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Alpenpost 04/2025

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Ausgabe Nr. 4 20. Februar 2025 49. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Für die Gesundheit und ein langes Leben ohne großen Kummer weiß ich kein besseres Mittel als die Narrheit. Michelangelo

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Die Vorbereitungen auf den Fasching ...

Steirerball in Bad Aussee Der traditionsreichste Ball der Region, der „Steirerball“ der Bürgermusikkapelle Bad Aussee, dessen Wurzeln bis in das Jahr 1924 zurückreichen, wird am Faschingsamstag, 1. März, im Ausseer Kurhaus den Fasching einläuten. Das große Streichorchester wird dabei mit der „AltBadSeer Musi“ für die passende musikalische Umrahmung sorgen. Die große Tombola mit zahlreichen wertvollen Besten zu Mitternacht wird wieder für strahlende Augen sorgen. Saaleröffnung um 19.30 Uhr, Ballbeginn um 20.30 Uhr. Tischreservierungen sind per E-Mail unter ausseersteirerball@gmx.at möglich. Eintritt: freiwillige Spenden. Ein großes

Dankeschön an Herrn Erich Diechtl sen. Er hat uns und ganz Bad Mitterndorf mit dem Postwurf „Zeit für neue Wege“, Thema Pflegeplätze, aus tiefster Seele gesprochen. 17 Damen und Herren im Alter von 70 bis 80+.

Christa Grabner

MaschkeraSchlittgoasreit’n am Ischlberg Am Faschingsamstag, 1. März, um 14 Uhr findet heuer wieder das beliebte Maschkeraschlittgoasreit’n am Ischlberg statt. Mit anschließender gemütlicher Unterhaltung und Bar. Findet bei jeder Witterung statt. (Bei Schneemangel wird es einen lustigen Hindernislauf geben.) ... waren 1913 ebenso spannend, wie sie 2025 sind. Die beiden Maschkera mit der tragbaren „Musikbox“ setzte Konrad Mautner in Szene.

Gemeinderatssitzung in Bad Aussee Am 12. Februar trat im Rathaussaal der Ausseer Gemeinderat zusammen, um über ein gutes Dutzend Tagesordnungspunkte zu beratschlagen und Beschlüsse zu fassen. In seinem Bericht konnte Bgm. Franz Frosch festhalten, dass im Narzissenbad im letzten Jahr 94.404 Eintritte registriert wurden. Im Jänner 2025 wurden bereits 11.071 Besucher gezählt. Weiters konnte er nach einem Gespräch mit dem Wassermeister berichten, dass die Wasserversorgung trotz des trockenen Winters gewährleistet ist. So sei die Quellschüttung kaum zurückgegangen. „Da es aktuell einen technischen Defekt am Tiefbrunnen beim Wirtschaftshof gibt, zeigt sich, wie wichtig die Investition in den Tiefbrunnen im Kurpark war. Die Leistung des Tiefbrunnens beim Wirtschaftshof wurde gedrosselt, der Tiefbrunnen im Kurpark kompensiert diese Menge“, wie Bgm. Franz Frosch berichtete.

Fragestunde Im Rahmen der Fragestunde erkundigte sich Stadträtin Alexandra Steinwidder (Grüne), ob Kurabgaben eingenommen würden und welche Projekte damit finanziert würden. Laut Bgm. Franz Frosch wird diese Abgabe eingehoben, „diese wird jedoch bis auf eine kleine Verwaltungsgebühr, die in der Gemeinde verbleibt, nach Graz weitergeleitet.“ Gemeinderat Wolfgang Feldhammer (Grüne) interessierte sich für die aktuellen Besitzverhältnisse beim „Scheck-Parkplatz“. „Der Gemeinderat hat in einer Sitzung den Verkauf an die Pletzer GmbH beschlossen, die somit Eigentümerin ist“, so Bgm. Franz Frosch. Gemeinderat Reinhard Pressl (SPÖ) wollte wissen, ob die Stadtgemeinde eine finanzielle Belastung treffen würde, falls das Narzissenbad oder

das „Hotel Wasnerin“ verkauft oder insolvent würden. Bgm. Franz Frosch dazu: „Die Stadtgemeinde würde – wenn dieser Fall eintreten würde – nicht betroffen sein.“ Stadtamtsdirektor Rudi Gasperl ergänzte: „Die Stadtgemeinde ist stiller Teilhaber am Narzissenbad und somit am Gewinn beteiligt, wird aber im Fall eines Konkurses oder eines Verkaufs nicht belastet. Beim ‚Hotel Wasnerin’ hält die Stadtgemeinde keinerlei Beteiligung.“ Abschließend wollte Stadträtin Alexandra Steinwidder (Grüne) wissen, ob beim Projekt „TraunGalerie“ der vereinbarte Baurechtszins eingehoben wurde. „Da das Projekt nicht durchgeführt worden sei, wurde auch der Baurechtszins nicht eingehoben“, wie Stadtamtsdirektor Rudi Gasperl unterstrich. Fortsetzung auf Seite 3

Aus der Geschichte lernen Als aufgrund interner Machtkämpfe die Papstwahl im italienischen Viterbo nach dem Tod Clemens IV. von 1268 bis 1271 andauerte und es sich die 19 Kardinäle in ihren feudalen Residenzen an nichts fehlen ließen, griff das Magistrat zu einem unkonventionellen Mittel, um die Wahl zu beschleunigen: Die Kardinäle wurden eingemauert und deren Verpflegung auf Wasser und Brot reduziert. Damit der „Heilige Geist“ die Köpfe der Kardinäle leichter erleuchten möge, wurden auch noch die Schindeln vom Dach entfernt. Die Papstwahl ging dann etwas schneller über die Bühne. Angesichts des Polit-Limbos in der Bundespolitik stellt sich mir die Frage, ob man von den weisen Italienern der Frühgotik vielleicht etwas lernen könnte ... EGO


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