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Wohnwirtschaft Nr. 10 Oktober 2021

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Hauseigentümerverband Aargau www.hev-aargau.ch

WOHN WIRTSCHAFT

Wir bauen Ladelösungen. Auch für kommende Generationen.

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Beschleunigen wir die E-Mobilität. Energie 360° bietet Ladelösungen für alle Bedürfnisse an. Das Angebot reicht von Einzelladeplätzen über skalierbare Ladeplätze in Tiefgaragen bis zum massgeschneiderten Gesamtpaket mit einer intelligent vernetzten Ladetechnologie.

Als führende Schweizer Anbieterin von Elektromobilität übernehmen wir zusammen mit

E-Mobility-Lösungen von Energie 360° für Ihr Unternehmen energie360.ch

unseren Tochterfirmen und Kooperationspartnern sowohl die Planung und Installation als auch die Inbetriebnahme und den Service Ihrer Ladeinfrastruktur – auf Wunsch auch mit Finanzierungsmöglichkeit.

Setzen Sie mit uns auf nachhaltige Mobilitätsund Energielösungen für kommende Generationen. Gerne unterstützen wir Sie beim Umstieg auf E-Mobilität.

Etwa zwei Drittel des Schweizer Energieverbrauchs werden durch chemische Energieträger bereitgestellt, die in der Regel aus fossilen Quellen stammen. Die Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil betreibt zurzeit eine Power-to-Gas-Anlage, um klimafreundliches Methan herzustellen. Dabei wird rezykliertes Kohlendioxid verwendet.

Die Wärmepumpe hat sich als emissionsarme Heiztechnik durchgesetzt. Zusammen mit einer Holzheizung bildet sie ein ideales Paar, um in der Stube eine behagliche Atmosphäre zu schaffen. Wenn die Wärmepumpe mit Solarstrom betrieben und die Holzheizung mit Holz oder Pellets aus der Schweiz bestückt wird, schont man die Umwelt und fördert die Volkswirtschaft.

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Big Government

Big Government ist im Trend, sei es in den USA, in der EU oder in der Schweiz. Die Personalausgaben bei Bund und Kantonen steigen unaufhörlich. Sie übertreffen das Bevölkerungswachstum deutlich. Zwar sprechen bürgerliche Parteien vor jeder Wahl von schlanker Verwaltung. Doch einmal im Amt werden die Staatskritischen handzahm und singen mit im Chor jener, die fast jedes Ereignis dahingehend interpretieren, dass bisherige Staatsaufgaben ausgeweitet werden müssen. Wahlversprechen sind dann rasch vergessen und Amtsträger lassen sich einlullen von den nicht enden wollenden Wünschen ihrer Entourage. Wenn dann festgestellt wird, dass durch mehr personelle Ressourcen im eigenen Ressort auch noch die persönliche Macht wächst, dann verfliegen oft die letzten Zweifel am «Segen» ausufernder Staatstätigkeit.

Dabei bilden die Sorge um das Wohl der Bevölkerung und die Schwammigkeit die Schlüsselelemente der behördlichen Wachstumsabsicht. Solches lässt sich auch vom Anhörungsbericht des Departments Bau, Verkehr und Umwelt zur Umsetzung der Neobiota-Strategie des Kantons Aargau sagen. Auf 15 Seiten wird über die gefährdete Gesundheit durch bedrohte einheimische Artenvielfalt geschrieben, ohne dass präzise ausgedrückt wird, wie genau denn die Beeinträchtigung der Gesundheit der Bevölkerung aussieht. Ist es etwa die Pollenbelastung durch Neophyten? Wenn dem so wäre, müsste dann nicht auch die einheimische Birke, die in ihrem Umkreis überdies anderen Pflanzen das Leben schwer macht, einer kritischen Würdigung unterzogen werden?

Allein auf der ersten Seite des Schreibens wird die bedrohte Gesundheit der Bevölkerung zweimal erwähnt, ohne dass sie konkret ausgeführt wird. Bei der Benennung von gefährdenden Pflanzen beschränkt sich das Schreiben auf Beispiele. Das Departement BVU wird nicht müde wiederholt zwingend erforderliche, zusätzliche personelle Ressourcen für die Bekämpfungsorganisation in alarmistisch anmutender Weise zu fordern. Bisherige Investitionen laufen Gefahr, an Wirkung einzubüssen, wenn nicht Geld nachgeschossen und der Personaletat aufgestockt wird. So lautet der Grundtenor. Der Bericht zeigt, welchen Vokabulars sich Big Government bedient.

Martin Meili

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Volksentscheide akzeptieren

Hauseigentümerverband Aargau

Ich kann mich gut erinnern: Im Jahr 2008, damals noch als Präsidentin der jungfreisinnigen aarau-lenzburg, warb ich mit vielen anderen Personen an einem kalten Februar-Samstag in der Igelweid in Aarau für ein Ja zum Stadion im Torfeld Süd. Mehrmals hat das Aarauer Stimmvolk seither Ja zum Fussballstadion gesagt. Gebaut ist es allerdings immer noch nicht – ja, es gibt noch nicht einmal eine rechtskräftige Baubewilligung.

Der Rechtsstaat ist einer derjenigen Pfeiler, der für Stabilität in unserem Land sorgt. Dieses Rechtssystem schützt die Bürgerinnen und Bürger und ermöglicht gerade auch uns Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern, uns mittels einer Einsprache gegen Projekte zu wehren oder bei einer Einwenderverhandlung ein Projekt insgesamt zu verbessern. Wenn es aber bei Einsprachen

und Beschwerden nur darum geht, (demokratisch legitimierte) Projekte zu verzögern oder ganz zu verhindern, dann wird unser Rechtsstaat überstrapaziert. Volksentscheide sollten akzeptiert werden, ob diese einem passen oder nicht.

Ich stelle generell fest, dass Volksentscheide je länger je weniger akzeptiert werden. Es wird sogar bei etablierten Parteien salonfähig, über Volksentscheide hinwegzusehen und auf anderem Wege zum Ziel zu kommen. So staune ich doch sehr, dass SP und Grüne die Initiative der GsoA zur Verhinderung des Kaufs des F-35 unterstützen, obwohl das Schweizer Stimmvolk im vergangenen September – wenn auch sehr knapp –der Finanzierung von neuen Kampfjets zugestimmt hat. Mit allen Mitteln soll dieser Kauf nun verhindert werden. Dabei geht es nicht um den Flugzeugtyp, sondern generell darum, die Schweizer Armee zu schwächen und in Raten abzuschaffen. Die GsoA will ja nicht ernsthaft, dass die Schweiz einen anderen Kampfjet kaufen darf. Nein, natürlich nicht…

Oder jüngst hat die Mitte-Fraktion im Grossen Rat eine parlamentarische Initiative aus rot-grüner Hand unterstützt, welche die Einführung der Eigenstromerzeugung im kantonalen Energiegesetz verlangt. Und dies nicht einmal ein Jahr, nachdem das Aargauer Stimmvolk im September 2020 das kantona-

le Energiegesetz mit exakt dem gleichen Wortlaut zur Eigenstromerzeugung abgelehnt hat. Ich frage mich, wo die staatstragende DNA der Mitte-Fraktion geblieben ist.

Eigentlich gibt es neben den unzähligen und teils unnötigen Reglementierungen auch ungeschriebene Regeln in der Politik. Eine davon besagt, dass man nach einem Volksentscheid mindestens zwei Legislaturen, wenn nicht sogar 10 Jahre abwarten sollte, bevor man dasselbe Anliegen noch einmal bringt. Es sei denn, in der Zwischenzeit hätte sich die Ausgangslage massiv verändert. Was allerdings sowohl bei den Kampfjets als auch beim Eigenstrom nicht der Fall ist.

So kann ich als mittlerweile alter Hase im Grossen Rat nur an die Vernunft der Grossrätinnen und Grossräte appellieren, Volksentscheide doch zu akzeptieren. Genützt hat es nichts. 63 Grossrätinnen und Grossräte verlangen, dass die zuständige Kommission die Verpflichtung der Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer zur Eigenstromerzeugung bei Neubauten sowie Umbauten und Erweiterungen nochmals prüfen muss. Dies, obwohl diese Massnahme nichts zur Stromversorgungssicherheit beiträgt und die Verhältnismässigkeit staatlichen Handelns nicht gegeben ist. Damit bleibt uns nur, diese Eigenstromerzeugung im Parlament zu versenken – oder dann halt wieder das Referendum zu ergreifen.

Erneuerbares Methan aus Sonnenenergie

An der Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil wird die Optimierung der Herstellung von erneuerbarem synthetischem Methan erforscht.

Etwa zwei Drittel des Schweizer Energieverbrauchs werden durch chemische Energieträger bereitgestellt, die in der Regel aus fossilen Quellen stammen. Die Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil betreibt zurzeit eine Power-to-Gas-Anlage, um klimafreundliches Methan herzustellen. Auf der HEPP-Anlage (High Efficiency Power-to-Methane Pilot) betreibt das Institut für Energietechnik Forschung und Entwicklung im Bereich «Power-to-Gas». Bei dieser Technologie wird elektrische Energie mittels Wasserelektrolyse in Wasserstoff umgewandelt und durch Zugabe von Kohlendioxid (CO2) entsteht synthetisches Biomethan. Mit diesem Verfahren kann aus der gleichen Menge von Bioabfällen und Klärschlamm mehr erneuerbares Gas produziert werden. Das Kohlendioxid (CO2) wird in Biogas-Aufbereitungsanlagen nicht mehr abgetrennt, sondern mit Wasserstoff zu zusätzlichem Methan umgewandelt. Dabei soll überschüssiger erneuerbarer Strom wie Wasserstrom, Solarstrom oder Windstrom genutzt werden.

Kohlenstoff-Kreislauf

In Rapperswil wird mit der Power-to-Methane-Technologie, aus Strom, Wasser und Kohlendioxid synthetisches Methan hergestellt. Für die Wasserstoffgewinnung liefert unter anderem eine 7kWp-PhotovoltaikAnlage Strom. Mit diesem erneuerbaren Strom wird Wasser (H2O) durch eine Elektrolyse in Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2) aufgespaltet. Beim Methanisierungsprozess wird rezykliertes Kohlendioxid verwendet, welches z. B. aus der Umgebungsluft mit einem CO2-Abscheider gewonnen wird. Schliesslich werden die beiden Stoffe Wasserstoff (H2) und Kohlendioxid (CO2) in einem Reaktor zu Methan (CH4) umgewandelt. Dieses synthetisch hergestellte Methan kann entweder

In dieser Pilot-Anlage wird aus Wasserstoff und Kohlendioxid synthetisches Methan hergestellt.
Innenansicht der Power-to-Methane-Anlage in Rapperswil.
Fotos: Andreas Walker

direkt an der integrierten Biogastankstelle bezogen werden oder wird in das lokale Erdgasnetz eingespeist. Wird dieses Methan wieder verbrannt, wird schliesslich kein zusätzliches fossiles Kohlendioxid ausgestossen, sondern das rezyklierte. Damit entsteht ein geschlossener Kohlenstoffkreislauf.

Hochtemperaturelektrolyse

Eines der zentralen Ziele, welches das Institut für Energietechnik mit der HEPPAnlage verfolgt, ist die Erhöhung des Wirkungsgrades der gesamten Power-toMethane-Anlage. Diese soll durch Kopplung der Reaktorabwärme mit einer Hochtemperaturelektrolyse erreicht werden. Die Hochtemperaturelektrolyse oder Dampfelektrolyse ist ein Verfahren zur Gewinnung von Wasserstoff aus Wasserdampf bei hohen Temperaturen zwischen 500 °C und 750 °C. Die dabei entstehende Wärme wird gleich innerhalb der Anlage genutzt, so dass die primär eingesetzte Energie effizienter verwendet werden kann. Aktuell arbeitet das Projektteam unter der Leitung von Luca Schmidlin, Teamleiter Power-to-Gas an der Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil, an der Integration einer Hochtemperaturelektrolyse, welche bei rund 700 °C betrieben wird.

Luca Schmidlin erklärt: «Die Hochtemperaturelektrolyse ist effizienter als die herkömmliche Wasserelektrolyse bei Raumtemperatur, da wir einen Teil der Energie direkt in Form der Abwärme zuführen können. Dieses Verfahren ist effizienter und sollte dadurch auch wirtschaftlicher sein als der aktuelle Stand der Technik. Zudem begünstigen hohe Temperaturen die Elektrolysereaktion.»

Die Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil führt zudem die erste Testkampagne für den Betrieb der «sorptionsverstärkten» katalytischen Methanisierung durch. Dieses Verfahren hat im Vergleich zu konventionellen Methanisierungsansätzen klare Vorteile. Das bei der Methanisierung

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Gesamtansicht der Power-to-Methane Anlage mit Tankstelle.
Das Methangas kann an der hauseigenen Tankstelle zur Betankung von Fahrzeugen genutzt werden.

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Das CO2 wird z. T. aus der Luft gewonnen und als Bestandteil des synthetischen Methans verwendet.

anfallende Wasser wird unmittelbar vor Ort abgetrennt, was zu trockenem synthetischem Methan als Produkt am Reaktorausgang führt. Durch die Wasserabtrennung verschiebt sich auch das chemische Gleichgewicht und man erreicht eine vollständige Umsetzung des eingesetzten Wasserstoffs.

Weitere Effizienzsteigerungen sind nun der Hauptfokus bei der Weiterentwicklung der

HEPP-Anlage in Rapperswil

HEPP-Anlage. Luca Schmidlin präzisiert: «Wir wollen das Prinzip der Herstellung von synthetischem Methan von dieser Pilot-Anlage auf Grossanlagen übertragen können.» Mit diesem Konzept soll die Effizienz in Grossanlagen von heutzutage 55 Prozent auf ca. 70 Prozent erhöht werden. Mit einer erhöhten Effizienz reduziert sich der Gasgestehungspreis des produzierten Methans, was dieser Technologie zum Durchbruch verhelfen könnte.

Mit Unterstützung der Schweizer Gaswirtschaft erstellte das Institut für Energietechnik (IET) an der Hochschule für Technik Rapperswil die erste Power-to-Methan-Anlage in der Schweiz. In einer ersten Stufe war das Ziel, Fachwissen zu gewinnen, wie man mit Sonnenenergie, Wasser und CO2 klimaneutrales Methan herstellt, das zum Betanken von Gasfahrzeugen verwendet oder ins Gasnetz eingespeist werden kann.

Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Europäischen Union baute das IET in Rapperswil zusammen mit der ETH Sion (EPFL) eine verbesserte Power-to-Gas-Anlage. Mit Unterstützung der Schweizer Gaswirtschaft und anderen Projektpartnern aus Forschung und Wirtschaft soll diese neue Technologie unter industrienahen Bedingungen untersucht und getestet werden. Mit einem weiteren Ausbau der Anlage soll nun der Wirkungsrad und damit die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen verbessert werden, auch im Hinblick auf Anwendungen in der Industrie. Bis es grosse zentrale Power-to-Gas-Anlagen gibt, die diesen Strom in Methan umwandeln können, übernimmt die Forschungsanlage der Ostschweizer Fachhochschule diese Aufgabe. Das Methan wird ins Gasnetz eingespeist, wo saisonale Speicher zur Verfügung stehen.

Wer die HEPP-Anlage selbst sehen und weitere Details zur Power-to-Methane-Technologie erfahren möchte, kann sich unter besuch-ptx@ost.ch für einen Besuch anmelden.

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Foto: Andreas Walker

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Hauseigentümerverband Aargau

SIE FRAGEN – DER HEV ANTWORTET

Corona und Stockwerkeigentum

Schriftliche Stimmrechtsausübung

Frage:

Ich bin Stockwerkeigentümer und störe mich am Vorgehen unserer Verwaltung. Die kommende Versammlung soll aufgrund der Bestimmungen zu Covid-19 auf schriftlichem Wege stattfinden und das, obwohl die Bestimmungen meines Wissens gelockert wurden und unsere Nachbarliegenschaft bspw. wieder «normale» Versammlungen mit physischer Präsenz abhält. Ist das Vorgehen unserer Verwaltung rechtmässig?

Antwort:

Antwort: Die Kompetenz der Verwaltung, die Versammlung auf schriftlichem Weg abzuhalten, beruht auf Art. 27 der Covid-19-Verordnung 3 und gilt nach jetzigem Kenntnisstand noch bis 31.12.2021. Von dieser Möglichkeit kann

die Verwaltung bis 31.12.2021 unabhängig von den aktuell geltenden Versammlungsbeschränkungen, bzw. allfälligen Lockerungen derselben, in eigenem Ermessen Gebrauch machen. Insofern ist das Handeln der Verwaltung vorliegend korrekt.

Bei Durchführung einer schriftlichen Versammlung gemäss Art. 27 der Covid-19-Verordnung 3 sind aber einige spezielle Erfordernisse zu beachten. Die Anordnung derselben muss spätestens vier Tage vor der Veranstaltung schriftlich mitgeteilt oder in elektronischer Form veröffentlicht werden. Dabei gilt es aber zu beachten, dass die reglementarische Frist zur Einberufung einer Stockwerkeigentümerversammlung ebenfalls eingehalten werden muss. Gestützt auf die Covid-Sonderregelungen sind auf schriftlichem Weg gefasste Mehrheitsbeschlüsse auch dann möglich, wenn das Reglement Ihrer Gemeinschaft diese Möglichkeit nicht explizit vorsieht. Zudem erfordert Schriftlichkeit auch in diesem Falle eine handschriftliche Unterschrift oder aber eine qualifizierte elektronische Signatur. Eine Stimmabgabe per E-Mail ist somit auch in Anwendung von Art. 27 der Covid-19-Verordnung 3 grundsätzlich nicht möglich. Im An-

schluss an die schriftliche Versammlung ist – wie bei einer Versammlung mit physischer Präsenz – ein Protokoll zu erstellen.

Die Stimmabgabe auf schriftlichem Weg gemäss Art. 27 der Covid-19-Verordnung 3 empfiehlt sich eher für Geschäfte von einer gewissen Dringlichkeit oder aber für rudimentäre Geschäfte, ohne grossen Diskussionsbedarf. Wie bereits erwähnt, liegt es jedoch im Ermessen der Verwaltung von Art. 27 der Covid-19-Verordnung 3 Gebrauch zu machen und eine schriftliche Versammlung durchzuführen.

Die Rechtsberatenden des HEV Aargau beantworten telefonische Rechtsfragen werktags von 9 bis 11.30 Uhr: 056 200 50 70

Stephanie Lang MLaw, Rechtsberaterin HEV Aargau

Anfechtbare Vermieterkündigung

Kündigung während Schlichtungs- oder Gerichtsverfahren

Als Grundsatznorm hält Art. 271 Abs. 1 OR fest, dass die Kündigung eines Mietvertrages anfechtbar ist, wenn sie gegen Treu und Glauben verstösst. Da die Bezeichnung «Treu und Glauben» konkretisierungsbedürftig ist, behilft sich die Rechtsprechung und Lehre mit juristischen Fallgruppen. So ist eine Kündigung als anfechtbar anzusehen, wenn sie rein deshalb ausgesprochen wird, um der Gegenseite zu schaden. Indes ist es auch mit diesen Konkretisierungshilfen im Rechts-

alltag mitunter schwierig, eine Treu und Glauben widersprechende Kündigung zu entlarven. Um das Ganze immerhin etwas zu vereinfachen, hat der Gesetzgeber im nachfolgenden Art. 271a OR gleich selbst weitere Auslegungshilfen im Zusammenhang mit Kündigungen durch den Vermieter bereitgestellt: Im Katalog von Art. 271a Abs. 1 OR sind beispielhaft verschiedene Sachverhalte normiert, nach welchen eine Kündigung anfechtbar ist, die durch den Vermieter ausgesprochen wird.

Der vorliegende Beitrag möchte daraus die Variante nach Art. 271a Abs. 1 lit. d OR fokussieren. Nach dieser Bestimmung ist eine durch den Vermieter ausgesprochene Kündigung anfechtbar, wenn sie während eines mit dem Mietverhältnis zusammenhängenden Schlichtungs- oder Gerichtsverfahrens erfolgt; es sei denn, der Mieter habe das Verfahren missbräuchlich eingeleitet. Diese Norm bezweckt einerseits, den Mieter vor Kündigungen zu schützen, wenn er gegenüber dem Vermieter An-

sprüche aus dem Mietvertragsverhältnis geltend macht. Andererseits soll sich der Vermieter durch die Kündigung des Mietverhältnisses nicht aus einem ihm lästigen Gerichtsverfahren stehlen können. Betroffene Mieter haben die Kündigung innert 30 Tagen nach Empfang bei der Schlichtungsbehörde anzufechten (Art. 273 Abs. 1 OR). Nach Ablauf dieser Frist ist das Anfechtungsrecht verwirkt.

Notwendiger Konnex

Zuerst ist damit zu klären, was unter einem «mit dem Mietverhältnis zusammenhängenden Schlichtungs- oder Gerichtsverfahren» zu verstehen ist. Gemeint sind damit wohl die «gewöhnlichen» Zivilverfahren; ist das Mietverhältnis Gegenstand eines betreibungs-, straf- oder verwaltungsrechtlichen Streits (bspw. bei Fragen der zonenkonformen Wohnnutzung), handelt es sich nach mehreren Lehrmeinungen nicht um ein Schlichtungs- oder Gerichtsverfahren im Sinne von Art. 271a Abs. 1 lit. d OR, mit der Konsequenz, dass

Samuel Egli
Dr. iur., Rechtsanwalt, Fricker Seiler Rechtsanwälte, Wohlen

kein solcher Anfechtungsgrund vorliegt. Sodann muss das Schlichtungs- oder Gerichtsverfahren mit dem gleichen Mietverhältnis zusammenhängen, worüber die Kündigung ausgesprochen wird. Ob jedes Schlichtungs- oder Gerichtsverfahren, welches das gleiche Mietverhältnis betrifft –unabhängig vom jeweiligen Streitgegenstand –, zum Kündigungsschutz führt, ist umstritten. Einigkeit scheint mindestens dahingehend zu herrschen, dass die Anfechtung einer formell mangelhaften Kündigung nicht zu einer Kündigungssperrfrist führen kann. Kündige ich als Vermieter also beispielsweise ohne das vorgeschriebene Formular, darf ich meine Kündigung umgehend unter Einhaltung der Formvorschriften wiederholen – unabhängig davon, ob bezüglich erster Kündigung ein Verfahren hängig ist.

Gesetzliche Ausnahmen

Der Kündigungsschutz entfällt auch dann, wenn der Mieter – wie es der Gesetzestext festhält – das Schlichtungs- oder Gerichtsverfahren missbräuchlich eingeleitet hat. Missbräuchlichkeit ist anzunehmen, wenn der Mieter bereits bei Verfahrenseinleitung gewusst hat, dass sein Standpunkt aussichtslos ist, und es ihm einzig um den Schutz vor der erwarteten Kündigung

ging. Es ist am Vermieter zu beweisen, ob der Mieter missbräuchlich handelte. Dabei muss er nicht nur die Aussichtslosigkeit beweisen, sondern zusätzlich, ob diese dem Mieter bewusst war.

Weiter kommt die Schutzwirkung nicht zum Tragen, wenn der Vermieter aus besonderen, in Art. 271a Abs. 3 OR umschriebenen Gründen kündigt. Liegt ein solcher Grund vor, kann der Vermieter trotz eines laufenden Verfahrens gültig kündigen. So zum Beispiel, wenn der Vermieter dringenden Eigenbedarf für sich, nahe Verwandte oder Verschwägerte vorbringen kann (Art. 271a Abs. 3 lit. a OR), oder wenn es sich um eine Kündigung wegen Zahlungsrückstand des Mieters nach Art. 257d OR handelt (Art. 271a Abs. 3 lit. b OR).

Schutzdauer

Wie gezeigt, knüpft das Gesetz den Schutz an die Dauer eines Schlichtungs- oder Gerichtsverfahrens. Es stellt sich damit die Frage, wann ein solches Verfahren beginnt und wann dieses abgeschlossen ist. Da gemäss Zivilprozessordnung ein Verfahren mit Einreichung des Schlichtungsgesuches oder der Klage rechtshängig wird (Art. 62 Abs. 1 ZPO), greift der Schutz ab Einrei-

chung des Begehrens – unabhängig davon, ob der Vermieter davon weiss. Und das Verfahren endet, sobald dieses rechtskräftig abgeschlossen ist. In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, dass der Schutz losgelöst davon besteht, wie das Verfahren schliesslich ausgeht: Der Mieter, welcher am Ende unterliegt, ist während des Verfahrens ebenso geschützt, wie der obsiegende Mieter.

Hinsichtlich der Kündigung ist ferner der Zeitpunkt massgebend, an welchem diese der Post übergeben wird (nach einer anderen Ansicht ist hingegen erst auf das Empfangsdatum abzustellen). Versendet der Vermieter z. B. heute das Kündigungsschreiben und hat der Mieter gestern ein mit derselben Mietsache zusammenhängendes Schlichtungsgesuch eingereicht, ist die Kündigung anfechtbar – auch wenn der Vermieter keine Kenntnis von der Anhebung des Verfahrens hatte.1

1 Siehe zum Ganzen insbesondere FUTTERLIEB, in: Das schweizerische Mietrecht, Kommentar, 4. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2018, Art. 271a N 30 ff., sowie THANEI, in: Mietrecht für die Praxis, 9. Aufl., Zürich 2016, S. 801 ff., beide mit zahlreichen weiteren Hinweisen.

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Holunder

Jeannine Stierli, Spreitenbach

Wer in seinem naturnahen Garten für sich und die Tierwelt etwas Gutes tun will, pflanze einen schwarzen Holunderstrauch (Sambucus nigra). Der Holunder (Sambucus), auch Fliederbeere oder Hollerstrauch genannt, ist schon seit tausenden von Jahren eine wichtige Kultur- und Heilpflanze. «Vor dem Holunder soll man den Hut ziehen», so heisst es im Volksmund.

Es gibt verschiedene Arten von Holunder, die auf allen Kontinenten vorkommen. In unseren Regionen sind der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) und Rote Holunder (Sambucus racemosa) sowie der giftige, staudig wachsende Zwerg-Holunder heimisch. Kaum ein Strauch ist so anspruchslos und doch so wertvoll wie der Holunder. Im Frühjahr zeigt er sich in voller Pracht mit crèmeweissen Blütendolden, die alle Blicke auf sich ziehen. Die tellergrossen Blüten dienen aber nicht nur der Zierde. Man kann die Blütendolden auch verwerten, zum Beispiel für einen leckeren Holunderblütensirup oder im Teig gebackene Holunderblüten und sogar als Sekt. Der

süsse Duft der Dolden lockt viele Insekten an. Und es gibt verschiedene Schmetterlingsarten, deren Raupen ausschliesslich vom Laub des Holunders leben. Ausserdem dient der Holunderstrauch auch als Sicht- und Vogelschutzhecke. Der Holunder ist von sehr hohem ökologischem Wert.

Auf keinen Fall verwechseln

Im Juli/August entwickeln sich Beeren, die eigentlich Steinfrüchte sind. Die Beeren schimmern zuerst rötlich, bevor sie langsam einen schwarz-violetten Farbton annehmen. Die Holunderbeeren sollten erst geerntet werden, wenn alle Beeren blauschwarz und glänzend sind. Sie enthalten die Vitamine A, B und C sowie Kalium. Holunderbeeren sollen nicht roh gegessen werden, da sie roh leicht giftig sind. Erst durch das Kochen werden die giftigen Bestandteile zersetzt. Wer rohe Holunderbeeren isst, kann sich Magen-Probleme einhandeln. Die Erntezeit der Beeren kann je nach Wetter von September bis Oktober dauern. Sehr wichtig ist es, den schwarzen Holunder nicht mit dem hochgiftigen Zwerg-Holunder zu verwechseln.

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Foto: Jeannine Stierli

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Aarau und Kulm

Zwei Siege an der Urne

Generalversammlung des HEV Aarau und Kulm

(mm) Nach eineinhalb Jahren Lockdown, physischer Distanz und virtuellen Begegnungen hat der HEV Aarau und Kulm seine Generalversammlung wieder mit persönlicher Anwesenheit seiner Mitglieder durchgeführt – unter freiem Himmel in der Schlossanlage Schöftland. Thomas Hilfiker, Präsident HEV Aarau und Kulm, hielt fest, das Corona-Virus habe auch den Hauseigentümerverband auf Trab gehalten. Der HEV Schweiz habe Stellung bezogen gegen das eigentümerfeindliche Covid-19-Geschäftsmietengesetz, wonach Vermieter zu einer Mietreduktion von 60 Prozent verpflichtet gewesen wären, im Fall einer Betriebsschliessung von Mietern. Diese Umverteilung vom Mieter auf den Vermieter konnte im Bundesparlament abgewendet werden.

Nach wie vor unerledigt sei die Frage der Abschaffung des Eigenmietwerts. Die für die Weiterbehandlung zuständige Kommission für Wirtschaft und Arbeit des Ständerats lasse sich Zeit.

Unterschiedliche Interessen

Der HEV Aargau sei im Berichtsjahr insbesondere mit dem Referendum zur Teilrevision

des Energiegesetzes beschäftigt gewesen. Um die Stimmen der Basis einzuholen, sei eine Mitgliederbefragung durchgeführt worden. Mehr als 80 Prozent der 12’460 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage hätten der Absicht des Vorstands, das Referendum zu unterstützen, zugestimmt. Eine breit angelegte Kampagne des HEV Aargau dürfte dazu beigetragen haben, dass in der Abstimmung vom 27.9.2020 das Volk die Teilrevision verworfen habe, wenn auch mit einem knappen Ja-Anteil von 50,9 Prozent bei 49,1 Prozent Nein-Stimmen. Die Eigenheimbesitzer dürften wohl den Ausschlag zum Volksverdikt gegeben haben, sagte Hilfiker.

Jeanine Glarner, Präsidentin HEV Aargau, knüpfte ans Thema an. Der HEV habe in jüngster Zeit zwei wichtige Abstimmungen gewonnen. Die erwähnte kantonale Gesetzesrevision sowie das CO2-Gesetz, das auf Bundesebene am 13. Juni vom Volk verworfen worden war. Das CO2-Gesetz sei zwar auch in den eigenen HEV-Reihen umstritten gewesen. In der politischen Diskussion sei die Vielfalt der Meinungen zum Ausdruck gekommen. Je nach Einkommen und in welcher Lebensphase man sich befinde, sei man

von solchen Vorlagen unterschiedlich betroffen. Deshalb seien unterschiedliche Meinungen legitim und müssten auch ausgehalten werden. Letztlich aber komme die Ablehnung des Gesetzes der Mehrheit der Hauseigentümer entgegen. Wichtig sei, dass der HEV sowohl auf kantonaler als auch eidgenössischer fähig sei, Abstimmungen zu gewinnen. Damit sei er in der Lage, Grenzen zu setzen beziehungsweise staatliche Tätigkeit zu beschränken und diese nicht ins Uferlose wachsen zu lassen, sagte Glarner weiter.

In Schöftland wurde auch gewählt. Maja Riniker stellte sich nicht zur Wiederwahl in den Vorstand. Sie ist seit 2020 Nationalrätin, seit Anfang 2021 im Vorstand HEV Schweiz. Sie vertrete nun die Hauseigentümer-Interessen auf nationaler Ebene, deshalb verlasse sie den Vorstand HEV Aarau und Kulm. Eine Nachfolge wurde vorerst auf später verschoben.

Für eine weitere Amtszeit von drei Jahren einstimmig gewählt wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Karin Faes, Monika Frei, Thomas Käser, Reto Müller, Hans-Peter Widmer sowie Präsident Thomas Hilfiker.

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Referent Michael Fretz informiert über gesetzliche Vorschriften zum Thema Nachbarrecht.

Im Nachbarrecht stellen sich immer wieder Fragen wie:

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Der Referent gibt einen Überblick über die gesetzlichen Vorschriften, erzählt von Streitfällen aus der Praxis und informiert wie z. B. das Einhalten von Abständen prozessual durchgesetzt werden kann. Im Anschluss an das Referat besteht die Möglichkeit, via zoom online Fragen zu stellen, welche vom Referenten direkt beantwortet werden.

Eine Anmeldung erfolgt über unsere Website: www.hev-aarau-kulm.ch/anlass

Das Anmeldeformular zum Ausfüllen ist aufgeschaltet. Bitte melden Sie sich bis spätestens 5. November 2021 an. Ca. 1 Woche vor der Veranstaltung erhalten Sie von uns einen Link, mit welchem Sie direkt einsteigen können.

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Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Die Wärmepumpe hat sich als emissionsarme Heiztechnik in der Schweiz durchgesetzt. Dazu beigetragen hat sicher, dass dieses Wärmeversorgungssystem umweltfreundlich funktioniert und dreimal weniger Energie verbraucht als eine Ölheizung.

In der Schweiz wird die Energie zum Heizen und für die Erwärmung des Wassers bei neu erstellten Einfamilienhäusern fast nur noch mit Wärmepumpen erzeugt. Auch für sanierte Gebäude eignet sich das emissionsarme Wärmeversorgungssystem, das eine natürliche Energiequelle in nächster Umgebung nutzt. Bereits jedes zweite erneuerte Objekt wird mit einer Wärmepumpe ausgestattet.

Mit dem entsprechenden Leistungsvermögen werden damit auch grosse Wohn- und Geschäftshäuser mit Wärmeenergie versorgt. Die Wärmepumpe braucht zwar Strom, generiert aber das Drei- bis Fünffache davon an Wärmeenergie. Für einen vollständigen CO2-neutralen Betrieb ist Strom aus erneuerbaren Quellen nötig, also zum Beispiel Solarstrom. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage lässt sich eine Wärme-

pumpe im Sommerhalbjahr praktisch klimaneutral betreiben.

Funktionsweise

In der Luft, in der Erde und im Wasser werden gewaltige Energiemengen gespeichert, die durch Sonneneinstrahlung und Niederschläge ständig erneuert werden. Mit der Wärmepumpenheizung ist es möglich, diese kostenlose Energie zu nutzen.

Wie der Name so die Funktion: Eine Wärmepumpe pumpt Wärme aus der Umwelt ins Haus, hebt sie auf ein höheres Temperaturniveau und macht sie so für die Heizung nutzbar. Im Prinzip funktioniert sie wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt. Während ein Kühlschrank den Lebensmitteln, also dem Innenraum Wärme entzieht und diese nach aussen leitet, macht eine Wärmepumpe das Gegenteil: Sie entzieht der Umgebung Wärmeenergie und nutzt sie fürs Heizen im Gebäude. Unabhängig

Kompressor

davon, welche Wärmequelle zur Wärmeerzeugung genutzt wird, erfolgt die Funktion einer Wärmepumpe in vier Schritten.

• Verdampfen: Führt man einer Flüssigkeit Energie zu, verdampft sie bei einer bestimmten Temperatur. Das lässt sich gut bei Wasser beobachten. Wird ein Topf mit Wasser auf 100 Grad Celsius erwärmt, beginnt das Wasser zu verdampfen. Wird dann weiter Wärmeenergie zugeführt, steigt die Temperatur des Wassers nicht weiter an. Stattdessen wird das Wasser vollständig in Dampf umgewandelt.

• Verdichten eines Gases: Steigert man den Druck eines Gases, erhöht sich auch die Temperatur. Wer schon einmal bei einer Velopumpe die Öffnung zugehalten und so die Luft zusammendrückte, hat gespürt, dass der Zylinder der Luftpumpe warm wird.

• Kondensieren: Da Energie nicht verloren gehen kann, wird die zuvor zum Verdamp-

Gas mit hohem Druck

Kondensator elektrische Energie

Umweltwärme (Luft, Erdreich, Wasser) Wärme abgeben an Heizkrauslauf

kalte Umgebung

Flüssigkeit mit tiefemDruck warme Umgebung

Flüssigkeit mit hohem Druck

Die Wärmepumpe erzeugt Wärme in einem Kreislaufsystem.

fen eingesetzte Wärmeenergie wieder freigesetzt – Wasserdampf kondensiert.

• Entspannen: Wird bei einer unter Druck stehenden Flüssigkeit der Druck schlagartig abgesenkt, sinkt die Temperatur um ein Vielfaches. Dies kann man zum Beispiel an einer Flüssiggasflasche bei einem Campinggaskocher beobachten. Wird das Ventil geöffnet, kann es selbst im Sommer zur Eisbildung an dem Ventil der Flüssiggasflasche kommen – wird doch der Druck von etwa 30 bar auf 1 bar abgesenkt.

Kreislauf Erdwärme, Luft oder Wasser Wärmepumpen erzeugen Heizwärme durch Erdwärme, Grundwasser oder Luft in Kreisläufen. Je nachdem, welchem Medium Energie entzogen wird, ergeben sich unterschiedliche Arten von Wärmepumpen: Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdsonde), Luft-Wasser-Wärmepumpe oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe.

• Erdwärme: Das oberflächennahe Erdreich kann beispielsweise mit einer Erdwärmesonde thermisch angezapft werden. Die Ausgangstemperatur liegt bei etwa 10 bis 15 °C, weshalb eine Sole-Wasser-Wärmepumpe einen relativ hohen Wirkungsgrad, eine Jahreszahl (JAZ) bis 5, erzielen kann.

• Luft: Umgebungsluft ist überall und in beliebigen Mengen vorhanden und kann deshalb problemlos und einfach als Wärmequelle genutzt werden. Deshalb ist Umgebungsluft die häufigste Wärmequelle von Wärmepumpen. Die Umgebungsluft wird über Luftkanäle zur Wärmepumpe gebracht. Die genutzte, um einige Grad abgekühlte Umgebungsluft wird dann über Luftkanäle wieder ausgeblasen. Die Erneuerung der genutzten Wärme erfolgt praktisch durch den Luftaustausch und thermisch durch die natürlichen Erwärmungsprozesse im Tages- bzw. im jahreszeitlichen Verlauf. Im Winter sinkt die Leistung analog den

kalten Aussentemperaturen. Die JAZ einer Luft- Wasser-Wärmepumpe liegt typischerweise zwischen 2,7 und 3,5.

• Wasser: Grundwasser ist dank der nahezu konstanten und gegenüber dem Erdreich meistens leicht höheren Temperatur eine gute und stabile Wärmequelle. Auch die Energie von Oberflächengewässern wie Seen, Bäche und Flüsse, respektive des Abwassers lässt sich mit Hilfe einer Wärmepumpe nutzen. Die JAZ liegt in der Regel zwischen 4 und 5,5. Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe ist zwar äusserst effizient, aber sie wird aus Wasserschutzgründen nur selten genehmigt und installiert.

Kreislauf Wärmepumpe

Die beschriebenen Prozesse finden innerhalb der Wärmepumpe in einem geschlos-

Fortsetzung Seite 26

Tiefenbohrung für eine Erdwärmesonde.
Foto: Weishaupt AG

Wärmequelle Luft.

Wärmequelle Erdreich (Erdwärme).

Wärmequelle Wasser.

Grafiken: Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz

senen Kreislauf statt. Bei einer Sole-Wasser-Wärmepumpe wird eine frostresistente Flüssigkeit in Leitungen durch das Erdreich geschickt, oft 100 bis 300 Meter in die Tiefe. Dank der natürlichen Erdwärme herrschen dort unten mehr oder weniger konstant rund 20 Grad. Die erwärmte Flüssigkeit wird nach oben zur Wärmepumpe gepumpt. Bei der Wasser-WasserWärmepumpe wird bis zum Zwischenkreislauf vor der Wärmepumpe mit Wasser oder Grundwasser gearbeitet. Von der Übergabestelle bis zur Wärmepumpe besteht ebenfalls ein Kreislauf mit einem frostsicheren Gemisch. Bei der Luft-Wasser-Wärmepumpe wird der erste Kreislauf direkt mit Luft gefüllt.

Nun kommt ein eigentlicher Zaubertrank zum Einsatz, damit die Flüssigkeit schon bei geringer Erhöhung der Temperatur gasförmig wird. Bei der Sole-Wasser-Wärmepumpe erwärmt die Umgebungswärme ein flüssiges Kältemittel (Ammoniak, Propan, Ethan, CO2) im Verdampfer. Ein elektrisch angetriebener Kompressor erwärmt den Dampf zusätzlich, indem dieser quasi gepresst, also verdichtet wird.

Kreislauf Heizung

Der heisse Dampf wird nun am Heizungskreislauf vorbeigeführt. Dieser enthält schlicht das Heizungswasser, das durch den Dampf aufgewärmt wird und die Wärme in die Rohre von Radiatoren oder Heizkörpern bringt. Hat das Heizungswasser die Wärme an die Räume abgegeben, kehrt es zurück zur Wärmepumpe. Hier wird die frostresistente Flüssigkeit abgekühlt. Das verflüssigte Kühlmittel kann somit den Kreislauf wieder erneut starten.

Kühlung im Sommer

Optional können Wärmepumpen im Sommer für die Kühlung eines Gebäudes eingesetzt werden. Bei dieser aktiven Kühlung wird auf den Einsatz des Kompressors verzichtet, einzig die Pumpe verbraucht zum Antrieb des Heizungskreislaufs und der Wärmetauscher elektrische Energie. Die Kühlfunktion einer Sole-Wasser-Wärmepumpe dient zusätzlich der thermischen Regeneration des Erdreichs. Die im Winter

entzogene Wärmemenge kann im Sommerhalbjahr teilweise oder ganz «zurückerstattet» werden.

Welche Wärmepumpe?

Sole-Wasser-Wärmepumpen heizen wie bereits erklärt mit Erdwärme. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die Wärme aus der Erde zu nutzen. Neben Erdwärmesonden können auch Energiepfähle, Energiekörbe oder Erdregister erdverlegt werden. Die Erdsonde ist jedoch die mit Abstand die meist genutzte Technik. Wegen der relativ konstanten Temperatur des Erdreichs haben Erdwärmesonden einen hohen Wirkungsgrad (sind also sehr energieeffizient), den man sich jedoch mit höheren Investitionskosten erkauft. Um sich nicht gegenseitig Wärme zu entziehen, müssen benachbarte Anlagen, gemäss den Planungsstandards, einen Mindestabstand von 30 Metern wahren. Erdwärmesonden können zudem nicht überall gebohrt werden. In Gebieten mit Grundwasservorkommen gilt es, den Einzelfall zu prüfen, und es braucht eine Genehmigung der Gemeinde.

Bei Wasser-Wasser-Wärmepumpen gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten des Energiebezugs: Meistens wird Grundwasser genutzt, seltener Oberflächenwasser von Seen, Flüssen oder Bächen. Bei dieser Technik wird Grundwasser mit einem sogenannten Saug- und Schluckbrunnen über einen Wärmetauscher geführt. Dadurch wird dem Wasser Wärme entzogen. Da Grundwasser ganzjährig fast immer dieselbe Temperatur aufweist, erzielt diese Wärmepumpe ebenfalls einen sehr guten Wirkungsgrad. Wie bei der Erdsonde braucht es auch hier eine Genehmigung der Gemeinde.

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzt die Energie aus der Umgebungsluft, um das Haus zu heizen. Durch die Sonneneinstrahlung erwärmt sich die Luft fortlaufend neu. Die Wärmepumpe nimmt diese Energie auf einem niedrigen Temperaturniveau auf und bringt sie auf ein höheres Niveau. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist einfach zu installieren, im Verhältnis kostengünstig und daher die am meisten verbreitete Wär-

Ein extrem leises Aussengerät einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe.

mepumpe in der Schweiz. Luft-WasserWärmepumpen können aussen sowie innen platziert werden. Wirtschaftlich gesehen sind beide Möglichkeiten gleichwertig.

• Bei der Innenaufstellung wird die LuftWasser-Wärmepumpe in einem Kellerraum aufgestellt. Der vollständige Kreislauf befindet sich im Haus, lediglich die Belüftung erfolgt von aussen. Bei dieser Variante entsteht kaum eine Lärmbelastung, hingegen müssen im Haus für die Geräte Platz vorhanden sein und die entsprechende Luftleitungen durch die Hauswand gelegt werden.

• Am gebräuchlichsten ist die Aussenaufstellung. Hier werden kompakte Wärmepumpen verwendet, die im Aussengerät Wärme erzeugen und diese über den

Speicher im Heizraum weiterleiten. Diese Variante wird oft gewählt, weil das Nachrüsten einfach ist. Nachteile sind die aussenliegenden Heizungswasserleitungen, die Optik des Gerätes und leichte Geräuschemissionen.

• Bei sogenannten Split-Wärmepumpen wird der Kreislauf aufgeteilt, indem der Verdampfer aussen und der Verflüssiger im Haus aufgestellt wird. Damit verringert sich der Platzbedarf im Heizungsraum, nachteilig sind die aussenliegende Kühlmitteleitungen, falls sie nicht direkt am Haus angebracht werden.

Welche Wärmepumpe letztlich die beste Lösung für Ihr Haus ist, muss am konkreten Beispiel entschieden werden.

Was bedeutet die Bezeichnung JAZ?

JAZ ist die Abkürzung des Fachbegriffs Jahresarbeitszahl. Die JAZ steht dabei für die Effizienz eines Heizsystems, das mit einer Wärmepumpe betrieben wird. Als Kenngrösse für die Wirtschaftlichkeitsberechnung gibt sie das Verhältnis zwischen zugeführter Energie (Strom) und der tatsächlich erzeugten Heizungswärme über die Dauer eines Jahres wieder. Da beide Werte über einen Strom- und einen Wärmemengenzähler gemessen werden, kann die tatsächliche Jahresarbeitszahl nicht im Vorhinein berechnen werden, sondern wird individuell für jedes Gebäude und die damit verbundene Nutzungssituation ermittelt.

Foto: Weishaupt AG

Lärmschutz und Wärmepumpe ergänzen sich

Die Broschüre zum Thema Wärmepumpen, die der Kanton Aargau im Sommer 2020 veröffentlichte, zeigt auf, wie sich die Interessen des Lärmschutzes und der klimapolitischen Ziele vereinbaren lassen.

Bürgler, Redaktorin

Wärmepumpen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Bei Neubauten kommen sie heutzutage mehrheitlich als Heizung zum Einsatz. Bei Altbauten, die saniert werden, haben Wärmepumpen jedoch immer noch einen schweren Stand. Zum einen ist es meist eine Platzfrage, da nur wenig Platz für eine Wärmepumpe und die damit verbundenen Installationen vorhanden ist. Zum anderen stellt sich in dicht besiedelten Gebieten und engen Quartieren schnell die Frage, ob die Geräte den Anforderungen des Lärmschutzes entsprechen.

Im letzten Jahr sorgte ein Fall im Kanton Aargau dafür, dass sich verschiedene Parteien an einen Tisch setzten, um Klarheit da-

rüber zu erhalten, ob der Lärmschutz die Installation von Wärmepumpen verlangsamt oder gar verhindert und somit die Ziele der Energiewende verpasst werden. An diesem runden Tisch sassen vonseiten des Kantons Aargau Felix Arnold, Abteilung Energie, und Claude Furginé, Abteilung für Umwelt, sowie Konrad Imbach, der Geschäftsführer von Gebäude Klima Schweiz, das ist der Schweizerische Verband für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik GKS.

Die Hintergründe

Eine Aargauer Gemeinde lehnte den Ersatz einer Ölheizung durch eine Wärmepumpe ab. Und das, obwohl die geplante neue Anlage jedem Gebäude in der unmittelbaren Nachbarschaft gegenüber die Vorschriften

einhalten würde. Die Behörde begründete ihren Entscheid damit, dass die Wärmepumpe im Gebäude des Gesuchstellers selber einen zu hohen Eigenlärm verursache. GKS erhielt von diesem Fall Kenntnis und ärgerte sich darüber, dass der angestrebte Ersatz einer Ölheizung durch eine CO2-neutrale Wärmepumpe wegen eines solchen Grundes verunmöglicht wurde. Deshalb wandte sich die Vereinigung an den Kanton und daraus resultierte der runde Tisch. An dieser Sitzung bildete das gemeinsame Interesse an zufriedenstellenden Lösungen die Basis der Gespräche. Der Kanton hat ein starkes Interesse daran, die gesetzten Klimaziele zu erreichen und auf erneuerbare Energie zu setzen. Zudem verlangt er, dass bei der Installation der Anlagen der Lärmschutz genügend berücksich-

Ruth
Eine Wärmepumpe, die das warme Brauchwasser aufbereitet.
Foto: Domotec

tigt wird. GKS verlangt seinerseits, dass der Lärmschutz den Bau von Wärmepumpen nicht verhindert. Das Fazit des Treffens lautete: Ja zu Wärmepumpen, jedoch ausschliesslich zu Systemen mit guter Qualität, die den gesetzlich vorgeschriebenen Lärmschutz einhalten.

Lärmgesetz gilt innen und aussen Eine Wärmepumpe gilt gemäss Umweltschutzrecht als Anlage, die beim Betrieb Aussenlärm erzeugt. Deshalb muss sie, wenn sie läuft, in sämtlichen lärmempfindlichen Räumen mindestens die Planungswerte der Lärmschutz-Verordnung (LSV) einhalten. Die Begründung für den Schutz vor Eigenlärm lautet: Zweck des Umweltschutzgesetzes (USG) ist der Schutz von Menschen, Tieren und Pflanzen, ihren Lebensgemeinschaften und Lebensräumen gegen schädliche Einwirkungen wie Lärm (siehe Art. 1 Abs. 1 USG und Art. 1 Abs. 1

LSV). Bei der Anwendung des Umweltschutzrechts ist der Schutzgedanke zentral. Eigentumsverhältnisse spielen dabei keine Rolle. Es ist ja auch möglich, dass die Eigentümerschaft nicht selber in einem Gebäude wohnt oder arbeitet, sondern lärmbetroffene Räumlichkeiten vermietet. Deshalb ist es wichtig, dass Hauseigentümerschaften die gesetzlichen Vorgaben bei ihren Gebäuden einhalten, damit Bewohnerinnen und Bewohner eines Gebäudes genügend gegen Lärm geschützt sind, so wie es das Gesetz verlangt. Wie in der Schweiz üblich, gelten in den Kantonen zwar die gleichen Regeln für den Lärmschutz, der Vollzug kann jedoch je nach Kanton anders gehandhabt werden. Deshalb bemüht sich GKS um einen praxisorientierten Vollzug, der in der ganzen Schweiz einheitlicher gehandhabt werden

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Wärmepumpen

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Der Kanton Aargau hat eine neue Broschüre zum Thema Wärmepumpen herausgegeben.

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Es gibt klare Vorschriften für die nötigen Abstände zu anderen Gebäuden …

… und zur Grundstücksgrenze, damit der Lärmschutz gewährleistet ist.

kann und soll. Das abschlägige Gesuch im Kanton Aargau grenzt in den Augen von GKS nahezu an Willkür.

Klimaneutral bis 2050

Die Schweiz hat sich klare Klimaziele gesetzt: Bis 2050 muss das Land klimaneutral sein. Der Bund verfolgt eine entsprechende Klimapolitik. Für Massnahmen im Gebäudebereich sind jedoch die Kantone zuständig. In der vom Aargauer Grossen Rat verabschiedeten Energiestrategie «Energie Aargau» sind die Zielsetzungen der Energiestrategie 2050 enthalten. Wegen des hohen Anteils, den der Gebäudebereich beim Erreichen dieser Ziele ausmacht, ist es für die Abteilung Energie des Kantons Aargau ein grosses Anliegen, die Energieeffizienz im Gebäudebereich zu fördern.

Deshalb bietet die Energieberatung Aargau eine neutrale Beratung für Private, Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen für Gemeinden an. So lancierte die Energieberatung Aargau bereits im Jahr 2014 zusammen mit dem Gebäudetechnikverband Swisstec einen Heizungs-Check, da sich die Beratungsstelle bewusst war, dass im Falle eines Heizungsersatzes die Bauherrschaft zuerst meist mit einem Heizungsinstallateur Kontakt aufnimmt. Der Heizungs-Check hatte zum Ziel, bei einem Heizungsersatz einen möglichen Umstieg auf ein klimaverträgliches Heizsystem aufzuzeigen. Diese Dienstleistung des Kantons Aargau war so erfolgreich, dass das Bundesamt für Energie (BFE) die Aargauer Impulsberatung «erneuerbar heizen» übernahm.

Muss eine alte Ölheizung ersetzt werden, ist ein Umstieg auf eine Wärmepumpe auf alle Fälle in Betracht zu ziehen, da diese den umweltverträglichen Heizungen zugeordnet wird.

Grafiken: Kanton Aargau

Klimaziele und Lärmschutz vereinen Besondere Beachtung muss bei Wärmepumpen dem Lärmschutz gelten. Die Anlagen haben einerseits die Vorgaben der LSV einzuhalten und andererseits sollte die Wahl auf ein Gerät fallen, dass dem neuesten Stand der Technik entspricht und somit möglichst leise läuft. Eine gründliche Abklärung braucht es auch für die Wahl des Aufstellungsortes der Komponenten, die Lärm verursachen. Die Schalldämmung dieser Komponenten muss optimal eingerichtet sein. Eventuell sind Einschränkungen der Betriebszeiten des Heizsystems ins Auge zu fassen, vor allem während der Nachtstunden. Leider muss sich die Abteilung Umwelt des Kantons Aargau immer noch mit zu vielen Fällen befassen, in denen dem Lärmschutz bei der Installation einer neuen Wärmepumpe zu wenig Beachtung geschenkt wurde. Das Amt für Umwelt Aargau Afu empfiehlt deshalb Bauherrschaften und Planungsbüros, die Planung einer Wärmepumpe auf die Vollzugshilfe «Lärmrechtliche Beurteilung von Luft-/Wasser-Wärmepumpen» abzustützen (www.cerclebruit.ch > Vollzugsordner > Industrie- und Gewerbelärm > Wärmepumpen).

Neue Broschüre anfordern Wärmepumpen, die der Beheizung von Räumlichkeiten und der Aufbereitung des warmen Brauchwassers dienen, haben in den letzten Jahren an Akzeptanz gewonnen. Fast in jedem fünften Gebäude läuft heute eine Wärmepumpe. Die Zahlen, welche die Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz (FWS) publizierte, zeigen, dass im Jahr 2000 in der Schweiz 6943 Wärmepumpen installiert wurden. Im Jahr 2019 waren es bereits 23’800 Geräte. Die Installationen von Wärmepumpen haben 2019 gegenüber 2018 um 9,2 Prozent zugenommen. Auch im Kanton Aargau ist ein ähnlicher Trend zu beobachten.

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Damit Wärmepumpen optimal eingesetzt werden können, sind eine fachgerechte Planung und Installation sowie ein bedarfsgerechter Betrieb des Heizsystems unabdingbar. Die nötige Basis für gute Lösungen entsteht durch eine gute Zusammenarbeit aller an der Planung und der Ausführung Beteiligten, also der Architektinnen, Techniker und Installationsfachleute.

Aus diesem Grund lancierte die Abteilung Energie die Broschüre «Wärmepumpen –Grundlagen zur Erstellung». Die Broschüre richtet sich an Privatpersonen, Fachleute und Gemeinden. Sie bietet einen guten Überblick über die unterschiedlichen Techniken von Wärmepumpen, deren Einsatz und die Anforderungen, die berücksichtigt werden müssen. In der Broschüre wird erklärt, wie sich die Interessen des Lärmschutzes mit den Klimazielen vereinen lassen. Die Broschüre steht unter www.ag.ch/ energie zur Verfügung.

Das Programm «Erneuerbar heizen»

Die Gebäude in der Schweiz sind für rund ein Drittel der gesamten CO2-Emissionen des Landes verantwortlich. Das muss sich ändern, wenn die Schweiz ihre Klimaziele erreichen will. Das Programm «Erneuerbar heizen», das von Energie Schweiz 2020 lanciert wurde (siehe auch Wohnwirtschaft 1/2-2021), zeigt auf, dass der Umstieg von fossilen Heizungen auf einheimische erneuerbare Energie eine deutliche und positive Wirkung hat. Heizsysteme, die auf erneuerbarer Energie basieren, sind langfristig kostengünstig und für jeden Haustyp gibt es eine passende Lösung. Hausbesitzerinnen und -besitzer bekommen Antworten auf ihre Fragen und erhalten professionelle Beratungsangebote.

Das Programm unterstützt gleichzeitig Installateurinnen und Berater bei ihrer täglichen Arbeit. Die Umstellung auf erneuerbare Heizenergie ist für die Baubranche ebenfalls eine Herausforderung. Deshalb ist das Programm breit abgestützt. Es wird vom Bundesamt für Energie, Energie Schweiz, allen Kantonen sowie von vielen Branchenverbänden getragen. Diese Partnerschaften sind wichtig, um die Herausforderungen gemeinsam anzugehen.

Der Kanton Aargau unterstützt die Impulsberatung «erneuerbar heizen» bei Einfamilienhäusern und kleinen Mehrfamilienhäusern mit 350 Franken und bei Mehrfamilienhäusern mit mehr als sechs Wohneinheiten mit 1050 Franken.

www.erneuerbarheizen

Andreas Schlecht – Unternehmensleiter as immobilien ag, Bern-Mühleberg:

Die Software von W & W deckt unsere hohen Erwartungen in allen Bereichen ab.»

Ein ideales Paar: Holzofen und Wärmepumpe

Heute wird in der Schweiz energieeffizient gebaut und saniert. Das sind eigentlich ideale Voraussetzungen, um für die Heizung einen Speicherofen mit einer Wärmepumpe zu kombinieren. Das schafft in der Stube eine behagliche Atmosphäre und nutzt die einheimische natürliche Ressource Holz.

Moderne Ein- und Mehrfamilienhäuser, die den Energievorschriften der Kantone entsprechen, haben heute nur noch einen geringen Wärmebedarf, den man schon bei der Planung genau berechnet. Das sind ideale Bedingungen, um die Wohnräume mit einem Speicherofen zu beheizen. Heute sind Speicheröfen, die ein gelernter Ofenbauer aufbaut, berechnet. Das bedeutet, dass die Speicherkapazität einer Wohnraumfeuerung auf eine gewisse Zeit ausgelegt ist, um die Räumlichkeiten angenehm warm zu halten. Die Grösse des Feuerraums

ist für eine bestimmte Holzmenge berechnet, damit man möglichst wenig feuern muss und das Holz während eines Abbrandes sauber verbrennt.

Gespeicherte Wärme langsam abgeben Meist sind solche Öfen innen mit Schamottsteinen aufgebaut. Diese können die Wärme optimal speichern und über längere Zeit kontinuierlich wieder an die Umgebung abgeben, ohne den Raum zu überhitzen. Aussen können Speicheröfen ganz verschieden aussehen. Sie können einfach verputzt oder mit schönen Kacheln ummantelt sein. Der ganze Ofen kann auch

Die Installationen für diese Anlage benötigen nicht viel Platz, müssen jedoch fachmännisch geplant sein. Foto: Dätwyler Ofenbau, Schmiedrued.

aus Speckstein bestehen. Eine wichtige Rolle spielt bei einem Stubenofen sein Standort. Ein Speicherofen sollte in der Mitte des Wohnraumes oder zentral im Haus platziert sein, auf keinen Fall an einer Aussenwand. Das ist entscheidend für ein angenehmes Wohnklima, da sich auf diese Weise die im Ofen gespeicherte Wärme in Form von Strahlungswärme in alle Richtungen ausdehnen kann. Strahlungswärme empfindet der Mensch als besonders angenehm, da sie nicht die Luft erwärmt, sondern die Oberflächen der Zimmerwände und die festen Einrichtungsgegenstände. So entsteht ein behagliches Wohlfühlklima und der Ofen bildet den warmen Mittelpunkt der Stube.

Vielfalt ausgereifter Techniken

Heute gibt es in ausgewiesenen Ofenbaufachgeschäften Speicheröfen, die auf verschiedenen Techniken basieren. Ein Speicherofen kann mit Stückholz befeuert werden und seine Wärme als Strahlungswärme an den Raum abgeben. Er kann mit einem Absorber ausgestattet sein und als Zentralheizung dienen. Ein Absorberofen bedient mittels eines Wasserwärmetauschers in der Ummantelung einen Warmwasserkreislauf, der die Wärme zu den Radiatoren in alle Zimmer verteilt oder das Röhrensystem einer Wand- oder Fussbodenheizung bedient. Die Verteilung der Energie über das Wasser ist und bleibt eine der effizientesten Lösungen. Wobei in der heutigen Bauweise Radiatoren immer weniger eingebaut werden. Üblicherweise werden die Räume über eine Fussbodenheizung beheizt. Wandheizungen wären noch angenehmer, sind jedoch leider noch zu wenig bekannt. Ein Speicherofen kann vollautomatisch mit Pellets betrieben sein, wiederum als reiner Stubenofen oder als Wärmequelle für die Zentralheizung. Es gibt ausgezeichnete Speicheröfen, die bei-

des in einem vereinen und sowohl mit Stückholz als auch Pellets befeuert werden können. Die Öfen können auf Wunsch mit einer topmodernen Steuerung ausgestattet sein, die sich mit dem Smartphone bedienen lässt.

Kombinieren erwünscht

Ein Speicherofen lässt sich gut mit anderen Wärmequellen kombinieren. Beispielsweise kann eine thermische Solaranlage für warmes Brauchwasser sorgen. Besonders gut lassen sich eine wasserführende Stückholzheizung und eine Wärmepumpe kombinieren und das System ist erst noch kostengünstig, energieeffizient und umweltschonend. Eine Photovoltaikanlage kann den nötigen Strom für die automatische Steuerung eines Ofens oder für den Betrieb der Wärmepumpe liefern.

Gerade an warmen Tag arbeitet eine Wärmepumpe sehr effizient, denn sie entzieht die Energie den hohen Lufttemperaturen. Wenn es hingegen draussen sehr kalt ist und infolge dessen der Energiebedarf fürs Heizen am höchsten ist, arbeitet eine Luftwärmepumpe wegen der eisigen Aussenluft nicht mehr energieeffizient. Das heisst, je kälter die Aussenluft, desto mehr Strom verbraucht die Luftwärmepumpe. Die Wärmepumpe wird zur Stromheizung. Das ist erstens teuer und zweitens nicht unbedingt umweltbewusst, je nachdem wie der benötigte Strom produziert wurde.

Ein wasserführender Speicherofen kann in solchen Kälteperioden zum idealen Energieversorger werden. Meist ist es heute möglich, verschiedene Systeme mit einer einzigen Steuerung einfach zu bedienen. Genau definierte Regelbereiche optimieren den Wirkungsgrad der verschiedenen Wärmeerzeuger, was die Kombination eines Speicherofens mit einer Wärmepumpe zu einem Heizkonzept macht, das auch in Zukunft sinnvoll ist.

Oftmals wird die produzierte Wärme nicht sofort gebraucht. Ein ins System integrierter Pufferspeicher kann die überschüssige Wärme aufnehmen, speichern und später als warmes Brauchwasser in Küche, Bad

Jeder Speicherofen ist ein Unikat und vermittelt ein einzigartiges Wohlfühlklima.

oder Waschküche verwenden oder in den Wasserkreislauf einer Zentralheizung speisen.

Mit einer Wärmepumpe kann man an warmen Tagen und während der Sommerhitze nicht nur warmes Wasser aufbereiten, son-

dern die erzeugte Energie auch in Verbindung mit einer Flächenheizung, beispielsweise einer Fussboden-, Wand- oder Deckenheizung, zum Kühlen der Wohnräume nutzen. So wird die Wärmepumpe

Fortsetzung Seite

Foto: Hafnertec, Waasen A

Neu: Sole-Wasser-Wärmepumpen Geoblock®

Erdwärme: nachhaltig und hocheffizient genutzt

Geothermie stellt die im Erdreich gespeicherte Wärme zuverlässig und umweltschonend zur Verfügung. Mit einer Geoblock®-Wärmepumpe von Weishaupt nutzen Sie diese erneuerbare Energie direkt vor Ort. Rund um die Uhr, wetterunabhängig und zu jeder Jahreszeit. Dafür wird eine Erdsonde in vertikaler Bohrung installiert. In dieser Sonde zirkuliert eine Wärmeträgerflüssigkeit, welche die in tieferen Erdschichten gespeicherte Energie aufnimmt.

Die Geoblock®-Wärmepumpe entzieht die Erdwärme über einen Wärmetauscher, erhöht sie auf ein nutzbares Temperaturniveau und transportiert sie in die Wohnräume oder zum Trinkwassererwärmer. Die neu entwickelte Sole-Wasser-Wärmepumpe von Weishaupt nutzt die Energie aus der Tiefe besonders effizient. Anwenderfreundlich und von herausragender Effizienz bietet die

Foto: zvg

Neubau und in der Modernisierung infrage. Mit einer Vorlauftemperatur von bis zu 65 °C eignet sich diese Technik sowohl für Fussbodenheizungen als auch für Heizkörper und kommt bei der Warmwasserbereitung ohne Elektroheizstab aus. Beide WärmepumpenLeistungsgrössen erzielen extrem hohe Effizienzwerte mit Leistungszahlen (SCOP) von bis zu 5,2. Das bedeutet, dass aus jedem Kilowatt Strom das nahezu Fünffache an Wärmeenergie gewonnen wird. Zudem sind die Geräte aussergewöhnlich leise.

Anlage einen hohen Heizungs- und Trinkwasserkomfort. Ein innovativer Kältekreislauf sorgt für Vorlauftemperaturen von bis zu 65 °C. Damit gehört die Geoblock®-Wärmepumpe zur Leistungsspitze des Markts. Noch rentabler arbeitet die Wärmepumpe in Kombination

Publireportage – Publireportagen sind keine Empfehlung des HEV Aargau

mit Photovoltaikanlagen. So lässt sich auch der Eigenstromanteil wesentlich erhöhen.

Zukunftssicher und förderfähig

Die Geoblock®-Wärmepumpe kommt für Ein- und Mehrfamilienhäuser im

Provisionen sind bald Vergangenheit

Bald schon wird

der Festpreis das gängige Zahlungsmodell

Bewertung vor Ort durch einen Neho-Makler.

Laut Prognosen der provisionsfreien Immobilienagentur Neho werden in Zukunft drei von fünf Verkäufer ihre Immobilie verkaufen, ohne dabei die von den meisten Maklern geforderte hohe Maklerprovision bezahlen zu müssen. In vielen Ländern etablieren sich Immobilienagenturen mit einem Festpreisangebot zu bedeutenden Akteuren. So auch in der Schweiz: Mit ihrem Konzept hat die Agentur Neho bereits mehr als 2000 Eigentümer von sich überzeugt.

Statt einer Provision bezahlen Nehos Kunden eine fixe Gebühr von CHF 9500 für dieselben Dienstleistungen. Da immer mehr Kunden ihre Zufriedenheit über ihre Entscheidung zum Ausdruck bringen, lässt der neue Player traditionelle Agenturen gleichzeitig alt aussehen.

Die Immobilienprovision ist die goldene Gans in der Immobilienbranche und entspricht in der Regel einem Betrag zwischen CHF 30’000 und CHF 50’000. Dies ist für die Eigentümer immer schmerzhaft, für manche von ihnen könnte damit aber bald Schluss sein: «Wir erleben eine rasante Veränderung auf dem Immobilienmarkt, immer mehr Kunden zeigen Interesse an der von unserer Agentur angebotenen Alternative und den damit einhergehenden erheblichen Einsparungen», erläutert Gründer Eric Corradin.

Weishaupt AG

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Die Agentur, die ein exponenzielles Wachstum ihrer Kundschaft verzeichnet, erwartet, dass bis 2025 nahezu 60 % der ca. 27’000 jährlich von Immobilienmaklern abgewickelten Transaktionen in der Schweiz über ein Festpreisangebot realisiert werden. Dies würde für Verkäufer eine Ersparnis von nahezu 350 Millionen Franken bedeuten! Neho erbringt mit einem Festpreis von CHF 9500 dieselben, laut Kundenfeedback sogar noch besseren Leistungen als traditionelle Anbieter.

Kontakt: Michael Wollenmann +41 56 588 04 00 michael.wollenmann@neho.ch Bewerten Sie jetzt Ihre Immobilie kostenlos auf neho.ch

Geoblock-Wärmepumpe mit Trinkwasserspeicher WAS LE/Eco.
Foto: Neho

während Hitzeperioden zur perfekten Klimaanlage.

Alles aus einer Hand

Zu beachten ist sicher, dass die verschiedenen Komponenten zusammenpassen und aufeinander abgestimmt sind. Das garantiert Effizienz, einen hohen Komfort und die Langlebigkeit einer kombinierten Anlage. Eine der führenden Firmen, die Holzöfen mit Wärmepumpen kombiniert, ist die österreichische Hafnertec, deren Produkte verschiedene Schweizer Ofenbaufirmen fachgerecht und den individuellen Wünschen der Kundschaft entsprechend ein- und aufbauen. Hafnertec und deren Partnerfirmen haben schon viele kombinierte Anlagen realisiert. Dabei wird die Wärmepumpe so sparsam wie möglich eingesetzt. Die Kundin oder der Kunde erhält von seiner Anlage sogar eine Nachricht zugesendet, ob es besser ist, mit dem Ofen zu heizen oder die Wärmepumpe laufen zu lassen. Bei den Speicheröfen, die mit Stückholz und Pellets heizen, entscheidet die automatische Steuerung, welche Energie zu welchem Zeitpunkt am besten ist.

Schon seit langem bekannte Vorteile

Bereits Anfang der 1990er-Jahre wurden zwei Pilotanlagen wissenschaftlich ausgemessen,

in welchen Holzfeuerungen und Wärmepumpen kombiniert waren. Die eine Anlage befand sich im Hirzel (ZH). Es handelte sich dabei um eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe kombiniert mit einem zweistufigen Stückholzkessel in einem Wohnhaus eines Landwirtschaftsbetriebes. Der Warmwasserboiler war im Heizspeicher integriert. Die zweite Anlage befand sich in Rünenberg (BL). Es war ein in der Küche aufgestellter Zentralheizungsherd, der ebenfalls mit einer Luft-/ Wasser-Wärmepumpe zusammen funktionierte. Hier wurde das warme Brauchwasser jedoch mit einem separaten Wärmepumpenboiler aufbereitet.

Die Anlagen funktionierten einwandfrei und der Schlussbericht der beiden Autoren, Thomas Afjei und Dieter Wittwer*, zeigte auf, dass die Kombination aus Holzheizung und Wärmepumpe einen um 50 Prozent höheren Jahresnutzungsgrad und nur einen Sechstel des CO2-Ausstosses einer konventionellen Ölheizung aufweist. Schon damals bezeichneten die Autoren diese Kombination als eine umweltfreundliche und komfortable Alternative.

Gute Ökobilanz

Die bivalente Betriebsart, bei der die Wärmepumpe an kalten Tagen durch eine

Holzfeuerung unterstützt wird, lässt es zu, dass die Wärmepumpe kleiner dimensioniert werden kann und zusätzlich eine bessere Jahresleistung aufweist. Die Wärmepumpe ist für das Heizen in der Übergangszeit ideal. Zudem garantiert die Wärmepumpe die Deckung der Grundlast, wenn die Bewohnerinnen und Bewohner längere Zeit ausser Haus sind und niemand die Holzheizung bedient. Im Vergleich zu konventionellen Heizsystemen weist die Kombination aus Holz und Wärmepumpe eine Ökobilanz auf, die sich sehen lässt und einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele der Schweiz leisten kann. Mit einem Speicherofen ist man zudem für Notsituationen gerüstet, denn mit dem Ofen kann man auch bei einem Stromausfall heizen und kochen.

Der Brennstoff Holz hat viele Vorteile, denn er ist ein nachwachsender Rohstoff. Es ist ein klar definiertes Ziel des Bundes, die konsequente und nachhaltige Holznutzung der einheimischen Wälder und eine effiziente Verwertung des Rohstoffes und Energieträgers zu fördern, was der Energiestrategie 2050 entspricht.

* Thomas Afjei, Dieter Wittwer, Zürich: Kombination von Wärmepumpe und Holzheizung.

Schema eines Stubenofens, der mit Pellets und Stückholz heizen kann. Links der kleine Pellettank.
Foto: Hafnertec

Pellets aus der Schweiz

Mit dem CO 2 -neutralen Brennstoff Pellet zu heizen, hat viele Vorteile. Beim Kauf von Pellets lohnt es sich, seinen Pelletlieferanten zu prüfen und Pellets aus der Schweiz zu bevorzugen. Hier einige Tipps.

Brigitte Müller, Redaktorin

Wer als Liegenschaftsbesitzer auf eine Pelletheizung setzt, profitiert von vielen Vorteilen.

Die moderne Feuerungstechnik ist einfach in der Anwendung und bedarf geringen Unterhalts. Wer möchte, kann seine Pelletheizung per Smartphone steuern. Wer mit einer Pelletheizung heizt, ist – ein grosses Plus – unabhängig vom Ausland, weil er Pellets in der Schweiz kaufen kann. Die Schweiz verfügt über genügend Produktionskapazität und Rohstoffreserven. Setzt man auf inländisches Holz, schont man zusätzlich die Umwelt und fördert die Volkswirtschaft.

Wenig graue Energie

Graue Energie ist jene Energie, die für Herstellung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung eines Produkts aufgewendet wird. Öl und Gas aus weit entfernten Ländern enthalten viel graue Energie und be-

lasten damit die Umwelt. Bei Pellets ist das Gegenteil der Fall: Der heimische Rohstoff wird mit geringem Energieaufwand in der Schweiz verarbeitet und die Transportwege sind kurz. Der Energieaufwand bei der Pelletherstellung beträgt zirka drei Prozent des Energiegehaltes von Pellets. Im Vergleich: Der Energieaufwand bei Heizöl beläuft sich auf zirka fünfzehn Prozent.

Holzreste werden Pellets Holzpellets werden hauptsächlich aus rindenfreien Holzresten der holzverarbeitenden Industrie hergestellt. Während des Herstellungsprozesses wird das holzeigene Lignin aktiviert und wirkt als natürlicher Holzleim, der die mechanische Festigkeit der Pellets sicherstellt. Je nach Hersteller wird als Presshilfe auch natürliche Stärke eingesetzt, zum Beispiel Maisstärke. Trotzdem ist die mechanische Festigkeit von Pellets nicht sehr hoch, was bedeutet, dass Pellets empfindlich auf mechanische Einwirkungen sind. Ein reibungsloses Liefern von Pellets sowie die richtige Lagergestal-

Das EN-plus-Logo kennzeichnet zertifizierte Pellets.

tung sind essenzielle Voraussetzungen für ein sorgenfreies Heizen mit Pellets.

Eine Lieferung pro Jahr

Bei Privaten sollte das Pelletlager (bis ca. 70 kW) so ausgelegt werden, dass es einen kompletten Jahresbedarf an Pellets fasst. Damit wird die Anzahl der Anlieferungen reduziert. Die Grösse des Lagerraums hängt vor allem von der Heizleistung ab, die sich nach dem Wärmebedarf des Gebäudes richtet. Der Wärmebedarf kann von Experten berechnet oder von der Menge des bisher verbrauchten Brennstoffes abgeleitet werden. Wird zum Beispiel eine alte Ölheizung durch eine Pelletheizung ersetzt, dann liegt die benötigte Menge an Pellets in Kilogramm ungefähr zweimal die Menge des Ölkonsums in Litern.

Quelle: Holzfeuerungen Schweiz 2020

Qualität

Beim Kauf der Pellets lohnt es sich zudem, auf die Qualität zu achten. Bei minderwertiger Qualität verläuft die Verbrennung nicht mehr optimal, der Ascheanfall ist zudem höher, was zu Störungen in den Anlagen führen kann. Problematisch ist auch die Versinterung, also die Schlackenbildung im Feuerungsraum. Diese vermindert wiederum den

Logo: EN-plus

Beim Kauf von Pellets sollte man auf die Qualität achten.

Wirkungsgrad der Anlage. Eine hohe Pelletqualität ist somit eine wichtige Voraussetzung für den störungsfreien Betrieb der Heizung. Die Luftreinhalteverordnung (LRV) schreibt vor, dass nur naturbelassenes Holz zu Pellets verarbeitet werden darf und lediglich natürliche Gleitmittel verwendet werden dürfen. Damit wird eine saubere, umweltfreundliche Verbrennung mit tiefen Emissionen erzielt. Pellets, die in der Schweiz in Umlauf gebracht werden, müssen gemäss LRV die international gültige ISO-Norm für Pellets erfüllen. In der Schweiz ist dies die SN EN ISO 17225-2. Die ISO-Norm unterscheidet drei unterschiedliche Qualitätsklassen: A1, A2 und B, wobei B ausschliesslich für industrielle Zwecke verwendet wird.

Qualitätslabel EN-plus

Das Qualitätslabel EN-plus zeichnet Pellets aus, bei welchen die gesamte Bereitstellungskette von der Herstellung bis zur Anlieferung beim Kunden kontrolliert wird. Die Qualitätsanforderungen an die Pellets sind strenger als die der ISO-Norm. Die beste Qualitätsklasse entspricht einem ENplus A1 Pellet. Zertifizierte Pellets, hergestellt in der Schweiz, weisen alle die Qualitätsklasse A1 auf. Führende Kesselhersteller

empfehlen die Verwendung von EN-plus A1 zertifizierten Pellets.

Dank der guten Logistik und vielen zentralen und dezentralen Pelletlagern können überall in der Schweiz Pellets bestellt werden. Auf der Website von proPellets kann eine Liste mit Pelletlieferanten abgerufen werden, die beim Verband Mitglied sind. Diese Händler setzen sich gemeinsam dafür ein, dass in der Schweiz vermehrt der erneuerbare Energieträger Holzpellets verwendet wird.

Wachsende Nachfrage

Für die Produzenten und Lieferanten des erneuerbaren Brennstoffes war 2020 ein gutes Jahr. In der Schweiz wurden mit 270’000 Tonnen Pellets rund fünf Prozent mehr produziert und der Verkauf lag bei 344’000 Tonnen, das sind rund vier Prozent mehr als im Jahr 2019. Der Import von Pellets liegt im Rahmen vom Vorjahr, es wurden wiederum rund 76’000 Tonnen Pellets aus dem Ausland in die Schweiz gebracht. Wichtig ist hier zu betonen, dass fast 99 Prozent davon aus den direkten Nachbarländern Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien stammen. Im 2020 wurden zudem fast zwanzig Prozent mehr Pelletheizun-

gen verkauft als im Vorjahr. Anlagen mit Leistungen zwischen 13 und 20 kW, die typischerweise in Einfamilienhäusern eingesetzt werden, sowie Anlagen für Mehrfamilienhäuser oder Überbauungen mit 100 bis 350 kW verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr den höchsten Zuwachs.

Weitere Informationen www.propellets.ch www.holzenergie.ch

Kosten im Griff

Der Preis der Pellets schwankt im Gegensatz zum Preis fossiler Brennstoffe kaum. So bleibt man von den Preisschwankungen, wie sie beim Heizöl und Gas vorkommen, verschont. Mit dem CO2- und Kostenrechner von proPellets kann man durch einfache Eingaben herausfinden, welche Kosten man mit Pellets sparen und wie viel man zum Schutz des Klimas (CO2-Reduktion) beitragen kann.

Im Internet: propellets.ch > Heizen mit Pellets > Zahlen und Fakten > Einsparungen berechnen

Foto: proPellets Austria

Design-Preis für ein Schweizer Solarsystem

Der Solarhersteller Megasol entwickelte ein neues Solardach, das nahtlos in Ziegel- und Schindeleindeckungen integriert werden kann. Das Schweizer Unternehmen aus Deitingen wurde dafür mit dem Red-Dot-Design-Award ausgezeichnet.

Brigitte Müller, Redaktorin

Das Solardach mit dem Namen «Match» bringt eine grosse Neuerung mit sich: Es lässt sich in eine bestehende Dacheindeckung – seien es Ziegel oder Schindeln –integrieren. Das neue System des Solarherstellers Megasol ist in zwei verschiedenen Varianten verfügbar: «Match Tile» passt zu klassischen Ziegeln, während das Modell «Match Slate» sich für Schindeldacheindeckungen eignet. Der grosse Vorteil ist, dass

sich beim Einbau einer Solaranlage auf dem Dach die gewohnte Optik nicht verändert. So meint beispielsweise Jürg Beyeler, Dachdecker und Inhaber von Willy Beyeler und Söhne aus Winterthur: «Mit Match entsteht eine wunderschöne, homogene Fläche. Man nutzt die Flächen zudem optimal, da man die Anschlüsse mit Tonziegeln ausführen kann.» Das neuartige Solarsystem fand nicht nur technisch Beachtung, sondern Megasol wurde dafür im Frühling 2021 mit dem Red-Dot-Design-Award ausgezeichnet. Beim

Vollständige Dacheindeckung oder Kombination mit schindelähnlichen Dacheindeckungen.

Red-Dot handelt es sich um einen der renommiertesten internationalen Designwettbewerbe mit mehr als 18’000 Einreichungen von Designern und Unternehmen aus über 70 Ländern pro Jahr.

Hohe Flexibilität

Die Installation ist entsprechend einfach: Die Solarmodule und Ziegel werden auf einem herkömmlichen Dachlattenrost ausgelegt und greifen nahtlos ineinander. Die Solarmodule werden dann mit speziellen, dezenten Haken auf dem Dach fixiert und bilden einen nahtlosen Übergang zum Dachziegel, wobei bauseitig keine Spenglerarbeiten notwendig sind. Die Dachabschlüsse können zudem wie bei Ziegeln oder Schindeln ausgestaltet werden. Intelligent gewählte Standard-Formate verleihen dem System eine hohe Flexibilität. Zudem kann das Schweizer Unternehmen kundenspezifische Grössen herstellen. Die Formate lassen sich in verschiedenen Verlegearten beliebig kombinieren und verleihen

Dach mit blendfreien Solarmodulen in Veia Soras.
Fotos: Megasol

dadurch dem Dach einen unverwechselbaren Charakter.

Komplett blendfreie Oberfläche Interessant ist auch die reflektionslose Oberfläche. Die neue Oberfläche, genannt «Zero-Reflect», ist im Design-Labor der Firma entstanden und verfügt über Optik sowie Haptik von Naturstein. Die Idee stammt von den in unseren Alpen bekannten Schindeldächern. Damit fügen sich die Solarmodule noch besser in das Gesamtbild des Daches ein. Durch das neue Design wird zudem die Blendung durch Solarmodule vollständig vermieden. «Die Blendung ist kein grundsätzliches Problem bei Solaranlagen», erklärt Megasol-CEO Markus Gisler, «in gewissen Fällen kann es jedoch zu Diskussionen führen. Deshalb greifen wir dem Thema vor, in dem wir bei potenziell heiklen Einbausituationen mit ZeroReflect eine Lösung anbieten.» Dies mit der Überlegung, dass Vorsicht besser ist als Nachsicht. Die Mehrkosten seien im Verhältnis zu späteren möglichen gerichtlichen Verfahren, aufwendigen Blendgutachten

oder gar einem Austausch der Solarmodule sehr gering. Mit der blendfreien Oberfläche lassen sich Verkehrsteilnehmer wie Autofahrer, Busfahrerinnen oder Piloten vor Reflexionen schützen, ohne dass es je zu Diskussionen komme. Genau so würden auch potenzielle nachbarschaftliche Konflikte vermieden.

Schweizer Solarhersteller

Die Firma Megasol hat ihren Sitz im Kanton Solothurn und ist ein europaweit führender Hersteller von Solarmodulen und Montagesystemen. Zur Unternehmensphilosophie gehört ein verantwortungsvoller Umgang mit Energie, um mit klimaneutralem Strom eine grüne Zukunft zu gestalten. Das Solarsystem «Match» steht laut dem Designer Fabio Klee-Stancheris im Geiste des Unternehmens: «Hochwertiges Design hilft zusätzlich, dass Solarstrom künftig für noch mehr Nutzer zugänglich wird.» Mit den reflexionsfreien Oberflächen im edlen Design gibt das Unternehmen mehr Kunden den Ansporn, auf Solarstrom umzusteigen.

Dach vorne: Solarmodule, die wie Dachziegel aussehen.

Neue Solareindeckung in Kombination mit Dachziegeln.

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Nachhaltig und gesund schlafen

Gut ein Drittel unseres Lebens verschlafen wir. Das ist ganz schön viel Zeit, die wir da umgeben von Matratze, Duvet, Bettwäsche und Kissen verbringen. Ein guter Grund, genauer hinzusehen.

Auf Holz liegen

Das Holz von billigen Bettrahmen wird oft unter problematischen Produktionsbedingungen gewonnen. Klebstoffe und Lacke können zudem bedenkliche Substanzen enthalten, die unserer Gesundheit schaden. Ein Bettrahmen aus einheimischem Massivholz kostet etwas mehr, hält aber wesentlich länger.

Matratzen und Nachhaltigkeit

Bei der Wahl der Schlafunterlage gibt es mehrere Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Wenn man auf Naturmaterialien wie Naturlatex

und Naturfasern setzt, ist der ökologische Aspekt wohl zufriedenstellend. Eine Schlafunterlage zu wählen, die nicht nur aus Naturmaterialien besteht, dafür aber langlebig ist, kann auch Sinn machen. Ein geringes Gewicht erleichtert die Handhabung. Es ist empfehlenswert, sich ausführlich zu informieren, welche Vor­ und Nachteile ein Produkt hat.

Ökologisch sinnvoll

Synthetische Bettwaren sind waschbar und daher für hygienebewusste Leute und Allergiker praktisch. Allerdings gilt zu bedenken, dass sie erdölbasiert hergestellt sind und bei den feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften schlecht abschneiden. Bettwaren aus Daunen und Naturfasern dagegen haben viele Vorteile. Hochwertige Daunen bieten viel Schlafkomfort und sind langlebig.

Die richtige Pflege macht hochwertige Duvets sehr langlebig.

Atmungsaktive Naturfasern in guter Qualität bieten bei richtiger Pflege auch jahrelang angenehmen Schlafkomfort. Zum Beispiel Kamelhaar oder Schafschurwolle können ganz natürlich regelmässig im Nebel ausgelüftet werden und reinigen sich dabei selbst. Die Bettwaren­Profis von Betten Küng verhelfen gerne zu nachhaltigerem

Kalk- und Rostschutz ohne Salz

Ärger mit Kalk? Das muss nicht sein. Die Lösung ist Vulcan, der das Wasser mit elektronischen Impulsen behandelt. Dabei wird die Struktur der Kalkkristalle so verändert, dass sie als feiner Staub weggespült werden. Geschmack und Trinkqualität des Wassers bleiben vollkommen erhalten. Die Vulcan-Technik kann mittlerweile auf eine über 70-jährige Entwicklungsgeschichte zurückblicken. Aus den frühen Magnetlösungen wurde mit Unterstützung insbeson-

dere der Lebensmittel- und Chemieindustrie eine elektronische Lösung entwickelt, die auch unter extremen Bedingungen beste Ergebnisse liefert.

Wirkung im Haushalt

Die Kalkablagerungen in Küche und Bad werden verhindert und das Putzen wird erheblich erleichtert. Der Einsatz scharfer Reinigungsmittel ist nicht mehr nötig. Fliesen oder Granitplatten behalten ihren natürlichen Glanz.

Oft unbemerkt ist die schleichende Verkalkung von Rohren und Heizgeräten. Vulcan stoppt die Verkalkung der Rohre und bereits bestehender Kalkstein im Leitungssystem wird sanft abgebaut. So wird eine Rohrsanierung in den meisten Fällen vermieden.

Installation

Die Installation im Einfamilienhaus ist einfach und wird meist durch den Eigentümer selbst erledigt. Ansons-

Foto: zvg

Schlafen und nehmen sich Zeit, sinnvolle ökologische und passende Lösungen zu finden.

Betten Küng

Unterdorfstrasse 3 5612 Villmergen Tel. 056 621 82 42 www.inegüxle.ch

ten steht der Fachservice zur Verfügung. Stockwerkeigentümer können Vulcan während drei Monaten testen. Parallel wird ein Labortest erstellt, in dem der Nachweis über die Wirkung erfolgt. Danach stimmen sich die Eigentümer über den Kauf ab.

Verbrauch

Vulcan-Systeme gibt es für jede Grösse von Liegenschaften. Daher variieren die Verbrauchskosten. So liegt bei einem EFH der Stromverbrauch bei unter fünf Franken pro Jahr.

EWS Wüst

Mühlebühlweg 6 5616 Meisterschwanden Tel. 044 55 85 442 info@ews-wassertechnik.ch

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Das Vulcan-System verhindert durch elektronische Impulse Kalkablagerungen in Geräten und Rohren.

Echte Schweizer Küchen von Brunner

Aus Liebe zum Handwerk baut Brunner Küchen jede Küche nach Mass und bis ins letzte Detail in Top-Qualität.

Kreative Lösungen

Edle Materialien, hohe Verarbeitungsqualität und die Liebe zum Detail machen eine Brunner-Küche unverkennbar. Optimale Funktionalität und durchdachte Nutzung der Platzverhältnisse stehen für die Küchenbauer genauso im Zentrum wie eine massgeschneiderte Ausstattung. Durch individuelle und kreative Lösungen entstehen Unikate mit einzigartigem Charakter.

Qualität ist die Basis Brunner-Küchen entstehen in Bettwil und zwar von A bis Z. Als einer der wenigen Küchenbauer fertigen die Fachleute des Unternehmens alle Einzelstücke einer Küche in

der Kundschaft entspricht.

der hauseigenen Schreinerei. Jeder Arbeitsschritt, der für den Bau einer Küche nötig ist, liegt in ihren Händen. Die eigene Wertschöpfung stellt sicher, dass der Qualitätsanspruch immer und in allen Bereichen vorhanden ist, von der Auswahl der zu bearbeitenden Werkstoffe bis hin zum letzten Schliff.

Doppelt gewinnen

Der Verkaufswert einer Liegenschaft lässt sich in kurzer Zeit per Internet ermitteln.

Derzeit trifft eine enorme Nachfrage nach Immobilien auf ein geringes Angebot. Für Immobilienverkäufer war die Marktlage noch nie so günstig wie heute. Sie können Höchstpreise für ihre Liegenschaft erzielen und das meist innerhalb kurzer Zeit.

Wer seine Liegenschaft verkaufen möchte, stellt sich die Frage: Wie hoch ist der aktuelle Marktwert meiner Immobilie? Immobilienbesitzerinnen und -besitzer können den Wert mit einem professionellen Programm der Firma Grundgut bequem online ermitteln. Die On-

Foto: zvg

Die neuesten Trends in Sachen Materialien, Farben und Formen sind bei Brunner Küchen zu finden und in der wohl grössten Küchenausstellung der Schweiz zu sehen. Auf 1000 m2 Ausstellungsfläche findet man rund 30 komplette Küchen, unzählige Designvarianten sowie die neuesten Küchengeräte. Brunner Küchen ist auch in Sachen Kü-

Foto: Brunner Küchen

chenumbau ein erfahrener Profi. Denn ein Küchenumbau erfordert viel Fingerspitzengefühl. Individuelle Lösungskonzepte entstehen bei Brunner Küchen immer in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden. Im Zentrum steht das sorgfältige Erfassen der Bedürfnisse. Die langjährige Erfahrung der Fachleute gewährleistet eine termingerechte Ausführung der Küche und garantiert damit Planungssicherheit.

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line-Schellbewertung ist kostenlos und unverbindlich und steht rund um die Uhr zur Verfügung unter www.schnellbewertung.ch.

Einfach, schnell und aktuell Die automatische Wertermittlung basiert auf dem Vergleichswertverfahren, das sich auf tatsächlich gehandelte Liegenschaftspreise in der Vergangenheit stützt. Für die Bewertung einer konkreten Immobilie werden die Transaktionsdaten ähnlicher Objekte herangezogen, was zu einem realistischen Ergebnis führt.

Nach Eingabe weniger Eckdaten bekommen Kundinnen und Kunden den Marktwert und die aktuelle Standortbeurteilung der Gemeinde angezeigt. Sie können sofort einschätzen, zu welchem Preis eine Immobilie angeboten werden kann. Das ist eine gute Grundlage für die weiteren Entscheidungen.

Rabatt auf Maklerhonorar Für alle, die den Verkauf ihrer Immobilie jetzt angehen wollen, hält Grundgut eine attraktive Aktion bereit: Eigentümerinnen und Eigentümer, die Grundgut bis zum 30. November 2021 mit dem Verkauf ihrer Liegenschaft beauftragen, zahlen 4000 Franken weniger Maklerhonorar als üblich. Ein sattes Plus für den derzeit ohnehin sehr hohen Verkaufserlös.

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Jede Brunner-Küche ist ein Unikat, das den Wünschen

Der nächste Sommer kommt bestimmt

Seit 1995 stellt das Familienunternehmen Rutschmann in Ellikon an der Thur Insektenschutzprodukte her. Rund zwanzig Mitarbeitende stehen Kundinnen und Kunden für eine kompetente Beratung zur Verfügung.

Die Menschen schätzen helle und luftige Räume, denn Licht und Luft steigern die Lebensqualität. Nicht jedes Lebewesen ist in einem Haus

jedoch willkommen. Gegen lästige Gäste wie Fliegen oder Stechmücken hat Rutschmann die passende Lösung: ein Insektenschutzgitter nach Mass.

Individueller Einbau

Jeder hat eine andere Vorstellung vom perfekten Insektenschutz und jede Einbausituation ist anders. Aus diesem Grund bietet Rutschmann eine breite Produktpalette an, welche

für jede Situation eine passende Lösung bietet. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um ein Schlafzimmer oder einen Gewerberaum handelt. Die Firma produziert die Insektenschutzgitter genau nach Mass und nach den Bedürfnissen der Kundschaft. Neu gibt es bei Rutschmann auch Plissees für Fenstertüren, welche ein Mass von 3 x 3 Meter haben.

Patentiertes neues Gewebe

Dank des patentierten TranspatecGewebes kann Rutschmann eine wesentlich bessere Luft- und Lichtdurchlässigkeit gegenüber den herkömmlichen Insektenschutzgeweben garantieren.

Der kompetente Aussendienst berät Kundinnen und Kunden gerne vor Ort. Die Fachleute können den massgenauen Insektenschutz dank eigener Fliegengitter-Manufaktur nach kur-

zer Produktionszeit installieren. Dank der genau passenden Insektenschutzgitter bemerkt die Kundschaft umgehend, dass sie wieder ruhig schlafen kann und das bei offenem Fenster und Zufuhr von frischer Luft.

Die Mitarbeitenden des Innendienstes freuen sich, Interessierte beraten zu können. Am besten ist es, die über 250 m2 grosse Ausstellung in Ellikon an der Thur zu besuchen. Über die Website von Rutschmann hat man zudem die Möglichkeit, sich innert 24 h eine unverbindliche Blitzofferte erstellen zu lassen.

Rutschmann AG

Uesslingerstrasse 22

8548 Ellikon an der Thur Tel. 052 369 00 69

www.rutschmann.swiss

Erneuerbar heizen – es ist Zeit für den Umstieg

Geht es um Installationen von Heizungen, Sanitäranlagen, Lüftungen und Solaranlagen, empfiehlt sich die Firma Grolimund, ein erfolgreiches und fortschrittliches Gebäudetechnik-Unternehmen im Freiamt. Ob bei der Wahl eines passenden Heizsystems oder der Nutzung alternativer Energieträger: Die Experten von Klima-Welten wissen, wie sich ein ideales Raumklima mit höchster Energieeffizienz verbinden lässt.

Die neue Wärmepumpe Belaria pro ist vielseitig und umweltfreundlich.

Wärmepumpe als erste Wahl Der Ersatz einer Heizung ist der ideale Moment, um das Haus künftig mit erneuerbaren Energien zu heizen. Welche Lösung die richtige ist, hängt vom Standort, von den baulichen Gegebenheiten, vom Budget und von den persönlichen Bedürfnissen ab. Vieles spricht für eine Wärmepumpe, die Umgebungswärme aus der Luft oder dem Erdreich nutzt. Idealerweise nutzt sie dafür sauberen Strom vom eigenen Dach. Auch Solaranlagen mit Kollektoren lassen sich zur Erwärmung von Wasser oder als Heizungsunterstützung einsetzen. Welche Wahl man auch trifft, die Heizungsspezialisten stehen ihren Kundinnen und Kunden beratend zur Seite und übernehmen die gesamte Planung und Koordination.

Von der ersten Beratung bis hin zur Abnahme werden alle Arbeiten und Einsätze aus einer Hand organisiert.

Intelligenter Ökoboiler

Die Erwärmung des Brauchwassers macht einen beträchtlichen Teil des Energieverbrauchs in Haushaltungen aus. Mit dem Ersatz des alten Boilers durch einen Ökoboiler wird die Warmwasseraufbereitung effizienter, umweltschonender und güns-

Foto: Hoval AG

tiger. Der Energieverbrauch reduziert sich um bis zu 78 Prozent. Der Ökoboiler erreicht im reinen Wärmepumpenbetrieb bis zu 70 °C Wassertemperatur. Eine automatische Legionellenschaltung sorgt für hygienisches Wasser rund um die Uhr. Weitere Pluspunkte: Das kaum hörbare Gerät trägt auch zur Entfeuchtung der Kellerräume bei. Steuerbar ist der Ökoboiler über eine App. Weitere Infos sind zu finden unter: www.klimawelten.ch/ oekoboiler.

Grolimund AG | Gebäudetechnik

Luzernerstrasse 3

5630 Muri

Tel. 056 664 22 11

www.groli.ch

Im Familienunternehmen Rutschmann entsteht Insektenschutz nach Mass.

Erneuerbar heizen mit Wülser Haustechnik

In über 60 Prozent der Schweizer Wohngebäude steht eine Öl- oder Gasheizung. Da erstaunt es nicht, dass der Gebäudepark für über ein Drittel der CO2-Emissionen verantwortlich ist. Das soll sich ändern. Bis 2030 peilt der Bund eine Senkung der Treibhausgasemissionen

um 50 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 an.

Klimaziele erreichen

Ab 2050 soll die Energieversorgung sogar komplett klimaneutral sein. Damit wir diese Ziele erreichen, muss die Wärmeversorgung frei von

fossilen Brennstoffen werden. Mit dem Umstieg auf erneuerbare und einheimische Energiequellen können Hauseigentümer einen wesentlichen Beitrag zu einer Zukunft leisten, die auch für nachfolgende Generationen lebenswert ist.

Umstieg lohnt sich

Erneuerbare Heizsysteme bringen aber nicht nur ökologische Vorteile. Berechnet man die Kosten über den gesamten Lebenszyklus, sind sie günstiger und erhöhen den Wert der Liegenschaft. Bei einer Heizungssanierung lohnt es sich, den Umstieg auf erneuerbare Energien ins Auge zu fassen. Erste Wahl sind dabei oft Wärmepumpen, die Umgebungswärme aus der Luft oder dem Erdreich nutzen – idealerweise betrieben mit sauberem Strom vom eigenen Dach. Auch Solaranlagen mit Kollektoren lassen sich zur Er-

Erhöhung der CO 2 -Abgabe im Jahr 2022

Die CO2-Abgabe wurde in der Schweiz erstmals im Jahr 2008 erhoben, weil die CO2-Emissionen aus Brennstoffen bis dahin nicht genügend zurückgegangen waren. Zudem verpasste die Schweiz im Jahr 2020 das Reduktionsziel, das sie sich gesetzt hatte. Somit steigt die CO2-Lenkungsabgabe von 96 auf 120 Franken pro Tonne CO2 Eine weitere Erhöhung der Abgabe ist ohne weiteres Gesetz nicht möglich.

Abgabesatz gilt bis Ende 2021 Dies ergibt auf das Jahresende hin eine angespannte Situation für die Heizöl-Händler und ihre Kundinnen und Kunden. Alle Lieferungen, welche noch im Jahr 2021 durchgeführt werden können, unterstehen noch dem aktuellen Abgabesatz von 96 Franken pro Tonne CO2. Somit empfiehlt Voegtlin-Meyer, die ge-

Wer das Heizöl noch dieses Jahr geliefert bekommt, kann Geld sparen.

plante Heizölbestellung zeitnah aufzugeben, damit diese sicher noch im laufenden Jahr mit dem tieferen Abgabesatz an die Kundschaft ausgeliefert werden kann. Voegtlin-Meyer setzt alles daran, alle offenen Bestellungen noch in diesem Jahr auszuliefern.

Wechsel auf Öko-Heizöl Ab 2023 ist Öko-Heizöl die neue Standard-Heizölsorte. Um die Effi-

zienz und die langlebige Funktionalität eines Brenners zu verbessern, empfiehlt Voegtlin-Meyer einen Wechsel auf das schwefelarme Öko-Heizöl 50 ppm. Diese Sorte Heizöl beinhaltet rund 50 Mal weniger Schwefel als das herkömmliche Heizöl extra-leicht. Dadurch gelangen deutlich weniger schädliche Abgase in die Umwelt. Zudem setzen sich dadurch weniger Rückstände im Ölbrenner fest. Voegtlin-

wärmung von Wasser oder als Heizungsunterstützung einsetzen. Oder man heizt mit einheimischem Holz, das ebenfalls für komfortable und nachhaltige Wärme sorgt.

Kompetente Beratung

Welche Wahl Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer auch immer treffen – die Heizungsexperten von Wülser Haustechnik haben den Blick fürs Ganze und beraten ihre Kundschaft kompetent.

Wülser Zofingen AG

Mühlethalstrasse 67

4800 Zofingen

Tel. 062 746 92 00

Wülser Lostorf AG

Hauptstrasse 14

4654 Lostorf

Tel. 062 746 92 92

www.wuelser-haustechnik.ch

Foto: zvg

Meyer bietet diesen Produktewechsel während einer Tankrevision an. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand: Die Tankreinigung wird am selben Tag wie die Öllieferung erledigt. Somit sind die Monteure nur einmal im Haus tätig. Zudem profitieren Kundinnen und Kunden von attraktiven Konditionen, welche Voegtlin-Meyer im Falle eines Auftrages für einen Produktewechsel inklusive Heizöllieferung anbietet. Am Schluss ist der Tank sauber gereinigt und mit dem umweltschonenden Öko-Heizöl von VoegtlinMeyer gefüllt.

Voegtlin-Meyer AG

Aumattstrasse 2

5210 Windisch Tel. 056 460 05 05

www.voegtlin-meyer.ch

Erneuerbar heizen – für eine lebenswerte Zukunft.

Nr. 422 Oktober 48. Jahrgang Auflage WEMF beglaubigt 39’402 Ex. Basis 2020/2021

Anzahl Mitglieder: 40’194 (1. September 2021)

Offizielles Organ des Hauseigentümerverbandes Aargau, erscheint 10 Mal jährlich Einzelexemplar Fr. 3.–Für Verbandsmitglieder ist das Abonnement im Jahresbeitrag inbegriffen.

HERAUSGEBER

Hauseigentümerverband Aargau

Sekretariat, Stadtturmstrasse 19, 5400 Baden Tel. 056 200 50 50, Fax 056 222 90 18 info@hev-aargau.ch, www.hev-aargau.ch Postcheck 50-9730-2

REDAKTION

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HERSTELLUNG UND VERTRIEB

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Täfernstrasse 14 5405 Baden-Dättwil Tel. 056 470 40 60 www.media2finish.com

Titelbild:

Ofenbau und Fliesen Eberl, Leogang (A) und Hafnertec, Waasen (A)

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Tel. 056 664 37 37; Fax 056 664 55 66

lic. iur. Stephan Eichenberger Bahnhofstrasse 22, 8965 Berikon

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Der Nachdruck ist nur mit Quellenangabe gestattet. Über nicht bestellte Manuskripte kann keine Korrespondenz geführt werden. Der Inhalt der Rubrik «Firmen und Produkte» liegt in der Verantwortung der Absender und muss nicht mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen. Der Inserateteil und die Publireportagen dienen lediglich der Information der Mitglieder und Leser über Produkte und Dienstleistungen.

Hauseigentümerverband Zofingen (Bezirk Zofingen) Untere Brühlstrasse 21, Postfach, 4800 Zofingen

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