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Aufstieg mit Motor

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Die „Slittovia“ Mit der Inbetriebnahme des Schlittenliftes „Slittovia Joch-Panorama“ im Winter 1938/39 nahm der unaufhaltsame Erfolgskurs des Skigebietes Seiser Alm seinen Anfang. 80 Jahre später bieten auf der größten Hochalm Europas 21 moderne kuppelbare Bergbahnen den zahlreichen Wintersportlern und Bergbegeisterten einen komfortablen und sicheren Aufstieg. Mit ihren breiten und sonnigen Pisten hat sich die Seiser Alm längst als Skigebiet für Genießer etabliert.

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Einzigartig und unverwechselbar: Die Seiser Alm mit ihrer endlosen Weite und ihren sanften Hängen vor bizarren Dolomitenfelsformationen

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Aufstieg mit Motor Die ersten Skilifte gaben der Entwicklung der Seiser Alm zum Wintersportgebiet den Auftakt. 80 Jahre im Rückblick.

D Die Seiser Alm, die größte Hochalm Europas, ist nicht nur im Sommer ein wunderbares Wandergebiet, sondern zählt mit ihren 21 Aufstiegsanlagen, 60 Kilometern Skipisten, 80 Kilometern Langlaufloipen und ihrem Top-Snowpark heute zu den bekanntesten und beliebtesten Skigebieten im Alpenraum. Die Entwicklung in diese Richtung begann Anfang des 20. Jahrhunderts. Pioniere in den Alpenländern, vor allem in der Schweiz und in Deutschland, tüftelten an der Fahrtechnik von motorisierten Aufstiegshilfen für die begeisterten

Anhänger der damals neuartigen Sportart Skifahren. Diese hatten begonnen, Clubs und Skischulen zu gründen, veranstalteten Skirennen und die Presse berichtete europaweit über diesen trendigen Wintersport.

Erschließung der Seiser Alm. Auf die Seiser Alm, damals nur im Sommer bäuerlich bewirtschaftet, stiegen die ersten Skifahrer zu Fuß auf, übernachteten in einem Heustadel und fuhren dann durch den Tiefschnee wieder ins Tal ab. Mit »

Text: Rosa Maria Erlacher Fotos: Helmuth Rier

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Im Laufe der vergangenen 80 Jahre hat sich die Seiser Alm zu einem attraktiven Skigebiet für Groß und Klein entwickelt.

den Jahren wurde die Seiser Alm aber zunehmend leichter erreichbar. Bereits ab 1867 gab es eine Bahnlinie über den Brenner nach Verona, seit dem Ersten Weltkrieg eine schmalspurige Lokalbahn ins Grödner Tal. 1935 wurden eine Seilbahn von Gröden und 1938 eine Straße von Seis/Kastelruth auf die Seiser Alm gebaut. Und eben diese Straße machte es möglich, alles Nötige für die Errichtung des ersten Schlittenliftes „Joch-Panorama“ auf die Seiser Alm zu befördern. Dieser nahm im Winter 1938/39 den Betrieb auf, ein Jahr später folgte der Skilift „Mezdì“.

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Zu jener Zeit gab es auf der Seiser Alm bereits einige Pensionen, Schwaigen und Schutzhütten, in denen die Wintergäste ihren Urlaub verbrachten. Sogenannte Träger versorgten mit ihren Buckelkörben die Herbergen mit Lebensmitteln und allem Notwendigen. Die Gäste kamen entweder mit der Seilbahn oder mit einem Leihauto mit Fahrer auf die Seiser Alm und gingen von dort auch zu Fuß zu ihrer Herberge.

Vom Skischlitten zum Telemix. Der Zweite Weltkrieg setzte dieser touristischen Entwicklung


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