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Hauseigentümerverband Aargau
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RECHT
Lärmige Anlagen wie Wärmepumpen
THEMA
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Patrick Wäger: «Die bestehenden Lieferketten sind zu überdenken» 8
Anlass «Seltene Metalle»
Delegiertenversammlung 2023 mit Gerhard Schwarz 15
Zuerst einen Blick ins Reglement werfen
Wärmepumpen und andere lärmige haustechnische Anlagen














Noch bis vor kurzem lockten Vermieter an nicht ganz optimalen Lagen mit temporären Mietzinserlassen, um beim Auszug von Mieterinnen und Mietern nicht allzu lange auf einem Leerstand sitzen zu bleiben. Seit einigen Monaten hat sich das Blatt gewendet. Die Mieten steigen wieder, die Preise für Wohneigentum verharren ohnehin auf hohem Niveau. Anhaltende Zuwanderung und Wohnflächenausdehnung pro Kopf eilen der Wohnbautätigkeit voraus. Um Angebot und Nachfrage im Gleichgewicht zu halten, müssten in der Schweiz pro Jahr rund 50’000 neue Wohneinheiten erstellt werden. Doch gemäss der Immobilienspezialistin Andrea Martel werden jährlich 5000 bis 10’000 Wohnungen zu wenig gebaut.
Wo eine steigende Nachfrage auf ein knappes Angebot trifft, steigen die Preise. Die Stadt Zürich, die sich als Vorreiterin im Kampf gegen teuren Wohnraum sieht, kauft auf dem Markt Liegenschaften um «auch in Zukunft Wohnraum zu tiefen Mietzinsen anbieten zu können» – zum Preis zunehmender öffentlicher Verschuldung. Doch mit einer blossen Umschichtung von Portfolios von privaten zu staatlichen Akteuren wird Wohnen nicht günstiger. Es wird schlicht zu wenig gebaut. Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen, plädiert mittlerweile bereits für die Einzonung von neuem Bauland, was eine Revision des Raumplanungsrechts nach sich ziehen würde. Als preistreibend wirken zudem die Baukosten. Aufgrund knapper Rohstoffe und Energie liegt die Baukostenentwicklung derzeit weit über der durchschnittlichen Teuerungsentwicklung. Hinzu kommt ein Rückgang von Investitionen in Immobilien. Während der Tief- und Negativzinsphase investierten institutionelle Anleger aufgrund des Anlagenotstands vor allem in direkte und indirekte Immobilienanlagen. Mit der Bekämpfung der Inflation durch höhere Zinsen ist diese Phase nun vorbei. Die Investitionstätigkeit im Immobilienmarkt lässt nach. Hinzu kommen staatliche Vorgaben wie der, zwar nachvollziehbare, aber letztlich bauhemmende, im internationalen Vergleich hohe Lärmschutz, der Bauprojekte verzögert oder gar verunmöglicht. Das Thema Wohnraumknappheit dürfte auf der gesellschaftlichen Agenda noch einige Zeit weit oben anzutreffen sein.


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Jeanine Glarner
Grossrätin, Präsidentin Hauseigentümerverband Aargau
Ziemlich genau vor einem Jahr, am 24. Februar 2022, erreichte uns in den frühen Morgenstunden die Hiobsbotschaft: Krieg in der Ukraine. Seither ist fast nichts mehr so, wie es vorher war. An diesen Tag kann ich mich erinnern, wie wenn er gestern gewesen wäre. Solche Ereignisse brennen sich in mein Bewusstsein ein – wie der Mauerfall und die Szenen in Berlin 1989, die Terroranschläge am 11. September 2001
oder das Swissair-Grounding am 2. Oktober 2001.
Wir wissen doch meistens noch ganz genau, wo wir die Neuigkeit erfuhren, wie wir uns dann fühlten oder was in den folgenden Tagen, Wochen und Monaten passierte. Der 24. Februar 2022 hat einiges auf den Kopf gestellt und irgendwie nehmen die Hiobsbotschaften seither nicht ab: Krieg, Inflation, Energiekrise, Fachkräftemangel, Altersvorsorge, um nur ein paar Herausforderungen zu nennen, mit denen wir aktuell konfrontiert sind.
Die Politik ist zwar teilweise wieder auf den harten Boden der Realität zurückgeholt worden. Dennoch scheinen mir noch nicht alle Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger die richtigen Schlüsse zu ziehen. Statt von weiteren Subventionen, Vorschriften, Regulierungen und Verboten abzusehen, wird kräftig weiter Geld ver-
teilt, vorgeschrieben, eingeschränkt und verboten.
Ideologie und Symbolpolitik kommen oftmals vor dem gesunden Menschenverstand und der Realpolitik. Das sehen wir exemplarisch bei unserem nördlichen Nachbarn. Die Grünen, die aus der Anti-Atombewegung hervorgegangen sind, verbrennen lieber weiter Kohle und verschmutzen damit das Klima, als dass sie den Ausstieg aus dem Atomausstieg beschliessen würden. Und sie wollen uns dann gleichzeitig weis machen, sie wären die Retter des blauen Planeten.
Wir brauchen Politikerinnen und Politiker, die sich den tatsächlichen Herausforderungen annehmen und pragmatische, effiziente und wirksame Lösungen präsentieren. Zeichen setzen, staatliche Stellen beschäftigen und Geld verteilen gehören definitiv nicht dazu.

«Die bestehenden Lieferketten sind zu überdenken»
Um fossile Energiesysteme zu ersetzen und den CO 2 -Ausstoss zu senken, muss vermehrt auf erneuerbare Energien wie Solar- und Windkraft gesetzt werden. Mittels Elektroautos soll die Mobilität emissionsärmer gestaltet werden. Der Energie- und Ressourcenumbau erfordert eine forcierte Nutzung von seltenen Metallen wie Lithium oder Kobalt sowie Seltenerdmetallen wie Neodym. Doch Bergbau schädigt stets die Umwelt und der Gebrauch neuer Technologien schafft neue Abhängigkeiten. Patrick Wäger, Spezialist auf dem Gebiet seltener Metalle, spricht über Herausforderungen, die sich stellen.
Interview: Martin Meili
Frage: Seltenerdmetalle und andere Rohstoffe wie Lithium gelten als unentbehrlich für sogenannte grüne Technologien. Nun ist aber Papier, auf dem geschrieben wird, geduldig und Begriffe sind dehnbar. Nicht jede nachhaltige Anlage ist wirklich nachhaltig und nicht jede grüne Technologie ist nur grün. Der Abbau von Lithium in Bolivien etwa senkt den Grundwasserspiegel und beeinträchtigt die Lebensgrundlage der Indigenen. Hinzu kommen extreme Abhängigkeiten. Das autokratisch regierte China ist Weltmarktführer bei Abbau und Verarbeitung Seltener Erden. Gibt es Aussichten auf weniger Abhängigkeit von China?
Patrick Wäger: Wenn wir uns die Seltenerdelemente anschauen, welche eine wichtige Rolle bei der Energie- und Mobilitätswende spielen, so gibt es etwa in Australien, den USA oder Grönland nachgewiesene abbaubare Vorkommen. Diese sind allerdings wesentlich kleiner als die für China, Vietnam, Russland oder Brasilien ausgewiesenen Reserven.
Im Jahr 2021 wurden rund 8 Prozent der weltweit produzierten Seltenerdoxide in Australien im Mount Weld Bergwerk und gut 15 Prozent im Mountain Pass Bergwerk in den USA abgebaut. Bis Mitte der 1980erahre hat das Bergwerk, das heute von der MP Materials betrieben wird, noch den Grossteil der weltweiten Nachfrage nach
Seltenen Erden abgedeckt. Wegen Umweltproblemen und des durch den Markteintritt Chinas verursachten Preisverfalls musste die Produktion im Jahr 2002 eingestellt werden.
Nach dem massiven Anstieg der Preise für Seltenerdoxide infolge chinesischer Exportrestriktionen und dem Ausbau und der Modernisierung der Anlagen wurde die Produktion 2012 durch die Molycorp Cor-
«So gibt es etwa in Australien, den USA oder Grönland nachgewiesene abbaubare Vorkommen»
poration wiederaufgenommen, nur um 2015 wegen des erneuten Preisverfalls mit dem Konkurs des Unternehmens abermals eingestellt zu werden. 2017 wurde das Bergwerk durch die Vorgängerin der MP Materials – an der wohlgemerkt auch ein chinesisches, in der Aufbereitung von Seltenen Erden tätiges Unternehmen als Minderheitsaktionärin beteiligt ist – aufgekauft und 2018 reaktiviert. Wegen der strategischen Relevanz der Seltenen Erden hat inzwischen auch das US-Verteidigungsministerium in MP Materials investiert.
Und was geschieht in Europa?
In der EU hat die Europäische Kommission im Jahr 2020 einen Aktionsplan für sogenannte kritische Rohstoffe definiert, zu
denen auch die Seltenerdelemente gehören. Dieser sieht unter anderem vor, rasch umsetzbare Rohstoffgewinnungsprojekte in der EU zu identifizieren, die Umweltauswirkungen bei deren Abbau und Verarbeitung zu verringern und verantwortungsvolle Bergbaupraktiken zu fördern. Bald soll auch das von Ursula von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union 2022 angekündigte neue Mineralrohstoffgesetz verabschiedet werden, welches den Rahmen für die Umsetzung dieser und anderer Projekte zur Implementierung resilienter, nachhaltiger Rohstoffversorgungsketten für die EU setzen wird.
Bereits frühere europäische Forschungsprojekte haben gezeigt, dass im Falle der Seltenerdelemente speziell in Skandinavien mit abbaubaren Vorkommen zu rechnen ist. Gerade kürzlich haben die Medien über die Entdeckung eines grösseren Vorkommens an Seltenen Erden im schwedischen Kiruna berichtet. Sofern der Abbau und die Aufbereitung von Seltenerden dort aus technischer und ökonomischer Sicht tatsächlich möglich sind, müsste allerdings unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen immer noch mit 10 bis 15 Jahren gerechnet werden, bis damit begonnen werden könnte.
Was meinen Sie mit kritisch?
Als kritisch werden Rohstoffe bezeichnet, welche für eine Volkswirtschaft oder ein Unternehmen eine hohe Bedeutung haben, bei
denen jedoch gleichzeitig auch ein erhöhtes Risiko besteht, dass es zu Versorgungsunterbrüchen kommt. Die EU führt seit 2011 eine regelmässig aktualisierte und erweiterte Liste solcher Rohstoffe. Gemäss der mittlerweile vierten Ausgabe aus dem Jahr 2020 zählen neben den Seltenerdelementen beispielsweise auch die für Speichertechnologien so wichtigen Rohstoffe wie natürliches Graphit, Kobalt oder Lithium dazu. Die Nachfrage nach diesen Rohstoffen wird im Rahmen der Energie- und Mobilitätswende in den kommenden Jahrzenten deutlich zunehmen. Allein bei Lithium für die Elektromobilität rechnet zum Beispiel die Europäische Kommission damit, dass sich die Nachfrage durch die EU bis ins Jahr 2050 um bis zu einem Faktor von gut 40 erhöhen könnte. Es ist deshalb durchaus zu erwarten, dass es bei verschiedenen kritischen Rohstoffen zu Engpässen entlang der Versorgungskette kommen wird.
Die Internationale Energieagentur warnt davor, dass viele für die Energiewende wichtigen Rohstoffe nur in wenigen Ländern abgebaut und verarbeitet würden, allen voran in China. Das Angebot von wesentlichen Batterierohstoffen wie Kobalt, Nickel oder Lithium sei viel konzentrierter als jenes von Erdöl und Erdgas. Seltene Erden stammen zu fast 90 Prozent aus China, Kobalt zu 70 Prozent aus KongoKinshasa, Nickel zu 50 Prozent aus Indonesien. China ist weltweiter Leader bei der Veredelung der Rohstoffe zu gebrauchsfertigen Substanzen. Das klingt doch sehr nach Klumpenrisiken. Wie meine Ausführungen zur letzten Frage zeigen, ist das Bewusstsein für die Risiken solcher Abhängigkeiten schon länger vorhanden. Vor allem durch die Entwicklungen rund um die Covid-Pandemie und den Angriff Russlands auf die Ukraine sind sie in der politischen Agenda, etwa der EU, aber auch in der öffentlichen Wahrnehmung inzwischen ganz nach oben gerückt. In ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union 2022 beispielsweise hat Ursula von der Leyen ganz explizit auf die Bedeutung kritischer Rohstoffe wie Lithium oder Seltenerdmetalle für den von der EU angestrebten ökologischen und digitalen Wandel und Chinas Dominanz bei ihrer
Gewinnung und Verarbeitung hingewiesen.
Gerade auch im Hinblick auf die Erreichung der Pariser Klimaziele werden sich bei kritischen Rohstoffen Abhängigkeiten von anderen Staaten in absehbarer Zeit nicht vermeiden lassen. Entsprechend wird es darum gehen, die bestehenden Versorgungsketten zu überdenken und eine verstärkte Zusam-
«Es ist deshalb durchaus zu erwarten, dass es zu Engpässen entlang der Versorgungskette kommen wird»
menarbeit mit verlässlichen, gleichgesinnten Ländern anzustreben, welche die Einhaltung von Menschenrechten und hohen Umweltstandards garantieren. Die EU etwa will in Zukunft unter anderem über Handelsabkommen verstärkt mit Ländern wie Australien, Chile oder Indien zusammenarbeiten.
Wird beim Abbau Seltener Erden nicht auch Radioaktivität freigesetzt?
Die Erze beziehungsweise Mineralien, aus denen Seltenerdenmetalle gewonnen werden, enthalten unter anderem das radioaktive Element Thorium. Dieses kann beim Abbau und der weiteren Verarbeitung von Seltenen Erden freigesetzt werden und zu einer erhöhten Strahlenbelastung führen. Sofern keine entsprechenden Massnahmen ergriffen werden, besteht die Gefahr, dass Angestellte und die umliegende Bevölkerung Gesundheitsschäden davontragen. Genau deshalb kam es beispielsweise im Februar 2012 in Malaysia zu Protesten gegen die Errichtung einer Anlage zur Aufbereitung radioaktiver, seltenerdhaltiger Erze durch das australische, auf Seltene Erden spezialisierte Bergbauunternehmen Lynas, welches auch das Mount Weld Bergwerk in Westaustralien betreibt.
Dann müsste die Antiatomkraftbewegung eigentlich auch gegen den Abbau Seltener Erden protestieren. Es ist eine Tatsache, dass die Gewinnung metallischer Rohstoffe, die für die Energieund Mobilitätswende relevant sind, mit ne-
gativen Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und Gesellschaft einhergeht. Umso wichtiger wird es sein, dafür zu sorgen, dass diese Rohstoffe so verantwortlich wie möglich, das heisst unter Berücksichtigung möglichst strenger Vorgaben bezüglich Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Menschenrechte, hergestellt werden. In der EU soll dies unter anderem durch gesetzliche Vorgaben zur Wahrnehmung der Sorgfaltspflicht erreicht werden, zum Beispiel in der seit dem 1. Januar 2021 geltenden Verordnung für Konfliktmineralien oder der geplanten neuen Verordnung über Batterien und Altbatterien.
Gleichzeitig müssen wir, um unsere Abhängigkeit von Primärrohstoffen, also Rohstoffen, die aus der Erdkruste genommen werden, zu reduzieren, neben Massnahmen wie Ressourceneffizienz oder Substitution besonders problematischer Rohstoffe und
Fortsetzung Seite 10

Die ideale Lösung für das ganze Jahr
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Technologien mit hoher Priorität die Schliessung von Kreisläufen vorantreiben. Dazu gehört neben der stofflichen Verwertung auch die Verlängerung der Nutzungsdauer von Produkten und deren Komponenten. Beispielsweise würden, wie in der erwähnten neuen Verordnung über Batterien und Altbatterien der EU vorgesehen, Batteriemodule aus Elektrofahrzeugen nach deren Erstnutzung einer State-of-HealthPrüfung unterzogen werden, um dann je nach Ergebnis wieder in Elektrofahrzeugen

Patrick Wäger, Eidgenössische Materialprüfungs und Forschungsanstalt
Patrick Wäger, Dr. sc. nat. ETH, ist Leiter der Abteilung Technologie und Gesellschaft an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt in St. Gallen, die sich mit der Rolle neuer Materialien und Technologien in der Transformation zu einer nachhaltigeren Gesellschaft befasst. Er ist unter anderem Vizepräsident des Entwicklungsfonds seltene Metalle, Vorstandsmitglied der Schweizerischen Akademischen Gesellschaft für Umweltforschung und Ökologie (Saguf, saguf.ch/de) sowie Mitherausgeber der inter- und transdisziplinären wissenschaftlichen Zeitschrift GAIA. Patrick Wäger lehrt an der ETH Zürich, der Universität St. Gallen und der Fachhochschule Nordwestschweiz.
Im Rahmen der Veranstaltungsserie «Energie und Umwelt» des HEV Aargau hält Patrick Wäger am 16. März 2023 im Kulturund Kongresshaus Aarau das Referat «Seltene Metalle». Die Ausschreibung zum Anlass befindet sich auf Seite 13 dieser Ausgabe und auf www.hev-aargau.ch.
oder weniger anspruchsvollen stationären Anwendungen, etwa zur Energiespeicherung in Gebäuden, eingesetzt zu werden.
Gibt es bei den kritischen Metallen beziehungsweise Seltenen Erden Substitutionsmöglichkeiten?
Das hängt vom Metall und seinen Anwendungen ab. Seltenerdelemente beispielsweise lassen sich in den meisten Anwendungen nicht ohne Leistungseinbussen substituieren. Bei dem vor allem in der Demokratischen Republik Kongo abgebauten kritischen Metall Kobalt wiederum, von dem sich Batteriehersteller unabhängiger machen wollen, findet eine Entwicklung hin zu alternativen Zellchemien statt, die weniger oder gar kein Kobalt enthalten. Der Trend hin zu kobaltärmeren und nickelreicheren Batterien ist allerdings insofern auch wieder ein Problem, als zum Beispiel Russland weltweit rund 20 Prozent des für Batterien benötigten Klasse-1-Nickels produziert.
Wie sieht es mit der stofflichen Verwertung aus?
Die Infrastruktur für die stoffliche Verwertung von kritischen Rohstoffen im grossen Massstab befindet sich aktuell erst im Aufbau. Gründe dafür sind unter anderem geringe Rücklaufmengen, beispielsweise an Batterien aus Elektrofahrzeugen, hoher Sammel- und Sortieraufwand durch dissipative Anwendungen – wie Permanentmagnete in Kopfhörern, Kosten für den Aufbau von Recyclingkapazitäten und niedrige oder stark schwankende Rohstoffpreise.
Auch wenn Rückgewinnungsvorgaben für seltene technische Metalle in der Schweizerischen Verordnung über die Rückgabe, die Rücknahme und die Entsorgung elektrischer und elektronischer Geräte, die VREG, oder progressiv verschärfte Verwertungsquoten für Kobalt, Kupfer, Lithium und Nickel in der geplanten, neuen Verordnung über Batterien und Altbatterien der EU den Ausbau antreiben werden, wird es wegen der erwarteten Zunahme der Nachfrage nach diesen Rohstoffen und der durch die Lebens- beziehungsweise Nutzungsdauer ihrer entsprechenden Anwendungen, beispielsweise in Elektrofahrzeugen, Photovoltaik- oder Wind-
kraftanlagen, bedingten zeitlichen Verzögerungen noch eine Weile dauern, bis Sekundärrohstoffe einen signifikanten Anteil an der Rohstoffversorgung ausmachen werden.
Was heisst Sekundärrohstoffe?
Das heisst Rohstoffe, die aus ausgedienten Produkten oder Produktionsrückständen zurückgewonnen wurden.
Wie sieht es mit den Bodenschätzen in den Meeren aus?
Einige Tausend Meter unter dem Meeresspiegel findet man unter anderem polymetallische Manganknollen, die neben Mangan und Eisen unter anderem auch Kupfer, Nickel und Kobalt enthalten. Aktuell laufen beispielsweise in Europa verschiedene Pro-
«Die Infrastruktur im grossen Massstab befindet sich aktuell erst im Aufbau»
jekte, welche die Möglichkeit der Rohstoffgewinnung aus solchen Vorkommen untersuchen. Da wir hier in eine ganz neue Dimension vorstossen, wird es dabei sehr wichtig sein, umfassend und genau abzuklären, welche Auswirkungen ein möglicher Abbau von Rohstoffen auf die empfindlichen Meeresökosysteme haben könnte, zumal wir kaum etwas darüber wissen. Erst dann sollte die internationale Gemeinschaft darüber entscheiden, ob dies auch wirklich zu verantworten ist. So haben sich denn auch schon zahlreiche Unternehmen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ein Moratorium beim Abbau von Rohstoffen in der Tiefsee ausgesprochen.
Der Journalist Ruedi Keller schrieb kürzlich, der Mangel an Metallen gefährde die Klimaziele. Er spricht von sich abzeichnenden Versorgungslücken, insbesondere bei Kupfer, Nickel, Lithium, Platin, Kobalt und Silber. Die Knappheiten führten dazu, dass bis 2030 lediglich rund ein Drittel der eigentlich notwendigen Treibhausreduktion erreichbar sei. Müsste man deshalb die Klimaziele nicht etwas weniger ambitioniert setzen? Statt beispielsweise NettoNull einfach einen signifikanten COAbsenkungspfad anstre
ben, so wie er in der Schweiz in den Sektoren Gebäude und Industrie bereits stattfindet. Damit könnte der Druck auf den Ressourcenverbrauch im Bereich kritische Metalle und Seltene Erden etwas entschärft werden.
Es ist eine offene Frage, wie gut beziehungsweise rasch wir es schaffen werden, die für die Energiewende und die Erreichung der Klimaziele notwendigen Rohstoffe zu mobilisieren. Ich würde deshalb aber nicht an den Klimazielen schrauben und riskieren, dass Kippunkte überschritten werden und es zu
irreversiblen und unkontrollierbaren Veränderungen kommt. Vielmehr sollten wir als Gesellschaft alles daran setzen, die Energiewende so zu gestalten, dass sie unter Berücksichtigung der planetaren Grenzen auch rohstoffseitig möglich wird und uns wieder in den sicheren Bereich von weniger als 350 ppm CO2 in der Atmosphäre bringt.
Was kann die Schweiz tun? Gibt es im schweizerischen Untergrund Seltene Erden?
Seltene Erden im schweizerischen Untergrund gibt es zwar, allerdings nicht in einer
Form, die einen Abbau möglich und sinnvoll machen würden. Allerdings verfügt auch die Schweiz über eine wachsende urbane Mine mit Potenzialen für die Kreislaufwirtschaft, aus der in Zukunft vermehrt auch kritische Rohstoffe gewonnen werden können. Inwieweit die Rückgewinnung selbst auch in der Schweiz stattfinden wird und es in der Schweiz einen Markt für solche Rohstoffe gibt, ist eine andere Frage. Zumal die Schweiz kritische Rohstoffe vorwiegend über Halbfabrikate und Produkte importiert.


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Einladung zum Anlass des HEV Aargau «Energie und Umwelt»
Kultur- und Kongresshaus Aarau, Schlossplatz 9, 5000 Aarau
Donnerstag, 16. März 2023
8.15 Uhr Begrüssung
Jeanine Glarner, Grossrätin, Präsidentin Hauseigentümerverband Aargau
8.30 Uhr Seltene Metalle – Rohstoffe für Zukunftstechnologien
Dr. sc. nat. ETH Patrick Wäger, Leiter Abteilung Technologie und Gesellschaft, Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa, St. Gallen
9.15 Uhr Kaffee, Gipfeli, Süssigkeiten
Der Eintritt ist frei.
Schriftliche Anmeldung bis spätestens Dienstag, 7. März 2023: Hauseigentümerverband Aargau, Stadtturmstrasse 19, Postfach 39, 5401 Baden oder Fax 056 222 90 18 oder info@hev-aargau.ch oder www.hev-aargau.ch/Veranstaltungen.
Anmeldetalon
Teilnahme am Anlass des HEV Aargau «Energie und Umwelt 2023 – Seltene Metalle»
❏ Mitglied-Nr.
❏ Zutreffendes bitte ankreuzen
❏ Nichtmitglied Anzahl Personen:
Name: Vorname:
Adresse: PLZ/Ort:
Telefon privat: Telefon tagsüber:
Datum: Unterschrift: x


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Einladung zur Delegiertenversammlung 2023 Hauseigentümerverband Aargau
Kultur- und Kongresshaus, Schlossplatz 9, 5000 Aarau Mittwoch, 3. Mai 2023
19.00 Uhr Begrüssung
Jeanine Glarner, Grossrätin, Präsidentin Hauseigentümerverband Aargau
19.05 Uhr Grussadresse
Lukas Pfisterer, Dr.iur., Grossratspräsident
19.10 Uhr «Das Ende der Gewissheiten»
Gerhard Schwarz, Dr. oec., ehemaliger Leiter der Wirtschaftsredaktion NZZ und Direktor Avenir Suisse, Präsident der Progress Foundation, Zürich
20.10 Uhr Apéro
Der Eintritt ist frei. Eingeladen sind HEV-Mitglieder und Nichtmitglieder. Die Anzahl Teilnehmende ist beschränkt. Berücksichtigung nach Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen. Jene, die nicht teilnehmen können, werden raschmöglichst benachrichtigt.
Schriftliche Anmeldung bitte bis spätestens Mittwoch, 19. April 2023: Hauseigentümerverband Aargau, Stadtturmstrasse 19, Postfach 39, 5401 Baden oder Fax 056 222 90 18 oder info@hev-aargau.ch oder www.hev-aargau.ch/Veranstaltungen.
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Teilnahme an der Delegiertenversammlung 2023 HEV Aargau
❏ Mitglied-Nr. ❏ Nichtmitglied Anzahl Personen: ❏ Zutreffendes bitte ankreuzen
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Datum:
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MLaw, Rechtsanwältin, Rechtsberaterin HEV Aargau
Frage:
Ich besitze eine Wohnung im Stockwerkeigentum. Da es sich um eine kleine Gemeinschaft handelt, besorgen wir die Verwaltung selbst. Aktuell bin ich als Verwalterin gewählt und muss nun die nächste Stockwerkeigentümerversammlung planen. In der Vergangenheit gab es zum Vorgehen bei der Einladung zur Versammlung viele Diskussionen und Unzufriedenheiten, deshalb möchte ich alles richtig machen. Was muss ich beachten?
Antwort:
Zunächst lohnt sich ein Blick in das Reglement der Stockwerkeigentümergemeinschaft: In diesem sind häufig zahlreiche Regelungen zur Versammlung der Stockwerkeigentümer zu finden. Grundsätzlich findet eine Stockwerkeigentümerversammlung mindestens einmal im Jahr statt, da der Gesetzgeber vorschreibt, dass die Eigentümer jährlich Budget, Rechnung und Verteilung der gemeinschaftlichen Kosten genehmigen müssen. Häufig sehen Reglemente eine Frist vor, innert welcher die Versammlung nach Abschluss des Rechnungsjahres (entspricht meistens dem Kalenderjahr) stattzufinden hat – so beispielsweise im ersten Quartal des neuen Jahres. Findet sich dazu keine Bestimmung im Reglement, liegt die Festlegung des Versammlungszeitpunkts im Ermessen der Verwaltung. Diese ist auch zuständig für die Einberufung der Versammlung: Sie hat die Eigentümer einzuladen, die Traktanden und allfällige Unterlagen zu versenden und allenfalls Traktandie-
rungsanträge der Eigentümer entgegenzunehmen. Ob und wie häufig neben der jährlichen Versammlung weitere Versammlungen durchzuführen sind, kann im Reglement der Gemeinschaft geregelt sein. Zudem können 1/5 der Eigentümer gemeinsam die Durchführung einer ausserordentlichen Versammlung verlangen
Möglichst frühzeitig einladen
Auch für die Einberufungsfrist ist im Gesetz keine Bestimmung zu finden. Ist diese auch im Reglement der Stockwerkeigentümergemeinschaft nicht festgehalten (in der Praxis findet sich in den Reglementen häufig eine Frist von 20 Tagen), sind die Eigentümer möglichst frühzeitig einzuladen. Auf jeden Fall muss den Eigentümern genügend Zeit eingeräumt werden, um sich den Termin für die Versammlung freizuhalten und sich auf die einzelnen Traktanden vorbereiten zu können. Die Traktandierung sämtlicher Themen, über die an der Versammlung ein Beschluss gefasst werden soll, ist deshalb

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so wichtig, weil nicht traktandierte Beschlüsse anfechtbar sind. Es soll jedem Eigentümer anhand der Traktandenliste möglich sein, sich auf diese nicht nur vorzubereiten, sondern allenfalls auch einen Vertreter über das gewünschte Abstimmungsverhalten zu instruieren. Dafür reicht meist eine stichwortartige Umschreibung aus. Teilweise sind für einzelne Traktanden auch Unterlagen notwendig (z. B. Budget, Rechnung, Kostenvoranschläge von Handwerkern). Diese sind vom Verwalter mit der Einladung und der Traktandenliste gemeinsam zu versenden.
Die Einladungen werden schriftlich versendet, wobei es sich bei besonders heiklen Traktanden empfiehlt, diese eingeschrieben zu versenden. Nur so kann im Streitfall bewiesen werden, dass rechtzeitig zur Versammlung eingeladen wurde. Die Möglichkeit des elektronischen Versands der Einladungen und dazugehörigen Materialien müsste meines Erachtens im Reglement festgehalten sein. Dabei ist zu
beachten, dass häufig nicht alle Stockwerkeigentümer über eine E-Mail-Adresse verfügen, was diese Möglichkeit entweder ausschliesst oder einen hybriden Versand – per E-Mail oder auf dem Postweg (je nach Wunsch des Eigentümers) –notwendig macht, was jedoch den Aufwand für die Verwaltung erheblich erhöht.
Gesetzliche Einschränkung
In vielen Reglementen wird den Eigentümern das Recht eingeräumt, eigene Themen zu traktandieren. Das Gesetz sieht diese Möglichkeit hingegen nicht vor. Wohl muss aber auch ohne reglementarische Grundlage diese Möglichkeit einem Fünftel der Eigentümer eingeräumt werden, da diese gemeinsam auch eine Versammlung zu beantragen berechtigt wären. Zu beachten ist bei weiteren angemeldeten Traktanden auf jeden Fall, dass diese vor Ablauf der Einberufungsfrist den übrigen Stockwerkeigentümern zugestellt werden. Es empfiehlt sich somit, die Einladungen so frühzeitig zu
versenden, dass noch eine Frist für Traktandierungswünsche gesetzt und diese ebenfalls noch vor Ablauf der Einberufungsfrist versendet werden können.
Keine schriftlichen Versammlungen mehr Noch ein wichtiger Hinweis: Nachdem die entsprechende Regelung in der Verordnung 3 über die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus aufgehoben wurde, findet sich keine gesetzliche Grundlage mehr, um Versammlungen in schriftlicher oder elektronischer Form durchzuführen. Ob dies mit einer entsprechenden Grundlage im Reglement zulässig ist, wurde bisher von der Rechtsprechung noch nicht entschieden. Somit ist ein Beschluss auf schriftlichem Weg nun wieder lediglich auf dem Weg des (einstimmigen!) Zirkulationsbeschlusses möglich.
Die Rechtsberaterinnen des HEV Aargau beantworten telefonisch Rechtsfragen werktags von 9 bis 11.30 Uhr, Tel. 056 200 50 70.



Wärmepumpen liegen zurzeit im Trend. Die Anzahl von Baugesuchen für Wärmepumpen ist markant gestiegen. Viele wollen sich aufgrund der steigenden Energiekosten für die Zukunft rüsten und eine wirtschaftlichere oder ökologischere Heizanlage installieren. Wärmepumpen und andere haustechnische Anlagen können dabei Lärm erzeugen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die diesbezügliche rechtliche Situation für Bauwillige und deren Nachbarschaft.

Philipp Laube
Dr. iur. HSG, Rechtsanwalt, dipl. Architekt HTL, Fachanwalt SAV Bau und Immobilienrecht, chkp. Rechtsanwälte Notariat, Baden, Bremgarten
Unter den Begriff der haustechnischen Anlagen fallen grundsätzlich all jene Installationen, die dafür sorgen, dass ein Haus funktioniert. Typischerweise sind darunter Heizungsanlagen, Sanitär- und Elektroinstallationen zu verstehen. Aber auch Aufzüge, Notbeleuchtungen oder Lüftungen sind haustechnische Anlagen. Aktuell in aller Munde ist die Wärmepumpe, die ebenfalls eine haustechnische Anlage darstellt.
Was ist Lärm, welche Regeln gelten?
Gemäss Bundesamt für Statistik ist «Lärm unerwünschter Schall, der subjektiv als störend empfunden wird und die Gesundheit und die Lebensqualität beeinträchtigen kann». Lärm ist somit objektiv nur schwer zu fassen. Er hat eine starke subjektive Komponente. Um den Begriff «Lärm» näher einzugrenzen, ergeben sich aus dem Bundesrecht, nämlich dem Umweltschutzgesetz und der Lärmschutzverordnung, einzuhaltende Grenzwerte in Dezibel. Die Grenzwerte sind in Immissionsgrenzwerte, Planungswerte und Alarmwerte unterteilt.

Für diese drei Kategorien sind unterschiedliche Grenzwerte je nach Lärmart, Tageszeit und der Art der zu schützenden Gebiete (Erholung, Wohnen, Wohnen/Gewerbe und Industrie) festgelegt. Der Immissionsgrenzwert legt die Schwelle fest, ab welcher Lärm Menschen in ihrem Wohlbefinden erheblich stört. Planungswerte liegen unter den Immissionsgrenzwerten. Die Planungswerte müssen bei der Planung und Erschliessung von Bauzonen und bei der Erstellung neuer ortsfester lärmiger Anlagen, wie beispielsweise Wärmepumpen oder andere Haustechnikanlagen, eingehalten werden. Der Alarmwert liegt über den Immissionsgrenzwerten und zeigt eine alarmierend hohe Lärmbelastung an.
Nutzungszonen – sprich Bauzonen, Landwirtschaftszonen und Schutzzonen – sind den Empfindlichkeitsstufen I bis IV mit je unterschiedlichen Grenzwerten zugeordnet. Welche Empfindlichkeitsstufe in der betreffenden Zone Geltung hat, kann der jeweiligen Bau- und Nutzungsordnung
entnommen werden. Die genauen Grenzwerte für die jeweilige Empfindlichkeitsstufe finden sich hernach in der Lärmschutzverordnung. Für haustechnische Anlagen sind die Grenzwerte dabei in Anhang 6 der Lärmschutzverordnung festgehalten. Wird der Bau einer haustechnischen Anlage geplant, muss also zunächst die massgebliche Empfindlichkeitsstufe der Bau- und Nutzungsordnung entnommen werden. Danach sind die relevanten Planungswerte in der Lärmschutzverordnung zu eruieren. Bei Planung und Bau einer neuen haustechnischen Anlage müssen die Planungswerte der jeweiligen Empfindlichkeitsstufe zwingend eingehalten sein. So dürfen zum Beispiel in Wohnzonen, die regelmässig der Empfindlichkeitsstufe II zugeordnet sind, die Planungswerte von höchstens 55 dB(A) am Tag und 45 dB(A) in der Nacht nicht überschritten werden. Wichtig ist, dass die Planungswerte nicht nur in Bezug auf Nachbarn eingehalten werden müssen. Auch bei den eigenen Räumen, das heisst bei den Räumen der Bauherrschaft, müssen die Planungswerte eingehalten sein (Entscheid des Verwaltungsgerichts Zürich VB.2011.00422 vom 7. März 2012 und des Verwaltungsgerichts Aargau VGE III/97, WBE.2015.129 vom 15. Juli 2015).
Bewilligungspflicht für Anlagen?
Im Kanton Aargau muss für die Erstellung von Kleinstbauten in Bauzonen grundsätzlich keine Baubewilligung eingeholt werden, sofern die Grundfläche nicht mehr als 5 m2 und die Gesamthöhe nicht mehr als 2.50 m beträgt. Allerdings ist eine solche Kleinstbaute nur dann nicht bewilligungspflichtig, wenn von dieser nur minime Im-
missionen ausgehen, wie dies beispielweise bei einem Gartenhäuschen oder einem Fahrradunterstand der Fall ist (§ 49 Abs. 2 lit. d BauV). Wärmepumpen würden von ihrer Grösse her eigentlich regelmässig in die Kategorie der nicht bewilligungspflichtigen Kleinstbauten fallen. Sobald aber von einer Anlage bzw. Baute Immissionen – wie zum Beispiel Lärm – ausgehen, muss dafür so oder so eine Baubewilligung eingeholt werden. In Bezug auf Wärmepumpen hat das Bundesgericht vor kurzem entschieden, dass solche Anlagen bewilligungspflichtig sind, mindestens sofern sie als Aussenanlagen errichtet werden (Urteil des BGer 1C_389/2019 vom 27. Januar 2021, E. 3.3.). Gleiches dürfte auch für andere fest installierte haustechnische Anlagen gelten, die beispielsweise Lärmimmissionen erzeugen (z. B. Klimageräte). Zu beachten gilt, dass eine Baubewilligung stets vor der Installation einer Anlage eingeholt werden muss. In der Praxis wird in der Regel zudem ein Lärmschutznachweis verlangt, weshalb es sich empfiehlt, dem Baugesuch einen solchen gleich beizulegen.
Was ist das Vorsorgeprinzip?
Das Umweltschutzgesetz soll Menschen gegen schädliche oder lästige Einwirkungen schützen. Dafür wurden einzuhaltende Grenzwerte definiert. Im Umweltrecht hat zudem das Vorsorgeprinzip eine äusserst wichtige Bedeutung erlangt. Das Vorsorgeprinzip hat zum Inhalt, dass die Umwelt durch menschliche Einwirkungen so wenig wie möglich belastet werden soll. So sollen Emissionen an deren Quelle begrenzt werden. Im Bereich von haustechnischen Anlagen kann das Vorsorgeprinzip so übersetzt werden, als dass jene Massnahmen umgesetzt werden sollen, die den bestmöglichen Lärmschutz gewährleisten. Das Vorsorgeprinzip ist immer anwendbar, auch dann, wenn die gesetzlichen Grenzwerte, das heisst die Planungswerte, eingehalten sind. Bei Wärmepumpen kann dies deshalb die Standortwahl oder die Wahl des Modells beeinflussen. Bei der geplanten Aussenaufstellung einer Wärmepumpe gilt es im konkreten Fall unter anderem abzuwägen, ob die Aufstellung einer Wärmepumpe im Gebäudeinnern technisch möglich wäre
und dadurch und durch weitere, wenig aufwendige Schalldämpfungsmassnahmen ein leiserer Betrieb erreicht werden könnte, als dies bei einer Aussenanlage der Fall wäre. Unter Umständen kann das Vorsorgeprinzip somit zur Folge haben, dass eine Wärmepumpe nur im Hausinnern bewilligt werden kann (Urteil des BGer 1C_389/2019 vom 27. Januar 2021, E. 4.3.). Die neuere bundesgerichtliche Rechtsprechung verlangt explizit, dass bei Wärmepumpen jeweils die technische Machbarkeit und die wirtschaftliche Tragbarkeit von Innenstandorten geprüft werden muss (a.a.O., E. 4.4.). Das Vorsorgeprinzip kann auch bewirken, dass eine ohne vorgängige Bewilligung erstellte Wärmepumpe im Aussenbereich abgebrochen werden muss, sofern eine Installation im Innenbereich möglich gewesen wäre (BGE 141 II 476).
Nachbarn – was ist zu befürchten? Da Wärmepumpen bewilligungspflichtig sind, muss für die Erstellung einer solchen Anlage bei der Gemeinde vorgängig ein Baugesuch eingereicht werden. Die Baugesuche werden bei der Gemeinde während 30 Tagen öffentlich aufgelegt. Innerhalb dieser Auflagefrist können Nachbarn, die von der geplanten Wärmepumpe stärker als
die Allgemeinheit betroffen sind, Einwendungen gegen das Baugesuch erheben (§ 60 Abs. 2 BauG). Sofern der Gemeinderat entscheidet, es handle sich um ein Bauvorhaben von geringer Bedeutung, muss das Gesuch nicht öffentlich aufgelegt werden. In diesem Fall müssen nur die direkten Anstösser der betroffenen Parzelle über das Baugesuch in Kenntnis gesetzt werden, sodass sie innert 30 Tagen Einwendungen erheben können (§ 61 Abs. 1 BauG). Geben alle direkt angrenzenden Nachbarn ihr schriftliches Einverständnis, so braucht keine Frist eingehalten zu werden.
Neben der Möglichkeit, Einwendungen gegen geplante Bauvorhaben zu erheben, gibt es im Kanton Aargau überdies die öffentlichrechtliche Immissionsklage gemäss Art. 30 EG USG. Solche Immissionsklagen zur Durchsetzung der Vorgaben des Umweltschutzgesetzes und der Lärmschutzverordnung betreffend ortsfeste Anlagen sowie bei beweglichen Geräten und Maschinen sind an den Gemeinderat (die Exekutive) zu richten und können insbesondere bei bestehenden Anlagen, trotz einer früheren
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rechtskräftigen Baubewilligung, zur Anwendung gelangen. Es gibt auch privatrechtliche Instrumente bei Lärmimmissionen. Im Rahmen des Nachbarrechts können betroffene Grundeigentümerinnen und im Übrigen auch Mieterinnen bei übermässigen Lärmimmissionen auf Beseitigung der Schädigung, auf Schutz gegen drohenden Schaden und auf Schadenersatz klagen. Welche Einwirkungen übermässig sind, wird durch das Gericht festgestellt, wobei dieses eine Interessenabwägung vornimmt.
Infraschall
Im Zusammenhang mit haustechnischen Anlagen ist vermehrt auch vom Begriff des Infraschalls die Rede. Unter Infraschall wird Schall verstanden, der derart niedrige Frequenzen aufweist, dass das menschliche Gehör das Geräusch nicht erfassen kann. Die Frequenz liegt somit unter dem hörbaren Bereich. Fraglich ist, welche rechtlichen Vorgaben für Infraschall zu gelten haben. Das Bundesgericht hat diesbezüglich unlängst festgehalten, dass Anhaltspunkte für die Schädlichkeit oder die Lästigkeit von nicht hörbaren Infraschallimmissionen bislang fehlen würden. Auf das subjektive Lärmempfinden einzelner Personen könne nicht abgestützt werden. Es müsse eine objektivierte Betrachtung stattfinden. Insgesamt bestehe aber noch Forschungsbedarf (Urteil des BGer 1C_139/2020 vom 26. August 2021, E. 5.5. ff.).
Klimaanlagen
Wie bereits erwähnt, sind auch Klimageräte bzw. Klimaanlagen bewilligungspflichtig. Dies gilt insbesondere für Wand-Klimageräte, die an Aussenfassaden angebracht werden (Entscheid des Verwaltungsgerichts Aargau vom 28.03.2001, in AG-VE 2001 Nr. 64). Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass die Herstellung respektive die Einfuhr von Geräten mit bestimmten Stoffen, die für Klimageräte verwendet werden (ozonschichtabbauende und stabile Kältemittel) hierzulande verboten sind. Massgebend sind in erster Linie die kantonalen Anforderungen an Kühlgeräte. Das kantonale Recht verlangt, dass gewisse Grenzwerte für den Elektrizitätsverbrauch eingehalten wer-
den. Insbesondere muss der Nachweis erbracht werden, dass der jährliche Elektrizitätsbedarf die Grenzwerte entsprechend der Norm SIA 380/4 «Elektrische Energie im Hochbau», Ausgabe 2006, einhält (§ 18 Abs. 1 EnergieV). Auf diesen Nachweis kann verzichtet werden, wenn der elektrische Leistungsbedarf des Geräts bei neuen Anlagen nicht mehr als 7 W/m2, bei Erneuerung, Umbau oder Änderung haustechnischer Anlagen nicht mehr als 12 W/m2 beträgt (§18 Abs. 2 lit. c EnergieV). Weiter ist es so, dass bei gekühlten Räumen bestimmte technische Anforderungen an den Sonnenschutz gewährleistet sein müssen (§ 6 Abs. 2 EnergieV). Das kantonale Energiegesetz verlangt zudem, dass neue Bauten und Anlagen so zu erstellen sind, dass der Energiebedarf gering ist (§ 4 Abs. 1 EnergieG). Eine Gemeinde, die ein Baugesuch betreffend Klimaanlagen beurteilt, hat die Einhaltung dieser gesetzlichen Vorgaben zu prüfen (§ 37 Abs. 1 EnergieV).
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass haustechnische Anlagen bewilligungspflichtig sind. Es müssen insbesondere Lärmgrenzwerte eingehalten werden und hierfür ist ein Nachweis vorzulegen. Unabhängig von der Einhaltung von Lärmgrenzwerten gilt stets das Vorsorgeprinzip, wonach Immissionen an der Quelle zu reduzieren sind. Betroffene Nachbarn können sich dabei mittels Einwendungen gegen geplante Anlagen und mittels zivilrechtlicher Klage oder mittels Immissionsklage beim Gemeinderat gegen störende Immissionen bestehender Anlagen zur Wehr setzen.
Aktuell werden auf Bundesebene betreffend die Bewilligung von Wärmepumpen Änderungen verlangt: So hat die nationalrätliche Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie eine Motion zur Anpassung der Lärmschutzverordnung eingereicht. Diese hat zum Ziel, die Hürden für die Erstellung von Wärmepumpen zu vereinfachen, so dass deren Erstellung – trotz Lärmemissionen – vermehrt und einfacher möglich wird. Das Parlament hat die Motion angenommen. Das Geschäft befindet sich aktuell in der Vernehmlassung.

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Jeannine Stierli, Spreitenbach
«Ein blaues Meer, Tanz der Blüten im März, es glänzt so sehr, macht mir glücklich das Herz». Man kann den Blaustern kaum schöner beschreiben als im Vers von Anton Schlittmaier.
Der Blaustern (Scilla), liebevoll auch Blausternchen genannt, sorgt bereits im ausklingenden Winter dafür, dass dunkle Wintertage wesentlich freundlicher werden. Die kleinen winterharten Blumen sind Frühjahrsblüher, die sich sehr gut zum Verwildern eignen. In Parkanlagen oder auf Wiesen entstehen durch das Verwildern der Pflanzen wunderschöne Blumenteppiche, die mit ihren strahlenden Blautönen mit dem Himmel konkurrenzieren können. Man findet den Blaustern aber auch in Gärten, in Beeten als bezaubernde Farbtupfer. Und einige Gartenfreunde
pflanzen die Blumen gerne auf vermoosten Rasenstücken an, auf denen schon lange kein Gras mehr wächst. Nach einigen Jahren verwildern die ausdauernden, krautig wachsenden Pflanzen und zum Frühjahr hin bilden sich bildschöne Blumenteppiche.
Anpassungsfähiger Botschafter
Blausterne erhält man im Handel in verschiedene Sorten. Einige begeistern mit nach unten hängenden Blütenglöckchen, die einen dunkleren Mittelstreifen aufweisen, andere in verschiedenen, wunderschönen Blautönen. Aber man erhält auch etwas kuriose Blausterne, die in einem zarten rosarot blühen oder aber auch in einem reinen Weiss.
Blausterne blühen von Februar bis April, einige Sorten sogar bis im Mai. Bei uns ist der Zweiblättrige Blaustern der am meisten
verbreitete. Er bezaubert von März bis April mit einheitlich himmelblauen Blüten.
Blausterne sind langlebige, robuste Frühjahrsbotschafter. Und was den idealen Standort anbelangt, so sind die Blausternchen recht flexibel und passen einfach überall und in jeden Garten. Ob halbschattige Plätze oder in sonniger Lage oder unter lichtem Schatten von Laubgehölzen: die blühfreudigen Blausternchen wünschen sich im Grunde lediglich einen nährstoffreichen, humosen Boden, der frisch, feucht bis mässig trocken sein darf. An Standorten, die den Blausternen zusagen, vermehren sie sich ganz von selbst.
Die kleinen Zwiebelblumen zählen heute zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Die frühere Zuordnung in die Familie der Liliengewächse (Liliaceae) wurde von Botanikern geändert.
Aarau und Kulm
Die diesjährige Generalversammlung des HEV Aarau und Kulm findet statt am Montag, 20. März 2023, 19 Uhr im Kultur- und Kongresshaus, 5000 Aarau
• Generalversammlung
• Auftritt Patti Basler und Philippe Kuhn
• Imbiss, offeriert vom HEV Aarau und Kulm
Die offizielle Einladung mit der Traktandenliste wurde in der zweiten Hälfte Februar 2023 versandt.
Wir freuen uns, Sie an der Generalversammlung begrüssen zu dürfen.
Baden/Brugg/Zurzach
Die diesjährige Generalversammlung des HEV Baden/Brugg/Zurzach findet statt am Mittwoch, 22. März 2023, 19 Uhr im Eventsaal Tägi, Tägerhardstrasse, Wettingen
An die Mitglieder des HEV Baden/Brugg/Zurzach wurde die definitive Einladung samt Detailprogramm bereits verschickt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme in Wettingen.
Der Vorstand
Lenzburg-Seetal
Die Generalversammlung der Sektion Lenzburg-Seetal findet statt am Mittwoch, 7. Juni 2023, 19 Uhr in der Aula des Weiterbildungszentrums Lenzburg
Der Vorstand bittet die Mitglieder, sich den Termin zu reservieren. Die ausführliche Einladung wird rechtzeitig auf dem Postweg zugestellt.
Bodenheizungen, die bereits über 30 Jahre in Betrieb sind, sollten untersucht werden. Viele ältere Bodenheizungsrohre bestehen aus Kunststoff. Diese verspröden und verschlammen mit der Zeit. Wenn Sie nicht rechtzeitig reagieren, kann es teuer werden. Deshalb ist eine vorbeugende Analyse sehr ratsam.

BODENHEIZUNGSROHRE VERSPRÖDEN
Bodenheizungen sorgen für Komfort und sparen Platz. Doch die unsichtbare Wärmeverteilung altert. Versprödung und Verschlammung sind die Hauptgründe für ineffiziente Bodenheizungen. Werden Probleme nicht frühzeitig erkannt, sind die Schäden meist irreparabel. Betroffen sind insbesondere Systeme, die zwischen 1970 und 1990 verbaut wurden, weil in diesem Zeitraum hauptsächlich einfacher Kunststoff als Rohrmaterial zum Einsatz kam. Dieser versprödet mit der Zeit.
KALTE BÖDEN. WIE WEITER?
Wenn die Bodenheizung nicht die gewünschte Leistung bringt, gewisse Räume kalt bleiben und die Regulierung nicht richtig funktioniert, lohnt es sich, eine Fachperson hinzuzuziehen. Dabei ist es wichtig, dass die Anlage vor Ort genauestens untersucht wird.
KLARHEIT DURCH ANALYSE
Es müssen sämtliche Komponenten miteinbezogen und die Ergebnisse anhand von normierten SWKI-Richtwerten ausgewertet werden. Erst nach einer umfassenden Zustandsanalyse herrscht Klarheit darüber, wie es wirklich um eine Bodenheizung steht. Eine solche Analyse ist schon für wenige Hundert Franken zu realisieren und lässt eine klare Aussage über die Machbarkeit einer Sanierung zu.
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1999 auf den Markt gebracht. Damit werden bestehende Bodenheizungen ganz ohne Baustelle saniert. Die Innenbeschichtung dient dabei als Schutzmantel gegen weitere Versprödung.
NICHT SPÜLEN, SONDERN SANIEREN Alternativ werden seit einigen Jahren von diversen Anbietern auch Spülungen und Reinigungsverfahren angeboten. Es ist wichtig zu wissen, dass damit das eigentliche Problem – die Versprödung des Rohrmaterials – nicht behoben wird. Mit dem HAT-System wird eine Bodenheizung hingegen tatsächlich saniert.

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Das HAT-System ist das einzige Rohr- innensanierungsverfahren, das Kunststoff-Bodenheizungen gemäss DIN-Norm 4726 sauerstoffdicht macht und damit die Alterung stoppt. So ist eine Erweiterung der Lebensdauer der Rohre garantiert und zudem werden auch gleich alle anderen wesentlichen Bodenheizungs-Komponenten gewartet oder ersetzt. Die Wertigkeit des Originals wird durch eine 10-jährige Garantie unterstrichen.
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Der typische «Warmduscher» verbraucht im Schnitt über 40 Liter warmes Wasser, das mit etwa 2,6 kWh aufgeheizt wird. Für die Erzeugung von Warmwasser braucht es enorm viel Energie. Wer bewusst weniger lang und kalt duscht, kann innert kurzer Zeit viel Energie sparen. Doch wie können Warmduscher dazu motiviert werden?

Mit dem Symbol des Eisbären wird der Verbrauch von Warmwasser einfach angezeigt.
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Die digitale Handbrause Amphiro ist mit einem Messgerät ausgerüstet, das beim Duschen sofort den Wasser- und Energieverbrauch misst. Damit erhält man einen Überblick über den Warmwasserverbrauch beim Duschen, was wiederum einen bewussten Umgang mit Warmwasser fördert. Die Montage ist einfach, die Brause passt auf alle Duschschläuche. Eine Batterie ist nicht erforderlich, da Amphiro die Energie direkt aus dem Wasserfluss gewinnt. Die kleine Investition ist nach wenigen Monaten amortisiert. Das Messgerät kann online bestellt werden. www.amphiro.com
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Beim Duschen ist eine Senkung des Energievverbrauchs sehr wirksam, denn die Aufbereitung von Warmwasser ist nach der Heizung der zweitwichtigste Energiefresser im Haushalt. Der Verbrauchsanteil liegt bei 12 bis 18 Prozent, bei einem Passivhaus mitunter sogar bei 45 Prozent. Dabei hat das Duschen daran den grössten Anteil. Zum Vergleich: Kochen und Beleuchtung machen etwa 5 Prozent des Energiebedarfs in einem Haushalt aus. Aber wie kann man sich von der lieb gewonnen Gewohnheit, warm zu duschen, verabschieden? Was kann die Motivation unterstützen, Wasser und Energie beim Duschen zu sparen?
Sparen dank Messgerät Fachleute meinten, diesen Dienst leisten die sogenannten Smart-Meter. Mit diesem Stromzähler können Mieter und Eigentümer erfahren, wie viel Energie sie zu Hause verbrauchen. Das Problem ist jedoch, dass es für die Bewohner schwierig ist, die Energiefresser ausfindig zu machen. Eine Studie der ETH Zürich, ausgeführt im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE), zeigte, dass der Verbrauch an Energie eindeutig sinkt, wenn Messzähler während einer konkreten, energieintensiven Handlung wie beispielsweise dem Duschen den Verbrauch exakt anzeigen. Für die Studie wurden Duschen in rund 700 Haushalten der Region Zürich mit einem Messgerät ausgerüstet. Dank dieses Messgerätes konnte man beim Duschen live mitverfolgen, wie viel Wasser man verbraucht und wie viele Energie die Erwärmung des Warmwassers erfordert.
Heilsamer Schock
Die meisten Studienteilnehmenden waren zuerst einmal geschockt, als sie auf der An-
zeige sahen, wie viel Wasser sie pro Dusche verbrauchen. Dieser kleine Schock kann heilsam sein: Wer sich seines Verbrauchs erst einmal bewusst ist, ist vermehrt bereit, weniger zu verbrauchen. Die ETH-Studie zeigte jedoch auch auf, dass 20- bis 29-jährige Studienteilnehmende beim Duschen 2,7-mal so viel Energie verbrauchen wie über 64-jährige. Die Daten deuten darauf hin, dass sich der Ressourcenverbrauch beim Duschen innerhalb einer Generation mehr als verdoppelt hat.
Grosses Sparpotenzial
Dank des Messgerätes sank in den teilnehmenden Haushalten der Energie- und Wasserverbrauch beim Duschen um durchschnittlich 23 Prozent. Positiv war, dass dieser Effekt nicht nur zwei, drei Tage anhielt, sondern über die zweimonatige Studiendauer hinweg konstant blieb. Es zeigte sich, dass mit einer eingebauten Duschanzeige Frauen wie Männer nicht mehr 4, sondern nur noch 3 Minuten lang duschten. Entsprechend sank der Verbrauch an Warmwasser mit 36 oder 38 Grad von 45 auf 35 Liter. Pro Duschvorgang wurden

Wasser sowie durchschnittlich 0,35 kWh Energie gespart, die zum Erwärmen des Wassers benötigt worden wären. Der Spareffekt ist gewaltig: Wären 10 Prozent der Schweizer Haushalte mit Duschanzeigen ausgestattet, liessen sich 170 GWh thermische Energie sparen. Das entspricht der Energiemenge, die 18 400 Schweizerinnen und Schweizer pro Jahr im Haushalt verbrauchen.
Das eigene Verhalten ändern
Eine Verhaltensänderung ist deshalb möglich, weil man beim Duschen die Duschanzeige vor sich hat und auf die Anzeige unmittelbar reagieren kann. Im Gegensatz zu einem Smart-Meter, der den Stromverbrauch in kWh angibt, einer für Laien schwer vorstellbaren Masseinheit, zeigt das Duschmessgerät die Wassertemperatur und die verbrauchte Wassermenge in Litern an. Nach Abschluss des Duschvorgangs wird die verbrauchte Energie in Kilowattstunden (kWh) angezeigt. Sparsame Duscher erkennen auf der Anzeige zudem einen Eisbären auf einer grossen Eisscholle. Wer lange duscht, erhält die Quittung sofort:

Der Eisbär muss mit einer sehr kleinen, durch den Klimawandel abgeschmolzenen Eisscholle vorliebnehmen.
Persönliches Verbrauchsziel Beim Duschen besteht ein Energiesparpotenzial, das sich mit einem Messgerät an der Dusche realisieren lässt – ohne gesetzliche Auflagen, ohne aktive finanzielle Anreize und ohne «von oben» gesetzte Verbrauchsziele. Vielmehr sind viele Menschen dank des einfachen Messgeräts «von innen» (intrinsisch) motiviert, ihren Wasser- und Energieverbrauch zu verringern. Das kommt auch darin zum Ausdruck, dass sich jeder zweite Teilnehmende im Rahmen der Studie unaufgefordert ein persönliches Verbrauchsziel gesetzt hat: Wenn sie sparten, sparten sie aus eigenem Antrieb. Die Studie zeigte, dass Energiesparen von Verbraucherinnen und Verbrauchern ausgeführt wird, wenn anhand einer Messanzeige das Sparpotenzial gut verständlich dargestellt wird,
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Badarchitektin Janine Schmidlin unterstützt Bauherrschaften bei der Verwirklichung ihres Traumbades. Dabei punktet sie besonders mit zwei ihrer Stärken: ihrem Auge für Design und dem breiten Fachwissen rund um die Sanitärtechnik.
Mit ihrer offenen und sympathischen Art überzeugt Janine Schmidlin bei Bauherrschaften. Nach wenigen Wortwechseln spürt man: Dieser Frau vertraue ich meinen Bad(um)bau gerne an. Als gelernte Sanitärplanerin hat sie das Verständnis für das Technische und vermittelt gekonnt zwischen Sanitär und Bauherrschaft. Dank ihrer langjährigen Erfahrung als Badberaterin und Verantwortliche für die Ausstellungssortimente eines führenden Schweizer Badezimmeranbieters verfügt sie zusätzlich über Wissen und Flair für das Optische.
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Janine Schmidlin, Inhaberin
Neutral und markenunabhängig berät Janine Schmidlin Eigentümerinnen und Eigentümer. Damit sich die Bauherrschaften das Spektrum an Möglichkeiten konkret an ihrem Objekt vorstellen
können, erstellt sie Vorschläge in verschiedenen Stilen. Auch beim Ausstellungsbesuch steht die Badarchitektin zur Seite: Sie hilft, den Überblick bei der immensen Auswahl nicht zu verlieren,
Foto: zvg
gibt Tipps, beantwortet Fragen und kann mit ihren Inputs die Wahl erleichtern. Zuletzt übernimmt Janine Schmidlin eine – für viele eher lästige – Aufgabe. Sie trägt bei einem Umbau die Verantwortung für die gesamte Terminplanung, die Koordination der Handwerker und ist auf der Baustelle Ansprechpartnerin. Die Kunden können sich derweil ganz ohne Baustress auf ihr neues Traumbad freuen.

Schmidlin Badarchitektur GmbH 5612 Villmergen
Tel. 079 243 54 41 js@schmidlinbadarchitektur.ch www.schmidlinbadarchitektur.ch


Unter der Brause zeigt eine farbige Anzeige, ob man sparsam duscht.

Eine Duschablaufrinne stellt bei einer Sanierung oder bei einer neuen Dusche eine moderne Alternative zum gewohnten Duschablauf dar. Das ist vor allem in Bädern von Vorteil, die barrierefrei sein sollen und die ohne Duschwanne gestaltet sind.

Duschablaufrinnen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen.

Je nach Einbausituation kann die Rinne sogar übers Eck verlaufen.

Die Duschablaufrinnen lassen sich ganz einfach reinigen.

Die einzelnen Elemente der Ablaufrinne sind vom Hersteller exakt aufeinander abgestimmt.
Ruth Bürgler, Redaktorin
In barrierefreien Duschen kommen immer häufiger Duschablaufrinnen zu Einsatz. Dabei wird auf den Einsatz einer Duschwanne verzichtet. Stattdessen ist der Boden mit Platten aus Keramik oder einem anderen wassertauglichen Belag ausgelegt, die im Duschbereich ein Gefälle aufweisen. Duschablaufrinnen unterscheiden sich von herkömmlichen Duschabläufen darin, dass sie meist die ganze Länge oder Breite der Duschkabine oder des Duschbereiches einnehmen. Das Wasser läuft also an der Oberfläche nicht nur durch ein einziges Loch ab. Der Vorteil dieser Duschablaufrinnen ist, dass sie das Wasser an der Oberfläche schneller abführen können. Das ist vor allem bei bodenebenen Duschen wichtig, die ein minimales Gefälle von 1,5 Prozent aufweisen müssen. So gibt es im Badezimmer keine Überschwemmung, wenn der Ablauf regelmässig kontrolliert wird.
Mehr Gestaltungs und Bewegungsfreiheit
Die Duschablaufrinnen lassen mehr Gestaltungsmöglichkeiten in einem Raum zu, als dies beim Einsatz von Duschwannen oder vorgefertigten Kabinen mit Wannen möglich ist. Kommen Ablaufrinnen zum Einsatz, spielt es keine Rolle, ob das Badezimmer mit Mosaiken oder grossformatigen Platten ausgekleidet ist. Die Ablaufrinne fügt sich optisch gut in die gewünschten Bodenbeläge ein. Wer also sein Badezimmer optisch aufwerten und barrierefrei gestalten will, sollte den Einsatz einer Duschablaufrinne ins Auge fassen. Denn sie lässt mehr Bewegungsfreiheit und Raum beim Duschen und es gibt keine Stolperfalle, wie dies beim vorstehenden Zapfen eines Ablaufes meist der Fall ist.
Duschablaufrinnen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, beispielsweise

Die Duschablaufrinnen bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten für ein barrierefreies Badezimmer.
aus massivem Edelstahl, hochwertigem Flachstahl, verchromt, glatt oder mit Mustern. Es gibt sie zudem, je nach Modell, in unterschiedlichen Farbtönen und für beinahe jede Bausituation. Meist sind die Ablaufrinnen an einer Wand platziert. Sie können jedoch auch in der Fläche des Duschbodens montiert sein oder, je nach Einbausituation, sogar übers Eck verlaufen. Es gibt Hersteller, die Duschrinnen für besonders niedrige Bauhöhen im Programm führen, damit sich eine barrierefreie Dusche trotz wenig Platz realisieren lässt. Es ist sogar möglich, eine Duschrinne am Wandansatz so in den Boden einzufügen, dass sie fast nicht zu sehen ist, da sie quasi mit der Wand verschmilzt.
Schallschutz berücksichtigen
In der Schweiz sind Duschrinnen erhältlich, die über einen Schallschutz nach SIANorm 181 verfügen. Dieser Schallschutz ist vor allem in Mehrfamilienhäusern wichtig, damit die störenden Geräusche des fliessen-
den Wassers nicht im ganzen Haus zu hören sind und so zum Ärgernis oder zum ernsten Streitgrund unter den Mitbewohnenden werden. Damit dieser Schallschutz wirklich gewährt ist und damit die Verwendung einer Duschablaufrinne lange Freude macht, ist es ratsam, die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen zu lassen, die über Erfahrung im Einbau von Duschrinnen verfügt. Die einzelnen Elemente der Ablaufrinne sind vom Hersteller exakt aufeinander abgestimmt und die Fachleute vor Ort haben die Bauanweisungen des Herstellers genau zu befolgen, damit das System problemlos funktioniert.
Duschablaufrinne einfach reinigen Duschablaufrinnen müssen genauso häufig gereinigt werden, wie ein herkömmlicher Ablauf. Die Reinigung ist einfach. Zum Putzen zuerst die Blende entfernen und die Abdeckung und den Geruchsverschluss mit einem herkömmlichen Haushaltsreiniger reinigen. Danach mit kaltem Wasser
nachspülen. Die sichtbaren Flächen in der Ablaufrinne auf die gleiche Art mit einem Schwamm reinigen. Kalk kann man mit einem Essig-Wasser- oder Zitronensäuregemisch entfernen. Am besten eignet sich dazu eine alte Zahn- oder Handbürste. Achtung: Die säurehaltigen Mittel sollten nicht mit den Fugen der Platten in Berührung kommen (siehe Beitrag Seite 34), immer gut nachspülen.
Meist befindet sich in der Mitte der Rinne der Ablauf selbst. Das Haarsieb kann man herausnehmen. Dieses benötigt eine gründliche Reinigung, weil sich hier Haare und Flusen, Shampoo und Seifenreste ansammeln. Werden sie nicht entfernt, kann das Wasser nicht so schnell abfliessen, wie es sollte. Bei hartnäckigen Verschmutzungen wieder zur Bürste greifen und anschliessend mit kaltem Wasser nachspülen. Zu guter Letzt noch den Ablauf reinigen, eventuell vorhandene Haarbüschel herausnehmen und kurz durchspülen.
Saure Reinigungsmittel greifen bei Plattenbelägen den Fugenmörtel an. So kann es bereits nach kurzer Zeit passieren, dass zementhaltiger Fugenmörtel dauerhaft Schaden nimmt. Bauherrschaften sollten unbedingt die Reinigungsempfehlungen der Fachleute befolgen, sonst ist die Freude am neuen Plattenbelag im Badezimmer nicht von langer Dauer.

Bei unsachgemässer Reinigung werden zementhaltige Fugen schnell zum Schadenfall.
Ruth Bürgler, Redaktorin
Die Fugen bilden die Schwachstelle eines keramischen Plattenbelages. Gleichzeitig übernehmen sie wichtige Aufgaben, damit der Belag möglichst lange hält. Sie fangen Spannungen auf, die durch Temperaturveränderungen oder den Untergrund entstehen. Sie verbinden Bauteile und füllen Hohlräume aus. Fugen können zum Gestaltungselement werden, wenn sie die Farbe des Plattenbelages optisch perfekt ergänzen oder durch komplementäre Farben zum Hingucker werden. Im Normalfall verwenden Plattenleger in privaten Badezimmern zementhaltige Fugenmörtel, denn diese sind einfacher zu verarbeiten und finanziell günstiger. Bei unsachgemässer Rei-
nigung werden die zementhaltigen Fugen jedoch schnell zum Schadenfall. Die Ursache dafür liegt an den üblicherweise im Badezimmer verwendeten sauren Reinigungsmitteln. Diese reinigen zwar sehr effektiv, schädigen die Fugen aber nachhaltig.
Kalk und Säure vertragen sich nicht Grund dafür ist, dass die Materialzusammensetzung von zementhaltigen Fugen sofort auf die Säure reagiert. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Wasserhärte. Je nach Härtegrad enthält Wasser mehr oder weniger gelösten Kalk. Das sieht man auf den Armaturen am deutlichsten. Wenn Wassertropfen nach dem Duschen verdunstet sind, bleiben auf den Armaturen gräuliche Flecken, auf den Keramikplatten graue
Schleier zurück. Diese Kalkflecken sind mit einem handelsüblichen Badreiniger rasch entfernt und die Platten glänzen wieder. Das ist typisch für Reinigungsmittel, die auf Säure basieren. Diese Säuren verwandeln den wasserunlöslichen Kalk in wasserlösliches Salz, das sich mit Wasser einfach hinunterspülen lässt. Das freut die Putzenden. Für die zementhaltigen Fugen ist dieser Vorgang jedoch der Untergang. Der Fugenmörtel besteht nebst Kalksteinmehl, Quarzsand und organischen Zusätzen hauptsächlich aus Zement. Und dieser enthält Kalk. Dass das auf die Dauer nicht gutgehen kann, liegt auf der Hand. Bei wiederholter Anwendung von sauren Reinigungsmitteln oder wenn man sie länger einwirken lässt, lösen sie die kalkhaltige
Zementmatrix des hydraulisch gehärteten Fugenmörtels heraus. Mit der Zeit zersetzt die Säure des Reinigungsmittels das Bindemittel. Zusatzstoffe wie Quarzsande oder Pigmente werden freigesetzt und durch den Wasserstrahl der Brause weggespült. Bei jeder Reinigung wird etwas Fugenmörtel abgetragen, bis die Fugen völlig ausgewaschen sind. Bei genauem Hinsehen fällt auf, dass die senkrecht verlaufenden Fugen meist deutlich stärker angegriffen sind als die waagrechten. Die Schäden in den Fugen unterhalb der Mischbatterie oder des Brausekopfs sind oft noch gravierender, denn dort sind die Kalkrückstände besonders störend. Also reinigt man dort noch öfter und gründlicher, was sich negativ auf die Fugen darunter auswirkt.
Hinweise bei den Reinigern beachten Wenn sich Bauherrschaften für zementhaltige Fugenmörtel entscheiden, müssen sie unbedingt die Hinweise auf den Reinigungsmitteln befolgen, falls sie denn überhaupt vorhanden sind. Oft fehlt der Hinweis, dass das Mittel nicht verwendet werden darf, wenn es mit säureempfindlichen Materialien in Berührung kommen kann. In solchen Fällen ist es ratsam, sich die Zusammensetzung des Mittels genau anzusehen. Enthalten sie Säure, dann bitte besser im Regal stehen lassen. Gibt es keine Angaben, ebenfalls nicht kaufen. Dann ist man auf der sicheren Seite.
Den Rat der Fachleute befolgen
Im Normalfall weisen die Plattengeschäfte die Kundinnen und Kunden darauf hin, dass sie für die Reinigung absolut keine säurehaltigen Reinigungsmittel verwenden sollten. Dabei geht es den Handwerksleuten vor allem darum, im Schadenfall allfälligen Garantieansprüchen vorzubeugen. Deshalb erhalten Bauherrschaften meist eine schriftliche Reinigungsempfehlung. Ist ein saures Reinigungsmittel die letzte Möglichkeit, um stark verkalkte Platten zu säubern, sollten die Fugen zunächst angenässt werden, damit sich die Säurewirkung auf die Fugen abschwächt. Der saure Reiniger soll mit einem Tuch ausschliesslich auf die Plattenfläche aufgetragen und nach wenigen Minuten entfernt werden. Nun muss
man den Plattenbelag mit Wasser sehr gründlich abspülen. Am besten ist es, wenn man neutrale oder alkalische Reinigungsmittel einsetzt.
Bessere Widerstandsfähigkeit
Die Wasserhärte muss bei der Planung des Neu- oder Umbaus eines Badezimmers unbedingt ein Thema sein. Ist die Wasserhärte hoch, empfiehlt es sich eventuell, von Anfang an einen anderen Fugenmörtel einzusetzen, damit das häufige Reinigen mit sauren Mitteln für die Fugen kein Problem darstellt. Auf dem Markt sind verschiedene Fugenmörtel, die eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber handelsüblichen, säurehaltigen Reinigungsmitteln aufweisen. Dazu gehören mineralische Einkomponenten-Mörtel auf Zementbasis. Wenn saure Reiniger moderat zum Einsatz kommen, halten solche Fugen relativ lange.
Es gibt Mörtel auf der Basis von Nanotechnologie, deren feine Oberfläche es ermöglicht, dass sich der Schmutz weniger festsetzt und sich leichter entfernen lässt. Diese Fugenmörtel haben wasser- und schmutzabweisende Eigenschaften, die einen so
genannten «Easy-to-Clean-Effekt» bewirken. Das Wasser perlt stärker ab und nimmt dabei die Schmutzpartikel mit. Solche Fugenmörtel verhindern zudem den Befall von Schimmelpilz und Bakterien.
Dauerhaft beständig gegen jede Art von Säure sind Fugenmörtel aus Epoxidharz. Die modernsten Fugenprodukte, die auf dem Markt erhältlich sind, lassen sich heute ebenso einfach verarbeiten wie zementhaltiger Fugenmörtel. Ihnen können Säuren und Chemikalien von Reinigungsmitteln problemlos widerstehen und sie halten einer hohen Beanspruchung durch häufiges und gründliches Putzen dauerhalft stand. Fugen aus Epoxidharz können jedoch durch starke alkalische Reinigungsmittel geschädigt werden.
Es lohnt sich für alle Seiten, das man das Thema Fugenmörtel rechtzeitig bespricht, um Schadenfälle zu vermeiden. Zwar sind anspruchsvollere Fugen etwas teurer, das Ergebnis von dauerhaft schönen und intakten Fugen und die Vermeidung von Ärger kann sich jedoch unter dem Strich durchaus lohnen.


Küchengeräte werden immer raffinierter – mit dem Effekt, dass sie immer komplizierter zu bedienen sind. Ein auffälliger Vorteil sollen zudem die Töne und das Piepsen sein. Ist der Nutzen von komplizierten Geräten mit Piepstönen wirklich höher? Oder wäre eine einfache Bedienung zu bevorzugen?
Ruth Bürgler, Redaktorin
Vor kurzem gab es den im Frühling üblichen Sirenenalarm des Bundes. Dieser Probealarm dient zur Kontrolle, ob die Sirenen im Bedrohungsfall wirklich funktionieren. Alarmgeräusche können also durchaus sinnvoll sein.
Mehr alarmierende Piepstöne
Im Alltag jedoch häufen sich künstliche alarmierende Piepstöne in beängstigendem Ausmass. Ob Backofen, Kochherd, Mikrowelle, Kaffeeautomat oder Geschirrspüler, alles piepst: wenn der Kaffee, das Spül- oder Backprogramm fertig ist, wenn der Herd ein- oder ausgeschaltet wird. Neuerdings piepst auch der Kühlschrank, wenn man die Tür einen Moment zu lange geöffnet lässt. Die Waschmaschine piepst beim Einschalten, bei der Wahl des Waschprogramms und wenn die Maschine das Programm beendet hat laut und durchdringend, genauso ist es
mit dem Tumbler. Das Handy piepst. Im Auto piepst es weiter: wenn man auf den vorderen Plätzen nicht angegurtet ist, wenn die Rückfahrkamera in Aktion tritt. Was kommt als nächstes? Wenn man sich auf den hinteren Plätzen nicht angurtet, wenn es Zeit ist, in den Rückspiegel zu schauen? Auch Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Verkehrs werden nicht geschont. Die Türen des Busses, des Trams oder des Zuges piepen während des Öffnens und vor der Schliessung durchdringend. Die Aufzählung ist nicht abschliessend.
Je neuer das Gerät oder die Maschine, desto häufiger piepst es. Muss das wirklich sein? Warum sind diese Piepstöne so nervig? Einer, der eine Antwort parat hat, ist der Kanadier Michael Schutz. Er hat Psychologie und Musik studiert und verbindet seine beiden Fachgebiete bei seinen Nachforschungen. Die Piepsgeräusche nerven uns seiner Ansicht nach, weil sie künstlich er-
zeugt sind und plötzlich beginnen oder enden. Der Grund dafür sei, meint Schutz, dass der Mensch dies evolutionstechnisch nicht gewohnt sei. Normalerweise sind in der Natur keine Geräusche zu hören, die abrupt beginnen oder aufhören. Der Gesang von Vögeln, das Rauschen eines Baches, Schritte beginnen leise, schwellen an und hören, leiser werdend, wieder auf. Plötzliche laute Geräusche, wie beispielsweise ein naher Donnerschlag, lösen bei den Menschen Stress aus. Das elektrische Piepsen setzt bei Geräten ebenfalls abrupt ein, und der Ton bleibt auf der gleichen Höhe und Lautstärke. Da unser Gehirn solche Töne in der Natur also fast nicht gewohnt ist, reagiert es jedes Mal mit einer kleinen Adrenalinausschüttung. Aus diesem Grund löst ein solches Piepsen in uns Menschen also Stress aus.
Naturtöne als Markenzeichen Forscher wie der deutsche Psychoakustiker Bernhard Seeber von der Technischen Uni-
versität München finden es bedauerlich, dass die Hersteller und Entwickler von Geräten nicht mehr Phantasie haben. Akustische Signale, die mehr der Natur entsprechen, könnten zu Wiedererkennungsmerkmalen für bestimmte Marken werden, statt zu nerven. Das wäre für die Hersteller jedoch aufwendiger und dadurch teurer.
Weglassen geht gar nicht Vielleicht wäre weniger oft mehr? Was gibt es für Gründe, die Dinge immer komplizierter zu machen? Verschiedene psychologische Studien deuten darauf hin, dass die Entwickler bei einer Verbesserung eines «Dings» stets etwas hinzufügen. Besser bedeutet also scheinbar auch mehr. Dass es bei genauerem Hinsehen beziehungsweise Hinhören sinnvoller wäre, etwas wegzulassen oder durch etwas anderes zu ersetzen, wird von den meisten nicht einmal in Betracht gezogen. Bei allen Experimenten, welche die Forscherteams den Testpersonen vorlegten, hät-
te das Entfernen von etwas eine merkliche Verbesserung gebracht. Gleichzeitig wären die Kosten für die Herstellung gesunken. Über die Gründe für das additive Verhalten, für dieses ständige Hinzufügen, sind sich die verschiedenen Forscherteams aus Frankreich, Grossbritannien und den USA noch nicht schlüssig. Ein Grund dafür könnte sein, dass es weniger Anerkennung gibt, wenn man etwas Vorhandenes weglässt, statt eine Neuerung hinzuzufügen. Wer Ideen und Funktionen streicht, übt quasi Kritik daran und lässt sie wertlos erscheinen. Das könnte die Ursache sein, dass Streichen zur Verbesserung keine Option ist.
Diese Grundtendenz trägt wesentlich dazu bei, dass unser Alltag immer komplexer wird, das reicht vom immer grösseren «Mäusekino» im Armaturenbereich unserer Autos über all die funktionsreichen Haushaltgeräten, deren Möglichkeiten im Normalfall niemals ausgeschöpft werden, bis
hin zu immer dichteren Terminplänen und einer wachsenden Bürokratie.
Bedienungskurse nötig
Eine durchschnittliche Waschmaschine bietet heute rund 40 verschiedene Programme an. Für die Bedienung eines Backofen-Steamers benötigt man heute einen Kurs und schöpft die Möglichkeiten dann doch nicht aus. Meist weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist und weil wir gelerntes Wissen, das wir nur spärlich einsetzen, sehr schnell wieder vergessen. Zudem haben Geräte heutzutage keine lange Lebensdauer mehr und die meisten kann man nicht einmal reparieren lassen. Auf der einen Seite diskutieren alle über Ressourcenknappheit, auf der anderen Seite verschwenden wir Material und technischen Aufwand für Geräte, deren Eigenschaften, Bedienung unsere Alltagsbedürfnisse bei weitem übertreffen und die uns mit all diesen Piepstönen furchtbar nerven. Weniger wäre also tatsächlich oft mehr!





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Das Netzwerk Frau und SIA lanciert mit SIA-Now ein digitales Verzeichnis, das Architektinnen und Ingenieurinnen gewidmet ist. Durch dieses benutzerfreundliche Internetverzeichnis werden Frauen aus der Planungsbranche gefördert.
Brigitte Müller, Redaktorin
Das Netzwerk Frau und SIA verwirklicht das Ziel des Schweizerischen Ingenieurund Architektenvereins (SIA), Frauen zu fördern und das Bewusstsein für die Gleichwertigkeit von Frau und Mann in den Ausbildungsinstitutionen und in der Arbeitswelt zu sensibilisieren. So möchte das Netzwerk Mädchen für technische Berufe begeistern, berufstätige Frauen untereinander vernetzen und ihre Interessen vertreten.
Die Aktivitäten des Frauen-Netzwerkes stehen allen SIA-Mitgliedern und -Interessierten offen.
Digitales Verzeichnis
Letzten Sommer lancierte das Netzwerk Frau und SIA die Plattform SIA-Now im Internet. Now steht für «Network of Women» und hat sich zum Ziel gesetzt, ein wichtiges digitales Verzeichnis und eine landesweite Plattform zu werden, damit öffentliche und private Bauherren Adressen von Ingenieurinnen und Architektinnen schnell und einfach finden. Im SIA-NowVerzeichnis sollen in den nächsten Jahren mehr als 2000 Profile von in der Schweiz tätigen Ingenieurinnen und Architektinnen gespeichert werden. Ausserdem soll die Vielfalt der Profile das Interesse an Mint-Berufen bei jungen Menschen – insbesondere Frauen – wecken. Die Website ist eine Antwort auf die Notwendigkeit, ein besseres Gleichgewicht zwischen den Ge-

schlechtern in der Architektur und dem Ingenieurwesen herzustellen. Denn obwohl der Anteil der Frauen stetig steigt, sind sie in der Baubranche nach wie vor in der Minderheit. Das digitale Verzeichnis über Fachfrauen aus der Baubranche wird vom Berufsverband SIA unterstützt.
Mehr Frauen in Jurys
Der schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA ist der massgebende Berufsverband für qualifizierte Fachleute der Bereiche Bau, Technik und Umwelt.
www.sia.ch
Dank einfacher Aufmachung und benutzerfreundlicher Suchfunktionen ermöglicht das Verzeichnis allen Akteurinnen und Akteuren der Baubranche, rasch die benötigte fachliche Hilfe zu erhalten. Das OnlineVerzeichnis soll dazu beitragen, dass vermehrt auch Ingenieurinnen und Architektinnen angefragt werden, um Teams für Bauprojekte, Jurys, Konferenzen oder AusSIA
stellungen zu ergänzen. Das Netzwerk Frau und SIA ist überzeugt, dass viele Themen, welche die Baubranche heute und in Zukunft beschäftigen, interdisziplinär und geschlechterübergreifend besser umgesetzt werden.
Kostenlose Anmeldung
Für Ingenieurinnen und Architektinnen bietet SIA-Now die Möglichkeit, ihre Expertise und Erfahrung auszuweisen und auf sich aufmerksam zu machen. Frauen, die in der Planungsbranche arbeiten, können sich kostenlos anmelden, jene die SIA-Mitglieder sind, werden speziell gekennzeichnet.
Architektinnen und Ingenieurinnen finden: www.sianow.ch
Lithium-Ionen-Akkus sind in unzähligen elektrischen Geräten wie beispielsweise Smartphones, Zahnbürsten, aber auch in E-Bikes und E-Fahrzeugen verbaut. Mit der laufenden Verbreitung steigt auch die Zahl der Akku-Brände. Wie Gefahren auf ein Minimum reduziert werden, zeigen die folgenden Tipps.
Brigitte Müller, Redaktorin
Weil Lithium-Ionen-Akkus effiziente, leistungsstarke und langlebige Energiespeicher sind, sind sie in unserem Alltag omnipräsent: Sie werden in Mobiltelefonen, E-Bikes, Elektroautos, Werkzeugen, Notebooks und vielen weiteren technischen Geräten verbaut. Doch Achtung: LithiumIonen- Akkus reagieren auf unsachgemässe Verwendung empfindlich, denn das Gefahrenpotenzial ist deutlich grösser als bei herkömmlichen Batterien. Um das Risiko eines Brandes zu minimieren, muss man entsprechende Vorsichtsmassnahmen einhalten.
Mögliche Gefahren
Lithium-Ionen-Akkus verfügen über eine sehr hohe chemische und elektrische Energie-
dichte. Zu beachten ist, dass je grösser die Energiedichte ist, desto grösser ist die Reaktion bei einer Überbeanspruchung des Akkus. Folgende Gefahren bestehen bei Lithium-Ionen-Akkus:
• Die Akkus können sich durch Einwirkungen wie Überladung, Tiefentladung, äussere Erwärmung oder mechanische Beschädigung selbständig entzünden –sogar noch Stunden oder Tage später.
• Wegen der hohen Energiedichte brennen Lithium-Ionen-Akkus mit extremer Hitzefreisetzung ab. Durch das Erhitzen einer Zelle werden auch Nachbarzellen erhitzt, was eine unaufhaltbare Kettenreaktion in Gang setzt. Die gesamte im Akku gespeicherte Energie wird dann schlagartig freigesetzt.
• Die Akkus beinhalten in der Regel Stoffe wie Fluor und Schwermetalle, die im

Unbedingt die Bedienungsanleitung des Akkus lesen und diese befolgen.
Foto: stock.adobe.com/Janet Worg
Brandfall hoch toxische und ätzende Brandgase erzeugen.
Notwendige Vorsicht
Das Risiko eines Brandes kann mit entsprechenden Vorsichtsmassnahmen vermieden werden. Die meisten Brände entstehen beim Laden der Akkus. Deshalb unbedingt folgende Brandverhütung-Tipps beachten.
• Die Bedienungsanleitung der Akkus lesen und diese befolgen.
• Lithium-Ionen-Akkus nur mit dem Originalladegerät laden.
• Die Akkus nicht über Nacht oder bei Abwesenheit laden.
• Den Akku regelmässig überprüfen, vor allem nach einem Sturz. Sind Deformierungen, Risse oder Blähungen am Akku zu sehen, nicht mehr laden. Beschädigte Akkus dürfen auf keinen Fall weiterverwendet werden. Von ihnen geht eine akute Brandgefahr aus. Beschädigte Akkus müssen so rasch wie möglich fachgerecht entsorgt werden.
• Brennbare Materialien während des Ladevorgangs in der Umgebung des Akkus entfernen.
• Die Akkus bei Umgebungstemperaturen zwischen 10 und 30 °C laden.
• Akkus nie Temperaturen von über 60 °C aussetzen: einen Hitzestau vermeiden und vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
• Auch Frost bekommt den Akkus nicht, deshalb Akkus beispielsweise im Winter nicht in einer unbeheizten Garage lagern.
• Akkus vor Feuchtigkeit schützen.
• Nie einen Akku oder eine Batterie zerlegen oder öffnen.
• Bei längerer Nichtbenutzung sollte man den Akku vom Gerät trennen und halbvoll geladen lagern.
• Nach dem Ladevorgang den LithiumIonen-Akku vom Ladegerät nehmen und das Ladegerät vom Strom trennen.

EBikes fahren mit LithiumIonenAkkus.
• In Räumen, in denen Akkus geladen werden, einen Rauchwarnmelder installieren.
• Alte, nicht gebrauchte Akkus nicht daheim herumliegen lassen, sondern diese via Fachhandel oder Sammelstellen entsorgen. Der Fachhandel ist verpflichtet, die Akkus entgegenzunehmen und zu entsorgen.
Feueralarm
Akku-Brände sind schwer zu löschen. Aufgrund der hohen Energiedichte wird eine extreme Hitze von teilweise über 1000 °C freigesetzt. Weil der Akku Lithium enthält, stellt dieser den für den Brand benötigten Sauerstoff selbst her. Daher bleibt meist nur die Kühlung des Akkus und der Umgebung übrig.
Fängt der Lithium-Ionen-Akku trotzt aller Vorsichtsmassnahmen Feuer, sollte man –falls noch möglich – den Stecker des betroffenen Ladegeräts ausziehen. Falls dies nicht geht, die Sicherung ausschalten, damit die
Stromzufuhr unterbrochen wird. Sofort die Feuerwehr anrufen und Mitmenschen und sich selber in Sicherheit bringen. Durch den Brand entweichen flüssige und teilweise dampfförmige Gifte, die bei Hautkontakt oder beim Einatmen stark gesundheitsschädlich sind. Zudem entsteht rasch ein sehr dichter Rauch. Deshalb die Türen schliessen, damit sich der Rauch nicht ausbreiten kann.
Batterien und Akkus richtig entsorgen Gebrauchte Batterien und Akkus gelten als Sonderabfall. Deshalb Batterien und Akkus
nicht in den Hausmüll werfen. Den Akku dem Händler oder dem Hersteller zurückgeben oder in eine für Batterien vorgesehene Sammelstelle bringen.
Ein informatives Video über die Gefahren von Lithium-Ionen-Akkus befindet sich auf der Webseite der Beratungsstelle für Brandverhütung (BFB): www.bfb-cipi.ch > Brandverhütungs-Tipps > Lithium-IonenAkkus
Quelle www.bfbcipi.ch
Wenn es in der Tiefgarage brennt
• Notruf Tel. 118 anrufen.
• Das brennende Fahrzeug nicht selber löschen!
• Keine Gegenstände oder Fahrzeuge aus der Garage entfernen, sondern sich unverzüglich ins Freie begeben, denn die entstehenden Gase sind giftig.
• Anwesende Personen warnen und verhindern, dass sich andere Personen in die Garage begeben.
Der Kanton Aargau lanciert einen Ressourcen-Trialog und formuliert elf Leitsätze zur Abfall- und Ressourcenwirtschaft, die spätestens 2030 erreicht sein sollen. Kreislauf als neues Denk- und Geschäftsmodell ist auch eines der jüngsten Projekte des Hightech-Zentrums Aargau.
Ruth Bürgler, Redaktorin
Im Jahr 1970 fielen pro Einwohnerin und Einwohner 309 kg Siedlungsabfälle, 262 kg verbrannte und deponierte sowie 48 kg separat gesammelte Siedlungsabfälle an. Im Jahr 2021 fallen die Zahlen deutlich höher aus: Pro Einwohnerin und Einwohner kamen 698 kg Siedlungsabfälle, 333 kg verbrannte und deponierte und 365 kg separat gesammelte Siedlungsabfälle zusammen. Ein Umkehrtrend ist nicht in Sicht. Unsere
Gesellschaft produziert zu viel und zu viel verschiedene Abfälle. Zudem verbraucht die Schweiz im Moment immer noch viel zu viele Ressourcen.
Damit die vorhandenen Ressourcen nicht einfach verloren gehen, will man heute vermehrt aus dem Abfall Sekundärrohstoffe zurückgewinnen. Das gelingt im Moment jedoch erst bei ausgewählten Abfallprodukten, beispielsweise bei Papier oder Pet, deren Wiederverwendung mit
Wissen als Baustein für den Erfolg
Das Hightech-Zentrum Aargau unterstützt seit 2013 die Aargauer Unternehmenslandschaft in ihren Innovationsvorhaben, damit diese zum Erfolg führen. Firmen können das Wissen und die Erfahrung, das breite Netzwerk und das Know-how bezüglich Förderangeboten im Aargau, der Schweiz und international, über welche das Hightech-Zentrum Aargau verfügt, für ihre Zwecke nutzen.
Weitere Informationen: www.hightechzentrum.ch.
einem tragbaren Aufwand zu bewerkstelligen ist.
Nachhaltige Ressourcenwirtschaft Künftig wird eine nachhaltige Ressourcenwirtschaft angestrebt, in der sowohl der Einsatz von Energie und Material zur Herstellung von Produkten und Dienstleistungen auf ein Minimum reduziert ist und deren Lebensdauer deutlich verlängert wird. Abfälle sind möglichst zu vermeiden. Wo dies nicht möglich ist, sollen sie Teil eines Kreislaufes sein oder eine nachhaltige Wieder-Verwertung finden. Dabei spielen finanzielle und umweltrelevante Zusammenhänge und Auswirkungen eine wichtige Rolle. Damit dieser Paradigmenwechsel gelingt, müssen alle am gleichen Strick ziehen: Wirtschaft, Gesellschaft und öffentliche Hand.
Diskussionen auf breiter Basis Dafür hat der Kanton Aargau einen Trialog lanciert. Ein Trialog steht für eine moderier-






te, strukturierte, fachlich fundierte und zielorientierte Auseinandersetzung mit einem gesellschaftlich bedeutenden Thema. Daran beteiligt sind Akteure aus Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Diskussionen sind die Basis einer verbindlichen Zusammenarbeit, die ausserhalb der politischen Ausrichtungen und ohne Medienpräsenz stattfinden. Das ermöglicht, sich mit neuen Ansätzen zu beschäftigen, sich auf Fakten zu stützen, verschiedene und gemeinsame Interessen abzuwägen, gemeinsam dazuzulernen und ohne Vorurteile an ein Thema heranzugehen. Aus den ersten Zusammenkünften entstanden im Kanton Aargau elf Leitsätze, die nun als Grundlage zur Erreichung der Ziele dienen.
Elf Leitsätze
• Wirtschaft und Gesellschaft handeln eigenverantwortlich und freiwillig.
• Bei der Verwertung von Abfällen wird ein fairer Wettbewerb zwischen den Marktteilnehmern angestrebt.
• Die Entstehung von Abfällen wird wenn möglich vermieden.
• Rohstoffe zirkulieren optimal in Kreisläufen.
• Produzenten, Konsumenten und andere Akteure tragen die Verantwortung für die Umweltauswirkungen von Produkten über den ganzen Lebenszyklus.
• Die Primär- und Sekundärrohstoffe in der Schweiz werden nachhaltig bewirtschaftet.
• Massnahmen zur Vermeidung und Verwertung von Abfällen werden in Bezug auf ihre ökologische und ökonomische Effizienz und Effektivität priorisiert.
• Transparenz bei den Finanz- und Stoffflüssen bilden die Basis für Optimierungen der Entsorgungssysteme.
• Bei der Verwertung und Behandlung von Abfällen werden hohe Standards eingehalten.
• Die Ausgestaltung und Weiterentwicklung der Entsorgungssysteme strebt nach einer Optimierung von Kosten, Umweltnutzen und Kundenfreundlichkeit.
• International erzielt die Ressourcen- und Abfallwirtschaft der Schweiz dank Innovationen und Spitzentechnologien eine grosse Wirkung.
Index 1990=100
Siedlungsabfälle
Bruttoinlandprodukt BIP (teuerungsbereinigt)
Effizienz (BIP/Siedlungsabfälle)
Wohnbevölkerung
Siedlungsabfälle pro Person
Die Menge der Siedlungsabfälle steigt insgesamt immer noch kontinuierlich an.
Was die einzelnen Leitsätze beinhalten, ist auf der Website des Ressourcendialogs im Detail nachzulesen. Damit die Zielesetzung der Leitsätze erreicht werden kann, braucht es ein Mitwirken aller Beteiligten.
Austausch von Wissen und Erfahrung Kreislaufwirtschaft als neues Denk- und Geschäftsmodell: Unter diesem Titel startete das Hightech-Zentrum Aargau 2021 seinen jüngsten Praxiszirkel. Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Solche Praxiszirkel gehören zu den Dienstleistungen des Hightech-Zentrums. Deren Ziel es ist, Informationen zu vermitteln und den Austausch von Wissen und Erfahrung zu ermöglichen. Die Erkenntnis, dass wir eine Konsumgesellschaft sind, die sorgfältiger mit Ressourcen umgehen muss, ist inzwischen allgemein bekannt. Der Wechsel von der Wegwerfgesellschaft, auch Lineargesellschaft genannt, hin zu einer Kreislaufwirtschaft, in der alle Ressourcen in einen Kreislauf eingebunden sind, ist das Ziel. An
der Veranstaltung kamen Firmen zu Wort, welche die Kreislaufwirtschaft umsetzen und mit ihren Produkten bereits auf dem Markt sind. So fertigt ein KMU aus Abfällen von Mischkunststoffen vielseitig verwendbare Recyclingplatten, die anstelle von Holzplatten Verwendung finden. Ein anderes Unternehmen hat ein System von Mehrwegverpackungen für unterwegs entwickelt. Wichtig bei der Entwicklung solcher Produkte ist eine klare Definition des Ziels.
Auf alle Fälle braucht es bei allen Konsumentinnen und Konsumenten sowie den Herstellerfirmen ein Umdenken, damit wir unsere Abfallberge deutlich reduzieren können und vorhandene wertvolle Ressourcen nicht mehr verschwenden.
Weitere Informationen www.ag.ch Stichwort Ressourcen www.ressourcentrialog.ch

Wirksame Methode: eine Enthärtungsanlage zur Kalkreduktion im Wasser.
Ernähren sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Alpenraums ungesünder? Zu diesem Schluss kann man kommen, wenn man die Werbung für physikalische Kalkschutzgeräte liest. Darin wird häufig auf die angeblich so lebensnotwendigen Mineralstoffe hingewiesen, die durch eine Enthärtungsanlage komplett entfernt würden, was überhaupt nicht stimmt.
Gesunde Resthärte
Die Wirksamkeit physikalischer Geräte zur Wasserenthärtung ist im Gegenteil umstritten und einige Argumente sind schlicht unhaltbar. Das Wasser wird nämlich nicht weicher, wenn man den Kalk im Wasser belässt. Somit ist es beispielsweise nicht möglich, Waschmittel einzusparen. Weicheres Wasser heisst, dass weniger Kalk darin enthalten ist. Deshalb gibt es für die Entkal-
kung des Wassers keine bessere Methode als den Ionenaustausch auf Salzbasis. Das ist einer der Gründe, weshalb jede Geschirrspülmaschine heute einen kleinen Ionentauscher eingebaut hat. Das Wasser wird durch den Ionenaustausch bei Haushaltsanlagen nicht komplett enthärtet, sondern auf eine gesunde Resthärte von etwa zehn französischen Härtegraden eingestellt.
Kaum relevant für Ernährung Es ist bis jetzt nicht bekannt, dass jemand nach einem Umzug die Ernährung anpassen musste oder den Wohnort wegen zu geringer Wasserhärte gewechselt hat. Wenn dem so wäre, müssten alle Bewohner in Gebieten mit natürlich weichem Wasser, dazu gehören zum Beispiel die Alpenregion und der Tessin, ungesünder leben als diejenigen im Mittelland. Wenn dem so wäre, würden
Ob eine herkömmliche Hausratversicherung einen Schaden zahlt, hängt vom jeweiligen Deckungsumfang ab. Mit der Hausratversicherung All-Risk relativieren sich die Fragen rund um die Deckung, da sie einen umfassenden Schutz bietet.
Einfach gesagt
Eine All-Risk-Versicherung deckt alle Schäden ab, die nicht ausdrücklich vom Versicherungsschutz ausgeschlossen wurden. Sie bietet folglich einen Rundumschutz. All-Risk versichert den Hausrat umfassend gegen Verlust, Beschädigung und Zerstörung, unabhängig von der Ursache des Schadens. All-Risk stellt den entstandenen Schaden ins Zentrum und nicht die Ursache. Im Gegensatz dazu bauen klassische Versicherungen auf Ursachen auf. Eine klassische Gefahr in der Haus-

Die Versicherung All-Risk von Zurich bringt mehr Sicherheit.
ratversicherung ist «Wasser». Der Name «Wasserversicherung» suggeriert, dass jeglicher Schaden, welcher durch die Ursache «Wasser» am Hausrat entsteht, versichert ist. Dem ist jedoch nicht so: Wenn ein Glas Trinkwasser kippt und sich der Inhalt über einen Laptop ergiesst, ist der Schaden zwar durch Wasser verursacht, nicht aber durch die Wasserversicherung gedeckt, da diese Ursache nicht im Deckungskata-
log aufgelistet ist. Dieser Schaden kann nur über eine zusätzliche Elektro-Kasko-Versicherung abgesichert werden. Die All-Risk dreht dieses Versicherungsprinzip um und stellt den Schaden ins Zentrum der Deckungsfrage.
Vorteile von All-Risk All-Risk ist einfach zu verstehen. Sie ist kundenfreundlich und gibt den Versicherungsnehmern ein gutes
diese Regionen quasi als unbewohnbar gelten.
Salz ist ein Naturprodukt
Salz ist einer der wenigen natürliche Bodenschätze der Schweiz. Mit Salz wird das Wasser weicher und benötigt bis zu 50 Prozent weniger Wasch- und Reinigungsprodukte, die wesentlich umweltschädigender sind als das natürliche Salz. Unter dem Strich ist eine Enthärtungsanlage deshalb umweltschonend und die Wirkung nicht mit einem physikalischen Gerät vergleichbar.

Atlis AG
Schlössliweg 4
4500 Solothurn
Gratis-Hotline 0800 62 82 82 info@kalkmaster.ch
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Gefühl, da sie sich auf das wirklich Wichtige konzentriert: die Übernahme des Schadens. Dies ermöglicht es den Versicherungsnehmern, sich sicherer zu fühlen. Im Schadenfall müssen sie erst gar nicht darüber nachdenken, ob die Versicherung zahlt. Hinzukommt, dass dank dem Rundumschutz viele Zusatzversicherungen überflüssig werden. All-Risk verfügt aktuell über die umfassendste Deckung für den Hausrat – besser versichern lässt sich Eigentum nicht.

Zurich, Generalagentur
Vincenzo Centolanza
Industriestrasse 14 5036 Oberentfelden
Tel. 062 836 52 52 aargau@zurich.ch
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Der Verkauf einer Immobilie ist ein anspruchsvolles, zeitintensives Geschäft. Mit dem Rundum-sorglosPaket von UTA-Immobilien gibt es Entlastung. Das Beste an diesem Angebot: Die Beratung ist kostenlos. Kosten fallen erst beim Verkauf an und das Honorar wird nur im Erfolgsfall fällig. Es gibt keine Vorauszahlungen und versteckte Kosten. Gerne zeigen die Fachleute von UTA-Immobilien auf, welche Kosten durch den Hausverkauf anfallen. Inbegriffen sind die Einschätzung der Verkäuflichkeit und des Marktwerts sowie Hinweise zur Vorbereitung und zum Vorgehen im Falle eines Verkaufs.
Persönliche Beratung
Bei einem persönlichen Beratungsgespräch stehen die Anliegen und Wünsche von Kundinnen und Kunden im Mittelpunkt. Die Fach-





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leute von UTA-Immobilien klären ab, was im jeweiligen Fall am besten ist und machen eine Schätzung des Marktwertes. Gemeinsam wird danach der Verkaufspreis der Liegenschaft festgelegt.
Verkaufsvorbereitung
Nach dem Beratungsgespräch erstellt UTA-Immobilien eine Präsentation. Dazu besorgen sie wichtige Dokumente, bereiten Pläne auf, machen Fotos, auch Luftaufnah-
men, und erstellen einen virtuellen Rundgang. So entsteht eine professionelle Verkaufsdokumentation mit allen wichtigen Unterlagen. Kaufinteressenten verfügen bei Gesprächen mit der Bank also über alles Nötige.
Besichtigung und Kaufvertrag
Die Besichtigung einer Liegenschaft ist immer persönlich. UTA-Immoblien veranstaltet keine Massenbesichtigungen. Die Firma schliesst

Anfang Jahr 2023 legten die Heizölpreise leicht zu und stiegen bis zum 20. Januar kontinuierlich an. Dann setzte langsam die Kehrtwende ein. Bis Ende Januar gingen die Preise stetig leicht zurück.
Jetzt profitieren
Somit sind die aktuellen Heizölpreise erstmals seit 11 Monaten wieder
auf diesem Preisniveau angelangt. Dadurch stieg das Kaufinteresse wieder deutlich an und es lohnt sich, den Stand des Heizöltanks wieder aufzustocken. Der Monat Februar ist im Schnitt der vergangenen 20 Jahre der Monat mit den niedrigsten Preisen für Heizöl. Viele Kunden profitieren durch diese Ausgangslage davon, Heizöl jetzt zu
kaufen mit Lieferung im Frühling/ Sommer 2023.
Wegen des wirtschaftlichen Aufschwungs in China, der durch die Reduktion der Corona-Massnahmen zugenommen hat, rechnen die Ölhändler künftig eher wieder mit steigenden Preisen.
Tankrevision ist Pflicht Besitzerinnen und Besitzer einer fossilen Ölheizung sind verpflichtet, alle zehn Jahre den Heizöltank von einer zugelassenen Fachfirma kontrollieren zu lassen. Dies schreibt der Kanton vor. In den meisten Fällen genügt für das eine einfache Sichtkontrolle des Tankes. Dies ist, wie der Name bereits verrät, eine sehr einfache, äusserliche Kontrolle. Es empfiehlt sich aber in jedem Fall, alle zehn Jahre eine umfangreiche Kontrolle inklusive Innenreinigung
mit potenziellen Käufern eine Reservation ab. Kommt es zu einem Kaufvertrag, geht der Auftrag direkt an einen Notar. Die Firma begleitet Kundinnen und Kunden bei der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Die Fachleute stehen nach dem Verkauf weiterhin zur Verfügung und begleiten die Kundschaft bei der Hausübergabe und helfen beim Ausfüllen der Grundstückgewinnsteuererklärung.

UTA Immobilien AG
5400 Baden Tel. 056 203 00 80 5314 Kleindöttingen Tel. 056 268 66 68 verkauf@uta-immobilien.ch
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vorzunehmen. Erst so können verdeckte Mängel im und um den Tank ermittelt und anschliessend beseitigt werden. Eine regelmässige Kontrolle und Wartung des Heizöltankes bringt viele Vorteile: Minimierung der Korrosionsschäden im Innern, das Risiko von Schäden wird kleiner, weniger Brennerstörungen und keine versicherungstechnischen Probleme bei einem Schadenfall.

Voegtlin-Meyer AG
Aumattstrasse 2
5210 Windisch Tel. 056 460 05 05
www.voegtlin-meyer.ch

Weiches Wasser sorgt dafür, dass auch die Wäsche flauschig bleibt.
In einem Grossteil der Schweizer Haushalte fliesst hartes bis sehr hartes Wasser – also Wasser, das mit viel Kalk angereichert ist. Die beste Lösung gegen hartes Wasser im eigenen Zuhause ist eine Enthärtungsanlage.
Kosten und Energie sparen Kalk kann zum Beispiel die Rohrleitung verengen und verstopfen.
Schon eine ein Millimeter dicke Kalkschicht kann den Energieverbrauch um bis zu 10 Prozent erhöhen. Ein Vorgang, der von aussen nicht sichtbar ist – jedoch von Bedeutung ist, wenn die Sanitärinstallation eines Einfamilienhauses mehrere zehntausend Franken wert ist. Eine Wasserenthärtungsanlage kann unter anderem dazu beitragen, den
Energiebedarf der Warmwasseraufbereitung zu senken.
Haut-, Haar- und Umwelt-Problem
Hartes Wasser kann zwar bedenkenlos getrunken werden – es hinterlässt aber unschöne Kalkflecken auf Gläsern, Armaturen oder auch der Duschwand. Um diese zu entfernen, werden häufig säurehaltige Reinigungsmittel angewendet, was wiederum die Umwelt belastet.
Hartes Wasser begünstigt ausserdem auch trockene Haut und Pickel, macht das Haar rau und raubt ihm den Glanz. Kalk trocknet zudem die Kopfhaut aus, was zu Schuppen führen kann.
Flauschige Wäsche
Hartes Wasser ist mitverantwortlich für kratzige, brüchige und farblose Wäsche. Denn der Kalk im Wasser
Spült das WC zu schwach oder sind bereits Kalkablagerungen sichtbar, empfiehlt der Fachmann häufig den Austausch der WC-Schüssel oder gar der ganzen WC-Anlage. Dies löst das Problem jedoch nur halbwegs, kostet sehr viel und verbraucht unnötig Umwelt-Ressourcen.
WC wird unterschätzt
Hat die WC-Spülung zu wenig Druck, sind nicht verstopfte Ablaufleitungen das Problem, sondern ein verkalkter Spülkanal im Spülkasten und der WC-Schüssel. Restclean löst diesen Kalk mit einem umwelt- und materialschonenden Verfahren.
Da die Verkalkung in den nicht sichtbaren Kanälen der WC-Schüssel und des Spülkastens vorhanden ist, kann dieses Problem nur fach-
Ob die WC-Spülung noch richtig funktioniert, lässt sich ganz einfach überprüfen.
männisch gelöst werden. Die Schweizer Pionierfirma Restclean hat dazu ein ökologisches Reinigungsverfahren entwickelt, mit welchem jedes WC wieder kalkfrei wird und spült wie am ersten Tag.
Die Kraft der Natur
Das patentierte Entkalkungsprinzip der Firma funktioniert wie bei einer Waschmaschine im Umwälzverfahren. Für die Entkalkung muss das WC nicht demontiert werden. Eine
leicht saure Reinigungslösung wird zusammen mit Granulat aus Baumnussschale durch sämtliche Spülund Wasserverlaufskanäle des Spülkastens und der WC-Schüssel gespült. Der Kalk löst sich schnell und schonend. Der Service dauert pro WC rund eine Stunde.
Spült das WC noch richtig?
Wenn man die Spülung mit der grossen Spültaste betätigt und das länger als 4 Sekunden dauert, ist die
verkrustet das Gewebe und schädigt die Fasern, die sich verhärten und Stoffe und Gewebe rau und brüchig machen. Mit weichem Wasser bleibt die weisse Wäsche weiss, farbiges bleibt farbig und sie behält ausserdem ihr flauschige Beschaffenheit.
Seidenweiches Wasser
Perlwasseranlagen von BWT entziehen dem Wasser die hartmachenden Stoffe und verwandeln es in seidenweiches BWT-Perlwasser – ein Unterschied, den man sieht und fühlt.

BWT AQUA AG
Hauptstrasse 192 4147 Aesch Tel. 061 755 88 99
www.bwt.com/de-ch
Foto: Restclean
Spülung zu schwach. Dabei sollte das Spülwasser bis unter den vorderen Spülrand gespült werden und sich kräftig in den Siphon überschlagen. Details auf restclean.com/ diagnose. Der Service der Firma Restclean ist in der ganzen Schweiz zu fixen Service- und Fahrpauschalen erhältlich (ab CHF 330.–). Der Ersatz der WC-Anlage ist 8 x umweltbelastender als der Service von Restclean.

Restclean AG
Tel. Mittelland-Ost: 056 634 51 85
Tel. Bern: 031 301 22 11
www.restclean.com
Nr. 436 März 50. Jahrgang
Auflage WEMF beglaubigt 39’491 Ex. Basis 2021/2022
Anzahl Mitglieder: 39’633 (31. Januar 2023)
Offizielles Organ des Hauseigentümerverbandes Aargau, erscheint 10 Mal jährlich Einzelexemplar Fr. 3.–Für Verbandsmitglieder ist das Abonnement im Jahresbeitrag inbegriffen.
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