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Linden

BLATT

HAUSZEITUNG DES LINDENFELDS – SPEZIALISIERTE PFLEGE UND GERIATRIE AUSGABE

4 | 2022

Sind Sie Tochter, Sohn, Bruder, Schwester, Onkel, Tante, Freund:in, Enkel:in, Ex-Mann bzw. Ex-Frau oder eine weitere vertraute Bezugsperson, die in einem Beziehungsverhältnis zu einem unserer Bewohnenden steht? Wunderbar, denn diese Ausgabe ist somit Ihnen gewidmet.

Die Bedeutung der An- und Zugehörigen ist für einen funktionierenden Pflegealltag zentral, denn Sie als vertraute Bezugsperson kennen unseren Bewohnenden schon vor dem Eintritt in unsere Pflegeinstitution: seine Werte, Einstellungen, Vorlieben, Gewohnheiten, sein bisheriges Daheim, sein soziales Umfeld und vieles mehr. Das Wissen um die Biografie erleichtert den Schritt in das neue (temporäre) Zuhause, lässt die Person ankommen und sich zurecht finden. Sie sind also für viele Belange unser Experte für den Bewohnenden und somit ein wichtiger Partner, dem wir mit Wertschätzung, Achtung und Professionalität auf Augenhöhe begegnen möchten.

Dass auch Sie einen grossen Schritt

machen, möchten wir würdigen, denn Sie vertrauen uns einen Menschen an und geben ihn zu uns in Betreuung. Je nach Situation bedeutet dieser Übertritt ein letztes Mal «zügeln» oder ein vorübergehendes Abgeben, wenn es um einen Akut- oder Tages-Nachtaufenthalt geht. Wir wissen, dass das manchmal schwer fallen kann. Es bedeutet zurückstehen, seine persönlichen Interessen hinten anzustellen und loszulassen. Es bedeutet aber auch, dass sich Fachleute um das Wohl des Bewohnenden kümmern und – metaphorisch gesprochen – ein medizinisches, therapeutisches und pflegerisches Auffangnetz bilden. Nicht immer gelingt dies reibungslos, und Missverständnisse entstehen aufgrund unterschiedlicher familiärer, psychologischer, professioneller sowie persönlicher Sichtweisen auf das Versorgungssystem. Darum ist ein nicht versiegender Dialog zu Ihnen absolut zentral, und wir bieten unterschiedliche Möglichkeiten, um Ihre Meinung abzuholen.

Leben im Lindenfeld bedeutet für uns, dass wir im Zuhause unserer Bewohnenden arbeiten – wir also quasi zu

Gast sind. Sie kommen ebenfalls zu Besuch und verbringen Zeit mit Ihrem Bezugsmenschen. Ihre Unterstützung bei der Betreuung und punktuell bei der Pflege hilft unseren Bewohnenden, dass er/sie sich im angestammten sozialen Netz aufgehoben fühlt. Es bedeutet also ein Stück Kontinuität aus dem «alten» Leben und Einfinden im neuen sozialen Gefüge.

Diese Ausgabe stellen wir unter den Titel «Beziehungspflege – die Wichtigkeit von Familie und Freunden» und laden Sie ein, unsere Interviews, News und Reportagen zu lesen. Spannend ist sicherlich auch der Blickwinkel einer externen, von Amtes wegen gestellten Betreuungsperson, wenn ein Bewohner keine An- und Zugehörigen mehr hat. Ein Potpourri zu unserem Jahresthema «Angehörigenarbeit und Generationen».

Viel Freude beim Lesen und danke, dass Sie uns mit Ihrem Dasein im Lindenfeld auf Ihre Reise mitnehmen.

Angehörigenarbeit im Fokus –ein fachlicher Augenschein

Der Branchenverband CURAVIVA, widmet sich auf seiner Webseite unter der Rubrik Fachwissen ausführlich dem Thema «Angehörige». Dort heisst es zusammengefasst:

«Bei der Angehörigenarbeit geht es in erster Linie um die Gestaltung einer konstruktiven und partnerschaftlichen Zusammenarbeit, die von ganz verschiedenen Faktoren geprägt ist. Das macht sie anspruchsvoll.» CURAVIVA schreibt ferner: «Der Sammelbegriff ‚Angehörige‘ muss differenziert werden; es ist von grosser Bedeutung in welchem Beziehungsverhältnis die Angehörigenperson zum Bewohnenden steht (…). Zu den vertrautesten Personen eines Bewohnenden gehören nicht nur Personen der Familie, sondern auch Freundinnen und Freunde. Manchmal verwendet man deshalb auch den Begriff ‚An- und Zugehörige‘ oder ‚vertraute Bezugsperson‘ (…). Diese verschiedenen Beziehungen müssen entsprechend vielseitig wahrgenommen werden.»

Es liegt in der Natur der Sache, dass sich hier Konfliktpotenzial abzeichnen kann, nämlich dann, wenn die persönliche und die professionelle Beziehungswelt aufeinandertreffen. Eingangs haben wir erwähnt, dass ein nicht versiegender Dialog sowie ein funktionierendes Feedbackangebot essentiell sind, um eine vertrauensvolle partnerschaftliche Beziehung aufzubauen.

Wir dürfen festhalten, dass die Empfehlungen der CURAVIVA im Lindenfeld gelebt und umgesetzt werden. Das komplexe Thema der Angehörigen-Zusammenarbeit ist in allen Bereichen präsent und ist fixer Bestandteil unserer internen Weiterbildungen. Die Mitarbeitenden werden auf die Wichtigkeit des Austausches mit den Angehörigen sensibilisiert. Ausserdem werden Mitsprachemöglichkeiten, Zuständigkeiten, Informationsfluss usw. in einem betriebseigenen Konzept geregelt und mit unserem Rückmeldemanagement sowie durch Umfragen kontrolliert. Doch Papier ist geduldig; die wirklich spürbare Umsetzung liegt in der Praxis. Nur mit viel gegenseitigem Verständnis, Offenheit, positiver Einstellung, Wärme, Nähe und Menschlichkeit in der Zusammenarbeit mit den Angehörigen können die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Bewohnenden bestmöglich erfüllt und gegenseitiges Vertrauen aufgebaut werden.

Was sind unsere Angebote – wie setzen wir eine gute Angehörigenarbeit im Lindenfeld um?

Die Zusammenarbeit mit den «vertrauten Bezugspersonen» sowie Lob und Kritik aus dem Rückmeldemanagement und aus persönlichen Gesprächen sind immer wieder Thema an Kadertagen, Personalinformations-Anlässen und Teamsitzungen. Bereits in den Eintrittsgesprächen werden individuelle Wünsche und Bedürfnisse erfasst und in regelmässigen Standort- und Familiengesprächen evaluiert und aktualisiert. Wir leben die Kultur der «offenen Bürotür» und geben den Angehörigen beim monatlich stattfindenden «Lindenfeld Höck» die Möglichkeit mit der

Geschäftsleitung im Austausch zu sein. Die Angehörigen werden zu verschiedenen Anlässen gemeinsam mit den Bewohnenden, wie z.B. dem Weihnachtsessen, eingeladen, und wir freuen uns, wenn Sie die Bewohnenden an Aktivitäten wie «Pasta herstellen» oder «Tanzcafé» begleiten. Bewohnende, die keine Angehörigen haben, werden von unseren freiwilligen Mitarbeitenden besucht und begleitet und ab und zu sogar von «fremden» Angehörigen in ihren Besuch integriert. Die Cafeteria im Lindenfeld ist ein beliebter Begegnungsort und bietet verschiedene Möglichkeiten des Zusammenseins an: Ob beim gemeinsamen Mittagessen mit Ihren Liebsten, zum Kaffeeklatsch oder einfach ein Spaziergang im Park – wir freuen uns auf Ihren Besuch. Gerne organisieren wir auch Geburtstagsfeiern, Familientreffen, Trauerfeiern usw. nach Ihren individuellen Wünschen und mit kulinarischer Begleitung aus unserer Küche.

Was sagen die Zu- und Angehörigen unserer Bewohnenden im Lindenfeld?

Auch wenn wir ab und zu mit Kritik und Beschwerden umgehen müssen, erhalten wir um ein Vielfaches mehr positive Rückmeldungen. Immer wieder sind wir überwältigt von berührenden Worten – gesprochen oder geschrieben von Angehörigen – und von Gesten, die deren Dankbarkeit und Vertrauen ausdrücken. Hier nur ein kleiner Auszug von Worten, die mich persönlich sehr berührt haben:

«Danke vielmals für Ihre tägliche Arbeit und Ihr Wirken. Das ganze Jahr sind Sie mit 24 Stunden-Abdeckung, jedes Wochenende, alle Feiertage, zum Zmorge, Znüni, Zmittag, Zvieri und Znacht – einfach IMMER – für die Bewohnerinnen und Bewohner und für unsere Mutter da und leisten Grossartiges! Herzlichen Dank!!!» M. Meier

«Euch werden wir alle niemals vergessen! Eure Hilfsbereitschaft und Eure grossartige Gastfreundschaft haben unserem Vater die letzten Jahre so viel bedeutet. Er hat Eure Gesellschaft geliebt. Ihr seid Familie.»

Fam. Grenacher-Allemann

«Ich fühle mich wahrgenommen bei euch und kann auch mal Dampf ablassen, ohne dafür verurteilt zu werden.» Name der Redaktion nicht bekannt.

«Schon mehrmals haben wir uns in der Cafeteria vom feinen Essen und dem tollen Service verwöhnen lassen. Wir sind begeistert. Für uns ist es ein grosser Vorteil, dass wir die Feste intern feiern können und wir unsere Mutter nicht mit dem Aufwand für ein externes Essen belasten müssen. Wir kommen immer wieder gerne.» Familie Pfeiffer anlässlich des 90. Geburtstags von Frau Madeleine Iseli

Ein herzliches Dankeschön an alle Angehörigen für die gute, wertvolle und konstruktive Zusammenarbeit.

Unser Weg ins Lindenfeld

Es sind zwei gänzlich unterschiedliche Geschichten, die ich Ihnen hier vorstellen möchte. Ich erfahre von zwei Angehörigen, wie sie sich gefühlt haben, als sie entschieden, dass ihr Familienmitglied ins Lindenfeld übertreten musste, was ihnen dabei wichtig war und was sie unternehmen, wenn sie zu Besuch sind.

zwar nicht mehr so aktiv an den abwechslungsreichen Veranstaltungen im Lindenfeld teilnehmen. Doch spüre man den Enthusiasmus des Personals und der anderen Mitbewohnenden – es laufe immer etwas im Lindenfeld, so Herr Meier. Das verschaffe ein Zusammengehörigkeitsgefühl und man biete den Bewohnenden Abwechslung in ihrem Alltag. Wenn Mario Meier seine Mutter an den Wochenenden besucht, schaut er immer situativ, was er mit ihr unternehmen kann. «Möchte meine Mutter eher ruhen, akzeptiere ich das und verfalle nicht in Aktionismus, nur, weil ich zu Besuch bin», sagt er. Häufig betrachtet meine Mutter versonnen ein Bauernhoftier-Puzzle, und wenn dann noch die Katze des Wohnbereichs die Teile durcheinander bringt, entlockt das stets ein Lächeln bei ihr.»

Würdiges Essen dank Smooth Food

Mario Meiers Mutter, Elisabeth Meier-Morgenthaler, ist seit 2015 im Lindenfeld zu Hause.

«Es ereigneten sich damals unerklärliche, teilweise gefährliche Vorkommnisse zu Hause», erinnert sich Herr Meier. «Wir mussten als Familie handeln. Es folgte ein Untersuchungsmarathon sondergleichen, der mit der Diagnose Demenz endete. Eigentlich wollten wir eine stationäre Lösung in der Nähe unseres Wohnorts finden – doch es ergab sich nichts. Im Lindenfeld war eine Sofortaufnahme möglich – so sind wir hier her gekommen.»

Zu Beginn fühlte sich die Familie überfordert und hilflos. Ihnen wurde bewusst, dass sich nun das Leben ihrer Mutter komplett verändern würde: Das geliebte Haus mit dem grossen Garten mussten aufgegeben werden. Es mischten sich Kummer und Sorgen dazu. «Als wir im Lindenfeld ankamen, merkten wir jedoch sehr rasch, dass wir hier an einem besonderen Ort sind», meint Mario Meier. «Wir wurden sehr herzlich willkommen geheissen und die Eingewöhnungsphase verging wie im Flug. Bald schon wurde das Lindenfeld zum neuen Zuhause meiner Mutter.»

Der Pflegeberuf ist eine Berufung, nicht einfach ein Job

Auf meine Frage, was ihm als Angehöriger wichtig sei, sagt Herr Meier, dass sich von Anfang an ein gutes (Bauch-) Gefühl eingestellt habe. «Insbesondere die freundliche, hilfsbereite und herzliche Art, die Begegnungen sowie der rege Austausch mit dem Personal im Lindenfeld sind wohl der Schlüssel dazu. Zudem habe ich über all die Jahre festgestellt, dass insbesondere der Pflegeberuf nicht einfach ein Job ist, sondern eine echte Berufung darstellt. Vieles läuft wohl im Hintergrund, was ich als Angehöriger nicht mitbekomme.» Besonders toll findet Herr Meier das häufig zu vernehmende, herzhafte Lachen und die aufgestellten Stimmen, wenn er zu Besuch auf dem Wohnbereich Aabach ist.

Im Lindenfeld läuft immer etwas

Als demenzerkrankte Person kann Frau Meier-Morgenthaler

Absolut begeistert ist Herr Meier vom Konzept des Smooth Food: «Es zeigt, dass püriertes Essen wieder ansprechend zusammengesetzt werden kann, und meine Mutter geniesst es sichtlich.» Gemütlich schlendert Mario Meier auch bei gutem Wetter mit seiner Mutter im Rollstuhl sitzend durch den Park, verweilt am Teich, sucht mit ihr die Schildkröten, schaut bei den Hühnern vorbei oder bewundert die Hochbeete. «Es ist schön zu sehen, wie zum Beispiel der Duft von Kräutern Erinnerungen an früher weckten.»

Mario Meier und seine Mutter Elisabeth Meier–Morgenthaler

Abenteuerlich war der Eintritt ins Lindenfeld von Benjamin Hamburger.

Er war jahrelang nicht an einem fixen Ort zu Hause, sondern nur noch mit seinem Wohnwagen im In- und Ausland unterwegs –«ein Zigeunerleben», schmunzelt der 90-Jährige. Irgendwann spürte er, dass es mit seinen Beinen nicht mehr funktionierte. «Ich kam dann nach Hause, habe in Hunzenschwil ein Zimmer bezogen und bin dann dort ganz unglücklich verunfallt. Zudem hatte ich offene Beine», berichtet der Abenteurer.

Verantwortung für einen Angehörigen übernehmen Im Spital, wo er zusammengeflickt wurde, wollte er aber nicht lange bleiben. «Ich bin eigentlich erst ab diesem Zeitpunkt in

Benis Leben wieder aufgetaucht», fügt Tury Hamburger, der Neffe von Benjamin Hamburger, ein. «Vorher haben wir uns über 20 Jahre nicht gesehen. Ich spürte aber, dass Beni nun meine Unterstützung brauchte. Als eingefleischter Junggeselle wollte ich hier Verantwortung übernehmen und habe alles Administrative übernommen. Beni hatte weder eine Krankenversicherung noch einen Führerschein, noch war er irgendwo fest gemeldet. Ich bin von Pontius zu Pilatus gegangen, um alles Offizielle zu regeln. Aber nun ist er ja hier, und es geht ihm sehr gut. Aber wenn ich bedenke, wie er hier ankam» – Tury Hamburger schüttelt seinen Kopf – «ich habe ihn glatt übersehen, als ich ihn nach einer Woche zum ersten Mal wieder besuchte. Er sah schon sehr viel erholter aus und war besser ernährt.»

Zeit zum Erzählen

Was ihm als Angehöriger für seinen Onkel wichtig sei, wollte ich wissen. Tury Hamburger reflektiert und meint, dass es sehr auf das Alter ankäme. Beni sei nun schon 90-Jährig und nicht mehr ganz so mobil, viele Angebote könne er schon allein deswegen nicht mehr wahrnehmen. «Ich geniesse aber die Zeit, die wir hier im Café gemeinsam verbringen. Wir haben uns ja so lange nicht mehr gesehen, da geht uns der Gesprächsstoff nicht aus.» Tury Hamburger fährt gerne mit seinem Cabriolet durch die Gegend; doch auf gemeinsamen Ausfahrten hat sich herausgestellt, dass Beni das gar nicht mag. «Wenn wir also in ein Restaurant fahren, mache ich das Verdeck zu.» Benjamin Hamburger nickt kräftig, denn er wolle im Auto schliesslich nur von A nach B kommen. Ihm sei langweilig, am liebsten würde er selbst fahren, meint er verwegen. «Dabei wollte mir Tury einfach nur eine Freude bereiten. Wir lernen uns effektiv nochmals neu kennen», schmunzelt Benjamin Hamburger.

Zum Abschluss meint Tury Hamburger, dass er es ein wenig bedauere, dass die Cafeteria schon so zeitig schliesse. Er käme aus Zürich und wäre manchmal erst am späteren Nachmittag im Lindenfeld. Da meldet sich Benjamin Hamburger und berichtet, dass er neulich später nach Hause gekommen sei und ihn die Pflege gefragt habe, ob er noch etwas zu Essen wünsche. «Das fand ich flott.» Und mit einem schelmischen Zwinkern in die Richtung seines Neffen gerichtet: «Das nächste Mal kommst du mit nach oben und sagst, du gehörst zum Hamburger, dann kriegst du bestimmt etwas.»

Sommer-Rückblick

Wir haben wieder viele tolle Momente eingefangen…. Lassen Sie sich inspirieren.

Tury Hamburger und sein Onkel Benjamin Hamburger

Abschluss Lernende 30. Juni 2022

Wir sind stolz auf die guten Leistungen unserer Lernenden und gratulieren von Herzen zum bestandenen Qualifikationsverfahren.

Hühner im Haus am Teich 25. Juli 2022

Mit einem kleinen Apéro begrüssen wir unsere neuen «Gartenbewohnerinnen», Wilma, Lotti, Hilda, Alma und Rosi.

1. August-Wecken 29. Juli 2022

Küchenleiter Dany Goetschi backt zusammen mit den Bewohnenden die traditionellen 1. August-Wecken

1. August-Feier 1. August 2022

Der Geburtstag der Schweiz wird wieder ausgelassen gefeiert.

Begrüssung neue Lernende

Einführungswoche 2.-5. August 2022

Wir begrüssen unsere neuen Lernenden und freuen uns, sie in den nächsten Jahren begleiten und ausbilden zu dürfen.

Piero’s hausgemachte Glace

Die Glacekreationen von unserem Koch Piero erfrischen und erfreuen uns an den heissen Tagen.

Personal-Grillabend 9. August 2022

Die Geschäftsleitung lädt zum alljährlichen Grillabend ein und verwöhnt uns mit leckeren Grilladen.

Spielgruppe Chinderatelier im Lindenfeld 15. August 2022

Zweimal pro Woche spielen die Jüngsten im grossflächigen Park des Lindenfelds, malen mit bunter Kreide lustige Zeichnungen auf den Boden oder löschen Durst und Hunger in der Cafeteria. Generationentreff im Lindenfeld.

Sanierung der Wohnbereiche

Wir befinden uns in der Schlussphase: Wohnlichkeit und Gemütlichkeit haben auf unseren sanierten und liebevoll dekorierten Wohnbereichen Einzug erhalten.

Lindenfeld Höck mit Angehörigen zum Thema

Smooth Food 13. September 2022

Monatlich findet der Lindenfeld Höck für Angehörige zum Austausch mit der Geschäftsleitung statt. Im September stellte Küchenleiter Dany Goetschi die Herstellung von Smooth Food vor. Es durfte auch degustiert werden.

Nachgefragt

Nachgefragt bei Frau Hohl, Angehörige eines Tages-Nacht-Gastes im Haus am Teich

Wie sind Sie auf das Lindenfeld und unsere Angebote aufmerksam geworden?

Ich betreute meinen demenzkranken Ehemann seit Jahren zu Hause. Meine Töchter unterstützten mich dabei. Es kam jedoch der Moment, an dem wir merkten, dass wir zunehmend an unsere Grenzen stiessen. Als Familie haben wir nach einer Entlastungslösung gesucht. Mit der Pro Senectute hatte ich einen sehr guten Erstkontakt. Frau Brielmann machte mich auf das Angebot im Lindenfeld aufmerksam. Zusätzlich wurde ich sehr kompetent über alles Administrative orientiert, zum Beispiel Hilflosenentschädigung.

Wie empfanden Sie den Erstkontakt? Als sehr gut, informativ, aufklärend und ohne Druck.

Nachgefragt

Nachgefragt bei Herrn Samuel Kokontis, Berufsbeistand, Soziale Dienste Aarau

Welche Aufgaben führen Sie in der Funktion eines amtlichen Beistandes aus?

Die Aufgaben eines Beistandes sind je nach Massnahme sehr unterschiedlich. Der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde ist es wichtig, dass eine Massnahme «passgenau» auf die Person zugeschnitten ist. So wird bei Errichtung einer Massnahme auf diverse Lebensbereiche, wie Gesundheit, Wohnen, Administration oder Finanzen eingegangen und beurteilt, wo ein Schutzbedarf besteht und eine Massnahme erforderlich ist. Weitere Informationen können auch online abgerufen werden.

Was hat Sie bewogen unser Angebot anzunehmen?

Der Gesamteindruck stimmte. Im Lindenfeld besteht die Möglichkeit, das Angebot auszubauen, was an einem anderen Ort nicht möglich gewesen wäre.

Wie haben Sie den ersten Tag wahrgenommen, als Ihr Mann im Haus am Teich angekommen ist?

Der erste Tag verlief aus meiner Sicht sehr gut. Beim zweiten Tagesaufenthalt stimmte aus meiner Sicht einiges nicht. Sachen, die ich als selbstverständlich ansehe oder vor Eintritt mitgeteilt hatte, wurden nicht umgesetzt. Ich kenne meinen Mann am besten und weiss, wie sein Tagesablauf erfolgt.

Das löste bei mir viel Unsicherheit aus, ob er am richtigen Platz sei. So konnte ich überhaupt nicht abschalten und meinen freien Tag geniessen. Nach einem klärenden Gespräch, welches mir wieder Sicherheit vermittelte, ging es mir wieder viel besser.

Welche unserer Angebote sind Ihnen bekannt?

Ausser dem Tages-Nacht Angebot kenne ich nichts anderes.

Wie empfinden Sie den Informationsfluss?

Nicht immer ganz reibungslos. Es kommt immer darauf an, wer Dienst hat. Ich schätze es, dass Gespräche transparent geführt und offene Punkte angesprochen und entsprechend umgesetzt werden. Ich möchte noch folgendes zurückmelden: Das Essen ist sehr gut. Ich bemängle jedoch, dass es keinen koffeinfreien Kaffee gibt. Das sollte doch heutzutage kein Problem mehr sein.

Wie häufig haben Sie Kontakt mit dem Klienten vor Eintritt, bzw. während des Aufenthaltes in der Pflegeinstitution?

Der Kontakt zwischen der Beistandsperson und dem Klienten ist sehr unterschiedlich. Massgebend sind die gesundheitliche Verfassung und der Umfang der eingerichteten Massnahme.

Vor dem Eintritt in ein Pflegeheim benötigt es aber mehr Kontakt zum Klienten, da diese Schritte oft sehr herausfordernd sein können.

Wie nehmen Sie die Zusammenarbeit mit dem Lindenfeld wahr?

Ich nehme die Zusammenarbeit als gut war. Die jährlichen Standortgespräche finde ich wichtige Bestandteile des Betreuungskonzepts. Diese stellen einen regelmässigen Austausch sicher.

Weitere Informationen zur Beistandschaft: www.ag.ch/de/gerichte/kesb/erwachsene/beistandschaft

Und Ubrigens...

… haben wir im Lindenfeld ein Rückmeldemanagement für Angehörige, Bewohnende und Mitarbeitende, welches rege genutzt wird. Wir erhalten pro Jahr rund 88 Rückmeldungen (Lob, Beschwerden und Anregungen).

… beantworten wir alle Rückmeldungen persönlich und sind ganz getreu unseres Leitsatzes «Geht nicht, gibt’s nicht» bestrebt, individuelle Lösungen zu finden. Dies natürlich immer im Rahmen unserer Möglichkeiten (finanziell, personell usw.).

… freuen wir uns über Feedback, da wir es im Rahmen unseres kontinuierlichen Verbesserungsprozesses aktiv nutzen können.

… nehmen wir alle Rückmeldungen neutral und professionell entgegen. Es müssen keine negativen Konsequenzen befürchtet werden.

… erhalten wir am meisten Lob für die professionelle, freundliche und zuvorkommende Pflege, das sehr gute Therapieangebot sowie die familiäre Atmosphäre in unserem Haus.

Wussten Sie, dass...

In unserer Kampagnenserie «Wussten Sie, dass…» machen wir Sie auf unsere interessanten Zusatzdienstleistungen aufmerksam und überraschen vielleicht auch Sie mit unseren innovativen Ideen.

Ambulante Therapien

Im Lindenfeld bieten wir auch externen Personen ganzheitliche Physio- und Ergotherapie zum Erreichen ihrer persönlichen Ziele an. Bei unserem individuellen Angebot stehen der Mensch, seine Autonomie, sein Selbstwertgefühl und seine Alltagsbewältigung im Mittelpunkt.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme per Mail an therapien@lindenfeld.ch oder telefonisch unter 062 838 01 01.

Ihre Meinung ist uns wichtig!

… handelt es sich bei den meisten Beschwerden um Kommunikationsprobleme, die wir im persönlichen Gespräch oftmals lösen können.

… haben wir aufgrund Rückmeldungen Angehöriger in den letzten Jahren unter anderem folgende Anpassungen gemacht:

• Einführung von gratis WLAN für Bewohnende

• Platzierung zusätzlicher Bänke im Park des Lindenfeld

• Erweiterte Angebote:

> neun zusätzliche Parkplätze gegenüber dem Haus am Teich

> Desserts für Menschen mit Schluckbeschwerden

> Anpassung der Öffnungszeiten unserer Cafeteria

• Neue Anschaffungen:

> mehr Tageszeitungen in unserer Cafeteria

> einen Wickeltisch für die Toilette im Erdgeschoss

> ein Gerät für Bargeldbezug für Bewohnende

> eine Vitrine zum Verkauf von Geschenken für Bewohnende (z.B. Pflegeartikel, Rätselhefte)

Wir arbeiten an einem entspannenden Angebot und überraschen Sie im neuen Jahr damit.

Martina Götte

Agenda

OKTOBER BIS DEZEMBER 2022

Programmänderungen vorbehalten

Jeden Freitag Gottesdienst I 10 Uhr, jeden letzten Freitag im Monat 14.30 Uhr

OKTOBER

Mi. 12.10. | 12.00 Uhr Wir servieren das Wunschessen des Wohnbereiches Stadtbach

Fr. 14.10. | 18.00 Uhr Vernissage der aktuellen Ausstellung von Moni Gubler I Lassen Sie sich von der Künstlerin durch die Ausstellung führen und geniessen Sie einen feinen Apéro.

Mi. 19.10. | ganztags Aargauer Pflegetag I Fachanlass in der Bärenmatte Suhr

Fr. 21.10. | 14.00 Uhr Pasta herstellen mit Piero I Pasta herstellen mit unseren Bewohnenden

Fr. 28.10. | 14.00 Uhr Herbsttagung Alzheimer Aargau «Demenz – das Miteinander erfolgreich gestalten» Im Lindenfeld Saal. Anmeldung und Information unter info.ag@alz.ch

NOVEMBER

So 06.11 | 14.30 Uhr Konzert Musikgesellschaft Suhr I öffentlicher Anlass

Do 10.11 | ganztags Zukunftstag I Wir begrüssen die junge Generation und geben einen Einblick in unsere Berufswelt

Mi. 16.11. | 12.00 Uhr Wir servieren das Wunschessen des Wohnbereiches Wyna

Sa. 19.11. | 14.00 Uhr Tanzcafé mit RENElvis I öffentlicher Anlass

Erneut organisiert der Lionsclub Aarau Kettenbrücke den beliebten Anlass für uns.

Fr 25.11 | 14.00 Uhr Pasta herstellen mit Piero I Pasta herstellen mit unseren Bewohnenden

DEZEMBER

So 04.12 | 11.30 Uhr Weihnachtsessen mit Angehörigen WB Haus am Teich Für Bewohnende, Angehörige, Mitarbeitende des Wohnbereiches Haus am Teich.

Di 06.12 | ganztags Der Samichlaus besucht alle Bewohnenden auf den Wohnbereichen und in der Cafeteria

So 11 12 | 14 30 Uhr Adventskonzert der Musikgesellschaft Rohr I öffentlicher Anlass Die Musig Rohr verwöhnt uns mit weihnachtlichen Klängen im Saal

Mi. 14.12. | 12.00 Uhr Wir servieren das Wunschessen des Wohnbereiches Suhre

Fr. 16.12. | 14.00 Uhr Klassisches Konzert mit Y. Dervos & R. Würsch

Mo 19.12 | 14 30 Uhr Weihnachtsfeier Wohnbereiches Aare und Suhre*

Mo 19.12 | 17 30 Uhr Weihnachtsessen Wohnbereiches Stadtbach und Wyna**

Di 20.12 | 14 30 Uhr Weihnachtsfeier Wohnbereiches Stadtbach und Wyna*

Di 20.12 | 17 30 Uhr Weihnachtsessen Wohnbereiches Bünz und Aabach**

Mi 21.12 | 14 30 Uhr Weihnachtsfeier Wohnbereiches Bünz und Aabach**

Mi 21.12 | 17 30 Uhr Weihnachtsessen Wohnbereiches Aare und Suhre**

*Für Bewohnende **Für Bewohnende und Angehörige

Tipp

Herbstliche Kürbissuppe

von Stv. Leiter Küche Adrian Zauner

Rezept für 2.5 Liter

100g Zwiebeln

1 kg Kürbis Muskat

100g Knollensellerie

L

80g Butter zum Verfeinern

1 EL Olivenöl

4 dl Weisswein

1 Würfel Hühnerbouillon oder Gemüsebouillon

5 dl Rahm

1 Prise Pfeffer

100g Maizena

3 Liter Wasser

Zwiebeln, Kürbis, Knollensellerie schneiden. Im Olivenöl andünsten.

Mit Weisswein ablöschen, Bouillonpaste dazugeben. Kurz aufkochen. Mit Maizena abbinden.

3 Liter Wasser auffüllen. Ca. 1 Stunde sieden. Zum Schluss mixen und mit Butter, Rahm und Pfeffer verfeinern und abschmecken.

IMPRESSUM:

Herausgeber: LINDENFELD, Spezialisierte Pflege und Geriatrie

Verantwortlich: Simone Mayer-Jacober

Lektorat: Simone Mayer-Jacober

Redaktionsteam Lindenfeld: Simone Mayer-Jacober, Sabine

Goetschi, Martina Götte, Ruth Suter

Gestaltung: grafikformat werbegmbh, 5620 Bremgarten

Druck: Druckerei AG Suhr, 5034 Suhr

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