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Wohnwirtschaft Nr. 03 März 2022

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Hauseigentümerverband Aargau

www.hev-aargau.ch

WOHN WIRTSCHAFT

MIETZINS Orts- und Quartierüblichkeit

Bad, Sanitär, Küche

mit 7 Objekten

Glück ist eine Entscheidung

Sorgloses Wohnen im Alter: So führen wir Ihre Hypothek auch nach der Pensionierung lebenslang weiter.

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Im Frühling erwacht die Natur. Allerdings treten gerade zu dieser Jahreszeit immer wieder markante Kälteeinbrüche auf, die als «Singularitäten» in der Meteorologie bekannt sind. Manchmal können im März noch beträchtliche Schneemengen fallen. Solche Situationen werden als «Märzwinter» bezeichnet.

Eine Badheizung verhindert einen Schimmelbefall. Wer seine Toilette nicht als Müllschlucker benutzt, insbesondere nicht regelmässig Feuchttücher im WC entsorgt, spart Geld. Verstopfte Leitungen und blockierte Pumpen müssen ansonsten in mühsamer Handarbeit wieder frei gemacht werden. Und wer ökologisch Geschirr spült, schont einerseits sein Portemonnaie und andererseits die Umwelt.

mit Tobias Straumann

Echte Schweizer Küchen

Vielseitigste Ausstellung der Schweiz –mit rund 30 eingerichteten Küchen.

Entweder oder, aber nicht beides

Um den CO2-Ausstoss zu reduzieren, stehen grundsätzlich zwei Ansätze zur Auswahl. Entweder die Bepreisung von CO2 oder behördliche Interventionen – beispielsweise Programme für ausgewählte Wirtschaftszweige. Liberale Kräfte befürworten die CO2-Bepreisung: Umweltschädigende Aktivitäten erhalten einen Preis, so dass Kostenwahrheit resultiert – zum Beispiel mit einer CO2-Abgabe. Dies schafft einen Anreiz, den Schadstoffausstoss zu vermindern und auf emissionsärmere Technologien umzusteigen. Da aber bei einer CO2-Bepreisung regulierungsfreudige Politiker und subventionshungrige Branchen zurückgebunden werden, wird – bürgerfern – oft auf beides gesetzt: Behördenintervention und CO2-Preis. Deutschland ist diesbezüglich wohl Weltmeister.

Bis Ende 2021 hatte Schweden die höchste CO2-Abgabe weltweit. Seit Anfang 2022 hat die Schweiz zu Schweden aufgeschlossen. Die CO2-Abgabe wurde hierzulande von bisher 96 auf neu 120 Franken pro Tonne CO2 erhöht. Um künftige Schäden aus den Emissionen den Verursachern anzulasten, müsste gemäss Schätzungen von Nobelpreisträger William Nordhaus und vom IWF eine CO2-Abgabe heute rund 40 Franken betragen, bis 2030 rund 70 Franken. Das heisst, die Höhe der CO2-Abgabe in der Schweiz übertrifft Gefordertes deutlich. Da die Abgabe nur auf fossile Brennstoffe erhoben wird, leisten Brennstoffverbraucher einen Beitrag für Verbraucher fossiler Treibstoffe. Mit einer Abgabe von 120 Franken, die weltweit Vergleichbares sucht, ist weiterer behördlicher Interventionismus unnötig.

Doch die CO2-Bepreisung ist bei Ämtern unbeliebt. Denn mit ihr lassen sich grundsätzlich weder neue Vorschriften noch neue Stellen rechtfertigen. Das ist im Kanton Aargau nicht anders als sonst irgendwo. In einem Interview mit der Aargauer Zeitung am 27.12.2021 kündigte Regierungsrat Stephan Attiger eine Neuauflage des kantonalen Energiegesetzes an. Fünf Tage später wurde die nationale CO2-Abgabe um 25 Prozent erhöht.

Entweder CO2-Abgabe oder verschärfte kantonale Detailvorschriften, aber nicht beides: Da die nationale CO2Abgabe bereits existiert, ist die kantonale EnergiegesetzRevision bei Lichte betrachtet überflüssig.

Martin Meili

SONNEN-

Bautrends und Fachwissen

Messe, Vorträge, Workshops für Bauen, Wohnen, Garten und Energie

SWISS

Linker Haken beim Schattenboxen

Im Gegensatz zur Pandemie schlittern wir sehenden Auges in die nächste Katastrophe für Wirtschaft und Gesellschaft. Spätestens ab 2025 droht uns jeweils in den Wintermonaten eine Strommangellage mit verheerenden Auswirkungen für unser Land.

Aktuell überbieten sich deshalb Politikerinnen und Politiker mit (guten und schlechten) Ideen, um die Stromversorgung auch in Zukunft sichern zu können. Dabei geht es darum, kurzfristige, mittelfristige und langfristige Lösungen zu finden, welche Energie- und Klimapolitik in Einklang bringen. Viele Ideen zeugen von wenig Wissen über die komplexen Zusam-

menhänge in der Energieversorgung. Es entsteht der Eindruck, dass Bundesrat und Parlament ziemlich hilf-, rat- und strategielos agieren und niemand eine Ahnung hat, wie das (unnötig) selbstverschuldete Problem gelöst werden soll.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga und der Verband der Solarindustrie Swissolar fordern neu eine Pflicht zur Installation von PV-Anlagen auf allen Neu- und Bestandesbauten. Auch wenn wir Voten im Grossen Rat mitverfolgen, dann ist die Lösung zur Schliessung der Winterlücke der Zubau von noch mehr Solarenergie, obwohl dies (alleine) rein gar nichts zur Problemlösung beiträgt. Stattdessen müssen wir den im Sommer überschüssig produzierte Strom in grossen Mengen «in den Winter bringen». Die saisonale Speicherung ist unser Hauptproblem – oder als Alternative der Zubau von Kraftwerken, die zuverlässig und zu jeder Tages- und Nachtzeit Strom liefern. Und dazu gehören nun einfach weder PV-Anlagen noch Windkraftanlagen.

Aber zurück zur Solardachpflicht: Die Politik will nun also die Hauseigentümerin-

nen und Hauseigentümer in die Pflicht nehmen. Sie sollen die Scharte auswetzen, welche durch die Unzulänglichkeiten in der schweizerischen Energiepolitik entstanden ist. Ich erinnere aber daran, dass gemäss Art. 6 des Energiegesetzes die Energieversorgung Sache der Energiewirtschaft ist und Bund und Kantone haben für die erforderlichen Rahmenbedingungen zu sorgen, damit die Energiewirtschaft diese Aufgabe im Gesamtinteresse optimal erfüllen kann.

Das Problem der Versorgungslücke nun einfach den Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern aufzubürden, ist doch sehr einfach und zeugt vom fehlenden Willen, das Problem des drohenden Stromkollapses effizient und zielgerichtet anzugehen. Die Solardachpflicht widerspricht nicht nur dem Gesetz, sondern ist auch nicht die Lösung für das Winterstromproblem. Wer diese Solardachpflicht ernsthaft verlangt, der übt sich lieber im Lancieren von linken Haken beim Schattenboxen als sich mit aller Kraft, offenem Visier und frei von Ideologien für die sichere Stromversorgung als zentralen Baustein für den Wohlstand in unserem Land einzusetzen. Ist

Frühling mit wechselnden Temperaturen

Im Frühling erwacht die Natur. Allerdings treten gerade zu dieser Jahreszeit immer wieder markante Kälteeinbrüche auf, die als «Singularitäten» in der Meteorologie bekannt sind.

Am 20. März um 16.33 Uhr erreicht die Sonne den Frühlingspunkt und überquert den Himmelsäquator nordwärts. Damit beginnt auf der Nordhalbkugel der astronomische Frühling. An diesem Tag ist die sog. Tagund Nachtgleiche, das heisst, Tag und Nacht sind auf der ganzen Welt gleich lang, nämlich je 12 Stunden. Am Äquator steht die Sonne an diesem Tag am Mittag genau senkrecht am Himmel, bei uns erreicht sie eine Höhe von 43°. Der Erdschatten verläuft am Frühlingsanfang exakt über den Nord- und Südpol. Am 20. März geht am Nordpol die Sonne auf, um für ein halbes Jahr zu scheinen. Am Südpol geht an diesem Tag die Sonne unter, um eine halbjährige Polarnacht einzuleiten. Auf der Südhalbkugel beginnt

der Herbst. Am Frühlingsanfang werden die Tage bei uns am schnellsten länger. Ebenso wächst der Winkel des Sonnenhöchststandes zu dieser Jahreszeit am schnellsten. Deshalb werden die Temperaturen auch markant wärmer und die Natur erwacht.

Frost bis im Mai keine Seltenheit Obwohl im März bereits hohe Temperaturen auftreten können, ist oft der Winter noch nicht vorbei. Manchmal können im März noch beträchtliche Schneemengen fallen. Solche Situationen sind als «Märzwinter» bekannt. Da die Tage am Frühlingsanfang am schnellsten länger werden, besteht bereits von Anfang bis Ende März eine beträchtliche Steigerung der Sonneneinstrahlung und der Temperatur, was in folgender Bauernregel ausgedrückt wird:

«Der März soll kommen wie ein Wolf und gehen wie ein Lamm».

Am Frühlingsanfang sind die Meerestemperaturen noch kühl, während die Landmassen von der Sonne bereits stark erwärmt werden können. Deshalb wird der Alpenraum von Luftmassen überströmt, die je nach Herkunft grosse Temperaturunterschiede aufweisen. Es ist deshalb kaum verwunderlich, dass das bekannte launische Aprilwetter ein Wechselbad von Temperaturen und verschiedenen Wettersituationen mit sich bringt. Ebenso kommen markante Kälteeinbrüche immer noch regelmässig vor.

Im April können die Temperaturen zwar schon ziemlich warm sein, werden jedoch

Andreas Walker, Hallwil
Frühlingsblumen bei Boniswil.
Fotos: Andreas Walker

immer wieder durch Wetterlagen unterbrochen, bei denen kalte Polarluft nach Mitteleuropa strömt. Ist dann der Himmel noch klar, so kann die nächtliche Abstrahlung zu Bodenfrost führen. Dieser ist eine beträchtliche Gefahr für empfindliche Pflanzen. Die Sorge der Landwirte über diese Situation wird in der folgenden Bauernregel klar ausgedrückt: «Heller Mondschein in der Aprilnacht schadet oft der Blütenpracht». Der April ist der Übergangsmonat von der kalten zur warmen Jahreszeit. Die erste Hälfte des Monats Mai bildet oft mit einem kräftigen Vorstoss arktischer Kaltluft den Abschluss des Aprilwetters. Diese regelmässig auftretende Erscheinung ist den Bauern schon seit Urzeiten bekannt und gab den «Eisheiligen» ihren Namen.

Eisheilige mit Spätfrösten

Mit den Eisheiligen werden die Tage vom 11. bis 15. Mai (Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia) bezeichnet, deren Namenstage die katholische Kirche

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Schnee auf Blüten am Rorschacherberg.
Rapsfelder bei Dürrenäsch nach Kälteeinbruch im Mai.

feiert. Häufig findet zu dieser Zeit einer der letzten kräftigen Kaltluftvorstösse mit entsprechenden Nachtfrösten statt. Allerdings können diese Kälteeinbrüche auch einige Tage früher oder später auftreten und manchmal kommen sie gar nicht vor. Folgende Bauernregel beschreibt die Eisheiligen: «Die Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi und zum Schluss fehlt nie die kalte Sophie».

Allerdings muss man bei der Beurteilung der Bauernregel der Eisheiligen auch Klimaveränderungen berücksichtigen, denn die Regel mit den Eisheiligen wurde wahrscheinlich während einer mittelalterlichen Kälteperiode aufgestellt. Mit der globalen Erwärmung sollten die Temperaturen im Mai in Zukunft seltener unter den Gefrierpunkt fallen.

Der Märzwinter und die Eisheiligen werden in der Meteorologie als Singularität bezeichnet. Das sind Wetterlagen, die zu bestimmten Zeitabschnitten im Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit auftreten und eine deutliche Abweichung von einem glatten Verlauf der Wetterelemente (Temperatur, Niederschlag usw.) darstellen, jedoch immer noch im langjährigen Mittel liegen. Weitere bekannte Singularitäten bei uns sind zum Beispiel die Schafskälte, die Hundstage, der Altweibersommer, der Martini-Sommer und das Weihnachtstauwetter.

Erfrorene Kirschen nach Frostnacht im April bei Hallwil.
Sonnenuntergang am Rorschacherberg.
Fotos: Andreas Walker

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Einladung zum Anlass des HEV Aargau «Energie und Umwelt»

Patrick Dümmler: liberale Klimapolitik

Kultur- und Kongresshaus Aarau, Schlossplatz 9, 5000 Aarau

Donnerstag, 17. März 2022

8.15 Uhr Begrüssung

Jeanine Glarner, Grossrätin, Präsidentin Hauseigentümerverband Aargau

8.30 Uhr Liberale Klimapolitik

Dr. Patrick Dümmler, Senior Fellow und Forschungsleiter Offene Schweiz, Avenir Suisse, Zürich

9.15 Uhr Ende des Anlasses

Der Eintritt ist frei, die Anzahl der Teilnehmenden beschränkt. Berücksichtigung nach Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen. Schriftliche Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 3. März 2022: Hauseigentümerverband Aargau, Stadtturmstrasse 19, Postfach 39, 5401 Baden oder Fax 056 222 90 18 oder info@hev-aargau.ch oder www.hev-aargau.ch/Veranstaltungen.

Anmeldetalon

Teilnahme am Anlass des HEV Aargau «Energie und Umwelt 2022 – Liberale Klimapolitik»

❏ Mitglied-Nr.

❏ Nichtmitglied Anzahl Personen: ❏ Zutreffendes bitte ankreuzen

Name: Vorname:

Adresse: PLZ/Ort:

Telefon privat:

Datum: Unterschrift: x

Telefon tagsüber:

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Vorträge Küche & Bad

Dauer jeweils 60 Minuten

«Das Geheimnis einer guten Küchenplanung»

Freitag: 11. März 2022 18.00 Uhr

«Das Geheimnis einer guten Badzimmerplanung»

Freitag: 11. März 2022 19.30 Uhr

Vorinfo: Messe Wettingen, 07.–10.04.2022

Parallel ist die Ausstellung geöffnet

Teilnehmerzahl beschränkt –Anmeldung erwünscht!

Referentin Andrea Ruepp

Ruepp Schreinerei AG Feldeggstrasse 3 5614 Sarmenstorf

056 678 88 80 info@rueppschreinereiag.ch

www. fachvortrag.live

Einladung zur Delegiertenversammlung 2022 Hauseigentümerverband Aargau

Tobias Straumann: «Warum die Schweiz ein reiches Land geworden ist»

Kultur- und Kongresshaus, Schlossplatz 9, 5000 Aarau Mittwoch, 4. Mai 2022

19.00 Uhr Begrüssung

Jeanine Glarner, Grossrätin, Präsidentin Hauseigentümerverband Aargau

19.10 Uhr Grussadressen

19.20 Uhr «Warum die Schweiz ein reiches Land geworden ist»

Prof. Dr. Tobias Straumann, Wirtschaftshistoriker, Universität Zürich

20.15 Uhr Apéro

Der Eintritt ist frei. Eingeladen sind HEV-Mitglieder und Nichtmitglieder. Die Anzahl der Teilnehmenden ist beschränkt. Berücksichtigung nach Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen. Jene, die nicht teilnehmen können, werden raschmöglichst benachrichtigt.

Schriftliche Anmeldung bitte bis spätestens Mittwoch, 20. April 2022: Hauseigentümerverband Aargau, Stadtturmstrasse 19, Postfach 39, 5401 Baden oder Fax 056 222 90 18 oder info@hev-aargau.ch oder www.hev-aargau.ch/Veranstaltungen.

Anmeldetalon

Teilnahme an der Delegiertenversammlung 2022 HEV Aargau

❏ Mitglied-Nr.

❏ Nichtmitglied Anzahl Personen:

x

❏ Zutreffendes bitte ankreuzen

Name: Vorname:

Adresse: PLZ/Ort:

Telefon privat: Telefon tagsüber:

Datum:

Unterschrift:

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SIE FRAGEN – DER HEV ANTWORTET

Mietvertrag kündigen: Ehegatte als Mieter

Frage:

Ich vermiete die zweite Wohnung in meinem Haus an eine Bekannte. Diese hat mich teilweise aufgrund meines Alters im Alltag unterstützt. Den Mietvertrag habe ich damals allein mit ihr abgeschlossen. Bereits nach kurzer Zeit zog danach ihr Freund ein. Die beiden heirateten und haben inzwischen ein gemeinsames Kind. Nun haben sie sich jedoch getrennt und der Mann lebt mit der Tochter alleine in der Wohnung. Mein Sohn würde nun gerne in die Wohnung ziehen, um in meiner Nähe zu sein und mir zu helfen. Darf ich dem Mann mit seiner Tochter nun kündigen?

Antwort:

Da Ihre Mieterin ihren Partner geheiratet hat, handelt es sich beim Mietobjekt nun um eine Familienwohnung. Diese geniesst von Gesetzes wegen einen erhöhten Schutz. Soll eine solche Wohnung

gekündigt werden, muss die Kündigung zwingend an beide Ehepartner (je separat) ausgesprochen werden. Dies gilt unabhängig davon, ob der zweite Ehegatte im Mietvertrag als Mieter aufgeführt ist oder nicht. Die Kündigung hat zudem auf dem amtlichen Formular zu erfolgen (zu finden auf der Website des HEV Aargau oder des Kantons Aargau) und es empfiehlt sich, diese eingeschrieben separat an beide Mieter zu versenden.

Werden diese Bestimmungen (Kündigung an beide Mieter unter Verwendung des amtlichen Formulars) nicht eingehalten, ist die Kündigung nichtig. Eine nichtige Kündigung ist von Anfang an ungültig und muss vom Mieter auch nicht angefochten werden. Das Mietverhältnis besteht weiter als hätte es keine Kündigung gegeben.

In Ihrem Fall ist zudem zu beachten, dass das Gericht bei einer Scheidung den Mietvertrag über eine solche Familienwohnung auf einen der Ehegatten übertragen kann. Dies kann auch an den Ehegatten, der nicht im Mietvertrag aufgeführt ist, geschehen. Der andere Ehepartner haftet dem Vermieter nur noch bis zum nächsten Kündigungstermin für die Miete, anschliessend haftet dafür nur noch der begünstigte Ehepartner alleine. In dieser Situation ist der Mietvertrag in der Folge auch lediglich dem begünstigten Ehegatten allein zu

kündigen. Eine solche Übertragung des Mietvertrags wird dem Vermieter vom Gericht mitgeteilt.

Kündigungsgrund

Das Gesetz schreibt vor, dass eine Kündigung des Vermieters auf Verlangen des Mieters zu begründen ist. Alternativ kann der Kündigungsgrund auch direkt im Formular für die Kündigung angegeben werden. Dabei sind, entgegen der verbreiteten Meinung, die zulässigen Gründe für eine Kündigung nicht begrenzt. Das Gesetz hält lediglich fest, dass eine solche nicht gegen Treu und Glauben verstossen darf und nennt zudem gewisse Situationen, in welchen eine Kündigung unzulässig ist. Ob ein zulässiger Kündigungsgrund gegeben ist, muss somit immer im Einzelfall beurteilt werden. In Ihrem Fall kann die Kündigung mit dem Eigenbedarf begründet werden. Da Ihr Sohn einziehen wird und Sie darauf angewiesen sind, ihn in der Nähe zu haben, ist dieser gegeben. Weitere zulässige Kündigungsgründe können beispielsweise Zahlungsschwierigkeiten des Mieters, eine anstehende umfassende Sanierung, Streit unter Mietern oder Verletzungen der Sorgfalts- und Rücksichtnahmepflicht durch den Mieter sein.

Die Rechtsberaterinnen des HEV Aargau beantworten telefonisch Rechtsfragen werktags von 9 bis 11.30 Uhr, Tel. 056 200 50 70.

Lena Waldmeier MLaw, Rechtsanwältin, Rechtsberaterin HEV Aargau

Mietzins: Orts- und Quartierüblichkeit

Häufig hört man im Zusammenhang mit Mietzinsen den Begriff der Orts- und Quartierüblichkeit. Nachfolgend wird dargelegt, was unter diesem Begriff verstanden wird, wann er im Zusammenhang mit der Mietzinsgestaltung von Bedeutung ist und wer die Orts- und Quartierüblichkeit zu beweisen hat.

Die Orts- und Quartierüblichkeit ist im Bereich des Mietrechts insbesondere im Zusammenhang mit der Missbräuchlichkeit des Mietzinses von Bedeutung. Gemäss Art. 269 OR sind Mietzinse missbräuchlich, wenn damit ein übersetzter Ertrag aus der Mietsache erzielt wird oder wenn sie auf einem offensichtlich übersetzten Kaufpreis beruhen. Art. 269a OR sieht jedoch mehrere Ausnahmen von diesem Grundsatz vor. So sind Mietzinse in der Regel unter anderem dann nicht missbräuchlich, wenn sie im Rahmen der orts- oder quartierüblichen Mietzinse liegen (Art. 269a lit. a OR). Auf

Grund des Wortlautes des Gesetzes dürfte man eigentlich davon ausgehen, dass sich der Vermieter, wenn der Mieter beispielsweise den Anfangsmietzins angefochten hat, unabhängig vom Ertrag und der Rendite auf die Orts- und Quartierüblichkeit des Mietzinses berufen kann. Das Bundesgericht sieht dies aber nicht so. Entgegen dem klaren Wortlaut und auch entgegen den Materialien des Gesetzgebungsverfahrens konstruierte das Bundesgericht einen Vorrang des angemessenen Ertrags gemäss Art. 269 OR gegenüber den Kriterien von Art. 269a OR, also auch gegenüber der Orts- und Quartierüblichkeit. Dies bedeutet, dass ein nach Art. 269a OR nicht missbräuchlicher Mietzins stets zusätzlich darauf zu überprüfen ist, ob der Vermieter damit einen übersetzten Ertrag erzielt (vgl. BGE 124 III 310). Nur wenn das Mietobjekt älter als 30 Jahre ist, geniesst das Kriterium der Orts- und Quartierüblichkeit Vorrang (BGE 144 III 514, E. 3).

Hohe Anforderungen bei Vergleichen Gemäss Art. 11 Abs. 1 der Verordnung über die Miete und Pacht von Wohn- und Geschäftsräumen (VMWG) sind für die Er-

mittlung der orts- und quartierüblichen Mietzinse im Sinne von Art. 269a lit. a OR Mietzinse massgeblich, die nach Lage, Grösse, Ausstattung, Zustand und Bauperiode mit der Mietsache vergleichbar sind. Gemäss Bundesgericht müssen mindestens fünf Vergleichsobjekte genannt werden (BGE 123 III 317, E. 4a). Bei den einzelnen genannten Kriterien ist Folgendes zu beachten:

Lage:

Die Vergleichsobjekte müssen in der Regel in der gleichen Ortschaft liegen. Innerhalb eines Quartiers oder einer Ortschaft müssen die Vergleichsobjekte weiter lagebedingt analoge Vorteile (z. B. Sicht, Ruhe, gute ÖV-Erschliessung) oder vergleichbare Nachteile (z. B. Lärm) aufweisen.

Grösse:

Bezüglich des Kriteriums der vergleichbaren Grösse ist die Zahl der Zimmer oder deren Fläche von Bedeutung.

Zustand und Ausstattung:

Diese Kriterien erfordern die Bewertung des Gesamteindrucks der Objekte. Dabei

Matthias Fricker
Rechtsanwalt, Fricker Seiler
Rechtsanwälte, Wohlen und Muri

ist insbesondere das Erstellungsjahr des Vergleichsobjekts zu berücksichtigen. Das Bundesgericht legt beim Kriterium der Ausstattung einen äusserst strengen Massstab an die Vergleichbarkeit an. So erachtete es beispielsweise eine Wohnung, die über einen Kabelfernsehanschluss verfügte, als nicht mit einer Wohnung vergleichbar, welche keinen derartigen Anschluss hatte.

Bauperiode:

Unter diesem Kriterium lässt das Bundesgericht nur Objekte zum Vergleich zu, die innerhalb eines Zeitraums von 10 Jahren, bei älteren Bauten innert 20 Jahren, erstellt wurden (BGE 123 III 317).

Die genannten Kriterien und die vom Bundesgericht gestellten Anforderungen an den Nachweis der Vergleichbarkeit sind derart streng, dass es in der Praxis äusserst schwierig ist, den Beweis der Orts- und Quartierüblichkeit zu erbringen. Immerhin sieht Art. 11 Abs. 4 VMWG jedoch vor, dass im Zusammenhang mit der Beweisführung der orts- oder quartierüblichen Verhältnisse amtliche Statistiken zu berücksichtigen sind. Jedoch sind auch hier die Anforderungen, welche das Bundesgericht an diese Statistiken stellt, sehr streng. In einem Urteil vom 6. Mai 2021 (4A_183/2020) hat das Bundesgericht dazu aber doch festgehalten, dass auch Statistiken oder ein Privatgutachten, welche den Anforderungen von Art. 11 Abs. 4 VMWG nicht genügen, etwa weil es sich nicht um amtliche Statistiken handelt, geeignet sein können, um an der Vermutung der Missbräuchlichkeit des Mietzinses Zweifel zu wecken. Dies hat Auswirkungen auf die Frage der Beweislast, auf welche weiter unten noch einzugehen sein wird.

Anwendbarkeit des Kriteriums

Das Kriterium der Orts- und Quartierüblichkeit kann insbesondere in folgenden Fällen zur Anwendung kommen:

• Zur Begründung des Anfangsmietzinses durch den Vermieter.

• Als Einrede des Vermieters gegen ein Begehren des Mieters um Reduktion des Mietzinses.

• Als Erhöhungsgrund des Vermieters in einem laufenden Mietverhältnis.

Bei der Festlegung des Mietzinses im Rahmen einer Neuvermietung kann der Mieter den Anfangsmietzins gemäss Art. 270 OR innert 30 Tagen nach Übernahme der Mietsache als missbräuchlich anfechten und dessen Herabsetzung verlangen, wenn er sich wegen einer persönlichen oder familiären Notlage oder wegen der Verhältnisse auf dem örtlichen Markt für Wohn- und Geschäftsräume zum Vertragsabschluss gezwungen sah oder der Vermieter den Anfangsmietzins gegenüber dem früheren Mietzins für dieselbe Sache erheblich erhöht hat. Die vorne geschilderte Praxis des Bundesgerichts, nach welcher bei Immobilien, welche weniger als 30 Jahre alt sind, ein Vorrang des angemessenen Ertrags besteht, und die konstant strenge Praxis an den Nachweis der orts- und quartierüblichen Verhältnisse, insbesondere was die als massgebend erachteten Vergleichskriterien betrifft, führen dazu, dass es nur selten möglich sein wird, den Nachweis der Ortsund Quartierüblichkeit zu erbringen. Somit kommt dem Kriterium der Orts- und Quartierüblichkeit insbesondere bei der Begründung des Anfangsmietzinses oder als Erhöhungsgrund in einem laufenden Mietverhältnis nur noch untergeordnete Bedeutung zu.

Bei einem laufenden Mietverhältnis kommt hinzu, dass sich der Vermieter bei einer Erhöhung des Mietzinses nur dann auf die Orts- und Quartierüblichkeit berufen kann, wenn seit der letzten Mietzinsanpassung eine eher lange Zeit, das Bundesgericht spricht von einem «statistisch relevanten Zeitraum», vergangen ist. Dazu, wie lange dieser Zeitraum tatsächlich sein muss, hat sich das Bundesgericht noch nicht geäussert. Es hat jedoch festgehalten, dass ein Zeitraum von neun Monaten und auch ein solcher von zwei Jahren seit der letzten Mietzinsfestsetzung bzw. ab Mietbeginn nicht genügen würden (BGE 114 II 360 und BGE 118 II 130). In der Lehre wird heute davon ausgegangen, dass seit der letzten

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Anpassung mindestens drei Jahre vergangen sein müssen. Das Bundesgericht scheint eher von noch längeren Zeiträumen auszugehen.

Wenn aber der Mieter unter Berufung auf einen relativen Anpassungsgrund (z. B. Senkung des Referenzzinssatzes) eine Mietzinsherabsetzung verlangt, kann sich der Vermieter hingegen unabhängig davon, wann die letzte Mietzinsfestsetzung erfolgte, auf die orts- und Quartierüblichkeit berufen.

Entscheidende Beweislastverteilung

Wie dargelegt, ist es auf Grund der sehr hohen Anforderungen an den Nachweis der zur Beurteilung der Orts- und Quartierüblichkeit massgebenden Kriterien äusserst schwierig, diesen Nachweis zu erbringen. Deshalb kommt der Beweislastverteilung, das heisst der Frage, wer die Orts- und Quartierüblichkeit zu beweisen hat, häufig entscheidende Bedeutung zu.

Gemäss Art. 8 ZGB hat derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu beweisen, der aus ihr Rechte ableitet. Wenn nun also der Vermieter den Mietzins unter Berufung auf die Orts- und Quartierüblichkeit erhöhen möchte, trägt er die Beweislast. Das Gleiche gilt für Fälle, in denen der Vermieter einem Begehren des Mieters um Mietzinsreduktion (z. B. wegen Senkung des Referenzzinssatzes) den Einwand der Orts- und Quartierüblichkeit entgegenstellt.

Ficht hingegen der Mieter den Anfangsmietzins an, so hätte auf Grund von Art. 8 ZGB eigentlich der Mieter zu beweisen, dass der Mietzins nicht orts- und quartierüblich ist. Jedoch weicht das Bundesgericht von der Regel gemäss Art. 8 ZGB ab, wenn der neu festgelegte Mietzins gegenüber dem vom Vormieter bezahlten Mietzins «erheblich erhöht» worden ist. Das Bundesgericht begründet dies damit, es bestehe eine Vermutung, ein gegenüber dem früheren Mietzins erheblich erhöhter Mietzins sei in einer Zeit, in welcher die Entwicklung des Referenzzinssatzes und der allgemeinen Teuerung rückläufig sei, missbräuchlich. In BGE 139 III 13 hat das Bundesgericht eine Miet-

zinserhöhung von 43,61 Prozent als massiv erachtet und festgehalten, die Vermieterin habe die Pflicht, Gegenbeweise anzubieten und zu beweisen, dass es sich trotz des Anscheins einer nichtgerechtfertigten Mietzinserhöhung um einen Ausnahmefall handele und der Anfangsmietzins nicht missbräuchlich sei. Die Vermieterin sei daher verpflichtet, bei der Beweiserhebung mitzuwirken und mindestens fünf Vergleichsobjekte beizubringen. Im bereits oben erwähnten Urteil vom 6. Mai 2021 (4A_183/2020) hielt das Bundesgericht dann fest, die Vermutung der Missbräuchlichkeit greife nicht bereits dann, wenn der Mietzins um 10 Prozent erhöht werde. Vorausgesetzt sei vielmehr eine massive Erhöhung von deutlich über 10 Prozent, was bei der im konkreten Fall zu prüfenden Erhöhung von 44 Prozent der Fall sei (E. 3.3). Ebenfalls im Urteil vom 6. Mai 2021 präzisierte das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung, indem es festhielt, auch bei vermuteter Missbräuchlichkeit des Mietzinses sei von der Vermieterin – entgegen der missverständlichen Formulierung in BGE 139 III 13 – nicht der volle Beweis für die Nichtmissbräuchlichkeit zu verlangen. Vielmehr sei ausreichend, wenn die Vermieterin beim Gericht begründete Zweifel an der Richtigkeit der tatsächlichen Vermutung der Missbräuchlichkeit des Anfangsmietzinses wecke (E. 4.2.). Solche Zweifel könne sie allenfalls beispielsweise durch die Vorlage von nur drei oder vier statt fünf Vergleichsobjekten und der gleichzeitigen Vorlage einer Statistik, welche nicht amtlich ist, oder durch ein Privatgutachten geweckt werden. Gelingt es der Vermieterin, solche Zweifel zu wecken, so entfällt die Vermutung der Missbräuchlichkeit und es ist am Mieter, seinerseits die Missbräuchlichkeit des Mietzinses mithilfe von fünf Vergleichsobjekten zu beweisen.

Zusammengefasst kann nochmals festgehalten werden, dass der Nachweis der Ortsund Quartierüblichkeit auf Grund der strengen Anforderungen des Bundesgerichts nur sehr schwer zu erbringen ist. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, ob die Beweislast dafür beim Mieter oder beim Vermieter liegt.

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Bei der Badsanierung den Heizkörperaustausch nicht vergessen

Der Design-Heizkörper «Zehnder Ribbon» überzeugt durch sein modernes Design.

Es gibt wohl keinen anderen Raum im Haus, an dem die Wärme für uns eine solch zentrale Rolle spielt wie im Badezimmer. Wie angenehm ist das Gefühl, wenn wir morgens in der Früh eine wohlige Wärme auf unserer nackten Haut spüren. Doch Wärme im Badezimmer kann darüber hinaus auch noch sehr gut

Foto: Zehnder Group Schweiz AG, Gränichen.

aussehen, wie die Design­Heizkörper von Zehnder beweisen. Mit einer unglaublichen Bandbreite an Formen, Farben und Baugrössen bietet der HeizkörperSpezialist Zehnder vielfältigste Möglichkeiten für eine individuelle Badgestaltung. Darüber hinaus kann man die benötigte Wärme auch über moderne Elektro­Heizkörper kosten­ und energiesparend – sozusagen «just in time» –aktivieren. Oder man behält sich alle Optionen offen, in dem man einen Badheizkörper im Mixbetrieb (Elektro oder Warmwasser) wählt. Den optimalen Wärmekomfort im Badezimmer erreicht man mit der Kombination Wandheizkörper und Fussbodenheizung: Zum einen die schnelle, flexible Direktwärme des Design­Heizkörpers, zum anderen die grundsätzliche Raumwärme mit der träger reagierenden Fussbodenheizung. Grundsätzlich sind die Design­Heizkörper von Zehnder dank spezieller Aus­

tauschmodelle auch ideal für die Bad­ Renovierung geeignet. Mit diesen Modellen können bereits bestehende Heizkörperanschlüsse und ­leitungen weiterhin genutzt werden. Dadurch hält sich der Installationsaufwand sehr in Grenzen. Die modernen Zehnder Design­Heizkörper bieten für jede räumliche Anforderung die optimale Lösung. Weitere Infos unter www.zehnder­systems.ch.

Zehnder Group Schweiz AG Moortalstrasse 3

5722 Gränichen

T +41 62 855 11 11

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Forsythie – die schöne Mogelpackung

Die Forsythie ist auch unter dem Namen Goldglöckchen bekannt. Wenn sich ihre goldgelben Blüten öffnen, ist es ein Zeichen dafür, dass der Frühling naht. Die Pflanze blüht jeden Frühling prachtvoll und man findet sie in jedem durchgrünten Quartier. Je nach Region und Witterung blüht die Forsythie schon ab Mitte März. Nach dem phänologischen Kalender, der nicht in vier Jahreszeiten, sondern in zehn Phasen unterteilt ist, dokumentiert die Forsythien-Blüte den Beginn des Erstfrühlings. Sie gilt auch als Zeigepflanze für Gärtner: Es ist nun an der Zeit, die Rosen zu schneiden. Die Forsythie ist wegen ihres wirklich beeindruckenden Blütenmeers und der goldgelben Farbenpracht sehr beliebt. Zudem ist sie sehr pflegeleicht und winterhart.

Eine Ausnahme

Leider hat die Pflanze ausser ihrer Schönheit nicht viel zu bieten. Die Forsythie ist aus biologischer Sicht eine Mogelpackung, weil sie weder Nektar noch Pollen bilden kann. Bei der Forsythie handelt es sich um eine sterile Hybride und auch die Blätter sind bei Tieren unbeliebt und werden gemieden. Die Forsythie lockt zwar im Früh-

ling mit ihrer leuchtenden Farbenpracht die ersten erwachten Insekten an. Diese merken jedoch nach ein paar vergeblichen Versuchen, dass es da nichts zu holen gibt. Für naturnahe Gärten ist die Forsythie also völlig ungeeignet und manche Imker wären froh, wenn alternativ zur Forsythie einheimische Pflanzen gesetzt würden, wie zum Beispiel Schwarz- oder Weissdorn, Kornelkirsche oder Scheinhasel, um die kritische Zeit für die ersten früh erwachten Insekten zu überbrücken. Die Auswahl an heimischen Pflanzen ist sehr gross.

Wer bei einer Neupflanzung wirklich nicht auf eine Forsythie verzichten möchte, für den gibt es eine Sorte: die Forsythia Beatrix Farrand. Ihr Gelb ist etwas dunkler als die übliche Farbe der Forsythie. Das Besondere dieser selten gepflanzten Sorte aber ist, dass sie Pollen besitzt und als einzige Kultursorte von Bienen beflogen wird.

Forsythien gehören wie die Olive zur Familie der Ölbaumgewächse. Sie stammen ursprünglich aus China.

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Foto: Jeannine Stierli
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Aarau und Kulm

Generalversammlung 2022

Leider können wir auch dieses Jahr die Generalversammlung des HEV Aarau und Kulm infolge Corona nicht im März 2022 durchführen. Die Generalversammlung 2022 soll jedoch am Montag, 22. August 2022, 19 Uhr im Saalbau in 5734 Reinach, im gewohnten Rahmen stattfinden.

Sie erhalten Mitte Juli 2022 die offizielle Einladung mit der Traktandenliste. Wir freuen uns darauf, Sie im Sommer persönlich begrüssen zu können.

Vorstand HEV Aarau und Kulm

Lenzburg-Seetal

Generalversammlung 2022

Die Generalversammlung 2022 des HEV Lenzburg-Seetal findet statt am Mittwoch, 1. Juni 2022, 19 Uhr Weiterbildungszentrum Lenzburg

Der Vorstand des HEV Lenzburg-Seetal bittet die Mitglieder, sich den Termin zu reservieren. Er freut sich auf eine rege Teilnahme. Die Unterlagen zum Anlass werden rechtzeitig versandt.

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Sie haben die freie Wahl. Und wir die passende Lösung.

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Probleme mit der Bodenheizung? Eine Analyse scha t Klarheit.

Bodenheizungen, die bereits über 30 Jahre in Betrieb sind, sollten untersucht werden. Viele ältere Bodenheizungsrohre bestehen aus Kunststo . Diese verspröden und verschlammen mit der Zeit. Wenn Sie nicht rechtzeitig reagieren, kann es teuer werden. Deshalb ist eine vorbeugende Analyse sehr ratsam.

Bodenheizungsrohre verspröden

Bodenheizungen sorgen für Komfort und sparen Platz. Doch die unsichtbare Wärmeverteilung altert. Versprödung und Verschlammung sind die Hauptgründe für ine ziente Bodenheizungen. Werden Probleme nicht frühzeitig erkannt, sind die Schäden meist irreparabel. Betro en sind insbesondere Systeme, die zwischen 1970 und 1990 verbaut wurden, weil in diesem Zeitraum hauptsächlich einfacher Kunststo als Rohrmaterial zum Einsatz kam. Dieser versprödet mit der Zeit.

Kalte Böden. Wie weiter?

Wenn die Bodenheizung nicht die gewünschte Leistung bringt, gewisse Räume kalt bleiben und die Regulierung nicht richtig funktioniert, lohnt es sich, eine Fachperson hinzuzuziehen. Dabei ist es wichtig, dass die Anlage vor Ort genauestens untersucht wird.

Umfassende Zustandsanalyse vor Ort.

Klarheit durch Analyse

Es müssen sämtliche Komponenten miteinbezogen und die Ergebnisse anhand von normierten SWKI-Richtwerten ausgewertet werden. Erst nach einer umfassenden Zustandsanalyse herrscht Klarheit darüber, wie es wirklich um eine Bodenheizung steht. Eine solche Analyse ist schon für wenige Hundert Franken zu realisieren und lässt eine klare Aussage über die Machbarkeit einer Sanierung zu.

Schutzschicht gegen die Alterung Das Original zur Rohrinnensanierung mittels Innenbeschichtung hat die Naef GROUP 1999 auf den Markt gebracht. Damit werden bestehende Bodenheizungen ganz ohne Baustelle saniert. Die Innenbeschichtung dient dabei als Schutzmantel gegen weitere Versprödung.

Versprödetes und verschlammtes Bodenheizungsrohr.

Nicht spülen, sondern sanieren Alternativ werden seit einigen Jahren von diversen Anbietern auch Spülungen und Reinigungsverfahren angeboten. Es ist wichtig zu wissen, dass damit das eigentliche Problem – die Versprödung des Rohrmaterials – nicht behoben wird. Mit dem HAT-System wird eine Bodenheizung hingegen tatsächlich saniert.

10-jährige Garantie mit dem Original Das HAT-System ist das einzige Rohrinnensanierungsverfahren, das Kunststo -Bodenheizungen gemäss DIN-Norm 4726 sauersto dicht macht und damit die Alterung stoppt. So ist eine Erweiterung der Lebensdauer der Rohre garantiert und zudem werden auch gleich alle anderen wesentlichen Bodenheizungs-Komponenten gewartet oder ersetzt. Die Wertigkeit des Originals wird durch eine 10-jährige Garantie unterstrichen.

Die Zustandsanalyse wird vor Ort von einem Spezialisten der Naef GROUP durchgeführt. Die Kosten belaufen sich auf CHF 290.-- statt CHF 390.-- (inkl. MwSt.). Die Analyse umfasst eine aktuelle Zustandserfassung nach geltenden Richtlinien und eine Beratung über weitere Schritte. Das Angebot gilt in der Deutschschweiz bei einer Buchung bis zum 31.03.2022.

Ja, ich möchte mehr dazu erfahren. Kontaktieren Sie mich unverbindlich.

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Tel.: 044 786 79 00, Fax: 044 786 79 10 www.naef-group.com

Titel: Wohnwirtschaft, 2022
Vorbeugende Analyse buchen

Hauseigentümerverband Aargau, Stadtturmstrasse 19/Tagblatthaus, 5400 Baden Tel. 056 200 50 50; Fax 056 222 90 18; www.hev-aargau.ch; E-Mail: info@hev-aargau.ch Art.-Nr.

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Den Art-déco-Look nach Hause holen

Wer gerne wie in den «Goldenen Zwanzigerjahren» wohnen möchte, kann sich beispielsweise ein spezielles Ambiente im Art-déco-Stil fürs Badezimmer gönnen. Massgebend sind elegante, klare Formen, kontrastreiche Farben und die Verwendung von glänzenden Materialien wie Edelstahl, Chrom, Aluminium und Lack.

Im Film der «Der grosse Gatsby», 2013 neu verfilmt mit Leonardo DiCaprio, wurde der mondäne Stil der Zwanzigerjahre, das Art déco, zelebriert. Das Art déco entstand Ende des 19. Jahrhunderts, erlebte seinen Höhepunkt Mitte der 1920er-Jahre und endete mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs. Der künstlerische Ausdruck dieses Stils wird aber seither immer wieder neu interpretiert. Das Art déco ist eine Abkürzung von «art décoratif», dekorative Kunst, und war der anspruchsvollen Handwerkskunst verpflichtet, was wiederum die Nähe zum Jugendstil und den Wiener Werkstätten erklärt. So wurde das Art déco in vielen Gestaltungsbereichen wie Architektur, Möbel, Fahrzeuge, Kleidermode, Schmuck oder Gebrauchsgegenstände angewandt. Auch Gemälde und Illustrationen wurden im Stil des Art déco gefertigt. Einer der schönsten und sehr bekannten Wolkenkratzer von New York ist das Chrysler Building, das im Stil des Art déco zwischen 1928 und 1930 erbaut wurde.

Woran erkennt man diesen Stil?

Einerseits wurden klare, geometrische Formen der klassischen Moderne gewählt, die sich andererseits mit prunkvollen Dekorationen vereinen. Typisch sind unter anderem die berühmten Art-déco-Spiegel. Das Art déco beschränkte sich jedoch nicht nur aufs Interieur oder die Kleidung, sondern damit verbunden waren auch die ausschweifenden Partys der «Goldenen Zwanziger» und ein ausgelassener, mondäner Lebensstil. F. Scott Fitzgeralds Romanfigur, der grosse Gatsby, ist die Symbolfigur dieser wilden Jahre, und sein Wohnstil ist Sinnbild des Art déco.

Charakteristische Merkmale des Art déco sind:

• klare geometrische Formen und scharfe Brüche

• elegante Linien und ein oft geometrisches Dekor

• Bögen, Stufen, Winkel und gezackte Linien als typische Ornamente

• ungewöhnliche Kombination unterschiedlicher Texturen, Farben und Materialen

• glänzende und schillernde Oberflächen wie polierter Marmor oder lackiertes Holz, Messing oder Kristallglas

Ereignisse des Zeitgeschehens beeinflussen die Entwicklung des Stiles, beispielsweise die Pracht der Pharaonen nach der Graböffnung von Tutanchamun im Jahre 1922. Auch die Natur diente als Inspirationsquelle, zum Beispiel mit filigranen, floralen Motiven auf Tapeten. Grundsätzlich wollten die Designer des Art déco die Welt nicht neu erschaffen, sondern glamouröser gestalten.

Art-déco-Look zu Hause

Wer Art déco mag, kann seiner Wohnung einen ungewöhnlichen Touch verleihen. Beispielsweise mit satten, sinnlichen Farben wie Petrol, Grün, Violett, Altrosa, Gelb, Ocker sowie Schwarz-Anthrazit für Wände und Möbel. Zudem geht eine Prise Gold immer. Auch mit Mustern wie einem geometrischen Fussboden oder mit einer Tapete mit Ranken und Blüten kann man einen perfekten Art-déco-Look in seiner Wohnung erzeugen. Elemente wie ein goldgerahmter Art-déco-Spiegel ergänzen das Interieur.

Art déco im Badezimmer

Das Badezimmer eignet sich ebenfalls, um dem Art déco zu frönen. Mit geschwunge-

Das Chrysler Building, erbaut im Stil des Art déco.

nen Wasserhähnen, sogar in Schwarz erhältlich, und dem entsprechenden Waschbecken und Spiegel dazu, erinnert man an diese glamouröse Zeit. Eine freistehende Badewanne ist das Nonplusultra in solch einem Badezimmer. Für die Wände und den Boden noch stilsicher die passenden Platten auswählen – so entsteht eine Wellnessoase, die die Herzen von Fans des Art déco höher schlagen lassen.

Freistehende Badewanne

Damit eine freistehende Badewanne lange Freude macht, muss rund um die Wanne ein minimaler Freiraum von 55 cm vorhanden sein. So wird die Wanne optisch und praktisch zu einem Vergnügen. Rechnet man mit einer freien Bewegungsfläche von 55 cm rund um die Wanne, beträgt der benötigte Platz bei einer Wannengrösse von 170 x 80 cm rund 5,3 m2. Kommt der Raum für ein Lavabo mit einer Bewegungsfläche von 100 cm x 155 cm dazu, ergibt das zusätzliche 1,55 m2. Der Raum rund um die Toilette, 80 x 2,1 cm, ergibt nochmals eine Fläche von 1,68 m2. Möchte man in ein älteres Badezimmer eine freistehende Wanne einbauen, sollte der Raum also mindestens 8,5 m2 gross und eher quadratisch sein.

Normalerweise befinden sich die Zu- und Ableitungen des Wassers in den Wänden. Steht nun die Badewanne frei im Raum, muss man dem Zu- und Abfluss des Wassers sowie den nötigen Abzweigungen besondere Beachtung schenken. Auch die Armaturen stehen nun frei im Raum. Sie brauchen eine besonders solide Befestigung im Boden.

Am einfachsten zu umgehen sind diese Probleme, wenn man die Wanne mit einer Seite, am besten einer Schmalseite, an der Wand platziert. So können Zu- und Ablauf in der Wand verlaufen. Es braucht keine Wasserleitungen, die im Boden verlegt sind. Die Armaturen können ebenfalls an der Wand befestigt werden. Das spart Raum, wenn wenig davon vorhanden ist. Kann man die Leitungen in einem Altbau nicht nachträglich in den Boden verlegen,

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Schwarz-anthrazitfarbene Armaturen für eine freistehende Badewanne.

Foto: Bisazza
Foto: Dornbracht
Foto: Dornbracht
Zu- und Abfluss sind im Sockel dieser freistehenden Badewanne verborgen.
Art déco liebt klare Formen und eine Prise glänzendes Gold.

Feuchttücher in der Kanalisation – eine echte Herausforderung!

«Eine regelmässige Instandhaltung der Leitungen kann Schlimmeres verhindern.»

Kanalspülarbeiten mit Kleinspülbus.

6,1 Mio. Tonnen Abfall wurden im Jahr 2020 In der Schweiz insgesamt verursacht. Dies ergibt rund 700 kg pro Einwohner1. Von dieser beachtlichen Menge Unrat landet ein Teil als Feuchttücher in der Toilettenanlage und damit anschliessend im Kanalisationssystem. Von dort gelangen die Feuchttücher in die Abwasserreinigungsanlagen. Dieser Vorgang mag für die Einzelperson bequem und einfach erscheinen, im Endeffekt entstehen durch diese Entsorgung der Feuchttücher jedoch erhebliche Herausforderungen.

Auf der einen Seite stellt die schlechte Auflösbarkeit der Feuchttücher ein Problem dar. Es können bei Pumpen oder Förderanlagen Betriebsstörungen entstehen, welche mit manuellen Interventionen behoben werden müssen. Einige Hersteller von Feuchttüchern werben zwar mit problemloser Wasserlöslichkeit ihrer Feuchttücher. In der Praxis ist dies aber nur ein Verkaufsargument, das von vielen Abwasserreinigungsspezialisten nicht bestätigt wird.

Auf der anderen Seite ist der Transport der Feuchttücher innerhalb des Kanalisationssystems eine Knacknuss. Bleibt ein solches Tuch in der Kanalisation stecken oder an einer bestehenden Ablagerung oder Verschmutzung hängen, kann es leicht zu unliebsamen Verstopfungen des Kanalsystems kommen. Mit regelmässigem Unterhalt dieser Leitungen kann die Problematik einer drohenden Verstopfung minimiert werden. Eine qualifizierte Fach­

firma ist in der Lage, mit professionellem Equipment Leitungen zuverlässig vor Verstopfungen zu schützen. Hier kommen je nach Ausgangslage mechanische oder hydrodynamische Verfahren zum Einsatz. Einige Firmen bieten zudem sogenannte Service­Abos an. Mit diesem kann die Periodizität und der Leistungsumfang definiert werden und die Abflüsse des Hauses bleiben so über Jahre gut in Schuss.

Die ITS Kanal Services AG bietet Ihnen in jedem Fall die passende Lösung. Mit kompetenten Fachkräften und modernstem Equipment sind wir der führende Anbieter in Ihrer Nähe. Kontaktieren Sie uns jederzeit unverbindlich und tun Sie Ihrer Entwässerung etwas Gutes!

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1 Quelle: BFS 2021

Ihr persönlicher Ansprechpartner bei der ITS Kanal Services AG:

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Foto: ITS Kanal Services AG

hilft der Einbau eines kleinen Podests. Darin lassen sich die Leitungen verbergen und die Badewanne steht etwas erhöht trotzdem frei.

Mit und ohne Füsse

Freistehende Wannen gibt es mit und ohne Füsse. Bei den Wannen mit Füssen ist es nicht zu vermeiden, dass alle Installationen für Zu- und Abfluss sichtbar sind. Bei Wannen, die direkt auf dem Boden stehen, sind alle Installationen ausser den Armaturen und deren Zuleitungen gut verborgen.

Ferien im historischen Hotel

Wer ein zu kleines Badezimmer oder Budget hat, um sich ein Art-déco-Badezimmer zu leisten, macht vielleicht einmal einen Ausflug in ein historisches Hotel in der Schweiz. Vom Grandhotel in den Bergen über das einfache historische Gasthaus bis hin zum ehemaligen Kloster am See – jedes historische Hotel erzählt eine eigene Geschichte.

Weitere Informationen www.swiss-historic-hotels.ch

Foto: Adobe Stock
Foto: Bisazza
Mit einer floral gemusterten Tapete und den passenden Möbeln entsteht zu Hause ein Art-déco-Ambiente.
Boden im Art-déco-Stil mit einem klaren, geometrischen Design.

Eine Badheizung – mehr als nur Luxus

Im Bad aus Spargründen auf einen Heizkörper zu verzichten, kann Schimmelbefall zur Folge haben. Die Schäden, die dadurch im Gebäude entstehen können, kosten schlussendlich deutlich mehr, als der Einbau einer Badezimmerheizung.

Dieser in vielen Farben erhältliche Badheizkörper ist gleichzeitig Raumteiler und Stilelement.

Foto: www.arbonia.ch

Leider sind Flecken und Verfärbungen an den Wänden und der Decke von Badezimmern in vielen Wohnungen heute zu einem gewohnten Anblick geworden. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Einer davon ist die zunehmend höhere Dichtheit der Gebäudehüllen. Energetisch betrachtet, ist das ein durchaus begrüssenswerter Fortschritt. In Bezug auf das Raumklima ist dieser Umstand jedoch in vielen Fällen alles andere als günstig. Je dichter die Gebäudehülle ist, desto wichtiger ist ein regelmässiger Luftaustausch, der dafür sorgt, dass die feuchte Luft an den Wänden und an der Decke nicht kondensiert und sich somit kein idealer Nährboden für Schimmel bilden kann.

Rasch trocknen und heizen

Foto: Zehnder Group Schweiz AG

Bei Gebäuden mit kontrollierter Lüftung ist das Problem des Luftaustausches meist gesichert. Verzichten Bauherrschaften und Investoren bei Neubauten oder Sanierungen jedoch auf eine automatische Raumlüftung, sind Heizkörper in einem Badezimmer unabdingbar. Hier darf nicht gespart werden. Denn im Badezimmer hängen täglich nasse Bade- und Handtücher sowie Wasch- und Putzlappen zum Trocknen an Stangen und Haken. Bis sie durch und durch wieder trocken sind, dauert das seine Zeit. Einmaliges kurzes Stosslüften befördert in diesem Fall nur einen kleinen Teil der vorhandenen Feuchtigkeit nach draussen. Ein Heizkörper im Bad hilft dabei, einerseits die Raumtemperatur hoch zu halten, damit die Tücher schneller trocknen. Andererseits nimmt warme Luft mehr Feuchtigkeit auf, die dann durch Stosslüften besser durch frische, trockene Luft ausgetauscht wird. Ideal sind Heizkörper, die gleichzeitig als Tuchhalter dienen. Die Textilien trocknen damit noch besser und schneller. So können sich ausserdem weni-

Dieser moderne, gradlinige Badheizkörper bringt kuschelige Wärme ins Bad.

Designheizkörper aus Aluminium, der während der Übergangszeit für Wärme im Badezimmer sorgt.

ger Keime und Mikroorganismen bilden. Das ist besser für die Gesundheit und die Tücher beginnen nicht so schnell, muffig zu riechen.

Damit die Rechnung stimmt

Ein Heizkörper im Bad kann also gleich mehrere Funktionen gleichzeitig übernehmen. In Kombination mit einer automatischen Lüftung, die im Badezimmer dann einsetzt, wenn der Sensor eine zu hohe Luftfeuchtigkeit misst, kommt es nur während einer kurzen Zeit zu einer höheren Luftfeuchtigkeit, als die von Fachleuten empfohlenen 30 bis 50 Prozent. Zudem setzt sich so nur wenig oder kein Kondenswasser an den Wänden und an der Decke ab. Ein weiterer Vorteil besteht während der Übergangszeit, in der die Räumlichkeiten noch nicht voll beheizt sind, denn der Badheizkörper funktioniert unabhängig vom restlichen Heizsystem. Ein Badheizkörper trägt damit wesentlich zum Erhalt der Bausubstanz bei.

Fachleute stellen jedoch fest, dass vor allem Investoren, Genossenschaften und GU-Unternehmer immer öfters aus Kostengründen auf einen Heizkörper im Bad verzichten, um zu sparen, vor allem dann, wenn eine Bodenheizung vorhanden ist. Eine Bodenheizung wärmt zwar das Badezimmer genügend auf, unterstützt ein rasches Trocknen der nassen Tücher jedoch nur in ganz bescheidenem Ausmass. Wenn Mieterinnen und Mieter in den Nassräumen nicht regelmässig lüften, tauchen früher oder später mit Sicherheit hässliche Flecken an Wänden und Decke auf. Hat sich einmal Schimmel gebildet, müssen die Nassräume ein- bis zweimal jährlich mit aggressiven Reinigungsmitteln gründlich geputzt werden. Diese Reiniger sind für die Gesundheit nicht unbedenklich.

Mehr Komfort

Gerade in Mietwohnungen, wo häufig eine regelmässige Kontrolle der Räume auf mögliche Schäden oder Schimmelflecken

fehlt, würde sich ein Heizkörper im Bad durchaus lohnen. Vorausgesetzt die Mieterinnen und Mieter werden über den Gebrauch von Heizkörper und Lüften richtig informiert und halten sich daran. Das ist sicher am ehesten der Fall, wenn die Eigentümerschaft sie auf den zusätzlichen Komfort aufmerksam macht, welcher ein Badheizkörper bietet. Heizkörper für das Badezimmer weisen verschiedene Betriebssysteme auf, entweder mit gemischtem Warmwasser- und Elektrobetrieb oder mit reinem Elektrobetrieb. Diese eignen sich besonders dann, wenn ein Badezimmer nachträglich aufgerüstet wird. Elektrische Heizkörper sind als Ergänzung zu einem normalen Heizsystem weiterhin erlaubt. Heute sind Heizkörper erhältlich, deren Betrieb man gezielt steuern und programmieren kann, damit er den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohnern gerecht wird und das Badzimmer schön kuschelig aufgewärmt ist, wenn man am Morgen ins Badezimmer kommt.

Foto:

Fettklumpen in der Abwasserleitung

Die Toilette ist kein Müllschlucker. Das wissen eigentlich alle. Trotzdem sorgen vor allem Feuchttücher, die im WC landen, immer häufiger für verstopfte Leitungen und blockierte Pumpen, welche Fachleute in mühsamer Handarbeit frei machen müssen, bevor es zu gröberen Wasserschäden kommt.

Letztes Jahr machten zwei Meldungen aus England Schlagzeilen. In Birmingham und London verstopften riesige Fettklumpen die städtischen Abwasserkanäle. Es erforderte einen beträchtlichen Aufwand, bis sie entfernt werden konnten. Die Klumpen waren bräunlich und stanken furchtbar. In London dauerte es mehrere Wochen, bis Mitarbeitende des zuständigen Abwasserentsorgers den etwa 130 Tonnen schweren Abfallklumpen aus dem Abwasserkanal entfernt hatten. In Birmingham war ebenfalls wochenlange Handarbeit nötig, bis der Abwasserkanal von dem unappetitlichen Klumpen befreit war.

Bis jetzt blieben in der Schweiz solche Schlagzeilen glücklicherweise aus, denn die Abwasserkanäle werden hierzulande regelmässig kontrolliert und gereinigt. Es kommt jedoch immer häufiger zu Problemen bei den Pumpen, die von Unrat blockiert werden. Die Ursache des Problems beschäftigt die Fachleute seit längerem: Feuchttücher. Sie werden zusammen mit anderem Abfall achtlos in der Toilette heruntergespült, obwohl sie eigentlich in den Abfalleimer gehören.

Resistent gegen Nässe

Damit Papier in feuchtem Zustand strapazierfähig bleibt, kommen sogenannte Nassfestmittel zur Anwendung. Sie sorgen da-

Eureau

für, dass die Papierfasern nicht aufquellen und auseinanderfallen, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen. Nassfestmittel sind polymere Zusatzstoffe, die man bei der Herstellung mittels einer Leimpresse oder einer Sprühvorrichtung auf das Papier aufträgt. Sie machen das Papier nassfest oder tragen zur Verbesserung der Bedruckbarkeit von bestrichenem Papier bei.

Nun gibt es in einem Haushalt zahlreiche Papiere, die so behandelt sind, dass sie ge-

In der Vereinigung Eureau sind die nationalen Trink- und Abwasserdienstleister aus 29 Ländern zusammengeschlossen. Sie vertritt die Interessen der europäischen Wasserversorger und -entsorger in Bezug auf Wasserqualität, Ressourceneffizienz und den Zugang zu Wasser. Der Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA) sowie der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfachs (SVGW) sind Mitglieder von Eureau und informieren ihre Mitglieder über relevante Entwicklungen in Europa.

gen Nässe widerstandsfähiger sind: Kaffeeund Teefilter, Haushaltpapier, Windeln, Binden und eben zunehmend auch Feuchttücher. Gelangen diese statt in den Abfall in die Abwasserleitung, treffen sie dort auf Fette und Öle, die meist aus der Küche stammen, und können so zu harten Brocken verklumpen. Sobald ein solcher Brocken ein Abflussrohr teilweise blockiert, sammelt sich dort mit der Zeit immer mehr Material an und der Klumpen wächst, bis die Pumpe oder gar das Rohr vollständig blockiert ist. Es kann auch vorkommen, dass Material bei tiefer Wasserführung im Kanal liegen bleibt, weil die Schleppkraft des Wassers zu klein ist, um es abzuführen. Kommt es zu starkem Regenfall, werden all diese Ablagerungen mitgeschwemmt und – oh Schreck – die nachgelagerten Pumpen verstopfen. Können Pumpenstationen einzelne Feuchttüchlein nicht wegbe-

Dass Feuchttücher nicht im WC entsorgt werden dürfen, wird leider häufig ignoriert.
Foto: Adobe Stock

fördern, bilden sich mit der Zeit lange Zöpfe, die von der Pumpe angesaugt werden und diese blockieren.

Herkömmliches Toilettenpapier ist anders aufgebaut, deshalb entsteht damit kein Problem in der Abwasserleitung. Die Fasern des Klopapiers durchlaufen eine spezielle Vorbehandlung, die dem Papier eine vorübergehende Nassfestigkeit verleiht, damit es einen ersten Kontakt mit Feuchtigkeit übersteht. Bei längerem Kontakt mit Wasser lösen sich die Fasern auf. Ganz anders verhält es sich mit den Feuchttüchern, die eigentlich gar kein Papier mehr sind, sondern vielmehr zu einem Vliesstoff gebunden sind. Dieser ist so behandelt, dass er schön feucht bleibt und in der Verpackung trotzdem nicht bereits zu zerfallen beginnt.

Das gehört in den Abfall

In den Abwasserreinigungsanlagen bleibt immer wieder unappetitliches Zeug hängen, das eindeutig in den Abfall und nicht ins WC gehört. Dazu gehören Pflaster, Kondome, Windeln, Tampons und Binden – was im Badezimmer halt so verbraucht wird und an Abfall anfällt. Das Bewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher hat sich durch Aufklärungsarbeit zwar stark verbessert. Sie wissen eigentlich, dass Küchenpapier, Speisen und Fette in den Abfalleimer gehören und nicht ins

WC. Doch besonders bei den Feuchttüchern scheint dieses Wissen völlig zu fehlen oder wird aus Ekel ignoriert. Eine von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall durchgeführte Messkampagne zeigte auf, dass sich in einem Kubikmeter Abwasser sechs bis zehn Vliestüchlein befanden. In der Schweiz gibt es keine entsprechende Untersuchung, deshalb liegen keine genauen Zahlen vor. Da der Verbrauch von Feuchttüchern hierzulande mit Deutschland durchaus vergleichbar ist, würde eine entsprechende Messung wohl ähnlich ausfallen. Ein Indiz dafür sind die ausgeweiteten Angebote von in der Schweiz tätigen Rohrreinigungsfirmen, die ihre Dienste explizit für die Reinigung von durch Feuchttücher verstopften und blockierten Abwasserpumpen und -leitungen anbieten.

Deutliche Hinweise nötig Auf europäischer Ebene möchte die zuständige Kommission eine Richtlinie erstellen, die darauf abzielt, die Freisetzung bestimmter Kunststoffartikel in die Umwelt und somit auch in die Gewässer zu verringern. Der Text, der zustande gekommen ist, legt zurzeit nicht fest, ob die Hersteller von Produkten, die ein Problem für Umwelt und die Infrastruktur rund um das Abwasser darstellen, bezüglich der Kostenfolge zur Verantwortung gezogen werden sollen. Dabei geht es um Kosten für die Sammlung, den Trans-

port und die Behandlung bestimmter Produkte, einschliesslich Feuchttücher. Eureau unterstützt die zuständige Europäische Kommission in ihrem Vorhaben, biobasierte, biologisch abbaubare und kompostierbare Kunststoffe zu definieren und deutlich zu kennzeichnen. Die Eureau fordert zusätzlich eine obligatorische Kennzeichnung mit dem deutlichen Hinweis «nicht herunterspülen», um Probleme im Abwassersystem zu vermeiden.

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Wenn sich im Abflussrohr ein Klumpen bildet, ist die Leitung oder Pumpe in kurzer Zeit verstopft.
Illustration: Adobe Stock

Ökologisch Geschirr spülen

Immer wieder ist zu lesen: Abwaschen mit der Geschirrspülmaschine sei dem Abwaschen von Hand vorzuziehen, da der Energie- und Wasserverbrauch kleiner sei. Pauschale Aussagen dazu sind leider falsch.

Was ist umweltverträglicher: der Abwasch mit der Maschine oder der von Hand? In den Küchen von Leuten, denen Umwelt und Energieeffizienz wichtig sind, sorgt diese Diskussion oft für erhitzte Gemüter. Im Jahr 2011 erschien eine Studie der Universität Bonn, die sich umfassend mit dem Abwaschverhalten von Europäerinnen und Europäern auseinandersetzte. Die Untersuchung zeigte, dass der Geschirrspüler besser abschnitt als der Mensch. Durchschnittlich sparte die Maschine etwa 50 Prozent Wasser ein und 28 Prozent Strom. Das Resultat bestätigte eine ältere Studie aus dem Jahr 2004, die schon damals zum Schluss kam, dass «ein moderner Geschirrspülautomat in der Regel bessere Spülergebnisse bei deut-

lich niedrigerem Wasserverbrauch und Zeiteinsatz liefert».

Vieles ist fragwürdig

Immer wieder waren kritische Stimmen zu hören, die Studien seien nicht über jeden Zweifel erhaben. Teilweise wurden die Studien von Herstellerfirmen von Geschirrspülern mitfinanziert, was die Glaubwürdigkeit der Untersuchungen letztendlich in ein zweifelhaftes Licht rückt.

Das Ökoinstitut Freiburg (im Breisgau) bemängelte zudem, dass die Forscher der Studie in ihrer Bilanz einige wichtige Punkte gar nicht beachteten. Stichwort: graue Energie. In der Untersuchung spielt es keine Rolle, wie viel Energie es zur Herstellung und zum Transport des Gerätes

brauchte. Die Grössenordnung der grauen Energie wird von Fachverbänden auf rund 1000 Kilowattstunden veranschlagt, was etwa dem Stromverbrauch von 1000 Spülgängen entspricht. Daraus folgert bereits die erste Empfehlung: Es sollten nur noch Geräte mit der Effizienzklasse A verwendet werden.

Wie wird das Wasser aufgeheizt?

Ebenfalls nicht berücksichtigt wurde in der Bonner Studie, welche Energieträger die Haushalte für die Aufbereitung des Warmwassers verwenden. Strombetriebene Boiler weisen einen geringen Wirkungsgrad und hohe Emissionen auf, Durchlauferhitzer mit Gas haben einen bessern Wirkungsgrad und geringere Emissionen. Wird der Boiler mit einer thermischen Solaranlage oder

Von Hand abwaschen braucht Köpfchen und weniger Wasser im Spültrog.
Fotos:

durch eine Holzheizung aufgewärmt, sieht die Ökobilanz noch besser aus. Die Studie hätte mitberücksichtigen sollen, mit welcher Energie das Warmwasser aufbereitet wird. Ein Handabwasch mit Wasser, das mittels einer thermischen Solaranlage aufgewärmt wird, ist sicher besser als Spülen mit der Maschine, die den Strom aus einem Kohlekraftwerk bezieht. Der Standort der Maschine spielt ebenfalls eine Rolle, da sie meist über einen separaten Warmwasseranschluss verfügt. Die Zuleitung sollte also so kurz wie möglich oder gut isoliert sein, damit das Wasser unterwegs nicht abkühlt.

Das Spülmittel spielt eine Rolle

Die Studie der Uni Bonn lässt zudem das Reinigungsmittel unbeachtet. Beim Abwaschen von Hand kann man schonende und biologisch abbaubare Spülmittel einsetzen. In Geschirrspülmitteln für die Maschine kommen meist aggressive Chemikalien und Phosphate vor, welche die Gewässer und die Umwelt schädigen, wie andere Untersuchungen beweisen.

Vorspülen überflüssig

Bereits die Studie aus dem Jahr 2004 zeigt auf, dass das menschliche Verhalten beim Abwasch eine grosse Rolle spielt. Dass Geschirrspülmaschinen weniger Wasser brauchen stimmt nur dann, wenn das Geschirr nicht unter fliessendem Wasser vorgespült wird, sondern nach dem Gebrauch direkt in die Maschine gestellt wird. Die heutigen Geschirrspülmittel machen ein Vorwaschen oder vorheriges Einlegen im Wasserbad überflüssig. Es halten sich jedoch nur wenige daran. In den meisten Haushalten wird das Geschirr vorgespült und dann in die Maschine gestellt. Resultat: Hoher Wasserverbrauch und chemische Belastung machen den maschinellen Abwasch insgesamt weder sparsam noch umweltverträglicher als eine Handwäsche. Zudem sollte die Maschine immer gefüllt sein. Geschirrspüler für private Haushalte fassen in der Regel zwölf bis vierzehn sogenannte Massgedecke. Das sind etwa 160 Geschirr- und Besteckteile. Maschinen für Kleinhaushalte sind auf etwa neun Massgedecke ausgelegt. Die Forscher der Bonner Studie gehen jedoch davon aus, dass wohl jeder zehnte

Spülgang eingespart werden könnte, wenn die Maschine für jeden Durchlauf ganz gefüllt würde.

Kleinere Maschinen, die in Einzelhaushalten oder Kleinfamilien zum Einsatz kommen, weisen nur einen wenig geringeren Energieverbrauch auf. Die Studie hat gezeigt: Viele Nutzerinnen und Nutzer können mit ihrer Geschirrspülmaschine nicht richtig umgehen und hebeln damit das Sparpotenzial aus.

Zudem fällt ins Gewicht, dass es Geschirrteile, Töpfe und Pfannen gibt, die man nicht in der Maschine reinigen kann und diese zusätzlich von Hand abwaschen muss. Dieser Umstand wurde in der Studie ebenfalls nicht berücksichtigt.

Handwäsche mit Köpfchen Voraussetzung für eine bessere Bilanz des Abwasches von Hand ist jedoch, dass man mit Köpfchen am Spültrog steht. Einige Testpersonen, die an der Studie teilgenommen hatten, spülten das ganze Geschirr

beispielsweise unter fliessendem, heissem Wasser und gaben bei jedem neuen Geschirrteil neues Spülmittel direkt auf die Abwaschbürste oder den Schwamm. Eine andere Testperson legte Geschirr und Besteck nacheinander in bis zu vier Spülbäder: Eines fürs Einweichen, eines fürs Vorreinigen, eines für die Hauptreinigung und das letzte fürs Nachspülen. Andere Testpersonen wechselten das Wasser im Spültrog mehr als einmal und füllten ihn jedes Mal bis unter den Rand oder nutzten ein zweites Becken fürs Nachspülen. Diese gravierenden Unterschiede beim Abwaschen von Hand erklären die auffälligen Differenzen im Wasserverbrauch. In der Studie verbrauchten die Handspüler zwischen 0,2 und 16,6 Kilowattstunden Energie und 14 bis 447 l Wasser pro Abwasch. Spülmaschinen brauchen für die gleiche Menge Geschirr zwischen 1 bis 2 Kilowattstunden Energie und 15 bis 22 Liter Wasser. Bei diesem Vergleich schneidet die Maschine in den meisten Fällen wirklich besser ab.

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Wasserverschwendung: unter laufendem Wasser abwaschen.

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Im Idealfall schneidet der Geschirrspüler besser ab. Wichtige Faktoren sind: die Dosierung des Spülmittels, die Füllmenge und kein Vorwaschen.

Die Marge zwischen kopflosem verschwenderischem Handabwasch und jenem mit Köpfchen und auf Sparsamkeit bedacht, ist also unglaublich breit. Der kluge Abwasch von Hand kann jedoch durchaus sparsamer sein, als der mit einem Geschirrspüler.

Tipps für den Abwasch

Am besten lässt man Speisereste gar nicht erst antrocknen, sondern spült das Geschirr von Hand möglichst gleich nach dem Essen. Den Spültrog sollte man nur zu einem Drittel mit Wasser füllen und zuerst das Geschirr abwaschen, das am wenigsten verschmutzt ist und am Schluss die Pfannen und Töpfe. Ob von Hand oder mit der Maschine: In jedem Fall sollte man die Dosieranleitung auf dem Geschirrspülmittel beachten, die Wasserhärte berücksichtigen und nur so viel Spülmittel wie nötig verbrauchen.

Beim Spülen mit der Maschine sollte man auf das Vorspülen von Hand verzichten und die Maschine erst laufen lassen, wenn sie wirklich voll ist und das Ökoprogramm einstellen. Moderne Maschinen haben teilweise eine Taste für den Spülgang für halbe Ladungen. Dieser Waschgang verbraucht jedoch nur zwischen 10 bis 20 Prozent weniger Strom als eine volle Ladung.

Die Maschine sollte man nie im Standby-Modus lassen, sondern nach dem Ende des Programms ganz ausschalten. Wenn möglich Spar- und Kurzprogramme nutzen, wenn das Geschirr nur leicht verschmutzt ist. Das spart bis zu 20 Prozent Strom.

Pflege senkt den Verbrauch

Das Spülmittelsieb regelmässig säubern, denn wenn das Sieb verstopft, verlängert sich der Spülgang und dadurch wird der Energieverbrauch grösser. Einmal im Mo-

nat einen 65-Grad-Waschgang laufen lassen. Das verhindert Fettablagerungen.

Ökobilanz

In die Gesamtbilanz fliessen also viele unterschiedliche Faktoren ein. Läuft alles ideal, kann man wohl davon ausgehen, dass der Abwasch mit der Maschine für die Umwelt vorteilhafter ist als von der von Hand. Der Mensch und sein Verhalten sind massgeblich mitverantwortlich, ob das schlussendlich auch stimmt.

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Foto: Adobe Stock

Homeoffice ohne körperliche Beschwerden

Viele haben das Arbeiten zu Hause schätzen gelernt. Andere sind froh, wenn sie wieder wie gewohnt ins Büro gehen können. Wo auch immer sich der Arbeitsplatz befindet: Bei der Bildschirmarbeit muss die Ergonomie der Arbeitsinstrumente berücksichtigt werden, damit keine Beschwerden wie Rückenschmerzen oder Kopfweh entstehen.

Brigitte Müller, Redaktorin

Wer kennt beim Arbeiten am Bildschirm Beschwerden im Nacken, an Schulter- oder Handgelenken? Wen plagen Kopfweh oder Augenbrennen? Wer klagt über Rückenschmerzen? Solche Beschwerden sind darauf zurückzuführen, dass jahrelang beispielsweise der Bürostuhl oder Tisch in der Höhe falsch eingestellt ist, man mit hochgezogenen Schultern oder gebeugtem Rücken arbeitet, die Maus und die Tastatur falsch platziert sind oder dass im Homeoffice nicht die gleichen Arbeitsmittel zur Verfügung stehen wie im Büro. Je länger jemand am Bildschirm arbeitet, desto mehr muss er darauf achten, dass die Ergonomie stimmt. Die gute Nachricht ist, dass es für Veränderungen selten neue und zusätz-

liche Arbeitsinstrumente braucht, sondern Informationen über die ergonomischen Schwachpunkte genügen. Denn für den Arbeitsplatz zu Hause gelten die gleichen Anforderungen wie im Büro.

Fenster und Blickrichtung

Wenn immer möglich, sollte der Arbeitstisch so aufgestellt werden, dass man weder mit Blick zum Fenster noch mit dem Fenster im Rücken arbeitet. Perfekt ist, wenn die Blickrichtung parallel zum Fenster verläuft und der Abstand zwischen Bildschirm und Fenster mindestens zwei Meter beträgt. So werden Störungen durch das Tageslicht vermieden. Arbeitet man mit Blick Richtung Fenster, sind die Helligkeitskontraste zwischen Fenster und Bildschirm zu gross, auch wenn die Sonne nicht direkt hinein-

scheint. Dies hat zur Folge, dass die Augen diesen Unterschied kompensieren müssen und somit stark beansprucht werden. Mit dem Fenster im Rücken kommt es zu Reflexionen auf dem Bildschirm und der Kontrast ist zu schwach. Beide Situationen können Auslöser für Augenbrennen, Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen sein. Findet sich zu Hause apropos Tageslicht kein geeigneter Arbeitsplatz, schützen Gardinen oder Rollos vor der unangenehmen Blendung.

Der Arbeitstisch

Damit die Aufgaben gut erledigt werden können, sollte der Arbeitstisch eine angemessene Grösse haben, damit die Bürogeräte und -utensilien zweckmässig, ordentlich und flexibel ihren Platz finden. Konkret

Optimaler Homeoffice-Arbeitsplatz.
Fotos: Suva

sollte die Tischlänge mindestens 120 cm betragen. Je nach zu erledigenden Arbeiten ist eine Länge von 160 bis 180 cm erforderlich. Wird ein 17-Zoll-Bildschirm verwendet, genügt eine Tischtiefe von 80 cm. Bei grösseren Bildschirmen ist eine Tiefe von 90 cm das Minimum. Unter dem Tisch benötigen Beine, Knie und Füsse genügend freien Raum, um sich bewegen zu können und somit Verspannungen der gesamten Muskulatur vorzubeugen. Ein höhenverstellbarer Tisch bis zur Stehhöhe ermöglicht mehr Bewegung, weil man die Haltung ab und an wechseln kann. Diese ist besonders im Homeoffice wichtig, entfallen dabei doch viele Möglichkeiten sich zu bewegen. Es sind kreative Ideen für ein gelegentliches Stehen gefragt, wenn man keinen höhenverstellbaren Tisch besitzt. Ein Bügelbrett zum Beispiel lässt sich mit wenigen Anpassungen auf die optimale Stehhöhe anpassen.

Der Arbeitsstuhl

Im Homeoffice ist der Bürostuhl die Basis, damit keine körperliche Beschwerden entstehen. An einen guten Arbeitsstuhl werden einige ergonomische Bedingungen gestellt:

• Ein stabiler 5-Stern-Fuss.

• Die Stuhlhöhe ist von zirka 40 bis 52 cm verstellbar, um sich der Körpergrösse und Tischhöhe anzupassen.

• Die Rückenlehne kann in der Höhe und Neigung eingestellt werden. Eine Wippmechanik ermöglicht ein «dynamisches» Sitzen.

• Der Sitz ist gut geformt, mit abgerundeter Vorderkante, gut stützender Polsterung und einem nicht rutschenden Bezug. Nach vorn geneigte Sitzflächen begünstigen eine gute Beckenstellung und eine aufrechte Haltung.

• Die Sitztiefe kann man der Länge der Oberschenkel anpassen.

• Armlehnen erleichtern das Hinsetzen und Aufstehen bei Knieproblemen oder hohem Körpergewicht. Aus ergonomischer Sicht sind sie jedoch nicht erforderlich.

• Die Rollen können entsprechend der Härte des Bodenbelags ausgewählt werden. Bei hartem Belag (z. B. Parkett) soll-

ten die Rollen weich sein, bei weichem Belag hart.

Bei regelmässiger Benutzung ist ein Arbeitsstuhl nach ungefähr 12 bis 15 Jahren so abgenutzt, dass er ersetzt werden sollte. Darauf sollte man beim Kauf achten:

• Der Abstand zwischen Sitzkante und Kniekehle sollte mindestens zwei Finger breit sein. Drücken die Kniekehlen gegen die Sitzkante, wird die Blutzirkulation beeinträchtigt.

• Bei einer Körpergrösse von über 180 cm braucht es eventuell eine tiefere Sitzfläche (bis 50 cm), damit nicht das ganze Körpergewicht auf dem Gesäss lastet.

• Für schwere Personen ist ein Arbeitsstuhl mit einer verstärkten Federung zu empfehlen.

Langes Sitzen sollte unbedingt vermieden werden, auch wenn die Haltung stimmt. Zu beachten ist zudem, dass auch der beste Stuhl kein Ersatz für Bewegung ist. Wer sich regelmässig bewegt, reduziert das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und versorgt die Bandscheiben mit Nährstoffen. Bewegung wirkt sich zudem positiv auf Rückenbeschwerden, Verspannungen im Schulter-/Nackenbereich und auf Kopfschmerzen aus.

Bildschirm, Tastatur und Maus Ein guter Bildschirm verfügt über eine nicht spiegelnde Oberfläche und lässt sich bezüglich Höhe und Neigung verstellen. Man muss beim Kauf darauf achten, dass er

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Mit einfachen Mitteln kann man ergonomisch perfekt arbeiten.

sich möglichst tief einstellen lässt. Ein tief positionierter Bildschirm ermöglicht eine entspannte Kopfhaltung. In der untersten Position sollte der Abstand zwischen Tischplatte und Bildschirmrand nicht mehr als 4 cm betragen. Bildschirme mit spiegelnder Oberfläche (sogenannte Glare Type Displays) garantieren eine brillante Bildwiedergabe bei Filmen und Fotos. Für die Bildschirmarbeit sind sie aber weniger geeignet, da sich Lampen und helle Flächen darin spiegeln und es zu lästigen Reflexionen kommt.

Tastaturen unterscheiden sich in erster Linie in ihrer Form, Grösse und Höhe. Bei den sogenannten ergonomischen Tastaturen ist der Buchstabenblock geschwungen oder bogenförmig. Bei manchen dieser Tastaturen lässt sich der Buchstabenblock auseinanderziehen. Diese Tastaturen haben allerdings für Rechtshänder einen ergonomischen Nachteil. Man sitzt in der Regel vor der Mitte des Buchstabenblocks, das heisst die Tastatur ist in Bezug zum Körper nach rechts verschoben. Die Maus ist dann

so weit vom Körper entfernt, dass man Schulter und Arm gestreckt halten muss. Für Personen, die statt des Zahlenblocks auf der rechten Seite der Tastatur die Zahlen oberhalb der Buchstaben Q bis P benützen, sind Tastaturen ohne Zahlenblock oder mit separatem Zahlenblock von Vorteil. Sie sind kürzer und die Maus kann näher am Körper bedient werden. Tastaturen lassen sich in der Regel mittels ausklappbarer Füsschen hinten anheben. Bei stark geneigten Tastaturen besteht die Gefahr, dass man die Hände beim Schreiben nach oben abwinkelt. Wenn dies der Fall ist, sollte man die Füsschen einklappen.

Ergonomisch ist jede Maus, die gut in der Hand liegt, zur Grösse der Hand passt und richtig eingestellt ist. Es gibt viele verschiedene Modelle. Einige davon erlauben unterschiedliche Handstellungen oder eine etwas andere Bedienung des Scrollrads. Häufig wird angenommen, Beschwerden an den Handgelenken könnten durch Verwenden eines anderen Mausmodells gemildert oder gar beseitigt werden. Das stimmt

in den meisten Fällen nicht. Bei Handgelenkbeschwerden sollte man gemäss Suva zwei Dinge überprüfen: erstens die Position der Maus auf dem Tisch, denn grundsätzlich sollte man eine gestreckte Haltung des Arms vermeiden. Oft wird dabei auch das Handgelenk stark nach oben abgewinkelt. Der zweite Punkt ist die Zeigergeschwindigkeit. Ist sie zu langsam eingestellt, führt dies zu vielen unnötigen Handgelenkbewegungen. Um mit dem Mauszeiger horizontal von einem Bildschirmrand zum gegenüberliegenden zu gelangen, sollte die Maus höchstens 5 cm bewegt werden müssen.

Tischhöhe, Stuhlhöhe, Körperhaltung Beim Einstellen der Höhe des Bürostuhls sollte man zuerst die Rückenlehne des Stuhls senkrecht stellen und sich ganz nach hinten setzen, so dass die Lendenwirbelsäule an der Rückenlehne anliegt. Nun sollte man die Sitzhöhe so einstellen, dass die Oberschenkel auf der gesamten Sitzfläche aufliegen. Wenn man die Hände noch locker zwischen Sitzfläche und Oberschenkel hineinschieben kann, ist der Sitz vermutlich zu tief eingestellt. Wenn die Sitzkante hingegen nach oben gegen die Oberschenkel drückt, ist der Sitz eher zu hoch eingestellt. Bei richtig eingestellter Sitzhöhe beträgt der Winkel zwischen Unter- und Oberschenkel 90 Grad oder etwas mehr und die Füsse haben festen Kontakt zum Boden. Bei einem höhenverstellbaren Tisch sollte man die Tischhöhe der Ellbogenhöhe anpassen: Oberarme locker hängen lassen und Unterarme horizontal halten. Die Höhe der Ellbogen ab Boden ist das Mass für die Einstellung der Tischhöhe.

Ist der Tisch nicht höhenverstellbar, sollte zumindest der Stuhl in der Höhe verstellbar sein. Man sollte die Sitzhöhe so einstellen, dass die neben dem Oberkörper angewinkelten Ellbogen auf gleicher Höhe sind wie die Tischplatte. Wenn die Füsse nach der Sitzhöheneinstellung keinen festen Kontakt zum Boden haben, benötigt man eine Fussstütze. Steht kein höhenverstellbarer Stuhl zur Verfügung, kann man die Sitzfläche des Stuhls zum Beispiel mit einer Decke oder einem festen Kissen in der Höhe anpassen, den unteren Rücken mit einem

Fotos: Suva
Ab und an im Stehen arbeiten, ist gut für den Rücken und Nacken.
Einfache Lösung: Ein Bügelbrett und eine Schachtel sorgen für die richtige Arbeitshöhe.

Kissen in der aufrechten Haltung unterstützen und eine Fussstütze nutzen.

Arbeiten mit dem Laptop

Wer ohne externe Hilfsmittel mit dem Laptop arbeitet, nimmt in der Regel eine schlechte Körperhaltung ein. Der Kopf ist stark nach unten gebeugt, der obere Rücken rund und es kommt in der Folge zu Schulter- und Nackenschmerzen. Deshalb sollte man unbedingt mit einer externen Tastatur und Maus arbeiten und den Laptop hinten etwas anheben.

Weitere Informationen

Tipps fürs Homeoffice auf der Website der Suva: www.suva.ch > Stichworte eingeben: Factsheet, Homeoffice, ergonomisch einrichten

In der Broschüre «Bildschirmarbeit» der Suva stehen weitere Tipps und Informationen. Sie steht auf der Suva-Website als Download zur Verfügung.

Frische Luft und Pausen

Pausen einplanen und Dehnübungen machen!

Regelmässig die Körperhaltung verändern, beugt Fehlhaltungen und Verkrampfungen vor.

Umweltfreundlicher Kalkschutz

Ein elektronisches Kalkschutzgerät macht Schluss mit lästigem Kalk.

Wasser ist ein Naturprodukt und sollte unverändert bleiben. Der sich darin befindende Kalk kann mit dem Gerät «Aqua Zino» so umgewandelt werden, dass er nicht mehr haften bleibt. Dies geschieht, ohne die Wasserqualität zu verändern. Alle Mineral- und Vitalstoffe bleiben erhalten. «Aqua Zino» arbeitet im Ultraschallbereich mittels asym-

Andrea Ruepp

Modern, zeitlos, stilvoll, einzigartig und – nicht zu vergessen – funktional. Genau so sollen Küche und Badezimmer sein. Häufig scheitert das Vorhaben jedoch an der Funktionalität. Und das bemerkt die Bauherrschaft erst, wenn sie die Küche und das Badezimmer täglich benutzen. Andrea Ruepp, Geschäftsinhaberin der Ruepp Schreinerei, hat sich geschworen, dass die Küchen und Bäder ihrer Firma im Alltagstauglichkeitstest mit einer Sechs abschliessen müssen – und das in Kombination mit sämtlichen Synonymen des Worts «schön».

Details sichtbar machen

Nach unzähligen Neu- und Umbauten von Küchen und Bädern weiss Andrea Ruepp aus langjähriger Erfahrung, was es braucht, um Kundinnen und Kunden wunschlos glücklich zu machen. Und genau

metrischer Schwingungen, so dass es sowohl bei stehendem als auch fliessendem Wasser immer funktioniert. Sein Kalkschutz wirkt in der ganzen Wasserleitung, ist stark gegen Kalk und dennoch schonend für die Umwelt.

Bereits vorhandene Kalkablagerungen werden ebenfalls sanft abgebaut.

Die Wirkung ist wissenschaftlich durch mehrere Forschungsarbeiten bewiesen.

Funktioniert ohne Chemie

Die international bewährte Technologie von «Aqua Zino» funktioniert chemiefrei. Ein weiterer bestechender Vorteil: Durch den massiv reduzierten Verbrauch von Reinigungsmitteln und Shampoos sowie längere Service- und Wartungsintervalle sparen Anwender deutlich Kosten. Die Fachleute der Firma Hydro Service Schweiz bieten schweizweit für Hauseigentümer, Immobilienverwaltungen, Hotellerie- und Gastgewerbe kompetente Beratung und individuelle Lösungen zum Thema Kalkschutz an.

Vorteile von «Aqua Zino»

Das Gerät macht Schluss mit Kalkablagerungen in Wasserleitungen

verrät Tipps und Tricks

diese Tipps und Tricks verrät Andrea Ruepp an ihren Vorträgen über Küchen- und Badezimmerplanung. Mit eindrücklichen Vorher- und Nachher-Bildern werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Details aufmerksam gemacht, die gerne vergessen gehen oder einem gar nicht erst in den Sinn kommen. Andrea Ruepp versteht es, anhand praktischer Beispiele zu überraschen. Wie schafft man mit einfachen Mitteln Stauraum in der

Küche? Wo liegen die feinen Unterschiede der Materialien? Welche Apparate eigenen sich für den täglichen Gebrauch? Was ist wichtig im Alter oder bei körperlichen Einschränkungen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Andrea Ruepp mit grosser Freude und Elan.

Fachwissen einholen

Wer sich mit der Küchen- oder Badezimmerplanung auseinandersetzt, sollte sich die Fachvorträge von An-

und Boilern und schützt alle wasserabhängigen Geräte. Sein Stromverbrauch ist gering, durchschnittlich etwa acht Franken pro Jahr. Das Trinkwasser behält alle Mineralund Vitalstoffe. Die chemiefreie Technologie ist umweltfreundlich. Das Gerät ist bedienungs- und wartungsfrei. WC-Anlagen verkalken ebenfalls weniger und der gering vorhandene Kalk ist einfach lösbar. Die Technologie hat sich international bewährt. Viele zufriedene Kundinnen und Kunden belegen den Erfolg von «Aqua Zino».

Hydro Service

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Tel. 0800 88 33 99

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Foto: Ruepp Schreinerei

drea Ruepp auf keinen Fall entgehen lassen. Dabei erfahren Interessierte allerlei Praktisches, das sie eins zu eins umsetzen können. Versprochen!

Termine der Vorträge Küchenplanung: Freitag, 11.03.22, um 18.00 Uhr Badezimmerplanung: Freitag, 11.03.22, um 19.30 Uhr

Weitere Informationen sind unter www.fachvortrag.live zu finden.

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Foto: Hydro Service
Andrea Ruepp versteht es, anhand praktischer Beispiele Tipps und Tricks aufzuzeigen.

Ist die Immobilienblase da?

Die Immobilienblase ist in aller Munde. Viele Liegenschaftsbesitzer fragen sich, ob jetzt ein guter Zeitpunkt ist, ihr Haus zu verkaufen oder ob sie besser zuwarten sollen. Was, wenn die Blase platzt? Welche Folgen wird das haben? Wir haben Antworten auf solche Fragen.

Der Immobilienmarkt boomt Die Nachfrage nach Immobilien ist unverändert hoch und die Preise steigen unaufhaltsam. Der Bundes-

rat und die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht sehen darin Überhitzungstendenzen. Deshalb verschärfen sie die Vorschriften gegenüber den Banken. Diese müssen ab Ende September 2022 zusätzliche Eigenmittel für Wohnbauhypotheken halten. Stecken wir also mitten in einer Immobilienblase?

Kein Grund zur Sorge

Aus unserer Sicht gibt es keine Blase. Alles deutet darauf hin, dass der

Markt gesund ist. Die heutige Lage präsentiert sich anders als Ende der 1980er-Jahre, als die Schweiz durch das Platzen einer Immobilienblase in eine Rezession stürzte: Wegen des knappen Baulands ist das Angebot beschränkt. Eine Erhöhung der Hypothekarzinsen würde die Immobilienpreise aufgrund der vielen Festhypotheken nur verzögert beeinflussen.

Immobilienwert errechnen Wer sich für den Wert der eigenen Immobilie interessiert, kann diesen mithilfe des Bewertungstools von Uta-Immobilien auf www.kurzbewertung.ch ganz einfach und in wenigen Schritten ermitteln.

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Wer in Erwägung zieht, seine Immobilie zu verkaufen, kann sich die gute Lage auf dem Immobilien-

markt zunutze machen. Die Spezialistinnen und Spezialisten der Firma UTA Immobilien beraten Kundinnen und Kunden kostenlos und unverbindlich. Sie schätzen die Verkäuflichkeit und den Marktwert eines Objekts ein und zeigen die besten Verkaufsmöglichkeiten auf. Zudem informieren sie bei einem allfälligen Verkauf über Vorbereitung, Ablauf und Vorgehen.

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Spezialist für den Einbau von Badewannentüren

Nach dem Einbau einer Tür lässt sich die Badewanne bequem betreten.

Damit im Handumdrehen ein barrierefreies Dusch- und Badevergnügen möglich ist, lässt sich eine Badewanne mit Türe schnell und einfach realisieren. Die in der Wanne eingebaute Tür erhöht die Sicherheit im Bad für jedermann, ob jung oder alt.

Die Badewannentüre von Senhilf ist speziell für den nachträglichen Einbau konzipiert und eine günstige Alternative gegenüber einem Umbau des ganzen Badezimmers. Sie lässt sich innerhalb eines halben Tages ohne Umstände in der vorhandenen Badewanne einbauen und ist

schon am nächsten Tag voll benutzbar. Die Fachleute der Firma Bawa arbeiten sauber und hinterlassen das Bad, wie sie es vorgefunden haben. Die Badewannentüre ist selbstverständlich 100-prozentig wasserdicht. Der Plattenbelag der Wanne bleibt unbeschädigt erhalten.

Vieles bleibt wie gehabt

Badehilfen wie Badebrett, Badelift, Badekissen, Rutschsicherungsmatten und Ähnliches können auch nach dem Einbau der Tür wie gewohnt benutzt werden.

Emailbelag auffrischen

Die Firma Bawa ist zudem spezialisiert auf Reparaturen von Wannenbeschichtungen aus Email. Die Installateure der Firma reparieren Absplitterungen mit farblich angeglichenen Materialien. Und zwar so gut, dass die Oberfläche nach der

Reparatur wieder glänzt und sich die Sanierung mit blossem Auge kaum erkennen lässt.

Kostenlose Beratung vor Ort Bawa bietet kostenlos und unverbindlich die Möglichkeit einer persönlichen Begutachtung der örtlichen Gegebenheiten sowie eine kompetente Beratung.

Interessierte können unter der Telefonnummer 061 641 10 90 oder unter 062 822 02 51 anrufen.

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4125 Riehen

Tel. 061 641 10 90

5000 Aarau

Tel. 062 822 02 51 info@bawaag.ch

www.bawaag.ch

Das Team: Thomas Hager, Beat Vogt, Sladana Obradovic, Nicole Sibold, Pascal Schmid. Foto: zvg
Foto: Bawa

Heizölpreise im Langzeithoch

Die Heizölpreise sind zuletzt auf das Langzeithoch von 2014 angestiegen. Hauptfaktor sind die Unruhen in der Ukraine und die Lieferengpässe bei den Gaslieferungen nach Westeuropa.

Zudem hat die Opec täglich um 70’000 Barrel (1 Barrel = 157 Liter

Heizöl) weniger gefördert, so dass auch diese Lagerbestände zurückgegangen sind.

Lage in Libyen unklar Ein neuer Unsicherheitsfaktor ist Libyen. Hier soll der Interimspräsident knapp einem Mordanschlag entkommen sein. Auf solche Mel-

dungen reagiert die Börse extrem allergisch. In den kommenden Wochen ist nicht mit einer Kehrtwende bei den hohen Heizölpreisen zu rechnen. Man muss auch weiterhin mit Preisaufschlägen rechnen.

Wechsel auf Öko-Heizöl Ab 2023 ist Öko-Heizöl der neue Standard. Um die Effizienz und die langlebige Funktionalität eines Ölbrenners zu verbessern, empfehlen die Fachleute von Voegtlin-Meyer einen Wechsel auf das schwefelarme Öko-Heizöl 50 ppm.

Diese Art von Heizöl beinhaltet rund 50mal weniger Schwefel als das herkömmliche Heizöl extra-leicht. Dadurch gelangen massiv weniger schädliche Abgase in die Umwelt. Zudem setzen sich deutlich weniger Rückstände im Ölbrenner fest.

Vorsorgen und Steuern sparen

Vorsorge lohnt sich – nicht nur für die eigene Zukunft, sondern auch für die Steuerrechnung. Die zweite und die dritte Säule bieten dafür zahlreiche Möglichkeiten. Viele Erwerbstätige wissen nicht, dass sie über sogenannte Einkäufe in die Pensionskasse, also in die zweite Säule, Steuern sparen können. Der maximal mögliche Betrag ist im persönlichen Vorsorgeausweis aufgeführt. Potenzial entsteht bei Lohnerhöhungen oder beim Wechsel zu einem Unternehmen mit einer besser ausgebauten Pensionskasse.

Säule 3a

Auch in der privaten Vorsorge, also in der dritten Säule a oder b, gibt es einige Möglichkeiten, um Steuern zu sparen. In die Säule 3a kann man jedes Jahr den maximal zulässigen Betrag einzahlen und ihn in der Steuererklärung vom steuerbaren

Es ist nie zu früh, sich Gedanken über die Vorsorge für das Alter zu machen.

Einkommen abziehen, aktuell sind es 6883 Franken für Arbeitnehmende mit Pensionskasse sowie 34’416 Franken oder maximal 20 Prozent des Erwerbseinkommens für Selbständige ohne Pensionskasse. Der Bezug ist frühestens fünf Jahre vor Erreichen des AHV-Alters möglich. Vorsicht bei gestaffelten Auszahlungen kurz vor der ordentlichen Pensionierung: Je nach Kanton rechnen Steuerämter

die gestaffelt bezogenen Gelder dennoch an. So oder so muss der Auszahlungsbetrag als Einkommen versteuert werden.

Säule

3b

Bei der freien Vorsorge 3b ist eine steuerfreie Auszahlung des angesparten Betrags möglich – wenn die gewählte Lösung eine Versicherungskomponente hat wie ein To-

Die Firma Voegtlin-Meyer bietet diesen Produktewechsel während einer Tankrevision an. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand: Die Tankreinigung wird am selben Tag wie die Öllieferung erledigt. Somit sind die Monteure nur einmal im Haus. Zudem profitieren Kundinnen und Kunden von attraktiven Konditionen, welche Voegtlin-Meyer beim Auftrag eines Produktewechsel inklusive Heizöllieferung anbietet. Am Schluss ist der Tank sauber gereinigt und mit dem umweltschonenden Öko-Heizöl von Voegtlin-Meyer gefüllt.

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Foto: Zurich

desfallkapital, eine Erwerbsunfähigkeitsabsicherung oder die Befreiung von der Prämie bei Erwerbsunfähigkeit. Dafür ist eine Laufzeit von mindestens zehn Jahren notwendig.

Kompetent beraten lassen

Die Zurich Generalagenturen verfügen über Vorsorgeexperten, die den individuellen Kundenbedarf in Erfahrung bringen und massgeschneiderte Versicherungslösungen zusammenstellen. HEV-Mitglieder profitieren von Vorteilskonditionen bei Risiko- und Sparversicherungen.

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Beim Heizöl ist weiterhin mit steigenden Preisen zu rechnen.

Nr. 426 März 49. Jahrgang

Auflage WEMF beglaubigt 39’402 Ex. Basis 2020/2021

Anzahl Mitglieder: 39’633 (31. Januar 2022)

Offizielles Organ des Hauseigentümerverbandes Aargau, erscheint 10 Mal jährlich Einzelexemplar Fr. 3.–Für Verbandsmitglieder ist das Abonnement im Jahresbeitrag inbegriffen.

HERAUSGEBER

Hauseigentümerverband Aargau

Sekretariat, Stadtturmstrasse 19, 5400 Baden Tel. 056 200 50 50, Fax 056 222 90 18 info@hev-aargau.ch, www.hev-aargau.ch Postcheck 50-9730-2

REDAKTION

Martin Meili (mm), Chefredaktor Redaktion Themen:

Ruth Bürgler, Redaktionsbüro, 4632 Trimbach

Brigitte Müller, Müllertext, 4500 Solothurn

ADRESSÄNDERUNGEN

HEV Aargau, Tel. 056 200 50 50, Fax 056 222 90 18

INSERATE

DaPa Media GmbH, Davide Paolozzi

Wohlerstrasse 15, 5620 Bremgarten

Tel. 056 641 90 80 info@dapamedia.ch www.dapamedia.ch

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Titelbild: Gebrüder Fritz und Ueli Wirz AG, Hegi Koch Kolb Architekten AG

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Hauseigentümerverband Bezirke Aarau und Kulm Bahnhofstrasse 10, Postfach, 5001 Aarau www.hev-aarau-kulm.ch

Tel. 062 822 06 14; Fax 062 832 77 43

Telefonische Beratung: Mo 13.30–18.00, Mi 13.30–16.30, Fr 7.30–12.00 Uhr

Persönliche Beratungen: nach tel. Vereinbarung

Hauseigentümerverband Baden/Brugg/Zurzach (Bezirke Baden, Brugg, Zurzach) siehe oben Hauseigentümerverband Aargau

Hauseigentümerverband Lenzburg-Seetal Niederlenzerstrasse 10, 5600 Lenzburg

Tel. 062 888 25 38 www.hev-lenzburg.ch, info@hev-lenzburg.ch

Telefonische Beratung:

Tel. 056 200 50 70, Mo–Fr 9.00–11.30 Uhr

Persönliche Beratungen: nach tel. Vereinbarung

Hauseigentümerverband Fricktal (Bezirke Rheinfelden, Laufenburg) Postfach 176, 5070 Frick Fragen zu Mitgliederwesen, Liegenschaftsschätzungen und Formularbestellungen:

Mi–Do 8.30–12.00 Uhr

Tel. 0840 438 438; kontakt@hev-fricktal.ch

Telefonische Beratung: Tel. 0844 438 438

Mo–Fr 9.00–11.30 Uhr

Persönliche Beratungen: nach tel. Vereinbarung

Hauseigentümerverband Freiamt (Bezirke Bremgarten, Muri) Geschäftsstelle: c/o Fricker, Seiler Rechtsanwälte

Kirchenfeldstrasse 8, 5630 Muri

Tel. 056 664 37 37; Fax 056 664 55 66 www.hev-freiamt.ch, info@hev-freiamt.ch

Rechtsberatung:

Mo–Fr 8.00–12.00 Uhr sowie 13.30–17.00 Uhr:

lic. iur. Karin Koch Wick, lic. iur. Matthias Fricker, lic. iur. Roger Seiler a) Sorenbühlweg 13, 5610 Wohlen

Tel. 056 611 91 00; Fax 056 611 91 01 oder b) Kirchenfeldstrasse 8, 5630 Muri

Tel. 056 664 37 37; Fax 056 664 55 66

lic. iur. Stephan Eichenberger Bahnhofstrasse 22, 8965 Berikon

Tel. 056 633 64 44

Der Nachdruck ist nur mit Quellenangabe gestattet. Über nicht bestellte Manuskripte kann keine Korrespondenz geführt werden. Der Inhalt der Rubrik «Firmen und Produkte» liegt in der Verantwortung der Absender und muss nicht mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen. Der Inserateteil und die Publireportagen dienen lediglich der Information der Mitglieder und Leser über Produkte und Dienstleistungen.

Hauseigentümerverband Zofingen (Bezirk Zofingen) Untere Brühlstrasse 21, Postfach, 4800 Zofingen

Tel. 062 745 50 25; Fax 062 745 50 26 www.hev-zofingen.ch, hevz@hev-zofingen.ch

Telefonische Beratung:

Tel. 056 200 50 70, Mo–Fr 9.00–11.30 Uhr

Persönliche Beratungen: nach tel. Vereinbarung

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