BLATT
HAUSZEITUNG DES LINDENFELDS – SPEZIALISIERTE PFLEGE
AUSGABE 1 | 2024

Einen Traum haben oder von etwas träumen wird von jedem anders interpretiert. Einige glauben, wenn wir träumen, verarbeiten wir Geschehenes aus unserem Alltag. Wissenschaftler glauben aber auch, dass wir Gefühle und neue Informationen verarbeiten und sich diese in unseren Träumen widerspiegeln. Teilweise träumt man aber auch von Dingen, die wir noch nie gesehen oder erlebt haben. Die Frage, was Träume genau sind, kann niemand richtig beantworten, da jeder eine andere Meinung und Definition dazu hat.
Traumdeutung ist etwas, das uns bis heute Rätsel aufgibt, jedoch essenziel für unsere Entwicklung ist. In unseren Träumen visualisieren wir Dinge, die wir uns sehr stark wünschen, aber teilweise auch Szenarien, mit denen wir uns nicht auseinandersetzen wollen. Da ist zum Beispiel der Sturz in die Tiefe und das folglich schockartige Aufwachen; Träume von Sehnsuchtsorten lassen uns im Unterbewusstsein hingegen entspannen. Träume sind unter anderem auch abstrakt, denn das, was wir in der Traumwelt erleben, gibt es in der Realität gar nicht – manchmal irgendwie schade!

Die Traumthematik kann natürlich auch anders ausgelegt werden: Als Kind träumt man zum Beispiel von einem Beruf, der später mal ausgeübt werden soll, man steckt sich ein grosses berufliches oder privates Ziel; auch der Traum vom Eigenheim und Familie wird sich häufig vorgestellt.
In dieser Frühlingsausgabe unseres Lindenblattes möchten wir Sie einladen sich auf die Träume und deren Verwirklichung von einigen Bewohnenden und auch Mitarbeitenden einzulassen. Wir zeigen, was mit viel Engagement und Motivation möglich ist, um an sein (Traum-) Ziel zu gelangen. Dabei spielt natürlich auch eine grosse Willenskraft eine wichtige Rolle.
Wir alle haben Träume – lesen Sie in unseren sorgfältig zusammengestellten Beiträgen, was uns und unsere Bewohnenden zum Träumen verleitet, welche Träume verwirklicht worden sind oder auf dem besten Weg dorthin sind.
Ich wĂĽnsche Ihnen viel Spass beim Lesen.
Melanie Schelbert, Berufsbildnerin


«Träume sind eine Welt, die zu entdecken sich lohnt»
An einem Mittwochmorgen, gerade als sich draussen die ersten Sonnenstrahlen durch die Nebeldecke kämpfen, treffe ich mich zu einem Gespräch mit Lindenfeld Seelsorger Steffen Gröhl. Die mystische Stimmung im Lindenfeld-Park passt wunderbar zum Inhalt unseres Austausches. Es geht nämlich um das Thema Träume.
Doch was ist überhaupt ein Traum? Gemäss der Traumtheorie von Sigmund Freud ist ein Traum eine Möglichkeit für das Unbewusste, verdrängte Wünsche und Ängste auszudrücken. Viele Menschen interessieren sich daher sehr für ihre Träume und versuchen diese zu deuten. «So hat beispielsweise Cosima Wagner, die Frau vom berühmten Komponisten Richard Wagner, jeden Morgen detailreich die Träume und Gedanken ihres Ehegatten notiert, da sie der Überzeugung war, dass so ein Genie wie er selbst in seinen Träumen Grossartiges hervorbringen könne», sagt Steffen Gröhl. Diese Art der Traumdeutung gehe ihm persönlich jedoch etwas zu weit. Jedoch ist auch er der Meinung, dass nachts tolle Ideen entstehen können und es sich lohne, diese aufzuschreiben. Der Seelsorger findet, dass Träume mehr sind als ein Zugang zum Unbewussten und den Menschen helfen können, sich selbst besser kennenzulernen und zu sich selbst zu finden. «Für mich sind sie ein Teil jedes Menschen, eine Art mystische Welt, die zu entdecken sich lohnt».
Faszination Traum
Steffen Gröhl erzählt mir, dass Träume die Menschen schon seit jeher faszinieren und eine grosse Bedeutung für uns haben. Diese sei jedoch je nach Kultur verschieden. «In unserer westlichen Welt wird der Traum vorwiegend sachlich als Gegenteil von der Realität betrachtet. In anderen Kulturen dagegen ist die Traumwelt einfach eine weitere Ebene der Realität. Sie stellt eine Welt dar, in der man beispielsweise liebe Verstorbene begegnen und sich mit ihnen austauschen kann», so Gröhl. Diese Gegensätze findet der Seelsorger besonders spannend.
Wir kommen auf eine weitere Art von Träumen zu sprechen, nämlich der Lebensträume. Manche Menschen sagen beispielweise, dass es ihr Lebenstraum sei ein eigenes Haus zu haben. «Das sind für mich jedoch eher Ziele oder Wünsche», findet Steffen Gröhl. Ein Traum müsse für ihn immer einen Teil Wirklichkeit und einen Teil Fantasie haben, sonst verliere er seinen Reiz, denn die Realität fühle sich oftmals nicht mehr so toll an, wie der Traum.

Von Träumen erzählen, braucht Vertrauen
Kinder haben noch eine grosse Fantasie und daher manchmal auch sehr spannende Traumberufe. So wollte Steffen Gröhl Schrankenwärter werden. Die Welt der Eisenbahnen faszinierte ihn, da sein Grossvater Lokführer war. Später war sein Traumberuf Lehrer. Zum Beruf des Seelsorgers kam er dann durch das Theologiestudium, das er mit 26 Jahren begann. «Es war in diesem Sinne kein Traumberuf, der Beruf kam eher zu mir und ich lernte ihn wie ein Handwerk. Heute führe ich ihn jedoch mit viel Begeisterung aus», erzählt der reformierte Seelsorger.
Natürlich stösst er auch in seiner täglichen Arbeit im Lindenfeld immer wieder auf das Thema Träume. So berichten ihm die Bewohnenden manchmal von ihren Lebensträumen. Dies sei für ihn immer etwas ganz Spezielles, da Träume etwas sehr persönliches seien und es Vertrauen brauche, jemandem davon zu erzählen. Nicht immer haben sich die Träume der Bewohnenden im Laufe ihres Lebens erfüllt. Dann versucht Steffen Gröhl jeweils mit ihnen zu schauen, was stattdessen war und das, was gewesen ist, wertzuschätzen. Im Rahmen seiner Arbeit als Seelsorger regt er die Menschen an, über ihr Leben nachzudenken, es zu reflektieren und einen liebevollen Blick auf sich selbst und das Leben im Allgemeinen zu erhalten.
TraumerfĂĽllung in einer anderen Welt?
Und was wünschen sich die Menschen, die am Ende ihres Lebens stehen? «Der letzte grosse Wunsch von vielen ist es, friedvoll und ohne Schmerzen von dieser Welt gehen zu dürfen», erzählt Gröhl. «Manchmal werde ich gefragt, was nach dem Tod komme. Dann sage ich, dass sich in der Bibel verschiedene Vorstellungen der Menschen niedergeschlagen haben. Ich bin fest davon überzeugt, dass etwas kommen wird, wenngleich ich nicht weiss, was genau das ist. Vielleicht erfüllen sich ja dann alle unsere Träume und Wünsche in einer Welt ohne Grenzen», so Gröhl.
Eine schöne Vorstellung, die ich gerne aus dieser sehr bereichernden Begegnung mit Steffen Gröhl mitnehmen werde.
Interview
Frau Möttelis Geschichte
Wie wichtig und richtig Träume und der Wunsch nach Verwirklichung sind, soll das Interview mit Ursula Mötteli aufzeigen. Frau Möttelis Traum und auch ihr Wille waren so stark, dass dank exzellenter Begleitung und dem passenden Setting die Erfüllung knapp zweieinhalb Jahre später Wirklichkeit werden konnte.
Auch soll das Gespräch zeigen, dass Selbstreflektion, Motivation und die Akzeptanz um die aktuelle Situation wichtig sind, um sich auf den Weg zu begeben – den Weg nach schwerer Krankheit wieder nach Hause in die eigenen vier Wände zu können.

Simone Mayer: Frau Mötteli, bevor wir Ihre Geschichte aufarbeiten, verraten Sie mir doch bitte, was Sie unter einem Traum im philosophischen Sinne verstehen.
Ursula Mötteli: Der Traum ist eine Botschaft der Seele. Er kann auch eine Vision bedeuten oder die Quelle einer Inspiration sein.
S. Mayer: Ich erinnere mich, dass Sie im Juni 2021 mit einem schweren, lebensbedrohlichen Infekt aus dem Spital ins Lindenfeld eingetreten sind und sehr stark pflegebedĂĽrftig waren. Was ist passiert? Wie fĂĽhlten Sie sich zu diesem Zeitpunkt?
U. Mötteli: Die Ursache meiner Krankheit waren Bakterien und Viren, die in alle Gelenke gelangten und Infektionen
auslösten. Sie waren unglaublich schmerzhaft. Zur diagnostischen Untersuchung wurden sie mir operativ punktiert, wonach mein rechtes Knie steif blieb. An diesen Zeitpunkt erinnere ich mich kaum mehr, da mein allgemeiner Zustand sehr schwach war.
S. Mayer: In diesem Moment träumt man wohl einfach von einem gesunden, schmerzfreien Leben, oder?
U. Mötteli: Ja, ausschliesslich. Denn die Schmerzen und die Schwäche halten einen wie gefangen.
S. Mayer: Ich habe Sie als eine sehr willensstarke Frau wahrgenommen – das rührte mich immer, denn Sie sind eine so zierliche Person, die vor allem nicht nur an sich, sondern auch an ihre Mitmenschen gedacht hat. Woher haben Sie diese Energie und innere Stärke genommen?
U. Mötteli: Diese Eigenschaften habe ich von meinem Vater vererbt bekommen. Er war ein aussergewöhnlich feinfühliger und humaner Mensch und Arzt. Auch die zehn Jahre, während derer ich meine schwer kranke Mutter bis zu ihrem Lebensende pflegte, prägten schon früh meine Jugendjahre.
S. Mayer: Der Traum wieder nach Hause zu können – in welchem Moment ist er bei Ihnen gereift?
U. Mötteli: Als ich zum ersten Mal mit meinem steifen Knie und meinem Gehstock die Treppe rauf und runter gehen konnte, da spürte ich ein Wiederaufleben. Es folgten Fortschritte, physisch und mental, die immer mehr zur Selbstständigkeit führten.
S. Mayer: Im November des letzten Jahres wurde Ihr Traum erfĂĽllt, und Sie sind wieder nach Aarau in Ihr Zuhause umgezogen. Wie geht es Ihnen? Wie blicken Sie auf Ihre Zeit im Lindenfeld zurĂĽck?
Simone Mayer-Jacober


U. Mötteli: Meine täglichen Herausforderungen zuhause gehen erfreulich gut. Immer vorsichtig und langsam!
Zurückblickend auf meine zweieinhalb Jahre im Lindenfeld darf ich glücklich und etwas stolz sein –vor allem auch dankbar. Nur mit der Koordination aller Bereiche des Hauses war eine Genesung, wie ich sie erleben durfte, möglich: über die ärztliche Versorgung, die professionelle Unterstützung der Pflege und der Therapien bis zur Küche und Administration.
S. Mayer: Lassen Sie mich zum Schluss noch an Ihren Träumen für die Zukunft teilhaben.
U. Mötteli: Meine sehnlichsten Träume für die Zukunft sind eine stabilere, schmerzfreie Gesundheit und die Möglichkeit, wieder einmal Zug fahren zu können.

Nonna inspirierte zum Traumberuf
Während eines Kochkurses im Lindenfeld habe ich bei unserem italienischen Koch Piero Filippone über die Schulter geschaut, seinen Ausführungen und Geschichten gelauscht. Dabei ist mir rasch klar geworden, dass hier ein Koch aus Leidenschaft am Werk ist.
Kochen ist Zusammenhalt, ist Geselligkeit, ist sozialer Austausch und natürlich auch Genuss. «Die Leidenschaft für das Kochen habe ich von meiner über 90-jährigen Nonna Titina mitbekommen», erzählt mir Piero. Sie sei in Neapel in einer Grossfamilie mit 13 Geschwistern aufgewachsen. «Seit ich mich erinnern kann, gab es in unserer Grossfamilie immer etwas zu feiern.» Doch das Geld war knapp und somit Kreativität beim Zubereiten der Speisen gefragt gewesen. Kochen verband jedoch nicht nur die Familie, sondern war ein gesellschaftliches Ereignis. «Auch wenn wenig vorhanden war, das, was es gab, war entweder frisch vom Markt oder saisonal aus dem eigenen Garten.


In der Lindenfeld-KĂĽche wird Nudelteig frisch zubereitet
Kochen war auch immer ein wenig mit Wettbewerb verbunden – man wollte immer besser im Zubereiten der Speisen sein, als zum Beispiel die Nachbarin; man spornte sich quasi an. «Das Schöne bei uns in Süditalien ist, dass das gemeinsame Essen zu jeder Tageszeit zelebriert wird. Du musst dir vorstellen, dass traditionelle Italiener frühmorgens mit dem Kochen beginnen, mit Familienmitgliedern oder auch Nachbarn zusammenkommen, probieren, vergleichen und fachsimpeln. Essen führt Menschen zusammen, regt Unterhaltung an, lädt zum Verweilen ein oder vermag auch manchmal einen Streit zu schlichten.» Man habe sich auch immer ausgeholfen, wenn jemand zu knapp bei Kasse gewesen war. «Ich erinnere mich, dass mich meine Nonna ab und zu mit Essen zu Bekannten geschickt hat – niemand im engeren Umfeld sollte Hunger haben müssen.»
Koch als Vorbestimmung?
Hat also Piero das Kochen in die Wiege gelegt bekommen? Die Leidenschaft rund um das Essen verdankt unser Koch tatsächlich seiner Nonna. Als Kind durfte er ihr oft beim Zubereiten der Speisen zur Hand gehen. «Kochen ist nicht Nahrungszubereitung, sondern das Komponieren von Zutaten zu einem köstlichen Ganzen.» In Italien absolvierte Piero seine Ausbildung zum Koch. «Ich habe in einem kleinen Restaurant meine Lehre absolviert. Mit einem vordefinierten Bargeldbetrag bin ich jeweils auf den Markt geschickt worden, um für den Tag einzukaufen. Ich liess mich also vom angebotenen Gemüse, den Früchten, Kräutern und dem fangfrischen Fisch inspirieren und verinnerlichte so, dass nicht nur in der Familie mit saisonalen Zutaten am besten gekocht wird, sondern auch in der Gastronomie.»

Schon als kleiner Junge half Piero mit

Bis heute behält sich Piero diese Philosophie bei. Doch wie funktioniert das in einem so grossen Betrieb, wie dem Lindenfeld? Immerhin werden hier täglich drei verschiedene Menüs für mehrere hundert Personen angeboten. Das würde trotzdem klappen, meint Piero. «In meiner Freizeit besuche ich ab und zu unsere Lieferanten und schaue mir an, was sie aktuell haben. Ich prüfe die Qualität. Nahrungsmittel sprechen zu mir, wenn ich sie berühre. Tiefgefrorenes Essen versuche ich zu vermeiden.» Ist kochen also sein Traumberuf? «Ja, das trifft zu», sagt Piero entschlossen. «Ich habe dank meiner Familiengeschichte diese Leidenschaft mit auf den Weg bekommen und habe den Wunsch, andere Mitmenschen – sei es im Lindenfeld, aber auch in meiner Rolle als Dozent an der Berufsschule – an dieser Leidenschaft teilhaben zu lassen. «Zukünftig möchte ich mit meinen Berufskollegen regelmässig auf den Wohnbereichen gemeinsam mit Bewohnenden kochen – und zwar von der Zubereitung bis zum gemeinsamen Essen. Kochen soll Erinnerungen an früher wecken und als integrativ wahrgenommen werden. Damit meine ich, dass es auch in Ordnung ist, wenn zum Beispiel eine Bewohnerin oder ein Bewohner bei uns in der Küche vorbeischaut und den Fähigkeiten entsprechend eine kleine Aufgabe gemeinsam mit uns übernimmt. Wie gesagt, Kochen verbindet und bringt uns Menschen zusammen.»

Als Koch auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs
Sabine Goetschi
Traumhafte Anlässe für Bewohnende, Mitarbeitende und Angehörige

Ausstellung von Ilze Rohr und Michael Gubler

Kochkurs «Cuccina e Passione» für Mitarbeitende



BrandschutzĂĽbung fĂĽr Mitarbeitende

Dreikönigsapéro

Personalabend auf dem RĂĽtihof

Weihnachtsessen für Bewohnende und Angehörige


Catering fĂĽr Feierlichkeiten aller Art

Besuch von finnischen Kinaesthetics-Trainerinnen

Besuch vom Samichlaus

42 Spezialisten:innen in angewandter Kinästhetik im Lindenfeld gefeiert
Nachgefragt
Nachgefragt bei
Janis Egger, Ehemaliger Mitarbeiter Technischer Dienst
Ruth Suter: Wer oder was hat dich an den Eishockey-Sport herangefĂĽhrt?
Ruth Suter

Janis Egger: Mein Nachbar. Er spielte damals beim ZSC (Zürich). Zudem auch mein Bruder; doch er spielte nur eine kurze Zeit. Ich erinnere mich auch, dass mein Vater mit mir viele Hockeymatches live oder am TV geschaut hat, als ich noch ein kleiner Junge war. Er war es auch, der zu Beginn meiner Karriere oft «dran glauben musste»; denn er war Torwart, und ich habe pausenlos Bälle geschossen, in der Hoffnung, das Tor zu treffen.
R. Suter: Du warst fünf Jahre im Lindenfeld im Team des Technischen Dienstes angestellt – war das Lindenfeld eine Art Sprungbrett, um deinen Wunsch, Profispieler zu werden, zu verwirklichen?
J. Egger: Die fünf Jahre, die ich im Technischen Dienst im Lindenfeld gearbeitet habe, waren wirklich sehr schön, lehrreich aber auch streng. Für mich war das Lindenfeld der perfekte Arbeitgeber, denn ich konnte meinen Trai-
Spezialisierte Pflege im Lindenfeld
Uf Bsuech
TAGESBETREUUNG
ningsplan einhalten und zu allen Matches gehen. Der Leiter des Technischen Dienstes und auch das Team zeigten Verständnis, wenn ich Regenerationszeit brauchte. Also alles in allem war das Lindenfeld als Arbeitgeber für mich das ideale Sprungbrett und zugleich eine super Erfahrung für mein weiteres Leben. Aber natürlich möchte ich das Lindenfeld nicht nur als Sprungbrett sehen – ich habe sehr viel gelernt und auch sehr schöne Momente dort erlebt.
R. Suter: Dein Traum, Profisportler zu werden, hat sich erfüllt – wie lebt sich dieser Traum? Gibt es auch Herausforderungen, an die du nicht gedacht hast?
J. Egger: Meinen Traum habe ich dieses Jahr endlich verwirklichen können. Ich liebe es hier in Arosa zu spielen und auch zu leben. Für diesen Traum musste ich hart arbeiten. Auf meinem Weg dorthin gab es oftmals schwierige Momente. Doch möchte ich mich keineswegs beschweren, schliesslich ist es wie bei jedem anderen Job auch: Manchmal hat man Tage, an denen man nicht so mag oder auch nicht so Lust hat. Auch Profisportler haben mal eine Krise, auch wenn wir unser Hobby zum Beruf machen konnten. Also alles in allem lebe ich meinen Traum, so wie ich ihn mir erhofft habe. All die harten Trainings, all der Schweiss, die Tränen, das Blut und die gebrochenen Knochen haben sich doch noch gelohnt.
R. Suter: Was ist dein grösster Wunsch, wenn du nach vorne blickst?
J. Egger: Ich wünsche mir, dass ich mich noch festigen kann. Damit meine ich, dass ich zwar auf eine bisher gute Saison schaue, aber auch weiss, dass ich noch mehr kann und erreichen will. Ich möchte meinen Vertrag in Arosa verlängern und wenn alles zusammen passt, noch ein paar Jahre hier oben verbringen. Das Hockey macht Spass, mein Job gefällt mir und ich weiss, das auch mein Vater und meine Schwester gerne nach Arosa kommen und hier ein paar schöne Stunden und Tage verbringen – egal ob in der Eishalle oder auf der Skipiste.
Entspannen Sie, derweil wir uns um Ihren Lieblingsmenschen kümmern. Kommen Sie «uf Bsuech» ins Haus am Teich, unserem etablierten Demenzhaus. Wir bieten Abwechslung, liebevolle Betreuung und das Knüpfen von sozialen Kontakten.
Folgende Leistungen dĂĽrfen Sie von uns erwarten
Montag bis Freitag von 8.00 – 17.00 Uhr Tagesbetreuung inkl. Mittagessen, Getränken und Snacks Sinnstiftende, ressourcenerhaltende, begleitete Aktivierung in kleinen Gruppen oder individuell. Das körperliche und seelische Wohlergehen unseres Gastes stehen bei uns im Mittelpunkt. Zusatzangebote, wie Therapie, Coiffeur oder Fusspflege, können nach Absprache dazu gebucht werden.

Schnuppern Sie unverbindlich und lernen Sie uns kennen.
Unser Team der Aufnahme- und Sozialberatung freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme.
Telefon 062 838 01 25
Unsere Bürozeiten: 08.00–11.30 Uhr / 13.15–15.30 Uhr Ausserhalb unserer Bürozeiten 062 838 01 01
LINDENFELD Spezialisierte Pflege
Zollweg 12, 5034 Suhr Aufnahme-undSozialberatung@lindenfeld.ch
MÄRZ
MÄRZ BIS MAI 2024
Programmänderungen vorbehalten
Jeden Freitag Gottesdienst I 10 Uhr, jeden letzten Freitag im Monat 14.30 Uhr
Fr 15 03 | 14 00 Uhr Pasta herstellen mit Piero I Pasta herstellen mit unseren Bewohnenden
Mi. 20.03. | 11.30 Uhr FrĂĽhlingsessen I Alle Bewohnenden und Mitarbeitenden sind zu einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Teichblick eingeladen.
Sa. 23.03. | 10-16 Uhr Letzte Hilfe Kurs I Ă–ffentliche Themenveranstaltung im Lindenfeldsaal, mit Anmeldung (info@lindenfeld.ch)
Do. 28.03. | 14.00 Uhr Eiertütschen I Gemütliches Beisammensein beim Eiertütschen im Restaurant Teichblick. Bewohnende, Mitarbeitende und Angehörige sind herzlich eingeladen.
APRIL
Di. 02.04. | ganztags Clown Marcel I Unser Clown ist im ganzen Haus anzutreffen.
Di. 09.04. | Zeit folgt Schifffahrt auf dem Hallwilersee I Nur bei gutem Wetter, mit Anmeldung
Mi. 17.04. | 12.00 Uhr Wir servieren das Wunschessen des Wohnbereichs Stadtbach
MAI
Do. 02.05. | 15.00 Uhr PatientenverfĂĽgung und Vorsorgeauftrag Ă–ffentlicher Vortrag, mit Anmeldung (info@lindenfeld.ch)
So. 12.05. | ganztags Internationaler Tag der Pflege I Wir danken unseren Pflegenden fĂĽr ihren wertvollen und unermĂĽdlichen Einsatz.
So. 12.05. | ab 11 Uhr Muttertag I Geniessen Sie ein feines Muttertags-Menu mit Ihren Liebsten. Vorreservation erforderlich.
Mi 15 05 | 12.00 Uhr Wir servieren das Wunschessen des Wohnbereichs Wyna
Do 16 05 | 10.30 Uhr Ausflug ins BĂĽrgisweyerbad I Barbara Hofer (FML) und ihr Team organisieren eine Fahrt ins BĂĽrgisweyerbad nach Madiswil mit Mittagessen, mit Anmeldung.
Fr 17 05 | 14.00 Uhr Pasta herstellen mit Piero I Pasta herstellen mit unseren Bewohnenden
Di. 21.05. | ganztags Clown Marcel I Unser Clown ist im ganzen Haus anzutreffen.
Mi. 22.05. | 18.00 Uhr Continua Orchester I Klassisches Konzert im Lindenfeldsaal, öffentlich, mit Kollekte
Di. 28.05. | 18.00 Uhr Angehörigen-Treffen I Informeller Austausch mit der Geschäftsleitung inkl. einem Schwerpunktthema
Fr 31 05 | ganztags Welt-Nichtrauchertag I Angebote zur Rauchentwöhnung und gesunde Alternativen werden vorgestellt.


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Restaurant Teichblick
Mittagessen mit grosser Auswahl • Take-Away • Geschäftsessen • Vereinsanlässe • Tagungen & Sitzungen
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Unser Restaurant mit Gartenterrasse ist täglich geöffnet: Mo-Sa 8-17.30 h/So & feiertags 10-17.30 h
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Kontakt: Sabine Goetschi, Leiterin Hauswirtschaft, hauswirtschaft@lindenfeld.ch, Tel. 062 838 01 30
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