Hauseigentümerverband Aargau www.hev-aargau.ch
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N A tio NA lr A ts WAH le N Aufruf an Kandidaten
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Ich habe Glück, dass meine Familie mitmacht.

An einem Industriegebäude sorgt ein «Wintermantel», bestehend aus Holzelementen, die mit Stroh gefüllt sind, für die notwendige Wärmedämmung. Der «Sommermantel» aus Bambusstangen, die der Fassade vorgehängt sind, erzielt im Sommer ein gleichmässiges Raumklima. Ein weiteres Beispiel zeigt, dass die Gebäudehülle als Energieerzeuger genutzt werden kann.

Bauten wie der Grosspeter Tower in Basel demonstrieren, wie die Gebäudehülle als Energieerzeuger genutzt werden kann. Dabei nimmt besonders die Bedeutung von Photovoltaikfassaden stetig zu. An dem 2017 fertiggestellten Bürogebäude in Basel wurden insgesamt rund 10’000 Module an der Fassade verbaut.

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Immobilien stehen im Ruf, vor finanzieller Repression zu schützen, vor Inflation, Negativzinsen, Teilenteignungen. Finanzexperten wie Gerd Kommer, Autor von Büchern über Investments und Immobilienfinanzierung, sind sich da nicht so sicher. Bei Immobilien bestünde durchaus ein Enteignungsrisiko, etwa durch konfiskatorische Besteuerung. Historisch belegt sei, dass Immobilien von direkten oder indirekten staatlichen Enteignungen sogar in hohem Masse betroffen seien. Immobilien seien «weithin sichtbare Neidobjekte», die sich nicht verstecken liessen und deshalb besonderen Begehrlichkeiten ausgesetzt seien (NZZ vom 10.4.19).
Anschauungsunterricht dazu liefert derzeit Berlin, in Teilen ehemalige Hauptstadt der DDR. Dort will man alte Zeiten wiederauferstehen lassen: mit einer Initiative zur Verstaatlichung des Wohnungswesens. Grossvermieter sollen enteignet werden, der Staat das Oberkommando über den Wohnungsbau übernehmen. Wie der Staat, dem dieser Tage Versagen in Klima-, Migrations- und Sicherheitsfragen vorgeworfen wird, es ausgerechnet im Wohnungsbau richten soll, bleibt wohl Geheimnis der Initianten und der ihnen zugewandten Parteien, wie der «Linke», gegründet von Oskar Lafontaine, einst Redner an einem SVIT-Anlass im alpinen Pontresina.
Dabei ist der Wohnungsmarkt in Berlin schon weitgehend verstaatlicht. Mietpreise sind gedeckelt, Investoren mit einer Fülle behördlicher Vorgaben konfrontiert. Bezirke verfügen über Vorkaufsrechte gegenüber Privaten. In Berlin zu investieren gleicht mittlerweile schon fast einem Himmelfahrtskommando. Eine Folge davon: Es wurde in den letzten Jahren zu wenig gebaut. Einer Zuwanderung von mehr als 300’000 Personen stand der Bau von rund 50’000 Wohneinheiten gegenüber.
Berlin ist hochverschuldet und hängt am Tropf der Bundesländer. Die Entschädigungen der anvisierten Verstaatlichung würde die öffentliche Verschuldung nochmals dramatisch erhöhen. Die Berliner Enteignungsinitiative ist kein Mittel zur Lösung von Problemen im Wohnungsmarkt, sondern eher ein Drehbuch zur Errichtung einer neuen Mangelwirtschaft, wie damals – vor dem Mauerfall.
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Verdichtung nicht behindern

Hansjörg Knecht
Nationalrat, Leibstadt Präsident
Hauseigentümerverband Aargau
Im Kanton Aargau haben 61 Gemeinden ein Ortsbild von nationaler Bedeutung. So steht es im entsprechenden Bundesinventar ISOS (Inventar schützenswerter Ortsbilder der Schweiz). In den vergangenen fünfzig Jahren hat sich die Auffassung darüber verändert, was als Ortsbild zu erhalten und als Gebäude zu schützen ist. Während früher nur mittelalterliche Stadtkerne als wertvoll wahrgenommen wurden, können heute auch ländliche Siedlungen, Weiler und Dörfer nationale Bedeutung haben. Entsprechend ist der ISOS-Katalog seit 2000 von 27 auf 30 Seiten gewachsen.
2013 haben sich auch die Aargauerinnen und Aargauer deutlich, mit 67 Prozent
Ja-Stimmen, für das Raumplanungsgesetz ausgesprochen. Ein integraler Bestandteil davon ist die Siedlungsverdichtung nach innen. Die Zersiedelung soll eingedämmt und das Kulturland besser geschützt werden. Das Bevölkerungswachstum soll vor allem in den Städten und Agglomerationen aufgefangen werden – dort, wo Infrastrukturen bereits vorhanden sind. Das bedeutet, dass innerhalb der bestehenden Bauzonen viel mehr Menschen untergebracht werden müssen als bisher.
Ortsbildschutz und Siedlungsverdichtung sind zwei Anliegen, die sich widersprechen können – dann nämlich, wenn eine zeitgemässe Wohnbauentwicklung wegen erhaltenswerter alter Bauten nicht möglich ist. Krass ist es in der Stadt Zürich, wo 76 Prozent der Bauzonen mit Erhaltungszielen belegt sind. Ich taxiere dies als Auswuchs des Ortsbildschutzes.
Es muss deshalb Gegensteuer gegeben werden. In der nationalrätlichen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie habe ich mich für die parlamentarische Initiative von HEV-Schweiz-Präsident Hans Egloff starkgemacht, die verlangt, dass im ISOS Schwerpunkte gesetzt werden. Es
Hauseigentümer stärken
muss Ausnahmen vom Ortsbildschutz geben können, wenn öffentliche Interessen entgegenstehen. Und die Verdichtung ist ein öffentliches, vom Volk abgesegnetes Interesse. Die Kommission hat der entsprechenden Anpassung des Natur- und Heimatschutzgesetzes zugestimmt, um den Widerspruch zum Raumplanungsgesetz zu reduzieren.
Handlungsbedarf gibt es für mich aber nicht nur auf Gesetzesstufe. Sämtliche in das ISOS aufgenommenen Ortsbilder sind von einem Bewertungsausschuss geprüft worden. Darin sitzen Vertreterinnen und Vertreter der Denkmalpflege, des Ortsbild-, Natur- und Landschaftsschutzes sowie der Raumplanung. Diese Zusammensetzung ist zu einseitig. Wenn die Interessenabwägungen bei der Zusammenstellung des Inventars wegen der geplanten Gesetzesänderung zunehmen – die Beschlussfassung durch die eidgenössischen Räte steht aus –, dann müssen im Ausschuss die verschiedenen Interessen adäquat vertreten sein. Heute können namentlich das Gewerbe und wir Grundeigentümer nicht mitreden, wenn es darum geht, Ortsbilder zu bewahren – bzw. in Zukunft die Siedlungsverdichtung zu erleichtern.
Wahlen 2019: Aufruf an Kandidatinnen und Kandidaten
e nde o ktober wählen die s timmbürgerinnen und s timmbürger ihre Vertretung in den National- und s tänderat.
(pd) Der Hauseigentümerverband Aargau will die Interessen der Haus- und Grundeigentümer auch in Bern möglichst gut vertreten wissen.
Aus diesem Grund unterstützt er Kandidatinnen und Kandidaten, welche sich um
die Anliegen der Hauseigentümer nachweislich Verdienste erworben haben.
Der Vorstand des HEV Aargau bittet deshalb Kandidatinnen und Kandidaten, sich bis am Freitag 31.5.19 beim Hauseigentümerverband Aargau, Postfach 39, 5401 Ba-
den, info@hev-aargau.ch, schriftlich zu melden. Es wird um die Aufzählung besonderer Aktivitäten zu Gunsten der Hauseigentümer gebeten, damit der Vorstand HEV Aargau in der Lage ist, Vorschläge zu prüfen und den HEV-Mitgliedern konkrete Wahlempfehlungen abzugeben.

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e inladung zum Vortrag i mmobilienverkauf
s ie denken über den Verkauf i hrer i mmobilie nach? Nutzen s ie die Gelegenheit, an einer der aufgeführten i nformationsveranstaltungen nützliche Anregungen zu erhalten.
(pd) Die Mitarbeiterinnen des HEV Aargau, Zuzana Havlin (Leiterin Immobilienverkauf), Andrea Schweiher (Maklerin), Salomé Edelmann (Maklerin) und Sonja Rueff (Leiterin Rechtsberatung), berichten an drei verschiedenen Orten – in Rheinfelden, Bad Zurzach und Zofingen –aus der Praxis der Immobilienvermittlung und Rechtsberatung. Fragen zu Gebäudeschätzungen beantwortet Alexi Weishaupt (Leiter Immobilienbewertungen).
Im Speziellen wird auf folgende Themen näher eingegangen: Verkaufsplanung und -vorbereitung, Einschätzung des Marktwertes und der Verkaufsdauer, benötigte Unterlagen, Inhalt der Verkaufsdokumentation und diverse, praktische Tipps. Aus rechtlicher Sicht liegt das Augenmerk auf dem Kaufvertrag, den Eigenheiten des Stockwerkeigentums sowie der Vermietung. Im Anschluss an das Referat sind Fragen herzlich willkommen.
Das HEV-Team freut sich auf Ihre Teilnahme. Der Eintritt ist jeweils kostenlos.
Anmeldung an:
HEV Aargau, Stadtturmstrasse 19, Postfach, 5401 Baden, Fax 056 222 90 18, E-Mail jeannine.stierli@hev-aargau.ch, Webseite hev-aargau.ch/de/veranstaltungen





Wie verkaufe ich meine l iegenschaft?
referentinnen
• Zuzana Havlin, lic. iur., Leiterin Immobilienvermittlungen
• Andrea Schweiher, Hochbauzeichnerin
• Salomé Edelmann, Immobilienvermarkterin mit eidg. Fachausausweis i.A.
• Sonja Rueff, lic. iur., Rechtsanwältin, Leiterin Rechtsberatung
Daten
• Montag, 20. Mai 2019, 9.30 Uhr, Feldschlösschen Restaurant, Schlösslistube, Feldschlösschenstrasse 32, Rheinfelden, mit Kaffee und Gipfeli
• Mittwoch, 26. Juni 2019, 14.30 Uhr, Gemeindezentrum Langwies, Langwiesstrasse 7, Bad Zurzach, mit Kaffee und Kuchen
• Mittwoch, 25. September 2019, 19 Uhr, Stadtsaal Zofingen, Weiherstrasse 2, Zofingen, mit Apéro anmeldetalon Anmeldung zum Informationsanlass «Liegenschaftenverkauf»
❏ 20. Mai 2019, 9.30 Uhr in Rheinfelden
❏ 26. Juni 2019, 14.30 Uhr in Bad Zurzach
❏ 25. September 2019, 19.00 Uhr in Zofingen
❏ Zutreffendes bitte ankreuzen
Anzahl Personen:
Name: Vorname:
Telefon privat:
Datum: Unterschrift: x
Telefon tagsüber:
e in Jahrhunderthochwasser vor 20 Jahren
i m Mai 1999 führte ein Jahrhunderthochwasser zu enormen s chäden in der s chweiz. s eitdem hat man etliche l ehren daraus gezogen.

Andreas Walker, Wissenschaftsjournalist, Hallwil
Bereits der Lawinenwinter 1999 war ein Zeichen, was in den kommenden Monaten noch folgen könnte. Es war zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass bei solchen Schneemengen in den Alpen im Frühling mit einem erhöhten Abfluss in den Gewässern gerechnet werden musste. Allerdings rechnete noch niemand mit dem Worst-Case-Szenario, das durch eine besonders prekäre Wetterlage im Mai eingeleitet wurde. Die Hochwasser vom Mai 1999 wurden durch zwei Hauptniederschlagsereignisse verursacht.
Der erste Starkniederschlag am 11. und 12. Mai wurde durch eine West-Südwest-
strömung über Mitteleuropa ausgelöst, der zweite Starkniederschlag am 21./22. Mai hingegen durch einen Tiefdruckwirbel, der von Italien nach Osteuropa zog. Bei beiden Ereignissen sorgte eine Zufuhr von feuchten Luftmassen zu ungewöhnlich hohen Niederschlagsmengen, die in Kombination mit der Schneeschmelze schliesslich zu einem Jahrhundert-Hochwasser führten. Am 12. Mai 1999 goss es in weiten Teilen der Nordschweiz wie aus Kübeln. Gebietsweise prasselten innerhalb von 24 Stunden weit über 100 Liter pro Quadratmeter Wasser auf den Boden (zum Beispiel in Buchs-Suhr 103 Liter pro Quadratmeter innert 18 Stunden). Die Folge waren Sturzbäche, Erdrutsche und grossflächige Überschwemmungen.
Am 24. Mai und am 11. Juni 1999 erreichte der Wasserstand des Bodensees eine Höhe von 397,89 m ü. M und damit den höchsten Pegel des 20. Jahrhunderts.
Riesige Schäden auch im Aargau
Das Hochwasser verursachte an den Gebäuden gesamtschweizerisch einen Schaden in der Höhe von 250 Millionen Franken. Zusammen mit den Fahrhabeschäden (180 Millionen) und den Strassen-, Waldund Flurschäden im öffentlichen, nicht versicherten Bereich (140 Millionen) betrugen die Gesamtkosten rund 570 Millionen Franken. Besonders verheerende Auswirkungen hatten die Überschwemmungen vor allem im Gebiet entlang der Aare zwischen Thun und Bern, am Bodensee und
im aargauischen Rheinfelden. In der Berner Gemeinde Belp, wo das Hochwasser unter anderem den Flugbetrieb lahm legte, wurde die Überflutungskarte für das Gebiet vollständig überarbeitet. Zudem hat die Stadt Bern für die naturnahe Aare-Sanierung 2,5 Millionen Franken aufgewendet. Damit soll der Aare bei hoher Wasserführung mehr Platz gelassen werden, anstatt sie zwischen Dämme zu zwängen.
Das Hochwasser hatte im Kanton Aargau, vor allem entlang des Rheins, Spuren hinterlassen. Am stärksten betroffen war Rheinfelden, dessen Altstadt Mitte Mai 1999 während mehreren Tagen einen Meter unter Wasser stand. Damals erreichte der Pegelstand des Rheins einen neuen Rekord von 6,80 Metern.
Nach dem Hochwasser wurde der beschädigte Rhein-Damm zwischen Full und Felsenau neu befestigt und die Dammkrone um 10 bis 30 Zentimeter erhöht. In ver-
schiedenen Gemeinden wurden Regenrückhaltebecken erstellt.
Erfolge mit einfachen Massnahmen
Die Hochwassergefahrenkarten sind spezielle kartographisch-raumplanerische Werke zur Erfassung der Hochwassergefahr. Sie werden seit dem 19. Jahrhundert mit dem Einsetzen der grossen Flussregulierungen ständig aktualisiert und seit den 1990er-Jahren digitalisiert und in Geoinformationssystemen eingebettet. Hochwassergefahrenkarten zeigen das flächenhafte Ausmass der Überschwemmung, die möglichen Wassertiefen und gegebenenfalls entsprechende Fliessgeschwindigkeiten – jeweils in Abhängigkeit von den Pegelständen.
Seit einem Jahr verfügt die Schweiz über eine gesamtschweizerische Karte zum Oberflächenabfluss und damit über ein zusätzliches wichtiges Instrument für die Hochwasser-Prävention, denn diese Gefahr verursacht bis zu 50 Prozent der Schä-
den durch Hochwasser. Die Karte wurde gemeinsam von öffentlicher und privater Hand erarbeitet. Damit ist die Schweiz besser für die Folgen der Klimaerwärmung mit heftigeren und häufigeren starken Regenfällen gerüstet. Für die Karte wurde für die ganze Fläche der Schweiz ein Computermodell entwickelt.
Dabei werden die Niederschlagsmengen, die Bodenbedeckung und -beschaffenheit sowie die Speicherkapazität des Bodens in einem hoch aufgelösten digitalen Geländemodell berücksichtigt. Die daraus resultierende Karte zeigt, wo Oberflächenwasser abfliesst, welche Flächen betroffen sind und wie hoch das Wasser stehen kann.
An Gebäuden können bereits relativ einfache Massnahmen das Wasser abhalten und so Schäden vermeiden, indem man beispielsweise Lichtschächte erhöht oder bei Tiefgarageneinfahrten Sperren oder kleine Geländekuppen anbringt.
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Hauskauf: Diese 5 Fragen sollten Sie sich stellen.
Selbstbewusst in die Zukunft

Bevor man irgendwo seine Unterschrift setzt und Wohneigentum erwirbt, sollte man sich zu allerlei Themen gründlich Gedanken machen. Ein Hauskauf geht oft einher mit einschneidenden Veränderungen. Man entscheidet sich für einen bestimmten Ort und will dort langfristig seine Zelte aufschlagen. Das ist eine hoch emotionale
Angelegenheit, die trotzdem einen klaren Kopf erfordert. Nachfolgend die fünf wichtigsten Fragen an alle, die ein Haus oder eine Wohnung kaufen wollen.
1. Was will und kann ich mir leisten?
2. Wie lange will ich im neuen Heim wohnen?
3. Wieviel muss ich Sanieren?
4. Welche Infrastruktur bietet die Gemeinde?
5. Was für eine Nachbarschaft erwartet mich?
Es empfiehlt sich also, rechtzeitig und spätestens im Alter ab 50 Jahren ein Budget für die Zeit nach der Pensionierung zu erstellen. Eine frühzeitige, gesamtheitliche Planung – auch mit Hilfe eines Beraters bei einer Raiffeisenbank – hilft dabei, das Eigenheim auch im dritten Lebensabschnitt unbeschwert geniessen zu können.

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• Gemeindeinformationen zu Infrastruktur, Steuerfuss usw.
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Alle Online-Informationen geben Ihnen einen fundierten Überblick, sie ersetzen jedoch nicht das persönliche Beratungsgespräch. Nehmen Sie deshalb frühzeitig mit Ihrer Raiffeisenbank Kontakt auf. Es lohnt sich.

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Haustiere in der Mietwohnung

Frage:
Ich habe erfahren, dass meine Mieter seit einer Woche in der Mietwohnung einen Hund halten. Die Mieter haben mich weder über die Anschaffung des Hundes informiert, noch haben sie um eine Bewilligung für die Hundehaltung ersucht. Was kann ich nun tun?
Antwort:
Das Gesetz regelt die Haltung von Haustieren in der Mietwohnung nicht. Es kommt deshalb darauf an, was im Mietvertrag vereinbart wurde. In der Praxis gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Haustierhaltung vertraglich zu regeln.
Vertragliche Regelung Verbietet der Mietvertrag generell die Haltung von Heimtieren, ist die Haltung von grösseren Haustieren wie Hunden und Katzen grundsätzlich nicht gestattet. Das Halten von Kleintieren, welche in Käfigen gehalten werden und nur geringe Immissionen verursachen, ist jedoch auch dann erlaubt. Zu diesen Kleintieren gehören beispielsweise Hamster, Meer-
schweinchen oder Zierfische. Die Haltung dieser Tiere darf dem Mieter nicht untersagt werden, da dies eine Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte darstellen würde.
Möchte ein Mieter trotz eines mietvertraglichen Tierhalteverbots einen Hund oder eine Katze halten, muss er den Vermieter um eine Bewilligung ersuchen.
Erlaubt der Mietvertrag die Heimtierhaltung lediglich mit Bewilligung des Vermieters, muss der Mieter vor der Anschaffung des neuen «Mitbewohners» um eine solche ersuchen. Ob der Vermieter in einem solchen Fall die Tierhaltung ohne ernsthaften Grund verweigern kann, ist in der Lehre umstritten. Einerseits wird die Meinung vertreten, dass der Vermieter in seiner Entscheidung, die Bewilligung zu erteilen, völlig frei ist und diese auch ohne besonderen Grund verweigern darf. Andererseits gibt es auch die Ansicht, dass sich die Verweigerung der Bewilligung auf sachliche und konkrete Gründe stützen muss, da sie ansonsten rechtsmissbräuchlich wäre.
Äussert sich der Mietvertrag gar nicht zum Thema der Heimtierhaltung oder erlaubt er sie ausdrücklich, so ist es dem Mieter gestattet, auch grössere Haustiere wie Hunde und Katzen zu halten. Exotische oder gefährliche Tiere fallen jedoch nie unter eine allgemeine Tierhaltebewilligung. Die Haltung solcher Tiere muss
stets vom Vermieter im Einzelfall erlaubt werden.
Konkretes Vorgehen
Hat sich Ihr Mieter ohne entsprechende Bewilligung einen Hund angeschafft, obwohl die Tierhaltung gemäss Mietvertrag verboten oder von der Zustimmung des Vermieters abhängig ist, so kann dies eine Vertragsverletzung darstellen und Sie unter Umständen zur Kündigung des Mietvertrags berechtigen. Sie können Ihrem Mieter eine Frist setzen, innert welcher er ein neues Zuhause für seinen Hund suchen muss und ihm ansonsten die Kündigung an drohen.
Selbstverständlich steht es Ihnen auch frei, dem Mieter die Hundehaltung im Nachhinein noch zu erlauben. Diesfalls empfehle ich Ihnen, mit dem Mieter eine schriftliche Zusatzvereinbarung zum Mietvertrag über die Haustierhaltung abzuschliessen. Das Formular «Bewilligung zur Haustierhaltung» können Sie beim HEV Aargau beziehen. Darin sind die Bedingungen für die Bewilligung der Haustierhaltung festgehalten (z. B. Rücksichtnahmepflicht, Pflicht zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung, Kotaufnahmepflicht, usw.). Zudem wird darin auch das Recht des Vermieters, bei Nichteinhaltung der Bedingungen die Bewilligung zu widerrufen, statuiert.
Die Rechtsberaterinnen des HEV Aargau beantworten telefonisch Rechtsfragen werktags von 9 bis 11.30 Uhr, Tel. 056 200 50 70.
i nstrumente der s elbstbestimmung
Der Vorsorgeauftrag und die Patientenverfügung
e in selbstbestimmtes l eben führen, auch im falle der u rteilsunfähigkeit. Wer hat diesen Wunsch nicht? Mit dem Vorsorgeauftrag und der Patientenverfügung gibt uns das Gesetz zwei Mittel in die Hände. Wir müssen sie nur nutzen.

r oger s eiler
Rechtsanwalt und Notar, Fricker Seiler Rechtsanwälte, Wohlen und Muri
Wer soll meine gesetzliche Vertretung übernehmen und meine Belange regeln, wenn ich dazu selber nicht mehr in der Lage bin, und wie soll dabei gehandelt werden?
Der Vorsorgeauftrag
Drei Bereiche können mit dem Vorsorgeauftrag geregelt werden: Die Personensor-
ge, die Vermögenssorge und die Vertretung im Rechtsverkehr. Bei der Personensorge geht es um Fragen der Unterbringung, der Regelung des persönlichen Kontaktes mit dem Umfeld oder der Pflege und Betreuung. Die Vermögenssorge bezieht sich auf das Einkommen und Vermögen des Auftraggebers, also beispielsweise Zahlungsverkehr, Definition von Anlagestrategien oder die zukünftige Ausrichtung eines Unternehmens.
Bei der Vertretung im Rechtsverkehr geht es um Kontakte zu Behörden, Unterzeichnung von Verträgen oder die Weiterführung hängiger Gerichtsverfahren. Meist ist es sinnvoll, denselben Vorsorgebeauftragten mit allen drei Bereichen zu vertrauen, um Abgrenzungsfragen zu vermeiden. Es können auch mehrere Vorsorgebeauftragte gleichzeitig im Amt sein. Dabei sind die Kompetenzen jedes Beauftragten klar abzugrenzen. In jedem Fall empfiehlt es sich,
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eine Ersatzlösung zu treffen, für den Fall, dass der primär Vorsorgebeauftragte sein Mandat nicht annehmen oder später niederlegen sollte.
Die Patientenverfügung
Welchen medizinischen Massnahmen stimme ich zu oder nicht und wer soll solche medizinischen Massnahmen mit der Ärztin oder dem Arzt besprechen und in meinem Namen entscheiden, wenn ich dazu nicht selber in der Lage bin? In einer Patientenverfügung kann dies verbindlich festgehalten werden.
Weil nie jede medizinische Situation vorausgesehen und entsprechend im Vorsorgeauftrag geregelt werden kann, ist es wichtig, primär diejenige nahestehende Person oder Ersatzperson zu bezeichnen, welche entscheiden soll, und rechtzeitig mit ihr die eigenen Überzeugungen und Erwartungen zu diskutieren, d. h. hinsichtlich Bluttrans-
fusion, lebensverlängernden Massnahmen oder einer Organspende.
Formen der Errichtung
Ein Vorsorgeauftrag kann entweder eigenhändig errichtet werden, also von Anfang bis Ende von Hand geschrieben, datiert und unterzeichnet, oder in öffentlicher Urkunde, d. h. durch einen Notar verfasst und beurkundet. Die Patientenverfügung setzt dagegen nur Schriftlichkeit voraus. Der Text, welcher auch maschinengeschrieben sein oder von einem Formular stammen darf, muss hier einzig von Hand datiert und unterzeichnet werden.
Wirkung erlangen sowohl Patientenverfügung als auch Vorsorgeauftrag erst dann, wenn die Urteilsunfähigkeit des Verfassers eingetreten ist. Während die Patientenverfügung in diesem Fall sofort angewendet werden kann, ist ein Vorsorgeauftrag durch die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde, im Kanton Aargau das Familiengericht, zu validieren, d. h. auf seine Gültigkeit und Vollständigkeit hin zu überprüfen und in Kraft zu setzen.
Wo aufbewahren?
Ein medizinischer Notfall mit Bewusstlosigkeit oder gar Koma kann jederzeit eintreten. Die Patientenverfügung, welche sich zu medizinischen Massnahmen in dieser Situation äussert, sollte deshalb jederzeit rasch verfügbar sein. Es empfiehlt sich, diese zu Hause aufzubewahren oder sie gar mit sich zu tragen und nahestehende Personen, insbesondere die zur Vertretung Bezeichneten, und allenfalls den Hausarzt mit einer Kopie zu bedienen. Die Existenz einer Patientenverfügung kann auch auf der elektronischen Patientenkarte vermerkt werden.
Der Vorsorgeauftrag muss nach Eintritt der Urteilsunfähigkeit ohnehin zunächst durch die Behörde validiert werden. Im Kanton Aargau besteht die Möglichkeit, ihn analog einem Testament oder einem Erbvertrag beim zuständigen Bezirksgericht zu hinterlegen, welches dann ja als Erwachsenenschutzbehörde für die Inkraftsetzung zuständig ist. Eine Alternative
besteht darin, die Existenz eines Vorsorgeauftrages beim Zivilstandsamt registrieren zu lassen, um so sicherzustellen, dass der Vorsorgeauftrag bei einer Urteilsunfähigkeit auch Anwendung findet.
Was geschieht ohne?
Unter Ehegatten oder eingetragenen Partnern bzw. Partnerinnen, die einen gemeinsamen Haushalt führen oder sich regelmässig und persönlich Beistand leisten, besteht von Gesetzes wegen ein Vertretungsrecht, welches die üblichen, täglichen Situationen abdeckt, also beispielsweise die Entgegennahme oder Ausführung von Zahlungen oder das Öffnen der Post. Für Rechtshandlungen im Rahmen der ausserordentlichen Vermögensverwaltung braucht aber ohne einen Vorsorgeauftrag auch der Ehegatte die Zustimmung der Erwachsenenschutzbehörde. Unter Konkubinatspartnern oder zwischen Eltern und (erwachsenen) Kindern besteht von Gesetzes wegen keinerlei Vertretungsbefugnis. Ohne einen Vorsorgeauftrag wird die Erwachsenenschutzbehörde hier im
Falle einer Urteilsunfähigkeit einen Beistand einsetzen müssen.
Ist ein Patient urteilsunfähig und fehlt eine Patientenverfügung und ist auch kein Bestand oder Vorsorgebeauftragter eingesetzt, so regelt das Gesetz die Reihenfolge, in welcher nahestehende Personen zum Entscheid über medizinische Massnahmen beizuziehen sind. In erster Linie ist dies der Ehegatte oder der eingetragene Partner, ersatzweise in dieser Reihenfolge der Konkubinatspartner, ein anderer Hausgenosse, Nachkommen, die Eltern und zuletzt die Geschwister der urteilsunfähigen Person, immer vorausgesetzt, dass diese ihr regelmässig und persönlich Beistand leisten und damit einen nahen Bezug haben.
Zusammenfassend sieht das Gesetz durchaus sinnvolle und praktikable Regeln und Massnahmen für den Fall der Urteilsunfähigkeit vor. Wer aber Klarheit schaffen und selber Einfluss nehmen will, tut gut daran, beizeiten einen Vorsorgeauftrag und eine Patientenverfügung zu erlassen.
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Immobilienangebote HEV Aargau







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Einfamilienhaus Leibstadt
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Mehrfamilienhaus Gansingen
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Erteilte Baubewilligung für NeunFamilienhaus gültig bis Mai 2020 Verkaufspreis CHF 1’399’000.–
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Eigentumswohnung Lupfig
2½ Zimmer, 65 m² Wohnfläche sehr gepflegt, praktischer Grundriss Südost-Balkon, eigener Waschturm Kellerabteil, Parkplatz in Tiefgarage ruhiges Wohnquartier Verkaufspreis CHF 358’000.–







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Einfamilienhaus Wohlen
4½ Zimmer, 150 m2 Wohnfläche, 294 m2 Grundstück, Weitsicht Tempo-30-Zone, ruhige Lage am Stadtrand inklusive Tiefgaragen-Parkplatz Baujahr 2000, grosszügige Zimmer Verkaufspreis CHF 795’000.–
Einfamilienhaus Seon
9½ Zimmer, 250.5 m² Wohnfläche 1120 m2 Grundstück, grosser Garten sonnig, Aussicht ins Grüne, drei Bäder Cheminée, Werkstatt, Atelier, Pool drei Garagen, viele Aussen-Parkplätze Verkaufspreis CHF 1’250’000.–
Einfamilienhaus Windisch
5½ Zimmer, 116.2 m2 Wohnfläche 545 m2 Grundstück, praktischer Grundriss ruhige Privatstrasse, zentrale Lage Garten, Gartenhaus, Werkstatt eine Garage, Aussenabstellplatz Verkaufspreis CHF 795’000.–
Bungalow Gebenstorf
2½ Zimmer, 70.4 m2 Wohnfläche 230 m2 Grundstück, Cheminée gut besonnt, Sitzplatz, Weitsicht Nutzung als Wohnung, Büro oder Praxis zentral, gute Einkaufsmöglichkeiten, ÖV Verkaufspreis CHF 440’000.–
Terrassenhaus Gebenstorf
5 Zimmer, 122.7 m2 Wohnfläche, 265 m2 Grundstück, erhöhte Aussichtslage gut besonnt, Balkon, Terrasse, Garten grosszügige Abstellräume, vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, inkl. Garage Verkaufspreis CHF 695’000.–
Einfamilienhaus Lengnau
7 Zimmer, 202.7 m2 Wohnfläche 1676 m2 Grundstück davon ca. 700 m2 Baulandreserve, gepflegte Liegenschaft parkähnliche Anlage, Pergola, schöne Aussicht in die weitere Umgebung, Doppelgarage Verkaufspreis CHF 1’750’000.–



Zierquitte – ein f arbfeuerwerk
Jeannine s tierli, HEV Aargau
Endlich ist er da, der Wonnemonat Mai. Blumenmond haben ihn unsere Vorfahren genannt. Viele Kulturen haben dem Vollmond jedes Monats einen Beinamen gegeben, der sich auf die Vorgänge der Erde bezieht. Die Bezeichnung Blumenmond erhielt der Mai wegen der Hauptblütezeit vieler Pflanzen. Das kleine Vergissmeinnicht, die gelbe Forsythie, Flieder, Pfingstrosen und Rhododendron – sie alle blühen und spriessen. Die Pflanzenwelt zeigt sich in ihrer ganzen Schönheit und Pracht.
Futtertrog für Tiere
Ein Feuerwerk der Farbe bietet die Zierquitte mit ihren wunderschönen orangeroten Blüten. Die Zierquitte (Chaenomeles japonica) gehört zu den Rosengewächsen und zählt zu den Wildobstarten. Sie hat einen hohen tierökologischen Wert. Im Gegensatz zur Forsythie, an der Tiere keine Nahrung finden, dient die Zierquitte als Nahrungsquelle für Insekten, als Schutz für kleine Säugetiere und im Herbst und Winter verschiedenen Vogelarten als Futter. Das Interesse an Wildobstarten liegt im Trend, sei es wegen dem Bedürfnis, sich gesund zu ernähren. Oder sei es, weil im-
mer mehr Lebensraum für Tiere schwindet und die Artenvielfalt sich stark reduziert.
Es gibt eine reiche Vielfalt von Zierquittensorten. Die apfelblütenförmige Blüte der Zierquitte blüht von Mai bis Juni in wunderschönen kräftigen orange- und in verschieden anderen Rottönen. Danach bilden sich die kleinen gelben Quitten, die kleinen Äpfeln ähnlich sehen. Anfangs September bis Oktober sind die Früchte dann reif. Reife Zierquitten verströmen einen intensiven Duft. Wenn man einige Früchte in den Kleiderschrank legt, verliert die Wäsche unangenehmen Schrankgeruch. Die meisten Zierquitten-Sträucher haben Dornen und eignen sich gut als Schutzhecken.
Ursprünglich stammen Zierquitten aus Asien. Eine Ausnahme bildet die Zierquittensorte Cido, die nordische Zitrone. Sie wurde in Lettland als Zitronenersatz angebaut. Die Zierquitte enthält viel Vitamin C und Pektin. Roh ist sie nicht geniessbar, ausser man nutzt den Saft, wie bei der Zitrone. Ansonsten verarbeitet man die Zierquitte wie die echte Quitte. Man kocht sie zuerst. Die reifen Früchte können auch als Nahrung für Vögel hängengelassen werden.
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t homas Käser folgt auf Gustav l ienhard
Generalversammlung des H e V Aarau und Kulm Aarau und Kulm
(mm) Endlich, nach Jahrzehnte dauerndem Kampf gegen Windmühlen, bewegt sich Bundesbern in Sachen Eigenmietwert. An der Generalversammlung des HEV Aarau und Kulm nannte Thomas Hilfiker, Präsident HEV Aarau und Kulm, den Eigenmietwert das zentrale Thema des Jahres 2018. Es wurde ein Anhörungsverfahren eröffnet. Die Eckpunkte der Vorlage sind folgende: keine Besteuerung des Eigenmietwertes am Hauptwohnsitz, Beibehaltung der Eigenmietwertbesteuerung für Zweitliegenschaften, keine Abzüge für Un-




terhaltskosten, auf Bundesebene kein Abzug der Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen (in Kantonen möglich) und zeitlich befristeter Ersterwerbsabzug. Mit dem letzten Punkt soll die in der Bundesverfassung festgeschriebene Förderung des Wohneigentums sichergestellt werden.
Die diesjährige Generalversammlung war auch Wahlabend. Nach über 30 Jahren Zugehörigkeit zum Vorstand trat Gustav Lienhard, Rechtsanwalt und Notar, Aarau, von seiner Funktion zurück. Zum Nach-





folger gewählt wurde Thomas Käser, auch er Rechtsanwalt und Notar in Aarau. Die übrigen Mitglieder des Vorstands wurden bestätigt: Thomas Hilfiker (Präsident), Maja Riniker (Vizepräsidentin), Karin Faes, Monika Frei, Reto Müller und Hans-Peter Widmer.
Die nächste Generalversammlung des HEV Aarau und Kulm findet statt am Montag, 23.3.2020, Reinach. Weitere Informationen: www.hev-aarau-kulm.ch
Sonntagsverkauf von 12 bis 17 Uhr
Sonntag, 28. April und 5. Mai 2019
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Baden/Brugg/Zurzach
u nterhaltsabzug soll bleiben
Generalversammlung des H e V b aden/ b rugg/Zurzach
(mm) Die Zeiten, in denen in der Schweiz grosse Einfamilienhäuser mit viel Umschwung gebaut wurden, mit weit entfernten Grenzen zu nächstgelegenen Liegenschaften, sind weitgehend passé. Das Zauberwort dieser Tage heisst Verdichtung. Das revidierte Raumplanungsgesetz, das vor genau fünf Jahren, am 1. Mai 2014, in Kraft trat, lenkt die Entwicklung nach innen. Gemeinden dürfen nur noch über Bauzonen für den Bedarf der nächsten 15 Jahre verfügen. Der Siedlungsentwicklung in der Schweiz wurde also ein enges Korsett verpasst, sagte Andreas Senn, Präsident Hauseigentümerverband Baden/ Brugg/Zurzach, an der diesjährigen Generalversammlung des HEV Baden/Brugg/ Zurzach in Wettingen.
Doch der Einschränkungen nicht genug. Die Jungen Grünen wollten mit der Zersiedelungsinitiative der Schweiz einen vollständigen Einzonungsstopp auferlegen. Die Initiative wurde am 10. Februar 2019 allerdings von Volk und Ständen mit einem Nein-Stimmen-Anteil von 64 Prozent verworfen. Die Nein-Kampagne wurde sowohl vom HEV Schweiz als auch vom HEV Aargau finanziell unterstützt, sagte Senn.
Forderung nach Besitzstandwahrung Hoffnung keime, sagte Hansjörg Knecht, Präsident HEV Aargau, dass die für Hauseigentümer ärgerliche Eigenmietwertbesteuerung nach Jahren der Blockade nun doch endlich fallen könnte. In Bundesbern wurde eine Vorlage zu deren Abschaffung in die Vernehmlassung gesandt. Knecht führt die anbrechende «Morgenröte» wesentlich auf die HEV-Petition zur Abschaffung des Eigenmietwertes von 2015 zurück, mit der in Bern Dampf gemacht worden sei.
Bei der Teilrevision Energiegesetz stellte Knecht den Anwesenden in Aussicht, dass der HEV bemüht sei, übertriebenem behördlichen Interventionismus entgegen zu wirken. Zumindest bei der Frage zum Heizungsersatz bei Altbauten werde der HEV für Besitzstandwahrung kämpfen.
Der HEV befürworte ausserdem eine Lockerung der Vorschriften im Zusammenhang mit dem Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS). In der Stadt Zürich würden rund drei Viertel der Gebäude als schützenswerte Objekte gelten. Das widerspreche dem Gebot, nach innen zu verdichten. Damit wird verhindert, neuen Wohnraum zu schaffen und weitere Preisanstiege im Immobilienmarkt zu dämpfen.
Eingeschränkte Wahlfreiheit
Michaela Huser und Patrick Gosteli, Mitglieder des Vorstands HEV Baden/Brugg/ Zurzach, sprachen über weitere anstehende Herausforderungen für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer. Für Mi-
chaela Huser müssen die Umsetzung der Steuervorlage des Kantons sowie die Teilrevision des Steuergesetzes kompatibel sein mit den Interessen der Klein- und Mittelbetriebe, bildeten diese doch das Rückgrat der Aargauer Wirtschaft. In der Debatte um die Eigenmietwertabschaffung fordert Michaela Huser, die Beibehaltung des Unterhaltsabzuges zu prüfen. Patrick Gosteli kritisierte die erste Fassung des Entwurfs zur Teilrevision des Energiegesetzes. Der Aargauer Regierungsrat wolle die Wahlfreiheit von Hauseigentümern im Bereich Wärmeerzeugungsanlagen einschränken. Die Absicht, Elektroheizungen vor Ende der Lebensdauer aus dem Verkehr zu ziehen, sei Ressourcenverschleuderung. Die Anstrengungen der Hauseigentümer des Kantons der letzten Jahre, Heizöl durch emissionsärmere Energieträger zu ersetzen, werde in der Vorlage in ungenügendem Masse honoriert.
Die nächste Generalversammlung des HEV Baden/Brugg/Zurzach findet statt am Mittwoch, 25.3.2020, Sporthalle Tägerhard, Wettingen

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Fricktal
MEHR WERT
FÜR HAUSEIGENTÜMER
u mfassendes f achwissen, viel e rfahrung
Wodurch
sich eine gute i mmobilienbewertung auszeichnet

Wer eine Immobilie besitzt, ist in den verschiedensten Fällen auf eine Bewertung bzw. Schätzung angewiesen: so für die Festlegung eines Verkaufspreises, die Belehnung bei Banken und Kreditinstituten, bei Ehescheidung oder Erbschaftsteilung, für die Festlegung eines Mietzinses, eines
Wohnrechts oder einer Nutzniessung, bei der Vergabe von Baurechten – und für buchhalterische und steuerliche Zwecke.
Sorgfaltspflicht und Berufsethik
Ein Bewertungsexperte muss über umfassendes Fachwissen, viel Erfahrung sowie eine profunde Kenntnis des Immobilienmarktes verfügen. Oft steckt in einem Grundstück ein erhebliches Vermögen, weshalb das Resultat einer Bewertung weitreichende Konsequenzen haben kann. Das Erstellen von Bewertungen verlangt vom Experten auch ein hohes Mass an Verantwortungsbewusstsein: Kontinuierliche Weiterbildungen sowie permanente Informiertheit über Immobilien- und Finanzmärkte sind Pflicht.
Netzwerk und Vertraulichkeit
Ein Bewertungsauftrag wird vom Experten nur angenommen, wenn er über die not-
wendigen Kenntnisse und Erfahrungen verfügt. Fallbezogen werden Kollegen mit entsprechendem Spezialwissen beigezogen. Bei Befangenheit oder unangemessenen Vorgaben werden Aufträge abgelehnt –dasselbe gilt für «Gefälligkeitsgutachten», auf die der Experte auch aus Haftungsgründen verzichtet. Analysebewertungen werden im Bewertungsbericht klar als solche bezeichnet. Für einen Bewertungsexperten gilt die Schweigepflicht – Einzelheiten werden nur dem Auftraggeber oder gewünschten Dritten mitgeteilt.
Ergebnis mit Transparenz
Der Bewertungsbericht soll eine detaillierte, nachvollziehbare und objektive Beurteilung zum Resultat und den einzelnen Bewertungsschritten enthalten. Das Gutachten ist klar strukturiert, weist die notwendigen Mindestangaben auf und kommt für den Auftraggeber verständlich daher.
Kompetente Adressen für die Erstellung von professionellen Schätzungen bzw. Bewertungen sind:
• Hauseigentümerverband HEV
• Schweizerische Schätzungsexpertenkammer SEK/SVIT
• Schweizerischer Immobilienschätzerverband SIV
• diverse Bankinstitute
Für alle weiteren Fragen rund ums Wohneigentum:
HEV Fricktal
5070 Frick

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Lenzburg-Seetal
Verpflichtungen von grosser tragweite
s tockwerkeigentum birgt erhebliches Konfliktpotenzial
(mm) Stockwerkeigentum ist die Eigentumsform, die in den letzten Jahren am stärksten gewachsen ist. Sie birgt allerdings einiges an Konfliktpotenzial, das an einer Veranstaltung des HEV Lenzburg-Seetal in Lenzburg diskutiert wurde.
Geregelt ist das Stockwerkeigentum in ZGB Art 712 a-t. Die gesetzliche Regelungsdichte ist vergleichsweise gering, nicht zu unterschätzen sei allerdings die Macht der Stockwerkeigentümergemeinschaft, sagte Stephan Weber, Rechtsanwalt und Notar, Vorstandsmitglied des HEV Lenzburg-Seetal. Eine Liegenschaft im Stockwerkeigentum verfügt über gemeinschaftliche Teile wie Lift, Treppenhaus oder Waschküche. Dort können einzelne Stockwerkeigentümer keine Veränderungen vornehmen ohne Einverständnis der übrigen Eigentümer.
Wesentliche Eingriffe möglich Dem Miteigentum entgegensetzt sind die Sondernutzungsrechte. Diese betreffen grundsätzlich das Innere der Wohnung. Innerhalb dieser «eigenen vier Wände» verfügt der einzelne Eigentümer über einige Freiheiten. Allerdings können auch Sondernutzungsrechte eingeschränkt werden, wenn sich dafür in der Gemeinschaft Mehrheiten finden. So kann eine Eigentümergemeinschaft aus Lärmschutzgründen Parkettböden verbieten und das Verlegen von Teppichen im Innern der Wohnung anordnen. Solche Regelungen müssen in den Eigentümerversammlungen entschieden, protokolliert und im Stockwerkeigentümerreglement festgehalten werden.
Beschlüsse des Eigentümerkollektivs können von grosser Tragweite sein, die auch finanziell erhebliche Belastungen nach sich ziehen können. So sollte ein Erneuerungsfonds – gesetzlich nicht vorgeschrieben –gebildet werden, um künftige Renovationen zu finanzieren. Jeder Eigentümer hat eine individuelle Beitragspflicht zur Äufnung des Erneuerungsfonds. Üblich seien jährliche Einlagen von etwa 0,2 bis 0,5 Prozent des Gebäudeversicherungswertes. Aber eigentlich seien diese Werte zu gering. Ein Erneuerungsfonds sollte mit Einlagen von mindestens 1 Prozent pro Jahr ausgestattet sein, sonst könnten bei Renovationen Nachzahlungsverpflichtungen entstehen, sagte Weber.
Wenn einzelne Eigentümer ihren Beitragsverpflichtungen nicht nachkommen, kann die Eigentümergemeinschaft ein Grundpfandrecht gegenüber dem säumigen Miteigentümer errichten. Dies dient dem Zweck, letztlich über das Eigentum desjenigen, der seinen Verpflichtungen nicht nachkommt, zu verfügen und dieses allenfalls zu veräussern. Bis aber dies zustande kommt, könne es Jahre dauern. Deshalb sollte bereits vor dem Einzug in eine Eigentümergemeinschaft überprüft werden, wie es um die finanzielle Leistungsfähigkeit der Mitglieder der Gemeinschaft bestellt sei, sagte Weber.
Notwendig, nützlich, luxuriös
Bei baulichen Massnahmen wird im Stockwerkeigentum zwischen notwendigen, nützlichen und luxuriösen Massnahmen unterschieden. Notwendige Baumassnah-
men dienen dem Werterhalt, nützliche der Wertsteigerung und luxuriöse der Steigerung von Komfort und Ästhetik in der Liegenschaft. Der Einbau eines Marmorbodens im Treppenhaus etwa oder die Errichtung einer Bildergalerie im Hauseigang gelten als luxuriöse Massnahmen. Sie können nur durchgesetzt werden, wenn sie hundertprozentige Zustimmung finden. Allerdings könne mittels Eigentümerbeschlüssen Abweichendes festgehalten werden, so dass solche Beschlüsse leichter durchzusetzen seien. Wer das Eigentümerreglement nicht richtig lese, könne unter Umständen bezüglich finanzieller Verpflichtungen kalt erwischt werden, sagte Weber weiter.
Vielfältige Ansprüche
Interessen im Stockwerkeigentum seien oft sehr unterschiedlich, sagte Beat Johner, Psychologe. Der eine wolle eine Wohnung erwerben, um sie weiterzuvermieten, der andere wolle aus Sicherheitsgründen eine Wohneinheit in einer Eigentümergemeinschaft kaufen.
Weil die Interessen so unterschiedlich seien, seien auch mögliche Konflikte nicht zu unterschätzen. Johner sprach sich für die Beachtung von fünf Prinzipien aus: Vorbeugen sei besser als heilen; es müsse zwischen Mensch und Verhalten unterschieden werden; es gelte, sich auf Interessen zu konzentrieren, nicht auf Positionen; der Fokus sei auf die Zukunft zu legen und schliesslich sollte die Art des Miteinanders in Stockwerkeigentümergemeinschaften zum Thema gemacht werden.
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Freiamt
Die diesjährige Generalversammlung des HEV Freiamt findet statt am Donnerstag, 9. Mai 2019, ab 18 uhr Schulanlage Risi, Dottikon
18.00 Uhr Öffnung der Eingangskontrolle
18.45 Uhr Abendessen
20.00 Uhr Generalversammlung
ca. 21.15 Uhr Referat Simon Hurst, IAZI: Immobilienmarkt Freiamt

Generalversammlung 2019 Generalversammlung 2019
Die Einladung wurde allen Verbandsmitgliedern per Post zugestellt. Der Vorstand freut sich auf eine rege Teilnahme.
Lenzburg-Seetal
Die Generalversammlung findet statt am Mittwoch, 5. Juni 2019, um 19 uhr
in der Aula der Berufsschule Lenzburg
Unter anderem sind Wahlen bzw. Neuwahlen Traktandum. Zwei langjährige Vorstandsmitglieder werden verabschiedet, Hans Stoller als Präsident und Werner Wacker als Mitglied.
Im Anschluss an den offiziellen Teil wird uns das schräge Paar Kurt & Daisy mit Ausschnitten aus Ihrem Programm «Stierigi WG – huuse & pfuuse be Kurt & Daisy» unterhalten. Am Ende der Veranstaltung wird ein Apéro offeriert.
Anmeldungen sind auf unserer Website www.hev-lenzburg.ch (Rubrik Veranstaltungen) und per E-Mail (info@hev-lenzburg.ch) bis 31. Mai 2019 möglich.
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.




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Warum eine f assade reinigen?
Über die Jahre wird die fassade mit Algen, Pilzen und Verschmutzungen bedeckt. e ine fassade reinigt man, damit sie hinterher wieder schön aussieht und um die l ebensdauer des fassadenanstriches zu verlängern.

b rigitte Müller, Redaktorin
Jede Fassade ist der Witterung und anderen äusseren Einflüssen ausgesetzt. Unweigerlich setzen sich Verschmutzungen auf der Oberfläche fest. Der Grossteil der Verschmutzungen ist auf den Befall von Algen, Pilzen oder Moos zurückzuführen. Auch in der Luft befinden sich Schadstoffe, die sich durch den Regen oder Schnee an der Fassade ablagern.
Für die Verschmutzungen an Fassaden gibt es unzählige Ursachen. Hier einige Beispiele von Möglichkeiten: • Baukonstruktion: Geringe Dachüberstände, Tauwasser an der Fassade durch starke Wärmedämmungen, mangelhafte Abdichtungen.
• Standort/Umwelt: Nähe zu Bäumen und Sträuchern. In Gebieten mit vielen Bächen, Seen und Teichen, mit viel Niederschlag oder Nebel bilden sich schneller Algen und Pilze an den Fassaden. Nicht
zuletzt auch die atmosphärische Verschmutzung durch Fett, Russ und Staub.
Reinigung durch Spezialisten Für eine Fassadenreinigung gibt es spezialisierte Unternehmen, die mit speziellen Reinigungsmitteln und Verfahren eine schonende Reinigung sowohl fürs Gebäude wie auch für die Umwelt ausführen. Zudem verfügen diese Spezialisten über die notwendige Ausrüstung und ausgebildetes Personal.
Zuerst wird die Fassadenoberfläche analysiert. Je nach Untergrund werden das geeignete Reinigungsmittel und die optimale Methode bestimmt. Die Reinigung besteht normalerweise aus drei Arbeitsschritten:
1. Vorbehandlung, um Algen zu entfernen
2. Abspülen und/oder desinfizieren
3. Auftragen eines Fassadenschutzes
Meistens wird der Preis für die Reinigung von Fassaden nach Quadratmetern berech-

net, wobei Reinigungsgeräte und -utensilien normalerweise im Preis inbegriffen sind. Hinzu kommen jedoch das Einrichten und Sichern der Baustelle, eine eventuell benötigte Hebebühne und die An- und Abfahrt. Auf Wunsch und bei Bedarf können gute Reinigungsfirmen das ablaufende Schmutzwasser am Haus auffangen und zur Entsorgung bringen. Für eine einfache Fassadenreinigung werden üblicherweise etwa 15 Franken pro Quadratmeter verrechnet.
Für eine Offerte benötigt die Reinigungsfirma Informationen wie:
• Verschmutzungsgrad: Ist die Fassade nur leicht oder eher stark verschmutzt?
• Oberfläche der Fassade: Aus welchem Material besteht die Fassade?
• Grösse und Erreichbarkeit: Wie gross ist die zu reinigende Fassadenfläche?
• Art des Gebäudes: Handelt es sich beispielsweise um ein historisches Gebäude, das sogar unter Denkmalschutz steht?
• Art der Verschmutzung: Ist die Fassade von Algen und einem Pilz oder Moos befallen? Gibt es Vogelkot, Rost, Graffiti oder sonstige Verschmutzungen?
• Wie nahe steht die Bepflanzung am Haus?
Reinigung von Solaranlagen
Durch Luftverschmutzung, sauren Regen, Laub und Staub wird auch eine Photovoltaikanlage verschmutzt. Zwar sind Regen und Schnee ein natürliches Putzmittel, doch die Selbstreinigung hat Grenzen. Vor allem in der Nähe von Industrie, verkehrsreichen Strassen und Eisenbahnlinien sammelt sich viel Feinstaub an. Dadurch können Schmutzstreifen auf den Solarzellen entstehen oder ein Teil der Verschmutzungen setzt sich in den Ritzen fest und reduziert dadurch den Lichteinfall. Dies hat zur Folge, dass die Leistung der Anlage sinkt: Bei stark verschmutzten Dächern und in
Extremfällen sinkt die Leistung um bis zu 30 Prozent. Je nach Standort werden eine jährliche Sichtkontrolle und eine Reinigung alle fünf Jahre empfohlen.
Fenster- und Lamellenreinigung
Bei normalgrossen Fenstern und gut zugänglichen Lamellenstoren kann die Reinigung selber ausgeführt werden. Bei hohen oder schwer zugänglichen Fenstern spielt die Sicherheit eine grosse Rolle: Während Privatpersonen auf einer wackeligen Leiter balancieren, haben Fachleute entsprechende Putzgeräte. Engagiert man ein Reinigungsunternehmen für das Putzen der Fenster werden sowohl die Glasflächen wie die Rahmen mit den Dichtungen geputzt. Das Handwerkerportal Renovero rechnet im Normalfall mit Preisen zwischen 3 und 6 Franken pro Quadratmeter oder die Putzfirma rechnet nach Arbeitsstunden ab.

Die Siedlung Lindenbühl mit gereinigter Fassade strahlt wieder viel Lebensqualität aus.

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Algen lieben wärmegedämmte f assaden
Warum entstehen an einer fassade eines neu gebauten Hauses so schnell hässliche grüne, graue oder rötliche s puren? s ind diese Verschmutzungen schädlich fürs Gebäude? Der c hemiker und s achverständige für s chimmelpilz- s anierungen, e dgar Wittlin, weiss Antworten.
b rigitte Müller, Redaktorin
An neuen Häusern sieht man oft schon bald hässliche grüne oder graue Spuren an der Fassade. Warum?
Bei den heutigen gut gedämmten Häusern bleibt die Fassade oft viel länger feucht. Es entsteht ein feuchtes Mikroklima, das Algen mögen. Je nach Art erhält der Algenbewuchs an der Fassade eine grünliche, graue oder rötliche Färbung. Diesen frühzeitigen Algenbefall an den Häusern gibt es seit ungefähr 20 Jahren, also seit die Häuser mit einer verbesserten Wärmedämmung ausgerüstet sind. An alten Häusern findet man nie Algen.
Wie entsteht dieser Algenbefall?
An alten Häusern findet ein Wärmefluss von Innen nach Aussen statt, dadurch trocknet die Feuchtigkeit an der Fassade schneller ab. Hingegen bleibt an der gut gedämmten Fassade das Wasser nach einem Regen oder Schnellfall viel länger haften. Es kann sich sogar Kondenswasser darauf bilden, obwohl es nicht geregnet hat. Es entsteht ein feuchtes Mikroklima, ähnlich jenem in einem

Schwimmteich, das Algen lieben. Da dieses feuchte Klima auf der gedämmten Fassade über längere Zeit besteht, können sich Algen in aller Ruhe einnisten.
Wie schnell überfallen die Algen neue Häuser?
Der Algenbefall ist von vielen Faktoren abhängig, von der Qualität der Fassadenoberfläche, vom Standort des Gebäudes und dem Klima. In einem Gebiet mit viel Nebel und in der Nähe von Gewässern kommen Algen viel häufiger vor als beispielsweise im Oberengadin mit seiner trockenen Luft und dem vielen Sonnenschein. Steht das Gebäude nahe bei hohen Bäumen und bekommt deshalb wenig Sonne, dann kann die Fassade nach dem Regen ebenfalls weniger schnell abtrocknen. Südfassaden sind grundsätzlich weniger vom Algenbefall betroffen, als Nord-, West- und Ostfassaden. Kommen bei einem neuen Haus viele begünstigende Faktoren zusammen, kann schon nach drei oder vier Jahren eine Algenverschmutzung auftreten. Und dann gibt es noch einen anderen Grund für den schnelleren Befall.
Welchen?
Der Gesetzgeber hat in der neuen Biozide-Verordnung das Hinzufügen von Schutzmitteln gegen Mikroorganismen in Fassadenfarben deutlich beschränkt. Dieser geringere Anteil an chemischen Schutzmitteln ist ein weiterer Grund, warum sich an Fassaden schneller Algen einnisten können. Biozide sind Substanzen, die Algen, Pilze oder Bakterien bekämpfen. Biozide werden zum Beispiel als antibakterieller Schutz in allen wässerigen Produkten, wie Holzschutzmittel, Farben, Putzmittel bis hin zum Mückenspray, eingesetzt.
Gibt es andere Verschmutzungen?
Wo es Algen hat, gibt es immer auch Pilze. Die Algen versorgen den Pilz mit Koh-

lenhydraten und der Pilz gibt den Algen Wasser und Nährsalze. Eine klassische Symbiose. Eine Fassade, die nur von Pilzen befallen ist, trifft man selten. Die übrigen atmosphärischen Verschmutzungen sind weniger gravierend als noch vor ungefähr 40 Jahren, weil unsere Luft, allen Unkenrufen zum Trotz, heute sauberer ist.
Sind die Verschmutzungen von Algen und Co. schädigend für die Fassade?
Nein, weder Algen noch Pilze zerstören den Verputz. Aber es entsteht ein hässlicher Eindruck des Gebäudes, der häufig als störend empfunden wird oder sich bei einem Verkauf auf den Preis auswirken kann.
Eine Fassade reinigen zu lassen, ist deshalb nicht unbedingt notwendig?
Nein, es kann aber empfehlenswert sein.
Was müssen Sie über eine Fassade wissen, damit Sie Kunden eine Offerte erstellen können? Das Wichtigste ist, zu wissen, ob die Fassade mit einem eingefärbten Verputz behandelt wurde oder es eine gestrichene Fassade ist. Bei einem eingefärbten Ver-
putz lohnt sich eine Reinigung oft nicht, denn das darin integrierte Schutzdepot an Bioziden ist ausgewaschen. Deshalb empfehlen wir in einem solchen Fall einen neuen Anstrich. Bei einer gestrichenen Fassade besteht die Fassade aus dem Verputz und einer darauf angebrachten Farbund Schutzschicht. Wenn der Farbanstrich noch intakt ist, kann eine Fassadenreinigung deutlich kostengünstiger sein als ein neuer Anstrich. Grundsätzlich beträgt die Lebensdauer einer intakten Putzfassade rund 50 Jahre. Während dieser Zeit rechnet man mit drei Neuanstrichen zirka alle 15 bis 20 Jahre. Mit einer Fassadenreinigung kann man einen Neuanstrich hinauszögern.
Benötigen Sie noch weitere Abklärungen im Vorfeld einer Reinigung?
Ja, beispielsweise aus welchem Material bestehen die Fenstersimse? Wie ist die Zugänglichkeit zur Fassade? Benötigen wir ein Gerüst oder können wir die Fassade mit einer Teleskoplanze oder einer Hebebühne reinigen? Und besonders wichtig, wie kann das Schmutzwasser von der Reinigung aufgefangen werden?
Wie führen Sie die Reinigung aus?
Die klassische Reinigung, die so genannte Drei-Phasen-Reinigung, beginnt mit dem Einspritzen eines speziellen Reinigungsmittels, das die Algen und Pilze abtötet. Nachdem das Mittel einige Zeit wirken konnte, spritzen wir die Fassade vorsichtig mittels Hochdruckreiniger mit heissem Wasser ab. Danach wird ein neuer Schutzfilm aus einer bioziden Salzlösung auf die Fassade aufgetragen. Die Salzkristalle verhindern über eine gewisse Zeit den Neubefall von Algen.
Wie schädlich ist das Schmutzwasser für die Umwelt?
Schmutzwasser, bestehend aus Wasser und herkömmlichen Reinigungsmitteln mit einem hohen Gehalt an Bioziden, belastet die Umwelt. Können doch selbst Kläranlagen die Biozide nicht vollständig abbauen. In der Gewässerschutzverordnung ist das Auffangen und sachgerechte Entsorgen von Schmutzwasser geregelt. In den Städ-


Bei diesem Mehrfamilienhaus sieht man den Effekt der Fassadenreinigung sehr gut.
ten wie Basel oder Zürich ist der Vollzug besser organisiert als auf dem Land. Noch zu oft lässt man das Schmutzwasser einfach versickern, sogar in den eigenen Garten. Um die Anwendung von umweltschädlichen Bioziden zu vermeiden, bevorzugen wir neuere Methoden, die den Algenbewuchs rein physikalisch verhindern. Was bedeutet, dass moderne Fassadenschutzsysteme hydrophil funktionieren.
Können Sie uns solch einen hydrophilen Schutzanstrich erklären?
Hydrophil bedeutet, dass ein Wassertropfen beim Auftreffen auf der Fassadenoberfläche gespreizt wird und sich sofort auf einer deutlich grösseren Fläche verteilt. Dies hat den Vorteil, dass die Fassade viel schneller trocknet und kein feuchtes Mikroklima entsteht. Seit etwa 15 Jahren gibt es Fassadenfarben, die einen hydrophilen Schutzanstrich integriert haben. Es lohnt sich bei einem Anstrich etwas mehr dafür zu bezahlen, denn der Unterhalt ist danach günstiger.
Kann eine Fassadenreinigung öfters ausgeführt werden?
Bei jeder Reinigung wird das Schutzdepot in der Fassade immer mehr ausgewaschen,
wenn es überhaupt noch vorhanden ist. Deshalb empfehle ich eine Reinigung ein-, maximal zweimal. Dann wird ein neuer Anstrich fällig.
Worauf sollten Kunden bei der Zusammenarbeit mit einem Fassadenreinigungsunternehmen achten?
Die Hauptfrage ist, ob das Schmutzwasser sachgerecht aufgefangen und entsorgt wird. Einerseits, um die Umwelt nicht zu belasten und andererseits, um den eigenen Boden nicht zu vergiften.
Der o berflächenspezialist
Das Unternehmen Stc Umwelt, mit Hauptsitz in Kölliken, ist spezialisiert auf die Oberflächenvorbereitungen und -behandlungen: unter anderem Entfernen von Algen, Graffiti oder Schimmelpilz, Reinigen von verschmutzten Oberflächen oder Böden und Auftragen von Schutzbeschichtungen.
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Gebäudehülle mit chinesischem f lair
e in spezielles s anierungsprojekt in trimbach zeigt, wie unter Verwendung von ökologischen Materialien aus einem unansehnlichen alten i ndustriegebäude ein attraktives und energieeffizientes Gebäude wird. Die Gebäudehülle passt zudem bestens zur Geschäftsphilosophie des u nternehmens.

r uth b ürgler, Redaktorin
Am Rande des Industriegebietes von Trimbach liegt die Produktionsstätte der Firma Complemedis. Das Gebäude fällt wegen der ungewöhnlichen Gebäudehülle auf. Sie besteht aus senkrechten Bambusstangen, die im Laufe der Zeit vom typisch hellen Bambusbraun zu einem silberhell schimmernden Farbton verblichen sind.
Ein kurzer Blick zurück
Das Firmengebäude gehörte ursprünglich einem Unternehmen, das Brillengläser herstellt und war Anfang der 1970er-Jahre erbaut worden. Weil der Gründer des Optikunternehmens an die Zukunft der Gleitsichtgläser glaubte, nahm die Anfertigung von Brillengläsern im Laufe der Zeit stark zu, so dass das Gebäude für die Produktion bald zu klein wurde. Es erhielt An-
bauten, um den Platzbedürfnissen gerecht zu werden. Irgendwann war jedoch ein weiterer Ausbau der Gebäulichkeiten schlicht nicht mehr möglich. Deshalb baute die Firma in der Nähe einen Neubau, der auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten war. Für das alte Fabrikationsgebäude suchte das Optikunternehmen einen Käufer. Das dauerte länger als erwartet. Bis es soweit war, nutzten verschiedene Mieter, darunter eine Brockenstube, die Räumlichkeiten. Für die Eigner des Gebäudes keine befriedigende Lösung.
Schlechtes Raumklima
Vor knapp zehn Jahren kaufte die Firma Complemedis das leerstehende Industriegebäude an der Leinfeldstrasse in Trimbach. Complemedis ist eine Firma, die aus Kräutern und Extrakten traditionelle chinesische Medizin herstellt und vertreibt.
Da die Produktion der Kräutermedizin ein ausgewogenes Klima benötigt, war nach kurzer Zeit klar, dass die Aussenhülle des Gebäudes saniert werden musste. Im Sommer stiegen die Temperaturen innerhalb Fabrikationsgebäude stark an. Im Winter musste das schlecht gedämmte Industriewerk stark beheizt werden. Die Heizölrechnung war unbefriedigend hoch. Das passte zudem nicht zur Philosophie des Unternehmers, das sich der Ökologie verpflichtet fühlt.
Chinesisches Flair
So lud der Gründer von Complemedis, der Arzt Severin Bühlmann, verschiedene Architekten dazu ein, für die Sanierung der Gebäudehülle eine Studie zu erstellen. Mit dabei war auch Werner Schmidt, der im bündnerischen Trun ein Architekturbüro besitzt, das sich innovativem, autarkem
und ökologischem Bauen verschrieben hat. Der Bauherr entschied sich jedoch für einen Konkurrenten von Schmidt. Mehr als ein Jahr lang hörte der Bündner nichts mehr aus Trimbach. Dann aber nahm Bühlmann wieder mit Schmidt Kontakt auf, weil die gewählte Projektstudie sich vor allem finanziell unbefriedigend entwickelte. So kam beispielsweise synthetisches Material für die Isolation nicht in Frage. Eine Dämmung aus Steinwolle wäre jedoch für das grossflächige Gebäude viel zu teuer geworden. Bühlmann stiess auf ein einheimisches Isolationsmaterial, das billig, ökologisch und langlebig ist: Stroh! Werner Schmidt ist ein ausgewiesener Fachmann für Strohbauten. Nun war er also wieder im Spiel und erhielt die Möglichkeit, die Sanierung der Gebäudehülle nach seinen Plänen auszuführen. Schmidt hatte sich bei der Studienplanung vom Zweck des Gebäudes ebenfalls inspirieren lassen. Im Innern entsteht traditionelle chinesische Medizin, infolgedessen soll das Gebäude auch nach aussen chinesisches Flair ausstrahlen. Welcher Baustoff, wenn nicht Bambus, wäre dafür wohl besser geeignet?
Erfahrung sammeln
Werner Schmidts Erfahrung in Sachen Bauen mit Bambus war nicht sehr gross. An der Gartenmesse «Flora» in Meran, die alle vier Jahre stattfindet, kam er erstmals damit in Berührung, als der Schwerpunkt der Messe auf dem Thema Bambus lag. Vom Bambuswald über Gartenmöbel bis hin zu Konstruktionen von Gartenhäuschen und Pavillons aus Bambusholz, war an dieser Ausstellung fast alles zu sehen. Weil ihn der Baustoff sehr interessierte, kaufte er sich alle Literatur, die über Bambusbauten und den Baustoff Bambus zu haben waren und vertiefte sich darin. Über die Kontakte, die sich auf der Gartenmesse ergaben, gelangte er zu einer Firma in Dresden, die schon Erfahrung mit Konstruktionen aus Bambus aufweisen konnte. Es gelang ihm, diese Fachleute für das Vorhaben in Trimbach zu gewinnen.




Fortsetzung Seite 32
Schmidt erklärt sein Projekt mit anschaulichen Worten: «Ich wollte aus dem zusammengewürfelten Gebäude eine Einheit schaffen. Dafür stattete ich es mit einem Winter- und einem Sommermantel aus.» Der «Wintermantel», bestehend aus den Holzelementen, die mit Stroh gefüllt sind,
sorgt für die nötige Wärmedämmung der Räume. Das Raumklima ist dadurch gleichmässig warm, genauso wie es für die Herstellung der chinesischen Heilmittel notwendig ist. Gleichzeitig wird viel Heizöl eingespart. Der «Sommermantel» besteht aus den Bambusstangen, die der Fas-

Schwungvolle
Fotos: Ruth Bürgler
sade vorgehängt sind. Sie beschatten in den heissen Sommermonaten Fenster und Fassade und sorgen dafür, dass die Temperatur in den Räumen ausgeglichen bleibt. Zugleich dringt genug Licht in die Produktions- und Arbeitsräume.
Das Gesundheitsamt gibt für die Produktion von Heilmitteln strenge Vorgaben vor. Diese können nun auch dank der neuen ökologischen Gebäudefassade eingehalten werden. Im gleichen Gebäude sind Lernende von der Lernwerkstatt der SBB untergebracht. Sie profitieren ebenfalls von den veränderten Bedingungen und verfügen beim Arbeiten und Studieren über genügend Licht. Auch das wurde überprüft. Gefordert waren bei diesem Umbau auch die Behörden. Schmidt musste die gut isolierende Wirkung von Stroh belegen und beweisen, dass alle Brandvorschriften erfüllt sind. Für den Holzelementbau arbeitete Schmidt mit der Firma Fussenegger zusammen, Spezialistin für den Bau von Strohhäusern. Da die Produktion der Heilmittel während der Sanierung zu keinem Zeitpunkt unterbrochen werden durfte, umhüllten die Handwerker die bestehende Fassade mit den mit Stroh gefüllten, 52 Zentimeter dicken Holzkassetten. Das war ebenfalls eine Voraussetzung für das Bauvorhaben. Für die Montage war die Firma Zaugg zuständig.
Baustoff Bambus
In Asien und Afrika wird Bambus vor allem im Gerüstbau verwendet, weil er in




Die Knotenpunkte machen Bambusstangen tragfähig und stabil.
grossen Mengen verfügbar und kostengünstig ist. Bambus ist ein flexibler und zäher Baustoff. Die Pflanze wächst schnell, was eine häufige Ernte ermöglicht. Bambus ist langlebig und speichert viel CO2 Durch die Knotenpunkte (Nodien genannt) werden die Stangen sehr tragfähig und stabil. Bambusbauten können mit einfachsten Hilfsmitteln von Hand errichtet werden. Wer sich an die «Phänomena» von 1984 in Zürich erinnern kann: Dort bildete ein begehbarer Bambusturm von 20 Metern Höhe das Herzstück der Ausstellung. Damals durften in China aus Sicherheitsgründen maximal acht Meter hohe Häuser aus Bambus gebaut werden. Für die Phänomena erstellten die chinesischen Handwerker in ihrer Heimat einen Pilotturm,
dessen Standfestigkeit ausgetestet wurde, bis sie überzeugt waren, dass die Sicherheit gewährleistet ist. Dann trat das Baumaterial die Reise nach Europa an. Obwohl weder Nägel noch Schrauben beim Zusammenbau verwendet wurden, war die Konstruktion stabil und hielt dem Besucherandrang problemlos stand. Einzig im obersten Stockwerk waren leichte Schwankungen zu spüren, die der Sicherheit des Bambusturms jedoch nichts anhaben konnten. Leider hatte dieser Bambusturm bisher keine nachhaltige Wirkung auf die schweizerische Architektur.
Fördergelder nutzen
Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen ist ein wichtiger Pfeiler der Schweizer Klima- und Energiepolitik. Es basiert auf Artikel 34 des CO2-Gesetzes. Bund und Kantone wollen damit den Energieverbrauch im Schweizer Gebäudepark erheblich reduzieren und den CO2-Ausstoss senken. Die Sanierung des Pionierprojektes in Trimbach ist auch dank der Unterstützung durch das Gebäudeprogramm möglich geworden. Das Beispiel zeigt, dass es möglich ist, ein älteres Gebäude mit einfachen, natürlichen und kostengünstigen Mitteln energetisch klug zu sanieren. Der Energieverbrauch des Fabrikationsgebäudes hat sich seit der Sanierung mehr als halbiert.
Es braucht Visionen
Architekt Werner Schmidt spricht mit Begeisterung von diesem Projekt. Er betont,

dass für das Gelingen eines solchen Projektes die Bauherrin oder der Bauherr entscheidend sei. Die Bauherrschaft müsse ökologisch denken und sich mutig auf neue Lösungen einlassen können. Das sei beim Projekt von Complemedis erfreulicherweise so gewesen.
Im obersten Stock gibt es eine Betriebsleiterwohnung. Auf dem Dach realisierte der Architekt eine grosse Dachterrasse für die Angestellten. Der Rest der Dachfläche ist begrünt. Vorgesehen ist, dass in Zukunft auf diesem Teil des Daches eine Photovoltaikanlage installiert wird.
Quellen: www.atelierwernerschmidt.ch www.complemedis.ch www.dasgebaeudeprogramm.ch
Gebäudehülle aus b ambus
Bauprojekt Atelier Werner Schmidt: Fassadensanierung mit Strohballenelementbau, thermische Hülle mit vorgehängter Bambusfassade
Ort: Trimbach SO
Baujahr: 2013/14
Geschossfläche: 3’145 m2
Gebäudevolumen: 11’835 m3
● Küchen – Bad – Böden
● Haushaltgeräte-Austausch
● 300m 2 Ausstellung


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Architekten und Bauherrschaften Standard. Dass sich aber ein Schiebe-/ Drehsystem heute auch als hochisolierte Aussenwand verwenden lässt und erst noch kinderleicht zu bedienen und zu reinigen ist, das ist neu. Der einzigartige Öffnungs- und Schliessmechanismus ist zugleich auch
Der Küchenexpress peppt auf
Schnelle, wirkungsvolle Umbauten
Es muss ja nicht gleich ein radikaler Küchenumbau sein. Manchmal reichen schon kleine Veränderungen für eine enorme Aufwertung der Küche. Dank guten Lösungsvorschlägen und schneller Umsetzung des Küchenexpress kann man schon bald in der modernisierten Küche kochen.
Bei diesem Beispiel waren Herd, Glaskeramikkochfeld und Dampfabzug ins Alter gekommen, während der Rest der Küche noch gut in Schuss war. Ein Komplettumbau kam deshalb nicht in Frage. Für die Bauherrin war deshalb schnell klar, dass der Küchenexpress für ihr Anliegen der richtige Ansprechpartner ist. Die versierten Fachleute schlugen ihr gute Lösungen vor, so dass sogar ihren Wünschen nach mehr Stauraum, einem kleinen Tisch als Ablagefläche und dem Backofen auf
verantwortlich für eine elegante und unsichtbare Dichtung, die höchsten Ansprüchen genügt.
Diese Systemkombination «Schiebe-/ Dreh» verfügt über entscheidende Vorteile gegenüber anderen Systemen: Neben der einfachen Handhabung der einzelnen Flügel, die auf der ganzen Schienenlänge flexibel positioniert werden können, erlaubt sie eine optimale Raumnutzung. Anders als bei Faltwänden muss keine Sperrzone im Raum eingehalten werden. Durch müheloses Schieben und Abdrehen der einzelnen Flügel ist ein vollflächiges und platzsparendes Öffnen möglich.
Verkauf über Fachhandel Als führender Systementwickler verkauft mobileGlas ausschliesslich über den Fachhandel. Im Showroom in
Wettingen werden Ihnen die Funktionsweise der Schiebe-/Drehsysteme und auch der anderen Produkte im Detail präsentiert. Für die Montage vermittelt Ihnen mobileGlas auf Wunsch einen professionellen Fachpartner. Für den Besuch der Ausstellung ist eine Voranmeldung erwünscht.
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Manchmal braucht’s nur wenig Veränderung für eine grosse Wirkung.
Sichthöhe entsprochen werden konnte.
Bedürfnisse im Alter abdecken
Der Umbau dieser Küche erfolgte innerhalb nur eines einzigen Tages. Die Bauherrschaft erfreut sich seither an der ergonomischen Küche mit viel Be-
dienungskomfort und den sparsamen Küchengeräten. Mit relativ wenigen Massnahmen wurde die Küche massiv aufgewertet und auf den neusten Stand gebracht.
Kleine Anpassungen in der Küche können die besonderen Bedürfnisse im
Foto: Küchenexpress
Alter erfüllen – erleichtern aber auch den Alltag von jüngeren Personen. So empfiehlt der Küchenexpress unter anderem, die Geräte auf einer angenehmen Arbeitshöhe einzubauen, so dass man sich beispielsweise beim Ausräumen der Abwaschmaschine nicht mehr bücken muss. Die Experten vom Küchenexpress wissen, was an einer bestehenden Küchenkombination – von den Geräten über die Griffe bis hin den perfekten Arbeitshöhen – verbessert werden kann, damit das Kochen möglichst einfach und «in kurzen Wegen» geht.
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Die Gebäudehülle als e nergieerzeuger
Die Potenziale von s olarstrom und s olarwärme sind weiterhin hoch. e nergieerzeugende b auteile tragen vor allem dazu bei, den e igenverbrauch im Gebäude zu erhöhen.
Morris b reunig, Faktor Journalisten, Zürich
Die Gebäudehülle gewinnt als Energieerzeuger weiter an Bedeutung. Allein auf den Dächern der Schweiz liegt das nachhaltige Potenzial zur Produktion von Solarenergie und Solarwärme laut Bundesamt für Energie (BfE) bei 50 TWh. Das entspricht der Hälfte des derzeitigen Stromverbrauchs in der Schweiz. Produziert die Gebäudehülle Energie, lassen sich die jährlichen Betriebskosten eines Gebäudes spürbar senken und Kosten sparen. Zusätzlich zu den Dächern können dafür auch die Fassaden genutzt werden. Neben verbrauchsarmen Neubauten ist vor allem die energetische Aufbesserung von bestehenden Gebäuden notwendig. Innovative Solarlösungen sind eine Alternative zur hochgedämmten Gebäudehülle.
Blick in die Gebäudelandschaft
Bauten wie der Grosspeter Tower in Basel demonstrieren, wie die Gebäudehülle als Energieerzeuger genutzt werden kann. Dabei nimmt besonders die Bedeutung von Photovoltaikfassaden stetig zu.
An dem 2017 fertiggestellten Bürogebäude in Basel wurden insgesamt rund 10’000 Module an der Fassade verbaut. Aufgrund der Fensteröffnungen wurden 450 unterschiedliche Dünnfilm-Solarmodule massgefertigt. Die Solarzellen haben einen Wirkungsgrad von 14 Prozent. Die Photovoltaikanlage nimmt an der Fassade eine Fläche von rund 6000 m2 ein. Die erzeugt rund 260’000 kWh pro Jahr. Damit wird der Grossteil des zu erwartenden Strombedarfs des Hochhauses gedeckt. Ein Erdsondenfeld mit 52 Sonden und einer Tiefe von bis zu 250 m produziert die Wärme und wird gleichzeitig zur Kälteerzeugung eingesetzt.
Mit den üblichen, kristallinen Solarzellen hat die Gestaltung der Fassadenelemente
nur wenig gemeinsam. Ein matt-strukturiertes Glas bildet den äusseren Abschluss und gibt der Fassade eine zurückhaltende Optik. Dadurch fügt sich das Gebäude ideal in das bestehende Stadtbild von Basel ein.
Bessere Integration der Bauteile
Die Kombination verschiedener Materialien ermöglicht eine noch bessere Integration von energieerzeugenden Bauteilen in das Gebäude. Fassadenverkleidungen aus Hochleistungsbeton mit integrierten Solarfolien sind inzwischen als vorgefertigte Bauteile erhältlich. Würde man rund 60 Prozent der Fassade eines zehnstöckigen Gewerbebaus mit der Solarfolie versehen, könnten laut Hersteller rund 30 Prozent des jährlichen Energiebedarfs über dieses System gedeckt werden.
Hoher Eigenverbrauch von Vorteil
Die Basis nachhaltiger Gebäude ist eine hohe Eigenproduktion von Strom. Doch die Netzrückspeisung mindert in vielen Fällen die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage. Vorteilhaft ist dagegen die Optimierung des Eigenverbrauches, weil das den Strombezug vom Netz mindert und dadurch den Finanzertrag erhöht.
Photo.Synth.Etica von ecoLogicStudio zeigt, dass die Gebäudehülle neben der Energieerzeugung auch klimatische Funktionen übernehmen kann. Das Prinzip ist dem der Fassadenbegrünung ähnlich, denn die Fassadenelemente helfen bei der Umwandlung von CO2 in Sauerstoff. Dazu dienen mit Mikroalgen gefüllte Module, welche vor die Fassade gehängt als Photobioreaktoren eingesetzt werden.
Die Aussenluft strömt in die Module und bewegt sich durch ein flüssiges Material nach oben. Mikroalgen filtern Kohlendioxidmoleküle und Luftschadstoffe heraus.

Grosspeter Tower mit Photovoltaik-Fassade.
Durch die Photosynthese werden diese in Glukose und Sauerstoff umgewandelt, welcher oberhalb der Module wieder an die Aussenluft abgegeben wird. Laut Hersteller soll täglich rund ein Kilo CO2 aus der Luft entnommen werden, was mit der Leistung von 20 grossen Bäumen vergleichbar wäre. Die Module dienen zugleich der Beschattung und eignen sich auch für bestehende Gebäude.
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b unte Markisen
Glasfassaden sind trend. Deshalb erleben senkrechte b eschattungssysteme aus s toff eine b lütezeit. s ie dienen der b eschattung und schützen gleichzeitig vor unerwünschten b licken.
r uth b ürgler, Redaktorin
Markise ist die Bezeichnung für ein leinenes Sonnen- oder Schutzdach sowie für einen Schutzvorhang. Laut dem Herkunftswörterbuch von Duden stammt das Wort aus dem Französischen und ist gleichbedeutend mit dem Begriff «Marquise», der weiblichen Form von «Marquis» (Markgraf). Der Ursprung der Verwendung des Begriffs liegt in der Soldatensprache des 18. Jahrhunderts. Die Soldaten verwendeten das Wort Marquise scherzhaft-ironisch für ein besonderes Zeltdach, das üblicherweise über das Offizierszelt gespannt wurde. Dadurch unterschieden sich die Zelte der Offiziere von denen der einfachen Soldaten. Daraus entwickelte sich dann die allgemeine Bedeutung des Wortes. Hierzulande wird die Markise auch als Sonnenstore bezeichnet.
Kunterbunte Fassaden
Eine Markise besteht aus einer Gestellkonstruktion, die mit Stoff bespannt ist. Sie dient als Wärme-, Blend- und Sichtschutz. Bei Ladengeschäften oder auf Balkonen kommen meist Markisen zum Einsatz, die sich waagerecht oder leicht schräg ausfahren lassen. Für grosse Fensterfronten oder Hauswände eignen sich senkrechte Markisen besser. Die Führungsschienen solcher Modelle verlaufen gerade von oben nach unten. Es gibt auch Markisen, bei der sich die untere Hälfte der Führungsschienen nach aussen aufklappen lassen, so dass trotz Beschattung genügend Helligkeit in die Räume dringt. Die senkrechte Beschattung aus Stoffbahnen trägt wesentlich zur Senkung des Energieverbrauchs eines Gebäudes bei, vor allem bei Bauten mit grosszügigen Fensterfronten, wie sie heute vermehrt vorkommen. In der Architektur sind moderne Senkrechtmarkisen ein gestalterisches Element. Architekten nutzen die

grosse Farbpalette, in denen Markisen heute zu haben sind, um mit einem Farbkonzept bunte Wände zu kreieren, die ihr Aussehen sogar verändern, je nachdem, ob die Markisen teilweise oder ganz heruntergelassen oder hochgezogen sind.
Qualität und Funktionalität Wichtig ist besonders, dass Markisen durch Abdunkeln der Fenster und Beschattung der Fassade zur Energieeffizienz des Gebäudes beitragen. Moderne Senkrechtmarkisen sorgen für ein angenehmes Raumklima und den gewünschten Sicht- und Sonnenschutz. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen, die sich fast jeder Einbausituation anpassen lassen. Meist können sie auch nachträglich eingebaut werden.
Die Textilien, aus denen Markisen gefertigt sind, bestehen aus technisch hochwertigem
Material. Die meisten garantieren bis zu 100 Prozent UV-Schutz, hohe Sicherheit und Funktionalität. Manche Fachgeschäfte bieten über 400 verschiedene Muster- und Farbkombinationen an. Zur Bedienung kann man zwischen der Handkurbel oder einer Funksteuerung wählen.
Vorsicht bei Wind
Die meisten Senkrechtmarkisen halten Windböen bis zu rund 90 km/h aus. Trotzdem sollte man vor dem Verlassen des Hauses daran denken, die Markisen hochzuziehen, damit sie keinen Schaden nehmen, wenn eine längere Abwesenheit geplant ist. Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte Vorkehrungen treffen, so dass sich die Storen bei Wetterwarnungen vor hohen Windgeschwindigkeiten durch einen Motor steuern lassen, der via Fernbedienung oder Sonnen-/Windmelder in Betrieb gesetzt wird.
Wildbienen sind unverzichtbar
l ange wurde die l eistung der Wildbienen bei der b estäubung von Pflanzen unterschätzt. Heute ist jedoch erwiesen, dass sie von zentraler b edeutung sind für ein ausgeglichenes Ökosystem und für die s icherheit der Nahrungsmittelproduktion.



r uth b ürgler, Redaktorin
Bis anhin ging man davon aus, dass die Honigbienen für die Bestäubung der Pflanzen am wichtigsten sind. Neuere Untersuchungen zeigen, dass die Wildbienen einen bedeutend grösseren Anteil der Bestäubungsarbeit übernehmen. In Versuchen stellte sich heraus, dass Wildbienen für die Bestäubung von Kirschbäumen und Rapspflanzen die deutlich besseren Pollenüberträgerinnen waren als Honigbienen. Ähnliche Resultate lieferten Versuche in einer eine Hektare grossen Apfel- und Mandelbaumpflanzung. Dort erbrachten wenige hundert Weibchen einer Mauerbiene die gleiche Leistung wie mehrere zehntausend Arbeiterinnen der Honigbiene. Wildbienen sind also erwiesenermassen unerlässlich für eine produktive Landwirtschaft, gesunde Ernährung und eine vielfältige Natur. In der Schweiz gibt es etwa 600 verschiedene Arten von Wildbienen. Hummeln gehören übrigens auch dazu. Wildbienen sind sehr friedliche Insekten, vor denen wir Menschen nichts zu fürchten haben. Sie stechen fast nie und belästigen uns auch nicht. Man kann die faszinierenden Tiere also gefahrlos beobachten.
In grosser Bedrängnis
Selbst in der Schweiz sind die Blütenbestäuber in den letzten Jahren in Bedrängnis geraten. Dazu gehören neben den Honigund Wildbienen auch Schwebfliegen und andere Insekten. Die Nahrungsquellen und Nistmöglichkeiten für diese Tiere haben drastisch abgenommen. Damit Bienen und Wildbienen weiterhin gesicherte Lebensräume finden, müssen wir uns gehörig anstrengen. Ein Expertenbericht des Bundes kommt zum Schluss, dass geeignete Lebensräume für Wildbienen in beängstigendem Masse am Verschwinden sind. Der Bericht kommt deshalb zum klaren Fazit:

Bis 2020 müssen die Lebensgrundlagen und die Gesundheit der Honigbienen und der Wildbienen deutlich verbessert werden, damit die Bestäubung als wichtiger Faktor für die Ernährungssicherung und für die Erhaltung der Artenvielfalt (Biodiversität) sichergestellt ist. Ein Faktenblatt der Akademien der Wissenschaften Schweiz zeigt den aktuellen Wissenstand und notwendige Handlungsmöglichkeiten auf.
Ein entscheidender Faktor
Die Blütenvielfalt hat einen wichtigen Einfluss auf die Artenvielfalt der Wildbienen. Etwa die Hälfte der Arten in Mitteleuropa sammelt Pollen von einer einzigen Pflanze. Die Menge der gesammelten Pollen bestimmt, wie stark oder schwach die Wildbienen sich fortpflanzen können. Für die Aufzucht der Larven benötigen sie enorme Mengen an Pollen. Eine Mörtelbiene beispielsweise benötigt für die erfolgreiche Aufzucht eines einzigen Bienchens den ganzen Pollengehalt von 1140 EsparsettenBüten. Eine Population von 50 Weibchen
der Sandbiene braucht die Pollen von 920 Pflanzen der Acker-Witwenblume, um die eigene Art zu erhalten.
Ganz schön kompliziert
Eine zusätzliche Schwierigkeit besteht darin, dass die meisten Wildbienen nur während weniger Wochen ausfliegen. Je nach Art sind sie entweder im Frühling, im Früh- oder im Spätsommer aktiv. Es ist also entscheidend, dass in einem Landschaftsraum ein kontinuierliches Angebot an Blüten vorhanden ist, damit sich viele Arten von Wildbienen ansiedeln und fortpflanzen.
Genauso wichtig sind bestimmte Kleinstrukturen, welche die Wildbienen für den Nestbau benötigen. Die Plätze müssen immer sonnig sein. Je nach Art benötigen sie vegetationsarme Bodenstellen, Totholz, Fels- oder Steinstrukturen. Einzelne Arten bevorzugen leere Schneckengehäuse oder Flächen mit Stängelstrukturen, die nicht abgemäht werden. Um ihre Brut zu versorgen, fliegen die Wildbienen zigmal zwi-
schen dem Futter- und Nistplatz hin und her. Die Flugdistanz liegt normalerweise zwischen 100 und 1500 Metern. Sind die Flugdistanzen nur schon um einige hundert Meter länger, verringert sich die Anzahl der Nachkommen deutlich. Wildbienen haben also hohe Ansprüche an ihre Nahrungsquellen und Nistplätze. Sie reagieren deshalb sehr empfindlich auf Veränderungen des Lebensraumes, wenn dieser kleiner wird oder das Angebot an Blüten oder Kleinstrukturen abnimmt.
Der Faktor Landwirtschaft
Der Mensch spielt bei diesen Veränderungen eine entscheidende Rolle. Seit den 1960er-Jahren hat sich die Art der Landwirtschaft total verändert. Sie wurde intensiviert. Heute sind Bauernhöfe teilweise zu Industriebetrieben geworden. Dadurch wurden viele magere und wenig genutzte Lebensräume zerstört. Nun fehlen deren Blütenreichtum und Kleinstrukturen. Der
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Einsatz von Mineraldüngern, Herbiziden und Pestiziden hatte für die Artenvielfalt der Wildbienen ebenfalls verheerende Folgen. Über die Pollen und den Nektar werden die Giftstoffe unkontrolliert an andere blütensuchende Insekten und die ganze Kulturlandschaft weitergegeben. Die Insekten sind selber den Giftstoffen ausgesetzt. Deren negative Auswirkungen auf die Gesundheit und das Verhalten von Bienen und Wildbienen sind inzwischen klar nachgewiesen worden. Der Wechsel vom Heu zur Silage führte zu einer zusätzlichen Verarmung der Blütenvielfalt und der nötigen Niststrukturen.
Schutz und Förderung
Es ist klar: Wildbienen müssen mehr Schutz geniessen und ihre Lebensräume wieder vergrössert und bereichert werden. Primär ist die Landwirtschaft gefordert. Da der biologische Landbau auf chemisch-syn-
Weitere i nformationen
thetische Pestizide und Pflanzenschutzmittel verzichtet, ist er für das Überleben der Wildbienen und Insekten entscheidend. Es braucht Wiesen und Weiden, die artenreich sind. Entlang von Feldern, Hecken, Waldrändern, Fliessgewässern und Wegen sollten Streifen mit Blühpflanzen entstehen, die den Wildbienen zu verschiedenen Zeiten als Nahrungsquelle dienen können. Gut besonnte Kleinstrukturen, die sich als Nistplätze eignen, müssen erhalten oder neu geschaffen werden.
Alle können etwas beitragen
Es ist jedoch nicht nur die Landwirtschaft gefordert. Wie gross ist die Artenvielfalt in den Privatgärten? In Anbetracht der tadellos gepflegten Rasenflächen oder der Steingärten, die in letzter Zeit so beliebt sind, bekommen Wildbienen wohl das grosse Heulen. Es liegt auch in der Verantwortung der privaten Gärtnerinnen und
• Wildbee hat ein kostenloses Flugblatt «Wildbienen fördern» herausgegeben: auch als E-Book auf www.wildbee.ch.
• Expertenbericht «Vorschläge für Massnahmen zur Förderung der Gesundheit der Bienen», Herausgeber Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF, Agroscope, als PDF im Internet.
• Antonia Zurbuchen; Andreas Müller: «Wildbienenschutz – von der Wissenschaft zur Praxis», Haupt Verlag.
• Lesenswert: Dave Goulson: «Und sie fliegt doch. Eine kurze Geschichte der Hummel», Carl Hanser Verlag.
• Über die Mission B: www.srf.ch/missionb

Gärtner, das Angebot an Blüten auszuweiten und in den Gärten Niststrukturen für Wildbienen zu schaffen. Viele Pflanzen, die für Wildbienen wichtig sind, kann man in einfache Blumenkistchen einsäen. Zu beachten ist dabei, dass man keine handelsübliche Balkonblumenerde in die Kistchen füllt, sondern ganz einfache Gartenerde, die mit Sand zusätzlich abgemagert wird. Geeignete Pflanzen sind Kornblumen, Ringelblumen, verschiedene Glockenblumen, Schafgarben oder die Zierpflanze Blaukissen. Für den Garten eignen sich zudem Taubnesseln, Goldlack, verschiedene Kleesorten, Wiesensalbei, Günsel, Natternkopf, Himmelsleiter, Ehrenpreis, Resedasorten und Königskerzen. Grundsätzlich sind Blumen mit gefüllten Blüten ungeeignet. Hingegen sind Kräuter wie Gartensalbei, Melisse, Ysop, Bohnenkraut, Oregano, Thymian, Küchenzwiebel und Fenchel bei den Wildbienen sehr beliebt und bringen auch noch Abwechslung in die Küche. Pflanzungen und Nistmöglichkeiten sollten nahe beieinander liegen.
Nisthilfen: Ja, aber … Eine Möglichkeit sind Nisthilfen, die aus einem hölzernen Rahmen bestehen, der mit Bambusröhrchen oder durchlöcherten Tonelementen gefüllt ist. Diese Bienenhotels brauchen einen sonnigen Platz. Zudem müssen sie immer nach Südosten oder Südwesten ausgerichtet sein. Man muss bei der Platzierung darauf achten, dass die Nisthilfen trocken bleiben. Sobald Fäulnis entsteht, bleiben die Wild-


bienen aus. Die Nisthilfen sollten mindestens einen Meter über dem Boden hängen. Diese künstlichen Nisthilfen sind jedoch nicht das Gelbe vom Ei, auch wenn die Absicht dahinter durchaus lobenswert ist. Die Vereinigung Wildbee betrachtet den Einsatz von Nisthilfen differenzierter und kritisch. Künstliche Nisthilfen fördern nur wenige Arten, die nicht bedroht sind. In einer Umfrage stellte Wildbee fest, dass der erhoffte pädagogische Nutzen weit unter den Erwartungen liegt. Meisen und Spechte finden Nisthilfen interessant. Sie zupfen die Stängel heraus und beschädigen damit die Anlage. Aufgehackte Stängel werden oft von den Feinden der Wildbienen besiedelt. So gefährden sie die Wildbienenbrut. Zudem benötigen Nisthilfen einiges an Pflege. Wenn sich im Nistkasten Abfälle vom Nestbau ansammeln, können sich Milben und andere Bienenschädlinge ansiedeln.

Bauaustrocknung
Isolationstrocknung
Bauheizung
Bauthermographie
Wäschetrockner
Die Brut der Wildbienen kann sich dadurch nicht richtig entwickeln oder stirbt gar ab. Zudem sind die Nisthilfen meist zu gross dimensioniert. Im Lauf von zwei bis drei Jahren sollte ein Bienenhotel komplett renoviert und der Inhalt ausgewechselt werden.
Wildbee sieht keine Vorteile im Einsatz von künstlichen Nisthilfen, weil ihrer Ansicht nach die Nachteile überwiegen und es sinnvollere Massnahmen gibt. Zum Beispiel das Anpflanzen von einheimischen Wildpflanzen und das Fördern von verschiedenen natürlichen Nistmöglichkeiten. Wildbienen benötigen nämlich nicht nur Hohlräume oder Markstängel. Es gibt Arten, die nur in der Erde oder in Sand-Steilwänden nisten. Andere benötigen Totholz, um sich vermehren zu können. Ebenso wichtig ist Wildbee der Verzicht auf den Einsatz von Gift in Garten und Landwirtschaft.

Die Schweizerische Rundfunkgesellschaft SRG hat unter dem Titel «Mission B» eine auf eineinhalb Jahre angesetzte nationale Aktion für mehr Artenvielfalt in der Schweiz lanciert.
Nationale Aktion «Mission B»
Das Ziel ist, die Bevölkerung für das Thema Artenvielfalt zu sensibilisieren, indem sie neue Flächen mit einheimischen Pflanzen schaffen und naturnah gestalten. «Mission B» ist eine Antwort auf den Rückgang der Artenvielfalt. Jede Sekunde verliert die Schweiz fast 0.7 Quadratmeter Grünfläche. Die Insekten sterben, die Vögel werden immer weniger, viele Pflanzen- und Tierarten sind bedroht. Denn wir Menschen brauchen immer mehr Platz, sei es für Wohn- und Siedlungsraum, sei es für intensive Landwirtschaft. Für das Projekt arbeiten die öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehstationen aller vier Sprachregionen zusammen.

Der nächste Sommer kommt bestimmt
Deshalb jetzt ein Mückengitter bestellen
Seit mehr als zwanzig Jahren stellt das Unternehmen Rutschmann Insektenschutz-Produkte her, deren ausgereifte Technik Wohnräume frei von Insekten hält.
Wir Menschen lieben helle, luftige Räume, denn Licht und Luft bedeuten Leben. Aber wir wollen deswegen nicht jedes Lebewesen in unseren Wohnungen drin haben. Gegen ungebetene Gäste wie Fliegen, Wespen, Stechmücken und Käfer hilft am besten ein Insektenschutzgitter. Rutschmann bietet dazu die optimale Lösung. Die Firma fertigt Insektenschutzgitter individuell nach Mass an.
Fürs Wohlbefinden

Dank des patentierten Transpatec-Gewebes garantiert Rutschmann eine wesentlich bessere Luftund Lichtdurchlässigkeit gegenüber herkömmlichen Insektenschutzgeweben. Die kompetenten Fachleute des Aussendienstes beraten gerne vor Ort. Sie montieren das überzeugende System nach kurzer Produktionszeit in der ganzen Deutschschweiz. Kundinnen und Kunden stellen fest, dass die Produkte einen ruhigen Schlaf bei offenem Fenster
ermöglichen. Das ist gut für das Wohlbefinden und die Gesundheit.
Lichtschächte abdecken
Auch die massgefertigten Abdeckungen von Lichtschächten bieten einen optimalen Schutz gegen Schmutz, Spinnen, Mäuse und Kleinreptilien. Ausserdem muss man dank einer Abdeckung die
Foto: zvg
Lichtschächte nie mehr mühsam reinigen. Das robuste Gitter aus Edelstahlgewebe mit eloxiertem Alurahmen besticht nicht nur durch seine Optik, sondern auch durch seine auf die Kundschaft individuell zugeschnittenen Bedürfnisse.
Der fachkundige Innendienst steht telefonisch zur Verfügung. Ein Besuch der über 250 Quadratmeter grossen Ausstellung in Ellikon an der Thur lohnt sich.

Rutschmann AG Uesslingerstrasse 22 8548 Ellikon an der Thur Tel. 052 369 00 69 Tel. 052 369 00 68 info@rr-ag.ch www.rr-ag.ch
Eine Pergola, die sich harmonisch einfügt
Spitzenqualität aus der Schweiz
Bei Frego stehen die Bedürfnisse der Hauseigentümer im Mittelpunkt.
Wer von einem idealen Sonnen-, Wetter- und Sichtschutz träumt und sich dafür ein Unikat in Spitzenqualität wünscht, ist bei der Fachfirma Frego in guten Händen. Mit Liebe zum Detail fertigt Frego in der Schweiz seit 1947 wunderschöne Pergolen. Dabei werden, wann immer möglich, die Anliegen der Hauseigentümer und Architekten berücksichtigt.
Horizontal-Faltstore
Die schlichten und filigranen Pergolen aus Aluminium zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus. Die unterschiedlichen Querschnitte der Profile in vielen ansprechenden Farben lassen keine Gestaltungs-
wünsche offen. Die robuste Horizontal-Faltstore besticht durch ihre erprobte Wind- und Wetterstabilität. Trotz des horizontalen Einbaus ist das Ablaufen des Wassers dank der ausgeklügelten Verarbeitung der Stoffbahnen garantiert.
Seitlicher Schutz
Senkrecht- oder Seitenarm-Storen lassen sich auch nachträglich mit jeder Pergola aus dem Hause Frego kombinieren.
Grosses Sortiment
Im vielfältigen Angebot an verschiedenen Stoffen und Mustern findet jeder seine Favoriten. Die stabilen Glasdächer bieten während des ganzen Jahres Schutz vor dem Wetter. Sie lassen sich seitlich mit Festverglasungen sowie mit Schiebe- oder Faltwänden kombinieren.

Die Pergola ist wetterfest und wirkt dennoch filigran und schwebeleicht.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Frego nehmen sich gerne Zeit für eine persönliche Beratung, ob in der grossen Ausstellung in Ottenbach oder bei ihrer Kundschaft zu Hause.

Frego AG 8913 Ottenbach ZH Tel. 0800 99 00 77 info@frego.ch
www.frego.swiss
Ein Aufzug, der überall passt
Lebensqualität und Komfort zu einem erschwinglichen Preis

Der Senkrechtaufzug von Högg ist speziell für Personen mit eingeschränkter Mobilität gebaut.
Geräuscharm gelangen die Fahrgäste auf der hydraulisch angetriebenen Plattform des Senkrechtaufzuges E 50 sicher und bequem von einem Stockwerk ins andere. Die Bedienung ist einfach und wird durch einen Dauerkontakt betrieben. Die Fahrgeschwindigkeit ist auf neun Meter pro Minute beschränkt. Mit dem passenden Design und einer harmonischen Farbauswahl wird der Aufzug an die örtliche Situation angepasst.
Der Senkrechtaufzug hat den herkömmlichen Aufzügen gegenüber Vorteile. Dieser Lift lässt sich ohne Überfahrt und mit einer geringen Unterfahrt von zwölf Zentimetern
Frühzeitig über die Vorsorge nachdenken
Fragen und Antworten zur Säule 3a
Es ist ratsam, sich frühzeitig mit dem Thema Vorsorge zu befassen.
Alexander Kunz, Leiter Vorsorgeund Finanzplanung bei der Neuen Aargauer Bank NAB, kennt sich mit Fragen zur dritten Säule aus. Die gebundene Vorsorge 3a schliesst die Lücke, wenn die AHV und die Gelder aus der Pensionskasse nicht ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard nach der Pensionierung weiterzuführen. Wer ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen hat, egal ob angestellt oder selbständig, kann in die dritte Säule investieren.
Steuern sparen
Die Einzahlungen auf das Vorsorgekonto kann man vom steuerpflichtigen Einkommen abziehen. Gemäss Auskunft von Alexander Kunz

Foto: zvg
einbauen. Dadurch sind die Anpassungen ans Gebäude einfacher.
Vielfältiges Angebot
Högg hat weitere Liftsysteme wie Sitz, Plattform und Deckenschienenlifte sowie Hebebühnen im Sortiment. Die Montage dieser Anlagen ist einfach und erfolgt je nach Typ in wenigen Stunden. Dank des kundennahen Serviceangebots garantiert die Firma auch nach der Montage ein tadelloses Funktionieren des Treppenlifts. Die Fachleute von Högg stehen für eine Beratung gerne zur Verfügung.

Högg Liftsysteme
Wilerstrasse 137
9620 Lichtensteig
Tel. 071 987 66 80
kann man schnell einmal 1000 Franken oder mehr bei den Steuern einsparen, wenn man den Maximalbetrag einbezahlt.
Je früher, desto besser Ab wann man in die dritte Säule einzahlen sollte, hängt von den persönlichen Umständen ab. Wer
früher spart, hat später mehr. Es ist von Vorteil, das Vorsorgevermögen über einen längeren Zeitraum aufzubauen. Es lohnt sich auch, regelmässig kleine Beträge zu investieren und bereits ab dem ersten Lohn in die dritte Säule einzuzahlen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann man das Geld des Vorsorgekontos
frühzeitig beziehen. Dazu gehören: der Erwerb von selbst bewohntem Wohneigentum oder die Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit, Auswanderung, der Einkauf in die Pensionskasse oder der Bezug einer vollen Invalidenrente. Ansonsten ist grundsätzlich nur ein ordentlicher Bezug möglich, frühestens fünf Jahre vor dem Erreichen des ordentlichen AHV-Pensionierungsalters.

NEUE AARGAUER
BANK AG
Apfelhausenweg 10
CH-5001 Aarau
Tel. +41 62 838 86 72
www.nab.ch
Rat holen lohnt sich
Wenn Immobilien im Alter zur Belastung werden

Die Firma Brivio Immobilien aus Muhen ist ein unabhängiger Immobiliendienstleister mit Gütesiegel.
Wenn ab einem bestimmten Alter das Haus oder die Eigentumswohnung zu gross geworden sind oder dringend nötige Investitionen anstehen, dann tauchen viele Fragen auf. Gut beraten ist, wer alles in erfahrene Hände übergibt. Marco Brivio hat viel Erfahrung auf diesem Gebiet. Er berät seit zehn Jahren Eigentümer von Immobilien, die sich mit ihrer Altersplanung oder einem Generationenwechsel beschäftigen.
Mit Gütesiegel
Brivio Immobilien ist spezialisiert auf Verkauf, Vermietung und Vermittlung von Liegenschaften und Immobilien in der ganzen Schweiz.
Wohnen im Freien
Marco Brivio ist Mitglied der Schweizerischen Maklerkammer. Er verfügt über das Gütesiegel «Geprüfter Immobilienspezialist SMK».
Aus der Praxis
Marco Brivio erzählt: «Für ältere Paare verkaufte ich schon viele Immobilien in unterschiedlichem Zustand. Berührt hat mich der Fall eines Ehepaares, das in einem Pflegeheim lebt. Die Ehefrau wollte das Eigenheim verkaufen. Der Ehemann war aufgrund seiner Demenzerkrankung aber nicht mehr urteilsfähig. Eine verzwickte Situation, aber lösbar. In einem anderen Fall bekam einer der Söhne von der betagten Mutter eine Bevollmächtigung zum Verkauf eines Hauses mit viel Land. Nach einer eingehenden Analyse wurde das Haus saniert und dann vermietet. Noch komplexer
Bei Denova entdeckt man die Gartenmöbel-Trends 2019
Im Sommer sind Garten, Terrasse und Balkon eine schöne Erweiterung des Wohnzimmers. Unter freiem Himmel lässt sich das Leben in vollen Zügen geniessen.
Für die Einrichtung draussen gelten dieselben Ansprüche wie für die Inneneinrichtung: Individuell, komfortabel und stilvoll soll es sein! Als erfahrener Spezialist für Gartenmöbel, hat Denova eine beeindruckende Kollektion an hochwertigen Gartenmöbeln, Sonnenschirmen, und Accessoires zu bieten.
Gemütliche Formen
Die Kollektion 2019 lässt die Grenze zwischen Aussenbereich und Wohnzimmer immer mehr verschwinden. Neue Materialien und speziell für den Aussenbereich entwickelte Polstermöbel halten Einzug und setzten

neue Trends. Runde, weiche Formen bringen die Gemütlichkeit des Wohnzimmers nach draussen.
Der besondere Touch
Auch Gartenmöbel aus Teakholz stehen weiterhin hoch im Kurs. Einen ganz besonderen Touch bekommt das Naturprodukt in Kombination mit anderen Materialien
wie Edelstahl oder Aluminium. Die verschiedenen Gartentische und Lounges strahlen eine natürliche Wärme aus und verleihen jedem Garten eine ganz besondere Note.
Ausziehbare Tische
Neue Tischmodelle mit X-Fuss oder Edelstahlwangen bringen frischen Wind in die Kollektion der Garten-
wird es bei Erbengemeinschaften. Zentrale Fragen sind hier Schenkungen mit Wohnrecht oder Nutzniessung. Auch hier kann ich von A bis Z beratend zur Seite stehen.»
Es lohnt sich, bei einem Fachmann Rat einzuholen. Denn wenn der Hausverkauf oder der Umbau sauber abgewickelt wurde, ist die Freude am neuen Zuhause noch grösser.

Brivio Immobilien GmbH Suhrgasse 2 5037 Muhen
T +41 62 723 03 03
F +41 62 724 83 79 info@brivio-immobilien.ch
www.brivio-immobilien.ch
Denova
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tische. Besonders bewährt haben sich ausziehbare Gartentische. Sie eignen sich sowohl für vertraute Abende im kleinen Kreis wie auch für rauschende Grillfeste mit Freunden und Familie. So vielfältig wie das Angebot, so umfassend ist der Service, den Denova ihren Kunden bietet. Ob online oder bei einer persönlichen Beratung in einer der Filialen, das Ziel ist stets, die passende Lösung zu finden.

denova living & design ag
Riedstrasse 1
8953 Dietikon
Tel. 044 441 76 76
Fax 061 561 76 73 grafik@denova.ch
www.denova.ch
Heizölpreise steigen kontinuierlich
Förderkürzungen der OPEC beeinflussen den Heizölpreis
Trotzdem gibt es eine Möglichkeit, als Fahrerin und Fahrer eines Autos oder Motorrads von einem vergünstigten Benzinpreis zu profitieren: mit der Tankkarte von Voegtlin-Meyer.
Auch zu Beginn des zweiten Quartals hat sich an der knappen Versorgungslage, die nun schon seit Jahresbeginn andauert, nichts geändert und sie hat weiterhin für kontinuierlich steigende Preise gesorgt. Ein Hauptfaktor sind die Förderkürzungen der OPEC, die verhindern sollen, dass es wieder zu einem Preisverfall wie Ende 2018 kommt. Damals sanken die Ölpreise innert zwei Monaten um über 25 Franken per 100 Liter. Nach wie vor hält sich auch SaudiArabien sehr strikt an die Kürzungen. Noch bis mindestens Juni werden diese Vereinbarungen

fortgesetzt und viele Mitgliedstaaten scheinen auf eine Verlängerung des Abkommens zu hoffen.
Russland möchte nicht verlängern
Russland sieht eine längerfristige Kürzung der Fördermengen als kritisch und möchte nun einbringen, dass das Abkommen der OPECStaaten im Juni nicht mehr verlängert wird. Würde das Abkommen
im Juni eingestellt, so würde das Angebot wieder rasch ansteigen und zu einer Überversorgung im Markt führen. Dies würde dazu führen, dass man in der zweiten Jahreshälfte wieder mit tieferen Preisen rechnen könnte.
Clever sparen
Die wärmeren Frühlingstage laden viele Automobilisten und Motor
Mehr Raum und Licht innert Tagesfrist
radFahrer ein, einen schönen Ausflug zu unternehmen. Weiter kommen für weniger Geld? Ganz einfach: Tanken Sie an den Tankstellen von VoegtlinMeyer. An über 30 Stationen im Kanton Aargau und anliegenden Kantonen profitieren Sie dank der VoegtlinMeyerTankkarte von einem Rabatt von 2 Rappen per Liter auf den angeschriebenen Säulenpreis. Die Rechnung kann bequem innert 20 Tagen bezahlt werden. Es fallen keine Gebühren an und die Karte kann jederzeit gekündet werden.
www.voegtlin-meyer.ch Foto: zvg

Voegtlin-Meyer AG
Aumattstrasse 2 5210 Windisch Tel. 056 460 05 05
Intelligente Wohnraumerweiterung durch die Zimmerli Dach- & Lukarnenbau
Der Einbau einer Dachlukarne ist die ideale Lösung, um unter dem Dach zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Sei es bei einer Altbausanierung oder einem neueren Gebäude: Dachlukarnen der Zimmerli Dach & Lukarnenbau erfüllen die Wünsche von Eigentümern und Architekten.
Dachlukarnen sind heimelig, sorgen für mehr Wohnqualität und lassen grossen Freiraum für die individuelle und kreative Verwirklichung verschiedenster Wohnideen. Dachlukarnen bringen Licht in einen dunklen Wohnraum, schaffen Platz und bieten einen persönlichen Aussichtspunkt. Nicht zuletzt tragen sie zur Werterhöhung einer Liegenschaft bei.
Mit den professionell eingebauten Dachlukarnen in bester Schweizer

Mit einer Dachlukarne schafft man schnell und einfach mehr Wohnraum. Foto: zvg
Qualität bietet die Zimmerli Dach- & Lukarnenbau die optimale Lösung für neue Raumerlebnisse und eine verbesserte Wohnqualität. Aus düsteren, engen Dachstöcken werden helle, grosszügige und freundliche Wohnräume.
Kurze Einbauzeit
Die im eigenen Werk als Fertigelement hergestellten Dachlukarnen werden an den gewünschten Ort
geliefert und in einem einzigen Arbeitstag beim Kunden montiert.
Das umfassende Leistungspaket beinhaltet sowohl die persönliche Beratung, die Unterbreitung von Lösungsvorschlägen, die Konstruktion, die Offertstellung, als auch das Bauprofil, das Baugesuch, die Herstellung der Lukarne(n) und schliesslich die Lieferung und Montage derselben. Dank der kurzen Einbauzeit ist
die Montage in jeder Jahreszeit möglich: Das Dach wird wie eine Dose geöffnet und nach rund fünf Stunden mit dem Einsetzen des Fertigelements wieder verschlossen.
Der Dachdecker- und Spenglereibetrieb Zimmerli Dach- & Lukarnenbau ist im Umkreis von Aarau auch der verlässliche Ansprechpartner, wenn es um Dächer geht – beispielsweise Steil- oder Flachdächer.

Zimmerli Dach- & Lukarnenbau AG
Rohrerstrasse 20
5000 Aarau
Tel. 062 822 37 23
www.zdl.ch
Wirkungsvoller Insektenschutz
Fenster und Türen im Gebäude bieten Einlass, nicht nur für Luft, Licht, Wärme und Geräusche, sondern auch für Insekten.
Noch vor Kurzem galten Insektenschutzgitter als Luxus. Sauber in das Erscheinungsbild des Gebäudes integriert, machen solche Gitter den Insektenschutz zum funktionellen
Element am Bau. Heute sind sie bereits eine Selbstverständlichkeit, analog dem Sonnenschutz durch Storen und Fensterläden.
Individuelle Lösungen
Die Firma G & H Insektenschutzgitter ist landesweit aktiv und auf individuelle Lösungen spezialisiert.
Der Aussendienst-Monteur misst die exakten Masse von Fenstern und Türen vor Ort aus, der Betrieb in Birsfelden stellt den Gitterschutz auf den Millimeter genau her. Anschliessend werden die meist aus

einem Alu-Rahmen und Fiberglasnetzen bestehenden Schutzgitter montiert. Weil jedes Schutzgitter ein Unikat ist, spielen die Dimensionen praktisch keine Rolle.

G & H Insektenschutzgitter
GmbH
4127 Birsfelden
Insektophon 0848 800 688 info@g-h.ch
www.g-h.ch
Eine Sanierung als Chance
G&H Insektenschutzgitter
Wasser ist kostbar
Die Firma Atlis ist einer der führenden Anbieter von vermieteten Enthärtungsanlagen in der Schweiz. Sie geht beim Marketing der Kalk-Master-Abos für weiches Wasser neue Wege.
Atlis stellt als erster Anbieter von Wasserenthärtungsanlagen ein Digitalmagazin zusammen, das sich vollumfänglich dem Thema Wasser widmet. Es bietet lesenswerte und vielseitige Artikel, die alle dem lebensnotwendigen und kostbaren Nass gewidmet sind. Die Artikel werden von professionellen Redakteuren erstellt und sind entsprechend lesefreundlich gestaltet.
Digitalmagazin über Wasser
Bei der Themenwahl wird durchaus über den Tellerrand geschaut und nicht bloss über Kalkschutz berichtet. Das Kalk-Master-Digitalmagazin ist unter https://kalkmaster.
Die Gebäudehülle mit Wülser Haustechnik sanieren
Irgendwann ist jedes Haus so weit in die Jahre gekommen, dass eine Modernisierung unumgänglich ist.
Wichtig ist in diesem Fall, dass sich Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer Zeit für umfassende Abklärungen nehmen. Wie soll das Haus weiter genutzt werden? Welchen Komfort soll es bieten und wie kann sein Energieverbrauch gesenkt werden?
Eine Sanierung bietet die Chance, ein Gebäude aufzustocken oder zu erweitern sowie das Dach und die Fassade zu erneuern. Zusammen mit einer stärkeren Wärmedämmung, neuen Fenstern und einer zeitgemässen Haustechnik nutzt das neue Haus die Ressourcen optimal und bietet mehr Komfort. Mit effizienter Gebäudetechnik lässt sich viel Energie sparen. Zusätzlich kann

Foto: zvg

Das erste Digitalmagazin liefert Denkanstösse rund um das Thema Wasser.
swissnewscloud.ch abrufbar. Weitere Artikel werden etwa monatlich publiziert, so dass sich ein regelmässiger Besuch der Web-Plattform lohnt.

Atlis AG
Schlössliweg 4 4500 Solothurn
Tel. 032 628 28 00
info@kalkmaster.ch
www.kalkmaster.ch
die Sonne als alternative Energiequelle angezapft werden. Damit eine Modernisierung gelingt, braucht es eine integrale Planung. Sie beinhaltet in einem ersten Schritt die umfassende Analyse des Gebäudes. Im weiteren Planungsprozess gilt es dann, alle betroffenen Bauteile so-
wie die Haustechnik aufeinander abzustimmen. Denn die Erneuerung von wichtigen Bauteilen nimmt Einfluss auf das ganze Haus.
Ein wichtiger Punkt der Gebäudeund Haustechnik ist die Beschaffenheit des Daches und der Fassade.
Wülser Haustechnik übernimmt als Mitglied der Klima Welten die gesamte Planung, garantiert eine konsequente Qualitätssicherung – vom Auftrag bis zur Abnahme. Sie behält stets den Überblick und koordiniert alle am Bau beteiligten Firmen.

Wülser Lostorf AG
Hauptstrasse 14 4654 Lostorf Tel. 062 746 92 92

Wülser Zofingen AG
Mühlethalstrasse 67
4800 Zofingen
Tel. 062 746 92 00 info@wuelser.net
www.wuelser-haustechnik.ch
Nr. 398 Mai 46. Jahrgang
Auflage WEMF beglaubigt 37’881 Ex. Basis 2017/2018
Anzahl Mitglieder: 37’917 (31. März 2019)
Offizielles Organ des Hauseigentümerverbandes Aargau, erscheint 10 Mal jährlich Einzelexemplar Fr. 3.–Für Verbandsmitglieder ist das Abonnement im Jahresbeitrag inbegriffen.
Her A us G eber
Hauseigentümerverband Aargau
Sekretariat, Stadtturmstrasse 19, 5400 Baden Tel. 056 200 50 50, Fax 056 222 90 18 info@hev-aargau.ch, www.hev-aargau.ch Postcheck 50-9730-2
re DAK tio N
Martin Meili (mm), Chefredaktor Redaktion Themen:
Ruth Bürgler, Redaktionsbüro, 4632 Trimbach ruthbuergler@bluewin.ch
Brigitte Müller, Müllertext, 4500 Solothurn www.muellertext.ch
AD ressä ND eru NG e N
HEV Aargau, Tel. 056 200 50 50, Fax 056 222 90 18
iN ser Ate
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Herstellu NG u ND Vertrieb
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Täfernstrasse 14 5405 Baden-Dättwil
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Der Nachdruck ist nur mit Quellenangabe gestattet. Über nicht bestellte Manuskripte kann keine Korrespondenz geführt werden. Der Inhalt der Rubrik «Firmen und Produkte» liegt in der Verantwortung der Absender und muss nicht mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen. Der Inserateteil und die Publireportagen dienen lediglich der Information der Mitglieder und Leser über Produkte und Dienstleistungen.
Hauseigentümerverband Aargau (Kantonalverband)
Stadtturmstr. 19, 5401 Baden, Tagblatthaus, 11. OG
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Mo–Fr 8.00–12.00 sowie 13.15–17.00 Uhr
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