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Wohnwirtschaft Nr. 10 Oktober 2017

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Hauseigentümerverband Aargau www.hev-aargau.ch

W OHN Wirtsc HA ft

N A c H b A rrec H t Pflanzenabstand erweitert

t H e MA Heizung, e nergie, c heminées, Öfen

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Verfinsterungen von Sonne und Mond haben die Menschen seit je fasziniert, in Schrecken versetzt oder zu Spekulationen veranlasst. Früher galten die Erscheinungen als Ausdruck des Götterzorns. Doch auch der Mensch des 21. Jahrhunderts blickt noch mit Staunen auf die kosmischen Schattenspiele – letztmals in den USA.

In Sachen Heizen heisst das Zauberwort heute «Effizienz». Ob Öl-, Gas- oder Holzheizung, sie muss einen hohen Wirkungsgrad haben und genau auf den Wärmebedarf des Hauses zugeschnitten sein. Der Einsatz modernster Technik in allen Bereichen rund um die Heizung ist heute selbstverständlich.

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Früher wurden Dürren und Schlammlawinen als Taten eines zürnenden Gottes gedeutet, der die Menschen für seine Sünden bestraft. Anstelle von Gott ist es heute für viele die Natur, die zurückschlägt und sich rächt für die Frevel des Menschen, die mit ihrem Konsum das Klima erwärmen. Wenn Politiker Naturkatastrophen erklären, bedienen sie sich gerne dem menschengemachten Klimawandel. Doch das ist in vielen Fällen zu kurz gegriffen. Oft liegt es am Verhalten von Behörden, dass kaum vermeidbare Naturereignisse zu erweiterten Schäden führen oder in Katastrophen münden. Bondo beispielsweise liegt in einem Schwemmkegel. Das Dorf dürfte auch in Zukunft murganggefährdet sein. Heute das Bergell, morgen vielleicht das Haslital oder das Reusstal: der nächste Bergsturz kommt bestimmt.

Ein Teil der von Sturm «Harvey» heimgesuchten Stadt Houston wurde auf historischem Überschwemmungsgebiet gebaut. Wenn es um Bauvorschriften ging, drückten die Behörden aus fiskalischen Gründen oft ein Auge zu. In Falli Hölli bei Plasselb war es die Aussicht auf Abgaben von Ferienhausbesitzern, die zum fahrlässigen Ausbau des Siedlungsgebietes führte. Und in Brienz wurden effiziente Schutzbauten erst errichtet, als es Tote gab, obwohl das Gefährdungspotenzial durch Murgänge bekannt war. Der Bergsturz von Goldau fand vor der Erfindung des Verbrennungsmotors statt. Der menschenverursachte Klimawandel war also kaum Auslöser der Steinlawine.

In einigen Gebieten Italiens sind – um ein anderes Beispiel von Staatsversagen anzuführen – gemäss Aargauer Zeitung mehr als die Hälfte der Häuser illegal errichtet. Die Behörden achten häufig nicht auf die Einhaltung von erdbebensicheren Baunormen und genügend Abstand zu Vulkanen, sondern liebäugeln mit dem Steuersubstrat, das anfällt, wenn Liegenschaften nach ihrer Erstellung in die Legalität überführt werden.

Es ist Aufgabe des Staates, gefährdete Gebiete dem Bauen zu entziehen oder Schutzmassnahmen durchzusetzen. Die Wissenschaft ist heute in der Lage, notwendige Daten für solche Entscheide zu liefern. Dafür braucht es entsprechende Mittel und unspektakuläre Detailarbeit. Gemeinplätze jedenfalls sind kaum zielführend.

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Der energiepolitische Weg der s chweiz

Hansjörg Knecht, Nationalrat, Leibstadt, Präsident Hauseigentümerverband Aargau

Die Schweiz steht heute vor einem energiepolitischen Trilemma. Der Begriff Trilemma ist natürlich nicht so geläufig. Jedem wird aber aus eigener Erfahrung der Begriff Dilemma bekannt sein. Wenn man zwei Optionen hat und die sogenannte Qual der Wahl vor sich sieht, redet man von einem Dilemma. Das Trilemma erweitert jetzt aber diese Zwickmühle mit einer dritten Option. Denn wir haben einen grossen Konflikt zwischen drei energiepolitischen Zielen, die nicht gleichzeitig erreicht werden können und auch schlecht

miteinander vereinbar sind: erstens die Versorgungssicherheit, zweitens die Umweltverträglichkeit und drittens die Bezahlbarkeit.

Die Bezahlbarkeit meint einen kostengünstigen Zugang zu Strom. Strom soll für alle Schichten der Bevölkerung bezahlbar und vorhanden sein. Keinesfalls darf Elektrizität plötzlich ein Luxusgut für privilegierte Schichten sein. In der Schweiz haben wir glücklicherweise infolge einer bis anhin liberalen Wirtschaftspolitik noch relativ günstige Strompreise. Aber die Frage ist, wie lange noch? Denn stetig steigende Abgaben belasten alle Bürgerinnen und Bürger, während nur wenige Leute Geld über Subventionen abschöpfen können.

Die Umweltverträglichkeit will kein Abwirtschaften auf Kosten von zukünftigen Generationen zulassen. Es gibt nur ganz wenige Länder auf der Welt, die einen so klimaschonenden Strom-Mix vorzeigen können. Die Schweiz ist zuoberst auf den Ranglisten, wenn es um Nachhaltigkeit geht.

Die Versorgungssicherheit bedeutet die weitgehende Unabhängigkeit von Importen – aber auch eine konstante Versorgung mit Strom über 24 Stunden, ganz unabhängig von Wind und Wetter. Diese Gewährleistung der Stromversorgung ist Grundlage nicht nur der Wirtschaft, sondern auch für die Stabilität unserer Gesellschaft.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass unser Land noch in allen drei Disziplinen den Spitzenplatz im weltweiten Vergleich belegt. Die aktuellen politischen Weichenstellungen werden aber dieses Bild schon rasch trüben, weil das Gleichgewicht der drei Ziele aus den Fugen gerät. Oberstes Ziel muss jedoch nach wie vor sein, dass es unseren Kindern einmal ähnlich gut gehen soll wie uns. Der von unseren Vorvätern erschaffene Wohlstand und die Stabilität in der Schweiz müssen für kommende Generationen erhalten bleiben. Dazu gehört auch unsere sichere, verlässliche, saubere, für jedermann bezahlbare und einheimische Stromversorgung.

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Kehrichtverbrennungsanlage als Kraftwerk

Die Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) b uchs produziert Wärme aus verbranntem Müll und damit etwa so viel e nergie wie ein geothermisches Kraftwerk.

Dampfleitungen der Kehrichtverbrennungsanlage Buchs.

Die KVA Buchs verbrennt pro Jahr ca. 120’000 Tonnen Kehricht. Mit der Abwärme ist sie in der Lage, Energie zu produzieren wie ein geothermisches Kraftwerk. Eine KVA ist eine grosse und konstante Wärmequelle, die per Definition zu 50 Prozent erneuerbar ist. Bei der Verbrennung in den Öfen steigen die Temperaturen bis auf 1000 Grad an. Diese Hitze wird dazu genutzt, um im Kessel Wasser in Dampf umzuwandeln, der dann für die Fernwärme verwendet und mittels Turbine und Generator in elektrische Energie umgewandelt wird. Die beiden Ofenlinien der KVA Buchs sind mit luftgekühlten Rückschubrosten ausgestattet. Der Kehricht gelangt durch den Einfülltrichter in einen Schacht. Dort wird er durch hydraulische Schieber kontinuierlich in den Feuerraum gestossen. Damit eine vollständige Verbrennung gewährleistet wird, erhält der auf dem Rost liegende Abfall genügend Sauerstoff durch eine regelmässige Zufuhr von Luft in den Brennraum. Deshalb werden Öl oder andere brennbare Zusätze nicht benötigt. Der Dampf, der zur Erzeugung von Strom und Fernwärme verwendet wird,

wird in einem Kessel produziert, der sich oberhalb des Verbrennungsrostes befindet. Dabei wird das Wasser zuerst bis zum Siedepunkt und weiter auf die für die Turbine benötigte Temperatur erhitzt.

18 Megawatt Wärme

Die KVA Buchs hat eine Maximalleistung von 18 Megawatt Wärme in Form von heis-

Foto: Andreas Walker

sem Dampf und produziert pro Jahr mehr als 65 Mio. Kilowattstunden Wärme sowie 65–68 Mio. Kilowattstunden Strom. Die Wärmeenergie wird an die Fernwärme Wynenfeld AG (FEWAG) abgegeben. Dabei wird Dampf mit 22 bar Druck und 280 °C ins Fernwärmenetz eingespeist. Die Fernwärme Wynenfeld AG liefert den Dampf an verschiedene Industriebetriebe und an das Kantonsspital Aarau. Dabei handelt es sich vornehmlich um hochwertige Prozessenergie, mit welcher die Betriebe total ca. 6,5 bis 7,0 Mio. Liter Heizöl pro Jahr ersetzen können. Dies sind ähnliche Energiemengen, wie sie von einem geothermischen Kraftwerk mit einer Tiefenbohrung von 4000–4500 Metern erzeugt werden.

Auch die KVA Turgi liefert nebst Strom (ca. 50 Mio. Kilowattstunden) rund 20 Megawatt Wärme in ein Fernwärmenetz. Dort werden rund 450 grössere Liegenschaften mit Gebäudewärme und Brauchwarmwasser versorgt. Damit leistet die Wärme- und Stromproduktion der Kehrichtverbrennungsanlagen einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung.

g eothermisches Kraftwerk im Kanton Aargau (aw) Unser Energiebedarf steigt stetig und wird trotz Energiesparmassnahmen immer grösser. Die konventionellen Stromerzeuger wie Flusswasserkraftwerke oder Kernkraftwerke stossen entweder an ihre Grenzen oder die Entsorgungsproblematik ist noch nicht gelöst. Die vorhandenen alternativen Energien wie Wasser (Kleinwasserkraftwerke), Wind, Sonne, Biogas oder feste Biomasse liefern nur nach Angebot und können somit keine Bandenergie zur Verfügung stellen. Das grosse geothermische Potenzial in der Schweiz ist noch nicht erschlossen. Der Verein Geothermische Kraftwerke Aargau (VGKA) hat das Ziel, eine Möglichkeit für einen Geothermie-Werk- Standort im Kanton Aargau zu finden. Geothermie-Bohrungen, wie sie in Basel, Zürich und St. Gallen gemacht wurden, gingen von 10 bis 20 Megawatt thermischer Leistung aus. Leider waren sie trotz erheblicher Kosten nicht erfolgreich. Dies hat dazu geführt, dass die grossen Energiekonzerne im Moment eher in Technologien investieren, die weniger risikoreich sind. Der Kanton Aargau wäre jedoch durchaus mit günstigen Voraussetzungen für Geothermie ausgestattet. Deshalb hat es sich der Verein Geothermische Kraftwerke Aargau VGKA zur Aufgabe gemacht, diese Vorteile zu verdeutlichen und publik zu machen.

Naturhighlight Auen – die r eussebene

Die Nachfrage nach Natur- und e rholungsgebieten, insbesondere die b eliebtheit von g ewässern als b ade- und f reizeitort, nimmt stetig zu. e in äusserst begehrtes Ausflugsziel im Kanton Aargau ist die f luss-Natur-Kultur- l andschaft im r eusstal.

Die Reussebene gilt als Pionierregion des Auenschutzparks Aargau, welcher 1994 gegründet wurde. Schon über Jahrzehnte hinweg erhitzte der Kampf für und gegen die Reusstalsanierung die Gemüter. Die Interessen der Elektrizitätswirtschaft, der Landwirtschaft, des Wasserbaus und des Naturschutzes standen sich gegenseitig im Weg. Doch der Stiftung Reusstal ist es durch ihre hartnäckigen Schutzbemühungen gelungen, einen Weg des Kompromisses zu finden. Heute ist die weitläufige Landschaft, das alte Schwemmland der Reuss, von nationaler Bedeutung. Mit einer Fläche von 327 Hektaren entlang der Reuss von Bremgarten bis Sins bildet die Reussebene das grösste zusammenhängende Gebiet des Auenschutzparks Aargau und gehört zum europäischen Netzwerk der wichtigen Schutzgebiete (Natura 2000 bzw. Smaragd-Netzwerk).

Rückblick

Bereits zu Zeiten des Freiämtersturms 1830 wurde versucht, das Reusstal zu bändigen

und die Überschwemmungsgefahr zu bannen. 1953 war es dann so weit: die Reusstalsanierung startete und dauerte bis 1985. Hochwasserdämme, Entwässerungskanäle und Pumpanlagen wurden errichtet; die ursprünglichen Auenwälder weitgehend gerodet, um die Böden zu trocknen und landwirtschaftlich zu nutzen. Aus Riedflächen (Feuchtgebiete mit gutem Streuertrag ohne Dünger) entstand Kulturland. 120 Mio. Franken kostete die Begradigung der Reuss ohne das Kraftwerk Zufikon. Die

Landschaft veränderte sich in rasantem Tempo. Trotz dem weitgehenden Verlust der ursprünglichen Urlandschaft ist der 57 Kilometer lange Lauf der Reuss auf Aargauer Boden eine der vielfältigsten und besterhaltenen Flusslandschaften des Mittellandes. Die Stiftung Reusstal hat es sich seit über 50 Jahren zur Aufgabe gemacht, neue Schutzgebiete durch Landabtausch mit Umzonung zu schaffen und einen naturnahen Reusslauf sowie naturschonende Landund Forstwirtschaft zu fördern. Heute wird

s alomé e delmann, HEV Aargau
Naturlehrpfad an der Stillen Reuss, Giriz-Aue, Rottenschwil.
Flachsee Unterlunkhofen mit Beobachtungsversteck auf Stelzen.
Fotos: Salomé Edelmann

im Reusstal ein gelenkter Naturschutz praktiziert.

Frei fliessende Gewässer

Die Wasserführung «ungezähmter» Flüsse und Bäche ist witterungsabhängig. Bei Hochwasser steigt der Wasserspiegel und das Wasser fliesst schneller. Sand und Kies vom Grund und Ufer werden mitgerissen und dort wieder abgelagert, wo die Strömung nachlässt. Das Flussbett verändert sich ständig. Im Flachland fliesst das Wasser in Schlaufen, das heisst, es mäandriert; im steileren Bereich bildet sich ein Netz verzweigter Arme. Kahle Stellen von abgeschwemmtem Ufermaterial sowie Sandund Kiesbänke sind wichtige Lebensräume für spezielle Tier- und Pflanzenarten. Aufgrund der geringen Schleppkraft der Reuss im Staugebiet des Flachsees werden hier Kiesbänke und Kiesinseln künstlich angelegt und unterhalten. Der Unterhalt der Auengebiete ist eine Daueraufgabe und beinhaltet Heckenpflege, Schneiden von Riedwiesen und periodisches Ausbaggern von Tümpeln, Weihern und Gräben, um sie zu vergrössern und zu vernetzen.

Flachsee – Biotop aus Menschenhand

Die Inbetriebnahme des Kraftwerks Bremgarten-Zufikon 1975 schränkte die Flussdynamik zwar weiter ein, erschuf jedoch neuen Lebensraum für eine grössere Artenvielfalt. Durch den Kraftwerkaufstau entstand das im Aargau grösste künstlich angelegte Auengebiet bei Unterlunkhofen, ein national bedeutender Brut-, Rast- und Überwinterungsplatz für seltene und gefährdete Wasservögel und Amphibien. Das Gewässer ist seicht und wird von der Reuss nur langsam durchströmt. Gleichbleibende Wasserstände durch den errichteten Staudamm bis nach Maschwanden und seltene Pflanzenarten im Uferbereich ermöglichen es Tierarten mit ganz speziellen Bedürfnissen, hier zu brüten. Aus diesem Grund legt die Ornithologische Arbeitsgruppe Reusstal (OAR) ihren Beobachtungsschwerpunkt auf den Flachsee und nutzt das erste im Aargau errichtete Hide (Beobachtungsversteck). Zurzeit werden über 230 einheimische Vogelarten in der Reussebene gezählt, darunter der Kiebitz, der Kormoran,

die Mittelmeermöve und der Graureiher. Rund um den Flachsee ermöglicht der Naturpfad Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt, Geschichte und Entwicklung der Landschaft. Der etwas kürzere Naturpfad befindet sich im Naturschutzgebiet Stille Reuss-Giriz, ehemalige Flussschlinge in Rottenschwil, direkt neben dem Naturschutz-Informationszentrum Zieglerhaus. Im Sinne des Erholungslenkungskonzepts wird hier das Angebot für Naturerlebnismöglichkeiten gebündelt.

Besucher lenken

Im Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Erholungsnutzung ist es wichtig, dass Besucher den besonderen Wert der Reussebene und die Schutzbestimmungen kennen. In der Reussebene wird deren Einhaltung seit 1974 kontrolliert. Der grösste Verstoss ist die Nichteinhaltung der Hundeleinepflicht. Bodenbrüter sind dadurch in Gefahr. Wer einer Aufsichtsperson, erkenntlich an blauer Mütze und blauem Oberteil, begegnet, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, mehr über das Schutzgebiet zu erfahren. Ausgerüstet mit Fernglas und Fahrrad gehen sie auf die Pirsch und versetzen einen in Entdeckungsstimmung. Manch einer wurde davon schon angesteckt, weshalb in Zukunft die Umweltbildung gefördert werden soll. Die Aufsichtspersonen informieren beispielsweise darüber, warum die Besucherlenkung immer notwendiger wird. Denn die Erhaltung der Biodiversi-

tät hängt von jedem einzelnen Erholungssuchenden ab.

Aktuelles

Jedes Jahr an Auffahrt findet durch diese schöne Naturlandschaft der Rigimarsch statt, ein 50 Kilometer langer Nachtmarsch von Bremgarten bis auf die Rigi. Wer sportlich fit ist, schafft es rechtzeitig zum Sonnenaufgang ans Endziel Rigi Kulm und wird mit Bahn und Bus zurück nach Bremgarten chauffiert.

Weitere Informationen: www.stiftung-reusstal.ch, www.flowerwalks.ch, www.ag.ch/auenschutzpark

Ewald, K. C. und Klaus, G. (2010): Die ausgewechselte Landschaft – Vom Umgang der Schweiz mit ihrer wichtigsten natürlichen Ressource. Bern/Stuttgart/Wien, Haupt. 2. Aufl. 660 S.

Zitat

«In der Landschaft findest Du […] die Psyche der Bevölkerung ausgedrückt, zum Beispiel ihr Raumgefühl, ihren Schönheitssinn, den Gemeinschaftsgeist, die Traditionstreue, und zwar nicht nur in den Ortschaften, wo dieses selbstverständlich am ehesten in die Augen fällt.»

Geograf Josef Schmithüsen aus der Zeitschrift «Natur und Landschaft», 1961

Naturschutzgebiet Giriz.

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g reat American e clipse

Am 21. August fand eine totale s onnenfinsternis über Nordamerika statt. Zu diesem s pektakel reisten Menschen aus der ganzen Welt an.

Verfinsterungen von Sonne und Mond haben die Menschen seit je fasziniert, in Schrecken versetzt oder zu unglaublichen Spekulationen veranlasst. Früher galten diese Erscheinungen als Ausdruck des Götterzorns. Doch auch der Mensch des 21. Jahrhunderts blickt noch mit grossem Staunen auf diese spektakulären kosmischen Schattenspiele. Bei einer Sonnenfinsternis stehen Sonne, Erde und Mond exakt in einer Linie und der Neumond wirft seinen Schatten auf die Erde. Im Kernschatten des Mondes kann die Sonnenfinsternis total, im Halbschatten dagegen nur partiell beobachtet werden.

Extrem eindrückliches Ereignis

Eine totale Sonnenfinsternis ist ein ausserordentlich eindrückliches Ereignis. Mit zunehmender Verfinsterung der Sonne wird es ganz allmählich dunkler. Die Augen passen sich jedoch unmerklich an, sodass diese schleichende Verdunkelung kaum wahrgenommen wird. Erst Minuten vor der Totalität ist eine spürbare Veränderung des Lichts wahrzunehmen. Der Gesang der Vögel verstummt und es kehrt eine gespenstische Ruhe ein. Dann wird es schlagartig dunkel, als ob jemand mit einem Lichtschalter die Sonne ausgeknipst hätte. Wenn der letzte Lichtstrahl durch ein Mondtal blitzt, erscheinen der Brillantring am Sonnenrand und kurz darauf die Korona, die äussere Gashülle der Sonne. Gerade für Menschen, die zum ersten Mal eine Sonnenfinsternis erleben, ist dieses Ereignis so eindrücklich, dass sie zum Beispiel vor Ergriffenheit spontan zu weinen beginnen. Selbst routinierte Fotografen sind manchmal dermassen beeindruckt, dass sie erst nach der Totalität merken, dass sie vergessen haben den Sonnenfilter vor der Kamera abzunehmen. Wer einmal eine Sonnenfinsternis gesehen hat, will wieder eine sehen. Deshalb reisen mittlerweile viele Interessierte diesen Ereignissen bis ans Ende der

Welt nach. So war es auch bei der Sonnenfinsternis vom 21. August.

Verlauf der Finsternis

Der Streifen der Totalität verlief vom Pazifik bis in den Nordwesten der USA – über die Staaten Oregon, Idaho, Wyoming, Nebraska, Missouri, Kentucky, Tennessee, den Westen von North Carolina, den Norden von Georgia, South Carolina und danach in den Atlantik hinaus. Die längste Dauer von 2 Minuten und 40 Sekunden war nordwestlich von Hopkinsville (Kentucky) zu beobachten. Die Breite der Kernschattenzone betrug an diesem Ort 115 Kilometer. Die letzte totale Sonnenfinsternis auf dem US-amerikanischen Festland war vor mehr

als 38 Jahren zu beobachten (26. Februar 1979). Dementsprechend war diese Finsternis von grossem Interesse. Sogar die amerikanische Post würdigte dieses Ereignis mit speziellen Sonnenfinsternis-Briefmarken und einem Sonderstempel, der nur am 21. August erhältlich war. Da im Nordwesten der USA (Oregon, Idaho) statistisch die geringste Wolkenbedeckung zu erwarten war, reisten viele Leute in dieses Gebiet, wo richtige Sonnenfinsternis-Partys gefeiert wurden. Die Totalitätsdauer war dort mit einer Minute und 45 Sekunden zwar nicht maximal, dafür war der Himmel klar. Das schöne Wetter hatte jedoch auch seine Schattenseiten. So waren im Nordwesten der USA sowie in Kanada etliche Wälder am Brennen. Die Rauchwolken dieser Brände waren weit umher sichtbar. In den Zeitungen wurde Tage davor gewarnt, dass für den Tag der Sonnenfinsternis mit einem extrem hohen Verkehrsaufkommen gerechnet werden muss. Glücklicherweise hielt sich der Verkehr jedoch in Grenzen und war vor allem nach dem Ereignis zu spüren, da offenbar sehr viele Menschen gleichzeitig wieder abreisten. Die nächste totale Sonnenfinsternis wird am 2. Juli 2019 in Chile und Argentinien zu beobachten sein. In drei Jahren gibt es im Durchschnitt zwei totale Sonnenfinsternisse auf der Welt. Die nächste totale Sonnenfinsternis in der Schweiz wird jedoch erst am 3. September 2081 zu sehen sein.

Die Sonnenfinsternis, mit einem Weitwinkelobjektiv aufgenommen.

Während der Totalität wird die Korona, die äussere Gashülle der Sonne sichtbar.
Fotos: Andreas Walker

g ebäude erneuern – s chritt für s chritt

i nfoanlässe von e nergieberatung Aargau und H e V Aargau

b estehende g ebäude erfüllen meist nicht den heutigen energetischen s tandard und damit auch nicht mehr die Ansprüche an Komfort und b ehaglichkeit. s chwerpunkt der diesjährigen Veranstaltungen von e nergieberatung Aarau und H e V Aargau ist deshalb die g ebäudemodernisierung.

s usanna Wernli, Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau, Aarau

Eine Gebäudemodernisierung stellt Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer oft vor grosse Herausforderungen. Welche Massnahmen sollen zuerst umgesetzt werden? Gibt es verschiedene Lösungen? Worauf ist bezüglich Konstruktion und Bauphysik speziell zu achten? Welches sind mögliche Konflikte? Mit welchen Investitionen ist zu rechnen? Gibt es Fördergelder und können Steuererleichterungen geltend gemacht werden? Bereits bei diesen Fragen zeigt es sich, dass eine vorgängige Auslegeordnung und Bestandsaufnahme unverzichtbar sind. Dabei ist eine unabhängige und professionelle Energieberatung das A und O für das gute Gelingen einer Gebäudemodernisierung.

Vorgehen bei Hausmodernisierung Im Rahmen der Informationsveranstaltungen wird das Vorgehen bei einer Gebäudeerneuerung anhand eines Beispielobjekts aus dem Fricktal erläutert. Dabei

handelt es sich um ein typisches Einfamilienhaus mit 5½ Zimmern aus den Sechzigerjahren in massiver Bauweise aus Backstein mit Satteldach. Der mangelhafte Wärmeschutz ist ebenfalls typisch für diese Generation von Wohnbauten. Der Energieberater zeigt deshalb auf, wie der energetische Zustand der Gebäudehülle beurteilt wird und welche Dämmmassnahmen geeignet sind. Nebst der Komplettsanierung des Dachs wird auch auf die Dämmung der Kellerdecke sowie auf den Ersatz von Fensterläden durch Lamellenstoren eingegangen. Weitere Themen in der Beratung sind der Heizungsersatz, die verschiedenen Haushaltgeräte und die Beleuchtung. Zudem wird dokumentiert, welche energetische Wirkung durch die Massnahmen erzielt werden kann und mit welchen Kosten zu rechnen ist.

In Etappen oder Gesamtrenovation Sowohl bei einer etappierten Umsetzung von Massnahmen als auch bei einer Gesamtmodernisierung müssen immer sämtliche Massnahmen aufeinander abgestimmt werden. Nur so können

schwer wiegende Bauschäden und Fehlinvestitionen vermieden werden. Bei einer Gesamtmodernisierung ist die Bauzeit im Vergleich mit einer etappenweisen Erneuerung über mehrere Jahre kürzer, was tiefere Investitionskosten verursacht. Hingegen ist die etappierte Teilmodernisierung aus steuerlicher Sicht interessanter. Kommt hinzu, dass eine Teilsanierung in bewohntem Zustand möglich ist.

Kurzfilm Gebäudemodernisierung Vom erwähnten Beispielobjekt aus dem Fricktal wurde ein Kurzfilm gedreht, der anlässlich der Informationsveranstaltungen seine Premiere haben wird. Darin wird gezeigt, wie ein Beratungsgespräch abläuft und welche Themen der Beratungsbericht umfasst, der als Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen dient. Zudem wird zu sehen sein, wie die Bauherrschaft die Geschichte ihrer Hausmodernisierung erlebte.

Workshops für Grundlagenwissen

In den Workshops wird das Thema Dämmen eingehend behandelt. Dabei werden

Türsicherung

Nachrüstung bestehender Türe zur Sicherheitstüre

Sicherheitsfenster

Geprüft und zertifiziert in allen Bauformen und Materialien

Zusätzlicher Schutz im Gesamtsystem

verschiedene Lösungen vom Dach bis zum Boden im Detail diskutiert. Weitere Schwerpunkte sind die Dichtheit, das Verhindern von Kondensat und Wärmebrücken sowie die damit verbundenen beziehungsweise vermeidbaren Konflikte. In

kleinen Gruppen und mit Hilfe von Modellen werden verschiedene Aufgaben gelöst. Dabei können auch individuelle Fragen eingebracht und besprochen werden. Ziel der Workshops ist es, dass die Teilnehmenden anschliessend über Grundla-

genwissen verfügen, mit dem ein Auftrag korrekt formuliert und vergeben werden kann.

Informationen: www.ag.ch/energie

einladung zu den informationsveranstaltungen und Workshops der energieberatung Aargau 2017

Die Informationsveranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit dem HEV Aargau durchgeführt.

informationsveranstaltungen

gebäude erneuern – schritt für schritt!

Workshops

Dach, Wand und boden –gebäudehülle richtig dämmen

suhr, Zentrum bärenmatte Turnhalleweg 1

baden, Aula Kanti baden Seminarstrasse 3

Zofingen, bZZ bildungszentrum Strengelbacherstrasse 27

rheinfelden, Musiksaal, Kurbrunnen

Klingnau, Probsteiturnhalle Probsteistrasse 1

Wohlen, Aula Kantonsschule Wohlen Allmendstrasse 26

Anmeldung (obligatorisch) möglich ab 16. Oktober 2017 bitte unter www.ag.ch/energie > topthema

Die Veranstaltungen sind kostenlos.

Wir freuen uns auf ihre teilnahme.

Anhand eines Beispiels zeigen wir Ihnen, wie eine erfolgreiche Modernisierung geplant wird.

Montag, 30. Oktober 2017 19.00–20.30 Uhr

Montag, 6. November 2017 19.00–20.30 Uhr

Montag, 13. November 2017 19.00–20.30 Uhr

Montag, 20. November 2017 19.00–20.30 Uhr Habich-Dietschy-Strasse 14

Montag, 27. November 2017 19.00–20.30 Uhr

Montag, 4. Dezember 2017 19.00–20.30 Uhr

Programm

Beratungsangebote und Förderprogramme Zustand Ihres Hauses? Eine Bestandsaufnahme Umsetzungsstrategie Sinnvolle Etappierung Investitionsoptimierungen und Steuererleichterungen

Apéro

Gelegenheit für persönliche Kontakte zu Energieberaterinnen und -beratern.

Sie erfahren, wie mit optimaler Dämmung Energie gespart und gleichzeitig der Wohnkomfort verbessert werden kann.

Dienstag, 31. Oktober 2017 16.00–18.15 und 19.00–21.15 Uhr

Dienstag, 7. November 2017 16.00–18.15 und 19.00–21.15 Uhr

Dienstag, 14. November 2017 16.00–18.15 und 19.00–21.15 Uhr

Dienstag, 21. November 2017 16.00–18.15 und 19.00–21.15 Uhr Schulhaus Schützenmatt, Kaiserstr. 18

Dienstag, 28. November 2017 16.00–18.15 und 19.00–21.15 Uhr

Dienstag, 5. Dezember 2017 16.00–18.15 und 19.00–21.15 Uhr

Programm

Wie viel Dämmung braucht es?

Zweckmässige Detaillösungen vom Dach bis zum Boden

Dämmstoffe und Nachhaltigkeit Wärmebrücken erkennen und eliminieren Dichte Gebäudehüllen – Kondensatbildung vermeiden

Voraussichtlich werden die Workshops auch im Rahmen des Schulungsprogramms 2017/2018 angeboten.

energieberatung Aargau –eine Dienstleistung des Kantons Aargau

Weitere Informationen folgen unter: www.ag.ch/energie > Bauen & Energie > Veranstaltungen

Immobilienangebote HEV Aargau

Einfamilienhaus Zofingen

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770 m2 Grundstück, terrassierter Garten wunderschöne Weitsicht

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Verkaufspreis CHF 750’000.–

Eigentumswohnung in Egliswil

2½ Zimmer, 65 m² Wohnfläche moderne Wohnung mit Blick ins Grüne gut besonnter Balkon, eigenes Kellerabteil eigene Waschküche ein Tiefgaragen-Parkplatz Verkaufspreis CHF 299’000.–

Eigentumswohnung in Neuenhof

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Einfamilienhaus in Schneisingen

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Chalet/Bauland in Endingen 5½ Zimmer, 126.3 m² Wohnfläche schöne Weitsicht, ruhig, sonnig 821 m² Grundstück

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ZFH mit Einliegerwohnung in Koblenz

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s ondernutzungsrecht versus s onderrecht

Frage:

Ich bin Stockwerkeigentümer einer Parterre-Wohnung und möchte den zu meiner Einheit gehörenden Rasen nächstes Frühjahr mit Platten belegen. Es gibt nun andere Eigentümer, die sich gegen dieses Vorhaben zur Wehr setzen. Das Reglement enthält diesbezüglich keine Bestimmungen. Darf ich meinen Rasen nicht so umgestalten, wie ich das gerne hätte?

Antwort:

Ein Aussenbereich wie der Garten ist nicht Teil Ihres Sonderrechts, wie beispielsweise der Innenbereich Ihrer Wohnung. Ein Garten gehört immer der Gemeinschaft der Stockwerkeigentümer. An der Rasenfläche besteht für Sie als Eigentümer der Parterre-Wohnung lediglich ein ausschliessliches Nutzungsrecht (auch Sondernutzungsrecht genannt), das heisst, dass nur Sie diesen gemeinschaftlichen Teil nutzen dürfen. Dieses besondere Nutzungsrecht ändert aber nichts daran, dass der Rasen der Gemeinschaft gehört. Sie dürfen somit nicht wie im Sonderrecht frei tätig werden. Für Ihr Vorhaben ist ein Beschluss der Stockwerkeigentümergemeinschaft notwendig.

Partikularinteresse des Einzelnen

Das Recht unterscheidet in solchen Fällen zwischen notwendigen, nützlichen und

luxuriösen baulichen Massnahmen. Das Verlegen der Platten auf dem Rasen ist für Sie unzweifelhaft eine nützliche bauliche Massnahme, weil sie Ihre Nutzungsmöglichkeit erhöht. Aus Sicht der anderen Stockwerkeigentümer handelt es sich allerdings um eine luxuriöse bauliche Massnahme, weil kein gemeinschaftliches Interesse an der Umgestaltung der Rasenfläche besteht. Dies führt dazu, dass die Zustimmung zu dieser baulichen Massnahme einstimmig erfolgen muss.

Als Hilfsargument zu Ihren Gunsten könnten Sie anbringen, dass die Platten die Liegenschaft ansehnlicher machen, was im Interesse der aller Eigentümer wäre. Die Erfolgschancen dieses Vorbringens sind allerdings eher gering.

Die Rechtsberatenden des HEV Aargau beantworten werktags von 9.00 bis 11.30 Uhr unter 056 200 50 70 telefonisch Rechtsfragen.

i va Marelli, MLaw, Rechtsberaterin HEV Aargau

l ockerung der Abstandsvorschriften

Neuerungen zu Pflanzen an der Parzellengrenze

b äume und s träucher müssen zur Nachbarparzelle einen gewissen Abstand einhalten. Der g rosse r at des Kantons Aargau hat die Abstandsvorschriften mit b eschluss vom 27. Juni 2017 gelockert und vereinfacht, so dass Pflanzen ab 1. Januar 2018 weniger Abstand einhalten müssen. Damit können im Abstand zwischen Parzellengrenze und g ebäude künftig vermehrt grössere Pflanzen gesetzt werden.

Das aktuelle Einführungsgesetz zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch und Partnerschaftsgesetz (EG ZGB) datiert vom 27. März 1911 – es ist also über 100 Jahre alt. Der Regierungsrat legte dem Grossen Rat deshalb eine Totalrevision vor1. Das EG ZGB regelt auch die Abstandsvorschriften von Pflanzen gegenüber der Parzellengrenze. Seit Jahrzehnten müssen hochstämmige Bäume (wie Birken, Fichten, usw.) sowie Nuss- und Kastanienbäume einen Abstand

gegenüber Bauzone

Bauzone

von 6 m zur Parzellengrenze einhalten, andere Obstbäume 3 m. Für Zwergbäume, Zierbäume sowie Sträucher bis 3 m Höhe galt bisher ein Abstand von 1 m, für Zierbäume bis 6 m Höhe ein Abstand von 3 m. Gemessen wird jeweils am Fuss der Pflanze in der Mitte des Stammes bis zur Parzellengrenze (§ 88 Abs. 1 und 2 EG ZGB).

l ukas Pfisterer, Dr. iur., Pfisterer Fretz Rechtsanwälte, Aarau In einer Gegenüberstellung sehen die Abstandsvorschriften wie folgt aus (rote Linie = neu).5

Das Bild vieler Gemeinden in unserer Region ist geprägt durch Pflanzen, Laub- und Nadelgehölze mit teilweise markanten Höhen. Gerade grössere Bäume sind meist willkommene landschafts- und quartierprägende Elemente in den Wohnquartieren. Oft stehen sie jedoch nahe an den Grundstücksgrenzen und verletzen die Abstandsvorschriften des EG ZGB. Die Bäume müssten auf Verlangen der Nachbarn gefällt werden. Im Zuge von Neuüberbauungen stehen solche grossen Bäume oft den Neubauten im Weg, und Neupflanzungen sind aufgrund der Abstandsvorschriften meist unmöglich (vorbehalten die Zustimmung der Nach-

barn). Langfristig führt das zum Verschwinden von grösseren Bäumen aus den Dorfbildern. Die Abstandsvorschriften des EG ZGB und die politisch erwünschte Durchgrünung von Dörfern kollidieren hier miteinander. Die Gemeinden könnten dem zwar entgegenwirken, indem sie einzelne Bäume oder Baumgruppen ausdrücklich schützen. Das ist aber nur für besondere Pflanzungen realistisch, nicht für das ganze Gemeindegebiet.

Auf einen parlamentarischen Vorstoss2 hin hat der Grosse Rat im Juni 2017 die Abstandsvorschriften des EG ZGB etwas gelockert. Trotz enger stehenden Gebäuden sollen weiterhin Pflanzen mit einer gewissen «Statur» gesetzt werden können. Eine wesentliche Änderung betrifft insbesondere Pflanzen mit einer Höhe von bis zu 7 m. Sie müssen nicht mehr 3,5 m Abstand einhalten wie bisher, sondern nur noch 2 m (§ 73 Abs. 1 Buchstabe b neuEG ZGB). Die Begründung dazu liegt in den Abstandsvor-

schriften von Gebäuden: Viele Gemeinden schreiben einen Grenzabstand für Gebäude von 4 m vor. Bisher konnten in diesen 4 m kaum grössere Pflanzen gesetzt werden; der Pflanzabstand liess das nicht zu. Der verkleinerte Pflanzabstand von 2 m erlaubt nun zwischen Parzellengrenze und Gebäude Pflanzen von bis zu 7 m Höhe, also bereits eine stattliche Grösse. Diese Höhe entspricht ungefähr der Höhe von zwei Geschossen (Erdgeschoss, 1. Obergeschoss).

Für einzelne Pflanzen bis zu einer Höhe von 1,8 m gilt kein Grenzabstand (§ 67 Abs. 2 neuEG ZGB). Pflanzen mit einer Höhe zwischen 7 m und 12 m müssen wie bisher die halbe Pflanzenhöhe einhalten. Für Nuss-, Kastanien und andere Bäume mit einer Höhe von über 12 m gilt unverändert ein Abstand von 6 m (§ 73 Abs. 1 neuEG ZGB). Grünhecken (Thuja u. ä.) in Bauzonen müssen einen Abstand von 0,6 m einhalten und dürfen maximal 1,8 m hoch sein (§ 72 Abs. 1 neuEG ZGB). Das Zurückschneiden von Pflanzen auf die zulässige Höhe kann jederzeit verlangt werden (§ 69 neuEG ZGB). Für alle Pflanzen gilt, dass sie nicht auf das Nachbargrundstück hinüberwachsen dürfen.

Die neuen Regeln über die Abstände treten voraussichtlich am 1. Januar 2018 in Kraft. Sie gelten ab dann für alle Pflanzen. Jene, welche den bisherigen Regeln widersprochen haben und nach den neuen Regeln nun erlaubt sind, werden damit (nachträg-

lich) rechtmässig. Jene, welche bisher rechtmässig waren, neu aber nicht mehr, sind in ihrem Bestand geschützt (§ 106 neuEG ZGB).

Mit den etwas gelockerten Abstandsvorschriften sind die Instrumente vorhanden, dass Verdichtung und Durchgrünung besser harmonieren. Die Umsetzung hängt vom Willen der Bauherrschaften ab.

1 GR.16.136, Botschaft des Regierungsrats an den Grossen Rat vom 22. Juni 2016, Einführungsgesetz zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch und Partnerschaftsgesetz (EG ZGB) und Einführungsgesetz zum Schweizerischen Obligationenrecht (EG OR); Totalrevision; Bericht und Entwurf zur 1. Beratung.

2 GR.15.234, Motion Dr. Lukas Pfisterer, FDP, Aarau, vom 27. Oktober 2015 betreffend Schaffung einer kommunalen Rechtsgrundlage zum Schutz von Pflanzen in Abweichung zum EG ZGB.

3 Vgl. GR.17.78, Botschaft des Regierungsrats an den Grossen Rat vom 29. März 2017, Einführungsgesetz zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch und Partnerschaftsgesetz (EG ZGB) und Einführungsgesetz zum Schweizerischen Obligationenrecht (EG OR); Totalrevision; Dekret über die Verfahrenskosten; Änderung; Bericht und Entwurf zur 2. Beratung, S. 6.

4 Bei Grenzabständen zwischen 1,5 m und 2 m wird mit der neuen Regelung gegenüber dem geltenden Recht die zulässige Pflanzenhöhe geringfügig eingeschränkt (Bild, gestrichelte Linie). Die bestehenden Pflanzungen sind durch die Übergangsbestimmung in § 106 EG neuZGB in ihrem Bestand jedoch geschützt; vgl. dazu Abbildung.

5 GR.17.78, Botschaft, S. 6 (vgl. Fn. 3).

Pflanzenhöhe Abstand alt Abstand neu bis zu 3 m

8

Eine Gegenüberstellung zwischen alter und neuer Bestimmung.3

c hrysanthemen – die Herbstboten

Wenn sich der Herbst ankündigt, die Tage kürzer werden und es kälter wird, kommt die Zeit der Chrysanthemen (Chrysanthemum). Bei uns sind die farbenfrohen Blumen mehrheitlich als Zierpflanzen bekannt. Chrysanthemen, die ursprünglich aus Japan, China und Korea stammen, gehören in die Pflanzenfamilie der Korbblütler. Es gibt schätzungsweise 3000–5000 Sorten und eine grosse Auswahl an Farben: Gelb, Orange, Rot und Lila, aber auch in Weiss und in vielen Zwischenfarben, durchaus auch zweifarbig. Chrysanthemen gibt es strahlenförmig, einfach oder gefüllt, mit kleinen oder grossen Blüten. Die natürliche Blütezeit ist bei uns vom August bis in den November. Die spät blühenden Sorten entwickeln ihre volle Blütenpracht

erst, wenn die Tage kürzer werden. An Blütenfülle ist die Chrysantheme kaum zu übertreffen. Wenn man die sonst recht anspruchslose Herbstschönheit pflegt und Verblühtes ausputzt, kann man sich mehrere Wochen an der Blütenpracht erfreuen. Die Haltbarkeit hängt übrigens auch von der Blütenfarbe ab. Werden die Chrysanthemen im Freien gezogen und nicht im Treibhaus, leuchten ihre Farben viel intensiver. Nicht alle Chrysanthemen sind winterhart. Im Handel werden jedoch immer mehr besonders robuste Chrysanthemen angeboten (Garden Mums).

In Medizin und Küche Chrysanthemen sind nicht nur Zierpflanzen, sondern finden in vielen Bereichen Anwendungen. In Japan ist die Chrysan-

theme die Staatsblume und heisst Kiku, was «Abendsonne» bedeutet. In China heisst sie Ju Hua und steht für ein langes Leben. In Japan wie in China werden die Blüten als Tee zubereitet. Dieser Tee ist sehr beliebt und hat eine lange Tradition. Die Chrysantheme wird aber nicht nur als Tee verarbeitet, sie hat auch in der traditionellen chinesischen Medizin ihren festen Platz. Sie wird gegen verschiedene Leiden eingesetzt. Schon Konfuzius schrieb über die positive Wirkung von Chrysanthemen. Eine weitgehend in Vergessenheit geratene Chrysantheme ist die Salat-Chrysantheme (Shungiku) oder auch Goldblume genannt, die man als Gemüse wie Spinat zubereiten kann oder als Salat. Auch in süss-sauren asiatischen Gerichten findet sie häufig Verwendung.

Foto: Jeannine Stierli

Fricktal

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Für Hauseigentümer

Jetzt an eine neue Heizung denken

t homas l enzin, Präsident Suissetec Aargau, Gebäude-Energieberater, Lenzin Heizungen, Wölflinswil

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das gilt auch für Ihre neue Heizung. Ob Sie ein neues Haus bauen oder Ihre in die Jahre gekommene Heizung ersetzen müssen –Ihre Wahl hängt immer auch von den Gegebenheiten Ihres Hauses ab. Dabei spielen ökologische Aspekte eine grosse Rolle.

Thomas Lenzin, Sie sind Gebäude-Energieberater und Präsident von Suissetec Aargau. Worauf muss ich bei der Wahl meiner Heizung achten?

Ökologische Überlegungen müssen eine zentrale Rolle spielen. Wärmepumpen bieten sich an, eignen sich aber nicht für alle Häuser: Schlecht gedämmte, alte Liegenschaften mit Radiatoren sind für eine Wärmepumpenlösung ungeeignet. Die Auswahl ist heute gross: Sobald die Atomkraftwerke abgeschaltet und keine Gasund Kohlekraftwerke mehr betrieben werden, wird die Entscheidung sicherlich einfacher. Der Entscheid, welche Heizungsanlage man wählt, bleibt eine persönliche Angelegenheit, die allerdings künftig noch mehr durch Gesetze eingeschränkt wird. Nur so kann das Ziel der Energiestrategie 2050 erreicht werden.

Gibt es andere Lösungen als Wärmepumpen? Als Alternative kommen beispielsweise Pelletsfeuerungen infrage. Wer Wald besitzt, könnte auch eine Stückholzfeuerung mit Speicher oder eine Holzschnitzelfeuerung als ökologische Variante in Betracht ziehen. Thermische Solaranlagen sind stark rückläufig, da stromerzeugende Fotovoltaikanlagen in den letzten Jahren viel

günstiger und damit erschwinglich wurden.

Was raten Sie?

Wir empfehlen eine Kombination von einer Wärmepumpenheizung, gekoppelt mit einer Fotovoltaikanlage. So betreibt der auf dem Dach erzeugte Strom die Wärmepumpe. Das ist eine sehr sinnvolle Lösung.

Welche Lösungen bringt die Zukunft?

Vermehrt werden Kombinationen von Eigenstrom und Wärmepumpen eingebaut. Auch Regelungen, die den Wetterbericht berücksichtigen, sind möglich. Die mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle wird als Serienprodukt auf den Markt kommen.

Fragen: Lorena Montinero, HEV Fricktal

Für alle weiteren Fragen rund ums Wohneigentum:

HEV Fricktal, 5070 Frick Tel. 0844 438 438 kontakt@hev-fricktal.ch www.hev-fricktal.ch

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Fricktal

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Für Hauseigentümer

einladung zur informationsveranstaltung

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e

rdbeben-

und Wasserschadenversicherung:

Naturgefahren – wer zahlt?»

Datum Dienstag, 31.10.2017

Zeit 19 uhr

Ort fricks monti, Kaistenbergstrasse 5, 5070 Frick

Die Behebung von Liegenschaftsschäden ist meist mit erheblichen Kosten verbunden. Haus- und Wohneigentümer tun daher gut daran, sich gründlich über die diversen Versicherungsangebote zu informieren und ein individuell abgestimmtes Versicherungsportefeuille zusammenzustellen. Von grosser Bedeutung ist dabei die Versicherung von Erdbeben- und Wasserschäden.

Zum Thema «Erdbeben- und Wasserschadenversicherung: Naturgefahren – wer zahlt» erwartet Sie ein spannendes Referat von Dr. Urs Graf (Aargauische Gebäudeversicherung, Vorsitzender der Geschäftsleitung).

Anschliessend laden wir Sie gerne zu einem Apéro riche ein.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 16. Oktober 2017. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Der Vorstand freut sich auf eine rege Teilnahme.

anmeldetalon

Gerne nehme ich an der Informationsveranstaltung vom 31. Oktober 2017 teil.

Ich komme mit meinem Partner bzw. meiner Partnerin ❏ ja / ❏ nein

Name: Vorname:

Mitgliedernummer:

Adresse: PLZ/Ort:

E-Mail:

anmeldung an HEV Fricktal, Postfach 176, 5070 Frick, oder per Mail an kontakt@hev-fricktal.ch

kein Verbot der Ölheizung

Wie die Auswahl bei den Heizsystemen zugenommen hat, wurden auch im Bereich der Kombinationsmöglichkeiten weitere Varianten entwickelt. So kann die Ölheizung unter anderem mit Solarwärme, einem Wärmepumpenboiler, Photovoltaik oder einem Holzofen kombiniert werden.

Die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn 2014) sehen in der neuesten Fassung weitere Auflagen beim Ersatz fossiler Heizsysteme (Öl und Gas) vor. Dies wird gelegentlich missverständlich kommuniziert. Es handelt sich bei den Vorgaben weder im Neubau noch in der Sanierung um ein Verbot der Ölheizung. Im Klartext bedeutet dies, dass die Ölheizung weiter geplant und realisiert werden kann, sowohl im Neubau wie auch bei Sanierungen.

Fakten

Wenn es nach den Energiedirektoren der Kantone geht, sollen zukünftig beim Ersatz von Öl­ und Gasheizungen 10 % des Wärmebedarfs aus erneuerbarer Energie stammen oder zusätzlich durch Wärmedämmung eingespart werden. Allerdings müssten dazu die Normen in den nächsten Jahren (2018 bis spä­

testens 2020) noch in die kantonale Energiegesetzgebung aufgenommen werden.

Vorschriften

Viele Besitzer von Ölheizungen kombinieren ihr Heizsystem bereits heute zum Beispiel mit einer

Solaranlage für Warmwasser. Weitere Kombinationsmöglichkeiten sind der Wärmepumpenboiler und Photovoltaik sowie das Hybrid­System. Die MuKEn 2014 schreiben für die Kombinationen exakte, unflexible Lösungen vor. Der Hauseigentümer verliert dadurch seine Entscheidungsfreiheit. Noch bedeutsamer ist, dass er beim Planen der zusätzlichen Anlage die Eigenheiten seines Objekts nur begrenzt berücksichtigen kann. Dies verursacht unter Umständen unerwartet hohe Kosten für die Liegenschaft.

Umsetzung

Es sei nochmals darauf hingewiesen, dass die MuKEn noch in keinem Kanton umgesetzt sind. Sollten sie dereinst in Kraft treten, erhalten Liegenschaftsbesitzer, die beim Gebäudeenergieaus weis der Kantone (GEAK) in der Gesamtenergieeffizienz mindestens die Klasse D erreichen, ohne weitere Auflagen die Bewil­

ligung für den Ersatz mit einer Ölheizung. Das würde für viele der preisgünstigste Weg sein. Für Sie als Besitzer einer Ölheizung ändert sich im Moment nichts. Sie dürfen problemlos eine bestehende Ölheizung durch einen modernen, sparsamen Ölbrennwertkessel ersetzen. Selbst wenn die MuKEn 2014 umgesetzt würden, bleiben Sie in den nächsten Jahren verschont von den zusätzlichen MuKEn­Auflagen.

Beratung

Die Ölheizung lässt sich sinnvoll kombinieren mit Solarwärme, Wärmepumpenboiler und Photovoltaik sowie Hybrid­System. Das Zusammenspiel der Techniken muss aber dem Objekt entsprechen. Die Fachberater der Informationsstelle Heizöl sind darauf spezialisiert, massgeschneiderte, ökologisch und wirtschaftlich zweckdienliche Lösungen zu entwickeln.

Lassen Sie sich kostenlos durch die regionalen Informationsstellen beraten:

Region Zürich / Innerschweiz

Beat Gasser, T 0800 84 80 84

Region Mittelland / Nordwestschweiz

Markus Sager, T 0800 84 80 84

Region Ostschweiz / Graubünden

Moreno Steiger, T 0800 84 80 84

www.heizoel.ch

Die Schweiz braucht eine ausgewogene Energiestrategie.

Aarau und Kulm

einladung zur informationsveranstaltung

Vorsorge für das Alter

Zusammenhänge von Vorsorgeauftrag, Wohneigentum und ergänzungsleistungen

Donnerstag, 2. november 2017, 19 uhr, Zentrum Bärenmatte, 5034 suhr

19.00 uhr begrüssung

Thomas Hilfiker, Präsident HEV Bezirke Aarau und Kulm

19.05 uhr referate

lic. iur. thomas Käser, rechtsanwalt und Notar Was ist ein Vorsorgeauftrag? Wie wird er errichtet? Was bedeutet er für Immobilienbesitzer? Wie kann sichergestellt werden, dass eine Liegenschaft in der Familie bleibt?

Jörg stossier, sozialversicherungsfachmann, teamleiter ergänzungsleistungen sVA Welcher Zusammenhang besteht zwischen Ergänzungsleistungen und Wohneigentum? Was ist bei einem Verkauf zu beachten?

19.50 uhr fragen und Antworten

Anschliessend laden wir Sie gerne zu einem Abschlusstrunk ein und stehen Ihnen für die Beantwortung weiterer Fragen zur Verfügung.

21.00 uhr schluss der informationsveranstaltung

Der Anlass ist öffentlich. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. f okus « e nergie» e nergie-Apéros im Kanton Aargau

ag E nda

Im Winterhalbjahr 2017/2018 finden weitere «Energie-Apéros» statt (Aarau, Baden, Lenzburg, Zofingen) zu folgenden Themen:

• energieautarke Gebäude

• Gas aus Strom

Informationen und Anmeldung: www.energieaperos-ag.ch

hauseigentümerverband aargau, Stadtturmstrasse 19/Tagblatthaus, 5400 Baden Tel. 056 200 50 50; Fax 056 222 90 18; www.hev-aargau.ch; E-Mail: info@hev-aargau.ch

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(Garnitur 3fach, 5 Seiten) (2016)

mit Pflichtenheft und Aufgaben (2014/ZHEV)

(2011/V10)

und betriebskosten (nebenkosten); buchhaltung mitglied* nichtmitglied

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Heftiger Regen mehrt sich Offene Abwasserrohre sind wichtig

Sanierungen, Reinigung und Pflege

Ihr Profi für den langfristigen Werterhalt im Bereich Kunststein und Naturstein

Sie benötigen eine neue Küchenoder Lavaboabdeckung oder möchten die bestehende auffrischen?

Soll Ihre Treppe im Innen- oder Aussenbereich, ein Bodenbelag oder Ihre Fassade ausgebessert, geschliffen und imprägniert werden?

Dann haben Sie mit der K. Studer AG die optimale Spezialistin für Sanierung, Unterhalt und Pflege im Bereich Kunststein und Naturstein gefunden.

Was 1923 mit der Gründung des Unternehmens mit Sitz in Frick durch Konstantin Studer als Zwei-MannBetrieb begann, hat sich in der Zwischenzeit zu einem der führenden Branchenunternehmen in der Schweiz und im nahen Ausland mit einer topmodernen Produktion entwickelt. Unter Berücksichtigung der sich wandelnden Marktbedürfnisse baute man die Geschäftsbereiche stetig aus. So verschieden wie die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kunden sind auch die einzelnen Steine. Ob Kunststein, Naturstein oder Beton – die Produkte der K. Studer AG sind vielseitig und von höchster Qualität.

Beliebte Baumaterialien

Kunststein und Beton sind formbar, widerstandsfähig und bieten faszinierende gestalterische Möglichkeiten. Sie sind in der modernen Architektur oft die erste Wahl für Treppenelemente, Bodenbeläge, Fenstereinfassungen oder Fassadenelemente.

Dazu kommt, dass der Kunststein gar nicht so künstlich ist, wie sein Name vermuten lässt: Für die Herstellung von Kunststein wird eine Gesteinskörnung (Sand, Kies, Splitt) mit Zement, Wasser und Farbpigmenten vermischt und in Schalungen gegossen.

Der Naturstein besticht durch seine natürliche Schönheit und Vielfalt. Er ist unübertroffen in seiner Wirkung – ob in Küche oder Bad, für Bodenbeläge, Treppen oder Fassaden. Mit seiner riesigen

Farb- und Strukturpalette sowie seinem pflegeleichten und langlebigen Charakter ist er eines der beliebtesten Baumaterialien.

Kundenzufriedenheit

Mit langjähriger Erfahrung und hohen Qualitätsansprüchen wird bei der K. Studer AG beraten, geplant, produziert und saniert – und dies alles aus einer Hand. Die Kundenzufriedenheit steht hoch im Kurs und ist im Hause Studer mehr als nur eine leere Phrase. Das qualifizierte Team von Servicemitarbeitern montiert und verlegt die eigenen hochwertigen Produkte nicht nur fachgerecht, es bietet einen Vollservice im Steinbereich – massgeschneidert auf die Bedürfnisse seiner Kundschaft.

Sanierung, Unterhalt und Pflege

Die Firma K. Studer AG hat sich unter anderem auf die Sanierung, den Unterhalt und die Pflege von Fassaden, Treppen und Bodenbelägen spezialisiert. Motivierte Mitarbeiter stehen Ihnen mit ihrem Know-how professionell, unkompliziert und rasch zur Verfügung. Ob Reinigen, Entfernen von Sprayereien, Flick- und Schleifarbeiten, Polieren, Imprägnieren oder Beschichten – mit den entsprechenden Massnahmen sichern Sie den langfristigen Werterhalt Ihres Objekts. Lassen Sie sich unverbindlich beraten und ein Konzept zur Sanierung oder Unterhalt erstellen.

K. Studer AG

Schulstrasse 53

5070 Frick

Tel. 062 865 65 00 info@studer.ag www.studer.ag

Fertiggestellte Aussentreppe in Jurakalk, manuell gestockt (rutschhemmend).

Besuchen Sie uns an der Gewerbeausstellung der Region Frick-Laufenburg vom 06.10. bis am 08.10.2017 in der alten Turnhalle in Frick.

Fotos: K. Studer AG
Aussentreppe vor der Sanierung durch K. Studer AG.
Bestehende Tritte werden sorgfältig entfernt.

f euer und f lamme für Holzöfen

Kein Zweifel, ein Holzfeuer bringt g emütlichkeit und eine Prise l agerfeuerromantik ins Haus –doch nicht nur. e in richtig betriebener Holzofen ist auch aus energetischer s icht eine sinnvolle i nvestition. e r kann als Zweit- oder g anzhausheizung eingesetzt werden und mithelfen, den Verbrauch an fossilen e nergien zu senken.

s andra Aeberhard, Faktor Journalisten, Zürich

Werden die Tage wieder kürzer und kühler, dann steht die Zeit der Holzfeuer vor der Tür. Während es draussen unwirtlich ist und der Herbststurm das Laub durch die Strassen wirbelt, ist es drinnen schön warm und gemütlich. Erst recht, wenn das Holzfeuer im Ofen knistert. Holzfeuer bringen aber nicht nur ein wohliges Wohngefühl und einen Hauch Lagerfeuerromantik, sondern machen auch energetisch Sinn. In der Übergangszeit im Herbst und im Frühling lassen sich mit einem Holzofen einzelne kühle Tage überbrücken, wodurch die Zentralheizung erst später in Betrieb geht respektive früher ausgeschaltet wird.

CO2-neutral heizen Holz ist eine einheimische und erneuerbare Ressource, bei deren Verbrennung gleich

viel CO2 freigesetzt wird, wie die Bäume im Verlauf ihres Wachstums der Atmosphäre entzogen haben. Wer mit Holz heizt, wärmt sein Haus also CO2-neutral und trägt nicht zum Treibhauseffekt bei. Ganz im Gegenteil: Für jedes Kilogramm Heizöl, das durch Holz ersetzt wird, gelangen gut 3 Kilogramm weniger CO2 in die Atmosphäre. Zudem kann man sowohl bei Pellets wie auch bei Stückholz von kurzen Transportwegen ausgehen, wenn man auf die Schweizer Herkunft achtet. Somit ist man unabhängig von Energien aus dem Ausland. Damit ein Holzofen jedoch die lufthygienischen Vorgaben erfüllt, muss er korrekt betrieben werden und am besten über ein entsprechendes Qualitätssiegel von Holzenergie Schweiz verfügen. Auch das richtige Anfeuern ist entscheidend (siehe Kasten), denn es senkt den Schadstoffausstoss.

Es gibt verschiedene Arten von Holzfeuerungen im Wohnraum. Moderne Cheminées sind meist mit einem Glasfenster versehen, durch das die Flammen immer noch gut sichtbar sind. Sie heizen sowohl durch Wärmestrahlung als auch durch zirkulierende Luft. Ist das Feuer aus, gibt es auch keine Wärme mehr ab.

Zweit- oder Ganzhausheizung?

Ein Speicherofen ist daher aus wärmetechnischer Sicht die bessere Wahl. Cheminéeöfen sind oft aus Stahl gefertigt und haben mit kurzen Speicherzeiten von 2 bis 3 Stunden einen relativ geringen Heizeffekt. In gut gedämmten Häusern besteht ausserdem die Gefahr, dass sich der Raum schnell überhitzt. Ein grösserer Speicherofen gibt seine Wärme über 5 bis 8 Stunden langsam an den Raum ab und kommt meist als Zweitheizung zum Zug. In Minergie-P-Häusern hei-

Mit zwei Feuern zu tieferen Abgaswerten.
Foto: Attika

zen sie auch als einzige Wärmequelle. Grossformatige Speicheröfen wie Kachel- oder Speckstein- sowie gemauerte Öfen eignen sich aufgrund ihrer grossen Speichermasse gut als Ganzhausheizung und können durch einen Satelliten ihre Wärme auch über mehrere Etagen abgeben. Auch ein Pelletofen kann im Wohnraum aufgestellt werden. Der Betrieb mit den kleinen Holzpresslingen hat den Vorteil, dass der Ofen über mehrere Tage automatisch betrieben werden kann. Die Auswahl an Öfen ist riesig und deckt die unterschiedlichsten Bedürfnisse von Bauherren ab in Bezug auf Funktion, Form und Materialisierung.

Holz passt zu Minergie

Auch in Minergie-Häusern sind Wohnraumheizungen mit Holz eine gute Option, da der Raumwärmebedarf aufgrund der guten Bauweise niedrig ist. Sie lassen sich entweder als Zweitheizung oder als Ganzhausheizung einsetzen. Man muss da-

bei aber einige Regeln beachten. So darf das Feuer nicht durch einen Unterdruck oder eine Lüftungseinrichtung, etwa eine falsch eingestellte Komfortlüftung, eine Abluftanlage oder die Küchenabluft, beeinträchtigt werden.

Auch für Nachrüstungen

Idealerweise entscheidet man sich beim Bau eines Hauses für eine Holzfeuerstätte. Doch auch ein Umbau ist ein guter Zeitpunkt, um sich den Traum vom Holzfeuer in den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Da an einem Kaminzug bis zu vier Anlagen angeschlossen werden können, ist ein nachträglicher Einbau im Einfamilienhaus in den meisten Fällen möglich und höchstens dann ein Problem, wenn die Abgasanlage nicht für Holz geeignet ist. Es ist zu empfehlen, einen Kaminfeger beizuziehen, der eine bereits vorhandene Abgasanlage prüft und entscheidet, ob diese lediglich gereinigt oder saniert werden muss. Für

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r ichtig anfeuern

Mit der richtigen Anfeuermethode lässt sich der Schadstoffausstoss des Feuers deutlich senken. Das Holz brennt dabei schrittweise von oben nach unten ab. Im Gegensatz zum Anfeuern von unten verläuft diese Verbrennung über den ganzen Abbrand langsamer und kontrollierter. Die entstehenden Gase strömen durch die heisse Flamme und brennen nahezu vollständig aus (www.holzenergie.ch).

Mehr dazu ab Seite 32

den Umbau wärmetechnischer Anlagen ist in der Regel ein Baugesuch nötig. Detaillierte Auskünfte erhalten Bauherrschaften beim Bauamt ihrer Wohngemeinde.

Weitere Informationen: www.holzenergie.ch, www.feusuisse.ch, www.minergie.ch

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r ichtig f euern mit Holz

Was wir vom g rossätti und in der Pfadi über das Anzünden eines Holzfeuers gelernt haben, ist definitiv überholt. Wenn wir für uns profitieren und der u mwelt einen Dienst tun wollen, müssen wir dazulernen. e ine b edienungsanleitung.

r uth b ürgler, Redaktorin

Die Technik von Speicheröfen und Cheminées hat sich in den letzten zwanzig Jahren stark verändert. Heute heissen die Ziele: Energie effizient nutzen und möglichst wenig Emissionen verursachen. Das ist bei Anlagen, die von Hand befeuert werden, nur dann möglich, wenn wir uns in Sachen Feuern den neuesten Erkenntnissen anpassen und dazulernen.

Wärme und Licht statt Rauch Im Mittelalter gab es zwei Arten, einen Holzstoss anzuzünden, um über weite Strecken Signale zu senden. Tagsüber zündete man einen Holzstoss von unten an, damit er stark schwelte und der aufsteigende dunkle Rauch weithin sichtbar war. Nachts aber zündete man den Holzstoss oben an, damit er möglichst lichterloh brannte und das Licht weit entfernt gesehen wurde.

So viel ist klar: In einem Ofen oder Cheminée sind heutzutage immer noch Licht und Wärme gefragt, sicher aber kein Rauch. Bei Stückholzfeuerungen mit oberem Abbrand, das heisst mit Austritt der Abgase nach oben, muss man das Feuer also oben anzünden. Es brennt dann wie bei einer Kerze von oben nach unten. Es brennt langsamer, kontrollierter und die Emissionen sind gering. Diese Anfeuerungsmethode ist geeignet für Speicheröfen (Kachel-, Speckstein- oder gemauerte Öfen), Cheminées und Cheminéeöfen sowie Kochherde und Lagerfeuer.

Schritt für Schritt zum richtigen Feuer

Damit ein emissionsarmer Start des Feuers gelingt, nehmen Sie vier trockene Holzscheiter aus Tannenholz mit einem Querschnitt von zirka 3 x 3 cm und einer Länge von ungefähr 20 cm. Dazu kommt eine Anzündhilfe, zum Beispiel aus

Das Feuer im Ofen soll richtig lodernd brennen.

wachsgetränkter Holzwolle. Daraus bauen Sie ein Anfeuerungsmodul. Legen Sie je zwei Scheiter übers Kreuz aufeinander. Die Anzündhilfe platzieren Sie dazwischen. Mit diesem Anfeuerungsmodul können Sie auf den Einsatz von Papier und Karton getrost verzichten. Machen Sie keine zu feinen «Spiiggeli». Sind die Holzstücke des Anfeuerungsmoduls zu fein, kleiner als 3 x 3 cm, kommt das Feuer zwar schnell in Gang, es braucht aber länger, um auf die dickeren Scheiter überzugreifen. Während dieser verzögerten Übergangsphase raucht das Feuer stärker. Sind die Hölzer wie vorgeschrieben, fängt

der Stapel langsamer Feuer, brennt dann aber kontinuierlich und verursacht weniger Schadstoffe.

Speicheröfen und Cheminées haben meist grössere Feuerräume. Schichten Sie die Scheiter mit etwas Abstand als Kreuzbeige ein, unten die dickeren, oben die dünneren. Das Anfeuerungsmodul können Sie jetzt oben auf der Scheiterbeige aufbauen. Achten Sie darauf, dass die unteren Scheiter des Anfeuerungsmoduls quer zu den obersten Brennholzscheitern zu liegen kommen. Nun genügt ein Streichholz und das Feuer ist entfacht. Wenn Sie nun alles richtig ge-

Foto: Martin Bürgler

macht haben, brennt das Feuer nach rund 15 Minuten rauchfrei. Ziel erreicht!

Feuer nicht drosseln

Wenn das Feuer im Ofen mal brennt, sollte man es munter knistern lassen. Auf keinen Fall dürfen Sie das Feuer drosseln, indem Sie die Kaminklappen oder die Luftzufuhr schliessen. Denn dann beginnt das Feuer zu qualmen. Die Energie, die im Holz steckt, kann sich so nicht entfalten. Was oben aus dem Kamin raucht, belastet die Umwelt genau so wie Ihre Beziehungen zur Nachbarschaft. Denn Rauch bedeutet auch Feinstaub. Raucht eine Holzfeuerung länger als 15 Minuten, sind die Anforderungen der Luftreinhalteverordnung LRV nicht erfüllt. Raucht Ihr Feuer zu lange, riskieren Sie, dass die zuständigen Behörden Messungen oder andere Massnahmen anordnen. Dann könnte es schnell vorbei sein mit dem gemütlichen Feuer im Wohnzimmer.

Wenn überhaupt nötig, legen Sie nur einzelne Scheiter oder Holzbriketts nach. Die Glut muss noch so stark sein, dass das Holz sofort Feuer fängt. Auch beim Nachlegen unbedingt darauf achten, dass Luftzufuhr und Kamin offen sind, sonst kann es zu Verpuffungen führen. Die können so stark sein, dass Sie einen neuen Ofen brauchen und die Stube renovieren müssen. Haben Sie einen berechneten Speicherofen, müssen Sie nicht nachlegen, weil die Holzmenge eines Abbrandes genau dem Wärmebedarf entspricht.

Sie dürfen die Luftklappen erst schliessen, wenn die Glut kaum mehr sichtbar ist. So kühlt der Ofen nicht zu rasch aus. Die Kaminschieber können Sie dann schliessen, wenn gar keine Glut mehr zu sehen ist.

Reinigung und Pflege

Je besser eine Feuerungsanlage gewartet ist, desto kleiner sind bei richtigem Betreiben die Staubemissionen. Bieten Sie also regelmässig den Kaminfeger auf, damit er die Anlage, wenn nötig, gründlich reinigt. Falls die Scheiben Ihres Cheminées oder

Fortsetzung Seite 35

Zum Feuern ausschliesslich naturbelassenes, gut gelagertes und trockenes Holz verwenden.

Anfeuermodul: vier Hölzer von 3 x 3 cm Dicke und wachsgetränkte Holzwolle dazwischen legen.

Holzscheite nicht zu dicht kreuzweise einschichten, das Anfeuermodul oben auflegen und anzünden.

Fotos: Holzenergie
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gehört zwingend in den Kehricht.

Ihres Stubenofens mal etwas verrusst sind, gibt es ein einfaches Hausmittel, um sie wieder blitzblank zu machen. Nehmen Sie etwas Zeitungspapier, feuchten es an, tauchen das Zeitungsknäuel etwas in die vorhandene Asche und reinigen Sie damit die Scheibe glasklar. Vielleicht müssen Sie mit einem weiteren Zeitungspapier etwas nachwischen. Das verrusste Papier anschliessend im Kehricht entsorgen.

Das darf verbrannt werden

Im Ofen oder Cheminée dürfen Sie ausschliesslich naturbelassenes Holz verbrennen. Am besten eignet sich Holz, das ein bis zwei Jahre an einem geschützten Ort getrocknet und gelagert wurde. Erlaubt sind auch Briketts aus naturbelassenem Holz. Die Hölzer sollten höchstens 7 bis 9 cm dick sein. Nehmen Sie das Brennholz am Tag vor dem Verbrennen in die Wärme. Kaltes Holz brennt schlecht.

Verbrennen verboten

Zum Anfeuern verwenden Sie besser Anzündhilfen statt Papier oder Karton. Druckfarben enthalten häufig Schwermetalle, die dann via Kamin in die Umwelt gelangen. Der Vorteil: Sie fallen den Übeltätern direkt in den eigenen Garten. Sie schaden sich also vor allem selber, wenn Sie Papier oder sonstigen Abfall verbrennen. Die entstehenden Säuren greifen zudem die Schamotte des Feuerraums an. Das heisst, die Feuerungsanlage lebt nicht lange. Zudem können Messungen belegen, dass unerlaubtes Gut verbrannt wurde.

Denken Sie an Ihre Gesundheit und die Umwelt. Lassen Sie die Finger von Einund Mehrwegpaletten, Kisten und Harassen. Auch wenn es meist nicht sichtbar ist, dieses Holz ist oft mit Chemikalien vorbehandelt, damit es dauerhafter ist. Hände weg auch von Holz von Möbeln, Gebäuderenovationen, Abbrüchen oder Baustellen. Das alles gehört nicht in eine Holzfeuerung sondern in die Kehrichtverbrennungsanlage. Es ist verboten, solche Materialien zu verbrennen.

Neue Vorschrift zu Asche-Entsorgung Anfang 2016 setzte der Bundesrat die neue Verordnung über die Vermeidung und Entsorgung von Abfällen VVEA in Kraft. Sie ersetzt die Technische Verordnung über Abfälle TVA. Vor Ende 2015 war es möglich, Asche aus der Verbrennung von naturbelassenem Holz ohne Analyse und Aufbereitung in geeigneten Deponien abzulagern. Die VVEA schrieb nun vor, dass alle Holzaschen aufbereitet werden und die Ablagerung erst nach einer Analyse möglich ist. Der Grund dafür ist: Holzasche enthält Chrom VI, das gesundheitsschädigend ist. Da es wasserlöslich ist und kann es das Grundwasser verunreinigen.

Das gilt für alle Holzfeuerungen Betroffen sind alle Holzheizungen in der Schweiz, denn das VVEA macht keine Angaben zur Grösse der Anlagen. Die Auflagen haben die Betreiber von Holzheizungen und Deponien stark verunsichert. Nun hat das Bundesamt für Umwelt in Zusammenarbeit mit der Branche ein praktikable Lösung für

die Entsorgung der Asche in Aussicht gestellt. Diese sieht ab Herbst 2018 eine fünfjährige Übergangsfrist vor, während welcher man die Holzaschen wie bisher entsorgen kann. Die VVEA wird mit einer Regelung ergänzt, nach der künftig Holzaschen jeglicher Art auf Deponien des Typs D zusammen mit Schlacken aus der Kehrrichtverbrennungsanlagen gut gemischt abgelagert werden können und das ohne zeitliche Beschränkung. Die Schlacken aus den KVA enthalten sehr viel Eisen, so dass die erforderliche Reduktion des Chromats von selbst erfolgt. Dieser Prozess braucht nämlich nur eines: Zeit.

Asche immer in den Kehricht Für die Nutzerinnen und Nutzer von Wohnraumfeuerungen haben die «neuen Spielregeln» im Moment keine weiteren Auswirkungen. Entsorgen Sie die Holzasche aus der Wohnraumfeuerung oder dem Holzkochherd immer mit dem Hauskehricht. Verzichten Sie darauf, Holzasche als Zusatzdünger im Garten oder in der Landwirtschaft einzusetzen. Es ist weiter verboten, Holzasche im Wald zu entsorgen.

Wenn Sie diese Regeln beim Anfeuern, heizen und dem Entsorgen der Asche einhalten, haben Sie alles notwendige für Umwelt und Gesundheit getan und können sich weiterhin an der wohligen Wärme ihres Ofens erfreuen.

Quelle: Holzenergie Schweiz, BFE, Bafu, SFIH, Kaminfeger Schweiz, Feu Suisse, Kantonale Fachstellen für Luftreinhaltung.

Für Unterhalt und Notfälle:

056 438 05 35 (24h) Kanal total Hächler-Reutlinger

Holzasche

Wer ist der

schönste

Ofen im ganzen l and?

Der Zentralverband s anitär Heizung Klima (ZV s HK) aus Deutschland vergab zum zweiten Mal den Designpreis Ofenflamme für individuell gefertigte Kleinholzfeuerungen. fast 170 Ofenbauer aus sieben europäischen l ändern beteiligten sich am Wettbewerb. Auch ein s chweizer Ofenbauer gewann eine Ofenflamme.

b rigitte Müller, Redaktorin

Die Verleihung der Ofenflamme 2017 fand im Frühling im Rahmen der ISH-Messe in Frankfurt am Main statt. An dieser weltweit wichtigen Messe für Heizungstechnik wollte der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) aus Deutschland mit der Sonderschau Ofenforum und dem Designpreis Ofenflamme den Brennstoff Holz ins Blickfeld rücken. Gemäss Pressemitteilung meinte der Hauptgeschäftsführer des ZVSHK

Andreas Müller anlässlich der Preisverleihung an die fünf Gewinner: «Dieser Designpreis beweist, welche herausragenden handwerklichen Leistungen von Ofenbauern erbracht werden. Es ist das handwerkliche Geschick, die Kreativität und ein besonderes Gespür für Formen und Farben, die die Projekte der fünf Preisträger auszeichnen.»

Aus der Schweiz ist Christian Manser aus Appenzell einer der fünf Gewinner. Weiter wurden drei Ofenflammen an deutsche

Ofenbauer und eine an einen österreichischen Mitbewerber verliehen.

Das Urteil der Jury

Stefan Ernst aus Deutschland überzeugte die Jury mit seiner modernen Kaminanlage in Betonoptik, die in einem avantgardistischen Neubau in Metzingen am Fusse der Schwäbischen Alb errichtet wurde. Die Anlage zeichnet sich durch einen bodentiefen Feuerraum sowie das Zusammenspiel zwischen den Fenstern und dem kubischen Baustil aus.

Speicherofen von Christian Manser.
Foto:
Die Mansers, Appenzell

Andreas Neuer aus Deutschland gewann die Ofenflamme mit seinem in weisse Ofenkacheln gehüllten Cheminée in einer denkmalgeschützten Jugendstilvilla in Lüdinghausen. Trotz Auflagen des Denkmalschutzamtes konnte eine solche Anlage eingebaut werden, die sowohl optisch als auch mit der Heizleistung überzeugt. Das Tunnelcheminée hat eine Feuerraumöffnung zum Treppenhaus und eine zum Wohnraum hin. Beide Seiten sind mit ihrer Form-, Farb- und Materialauswahl perfekt an den Wohnraum angepasst und verleihen den Räumen die Eleganz, die man von dieser Architektur erwartet.

Der deutsche Rainer Niermann aus Seelze kombinierte die Feuerstätte inmitten des Wohnraums mit einem aus Lehm modellierten Baobab-Baum, dessen Äste optisch die Decke tragen. Seine Kunden wünschten sich einen Baum und eine Feuerstätte im Wohnraum. Rainer Niermann und sein Team realisierten beides auf einen Streich, und so heizt der Grundofen in Gestalt eines Baumes heute fast das gesamte Erdgeschoss.

Der Österreicher Günther Seyrlehner errang die Ofenflamme mit einem Kachelofen, der Tradition und modernes Design verbindet. Der mit klassisch grünen Ofenkacheln verkleidete Grundofen steht unterhalb einer offenen Treppe. Die Form des Ofens ist gerade, schlicht und modern. Die Reinigungsöffnungen und der Schornsteinanschluss sind unsichtbar verbaut. Der gerade Kachelofen im traditionell grünen Kleid ist der Blickfang in einem modernen Umfeld.

Die Schweizer Ofenflamme

Christian Manser, Hafnermeister aus Appenzell, erhielt die Auszeichnung für seinen Speicherofen im Stahldesign. Die Anlage schmiegt sich elegant in den Wohnraum. Sie ist ein Hingucker, ohne aufdringlich zu wirken oder der Aussicht des Wohn-Essbereichs die Show zu stehlen, wie die Jury befand. Details wie die Holzliege unter der Sitzbank, die rahmenlose Feuertüre und das seitlich angebrachte ori-

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Kaminanlage von Stefan Ernst.
Kachelofen von Andreas Neuer.

Gezielter Einsatz von wertvoller Energie

STIEBEL ELTRON setzt Massstäbe mit neuer Wärmepumpen-Baureihe

Schwankende Energiepreise und der Klimawandel bewegen Hausbesitzer vermehrt dazu, nach alternativen Heizformen ohne fossile Brennstoffe zu suchen. Neueste Inverter-Technologien sorgen für eine Effizienzsteigerung und halten die Energiekosten tief.

Mit der neuen Wärmepumpen-Baureihe WPL 19/24 setzt STIEBEL ELTRON

Massstäbe. Denn die Inverter-Wärmepumpe gibt es nun auch als Innenaufstellung. Die Innovation des marktführenden Unternehmens im Gebiet Haus- und Systemtechnik zeichnet sich nicht nur durch herausragende Effizienz und maximalen Komfort aus. Sie ist zudem äusserst installationsfreundlich und kann auch bezüglich tiefer Schallwerten noch zusätzlich punkten. Die Wärmepumpe ist so leise, wie man es von einem Heizkessel gar nicht kennt.

Technisch überzeugt die drehzahlgeregelte Inverter-Technologie, durch welche die Wärmepumpe ihre Leistung an den Wärmebedarf im Gebäude und die Aussentemperaturen anpassen kann. Das hat auch Matthias Glarner, Schwingerkönig 2016, und seine Familie zum Einbau bewogen. «Wer effizient arbeiten will, kann nicht immer nur Vollgas geben – auch im Spitzensport nicht. Mit der Inverter-Technik passt sich unsere neue Wärmepumpe immer präzise dem Wärmebedarf an.»

Ein weiterer Vorteil dieses Wärmepumpentyps, insbesondere bei Sanierungen, ist die Platzmontage vor Ort. Das Gerät wird in mehreren Teilen auf die Baustelle geliefert und fachgerecht zusammengesetzt. Ausserdem lässt sich eine Wärmepumpe der Baureihe WPL 19/24 mit geringem Aufwand an

die bestehende Installation im Haus anschliessen. Dies ermöglicht maximale Flexibilität und spart Zeit und Geld.

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Foto: STIEBEL ELTRON
Matthias Glarner, Schwingerkönig 2016

Foto: zvg

Foto: zvg

ginal Gusstürchen der Grossmutter der Bauherren runden die Anlage ab.

Der Speicherofen von Christian Manser wurde im Gespräch mit der Bauherrschaft und ihres Architekten entwickelt. Klar war der Bauherrschaft, dass es ein Speicherofen sein muss. Der Architekt seinerseits hatte grossen Gefallen an der Schwarzblechverkleidung. So kam es zur jetzigen Gestaltung. Das Schwarzblech wurde speziell imprägniert, so dass es nicht mehr geölt werden muss. Alle notwendigen Türen sind flächenbündig eingebaut. Die ganze Frontplatte des Ofens kann bei Bedarf demontiert werden und gewährt den Zugang zum Feuerraumfühler, der den Abbrand regelt.

Wärme für mindestens 14 Stunden Der Speicherofen hat eine Wärmeleistung von 3,5 kW und bleibt für mindestens 14 Stunden warm. Die maximale Holzmenge beträgt pro Abbrand knapp 12 kg. Weil die Zuglänge über 10 Meter beträgt, liegt der Wirkungsgrad bei 91 Prozent. Der Kaminanschluss wurde mit einem doppelwandigen Stahlrohr bis zur Wohnraumdecke geführt. Das äussere Rohr besteht aus einem Stück ohne Fuge und ist zirka 3,5 Meter lang.

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Feuerstätte von Rainer Niermann.
Kachelofen von Günther Seyrlehner.

l eidenschaft für das f euer

Der Appenzeller c hristian Manser ist Ofenbauer aus l eidenschaft. e r hat am diesjährigen Designwettbewerb Ofenflamme teilgenommen und eine Auszeichnung für die s chweiz gewonnen.

Herr Manser, Sie sind der Inhaber der Ofenbaufirma «die mansers». Was zeichnet Ihre Firma aus?

Unsere Kunden erhalten eine massgeschneiderte Wohnraumfeuerung. Es gibt viele Möglichkeiten, mit Feuer Wärme und Ambiente in eine Wohnung zu bringen. Deshalb wollen wir beim Kundengespräch zuerst herausfinden, welche Lösung für ihn und für das Gebäude und/oder den Wohnraum ideal sind. Ob Standardprodukt oder individueller Ofen, stets müssen wir darauf achten, dass das Holz bestmöglich verbrannt wird, der Wirkungsgrad hoch ist, durch den Kamin nicht zu viel oder zu wenig Luft abfliesst und das Wohnklima behaglich ist. Kurz gesagt, unsere fachliche Beratung sowie der nachfolgende professionelle Einbau ist entscheidend, damit unsere Kunden Freude und Wohlbefinden mit ihrer Wohnraumfeuerung erleben.

Ihr Vater war schon Ofenbauer, warum haben Sie diesen Beruf gewählt?

Durch meinen Vater bin ich seit meiner Geburt in den Ofenbau hineingewachsen. Obwohl schon so lange mit dem Ofenbau verbunden, wird meine Leidenschaft und Faszination für das Feuer von Jahr zu Jahr grösser. Dies auch deshalb, weil in den letzten zehn Jahren ein enormer technischer Fortschritt in Bezug auf den Betrieb von Wohnraumfeuerungen stattgefunden hat. Als Ofenbauer schätze ich den direkten Kontakt mit den Kunden sowie die grosse Abwechslung, die mir dieser Beruf bietet. In unserem Betrieb ist kein Tag wie der andere. Meine unterschiedlichen Tätigkeiten machen mir Freude: einen Ofen gestalten, sich mit Elektronik und Automatik beschäftigen, die Vorschriften zu Brandschutz und über die Luftreinhalteverordnung (LRV) kennen und berücksichtigen und letztendlich einen Ofen von Hand aufbauen. Gerade das Handwerk liebe ich besonders.

Wie viele Personen beschäftigt ihr Betrieb? Mit mir sind wir vier Ofenbauer. Mein Vater arbeitet immer noch mit, und wir bil-

Der Appenzeller Hafnermeister Christian Manser gewinnt eine Ofenflamme.

den seit Jahren Lernende zu Ofenbauern aus. Weiter sind ein Plattenleger und ein Handlanger bei uns angestellt. Insgesamt also sechs Leute.

Ihre Leidenschaft ist das Feuer: warum?

Die Frauen mögen es mir verzeihen, aber ich verbinde das Feuer mit Urinstinkt und Männlichkeit. Feuer ist archaisch und gefährlich. Der Mensch hat jedoch während Jahrhunderten gelernt, es zu bändigen, um es zum Kochen, Heizen und für vieles mehr zu nutzen. Wir alle haben es schon erlebt, wie erholsam und meditativ es ist, vor einem Feuer zu sitzen und dem Spiel der Flammen zuzuschauen. Für mich eindeutig das bessere Programm als jenes im Fernsehen.

Welche Arten von Kleinholzfeuerungen bieten Sie Ihren Kunden an?

Die Palette ist enorm. Es beginnt beim Holzkochherd und geht bis zum Cheminée- oder Pelletofen. Dazwischen gibt es

Fotos: Die Mansers, Appenzell
Flächenbündige

Modern und gemütlich.

das Speicher-Cheminée, den Kleinspeicherofen oder den Speicherofen. Heutzutage kann eine Wohnraumfeuerung zudem das Kernstück einer Ganzhausheizung sein in Kombination mit einer Bodenheizung und Solaranlage.

Welche Vorteile bietet ein Speicherofen? Das Wort Speicherofen ist der Überbegriff von unterschiedlichen Varianten. So ist der Kachelofen genauso ein Speicherofen wie derjenige aus Speckstein. Des Weiteren gibt es Natursteinöfen, Lehmöfen oder andere verputzte Öfen, die Wärme speichern. Die Vorteile eines Speicherofens als zentrale Wärmequelle sind sicher das Feuererlebnis und die Tatsache, dass mit dem Energieträger Holz ein in der Schweiz erhältlicher, CO2-neutraler Rohstoff verwendet wird. Aber das wirklich Besondere an einem Speicherofen ist seine Strahlungswärme. Wie die Sonne wärmt ein Speicherofen nicht die Luft, sondern die Strahlen treffen auf einen Körper auf und setzen erst beim Auftreffen die Wärme frei. Deshalb

wird die Strahlungswärme, vor allem auch jene eines Kachelofens, seit Jahrhunderten als angenehm und gesund empfunden.

Die Vielfalt setzt sich auch bei den Materialien fort?

Ja, genau. Wie bereits erwähnt, kann ein Ofen mit Kacheln gestaltet werden. Heute ist es sogar möglich, mit sehr grossen Kachelformaten einen Ofen zu setzen. Beliebt sind Öfen aus Metall oder die Gestaltung der Oberfläche durch einen Verputz. Dabei kann ebenfalls aus einer Vielfalt von Arten und Techniken ausgewählt werden. Ich möchte dabei vor allem den Verputz mit der Kalkspachteltechnik hervorheben.

Wenn ein Kunde zu Ihnen kommt und sich ein Feuer in seinem Haus wünscht, was empfehlen Sie?

Dann frage ich den Kunden zuerst, welchen Anspruch er an eine Wohnraumfeuerung hat. Möchte er oder sie aus Spass ein Feuer in der Wohnung haben oder will man die erzeugte Wärmeenergie nutzen?

Heute wünschen viele Kunden ein offenes Feuer. Bei einem offenen Feuer muss jedoch die Sicherheit gewährleistet sein. Dies ist möglich durch eine Scheibe, die man nach Bedarf hinauf- oder hinunterschieben kann. Ebenso gehört zu meiner Beratung, dass ich einen Besuch vor Ort mache, denn die heutigen Gebäude sind sehr dicht gebaut. Deshalb ist der Heizenergiebedarf viel geringer, und mit einer professionell installierten Wohnraumfeuerung wird eine mögliche Überheizung vermieden. Wir können mit unserem Berechnungsprogramm für jeden Raum und jedes Gebäude die passgenaue Dimensionierung für eine Wohnraumfeuerung erstellen.

Was schätzen Ihre Kunden an Ihren Dienstleistungen besonders?

Sicher die engagierte Kundenberatung, die massgeschneiderten Lösungen, die seriöse, termintreue, saubere Montage und die persönliche Übergabe einer Wohnraumfeue-

Fortsetzung Seite 42

rung. Es ist sowohl für den Kunden als auch für mich immer ein ergreifender Augenblick, wenn ich nach dem Erklären der Anlage zum ersten Mal ein Feuer im Ofen entfachen darf. Diese Freude ist unbezahlbar.

Warum haben Sie am Designwettbewerb Ofenflamme teilgenommen?

Mich nahm es Wunder, wo wir mit unseren Feuerobjekten im europäischen Vergleich stehen. Ich habe mich natürlich sehr gefreut, dass ich eine Ofenflamme erhalten habe.

Welches sind die besonderen Details bei dieser prämierten Ofenanlage?

Der Kunde wünschte, dass der Speicherofen sehr lange Wärme abgibt – während mehr als 14 Stunden – und dass eine grosse Sicht auf das Feuer möglich ist. Zudem sollte in der Ofenanlage eine beheizte Sitz-

Durch Grossmutters Ofentür flackert das Feuer.
Klassischer Kachelofen mit modernem Innenleben und Sicht auf’s Feuer.

bank integriert sein. In der Zusammenarbeit mit dem Architekten wurde entschieden, dass der Ofen mit Flusseisenblech ausgeführt wird. Sämtliche Türen und Abschlüsse sind flächenbündig eingearbeitet, einzig die Türgriffe stehen hervor. Der doppelwandige Kaminanschluss ist aus einem Guss und zirka 3,5 Meter lang. Die Abbrandsteuerung und die Russtüren sind verdeckt eingebaut, für den Kaminfeger jedoch gut zugänglich. Das Spezielle an dieser Ofenanlage ist, dass die Kundin wünschte, dass wir das antike Gussofentürchen, das vom Ofen ihrer Grossmutter stammt, einbauen. Dafür fanden wir eine tolle Lösung, indem wir es auf der linken Seite als Türchen fürs Wärmerohr einbauten – mit einem Glas, das ebenfalls hinterlüftet ist. So wird das Relief während des Abbrands durch das Feuer beleuchtet.

Welche Qualitäten sprechen dafür, einen Auftrag durch einen Schweizer Handwerksbetrieb ausführen zu lassen?

Wir bieten unseren Kunden einen persönlichen Service, der in dieser Qualität nur von einem Partner in der Nähe des Kunden geleistet werden kann. Weil wir stets in der Stube oder beim Verlegen von Platten im Badezimmer des Kunden arbeiten, ist eine gegenseitige wertschätzende und vertrauliche Atmosphäre wichtig. Zudem bin ich überzeugt, dass in der Schweiz die besten Handwerker ausgebildet werden.

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Wieder beliebt: eine offene Feuerstelle.

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e ffizient heizen dank moderner technik

Die e nergiestrategie des b undes steht auf verschiedenen s äulen. e ine davon ist die effiziente Nutzung von e nergie. Das s parpotenzial und die s teigerung der e ffizienz in den b ereichen Heizung und l üftung ist in der s chweiz immer noch enorm gross. Die f irma Weishaupt A g zeigte an ihrem jährlichen fachzirkel auf, was sie zur s teigerung der e nergieeffizienz im b ereich Heizung beitragen kann.

r uth b ürgler, Redaktorin

Die Firma Weishaupt AG führt jedes Jahr einen Ingenieur-Fachzirkel durch. Die Vertreter aus der Branche Heizung und Lüftung beobachten die Entwicklungen auf dem europäischen Markt und deren Auswirkungen auf die Schweiz. So ist beispielsweise seit Mitte des letzten Jahres die europäische Energieetikette für Wärmeerzeuger auch in der Schweiz obligatorisch.

Zudem haben die Luftreinhalteverordnung LRV mit den deutlich verringerten Emissionsvorschriften und die Mustervorschriften

Das europäische Energielabel Raumheizung Heizkessel gilt auch in der Schweiz.

der Kantone im Energiebereich MuKEn in der Branche grosse Veränderungen ausgelöst, aber auch wichtige Fortschritte im technischen Bereich bewirkt.

Grosses Potenzial

Bei modernen Neubauten haben fossilie Energieträger einen eher schweren Stand und wohl auch keine Zukunft. Im Bereich der Gebäudesanierungen jedoch ist der Einsatz von Öl und vor allem Gas in naher Zukunft nach wie vor sinnvoll. Das bedingt jedoch, dass moderne Heiztechnik zum Einsatz kommt. Ein moderner Heizkessel ist ein Hightech-Produkt. Neu entwickelte Brenner steigern die Effizienz der Heizgeräte. Ein Beispiel dafür ist das jüngste Produkt aus dem Hause Weishaupt, das Gas-Brennwertgerät Thermo Condens. Das Gerät ist mit einem System ausgestattet, das selbst bei unterschiedlicher Zusammensetzung des Brennstoffes stets für eine optimale Verbrennung sorgt. Die Bandbreite der Anpassung reicht bei den Geräten der neuesten Generation bis zu einer Leistung von 1.9 kW. Dies ist ein grosser Vorteil, da der Heizbetrieb in Teillast bei sanierten oder modernen Gebäuden an Bedeutung gewinnt. Heute benötigen Häuser über längere Zeit meist nur Leistungen unter 4 kW. Das zu wissen ist für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer von Vorteil.

Hoher Wirkungsgrad

Ein moderner Heizkessel muss unabhängig von seiner Energiequelle einen möglichst hohen Wirkungsgrad haben. Der Wirkungsgrad definiert in der Regel das Verhältnis zwischen der Energiemenge, die einem technischen Gerät oder einer Anlage zugeführt wird und derjenigen, die davon direkt genutzt werden kann. Das Gas-Brenn-

wertgerät Thermo Condens hat einen Wirkungsgrad von fast 100 Prozent. Dank dieser Werte gehört er im Einsatz mit der abgestimmten Regelung zur Energie-Effizienzklasse A+. Zum Vergleich: Der Wirkungsgrad eines Atomkraftwerkes liegt etwa bei 30 Prozent, der eines Benzin-Automotors zwischen 25 und 35 Prozent, der eines Dieselmotors zwischen 35 und 45 Prozent.

Der Wärmetauscher des Thermo Condens gibt die erzeugte Wärme an den Heizwasser-Kreislauf ab. Er besteht aus einem Aluminium-Silizium-Sandguss, der die Wärme um ein Vielfaches besser weiterleitet als beispielsweise einer aus Edelstahl. Dieser moderne Wärmetauscher ist effizient und robust. Seine genoppte Oberfläche entzieht den Heizgasen ein Höchstmass an Energie. Bei der Produktion des Wärmetauschers entsteht ein glasähnlicher Überzug, der ihn vor Korrosion und Schmutz schützt. Der Widerstand des Wasserstroms im Wärmetauscher wurde bei diesem modernen Gerät um 20 Prozent reduziert. Dadurch wird auch der Stromverbrauch gesenkt. Weishaupt hat zudem Wert darauf gelegt, die Betriebsgeräusche zu minimieren. Das aus mehreren Teilen bestehende Energie-Management-System von Weishaupt ist universell einsetzbar. Meist kann man auch komplexe Anlagen damit ausstatten. Die Grundregelung im Gas-Brennwertgerät umfasst einen Heizungs- und einen Warmwasser-Heizkreis. Darüber hinaus sind bis zu 24 weitere Heizkreise zuschaltbar.

Komfortable Bedienung

Ein wichtiges Kriterium bei der Anschaffung einer neuen Heizung ist die einfache Bedienung der Anlage für Nutzerinnen

Das neue energieeffiziente Gas-Brennwertgerät Thermo Condens von Weishaupt.

und Nutzer. Für die Service- und Reinigungsfachleute ist die digitale Vernetzung ein grosser Vorteil, von dem schlussendlich auch Kundinnen und Kunden profitieren. Dank der serienmässigen LAN-Schnittstelle und dem Weishaupt-Energie-Management-Portal kann das Gas-Brennwertgerät Thermo Condens einfach und sicher über das Internet mit Computer, Smartphone oder Tablet kommunizieren. Dabei werden die aktuellen Sicherheitsstandards eingehalten. Natürlich kann die Bedienung über ein Raumgerät erfolgen.

Bedienungsgerät mit farbigem Display.

Bei der Anschaffung oder Sanierung einer Heizung gibt es einiges zu berücksichtigen. Vielleicht ist es bereits mit einer technischen Aufrüstung des bestehenden Geräts möglich, die Energieeffizienz zu steigern und die gesetzlichen Normen einzuhalten.

Sich beraten lassen Wichtig ist, sich bei Fachleuten und unabhängigen Beratungsstellen zu erkundigen und verschiedene Möglichkeiten sorgfältig abzuwägen, damit das Augenmerk bei der Energieeffizienz bleibt.

Den Überblick behalten

Auf dem Portal «Gebäude-Klima-Energieetikette» bietet der Verband Gebäude-Klima-Schweiz eine Übersicht über die verschiedenen Ausführungen der Energieetikette im Heizungs- und Lüftungsbereich. Die Internetseite www.gebaeudeklima-energieetikette.ch ist eine Informationsplattform für Konsumenten, Produzenten, Planer, Installateure und Architekten.

● Haushaltgeräte-Austausch

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Gebr. Fritz + Ueli Wirz AG Schreinerei – Küchenbau 5504 Othmarsingen Tel. 062 896 20 20 www.wirz-kuechen.ch ● Küchen – Bad – Böden

Schnittbild des Gas-Brennwertgeräts Thermo Condens.
Fotos: Weishaupt

u ns ist die e ffizienz sehr wichtig

i nterview mit r ichard Osterwalder, der seit mehr als 28 Jahren als ce O der Weishaupt A g s chweiz tätig ist. Weishaupt stellt in Deutschland und der s chweiz Heizsysteme, b renner, Wärmepumpen und s olarkollektoren her.

r uth b ürgler, Redaktorin

Herr Osterwalder, Sie sind der Gastgeber des Weishaupt Ingenieur-Fachzirkels WIF. Weshalb laden Sie zu diesem Treffen ein? Der Fachzirkel dient der Branche zum Austausch von Erfahrungen und zur Weiterbildung. Wir analysieren den europäischen und schweizerischen Markt und verfolgen die energetischen Ziele der Politik. Beides ist für unsere Branche entscheidend. Gemeinsam diskutieren wir mögliche Strategien für künftige Ausrichtungen und zeigen auf, was an praktischen Lösungen in Planung oder bereits umgesetzt ist. Am diesjährigen WIF konnte ich verschiedene Projekte der Firma Weishaupt vorstellen und deutlich machen, wie präsent das Thema Energieeffizienz in unserem Unternehmen ist. Erneut konnten wir dieses Jahr einen Besucherrekord verbuchen. Das freut mich und bestätigt mir, dass wir mit den Themen, die wir aufgreifen, ins Schwarze treffen.

Christoph Schär von Suissetec und Olivier Meier vom Bundesamt für Energie BFE haben sich am diesjährigen WIF dafür ausge-

sprochen, Ölheizungen durch Wärmepumpen zu ersetzen. Was meinen Sie dazu? Diese Aussagen sind in Berücksichtigung der Energiestrategie des Bundes nachvollziehbar. Ich unterstütze sie weitgehend. Es ist für unsere Branche eine grosse Chance und Aufgabe, die rund 1,1 Millionen fossilen Feuerungen in den nächsten Jahren zu ersetzen. Es ist aber gut zu wissen, dass die Gas- und Ölbrennerwertsysteme mit nahezu 100 Prozent Wirkungsgrad noch immer den höchsten Absatz an Heizgeräten in der Schweiz ausmachen. Bei älteren Bauten macht es unter Umständen mehr Sinn, die alte Heizung durch einen Heizkessel der neuesten Generation zu ersetzen, als eine Wärmepumpe einzubauen. Muss die Heizung ersetzt werden, sollten sich Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer neutral beraten lassen.

Wie gross ist das Potenzial, die Energieeffizienz in der Gebäudetechnik zu steigern?

Ich bin überzeugt, dass ein Wärmeerzeuger, der genau passend für Gebäude und Nutzende ausgewählt wurde, zu einer beachtlichen Effizienzsteigerung führen kann. Effizienzsteigerung bedeutet immer

auch eine Verringerung der Schadstoffe. Deshalb ist der Firma Weishaupt bei der Weiterentwicklung ihrer Heizgeräte die Effizienz so wichtig.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung für Ihr Geschäft?

Sie ist in unserem Unternehmen längst eine Tatsache. Wir nutzen digitale Technologien bei der Entwicklung der Regelelektronik unserer Brenner, Brennwertgeräte und Wärmepumpen, damit die Handwerker, Endkunden und die Umwelt davon profitieren können. Über unsere App kann die Kundschaft unsere Heizung bequem vom Smartphone aus steuern.

Welchen Stellenwert hat in Ihrer Branche der Service?

Die Servicetechniker von Weishaupt erhalten eine breit abgestützte Grundausbildung. Mit kompletten Angeboten zur Weiterbildung sind sie immer auf dem neuesten Stand der Technik und der Kommunikation. Unsere Kundinnen und Kunden profitieren vom breiten Fachwissen unserer Serviceleute, die über die ganze Palette unserer Produkte Bescheid wissen. Damit gewährleisten wir auch bei komplexen Systemen, beispielsweise mit mehreren Wärmeerzeugern, kompetente Serviceleistungen. Unsere Servicefahrzeuge sind mit allen notwendigen Messgeräten und Servicetools ausgestattet. Dank unserer Markführung im Bereich Grossbrenner, die in Spitälern, Hotels, Gärtnereien und anderen wichtigen Produktionsbetrieben im Einsatz sind, ist der schnelle und zuverlässige Notfalldienst für unsere Firma eine Selbstverständlichkeit.

Die energieeffiziente Zukunft hält einige Herausforderungen bereit. Sind genügend qualifizierte Fachkräfte für die Bewältigung der Aufgaben vorhanden?

Richard Osterwalder, CEO Weishaupt Schweiz, eröffnet den diesjährigen Weishaupt-Ingenieur-Fachzirkel.

Obwohl das duale Bildungssystem der Schweiz weltweit als vorbildlich bewertet wird, liegt das Handwerk auf dem Ausbildungsradar von Jugendlichen, ihren Eltern und den Schulen leider seit einigen Jahren nicht mehr auf den vorderen Plätzen. Deshalb fehlen der Baubranche zunehmend Fachkräfte. Sie kämpft deshalb mit verschiedenen Massnahmen gegen das altmodische Image der Handwerksberufe. Gerade unsere Branche zeichnet sich durch spannende Entwicklungen mit interessanten Berufen und Weiterbildungsmöglich-

keiten aus. Damit bieten wir jungen Menschen grosse Chancen und eine sichere Zukunft.

Ich persönlich bin überzeugt, dass das Handwerk immer noch goldenen Boden hat. Ein wirklich guter Handwerker, der sein Metier beherrscht und gleichzeitig das Vertrauen der Kunden geniesst, verdient mindestens so viel wie ein Akademiker.

Sie sind nun seit bald 30 Jahren CEO der Schweizer Niederlassung von Weishaupt. Wie

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Foto: Weishaupt

sieht die Zukunft für das Traditionsunternehmen Ihrer Meinung nach aus?

Die Firma Weishaupt wird weiterhin Produkte auf den Markt bringen, mit denen die Handwerker den Endkunden im Bereich Heizung zukunftsfähige Lösungen anbieten können. Fossile Energieträger wie beispielsweise Gas werden noch während vieler Jahre nötig sein, vor allem im Hinblick auf den Sanierungsbedarf der Gebäude in der Schweiz. Weishaupt will auch in diesem Bereich durch durchdachte Technik beste Lösungen anbieten. Ziele sind ein sparsamer Verbrauch und niedrige Emissionswerte. Zudem nutzen wir die zunehmende Digitalisierung und die Vernetzung der Haustechnik, um die Qualität unserer Produkte weiter zu steigern.

Zur Person

Richard Osterwalder (60) ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Töchtern. In seiner Freizeit betreibt er gerne Sport, zum Beispiel Yoga und Mountainbike fahren. Er ist gelernter Heizungsmonteur und liess sich zusätzlich zum Heizungstechniker, Betriebswirt und Verkaufsleiter ausbilden. Er war als Filialleiter im Heizungsgrosshandel tätig, bevor er 1989 die Leitung der Weishaupt AG Schweiz übernahm.

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Entkalkungsanlage ausprobieren, dann entscheiden

Neues KalkMaster Probeabo als attraktive Alternative zum Kauf einer Anlage

ATLIS AG – Ein KalkMaster Abo ist die zeitgemässe Alternative zum Kauf einer Enthärtungsanlage. Die Anlage wird auf Wunsch probeweise mit allen Dienstleistungen zur Verfügung gestellt, so dass man zuerst günstig und bequem himmlisch weiches Wasser geniessen und später die bevorzugte Wahl treffen kann.

Kalk bzw. hartes Wasser sorgt häufig für Störungen und Schäden an Geräten und Installationen. Enthärtetes, weiches Wasser fühlt sich am Körper, in den Haaren und an der Wäsche einfach viel angenehmer an, und Hautirritationen werden gemildert. Für immer mehr Eigenheimbesitzer gehört kalkarmes Wasser zum neuen Lebensgefühl. Gleichzeitig gewinnt man mehr Freizeit

und unterstützt die Werterhaltung der Liegenschaft. Viele Hausbesitzer wünschen sich diesen Komfort durch weiches Wasser, möchten aber vor dem Entscheid am liebsten zuerst ausprobieren, welche Vorteile sie persönlich mit kalkarmem Wasser erhalten.

Atlis bietet Liegenschaftsbesitzern mit dem KalkMaster Probeabo eine attraktive Alternative zum Kauf: Mit dem Probeabo kann zuerst während einem Jahr die Wirkung von richtig weichem Wasser erlebt werden, bevor man sich für die Weiterführung der Miete, einen Kauf oder für die Rückgabe des Geräts entscheidet.

Weiches Wasser lohnt sich

Mit entkalktem Wasser werden bis zu 50 Prozent der Putz- und Waschmittel vermieden. Dank einer Enthärtungsanlage könnten viele teure Sanierungen und Reparaturen verhindert werden, und der Energieverbrauch wird dauerhaft gesenkt. Weiches Wasser verbessert auch den Geschmack von Kaffee und Tee, gibt ein tolles Gefühl beim Duschen und Baden und sorgt für flauschig weiche Wäsche. Ein durchschnittlicher von hartem Wasser betroffener Schweizer Haushalt spart durch weiches Wasser über 1000 Franken pro Jahr.

Warum mieten statt kaufen?

Im Abo sind die Benutzung der Anlage, die regelmässigen Kontrollen und Servi-

cearbeiten, auf Wunsch auch die Salzlieferungen (bei Kleingeräten als Salzpakete mit handlichen 10-kg-Säcken), und eine hundertprozentige Garantie während der Mietdauer enthalten. Bei einer gekauften Anlage nimmt das Störungsrisiko im Laufe der Jahre zu. Beim KalkMaster Abo werden einzelne Geräteteile jedoch vorbeugend ersetzt, um Störungen gar nicht erst auftreten zu lassen. Beim KalkMaster Abo profitiert der Kunde somit von einer periodischen Erneuerung der Anlage. Der Kunde erhält beim KalkMaster Abo zusätzlichen Komfort und mehr Sicherheit gegenüber einer gekauften Anlage, was die Miete nicht zuletzt mit dem neuen Probeabo für viele Liegenschaftsbesitzer attraktiv macht.

Atlis AG

Schlössliweg 4 4500 Solothurn

Gratis­Hotline 0800 62 82 82 www.kalkmaster.ch info@kalkmaster.ch

Fotos:
Mit weichem Wasser macht Duschen richtig Spass. Die Haut wird seidenweich und zart.
Verschiedene Abos und Gerätetypen decken die Bedürfnisse und Ansprüche der Kunden ab.
Der Reinigungsaufwand wird massiv gesenkt.

Höchste Zeit für eine Reinigung

Betten Küng: fachgerechte Sauberkeit für Ihre Bettwaren

Die Beanspruchung der Bettwaren ist enorm. Deshalb sollten sie regelmässig aufgefrischt werden. Welches ist die beste Art, Bettwaren zu reinigen? Ihre Bettenfachleute bieten guten Rat.

Viele Pflegeetiketten besagen, man dürfe Decken und Kissen mit Daunen- oder Federfüllung in der eigenen Waschmaschine waschen. Auch wenn dies die einfachste Variante sein mag, rät der Fachmann davon ab. In der Waschmaschine lassen sich weder hartnäckige Flecken noch Staub entfernen, der mit der Zeit durch die Beanspruchung der Federn oder Daunen entsteht.

Wie sieht es mit der chemischen Reinigung aus? Auch das lieber nicht. Gerade Bettwaren, die man täglich viele Stunden eng an den

Ab in die aufgefrischten Federn.

Körper schmiegt, sollten so naturbelassen wie möglich bleiben.

Reinigung ohne Chemie

Der einzige Weg, Bettwaren wieder richtig rein und kuschelig zu kriegen, ist die Bettfedernreinigung mit einer

Wir sorgen dafür, dass Sie keine kalten Füsse kriegen.

Immer sicher und schön!

dafür vorgesehenen Reinigungsmaschine. Die Füllkraft der Daunen wird wieder hergestellt, was für das optimale Kuschelgefühl wichtig ist. Die Bettware wird komplett entstaubt. Dieser Vorgang geschieht ohne schädliche chemische Mittel.

Foto: Istockphoto

Eine solche Reinigung lohnt sich: Die Bettwaren sehen danach wieder wie neu aus – für einen Bruchteil des Kaufpreises. Und das Gefühl, sich wieder in schön saubere und kuschelige Bettwaren einzubetten, kann man gar nicht mit Worten beschreiben.

Sie dürfen jederzeit mit Ihren Bettwaren bei Betten Küng vorbeikommen: Wenn es eilt, wird die Reinigung innert Tagesfrist ausgeführt.

Betten Küng

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Tel. 056 441 60 84

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Filiale Neuenhof

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Als zuverlässiger Partner für behagliche Wärme realisieren wir Heizungssysteme aller Art. Wir kennen uns mit Öl, Gas, Luft und Wasser genau so gut aus wie mit thermischen Solaranlagen oder Photovoltaik. An den Standorten Brugg und Neuenhof projektieren und planen wir massgeschneiderte Lösungen für höchste Ansprüche.

Tel. 056 426 37 23

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Holzpellets: Die Qualität macht den Unterschied

Wer mit Holzpellets heizt, schont das Klima und setzt auf einen Energieträger mit Zukunft.

Die Firma Energie 360° liefert ausschliesslich Holzpellets der besten Qualitätsklasse und achtet dabei auf kurze Transportwege. Dadurch ist die Ökobilanz ihres Produkts besonders gut.

Als nachwachsender und daher erneuerbarer Energieträger feiert Holz seit einigen Jahren ein Comeback. Holzpellet-Heizungen sind auch beliebt, weil sie vollautomatisch funktionieren, leise laufen und im

Sitzlifte sofort lieferbar

Betrieb den gleichen Komfort bieten wie eine Öl- oder eine Gasheizung.

Energie 360° liefert den Kundinnen und Kunden ausschliesslich Holzpellets der besten Qualitätsklasse EN-plus-A1. Bei diesen Pellets wird nicht nur der Rohstoff, sondern die gesamte Prozesskette überwacht. Unabhängige Kontrolleure überprüfen regelmässig, ob die Holzpellets allen Qualitätskriterien genügen.

Schweizer Holzpellets bestellen

Bei Energie 360° lassen sich Holzpellets bequem im Online-Shop kaufen. Einmalbestellungen sind genauso möglich wie Lieferverträge mit zweijährigem Festpreis. Einen grossen Teil der Pellets bezieht Energie 360° bei regionalen Produzenten

Wenn etwas passiert, kann ein Sitzlift der Firma Högg die Lösung sein

Treppen können nach einem Unfall zu einem unüberwindbaren Hindernis werden. Dank eines schnell montierten Sitzliftes kann man die oberen Stockwerke wieder ohne Beschwerden erreichen.

Sehr schnell kann sich die Wohnsituation zuhause verändern – ein kleines Missgeschick, ein Unfall oder eine Krankheit können die Ursache für eine eingeschränkte Mobilität sein. Plötzlich wird das Treppensteigen zu einem unüberwindbaren Hindernis. Es folgt die bange Frage, ob man das vertraute Zuhause aufgeben muss und der Umzug ins Altersheim nicht mehr abzuwenden ist.

Lösung Treppenlift

Mit einem Treppenlift können Sie trotzdem zuhause bleiben. Die Lö-

Sitzlift Mono für Treppen mit Kurven.

sung dafür finden Sie bei der Firma Högg Liftsysteme – dank einer sensationell kurzen Lieferzeit für gerade und kurvige Sitzlifte.

Die geraden Jade-Sitzlifte sind ab Lager lieferbar und in wenigen

Stunden beim Kunden an der Treppe montiert. Der kurvengängige Mono-Sitzlift mit der ultra-schmalen Schiene von nur 6 Zentimetern ist mit der heutigen Modul-Schienen-Technik innerhalb von ein bis zwei Wochen zur Montage bereit.

in der Schweiz. Den Rest im Interesse der Umwelt aus Deutschland und Österreich, also aus dem nahen Ausland. Sie entscheiden selbst, ob Sie ausschliesslich Holzpellets aus der Schweiz wollen. Wir liefern die Holzpellets direkt in den Lagerraum oder ins Silo. Dabei achten wir auf möglichst kurze Transportwege.

Energie 360°

Aargauerstrasse 182 8010 Zürich Tel. 0800 173 173 holzpellets@energie360.ch

www.energie360.ch/ holzpellets

Foto: zvg

Die Masse der Treppe werden vor Ort genauestens aufgenommen und der Plan sofort gezeichnet. Aufgrund der Zeichnung können die einzelnen vorgefertigten Segmente sofort bereitgestellt und montiert werden.

Die Sicherheitsvorschriften für diese Sitzlifte entsprechen den höchsten Anforderungen. Jeder Lift ist baumustergeprüft. Die Spezialisten der Firma Högg beraten Sie gerne kostenlos vor Ort mit ihrer jahrelangen Erfahrung.

Högg Liftsysteme

Wilerstrasse 137 9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80 info@hoegglift.ch

www.hoegglift.ch

Energie 360° liefert auf Wunsch Pellets aus der Schweiz.
«Wir

sind stets schnell vor Ort.»

Die regional verankerten Spezialisten sind Tag und Nacht unterwegs

Ist ein Ablauf verstopft? Verweigert die Toilette den Dienst? Rohr-Max behebt Probleme im und ums Rohr rasch, fachgerecht und das zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Wer zusehen muss, wie Schmutzwasser aus einem Ablauf quillt und auf den Boden der Wohnung schwappt, bekommt eine andere Einstellung zur Zeit, die verstreicht, bis Hilfe eintrifft. Wir beheben die Verstopfung rasch und fachmännisch. Der 24­Stunden­Notfalldienst von Rohr­Max ist rund um die Uhr erreichbar und im Einsatz.

Regional verankerte Spezialisten Die Monteure von Rohr­Max wohnen, je nach Einsatzgebiet, in der entsprechenden Region und

Die Fachleute von Rohr-Max sind 24 Stunden unterwegs, auch sonn- und feiertags.

sind bei einem Notfall rasch zur Stelle. Auch nach Gewittern und schwerem Regen rücken sie aus. Sie führen in jedem Servicefahrzeug eine Tauchpumpe mit, die stattliche 180 Liter pro Minute fördert. Die Fahrzeuge von Rohr­Max, in der Branche als Kleinspüler be­

kannt, sind bis unters Dach mit modernster Technik ausgerüstet.

Schmuck und Skurriles im Rohr Nebst dem, was täglich in die Toiletten und Abläufe gelangt, gibt es zuweilen auch skurrile Funde in den Rohren: Verschollener Schmuck,

Dusch-WC und Wasserenthärter

Foto: zvg

Gebisse und Brillen sowie Kinderspielzeug. Manchmal rufen aufgeregte Eheleute an und hoffen, dass Rohr­Max den Ehering in den Abwasserrohren wiederfindet.

Rohr-Max setzt auf Vorsorge Ein häusliches Abwassersystem ist komplex und teuer. Die Rohre müssen viel schlucken. Wie man Verstopfungen vorbeugen kann und sonst viel Wissenswertes rund um Rohre und Schächte bietet die Homepage www.rohrmax.ch.

RohrMax AG

Industriestrasse 2 5610 Wohlen 24h-Service und Beratung: Tel. 0848 852 856 info@rohrmax.ch www.rohrmax.ch

Wülser Haustechnik an der Regiomesse in Zofingen vom 20. bis 22. Oktober 2017

An der Regiomesse werden Sie vom Team der Firma Wülser bestens beraten: Sei es, dass Sie sich für ein Dusch-WC interessieren, eine Wärmepumpe anschaffen wollen oder eine Anlage zur Wasserenthärtung spruchreif ist.

An der diesjährigen Zofinger Regiomesse präsentiert Wülser Haustechnik das innovative Dusch­WC Aqua­Clean Mera von Geberit. Die Reinigung mit Wasser wird zur Selbstverständlichkeit. Erstmals kommt die patentierte WhirlSpray­Duschtechnik zum Einsatz. Weitere interessante Details stellt ihnen das Team der Firma Wülser gerne persönlich vor.

Seidenweiches Wasser

Die neue Generation der AQUCasa­Wasserenthärter für Ein­ und

Zweifamilienhäuser wurde speziell im Hinblick auf Sicherheit, Komfort und Hygiene entwickelt. Einfach einschalten, Zeit, Tag und Rohwasserhärte eingeben und schon fliesst seidenweiches Wasser. Denn alles Weitere erledigt die Steuerung. AQA­Casa schützt Ihre Rohrleitungen, Haushaltgeräte und Armaturen.

Die Stille geniessen

Die Luft­Wasser­Wärmepumpe Aerotop S der Firma Elco ist die leiseste Wärmepumpe auf dem Markt. Sie bietet einen hohen Heiz­ und Warmwasserkomfort in Wohnhäusern und hohe Effizienz. Sie überzeugt als System in Neubauten ebenso wie bei Sanierungen oder Modernisierungen. Und da eine Aerotop S innerhalb des Hauses platziert wird, ist sie nicht sichtbar.

Das Elco­Noise­Reduction­System setzt, was die Geräuschentwicklung betrifft, neue Massstäbe.

Lassen Sie sich an der Regiomesse in Zofingen vom 20. bis 22. Oktober 2017 beraten – das Team der Firma Wülser freut sich auf Ihren Besuch am Stand 120 in der Halle 1.

Wülser Zofingen AG Mühlethalstr. 67 4800 Zofingen Tel. 062 746 92 00 info@wuelser.net

www.wuelser-haustechnik.ch

Komfort und schönes Design: Geberit Aqua-Clean Mera.

Behagliche Wärme

Eine revolutionäre Methode zur nachträglichen Installation einer Fussbodenheizung

Die patentierte Maschine fräst staubfrei Rillen in den Unterlagsboden.

Immer mehr Wohneigentümer bauen eine Fussbodenheizung ein, wenn sie ihre alten Bodenbeläge ersetzen.

Die an den Wänden montierten Heizkörper nehmen im Raum Platz weg, und die Wärmeverteilung ist ungenügend. Zudem sind Radiatoren unhygienisch, bieten sie doch einen optimalen Nährboden für Schimmelpilze und Hausmilben. Es gibt also gute Gründe für den gleichzeitigen Einbau einer Fussbodenheizung, wenn der alte Bodenbelag sowieso ersetzt wird. Vor so einem Wechsel und den damit verbundenen baulichen Massnahmen

schrecken jedoch manche Wohneigentümer und Vermieter zurück.

Geeignet für jeden Boden Mit dem JK-System der Firma Naef ist dies heute kein Problem mehr. So funktioniert das JK-System: Mit einer Fräsmaschine wird – völlig staubfrei – ein Rillenmuster in den Unterlagsboden eingefräst. In diese Vertiefungen verlegen die Spezialisten der Firma Naef die Heizungsrohre der Bodenheizung. Die Methode lässt sich bei fast allen Unterlagsböden anwenden. Dank der neuen Frästechnik ist eine zusätzliche Aufbauschicht oder das Entfernen des Unterlagsbodens nicht notwendig, und die Raumhöhe bleibt unverändert. Bei der Installation einer Bodenheizung mit dem JK-System ist die Zeitersparnis gegenüber einem konventionellen

Effizienter Raumluft-Wäschetrockner

Einbau einer Bodenheizung gross, da eine Trocknungszeit von mehreren Wochen wegfällt. Das JK-System überzeugt somit nicht nur durch die üblichen Vorteile und den Komfort einer Fussbodenheizung, sondern auch durch den überschaubaren Installationsaufwand, die Zeitersparnis und die attraktiven Betriebskosten. Die Neuinstallation der Fussbodenheizung erfolgt effizient, sauber und termingerecht.

Naef GROUP HAT-Tech AG

Industriestrasse 23 5036 Oberentfelden Tel. 062 738 38 48

Gratis-Infoline: 0800 48 00 48 info@naef-group.com

www.naef-group.com

Sibir bietet den nötigen Komfort für die schonende Trocknung an der Wäscheleine

Häufig gibt es keine Möglichkeit, die Wäsche draussen an der Luft zu trocknen. Deshalb braucht es Wäschetrockner in Trockenräumen.

Der Raumluft-Wäschetrockner Escolino von Sibir trocknet die Wäsche ohne Trockenreibung. So trocknet Wäsche natürlich und schnell. Viele bevorzugen, beispielsweise bei Hemden, Blusen und Sportkleidern, das Trocknen am Bügel, weil nachher das Bügeln einfacher ist.

Modernes Design

Die Raumluft-Wäschetrockner von Sibir bieten modernes, schlichtes Design. Die Geräte sind einfach zu bedienen und sorgen innerhalb weniger Stunden für knitterfreie und schonend getrocknete Wäsche. Alle

Der Escolino von Sibir sorgt dafür, dass die Wäsche auch im Trockenraum gut trocknet.

Geräte bieten die umschaltbare Funktion für ein feuchtigkeits- und temperaturabhängiges Trocknungsprogramm mit automatischer Endabschaltung oder mit automatischer Ein- und Ausschaltung. Das Produkt ist in vier Ausführungen für Einfamilien- und/oder Mehrfamilienhäuser oder einzelne Haushaltun-

gen erhältlich. Die Preise bewegen sich im mittleren Segment.

Erreicht Minergie-Standard

Die Raumluft-Wäschetrockner überzeugen durch Energieeffizienz. Sie gehören in die Energieeffizienzklasse A1 und eignen sich für Minergie-Standard. Darüber schaffte es

Foto: zvg

der Escolino auf www.topten.ch unter die besten Geräte seiner Klasse. Raumluft-Wäschetrockner sind eine energiesparende Alternative zu herkömmlichen Wäschetrocknern, denn die für den Betrieb aufgewendete Energie bleibt in Form von Wärme erhalten. Das führt zum positiven Nebeneffekt, dass der Raum immer trocken bleibt. Das verhindert die Bildung und Entwicklung von Schimmel und beugt Sach- und Gesundheitsschäden vor.

SIBIRGroup AG Bahnhofstrasse 134 8957 Spreitenbach

Tel. 044 755 73 00

Fax 044 755 73 01

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Wechsel auf effizientes Heizsystem

Swisstherm: Individuelle Lösungen im Bereich Heizwärme- und Stromproduktion

Wer auf einen modernen Energieträger für seine Heizung wechseln oder das bestehende Heizsystem optimieren will, ist bei der Heizungsfachfirma Swisstherm – ein Unternehmen der Migrol AG – mit über 80 Jahren Erfahrung im Energie­ und Wärmemarkt – genau richtig.

Der politische und gesellschaftliche Druck auf fossile Brennstoffe wächst zunehmend. Auf der einen Seite soll die seit 2008 erhobene CO2-Abgabe Anreize zum sparsamen Verbrauch von fossilen Brennstoffen schaffen. Auf der anderen Seite wird die nachhaltige Energieproduktion mit Fördergeldern der öffentlichen Hand sowie Steuervorteilen unterstützt. Aus finanziellen Gründen, aber auch aus moralischen Überlegungen zur Zukunft unseres

Hohe Energieeffizienz und niedrigster Schallemissionswert.

Planeten, ist der Wechsel auf ein ökologisches und effizientes Heizsystem sinnvoll.

Ob Wärmepumpe, Photovoltaik-/ Solarthermie-Anlage, Ölheizung oder Wärmepumpen-Boiler – Swisstherm berät gerne und kompetent. Durch die Abwicklung des gesamten Auftrags, von der Beratung über den Verkauf bis hin zur Instal-

Die Preise steigen an

Der Bund erhöht 2018 die CO 2 -Abgabe auf Heizöl

Heizölpreis für 3000–5000 Liter franko Tank

Die Heizölpreise steigen in der Schweiz an.

Die Opec hat in ihrem aktuellen Monatsbericht ihre Prognosen zur Entwicklung der Nachfrage nach Öl für 2017 und 2018 nach oben korrigiert.

Die Erwartungen hinsichtlich der Ölproduktion der Länder, die nicht zur Opec gehören, wurden für das laufende Jahr nahezu unverändert beibehalten. Für das kommende Jahr wird deren Förderung etwas

lation, profitieren Kundinnen und Kunden von günstigeren Preisen und haben nur einen Ansprechpartner.

Die Produkte – beim Produzenten direkt eingekauft – zeichnen sich durch Modernität, hohe Qualität und ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis aus. Die technische Entwicklung schreitet zügig voran

Foto: Swisstherm

und die innovativen Entwickler von Swisstherm stellen sicher, dass Kundinnen und Kunden immer die bestmögliche auf dem Markt verfügbare Technologie erhalten.

Als Unternehmen der Migros vertritt Swisstherm die Grundwerte des Migros-Gründers Gottlieb Duttweiler. Somit steht Swisstherm für die direkte Brücke zwischen Produzenten und Konsumenten sowie faire Preise ein und bietet Beratungen für individuelle Lösungen im Bereich Heizwärme- oder Stromproduktion.

Swisstherm AG

Hardstrasse 21

5103 Wildegg Tel. 062 887 10 00 www.swisstherm.ch

tiefer geschätzt. So ist der erwartete Bedarf an Öl aus den Opec-Staaten für beide Jahre grösser als bisher geschätzt. Zudem hat die Opec ihre Förderung im Monat August weiter reduziert. Die neuen Prognosen deuten auf einen höheren Heizölpreis in naher Zukunft hin, da der Weltmarkt im Rohölhandel sein Gleichgewicht schneller als gedacht zurückfinden könnte. Vorerst beschäftigen sich die Investoren und Konsumenten aber eher mit den Wirbelstürmen in den USA, da diese das Preisniveau gegenwärtig stützen.

Schweizer Markt

Der Bund hat beschlossen, per 1. Januar 2018 die CO2-Abgabe zu erhöhen. Deshalb werden hundert Liter Heizöl um drei Franken teurer. Es lohnt sich also, den Tank bis Ende

Jahr noch einmal zu füllen. Wir empfehlen, das Heizöl früh genug zu bestellen, da es Ende Jahr zu Engpässen kommen könnte.

Voegtlin-Meyer AG

Aumattstrasse 2

5210 Windisch Tel. 056 460 05 05 info@voegtlin-meyer.ch

www.voegtlin-meyer.ch

Streit um den Apfelbaum

Zurich Versicherung: Keine Sorgen dank Grund- und Werkeigentümerhaftpflicht

Über Bäume entbrennt immer wieder Streit unter Nachbarn. Die passende Versicherung deckt Schadenersatzansprüche bei Haftpflichtfällen.

Schutz vor finanziellen Folgen

Die Schäden aus Immobilien können gravierend sein. Eine Privat-

Der Eigentümer haftet für Schäden, die von seinen Immobilien verursacht werden. Grundlage dafür ist zum einen die vom Obligationenrecht geregelte Werkeigentümerhaftpflicht. Sie entsteht aus «fehlerhafter Anlage oder Herstellung» oder «mangelhaftem Unterhalt» eines Werks – also beispielsweise eines Hauses oder einer Strasse. Beispiel für mangelhaften Unterhalt ist ein loser Dachziegel, der herunterfällt und ein Auto beschädigt. Für den am Nachbarzaun verursachten Schaden durch einen Ast sind zwei Szenarien denkbar: Der Ast fällt bei einem Sturm auf den Zaun. Dann ist das «höhere Gewalt» und der Baumbesitzer nicht haftbar. War der Ast hingegen morsch, so wäre dies wiederum ein Beispiel für mangelhaften Unterhalt und Haftung aus Werkeigentümerhaftpflicht – hier haftet der Baumbesitzer.

Flammen per Knopfdruck

Gas-Cheminées sind einfach zu bedienen

Ein lebendiges und flackerndes Flammenbild geniessen. Das ist jetzt auch mit einem Gas-Cheminée möglich.

Gas-Cheminées bieten einen hohen Komfort. Man kann das Feuer ganz einfach per Knopfdruck entfachen. Die Steuerung ist auch via Smartphone und Tablet oder über die zentrale Gebäudeautomation möglich. Die Bedienung erfolgt manuell oder per Fernbedienung. Mit ihr kann man die Raumtemperatur und das Flammenbild regulieren. Die Anlagen werden je nach Wunsch mit Erd- oder Flaschengas betrieben. Die Gas-Cheminées funktionieren unabhängig von der Raumluft. Falls Ihre Wohnräume über eine kontrollierte Lüftung verfügen, ist das kein Hindernis. Unsere Gas-Cheminées sind dafür geprüft und geeignet.

oder Gebäudehaftpflichtversicherung schützt vor den finanziellen Folgen einer Schadenersatzforderung und beinhaltet die rechtliche Verteidigung gegen ungerechtfertigte Forderungen.

Wer sein Einfamilienhaus (oder sein Haus mit maximal drei Wohnungen) selbst bewohnt und keine Geschäftsräume hat (privates Bürozim-

Foto: zvg

mer ist kein Geschäftsraum), ist durch die Privathaftpflichtversicherung grundsätzlich ausreichend geschützt. Alle anderen sollten eine Gebäudehaftpflichtversicherung abschliessen. Stockwerkeigentümer schliessen am besten gemeinsam eine Gebäudehaftpflichtversicherung ab. So entsteht im Schadenfall kein Streit darüber, wer den Schaden bezahlen muss.

Zurich, Generalagentur

Vincenzo Centolanza

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Der Einbau setzt minimale architektonische Bedingungen voraus. Geringe Einbautiefen erlauben eine vielfältige Gestaltung, und es ist möglich, die Verkleidung gezielt auf die Kundenwünsche abzustimmen.

Wenn Sie eine moderne Optik bevorzugen, können wir den Brennraum mit weissen Carrara-Kieseln oder grauen Keramiksplittern statt mit Holzscheit-Imitaten ausstatten. Für den Einsatz eines Gas-Che-

Foto: Loher

minées gibt es fast unbegrenzte Möglichkeiten: Wohnbereich, Hotellerie, Wellness- oder Saunaanlagen, usw. Unsere Fachleute unterstützen Sie von der Projektphase bis zur Umsetzung. Unsere Ausstellung ist rund 300 m2 gross. Wir beraten Sie gerne und kompetent.

Aktueller Hinweis: Tag des Ofens, 30. September bis 1. Oktober 2017

Samstag 10 bis 17 Uhr / Sonntag, 10 bis 16 Uhr

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Friedliche Nachbarschaft: nicht immer garantiert.
Gas-Cheminée mit weissen Carrara-Kieseln. Loher SA

Nr. 382 September 44. Jahrgang Auflage WEMF beglaubigt 37’877 Ex. Basis 2015/2016

Anzahl Mitglieder: 38’225 (31. August 2017) Offizielles Organ des Hauseigentümerverbandes Aargau, erscheint 10 Mal jährlich Einzelexemplar Fr. 3.–Für Verbandsmitglieder ist das Abonnement im Jahresbeitrag inbegriffen.

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Der Nachdruck ist nur mit Quellenangabe gestattet. Über nicht bestellte Manuskripte kann keine Korrespondenz geführt werden. Der Inhalt der Rubrik «Firmen und Produkte» liegt in der Verantwortung der Absender und muss nicht mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen. Der Inserateteil und die Publireportagen dienen lediglich der Information der Mitglieder und Leser über Produkte und Dienstleistungen.

Hauseigentümerverband a argau (k antonalverband) Stadtturmstr. 19, 5401 Baden, Tagblatthaus, 11. OG Schalteröffnungszeiten: Mo–Fr 8.00–12.00 sowie 13.15–17.00 Uhr www.hev-aargau.ch, info@hev-aargau.ch

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