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Alpenpost 08/2026

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Ausgabe Nr. 8

23. April 2026

50. Jahrgang ISSN: 2079-5823

Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118

E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Derjenige, der sich mit Einsicht für beschränkt erklärt, ist der Vollkommenheit am nächsten.

Johann Wolfgang von Goethe

Frühlingskonzert der Ortsmusikkapelle Obertraun

... sorgen für das Erwachen der Natur in den schönsten Grüntönen.

Die warmen Strahlen der Sonne ... Brisantes Gutachten für Rottenmann, Grundstück für Leitspital wird verkauft

Während am LKH Bad Aussee die Demontage weiter vorangetrieben wird – Mitte April wurde die Intensivüberwachung abgebaut und nach Rottenmann verbracht –, lässt ein brisantes Gutachten aus dem Jahr 2023 aufhorchen, in dem Experten den Zustand des LKH Rottenmann als kritisch ansahen und einen Ausbau nur unter erhöhtem finanziellen Aufwand attestierten. Das 28-seitige Gutachten wurde nie veröffentlicht, jedoch aber die Begrifflichkeit gewechselt. Doch zuvor zu einer Entscheidung, die dem Land Steiermark einiges kosten wird: Ende des Jahres 2025 wurde beschlossen, das knapp sechs Hektar große Areal in Stainach-Pürgg wieder zu verkaufen. Das Land hatte es um 2,6 Millionen Euro erworben, um dort – mit Widmung „Krankenhaus“ – das Leitspital zu errichten. Laut KAGes flossen damals 15 Millionen Euro in die Planung, Beobachter sprechen von mindestens 20 Millionen Euro. Damit man die bisher geschlossenen Verträge stornieren kann, werden noch einmal rund eine Million Euro veranschlagt. Das Grundstück selbst kann man nun nur mehr als „Freiland“ verkaufen.

Fortsetzung auf Seite 3

Am Samstag, 25. April, um 20 Uhr lädt die Ortsmusikkapelle Obertraun zu ihrem bereits traditionellen Frühlingskonzert ins Bundessport- und Freizeitzentrum Obertraun. Auf dem Programm steht ein abwechslungsreicher musikalischer Frühlingsgruß, den die Musiker in den vergangenen Monaten unter der Leitung der beiden Kapellmeister Michaela Eggenreiter und Josef Pühringer einstudiert haben. Der erste Konzertteil ist der traditionellen Blasmusik gewidmet. Zu Beginn des zweiten Teils wird wieder die „OMK-MusiJugend“ zu hören sein. Im weiteren Verlauf des Abends stehen vor allem moderne Werke der Blasmusik im Mittelpunkt. Freuen darf sich das Publikum auf Arrangements von bekannten Liedern der AustropopIkone Rainhard Fendrich sowie auf Hits der irischen Rockband U2.

„Der Tag, als die Amerikaner kamen“

Der (Militär-)Historiker und Herzensausseer Wolfgang Eckel wird am Freitag, 8. Mai, um 19 Uhr im Ausseer Kammerhofmuseum unter dem Titel „8. Mai 1945 – Der Tag, als die Amerikaner kamen“ einen interessanten Vortrag zur Sonderausstellung halten. Die Entdeckung der Kunstschätze im Salzberg machten einen Offizier berühmt. Ein Unteroffizier machte mit der Verhaftung Kaltenbrunners Karriere. Die ersten Wochen nach Kriegsende erzählt nach neuen Quellen der Amerikaner. Eintritt. € 11,–

Fest-Unterstützung

In fünf Wochen beginnt das größte Frühlingsfest in Österreich, das Narzissenfest. Bereits zum 66. Mal lenkt es die mediale Aufmerksamkeit auf unseren Landstrich und wird – einem warmen Regen gleich – die heimische Wirtschaft beleben. Auch wenn man es nicht unmittelbar bemerkt, partizipiert das gesamte Ausseerland an diesem Fest, für welches uns sehr viele Touristiker beneiden, denn es ist bekannt, sehr gut eingeführt und ein Begriff – also ein Alleinstellungsmerkmal – und das noch dazu in der Vorsaison. Nun steht und fällt das Fest mit den Korsoteilnehmern, von welchen man nie genug haben kann. Wenn Sie schon immer einmal das Fest mit einer Figur begleiten wollten, so sehen Sie dies als freundliche Aufforderung und Einladung, heuer dabei zu sein. Sollten Sie das Narzissenfest anderweitig unterstützen wollen, so wäre ein finanzieller Unterstützungsbeitrag sicherlich nicht verkehrt ... Danke für Ihre –wie auch immer geartete – Unterstützung des Festes! EGO

Die „Seite 2”

von

Die Eröffnung der seit 1996 jedes Jahr noch größer werdenden Veranstaltung erfolgte bei Kaiserwetter am 9. April. Insgesamt waren 1.600 Vertreter der Steiermark vor Ort, um in der Bundeshauptstadt die Werbetrommel zu rühren.

Gelebte Gastlichkeit

Jene Gäste, die das Areal des Ausseerlandes am Rathausplatz in Wien betraten, wurden vom Team des Gasthofs „Elisabeth“ mit „Ausseer Bosna“ und süßen Palatschinken verwöhnt, im Kochstudio ließen sich die heimischen Gaumenzaubererer Dominik Utassy (Geiger Alm), Ayoub Semlali (Spa Hotel Erzherzog Johann) und Valentin Schober (Mondi-Resort am Grundlsee) über die Schulter blicken. Für die musikalische Unterhaltung waren die „Hopfnblütntee-Musi“, „AusgfuXt“, die „Ausseerland Blås“ sowie das „O Sole Trio“ verantwortlich und sie machten ihre Sache gut, denn die Stimmung war bei der AusseerlandEnklave eindeutig am besten. Die „Herzerlbrennerin“ hatte alle Hände voll zu tun, den vielen Wünschen nachzukommen, und die Volkstanzgruppe Altaussee setzte schwungvolle Akzente. Ein tausenfaches Fotomotiv stellten die Narzissenhoheiten Magdalena, Johanna und Celina dar, die natürlich Lust auf das

Das Ausseerland beim „SteiermarkFrühling“:

Freunde treffen und gewinnen

Der „Steiermark-Frühling“ ist für alle Regionen der Grünen Mark eine passende Gelegenheit, sich in der Bundeshauptstadt zu präsentieren. Das Ausseerland war heuer wieder mit einer großen Delegation –angeführt von Pamela Binder vom Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut – vor Ort, um „alte“ Freunde zu treffen und um neue zu gewinnen. Die Visitenkarte, die vom Ausseerland hinterlassen wurde, war blumig-duftend, kulinarisch-schmackhaft sowie musikalisch-einladend.

kommende Narzissenfest machten.

„Als Trio im feschen Ausseer Dirndl und mit Narzissenkrone waren wir ein absoluter Blickfang“, berichtete Königin Magdalena Egger. Besucher sprachen die Hoheiten immer wieder an und holten sich bei dieser Gelegenheit Infos rund ums Narzissenfest. Das Aprilwetter von Schnee bis Sonnenschein tat der guten Laune der Hoheiten keinen Abbruch. „So konnten wir auch einmal Mantel und Regenschirm ausführen“, meinte Magdalena Egger schmunzelnd. Sie und die beiden Prinzessinnen lernten viele nette und interessante Menschen kennen, plauderten mit Politikern und tauschten sich mit anderen Hoheiten aus der Steiermark aus. Die Narzissenkönigin durfte beim Ö3-Wörterratespiel antreten und gewann dabei 80 Euro. Mit dem Geld ließen es sich die Hoheiten gut gehen. „Wir genossen unseren Einsatz beim Steiermark-Frühling sehr. Dieser Termin war unser letzter gemeinsamer großer Auftritt, bevor wir unser Amt an die Nachfolgerinnen übergeben“, so die Bad Mitterndorferin.

Hundertausende Besucher

Mehr als 200.000 Interessierte –darunter auch viele „AusseerlandUrlaubserprobte“, Herzensausseer und Freunde unseres Landstriches –genossen beim Steiermark-Frühling

Musik, Handwerk, Brauchtum und Kulinarik. Gleichzeitig holten sie sich Inspirationen für einen Aufenthalt in der Steiermark.

Ein bunter Strauß an Urlaubsmöglichkeiten Die Salzwelten, das Narzissen Vital Resort, ein Team des Narzissenfestes sowie des Bergsportführerverbandes waren ebenfalls dabei, um das Ausseerland in allen seinen Facetten darzustellen und Lust auf einen Urlaub im Ausseerland zu machen. „Der Steiermark-Frühling in Wien ist für uns eine wertvolle Gelegenheit, das Ausseerland mitten im Herzen der Bundeshauptstadt als authentische, lebendige und qualitätsvolle Tourismusregion zu präsentieren. Gerade der direkte Kontakt mit den nationalen und internationalen Gästen ist besonders wichtig, weil wir hier spürbar machen können, wofür unsere Region steht: für gelebte Tradition, echte Gastfreundschaft, beeindruckende Natur und ein vielfältiges Angebot für Erholung, Kulinarik, Kultur und Genuss. Solche Veranstaltungen sind für uns ein starker Impuls, um Lust auf das Ausseerland zu machen und die emotionale Verbindung zu unseren Gästen weiter zu stärken“, wie TourismusverbandsGeschäftsführerin Pamela Binder abschließend anmerkte.

Die Narzissenhoheiten mit den Musikanten der „Ausseerland Blås“.

Brisantes Gutachten für Rottenmann, Grundstück für Leitspital wird verkauft

Da die Widmung „Krankenhaus“ wohl nicht erfüllt werden kann, ist ein massiver Wertverlust vorprogrammiert: Rund € 45,– war der Kaufpreis des Landes pro Quadratmeter, nun muss man das Areal in Stainach um höchstens € 14,– pro Quadratmeter abgeben. Wenn alles „gut“ läuft, denn Kaufinteressenten gibt es derzeit noch keine. Intelligent wären jene sechs vorherigen Grundbesitzer, wenn sie ihre Anteile um den verminderten Preis zurückkaufen würden –sie hätten ihre Grundstücke binnen weniger Jahre im wahrsten Sinn des Wortes „versilbert“ oder wohl eher vergoldet.

Rottenmann ist für eine moderne Spitalsstruktur nicht geeignet Was die Bausubstanz des LKH Rottenmann – wo vor Kurzem Markus Fritzsch mit der Leitung der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin zum Primar berufen wurde – anbelangt, so wurde diese im Jahr 2023 von einem Grazer Ziviltechnikbüro überprüft und in einem Gutachten wurde festgehalten, dass die Bausubstanz des vier Jahrzehnte alten Gebäudes zwar in gutem Zustand sei, jedoch die eng gesetzten Stützraster und die haustechnischen Anlagen Sorgen bereiten würden. So müssten bei einem Umbau bei laufendem Betrieb große Teile des Bestandes geschleift und neu errichtet werden. Die Hanglage und

die Nähe zur Autobahn würden zusätzlich den Spielraum einschränken. Als Fazit hielt man fest, dass „das LKH Rottenmann für eine moderne Spitalsstruktur nicht geeignet sei“.

Das interessiert die Politik und auch die KAGes jedoch nicht im Geringsten, denn man will nun mit einem Budget von 150 Millionen Euro und einer Bauzeit von 16 (!) Jahren das Krankenhaus in Rottenmann umbauen – jedoch nicht zu einem „Leitspital“, denn laut KAGes-Vorstandsvorsitzenden Gerhard Stark sei dies „kein Terminus für Krankenhausmenschen ...“.

Ein Schelm, wer bei dieser Argumentation an das besagte Gutachten denkt.

„Offen, ehrlich und auf Augenhöhe“ Während Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl kürzlich im Grazer Landhaus eine Delegation aus Bad Radkersburg empfing und in den sozialen Medien davon schrieb, „... dass es bei großen Veränderungen wichtig ist, miteinander zu sprechen – offen, ehrlich und auf Augenhöhe ...“, und erklärte, dass die Orthopädie Schritt für Schritt nach Deutschlandsberg wandere, während dort saniert wird, ist man am LKH Bad Aussee noch weit von den versprochenen Inhalten entfernt. „Eine Organisation oder ordentliche Struk-

tur ist nicht vorhanden. Jeder kann tun und lassen, was er will“, wie ein Mitarbeiter am LKH Bad Aussee die gegenwärtige Situation auf Anfrage schilderte – selbst auf die Gefahr hin, den Job zu verlieren, denn KAGesintern wurde mit „arbeitsrechtlichen Konsequenzen“ gedroht, wenn man mit Journalisten spreche oder seine Meinung artikuliere.

Darüber hinaus wurden am 15. April alle Überwachungseinheiten auf der Intensivstation abgebaut – obgleich versprochen worden war, zwei Monate den Status quo zu erhalten, um ein Modell für eine Belegbettenklinik zu entwickeln.

Akutell können zwar wirklich alle Personen mit ihrem medizinischen Problem zum LKH Bad Aussee kommen, dort hängt es jedoch davon ab, welcher Facharzt gerade Dienst hat, ob auch geholfen wird: Hat ein Internist Dienst, wird ein internistisches Problem behandelt, hat ein Chirurg oder Allgemeinmediziner Dienst, werden auch andere medizinische Probleme behandelt. Das ist nicht der Leistungsumfang, der in Graz ausverhandelt wurde, und deckt sich überhaupt nicht mit jenen Versprechen, die im Interview in der letzten Ausgabe der „Alpenpost“ gegeben wurden, denn noch werden viel zu viele Patienten auf die Straße verfrachtet, anstatt vor Ort behandelt zu werden.

114. Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Obertressen

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Mal in Silber sowie zwei Mal in Bronze. Die geschätzten Ehrengäste Vzbgm. Robert Gaßner, Vzbgm. Robert Margotti, Rot-KreuzOrtsstellenleiter Philipp Winkler und ABI Christian Fischer lobten die vorbildliche Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Obertressen, würdigten in ihren Reden die Leistungen sowie den Arbeitseinsatz der Kameraden und wünschten allen unfallfreie Einsätze.

Bei der 114. Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Obertressen am 27. März im Gasthaus Stieger konnte Kommandant HBI Alexander Grill etliche Wehrkameraden, alle Mitglieder der Feuerwehrjugend sowie zahlreiche Ehrengäste begrüßen. HBI Grill konnte über ein unfallfreies Jahr berichten, welches mit einigen Einsätzen und Übungen trotzdem arbeitsintensiv war. Insgesamt erbrachte die FF Obertressen somit im Rahmen von 311 Tätigkeiten eine freiwillige Leistung von 4.083 Stunden, was umgerechnet der Leistung eines Mitglieds mit einer Beschäftigung von 11,2 Stunden täglich entspricht. Diese Tätigkeiten gliederten sich in Aufbringung finanzieller Mittel, darunter das eigene Bierzelt mit Fetzenmarkt, welches heuer wieder am 11. Juli stattfinden wird, sowie den immer größeren Verwaltungsaufwand, Wartungsarbeiten (Geräte, Fahrzeuge und Gebäude) und sonstige Tätigkeiten. Nach ausführlichen Berichten des Atemschutzbeauftragten und Funkbeauftragten berichtete Jugendwart LM d. F. Roman Gasperl erfreulich von der Feuerwehrjugend. Mit JFM Leon Kugl stieß ein weiteres, junges Mitglied zur FF Obertressen. Zudem haben alle jungen „Florianis“ der FF Obertressen ihren Wissenstest mit voller Punktzahl bestanden – drei

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(V. l.): JFM Florian Rastl, Jugendwart LM d. F. Roman Gasperl, JFF Paula Pürcher, JFF Emily Grill, HFM Michael Grill, JFM Leon Kugl und JFM Fabian Köberl. Foto: FF Obertressen

Die Alpenpost gratuliert herzlich!

Marlies Grick geboren am 13. März 2026

Eltern: Tanja und Michael Grick

Bad Mitterndorf

Falls Sie Ihr Baby auch aus der Zeitung lachen sehen wollen, dann schicken Sie uns bitte ein Bild unter der Angabe des Namens des Babys, der Mutter, des Vaters und mit dem Datum der Geburt per E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Bauernmärkte

Altaussee

Vertreter aus Jagd und Landwirtschaft retten gemeinsam Rehkitze

Mit Beginn der Monate Mai und Juni werden in der gesamten Steiermark rund 70.000 Rehkitze geboren. Diese Zeit ist besonders sensibel: Mit ihrem gepunkteten Fell und ihrem angeborenen Drückinstinkt verstecken sich Rehkitze nahezu unsichtbar im hohen Gras. Was ihnen gegenüber Fuchs oder Dachs ihr Leben retten kann, wird bei landwirtschaftlichen Mähwerken zur tödlichen Gefahr. Um grausame Verstümmelungen und qualvolles Sterben dieser Rehkitze möglichst zu verhindern, setzen Jägerschaft und Landwirtschaft zunehmend auf moderne und bewährte Schutzmaßnahmen. Beson-

ders erfolgreich hat sich in den vergangenen Jahren der Einsatz von Drohnen mit Wärmebildkameras etabliert. Diese ermöglichen es, Wiesen schnell und zuverlässig vor der Mahd abzusuchen. Jägerinnen

In Zusammenarbeit von Jägern und Landwirten könnten bei den kommenden Mäharbeiten sehr viele Kitze verschont werden.

und Jäger stehen als Drohnenpiloten für diese wichtige freiwillige Tätigkeit zur Verfügung. An jedem Einsatzmorgen arbeiten Gruppen von rund drei Jägern und Jägerinnen ehrenamtlich steiermarkweit bis zu vier Stunden für die Rettung der kleinen Lebewesen. Früh am Morgen sind die Erfolgschancen besonders hoch, da sich die Körpertemperatur eines Rehs deutlich von der kühleren Umgebung abhebt.

Selbstbedienungsladen am

• Waldhauser-Biohof, täglich geöffnet. Lupitsch 21, Tel.: 0664-9102724.

Bad Aussee

Wochenmarkt am Chlumeckýplatz,

• jeden Donnerstag von 7 bis 12 Uhr. Bei Feiertag mittwochs.

Marions Dorfladen, Reitern 12

• (vis-a-vis s’Hüttl). Do. u. Fr. 9 bis 16 Uhr und Sa. 8 bis 12 Uhr. Biohof Thomanhansla – Hofladen

• mit Gemüse. Sommersbergseestr 305. Do. bis Sa., 6 bis 20 Uhr.

Bad Mitterndorf

Knödl-Alm Bio-Spezialitäten mit

• Schnäpsen, Ansätzen, Sirupen u. v. m. Gegen Voranmeldung: Tel.: 0664 1412450.

Selbstbedienungsladen mit Milch-

• produkten von „Jausenzeit Sonja Hofer“, am Bauernhof Pliem, Obersdorf 115, Tel.: 06509216317. Milchautomat beim Kanzlerhof,

• Mitterndorf 22.

Selbstbedienungshofladen „Am

• Seebacherhof” mit Gemüse, Tee, Kräutersalzen usw Grundlsee

Hofladen Elisabeth Klanner vlg.

• Butterer: Dienstag und Donnerstag von 18.30 bis 20 Uhr geöffnet und nach telefonischer Vereinbarung! Selbstbedienungsvitrine rund um die Uhr in Betrieb. Tel.: 0664-9270492.

Hilfsmittel retten Kitze Neben Drohnen kommen auch weitere technische Hilfsmittel zum Einsatz. Dazu zählen blinkende „Kitzretter“ oder Sirenen, die auf landwirtschaftlichen Maschinen montiert werden und Wildtiere vor der Mahd vertreiben sollen. Die Anschaffungskosten der Drohnen werden von den Jägerinnen und Jägern getragen und liegen zwischen € 5.000,– und € 8.000,–. Von dieser Leistung profitiert nicht nur unsere heimische Natur, sondern auch die Landwirtschaft als wichtiger Partner. Neben dem ethischen Anspruch, Tierleid zu vermeiden, spielt auch die Futterhygiene eine wichtige Rolle. Verendete Wildtiere im Mähgut können Krankheitserreger – wie Botulismus (Fleischvergiftung) – verbreiten und damit eine ernsthafte Gefahr besonders für Kühe und deren Kälber darstellen. An der Kitzrettung per Drohne interessierte Landwirte können sich gerne bei Thomas Steinbrecher für Bad Mitterndorf (Tel.: 0664-88905268) sowie Johann König für Altaussee, Bad Aussee und Grundlsee (Tel.: 0664-4308550) melden.

Ständchen zum Muttertag

Am Sonntag, 10. Mai, um 19.30 Uhr veranstaltet der Verein auf der Pürgg ein „Ständchen zum Muttertag“ im Pfarrhof auf der Pürgg. Ein besonderes Klanggeschenk zum Muttertag: Das Duo Carpe Diem mit Johanna Bohnen (Violine)und Barbara Lechner (klassische Gitarre) verbindet feine Klassik, temperamentvolle spanische und lateinamerikanische Klänge sowie bekannte Melodien zu einem abwechslungsreichen Programm. Ein Dank an alle Mütter für ihre Liebe, ihre Stärke und alles, was sie Tag für Tag leisten. Eine Kartenreservierung ist möglich bei Heimo Huber unter +43 664 384 62 17, über eine Instagram-Nachricht an @heiraten. events.puergg oder eine E-Mail an veranstaltung@vereinpuergg.at oder informa tion@vereinpuergg.at. Informationen zudem auf der Homepage www.vereinpuergg.at.

Gelungenes Osterkonzert der Musikkapelle Grundlsee

Mit der Fanfare „A Glorious Fanfare“ von Franco Cesarini – dirigiert von Vizekapellmeister Markus Amon – wurde am Ostersonntag das heurige Frühlingskonzert der „Seer“-Musi im bis auf den letzten Platz besetzten Saal im Mondi-Resort am Grundlsee fulminant eröffnet.

Die „Seer“-Musi mit Moderator Herbert Gasperl sowie Kapellmeister Rudi Gasperl und dessen Vize, Markus Amon, beim verdienten Schlussapplaus. Foto/Text: DoBi

Das Konzert, welches dem verstorbenen Bezirkskapellmeister Ludwig Egger gewidmet war, demonstrierte in beeindruckender Form die Vielseitigkeit und auch den Anspruch an das Besondere des Grundlseer Klangkörpers.

Beschwingt ging es durch den musikalischen Abend, moderiert und mit erzählten Schmankerln versetzt von Herbert Gasperl, seines Zeichens selbst Chorleiter des Kirchenchors Grundlsee.

Ob Walzer, Schottischer, Polka, Soundtracks zu Filmen, Musik von Francis Lai oder bekannte Titel aus den 80er „Musikkulttagen“ – alles wurde zur Freude des Publikums gespielt und beherzt intoniert.

Beim Dirigat wechselte sich Kapellmeister Rudolf Gasperl mit seinem Stellvertreter Markus Amon ab und

zeigte damit vorbildhaft auf, wie eine langsame „Übergabe“ an die Jugend erfolgen kann.

Ein aktiver Klangkörper mit ehrenwerten Musikanten Aktuell musizieren 46 aktive Mitglieder bei der Kapelle. Gemeinsam mit vier Maketenderinnen gestalten sie jährlich 60 Auftritte im Jahreskreis und proben 40 Mal im „Musihaus“ Grundlsee.

Neben den verdienstvollen Ehrungen – überreicht von Bgm. Franz Steinegger, der sichtlich stolz und dankbar über „seine tüchtigen Musikanten“ war – waren auch Bezirkskapellmeister Alois Zachbauer und seine Stellvertreter Roland Peer vor Ort, um an Werner Grill und Helmut Hillbrand das „Ehrenzeichen in Gold“ des Steirischen Blasmusikverbandes für ihre 40-jährige Mit-

Herzlichen Dank

für die große Anteilnahme am Ableben von Herrn Karl

Ein aufrichtiges „Vergelt’s Gott“ gilt dem Pflegeund Ärzteteam des LKH Bad Aussee sowie Dr. Nikola Albrecht für die fürsorgliche und kompetente Betreuung.

Unser besonderer Dank gilt auch Pfarrer Dr. Michael Unger, Sandra Singer, der Freiwilligen Feuerwehr Reitern sowie den Lupitscher Bläsern für die würdevolle Gestaltung der Verabschiedung.

Ebenso bedanken wir uns bei allen Nachbarn und Freunden für die zahlreichen Kondolenzbesuche, die Kerzen- und Geldspenden.

In liebevollem Gedenken Die Trauerfamilien

gliedschaft, die „Fördernadel in Silber“ an die Maketenderin Melanie Hillbrand, die „Fördernadel in Bronze“ an Sarah Schwarzlmüller, die „Ehrennadel in Silber“ an Bernhard Amon und Markus Amon sowie die „Ehrennadel in Bronze“ an Kilian Schnepfleitner zu vergeben. Als musikalische Gäste gab sich die „Salettlmusi“ ein Stelldichein, eine junge Musikantengruppe aus Grundlsee, Altaussee und Bad Aussee, die im Vorjahr bei den „Balkonkonzerten“ entdeckt wurde. Diesmal musizierten sie zu siebt: Tobias Hillbrand am Horn, Simon Fischer, Leni Budemayr, Gregor Schönauer an den Klarinetten, Bendikt Brandauer an der Rumpl, Maria Brandauer an der Gitarre und Alexander Raich am Kontrabass. Gesangseinlage Als besonderes „musikalisches Schmankerl“ des Konzertabends gab es eine Gesangseinlage von Sophie Wimmer – normalerweise am Tenorhorn – und dem Kapellmeister Rudolf Gasperl mit „Liebling, ich hab dich tanzen seh’n“, einer Polka von Jaromír Vejvoda.

Ob ein Trompetensolo (Florian Budemayr) oder ein Schlagzeugsolo (Matthias Knappe) – alles konnte von der Musikkapelle Grundlsee geboten werden.

Obmann Erhart Amon begrüßte und bedankte sich bei den 310 Mitgliedern der Musikkapelle Grundlsee, die mit ihrem Mitgliedsbeitrag unter anderem die Jugendarbeit und die Blasmusik-Tradition wesentlich unterstützen sowie bei den Sponsoren und Gastgebern. Die „Seer“-Musi zeigte sich am Ostersonntag wieder von ihrer besten und schönsten Seite.

Der heimische Jung-Pensionär und Musiker Hannes Preßl war kürzlich bei einigen Konzerten und Workshops in Argentinien und wurde nebenstehender Szenerie ansichtig: „Ohne zu wissen, dass es genau ein Jahr her ist, seit wir das BA-Taferl wieder haben, habe ich dieses Foto in Buenos Aires gemacht. Die Argentinier tun wirklich alles, damit man sich als Ausseer wohl fühlt ...“, meinte er in einem Begleitschreiben, als er das Foto der Redaktion übermittelte. Was Hannes Preßl nicht wusste, ist, dass auf diplomatischem Weg die Beschneidung der Büsche auf „BA“ herbeigeführt wurde, um ihm das Heimweh zu ersparen ...

Leserbrief zum aktuellen Interview in Ausgabe Nr. 7

Das kürzlich veröffentlichte Interview „Die Entscheidungsträger zur Umstrukturierung am LKH Bad Aussee“ mit Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl und KAGes Vorstandsvorsitzenden Gerhard Stark wirft drängende, bisher nur unzureichend beantwortete Fragen auf: So wird die Rolle der Haus und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in der Akutversorgung überbetont, obwohl ein flächendeckender, rund um die Uhr verfügbare Bereitschaftsdienst in Bad Aussee nicht existiert. Es gibt keinen Hausarzt, der nachts oder am Wochenende eine Bereitschaft organisiert; selbst der einzige Facharzt mit Kassenzulassung im Einzugsgebiet, ein Internist, ist außerhalb der regulären Praxiszeiten nicht verfügbar. Der Verweis auf das Gesundheitstelefon 1450 erscheint angesichts dieser Realität hochgradig problematisch. Es wäre daher sachdienlich, konkrete Zahlen zu nennen: Wie häufig werden aus dem Einzugsgebiet des LKH Bad Aussee Anrufe an das 1450 Telefon getätigt und wie häufig resultieren diese trotz Beratung in der tatsächlichen Notwendigkeit einer akuten, stationären Versorgung?

Nur so lässt sich objektiv beurteilen, ob die Beschwerden der Bevölkerung – nämlich ein Rückzug stationärer Akutkapazitäten ohne funktionierende adäquate Ersatzversorgung – berechtigt sind. Nicht beantwortet ist die Frage, was mit den knapp 4 Mio. Euro, die jährlich nach Bad Ischl fließen, möglich gewesen wäre, hätte man diese jährlich in Struktur und vor allem in Personal für das LKH Bad Aussee investiert. Eine wiedereröffnete eigenständige Chirurgie und eine funktionierende Interne Abteilung samt rund um die Uhr mit Fachärzten besetzter Ambulanz wäre das Minimum. Gerhard Stark führte exemplarisch

In der südamerikanischen

Leserbriefe

Schlaganfallpatienten an, die nach der Umstrukturierung am LKH Bad Aussee „besser versorgt“ seien als zuvor – als noch eine Intensivstation bestand. Diese Darstellung ist sachlich nicht haltbar. In der Vergangenheit wurden akute Schlaganfälle im LKH Bad Aussee in enger Kooperation mit der Abteilung für Neurologie des LKH Knittelfeld nach einem Akut CT im Haus behandelt. Die vor Ort verfügbare Intensivversorgung war dabei ein entscheidender Vorteil für die Prognose schwerer Fälle. Die Behauptung, der Patient sei heute besser versorgt, widerspricht dieser medizinischen Realität. Landesrat Dr. Kornhäusl versprach ambulante Betreuungsplätze, die auch als Beobachtungsbetten genutzt werden könnten. Tatsächlich liegt eine Verzögerung des Projekts vor allem am organisatorischen Versagen, die dafür notwendigen Monitor- und Überwachungssysteme bereitzustellen. Es ist bis heute unklar, ob diese Systeme jemals nachgeliefert werden; die Verantwortung dafür wird nicht transparent benannt. Es war der KAGes, insbesondere Prof. Gerhard Stark, bei der Umstellung wesentlich wichtiger, alle Geräte, Betten und Materialien vor dem 1. April 2026 aus dem LKH Bad Aussee entfernt zu haben, als auch nur den Ansatz eines Planes für die Fortführung des medizinischen Betriebes anbieten zu wollen. Währenddessen wird die Verlegung von Patienten überwiegend durch Notarzttransporte abgesichert. Ein Einsatz mit dem Notarzthubschrauber wird mit rund € 3.000,– veranschlagt. Dieser Weg ist kostenintensiv, ohne dass eine Alternative – eine sichere, stationäre Versorgung in Bad Aussee – wirksam sichergestellt ist. Zudem ist die operativ bedingte Verfügbarkeit des Hubschraubers beschränkt. In etwa einem Drittel der Fälle kann der Hubschrauber nicht eingesetzt werden – eine Fakten-

David Wind aus Lupitsch, Altaussee, hat kürzlich die Prüfung zum landwirtschaftlichen Meister an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein mit gutem Erfolg abgelegt. Wir gratulieren recht herzlich zu diesem Erfolg!

Immer einen Klick wert:

Foto: Hannes Preßl

lage, die in der öffentlichen Debatte kaum thematisiert wird. Die selbstbewusste Aussage: „Wir haben nichts zu verbergen, nichts zu verheimlichen“ wird dadurch fragwürdig. Wo sind die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen des LKH Bad Aussee der letzten Jahre? Wie haben sich Personalaufwand, Belegzahlen, Kapazitätsauslastung und Kostenstruktur im Zuge der Umstrukturierung entwickelt? Diese Zahlen sind Voraussetzung für eine sachliche Diskussion über die Frage der Standortsicherheit und die Rolle des modernen, baulich erweiterbaren LKH Bad Aussee zur Versorgung der örtlichen Bevölkerung.

Laut Gerhard Stark wurden im LKH Bad Aussee sanitätsbehördlich nicht genehmigte orthopädische Eingriffe durchgeführt – und zwar mit seinem Wissen und dem von Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl. Die Duldung und systematische Tolerierung einer hinterfragbaren Handlung ist kein rein administratives Vergehen, sondern berührt unmittelbar Haftungsfragen der beiden Funktionäre. Wenn bewusst gegen behördliche Vorgaben verstoßen wurde, um bestimmte Leistungen „umzusetzen“, ist es geboten, klar zu benennen, welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind.

Schließlich bleibt die zentrale Frage weitgehend unbeantwortet: Wenn die KAGes nach eigenen Angaben über genügend OP Kapazitäten verfügt, warum sind die Wartelisten in den anderen Kliniken dennoch so lang? Hier bedarf es nicht nur blumiger PR Aussagen, sondern transparenter Daten und nachvollziehbarer Erläuterungen. Die Bevölkerung des Ausseerlandes hat ein Recht auf klare, faktenbasierte Antworten und nicht auf verschleierte, optimistisch klingende Werbeaussagen.

Lutz Maurer, Journalist, Grundlsee

Bad Mitterndorf rüstet auf: Kanonen für die Loipe oder Warten auf den Winter ist Schnee von gestern ... Trotz Warnungen haben wir ungezügelt Energie verbraucht und somit das Klima verändert und den Schnee vertrieben. Um an alten Tourismusmustern festzuhalten, wurde entschieden, mindestens 17 Schneekanonen den Neuhofnern direkt vor die Tür zu stellen, um noch mehr Energie zu zerstäuben, dabei die nächtliche Ruhe der Bewohner zu stören, mit Sondergenehmigung ein einzigartiges Landschaftsschutzgebiet zu verschandeln, Wasser und Wiesen zu vergeuden, für Leitungen und Schächte das Tal umzugraben und viel Geld zu verschwenden. Die Temperaturprognosen für unsere Lagen sprechen eindeutig gegen eine Schneeproduktion. Diesen Prozess in Zeiten wie diesen zu stoppen, erinnert mich an das Retten eines Ertrinkenden, der in seiner Panik den Retter mit in die Tiefe zieht. Man muss den zu Rettenden im Notfall zuerst k. o. schlagen, bevor man dessen Leben retten kann.

Wasser, welches den Salzabach hinabplätschert, wird aufwendig hinaufgepumpt und darf die Reise erneut antreten – fast wie bei einem Pumpspeicherkraftwerk, welches wir dann auch wirklich bräuchten, da man nur nächtens Schnee produzieren kann. Also wird auch noch eine Alm gesprengt und unser Stausee verschlammt ...

Eine fette Bilanz an Opfern für ein bisschen Hoffnung auf mehr Fremdenverkehr. Heute ist ein Tourismusort nur mit der totalen Vernichtung seiner Ressourcen überlebensfähig – das ist leider alternativlos. Seht es endlich ein. Bravo und Danke – ein dreifaches „Hoch“ auf die Vernunft. Ferdinand Böhme, Bad Mitterndorf

Metropole Buenos Aires wird großformatig dem Ausseerland die Referenz erwiesen – wenn man es so sehen will.
David Wind –Meister Landwirtschaft

Die Salinenmusikkapelle in Höchstform

In Erinnerung an Karolos Trikolidis, Willi Köberl und Heribert Raich wurde am Ostermontag – erstmals im neuen Veranstaltungssaal – ein fulminantes Osterwunschkonzert von der Salinenmusikkapelle Altaussee gestaltet.

Bezirksobmann Domenik Kainzinger-Webern und Bezirkskapellmeister Alois Zachbauer und Robert Leu nahmen folgende Ehrungen vor: Georg Leu (25 Jahre im Dienste des Blasmusikverbandes Steiermark und der Salinenmusikkapelle), Cynthia Lazarevic (Maketenderin, die nach Stainz „auswandert“), Manfred Pucher und Stefan Pucher (jeweils 40 Jahre bei der Salinenmusikkapelle), Ehrenobmann Josef Raudaschl-Wimmer und Franz Angerer wurden für ihr 50-jähriges Engagement bei der Salinenmusikkapelle zu Ehrenmitgliedern ernannt. Foto/Text: DoBi

Das Konzert beeindruckte in vielerlei Hinsicht – mit der Programmabfolge, der musikalischen Gesamtleistung, den Soli der diversen Gustostückerln sowie dem Dirigat eines welterfahrenen Profis, der gleichzeitig charmant und witzig durch den österlichen Konzertabend führte und neben den 64 Musikanten und Musikantinnen auch alle Zuhörer des vollbesetzten Saales mitnahm. Man hatte sich nämlich Johannes Wildner als Gastdirigenten und heimatverbundenen Freund von Karolos Trikolidis bzw. Verehrer der traditionsverpflichteten Salinenmusikkapelle Altaussee eingeladen, der sich am Pult sichtlich wohl fühlte und die Salinenmusikkapelle voller Freude und Enthusiasmus zur Höchstform motivierte.

Das Programm startete mit der Ouvertüre zur Oper „Nabucodonosor“ von Giuseppe Verdi mit einem sehr diffizilen Trompetensolo, bei welchem der Blasmusikklangkörper – inklusive einer Bassgeige – voll zum Tragen kam. Flott, erdig und schwungvoll ging es mit dem Konzertmarsch „Salzkristall“ von Heribert Raich weiter und mündete in den ersten Höhepunkt des Konzertabends mit „Introduktion, Thema und Variationen für Klarinette“ (Gioacchino Rossini) mit einem Solo von Andreas Langanger. Die Klangläufe waren

Dankeschön

präzise und wahrlich meisterlich von einem Könner intoniert. „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ (Richard Strauss), wunderbar erklärt durch Maestro Johannes Wildner, erklangen inhaltlich klar erkennbar durch die Soli von Franz Angerers Horn- und Robert Leus Klarinettenspiel wie seinerzeit die Kennmelodie der Sendung „Aus Burg und Oper“. Nach der Pause fühlte man sich kurz in die Staatsoper nach Wien versetzt, als die Ouvertüre zur „Fledermaus“ von Johann Strauss Sohn erklang –großartig intoniert von der perfekt disponierten Salinenmusikkapelle, welche spielerisch und mit einer Leichtigkeit zu den „Steyrischen Tänzen“ von Joseph Lanner überleitete. Den „Kaiser-Walzer“ (J. Strauss Sohn) und die „Kaiserhymne“ als erste Zugabe dirigierte Andreas Langanger „kaiserlich würdig“, wie Johannes Wildner anmerkte.

Eine weitere Zugabe, eine schnelle ungarische Polka, wie auch den „Radetzky-Marsch“ dirigierte wieder Johannes Wildner, der Mürztaler Herzensausseer, und man fühlte sich dabei fast wie im „Goldenen Musikvereinssaal Wien“ zum Neujahrskonzert.

Das Publikum, darunter viele Ehrengäste aus dem Salinenvorstand und der Feuerwehr Altaussee, Bgm. Gerald Loitzl, Pfarrer Michael

für die Anteilnahme am Ableben von Frau

Regina Zeiler.

Besonderer Dank gilt Dr. Pia-Katharina Edlinger und Michi für die jahrelange Betreuung. Danke ebenso Sandra Singer und ihrem Team.

Ein Dankeschön für die lieben Worte und Beileidsbekundungen jeder Art.

In liebevollem Gedenken Die Trauerfamilie

Unger, Benjamin Schmid und Ariane Haering, der Vorstand des „Beethoven plus Festivals“, welches Karolos Trikolidis gegründet hatte, war restlos begeistert und zeigte mit stehenden Ovationen seine Dankbarkeit, Anerkennung und Freude über diese musikalisch-künstlerisch hochwertige Veranstaltung. Obmann Robert Leu konnte sich zu Recht über die vielen musikalischen Höhepunkte im Jahreskreis und mit diesem Osterwunschkonzert der besonderen Art im Speziellen glücklich schätzen.

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Spezial-Ambulanzen: nach Vereinbarung unter % 03622/52555-3036 (Mo–Fr, 8–12 Uhr).

Medizinische Grundversorgung: täglich 0–24 Uhr.

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Bad Aussee Kurapotheke: vom 27. April bis 3. Mai. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03622/52277.

Bad Aussee Narzissen-Apotheke: Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0664/2360192.

Medizinische Versorgung

informieren Sie sich unter % 0368/222276. Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst Bezirk Liezen/Leoben 25.–26. April: Dr. Roswitha Schuster, Liezen, % 03612/24024. Pflegedrehscheibe Bezirk Liezen

Anlaufstelle für ältere, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, Bürozeiten: Mo.–Do. 8–12 Uhr. Telefonisch täglich 8–18 Uhr. Hausbesuche sind möglich. Das Angebot der Pflegedrehscheibe ist kostenfrei. pflegedrehscheibe-li@stmk.gv.at % +43 (0) 316 877 7478.

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Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter Tel.: 03622/50910. Für persönliche Beratungen bitten wir um eine Terminvereinbarung telefonisch oder per Mail: gertrud.feldhammer@stmk.volkshilfe.at Zeitpolster Ausseerland Fahrdienste, Botengänge, Alltagshilfe, Besuchsdienste, Unterstützung von pflegenden Angehörigen, Hilfe bei Behördenwegen. % 0664/88720760.

Ehrenamtlicher Hospizverein Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, % 0664/6362322. Tierärzte

Die Ordination von Dr. Pia-Katharina Edlinger ist am 30. April geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 4. Mai.

Die Ordination von Dr. Claudia Wallner ist vom 14. bis 25. Mai geschlossen. Nächste Ordination ist Dienstag, 26. Mai.

Kino im Kurhaus

Sentimental Value.

N, DK, S, D, 2025, 135 Min. Regie: Joachim Trier, mit Renate Reinsve, Inga Ibsdotter Lilleaas, Stellan Skarsgård.

„Sentimental Value“ ist ein norwegisches Drama von Joachim Trier über die entfremdeten Schwestern Nora und Agnes, die nach dem Tod der Mutter wieder auf ihren egozentrischen Vater Gustav treffen. Als berühmter Regisseur versucht dieser, die Familie für ein Filmprojekt zu vereinnahmen, was alte Wunden, Vergangenheitsbewältigung und emotionale Spannungen aufbricht. Montag, 27. April, 20 Uhr. Eintritt: € 8,–. Reservierungen nicht erforderlich.

Familiennachrichten

Sterbefälle:

Ingeborg Turek, Bad Aussee (89); Gust Loitzl, Bad Aussee (84); Maria Hirschmann, Bad Aussee (99); Helmut Thomas, Bad Aussee (84); Inge Leeb, Grundlsee (85); Regina Zeiler, Bad Aussee (87); Alois Köberl, Bad Aussee (82), Reinhilde Haim, Bad Aussee (87).

ACHTUNG: Die nächste

Alpenpost ÄRZTEDIENST

erscheint am Do., 7.5.2026 Redaktionsschluss: Donnerstag, 30.4.2026

Altaussee Narzissen-Apotheke: Mo, Di, Do & Fr 8.30–12 Uhr, Mi 15–18 Uhr. % 03622/71671.

Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): vom 4. bis 10. Mai. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03623/2364.

Stainach Panther-Apotheke: bis 26. April. Außerhalb der Dienstzeiten

Jeden dritten Montag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr Austausch und Information für pflegende Angehörige in der Almhütte des VolkshilfeSeniorenzentrums. % 0664/88455 380.

Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland Telefonische Erreichbarkeit von

Beratungsstellen

Kostenlose Rechtsberatung

Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen: 28. April: Angerer-Harreiter RAe OG 5. Mai:

Petritsch Berger Lasser RAe OG Amtstage des Notars

Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9 bis 11 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee von 16 bis 17 Uhr; jeden 2. Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr im Gemeindeamt Altaussee. Interessierte können jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen.

Wirtschaftskammer

Jeden Donnerstag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Altausseer Straße 220, 8990 Bad Aussee, Telefonische Voranmeldung unter % 0316/6019690, E-Mail: liezen@wkstmk.at.

Bauberatung

Jeden ersten Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf.

Sprechtag für Arbeiter und Angestellte

Dienstag, 12. Mai, von 10 bis 12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, % 05/77994000.

Sprechtag der SV der Selbstständigen

In der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Bad Aussee, Terminvereinbarung unter % 050808808 oder auf www.svs.at.

Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt

Nächster Sprechtag Freitag, 8. Mai, von

8 bis 13 Uhr im Reha-Zentrum Bad Aussee, Braungasse 354, Terminvergabe unter der Serviceline der Landesstelle Graz, % 050303/34170.

Psychosoziale Beratungsstelle

8983 Bad Mitterndorf, Nr. 58, tel. Erreichbarkeit unter 0800 311 63 36 (Mo.– Fr., 9–16 Uhr) Familienberatungsstelle

Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr – rechtliche und psychosoziale Beratung, Außenstelle BH Liezen – Standort der Straßenmeisterei, Sommersbergseestr. 230. % 0676 / 5917932. Jugendzentrum Bad Aussee

Di. bis Sa. von 15 bis 19 Uhr; Berufs-, Schul- und allg. Beratung nach telef. Vereinbarung % 0660/ 8124995 –www.juz-aussee.at. Tagesmütter Steiermark

Montag von 14 bis 17 Uhr in Bad Aussee, Bahnhofstraße 132, 1. Stock. % 03622/53175 od. 0650/3882885. Regionale Elternberatung

Jeden 3. Mittwoch im Monat, 9 –11 Uhr im Kurhaus für Eltern und Bezugspersonen von 0- bis 3-jährigen Kindern. Infos: www.bh-liezen.steiermark.at oder unter % 0676 86640524.

Tauschmarkt

Bad Aussee jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr (Annahme u. Verkauf) und jeden 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr (nur Verkauf) im Erdgeschoß des Pfarrhofes, auch mit kleinem, feinem Flohmarkt unter den Arkaden.

Grundlsee: jeden Fr. von 17 bis 19 Uhr im Gemeindeamt.

Altaussee: jeden Di. von 16 bis 19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock.

Bad Mitterndorf: Kostnixladen, Bad Mitterndorf 5 (gegenüber der Kirche).

Jeden Mi. und Fr. von 16 bis 19 Uhr.

Dr. Ondusko, % 03623/2310 Mag. Flora Neuhuber und Mag. Laura Hahn, % 0664/2631067 oder tierarztpraxis-ausseerland.at

Therapeutisches

MobeespineWirbelsäulenanalyse

Erik Stix, % 0676/7400207

Psychologie

Mag. Alexandra Hofer, www.alexandrahofer.at oder % 0676/7304310

Dr. Lisza Gaiswinkler, % 0677/ 61048772 www.praxis-gaiswinkler.at

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Altausseerstr. 74 % 03622/21500 Fax DW -90. Mo–Fr: 8–13 und 14–17 Uhr. Sa. b. a. w. geschlossen. Psychotherapie

Heidemarie Raudaschl, % 0664/ 1869240

Christa Reiter, % 0664/5605274

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Heide Glaser, MA, % 0664/5286446, www.psychotherapie-glaser.at

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Osteopathie – Kinderosteopathie

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Mag. pharm. Lisa Schweitzer, BSc, OsteoCare – Craniosacral-Therapie % 0664/ 2473036, osteocare-schweitzer.eu Massage-Mentaltraining

Claudia Scharnböck, % 0664/4491049

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Frühlingskonzert in der vollbesetzten Grimminghalle

Der älteste Klangkörper im Musikbezirk Bad Aussee, die Musikkapelle Bad Mitterndorf, brillierte beim kürzlich in der Grimminghalle stattgefundenen Frühlingskonzert.

zu modernen Stücken – zu Gehör zu bringen. So war auch die Programmabfolge des Frühlingskonzertabends gelungen und abwechslungsreich.

wünschten zu Beginn „Gute Unterhaltung“. Dieses Versprechen gelang – auch dank der kulinarischen, musikalischen und erzählerischen

„Aulaner“

Würdevolle Ehrung

Im Rahmen des festlichen Abends wurde Kapellmeister Martin Davison von Obmann Hannes Egger, Bezirkskapellmeister Roland Peer und Bgm. Herbert Hansmann für seine Verdienste mit dem „Verdienstkreuz in Silber“ ausgezeichnet. Die Zeiten, in denen nur Märsche gespielt wurden, sind vorbei. Mittlerweile nützt man die Chance, in einer traditionellen Musikkapelle alle Arten von Musik – von Polkas über Klassik, von Filmmusik und „Ohrwürmern“ aus der „guten alten Zeit“ bis

Zurecht kann man sagen, da war für jeden Musikbegeisterten etwas dabei: Vom „Schönen Böhmerwald“ zu Beginn über die „Böhmische Liebe“ bis zum „Gruß aus Österreich“, ein Potpourri von Wien über Kärnten, und vieles mehr war zu hören. Daher konnte natürlich das Konzert am 11. April nur mit drei Zugaben, eine davon hieß „Ein Herz für’s Steirerland“ (Marsch mit Erzherzog-Johann-Lied und Jodler im Trio) oder „Bis bald, auf Wiederseh’n“, (Böhmische Polka), enden. Zwei Solisten müssen an dieser Stelle noch extra erwähnt werden: Alisa Kochauf am Euphonium beim Song „When I Fall in Love“ und Tenorhornsolist Florian Stocker bei „The Harmonious Blacksmith“. Das Publikum war restlos begeistert. Wohl auch deshalb, weil Moderator Herbert Gasperl – selbst ein ambitionierter Musikant und Chorleiter – mit viel Charme und Schmäh durch den Abend führte und jedes musikalische „Schmankerl“ würdevoll hervorhob. Obmann und Kapellmeister

Eröffnungsfeier Tierarztpraxis Ausseerland

Am Freitag, 8. Mai, von 15 bis 20 Uhr laden Flora Neuhuber und Laura Hahn zur Eröffnung ihrer Tierarztpraxis in Altaussee herzlich ein.

Da in der hektischen Eröffnungszeit zu wenig Ruhe für eine offizielle Eröffnung blieb, wird dies nun nachgeholt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, es wird eine Spendenbox mit freiwilligen Spenden geben, die dem von Doris und Michael Schartel ins Leben gerufenen Spendenkonto zugutekommen – dies wird somit in ihrem Sinne weitergeführt, indem damit Tieren von Besitzern in schwierigen finanziellen Lagen, aber auch Fundtieren geholfen wird. Die beiden Tierärztinnen freuen sich auf regen Besuch in der neuen Praxis in Altaussee Nr. 117.

Stammtische des Kameradschaftsbundes

Der Österreichische Kameradschaftsbund Ortsverband Bad Aussee hielt am 13. April einen gut besuchten ersten Stammtisch im Gasthof „Zum Römerstein“ in Bad Aussee ab.

Der neue Vorstand wird hinküftig periodisch zu Stammtischen in den Ausseerlandgemeinden laden. Der nächste Stammtisch in Grundlsee wird am Donnerstag, 14. Mai, ab 18 Uhr im Gasthaus „Stöckl“ stattfinden, am Freitag, 19. Juni, wird um 18 Uhr in das Gasthaus „Schneiderwirt“ in Altaussee geladen. Der Vorstand des ÖKB Ortsverband Bad Aussee freut sich auf regen Besuch.

„Gustostückerln“. Ein Dank gilt an dieser Stelle auch den Sponsoren, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Blumengeschäft Maierhofer.

feierten 40-Jahr-Jubiläum

Vor 40 Jahren wurde der HAK-Aufbaulehrgang in Bad Aussee ins Leben gerufen. Anlässlich des Jubiläums trafen sich die ersten drei Matura-Jahrgänge zu einem unvergesslichen Klassentreffen an ihrer ehemaligen Wirkungsstätte.

Wenn es Frühling wird, erklingen bei allen drei Mitterndorfer Kapellen – Kumitz, Tauplitz und Bad Mitterndorf – zauberhafte Konzerte. Den Reigen voll machte nun kürzlich die Musikkapelle Bad Mitterndorf, die in der Grimminghalle zu einem erinnerungswürdigen Konzert lud. Die Musikkapelle Bad Mitterndorf ist eine der ältesten Kapellen in Österreich und ist – mit Gründung im Jahr 1850 – der älteste Klangkörper im Musikbezirk Bad Aussee. Umso erfreulicher ist es, dass es innerhalb der Kapelle ein eigenes Jugendorchester gibt, das an diesem Abend auch einen eigenen Vorspiel-Part hatte. Beherzt und selbstbewusst musizierten die jungen Musikanten –mit Unterstützung von ein paar erfahrenen Musikern und souverän geleitet von ihrem Kapellmeister Martin Davison – die drei sehr unterschiedlichen Stücke „The Young Amadeus“ (aus dem Klarinettenkonzert von Mozart), „My Heart Will Go On“ (Filmsong aus dem Filmdrama „Titanic“) und „Tausend Stern“ (Woodstock Music). Die Jugendarbeit ist das „Herzstück“ des Vereins und die Grundlage für die musikalische Zukunft jeder Musikkapelle. Drei Jungmusikanten, nämlich Johanna Hilbel, Leni Schretthauser und Thomas Stocker, musizierten an diesem Abend das erste Mal im Gesamtklangkörper mit. Aktuell musizieren 45 aktive Musikanten sowie 18 Musikschüler in der Musikkapelle Bad Mitterndorf, worüber sich Obmann Hannes Egger besonders stolz und dankbar zeigte, denn alle gemeinsam hatten sich besonders gewissenhaft auf diesen Abend vorbereitet.

Rund 30 ehemalige Schülerinnen und Schüler des HAK-Aufbaulehrgangs folgten dem Aufruf der beiden Organisatoren Claudia Otto und Rudi Hollmann. Die Oberösterreicherin und der Murtaler sind zwei Absolventen des Schulmodells, das der 2012 viel zu früh verstorbene Direktor Herbert Hütter 1986 nach Bad Aussee gebracht hatte. Die Idee dahinter: Absolventen der Handelsschule sollten die Gelegenheit bekommen, innerhalb von zwei bzw. später drei Jahren die HAK-Matura abzulegen. Ein Angebot, das viele einheimische wie externe Schüler nutzten. „Es freut mich sehr, dass alle die Schule in so guter Erinnerung haben, viele so tolle Karrieren hingelegt haben und es allen gut geht“, hielt OStR Mag. Eva Spielmann in ihrer Begrüßungsrede fest. „Wenn man sich die Schülerzeitungen von damals anschaut, sieht man schon – wir waren kreativ, hatten einen guten Schmäh und waren lustig“, ergänzte Rudi Hollmann in seiner launigen Laudatio. „Bad Aussee ist uns ans Herz gewachsen – nicht unbedingt das Wetter, aber die Landschaft

und die Leute“, sprach er vielen ehemaligen „Externen“ aus dem Herzen. Vom Treffpunkt im Bundesschulcluster ging es weiter ins Café Lewandofsky, anschließend wurden am Friedhof beim Grab von Schulgründer Herbert Hütter Kerzen entzündet. Im Restaurant „Griaß Di“ in Praunfalk, wo früher das Schülerheim untergebracht war, verwöhnten Chef Sebastian Gimbel und sein Team die „Aulaner“, wie sie sich selbst gern nennen, schließlich bis spät in die Nacht mit Speisen und Getränken. Dabei wurden natürlich unzählige Anekdoten aufgefrischt. Wie der Besuch von Showmaster Rudi Carrell mitten im Unterricht für seine Sendung „Lass dich überraschen“ oder der legendäre feucht-fröhliche Empfang von Profi-Skiweltmeisterin Roswitha Raudaschl – auch eine Absolventin des HAK-Aufbaulehrgangs.

2015 legten die letzten Schüler die HAK-Matura in Bad Aussee ab. Damit ging die Ära der kaufmännischen Schulen im Ausseerland, die 1960 mit Einführung der Handelsschule begonnen hatte, zu Ende.

Foto/Text: DoBi
Die ehemaligen „Aulaner“ feierten ein Wiedersehen. Foto/Text: T. Hofer

Von einer knapp 90-jährigen Reise einer Amphore samt Talmud

Am 9. April machte sich eine zweiköpfige Delegation aus Altaussee auf den 7.600 Kilometer langen Weg nach Michigan in den USA. Stefan Pucher, Gemeindekassier der Losergemeinde, und sein Freund Hermann Schröttenhamer hatten dabei eine sensible Fracht mit: ein jüdisches Kultgefäß, eine Amphore, sowie einen alten Talmud, welche während des Zweiten Weltkrieges an den Großvater von Stefan Pucher übergeben worden waren und nun den Weg zu ihren rechtmäßigen Besitzern gefunden haben.

VON FLORIAN SEIBERL

Obgleich der Druck auf jüdische Familien nach dem „Anschluss“ im März 1938 noch weiter erhöht wurde, waren viele Juden schon zuvor mit verschiedensten Mitteln dazu gebracht worden, zu flüchten. Selbstredend handelte es sich dabei oftmals um renommierte Familien, die schon lange sesshaft waren und dementsprechende (Wert-)Gegenstände ihr Eigen nannten. Ob dieser Wert nun monetär oder ideell hoch war, unterschied sich darin, als dass die Nationalsozialisten eher an ersterem interessiert waren. Sicherlich nicht im Fokus lag eine jüdische Kult-Amphore, die jedoch für den Eigentümer von so hohem Wert war, dass er diese seinem Freund in Altaussee zur Verwahrung gab – für 87 Jahre.

Fleißige Gastgeber

Die jüdische Familie Goldberg war in Bad Aussee nicht unbekannt und sehr umtriebig. Aus Tarnopol (Galizien) stammend, kam der 1878 geborene Emanuel Goldberg, der sich ab 1929 Feuerstein nannte, in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts ins Ausseerland und schien sich hier sehr wohl zu fühlen. Ab 1911 scheint er als Gastwirt auf und verdiente sich als Pensions- und Restaurantbetreiber – unter anderem bei einem „Kosher Restaurant“ bei der Altausseerstraße Nr. 58, wo auch ein „Geflügel-, Fleisch- und SelchwarenVerschleiß“ aufscheint. Darüber hinaus war er Matrikenführer der Israelitischen Kultusgemeinde Graz im Sprengel der Politischen Expositur Bad Aussee sowie Schächter. Im Juni 1913 meldete er weiters das Gast- und Schankgewerbe für Bad Aussee Nr. 81 (Steirerhof) an, welches der Sparkasse des Marktes gehörte. Im Jahr 1914 – zu Kriegsbeginn – wurde Goldbergs „streng koshere orthodoxe Restauration“ gesperrt und er bewarb erst im Mai 1921 die Wiedereröffnung. Ebenfalls im Jahr 1914 wurde Emanuel Goldberg – laut einer Aussendung bei der Musterung vom 17. November 1914 – von der Gemeinde Bad Aussee als

Die Amphore, die im Jahr 1938 von Emanuel Goldberg-Feuerstein an Johann Pucher übergeben worden war, stand nun fast 90 Jahre am Kasten in der Stube der Familie Pucher. Gemeinsam mit einem alten Talmud (jüdische Schriftensammlung) übergab sie Enkel Stefan Pucher kürzlich in den USA an die rechtmäßigen Erben der Famlie Goldberg-Feuerstein in Michigan. Fotos: Privat/Pucher

geeignet für den „Landsturm“ befunden.

Im Jahr 1915 schloss Emanuel Goldberg offiziell die Ehe mit der aus Wien stammenden Rosa Gross (geb. 1880) und sie ließen ihre vorehelichen Kinder vermutlich in Aussee legitimieren.

Am 15. Mai 1922 eröffnete der emsige Gastgeber seine „orthodoxe kosher Pension und Restauration“ mit „kosher Fleischverschleiß“ und strich 1928 sein Alleinstellungsmerkmal als „Einziges kosher Restaurant im Salzkammergut. Gute Kuche, Referenzen bzgl. Kaschrut von ge'one u-gedole Yisra 'el. M. Goldberg, Bad Aussee“ hervor.

Unter anderem betrieb Emanuel Goldberg-Feuerstein mit seiner Frau Rosa auch den „Steirerhof“. Faksimile: Archiv „Alpenpost“

Das beworbene Lokal befand sich in Obertressen 79.

Im Juni desselben Jahres wurde er auch von der Kultusgmeinde Graz zum „offiziellen Bevollmächtigten in allen die Kultusgemeinde angehenden Standes-, besonders in allen im Sprengel der politischen Expositur Bad Aussee vorkommenden Todesfälle“ bestellt.

Emanuel Goldberg-Feuerstein zeigte sich auch sehr sozial. 1922 taucht sein Name bei den Spenden für die „Ortsarmen“ auf. Während der Präsident, Camillo Castiglioni, 250.000,– Kronen (und weiters 800.000,– Kronen für die Straßenerhaltung) spendete, gab der Bräuer Neuper zu diesem Zwecke 22.000,–Kronen, Emanuel Feuerstein scheint mit 10.000,– Kronen auf. Augenscheinlich gingen die Geschäfte gut, denn im Mai 1929 kaufte er die ehemalige „Fuchsvilla“ mit den Gebäuden Praunfalk Nr. 64 und 107, wo er ein eigenes Bethaus einrichtete. Als 1930 die letzte jüdische Hochzeit vor dem Einmarsch Hitlers – jene von Siegfried und Elisabeth Bernfeld, geb. Neumann – in Bad Aussee stattfand, war Emanuel GoldbergFeuerstein Beistand.

Eine Freundschaft fürs Leben Und da kam die Familie Pucher aus Altaussee ins Spiel. Schon während der Repressalien der Nationalsozialisten an den Juden versorgte der Großvater von Stefan Pucher,

Im Juni 1928 wurde Emanuel Goldberg-Feuerstein zum offiziellen Bevollmächtigten der Kultusgemeinde für Standesfälle bestellt.

Die Villa „Goldberg“ auf einer zeitgenössischen Aufnahme rund um die 1920er Jahre. Foto: Archiv M. Pollner

Johann (geboren 1899), die Feuersteins mit Lebensmitteln. Johann Pucher – er war auch bei der Bombenbergung im Salzberg dabei –hatte eher eine kommunistische Einstellung mit einer ausgeprägten sozialen Ader. Unter größter Geheimhaltung sorgte er sich jedoch um seine Freunde, wie dessen Sohn Hans, der die Lebensmitteltransporte vornahm, in einem Interview für den ARF – kurz vor seinem Ableben – schilderte: „Meine Eltern hatten judische Bekannte, die Familie Goldberg in Praunfalk. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, vielleicht durften sie nicht mehr aus dem Haus, oder sie trauten sich nicht mehr aus dem Haus. Jedenfalls habe ich immer mit dem Fahrrad von Altaussee nach Bad Aussee fahren mussen und habe ihnen Lebensmittel gebracht. Ich habe das im Alter von elf oder zwölf Jahren gar nicht erfasst, wie gefährlich das fur die Eltern gewesen war. Wenn ich beobachtet worden wäre – wenn das die Nazis erfahren hätten, wären meine Eltern sicher ins KZ gekommen oder sie wären eingesperrt worden. Auf einmal war die Familie Goldberg, drei Töchter und die Eltern (ältere Leute) verschwunden. Man hat nie mehr was gehört von ihnen …“.

Zuvor jedoch übergab Emanuel Goldberg-Feuerstein die beschriebene Amphore an Johann Pucher. Der wahrscheinliche Kultgegenstand ist 23 cm hoch, hat einen Durchmesser von zwölf Zentimetern und ein Gewicht von 919 Gramm. „Das Gefäß ist aus Ton gefertigt und teilweise glasiert. Es hat zwei Henkel, die mehrfach wieder angeklebt wurden. Das Gefäß weist auch weitere Beschädigungen auf. Wann die Amphore repariert wurde, kann ich nicht sagen. Ob dies bereits im Besitz der Familie Goldberg erfolgt ist oder später – durch meine Großeltern – kann ich nicht sagen. Jedenfalls ist der derzeitige Zustand seit mindestens vierzig Jahre der gleiche. Es durfte fur die Familie ein wichtiger Gegenstand gewesen sein, sonst hätte die Familie Goldberg-Feuerstein diesen nicht meinem Großvater zur Aufbewahrung ubergeben. Laut Angaben von Experten des Kunsthistorischen Museums in Wien und des Bundesdenkmalamtes ist die Amphore nicht antik und daher von geringem materiellen Wert“, wie Stefan Pucher erklärte. Doch der ideelle Wert der Amphore, die jahrzehntelang am Kasten in der Stube der Familie Pucher stand, ist nicht von der Hand zu weisen. Die Flucht gelang nicht allen Familienmitgliedern Der Druck auf die jüdische Bevölkerung wurde indes so hoch, dass Familie Goldberg-Feuerstein am 10. Juni 1938 den Auswanderungsfragebogen unterschrieb und mit ihrer Tochter Stella Bad Aussee verließ. Eigentlich wollten sie nach New York, wo Verwandte lebten. Neben Stella hatten die Goldbergs vier weitere Kinder: Ernst (geboren 1905, Verbleib

ungewiss), Josefine (geboren 1908) und Gertrude (geboren 1911, beide kamen – über Umwege – in den USA an) sowie Stella (geboren 1910) und Edith (geboren 1941), die beide –wahrscheinlich gemeinsam mit ihren Eltern – im Holocaust ermordet wurden. Hilfe von Provenienzforscherin Stefan Pucher wandte sich an die –im Ausseerland nicht unbekannte –Provenienzforscherin des Kunsthistorischen Museums in Wien, Monika Löscher, sowie Albena Zlatanova vom Nationalfonds der Republik Österreich. Ihnen gelang es, die Nachkommen der Familile Goldberg-Feuerstein in den USA zu finden. Iris K. Aronson, Enkelin von Emanuel und Rosa Feuerstein, Tochter von Gertrude Klawir, heute als Dermatologin in den USA in Michiana (New Buffalo) lebend, schrieb in einer E-Mail uber ihre Familiengeschichte: „Meine Mutter sprach oft uber Bad Aussee und erzählte mir von dem koscheren Hotel, das ihre Eltern besaßen. Es war offensichtlich, dass sie ihre Heimat und Bad Aussee liebte. Die Familie, die nach Hitlers Machtubernahme dort zuruckblieb, wurde wie alle Juden zu dieser Zeit behandelt. Ich glaube, es war schwer fur sie, sich vorzustellen, was auf sie zukommen wurde, denn die Art von Unmenschlichkeit, die sie erleben wurden, ist schwer zu begreifen. Meine Großeltern Emanuel und Rosa hatten fünf Kinder, die bis zum Erwachsenenalter heranwuchsen. Von diesen funf Kindern uberlebten zwei. Meine Mutter Gertrude und meine Tante Josephine. Die ubrigen drei Geschwister wurden ebenso ermordet wie meine Großeltern. Meine Mutter hatte das Gluck, dass sie wusste, was vor sich ging, und konnte von Österreich nach

Palästina fl iehen. Meine Tante Josephine, die verheiratet war, schaffte es irgendwie auf ein Boot nach Shanghai, wo meine Cousine Judith geboren wurde. Letztendlich sollten sie in die USA auswandern. Meine Cousine Judith hatte zwei Kinder, die beide aufwuchsen und erfolgreiche Frauen mit eigenen Kindern sind. Ich erinnerte mich daran, dass meine Cousine Judith mir erzählt hatte, dass sie und ihre Mutter vor einigen Jahren in Bad Aussee waren und eine Jugendfreundin ihrer Mutter besucht hatten. Einer der Grunde, warum ich mich an diese Geschichte erinnere, ist, dass die Freundin, die Christin ist, sich besonders um sie bemuhte und ein besonderes Schabbat-Essen am Freitagabend vorbereitete. Es gab Kerzen, die meine Tante anzunden konnte, wie es Tradition ist. Meine Mutter heiratete einen anderen österreichischen Fluchtling (aus Wien), der das Gluck hatte, aus Österreich und Europa zu entkommen. Mein Vater war aus Österreich nach Frankreich geflohen, wo er bis zum Einmarsch der Nazis lebte und dann glucklicherweise nach Palästina gelangte. Meine Eltern hatten zwei Kinder, die beide in Palästina, bald Israel, geboren wurden – mich und meinen Bruder Emanuel, der nach meinem Großvater benannt wurde. Als ich ein kleines Mädchen war, verließen meine Eltern Israel und gingen in die USA, wo die Familie seither lebt und gedeiht. Meine Eltern starben in den 1990er Jahren. Ich selbst hatte großes Gluck, lernte von meinen Eltern den Wert von Bildung und wurde Ärztin (Professorin an einer der Universitäten in unserer Stadt). Ich heiratete einen Amerikaner und habe zwei Kinder, von denen eines ebenfalls Arzt ist und das andere

gerade promoviert. Unsere beiden Töchter haben Kinder, eine drei, die andere vier. Wir haben das große Gluck, sieben Enkelkinder zu haben. Wie Sie also sehen, hat die Familie trotz der schwierigen und kaum zu begreifenden Umstände uberlebt.“ Brücke in die Heimat der Großeltern Am 9. April machten sich die Altausseer Stefan Pucher und Hermann Schröttenhamer – mit der Amphore und dem Talmud im Gepäck – auf den Weg nach Chicago, wo sie in einer Wohnung die Enkelin des Paares Goldberg-Feuerstein, Iris K. Aronson, trafen. Stefan Pucher dazu direkt aus Amerika: „Die Amphore und ein Talmud – der ebenfalls von der Familie Goldberg stammte und bei uns im Haus war – wurden von uns an die rechtmäßigen Erben übergeben. Es war für beide Seiten sehr emotional. Iris Aronson, Enkelin der Familie Goldberg, und ihr Mann Andrew waren sehr glücklich, ein Stück aus ihrer Familiengeschichte zu bekommen. Es war ein sehr schönes Treffen und es konnte so wieder eine Brücke zur Heimat ihrer Großeltern geschaffen werden. Für Hermann und mich ein wunderschönes Erlebnis und es war mir ein besonderes Anliegen, diese Erinnerungstücke den Nachkommen der Familie als Schenkung zu übergeben“.

Quellenangaben

Leopold Walkner: Judisches • Leben im Steirischen Salzkammergut – eine Spurensuche: Die Menschen, die Häuser, die Geschichte und die Geschichten dazwischen, Wien 2017.

Archiv „Steierische Alpen-Post“ •

(V. l.): Andrew Aronson, Stefan Pucher mit dem alten Talmud, Enkelin Iris Aronson mit der Amphore und Hermann Schröttenhamer bei der feierlichen Übergabe der Erinnerungsstücke, die knapp neunzig Jahre nach dem Verschwinden der Besitzer im Zuge des Holocaust nun wieder an dem Platz sind, wo sie hingehören. Foto: Privat/Pucher

Schnell informiert

l Die im Rahmen der Weihnachtstombola der „Wasnerin“ gesammelten Erlöse wurden kürzlich dem VolkshilfeBezirksverein Ausseerland-Salzkammergut übergeben. Auf Initiative von Gastgeberin Petra Barta wird jährlich zu Weihnachten eine Tombola mit vielen schönen Preisen organisiert. Der Reinerlös daraus wird einer wohltätigen Organisation zur Verfügung gestellt – heuer der Volkshilfe. Die überreichte namhafte Summe von € 2.700,– wird gezielt für lokale Initiativen eingesetzt, die darauf abzielen, Menschen in Notlagen zu unterstützen und nachhaltige Verbesserungen in ihrem Alltag zu bewirken.

(V. l.): Steffi Machart und Johanna Erhart von der Volkshilfe nahmen den Spendenscheck von „Wasnerin“-Gastgeberin Petra Barta entgegen.

l Das Ehrenamt ist wohl das Rückgrat der Bundesrepublik Österreich und in vielen Facetten dafür verantwortlich, dass „es“ funktioniert. Neben allen anderen Aufgaben können diese auch oft ohne großes öffentliche Interesse über die Bühne gehen, wie kürzlich die Pfarrgemeinderäte der Pfarre Kumitz, die sich am Frühjahrsputz am Kumitzberg beteiligten, bewiesen. Der Einsatz bei winterlichen Temperaturen, aber in herzerwärmender Einigkeit bewies, wie wichtig auch dieses Ehrenamt ist.

l Die Freiwillige Feuerwehr Altaussee wurde am 7. April zu einem Flächenbrand im Ortsgebiet von Altaussee gerufen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet auf einer Wiese ein Schilfstreifen von rund 450 m² in Brand. Durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte sowie die günstige Wasserentnahmestelle aus einem in unmittelbarer Nähe befindlichen Teich konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. l Der Lions Club Ausseerland sammelte kürzlich – gemeinsam mit den „Leos“ – Lebensmittelspenden für Menschen in der Region. Die gespendeten Waren kommen direkt dem VinziMarkt in Bad Aussee zugute, wo sie kostenlos an Bedürftige aus dem Ausseerland ausgegeben werden. Der Lions Club Ausseerland bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Unterstützern.

Das AMS ist überall unterwegs

– für Ihre

nachhaltig erfolgreiche Personalarbeit

Im Rahmen der AMS Business Tour besuchen die AMS-Berater vom 13. April bis 15. Mai wieder aktiv die Unternehmen im ganzen Bezirk Liezen.

Die Services für Unternehmen, welche die Berater_innen mit im Gepäck haben, sind vielfältig und reichen von Unterstützungsangeboten für die Personalsuche über Impulse für die betriebliche Lehrausbildung bis hin zu attraktiven Förderangeboten, zum Beispiel die Aktion 55+. Die betriebliche Lehrausbildung bietet viel Potenzial, den Fachkräftebedarf nachhaltig im eigenen Unternehmen zu sichern. Das AMS unterstützt dabei, die Lehrausbildung in den jeweiligen Betrieben zu fördern und gemeinsam Zukunftskompetenzen zu entwickeln.

„Das Service für Unternehmen unterstützt Sie gerne bei der Suche nach neuen Mitarbeiter_innen. Dabei setzen wir auf inklusive Personalsuche, um das gesamte Potenzial am Arbeitsmarkt auszuschöpfen. Mit unserem Kompetenzmatching bringen wir jene Unternehmen und Mitarbeiter_innen zusammen, die gut zusammenpassen, auch wenn Jobtitel und Berufsbe-

zeichnung vordergründig nicht matchen“, erklärte Gertraud Koller, Abteilungsleiterin Service für Unternehmen AMS Liezen.

Aufgrund der demografischen Entwicklung und der Notwendigkeit, dass Arbeitskräfte in einer älter werdenden Bevölkerung länger erwerbstätig sind, erhöht sich deren Risiko arbeitslos zu werden. Um arbeitslosen Personen über 55 Jahren den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern, hat die Bundesregierung die Aktion 55+ ins Leben gerufen.

„Wir legen besonderes Augenmerk auf die Vermittlung und Förderung von Menschen ab 55 Jahren, informieren über die Initiative und das Angebot der Eingliederungsbeihilfe und stärken damit das Bewusstsein für diese Zielgruppe und deren Potenziale“, berichtete Brigitte Wasmer, Geschäftsstellenleiterin AMS Liezen.

sempern – jammern, nörgeln Spazi – Abstand, Zwischenraum, aber auch Zeit zum Reagieren spehn – bremsen stasch – steif, ungelenkig

Strea’gga – oberflächliche Kratzer, schlampiger Strich stro(d)ln – röcheln

Strözzn – großes, dickes Kind Toffer – klobige, plumpe Schuhe

Die heutigen Dialektausdrücke stammen von Alois Schwarzl aus Bad Aussee. Kennen auch Sie einen Dialektausdruck, Berg, Flur- und Ortsnamen? Bitte melden unter redaktion@alpenpost.at oder per Telefon: 03622-53118.

Wasserfliegertreffen in Gößl

Vom 25. bis 26. April findet im Freizeitzentrum Gößl das 23. Internationale Wasserfliegertreffen für Modellflugzeuge statt.

Es werden wieder zahlreiche Piloten mit ihren Flugmodellen aus dem Inund Ausland erwartet. Besucher sind gerne willkommen. Die Modelle können im Flug beobachtet werden und

am Boden aus der Nähe begutachtet werden. Der Veranstalter ist die IGE Salzkammergut. Es handelt sich um das größte Treffen dieser Art in Europa.

Herzlichen Dank

für die Anteilnahme am Ableben unserer lieben Verstorbenen, Frau

Anna Kastner.

Ein besonderer Dank gilt Dr. Gerhard Schultes, Dr. Pia-Katharina Edlinger, dem Generationenhaus, der Bestattung Schlömicher, Pfarrer Markus, den Bläsern sowie Sophie, Josi und Herbert Wimmer für die feierliche musikalische Umrahmung während der Messe.

Ein herzliches Dankeschön allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die Kondolenzbesuche, Kerzen- und Geldspenden und allen, die unsere liebe Verstorbene auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

In Liebe und Dankbarkeit

Die Trauerfamilien

Die fleißigen Ehrenamtlichen bei der Räumkampagne am Kumitzberg. Foto: A. Strimitzer
Die heimischen „Lions“ sammelten: Georg Haselnus, Jarno Bor, Stephanie Bor, Michael Pollner, und Armin Scheck (v. l.).

Wien und Aussee – des håt scho wås!

Die AltBadSeer, die Tanzgeiger aus Wien und die jungen Musikanten der Salettlmusi spielten auf höchstem musikalischem Niveau am 10. April im Veranstaltungszentrum Altaussee unter dem Motto „Weana-Liad & Steirer-Påsch“ für Einheimische, Zweiheimische und Zuagroaste Volksmusik – und nahmen das Publikum auf eine großartige musikalische Reise mit. Robert Leu von den AltBadSeern freute sich über die zahlreichen Besucher im ausverkauften Saal und begrüßte die Ehrengäste: Bgm. Gerald Loitzl, Pfarrer Michael Unger, Marianne Goertz sowie ABI

Christian und ABI a. D. Werner Fischer. Er bedankte sich auch bei den zahlreichen Sponsoren sowie bei Renate Angerer vom „GenussCafé“, die mit ihrem Team das Publikum mit Speis und Trank bestens versorgte.

Die überaus unterhaltsame Moderation hatte Stefan Pehringer inne, der mit Anekdoten und „blöden G’schichteln“ für beste Unterhaltung sorgte. So stellte sich auch die Frage, ob er die Einladung für diese Moderation am 27. Dezember schon um 21.03 Uhr oder erst um 21.04 Uhr erhalten habe …

Die musikalischen Stücke führten von den Alpen nach Wien und weiter auch nach Ungarn – mit Polkas, Jodlern, Märschen, Volksweisen bis hin zum „Bundesbahnblues“, der von Robert Leu und Georg Leu dargeboten wurde. Die „Tanzgeiger“ –unter ihnen auch der Grundlseer Sebastian Rastl mit seiner Bassgeige – fiedelten sich mit Wiener Melodien und Liedern, Weisen aus Oberösterreich und mit einem Csárdás in die Herzen des Publikums. Die „Salettlmusi“ überzeugte mit jugendlichem Schmiss in ihren

Die Veranstalter freuten sich über den sensationellen Besuch und den gelungenen Abend im Altausseer Veranstaltungssaal. Foto/Text: E. Enzelberger

Darbietungen und wurde mit großem Applaus belohnt. Zwischen den einzelnen kurzen Musikstücken (es waren insgesamt 30) erzählte Stefan Pehringer einige seiner persönlichen Erlebnisse in der „Haupt- und Residenzstadt“ und von seiner Tätigkeit als Moderator im Altausseer Bierzelt. Dazwischen las er unter anderem Gedichte von Josef Weinheber, womit er viele Lacher einheimste, aber auch Melancholisches wie die „Sehnsucht nach Altaussee“ von Friedrich Torberg. Die AltBadSeer erinnerten gesang-

lich mit „Urlaub im Salzkammergut“ an Hans Giegle und Heribert Raich, die unerhört viel für die Volkskunde und Volksmusik getan haben. Nach fast drei Stunden – die wie im Flug vergingen – wurde der Abend von allen drei Gruppen gemeinsam mit einem „Steirer“ singend und påschend beendet – wobei sich auch das Publikum aktiv beteiligte. „So wås solln‘s båld wieda måchn“, meinte ein Einheimischer beim Hinausgehen. Dieser Aussage stimmten viele der Besucher zu.

Neue Ampelanlange in Bad Aussee

Schaltzeiten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund hunderttausend Euro“, so Verkehrslandesrätin Claudia Holzer. Im Zuge der Arbeiten wurde von den Mitarbeitern des Ausseer Bauhofs

Kongresse

und Veranstaltungen als wichtiger Wirtschaftsfaktor

im Ausseerland

Das Ausseerland ist nicht nur ein beliebtes Urlaubsziel für Erholungssuchende, Naturliebhaber und Kulturinteressierte, sondern auch ein attraktiver Standort für Kongresse, Tagungen und Veranstaltungen. Unsere Kongressund Veranstaltungssäle bieten den passenden Rahmen für Seminare, Firmenveranstaltungen, Fachtagungen, kulturelle Events und gesellschaftliche Anlässe. Solche Veranstaltungen sind für die Region von großer Bedeutung.

Sie bringen Gäste ins Ausseerland, beleben die Wirtschaft und sorgen für zusätzliche Wertschöpfung in vielen Bereichen. Davon pro fi tieren nicht nur die Veranstaltungsorte selbst, sondern auch Hotels, Gastronomiebetriebe, der Handel, regionale Dienstleister und viele weitere Betriebe. Kongressteilnehmerinnen und Kongressteilnehmer nächtigen in unseren Beherbergungsbetrieben, genießen die heimische Kulinarik in unseren Gasthäusern und Restaurants, nutzen Freizeitangebote und lernen die Region von ihrer besten Seite kennen.

Die alte Ampelanlage, die seit 1995 ihren Dienst versah, wurde letzte Woche – begleitet von umfangreichen Baumaßnahmen und einer Sperre der Hauptstraße – erneuert. Verantwortlich dafür war der Straßenerhalter der Landesstraße 703, das Land Steiermark, das die Anlage auch finanziert. Im Zuge der Generalsanierung wurden die wesentlichen Komponenten der Anlage erneuert – darunter der Verteilerkasten, die Verkabelung, die Induktionsschleifen im Asphalt sowie die zwei Ampeln selbst. Bei Landesstraßen werden in der Regel Induktionsschleifen im Fahrbahnbelag eingesetzt, um damit die Rot- und Grünphasen dem Verkehrsaufkommen bedarfsgerecht anzupassen. Für die neue Anlage wurde von zwei Induktionsschleifen auf fünf erhöhrt, um auch den nachkommenden Verkehr erfassen zu können. Für diese Erweiterung waren Grabungsarbeiten für die Leitungen notwendig, wobei gleichzeitig auch Leerrohre mitverlegt wurden, auf die zu einem späteren Zeitpunkt zugegriffen werden kann.

„Die neue Ampelanlage wird in die Überwachungszentrale Steiermark in Hausmannstätten eingebunden und von dort laufend überwacht.

Nach der erfolgten Inbetriebnahme beginnt ein vierwöchiger Probebetrieb. In diesem Zeitraum erfolgt die Beobachtung und – wenn notwendig – eine Optimierung der

auch gleich die Querneigung der Gehsteigpflasterung reduziert, damit der Gehsteig besser zu begehen ist und – unter anderem – die Befahrung mit Rollstühlen erleichtert wird.

Genau darin liegt ein großer Mehrwert, denn wer beruflich ins Ausseerland kommt, kehrt nicht selten privat wieder mit Familie, Freunden oder als Stammgast zurück. Kongresse und Veranstaltungen sind daher weit mehr als ein einzelner Termin im Kalender. Sie schaffen Sichtbarkeit für das Ausseerland, stärken die regionale Wirtschaft und tragen dazu bei, neue Gästeschichten für unsere Region zu gewinnen. Gerade in einer Zeit, in der Ganzjahrestourismus und nachhaltige Wertschöpfung immer wichtiger werden, sind professionelle Veranstaltungsangebote ein bedeutender Baustein für die Zukunft. Das Ausseerland zeigt damit einmal mehr, dass Tourismus, Wirtschaft und regionale Entwicklung eng miteinander verbunden sind. Gute Veranstaltungsinfrastruktur ist kein Nebenschauplatz, sondern ein echter Standortvorteil.

Herzliche Grüße aus dem Ausseerland Salzkammergut!

Pamela Binder Tourismusverband Ausseerland Salzkammergut

Bgm. Thomas Schönauer (r.) mit dem Projektleiter des Landes Steiermark, Michael Leitner. Foto: Stadtgemeinde BA

Heimische Naturfreunde mit neuem Vorstand

Der neugewählte Vorstand der Naturfreunde Bad Aussee fast komplett. (V. l.): Horst Binna, Rita Temmel (Rechnungsprüfung), David Hocker (Schriftführer/Wegewart), Kassier Johann Grieshofer, Florian Stiebler (Wanderführer/Wegewart), Landesvorsitzender Jürgen Dumpelnik, Willi Stiebler (Obmann/Wanderführer), ObmannStv./Hüttenwart-Stv. Josef Kaiser-Zeisel, Obmann a. D. Herbert Köberl, Reinhold Leitner (Rechnungsprüfung/Hüttenwart-Stv.), Hüttenwart Peko Baxant und Wegewart Sinan Rijal. Nicht auf dem Bild: Engelbert Linortner (Kassier-Stv.) und Veronika Stiebler (Schriftführer-Stv.). Foto: Privat/Naturfreunde BA

Ortsgruppe weiterhin Unterstützung und Infrastrukturmittel zu. Bad Aussee sei eine der wenigen Ortsorganisationen, die noch Hütten betreibe, betonte er und versprach: „Wir sind der Tradition und dem Engagement unserer Mitglieder verpflichtet und kämpfen auf Landes- und Bundesebene für den Erhalt alpiner Infrastruktur und beteiligen uns an den Instandhaltungskosten der Betreiber von Naturfreundehütten, damit sie nicht aufgeben müssen, denn diese Hütten wurden von Vereinsmitgliedern mit viel Herzblut und Initiative ehrenamtlich aufgebaut.“

Der scheidende Obmann, Herbert Köberl, bedankte sich unter anderem bei Appelhaus-Hüttenwirt Florian Marl, Rauchfangkehrer Simon Treiber, den Bundesforsten für die gute Zusammenarbeit sowie auch Peter Schmied für die reibungslose Organisation und Abwicklung der Hubschraubertransporte von Buchenholz und Baumaterial auf die

Henaralm. Die dortige Naturfreundehütte besteht seit fast hundert Jahren und ihre Instandhaltung ist für alle Mitglieder eine Herzensangelegenheit. Hüttenwart Peko Baxant und sein Stellvertreter, Josef KaiserZeisel, haben mit ihren Helfern schon viel Zeit und Mühe in notwendige Reparaturarbeiten gesteckt – weitere sind jedoch noch notwendig. „Erhalt und Instandhaltung der Hütte sind überlebenswichtig für die Naturfreunde Bad Aussee“, betonte Kassier Johann Grieshofer in seinem Bericht. Der Verein habe zuletzt beträchtliche Investitionen für die Verbesserung der

Hütteninfrastruktur geleistet und weitere seien erforderlich, wie er festhielt. Um das finanzieren zu können, mussten die Nutzungstarife der Schutzhütte etwas erhöht werden (15 Euro für Mitglieder und 30 Euro für Nichtmitglieder pro Person pro Nacht). Besonders wichtig sind für den Verein die jährlichen Subventionen der Gemeinden wie auch die Refundierungen der „Naturfreunde“-Landesorganisation. Der Landesvorsitzende der „Naturfreunde Steiermark“, Jürgen Dumpelnik, kam extra von Graz zur Jahreshauptversammlung nach Bad Aussee und sagte der

Restaurant Wassermann öffnet wieder –wer findet die Wassermann-Post?

Am 30. April öffnet die Gourmet-Stube im Mondi-Resort am Grundlsee unter neuer Leitung. Kredenzt wird erstklassige Fisch-Kulinarik aus Österreich. Zum Start lohnt es sich für Passanten am Grundlsee, die Augen offenzuhalten.

Seit Anfang 2026 ist Valentin Schober Küchenchef des Gasthauses Seeblick, das sich überregional mit authentischer österreichischer Wirtshausküche und der grandiosen Panoramaterrasse am Grundlsee einen Namen gemacht hat. Zum Frühling wird unter seiner Leitung auch das Gourmet-Restaurant „Wassermann“ wiedereröffnet.

Gäste dürfen sich ab 30. April über eine Konzepterweiterung freuen, in der sowohl der regionale Bezug des 31-jährigen Bad Goiserers als auch seine Neugier entscheidende Rollen spielen. Geboten werden hochwertige Fisch-Spezialitäten, die ausschließlich österreichischen Gewässern entstammen. Für NichtFisch-Liebhaber gibt es feine vegetarische oder fl eischhaltige Alternativen. „Wir freuen uns, dass Valentin jetzt auch unserer EdelStube seine persönliche Note schenkt“, so Resort-Direktor Franz Kromoser, „der Gedanke, unsere aus weitgehend regionalen Schätzen bestehende GourmetKüche durch internationale Aromen und Zubereitungsweisen zu optimieren, passt hervorragend zu unserem Küchen-Konzept, das die Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten seit jeher in den Fokus rückt.“ Die kreativ komponierten Speisen werden durch eine fein abgestimmte Weinauswahl oder besondere alkoholfreie Getränke komplettiert, die dank individueller Empfehlung perfekt mit den à la

carte Gerichten harmonieren. Besondere Gewinn-Chance zum Start: Wer findet die Wassermann-Post?

Vom 30. April bis 3. Mai sollten Passanten am Grundlsee alle ihre Sender auf Empfang stellen. Im Ort und im Uferbereich werden insgesamt 30 Botschaften platziert. Wer darunter die Wassermann-Post findet, darf sich über ein Abendessen für zwei inkl. Getränkebegleitung freuen. Die übrigen 29 Entdecker fi schen einen erfrischenden Trostpreis.

Der Erhalt der Schutzhütte bei der „Henaralm“ und ein gutes Einvernehmen mit den Österreichischen Bundesforsten und dem benachbarten „Appelhaus“ ist auch dem neuen Obmann Willi Stiebler ein großes Anliegen. Er möchte außerdem gemeinsame Bergerlebnisse fördern und öfter Gruppenwanderungen ausschreiben.

Bei den Naturfreunden Bad Aussee kam es am 10. April im Rahmen der Jahreshauptversammlung beim „Staud’nwirt“ zu einem Obmannwechsel samt einer Neubesetzung des Vorstandes, nachdem Herbert Köberl seine Funktion als Obmann nach sechs Jahren zurücklegte. Der ehemalige „Almwirt“, der seinen Nachfolger und mehrere junge Naturfreunde ins Team holte, wird die Ortsgruppe weiterhin als Vorstandsmitglied unterstützen. Der neue Obmann, Willi Stiebler, dankte in seiner Ansprache für die einstimmige Wahl des Vorstandes und die Bereitschaft aller Aktiven, sich einzubringen. Einige junge Vereinsmitglieder wie David Hocker, Sinan Rijal und Florian Stiebler übernehmen die Pflege und Markierung von ca. 40 Kilometern Wanderwegen von langjährigen Wegewarten, die diese wichtige und anstrengende, ehrenamtliche Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können. Der gebürtige Oberösterreicher Willi Stiebler, der seit 2023 mit seiner Ehefrau Veronika in Bad Aussee lebt, war vor der Übersiedelung jahrelang bei den Naturfreunden in Wels als Referent für Berg- und Alpintouren sowie Übungsleiter für alpines Klettern tätig und ständig als Wanderführer mit Gruppen im Toten Gebirge unterwegs.

Der aktuelle Tourenplan ist demnächst im Schaukasten bei der Sparkasse und auf der Homepage der Ortsgruppe zu finden, die gerade aktualisiert wird. Auf der Homepage badaussee.naturfreunde.at werden künftig alle Informationen und Berichte zu den Wandertouren der Naturfreunde und zur Henaralmhütte veröffentlicht. Um den Austausch mit Mitgliedern und Bergsport-Interessierten zu verstärken, plant Willi Stiebler ab Juni einen regelmäßigen NaturfreundeStammtisch beim „Staud‘nwirt“, der jeden ersten Montag im Monat ab 19 Uhr stattfinden wird. Auch bei der einen oder anderen Veranstaltung im Ausseerland möchte er mit den „Naturfreunden“ präsent sein. Jungen und junggebliebenen Vereinsmitgliedern legte der neue Vorsitzende die Nutzung der NaturfreundeAkademie wärmstens ans Herz. Diese bietet von Kletter- und Wanderführerkursen über den Umgang mit digitalen Karten und den durch den Klimawandel veränderten Bedingungen im Gebirge bis hin zu Workshops wie „Iglu bauen“ viele interessante Angebote zum attraktiven Mitgliederpreis. „Davon können auch erfahrene ‚Dåhigeher‘ profitieren –sogar wenn sie jeden Stein und Steig im Toten Gebirge kennen“, wie Willi Stiebler abschließend festhielt.

Danksagung

Für die zahlreiche Anteilnahme zum Abschied von unserem lieben

Franz Salfelner

vlg. „Bauern i. d. Schraden“

möchten wir uns bei allen herzlich bedanken.

In liebem Gedenken Die Trauerfamilie

Küchenchef Valentin Schober.

Freiwillige Feuerwehr

Lupitsch blickte auf ein arbeitsreiches Jahr zurück

Bei der 107. Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lupitsch, die am 13. März im Rüsthaus stattfand, zog Kommandant HBI Wolfgang Demmel gemeinsam mit 31 anwesenden Mitgliedern – darunter vier Jugendliche – sowie zahlreichen Ehrengästen Bilanz über ein intensives Jahr.

Im vergangenen Jahr wurde die Feuerwehr Lupitsch zu mehreren Einsätzen gerufen, darunter einige Verkehrsunfälle auf der B 145, ein Brand am Holzsammelplatz des Unternehmens Stummer sowie ein aufsehenerregender Unfall mit einem umgestürzten Betonmischwagen. Durch das rasche und professionelle Eingreifen konnte in allen Fällen effizient geholfen werden. Auch die Übungstätigkeit war umfangreich: Neben technischen Übungen und Jugendübungen nahm die Wehr an einer Atemschutz-Abschnittsübung in Altaussee teil. Die Feuerwehr Lupitsch brachte im Jahr 2025 insgesamt über 5.000 freiwillige Stunden für die Allgemeinheit auf. Erfreulich entwickelte sich auch die Jugendarbeit. Vier Jugendliche absolvierten erfolgreich den Wissenstest, zudem nahm der Nachwuchs am „24-Stunden-Tag“ der Feuerwehr Altaussee teil. Ein Höhepunkt des Jahres war das Schützenzeltfest, das bei besten Bedingungen stattfand und einen neuen Rekord verzeichnete. Der Erlös trägt wesentlich zur Finanzierung der Feuerwehr bei. Angelobung und Ehrungen Ein weiterer – persönlicher – Meilenstein war der erfolgreiche Abschluss der Grundausbildung von Fabian Angerer, der im Rahmen der

Wehrversammlung feierlich angelobt und in den Aktivstand übernommen wurde. Im Zuge der Versammlung wurden auch mehrere Kameraden befördert: Georg Holzer, Erich Angerer, Gerhard Angerer und Klaus Moser erhielten den Dienstgrad „Hauptlöschmeister“. In ihren Grußworten würdigten die

Ehrengäste die hohe Einsatzbereitschaft, die starke Jugendarbeit sowie die ausgezeichnete Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen. Bgm. Gerald Loitzl hob insbesondere die Bedeutung der Feuerwehr für die Gemeinde hervor. Für die Zukunft sind bereits wichtige Projekte geplant. Im Fokus steht der

Bau eines Löschwasserbehälters mit rund hundert Kubikmetern Fassungsvermögen und das Anbringen eines Defibrillators am Rüsthaus.

Zudem wird die Feuerwehr Lupitsch im kommenden Jahr das 100-jährige Musikfest der Musikkapelle Lupitsch unterstützen.

So gut schmeckt Fasten

Einladung zur Verkostung am Mittwoch, 6. Mai, um 18.30 Uhr im Rahmen der Fastenwoche im Haus Ecologie

Über Lotte Krisper Fastentrekking Vor 10 Jahren empfing die Wanderführerin und Fastentrainerin Lotte Krisper-Ullyett ihre erste Wandergruppe am Bahnhof Bad Aussee. Seither begleitete sie auf 43 Fastenwanderwochen 340 Personen beim Fasten ins Gebirge, am liebsten ins Tote Gebirge und rund um den Dachstein. In diesen Wochen werden in bewusst langsamem Gehtempo ca. 60 Kilometer und 3500 Höhenmeter überwunden. Vollfaster nehmen in dieser Woche täglich ca. 350 kcal in Form von Gemüsebrühe/-saft zu sich, Basenfaster erhalten Basenkost (ca.

1200–1400 kcal). Um den Unterkünften am Berg und im Tal möglichst wenig „Scherereien“ zu machen, hat Lotte Krisper ein minimalistisches Bergprogramm ausgearbeitet, das möglichst einfach zuzubereiten ist und gleichzeitig den physiologischen Anforderungen entspricht. Seit 2017 arbeitete sie mit 40 Unterkünften am Berg und im Tal zusammen.

Über Ecologie: Seit 2024 ist Ecologie ein fixer Kooperationspartner von Lotte Krisper. Die 100 % ökologische Haltung von Agathe Stöckl und Rudi Klecker passt

gut zur Einstellung der Fastenwanderer nach dem Motto „Ohne Fußabdruck durch die Alpen“. www.ecologie.at

So gut schmeckt Fasten Im Rahmen der Fastenwanderwoche gibt es am Mittwoch, 6. Mai, um 18.30 Uhr im Ecologie Grundlsee, Mosern 112 eine Infoveranstaltung mit Verkostung von 15 Proben aus dem Fastenrepertoire. Sie erhalten 15 Kostproben aus dem Repertoire der Fastenverpflegung und erfahren die gesundheitsförderlichen Hintergründe.

Sie werden überrascht sein, wie gut eine richtig gemachte Fastensuppe schmeckt. Es wird der Unterschied zwischen Vollfasten, Basenfasten, Intervallfasten und Scheinfasten erklärt. Nichts davon ist kompliziert. Es wird ein kurzweiliger und gleichzeitig informativer Abend zum Wohle der Gesundheit. Anmeldung erbeten.

Fastenwanderwoche 3.–9. Mai Ein- und Zweiheimische können ambulant teilnehmen, alle Programmpunkte mitmachen und zu Hause schlafen! Preis für Leser der Alpenpost: € 490,–

Lotte Krisper-Ullyett „Ohne Fußabdruck durch die Alpen“ www.fastentrekking.at +43 680 2103128

Kommandant HBI Wolfgang Demmel mit den beförderten Kameraden.
Foto: FF LU
Morgentee für Fastentrekker auf der Wildenseehütte. Foto: Privat
ⒸThomas Posch

Neues „Prädatorenmanagement“ des Landes Steiermark

Das Land Steiermark stellte kürzlich das „Prädatorenmanagement“ neu auf. Unter „Prädatoren“ fallen Raubtiere wie Wolf, Luchs, Braunbär, Fischotter, Wildkatze oder Vögel wie die Aaskrähe. Diese Tiere werden hinkünftig vom Naturschutzrecht in das Jagdrecht überführt, womit Kompetenzen gebündelt, Zuständigkeiten klar geregelt und ein effizientes Management aus einer Hand ermöglicht werden. Ein erster Schritt betrifft Aaskrähen:

Aufgrund drohender Schäden in der Landwirtschaft wird noch für diese Anbausaison eine Krähenverordnung auf Basis der bisherigen Rechtslage erlassen. Vorgesehen ist eine Entnahme von 7.700 Tieren. Dafür wird eine verkürzte Begutachtungsfrist von zwei Wochen gestartet, um rasch Planungssicherheit für die Betriebe zu schaffen.

Fischotter verursacht

Millionenschaden

In einem zweiten Schritt soll zeitnah eine neue Fischotterverordnung erlassen werden. Ein Tier frisst durchschnittlich rund 1,7 Kilogramm Fisch pro Tag. Insgesamt entsteht dadurch ein jährlicher direkter Schaden von rund 2,2 Millionen Euro für Fischereibetriebe, Bewirtschafter und Teichwirte – zusätzlich dazu verlieren Fischereirechte massiv an Wert und der ökologische Schaden ist enorm. Künftig sollen deutlich strengere Regelungen in einer neuen Verordnung verankert werden. Seit der

Wiederansiedelung in der Steiermark explodierten die Bestände des Fischotters und auch die heimischen Fischbestände – vor allem in Fließgewässern wie der Traun – sind massiv gefährdet. Es wird darum gebeten, Sichtungen von Fischottern den Gewässerverantwortlichen zeitnah zu melden.

Neue Wolfsverordnung

Auch beim Wolf wird nachgeschärft: Die bestehende Regelung habe sich in der Praxis als unzureichend erwiesen, da bislang keine Entnahmen erfolgt seien, erklärte Landesrätin Simone Schmiedtbauer. Eine neue Wolfsverordnung wird daher unter der Zuständigkeit der Abteilung für Land- und Forstwirtschaft erarbeitet. „Ziel sind umsetzbare Lösungen, insbesondere vor dem Hintergrund wachsender Populationen und begrenzter Möglichkeiten beim Herdenschutz“, betonten Naturschutzlandesrat Hannes Amesbauer und Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer abschließend.

Mit seinen schwarzen Knopfaugen fällt der Fischotter (Lutra lutra) in das „Kindchenschema“ und wird deshalb als sehr niedlich wahrgenommen. Er ist jedoch – gemeinsam mit Gänsesägern, Kormoranen und Co. – für einen massiven Schwund der heimischen Fischbestände – vor allem der Bachforelle – verantwortlich. Foto: WikiCommons

Verschönerungsverein Obertraun mit hunderten ehrenamtlichen Stunden

Seit 2009 setzt sich der „Verschönerungsverein Obertraun“ mit großem Engagement dafür ein, die Wanderwege im Tal der Dachsteingemeinde in Schuss zu halten.

Alljährlich im Frühjahr startet der Verein in die neue Arbeitssaison. Kürzlich fand die Jahreshauptversammlung statt, bei der auch personelle Veränderungen beschlossen wurden: Obmann Gerhard Lipovec und Schriftführerin Ilse Hubeny legten nach langjähriger Tätigkeit –beide übten ihre Funktionen seit 2019 aus – ihre Ämter zurück.

Bei den Neuwahlen wurde Leopold Eggenreiter zum neuen Obmann gewählt, Birgit Kopp übernimmt künftig die Funktion der Schriftführerin.

Unterstützt werden sie weiterhin von

Kassier Peter Perstl sowie den Beirätinnen und Kassaprüferinnen Hannelore Dankelmayr und Andrea Schwarzlmüller.

Der neue Obmann Leopold Eggenreiter sowie Vzbgm. Gernot Winterauer bedankten sich bei den scheidenden Funktionären für ihr langjähriges Engagement und überreichten ein Erinnerungspräsent.

Mehr als 500 Arbeitsstunden für das Wegenetz

In den Tätigkeitsberichten informierten unter anderem Leopold Eggenreiter und Alfred Höll über die im Jahr 2025 durchgeführten Arbei-

Der neue Vorstand des Verschönerungsverein und Vizebürgermeister Gernot Winterauer bedankten sich bei Ilse Hubeny und Gerhard Lipovec (Bildmitte) für ihre langjährige Tätigkeit.

ten. Diese reichten vom Weg zum Bühlerbachursprung über den Koppenwinkel bis hin zur Wasserfallwand, zum Schergenkogel sowie zum Ersatzweg beim Lichtstein. Ein besonderes Augenmerk gilt jedes Jahr dem Obertrauner Höhenweg, der ganzjährig stark frequentiert und bei Einheimischen wie Gästen gleichermaßen beliebt ist. Insgesamt wurden 560 Arbeitsstunden dokumentiert – die tatsächliche Leistung liegt jedoch noch deutlich darüber.

Kassier Peter Perstl berichtete von einem soliden Kassastand, wies jedoch darauf hin, dass rückläufige Spenden einen kleinen Wermutstropfen darstellen.

Danksagung

Finanziert wird der Verein vor allem durch Mitgliedsbeiträge sowie Spenden, die unter anderem im örtlichen Tourismusbüro abgegeben werden können. Zusätzlich erhält der Verein Unterstützung von der Gemeinde und dem Tourismusverband. Seitens der Gemeinde bedankte sich Vzbgm. Gernot Winterauer bei allen Beteiligten für ihren Einsatz: „Für die Gemeinde ist dieser Verein unverzichtbar und für den Ort eine große Unterstützung und Bereicherung. Von den gepflegten Wanderwegen profitieren nicht nur unsere Urlaubs- und Ausflugsgäste – sie sind auch eine wichtige Infrastruktur für die einheimische Bevölkerung.“

Für die große Anteilnahme am Ableben meines Mannes, Papas, Schwiegervaters und Opas, Herrn

Reinhard Kitzer

möchten wir uns bei allen bedanken.

Ein besonderer Dank gilt Dr. Pia-Katharina Edlinger und ihrem Team für die jahrelange Betreuung.

Ein herzliches Dankeschön der Salinenmusik Altaussee, dem Kondukt sowie den Trägern. Vielen Dank auch an Sandra Singer für die schöne Feier. Ein großes Danke an alle, die mit Reinhard den letzten Weg gegangen sind.

In liebevollem Gedenken Edith, Reinhard, Christine, Leon und Matteo

Des Ehrenkapellmeisters

letzter Takt

Still und zurückhaltend – wie es seine Art war – schloss am 14. April Hans Loitzl vlg. Gasperl, Ehrenkapellmeister der Musikkapelle Grundlsee, im 82. Lebensjahr für immer seine Augen.

Der ehemalige Bauho fl eiter der Gemeinde Grundlsee, der – noch heute – von damaligen Mitarbeitern in höchsten Tönen gelobt wird, konnte nicht nur auf ein arbeitsreiches Leben, sondern auch auf ein Leben mit viel Musik zurückblicken. Er selbst lernte das musikalische Handwerk bei Albert Hopfer, trat 1960 der Musikkapelle Grundlsee bei und gründete schon bald mit einigen Freunden die erste Oberkrainerkapelle am Steirischen Meer. Als Nachfolger seines Vaters trat er 1975 in dessen Fußstapfen und wurde Kapellmeister. Ganze Generationen an Klarinettisten in Grundlsee lernten von ihm das musikalische Handwerk und Hans Loitzl gab jedem Schüler das Gefühl, besonders zu sein.

Hans Loitzl war auch bei den Faschingbriefen hochaktiv – so beim Faschingbrief der Musikkapelle Grundlsee mit Herbert Grill vlg. Hauser wie auch als Gründungsmitglied des Faschingbriefes von Dr. Peter Weixelbaumer, dem er von 1974 bis 1996 angehörte. Er musizierte neben seinen Kameraden Hans Amon (Klarinette) und Max Strimitzer (B-Horn) als HarmonikaSpieler und fungierte auch als musikalischer Leiter. Seine Kameraden und damaligen Weggefährten umschreiben seine Charaktereigenschaften als sehr kameradschaftlich, freundlich und äußerst verlässlich. Die größten Fußabdrücke hinterlässt Hans Loitzl jedoch ohne Zweifel bei der Musikkapelle Grundlsee, welche ihn für seine Verdienste im Jahr 1995 zum Ehrenkapellmeister ernannte.

Eine eher unbekannte Passion von Hans Loitzl war es, alte Werkzeuge zu sammeln, und so kümmerte er sich in den letzten Jahrzehnten nicht nur um Werkzeuge, sondern auch um eine sehr alte Rumpl mit langer Geschichte, die als „Gemeinderumpl“ bekannt wurde. Als Obmann der Wassergenossenschaft „Gasperlhof“ war er für eine äußerst korrekte Gebarung bekannt. Das allgemeine Mitgefühl gilt seiner Gattin Helga sowie seinen Kindern und Nachkommen. F.S.

„Blechhauf’n Brass“ spielte in Altaussee auf

„On Air“ heißt das diesjährige Programm der „Blechbläser-Boygroup“ mit dem passenden Namen „Blechhauf’n Brass“. Sieben Instrumentalisten spielten dabei – vor großem Publikum – am 16. April im Veranstaltungssaal Altaussee Blechmusik vom Feinsten.

Die Erwartungshaltung des zahlreich gekommenen Publikums wurde dabei ab dem ersten Ton erfüllt. Die Instrumente waren bei Peter Fliecher (Percussion, Trompete, Flügelhorn), Christoph Haider-Kroiss (Trompete, Flügelhorn), Dominic Pessl (Trompete, Flügelhorn), Bernhard Holl (Posaune, Steir. Harmonika), Philipp Fellner (Posaune, Basstrompete), Markus Wonisch (Posaune), Albert Wieder (Helikon, Tuba, Ukulele) aufs Unterschiedlichste verteilt und gaben auf der Bühne Imposanz und Lautstärke als Ensemble her, welche nur in einem

großen Veranstaltungssaal zum Tragen und Ausdruck gebracht werden können. Das Programm war eine gewollt weitgespannte Inszenierung für Augen und Ohren, wobei der Schalk jedem Musiker im Nacken saß.

Die vier Burgenländer, ein Steirer, ein Kärntner und ein Salzburger kommunizierten harmonisch auf der Bühne und stellten auch einzeln ihre Talente zur Schau. Sie sangen, jodelten – oft auch dreistimmig – und überraschten das Publikum mit akrobatischen Figuren und Moderationseinlagen. Alles war gespeist

von Ironie gegenüber sich selbst und der Zuhörerschaft, welche im Nu zum Fanclub wurde. Die Bühnenshow wurde mit Tanz, Artistik, esoterischer Magie und gekonnter, vielseitiger Blasmusik bereichert.

Alle Genres waren willkommen, alle Klänge optimiert und das vermeintlich virtuose instrumentale Chaos auf der Konzertbühne stemmten die sieben Blechbläser mit einer schwungvollen Leichtigkeit. Gleich zwei Zugaben in Form von Märschen wurden dem johlenden Publikum zum Ende gereicht.

Feierlaune bei der Bergrettung Obertraun

Die Kameraden des Obertrauner Bergrettungsdienstes hatten kürzlich einiges zu feiern: Neben dem Saisonabschluss wurden auch das 25-jährige Jubiläum der Bergrettungshütte Krippenstein und der 80er von Horst Fratnik gefeiert – unter anderem mit einem „Bergrettungs-Triathlon“.

Der Ostermontag wird von einigen Bergrettungsmitgliedern schon sehnsüchtig herbeigesehnt, wird doch an diesem Tag traditionell der Saisonabschluss am Krippenstein gefeiert. Zuletzt zeigte der Winter ja noch einmal ein kräftiges Lebenszeichen und schenkte den Wintersportlern ein paar spannende Tiefschneetage am „Stoa“. Darüber hinaus dient die Bergrettungshütte am Krippenstein den

Bergrettern schon seit einem Vierteljahrhundert als Basisstation, als Stützpunkt bei der Pistenrettung sowie für den ein oder anderen gemütlichen Abend mit Kameradschaftsp fl ege. Für die älteren Kameraden war es beeindruckend, wie schnell die Zeit – seit dem Umbau im Jahr 2000/2001 – geradezu verflogen war Damit nicht genug, feierte auch der Bergrettungskamerad Horst Fratnik seinen 80. Geburtstag und lud seine Kameraden zu einem Fass Bier ein. Die Mannschaft nahm diese Getränkespende gerne an und bedankt sich an dieser Stelle auch für das vorzügliche Kren fl eisch beim Hüttenkoch Gerhard. Zusätzlich wollen sich die Bergretter auch bei allen Partnern am Krippenstein, den Seilbahnern sowie den Hüttenwirten für die freundliche Unterstützung bedanken.

Der „Blechhauf’n“ gastierte in der Losergemeinde.
Foto/Text: DoBi
Die Obertrauner Bergretter genossen die Feierstunden.

Benefiz-Abenteuer: Radeln für Birgit

Auf ihren Radreisen erleben Heidi und Johannes Lämmerer viele wunderschöne und intensive Zeiten. Manchmal gibt es aber auch Gegenwind, Regen und unangenehme Momente. Auf langen Reisen gehört dies für die beiden dazu, denn sie haben es sich so ausgesucht. Doch es gibt Situationen im Leben, die man sich nicht aussuchen kann. So erging es Birgit L. aus Grundlsee im August 2025. Während eines Urlaubs mit Freundinnen in Kroatien brach sie völlig unerwartet zusammen. Dank der schnellen Reaktion ihrer Freundinnen wurde Birgit zunächst nach Ljubljana ins Krankenhaus gebracht und anschließend nach Graz überstellt. Für Familie und Freunde folgten bange Wochen: Intensivstation, künstlicher Tiefschlaf – und immer die Frage: Wie geht es weiter?

Birgit kämpfte sich zurück ins Leben und nach vielen Wochen ging es endlich langsam bergauf. Doch im Februar, während einer Reha in Gröbming, kam der nächste schwere Rückschlag. Ein Rückfall – wieder Intensivstation, wieder künstlicher Tiefschlaf. Aber Birgit kämpft weiter,

und Schritt für Schritt geht es erneut bergauf.

Zu all den Sorgen kommt nun auch eine große finanzielle Belastung: Krankenhauskosten, Therapien und die vielen Fahrten nach Graz.

Deshalb bitten die beiden RadAbenteurer ihre Radgemeinschaft um Unterstützung: Jeder Beitrag, egal wie groß oder klein, hilft dabei, Birgit die notwendigen Therapien zu ermöglichen.

„Birgit – wir denken jeden Tag an dich und freuen uns auf den Sommer, wenn wir uns hoffentlich am Grundlsee wiedersehen“, wie Johannes und Heidi aus Usbekistan einen berührenden Gruß und Aufruf schickten.

Spendenkonto – Kontoinhaber: Gabriele Maria Loitzl. IBAN: AT48 1912 0502 0051 5620. Kennwort: „Radeln für Birgit“

Anschießen bei der Privilegierten Schützengesellschaft in Altaussee

Am 18. April konnte Oberschützenmeister Franz Pichler wieder hochmotivierte Schützinnen und Schützen in der Altausseer Schiaßstatt beim traditionellen Anschießen begrüßen, die sich alle über den Auftakt des Schützenjahres freuten.

Für die musikalische Untermalung und gute Stimmung sorgten die jungen, hochtalentierten Musikanten der Salettlmusi – die auch schossen und dabei sehr erfolgreich waren. Um die Versorgung mit Speis und Trank kümmerte sich gewohnt professionell Waltraud Schröttenhamer. Es wurde durchwegs „angestrichen“ geschossen – dementsprechend kam es zu überaus guten Ergebnissen. Die Damenklasse entschied Katharina Schmid (42) vor Marion Dijaschtuk (36) für sich. Bei den Veteranen gewann Albert Dijaschtuk (49) gefolgt von Herbert Werner (49). Bei den Herren war Oberschützenmeister Franz Pichler (49)

vor Wolfgang Freismuth (47) der erfolgreichste Schütze. In der Jugendgruppe nahm Frederik Köberl (48) vor Maximilian Mandl (46) den ersten Platz ein. In der Tiefschusswertung setzte sich Christian Kurz (82 Teiler) vor Herbert Werner (93 Teiler) an die Spitze. Über den Sieg auf der Festscheibe konnte sich Herbert Werner vor Georg Haselnus freuen. Nach dem Abschluss dieser überaus gelungenen Veranstaltung lud OSM Franz Pichler zum „VereineSchießen“ am 9. Mai ein, bei dem sich jeweils drei Schützen zu einem „Verein“ zusammenschließen – was sicherlich sehr spannend werden wird.

„Eine Verlesung und andere Peinlichkeiten“ in der Wasnerin

Thomas Raab, ein mehr als erfolgreicher, vielfach ausgezeichneter Autor, war am 18. April in der „Wasnerin“ zu Gast.

Bisher schrieb Thomas Raab elf Bücher über „Der Metzger – ein Original“ und drei Bücher für die Serie „Frau Huber ermittelt“. An diesem Abend jedoch entlarvte sich der Autor selbst. Er erzählte – mit einer gehörigen Portion Selbstironie – von seiner Zeit als Mathematik- und Turnlehrer, als Vater von originellen Töchtern, Gatte einer Schauspielerin, Sohn eines katholischen Priesters, davon, was eine glückliche Beziehung mit Hör- und Sehschwächen zu tun hat, oder warum er bei seinen ersten Autorenlesungen vor fast leeren Häusern auftrat. Zwischendurch verband er seine vielseitigen Selbsterfahrungen mit treffenden Zeilen aus seinen erfolgreichen Büchern. Der mitgebrachte Bücherrucksack war bestens gefüllt, enthielt aber auch Überraschungen wie Schokobananen, Hundekotsackerl oder Gummibärlis – diese Inhalte verteilte er zum Schluss bei einem schelmischen „Publikums-Quiz“.

„Seine Bücher sind so wundervoll wie eine Sachertorte – dunkel, gehaltvoll, kultig und immer mit einer herrlich bittersüßen Note“, steht auf einem Buch des Autors vermerkt. Und so war auch der Abend konzipiert: Eine Premiere, ein mutiges Experiment einer neuen „Lesetourreise“ von Thomas Raab und dies in der „Wasnerin“, im inoffiziellen „Literaturmekka“ des Ausseerlandes. Die Lachmuskeln wurden mehr als strapaziert. Dieser äußerst gelungene „Erzähl- und Literaturabend“, vor der bis auf den letzten Platz besetzten Lounge, war wohl der Beginn einer neuen Art von „Literatur-Kabarett-Lesungsmeile“ –erfunden von einem „schreiberzählenden Themengeber“. Großer Applaus für Petra Barta, Gernot Reiter und Thomas Raab für die Idee und Umsetzung.

Alle Bücher des Autors sind in den Ausseerland-Buchhandlungen zu erwerben.

(V. l.): Gernot Reiter, Petra Barta und Thomas Raab. Foto/Text: DoBi
(V. l.): Katharina Schmid, Oberschützenmeister Franz Pichler, Albert Dijaschtuk, Herbert Werner, Frederik Köberl und Christian Kurz.
Heidi und Johannes Lämmerer rufen von ihrer aktuellen Abenteuerreise – derzeit in Usbekistan – für eine Spendenaktion für eine leidgeprüfte junge Frau auf.

Alpenpost- J ugen d seite

1A-Klasse Bad Aussee sammelte wieder Müll

Die Schüler der 1A-Klasse der Mittelschule Bad Aussee waren auch heuer wieder beim Müllsammeln im Einsatz. Mit großem Engagement sammelten sie achtlos weggeworfe-

nen Abfall in der Umgebung und leisteten damit einen wichtigen Beitrag für eine saubere Umwelt. Die Aktion soll das Bewusstsein für Natur- und Umweltschutz stärken.

Mittelschule Bad Aussee im kommenden Jahr wieder mit Musikklasse

Gute Nachrichten für musikbegeisterte Schüler: An der Mittelschule Bad Aussee wird es im kommenden Schuljahr wieder eine eigene Musikklasse geben. Damit setzt die Schule ihr bewährtes musikalisches Angebot fort und bietet Kindern mit besonderem Interesse an Musik die Möglichkeit, ihre Talente gezielt weiterzuentwickeln. Neben dem regulären Unterricht stehen dabei ge-

meinsames Singen, Musizieren und kreative Projekte im Mittelpunkt. Die Musikklasse erfreut sich großer Beliebtheit und ist ein wichtiger Bestandteil des schulischen Angebots. Sie ermöglicht es den Schülern, ihre musikalischen Fähigkeiten zu fördern und gleichzeitig Freude am gemeinsamen Musizieren zu erleben.

Sieg beim Landesredewettbewerb für Alycia Elser

Beim 73. Landesjugendredewettbewerb in Graz errang Alycia Elser aus der 7B des Erzherzog Johann BORG Bad Aussee mit ihrer fulminanten Rede zum Thema „Diskussionskultur“ den Landessieg und qualifizierte sich somit für den Bundesbewerb. Die Schulgemeinschaft freut sich über die großartige Leistung und gratuliert der Gewinnerin herzlich!

Alycia Elser gewann souverän.

Sicher im Straßenverkehr

Im Rahmen eines Verkehrssicherheitsvortrags der Polizei fand am 10. April eine Schulung am Bundesschulcluster Bad Aussee statt. Zwei Polizeibeamte besuchten die 7. Klassen des Erzherzog Johann BORG Bad Aussee und die 3. und 4. Klasse der HLW Bad Aussee. Sie erklärten den Schülern wichtige Regeln für sicheres Verhalten im Straßenverkehr. In einem Realitätscheck erfuhren die Jugendlichen, was es bedeutet, hinter dem Lenkrad zu sitzen und auf den Straßen Verantwortung zu übernehmen. Die Polizisten zeigten anschauliche Beispiele und kurze Videos, die verdeutlichten, wie schnell Unfälle passieren können. Der Vortrag war sehr lehrreich und zeigte allen, wie wichtig Aufmerksamkeit und Rücksicht im Straßenverkehr sind. Das Bewusstsein für sicheres Verhalten wurde somit gestärkt.

Schüler des BORG Bad Aussee in Málaga

Die Ausseer Delegation in Málaga.

Vom 5. bis 11. März konnten die Schüler der 4. HLW und des Wahlpflichtfaches der siebten Klassen aus dem BORG Andalusien hautnah erleben. Málaga bot der Reisegruppe Geschichte, Kunst, Kulinarik und jede Menge kulturelle Eindrücke. Einerseits durften sie in die maurische Vergangenheit von Al-Andalus eintauchen, als sie Málagas Alcazaba und die Mezquita in Córdoba besichtigten. Auf der anderen Seite wurde die Gruppe mit dem Besuch des römischen Thea-

ters, der Garum-Fabrik in Málaga und der römischen Brücke in Córdoba in die römische Zeit zurückversetzt. Einer der Höhepunkte war ein Flamenco-Abend im kleinen, aber feinen „Theatro“ im Herzen Málagas, der ein Feuerwerk an Leidenschaft, Intensität, Gitarrenvirtuosität und andalusischer Kultur war. Selbst das untypische, teilweise kalt-nasse Wetter dämpfte die Laune der Reisegruppe nicht und stand dem Spanien-Genuss nicht im Weg.

Erstmals Schulsprecherwahl an der Mittelschule Bad Aussee

Die Schulsprecher mit der Schulleitung.

Viele Schüler gaben an, in Zukunft noch vorsichtiger sein zu wollen.

An der Mittelschule Bad Aussee wurde heuer erstmals ein Schulsprecher gewählt. Damit erhielten die Schüler nun offiziell ein Mitspracherecht bei wichtigen Anliegen des Schulalltags und können ihre Ideen, Wünsche und Anliegen aktiv einbringen. Zur ersten Schulsprecherin der Schule wurde Laura Sophie Werger gewählt. Als erster Stellvertreter unterstützt sie Max Pointl, die Funktion des zweiten Stellvertreters übernahm Rüzgar Öztürk.

Mit der erstmaligen Einführung dieser Wahl setzte die Mittelschule Bad Aussee ein wichtiges Zeichen für gelebte Demokratie und Mitbestimmung. Die gewählten Vertreter sollen künftig als Stimme der Schüler fungieren und bei schulischen Entscheidungen aktiv mitwirken. Die Schulgemeinschaft gratuliert den Gewählten herzlich und wünscht ihnen viel Erfolg für ihre neue und verantwortungsvolle Aufgabe.

Volksschulkinder im Erstkontakt mit der Arbeitswelt

Wie fühlt es sich an, einmal in die Rolle eines Pflegehelfers, einer Technikerin oder eines Apothekers zu schlüpfen? Diese spannende Frage stand im Mittelpunkt der Berufsorientierungsinitiative „Meine Zukunft – Meine Arbeitswelt – Mein Bezirk“, die bereits zum zweiten Mal im Kur- & Congresshaus Bad Aussee stattfand. Am 15. und 16. April nutzten die Schüler der 3. und 4. Klassen die Gelegenheit, sich spielerisch mit verschiedenen Berufsfeldern vertraut zu machen. Im

Rahmen eines interaktiven Stationenbetriebs tauchten die Kinder in unterschiedliche Berufsbilder ein und konnten unter fachkundiger Anleitung praktische Aufgaben übernehmen. Der direkte Kontakt zu Fachkräften aus insgesamt 23 regionalen Unternehmen und Institutionen ermöglichte ihnen erste Einblicke in die Arbeitswelt und zeigte die Vielfalt an beruflichen Möglichkeiten im Bezirk auf.

Bitte umblättern

Die Schüler der 1A-Klasse der Mittelschule Bad Aussee waren Müll sammeln.
Am Bundesschulcluster waren Polizisten zu Gast.

Es war beeindruckend zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder neue Berufe entdeckten und wie engagiert sich unsere regionalen Betriebe einbrachten. Solche gelungenen Initiativen zur Berufsorientierung leisten einen wichtigen Beitrag, um bereits im Volksschulalter Interesse für die Arbeitswelt zu wecken und die Vielfalt der Berufe in unserer Region sichtbar zu machen.

Die Aktion „Meine Zukunft – Meine Arbeitswelt – Mein Bezirk“ wurde vom RML Regionalmanagement Bezirk Liezen, der Steirischen Volkswirtschaftlichen Gesellschaft und der Steiermärkischen Sparkasse gemeinsam organisiert und veranstaltet. Das Projekt wurde aus Mitteln des Steiermärkischen Landes- und Regionalentwicklungsgesetzes unterstützt.

Naturwacht, Ortsstellenleiter Günther Baumann (r.) und Bernhard Immervoll (l.).

Im Rahmen mehrerer Unterrichtseinheiten wurde den Schülern der vierten Klasse der Volksschule Grundlsee kürzlich die heimische Vogelwelt nähergebracht. Nicht nur die Arten und die Lebensweisen waren Thema, sondern auch die richtige Futtervorlage sowie artgerechte Futterhäuschen. Auch anhand vorgefertigter Nistkästen wurde den

Schülern gezeigt, welche unterschiedlichen Bedürfnisse beim Nistbau zu berücksichtigen sind und wie Freibrüter – also Vogelarten, die einen Nistkasten nicht annehmen –unterstützt werden können.

Bei einer zweiten Unterrichtseinheit wurden dann Nistkästen für Meisen gebaut.

Sport in Kürze

l Die Schützen des Schützenvereins

Bad Mitterndorf feierten kürzlich bei den Österreichischen Meisterschaften in Wolfsberg (K) einen beachtlichen Erfolg. In der Disziplin Luftpistole (LP-5) trat Christine Makos in der Klasse Frauen an und überzeugte mit starken Leistungen. Gemeinsam mit der Mannschaft „Steiermark“ erreichte sie den hervorragenden zweiten Platz und sicherte sich damit die Silbermedaille in der Teamwertung. Auch im Einzelbewerb zeigte Christine Makos ihr Können und lag lange Zeit auf Medaillenkurs. In der letzten Runde musste sie jedoch noch einige Ringe abgeben und verpasste dadurch knapp eine weitere Silbermedaille. Am Ende belegte sie dennoch einen ausgezeichneten fünften Platz bei den Staatsmeisterschaften.

Lieber Johannes, SPAR-Kaufmann im Ausseerland!

Nun ist es wirklich mal an der Zeit, öffentlich Danke zu sagen. Immer bereit anderen zu helfen, auch unter eigener Anstrengung: Großzügig, nicht auf eigenen Vorteil bedacht, ein Mensch mit gütigem Herzen. All das bist du für uns, Johannes. Für die jahrelange, reibungslose Zusammenarbeit – betreffend die Freitagsjause unseres Kindergartens – möchten wir uns an dieser Stelle bei Dir bedanken. Sogar bei den alten Kindereinkaufswagerln dachtest Du an uns – sie wären sonst entsorgt worden. Unserer Meinung nach ist das nicht selbstverständlich.

Das Team vom Stadtkindergarten Bad Aussee

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Die Schüler mit Klassenvorstand Sophie Wimmer und den Vertretern der Berg- und
Die Vogelwelt in der Volksschule Grundlsee
Foto: Privat/Baumann
Für die Schulkinder der 3. und 4. Schulstufe gab es viel zu entdecken.
Christine Makos (r.) konnte sowohl im Team als auch in der Einzelwertung schöne Erfolge verbuchen.

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Der ASV kommt heran, Aussee verliert Anschluss an Spitze

Der ASV Bad Mitterndorf holt in der Oberliga Nord wichtige Punkte und sieht wieder Licht im Abstiegskampf. Im Duell um die Führung in der Gebietsliga hat der FC Ausseerland zwei herbe Rückschläge zu verkraften. In der 1. Klasse starteten der FC Tauplitz und der FC Ausseerland Juniors mit je einem Sieg, wobei die Ausseer bereits eine spielfreie Runde hatten.

Oberliga Nord 1. Klasse Enns

ASV Bad Mitterndorf –

FC Kindberg 1:4

(0:2)

Nach dem Derbyerfolg gegen den SC Liezen ging die Ziller-Elf mit breiter Brust ins Duell gegen den überlegenen Tabellenführer. Ein Doppelschlag der Mürztaler in den Minuten 24 und 27 machte aber alle ASVPunktehoffnungen schnell zunichte. In der 50. Minute gelang zwar David Kozak der Ausgleich, in der Folge traf dann aber wieder nur der FC Kindberg-Mürzhofen – erneut per Doppelschlag. Damit war die Partie entschieden.

ASV: Wieser, Lemes, Damis, Schönwetter, Stadler (70., Schnepfleitner), C. Gassner, Kraft (45,. Schnupp), Neuper, T. Pliem (45., Pürcher), Kozak, Vlacic (41., Schrottshammer).

SC St. Peter-Fr. – ASV

Bad Mitterndorf

0:1 (0:0)

Auch in St. Peter-Freienstein bestätigte der ASV seinen Aufwärtstrend. War im Duell gegen Kindberg noch nichts zu holen, so mussten die Gastgeber in diesem Spiel zusehen, wie die Punkte verdientermaßen nach Mitterndorf gingen. In einem an sich ereignisarmen Spiel erzielte Jovan Vlacic in der 79. Minute den entscheidenden Treffer. Danach

SV Pruggern –

FC Ausseerland 2:0 (1:0)

Mehr als hundert Ausseer Fans machten sich auf den Weg, um den FCA im Spitzenspiel der Liga zu begleiten. Und sie sahen ganz starke erste 15 Minuten, in denen die junge Ausseer Elf die Ennstaler tief in ihren Strafraum drückte. Danach konnten sich die Gastgeber dank ihrer körperlichen Überlegenheit durchsetzen. Das 1:0 durch Alexander Trinker hatte einen seltsamen Beigeschmack, hätte er doch ursprünglich gar nicht auf dem Platz stehen dürfen. Der Torjäger wurde in der letzten Partie ausgeschlossen, die rote Karte wurde vom Verband aber nach einem Protest zurückgenommen. Nach dem 1:0 versuchte der FCA viel, kam aber nur selten gefährlich in den Ennstaler Strafraum. Gleichzeitig war die Heimelf bei Kontern brandgefährlich. So fiel in der Nachspielzeit noch das 2:0, während der FCA Pech bei einem Stangenschuss und anderen Gelegenheiten hatte. Am Ende holte Pruggern clever drei Punkte und bleibt damit souverän an der Spitze der Gebietsliga Enns –mit nun größerem Vorsprung.

FCA: Bruckenberger, G. Grubesa, (78., Eder) Lázok, Pinkney, Kanalas (65., Tadic), Grill, Kogler, Perstl, Wimmer, Pomberger, Stögner.

wurde die Partie noch ruppig mit vier gelben sowie einer roten Karte (auf Seiten der Gastgeber). Der ASV hingegen wehrte sich nach Kräften und spielte den Sieg mit viel Einsatz und Leidenschaft nach Hause. Der Abstand zu den möglicherweise rettenden Tabellenplätzen ist damit wieder deutlich kleiner, die Chance auf den Klassenerhalt wieder größer geworden.

ASV: Wieser, Schnupp, Lemes, Damis, Schönwegger, Stadler, C. Gassner, Kraft (65., Vlacic), M. Neuper, T. Pliem, Kozak.

Die nächsten Spiele:

ASV – Knittelfeld, 26.4., 17 Uhr Kapfenberg II – ASV, 1.5., 18.30 Uhr

1. Kindberg-M. 19 16 0 3 65:21 48

2. St. Peter/Kbg. 19 11 3 5 41:27 36

3. Zeltweg 19 11 2 6 49:34 35

4. Kapfenberg II 19 10 4 5 33:21 34

5. St. Peter-Fr. 19 9 4 6 29:18 31

6. Knittelfeld 19 7 5 7 30:30 26

7. Judenburg 19 7 3 9 36:35 24

8. St. Lorenzen 19 5 8 6 31:33 23

9. SC Liezen 19 6 4 9 40:36 22

10. St. Michael 19 6 3 10 31:52 21

11. Krieglach 19 6 3 10 23:44 21

12. Mürzzuschlag 19 4 7 8 27:42 19

13. Irdning 19 5 3 11 22:36 18

14. Mitterndorf 19 3 5 11 15:43 14

Gebietsliga Enns

ASV Bad Mitterndorf II –

SV St. Gallen 4:3 (2:1)

Wieder ein äußerst engagierter Auftritt der Edelmaier-Elf, die das Schlusslicht förmlich niederrang. Die Gäste gingen schnell in Führung, ein Doppelschlag von Florian Pichler und Matthias Perner drehte das Spiel aber in Richtung ASV. Nach der Pause übernahmen die Gäste wieder das Kommando und stellten schnell auf 2:3. Florian Pichler (75.) und Fabian Pürcher (Elfmeter in Minute 84) holten für den ASV II aber noch das Maximum heraus.

ASV II: A. Schretthauser, Schnupp, Pichler, Perner (62., D. Schlömmer), Rainer, Pürcher, N. Gassner (62., Lämmereiner), Leitinger, S. Gassner, Schrottshammer (73., Schweiger), Gaiswinkler (95., L. Neuper).

SV St. Gallen –

FC Ausseerland 2:1 (1:0)

Zweite Niederlage in Serie für den zuletzt so erfolgsverwöhnten FCA. Ausgerechnet beim Schlusslicht konnte die Weissenbacher-Elf nicht punkten. Nach dem 1:0 kurz vor der Pause gelang Niko Eder in Minute 62 der Ausgleich. In der 84. Minute traf St. Gallen aber zum Sieg, während die Ausseer mit Pech bei Lattenschüssen und mit ihrer

Union Kalwang –FC Tauplitz 3:2 (1:0)

Spannendes Nachzügler-Duell im Liesingtal. Die Gastgeber führten bereits 2:0, ehe Felix Beutelbeck (61.) und Jonas Troby (75.) den FCT wieder auf 2:2 heranführten. In der 85. Spielminute aber trafen die Gastgeber zum 3:2. Das war’s dann für den FC Tauplitz mit Punkten.

Tauplitz: Grassecker, Perstling, P. Tassatti, Klettner, F. Beutelbeck, Mlinar-Hüttenmaier (84., Berger), Kreiter, D. Beutelbeck, Altenburger, Lorbek (45., Albrecht), Troby.

Ausseerland Juniors –Admont/Hall 3:1 (0:1)

Enge Partie in Altaussee. Die Gäste gingen nach 17 Minuten in Führung. Der Ausgleich der Juniors gelang erst in der 73. Minute durch einen Elfmeter von Johannes Raaijmann Jakov Grubesa (81.) und schließlich David Martinovic (97.) machten die drei Punkte für die Juniors aber doch noch klar. Die Juniors halten Admont damit auf Abstand.

Juniors: Köberl, Freismuth, Horvath (84., Okanume), Pehringer, Schneider, Raaijmann, D. Martinovic, Syen, Perstl, G. Martinovic (58., J. Grubesa), Kochan.

Abschlussschwäche haderten.

FCA: Bruckenberger, Lázok, Pinkney, Tadic (55., Perstl), Grill, Eder (67., Kochan), Wimmer, Pomberger, Stögner, Dogan, Kogler (78., Syen).

FC Ramsau – ASV Bad

Mitterndorf II 3:0 (3:0)

Nach dem Sieg gegen St. Gallen wurde der ASV II in der Ramsau dank dreier Treffer in den ersten 30 Minuten klar geschlagen.

ASV II: A. Schretthauser, Schnupp, Pichler, Perner (62., D. Schlömmer), Rainer, Pürcher, N. Gassner (62., Lämmereiner), Leitinger, S. Gassner, Schrottshammer (73., Schweiger), Gaiswinkler (95., L. Neuper).

Die nächsten Spiele:

FCA – Ramsau, 24.4., 19 Uhr

ASV II – Öblarn, 25.4., 17 Uhr

Öblarn – FCA, 2.5., 17 Uhr

Schladming II – ASV II, 2.5., 17 Uhr

1. Pruggern 14 11 3 0 36:15 36

2. Ausseerland 13 9 1 3 37:14 28

3. Gröbming 14 6 3 5 28:24 21

4. Ramsau 12 7 0 5 27:17 21

5. Stainach 14 6 2 6 28:25 20

6. Aigen 14 5 4 5 34:34 19

7. Öblarn 13 4 4 5 27:29 16

8. Stein/Enns 13 5 1 7 23:27 16

9. Mitterndorf II 14 4 2 8 23:36 14

10. Schladming II 14 3 2 9 21:37 11

11. St. Gallen 13 3 0 10 16:42 9

SG WSV

Eisenerz/Radmer – FC

Tauplitz 2:4 (1:1)

Felix Beutelbeck (5.) und David Beutelbeck (53.) brachten Tauplitz zwei Mal in Führung, aber erst Felix Beutelbeck (75.) und Kevin Klettner (92.) sicherten drei Punkte. Tauplitz: Grassecker, Perstling, P. Tassatti (76., Reisenbichler), Klettner, (92., P. Vlacic) F. Beutelbeck (92., Berger), Kreiter, Rudorfer, Albrecht, D. Beutelbeck, Altenburger (45., Mlinar), Troby (60., Frühwirth).

Die nächsten Spiele: Ardning – Juniors, 25.4., 15 Uhr Tauplitz – Rottenmann, 26.4., 17 Uhr St. Martin/Gr. – Tauplitz, 2.5., 17 Uhr Juniors – Irdning II, 3.5., 10.30 Uhr

Alpenpost

Zeitung des Steirischen Salzkammergutes

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