Hauseigentümerverband Aargau www.hev-aargau.ch
WOHN WIRTSCHAFT

MIETRECHT
Anforderungen an Nachmieter THEMA
Gebäudehülle, Storen, Mobilität IMMOBILIEN AARGAU mit 7 Objekten

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Die Schweiz sei ein rohstoffarmes Land, hört man oft. Das stimmt nur bedingt. Die Schweiz ist reich an bestimmten Bodenschätzen. Der Untergrund beherbergt Energierohstoffe, sowohl fossile als auch solche, die der Energiewende dienen können, sagt der Geologe Werner Leu. Insbesondere beim Gas werden erhebliche Vorkommen vermutet.
DIE GEBÄUDEHÜLLE IM FOKUS

Fassaden, die Strom produzieren, könnten in Zukunft einen Zehntel des Schweizer Strombedarfs decken. Wer beim Neubau oder bei einer Sanierung verantwortungsvoll plant, berücksichtigt energiesparende Massnahmen bei der Gebäudehülle. Auch in Innenräumen lässt sich Energie sparen, wenn man nachts und bei kaltem Wetter die Läden schliesst und mit funktionalen Textilien das Raumklima regelt.
von Miteigentum bei Scheidung
Welche Anforderungen sind an einen Nachmieter
Sicherheit.

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Deutschland –kein Vorbild
Jeder Standort verfügt über Vor- und Nachteile für die Produktion von Gütern und Dienstleistungen. Dies zu beachten ist wesentlich für eine optimale Allokation von Ressourcen und zur Erzielung volkswirtschaftlich erwünschter Effekte. Es gibt gute Lagen für den Kaffeeanbau, schöne Orte, die für Ferien einladend wirken und Plätze, die prädestiniert sind, Banken anzusiedeln.
Das gilt auch bei den Energieträgern. Es gibt windreiche Regionen, die für die Windkraft geeignet sind, sonnige Gegenden, welche die Nutzung der Solarkraft begünstigen, Gebiete, die sich dank Topografie und Niederschlägen für die Wasserkraft eignen und Regionen mit geringer Erdbebengefährdung, nuklearem Know-how und hohem Landschaftsschutz, was für die Atomkraft spricht.
Mit dem Stromgesetz, dem sogenannten Mantelerlass, über das im Juni abgestimmt wird, soll die Stromversorgung beziehungsweise der Stromzuwachs weitestgehend über den Zubau erneuerbarer Energien, allen voran aus Sonne und Wind, realisiert werden.
Ein Blick nach Deutschland zeigt, dass Absichten und Tatsachen erheblich auseinanderdriften können. Kein Land dürfte mehr in die Förderung von Wind- und Solarenergie gesteckt haben als Deutschland. Trotzdem war 2023 in Europa nur polnischer und tschechischer Strom schmutziger, das heisst mit höheren CO2-Emissionen belastet, als der in Deutschland produzierte.
Weshalb? Der Energieexperte Christoph Maurer, der die Regierung in Berlin in Energiefragen berät, sagt, Deutschland verfüge nun einmal über keine idealen geografischen Voraussetzungen für erneuerbare Energie (NZZ vom 12.4.24). Dänemark hat mehr Wind, Spanien mehr Sonne und die Schweiz mehr Wasser.
Mit dem Mantelerlass würde die Schweiz über weite Strecken den Weg Deutschlands einschlagen: Anbauschlachten an schlechten Standorten. Als Folge müssten dann mehr Reservekraftwerke wie jenes in Birr gebaut werden.
Es ist wenig sinnvoll, Grönland mit Ananasplantagen zu bedecken, um die Bevölkerung mit mehr Vitamin C zu versorgen. Denn Grönland ist kein guter Standort für den Anbau von Ananas. Ein Nein zum Stromgesetz könnte die Möglichkeit eröffnen, etwas mehr Sachlichkeit in die Energiedebatte der Schweiz zu bringen.

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Achtung, rutschiges Parkett!

Jeanine Glarner Grossrätin, Präsidentin Hauseigentümerverband Aargau
Das politische Parkett für das Wohneigentum im Kanton Aargau bleibt rutschig. Das stimmt mich in unserem bürgerlichen Kanton doch sehr betrüblich. In zweiter Lesung hat der Grosse Rat nämlich den Eigenmietwert auf 62 Prozent der Marktmiete festgelegt. Dies, nachdem der Grosse Rat in der ersten Beratung noch 60 Prozent verlangt hat – so hoch wie das Gericht auch angeord-
net hatte. Auch nach der Kommissionsberatung sah es noch gut aus für uns Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer.
Doch die GLP änderte zwischen Kommissions- und Plenumsberatung plötzlich die Meinung und stimmte für 62 Prozent. Nur die SVP- und FDP-Fraktionen haben geschlossen für 60 Prozent und damit attraktives Wohneigentum im Kanton Aargau gestimmt. Zwiespältig bleibt die Rolle der Mitte-Fraktion. Sie hat zusammen mit der GLP dafür gesorgt, dass die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer um zusätzliche 18 Millionen Franken «erleichtert» werden.
Immerhin: Der Regierungsrat wurde von SVP und FDP dazu gezwungen, die Steuermehreinnahmen an die Bevölkerung zurückzugeben. Die Botschaft des Regierungsrats überzeugte aber nicht vollends. Immerhin
hat der Grosse Rat in der ersten Beratung einen Antrag aus den FDP-Reihen überwiesen, wonach der Pauschalabzug für den Liegenschaftsunterhalt erhöht werden soll. Dies würde den Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern direkt zugutekommen.
Regierungsrat und Grosser Rat werden in diesem Jahr wieder neu gewählt. Aufgrund der Legislatur 2020–2024 kann ich bisher wie folgt konstatieren: Einzig die SVP- und FDP-Fraktionen setzen sich im Grossen Rat ausnahmslos für die Anliegen des Wohneigentums ein. So pauschal werden wir aber keine Wahlempfehlungen abgeben: Auch wenn der HEV Aargau aufgrund der Empfehlungen für die Nationalratswahlen in die Kritik geriet, werden wir auch in diesem Jahr für die Grossratswahlen Empfehlungen für Kandidatinnen und Kandidaten aussprechen, die sich für das Wohneigentum im Kanton Aargau einsetzen.

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Eigentümerrechte stärken
Grossratswahlen 2024: Aufruf an Kandidatinnen und Kandidaten
Am 20. Oktober 2024 wählen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ihre Vertretung in den Gros sen Rat des Kantons Aargau. Der HEV Aargau unterstützt Kandidatinnen und Kandidaten, die konkrete Anliegen der Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer aufnehmen, sich für die Stärkung der Eigentumsrechte einsetzen und dies in den politischen Prozess einbringen. Der HEV Aargau bekämpft alle Bestrebungen, die das Haus- und Grundeigentum einschränken oder belasten.
Die derzeitigen Kernanliegen des HEV Aargau lauten wie folgt: Abschaffung des Eigenmietwerts auf eidgenössischer Ebene, Anhebung des Eigenmietwerts im Kanton Aargau auf maximal 60 Prozent der Marktmiete (Minimallösung gemäss Urteil des Verwaltungsgerichts vom 16.9.2020) und keine weiteren Konzessionen an die linksgrüne Ratsseite beim kantonalen Energiegesetz.
Der HEV Aargau bittet deshalb die Kandidatinnen und Kandidaten für die Grossratswahlen vom Herbst 2024 folgende drei Fragen zu beantworten:
1. Sind Sie für die Abschaffung des Eigenmietwerts und unterstützen Sie die Forderungen des HEV Schweiz im Rahmen des eidgenössischen parlamentarischen Prozesses?
2. Wie beurteilen Sie die durch den Grossen Rat beschlossene Anhebung des Eigenmietwerts im Kanton Aargau auf 62 Prozent des Marktmietwerts? Sind die Steuer-Mehreinnahmen sowohl auf Gemeinde- als auch auf Kantonsebene vollumfänglich zu kompensieren, sei es beim Vermögenssteuertarif, als auch bei den Einkommenssteuern?
3. Wie stehen Sie zum geforderten Verbot von Schottergärten im Kanton Aargau?
Der HEV Aargau bittet Kandidatinnen und Kandidaten, sich bis Montag, 24.6.2024 beim Hauseigentümerverband Aargau, Stadtturmstrasse 19, 5400 Baden, schriftlich – unter Beantwortung der drei genannten Fragen – zu melden. Die Antworten dienen der Beurteilung der Kandidaturen bezüglich Hauseigentümeranliegen, so dass der Vorstand HEV Aargau in der Lage ist, konkrete Wahlempfehlungen auszusprechen.

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Lenkungsabgabe statt Subventionen
HEV Aargau gegen Förderprogramm Energie – für CO 2 -Bepreisung
Der Vorstand HEV Aargau sagt Nein zum Förderprogramm Energie, weil bei hohen Energiepreisen die Mitnahmeeffekte zu hoch sind. Das Förderprogramm ist im Wesentlichen bloss eine Verschwendung von Steuergeldern. So lautet die Antwort des Hauseigentümerverbandes Aargau zur Anhörung des Förderprogramms Energie 2025–2028, Verpflichtungskredit, des Departements Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau.
(pd) Seit 2011 setzt sich der Hauseigentümerverband Aargau für wirkungsvolle Massnahmen zur Verminderung von Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen ein. Dafür ist die Abkehr von Subventionen hin zu einem Lenkungssystem notwendig. Dieses Lenkungssystem ist mit der CO2Abgabe auf Brennstoffen bereits realisiert. Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer in der Schweiz tun das, wovon andere bloss reden. Die weltweit grössten CO2Emittenten, die USA und China, kennen keinerlei CO2-Abgabe. Was in der Schweiz fehlt, ist die vollständige Rückerstattung der Lenkungsabgabe an die Bevölkerung. Das würde diejenigen belohnen, die auf erneuerbare Energien umsteigen. Allenfalls ist für den HEV Aargau eine Erhöhung der CO2-Abgabe denkbar, um einen forscheren Absenkungspfad anzustreben, aber selbstverständlich nur unter der Bedingung, dass die Abgabe komplett an die Bevölkerung zurückerstattet wird.
Die seit über zwei Jahren anhaltenden Preissteigerungen am Energiemarkt zeigen, dass die alleinige Bepreisung von CO2 ausreicht, um die richtigen Anreize zur Verminderung von Emissionen zu setzen. Die Nachfrage nach energetischen Sanierungen und emissionsarmem Heizungsersatz ist massiv gestiegen, so dass lange Wartefristen resultieren. Nicht fehlende Subventionen sind das Problem, sondern qualifiziertes Planungs- und Installationspersonal. Die Weiterführung des Regimes der Fördergelder ist deshalb unnötig.
Stoppen statt weiterführen
Neue Fördergelder und das Förderprogramm Energie generell setzen keine weite-
ren Anreize für eine höhere Emissionsreduktion. Denn diese Anreize sind mit dem Ansteigen der Energiepreise genügend hoch. Weitere Steuergelder führen lediglich dazu, dass die Mitnahmeeffekte zunehmen. Die Haltung des HEV Aargau wird durch den liberalen Think-Tank Avenir Suisse in der Studie «Wirkungsvolle Klimapolitik» bestätigt: Avenir Suisse kommt zum Schluss, dass das Gebäudeprogramm das ineffizienteste und klimaunwirksamste Instrument ist, das in der Schweiz zur Anwendung gelangt. Hinzu kommt: Subventionen werden zum steuerbaren Einkommen addiert. Damit droht dem Steuerpflichtigen eine höhere Steuerprogression. Mit der Investition in ein neues Heizungssystem erfolgt dann eine Steuerabzugsberechtigung (ohne den Betrag der Subvention). Bei diesem Mechanismus handelt sich um einen für die Verwaltung beschäftigungsfördernden Ansatz zu Lasten der Steuerzahler, der ineffizient und deshalb unerwünscht ist.
Statt das Gebäudeprogramm fortzusetzen, ist dessen Einstellung notwendig. Der HEV Aargau regt an, dass sich der Regierungsrat bei der Revision des CO2-Gesetzes auf Bundesebene für die Abschaffung des Gebäudeprogramms einsetzt. Die Einnahmen aus der CO2-Abgabe sollen – wie dargelegt – vollständig an die Bevölkerung zurückerstattet werden. Dadurch wird klimabewusstes Verhalten weiter gefördert.
Der HEV Aargau hält fest: Die überwiegende Mehrheit der Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer handelt eigenverantwortlich und klimabewusst. Spiegel dieses Umweltbewusstseins im Aargau ist
die kantonale Energiestatistik. Gemäss dieser befindet sich der Gebäudesektor deutlich unter dem in der kantonalen Energiestrategie definierten Absenkungspfad.
Die Umstellung von einem Subventionsregime auf ein Lenkungssystem ist ein wirkungsvolles Instrument, die Bau- und Energiebürokratie abzubauen.

Bitte kümmere Dich wieder einmal um mich –dann bleibe ich Dir noch lange treu.
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Rohstoffarmes Land? Fehlanzeige!
Werner Leu über Energieressourcen im Schweizer Untergrund
Die Schweiz sei ein rohstoffarmes Land, hört man oft. Das stimmt nur bedingt. Die Schweiz ist reich an bestimmten Bodenschätzen. Der Untergrund beherbergt Energierohstoffe, sowohl fossile als auch solche, die der Energiewende dienen können, sagt der Geologe Werner Leu.
Alles spricht von Energiewende, NettoNull und dem anbrechenden Ende des fossilen Zeitalters. Doch die Realität ist vielschichtig, die Hindernisse für eine emissionsarme Zukunft sind zahlreich. Wie der Geologe Werner Leu an der vierten Austragung des Anlasses «Energie und Umwelt» des HEV Aargau in Aarau sagte, basiert der Energieverbrauch der Schweiz immer noch zu rund zwei Dritteln auf fossilen Energien, vorab Erdöl und Gas – trotz ratifiziertem Pariser Abkommen zu CO2-Reduktionszielen und an der Urne gutgeheissener Energiestrategie 2050.
Ob Gas, Öl, Uran: Die Abhängigkeit der Schweiz vom Ausland bei Energieträgern ist umfassend. Nur in der Stromversorgung sieht es etwas besser aus. Rund 60 Prozent des in der Schweiz konsumierten Stroms wird in einheimischen Wasserkraftwerken
produziert. Trotzdem ist die Schweiz in den Wintermonaten auch beim Strom auf Importe angewiesen.
Auch Velofahren nicht fossilfrei Weltweit ist der Bedarf an fossilen Energien prozentual noch höher als in der Schweiz. Der Hunger nach fossilen Energieträgern nimmt nicht ab, sondern im Gegenteil, er steigt unaufhörlich. Entwicklungsländer wollen denselben Wohlstand wie Europa und die USA. Leu zufolge wird heute bereits zu wenig investiert in die Exploration neuer Erdöl- und vor allem Erdgasvorkommen, was früher oder später zu extremen Preissteigerungen, ja sozialen Verwerfungen führen könnte. So widersprüchlich es klingen möge: Dekarbonisierung ohne fossile Rohstoffe gehe nicht. Selbst ein Fahrradfahrer braucht fossile Energien: für die Herstellung von Gefährt, Velodress und Wasserflasche. Als Backup-Energie für sonnen- und windfreie Phasen seien fossile

Energien, vorab Gas, unentbehrlich. Ebenso seien Öl und Gas aus der Petrochemie nicht wegzudenken, sagte Leu. Der Ausbau erneuerbarer Energie und allenfalls neue Atomkraftwerke brauchten Zeit, als Übergangsenergie brauche es weiterhin Öl und Gas, in Entwicklungsländern sogar Kohle, um die Lücke zwischen Angebot und Verbrauch zu schliessen.
Welche Rolle spielt der Schweizer Untergrund in der Energiefrage? Kenntnisse über den Untergrund gebe es bloss in relativer Oberflächennähe. Aufschluss geben Bohrungen. Die tiefste Bohrung in der Schweiz überhaupt befinde sich bei Thun, in 6 km Tiefe. Es handle sich um eine ehemalige Erdölbohrung.
Vermutlich enorme Gasvorkommen Bekannt sei, dass es in der Schweiz Öl-, Gas- und Kohlevorkommen gebe. Zur nichtfossilen Energiegewinnung geeignet sei auch die Tiefengeothermie. Bei der Tiefengeothermie geht es darum, aus dem Untergrund heisses Wasser oder Hitze aus dem Gestein zu gewinnen, um Strom zu erzeugen. Allenfalls gebe es im schweizerischen Untergrund auch natürlichen Wasserstoff und Lithium. Uran-Vorkommen gelten als gesichert.
Der Untergrund könne auch von Bedeutung sein für die Speicherung von Gas oder Wärme. Poröse Räume unter der Erdoberfläche enthalten Fluide wie Wasser, Erdöl oder Erdgas. Fluide drängen tendenziell nach oben, Richtung Oberfläche. Je tiefer der Untergrund, desto geringer sei der Anteil der Fluide.
Der Untergrund werde erforscht grundsätzlich entweder mittels konkreter Boh-
rungen oder seismischer Messungen. Bohrungen fänden statt für die Exploration fossiler Energien, für Tunnels, Wasserleitungen oder für Erdsonden zur Gewinnung von Wärme für die untiefe oder mittlere Geothermie. Aus dem Untergrund stammten auch CO2 und Methan, die nach oben drängen, in die Atmosphäre entweichen und klimaschädliche Wirkung entfalten.
Bei Bohrungen komme oft Überraschendes zutage. So kürzlich in Risch bei Rotkreuz LU. Bei einer Erdsondenbohrung trat Erdgas aus. 15 Personen mussten evakuiert werden.
Geologen vermuteten, dass im schweizerischen Untergrund enorme Gasvorkommen vorhanden seien, möglicherweise rund das 30- bis 50fache des jährlichen Jahresverbrauchs der Schweiz, sagte Leu.
Haute-Sorne – letzte Chance In Finsterwald LU wurde eine Gasquelle in den 1990er-Jahren kommerziell genutzt. Unvorhergesehene Gasaustritte wie im genannten Risch führen immer wieder zu erheblichen Problemen. Das Geothermie-Projekt St. Gallen musste 2009 wegen Gasfunden abgebrochen werden. In 4.5 km Tiefe suchte man heisses Wasser zur Erzeugung von Strom, stattdessen stiess man auf Gas.
Insgesamt sei der schweizerische Untergrund immer noch wenig erforscht, sagte Leu. In Lavey-les-Bains VD, Vinzel VD oder Montagny FR wurde für geothermische Vorhaben gebohrt. Aber das erhoffte Heisswasser wurde nicht gefunden. In den genannten Gebieten war es vor allem die Erdbebengefahr, die zur Nichtweiterverfolgung der Projekte führte.
Als Alternative zur hydrothermalen Geothermie gebe es die petrothermale Geothermie. Bei ihr wird nicht nach Wasser gesucht, sondern nach Hitze im Gestein. Gemäss Werner Leu ist das Projekt Haute-Sorne im Kanton Jura vielleicht die letzte Chance, ein geothermisches bzw. petrothermales Kraftwerk zur Erzeugung von Strom in der Schweiz zu errichten. In diesen Tagen, im Mai 2024, ist Bohrbeginn. Doch der Widerstand von Anwohnern ist
Energieressourcen aus Untergrund
Erdölbrennstoffe
Kohle Industrieabfälle
Die Bedeutung des Untergrunds (roter Pfeil) für Energie-Ressourcen für die Schweiz.
gross. Befürchtet werden vor allem Erdbeben, die 2010 den endgültigen Abbruch des Tiefengeothermieprojekts in Basel zur Folge hatte.
Neben der Ungewissheit über die Beschaffenheit des Untergrunds sind es vor allem die extrem hohen Bohrkosten, die der Nutzung der Tiefengeothermie zur Erzeugung von Strom im Wege stehen. Ein Bohrloch von 3 km Tiefe koste rund 40 Mio. Franken, bei 4 km Tiefe seien es bereits rund 50 Mio. Franken, sagte Leu.
Uran im Wallis
In der Bohrtechnologie gebe es zahlreiche Akteure. Auch Start-ups wagten sich ans Thema. Aber vieles, was im Labor funktioniere, halte dann den Realitäten im Feld doch nicht stand.
Leu zufolge schlummern im schweizerischen Untergrund auch Rohstoffe für nichtfossile Energien. Im Gebiet Salvan, Martigny, Isérables VS sei uranhaltiges Gestein gefunden worden, mit einer UranKonzentrationsrate von 0,3 bis 2,7 Prozent, was im internationalen Vergleich ein hoher Anteil sei. In Kanada und Australien werde uranhaltiges Gestein mit einem Anteil ab bloss 0,2 Prozent wirtschaftlich abgebaut. Das Problem in der Schweiz sei, dass die Uran-Funde nicht zusammenhängend seien, was eine allfällige Gewinnung unwirtschaftlich mache. Auch Lithium-Funde gebe es. Eine vergleichsweise hohe Dichte an Lithium, dem Rohstoff zum Bau von Batterien, sei im Rheingraben nördlich von Basel nachgewiesen worden.
Fortsetzung Seite 13
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Ebenso könnte die Schweiz natürliche Wasserstoffvorkommen (H2, weisser Wasserstoff) beherbergen, so etwa im Unterengadin. Wesentliche Vorkommen an weissem Wasserstoff werde an verschiedenen Orten in Europa vermutet. Wasserstoff ist ein Primärenergieträger und ist nicht auf die Hilfe anderer Energieträger angewiesen. Oberflächenaustritte oder Entdeckungen bei Bohrungen würden auf teils beträchtliche Vorkommen hinweisen, etwa in den Pyrenäen. Allerdings müsse für die Gewinnung von Wasserstoff unter anderem auf Fracking gesetzt werden, mit, je nach Region, schwer abschätzbaren Auswirkungen auf die Umwelt.
Der Untergrund könnte auch als Energiespeicher (Geospeicher) Potenzial bieten, zur Lagerung von Wärme, Kälte oder Erdgas. Die Schweiz verfügt derzeit über keine
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Werner Leu stellt fest: Die Schweiz ist entgegen landläufiger Meinung kein rohstoffarmes Land.
Untaugliche Schnellschüsse
Erdgas könnte gefördert werden als strategische Reserve gegen die eingangs erwähnte Auslandabhängigkeit, sagte Leu. Bei inländischen Förderungen könnten Leitungsverluste reduziert und Transportenergie eingespart werden. Ebenso liesse sich der hohe Energieverbrauch bei Umwandlungsprozessen wie beim Flüssiggas vermindern, wenn einheimisches Gas genutzt würde.
Hindernis zur Ausbeutung von Ressourcen, seien es herkömmliche oder solche, die für
die Energiewende eine Bedeutung haben, seien die zahlreichen Nutzungskonflikte (Wasservorkommen, Landverbrauch, Erdbebengefährdung, unerwünschte Emissionen bei Bohrungen). Es brauche eine bessere Koordination bei den Bewilligungsverfahren und pragmatischere Ansätze aller Beteiligten um Energie beziehungsweise Ressourcen aus dem schweizerischen Untergrund überhaupt oder besser zu nutzen.
Die Dekarbonisierung brauche Zeit und Energie. Besser langsamer richtig als schnell falsch. Wenn überhaupt nicht mehr in fossile Energien investiert würden, führe das in die Steinzeit, sagte Leu. Die Aussage erinnert an die Analyse des Energieexperten Daniel Yergin (NZZ, 11.3.24): Ein Blick in die Geschichte von Energiewenden zeige, eine Wende in 25 Jahren oder weniger sei unwahrscheinlich.

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Auflösung von Miteigentum bei Scheidung
Aufgrund der geforderten Finanzier- und Tragbarkeit eines Liegenschaftskaufs sind immer mehr Ehepaare gehalten, die Liegenschaft gemeinsam zu erwerben. Dabei stehen ihnen sowohl das Gesamteigentum nach Art. 652 ff. ZGB als auch das Miteigentum nach Art. 646 ff. ZGB zur Verfügung. Die Wahl der Eigentumsform erfolgt nicht selten zufällig und häufig ohne Überlegungen im Hinblick auf einen allfälligen Scheidungsfall. Mit dem vorliegenden Beitrag soll diesbezüglich zumindest in Bezug auf das Miteigentum an einer Liegenschaft etwas Klarheit geschaffen werden.

Irene Koch
Bei Miteigentum steht die Liegenschaft beiden Ehegatten jeweils zu einem bestimmten Bruchteil zu. Über ihren jeweiligen Bruchteil können die Ehegatten grundsätzlich frei verfügen. Sie können diesen mit Grundpfandrechten belasten oder für dessen Erwerb WEF-Vorbezüge aus der Pensionskasse tätigen (Art. 646 Abs. 3 ZGB). In der Praxis ist Miteigentum zu je ½ die häufigste Form, obwohl der Kaufpreis durch die Ehegatten nur selten effektiv in diesem Verhältnis finanziert worden ist. Regelmässig steuern die Ehegatten zur Finanzierung des Kaufpreises ungleich hohe Eigenmittel bei1. In derartigen Fällen wäre es ratsam, bereits beim Kauf der Liegenschaft die Miteigentumsanteile in eben diesem ungleichen Finanzierungsverhältnis festzulegen. Alles andere bedeutet im Hinblick auf eine Scheidung, dass der eine Ehegatte zur Finanzierung des Miteigentumsanteils des anderen Ehegatten beigetragen hat. Es entstehen Ersatzforderungen, die bei der Scheidung bereinigt werden müssen (vgl. nachstehend).
Selbst wenn die Miteigentumsanteile zum Zeitpunkt des Erwerbs anhand der tatsächlichen Finanzierungsverhältnisse beider Ehegatten definiert worden sind, können diese Quoten zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr den tatsächlichen Finanzierungsbeteiligungen entsprechen. Dies ist stets der Fall, wenn während der Ehedauer in die gemeinsame Liegenschaft investiert wird (z. B. neue Küche, Photovoltaikanlage etc.) und die diesbezüglichen Kosten nicht im ursprünglichen Miteigentumsverhältnis finanziert werden.2 Auch in solchen Fällen kommt es zu (nachträglichen) Investitionen des einen Ehegatten in den Miteigentumsanteil des anderen Ehegatten, die bei der Scheidung als Ersatzforderung auszugleichen sind (vgl. nachstehend).
Zuweisung der Liegenschaft Im Falle einer Scheidung gilt es vorab die Frage zu klären, welcher Ehegatte die im Miteigentum stehende Liegenschaft nach der Scheidung allenfalls zu Alleineigentum übernehmen kann.
Rechtlich gesehen kann derjenige Ehegatte die Zuweisung der Liegenschaft zu Alleineigentum verlangen, der ein überwiegendes Interesse an der ungeteilten Zuweisung der Liegenschaft nachweisen kann (Art. 205 Abs. 2 ZGB). Bei der diesbezüglich vorzunehmenden Interessenabwägung sind alle Umstände der Ehegatten zu berücksichtigen: Wohnsitz und Betreuung der Kinder, berufliche Interessen, gesundheitliche Bedürfnisse, Herkunft der Liegenschaft aus der Familie eines Ehegatten etc.3
Faktisch gesehen, wird die Frage nach der möglichen Übernahme zu Alleineigentum von den Finanzinstituten beantwortet. Eine Übernahme zu Alleineigentum bedingt nämlich, dass der übernehmende Ehegatte die aktuellen Hypothekarbelastungen alleine übernehmen kann. Hinzu kommt, dass die bereits bestehende Hypothek für die an den ausscheidenden Miteigentümer-Ehegatten zu leistende Entschädigung, die sich nach dem Verkehrswert4 resp. der jeweiligen Beteiligung daran bemisst, häufig zusätzlich erhöht werden muss. Gerade für eine solche Hypothekarerhöhung und die damit verbundene Zinslast fehlt es bei einem Ehegatten alleine regelmässig an der Tragbarkeit.
Ist eine Übernahme der Liegenschaft durch einen Ehegatten nicht möglich und können sich die Ehegatten nicht auf einen Verkauf einigen, kommt es zu einer vom Gericht anzuordnenden öffentlichen Versteigerung (Art. 651 Abs. 2 ZGB).
Ausgleichszahlung an den anderen Haben die Ehegatten keinen Ehevertrag geschlossen und unterstehen sie daher dem Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung, ist vorab zu klären, ob der jeweilige Miteigentumsanteil eines jeden Ehegatten seinem Eigengut (voreheliches Vermögen, Erbschaft, Schenkung; Art. 198 ZGB) oder seiner Errungenschaft (während der Ehedauer aus Erwerbseinkommen geäufnetes Vermögen; Art. 197 ZGB) zufällt. Während Eigengut nicht zu teilen ist, müssen die Errungenschaften grundsätzlich hälftig geteilt werden. Haben beide Gütermassen
Variante 1: Verbleib Hypothek-Mehrwert in den Gütermassen des jeweiligen Eigentümers
Miteigentumsanteil Ehemann Miteigentumsanteil Ehefrau
Errungens. Mann Hypothek Errungens. Mann Errungens. Frau Hypothek
Finanzierung
Umverteilung
Mehrwert
Variante 2: Aufteilung Hypothek-Mehrwert auf Gütermassen beider Ehegatten
Miteigentumsanteil Ehemann Miteigentumsanteil Ehefrau
Errungens. Mann Hypothek Errungens. Mann Errungens. Frau Hypothek
Mehrwert Hypothek CHF
eines Ehegatten (Eigengut und Errungenschaft) zum Erwerb des Miteigentumsanteils beigetragen, fällt der Miteigentumsanteil derjenigen Gütermasse zu, welche den überwiegenden Kaufpreisanteil finanziert hat. Der mitfinanzierenden Gütermasse steht in diesem Fall eine Ersatzforderung zu. Diese Ersatzforderung partizipiert sowohl an einem konjunkturellen Mehr- als auch an einem Minderwert (Art. 209 Abs. 1 ZGB).
Hat ein Ehegatte über seinen Miteigentumsanteil hinaus zum Erwerb des Miteigentumsanteils des anderen Ehegatten beigetragen oder hat ein Ehegatte über seinen Miteigentumsanteil hinaus Investitionen in die gemeinsame Liegenschaft finanziert (vgl. vorstehend), steht diesem investierenden Ehegatten im Fall der Scheidung ebenfalls eine Ersatzforderung zu (Art. 206 Abs. 1 ZGB). Anders als Ersatzforderungen zwischen den Gütermassen eines Ehegatten, partizipieren Ersatzforderungen zwischen den Ehegatten aber nur an einem konjunkturellen Mehrwert. Ist demgegenüber ein Minderwert eingetreten, gilt eine sogenannte Nennwertgarantie.5 Der investierende Ehegatte erhält mindestens den investierten Betrag wieder zurück. Stammten
die investierten Mittel aus der Errungenschaft, ist der zurückzuerstattende Betrag im Rahmen der güterrechtlichen Auseinandersetzung allerdings wieder zu teilen.
Haben die Ehegatten den Erwerb der Liegenschaft teilweise mit einer Hypothek finanziert, wird die Hypothek den Ehegatten hälftig6 resp. im Verhältnis ihrer Miteigentumsanteile angerechnet. Entsprechend wird auch ein auf dieser Hypothek entfallender Mehr- oder gegebenenfalls Minderwert in diesem Verhältnis auf die Ehegatten aufgeteilt. Während eine Hypothek beide Miteigentumsanteile belasten kann, können WEF-Vorbezüge jeweils nur für den eigenen Miteigentumsanteil getätigt werden. Entsprechend verbleibt ein diesbezüglicher Mehr- oder Minderwert auch ganz beim jeweiligen Eigentümer7
Berechnungsbeispiel
Im Sinne eines deutlich vereinfachten Berechnungsbeispiels sei das vorstehend Gesagte wie folgt illustriert:
Ein Ehepaar erwirbt eine Liegenschaft im Miteigentum zu je ½. Der Kaufpreis beträgt CHF 800’000.00 und wird mit einer Hypothek von CHF 350’000.00 finanziert.
Der Ehemann bringt Eigenmittel von CHF 300’000.00 aus ehelichen Ersparnissen ein. Die Ehefrau steuert CHF 150’000.00 aus einem Erbvorbezug bei. Im Zeitpunkt der Scheidung hat die Liegenschaft einen Wert von CHF 1’000’000.00, der ausschliesslich auf die Marktentwicklung zurückzuführen ist.
1 HAUSHEER/GEISER/AEBI-MÜLLER, Das Familienrecht des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, 7. Auflage, Bern 2022, N 1098
2 HAUSHEER/GEISER/AEBI-MÜLLER, Das Familienrecht des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, 7. Auflage, Bern 2022, N 1098
3 vgl. zum Ganzen: FamKomm Scheidung, Band I: ZGB, Hrsg.: Fankhauser, 4. Auflage, Bern 2022, BÜCHLER/CLAUSEN, Art. 205 N 12
4 Urteil des Bundesgerichts 5A_236/2023 vom 19.09.2023, E. 3.3.
5 HAUSHEER/GEISER/AEBI-MÜLLER, Das Familienrecht des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, 7. Auflage, Bern 2022, N 1105
6 HAUSHEER/GEISER/AEBI-MÜLLER, Das Familienrecht des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, 7. Auflage, Bern 2022, N 1108
7 HAUSHEER/GEISER/AEBI-MÜLLER, Das Familienrecht des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, 7. Auflage, Bern 2022, N 1109
8 Aufteilung im Verhältnis von «Errungenschaft Mann» (CHF 75’000.00) und «Errungenschaft Frau» (CHF 150’000.00)
SIE FRAGEN – DER HEV ANTWORTET
Welche Anforderungen an einen Nachmieter?

Frage:
Meine Mieterin schlägt mir einen Nachmieter vor, da sie ausserterminlich aus der Wohnung ausziehen möchte. Muss ich jeden Nachmieter als Vermieter akzeptieren?
Antwort:
Nein. Der Mieter hat die Möglichkeit, das Mietobjekt vorzeitig zurückgeben (Art. 264 OR), wenn er einen geeigneten Nachmieter vorschlägt. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, es bräuchte drei Nachmieter, reicht es völlig aus, dass ein einziger Nachmieter vorgeschlagen wird. Dieser muss zumutbar, zahlungsfähig und bereit sein, den Mietvertrag zu den gleichen Bedingungen zu übernehmen.
Zumutbarkeit
Der Vermieter darf keine höheren bzw. anderen Anforderungen an den neuen Mieter als an den bisherigen Mieter stellen. Eine Ablehnung kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Geschlecht, Nationalität, Zivilstand oder Religion des Nachmieters sind an sich keine Ablehnungsgründe. Ebenso ist ein unsympathischer Nachmieter kein Grund für eine
Ablehnung. Beispielsweise wäre jedoch eine Grossfamilie, die in eine 2-Zimmer-Wohnung einziehen möchte, nicht zumutbar. Weiter haben der Gebrauchszweck, das Umfeld und die Mieterstruktur einen Einfluss auf die Zumutbarkeit. Es ist deshalb jeder Einzelfall unter objektiven Gesichtspunkten zu prüfen.
Zahlungsfähigkeit
Der vorgeschlagene Nachmieter muss den Mietzins inklusive Nebenkosten zum im Mietvertrag vereinbarten Zeitpunkt vollständig bezahlen können. Als Hilfestellung dient dabei die Faustregel, dass nicht mehr als ein Drittel des Einkommens für die Miete aufgewendet werden sollte. Eine einzelne Betreibung reicht nicht aus, um die Zahlungsfähigkeit zu verneinen. Für eine Zahlungsunfähigkeit sprechen jedoch das Vorliegen eines pendenten Betreibungsverfahrens oder Verlustscheine.
Gleiche Bedingungen
Der Nachmieter muss bereit sein, den bestehenden Mietvertrag zu denselben Bedingungen zu übernehmen. Wiederruft der Nachmieter seinen Abschlusswillen oder stellt er gar Bedingungen, ist der bisherige Mieter nicht von seinen mietvertraglichen Pflichten befreit. Gleiche Bedingungen sind unter anderem der Verwendungszweck der Mietsache, der geltende Mietzins, die vereinbarten Nebenkosten, alle eventuellen Mietzinserhöhungsbestimmungen (Staffel-/Indexmiete) sowie vertragliche Bestimmungen bezüglich Dauer und Beendigung des Mietverhältnisses. Beispielsweise wäre ein Halter eines Hundes oder einer Katze als Nachmieter untauglich, wenn im Mietvertrag
des bisherigen Mieters das Halten von Hunden und Katzen untersagt ist.
Vorgehen durch den Vermieter
Der Vermieter hat das Recht, den vorgeschlagenen Nachmieter zu prüfen. Dabei steht ihm je nach Einzelfall eine angemessene Frist zwischen 10 und 30 Tagen zur Prüfung und Rückmeldung zur Verfügung. Eine Pflicht zur Akzeptanz eines Nachmieters besteht nicht. Lehnt der Vermieter jedoch einen Nachmieter ab, der die gesetzlichen Anforderungen erfüllt, wird der bisherige Mieter von seinen Verpflichtungen befreit. Erfüllt der vorgeschlagene Nachmieter die Vorgaben nicht, hat der Mieter bis zum ordentlichen Kündigungstermin seine Verpflichtungen zu erfüllen, unter anderem, den Mietzins zu bezahlen.
Der Vermieter ist nicht verpflichtet, selbst einen Nachmieter zu suchen. Aber Achtung: Teilt der Vermieter dem Mieter mit, dass er sich alleine um einen Nachmieter kümmern würde, wäre der Mieter auch bei erfolgloser Suche des Vermieters von seinen vertraglichen Pflichten befreit. Eine Schadensminderungspflicht des Vermieters ist zu empfehlen, wenn der Mieter nicht in angemessener Frist, bei tatsächlichen Suchbemühungen, einen Nachmieter findet. Dies bedeutet nicht, dass der Vermieter von Anfang an ebenfalls einen Ersatzmieter suchen muss. Unternimmt der Mieter keine Suchbemühungen, bleibt er weiterhin an den Mietvertrag gebunden.
Die Rechtsberaterinnen des HEV Aargau beantworten telefonisch Rechtsfragen werktags von 9 bis 11.30 Uhr, Tel. 056 200 50 70.

Die Weigelie
Jeannine Stierli, Spreitenbach
Blütensträucher verschönern jedes Fleckchen, an dem sie stehen. Zu ihnen zählt auch die üppig blühende Weigelie (Weigela), wegen ihren glockenförmigen Blüten auch Glockenstrauch genannt. Die Weigelie überzeugt aber nicht nur mit einem prunkvollem Blütenmeer, sie ist dazu noch genügsam, robust und pflegeleicht. Und besonders widerstandsfähig. So zeigt sich die Pflanze sehr resistent gegenüber Autoabgasen und sonstigen Verschmutzungen. Aufgrund dieser Eigenschaft wird sie gerne zur Begrünung von städtischen Anlagen und Strassenböschungen gepflanzt.
Die Weigelie bietet einen wunderschönen Anblick mit ihren vielen und attraktiven Blüten, die jede Aufmerksamkeit auf sich ziehen und so manches Gärtnerherz höherschlagen lassen. Auch das Blattwerk kann bezaubern, denn je nach Sorte weist es verschiedene Färbungen auf wie Grün, Gelb oder sogar Rot. Hinzukommt: Die Weigelie ist eines von vielen wichtigen Bienen-Nährgehölzen. Da die Blütezeit der Weigelie schon ab Mai beginnt, wenn die von ande-
ren Frühlingsblühern wie Flieder, Zierkirschen oder Zieräpfel zu Ende geht, nimmt die Weigele eine wichtige Stellung ein. Sie bietet mit ihrem beeindruckenden Blütenmeer, Bienen, Hummeln und anderen Insekten im Mai schon eine üppige Nahrungsquelle. Die Blütezeit kann von Ende April, anfangs Mai, bis Juni/Juli dauern – je nach Sorte, Witterung und Standort.
Alternative zu Kirschlorbeer
Die Weigelien gehören zur Familie der Geissblattgewächse und umfassen zwölf Arten. Weigelien sind sommergrüne, buschig aufrecht wachsende Sträucher mit dünnen überhängenden langen Zweigen. Je nach Sorte können sie eineinhalb bis dreieinhalb Meter hoch werden. Meist wachsen sie aber mehr in die Breite als in die Höhe. Die Farbpalette reicht von verschiedenen Rottönen bis zu Rosa oder auch Weiss-Rosa.
Die ursprünglich aus Ostasien stammende Weigelie ist ein wertvolles Ziergehölz, das schon seit dem 19. Jahrhundert ein unverzichtbarer Bestandteil von Blütenhecken in Gärten und Parks ist. Es wäre eine schöne
Alternative, eine Blütenhecke aus Weigelien zu pflanzen, da der Bund ab September den Verkauf von Kirschlorbeer verbietet.
Die Erstbeschreibung der Gattung stammt aus dem Jahre 1780 vom Naturforscher Carl Peter Thunberg. Er benannte die Pflanzengattung nach dem deutsch-schwedischen Mediziner und Botaniker Christian Ehrenfried von Weigel.
Biodiversität am Siedlungsrand
Am Freitag, 31.5.2024, 9 Uhr, Grossratsgebäude, Aarau, findet der Anlass Vernetzungsplattform Natur 2030 statt.
• Biodiversität und Vernetzung am Siedlungsrand
Anmeldeschluss Freitag, 17.5.24, Kosten 50 Franken.
Informationen und Anmeldung: www.naturama.ch/vernetzungsplattform
SEKTIONEN
Lenzburg-Seetal
Generalversammlung 2024
Die Generalversammlung der Sektion HEV Lenzburg-Seetal findet statt am
Mittwoch, 5. Juni 2024, 19 Uhr
Aula Weiterbildungszentrum Lenzburg
Die ausführliche Einladung wurde rechtzeitig auf dem Postweg zugestellt. Der Vorstand freut sich über Ihre Teilnahme.
Anmeldungen: www.hev-lenzburg.ch/Veranstaltungen.
Anmeldeschluss ist Dienstag, 28. Mai 2024.
Zofingen
Generalversammlung 2024
Der Vorstand HEV Zofingen lädt ein zur Generalversammlung 2024
Mittwoch, 8. Mai 2024, 18.30 Uhr
azb, Arbeitszentrum für Behinderte, Sägetstrasse 19, 4802 Strengelbach
• Generalversammlung
• Imbiss
Die Einladung zur Generalversammlung mit Traktandenliste wurden den Verbandsmitgliedern 20 Tage vor der Generalversammlung zugestellt (Anmeldung bis Freitag, 3.5.2024, HEV Zofingen, c/o HEV Aargau, Stadtturmstrasse 19, 5400 Baden, Tel. 062 745 50 25 oder hevz@hev-zofingen.ch).
Die Anzahl Parkplätze ist beschränkt. Parkmöglichkeiten gibt es beim Schulhaus neben der Gemeindeverwaltung.
Patrick Gosteli – neuer Präsident
Generalversammlung des HEV Baden/Brugg/Zurzach
Salomé Edelmann, Hauseigentümerverband Aargau
Über 900 Personen fanden sich ein zur diesjährigen Generalversammlung des HEV Baden/Brugg/Zurzach in Wettingen. Nach einleitenden Worten zur allgemeinen Wirtschaftslage kam Andreas Senn, Präsident HEV Baden/Brugg/Zurzach, auf den Immobilienmarkt zu sprechen. Die Preise für Einfamilienhäuser sind im vergangenen Jahr um durchschnittlich 3,6 Prozent gestiegen, also deutlich über der allgemeinen Teuerung von rund 2,1 Prozent. Bei den Eigentumswohnungen betrug der Preisanstieg lediglich 0,4 Prozent.
Höhere Eigenmietwerte
Die Eigenmietwertbesteuerung bleibt weiterhin ein brennendes Diskussionsthema der Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer. Der Kanton Aargau wurde durch ein Verwaltungsgerichtsurteil verpflichtet, die Eigenmietwerte anzuheben. Der Aargauer Grosse Rat hat sich einen Tag vor der Generalversammlung mit einer knappen Mehrheit (70 zu 64 Stimmen) für eine Erhöhung auf 62 Prozent der Marktmiete ausgesprochen. Notwendig gewesen wären 60 Prozent. Grossrat Patrick Gosteli, bei der Abstimmung in Aarau anwesend, nahm dazu Stellung. Der Grund für die Erhöhung von mehr als der gesetzlich notwendigen 60 Prozent liege in der Befürchtung, dass der Wert bald wieder zu tief sein könnte. Zudem soll damit die Gefahr von Normenkontrollverfahren gemildert werden.
Senn betonte, dass der HEV diesen rechtskräftigen Entscheid bedauere, zumal er sich für den tieferen Wert von 60 Prozent eingesetzt habe. Einmal mehr würden die Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer zur Kasse gebeten, sagte Senn.
In der überarbeiteten Fassung der neuen Energiegesetz-Vorlage des Departements Bau, Verkehr und Umwelt wurde auf eine Pflicht zur Eigenstromproduktion verzich-
tet. Der HEV Aargau sei der Meinung, dass steuerliche Anreize für nicht-fossile Technologien der richtige Weg seien um CO2-Emissionen zu senken, sagte Senn weiter.
Rochaden im Vorstand
Nach 22-jähriger Tätigkeit im Vorstand Baden/Brugg/Zurzach wurde Andreas Senn als Präsident des Vorstandes, den er seit 2007 innehatte, verabschiedet. Vizepräsidentin Michaela Huser hielt die Laudatio. Sie hob hervor, dass sich Senn für eine nachhaltige und fortschrittliche Entwicklung der Sektion eingesetzt habe. Seine umsichtige und sorgfältige Art habe dem HEV im politischen Geschäft sehr geholfen. Senn habe keinen Aufwand und keine Konfrontation gescheut, um sich für die Interessen der Mitglieder einzusetzen. Auch die Geselligkeit sei ihm immer ein Anliegen gewesen. Er habe Wert auf regelmässige, spannende Mitgliederanlässe gelegt, die er mit viel Engagement, Kreativität und Herzlichkeit auf die Beine gestellt habe.
Der Abschied fiel nicht leicht. Es sei ihm, Andreas Senn, eine Freude und Ehre gewesen, dem Verein vorzustehen. Er wünschte allen Anwesenden Gesundheit und der Sektion weiterhin die Treue. Die Nachfolge von Andreas Senn als Präsident HEV Baden/Brugg/Zurzach übernimmt das bisherige Vorstandsmitglied Patrick Gosteli, Gemeindeammann Böttstein.
Ebenfalls zurückgetreten ist Erika Schibli, Verantwortliche Finanzen im Vorstand. Zur Nachfolgerin gewählt wurde Nadja Räber aus Wohlenschwil. Sie ist diplomierte Treuhandexpertin und Geschäftsführerin der SCI Management. Weiter wurde Philipp Laube aus Lengnau neu in den Vorstand gewählt. Er ist Rechtsanwalt und Architekt und arbeitet als Partner und Standortleiter bei Chkp-Rechtsanwälte und Notariat in Baden. Zudem engagiert er sich als Grossrat für «Die Mitte».

Dem Vorstand gehören zudem an: Yvonne Buchwalder-Keller, Stadträtin Brugg, Michaela Huser, Einwohnerrätin Wettingen und Vizepräsidentin des Vorstands HEV Baden/Brugg/Zurzach, Antonia Stutz, Einwohnerrätin Baden und Michael Vögele, Gebäudetechnik-Unternehmer aus Klingnau.
Witzig-charmante Unterhaltung Für das unterhaltsame Rahmenprogramm sorgte das witzig-charmante Trio Querbeet, das die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer auf eine musikalische Reise durch Europa mitnahm. Das Fernweh war schnell geweckt. Ob Acapella oder mit breitem Instrumentarium – das Power-Trio begeisterte den Saal. Zum Abschluss erinnerten die Klänge von Trauffers «Heiterefahne» daran, wo das Herz des Publikums schlägt.
Der HEV Baden/Brugg/Zurzach lädt seine Mitglieder zu zwei weiteren Anlässen ein. Der schon fast legendäre Filmabend findet diesen Sommer wieder unter freiem Himmel in Bad Zurzach statt. Die Herbstveranstaltung in der Fachhochschule Brugg-Windisch lockt mit dem Thema Solaranlagen. Die Ausschreibungen zur Anmeldung erfolgen im Verbandsmagazin «Wohnwirtschaft».
Hauseigentümerverband Aargau, Stadtturmstrasse 19/Tagblatthaus, 5400 Baden Tel. 056 200 50 50; Fax 056 222 90 18; www.hev-aargau.ch; E-Mail: info@hev-aargau.ch Art.-Nr.
(1 Zusatzblatt, Garnitur 4fach) (2009)
Heizungs- und Betriebskosten (Nebenkosten); Buchhaltung
Stockwerkeigentum/Nachbarrecht; Baurecht; Erbrecht; Steuerrecht
20 Prozent Mengenrabatt bei Bestellungen von über 100 Exemplaren des gleichen Artikels. Kein Drucksachenversand unter Fr. 5.– (zuzüglich Versandspesen).
Alle Preisangaben ohne Versandspesen. Preisänderungen vorbehalten. Keine Warenretouren. Versand ins Ausland nur gegen Vorauszahlung.
Mitglied-Nr.:
(*Mitgliederpreis nur möglich bei Angabe der Mitglied-Nummer)
Name: Vorname:
Adresse: PLZ/Ort:
Datum: Unterschrift:





Mit Textilien Licht und Wärme regulieren
Grosszügige Glasfronten sind beliebt, denn sie sorgen für Aussicht und viel Tageslicht. Grosse Fenster sind jedoch eine Herausforderung für die Licht- und Wärmeregulierung der Innenräume.

Ein Zuhause, wo man sich in grosszügigen Räumen frei entfalten kann, ist für viele ein Traum oder bereits Wirklichkeit geworden. Neben der offenen Küche sind grosse Glasfronten ein Gestaltungselement, um in Räumen eine helle Offenheit zu kreieren. Mit Fenstern wird architektonisch eine starke Verbindung nach aussen geschaffen: Die Grenzen für das Licht werden aufgehoben, es kann ungehindert in den Raum fallen. Tageslicht in Gebäuden trägt massgeblich zum Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner bei.
Schutz vor zu viel Licht
Natürliches Licht ist sehr dynamisch und verändert sich je nach Tages- und Jahres-
zeiten. Zuviel Tageslicht kann jedoch auch unangenehm sein, weil es zu fest blendet und Räume zu stark aufheizt. Deshalb sind grosszügige Glasfronten eine Herausforderung fürs Raumklima. Besonders grosse Fenster benötigen gegen zu starken Lichteinfall einen optimalen Sonnen-, Blend- und Wärmeschutz, um die bestmögliche Nutzung des Tageslichtes und ein angenehmes Raumklima zu erzielen.
Eine Lösung dafür sind Vorhänge – besonders während heisser Sommertage. Jedoch nicht irgendwelche Vorhänge, sondern speziell entwickelte Textilen, die als Sicht-, Blend- und UV-Schutz wirken. Solch speziellen Textilen können die einfallenden Sonnenstrahlen reflektieren und
schützen somit vor zu viel Wärme im Raum. Oder sie absorbieren Schall und verbessern somit die Raumakustik. Diese Eigenschaften sind nicht nur in Wohnräumen gefragt, sondern auch im Homeoffice.
Lichteinfall mit Textilien steuern Der Langenthaler Textilhersteller Création Baumann entwickelt funktionale Textilien bereits seit 1989. Die Forschung und Entwicklung machte seither grosse Fortschritte, so dass die Kollektion mit dem Namen «Glare & Heat» unterdessen eine umfangreiche Palette an Stoffen mit speziellen Funktionen umfasst. In einem hochtechnischen Verfahren wird Aluminium auf die Geweberückseite aufgetragen. Diese metallene Schicht bewirkt,
dass das auffallende Sonnenlicht reflektiert wird, was bedeutet, dass ein gewisser Anteil des Lichts und somit der Energie bereits auf dem Fenster zurückgestrahlt wird.
Durch die Struktur des Stoffes werden Blendungen und Spiegelungen reduziert, trotzdem wird stets ein gewisser Anteil der Sonnenstrahlen durchgelassen, damit ein angenehmes Licht entsteht und die Sicht nach aussen intakt bleibt. Eine zusätzliche Veredelung macht die Stoffe zudem resistent gegenüber Wasserflecken, Wasserdampf, Korrosion und Verunreinigungen. Selbstverständlich sind diese Textilen schwer entflammbar. Création Baumann lässt alle Textilien von einer unabhängigen Prüfstelle auf ihre Funktionswerte testen und sie tragen ein Nachhaltigkeits-Label.
Schall absorbieren
Textilien sind ideal, um die Akustik zu optimieren. So stellt Création Baumann auch Akustikstoffe her, mit denen sich der Raumklang steuern und angenehmer gestalten lässt. Dank einem umfassenden Sortiment an transparenten bis dichten Raumtextilien in unzähligen Farben kennt die Gestaltungsfreiheit kaum noch Grenzen. Zusätzlich lassen sich mit diesen Textilien weitere Funktionen wie Verdunkelung, Schwerentflammbarkeit, Blend- und Wärmeschutz abdecken.
Vorteile von funktionalen Textilien
Bei starkem, direktem Lichteinfall sind funktionale Textilien ein wirksamer Schutz vor zu starker Wärmeeinstrahlung und vor Blendungen, Spiegelungen und Reflexionen. Wichtig ist auch fürs Homeoffice, dass die Kontraste am Computerbildschirm verbessert und störende Reflexionen vermindert werden. Der Raum wird somit optimal ausgeleuchtet bei genügend Tageslicht. Weitere Vorteile sind:
• Dank Wärmeschutz muss ein Raum weniger klimatisiert werden. Es wird Energie gespart.
• Reduziert die UV-Strahlung für Mensch und Mobiliar.
• Verbessert die Raumakustik.
• Mit Vorhängen kann ein Raum mit Farbe und Musterung wohnlich gestaltet werden.
• Einfache Montage, Pflege und Unterhalt.
• Vorhänge können einfach und jederzeit verschoben werden.
Wohnlichkeit dank Stoffen
Solch schlaue Textilien sind nicht nur funktional, sondern sie schaffen zudem ein wohnliches Ambiente durch ihre Be-
weglichkeit und Faltungen, durch Muster und Farbigkeit. Damit die Textilien dem Geschmack der Bewohnerinnen und Bewohner und zur Einrichtung passen, steht eine grosse Auswahl an unterschiedlichen Transparenzen, Optiken, Strukturen und Farbtönen zur Verfügung. Ebenso gross sind die gestalterischen Möglichkeiten: vom Rollo zum Flächen- oder Raffvorhang bis zur Vertikallamelle. Das Spiel von Licht und Schatten kann man auch vollautomatisch steuern.

Vorhänge aus innovativen Textilen wirken bestens als Blend- und Wärmeschutz.

Eine Raumunterteilung mit Vorhängen, die gleichzeitig eine wirksame Schalldämmung ist.
Läden nachts schliessen, spart Energie
Rund 70 Prozent des Energieverbrauchs wird in privaten Haushalten für die Raumwärme aufgebracht. Eine bessere Wärmedämmung könnte diesen Verbrauch um gut die Hälfte verringern. Das konsequente Schliessen von Storen und Läden trägt ebenfalls zum Energiesparen bei.
Ruth Bürgler, Redaktorin
Die Verbesserung der Wärmedämmung von Fassaden, Dächern, Wänden und Böden gegen aussen ist ein wichtiger Beitrag zur effizienteren Nutzung von Energie. Das ist allgemein anerkannt. Vernachlässigt wird im Alltag jedoch häufig der Nutzen von Storen und Fensterläden. Denn die Fenster eines Gebäudes sind immer eine Schwachstelle bezüglich Gebäudeisolation.
Das gilt nicht nur für Altbauten mit einfach verglasten Fenstern, sondern auch für moderne Gebäude, deren Fenster eine Zwei- oder Dreifachverglasung aufweisen. Diese sind zwar deutlich besser und sie verringern den Energieverlust um rund das Fünffache. Trotzdem lässt sich der Energieverlust durch das Schliessen von Storen und Fensterläden weiter verringern. Werden sie abends konsequent geschlossen, tragen sie im Winter dazu bei, dass weniger Heizener-

Beschattung und Nutzung des Tageslichts müssen aufeinander abgestimmt sein.

Das Schliessen der Fensterläden bewirkt im Winter, dass es in der Stube behaglicher ist.
Foto: stock.adobe.com/U. J. Alexander
gie durch die Scheiben nach aussen gelangt. Im Sommer sind sie dafür ein Hilfsmittel, um die Hitze tagsüber draussen zu halten, so dass weniger Energie zur Kühlung der Räume benötigt wird.
Tagsüber die Sonnenwärme nutzen Im Winter ist es sinnvoll, bei schönem Wetter die Storen und Fensterläden, vielleicht sogar die Vorhänge tagsüber zu öffnen, damit das Licht und die Wärme der Sonne ungehindert in die Räume eindringt. Diese natürliche Wärmequelle gilt es zu nutzen, weil man auf diese Weise weniger Heizenergie benötigt. Zudem kostet sie uns keinen Rappen. Das bringt vor allem dann viel, wenn die Heizkörper mit einem Thermostatventil ausgerüstet sind. Diese reagieren auf die höheren Temperaturen, welche durch die Sonneneinstrahlung in den Räumen entstehen und sie reduzieren die Heizleistung der Radiatoren automatisch. So lässt sich an sonnigen Tagen im Winter die Heizleistung deutlich senken. Die Einsparungen sind bei den heutigen Energiepreisen sicher positiv spürbar.
Die Kälte aussperren
Foto: stock.adobe.com/AnnaReinert
Sobald es Abend wird, sollte man die Storen und Läden immer schliessen. So kühlen die Fensterscheiben nicht zu stark ab. Das Raumklima wird dadurch angenehmer, weil die kalten Scheiben sonst ein unangenehmes Gefühl von Kälte erzeugen. Wir fühlen uns in der Nähe von kalten Fenstern und Wänden im Winter nicht wohl. Das ist physikalisch erklärbar: Die Wärme strömt immer zur Kälte. Kalte Scheiben und Wände entziehen uns also Körperwärme. Das ist unangenehm bis ungesund. Die Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von thermischem Komfort, der wichtiger ist als die tatsächlich gemessene Temperatur im Raum. Bei einfach verglasten Fenstern ist es bei einer Aussentemperatur von 0 °C

Storen müssen richtig einstellt sein, damit sie effizient sind.
in der Nähe des Fensters unangenehm kühl, obwohl der Thermometer in der Raummitte 24 °C zeigt. Während der Nacht wird es draussen noch kälter. Die Fensterscheibe kühlt noch mehr ab und der ausgekühlte Bereich in der Nähe der Fenster weitet sich aus. Will man sich nun behaglich fühlen, müsste man die Heizung weiter aufdrehen. Viel besser und einfacher ist es, die Storen oder Läden zu schliessen. Dadurch kühlt die Fensterscheibe nicht so stark ab und der unbehagliche Bereich in der Nähe der Fenster verkleinert sich spürbar.
Moderne Fenster mit Doppel- oder Dreifachverglasung weisen eine gute Wärmedämmung auf. Die Oberfläche der Scheibe hat fast die gleiche Temperatur wie die Luft in der Raummitte. Geschlossene Läden verbessern das Wohlgefühl trotzdem merklich und die Heizleistung wird gedrosselt. Je schlechter die Verglasung ist, desto grösser ist die Wirkung, welche die geschlossenen Fensterläden erbringen. Bei einer Einfachverglasung wird die Wärmedämmung um 30 Prozent verbessert, bei einer Doppelverglasung, die älter als 20 Jahre ist, sind es 15 Prozent und bei einer modernen Dop-
pel- oder Dreifachverglasung immerhin noch 5 Prozent.
Dies ist also ein weiterer Pluspunkt von geschlossenen Storen und Läden: Mit ihnen lässt sich in jedem Fall Heizenergie einsparen. Das vermindert die Kosten für die Wärmeerzeugung, was je länger je mehr bei den zur Verfügung stehenden Geldmitteln ins Gewicht fällt. Diese Einsparungen lohnen sich allemal.
Kühlung im Sommer
Läden und Storen haben im Sommer ebenfalls eine wichtige Funktion. Gerade weil die Kühlung während des Sommers immer bedeutender wird. Die Hitzeperioden nehmen zu. Plant man Bau- oder Sanierungsmassnahmen, sollte dem Sonnenschutz mehr Beachtung geschenkt werden. Der energetische Aufwand für die Kühlung im Sommer hat heutzutage den gleichen Stellenwert wie der Aufwand für die Heizung im Winter. Ein moderner Sonnenschutz funktioniert bei Neubauten in den meisten Fällen bereits automatisch. Dadurch ist er grundsätzlich nachhaltig und kostenneutral. Zwar sind die Ausgaben für die Anschaffung etwas höher als einfache Fenster-
läden oder Storen. Längerfristig lohnen sich diese Kosten, weil ja die Energiekosten geringer ausfallen.
Tageslicht nutzen
Die Funktion von Storen und Läden während der warmen Tage ist klar der Schutz vor der Hitze. Trotzdem soll im Büro oder Zuhause genügend Licht vorhanden sein, damit man ohne Kunstlicht arbeiten kann. Bewegt man die Storen oder die Läden manuell, ist es einfach, möglichst ideale Lichtverhältnisse zu schaffen und gleichzeitig die grösste Hitze auszusperren. Bei einer automatischen Steuerung sollte der Antrieb so eingestellt sein, dass sie nicht sofort auf kleinste Schwankungen des Lichtes oder der Temperatur reagiert und dadurch ständig in Bewegung ist. Erstens stören diese Bewegungen und zweitens verbraucht die Automatisation mehr Energie, als sie einspart. Es ist deshalb empfehlenswert, dass man die Storen und deren Steuerung beim selben Storenbau-Unternehmen bezieht, damit gewährleistet ist, dass die einzelnen Komponenten des Systems optimal aufeinander abgestimmt sind. Gleichzeitig sind die Verantwortlichkeiten klar geregelt.




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Historische Fenster renovieren
Als Teil unseres Kulturgutes sind alte Fenster erhaltenswert, sind sie doch ein prägendes Stilelement an historischen Gebäuden. Erst recht, weil historische Fenster nach einer Renovation auch die neuesten technischen Anforderungen erfüllen.
Brigitte Müller, Redaktorin
In früheren Zeiten waren Fenster ein wichtiges architektonisches Element und wurden oft sorgfältig gestaltet. Die Fenster selber waren aus filigranen Holzprofilen gearbeitet, mit Sprossen gegliedert und mit farbigen Dekorelementen verziert. Weil historische Fenster ein wichtiger Teil unseres Kulturgutes sind, sollte man schützenswerte Fenster erhalten und bei einer Sanierung das ursprüngliche Erscheinungsbild erneuern. Dies ist möglich, wenn Bestandteile von historischen Fenstern repariert oder mit authentischen Materialien wieder hergestellt werden.
Lange Lebensdauer
Viele Fenster der Jahrhundertwende erfüllen auch nach mehr als 120 Jahren ihren Dienst. Dies oft, weil nahezu astfreies, luftgetrocknetes Lärchenholz, seltener Eichenholz, für die Rahmen verwendet wurde. Gilt heute ein 40-jähriges Fenster bereits als alt, ist für Fenster aus der Zeit vor 1930 eine Lebensdauer von mehr als 70 Jahren eine Selbstverständlichkeit. Es lohnt sich also, die Fenster in einem Altbau zu überprüfen und nach Möglichkeit zu renovieren. Doch neben den gestalterischen Elementen muss ein Fenster heute zusätzlich eine Vielzahl von bauphysikalischen Aufgaben – bessere Dämmwerte, Schallschutz und Sicherheit – erfüllen. Vor einer Fenstersanierung ist deshalb zu klären, ob die bestehenden Fenster historisch wertvoll sind und sich eine Sanierung lohnt. Sind die Originalfenster nicht mehr vorhanden oder ist eine Reparatur zu aufwendig, können die Fenster nach dem historischen Vorbild nachgebaut werden.
Sorgfältige Renovation
Bei erhaltenswerten einfachverglasten Fenstern ergänzen Fachleute diese mit einer äusseren Holzaufdoppelung, damit Isolier-

Stilgerecht nachgebaute Fenster verbinden die Vorgaben der Denkmalpflege mit moderner Fenstertechnik.
gläser und Dichtungen eingebaut werden können. Somit bleibt die Innenansicht unverändert, die originalen Beschläge bleiben bestehen und trotzdem sind die Wärmdämmwerte vergleichbar mit jenen von herkömmlichen Isolierglasfenstern. Auch die zu ihrer Zeit als technisch innovativ angesehenen Fenster mit Doppelverglasung können nachträglich mit Isoliergläsern und Dichtungen versehen werden. So bleiben die Originalfenster und die unverwechselbare Ausstrahlung eines Gebäudes erhalten. Oder neue Vorfenster können die Dichtungsproblematik ebenfalls lösen. Vorgesetzte Isoliergläser bewirken selbst bei kunstvoll gefertigten Bleiverglasungen eine enorme Verbesserung der Energieeffizienz,
des Schallschutzes und der Sicherheit. Bei einem Ersatz können die Fenster detailgetreu nachgebaut werden, so dass die restaurierten Bleiverglasungen in Kombination mit Isolierglas wieder eingesetzt werden.
Spezialisierte Schweizer Fensterbauer produzieren zudem unzählige Varianten von Fensterformen und -verkleidungen. Selbstverständlich steht für die Renovation von historischen Fenstern ein vielfältiges Sortiment an Sprossen, Profilen, Holzwetterschenkeln, Griffen und Beschlägen zur Verfügung.
Quelle:
Themenblatt Fenster, Altbauweise Schweiz
Wann sind Wärmebilder sinnvoll?
Steht eine Sanierung an, können Wärmebilder des jeweiligen Gebäudes Auskunft darüber geben, wie viel Wärme an welchen Stellen überflüssigerweise nach aussen entweicht. So lassen sich die notwendigen Arbeiten gut planen und aufeinander abstimmen.
Ruth Bürgler, Redaktorin
Ist bei einem Gebäude eine Sanierung geplant, so ist es heute meist üblich, sich über die Energieeffizienz der Gebäudehülle zu informieren und geeignete Verbesserungsmassnahmen umsichtig zu planen. Wärmebilder des Gebäudes – der Fachbegriff dafür ist Thermografie – zu erstellen, kann dafür durchaus Sinn machen. Es sind jedoch einige Grundregeln einzuhalten, damit der Röntgenblick auf das Haus die reelle Situation abzubilden vermag. Zudem ist es notwendig, dass ausgewiesene Fachleute damit beauftragt werden, die mögliche Wärmelecks richtig interpretieren und deuten. So können Thermografie-Aufnahmen im Rahmen einer Energieberatung aufschlussreiche Detailinformationen liefern, so dass
die Experten in der Lage sind zu sehen, ob energetische Sanierungsmassnahmen sinnvoll sind und wenn ja, welche. Nach einer Sanierung können die Wärmebilder Aufschluss darüber geben, wie gut die Qualität der ausgeführten Arbeiten ist und ob noch Nachbesserungen durchgeführt werden sollten.
Hände weg von Smartphonefotos Wärmebilder müssen Fachleute ausführen. Dasselbe gilt ebenfalls für die Interpretation der Bilder. Es ist heute durchaus möglich, selber Thermografie-Aufnahmen mit dem eigenen Smartphone zu erstellen, aber die meisten technischen Zusätze, die dafür notwendig sind, halten weniger, als sie versprechen. Die Auflösung der Bilder ist meist viel zu klein, um wirklich aussage-

Thermografische Aufnahmen gehören in die Hände von Fachleuten.
Foto: stock.adobe.com/stockpics
kräftige Schlussfolgerungen über den Zustand eines Gebäudes machen zu können, geschweige denn, um über notwendige und sinnvolle Sanierungsmassnahmen zu entscheiden. Das Geld und die Zeit sind besser investiert, wenn man sie für einen Thermografen und eine Energieberatung ausgibt.
Wärmeverluste orten
Thermografie-Kameras sind mit Spezialsensoren ausgestattet, die Wärmeverluste farblich deutlich erkennbar machen. Das Verfahren ist vergleichbar mit einer Röntgenaufnahme in der Medizin. Fachleute können die verschiedenen Farbnuancen der Aufnahmen richtig interpretieren und sehen auf einen Blick, an welchen Stellen in der Gebäudehülle grosse Wärmeverluste zu verzeichnen sind und wo keine oder nur wenig Wärme verloren geht. Dort wo die Farben Rot, Orange und Gelb auftreten, sind die Verluste meistens gross. Die Farben Blau und Grün zeigen Stellen, die energetisch in Ordnung oder vernachlässigbar sind.
Aufnahmebedingungen beachten
Wenn die Thermografie-Aufnahmen aussagekräftig sein sollen, müssen sie unter bestimmten Bedingungen erstellt worden sein. Wenn es draussen wärmer als 5 °C, kann man die Kamera getrost in der Tasche lassen. Für gute Bilder muss die Aussentemperatur im niedrigen einstelligen Bereich oder darunter liegen. Nur so werden ausreichend grosse Temperaturunterschiede sichtbar. Deshalb sind aussagekräftige Aufnahmen meist nur im Winterhalbjahr, zwischen November und Februar möglich. Die Fachleute fordern die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer im Vorfeld der Aufnahmen auf, dafür zu sorgen, dass die Temperaturen im Innern während mindestens 24 Stunden vor dem Fotografieren stetig zwischen 20 bis 22 °C liegen. Wäh-

Wärmebilder zeigen farblich auf, wo Wärme verloren geht und wo die Dämmung gut ist.
rend dieser Zeit ist auf die Nachtabsenkung zu verzichten und Fenster und Aussentüren sollten stets geschlossen sein. Also für 24 Stunden kein Stosslüften. Denn durch das Querlüften tritt Wärme aus, welche die Fassade in den anschliessenden Bereichen erwärmt und das Bild verfälscht. Zudem sollten Storen oder Fensterläden vor den Wärmebild-Aufnahmen weder tagsüber noch nachts geschlossen werden, um die Energiewerte der Fenster nicht zu verfälschen.
Wetter muss stimmen
Die Wetterbedingungen müssen ebenfalls stimmen, damit die Aufnahmen von Nutzen sind. Es darf nicht regnen oder schneien. Denn die Nässe sorgt dafür, dass die Thermografie-Kamera die feuchten Oberflächen falsch liest. Die Witterung muss für die Aufnahmen trocken und kalt sein. Um die sichere Lesart der Bilder noch zu erhöhen, sollten sie bei Dunkelheit aufgenommen sein. Das ist in der empfohlenen Jahreszeit abends zwischen 18 und 22 Uhr oder in der Früh zwischen 5 und 7 Uhr. Denn, wenn die Sonne tagsüber nur kurz
scheint, kann die Fassade deren Wärme aufnehmen und die Kamera zeigt nicht die effektiven Wärmeverluste der Gebäudehülle auf.
Richtig interpretieren ist das A und O Die Aufnahmen richtig zu erstellen und daraus die richtigen Schlussfolgerungen zu
ziehen, ist eindeutig die Sache von Fachleuten, die über die entsprechende Ausbildung und die notwendigen Kenntnisse verfügen. Sie können mit ihrem Fachwissen die nötigen Sanierungsmassnahmen erkennen und deren Dringlichkeit abwägen.
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Aufnahmen im Innern zeigen, welche kalten Bereiche anfällig für Schimmelpilzbefall sein können.
Billigangebote, die per Internet oder Briefkasten ins Haus flattern, sind in den meisten Fällen unseriös. Für billige Angebote im Kostenbereich von 200 Franken liegt es gar nicht drin, seriöse Aufnahmen mit einer teuren Thermografie-Kamera zu machen, sie richtig auszuwerten und noch ein fundiertes Beratungsgespräch über mögliche Sanierungsmassnahmen zu führen. Die Fehlerquelle bei billigen Thermografie-Aufnahmen ist relativ hoch. Vielfach ist die Farbwiedergabe falsch eingestellt oder es wird kein Wert auf die oben aufgeführten Voraussetzungen gelegt. Das alles verfälscht die Realität und führt im schlechtesten Fall zu sinnlosen finanziellen Aufwänden. Wichtig ist, sich von solchen Anbietern nicht drängen zu lassen.
Glaubwürdige Thermografen legen ihre Daten im Normalfall offen, geben eine schriftliche Analyse ab und erläutern ihre Schlussfolgerungen auch mündlich. Sie zeigen angemessene Sanierungsmassnahmen auf und geben Ratschläge über der Umsetzung und zeitliche Abfolge. Beschlüsse über deren Realisierung sollten Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer anschliessend mit qualifizierten Ener-
gieberatungsstellen fassen, denn deren Fachwissen ist für die Umsetzung von Bedeutung. Vielleicht können die notwendigen Massnahmen sogar sinnvoll verknüpft oder gestaffelt werden.
Aussen und innen sinnvoll Meistens erstellen die Fachleute Thermografie-Aufnahmen vom Äussern eines Gebäudes. Immer häufiger werden solche Aufnahmen ebenfalls im Innern eingesetzt, um die Temperaturen der Oberflächen feststellen zu können. Die Lesart der Farben ist im Innern jedoch umgekehrt. Blaue und grüne Farben weisen auf Stellen hin, die kalt, also schlecht gedämmt sind. Solche Stellen sollten energetisch unbedingt saniert werden. Rot-, Orange- und Gelbtöne sind ein Hinweis auf warme Oberflächentemperaturen an den Innenwänden. Solche Bereiche muss man nicht sanieren. Innerhalb warmer Wände ist der Wohnkomfort gegeben. Zudem ist an solch gut gedämmten Wänden nicht mit Schimmelbefall zu rechnen. Bei schlecht gedämmten, kalten Wänden besteht die Gefahr, dass Feuchtigkeit daran kondensiert und sich Schimmelpilz ausbreitet. Da ist vorbeugen und sanieren wirklich sinnvoll.
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Brandschutz und Photovoltaikanlagen
Fassaden, die Strom produzieren, könnten künftig einen Zehntel des Schweizer Strombedarfs decken. Dennoch wird dieses Potenzial noch zu wenig ausgeschöpft. Ein Grund dafür könnten fehlende Normen sein. Ein entsprechendes Dokument von Swissolar soll nun Klarheit schaffen.
Ruth Bürgler, Redaktorin
In der Schweiz werden Photovoltaik-Anlagen nach wie vor meist auf dem Dach platziert. Das ist jedoch nur eine Möglichkeit. PV-Anlagen können auch an Fassaden montiert sein und Sonnenstrom produzieren. Experten schätzen, dass PV-Anlagen an Fassaden in Zukunft bis zu zehn Prozent des Strombedarfs hierzulande abdecken könnten. Denn es spricht einiges dafür. Der Stromertrag durch eine Fassaden-Anlage fällt ausgeglichener aus als bei Dachanlagen. Das hat einen Zusammenhang mit dem Neigungswinkel der PV-Module. Auf Dächern sind diese schräg montiert, die PV-Module an einer Fassade hingegen senkrecht. Deshalb bleibt kein Schnee liegen und die Panels werden durch Staub, Dreck und Niederschläge deutlich weniger verschmutzt als bei Dachanlagen. Fassaden-Anlagen haben noch einen Vorteil und der fällt energietechnisch stark ins Gewicht: Sie produzieren vor allem im Winter zuverlässig viel Strom. Bei einem tiefen Sonnenstand treffen die Strahlen flacher auf die
PV-Module an der Fassade auf. Das erhöht den Stromertrag im Winter im Vergleich mit einer Dachanlage deutlich.
Brandschutzvorgaben nicht geklärt
Bei PV-Anlagen auf Dächern ist der Brandschutz heute sichergestellt. Dafür existiert ein Stand-der-Technik-Papier, welches Swissolar auf Ende 2022 aktualisiert hat. Das Papier nimmt Bezug auf das Brandschutzmerkblatt Solaranlagen, welches die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen verfasste.
Für PV-Anlagen an Fassaden gibt es noch kein entsprechendes Stand-der-TechnikPapier. Der Grund dafür ist, dass für die Erstellung eines solchen Dokuments zuerst aufwändige Brandversuche durchgeführt und ausgewertet werden müssten. Deshalb wurden nun erste Stimmen laut, dass der Brandschutz bei PV-Anlagen an der Fassade nicht gewährleistet sei. Es gäbe keine verbindlichen Normen für solche Anlagen. Die Kantone reagierten unterschiedlich darauf. Teilweise wurden Fassaden-Anlagen

aus Brandschutzgründen nicht mehr bewilligt und die Realisierung zukunftsweisender Energieprojekte mit Fassaden-Anlagen generell in Frage gestellt.
Neue Vorgaben erarbeitet
Darauf hat sich die Vereinigung Swissolar im letzten Herbst entschlossen, in Zusammenarbeit mit der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen VKF, der Gebäudeversicherungen Bern und Zürich (GVB und GVZ) sowie mit verschiedenen Experten aus den Bereichen Photovoltaik und Brandschutz, ein neues Übergangsdokument zu verfassen, das die Planung und den Brandschutznachweis von hinterlüfteten Fassaden vereinfacht und so den Bau von PV-Fassaden erleichtern soll.
Das Dokument teilt die Gebäude in verschiedene Kategorien ein: mittlere Höhe (11 bis 30 Meter) und Hochhäuser (30 bis 100 Meter). Diese Kategorisierung beschreibt, welche Voraussetzungen PVAnlagen erfüllen müssen, ohne dass im Vorfeld objektspezifische Brandversuche

durchgeführt wurden, was bisher einen wesentlichen Streitpunkt darstellte. Dass ein solches Verfahren bei jedem individuellen Projekt hätte stattfinden müssen, stellte sich wie bereits ausgeführt, als grosse Hürde für den Bau von PV-Fassaden heraus. Neu wird nun in solchen Fällen ein sogenanntes argumentatives Nachweisverfahren angewandt. Darin sind Vorgaben festgehalten, welche PV-Module, Leitungsführung und Brandschutzmassnahmen betreffen, die beim Bau zu berücksichtigen und einzuhalten sind. Bisherige Brandversuche und vorliegende Erfahrungswerte bilden die Grundlage für diese Vorgaben. Es existieren ja bereits funktionierende PV-Fassaden in der Schweiz. Diese Projekte und die durch sie gewonnenen Erkenntnisse leisteten einen wichtigen Beitrag bei der Erarbeitung des Dokuments für den Bau von PV-Fassaden.
Aufgrund des nun vorliegenden Dokuments erhalten künftige Bauherrschaften eine praxistaugliche Lösung, bis die Grundlagen für ein definitives Stand-der-TechnikPapier erarbeitet sind, wie dies Swissolar in Zusammenarbeit mit PV- und Brandschutzexperten und im Austausch mit dem VKV momentan erarbeitet. Dieses wird voraussichtlich im Herbst 2024 publiziert.
Viele Möglichkeiten offen Photovoltaik-Anlagen können in der Gebäudefassade integriert oder darauf montiert sein. Im Winter könnten solche Anlagen bis zu 30 Prozent mehr Strom produzieren, als dies Dachanlagen mit gleich grossen Flächen können. Zudem gibt es inzwischen eine grosse Vielfalt an verschiedenen Modul-Typen, die eine individuelle Gestaltung einer Fassade erlauben und architektonische Eigenheiten zulassen. Der Bau einer PV-Fassade ist meist mit höheren Kosten verbunden, die jedoch schon nach wenigen Jahren dank Stromertrag wieder amortisiert sind. Zudem erhalten senkrechte PV-Anlagen an Fassaden einen Neigungswinkelbonus als einmalige Zusatzvergütung. Die Höhe des Bonus ist abhängig davon, ob die Anlage auf der Fassade angebracht oder darin integriert ist.


Beispiel einer Solaranlage auf einem landwirtschaftlichen Gebäude.
Solarstrom-Potenzial erfahren
Auf den interaktiven Internetseiten sonnenfassade.ch und sonnendach.ch des BFE ist es möglich, für jede Immobilie in der Schweiz in Erfahrung zu bringen, wie gut die jeweilige Fassade oder das jeweilige Dach für die Nutzung von Solarenergie geeignet ist. Hausbesitzerinnen und -besitzer können sich also einfach selber orientieren. Genauso steht diese Informationsplattform Fachplanern und Architektinnen kostenlos zur Verfügung. So könnten sie das Potenzial einer Photovoltaik-Anlage eigentlich schon bei der Planung eines Gebäudes ausloten.
Carport – einfacher Schutz fürs Auto
Ein gedeckter Autoabstellplatz, ein sogenannter Carport, ist beliebt, weil er Schutz bietet und ohne grosse Investitionen gebaut werden kann. Ein weiterer Vorteil wird sein, wenn Carports mit Solarpanels umweltfreundlichen Strom produzieren, der beispielsweise für das Elektroauto genutzt wird.
Brigitte Müller, Redaktorin
Die Beliebtheit von Carports hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Ein Hauptargument für den Bau von Carports ist sicher die preisgünstigere Investition im Vergleich zum Bau einer Garage. Auch die Bauzeit ist ein entscheidender Faktor. Während für den Bau einer Garage mehrere Wochen einberechnet werden müssen, wird ein Carport durchschnittlich in einem Tag erstellt. Weitere Vorteile beim Parkieren unter einem schützenden Dach sind: Die offene Bauweise sorgt für ein schnelles Trocknen des Fahrzeugs und im Winter greift das Salzwasser das Auto weniger stark an. Oft ist das Parkieren einfacher in einem Carport als in einer Garage und das Sicherheitsgefühl höher als in einer verwinkelten Tiefgarage. Nachteile sind, dass man einen Carport nicht abschliessen kann und damit ein geringerer Schutz vor Diebstahl besteht.
Grosse Auswahl
Carports sind in zahlreichen Standard-Varianten mit unterschiedlichen Materialien, Formen und Ausführungen «ab der Stange»
erhältlich. Oder sie werden bei einem Neuoder Umbau von der Bauherrschaft entsprechend dem Gesamtkonzept massgeschneidert geplant und gebaut.
Oft verwendet man für die vor Ort erstellten Carports eine Holzkonstruktion. Dafür sollten qualitativ gute Baumarten wie Kiefer, Fichte oder Lärche verwendet werden, auch das Holz einer Douglasie genügt den konstruktiven Ansprüchen. Es werden aber auch Baustoffe wie Edelstahl, Aluminium und Acrylglas für den Bau eines Carports eingesetzt. Diese Konstruktionsmaterialien sind ebenfalls stabil und können mit einem Korrosionsschutz wetterfest verkleidet werden. Die Wahl des Materials und der passenden Dachform hat sowohl den funktionalen Ansprüchen als auch dem persönlichen Geschmack zu genügen. Die Preispalette für einen Carport erstreckt sich von Angeboten für wenige hundert Franken bis zu solchen in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Sorgfältige Planung
Beim Bau oder Erwerb eines Carports sollte man die Breiten- und Höhen-Masse nicht zu
knapp kalkulieren. Eine grosszügige Planung lohnt sich, damit beispielweise nach dem Kauf eines grösseren Autos oder eines Zweitwagens weiterhin genügend Platz zur Verfügung steht. Je grösser der Carport, umso eher finden auch Fahrräder, der Rasenmäher oder Kinderwagen Platz unter dem trockenen Dach.
Zur Planung eines Carports gehört, dass man Kontakt aufnimmt mit den lokalen Baubehörden. In der Regel gilt ein Carport als unbewegliche Immobilie, was eine ordentliche Baubewilligung zur Folge hat. Wird der Carport direkt an das Eigenheim angebaut, kann ein direkter, komfortabler Zugang ins Haus eingeplant werden. Damit wird der Carport zum Bestandteil des Wohnhauses. Dies muss der kantonalen Gebäudeversicherung gemeldet werden, wobei die Wertsteigerung den Investitionskosten entspricht. Die bestehenden Versicherungspolicen gegen Feuer und elementare Ereignisse wie Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung müssen auf den Carport erweitert werden. Bei einem freistehenden Carport ist die Versicherung jedoch
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nicht Pflicht. Die neue Sachlage mit der Versicherung abzuklären, ist jedoch zu empfehlen.
Solarbedeckte Parkplätze
Die Studie «Solarstrom auf Parkplatzüberdachungen», die im Frühjahr 2022 mit der Unterschützung von Energie Schweiz veröffentlicht wurde, bietet erstmalig eine

umfassende Übersicht über die Möglichkeiten, Wirtschaftlichkeit und Herausforderungen für Solarstrom auf sämtlichen Parkplatzflächen in der Schweiz.
Photovoltaik-Anlagen werden in der Schweiz bisher hauptsächlich auf Gebäudedächern realisiert. Die Gründe dafür liegen in der grossen Verfügbarkeit von Dächern, in der

meist einfachen technischen Umsetzung und in den wirtschaftlichen Aspekten. Um den ambitionierten Zielen zum Ausbau erneuerbarer Energie gerecht zu werden, sollen vermehrt Photovoltaik-Anlagen auf Infrastrukturflächen installiert werden, beispielsweise auf Lärmschutzwänden, Stau-
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mauern, Abwasserreinigungsanlagen oder als Solarüberdachungen von Parkplatzflächen (Solarcarports).
In der Schweiz existieren mindestens 64 km² Parkflächen. Mehrere grössere Solarcarports wurden in den letzten Jahren realisiert. Diese Solarcarports bieten viele Vorteile. Die Fahrzeuge sind durch die Überdachung geschützt und Ladestationen für die Elektromobilität können direkt in die Struktur integriert werden. Daraus resultiert eine ideale Doppelnutzung einer bereits bebauten Fläche. Herausforderungen der verschiedenen Projekte waren der Verlust einzelner Fahrzeugstellplätze, die erschwerte Schneeräumung im Winter und die verminderte Manövrierfreiheit der Fahrzeuge. Ebenfalls als erschwerend genannt wurden die Koordination der Bauarbeiten in Abstimmung mit der Betriebstätigkeit auf dem Parkareal sowie
die Wahl der Fundamentierung und der passenden Carportstruktur.
Im Allgemeinen gilt, je grösser der Solarcarport, desto tiefer sind die spezifischen Investitionskosten und je grösser der Stromverbrauch vor Ort, desto eher ist ein Solarcarport amortisiert. Mit der zunehmenden Elektrifizierung der Fahrzeugbranche steigt die Nachfrage nach E-Ladestationen und damit der Nutzen von stromerzeugenden Parkplatzüberdachungen, die einen hohen Eigenverbrauchsanteil aufweisen können. Ein mit Solarmodulen überdachter Parkplatz kann jährlich ungefähr so viel Strom erzeugen, wie ein Elektrofahrzeug jährlich benötigt.
Informationen:
Studienbericht «Solarstrom auf Parkplatzüberdachungen», Herausgeber Energie Zukunft Schweiz. Als PDF zum Downloaden.


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Damit im Garten kein Unfall passiert
Im Garten verbringen viele Hobbygärtnerinnen und -gärtner ihre freie Zeit. Gärtnern ist für sie Vergnügen und Erholung. Doch Achtung: Auch im Garten können Unfälle passieren. Damit die Gartenarbeit weiterhin unfallfrei bleibt, hier einige Tipps.

Ordnung verhindert Stolperunfälle.


Brigitte Müller, Redaktorin
Nach der längeren Winterzeit locken sonnige Tage für erste Arbeiten im Garten an Pflanzen und Pflanzgefässen. Aufräumen, Schneiden oder Pflanzen: alles Tätigkeiten, die geeignet sind, dem Alltag zu entfliehen und den Kopf auszulüften. Doch Vorsicht, denn jede Medaille hat ihre Kehrseite: Von den durchschnittlich 540 000 Freizeitunfällen, die jedes Jahr von den Unfallversicherern erfasst werden, entfallen rund 10 000 Unfälle auf Personen, die sich in ihrem Garten mit Hacke, Schere oder Schaufel verletzen. Die schweren Unfälle (über 90 Tage Arbeitsunfähigkeit) machen rund 270 Fälle pro Jahr (2,7 Prozent der Fälle) aus, während durchschnittlich zwei Personen an ihren Verletzungen sterben.
Betroffen sind hauptsächlich Männer Übernehmen die Männer öfter die Gartenarbeit als Frauen? Beteiligen sich die Jungen weniger an diesen Arbeiten im Freien? Dies

Auch im Garten können Unfälle passieren. Deshalb wird ein entsprechender Schutz empfohlen.
könnte man jedenfalls den Zahlen entnehmen: Zwei von drei Unfällen während der Gartenarbeit betreffen Männer (65 Prozent) und 70 Prozent der Verunfallten sind älter als 30 Jahre.
Die drei wichtigsten Ursachen Gartenarbeit kann gefährlich sein. Das Hantieren an Ästen und Büschen kann folgenschwere Verletzungen verursachen (16 Prozent), ebenso Insektenstiche, die ebenfalls 16 Prozent der gemeldeten Unfälle ausmachen. Zu den drei häufigsten Ursachen gehören schliesslich Unfälle mit Geräten, die für 12 Prozent der erfassten Verletzungen verantwortlich sind. Das Tragen von Schutzbrillen, Handschuhen und Kleidung mit langen Ärmeln sind probate Mittel, um schwere Verletzungen, Insektenstiche und Sonnenbrand zu vermeiden.
Sicher im Garten arbeiten
Die häufigsten Unfälle in Haus und Garten sind Stolperunfälle. Ordnung haben und immer sofort aufräumen, sind eine wichtige Unfallprävention. Zudem wird im Garten viel gehackt, geschnitten und gesägt. Es lohnt sich, Hände, Augen und Ohren zu schützen.
• Stolperfallen beseitigen: Keine Werkzeuge, Kisten und Gartenschläuche auf dem Boden liegen lassen.
• Gefährliche Werkzeuge wegräumen: Gefährliche Werkzeuge nach dem Gebrauch
sofort wieder in den Werkzeugkoffer legen. Scharfe Scheren mit dem Sicherheitsverschluss schliessen.
• Hände schützen: Gute Handschuhe schützen die Hände vor Kälte, Schnitten und Splittern.
• Augen schützen: Beim Schneiden von Büschen oder beim Absägen von Ästen unbedingt die Augen mit einem Augenschutz vor Splittern und UV-Strahlen schützen.
• Dem Gehör Sorge tragen: Häcksler, Motorsägen und Schleifmaschinen können zur Belastung für das Gehör werden. Deshalb unbedingt einen Gehörschutz tragen.
Holz und Bäume schneiden
Wer selber Bäume und Büsche im Garten schneidet, sollte unbedingt einiges beachten punkto Sicherheit. Der richtige Umgang mit Scheren, Sägen und Leitern ist wichtig, damit kein Unfall passiert.
• Schutzkleidung tragen: Wer mit Scheren und Heckenscheren arbeitet, sollte Handschuhe und einen guten Augenschutz tragen, um Hände und Augen vor Schnitten und Splittern zu schützen. Auch geschlossene Schuhe mit einer rutschfesten Sohle schützen vor Verletzungen, zum Beispiel beim Rasenmähen.
• Leiter sichern: Viele Unfälle passieren in Haus und Garten beim Sturz von ungesicherten Leitern. Eine Leiter muss stabil gebaut sein, also eine Qualitätsleiter sein.
Beim Aufstellen auf einen sicheren Stand achten. Sorgfältig und konzentriert arbeiten.
Arbeit mit Motorsägen Motorsägen gehören nicht in die Hände von Laien. Deshalb empfiehlt die Unfallversicherung Suva, für gröbere Arbeiten einen professionellen Gärtner zu engagieren. Falls man selber mit der Motorsäge arbeiten will, sollte man unbedingt vorher einen Kurs besuchen, um den Umgang mit einer Motorsäge fachgerecht zu lernen. Beim Sägen zudem immer eine Schnittschutzhose tragen.
Haut vor Zecken und Sonne schützen Wenn die Tage wieder wärmer werden, zeigen sich nebst der Sonne auch die Zecken wieder. Kleider, die vor Sonne schützen, sind zugleich auch ein guter Zeckenschutz. Zecken befinden sich oft im hohen Gras und auf Büschen. Sie werden bei Kontakt abgestreift. Empfohlen wird deshalb das Tragen von langen Hosen und einer Oberbekleidung mit langen Ärmeln sowie eines Kopfschutzes. Von April bis September sollte man sich mit Kleidern und Sonnencrème vor UV-Strahlen schützen. Im Juni und Juli braucht es zusätzliche Massnahmen.
Quelle: Suva
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Während Bob eine spannende Geschichte erzählt, bemerken die Kinder nichts von dem aufziehenden

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Fasziniert von der ausgeklügelten Technik der Storenanlage, geniesst Bob am Abend die kühle Atmosphäre auf der Veranda. Die automatische Steuerung sorgt dafür, dass die Storen bei Hitze selbständig aus-
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Immer das passende Zelt Blacho-Tex schafft Raum für jeden Anlass. Selbstverständlich immer im Fokus sind dabei die Witterungsbeständigkeit und die Abschirmung
bei Regen, Hagel, Sonne, Wind, Kälte oder Hitze. Die modernen Party- und Festzelte bieten in jedem Fall optimalen Schutz und sind geeignet für Hochzeiten, Firmenevents, Geburtstagspartys, Vereinsanlässe, Open Airs, Ausstellungen, Messen und vieles mehr.
Zusätzlich zu den Zelten bietet Blacho-Tex Zubehör wie Festbestuhlung, Gasheizungen, Stehtische, Beleuchtungen, Böden und Bühnen, Barelemente und Barhocker oder auch Sonnenschirme, Kühlschränke, Garderobenständer, Hussen und viele weitere nützliche Mietartikel.
Blachen-Seitenwände nach Mass Besonders beliebt bei der Kundschaft sind die Blachen-Seitenwände nach Mass. Auf Wunsch sind sie mit Reissverschlüssen, Fenstern und weiteren Konfektionen ausgestattet.
Der nächste Sommer kommt bestimmt
Seit 1995 stellt die Firma Rutschmann in Ellikon an der Thur Insektenschutzprodukte her. Das Familienunternehmen mit rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern berät die Kundschaft kompetent, damit die Räume frei von Insekten sind.
Insektenschutz nach Mass Kundinnen und Kunden schätzen helle und luftige Räume, denn Licht und Luft steigern die Lebensqualität. Nicht jedes Lebewesen ist im Innern des Hauses willkommen. Gegen lästige Gäste wie Fliegen oder Stechmücken hat Rutschmann die passende Lösung – ein Insektenschutzgitter nach Mass.

Insektenschutz nach Mass: ein Familienunternehmen mit viel Erfahrung.
Jeder Kunde hat eine andere Vorstellung vom perfekten Insektenschutz und jede Einbausituation ist individuell. Aus diesem Grund bietet Rutschmann eine breite Produktpalette an, welche für jede Situation eine passende Lösung bietet. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um ein Schlafzimmer oder einen Gewerberaum handelt. Rutschmann produziert die Insektenschutzgitter genau nach Mass und
nach den Bedürfnissen der Kundschaft. Neu gibt es auch Plissees für Fenstertüren, welche ein Mass von 6 x 3 Meter haben.
Patentiertes Gewebe Dank dem patentierten TranspatecGewebe kann Rutschmann eine wesentlich bessere Luft und Lichtdurchlässigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Insektenschutzgeweben garantieren.
Der kompetente Aussendienst berät Interessierte gerne vor Ort und die Fachleute montieren den Insektenschutz nach Mass nach kurzer Produktionszeit, dank eigener FliegengitterManufaktur. Kundinnen und Kunden werden feststellen, dass sie mit dem Insektenschutz von Rutschmann wieder ruhig schlafen können und dies bei offenem Fenster und frischer Luft.
Ob aufroll- oder schiebbar, es gibt verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Blachen-Seitenwände bieten einen optimalen Witterungsschutz und schaffen neuen Raum zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.
Bei der Firma Blacho-Tex im aargauischen Hägglingen bleibt kein Abdeckungsproblem ungelöst. Egal ob Abdeckblachen, Schutzhüllen, Schwimmbad-Abdeckungen oder Pavillon-Dachblachen: Alles wird aus hochwertigem Material für einen langfristigen Einsatz produziert.

Blacho-Tex AG Vorstadt 6 5607 Hägglingen Tel. 056 624 15 55 info@blacho-tex.ch www.shop.blacho-tex.ch
www.blacho-tex.ch
Nicht zögern, sondern den fachkundigen Innendienst von Rutschmann kontaktiern oder die über 250 m2 grosse Ausstellung in Ellikon an der Thur besuchen. Über die FirmenWebsite besteht zudem die Möglichkeit, sich innert 24 Stunden eine unverbindliche Blitzofferte erstellen zu lassen.

Rutschmann AG
Fliegengitter-Fabrik
Uesslingerstrasse 22
8548 Ellikon an der Thur Tel. 052 369 00 69
www.rutschmann.swiss
Mit dem Restclean-Service ist kein WC-Ersatz nötig
Spült das WC zu schwach oder sind bereits Kalkablagerungen sichtbar, empfiehlt der Fachmann häufig den Austausch der WC-Schüssel oder gar der ganzen WC-Anlage. Das löst das Problem jedoch nur halbwegs, kostet sehr viel und verbraucht unnötig Umweltressourcen.
Patentierte Entkalkung
Restclean
Offertanfrage mit Bild genügt ein Mail an info@restclean.com oder SMS/WhatsApp an 079 969 78 78.
Restclean-Service
Hat die WC-Spülung zu wenig Druck, sind nicht verstopfte Ablaufleitungen das Problem, sondern ein verkalkter Spülkanal im Spülkasten und in der WC-Schüssel. Restclean löst diesen Kalk mit einem umwelt- und materialschonenden Verfahren. Das patentierte Entkalkungsprinzip der Firma funktioniert wie bei einer Waschmaschine im Umwälzverfahren. Für die Entkalkung muss das WC nicht demontiert werden. Eine leicht saure Reinigungslösung wird zusammen mit einem Granulat aus Baumnussschalen durch sämtliche Spül- und Wasserverlaufskanäle des Spülkastens und der WC-Schüssel gespült. Der Kalk löst sich schnell und schonend.
Details zur Spüldiagnose auf www.restclean.ch/diagnose.
gen der Spülung mit der grossen Spültaste sollte die Entleerung nicht länger als vier Sekunden dauern. Beobachten sollte man zudem, ob das Spülwasser bis unter den vorderen Spülrand gespült wird und sich kräftig in den Siphon überschlägt.
Foto:
Der Restclean-Service ist in der ganzen Schweiz zu fixen Serviceund Fahrpauschalen erhältlich (ab 345 Franken). Der Besuch von Restclean ist für die Kunden ein Erlebnis und das Resultat nach der Entkalkung ist phänomenal. Der Ersatz der WC-Anlage ist acht Mal umweltbelastender als der Service von Restclean.

Restclean AG
Gratistelefon 0800 30 89 30
Spülung beobachten
Der Service dauert pro WC rund eine Stunde. Der Test: Beim Betäti-
Qualität zum Anfassen

Die wohl grösste Küchenausstellung der Schweiz bietet Brunner Küchen in Bettwil. Sie ist mit der grossen Vielfalt an kreativen Gestaltungsmöglichkeiten eine Quelle der Inspiration. Hier werden die neuen Trends bezüglich Farben und Materialien präsentiert.
Beeindruckende Auswahl
Die Ausstellung zeigt den interessierten Kundinnen und Kunden auf einer Fläche von 1000 m2 rund 30 Ausstellungsküchen und eine beeindrucken
de Auswahl an innovativen Materialien, welche die Grenzen des Möglichen in der Küchengestaltung neu definieren. Von revolutionären Oberflächenmaterialien bis hin zu nachhaltigen Optionen, die Fachleute von Brunner Küchen zeigen eine breite Palette an Gestaltungsmöglichkeiten, die nicht nur ästhetisch ansprechen, sondern auch funktional und langlebig sind.
Zur eigenen Wunschküche
Brunner Küchen bietet ein Ausstellungserlebnis, bei welchem die
Die Details sind zu finden auf: www.restclean.ch/diagnose. Für eine
WhatsApp/SMS 079 969 78 78 www.restclean.ch
Kundschaft die neuen Materialien hautnah erleben kann. Die Geschmeidigkeit eines hochwertigen Natursteins ist fühlbar, die Wärme von ausgesuchtem Schweizer Holz oder die moderne Eleganz von Glas und Metall. Zudem können sich Besucherinnen und Besucher von der hohen Qualität der Verarbeitung und den raffinierten Details der gezeigten Küchen überzeugen. Die Küchenausstellung ermöglicht es, die verschiedenen Texturen und Farben zu vergleichen, um sicherzustellen, dass jede und jeder die perfekte Wahl für die eigene Küche treffen kann.
Fachberatung vor Ort
Darüber hinaus stehen erfahrene Fachberater zur Verfügung, um Interessierte über die Vor und Nachteile der verschiedenen Materialien zu informieren. Sie unterstützen bei
der Auswahl der optimalen Materialien, die den individuellen Bedürfnissen und Stilwünschen gerecht werden.
Öffnungszeiten Küchenausstellung (keine Anmeldung erforderlich): Mo–Do: 08.00–12.00/13.00–17.30
Freitag: 08.00–12.00/13.00–16.00
Samstag: 09.00–15.00
Für eine individuelle Küchenberatung empfielt Brunner Küchen, einen Termin zu vereinbaren.

Brunner Küchen AG
Hauptstrasse 17 5618 Bettwil Tel. 056 676 70 70 info@brunner-kuechen.ch
www.brunner-kuechen.ch
Frego Pergola – individuell fernbedienbar

Eine Pergola von Frego macht den Aussenraum zu einem beliebten Aufenthaltsort.
«Oh, ein Sturm zieht auf – und zu Hause ist die Pergola-Store noch ausgezogen.» Was uns früher aufschreckte, ist heutzutage leicht lösbar. Ein Klick auf die SmartphoneApp und die Store zieht sich in ihr Fach zurück. Der Fernzugriff via Web ist bei sämtlichen geschalteten Frego-Elementen wie Storenantrieben und Licht gewährleistet. Zu jeder Zeit, überall, in den Ferien und von unterwegs. Berechtigte Perso-
nen schützen damit ihr Zuhause oder das Feriendomizil vor Sonne, Wetter und Einblick. Gleichzeitig schonen sie damit das Material, das trotz höchster Wind- und Wetterstabilität den Naturkräften so weniger ausgesetzt ist.
Einfach zu bedienen
Der digitale Zugriff auf alle steuerbaren Teile funktioniert auch zu Hause sehr bequem. Das gleichzei-
Alles aus einer Hand
Sigmatic steht für nachhaltige Energiekonzepte – massgeschneidert auf die Bedürfnisse unserer Kundschaft, intelligent und effizient. Das in der Zentralschweiz führende Unternehmen für ganzheitliche High-TechLösungen rund um Heiz-, Solar- und Klimasysteme sowie Gebäudeautomation setzt seit vielen Jahren ausschliesslich auf erneuerbare Energien. Unsere Energiekonzepte sind für die Zukunft gerüstet – ob für Neubauten, Sanierungen, Ein- oder Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriebauten, Nah- und Fernwärmeverbunde.
Nicht nur beim Heizsystem, sondern auch bei der Gebäudeautomation liegt ein enormes Energiesparpotenzial. Die Regel- und Steuertechnik überwacht und regelt den gesamten Verbrauch an Strom, Wärme und Warmwasser, damit die verschiede-
tige Ausfahren von Sonnen-, Wetter- oder Sichtschutz-Systemen erspart Umtriebe.
Um die Pergola an einem schönen Sommerabend mit stimmigem Licht zu geniessen, bietet Frego LED-Bänder oder punktuelle LEDEinbauspots an. Als energiesparende Lichtspender oder als Hintergrundbeleuchtung lassen sie sich ebenfalls fernbedient auf die gewünschte Lichtstärke regulieren.
Draussen wohlfühlen
Pergolen von Frego verwandeln Aussenräume in wahre Traumorte. Für diese sicht-, sonnen- und wettergeschützten Wohlfühlzonen fertigt Frego jede Pergola als massgefertigtes Einzelstück. In vielseitigen Varianten erfüllen sie die persönlichen Anliegen der Kundinnen und Kunden perfekt. Mit viel Liebe zum

Das multidigitale Energiecenter von Sidmatic macht moderne Heizsysteme fassbar.
nen Anlagen im Gebäude richtig kombiniert werden und energieeffizient funktionieren. Dabei lässt sich heute vieles einfach über den PC, das Tablet oder Handy steuern.
Zuverlässiger Partner
Die umfassenden Dienstleistungen, welche von der Beratung, der Software-Entwicklung, der Inbetriebnahme bis hin zu einem Pikett-
dienst reichen, machen Sigmatic zu einem zuverlässigen Partner.
Das moderne Energiecenter Wer sich kompetent beraten lassen möchte, erfährt im multidigitalen Energiecenter der Sigmatic, wie heute eine moderne Heizung aussieht und funktioniert. Im multidigitalen Energiecenter der Sigmatic können Wärmepumpen, Holzhei-
Detail passt Frego die Pergolen den Platzverhältnissen an. Für den nötigen Schutz vor Sonne, Wind und Wetter sorgen Faltstoren, Glas- oder Lamellendächer. Senkrechte Schutzoder Design-Schiebe-Elemente bieten ideale Lösungen auch für die gewünschte Privatsphäre.
Ein Schweizer Produkt
Die Pergola-Konstruktion wird nach den Farbwünschen der Kundschaft pulverbeschichtet. Das Familienunternehmen Frego fertigt praktisch alle Lösungen in Handarbeit mit Schweizer Produkten in Merenschwand und Ottenbach.

Frego AG
8913 Ottenbach Tel. 0800 990 077 info@frego.ch
www.frego.swiss
Foto: Sigmatic AG
zungen, Klimageräte sowie die hauseigene Photovoltaikanlage «Live» in Betrieb besichtigt werden.
Das Sigmatic-Komplett-Angebot:
• Heizsysteme (Wärmepumpen, Holzheizungen, FernwärmeÜbergabestationen)
• Gebäudeautomation
• Solarsysteme (Photovoltaikanlagen, E-Mobilität, ZEV)
• Klimasysteme
• Umfassende Service-Dienstleistungen für alle Systeme

Sigmatic AG
Infanteriestrasse 2 6210 Sursee Tel. 041 925 11 22
www.sigmatic.ch
Moderner Naturgarten mit Wildblumen
«Die Kombination von moderner, geradliniger Gartengestaltung und bunt blühender Naturwiese ist ein schöner Kontrast», so Stefan Lehnert, Geschäftsinhaber der Gartenbaufirma Lehnert mit Sitz in Rombach bei Aarau. Alles andere als alltäglich wurde in diesem Garten ein bestehendes Wasserbecken renoviert und über eine beträchtliche Länge zu einem ganzjährigen Blickfang.
Das Wasserbecken wurde auf Wunsch der Gartenbesitzer in gleichem Mass erneuert und zusätzlich mit einer grauen Folienabdichtung ausgekleidet. Das Wasser wird mit einer biologischen Wasseraufbereitung sauber gehalten und durch einen Sandfilter und eine stromsparende Umwälzpumpe ständig gereinigt. Lehnert baut und renoviert neben der Gartengestaltung

Foto: zvg
seit über 30 Jahren Naturpools, Schwimmteiche und Swimmingpools und kann aus einem grossen Erfahrungspotenzial schöpfen. «Ein Vorteil», sagt Stefan Lehnert.
Gestaltung und Naturgarten
Das Wasser in diesem Garten fügt sich auf der Südseite des Grundstücks hervorragend ein und wird von einheimischen Wildblumen, Wildstauden und Gräsern begleitet. Zahlreiche Lebewesen werden über
die Frühlings und Sommermonate durch die bienen und insektenfreundliche Bepflanzung und deren Blüten angelockt und finden eine wichtige Lebensgrundlage. Salbei, Schafgarbe, Hornklee oder Flockenblume sind wenige Beispiele für eine artenreiche, wertvolle Naturwiese.
Wohnraum draussen
Neben dem Wasser und dem Naturgarten wurden die Aussensitz
Heizölpreise steigen kontinuierlich

Fachleute empfehlen, das Heizöl für die kommende Heizsaison bereits jetzt zu bestellen.
Die Heizölpreise haben in den vergangenen Wochen kontinuierlich zugelegt. Das ist auf die prekäre Lage im Nahen Osten und in der Ukraine zurückzuführen. Zudem plant die Opec, künftig die Fördermengen zu reduzieren, was ebenfalls ein preistreibender Faktor ist. Dazu kommen jetzt wieder die «Hurricane-Stürme», zu dieser Jahreszeit vor allem in Mittelamerika, welche teilweise zu Werkschliessungen führen
könnten. Für die kommenden Wochen sind die Prognosen seitens der Händler eher skeptisch zu werten.
Aktuell liegt der Heizölpreis bei einer Liefermenge von 3000 Litern bei rund 113 Franken pro 100 Liter. Es wird darum empfohlen, das Heizöl für die kommende Heizsaison bereits jetzt zu ordern.
Tankrevision ist Pflicht Für alle Besitzer einer fossilen Ölheizung ist vom Kanton vorgeschrieben, dass sie alle zehn Jahre den Heizöltank von einer zugelassenen Fachfirma kontrollieren lassen müssen. In den meisten Fällen genügt dafür eine einfache Sichtkontrolle des Tanks. Dies ist eine sehr einfache, wie der Name bereits verrät, äusserliche Kontrolle. Es empfiehlt sich aber in jedem Fall, alle zehn Jahre eine umfangreiche Kon-
plätzen gestaltet. «Verschiedene Aufenthaltsorte wie ein überdachter, windgeschützter Grillplatz im Schatten, ein lauschiger Sitzplatz unter Bäumen und eine Sitzgelegenheit nahe dem Wasser bieten viele Möglichkeiten, um sich draussen aufzuhalten», so Lehnert. Das Wohnen in diesem Garten wird garantiert zu einem Highlight über eine lange Saison. Die Gartenarchitektur ist zeitlos, elegant und natürlich.

LEHNERT AG
Schachenstr. 112
5012 Wöschnau/Aarau
Tel. 062 827 25 25
www.gartenzentrum.ch
trolle inklusive Innenreinigung vorzunehmen. Erst so können verdeckte Mängel im und um den Tank ermittelt und anschliessend beseitigt werden. Eine regelmässige Kontrolle und Wartung des Heizöltanks bringt viele Vorteile: Minimierung der Innenkorrosionsschäden, Risikoverminderung von Schäden, weniger Brennerstörungen und keine versicherungstechnischen Probleme bei einem Schadenfall.

Voegtlin-Meyer AG
Aumattstrasse 2
5210 Windisch Tel. 056 460 05 05
www.voegtlin-meyer.ch
Ein Hauslift verbessert die Lebensqualität im Alter

Der moderne Lift integriert sich ausgezeichnet in den Wohnraum.
Viele ältere Mitbürger werden mit zunehmendem Alter unsicher in ihrem Zuhause, vor allem beim Überwinden von Treppen. Auch wenn es meist nur um ein einziges Stockwerk geht, also vom Wohnraum im Erdgeschoss ins erste Obergeschoss zu den Schlafräumen, stellt dies oft
eine grosse Herausforderung dar. Bevor ein sogenannter TreppenSitzlift eingebaut wird, sollten zuerst beidseitige, normgerechte und durchlaufende Handläufe montiert werden. Jedoch entscheiden sich viele in einer solchen Notlage für einen Sitzlift, der das Problem Trep-
pe auf den ersten Blick zwar schnell und unbürokratisch löst. Bei einem zweiten, genaueren Blick hingegen fällt auf, dass er auch einige Nachteile mit sich bringt. Die Treppe wird verengt, was den Fluchtweg behindert, es braucht oben und unten Rollator und/oder Rollstuhl und nicht zuletzt braucht es oftmals Hilfe beim gefährlichen Hinsetzen und Aufstehen beim Sitzlift.
Die Winterthurer Firma Flexomobil beschreitet andere Lösungswege und bietet kostengünstige senkrechte Hauslifte an. Das Unternehmen, das die Sorgen und Ängste der meist älteren Kundschaft kennt, berät, plant und bietet clevere Lösungen aus einer Hand an. Bereits anhand einiger Fotos und Bauplänen erkennt der Dienstleister, wo in der Liegenschaft der Einbau eines senkrechten Hausliftes sinnvoll sein
könnte. Nach einer Besichtigung vor Ort und anhand der Wünsche der Kunden kann die umfassende Beratung sowie Detailplanung vorgenommen werden, um schon bald mit Stil und Würde senkrecht nach oben zu fahren, was ausserdem den Wert der Liegenschaft steigert.
Sämtliche baulichen Arbeiten übernimmt Flexomobil. Das Team besteht aus Architekten, Statikern, Projektleitern, Handwerker-Profis für Deckendurchbruch, Fussbodenheizung, Wände, Strom etc.

flexomobil AG
Technoparkstrasse 2
8406 Winterthur Tel. 052 550 52 28 kontakt@flexomobil.ch
www.flexomobil.ch
Kostenlose Lüftungskontrolle schafft Gewissheit
Der Lüftungsspezialist Alban Zeneli hat schon Hunderte von Lüftungsanlagen kontrolliert. Von wenigen Fusseln nach mehrjähriger Betriebszeit über dichte Staubschichten bis hin zu verschimmelten Schmutzkrusten kennt er alles. Auch Findlinge: SandwichMumien und Pet-Flaschen, die während der Bauphase in offene Lüftungsrohre entsorgt wurden.
Wie oft reinigen?
Die moderne Raumlufttechnik hilft, Energie einzusparen (Beispiel Minergie®) und sorgt für gute Luft. Vorausgesetzt, die Lüftungsanlagen werden regelmässig überprüft. Schadstoffe und Keime sollen sich nicht in den Luftkanälen ablagern und vermehren, denn dadurch werden sie sich letztlich im Gebäude ausbreiten. Deshalb empfiehlt der Rohrreini-

Lüftungsspezialist Alban Zeneli führt für Rohr Max kostenlose Lüftungskontrollen durch.
gungsspezialist eine regelmässige Überprüfung der Lüftung.
Kostenlose Kontrolle
Wer sich unkompliziert Gewissheit verschaffen will, wie es in der eigenen Lüftungsanlage aussieht, kann bei der Firma Rohr Max nach fünf Jahren Betriebszeit eine kostenlose Lüftungskontrolle an-
fordern. Es gilt: Die Kontrolle ist immer kostenlos, auch wenn nachfolgend kein Reinigungsauftrag erfolgt. In welchem Intervall Kontrollen stattfinden sollen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise die Bauweise der Anlage oder hohes Verkehrsaufkommen in der Nähe des Hauses. Im Rahmen der kos-
RohrMax
Foto:
tenlosen Kontrolle überprüft der Fachmann von Rohr Max die Luftrohre und Geräte. Wie steht es um die Hygiene? Funktioniert alles? Ist alles in Ordnung? Ein prüfender Blick des Fachmanns in die Leitungen der Anlage verschafft Gewissheit. Zusätzlich informiert der Experte die Kundschaft, worauf man beim Betrieb und der Wartung einer Lüftung achten soll. Zudem kontrolliert und reinigt Rohr Max Lüftungsanlagen aller Marken.

RohrMax AG
Kostenlose Lüftungskontrolle Lüftungsreinigung – alle Marken Beratung + Offerte Tel. 0848 852 856 info@rohrmax.ch
www.rohrmax.ch
Nr. 448 Mai 51. Jahrgang
Auflage WEMF beglaubigt 39’995 Ex. Basis 2022/2023
Anzahl Mitglieder: 39’537 (31. März 2024)
Offizielles Organ des Hauseigentümerverbandes Aargau, erscheint 10 Mal jährlich Einzelexemplar Fr. 3.–Für Verbandsmitglieder ist das Abonnement im Jahresbeitrag inbegriffen.
HERAUSGEBER
Hauseigentümerverband Aargau
Sekretariat, Stadtturmstrasse 19, 5400 Baden Tel. 056 200 50 50, Fax 056 222 90 18 info@hev-aargau.ch, www.hev-aargau.ch Postcheck 50-9730-2
REDAKTION
Martin Meili (mm), Chefredaktor Redaktion Themen:
Ruth Bürgler, Redaktionsbüro, 4632 Trimbach
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Der Nachdruck ist nur mit Quellenangabe gestattet. Über nicht bestellte Manuskripte kann keine Korrespondenz geführt werden. Der Inhalt der Rubrik «Firmen und Produkte» liegt in der Verantwortung der Absender und muss nicht mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen. Der Inserateteil und die Publireportagen dienen lediglich der Information der Mitglieder und Leser über Produkte und Dienstleistungen.
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Telefonische Beratung: Mo 13.30–18.00, Mi 13.30–16.30, Fr 7.30–12.00 Uhr
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Tel. 056 611 91 00; Fax 056 611 91 01 oder b) Kirchenfeldstrasse 8, 5630 Muri
Tel. 056 664 37 37; Fax 056 664 55 66
MLaw Dominik Peter Zürcherstrasse 8, 5620 Bremgarten
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