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Wohnwirtschaft Nr. 03 März 2024

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Hauseigentümerverband Aargau

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WOHN WIRTSCHAFT

RECHT

Das Fällen von Bäumen

THEMA

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Kampfzone Parkflächen

In Paris ist der Raubzug aufs Portemonnaie der SUV-Fahrer eröffnet. Diese sollen in der Stadt massiv höhere Parkgebühren zahlen als Benutzer anderer Autos. Die SUVs (Sport Utility Vehicles) sind zum Feindbild geworden. Sie bräuchten zu viel Platz, stiessen zu hohe Emissionen aus und gefährdeten die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer, wird argumentiert. Obwohl Frankreichs Politikerinnen und Politiker Volksabstimmungen eher mit einer gewissen Herablassung betrachten, entschied sich Anne Hidalgo, die Bürgermeisterin von Paris, bei der SUV-Frage für eine Volksbefragung. Sie wusste wohl, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit als Siegerin aus dem Plebiszit hervorgehen würde. Andere zur Kasse bitten, das zieht meistens: «Populism matters».

Dennoch weisen schwache Stimmbeteiligung und geringe Zustimmung darauf hin, dass sich Paris wohl mit anderen Problemen herumschlägt als mit Gebühren, die – diskriminierend – nur gegen Auswärtige gerichtet sind.

Auch in Schweizer Städten macht man Jagd auf SUVs. In Zürich treiben die «Tyre Extinguishers» ihr Unwesen, indem sie in Gruppen nachts in Quartieren herumschleichen und Luft aus Pneus von SUVs entweichen lassen. Das scheint die Politik zu inspirieren. Die Stadtlegislative schickt sich an, die Parkplatzverordnung zu revidieren, mit dem Ziel, die Parkgebühren für SUVs anzuheben. Andere Städte dürften folgen.

Doch das Klima wird nicht zwingend besser, wenn selektiv Gebühren erhöht werden, um die Stadtkasse zu füllen. Das klingt eher nach Klassenkampf als nach Klimapolitik. Und die Verkehrssicherheit wird nicht grösser, wenn der SUV pauschal zum Feind erklärt wird. Für mehr Sicherheit sorgen intelligente Regelungen sowie verantwortungsbewusste Fahrerinnen und Fahrer. Und ein Parkplatzregime mit einer Vielzahl von Ausnahmen, die kontrolliert werden müssen, stärkt eher die Bürokratie als den Umweltschutz.

Ein parkierter SUV sagt wenig darüber aus, wie häufig er gefahren wird. Besser als politische Hektik und Populismus wäre wohl ein Zürcher Vorstoss für eine CO2-Abgabe, die Vielfahrer belastet und Wenigfahrer entlastet. Unabhängig davon, ob sich deren Gefährt als Feindbild eignet oder nicht.

Martin Meili

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Erkunden Sie mit dem E-Bike verträumte Dörfer und wilde Berglandschaften sowie traumhafte Naturstrassen entlang der Küste. Bei leckeren Spezialitäten im traditionellen Agriturismo geniessen wir die sardische Gastfreundschaft.

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3. Tag: Cùglieri – Kap San Marco Vom beschaulichen Cúglieri aus pedalen wir bis zur Küste. Busfahrt zum Kap mit Panoramablick. (Velostrecke kurz: ca. 60 km, lang: ca. 70 km)

4. Tag: Montresta – Alghero Busfahrt auf einem der attraktivsten Küstenabschnitte nach Bosa und Velotour zurück zum Hotel. (Velostrecke ca. 50 km)

5. Tag: Stintino – Neptungrotte – Alghero Etappe von Stintino Richtung Capo Caccia und nach Cala Dragunara. Bootsfahrt Neptungrotte. (Velostrecke kurz: ca. 45 km, lang: ca. 65 km)

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1: 19.04.-26.04.

2: 26.04.-03.05.

3: 10.05.-17.05.

4: 17.05.-24.05. 5: 24.05.-31.05. 6: 07.06.-14.06. Herbst 7: 13.09.-20.09. 8: 27.09.-04.10. 9: 04.10.-11.10. 10: 11.10.-18.10.

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Endlich Frühling

Endlich Frühling! Für mich ist der Frühling die schönste Jahreszeit. Ich sehne mich ab November jeweils nach dieser Zeit, wenn die Tage deutlich länger werden, es wärmer wird, die Natur aus dem Winterschlaf kommt, die Magnolie im Garten ihre schönen Blüten zeigt. Bald auch können wir die Abende im Garten oder auf dem Balkon verbringen und mit unseren Freunden über Gott und die Welt philosophieren. Da sind aber leider auch Nachbarschaftsstreitigkeiten vorprogrammiert. Gut also thematisiert die Sektion Baden/Brugg/Zurzach mögliche Stolperfallen im Nachbarrecht.

Und à propos Wärme. Verpassen Sie den Anlass «Energie und Umwelt» des HEV Aargau nicht, der sich in diesem Jahr der Geothermie, also der Erdwärme, widmet. Die Geothermie steht nach gescheiterten Projekten in St. Gallen und Basel unter einem schlechten Stern. Für mich völlig zu Unrecht. Es lohnt sich, dass wir uns mit dieser Technologie vertieft auseinandersetzen. Denn vielleicht erleben wir mit einem durchschlagenden Erfolg des Geothermieprojekts in Haute-Sorne im Kanton Jura den zweiten Frühling in der Energiepolitik.

Jeanine Glarner
Grossrätin, Präsidentin Hauseigentümerverband Aargau

Der Solarexpress ist ins Stocken geraten

Renato Tamis Vision alpiner Solaranlagen in der Feuerprobe

Alpine Solaranlagen sollen einen entscheidenden Beitrag leisten zur Schliessung der Stromlücke im Winter, sagen die Verfechter der hochalpinen Sonnenenergie. Andere sind skeptisch. Bei der alpinen Solarkraft handle es sich um einen «falschen Hype», der nicht halte, was er verspreche. Und dort, wo es zu Abstimmungen in Gemeinden kommt, behalten die Gegner alpiner Solaranlagen oft die Oberhand. Der Solarexpress stockt.

Bis vor kurzem galt vielen die gebäudeintegrierte Photovoltaik als Königsweg aus der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und Atomstrom. Nun sollen es alpine Solaranlagen richten. Hochgebirgs-PhotovoltaikAnlagen zur Erzeugung von Strom seien in der Lage, einen entscheidenden Beitrag zu leisten, die Energiewende voranzutreiben und Netto-Null zu erreichen. So jedenfalls sieht es Renato Tami, Vizepräsident von Solalpine, der schweizerischen Interessengemeinschaft für Winterstrom aus den Alpen. Er sprach in Baden über seine Vision alpiner Projekte der Photovoltaik (PV).

Tami nahm Bezug auf die aktuelle Energiestatistik. Trotz vom Stimmvolk verabschiedeter Energiestrategie 2050 und Bekenntnissen von Politik und Wirtschaft zu Netto-Null ist der Energieverbrauch der Schweiz immer noch stark fossil- und atomlastig. Rund 60 Prozent (weltweit über

80 Prozent, mit eingeschlossen Kohle) des Gesamtenergieverbrauchs basieren auf dem Verbrauch von Erdöl und Gas. Der Anteil Strom beläuft sich beim Gesamtenergieverbrauch auf weniger als 30 Prozent. Im Strommarkt hält die Wasserkraft einen Anteil von rund 60 Prozent, die Atomkraft etwa 35 Prozent. Gemäss Energiestrategie 2050 des Bundes sollen sowohl Atomkraft als auch fossile Energien durch Strom aus erneuerbarer Energie (Wasserkraft) und neuer erneuerbarer Energie (vor allem Photovoltaik und Windkraft) ersetzt werden.

Stromlücke immer grösser

Der Stromverbrauch der Schweiz beträgt derzeit rund 60 Terawattstunden. Durch den vermehrten Einsatz von Wärmepumpen und Elektromobilität wird der Stromverbrauch erheblich zunehmen. Bis 2035 sollen 35 Terawattstunden, bis 2050 45 Terawattstunden zugebaut werden. Dies alles auf der Basis erneuerbarer und neuer erneuerbarer Energien. Der Anteil neuer erneuerbarer Energien beläuft sich derzeit auf knapp 10 Prozent des Stromverbrauchs. Zwar wurden in den letzten 10 Jahren rund 6 Terawattstunden zugebaut. Das ändert aber nichts an der Stromlücke. Im Gegenteil. Das Stromproduktionsdefizit der Schweiz im Winter werde immer grösser, sagte Tami.

Die Winterstromlücke wurde bisher vor allem mit französischem Atomstrom geschlossen sowie mit Strom aus Deutschland, im Wesentlichen produziert auf der Basis von Braunkohle und Gas. Das winterliche Stromproduktionsdefizit der Schweiz beträgt derzeit rund 4 Terawattstunden, Tendenz steigend. Zum Vergleich: Zwei

Atomkraftwerke liefern im Winterhalbjahr 10 Terawattstunden Strom. Mit Atomkraftwerken könnte die Lücke also geschlossen werden. Da aber gemäss Volksentscheid von 2017 in der Schweiz keine neuen Atomkraftwerke mehr gebaut werden dürfen, müsste das Defizit mit erneuerbaren Energien beseitigt werden. Das ist aber leichter gesagt als getan. Denn selbst wenn sämtliche Dächer und Fassaden in der Schweiz mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet wären, sei die Lücke nicht zu schliessen, sagte Tami. Dies, weil dort, wo der grosse Stromverbrauch anfällt, im Mittelland, aufgrund von schwacher Sonneneinwirkung und häufigem Nebel in den Wintermonaten der gebäudeintegrierte Solarstrom mengenmässig nicht ausreicht, das Defizit zu decken.

Mit dem Wegfall des in der Schweiz produzierten Atomstroms wird sich die Winterstromlücke auf 20 Terawattstunden ausweiten. Was ist also zu tun, wenn der Solarstrom von Gebäudedächern und -fassaden nicht ausreicht? Für Tami sind alpine Solarkraftwerke ein wesentlicher Teil der Lösung, gebaut auf über 2000 m Höhe, dort wo Nebel seltener auftritt als im Mittelland.

Mindestens doppelter Ertrag Um konkrete Aussagen über die Wirkung alpiner Solaranlagen zu erhalten, wurde auf der Totalp oberhalb Davos eine Versuchsanlage auf 2620 m ü. M. erstellt. Ihr Solarertrag wurde mit einer PV-Anlage in Wädenswil, auf 407 m Höhe, verglichen. Das Resultat: Auf gleicher Fläche beträgt die Stromproduktion in den Alpen durchschnittlich doppelt so viel wie im Mittel-

Martin Meili

land. Im Winter sogar drei bis vier Mal mehr als im Mittelland. Allerdings, gestand Tami ein, könne die Winterlücke auch mit den beabsichtigten alpinen PV-Anlagen nicht vollumfänglich geschlossen werden.

Hinzu kommt ein anderes Problem: Die Stromüberschüsse im Sommer werden immer grösser. Theoretisch könnten die Überschüsse in Wasserstoff umgewandelt werden, um die Energie im Winter zu verbrauchen. Doch Tami zufolge ist die Schweiz nicht vorbereitet. Die EU plant ein Leitungsnetz für Wasserstoff. Aber die Pläne der EU favorisieren nicht die Schweiz als Transitland, sondern Österreich. Das Bundesamt für Energie beabsichtigt, im laufenden Jahr eine nationale Wasserstoffstrategie vorzulegen. Doch auch wenn die Wasserstoff-Wirtschaft funktionieren würde: Die Umwandlung verursacht hohe Energieverluste, sagt Anthony Patt, Professor für Klimaschutz der ETH Zürich.

Das Stimmvolk sieht es anders Wie sehen die Pläne zum Bau alpiner PV-Anlagen in der Schweiz aus? Solalpine erstellt Machbarkeitsstudien für verschiedene alpine Standorte. Bei vielversprechenden Standorten nimmt Solalpine Kontakt mit

dem Stromproduzenten und der Standortgemeinde auf.

Der Fokus von Solalpine lag bisher vor allem auf dem Kanton Graubünden. Dort wurden 163 Standorte geprüft. Die 40 besten Standorte wurden den Gemeinden vorgestellt. 13 Gemeinden zeigten Interesse. Es wurden mehrere Machbarkeitsstudien ausgearbeitet. Unter anderem auf der Alp Run oberhalb Disentis, auf der Alp da Rueun ob Ilanz, im Val Nandro, oberhalb Savognin, angrenzend an ein Skigebiet, und bei der Bergbahn Madrisa, bei Klosters. Madrisa Solar wurde in einer Gemeindeabstimmung angenommen. Doch meistens gehen die Abstimmungen anders aus – gegen alpine Grossanlagen, sei es im Wallis, sei es in Graubünden. In der vorläufig letzten Abstimmung verwarf die Gemeindeversammlung von Surses das Projekt Nandro Solar mit einem Nein-Stimmenanteil von 68 Prozent. Die Anlage hätte eine Fläche von 66,5 Hektaren Land beansprucht, was einer Fläche von 93 Fussballfeldern entspricht.

Ohne Abstriche geht es nicht

Was macht einen guten Standort für eine alpine PV-Anlage aus? Gemäss Tami braucht es einen nebelfreien Südhang, die

Nähe zu einer Strasse und einen Stromanschluss. Die Anlage darf sich nicht in einer Gefahrenzone (Steinschlag) befinden. Die Sichtbarkeit der Anlage sollte möglichst gering sein. Natur- und Umweltschutz sollten beachtet werden. Ideal ist der Bau in einem bereits «belasteten» Gebiet, beispielsweise in einem Skigebiet, wie das bei Nandro Solar der Fall gewesen wäre.

Der perfekte Standort für ein alpines Solarkraftwerk existiere leider nicht, sagte Tami. Ohne Abstriche gehe es nicht, sonst werde nichts aus alpinem Solarstrom.

Tamis Fazit: Die Energiewende bleibe eine Herausforderung, der Zubau neuer erneuerbarer Energien müsse beschleunigt werden, der Fokus müsse auf Winterstrom liegen und die Akzeptanz alpiner PV-Anlagen sei zu verbessern.

Erste Bauarbeiten für alpine Solaranlagen in der Schweiz seien für Herbst 2024 zu erwarten. Im Winter, wenn in hohen Lagen viel Schnee liege, könne nicht gebaut werden.

Fortsetzung Seite 11

Visualisierung des geplanten Projekts Grengiols Solar.
Grafik: IG Saflischtal

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Tami nannte weitere Probleme: Alpine Solarkraft kannibalisiere Strom aus Wasserkraft. Hinzu kämen Schwierigkeiten wie Fachkräftemangel, namentlich im Bereich Bohrtechnik und Felsverankerung. Auch lange Lieferfristen für Transformatorstationen gehörten dazu.

Tami gäbe sich schon zufrieden, wenn alpine Solaranlagen im Umfang von 2 Terawattstunden schnell realisiert würden. Dann könne ausgewertet werden, was realistischerweise von alpinen Kraftwerken zu erwarten sei.

Solarstrom wenig wirtschaftlich Ausführlich mit Solarstrom und anderen klimaverträglichen Energieträgern auseinandergesetzt hat sich der NZZ-Journalist Christoph Eisenring. Dies unter Zuhilfenahme einer Studie des Energiekonzerns Axpo. Eisenring betrachtet die einzelnen Energieträger: Die Wasserkraft, auf welche die Schweiz seit Jahrzehnten baut, ist weitgehend ausgeschöpft. Ihr Wachstumspotenzial hält sich in Grenzen. Einige Vorhaben wie das Projekt Gorner im Wallis (rund 650 Gigawattstunden) oder das Projekt Trift im Berner Oberland (neue Staumauer, neues Kraftwerk, was einem Plus von 215 Gigawattstunden entsprechen würde) befinden sich in der Schwebe. Ende 2023 reichten die Verbände Aqua Viva und der Grimselverein Beschwerde gegen das neue Projekt Trift

und die Erhöhung der Staumauer des Grimselsees ein.

Solarstrom vom Dach sei nur vermeintlich günstig, schreibt Eisenring weiter. Hauseigentümer, die mit einer eigenen PV-Anlage Solarstrom herstellen, wälzen einen Teil ihrer Kosten auf die Allgemeinheit ab. Die Systemkosten seien hoch. Man müsse das Netz ausbauen, weil immer mehr Strom dezentral produziert werde. Zuweilen müsse die Einspeisung sogar gestoppt werden, um eine Netzüberlastung zu verhindern. Da Solarstrom vor allem im Sommer anfällt, wenn die Nachfrage im Vergleich zu den Wintermonaten gering ist, führe dies zu einer niedrigen Wertigkeit des Stroms. Eisenring kommt zum Schluss: Solarstrom vom Dach ist unwirtschaftlich. Die sozialen Kosten seien viel höher als die privaten.

«Falscher Hype»

Nicht allzu gut weg kommen bei Eisenring auch die alpinen Solaranlagen. Eisenring spricht von einem «falschen Hype um Solaranlagen». Er zitiert die Axpo. Gemäss ihren Berechnungen sind alpine Anlagen meistens noch unwirtschaftlicher als Solarmodule auf den Dächern. Es sei teuer, Solaranlagen im Gebirge zu montieren und zu warten. Zudem fehlt der Anschluss ans Stromnetz, der Transport ins Mittelland, also dorthin, wo die Nachfrage nach Strom besonders gross ist. Günstiger seien grosse

Solaranlagen auf Freiflächen im Mittelland. Ihre Investitionskosten pro installierte Kilowatt-Leistung sei im Vergleich zu alpinen Anlagen nur ein Drittel so hoch. Dachanlagen seien im Bau immer noch doppelt so teuer wie Freiflächenanlagen. Doch der befürchtete Landverschleiss spreche gegen Freiflächen-Photovoltaik.

Gemäss Axpo unschlagbar günstig in der Stromproduktion sind die bestehenden Kernkraftwerke und die Wasserkraft. Noch vor der Solarenergie stehe die Windkraft, hält die Axpo weiter fest. Der Haken bei Sonne und Wind ist, es braucht Gaskraftwerke als Back-up. Bei einer Dunkelflaute, wenn kein Wind weht und es neblig ist, müssten Gaskraftwerke in die Bresche springen, wenn 2050 keine Kernkraftwerke mehr zur Verfügung stehen. Um die postulierten Klimaziele zu erreichen, müssten die Gaskraftwerke nicht mit Erdgas betrieben werden, sondern mit grünem Methan, das aus Wasserstoff und CO2 gewonnen wird. Damit werde aber das Importproblem bloss verlagert. Denn über das grösste Potenzial zur Produktion von grünem Methan verfügen die Maghrebstaaten und der Nahe Osten bzw. die Arabische Halbinsel. Damit gelangt man wieder zu anderen Themen als geringe Energiedichte, hoher Landverschleiss und ungenügende Effizienz: zu Menschenrechten und diktatorischen Regimen – wie bei den fossilen Energien.

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Nach dem Umbau
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Mehr Tatsachen, weniger Ideologie

René Scheu an der Delegiertenversammlung des HEV Aargau

(mm) Gastreferent an der diesjährigen Delegiertenversammlung des HEV Aargau in Aarau ist René Scheu. Der promovierte Philosoph ist Geschäftsführer des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) an der Universität Luzern. Von 2016 bis 2021 war er Feuilletonchef der NZZ. Zu Scheus Forschungsgebieten beim IWP gehören Steueraufkommen, Einkommensverteilung und staatliche Umverteilung. Seine Forschung diene dem Ziel, ideologische Debatten zu versachlichen, sagt Scheu.

Das IWP entwickelt ein Steuersimulationsmodell, mit dem finanzielle und fiskalische Auswirkungen möglicher Gesetzesänderun-

gen im Voraus beurteilt werden können. So zum Beispiel im Fall der Einführung der Individualbesteuerung.

Scheu ist Herausgeber zahlreicher Bücher und Kolumnist in verschiedenen Zeitungen. Seit kurzem schreibt er auch für CH Media. Bei seiner Tätigkeit für die NZZ interviewte Scheu unorthodoxe Denker wie den amerikanischen Historiker Niall Ferguson und dessen Lebenspartnerin, die aus Somalia stammende und in den USA lehrende Politikwissenschafterin Ayaan Hirsi Ali.

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Einladung zur Delegiertenversammlung 2024 Hauseigentümerverband Aargau

René Scheu: «Mehr Fakten, weniger Meinungen: Unbotmässige Gedanken zur Schweiz»

Mittwoch, 24. April 2024

Kultur- und Kongresshaus, Schlossplatz 9, 5000 Aarau

19.00 Uhr Begrüssung

Jeanine Glarner, Grossrätin, Präsidentin Hauseigentümerverband Aargau

19.05 Uhr Grussadressen

Dr. Mirjam Kosch, Grossratspräsidentin

Stephan Attiger, Regierungsrat, Vorsteher Departement Bau, Verkehr und Umwelt

19.15 Uhr «Mehr Fakten, weniger Meinungen: Unbotmässige Gedanken zur Schweiz»

René Scheu, Geschäftsführer IWP Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik an der Universität Luzern, promovierter Philosoph und früherer Feuilletonchef der NZZ

20.00 Uhr Apéro riche

Der Eintritt ist frei. Eingeladen sind HEV-Mitglieder und Nichtmitglieder. Die Anzahl Teilnehmende ist beschränkt. Berücksichtigung nach Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen. Jene, die nicht teilnehmen können, werden raschmöglichst benachrichtigt.

Schriftliche Anmeldung bitte bis spätestens Mittwoch, 10. April 2024: Hauseigentümerverband Aargau, Stadtturmstrasse 19, Postfach 39, 5401 Baden oder Fax 056 222 90 18 oder info@hev-aargau.ch oder www.hev-aargau.ch/Veranstaltungen.

Anmeldetalon

Teilnahme an der Delegiertenversammlung 2024 HEV Aargau

❏ Mitglied-Nr.

❏ Zutreffendes bitte ankreuzen

❏ Nichtmitglied Anzahl Personen:

Name: Vorname:

Adresse: PLZ/Ort:

Telefon privat: Telefon tagsüber:

Datum:

Unterschrift: x

flexomobil verbessert die Lebensqualität im Alter

Mit dem eigenen senkrechten Hauslift im Eigenheim und kostenloser Erstberatung

Der moderne Lift integriert sich ausgezeichnet in den Wohnraum.

Viele ältere Mitbürger werden mit zunehmendem Alter unsicher in ihrem Zuhause, vor allem beim Überwinden von Treppen. Auch wenn es meist nur um ein einziges Stockwerk geht, also vom Wohnraum im Erdgeschoss ins erste Obergeschoss zu den Schlafräumen, stellt dies oft eine grosse Herausforderung dar. Bevor ein sogenannter Treppen-Sitzlift eingebaut wird, sollten zuerst beidseitige, normgerechte und durchlaufende Handläufe montiert werden. Jedoch entscheiden sich viele in einer solchen Notlage für einen Sitzlift, der das Problem Treppe auf den ersten Blick zwar schnell und unbürokratisch löst, bei einem zweiten genaueren Blick hingegen fällt auf, dass er auch einige Nachteile mit sich bringt. Die Treppe wird verengt, was den Fluchtweg behindert, es braucht oben und unten Rollator und/oder Rollstuhl und nicht

Wohlfühlen zu Hause

Unsere Leidenschaft – Ihre Möbel

Unsere Firma Gebr. F. + U. Wirz AG ist ein renommiertes Familienunternehmen, welches sich seit über 40 Jahren in der Branche etabliert hat.

Wir legen grossen Wert auf Eigenproduktion, perfektes Handwerk und regionale Produkte. Bei uns stehen die Leidenschaft für Holz, das eingespiel-

zuletzt braucht es oftmals Hilfe, beim gefährlichen Hinsetzen und Aufstehen beim Sitzlift.

Die Winterthurer Firma flexomobil AG beschreitet andere Lösungswege und bietet kostengünstige senkrechte Hauslifte an. Das Unternehmen, das die Sorgen und Ängste der meist älteren Kundschaft kennt, berät, plant und bietet clevere Lösungen aus einer Hand an. Bereits anhand einiger Fotos und Bauplänen erkennt der Dienstleister, wo in der Liegenschaft der Einbau eines senkrechten Hausliftes sinnvoll sein könnte. Nach einer Besichtigung vor Ort und anhand der Wünsche der Kunden kann die umfassende Beratung sowie Detailplanung vorgenommen werden, um schon bald mit Stil und Würde senkrecht nach oben zu fahren, was ausserdem den Wert der Liegenschaft steigert.

Sämtliche baulichen Arbeiten übernimmt die flexomobil AG. Das Team besteht aus Architekten, Statikern, Projektleitern, Handwerker-Profis für Deckendurchbruch, Fussbodenheizung, Wände, Strom etc.

flexomobil AG Technoparkstrasse 2 8406 Winterthur Tel. 052 550 52 28 www.flexomobil.ch kontakt@flexomobil.ch

te Team und die Kundennähe im Vordergrund.

Eigenproduktion/Planung

Dank des modernen Maschinenparkes können sämtliche Produkte im eigenen Betrieb angefertigt werden. Dadurch sind den individuellen Wünschen keine Grenzen gesetzt. Die Durchgängigkeit sowie die computergesteuerten Maschinen (fräsen oder lasern) steigern die Produktionsgeschwindigkeit und vereinfachen die Arbeitsschritte. So können beispielsweise auch mit den neusten Programmen realitätsnahe Visualisierungen erstellt werden.

Unikate in Ihrem Eigenheim

Der Schreinerberuf ist vielseitig und voller Möglichkeiten – genauso wie die Gestaltung Ihrer Möbel. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und

teilen Sie uns Ihre Wünsche mit. Unser innovatives Team unterbreitet Ihnen gerne einige Lösungsvorschläge. Gemeinsam gelangen wir zu Ihrem Unikat.

Kontaktieren Sie uns!

Gebr. F. + U. Wirz AG Hölli 14 5504 Othmarsingen wirz@bps-wirz.ch 062 896 20 20

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Sideboard mit Laserfronten vor einer ROCKO Wand.

Einladung zum Anlass des HEV Aargau «Energie und Umwelt»

Werner Leu: Energie aus dem Untergrund –zwischen Mythos und Wirklichkeit

Donnerstag, 14. März 2024

Kultur- und Kongresshaus Aarau, Schlossplatz 9, 5000 Aarau

8.15 Uhr Begrüssung

Jeanine Glarner, Grossrätin, Präsidentin Hauseigentümerverband Aargau

8.30 Uhr Energie aus dem Untergrund – zwischen Mythos und Wirklichkeit

Werner Leu, Dr. phil. nat., Geologe, Geoform, Geological Consulting and Studies, Vevey (VD)

9.15 Uhr Kaffee, Gipfeli, Süssigkeiten

Der Eintritt ist frei.

Schriftliche Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 7. März 2024: Hauseigentümerverband Aargau, Stadtturmstrasse 19, Postfach 39, 5401 Baden oder Fax 056 222 90 18 oder info@hev-aargau.ch oder www.hev-aargau.ch/Veranstaltungen.

Anmeldetalon

Teilnahme am Anlass des HEV Aargau «Energie und Umwelt 2024 – Energie aus dem Untergrund»

❏ Mitglied-Nr.

❏ Zutreffendes bitte ankreuzen

❏ Nichtmitglied Anzahl Personen:

Name: Vorname:

Adresse: PLZ/Ort:

Telefon privat:

Datum: Unterschrift: x

Telefon tagsüber:

Immobilienangebote HEV Aargau

Attikawohnung Aarau

5½ Zimmer, 220 m² Wohnfläche exklusive Ausstattung, Bad-en-Suite Terrasse mit gedecktem Sitzplatz Wintergarten, viele Einbauschränke Wirtschaftsraum, grosser Keller Doppelgaragenbox (exkl. CHF 70‘000.–) Verkaufspreis CHF 2’090‘000.–

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784 m² Grundstück an ruhiger Lage Gesamtsanierung im Jahr 2011 sehr gepflegt, viel Umschwung Doppelgarage und Einzelgarage Verkaufspreis CHF 980‘000.–

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SIE FRAGEN – DER HEV ANTWORTET

Das Fällen von Bäumen

Regeln für den Garten der Stockwerkeigentümergemeinschaft

Frage:

Wir besitzen eine Wohnung im Stockwerkeigentum im 1. Stock. Nun ist uns zu Ohren gekommen, dass unsere Nachbarn, welchen die Wohnung unter uns gehört, sich am Schatten der Bäume rund um das Haus stören. Sie wollen deshalb einige der Bäume und grösseren Sträucher, welche in ihrem Gartenanteil stehen, fällen. Wir schätzen die Bäume sehr, einerseits wegen dem Schatten und der Privatsphäre, die sie bieten und andererseits auch aufgrund ihres Werts für die Biodiversität. Können wir uns gegen das Entfernen der Pflanzen wehren?

Antwort:

Ja das können Sie. Denn der Grund und Boden einer Stockwerkeigentümergemeinschaft gehört zwingend allen Eigentümern zusammen, ist also ein gemeinschaftlicher Teil. Entscheidungen über

die Gestaltung der Umgebung, inklusive des Fällens oder auch Pflanzens von Bäumen und Sträuchern, trifft somit die Gemeinschaft. Solche Entscheide stellen sogenannte wichtige Verwaltungshandlungen dar, für welche das Gesetz in Art 647b ZGB sogar das Quorum des qualifizierten Mehrs vorsieht. Das bedeutet, dass nicht nur die Mehrheit der Stockwerkeigentümer dem Beschluss zustimmen, sondern dass diese gleichzeitig auch über mehr als die Hälfte der Eigentumsanteile verfügen müssen (Wertquotenmehr). Gleiches gilt auch für weitere Veränderungen der Umgebung: So zum Beispiel das Anlegen eines Gemüsegartens, die Änderung von einem Rasen in eine Wiese oder der Ersatz einer Hecke.

Geltung im Sondernutzungsrecht

Dies gilt grundsätzlich auch für Gartenanteile, an welchen einzelne Stockwerkeigentümer ein Sondernutzungsrecht –auch ausschliessliches Nutzungsrecht genannt – haben. Das Sondernutzungsrecht berechtigt den einzelnen Eigentümer zwar, einen Teil des gemeinschaftlichen Eigentums unter Ausschluss der anderen Eigentümer zu benutzen, umfasst jedoch nicht das Recht, über gestalterische Massnahmen an diesen Teilen alleine zu entscheiden oder Eingriffe vorzunehmen, welche die äussere Erscheinung der Überbauung bewirken. Für solche Eingriffe ist stets ein entsprechender Beschluss der Gemeinschaft einzuholen (ausser ein sol-

ches Recht ist im Begründungsakt der Stockwerkeigentümergemeinschaft oder im Reglement ausdrücklich festgehalten).

Ihre Nachbarn dürfen somit ohne einen entsprechenden Beschluss der Stockwerkeigentümergemeinschaft die Bäume und Sträucher nicht entfernen lassen.

Anders sähe es aus, wenn beispielsweise ein Baum infolge eines Sturms umgefallen ist und weiterer Schaden oder gar Gefahr für Menschen droht: In einem solchen Notfall kann auch ein einzelner Stockwerkeigentümer befugt sein, ohne Beschluss der Gemeinschaft selbst aktiv zu werden. Ist der Verwalter nämlich nicht erreichbar (beispielsweise aufgrund von Ferienabwesenheit) oder handelt er trotz Aufforderung nicht und ist ein Zuwarten mit der erforderlichen Massnahme nicht zumutbar, darf ein einzelner Eigentümer diese selbst ergreifen oder in Auftrag geben, um das Eigentum vor drohendem oder wachsendem Schaden zu bewahren. Ob die erforderlichen Voraussetzungen dafür gegeben sind, ist aber jeweils im Einzelfall zu prüfen.

Die Rechtsberaterinnen des HEV Aargau beantworten telefonisch Rechtsfragen werktags von 9 bis 11.30 Uhr, Tel. 056 200 50 70.

Strassen- und Werkleitungsbau als teure Überraschung für Grundeigentümer

Dr.iur., Rechtsanwalt, Fachanwalt

SAV Bau- und Immobilienrecht, Pfisterer Fretz Munz AG, Aarau

Regelmässig entsteht die Situation, dass Grundeigentümer von den Gemeinden für den Strassenbau vor der Haustüre zur Kasse gebeten werden, obwohl sie an einer bestehenden Strasse wohnen. Es kann dabei um Rechnungen über viele tausend Franken gehen. Die Überraschung ist oft gross, vor allem, falls das Grundstück als «erschlossen» gekauft wurde.

Beiträge und Gebühren

Die Gemeinden müssen ihr Bauland erschliessen, das heisst insbesondere Strassen und Leitungen für Trink- und Abwasser erstellen (Art. 19 Abs. 2 Raumplanungsgesetz des Bundes, RPG; § 32 Abs. 1 Baugesetz Aargau, BauG). Meist bedeutet dies hohe

VIELE FÄHIGKEITEN

Kosten. Die Gemeinden müssen diese meist nicht voll tragen. Denn das Bundesrecht verlangt nicht nur die Erschliessung, sondern auch, dass die Grundeigentümer Beiträge an die Erschliessungskosten leisten (Art. 19 Abs. 2 RPG; Art. 6 Abs. 1 Wohnbauund Eigentumsförderungsgesetz, WEG).

Im Kanton Aargau ist dies im Baugesetz umgesetzt. Danach müssen die Gemeinden von den Grundeigentümern Beiträge an die Kosten der Erstellung und Änderung von Strassen erheben (§ 34 Abs. 1 BauG). Sie können zudem von den Grundeigentümern Beiträge an die Kosten der Erstellung, Änderung und Erneuerung von Anlagen der Versorgung mit Wasser und Energie sowie der Abwasserbeseitigung fordern. Soweit die Kosten dadurch nicht gedeckt werden, sowie für den Betrieb, sind sie verpflichtet, Gebühren zu erheben (§ 34 Abs. 2 BauG).

Viele Gemeinden legen fest, dass die Grundeigentümer Beiträge an die Kosten der Erstellung und Änderung von Anlagen bezahlen müssen, nicht aber an Erneuerung und Unterhalt.

Wirtschaftlicher Sondervorteil Der Auslöser der Beitragserhebung von den Grundeigentümern ist der sogenannte «wirtschaftliche Sondervorteil» (§ 34 Abs. 2bis BauG). Vereinfacht gesagt geht es um den Wertzuwachs, den ein Grundstück aufgrund der Massnahmen der Öffentlichkeit erfährt, eben weil die Gemeinde eine neue Strasse erstellt oder eine bisher schmale Strasse verbreitert, also erneuert.

Die Gemeinden müssen dazu ein Reglement erlassen (§ 34 Abs. 3 BauG) und zumindest regeln, wer Abgaben leisten muss und in welcher Situation diese zu leisten sind. In den Grundzügen ist auch die Höhe der Abgabe festzulegen (Bundesgerichtsentscheid [BGE] 132 II 374). Das Gesetz und die kommunalen Reglemente verwenden die Begriffe «Erstellung», «Änderung», «Erneuerung» und «Unterhalt», um abzugrenzen, in welcher Situation Beiträge verlangt werden dürfen. In der Regel wird die «Erstellung» verstanden als Bau einer neuen Baute oder Anlage. Als «Änderung» gilt die Verbesserung oder Erweiterung einer bestehenden Baute oder Anlage, als «Erneuerung» ein vollständiger Ersatz einer Baute oder von wesentlichen Teilen zu deren Wiederherstellung (im Sinne einer Sanierung). Der «Unterhalt» umfasst schliesslich die regelmässig vorzunehmenden (meist) kleineren Arbeiten.

EIN TEAM

Grundsätzlich schaffen die erstmalige, gesetzeskonforme oder eine objektiv bessere und komfortablere Erschliessung den betroffenen Grundstücken einen wirtschaftlichen Sondervorteil (AGVE 2002, S. 496). Auch die Befestigung einer bisher ungenügend aufgebauten oder die Verbreiterung einer bestehenden Strasse kann einen Wertzuwachs schaffen, weil nun beispielsweise Um- und Neubauten möglich werden, welche zuvor nicht zulässig waren. Muss eine Anlage aufgrund geänderter Vorschriften neu errichtet oder ersetzt werden, entsteht den danach wieder gesetzeskonform erschlossenen Grundstücken ebenfalls ein Sondervorteil (Bundesgericht 2C_759/ 2014 vom 6. Februar 2015, E. 6.3 mit Hinweisen), so wenn alte (und meist undichte) Be-

Lukas Pfisterer

tonleitungen durch Kunststoffleitungen ersetzt oder neu grössere Durchmesser verbaut werden müssen.

Entscheidend ist, dass der Vorteil in Geld umsetzbar ist und in einer objektiv messbaren Werterhöhung liegt (AGVE 2002, S. 493, 496 ff.). Es genügt die blosse (objektive) Möglichkeit, den betreffenden Vorteil (die Strasse, die Versorgungs- und/oder Entsorgungsanlage usw.) zu nutzen. Ob es tatsächlich zur Nutzung kommt, ist nicht entscheidend. Das heisst, die (subjektiven) Absichten des Grundeigentümers zählen nicht (Bundesgericht 1C 481/2012 vom 21. Dezember 2012, E. 2.1).

Einzugsgebiet

Für die Frage der genügenden Erschliessung und der Beitragserhebung wird nicht auf ein einzelnes Grundstück abgestellt, sondern auf erschliessungsmässig zusammengehörende Gebiete (also beispielsweise einen Dorfteil oder Strassenzug), auf der Grundlage der Zonenvorschriften, der topographischen Gegebenheiten oder der Vorgaben übergeordneter Planwerke wie des Strassenbauprogramms der Gemeinde oder ihrer generellen Entwässerungsplanung GEP. Die Grundstücke innerhalb einer solchen Groberschliessungseinheit sind einheitlich zu beurteilen (AGVE 1990, S. 177 mit Hinweisen).

Ist das Gebiet insgesamt ungenügend erschlossen, gilt dies demnach für sämtliche Grundstücke, auch für bereits überbaute Parzellen. Diese gelten nicht allein deswegen als ausreichend erschlossen, weil die bestehenden Erschliessungsbauten für ihre bisherigen Bedürfnisse genügten (AGVE 2002, S. 497). Wird ein Gebiet erst mit den geplanten Anlagen genügend erschlossen, erlangen die darin liegenden Grundstücke als Folge des Projekts einen Vorteil (vgl. § 34 Abs. 1 und 2 BauG).

Genau deshalb können auch bereits überbaute Grundstücke beitragspflichtig werden. Meist wird als Gegenargument zur Kostenerhebung geltend gemacht, man wohne bereits seit Jahren an der Strasse und habe von deren Erneuerung gar nichts. Nach dem Gesagten ist dies jedoch nicht relevant. Auch bestehende Liegenschaften können belastet werden.

Verfahren

Im Verfahren zur Festsetzung von Baubeiträgen stellen sich regelmässig drei Fragen. Erstens kann streitig sein, ob überhaupt ein Sondervorteil vorliegt oder – mit anderen Worten – ob der Beitragsperimeter richtig abgegrenzt und das betroffene Grundstück zu Recht einbezogen worden ist. Zweitens sind die Kosten aufzuteilen auf die Gemeinde bzw. die Gesamtheit der Grundeigentü-

mer. Viele Gemeindereglemente teilen die Kosten an die grösseren Erschliessungsanlagen (Groberschliessung) 70 Prozent zu Lasten der Gemeinde und 30 Prozent zu Lasten der Grundeigentümer auf. Bei den Quartierstrassen (Feinerschliessung) werden die Grundeigentümer meist zu 100 Prozent kostenpflichtig. Die Gemeinden können diese Aufteilung jedoch auch anders regeln. Drittens ist der auf die Grundeigentümer entfallende Betrag unter diesen aufzuteilen (AGVE 1992, S. 195).

Die Gemeinde erlässt zur Kostenfestsetzung einen so genannten Beitragsplan (§ 35 Abs. 1 BauG). Dagegen kann innert 30 Tagen Einsprache erhoben werden. Gegen den nachfolgenden Entscheid des Gemeinderates steht die Beschwerde an das Spezialverwaltungsgericht zur Verfügung (§ 35 Abs. 2 BauG).

Vorsicht beim Kauf Beim Hauskauf wird regelmässig über bestehende Mängel am Haus gesprochen. Drohende Beiträge an den Strassen- oder Leitungsbau sind kaum je ein Thema. Dabei könnte eine Anfrage bei der Gemeinde und ein Blick in das Strassenbauprogramm oder in den GEP Auskunft geben, ob in den kommenden Jahren mit Baubeiträgen gerechnet werden muss. Das kann vor unliebsamen Überraschungen schützen.

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Die Traubenhyazinthe

Jeannine Stierli, Spreitenbach

«Nachtigall im Pflanzenreich» – mit diesen Worten umschrieb Pfarrer Johann Theophil Maximilian Zetter* seine liebste Traubenhyazinthe. Es war die Moschus-Traubenhyazinthe (Muscari muscarimi), deren Duft ihn in Verzückung versetzte. Diese Sorte gehört heutzutage zu den Raritäten. Sie ist im Handel kaum noch zu finden.

Traubenhyazinthen werden auch Muscari genannt. Der Name Muscari stammt aus dem Griechischen und bezieht sich auf den moschusartigen Duft. Die kleinen Traubenhyazinthen sind in jeder Hinsicht wahre Kunstwerke der Natur. Meist sieht man sie in Blau. Es gibt sie aber auch in anderen Farben. Jedoch ist die blaue Traubenhyazinthe sehr speziell, da man in der Natur Blau eher selten findet. Warum es weniger blaue Blumen gibt, hat ein internationales Forscherteam untersucht. Eine wichtige Rolle dabei spielt der hohe chemische Aufwand der Pflanze zur Herstellung blauer Farbpigmente.

Die zarte Schönheit mit ihrem traubenförmigen Blütenstand, den vielen Glöckchen, ist nicht nur hübsch anzuschauen, sie hat einiges mehr zu bieten. Da sie schon zeitig im Vorfrühjahr, je nach Art oder Sorte Ende Februar oder anfangs März zu blühen

beginnt, ist sie für viele Insekten eine erste Nahrungsquelle. Vor allem die früh geschlüpften Mauerbienen-Männchen, die ungeduldig auf das Schlüpfen der weiblichen Mauerbienen warten, umschwirren emsig die kleine, begehrte Blume.

Anspruchslos und ausdauernd

Es gab Zeiten, da waren Hyazinthen genauso begehrt wie Tulpen. Es wurden hohe Preise für einzelne Zwiebeln verlangt und es gab hunderte von verschiedenen Sorten.

Die europäische Gartenkunst lässt sich in verschiedene Epochen gliedern. Dabei war

Foto: Jeannine Stierli

die «Orientalische Phase», die von zirka 1560 bis 1620 dauerte, eine ganz entscheidende. Besonders viele «exotische» Zierpflanzen fanden in dieser Zeit ihren Weg nach Mitteleuropa. Neben Traubenhyazinthen auch Tulpen und Narzissen.

Die Traubenhyazinthe, neben Muscari auch Träubel oder Perlhyazinthe genannt, ist eine anspruchslose, ausdauernde, krautig wachsende Pflanze. Sie bildet kleine Zwiebeln mit einer bräunlichen Umhüllung. Die Zwiebel ist winterhart. Sie vermehrt sich unterirdisch. Traubenhyazinthen eignen sich sehr gut zur Verwilderung. In der Botanik wird die Gattung der Traubenhyazinthen der Unterfamilie der Scilloideae zugeordnet. Diese gehört zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Traubenhyazinthen sind wie die meisten Zwiebelblumen giftig.

Quellen:

www.derstandard.de/story/2000125422562/ warum-blaue-blumen-in-der-natur-soselten-sind.

www.gartenflora.de/gartenwissen/ziergarten/ traubenhyazinthe

* Johann Theophil Maximilian Zetter, 1837, Ueber die perennirenden Gartengewächse und deren Cultur: mit besonderer Rücksicht auf die im österreichischen Kaiserstaate wild vorkommenden und der Cultur fähigen perennirenden Pflanzen, Band 1

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(1 Zusatzblatt, Garnitur 4fach) (2009)

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Terrazzo – ein Klassiker wieder im Trend

Terrazzo ist ein widerstandsfähiger, nichtkeramischer Steinbelag, der bei der Gestaltung von Bädern, Küchen und Bodenflächen eine Wiedergeburt feiert. Das Material ist pflegeleicht und bietet eine Vielfalt bezüglich Farben und Mustern.

Ob dunkel oder hell, ein Terrazzoboden eignet sich für grosse Bodenflächen ausgezeichnet.

In alten Villen oder Stadthäusern stösst man oft auf wunderschöne Fussböden aus Zementmosaik. Auch im Kirchenbau wurde häufig die Terrazzotechnik verwendet. Je prachtvoller der Eindruck des Gebäudes von aussen, desto kunstvoller und farbenprächtiger wurden die Böden gestaltet. Die Vielfalt von Mustern und Ornamenten kann noch heute begeistern. Im Gegensatz zu keramischen Fliesen und Platten gehören Terrazzobeläge und -steinplatten zu den künstlichen, nicht gebrannten Platten. Für die Herstellung von Terrazzo wird frischer Mörtel unter Druck in Formen gepresst. Nach dem Aushärten wird bei den meisten Plattenarten die Oberfläche abgeschliffen, bis sie glatt und glänzend ist.

Zweischichtiger Aufbau

Terrazzoplatten bestehen aus zwei Schichten. Die untere Schicht besteht aus Beton, der in die gewünschte Form gefüllt und dann verdichtet wird. Nun kommt als Oberschicht eine Mischung aus Zement und Natursteinsplitt auf den Beton. Meistens handelt es sich bei den Steinsplittern um härtere Kalksteine wie Marmor, Jura, Tavertin, aber auch Basalt oder Granit. Bei hellen Platten oder Böden wird meist eine weisse Zementmischung als Bindemittel verwendet. Durch die Zusammensetzung verschiedener Natursteine unterschiedlicher Körnung sowie durch die Wahl von weissem, grauem oder mittels Oxidfarben gefärbtem Zement entsteht eine Vielfalt von Mustern und Farben. Die Farbpalette reicht von schwarz-weiss oder rot-weiss gesprenkelten Oberflächen bis zu buntem oder marmorartigem Charakter. Wer grosse Freude an Natursteinböden hat, kann nach Terrazzo Ausschau halten, die aus grösseren Marmorbruchstücken bestehen.

Der Terrazzoboden mit einem am Rande verlaufenden Ornamentmuster ist eine Augenweide.

Nachdem diese zweite, obere Schicht ebenfalls hart geworden ist, werden die Platten mehrmals mit speziellen Maschinen abgeschliffen. Wenn die Oberfläche nicht ganz glatt ist, spachteln die Fachleute im Werk die Lücken aus, schleifen die Platten wieder ab, bis sich die Oberfläche schlussendlich glatt und glänzend präsentiert.

Direkt vor Ort erstellen

Ein Fachbetrieb kann einen Terrazzoboden auch auf der Baustelle erstellen. In diesem Fall wird die von der Kundschaft gewünschte Gesteinsmischung vor Ort von den Fachleuten mit Wasser angerührt und dann direkt gleichmässig auf dem dafür vorbereiteten Untergrund aufgetragen. Ist die oberste Schicht genügend abgehärtet, beginnen die Fachleute die Oberfläche abzuschleifen. Dieser Arbeitsschritt beginnt mit einem Grobschliff. Je nach gewünschter Rutschsicherheit erfolgen noch ein Mittel-

Fortsetzung Seite 29

Unterschiedliche Körnung und eingefärbter Zement ermöglichen verschiedenste Muster.

Fotos:
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Terrazzoböden sind pflegeleicht, aber nicht säurefest, wenn sie nicht imprägniert sind.

Farblich können Terrazzoböden die Kücheneinrichtung harmonisch ergänzen.

und ein Feinschliff. Im Normalfall werden insgesamt rund drei Millimeter abgeschliffen. Anschliessend wird der Boden imprägniert.

Positive Eigenschaften

Fotos: VIA-Platten

Ein Terrazzobelag ist wie alle Steinböden hart, abriebfest und leicht sauber zu halten. Er ist jedoch säureempfindlich, wenn er nicht imprägniert ist. Terrazzo wird jedoch nicht so hart und fest wie Steinzeug- oder Klinkerplatten. Die Lebensdauer ist ebenfalls geringer. Bei den Reinigungsmitteln also unbedingt darauf achten, dass diese säurefrei sind. Einfaches Seifenwasser genügt für eine gründliche Reinigung völlig. Die glatte Oberfläche von Terrazzobelägen ist in trockenem Zustand ebenso rutschsicher wie halbgeschliffener Naturstein oder unglasierte, unprofilierte Steinzeugplatten. Terrazzoböden eignen sich gut bei Fussbodenheizungen, wenn der Untergrund bestimmte Anforderungen zu erfüllen vermag.

Verschiedene Formate

Terrazzoplatten kann man grundsätzlich in jeder beliebigen Form fabrizieren. Normalerweise kommen quadratische Platten mit Kantenlängen zwischen 15 und 50 cm zum Einsatz. Sollen grosse Terrazzoflächen entstehen, ist es sinnvoll, den Boden direkt vor Ort zu machen. Terrazzoplatten eigenen sich für Innen- und eingeschränkt auch für Aussenbeläge. Sie können Trittstufen bilden, als Sockelplatten oder Fensterbänke dienen. Wichtig ist, dass die Arbeiten von Fachleuten ausgeführt werden, die über das notwenige Wissen verfügen, damit der Boden lange schön aussieht.

Historische Terrazzoböden können problemlos repariert und aufgefrischt werden. Es ist jedoch möglich, dass die Reparatur sichtbar ist, weil beispielsweise beim Auffüllen von bestehenden Löchern und Spalten nicht mehr die genau gleiche Steinmischung zur Verfügung steht und die geflickte Stelle einige Jahrzehnte erleben muss, bis eine schöne Alters-Patina entstanden ist.

Weitere Informationen www.viaplatten.de

Ideal: Bodenheizung mit Plattenboden

Wer es kennt, liebt es: Das wohlige Barfussgefühl dank einer Bodenheizung in Kombination mit einem Plattenboden. Die Entscheidung für keramische Platten auf der Bodenheizung ist hinsichtlich Wohnkomfort und Energieeffizienz eine gute Wahl.

Ein auffälliger Boden aus Mosaiksteinen.

Bodenheizungen geben Wärme auf einer grossen Fläche ab und liefern einen hohen Wohn- und Wärmekomfort bei einer guten Energieeffizienz. Die Effizienz des Heizsystems variiert allerdings je nach Belagsmaterial. Besonders gut leiten keramische Platten und Naturstein die Wärme und sind deshalb ideale Belagsmaterialien bei einer Bodenheizung. Im Winter ist der Plattenboden angenehm warm. Im Sommer kann das wassergefüllte System in Verbindung mit einer Wärmepumpe den Boden kühlen.

Bodenheizung: effiziente Wärmeabgabe Eine Bodenheizung wird in der Fachwelt als Niedertemperatur-Heizsystem bezeichnet, weil dank der grossflächigen Wärmeabgabe die Raumwärme mit Heizvorlauftemperaturen von höchstens 35 °C ausreichend ist. Bedingt durch diese niedrigen Vorlauftemperaturen eignen sich Flächenheizungen gut für den Betrieb mit Wärmepumpen und/oder Solarkollektoren. Zum Vergleich: Werden Heizkörper oder Radiatoren für die Wärmeabgabe verwendet, sind Heizvorlauftemperaturen von 60 °C und teilweise mehr erforderlich. Eine Bodenheizung erlaubt also einen energieeffizienten und sparsamen Betrieb. Ein Nachteil ist, dass die Bodenheizung träge auf Temperaturveränderungen reagiert. Deshalb empfehlen Heizungsfachleute, die ganze Wohnung einheitlich zu regulieren. Je nach Raumaufteilung und -nutzung kann man die Bodenheizung und die Radiatoren in einund demselben Verteilsystem kombinieren. Radiatoren können zum Beispiel eine punktuelle Wärmeabgabe in peripheren Räumen mit sporadischer Nutzung sicherstellen.

Angenehme Strahlungswärme Nebst dem effizienten Betrieb und dem geringen Energieverbrauch punktet eine Bodenheizung mit Kriterien wie Ästhetik

Kein Parkett, sondern ein Plattenboden.

und Behaglichkeit. Weil das System unter dem Bodenbelag unsichtbar verlegt wird, braucht es keine Heizkörper. Darum kann man den Raum frei und optimal gestalten.

Aus der als angenehm empfundenen Strahlungswärme ergibt sich zusätzliches Potenzial für Energieeinsparungen: Durch die gleichmässig warme Bodenoberfläche fühlt sich die Raumtemperatur höher an als bei Heizkörpern, was eine Absenkung der Raumtemperatur um bis zu 2 °C ermöglicht. Diese Temperaturreduktion ist ein Vorteil sowohl für die Umwelt als auch fürs Portemonnaie. Auch wirbelt Strahlungswärme bedeutend weniger Haus- und Feinstaub auf als durch Radiatoren aufgeheizte Luft; dies ist für Allergiker von grosser Bedeutung.

Unterschiedliche Systeme

Es gibt verschiedene Systeme von Bodenheizungen. Die konventionelle Variante ist: im Boden verlegte, konzentrische oder strahlenförmige Warmwasserleitungen. Solche Flächenheizungen können trocken oder nass eingebaut werden; spezielle Dünnschichtsysteme erleichtern den nachträglichen Einbau von Fussbodenheizungen bei einer Gebäudesanierung. Baulich von Vorteil sind:

• die geringe Konstruktionshöhe

• das geringe Gewicht

• die einfache Montage

Die «nasse» Verlegung von Warmwasser-Bodenheizungen eignet sich bestens, wenn die Fussbodenheizung im Sommer für die Kühlung des Gebäudes eingesetzt wird. Die Wärme respektive die kühlende Energie bleibt im mineralischen Unterlagsboden in der Regel länger gespeichert. Grundsätzlich schränken Bodenheizungen die Wahl des Bodenbelages nicht ein. Ideal sind keramische Platten und Naturstein. Teppiche, Kunststoff-, Parkettoder Laminatbeläge können die Leistung der Wärmeabgabe etwas mindern.

Vorteile von keramischen Belägen Keramik ist ein Material, das ohne Kunststoffe auskommt und vollständig recycelbar ist. Es ist hygienisch und deshalb besonders für Allergiker empfehlenswert. Auf Keramik

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Ein Plattenboden ist eine ideale Kombination mit einer Bodenheizung.

Ein Plattenboden ist leicht zu reinigen und sieht immer aus, wie neu verlegt.
Fotos:
Bisazza

Immobilienverkauf – drei Prognosen für 2024

Nach zwei schwierigen Jahren haben sich die Aussichten für Hausverkäufer verbessert.

1. Mehr Kaufinteressenten dank fallender Zinsen

Im Laufe des Jahres 2022 stiegen die Hypothekarzinsen innerhalb weniger Monate um das Doppelte bis Dreifache an. Die gestiegenen Finanzierungskosten auf der Käuferseite bekamen auch die Verkäufer zu spüren: Es wurden weniger Besichtigungen angefragt und Immobilien mussten im Durchschnitt länger inseriert werden.

Die jüngsten Entwicklungen zeigen nun in eine positive Richtung. Die Hypothekarzinsen sind deutlich gesunken und liegen Stand Februar 2024 auf einem so tiefen Niveau wie seit über einem Jahr nicht mehr. «Damit dürfte sich die Anzahl der Kaufinteressenten weiter erholen, womit Verkäufer ihre Immobilie leichter an den Mann bringen sollten», sagt Mikel Halilaj, verantwortlicher Makler im Kanton Aargau beim Immobilienmakler Neho.

2. Immobilienpreise auf hohem Niveau stabil

Während der Corona­Pandemie verstärkte sich bei vielen Menschen der

Wunsch nach den eigenen vier Wänden. Die erhöhte Nachfrage liess die Preise ansteigen. Diese Preisdynamik hat sich mittlerweile verlangsamt: So nahm der Indikator des Bundes – der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex – zuletzt nur noch moderat zu.

Die meisten Experten gehen deshalb davon aus, dass die Immobilienpreise insgesamt auf einem hohen Niveau verharren oder leicht fallen werden. «Das Angebot bleibt auch auf dem Eigentumsmarkt knapp und es gibt weiterhin viele Interessenten, die Wohneigentum kaufen möchten», sagt Halilaj.

3. Wohneigentum wieder attraktiver Es sind immer die Käufer, die eine Zinswende als Erste zu spüren bekommen –schliesslich müssen sie in den allermeisten Fällen eine neue Hypothek abschliessen. Hingegen sind die Mietzinse bei den meisten Mietverhältnissen an den Referenzzinssatz gekoppelt und da dieser nur mit Verzögerung auf das Zinsumfeld reagiert, dauert es eine Weile, bis sich höhere Zinsen in den Mieten niederschlagen. Als die Hypothekarzinsen 2022

rapide anstiegen, konnten potenzielle Käufer also plötzlich Geld damit sparen, dass sie noch eine Weile länger zur Miete blieben.

Doch mittlerweile sind zwei Dinge passiert: Erstens hat sich die Wohnungsknappheit in vielen Regionen weiter verschärft, was die Angebotsmieten in die Höhe treibt, und zweitens wurde der Referenzzinssatz angehoben, wodurch auch die Mieten steigen. Potenzielle Eigentümer, die sich einen Kauf prinzipiell leisten können, die aber bisher noch zur Miete gewohnt haben, dürften sich 2024 eher wieder nach einem Kaufobjekt umsehen.

Was Immobilienverkäufer jetzt beachten sollten

Ein Immobilienverkauf ist mittlerweile kein Selbstläufer mehr. Ein herausforderndes Zinsumfeld und die Abkühlung der Preisdynamik haben dazu geführt, dass Verkäufer im Vergleich zu noch vor zwei Jahren einen Mehraufwand leisten müssen, um ihre Immobilie erfolgreich an den Mann zu bringen. Da zudem nicht alle Regionen gleich von diesen

Entwicklungen betroffen waren, hat die genaue Kenntnis des lokalen Markts noch mehr an Stellenwert gewonnen.

Ein Immobilienmakler kann diesen Mehraufwand abfedern, indem er die Bewertung, Dokumentation und Vermarktung der Immobilie für Sie übernimmt. Ausserdem verhandelt ein Makler in Ihrem Namen mit den Kaufinteressenten, um den bestmöglichen Verkaufspreis herauszuholen.

Bei Neho bekommen Eigentümer eine umfassende Maklerdienstleistung zu einem fairen Festpreis von 12’000 Franken. Es ist kein Zufall, dass Neho sich als Marktführer etabliert hat, sowohl was die Anzahl der Verkäufe als auch was die Kundenzufriedenheit angeht – mit mehr als 5700 überzeugten Verkäufern und einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6/5 Sternen auf Trustpilot.

Mikel Halilaj Lokaler Makler im Kanton Aargau

mikel.halilaj@neho.ch

056 588 04 00 neho.ch

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Fotos: Neho
Mikel Halilaj, verantwortlicher Makler im Kanton Aargau beim Immobilienmakler Neho.

können sich Schmutz und Bakterien nicht einnisten. Zudem sind Keramikplatten vollständig geruchlos. Ein Plattenboden ist langlebig, nahezu unverwüstlich und kann sich auch nicht nachträglich verformen. Er ist leicht zu reinigen und sieht immer aus, wie neu verlegt.

Die Auswahl an keramischen Platten ist, was sowohl Farben als auch Formate betrifft, enorm: vom Standardformat bis zu grossen Platten im Format 60 cm breit und bis zu 180 cm lang. Es gibt Platten, die aussehen, als seien sie aus Metall, Holz oder Naturstein, dennoch bestehen sie vollständig aus Keramik. Laufend kommen neue Farben, Muster und Oberflächen auf den Markt, die somit einen vielseitigen architektonischen Spielraum abdecken. Auch bei den beliebten Glasmosaiken sind der Kreativität bei Farbverläufen, Dekors und Bildern keine Grenzen gesetzt. Wer die Wahl hat, hat die Qual.

Grün-weisser Rhythmus für einen erfrischenden Boden.

Messe AMA Aarau

20. – 24. März

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Foto: Bisazza

Küche mit extra Bewegungsfreiheit

Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit möchten gerne selbständig wohnen. Wenn bei der Planung einer barrierefreien Küche bestimmte Details beachtet werden, vereinfacht sich der Alltag von gehbehinderten Menschen enorm.

Um Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit das selbständige Arbeiten in der Küche zu ermöglichen, bieten spezialisierte Küchenhersteller barrierefreie und behindertengerechte Küchen an. Küchenbauer, die Erfahrungen mit der Planung und dem Bau von barrierefreien Küchen besitzen, erkennen die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern, körperlich eingeschränkten Seniorinnen und Senioren oder Personen mit anderen Behinderungen. Sie beachten, dass die konstruktiven Anpassungen auf die Behinderung und die individuellen

Wünsche der späteren Benutzerin bzw. des Benutzers abgestimmt werden müssen. Dies setzt voraus, dass gründliche Vorabklärungen bei der Planung erfolgen. Allenfalls lohnt es sich, den Rat des jeweiligen Ergotherapeuten einzuholen. Im Falle einer Krankheit wird empfohlen, den weiteren Verlauf miteinzubeziehen.

Entscheidend bei der Küchenplanung ist der Grad der Gehbehinderung. Ist eine Person fähig, sich für einen kürzeren oder längeren Augenblick aus dem Rollstuhl zu erheben, so sind stabile und gut erreichbare Haltegriffe rund um den Arbeitsbereich

Eine barrierefreie Küche ermöglicht ein selbständiges Wohnen.

Der Zugang und die Sicherheit müssen besonders beachtet werden.

Foto: stock.adobe.com/Andrey Popov

notwendig. Ausserdem ist darauf zu achten, dass möglichst viele Arbeiten einhändig verrichtet werden können.

Merkmale einer barrierefreien Küche Beim Thema barrierefreie Küche stehen die besonderen und individuellen Anforderungen an die Ergonomie der Küchenmöbel im Vordergrund: eine sinnvolle Anordnung der Küchenmöbel und ein optimaler Aktionsradius. Es müssen alle Küchengeräte, Küchenmöbel und Einrichtungsgegenstände für jeden Menschen ohne fremde Hilfe nutzbar sein, unabhängig von seiner Bewegungsfreiheit.

Unerlässlich für eine barrierefreie Küche sind:

• eine unterfahrbare Arbeitsplatte;

• ein unterfahrbares Kochfeld, das sich bei manchen Modellen auch in der Höhe verstellen lässt;

• höhenverstellbare Küchenmöbel und Anpassung an die individuelle Arbeitshöhe;

• eine rollstuhlgerechte Küchenspüle;

• eine erweiterte Arbeitsplatte mittels ausziehbarer Platte;

• steuerbare Küchengeräte über eine App oder Fernbedienung.

Bewegungsfreiheit

Foto: stock.adobe.com/auremar

Der Aktionsradius ist ein wichtiges Thema bei der Planung einer barrierefreien Küche. Dafür muss eine ausreichende Manövrierfläche für den Rollstuhl geplant werden und eine sinnvolle Anordnung der Küchenelemente. Für ein hindernisfreies Rangieren sollte die Bewegungsfläche rund 1,7 x 1,4 Meter betragen. Eine U-Küche oder eine Winkelküche eignen sich gut, denn diese Küchenformen erlauben eine Anordnung von Herd, Arbeitsplatte und Spüle übers Eck, was einen Arbeitsfluss ohne unnötiges Manövrieren des Rollstuhls ermöglicht.

Wichtig: die sorgfältige Planung einer barrierefreien Küche.

Das Transportieren von gefüllten Töpfen und heissen Pfannen ist oft schwierig und gefährlich. Deshalb muss die Küchenabdeckung hitzebeständig und kratzfest sein, damit man die Pfannen direkt vom Kochfeld zum Ausguss schieben kann. Wählt man eine Küche mit einer Insel, sollte man unbedingt darauf achten, dass sich Herd und Spüle oder Ausguss in der gleichen Kombination befinden und nicht zu weit auseinanderliegen.

Unterfahrbare Arbeitsfläche

Zentral ist zudem die Planung der Arbeitsfläche. Diese sollte unterfahrbar und wenn möglich höhenverstellbar sein. Bei fest montierten Arbeitsflächen wird eine genaue Anpassung an die Körpergrösse des Kunden respektive an die Sitzhöhe im Rollstuhl erforderlich. Der unterfahrbare Bereich sollte nicht zu gross geplant werden und nach Möglichkeit zusammenhängend sein.

Unterfahrbar müssen insbesondere das Spülbecken, der Herd und der Rüstbereich sein. Bei einer optimalen Anordnung reicht ein Freiraum von drei Küchenelementen in der Regel aus. Am geringsten ist der Platzverlust, wenn dieser Freiraum übers Eck läuft. Wenn

keine Unterfahrbarkeit möglich ist, so wird eine Sockelhöhe von 30 cm empfohlen, damit die Rollstuhl-Fussrasten unterfahren können. Zur weiteren Optimierung können die Sockel zurückversetzt montiert werden.

Als Kompensation für den verlorenen Stauraum bieten sich Rollkorpusse an, die sich je nach Bedarf verschieben lassen. Die Arbeitsfläche lässt sich durch ausziehbare Tablare gezielt vergrössern.

Sorgfältige Planung beim Spülbecken Bei der Unterfahrbarkeit des Spülbeckens müssen wichtige Details beachtet werden, weil durch Verbrühungen eine Verletzungsgefahr besteht. Deshalb sollte das Spülbecken mit einem parallel zur Wand verlaufenden oder einem Unterputz-Siphon ausgestattet werden. Das Becken sollte nicht zu tief sein, damit es beim Unterfahren nicht zum Hindernis wird, sondern aus der sitzenden Position praktisch zu bedienen ist. Ist das Spülbecken zur Arbeitsfläche hin abgeschrägt, können schwerere Behältnisse schnell herausgehoben und leicht geschoben werden. Einhand-Mischbatterien ermöglichen eine einfache Bedienung, wenn sich die Person gleichzeitig am Halte-

griff abstützen muss. Herausziehbare Brausen erleichtern das Spülen.

Die passende Höhe

Bei den Unterbauten sollten anstelle von herkömmlichen Schranktüren Rollos oder Falttüren eingesetzt werden. Gut geeignet sind auch Vollauszüge, da diese einen Überblick ermöglichen. Ideal ist, wenn man die Oberbauten in der Höhe verstellen kann. Moderne Ober- und Hängeschränke lassen sich automatisch auf Körperhöhe absenken, einige Modelle können sogar nach vorne gesenkt und leicht gekippt werden, um vom Rollstuhl aus einen besseren Zugriff zu gewährleisten. Einige Hersteller bieten komplett höhenverstellbare Küchenzeilen an. Wem dafür die Kosten zu hoch sind, kann sich als Alternative für herausklappbare Körbe entscheiden. Ansonsten können die Oberschränke mit einem geringeren Höhenabstand zur Arbeitsfläche montiert und zur besseren Übersicht mit Glastablaren versehen werden.

Zentral ist die richtige Einbauhöhe der Küchengeräte.. Bei Backöfen mit Klapptüren

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sollte sich die offene Klappe gut über der Kniehöhe befinden, um die Unterfahrbarkeit zu gewährleisten und die Verbrennungsgefahr zu minimieren. Bei tiefen oder höher eingebauten Öfen kann ein Vollauszug oder eine seitlich öffnende Tür sinnvoll sein. In diesem Fall sollte unter dem Ofen oder in unmittelbarer Nähe jedoch eine hitzebeständige Abstellfläche eingeplant werden. Als zusätzliche Arbeitsfläche oder Abstellbereich für heisse Bleche oder Töpfe gibt es häufig eine ausziehbare Platte unter dem Herd auf Sitzhöhe. Kühl- und Gefrierschrank sollten unterhalb der Kopfhöhe mit Schubladen ausgestattet sein, um einen besseren Zugriff zu ermöglichen. Beim Ge-

schirrspüler bietet sich unter Umständen eine mittlere Einbauhöhe an. Wird er tief eingebaut, so sollte er von der Seite her bedienbar sein.

Kochherd und weitere Details

Bei den Kochfeldern stellt sich weniger die Frage nach der idealen Höhe als nach der idealen Anordnung. Da es aus sitzender Position schwierig ist, in die hinteren Töpfe zu schauen, können nebeneinanderliegende Kochfelder Sinn machen. Aufgrund der Verbrennungsgefahr eignen sich Induktionsherde, weil sie ein hohes Mass an Sicherheit bieten. Eine leicht erhöhte Metallumrahmung kann beim einhändigen Rühren als

Foto: stock.adobe.com/auremar

Art Anschlag fungieren. Dunstabzugshauben und alle anderen Küchengeräte können heutzutage via App auf dem Smartphone oder per Fernbedienung gesteuert werden. Bei der Küchenplanung gilt es, die Details im Auge zu behalten. So sollten Schubladen- und Türgriffe gut greifbar, dabei aber ergonomisch geformt sein, um ein Hängenbleiben zu vermeiden. Die Steckdosen sollten sicher und für gute Erreichbarkeit nicht in einer Raumecke oder auf einer unpraktischen Höhe platziert sein. Die Arbeitsplatzbeleuchtung soll blendfrei sein.

Nicht nur eine Frage des Geldes Eine barrierefreie Küche muss nicht teuer sein, aber kann je nach Wünschen und Bedürfnisse sehr wohl luxuriös gebaut werden. In welchem Preissegment sich die Küche bewegt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So in erster Linie von der Art der Beeinträchtigung, von allfälligen Förderbeiträgen sowie von der eigenen finanziellen Lage. Lebt eine Person von Geburt an mit einer Gehbehinderung, sind die notwendigen Anpassungen oft weniger umfassend als bei jemandem, der sich nach einem Unfall von einem Tag auf den anderen mit einer komplett veränderten Lebenssituation konfrontiert sieht. Anstelle einer kompletten Neuanschaffung ist es manchmal möglich, die vorhandene Küche barrierefrei umrüsten zu lassen.

Küchengeräte müssen für jeden Menschen ohne fremde Hilfe nutzbar sein.

Badewanne sanieren oder auffrischen

Wenn die Bade- oder Duschwanne und das Lavabo in die Jahre gekommen sind und deutliche Verbrauchsspuren sichtbar sind, muss nicht unbedingt gleich das ganze Bad renoviert werden. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass eine partielle Sanierung sinnvoller und deutlich kostengünstiger ist.

Eine Bade- oder Duschwanne hat laut Lebensdauertabelle des HEV Schweiz und des Mieterverbandes eine Lebensdauer zwischen 25 und 35 Jahren. Eine Rolle spielt dabei, woraus die Wanne besteht. Eine Badewanne aus Acryl ist weniger robust als eine emaillierte Stahlwanne. Während dieser langen Lebensdauer können Gebrauchsspuren sichtbar werden, die unschön sind und vielleicht sogar mit der Zeit nerven. Am Ablauf sind Rostflecken sichtbar. Wannenboden und -wände zeigen graue Schlei-

Rostflecken deuten auf eine Beschädigung des Emailleüberzuges hin.

er, die durch Abnutzung oder falsche Putzschwämme oder -mittel entstehen können.

Sanierung erwägen lohnt sich

Wenn Bade-, Duschwanne oder Lavabo unansehnlich geworden, aber sonst noch intakt sind, ist es lohnenswert, eine Auffrischung dieser Anlagen in Betracht zu ziehen. Seit längerem kommen Sanierungstechniken zum Einsatz, die sich bewährt haben. Es ist jedoch ratsam, für die Sanierung von Wannen und Spülbecken eine Fachfirma zu beauftragen, die über die dafür notwendige Erfahrung verfügt. Zusätzlich zu einem Angebot kann man sich mehrere Referenzadressen einholen und sich über die ausgeführten Arbeiten orientieren. Wenn erwünscht, ist es möglich, eine sanierte Badewanne zu begutachten und sich zu erkundigen, wie die Arbeiten vonstatten gingen und ob sich der neue Überzug bewährt. Seriöse Firmen bieten eine fünfjährige Garantie an.

Die Wanne austauschen

In den meisten Badezimmern steht die Badewanne in einer Ecke und ist mit zwei

Seitenwänden des Raumes verbunden. Für die Zimmerwand wurden meist die gleichen Plättli verwendet wie an der Aussenwand der Wanne. Heute ist es möglich, dass die Fachleute eine schadhafte Wanne innerhalb kurzer Zeit auszutauschen und durch eine passende neue ersetzen. Wichtig ist dabei, dass die Wannenschürze und der anschliessende Plattenbelag keinen Schaden davontragen. Solche Wanneneinsätze bestehen meist aus Sanitäracryl mit einer Garantie von bis zu zehn Jahren. Bei einem Austausch entsteht kaum Staub und Dreck. Diese Sanierungsvariante ist mit deutlich geringeren Kosten verbunden, als eine Gesamtsanierung des Badezimmers. Damit eine solche Sanierung gelingt, muss man den neuen Wanneneinsatz während mindestens zwölf Stunden unbenutzt lassen. So erhalten die einzelnen Komponenten wie Fugenkitt und Hartschaum genügend Zeit zum Aushärten.

Neuer Überzug

Sind die Schäden der Wannenoberfläche klein, beispielsweise wenn es sich um Abplatzungen oder Kratzer im Emaillebelag

handelt, macht es durchaus Sinn, eine punktuelle Reparatur oder eine komplette Neubeschichtung in Erwägung zu ziehen. Es gibt Fachfirmen, die solche Ausbesserungen und Beschichtungen anbieten. Seriöse Firmen geben für die Ausführung solcher Arbeiten ebenfalls mindestens fünf Jahre Garantie.

Die Sanierungszeiten sind ebenfalls kurz. Im Normalfall sind die Arbeiten eines solchen Beschichtungsverfahrens innerhalb eines Tages abgeschlossen. Nach 24 Stunden steht die Wanne wieder zur Verfügung. Andere Anbieter rechnen bei einer Neubeschichtung der Wanne mit einer etwas längeren Wartezeit. Da die neu aufgetragene Lackschicht etwas mehr Zeit braucht, um richtig auszuhärten, raten sie, mit der Nutzung der sanierten Wanne mindestens fünf Tage zu warten. Die Sanierungsverfahren sind unterschiedlich und verständlicherweise wollen die Anbieter dazu keine Details preisgeben.

Acrylwannen lassen sich unter Umständen nachpolieren, bis sie wieder glänzen wie neu.

Achtung Asbest

Bis 1990 wurden in der Schweiz diverse asbesthaltige Baumaterialien wie PVC-Beläge, Plättli- und Bitumenkleber, Leitungsisolationen, Elektrotableaus usw. verwendet und verbaut. Besteht der Verdacht, dass gesundheitsgefährdende Stoffe wie Asbest

Die neu eingesetzte Wanne macht nun wieder einen glänzenden Eindruck.

oder polychlorierte Biphenyle (PCB), beispielsweise bei der Sanierung eines Badezimmers auftreten können, sind Unternehmer gesetzlich verpflichtet, die Bauherrschaften darauf aufmerksam zu machen, dass sie ermitteln und abklären müssen, ob schadstoffhaltige Materialien vorhanden sind (832.311.141 Verordnung über die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Bauarbeiten). Dafür müssen die Unternehmer vor Ort Proben nehmen und durch Spezialisten analysieren lassen.

Sollte Asbest vorhanden sein, ist die Bauherrschaft verpflichtet, eine fachgerechte Entfernung und Entsorgung zu veranlassen. Es ist deshalb sinnvoll, die Sanierung einer Badewanne oder eines Badezimmers ins Auge zu fassen, bei der die bestehenden Plattenbeläge unangetastet bleiben. Die Kosten, die dadurch entstehen, sind nicht herausgeworfenes Geld, sondern eine lebenserhaltende Investition, die einer tödlichen Krankheit vorbeugt und zu einer Wertvermehrung des Gebäudes führt.

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Die Badewanne ist in die Jahre gekommen und unansehnlich geworden.
Fotos: Bawa AG

Die Fälle von Legionärskrankheit nehmen zu

In der Schweiz nehmen die Fälle der Legionärskrankheit seit dem Jahr 2000 stetig zu. Nun liegen die Zahlen für das Jahr 2023 vor. Augenfällig ist, dass der Kanton Tessin und ältere Männer am stärksten betroffen sind.

In der Schweiz ist die Legionärskrankheit seit 1988 meldepflichtig. Seit 1996 nimmt die Zahl solcher Krankheitsfälle stetig zu. In den Jahren 2021 und 2022 wurde die bisher höchste Melderate der Legionärskrankheit registriert. Insgesamt erhielt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 2022 rund 600 als wahrscheinlich geltende und sichere Fallmeldungen. Personen also, bei denen eine Lungenentzündung diagnostiziert wurde und ein Nachweis von Legionellen vorlag. Die Melderate betrug 6,9 Fälle pro 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein. Im Vergleich mit dem übrigen Europa kommen in der Schweiz deutlich mehr Fälle vor. Weshalb die Fälle zunehmen, ist bisher ungeklärt und hängt wohl von vielen verschiedenen Faktoren ab, die sich je nach Alter, Gegend und Geschlecht anders auswirken.

Tessin an der Spitze

Im Jahr 2020 gingen die gemeldeten Fälle leicht zurück. Das ist vermutlich auf die

Hygienemassnahmen zurückzuführen, die während der Coronapandemie zum Tragen kamen. Seit diese Vorschriften gelockert oder gestrichen wurden, nehmen die Fälle wieder zu.

Seit Beginn der Überwachung zeigt sich, dass ältere Personen männlichen Geschlechts besonders häufig von der Legionärskrankheit betroffen sind. 2022 waren 71 Prozent der Fälle Männer. Im Alter zwischen 60 und 64 Jahren waren dies im Jahr 2022 74, im Jahr 2023 81 Personen. Die Altersgruppe zwischen 70 und 74 Jahren weist die höchsten Fallzahlen auf. Da waren es im Jahr 2022 81, und im Jahr 2023 83 Personen. Bei Personen unter 60 Jahren treten nur selten Fälle auf, beispielsweise wenn diese geschwächt bzw. krank sind oder stark rauchen. In den Sommermonaten 2022 trat die Legionellose zudem wie in anderen Jahren häufiger auf als in den kälteren Jahreszeiten. Zudem gab es im Jahr 2022 grosse Unterschiede bei den kantonalen Melderaten. Im Tessin wurden über 20 Fälle pro 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner registriert, gefolgt vom Kanton

Jura mit etwa 15 Fällen. Im Kanton Aargau wurden 2022 56 und im Jahr 2023 45 Fälle gemeldet und bestätigt. Das entspricht einer Häufigkeit von 7,87 pro 100’000 Einwohner im Jahr 2022 und 6,33 ein Jahr darauf.

Was sind Legionellen?

Legionellen sind Bakterien, die überall in der Umwelt vorkommen. Sie sind bis zu einem Tausendstel Millimeter lang und leben vorwiegend im Wasser. Flüsse und Seen sind die natürlichen Lebensräume der Bakterien. Sie können sich jedoch auch in künstlichen Wassersystemen und Hausinstallationen ausbreiten. Dazu gehören Wasserleitungen, Klimaanlagen, Schwimmbäder, Befeuchtungsanlagen, Zimmerbrunnen, Abwässer und ähnliche Anlagen.

Die Legionellen leben in einem sogenannten Biofilm, einer dünnen Schleimschicht, die durch eine vielfältige Bakterienflora auf feuchten Oberflächen entsteht. Dieser Biofilm und Ablagerungen wie beispielsweise Sedimente in Warmwasserbehältern bieten den Legionellen eine optimale Lebens-

Ruth Bürgler, Redaktorin
Legionellen unterscheiden sich durch die milchig-graue Farbe gut von anderen farbigen Bakterien.

grundlage. Bei Temperaturen zwischen 25 und 45 °C vermehren sie sich rasant. Ab 50 °C können sie nicht mehr gedeihen, ab 60 °C sterben sie relativ rasch ab. Kritisch wird die Lage, wenn sich die Legionellen in Warm- und Kaltwasserleitungen über einen längeren Zeitraum hinweg stark vermehren können. Das ist der Fall, wenn beispielsweise Duschen nur selten oder seit langem nicht in Betrieb waren. Ein Befall kann überall dort auftreten, wo Wasser im Spiel ist und feinste Wassertröpfchen versprüht werden.

Einatmen ist gefährlich

Für gesunde Menschen stellen Legionellen kaum ein Krankheitsrisiko dar. Bei geschwächten oder älteren Menschen kann eine Infektion jedoch schwere Lungenentzündungen auslösen, wenn sie die Legionellen über feinste kontaminierte Wassertröpfchen, sogenannte Aerosole, einatmen und diese in die Lunge gelangen. Eine Legionellose kann zwar behandelt werden, in einem von zehn Fällen nimmt die Krank

zum Ausbruch der Krankheit beträgt in der Regel zwei bis zehn Tage. Nicht alle Ansteckungen führen zu einer Lungenentzündung. Leichtere Formen lösen Fieber (39 bis 41 °C), Kopf- und Muskelschmerzen, Reizhusten, Brustschmerzen und andere grippeähnliche Symptome aus, die nach zwei bis fünf Tagen wieder abklingen.

Wie kam es zu diesem Namen?

Ihren Namen Legionella pneumophila verdanken die Bakterien einer Epidemie, die 1976 bei einer Zusammenkunft von Kriegsveteranen in Philadelphia auftrat. Rund 200 Teilnehmer des Treffens erkrankten an Lungenentzündung. 29 Personen starben

an der Infektion. Die Ursache der Epidemie lag in der Klimaanlage des Hotels, in der die Veteranen untergekommen waren. Sie war mit Bakterien verseucht. Der eigentliche Erreger der Krankheit wurde jedoch erst ein halbes Jahr nach dem Treffen identifiziert. Die Krankheit heisst deshalb Legionellose oder Legionärskrankheit.

Vorbeugen ist der beste Schutz

Um zu verhindern, dass sich Legionellen in sanitären Installationen vermehren, muss man darauf achten, dass in der ganzen Aufbereitungsanlage des Warmwassers eine

Fortsetzung

Wassertemperatur von mindestens 60 °C während wenigstens einer Stunde pro Tag sichergestellt ist. An den Zapfstellen muss konstant eine Temperatur von mindestens 50 °C herrschen. Im Bereich des kalten Wassers sollte die Temperatur unter 20 °C bleiben. Wichtig ist zudem, die Temperatur des Warmwassers regelmässig, mindestens alle zwei Monate zu kontrollieren. Aus diesen Gründen wird heute darauf verzichtet, in öffentlichen Gebäuden Duschanlagen einzurichten, bei denen die Warmwassertemperatur fest eingestellt ist. Bei der Sanierung oder Erneuerung von Wasser-

systemen in Gebäulichkeiten muss man tote Leitungen unbedingt vermeiden.

Für das Betreiben von Anlagen (Klimaanlagen, Sprudelbäder, Luftbefeuchter usw.) gelten die Empfehlungen der Fachverbände oder der Hersteller. Dazu gehören ein regelmässiger Wasseraustausch, das Einhalten der empfohlenen Temperaturen und häufiges Reinigen, um Verkalkungen und das Entstehen eines Biofilms zu vermeiden. So haben die Bakterien keine Lebensgrundlage und können sich nicht einnisten und vermehren. Die Verantwortung für Anlagen und Gerä-

Foto: stock.adobe.com/Pictures4you

te liegt bei den Betreibern. Sie haben geeignete Wartungen durchzuführen und dafür zu sorgen, dass Anlagen und Geräte kein Risiko für eine Legionellen-Infektion darstellen.

Verdacht auf Legionellen

Besteht ein konkreter Verdacht auf eine Verunreinigung eines Wassersystems durch Legionellen, zum Beispiel wenn ein Hausbewohner erkrankt ist, so werden der Kantonsarzt und das kantonale Laboratorium eine Untersuchung mit Entnahme von Wasserproben einleiten. Beim Nachweis von Legionellen ist der Hausbesitzer verpflichtet, das Warmwasser-System mit geeigneten Massnahmen von den Legionellen zu befreien.

Wer sein Warmwasser auf Legionellen überprüfen möchte, wendet sich am besten an ein Privatlabor, das für den Nachweis von Legionellen in Wasserproben akkreditiert ist. Diese Labors geben die nötigen Informationen über die Probenahme, den Analysenverlauf und die Kosten.

Ein Verzeichnis solcher Firmen ist bei der Bundesverwaltung unter www.sas.admin.ch > akkreditierte Stellen > Suchbegriff: Legionellen zu finden.

Weitere Informationen www.admin.ch > Legionellose

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Selten benutzte Duschen können ein Legionellenrisiko darstellen.

Einfache Sanierung von Wannen

Die Firma Bawa in Riehen wurde 1976 gegründet und ist spezialisiert auf Reparaturen, das Einsetzen von Wannen und den Einbau von Badewannentüren. Seit 2007 wird Bawa von Markus Müller in zweiter Generation weitergeführt.

Reparaturen

Kommt es im Alltag zu Absplitterungen in der Badewanne, zum Beispiel durch das Hineinfallen von Gegenständen, werden diese von Markus Müller sorgfältig repariert, so dass die Reparatur fast unsichtbar ist.

Einsatzwannen

«Kratzer entstehen in der Regel durch falsches Putzen», sagt Markus Müller. Oft werden Badewannen falsch gepflegt. Es kommen Scheuermittel und kratzige Schwämme oder Bürsten zum Einsatz. Diese haben bei der Badewannenpflege nichts zu suchen.

Vorher – nachher: Einsatzwannen ersetzen die Gesamtsanierung eines Badezimmers.

Auch Mikrofasertücher oder Schwämme, die als nicht scheuernd deklariert sind, eignen sich nicht zum Putzen einer Badewanne, da sie mit der Zeit Spuren hinterlassen und die Oberfläche zerkratzen oder matt machen. Am besten zum Putzen Baumwolllappen und Flüssigseife verwenden sowie hin und wieder etwas Entkalker. Nach dem Putzen die Oberfläche kalt abspülen und dann gut trocknen, damit keine Kalkflecken entstehen. Eine zerkratzte Oberfläche kann nicht re-

Achtung, fertig, Frühling!

Frühling ist für Hobbygärtner wohl die schönste Jahreszeit.

Spätestens im März fällt der langersehnte Startschuss in die Gartensaison: Endlich darf wieder nach Herzenslust ausgesät, eingepflanzt und umgetopft werden. Auch bei Gartenmöbeln, Grill und Werkzeugen lohnt sich jetzt eine Bestandsaufnahme. Für Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner ist der Frühling

wohl die schönste Jahreszeit. Bevor sie sich ans Werk machen, sollten sie sich einen Überblick verschaffen: Welche Pflanzen müssen zurückgeschnitten, umgetopft oder ganz ersetzt werden? Wie viel Platz steht neuen oder einjährigen Pflanzen zur Verfügung? Wie sieht der jeweilige Standort aus: sonnig, halbschattig

Foto: zvg

pariert oder aufpoliert werden. In solchen Fällen bietet Bawa Einsatzwannen aus Acryl an. Im Lager in Riehen hat Bawa diverse Badewannenmodelle, so dass in der Regel eine schnelle Lieferung und Montage möglich sind. Beim Einbau einer neuen Badewanne entstehen keine Schäden an den Badezimmerfliesen.

Badewannentüren

Markus Müller baut zudem Türen in bestehende Badewannen ein. Dies

Foto: Bawa

ermöglicht den barrierefreien Einstieg in die Wanne und erleichtert Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung den Alltag. Diese Lösung eignet sich auch für die Hundepflege. Der Einbau dauert etwa vier Stunden. Am nächsten Tag ist die Wanne wieder nutzbar. Die Türe ist garantiert wasserdicht und leicht zu öffnen.

Bawa AG

Baselstrasse 12

4125 Riehen

Tel. 061 641 10 90

5000 Aarau

Tel. 062 822 02 51 info@bawaag.ch

www.bawaag.ch

oder schattig? Welche Werkzeuge und Geräte sind allenfalls zu reparieren oder zu ersetzen?

Das richtige Timing

Mit der Aussaat kann man im Frühjahr zeitig beginnen. Frostempfindliche Pflanzen zieht man aber am besten drinnen in Aufzuchtschalen auf. Anderes wie Petersilie, Schnittlauch oder Wurzelgemüse darf direkt ins Beet oder in den Topf. Auch die ersten Jungpflanzen darf man im März bereits draussen platzieren. Wichtig ist, sich bei Saatgut und vorgezogenen Pflanzen nach den Herstellerangaben und den empfohlenen Aussentemperaturen zu richten. So kann nicht viel schiefgehen.

Essplatz oder Hängematte?

Ein gemütlicher Sitzplatz im Garten- oder Balkonparadies ist ein Muss. Zum Saisonstart sollten des-

halb auch Gartenmöbel, Grill und Boden in Augenschein genommen werden: Was ist aufzufrischen, was zu ersetzen? Braucht der Sitzplatz ein neues Konzept? Den Aussenraum auf alle Fälle so gestalten, dass er den eigenen Bedürfnissen entspricht: Die einen feiern gerne Grillpartys, die anderen nutzen den Sitzplatz vorwiegend zum Lesen oder Sünnelen.

Für jede Variante ist bei Bauhaus in der Nähe das richtige Equipment zu finden. Einfach vorbeigehen und sich inspirieren und beraten lassen!

BAUHAUS

Fachcenter Oftringen

Spitalweidstrasse 1

4665 Oftringen

Tel. 058 400 34 00 info.nl734@bauhaus.ch

www.bauhaus.ch

Der

Entkalkungsanlage ein Jahr lang testen

Diese Entkalkungsanlage auf Salzbasis sorgt für weiches Wasser im Haus.

Rund 70 Prozent der Schweizer Haushalte werden mit hartem bis sehr hartem Wasser versorgt. Viele Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer überlegen deshalb seit langem, wie sie ihr Kalkproblem am besten lösen können. Mit dem neuen «Kauf auf Probe» von Atlis können sie eine Entkalkungsanlage günstig ausprobieren und sich selbst eine Meinung bilden.

Die Vorzüge weichen Wassers Während der Testphase kann man ohne Zeitdruck selbst feststellen, welche Vorzüge weiches Wasser wirklich hat. Gleichzeitig kann man vermeiden, dass man quasi «die Katze im Sack kauft» und viel Geld ausgeben muss. Beim Kauf auf Probe bezahlt man nur die Montagekosten und hat ein ganzes Jahr Zeit, um die Eigenschaften des weichen Wassers kennenzulernen und eine fundierte Entscheidung zu treffen. Der Kauf-

betrag wird erst nach der Entscheidung in Rechnung gestellt. Bei Unzufriedenheit wird die Anlage kostenfrei durch Atlis wieder ausgebaut und abgeholt.

Mit Salz gegen Kalk

Eine Entkalkungsanlage auf Salzbasis ist nach wie vor die einzige nachgewiesene und bezahlbare Methode, um den vorhandenen Kalk wirksam aus dem Wasser zu entfernen. Mit dem neuen Angebot von Atlis «Kauf auf Probe» kann man die Wirkung günstig und ohne finanzielles Risiko kennenlernen.

Atlis AG

Schlössliweg 4

4500 Solothurn

Tel. 0800 62 82 82 info@kalkmaster.ch

www.kalkmaster.ch

Giardina 2024: facettenreich und lebenswert

Die Giardina läutet den Frühling ein: Vom 13. bis 17. März 2024 inspiriert das europaweit einzigartige Indoor-Gartenereignis erneut mit Ideen für traumhaft schöne und vielseitige Gärten, Terrassen und Balkone und macht Lust auf die Outdoor-Saison.

Ein Fest für die Sinne

Der Garten hat sich zu einem abwechslungsreichen Paradies entwickelt: Er ist ein multifunktionaler Raum, welcher Erholung, Rückzug, Homeoffice und Spielspass vereint. Der Garten wird zum Outdoor-Living-Room, zur Spielwiese und zur Küche mit Nutzgarten. Um sich an die stets ändernden Bedürfnisse anzupassen, müssen Gärten flexibel sein, um den Wohnraum nahtlos zu erweitern. Gleichzeitig sind sie Spiegelbild der Jahreszeiten und sollen diese in all ihren Facetten erlebbar

Schau- und Ideengärten garantieren eine Fülle an Inspirationen.

machen – von den Farben über die Gerüche bis hin zu den Texturen –ein Fest für alle Sinne.

Facettenreiche Aussenbereiche können zufällig entstehen, meist sind sie aber das Resultat einer sorgfältigen und bewussten Planung, sei es im Garten, auf der Terrasse oder dem

Foto: Giardina

Balkon. An der Giardina 2024 zeigen Gartengestaltende wie es ihnen gelingt, solch lebendige und nachhaltige Gärten zu schaffen. Denn die Vorstellung des Gartens als multifunktionales, biodiverses Ökosystem eröffnet die Möglichkeit, unseren Lebensraum lebenswert und im Einklang mit der Natur zu gestalten.

Eine Fülle an Inspiration

Ausstellende wie Winkler Richard Naturgärten, Gartist, Kobel Gartengestaltung, Stobag, Simon Rüegg und der Branchenverband Jardin Suisse zeigen an der Giardina 2024 in originalgrossen Gartenbeispielen auf, wie moderne und nachhaltige Gärten in der Realität aussehen können. Die facettenreichen Schaugärten und Ideengärten garantieren eine Fülle an Inspiration für den eigenen Garten, für die Terrasse und den Balkon.

Tickets zu gewinnen

Die Wohnwirtschaft verlost 3 x 2 Tageseintritte im Wert von 70 Franken. Bitte am 7. März zwischen 13.30 und 13.45 Uhr auf Tel. 056 641 90 83 anrufen und das Stichwort «Giardina» sowie die Mitgliedernummer angeben. Die Eintrittskarten werden den drei ersten Anrufern zugestellt. Mitarbeitende des HEV Aargau sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt.

Giardina 2024 13. bis 17. März 2024

Messe Zürich

www.giardina.ch

Erdbebenversicherung: Vorteile für HEV-Mitglieder

Ein Erdbeben birgt von allen Naturgefahren das grösste Schadenpotenzial. Gefährdet sind nicht nur die bekannten «Hotspots» Wallis, Basel, Graubünden, Zentralschweiz und St. Galler Rheintal, sondern die gesamte Schweiz. Der versicherte Gebäudewert in der Schweiz beläuft sich auf etwa 3000 Mrd. Schweizer Franken. Im Vergleich dazu hält der Schweizerische Pool für Erdbebendeckung, dem aktuell 17 Kantone angehören, für den Ereignisfall 2 Mrd. Franken bereit. Je nach Stärke des Erdbebens wird dieser Betrag aber nicht ausreichen.

Erhebliche Schäden möglich Selbst wenn bei einem Erdbeben ein Gebäude nicht vollständig zerstört wird, sind die Schäden erheblich und können die Finanzen der Eigentümerschaft übersteigen. Schäden am Verputz, Mauerrisse oder

einstürzende Zwischenwände bis hin zu schweren Schäden an der Bausubstanz oder der Statik: Solche Schäden sind mit den bestehenden Versicherungen oft nicht oder nur unzureichend abgesichert. Deshalb sollten Eigentümerschaften eine zusätzliche Erdbebenversicherung abschliessen. Mitglieder des Hauseigentümer-Verbandes profitieren da-

bei von der langjährigen Partnerschaft mit Zurich und erhalten zehn Prozent Rabatt auf ihre Prämie.

Falls die Immobilie infolge eines Erdbebens für eine gewisse Zeit unbenutzbar wird, können private Eigentümer oder Unternehmen zudem Mieten und Geschäftserträge absichern und so die Einnahmen

Vom Waschraum zur Wohlfühloase

Am Morgen muss es schnell gehen: Zähne putzen, Hände waschen und raus aus dem Haus. Abends, nach einem stressigen Tag, ist Ruhe und Abschalten angesagt, zum Beispiel mit einer wohltuenden Dusche oder einem entspannenden Bad. Ein Badezimmer ist der heimliche Drehund Angelpunkt in einem Zuhause

und sollte neben praktischen Ansprüchen auch ästhetische Anforderungen erfüllen. Ist es in die Jahre gekommen, bietet ein Umbau die Gelegenheit, neue Möglichkeiten zu entdecken.

Ob für einen kompletten Umbau oder eine leichte Renovation – mit

neuen Farben und Formen wird das Badezimmer eine moderne Relaxzone. Trifft Hektik auf Ästhetik, bietet Grolimund die perfekte Lösung und ergänzt die Dusche mit Dampf und Kräuterduft oder kombiniert die Badewanne mit einem Sprudelbad. Dank der hauseigenen Ausstellung wird jedes Teil fassbar. Zudem unterstützen 3-D-Visualisierungen die Vorstellungskraft: Passt die Regendusche neben das Lavabo? Hat der Schrank die richtige Grösse?

schützen. Die Erdbebenversicherung greift auch bei Folgeereignissen wie Bränden oder Plünderungen.

Wer eine Offerte der Zurich Versicherung wünscht, sendet ganz einfach eine Kopie der aktuellen Erdbebenpolice an: hev@zurich.ch. Alle weiteren Auskünfte zum Angebot erteilt die Zurich Versicherung, Telefon 0800 80 80 80. Wer bereits Zurich-Kunde ist, kann einfach den persönlichen Berater kontaktieren.

www.zurich.ch/centolanza Foto: zvg

Zurich, Generalagentur Vincenzo Centolanza

Industriestrasse 14 5036 Oberentfelden Tel. 062 836 52 52 aargau@zurich.ch

Die hauseigene Sanitärabteilung sorgt für eine reibungslose Installation. Mit Erfahrung, Kreativität und Fachwissen verwandelt Grolimund eine alte Nasszelle in ein modernes Badeparadies.

www.groli.ch Foto: Grolimund

Das Gebäudetechnik-Team weiss, wie man Raum clever nutzt und Wünsche verwirklicht. Nach der Beratung bleibt das Team auch während der Umsetzung am Ball. Die Planerinnen und Planer übernehmen die gesamte Bauleitung und bieten verschiedene Handwerker auf – vom Elektriker bis zum Maler.

Ein Waschraum ist nicht nur ein Ort, an dem wir uns reinigen und pflegen. Es ist auch ein Ort, an dem wir neue Energie tanken können. Ein modernes und funktionales Badezimmer kann dabei helfen, den Alltag entspannter zu gestalten. Grolimund verwandelt jede Nasszelle einfach und stressfrei in einen Ort für Entspannung.

Grolimund AG

Luzernerstrasse 3 5630 Muri

Erdbeben können auch in der Schweiz massive Schäden an Gebäuden verursachen.
Am besten lässt man sich in der hauseigenen Ausstellung von Grolimund inspirieren.

Kalkschutz jetzt mit 25 Jahren Garantie

und auch anfühlt, obwohl Kalzium und Magnesium darin voll erhalten bleiben. Wie ist das möglich? Unbehandeltes Kalzium bindet Inhaltsstoffe wie Seifen oder auch Geschmacksstoffe. Vulcan entzieht dem Kalzium diese Eigenschaft. Daher fühlt sich das Wasser weicher an und es wird weniger Waschmittel und Seife benötigt. Coiffeure nutzen diesen Effekt, da weniger Shampoo fürs Aufschäumen benötigt wird.

gen trotz starker Kalkverkrustungen und Rostbefall. Vulcan-Geräte sind sehr einfach auch selbst zu installieren. Vor der Montage kann das EWS-Team eine Zeichnung angefertigen, so dass die Installation perfekt sitzt. In allen Fällen steht der sympathische Service eines Schweizer KMU der Kundschaft mit Rat und Tat zur Seite.

Eigenschaften weichen Wassers Ein wesentlicher Vorteil von Vulcan ist, dass so behandeltes Wasser sich wie weiches Wasser verhält

Die meisten kennen das Problem. Kalk im Leitungssystem, im Haushalt und in den Heizanlagen ist ein hartnäckiges Übel, das uns ständig begleitet. Hier bietet die Kalkschutz-Technologie von Vulcan eine zukunftsorientierte Lösung. Das Wasser bleibt unverändert in seiner Zusammensetzung und birgt daher keinerlei Risiken für die Gesundheit. Vielmehr bleiben Kalzium und Magnesium im Wasser enthalten. Vulcan-Geräte haben eine Lebensdauer von über 25 Jahren und benötigen keinerlei Wartung.

Vulcan findet überall Einsatz Vulcan wird seit über 40 Jahren erfolgreich in privaten Liegenschaften eingesetzt. Allein in der Schweiz sind so über 30’000 Installationen entstanden. Besonders die Eigentümer älterer Gebäude wissen die sanierenden Eigenschaften zu schätzen und vermeiden mit Vulcan aufwendige Rohrsanierun-

Testphase vor dem Erwerb Alle Vulcan-Geräte können kostenlos während sechs Wochen (MFH drei Monaten) getestet werden.

EWS Wüst AG

Lindenmattstrasse 9

5616 Meisterschwanden (AG) Tel. 044 559 06 27 info@ews-wassertechnik.ch

www.ews-wassertechnik.ch

Preisanstieg wegen Angebotsdefizit möglich

Die Heizölpreise sind seit Anfang Februar 2024 wieder deutlich angestiegen und zwar um etwa zehn Franken per hundert Liter. Auch wenn es zwischendurch tagsüber leichte Abwärtskorrekturen gab, ist in den kommenden Wochen dennoch keine Trendwende in Sicht.

Von vielen Faktoren abhängig

Zurzeit liegt der Fokus der Marktteilnehmer weiterhin auf den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten. Auch die USA mischen sich immer mehr in die Angelegenheiten im Nahen Osten ein, was dazu führt, dass die Heizölpreise an den internationalen Ölbörsen weiterhin eher anzusteigen. Für das Jahr 2024 rechnet die EIA (Energy Information Administration) mit einem Angebotsdefizit. Die Versorgungslage in diesem Jahr wird von der Produktionspolitik der Opec-Staaten sowie

Die Heizölpreise sind seit Anfang Februar wieder deutlich angestiegen.

von der Zinspolitik der Zentralbanken und der damit verbundenen wirtschaftlichen Entwicklung abhängen.

Tankrevision ist Pflicht Für alle Besitzer einer fossilen Ölheizung ist vom Kanton vorge-

schrieben, dass sie alle zehn Jahre den Heizöltank von einer zugelassenen Fachfirma kontrollieren lassen müssen. In den meisten Fällen genügt dafür eine einfache Sichtkontrolle des Tanks. Dies ist eine sehr einfache – wie der Name bereits verrät – äusserliche Kontrolle. Es emp-

fiehlt sich aber in jedem Fall, alle zehn Jahre eine umfangreiche Kontrolle inklusive Innenreinigung vorzunehmen. Erst so können verdeckte Mängel im und um den Tank ermittelt und anschliessend beseitigt werden. Eine regelmässige Kontrolle und Wartung des Heizöltanks bringt viele Vorteile: Minimierung der Innenkorrosionsschäden, Risikoverminderung von Schäden, weniger Brennerstörungen und keine versicherungstechnischen Probleme bei einem Schadenfall.

Voegtlin-Meyer AG

Aumattstrasse 2

www.voegtlin-meyer.ch Foto: zvg

5210 Windisch Tel. 056 460 05 05

Die Verkalkung des Boilers wird durch ein Vulcan-Gerät stark reduziert.

Nr. 446 März 51. Jahrgang

Auflage WEMF beglaubigt 39’995 Ex. Basis 2022/2023

Anzahl Mitglieder: 39’427 (31. Januar 2024)

Offizielles Organ des Hauseigentümerverbandes Aargau, erscheint 10 Mal jährlich Einzelexemplar Fr. 3.–Für Verbandsmitglieder ist das Abonnement im Jahresbeitrag inbegriffen.

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