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Alpenpost_06_2025

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Ausgabe Nr. 6 20. März 2025 49. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Die Handlungen eines Furchtsamen, wie die eines Genies, liegen außerhalb aller Berechnungen. H. Heine

Sensationelles Edelmetall ...

2. Ausseer Tanzlmusi-Treffen Am Samstag, 5. April, wird um 19.30 Uhr das zweite Mal zu einem Benefizkonzert der heimischen Tanzl-Musikanten in das Ausseer Kur- und Congresshaus geladen. Mit dabei sind die „Grundlseer Geigenmusi“, die „Seer Oimres’lan“, „D’Röthelstoana“ sowie die „Ausseerland Blås“. Durch den Abend führt Peter Gillesberger. Eintritt: freiwillige Spenden für die Ausseer Lebenshilfe. Gesamtorganisation: Stadtmusikkapelle Bad Aussee. Tischreservierungen werden per Telefon unter 0664-1208608 entgegengenommen.

Josefisingen in Bad Aussee Am Samstag, 22. März, lädt die Ausseer Bradlmusi gemeinsam mit dem Kulturreferat der Stadtgemeinde Bad Aussee zum Josefisingen in das Kur- und Congresshaus Bad Aussee ein. Dieser bereits zur Tradition gewordene Volksmusikabend erfreut sich seit vielen Jahren beim Publikum aus nah und fern großer Beliebtheit und bietet auch heuer wieder ein hochklassiges Programm. Restkarten sind im Bürgerservicebüro der Stadtgemeinde Bad Aussee sowie in den Infobüros erhältlich.

Neue Großwetterlage ... konnte der für den WSC Bad Mitterndorf startende Ausseer Fabio Obermeyr bei der nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Trondheim (Norwegen) holen, der in einem spannenden Staffelrennen alles gab und dafür mit dem Vizeweltmeistertitel belohnt wurde. Foto: C. Derganc

Fabio Obermeyr holte WM-Silber Die Nordische Ski-Weltmeisterschaft in Trondheim brachte für den 24-jährigen Ausseer, der für den WSC Bad Mitterndorf startet, einen unglaublichen Erfolg. Als Schlussmann im Mannschaftsbewerb der Nordischen Kombinierer lieferte er sich mit dem deutschen Top-Läufer Vinzenz Geiger einen sehr harten Kampf um Gold – am Ende fehlten nur 6,8 Sekunden. Eine unglaubliche Leistung des jungen Ausseers, der nun an der Weltspitze angekommen ist. Für Fabio Obermeyr war die heurige Saison eine ganz besondere „Heldenreise“. Er begann diese im Continental-Cup, stieg ins WeltcupTeam ein und sicherte sich relativ bald einen Fixplatz unter den Top 20, kurz darauf unter den besten Zehn „... und auf einmal bin ich bei der Weltmeisterschaft und darf mich jetzt Vizeweltmeister ‘schimpfen’. Das ist fast ein kleines Märchen“, wie der Spitzensportler bei einem Interview mit der APA lachend anmerkte. „Nervlich war das einer meiner zähesten Tage. Es hat sich die Waage gehalten zwischen Vorfreude und viel Verantwortung. Aber ich glaube, ich habe es sehr gut gemacht. Ich hätte nicht mehr geben

können, am Ende habe ich keinen Fuß mehr vor den anderen gebracht.“ Der unglaubliche Wettkampf mit Vinzenz Geiger sei nach dem Zulaufen seines Rückstands auf den Deutschen in der Anfangsphase letztlich nicht zu gewinnen gewesen. „Ich habe auf Biegen und Brechen zu ihm aufgeschlossen. Er war dann leider das bisschen frischer. Er ist der beste Finisher im ganzen Feld, da habe ich mir keinen einfachen Gegner ausgesucht“, so Fabio Obermeyr, der unverständlicherweise noch immer ohne Kopfsponsor läuft. Mehrere Unternehmen im Ausseerland hätten in der Vergangenheit schon die Gelegenheit be-

kommen, als Sponsor aufzutreten. Diese Chance wurde leider versäumt. So „billig“ wird der frischgebackene Vizeweltmeister nun nicht mehr zu bekommen sein. Eklat der Norweger im Vorfeld Vorangegangen war der Sternstunde der Ausfall des Goldfavoriten Norwegens. Beim Team der WMGastgeber kamen nur drei Sprünge in die Wertung, weil die Bindung von Jørgen Graabak nicht den Regeln entsprach und deshalb sein Sprung nicht gezählt wurde. Daran änderte auch ein Protest der nun fünftplatzierten Norweger nichts. Dazu kamen dann noch manipulierte Anzüge der Skispringer. Kein Ruhmesblatt der Norweger. Fortsetzung auf Seite 36

Der Besuch des Landeshauptmanns am LKH Bad Aussee war selbstredend dem Wahlkampf geschuldet. Es war jedoch bemerkenswert, dass man sich – trotz heftiger Kritik – 20 Minuten Zeit nahm, um mit einer Gruppe von Mitarbeitern aus dem „Mittelbau“ zu sprechen, um sich ein Bild zu machen. Das war in der Vergangenheit so nicht passiert. Für alle Beobachter ist es nun mehr als schwierig zu bewerten, in welcher Hinsicht man die Kräfte bündeln soll: in der Forderung nach einem „Zentralkrankenhaus“ in Stainach-Pürgg, welches trotz seiner „Alternativlosigkeit“ vom alten und neuen Gesundheitslandesrat mit einem Salto rückwärts in die Schublade geschickt wurde, oder bei einem LKH Bad Aussee mit klarem Auftrag und Zukunftsperspektiven, welches nicht als Filiale von Rottenmann, sondern auf Augenhöhe in einem Spitalsverbund geführt wird. Die politische Großwetterlage hat sich geändert und damit auch die Ausrichtung von Projekten. Wichtig ist nur, dass wir uns nicht zwischen zwei Stühle setzen. EGO


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