Skip to main content

22-2

Page 1


Linden

BLATT

HAUSZEITUNG DES LINDENFELDS – SPEZIALISIERTE PFLEGE UND GERIATRIE AUSGABE

2 | 2022

Leben im Lindenfeld _ dafur engagieren wir uns ..

Ein Leitsatz, der neben des offiziellen Auftrags viel Verantwortung impliziert, denn für unsere Bewohnenden ist das Lindenfeld ein festes oder vorübergehendes Zuhause. Diese Frühlingsausgabe widmen wir darum unseren Bewohnenden, denn wir möchten wissen, wie es sich im Lindenfeld lebt, welche Geschichten und Anekdoten sie zu erzählen haben, wie sich ihr Alltag gestaltet und wie das Lindenfeld auf spezielle Bedürfnisse mit der Schaffung einer neuen Abteilung auf die Zukunft reagiert.

Das ganze Redaktionsteam machte sich an einem Mittwochnachmittag auf und besuchte im Haupthaus sowie im Haus am Teich Bewohnende und lauschte ihren abwechslungsreichen Berichten.

Wie schön, ein Lachen zu sehen, die Freude, den Lindenfeld Reporterinnen etwas für «die Zeitung» erzählen zu dürfen, einen gedankenverlorenen Blick während des Berichtens, eine gewitzte Anekdote, eine Konversation auf Englisch und eine Geschichte aus dem Leben wurden der jüngeren Generation mit auf den Weg gegeben – was für ein bereichernder und abwechslungsreicher Nachmittag!

Einmal mehr wurde mir bewusst, welch‘ grossen Schatz wir hier im Lindenfeld haben: Menschen, die etwas zu berichten haben und sich darüber freuen, mit uns Mitarbeitenden ihre Erlebnisse teilen zu dürfen. Ich sollte mir viel öfter Zeit nehmen und bei einem gemeinsamen Kaffee einer Lebensgeschichte lauschen.

Nehmen Sie sich Zeit und erfreuen sich an dem bunten Bouquet, das wir Ihnen freudig und stolz mit dieser Ausgabe in die Hände legen. Wir wünschen Ihnen eine abwechslungsreiche Lektüre.

Simone Mayer-Jacober Leiterin Kommunikation & Marketing

Ein Tag im Leben von Anna Di r iwächter

Bewohnerin Abteilung 6

Wenn die Sonne morgens langsam über dem Lindenfeldpark aufgeht, startet auch Anna Diriwächter, seit bald 2 Jahren Bewohnerin auf der Abteilung 6, langsam in den Tag.

«Ich habe heute keinen Stress mehr und kann es ruhig angehen. Das ist schön», erzählt mir Frau Diriwächter bei unserem Gespräch fürs Lindenblatt. Deshalb bleibe sie nach dem Aufwachen meist noch ein Weilchen im Bett liegen. Danach geniesst sie im Aufenthaltsraum zusammen mit «ihren Frauen» – wie sie ihre neu gewonnenen Lindenfeld-Bekanntschaften liebevoll nennt – das Frühstück. Die Gemeinschaft sei generell das, was ihr im Lindenfeld am meisten gefalle. «Ich bin hier immer unter Leuten, kann mit meinen Frauen schwatzen und diskutieren und geniesse es sehr, mit einer netten Dame im Zweierzimmer zu leben», so Frau Diriwächter. Denn es gab auch eine Zeit in ihrem Leben, in der sie dieses Zusammengehörigkeitsgefühl vermisst hat.

Anna Diriwächter wurde am 21. Februar 1938 in Leibnitz in der Steiermark (Österreich) geboren und wuchs in einer Bauernfamilie auf. Trotz vielen Ängsten und Entbehrungen während des Zweiten Weltkrieges hatte sie eine schöne und erfüllte Kindheit. In die Schweiz kam die gelernte Köchin, als eine Freundin sie auf eine Stelle im Restaurant Titlis in Luzern aufmerksam machte. Bald darauf lernte sie ihren Mann kennen, heiratete und bekam drei Kinder. Mit ihrer Familie verbrachte Frau Diriwächter viele schöne Jahre. Doch dann flogen die Kinder aus und sie verlor früh ihren Mann. Als die gesundheitlichen Probleme und die Einsamkeit zunahmen, entschied Frau Diriwächter mit ihrem Hausarzt und ihren Angehörigen ins Lindenfeld zu ziehen. «Ich bin einfach nicht zum Alleinsein gemacht», sagt sie.

Neben dem Kontakt mit anderen Bewohnenden schätzt Frau Diriwächter vor allem auch das breite und vielfältige Angebot der Aktivierungstherapie, welches sie jeweils am Vor- oder Nachmittag besucht. So ist sie als ehemalige Köchin immer dabei, wenn gemeinsam etwas Feines fürs Mittagessen zubereitet wird, aber auch bei den Treffen der Gartenfreunde oder in der Werkgruppe ist sie regelmässig anzutreffen. «Ich filze zum Beispiel sehr gerne oder helfe beim Gestalten der Weihnachtskarten, nur Zeichnen, das kann ich gar nicht», sagt die Bewohnerin und lacht. Am Nachmittag bekommt Frau Diriwächter

manchmal Besuch, vor allem von ihrer Tochter, die in der Nähe lebt, geht einen Kaffee in der Cafeteria trinken oder unternimmt einen Spaziergang. «Manchmal wünschte ich mir, dass mich eine Mitarbeiterin nach draussen begleitet aber dafür fehlt im Alltag leider oftmals die Zeit».

Ich sage Frau Diriwächter, dass ich gerne mit ihr spazieren gehen würde, worüber sie sich sichtlich freut. So ziehen wir unsere Jacken an und führen das Gespräch bei einem Spaziergang um den Teich fort. Anna Diriwächter erzählt mir, dass sie es generell schätzen würde, wenn wieder mehr laufen würde im Lindenfeld und wieder mehr ausser Haus unternommen würde. Dies war aufgrund der Corona-Schutzmassnahmen in letzter Zeit leider nur bedingt möglich. Die Bewohnerin vermisst Anlässe wie den 1. August, als sie – eine leidenschaftliche Tänzerin – fleissig das Tanzbein geschwungen hat oder Ausflüge wie dazumal, als sie mit der Abteilung eine Gärtnerei besuchten und Frau Diriwächter von einer Mitarbeiterin eine wunderschöne Orchidee geschenkt bekam. Ihr allerliebstes Erlebnis im Lindenfeld war übrigens ein Ausflug mit der ganzen Abteilung 6 in den Zirkus Knie im vergangenen Sommer. «Das war lustig und hat mir richtig gut gefallen», sagt sie.

Wenn nach dem Abendessen langsam Ruhe einkehrt im Lindenfeld, schaut Frau Diriwächter gerne im Aufenthaltsraum fern. Am liebsten mag sie Dokumentarfilme von fernen Ländern, die kann sie bis spät in die Nacht schauen.

«Dann kommt manchmal ein junger Mitarbeiter vom Nachtdienst und meint, dass es doch langsam Zeit zum Schlafengehen wäre. Aber ich bin gerne lange wach und entscheide selbst, wann ich zu Bett gehe», sagt Frau Diriwächter und muss herzhaft lachen.

Martina Götte

Aktuell

Fremdsprachen, familiäres Ambiente und sogar eine Liebesgeschichte –so kunterbunt ist der Alltag im Lindenfeld

Draussen strahlt die Sonne und lässt schon fast Frühlingsgefühle wachwerden. Im Lindenfeld trifft sich an einem Mittwoch im Februar das Redaktionsteam, um Bewohnende im Lindenfeld auf ihren Abteilungen und im Haus am Teich zu besuchen. Wir wollen wissen, wie es sich im Lindenfeld lebt und sind freudig gespannt, welche Geschichten uns erwarten.

Pünktlich um 15.00 Uhr treffen wir auf der Abteilung 7 Frau Mötteli. Die adrett gekleidete und freundlich lächelnde Dame ist seit Juli 2021 im Lindenfeld und hatte sich nach eigener Aussage gesundheitlich schon fast aufgegeben. Die pflegerische Fürsorge, die professionelle medizinische und therapeutische Betreuung und das familiäre Ambiente auf der Abteilung unterstützte sie in ihrem Genesungsprozess. Heute erfreut sie sich an ihrem immer mobiler werdenden Alltag, hat auch den Zugang zu anderen Bewohnenden gefunden und unterstützt diese auch, wenn sie merkt, dass jemand eine helfende Hand braucht. «Ich kann mich über nichts beklagen. Mir geht es hier sehr gut und ich fühle mich sehr wohl.»

Das Redaktionsteam berührt dieser persönliche Einblick, und der Weg zum Haus am Teich ist geprägt durch diese Geschichte.

Im Haus am Teich wartet bereits Frau Puma auf uns. Von ihr erfahren wir, dass sie sich grundsätzlich sehr wohl fühle im Lindenfeld; sie sich während der Coronazeit jedoch etwas mehr Abwechslung gewünscht hätte – viele Aktivitäten hätten nicht mehr stattgefunden. Sie schweift dann mit einem schelmischen Lächeln in ihre Vergangenheit: sie habe länger in England und Amerika gelebt, was für Simone Mayer die Gelegenheit ist, Frau Puma in eine Konversation auf Englisch zu verwickeln. Sie geniesst es ihren Wortschatz zu reaktivieren und meint, dass auch die Pflegemitarbeitenden davon profitieren könnten. Für sie ist es wertvoll, dass sie ihren Alltag entweder mit begleiteter Aktivierung oder auch mal alleine gestalten dürfe. Das Team verabschiedet sich und Simone Mayer meint

«I will stop by for a cup of coffee» – woraufhin Frau Puma mit einem lässigen «OK» antwortet.

Wieder im Hauptgebäude angekommen, treffen wir auf Frau Hohl, die gemeinsam mit Frau Rohner in der Cafeteria sitzt. Die beiden Damen sind schon Jahrzehntelang im Lindenfeld, und Frau Hohls schönstes Erlebnis war die Begegnung mit Ferdi, der zu ihrem Partner wurde, bis er vor einigen Jahren verstarb. Eine Liebesgeschichte im Lindenfeld – einfach wunderbar! Frau Rohner ist eine gewissenhafte «Mitarbeiterin», denn sie hat diverse kleinere Aufgaben im Lindenfeld, die ihren Tag bereichern. So holt sie regelmässig die Post für die Abteilungen 3 und 4 und unterstützt auch die Hauswirtschaft bei der Abfallentsorgung in der Cafeteria, wenn die Gäste ihre Tablettes nicht korrekt abgeräumt haben. Dafür gibt es dann zum Monatsende immer ein Gutscheinheft für Kaffee. «Wenn ich dieses nicht pünktlich erhalte, fahre ich mit meinem Rollstuhl zu Sabine Goetschis Büro und frage danach», meint sie mit einem spitzbübischen Lachen.

Nun möchte das Redaktionsteam abschliessend noch Herrn Schütz auf der Abteilung 6 besuchen. Seinem Wunsch nach einem Zimmerwechsel wurde entsprochen und aktuell ist er alleine in einem anderen Zimmer. Er fühlt sich nun wohl und findet es toll, dass sich die Auszubildenden im Lindenfeld so engagiert um ihn kümmern. «Die machen das wirklich vorbildlich, tipptopp», meint er. Zudem kommt seine Familie sehr häufig zu Besuch, was ihn sehr freut. Beim Verabschieden dürfen wir noch einen Blick auf ein paar Familienfotos werfen – Familie Schütz besitzt einen herzigen Hund, den er vermisst.

Wie schön zu wissen, dass wir hier im Lindenfeld Tiere willkommen heissen – vielleicht ist der Vierbeiner von Herrn Schütz auch einmal zu Besuch.

Simone Mayer-Jacober & Ruth Suter

Nachgefragt Nachgefragt

Simone Mayer-Jacober

Nachgefragt bei Vreni Rickenbacher und Doris Steiner

Aktivierung im Lindenfeld

Die Alltagsgestaltung nimmt einen wichtigen Stellenwert für unsere Bewohnenden ein. Was wird am liebsten gefertigt?

Vreni Rickenbacher: Sehr beliebt sind kreative Gartenarbeiten, Blumen- und Adventsgestecke, je nach Jahreszeit das Verarbeiten von Kräutern, Gemüsen und Früchten. Auch Kochen und Backen erfreuen sich grosser Beliebtheit.

Doris Steiner: Filzen und Malen findet ebenfalls Anklang. Wer mitmacht, kann sich richtig vertiefen, die Zeit vergessen. Filzen eignet sich bei Menschen mit Sehschwäche; die Hände können kreativ wirken. Die hübschen Karten werden am Empfang zum Verkauf angeboten. Im Moment arbeiten wir übrigens an einem Gemeinschaftswerk mit 25 Kreisbildern à la Kandinsky.

Wir haben einen wertvollen Schatz hier im Lindenfeld: Unsere Bewohnenden waren lange im Beruf oder haben einen Haushalt geführt. Wie nutzt ihr diese Ressourcen in der Aktivierung?

Doris und Vreni: Wir versuchen im Gespräch herauszufinden, was Bewohnende gerne machen oder früher gemacht haben. Dann probieren wir gemeinsam verschiedene Aktivitäten aus. Oft braucht es etwas Zeit, bis Vertrauen gefasst wurde. Manchmal gelingt es, dass wir etwas Neues ausprobieren – aber auch ein Nein wird akzeptiert.

Bald ist Ostern. Was können wir im Lindenfeld sehen?

Doris Steiner: Wir haben das Glück, dass ein Bewohner auf der Abt. 5 früher mit Holz gearbeitet hat. So kamen wir auf die Idee, Frühlingsdekoration aus Holz auszusägen. Er machte selbständig einen Plan und fertigte Tulpen, Vögel und Osterhasen. Es war wenig Hilfestellung notwendig und entstanden sind schöne Dekogegenstände. Das Lob über die gelungene Arbeit freute ihn sehr.

Vreni Rickenbacher: Im Moment sind wir fleissig am Filzen, und die Bewohnenden sind voller Eifer dabei. Man darf gespannt sein: geschmackvolle Artikel können am Empfang erworben werden.

Sabine Goetschi

Bedürfnisse und Wünsche

Die langanhaltende Coronazeit hat viele Einschränkungen mit sich gebracht. Nun dürfen wir einen Schritt in Richtung Normalität unternehmen. Wir stehen in den Startlöchern und sprudeln vor Ideen, welche Anlässe wir unseren Bewohnenden bieten möchten. Damit wir den richtigen Weg einschlagen, haben wir Mitte Februar mit einer Umfrage die Bedürfnisse und Wünsche unserer Bewohnenden zum Thema zukünftige Anlässe und Aktivitäten abgeholt.

Die Auswertung der Fragebögen war sehr erfreulich und hat uns klare Antworten gegeben:

1. Unsere Erfahrungen haben sich bestätigt: Musik berührt die Herzen unserer Bewohnenden – egal, ob klassisch, volkstümlich, Schlager, Jazz, Country oder Blasmusik.

2. Ebenso auf der Hitliste ganz oben: Theateraufführungen, mit lustigen und fröhlichen Inhalten.

3. Gemeinsame Essen, Tanznachmittage, die alljährliche Modenschau und Vorträge zu diversen Themen reihen sich unmittelbar zu oben Genanntem auf.

Ebenso haben wir erkannt, dass viele Lindenfelder:innen Aktivitäten in Kleingruppen denjenigen in Grossgruppen

vorziehen – so lieben z.B. viele Gesellschaftsspiele und beteiligen sich gerne an den Koch- und Backangeboten des Küchenteams oder betätigen sich kreativ bei den beiden Kolleginnen der Aktivierung. Ein grosses Interesse besteht auch an Lese- oder Vorlesegruppen sowie an Gesprächsrunden.

Für mich sehr gut nachvollziehbar ist der Wunsch nach Ausflügen – einfach mal wieder raus aus den vier Wänden. Mit Abstand die meisten Punkte im Bereich der Kleingruppenoder der Einzelangebote hat die Schifffahrt erhalten.

Sie sehen, wir haben einen klaren Auftrag erhalten und werden alles daran setzen, mit den zukünftigen Anlässen und Angeboten möglichst viele Bedürfnisse abzudecken.

Wir werden eine Gruppe etablieren, die Gesellschaftsspiele initiiert. Gegenwärtig suchen wir für einen Bewohner einen Schachpartner – Interessierte melden sich bitte auf Ihrer Abteilung.

Beim Organisieren der zukünftigen Angebote werden wir jeweils persönlich auf die entsprechenden Bewohnenden zugehen und versuchen, sie in die Planung und Durchführung einzubeziehen.

Die Fragebögen dürfen gerne weiterhin ausgefüllt und auf der Abteilung abgegeben werden. Dort erhalten Sie auch die leeren Exemplare.

Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre Beteiligung an der Umfrage und für die vielen wertvollen Ideen und Anregungen.

Neuigkeiten

Eine gerontopsychiatrische Abteilung entsteht im Lindenfeld

Im Lindenfeld entsteht gegenwärtig auf dem 5. Stock eine neue Abteilung für Gerontopsychiatrie. Das Angebot richtet sich an psychisch erkrankte Menschen im Alter, die auf einer Langzeitabteilung eine passende Wohn- und Betreuungsform geboten bekommen.

Gemäss Dr. med. Isabelle Amrhein Helg, Leitende Ärztin im Lindenfeld, sind typische Krankheitsbilder Schizophrenie, Suchterkrankungen aber auch Depressionen und andere Gemütsstörungen. Diese können entweder chronisch auftreten oder aber den betroffenen Menschen bereits sein Leben lang begleitet haben. Um den steigenden gesellschaftlichen Herausforderungen und Ansprüchen gerecht zu werden, braucht es ein angepasstes Setting, das wir mit diesem spezialisierten Angebot abdecken können.

Die Abteilung wird von Ingrid Bugmann geleitet und die Fachführung übernimmt Noemi Egger. Wir wollten in Erfahrung bringen, wie sich der Alltag auf der Gerontopsychiatrie von den anderen Abteilungen unterscheiden lässt. «Im Vergleich zu den anderen Abteilungen steht bei unseren Bewohnenden die psychische Erkrankung im Vordergrund. Sicherheit, Routine, Vertrauen und Wohlbefinden sind für diese Menschen sehr wichtig. Mittels Beziehungspflege und einem klar strukturierten

Ruckblick

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Tagesablauf unterstützen wir die Bewohnenden», so Ingrid Bugmann.

Noemi Egger erläutert, dass sie ein grundsätzliches Interesse an psychiatrischen Themen hat und ihr diese Menschen am Herzen liegen. «Die menschliche Psyche ist sehr faszinierend. Häufig erkennt man nicht auf den ersten Blick, dass eine gerontopsychiatrische Erkrankung vorliegt. Ausserdem haben diese Menschen sehr viele Stärken, wie zum Beispiel Kreativität und Feinfühligkeit.»

Der Eintritt auf die Abteilung 5 ist administrativ komplexer als gewöhnlich. Denn bereits vor verbindlicher Anmeldung wird Kontakt mit dem zukünftigen Bewohnenden aufgenommen, damit er oder sie sich das Lindenfeld in Ruhe anschauen kann. Zudem wird besonderes Augenmerk auf die biografische Arbeit gelegt. «Denn wie bereits erwähnt, liegen häufig besondere Begabungen und Neigungen vor, die wir in den Alltag integrieren wollen», betont Noemi Egger.

Kunst im Lindenfeld –Werk von Margrith Zuberbühler

Kreatives Werken in der Aktivierungstherapie: unsere süssen Filzfrösche

Wir haben Rosen am Valentinstag sprechen lassen

Simone Mayer-Jacober & Ruth Suter
Ingrid Bugmann (links) und Noemi Egger (rechts)
Macht immer wieder Freude: Pasta herstellen mit Koch Piero
Lindenfeld Catering an einem externen Anlass

Agenda

APRIL

APRIL BIS JUNI 2022

Programmänderungen vorbehalten

Jeden Freitag Gottesdienst I 10 Uhr, jeden letzten Freitag im Monat 14.30 Uhr (aktuell nur für Bewohnende des Lindenfelds)

Di. 12.04. | 18.00 Uhr Lindenfeld-Höck mit Angehörigen, Cafeteria Austausch zwischen Angehörigen und der Geschäftsleitung Lindenfeld

Mi. 13.04. | 12.00 Uhr Wunschessen der Abteilung 5

Wir servieren das Wunschessen der Bewohnenden von der Abteilung 5

Do. 14.04. | 14.30 Uhr Eiertütschen

Fröhliches Eiertütschen mit kleinen Snacks für Bewohnende in der Cafeteria

Fr. 22.04. | 14.00 Uhr Pasta herstellen mit Piero* I Pasta herstellen mit unseren Bewohnenden

Fr. 29.04. | 14.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst mit Angehörigen

Gedenken an durch Covid Verstorbene (persönliche Einladung folgt)

MAI

So. 08.05. | ab 11.30 Uhr Muttertagsmenu I Geniessen Sie den Muttertag mit Ihren Angehörigen bei einem feinen Essen in der Cafeteria. Reservation erforderlich.

Mi. 18.05. | 12.00 Uhr Wunschessen der Abteilung 6

Wir servieren das Wunschessen der Bewohnenden von der Abteilung 6.

Do. 19.05. | 14.30 Uhr Modenschau mit Modeservice Modrow

Modenschau für und mit unseren Bewohnenden mit anschliessendem Modeverkauf. Angehörige sind herzlich willkommen.

Fr. 20.05. | 14.00 Uhr Pasta herstellen mit Piero* I Pasta herstellen mit unseren Bewohnenden

JUNI

Mi. 15.06. | 12.00 Uhr Wunschessen der Abteilung 7

Wir servieren das Wunschessen der Bewohnenden von der Abteilung 7

Fr. 17.06. | 14.00 Uhr Pasta herstellen mit Piero* I Pasta herstellen mit unseren Bewohnenden

Mi. 22.06. | 11.30 Uhr Sommeressen à la Auszubildende I Unsere Lernenden organisieren, dekorieren und begleiten das gemeinsame Mittagessen für unsere Bewohnenden und Mitarbeitenden.

Willkommen

LGeniessen Sie in unserer Cafeteria feine Mittagsmenüs aus unserer eigenen Küche und lassen Sie sich von unseren hausgemachten Desserts überraschen.

Unsere Öffnungszeiten*

8.30 – 17.00 Uhr

Sonn- & Feiertags 11.00 –17.00 Uhr

Di. 24.06. | 16.00 Uhr Vernissage der neuen Bilderausstellung I Persönliche Begegnung mit der Künstlerin unserer neuen Ausstellung. Öffentlicher Anlass *Pasta herstellen mit Piero

(v.l.n.r.) F. Grütter, B. Müller, H. Ingold, M. Effiong

AUSNAHMEZEIT: Aufgrund der momentanen Lage (Covid-19) bitten wir Sie, unsere laufend aktualisierte Agenda und *Besuchsregeln für die Cafeteria unter unter www.lindenfeld.ch zu besuchen.

Personalkommission Lindenfeld

E-Mail: DL_LDF_Personalkommission@lindenfeld.ch

IMPRESSUM:

Herausgeber: LINDENFELD, Spezialisierte Pflege und Geriatrie

Verantwortlich: Simone Mayer-Jacober

Lektorat: Simone Mayer-Jacober

Redaktionsteam Lindenfeld: Simone Mayer-Jacober, Tanja Elmer, Sabine Goetschi, Martina Götte, Ruth Suter

Gestaltung: grafikformat werbegmbh, 5620 Bremgarten

Druck: Druckerei AG Suhr, 5034 Suhr

Die verschiedenen Pastasorten, die unsere Bewohnenden herstellen, können in der Cafeteria gekauft werden.

VON DER IDEE BIS ZUR UMSETZUNG

grafikformat bringt Ihre Werbung in Form.

grafikformat werbegmbh, atelier für gestaltung 5620 bremgarten I 056 667 30 42 I hallo@grafikformat.ch

LINDENFELD, Spezialisierte Pflege und Geriatrie

Zollweg 12, 5034 Suhr, Tel. 062 838 01 01, Fax 062 824 75 35 info@lindenfeld.ch, www.lindenfeld.ch

Spendenkonto: CH93 0900 0000 5000 0301 4, PC-Nr. 50-301-4

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook