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Wohnwirtschaft Nr. 12 Dezember 2019

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WOHN WIRTSCHAFT

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Stürme sind für Europa nichts Aussergewöhnliches, Hurrikane dagegen schon. Hurrikane sind tropische Wirbelstürme, die über dem Atlantik entstehen. Voraussetzung für ihre Bildung ist eine Meerestemperatur von mindestens 27 °C. Üblicherweise erreichen Hurrikane Europa höchstens als normale Tiefdruckgebiete. Das könnte sich in Zukunft ändern.

WISSENSWERTES

Am Abend und im Winter oft tagsüber beleuchtet künstliches

Licht unsere Räume. Heute sind es meistens LED-Lampen, die stromsparend ein gutes Licht erzeugen und im Idealfall mehr als zwanzig Jahre halten. Lampen sind ein beliebtes Designobjekt. Wie Design und Funktion zusammenspielen können, beweist die Schweizer Firma Baltensweiler.

Ich habe Glück, dass meine Familie mitmacht.
Alois Kohler mit Sarah, Künten

Aufbruch und Ernüchterung

Boliviens früherer Präsident Evo Morales stand für politischen und wirtschaftlichen Aufbruch. Er war der erste indigene Präsident Boliviens. Morales versprach, die Diskriminierung der indigenen Bevölkerung zu beseitigen und ihren Lebensstandard zu erhöhen. Beides scheint ihm weitgehend gelungen zu sein. Erkauft wurde die wirtschaftliche Besserung mit dem Export von Öl und Gas.

Für Schlagzeilen sorgen auch Boliviens Lithium-Vorkommen. Das Leichtmetall gilt als einer der Schlüsselrohstoffe für die Energiewende, die Abkehr von fossilen Energien. Lithium-Ionen-Akkus sollen in Zukunft als Energiespeicher dienen für überschüssigen Strom aus Sonnen- und Windkraft und der Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen: Morales’ Bolivien als Wegbereiter für grüne Technologie.

Das Ende von Morales’ Präsidentschaft steht nun symbolisch für die Ernüchterung, die auf die Euphorie folgt. Seine Flucht nach Mexiko ist eine politische Bankrotterklärung. Auch der Lithium-Hype hat Kratzer abbekommen. Die Lithium-Ausbeutung am Salar de Uyuni, dem grössten Salzsee der Welt, belastet die Umwelt. Der Abbau ist wasserintensiv, der Grundwasserspiegel sinkt, die Lebensgrundlage der indigenen Bevölkerung in der Region droht Schaden zu nehmen.

Die Lithium-Technologie weist keine überzeugende Ökobilanz aus. Um ein Dieselfahrzeug zu substituieren, muss ein Auto eine Lithium-Batterie von rund 1000 kg Gewicht mittragen. Das braucht Energie. Ebenfalls energieintensiv ist die Batterieherstellung. Gemäss Bundesamt für Umwelt entspricht die Batterieproduktion einer Fahrleistung von bis zu 50’000 km, abhängig vom Fahrzeugtyp. Bei einer angenommenen Fahrdistanz von 12’000 km pro Jahr fährt ein lithiumbestücktes Elektroauto also bereits jahrelang mit grauer Energie herum, bevor es die Fabrik überhaupt verlässt. Der deutsche Ökonom Rüdiger Hossiep meint, Elektroautos seien keine Heilsbringer. Die grösste Umweltbelastung entstehe nicht beim Fahren, sondern in der Produktion und bei der Entsorgung der Autos. Jedes Fahrzeug, das nicht neu produziert werde, sei ökologisch sinnvoll. Am besten, man fahre seinen Benziner so lange es gehe. So gesehen: Morales und Lithium – ein zweifacher Dämpfer.

Martin Meili

Aargau – weiterhin attraktiver Wohnkanton

Studie zum kantonalen Immobilienmarkt der NAB

Der Neuen Aargauer Bank zufolge gilt der Kanton Aargau ungebrochen als attraktiver Wohnkanton. Trümpfe sind eine gute Erreichbarkeit von Arbeitsmärkten, eine moderate Steuerbelastung und vergleichsweise erschwingliche Immobilienpreise. Ungleichgewichte zeichnen den Mietwohnungsmarkt aus. Der Bauboom der letzten Jahre hat zu hohen Leerständen geführt.

Standortqualität:

Kanton Aargau auf dem vierten Platz

2019, synthetischer Indikator, CH = 0

Das Konzept des frei ver fügbaren Einkommens

Er werbseinkommen , brut to

+ Transfereinkommen (Familienzulagen, Prämienverbillig.)

+ Vermög ens er t rag (Z insen, D ividenden)

= Brut to einkommen

– Einkommenssteu er

– Vermög enssteu er

– Beiträge 2. Säul e

– Sozialversicherungsbeiträge (AHV, IV, ALV, EO)

– Prämien der obligatoris chen Kr ankenkasse

= Verfügbares Einkommen

– Mietkosten od er Wo hneigentumskosten

– Nebenkosten für Wasser, Abwasser, Kehricht

– Energie- und El ektr izität skosten

– Pendelbezo gene Mobilität skosten

– Kosten der extern en Kinderbe treuung

= Fr ei ve rfügbares Einkommen

Obli gato ri sche Ab ga be n

Quelle: Credit Suisse

(mm) Die Neue Aargauer Bank (NAB) erstellt jedes Jahr eine Regionalstudie, mit der die Standortqualität der Schweizer Kantone miteinander verglichen wird. Bewertet werden Indikatoren wie die Steuerbelastung für natürliche und juristische Personen, die Verfügbarkeit von Hochqualifizierten und Fachkräften sowie die Erreichbarkeit von Bevölkerung und Beschäftigten. Nach der neuesten NAB-Studie zum Jahr 2019 belegt der Kanton Aargau den vierten Platz (2018 dritter Platz), nach den Kantonen Basel-Stadt, Zug und Zürich. Grund für das Abrutschen auf den vierten Rang ist der Attraktivitätsgewinn des Kantons BaselStadt durch die Verbesserung der steuerlichen Situation: die Unternehmenssteuern wurden Anfang 2019 gesenkt.

Nach Gebieten betrachtet weisen die Regionen Baden und Mutschellen die höchste Standortqualität aller aargauischen Regionen auf. Grund für den Spitzenplatz sind die ausgezeichnete Erreichbarkeit sowie die überdurchschnittliche Verfügbarkeit von hochqualifizierten Arbeitskräften. Innerhalb des Kantons Aargau weist die Region Mutschellen die tiefste Steuerbelastung für natürliche Personen auf.

Deutsche und Italiener vorne Der Kanton Aargau gehört zu den schweizerischen Regionen mit dem höchsten Bevölkerungswachstum. Zwischen 2007 und 2017 wuchs die ständige Wohnbevölkerung durchschnittlich jährlich um 1,4 Prozent. Übertroffen wurde dieses Wachstum in den Kantonen Freiburg (+1,8 Prozent) und Waadt (+1,7 Prozent). Der schweizerische Durchschnitt liegt bei 1,1 Prozent. Eine Ausnahme bildet dabei Baden. Sie ist die einzige Region des Kantons Aargau, die einen negatiFixk

Quelle: Credit Suisse

Schweizer Mittel

ven Wanderungssaldo aufweist. Aufgrund ihrer Attraktivität sind die Wohnkosten erheblich gestiegen. Baulandreserven sind weitgehend ausgeschöpft, so dass das Wohnen in und um Baden vielen zu teuer ist. Sie ziehen weg.

Rund zwei Drittel des Bevölkerungszuwachses der Jahre 2013–2017 des Kantons Aargau stammen aus EU-Staaten. Deutsche und Italiener stehen an der Spitze. Ein Viertel der ausländischen Einwanderer stammen aus Ländern ausserhalb Europas. Spitzenreiter sind die Herkunftsländer Eritrea, Syrien und Afghanistan. Aus europäischen Nicht-EU-Ländern kommen vor allem Personen aus Serbien und Kosovo. Bei der interkantonalen Einwanderung belegen Menschen aus dem Kanton Zürich den ersten Platz. Für Zürcher sind die Aargauer Regionen interessante Wohnalternativen. Dies, weil der Zürcher Immobilienmarkt durch hohe Bauland-, Wohneigentumsund Mietpreise geprägt ist. Die meisten Einwanderer lassen sich in der Region Aarau, der flächenmässig grössten im Kanton Aargau, nieder.

Hochqualifizierte pendeln

Die NAB-Studie bezeichnet den Kanton Aargau als ausgesprochenen Pendlerkanton. Mit einem negativen Pendlersaldo vom mehr als 55’000 Personen ist der Aargau der grösste «Nettoexporteuer» von Arbeitskräften in der Schweiz. Die meisten Pendler kommen aus den Regionen Mutschellen, Freiamt und Fricktal. Die wichtigsten Pendlerdestinationen sind die Stadt Zürich, gefolgt von den Regionen Limmattal, Glatttal und der Stadt Basel. Unter den Pendlern befinden sich zahlreiche Hochqualifizierte, was zeigt, dass die Arbeitsmärkte für diese Kategorie von Personen in Zürich und Basel deutlich attraktiver sind als im Kanton Aargau.

Generell erhöht die hohe Einwanderung die Nachfrage nach Wohnraum, was Preise tendenziell ansteigen lässt. Deshalb belegt der Kanton Aargau beim Indikator «frei verfügbares Einkommen» (Betrag der ei-

Fortsetzung Seite 9

Frei ver fügbares Einkommen in den Schweizer Kantonen

Synthetischer Indikator, CH = 0, ohne Berücksichtigung von Pendel- und Kinderbetreuungskosten, 2016

Bevölkerungsprognosen für die Aargauer Regionen

Er wartetes Wachstum der ständigen Wohnbevölkerung, in % p. a.

Die meisten Zuzüger siedeln sich in der Region Aarau an Migrationssaldo auf Stufe Wirtschaftsregion, 2013–2017, in Anzahl Personen

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Der Schwingungsgenerator Aqua Zino schützt alle Wasserleitungen vor Kalkablagerungen.

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Effektiver Kalkschutz

Der Schwingungsgenerator wird installiert, ohne dass man im Haus bauliche Veränderungen vornehmen muss. Sein Kalkschutz wirkt in der ganzen Wasserleitung, ist stark gegen Kalk und den-

Der natürliche Kalkschutz sorgt dafür, dass die Wasserqualität erhalten bleibt.

noch schonend für die Umwelt, denn es kommen keine Chemikalien zum Einsatz. Bereits vorhandene Kalkablagerungen werden durch die Wechselstrom-Signale ebenfalls abgebaut. Die Wirkung ist wissenschaftlich durch mehrere Forschungsarbeiten bewiesen. Die konstanten elektrischen Wechselstromsignale verhindern das Absetzen von Kalk. Das behandelte Wasser fällt

nicht in den kalkbildenden Zustand zurück.

Schutz für alle Geräte Dank des bedienungs- und wartungsfreien Aqua Zino ist Schluss mit Kalkablagerungen in Wasserleitungen, Boilern und anderen wasserabhängigen Geräten. Dusch-WC und Spülkasten verkalken wesentlich weniger. Der noch ge-

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ring vorhandene Kalk ist gut lösbar. Durch den reduzierten Verbrauch von Reinigungsmitteln und Shampoos sowie längere Service- und Wartungsintervalle sparen Anwender deutlich Kosten. Für die Wasserhygiene ist der Kalk schutz ebenfalls wichtig. Bei dicken, rauen Oberflächen in Rohrleitungen besteht die Gefahr, dass sich Keime wie Legionellen einnisten. Das leistungsfähige, physikalische Kalkschutzgerät schafft Abhilfe, indem es die Bildung eines Biofilms erschwert.

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nem Haushalt nach Abzug von Zwangsabgaben und Fixkosten zur Verfügung steht) Rang 10. Am günstigsten lebt in der Schweiz ein Durchschnittshaushalt in den Kantonen Uri und Glarus. Am teuersten ist das Leben im Kanton Genf, vor Basel-Stadt. Tiefe Steuern können fürs Wohnen durchaus ambivalent sein. So führte die seit Jahren hohe Steuerattraktivität des Kantons Zug für Privatpersonen zu einer hohen Nachfrage nach Wohnraum, so dass die Wohnkosten mittlerweile derart gestiegen sind, dass sie den Effekt der tiefen Steuern für Durchschnittshaushalte neutralisieren, teils sogar überkompensieren.

Weniger Eigentum – mehr Miete Bei der Wohnbautätigkeit sind zwei Trends zu beobachten. Im Bereich Wohneigentum ist die Bautätigkeit seit Längerem rückläufig. Das gilt sowohl für Eigentumswohnungen als auch für Einfamilienhäuser, wobei Einfamilienhäuser gegenüber Eigentumswohnungen zunehmend ins Hintertreffen geraten. Dabei driften Wunsch und Wirklichkeit auseinander. Das Einfamilienhaus ist für Schweizerinnen und Schweizer unverändert die Wunschform des Wohnens. Aber als Folge stark gestiegener Bodenpreise sinkt die Erschwinglichkeit des Einfamilienhauses. Zudem favorisieren Bau- und Zonenordnungen eher Eigentumswohnungen denn Einfamilienhäuser.

Ganz anders sieht es im Mietwohnungsmarkt aus. Der Anlagenotstand treibt Investoren und institutionelle Anleger (Pensionskassen, Versicherungen) in eine überbordende Bautätigkeit, so dass heute das Wohnangebot die Nachfrage deutlich übertrifft. Die Folgen sind zunehmende Leerstände. Einen signifikanten Anstieg der Leerstände verzeichneten die Regionen Mutschellen und insbesondere Freiamt. In Zentrumslagen wie Baden, Wettingen, Brugg oder Zofingen sind die Leerstände traditionell tief. Bestandsliegenschaften sind von den Leerständen mehr betroffen als Neubauten.

Der Kanton Aargau zieht viele Zürcher an Interkantonaler Migrationssaldo Kanton Aargau, 2013–2017, in Anzahl Personen

Informationen zu den Regionalstudien sind zu finden unter: www.nab.ch/regionalstudie

Regionale Bautätigkeit Wohneigentum Baugesuche und -bewilligungen in Anzahl Wohneinheiten, gleitende 12-Monats-Summe, EWG: Eigentumswohnung, EFH: Einfamilienhaus

Wohneigentumsproduktion lässt im Aargau nach Baugesuche und -bewilligungen in Anzahl Wohneinheiten, gleitende 12-Monats-Summe

Einfamilienhäuser Gesuche Einfamilienhäuser Bewilligungen

Eigentumswohnungen Gesuche Eigentumswohnungen Bewilligungen

aktuell
Aarau
Brugg/Zurzach
Baden
Mutschellen Freiamt Fricktal
EWG Durchschnitt
aktuell
Durchschnitt

Hurrikane könnten häufiger Europa treffen

Am 2. Oktober 2019 traf Hurrikan «Lorenzo» auf die portugiesische Inselgruppe der Azoren. Zudem bildete sich am 27. Oktober 2019 Hurrikan «Pablo» 700 Kilometer westlich von Portugal. So nahe an Europa entstand bis jetzt noch nie ein Hurrikan.

Andreas Walker, Wissenschaftsjournalist, Hallwil

Hurrikane sind tropische Wirbelstürme, die über dem Atlantik entstehen. Offiziell dauert die Hurrikansaison vom 1. Juni bis zum 30. November. Die grösste Häufung tritt in der Regel im September auf, wenn der Atlantik noch sehr warm ist. Eine wichtige Voraussetzung für die Entstehung von tropischen Wirbelstürmen ist eine Meerestemperatur von mindestens 27 °C.

Viele Hurrikane entstehen zuerst als tropisches Tief westlich von Afrika in rund 10 Grad nördlicher Breite. Während sie langsam nordwestwärts driften verstärken sie sich über dem warmen Meerwasser. Eine häufige Zugbahn der Hurrikane ist die Route über die Karibik in Richtung Florida oder US-Ostküste. Mit dem Vor-

dringen in nördlichere Breitengrade gelangen die Hurrikane schliesslich in die Zone der Westwinde. Dabei drehen sie immer mehr ab und ziehen letztlich nordost- oder ostwärts. Da mit zunehmendem nördlichem Breitengrad die Meerestemperaturen kühler werden, verlieren die Hurrikane nach und nach ihre Energie und werden schwächer. Manchmal erreicht ein Ex-Hurrikan Europa und gelangt schliesslich als gewöhnliches Tiefdruckgebiet zu uns. Normalerweise sorgen die kühleren Meerestemperaturen in Europa dafür, dass die ehemaligen tropischen Wirbelstürme auf europäischem Gebiet nicht mehr mit Hurrikanstärke eintreffen.

Zwei Mal in Europa

In diesem Jahr war jedoch alles anders. Am 16. September entstand westlich der afrikanischen Küste ein Tiefdruckgebiet,

das zu einem Tropensturm heranwuchs. Der Sturm begann bereits bei 40 Grad westlicher Länge abzudrehen und auf 45 Grad westlicher Länge zog er schliesslich nordwärts, wo er mittlerweile zum Hurrikan «Lorenzo» herangewachsen war. Am 28. September entwickelte er sich zu einem Hurrikan der Kategorie 4 und in der Nacht vom 28. auf den 29. September sogar zur Kategorie 5 mit andauernden Windgeschwindigkeiten von 260 Kilometern pro Stunde. Seine Zugbahn führte ihn schliesslich weiter in Richtung Nordosten direkt zu den Azoren, wo er sich zwar wieder abschwächte, aber trotzdem erhebliche Schäden anrichtete. Auf den zu Portugal gehörenden Atlantik-Inseln wurden bei heftigen Regenfällen und Orkanböen Bäume entwurzelt, Strommasten umgerissen und es entstanden Wellen von über 20 Metern Höhe. Betroffen waren

Hurrikan Lorenzo – mit ausgeprägtem Auge – nimmt Kurs auf die Azoren. Foto:

vor allem die westlichen Inseln. Auf Flores wurde der Hafen der Gemeinde Lajes das Flores weitgehend zerstört.

Östlichster Hurrikan Kategorie 5 «Lorenzo» ist der bisher östlichste Hurrikan der stärksten Kategorie 5 in der Geschichte – die vorherigen Spitzenreiter «Isabel» und «Hugo» waren mehr als 1000 Kilometer weiter westlich. Damit knackte «Lorenzo» einen neuen Rekord. Er ist der stärkste Hurrikan, der bisher zu dieser Jahreszeit und in diesen Breitengraden aufgetreten ist.

Schliesslich wuchs am 27. Oktober völlig überraschend noch ein Tropensturm vor der Küste Portugals zu einem Hurrikan heran. So nahe vor Europa entstand seit Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nie ein Hurrikan. Er bricht damit den

Rekord von Hurrikan Vince aus dem Jahr 2005. Der Wirbelsturm namens «Pablo» erreichte kurzzeitig mittlere Winde von rund 130 Kilometern pro Stunde, bevor er sich wieder zu einem normalen Tiefdruckgebiet abschwächte.

Bereits im Oktober 2017 erreichte «Ophelia» weiter nördlich als jeder andere Sturm zuvor die Hurrikan-Kategorie 2. Die Überreste des Sturms wüteten schliesslich mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 Kilometern pro Stunde in Europa, als sie auf Irland trafen.

Wärmere Meere – stärkere Stürme Mit der globalen Erwärmung steigen auch die Temperaturen der Meeresoberfläche. Somit können tropische Wirbelstürme mehr Wasserdampf aufnehmen, kräftiger

werden und mehr Niederschlag erzeugen, sobald sie auf das Land treffen. Dies heisst jedoch nicht zwingend, dass in Zukunft mehr tropische Wirbelstürme auftreten. Computersimulationen zeigen, dass mit steigender Erwärmung, beispielsweise über dem Atlantik, die Anzahl der Hurrikane gleich bleibt, jedoch einzelne Stürme stärker ausfallen werden.

So treten auf der Sturmstärke-Skala von 1–5 in Zukunft mehr Hurrikane auf, die zur Kategorie 3 oder mehr gehören. Wenn das Meer wärmer ist, beginnt die Umwandlung der Hurrikane in extratropische Tiefdruckgebiete später und damit setzt auch die Abschwächung der Stürme erst später ein. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass in Zukunft Hurrikane vermehrt die Westküste Europas erreichen können.

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SIE FRAGEN – DER HEV ANTWORTET

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Frage:

Mein Nachbar hat in seinem Garten eine üppige Weihnachtsbeleuchtung mit blinkenden Girlanden, Schneemännern, Sternen und anderen weihnächtlichen Sujets installiert. Ich fühle mich durch die vielen Lichter gestört, insbesondere da sie die ganze Nacht über brennen. Kann ich etwas dagegen unternehmen?

Antwort:

Private Weihnachtsbeleuchtungen an Häusern und in Gärten gehören heute zum gängigen Bild in der Adventszeit und stellen für viele Menschen einen Bestandteil der Advents- und Weihnachtszeit dar. Trotzdem ist nicht alles erlaubt. Entscheidend ist das jeweilige Mass.

Vorsorgeprinzip

Die Weihnachtsbeleuchtung stellt eine Lichtemission dar und fällt in den Anwendungsbereich des Umweltschutzgesetzes (USG). Das darin verankerte Vorsorgeprinzip besagt, dass Emissionen bereits an der Quelle zu begrenzen sind. Die Beleuchtung darf zu keinen schädlichen oder lästigen Auswirkungen in der Nachbarschaft führen. Der Schutz geht aber nicht so weit, dass sämtliche «unnö-

tigen» Beleuchtungen untersagt sind. Entsprechend besteht kein Recht des Nachbarn auf absolute Dunkelheit. Konkret fehlen für Licht allerdings klare Immissionsgrenzwerte, womit die Behörde jeweils im Einzelfall über die Schädlichkeit oder Lästigkeit von Lichteinwirkungen zu befinden hat. Abstützen kann sie sich dabei auf Empfehlungen von Experten und Fachstellen, beispielsweise des BAFU, SIA-Normen oder ausländische Richtlinien. Zu beachten ist, dass für das Anbringen einer privaten Weihnachtsbeleuchtung grundsätzlich keine Bewilligung erforderlich ist und die Behörde daher nur bei konkreten Beanstandungen tätig wird. Zuständig für sog. Immissionsklagen sind die Gemeinden. Kommt die Behörde zum Schluss, dass die Weihnachtsbeleuchtung das übliche Mass überschreitet, kann sie einschränkende Massnahmen anordnen (beispielsweise eine zeitliche Betriebsbeschränkung).

Rechtsprechung des Bundesgerichts Im Jahr 2013 fällte das Bundesgericht einen Leitentscheid zum Thema Weihnachtsbeleuchtung. Es anerkannte, dass das Anbringen von Weihnachtsbeleuchtung in den Schutzbereich der Eigentumsgarantie fällt. Dagegen abgewogen hat es das öffentliche Interesse, Lichtemissionen so weit wie möglich zu reduzieren und entschied, dass Weihnachtsbeleuchtung zwischen dem ersten Advent und dem 6. Januar grundsätzlich zulässig ist. Allerdings darf eine üppige Weihnachtsbeleuchtung nicht die ganze Nacht über eingeschaltet sein, sondern jeweils nur bis 1 Uhr morgens. Es orientierte sich dabei am Lärmschutz und der darin geltenden Nachtruhe zwischen 22.00 und 6.00 Uhr, anerkannte aber auch den Umstand, dass Weihnachtsbeleuchtung

von vielen Menschen als festlicher Brauch geschätzt und nicht als störend empfunden wird, was zur Verlängerung der Betriebszeit bis 1.00 Uhr morgens führte.

Verbot übermässiger Einwirkungen Neben den öffentlich-rechtlichen Bestimmungen des USG kann man sich auch auf das Zivilrecht berufen. So schreibt Art. 684 ZGB vor, dass jedermann bei der Ausübung seines Eigentums verpflichtet ist, sich aller übermässiger Einwirkungen auf das Eigentum der Nachbarn zu enthalten. Solche Einwirkungen können auch Lichtimmissionen sein. Verboten sind allerdings nur übermässige Einwirkungen. Auch hier ist daher jeweils im Einzelfall anhand der konkreten Umstände zu prüfen, ob eine Einwirkung das noch zulässige Mass überschreitet. Zu berücksichtigen sind dabei die Lage und Beschaffenheit der Grundstücke, die Interessen der sich gegenüberstehenden Parteien sowie der Ortsgebrauch. Für ein ländliches Grundstück in einem ruhigen Wohnquartier gelten somit andere Massstäbe als bei einem Grundstück in der Stadt, wo ohnehin bereits mehr Lichtquellen vorhanden sein dürften.

Da ein Rechtsstreit mit dem Nachbarn das nachbarschaftliche Verhältnis meist irreparabel stört, empfiehlt es sich hier umso mehr, mit dem Nachbarn vorgängig das Gespräch zu suchen und sich um eine einvernehmliche Lösung zu bemühen. Dies gilt erst recht in der besinnlichen Weihnachtszeit.

Die Rechtsberaterinnen des HEV Aargau beantworten telefonisch Rechtsfragen werktags von 9 bis 11.30 Uhr, Tel. 056 200 50 70.

Melanie Bleuler lic. iur., Rechtsanwältin, Rechtsberaterin HEV Aargau

Mietrecht: Sonderfall Familienwohnung

Der Ort, an dem ein verheiratetes oder in eingetragener Partnerschlaft lebendes Paar – mit oder ohne Kinder – seinen Wohnsitz hat, geniesst gemäss Art. 169 ZGB einen besonderen Schutz. Derselbe hat auch Eingang in das Obligationenrecht gefunden. Insbesondere bei der Kündigung des Mietvertrages dieser Wohnungen ist deshalb auf gewisse Besonderheiten Rücksicht zu nehmen. Diese sind zwingender Natur und haben bei Missachtung die

Nichtigkeit der Kündigung zur Folge (Art. 266o OR). Das heisst: Die fehlerhafte Kündigung wird so behandelt, als ob sie gar nie ausgesprochen worden wäre, ohne dass sie angefochten werden müsste. Ob der Mietvertrag von beiden Partnern unterschrieben ist oder z. B. mit einem allein (vielleicht sogar schon vor dessen Verheiratung) geschlossen wurde, spielt keine Rolle. Auch kann sich der Vermieter im Streitfalle nicht darauf berufen, er hätte nicht gewusst, dass die Wohnung dem Mieter zwischenzeitlich als Familienwohnung diene. Nicht geschützt sind aber Paare, die lediglich in einer Wohngemeinschaft oder einem Konkubinat leben. Dasselbe gilt für Ferienwohnungen, Berufs- und Gewerberäume, welche regelmässig keinen Lebensmittelpunkt zu begründen vermögen.

Darauf unbedingt achten Soll ein Mietvertrag einer sogenannten Familienwohnung gekündigt werden, so sind folgende Konstellationen zu unterscheiden:

a) Möchte der Mieter oder die Mieterin die Wohnung kündigen, so bedarf er oder sie dazu der ausdrücklichen Zustimmung der Partnerin oder des Partners (Art. 169 Abs. 1 ZGB und Art. 266m Abs. 1 OR). Dies gilt auch dann noch, wenn deren Lebensgemeinschaft zu scheitern droht oder bereits ein Ehescheidungsverfahren bei Gericht anhängig ist. Erst wenn der zu schützende Teil des Paares die Familienwohnung endgültig verlassen hat oder ausdrücklich bestätigt hat, dass er oder sie die Wohnung dem darin verbleibenden Partner überlässt, geht der Schutz von Art. 169 ZGB unter (vgl. BGE 114 II 396). Aufgrund der zwingenden Natur von Art. 169 ZGB darf eine solche Vereinbarung aber nicht bereits im Voraus, also z. B. mittels Wegbedingung im Mietvertrag, getroffen werden.

Das erwähnte Erfordernis der ausdrücklichen Zustimmung verlang eine klare, unzweideutige und vorbehaltlose, mündliche

Fenster für historische Bauten

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Karin Koch Wick Rechtsanwältin und Mediatorin SAV, Fricker Seiler Rechtsanwälte, Wohlen und Muri

oder schriftliche Erklärung. Diese erfolgt in der Praxis am einfachsten durch Mitunterzeichnung des Kündigungsschreibens. Da die Zustimmung des Partners oder der Partnerin eine der Gültigkeitsvoraussetzungen der Kündigung ist, hat ein zu spätes Eintreffen der Zustimmungserklärung beim Vermieter eine Verschiebung der Vertragsauflösung auf den nächstmöglichen Kündigungstermin zur Folge (Art. 266a Abs. 2 OR). An die Stelle der Zustimmung kann auch eine entsprechende Anordnung (z. B. gemäss Art. 266m Abs. 2 OR) des zuständigen Gerichts treten.

b) Wird der Mietvertrag durch den Vermieter gekündigt, so ist das Kündigungsschreiben – und im Falle einer Kündigungsandrohung wegen Zahlungsrückstand des Mieters (vgl. Art. 257d OR) auch das Schreiben mit der Zahlungsfrist und der Kündigungsandrohung – beiden Ehepartnern bzw. eingetragenen Partnern je einzeln zuzustellen (Art. 266n OR). Das heisst: Jeder Partner erhält ein gesondertes, an ihn persönlich adressiertes und in einem separaten Umschlag verpacktes, ausgefülltes kantonales Kündigungsformular. Probleme entstehen dann, wenn beide Parteien noch an der gleichen Adresse wohnhaft sind, der eine Ehepartner beide eingeschriebenen Kündigungen von der Post entgegennimmt und den für den Partner oder die Partnerin bestimmten Umschlag nicht weitergibt. Gilt das Kündigungsschreiben an diese Partei trotzdem als korrekt zugestellt? Mit BGE 118 II 42 hat das Bundesgericht diese Frage wie folgt bejaht: Nach den allgemeinen Grundsätzen über den Zugang empfangsbedürftiger Willenserklärungen geht eine Erklärung in Briefform dem Empfänger zu, sobald sie in seinen Machtbereich gelangt. Dies ist erfüllt, sobald der Brief in den Briefkasten gelegt oder der nach dem Willen des Adressaten zur Entgegennahme ermächtigen oder nach der Verkehrsauffassung befugt und geeignet anzusehenden Person übergeben wurde. Müsste der Vermieter dafür einstehen, dass sich gewisse Mieter wei-

gern, an den Partner adressierte Post weiterzuleiten, so würden – nach der Meinung des Bundesgerichts – einem allfälligen Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Es sei dem Mieter zuzumuten, im Bedarfsfalle, in seinem eigenen Interesse der Post vorgängig Weisungen über die Bezugsberechtigung zu erteilen.

Auch im Bereich Kündigungsschutz geniesst die Familienwohnung eine Sonderstellung. Art. 273a Abs. 1 OR gewährt dem Ehegatten des Mieters einer Familienwohnung unter anderem ein eigenes Recht auf Begründung der Kündigung (Art. 271 Abs. 2 OR), Anfechtung der Kündigung oder Beantragung der Erstreckung des Mietverhältnisses. Das entsprechende Verfahren wird anhand genommen, sobald nur einer der beiden Ehe- oder Lebenspartner sein Begehren eingereicht hat. Dieser kann eigenständig prozessuale Schritte tätigen und auch einen Vergleich abschliessen. Die Formvorschrift von Art. 273a Abs. 2 OR, wonach beide Ehegatten einem Vergleich zustimmen müssen, gilt nur ausserhalb eines Verfahrens.

Fazit

Um eine allfällige Ungültigkeit einer Kündigung zu vermeiden, ist der Vermieterschaft für die Praxis unbedingt zu empfehlen, sich bereits bei Abschluss des Mietvertrages über den Zivilstand des Mieters zu erkundigen und im Mietvertrag zu vereinbaren, dass dem Vermieter jegliche Änderungen im Zivilstand während der Dauer des Mietverhältnisses mitzuteilen sind. Eine Verletzung dieser Verpflichtung hat zwar nicht den Verlust des Kündigungsschutzes der Familie zur Folge, begründet aber im Bedarfsfalle zumindest eine Schadenersatzforderung des Vermieters. Weiter empfiehlt es sich, im Zweifelsfalle immer zwei Kündigungsschreiben an die Adresse der Mieterschaft zu senden: Das eine Schreiben ist an den namentlich bekannten Mieter zu richten und das andere Schreiben «an die eingetragene Partnerin/den eingetragenen Partner oder die Ehepartnerin/ den Ehepartner» des Mieter bzw. der Mieterin.

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Die europäische Stechpalme

Jeannine Stierli, HEV Aargau

Ist es nicht wunderschön, wenn an kalten und dunklen Dezemberabenden die Stube geheizt ist, Fenster und Türen beleuchtet und geschmückt sind, wenn Weihnachtsbäume im üppig geschmückten Gewand dastehen und ein wunderbarer Duft von selbst gebackenen Guetzli die Räume erfüllt?

Die Kelten und Germanen schmückten zur Wintersonnenwende ihr Zuhause mit immergrünen Zweigen der Stechpalme (Ilex

Aqulifolium). So boten sie Feen, Kobolden und guten Geistern einen warmen Unterschlupf. Und hielten damit Unwetter, böse Zauber und Verwünschungen von sich fern. Den Römern hat die Stechpalme Glück und Gesundheit gebracht. Nebst Misteln und Eichen galt auch die Stechpalme als heilig. Auch im Christentum hat die Stechpalme ihren Platz gefunden. Ihren Namen verdankt sie nicht der Verwandtschaft mit den Palmen, sondern er steht in direktem Zusammenhang mit ihrer Verwendung am Palmsonntag. Der

immergrüne Ilex ist einer der Vorläufer unseres Weihnachtsbaums. Die Zweige und die Beeren werden in anderen Ländern gern als Weihnachtsschmuck verwendet.

Stätte zum Überwintern

Die Stechpalme (Ilex) auch Winterbeeren oder Christdorn, genannt, ist die einzige Art der Pflanzenfamilie der Stechpalmengewächse (Aquifoliaceae). In den Tropen und Subtropen hat die europäische Stechpalme jedoch viele Verwandte. Am be-

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Fotos: Jeannine Stierli

kanntesten dürfte der ursprünglich aus Paraguay stammende Mate-Strauch (Ilex paraguariensis) sein, das «grüne Gold der Indios», dessen Blätter einen aromatischen Tee liefern. In der Winterzeit machen sich die immergrünen Stechpalmen besonders gut, sie bringen etwas Farbe in den Garten, dienen als Sichtschutz und die roten Beeren sind ein hervorragendes Winterfutter für einheimische Vögel. Für andere Tiere und auch für den Menschen sind diese Beeren jedoch giftig. Die Stechpalme ist auch eine Überwinterungsstätte für Zitronenfalter.

Steht die Stechpalme nicht im Wald oder im Garten, sondern alleine, so wächst sie zu einem stattlichen Baum heran, der zehn bis fünfzehn Meter hoch und bis zu 300 Jahre alt werden kann. In der freien Natur ist die Stechpalme geschützt. Von der Stechpalme gibt es weibliche und männliche Exemplare, in der Fachsprache «zweihäusig» genannt. Ab Mitte Mai zeigen sich weisse Blüten, die wunderbar duften und mit ihrem Nektar viele Bienen anlocken. Im Herbst bilden sich rote Steinfrüchte. Diese entwickeln sich jedoch nur auf weiblichen Bäumen. Es gibt aber auch Ausnahmen, da in den Blüten jeweils noch rudimentär das andere Geschlecht vorhanden sein kann. Die lederartigen Blätter werden 5–7 cm lang und haben Stachelspitzen an jeder Seite. Bei sehr alten Exemplaren oder weiter oben am Baum oder Strauch, werden die Blätter glattrandig ohne Dornenspitzen.

Hilfe in der Not

Eine Legende erzählt, warum die Stechpalmen im Winter leuchtend rote Beeren tragen: Als die Hirten sich auf den Weg zum Jesuskind machten, folgte ihnen ein kleines, schwaches und krankes Lämmchen. Es lief hinter dem Hirtenjungen her, der es gepflegt hatte. Das Lamm blökte zwar, aber so leise, dass es niemand hörte. Es stolperte immer wieder über die Steine, die auf dem Weg lagen, und die Stechpalmen zerkratzen es. Endlich erreichte es den Stall und drängte sich an den Hirtenjungen. Maria sah, dass der Junge das Lamm aufhob, es streichelte und an seiner Brust wärmte. «Auch mein Sohn wird später einmal gut zu hilflosen Geschöpfen sein», sagte Maria zu dem Jungen. «Deshalb sollen die Menschen immer daran erinnert werden, dass du dem Lämmchen geholfen hast, als es in Not war.» Seitdem trägt Ilex im Winter leuchtendrote Beeren, damit man an das arme kleine Lämmchen und den guten Hirtenjungen denkt.

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Warum ein Flachdach?

Früher wurden vor allem Lagerhallen mit einem Flachdach gebaut. Heute sind Flachdächer bei Mehr- und Einfamilienhäusern ebenfalls beliebt. Mittlerweile ist das Flachdach neben dem Satteldach die häufigste in der Schweiz angewendete Dachform.

Brigitte Müller, Redaktorin

Wie der Name schon sagt: Bei einem Flachdach fehlt der Dachstuhl. Es hat keine oder nur eine sehr geringe Dachneigung. Bei einer höheren Neigung (mehr als fünf Grad) handelt es sich bereits um ein Steildach. Das schlichte Design eines Flachdachs wirkt modern und wegen der fehlenden Dachschräge kann der Wohnraum im Gebäude optimal ausgenutzt werden. Oft wird eine grosszügige Dachterrasse als zusätzlicher Wohnraum im Freien oder eine Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage eingeplant. Will man das Flachdach als Dachterrasse nutzen,

muss das Dach perfekt abgedichtet sein, damit kein Regen- oder Tauwasser in den darunterliegenden Deckenboden dringt. Und bei der Statik muss berücksichtigt werden, dass das Flachdach eine höhere Gewichtsbelastung durch beispielsweise Pflanzentröge tragen muss. Entscheidet man sich sogar für eine Begrünung des Flachdachs, schützt diese die darunterliegende Abdichtung und Dacheindeckung vor Witterung und macht sie damit haltbarer. Ausserdem dient sie als Schall- und Wärmeschutz – und kann einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten (siehe Wohnwirtschaft Nr. 12-2018, Seiten 22 bis 27).

Die Wahl der Dachform ist jedoch nicht nur vom persönlichen Geschmack und der gewünschten Nutzung abhängig, sondern auch von den örtlichen Vorschriften. Vielerorts werden die Dachform und bei einem Schrägdach beispielsweise ebenfalls der Winkel der Dachneigung vorgeschrieben, damit ein einheitliches Erscheinungsbild entsteht.

Ein Flachdach ist oft preiswerter als andere Dachkonstruktionen, weil der Aufwand beim Bau geringer ist. Hingegen entstehen beim Flachdach eher Unterhaltskosten, weil häufiger Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden müssen als bei anderen Dachformen. Bei einer

Ein Steingarten auf dem Flachdach.

Flachdach mit wunderschönem Garten und spektakulärer Aussicht.

schlechten Abdichtung treten schneller Feuchtigkeit und Schimmel auf und in Gebieten mit viel Schneefall muss das Dach eine hohe Maximallast aushalten.

Verschiedene Bestandteile

Wie jede andere Dachform besteht ein Flachdach aus mehreren Bestandteilen: Nutzschicht, Abdichtung, Dämmung und Entwässerung. Für die Eindeckung werden traditionelle Materialien wie Schiefer und Holz oder moderne Stoffe wie Metall, Folie oder Kunststoff angewendet. Je nach der zusätzlichen Nutzung des Flachdachs muss die Nutzschicht entsprechend ausgeführt werden. Die Beratung und Erfahrung des Fachmanns ist dafür unerlässlich. Zwischen der Abdichtung und der Nutzschicht muss eine Schutzschicht verlegt werden, die vor Rissen und Schäden schützt, und mögliche Dachwassereinläufe dürfen nicht überdeckt werden. Die Abdichtung selber muss sorgfältig und fachgerecht montiert werden, damit sie 100-prozentig dicht ist. Ansons-

ten kann Regenwasser ins Dach eindringen, die Dämmung aufweichen und es kann sich Schimmel bilden.

Wichtige Entwässerung

Wichtig ist, dass für die Entwässerung das Gefälle mindestens 1,5 Prozent beträgt. Das gilt für Balkone, begehbare Dächer, Terrassen, Dächer ohne Schutzschicht, Dächer mit Gussasphalt und für nicht belüftete Holzkonstruktionen. Weil bei einem Flachdach das Regenwasser nicht über eine Dachneigung ablaufen kann, sollte an mehreren Stellen eine Entwässerung möglich sein. Sammelt sich irgendwo zu viel Wasser an, können Feuchtigkeitsschäden entstehen, im Extremfall sogar die Gebäudestatik gefährdet werden. Das Entwässerungssystem wird innenliegend eingebaut und besteht für jede Teildachfläche aus einem Dachablauf und einem Notablauf.

Bei der Dämmung eines Flachdaches werden drei unterschiedliche Methoden ange-

wendet: das Kalt- oder Warmdach sowie das Umkehrdach. Bei allen Methoden muss die Aussen- und Dachdämmung nahtlos ineinander übergehen und fachmännisch verbaut werden, da es sonst zu Wärmebrücken (siehe Wohnwirtschaft Nr. 1/2-2019, Seiten 32 bis 34) und zur Bildung von Kondenswasser kommen kann.

Das zweischalige Kaltdach

Das Kaltdach ist ein belüftetes Dach, denn es besteht aus zwei Schichten. Auf der Aussenseite liegt die Dachabdichtung und auf der Innenseite die Wärmedämmung. Dazwischen wird ein zirka 10 bis 15 Zentimeter kalter Hohlraum belassen, damit die Luft zirkulieren kann. Das hat den Vorteil, dass eindringende Feuchtigkeit schnell wieder abgeführt wird. Mit einer sogenannten Dampfsperre bzw. Dampfbremse wird zusätzlich das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert. Der grosse Vorteil eines zweiFortsetzung Seite 25

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schaligen Kaltdaches ist, dass im Sommer die erzeugte Hitze durch die Sonnenstrahlung weniger schnell in den Wohnraum eindringen kann. Dafür ist der Bau aufwendiger, braucht es doch für die Luftabfuhr eine zusätzliche Tragkonstruktion.

Das einschalige Warmdach

Im Gegensatz zum zweischaligen Kaltdach wird beim Warmdach die Dämmschicht direkt unter der Aussenhaut verbaut. Der Schutz vor Feuchtigkeit und Witterung erfolgt über eine Schichtung. Die erste Schicht (von innen gesehen) bildet die Dampfsperrfolie. Darauf werden Dämmplatten angebracht. Auf diese Schicht kann eine Verschalung aus Holz erfolgen. Meistens wird das Warmdach mit Bitumenbahnen zuletzt abgedichtet. Diese müssen fachgerecht miteinander verschweisst werden, da sonst Regenwasser durchsickert und sich Schimmel bilden kann. Wegen der einfacheren Konstruktion ist ein einschaliges Warmdach in der Regel günstiger. Im Sommer heizt es sich jedoch gegenüber einem zweischaligen Kaltdach schneller auf.

Das Umkehrdach

Üblich ist, dass bei der Dachkonstruktion die Abdichtung über der Dämmung liegt. Beim Umkehrdach liegt die Abdichtung hingegen unter der Dämmung. Der Vorteil ist, dass die Abdichtung, beispielsweise eine Folie, durch diese Umkehrung vor äusseren Einwirkungen wie Temperaturunterschieden besser geschützt ist. Zudem kann aus

einem Umkehrdach ein Gründach geschaffen werden. Dringt jedoch Regenwasser in die obenliegende Dämmschicht ein, wird die Dämmfunktion eingeschränkt und es kommt zu einem Wärmeverlust.

Wartung und Sanierung

Ein Steildach kann länger als 50 Jahre halten. Bei einem Flachdach müssen regelmässig Sanierungs- und Wartungsarbeiten durchgeführt werden, damit es dicht bleibt und nicht schimmelt. Empfohlen wird, dass alle 10 bis 15 Jahre das Flachdach ausgebessert wird, eine grössere Sanierung steht meist nach 20 bis 25 Jahren an. Vor allem die Dachabdichtung muss vor spitzen Gegenständen geschützt werden. Oftmals ist es wirtschaftlicher, nicht immer einzelne Schäden auszubessern, sondern das gesamte Flachdach zu sanieren. Dabei empfiehlt es sich, eine Umkehrdach-Dämmung auf dem bestehenden Flachdach anzubringen. Das ist sowohl die günstigste als auch einfachere Variante einer Sanierung.

Bei einer Erneuerung der Dämmung ist eine Förderung durch das Gebäudeprogramm möglich. Für eine solche Förderung müssen jedoch gewisse Anforderungen erfüllt werden.

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Flachdächer sind beliebt.

Hohe Anforderungen an die 5. Fassade

Neben der vertikalen Fassade wird das horizontale Flachdach oft als 5. Fassade bezeichnet. Dem Wetter und der Umwelt ausgesetzt, muss es aufgrund von extremer Hitze bis zu tiefen Minustemperaturen, von gewitterartigen Regengüssen bis zu einer hohen Schneelast sehr belastbar sein.

Entsprechend wichtig ist es, sagt Daniel Huser im Interview, dass ein Flachdach fachmännisch gebaut wird.

Herr Huser, welche Flachdachkonstruktion empfehlen Sie?

Jede Art von Konstruktion kann sinnvoll sein, denn bei der Wahl eines Flachdachs sind vorab übergeordnete Überlegungen wichtig. Einerseits beeinflussen die Wünsche des Bauherrn die Konstruktion.

Möchte er ein begrüntes Dach, eine Terrasse oder soll eine Photovoltaik-Anlage darauf installiert werden? Andererseits muss die geografische Situation berücksichtigt werden. Im Flachland herrschen andere klimatische Bedingungen als in den Alpen. Zur ganzheitlichen Sichtweise gehören zudem bauphysikalische und ökologische Aspekte, aber auch ästhetische Vorgaben der Architekten.

Was sollte bei der Planung eines Flachdaches unbedingt berücksichtigt werden?

Klug ist es, wenn der Bauherr sich Gedanken über die Nutzung des Flachdachs macht, damit seine Vorstellungen in die Planung miteinfliessen. Beispielsweise möchte der Bauherr im Moment noch keine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach montieren, weil dafür das Geld fehlt. Hingegen plant er den Bau der Anlage in etwa fünf Jahren. Dieses Vorhaben muss jedoch schon beim Bau oder der Sanierung des Flachdaches mitberücksichtigt werden.

Das Flachdach wird als preiswerter eingestuft. Lohnt es sich also, beim Bau eines Flachdaches zu sparen?

Nein, denn ein Flachdach muss fachmännisch gebaut werden, damit es den extre-

Flachdächer eignen sich bestens für eine Photovoltaik-Anlage.

men Bedingungen, denen es das ganze Jahr rund um die Uhr ausgesetzt ist, standhalten kann. Der Bauherr hat doch ein Interesse an einer sicheren, dichten Dachkonstruktion, die zudem dank einer guten Wärmedämmung für ein angenehmes Raumklima im darunterliegenden Wohnraum sorgt. Investitionen in ein Flachdach zahlen sich langfristig aus.

Wie funktioniert eine einwandfreie Hinterlüftung?

Die Planung des Belüftungsraums ist eine komplexe Aufgabe. So müssen beispielsweise im Hinterlüftungsraum zwingend Be- und Entlüftungsöffnungen vorgesehen werden. Weiter muss Wasser, das in den Hinterlüftungsraum eindringt, so abgeführt werden, dass es zu keiner Feuchtebelastung der dahinterliegenden Schichten kommt. Bei den Belüftungsöffnungen müssen konstruktive Massnahmen, beispielsweise ein Lochblech oder ein Gitter, das Eindringen von Kleintieren wie Mäusen und dergleichen in den Hinterlüftungsraum verhindern. Ebenso müssen Fassadendurchdrin-

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Daniel Huser ist Inhaber der Huser Gebäudetechnik und Zentralpräsident von Suissetec.
Foto: zvg

gungen wie Fenster fachgerecht geplant und ausgeführt werden.

Wie muss eine Abdichtung gebaut sein, dass sie über längere Zeit hält?

Es gibt verschiedene Systeme von unterschiedlichen Herstellern. Ich favorisiere weder das eine noch das andere System,

«Klug ist es, wenn der Bauherr sich Gedanken über die Nutzung des Flachdachs macht, damit seine Vorstellungen in die Planung miteinfliessen.»

sondern wie bei der ersten Frage kommt es bei der Wahl darauf an, welchen Nutzen und welche Bedingungen ein Flachdach erfüllen muss. Hingegen ist es sehr wichtig, dass das gewählte System fachtechnisch richtig verbaut wird und zwar von geschultem Personal. Damit keine Bauschäden entstehen, müssen die Arbeiten sorgfältig ausgeführt werden und das Fachpersonal muss ein ganzheitliches Wissen über Material und Konstruktion besitzen. Besonders bei den heutigen barrierefreien Übergängen vom Wohnraum auf die Terrasse muss man wissen, wie man diese einwandfrei baut.

Warum?

Sie müssen sich vorstellen: Bei einem barrierefreien Übergang weist die Abdichtung des Dachs dieselbe Höhe auf wie die Fenster. Einerseits werden heutige Dächer mit einer zirka 25 cm hohen Schicht gedämmt, andererseits steht weniger Höhe für die Abdichtung bei den Fenstern zur Verfügung. Zudem unterscheidet sich die Technik der Fensterrahmen von Hersteller zu Hersteller. Die Anforderungen an das Fachpersonal für einen fachmännisch korrekten Bau eines barrierefreien Übergangs vom Wohnraum auf die Terrasse sind entsprechend hoch. Umso wichtiger ist es für den Bauherrn, nicht vorab auf einen günstigen Preis zu spekulieren, sondern kompetente Firmen auszuwählen und die verschiedenen involvierten Handwerker, beispielsweise den Fensterbauer und den Plattenleger, frühzeitig in die Planung miteinzubeziehen.

Welche Konstruktionsfehler können bei der Entwässerung auftreten?

Die Entwässerung auf dem Flachdach kann nicht zufriedenstellend funktionieren, wenn das Gefälle zu gering ist. Bei den Dachwassereinläufen muss gesichert sein, dass das Wasser ablaufen kann und sich kein Rückstau bildet. Damit bei gewitterartigen Regengüssen das Wasser schneller in die Einläufe abgeführt werden kann, müs-

sen Notüberläufe eingebaut werden. Bei den barrierefreien Übergängen muss entlang der Fenster eine Entwässerungsrinne eingebaut sein, damit das Wasser durch diese zusätzliche Rinne in ein Zwischenauffangbecken und weiter in die Einläufe abfliessen kann.

Können Sie die Funktion der Dampfbremse erklären?

Die individuellen Anforderungen an die Dampfbremse werden massgeblich durch die geplante Nutzung und den zu erwartenden Feuchtigkeitsanfall definiert. Grund-

«Investitionen in ein Flachdach zahlen sich langfristig aus.»

sätzlich sind wärmegedämmte Konstruktionen gemäss SIA-Normen luftdicht auszubilden und raumseitig von der Wärmedämmung anzuordnen. Das verwendete Material muss hierbei die gestellten Anforderungen bezüglich Dampfbremse, Kapillarwassersperre, Bauzeitabdichtung und/ oder Luftdichtung erfüllen.

Fortsetzung Seite 29

Bei Defekten reicht der Griff zum Telefon

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Lohnt sich eine Reparatur nicht, wird das Gerät ersetzt.

Wo befinden sich heikle Stellen, bei denen am ehesten ein Wasserschaden entstehen kann? Die Fläche selbst ist meistens unproblematisch. Die meisten Wasserschäden entste-

«Die meisten Wasserschäden entstehen bei den Anschlüssen, also an den Dachrändern, bei den Fenstern, beim bar rierefreien Zugang und so weiter.»

hen bei den Anschlüssen, also an den Dachrändern, bei den Fenstern, beim barrierefreien Zugang und so weiter. Also bei den Schnittstellen zu anderen Gewerken.

Empfehlen Sie bei aneinandergebauten Reiheneinfamilienhäusern mit Dachterrasse eine zusammenhängende Konstruktion? Nein. Sinnvoller ist sowohl auf dem Dach als auch auf der Dachterrasse eine Abschottung von Haus zu Haus, also von Eigentümer zu Eigentümer. Die Entwässerung wird für jedes Haus konstruiert und bei einem Schadenfall kann das Problem eindeutig eingegrenzt werden. Dies ist auch der Grund, warum grössere Dachflächen in verschiedene Zonen eingeteilt werden.

Bereits auf der Grundrissplanung werden 150 bis 200 m2 grosse Flächen bestimmt, die dann separat abgeschottet werden.

Welche Massnahmen lohnen sich beim Unterhalt?

Ich empfehle den periodischen Dachunterhalt. Wer beispielsweise in der Nähe eines Waldes wohnt, sollte die Dachwassereinläufe mehrmals im Jahr reinigen lassen. In urbanen Gebieten ist eine jährliche Kontrolle in der Regel genügend. Begrünte Dächer benötigen ebenfalls einen der Dachsituation angepassten Unterhalt. Man kann mit spezialisierten Unternehmen, beispielsweise mit uns, einen entsprechenden Servicevertrag abmachen. Die vereinbarten Kontrollarbeiten werden

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damit zu einem Fixpreis ausgeführt. Entsteht ein zusätzlicher Aufwand für beispielsweise Reparaturarbeiten wird dieser separat offeriert.

Was müssen Eigentümer über die Sicherheit auf dem Dach wissen?

In den letzten Jahren hat die Suva die gesetzlichen Grundlagen betreffend Arbeitssicherheit auf dem Dach massiv verschärft und die Eigentümer werden in die Pflicht genommen. Die Absicherung für Handwerk auf dem Dach muss bei Neubauten mitberücksichtigt werden. Bei älteren Bauten müssen die gesetzlich verlangten Absicherungen im Nachhinein gebaut werden, bevor beispielsweise eine Sanierung ausgeführt werden darf.

Das Familienunternehmen Huser Gebäudetechnik plant und realisiert alles rund ums Wasser. In den Regionen Wettingen, Neuenhof und Baden bietet die Firma Fachkompetenz in den Bereichen Spenglerei, Sanitär, Flachdach, Blitzschutz und Erneuerbare Energien. Das Fachwissen der Mitarbeitenden, eine fortschrittliche Betriebseinrichtung und die Berufstradition einer 100-jährigen Firmengeschichte bieten den Kunden die Sicherheit für eine sorgfältige und termingerechte Arbeitsausführung bei Neubauten, Renovationen oder Servicearbeiten.

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Ein Flachdach kann vielfältig genutzt werden: hier mit Solarpanels und alpinem Garten.
Foto: suissetec.ch

Ein Wasserschaden beim Nachbarn

Ein Wasserschaden ist immer unangenehm, das Leck schwierig zu finden, die Reparatur je nach dem teuer. Meint die Nachbarschaft im Reiheneinfamilienhaus, das Leck befinde sich nicht im eigenen, sondern im anschliessenden Haus, stellen sich beim Beheben des Schadens viele rechtliche Fragen.

Wie sollte Frau Muster vorgehen, wenn sie in ihrem Reiheneinfamilienhaus einen Wasserschaden feststellt?

Die Schweizerische Mobiliar Versicherung empfiehlt, dass Frau Muster möglichst rasch die Ursache ausfindig macht und ihren Gebäude-Wasserversicherer so bald wie möglich über das Ereignis orientiert. Dieser wird bei allen Fragen rund um die Ermittlung der Schadenursache behilflich sein. Der erste und wichtigste Schritt ist dann die Suche nach der Ursache. Die Versicherung verfügt über ein gutes Partnernetz mit Spezialisten und kann bei der Ursachenfindung behilflich sein. Ist die Ursache gefunden, kann diese anschliessend behoben werden. Zudem kann das Beheben der Folgeschäden in Angriff genommen werden. Kennt man die Schadenursache, ist dies auch die Voraussetzung dafür, dass die Versicherung die Deckungsprüfung vornehmen kann.

Was aber geschieht, wenn Frau Muster und der von ihr informierte Gebäude-Wasserversicherer aufgrund des Schadenbildes davon ausgehen, dass die Schadenursache im angrenzenden Haus des Nachbarn liegt?

In diesem Fall ist es wichtig, dass Frau Muster möglichst rasch ihren Nachbarn über den Wasserschaden und den Verdacht, dass allenfalls die Ursache in dessen Haus liegen könnte, informiert. Der Nachbar muss dann seinerseits seine Gebäude-Haftpflichtversicherung informieren. Ist der zuständige Gebäude-Haftpflichtversicherer bekannt, besichtigen die Versicherer in der Regel gemeinsam den entstandenen Schaden und einigen sich auf das weitere Vorgehen.

Welche Versicherung übernimmt in diesem Fall welche Leistungen?

Zu unterscheiden sind die Leistungen zweier möglicher Versicherer. Die Haftpflichtversi-

Komplizierte Situation unter Nachbarn: Wer ist für den Wasserschaden zuständig?

cherung des angrenzenden Nachbarn übernimmt die Schäden (im Rahmen des Zeitwerts) – sofern diesen an der Ursache des Wasserschadens ein Verschulden trifft oder dieser aus gesetzlichen Gründen, beispielsweise bei einem Werkmangel, haftbar ist (Obligationenrecht Artikel 58). Das heisst, die Haftpflichtversicherung übernimmt die Reparatur beschädigter Sachen oder deren Ersatz im Rahmen des Zeitwertes, wenn diese beschädigt sind. Vermögensschäden als direkte Folge eines versicherten Sachschadens sind auch versichert: z. B. Miete eines Hotelzimmers oder einer Ersatzwohnung während der Sanierungsarbeiten, falls die eigene Wohnung oder das Haus deswegen nicht bewohnt werden kann.

Frau Musters Sachversicherer übernimmt den Folgeschaden am Hausrat und am Gebäude, zum Beispiel am beschädigten Parkett, wenn:

• Frau Muster über eine Gebäude-Wasserversicherung und eine Hausrat-Wasserversicherung verfügt.

• der Schaden durch Ausfliessen von Wasser aus Leitungsanlagen und daran angeschlossenen Einrichtungen und Apparaten verursacht wurde, welche dem versicherten Gebäude dienen.

• Frau Muster oder der von ihr beauftragte Experte aufzeigen kann, dass die Ursache für den Wasserschaden eine defekte Wasserleitung ist, der Wasserschaden eine versicherte und nicht ausgeschlossene Ursache ist und nicht Folge von Bodensenkungen, schlechtem Baugrund, fehlerhafter baulicher Konstruktion, mangelhaftem Gebäudeunterhalt oder Unterlassung von Abwehrmassnahmen ist.

• Die Instandstellung der Schadenursache (z. B. defekte Wasserleitung) geht normalerweise zulasten des Versicherungsnehmers und ist in der Regel auch nicht versicherbar. Viele Gebäude-Wasserversicherer vergüten aber bei den neueren Produkten auch diese Kosten.

Falls die Ursache beim Gebäude resp. einer Installation liegt, muss geprüft werden, ob

Foto: Adobe Stock

zum Beispiel eine kürzlich ausgeführte Arbeit am Gebäude für den Schaden verantwortlich ist und ob der Handwerker noch zur Rechenschaft gezogen werden kann –die fünfjährige Verjährungsfrist für versteckte Mängel im Werkvertrag ist hierbei zu beachten. Ist dem so, müsste die Haftpflichtversicherung des Handwerkers die Schäden übernehmen.

Stellt sich heraus, dass das eigene Leitungsnetz die Schadenursache ist und bezahlt die eigene Sachversicherung die Schäden an Gebäude und Hausrat, prüft diese Versicherung, ob eine Regressforderung gegen allenfalls haftpflichtige Handwerker möglich ist und führt die Rückforderung gegebenenfalls selber durch.

Zu erwähnen ist, dass Aufträge des Versicherungsnehmers (hier Frau Muster) an Handwerker, Experten etc. zur Eruierung der Schadenursache generell von ihm bezahlt werden müssen. Dieser trägt die entsprechenden Kosten solange, wie er nicht beweisen kann, dass die Ursache bei einem haftpflichtigen Dritten liegt oder ein durch die Sachversicherung versichertes Ereignis vorliegt.

Wann sollte Frau Musters angrenzender Nachbar seine Haftpflichtversicherung verständigen, wenn sie ihn für die Schadenursache verantwortlich macht?

Sofort, was nach den üblichen Allgemeinen Versicherungsbedingungen und gemäss Art. 38/1 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) auch Pflicht ist: «Ist das befürchtete Ereignis eingetreten, so muss der Anspruchsberechtigte, sobald er von diesem Ereignisse und seinem Anspruche aus der Versicherung Kenntnis erlangt, den Versicherer benachrichtigen.»

Gibt es eine Mitwirkungspflicht des angrenzenden Hauseigentümers, bei dem man die Schadenursache vermutet?

Es ist dem angrenzenden Nachbarn zu empfehlen, bei der Eruierung der Schadenursache mitzuhelfen und raschmöglichst seinen Haftpflichtversicherer zu informieren (siehe letzte Antwort). Dadurch muss er sich nicht selbst um die Schadenersatzforderungen kümmern. Er wird von seiner Haftpflicht-

versicherung im Rahmen des Versicherungsschutzes (passiver Rechtsschutz) rechtlich bestmöglich vertreten. Berechtigte Forderungen werden übernommen, ungerechtfertigte Forderungen werden abgelehnt.

Wer kann die Untersuchung über die Ursache des Wasserschadens in Auftrag geben? Wer den Auftrag zur Untersuchung gibt, der muss in erster Linie auch für dessen Kosten aufkommen. Es ist deshalb darauf zu achten, dass solche Aufträge vom Anspruchsteller (Geschädigten), also im vorliegenden Fall von Frau Muster, gegeben werden. Falls sie dann den Beweis erbringen kann, dass die Ursache beim angrenzenden Hauseigentümer liegt, kann sie diese Kosten an diesen weiterverrechnen. Dieser wiederum kann sich mit diesen Kosten an seine Haftpflichtversicherung wenden.

Wer bezahlt die notwendigen Arbeiten für das Eruieren der Ursache, etwa wenn ein Boden oder Dach freigelegt werden muss? Entscheidend ist primär einmal, wer den Auftrag gegeben hat; der Auftraggeber bezahlt die Rechnungen in eigenem Namen. Nur wenn er einen Dritten als Schuldigen ausfindig machen und dies auch beweisen kann, kann er die Kosten weiterverrechnen. Selbstverständlich bezahlt die eigene Gebäude-Wasserversicherung, wenn sich herausstellt, dass ein versichertes Ereignis am eigenen Leitungsnetz vorliegt.

Quelle: Auskunft von der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft

Gut versichert

Die Schweizerische Mobiliar, 1826 in Bern gegründet, ist die älteste private Versicherungsgesellschaft der Schweiz. Mehr als zwei Mio. Kundinnen und Kunden schenken der Versicherung ihr Vertrauen. Die Mobiliar ist genossenschaftlich verankert und bietet Privatpersonen und Unternehmenskunden verschiedenste Versicherungen rund um die Themen Wohnen und Eigentum, Fahrzeuge und Reisen, Vorsorge und Gesundheit an. Im Kanton Aargau befinden sich drei Agenturen.

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Sicheres Wohnen Schweiz

Im Juli 2018 gründeten verschiedene Organisationen den Verein Sicheres Wohnen Schweiz. Ziel des Vereins ist eine Verbesserung und Harmonisierung des Einbruchschutzes in der ganzen Schweiz.

Der Verein Sicheres Wohnen Schweiz (SWS) ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein, der verschiedene Anliegen aufgreift. Einerseits will der Verein Bürgerinnen und Bürgern das Thema Einbruchschutz näherbringen und den Einbruchschutz in der Schweiz verbessern. Andererseits setzt sich SWS dafür ein, dass sich die Mitglieder an die vereinbarten Standesregeln halten. Zudem kümmert sich SWS darum, dass die Ausbildung, die Beratungsgespräche und die Umsetzung des Einbruchschutzes landesweit vereinheitlicht und aufeinander abgestimmt werden. Getragen wird der Verein von Dach- und Branchenorganisationen im Sicherheitsbereich. Dazu gehören die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD), die Polizei und die Schweizerische Kriminalprävention (SKP).

Informationsplattform

SWS versteht sich gleichzeitig als Informationsplattform und als Ansprechpartner für

Sicherheitsfragen im Einbruchschutz für Mitglieder, Verbände, Behörden und die breite Öffentlichkeit. Partner im Verein sind neben der Polizei auch Firmen, Verbände und Organisationen, die sich mit Fragen rund um den Einbruchschutz beschäftigen. So sind auf der Internetseite des SWS Anbieter von zertifizierten einbruchhemmenden Produkten zu finden, seien dies Fenster, Türen, Schlösser, Alarmanlagen oder Tresore. Wichtig ist zudem ein Verzeichnis von Beraterinnen und Beratern, die man für die Planung der persönlichen Sicherheit kontaktieren und um Rat fragen kann.

Einbruchschutz

Die Bevölkerung soll sich im Bereich Einbruchschutz auf einheitliche Standards und Beratungen sowie auf eine gemeinsame Vorgehensweise verlassen können, unabhängig davon, ob diese die Polizei oder eine Sicherheitsfirma durchführt. SWS bietet bei der Umsetzung von Massnahmen des Einbruchschutzes eine gemeinsame Informations-, Beratungs- und Kommunikationsstrategie an.

Beim Einbruchschutz setzt SWS auf das «Drei-Säulen-Prinzip», eine Kombination von verschiedenen Massnahmen, die Einbrüche verhindern sollen:

1. Verhaltensweisen und Massnahmen. Dazu gehört beispielsweise, dass man den Schlüssel nicht im Schloss stecken lässt, dass Türen und Fenster geschlossen sind oder dass Nachbarn gegenseitig aufeinander achten.

2. Baulich-mechanische Massnahmen wie geprüfte Fenster und Türen mit erhöhter Widerstandsklasse. Dazu gehören auch Produkte zum Nachrüsten wie Zusatzschlösser oder Fenstergitter.

3. Elektronische Massnahmen wie Alarmanlagen, die einen Zugriff frühzeitig erkennen, örtlich anzeigen und an eine Alarmempfangsstelle melden.

Zertifizierter Ausbildungsabschluss SWS bietet für Vereinsmitglieder Ausbildungen an, die bei zertifizierten Bildungsinstitutionen durchgeführt werden. Der Basiskurs ist für Aktivmitglieder obligatorisch. Er umfasst die Bereiche polizeiliche Massnahmen, organisatorische, mechanische und elektronische Sicherheit. Es gibt drei weiterführende Aufbaumodule, die fakultativ absolviert werden können, sowie ein Beratermodul. Wer das Basismodul und alle weiterführenden Module besucht, kann zur Schlussprüfung antreten. Nach dem erfolgreichen Abschluss ist man Sicherheitsberaterin oder Sicherheitsberater SWS mit Zertifikat. An der ersten Diplomfeier Ende Juni 2019 in Olten durften 15 Vereinsmitglieder dieses Zertifikat entgegennehmen. Ihre Namen sind auf der Internetseite des SWS aufgeschaltet.

Weitere Informationen www.sicheres-wohnen-schweiz.ch www.skppsc.ch

Neues Energielabel ab 2021

Die Europäische Kommission hat im März 2019 ein neues Regelwerk für das bekannte Energielabel verabschiedet. Die neuen Etiketten werden mit überarbeitetem Aussehen ab 2021 im Handel erhältlich sein.

Die Energieetikette ist heute bei der Auswahl und beim Kauf von elektrischen Geräten entscheidend. Sie informiert Kundinnen und Kunden über den Energieverbrauch des Gerätes. Nun hat die Europäische Kommission das bestehende Regelwerk aktualisiert und das Aussehen des Energielabels überarbeitet. Die neue Energieetikette gilt zunächst für folgende Produkte:

• Beleuchtungsprodukte

• Fernseher und Monitore

• Geschirrspüler

• Kühl- und Gefrierschränke

• Waschmaschinen und -trockner

• Verkaufskühlgeräte (Gewerbe)

Das ändert sich

Das neue Regelwerk umfasst einige wichtige Änderungen für diese sechs Produktgruppen.

Am bedeutendsten ist die Wiedereinführung der ursprünglichen A-bis-G-Skala. Alle Untergruppen wie die Energieklassen A+, A++ und A+++ fallen weg. Diese stifteten in der Vergangenheit eher Verwirrung. Die einfachere Unterteilung sorgt nun für Klarheit. Nur die effizientesten Geräte am Markt erhalten die Klasse A.

Ein Gerät mit der heute noch gültigen Einstufung Klasse A+++ wird im Frühling 2021 die Energieklasse B oder C haben. Die Kommission geht davon aus, dass damit ein stärkerer Anreiz besteht, neue Geräte noch effizienter zu machen. Gleichzeitig wissen die Kundinnen und Kunden besser, wie energieeffizient das gewählte Gerät wirklich ist.

Mit der geänderten Einstufung treten zusätzlich verschärfte Anforderungen an die Effizienz in Kraft. Bei den Beleuchtungsprodukten werden beispielsweise bis zu

SUPPLIER’S NAME MODEL IDENTIFIER

Die neue Energieetikette gilt ab 2021.

70 Prozent effizientere Produkte erwartet. Jede Energieetikette enthält einen QR-Code mit weiteren nützlichen Informationen aus der soeben lancierten europäischen Produktdatenbank (EPREL).

Das europäische Energielabel wurde vor über 20 Jahren erstmals eingeführt und gilt als eine der Erfolgsgeschichten Europas. Nun soll diese Erfolgsgeschichte mit den neuen Etiketten weitergeschrieben werden. Schätzungen gehen davon aus, dass dank effizienterer Geräte bis 2030 insgesamt 38 Terawattstunden pro Jahr (TWh/J) an Energie eingespart werden können. Das entspricht etwa dem jährlichen Stromverbrauch von Ungarn.

Weitere ökologische Anforderungen Im Juli 2019 wurden zudem die sogenannten Ökodesign-Anforderungen für die aufge-

führten Produktkategorien verabschiedet. Das Spannende daran ist: Sie enthalten weitere Ansprüche an die Ressourceneffizienz, beispielsweise ob Ersatzteile vorhanden und Reparaturanweisungen zugänglich sind.

Übrigens: Die Kriterien für die betroffenen Produktkategorien und Produktlisten werden von Topten zeitnah angepasst. Auf ihrer Website macht Topten die in der Schweiz erhältlichen Produkte sichtbar, welche die beste Energieeffizienz aufweisen. Gleichzeitig will Topten den Konsumenten helfen, für ihre Bedürfnisse geeignete Produkte auszuwählen und diese effizient und schonend zu betreiben.

Weitere Informationen www.topten.ch

Grafik: zvg

Gesundes Licht zum Leben und Arbeiten

Ob Tageslicht oder künstliche Beleuchtung, ohne Licht kann der Mensch nicht leben. Mit dem Thema Licht und wie der Mensch es optimal nutzen kann, beschäftigen sich Wissenschaft, Architektur und Design. Meist stehen beim Thema Licht heute Energieeffizienz, Hitzesommer und Gesundheit im Vordergrund.

Der Architekt Le Corbusier fand an der ersten Leuchte «Type 600» von Baltensweiler grossen Gefallen.

Die Tage werden wieder kürzer und dunkler. Die Lampen in den Innenräumen werden früher eingeschaltet oder leuchten oft den ganzen Tag. Während des Winters gibt es Menschen, die unter einem Mangel an natürlichem Licht leiden. In diesen Fällen spricht die Medizin von Winterdepressionen. Sie kommen in der Schweiz häufiger vor, als man meint. Inzwischen gibt es Lichttherapien, die mit geeigneten Lichtquellen in einem gewissen Mass Abhilfe schaffen können.

Vitamin D dank Tageslicht Menschen, die Schicht arbeiten oder in Gebäuden arbeiten, die über kein Tageslicht verfügen, haben von Gesetzes wegen das Recht auf eine minimale Menge Tages-

licht. Denn Tageslicht ist für das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen unerlässlich.

Tages- und Sonnenlicht braucht der Mensch für die Bildung des wichtigen Vitamins D. Dieses Vitamin stärkt die Knochen und ist unentbehrlich für den Kalziumstoffwechsel. In den letzten Jahren wurde in Europa eine grossangelegte Studie zu diesem Thema durchgeführt. Erste Resultate dieser Do-Health-Studie zeigen, dass Vitamin D auch einen direkten Effekt auf die Muskulatur hat und somit das Sturzrisiko reduziert. Die Forschung zeigt, dass etwa die Hälfte der gesamten Schweizer Bevölkerung und 80 Prozent der älteren Patienten mit einem Hüftbruch einen deutlichen Mangel an Vitamin D aufweisen. Durch die UVB-Strahlung des Son-

nenlichtes kann die Haut Vitamin D «herstellen». Die UVB-Strahlen der Sonne sind dafür energiereicher als die UVA-Strahlen. Sie dringen in die Oberhaut ein und kurbeln dort die Synthese von Vitamin D an. Hingegen ist es schwierig, genügend Vitamin D durch Nahrungsmittel aufzunehmen, da es vor allem in fettem Fisch enthalten ist. Wer hat schon Lust, zweimal täglich eine Portion fettreichen Fisch zu essen? Das wäre nämlich nötig, um den Bedarf an Vitamin D durch Lebensmittel zu decken.

Tageslicht wird neu gewichtet

Die Wissenschaft hat die Bedeutung des Tageslichts längst erkannt. Nun soll der Stellenwert des Tageslichts in der Architektur und im Design neu gewichtet werden. Erstmals gibt es eine EU-Norm, die einen Massstab für die Versorgung mit Tageslicht festlegt. Die Norm SN EN 17037 kommt auch in der Schweiz zur Anwendung und beinhaltet Bewertungsverfahren, Kriterien und Hinweise zur Versorgung mit Tageslicht in Innenräumen. Sie umfasst zudem die Aspekte Aussicht, Sonneneinstrahlung und Blendschutz. Sie geht deutlich über die minimale Versorgung mit Tageslicht hinaus, wie sie bisher in den Bauverordnungen der verschiedenen EU-Länder festgelegt ist. Bis jetzt ist für genügend Tageslicht der prozentuale Anteil der Fensterfläche bezogen auf die Grundfläche des Raumes entscheidend. Die neue Norm soll den Umgang und die Bedeutung des Tageslichts bei der Gebäudeplanung bewusster machen und ins Zentrum rücken. Wegen der heissen Sommer kann man die ideale Menge an Tageslicht heute nicht mehr einfach mit dem Einbau von grossen und möglichst vielen Fenstern lösen. Architektinnen und Gebäudeplaner müssen neue umfassende Konzepte für die optimale Nutzung des

Tageslichtes entwickeln und in der Praxis umsetzen.

Künstliche Lichtquellen

Ganz ohne künstliches Licht kommen wir in unserem Alltag jedoch nicht aus. Wenn wegen des Wetters oder der Jahreszeit nicht genügend Tageslicht in unsere Räume dringt, sind wir auf künstliche Lichtquellen angewiesen. Ausser in der Advents- und Weihnachtszeit kommen heute keine Kerzen mehr als alleinige Lichtquellen zum Einsatz. Petrollampen sind glücklicherweise ebenfalls aus dem Alltag verschwunden. Die ursprüngliche Glühbirne hat ausgedient, weil sie Energie zu wenig effizient nutzt. Heute gilt bei den Lampen: mehr Licht mit weniger Strom. Auf den Verpackungen von Lampen und Glühbirnen ist die obligatorische Energieetikette aufgedruckt. Diese gibt Auskunft über die verschiedenen Energieeffizienzklassen der Leuchtmittel. Die Einteilung erfolgt nach Höhe der Lichtausbeute (Lumen pro Watt). Bis das neue Energielabel 2021 in Kraft tritt, sind die effizientesten Lampen noch mit A++ gekennzeichnet, die ineffizientesten gehören zur E-Klasse. Das bedeutet, dass eine Lampe der Energieklasse A+ etwa fünf- bis sechsmal weniger Strom benötigt, als eine Lampe der Klasse C und sieben- bis achtmal weniger als eine Lampe der Klasse E, um die gleiche Menge Licht beispielsweise auf einen Arbeitstisch zu werfen. Inzwischen sind Lampen der Kategorien F und G für Haushalte im Handel nicht mehr erhältlich.

Für den Hausgebrauch werden die Lampen grob in vier Kategorien gegliedert: LEDLampen (Klassen A++, A+ und A), Leuchtstofflampen (Klassen A+ und A) , Halogenglühlampen (Klassen B, C, D und E) und klassische Glühlampen (Klassen E, F und G). Die Halogenlampen werden schrittweise vom Markt genommen. Die klassische Glühbirne ist bereits fast völlig aus dem Handel verschwunden.

Viel Licht, gute Farben, langes Leben LED ist ein Kürzel und steht für Light Emitting Diode. Das bedeutet soviel wie

Fortsetzung Seite 36

Die Firmengründerin Rosmarie Baltensweiler erhielt den Grand Prix Design 2019.
Das Modell Topoled richtet das Licht als Steh- Tisch- oder Wandleuchte auf den Punkt. Fotos:

lichtausstrahlende Diode. Wenn Strom durch einen Halbleiterkristall fliesst, entsteht Licht. LED-Lampen funktionieren mit einer niedrigen Stromspannung, meistens 3,5 Volt. Deshalb benötigen sie einen Transformator, der entweder im Lampensockel oder einem separaten Stecknetzteil integriert ist.

LED-Lampen haben einen guten Lichtertrag, der grösser als 100 Lumen pro Watt ist und sie halten im Idealfall mehr als zwanzig Jahre. Der Halbleiterkristall, die Diode, strahlt ein blaues Licht aus. Sie ist deshalb mit feinen Phosphorschichten überzogen, die einen Teil der blauen Lichtwellen absorbieren und in anderen Lichtfarben wieder abstrahlen. Unsere Augen nehmen das LED-Licht deshalb als weiss war. Die meisten LED-Lampen funktionieren auf diese Weise.

Will man eine bestehende Halogenröhre neu durch eine LED-Lampe ersetzen, ist das nicht in jedem Fall möglich, da die LED-Leuchtmittel deutlich grösser sind als die dünnen Halogenröhrchen. Zudem muss man bei einem Wechsel von Halogen zu LED abklären, ob die vorhandenen Dimmer oder Transformer mit LED-Lampen überhaupt noch funktionieren. Die Hersteller sollten darüber Auskunft geben können.

Achtung: Stromschlaggefahr

Beim Wechsel von Leuchtstoffröhren, sogenannten Neonröhren, auf LED-Lampen ist grösste Vorsicht geboten, denn beim Auswechseln einer Röhre besteht die Gefahr, dass man einen tödlichen elektrischen Schlag erhält, wenn das vorhandene Vorschaltgerät nicht mehr passt. Es ist möglich, dass diese ausgeschaltet oder ausge-

wechselt werden müssen. In allen Fällen müssen die LED-Röhren der europäischen Norm EN 62560 entsprechen. Alle Energiefachstellen der Schweiz raten in diesem Bereich dringend von irgendwelchen Basteleien ab! Es ist empfehlenswert für das generelle Auswechseln und Umrüsten der vorhandenen Lampen eine Fachfirma zu beauftragen.

An was wir zudem denken müssen: Es gibt inzwischen LED-Leuchtgirlanden, -Aussenlampen, -Dekorleuchten, -Spielzeug und, und, und. Obwohl LED-Lampen energieeffizient sind, sollten wir sie nicht im Übermass verwenden, sonst machen wir mögliche Einsparungen mit dem Mehraufwand wieder zunichte.

Anderer Lichtwurf Inzwischen gibt es LED-Lampen in jeder Stilrichtung, sogar wieder in Form von alten Glühbirnen oder sie imitieren gar Kerzenflammen. LED-Lichter, die nebeneinander aufgereiht sind, ergeben jedoch eine bessere Beleuchtung, als eine Glühbirne im Retrostil. Weiter zu beachten ist, dass der Transformator Wärme erzeugt. Diese verringert die Lichtausbeute und die Lebensdauer einer LED-Lampe. Es ist also besser, wenn die LEDs vom Transformator getrennt sind. Trotzdem sind qualitativ hochwertige LED-Glühbirnen immer noch besser, als die alten, wenn man den bereits installierten Beleuchtungskörper nicht wechseln möchte.

Nicht blenden lassen

LED-Lampen, die nicht verkapselt sind, deren Licht also ohne Trübung ins Auge fällt, können das Auge stark blenden. Will man einen angenehmen und unschädlichen Sehkomfort, unbedingt Lampen mit sogenannten Diffusoren wählen. Denn das gebündelte Licht einer LED-Lampe mit hoher Farbtemperatur enthält einen grossen Anteil an Blaulicht. Wenn möglich LED mit einer warmen Farbtemperatur vorziehen. Diese können zwar auch blenden, aber ihr Licht schädigt die Netzhaut nicht. Über das Blaulicht, das die Augen schädigen kann, ist zurzeit eine engagierte Debatte im Gange. Smartphones und Computerbild-

Die Leuchte gleicht der Kopfbedeckung aus Marokko und heisst auch so: Fez.

schirme weisen einen hohen Anteil an Blaulicht auf. Beides gehört heute zu unserem Alltag und ist beruflich wie privat nicht mehr wegzudenken. Sehr kleine Kinder sind durch ein Übermass an Blaulicht besonders gefährdet, da ihre Augenlinsen noch sehr durchlässig sind. Ältere Personen sind ebenfalls empfindlicher. Die Netzhaut ihrer Augen ist bereits durch die Lebensdauer gezeichnet. Hat jemand bereits eine Staroperation hinter sich, bei der die trübe Augenlinse durch eine durchsichtige ersetzt wurde, ist für diese Person besondere Vorsicht vor Blaulicht geboten.

Heute weiss man, dass ein übermässiger Blauanteil im Licht unseren Tagesrhythmus beeinflusst. Wenn wir vor allem abends einer starken Beleuchtung mit hohen Farbtemperaturen ausgesetzt sind, hat das Auswirkungen auf unseren Schlaf-Wach-Zyklus. Das kann zu Schlafstörungen führen, die sich auf unsere Gesundheit und unsere Konzentrationsfähigkeit auswirken.

Richtig entsorgen

Alle LED-Erzeugnisse enthalten elektronische Bauteile. Deshalb müssen sie wie die übrigen elektronischen Abfälle in ein Verkaufsgeschäft oder ein Recycling-Center zurückgebracht werden. Dank der vorgezogenen Entsorgungsgebühr, die im Kauf-

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Das Modell LET H von Baltensweiler ist vielseitig einsetzbar.
Fotos: Baltensweiler

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Luzerner Firma gewinnt Designpreis

Mit LED-Leuchten kennt sich auch die Schweizer Firma Baltensweiler aus. Seit über 60 Jahren entwickelt das Unternehmen Leuchten für Wohn- und Büroräume. Gestaltung, Produktion und Montage der Leuchten finden heute unter einem Dach in Luzern statt. Rosmarie und Rico Baltensweiler schufen die erste Lampe für den eigenen Gebrauch. Die Gestaltung und Fertigung übernahmen sie selber. Die heutige vielseitige Kollektion entstand durch eine stetige Weiterentwicklung der Leuchttechnik und des Designs. Das Familienunternehmen beschäftigt rund rund 40 Mitarbeitende aus 10 verschiedenen Nationen.

Im Mai dieses Jahres zeichnete das Bundesamt für Kultur Rosmarie Baltensweiler für ihr Schaffen mit dem Grand Prix Design 2019 aus. Die gelernte Innenarchitektin schrieb in den 1950er-Jahren zusammen mit ihrem Mann Rico Designgeschichte. Die Leuchte «Type 600» schufen die beiden gemeinsam für den Eigenbedarf. Die

Leuchte fand schnell Anklang bei befreundeten Architekten und gelangte eines Tages in eine Musterwohnung von Le Corbusier. Im Anschluss daran wurde dieser Lampentyp ein Erfolg. Rosmarie und Rico gründeten daraufhin eine Leuchten-Manufaktur in Luzern. Später zog die Firma aus Platzgründen in einen Neubau in Ebikon um. Rosmarie Baltensweiler besitzt ein aussergewöhnliches Talent für Design und setzte schon früh auf nachhaltige Produktion und innovative Technik. Ihr Mann Rico verstarb 1987 im Alter von 67 Jahren. Danach führte sie das Unternehmen zusammen mit ihren Kindern Gabriel und Karin weiter. Inzwischen liegt die Führung des Unternehmens in den Händen der dritten Generation.

Die speziell Vielseitige

Das vielseitige und umsichtige Schaffen von Baltensweiler wird an einem von vielen Beispielen ersichtlich. Das Merkmal der Leuchtenserie LET ist das filigrane Profil des Leuchtenkopfs. Vier nebeneinander liegende Power-LEDs bilden das Lichtmodul. Die Hängelampe der Serie, das Modell LET H, ist mit einer Teleskopaufhängung

ausgestattet, mit der sich die Höhe der Lampe verstellen lässt. Mit dem schwenkbaren Kugelgelenk lässt sich der Leuchtenkopf an der Teleskopstange nach allen Seiten drehen und dorthin ausrichten, wo Licht und Helle nötig sind. Zum Lesen braucht es zudem meist mehr Licht als zum Fernsehen. Auch dafür ist die Lichtstärke der Lampe ideal veränderbar. Über einen hauchdünnen Taster kann man das Licht in fünf Stufen dimmen. Damit ist sie eine sehr vielseitig einsetzbare Deckenleuchte, die vielen Anforderungen gerecht wird.

Verschiedene Leuchtenmodelle aus dem Hause Baltensweiler fanden 1990 Aufnahme in die Sammlung des Museums für Gestaltung in Zürich. Darunter ist die Type 600, die erste Leuchte, die Rico und Rosmarie Baltensweiler vor 60 Jahren gestaltet und produziert haben.

Quellen: Faktenblatt LED-Lampen Bundesamt für Gesundheit BAG, verschiedene kantonale Energieberatungsstellen und Baltensweiler.

Drei Generationen (v.l.): Ria Baltensweiler, Ilario Meier, Rosmarie Baltensweiler, Fabian Meier, Karin Baltensweiler und Gabriel Baltensweiler.
Foto:
Baltensweiler

Gemeinsam für die Zukunft bauen

Alle zwei Jahre dient die Swissbau als Inspirationsquelle, Austauschplattform und Innovationsradar für die Schweizer Planungs-, Bau- und Immobilienbranche. An fünf Messetagen präsentieren sich in Basel vom 14. bis 18. Januar 2020 rund 880 Austeller und über 30 Branchenverbände und Institutionen auf einer Ausstellungsfläche von 110’000 m 2 .

Durch die Digitalisierung verändert sich die Wirtschaft. Die interdisziplinäre Vernetzung der verschiedenen Branchen gewinnt an Bedeutung. Die Swissbau als führende Fachmesse der Schweizer Bauund Immobilienwirtschaft bringt alle Protagonisten der Branche zusammen und schafft einen Mehrwert für alle Interessensgruppen, die an der Swissbau auftreten.

Dreiteiliger Messeaufbau

Die Swissbau ist in drei Bereiche aufgeteilt. Da sind zum einen die Aussteller, die ihre Produkte und Dienstleistungen am Messestand präsentieren. Für Veranstaltungen und um sich zu vernetzen, bietet der sogenannte Swissbau Focus die perfekte Plattform für Aussteller und Gäste. Zusätzlich läuft im Swissbau Innovation Lab eine Sonderschau zum Thema digitale Transformation.

Aus Fehlern lernen

Die Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft steht für Qualität und Beständigkeit. Doch werden etablierte Prozesse in der komplexen und sich rasch wandelnden

Welt von heute öfter infrage gestellt. Die Zukunft gehört interdisziplinären Teams, die gewohnte Pfade verlassen und so die besten Lösungen finden. Der Swissbau Focus ruft 2020 zu einer neuen Innovationskultur auf und stellt «Versuch und Irrtum» als Methode in den Mittelpunkt. Haben wir den Mut, Neues zu wagen?

Neue Zielgruppen ansprechen

Die Absage der beiden Fachmessen Ineltec und Sicherheit im Februar dieses Jahres beschäftigte die Branche. Die Organisatoren der Swissbau haben als Reaktion darauf die Themenbereiche der Messe gezielt erweitert. Hinzugekommen sind die Themen Energie im Gebäude, Gebäudeautomation, Elektrotechnik, Licht und Beleuchtungstechnik sowie Gebäudesicherheit. Dies entspricht dem wachsenden Bedürfnis nach interdisziplinärer Vernetzung und einer engeren Zusammenarbeit der verschiedenen

Akteure in der Bau- und Immobilienwirtschaft. In Zeiten des Wandels ist zudem eine Zusammenarbeit, die auf Vertrauen basiert, wesentlich. Mit diesen neuen Schwerpunktthemen will die Messeleitung weitere Zielgruppen ansprechen.

Der persönliche Kontakt bleibt in Zeiten der Digitalisierung unersetzbar. Das Vertrauen der Kunden gewinnen und Beziehungen pflegen, ist im persönlichen Austausch besser möglich als digital. Deshalb ist die Bedeutung der Swissbau als Plattform für Dialog und Vernetzung grösser als je zuvor.

Das Bad als Oase

In enger Zusammenarbeit mit einem bekannten Architekturbüro entstand als Höhepunkt im Innenausbau die Sonderschau «Trendwelt Bad». Hier präsentieren die Branchenleader in einer besonderen Umge-

An der Swissbau nehmen rund 880 Aussteller teil.
Fotos: Swissbau

bung ihre Neuentwicklungen und inspirieren die Besucherinnen und Besucher für kommende Bauprojekte. Die Gäste erleben eine Entdeckungstour für alle Sinne. Innovative Werkstoffe, Materialien und Produktionsverfahren ermöglichen die Entwicklung neuer Designentwürfe, Formen und Dimensionen. Der Anspruch an Design und Komfort ist hoch, wobei auch Themen wie Wassersparen und Energieeffizienz ihren Platz finden.

Geführte Rundgänge

Die Swissbau bietet geführte Rundgänge für ein Fachpublikum aus der Architekturund Baubranche an. Diese Führungen zeigen einen Überblick über neue Techniken,

Materialien und Produkte und werden von unabhängigen Experten aus Architektur, Innenarchitektur und Baumaterialien durchgeführt. Die Teilnehmer erwartet eine differenzierte Sichtweise auf das Neueste aus der Schweizer Baubranche.

Sehenswert an der Swissbau 2020 ist das Projekt «Tour d’horizon» des Schweizerischen Baumeisterverbandes, mit dem der SBV den Dialog mit der Öffentlichkeit in Gang bringen will, denn das Thema Bauen ist omnipräsent und betrifft jedermann. Im Zentrum des Projekts steht ein 13 Meter hoher Turm – der «Tour d’horizon».

Quelle: Swissbau

In vier einfachen Schritten zur neuen, energieeffizienten Heizung

Wie lange genügt Ihre Heizung noch den aktuellen Vorschriften? Nutzen Sie alle Möglichkeiten zur Senkung Ihrer Energiekosten und zur Schonung der Umwelt? Vier einfache Schritte führen zur Antwort – und zum Ziel:

1 Sie kontaktieren uns über unsere Energie- und Wärme-Hotline.

2 Wir analysieren Ihre Situation und unterbreiten Ihnen eine Offerte – unverbindlich.

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Dazulernen und sich vernetzen sind Ziele der Messe.
Im Innovation Lab werden Visionen für das Bauen der Zukunft sichtbar gemacht.

Die eigene Traumküche verwirklichen

Brunner Küchen ist spezialisiert auf Küchenumbauten

Renovationen und Umbauten erfordern viel Fingerspitzengefühl und Lust am Experimentieren.

Ein individuelles Küchenkonzept entsteht immer in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden. Dank jahrzehntelanger Erfahrung ist die Firma Brunner Küchen nebst ihren Neuanfertigungen auch Spezialistin für kreative und innovative Küchenumbauten. Denn ein Küchenumbau erfordert viel Fingerspitzengefühl.

Ein grosses Plus einer Brunner-Küche ist, dass sie vom ersten Schritt der Planung bis zum letzten Schliff in der hauseigenen Produktion in Bettwil hergestellt wird. So werden sämtliche Arbeitsschritte, vom Lackieren bis hin zur Montage, von geschulten Mitarbeitern durchge-

führt. So kann dem hohen Qualitätsanspruch Rechnung getragen werden.

Individuelle Wünsche aufnehmen In den meisten Fällen werden die Platzverhältnisse und Voraussetzungen beim Kunden vor Ort abgeklärt und erste Entwürfe erstellt. Dabei fliessen Ideen aus der langjährigen Erfahrung der Brunner-Kundenberatern ein. In weiteren Gesprächen mit der Bauherrschaft verfeinert und entwickelt sich das Konzept, bis es ganz den individuellen Ansprüchen der Kundschaft entspricht.

Flexibel betreut

Ein Umbau dauert von der Demontage der alten Küche bis zur Inbetriebnahme der neuen Küche im Schnitt etwa 14 Tage. Bei jedem Pro-

Für den Notfall gerüstet sein

Damit die Adventskerze nicht zum Inferno wird

Draussen ist es kalt, nass und dunkel. Doch drinnen sorgen brennende Kerzen für Gemütlichkeit.

Mit diesen Tipps bleibt das Feuer in geordneten Bahnen: Zweige oder Dekogegenstände nicht zu nahe an die Kerzen legen. Den Adventskranz oder Gestecke so aufstellen, dass Kinder oder Haustiere sie nicht herunterstossen können. Alle Kerzen konsequent löschen, wenn man den Raum verlässt und sei es nur für eine Minute. Selbst ein Teelicht kann einen Wohnungsbrand auslösen. Alle Zündmittel unter Verschluss halten und für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Gewappnet sein

Beim Weihnachtsbaum auf genügend Abstand zu brennbaren Ge-

Dafür sorgen, dass der Adventskranz nicht zur Gefahr wird.

genständen wie Vorhängen achten. Der Baum muss in einem stabilen, mit Wasser gefüllten Ständer stehen. Damit der Baum nicht austrocknet, regelmässig Wasser nachgiessen, denn ein trockener Baum brennt wie Zunder. Ratsam ist, sich auf den Fall der Fälle vorzubereiten und beispielsweise eine Löschdecke oder einen Eimer voller Wasser in greifba-

rer Nähe zu deponieren. Wenn doch ein Brand entsteht, nicht zögern und unverzüglich die Feuerwehr alarmieren. Die Notfallnummer 118 gut sichtbar aufhängen.

Versicherungsschutz überprüfen Es ist auf alle Fälle empfehlenswert, über eine ausreichende Deckung durch eine Hausratversicherung zu

jekt sorgt eine detaillierte Planung für optimale Arbeitsabläufe. Dies garantiert eine möglichst termingenaue und rasche Realisierung der neuen Traumküche. Nach Absprache erstellt das Planungsteam der Firma Brunner Küchen ein Bauprogramm für die Koordination aller beteiligten Handwerker. So kann die Bauherrschaft während der Realisierung der neuen Traumküche auf einen höchst zuverlässigen Ansprechpartner zählen und wird mit maximaler Flexibilität betreut.

Brunner Küchen

Hauptstrasse 17 5618 Bettwil

Tel. 056 676 70 70 Fax 056 667 15 17

info@brunner-kuechen.ch

www.brunner-kuechen.ch

Foto: Zürich Versicherung

verfügen. Von Zeit zu Zeit sollte man überprüfen, ob die Versicherungssumme noch stimmt. Als Haus- oder Wohnungseigentümer benötigt man zusätzlichen Versicherungsschutz. Eine Privathaftpflichtversicherung ist insbesondere für Familien mit Kindern wichtig. Die Fachleute der Zurich Versicherung stehen für ein Beratungsgespräch gerne zur Verfügung.

Zurich, Generalagentur

Daniel Stolz

Zentralstrasse 4

5610 Wohlen

Tel. 056 618 80 30

www.zurich.ch

Gemütliche Bar in der Küche.
AG
Foto: Brunner Küchen

Den Wintergarten jetzt planen

Mehr Wohnraum auch in kühleren Jahreszeiten

Durch den Einsatz des Schiebeund Drehsystems Nucovista von Mobile Glas wird die Wohnfläche sofort grösser. So kann man den Balkon oder die Terrasse auch in kühleren Jahreszeiten nutzen.

Das Schiebe- und Drehsystem Nucovista verfügt über Vorteile gegenüber anderen Systemen. Durch die einfache Handhabung der einzelnen Flügel, die auf der ganzen Schienenlänge flexibel positioniert werden können, erlaubt Nucovista eine optimale Raumnutzung. Anders als bei Faltwänden muss keine Sperrzone im Raum eingehalten werden. Durch müheloses Schieben und Abdrehen der einzelnen Flügel ist ein vollflächiges und platzsparendes Öffnen möglich. Die Vorteile von Nucovista sind offensichtlich. Die Profilansicht präsentiert sich fi-

Foto: zvg

Spezialisten die Funktionsweise der Schiebe- und Drehsysteme sowie der anderen Produkte im Detail. Für die Montage vermittelt das Unternehmen auf Wunsch einen professionellen Fachpartner. Mobile Glas empfiehlt für den Besuch der Ausstellung eine Voranmeldung.

An der Swissbau

ligran und schmal. Dadurch, dass die Fensterflügel einzeln verschiebbar sind, ergibt sich ein variabler Öffnungsbereich. Die Flügel sind zudem übers Eck verschiebbar. Das ganze System hat keine Stolperschwellen und es verfügt über eine Dreh- und Kippfunkion. Die Flügel laufen oben an einer Schiene. Unten ist eine Führungsrille vorhan-

den. Durch das einfache Abdrehen der einzelnen Flügel lassen sich die Fenster bequem und sicher reinigen.

Im Fachhandel

Als führender Systementwickler verkauft Mobile Glas seine Produkte ausschliesslich über den Fachhandel. In der firmeneigenen Ausstellung in Wettingen vermitteln die

Ölpreise nun leicht steigend

Die Ölfördermengen bleiben wohl unverändert

Nach einer längeren Zeit mit stabilen Preisen zieht der Ölpreis nun an.

Nach dem eher moderaten Auf und Ab der vergangenen Tage, sorgte der Generalsekretär der Opec, Mohammed Barkindo, mit diversen Aussagen für einen Kursanstieg an den Rohölbörsen. Er deutete an, dass die Opec mit einer geringeren Zunahme der US-Produktion rechnet und das Nachfragewachstum nach Öl besser einschätzt als bisher. Die börsengehandelten Rohölpreise reagierten mit einem deutlichen Satz nach oben.

Für die Marktteilnehmer schienen diese Aussagen vor allem zu bedeuten, dass es wohl keine Verschärfung der Förderkürzungen im nächsten Jahr geben werde. Die Ölpreise ori-

entierten sich damit eher nach unten. Barkindo drehte das Ruder selbst wieder, indem er andeutete, dass die Opec in ihrem erwarteten Monatsreport für den November die Daten zur Entwicklung der Ölnachfrage nach oben korrigieren könnte. Die Preise schossen damit nach oben.

In den vergangenen 30 Tagen hielten sich die Ölpreise relativ stabil und bewegten sich in einer Bandbreite von Fr. 1.50 pro 100 Liter. Seit Mitte November aber ist ein Aufwärtstrend der Ölnotierungen erkennbar und die Preise sind wiederum leicht angestiegen.

Wechsel auf Öko-Heizöl Um die Effizienz und die langlebige Funktionalität eines Brenners zu verbessern, empfehlen die Fachleu-

Vom 14. bis 18. Januar 2020 ist die Firma Mobile Glas an der Swissbau 2020 in der Halle 1.1 am Stand B 112 präsent.

mobileGlas GmbH Landstrasse 176 5430 Wettingen Tel. 056 426 55 55 info@mobileglas.ch www.mobileglas.ch

Seit Mitte November sind die Ölpreise leicht angestiegen.

te von Voegtlin-Meyer, auf das schwefelarme Öko-Heizöl mit max. 50 ppm umzusteigen. Diese Art von Heizöl beinhaltet rund 50 Mal weniger Schwefel als das herkömmliche Heizöl extra-leicht. Dadurch gelangen massiv weniger schädliche Abgase in die Umwelt. Zudem setzen sich dadurch weniger Rückstände im Ölbrenner fest.

Der Wechsel wird idealerweise in Zusammenhang mit einer Tankrevision ausgeführt.

Voegtlin-Meyer AG

Aumattstrasse 2

5210 Windisch Tel. 056 460 05 05

www.voegtlin-meyer.ch

Das neue Dreh- und Schiebesystem hat keine Stolperschiene und ist übers Eck verschiebbar.
Foto: Adobe Stock

Messbare Leistung im Immobilienverkauf

Kuhlmann Immobilien kombiniert Erfahrung mit viel Engagement

Bereits die Bewertung jeder Immobilie erfolgt persönlich durch die erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Immobilienfirma Kuhlmann.

Jede Liegenschaft und deren objektspezifischen, ganz individuellen Gegebenheiten wie Gestaltung, Grundriss, Lage und Umgebung werden bei der Bewertung miteinbezogen und berücksichtigt. Kriterien, denen eine elektronische Wertberechnung durch eine Bewertung über eine Internetseite niemals Rechnung tragen kann.

Die Fachleute überlegen sich, welche Menschen eine bestimmte Liegenschaft anspricht? Welche Massnahmen zu empfehlen sind, um diesen Kreis der Käuferschaft zu überzeugen und eventuell zu ver-

Für das Kuhlmann-Team gilt

grössern. Wie ist die persönliche Situation der jetzigen Hauseigentümer? Welche Rahmenbedingungen sind fix?

Das Team von Kuhlmann berät Kundinnen und Kunden gerne und findet bestimmt eine zufriedenstellende Lösung für alle Seiten. Familieninterne Fragen, Bankangelegenheiten, Nachfolgeobjekt und vieles

mehr werden vom Beratungsteam berücksichtigt und passende Lösungen erarbeitet.

Kuhlmanns Leistungsausweis

Hansjürg Kuhlmann hat 17 Jahre Bankerfahrung. Aufgrund derer kann er mit seinen Leuten die Ablösung einer Hypothek und die vor allem die Finanzierungsmöglichkeiten der infrage kommenden Käufer klären. Alle

Ganzheitliche Gestaltung und Sanierung

Kreative Bad- und Wohnraumgestaltungen

Das Angebot des Haustechnikunternehmens Mösch wird durch eine Marke im Bereich Wohnraumgestaltung abgerundet.

Das Angebotsspektrum der Firma Mösch erstreckt sich über die Sanierung einzelner Nasszellen hinaus zu gesamtheitlichen Sanierungs­

konzepten, die mehrere Räume umfassen. Vieles ist dank dem Zusammenspiel eingeübter Gewerke möglich. Die Marke «m3 Raumsanierungen» vereinheitlicht die für eine Sanierung üblichen Handwerkspartner und verspricht, bei der Planung und Bauleitung die individuellen Wünsche der Bau­

Kuhlmann

Foto:

Liegenschaften, die der Immobilienfirma Kuhlmann anvertraut wurden, konnten durch diese verkauft werden. Und das durchschnittlich zu dem Preis, den sie mit der Verkäuferschaft vereinbart hatte.

Auch die 10 bis 15 Prozent der Liegenschaften, die andere Firmen vorher nicht verkaufen konnten, hat Kuhlmann verkaufen können! Es gibt wohl keinen zuverlässigeren Leistungsnachweis. Die Zufriedenheit der Kunden ist der Beweis.

Kuhlmann

Immobilien AG

Freudensteinstrasse 7

5200 Brugg Tel. 056 450 22 22 mail@kuhlmann-immobilien.ch

www.era-kuhlmann.ch

herrschaft sorgfältig und wirtschaftlich in die Tat umzusetzen.

Spezielle Wünsche ermöglichen Ein spannendes Beispiel dafür, dass die Firma Mösch vieles kann, ist der Traum eines Kunden, der aus einer alten Scheune einen Rittersaal gestalten wollte. Dieser Traum wurde umgesetzt. Zusätzlich fanden im unteren Geschoss ein Fitnessraum, die Waschküche und die Dusche ihren Platz. Verschiedene Materialien aus der Epoche des Mittelalters wurden sorgfältig ausgesucht und mit den regionalen Möglichkeiten kombiniert, so dass bei diesem Raum der gewünschte Effekt eines gesamtheitlichen und harmonischen Zusammenspieles der einzelnen Materialien im Vordergrund steht. Die Komfortzone als Unikat zu gestalten, das setzen sich die Fachleute

von Mösch täglich zum Ziel. Alle verwendeten Materialien sind aufeinander abgestimmt und wachsen am Schluss zu einem perfekten, harmonischen Resultat zusammen. Es entsteht ein Raum, der Ausstrahlung und Ambiance besitzt, anziehend und wohltuend wirkt, in dem man sich gerne aufhält.

www.moesch.ag Foto: Mösch

Mösch AG Landstrasse 15

5073 Gipf-Oberfrick

Tel. 062 865 17 00

m3 raumsanierungen

Hauptstrasse 81

5070 Frick

Tel. 062 871 61 15

www.m-3.ch

der Leitsatz: mit Leidenschaft für Immobilien.
Aus einer alten Scheune wird wunschgemäss ein Rittersaal.

Sicherheit und Hygiene

Die Firma Paul Ryser aus Aarau steht für Qualität in der Gebäudetechnik

Das moderne und leistungsfähige Unternehmen für Sanitär und Heizung plant, begleitet und berät Kunden bei Installationen für Sanierungen und Umgestaltungen.

Das Generationenbad – wer heute baut, sollte dabei auch an Morgen denken. Das tun die Fachleute von Paul Ryser, indem sie Bäder ohne Hindernisse für alle Menschen planen und gestalten, Räume ohne störende Stufen und Kanten. Bei einer professionellen Planung und Ausführung können Kundinnen und Kunden das Bad ein Leben lang geniessen.

Damit alles funktioniert Sicherheit und Hygiene werden im Umgang mit Wasser als Selbstverständlichkeit angesehen. Doch ganz so selbstverständlich ist es nicht,

Ryser

Foto:

gen. Sie sorgen dafür, dass die Installationen betriebssicher funktionieren.

dass aus allen Armaturen sauberes Trinkwasser sprudelt. Der Hausund Grundeigentümer ist für seine Installation verantwortlich. Um Trinkwasserqualität und Hygiene bis zur Armatur zu gewährleisten, braucht es eine regelmässige Kontrolle und Wartung durch Fachleute. Das gilt insbesondere für die Sicherheitsarmaturen, die Filter beim

Hauswassereintritt oder für den Boiler. Im Laufe der Zeit kann es durch Verkalkung oder Verschleiss zu einer Beeinträchtigung der Wasserqualität kommen.

Service nach Mass

Mit der firmeneigenen Serviceorganisation kümmern sich die Fachleute von Ryser um genau solche Anlie-

Ein Abonnement für weiches Wasser

Kalk Master bietet Auswahl und Service an

Kalkhaltiges, hartes Wasser sorgt in vielen StockwerkeigentümerGesellschaften für rege Diskussionen.

Vielfach interessieren sich die Stockwerkeigentümer zwar für eine Enthärtungsanlage. Aus Kostengründen oder wegen fehlender Einigkeit wird jedoch schliesslich auf die Installation einer Anlage verzichtet. Kalk Master bietet als Alternative zu einem teuren Kauf ein Serviceabo an.

Bei diesem Weichwasser­Abonnement werden die laufenden Kosten bereits ab der Inbetriebnahme durch die Einsparungen ausgeglichen.

Das Abonnement gibt es als Komplettpaket mit Nutzung der Anlage, jährlichem Service mit 100­prozen­

Nachträglich eingebaute doppelte Enthärtungsanlage in einem Acht-Familienhaus.

tiger Service­ und Weichwassergarantie und wahlweise mit oder ohne Salzlieferung.

Probejahr nutzen

Neu bietet Kalk Master mit dem einjährigen Probeabo die Möglich­

keit, die Vorzüge von weichem Wasser günstig und ohne langjährige Verpflichtung kennenzulernen. Nach dem Probejahr wird das Abonnement entweder verlängert oder die Anlage mit Anrechnung des Probejahrs gekauft. Bei Nicht­

Bild: zvg

Im Heizungsbereich sind sie ebenfalls Praktiker und verstehen es, moderne Technologien und neue Produkte praxisgerecht einzusetzen. Die sorgfältige Planung einer Heizung ist die Grundlage für eine Anlage, die über Jahre zuverlässig funktionieren soll. Ryser ermittelt nach verschiedenen Kriterien den optimalen Energieträger und bestimmt die passende Wärmeerzeugung.

Paul Ryser AG

Florastrasse 16 5001 Aarau Tel. 062 836 10 40 info@ryser.ch

www.ryser.ch

Zufriedenheit wird das Gerät ohne weitere Kosten abgeholt.

Transparente Kosten

Die Abonnemente von Kalk Master erfüllen dank gleichbleibender Kosten und des Komplettservices, der im Abo inbegriffen ist, die Bedürfnisse von Stockwerkeigentümerschaften und Verwaltungen. Sie sind eine echte Alternative zu einem mit Investitionskosten verbundenen Kauf einer Enthärtungsanlage.

Atlis AG

Schlössliweg 4 4500 Solothurn

Tel. 032 628 28 00

www.atlis.ch

Der firmeneigene Kompetenzraum steht der Kundschaft für Beratungen zur Verfügung.

Modernes Design im Profi-Look

Die Küche verbindet Industriedesign mit praktischer Technik.

Mento heisst die neueste Produktelinie für die zeitgemässe Küche.

Moderne Küchenplanung mit klaren Linien, edlen Materialien und einer strukturierten Innenarchitektur, das zeichnet die Fust-Designküche Mento aus.

Wer seiner Küche einen besonders coolen Look verleihen will, ist mit der Front mit dem Dekor «Stahl ge-

bürstet» gut beraten. Die stilprägende Stahloptik zaubert einen Hauch von «Industrial Style» in die Küche. Dekorgleiche Wangen und Sockelblenden sorgen für ein rundum perfektes Aussehen.

www.kueche.fust.ch Foto: Fust

Praktisch und trendig Mit nachhaltigen Materialien in Kombination mit Funktionalität und Ergonomie verbindet die Mento-Linie Zeitlosigkeit und Zeitgeist mit praktischer Küchentechnik und modernen Wohntrends.

Dipl. Ing. Fust AG

38 Ausstellungen in der ganzen Schweiz Tel. 0848 844 100 kuechen-baeder@fust.ch

Auftritt an der Swissbau 2020

Weishaupt präsentiert Fachleuten und Kunden die neuesten Produkte und Dienstleistungen rund ums Heizen.

Weishaupt ist eines der international führenden Unternehmen im Bereich Heiztechnik. In der Schweiz befindet sich das Ausbildungs- und Kompetenzzentrum für Brenner, Heizsysteme, Wärmepumpen und Solarsysteme in Geroldswil an der Autobahn Zürich–Bern. Weishaupt produziert seit 30 Jahren in der Schweiz im eigenen Werk im sankt-gallischen Sennwald alle Heizsysteme, Energiespeicher und Systemkomponenten. Die Produktionsfläche des Werks umfasst rund 90’000 m2

Im Rahmen der Messe Swissbau, die vom 14. bis 18. Januar 2020 in Basel stattfindet, präsentiert die Firma Weishaupt am Messestand A64 in der Halle 1.2 ihr

Optimale Hygiene dank Dusch-WC

Viterma bietet Bonus in der Höhe von 500 Franken

Aktuelle Umfragen zeigen die Trends fürs Badezimmer und WC von heute auf. Während die ebenerdige Dusche im Bad weit vorne auf der Wunschliste steht, ist bei den Toiletten das Dusch-WC gefragt.

Ein Dusch-WC vereint die Funktionen einer Toilette mit den Vorteilen eines Bidets und sorgt damit für eine optimale Hygiene. Gute Reinigung wird dabei mit sanfter Pflege kombiniert. Damit leistet ein Dusch-WC einen wertvollen Beitrag für die Gesundheit.

Eine sinnvolle Investition

Ein Dusch-WC bietet Reinigung und Pflege zugleich.

Bei der Nutzung eines DuschWCs, fährt auf Knopfdruck ein versenkter Duscharm aus, der den Po mittels eines warmen Wasserstrahls reinigt. Die Trocknung erfolgt durch einen integrierten Föhn. Ein Dusch-WC ist eine sinnvolle Investition in die Zukunft, denn auch Personen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit können den Toilettengang damit selbst bewältigen. Dies verbessert die persönliche Hygiene und die Lebensqualität. Es gibt Dusch-WCs, die zusätzliche Funktionen wie beheiz-

umfangreiches Produkt- und Dienstleistungsprogramm für Fachpartner und Endkunden. Service von Weishaupt: 24 Stunden während 7 Tagen.

Weishaupt AG

Chrummacherstrasse 8 8954 Geroldswil

Tel. 044 749 29 29 info@weishaupt-ag.ch

www.weishaupt-ag.ch

Foto: Viterma

bare Toilettendeckel oder Geruchsabsaugung anbieten.

Hygienebonus abholen

Bei Beauftragung einer Dusch-WCSanierung durch die Firma Viterma erhalten Kundinnen und Kunden im Aktionszeitraum vom 1. November bis 15. Dezember einen Hygienebonus in Höhe von 500 Franken. Am besten gleich jetzt einen kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin bei Viterma vereinbaren.

Viterma AG

Tel. 079 837 81 70 info@viterma.ch

www.viterma.ch

Nr. 404 Dezember 46. Jahrgang

Auflage WEMF beglaubigt 37’960 Ex. Basis 2018/2019

Anzahl Mitglieder: 39’827 (1. November 2019)

Offizielles Organ des Hauseigentümerverbandes Aargau, erscheint 10 Mal jährlich Einzelexemplar Fr. 3.–Für Verbandsmitglieder ist das Abonnement im Jahresbeitrag inbegriffen.

HERAUSGEBER

Hauseigentümerverband Aargau

Sekretariat, Stadtturmstrasse 19, 5400 Baden Tel. 056 200 50 50, Fax 056 222 90 18 info@hev-aargau.ch, www.hev-aargau.ch Postcheck 50-9730-2

REDAKTION

Martin Meili (mm), Chefredaktor Redaktion Themen:

Ruth Bürgler, Redaktionsbüro, 4632 Trimbach

Brigitte Müller, Müllertext, 4500 Solothurn

ADRESSÄNDERUNGEN

HEV Aargau, Tel. 056 200 50 50, Fax 056 222 90 18

INSERATE

DaPa Media GmbH, Davide Paolozzi

Wohlerstrasse 15, 5620 Bremgarten Tel. 056 641 90 80 info@dapamedia.ch www.dapamedia.ch

HERSTELLUNG UND VERTRIEB

Media2finish

Täfernstrasse 14 5405 Baden-Dättwil Tel. 056 470 40 60 www.media2finish.com

Titelbild:

Brunner Küchen AG (Foto: BL Verlag/Küchen, Fotografin Tanya Hasler)

Hauseigentümerverband Aargau (Kantonalverband)

Stadtturmstr. 19, 5401 Baden, Tagblatthaus, 11. OG

Schalteröffnungszeiten:

Mo–Fr 8.00–12.00 sowie 13.15–17.00 Uhr

www.hev-aargau.ch, info@hev-aargau.ch

Telefonzentrale inkl. Bestellung Drucksachen:

Tel. 056 200 50 50; Fax 056 222 90 18

Mo–Fr 8.30–12.00 sowie 13.30–16.30 Uhr

Telefonische Beratung:

Tel. 056 200 50 70, Mo–Fr 9.00–11.30 Uhr

Persönliche Beratungen: nach tel. Vereinbarung

Hauseigentümerverband Bezirke Aarau und Kulm Bahnhofstrasse 10, Postfach, 5001 Aarau www.hev-aarau-kulm.ch

Tel. 062 822 06 14; Fax 062 832 77 43

Telefonische Beratung: Mo 13.30–18.00, Mi 13.30–16.30, Fr 7.30–12.00 Uhr

Persönliche Beratungen: nach tel. Vereinbarung

Hauseigentümerverband Baden/Brugg/Zurzach (Bezirke Baden, Brugg, Zurzach) siehe oben Hauseigentümerverband Aargau

Hauseigentümerverband Lenzburg-Seetal Niederlenzerstrasse 10, 5600 Lenzburg

Tel. 062 888 25 38 www.hev-lenzburg.ch, info@hev-lenzburg.ch

Telefonische Beratung:

Tel. 056 200 50 70, Mo–Fr 9.00–11.30 Uhr

Persönliche Beratungen: nach tel. Vereinbarung

Hauseigentümerverband Fricktal (Bezirke Rheinfelden, Laufenburg) Postfach 176, 5070 Frick Fragen zu Mitgliederwesen, Liegenschaftsschätzungen und Formularbestellungen:

Mi–Do 8.30–12.00 Uhr

Tel. 0840 438 438; kontakt@hev-fricktal.ch

Telefonische Beratung:

Tel. 0844 438 438

Mo–Fr 9.00–11.30 Uhr

Persönliche Beratungen: nach tel. Vereinbarung

Hauseigentümerverband Freiamt (Bezirke Bremgarten, Muri) Geschäftsstelle: c/o Fricker, Seiler Rechtsanwälte

Kirchenfeldstrasse 8, 5630 Muri

Tel. 056 664 37 37; Fax 056 664 55 66 www.hev-freiamt.ch, info@hev-freiamt.ch

Rechtsberatung:

Mo–Fr 8.00–12.00 Uhr sowie 13.30–17.00 Uhr: lic. iur. Karin Koch Wick, lic. iur. Matthias Fricker, lic. iur. Roger Seiler a) Sorenbühlweg 13, 5610 Wohlen

Tel. 056 611 91 00; Fax 056 611 91 01 oder b) Kirchenfeldstrasse 8, 5630 Muri

Tel. 056 664 37 37; Fax 056 664 55 66

lic. iur. Stephan Eichenberger Bahnhofstrasse 22, 8965 Berikon

Tel. 056 633 64 44

Der Nachdruck ist nur mit Quellenangabe gestattet. Über nicht bestellte Manuskripte kann keine Korrespondenz geführt werden. Der Inhalt der Rubrik «Firmen und Produkte» liegt in der Verantwortung der Absender und muss nicht mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen. Der Inserateteil und die Publireportagen dienen lediglich der Information der Mitglieder und Leser über Produkte und Dienstleistungen.

Hauseigentümerverband Zofingen (Bezirk Zofingen)

Untere Brühlstrasse 21, Postfach, 4800 Zofingen

Tel. 062 745 50 25; Fax 062 745 50 26 www.hev-zofingen.ch, hevz@hev-zofingen.ch

Telefonische Beratung:

Tel. 056 200 50 70, Mo–Fr 9.00–11.30 Uhr

Persönliche Beratungen: nach tel. Vereinbarung

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