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Wohnwirtschaft Nr. 05 Mai 2023

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Hauseigentümerverband Aargau

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WOHN WIRTSCHAFT

HARMONISCHER DREIKLANG

DEUTSCHLAND & ÖSTERREICH

Höhepunkte Hoch 3

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• Rudolf Hug – ein spannender, vielfältiger Mensch und toller Fotograf

1. Tag: Schweiz – Linz

Anreise nach Linz. Einschiffung auf Flussschiff Excellence Queen.

2. Tag: Linz – Passau

Genusstour in Linz und Besichtigung von Sehenswürdigkeiten. In schönem Ambiente Degustation eines Stücks Linzertorte. Leinen los Richtung Passau.

3. Tag: Passau – Regensburg, Bayr. Wald* Am Vormittag fakultative Panoramafahrt in den Bayerischen Wald. Besuch des Baumwipfelpfads Neuschönau mit interessanter Führung. Nach dem Mittagessen an Bord AltstadtRundgang in Passau. Die Dreiflüssestadt begeistert durch ihre barocken Bauten und den Stephansdom mit seinen charakteristischen Zwiebeltürmen.

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4. Tag: Regensburg – Nürnberg, Weltenburg* Ankunft in Regensburg. Kundige Führung durch das gut erhaltene mittelalterliche Zentrum. Am Nachmittag Möglichkeit zur Besichtigung der Kirche des berühmten Klosters Weltenburg und Filmvorführung über das Leben der Benediktinermönche.

5. Tag: Nürnberg – Bamberg Stadtrundfahrt durch Nürnberg und anschliessender Altstadt-Rundgang. Eines darf dabei nicht fehlen: das Probieren der legendären Nürnberger Bratwurst. Am Abend Weiterfahrt Richtung Bamberg.

6. Tag: Bamberg – Kitzingen, Fränk. Schweiz* Wir erreichen Bamberg, eine Weltkulturerbestadt. Fakultativer Ausflug Fränkische Schweiz und Besuch der Teufelshöhle mit beeindruckenden Tropfsteinen. Am Nachmittag interessante Führung durchs historische Ambiente der Altstadt Bambergs.

7. Tag: Kitzingen – Würzburg, Weindegustation* Halt in Kitzingen und Möglichkeit zu einem Spaziergang durch die Reben des Weinanbaugebiets Franken inkl. Weindegustation. Weiterfahrt nach Würzburg.

8. Tag: Würzburg – Schweiz Ausschiffung in Würzburg. Auf einer Führung durch Würzburg erkunden wir die Residenz, die zu den bedeutendsten Schlössern Europas zählt und bereits 1981 zum Unesco Weltkulturerbe ernannt wurde. Im Anschluss Heimreise in die Schweiz.

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Rudolf Hug, Autor der Kolumne «Rudolf Hug fotografiert», bekannt aus den Zeitungen von CH Media, begleitet diese Reise und hält die schönsten Momente im Bild fest. Am Tag geniessen wir kulturelle Höhepunkte und am Abend erwartet uns die faszinierende Welt der Fotografie, mit kurzen, spannenden Exposés.

AN BORD ERWARTET SIE

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Abfahrtsorte: 06:30 Burgdorf , 06:35 Basel, 06:50 Arlesheim, 07:00 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof , 08:30 Zürich-Flughafen , 08:55 Winterthur-Wiesendangen, 09:15 Wil Nicht inbegriffen: Annullationsschutz & Assistance-Vers. CHF 99, Auftragspauschale CHF 25 (entfällt bei Onlinebuchung). KATALOG-PREIS: Gültig bei starker Nachfrage (ab 50% Belegung) und 1 Monat vor Abreise. BilderbuchFlussgenuss auf Main & Donau

Immer mehr 1-Personen-Haushalte

Anzahl Haushalte indexiert (2012 = 100, Schweiz)

Wohnungsknappheit ist wieder in aller Munde. An zentralen Lagen in Städten wie Zürich oder Genf ist es schwierig, Wohnraum zu finden, zumindest erschwinglichen. Das ist aber schon lange so. Es wird zu wenig gebaut. In den kommenden Jahren fehlen mehrere tausend Wohnungen. Knappheiten sind auch Folge des wachsenden Segments der 1-Personen-Haushalte (vgl. Grafik).

Ressourcenschonend bauen, erneuerbare Energien nutzen und graue vermeiden, das sind Themen, die bei Neubauten und Gebäudesanierungen bereits bei der Planung berücksichtigt werden müssen. Damit zukunftsorientiertes Bauen gelingt, braucht es auch Bauherrschaften, die Wert auf Nachhaltigkeit und Ökologie legen, wenn sie ein Haus bauen.

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Energie und Diktaturen

Aufgrund des Überfalls auf die Ukraine haben europäische Länder Sanktionen gegen Russland ergriffen. Bestimmte Einfuhren sind entweder verboten oder gedrosselt, andere sind weiterhin zugelassen. Erhebliche Handelseinschränkungen betreffen fossile Energien. Kein Öl für Krieg, lautet die Losung.

Bieten Krieg und Sanktionen Chancen auf eine umweltverträglichere Energieversorgung mit Reduktion der Abhängigkeit von Despoten?

Ausfuhren von Kupfer oder Nickel beispielsweise sind nicht sanktioniert. Beide Rohstoffe sind wichtig für die Energiewende. Russland ist wie bisher ein wesentlicher Anbieter beider Produkte. Für Wasserstoff, oft als Netto-Null-Energie gepriesen, braucht es Fläche, Sonne und Wind. Das sind knappe «Güter» in vielen europäischen Ländern, darunter auch der Schweiz. Geeignet als Herkunftsregion für Wasserstoff auf der Basis überschüssiger erneuerbarer Energien ist die arabische Halbinsel. Aber das ist auch kein Hort von Pluralismus und Menschenrechten.

Als Folge der Sanktionen gegen Russland zieht es zahlreiche Akteure vermehrt nach China. Der Schweizer Chemiekonzern Clariant, Hersteller von Komponenten für grüne Technologien und Elektromobilität, will seine Produktion in China ausbauen. Ebenso Tesla. Der US-amerikanische Autohersteller plant, in Shanghai eine Fabrik für Batterien zur temporären Speicherung von Energie zu errichten. Ohne Batterien keine Energiewende, kein Entkommen vor fossilen Energieträgern. Bei Silizium und Seltenerdmetallen, unerlässlich für Solarenergie und Windkraft, hält China einen geradezu erdrückenden Anteil am Weltmarkt (vgl. Beitrag ab Seite 10).

Die Unterschiede zwischen Russland und China sind wenig erbaulich. Die russische Diktatur weist manchmal Lücken auf, nicht gewollte, sondern als Folge von Schlamperei. Da liegt China mit seinen flächendeckenden, optimierten Instrumenten der Repression vorn. Umgekehrt ist Russland China voraus, wenn es um die Kolonialisierung der Nachbarn geht. Russland hat die Ukraine bereits überfallen, der militärische Schlag Chinas gegen Taiwan steht noch bevor. Energiewende und weniger Abhängigkeit von Tyrannen? Es sieht nicht danach aus.

Martin Meili

Mit diesem Service ist kein WC-Ersatz mehr nötig

Das richtige Verständnis für die WC-Anlage reduziert die Kosten und verlängert die Lebensdauer.

Spült das WC zu schwach oder sind bereits Kalkablagerungen sichtbar, empfiehlt der Sanitär häufig den Austausch der WCSchüssel oder der WC-Anlage. Dies löst das Problem nur halbwegs, kostet sehr viel und verbraucht unnötig Umwelt-Ressourcen.

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In den nicht sichtbaren Bereichen der Toilettenkeramik bilden sich hartnäckige Kalkablagerungen und unter dem Spülrand bleiben geruchsintensive Verschmutzungen zurück. Oft muss jetzt die Spülung mehrfach betätigt werden.

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Betätigen Sie die Spülung mit der grossen Spültaste. Stoppen Sie die Zeit von der Spülauslösung bis zur kompletten Entleerung des Spülkastens. Hat es länger als vier Sekunden gedauert? Ausserdem sollte man das

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Wohneigentum stärken

Wahlen 2023: Aufruf an Kandidatinnen und Kandidaten

(pd) Am 22. Oktober 2023 wählen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Schweiz ihre Vertretung in den Nationalund Ständerat. Der Hauseigentümerverband Aargau (HEV Aargau) will die Interessen der Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer auch in Bern möglichst gut vertreten wissen. Deshalb unterstützt er Kandidaturen, die sich um die Anliegen des Wohneigentums Verdienste erworben haben.

Der Vorstand HEV Aargau bittet Kandidatinnen und Kandidaten, die im Herbst für das Bundesparlament kandidieren, sich bis am Dienstag, 20. Juni 2023 beim HEV Aargau, Stadtturmstrasse 19, 5400 Baden, info@hev-aargau.ch, schriftlich zu melden. Der HEV Aargau bittet die Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller, ihre persönlichen Aktivitäten zugunsten des Wohneigentums zu beschreiben und folgende fünf Fragen zu beantworten:

Kanton Aargau:

1. Im September 2020 hat die Aargauer Stimmbevölkerung die Teilrevision des Aargauer Energiegesetzes abgelehnt. Was war Ihre Haltung dazu? Wie stehen Sie zur Neuauflage der Revision des kantonalen Energiegesetzes, wie dies der Regierungsrat in seiner Anhörung 2022 vorschlägt? (Anhörungsvorlage: www.ag.ch/ anhoerungen > Archivierte Anhörungen)

2. Der Kanton Aargau muss gemäss Gerichtsurteil den Eigenmietwert auf minimal 60 Prozent der Marktmiete festlegen. Der Regierungsrat wollte eine Anhebung auf 62 Prozent, der Grosse Rat hingegen hat eine Anhebung auf 60 Prozent beschlossen. Welche Position unterstützen Sie und aus welchem Grund? (Geschäftsnummer: 22.295)

3. Wie stehen Sie zum Vorschlag, dass künftig quantitative und qualitative Vorgaben zur Biodiversität im privaten Garten gelten sollen? (Geschäftsnummer: 22.201)

Schweiz:

4. Im Juni 2021 hat die Schweizer Stimmbevölkerung das CO2-Gesetz abgelehnt. Haben Sie der Vorlage zugestimmt oder haben Sie diese abgelehnt? Mit welcher Begründung?

5. Ein Dauerthema ist die Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung. Wie stehen Sie zum Vorschlag, den Eigenmietwert für selbstgenutztes Wohneigentum abzuschaffen? Welche Abzüge beim steuerbaren Einkommen würden Sie bei einer Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung bezüglich des selbstgenutzten Wohneigentums noch zulassen?

Die Antworten erlauben es, dem Vorstand HEV Aargau, die Anfragen um Wahlunterstützung zu beurteilen und den HEV-Mitgliedern konkrete Wahlempfehlungen abzugeben. Die Empfehlungen werden in der Wohnwirtschaft Ausgabe September 23 veröffentlicht.

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Unsere weiteren Geschäftsstellen: Bremgarten AG, Dietikon, Frauenfeld, Freienbach, Rheinfelden, Schaffhausen, Seuzach, Untersiggenthal, Wädenswil, Wetzikon und Zürich
Publireportage – Publireportagen sind keine Empfehlung des HEV Aargau
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Abstimmungen vom 18. Juni: 2x Nein

Am 18. Juni 2023 stimmen wir gleich über zwei Vorlagen ab, welche die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer direkt betreffen.

Gegenvorschlag zur Gletscherinitiative Wer ist schon dagegen, dass wir das NettoNull-Ziel 2050 erreichen möchten? Wohl kaum jemand. Auch der HEV Aargau und ich nicht. Der Gegenvorschlag zur Gletscherinitiative verlangt, dass bis 2050 keinerlei Treibhausgase mehr emittiert werden. Der Weg dorthin soll mit verbindlichen Zwischenzielen abgesteckt werden. Soweit so gut.

Was allerdings passiert, wenn diese Zwischenziele nicht erreicht werden, dazu macht das Gesetz keine Aussagen. Die Bürgerinnen und Bürger kaufen die Katze im Sack. Das erinnert stark an die Abstimmung über die Energiestrategie 2050, bei welcher mit unrealistischen Zielen eine Energieromantik vorgegaukelt wurde. Nun zeigt sich bereits zu Beginn der Umsetzung die harte Realität einer Strommangellage und stark steigender Strompreise.

Um die Ziele im Gebäudesektor zu erreichen, schlägt das Bundesparlament während 10 Jahren Subventionen von 200 Millionen (!) Franken pro Jahr für Gebäudesanierungen und den Heizungsersatz vor. Von diesen Fördergeldern sollen alle profitieren. Ob sie es brauchen oder nicht.

Dabei hat das Bundesparlament völlig ausser Acht gelassen, dass der flächendeckende Ersatz fossiler Heizsysteme durch Wärmepumpen den Strombedarf emporschnellen lässt. Dieser Bedarf kann auch mit den beschlossenen Ausbauten erneuerbarer Energien nicht abgedeckt werden. Ohne Stromversorgungssicherheit werden wir uns schwer tun, auf elektrische Anwendungen umzusteigen. Konsequenterweise hätte das Bundesparlament deshalb in das Gesetz auch den Bau von grossen, klimaschonenden Kraftwerken aufnehmen müssen, welche die gewünschte Bandenergie im Winter zur Verfügung stellen.

Kantonale Klimaschutzinitiative

Die von SP und Grünen lancierte kantonale Initiative «Klimaschutz braucht Initiative» verlangt, dass jährlich mindestens an 3 Prozent der Gebäude energetische Sanierungen mit Förderungen zu unterstützen sind. Hierzu müsste der Kanton zusätzlich 16.8 Millionen Franken pro Jahr in sein kantonales Gebäudeprogramm einwerfen. Heute gibt er bereits 7,75 Millionen Franken pro Jahr aus.

Die Initiative ist erstens nicht umsetzbar. Was passiert, wenn pro Jahr nicht 3 Prozent der Gebäude energetisch saniert werden?

Erhalten dann die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer eine Verfügung zur Zwangssanierung? Und zweitens ist die Initiative für den Kanton Aargau nicht finanzierbar. Die finanzielle Lage des Kantons ist angespannt, für das Jahr 2023 rechnet der Kanton mit einem Budget von minus 300 Millionen Franken.

Beiden Vorlagen ist etwas gemein: Es besteht der Irrglaube, die Wirtschaft bräuchte diese «Ankurbelung». Die Auftragsbücher sind jedoch bereits voll, die notwendigen Fachkräfte fehlen. Mit so hohen Fördergeldern wird die Nachfrage künstlich hochgeschraubt, der Markt wird überhitzt. Das einheimische Gewerbe kann diese Nachfrage aber gar nicht selber decken. Was ist die Konsequenz? Die anfallenden Arbeiten werden durch schlecht oder nicht ausgebildete Arbeitskräfte erledigt – oder es werden die ausserkantonalen oder sogar ausländischen Handwerkerinnen und Handwerker sein, welche dankend diese Aufträge annehmen und ausführen.

Und noch etwas lehrt uns die Ökonomie: Wo staatliche Förderungen bestehen, steigen die Preise an – den Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern bleibt am Schluss vom Fördergeld so gut wie gar nichts. Wer im Gebäudesektor die Sanierungsrate erhöhen will, muss sofort die masslosen Bauvorschriften reduzieren und die steuerlichen Anreize für Gebäudesanierungen verbessern.

Aus all diesen Gründen empfiehlt Ihnen der Vorstand des HEV Aargau, beide Vorlagen am 18. Juni 2023 abzulehnen.

Neue Technologien – ihre Abhängigkeiten

Kritische Rohstoffe substituieren fossile Energieträger

Der Ersatz fossiler Energieträger erhöht die Nachfrage nach seltenen Metallen und kritischen Rohstoffen. Doch auch deren Abbau hinterlässt einen ökologischen Fussabdruck und schafft Abhängigkeiten – neue und bisherige. Patrick Wäger beschrieb in Aarau, was die Energiewende nach sich zieht.

(mm) Zum dritten Mal führte der HEV

Aargau im März in Aarau den Anlass «Energie und Umwelt» durch. Jeanine Glarner, Präsidentin HEV Aargau, sagte in ihrer Grussadresse an die gegen 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Anlasses, in der Schweiz jage eine Energie-Initiative die andere. Sie befürchte, dass vor lauter Energie-Aktivismus der haushälterische Umgang mit natürlichen Ressourcen leide.

Weniger Erdöl, mehr Erzabbau

Patrick Wäger, Leiter des Bereichs Technik und Gesellschaft der Eidgenössischen Mate-

Nachfrage – ein Blick in die Zukunf t

rial- und Forschungsanstalt St. Gallen, sprach über die Bedeutung seltener Metalle und kritischer Rohstoffe für die Energiewende – weg von fossilen Energieträgern hin zu Solar, Wind und batteriegetriebener E-Mobilität. Wäger nannte einige seltene Metalle und deren Bedeutung für sogenannte Zukunftstechnologien. Indium beispielsweise ist Ausgangsprodukt für transparente Leiter, die in Flachbildschirmen und Dünnschichtsolarzellen Verwendung finden. Das Seltenerdmetall Neodym wird für Permanentmagnete in Windkraftanlagen gebraucht. Wichtigster Rohstoff für die Photo-

Mineralische Rohstoffe* in ausgewählten Anwendungen

Transport (kg/vehicle)

Electric car

Convention car

Power generation (kg/MW)

Offshore wind

Onshore wind

Elektromobilitätsszenarien und zusätzlicher Materialverbrauch*

Copper

Lithium

Nickel

Manganese

Cobalt

Graphite

Chromium

Molybdenum

Zinc

Rare earths

Silicon

Others

Quelle: IEA

voltaik ist das Halbmetall Silizium. Für Brennstoffzellen wesentlich ist Platin.

Je mehr fossile Energien substituiert werden und je höher der Digitalisierungsgrad, desto grösser sei der Bedarf an seltenen Metallen oder Seltenerdmetallen. Ein Laptop enthalte mehr als 40 Elemente des Periodensystems. Wäger benutzte auch den Begriff «kritische Metalle». Kritisch heisst, dass diese Metalle das Risiko von Versorgungsengpässen bergen. Wenn der Verbrauch fossiler Energien gedämpft wird, erhöht sich im Gegenzug die Anzahl kritischer Rohstoffe für neue Technologien. Zu kritischen Rohstoffen für die Energiewende gehören unter anderem Kupfer, Kobalt, Nickel, Lithium, Chrom, Zink und Aluminium. Wäger sagte, die E-Mobilität emittiere rund 50 Prozent weniger CO2 als die fossil betriebene Mobilität. Je nach Strommix und dem Einsatz fossiler Energien beim Abbau von Metallen wie Lithium, die für den Bau von Batterien eine enorme Bedeutung haben, verursache aber auch die E-Mobilität CO2-Emissionen.

Vierzig Mal mehr Lithium

gemessen am aktuellen EU-Materialverbrauch in allen Batterieanwendungen

Quelle: European Commission

Sollten die Pariser CO2-Reduktionsziele durchgesetzt werden, würde dies zu einem enormen Mehrverbrauch bestimmter Metalle führen. Bei Lithium beispielsweise wäre der Verbrauch rund 40-mal höher, als dies heute der Fall ist. Bei Kobalt wären es etwa 10-mal mehr als heute, ein vergleichbares Bild ergebe sich bei Nickel und Mangan. Aufgrund der erwarteten, exponentiell wachsenden Zunahme der Verwendung solcher Metalle wird die Liste der kritischen Rohstoffe, wie sie die EU periodisch herausgibt, immer länger. Inzwischen seien es rund 30 Rohstoffe sowie Seltenerdmetalle, die sich auf der Liste der kritischen Rohstoffe befänden. Es kämen stets neue

hinzu, so vor kurzem Tantal, das für die Herstellung von Kondensatoren in der Elektrotechnik eine wichtige Rolle spiele.

Als Ausweg aus dem umweltschädlichen Primärabbau an Rohstoffen böte sich Recycling an sowie Substitution. So könne beispielsweise das für Autobatterien wichtige Kobalt durch Nickel zumindest teilweise substituiert werden. Das Problem aber sei, dass das Krieg führende Russland weltweit grösster Lieferant von Nickel sei. Hinzu komme, dass die Produktion von Nickel die Umwelt sehr stark belaste. Bei einigen Substitutionsprozessen gerät man also gewissermassen vom Regen in die Traufe. Auch bei der Gewinnung von Palladium, das zur Gruppe der Platin-Metalle gehört und für Brennstoffzellen verwendet wird, habe Russland einen überragenden Marktanteil, sagte Wäger.

Beim Recycling sei das Problem, dass die zu gewinnende Menge derzeit noch sehr klein sei. So bildeten Windräder erst nach dem Ablauf ihrer Lebensdauer Grundlage für ein Recycling. Sie müssen also zuerst ihr Verfalldatum erreichen, bevor das Recycling in Angriff genommen werden kann.

Erdrückende Dominanz Chinas

Ausserordentlich hoch sei die Abhängigkeit Europas von China bei Seltenerdmetallen. China halte bei der Gewinnung und Verarbeitung von Seltenerdmetallen einen Weltmarktanteil von rund 85 Prozent. Die EU sei sogar zu 100 Prozent von China abhängig, sagte Wäger weiter. Bei Silizium stammten zwei Drittel der weltweit verbrauchten Mengen aus China. Kobalt, wesentlich für Autobatterien, sei mehr als ein kritisches Metall, viele nennen Kobalt sogar einen Konfliktrohstoff. In der Demokratischen Republik Kongo, weltweiter Hauptlieferant von Kobalt, würden mit dem Abbau von Kobalt Bürgerkrieg und Kinderarbeit finanziert.

Auch ohne Gas bleibt Russland ein wichtiger Lieferant von Produkten für die EU und Europa. Das Land verfügt neben der genannten Nickel-Produktion auch über Palladium, Vanadium und Kobalt. Russland sei ein wichtiger Player für neue Technologien, sagte Wäger. Rohstoffe wechseln,

Geographische Konzentration

EU27

Soziale Auswirkungen

Konfliktmineralien bzw. -rohstoffe

Mineralien bzw. mineralische Rohstoffe aus politisch instabilen Gebieten, deren Handel der Finanzierung bewaffneter Gruppen dient, zu Zwangsarbeit und Menschenrechtsverletzungen führ t, und Korruption sowie Geldwäsche förder t.

Conflict Minerals

https://policy.trade.ec.europa.eu/development-and-sustainability/conflict-minerals-regulation/regulation-explained_en

Rohstoffe aus der Demokratischen Republik Kongo gelten als Konfliktrohstoffe.

Abhängigkeiten bleiben, Sanktionen erweisen sich als selektiv.

Protest von Indigenen

Anfang Jahr meldete die Presse grosse Funde von Seltenerdmetallen bei Kiruna in Schwedisch-Lappland. Wäger warnt allerdings vor Euphorie. Zuerst müsse geprüft werden, ob die Funde überhaupt abbaubar seien. Wenn dies der Fall sei, würde das Bewilligungsprozedere rund 10 bis 15 Jahre dauern, bis die ersten Metalle abgebaut werden könnten. Wegen den mit dem Abbau verbundenen ökologischen Schäden haben die Sami, die Urbevölkerung Lapplands, bereits Widerstand gegen eine forcierte Minentätigkeit angemeldet. Auch in Bolivien protestieren Indigene gegen den Lithium-Abbau.

Um den Gebrauch von Konfliktmineralien zu reduzieren, müssten Europäische Länder den Bergbau in Europa fördern. Wäger wies auf den von der EU-Kommission vorgeschlagenen Critical Raw Materials Act hin.

Ziel sei es, dass mindestens 40 Prozent der in der EU verbrauchten kritischen Rohstoffe in der EU verarbeitet würden und die Bewilligungsdauer für den Abbau von kritischen Rohstoffen nicht länger als 2 Jahre dauere.

Das sind hehre Ziele. Aufgrund der rasanten Zunahme des Verbrauchs seltener Metalle wird aber vorerst der Druck auf Umwelt und Gesellschaft zunehmen. Es ist wie sonst beim Abbau von Rohstoffen. Je später auf der Zeitachse, desto grösser der ökologische Fussabdruck: Nach dem Tagebau kommt der Untertagebau, dem folgen Tiefenbohrungen. Je geringer die Elementkonzentration, desto aufwendiger und unökologischer das Abbauverfahren. Je mehr Erdmassen bewegt werden, desto mehr fossile Energien kommen zum Einsatz und desto grössere Narben hinterlässt der Bergbau in Natur und Landschaft. Hinzu kommt die häufige Freisetzung von Radioaktivität beim Abbau von seltenen Metallen und Seltenerdmetallen.

 Coltan (Zinn)
 Cassiterit (Tantal)
 Wolframit (Wolfram)
 Golderz (Gold)
3TG

Unwägbarkeit Untergrund

Chancen und Hindernisse beim Ausbau der Geothermie

(mm) Anders als der unregelmässig anfallende Strom aus Photovoltaik und Windkraft besitzt die Tiefen-Geothermie den Vorteil, dass sie imstande ist, Bandenergie zu produzieren. Das wäre wichtig, um den Zubau von Strom auf erneuerbarer Basis etwas weniger flatterhaft zu gestalten. Leider ist in der Schweiz die Evaluation von geeigneten Standorten für geothermische Kraftwerke zur Erzeugung von Strom bisher zwei Mal gescheitert. In Basel und in St. Gallen wurden Probebohrungen abgebrochen, weil sie zu Erdstössen führten und

in St. Gallen zusätzlich zu Gasaustritten. Wie Nationalrat Matthias Jauslin, Präsident des Vereins Geothermische Kraftwerke Aargau (VGKA), an einem Geothermie-Anlass in Buchs sagte, soll deshalb der Fokus weniger auf die mögliche Stromproduktion gelegt werden, sondern eher auf die untiefe oder mitteltiefe Geothermie zur Erzeugung von Wärme. Auf diese Weise soll ein Beitrag geleistet werden an die «Wärmewende», will heissen, weniger fossile, mehr erneuerbare Energieträger nutzen.

Weniger tief bohren

Die

Die untiefe oder mitteltiefe Geothermie weist gegenüber der tiefen den Vorteil auf, dass weniger tief in den Untergrund gebohrt werden muss. Um Strom zu erzeugen, braucht es Wärme von rund 130 °C. Und die findet man in der Schweiz vermutlich erst in einer Tiefe von rund 5 Kilometern. Im vulkanischen Island beispielsweise muss man dafür etwa 10-mal weniger tief bohren. Und weil der Untergrund in der Schweiz wenig bekannt ist, gleichen Bohrungen oft einer Geisterfahrt – eine Überraschung jagt die andere: Erdbeben wegen der hydraulischen Stimulation (dem Einpressen von Wasser), explosives Gas, schwer zu durchdringende Gesteinsschichten. Oder wie bei der Bohrung für den Energiespeicher Forsthaus bei Bern, als auf Kies mit erheblichem Anteil an Sand stiess. Die Folge war eine Beschädigung der Bohrstange. Wie Peter Meier, CEO von Geoenergie Suisse, in Buchs erklärte, dienen die Bohrungen auf dem Areal der Energiezentrale Forsthaus (Kehrichtverbrennungsanlage, Holzheizkraftwerk, Gas- und DampfKombikraftwerk) der Absicht, Wärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage, die im Sommer nicht vollständig genutzt werden kann, zu speichern. Da in der stark bebauten Schweiz wenig Raum für grosse Speicher zur Verfügung steht, soll in Bern ein Speicher im Untergrund geschaffen werden. Im Winter wäre die zu speichernde Wärme aus dem Untergrund sehr willkom-

men. Mit Bohrungen bis 500 Meter Tiefe soll das Gestein im Untergrund mit 90 Grad heissem Wasser erwärmt werden. In den Wintermonaten liesse sich dann die gespeicherte Energie wieder zurückgewinnen und in das Fernwärmenetz einspeisen. Der saisonale Energievorrat soll rund 12 bis 15 Gigawattstunden betragen. Das Projekt dient der Steigerung der Effizienz der Energiezentrale Forsthaus. Zu den wesentlichen Herausforderungen des Vorhabens gehört der Schutz des Grundwassers. Der Testbetrieb ist fürs Jahr 2026 geplant, sagte Meier.

CO2-Abgabe erhöhen

Gianni Operto, Präsident der LobbyingOrganisation AEE Suisse, skizzierte Wege für eine vollständig erneuerbare Wärmeversorgung in der Schweiz bis 2050. Heute basiere die Wärmeerzeugung immer noch zu rund 60 Prozent auf fossilen Energien. Operto verwies auf die Studie der WärmeInitiative Schweiz (WIS), die im Wärmemarkt Schweiz gebäudegebundene Potenziale von 50 bis 75 TWh ortet (Solarthermie, Luft- und Erdwärmesonden). Die Potenziale zur Nutzung dezentraler ortsgebundener Ressourcen sind für Operto erstens Grundwasser, zweitens Erdwärme, drittens Solarthermie und viertens Umgebungsluft. Die vermehrte Nutzung der Solarthermie würde allerdings das Potenzial für Photovoltaik-Anlagen mindern.

Als politische Massnahme spricht sich Operto unter anderem für eine Erhöhung der CO2-Abgabe aus auf 240 Fr. pro Tonne CO2 bis 2025 und 300 Fr. pro Tonne CO2 bis 2030 (heute 120 Fr. pro Tonne CO2). Dabei sollen geäufnete Gelder nicht an die Bevölkerung zurückerstattet werden, sondern gezielt ausgewählten Industrien zugeleitet werden, analog dem Gebäudeprogramm oder ProKilowatt. Operto schwebt ferner ein Solarzins bzw. ein Windzins vor, was aber eine schwierige Diskussion nach sich ziehen könnte, wie er sagte. Dem Versuch, ins Portemonnaie der Bürgerinnen

und Bürger zu greifen, setzt er offenbar kaum Grenzen.

Verpasste Chance Refuna Andreas Hurni, Geschäftsführer Thermische Netze Schweiz, weist darauf hin, dass in Fernwärmenetzen trotz Bemühungen zur Dekarbonisierung immer noch rund 25 Prozent fossile Energien zur Wärmeerzeugung notwendig seien. In die Bresche springen könnte zumindest teilweise die mitteltiefe Geothermie, indem rund 80 °C heisses Wasser in etwa 2,5 Kilometer Tiefe genutzt würde. Tiefenwasser muss aber zuerst einmal gefunden werden. Häufig habe es im Untergrund entweder nicht genügend Wasser oder die Temperaturen seien zu tief.

Geeignet für die Geothermie seien Netze wie beispielsweise der Refuna-Fernwärmeverbund im unteren Aaretal im Kanton Aargau. Aber nun sei es dort zu spät für Geothermie, sagte Hurni. Die Verantwortlichen haben sich für ein Holzkraftwerk entschieden. Dafür soll mit rund 25 Lastwagenfahrten pro Tag Holz zum Verbrennen angekarrt werden. Geothermie wäre dort also eine gute Lösung gewesen. Aber gemäss früheren Aussagen von Refuna-Geschäftsführer Kurt Hostettler war unter anderem das erdbebensensible Paul Scherrer Institut, Villigen, wenig erfreut darüber, dass allenfalls ein Geothermie-Kraftwerk zur Erzeugung von Strom in der Nähe gebaut würde. Um den Fernwärme-Ausbau zu realisieren, müsste der individuelle Run auf Wärmepumpen

etwas gedämpft werden. Denn wer eine Wärmepumpe angeschafft hat, der dürfte in den nächsten 20 Jahre kaum Interesse an einem Fernwärmeanschluss haben.

Der Verbreitung der Geothermie steht genereller Investitionsunwille im Wege. Denn kaum jemand ist bereit, für die Ungewissheit, die im Untergrund lauert, Millionen- oder Milliardenbeträge in die Hand zu nehmen. Deshalb eint der Ruf nach staatlichen Garantien für Bohrkosten und -vorhaben die Referenten in Buchs. Das Nichtwissen über ergiebige Wärme- und Wasserfunde sowie das geringe Wissen über die Beschaffenheit der Gesteinsschichten im Untergrund gelten als grosse Unwägbarkeiten für mehr Energiegewinnung mittels Geothermie in der Schweiz.

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Höhere Zinsen drücken die Margen

Rückblick auf das Immobilien-Jahr 2022

(mm) Trotz Zinswende erwiesen sich auch im vergangenen Jahr Immobilien als solide, ja profitable Anlagen. Gemäss Donato Scognamiglio, CEO des Immobilienberatungsunternehmens Iazi, hat das vor allem vier Gründe. Erstens sei die starke Zuwanderung eine wesentlich Preisstütze für Immobilien. 2022 zogen 81’000 Personen in die Schweiz, deutlich mehr als in den vorangehenden Jahren. Da in einem Haushalt in der Schweiz durchschnittlich 2,2 Personen leben, ist das ein Zuwachs von rund 37’000 Haushalten. Entsprechend gross ist die Zunahme der Nachfrage nach Wohnraum. Zweite Preisstütze sei die weiterhin stabile Konjunktur. Die temporär rückläufige Wirtschaftsaktivität 2020 während der Corona-Pandemie sei mittlerweile vollumfänglich überwunden. Als dritte Preisstütze erwies sich der dynamische Arbeitsmarkt. Die Nachfrage nach Arbeitskräften übersteige das Angebot. 2022 wurden 120’000 offene Stellen registriert. Auch die Konsumentenstimmung stütze den Immobilienmarkt grundsätzlich. Sie kann allerdings rasch umschlagen. Als im Herbst letzten Jahres Energieengpässe erwartet worden waren, mündete dies in einem Allzeit-Stimmungstief, das im Frühjahr wieder einer optimistischeren Stimmung Platz gemacht habe.

Viel Fremdkapital verunsichert Wesentlich beeinflusst wird der Immobilienmarkt vom Wiederaufflammen der Inflation, die jahrelang abwesend war und zu einer Politik des billigen Geldes geführt habe. Ende Februar 2023 betrug die Teuerungsrate in der Schweiz 3,4 Prozent, in den USA 6 Prozent und in der Eurozone 8,5 Prozent. Für Immobilieneigentümer heisst Inflation relative Sicherheit bei bestehenden Vermögenswerten. Vermietern ist es erlaubt, die Teuerung partiell auf die Mieter abzuwälzen. Höhere Energiepreise führen zu höheren Nebenkosten, die die Mieter zu bezahlen haben. Nachteilig ist die Inflation für neue Bauvorhaben. Die Entwicklung der Baukosten liegt in der Schweiz über der Entwicklung der Konsumentenpreise.

1-Personen-Haushalte dominant in Städten

1-Personen-Haushalte dominant in Städten

Haushalte nach Stadt und Personenzahl (2021)

Haushalte nach Stadt und Personenanzahl (2021)

Total: 3.9 Mio.

Total: 3,9 Mio.

Summe: 0.5 Mio. Haushalte

Summe: 0,5 Mio. Haushalte

5 oder mehr

4 Personen

3 Personen

2 Personen

1 Person

Um die Inflation zu bekämpfen, erhöhen die Notenbanken die Leitzinsen, das heisst, wer Immobilien mit hohen Fremdkapitalanteilen hält, dem bereitet die Zinsentwicklung Sorge. Höhere Finanzierungskosten drücken die Renditen. Wenn die Finanzierungskosten weiter steigen, dürfte das bei hochverschuldeten Akteuren Unbehagen auslösen. Verkaufsabsichten nehmen zu. Sollte dies flächendeckend geschehen, käme es zu einer Immobilienkrise mit hohen Wertberichtigungen. Scognamiglio ist aber wegen anhaltender Einwanderung, erfreulicher Konjunktur und geringer Arbeitslosigkeit zuversichtlich, dass sich vorerst keine Baisse bei Immobilienwerten abzeichnet.

Hohe Wohnkosten für einen Fünftel Auf die Frage, ob die Schweiz auf eine Wohnungsnot zusteuere, gab Scognamiglio eine differenzierte Antwort. In städtischen Hotspots wie Zürich, Genf oder Bern sei es schwierig, Wohnraum zu finden, zumindest kostengünstigen. Aber das sei seit Jahren der Fall. Ein bürokratischer Bewilligungsparcours verhindere Neubauten und verdichtetes Bauen, ebenso rigide Vorschriften zu Lärm und Denkmalschutz. Die Berner Altstadt etwa sei ein Museum, sagte Scogna-

miglio. Weiterhin gebaut werde in der Agglomeration.

Für Scognamiglio ist die Leerwohnungsziffer, derzeit bei 1,3 Prozent (1998: 0,4 Prozent; 2003: 0,9 Prozent) ein schlechter Indikator zur Wiedergabe der Wohnraumknappheit. Die Ziffer betreffe vor allem Wohnungen, die niemand wolle, weil entweder zu teuer oder schlecht unterhalten. Scognamiglio zufolge wäre es allenfalls besser, Wohnungsknappheit mit anderen Zahlen auszudrücken. Wer beispielsweise einen Drittel oder mehr von seinem Bruttoeinkommen fürs Wohnen ausgebe, dem mangle es an Kaufkraft für erschwingliches Wohnen. Davon seien in der Schweiz rund 20 Prozent der Haushalte betroffen. Für die übrigen 80 Prozent sei die Tragbarkeitsgrenze fürs Wohnen nicht erreicht. Deshalb könne nicht von Wohnungsnot, wie es manche Medien suggerieren, gesprochen werden.

Haushalte klein – Wohnraum knapp Als Gründe für Wohnungsknappheit nannte Scognamiglio unter anderem den Trend zu 1-Personen-Haushalten. Dies treffe nicht nur auf ältere Menschen zu, sondern durchaus auch auf junge, die in urbane Zentren strömten. 1970 (2 Mio. Haushalte) betrug

Schweiz Zürich Bern Basel Lausanne Genf
Quelle: BFS, IAZI

der Anteil der 1-Personen-Haushalte 20 Prozent, 50 Jahre später, 2021 lag der Anteil bei 37 Prozent (3,9 Mio. Haushalte). Entsprechend gestiegen sei der Flächenverbrauch pro Person. Bei einem 1-Personen-Haushalt liegt dieser im Durchschnitt bei 79,5 Quadratmeter pro Bewohner, beim Schweizer Durchschnittshaushalt mit etwas mehr als zwei Personen beträgt der Flächenbedarf 46,6 Quadratmeter pro Bewohner. 1-Personen-Haushalte gibt es vor allem in Städten wie Zürich (Anteil 46 Prozent), Bern (48 Prozent) Basel und Lausanne (je 49 Prozent) sowie Genf (46 Prozent).

Wer Immobilien als Anlage hält, verzeichnete im Jahr 2022 eine gute Performance (Gesamtrendite). Bei Wohnliegenschaften lag sie bei 5,9 Prozent (Mieteinnahmen minus Ausgaben = 2,9 Prozent plus Wertveränderungen = 3 Prozent), im Vorjahr betrug sie gar 7,1 Prozent. Zu beachten sei allerdings, dass der Wert einer Liegenschaft erst bei der Veräusserung bekannt werde. Immobilienwerte sind Buchwerte, geschätzt von Immobilienbewertern, die ihre Mandate nicht verlieren wollen.

Teure Klimaneutralität

Neben stabilen Faktoren sei die Situation im Immobilienmarkt auch geprägt von Unsicherheit an den Finanzmärkten und der genannten Teuerungsrate, die nicht so schnell verschwinden dürfte, sagte Scognamiglio. Steigende Zinsen vernichten den LeverageEffekt bei tiefen Renditen (Zinsrisiken). Hinzu kommt, dass viele Investoren eine aktive ESG-Strategie (Environmental Social Governance = Nachhaltigkeitskriterien) zur Reduktion von CO2-Emissionen im Gebäudepark verlangten. Die finanziellen Aufwendungen, um den Gebäudepark klimaneutral umzupflügen, seien enorm. Viele Eigentümer und Halter von Immobilien ahnten, dass sie die enormen Investitionskosten für kommende energetische Sanierungen kaum stemmen könnten. Dies veranlasse einige, ihre Liegenschaften mit veralteter Gebäudetechnik und ungenügender Wärmedämmung zu verkaufen, an Verkäufer, die noch nicht wissen, welche legislatorische Welle in der Klimapolitik auf sie zukomme, meinte Scognamiglio etwas maliziös. Nachhhaltigkeit sei halt so eine Sache. Sie sei zwar in aller Munde, aber

Preis-Stütze

I: Starke Zuwanderung

Wanderungssaldo kumuliert im Jahresvergleich

Flächenverbrauch nach Haushaltstyp

1-Personen-Haushalt

Schweizer Durchschnitt

kein Mensch sei bereit, beispielsweise für eine «Bio-Hypothek» einen Aufpreis zu bezahlen, sagte Scognamiglio. Für die Banken sei Nachhaltigkeit nicht immer ein Geschäftsmodell. Wo kein Geschäftsmodell, bleibt der Griff in andere Kassen. Hohe Gebühren für Finanztransaktionen und tiefe Zinsen für Sparer dürften deshalb weiterhin Bestand haben.

Studie als Wahlkampf-Munition Scognamiglio kam auf die Studie des Büros für Arbeits- und sozialpolitische Studien (Bass) zu sprechen, die vom Mieterverband in Auftrag gegeben wurde. Die Studie kam zum Schluss, dass Vermieter in den letzten 15 Jahren 78 Milliarden Franken zu viel Miete eingenommen hätten. Scognamiglio sagte, die Autoren hätten die Entwicklung des Mietpreisindexes mit einer eigens entwickelten Kurve verglichen. Beim Bass-Index handle es sich um eine vereinfachte Kostenmiete. Es seien bloss Bestandesmieten berücksichtigt worden. Neumieten fänden sich in der Bass-Studie nicht. Das hiesse, die

31,6

Familienhaushalt (3+ Personen)

Bass-Studie schliesse bloss Referenzzinssatz und überwälzbare Teuerung ein. Nicht berücksichtigt seien allenfalls Wohnungssanierungen, deren Kosten partiell den Mietern verrechnet werden können. Wenn die Bass-Kurve um die Unkorrektheiten bereinigt würde, dann reduzierte sich der Betrag von 78 Milliarden Franken erheblich. Zwar gebe es zu viel bezahlte Miete. Das vermutlich vor allem deshalb, weil Mieter bei der Senkung des Referenzzinssatzes nicht immer Gebrauch machten von der Möglichkeit, vom Vermieter eine Senkung der Miete zu verlangen. Gemäss Iazi vorliegenden Geschäftsabschlüssen wurde 2022 eine Rendite von 2,9 Prozent erwirtschaftet, gesetzlich erlaubt wären 3,25 Prozent (Referenzzinssatz von 1,25 Prozent plus 2 Prozent Rendite). Von flächendeckenden, zu viel eingenommen Mieten könne keine Rede sein. Scognamiglio zufolge eignet sich das suggerierte Abzocken von Mietern als Wahlkampfrhetorik im Hinblick auf die National- und Ständeratswahlen vom kommenden Herbst.

Quelle:
Quelle:

Immobilienangebote HEV Aargau

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SIE FRAGEN – DER HEV ANTWORTET

Airbnb in Mietwohnungen

Frage:

Ich habe zufällig erfahren, dass mein Mieter seine Wohnung auf Airbnb anbietet. Darf er das?

Antwort:

Airbnb ist eine Internetplattform, auf welcher Wohnungen oder einzelne Räume einer Wohnung für eine befristete Zeit zur Miete angeboten werden. Meistens handelt es sich um Kurzzeitmieten, die einzelne Tage bis wenige Wochen dauern können. Wenn Ihr Mieter seine Wohnung auf der Plattform publiziert, tritt er dabei als Anbieter auf.

Der Gast zahlt den Preis für die Nutzung der Wohnung an das Unternehmen Airbnb, welches einen prozentualen Anteil für sich behält. Ihr Mieter erhält als Anbieter den Rest des Betrages.

Sie als Vermieter haben mit Ihrem Mieter ein Mietverhältnis, und nun tritt Ihr

Mieter als Anbieter auf. Zwischen ihm und dem Gast entsteht dadurch ein Untermietverhältnis.

Nach den Regeln der Untermiete darf der Mieter die Mietsache oder einen Teil davon nur mit Zustimmung des Vermieters auf der Internetplattform Airbnb anbieten.

Sie als Vermieter können die Zustimmung zur Untermiete gemäss Art. 262 Abs. 2 OR jedoch verweigern wenn der Mieter sich seinerseits weigert, dem Vermieter die Bedingungen der Untermiete bekanntzugeben, oder wenn die Bedingungen der Untermiete im Vergleich zu denjenigen des Hauptmietvertrags missbräuchlich sind, oder wenn dem Vermieter aus der Untermiete wesentliche Nachteile entstehen.

Ihr Mieter haftet Ihnen gegenüber für das Verhalten des Untermieters – somit auch für dasjenige der Airbnb-Gäste. Er ist verantwortlich für Schäden, die die Gäste verursachen, sowie auch für Lärm und andere Sorgfaltspflichtverletzungen.

Missbräuchliche Bedingungen

Als Vermieter müssen Sie von Ihrem Mieter die Bedingungen der Beherbergung verlangen, damit Sie beurteilen können, ob Sie die Zustimmung zur Untermiete verweigern können. Die Untermiete ist missbräuchlich, wenn der Mie-

ter einen Gewinn erzielt. Wenn er seine Wohnung oder einzelne Räume regelmässig via Airbnb untervermietet, wird er bestimmt einen Gewinn erzielen, was Sie nicht dulden müssen.

Da Sie von den sich abwechselnden Gäste auch keine Angaben der Personalien erhalten werden, sind die jeweiligen Untermietverhältnisse sehr anonym. Die anderen Bewohner und Bewohnerinnen im Haus könnten sich an diesem Kommen und Gehen stören und sich bei Ihnen als Vermieter beschweren. Da die Gäste ja nach wenigen Nächten wieder abreisen, ist häufig zu beobachten, dass sie sich weniger rücksichtsvoll benehmen als andere Mieter.

Kündigung

Wenn Sie nicht einverstanden sind, dass der Mieter seine Wohnung auf der Internetplattform Airbnb anbietet, dann müssen Sie ihm dies als erstes eingeschrieben mitteilen und ihn auffordern, dies zu unterlassen. Wenn er sich nicht an Ihre Aufforderung hält, haben Sie die Möglichkeit, ihm das Mietverhältnis ordentlich zu kündigen. Dazu müssen Sie dann das amtliche Formular verwenden, welches Sie auf unserer Homepage finden.

Die Rechtsberaterinnen des HEV Aargau beantworten telefonisch Rechtsfragen werktags von 9 bis 11.30 Uhr, Tel. 056 200 50 70.

Sonja Rueff, lic. iur., Rechtsanwältin, Leiterin Rechtsberatung HEV Aargau

Das Recht, die Baubewilligung des Nachbarn einzusehen

SAV

Wesentliche Bauten und Umnutzungen benötigen eine Baubewilligung. Meistens hält sich der Nachbar in der Ausführung daran und baut oder nutzt entsprechend der Baubewilligung. Aber nicht immer. So kann es vorkommen, dass nach dem Abschluss der Bauarbeiten die vermeintlich kleine Mauer an der Grenze ziemlich hoch geworden ist. Oder der in den Baugesuchsakten gezeigte Teich hat sich zum Natur-Schwimmbad entwickelt. Dann stellt sich die Frage: «War dies Inhalt der Baubewilligung des Nachbarn und habe ich dies übersehen – oder hat mein Nachbar die Bewilligung nicht eingehalten?»

Mit einem Blick in die erteilte Baubewilligung könnte diese Frage geklärt werden. Allerdings verweigern Baubewilligungsbe-

hörden in den Gemeinden gelegentlich die Einsicht mit der Auskunft, das Baubewilligungsverfahren sei abgeschlossen, nun werde keine Einsicht mehr gewährt. Was nun? Muss die Gemeinde Einsicht gewähren? Die Kurzantwort lautet: Ja, in der Regel.

Anspruch auf Einsicht

Das Einsichtsrecht findet seine Grundlage in unseren Verfassungen (Art. 29 Abs. 2 Bundesverfassung, BV; § 22 Abs. 1 Kantonsverfassung). Sie garantieren den Anspruch auf das rechtliche Gehör. Darin enthalten ist auch der Anspruch auf Akteneinsicht.

In einem Baubewilligungsverfahren dürfen die Verfahrensakten grundsätzlich vorbehaltlos und ohne besonderes Interesse eingesehen werden. Das besagen auch das Verfahrensrecht (§ 22 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRPG) und das Öffentlichkeitsprinzip (§ 5 Abs. 1 Gesetz über die Information der Öffentlichkeit, den Datenschutz und das Archivwesen [IDAG] vom 24. Oktober 2006). Zu den Verfahrensakten können übrigens auch bereits erteilte Baubewilligungen gehören.

Ist die Baubewilligung bereits erteilt und umgesetzt, ist die Rechtslage leicht anders. Das Einsichtsrecht besteht jedoch trotz-

dem. Nun muss allerdings ein besonderes schutzwürdiges Interesse glaubhaft gemacht werden (Urteil bzw. Entscheid des Bundesgerichts BGE 129 I 249; auch: § 6 Abs. 2 IDAG).

Dieses schutzwürdige Interesse kann sich aus der Betroffenheit in einem Freiheitsrecht oder aus einer sonstigen besonderen Sachnähe ergeben. Eine Betroffenheit in einem Freiheitsrecht könnte beispielsweise bezüglich der Eigentumsgarantie vorliegen: Eine (vermutungsweise) baurechtswidrig zu nahe an die Grenze gestellte Baute beeinträchtigt das Eigentum des Nachbarn. Eine besondere Sachnähe kann vorliegen, wenn die Akteneinsicht der Vorbereitung eines Verfahrens dient, mit welchem beispielsweise Schadenersatz angestrebt wird (vgl. BGE 130 III 42, E. 3.2.2).

Schranken des Einsichtsrechts

Das Akteneinsichtsrecht ist nicht unbeschränkt. Es findet seine Grenzen an berechtigten Interessen Dritter (§ 5 Abs. 3 lit. a IDAG), insbesondere des Nachbarn als Bauherrn und Grundeigentümer, dessen Baubewilligung eingesehen werden soll. Dieser kann gegen die Einsichtnahme schützenswerte Interessen geltend machen, wie Geschäftsgeheimnisse, Urheberrechte

Lukas Pfisterer
Dr. iur., Rechtsanwalt, Fachanwalt
Bau- und Immobilienrecht, Pfisterer Fretz Munz AG, Aarau

oder anderes. Ebenso können überwiegende öffentlichen Interessen des Staates dagegensprechen.

Die entgegenstehenden Interessen an der Einsicht bzw. an der Nichtgewährung müssen gegeneinander abgewogen werden.

Auf der einen Seite steht der Nachbar, welcher vom zu nahen Bauwerk faktisch betroffen ist: Er sieht es, hört es und erlebt auch sämtliche anderen Immissionen, welche davon ausgehen, wie Rauch, Lärm oder Gerüche. Dementsprechend wäre er ursprünglich legitimiert gewesen, im Baugesuchsverfahren die Akten einzusehen und auch Einwendungen zu erheben. Die besondere Sachnähe, welche ein Einsichtsrecht begründet, dürfte bei einem direkten Nachbarn aus diesem Grund auch nachträglich in der Regel vorliegen.

Demgegenüber könnte der Nachbar und Bauherr beispielsweise Geheimhaltungsinteressen geltend machen, vorab seine Identität. Bei baurechtlichen Fragen, wie hier, sind die Personalien der Grundeigentümerschaft jedoch bekannt. Sie können zudem im öffentlichen Grundbuch nachgesehen werden. Lag einmal ein Baugesuch öffentlich auf, konnte dieses ohne Geltendmachung irgendeines Interesses einsehen werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_509/2016 vom 9. Februar 2017, E. 3.8). Daher bestehen auf der Seite der Bauherrschaft in der Regel keine schutzwürdigen Daten.

Kaum denkbar sind öffentliche Interessen gegen eine Einsicht. Zwar kann im Einzelfall ein Geheimhaltungsinteresse vorliegen, wie Informationen über eine geheime militärische Anlage. Das dürfte jedoch äusserst selten sein. Im Regelfall bestehen keine überwiegenden öffentlichen Interessen gegen eine Einsichtnahme.

Gesuch um Akteneinsicht

Die Einsicht wird auf Gesuch hin gewährt. Das Gesuch kann mündlich oder (besser) schriftlich gestellt werden. Darin ist darzulegen, aus welchen Gründen die Akteneinsicht gewünscht wird (§ 35 Abs. 1 IDAG). Oft wird ein Einsichtsgesuch mit einem

vermuteten, pauschal erhobenen Verstoss gegen baurechtliche Vorgaben oder Auflagen der Baubewilligung begründet, wie die Abwehr gegen Rauch, Lärm oder Gerüche. Diese Aussage allein ist zu wenig spezifisch und reicht daher meist nicht aus. Im Gesuch muss dargelegt werden, weshalb die Akteneinsicht beantragt wird. Es geht um einigermassen konkretisierte Fragen wie: Welche Verstösse werden vermutet? Worauf basiert diese Vermutung? Weshalb ist diese Information wichtig? Erst auf dieser Grundlage kann die Gemeinde über den Anspruch auf Akteneinsichtsrecht entscheiden. Allzu detailliert müssen die Fragen jedoch nicht sein, aber immerhin so, dass die Gemeinde den Interessennachweis prüfen kann. Die Neugierde allein reicht nicht aus.

Entscheid über das Einsichtsgesuch

Die zuständige Behörde in der Gemeinde wird zunächst eine erste Beurteilung des Gesuchs vornehmen. Ist dieses nicht offensichtlich unbegründet oder beurteilt die Gemeinde dieses sogar als berechtigt, darf sie es dennoch nicht sogleich gutheissen. Denn sie muss der betroffenen Bauherrschaft, in deren Akten eingesehen werden soll, zuvor das rechtliche Gehör zu gewähren und ihre Stellungnahme einholen. Anschliessend muss die Gemeinde die beidseits geltend gemachten Interessen gewichten und gegeneinander abwägen.

Sofern das schutzwürdige Interesse dargelegt ist und die vermuteten Verstösse gegen baurechtliche Vorgaben eine gewisse Schwere aufweisen, wird das Gesuch um Einsicht wohl gutzuheissen sein. Die Gemeinde muss dabei auch entscheiden, ob sie die Einsicht ganz oder nur teilweise gewährt, allenfalls auch mit gewissen Stellen abgedeckt. Auch das ist möglich. Die Einsicht wird jedoch nicht sogleich möglich sein. Denn der betroffene Nachbar kann sich mit Beschwerde dagegen wehren. Lehnt die Gemeinde das Gesuch ganz oder teilweise ab, steht auch dem Antragssteller die Beschwerde offen. Der Entscheid über das ganz oder teilweise gewährte bzw. abgelehnte Einsichtsrecht kann also gerichtlich überprüft werden.

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Die Schleifenblume

Jeannine Stierli, Spreitenbach

Der Mai ist wohl einer der schönsten Monate im Jahr. Er bringt uns alles, was wir brauchen. Kalte und graue Tage verschwinden. Die Tage werden länger und die Temperaturen milder. Die Natur erwacht wieder zum Leben und macht Platz für bunte Farben. Bäume und Wiesen erscheinen in einem saftigen Grün: Pflanzen sowie blühende Blumen und Bäume überall. Es ist einfach atemberaubend schön.

Der Mai ist vor allem auch ein Blütenmonat und ein wichtiger Monat für die Bestäubung der Pflanzen. Wichtige Nahrungslieferanten für Insekten sind die Frühjahrsblüher. Dazu zählt auch die bekannte Schleifenblume, die Bienen und anderen Insekten die erste Nahrung bietet. Hinreissend zart muten die Blüten der Schleifenblume an: Ein geradezu überschäumendes Blütenmeer, das in Schnee-

weiss erstrahlt. In ihrer Blütezeit von April bis Mai, bei milden Frühlingstemperaturen auch schon ab März, bildet die Schleifenblume ein üppiges Blütenpolster in einem reinen Weiss. Typisch für alle Iberis-Arten sind die vierblättrigen Blüten, die in ihrer

Jeannine Stierli

Foto:

Form an kleine Schleifen erinnern. Daher rührt der deutsche Name Schleifenblume.

Heilpflanze der Antike

Das Blütenpolster eignet sich sehr gut für Steingärten, Mauerkronen, Steinfugen, Tröge, als Bodendecker und für Dachbegrünung. Die Schleifenblume ist ideal auch für Stadtgärten, da sich die Blume sehr gut anpasst und auf Umweltbelastungen unempfindlich reagiert. Das füllige Blütenkissen liebt einen warmen Platz und ist sehr hitzeresistent. Es braucht wenig Wasser und auch ohne viel Pflege blüht es unermüdlich. Schneidet man nach dem ersten Blütenflor die Triebe zurück, blüht die Schleifenblume eventuell im August/September noch einmal.

Schleifenblumen harmonieren sehr gut mit anderen blühenden Polsterstauden wie Blaukissen oder Polster-Phlox, mit Tulpen und mit Osterglocken. Die Gattung der Schleifenblumen (Iberis) gehört zur grossen Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) und umfasst rund 40 verschiedene Arten. Aus gärtnerischer Sicht eine der wertvollsten ist die Immergrüne Schleifenblume (Iberis sempervirens), die in unseren Breiten winterhart ist. Die Pflanze ist leicht giftig. Sie spielte aber bereits in der frühen Medizin der Römer und Griechen sowie auch in Iberien eine Rolle als Heilpflanze.

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Konsterniert und dankbar

Generalversammlung des HEV Aarau und Kulm

(mm) Konsterniert, aber auch dankbar sei sie, sagte Nationalrätin Maja Riniker in ihrer Grussbotschaft an der diesjährigen Generalversammlung des HEV Aarau und Kulm. Die Worte bezogen sich auf das Verschwinden der Credit Suisse, das am Tag zuvor in Bern bekanntgegeben wurde. Konsterniert, weil eine Bank von der Grösse und der Tradition der CS von einem Tag auf den anderen Tag Geschichte sei. Dankbar ist sie für die behördlich aufgegleiste Zwangsübernahme der CS durch die UBS. Die einen Tag vor der Generalversammlung in Aarau präsentierte Lösung bezeichnete sie als solide.

In ihrem politischen Tour d’Horizon kritisierte Riniker die Luzerner Stimmbevölkerung, die am 12. März 2023 mit einem Ja-Stimmenanteil von 65 Prozent einer Volksinitiative zugestimmt hat, welche die Vermietung von Wohnungen über Plattformen wie Airbnb nur noch während 90 Tagen gestattet. Beim Volksverdikt handle sich um einen Eingriff in die Freiheit von Vermietern.

Trübe Aussichten für die Abschaffung Riniker äusserte sich auch zur Behandlung der Vorlage zur Abschaffung des Eigenmietwerts in Bundesbern. Die beiden Kammern beziehungsweise deren vorberatende Kommissionen hätten die Vorlage derzeit an Sub-

kommissionen zur weiteren Ausarbeitung von Vorschlägen weitergereicht. Angesichts der Komplexität der Vorlage sei das Prozedere gerechtfertigt. Sie warnte vor zu viel Optimismus. Wegen sich abzeichnender Engpässe im eidgenössischen Finanzhaushalt dürfte die Abschaffung des Eigenmietwerts auf eidgenössischer Ebene einen schweren Stand haben.

In seinem Jahresbericht kam Thomas Hilfiker, Präsident des HEV Aargau, ebenfalls auf die Behandlung der Eigenmietwertvorlage zu sprechen. Für ihn ist die in Nationalrat und Ständerat behandelte Vorlage «überladen». Wegen der Abwesenheit des Präsidenten verlas Vizepräsidentin Karin Faes den Jahresbericht. Thema im Jahresbericht waren auch Geschäfte des HEV Schweiz, dessen Vorstand Hilfiker angehört. Dazu gehören die ablehnende Haltung zum indirekten Gegenvorschlag zur Gletscherinitiative, dem Bundesgesetz über die Ziele im Klimaschutz, die Innovation und die Stärkung der Energiesicherheit (KIG). Gegen das Gesetz hatte die SVP das Referendum ergriffen. Am 18. Juni kommt es zum eidgenössischen Urnengang. Der Vorstand HEV Schweiz stört sich am neuen Fördertopf zur Finanzierung des Ersatzes von Heizungsanlagen sowie an den Zwischenzielen der Absenkpfade der CO2-

Emissionen. Für den Gebäudesektor sind sie am restriktivsten, obwohl der Absenkpfad in diesem Sektor am grössten ist.

Ebenfalls auf wenig Gegenliebe stiessen im Berichtsjahr die bundesrätlichen Versorgungsentwürfe zum Thema Energiemangellage. Diese seien teils abenteuerlich und schwer nachvollziehbar gewesen. Auch der Vorstand HEV Aargau beugt sich derzeit über eine Energievorlage, nämlich die Teilrevision Energiegesetz. Nach der Abfuhr der Gesetzesrevision an der Urne im September 2020 hat der Regierungsrat eine neue Vorlage in die Anhörung geschickt. Für den Vorstand HEV Aargau enthalte die Vorlage immer noch zu viele Bestimmungen, die schon aus der gescheiterten Vorlage stammen, insbesondere was den Heizungsersatz anbelangt.

Mit 568 anwesenden Mitgliedern vermeldete Karin Faes einen neuen Rekord an Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Generalversammlung. Die Anwesenden stimmten der Wahl von Barbara Borer und Christoph Hindermann als neue Rechtsberater des HEV Aarau und Kulm zu.

Die nächste Generalversammlung HEV Aarau und Kulm findet statt am Montag, 18.3.24.

Eigenmietwert – never-ending Story

Generalversammlung des HEV Baden/Brugg/Zurzach

Inflation, die Eigenmietwertbesteuerung, sowohl auf Bundesebene als auch im Kanton, und Energie vorlagen gehörten zu den Haupthemen an der Generalversammlung des HEV Baden/Brugg/ Zurzach.

(mm) In seinem Jahresbericht verwies Andreas Senn, Präsident HEV Baden/ Brugg/Zurzach, an der diesjährigen Generalversammlung in Wettingen auf die etwas eingetrübte wirtschaftliche Entwicklung hin. Die weltweite Wirtschaftsleistung stagniere, in der Schweiz betrage nach mehreren Jahren Inflationsfreiheit die Teuerungsrate mehr als drei Prozent. Ein Lichtblick bilde immerhin die Konjunktur in der Schweiz. Die Arbeitslosigkeit sei im Berichtsjahr weiter zurückgegangen. 200’000 Menschen seien 2022 in die Schweiz gekommen. Das steigere die Nachfrage nach Wohnraum, verlängere aber gleichzeitig auch die Suche nach Wohnungen. Die Leerwohnungsziffer sei gesunken. Im abgelaufenen Jahr lag sie schweizweit durchschnittlich bei 1,3 Prozent. Im Kanton Aargau betrug sie 1,69 Prozent. Die hohe Nachfrage nach Wohnraum, höhere Energiepreise, steigende Hypothekarzinsen und knappes Bauland lassen die Wohnkosten steigen, das gelte sowohl für Wohneigentum als auch für Mietwohnungen.

Höhere Belastung im Aargau

Die geplante Abschaffung des Eigenmietwerts in Bundesbern entwickle sich zu einer never-ending Story, sagte Senn weiter. Die Vorlage marschiere durch die beiden Kammern des Bundesparlaments, sie werde an vorberatende Kommissionen und Subkommissionen weiter- und zurückgereicht. Er hoffe auf eine definitive Behandlung der Vorlage in der Herbstsession 2023.

Auch im Kanton Aargau werden Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer mit dem Eigenmietwert drangsaliert. Gemäss Verwaltungsgericht vom 16.9.20 sei die Eigenmietwertbesteuerung im Kanton zu niedrig. Sie soll angehoben werden auf mindestens 60 Prozent der Marktmiete. Die

Aargauer Regierung wolle sogar 62 Prozent. Im laufenden Jahr finde die zweite Lesung im Grossen Rat statt.

Ersatzwahl im Vorstand

Nachdem das Aargauer Stimmvolk im September 2020 die Teilrevision Energiegesetz abgelehnt hatte, werkelt der Regierungsrat nun an einer neuen Vorlage. Andreas Senn versicherte, der HEV Aargau werde über ihm wohlwollend gesinnte Politikerinnen und Politiker auf die Debatte im Grossen Rat Einfluss nehmen. Ziel sei es, Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer vor weiteren Auflagen, Einschränkungen und Mehrbelastungen zu schützen.

An der diesjährigen Generalversammlung trat Marianne Klöti von ihrer Funktion als Mitglied des Vorstands HEV Baden/Brugg/ Zurzach, dem sie 19 Jahre angehörte, zurück. Zur Nachfolgerin gewählt wurde Antonia Stutz, die wie ihre Vorgängerin als Rechtsanwältin tätig ist.

Markus Meier, Direktor HEV Schweiz, beleuchtete in seinem Gastreferat eine andere Seite der Eigenmietwertbesteuerung. Für ihn gehört sie unter anderem auch deshalb abgeschafft, weil sie das Schuldenmachen privater Haushalte fördere. Die Schweiz weise die höchste private ProKopf-Verschuldung weltweit auf. Für ihn böte die Abschaffung des Eigenmietwerts mit gleichzeitigem Verzicht auf den Schuldzinsabzug Gelegenheit, den Anreiz zur Verschuldung zu reduzieren.

Auch Meier kam auf die Wohnungsknappheit zu sprechen. Das sei nicht verwunderlich angesichts des Wachstums der Bevölkerung in der Schweiz. Am 31.12.22 wurden in der Schweiz 8,927 Mio. Menschen gezählt, hinzu kämen 100’000 Asylbewerber sowie

Flüchtlinge mit Schutzstatus S. Aufgrund stets neuer Bauvorschriften, wachsender Einpersonenhaushalte und Einsprachen gegen die Verdichtung erstaune es nicht, dass Wohnraum knapper und teurer werde.

Nein zu Strommehrverbrauch Wenig Freude bereiten Meier auch weitere politische Ereignisse. So führe die eingereichte Landschaftsinitiative zu einem absoluten Baumoratorium im Nichtbaugebiet, die sich in Vorbereitung befindende Revision des CO2-Gesetzes falle durch ein Mehr an Bürokratie auf, so durch Meldepflichten, selbst wenn Wärmepumpen-Heizungen durch ebensolche ersetzt würden, und der indirekte Gegenvorschlag zur Gletscherinitiative führe durch das anvisierte Verbot fossiler Heizungen zu einem massiven Mehrverbrauch an Strom. Dies gefährde die Strom-Versorgungssicherheit. Umstellen auf Wärmepumpen sei gut und recht, aber letztlich sei auch eine Wärmepumpe bloss eine leistungsoptimierte Elektroheizung, die den Stromverbrauch anheize – Strom, der im Winterhalbjahr immer knapper wird. Am 18. Juni 2023 kommt der indirekte Gegenvorschlag zur Gletscherinitiative vors Volk. Meier empfiehlt ein Nein an der Urne.

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Der HEV Freiamt lädt zu einer Führung ein Naturnahe Gärten

Donnerstag, 1. Juni 2023, 18 Uhr, Bremgarten

Gerne lädt Sie der Vorstand HEV Freiamt zu einer spannenden Führung ein mit Maya Bosshard, M. Sc. Biologie Pflanzenwissenschaften, SWO/Stiftung Wirtschaft und Ökologie. Im Verlaufe des zweistündigen Rundgangs können Sie sich von verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten inspirieren lassen.

18 Uhr Start beim Pyramidenbrunnen (Bahnhaltestelle Obertor), Bremgarten

20 Uhr Ende des Rundgangs bei der St. Josef Stiftung, Bremgarten

20 Uhr bis ca 21 Uhr Apéro riche für die Teilnehmenden im Restaurant JoJo (Provisorium)

Der Rundgang findet bei jeder Witterung statt. Er dauert zwei Stunden. Teilnehmende müssen deshalb gut zu Fuss sein.

Der Anlass ist für Mitglieder des HEV Freiamt kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist aus organisatorischen Gründen auf 30 Personen beschränkt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Berücksichtigung erfolgt gemäss Eingang der Anmeldung unter: events@hev-freiamt.ch. Bitte geben Sie Ihre Adresse und Mitgliedsnummer an. Pro Mitgliedsnummer können maximal zwei Personen angemeldet werden.

Generalversammlung 2023

Die diesjährige Generalversammlung des HEV Freiamt findet statt am Donnerstag, 11. Mai 2023, ab 18 Uhr Mehrzweckhalle Ammannsmatt, Sins

18.00 Uhr Öffnung der Eingangskontrolle

18.45 Uhr Abendessen

20.00 Uhr Generalversammlung anschliessend Auftritt Rock’n’Roll Club Sixteen, Luzern

Die Einladung wurde den Verbandsmitgliedern per Post zugestellt. Der Vorstand freut sich auf eine rege Teilnahme.

Hauseigentümerverband Aargau, Stadtturmstrasse 19/Tagblatthaus, 5400 Baden Tel. 056 200 50 50; Fax 056 222 90 18; www.hev-aargau.ch; E-Mail: info@hev-aargau.ch Art.-Nr.

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Mit Solarfassaden Wintersonne nutzen

Solaraktive Elemente, die in eine Fassade integriert sind, können zur Stromproduktion beitragen oder die Sonnenwärme thermisch nutzen. Obwohl die Vorteile solcher Fassaden bestens bekannt sind, werden sie bei der Planung von Neubauten und bei Sanierungen von Gebäuden noch viel zu wenig in Betracht gezogen oder gar realisiert.

Ressourcenschonend bauen, graue Energie vermeiden, Kreislaufwirtschaft betreiben, indem wiederverwendbare oder rückführbare Werkstoffe verwendet werden: Das sind Themen, die bei Neubauten und Gebäudesanierungen immer mehr Gewicht erhalten. Zudem ist die Gefahr von Energieengpässen noch lange nicht vom Tisch. Bei einigen neueren Bauprojekten ist es gelungen, all diese Themen bereits in der Planungsphase miteinzubeziehen und auf sinnvolle Art und Weise zukunftsweisende Lösungen zu realisieren.

Fassaden geeigneter als Dächer

Der Stromertrag durch Photovoltaik-Anlagen, die in die Fassade eingebaut sind,

fällt ausgeglichener aus, als bei Dachanlagen. Mitentscheidend dafür ist der Neigungswinkel der Photovoltaik-Module. Dachanlagen sind schräg montiert, Fassadenanlagen senkrecht. Auf dem Dach bleibt eher Schnee liegen und die Panels werden durch Staub, Sand, Regenwasser verschmutzt, was die Menge der Stromproduktion negativ beeinflusst. An einer Fassade bleibt an den senkrechten Solarpanels weniger Schmutz haften. Solche Fassadenanlagen haben den zusätzlichen Vorteil, dass sie vor allem im Winter zuverlässig Strom produzieren, weil bei einem tiefen Sonnenstand und damit einer flacheren Sonneneinstrahlung der Stromertrag höher ist. Voraussetzung ist natürlich eine optimale Ausrichtung der Anlage. Sie darf sich nicht im Schattenbereich

von umstehenden Gebäuden oder Bäumen befinden.

Potenzial ist gross

Es ist sehr attraktiv, Winterstrom zu erzeugen, denn er ist begehrt. Das Bundesamt für Energie (BFE) prognostizierte, dass es in der Schweiz möglich wäre, mit Fassaden-PV-Anlagen 17 Terawattstunden (TWh) Strom zu produzieren. Das entspricht der zweifachen Produktion des Atomkraftwerkes Gösgen. Hausdächer und -fassaden zusammen könnten jährlich gar 67 TWh Solarstrom erzeugen. Bei der Berechnung des möglichen Leistungsumfangs berücksichtigte das BFE nur Dächer mit einer Fläche von mindestens zehn Quadratmetern und einer guten Sonneneinstrahlung übers Jahr betrachtet. Gleichzeitig rechnete das BFE damit, dass die zur Verfügung stehenden Dächer zu 70 Prozent mit Photovoltaik-Modulen belegt sein würden. Auf den interaktiven Internetseiten sonnenfassade.ch und sonnendach. ch des BFE ist es möglich, für jede Immobilie in der Schweiz in Erfahrung zu bringen, wie gut die jeweilige Fassade oder das jeweilige Dach für die Nutzung von Solarenergie geeignet ist. Hausbesitzerinnen und -besitzer können sich also einfach selber orientieren. Genauso steht diese Informationsplattform Fachplanern und Architektinnen kostenlos zur Verfügung. So könnten sie das Potenzial einer Photovoltaik-Anlage eigentlich schon bei der Planung eines Gebäudes ausloten.

Warum hapert es?

Technisch gesehen ist es heute also kein Problem mehr, eine Fassade mit Solarpanels auszurüsten und sie damit in ein kleines effizientes Kraftwerk zu verwandeln. Es gibt viele Lösungsmöglichkeiten, Solarenergie mit Gebäuden zu gewinnen. Was also sind die möglichen Gründe, weshalb das grosse Potenzial der Stromgewinnung durch in

Häusern integrierte Solaranlagen nicht mehr und vor allem schneller genutzt wird? Sind es die Kosten oder die Ästhetik? Führen die Brandschutzauflagen zu Mehrkosten, die nicht alle Bauherrschaften zu tragen gewillt sind? Sind Fachplaner und Architektinnen nicht bereit, sich mit den neuen Möglichkeiten und Problemlösungen, die diese Technik bietet, zu befassen und sie konsequent einzuplanen und zu verwirklichen?

Angesichts der gesteckten Klimaziele weltweit und der drohenden Energieknappheit sind die Leistungen von Architektinnen und Ingenieuren im Gebäudebereich bei Neubauten und Gebäudesanierungen von grosser Wichtigkeit. Fachplanerinnen und Architekten können in dieser Thematik eine Schlüsselrolle übernehmen, denn meistens nehmen Bauherrschaften die Lösungsvorschläge der Fachleute an.

Heute verhalten sich viele Bauherrschaften und Architekten leider noch viel zu zögerlich. Die Möglichkeiten, den Eigen-

bedarf an Strom zu reduzieren und gleichzeitig erneuerbaren Solarstrom für die Allgemeinheit zu produzieren, sind vorhanden. Es gilt, sie wann immer möglich zu nutzen.

Gute Beispiele vorhanden

Es gibt inzwischen Architekturbüros, die sich auf das Bauen unter Miteinbeziehen der Solartechnik spezialisiert haben. Es existieren bereits einige Bauten, die auf der Nutzung der Sonnenenergie basieren. Bei Altbauten ist die Montage einer Solarfassade dann sinnvoll und wirtschaftlich, wenn eine Gesamtsanierung oder eine Sanierung der Gebäudehülle sowieso nötig ist. Dabei lassen sich Fassadendämmung und PV-Anlage gut miteinander kombinieren. Bei Neubauten können Solarmodule von Anfang an eingeplant werden und vielleicht auch optisch eine wichtige Rolle spielen.

Im Winter braucht es Strom

Die Schweiz importierte bisher im Winterhalbjahr (Oktober bis März) durchschnitt-

lich rund 4 TWh Strom. In der gleichen Zeit liegt der Verbrauch schweizweit jedoch bei 32 TWh. Die Menge des Stromimports ist stark von den Niederschlägen abhängig, da die Niederschlagsmenge entscheidend für die Füllstände der Speicherseen ist.

Um Gewissheit zu erhalten, ob es ohne fossile Energieträger und ohne Atomkraftwerke nach 2050 möglich ist, an sonnenarmen Wintertagen die Versorgung mithilfe der Photovoltaik zu gewährleisten, liess Energie Schweiz eine Studie erstellen. Die Studie zeigt auf, dass mit dem Ausbau der Photovoltaik rund 30 TWh Strom produziert werden könnten. Das ist das Zwölffache dessen, was heute produziert wird. Die Autoren der Studie prüften dabei drei verschiedene Szenarien, von denen das am vielversprechendsten ist, bei dem sich der Anteil von Solarstrom im Winter auf etwa 30 Prozent, also auf 9 TWh, erhöhen könn-

Fortsetzung Seite 30

Auf dem Gornergrat produziert diese Fassaden-PV-Anlage vor allem im Winter viel Strom.
Fotos: 3S Swiss Solar Solutions AG

te, wenn solche Anlagen gezielt gefördert würden.

Heute liegt der Stromverbrauch in der Schweiz im Winterhalbjahr bei über 30 TWh. Die Atomkraftwerke liefern im Winter rund 12 TWh. Die fallen nach deren Stilllegung weg. Gleichzeitig wird wohl

ein Grossteil der fossilen Heizungen durch Wärmepumpen ersetzt.

Laut einer Prognose der Empa ist die Zunahme der Wärmepumpen auf 75 Prozent verantwortlich dafür, dass sich der Strombedarf im Winterhalbjahr um 7,5 TWh erhöhen könnte. Dazu kommt die zuneh-

mende Verbreitung von Elektrofahrzeugen, welche ebenfalls auf Strom angewiesen sind. Die Empa geht bei ihrer Prognose davon aus, dass in den nächsten Jahren zwei Drittel aller Fahrten mit einem E-Auto zurückgelegt werden. Das würde den Stromverbrauch in diesem Bereich um 2 TWh erhöhen.

Thermische Solarnutzung

Gerade bei der Aufbereitung von Warmwasser kommt der thermischen Nutzung von Sonnenenergie eine grosse Bedeutung zu. Dachanlagen bestehen meist aus Flachkollektoren. Die Systeme sind nicht teuer und es sollte bei Neubauten eigentlich ein Muss sein, das warme Brauchwasser gratis von der Sonne aufwärmen zu lassen. Es ist heute zudem möglich, Fassaden so zu gestalten, dass sie die Solarthermie nutzen, um die nötige Energie zur Aufbereitung von Warmwasser und zur Unterstützung der Heizung zu generieren.

Im Gegensatz zu einer Photovoltaik-Anlage kann eine thermische Solaranlage auch an Flächen, die teilweise im Schatten liegen, noch gute Leistungen erzielen. Ein Grund dafür ist, dass thermische Solarkollektoren ein viel breiteres Spektrum des Sonnenlichts verwerten können als PV-Module. Deshalb sind die Einbussen beim Ertrag bei Abweichungen von der optimalen Sonneneinwirkung sehr gering. Im Gegensatz zu

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Bei der Sanierung dieses Wohnblocks in Biel wurde die Fassade zum PV-Kraftwerk.

einer PV-Anlage benötigt ein thermische Solaranlage jedoch zwingend einen Energiespeicher, um die Sonnenwärme einzulagern.

Kombinieren ist ebenfalls möglich Es gibt Module, die sowohl Solarstrom als auch Heizwärme erzeugen können. Sie werden als Hybrid- oder Kombimodul bezeichnet. Die Begriffe Thermovoltaik oder Photothermie finden für die Mischung der beiden Techniken ebenfalls Verwendung. Die Kombimodule sind jedoch ein Kompromiss, der nicht optimal ist. Denn PV-Module liefern bei niedrigen Temperaturen mehr Strom. Die thermische Solaranlage hingegen benötigt hohe Temperaturen, damit sie genügend Wärme für die Aufbereitung des Brauchwassers oder zur Unterstützung der Heizung erzeugen kann.

Die Grafik zeigt den Vergleich der Nutzleistung der drei verschiedenen Solarmodule unter der Annahme, sie sind senkrecht in einer Fassade integriert oder darauf mon-

Anlagetyp Energieform

Solarstromfassade Strom

tiert, bei wolkenlosem Himmel zur Mittagszeit (bei einer Fläche von 1,6 m2).

Je nach Produkt können sich die elektrischen oder thermischen Anteile an der Gesamtleistung unterscheiden. Hybridanlagen machen dort Sinn, wo ein steter Bedarf an Warmwasser besteht, beispielsweise in Krankenhäusern oder Schwimmbädern. Bei privaten Einfamilienhäusern ist ein Hybridmodul nur dann sinnvoll, wenn eine Erdwärmepumpe vorhanden ist und alle Systeme zusammenwirken und aufeinander abgestimmt sind. Ist das der Fall, wird die Wärme im Sommer in der Erde gespeichert und dann im Winter genutzt.

Sparen und Effizienz immer noch wichtig Das Bundesamt für Energie (BFE) hält in einem Bericht fest, dass sich der heutige Strombedarf um 24 bis 40 Prozent senken liesse. Allein schon die neuen Technologien, die auf dem Markt verfügbar sind, können ohne Komforteinbusse und ohne strengere Gesetzesvorgaben viel bewirken. So könnten

Modultyp

Solarmodul (Photovoltaik)

mit dem Ersatz von Elektroheizungen durch Wärmepumpen in diesem Bereich etwa 50 bis 70 Prozent der bisherigen Strommenge von 3 TWh eingespart werden. Meist sind die Umwälzpumpen bei Heizanlagen zu gross dimensioniert. Der Gesamtverbrauch in diesem Bereich liegt gemäss BFE bei rund 0,89 TWh. Hier könnte man 60 bis 80 Prozent Strom einsparen. Den Stromverbrauch bei der Beleuchtung, der 5,5 TWh ausmacht, könnte man um 50 bis 70 Prozent reduzieren. Das gleiche gilt für Elektroboiler. Hier liegt der Verbrauch bei 1,92 TWh. Das Einsparpotenzial liegt hier zwischen 45 und 65 Prozent.

Mit Sparmassnahmen, die einfach umzusetzen sind, sowie einem Ausbau von PV-Anlagen und thermischen Solaranlagen an Fassaden und auf Dächern, wo immer dies möglich ist, könnte die Schweiz dem Winter künftig in aller Ruhe entgegensehen.

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Solarmodule aus dem Berner Oberland

Anfang Januar 2023 verlieh das Bundesamt für Energie zum 16. Mal den renommierten Schweizer Energiepreis Watt d’Or. In der Kategorie «Erneuerbare Energien» erhielt das Unternehmen 3S Swiss Solar Solutions aus Gwatt bei Thun den Watt d’Or 2023. Ein kurzes Portrait.

Die jüngere Generation wird kaum wissen, dass die Schweiz einmal die führende Solarstromnation in Europa war. Zu den Pionierinnen gehört die Firma 3S Swiss Solar Solutions in Gwatt bei Thun. Seit über zwanzig Jahren stellt sie die von ihr entwickelten ästhetischen Solarmodule für gebäudeintegrierte Photovoltaik her. In diesen zwei Jahrzehnten ging die Firma durch Höhen und Tiefen. Heute läuft die Produktion wieder auf Hochtouren. Dies auch aufgrund der neuen, hochmodernen Produktionslinie, die im August 2021 in Betrieb genommen wurde. Dank ihr kann der Solarproduzent die stark wachsende Nachfrage nach schönen Photovoltaik-Anlagen in Topqualität erfolgreich bedienen.

Rund 20 Jahre lang, von Mitte der 1980erJahre bis zum Beginn des neuen Jahrtausends, war die Schweiz in Europa die führende Nation beim Solarstrom. «Die Erdölkrise von 1973 brachte die erste Welle von Schweizer Solarpionieren hervor», erinnert sich Patrick Hofer-Noser, Inhaber und CEO von 3S Swiss Solar Solutions. «Ich stieg in der zweiten Welle ein, die nach der Klimakonferenz von Rio im Jahr 1992 begann.» In den 1990er-Jahren wurde beispielsweise das «Burgdorfer Modell» eingeführt, das jede eingespeiste Kilowattstunde Solarstrom mit einem Franken vergütete. Auch die BKW Energie setzte auf Solarstrom und erstellte 1992 auf dem Mont Soleil das damals grösste Solarkraftwerk Europas mit einer Leistung von 500 Kilowatt. Bis Anfang der 2000er-Jahre produ-

zierte die Schweiz pro Kopf mehr Solarstrom als Deutschland.

Automatisierte Produktion

«Jetzt sind wir in der dritten Welle: Wir brauchen rasch viel mehr Photovoltaik als bisher geplant war», bringt Patrick Hofer-Noser die Herausforderung auf den Punkt. 300 Installationsbetriebe kaufen bei 3S ein, so dass pro Tag schätzungsweise 15 bis 20 Gebäude mit 3S-Modulen bestückt werden. Seit der Firmengründung wurden gesamthaft über 14’000 Solardächer, -fassaden und -balkongeländern installiert.

Im Laufe der Jahre wurde selbstverständlich das Produkteportfolio in Zusammenarbeit mit Hochschulen und Start-ups erweitert.

Brigitte Müller, Redaktorin
Durch das rahmenlose Design besitzen die Module eine ausgezeichnete Selbstreinigung.

Gleichzeitig wurden automatisierte Produktionslinien entwickelt und eingeführt. Diese Automatisierung der Produktion ermöglicht das heutige starke Wachstum.

100 Prozent Swissness

3S Swiss Solar Solutions ist spezialisiert auf kleinere und individuelle PV-Elemente in allen möglichen Formen und Farben. Die Solarmodule werden nicht auf dem Dach montiert, sondern direkt in die Gebäudehülle – dem Dach, der Fassade oder dem Balkongeländer – integriert. Sie sind in unterschiedlichen Dimensionen verfügbar, vielfältig einsetzbar und in verschiedenen Farben erhältlich. Sie sind damit Ziegel, Balkongeländer oder Fassadenelemente –und produzieren Strom. Gleichzeitig sind sie sehr robust und können blendfrei hergestellt werden. Patrick Hofer-Noser erklärt: «Unsere Module sind Bauprodukte, die höchsten Ansprüchen genügen. Sie halten beispielsweise dem Einschlag von fünf Zentimeter grossen Hagelkörnern stand.» Zudem ist die Anzahl der Komponenten auf ein Minimum beschränkt. Einfache Haken und Wasserablaufrinnen sind direkt auf der Dachlattung befestigt. Der Systemaufbau gewährleistet durch eine optimale Hinterlüftung an jedem Solarmodul maximale Energieerträge. Durch das rahmenlose Design besitzen die Module zudem eine ausgezeichnete Selbstreinigung und sind auch für alpine Regionen geeignet.

Solarästhetik für die Zukunft

Rund 110 Mitarbeitende arbeiten derzeit in Gwatt. «Wir sind ein super Team und es klopfen qualifizierte Leute an, die mit uns an etwas Sinnvollem arbeiten wollen. Zudem bilden wir eigene Fachkräfte aus», freut sich Patrick Hofer-Noser. Und wird nicht müde zu betonen, dass die Schweiz und ganz Europa endlich aufwachen müssen, um im Photovoltaik-Markt, der heute von China dominiert wird, mit dem raschen Aufbau von eigenen Wertschöpfungsketten wieder eine Rolle zu spielen. «Unsere Vision ist, dass alle Dächer, Fassaden und Balkone in der Schweiz schön aussehen und gleichzeitig Strom produzieren.»

gleichzeitig die Dachziegel.

Schweizer Energiepreis Watt d’Or

Innovative Schweizer Unternehmen und Hochschulen setzen die Energiezukunft bereits heute erfolgreich und mutig in die Praxis um. Zu ihren Ehren hat das Bundesamt für Energie den Watt d’Or geschaffen, das Gütesiegel für Energieexzellenz. 2007 wurde der Watt d’Or zum ersten Mal verliehen. Das Ziel ist es, aussergewöhnliche Leistungen im Energiebereich bekannt zu machen. Der Preis soll Wirtschaft, Politik und die breite Öffentlichkeit motivieren, die Vorteile innovativer Energietechnologien für sich zu entdecken.

Der ETH-Ingenieur und Schweizer Solarpionier Patrick Hofer-Noser.
Die Solarmodule von 3S Swiss Solar Solutions sind
Fotos:
3S Swiss Solar Solutions AG

Ein Strohhaus mit Gründach

Die graue Energie, die für die Herstellung, die Nutzung und die Entsorgung von Baumaterialien aufgewendet wird, ist für Bauherrschaften und Architekten mit Weitsicht schon länger ein Thema. Mit der lasttragenden Strohballenbauweise lassen sich nachhaltige Bauten realisieren, die deutlich weniger graue Energie beinhalten.

An der oberen Dachkante sind eine thermische und eine PV-Anlage installiert.

Geschichte des Strohballenhauses

Die Strohballenbauweise – das Bauen und Dämmen mit Strohballen – ist in den USA seit 1900 eine weit verbreitete Technik, um schnell, kostengünstig, einfach und effizient Häuser zu errichten. Erst in den 1970er-Jahren sprang die Begeisterung für diese nachhaltige Bauweise auf andere Länder über. Weltweit existieren mittlerweile mehr als Zehntausend Strohballenhäuser. Die ältesten davon wurden bereits 1895 gebaut und weisen auch heute kaum merkliche Bauschäden auf.

Es gibt Bauherrschaften, die Wert auf Nachhaltigkeit und Ökologie legen, wenn sie ein Haus bauen. Ein Beispiel dafür ist die Familie Wegmann-Gasser, die im Kanton Glarus ein Niedrigenergiehaus ohne Heizung erbauen wollte. Sie nahmen mit Werner Schmidt aus Trun Kontakt auf, weil dessen Architekturbüro für ökologisch sinnvolle und ungewöhnliche Bauten bekannt ist. Die Gebäudehülle und die tragenden Innenwände des Hauses der Familie Wegmann-Gasser bestehen aus Strohballen und das steile Schrägdach ist sogar begrünt. Im Jahr 2008 war der Bau des Hauses nach sieben Monaten Bauzeit abgeschlossen. Die Bauweise hat sich also bewährt und die Familie Wegmann-Gasser ist vollkommen zufrieden mit der getroffenen Wahl.

Strohballenbauweise ist erprobt

Das Architekturatelier von Werner Schmidt ist seit den 1990er-Jahren spezialisiert auf nachhaltiges und ökologisches Bauen. Am Anfang stand für Werner Schmidt die Frage im Mittelpunkt: Welche Bedeutung, welches Gewicht hat die Energie, die in einem Haus steckt, für die Umwelt und die Natur, bezogen auf die Baumaterialien, den Betrieb und die spätere Entsorgung. Dabei zählt für Schmidt ebenfalls die graue Energie, die in allem steckt. In den Anfängen baute Schmidt beispielsweise ein Haus mit einer Dämmung aus Steinwolle. Da steckt jedoch viel graue Energie drin, weil die Herstellung der Steinwolle energieintensiv ist. Bei einer Dämmung aus Styropor entstehen die Probleme beim Abbruch des Hauses, da das Material ein Erdölprodukt ist. Werner Schmidt suchte also nach einem Baustoff, der keine Probleme bei der Entsorgung bereitet und der bei der Herstellung einen möglichst kleinen

Energieaufwand erfordert. Gleichzeitig sollte das Gebäude, während es bewohnt ist, nur wenig Energie im Alltag benötigen und im besten Fall ohne Heizung auskommen. Deshalb begann er, sich mit der Strohballenbauweise auseinanderzusetzen. Ihn beschäftigte zudem die Tatsache, dass viele Standorte im alpinen Graubünden im Winter nicht so viel Energie zum Heizen benötigen, weil ab einer gewissen Höhe auch im Winterhalbjahr sehr oft die Sonne scheint und deren Energie zusätzlich nutzbar ist. So kam er auf die sogenannte lasttragende Strohballenbauweise und baute Ende der 1990-er Jahre das erste Gebäude aus Strohballen. Inzwischen plante und baute Werner Schmidt über 60 Häuser auf diese Weise.

Wenn immer möglich, wird für die Ballen Stroh aus der Nähe verwendet. Beim Bau eines Hauses in Muri konnte Schmidt die Ballen bei einem Getreidebauer aus der Nachbarschaft bestellen. Da in der Schweiz der Anbau von Getreide für die Bauern finanziell weniger attraktiv ist als die Viehwirtschaft, ist es jedoch schwierig, für alle Strohballenhäuser heimisches Baumaterial

zu finden. Ein Drittel des benötigten Strohs stammt deshalb aus dem umliegenden Ausland. Das meiste kommt aus dem Süddeutschen Raum, der für den grossflächigen Getreideanbau bekannt ist.

Hygiene gewährleistet

Im Normalfall plant das Architekturbüro den Bau des Gebäudes so, dass die zu verbauenden Strohballen nicht zerschnitten werden müssen. Die Masse der grossen Ballen sind: 120 cm breit, 70 cm hoch und 240 cm lang. Sie werden Jumboballen genannt. Die kleinen Strohballen messen 38 cm, 50 cm und 100 cm. Stroh als Baumaterial ist für Werner Schmidt ideal. Es steckt wenig graue Energie drin, es dämmt gut, so dass der Energieverbrauch des Hauses sehr niedrig ist und Stroh kann problemlos entsorgt werden, wenn das Haus abgerissen wird. Das sind Eigenschaften, die für die Ziele des Architekturbüros in Trun stehen: Lebensqualität und Unabhängigkeit.

Bei den erstellten 60 Bauten gab es nur zweimal Probleme. In beiden Fällen war im Stroh beim Verbauen noch Restfeuchte vorhan-

den. Die Feuchtigkeit bildet einen idealen Nährboden für Staubläuse. Wer Geduld hat und vor Staubläusen keine panische Angst hat (sie sind für den Menschen absolut ungefährlich), kann einfach abwarten. Sobald die Strohballen ganz getrocknet sind, sind sie für die Staubläuse kein Aufenthaltsort mehr. Sie verschwinden also von selbst. Wer eine Staublaus- Phobie hat oder ungeduldig ist, kann die kleinen Viecher chemisch abtöten lassen, ohne dass Rückstände des Mittels zurückbleiben.

Wenn die Strohballen von Fachleuten verbaut werden, die ihr Handwerk verstehen, gibt es auch mit anderem Ungeziefer oder Mäusen keine Probleme. Richtig verarbeitet und verputzt, sind Strohballen als Baumaterial, was Schädlinge anbelangt, unproblematisch.

Wer sucht, der findet Das Ehepaar Wegmann-Gasser hatte klare Vorstellungen von dem Haus, das sie in

Fortsetzung Seite 37

Obwohl die Dachneigung 45° beträgt, war die Begrünung problemlos machbar.
Fotos: Andrea Bocco / AWS

vistaflex – Glas-Faltwand

Erweiterung des Lebensraumes

vistaflex ist eine thermisch getrennte Glas-Faltwand mit 3-fach-Isolierverglasung (Ug-Wert 0.6 W/m²K) und schlankem Design. Sie kann auf vielfältige Weise eingesetzt werden. Ob bei Neubauten oder Sanierungen – die isolierte Glas-Faltwand eignet sich ideal für Wohnraumabschlüsse, Gebäude-Aussenhüllen, beheizte Wohnräume und Wintergärten oder auch für die Gastro-

nomie. Tageslicht und Sonne durchfluten Wohnraum oder Wintergärten und schaffen ein helles, grosszügiges Ambiente.

Das System besteht aus einzelnen, verbundenen Glasflügeln. Um die Verglasung zu öffnen, wird der Erstflügel wie eine herkömmliche Tür geöffnet. Danach kann das Paket als Ganzes auf eine Seite geschoben werden, was die Übergänge zwischen drinnen und draussen fliessend werden lässt. Schmale Aluminiumprofile von hoher Stabilität sorgen bei grösster Sicherheit und guten Isolationseigenschaften für Eleganz und Leichtigkeit. Unauffällig integrierte Bänder und langlebige Laufwagen mit Edelstahlrollen gewährleisten einfache Bedienbarkeit. Die Glas-Faltwand ist unten laufend, nach aussen oder innen öffnend und auch mit pfostenloser Ecke lieferbar.

Verkauf über Fachhandel

Im Showroom in Wettingen kann die Funktionsweise der verschiedenen Verglasungssysteme verglichen und ausprobiert werden. Als Systementwickler verkauft die mobileGlas AG ausschliesslich über den Fachhandel. Für die Montage vermittelt die mobileGlas AG auf Wunsch einen professionellen Fachpartner. Eine Voranmeldung für den Besuch der Ausstellung wird empfohlen.

mobileGlas AG

Landstrasse 176

5430 Wettingen

Tel. 056 426 55 55 www.mobileglas.ch

MHZ INSEKTENSCHUTZ – KEINE CHANCE FÜR INSEKTEN UND POLLEN

Ausgeklügelte Technik und das Mehr an Qualität und Komfort zeichnen jedes MHZ Insektenschutz-Produkt aus. Nahezu unsichtbar schützen die Insektenschutz-Anlagen effektiv vor ungebetenen Gästen - passgenau wie eine zweite Haut. Mit einer breiten Auswahl an Insektenschutz- und Spezialgeweben erfüllt MHZ unterschiedliche Ansprüche. Beispielsweise halten Sie mit dem Polltec®-Gewebe Insekten und Pollen gleichermassen aus Ihren Räumen fern.

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Foto: Barmade AG, Willisau
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Glarus bauen wollten. Dabei standen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Vordergrund. Im Zuge ihrer Nachforschungen für den Bau eines Niedrigenergiehauses stiessen sie bald einmal auf das Architekturbüro von Werner Schmidt. Bei der Planung des Bauprojekts in Glarus stellte sich jedoch die Frage, ob das Haus wirklich ganz ohne Heizung auskommen wird. In Gebieten mit Nebel oder an Lagen mit wenig Wintersonne, wie das im Glarnerland zwischen den hohen Bergstöcken meist der Fall ist, ist ein Niedrigenergiehaus ohne Heizung eine grosse Herausforderung.

Das entstandene Einfamilienhaus besteht aus Jumbo-Strohballen und verfügt über eine Wohnraumfläche von 190 m2 und kalte Räumlichkeiten von 40 m2. Der Strohboden liegt auf einer unterlüfteten Konstruktion aus Punktfundamenten und Querlagen aus Holzbalken. Die Aussenluft kann unter der Konstruktion gut zirkulieren. So kann sich unter dem Haus keine Feuchtigkeit ansammeln.

Das Haus weist noch eine weitere Besonderheit auf: ein begrüntes Dach! Obwohl das Dach eine Schräge von 45° aufweist. Unterhalb des Dachfirstes befinden sich auf der Südseite Photovoltaik-Panels. Zudem sorgt eine thermische Solaranlage für warmes Brauchwasser. Das Regenwasser wird aufgefangen und verwertet. Kurt Wegmann ist gelernter Gärtner und hat sich mit Feuereifer und Fachwissen der Bepflanzung des Daches und der Umgebung gewidmet. Für die Bepflanzung erhielt das Dach einen hölzernen Gitterrost, der 15 cm tief ist und mit Granulat gefüllt ist. So rutscht der Untergrund, den die Pflanzen zum Wachsen benötigen, trotz der starken Neigung der Dachfläche nicht zu Boden. Die beiden Dachflächen präsentieren sich im Bewuchs heute ganz verschieden. Auf der Nordseite fühlen sich andere Pflanzen heimisch, als auf der Südseite.

Damit die Familie im Winter bestimmt nicht frieren muss, befindet sich in der Stube ein kleiner Holzofen. Das Haus ist also fast gänzlich energie-autark und die Betriebskosten sind sehr niedrig.

Fotos: Andrea Bocco / AWS
Gebäudehülle und tragende Wände bestehen aus Strohballen.
Bald ist das Haus fertiggestellt. Die gesamte Bauzeit betrug sieben Monate.
Der Unterbau des Steildaches besteht aus Holz, das später mit einem Holzrost bedeckt wird.

Ruhig schlafen bei offenem Fenster

Wer im Sommer ohne Sorgen Fenster und Türen öffnen und den Besuch von Insekten vermeiden möchte, sollte sich um Insektenschutzgitter kümmern. Auch alle, die allergisch auf Pollen sind. Hochwertige Produkte ermöglichen den effektiven Schutz vor Insekten sowie Pollen und sorgen somit für entspannte Abende und einen tiefen Schlaf.

Eine Fliegenklappe ermöglicht leider keinen entspannten Schlaf.

Schneller als gedacht, fliegen unliebsame Gäste wie Mücken, Fliegen und Wespen im Sommer in die Wohnung. Wer schon versucht hat, mit einer Fliegenklappe oder mit einem chemischen Mittel die lästigen Viecher zu verjagen, weiss um das Scheitern solcher Aktivitäten. Ein Insektenschutzgitter ermöglicht den Schutz vor Insekten ohne Einsatz von Chemie und erlaubt, Fenster und Türen sorglos zu öffnen: Der Wohnraum bleibt insektenfrei. Immer mehr von Bedeutung ist auch der Pollenschutz. So gehört Heuschnupfen zu den häufigsten Allergien in der Schweiz. Wer die Folgen von Heuschnupfen kennt – brennende Augen, juckende Nase oder lästiges Niesen –wird sich für ein Pollenschutz-System interessieren. Die enge und feine Maschenweite bietet guten Schutz vor Blütenstaub, ob von

Bäumen, Gräsern, Sträuchern, Getreide oder Wildkräutern. Die Pollenschutz- und die Insektenschutz-Systeme können kombiniert werden.

Licht- und Luftdurchlässigkeit

Das Gewebe eines hochwertigen Insektenschutzes besitzt eine hohe Licht- und Luftdurchlässigkeit und zeichnet sich durch eine klare Durchsicht aus, so dass das Gewebe von innen wie von aussen kaum wahrnehmbar ist. Selbstverständlich ist das Gewebe witterungsbeständig und sehr reissfest, auch dann, wenn ein Fussball darauf landet. Neben bewährten transparenten Geweben kommen auch Spezialgewebe zum Einsatz: Unter anderem gibt es Elektrosmog-Schutzgitter oder wie erwähnt für Allergiker einen zuverlässigen Pollenschutz. Solche Spezialgitter werden beispielsweise vom Insektenschutzgitter-Hersteller G & H angeboten.

Die Schweizer Firma ist führend bei der Herstellung von Insektenschutzgittern und bietet ihren Kunden von der Beratung zu Hause, über die Herstellung im Werk bis hin zur Montage vor Ort einen umfangreichen Service an. Nachdem zusammen mit dem Kundenberater das gewünschte Produkt definiert wurde, wird dieses in den modern eingerichteten Produktionshallen am Hauptsitz in Birsfelden auf Mass gefertigt. Von Birsfelden aus werden Kunden in der ganzen Schweiz beliefert.

Schutzgitter mit Spannrahmen Je nach Bedarf und Vorlieben stehen eine Auswahl an verschiedenen Modellen zur Verfügung, die man nach Fensterart und Türgrösse auf Mass anfertigen lassen kann. Sei es ein Holz-, Kunststoff- oder Aluminiumfenster: Ein Spannrahmen ermöglicht eine Vielfalt an individuellen Einbauvarian-

Brigitte Müller, Reaktorin

ten für ein Schutzgitter. Der schlichte Spannrahmen und das transparente Gewebe machen das Schutzgitter fast unsichtbar. Die Befestigung des Spannrahmens am Fenster erfolgt meist, ohne zu bohren, über Einhängewinkel aus Edelstahl. Die tägliche Bedienung ist kinderleicht – ebenso die Reinigung von Fenster oder Schutzgitter, ist doch die Einhängung so konstruiert, dass das Schutzgitter einfach entfernt werden kann. Von Vorteil ist, wenn ein InsektenschutzSystem beispielsweise des Fensterspezialisten Ego Kiefer bereits bei der Planung berücksichtigt wird. Grundsätzlich lohnt sich die Beratung durch eine Fachperson.

Flexible Drehrahmen

Insektenschutz-Drehrahmen werden oft bei stark frequentierten Türen und Fenstern eingesetzt. Solche Drehrahmen müssen robust, stabil und bedienungsfreundlich sein. Bei qualitativ hochwertigen Produkten sind die Scharniere und die ergonomischen Griffe aus Metall, damit sie auch nach jahrelangem Gebrauch zuverlässig funktionieren und optisch ansprechend bleiben. Auf Wunsch können Drehtüren mit einem Türschliesser oder einer Verriegelung ausgestattet werden.

Bequeme Pendeltür

Eine Pendeltür ermöglicht ein bequemes Öffnen in beide Richtungen, ohne dass man dabei eine Hand zur Bedienung frei

haben muss. Sie schliesst sehr leise und von selbst, was besonders bei Kindern wichtig ist. Aus diesen Gründen sind Pendeltüren beliebt, auch weil sie mit wenigen, einfachen Handgriffen selbst aus- und wieder eingehängt werden können.

Elegante Schiebeanlagen werden hauptsächlich bei grossen Öffnungen verwendet, beispielsweise bei Hebeschiebetüren, Wintergärten oder bei Balkon- und Terrassenöffnungen. Zum Einsatz kommen ein- bis sechsflügelige Anlagen.

Rollos für Fenster und Türen

Ein Rollo ist flexibel: mal offen, mal geschlossen. Durch die einstellbare Federkraft bleibt die Zugschiene an jeder gewünschten

Stelle selbsthemmend stehen. Besonders für Dachfenster ist ein Rollo die beste Lösung. Zur einfachen Bedienung wird das Rollo innen am Fenster montiert. Wird das Dachfenster gereinigt, kann das Rollo mit wenigen Handgriffen ausgehängt werden.

Für Türen werden ebenfalls oft Rollos eingesetzt. Diese können manuell bedient oder elektrisch betrieben werden. Für die bequeme Bedienung stehen entweder Funkhandsender oder Wandbedienelemente zur Verfügung.

Weitere Informationen www.g-h.ch www.egokiefer.ch www.velux.ch

Unterschiedliche Möglichkeiten an Insekten- und Pollenschutzgittern.

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Viel Tageslicht und Frischluft

Das Einfamilienhaus in Bottenwil im Kanton Aargau kommt unter anderem dank der cleveren Nutzung von Dachfenstern zu viel frischer Luft und viel Tageslicht. Das im Innern aus Beton und Tannenholz erstellte Einfamilienhaus zeichnet sich zudem durch eine gute Energiebilanz aus.

Das kompakt gebaute Einfamilienhaus mit einer Fassade aus Weisstanne und Zedernschindeln ist im beschaulichen Dorf Bottenwil im Kanton Aargau wohl ein architektonischer Höhepunkt. Doch nicht nur von aussen ist das vom österreichischen Architekten Juri Troy entworfene Haus einzigartig. Im Innern sorgt eine Mischung aus Beton und Tannenholz für ein behagliches und luftiges Ambiente und die natürliche Belüftung erzielt eine gute Energiebilanz. Zudem sorgen die Dachfenster von Velux für viel Tageslicht in allen Räumen. Der Besitzer des Einfamilienhauses wurde aufgrund des «Velux Sunlighthouses», dem ersten CO2-neutralen Haus in Österreich, auf den Architekten Juri Troy aus dem

österreichischen Vorarlberg aufmerksam. Dessen Arbeit und Architekturverständnis waren nach dem persönlichen Kennenlernen so überzeugend, dass der Aargauer den österreichischen Architekten mit dem Bau seines eigenen Hauses beauftragte.

Am Steilhang

Bei der Planung des Hauses und betreffend Form des künftigen Wohngebäudes gab es einige Vorschriften zu beachten. Das sehr steil gelegene Gelände durfte nicht verändert werden und der Zugang zur Strasse musste gewährleistet bleiben. Zudem spielte für den Besitzer wie auch für den Architekten Tageslicht von Beginn an eine zentrale Rolle. Daher entschieden sie sich für ein Satteldach, das sich auf jeder Ebene zur Landschaft hin öffnet und von allen mögli-

Die Erschliessung erfolgt über eine auf Strassenniveau liegende, grossteils versenkte Garage.

Fotos: Jürg Zimmermann

chen Seiten Tageslicht einfängt. So entstand ein dreistöckiges Einfamilienhaus mit Zugang und Garageneinfahrt direkt von der Strasse her. Der unterste Stock ist dabei teilweise in den Hang eingegraben und über eine lange Treppe gelangt man in den mittleren Stock, in dem sich der Wohnbereich inklusive Terrasse befindet.

Beton und Holz sorgen für Kontrast Bereits bei der Garageneinfahrt sind zwei zentrale Baustoffe erkennbar, die sich auch im Inneren des Hauses wiederfinden – Beton und Tannenholz. Dabei sorgt das Grau des unbehandelten Betons für einen wohltuenden Kontrast zur warmen Ausstrahlung des Holzes. Das Dachgeschoss mit einem offenen Arbeitsbereich, einem Schlafzimmer, einem Gästezimmer und einem Bad mit Sauna scheint praktisch aus einem einzigen Stück Holz gefertigt und erhält durch das Tageslicht fast etwas Sakrales. Auch der Wohnbereich und die Küche werden dank einer grossen Fensterfront und grossen verglasten Balkontüren mit viel Tageslicht durchflutet. Die Einrichtung ist grundsätzlich bescheiden und einfach, während ausgewählte Designerstücke die Räume effektvoll aufwerten. Einige Gegenstände wie etwa das Sideboard im Arbeitsbereich, der Kamin, das Bett und die Nachttische stammen aus dem österreichischen Vorarlberg.

Höherer Lichteinfall mit Dachfenstern Die vier nach Norden und die zwei nach Süden ausgerichteten Dachfenster lassen ebenso viel Tageslicht wie frische Luft in die Räume. Im oberen Stock liegen das Schlafzimmer und das Gästezimmer direkt nebeneinander. Um beide Räume optimal mit Tageslicht zu versorgen, entschied sich der Architekt für einen cleveren Trick. Auf der Nordseite belichten zwei Dachfenster das Schlafzimmer und zwei weitere leiten das

Sechs Dachfenster sorgen für sanftes Tageslicht und frische Luft in den darunterliegenden Räumen.

Licht durch Schächte in das Gästezimmer, welches mit den Öffnungen auf der gegenüberliegenden Dachschräge verbunden ist. Die tiefen Schächte ermöglichen das gezielte Leiten des Lichts bis ins Innere des Gebäudes. Durch ein zusätzliches Fenster in der Fassade hat man deshalb vom Schlafzimmer aus einen tollen Ausblick in die Landschaft. Die Dachfenster ermöglichen einen wesentlich höheren Lichteinfall, lassen das gleichmässige Nordlicht bis ins Gästezimmer dringen und sorgen so für eine diffuse Belichtung.

Gute Energiebilanz

Die Dachfenster sind zudem entscheidend für die natürliche Belüftung. «Es genügt, sie

zusammen mit den Terrassentüren auf der unteren Ebene zu öffnen, damit die warme, verbrauchte Luft nach oben strömt. Das ist der gute alte Kamineffekt. Die untere Seite des Hauses liegt im Erdboden, sie heizt sich nicht so stark auf, so dass beim Lüften die kalte Luft in die oberen Stockwerke gesaugt wird», erklärt der Architekt Juri Troy. So wird das Einfamilienhaus in der warmen Jahreszeit natürlich belüftet. Wie bei vorherigen Projekten war es ihm auch in Bottenwil ein Anliegen, mit heimischen, nachwachsenden Rohstoffen zu arbeiten. Durch die Holzriegelbauweise kann der Holzbedarf minimiert werden und als Dämmstoff wird das Recyclingprodukt Zellulose verwendet. Das Gebäude ist zudem mit

Der Holzriegelbau ist aussen mit Schindeln verkleidet. Die Dachfenster sind zentral für viel Tageslicht.

einer Wärmepumpe mit Tiefenbohrung und einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmetauscher ausgestattet. Dank der kompakten Gebäudeform und der guten Dämmwerte erreicht das Wohnhaus den Schweizer Minergie-P-Standard. Die Dachfenster aus einheimischem Nadelholz sorgen nicht nur für viel Tageslicht und Frischluft, sondern weisen auch einen niedrigen U-Wert von 0,8 auf. Dieser Wärmedurchgangskoeffizient wird verwendet, um die Wärmedämmfähigkeit von Baumaterialien zu bestimmen. Gemeinsam mit der natürlichen Belüftung und der ausgeklügelten Bauweise trägt dieser zu einer guten Klimabilanz des Einfamilienhauses in Bottenwil bei.

Das eingebaute Cheminée als dominantes Objekt im Wohnbereich.

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Bettfedern reinigen und rein in den Frühling!

Genauso wie jedes Auto regelmässig einen Service benötigt, so tut auch eine Reinigung der Daunenduvets und Kissen von Zeit zu Zeit gut! Es schläft sich wieder wohler darin und man verlängert deren Lebensdauer. Wie oft sollten Bettwaren fachmännisch gereinigt werden? Durch Schwitzen und, je nach Schlafgewohnheit, auf dem Duvet liegen, werden die Daunen sowie der Stoff sehr strapaziert. Eine Reinigung ist

daher etwa alle fünf Jahre sinnvoll. Kissen gewöhnlich noch öfters, da sie noch mehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Sobald Verfärbungen aufgrund der natürlichen Ausdünstung sichtbar werden und das Volumen langsam nachlässt, wird es Zeit für einen Gang zur Reinigung.

Füllkraft wird erneuert Wie funktioniert so eine Reinigung?

Bei der fachmännischen Reinigung

werden die Bettwaren nicht ganz gewaschen, sondern nur die Daunen. Der Stoff (Inlett genannt) wird immer durch einen neuen ersetzt und je nach Bedarf etwas Daune aufgefüllt. So werden die Daunen gleich entstaubt und durch das freie Herumwirbeln in der Reinigungsmaschine erhalten sie wieder etwas von der ursprünglichen Füllkraft und Volumen zurück.

Lohnt sich der ganze Aufwand denn? Ja, denn hochwertige Daunen halten bei guter Pflege sehr lange. So ist der Schlaf nachhaltiger und der Schlafkomfort nimmt wieder zu. Es ist ein herrliches Schlafgefühl, sich in die sauberen und fülligen Decken und Kissen einzukuscheln!

Wo, wann und wie?

Im Herzen von Villmergen bietet der Familienbetrieb Betten Küng

diesen wertvollen Service an. Mit telefonischer Voranmeldung erhält man zwischen Dienstag und Freitag schnell einen Termin und kann seine Bettwaren vorbeibringen. Wer keine Nacht auf seine Decken und Kissen verzichten kann, darf auch gerne den kostenlosen Express­Service in Anspruch nehmen. Sollte jemand nicht mobil sein, kann man einfach nach dem Abhol­ und Lieferservice fragen.

Herzlich willkommen! «Inegüxle und äntli guet schlofe!»

Betten Küng GmbH

Unterdorfstr. 3

5612 Villmergen

Tel. 056 621 82 42

www.inegüxle.ch

Suntherm

Wärmepumpen-Boiler

Schützen Sie, was Ihnen lieb ist. Insektenschutzgitter nach Mass.

Sie haben die freie Wahl. Und wir die passende Lösung.

Der Wärmepumpenboiler von Suntherm kann den Tagesbedarf einer ganzen Familie mit warmem Wasser versorgen und spart dabei bis zu 65% der Energiekosten für dessen Erwärmung.

Die Installation und Inbetriebnahme führt ein ausgewählter Fachbetrieb aus.

Die Reinigung der Federn in Decken und Kissen sorgt für einen kuscheligen Schlaf.

Abdeckblachen und Zeltvermietung «Swiss made»

Zeltvermietung mit inbegriffenem Festzubehör und Festmobiliar.

Jahrzehntelange fachliche Kompetenz, freundliche Beratung, Zuverlässigkeit und hohe Qualität zu fairen Preisen zeichnen die Firma Blacho-Tex aus. Das KMU legt Wert auf seine Tradition und «Swissness». Die gesamte Konfektion der

Blachen, Abdeckungen und Schutzhüllen wird in der eigenen Produktion gewährleistet.

Immer das passende Zelt Firstzelte, Pavillons, Spitz- oder Rundzelte, Faltzelte sowie diverses

Festmobiliar und Zubehör sind die Stichworte. Blacho-Tex schafft Raum für jeden Anlass.

Selbstverständlich sind die Witterungsbeständigkeit und die Abschirmung bei Regen, Hagel, Sonne, Wind, Kälte oder Hitze immer im Fokus.

Die modernen Party- und Festzelte bieten in jedem Fall optimalen Schutz und sind geeignet für Hochzeiten, Firmenevents, Geburtstagspartys, Vereinsanlässe, Open Airs, Ausstellungen, Messen, und vieles mehr.

Zusätzlich zu den Zelten bietet Blacho-Tex einiges Zubehör wie Festbestuhlung, Gasheizungen, Stehtische, Beleuchtungen, Böden und Bühnen, Barelemente und Barhocker sowie Sonnenschirme, Kühlschränke, Garderobenständer, Hus-

Puristischer Stil mit südlichem Flair

«Der Trend hält an: Swimmingpools und Naturpools sind auch in diesem Gartenjahr gefragt», so Stefan Lehnert, Geschäftsinhaber der Firma Lehnert in Wöschnau/Aarau. Stets individuell angepasst an die Gegebenheiten vor Ort werden die Wasseranlagen sorgfältig geplant und verwirklicht. Die Bedürfnisse und Wünsche der künftigen Poolbesitzer werden bei persönlichen Treffen besprochen.

Puristisch und grosszügig präsentiert sich der Swimmingpool dieser Gartenanlage.

sen und viele weitere nützliche Mietartikel.

Seitenwände nach Mass

Besonders beliebt bei den Kunden sind die Blachen-Seitenwände nach Mass, auf Wunsch mit Reissverschlüssen, Fenstern und weiteren Konfektionen ausgestattet. Aufrollbar oder schiebbar, es gibt verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Blachen-Seitenwände bieten einen optimalen Witterungsschutz und schaffen neuen Raum zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.

Blacho-Tex AG

Vorstadt 6 5607 Hägglingen Tel. 056 624 15 55 info@blacho-tex.ch www.shop.blacho-tex.ch

www.blacho-tex.ch

Foto: Lehnert

Massgenau eingepasst

Das gestaltete Betonbecken ist ein Paradebeispiel für die aktuelle Bauweise. Puristisch und grosszügig präsentiert sich der Swimmingpool in dieser Gartenanlage. «Massgenau zwischen Fassade und Grundstücksgrenze einpasst, konnte die zur Verfügung stehende Fläche optimal genutzt werden. Mit dem Baustoff Beton kann spezifisch gearbeitet werden, ganz nach Bedarf», so Lehnert. Zudem konnte der Stil der bestehenden Architektur im Garten übernommen werden, was ein harmonisches Gesamtbild entstehen lässt.

milie werden. Grosszügige Sitzgelegenheiten und Liegeflächen tragen ihren Teil dazu bei.

sichtschutz sind gängige Varianten dafür. In dieser Gartenanlage wurde eine Sichtschutzwand mit Verblendmauerwerk gestaltet, die durch die warmen beigebraunen Farbtöne einen Hauch von mediterranem Flair vermitteln. Begleitet von duftenden Blütengehölzen und Stauden entlang des Pools. sind warme Sommertage ein Genuss, duftige Ferienstimmung inklusive. «Ziel unserer Gartengestaltungen ist», so Lehnert, «das Wohnen im Aussenraum erlebbar zu machen –ob naturnah, puristisch, einem Trend folgend oder nicht».

Das Holz als Terrassensitzplatz und der Holzsteg am Wasser werden echte Lieblingsorte für die ganze Fa-

Sichtschutz gewährleistet «Werden Gärten inmitten von Wohnquartieren geplant, ist häufig der Sichtschutz ein Thema», weiss Stefan Lehnert. Möglichkeiten wie immergrüne Hecken oder Holz-

Lehnert AG

Wasser Pflanzen Gärten Schachenstr. 112 5012 Wöschnau/Aarau

www.gartenzentrum.ch

Sicht- und Wetterschutz aus Schweizer Produktion

Jahrein, jahraus die Terrasse nutzen und geniessen – dafür braucht es eine Pergola in Frego-Qualität. In diesem Schweizer Familienbetrieb geht man auf die Anliegen der Kunden ein und das seit 1947.

Frego-Beraterinnen und -Berater stimmen die innovativen Lösungen für die Kundinnen und Kunden individuell ab. Rund 25 Mitarbeitende verarbeiten die Stoffe und Materialien aus Schweizer Produktion.

In Handarbeit fertigen sie massgeschneiderte Unikate: HorizontalFaltstoren sowie weitere Sicht- und Wetterschutzsysteme nach Mass. Sie beschichten die Konstruktionen nach den Farbwünschen der Kundschaft und stellen die Elemente zur Montage zusammen.

Von der Bewilligung bis zur Übergabe betreut Frego die Projekte selbst. Nachhaltige Produkt-Generationen garantieren die einwandfreie Funktion. Sie machen Reparaturen meist noch nach Jahrzehnten möglich.

Produkte von Frego auf einen Blick

• Frego-Pergola: Sie ist schlicht, filigran und immer ein Unikat.

• Frego-Horizontal-Faltstore: Sie besticht durch ihre herausragende Wind- und Wetterstabilität.

• Glasdach: für einen ganzjährigen Wetterschutz.

• Lamellendach: horizontales Sonnenschutzdach, bestehend aus drehbaren Aluminiumlamellen.

• Seitlicher Sonnen-, Wind- und Sichtschutz.

• Hochwertige LED-Beleuchtung.

Das Credo von Frego lautet: Wer im Sommer ein schattiges Plätzchen beim Haus oder im Garten will, packt dies am besten gleich an.

Frego AG Isenbergstrasse 8 8913 Ottenbach

Tel. 0800 99 00 77 info@frego.ch

www.frego.swiss

Optisch schöne Sicherheit für Haus und Garten

In der Schweiz enden laut Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) jährlich rund 1700 Stürze tödlich! Das sind deutlich mehr als bei Verkehrsunfällen. Davon ereignet sich ein Drittel auf Treppen. Die meisten Treppenunfälle liessen sich laut Suva vermeiden, wenn der Handlauf konsequent benutzt würde.

Hier kommen wir als Fachbetrieb für die Nachrüstung von Handläufen ins Spiel, denn durch die langjährige Erfahrung kennen wir uns mit den Problemen und Sorgen unserer Kundinnen und Kunden bestens aus – denn egal ob Hausbesitzer, Wohneigentümerin oder Mieter – egal ob jung oder alt: stürzen kann jeder!

Für Sicherheit und Stabilität

Ein Handlauf mit Stützen, passend im selben Dekor.

Handläufe sind ein wichtiger Bestandteil jeder Treppe, sowohl im Haus als auch im Garten, denn sie sorgen für zusätzliche Sicherheit und Stabilität. Besonders im Aussenbereich, wo Witterungseinflüsse wie Regen und Schnee die Oberflächen rutschig machen können, sind robuste und normgerechte Handläufe unverzichtbar. Durch unser grosses Sortiment an unterschiedlichen Dekoren gibt es für jede Treppe die pas­

sende Lösung. Im Aussenbereich ist zudem die Variante mit LED­Licht sehr reizvoll. Dabei wirkt die Beleuchtung direkt auf die Stufen. Das sieht nicht nur toll aus, sondern bietet zusätzliche Sicherheit.

Sich beraten lassen

Die Handläufe von Flexo sind normgerecht (SIA 358/500), robust,

Foto: zvg

pflegeleicht und sowohl für private als auch öffentliche Gebäude geeignet. Das gibt Sicherheit – nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Familie und Freunde.

Unser kompetentes Team steht Kundinnen und Kunden bei Fragen jederzeit gerne zur Verfügung. Nicht zögern – einfach anrufen unter 052 534 41 31 oder sich selbst überzeugen auf www.flexohandlauf.ch. Wir freuen uns auf die Kontaktaufnahme!

Flexo-Handlauf GmbH

Hauptstrasse 70 8546 Islikon Tel. 052 534 41 31

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Massgeschneiderte Pergolen von Frego bieten optimalen Sonnen- und Wetterschutz.

Mückenfrei ruhig schlafen

Seit 1995 stellt die Firma Rutschmann in Ellikon an der Thur Produkte zum Schutz vor Insekten her. Das Familienunternehmen mit rund 22 Mitarbeitenden berät kompetent, damit Räume insektenfrei sind.

Insektenschutz nach Mass

Alle schätzen helle und luftige Räume, denn Licht und Luft steigern die Lebensqualität. Gegen lästige Gäste wie Fliegen oder Stechmücken hat Rutschmann die passende Lösung: ein Insektenschutzgitter, das genau passt.

Jeder hat andere Vorstellungen vom perfekten Insektenschutz und jede Einbausituation ist individuell. Aus diesem Grund bietet Rutschmann eine breite Produktpalette an – für jede Situation die passende Lösung. Egal ob es sich um ein Schlafzim-

Foto: zvg

leute den Insektenschutz nach Mass bei der Kundschaft. Anschliessend können Kundinnen und Kunden wieder ruhig schlafen und das bei offenem Fenster und frischer Luft.

Der fachkundige Innendienst steht Interessierten für Beratungen zur Verfügung. Möglich sind auch ein Besuch der über 250 Quadratmeter grossen Ausstellung in Ellikon an der Thur oder die Zustellung einer unverbindlichen Blitzofferte innert 24 Stunden.

mer oder einen Gewerberaum handelt: Rutschmann produziert Insektenschutzgitter nach Mass und nach den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden. Neu gibt es auch Plissees für Fenstertüren in der Grösse von drei mal drei Metern.

Dank dem patentierten TranspatecGewebe garantiert Rutschmann

eine wesentlich bessere Luft- und Lichtdurchlässigkeit gegenüber herkömmlichen Insektenschutzgeweben.

Beratung vor Ort

Der kompetente Aussendienst berät gerne vor Ort. Nach kurzer Produktionszeit in der eigenen Fliegengitter-Manufaktur montieren die Fach-

Die schwere Arbeit den Profis überlassen

Seit Jahren hat sich die Firma Voegtlin­Meyer Entsorgung auf Räumungen aller Art spezialisiert. Egal ob ganze Häuser, Gewerbebetriebe, Wohnungen, Dachstöcke oder Kellerabteile: Die fleissigen Profis von Voegtlin­Meyer Entsorgung meistern jede Herausforderung.

Die Gründe mögen vielseitig sein. Ein Todesfall, der Umzug ins Alters­

heim, eine Geschäftsaufgabe oder einfach nur zu viel Grümpel, welches sich über die Jahre angesammelt hat.

So vielseitig die Gründe, so einfach die Frage, die sich jede und jeder in einem solchen Fall stellt: Wie und wo kann ich die Ware entsorgen?

Benötigt man eine Mulde und füllt diese selber oder ist eine Fahrt mit

dem eigenen Auto zur regionalen Sammelstelle nötig?

Den Profis übergeben

Die Antwort darauf ist einfach: Die geschulten Profis des Unternehmens Voegtlin­Meyer Entsorgung erledigen das. Räumungsequipe kommt direkt mit dem Kehrichtwagen und einem Beiwagen an den Einsatzort. Vor Ort wird die Triage gemacht: Sondermüll und Wertstoffe sortieren die Fachleute aus und führen sie später dem natürlichen Recyclingkreislauf zu oder entsorgen sie fachgerecht. Sperrgut, Holz, Möbel usw. werden mit dem Kehrichtwagen, welcher ganze Möbel, Sofas oder Wohnwände innert Kürze zusammenpresst, effizient entsorgt.

Rutschmann AG Mückengitter nach Mass Uesslingerstrasse 22 8548 Ellikon an der Thur Tel. 052 369 00 69

www.rutschmann.swiss

Von Erfahrung profitieren Vor jedem Auftrag findet eine gründliche Besichtigung mit der Kundschaft vor Ort statt. Diese Besichtigung vor Ort, samt einer massgeschneiderten Offerte, ist kostenlos.

Voegtlin­Meyer Entsorgung ist ein seriöser, pflichtbewusster und sorgfältiger Partner mit Erfahrung seit mehr als 110 Jahren.

Voegtlin-Meyer Entsorgung AG

Aumattstrasse 2 5210 Windisch Tel. 056 460 05 55

www.vmeag.ch

Die Vorteile für Kundinnen und Kunden: keine mühsame Arbeit und dank hoher Effizienz geringe Kosten.

Insektenschutz nach Mass: ein Familienunternehmen mit viel Erfahrung.
Die Firma Voegtlin-Meyer Entsorgung hat sich auf Räumungen aller Art spezialisiert.

Nr. 438 Mai 50. Jahrgang

Auflage WEMF beglaubigt 39’491 Ex. Basis 2021/2022

Anzahl Mitglieder: 39’609 (31. März 2023)

Offizielles Organ des Hauseigentümerverbandes Aargau, erscheint 10 Mal jährlich Einzelexemplar Fr. 3.–Für Verbandsmitglieder ist das Abonnement im Jahresbeitrag inbegriffen.

HERAUSGEBER

Hauseigentümerverband Aargau

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ADRESSÄNDERUNGEN

HEV Aargau, Tel. 056 200 50 50, Fax 056 222 90 18

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HERSTELLUNG UND VERTRIEB

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Titelbild: Jürg Zimmermann

Der Nachdruck ist nur mit Quellenangabe gestattet. Über nicht bestellte Manuskripte kann keine Korrespondenz geführt werden. Der Inhalt der Rubrik «Firmen und Produkte» liegt in der Verantwortung der Absender und muss nicht mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen. Der Inserateteil und die Publireportagen dienen lediglich der Information der Mitglieder und Leser über Produkte und Dienstleistungen.

Hauseigentümerverband Aargau (Kantonalverband)

Stadtturmstr. 19, 5401 Baden, Tagblatthaus, 11. OG

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Hauseigentümerverband Aarau und Kulm Bahnhofstrasse 10, Postfach, 5001 Aarau www.hev-aarau-kulm.ch

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Hauseigentümerverband Baden/Brugg/Zurzach (Bezirke Baden, Brugg, Zurzach) siehe oben Hauseigentümerverband Aargau

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Tel. 062 888 25 38 www.hev-lenzburg.ch, info@hev-lenzburg.ch

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Hauseigentümerverband Fricktal (Bezirke Rheinfelden, Laufenburg) Postfach 176, 5070 Frick Fragen zu Mitgliederwesen, Liegenschaftsschätzungen und Formularbestellungen:

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Tel. 0840 438 438; kontakt@hev-fricktal.ch

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Hauseigentümerverband Freiamt (Bezirke Bremgarten, Muri)

Geschäftsstelle: c/o Fricker, Seiler Rechtsanwälte

Kirchenfeldstrasse 8, 5630 Muri

Tel. 056 664 37 37; Fax 056 664 55 66 www.hev-freiamt.ch, info@hev-freiamt.ch

Rechtsberatung:

Mo–Fr 8.00–12.00 Uhr sowie 13.30–17.00 Uhr: lic. iur. Karin Koch Wick, lic. iur. Matthias Fricker, lic. iur. Roger Seiler

a) Sorenbühlweg 13, 5610 Wohlen

Tel. 056 611 91 00; Fax 056 611 91 01 oder b) Kirchenfeldstrasse 8, 5630 Muri

Tel. 056 664 37 37; Fax 056 664 55 66

lic. iur. Stephan Eichenberger Bahnhofstrasse 22, 8965 Berikon

Tel. 056 633 64 44

Hauseigentümerverband Zofingen (Bezirk Zofingen)

Untere Brühlstrasse 21, Postfach, 4800 Zofingen

Tel. 062 745 50 25; Fax 062 745 50 26 www.hev-zofingen.ch, hevz@hev-zofingen.ch

Telefonische Beratung:

Tel. 056 200 50 70, Mo–Fr 9.00–11.30 Uhr

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