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Tierschutznachrichten April 2024

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WIR, aktiv für Tiere

EIN HERZ FÜR HUNDE

Zu Besuch in Bosnien PROMINENTER BESUCH

Andi Knoll & Cheyenne Ochsenknecht

TIERSCHUTZNACHRICHTEN

AKTIVER TIERSCHUTZ AUSTRIA — WWW.AKTIVERTIERSCHUTZ.AT ZUM MITNEHMEN
Jetzt PETITION unterschreiben! Seite 22
CHIP CHIP HURRA!

INHALT

4 – BOSNIEN-REISE

8 – PETITION GEGEN KATZENLEID

12 – ZURÜCKGELASSEN

14 – INTERVIEW „ DIE OCHSENKNECHTS"

16 – ANDI KNOLL PACKT AN

19 – TRAURIGE ABGABEN

ÖFFNUNGSZEITEN & KONTAKT

AKTIVER TIERSCHUTZ AUSTRIA

Neufeldweg 211, 8041 Graz

Bürozeiten: MO – FR von 8.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr

Tel.: 0316 / 42 19 42

HUNDE- & KATZENVERGABE

Nur nach Terminvereinbarung!

Katzenvergabe: 0676 / 84 24 17 434

Hundevergabe: 0676 / 84 24 17 437

TIERARZTPRAXIS LIEBENAU

Ordinationszeiten: MO & FR von 8.30 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr

DI – DO von 8.30 – 12.00 Uhr, SA & SO geschlossen

Terminvereinbarung: 0316 / 42 19 42, Notruf: 0676 / 84 24 17 445

TIERRETTUNG – NOTDIENST (NUR BEI NOTFÄLLEN)

Rufbereitschaft: MO – SO von 9.00 – 18.00 Uhr, Tel.: 0676 / 84 24 17 413

E-MAIL

OBMANN: karl.forstner@aktivertierschutz.at

KATZENVERGABE: katzenvergabe@aktivertierschutz.at

HUNDEVERGABE: hundevergabe@aktivertierschutz.at

ALLGEMEINES & TIERARZTTERMINE: office@aktivertierschutz.at

ALLGEMEINE ANFRAGEN: sekretariat@aktivertierschutz.at

TIERARZTPRAXIS: tierarztpraxis@aktivertierschutz.at

MITGLIEDERVERWALTUNG: mitgliederverwaltung@aktivertierschutz.at

PRESSEANGELEGENHEITEN: katharina.gruendl@aktivertierschutz.at

IMPRESSUM: Medieninhaber & Herausgeber Aktiver Tierschutz Austria, Neufeldweg 211, 8041 Graz · Druck Universitätsdruckerei Klampfer · Text Katharina Gründl, Karoline Mathy, Daniela Skvorc · Ausgabe 02 | April 2024 · Coverbild © Aktiver Tierschutz

MACHT UND OHNMACHT

Liebe Tierfreunde!

Der Aktive Tierschutz Austria hat das Jahr 2024 unter ein ganz bestimmtes Motto gestellt: „Wir treten gemeinsam stark gegen die Katzendiskriminierung auf!” Doch was bedeutet das genau?

PETITION GEGEN KATZENLEID

BOSNIEN-REISE

Wir haben die Petition „Chip Chip Hurra!” ins Leben gerufen, die sich für eine verpflichtende Chipund Registrierpflicht von allen Katzen einsetzt. Nicht nur für Hunde und Zuchtkatzen. Dafür brauchen wir ganz dringend Ihre Unterstützung und Ihre Unterschrift. Auf den Seiten 8 bis 11 lesen Sie genau, warum dies so wichtig ist und auf Seite 22 können Sie unsere Petition unterschreiben . Die vielen Samtpfoten, die ohne Chip und Registrierung nicht mehr in ihr Zuhause zurückfinden, zählen auf Sie!

Nun noch zu einem ganz anderen Thema: Immer wieder hört und liest man viel über Sinn und Unsinn von Auslandstierschutz und auch wir in der Arche Noah sind immer wieder mit illegalen Tiertransporten konfrontiert. Kranke Tiere ohne Papiere, fehlende Impfungen und Verhaltensauffälligkeiten sind dabei keine Seltenheit und stellen für unsere Tierpfleger große Herausforderungen dar. Um uns selbst ein Bild zu machen, haben wir beschlossen, nach Bosnien zu fahren und den Verein „Ein Herz für Hunde“ zu besuchen. Wir hatten gar keine rechte Vorstellung, was uns auf der Mülldeponie in Bihac tatsächlich erwarten würde. Freude und Leid, neues Leben und Tod, Helfen und nicht helfen können, Macht und Ohnmacht wechselten sich im Minutentakt ab. Doch lesen Sie mehr auf den Seiten 4 und 5 .

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen unserer Tierschutznachrichten und ich möchte mich im Namen unserer Schützlinge und des gesamten Arche-Teams von Herzen für Ihre Unterstützung bedanken . Nur durch Sie ist es uns möglich, so vielen Tieren zu helfen, ihnen Leid zu ersparen, sie gesund zu pflegen und für sie ein neues, liebevolles Zuhause zu finden!

Ihr Obmann Charly Forstner

3 NEU!
VISIONEN & WERTE
Warum eine Chip- und Registrierpflicht für Katzen so wichtig ist, lesen Sie auf S. 8–11.

MACHT AUSLANDSTIERSCHUTZ SINN?

Fast täglich hört man von Welpenhandel und illegalen Tiertransporten, von Tierleid und Straßenhunden. Macht helfen Sinn? Und wenn ja, wie? Das Team der Arche und die Tierrettung haben den Verein „Ein Herz für Hunde” in Bosnien besucht.

Oft wird viel Schlechtes über den Auslandstierschutz gesprochen und geschrieben: Unseriöse Vermehrer, die nur das schnelle Geld unter dem Deckmantel des Tierschutzes sehen, rücken ihn immer wieder in ein schlechtes Licht. Jetzt haben wir uns selbst ein Bild gemacht. Denn wie können wir über etwas reden oder gar urteilen, das wir selbst noch nie gesehen oder vor Ort erlebt haben? Wenn wir das Ausmaß gar nicht kennen? Die Umstände uns gänzlich unbekannt sind?

EIN HERZ FÜR HUNDE

Durch den Grazer Verein „Ein Herz für Hunde“ – gegründet von Amra und Michael Midzan – hatten wir die großartige Gelegenheit, uns selbst ein Bild zu machen. Ehrenamtliche Mitarbeiter der Tierrettung und ein Teil des Arche-Teams haben ihre Koffer gepackt und sind für ein Wochenende nach Bosnien gefahren. Zu den Hunden auf der Mülldeponie in Bihac.

Direkt nach der bosnischen Grenze – die ersten Straßenhunde. Ein völlig normales Bild – für Einheimische. Am Ankunftstag wurden nur noch Kräfte gesammelt, bevor es dann am Samstag in der Früh auf die Mülldeponie ging. Ein Tag, den wir alle nie wieder vergessen werden.

DIE MÜLLDEPONIE

Über die Landstraße gelangten wir zu einer hügeligen Schotterstraße, die über mehrere Kilometer zur Deponie führte. Gleich bei der Einfahrt auf die Schotterstraße kamen uns die ersten Hunde entgegen. Sie wussten ganz genau, dass wir Futter und Wasser für sie dabeihatten. Andere verkrochen sich ins Gebüsch und die umliegenden, riesigen Wälder. Wir fuhren die Schotterstraße entlang, machen immer wieder halt, um die Futterstationen für die einzelnen Rudel aufzufüllen und Wasser nachzufüllen. Und dann stehen wir mittendrin. Müll, soweit das Auge sehen kann und unzählige Straßenhunde, die nach Essen suchen. Einige sind mu-

tig, kommen zu uns und wollen gestreichelt werden. Sie kennen die Autos von „Ein Herz für Hunde“ bereits und wissen, nun gibt es Futter und Liebkosungen.

DIE EINDRÜCKE

Neben erwachsenen Tieren sehen wir auch eine Vielzahl an Junghunden und viele Welpen. Manche zutraulich, andere skeptisch und auf Abstand. Und leider … auch einige tote Welpen. Die, die den Temperaturen und Krankheiten nicht standhalten konnten. Auch einen erschossenen Welpen finden wir … Bilder, die sich auf ewig in unseren Köpfen einbrennen werden. Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Macht und Ohnmacht zugleich. Helfen und doch nicht allen helfen können. Hunde, die auf sich allein gestellt sind. Man sieht in ihren Gesichtern, wie dankbar sie für das Futter, das Wasser und die Streicheleinheiten sind, die ihnen geschenkt werden.

PFLEGESTELLEN

Mit mulmigem Gefühl verlassen wir die Deponie und dürfen uns noch ein paar Pflegestellen des Vereins ansehen. Ältere Tiere, verletzte Hunde und Welpen, die völlig auf sich allein gestellt wären, finden hier Unterschlupf und suchen nach einem neuen Zuhause in Sicherheit. Nachhaltig kann aber nur mit Kastrationsprojekten das Leid vermindert werden. Wir können nun aus tiefster Überzeugung sagen, dass hier wirklich Tierschutz betrieben wird und genau darauf geachtet wird, welche Hunde später in ein Zuhause vermittelt werden und welche weiterhin auf der Deponie versorgt werden.

Das ist seriöser Auslandstierschutz! Danke an „Ein Herz für Hunde“ und den Gründern Amra und Michael!

Wenn Sie sich für den Verein „Ein Herz für Hunde” interessieren, dann schauen Sie doch mal auf der Website vorbei: www.einherzfuerhunde.com

JEDE SPENDE HILFT!

▸ EMPFÄNGER: Aktiver Tierschutz Austria

▸ IBAN: AT71 3800 0000 0513 5025

▸ BIC: RZSTAT2G

▸ VERWENDUNGSZWECK: Ein Herz für Hunde

5 4 BOSNIEN-REISE BOSNIEN-REISE
Sollten Spenden einmal den Bedarf eines Projekts übersteigen, fließen diese satzungsgemäß in andere wichtige Projekte des Aktiven Tierschutz Austria.

ZUHAUSE GESUCHT

GIB UNS EINE CHANCE!

Die Gründe, warum Tiere im Tierheim landen sind vielfältig. Hier sitzen sie dann – hinter Gittern, einsam und verlassen. Bei uns finden sie ein Zuhause auf Zeit und werden bestmöglich auf ihr neues Leben vorbereitet. Einige Fellnasen wollen wir hier vorstellen.

HUNDEVERGABE: 0676 / 84 24 17 437

KATZENVERGABE: 0676 / 84 24 17 434

LUIGI – DER ÄNGSTLICHE

Europäisch Kurzhaar, geboren 2019

Unser ängstlicher Luigi verfällt regelrecht in eine Schockstarre, wenn sich Menschen nähern. Ist das einmal nicht der Fall, läuft er weg. Er braucht sehr viel Zeit, um sich an Menschen zu gewöhnen und der Tierheimalltag stresst ihn sehr. Freude hat er, wenn er mit seinen Zimmergenossen allein ist und mit ihnen kuscheln kann. Er liebt es seinen Kopf auf den Bauch einer anderen Katze zu legen und dort zu schlummern. Er wäre die ideale Katze für einen Bauernhof oder Reitstall, wo er einfach nur Katze sein darf.

MEA – DIE LEBHAFTE

Mischling, geboren 2021

Mea ist eine aufgeweckte, energiegeladene Hündin. Sie hat ein liebenswertes Wesen und freundet sich schnell mit jedermann an. Obwohl sie die Grundkommandos noch nicht beherrscht, ist Mea äußerst clever und lernt schnell. Eine Hundeschule wäre ideal für sie, um ihr Wissen zu erweitern und sich weiterzuentwickeln. Mea lebt derzeit in einem gemischten Rudel und versteht sich gut mit anderen Hunden. Auch größere Kinder sind für sie kein Problem. Mit ihrem charmanten Wesen wäre Mea eine wunderbare Bereicherung für jede Familie, die ihr ein liebevolles Zuhause bieten möchte.

SPIKE – DER AUFGEWECKTE

Amstaff, geboren 2019

Spike ist ein lernfreudiger und aufgeweckter Rüde, der seinen Bezugspersonen treu und loyal ist. Spike verträgt sich nicht mit Katzen und hat keine großen Erfahrungen mit Kindern, daher wäre ein kinderloser Haushalt ideal für ihn. Mit anderen Hunden wird er langsam warm, wenn sie ein ähnliches Temperament haben. Spike ist ein vorbildlicher Begleiter in öffentlichen Verkehrsmitteln und entspannt sich gerne bei Ausflügen in Tierhandlungen. Ein rasseerfahrenes Zuhause mit Motivation zur Erziehung wird gesucht.

DALYA – DER FREIGEIST

Europäisch Kurzhaar, geboren 2014

Mit 10 Jahren gehört Dalya schon zu den älteren Semestern und bevorzugt viel Ruhe. Der Trubel eines Tierheimes gefällt ihr gar nicht und sie sucht nach einer Routine und Beständigkeit. Dalya ist keine Schmusekatze. Und das muss sie auch nicht mehr werden. Ein Zuhause mit großem Garten, wo sie viel herumstreunen darf und einfach ihr Leben nach ihren Wünschen gestalten kann, wäre ein Traum für sie. In einem liebevollen und geduldigen Umfeld könnte sie ihre Persönlichkeit voll entfalten. Wer möchten Dalya diesen Traum noch erfüllen?

LADY – DIE AUFMERKSAME

Schäfer-Mix, geboren 2020

Lady ist eine liebe, aufmerksame Hündin. Sie lernt gerne neue Menschen kennen und fordert auch sofort Streicheleinheiten ein. Mit Katzen und anderen Hunden versteht sie sich allerdings nicht. Unsere Lady möchte lieber eine Einzelprinzessin sein und die ganze Aufmerksamkeit für sich haben. Sie kann ein paar Grundkommandos, ist aber stürmisch und mit ihr sollte liebevoll, aber konsequent trainiert werden. Lady ist am liebsten überall mit dabei und wäre bestimmt ein guter Wanderkumpel. Nasenarbeit macht ihr auch großen Spaß!

7 6 DIE SCHUTZGEBÜHR INKLUSIVE KASTRATION BETRÄGT PRO HUND 390€ UND PRO KATZE
150€.
TIERVERMITTLUNG
TIERVERMITTLUNG

PETITION GEGEN KATZENLEID

In Österreich leben rund 1,5 Millionen Samtpfoten in Privathaushalten. Was für Hunde längst verpflichtend ist, wird für Katzen trotz jahrelanger Forderung von Tierschutzvereinen, Tierheimen und privaten Tierschützern noch immer nicht umgesetzt: Das verpflichtende Chippen UND Registrieren aller Katzen!

Was aktuell nur für Zuchtkatzen gilt, muss für alle Katzen gelten! Denn über 90 Prozent der Fundkatzen, die zu uns in die Arche Noah gebracht werden, sehen ihr Frauerl oder Herrl aufgrund von fehlender Registrierung nie wieder. Gefunden und doch verloren!

Die wenigen gechippten und registrierten Samtpfoten stellen die Ausnahme dar und können bald wieder mit ihren Menschen kuscheln: Chip Chip Hurra!

» WIR FORDERN EIN ENDE DER KATZEN-DISKRIMINIERUNG! «

Wie funktionieren Chip und Registrierung?

Das Implantieren des Chips ist eine gängige Praxis. Die Kosten für den Chip und die dazugehörige Registrierung liegen einmalig zwischen etwa 50 und 60 Euro – abhängig vom Chip-Modell und den Registrierungsdatenbankgebühren. Der Chip enthält einen weltweit eindeutigen 15-stelligen Code, bestehend aus einem 3-stelligen Ländercode (z. B. Österreich 040, teilweise auch Herstellercode) und einer 12-stelligen Identifikationsnummer (ID-Nummer). Die Katze spürt den Chip nicht und

wird in keiner Weise beeinträchtigt. Das Auslesen des Chips geschieht schnell und unkompliziert mittels eines Chip-Auslesegerätes. So erscheint die ID-Nummer auf dem Display des Lesegeräts. Mithilfe der ID kann auf Registrierungsplattformen der Name des Besitzers ermittelt werden. Lesegeräte sind in der Regel bei allen Tierätzten, Tierschutzvereinen oder Tierheimen zu finden und werden auch von Behörden wie Amtstierärzten, der Polizei oder Tierkrematorien verwendet.

WARUM CHIPPEN UND REGISTRIEREN?

Die Katze ist einem Besitzer zuordenbar

Ist Ihre Katze entlaufen oder als vermeintlicher Streuner eingefangen worden – Chip und Registrierung finden Sie als Besitzer!

Dasselbe gilt für verunfallte Katzen, die zu einem Tierarzt oder in ein Tierheim gebracht werden

Chip und Registrierung verhindern, dass jemand einfach Ihre Katze einpackt und als seine ausgibt

Der Chip ist ohne Narkose implantierbar, tut der Katze nicht weh und kann mittels Chiplesegerät überall ausgelesen werden.

Erst in Kombination mit der Registrierung ist der Chip sinnvoll! Chip Chip Hurra!

9
8 PETITION
PETITION
▴ Aufgrund eines fehlendes Chips kehren die Fellnasen nur in den seltensten Fälle zu ihren Familien zurück. ▴ Oft werden vermeintliche Streuner bei uns im Tierheim abgegeben.

Das Leben war für mich nie einfach. Ich wurde mit nur einem Auge geboren und musste mir meinen Platz bei Mama erkämpfen. Aber ich gab alles und wuchs kräftig heran. Doch dann der nächste Schicksalsschlag. Ich fing mir einen schwerer Katzenschnupfen ein, der mir auch noch meine letzte Sehkraft nahm. Aber dann: Ich fand meine Familie!

Täglich gab es Streicheleinheiten und ganz viel Liebe für mich. Ich entdeckte, wie schön es ist, zu kuscheln und wie gemütlich warm so ein Menschenarm doch ist. Ich durfte sogar in den Garten hinaus! Als ich groß genug war, um allein durch die Welt zu tapsen, tat ich genau das. Ich nahm all meinen Mut zusammen und folgte meiner Nase. Ich verließ den sicheren Garten und nach einer Weile bemerkte ich, dass ich mich verlaufen hatte.

Ich wusste nicht mehr, wie ich in die Arme meiner Menschen zurückfinde! Orientierungslos und laut maunzend rief

ich nach Hilfe. Immer und immer wieder. Doch meine Zweibeiner fanden mich nicht. Ich bekam Angst. Panisch lief ich weiter geradeaus und fiel in eine tiefe Pfütze. Klatschnass kauerte ich mich zu einer Kugel zusammen. Es war so kalt.

Dann endlich! Menschen! Ich hörte Schritte und fing wieder an zu fiepsen. Zuerst ganz leise. Die Schritte kamen näher und meine Stimme wurde immer lauter! Meine Familie! „Hier bin ich! Lasst uns Nachhause gehen!“ Ich wurde hochgenommen, in eine warme Decke gewickelt und in ein rollendes Gefährt gepackt. Meine Retter rochen aber gar nicht vertraut. Sie haben mich zu einer Tierärztin gebracht. Sie fährt mit einer kleinen Box über meinen Körper und sagt traurig:

„Nicht gechippt und somit auch nicht registriert. Wir wissen nicht, wo du hingehörst.“

Sie seufzt, hebt mich hoch und drückt mich an sich. Ich schnurre zufrieden. Endlich wieder ein Kuschelarm.

„Wir nennen dich Missy, kleine Dame.“

Doch meinen richtigen Namen werden sie wohl nie erfahren. Sie werden nie meine wahre Geschichte kennen. Wo ich gelebt habe. Woher ich kam. Wer mich vermisst. Meine geliebten Menschen werden nur noch eine Erinnerung sein. Ich wurde gefunden und bin doch verloren.

Jede Unterschrift zählt!

Hilf uns, dass Missys Schicksal in Zukunft nur mehr ein Einzelfall bleibt.

www.chippen.at

PETITION
▴ Missy kurz nach ihrer Rettung.
Eure Missy

PSYCHISCHE BELASTUNG ERHÖHT TIERABGABEN

Zwei Tierschutzvereine, ein Tag: Die psychische Überforderung von Menschen wird mehr. Das spüren vor allem die Tierheime, die zu extremen Notfällen gerufen werden.

Dramatische Einsätze für gleich zwei steirische Tierschutzvereine: Die Tierrettung der Arche Noah und das Team des Tierheim Franziskus wurden für Notfälle alarmiert. Die Arche-Tierretter wurden in den Norden von Graz gerufen, um zwei Amstaff-Mixe aus einer Wohnung zu holen. Der traurige Grund: Ein Suizidversuch der Besitzerin. Der kleine Sohn der Besitzerin musste die ganze Tragödie miterleben und war vor Ort, als die Tierretter, die Polizei und das Krisenintervenstionsteam eintrafen. Die Hunde zeigten sich sehr verängstigt und wurden in die Arche Noah gebracht.

▴ Dramatischer Einsatz nach einem Suizidversuch. Tierretterin Julia brachte die Hunde in die Arche.

Ein weiterer Fall zurückgelassener Tiere ereignete sich in Köflach. Die Polizei und Nina Mocnik, die Leiterin des Tierheims Franziskus, rückten zu einem nächtlichen Einsatz in eine Wohnung aus. Dort ein Bild völliger Verzweiflung: Ein bis zur Decke vermüllter Messie-Haushalt, die Leiche der Besitzerin wurde gerade nach drei Wochen gefunden und abtransportiert, dazwischen sechs Katzen, die eingefangen werden mussten. Nina

Mocnik schildert: „Ein solches Schicksal zu sehen, ist wirklich schwer zu ertragen. Die Bedingungen vor Ort, der Leichengeruch, der ganze Kot der Tiere, einfach schrecklich. Mein Dank gilt der Polizeidienststelle Köflach für die Hilfeleistung, denn das Einfangen, Sichern und Verbringen der Tiere dauerte Stunden.“

▴ Franziskus-Tierheimleiterin Nina Mocnik beim nächtlichen Einsatz mit Unterstützung der Polizei.

KEINE EINZELFÄLLE

Die Beobachtungen beider Tierschutzvereine decken sich: Die Überforderung von Menschen und psychische Belastungen häufen sich. Die Folgen sind psychische Erkrankungen, Krankenhausaufenthalte, Suchtverhalten wie Messie-Wohnungen, Animal Hording etc. Dieser traurige Trend führt vermehrt zu Abnahmen, zurückgelassenen Tieren und auch Abgaben. „Zur Zeit haben wir sehr viele Anrufe von Besitzern, die ihre Tiere aus Gründen von psychischer Überbelastung abgeben müssen“, so Nadine Ferk, Tierheimleiterin der Arche Noah.

AKUTFÄLLE

Die Tierheime müssen für solche Akutfälle gerüstet sein. Immer wieder kommt es vor, dass – so wie vor einigen Monaten in der Arche – gleich 17 abgenommene Rassekatzen aufgenommen werden müssen oder auf einen Schlag 9 Welpen aus einem illegalen Transport. Beide Tierschutzvereine betonen darüber hinaus: „Die Amtstierärzte und Einsatzstellen wie die Polizei sind uns immer sehr dankbar, dass wir mit unseren Tierrettungsfahrzeugen ausfahren und den Transport übernehmen – dieser und auch die schnelle Verbringung und Verwahrung wäre ansonsten eine ungeklärte Frage …“

WEITERER EINSATZ

Wenige Tage später schon der nächste Einsatz: In Gleisdorf wurde das Arche-Team zu einem Haushalt gerufen, in dem eine Katzenbesitzerin verstorben war. Die Zustände vor Ort zeigten ein deutliches Bild von Überforderung. Laut Erzählungen sollen zu Spitzenzeiten bis zu 30 Katzen im Haus gelebt haben. Die Tierretter der Arche Noah konnte im Laufe mehrerer Tage alle Katzen sichern und ins Heim bringen.

▴ Die Zustände in Gleisdorf zeigten ein deutliches Bild von Überforderung.

HÜNDIN LADY

Die Schäfermix-Hündin Lady aus Graz teilt dasselbe Schicksal der Arche-Neuankömmlinge: Ihr Frauerl ist ebenfalls verstorben und wurde als zurückgelassenes Tier im Tierheim aufgenommen.

▴ Durch den Tod ihrer Besitzerin landete die liebe Hündin Lady im Tierheim.

Alle Fellnasen wurden gleich den Tierärzten vorgestellt, dürfen zur Ruhe kommen und können hoffentlich bald in ein neues Zuhause vermittelt werden.

» TIERE EMPFINDEN WIE DER MENSCH

FREUDE, SCHMERZ, GLÜCK UND UNGLÜCK. «

– Charles Darwin –

Der äußerliche Zustand der Tiere ist nach ersten Beobachtungen gut. Wie es nach dem Verlust ihrer Bezugspersonen aber in ihrem Inneren aussieht, kann sich jeder Tierfreund vorstellen …

Wenn Sie unsere zurückgelassenen Fellnasen auf ihrem Weg in ein hoffentlich bald neues Zuhause begleiten möchten, danken wir Ihnen von Herzen!

▸ EMPFÄNGER: Aktiver Tierschutz Austria

▸ IBAN: AT71 3800 0000 0513 5025

▸ BIC RZSTAT2G

▸ VERWENDUNGSZWECK: Zurückgelassen

Austria.

12 ZURÜCKGELASSEN 13 ZURÜCKGELASSEN Sollten Spenden einmal den Bedarf eines Projekts übersteigen, fließen diese satzungsgemäß in andere wichtige Projekte des Aktiven Tierschutz

„ DIE OCHSENKNECHTS”

AUF ARCHE-BESUCH

Cheyenne Ochsenknecht und Ehemann Nino haben die Arche Noah besucht. Im Interview erzählen sie über das Leben auf ihrem Bauernhof, die Chianinarinder, Fleischkonsum und was sie von Tierschutz halten.

Warum entscheidet man sich als junger Mensch noch dazu, Bauer zu werden?

Als Kind bekommt man immer die Frage gestellt: Was willst du mal werden? Andere haben diese Frage mit den typischen Antworten wie Feuerwehrmann oder Polizist beantwortet. Bei mir war es anders. Ich habe immer schon gewusst, ich möchte selbständig werden.

▴ Cheyenne Ochsenknecht und Nino Sifkovits mit Welpe Lili im Arm.

Mein eigener Chef sein. Dadurch, dass meine Eltern bereits eine Hobbylandwirtschaft hatten, bin ich immer mit Tieren aufgewachsen. Wir waren eigentlich auch wie ihr – eine Arche. Denn meine Eltern haben eine seltene Rinderrasse, die vom Aussterben bedroht ist gezüchtet Als Cheyenne, meine Frau, dann schwanger wurde, haben wir beschlossen, Landwirtschaft zu betreiben und neu zu denken.

Also haben deine Eltern bereits die toskanischen Chianinarinder gezüchtet?

Ja, genau. Ich bin mit den Rindern aufgewachsen. Unsere älteste Kuh wird jetzt 19 Jahre alt! Uns ist es wichtig unseren Kunden zu vermitteln, dass für uns die Tiere einen hohen Stellenwert haben und bei uns so stressfrei wie möglich leben. Eigentlich bin ich für diese Branche zu tierlieb. Hört sich komisch an, aber viele in diesem Bereich sind schon ziemlich abgebrüht.

Wie läuft eine Schlachtung als tierlieber Bauer ab?

Die Schlachtung findet nicht bei uns vor Ort statt. Die Tiere sind alle den Transport gewohnt, da wir sie auch mit einem LKW zur Weide bringen. Somit löst der Transport bei den Tieren keinen Stress aus. Das würde man sonst auch an der Fleischqualität merken. Uns ist es wichtig, Menschen zum Umdenken zu bewegen. Ich esse auch Fleisch, aber nicht täglich und ich weiß, woher es kommt.

▴ Nicht nur Welpe Lili hat es Cheyenne angetan. Auch Schützling Corry eroberte ihr Herz.

Wie verkauft ihr euer Fleisch und ist es auch in Supermärkten erhältlich?

Wir vertreiben unser Fleisch über einen Onlineshop. Wir sprechen aber nur eine gewisse Zielgruppe damit an. Denn unser Fleisch ist dreimal so teuer wie bei anderen Anbietern. Für mich ist es aber noch immer zu billig.

▴ Am nächsten Tag brachte Cheyenne mit einer Freundin Futterspenden für unsere Tiere vorbei.

Meiner Meinung nach müsste das Tier einen viel höheren Stellenwert haben. Wir sind bereits von Handelsketten angesprochen worden. Wir wären auch damit einverstanden, unser Fleisch dort zu vermarkten, aber nur mit unseren Preisen. Denn ich bin kein Fan davon, wenn Fleisch schon rabattiert in den Markt kommt.

Wie leben eure Tiere am Hof und welche habt ihr?

Ganz wichtig ist die Umgebung, in der das Tier untergebracht wird. Wenn ich in den Stall gehe, muss ich auch gerne rein gehen. Das Tier spürt das auch. Somit trägt meine Energie maßgeblich zum Wohlbefinden bei. Daneben genügend Stroh, gute Futterversorgung, Auslauf, genügend Platz zum Schlafen und ausgiebige Ruhezeiten. Stress gibt es auf unserem Hof für die Tiere nicht. Die Bestallung ist offen und sie sind an Menschen gewohnt. Wir haben noch Schweine, Schafe, ein Pony, Esel und Hunde. Der Esel ist sogar schon 30 Jahre alt!

Welche Rolle spielt Tierschutz in eurem Leben?

Eine sehr große. So wie wir Landwirtschaft betreiben, bringen wir Menschen nahe, wie man Nutztiere richtig hält. Das ist unser persönlicher Beitrag zum Tierschutz.

Es gibt nur leider im Tierschutzbereich sehr viele Extreme. Wir sind selbst von einer Tierschutzorganisation angegriffen worden. Wir seien Tierquäler und sollen

auf eine vegane Landwirtschaft umsteigen. Wir finden es sehr schade, dass es kein Verständnis dafür gibt, wenn man Fleisch mit einem Bewusstsein für das Tierwohl isst.

Cheyenne kommt zum Interview dazu und teilt mit, dass sie sich in die kleine Arche-Hündin Lili verliebt hat und sie adoptieren will. Was für ein Happy End!

Woher kennt ihr die Arche Noah und was erwartet ihr euch vom Tierschutz?

Wir kennen euch, weil einmal unser Hund entlaufen ist und wir ihn dann bei euch abgeholt haben. Wir sind klare Befürworter, dass obwohl wir Fleisch produzieren, so oft es geht, darauf verzichtet wird. Wie früher, als es einen Sonntagsbraten gab, aber nicht täglich Unmengen an Fleisch konsumiert wurden. Ich glaube, dass eine gesunde Mischung der Ernährung gut ist, aber man sollte wissen, wo es herkommt. Jeder sollte machen, womit er sich gut fühlt. Wenn jemand komplett auf Fleisch verzichtet, finde ich das auch völlig in Ordnung. Ich stehe dem Thema sehr offen gegenüber.

Wie gings Cheyenne mit der Umstellung von Stadt- auf Bauernleben?

Als ich sie kennengelernt habe, war es mir schon etwas unangenehm zu sagen „Ich lebe auf einem Bauernhof“. Ich dachte nicht, dass eine Frau das cool finden würde. Die meisten reagieren ja eher mit „iiih, das stinkt“. Als sie dann das erste Mal bei mir am Hof war, hat sie sich direkt wohlgefühlt und war nur mehr bei den Tieren.

▴ Nach einem Tag Probewohnen war es dann offiziell! Die Adoptionspapiere für Lili wurden unterzeichnet und die kleine Hündin zieht auf den Chianinahof!

14 INTERVIEW
INTERVIEW 15

ANDI KNOLL VON Ö3 PACKTE AN

Einen besonderen Gast durften die Arche-Schützlinge Ende Februar begrüßen: Der beliebte Moderator Andi Knoll packte in einer Live-Sendung für Hitradio Ö3 kräftig an.

VOM RADIOSTUDIO INS TIERHEIM

Wir alle kennen ihn als Moderator der aktuellen ORFShow „Die große Chance”, von Dancing Stars, dem Songcontest, dem Opernball und der Ö3-Nachmittagsshow. Für seine Live-Sendung „Knoll packt an”, für die er jeden Montag unterschiedlichste Unternehmen besucht und als tatkräftiger Mitarbeiter einspringt, besuchte er nun auch die Arche Noah.

▴ Andis eigentlicher Arbeitsplatz. Hinter dem Mikrofon von Hitradio Ö3.

AUF LOS GEHT´S LOS

Wir alle waren gespannt auf seinen Besuch und ziemlich aufgeregt, was uns erwarten wird. Und unsere Erwartungen haben sich wirklich übertroffen: Die Stimmung war richtig locker, die Fellnasen haben sich von ihrer besten Seite gezeigt und Andi selbst hat kräftig angepackt.

▴ Aufgabe 1: Reinigung der Katzenzimmer

Den Anfang haben unsere Katzenzimmer gemacht. Nach einem kurzen „Nasen rümpfen”, weil der Geruch doch oft für Außenstehende befremdlich ist, ging es motiviert an die Reinigung der Zimmer. Stehts unter dem wachsamen Blick der Samtpfoten.

▴ Unsere Katzen kontrollieren wachsam, ob alles richtig gemacht wird.

NÄCHSTER STOPP: HUNDESTATION

Nach einer positiven Abnahme der Zimmer, ging es in die Hundestation. Der aufgedrehte Amstaff Welpe Max freute sich riesig, denn Andi durfte den Rüden zum Spazieren gehen ausführen. Wer wohl mit wem spazieren ging ...?

▴ Hier hat doch Max klar die Führung übernommen.

Wir möchten gar nicht zu sehr ins Detail gehen, denn die Fotos sprechen Bände ...

ZEIT FÜR INTERVIEWS

Zwischen den Arbeitseinsätzen hatten wir immer wieder die Gelegenheit über den Tierschutz und unsere Arbeit zu sprechen – eine unglaubliche Chance.

▴ Immer wieder gab es Interviews mit Fragen zu unserer Arbeit und unserem Tierschutzverein.

▴ Auch unsere Tierrettung wurde interviewt.

▴ Hier werden „Kongs” mit Leckereien befüllt.

DER TAG NEIGT SICH DEM ENDE ZU

Wir freuen uns riesig, dass Andi uns besucht hat. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle! Wir freuen uns schon, wenn wir ihn das nächste Mal bei uns begrüßen dürfen!

▴ Neben der Arbeit, ist der Spaß nicht zu kurz gekommen. Das Knuddeln hat sich Andi wirklich verdient.

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EIN MODERATOR PACKT AN EIN MODERATOR PACKT AN
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RIESE MIT VIEL POTENZIAL

Der Bernhardiner braucht eigentlich keine eigene Vorstellung, denn nahezu jeder kennt das typische Bild, welches ihn als Lawinenhund mit einem Fässchen um den Hals zeigt. Hinter dem Bernhardiner steckt allerdings viel mehr, als man anfangs glauben mag.

DAS AUSSEHEN

Bernhardiner haben eine beeindruckende Größe und besitzen eine majestätische Erscheinung, die durch ihre Fellmusterung betont wird. Ihr Grundfell ist weiß, das von variierend rotbraunen „Platten“ durchzogen ist.

DER CHARAKTER

Bernhardiner verkörpern sanfte Riesen, die mit ihrer freundlichen und kinderlieben Natur selbstbewusst und ausgeglichen agieren. Sie sind hervorragende Beschützer und zeigen ein angemessenes Maß an Beharrlichkeit und Selbstständigkeit. Dank ihrer imposanten Größe können sie beträchtliche Kraft entfalten. Es ist wichtig, all diese Merkmale in einem ausgewogenen Verhältnis zu halten, damit aus einem liebenswerten, verspielten Welpen kein unkontrollierbarer junger Hund wird.

▴ Träge und schwerfällig? Bilder, wie dieses, beweisen das Gegenteil.

▴ Tyson sucht noch sein perfektes Zuhause.

VERHALTEN UND TRAINING

Der Bernhardiner ist kein Anfängerhund. Die Erziehung und Pflege eines Bernhardiners erfordern ein tiefes Verständnis für Hunde. Es ist entscheidend, von Anfang an konsequent in der Erziehung zu sein. Leinenführigkeit und das Training für Begegnungen mit anderen Hunden sollten bereits weit fortgeschritten sein, bevor der Bernhardiner sein erwachsenes Gewicht erreicht. Bernhardiner sind aktiv und genießen Wanderungen und verschiedene Sportarten. Sie eignen sich auch als Therapiehunde aufgrund ihrer sozialen Neigung.

SCHUTZINSTINKT?

Bernhardiner sind von Natur aus freundlich, jedoch auch eigenwillig. Die Erziehung kann daher herausfordernd sein. Eine umfassende Sozialisierung mit anderen Hunden und Menschen ist daher von großer Bedeutung. Gut erzogene Bernhardiner sind loyal und wachsam mit einem moderaten Schutzinstinkt.

VERGIFTUNGSALARM &

ILLEGALER IMPORT

Zwei Bernhardiner, die vergiftet wurden und ein Amstaff-Baby, das illegal aus dem Ausland importiert wurde.

Spät, aber doch häufen sich nun auch die Anrufe von Besitzern, die ihr Tier im Tierheim abgeben wollen. Zwei besonders drastische Fälle haben sich nun ereignet, bei denen wir als Tierschutzverein helfen mussten:

Vor wenigen Tagen stand ein Mann mit einem kleinen Dackel-Shih-Tzu-Mix Lilli und einem jungen American Staffordshire Terrier beim Arche-Empfang. Er habe die Wohnung und den Job gewechselt und könne die Hunde nicht mehr behalten. Nach einigen Nachfragen und genauerem Hinsehen kamen dann einige verstörende Details ans Tageslicht: Die Hunde stammen angeblich aus Kroatien, er habe sie mit acht Wochen bekommen, auf die Frage woher, gab er keine Antwort. Der junge, 5 Monate alte Amstaff-Rüde Max trug ein verbotenes Würgehalsband ohne Stopp, hat kupierte Ohren und ist bereits mit diesem jungen Alter kastriert. Viel zu früh! Die möglichen Folgen: Komplikationen beim Wachstum und der charakterlichen Entwicklung. Wir haben gegen den Besitzer von Max Anzeige erstattet, denn die Einfuhr von Tieren mit kupierten Körperteilen ist verboten!

▴ Der junge Amstaff-Rüde Max wurde illegal aus dem Ausland importiert.

ZWEI MAL VERGIFTET

▴ Hündin Suki (1,5 Jahre, r.) und Rüde Tyson (2 Jahre).

Im Bezirk Feldbach wurden zwei Bernhardiner zweimal vergiftet und mussten schnell tierärztlich versorgt werden. Der Täter warf die Köder in ihren Garten. Der Besitzer – ein Familienvater – war völlig verzweifelt und gab die Hunde ab, um sie und auch seine Kinder zu schützen, die ebenfalls im Garten spielen. Die Arche Noah kümmert sich nun um die Tiere, was mit zusätzlichen Kosten verbunden ist: Versorgung, Training, medizinische Untersuchungen und vieles mehr.

Über Ihre Unterstützung sind unsere Schützlinge sehr dankbar.

▸ EMPFÄNGER: Aktiver Tierschutz Austria

▸ IBAN: AT71 3800 0000 0513 5025

▸ BIC: RZSTAT2G

▸ VERWENDUNGSZWECK: Giftalarm

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RASSEPORTRÄT
19 TRAURIGE ABGABEN
des
Sollten Spenden einmal den Bedarf eines Projekts übersteigen, fließen diese satzungsgemäß in andere wichtige Projekte
Aktiven Tierschutz Austria.

SPUREN HINTERLASSEN MIT TRAUERSPENDEN TIEREN HELFEN

Sie sind ein großer Tierfreund und möchten die Welt im Wissen verlassen, dass Sie all das Ihnen Mögliche getan haben, um sie zu einem besseren Ort für Tiere zu machen? Dann tun Sie es!

» ALLES, WAS WIR SIND, IST DAS RESULTAT DESSEN, WAS WIR GEDACHT UND WOFÜR WIR UNS ZU LEBZEITEN

EINGESETZT HABEN. «

– Buddah –

Eines haben alle Menschen gemeinsam: Sie möchten in ihrem Leben etwas bewegen – zum Guten bewegen! Denn was bleibt, wenn wir diese Erde verlassen, sind die Erinnerungen und guten Taten. Wer demnach denkt, mit dem Tod wäre seine Wirksamkeit zu Ende, der irrt. Denn Entscheidungen, die wir jetzt und hier treffen, gestalten die Zukunft von Morgen!

IHR TESTAMENT KANN TIEREN EINE ZUKUNFT SCHENKEN!

Tiere haben Ihr Leben bereichert und tun das noch heute? Mit einem Testament oder Legat zugunsten des Aktiven Tierschutz Austria haben Sie dazu die Möglichkeit.

GESTALTEN SIE JETZT DIE ZUKUNFT

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, unsere Schützlinge in ihrem Testament zu bedenken, stehen wir Ihnen jederzeit beratend zur Seite und stellen Kontakte zu unabhängigen Notaren und Juristen her, die Sie auf ihrem ganz persönlichen Weg zum Testament begleiten.

DIE INITIATIVE VERGISSMEINNICHT

Als Mitglied von „Vergissmeinnicht“ haben wir uns als Aktiver Tierschutz Austria strengen ethischen Richtlinien verschrieben. Gemeinsam mit vielen anderen Organisationen ist es das Ziel, transparent, sachlich und offen zum Thema Testamentsspende zu informieren.

In schweren Stunden ein Zeichen der Hoffnung und des Lebens setzen. Unsere Schützlinge sind Ihnen von Herzen dankbar für Ihre Unterstützung, die nicht nur Ihr eigenes Leben positiv beeinflussen wird, sondern auch Hoffnung inmitten von Trauer und Abschied schenkt.

Geben Sie ihrer Trauer im Sinne des Verstorbenen Form und tun Sie zugleich etwas Gutes. Statt Kränzen oder Blumen können Sie anlässlich der Trauerfeier oder Beerdigung im Gedenken an den verstorbenen Menschen um Spenden für die Arche Noah – Aktiver Tierschutz Austria bitten.

Eine schöne Geste, mit der oft auch ein letzter Wunsch des Verstorbenen erfüllt wird. Die Kondolenzspenden helfen notleidenden Tieren und ermöglichen ihnen eine artgerechte Zukunft. Sie setzen somit ein Zeichen der Zuversicht und Hoffnung.

ANKÜNDIGUNG TRAUERSPENDE

Bitten Sie in der Todesanzeige und in der Trauerbenachrichtigung um Spenden im Namen der verstorbenen Person, wie zum Beispiel: „Auf Wunsch der/ des Verstorbenen bitten wir anstelle von Blumen und Kränzen um eine Spende zugunsten der Arche Noah –Aktiver Tierschutz Austria.“

Damit wir die Trauerspende richtig zuordnen können, ist es wichtig, im Verwendungszweck den Namen des Verstorbenen anzugeben.

MIT IHRER TRAUERSPENDE HELFEN

Nach der Trauerfeier lassen wir Sie wissen, wer gespendet hat und welcher Betrag unter dem Gedenkstichwort zusammengekommen ist. Bitte beachten Sie, dass wir aus datenschutzrechtlichen Gründen die einzelnen Spendenbeträge nicht ausweisen dürfen.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne unter:

▸ MAIL: spenden@aktivertierschutz.at

▸ TELEFON: +43 (0)316 42 19 42-11

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TRAUERSPENDEN TIERSCHUTZ VERERBEN
Broschüre gratis bestellen unter 0316 42 19 42-11 oder spenden@aktivertierschutz.at

Sichtbarkeit für alle Katzen! Warum müssen nur Zuchtkatzen gechippt und registriert sein? Jede Katze hat es verdient, ihre Familie wiederzufinden. Aber nur den wenigsten gelingt es. Setze dich für ein gerechtes System ein!

Der Tod kennt keine Zeit.

Wir sind 365 Tage im Jahr im Einsatz .

Und das ohne Feiertags- oder Wochenendzuschläge.

BITTE ANKREUZEN

O Ja, ich möchte den Newsletter des Aktiven Tierschutz Austria per E-Mail erhalten

O Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden.

HILFTCHIPPENjederKATZE

Datenschutzerklärung: Ihren Daten werden gespeichert, damit Ihre Unterschrift gezählt werden kann. Wenn Sie per E-Mail informiert bleiben möchten, willigen Sie in die Speicherung Ihrer E-Mail-Adresse ein. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen.

Würdevoller Abschied für Ihren geliebten Begleiter!

Seit 2002 sind wir als Familienbetrieb tätig und bieten die in Österreich einzigartige Möglichkeit, JEDES Tier – unabhängig von seiner Größe – würdevoll zu verabschieden. Die Pietät gegenüber dem verstorbenen Tier und dessen Besitzer/in sowie die Liebe zum Tier ist bei uns stets im Vordergrund!

Nutzen Sie mit der „Regenbogenbrücke – Bestattungsvorsorge für Tiere”, die Möglichkeit, für einen würdevollen Abschied Ihres Tieres vorzusorgen.

www.tierkrematorium.at

tierkrematorium.urnenhain
105 40 911
0699
Vorname E-Mail-Adresse Adresse Nachname Telefonnummer Datum Unterschrift
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Sichtbarkeit für alle Katzen! Warum müssen nur Zuchtkatzen gechippt und registriert sein? Jede

Katze hat es verdient, ihre Familie wiederzufinden.

Aber nur den wenigsten gelingt es. Setze dich für ein gerechtes System ein!

Jede Unterschrift zählt!

www.chippen.at

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