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Alpenpost 01/2025

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Ausgabe Nr. 1 9. Jänner 2025 49. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,20 Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Um den vollen Wert des Glücks zu erfahren, brauchen wir jemand, um es ihm mitzuteilen. M. Twain

Hoffnungsfroh und sicheren Schrittes ... Jahreshauptversammlung Narzissenfestverein Am Dienstag, 21. Jänner, lädt der Narzissenfestverein um 18.30 Uhr zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in das JUFA Altaussee (Lichtersberg 67). Interessierte Zuhörer sind herzlich willkommen.

Wiener Doppel Nach zwei sehr erfolgreichen Soloauftritten in den letzten Jahren mit Wiener Liedern und Texten wird Johannes Gisser am Samstag, 1. Februar, in der Ausseer Stube sein neues Programm präsentieren. Diesmal im Doppel mit seinem Kollegen und Freund, dem Tenor Wolfram Igor Derntl. Die beiden Sänger der Wiener Staatsoper bringen eine beschwingte Mischung aus Wienerliedern, Liedern aus Kabarettprogrammen, Mundartgedichten und Sketches. Eröffnet wird der Abend mit einem 3-Gang-Menü um 18 Uhr. Reservierung unter Tel.: 0664 / 995 33 72.

Politische Artistik ... auf in das neue Jahr mit allen seinen Herausforderungen, Erkenntnissen und Erlebnissen – so, wie die Obertrauner Glöckler es wünschten.

Garanten für einen gelungenen musikalischen Jahreswechsel brillierten beim Neujahrskonzert Erneut lag es an den Mitgliedern des „Großen Streichorchesters der Bürgermusikkapelle Bad Aussee“ im bis auf den letzten Platz ausverkauften Kur- und Congresshaus am 29. Jänner für einen beschwingten Einstieg in den Jahreswechsel zu sorgen. Im vollbesetzten Ausseer Kurhaus ließen sich die Besucher schwungvoll in das neue Jahr begleiten. Das „Große Streichorchester der Bürgermusikkapelle Bad Aussee“, liebevoll „Streich“ genannt, gestaltete unter Kapellmeister Edwin CáceresPeñuela dieses traditionsreiche Konzert so, dass für alle Geschmäcker etwas dabei war. Äußerst schwungvoll mit der Overtüre von G. Rossini der „Diebischen Elster“ beginnend, hatte Edwin CáceresPeñuela ein anspruchsvolles Programm für das Laienorchester zusammengestellt, welches viel Zuspruch fand. Die Begeisterung der auf der Bühne agierenden Musikanten

sprang schnell auf die Besucher über, die wippenden Füße und der frenetische Applaus nach den Stücken waren eine wertschätzende Belohnung für die umfangreiche Probenarbeit im Vorfeld zum Konzert. Obmann Norman Sambs führte eloquent und humorvoll durch den Abend und begrüßte unter anderem die Bürgermeister Franz Frosch, Gerald Loitzl und Franz Steinegger sowie Vzbgm. Thomas Schönauer – allesamt mit Gattinnen. Mit Polkas, Walzern, Tangos und Serenaden wurde das Publikum sowohl instrumental als auch gesanglich verwöhnt – unter anderem war bei zwei Stücken, nämlich „Oh!

Had I Jubal’s Lyre“ von G. F. Händel wie auch „La vie en rose“ von Edith Piaf, auch Sandra Guimet, die Schwester des Kapellmeisters, zu Gast. Als Solisten brillierten beim Stück „Chant du Minestrel“ von A. Glasounow am Violoncello Francesco Pinosa, wie auch bei der „Kleinen Nachtmusik“ von W. A. Mozart Burgi Ewiss, Francesco Pinosa und Edwin Cáceres-Peñuela für frenetischen Applaus sorgten. Mit den Schlussstücken „An der schönen blauen Donau“ sowie dem „Radetzky Marsch“ fand das Neujahrskonzert einen mehr als gelungenen Abschluss. Fortsetzung auf Seite 4

Mit der in der Steiermark installierten Regierung der FPÖ mit „Juniorpartner“ ÖVP haben sich nun auch die Pläne zum Neubau eines „Leitspitals“, wie es genannt wurde, erübrigt. Beteuerte man im Rahmen von Pressekonferenzen auf Nachfragen noch, dass das neue Haus “alternativlos“ sei und man die Verträge so gestaltet habe und der Fortschritt der Planungsarbeiten schon so weit wäre, dass es daran nichts zu rütteln gäbe, konnte man nun einen „Salto rückwärts“ erleben, der in seiner Artistik ausschließlich von Politikern so ausgeführt werden kann – denn als „Normalbürger“ würde man danach wohl als verhaltensauffällig gelten. Nicht nur, dass in dieses „alternativlose“ Projekt bis jetzt schon ein zweistelliger Millionenbetrag geflossen ist, so werden jetzt schon im Rahmen von „Begehungen“ zum Beispiel Spezialbetten von Bad Aussee nach Rottenmann transferiert, weil man die in Aussee „eh nicht mehr brauche“. Das ist nicht besonders beruhigend! Schön langsam glaube ich, dass man uns mit dem „nur das Beste für Euch“ ziemlich an der Nase EGO herumführt.


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