieses Wunder braucht auch der FC Ausseerland in der Gebietsliga, wenn der Klub noch Meister werden möchte. Dafür bleiben die Ausseerland Juniors erster Verfolger des Tabellenführers der 1. Klasse Enns – und das trotz Derbyniederlage in Tauplitz.

Oberliga Nord

ASV Bad Mitterndorf –

FC Judenburg 1:3

(1:1)

Heimpleite gegen Judenburg, dabei zeigt der ASV eine gute Leistung und war zu Beginn der Partie sogar tonangebend. Zur Belohnung verwertete Michael Neuper schon nach sieben Minuten eine Maßflanke zum 1:0. Danach aber zogen die Gäste das Tempo merklich an und kamen in der 22. Minute zum Ausgleich. In der zweiten Spielhälfte war dann Judenburg das effizientere Team und ging in Minute 55 letztlich auch in Führung. In der Folge kämpfte der ASV beherzt, aber ohne Gefahr auszustrahlen. Ganz anders die Gäste, die in der 86. Minute mit dem 1:3 den Deckel endgültig zumachten.

ASV: Wieser, Schnupp, Lemes, Schönwetter, Stadler, Schrottshammer, C. Gassner (15., Schnepfleitner), Kraft (73., Lämmereiner), M. Neuper, T. Pliem (59., Pürcher), Vlacic.

ATV Irdning – ASV Bad

Mitterndorf 2:0 (0:0)

600 Fans, viele davon aus dem ASVLager, trotzten den widrigen äußeren Bedingungen. Im „Kellerderby“ entwickelte sich schnell eine flotte, ausgeglichene Partie mit guten Chancen für beide Teams. Erst nach

FC Ausseerland –

Schladming II 3:2 (1:1)

Ausnahmsweise in Altaussee trat die erste Kampfmannschaft des FC Ausseerland gegen das damalige Tabellenschlusslicht aus Schladming an. Und dieses sollte sich mehr wehren, als es den WeissenbacherKickern lieb war. Das lag auch an den wenigen gelungenen Aktionen der Heimelf. Eine davon schloss Mislav Dogan in Minute 27 zur Führung ab. Dann begannen die Gäste ihre Freude am Spiel zu entdecken. In der 38. Minute gelang ihnen schließlich der Ausgleich. Kurz nach Wiederbeginn nutzte Alexander Pomberger eine Chance auf das 2:1. Das 3:1 durch Danny Pinkney folgte gleich, wurde aber umstrittenerweise wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt. So blieb es spannend, bis János Kanalas in der 84. Minute zum 3:1 traf. Den Gästen gelang zwar fast postwendend der Anschlusstreffer, mehr war für Schladming aber nicht zu holen. Die Punkte blieben allesamt in Altaussee beim FC Mayrlife Ausseerland.

FCA: D. Stöckl, G. Grubesa, Pinkney (85., Freismuth), Grill (63., Wimmer), J. Kogler (45., Lazok), Perstl, Eder, Pomberger, Syen, Stögner (85., Tadic), Dogan.

einem nicht anerkannten Treffer kippte die Partie in Richtung der Heimelf, die in der 57. Minute in Führung ging. Der ASV warf in der Folge alles nach vorne, blieb aber erfolglos. Dem ATV gelang dann in der 86. Minute die endgültige Entscheidung. Somit braucht der ASV in den drei verbleibenden Heimspielen wohl neun Punkte, um nicht abzusteigen.

ASV: Wieser, Schnupp, Lemes, Damis, Schönwetter, Stadler, Schrottshammer, Kraft (78., Lämmereiner), M. Neuper, T. Pliem, Vlacic (68., Pürcher).

Die nächsten Spiele: ASV – St. Peter/Kbg., 24.5., 17 Uhr ASV – Krieglach, 29.5., 18.30 Uhr

1. Kindberg-M. 23 19 1 3 79:26 58

2. St. Peter/Kbg. 23 15 3 5 55:32 48

3. Kapfenberg II 23 12 5 6 43:27 41

4. Zeltweg 23 12 4 7 53:39 40

5. St. Peter-Fr. 23 11 5 7 35:24 38

6. Knittelfeld 23 8 6 9 37:38 30

7. Judenburg 23 8 4 11 42:43 28

8. St. Michael 23 8 4 11 37:58 28

9. Krieglach 23 8 3 12 36:55 27

10. Mürzzuschlag 23 6 8 9 37:49 26

11. St. Lorenzen 23 6 8 9 37:44 26

12. SC Liezen 23 6 5 12 46:50 23

13. Irdning 23 6 3 14 26:45 21

14. Mitterndorf 23 4 5 14 20:53 17

Gebietsliga Enns

ASV Bad Mitterndorf II –

SV Aigen 1:3 (1:1)

Bittere Heimniederlage für den ASV II, der in der vierten Minute durch Simon Schnepfleitner in Führung ging. Nach 20 Minuten gelang den Gästen der Ausgleich. Dass das Spiel danach höchst ausgeglichen war, ist mit Blick auf das Endergebnis nicht zu ahnen, doch die Gäste schlugen erst in den letzten sechs Spielminuten erneut zu. Das 1:2 fiel in der 84. Minute, das 1:3 in Minute 89.

ASV II: P. Pliem, Spielbüchler (87., T. Pliem), Pichler, Lämmereiner, S. Gassner (64., Strimitzer), Rainer, Pürcher, Ebner (87., Heiss), Leitinger, Schnepfleitner (45., Schlömmer), Gaiswinkler.

SV Aigen –

FC Ausseerland 4:2 (2:1)

Wie schon der ASV II zuvor überließ auch der FC Ausseerland dem SV Aigen alle Punkte. Nach gut 20 Minuten führte Aigen schon mit 2:0. Gabriel Grubesa gelang kurz vor der Pause der Anschlusstreffer. Nach dem 3:1 sorgte Daniel Pinkney für das 3:2, Aigen traf dann aber ein viertes Mal.

FCA: Stöckl, Machherndl (45., Tadic), Dogan, G. Grubesa, Lazok, Pinkney, Grill (70. Weissenbacher), Perstl, Wimmer, Pomberger, Stögner.

1. Klasse Enns

FC Tauplitz – Ausseerland

Juniors

1:0 (1:0)

Derbyzeit in der Tauplitzer Sturmhahnarena. In einem spannenden, aber dennoch sehr fairen Spiel begegneten sich beide Teams absolut auf Augenhöhe. Die Juniors versuchten Akzente zu setzen, wurden aber von den routinierten Tauplitzern im Zaum gehalten. Umgekehrt hatten auch die Gastgeber ihre Chancen. Aus einer solchen resultierte auch das einzige Tor der Begegnung. Nach einem Vergehen im Strafraum trat Kevin Klettner in Minute 20 zum verhängten Elfmeter an und versenkte diesen zum letztlich entscheidenden Treffer. Die Juniors bemühten sich in der Folge, ein Tor gelang den jungen Ausseern aber in diesem Derby nicht mehr.

Tauplitz: Grassecker, L. Lorbek, Kolb (15., Altenburger), Klettner, F. Beutelbeck, Mlinar, Kreiter, D. Beutelbeck, Perstling, P. Tassatti, Troby (45., Frühwirth).

Juniors: Köberl, Freismuth, Okanume (71., Gasperl), Horvath (45., G. Martinovic), Schneider, Simentschitsch, Bruckenberger, Tadic (82., F. Kogler), J. Grubesa, A. Bernhardt (45., L. Stöckl), Wildner (45., Brandauer).

TUS Gröbming – ASV Bad

Mitterndorf II 1:0 (1:0)

Auch in Gröbming präsentierten sich die jungen Mitterndorfer sehr passabel. Auf einen Punkt fehlte aber wieder einiges. Das letztlich entscheidende Tor für die Gastgeber erzielte Lukas Krammer in der 16. Spielminute. Danach blieb die Begegnung unspektakulär.

ASV II: P. Pliem, Pichler, Lämmereiner, Schweiger, S. Gassner (83., Tob. Pliem), Rainer, Pürcher, Leitinger, Schlömmer (63., Schild), Schnepfleitner, Gaiswinkler (37., Ebner).

Die nächsten Spiele:

FCA – Gröbming, 22.5., 19.30 Uhr

ASV II – Stainach, 23.5., 17 Uhr

Stainach – FCA, 31.5., 17 Uhr

Stein/Enns – ASV II, 31.5., 17 Uhr

1. Pruggern 18 13 5 0 45:18 44

2. FCA Juniors 17 12 1 4 46:20 37

3. Stainach 17 8 3 6 36:27 27

4. Ramsau 17 8 2 7 39:30 26

5. Aigen 17 7 5 5 42:38 26

6. Gröbming 17 7 3 7 31:31 24

7. Öblarn 17 5 5 7 35:37 20

8. Mitterndorf II 18 6 2 10 29:42 20

9. Stein/Enns 18 6 2 10 29:42 20

10. Schladming II 17 4 2 11 27:43 14

11. St. Gallen 17 3 2 12 20:51 11

Ausseerland Juniors –Eisenerz/Radmer 9:4 (5:0)

Gegen Eisenerz gelang den Juniors ein glatter Erfolg. Nikolaus Eder (3), Jakov Grubesa (2), János Kanalas, Markus Syen, Moritz Horvath und Fabian Kogler trafen für die Juniors. Juniors: Köberl (60., Fuchs), Freismuth, Okanume, Horvath (60., Brandauer), Pehringer (60., M. Martinovic), G. Martinovic, Kanalas, J. Grubesa (60., F. Kogler), Kirchschlager, Eder, Syen (45., L. Stöckl).

Die nächsten Spiele: Tauplitz – Admont/Hall, 23.5., 17 Uhr Rottenmann – Juniors, 23.5., 19 Uhr Ardning – Tauplitz, 31.5., 17 Uhr Juniors – St. Martin, 31.5., 17 Uhr

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