Ausgabe Nr. 2 29. Jänner 2026 50. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at
Spruch: Nichts unter der Sonne ist so unbeständig und vergänglich wie der Ruf der Macht, wenn sie sich nicht auf die eigene Kraft stützt. Tacitus
Die heimischen Seen ...
Steirerball Die Bürgermusikkapelle Bad Aussee lädt am Faschingsamstag, 14. Februar, ab 20.30 Uhr zum Steirerball. Das große Streichorchester unter der Leitung von Edwin Cáceres-Peñuela sowie die „AltBadSeer Musi“ werden aufspielen. Trachtenkleidung erbeten. Tischreservierungen per E-Mail unter ausseersteirerball@gmx.at; Eintritt: freiwillige Spende. Es wird eine große Tombola geben.
Schützenball in Grundlsee
... beschenkten uns – resultierend aus der langen Kälteperiode – mit einem sagenhaften Spiegeleis und unzählige Einheimische und Gäste genossen dieses Geschenk am letzten Wochenende in vollen Zügen.
Narzissenfestverein zog positive Bilanz Im Rahmen der am 20. Jänner im Gasthof „Elisabeth“ abgehaltenen Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des Vorstandes des ausrichtenden Narzissenfestvereins konnte Obmann Rudi Grill eine sehr positive Bilanz des letzten Jahres präsentieren. Neben weiteren rund 30 Interessierten wohnten der Versammlung auch die Bürgermeister Thomas Schönauer, Herbert Hansmann und Franz Steinegger (Gerald Loitzl war beruflich verhindert), Vzbgm. Robert Margotti, Pamela Binder, Heinz Schrottshammer, ABI Christian Fischer, ABI a. D. Werner Fischer, HBI Alexander Grill, Obmann a. D. Christian Seiringer sowie viele Komitee-Mitglieder, Korsoteilnehmer und fast der gesamte Vorstand bei. In seiner Rückschau konnte Obmann Rudi Grill von einem gelungenen Fest in Altaussee berichten: „Nach drei Jahren hatten wir endlich wieder ein schönes Wetter. Da wir diesen Umstand seit der Umstellung auf die Ausrichtung an einem Ort noch nie hatten, sind wir von den wetterabhängigen Individualgästen
förmlich überrannt worden – es gab so gut wie keine Parkplätze mehr und auch die Getränke gingen zur Neige. Über unser Einsatzzentrale konnten wir diesen Ansturm jedoch gut steuern und was die Getränke anbelangt, so setzen wir hinkünftig auf eine gemeinsame Bevorratung mit den Standlern“, wie er anmerkte. Was die Korsoteilnehmer anbelangt, so waren es 2025 erfreulicherweise 25 Teilnehmer – nach einem Tiefpunkt im Jahr 2024 mit 20 Teilnehmern. „Die Tendenz zeigt auch hier nach oben – vor allem bei den Werbefiguren“, wie Rudi Grill festhielt. Auch bei den zahlenden Gästen war das Vorjahr vom schönen Wetter begünstigt, was sich auf die Eintritte auswirkte. So zählte man im Vorjahr 12.754 zahlende Gäste (2023: 9.720; 2024: 9.662),
was es auch für Kassierin Lisa Berger leicht machte, eine gute Bilanz zu ziehen. Demnach stehen Einnahmen von € 447.912,79 Ausgaben von € 396.175,68 gegenüber, was einen erwirtschafteten Gewinn von € 51.737,11 bedeutet. „Dieser Überschuss versetzt uns in die Lage, agieren, statt nur reagieren zu können“, wie Obmann Rudi Grill die Zahlen interpretierte. Fortsetzung auf Seite 3
Am Samstag, 7. Februar, laden die Grundlseer Schützen zum traditionsreichen Schützenball in das Gasthaus „Rostiger Anker“. Saaleinlass ab 18 Uhr, ab ca. 19 Uhr Preisverteilung des vorangegangenen Ausschießens, Ballbetrieb ab ca. 20 Uhr. Die musikalische Umrahmung haben – bereits zum 37. Mal – die „Citoller Tanzgeiger“ inne. Eintritt: € 25,– an der Abendkasse, exklusiver Vorverkauf zu € 20,– bei „Rastl am Meranplatz“. Schützen, die sich am Ausschießen beteiligen, zahlen keinen Eintritt. Ein Taxidienst steht zur Verfügung.
Silberstreif Mit einem Treffen von drei Ausseerland-Bürgermeistern mit Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl tat sich am Montag ein kleiner Silberstreif am Horizont auf, was das LKH Bad Aussee anbelangt. Die Abteilungen sollen erst dann geschlossen werden, wenn die Übernahme der Patienten durch das LKH Bad Ischl gesichert ist, der Leistungsumfang der Internen Ambulanz soll noch einmal genau geprüft werden und auch der Entwicklung eines Konzeptes für die Nachnutzung der Chirurgie am LKH Bad Aussee durch einen privaten Betreiber steht er durchaus positiv gegenüber. Es ist nur ein kleiner Silberstreif am mit Gewitterwolken verhangenen Himmel, aber immerhin. Jetzt müssen wir mit aller EGO Kraft dranbleiben.