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Der Weissstorch ist ein Zugvogel, der weite Strecken zwischen seinen Brutquartieren und seinen Winterquartieren in Afrika südlich der Sahara zurücklegt. Im Murimoos können Störche mit Jungtieren beobachtet werden. Derzeit gibt es dort rund 50 Horste. Das Murimoos ist eine der 24 Aufzuchtstationen von Störchen in der Schweiz.

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Die Auseinandersetzung um den Richtplan der Stadt Zürich liefert Anschauungsunterricht, mit welchen Bandagen in der Politik mittlerweile gekämpft wird. Der neue kommunale Richtplan sieht vor, dass private Innenhöfe und Dachterrassen für alle frei zugänglich gemacht werden. «Private Freiräume wie grössere Innenhöfe oder begehbare Dachlandschaften können eine sehr grosse Erholungsqualität entfalten». Freiraumversorgung nennt sich das in der Sprache der Planungsbürokraten. Erholungsqualität für wen, stellt sich da die Frage.
Der Raum, privater und öffentlicher, wird vermehrt zur Kampfzone organisierter Interessen. Städtische Anlagen nachts vor Corona: Partys, Sachbeschädigungen, Nachtruhestörungen. Wer nicht einem Kollektiv angehört, sieht sich marginalisiert. Wenn mittels Richtplan bestimmten Kollektiven neue Territorien erschlossen werden, wer setzt dann Regeln durch, die jetzt schon selektiv zur Anwendung gelangen, wie nicht geahndete Haus- und Arealbesetzungen in der Stadt Zürich zeigen? Das Wohnen im urbanen Raum wird entwertet.
Gegner des Zürcher Richtplans sprechen von einem Enteignungsplan. Er vertreibe Investoren, die Wohnungsknappheit verschärfe sich. Doch genau das ist offenbar das Ziel jener, die im Parlament die Mehrheit haben: Mit schikanösen Bestimmungen den Klassenfeind zwingen, den Rückzug anzutreten. Dann schlägt die Stunde der Kollektivisten. Eine Vertreterin der Alternativen Liste sagte in der Debatte im Gemeinderat, trotz neuer Vorschriften sei das Bauen in der Stadt Zürich für Investoren weiterhin attraktiv. Aber, fügte sie maliziös an, sollte das einmal nicht mehr der Fall sein, dann kämen die Genossenschaften zum Zug, was auch in ihrem Sinn wäre.
Die Politik agiert als Agent Provocateur, um die angespannte Lage zu verschärfen und daraus Kapital zu schlagen. Es geht nicht um die Schaffung von mehr Wohnraum und tieferen Mieten, sondern um Herrschaft. Möge das Zürcher Modell nicht auch anderswo Schule machen.


Jeanine Glarner Grossrätin, Präsidentin Hauseigentümerverband Aargau
Am 17. März 2021 versandte der Kanton Aargau eine Medienmitteilung mit folgender Kernbotschaft: «Erster Monitoring-Bericht zur kantonalen Energiestrategie zeigt Herausforderungen bei Gebäuden und Mobilität». Einen wichtigen Beitrag zur Zielerreichung könne das CO2-Gesetz des Bundes leisten. Mit dieser Behördenpropaganda eröffnete der Regierungsrat den Abstimmungskampf zum CO2-Gesetz. Mit einer willkürlichen, nichts aussagenden Kennzahl (Anzahl Gebäude, die fossil beheizt werden) will uns klar gemacht werden, dass wir im Kanton Aargau weit hinter den gesteckten Zielen liegen.
Wer allerdings die Zahlen aus der offiziellen Energiestatistik des Kantons richtig analysiert, der stellt fest, dass insbesondere im Gebäudebereich in den vergangenen 20 Jahren enorm viel geleistet wurde. So wurde gegenüber dem Referenzjahr 2000 der Anteil an fossilen Brennstoffen bis 2019 um satte 56,5 Prozent reduziert (also bereits über 13 Prozent mehr, als bis 2035 gefordert wären). Die gesamte fossile Energie wurde um 32 Prozent reduziert, auch da ist der Kanton Aargau auf Zielkurs. Denn für den Kanton Aargau haben wir uns zum Ziel gesetzt, die fossile Energie bis 2035 zu halbieren (gegenüber dem Jahr 2010). Wir sind bei diesem Indikator unter dem Absenkungspfad. Wird die fossile Energie weiterhin jährlich um 2 Prozent gesenkt, so
erreichen wir das Ziel locker und liegen dann bei fast 60 Prozent Reduktion gegenüber dem Jahr 2010.
Ich möchte Ihnen damit aufzeigen, dass wir Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer uns von der mit grossen Lawinen auf uns niederdonnernden Behördenpropaganda kein schlechtes Gewissen einreden lassen dürfen. Insbesondere wenn wir noch berücksichtigen, dass wir bei den Gebäuden mit Lebenszyklen von 20 bis 50 Jahren rechnen, in welchen ein Heizungsersatz oder Fassaden-/Dachsanierungen durchgeführt werden. Alles, was diese Zyklen staatlich verordnet verkürzt, vernichtet Investitionen. Und mit jeder Abgabe, die wir zusätzlich leisten müssen, fehlt uns das notwendige Kleingeld für die klimaschonenden Investitionen.
In der Wohnwirtschaft 02/2021 habe ich Ihnen angekündigt, dass es eine wirksamere und kosteneffizientere Massnahme für den Klimaschutz gibt. Leider wurde diese von Beginn an vom Parlament komplett ignoriert – enttäuschend in Anbetracht dessen, dass es zwei sich selbst liberal nennende Parteien gibt, die gemäss ihrem Parteiprogramm auf den Markt statt auf Subventionen setzen.
Ökonomen sind sich einig, dass der effizienteste Weg zur Erreichung von «Netto Null bis 2050» die Bepreisung von CO2 ist. Damit erhält der Ausstoss von CO2 einen Preis – die externen Kosten von Mobilität oder fossiler Wärmeerzeugung werden mitbezahlt. Die effizienteste Methode dazu ist unbestritten der Emissionshandel. Er sorgt für eine effiziente Erreichung der Klimaziele und behandelt alle Technologien gleich. Der Unterschied zur CO2-Abgabe liegt darin, dass nicht der Preis festgelegt wird, sondern die erlaubte Menge an CO2, die ausgestossen werden darf. So wird CO2 ein knappes Gut und erhält durch den
Handel am Markt einen Preis, womit Investitionen in klimaschonende Technologien ausgelöst werden.
Der Emissionshandel reduziert den CO2-Ausstoss also auf marktwirtschaftlicher Basis und wirkt daher unmittelbar, effizient und kostengünstig – so, wie wir es von einem funktionierenden Markt gewohnt sind. Das Emissionshandelssystem ist zudem nicht einfach eine freakige Theorie von Ökonomen, sondern in der EU bereits etabliert und wird laufend ausgebaut. Die Schweiz sollte bei diesem Emissionshandelssystem mitmachen, was gerade beim Klima Sinn macht, da CO2 an der Grenze keinen Halt macht.
Die im Gesetz festgelegte CO2-Abgabe auf fossilen Brennstoffen oder die Flugticketabgabe von 30 bis 120 Franken und auch der Benzinpreisaufschlag von 12 Rappen pro Liter wirken hingegen überhaupt nicht. Eine Lenkungsabgabe will – so sagt es ja das Wort – ein Verhalten lenken. Die jeweilige Abgabe müsste also so hoch sein, dass eine Verhaltensänderung eintrifft. Weder die Benzinpreiserhöhung noch die CO2-Abgabe und auch nicht die Flugticketabgabe sind so angesetzt, dass sich das Verhalten ändern wird. Den Konsumentinnen und Konsumenten wird vielmehr einfach Geld aus dem Portemonnaie gezogen, das ihnen dann für die notwendigen Investitionen in neue Technologien fehlt.
Die Abgabe müsste zudem zu 100 Prozent an die Konsumentinnen und Konsumenten und Unternehmen rückerstattet werden. Dies ist aber nicht der Fall. Die CO2-und Flugticketabgabe speisen bis zu 50 Prozent den neuen Klimafonds, die Benzinpreiserhöhung wird gar nicht rückerstattet. Damit ist klar: Weder die CO2noch die Flugticketabgabe und auch nicht die Benzinpreiserhöhung entsprechen einer Lenkungsabgabe – sie alle dienen le-
diglich der sozialistischen Umverteilung in einem milliardenschweren Klimafonds, bei welcher der Staat bestimmt, was Innovation ist. Diese Abgaben sind bezogen auf den Klimaschutz nahezu wirkungslos und lösen einen gewaltigen Verwaltungsaufwand aus.
Ein Emissionshandelssystem über alle Wirtschaftssektoren hingegen erreicht das vorgegebene Ziel von «Netto Null bis 2050» mit bedeutend geringerem Aufwand. Mittelfristig (bis ca. 2030) könnten alle Wirtschaftssektoren in das Emissionshandelssystem eingebunden werden. Das Parlament muss nur wollen. Um diesen Weg zu bahnen, muss das CO2-Gesetz am 13. Juni 2021 zwingend abgelehnt werden, denn nur so wird das Parlament gezwungen, sich dieser wirksamen, effizienten und sozialverträglichen Lösung für Klima, Wirtschaft und



Gesellschaft anzunehmen und entsprechende Massnahmen zu beschliessen.
Nur weil wir das Gefühl haben, wir müssten jetzt etwas tun, sollten wir nicht zu etwas Schlechtem Ja sagen. Ich erinnere an die Liberalisierung des Kaminfegerwesens im Kanton Aargau. Bereits 2013 lag dem Grossen Rat eine «pseudo»-Liberalisierung zum Beschluss vor: Soll eine schlechte Lösung für die nächsten Jahrzehnte eingeführt werden? Oder soll die Übung abgebrochen und zeitnah eine richtige Lösung angestossen werden? Der Grosse Rat entschied sich 2013 für einen Übungsabbruch und hat keine 8 Jahre später, Ende 2020, das Kaminfegerwesen komplett liberalisiert. Manchmal braucht es einen neuen Anlauf, damit es besser kommt. Auch in der Klimapolitik braucht es diesen zweiten Anlauf – zwingend, denn die Weichen
werden jetzt gestellt: marktwirtschaftlich basiertes System des Emissionshandels oder staatliche Umverteilung mittels wirkungslosen Abgaben und milliardenschweren Klimafonds?
Geschätzte Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, die Zahlen belegen, dass im Gebäudebereich bereits sehr viel gemacht worden ist, wir sind auf den geforderten Absenkungspfaden. Lassen wir uns also kein schlechtes Gewissen einreden. Ich möchte an meine Aussage aus dem Februar anknüpfen, dass ein Nein zum CO2-Gesetz nicht ein Nein zum Klimaschutz ist – sondern ein Nein zu einer massiven staatlichen Umverteilungsaktion, die dem Klima nichts bringt, aber sehr teuer werden wird. Bahnen wir den Weg für ein Emissionshandelssystem, das technologieneutral, effizient, marktbasiert und wirksam ist.

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Storchenpaar im Flug
Storchensiedlung im Murimoos zählt einige Brutpaare
Im Murimoos existiert die zweitgrösste Storchensiedlung in der Schweiz nach Altreu. Zurzeit können die Störche bei der Aufzucht der Jungen beobachtet werden.
Andreas Walker, Wissenschaftsjournalist Hallwil
Wer einen Spaziergang zum Murimoos unternimmt, kann in rund 50 Storchenhorsten die Aufzucht der Jungstörche beobachten. Meistens sitzt ein Storch majestätisch wie eine Statue im Horst. Plötzlich schaut er immer wieder in die gleiche Richtung. Der Grund dafür wird bald klar. Der zweite Storch ist im Anflug und landet im Horst. Dann erfolgt ein faszinierendes Ritual. Die beiden Störche klappern laut, schmiegen immer wieder ihre Köpfe aneinander und begrüssen sich herzlich, anschliessend wenden beide gleichzeitig den
Kopf voneinander weg. Dies geschieht mehrere Male, bis sich der Storch, der im Horst gewartet hatte, plötzlich ohne Vorwarnung Kopf voran aus dem Nest stürzt und wie eine Rakete davon zischt. Bei den Störchen hüten Männchen und Weibchen abwechslungsweise den Horst, während der andere Partner die Nahrung besorgt. In den Monaten Juni bis Juli sind die Jungstörche schliesslich gross genug, um auszufliegen.
Einst ganz verschwunden
In der Schweiz gab es um 1900 etwa 140 Brutpaare. Allerdings nahm der Bestand in der
ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts immer mehr ab, so dass 1950 keine Störche mehr in unserem Land brüteten. Dank Auswilderung und Schutz stieg die Storchenpopulation wieder an. Im Januar 2020 wurden in der Schweiz 669 Brutpaare gezählt.
Ein Storchenpaar bleibt seinem Horst über Jahrzehnte treu und der Nestbau wird nie abgeschlossen. Deshalb kann der Horst eine Höhe von mehreren Metern und ein Gewicht von zwei Tonnen erreichen. So ein grosser Nestbau wird von keinem ande-
Fortsetzung Seite 11

Störche bevorzugen hoch gelegene Nistplätze – beispielsweise einen Kamin.
Was tun bei einem unerwünschten Nest?
Störche nisten mit Vorliebe auf Felsvorsprüngen, Bäumen, Gebäuden und Strommasten. Manchmal sucht sich ein neues Storchenpaar einen Schornstein als Nistplatz. Oft sind die Hausbesitzer dann nicht begeistert von den geflügelten Besuchern und möchten den Horst entfernen. Erwin Osterwalder, Fachspezialist Jagd und Fischerei des Kantons Aargau, erklärt, wie man in einem solchen Fall vorgehen muss. «Der Storch ist bei uns geschützt, deshalb ist es grundsätzlich verboten, den Horst zu beschädigen oder selbst zu entfernen. In dieser Situation sollen Betroffene Rücksprache nehmen mit der kantonalen Jagdverwaltung. Diese beurteilt die Situation vor Ort und kann gegebenenfalls Massnahmen ergreifen».
Ein Storchenpaar belegt in der Regel jedes Jahr den gleichen Horst und baut ihn immer weiter aus. Am besten trifft man Vorkehrungen an heiklen Orten, wie etwa Schornsteinen, die immer wieder in Betrieb sind, um den Bau eines Storchenhorstes von Anfang an zu verhindern. Metalloder Plastikaufsätze ohne horizontale Flächen und mit Luftschlitzen und Öffnungen von maximal 25 mm Breite weisen Vögel wirkungsvoll ab. Kaminhüte und -aufsätze sind aus nicht brennbarem Material zu erstellen und sicher zu befestigen. Sie dürfen den Kaminquerschnitt nicht verengen, nicht zu Zugstörungen führen und die Kaminreinigung nicht behindern. Für kleinere Vögel können Kamine auch tödliche Fallen sein, da sie in den Kamin stürzen und verenden. Mit entsprechenden Schutzvorrichtungen kann auch dieses Problem gelöst werden.
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ren europäischen Vogel betrieben. Der Horst wird nur dann gewechselt, wenn sich das Männchen mit einem neuen Weibchen paart oder der Bruterfolg für längere Zeit ausgeblieben ist.
Überwintern in Afrika
Der Weissstorch kann über 35 Jahre alt werden. Er ist ein Zugvogel, der weite Strecken zwischen seinen Brutquartieren und seinen Winterquartieren in Afrika südlich der Sahara zurücklegt. Er ist ein Segelflieger, der die warmen Aufwinde für seinen Zug nutzt. Da diese über dem Wasser fehlen, umfliegt er das Mittelmeer, um nach Afrika zu gelangen. Schneearme und wärmere Winter haben in letzter Zeit dazu geführt, dass bei uns auch im Winter Störche zu beobachten sind.
Livio Rey, Biologe in der Vogelwarte Sempach, erklärt: «Die Störche, die in der Schweiz brüten, zogen früher via Gibraltar in die Sahelzone. Später überwinterten sie in Spanien und fanden Nahrung in den dortigen Müllhalden. Mit den schneear-
Zugvögel – Opfer von Wilderern
men Wintern finden sie nun auch bei uns genügend Nahrung und bleiben das ganze Jahr in der Schweiz».
Auf Dutzende angewachsen Früher war der Storch ein häufig gesehener Gast im Mittelland, doch ab etwa 1950 blieben die Horste zunehmend leer. Ein wichtiger Grund dafür war die fehlende Nahrungsgrundlage, da immer mehr Flüsse und Bäche verbaut und die Feuchtgebiete trockengelegt wurden. 1948 gründete Max Blösch die Storchensiedlung Altreu. Dabei wurden Jungstörche aus Europa, später aus Nordafrika, über die Jugendjahre im Gehege behalten und erst mit der Brutreife freigelassen. In den 1960er-Jahren stellten sich erste Erfolge ein und die Vögel vermehrten sich. Nach und nach entstanden in der Schweiz 24 Aufzuchtstationen. Schliesslich wurde im Herbst 1987 im Murimoos eine Gruppe von 12 Störchen angesiedelt. Die Horstunterlagen wurden sofort in Beschlag genommen und die Störche vermehrten sich Jahr für Jahr. Heute leben etwa 40 Brutpaare im Murimoos.
Der ausgewachsene Storch hat so gut wie keine natürlichen Feinde. Während der Überwinterung in Afrika kann es vorkommen, dass Störche von Hyänen oder Schakalen gejagt werden. Deshalb übernachten sie in Gruppen auf grossen Bäumen. Doch der grösste Feind ist der Mensch, denn jedes Jahr werden Tausende von Weissstörchen auf ihrem Zugweg illegal abgeschossen.
Polen ist das Land der Störche. Nach Schätzungen lebt in diesem Land ein Viertel der Storchenpopulation der Welt. Im Jahre 2004 wurden allein in Polen ca. 52‘500 Paare gezählt. Die Störche aus Polen fliegen im Winter über die Ostroute via Bosporus, Israel und den Golf von Suez nach Ost- und Südafrika. Wenn die Vögel aus Ostafrika zurückkehren und den Qaraoun-Stausee im Südosten des Libanon überqueren, werden sie oft von zahlreichen Jägern abgeschossen. Traurige Berühmtheit erlangte der Storch «Tesla». Er wurde am 16. Juni 2016 im Rahmen eines von EuroNatur unterstützten Projekts in den kroatischen Save-Auen beringt und besendert. Nach seiner Überwinterung in Afrika war «Tesla» zurück auf dem Weg nach Kroatien und wurde in den Morgenstunden des 11. April 2017 über dem Libanon abgeschossen. Dabei ist die Ostroute nicht die einzige gefährliche Passage. Auch in Südwesteuropa fallen Störche Jägern und Schützen zum Opfer. Jährlich werden rund um das Mittelmeer etwa 25 Millionen Zugvögel illegal gefangen oder abgeschossen. Dank grosser Aufklärungsarbeit ist das Töten von Zugvögeln in einigen Ländern nicht mehr populär. Gefahren lauern für Weissstörche auch in Europa. Eine häufige Todesursache von Störchen sind Stromunfälle an Hochspannungsleitungen. Weitere sterben qualvoll an Verletzungen oder Vergiftungen, die sie sich mit pestizid- und giftbelasteter Nahrung zugezogen haben.




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Frage:
Ich bin Stockwerkeigentümer und verwalte unsere Liegenschaft. Die Eigentümer der Wohnung im 1. OG haben ihre letzte Vorschusszahlung trotz mehrerer Mahnungen nicht bezahlt. Wie kann ich sie betreiben?
Antwort:
Das Inkasso im Stockwerkeigentum ist grundsätzlich Aufgabe des Verwalters. Dabei bestimmen sich die Fälligkeit der Vorschusszahlungen sowie auch das Mahnwesen meist nach den Regelungen des jeweiligen Reglements. Oftmals folgt auf eine fällige, offene Vorschusszahlung zunächst eine Mahnung mit Zahlungserinnerung und Nachfrist zur Zahlung. Verstreicht auch diese Nachfrist unbenutzt, folgt in der Regel eine zweite Mahnung mit Androhung einer Betreibung. Bleibt die Zahlung auch dann noch ausstehend, wird in einem nächsten Schritt die Betreibung eingeleitet.
Wer wird betrieben?
Der Verwalter muss zunächst das Haftungssubjekt, das heisst diejenige Person, welche betrieben werden soll, bestimmen. Für die Beitragszahlungen haftbar ist der im Zeitpunkt der Rechnungsstellung im Grundbuch eingetragene Eigentümer, auch wenn die Wohnung allen-
falls jemand anderem zum Gebrauch überlassen ist, bspw. durch Miete. Steht die Wohnung in gemeinschaftlichem Eigentum, muss zwischen Miteigentum und Gesamteigentum unterschieden werden: Bei Miteigentum haftet jeder Miteigentümer im Verhältnis seines Miteigentumsanteils und muss dementsprechend auch in diesem Umfang betrieben werden. Häufig stehen Wohnungen von Ehegatten mit einem Anteil von je ½ im Miteigentum, womit die Ehegatten jeweils separat auf je die Hälfte der Schuld zu betreiben sind. Es sind aber auch andere Eigentumsverhältnisse möglich. Untersteht der verheiratete Schuldner dem Güterstand der Gütergemeinschaft, sind zudem ebenfalls Angaben zum Ehegatten zu machen. Steht eine Wohnung im Gesamteigentum, wie beispielsweise bei einer Erbengemeinschaft, kann aufgrund der Solidarhaftung auch nur ein Erbe auf die gesamte Schuld betrieben werden.
Wie wird betrieben?
Die Betreibung leiten Sie als Verwalter im Namen und in Vertretung der Stockwerkeigentümergemeinschaft ein. Für die Betreibung zuständig ist das Betreibungsamt am Wohnsitz des Schuldners. Zusätzlich zur ausstehenden Forderung und den Betreibungskosten können im Betreibungsverfahren Verzugszinsen von 5 Prozent p. a. geltend gemacht werden, wobei allfällige anderslautende Regelungen des Reglements auch diesbezüglich Vorrang haben. Formulare für Betreibungsbegehren finden Sie auf der Website des zuständigen Betreibungsamtes. Aufzuführen sind, neben den Angaben zu Schuldner und Gläubiger, die Forderungshöhe sowie der Forderungsgrund, denn der Schuldner muss erkennen können, für welche Forderung er betrieben wird. In den Formularen finden Sie zu-
dem weitere hilfreiche Hinweise zum Ausfüllen des Betreibungsbegehrens. Die Kosten des Betreibungsverfahrens trägt grundsätzlich der Schuldner, sie müssen jedoch zunächst vom Gläubiger an das Betreibungsamt bezahlt und können vom Schuldner zurückgefordert werden.
Wie weiter?
Nach Eingang des Betreibungsbegehrens wird dem Schuldner ein Zahlungsbefehl zugestellt, verbunden mit der Aufforderung, die betriebene Forderung innert zwanzig Tagen zu begleichen. Will der Schuldner die Betreibung stoppen, kann er innert zehn Tagen nach Zustellung des Zahlungsbefehls Rechtsvorschlag erheben. Dieser Rechtsvorschlag muss beseitigt werden, damit die Betreibung ihren Fortgang nehmen kann. Da für eine Vorschusszahlung in der Regel kein Rechtsöffnungstitel besteht, muss die Forderung auf dem gerichtlichen Weg in einem ordentlichen Verfahren durchgesetzt werden. Zunächst zuständig ist hier das örtliche Friedensrichteramt. Aber aufgepasst, da dies kein summarisches Verfahren ist, verfügen Sie als Verwalter über keine Ermächtigung zur Prozessführung. Eine solche Ermächtigung muss mittels Eigentümerversammlungsbeschluss zunächst eingeholt werden.
Nebst der Möglichkeit zur Betreibung sind bei einem Inkassofall stets die gesetzlichen Sicherungsmittel zu prüfen und allenfalls in Anspruch zu nehmen. Eine juristische Beratung ist in jedem Fall empfehlenswert.
Die Rechtsberaterinnen des HEV Aargau beantworten telefonische Rechtsfragen werktags von 9 bis 11.30 Uhr, Tel. 056 200 50 70
Mit dem Tod einer Person geht deren Vermögen auf ihre Erben über. Der Erblasser kann steuern, wer was bekommt, allerdings innerhalb gewisser Grenzen.

iur.,
Die nächsten Erben eines Erblassers sind seine Nachkommen sowie der überlebende Ehegatte oder der überlebende eingetragene gleichgeschlechtliche Partner. Wenn keine Nachkommen vorhanden sind, so kommen die Eltern oder an deren Stelle deren Nachkommen zum Zuge. Hinterlässt der Erblasser weder Nachkommen noch Erben des elterlichen Stammes und auch keinen Ehegatten/eingetragenen Partner, so
gelangt die Erbschaft an den Stamm der Grosseltern.
Mit einem Testament oder einem Erbvertrag kann der Erblasser von der gesetzlichen Erbfolge abweichen. Er kann beliebigen Personen oder Institutionen – den eingesetzten Erben – eine bestimmte Quote des Nachlasses zuweisen und er kann Vermächtnisse ausrichten. An die gesetzlichen Erben fällt dann nur noch dasjenige Vermögen, über das der Erblasser nicht anderweitig verfügt hat. Dieser Freiheit des Erblassers sind aber Grenzen gesetzt: Bestimmten Erbenkategorien steht ein reservierter Erbteil zu, der Pflichtteil.
Pflichtteile
Das Pflichtteilsrecht beruht auf der Überlegung des Gesetzgebers, die Familie und das Familienvermögen zu schützen und mit dem Nachlass über den Tod hinaus für die nächsten Angehörigen zu sorgen. Die Vorstellungen, wem ein Anspruch auf einen
reservierten Erbteil zukommen soll, haben sich aber im Lauf der Zeit verändert. 1912, als das ZGB in Kraft trat, wurde nebst den Nachkommen des Erblassers, seinen Eltern und seinem Ehegatten auch den Geschwistern ein gewisser Pflichtteil zuerkannt. Gemäss geltendem Erbrecht haben alle Nachkommen, und wenn solche fehlen die Eltern sowie der überlebende Ehegatte bzw. eingetragene Partner einen Pflichtteilsanspruch. Die kürzlich vom Parlament beschlossene Revision des Erbrechtes sieht schliesslich vor, nebst dem überlebenden Ehegatten oder eingetragenen Partner nur noch den Nachkommen einen (reduzierten) Pflichtteilsanspruch zuzugestehen. Das Pflichtteilsrecht der Eltern wird gestrichen. Als interessante Blüte des Kulturkampfes kann die noch vor 100 Jahren gültige Vorschrift aus dem Aargauischen Einführungsgesetz zum ZGB angeführt werden, wonach zugunsten der Kirche oder geistlicher Zwecke niemand über mehr als den zehnten Teil seines Vermögens verfügten durfte.

Ausgenommen waren Zuwendungen an Aargauische Kirchgemeinden für deren gesetzlich anerkannte Zwecke. Es galt damit also quasi ein umgekehrtes Pflichtteilsrecht!
Ein Pflichtteil bezeichnet eine bestimmte Quote des gesetzlichen Erbteiles. Nach geltendem Erbrecht beträgt der Pflichtteil für einen Nachkommen drei Viertel seines gesetzlichen Erbanspruches, für jedes der Eltern die Hälfte und für den überlebenden Ehegatten/eingetragenen Partner ebenfalls die Hälfte des gesetzlichen Erbteiles. Das Pflichtteilsrecht garantiert dem pflichtteilsgeschützten Erben, einen bestimmten Anteil an seinem Erbanspruch zu erhalten und zwar auch unbelastet von Auflagen und Bedingungen und in leicht handelbaren Werten. Er muss die Möglichkeit haben, seinen Pflichtteil effektiv zu nutzen und zu verbrauchen. Hingegen ist es möglich, dem pflichtteilsgeschützten Erben seinen Anspruch bereits bei Lebzeiten als Schenkung oder von Todes wegen als blosses Vermächtnis auszurichten und ihm dadurch einen Platz in der Erbengemeinschaft zu verwehren.
Verzicht, freie Quote, Weiteres Ein mündiger Erbe kann in der Form des Erbvertrages auf einen Pflichtteilsanspruch
verzichten. Ihm gegenüber muss der Erblasser den Pflichtteil dann nicht beachten.
Das Gegenstück zu den Pflichtteilen bildet die sogenannte freie Quote. In ihrem Umfang kann der Erblasser uneingeschränkt über seinen Nachlass verfügen. Die freie Quote ist unterschiedlich gross, je nach dem, wen man hinterlässt, d. h. ob und welche pflichtteilsgeschützten Erben vorhanden sind und ob diese allenfalls auf ihren Pflichtteil verzichtet haben.
Wenn der Erblasser, sei es durch lebzeitige Schenkungen oder durch Verfügungen von Todes wegen, über mehr als seine freie Quote verfügt hat, kann sich der dadurch in seinem Pflichtteil beschränkte Erbe wehren. Wer nicht dem Wert nach seinen Pflichtteil erhält, kann mit der Herabsetzungsklage in erster Linie die Verfügungen von Todes wegen, und wenn damit der Pflichtteil noch immer nicht gedeckt ist, auch Zuwendungen unter Lebenden, also Schenkungen, anfechten. Das Recht auf eine Herabsetzungsklage, um den Pflichtteil durchzusetzen, ist allerdings befristet. Spätestens ein Jahr ab dem Zeitpunkt, da der Erbe von der Verletzung seines Pflichtteilsrechtes Kenntnis erhalten hat, muss die entsprechende Klage beim Friedens-
richter eingereicht sein. Ansonsten bleibt die fragliche Verfügung des Erblassers bestehen.
Eine bisher nicht abschliessend geklärte Frage hat das Parlament bei der Revision des Erbrechts nun beantwortet: Ehegatten dürfen sich mit Ehevertrag auf den Tod des einen hin die gesamte Errungenschaft, also das während der Ehe erwirtschaftete Vermögen, zuweisen, ohne dass dies bei der Berechnung der Pflichtteile ihrer gemeinsamen Nachkommen berücksichtigt würde. Was die Ehegatten während der Ehe angespart haben, kann damit beim Tod des einen am Pflichtteil ihrer Kinder vorbei ganz an den überlebenden Partner fliessen. Zudem werden die Pflichtteile der Nachkommen, wie erwähnt, im Rahmen der Revision von drei Vierteln des gesetzlichen Erbteiles auf die Hälfte reduziert.
Bei Redaktionsschluss war die Referendumsfrist für diese Gesetzesänderung noch nicht abgelaufen. Es ist aber davon auszugehen, dass das revidierte Erbrecht am 1. Januar 2023 in Kraft tritt. Das neue Recht findet Anwendung auf alle Erbschaften, die ab jenem Datum anfallen, bei denen der Erblasser also das Inkraftsetzungsdatum erlebt hat.



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Obstbäume und Sträucher beginnen zu blühen, sie präsentieren sich in ihrer wunderschönen Blütenpracht. Wir können uns jedes Jahr aufs Neue an einem Meer von unzähligen kleinen weissen und zartrosa Blüten erfreuen. Nach dem phänologischen Kalender ist der Vollfrühling nicht mehr weit entfernt. Der phänologische Kalender zeigt nicht wie gewöhnlich vier Jahreszeiten an, er hat zehn Jahreszeiten. Das Jahr wird nach Naturphänomenen eingeteilt, nach dem Blühen und Reifen der Pflanzen. Der Vollfrühling beginnt mit der Apfelblüte. Doch das Öffnen der Apfelblüte ändert sich jedes Jahr. Denn die Natur hält sich nicht an einen genauen Terminplan. Wann genau die Apfelblüte beginnt, fragen sich jedes Jahr Apfelbauern, Gärtner und Forscher. Der Beginn der Apfelblüte ist nicht nur für die Apfelbauern entscheidend, auch für die Wissenschaft gilt er als wichtiger Indikator für die Erforschung von Klimaveränderungen.
Bienen folgen Hummeln Bevor sich jedoch die Apfelblüte öffnet, blühen zuerst Steinobstsorten wie Aprikose, Zwetschge, Mirabelle und schliesslich Kirsche. Bald darauf folgen Kernfrüchte wie

Apfelblüten
Äpfel, Birnen und Quitten. Steinobstsorten werden hauptsächlich durch Hummeln bestäubt. Sie sind früher aktiv als die Bienen. Sobald das Thermometer über null Grad klettert und die Sonne den Boden erwärmt, fliegen die ersten Hummelköniginnen.
Für die meisten Menschen ist das Blühen der Apfelbäume und die duftend rosa-weisse Blütenpracht einfach ein faszinierendes Naturereignis. Für Bienen und andere InLichtschachtabdeckungen
sekten ist die Blütenvielfalt ein wahres Paradies, das ein reichhaltiges Nektar- und Pollenangebot bietet. Die Obstblüte ist sehr wichtig für Imker und ihre Bienenvölker sowie für viele verschiedene Wildbienenarten. Mitte April, anfangs Mai, wenn die Temperaturen steigen und sich die Obstblüte von ihrer schönsten Seite zeigt, dann werden auch die Bienen aktiv und tragen eifrig dazu bei, dass im Herbst geerntet werden kann.


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FÜR HAUSEIGENTÜMER
Es braucht sogenannte zyklische Sanierungsmassnahmen, um die Attraktivität, die Gebrauchstauglichkeit und den Marktwert einer Liegenschaft zu erhalten. Steht die Liegenschaft kurz vor dem Verkauf, sollten Sie abwägen, welche Massnahmen den Verkaufsprozess begünstigen oder andernfalls besser der zukünftigen Eigentümerschaft überlassen werden sollten. Achten Sie auf die nachfolgenden Punkte.

Vorstandmitglied HEV Fricktal
Eine hochwertige Dokumentation und eine attraktive Präsentation vor Ort sind genauso wichtig wie der bauliche Zustand der Liegenschaft. Sie sind massgebliche Faktoren für den erfolgreichen Verkaufsabschluss zu einem guten Preis. Unumgängliche Sanierungsmassnahmen werden von den Kaufinteressenten in den Kaufpreis mit einkalkuliert und sind mitentscheidend für eine Finanzierungszusage der Bank.
Erster Eindruck zählt auch hier Auch bei Liegenschaften zählt der erste Eindruck. Ist er gut, steht er für einen hoffnungsvollen Start in die Verkaufsverhandlungen. Nicht funktionstüchtige Einrichtungen wie Türen, Fenster oder Haushaltsgeräte wirken negativ. Nicht behobene Bauschäden bereiten potentiellen Kaufinteressenten Sorgen. Beheben Sie solche Mängel wenn möglich vor einer Besichtigung. Malerarbeiten bewirken viel und lohnen sich immer, wenn mit wenig finanziellem
Aufwand eine wesentliche optische Verbesserung erzielt werden kann.
Käufer wollen mitentscheiden Vorsicht ist bei «Verschönerungsmassnahmen» geboten, die sowieso ausgeführt werden und eigentlich den zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern gefallen müssen. Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters und so kann auch bei einem technisch einwandfrei gestalteten Badezimmer in den «falschen» Farben die Freude bei Interessenten ausbleiben. Auch bei den Kücheneinrichtungen sind die Ansichten über eine perfekte Ergonomie so zahlreich wie die Auswahl der Materialien. Agieren Sie bei diesen Themen sehr zurückhaltend.
In die Zukunft denken Ein ungenügend wärmegedämmter Fassadenaufbau führt zu hohen Betriebskosten,
ineffiziente Heizungen mit hohem CO2Ausstoss geraten künftig unter Druck. Kaufinteressenten sind heute diesbezüglich sensibilisiert. Ist eine nachhaltige Energiestrategie vorhanden und vielleicht schon in Teilen umgesetzt, wirkt sich das positiv aus. Zum Beispiel wird der Einbau energiesparender Fenster oder einer ökologischen Heizung geschätzt. Für fällige, aber noch nicht realisierte Massnahmen lohnt es sich, vorab eine Offerte einzuholen. So können bei den Kaufinteressierten Bedenken bezüglich der Kosten sofort ausgeräumt werden und der Verkaufsprozess bleibt in gutem Fluss.
Für alle weiteren Fragen rund ums Wohneigentum:
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Das Objekt muss zu Ihnen passen

Thomas Hauser, Aargauer Verband der Raiffeisenbanken.
Die Preise für Immobilien steigen und steigen seit Jahren. Selbst oder gerade in Zeiten von Krisen suchen die Menschen nach «Betongold». Sind Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen nicht zu überteuert und sind sie das viele Geld überhaupt noch Wert?
Eines vorneweg: Das seit Langem anhaltende Tiefzinsumfeld, dessen Ende nicht absehbar ist, das knappe Angebot an Wohnimmobilien und die noch immer hohe Nachfrage rechtfertigen die hohen und steigenden Preise. Mit einem Eigenheim lassen sich im Vergleich zur Miete noch immer Kosten sparen. Die Zinsen dürften noch längere Zeit anhaltend tief bleiben und die Preise der Eigenheime sind gegen unten abgesichert.
Vorsicht bei älteren Objekten Zur Ermittlung des Werts einer Liegenschaft sind mehrere Faktoren von entscheidender Bedeutung: Grösse (Wohn- und Grundstücksfläche, Kubatur), Mikrolage (Lage innerhalb des Ortes, Verkehrslärm, Besonnung, Nachbarschaft), Makrolage (Gemeinde, Steuern, Verkehrsanbindung, Arbeitsplätze, Nähe zu Zentren etc.),
Publireportage – Publireportagen sind keine Empfehlung des HEV Aargau
Gebäudezustand (Alter der Bauteile) und Ausbaustandard (Qualität der Bauteile).
Teilweise wird beim Kauf von älteren Objekten der Sanierungsbedarf unterschätzt. Dies kann früher oder später zu einem bösen Erwachen nach dem Kauf führen. Letztlich gibt es jedoch keinen exakten, auf den Franken genauen objektiven Wert für eine Immobilie. Der Wert ergibt sich immer aus individuellen Präferenzen der Käufer und Verkäufer.
Tragbarkeit setzt Grenzen
Die meisten Käufer benötigen zur Finanzierung des Objektes einen Hypothekarkredit, weshalb Experten fast immer eine risikobereinigte Bewertung zur Ermittlung der Belehnungsbasis durchführen. Dies setzt Fantasiepreisen im Grunde genommen
Schranken. Ausserdem setzen die strengen Tragbarkeitsanforderungen mit kalkulatorischen Zinsen (um die 5 %) in der Regel enge Grenzen bei der Preisbildung.
Ein Objekt muss letztendlich zu den Bedürfnissen und der Lebenssituation des Käufers passen und für ihn langfristig tragbar sein. Dann ist ein Kauf auch bei den hohen Preisen meist immer noch eine gute Wahl, weil sich im Vergleich zur Mietwohnung viel Geld sparen lässt.
Aargauer Verband der Raiffeisenbanken thomas.hauser@raiffeisen.ch www.raiffeisen.ch
Das Kleinhaus als Renditeobjekt.
Mit einer Investition ab ca. Fr. 500’000.–(+ Land) können Renditen von bis zu 6 % erwirtschaftet werden. Kleine Wohnformen sind voll im Trend und während Wohnungen in grossen Mehrfamilienhäusern je nach Lage schwer vermietbar sind, sind Kleinhäuser zur Miete sehr gefragt.
Ein doppelstöckiges Klein-Mehrfamilienhaus mit 2 oder 4 Wohneinheiten braucht noch keinen Lift und kann zudem in bestehenden W2-Wohnzonen realisiert werden. Auch schmale Restgrundstücke eignen sich optimal für verdichtetes Bauen mit einem Kleinhaus. Kleinhäuser werden aus fixfertigen Modulen zusammengestellt. Durch die Modulbauweise sind sie flexibel und günstig.

Das schlüsselfertige Modul fliegt ein.
Warum nicht zwei Kleinhäuser bauen, im einen Modul selber wohnen und das andere vermieten? Das ist eine einfache Lösung, um wenig Kapital sinnvoll und zukunftsweisend einzusetzen. Mit der damit erzielbaren Rendite werden die Kosten beider Module gedeckt und man lebt im Alter zum Nulltarif.
Egal ob ein Doppelmodul auf einer Restparzelle, eine 4er-Modulkombination auf einem normalen Grundstück oder eine Überbauung als Alterssiedlung – das Kleinhaus ist eine neue, flexible Wohnform für Individualisten.
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Daten Musterhaus:
Länge: 14,5 m, Breite: 4,35 m Preis Musterhaus: Fr. 300’000.–(inkl. Lieferung, Heizung, Küche, Bad, Fundamente, Anschlüsse, Planung, Baueingabe usw.)
Fordern Sie das Factsheet «Das Kleinhaus als Renditeobjekt» und den Kleinhauskatalog per Mail an. Nächste Besichtigungstermine im Musterhaus Däniken, zwischen Olten und Aarau am:
Samstag, 8. Mai, nachmittags –nur auf Anmeldung!
Samstag, 29. Mai, nachmittags –nur auf Anmeldung!

Anmeldung: info@kleinhaus.ch, 062 823 22 21 Weitere Infos: www.kleinhaus.ch
MEHR WERT
FÜR HAUSEIGENTÜMER
Der Vorstand des HEV Fricktal hat entschieden, die Generalversammlung 2021 gestützt auf die Corona-Gesetzgebung wieder ohne Präsenz der Mitglieder durchzuführen. Die Entwicklung der Pandemie ist weiterhin schwierig einzuschätzen. Der Schutz der Gesundheit der Mitglieder hat aber Vorrang und spricht gegen eine Präsenzveranstaltung.
Die Mitglieder des HEV Fricktal erhalten die GV-Unterlagen per Post zugestellt. Die schriftliche GV wird am Donnerstag, den 10. Juni 2021, auf unserer Geschäftsstelle in Frick durchgeführt. Das Protokoll kann danach eingesehen oder bestellt werden. Die Resultate werden auf unserer Webseite publiziert.
Der Vorstand dankt für das Verständnis und hofft auf eine rege Beteiligung an der schriftlichen GV. Bleiben Sie gesund und hoffentlich bis bald!
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Gebäudehüllen können heutzutage auch Energie gewinnen, wenn Photovoltaikmodule in der Fassade integriert sind. Damit produziert die Fassade also Strom. Ein ausgezeichneter Neubau mit einer Photovoltaikfassade steht an der Seestrasse in Zürich-Wollishofen.
Brigitte Müller, Redaktorin
Solarmodule liefern Gleichstrom, der mit Batterien gespeichert oder mit Wechselrichtern in Wechselstrom umgewandelt wird. Dieser kann entweder direkt im Gebäude genutzt oder ins öffentliche Versorgungsnetz eingespeist werden. Gemäss dem Branchenverband Swisssolar liefert die Sonne der Schweiz jährlich 220 Mal mehr Energie, als wir verbrauchen. Die Effizienz der Solarmodule wurde in den letzten zwanzig Jahren fast verdoppelt, hingegen beträgt der Preis nur noch rund ein Fünftel des damaligen Ursprungspreises.
Fassade mit Photovoltaikanlage Naheliegend ist, dass für die Gewinnung von elektrischer Energie die Gebäudehülle
immer mehr beachtet wird und somit Photovoltaikfassaden entwickelt werden. Wurden anfänglich vor allem süd-orientierte Fassaden mit Photovoltaikmodulen bekleidet, werden sie heute vermehrt auch in Ost- und Westfassaden eingesetzt. Die hohe Lichtempfindlichkeit der Zellen sorgt für eine effiziente Stromerzeugung auch bei bewölktem Himmel und die oft niedrige Temperaturabhängigkeit sorgt für eine stabile Stromproduktion bei unterschiedlichen Wetterbedingungen. So wird eine ausgewogene Gebäude-Energiebilanz zwischen Verbrauch und Erzeugung erreicht. Die Langlebigkeit einer Photovoltaikhülle ist vergleichbar mit anderen Bekleidungsmaterialien für Fassaden. Bewährt haben sich vorgehängte, hinterlüftete Fassaden, weil die Photovoltaikanlage einfach und

Die Gebäudehülle ist aus rotbraunem Gussglass. Die Solarzellen befinden sich dahinter.
Daten und Fakten zum Projekt
Raumprogramm: 10 Wohnungen + Atelier
Hauptnutzfläche Wohnungen gesamt: 814 m2
Personenbelegung: 22 Personen (Familien, WG, ältere und jüngere Paare)
Wohnflächenverbrauch: 37 m2/Person
Stromproduktion PV-Anlage: ca. 56’000 kWh/Jahr
Stromverbrauch: ca. 30’000 kWh/Jahr
Heizenergieverbrauch: 38’000 kWh/Jahr, 100 % Biogas
kostengünstig montiert werden kann und die Module einzeln einsetz- und austauschbar sind. Die Solarzellen bleiben also hinter dem Glas verborgen, so dass für die architektonische Gestaltung der Fassade viele Möglichkeiten entstehen.
Neubau Solaris
Seit 2017 steht in Zürich-Wollishofen ein Neubau mit dem Namen Solaris, der ein aktuelles Beispiel für solares Bauen ist. Hinter der Fassadenverkleidung aus braun schimmerndem, profiliertem Glas verstecken sich die Photovoltaikzellen: von aussen sind die Solarzellen nicht zu erkennen. Das Büro Huggenbergerfries Architekten entwickelte das Grundstück in Eigeninitiative und war auch der Investor des Wohnhauses. Die Entwicklung und den Bau dieses Wohnhauses betrachtete das Architekturbüro als Forschungsfeld. Die Investitionen haben sich gelohnt, so wurde das Wohnhaus, das gegenüber der Roten Fabrik liegt, unterdessen mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Solarpreis 2018.
Das Architekturbüro hat beim Vermieten auf eine Renditemaximierung verzichtet und die Wohnungen rund 15 Prozent unter dem quartierüblichen Preisniveau vermietet – eine Voraussetzung für eine gemischte und stabile Hausgemeinschaft. Die reduzierte Miete und die Produktion von Solarstrom sind Elemente des an der Nachhaltigkeit orientierten Gesamtkonzepts. Weitere Elemente sind beispielsweise, dass mit Biogas geheizt wird und die Nutzung des hauseigenen Elektroautos in der Miete inbegriffen ist.
Zwischen Seestrasse und Bahndamm Das Haus enthält zehn Wohnungen. Durch die ausgeklügelte Gebäudeform haben alle Wohnungen, die entweder in der vorderen

oder hinteren Hälfte des Hauses untergebracht sind, abwechslungsreiche Grundrisse. Dabei achteten die Architekten darauf, dass jede Wohnung eine ganztägige Besonnung und vielfältige Ausblicke inklusive Seesicht aufweist. Obwohl das Wohnhaus zwischen der stark befahrenen Seestrasse und der Bahnlinie liegt, besitzt jede Wohnung zwei lärmabgewandte Fassaden mit Fenstern zum Lüften. Im Haus wurden wenige und schlichte Materialien angewendet. Bestechend sind die Eingangshalle und das Treppenhaus, wo die wiederverwendeten Holzdielen aus dem Vorgängerbau verlegt wurden. Mit gutem Grund, denn die Holzdielen stammen von einer nordamerikanischen Sumpfkiefer – heutzutage eine Rarität, wurden doch viele Sümpfe seither trockengelegt. Bezüglich Härte ähnelt die Sumpfkiefer dem Eichenholz. Die Wohnungen wiederum haben Böden aus dunklem Asphalt-Terrazzo, weisse Wände sowie Decken und Dachschrägen aus Sichtbeton. Ungewöhnlich sind die Stützen aus
Fortsetzung Seite 27

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Immobesichtigung – ein wichtiger Teilschritt
Auf dem Immobilienmarkt gibt es eine grosse Auswahl an Häusern und Wohnungen zu kaufen. Auf verschiedenen Plattformen oder in der Tagespresse kann man sich einen guten Eindruck davon verschaffen. Hat man eine passende Immobilie gefunden, ist es ratsam weitere Informationen anzufordern.
Der solide Immobilienvermarkter erstellt für jedes seiner Objekte eine ausführliche Dokumentation. Sie enthält alle wichtigen Informationen zum Haus oder der Wohnung, einen Detailbeschrieb und eine grosse Auswahl an Fotos. Überzeugt die Liegenschaft auch nach dem Studium dieser Dokumentation, so kann eine Hausbesichtigung vereinbart werden.
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Termin so, dass Sie das Haus bei Tageslicht besichtigen können. Bei der ersten Besichtigung nehmen Sie am besten noch jemanden mit – Sie können aber auf einen Fachmann verzichten, es geht primär darum, wie das Haus wirkt. Können Sie sich vorstellen, darin zu wohnen?
Mikrolage – Nachbarschaft
Denken Sie immer daran: Wenn Sie eine Immobilie für sich selber kaufen, werden Sie eine sehr lange Zeit, vielleicht sogar den Rest Ihres Lebens in diesem Haus
verbringen. Tauschen Sie sich bei Gelegenheit mit den Nachbarn aus. Diese kennen sich in der Regel gut, oftmals können bereits zu einem frühen Zeitpunkt gute Bekanntschaften entstehen.
Guter Rat ist wertvoll Wer kein Baufachmann ist, sollte sich externen Rat zu Hilfe holen. Wichtig dabei ist die Kontrolle der Bausubstanz. Kritische Punkte sind auch: das Bad und die Küche, die Fenster (Tipp: In der Alulitze des Fensterrahmens ist jeweils das Baujahr eingeprägt), Innen und Aussen
wände, die Heizung sowie die Haustechnik. Halten Sie im Kaufvertrag fest, was für Mängel Sie entdeckt haben und wer sie beheben beziehungsweise die Kosten dafür übernehmen wird. So ersparen Sie sich Überraschungen und können sich auf die Hausübergabe freuen.
Achtet man auf die obenerwähnten Punkte steht einer erfolgreichen Besichtigung nichts im Weg. Nehmen Sie einen ersten Eindruck der Immobilie mit und lassen Sie diesen auf sich wirken. Fragen, die erst zu Hause auftauchen, lassen sich per Telefon oder optimal bei einer weiteren Besichtigung beantworten.
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Eibenholz in den Wohnräumen, die aus dem ursprünglichen Baumbestand des Grundstücks gefertigt wurden.
Zusammenarbeit mit Hochschule
Die Gebäudehülle ist ein Prototyp und das Ergebnis einer langen Entwicklungsarbeit mit vielen Rückschlägen. Ermöglicht hat diese Forschungsarbeiten der Investor, beteiligt waren zudem die Hochschule Luzern und Photovoltaikhersteller. Als nun die Entwicklungsarbeit geleistet war, konnte die Photovoltaikfassade verhältnismässig günstig produziert werden.
Standardkomponenten neu kombiniert
Die Fassadenoberfläche besteht aus profiliertem Gussglas in einem handelsüblichen Format. Auf der glatten Rückseite wurde mit einem digitalen Keramikdruckverfahren ein Muster angebracht. Deswegen weisen die dahinter liegenden Solarzellen eine hohe Lichtdurchlässigkeit aus, was wiederum die Leistungsfähigkeit der Photovoltaikmodule maximiert. Interessant ist, dass der Digitaldruck eine neue Technologie ist, Keramik sich hingegen schon seit Jahrzehnten an Fassaden bewährt hat. Bei den Solarzellen handelt es sich um monokristalline Siliziumzellen, wie man sie mittlerweile fast auf jedem Scheunendach findet. Die Siliziumzellen werden auf einer schwarzen PVP-Folie via Vakuumverfahren befestigt. Die Folie, die auf das Glas montiert wird, ist chemisch stabil und altert praktisch nicht. Die Module bestehen also aus Standardkomponenten, die mittels Standardverfahren zusammengefügt wurden: Die Kombination ist hingegen ein neuartiges Verfahren.
Im Labor wurden die behandelten Module getestet, um festzustellen, wie viel Licht durchgeht und wie viel reflektiert wird. Die Ergebnisse waren enttäuschend, so dass die Ingenieure das Experiment abbrechen wollten. Die Architekten bestanden dann aber auf einen Freilufttest. Dabei stellte man fest, dass das prismatische Glas erstaunlich viel Streulicht auf die Solarzellen leiten kann – genau jenes Streulicht, das in der Realität immer vorkommt, nicht aber im Labor erzeugt werden kann. Das Ergebnis:


Jede Wohnung bietet verschiedene Ausblicke – auch auf den Zürichsee.
Die Übertragung des profilierten Glases ist nur zu 1.5 Prozent schlechter als die des besten handelsüblichen Solarglases. Hinzu kommt der Druck, der einen Teil des Lichts abhält. Unter dem Strich hat die Praxis erwiesen, dass die Abschattung der Module, die durch das Muster des Digitaldrucks erzeugt wird, zirka 15 bis 20 Prozent beträgt. Damit erreichen sie einen Wirkungsgrad von ungefähr 13 bis 14 Prozent.
Hohe Stromgewinnung
Mittlerweile liegen die gemessenen Kennzahlen vor. Sie belegen, dass die Photovoltaikanlage rund 56’000 kWh Strom pro Jahr produzieren kann, was über dem er-
warteten Eigenverbrauch liegt. Der gewonnene Strom dient in erster Linie dem Eigengebrauch. Dank der vielfältigen Ausrichtung der Oberflächen ist der Ertrag über den Tag bzw. das Jahr relativ ausgeglichen. Der Überschuss wird in einer 10-kW-Batterie und in der Batterie des Elektroautos zwischengespeichert. Der übrige Strom wird gegen Rückvergütung ins öffentliche Netz eingespeist.
Weitere Informationen
www.hbf.ch/projekte/stadthaus-seestrassezuerich
https://solarchitecture.ch/de/solaris-416/

Tageslicht steigert das Gefühl von Vitalität und Wohlbefinden.
Genügend Tageslicht im Gebäude spart Energie und schafft Komfort, denn es unterstützt das körperliche und seelische Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner. Seit April 2019 gibt es eine neue Schweizer Norm «Tageslicht in Gebäuden», die einen einheitlichen Standard für die Tageslichtplanung definiert.
Brigitte Müller, Redaktorin
Tageslicht ist eng mit der Architektur von Gebäuden verbunden – eine lapidare Feststellung, doch die Versorgung von Innenräumen mit natürlichem Licht erhält neuerdings wieder eine hohe Beachtung. Aus vielen Gründen. So wird die Wirkung von Räumen entscheidend durch das Tageslicht beeinflusst. Erst durch die Versorgung mit ausreichend Tageslicht werden Innenräume von den Nutzern als hell und angenehm empfunden. Natürliches Licht sorgt deshalb für hohen Komfort, es verringert aber auch den Energieverbrauch
des Gebäudes. Mit einer durchdachten Tageslichtnutzung lässt sich Energie für die Beleuchtung und Heizung – aber auch für die Kühlung – sparen. Deshalb propagiert beispielsweise Minergie, dass beim Tageslicht bereits bei der Planung eines Gebäudes die richtigen Entscheide gefällt werden. Kunstlicht soll nur da zum Einsatz kommen, wo das natürliche Licht unzureichend ist oder gänzlich fehlt.
Vielfältige Wirkung von Licht Körperlich wie auch seelisch sind wir Menschen vom Tageslicht abhängig. Das Tageslicht ist die Grundvoraussetzung für
das Sehen und spielt bei einer Reihe von Körperfunktionen eine zentrale Rolle, ist es doch für viele relevante Abläufe im Körper verantwortlich. Seine positiven Auswirkungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit sind wissenschaftlich belegt. Studien zeigen, wie Licht den Menschen beeinflusst. Dabei betrachtet die Wissenschaft mehrere Ebenen. So ist beispielsweise auf der physiologischen Ebene das natürliche Licht unser wichtigster Zeitgeber. Von den Algen bis zum Menschen synchronisieren viele Organismen auf der Erde ihre physiologischen Rhythmen über den Wechsel von Tag und
Nacht. Diese biologischen Uhren regulieren fast die Hälfte aller Gene im Körper und praktisch jede der Billionen von Körperzellen erfüllt ihre Aufgaben zu bestimmten Zeiten. So weisen beispielsweise die Körpertemperatur und einige Hormone typische 24-Stundenverläufe auf. Die Synchronisation findet direkt über das Auge und das Gehirn statt. Konkret registrieren bestimmte Fotorezeptoren im menschlichen Auge, ob es Tag oder Nacht ist und liefern damit Informationen zur Steuerung der Freisetzung von Hormonen.
In der Nacht wird das Hormon Melatonin produziert, das für die Regulation der sogenannten chronobiologischen Rhythmen zentral ist. Studien zeigen, dass ausreichend dunkle Nächte und viel Tageslicht sich positiv auf die Schlafqualität, das Immunsystem und auf unsere Stimmung auswirken. Die Risiken einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, von Diabetes oder Krebs vermindern sich, genauso wie psychische Störungen weniger oft diagnostiziert werden.
Künstliches Licht schlecht für den Schlaf Alleine diese wenigen Fakten zeigen auf, welche Bedeutung Tageslicht in der Architektur für die Gesundheit und den Komfort der Nutzenden hat. Umgekehrt wird verständlich, warum beispielsweise das nächtliche Arbeiten am Bildschirm eine besondere Belastung für unseren Körper darstellt: Monitore strahlen blaues Licht aus und vermitteln unserem Körper falsche Informationen, weil die Produktion des für den Schlaf wichtigen Hormons Melatonin verzögert wird. Diese Verzögerung führt zu einem sogenannten «Social Jetlag» – die biologische Zeit erfährt eine Verschiebung durch die «soziale Zeit». Zusätzlich führt unser heutiger Lebensstil dazu, dass wir mehr als 90 Prozent unserer Zeit in Innenräumen verbringen. Wenig Licht am Tag und künstliche Beleuchtung mit hohen Blauanteilen und der nächtliche Gebrauch von Fernseher, Tablets, Bildschirmen und Smartphones können die innere Uhr empfindlich aus dem Takt bringen. Als Folge davon kämpfen viele mit Schwierigkeiten beim Einschlafen und
wachen morgens gerädert durch den Wecker auf. Umso wichtiger ist deshalb eine gute Versorgung mit Tageslicht in dauernd benutzten Räumen.
Gut für die Seele Tageslicht hat jedoch auch Auswirkungen auf unser seelisches Wohlbefinden. Es ist ein menschliches Bedürfnis, mit der Aussenwelt, dem Wetter, den Tages- und Jahreszeiten verbunden zu sein. Deshalb müssen beim Entwurf eines Gebäudes genügend Öffnungen zur Aussenwelt eingeplant werden. Zufällig von der Sonne geschaffene Lichtkompositionen an den Wänden eines Raums können uns emotional berühren. Die Forschung zu solch emotionalen Aspekten von Licht ist noch relativ jung. Es zeigt sich jedoch, dass Ta-
geslicht für unsere Erholung sorgt, aber auch unsere Leistungsfähigkeit und Vitalität steigert.
Licht in der Architektur
Auch in der Architektur ist Licht elementar, werden Räume doch entscheidend durch Tageslicht beeinflusst. Vor der Erfindung des elektrischen Lichts war das Tageslicht die Hauptlichtquelle im Innenraum. Die Positionierung und Dimensionierung von Fenstern war deswegen eine bewusste und wichtige Entscheidung. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam das Kunstlicht auf. Da es die Beleuchtung der Räume zu jeder Zeit ermöglichte, wurde Kunstlicht zur Selbstverständlichkeit und
Fortsetzung Seite 30
Beim gesunden und ökologischen Bauen ist Tageslicht ein wichtiger Aspekt. Deshalb verlangt Minergie-ECO den Nachweis, dass die Räume genügend mit Tageslicht versorgt sind. Es werden Anforderungen definiert an die Verfügbarkeit von Tageslicht in den Hauptnutzungsräumen und an den maximalen Flächenanteil von Räumen ohne ausreichende Tageslichtverfügbarkeit. Dabei wird nach Neubau und Modernisierungen unterschieden.
Broschüre: «Tageslicht – Höchste Lichtqualität im Minergie-Gebäude»



Tageslicht verlor zunehmend an Bedeutung. Heute werden die Vorteile von Fenstern und somit einer Tageslichtplanung wieder anerkannt. Fenster regeln den Einlass von natürlichem Licht, schaffen einen Bezug zur Aussenwelt und haben Einfluss sowohl auf den Elektrizitätsverbrauch für Beleuchtung, als auch aufs Heizen, Kühlen und Lüften.
Unterschiedliches Tageslicht
Das Vorkommen von Tageslicht wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Schon in der Schule haben wir gelernt: Der Breitengrad bestimmt den Verlauf der Sonne. Im Sommer geht die Sonne in der Schweiz im Nordosten auf, erreicht einen Höchststand von 67° und geht im Nordwesten unter. Im Winter hingegen findet der Sonnenaufgang im Südosten statt. Selbst zur Mittagszeit kommt die Sonne nicht über 20° und geht dann im Südwesten unter. Der Sonnenverlauf im Herbst und Frühling liegt dazwischen. In der realen Situation vor Ort spielen zudem topografische und atmosphärische Gegebenheiten eine Rolle. An einem Tag mit blauem Himmel können auf der Erdoberfläche über 100’000 Lux erreicht werden, an einem Tag mit bewölktem Himmel lediglich 10’000 Lux. Natürliche Hindernisse wie Berge können zudem die Menge des verfügbaren Tageslichts verringern. Deshalb empfehlen Fachleute, diese geografischen Faktoren bei der Position und der Ausrichtung eines Gebäudes bei der Planung unbedingt zu berücksichtigen.
Bautechnische Entscheidungen
Erstaunlich, aber wahr: Bei natürlichem Licht im Innenraum ist «mehr» nicht immer besser. Auch ist die Grösse einer Glasfläche nicht unbedingt massgebend für die Qualität des Tageslichtes in einem Raum. So hat die Positionierung der Fenster einen grossen Einfluss auf die Menge und Verteilung von Tageslicht in einem Raum. Horizontale Öffnungen wie Oberlichter lassen dreimal mehr diffuses Tageslicht eintreten als gleich grosse vertikale Öffnungen. Der Ertrag von Schrägdachfenstern liegt dazwischen. Auch die Lichtverteilung im Raum ist je nach gewählter Öffnung sehr unterschiedlich.

Bei Neubauten entscheidet meistens der Architekt darüber, wie die Räume mit natürlichem Licht versorgt werden. Früh werden Position und Dimensionen eines Fensters festgelegt. Anpassungen sind im weiteren Bauprozess schwierig und Fehler kaum korrigierbar. Deshalb sollte der Bauherr schon frühzeitig einer sorgfältigen und wohnfreundlichen Planung von genügend Tageslicht Beachtung schenken und eventuell sogar einen Tageslichtplaner beiziehen. Auch bei einer Sanierung muss der Faktor Tageslicht rechtzeitig beachtet werden. Eine Dreifachverglasung, breitere Fensterrahmen oder tiefere Laibungen aufgrund einer stärkeren Fassadendämmung können dazu führen, dass weniger Tageslicht in die Räume gelangt.
Überhitzung versus Wärmestrahlung
Die ins Rauminnere dringenden Sonnenstrahlen bestehen aus sichtbarem Licht und einem grossen Anteil an Wärmestrahlung. Zudem lassen die aus unterschiedli-
chen Glastypen bestehenden Fenster auch unterschiedlich viel Wärme durch. In der kalten Jahreszeit nennen Fachleute die gewonnen Wärme «solarer Gewinn», da sie den Bedarf an Heizwärme reduziert. Im Sommer hingegen spricht man von «solaren Lasten», die zu Überhitzung und je nach Gebäude zu einem höheren Aufwand für die Kühlung führen können. Auch wegen dieser unterschiedlichen Funktionen müssen beim Neubau und bei Sanierungen die optimalen Bedingungen definiert werden. Von der Raumnutzung bis hin zu den Bedürfnissen der Nutzer müssen somit viele Aspekte von Tageslicht bei der Planung berücksichtigt werden.
Kriterien der SN EN 17037
Die neue Schweizer Norm «Tageslicht in Gebäuden» kann auf Wohn- und Nichtwohngebäude angewendet werden. Sie ist bei Neubauten grundsätzlich immer anzuwenden. Bei Sanierungen und Umbauten sind die darin enthaltenen Zielsetzungen
so weit zu berücksichtigen, wie diese technisch umsetzbar sind. Im Faktenblatt werden vier Bewertungskriterien definiert:
• die Tageslichtversorgung
• die Sichtverbindung zum Aussenraum (Ausblick)
• der Zugang zu direktem Sonnenlicht
• das Vermeiden von Blendung
Die Norm bezweckt, dass der Einsatz von Tageslicht zu einer besseren Gebäudequalität führt – sowohl den Komfort wie die Umwelt betreffend. Vor allem ermöglicht die Norm, dass das Tageslicht von Anfang an in die Gebäudeplanung miteinbezogen wird.
Quellen
Broschüre: «Tageslicht – Höchste Lichtqualität im Minergie-Gebäude»
Faktenblatt zur neuen Schweizer Norm «Tageslicht in Gebäuden» SN EN 17037:2018
Ist der Sonnenschutz auf Effizienz ausgerichtet, lässt sich der Energiebedarf für die Kühlung im Sommer und die Heizung im Winter deutlich senken. Damit leisten Storen einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Energie- und Klimaziele und sind ein wichtiger Baustein bei den angepeilten Gebäudesanierungen in der Schweiz.
Ruth Bürgler, Redaktorin
In der Schweiz sind laut Gebäudeprogramm des Bundes und der Kantone die Gebäude für 40 Prozent des Energieverbrauches und ein Drittel der CO2-Emissionen verantwortlich.
Die Anzahl Häuser, die nicht oder kaum gedämmt sind und deshalb dringend energetisch saniert werden müssten, beträgt über eine Million. Pro Jahr werden in der Schweiz bloss etwa zwei Prozent der Gebäude saniert. Eine Verbesserung der Energieeffizienz wird sogar nur bei der Hälfte aller sanierten Bauten verwirklicht. Will die Schweiz ihre Energieziele erreichen, hat sie noch einen Marathon vor sich. Ein wichtiger Bestandteil, um den Energieverbrauch für die Kühlung und Heizung innerhalb der Gebäude wirksam zu senken, ist ein automatisierter Sonnenschutz bei Neubauten und beim Sanieren von Gebäuden.
Kühl- und Heizaufwand gleich gewichten Wenn Renovierungspläne und -strategien den modernen und automatischen Sonnenschutz aussen vor lassen, wird eine wichtige Chance verpasst. Wenn der Kühlaufwand dabei den gleichen Stellenwert wie der Heizaufwand hätte, könnten der Energieaufwand und die CO2-Emissionen bis zu einem Fünftel verringert werden. Der automatisierte Sonnenschutz ist grundsätzlich nachhaltig und kostenneutral. Die höheren Ausgaben bei der Anschaffung von automatisch gesteuerten Storen können längerfristig über die tieferen Energiekosten wieder ausgeglichen werden.
Die Nutzung des Tageslichts
Die Automation von Gebäuden entwickelt sich stetig weiter. Bei der Nutzung des Tageslichtes und dem Erreichen der Energie-

effizienz ist die hinterlegte Strategie für das Öffnen und Schliessen der Storen entscheidend und meist sogar wichtiger als die Form und das Material der Storen an und für sich. Deshalb empfiehlt es sich, wenn immer möglich, die Storen gemeinsam mit der Steuerung beim gleichen Storenbau-Unternehmen zu beziehen. Damit ist die Verantwortlichkeit geregelt und das Wissen über die Ansteuerung der Storen ist aufeinander abgestimmt und dadurch ebenfalls gesichert. Erfolgt die Lieferung der Storen durch den Elektroinstallateur oder eine Gebäudeautomationsfirma, so lohnt es sich, detailliert zu prüfen, ob bei ihnen das Wissen und die Erfahrung bezüglich der Ansteuerung von Storen wirklich vorhanden ist. Den Bereich der Steue-
rung gar auf mehrere Unternehmen aufzuteilen, sollte man unbedingt vermeiden. Wenn die Automation nicht auf den Storentyp abgestimmt ist, bringt die beste und teuerste Store nicht das, was sie sollte.
Keine Hektik im System
In den Anfängen der Automatisierung von Storen reagierte die Steuerung oft zu hektisch auf jede noch so kleine Änderung der äusseren Bedingungen. Messungen zeigten, dass die Steuerung dadurch mehr Energie verbrauchte, als sie den Energieverbrauch des Gebäudes zu senken vermochte. Deshalb müssen Storensysteme nicht per se kompliziert sein. Manchmal sind einfachere Systeme effizienter. Damit beispielsweise eine automatische Lamellenstore sich
gleichzeitig nach dem Stand der Sonne richtet, damit im Raum niemand geblendet wird, der Raum sich nicht überhitzt, jedoch dennoch genug Tageslicht zum Arbeiten im Raum vorhanden ist, müssen die Planer verschiedene Vorgaben bei der Planung der Automation der Storen miteinbeziehen. Zudem ist die Nutzung des Raumes ebenfalls zu berücksichtigen. Storen eines Schlafzimmers müssen nicht die gleichen Aufgaben erfüllen, wie diejenigen eines Büros oder einer Küche.
Die Farbe ist entscheidend
Ein Forschungsprojekt der Hochschule Luzern im Bereich Technik und Architektur hat zudem gezeigt, dass Raff- und Stoffstoren bei gleicher Stofffarbe bezüglich Lichtdurchlässigkeit ungefähr gleich gut abschneiden. Da dunkle Farbtöne bei Storen das Tageslicht fernhalten, sollten in energetisch hochwertigen Gebäuden keine dunkelfarbenen Stoffe mehr verwendet werden und schwarze oder dunkle Lamellen nur noch bedingt zum Einsatz kommen.
Nachrüsten
Ältere Storen, die noch von Hand hochund heruntergekurbelt werden müssen, können meistens elektrisch nachgerüstet werden. Für geeignete Lösungen bietet der Markt zahlreiche Optionen. Allerdings sind die Preise dafür sehr unterschiedlich, je nachdem welchen Komfort man anstrebt. Die einfachste Version ist, die Storen mit einem Elektromotor auszurüsten. Da gehört meist die Fernbedienung dazu. Das erspart zwar die Handarbeit, spart auf diese Weise jedoch noch keine Energie. Fällt der Entscheid auf ein automatisiertes System, so kann man die Storen auf einen bestimmten Rhythmus einstellen, der wie oben beschreiben, den Einfall der Sonneneinstrahlung und die Nutzung des Raumes berücksichtigt. Einige Hersteller bieten inzwischen solarbetriebene Storenmotoren an. Auf diese Weise ist die Nachrüstung ökologisch und hilft längerfristig Geld zu sparen. Die Höhe der Einsparungen ist natürlich von den regionalen Wetterbedingungen abhängig. Wer über eine sonnige
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schulten Spezialisten mit langjähriger Erfahrung ausgeführt», betont Günther Schatz. Um im harten Wettbewerb bestehen zu können, ist die Kundenzufriedenheit von entscheidender Bedeutung. Darauf kann die Fenstersanierungs AG zählen. Dank dem guten Ruf und der regionalen Verankerung kann das Unternehmen die Auftragsbücher auch in dieser schwierigen Zeit problemlos füllen.
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Produkten sowie bei auszuführenden Arbeiten kennt das Unternehmen nicht. «Wir arbeiten nur mit innovativen Partnern zusammen, deren Produkte auf dem neuesten Stand der Technik sind», sagt Felix Hochstrasser, Geschäftsleitungsmitglied. «Und auch bei der Montage gibt es keine Kompromisse – sie wird ausschliesslich von bestens ge
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Wohnlage verfügt, kann diese natürliche Energiequelle gut nutzen. Mittels eines kleinen Solarpanels, das direkt am Storenkasten montiert ist, wird der Motor der Store mit dem nötigen Strom versorgt. Ist ein modernes Speichersystem vorhanden, funktioniert der Betrieb der Storen auch in der Nacht und an Regentagen problemlos.
Minergie-Modul Sonnenschutz
Moderne Sonnenschutzsysteme sollten zudem den Energieaufwand bei der Herstellung berücksichtigen und qualitativ geprüft sein. Produkte, die beispielsweise das Minergie-Label Sonnenschutz tragen, müssen den im Reglement «Minergie-Modul Sonnenschutz» festgelegten Normen entsprechen. Zudem müssen sie nach anerkannten Vorschriften hergestellt sein. Sie haben eine optimale Energieeffizienz bei der Herstellung und der anschliessenden
Verwendung aufzuweisen und zeichnen sich aus mit hochwertiger Qualität, Sicherheit und Komfort für die Gebäudenutzer. Diese Gewährleistung umfasst den einwandfreien Sonnen-, Blend-, Sicht- und/ oder Wetterschutz.
Ein Sonnenschutzmodul von Minergie besteht aus einem geprüften Sonnenschutzprodukt, beispielsweise Lamellenstoren oder Rollläden, und einer geprüften Steuerung. Zwingend ist, dass das Sonnenschutzprodukt beweglich, automatisiert und aussen an der Gebäudehülle angebracht ist. Es gibt zwei verschiedene Modul-Typen. Das eine Modul eignet sich für den Einsatz in gängigen Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie für Zimmer mit einer vergleichbaren Nutzung, beispielsweise Zimmer von Heimen oder Hotelzimmer. Bei diesem Modul sind die Anforderungen
an den Blendschutz grundsätzlich untergeordnet, da in den Räumen keine dauernd belegten Bildschirmarbeitsplätze geplant sind.
Das zweite Minergie-Modul Sonnenschutz ist für Nicht-Wohnbauten konzipiert. Dieses Modul kommt in Gebäuden oder Gebäudeteilen zum Einsatz, in denen ein guter Blendschutz und eine gute Tageslichtnutzung gefordert sind. Das ist vor allem bei Bildschirmarbeitsplätzen in Verwaltungsgebäuden, Schulhäusern, Versammlungsräumen und Restaurants von grosser Bedeutung.
Zu den Anbietern der Minergie-Module Sonnenschutz gehören unter andern die Storenbaufirmen Griesser, Schenker Storen, Nyffenegger Storenfrabrik, Warema und Stoma.
Die Nachfrage ist hoch, das Angebot tief. Noch?

In den Monaten April bis Juli ist es völlig normal, dass Honigbienen ausschwärmen. Meist bildet der Schwarm einen Zapfen am Ast eines Baumes. Es kommt jedoch auch vor, dass sich die Bienen einen Nistplatz aussuchen, der für Menschen zum Problem werden kann. Da braucht es die Hilfe von Fachleuten.
Ruth Bürgler, Redaktorin
Zuerst war da ein leises Summen, das allmählich lauter wurde. Bald wurde das Gesumme so intensiv, dass es fast bedrohlich wirkte. Das musste ein Bienenschwarm im Anflug sein, der sich in der Nähe eine neue Bleibe suchten wollte. Der Schwarm sammelte sich erst am Aussengehäuse eines Dampfabzuges und verlagerte sich allmählich an die Fassade oberhalb eines Fensterladens. Eine ganze Weile dauerte dieses

Beim Anflug des Bienenschwarms ist zuerst nur ein leises Summen zu hören.

faszinierende Schauspiel. Der Schwarm kam nicht zur Ruhe und zog weiter und hing schlussendlich im Geäst eines Thujabaumes.
Königin drin – alles gut!
Die zuerst angefragte Imkerin aus der Nachbarschaft vermisste keines ihrer Völker und wollte auch kein zusätzliches aufnehmen. Der danach aufgebotene Schwarmfänger nahm sich gegen Abend der Sache an. Die Bienen kamen in der Zwischenzeit etwas

Immer mehr Bienen kommen und das Summen wird immer stärker.

zur Ruhe. Als der Imker eintraf, trug er eine weisse Schutzjacke und einen breitkrempigen Hut mit Netzschleier. Er hatte einen viereckigen Eimer mit dabei und begutachtete die Situation. Sitzt ein Bienenschwarm in zehn Metern Höhe oder höher, ist es zu gefährlich, dem Schwarm zu Leibe zu rücken. Das Einfangen eines Schwarmes ist auch mit einer kurzen Leiter ein risikoreiches Unterfangen. Manchmal lässt sich nichts ausrichten. Dieser Schwarm jedoch befand sich im wahrsten Sinne des Wortes in Reichweite, trotzdem musste der Imker eine kurze Leiter einsetzen. Es gelang ihm, den Schwarm in den Eimer zu «schlagen». Dabei versuchte er, möglichst alle Bienen zu erwischen. Dann setzt er dem Eimer einen Holzdeckel auf und liess ihn eine Weile unter dem Baum stehen. Am Rand des Gefässes ist eine Öffnung angebracht, durch welche die Arbeiterinnen ein- und ausschlüpfen können, die jedoch zu klein für die Königin ist. Wenn sich alle Bienen im Behälter sammeln, dann weiss der Imker, dass sich die Königin ebenfalls darin befindet. In diesem Fall ist der Schwarm eingefangen. Andernfalls fliegen die Bienen erneut zu ihrer Königin hinaus, um sie zu schützen. Das würde bedeuten, dass der Versuch gescheitert ist.
Der Versuch klappte in diesem Fall auf Anhieb. Die Bienen fanden direkt in einer neuen Behausung Unterschlupf und wurden wie die anderen Bienenvölker des Imkers durch den restlichen Sommer geführt. Im gleichen Jahr brachte das Schwarmvolk jedoch keinen Honig mehr. Als kleines Dankeschön gibt’s vielleicht im nächsten Jahr ein Gläschen Honig für die fürsorglichen Bienenfreunde, die den Imker über den Schwarm informierten und es ihm so ermöglichten, das ausgeschwärmte Bienenvolk heil einzufangen.

Bienenvölker schwärmen je nach Witterung zwischen April und Juli aus. Am häufigsten fliegen die Bienen im Mai los. Der Winter ist vorbei, die Temperaturen sind warm und die blühenden Bäume und Pflanzen bieten reichlich Nahrung.
Honigbienen sind keine Wildbienen Für Honigbienen ist die Zeit bis zum nächsten Winter jedoch zu kurz, um ausserhalb des Stockes Waben zu bauen und genügend Futtervorräte anzulegen. Zudem können unsere Honigbienen nicht mehr wild und selbständig überleben. Imkerinnen und Imker können den Bienen spezielle Behandlung angedeihen lassen, damit sie vor Krankheiten verschont bleiben. Vor allem die sehr schädliche Varroa-Milbe macht den Honigbienen seit längerer Zeit sehr zu schaffen.
Es kann nur eine geben Normalerweise gibt es pro Bienenvolk eine Königin. Wenn nun eine neue, zweite Königin ausschlüpft, verlässt die alte Bienenköni-
gin den Stock und ein Teil ihres Volkes schliesst sich ihr an. Je nach Grösse eines Volkes ist es möglich, dass 10’000 Bienen oder mehr auf der Suche nach einem neuen Domizil ausschwärmen. Der Rest des Volkes bleibt im Stock und päppelt die neue Königin gross. Es kommt jedoch nicht oft vor, dass Bienenschwärme ihren Stock verlassen. Im Normalfall wird eine der beiden Königinnen durch die andere getötet. Meist obsiegt die jüngere. Manchmal sorgt der Imker dafür, dass nur noch eine Königin im Stock verbleibt, denn er hat kein Interesse daran, dass die Bienen ausschwärmen. Im Gegenteil, mit einem abgehenden Schwarm verliert ein Imker nicht nur einen Teil seines Bienenvolkes, sondern zugleich noch Honig, den die Bienen als Reiseproviant mitnehmen.
Ein phänomenales Schauspiel Vor dem eigentlichen Schwarm machen sich Bienen auf die Suche, um die Gegend zu erkunden und nach möglichen Nistplätzen Ausschau zu halten. Die anderen Bienen folgen ihnen, sobald sie einen ge-
eigneten Platz gefunden haben. Die ausgeschwärmten Bienen sammeln sich allmählich und bilden ein traubenartiges Gebilde. Es kann sein, dass ein Schwarm nach einer gewissen Zeit den Standort wechselt oder gar in den Stock zurückkehrt. Manch einer ist von der grossen Anzahl Bienen, die sich plötzlich an einem Ast versammeln, völlig überwältigt. Viele Leute wissen sich nicht zu helfen und meinen, von einem solchen Schwarm könne gar eine Gefahr für die Gesundheit ausgehen. Doch solche Schwärme sind in der Regel völlig harmlos. Sie interessieren sich nicht für die Menschen und haben auch keine Absicht, sie anzugreifen. Ihr einziges Ziel ist es, ihre Königin auf dem Schwarmflug zu beschützen. Deshalb bilden sie an einem Ast oder vor einer Nische eine dichte Traube um sie. Da die Bienen sich fürs Ausschwärmen mit Proviant eingedeckt haben, sind sie zudem viel zu träge und schwer, um ihren Hinterleib zum Stechen umzubiegen.





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Fühlen sie sich jedoch angegriffen oder sehen sie ihre Königin in Gefahr, können sie durchaus zustechen. Wer die Gelegenheit hat, das Phänomen eines Schwarmfluges zu erleben, sollte keine Angst haben, jedoch respektvoll Abstand halten und die Hände brav in den Taschen versenken. Einfach Ruhe bewahren und nicht hektisch herumfuchteln. Leicht können sich Bienen beispielsweise in wehenden Haaren oder loser Kleidung verfangen und dann wehren sie sich logischerweise. Das passiert auch, wenn man versucht, die Bienen wegzublasen oder mit Wasser aus dem Gartenschlauch zu vertreiben. Das könnte sie durchaus zu einem Angriff veranlassen.
Schwarmfänger um Hilfe bitten Früher erhielten die Feuerwehren viele Anrufe und wurden um Hilfe gebeten, wenn jemand im Garten einen Bienenschwarm entdeckte. Heute ist die Feuerwehr dafür nicht mehr zuständig. Wer also einen Bienenschwarm bemerkt, macht entweder gar nichts, denn meist zieht der Schwarm von alleine weiter. Eine andere Möglichkeit ist, eine Imkerin oder einen Imker aus dem Dorf oder der Umgebung anzurufen. Denn wenn Bienen ausschwärmen, kann sich daraus ein neues Bienenvolk entwickeln. Ein wichtiger Vorgang also für die Vermehrung von Bienen. Möglicherweise ist der Bienenzüchterin ein Volk abhanden gekommen und sie freut sich, wenn sie einen Hinweis auf dessen Verbleib erhält. Oder ein Bienenzüchter bietet Kurse für Neuimker an und ist dankbar, wenn er dem Nachwuchs Bienenvölker zur Aufzucht anvertrauen kann.
Wer keinen Imkereibetrieb kennt, kann sich im Internet schlau machen. Unter bienen-ag.ch, Stichworte Infos und Downloads, sind die Schwarmfänger im Kanton Aargau nach regionalen Bienenzüchtervereinen aufgeteilt. Für Bienen ist das Einfangen des Schwarms durch einen Imker die idealste Lösung, denn Honigbienen sind Nutztiere und sollten nicht sich selbst überlassen werden. Es gilt als selbstverständlich, dass Grundeigentümer einem Schwarmfänger den Zutritt auf privates Gelände zu gewährleisten haben, wenn es nötig ist, einen Schwarm einzufangen.
Lithium-Batterien sind leistungsstark und werden deshalb immer häufiger verwendet. Sie sind in Smartphones, Tablets, Notebooks, Handwerksgeräten, Fahrzeugen und vielem mehr zu finden. Für diesen Energiespeicher sprechen einige Vorteile, leider geht von ihnen auch eine erhebliche Brandgefahr aus.
Lithium-Akkumulatoren, auch Lithium-Batterien genannt, sind praktisch, weil sie eine grosse Energiedichte speichern können. Diese Technologie ist seit Anfang der 1990-er-Jahre auf dem Markt und kommt in immer mehr Geräten zum Einsatz, die ohne direkten Stromanschluss einwandfrei und leistungsstark funktionieren müssen: Smartphones, Tablets und Notebooks, Taschenlampen, Heckenscheren, Bohrmaschinen und viele mehr. Die Lithium-Batterien haben einige Vorteile, die ins Gewicht fallen. Dazu gehören das schnelle Laden und die lange Lebensdauer. Zudem sind sie wartungsfrei.
Extreme Hitze wird freigesetzt Die hohe Energiedichte birgt jedoch auch Gefahren. Lithium-Batterien fordern einen erhöhten Brandschutz. Je höher die Energiedichte bei Batterien und Akkus ist, desto grösser ist die Gefahr, dass es zu einem Brand kommen kann, der sich leider oft nicht so einfach wieder löschen lässt.
Die hohe Energiedichte der lithiumhaltigen Batterien und Akkumulatoren hat bei einem Brand zur Folge, dass die Hitze, die freigesetzt wird, extrem hoch ist. Einen solchen Brand zu löschen, ist sehr schwierig. Erschwerend kommt hinzu, dass die lithiumhaltigen Energiespeicher bei einem Brand den für ein Feuer nötigen Sauerstoff selbst erzeugen. Zur Brandbekämpfung bleibt deshalb nur die Kühlung der Umgebung übrig.
Kaltes Wasser und Löschdecke
Bemerkt man die Brandgefahr frühzeitig, sorgen grosse Mengen kaltes Wasser für einen wirksamen Kühleffekt. Ist der Energiespeicher bereits in Brand geraten, muss er solange gekühlt werden, bis keine Wärmeentwicklung mehr gemessen werden kann. Kommt es bei einem Lithium-Akkumulator zu einem Brand, entstehen sowohl flüssige wie auch dampfförmige Umweltgifte. Bei einem Hautkontakt oder durch das Einatmen wird die Gesundheit der betroffenen Menschen stark gefährdet. Die wirksamste Sofortmassname im Fall eines Akku-

Akkumulatorenzelle einer Taschenlampe.
brandes ist, ihn mit einer Feuerlöschdecke zuzudecken. Solche Löschdecken sind im Fachhandel erhältlich und sollten griffbereit im Haus, in der Werkstatt oder dem Materialwagen aufbewahrt werden.
Brandursachen
Meist ist eine Überhitzung des Akkus oder der Batterie der Auslöser eines Brandes in einem Gerät. Manchmal braucht es nicht viel. So kann beispielsweise bereits starke Sonneneinstrahlung genügen, dass ein Brand entstehen kann, wenn das Kühlsystem des Gerätes versagt hat. Deshalb sollten Akkumulatoren nicht auf heisse Gegenstände wie Metalle oder auf Öfen gelegt werden. Wird eine Zelle zu heiss (ab circa 150 °C), kann der Separator in der Zelle schmelzen und im Zellinnern einen Kurzschluss verursachen. Die Hitze, die in der Zelle entsteht, bewirkt, dass sich die Nachbarzellen ebenfalls erhitzen. Das führt im Batteriepaket zu einer Kettenreaktion und es können Temperaturen über 1000 °C entstehen. Versagt das Managementsystem der Batterie, entsteht im Innern eine brandgefährliche Überhitzung. Weist die Elektronik des Systems einen Defekt auf, kann es im Energiespeicher zu einer Überladung kommen. Gleich gefährlich kann sich eine zu hohe Stromentnahme auswirken, wenn die Elektronik versagt. In beiden Fällen überhitzt der Akku oder die Batterie und es besteht dadurch eine erhebliche Brandgefahr.
Kommt es zu einer Tiefenentladung, besteht ebenfalls Brandgefahr. Bei der Tiefenentladung der Lithium-Ionen-Zellen wird die zugeführte Energie durch das Fehlen der Elektrolytflüssigkeit nicht mehr gespeichert. So wird die Ladeenergie zu Wärme. Die chemischen Vorgänge, die dadurch in Gang kommen, können im Inneren des Akkus Kurzschlüsse zur Folge haben, die

giespeichers führen.
Häufige Ursachen für einen Brand sind mechanische Beschädigungen bei Batterieoder Akkuzellen oder deren Anschlüssen. Sind sie nicht tadellos in Ordnung, kann es zu Kurzschlüssen kommen. Die Folge ist auch hier eine Überhitzung. Ein besonderes Augenmerk verlangen zudem die Kontakt stellen des Energiespeichersystems. Sind sie verschmutzt, kann das zu einem unkontrol lierten Stromfluss führen, welcher eine Überhitzung auslöst.
Vorsichtig ans Werk
Die hohe Energiedichte bei Lithium-Akku mulatoren macht dieses Energiesystem im Moment so beliebt. Diese Akkus und Bat terien werden in immer mehr Geräte einge baut. Der Komfort der kabellosen Geräte führt dazu, dass Private wie Handwerker zudem eine immer grössere Palette leis tungsstarker akkubetriebener Geräte einset zen. Wenn man die empfohlenen Vor sichtsmassnahmen beherzigt, kann man die Gefahren, die von Lithium-Batterien aus gehen können, stark vermindern. Die wohl wichtigste Vorsichtsmassnahme ist das Be achten der Bedienungsanleitung und des Benutzerhandbuchs eines Gerätes.
Wenn der Verdacht besteht, dass der Akku beschädigt oder tiefenentladen ist, sollte
Fall weiterverwenden. Wenn die Akkus Verformungen aufweisen, beispielsweise Aufblähungen oder Ausstülpungen, darf man diese unter keinen Umständen weiterbenutzen. Solch beschädigte Akkumulatoren gehören unbedingt fachgerecht entsorgt. Die Akkumulatoren darf man nicht
Geraten Lithium-Batterien trotz aller Vorsichtsmassnahmen dennoch in Brand, immer die Feuerwehr Telefonnummer 118 kontaktieren und eigene Löschversuche unterlassen.
Fachgerecht entsorgen
Batterien und Akkumulatoren gehören nicht in den «normalen Hausmüll». Man muss sie fachgerecht entsorgen. In der Schweiz gelten gebrauchte Batterien als Sonderabfall. Besitzerinnen und Besitzer von Akkumulatoren und Batterien sind gesetzlich verpflichtet, diese in das Verkaufsgeschäft zurückzubringen oder in einer Sammelstelle abzuliefern. Das Schweizer Gesetz schreibt den Verkaufsstellen und dem Handel, die Batterien und Akkus verkaufen, vor, dass sie diese kostenlos wieder zurücknehmen müssen. Die vorgezogene Entsorgungsgebühr (VEG) ist im Verkaufspreis der Batterien und Akkus nämlich mit einberechnet. Deshalb ist die Entsorgung kostenlos.
Weitere Informationen zur Entsorgung von Batterien und Akkumulatoren:


zu bleiben.
Statistiken zufolge ersetzen Herr und Frau Schweizer durchschnittlich erst alle 18 Jahre die Matratzen. Dies rührt wohl meist daher, dass Matratzen früher ein halbes Leben lang hielten. Eine Schlafunterlage sollte jedoch von Zeit zu Zeit überprüft und allenfalls ersetzt werden.
Ein Blick in die Geschichte Es war einmal ein Dorfsattler in einem kleinen Dorf. Er nähte, flickte,
polsterte und stopfte mit seinen Werkzeugen Sättel, Stühle, Sitze, Matratzen und alles, was dem normalen Schneider zum Nähen zu dick war. Der Sattler konnte von den paar Stühlen, Polstersitzen und Matratzen, die er wöchentlich nähen durfte, gut leben. Er übte seine Arbeit mit einem gesunden Berufsstolz und grosser Gewissenhaftigkeit aus. Wenn er schlechte Arbeit ablieferte, verlor er schlimmstenfalls sei-
Die Firma Zimmerli Dach- & Lukarnenbau hat sich darauf spezialisiert, durch den Einbau einer Lukarne den Wohnraum zu vergrössern. Wer bisher ungebrauchten Raum in einer Dachschräge nutzbar machen will, kann das dank des professionellen Einbaus einer Dachlukarne tun. Die Dachlukarnen von Zimmerli passen sich der Architektur des Hauses an. Sie bieten mehr Wohnqualität und schaffen grossen Freiraum für die individuelle und kreative Verwirklichung von Wohnideen.
ne Kundschaft. Er fühlte sich zuständig – sowohl für das Wohl als auch für das Schlafbefinden seiner Kundschaft!
Eines Tages aber wurde es Mode, an grösseren Orten einzukaufen, wo es eine riesige Auswahl an schicken und modernen Einrichtungsgegenständen gab. Zwar war die Qualität nicht dieselbe, aber das war egal. Hauptsache alles war billig. So verlor der Sattler nach und nach seine Kundschaft und irgendwann gab er sein Geschäft auf. Einen Nachfolger zu finden, war aussichtslos. So entstanden grosse, von Robotern gesteuerte Fabriken, die des Sattlers Wochenproduktion in nur einer Minute herstellten.
Rund um den Schlaf Schlafforscher, Experten und Verkaufspsychologen erforschen das

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Schlafen immer wieder von neuem. Das Paradoxe daran ist, dass Schlafprobleme heute zu der Volkskrankheit schlechthin geworden sind.
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In einem Tag montiert Dachlukarnen bringen Licht in dunkle Räume, schaffen Platz und lassen einen ganz persönlichen Aussichtspunkt entstehen. Die im eigenen Werk als Fertigelemente hergestellten Dachlukarnen werden an den gewünschten Ort geliefert und in einem einzigen Arbeitstag von den Fachleuten der Firma beim Kunden montiert. Das umfassende Leistungspaket, bestehend aus Konstruktion, Herstellung und Montage, beinhaltet eine Reihe von Dienstleistungen. Dazu gehören die persönliche Beratung, das Unterbreiten von individuellen Lösungsvorschlägen, die Erstellung einer transparenten Offerte, das Anbringen eines Bauprofils, die Einrei-
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Seit bald 50 Jahren steht Brunner Küchen für Qualität, Funktionalität und Küchendesign. Die Bedeutung des Schreinerhandwerks und das konsequente Einhalten des hohen Qualitätscredos machen es möglich, Küchen zu bauen, die hohen Ansprüchen gerecht werden.
Schweizer Handwerk
Brunner-Küchen entstehen in Bettwil und zwar von A bis Z. Von der Beratung durch unsere kompetenten Küchenprofis bis hin zur professionellen Montage. Als einer der wenigen Küchenbauer fertigen wir alle Einzelstücke jeder Küche in unserer Schreinerei in Bettwil. Topausgebildete Fachleute teilen das traditionelle Qualitätsverständnis vorbehaltlos. So entstehen aussergewöhnliche Qualitätsküchen. Während eines Besuchs in der vielseitigen Küchenausstellung können sich interessierte Gäste vom umfassenden Angebot überzeugen. Auf 1000 m2 Ausstellungsfläche präsentiert Brunner Küchen rund 30 komplett eingerichtete Küchen, unzählige Designvarianten sowie die neuesten Küchengeräte der führenden Hersteller. Die kreativen Küchenprofis sind durch und durch Küchenbauer und stets am Puls der

Foto: Brunner Küchen
Zeit. Daher finden Besucherinnen und Besucher in unseren Ausstellungsräumen laufend die aktuellsten Trends bezüglich Formen, Materialien und Farben.
Der Umbauprofi Brunner Küchen ist ein Profi auch in Sachen Küchenumbau. Denn ein solcher erfordert viel Fingerspitzen-

Sehr schnell kann sich die Wohnsituation zu Hause verändern. Ein kleines Missgeschick, ein Unfall oder eine Krankheit können die Ursache sein für eine plötzlich eingeschränkte Mobilität. Die Treppe wird zu einem unüberwindbaren Hindernis. Die bange Frage steht im Raum, das vertraute Zuhause aufzugeben und den Umzug ins
Altersheim nicht mehr abwenden zu können. Mit einem Treppenlift kann man jedoch möglicherweise zu Hause bleiben.
Die Lösung dafür ist bei der Firma Högg Liftsysteme zu finden – dank deren sensationell kurzen Lieferzeiten für gerade und kurvige Sitzlifte.
Ab Lager schnell montiert
Die geraden Sitzlifte sind ab Lager lieferbar und in wenigen Stunden beim Kunden oder bei der Kundin an der Treppe montiert. Der kurvengängige Sitzlift mit der einzigartigen Schiene von nur 6 cm Durchmesser ist mit der heutigen ModulSchienenTechnik innerhalb von zwei bis drei Wochen zur Montage bereit. Die schnelle Lieferung ist möglich, weil die Masse vor Ort an der Treppe genauestens aufgenommen werden und unverzüglich eine Zeichnung
gefühl und Mut zum Experimentieren. Individuelle Lösungskonzepte entstehen bei Brunner Küchen immer in enger Zusammenarbeit mit der Kundschaft. Im Zentrum steht das Erfassen der Bedürfnisse. Die langjährige Erfahrung gewährleistet eine termingerechte Ausführung der Küche oder des Umbaus. Das gibt den Kunden Planungssicherheit. Wenn gewünscht, erstellen die Fachleute ein detailliertes Umbauprogramm und koordinieren alle beteiligten Handwerker.

BRUNNER KÜCHEN AG
Hauptstrasse 17 5618 Bettwil Tel. 056 676 70 70 info@brunner-kuechen.ch
www.brunner-kuechen.ch
davon erstellt wird. Aufgrund der Zeichnung können die einzelnen vorgefertigten Segmente sofort bereitgestellt und montiert werden.
Die Lifte sind geprüft
Die Sicherheitsvorschriften für diese Sitzlifte entsprechen den höchsten Anforderungen. Jeder Lift ist baumustergeprüft.
Kostenlose Beratung
Die Spezialisten der Firma Högg verfügen über jahrelange Erfahrungen und beraten interessierte Kundinnen und Kunden gerne kostenlos vor Ort.

Högg Liftsysteme
St. Gallen Tel. 071 987 66 80 Bern Tel. 033 439 41 41
Lausanne Tel. 021 800 06 91
www.hoegglift.ch
Wieder einmal sitzt Bob mit seinen beiden Grosskindern im Schatten unter der PM-light-Pergola. Jasmin, seine Gattin, muss schmunzeln. Sie denkt an die Diskussion zurück, die sie mit Bob führte. Er hatte den maisgelb-weiss-gestreiften Storenstoff bevorzugt, während sie sich sofort in den himbeerfarbenen Stoff mit der feinen Struktur verliebt hatte.
Starke Zip-Führung
Für Bob war es schliesslich wichtiger, dass der Stoff immer gespannt ist, damit die Pergola die Funktion des Regenschutzes erfüllt. Die filigrane und starke Ausführung sorgt bei Sonnenhunger für freie Sicht zum Himmel. Die Geschichte, die Grossvater Bob erzählt, nimmt einen spannenden Verlauf. Die beiden Kinder drücken sich ängstlich an ihn, denn sie haben gar nicht be-

Foto: zvg
und Freunde sind vom edlen Design und den technischen Finessen ebenfalls begeistert. Er schätzt am Abend die kühle Veranda. Die automatische Steuerung sorgt dafür, dass die Storen während den heissen Nachmittagsstunden selbständig ausfahren. Bei Sturmgefahr werden die Senkrecht-Markisen und Pergola-Storen automatisch hochgezogen.
merkt, dass ein Gewitter aufgezogen ist. Jetzt ist Bob froh, dass er sich für das Modell PM-light von Erhardt entschieden hat, das durch die Firma Klinso fachmännisch montiert worden ist. Er findet den Regen, der auf das Stoffdach prasselt, richtig (ent-)spannend. Er freut sich riesig, dass der Wochenendanlass dank sei-
ner Pergola trotzdem draussen stattfinden kann.
Optionales Zubehör
Bob ist fasziniert von der ausgeklügelten Technik der Storenanlage. Die hochwertigen Materialien sowie die luftige und leichte Ausführung beeindrucken ihn. Seine Gäste

Seit 1995 stellt die Firma Rutschmann in Ellikon an der Thur Insektenschutzprodukte her.
Immer die passende Lösung
Das Familienunternehmen mit rund zwanzig Mitarbeitenden berät Kundinnen und Kunden kompetent, damit die Räume frei von Insekten sind und bleiben. Geschätzt sind helle und luftige Räume, denn
Licht und Luft steigern die Lebensqualität. Gegen lästige Gäste wie Fliegen oder Stechmücken hat die Spezialfirma Rutschmann die passende Lösung: ein Insektenschutzgitter nach Mass. Jede Kundin und jeder Kunde hat eine andere Vorstellung vom perfekten Insektenschutz und zudem ist jede Einbausituation individuell. Aus diesem Grund bietet Rutschmann eine breite Pro-
duktpalette an, welche für jede Situation eine passende Lösung bietet. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um ein Schlafzimmer oder einen Gewerberaum handelt. Rutschmann produziert die Insektenschutzgitter genau nach Mass und nach den Bedürfnissen der Kundschaft. Neu gibt es bei Rutschmann auch Plissees für Fenstertüren, welche ein Mass von 3 x 3 Meter aufweisen.
Beratung vor Ort
Dank des patentierten Transpatec-Gewebes kann Rutschmann eine wesentlich bessere Luft- und Lichtdurchlässigkeit gegenüber den herkömmlichen Insektenschutzgeweben garantieren. Die kompetenten Fachleute des Aussendienstes bieten eine umfassende Beratung vor Ort und montieren den massgeschneiderten Insektenschutz nach
Jonathan Woerlen ist bei Klinso der persönliche Berater für Pergolen, Senkrecht-Markisen sowie für Storenservice und Rollladen-Reparaturen aller Art.

KLINSO GmbH
Storen. Markisen. Rollladen
Aarauerstrasse 72 5600 Lenzburg (Staufen)
Tel. 056 441 51 51
www.klinso.ch
kurzer Produktionszeit. Mit dem Insektenschutz von Rutschmann kann man wieder ruhig schlafen und das bei offenem Fenster und frischer Luft.
Blitzofferte online einholen Nicht zögern, sondern den fachkundigen Innendienst kontaktieren oder gleich einen Besuch in der über 250 m2 grossen Ausstellung in Ellikon an der Thur machen. Über die Website kann man sich sogar innert 24 Stunden eine unverbindliche Blitzofferte erstellen lassen.

Rutschmann AG
Insektenschutz/Lichtschachtabdeckungen nach Mass Uesslingerstrasse 22 8548 Ellikon an der Thur Tel. 052 369 00 69 www.rutschmann.swiss

Anfang Jahr sind die Heizölpreise kontinuierlich gestiegen – bis Mitte März 2021.
Die Preise sind pro 100 Liter um acht Franken angestiegen. Seit Mitte März hat sich die Lage an den Börsen etwas erholt und die Preise sind in den vergangenen drei Wochen stabil geblieben.
Die Opec-Gruppe hat die Fördermengen zuletzt stabilisiert. Nur der Iran fördert täglich rund eine Million Liter mehr.
China fährt Wirtschaft hoch Dadurch, dass vor allem China seine Wirtschaft hochgefahren hat, sind die Erdölpreise aktuell höher als zum Jahresbeginn. In den kommen-
den Wochen dürften die Heizölpreise kaum grosse Abschläge erfahren, da in weiten Teilen Europas nun das Impfprogramm zur Bekämpfung des Coronavirus besser umgesetzt werden kann als noch zuvor.
Wechsel auf Öko-Heizöl Ab 2023 ist Öko-Heizöl die neue Standard-Heizölsorte. Um die Effizienz und die langlebige Funktionalität eines Brenners zu verbessern, empfiehlt Voegtlin-Meyer einen Wechsel auf das schwefelarme Öko-Heizöl 50 ppm. Diese Sorte Heizöl beinhaltet rund 50 Mal weniger Schwefel als das herkömmliche Heizöl extra-leicht. Dadurch gelangen deutlich weniger schädliche Abgase in die Umwelt. Zudem setzen sich dadurch weniger Rückstände im Ölbrenner fest. VoegtlinMeyer bietet diesen Produktewechsel während einer Tankrevision an.
Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand: Die Tankreinigung wird am selben Tag wie die Öllieferung erledigt. Somit sind die Monteure nur einmal im Haus tätig. Zudem profitieren Kundinnen und Kunden von attraktiven Konditionen, welche Voegtlin-Meyer im Falle eines Auftrages für einen Produktewechsel inklusive Heizöllieferung anbietet. Am Schluss ist der Tank sauber gereinigt und mit dem umweltschonenden Öko-Heizöl von VoegtlinMeyer gefüllt.

Voegtlin-Meyer AG
Aumattstrasse 2
5210 Windisch Tel. 056 460 05 05
www.voegtlin-meyer.ch
«Ferien zu Hause, Ferien im eigenen Garten» – für ein weiteres Jahr ist dies ein grosses Thema bei der Firma Lehnert in Wöschnau bei Aarau. Die ersten Garten- und Poolprojekte konnte die Firma bereits abschliessen. «Bestehende Swimmingpools oder Schwimmteiche können auch in die Jahre kommen und müssen früher oder später renoviert werden», sagt Stefan Lehnert, Geschäftsinhaber von Lehnert. Er hat sich mit seinem Gartenbauunternehmen neben der Gartengestaltung zusätzlich auf die Planung und den Bau von Schwimmteichen, Naturpools und Pools spezialisiert.
Ein Update ist nötig Schwimmteiche, die mit biologischer Wasserreinigung hervorragend funktionieren, sind nach dem patentierten System Lehnert mit bepflanzten Kiesfiltern und Teich-

Diesen Sommer ist Badespass im eigenen Garten angesagt.
randzonen gestaltet. «Nach etwa zwanzig Jahren sind diese Reinigungsbereiche stark durchwurzelt und überwachsen. Dann ist oftmals der Zeitpunkt einer Sanierung gekommen», führt Lehnert aus. Dies kann die Erneuerung der Teichabdichtung nach sich ziehen oder es wird ein Update der technischen Ausstattungen nötig. Im Bereich der Teich- und Pooltechnik wurden
enorme Fortschritte erzielt. Nach der Sanierung siedeln sich im Schwimmteich Flora und Fauna wieder neu an und das ökologische Gleichgewicht pendelt sich auf natürliche Weise ein.
Nachhaltig umwandeln Swimmingpools, die meist mehr an technischen Elementen benötigen, sind etwa gleich langlebig wie
Foto: zvg
Schwimmteiche. Auch bei einem Pool müssen früher oder später Materialien ausgetauscht, das Schwimmbecken erneuert oder die umliegenden Holzterrassen renoviert werden. «Es ist zudem möglich, einen herkömmlichen Pool aus Gründen der Nachhaltigkeit in einen Naturpool umzuwandeln», so Stefan Lehnert. Unabhängig von den Bauvariationen ist der Ferienspass zu Hause in diesem Sommer mit einem Schwimmteich oder Pool garantiert.
Inspirationen und Gartenideen unter www.gartenzentrum.ch.

Lehnert AG
Wasser Pflanzen Gärten
5022 Rombach/Aarau
Tel. 062 827 25 25
www.gartenzentrum.ch

Wer von einem Sonnen-, Wetterund Sichtschutz träumt, ist bei der Firma Frego bestens aufgehoben. Mit Liebe zum Detail fertigt Frego in der Schweiz seit 1947 wunderschöne, filigrane Pergolen. Dabei stehen die Bedürfnisse der Hauseigentümer und Architekten stets im
Mittelpunkt. Jedes Modell ist ein Unikat in Spitzenqualität, welches sich harmonisch ins jeweilige Umfeld einfügt.
Pergola und Horizontal-Faltstore
Die schlichten und filigranen Pergolen aus Aluminium zeichnen sich
durch eine lange Lebensdauer aus. Unterschiedliche Profilquerschnitte in ansprechenden Farben lassen keine Wünsche offen. Nur die besten Materialien werden verwendet – genau wie für die legendäre und robuste Horizontal-Faltstore, die durch ihre herausragende Wind- und Wetterstabilität besticht. Der Wasserablauf ist auch beim horizontalen Einbau garantiert, dank einer ausgeklügelten Verarbeitung der Stoffbahnen.
Seitlicher Schutz
Senkrecht- oder Seitenarm-Storen lassen sich auch nachträglich mit jeder Frego-Pergola kombinieren. Aus der Vielfalt an verschiedenen Stoffen und Mustern findet jeder seinen Favoriten.
Online-Beratung
Aktuell erhalten Kundinnen und Kunden auch über die neu auf-

Wasser ist ein Naturprodukt und sollte unverändert bleiben. Der sich darin befindende Kalk kann mit dem Gerät «Aqua Zino» so umgewandelt werden, dass er nicht mehr haften bleibt. Dies geschieht, ohne die Wasserqualität zu verändern. Alle Mineral- und Vitalstoffe bleiben erhalten. «Aqua Zino» arbeitet im Ultraschallbereich mittels asym-
metrischer Schwingungen, so dass es sowohl bei stehendem als auch fliessendem Wasser immer funktioniert. Sein Kalkschutz wirkt in der ganzen Wasserleitung, ist stark gegen Kalk und dennoch schonend für die Umwelt.
Bereits vorhandene Kalkablagerungen werden ebenfalls sanft abgebaut.
Die Wirkung ist wissenschaftlich durch mehrere Forschungsarbeiten bewiesen.
Funktioniert ohne Chemie
Die international bewährte Technologie von «Aqua Zino» funktioniert chemiefrei. Ein weiterer bestechender Vorteil: Durch den massiv reduzierten Verbrauch von Reinigungsmitteln und Shampoos sowie längeren Service- und Wartungsintervallen sparen Anwender deutlich Kosten. Die Fachleute der Firma Hydro Service Schweiz bieten schweizweit für Hauseigentümer, Immobilienverwaltungen, Hotellerie- und Gastgewerbe kompetente Beratung und individuelle Lösungen zum Thema Kalkschutz an.
Vorteile von «Aqua Zino»
Das Gerät macht Schluss mit Kalkablagerungen in Wasserleitungen
geschaltete Online-Video-Beratung von Frego umfassende Antworten auf alle Fragen rund um Sonnen-, Wetter- und Sichtschutz. Auf der Website von Frego (siehe Box unten) ist eine detaillierte Anleitung dazu zu finden.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Frego nehmen sich gerne Zeit für ein Beratungsgespräch.

Frego AG 8913 Ottenbach ZH 3123 Belp BE Tel. 0800 99 00 77 info@frego.ch
www.frego.swiss
und Boilern und schützt alle wasserabhängigen Geräte. Sein Stromverbrauch ist gering, durchschnittlich etwa acht Franken pro Jahr. Das Trinkwasser behält alle Mineralund Vitalstoffe. Die chemiefreie Technologie ist umweltfreundlich. Das Gerät ist bedienungs- und wartungsfrei. WC-Anlagen verkalken ebenfalls weniger und der gering vorhandene Kalk ist einfach lösbar. Die Technologie hat sich international bewährt. Viele zufriedene Kundinnen und Kunden belegen den Erfolg von «Aqua Zino».

Hydro Service
Schweiz GmbH
Postplatz 4
5610 Wohlen
Tel. 0800 88 33 99
info@hydro-service.ch
www.hydro-service.ch
Nr. 418 Mai 48. Jahrgang Auflage WEMF beglaubigt 38’549 Ex. Basis 2019/2020
Anzahl Mitglieder: 39’773 (1. April 2021)
Offizielles Organ des Hauseigentümerverbandes Aargau, erscheint 10 Mal jährlich Einzelexemplar Fr. 3.–Für Verbandsmitglieder ist das Abonnement im Jahresbeitrag inbegriffen.
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Persönliche Beratungen: nach tel. Vereinbarung
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Telefonische Beratung:
Tel. 056 200 50 70, Mo–Fr 9.00–11.30 Uhr
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Mi–Do 8.30–12.00 Uhr
Tel. 0840 438 438; kontakt@hev-fricktal.ch
Telefonische Beratung:
Tel. 0844 438 438
Mo–Fr 9.00–11.30 Uhr
Persönliche Beratungen: nach tel. Vereinbarung
Hauseigentümerverband Freiamt (Bezirke Bremgarten, Muri)
Geschäftsstelle: c/o Fricker, Seiler Rechtsanwälte
Kirchenfeldstrasse 8, 5630 Muri
Tel. 056 664 37 37; Fax 056 664 55 66 www.hev-freiamt.ch, info@hev-freiamt.ch
Rechtsberatung:
Mo–Fr 8.00–12.00 Uhr sowie 13.30–17.00 Uhr: lic. iur. Karin Koch Wick, lic. iur. Matthias Fricker, lic. iur. Roger Seiler a) Sorenbühlweg 13, 5610 Wohlen
Tel. 056 611 91 00; Fax 056 611 91 01 oder
b) Kirchenfeldstrasse 8, 5630 Muri
Tel. 056 664 37 37; Fax 056 664 55 66
lic. iur. Stephan Eichenberger
Bahnhofstrasse 22, 8965 Berikon
Tel. 056 633 64 44
Hauseigentümerverband Zofingen (Bezirk Zofingen)
Untere Brühlstrasse 21, Postfach, 4800 Zofingen
Tel. 062 745 50 25; Fax 062 745 50 26 www.hev-zofingen.ch, hevz@hev-zofingen.ch
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Tel. 056 200 50 70, Mo–Fr 9.00–11.30 Uhr
Persönliche Beratungen: nach tel. Vereinbarung
