www.ärzteblatt-bw.de
Ä r zteblatt Baden-Württemberg
© Stadt Höxter, Statarchäologie, Foto: Historisches Museum der Pfalz, Carolin Breckle
Foto: iStock / Getty Images – Eoneren
Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 75. Jahrgang | Gentner Verlag
12 | 2020
WEBINAR VERPASST? Ab sofort steht der Mitschnitt zum Download bereit.
Nach kürzester Zeit waren bei unserem ASU Webinar zum Thema Impfen im Betrieb alle 500 Plätze vergeben. Für alle, die beim Live Webinar nicht mit dabei sein konnten, steht die Aufzeichnung ab sofort zum Download bereit. Über diese Themen informierten und diskutierten unsere Fachreferenten • Impfen in Zeiten von Covid-19 (von GlaxoSmithkline GmbH & Co. KG) • Allgemeine rechtliche Rahmenbedingungen • Rechtskontext bei Impfungen: Arbeitsschutz oder Individualprävention? • Abrechnung zu Lasten der Gesetzlichen Krankenkassen
Exklusiver Vorteil für ASU-Abonnenten kostenfreier Download der Aufzeichnung ! Nichtabonnenten zahlen 49,00 €
• Schutzimpfungen am Arbeitsplatz: Wer trägt die Kosten bei beruflicher Indikation? • Der aufwändige Weg von der Impfstoffforschung zur Produktion (von MSD Sharp & Dohme GmbH) • Nutzen der Influenzaimpfung und verbesserte Impfstoffe (von Sequirus GmbH)
Hier geht´s zur Aufzeichnung: www.asu-arbeitsmedizin.com/ aufzeichnung-webinar
Vorteil sichern: www.gentnershop.de/asu
Offenlegung der Unterstützung gemäß erweiterter Transparenzvorgabe des FSA-Kodex Fachkreise: MSD (2500 €), Sequirus (2500 €), GSK (2500 €)
Arbeitsmedizin | Sozialmedizin | Umweltmedizin
Das Webinar wird in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. durchgeführt.
Zeitschrif t für medizinische Prävention
Bild: oonal / GettyImages
Bild: Who_I_am / GettyImages
ASU Webinar Impfen im Betrieb
Anzeige
Inhalt
01 | 12
Social icon
Rounded square Only use blue and/or white. For more details check out our Brand Guidelines.
@AerzteblattBW
Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg
Editorial 608
Globales Erdbeben
Kammern und KV
Instrumente des „Chirurgen von der Weser“ 1. Hälfte 13. Jh., Fundort: Corvey, Haus westlich der ehem. Marktkirche Medizinische Instrumente aus mittelalter licher Zeit sind äußerst selten erhalten. Ein zigartig ist ein Fund aus einer dem Kloster Corvey (Kreis Höxter) vorgelagerten und 1265 zerstörten städtischen Siedlung. In einem Keller wurde ein Set medizinischer Instrumente entdeckt, die wohl aus der Mitte des 13. Jahrhunderts stammen: Nadeln, die Hälfte einer Bügelschere, ein Kauter (Brenn eisen) zum Stillen von Blutungen und ein Schabeisen, das beispielsweise zum Ent fernen von Kopfhaut verwendet wurde. Die Instrumente müssen einem hochspezia lisierten Mediziner gehört haben. Sie werden mit dem sogenannten „Chirurgen von der Weser“ in Verbindung gebracht, der im 13. Jahrhundert in Bologna und Montpellier Medizin studierte und danach in seine mut maßliche Heimat an der Weser zurückkehrte, um dort zu praktizieren. Das Ärzteblatt Baden-Württemberg präsen tiert in diesem Jahr ausgewählte Exponate des Historischen Museums Pfalz in Speyer (museum.speyer.de), die wir im Kontext von Wartebereichen aus Praxis und Klinik zeigen. Ermöglicht wird dies durch die BadenWürttembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten, nicht zuletzt, weil ihre Beratungsspezialisten für Heilberufe seit über 25 Jahren kompe tente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern bieten. Die BW-Bank ist mit 26 HeilberufeStandorten und 160 Filialen im Land vor Ort. Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für Heilberufler sowie zu den Kontaktdaten der HeilberufeStandorte in Ihrer Nähe erhalten Sie unter www.bw-bank.de/heilberufe, per E-Mail an heilberufe@bw-bank.de oder telefonisch unter 07 11 / 1 24-4 50 19.
Aufruf zur Mithilfe Landeskongress Gesundheit Online-Informationsveranstaltungen der vier Bezirksärztekammern Ehrungen in den Bezirksärztekammern Informationsveranstaltung der Landesärztekammer Der elektronische Weg zum Facharzt Meilenstein, aber kein Schlusspunkt Fortbildungsangebot zur Digitalisierung im Gesundheitswesen Der elektronische Medikationsplan Medikamentenabhängigkeit Herausragender Einsatz für Organspende Kenntnisprüfung startet Influenza-Impfstoff
609 609
612 615 616
Globales Erdbeben
616 617 618 618 619 619
Vermischtes Namen und Nachrichten Klage gegen unzureichende TI-Kostenerstattung abgewiesen Versorgungsprobleme nicht gelöst Informationsportal für Gesundheits-Apps Komplementäre und lntegrative Versorgung „lch gehe in die Verlängerung“ Gesundheitsversorgung im Breisgau-Hochschwarzwald Sonderförderlinie COVID-19 Forschung Ärztlicher Pandemierat der Bundesärztekammer Fusion der Unikliniken Heidelberg und Mannheim Endgültige Fassung der ICD-10 Handreichung zur Videosprechstunde Infektiologie-Beratungsnetzwerk Landeskompetenzzentrum für Pflege und Digitalisierung Neue Bücher
608
610 611
620 621 621
612
Informationsveranstaltung der Landesärztekammer
622 622 623 624 624
617
625 625 626 626 627
Das Notfalldatenmanagement kommt
627 628
Wirtschaft Neues aus der Finanzwelt
Die informiert
629 630
Veranstaltungsübersicht 635 Bekanntmachungen 638
„Ich gehe in die Verlängerung“
Impressum 654 Einem Teil dieser Ausgabe liegen Prospekte der Haus & Grund Württemberg, Stuttgart, bei.
ÄBW 12 | 2020
623 607
Editorial Gesundheitssektor leistet essenziellen Beitrag zur Stabilität in der Krise
Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg
S
W. Kretschmann
eit mehreren Monaten befinden wir uns in einer außergewöhn lichen Situation, in der wir mit neuen Herausforderungen konfron tiert sind, die unsere Gesellschaft als Ganzes über alle Maßen fordert. Der Erreger unserer aktuellen Lage: das Coronavirus. Es ist unsichtbar, nimmt keine Rücksicht und fühlt sich ausge rechnet in der Umgebung wohl, die uns glücklich macht. Es verbreitet sich in allen Bereichen unseres Lebens und das weltweit! Die Corona-Pandemie ist wie ein globales Erdbeben, das den sicheren Halt unter unseren Füßen zum Wan ken gebracht hat und unseren Alltag kräftig durchschüttelt. Komplette Le
Anzeige
Veranstaltungshinweis
management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg
Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) lädt zu einer Fortbildungs veranstaltung für Ärzt*innen ein. Veranstaltungstitel: Digitalisierung und Telematik Ziele: Die Digitalisierungsagenda für das Gesundheitswesen ist lang. In diesem Seminar informieren wir Sie, welche Herausforderungen dabei auf Sie warten und wie Sie von den digitalen Entwick lungen profitieren können. Wir zeigen auf, welche Ausstattungen und Anwendungen im Rahmen der Telematikinfrastruktur für die niedergelassenen Praxen obligat und optional sind und welche Auswirkungen auf die Aufbau- und Ablauforganisation damit verbunden sind. Sie erfahren, wie sich im digitalen Zeitalter das heilberufliche Miteinander verändert und wie Ihnen die sichere, interoperable und sektorenübergreifende Kommunikation über die Telematikinfrastruktur die Arbeit spürbar erleichtern kann. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referenten: • Tobias Binder, Diplom-Sozialpädagoge (BA), Diplom-Betriebswirt (FH), KVBW • Silvia Koch, Beraterin IT in der Praxis, KVBW • Achim Paparone, Gruppenleiter IT in der Praxis, KVBW Termin und Veranstaltungsort: • 17. März 2021 (15.00 bis ca. 19.00 Uhr) • KZV BW, Joseph-Meyer-Str. 8-10, 68167 Mannheim Information und Anmeldung: • Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48-38 88, E-Mail: info@mak-bw.de • oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: Die Teilnahme ist kostenlos, setzt jedoch eine Anmeldung voraus. Fortbildungspunkte: 5
bens-, Arbeits- und Familienmodelle werden durcheinander gewirbelt. Natürlich setzt diese Situation auch den politisch Verantwortlichen zu, denn Regieren in der Pandemie ist geprägt von großer Unsicherheit: Wir kennen noch immer nicht alle Fakten, müssen aber trotzdem tiefgreifende Entscheidungen im Eiltempo treffen, die wir unter anderen Umständen kaum in Erwägung ziehen wollten. Aber wir lernen auch mit hoher Ge schwindigkeit dazu. Je größer unser Wissen über das Virus, desto besser das Krisenmanagement. Kernelement dabei ist eine enge Zusammenarbeit von Politik und medizinischer Wissen schaft und Forschung. Eine der tragenden Säulen, die sich gleichzeitig im Epizentrum dieser Pandemie befindet, ist der Gesund heitssektor: Er ist zum einen enorm beansprucht und zum anderen leistet er einen essenziellen Beitrag zur Sta bilität in der Krise. Ob die Mitarbeite rinnen und Mitarbeiter in den Ge sundheitsämtern, das Pflegepersonal und die Ärztinnen und Ärzte in den Praxen, in den Kliniken oder in den Forschungslaboren – sie alle arbeiten unter überaus erschwerten Bedin gungen und stehen in der ersten Reihe bei der Bewältigung der Krise. Mit ihrem Einsatz und Engagement tragen sie alle maßgeblich dazu bei, die Pandemie in den Griff zu bekom men. Dafür gilt ihnen Anerkennung und Wertschätzung und ich danke ihnen allen ganz herzlich. Die Pandemie fordert alle Be reiche unseres Gesundheitsstandorts. Kliniken behandeln Corona-Patienten auf ihren Intensivstationen, niederge lassene Ärztinnen und Ärzte nutzen telemedizinische Möglichkeiten, un sere Gesundheitsindustrie liefert drin gend benötigte Testkits, Medika mente und Aus rüstung. Innovative Start-ups entwickeln einen Impfstoff, unsere Gesundheitsforschung legt dafür die Grundlagen. Gesundheits wirtschaft, Gesundheitsforschung und Gesundheitsversorgung sind gleichermaßen wichtig im Kampf gegen das Virus. Je besser sie vernetzt sind und zusammenarbeiten, desto schneller besiegen wir das Virus.
Das bestätigt mich, dass wir mit unserem 2018 gestarteten, übergrei fenden „Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg“ und der dort zentral zusammenkommenden Kom petenz aus Gesundheitsforschung, -wirtschaft und -versorgung den richtigen Weg eingeschlagen haben. In der Pandemie haben wir bereits klar vom „Forum Gesundheitsstand ort“ profitiert: Wir bekommen wert volle Handlungsansätze von allen Akteuren aus einer Hand. Es hat sich eine fruchtbare Zusammenarbeit über das Forum etabliert, die wir sonst erst inmitten von CoronaZeiten hätten schaffen müssen. Ob bei der Zusammensetzung von bera tenden Expertenkreisen oder für den schnellen Draht zu Praktikern zum Beispiel an den Kliniken – wir konn ten hier in Pandemiefragen gezielt ansetzen. Es zeigt sich aber auch, wie wich tig es ist, unseren Gesundheitsstand ort noch zukunftsfester und belast barer zu machen. Dabei müssen wir auf Digitalisierung, Personalisierung und Qualifizierung setzen. Es geht um die Anpassung medizinischer Struk turen an den digitalen Wandel, die Nutzung von künstlicher Intelligenz, das Vorantreiben der personalisierten Medizin, um verstärkte Kooperationen zwischen öffentlicher und privater Hand sowie um die Aus- und Weiter bildung von Fachkräften. Dass wir eines der besten Ge sundheitssysteme der Welt haben, ist wohl der Grund dafür, dass uns die Pandemie bisher nicht so hart getrof fen hat wie unsere Nachbarländer Spanien, Italien, Frankreich. Teilweise konnten wir sogar Corona-Patienten aus unseren benachbarten Ländern aufnehmen. All dies ist nur möglich gewesen durch den enormen Einsatz unseres medizinischen Personals. Daher danke ich im Namen der Lan desregierung allen, die zurzeit Tag für Tag und Nacht für Nacht mit großem Einsatz im Kampf gegen die Pande mie einstehen. Winfried Kretschmann Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg
Foto: Alissa Eckert, MS, Dan Higgins, MAM
Globales Erdbeben
Kammern und KV Corona-Impfung bedeutet neue Herausforderung für Gesundheitswesen
Z
u Beginn des Jahres hat Deutschland die Corona-Pan demie erreicht und stellt seither das Gesundheitswesen und die Öffentlichkeit vor große Herausfor derungen. Die Landesärztekammer Baden-Württemberg steht seitdem bezüglich Planung, Koordination und Umsetzung von Maßnahmen in en gem Austausch mit den zuständigen Landesministerien, Gesundheitsbehör den und der Kassenärztlichen Vereini gung Baden-Württemberg. Die Arbeit der Ärztinnen und Ärzte ist ein unverzichtbarer Bestand teil bei der Versorgung der Bürge rinnen und Bürger in BadenWürttemberg. Der wahrscheinlich bald verfügbare Impfstoff gegen das Corona-Virus Sars-CoV-2 stellt alle Beteiligten vor neue Herausforde rungen. Deswegen ruft die Landes ärztekammer Baden-Württemberg ihre Mitglieder zur Mithilfe auf:
Ärztinnen und Ärzte, die sich grundsätzlich vorstellen können, sich an Maßnahmen in ihrem Stadt- oder Landkreis – auch im Rahmen der kommenden Impfaktionen – zu beteiligen, melden sich bitte mithilfe des Formulars auf der Website der Landesärztekammer oder per E-Mail (abfrage@ laek-bw.de). Alle Ärztinnen und Ärzte sind zudem gebeten, die eigene E-MailAdresse im Mitgliederportal der Landesärztekammer zu hinterlegen beziehungsweise zu aktualisieren, um der Kammer eine kurzfristige Kontaktaufnahme zu ermöglichen. So lassen sich im Ernstfall wichtige und dringende Informationen schnell verbreiten. Bereits im Frühjahr hatte die Landesärztekammer ihre Mitglieder auf Bitten des Sozialministeriums dazu aufgerufen, für Maßnahmen
Foto: iStock / Getty Images – kiattisakch
Aufruf zur Mithilfe
zur Eindämmung der Pandemie zur Verfügung zu stehen. Dieser Aufruf war vornehmlich an Ärztinnen und Ärzte außerhalb der Regelversorgung gerichtet. Insgesamt konnte die Landesärz tekammer damals über 2.000 positive Rückmeldungen entgegennehmen. Die Resonanz der Bedarfsträger war breit. Zu den anfragenden Organisa tionen zählen Landrats- und Gesund heitsämter, die Kassenärztliche Verei nigung mit ihren Corona-Schwer punktpraxen und Fieberambulanzen sowie Kliniken vor Ort.
Bereitschaft zur Mithilfe hier melden
Stresstest für unser Gesundheitswesen – was lernen wir aus der Corona-Krise?
Landeskongress Gesundheit
D
ie Corona-Pandemie fordert unser Gesundheitswesen in vielfältiger Weise heraus. Einer seits verdeutlicht sie das insgesamt hohe Niveau unserer Gesundheitsver sorgung, gerade auch im europäischen wie internationalen Vergleich. Anderer seits legt die Corona-Pandemie aber auch systemische Mängel offen und provoziert verfassungsrechtliche Pro blem- und Fragestellungen ebenso wie ethische Grundsatzdebatten. Was die ser Stresstest für unser Gesundheits wesen bedeutet und welche Lehren daraus gezogen werden können, soll am 15. Januar 2021 auf dem 6. Landes kongress Gesundheit Baden-Württem berg interdisziplinär – und erstmals rein digital – diskutiert werden. Zu den Hauptreferenten gehören Virologe Prof. Dr. med. Hendrik Streeck und der Tübinger Verfassungsrechtler und ehemalige Richter am Bundesver fassungsgericht Prof. Dr. iur. habil. Ferdinand Kirchhof. Zudem stellen
Prof. Dr. H. Streeck
Prof. Dr. F. Kirchhof
sich die gesundheitspolitischen Spre cher der Landtagsfraktionen den kri tischen Fragen der Teilnehmer und geben einen Ausblick, welche Schwer punkte sie nach der Landtagswahl im März 2021 setzen wollen. Die Anmeldung zum digitalen und interaktiven Landeskongress Gesund
heit Baden-Württemberg 2021, der wieder unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretsch mann steht, ist online über www.lkgesundheit.de möglich. Dort finden sich auch weitere Informationen zum Programm und vielfältige Impressi onen zurückliegender Ausgaben.
ÄBW 12 | 2020
609
Kammern und KV Erstmals Präsenztermine durch Livestreaming ersetzt
Online-Informationsveranstaltungen der vier Bezirksärztekammern
E
Dr. K. Baier
Dr. P. Hezler-Rusch
Prof. Dr. M. Wilke
Prof. Dr. Dr. C. Hofele
610
igentlich treten im Herbst jedes Jahres die Vertreterver sammlungen der vier Bezirks ärztekammern Nordwürttemberg, Nordbaden, Südbaden und Süd württemberg zum berufspolitischen Meinungsaustausch und zu Haus haltsberatungen zusammen. Die Corona-Pandemie hat allerdings die Situation grundlegend verändert: alle Präsenzveranstaltungen muss ten in diesem Jahr abgesagt werden. Um den Austausch der Delegierten dennoch zu gewährleisten, boten die vier Bezirksärztekammern ihren Delegierten daher Informations veranstaltungen im LivestreamFormat. Die zugeschalteten Ärz tinnen und Ärzte konnten das Geschehen online verfolgen und per Chatfunktion Fragen stellen sowie Diskussionen anregen. Die formale Beschlussfassung fand im Anschluss satzungsgemäß per Um laufverfahren statt. Nordwürttembergs Präsident Dr. Klaus Baier bezeichnete die Coronapandemie als „gewaltige Herausforderung“ und danke der Ärzteschaft im Land, dass sie „unter hoher körperlicher und psychischer Belastung“ bei der Pandemie-Bekämpfung aktiv war und ist. Explizit richtete er seinen Dank auch an die Ärzteschaften und deren Vorsitzende in den Krei sen, die auf das Infektionsgeschehen vor Ort schnell und angemessen reagierten. Bei der Kammer habe Corona die Digitalisierung weiter vorangetrieben – Dr. Baier nannte beispielhaft Gremiensitzungen als Videokonferenzen sowie die Neu konzeption von Ausbildungsfor maten mit Online-Komponenten. Hinsichtlich geplanter Veranstal tungen informierte Dr. Baier darüber, dass der Ärztekongress und die MEDIZIN-Fachmesse für 2021 leider abgesagt werden mussten, dagegen wird der Landeskongress Gesundheit am 15. Januar 2021 online stattfinden; er steht unter dem Motto „Stresstest für unser Gesund heitswesen – was lernen wir aus
ÄBW 12 | 2020
der Corona-Krise?“. Unabhängig von Corona arbeite man weiter hart daran, ärztlichen Nachwuchs für die Kammer-Mitarbeit zu begeistern. Auch Südbadens Kammerprä sidentin Dr. Paula Hezler-Rusch dankte der Ärzteschaft für ihren Corona-Einsatz: „Sie sind zu einem hohen Prozentsatz selbst in die Maß nahmen involviert als Notfalldienst beauftragte, als Pandemiebeauftrag te, in Ihren Praxen oder in der Klinik, im Bereitschaftsdienst, als Freiwillige in den Abstrichzentren und bei den Fahrdiensten“, lobte Dr. Hezler-Rusch. Sie sprach im Corona-Zusammen hang auch über das geplante Kam mer-Neubauprojekt. Räumliche Enge sei schon vor der Pandemie ein Pro blem gewesen – dies habe sich nun weiter zugespitzt. Im weiteren Ver lauf thematisierte die Kammerpräsi dentin unter anderem die Anstren gungen zur Förderung der Allge meinmedizin und das im kommen den Jahr anstehende 75-jährige Jubiläum der Bezirksärztekammer. Position bezog sie auch zum Thema Corona-Verharmloser innerhalb der Ärzteschaft: „Sie werben nicht für das Ansehen der Ärzte in der Öffent lichkeit und auch nicht für eine um die Gesundheit der Bevölkerung besorgte Ärzteschaft.“ Südwürttembergs Präsident Prof. Dr. Marko Wilke hob ebenfalls die Leistungen der Kreisärzteschaften im Corona-Einsatz hervor. Viele Ärztinnen und Ärzte hätten bei der Pandemie-Bekämpfung „sehr oft sehr schnell sehr weitreichende Entscheidungen treffen müssen, und dafür haben wir uns wahrlich wacker geschlagen!“, resümierte Prof. Wilke. Er skizzierte auch die Aktivitäten der Kammer im Berichts jahr und sprach unter anderem über die Entwicklung hin zu mehr Online-Formaten. Außerdem hob er einige Aspekte der berufspoli tischen Arbeit hervor wie beispielsweise die Diskussion um den assistierten Suizid seit der Ent scheidung des Bundesverfassungs
gerichts zum Paragrafen 217. Prof. Wilke thema tisierte zudem den Umgang der Ärztekammer mit Ärz tinnen und Ärzten, die als CoronaVerharmloser öffentlich in Erschei nung treten und die Gefahren und Risiken der Pandemie herunter spielen. Auch in der Bezirksärztekammer Nordbaden ging es um die Absagen von Präsenz-Veranstaltungen und um das coronabedingte Umschwen ken ins Digitale: Nach den Worten von Bezirksärztekammer-Präsident Prof. Dr. Christof Hofele ließen sich im Jahresverlauf beispielsweise Ausschuss- und Arbeitskreissit zungen teils als Videokonferenzen, teils als Hybridveranstaltung mit Präsenz- und Onlineteilnahme reali sieren. Darüber hinaus wurde über Entwicklungen in den Bereichen Fort- und Weiterbildung informiert. Von besonderer Bedeutung war der Beitrag von Vizepräsidentin Dr. Susanna Colopi Glage, die aus eigener Erfahrung über den Umgang mit der Corona-Pandemie in Haus arztpraxen sprach. So berichtete sie unter anderem von den anfänglichen Schwierigkeiten, Schutzausrüstung in angemessener Menge für den Praxisalltag zu beschaffen, von den vielen verunsicherten und tatsäch lich an Corona erkrankten Patien tinnen und Patienten, denen es zu helfen galt, und von den großen Anstrengungen, die medi zinische Grundversorgung – allen Heraus forderungen zum Trotz – aufrecht zuerhalten. Die zahlreichen Rückmeldungen der Delegierten zu den Lageberich ten, aber beispielsweise auch ihre Diskussionsbeiträge zu Haushaltsvor anschlägen und weiteren Themen bewiesen einmal mehr, dass die Mit glieder der Vertreterversammlungen ihr Ehrenamt gewissenhaft und sachverständig ausüben.
Kammern und KV Hohe Auszeichnungen für verdiente Persönlichkeiten
Ehrungen in den Bezirksärztekammern
D
ie Bezirksärztekammer Süd württemberg ehrte Dr. Michael Schulze aus Tübin gen mit der Wilhelm-Griesinger-Me daille. Nach den Worten von Süd württembergs Kammerpräsident Prof. Dr. Marko Wilke war sein leidenschaft liches ehrenamtliches Engagement beispielgebend. Nachdem Dr. Schulze zunächst Ersatzdelegierter der Vertre terversammlung der Bezirksärztekam mer und der Landesärztekammer war, wurde er 1989 zum Vorstandsmitglied der Bezirksärztekammer gewählt. Ab 1991 war er Vizepräsident und wurde 2011 selbst zum Präsidenten der Be zirksärztekammer gewählt. Dieses Amt hatte er bis Februar 2019 inne. Er habe die Bezirksärztekammer wie kein anderer geprägt, betonte Prof. Wilke und dankte Dr. Schulze für seine Ver dienste um die Ärzteschaft in Süd württemberg. Ebenfalls mit der Wilhelm-Grie singer-Medaille der Bezirksärztekam mer Südwürttemberg wurde PD Dr. Eva-Maria Neeser aus Tübingen ausgezeichnet. Die Frauenärztin wur de 1995 von der Vertreterversamm lung als Mitglied in den Weiterbil dungsausschuss der Bezirksärzte kammer gewählt und stand ihr seit dem als Gutachterin und Prüferin zur Verfügung. 2011 wurde sie zur stell vertretenden Vorsitzenden des Aus schusses gewählt. 2015 erfolgte ihre Wahl zur Vorsitzenden; dieses Amt hatte sie bis zum Juli 2020 inne. Durch ihr vielfältiges Engagement im Zu sammenhang mit der Weiterbildung habe sie sich um die Ärzteschaft in Südwürttemberg besonders verdient gemacht, sagte Prof. Wilke. Die Bezirksärztekammer Nordba den zeichnete ihren langjährigen Kammeranwalt Reinhold Buhr mit ihrer Ehrennadel aus. Der Direktor des Amtsgerichtes a. D. war seit 2010 zu nächst als stellvertretender- und seit 2012 als Kammeranwalt tätig. Mit großem Wissen, einem reichen Erfah rungsschatz und einer ausgezeichne ten juristischen Fachkenntnis im Be rufs- und Medizinrecht, so Kammerprä sident Prof. Dr. Christof Hofele, stand er der Bezirksärztekammer zehn Jahre lang beratend zur Seite und bearbeite
te in dieser Zeit nahezu 870 juristische Verfahren und Fälle. Außerdem war Herr Buhr zweimal Bezirkswahlleiter und auch in der ärztlichen Fort- und Weiterbildung sehr engagiert. Die Bezirksärztekammer Nordba den ehrte Prof. Dr. Eberhard Siegel für sein Engagement in der ärztlichen Fortbildung mit der Ernst-von Berg mann-Plakette der Bundesärztekam mer. Nach den Worten von Nordba dens Kammerpräsident Prof. Dr. Chri stof Hofele hat Professor Siegel als 2. stellvertretender Vorsitzender der Akademie für Ärztliche Fortbildung deren Weg entscheidend mitgestaltet. Die Erfolgsgeschichte der Akademie in Nordbaden sei ganz wesentlich auch sein Verdienst, die Akademie verdan ke ihm herausragende Veranstal tungen und wachsendes Renommée. Besonders engagiert habe er sich auch in der Einbindung junger Kolleginnen und Kollegen in die Selbstverwaltung des ärztlichen Berufsstandes. Ebenfalls mit der Ernst-von Berg mann-Plakette der Bundesärztekam mer ehrte die Bezirksärztekammer Nordbaden Prof. Dr. Achim Weizel. In den Gremien der ärztlichen Selbstver waltung auf Bezirks- und Landesebene war er über viele Jahre hinweg aktiv. Sein besonderes Engagement galt aber stets der ärztlichen Fortbildung. Professor Weizel wurde 1975 zweiter stellvertretender Vorsitzender der Aka demie für ärztliche Fortbildung und gehörte dem Akademievorstand bis 2019 an. Er bestimmte damit über 40 Jahre lang die Entwicklung der Akade mie ganz maßgeblich mit. Durch sein herausragendes Engagement hat er sich um die ärztliche Fortbildung ver dient gemacht, betonte Kammerpräsi dent Prof. Hofele. Die Bezirksärztekammer Südba den verlieh Dr. Michael Jacobs für seine vielfältigen Verdienste die Al bert-Fraenkel-Plakette. Unter ande rem war er 24 Jahre lang Vorsitzender des Ärztlichen Kreisvereins BreisgauHochschwarzwald. Von 1995 bis 2014 Delegierter der Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer, 2011 bis 2014 Mitglied im Vorstand der Bezirksärztekammer, 2007 bis 2010 Bei sitzer im Haushaltsausschuss, 2003 bis
Prof. Dr. E. Siegel; Kammerpräsident Prof. Dr. C. Hofele, Prof. Dr. A. Weizel 2015 Mitglied im Beirat der Fortbildungsakademie. Von 2003 bis 2018 war Dr. Jacobs Fachprüfer, Gutachter und stellvertretender Vorsitzender in der Weiterbildung. Kammerpräsiden tin Dr. Paula Hezler-Rusch dankte ihm für sein umfangreiches und sachkun diges Engagement und seinen verläss lichen Einsatz für die Kammer und damit für die Ärzteschaft in Südbaden.
Ebenfalls mit der Albert-FraenkelPlakette wurde Prof. Dr. WilhelmBernhard Niebling für sein ehren amtliches Engagement ausgezeich net. Unter anderem war er von 1999 bis 2019 Vorsitzender des Weiterbil dungsausschusses, von 2003 bis 2019 Mitglied der Vertreterversammlung, von 2007 bis 2019 Mitglied des Vor stands und Delegierter zum Deut schen Ärztetag. Südbadens Vizepräsi dent Dr. Ulrich Voshaar betonte in der Laudatio auch, dass Prof. Niebling als Unparteiischer Vorsitzender des Ge meinsamen Beschwerdeausschusses tätig ist. Seit 1996 ist er zudem Mit glied und seit 2007 Vorstandsmitglied der Arzneimittelkommission der Deut schen Ärzteschaft, seit 2016 deren stellvertretender Vorsitzender.
ÄBW 12 | 2020
Kammerpräsident Prof. Dr. C. Hofele und Kammeranwalt Reinhold Buhr
Kammerpräsidentin Dr. P. Hezler-Rusch, Prof. W. Niebling, Dr. M. Jacobs, Vizepräsident Dr. U. Voshaar
611
Kammern und KV
Sechststündiger Livestream als Ersatz für ausgefallene Vertreterversammlung
Delegierten-Informationsveranstaltung r
fgang Mille erpräsident Dr. Wol
amm
Armin Flohr
Fotos: OE
eschäftsführer
epräsidentin Agnes Trasselli
lef Lorenzen
Dr. Jürgen Herbers
Kammerpräsident Dr. W. Miller
Dr. Anne Gräfin Vitzthum
I
Carsten Mohrhardt
Carsten Mohrhardt
Foto: iStock / Getty Images – MarsBars
Dr. Norbert Metke
Dr. Norbert Metke
Dr. Robin Maitra
Dr. Susanne Bublitz
Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller Geschäftsführer Armin Flohr Vizepräsidentin Agnes Trasselli Dr. Detlef Lorenzen Dr. Jürgen Herbers Dr. Anne Gräfin Vitzthum Carsten Mohrhardt Dr. Norbert Metke Dr. Robin Maitra
612
mmanenter Bestandteil ärztli cher Berufspolitik der Landes ärztekammer Baden-Württem berg sind zweimal jährlich stattfin dende Vertreterversammlungen. Schon die Sommer-Sitzung war coronabedingt abgesagt worden. Im zweiten Lockdown mit weitrei chenden Einschränkungen war dieses Schicksal leider auch der Delegiertenversamm lung Ende Novem ber beschieden. Dennoch wa ren berufspoli tischer Meinungs austausch und da rauf aufbauend formelle Beschlüs se der Vertreterver sammlung gerade vor dem Hinter grund der Corona pandemie unver zichtbar. Daher boten Kammerprä sident Dr. Wolf gang Miller und Vi zepräsiden tin Agnes
Trasselli gemeinsam mit dem Vor stand den 96 Delegierten Ende No vember eine digitale Informationsver anstaltung per Livestream.
Lagebericht Dr. Miller informierte die gewähl ten Vertreterinnen und Vertreter der verfassten Ärzteschaft in seinem Be richt zur Lage ausführlich über wich tige Ereignisse und Meilensteine seit der letztjährigen Vertreterversamm lung. Naturgemäß nahm die Corona pandemie eine zentrale Rolle im La gebericht ein. Nach den Worten des Kammerpräsidenten sei Corona nicht nur die wohl größte gesundheitliche Herausforderung, es stelle sowohl die Gesellschaft als auch die Leistungsfä higkeit der Ärztekammer auf den Prüfstand und sei gleichzeitig Weg weiser für die Zukunft. „Die Zusammenarbeit über die Sektorengrenzen hinweg hat enorm gewonnen“, resümierte Dr. Miller an erkennend die vergangenen Monate. Ärztinnen und Ärzte aus dem ambu lanten Bereich hätten bereits in der ersten Welle in den Kliniken mitgear
beitet. Wer an seinem eigenen Ar beitsplatz nicht gebraucht wurde, habe anderswo mit angepackt, bei spielsweise in Infektabteilungen, Schwerpunktpraxen, Abstrichzentren oder bei Gesundheitsämtern. Auch die Kliniken hätten zusammengear beitet, auch trägerübergreifend. We der die stationäre noch die ambulante Versorgung sei zusammengebrochen, betonte er. Auch die Leistungen der Lan desärztekammer rief der Kammerchef den Teilnehmern der Videokon ferenz in Erinnerung: Sie habe inner halb weniger Wochen über 2.000 Kolleginnen und Kollegen außerhalb der Regelversorgung ausfindig ge macht, die sich bereit erklärten, mitzuhelfen. Dr. Miller lobte: „Arzt ist man das ganze Leben, das ist nicht nur ein Beruf, es ist eine Berufung. Die Ärztinnen und Ärzte haben einen genial guten Job gemacht und machen ihn bis heute.“ Auch hinter den Kulissen sei viel zu tun gewesen, wie der Kammerprä sident schilderte: beispielsweise un zählige Abstimmungs- und Planungs treffen mit dem Sozialministerium,
Dr. Robin Maitr
a
Kammern und KV
Dr. Susanne Bubli
tz
Dr. Rolf Stiasny
elektronischen Heilberufsausweises, die Diskussionen um Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Und: „Wir haben von Baden-Württemberg aus eine Initiati ve gestartet zur Aufnahme von Ge flüchteten aus Moria. Wir unterstüt zen die Initiative gegen die Genital verstümmelung. Wir sind in regelmä ßigem Austausch mit dem Sozial- und Wissenschaftsministerium zur Ver besserung der SchwangerschaftsKonflikthilfe.“ Der Präsident wies zudem darauf hin, dass der vorliegende Referenten Geschäftsführer Armin Flohr entwurf zur Änderung des HeilberufeKammergesetztes hoffen lasse, dass die Ärztinnen und Ärzte künftig curri culär erworbene Fortbildungen führen dürfen. Zudem werde auch die freiwil lige Mitgliedschaft von PJ-Studieren den in der Ärztekammer möglich. „Corona war und ist eine Heraus forderung und eine Chance, ein Kata lysator für ganz viele Entwicklungen, die eigentlich überfällig waren. Wir können bereits heute eine ganze Menge online, wir werden in der Di gitalisierung jeden Tag etwas besser. Wir haben viel gelernt über sektoren verbindende Zusammenarbeit und über die Rolle der Ärztinnen und Ärzte
Dr. Jürgen de Lapor
in unserer Gesellschaft. Wir stehen für Qualität und stellen das Tag für Tag unter Beweis. Jeder an seinem Platz, und die Ärztekammer für uns alle“, sagte Dr. Miller. Er erntete im anschlie ßenden Videodialog mit den Vertrete Südbadens Kammerprä rinnen und Vertretern viel Zuspruch sidentin Dr. Paula Hezle r-Rusch für seinen differenzierten und breit Berichterstatter Dr. Jörg Woll gefächerten Lagebericht. te
Strukturanalyse Im Herbst letzten JahresBerichterstatter hatten Dr. Jörg Woll die Delegierten der Vertreterver sammlung – vor dem Hintergrund der damaligen Anhebung des Beitrags satzes – eine detaillierte Analyse der Ärztekammerstrukturen erbeten. Der Vorstand der Landesärztekam Rechnungsführer Dr. Norbert Fischer mer hatte hierzu eingehende Dis kussionen geführt, deren Ergeb nisse nun von Dr. Miller und Frau Trasselli vorgestellt wurden. In verteilten Rollen gingen sieRechnungsführe aus r Dr. Norbert Fischer führlich ein auf die Strukturen von Selbstverwaltung und Verwal tung, Services und Dienstlei stungen, Transparenz und Kom munikation sowie Effi zienz und Wirt schaftlichkeit. Diese Themen komplexe unterlie gen nach Überzeu gung des Vor standes nicht nur Dr. Susanne Bubitz einem ständigen Dr. Rolf Stiasny Wandel, sondern Dr. Jürgen de Laporte vor allem einer Südbadens Kammerpräsidentin kontinuierlichen Dr. Paula Hezler-Rusch Überprüfung. Berichterstatter An die Dele Dr. Jörg Woll gierten und auch Rechnungsführer an alle Mitglieder Dr. Norbert Fischer gerichtet, betonte Dr. Norbert Smetak Dr. Miller: „Eine Dr. Manfred Eissler starke Lan Dr. Matthias Fabian desärzte Dr. Norbert Smetak
Dr. Manfred Eissler
Dr. Matthias Fabian
Dr. Ines Zeller
613
Foto: iStock / Getty Images – MarsBars
der Kassenärztlichen Vereinigung und weiteren Partnern. Schutzausrüstung habe beschafft und der richtige Weg bei Maskenpflicht und Testschemata gefunden werden müssen. Beinahe nebenbei habe die Ärztekammer wegen Corona in ihrer Berufsordnung die Voraussetzung für eine erweiterte Fernbehandlung geschaffen. Mit dem Abflachen der ersten Welle hätten dann intensive Diskussion über Zu ständigkeiten, Rechte, Pflichten, Fi nanzierung etc. begonnen. CoronaHilfen, Rettungsschirme, Freihalte prämien im Krankenhaus, Kurzarbeit und Corona-Zuschlag, das habe man auch in der Ärztekammer sortieren müssen. Seit den Sommerferien hät ten die Vermittlungen der Ärztinnen und Ärzte für Gesundheitsämter, Testzentren und zusätzliche Dienste wieder zugenommen. Aktuell stünde die breit angelegte Corona-Schutzimpfungen auf der Agenda (siehe Aufruf zur Mithilfe auf Seite 609). Dr. Miller sagte dabei wört lich: „Selbstverständlich sind wir nicht einverstanden mit dem Impfen in Apotheken.“ Andererseits habe man mit der Apothekerschaft stets schnell und gut zusammengearbeitet, bei spielsweise beim Desinfektionsmittel portal, das allen Ärztinnen und Ärzten über das Portal der Landesärztekam mer zugänglich sei (siehe S. 619). Der Kammerpräsident lobte auch seinen Vorstand, die Geschäftsstelle der Landesärztekammer, die Bezirks ärztekammern und die Ärzteschaften – alle Beteiligten hätten neben den üblichen Aufgaben und Corona ein beachtliches Pensum erledigt. Dazu habe beispielsweise das Voranbrin gen der Digitalisierung gehört, aber auch neue Herausforderungen in der Fortbildung, die neue Weiterbil dungsordnung, die Einführung des
as Fabian
Kammern und KV kammer und starke, effektive Bezirks ärztekammern gehören zusammen, sind zwei Seiten derselben Medaille. Wer immer noch im Glauben lebt, eine schwache Landesärztekammer könne durch starke Bezirksärztekam mern ausgeglichen werden – oder umgekehrt, schwache Bezirks ärztekammern würden die Landes ärztekammer stärken, der hat das Wesentliche nicht begriffen.“ Eine Mannschaft sei so stark wie ihre schwächsten Spieler und könne nur gemeinsam gewinnen, so der Präsident. „Und wir sind eine Mann schaft! Wir sind angetreten, um nicht unbedingt alles so weiter zu machen, wie es immer war.“ – Die Mitglieder der Vertreterversammlung nahmen die vorgelegten Ergebnisse der ein gehenden Untersuchung der Kam merstrukturen nicht nur zustimmend zur Kenntnis, sondern lobten Präsidi um und Vorstand in einer sehr sach lich geführten Debatte und be grüßten zudem, dass sie auch künftig über weitere Erkenntnisse informiert werden. Unabhängig davon sei den Mit gliedern die Lektüre des Tätigkeitsbe richts 2019 der Landesärztekammer empfohlen, der ein beredtes Zeugnis von Leistungsfähigkeit und Themen vielfalt der Körperschaft ablegt. Die 100-seitige Publikation kann rund um die Uhr auf der Kammer-Web site eingesehen oder als gedruck tes Exemplar kostenfrei bestellt werden.
Ines Zeller
in
Dr. Michael Eckste
Kurt Amann
Dr. Kurt Amann
ushaltsausschuss-Vorsitzender Prof. Dr. Michael Faist l Faist
orsitzender Prof. Dr. Michae
Haushaltsausschuss-V
Hespeler
Prof. Dr. Marko Wilke
endienstleister CBRE umfangreiche Informationen über den angestreb ten Neubau der Bezirksärztekammer Südbaden vor: Das derzeit genutzte Gebäude in Freiburg genügt aus technischen und organisatorischen Gründen den geänderten Anforde rungen an ein Dienstgebäude für eine Bezirksärztekammer mit über 16.500 Mitgliedern nicht mehr. Die Delegier ten wurden in den Vorträgen unter anderem gebeten, der Beschaffung eines neuen Dienstgebäudes im We ge einer Ausschreibung über einen Bauträger zuzustimmen. Zahlreiche Sachfragen der Dele gierten zum Haushalt und zum Bau projekt konnten im Videodialog be antwortet werden; hierbei wurde auch breite Zustimmung zu allen Vorschlägen signalisiert. Die formalen Beschlüsse zum Haushalt und zum Neubauvorhaben werden im An schluss an die Delegierten-Informati onsveranstaltung satzungskonform per Umlaufverfahren herbeigeführt. Dieses Vorgehen gilt auch für anste hende Änderungen der Meldeord nung sowie für die Bestellung von Berufsrichterinnen und -richtern – Themen, die den Delegierten in der Sitzung ebenfalls vorgestellt und von ihnen diskutiert wurden.
Berufspolitischer Dialog Die Delegierten tauschten sich auch zu zahlreichen weiteren Agen den aus, beispielsweise zur Frage nach landesweiten Empfehlungen zum Umgang mit coronainfizierten Geflüchteten oder dem korrekten Vorgehen bei der Meldung bestä tigter SARS-CoV2-Infektionen nach dem Infektionsschutzgesetz. Unter anderem wurde auch über den Beitrag der Vitzthum Landesärztekammer Dr. Anne Gräfin zur Reduktion des CO2-Ausstoßes
gesprochen. Die Delegierten ver mittelten durch ihre Diskussions beiträge ein Stimmungsbild, das der Kammervorstand in seinen nächsten Sitzungen bewerten und zur Entscheidungsfindung heran ziehen wird. Obwohl es sich um eine sechs stündige Informationsveranstaltung für die Delegierten der Vertreterver sammlung handelte, die ausschließ lich auf Livestream und Videodialog basierte, zeigten die Ärztinnen und Ärzte keine Ermüdungserschei nungen, sondern diskutierten die zahlreichen Themen durchgehend sehr konzentriert und überaus sach lich. Präsidium, Vorstand und Haupt amt der Landesärztekammer erntete daher viel Lob für die ambitionierte Veranstaltung – einerseits für die kluge Themenwahl und -aufberei tung, andererseits für die ausgezeich nete und störungsfreie technische Umsetzung.
Die Social-MediaKanäle der Landesärztekammer:
Social icon
Rounded square Only use blue and/or white. For more details check out our Brand Guidelines.
Dr. Thomas Lohmann
Haushaltsberatungen
Foto: iStock / Getty Images – MarsBars
Dr. Thomas Lohmann
Dr. Dierk-Christian Vogt
Dr. Dierk-Christian Vogt
Dr. Ines Zeller Sven Boese Dr. Michael Eckstein Dr. Kurt Amann HaushaltsausschussVorsitzender Prof. Dr. Michael Faist Ulrike Hespeler Prof. Dr. Marko Wilke Dr. Thomas Lohmann Dr. Dierk-Christian Vogt
614
Zu den vornehmsten Aufga ben der Vertreterversammlung gehören die Haus haltsberatungen: Dr. Jörg Woll infor mierte die Dele gierten über den Jahresabschluss 2019, Dr. Norbert Fischer über die Fi nanzlage 2020 und Prof. Dr. Michael Faist über den Haushaltsplan 2021. Südbadens Kammerpräsiden tin Dr. Paula HezlerRusch stellte den Delegierten ge meinsam mit Sven Boese vom Immobili
@AerztekammerBW
AerztekammerBW
Kammern und KV Interview · Spitze des Weiterbildungs-Ausschusses informiert über eLogbuch
Der elektronische Weg zum Facharzt
A
b 1. Januar 2021 ermöglicht in Baden-Württemberg das elek tronische Logbuch (eLogbuch) eine zeitgemäße und transparente Dokumentation der ärztlichen Weiterbildung. ÄBW-Chefredakteur Dr. Oliver Erens sprach über den elektronischen Weg zum Facharzt mit der Spitze des WeiterbildungsAusschusses der Landesärztekammer, dem Vorsitzenden Dr. Klaus Baier und seinem Stellvertreter Prof. Dr. Wolfgang Linhart.
Seit wann gibt es das eLogbuch? Dr. K. Baier: Im Juli trat in BadenWürttemberg die neue Weiterbil dungsordnung in Kraft. Anstelle des bisherigen reinen Ableistens von Zeiten und des Absolvierens einer bestimmten Anzahl von Prozeduren werden seither kognitive Kompe tenzen und Handlungskompetenzen erworben und nachgewiesen. Als weitere Neuerung wurde das eLog buch eingeführt. Es handelt sich dabei um ein einfach handhabbares OnlineInstrument, sowohl für die Planung der Weiterbildung als auch für die kontinuierliche Dokumenta tion der absolvierten Weiterbildung. Es wird in Baden-Württemberg ab 1. Januar 2021 im Mitgliederportal der Landes ärztekammer zur Verfügung stehen.
Wer muss das eLogbuch führen? Prof. W. Linhart: Das Führen eines eLogbuchs ist für Weiterzubildende, die ab dem 1. Januar 2021 mit ihrer Weiterbildung beginnen, verpflich tend vorgeschrieben. Dies gilt für alle Qualifikationen nach Weiterbildungs ordnung, also nicht nur für Facharzt-, sondern auch für alle Schwerpunktund Zusatzweiterbildungen. Die ent sprechenden Weiterbildungsinhalte sind im eLogbuch in den beiden Kompetenzebenen abgebildet. – Ärztinnen und Ärzte, die ihre Weiter bildung noch nach der „alten“ Weiter bildungsordnung von 2006 abschlie ßen, müssen den Erwerb der entspre chenden Weiterbildungsinhalte im Logbuch weiterhin in Papierform dokumentieren.
Welche Rolle haben die Weiterbilder? Dr. K. Baier: Ob elektronisch oder auf Papier: Auch künftig prüfen und bestätigen die zur Weiterbildung be fugten Ärztinnen und Ärzte den er reichten Weiterbildungsstand im Log buch. Dadurch wird ein kontinuier licher Austausch zwischen Weiterzu bildendem und Weiterbilder erreicht. Über das individuelle Prozedere, also insbesondere die Frequenz der Be wertungen beziehungsweise Bestäti gungen, haben sich Weiterzubilden der und Weiterbilder zu verständigen, wobei dies mindestens einmal jähr lich oder bei Beendigung eines Wei terbildungsabschnittes zu erfolgen hat. Die Verpflichtung zur Erstellung eines Weiterbildungszeugnisses am Ende der Weiterbildung oder beim Wechsel der Weiterbildungsstätte bleibt unabhängig vom Logbuch weiter bestehen.
Was genau wird ins eLogbuch geschrieben? Dr. K. Baier: Neben der Dokumen tation der Weiterbildungsinhalte wer den auch die einzelnen Weiterbil dungsabschnitte mit dem entspre chenden Zeitraum, dem Tätigkeits umfang, der Weiterbildungsstätte sowie dem Weiterbildungsbefugten durch den Weiterzubildenden einge tragen, sodass jederzeit ein Überblick über die bereits absolvierte Weiter bildungszeit besteht.
Kann man auch weitere Unter lagen im eLogbuch speichern? Prof. W. Linhart: Ja, Weiterzu bildende können in der Rubrik „Meine Dokumente“ den sogenann ten „Dokumentensafe“ nutzen. Hierin lassen sich beispielsweise Weiterbil dungszeugnisse über bereits absol vierte Weiterbildungsabschnitte, Kursbescheinigungen oder sonstige Nachweise aufbewahren. Somit bie tet das eLogbuch für die Weiterzubil denden die Möglichkeit, alle für die Weiterbildung relevanten Doku mente an einer Stelle aufzubewahren
Dr. K. Baier
Dr. W. Linhart
und damit bei Bedarf zur Verfügung zu haben. Gleichzeitig haben auch Weiterbilder und die Ärztekammer die Möglichkeit, dort Dokumente abzulegen.
Überwacht die Ärztekammer die Eintragungen? Prof. Dr. W. Linhart: Nein, die Ärz tekammer kann erst nach Freigabe durch den Weiterzubildenden eine formale Überprüfung der Logbuch einträge vornehmen und zudem Do kumente in das eigene Verwaltungs system herunterladen. Das Ergebnis kann dann durch entsprechende Kommentare direkt im Logbuch do kumentiert beziehungsweise in Form eines Schreibens in den Dokumenten safe übertragen werden.
Wie ruft man das eLogbuch auf? Dr. K. Baier: Das eLogbuch wird in Baden-Württemberg ab dem 1. Januar 2021 im Mitgliederportal der Landesärztekammer zur Ver fügung stehen. Die Beteiligten rich ten sich ein Benutzerkonto ein und wählen dabei die entsprechende Rolle „Weiterbildungsbefugte/r“ oder „Arzt/Ärztin in Weiterbildung“ aus. Nach Freischaltung durch die Ärzte kammer können die Funktionen dann genutzt werden. Die Weiterzubilden den werden an dieser Stelle übrigens nach ihrem voraussichtlichen Weiter bildungsziel und dem Beginn ihrer Weiterbildung gefragt.
ÄBW 12 | 2020
615
Kammern und KV Ärztekammer sieht große logistische Herausforderungen bei Corona-Impfung
Meilenstein, aber kein Schlusspunkt
E
Kammerpräsident Dr. W. Miller im SWR
s wirkte wie ein plötzliches Licht am Ende des Tunnels: Als verschiedene Unternehmen meldeten, dass ihr Impfstoff wirksam sei, war ein globales Aufatmen zu spüren. Im SWR wertete auch die Landesärztekammer BadenWürttemberg die Impfstoffmeldung als großen Schritt. Aber: „Es ist ein Meilenstein, aber ein Meilenstein ist nicht der Schlusspunkt“, sagte
Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller vor der Kamera. Die Entwicklung gehe in die richtige Richtung, doch es sei noch ein weiter Weg; vor allem der logi stische Aufwand sei immens. „Die Impfung in breiter Masse durchzu führen ist eine große organisato rische Herausforderung“, betonte Dr. Miller. „Wenn Sie nur an zentralen Stellen impfen können, dann ist die Frage: Wie kommt derjenige, den man impfen möchte, da überhaupt hin?“ Gerade bei den vulnerablen Gruppen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf sei das schwierig. Ein weiteres Problem sei die Verfügbarkeit. Es werde sehr lange dauern, bis die Impfung eine breite Bevölkerungsschicht erreicht habe, gab Dr. Miller zu bedenken. Neben den vulnerablen Gruppen solle möglicherweise auch das medizi nische Personal vorrangig geimpft
werden. „Das allein sind je nach Rechnung schon zwischen 500.000 und einer Million Menschen in Baden-Württemberg“, sagte Dr. Miller, „allein die alle durchzukriegen, dürfte schon eine große Herausforderung sein.“ Für den Fall, dass den Ärztinnen und Ärzten in Baden-Württemberg eines Tages ausreichend Impfstoffdosen zur Verfügung stehen, gab sich der Kammerpräsident jedoch optimistisch, dass das flächende ckende Impfen schnell gehen kann. Eine Impfpflicht lehnt er allerdings ab: „Es wäre schwer vermittelbar, auf der einen Seite einen Impfstoff nicht in beliebiger Menge zur Ver fügung zu haben und auf der anderen Seite eine Impfpflicht zu fordern.“ Stattdessen müsse man für die Impfung werben: „Impfen funktioniert bei uns in Deutschland auf einem hohen Sicherheitsniveau“, betonte er.
Curriculum Digitale Gesundheitsanwendungen in Praxis und Klinik
Fortbildungsangebot zur Digitalisierung im Gesundheitswesen
M
it einer besonderen Fortbil dungsveranstaltung hat sich die Landesärztekammer Ba den-Württemberg Ende Oktober der Digitalisierung des Gesundheitswe sens angenommen: Das Modul I des Curriculums der Bundesärztekammer „Digitale Gesundheitsanwendungen in Praxis und Klinik“ bildete den Auftakt für ein umfangreiches und am Bedarf von Ärztinnen und Ärzten ausgerichte tes Fortbildungsangebot. Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller war mehr als zufrieden mit den äußerst positiven Rückmeldungen der Veranstaltungsteilnehmer: „Ich habe schon mehrfach in Interviews und Artikeln darauf hingewiesen, dass wir zu diesem Thema qualitativ hochwertige Fortbildungen anbieten wollen. Dass es uns jetzt, nachdem wir das Curriculum bereits im Sommer wegen der Pandemie absagen muss
616
ÄBW 12 | 2020
ten, so erfolgreich gelungen ist, freut mich sehr und beweist, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Zu Beginn der Fortbildungsveran staltung führte Dr. Matthias Fabian, Vorsitzender des Ausschusses „IT im Gesundheitswesen“ der Landesärzte kammer, in das Thema eHealth ein und referierte über Methoden und Anwendungen der Telemedizin. Die Telematikinfrastruktur sowie die elek tronische Patientenakte präsentierte Jörg Marquardt von der gematik an schaulich und ermöglichte den Teil nehmern einen ersten Blick in die digitale Patientenakte. Über den aktuellen Stand zur Einführung des elektronischen Re zepts sprach Dr. Karsten Diers, Ge schäftsführer der Landesapotheker kammer. Die Kassenärztliche Vereini gung Baden-Württemberg war mit zwei Vorträgen zu den Themen „si
chere Kommunikation“ und „Abrech nung“ vertreten. Den Schlusspunkt des informativen Tages setzte die Pri vatärztliche Verrechnungsstelle zum Thema „Abrechnung digitaler Ge sundheitsleistungen in der GOÄ“. Das für Ende November geplante Modul II des Curriculums musste leider aufgrund der Corona-Pandemie erneut verschoben werden. Es wird möglichst im ersten Quartal 2021 nachgeholt. Aufgrund der positiven Rückmel dungen und dem wachsenden Interes se an der Thematik ist außerdem vor gesehen, das gesamte Curriculum (Modul I und II) an weiteren Terminen im Jahr 2021 zu wiederholen. Darüber hinaus werden zur Vertiefung be stimmter Themenbereiche weitere Prä senz- und Online-Fortbildungen ent wickelt und angeboten. Weitere Informationen:
www.aerztekammer-bw.de
C
1214b)ab ((Abbildung 2))
Kammern und KV
Für eine sichere und rationale Arzneimitteltherapie
Der elektronische Medikationsplan
D
ie Digitalisierung des Gesund heitswesens nimmt Fahrt auf. Stand mit dem Versicherten stammdatenmanagement bislang le diglich ein verwaltungstechnisches Tool auf der elektronischen Gesund heitskarte (eGK) zur Verfügung, gehen in den kommenden Monaten die ersten medizinischen Anwendungen an den Start. Um sie nutzen zu können, benö tigen Ärztinnen und Ärzte einen elek tronischen Heilberufsausweis. Das ÄBW hat sich in den letzten Ausgaben mit der Telematikinfrastruktur sowie mit dem eHBA und seinen Anwendungs feldern beschäftigt. In dieser Ausgabe wird der elektronische Medikations plan (eMP) näher beleuchtet. Die genaue Kenntnis der Medika tion eines Patienten ist Grundlage einer rationalen Pharmakotherapie. Gerade vor dem Hintergrund der steigenden Zahl an chronisch er krankten und älteren Patienten hat die Kenntnis dessen, welche Arznei mittel und eventuell auch Nahrungs ergänzungsmittel eingenommen werden, eine hohe Relevanz. In der Realität wird die Medikati onsanamnese häufig zur aufwen digen und zeitraubenden Arbeit, da viele Patienten zeitgleich von mehre ren Kolleginnen und Kollegen behan delt werden. Hier setzte der im Okto ber 2016 eingeführte bundeseinheit liche Medikationsplan (BMP, Abbil dung 1) an, der jedoch – auch weil er lediglich papierbasiert ist – vielerorts nicht zu einer Verbesserung der Infor mationslage des verordneten Arztes führte. Der BMP legte ein einheitliches Informationsmodell zu Medikations daten fest, an das sich die Hersteller von Praxis- und Krankenhausinforma tionssystemen seither halten müssen. 1214a)ab Die Integration von einheitlich forma ((KundKV )) tierten Medikationsdaten in die ein
Bundeseinheitlicher Medikationsplan
zelnen IT-Systeme erfolgte zögerlich und leidet immer noch unter einzel nen Mängeln bei der Übernahme von Informationen zwischen unterschied lichen Systemen. Auch das Einlesen über den Barcode geht nicht immer problemlos. Daher sind Ärztinnen und Ärzte oft gezwungen, Informationen händisch nachzutragen. Hinzu kommt, dass Patienten mehrere Medikations pläne besitzen oder ihren Medikati onsplan nicht bei sich haben. Diese Schwachstellen sollen mit dem neuen elektronischen Medikati onsplan der Vergangenheit angehö ren. Die Daten werden vollständig elektronisch auf der eGK gespeichert. Damit wird es künftig nur noch einen Medikationsplan geben, was ebenso zu mehr Arzneimitteltherapiesicher heit beitragen wird, wie die ständige Verfügbarkeit des eMP auf der elek tronischen Gesundheitskarte. Außer dem erfolgt das Einlesen über das Kartenlesegerät, dies ist sehr viel einfacher und komfortabler als das Einscannen eines Barcodes. Der elektronische Medikations plan soll (wie sein Vorgänger auf Pa pier) einen Überblick aller verschrei bungspflichtigen Arzneimittel enthal ten, die der Patient einnimmt, sowie dessen Selbstmedikation. Dazu wer den unter anderem Wirkstoff, Han delsname, Dosierung, Einnahme grund und sonstige Hinweise zur Einnahme für jedes Arzneimittel er fasst (Abbildung 2). Auch medikati onsrelevante Daten, wie Allergien und Unverträglichkeiten, Körperge wicht und der Kreatininwert können aufgenommen werden. Der elektronische Medikationsplan (eMP) enthält darüber hinaus zusätz liche Kommentarfelder und ermöglicht es, auch die frühere Medikation eines Patienten zu speichern. Der Speicherort des eMP ist zu nächst lokal auf der elektro nischen Gesund heitskarte des Patienten. In der nächsten Aus baustufe des eMP wird die Möglich keit geschaffen, die Medikations
daten in der elektronischen Patienten Elektronischer Medikationsplan akte des Versicherten zu speichern. gematik FürAbbildung: die Versicherten ist der elek tronische Medikationsplan freiwillig. Bevor Ärztinnen und Ärzte einen elektronischen Medikationsplan er stellen, müssen sie ihre Patienten darüber aufklären und eine Einwilli gung einholen. Diese Einwilligung sollte der Arzt in seinem Informati onssystem dokumentieren. Versicherte haben einen für Ärz tinnen und Ärzte verpflichtenden ge setzlichen Anspruch auf Erstellung und Aktualisierung des Medikationsplans, wenn der Patient beziehungsweise die Patientin mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig einnimmt. Die Daten auf dem eMP bleiben in vollständiger Hoheit der Patienten. Durch den physischen Besitz der eGK bzw. die Eingabe der PIN (die abschalt bar ist) entscheiden sie darüber, wer Daten sehen und wer sie speichern darf. Die Ärztin bzw. der Arzt benötigt für den Zugriff auf die Daten der eGK seinen elektronischen Heilberufsaus weis. Der eHBA G0 reicht zum Signie ren aus, zum Lesen und Beschreiben des Datensatzes auf der eGK wird je doch ein eHBA G2 benötigt. Das Erstellen eines eMP wird Ärztinnen und Ärzten in der fach- und der hausärztlichen Versorgung vergü tet (GOP 01630), wobei es Zuschläge für Chroniker und onkologisch er krankte Patienten gibt. Um die kommenden medizinischen Anwendungen der Telematikinfrastruk tur (eMP und Notfalldatenmanage ment) nutzen zu können, ist ein Update des Konnektors zum E-Health-Konnek tor notwendig sowie eine Ergänzung des Praxisverwaltungssystems. Informationen zum elektro nischen Heilberufsausweis sowie zu den digitalen Anwendungen, für die ein eHBA benötigt wird, sind im „eHealth“-Channel auf der Website der Landesärztekammer BadenWürttemberg zu finden. Weitere Informationen:
www.aerztekammer-bw.de
C
ÄBW 12 | 2020
Elektronischer Medikationsplan
In loser Folge informiert das Ärzteblatt BadenWürttemberg über die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Zuletzt haben wir folgende Beiträge veröffentlicht: Heft 11/2020: Notfalldatenmanagement Heft 10/2020: Digitalisierung – Wir sind dabei/Der Verzeichnis dienst der Telematik infrastruktur/ Ethische Aspekte von Gesundheits-Apps Heft 9/2020: Der eHBA kann bestellt werden Heft 8/2020: Startanwendungen der Telematikinfrastruktur Heft 7/2020: Der elektronische Arztausweis
617
Kammern und KV Suchtsymposium der Landesärztekammer fand erstmals als Livestream statt
Medikamentenabhängigkeit
M
edikamentenabhängigkeit wird öffentlich kaum wahr genommen. Betroffene lei den häufig vom Umfeld unentdeckt unter der Sucht und ihren Folgen. Wie die Sirenen in der griechischen My thologie geht es um Verführung, da die Einnahme der Medikamente Be troffenen vordergründig Linderung von Leid verspricht. In der Folge stürzt sie dies aber weiter ins Unglück, da physische und psychische Abhängig keiten entstehen. Das traditionell am Buß- und Bettag abgehaltene Suchtsymposium der Landesärztekammer fand in die sem Jahr coronabedingt erstmals im Online-Format statt. Dabei wurde die Medikamentenabhängigkeit interdis ziplinär in den Fokus genommen. Zum einen ging es um Informationen über abhängig machende Medika mente, zum anderen spielte die Praxis eine Rolle: Wie äußert sich die Sucht konkret? Wie können Ärztinnen und Ärzte effektiv und leitlinienkonform
helfen? Unter anderem hierüber tauschten sich die teils zugeschal teten Referentinnen und Referenten aus und beantworteten Fachfragen, die die über 250 Veranstaltungs teilnehmerinnen und -teilnehmer – das Geschehen per Livestream ver folgend – rückmeldeten. Die Vorsitzende des Sucht-Aus schusses der Kammer, Dr. Paula Hezler Rusch, betonte einleitend die Rolle der Ärzteschaft beim Verschreiben von Arzneimitteln, beim Erkennen von Abhängigkeiten und beim adä quaten Therapieren: „Medikamenten abhängigkeit liegt näher am ärzt lichen Tun als andere Süchte.“ Kam merpräsident Dr. Wolfgang Miller sagte: „Leiden lindern, Schmerzen stillen, Sterbenden oder Leidenden beistehen – eben auch mit stark wirk samen Medikamenten –, ist ein Se gen, eine unserer vornehmsten Auf gaben, und gleichzeitig ein Risiko. Wir müssen in der täglichen Praxis wach sam sein.“
Vier bis fünf Prozent aller verord neten Arzneimittel besitzen laut Suchtbericht 2019 der Drogenbeauf tragten der Bundesregierung eigenes Missbrauchs- und Abhängigkeits potenzial – unter anderem sind Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie verschreibungspflichtige Schmerz mittel zu nennen. Wie viele Personen in Deutschland medikamentenab hängig sind, kann nur geschätzt werden – die Vortragenden präsen tierten dies und weitere Aspekte an schaulich und beleuchteten das The ma Medikamentenabhängigkeit um fassend. Der zugeschaltete Sozialmi nister Manne Lucha verwies unter anderem auf Initiativen des Landes Baden-Württemberg zur Suchtbe kämpfung. Darüber hinaus zeigte er sich erfreut darüber, dass die Lan desärztekammer das Symposium trotz Corona im Online-Format ab hielt: „Die Gefahr der Abhängigkeit ist in Krisenzeiten größer, das Sympo sium kommt zur richtigen Zeit.“
Auszeichnung des Uniklinikums Mannheim
Herausragender Einsatz für Organspende Team des Uniklinikums Mannheim mit der Auszeichnung
618
D
as Uniklinikum Mannheim ist vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg gemeinsam mit der Landesärztekammer, der Baden-Württembergischen Kranken
ÄBW 12 | 2020
hausgesellschaft e. V. und der Deut schen Stiftung Organtransplantation (DSO) für sein Engagement bei der Organspende ausgezeichnet worden. Sozialminister Manne Lucha be tonte: „In Baden-Württemberg fördern wir die Organspende in den Ent nahmekrankenhäusern seit vielen Jah ren durch besondere Fortbildungs angebote für Transplantationsbe auftragte und Intensivpersonal. Im Universitätsklinikum Mannheim wird deutlich, dass diese Angebote genau an der richtigen Stelle ansetzen. Mit großem Engagement arbeiten hier Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräf te zusammen und sehen Organspende als selbstverständlichen Teil ihrer Ar beit. Für dieses herausragende Engagement danke ich allen Mitar beitenden im Universitätsklinikum Mannheim herzlich.“ In Baden-Württemberg wird jährlich ein Entnahmekrankenhaus
für besonderes Engagement bei der Organspende ausgezeichnet. Wichtige Kriterien für die Auszeich nung sind unter anderem die kon tinuierliche Fortbildung der Trans plantationsbeauftragten sowie Schulungen für die Mitarbeiter der Intensivstationen, die Erarbeitung interner Richtlinien für den Fall einer Organspende und die enge Zusam menarbeit mit der DSO sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit Angehörigen. In Baden-Württemberg gab es im Jahr 2019 insgesamt 118 Organspen der (2018: 126). Es konnten 376 Or gane für die Transplantation entnom men werden (2018: 418). 1.042 Men schen aus Baden-Württemberg stan den Ende Oktober 2020 auf der Warteliste für eine Transplantation. Von Januar bis Ende Oktober 2020 spendeten 96 Menschen nach dem Tod ihre Organe, im selben Vorjahres zeitraum waren es 98.
Kammern und KV Nachweis über ärztliche Kenntnisse und Fähigkeiten für Zuwanderer
I
n Deutschland arbeiten nach Zahlen der jüngsten Ärztestatistik der Bundesärztekammer so viele Ärzte wie noch nie. Dennoch drohen erheb liche Engpässe in der medizinischen Versorgung. Die Nachfrage nach ärztli cher Versorgung steigt in einer älter werdenden Gesellschaft stark an. Gleichzeitig boomt in Deutschland die Teilzeitarbeit, auch in der Ärzteschaft. So kommt es, dass trotz mengenmä ßiger Zunahme die im Versorgungsall tag zur Verfügung stehenden Arztstun den zurückgehen. Mittelfristig wird dieses Missverhältnis noch zunehmen, wie ein Blick auf die Altersentwicklung der Ärzteschaft zeigt. Rund 20 Prozent der berufstätigen Ärztinnen und Ärzte werden nach Schätzungen der Bun desärztekammer voraussichtlich bald aus dem Berufsleben ausscheiden. Von Bedeutung für die medizi nische Versorgung ist deshalb die Zu wanderung von Ärztinnen und Ärzten aus anderen Nationen. Auch diese benötigen – wie die in Deutschland ausgebildete Kolleginnen und Kolle gen – eine Approbation (oder zumin dest eine Berufserlaubnis). Für deren Erteilung ist in Baden-Württemberg das Regierungspräsidium Stuttgart als Approbationsbehörde zuständig.
Voraussetzung für die Erteilung der Approbation ist die Gleichwertig keit des ausländischen Medizinstudi ums mit dem aktuellen deutschen Medizinstudium. Fehlt diese Gleich wertigkeit und können die Unter schiede nach Ansicht der Approbati onsbehörde nicht durch Berufspraxis oder „lebenslanges Lernen“ ausgegli chen werden, müssen die Absolventen die sogenannte „Kenntnisprüfung“ ablegen und nachweisen, dass sie über die erforderlichen Kenntnisse und Fä higkeiten verfügen. Dabei orientiert sich die Prüfung am Inhalt der staatli chen Abschlussprüfung in Deutsch land und bezieht sich auf die Fächer Innere Medizin und Chirurgie mit Fra gestellungen zu den ergänzenden Aspekten Notfallmedizin, Bildgebende Verfahren, Klinische Pharmakologie, Strahlenschutz und Rechtsfragen der ärztlichen Berufsausübung. Angelegt als eine mündlich-prak tische Prüfung mit Patientenvorstel lung dauert die Kenntnisprüfung in der Regel zwischen 60 und 90 Minuten. Sie trifft primär Absolventen aus Dritt staaten, da der Gesetzgeber Abschlüs sen aus Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes und der Schweiz gewisse Mindeststandards unterstellt
Foto: iStock / Getty Images – KatarzynaBialasiewicz
Kenntnisprüfung startet
und diese ohne individuelle Prüfung automatisch anerkannt werden. Da die Zuwanderung in den zu rückliegenden Jahren stark angestie gen ist und damit auch die Nachfrage nach Kenntnisprüfungen zugenom men hat, übernimmt die Landesärzte kammer Baden-Württemberg bezie hungsweise nachgeordnet die Be zirksärztekammer Nordwürttemberg nun die Kenntnisprüfung für den Re gierungsbezirk Stuttgart. In den ver gangenen Monaten wurden hierfür die organisatorischen Grundlagen ge legt, Prüfungskommissionen zusam mengestellt, Verfahrensabläufe ver fasst und mit dem Regierungspräsidi um die notwendigen Vereinbarungen geschlossen. Vorgesehen ist nun, dass ab dem kommenden Frühjahr in aus gewählten Kliniken im Großraum Stuttgart mit jeweils zwei Kommissi onen pro Woche geprüft wird. Foto: iStock / Getty Images – valentinrussanov
Trotz vermehrter Nachfrage genügend Impfstoff für die Influenzasaison 2020/21
Influenza-Impfstoff
O
ffenbar ist die Nachfrage be züglich der Influenzaimp fungen durch die CoronaPandemie gestiegen. Dies führt zu einer regional unterschiedlichen Ver fügbarkeit des Influenzaimpfstoffes, bis hin zu einem Engpass in manchen Arztpraxen und Apotheken. Daher wurde kurz vor Druckle gung dieser Ausgabe zwischen Lan desärztekammer und Apotheker schaft vereinbart, dass die Ärztinnen und Ärzte über das Portal der Landesärztekammer den Zugriff auf eine Plattform erhalten, die über in Apotheken verfügbare Impfstoff
mengen informiert; damit soll dann möglichst auch die gleichmäßige regionale bzw. überregionale Ver teilung von Impfstoffen gewähr leistet werden. Das Paul-Ehrlich-Institut hat rund 18,8 Millionen Dosen an saisonalen Influenzaimpfstoffen freigegeben und erwartet für die Impfstoffsaison 2020/2021 deutschlandweit insgesamt zirka 26 Millionen Dosen. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass in der ent sprechenden Saison die jeweils ver fügbaren Impfstoff-Gesamtmengen nicht vollständig verbraucht wurden.
Insbesondere durch die Erhöhung der Gesamtmenge um rund 6 Millio nen Dosen im Vergleich zum Vorjahr ist davon auszugehen, dass trotz der vermehrten Nachfrage insgesamt genügend Impfstoff für die Influenzasaison 2020/21 zur Verfügung stehen wird.
ÄBW 12 | 2020
Portal der Landesärztekammer: Grippeimpfstoff-Bestände in Apotheken
619
Vermischtes Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen
Namen und Nachrichten
Foto: DFG / David Ausserhofe
Hohe Auszeichnung für Prof. Prinz
Prof. Dr. med. Marco Prinz
Der Ärztliche Direktor des Instituts für Neuropathologie am Uniklinikum Freiburg, Prof. Dr. Marco Prinz, erhält den diesjährigen Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis für seine he rausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Neuroimmuno logie. Seine Entdeckungen haben das bisherige Bild einer überaus heterogenen Population von Immunzellen im Ge hirn in Richtung distinkter Zelltypen und Signalwege präzi siert. Diese bestimmen entscheidend die Prozesse der Ho möostase sowie von Entzündungsreaktionen. Sie sind damit für die Hirnentwicklung, für die Ursachen für das Entstehen von Krankheiten und den Verlauf entzündlicher und neuro degenerativer Erkrankungen von kritischer Bedeutung.
Allianz will in Praxen gegen Corona impfen
Dr. W. Baumgärtner
Die Allianz Deutscher Ärzteverbände hat betont, dass die Vertragsärztinnen und -ärzte in ihren Praxen bereitste hen, in der dritten Phase der Corona-Impfungen neben der Grippeimpfung und allen weiteren empfohlenen Imp fungen auch Impfungen gegen COVID-19 durchzuführen. „Langfristig gehören auch diese Impfungen in die Hände von Niedergelassenen, da wir unsere Patientinnen und Patienten mit all ihren Vorerkrankungen bestens kennen und somit die Impfungen, insbesondere im Hinblick auf mögliche Impffolgen, am besten einschätzen können“, betonte Dr. Werner Baumgärtner, Vorsitzender von MEDI GENO Deutschland und derzeitiger Sprecher der Allianz Deutscher Ärzteverbände.
Online-Kommunikationspreis für Uniklinikum Tübingen Innerhalb kürzester Zeit veröffentlichte das Universi tätsklinikum Tübingen Anfang des Jahres ein Social Intra net und schaffte es damit, die über 10.000 Mitarbeitenden schnell, zielgerichtet und transparent rund um das Thema Corona und Covid-19 zu informieren. Für diese herausra gende Leistung erhielt das Universitätsklinikum nun den diesjährigen Preis für Onlinekommunikation in der Kate gorie „Internal Communications (Covid-19)“. Der Deutsche Preis für Onlinekommunikation wird vom Magazin presse sprecher und Quadriga Media verliehen.
Vom Sofa aus Lebensretter werden Egal ob Nerd, Influencer oder Binge Watcher: In jedem Menschen steckt ein Lebensretter. Darauf macht die Frei burger Stammzelldatei des Universitätsklinikums Freiburg in ihrer neuen Kampagne aufmerksam. Denn mit der passenden Stammzellspende kann Menschen geholfen werden, die an Blutkrebs, einer Immunschwäche oder ei ner anderen lebensbedrohlichen Krankheit leiden. Doch während der Corona-Pandemie ist die Zahl an neu regis trierten Spender stark gesunken. Dabei ist die Aufnahme in die Stammzelldatei sehr einfach und kann zu Hause vom Sofa aus geschehen.
620
ÄBW 12 | 2020
Wirtschaftsministerin Dr. N. Hoffmeister-Kraut mit dem Freiburger PCR-Schnelltest
Corona PCR-Schnelltest aus Freiburg Seit April hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die Entwicklung eines PCR-basierten CoronaSchnelltests des Freiburger Medizintechnik-Start-ups Spin diag GmbH und Hahn-Schickard in Freiburg mit sechs Milli onen Euro gefördert. Mitte November wurde der Schnelltest der Öffentlichkeit vorgestellt; seine Ergebnisse stehen inner halb von nur etwa 40 Minuten am Ort der Probenentnahme zur Verfügung. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole HoffmeisterKraut betonte: „Die Entwicklung des Schnelltests ist ein Beleg für die Innovationskraft unserer Unternehmen und For schungseinrichtungen in Baden-Württemberg“.
Förderprogramm für Forschende Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat ein umfangreiches Programm aufgesetzt, mit dem Advan ced Clinician Scientists, also forschende und klinisch tätige Ärztinnen und Ärzte nach der Facharztweiterbildung ge fördert werden. Mit der Fördermaßnahme können insge samt zirka 100 Stellen für eine Laufzeit von bis zu sechs Jahren in der Universitätsmedizin gefördert werden. Diese unterstützt das Ministerium jährlich mit bis zu 130.000 Euro pro Stelle. Die universitätsmedizinischen Programme können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren gefördert werden. Dafür müssen sich die Hoch schulmedizinstandorte einem wettbewerblichen Verfah ren stellen, in dem ganz wesentlich auch die Konzepte zur Personalentwicklung geprüft werden.
Raucherentwöhnung als ärztliche Aufgabe Die Thrombose-Initiative will dem Thema Rauchstopp mehr Bedeutung geben. Ein aktueller Forderungskatalog beinhaltet aktive Kampagnen zur Aufklärung der Raucher und die Schaffung niederschwelliger Angebote zur Rau cherentwöhnung und Risikoreduktion. Außerdem soll eine Ausbildung zur Raucherentwöhnung Teil der ärztlichen Aus- und Weiterbildung werden. Zu den Erstunterzeichnern gehört Prof. Dr. Martin Storck, Direktor der Klinik für Gefäßund Thoraxchirurgie am Städtischen Klinikum Karlsruhe.
CharityAward geht in den Südwesten Ein Gemeinschaftsprojekt von Kreisseniorenrat Böblin gen, Klinikum Sindelfingen-Böblingen und Verein für Nachbarschaftshilfe FISH widmet sich dem Thema Delirge fährdung von älteren Patienten. Die freiwilligen Helfer gehen auf Ängste ein und stärken die Alltagsfähigkeiten dieser Menschen. Das Projekt wurde jetzt mit dem dritten Platz des Springer Medizin CharityAward ausgezeichnet.
Vermischtes Honorarabzug bei Installationsverweigerung rechtens?
Klage gegen unzureichende Kostenerstattung abgewiesen
D
as Sozialgericht Stuttgart hat Anfang November das erste von fünf Musterverfahren we gen unzureichender Kostenerstat tung bezüglich des TI-Anschlusses in den Praxen verloren. MEDI GENO Deutschland hatte betroffene Ärz tinnen und Ärzte in dem Verfahren unterstützt. Dr. Werner Baumgärtner, Vor standsvorsitzender von MEDI GENO Deutschland und MEDI Baden-Württ emberg, zeigte sich ob des Urteils enttäuscht: „Man fragt sich als Ver tragsarzt, warum wir Kosten für eine Telematikinfrastruktur tragen sollen, die uns und unseren Patienten keine Vorteile bringt und die Datensicher heit in unseren Praxen gefährdet.“ Weitere Klagen gegen den Honorar abzug bei Installationsverweigerung würden in einem nächsten Verfahren verhandelt.
Das Sozialgericht Stuttgart hat seine Entscheidung formal darauf ge stützt, dass die in der Vereinbarung zur Finanzierung und Erstattung der bei den Vertragsärzten entstehenden Ko sten im Rahmen der Einführung und des Betriebs der Telematikinfrastruktur (TI-Finanzierungsvereinbarung) vor gesehenen Pauschalen verbindlich seien. „Die Vereinbarung zwischen KBV und dem Spitzenverband war also schlecht verhandelt, man hat billigend in Kauf genommen, dass die Praxen auf vielen Kosten sitzen bleiben“, be dauerte Dr. Baumgärtner. Gleichwohl habe das Gericht Ver ständnis für die Position der Ärzte ge zeigt und auf die sogenannte Beobach tungspflicht hingewiesen, die die Partner der TI-Finanzierungsvereinba rung zwinge, gegebenenfalls Anpas sungen vorzunehmen. Im zu entschei denden Fall erscheine die Diskrepanz
zwischen entstandenen und erstat teten Kosten aber noch nicht groß ge nug. Ebenfalls habe das Gericht ange sichts der grundsätzlichen Bedeutung der Angelegenheit die Berufung zum Landessozialgericht zugelassen. Trotz der ablehnenden Entschei dung im Einzelfall vertritt MEDI GENO Deutschland weiterhin nachdrücklich die Position, dass die TI-Kosten voll umfänglich erstattet werden müssen. Bekräftigt werde das dadurch, dass auch die beklagte Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg im Verfahren einen aktuellen Beschluss ihrer Vertreterversammlung zu Proto koll gegeben hat. Die Delegierten forderten darin, dass der Staat den Praxen die erforderlichen technischen Komponenten beziehungsweise Soft warelösungen für die Telematikinfra struktur kostenfrei zur Verfügung stellt (das ÄBW berichtete).
Hausärzteverband Baden-Württemberg lehnt Landarztquote weiterhin ab
Versorgungsprobleme nicht gelöst
Z
war wird derzeit die Umsetzung der Landarztquote im Süd westen debattiert, doch der Hausärzteverband Baden-Württem berg lehnt ihre Einführung weiterhin ab. Nach seiner Überzeugung werden die bereits existierenden Versor gungsprobleme im Bereich der Haus arztmedizin durch eine Landarztquo te nicht gelöst. Studium und Facharztweiterbil dung in der Allgemeinmedizin dau erten oft bis zu 16 Jahre. Die Festle gung einer Landarztquote ab 2021 und die Erweiterung um jährlich 75 Studi enplätze würden nach Meinung des Hausärzteverbandes für die nächsten 11 bis 16 Jahre keinen einzigen zusätz lichen Hausarzt in die Versorgung bringen. Berücksichtige man die be reits mehr als 600 fehlenden Hausärzte in Baden-Württemberg, könne diese Größenordnung den realen Bedarf, der in den kommenden Jahren noch deut lich steigen werde, nicht decken.
Mit der Einführung der Land arztquote werde außerdem eine Studienplatzvergabe an Personen manifestiert, die über das herkömm liche Verfahren keinen Studienplatz erhalten haben, befürchtet der Hausärzteverband. Es werde sugge riert, dass alleinig die Hausarzt medizin weniger Grundfähigkeiten benötigt als andere fachärztliche Disziplinen. Die Hausarztmedizin sei jedoch eine hoch spezialisierte Fach richtung, die besondere Kompe tenzen nicht nur im Bereich der Sozi alkompetenz benötige, sondern ins besondere auch Fachkompetenzen voraussetze. Eine Verringerung der für das Berufsbild notwendigen Kom petenzen sei in Bezug auf die Patien tenversorgung fahrlässig. Darüber hinaus existiere der Hausarztmangel nicht nur in ländlichen Regionen, sondern es gebe auch in Städten und vor allem sozialen Brennpunkten reichlich unbesetzte Arztsitze.
Die mit der Landarztquote notwen dige Festlegung der Studierenden zu Beginn ihres Studiums auf eine spätere hausärztliche Tätigkeit sei aus Sicht des baden-württembergischen Hausärzte verbands nicht möglich. In den sel tensten Fällen ließen sich spätere Be rufswege vorplanen und danach umset zen. Die finanziellen Auswirkungen bei Nichtumsetzung seien abschreckende Drohungen und zukünftige Klagen ge gen eine Pflichtumsetzung würden diese Regelung sicherlich kippen. Der Hausärzteverband bemän gelt, dass die Landarztquote als poli tisches Instrument genutzt werde, anstatt wirkliche Veränderungen für die Hausarztmedizin zu bewirken. Das Problem Hausarztmangel sei nicht mit einer Quote zu lösen. Vielmehr müsse das Fach Allgemeinmedizin aufgewer tet werden und das schon mit Beginn der Ausbildung. Infrastrukturelle Nachteile im ländlichen Raum müssten angepackt werden.
ÄBW 12 | 2020
Foto: iStock / Getty Images – chachamal
621
Vermischtes KV-App-Radar bietet kompakten Überblick
Informationsportal für Gesundheits-Apps Foto: iStock / Getty Images – tadamichi
D
as Zentralinstitut für die kas senärztliche Versorgung (Zi) bietet ein neues Informations portal für Gesundheits-Apps. Es bietet registrierten Ärztinnen und Ärzten (zunächst im Testbetrieb) die Möglich keit, sich über sämtliche in App-Stores gehostete Gesundheits-Apps zu infor mieren und Erfahrungen auszutau schen. In einer zweiten Ausbaustufe wird das Zi-Portal auch für Patien tinnen und Patienten geöffnet. Aktuell sind über 3.300 Gesund heits-Apps in der Datenbank des Portals katalogisiert. Die Gesund heits-Apps sind in knapp 60 Themen, von A wie ADHS bis Z wie Zähne, sortiert. Von Lifestyle-Applikationen (Fitness-Tracker, Ernährungs-Apps) über serviceorientierte Apps (Medi kamentenerinnerungen, Symptom tagebücher) bis hin zu medizinischen Anwendungen mit Medizinprodukte zulassung zur Behandlung von Pati enten (z. B. Auswertungen von Blut druckwerten) spiegelt das Portal die gesamte Vielfalt der GesundheitsApps. Zu den Top-Themen mit den insgesamt höchsten Downloadzahlen
zählen „Menstruation, Verhütung und Schwangerschaft“, „Bewegung und Fitness“ sowie „Ernährung“. Dies zeigt nicht zuletzt, dass der Gebrauch von Gesundheits-Apps primär vom Ge danken der Prävention und Gesund heitsförderung bestimmt wird und eher weniger zur direkten Krankheits behandlung eingesetzt wird. Das Portal wird auch alle Digi talen Gesundheitsanwendungen (Di GAs) aufnehmen, also Gesundheits-
Apps, die das Bundesamt für Arznei mittel und Medizinprodukte (BfArM) in das Verzeichnis der zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnungsfähigen Medizinpro dukte aufgenommen hat. Durch ihre Bewertungen können Vertragsärzte sich hierzu gegenseitig über Erfah rungen sowie Vor- und Nachteile informieren. Weitere Informationen:
www.kvappradar.de
C
Forschungs- und Praxisinitiative soll Patienten zukünftig „Hand in Hand“ versorgen
Komplementäre und Integrative Versorgung
W
issenschaftler der vier ba den-württembergischen Universitätskliniken und rund zwanzig Kliniken mit Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten haben sich zusammengeschlossen zur Initia tive „Komplementäre und Integrative Gesundheitsversorgung in BadenWürttemberg (KIG BaWü)“. Ziel ist es, konventionelle Medizin optimal durch naturheilkundliche und weitere kom plementärmedizinische Behand lungskonzepte zu ergänzen und somit Patienten zukünftig „Hand in Hand“ zu versorgen. Das Land fördert KIG BaWü als Beitrag zum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg mit 1,16 Millio nen Euro für 22 Monate. Ziel von KIG BaWü ist es, das Er fahrungswissen zusammenzustellen
622
ÄBW 12 | 2020
und erfolgversprechende Ansätze interdisziplinär zu erforschen, um letztlich Ärzten und Patienten kon krete Konzepte für eine integrative Gesundheitsversorgung zur Verfü gung zu stellen. Mithilfe neuer wis senschaftlicher Methoden und Test verfahren sollen ferner die funktio nellen Effekte und Wirkungsmecha nismen von pflanzlichen Präparaten, Nahrungsergänzungsmitteln, vega ner Ernährung, Akupunktur und Entspannungsverfahren erforscht werden. Gleichzeitig soll die prak tische Anwendung einzelner Verfah ren im Rahmen von Versorgungsfor schungsstudien evaluiert werden. Die Erkenntnisse fließen in medizi nische und interprofessionelle Aus-, Weiter- und Fortbildungsformate in
nerhalb und außerhalb der Universi tätsklinika ein. Das Projekt verbindet Grundlagen forschung mit klinischer Forschung und Versorgungsforschung und er möglicht damit zugleich eine Stärkung des Forschungsstandorts BadenWürttemberg. Die Förderung von KIG BaWü durch das Ministerium für Sozi ales und Integration erfolgt im Rah men des „FORUM Gesundheitsstand ort Baden-Württemberg“, einer inter ministeriellen Initiative der Landes regierung. Insgesamt stellt das Land 50 Millionen Euro für die Umsetzung von Projekten aus dem FORUM Ge sundheitsstandort Baden-Württem berg für 2020 und 2021 bereit. Weitere Informationen:
www.azkim.de
C
Vermischtes Interview · Dr. Matthias Jöllenbeck ist Krankenhausarzt im Schiedsrichter-Trikot
D
rei Tage pro Woche absolviert Dr. Matthias Jöllenbeck am Uniklinikum Freiburg seine Weiterbildung in Orthopädie und Unfallchirurgie. Die übrige Zeit bildet er sich beim Deutschen Fußballbund (DFB) fort oder agiert als Schieds richter in der Bundesliga. Mit dem 33-Jährigen sprach ÄBW-Chefredak teur Dr. Oliver Erens.
Seit vier Jahren sind Sie DFB-Schiedsrichter im Profi fußball. Kommt der Arztberuf da nicht zu kurz? Dr. M. Jöllenbeck: Schiedsrichter bin ich bereits seit meinem 16. Le bensjahr. Aus dem Hobby hat sich eine echte Leidenschaft entwickelt, die man auf Bundesliga-Ebene professio nell angehen muss. Der Zeitaufwand für Training, Fortbildungen, persön liche Vorbereitung und die Spiele auf Bundesebene ist enorm, eine parallele Vollzeitbeschäftigung für meine zwei te Leidenschaft als Arzt im Klinikum daher nicht möglich. Meine Teilzeittä tigkeit in der Uniklinik bietet mir die Möglichkeit, beides zu kombinieren und auf entsprechend hohen Niveau auszuüben. Dafür bin ich Vorgesetzten wie Mitarbeitern sehr dankbar – ich halte das, speziell in operativen Fä chern, für nicht selbstverständlich. Natürlich beeinflusst die Teilzeit meine Facharztausbildung, es ist aber kein „Zu-kurz-Kommen“, eher gehe ich in die Verlängerung.
Schwarzes Schiedsrichtertrikot contra weißer Arztkittel – sind die beiden Tätigkeiten auch so gegensätzlich? Oder gibt es auch Gemeinsamkeiten? Dr. M. Jöllenbeck: Man ist als Arzt und Schiedsrichter ein Entschei dungsträger, manchmal mit hoher Tragweite. An beide besteht durch die Öffentlichkeit ein extrem hoher Qua litätsanspruch, Entscheidungen sol len hundertprozentig richtig sein. Diesem Anspruch möchte ich mög lichst gerecht werden, wohlwissend,
dass in beiden Bereichen Situationen auftreten, in denen es keine absolute Sicherheit, kein klar richtig oder klar falsch gibt. Das sind die schwierigen Momente, in denen es auf gute Kom munikation ankommt und die Ent scheidungsfindung wohl überlegt sein muss. Manchmal zeigt sich dabei erst hinterher im Röntgen- oder Fern sehbild, was die „bessere Entschei dung“ gewesen wäre. Der Unterschied zwischen Schiedsrichter und Arzt besteht in der Zeitspanne der Entscheidung. Auf dem Platz muss in Sekundenbruchtei len, in der Klinik meistens mit mehr Ruhe und Zeit entschieden werden. Im Fußball geht es aber zum Glück nicht um Leben oder Tod, auch wenn es medial manchmal so anmutet. Für mich bleibt es „die schönste Neben sache der Welt“ – mit Betonung auf Nebensache. Gerade in der aktuellen Zeit hilft es, sich das manchmal zu vergegenwärtigen.
Seit dieser Saison gehören Sie zum erweiterten Kreis der Erst liga-Schiedsrichter und hatten dort Ihren ersten Einsatz Anfang November. Wie war das? Dr. M. Jöllenbeck: Die Nominie rung für die erweitere Bundesliga-Li ste ist eine neue große Herausforde rung, über die ich mich unglaublich freue. Das erste Spiel bei Union Berlin war dann natürlich auch etwas ganz Besonderes. Eine Premiere vergisst man nie – und ich war selbstver ständlich deutlich angespannter als bei den bisherigen Spielen. Meine Herangehensweise und Vorbereitung hat sich dabei aber nicht groß geän dert, dafür ist auch die 2. Bundeliga schon fordernd und Profi-Sport ge nug. Die mediale Aufmerksamkeit und damit der Druck in der 1. Liga war aber nochmals spürbar größer. Ich habe aber relativ schnell ins Spiel reingefunden, der schnelle klare Spielverlauf hat es mir auch etwas leichter gemacht, und ich konnte meine Premieren-Partie als Schieds richter „begleiten“ und – hin und wieder – auch genießen.
Foto: Thomas Böcker/DFB
„Ich gehe in die Verlängerung“
Der Spielbetrieb in der CoronaPandemie verlangt auch von uns Schiedsrichtern viel mehr Flexibilität, was Spielterminierung, Absolvierung der PCR-Testverfahren sowie An- und Abreise für Bundesliga-Spiele angeht. Genau wie im Alltag und oder in an deren Berufen besteht die Notwen digkeit, Abläufe zu verändern, um Infektionsketten oder Übertragungs wege zu minimieren. Diesem Zweck kommt man aber gerne nach.
Ihr bisheriger Glanzpunkt auf dem Fußballplatz? Dr. M. Jöllenbeck: Mit Abstrichen bisher natürlich das erste und bislang einzige Bundesligaspiel als Schieds richter zwischen Union Berlin gegen Bielefeld. Absolutes Highlight war aber zweifelsfrei die Beteiligung als Linien richter am Pokalfinale 2019 in Berlin zwischen RB Leipzig und Bayern Mün chen, noch vor Ausbruch der CoronaPandemie und in ausverkauftem Olym piastadion. Ein Pokalfinale mitzuerle ben ist generell ein einmaliges Erlebnis, dabei auf dem Platz zu stehen für jeden Fußballinteressierten einzigartig.
Welche Ziele streben Sie nach Abschluss der Weiterbildung an? Dr. M. Jöllenbeck: Ich halte es hier bei wie der Fußballer im „platten“ In terview und denke „von Spiel zu Spiel“. Das Ausbildungskonzept an der Unikli nik Freiburg bietet mir die einmalige Gelegenheit, die gesamte Bandbreite der Orthopädie in halbjähriger Rotati on kennenzulernen und zu durchlau fen. Ich brächte mich selbst um viele Eindrücke und Chancen, wenn ich mich schon heute auf eine Tätigkeit oder einen Teilbereich festlegen würde. Daher bleibt mein Fokus erst einmal auf der aktuellen Rotation.
ÄBW 12 | 2020
623
Vermischtes Sektorenübergreifendes Konzept für Krankenversorgung
Gesundheitsversorgung im Breisgau-Hochschwarzwald
D
er Landkreis Breisgau-Hoch schwarzwald erhält vom Land 150.000 Euro, um notwendige Strukturgespräche zur künftigen Ge sundheitsversorgung in der Region durchzuführen. „Wir schließen dabei ausdrücklich Überlegungen zu pfle gerischen und sonstigen nicht-ärzt lichen Leistungen mit ein“, sagte Ge sundheitsminister Manne Lucha. Ziel sei es, allen Bürgerinnen und Bürgern der Region die bestmögliche medizi nische Versorgung zu bieten. Dazu gehöre auch, Visionen für neue, zu kunftsfähige Konzepte zu haben und das alte Denken in Sektoren endlich aufzubrechen. Mit einem sektorenübergreifen den Konzept sollen die Gleichwertig keit der Lebensverhältnisse und der Krankenversorgung trotz der unter
schiedlichen Anforderungen in den vielfältigen Regionen des Landkreises hergestellt werden. Dabei sei eine enge Zusammenarbeit mit dem Uni versitätsklinikum Freiburg von zen traler Bedeutung. Minister Lucha betonte, dass das Gesundheitssystem vor großen He rausforderungen stehe. Dazu zählten vor allem der demografische Wandel, die Zunahme chronischer Erkran kungen, der steigende Fachkräfteman gel sowie der zunehmende Kosten druck innerhalb des Systems. Er sagte: „Es bestehen neue Anforderungen an die gesundheitliche und medizinische Versorgung, die nur durch eine gut aufgestellte und an die Bedürfnisse und Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger angepasste Versorgung über die Sektorengrenzen hinweg zukunfts
fähig gestaltet werden kann. Dabei müssen wir verstärkt auf eine Vernet zung und Verzahnung zwischen den Versorgungssektoren hinwirken.“ Für all diese Herausforderungen müssen die Stadt- und Landkreise sich offensiv und transparent mit der Ver sorgungsthematik auseinanderset zen. Das Ministerium für Soziales und Integration wird die Strukturge spräche fachlich und finanziell unter stützen. Ziel ist es, Versorgungslücken zu identifizieren und eine ganzheit liche Betrachtungsweise für die Regi on zu entwickeln. Grundlage hierfür können zum Beispiel Bestands- und Bedarfsanalysen des Landkreises un ter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie sämtlicher Stakeholder im Rahmen der Kommunalen Gesund heitskonferenz vor Ort sein. Ein umfas sender Analyse- und Beteiligungspro zess soll wichtige Akteure und Vertre ter im Gesundheitswesen zusammen bringen. Dabei sollen Themen wie die Notfallversorgung und die Verände rung der Kliniklandschaft, aber auch sektorenübergreifende Aspekte der Gesundheitsversorgung in den Blick genommen werden.
8 Millionen Euro für Forschungsprojekte in Diagnostik, Therapie und Prävention
Sonderförderlinie COVID-19 Forschung
M
it insgesamt bis zu 15 Millio nen Euro unterstützt das Land die Medizinischen Fa kultäten bei der Erforschung von COVID-19, beispielsweise die interna tional stark beachtete Kinderstudie. Damit werden auch unabhängig von Corona die Standorte vernetzt und die spezifischen Stärken der medizi nischen Fakultäten weiter ausgebaut. Mit rund 8 Millionen Euro fördert das Wissenschaftsministerium nun über die „Sonderförderlinie COVID-19 For schung“ 51 Projekte an den Standor ten Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Tübingen und Ulm. „Mit unserer Sonderförderung ermöglichen wir die rasche Umset zung von vielversprechenden For schungsideen und unterstützen aktu ell dringende Forschungsvorhaben zur Diagnostik, Therapie und Präven tion von COVID-19. Unsere For
624
ÄBW 12 | 2020
schungseinrichtungen sind schon jetzt sehr aktiv in der Erforschung des Virus und seiner Auswirkungen auf Gesundheit und Gesellschaft. Diese unglaubliche Leistung wollen wir pushen und zugleich unseren Medizi nischen Fakultäten die Möglichkeit geben, ihre Stärken noch weiter aus zubauen“, sagte Wissenschaftsmini sterin Theresia Bauer. Die verstärkte Vernetzung der Standorte unter Berücksichtigung der jeweiligen Schwerpunkte werde die Sichtbarkeit des Landes BadenWürttemberg in Medizin und Biotech nologie noch weiter erhöhen, zeigte sich die Ministerin überzeugt. Von der Gesamtfördersumme von rund 8 Millionen Euro entfallen knapp 2 Millionen Euro auf den Standort Freiburg, 1,8 Millionen Euro auf den Standort Heidelberg, 1,1 Millionen Euro auf den Standort Mannheim,
1,5 Millionen Euro auf den Standort Tübingen und 1,7 Millionen Euro auf den Standort Ulm. Eingegangen waren über 100 Projektanträge. Allen bewilligten Projekten ge mein ist, dass dabei personelle Kom petenzen sowie apparative und me thodische Ressourcen standortüber greifend weiterentwickelt und ver netzt werden. Thematisch decken die Projekte ein breites Spektrum von relevanten Fragen zu COVID-19 ab. Ergänzt wird das breite For schungsspektrum durch klinische und epidemiologische Untersu chungen zum Verlauf und zur Be handlung von COVID-19, unter ande rem mit Untersuchungen zur Evoluti on des Virus innerhalb und zwischen Patienten sowie Untersuchungen zum Genom und Epigenom von Per sonen mit unterschiedlichem Krank heitsverlauf.
Vermischtes Besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen und Entwicklung von Schutzkonzepten
Ärztlicher Pandemierat der Bundesärztekammer
A
uf Initiative der Bundesärzte kammer hat sich ein ärztlicher Pandemierat aus Vertretern wissenschaftlich-medizinischer Fach gesellschaften und des Öffentlichen Gesundheitsdienstes gebildet. Schwer punkt der ersten Sitzung Mitte Novem ber war der fachliche Austausch zur aktuellen pandemischen Situation und den sich daraus ergebenden Hand lungsnotwendigkeiten. Konkret diskutierten die Mitglie der unter anderem die Definition be sonders gefährdeter Bevölkerungs gruppen und die Entwicklung entspre chender Schutzkonzepte, Maßnah men zur Entlastung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie Möglich
keiten und Grenzen von Corona-Te stungen symptomatischer und asym ptomatischer Patienten. Weitere Schwerpunkte der Beratungen waren die Möglichkeiten der Vermeidung gesundheitlicher „Kollateraleffekte“ bei der Bekämpfung der Corona-Pan demie sowie die grenzüberschreiten de intensivmedizinische Notfallhilfe zur Versorgung von Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung. Darüber hinaus erörterte der Pan demierat Strategien zur Forschungs förderung. Im Fokus standen dabei die Ausweitung der Obduktionen im Zu sammenhang mit an Covid-19-Erkran kung Verstorbenen, die Weiterent wicklung von Diagnoseverfahren, ak
tuelle Therapieansätze, die Identifizie rung von Risikofaktoren für die Erkrankung und den Krankheitsver lauf sowie die Intensivierung der Ver sorgungsforschung zur Bewertung der eingesetzten Maßnahmen. Der ärztliche Pandemierat ver ständigte sich darauf, diese und weitere Themen in eigenen Arbeits gruppen zu vertiefen und medizi nische Handlungsempfehlungen für die Corona-Politik von Bund und Ländern zu entwickeln. Die Ergeb nisse der Arbeitsgruppen sind Grund lage der Beratungen des ärztlichen Pandemierats, zu denen themenbe zogen weitere Fachgesellschaften geladen werden.
Heidelberg Mannheim Health and Life Science Alliance für Anfang 2022 geplant
Fusion der Unikliniken Heidelberg und Mannheim
D
ie Universitätsklinik Heidel berg und das Mannheimer Uniklinikum wollen sich An fang 2022 zusammenschließen und in die alleinige Trägerschaft des Lan des Baden-Württemberg übergehen. Mit der Gründung der „Heidelberg Mannheim Health and Life Science Alliance” könne sich das Land BadenWürttemberg an die Spitze des gesell schaftlichen und ökonomischen Strukturwandels stellen, der zuneh mend durch die Digitalisierung und ein Streben nach Nachhaltigkeit ge prägt ist. Ziel der Fusion ist die Bildung eines exzellenten Universitätsmedi zin- und Life-Science-Zentrums, des sen Critical Comprehensiveness und gebündelte Expertise einen selbstver stärkenden Prozess anstoßen und mit der nötigen Dynamik versehen wird, um die Forschungsleistungen im Me dizin- und Life-Science-Bereich auf ein globales Spitzenniveau zu heben. Zur Verwirklichung dieses Ziels soll für das Land Baden-Württemberg als Schrittmacher und Gravitations zentrum in der Rhein-Neckar-Region
ein nationaler und europäischer Champion in den Lebenswissenschaf ten geschaffen werden, der großräu mig eine Gesundheitsversorgung auf Spitzenniveau sichert und gleichzei tig ein starkes Innovationsökosystem für die Gesundheitswirtschaft der Zukunft etabliert. In einer gemeinsamen Pressemit teilung erklärten die beteiligten Insti tutionen: „Die Region verfügt mit der Exzellenz-Universität Heidelberg, ih ren beiden Medizinischen Fakultäten und den herausragenden nationalen und internationalen Forschungszen tren wie dem DKFZ, dem EMBL, dem Max-Planck-Institut für medizinische Forschung und dem ZI über ein ein zigartiges Forschungs- und Entwick lungsnetzwerk für die Medizin und die Gesundheitswirtschaft mit inter nationaler Strahlkraft. Es ist einge bettet in ein urbanes Umfeld und eine herausragende Wirtschaftsstruktur, deren Kern aus Großunternehmen und aus einem dichten Bestand von kleinen und mittleren Unternehmen im Bereich Life Sciences, Medizintech nik und Digitalisierung gebildet wird.“
Dieses Innovationsökosystem soll vor dem Hintergrund der hochdyna mischen medizinischen Entwicklungen weiterentwickelt werden, um nicht nur national erfolgreich zu konkurrieren, sondern auch in Europa und weltweit zusätzlich an Wettbewerbsfähigkeit zu gewinnen. Zu diesem Zweck wollen die in Heidelberg und Mannheim angesie delten universitätsmedizinischen und lebenswissenschaftlichen Einrich tungen der Universität Heidelberg ihre Kräfte mit denen des DFKZ, des EMBL, des MPI für medizinische Forschung sowie des ZI in einer neuen starken Forschungsallianz bündeln.
ÄBW 12 | 2020
625
Vermischtes Basis für die Entgeltsysteme in der ambulanten und stationären Versorgung
Endgültige Fassung der ICD-10
D Endgültige Fassung der ICD-10-GM Version 2021
as Bundesinstitut für Arznei mittel und Medizinprodukte hat die endgültige Fassung der ICD-10-GM Version 2021 (Inter nationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revi sion, German Modification) ver öffentlicht. Die ICD-10-GM bildet zusammen mit dem Operationen- und Prozedu renschlüssel (OPS) die Basis für die Entgeltsysteme in der ambulanten und stationären Versorgung. In die neue Version flossen 46 Vorschläge ein, zumeist von medizinischen Fach gesellschaften, Fachleuten aus der Ärzteschaft, Krankenkassen und Kli niken sowie aus weiteren Organisati onen der Selbstverwaltung im Ge sundheitswesen. Diagnosen müssen im ambu lanten und stationären Bereich nach
der ICD-10-GM verschlüsselt werden. Die Verschlüsselung erfolgt auf der Basis des Systematischen Verzeich nisses der ICD-10-GM. Das zugehö rige Alphabetische Verzeichnis mit seiner umfangreichen Sammlung an Krankheitsbezeichnungen und Syno nymen erleichtert die Arbeit in der Praxis. Seit Version 2019 gibt die Weltge sundheitsorganisation (WHO) keine regelmäßigen Aktualisierungen mehr für die ICD-10 heraus. Jedoch werden von der WHO nicht belegte Schlüsselnummern bei Bedarf mit Inhalt belegt und in gegebenenfalls modifizierter Form in die ICD-10-GM übernommen. Zudem werden bei Bedarf neue nicht belegte Schlüssel nummern als Platzhalter für zukünf tige Anforderungen eingeführt. Für die ICD-10-GM 2021 kommt beides zum Tragen.
Wichtige inhaltliche Änderungen in der Version 2021 betreffen unter anderem die toxische Enzephalopa thie, penetrierendes Aortenulkus, Di vertikelkrankheit, akute Peritonitis und COVID-19. Der Kommentar im Vorspann des Systematischen Ver zeichnisses erläutert wichtige Neue rungen in den einzelnen Kapiteln. Alle Änderungen im Detail sind in der Aktualisierungsliste enthalten. Die Differenzliste enthält die Änderungen der endgültigen Fassung gegenüber der Vorabfassung. Das Alphabetische Verzeichnis zur ICD-10-GM 2021 wird an die Änderungen im Systema tischen Verzeichnis angepasst und in Kürze ebenfalls veröffentlicht. Über unterjährige Fehlerkorrekturen und Aktualisierungen informiert das Bun desinstitut für Arzneimittel und Medi zinprodukte auf seiner Internetseite im Bereich Klassifikationen.
Bundesärztekammer gibt Ärztinnen und Ärzten wichtige Hinweise
M
Handreichung zu Videosprechstunden in der Praxis
626
it der Corona-Pandemie sind Bedeutung und Akzeptanz der Telemedizin in Deutsch land deutlich gestiegen. Das gilt auch und gerade für Videosprechstunden, die von Patientinnen und Patienten immer häufiger nachgefragt werden. Die Bundesärztekammer gibt des halb Ärztinnen und Ärzten Informa tionen an die Hand, wie sie diese Versorgungsangebote gut und sicher in ihre Praxisabläufe integrieren können. Die Handreichung der Bundesärz tekammer ist in acht Themenblöcke unterteilt, die einen kompakten und verständlichen Überblick über organi satorische, technische und rechtliche Aspekte der Fernbehandlung geben. Weiterführende Informationen, etwa zum Ablauf der Videosprechstunde, zu den technischen Voraussetzungen oder zur Vergütung, sind in dem Pa
ÄBW 12 | 2020
pier ebenfalls enthalten. Sie können mithilfe von eingebetteten QR-Codes aufgerufen werden. Mit dieser Handreichung leistet die Bundesärztekammer auch über die Corona-Krise hinaus einen Beitrag dazu, telemedizinische Ange bote als Ergänzung zum Arztbesuch zu fördern, auch wenn der direkte und persönliche Arzt-PatientenKontakt der Regelfall bleibt. Als zusätzliche Option bietet sich die Videosprechstunde aber bei be stimmten Erkrankungen und Thera pieformen an. Schon vor der Corona-Pandemie gab es vonseiten der Patienten Inte resse an diesen Leistungen. Mittler weile hat sich die Zahl der Patienten, die Videosprechstunden bereits nut zen oder sich dies vorstellen können, deutlich erhöht. Mit der Handrei chung will die Bundesärztekammer
Foto: iStock / Getty Images – AndreyPopov
Handreichung zur Videosprechstunde
die Ärztinnen und Ärzte auch dabei unterstützen, der Nachfrage ihrer Patienten nach Videosprechstunden zu entsprechen. Die „Handreichung für Ärztinnen und Ärzte zur Umsetzung von Vide osprechstunden in der Praxis“ steht unter www.baek.de/handreichungvideosprechstunde zum Download bereit.
Vermischtes Behandlungs- und Kompetenzzentren für hochpathogene Erreger
Infektiologie-Beratungsnetzwerk Foto: iStock / Getty Images – South_agency
D
ie SARS-CoV-2-Pandemie hat aufgrund der Neuartigkeit und Komplexität der Erkrankung zu einem stetig zunehmenden infektiolo gischen Beratungsbedarf im deutschen Gesundheitssystem geführt. Der Stän dige Arbeitskreis der Behandlungs- und Kompetenzzentren für hochpathogene Erreger (STAKOB) beim Robert KochInstitut hat daher gemeinsam mit Zentren der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) ein InfektiologieBeratungsnetzwerk initiiert. Die Initia tive ist gefördert vom Bundesministeri um für Gesundheit. Ärztinnen und Ärzte im Kranken haus, in der ambulanten Versorgung und im öffentlichen Gesundheits dienst können sich mit COVID-19 spezifischen Anliegen sowie mit allge mein-infektiologischen Fragestel lungen telefonisch oder via E-Mail an die Zentren von STAKOB und DGI
wenden. Der Schwerpunkt der Bera tung liegt bei Patientenversorgung, Patientenmanagement, Erkennen von Risikokonstellationen, aber auch lau fende Studien, Möglichkeiten des Pa tienteneinschlusses und Anwendung experimenteller Arzneimittel. Das Infektiologie-Beratungsnetz werk führt darüber hinaus eine Reihe von Web-Seminaren durch als OnlineFortbildungsangebot zu verschie denen Themen rund um COVID-19. Die Web-Seminare bieten nicht nur
die Chance, aktuelle Entwicklungen zu COVID-19 zu diskutieren, sondern auch die Kolleginnen und Kollegen von den beratenden Zentren in der jeweiligen Region kennenzulernen und sich zu vernetzen. Die STAKOB-Zentren sind sieben Behandlungszentren in Deutschland, in denen Patienten mit Krankheiten durch hochpathogene Erreger ver sorgt werden können; in BadenWürttemberg wird ein Behandlungs zentrum am Stuttgarter RobertBosch-Krankenhaus unterhalten so wie ein Kompetenzzentrum am Landesgesundheitsamt. Alle Zentren zeichnen sich durch einen hohen Standard aus, der sich auf die bauliche Infrastruktur, persönliche Schutzaus rüstung, geschultes Personal und Labordiagnostik bezieht. Weitere Informationen:
www.rki.de/stakob-ibn
C
Landesweite Anlauf-, Beratungs- und Vernetzungsstelle in Tübingen
Landeskompetenzzentrum für Pflege und Digitalisierung
F
ür eine gute pflegerische Ver sorgung und Begleitung von Patientinnen und Patienten ge winnen digitale Angebote immer mehr an Bedeutung. Damit Innovati onen möglichst schnell dort ankom men, wo sie gebraucht werden, hat das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg in Tübingen eine landesweite Anlauf-, Beratungs- und Vernetzungsstelle eingerichtet. Ziel ist es, mit dem „Lan deskompetenzzentrum Pflege & Digi talisierung“ gezielt den Transfer technischer und sozialer Entwick lungen für die Praxis zu fördern und die digitale Technik direkt dorthin zu bringen, wo sie von Menschen mit Pflegebedarf gebraucht wird. Die Aufgaben des Landeskompe tenzzentrum-Teams bestehen zum
einen darin, die verschiedenen Ak teure in der Pflege zu vernetzen. Zum anderen geht es darum, die Öffent lichkeit für den praktischen Nutzen digitaler Unterstützungsmöglich keiten in der Pflege zu sensibilisieren. Die gemeinsame Entwicklung innova tiver Konzepte steht im Zentrum der Arbeit. Das Kompetenzzentrum er möglicht allen Akteurinnen und Ak teuren eine kreative und beteiligungs orientiere Zusammenarbeit. Im Kompetenzzentrum werden technische sowie digitale Assistenz und menschliche Zuwendung sinnvoll kombiniert. Die Digitalisierung der Pflege helfe laut Sozialministerium beispielsweise dabei, reale zwischen menschliche Begegnungen verstärkt zu ermöglichen, indem zeitintensive Vorgänge in der Arbeitsorganisation,
Dokumentation oder Abrechnung ver einfacht würden. Hierfür sollen Kon zepte für die Aus-, Fort- und Weiterbil dung entworfen, Workshops organi siert und Transformationsprozesse analysiert und begleitet werden. Die Geschäftsstelle des Landes kompetenzzentrums Pflege & Digita lisierung ist an das LebensPhasen Haus in Tübingen angebunden. Die ses verbindet seit vielen Jahren Bera tung, Vernetzung und Entwicklung im Bereich des selbstbestimmten Lebens und Wohnens. Der Fokus liegt auch hier darauf, soziale und technische Innovationen erfahrbar zu machen, Potenziale zu zeigen sowie gemein sam Barrieren und Hemmnisse abzu bauen. Das neue Kompetenzzentrum ergänzt und erweitert das bereits bestehende Angebot.
ÄBW 12 | 2020
Foto: iStock / Getty Images – Pornpak Khunatorn
627
Vermischtes
Neue Bücher Die Charité U. Schweikert, Rowohlt, je 14,99 Euro. Aufbruch und Entscheidung: 544 Seiten, ISBN 978-3499274534. Hoffnung und Schicksal: 496 Seiten, ISBN 978-3499274510. Die in Schwäbisch Hall geborene Autorin macht in ihren Roma nen Sternstunden der Medizin erlebbar. Es sind Geschichten von Leben und Tod, von Hoffnung und Schicksal im wohl berühmtesten Krankenhaus Deutsch lands. Der erste Band spielt 1831, als die Angst umgeht, die Cho lera könne Deutschland erreichen. In der Charité versuchen die Ärzte fieberhaft, Überträger und Heilmittel auszumachen: ein Wettlauf gegen die Zeit. Im zweiten Band kämpfen zwei Frauen um ihr Glück und für die Rechte von Frauen. Doch dann bricht der Erste Weltkrieg aus und verändert nicht nur die Leben der beiden für immer. Für beide Bücher gilt: Exakte Recherchen und korrekte historische Hintergründe werden geschickt mit fiktiven Geschichten verknüpft, woraus anregendes Lesevergnügen resultiert.
Wunderkammern G. Carciotto, A. Paolucci, 356 Seiten, Taschen, ISBN 978-3836540353, 100,00 Euro Getrieben von dem Ehrgeiz, das gesamte Wissen der Menschheit in einem einzigen Raum zusammenzuführen, bestückten Samm ler ihre „Wunderkammern“ mit allen mög lichen Gegenständen künstlerischer, wissen schaftlicher und intellektueller Art. Der XXLBand ermöglicht unmittelbaren Zugang zu diesen großartigen, teils bizarren und kuriosen Schätzen der Menschheit. Eine Sammlung prächtiger Fotografien, ergänzt durch detaillierte Beschreibungen.
schwarz und weiß A. Butzmann, N. Ehlert, 275 Seiten, Wellhöfer, ISBN 978-3954281800, 12,95 Euro Der Protagonist des Krimis ist erfolgreicher Mannheimer Radiologe und Liebhaber alter Autos. Wegen manipulierter Bremsleitungen erleidet er einen Autounfall. Die Polizei ver dächtigt unter anderem einen Teilnehmer an einer vom Arzt durchgeführten Studie, der zufällig am Unfallort war. Der Senior der Praxis warnt die Kommissarin vor vorschnellen Schlüssen. Als eine verscharrte männliche Leiche gefunden wird, führt die Spur in die radiologische Praxis.
Digitale Gesundheit in Europa
Verwobenes Leben
J. Baas, 360 Seiten, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, ISBN 978-3954665310, 64,95 Euro
M. Sheldrake, 240 Seiten, Ullstein, ISBN 978-3550201103, 25,00 Euro
Digitalisierung, Gesundheit, Europa: Jedes dieser Themen hat für sich eine fundamentale Bedeutung für die Art, wie wir leben werden – und für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Das Werk wirft den Blick hochaktuell und inter disziplinär von Deutschland nach Europa und zurück. Fundierte Expertenbeiträge informieren über neueste Entwicklungen und machen Mut: Patientinnen und Patienten in Deutschland und Europa profitieren von der Digitalisierung.
Pilze sind überall. Sie halten uns am Leben, bauen Schadstoffe in der Atmosphäre ab und verändern das Verhalten von Tieren. Sie beein flussen, wie wir Menschen fühlen und denken und sind für alle Lebensformen unverzichtbar. Sie existieren an der Grenze zwischen Leben und Tod. Pilze verfügen über eine eigene Intel ligenz ohne zentrales Gehirn und können ihre Umwelt manipulieren. Das Buch erklärt, wie Pilze unsere Welt formen und unsere Zukunft beeinflussen.
Die Pflegeversicherung
COVID-19 – Ein Virus nimmt Einfluss auf unsere Psyche
T. Gaertner, S. Knoblich, T. Muck, M. Rieger, 955 Seiten, De Gruyter, ISBN 978-3110579222, 69,95 Euro
C. Benoy, 132 Seiten, Kohlhammer, ISBN 978-3170393967, 24,00 Euro
Mit der Pflegereform haben sich Strukturen und Prozesse in der Pflege verändert, so wurden unter anderem neue Verfahren zur Begutachtung von Pflegebedürftigkeit sowie zur Prüfung der Pflegequalität eingeführt. Der Band richtet sich an alle, die in PflegePraxis, -Begutachtung, -Qualitätsprüfung, -Beratung, -Fortbildung und -Consulting tätig sind. Zudem bietet das Buch Grundlage für eine weitergehende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema.
628
ÄBW 12 | 2020
Einblicke aus der Psychologie und Psy chiatrie, wie sich die Pandemie und die ein hergehenden Maßnahmen auf unsere Psyche auswirken und wie mit der außergewöhnlichen Situation umgegangen werden kann. Neben der Darstellung psychologischer Interven tionen und Hilfen bei Belastungsreaktionen gibt das Buch Empfehlungen für den Umgang mit Ängsten, Ärger oder Aggressionen in der Isolation, für die Gestaltung von Homeoffice und den Einfluss des Medienkonsums.
Wirtschaft Informationen der Baden-Württembergischen Bank
Neues aus der Finanzwelt Ein schreckliches Jahr geht zu Ende – 2021 muss Kurs neu bestimmt werden Das Jahr 2020 neigt sich seinem Ende entgegen. Die eine oder der andere wird sagen: „Gut so!“ Mit CO VID-19 ist erhebliches Leid über die Länder der Welt gekommen. Schon jetzt sind mehr als eine Million Men schen im Zusammenhang mit dem Erreger gestorben. Die wirtschaftli chen Folgen sind zudem gravierend. Die Rezession der Weltwirtschaft 2020 ist, zumindest für die Zeit zurück bis zum Beginn der 1950er-Jahre, ohne Beispiel. Keines der großen Länder konnte sich der Abwärtsspira le entziehen. Vom Euroraum über Großbritannien, Japan oder Indien bis zu den Vereinigten Staaten dicke Mi nuszeichen in der Tabelle zur realwirt schaftlichen Entwicklung – die Aus nahme ist China.
2021 bringt Rückkehr zu Wachstum und Wohlstand Das vor uns liegende Jahr 2021 wird nach unserem Verständnis eine Rückkehr zu Wachstum und Prosperi tät bringen. Volkswirtschaften glei chen mitunter einer Stahlfeder in einem Stoßdämpfer: Je stärker die Feder zusammengedrückt wird, desto heftiger springt sie auseinander, so bald der Druck nachlässt. Für das kommende Jahr erwarten wir ein gewisses Nachlassen des Drucks. Die Menschheit hat Schritt für Schritt
gelernt, mit der Corona-Pandemie umzugehen. Auch ist die Entwicklung von Impfstoffen weit gediehen. Viele forschende Pharmaunternehmen ha ben die ersten Stufen im Testprozede re erfolgreich absolviert. Mit einem Impfstoff und perspektivisch mit entsprechenden Medikamenten wird die Seuche zweifelsohne an Schre cken verlieren. Für 2021 erwarten wir einen Zu wachs der Weltproduktion von gut fünf Prozent. Für viele Länder heißt dies zwar: Die Verluste aus der Rezes sion im Zuge der grassierenden Coro na-Pandemie und aufgrund der Maß nahmen zu deren Eindämmung sind damit noch nicht aufgeholt. Bis es so weit ist, müssen wir uns in den mei sten Fällen bis zum übernächsten Jahr gedulden. Aber: Die Corona-Abwärts spirale lässt sich durchbrechen. Grund zur Kursbestimmung sieht auch die Europäische Zentralbank unter Füh rung von Christine Lagarde. Eine neue geldpolitische Strategie einschließlich einer Neudefinition der Inflationsrate wird uns alle für lange Zeit über nega tive Realzinsen belasten. Aktien bleiben vor diesem Hinter grund bis auf Weiteres gegenüber zinstragenden Produkten die unver gleichlich attraktivere Anlageklasse. Schwächere Marktphasen sollte die Anlegerschaft zu Umschichtungen oder Nachkäufen bei Aktien animie ren. Trotz absolut betrachtet hoher Bewertungsniveaus am Aktienmarkt sehen wir für 2021 und darüber hi naus weiteres Potenzial.
Quelle: Refinitiv, LBBW Research
Mehr Mut zur Marktwirtschaft wagen Es bleibt jedoch kein Geheimnis: Nicht alles wird 2021 gut. Der zurück liegende US-Wahlkampf oder das unwürdige Hickhack um den Brexit haben uns gezeigt, wie wertvoll ver lässliche politische Institutionen sind. Die Welt steht wieder einmal vor umwälzenden Veränderungen. Wa ren es vor 100 Jahren Industrialisie rung und die soziale Frage, sind es heute Digitalisierung und Klimawan del. Wir setzen darauf, den Wandel geordnet hinzubekommen. Dabei hat damals wie heute eine Pandemie Sprengkraft entwickelt, die Prozesse beschleunigt und das Zeug dazu hat, Systeme massiv zu verändern. Je stärker wir glauben, dass alleine der Staat dies steuern kann, desto höher könnte das Risiko sein, dass sich der Staat übernimmt. Lassen wir der kreativen Kraft des Unternehmer tums Raum. Es ist im Jahr der Bun destagswahl an der Politik, auch in einer Zeit nach Corona das Land nach vorn zu bringen.
Uwe Burkert Chefvolkswirt und Leiter des Bereichs Research bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) Anzeige
In Zeiten wie diesen sind
besinnliche Tage
wichtiger denn je !
Ultraschall in Ihrer Nähe
Wir wünschen allen unseren Kunden, Geschäftspartnern und Freunden besinnliche Festtage und einen gesunden Start in 2021. Vielen Dank für Ihr Vertrauen ! Ihr Team der DORMED-Stuttgart SONOTHEK: 70771 Leinfelden-Echterdingen • Meisenweg 37 • Tel. (0711) 75 85 97 00 • Fax (0711) 75 85 97 01 • Mehr Infos unter dormed-stuttgart.de
Die informiert
Information der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg
Hygieneinstitute für die hygienischmikrobiologische Überprüfungen der Aufbereitung der Endoskope in der Arztpraxis gesucht Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) als Körperschaft des öffentlichen Rechts vertritt die Interessen von rund 22.000 Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen und stellt im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrages die ärztliche und psychotherapeutische Versorgung im Land sicher. Ein Großteil der ambulanten Leistungen unterliegt gesetzlichen und vertraglichen Qualitätssicherungs regelungen. So haben die Partner des Bundesmantelvertrages Ärzte und Krankenkassen bereits 2002 eine „Qualitätssicherungsverein barung zur Koloskopie“ („QSVK“) auf der Grundlage des § 135 Abs. 2 SGB V abgeschlossen. Zur Sicher stellung der Hygienequalität bei der Durchführung von Koloskopien werden halbjährlich geeignete hygienisch-mikrobiologische Überprüfungen der Aufbereitung der Endoskope in der Arztpraxis durchgeführt. In Baden-Württemberg gibt es derzeit 354 Ärzt*innen in 245 Arztpraxen, die Koloskopien durchführen. Zur Sicherstellung der Hygiene qualität bei der Durchführung von Koloskopien sucht die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg zum 01. 04. 2021 geeignete Hygieneinstitute, die bereit sind, die Hygieneuntersuchungen nach § 7 QSVK durchzuführen. Geeignet ist, wer von der KVBW als Hygieneinstitut anerkannt wird (siehe Ziffer 1). Mit diesen Hygieneinstituten kann die KVBW eine Rahmenvereinbarung abschließen (siehe Ziffer 2). Wie die Durchführung der Hygieneprüfungen abzulaufen hat, ist Gegenstand der Rahmenvereinbarung (siehe Ziffer 3). Die KVBW veröffentlicht diese beauftragten Hygieneinstitute, sodass die jeweilige Arztpraxis einen Vertrag mit dem Hygieneinstitut ihrer Wahl abschließen kann (siehe Ziffer 4).
630
ÄBW 12 • 2020
1. Eignung eines Hygieneinstituts Die KVBW prüft und erkennt die Eignung eines Hygieneinstituts an, sofern folgende Voraussetzungen erfüllt werden: er Leiter/die Leiterin des Hygiene• D instituts muss berechtigt sein, die Facharztbezeichnung ‚Hygiene und Umweltmedizin’ oder Mikro biologie, Virologie und Infektionsepidemiologie’ zu führen. • Das Hygieneinstitut muss sich schriftlich verpflichten, die Durchführung der hygienisch-mikro biologischen Kontrolle sowie die Probenverarbeitung, Kulturmethodik und Keimdifferenzierung nach dem allgemein anerkannten Stand von Medizin und Wissenschaft durchzuführen. • Die entsprechenden Empfehlungen des Robert Koch-Institutes (RKI), welche in den ‚Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung flexibler Endoskope und Zusatzinstrumentariums‘ festgelegt sind, sind vom Hygieneinstitut zu beachten.
2. Abschluss einer Rahmenvereinbarung Die KVBW kann mit den von ihr anerkannten Hygieneinstituten jeweils eine Rahmenvereinbarung abschließen, in der unter anderem das Procedere der Durchführung der hygienisch-mikrobiologischen Kontrolle von flexiblen Endoskopen geregelt ist.
3. Durchführung der Überprüfungen Die KVBW unterstützt die anerkannten Hygieneinstitute bei der Durchführung der Hygieneuntersuchungen: Die KVBW kontaktiert das Hygieneinstitut, sobald eine Hygieneüberprüfung fällig wird. Hierbei werden dem Auftragnehmer Name und Anschrift des Arztes sowie der Kalendermonat mitgeteilt, in welchem die Prüfung zu erfolgen hat. Sämtliche Detailabsprachen hinsichtlich des Prüftages und der Uhrzeit zur Probenentnahme erfolgen direkt zwischen dem Hygieneinstitut und der jeweiligen Arztpraxis. Die Überprüfung führt das Hygiene institut vor Ort in der Arztpraxis durch. Das Ergebnis der Überprüfung soll der Arztpraxis durch die KVBW innerhalb von zwei Wochen nach der Probenentnahme mitgeteilt werden. Soweit Mängel bestehen, ist die Arztpraxis über Art und Umfang dieser Mängel zu informieren und eingehend zu beraten, in welcher Form diese behoben werden können. Die hygienisch-mikrobiologische Kontrolle von einem Koloskop je Praxis setzt nach § 7 Abs. 2 QSVK folgende Leistungen voraus: 1. Durchspülung von Endoskopkanälen 2. Abstriche von Endoskopstellen, welche der Reinigung und Desinfektion nur schwer zugänglich sind 3. Kontrolle der Lösungen der während der Koloskopie verwendeten Optikspülsysteme. Soweit manuelle und maschinelle Aufbereitungsverfahren zur Anwendung kommen, ist ein Koloskop je Aufbereitungsverfahren zu kontrollieren. Bei der Kontrolle sind die einschlägigen Vorgaben der Gerätehersteller zur Aufbereitung und Hygienekontrolle zu beachten.
Die informiert 4. Organisatorische Rahmenbedingungen Die Hygieneinstitute, mit denen eine Rahmenvereinbarung geschlossen wurde, werden von der KVBW auf ihrer Internetseite (www.kvbawue.de) veröffentlicht. Alle Arztpraxen in Baden-Württemberg, die Koloskopie-Leistungen erbringen, wählen ihr Hygieneinstitut aus dieser Liste aus und schließen mit diesem einen Vertrag über die hygienisch-mikrobiologische Überprüfungen der Aufbereitung der Endoskope in ihrer Arztpraxis ab. Darin wird unter anderem eine Preisvereinbarung für die Durch führung der Leistung, Rechnungsstellung und Bezahlung geregelt. Die Arztpraxen zeigen gegenüber der KVBW an, welches Hygiene institut die Überprüfungen der Endoskope jeweils durchführt.
Bewerbung Die Bewerbung des Labors kann sich auf ganz Baden-Württemberg oder auf Teilbereiche beziehen; diese sind in der Bewerbung anzugeben. Die bisherigen Hygieneinstitute sind ausdrücklich eingeladen, sich zu bewerben. Die Bewerbungsunterlagen können über die Homepage der KVBW unter https://www.kvbawue.de e Praxis e Qualitaetssicherung e Genehmigungspflichtige Leistungen e Koloskopie abgerufen oder telefonisch angefordert werden. Für Fragen steht Ihnen Frau Susanne Flohr unter der Durchwahl (0 71 21) 9 17 22 50 zur Verfügung.
Termine des Zulassungsausschusses für Ärzte für den Regierungsbezirk der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg in Angelegen heiten der gesonderten fachärztlichen Versorgung in Baden-Württemberg für das Jahr 2021 Der Zulassungsausschuss für Ärzte in Angelegenheiten der gesonderten fachärztlichen Versorgung wird anlässlich der nachfolgenden Sitzungstermine über Zulassungs angelegenheiten von Ärzten und Psychotherapeuten beraten und entscheiden: Montag, 22. Februar 2021 Zulassungen/Ärzte Dienstag, 23. Februar 2021 Zulassungen/Ärzte Dienstag, 30. März 2021 Zulassungen/Ärzte Donnerstag, 6. Mai 2021 Zulassungen/Ärzte Dienstag, 29. Juni 2021 Zulassungen/Ärzte Dienstag, 17. August 2021 Zulassungen/Ärzte Donnerstag, 30. September 2021 Zulassungen/Ärzte
Der Zulassungsausschuss für Ärzte behält sich Änderungen der Sitzungen aus wichtigem Grund vor. Unter Berücksichtigung der gesetzlich vorgeschriebenen Ladungsfristen zur mündlichen Verhandlung sollten Antragsunterlagen spätestens sechs Wochen vor dem jeweiligen Sitzungstermin der Geschäftsstelle des Zulassungs ausschusses für Ärzte vorliegen. Bei Anträgen auf Zulassung medizinischer Versorgungszentren und Folgeanträge sind die Antragsunterlagen drei Monate vor dem jeweiligen Sitzungstermin vorzulegen. Die Anträge sind an die folgende Adresse zu richten: Zulassungsausschuss für Ärzte in Angelegenheiten der gesonderten fachärztlichen Versorgung Geschäftsstelle bei der Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Bezirksdirektion Stuttgart Postfach 80 06 08 70506 Stuttgart. gez.: Stefanie Gemsjäger Rechtsassessorin Geschäftsstelle Zulassungsausschuss für Ärzte in Angelegenheiten der gesonderten fachärztlichen Versorgung
Mittwoch, 3. November 2021 Zulassungen/Ärzte Montag, 13. Dezember 2021 Zulassungen/Ärzte Dienstag, 14. Dezember 2021 Zulassungen/Ärzte
ÄBW 12 • 2020
631
Die informiert Mittwoch, 12. Mai 2021 Ermächtigung
Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Bezirksdirektion Stuttgart Albstadtweg 11 70567 Stuttgart ( Möhringen) Telefon (07 11) 78 75-0 Fax (07 11) 78 75-32 74
Termine des Zulassungsausschusses für Ärzte, Psychotherapeuten und Ermächtigungen, Regierungsbezirk Stuttgart für das Jahr 2021 Der Zulassungsausschuss für Ärzte, Regierungsbezirk Stuttgart, wird anlässlich der nachfolgenden Sitzungstermine über Zulassungs angelegenheiten von Ärzten, Psychotherapeuten und Ermäch tigungsangelegenheiten beraten und entscheiden: Dienstag, 9. Februar 2021 Ermächtigung Mittwoch, 10. Februar 2021 Zulassungen/Ärzte Donnerstag, 11. Februar 2021 Zulassungen/Ärzte Mittwoch, 24. Februar 2021 Zulassungen/Psychotherapeuten Donnerstag, 25. Februar 2021 Zulassungen/Psychotherapeuten Mittwoch, 17. März 2021 Zulassungen/Ärzte Donnerstag, 18. März 2021 Zulassungen/Ärzte Donnerstag, 25. März 2021 Ermächtigungen Donnerstag, 22. April 2021 Zulassungen/Ärzte
Mittwoch, 19. Mai 2021 Zulassungen/Psychotherapeuten Donnerstag, 20. Mai 2021 Zulassungen/Psychotherapeuten Mittwoch, 16. Juni 2021 Zulassungen/Ärzte Donnerstag, 17. Juni 2021 Zulassungen/Ärzte Montag, 21. Juni 2021 Ermächtigungen Mittwoch, 21. Juli 2021 Zulassungen/Ärzte Mittwoch, 28. Juli 2021 Ermächtigungen Mittwoch, 25. August 2021 Zulassungen/Psychotherapeuten Donnerstag, 26. August 2021 Zulassungen/Psychotherapeuten Mittwoch, 8. September 2021 Zulassungen/Ärzte Donnerstag, 9. September 2021 Zulassungen/Ärzte Mittwoch, 22. September 2021 Ermächtigungen Donnerstag, 21. Oktober 2021 Ermächtigungen Donnerstag, 28. Oktober 2021 Zulassungen/Ärzte Mittwoch, 17. November 2021 Zulassungen/Psychotherapeuten Donnerstag, 18. November 2021 Zulassungen/Psychotherapeuten Donnerstag, 2. Dezember 2021 Ermächtigungen Mittwoch, 15. Dezember 2021 Zulassungen/Ärzte Donnerstag, 16. Dezember 2021 Zulassungen/Ärzte
632
ÄBW 12 • 2020
Der Zulassungsausschuss für Ärzte behält sich Änderungen der Sitzungen aus wichtigem Grund vor. Unter Berücksichtigung der gesetzlich vorgeschriebenen Ladungsfristen zur mündlichen Verhandlung sollten Antragsunterlagen spätestens sechs Wochen vor dem jeweiligen Sitzungstermin der Geschäftsstelle des Zulassungs ausschusses für Ärzte vorliegen. Bei Anträgen auf Zulassung medizinischer Versorgungszentren und Folgeanträge sind die Antragsunterlagen drei Monate vor dem jeweiligen Sitzungstermin vorzulegen. Die Anträge sind an die folgende Adresse zu richten: Zulassungsausschuss für Ärzte Geschäftsstelle bei der Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Bezirksdirektion Stuttgart Postfach 80 06 08 70506 Stuttgart. gez.: Florian Böhm Rechtsassessor Geschäftsstelle Zulassungsausschuss für Ärzte gez.: Andrea Latus Rechtsassessorin Geschäftsstelle Zulassungsausschuss für Ärzte
Die informiert Mittwoch, 15. September 2021 Zulassungen/Ärzte
Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Bezirksdirektion Freiburg Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 88 40 Fax (07 61) 8 84-41 45
Mittwoch, 29. September 2021 Zulassungen/Psychotherapeuten Mittwoch, 13. Oktober 2021 Zulassungen/Ärzte Mittwoch, 10. November 2021 Zulassungen/Ärzte
Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Bezirksdirektion Karlsruhe Keßlerstraße 1 76185 Karlsruhe Telefon (07 21) 59 61-0 Fax (07 21) 59 61-13 50
Mittwoch, 8. Dezember 2021 Zulassungen/Psychotherapeuten
Termine des Zulassungsausschusses für Ärzte und Psychotherapeuten, Regierungsbezirk Freiburg für das Jahr 2021 Der Zulassungsausschuss für Ärzte, Regierungsbezirk Freiburg, wird anlässlich der nachfolgenden Sitzungstermine über Zulassungs angelegenheiten von Ärzten und Psychotherapeuten beraten und entscheiden: Mittwoch, 10. Februar 2021 Zulassungen/Ärzte Mittwoch, 17. März 2021 Zulassungen/Ärzte Mittwoch, 24. März 2021 Zulassungen/Psychotherapeuten Mittwoch, 28. April 2021 Zulassungen/Ärzte Mittwoch, 26. Mai 2021 Zulassungen/Ärzte Mittwoch, 23. Juni 2021 Zulassungen/Psychotherapeuten Mittwoch, 30. Juni 2021 Zulassungen/Ärzte Mittwoch, 21. Juli 2021 Zulassungen/Ärzte Mittwoch, 18. August 2021 Zulassungen/Ärzte
Mittwoch, 15. Dezember 2021 Zulassungen/Ärzte Der Zulassungsausschuss für Ärzte behält sich Änderungen der Sitzungen aus wichtigem Grund vor. Unter Berücksichtigung der gesetzlich vorgeschriebenen Ladungsfristen zur mündlichen Verhandlung sollten Antragsunterlagen spätestens sechs Wochen vor dem jeweiligen Sitzungstermin der Geschäftsstelle des Zulassungs ausschusses für Ärzte vorliegen. Bei Anträgen auf Zulassung medizinischer Versorgungszentren und Folgeanträge sind die Antragsunterlagen drei Monate vor dem jeweiligen Sitzungstermin vorzulegen. Die Anträge sind an die folgende Adresse zu richten: Zulassungsausschuss für Ärzte Geschäftsstelle bei der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Bezirksdirektion Freiburg Postfach 62 69 79038 Freiburg. gez.: Julia Dittrich Rechtsassessorin Geschäftsstelle Zulassungsausschuss für Ärzte
Termine des Zulassungsausschusses für Ärzte, Psychotherapeuten und Ermächtigungen, Regierungsbezirk Karlsruhe für das Jahr 2021 Der Zulassungsausschuss für Ärzte, Regierungsbezirk Karlsruhe, wird anlässlich der nachfolgenden Sitzungstermine über Zulassungs angelegenheiten von Ärzten, Psychotherapeuten und Ermäch tigungsangelegenheiten beraten und entscheiden: Mittwoch, 17. Februar 2021 Zulassungen/Ärzte Mittwoch, 24. Februar 2021 Zulassungen/Psychotherapeuten Mittwoch, 17. März 2021 Ermächtigungen Mittwoch, 24. März 2021 Zulassungen/Ärzte Mittwoch, 28. April 2021 Zulassungen/Psychotherapeuten Mittwoch, 12. Mai 2021 Zulassungen/Ärzte Mittwoch, 19. Mai 2021 Ermächtigungen Mittwoch, 23. Juni 2021 Zulassungen/Ärzte Mittwoch, 30. Juni 2021 Ermächtigungen Mittwoch, 7. Juli 2021 Zulassungen/Psychotherapeuten Mittwoch, 28. Juli 2021 Zulassungen/Ärzte Mittwoch, 1. September 2021 Zulassungen/Psychotherapeuten
ÄBW 12 • 2020
633
Die informiert Mittwoch, 15. September 2021 Ermächtigungen Mittwoch, 22. September 2021 Zulassungen/Ärzte Mittwoch, 27. Oktober 2021 Ermächtigungen Mittwoch, 3. November 2021 Zulassungen/Psychotherapeuten
Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Bezirksdirektion Reutlingen Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Telefon (0 71 21) 9 17-0 Fax (0 71 21) 9 17-21 00
Mittwoch, 10. November 2021 Zulassungen/Ärzte Mittwoch, 1. Dezember 2021 Ermächtigungen Mittwoch, 8. Dezember 2021 Zulassungen/Psychotherapeuten Mittwoch, 15. Dezember 2021 Zulassungen/Ärzte Der Zulassungsausschuss für Ärzte behält sich Änderungen der Sitzungen aus wichtigem Grund vor. Unter Berücksichtigung der gesetzlich vorgeschriebenen Ladungsfristen zur mündlichen Verhandlung sollten Antragsunterlagen spätestens sechs Wochen vor dem jeweiligen Sitzungstermin der Geschäftsstelle des Zulassungs ausschusses für Ärzte vorliegen. Bei Anträgen auf Zulassung medizinischer Versorgungszentren und Folgeanträge sind die Antragsunterlagen drei Monate vor dem jeweiligen Sitzungstermin vorzulegen. Die Anträge sind an die folgende Adresse zu richten: Zulassungsausschuss für Ärzte Geschäftsstelle bei der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Bezirksdirektion Karlsruhe Postfach 21 07 53 76157 Karlsruhe. gez.: Helmut Beyrle Dipl.-Verwaltungswirt (FH) Geschäftsstelle Zulassungsausschuss für Ärzte gez.: Marina Hiltscher Rechtsassessorin Geschäftsstelle Zulassungsausschuss für Ärzte
634
ÄBW 12 • 2020
Termine des Zulassungsausschusses für Ärzte und Psychotherapeuten, Regierungsbezirk Tübingen für das Jahr 2021 Der Zulassungsausschuss für Ärzte, Regierungsbezirk Tübingen, wird anlässlich der nachfolgenden Sitzungstermine über Zulassungs angelegenheiten von Ärzten und Psychotherapeuten beraten und entscheiden: Dienstag, 9. Februar 2021 Zulassungen/Ärzte/ Psychotherapeuten
Der Zulassungsausschuss für Ärzte behält sich Änderungen der Sitzungen aus wichtigem Grund vor. Unter Berücksichtigung der gesetzlich vorgeschriebenen Ladungsfristen zur mündlichen Verhandlung sollten Antragsunterlagen spätestens sechs Wochen vor dem jeweiligen Sitzungstermin der Geschäftsstelle des Zulassungs ausschusses für Ärzte vorliegen. Bei Anträgen auf Zulassung medizinischer Versorgungszentren und Folgeanträge sind die Antragsunterlagen drei Monate vor dem jeweiligen Sitzungstermin vorzulegen. Die Anträge sind an die folgende Adresse zu richten: Zulassungsausschuss für Ärzte Geschäftsstelle bei der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Bezirksdirektion Reutlingen Postfach 41 51 72772 Reutlingen. gez.: Monique Litzkowy Dipl.-Verwaltungswirtin (FH) Geschäftsstelle Zulassungsausschuss für Ärzte
Dienstag, 9. März 2021 Zulassungen/Ärzte Dienstag, 13. April 2021 Zulassungen/Ärzte/ Psychotherapeuten Dienstag, 11. Mai 2021 Zulassungen/Ärzte Dienstag, 15. Juni 2021 Zulassungen/Ärzte/ Psychotherapeuten Dienstag, 20. Juli 2021 Zulassungen/Ärzte Dienstag, 14. September 2021 Zulassungen/Ärzte/ Psychotherapeuten Dienstag, 19. Oktober 2021 Zulassungen/Ärzte Dienstag, 16. November 2021 Zulassungen/Ärzte/ Psychotherapeuten Dienstag, 14. Dezember 2021 Zulassungen/Ärzte
Die zur Nachbesetzung aus geschriebenen Vertragsarztsitze für alle Fachgruppen und für alle Planungsbereiche in BadenWürttemberg mit Zulassungs beschränkungen finden Sie auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg www.kvbawue.de / praxissitze Nach der seit 1. Januar 2013 geltenden Rechtslage muss der Antrag zur Nachbesetzung eines Vertragsarztsitzes beim Zulassungsausschuss gestellt werden. Dieser entscheidet, ob der Vertragsarztsitz in einem Planungsbereich, für den Zulassungsbeschränkungen angeordnet sind, weitergeführt werden soll. Sofern dies der Fall ist, hat die Kassenärztliche Vereinigung den Vertragsarztsitz unverzüglich auszuschreiben.
Fortbildung, Seminare & Kongresse
Anzeige
TERMIN
05. / 06. 02. 2021 16. / 17. 04. 2021 21. / 22. 05. 2021 16. / 17. 07. 2021 24. / 25. 09. 2021
15. / 16. 01. 2021 09. / 10. 04. 2021
THEMA ORT Anmeldung wie immer Veranstaltung: über unsere Homepage Einstieg jederzeit möglich www.afpp.de Derzeit finden unsere Kurse als Webinare (online) statt – zertifiziert > Anmeldungsanfrage Für Fragen sind wir erreichbar unter: Frau F. Schleucher – Sekretariat (01 76) 70 33 07 02 E-Mail: info@afpp.de Psychosomatik Komplettkurse incl. Balintgruppen anerkannt von LÄK und KV Für Facharztprüfung u. EBM-Ziff.: 35100 + 35110 Akupunktur, Schmerzstörung, Psychosomatik 40 h Kurs = 2 x Fr. nachm. / Sa. 80 h Kurs = 4 x Fr. nachm. / Sa. Details unter Neu: Workshop „Spirituelle www.afpp.de Kompetenzen in der Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik“ Findet als Webinar entsprechend Empfehlung SGB V (online) statt § 2 Abs. 5 und OPD-2: Achse III; – zertifiziert Deutschlands Ärzte (m/w/d) entdecken Akupunktur … an EINEM Nachmittag
A. Mittwoch, 13. 01. 2021 15.00 – 17.00 Uhr kostenfrei
A. Einführung zum Akupunktur KOMPAKT Schnellstarter-Programm Ideal für Neu-/Wiedereinsteiger Akupunktur – Ein Buch mit 7 Siegeln … oder Malen nach Zahlen?
A. Online LIVE von zu Hause
B. Mittwoch, 20. 01. 2021 15.00 – 18.00 Uhr kostenfrei bei Anmeldung bis 31. 12., danach 497,– €
B. Akupunktur KOMPAKT Schnellstarter-Kurs 1 Basiswissen Chinesische Medizin Im Anschluss optional: Der Universal MindfulnessTurboAkupunktur™ – Punkt (97,– €) Einfach • Schnell • Sofort einsetzbar
B. Online LIVE von zu Hause
C. Mittwoch, 27. 01. 2021 15.00 – 18.00 Uhr 297,– € bei Anmeldung bis 13. 01. 21, danach 497,– € begrenzte Teilnehmerzahl!
C. Akupunktur KOMPAKT Schnellstarter-Kurs 2 Basiswissen Gesundheit ANDERS: – Essen Sie (sich) gesund – Schlafen Sie (sich) gesund – Faktor X = Conditio sine qua non 2 universelle Akupunkturpunkte zur Behandlung von Stress, Schmerzen, Schlaf- u. Verdauungsstörungen
C. Online LIVE von zu Hause
T. Samstag / Sonntag, 30. / 31. 01. 2021 10.00 – 18.00 Uhr Auswahlgespräch erforderlich
T. TurboAkupunktur™-Meisterkurs inkl. Zertifizierung zum Certified TurboAcupuncturist™ 12 Monate Umsetzungsbegleitung zur Erfolgssicherung
T. TurboAkupunktur™Akademie Dr. Tan Königstr. 70 70173 Stuttgart
S. 24. – 26. 09. 2021 kostenfrei, falls nur Schmerzbeseitigung gewünscht OHNE Teilnahme am übrigen Kongressprogramm
S. PainFree 2021 – Endlich … Schmerzfrei!™ DER Internationale Kongress exkl. für Ärzte (m/w/d) mit Schmerzen
S. TurboAkupunktur™Akademie Dr. Tan Königstr. 70 70173 Stuttgart
VERANSTALTER AfPP Akademie für Psychotherapie Dr. med. W. Polster Schubertstr. 20 75331 Engelsbrand-Salmbach Fax (0 79 41) 2 07 00 61
TurboAkupunktur™-Akademie Dr. Tan Pain Elimination and Global Doctor Training Center of the Year 2019 & 2020 Dr. Thay Joe Tan, Arzt und Zahnarzt Most Influential Pain Elimination Expert 2020 Instant Pain Elimination Expert of the Year 2019 & 2020 Acupuncturist of the Year 2019 Acupuncture Expert of the Year 2019 Acupuncture Specialist of the Year 2018 Ehem. Oberarzt TCM-Klinik Bad Kötzting Erste Deutsche Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin, Universitätskrankenhaus der Beijing Universität für Chinesische Medizin (BUCM) Anmeldung und Info: anmeldung@turboakupunktur.de (0176) 477 196 47 (WhatsApp) Veranstaltung A – C (Online LIVE von zu Hause): www.daerzte.turboakupunktur-akademie.de Veranstaltung T (Präsenzveranstaltung): www.daerzte.turboakupunktur-akademie.de Veranstaltung S (Präsenzveranstaltung): www.endlich-schmerzfrei-kongress.de Begrenzte Teilnehmerzahl für alle Veranstaltungen!
Fortbildung, Seminare & Kongresse
Anzeige
TERMIN t05. / 05. 02. 2021 (III. Vertiefung) 12. / 13. 02. 2021 (I. Basis) 23. / 24. 04. 2021 (II. Aufbau) 25. / 26. 06. 2021 (III. Vertiefung) (je 16 Std.; Kosten: 290,– €, Fortbildungspunkte: 21) 26. / 27. 02. 2021 (je 16 Std.; Kosten: 290,– €, Fortbildungspunkte: 21)
Kurs 1: 26. – 28. 02. 2021 Kurs 2: 26. – 28. 03. 2021 Kurs 3: 23. – 25. 04. 2021 Kurs 4: 11. – 13. 06. 2021 Mittwoch: 27. 01. 2021, 24. 02. 2021, 21. 04. 2021, 11. 05. 2021, 16.06.2021 Samstag: 05. 12. 2020, 16. 01. 2021, 13. 02. 2021, 20. 03. 2021, 26. 06. 2021
THEMA Medizinische Hypnose (I – III) Moderne Hypnose-Interventionen zur Kontrolle akuter und chronischer Schmerzen, Symptom-Reduktion bei psychosomatischen Störungen, Angst- und Schlafstörungen. Als Zweitverfahren im Rahmen der Weiterbildung Psychotherapie (Entspannungsverfahren) anerkannt.
ORT 79098 Freiburg Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 Auskunft / Anmeldung: Tel. (07 61) 7 07 73 21 Fax (07 61) 7 07 73 22
VERANSTALTER Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 79098 Freiburg E-Mail: Dr-Ross@web.de Web: www.per-sono.de
Hypno-systemische Selbststeuerung Eine kompakte Auswahl praktischer Methoden der Selbststeuerung aus moderner Hypnose und Health-NLP der zweiten und dritten Generation zur Verwirklichung selbstkongruenter Ziele, Weiterentwicklung von Potenzialen, Gestaltung von Veränderung, Regulation von Emotionen, Entscheidungssicherheit und Verbesserung der Energiebilanz im Alltag in herausfordernden Zeiten. Psychosomatische Grundversorgung Balint-Gruppe, Progressive Muskelentspannung Seminare mit KV- und ÄK-Anerkennung Theorie und Praxis der Psycho somatischen Grundversorgung Das Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirks ärztekammer ein Curriculum nach den Richtlinien der KV für nieder gelassene Ärztinnen und Ärzte sowie für Kolleginnen und Kollegen in der Facharztweiterbildung.
79098 Freiburg Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 Auskunft / Anmeldung: Tel. (07 61) 7 07 73 21 Fax (07 61) 7 07 73 22
Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 79098 Freiburg E-Mail: Dr-Ross@web.de Web: www.per-sono.de
69115 Heidelberg
Dr. Olschewski-Hattenhauer und Dr. Oberweis-Nienburg Tel. (0 62 21) 16 35 24 E-Mail: info@ol-ha.de anne.oberweis@mailbox.org www.ol-ha.de/kurstermine.html Auskunft: www.hit-heidelberg.de Sekretariat HIT, Tel. (0 62 21) 8 95 30 30 Organisation: Dr. med., Dipl.-Psych. M. Schwab, schwab24@gmx.de Teilnahmegebühr: 1080,– € (Psychosomatische Grundversorgung, incl. Balintgruppe) Nur der Inhalt des Curriculums „Psychosomatische Grundversorgung“, der die Pflichtweiterbildung für die Facharztanerkennungen einschließt, berechtigt zur Abrechnung der Ziffern 35100/35110.
Bergheimer Str. 20, 69115 Heidelberg Abteilung Medizinische Psychologie
Balintgruppe (mittwochs 18.45 – 22.00 Uhr) 09. 12. 2020, 13. 01. 2021, 10. 02. 2021, 03. 03. 2021, 24. 03. 2021, 14. 04. 2021, 28. 04. 2021, 09. 06. 2021 Die Teilnahme wird mit 80 Zertifizierungspunkten bewertet. Veranstaltungszeiten: mittwochs jeweils 18.15 – 19.45 (2 Std) ; 20.00 – 22.15 Uhr, (3 Std.) samstags: 9.30 – 16.30 (8 U-Std.) Ab März 2021: Weiterbildung: Augustaanlage 7 – 11 6 Module sind über Spezielle Psychotraumatherapie 68165 Mannheim das Jahr verteilt (DeGPT) sekretariat@ivt-kurpfalz.de +49 621 415364 Hinweis: Sollten Präsenzveranstaltungen nicht möglich sein, wird das Curriculum online stattfinden.
IVT Kurpfalz Mannheim Ausbildungsinstitut für VT Informationen: www.ivt-kurpfalz.de/trauma Kontakt: sekretariat@ivt-kurpfalz.de | +49 621 415364
Fortbildung, Seminare & Kongresse
Anzeige
TERMIN 11. – 16. 01. 2021
22. – 27. 02. 2021 GYN-Spezial!
12. – 17. 04. 2021
23. – 25. 04. 2021
07. – 08. 05. 2021 07. – 08. 05. 2021 26. 06. 2021 14. – 19. 06. 2021
13. – 19. 09. 2021
10. – 11. 10. 2021 18. – 23. 10. 2021 GYN-Spezial!
08. – 13. 11. 2021
20. – 26. 11. 2021 23. – 29. 04. 2022 Block 3 – 5 in Planung 17. – 18. 12. 2021 20. – 21. 05. 2022
THEMA Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung in der Frauenheilkunde 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint 29. Freiburger Balint-Tagung
Medizinische Hypnose, Teil 2 – Aufbaukurs Dr. med. Charlotte Wirl Medizinische Hypnose, Teil 1 – Grundkurs PD Dr. Uwe Ross Qigong in der Psychotherapie Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Medizinische Hypnose, Teil 1 – Grundkurs Dr. med. Charlotte Wirl Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung in der Frauenheilkunde 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Zusatzweiterbildung Psychotherapie fachgebunden 2021 – 2024 5 Blöcke Nach neuer WBO! Medizinische Hypnose, Teil 2 – Aufbaukurs PD Dr. Uwe Ross Medizinische Hypnose, Teil 2 – Aufbaukurs Dr. med. Charlotte Wirl
ORT Freiburg i. Brsg. 1320,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
VERANSTALTER AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60
Freiburg i. Brsg. 1200,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60
Freiburg i. Brsg. 1320,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60
Freiburg i. Brsg. 295,– € für Nichtmitglieder 275,– € für Mitglieder der DBG u. DGPM 50,– € für Studierende Freiburg i. Brsg. 290,– €
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60
Freiburg i. Brsg. 290,– € Freiburg i. Brsg. 145,– € Freiburg i. Brsg. 1320,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60
Freiburg i. Brsg. 1320,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60
Freiburg i. Brsg. 290,– €
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60
Freiburg i. Brsg. 1320,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale Freiburg i. Brsg. 1320,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60
Freiburg i. Brsg. 7950,– € inkl. TP und Lehrmaterial (zahlbar in Raten) Freiburg i. Brsg. 290,– €
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60t
Freiburg i. Brsg. 290,– €
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60
Zum Gedenken Dr. med. Hans-Peter Voigt, Offenburg Axel Starrach, Strasbourg, Frankreich Dr. med. Irmela Wagemann-von Lucadou, Titisee-Neustadt Dr. med. Marianne Bartmann, Künzelsau Dr. med. Maria Krahe, Bad Mergentheim Dr. med. Torben Buschulte, Heidelberg Dr. med. Ulrike Hertel, Lörrach Dr. med. Max Weller, Rosenberg Dr. med. Hans Metzger, Pforzheim Heinrich Giers, Rielasingen-Worblingen Dr. med. Volker von Gronefeld, Esslingen am Neckar Dr. med. Ulrike Widmann, Stuttgart Dr. med. Ulrich Brehmer, Pforzheim Dr. med. Christel Grüner, Herrenberg Dr. med. Werner Neßling, Mannheim Doctor medic/Univ. Klausenburg Konrad Stenzel, Böblingen Dr. med. Gisela Ruhland, Heilbronn Dr. med. Gisa Hartung, Herrenberg Heidrun Nordmann, Ravensburg Dr. med. Sabine Fuchs, Ravensburg Dr. med. Reinhart Faul, Owingen Dr. med. Eugen Hübel, Reutlingen Dr. med. Gertrud Lanzinger, Heidelberg Dr. med. Rudolf Genswein, Konstanz Dr. med. Friedrich Kraner, Gernsbach Dr. med. Wolfgang Schäffer, Freiburg Dr. med. Franz-Joachim Geiselhart, Karlsruhe Jörg Ihmels, Esslingen am Neckar Dr. med. Marion Faulhaber, Heidelberg Prof. Dr. med. Burkhard Krempien, Östringen Dr. med. Claudia Baum, Freiberg am Neckar Dr. med. Elfriede Huber-Neff, Mannheim Dr. med. Norbert Langhammer, Bad Saulgau Dr. med. Dorothea Martin, Blaustein Dr. med. Hermann Hein, Schwäbisch Gmünd Dr. med. Egon Steil, Tübingen Dirk Stolp, Ulm
638
Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen * 11. 08. 1939 † 31. 12. 2019 * 16. 01. 1972 † 31. 05. 2020 * 28. 10. 1944 † 05. 09. 2020 * 02. 09. 1922 † 25. 09. 2020 * 09. 07. 1936 † 25. 09. 2020 * * * *
06. 03. 1988 17. 10. 1928 23. 05. 1931 19. 09. 1932
† † † †
28. 09. 2020 02. 10. 2020 03. 10. 2020 04. 10. 2020
* 05. 02. 1927 † 07. 10. 2020 * * * * *
22. 10. 1941 08. 06. 1938 04. 12. 1942 05. 03. 1946 22. 08. 1932
† † † † †
08. 10. 2020 08. 10. 2020 09. 10. 2020 09. 10. 2020 09. 10. 2020
* * * * * * *
27. 08. 1938 04. 01. 1925 29. 09. 1942 20. 09. 1957 06. 05. 1961 29. 03. 1937 03. 11. 1958
† † † † † † †
09. 10. 2020 12. 10. 2020 13. 10. 2020 13. 10. 2020 14. 10. 2020 15. 10. 2020 15. 10. 2020
* * * *
24. 02. 1940 20. 05. 1937 18. 03. 1946 09. 05. 1939
† † † †
16. 10. 2020 19. 10. 2020 19. 10. 2020 20. 10. 2020
* 02. 01. 1945 † 23. 10. 2020 * 22. 01. 1951 † 24. 10. 2020 * 21. 09. 1968 † 26. 10. 2020 * 14. 03. 1937 † 26. 10. 2020 * 08. 07. 1968 † 30. 10. 2020 * 30. 09. 1919 † 30. 10. 2020 * 26. 07. 1953 † 31. 10. 2020 * 26. 12. 1938 † 01. 11. 2020 * 11. 12. 1928 † 02. 11. 2020 * 07. 04. 1941 † 03. 11. 2020 * 03. 04. 1950 † 08. 11. 2020
ÄBW 12 | 2020
Landesärztekammer Baden-Württemberg Geschäftsstelle: Jahnstraße 40 70597 Stuttgart ( Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50
Weitere Infos unter www.läk-bw.de
Im Zusammenhang mit der Corona- Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort bildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web- Seminare durchzuführen. Bitte infor mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet.
Symposium Herausforderung Suizidalität – Spannungsfeld zwischen Autonomie und Fürsorge Eine Veranstaltung des Ausschusses „Seelische Gesundheit“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Termin: Samstag, 24. April 2021 9.30–16.00 Uhr „Psychische Erkrankungen zählen in Deutschland nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bösartigen Neubildungen und muskuloskelettalen Erkrankungen zu den wichtigsten Auslösern von Verlust gesunder Lebensjahre. Psychische Erkrankungen sind häufig auch mit einem hohen Suizidrisiko verbunden. Zwar sind die Suizidzahlen in den letzten Jahrzehnten rückläufig, doch sterben noch immer rund dreimal so viele Menschen durch Suizid wie im Straßenverkehr. 2018 waren es 9.396 Personen, während die Zahl der Verkehrs toten bei 3.275 lag. Rund 76 Prozent der Selbsttötungen werden von Männern begangen; der
Altersgipfel liegt bei beiden Geschlechtern bei Ende 50. Dennoch sind sowohl Jugend liche, junge Erwachsene wie betagte Menschen betroffen. Mit suizidalen Krisen sind Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen konfrontiert. Um als Ärztin oder Arzt im Spannungsfeld zwischen Fürsorge und Autonomie selbst handlungs fähig bleiben zu können, benötigen wir Wissen über die zugrundeliegenden Erkrankungen und Syndrome. Unser Symposium soll Sie dabei unterstützen, akute Suizidalität besser zu erkennen, die Problematik besser anzusprechen und ihr besser begegnen zu können, weitere professionelle Hilfe für die Betroffenen einzuleiten und Leben zu retten. Programm: 9.30–9.45 Uhr Eintreffen der Teilnehmenden 9.45–10.00 Uhr Begrüßung und Moderation Dr. Paula Hezler-Rusch, Vorsitzende des Ausschusses Seelische Gesundheit der Landesärztekammer Baden-Württemberg Dr. Jürgen de Laporte, Mitglied des Ausschusses Seelische Gesundheit der Landesärztekammer Baden-Württemberg 10.00–10.30 Uhr Akute Suizidalität Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg, MD, MSc, MBA, Vorstandsvorsitzender Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim 10.30–11.00 Uhr Wieviel Lebensmüdigkeit ist normal? Suizidalität in der Hausarztpraxis Dr. Jürgen de Laporte, Vizepräsident der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Hausarzt, Internist, Psycho somatische Grundversorgung 11.00–11.30 Uhr Rechtliche Möglichkeiten und Grenzen ärztlicher Suizidprävention Dr. Heiko Feurer, Richter am Landgericht, Heidelberg 11.30–11.45 Uhr Pause
Bekanntmachungen 11.45–12.15 Uhr Internet – Gefahren und Prävention Dr. med. Ulrike Koock, Ä. i. W. Allgemeinmedizin, Autorin, Nidderau 12.15–12.45 Uhr Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen Dr. med. Dipl.-Psych. Katharina Schönthal, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie 12.45–13.15 Uhr Kulturelle Aspekte der Suizidalität bei Migranten und Geflüchteten Prof. Dr. (TR) Yesim Erim, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Psycho somatische und Psycho therapeutische Abteilung 13.15–14.00 Uhr Mittagspause Workshop-Runde 14.00–15.00 Uhr Workshop 1: Erfahrungen und Umgang mit Suizidalität in der Hausarztpraxis Workshop 2: Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen und der Einfluss des Internets Workshop 3: Kulturelle Aspekte der Suizidalität bei Migranten und Geflüchteten Workshop 4: Rechtliche Möglichkeiten und Grenzen ärztlicher Suizidprävention Workshop 5: Herausforderung Suizidalität – Spannungsfeld zwischen Autonomie und Fürsorge 15.00–15.30 Uhr Pause 15.30–16.00 Uhr Abschlussdiskussion Dr. Paula Hezler-Rusch Dr. Jürgen de Laporte Teilnehmerbetrag: 40,– Euro Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 6 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Ort: SSB Veranstaltungszentrum Waldaupark, Friedrich-Strobel-Weg 4–6, 70597 Stuttgart
Anmeldung: Über das Portal der Landesärztekammer erforderlich. www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung, Frau Schreck, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-426, Fax (07 11) 76989-82, E-Mail: Natalie.Schreck@laek-bw.de Weitere Infos: www.aerztekammer-bw.de (WebCode: 1512)
eLogbuch steht ab 2021 zur Verfügung Mit der Weiterbildungsordnung 2020 wurde als wesentliche Neuerung das elektronische Logbuch (eLogbuch) eingeführt. Es dient der kontinuierlichen Dokumentation der absolvierten Weiterbildung durch die in Weiterbildung befindlichen Ärztinnen und Ärzte. Die zur Weiterbildung befugten Ärztinnen und Ärzte bestätigen den erreichten Weiterbildungsstand im eLogbuch. Im eLogbuch selbst sind die Weiterbildungs inhalte für jedes Gebiet, Schwerpunkt und Zusatzweiterbildungen abgebildet. Ärztinnen und Ärzte, die ihre Weiterbildung nach der neuen Weiterbildungsordnung (WBO 2020) ausrichten, haben die Erfüllung der Weiterbildungsinhalte im eLogbuch zu dokumentieren. Ab dem 1. Januar 2021 steht das eLogbuch in BadenWürttemberg im Mitgliederportal zur Verfügung. Weitere Informationen zum eLogbuch sind auf der Website der Landes ärztekammer zu finden. Ärztinnen und Ärzte, die ihre Weiterbildung noch nach der „alten“ Weiterbildungsordnung von 2006 abschließen, müssen den Erwerb der entsprechenden Weiterbildungsinhalte im Logbuch auch weiterhin in Papierform dokumentieren.
Fortbildungsseminar „Wiedereinstieg in den Arztberuf“ (Block II) – Online
Bezirksärztekammer Nordbaden Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0 Fax (07 21) 1 60 24-2 22
Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort bildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Zu Präsenzveranstaltungen nicht zugelassen werden können Personen, die ungeschützten Kontakt zu mit vom Coronavirus infizierten Personen hatten, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem ausländischen Corona-Risikogebiet aufge halten haben oder die selbst Symptome von Covid-19 vorweisen. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) im Portal der Landesärztekammer an: Bei einer Neuregistrierung im Portal (inkl. SVmed): www.aerztekammer-bw.de/ 10aerzte/00portal/ selbstregistrierung/ Bei bestehendem Konto in SVmed oder im Portal: https://elp25.com/svmed/bw/ Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@ baek-nb.de
Die Akademie für Ärztliche Fortbildung und der Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärzte kammer Nordbaden veranstalten seit einigen Jahren ein fachübergreifendes Refresher-Seminar zum Wiedereinstieg in den Arztberuf – so auch in diesem Jahr. Das übergeordnete Ziel der Veranstaltung ist es, Ärztinnen und Ärzte bei ihrer Rückkehr in den Beruf fachlich zu unterstützen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen durch ein breit gefächertes Inhaltsspektrum befähigt und ermutigt werden, ihre Ausbildung und ihre Erfahrung wieder praktisch im Beruf einzusetzen. Um Wissens lücken zu schließen, werden durch die Fachreferentinnen und Fachreferenten sowohl die medizinischen Neuerungen der letzten 10 Jahre als auch Themen mit ganz aktuellem Bezug vermittelt. Über das fachliche Update hinaus bietet die Veranstaltung eine sehr gute Gelegenheit zur Vernetzung und zum kollegialen Austausch. Aufgrund der pandemiebedingt eingeschränkten Veranstaltungsmöglichkeiten können wir von Block II lediglich den einwöchigen Onlineteil im Dezember durchführen, bei dem jeweils anderthalbstündige Vorträge als Live-Web-Seminar gehalten werden. Ursprünglich geplant war ein zusätzlicher Präsenzteil, der jedoch leider unter diesen Umständen nicht statt finden kann und daher erstmal auf unbestimmte Zeit verschoben werden musste. Termine für Block 2: Onlineteil: 4.–11. Dezember 2020 Fr–Sa und Mo–Sa, i. d. R. 19.00–20.30 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola BuhlingerGöpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärztekammer Nordbaden
ÄBW 12 | 2020
639
Bekanntmachungen Veranstaltungsart: Online (Den Veranstaltungslink erhalten Sie rechtzeitig vorab.) Zielgruppe: Approbierte Ärztinnen und Ärzte, die in den vergangenen Jahren keine ärztliche Tätigkeit ausgeübt haben. Gebühr: Onlineteil: 95,– Euro inkl. Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: Onlineteil: 14 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Als Web-Seminar: Die Ärztliche Leichenschau – praktische Ausgestaltung und Zusammenarbeit mit der Polizei Die Ärztliche Leichenschau ist der letzte Dienst am Patienten. Neben der Feststellung des Todes, die durch einen Arzt erfolgen muss, dient die Leichenschau der Klärung der Todes ursache und der genaueren Umstände. Die Feststellung der Todesart steht für Mediziner und Polizei im Vordergrund. Ziele der Fortbildung sind Sicherheit bei der korrekten Durch führung einer Leichenschau und die einwandfreie Ausstellung der Todesbescheinigung, außerdem die zielgerichtete und positiv ausgestaltete Zusammenarbeit zwischen Ärzteschaft und Polizei. Die Grundlage hierfür bilden ein gegenseitiges Verständnis berufsbedingter Fragestellungen, Aufgaben und Zwänge sowie die praxisgerechte Handhabung und Umsetzung rechtlicher Vorgaben. Termin: Mittwoch, 16. Dezember 2020 19.00–ca. 22.00 Uhr Referenten: Prof. Dr. med. univ. Kathrin Yen, Ärztliche Direktorin des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin, Universitäts klinikum Heidelberg KHK Marcus Muck, Leiter des Dezernats für Kapital- und Branddelikte, Polizeipräsidium Karlsruhe Dr. med. Ulrich Wagner, Leiter der Abteilung Gesundheitsschutz, Dezernat IV, Gesundheitsamt, Landratsamt Karlsruhe
640
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Kathrin Yen, Ärztliche Direktorin des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg Veranstaltungsart: Web-Seminar – kurz vor Veranstaltung erhalten Sie einen Link. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 25,– Euro inkl. Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 4 beantragt Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt leider begrenzt!
Als Web-Seminar: Wie man aus Krisen Chancen machen kann – Kompetenzaktivierende systematisch-Lösungsorientierte (hypnosystemischer) Konzepte Situationen (gesellschaftliche, familiäre, in Organisationen usw.) oder persönliche Entwicklungen werden dann als Krise erlebt, wenn bisher vertraute psychische und/oder interaktionelle Muster zusammenbrechen oder nicht mehr wirksam passen. Damit verbunden erleben Menschen Ohnmacht, Konfusion, mangelnde oder ganz fehlende Selbstwirksamkeit. Dies kann massive Angst, Verzweiflung, Sinnverlust oder auch Aggression auslösen und zu Lösungsversuchen führen, die gerade wieder destruktiv verstärkende Wirkung ergeben und so das Krisenerleben noch verstärken. Solche Prozesse können auch bei Menschen in Helfer*innen-Rollen wieder eigene Ängste, Hilflosigkeit oder auch Aggressionen oder Konfusion auslösen. Dennoch sind auch in solchen schwierigen Situationen bei den Betroffenen immer auch sehr viele hilfreiche Kompetenzen in ihrem unbewussten ErlebnisRepertoire vorhanden, diese sind dann nur dissoziiert, sodass die Betroffenen in diesen Momenten keinen wirksamen Zugang zu ihnen finden.
ÄBW 12 | 2020
Im Beitrag wird vermittelt a) wie man die Entstehung und Aufrechterhaltung solcher destruktiven Krisen-Prozesse systematisch beschreiben und verstehbar machen kann; b) wie man gezielt auch Menschen mit intensivem KrisenErleben gut „abholen“ und mit ihnen in kooperativen Kontakt kommen kann. c) wie man Betroffenen schnell und wirksam helfen kann, die destruktive Kraft des KrisenErlebens zu unterbrechen und sogar nutzbar machen kann dafür, dann d) die „schlummernden“ hilfreichen Kompetenzen in ihrem unbewussten ErfahrungsRepertoire“ wieder wirksam zu reaktiveren und zu Kontextangemessenen Lösungsschritten zu kommen. e) und dazu, wie man auch Helfer*innen gut dabei unter stützen kann, den schnell aus lösbaren inneren Druck in dieser Rolle wieder in eine gesunde, Kraft gebende Balance zu bringen, die zieldienliche Handlungsfähigkeit ermöglicht. Termin: Mittwoch, 20. Januar 2021 18.00–ca. 19.30 Uhr Referent: Dr. med. Dipl. rer. pol. Gunther Schmidt, Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Ärztlicher Direktor der sysTelios Privatklinik Siedelsbrunn für Psychotherapie und psychosomatische Gesundheitsentwicklung, Leiter des Miltion-EricksonInstituts Heidelberg. Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Thomas Lohmann, Chefarzt der Klinik für Psycho somatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald Dr. med. Elisabeth Daikeler, niedergelassene Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Veranstaltungsart: Web-Seminar – kurz vor Veranstaltung erhalten Sie einen Link. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 15,– Euro Fortbildungspunkte: 2
Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt leider begrenzt!
Train the Trainer Kurse – für Weiterbilder (Modul 2) Angesichts der neuen Weiter bildungsordnung einerseits und einer zu geringen Anzahl an Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung andererseits wird es zunehmend wichtig, die Weiterbildung im ambulanten und stationären Sektor strukturiert und effizient zu gestalten und nach modernen Qualitätskriterien zu optimieren. Unser modular aufgebauter Kurs unterstützt Sie als Weiterbilder bei der täglichen Arbeit mit den ÄiW. Vermittelt werden wichtige Neuerungen der WBO samt eLogbuch sowie grundlegende Rahmenbedingungen organisatorischer und rechtlicher Natur. Workshops zu Curriculums erstellung, Feedbackgesprächen, didaktischen Methoden und Kommunikationstechniken sollen zusätzlich wichtige Hilfestellung leisten. Angesprochen sind alle Fach ärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Modul 1 hat bereits im September 2020 stattgefunden, Modul 2 ist aber auch für neue TeilnehmerInnen offen. Termin Modul 2: Samstag, 30. Januar 2021 9.00–17.30 Uhr Referenten Modul 2: Frau Julia Fackert, LL. M., Rechtsreferentin der Bezirks ärztekammer Nordbaden Dr. med. Folkert Fehr, niedergelassener Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Mitglied des Arbeitsausschusses des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Nordbaden Carsten Mohrhardt, Facharzt für Orthopädie und Unfall chirurgie, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der
Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Nordbaden Prof. Dr. med. Marcus Siebolds, Facharzt für Innere Medizin, Dekan des Fachbereichs Gesundheitswesen der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln Wissenschaftliche Leitung: Dr./Univ. Pisa Susanna Colopi-Glage, niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin, Vizepräsidentin der Bezirks ärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Gebühr: 95,– Euro pro Modul, inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist auf 24 Personen beschränkt!
Fortbildung Kompaktkurs Notfallmedizin (gem. Weiterbildungs ordnung zur Erlangung der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“) Zum zweiten Male bietet die Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden in Kooperation mit der DRK-Medizinakademie einen Kompaktkurs Notfallmedizin („80 Stundenkurs“) in Karlsruhe an. Die Inhalte des Kurses richten sich nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Die Teilnahme am Weiterbildungskurs steht allen approbierten Ärzten und Ärztinnen sowie Ärzten und Ärztinnen mit einer Berufserlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des Berufs nach § 10 der Bundes ärzteordnung (BÄO) offen. Die Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“ sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Bitte informieren Sie sich bei der für Sie zuständigen Ärztekammer. Die Akademie für Ärztliche Fortbildung ist eine nach dem Bildungszeitgesetz BadenWürttemberg anerkannte Bil-
dungseinrichtung. Damit können Sie als Arbeitnehmer/in in BadenWürttemberg bis zu fünf Arbeitstage Bildungsurlaub bei Ihrem Arbeitgeber beantragen. Bitte beachten Sie, dass ein Antrag bis spätestens acht Wochen vor Beginn der Veranstaltung beim Arbeitgeber gestellt werden muss. Wenn Sie in einem anderen Bundesland Ihre Tätigkeit ausüben, gelten die Regelungen des jeweiligen länderspezifischen Bildungszeitgesetzes. Termin: 6.–13. März 2021 (Sa–Sa) ganztägig Kursleitung: Dr. med. Heiko Baumann, DESA, MHBA, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin, Intensiv medizin und Palliativmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Lutz Zöller, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin und Intensivmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Bernd-Dieter Gonska, FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, ehem. Direktor der Klinik für Kardiologie, Intensivmedizin und Angiologie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Wissenschaftlicher Beirat: Dr. med. Thomas Arldt, Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Prof. Dr. med. Michael Henrich D. Phil. M. A., Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Prof. Dr. med. Franz Kehl, Direktor der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Städtisches Klinikum Karlsruhe Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: approbierte Ärztinnen und Ärzte mit Berufserlaubnis, die die Zusatzweiterbildung Notfallmedizin erlangen möchten
Gebühr: 1.090,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Tagesverpflegung Fortbildungspunkte: 80 Punkte Weitere Informationen: www.drk-karlsruhe.de/notarztkurs Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Als Web-Seminar: Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen Die Zahl der Flugreisenden steigt von Jahr zu Jahr und damit auch das Risiko von medizinischen Notfällen bei älteren Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder auch bei Gesunden. Tritt ein medizinischer Zwischenfall an Bord eines Flugzeuges auf, wird in der Regel nach einem anwesenden Arzt gefragt. Nach deutschem Recht ist ein Arzt verpflichtet, medizinische Hilfe zu leisten. Doch was bedeutet dies in einem Flugzeug? Zahlreiche Fragen kommen auf: Wie sieht das medizinische Equipment an Bord aus? Ist eine außerplanmäßige Zwischenlandung nötig? Welches Haftungsrecht gilt an Bord? Damit Ärztinnen und Ärzte in dieser außergewöhnlichen Belastungssituation souverän agieren, adäquate Entscheidungen treffen und angemessene Behandlungsformen anwenden können, sollen ihnen Handlungsgrundsätze und Orientierungshilfen vermittelt werden. Aufgrund der aktuellen Situation wird diese Fortbildung als Web-Seminar angeboten. Termin: Mittwoch, 24. März 2021 19.00–22.00 Uhr Referenten: Dr. med. Christopher Neuhaus, FA für Anästhesiologie, Notfallmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin e. V. Julius Springer, Senior First Officer A380, CRM-Trainer, Deutsche Lufthansa AG
Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Christopher Neuhaus Veranstaltungsart: Web-Seminar – kurz vor Veranstaltung erhalten Sie einen Link. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 25,– Euro Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt leider begrenzt!
Fortbildung des Ausschusses Ärztinnen: Workshop „Erfolgreicher kommunizieren“ Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal entscheidender als die Sach kompetenz: Die notwendige Überzeugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körpersprache, Stimme, psychologischem Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab. Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozialkompetenz dar, die gerade im beruflichen Alltag immer unverzichtbarer wird. In diesem Workshop in deutscher Sprache wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher Situationen und von Beispielen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen abgemildert.
ÄBW 12 | 2020
641
Bekanntmachungen Termin: Freitag, 23. April 2021 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 24. April 2021 9.00–13.30 Uhr Referentin: Wilma Küspert, Sprechwissenschaftliche Beratung, Training, Coaching Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola BuhlingerGöpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärzte kammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 295,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 14 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist auf 7 Personen beschränkt!
Workshop „Wertschätzende Kommunikation“ für medizinische Fachangestellte In Zeiten überfüllter Praxen und eines teils erhöhten Erwartungsdrucks spielt der Erstkontakt mit PatientInnen eine entscheidende Rolle für das weitere Verhältnis zwischen Arzt(praxis) und Patienten. Hier wirkt sich die kommunikative Kompetenz von Medizinischen Fachangestellten außerordentlich positiv aus. Durch eine gelingende Kommunikation kann aber nicht nur der Kontakt mit Patienten bzw. deren Angehörigen positiver gestaltet, sondern auch die Kooperationsfähigkeit im Team gestärkt werden.
642
In unserem Workshop lernen die TeilnehmerInnen die „Wertschätzende Kommunikation“ als eine Methode, mit anderen einfühlend und zugleich geradlinig zu kommunizieren. Die TeilnehmerInnen erleben, wie sie berufliche Beziehungen so gestalten können, dass sie von Wertschätzung und Vertrauen geprägt sind. Auf der Grundlage eigener Beispiele aus ihrem beruflichen Alltag trainieren sie unter Anleitung einer qualifizierten und erfahrenen Trainerin ganz praxisnah (interaktiv, Rollenspiele, Fallbearbeitung) ein professionelles Kommunikationsverhalten. So lernen sie, ihre Fähigkeit zur Empathie zu erweitern und auch in schwierigen, emotionsgeladenen Situationen eine wertschätzende Haltung einzunehmen. Der Nutzen für die TeilnehmerInnen sowie letztlich für die Praxis zeigt sich in mehr Kooperation, größerer persönlicher Stabilität, effizienterer Ziel erreichung und empathischerem Kontakt zu Patienten und deren Angehörigen. Termin: Donnerstag, 23. September 2021 14.00–17.15 Uhr und Freitag, 24. September 2021 8.30–16.00 Uhr Referentin: Birgit Brand-Hörsting, Trainerin Wertschätzende Kommunikation (nach Dr. M. Rosenberg) Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte Gebühr: 130,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de Die Teilnehmerzahl ist auf 14 Personen beschränkt!
ÄBW 12 | 2020
Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68
Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Im Zusammenhang mit der Corona- Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort bildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web- Seminare durchzuführen. Bitte infor mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) in dem Portal der Landesärztekammer an: www.aerztekammer-bw.de/ portal a Login a Fortbildungsanmeldung/ -angebot Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer BW anerkannt und auf das Fortbildungszertifikat anrechenbar.
Antibiotic Stewardship (ABS) – Blended Learning Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Ein Ziel der Deutschen Antibio tika-Resistenzstrategie (DART) der Bundesregierung ist neben der Prävention nosokomialer Infektionen die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen durch Antibiotic Stewardship (ABS). Mit ABS sind „Strategien zum rationalen Einsatz von Antiinfektiva“ gemeint, das heißt ein systematisches, nachhaltiges
Bemühen um Verbesserung und Sicherstellung einer rationalen Praxis zur Antiinfektivaverordnung. Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vor handenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Anti infektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen. Nach erfolgreicher Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/ Befähigungen zur Behandlung von Kindern/Erwachsenen: – Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen, unerwünschte Ereignisse und Wirkungen – Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie, der Diagnostik und der antimikrobiellen Resistenztestung – Kenntnis und Implementierung einschlägiger AntibiotikaTherapieleitlinien – Beteiligung und Unterstützung von Kommunikations strukturen zu Antiinfektiva (u. a. Durchführung von Schulungen) – Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infektionsmanagement ABS-beauftragte Ärzte können in Analogie zum Hygiene beauftragten Arzt die Funktion eines abteilungsbezogenen Ansprechpartners wahrnehmen. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended Learning mit 20 E-Learning-Einheiten und daran anschließenden 2 Präsenztagen mit nochmals 20 Lern einheiten durchgeführt. Die E-Learning-Einheiten müssen vor der Präsenzver anstaltung absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht.
Bekanntmachungen Termin: E-Learning: ab Montag, 4. Januar 2021 Präsenztermine: 22./23. April 2021 (ggf. online Seminar) Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg (ggf. nur online) Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60
Termine: E-Learning: ab Montag, 1. März 2021 Präsenztage: 10. und 11. Juni 2021 (ggf. nur online) Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg (ggf. nur online) Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60
Hygienebeauftragter Arzt – Blended Learning
Info zu Weiterbildung und Logbuch
Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der medizinischen Mikrobiologie erworben hat. Die Mindestanforderung bein haltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ als Blended Learning mit einer verkürzen Anzahl von Präsenztagen in Kombination mit E-Learning an. Der Kurs entspricht gleich zeitig dem Modul I der curri culären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. Die internet basierten 20 Kurseinheiten müssen vor der Präsenz veranstaltung absolviert werden. Die verbleibenden 20 Lerneinheiten werden in einem 2-Tages-Präsenzkurs vorgestellt. Die E-LearningEinheiten müssen vor der Präsenzveranstaltung absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgs kontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht.
Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte kammer Südbaden Dieses Seminar ist ein Angebot an alle, die frisch approbiert sind oder sich bereits in der Weiterbildung zum Facharzt befinden. Nach der Approbation erfolgt der Berufseinstieg als Assistenzarzt und damit beginnt für junge Ärztinnen und Ärzte die Fach arztausbildung. In Deutschland ist eine mehrjährige Ausbildung Voraussetzung für den Titel des Facharztes. Die Ausbildung erfordert in der Regel 5 bis 6 Jahre Weiterbildungszeit, dabei ist die Dauer abhängig vom gewählten Fachbereich. In dieser Veranstaltung wollen wir alle Fragen rund um Weiterbildung und Logbuch beantworten. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte kammer Südbaden Formale Aspekte der Weiterbildung: Was benötige ich zur Bean tragung des Facharzttitels? Dipl. Verwaltungswirt Andreas Vögele, Abteilung Weiterbildung, Bezirksärztekammer Südbaden
Erfahrungen aus Sicht der Weiterzubildenden Dr. med. Sarah Wendel; Dr. med. Kristina Unteregger; Dr. med. Teresa Henle Neue Weiterbildungsordnung und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte kammer Südbaden Termin: Montag, 25. Januar 2021 Zeit: 18.00–ca. 21.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 4
Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch HypnoseTechniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürlich – unbewusste Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und unter anderem bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spe zieller Hypnose-Techniken zur Beschwerdeminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungs zuständen, zum Beispiel vor medizinischen Eingriffen.
Termine: jeweils Samstag 27. März 2021 25. September 2021 Zeit: 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10
Workshop „Impfen“ Leitung: Dr. med. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Markus Hufnagel, Freiburg Die Impfprophylaxe zählt zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin, und ohne Zweifel gibt es nationale und internationale Impferfolge – die Ausrottung der Pocken und die Rückdrängung der Kinderlähmung in ganz Europa sind die beiden prominentesten Beispiele. Es gibt in Deutschland aber auch Impfdefizite! Unzureichende Impfraten und in deren Folge MasernEpidemien sowie jedes Jahr aufs Neue vermeidbare Todesfälle durch Influenza. International kann Deutschland beim Impfen kaum mithalten. So sind beispielsweise Nord- und Südamerika, aber auch einige Staaten in Afrika masernfrei. Demgegenüber ist wissenschaftlich gut dokumentiert, dass die Deutschen Weltmeister im Export von Masern sind. Auch im Europäischen Vergleich steht Deutschland weit hinten, was die Impfvorsorge betrifft. Die Gründe sind vielfältig. Wesentlich ist sicherlich auch ein defizitärer Wissensstand der Ärzteschaft, wie Statistiken belegen. Trotz des schon bestehenden Fortbildungsangebots finden wir in Hausarztpraxen Impflücken zwischen 35 und 55 Prozent, bei den Frauenärzten mögen sich die Zahlen in einem ähnlichen Rahmen bewegen. Selbst bei Pädiatern gibt es mancherorts Impflücken zwischen 5 und 20 Prozent. In der Mehrzahl Routineleistungen, die einfach nur vergessen werden und das, obwohl Impfleistungen budgetneutral sind.
ÄBW 12 | 2020
643
Bekanntmachungen Inhalt des Seminars: – Grundlagen des Impfens, Epidemiologie-Impfstofftypen – Impfsystem in Deutschland – Impfpräventable Erkrankungen – Risiken, Nebenwirkungen – Impfen von Risikopatienten – Vorgehen in der Praxis – Diskussion von Fallbeispielen Termine: jeweils Samstag 20. Februar 2021 (Warteliste) 8. Mai 2021 Zeit: 9.00 s.t.–ca. 15.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Verwaltungskostenpauschale: Entgelt: 50,– Euro Fortbildungspunkte: 9
Notfallmedizin Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz; Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfall medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW
Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Freiburg Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Aus bildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. Seminarinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – Internistische Notfälle I und II – Traumatologische Notfälle I und II – Spezielle Notfälle und Einsatztaktik
644
Termin: 22.–30. November 2021 (Warteliste) (Mo–Di, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Berufsfeuerwehr, Eschholzstraße 118, 79115 Freiburg Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „ Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Villingen-Schwenningen Leitung: Prof. Dr. med. Bernhard Kumle, Direktor der Klinik für Akut und Notfallmedizin, Prof. Dr. med. Sebastian G. Russo, MaHM, DEAA, Direktor der Klinik für Anästesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin, Dr. Manfred Kleimaier, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen, Matthias Ziegler B. A. DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Aus bildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Seminarinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – Internistische Notfälle I und II – Traumatologische Notfälle I und II – Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 24. April–1. Mai 2021 (Sa–Sa) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstr. 11, 78052 Villingen-Schwenningen Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80
ÄBW 12 | 2020
Notfalltraining für Notärzte – Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfall medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkunde nachweis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfall medizin vorbereiten möchten oder für Ihre Tätigkeit in der Notfallmedizin ein praxisnahes „Update“ benötigen. Kursinhalte: Tag 1: Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanimation, Atemwegssicherung), Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie Tag 2: Kindernotfälle Tag 3: Traumaversorgung Tag 4: Chirurgische Skills, Notfallnarkose, Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Wir empfehlen Ihnen alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Tage sind auch einzeln buchbar. Termine: Freitag, 25. Juni 2021 Samstag, 26. Juni 2021 Freitag, 16. Juli 2021 Samstag, 17. Juli 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg oder DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15 Zeit: jeweils 9.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Entgelt: 200,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag
Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfall medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In diesem Tagesseminar wird Ihnen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Nach Besuch des Grundkurses können Sie sich zu einem Notfalltraining der Themengebiete „Herz“, „Unfall“ oder „Kind“ anmelden. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – Medikamentenapplikation – Teamführung und Notfall management Termine: jeweils Samstag 16. Januar 2021 (Warteliste) 8. Mai 2021 Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Bekanntmachungen Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen dabei sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende Rolle. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfall versorgung, strukturierte Untersuchung des Traumapatienten, Traumamechanismen, typische Verletzungsmuster, Erst versorgung und Immobilisation Termin: Samstag, 20. Februar 2021 Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie“ stellen dabei eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand
der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei kardiologischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Herz rhythmusstörungen, Herzinfarkt, akute Herzinsuffizienz, hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 27. März 2021 Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Kind“ – Pädiatrische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie“ stellen eine besondere Heraus forderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar: Unsicherheiten im Umgang mit schwer erkrankten und verletzen Kindern sind dabei allgegenwärtig. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind, Besonderheiten des kindlichen Organismus, typische Krankheitsbilder und Notfälle, typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern, Reanimation und Atemwegssicherung
Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs)
Termin: Samstag, 10. Juli 2021 Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durchzuführen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall: Bei kurzen Vorträgen, praktischen Übungen und Fallbeispielen lernen Sie im Praxisteam alles, was Sie im Notfall beherrschen müssen. Kursinhalte: – Grundlagen der Notfall versorgung Reanimation – Beatmung und Atemwegs sicherung – typische Notfallsituationen – Teamführung und Notfallmanagement Bitte beachten Sie: Teilnehmende (Arzt & MFA) müssen sich separat anmelden und dabei jeweils persönlich unseren AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen. Termine: jeweils Mittwoch 10. Februar 2021 16. Juni 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: jeweils 15.00 s.t.–19.00 Uhr Entgelt: 75,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: 7
Leitung: Dr. med. Michael Sigler, Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung – Facharztanerkennung – 40 Stunden Kurs-Weiter bildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin – Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungs befugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativ medizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Süd baden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausge wogenem Verhältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein. Termine 2021: 22./23. Oktober und 19./20. November und 10./11. Dezember 2021 Zeit: freitags, 14.00 s.t.–18.30 Uhr, samstags, 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40
ÄBW 12 | 2020
645
Bekanntmachungen Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Universitäts klinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung: – Facharztanerkennung – 40 Stunden Kurs-Weiter bildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin – Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungs befugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Kursinhalte und Ziele: – Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten – Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen – Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung – Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht – Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen – Besonderheiten der Kommunikation Termin: 31. Januar–5. Februar 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40
Palliativmedizin Fallseminar
Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin (40 Kurseinheiten) erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fach gesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Program in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München). Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage erstrecken. Modul 1 Der schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin Termine: Modul 1: 3.–7. Mai 2021 (Warteliste) Modul 2: 19.–23. Juli 2021 (Warteliste) Modul 3: 4.–8. Oktober 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 550,– Euro pro Modul Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)
Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg
646
ÄBW 12 | 2020
Prüferworkshop Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz Prüfer*innen in Facharztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu einem objektiven und fairen Urteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhaltliches Spektrum abdecken als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungs gremium während der Prüfung „in Echtzeit“ umzusetzen. Kursinhalte: Rechtliche Aspekte bei der Abnahme von Prüfungen Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Prüfungsfragen entwickeln Dr. med. Irmgard StreitleinBöhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Prüfungssimulation Dr. med. Irmgard StreitleinBöhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: jeweils Freitag 29. Januar 2021 oder 29. Oktober 2021 Zeit: 14.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 4
Psychosomatische Grundversorgung Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für KollegInnen in
5-jähriger Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Samstagsterminen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ können auch 5 Samstagsveranstaltungen mit dem Wochenkurs PGV kombiniert werden. Dieser findet in der Rehaklinik Glotterbad bei Freiburg statt. Die Leistungen nach den EBMZiffern 35100/35110 (Theorie seminare, Reflexion der ArztPatient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben (z. B. 10 Samstagstermine des vorliegenden Curriculums; bei Kombination mit dem Blockkurs sind die Vorgaben der Psychotherapievereinbarung bez. der Balintoder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen zu beachten). Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Samstagsveranstaltungen (8 Std.) 23. Januar 2021 (Warteliste) Psychoonkologie am Beispiel des Mammacarcinoms 27. Februar 2021 (Warteliste) Angststörungen 20. März 2021 (Warteliste) Vor die Therapie haben die Götter die Diagnose gestellt – Ökonomische Wege zu einer validen Diagnosestellung 24. April 2021 (geplant) Grundprinzipien des Erkennens und der Behandlung psychischer und psychosomatischer Störungsbilder 12. Juni 2021 Suchterkrankungen Zeit: jeweils 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Samstag Fortbildungspunkte: jeweils 8
Bekanntmachungen Wochenkurs (40 Std.): Termine: 1.–5. Februar 2021 17.–21. Mai 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: N. N. Entgelt: 450,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 40
eLearning zur Diagnosestellung psychischer Störungen Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger In diesem E-Learning im Themenbereich Psychosomatische Grundversorgung erfahren Sie, wie Sie effizient und kompetent die wichtigsten psychischen Störungen diagnostizieren können. Anhand von Video-Demonstra tionen wird die Vorgehensweise bei verschiedenen Störungsbildern gezeigt. Sie bekommen Anleitungen für diagnostische Interviews als Download und können diese in Ihrer täglichen Praxis anwenden. Als Besonderheit zur Unterstützung bei der praktischen Umsetzung können Sie einen Erfahrungsbericht einreichen und bekommen professionelles Feedback. Nach Zahlungseingang steht Ihnen das E-Learning rund um die Uhr zur Verfügung. Die Bearbeitung dauert insgesamt ca. 6 Stunden und endet mit einem Abschlusstest. Das erfolgreichen abgeschlossene eLearning kombiniert mit dem Besuch der zusätzlich angebotenen Balintgruppe kann als Ersatz für einen PräsenzSamstag anerkannt werden. Termin: 24. Juli 2021 Ort: online Entgelt: 80,– Euro Fortbildungspunkte: 16 Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie
Reisemedizin Basisseminar Reisemedizin gem. Curriculum der Bundesärztekammer (32 Std.) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Ergänzung zu den Vorträgen wird aktuelles Lernund Informationsmaterial zur Verfügung gestellt und die Möglichkeit geboten, eigene „Problemfälle“ mit den Referenten zu erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem MultipleChoice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die als Basis-Zertifikat „ReiseGesundheits-Beratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird. Die Bescheinigung „Reise medizinische Gesundheits beratung“ wird außerdem für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt. Termine: Teil 1: 29. und 30. Januar 2021 (Warteliste) Teil 2: 5. und 6. März 2021 (Warteliste) Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Teil 1: Haus der Ärzte, Freiburg, Teil 2: N. N. Entgelt: 500,– Euro Fortbildungspunkte: 32
Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich heute als fachgebietsübergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedizinische Gesundheits-Beratung“ allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institutionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zusammengestellt, der „Reise medizin“ nach heutigem Verständnis repräsentiert. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen als „Fachzertifikat Reisemedizin“. Nach dem Erwerb des Basiszertifikates (32 Stunden) sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema haben. Zu jedem Modul ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fachzertifikat Reisemedizin beantragt werden. Die folgenden Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten: 1: Geomedizinische Länder kunde/Schlangen und Gifttiere 2: Internationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/Schifffahrtsmedizin/Praxis der reisemedizinischen Beratung 3: Flugreisemedizin/ Klima und Klimabelastungen 4: Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz 5: Tauchsportmedizin 6: Internationale Arbeitseinsätze/ Langzeitaufenthalte 7: Risikogruppen und Reisen 8: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil A 9: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil B
10: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil C 11: Unfälle und Reisemedizinische Assistance 12: Gesundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern 13: Ärztliche Reisebegleitung Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten 8 Fortbildungspunkte mit diesen Seminaren erwerben. Die Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbaumodule) ist NICHT vorgeschrieben. Termine: jeweils Freitag und Samstag Module 9 und 10: 15. und 16. Januar 2021 Module 7 und 8: 25. und 26. Juni 2021 (Warteliste) Module 6 und 12: 16. und 17. Juli 2021 Module 11 und 4: 22. und 23. Oktober 2021 Zeit: ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro/Wochenende Fortbildungspunkte: jeweils 16, 14 Punkte (Modul 11 und 4)
Reisemedizin Refresher-Seminar Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Alles ändert sich ständig, so auch die Präsenz der Infektionserreger und die Empfehlungen in der Reisemedizin. Bereits vorhandene Erreger breiten sich aus, neue Infektionen treten auf: Die reisemedizinischen Empfehlungen werden angepasst und neue Impfstoffe auf den Markt gebracht. Für alle Kolleginnen und Kollegen, welche das Basisseminar „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ besucht haben oder vergleichbare Kenntnisse besitzen, bieten wir daher ein Refresher-Seminar an.
ÄBW 12 | 2020
647
Bekanntmachungen Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird die aktuelle Weltseuchenlage vorgestellt und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Die Dozenten besprechen, auch anhand von Kasuistiken, interessante reiseund tropenmedizinische Themen. Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren. Das Basiszertifikat Reisemedizin und das Fachzertifikat der Deutschen Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) sowie das DTG-Zertifikat Reisemedizin der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und globale Gesundheit (DTG) sind 3 Jahre gültig, das Basis-Zertifikat des Centrums für Reisemedizin Düsseldorf (CRM) ist 2 Jahre gültig. Sie erhalten im Anschluss an das Refresherseminar eine Teilnahmebescheinigung. Dieses Refresher-Seminar wird von der DFR, der DTG und des CRM für die Verlängerung der Basiszerti fikate und anteilig für die Ver längerung des Fachzertifikats anerkannt. Ebenso wird das Refresherseminar für die Ver längerung der Ermächtigung zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Seminarinhalt: – Aktuelle Weltseuchenlage – Aktuelle Malariasituation und -empfehlungen, – Aktuelle Impfempfehlungen, Änderungen und neue Impfstoffe Weitere Themen werden ca. 4 Wochen vor Beginn veröffentlicht. Termin: Samstag, 6. Februar 2021 Zeit: 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10
648
Weiterbildungsseminar Spezielle Schmerztherapie, 80 Std. gemäß Curriculum der Bundesärztekammer Die Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leitund Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiter bildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich. Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistungen i. R. der Qualitätssicherungsvereinbarung Akupunktur der KV Baden-Württemberg dienen. Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), Fibromyalgie, Gelenkerkrankungen Der Besuch des Kurses wird auch solchen Kolleginnen und Kollegen empfohlen, die sich einen umfassenden Überblick über die aktuelle Entwicklung in der Schmerztherapie aneignen möchten. Die Blöcke sind einzeln buchbar.
ÄBW 12 | 2020
Termine: Block A und B: 19.–23. Juli 2021 Block C und D: 18.–22. Oktober 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Suchtmedizin Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatz bezeichnung gem. WBO 2006 Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Suchttherapie geht alle an! Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von Alkohol, Nikotin, stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine un übersehbare Herausforderung für die Ärzteschaft insgesamt dar. Suchtmedizin ist deshalb eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf den relativ kleinen Kreis der Drogenabhängigen beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen.
Termine: 22.–26. Februar 2021 (Warteliste) 11.–15. Oktober 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 50
Suchtmedizin – Sucht Update Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen
Aktuelle Aspekte der Suchtmedizin Um alle Inhaber dieses Zusatz titels sowie besonders am Thema Suchtmedizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir wieder ein Sucht Update an. In prägnanten Kurzreferaten werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dargestellt. Die Referenten arbeiten größtenteils in „badischen“ Einrichtungen, sodass auch Fragen der lokalen Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben Ärztinnen und Ärzten alle anderen Berufsgruppen, die sich im stationären oder ambulanten Behandlungskontext mit Suchtfragen beschäftigen. Termin: Geplant für November 2021 Zeit: 15.00–18.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung erforderlich!
Suchtmedizinische Versorgung Fortbildung für Nichtärztliche Medizinische Fachberufe Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz 7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch oder sind alkohol
Bekanntmachungen abhängig. Zirka 3 Millionen gelten als medikamenten abhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig. 2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizinische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt. Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung anrechenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 Stunden der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines abschließenden Kolloquiums ist. Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kliniken, Rehabilitations einrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffentlichen Gesundheitsdienst und in Suchtberatungsstellen. Termine: jeweils Freitag und Samstag Teil 1: 29. und 30. Januar 2021 Teil 2: 12. und 13. Februar 2021 Teil 3: 5. und 6. März 2021 Teil 4: 16. und 17. April 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 580,– Euro
Train the Trainer Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz Dieses Seminar soll ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten erleichtern. Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen Weiterbildung geben. Grundzüge medizindidaktischer Kenntnisse
werden vermittelt. Weiter werden Vorschläge gemacht für Lernmöglichkeiten und -unter stützung, zum Beispiel im Rahmen von Weiterbildungs gesprächen, konstruktivem Feedback, sowie Fallbesprechungen. Auch administrative Aspekte werden aufgegriffen und die „Tools“, wie WB-med und Logbuch, in der aktuellen Form vorgestellt. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder*innen Ärztinnen und Ärzte in Weiter bildung beschäftigen. Kursinhalte: WB-Plan, Vorbereitung des Arztes in Weiterbildung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Pflichten eines WB-Befugten, Inhalte von Arbeitszeugnissen Dr. iur. Regine Kiesecker, Geschäftsführerin der Bezirks ärztekammer Südwürttemberg WB in der BÄK: WBmed, Logbuch, etc. Dr. med. Ulrich Voshaar, Vizepräsident der Bezirks ärztekammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Voraus setzung für die KV-Förderung, Beschäftigung von Vertretern bzw. angestellten Ärzten Prof. Dr. med. Michael Faist, Sprecher des Bezirksbeirats Freiburg der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Medizindidaktik: Weiterbildungsziele, Lehr- und Lernmethoden, Lernerfolgskontrollen: Supervision und konstruktives Feedback, Weiterbildungsgespräche Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termine: jeweils Samstag 30. Januar 2021 oder 30. Oktober 2021 Zeit: 10.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 120,– Euro Fortbildungspunkte: 6
Train the Trainer KWBW-Modul (online) Leitung: Dr. med. Martina Bischoff, KWBW Verbund weiterbildung plus, Freiburg Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemein medizin anleiten. Sie bekommen Hinweise zu den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung mit der neuen kompetenzbasierten Weiter bildungsordnung. Es wird ein Strukturmodel für die WB der ÄiW vorgestellt und die Über tragung auf die eigene Praxis erarbeitet. Unter anderem werden das Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) und die Weiter bildung im Verbund vorgestellt. Das KWBW-Modul versteht sich als Zusatzmodul zum Train the Trainer-Seminar am Folgetag. Kursinhalte: – Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB – Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin – Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbund weiterbildung plus – Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1Pauschale, Online-Netzwerke – Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis Termine: jeweils Freitag 29. Januar 2021 oder 29. Oktober 2021 Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 5 Anmeldung erforderlich! Auskunft: Ausführliche Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie auf unserer Homepage www.baek-sb.de/akademie Akademie für Ärztliche Fortund Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-47 37/ 47 38/47 39/47 51, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Änderungen bleiben vorbehalten.
Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00
Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Die hier angekündigten Veranstaltungen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der COVID-19 Pandemielage. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Veranstaltungen entfallen oder aufgrund neuer Hygiene-Vorgaben ggf. in Form von Web-Seminaren durchgeführt werden müssen. Die Teilnehmer werden in einem solchen Fall rechtzeitig darüber informiert. Die Anrechnung der Fortbildungspunkte bleibt auch in einem solchen Fall erhalten.
Psychoonkologie Update 2021 Die onkologische Versorgung von krebskranken Patientinnen und Patienten bringt vielseitige Fragen und Herausforderungen, nicht nur in der somatischen Behandlung, mit sich. Häufig werden existenzielle Themen wie Fragen nach dem Lebenssinn, Umgang mit Ängsten und dem Lebensende in der weiteren Behandlung relevant. Sie sind dadurch auch mit dem emotionalen Leid ihrer Patientinnen und Patienten konfrontiert und sollen dabei gleichzeitig der souveräne Experte sein, aber auch empathisch auf die psychische Befindlichkeit eingehen. Um diesen vielseitigen Anforderungen gerecht werden zu können, ist es wichtig, sowohl aktuelle medizinische Kenntnisse als auch psychoonkologische Interventionen im Behandlungsalltag gezielt einsetzen zu können.
ÄBW 12 | 2020
649
Bekanntmachungen Das Seminar möchte auf die Besonderheiten in der Arbeit mit krebskranken Menschen eingehen und konkrete Heran gehensweisen für die praktische ärztliche Arbeit aufzeigen. Es soll dabei auf ein ganzheitliches Behandlungs- und Krankheitsverständnis eingegangen werden sowie die Bedürfnisse der psychosozialen Versorgung von krebserkrankten Menschen in der akuten, palliativen als auch in der Survivor-Phase aufzeigen. Anhand von Fallbeispielen und Übungen sollen praxisnahe Einblicke in die Psychoonkologie und deren Herausforderungen gegeben werden. Am Schluss des Seminares, wird es noch Zeit für die Reflexion eigener Fälle im Rahmen einer kollegialen Diskussionsrunde geben. Ziel des Seminares ist es, dass Sie praktische Anregungen, Ideen und Tipps für ihren beruflichen Alltag mitnehmen und sich dadurch für die (psychoonkoloAnmeldung: gische) Behandlung krebskranker Menschen gut gerüstet fühlen. Termin: Samstag, 16. Januar 2021 9.00–16.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 18/2021) Leitung: Dr. Dipl.-Psych. Johanna Graf, Komm. Leiterin psycho Anmeldung: onkologischer Dienst, Universitätsklinikum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 8 Die Veranstaltung ist als spezifische Fortbildung Anmeldung: im DMP Brustkrebs bei der KV BW anerkannt. Anmeldung:
Anmeldung:
Anmeldung:
650
80-Stunden-Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ nach dem Curriculum der Bundesärztekammer Der Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ soll mit dem Fokus auf patientenzentrierte Kommunikation und der Gestaltung einer als positiv empfundenen Patient-Arzt-Beziehung die in Aus- und Weiterbildung erworbenen Kompetenzen in den Grundlagen der Psychodiagnostik, der Gesprächsführung und der Kooperation im psychotherapeutischen Versorgungs system vertiefen. Die Vermittlung der definierten Kompetenzen erfolgt mit aus gewogenen Anteilen von Theorie, Fallbeispielen, Übungen sowie patientenzentrierter Selbst erfahrung in Balint-Gruppen. Ziel des Kurses „Psychosomatische Grundversorgung“ ist es unter anderem, den teilnehmenden Arzt zu befähigen: – eine kooperative und hilfreiche Patienten-Arzt-Beziehung aufzubauen, – eigene Beratungs- und Behandlungsinterventionen durchzuführen, welche die Selbstkompetenz und Selbstwirksamkeit von Patienten fördern, – die notwendige Fürsorge für die eigene Stabilität und Zufriedenheit zu betreiben. Der Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ entspricht der in der PsychotherapieVereinbarung § 5 Abs. 6 definierten Qualifikation, die als Voraussetzung für die Erbringung psychosomatischer Leistungen nachzuweisen ist. Dazu gehören die differenzialdiagnostische Klärung psychosomatischer Krankheitszustände und die verbale Intervention bei psychosomatischen Krankheitszuständen. Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universitätsklinik VI, Abt. für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie den Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ durch. Dieses Weiterbildungsangebot umfasst ein 20-Stunden Theorie-Modul, ein 30-Stunden Modul zur ärztlichen Gesprächsführung sowie 30 Stunden Balintgruppenarbeit.
ÄBW 12 | 2020
Termine: 1. Termin: Samstag, 16. Januar 2021 2. Termin: Freitag, 12. Februar 2021/ Samstag, 13. Februar 2021 3. Termin: Freitag, 26. März 2021/Samstag, 27. März 2021 4. Termin: Freitag, 23. April 2021/Samstag, 24. April 2021 5. Termin: Freitag, 25. Juni 2021/Samstag, 26. Juni 2021 6. Termin: Samstag, 17. Juli 2021 (Anmeldungs-Nr. 44/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Stephan Zipfel, Ärztlicher Direktor, Medizinische Universitätsklinik VI, Abt. Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Tübingen Ort: Tagungsraum 1 und 2 im Gesundheitszentrum des UKT, Hoppe-Seyler-Str.1104ab 6, 72076 Tübingen Gebühr: 1.050,– Euro Punkte: 80 Anmeldung:
Kinderinfektiologie am Samstag – Aktuelles und Spezielles für den Kinderarzt COVID-19 führt es uns täglich vor Augen – Infektionskrankheiten haben trotz moderner Diagnostik und Therapie auch weiterhin eine enorme Bedeutung. Gerade in der ambulanten Pädiatrie nehmen infektiologische Krankheitsbilder einen breiten Raum ein. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und dem Comprehensive Infectious Disease Center Tübingen (CIDIC) haben wir für unser Seminar „Kinderinfektiologie am Samstag“ daher verschiedene praxisrelevante Themen aus der ganzen Breite der pädiatrischen Infektiologie zusammengestellt. Im ersten Themenblock beleuchten wir aktuelle Entwicklungen zu Atemwegsinfektionen – natürlich zu SARS-CoV-2, aber auch zum Einsatz von Point-of-Care Tests und neuer infektiologischer
Diagnostik, sowie allgemein zum Antibiotikaeinsatz in der ambulanten Pädiatrie. Im zweiten Themenblock wollen wir auf einige spezielle Konstellationen genauer eingehen. Hierzu gehören Tipps zur Behandlung rezidivierender Infektionen durch Parasiten und Würmer, aber auch spezielle Impfindikationen jenseits der STIKO Regelimpfungen sowie die infektiologische Versorgung von Flüchtlingen im Kindes- und Jugendalter. Programm: • Welche Bedeutung haben Sars-Cov-2, Influenza und RSV in der kinderärztlichen Praxis? • Sinnvoll oder sinnlos – Laborergebnisse in der Kinderinfektiologie Perspektivenwechsel: – Sicht eines niedergelassenen Arztes – Sicht des Klinikers – Sicht des Mikrobiologen/ Virologen • Antibiotika in der ambulanten Pädiatrie – wann, welche und wie lange? • Rezidivierende Skabiesund Enterobius-Infektionen – was tun? • Spezielle Impfindikationen jenseits der STIKO-Empfehlungen (inkl. Tipps zum Umgang mit Impfskeptikern?) • Migranten Grundversorgung für Niedergelassene • Fallbasiertes, interaktives Wissensquiz Termin: Samstag, 23. Januar 2021 1104ab 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 50/2021) Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Hanna Renk, Kinder- und Jugendärztin, Universitätsklinikum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 7 Anmeldung:
Anmeldung:
Bekanntmachungen Erste ärztliche Hilfe bei Notfallpatienten – Allgemeine Grundlagen
Kommunikationstraining – In schwierigen Situationen das Richtige sagen
Zur Notfallbehandlung ist jeder approbierte Arzt verpflichtet, gleichgültig, welche Tätigkeit er ausübt, gleichgültig, ob er beamteter, angestellter oder niedergelassener Arzt ist. Auch Ärzte in Familienpause oder im Ruhestand trifft diese Verpflichtung zur Notfallbehandlung. Ausschlaggebend ist die Approbation als Arzt. Diese allgemeine Pflicht jedes approbierten Arztes zur Notfallbehandlung hat nichts mit dem organisierten Ärztlichen Notfalldienst an sprechstundenfreien Tagen und an Wochenenden zu tun. Die Verpflichtung zur Hilfeleistung ist eine gesetzliche und berufsrechtliche Pflicht des Arztes und hat in der Ethik des ärztlichen Berufes ihre Basis. Dieses Seminar fasst das erforderliche Grundwissen für die erste ärztliche Hilfe zusammen: Notfallanamnese, Basis-Check des Notfallpatienten, Rettungs1104ab kette, Lagerungsarten, Therapieschema bei Reanimation, Eigenschutz, Priorität der Maßnahmen, Ausstattung der Arzttasche, Notfallmedikamente. Termin: Samstag, 30. Januar 2021 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 33/2020) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 35,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: 5 Anmeldung:
Ungefähr 200.000 Gespräche führt ein Arzt im Laufe seines Berufslebens. Dies verdeutlicht, wie wichtig eine gelingende Gesprächsführung für eine stabile Patient-Arzt-Beziehung ist, denn je besser der Arzt auf den Patienten eingehen und sich in sein Gegenüber hinein versetzen kann, desto größer wird der Therapieerfolg und die daraus resultierende Compliance des Patienten. Dabei steht nicht nur die verbale Kommunikation im Vordergrund, sondern jene der intuitiven oder nonverbalen Kommunikation, mittels Mimik, Körpersprache, Gestik, Sprach melodie und Sprachbilder. Diese Erkenntnis erscheint im Praxis alltag als selbstverständlich, es ist jedoch äußerst bedeutsam sich immer wieder ihrer Grundmaxime zu vergegenwärtigen, vor allem in schwierigen ArztPatienten-Gesprächssituationen, in einer hochmodernen, technisierten, evidenzbasierten Medizin. Hauptsächlich das subjektive Erleben des Patienten entscheidet darüber, ob die Kommunikation zwischen Arzt und Patient gelingt oder entgleist. Wenn dies bereits im „normalen“ ärztlichen Gespräch zuweilen nicht leicht ist, wie verhält es sich dann erst in „schwierigen“ Gesprächssituationen, das heißt in schwierigen Situationen das Richtige zu sagen. Dieses Seminar behandelt sowohl den Umgang mit „schwierigen“ Gesprächssituationen als auch mit „schwierigen“ Patienten. Dabei sollen sowohl Grund komponenten einer zwischenmenschlichen Kommunikation als auch spezifische Grundlagen einer ärztlichen Gesprächs führung vermittelt werden, basierend auf den Grundmaximen der Authentizität, Akzeptanz und Empathie.
Ebenfalls soll auf die eigenen Ressourcen im Umgang mit „schwierigen“ Patienten Bezug Anmeldung: genommen werden, wie Sie sich in schwierigen Gesprächs situationen stabilisieren können. Für den Praxisbezug werden interaktive Sequenzen angeboten und durchgeführt (in Form von Kleingruppenarbeiten, „Unternehmensdrama“, Aufstellungen, etc.). Anmeldung: Termin: Samstag, 6. Februar 2021 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 48/2021) Leitung: Christina Zeep, Diplom-Psychologin, Mitarbeiterin der Sektion für Suchtmedizin und Sucht forschung, Universitätsklinik für Anmeldung: Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Punkte: 10 Die Veranstaltung ist als Fortbildung im DMP Brustkrebs bei der KV BW Anmeldung: anerkannt. Anmeldung:
Seminare Allgemeinmedizin: Anmeldung: Kopfschmerz-Schwindel-Rückenschmerzen – Häufige Krankheitsbilder in der Hausarztpraxis Die Diagnose und Therapie von Schmerzen gehören zu den wesentlichen ärztlichen Aufgaben, deren Bedeutung aufgrund der sich stetig ändernden gesellAnmeldung: schaftlichen und demographischen Gegebenheiten zunimmt und einem stetigen Wandel ausgesetzt ist. In diesem Seminar werden die Komplexität von Schmerzen und der sie beeinflussenden Faktoren – und hier speziell der Kopf- und Rückenschmerzen – von Experten praxisnah beleuchtet. Zum anderen werden die Behandlungsoptionen aus unterschiedlicher Sicht vorgestellt und mit Ihnen diskutiert. Die Themen des Seminars umfassen:
• Häufige Kopfschmerzformen und Möglichkeiten der Therapie – mit oder ohne Medikamente • Degenerative Wirbelsäulen erkrankungen:Anmeldung: Wie diagnos tizieren und Ressourcen orientiert therapieren? • Schwindel verstehen: Relevante Schwindelsyndrome und praxistaugliche Therapie • Erkrankungen der Schulter: Einfache und praktische Untersuchung und Diagnosestellung Anmeldung: • Osteoporose: Als Volkserkrankung weiter unterschätzt. Grundlagen und Spezielles für den Alltag • Schmerztherapie • Physiotherapie: Tests und Übungen für die Wirbelsäule Diese Seminarreihe richtet sich sowohl an interessierte und langAnmeldung: jährig tätige Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die die Seminare als Aktualisierungs fortbildung nutzen möchten, als auch an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf ihre Facharztprüfung. Termin: Samstag, 13. Februar 2021 Anmeldung: 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 47/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Philip Kasten, Orthopädisch Chirurgisches Centrum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Anmeldung: Punkte: 8 Anmeldung:
ÄBW 12 | 2020
651
Bekanntmachungen Seminare Allgemeinmedizin: Spezielle Aspekte der hausärztlichen Tätigkeit
Peripartale psychische Erkrankungen (PPE) – Risiko für Mutter und Kind
Hausärztliche Tätigkeit zeichnet sich durch große Vielfalt aus. Einige dieser unterschiedlichen Facetten werden in diesem Seminar aufgegriffen und im kollegialen Austausch mit Ihnen erörtert. Die Themen des Seminars umfassen: • „Abwartendes Offenlassen“ und Entscheidungsfindung • Spezifische Arbeitsweise des Hausarztes, Sozialmedizin, Atteste, Rehabilitation, AU • „Normales“ ärztliches Gespräch und Kommunikation • In Problemsituationen: Schwierige Patienten, schlimme Diagnosen, Patienten mit Migrationshintergrund • Bekanntes und Neues zur Leichenschau • „Unausgewähltes Krankengut“: Häufigkeit Infekte/Schmerz/ Kasuistiken • Besondere Aspekte der Familienmedizin: Pflege, Schweigepflicht Diese Seminarreihe richtet sich sowohl an interessierte und langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die die Seminare als Aktualisierungs fortbildung nutzen möchten, als auch an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf ihre Facharztprüfung. Termin: Samstag, 27. März 2021 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 15/2021) Leitung: Dr. med. Manfred Eissler, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Reutlingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 9
Psychische Erkrankungen rund um die Schwangerschaft, Geburt und das Wochenbett werden in unserer Gesellschaft tabuisiert, verschwiegen und oft nicht wahrgenommen. Allerdings stellen sie für Schwangere und junge Mütter eine zusätzliche Herausforderung dar und sind als Risikofaktoren für das Kindeswohl bekannt. Ohne adäquate Behandlung können peripartale psychische Erkrankungen schwere Folgen für die Mutter selbst, die Mutter-KindBeziehung bis hin zur Kindeswohlgefährdung und für die Partnerschaft haben. Ziel des Kurses ist es Gynäkologen, Hebammen sowie Haus-, Allgemein- und Kinderärzte als die primären Ansprechpartner betroffener Frauen in der Peripartalperiode 1104ab für charakteristische Störungsbilder und deren Therapiemöglichkeiten zu sensibilisieren. Anhand praxisnaher Empfehlungen werden diagnostische und therapeutische Handlungskompetenzen für den klinischen Alltag vermittelt, um die betroffenen Frauen zu unterstützen und ggf. zu motivieren, psychiatrisch-psychotherapeutische Frühinterventionen und Unterstützungsangebote der Jugendhilfe in Anspruch zu nehmen. Termin: Samstag, 6. März 2021 9.00–14.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 49/2021) Leitung: Dr. Pascale Britsch, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Ulm Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 35,– Euro Punkte: 6 Anmeldung:
652
ÄBW 12 | 2020
Stressbewältigung durch Achtsamkeit Die wachsende berufliche Belastung und die unverändert schwierigen Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte sind unbestritten. Die physischen und psychischen Anforderungen, die durch den Umgang mit kranken und sterbenden Menschen, durch den permanenten Zeitdruck und die ökonomischen Herausforderungen entstehen, führen zu einer zunehmenden Verschärfung der angespannten Situation. Das erfahrungsorientierte Seminar „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ basiert auf dem „Mindfulness-Based Stress Reduction Programm“ (MBSR). Dieses Programm wurde Ende der siebziger Jahre in den USA von Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn an der Universitätsklinik von Massachusetts entwickelt. Inzwischen belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit dieses Programms. Grundlage des Seminars ist die intensive Schulung der Achtsamkeit im Alltag und in der Stille. Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit immer wieder zum gegenwärtigen Moment zurückzubringen. Durch geleitete Meditationen und sanfte Körperübungen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Atmung, Körper empfindungen, Gedanken und Gefühle wahrzunehmen ohne sie zu bewerten. Die Praxis der Achtsamkeit befähigt dazu, die gewohnheitsmäßigen Verhaltensweisen im Umgang mit innerem und äußerem Stress, mit Krankheiten und Schwierigkeiten zu erkennen. Die Teilnehmerinnen und Teil nehmer lernen immer wieder innezuhalten und den Heraus forderungen des Lebens mit mehr Ruhe, Klarheit und Akzeptanz zu begegnen.
Ziele des Seminars sind: • Verständnis für die Grundlagen der Achtsamkeitspraxis zu bekommen • eigene Erfahrungen mit Achtsamkeits-Übungen zu machen • Anregungen zu erhalten, um Achtsamkeit in den eigenen Alltag bzw. Berufs alltag zu integrieren • ein Behandlungskonzept kennenzulernen, das auch bei den Patienten zur Anwendung kommen kann Termin: Samstag, 20. März 2021 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 20/2021) Leitung: Markus Zeh, Diplom-Pädagoge und MBSR-Lehrer, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 200,– Euro inkl. Ver pflegung, Skript und Yoga-Matte Punkte: 10 Anmeldung:
Suchtmedizinische Grundversorgung Seminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Suchtmedizin (50 h) gemäß (Muster-) Kursbuch Suchtmedizinische Grundversorgung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer BadenWürttemberg (WBO 2020) Die Zusatzweiterbildung Suchtmedizinische Grundversorgung umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Krankheitsbildern im Zusammenhang mit dem schädlichen Gebrauch suchterzeugender Stoffe und nicht-stoffgebundener Sucht erkrankungen. Die Themenschwerpunkte umfassen: – Ätiologie von Suchtkrankheiten und deren Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation
Bekanntmachungen – Pharmakologie suchterzeugender Stoffe: • Entzugs- und Substitutionsbehandlung • Kriseninterventionen • Erkennung psychiatrischer und somatischer Erkrankungen im Zusammenhang mit Suchterkrankungen und Indikationsstellung zur weiterführenden Behandlung Neben den genannten Theorie inhalten werden Schwerpunkte in der Praxisarbeit, motivierenden Gesprächsführung, auf dem Erwerb von Fertigkeiten in der Motivationsbehandlung sowie in Themenbereichen wie nicht-stoffgebundene Abhängigkeiten und Tabakabhängigkeit vermittelt. Zielgruppe sind alle Fachärzte im ambulanten und stationären Bereich sowie Weiterbildungs assistenten mit Interessens gebieten im Bereich der Suchtmedizin. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Sucht medizinische Grundversorgung in Baden-Württemberg sind: • Facharztanerkennung • 50 Stunden Kurs-Weiterbildung • Abschließende Prüfung bei der Ärztekammer Termin: 22.–26. März 2021 (Sa–Fr) (Anmeldungs-Nr. 39/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Calwer Str. 14, 72076 Tübingen Gebühr: 850,– Euro (inkl. Skripten und Verpflegung) Punkte: 50 Anmeldung:
Fallseminare „Palliativmedizin“ In der Palliativmedizin geht es um die ganzheitliche Behandlung von Menschen mit einer unheilbaren, fortschreitenden Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung. Mit der Weiterbildungsordnung 2006 der Landesärztekammer Baden-Württemberg wurde die Zusatzbezeichnung „Palliativ medizin“ eingeführt. Zu ihrem Erwerb ist unter anderem das Absolvieren eines Grundkurses (40 Unterrichtseinheiten) sowie eine 12-monatige stationäre Tätigkeit bei einem Weiterbildungsbefugten oder 120 Unterrichtseinheiten (UE) im Rahmen von Fallseminaren inkl. Super vision erforderlich. Für Ärzte, die sich für den Besuch von Fallseminaren entschieden haben, werden die dafür notwendigen Module I bis III mit jeweils 40 UE angeboten. Diese Module sind nach dem Curriculum der Bundesärzte kammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. strukturiert. Modul I (40 UE): Der schwer kranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team • Kommunikation, psychosoziale Aspekte, soziales Umfeld, Symptomkontrolle Modul II (40 UE): Der indivi duelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext • Ethik, Trauer, Symptomkontrolle Modul III (40 UE): Professionelles Handeln in der Palliativmedizin • Bearbeitung komplexer Fragestellungen aus dem palliativmedizinischen Arbeitsfeld anhand von Fallbeispielen
Termine: Modul I: 26.–29. Juni 2021 (Sa–Di) Modul II: 30. Juni–3. Juli 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 5/2021) Modul I: 23.–26. Oktober 2021 (Sa–Di) Modul II: 27.–30. Oktober 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 7/2021) Gebühr Module I und II zusammen: 980,– Euro Modul III: 24.–27. März 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer4/2021) Modul III: 15.–18. September 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 6/2021) (Anmeldungsnummer 85/2021) Gebühr Modul III: 490,– Euro Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur Teilnehmerzahl: je 12 Personen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Punkte: je Modul 40 Anmeldung:
Gesundheitsforum 2021 Digitalisierung in der Medizin: Fluch, Segen, Bedrohung? Die Digitalisierung erfasst immer breitere Bereiche unserer Lebenswelten, und macht vor dem Gesundheitswesen natürlich nicht halt. Viele Aspekte ärztlichen Handelns sind „analog“ kaum noch denkbar, und einige Entwicklungen der letzten Jahre sind durch die Corona-Pandemie nochmal beschleunigt worden. Der Vorstand der Bezirksärztekammer hat daher beschlossen, das Gesundheitsforum 2021 der „Digitalisierung in der Medizin“ zu widmen.
Eine Einführung in die Thematik übernimmt ein ausgewiesener Experte aus unseren Reihen in seinem Keynote-Vortrag. Danach spannen wir einen breiten Bogen und beschäftigen uns mit der Veränderung der ärztlichen Rolle, den Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz und den Chancen, die eine Digitalisierung für Frauen im Besonderen mit sich bringen könnte. Allerdings gehen wir auch auf die möglichen Belastungen durch mehr Bürokratie und die neuen Bedrohungen durch Cyberkriminalität ein. Wir freuen uns auf sehr profilierte Vortragende aus dem Bezirk, dem Land und dem Bund! Aufgrund der aktuellen Umstände wird es wahrscheinlich das erste Gesundheitsforum der Bezirks ärztekammer Südwürttemberg werden, das wir mindestens auch als Live-Online-Veranstaltung anbieten werden. Denn das Gesundheitsforum ist seit vielen Jahren die traditionell größte und „politischste“ Veranstaltung unserer Kammer, und wir halten es für wichtig, dass die Stimme der Ärzteschaft in dieser für unsere Zukunft so zentralen Diskussion gehört wird. Termin: Samstag, 17. April 2021 10.00–14.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 19/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Dieses Seminar kann ggf. auch als ein Hybrid- oder ein Live-Online-Seminar stattfinden. Gebühr: kostenfrei Punkte: 6
ÄBW 12 | 2020
653
Bekanntmachungen Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis • individuell • nach Absprache Dr. med. Karl-Otto Walz, Neue Str. 72, 89073 Ulm
Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis (Ravensburg, Friedrichshafen)
Fortbildungs-Doppel-DVD „… was Ärzte und Patienten schon immer über Organspende wissen wollten“
• individuell • nach Absprache Dr. med. Christian Milz, Ottmannshofer Str. 44, 88299 Leutkirch
Fortbildungs-CD-ROM „Palliativmedizin“ Ärztinnen und Ärzte dürfen frei entscheiden, in welcher Fortbildungskategorie sie ihre Fortbildung absolvieren und CME-Punkte sammeln möchten. Mithilfe der von der Bezirksärztekammer Südwürttemberg entwickelten Fortbildungs-CDROM „Palliativmedizin“ können 10 Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro CD-ROM beträgt 39,– Euro.
Fortbildungs-Doppel-DVD „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ Am 29. 09. 2010 hatte die Bezirks ärztekammer Südwürttemberg in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Tübingen eine Fortbildungsveranstaltung mit dem Thema „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ durchgeführt. In den Beiträgen wurden ein Spiel exemplarisch beschrieben, die Spielsucht aus der Sicht betroffener Eltern und des Kinderund Jugendpsychiaters dargestellt, Aspekte von PC-Spiel und Gewalt aufgezeigt, die ambulante Therapie von PC-Spielsucht erläutert und die Möglichkeiten der Suchtprävention benannt.
654
Diese Veranstaltung wurde in Bild und Ton aufgezeichnet und in einer Fortbildungs-DoppelDVD verarbeitet. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können vier Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro.
Zu der kontrovers diskutierten Problematik der seit Jahren zurückgehenden Organspenden in Deutschland und BadenWürttemberg bietet die Bezirks ärztekammer Südwürttemberg eine Fortbildungs-Doppel-DVD an. Sie enthält die Aufzeichnung einer Fortbildung, die in Zusammenarbeit mit der Universitäts klinik für Allgemeine, Viszeralund Transplantationschirurgie Tübingen durchgeführt wurde. Die Beiträge befassen sich mit dem komplexen Prozess der Organspende, den Allokations kriterien von Notfall- und Warteliste, den sehr unterschiedlichen Zeitfenstern für die Transplanta tion der Organe, dem Ablauf bzw. der Logistik der notwendigen Kontrollen, den rechtlichen Rahmenbedingungen und den finanziellen Aspekten der GKV. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können sechs Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro. Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, Fax (0 71 21) 9 17-24 00, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de
ÄBW 12 | 2020
Impressum Hinweis:
Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ausschließlich an die zuständige Bezirksärztekammer zu melden. Weitere Informationen: www.ärzteblatt-bw.de
Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) Im Neuenheimer Feld 130.3 69120 Heidelberg Telefon (0 62 21) 56-71 75 kwbw.AMED@med.uni-heidelberg.de
weiterbildung-allgemeinmedizin.de
Angebot für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin. Einstieg jederzeit möglich. Ziel: Das Weiterbildungsprogramm KWBW Verbundweiterbildungplus bietet ein kontinuierliches und strukturiertes Seminar- und Mentoring-Programm in persönlicher Atmosphäre mit Möglichkeit zum regionalen Austausch und Netzwerken. Kursinhalte: Unser industrieunabhängiges Seminarprogramm beinhaltet hausärztliche Themen wie • Das schmerzende Ohr • Hauterkrankungen • Orthopädische Untersuchungstechniken • Pädiatrie • Praxisorganisation und Abrechnung • Wundmanagement • u. v. m. Alle Termine 2020 auf: www.kwbw.de
Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Prof. Dr. med. Marko Wilke Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Gesamtleitung Media Sales: Oliver Scheel (verantwortlich) Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 37 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 scheel@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 63 vom 1. 1. 2020 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 21,00 € (inkl. der jeweils gült igen MwSt.). EU-Länder-E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements verlängern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und S ignum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Eins endungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffentlichung vora usgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur weiteren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mithilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media-Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Foto kopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489
ÄBW-markt Noch einfacher: Online buchen unter www.ärzteblatt-bw.de
ÄBW-markt Gentner Verlag Postfach 10 17 42 70015 Stuttgart
Name/Vorname Straße/Hausnr. PLZ/Ort Telefon/Telefax E-Mail
Sie haben 18 Rubriken zur Auswahl: ❏ ❏ ❏ ❏ ❏
Stellenangebote Stellengesuche Dienstleistungen Seminare Gewerbl. Gelegenheitsanzeigen
pro pro pro pro pro
mm mm mm mm mm
Höhe Höhe Höhe Höhe Höhe
(1-spaltig) (1-spaltig) (1-spaltig) (1-spaltig) (1-spaltig)
❏ Verkäufe ❏ Kaufgesuche ❏ Immobilien-Vermietung/ Verpachtung/Verkauf ❏ Reisen ❏ Kooperation ❏ Sonstiges
❏ in 1-spaltiger Ausführung (45 mm breit) ❏ in 2-spaltiger Ausführung (92 mm breit) Veröffentlichen Sie meine Anzeige ❏ mit Telefonnummer ❏ mit kompletter Anschrift ❏ mit Faxnummer ❏ unter Chiffre (Gebühr: 9,50 €) ❏ mit E-Mail
Datum
rechtsverbindliche Unterschrift
SEPA-Lastschriftmandat Gläubiger-Identifikationsnummer: DE67ZZZ00000076654
Kontoinhaber (falls abweichend) Kreditinstitut IBAN DE Prüfziffer Bankleitzahl (achtstellig)
Kontonummer (zehnstellig, fehlende Stellen werden z.B. vorn mit Nullen aufgefüllt)
Wir (ich) ermächtigen(-e) die Alfons W. Gentner GmbH & Co. KG, Zahlungen von unserem (meinem) Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weisen wir (weise ich) unser (mein) Kreditinstitut an, die von der Alfons W. Gentner GmbH & Co. KG auf unser (mein) Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.
Folgender Text soll ____mal unter oben angekreuzter Rubrik erscheinen (bitte deutlich in Blockschrift/Schreibmaschine ausfüllen):
Kontakt: Telefon (07 11) 6 36 72-8 27 und -8 61 · Telefax (07 11) 6 36 72-7 60 · E-Mail beck@gentner.de
Schnell per Fax (07 11) 6 36 72-7 60
4,00 € pro mm Höhe (1-spaltig): ❏ Praxissuche ❏ Praxisabgabe ❏ Gemeinschaftspraxis ❏ Praxisgemeinschaft ❏ Belegbetten ❏ Niederlassungsangebote ❏ Vertretungen
4,95 € 2,85 € 4,95 € 4,95 € 4,95 €
ÄBW-markt
Auftraggeber: (bitte vollständig ausfüllen)
STELLENANGEBOTE
WIR suchen Assistenzärzte, die im LEBEN noch einiges vorhaben und in der GESUNDHEIT den nächsten Karriereschritt machen wollen.
ARBEITSMEDIZINER/BETRIEBSMEDIZINER (M/W/D) ODER ÄRZTE FÜR DIE WEITERBILDUNG (M/W/D) ZUM FACHARZT FÜR ARBEITSMEDIZIN
VOLL- ODER TEILZEIT AN DEN STANDORTEN (u. a. GÖPPINGEN | HEIDELBERG | HEILBRONN | KARLSRUHE | LÖRRACH | MANNHEIM | PFORZHEIM) Starten Sie mit uns durch in eine gesunde Zukunft! Wir sind Vordenker, Marktführer und europaweit mit über 4.500 Fachkräften in der Arbeitsmedizin, in der Arbeitssicherheit und im Gesundheitsmanagement im Einsatz. Mit einem jährlichen Wachstum von über 200 Mitarbeitenden unterstützen und beraten wir unsere Kunden bei der Gestaltung gesunder und sicherer Arbeitsplätze. Unser Antrieb: Wir fördern und leben Gesundheit – auf allen Ebenen. WIR BIETEN MEHR Vielfältige und erfüllende Aufgaben Ausgezeichnete Aufstiegschancen Work-Life-Balance mit flexiblen Arbeitszeiten Finanzierte Weiterbildungsmaßnahmen Attraktive Vergütung und Benefits
LEBEN UND ARBEITEN Beratung von Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen in allen Fragen rund um Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz Durchführung von Vorsorgeuntersuchungen Konzeption und Durchführung von Schulungen
IHR PROFIL ALS GESUNDHEITSEXPERTE Ärztinnen und Ärzten mit 24-monatiger Erfahrung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung (Innere und Allgemeinmedizin, Anästhesie, Augenheilkunde, HNO, Psychosomatik uvm.), Fachärzten für Arbeitsmedizin und Ärzten mit der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin bieten wir einen Einstieg in ein expandierendes Unternehmen Professionelles Auftreten, Kommunikationsstärke und Freude an der Beratung Teamfähigkeit
B·A·D GmbH – Personalentwicklung und Recruiting Herr Düsing, Tel.: 0228 - 40072-184 www.bad-gmbh.de/karriere Folgen Sie uns auf:
JETZT BEWERBEN! wir-leben-gesundheit.com
INTERESSIERT? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen und des frühestmöglichen Eintrittstermins über unser Bewerberportal:
Einfach QR Code scannen und direkt zu den Anzeigen gelangen.
https://www.bad-gmbh.de/karriere/stellenangebote/ Sicher arbeiten. Gesund leben.
Facharzt (m/w/d) für Gastroenterologie oder in Ausbildung befindlich zwecks Anstellung ggf. Einstieg mit Übernahme eines KV-Sitzes in unserer Gemeinschaftspraxis. Es besteht eine Ausbildungsermächtigung für Gastroenterologie über 18 Monate. Bei Interesse an einer abwechslungsreichen und interessanten Tätigkeit in einer großen Gemeinschaftspraxis mit Schwerpunkt Gastroenterologie und Kardiologie sowie Anbindung an eine Belegabteilung richten Sie Ihre Bewerbung an Internistische Gemeinschaftspraxis Gänsbühl 3, 88348 Bad Saulgau Tel.: 07581 / 484510 www.internisten-badsaulgau.de
Approbierte Ärzte (m/w/d) im Angestelltenverhältnis für Approbierte Ärzte (m/w/d) im in Angestelltenverhältnis für unser Plasmaspendezentrum Mannheim und Stuttgart unser Plasmaspendezentrum Mannheim und Stuttgart • Teil-/Vollzeit • auch Seniorenärzte • in kein Nacht-/Feier-/Sonntagsdienst • Teil-/Vollzeit • auch Seniorenärzte • kein Nacht-/Feier-/Sonntagsdienst Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! WirGmbH freuenI Colmarer uns auf Ihre Bewerbung! Plasmavita Healthcare Straße 22 I 60528 Frankfurt am Main Plasmavita Healthcare GmbH Colmarer Straße 22 I 60528 Frankfurt am Main z. IHd. Fr. Nitschmann z. Hd. Fr. Nitschmann Jobs@plasmavita.de Jobs@plasmavita.de
Anzeigendisposition Tel.: (07 11) 63 67 28 61
Bestens beraten. Unsere Beratung für Heilberufe. Branchenvergleich Standortanalyse
Praxiswertermittlung Heilberufe-Seminare
Infos unter Telefon 0711 124-45019
Ein Unternehmen der LBBW-Gruppe
F0220002_10_03_AZ_BW_Heilberufe_183x40.pdf - Jul_17_2020
656
ÄBW 12 | 2020
05_17_16
Liquiditätsplanung Vermögensmanagement www.bw-bank.de/heilberufe
STELLENANGEBOTE
WIR suchen Sie! Die Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH bietet exzellente medizinische Versorgung in familiärer Atmosphäre an mehreren Standorten. In Freudenstadt wird ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit 343 Betten inklusive Hubschrauberlandeplatz betrieben. In Horb ergänzt eine Klinik für Geriatrische Rehabilitation mit 50 Betten das Angebot an die Patienten. Zu beiden Standorten gehören verschiedene Praxen im Rahmen eines Medizinischen Versorgungszentrums. Zudem sind die Kliniken als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen akkreditiert. Direkt neben dem bisherigen Klinikum entsteht zurzeit ein Neubau für eine moderne, zukunftsfähige Klinik. Der Umzug in den Neubau ist für 2022 geplant. Wir suchen im Rahmen einer Nachfolgeregelung für die Frauenklinik am Standort Freudenstadt zum nächstmöglichen Termin in Vollzeit, unbefristet, einen
Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe (m/w/d) Die Frauenklinik verfügt über 42 Betten und ist gemeinsam mit der Pädiatrischen Klinik als Perinatologischer Schwerpunkt anerkannt. Der Stellenplan liegt bei 1/3,5/6,5. Bei etwa 1.100 Geburten im Jahr wird ein großer Anteil an Risikoschwangeren betreut. Insgesamt betreut die Frauenklinik pro Jahr über 3.000 stationäre und etwa 4.500 ambulante Patientinnen. Ihr Profil: Wir wünschen uns eine Führungspersönlichkeit mit hoher fachlicher Expertise, die durch Engagement, Innovation und hohe soziale Kompetenz die Anforderungen an eine moderne Gynäkologie und Geburtshilfe weiterentwickelt. Es steht Ihnen ein überaus engagiertes und kompetentes ärztliches und pflegerisches Team zur Seite. Sie sind promoviert und haben wünschenswerterweise eine langjährige Expertise in der Breite des Fachgebiets. Ausgehend von einem Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe verfügen Sie über den Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie. Sie besitzen bereits klinische Erfahrung in der onkologisch-gynäkologischen und laparoskopischen Chirurgie sowie der komplexen Geburtshilfe. Zudem verfügen Sie über ein hohes Engagement und überzeugen durch gute kommunikative und integrative Fähigkeiten. Ihr organisatorisches und konzeptionelles Geschick konnten Sie bereits in Ihrer jetzigen Position beweisen. Als Person zeichnen Sie sich durch Integrations- und Durchsetzungsfähigkeit sowie ein besonders hohes Maß an Sozialkompetenz aus. Sie arbeiten aufgeschlossen und vertrauensvoll mit den medizinischen Fachabteilungen des Hauses und den niedergelassenen Kollegen wie auch den Kooperationspartnern zusammen. Dabei verstehen Sie es, eine große, interdisziplinär arbeitende Klinik professionell auch unter Effizienz- und Wirtschaftlichkeitsaspekten zu führen. Eine hohe Prozess- und
Das ambulante Zentrum für
Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie in Asperg sucht ab 01.04.2021
WB-Assistent (m/w/d) in Teilzeit (50%) WB-Ermächtigung für 2 Jahr Neurologie sowie 1 Jahr Psychiatrie und Psychotherapie
Marktplatz 2, 71679 Asperg, Tel.: 07141/68380 www.psych-asperg.de * zentrum@psych-asperg.de Sehr gut gehende
Praxis für Kinder- und Jugendmedizin im Nordschwarzwald (Nähe Pforzheim) sucht FA/FÄ für 20-25h/Woche zum 01.06.2021 mit Zukunftsoption Jobsharing 1/2 Praxis. Hochengagiertes Team mit großem Teamgeist. Kontakt: Rosemarie.Walliser@t-online.de
Leistungsorientierung und ein modernes Personalmanagementverständnis runden Ihr Profil ab. Was wir bieten: Eine anspruchsvolle Chefarztposition, die neben ihrer klinischen auch eine große wirtschaftliche Bedeutung für die Einrichtung hat. Der für eine erfolgreiche Bewältigung dieses Aufgabengebiets notwendige Gestaltungsrahmen ist selbstverständlich gegeben. Vertraglich erwartet Sie eine adäquate Dotierung. Die Standorte unserer Kliniken liegen landschaftlich sehr attraktiv, haben eine Monopolstellung und sind eng verzahnt mit den niedergelassenen Ärzten. Aufgrund ihrer Alleinstellung mit täglicher Akutaufnahme hat die Klinik einen Zentralversorgungscharakter mit der Versorgung der 120.000 Einwohner des Landkreises. Die große Kreisstadt Freudenstadt mit 24.000 Einwohnern verfügt über ein breit gefächertes kulturelles Sport- und Freizeitangebot. Zudem eine hervorragende Infrastruktur für Familien. Sie finden eine ausreichende Versorgung mit Kinderkrippen- und Kindergartenplätzen sowie ein breit gefächertes Angebot an weiterführenden Schulen vor. Im Rahmen des sogenannten Freudenstädter Sterns ist eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung in die Großräume Stuttgart, Karlsruhe, Offenburg und Straßburg gegeben. Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung ausschließlich per E-Mail unter: bewerbung@klf-net.de Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH Personalabteilung, Karl-von-Hahn-Str. 120, 72250 Freudenstadt Für Rückfragen steht Ihnen Geschäftsführer, Herr Matthias Meier (Tel. 07441 54-6378), gerne zur Verfügung.
Moderne und apparativ bestens ausgestattete Praxis in großem Ärztezentrum in Lauchringen (Südbaden) mit drei internistischen Schwerpunkten (Kardiologie – Gastroenterologie – Pneumologie/ Allergologie) sucht Nachfolger/in für die Pneumologie. Unser Leistungsspektrum entnehmen Sie bitte unserer Homepage (www.aezl.de). Ausreichend Einarbeitungszeit ist selbstverständlich. Die Ausbildung zum Pneumologen/Allergologen kann bei uns ver vollständigt werden, die Ausbildungsermächtigungen (Pneumologie 18 Monate/Allergologie 12 Monate) liegen vor. n.blank@aezl.de
Arzt/Ärztin im Bereich Arbeits-/Betriebsmedizin, freiberuflich, angestellt oder auch zur Weiterbildung für den Raum Hechingen und Sigmaringen gesucht. Pegasus Fachgesellschaft Arbeitsmedizin mbH Ansprechpartner: Herr Dr. Michael Wagner Lotzenäcker7, 72379 Hechingen Tel. 07471 98488 0 E-Mail: servicezentrum@pegasus-online.de www.pegasus-online.de
Fachärztin / Facharzt Kardiologie zur Anstellung sehr gute und flexible Konditionen auch in Teilzeit www.kardiologie-singen.de, dr.peterschlegelmilch@gmx.de
ÄBW 12 | 2020
657
STELLENANGEBOTE
Die Schussental Klinik sucht für das Psychosomatische Fachkrankenhaus
FACHÄRZTIN/FACHARZT (w/m/d) FÜR PSYCHOSOMATISCHE MEDIZIN LEITUNG EINES THERAPEUTISCHEN SCHWERPUNKTS unbefristet, Stellenumfang mindestens 80% zum nächstmöglichen Zeitpunkt Ihre Aufgaben — fachärztliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten — fachliche Leitung der zugeordneten multiprofessionellen Teams — Weiterentwicklung unserer therapeutischen Konzepte — Mitarbeit in Leitungsgremien und bei der Aus-, Fort- und Weiterbildung Ihr Profil — Fachärztin/Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie — oder Ärztin/Arzt in fortgeschrittener Weiterbildung Das dürfen Sie von uns erwarten Anspruchsvolle Tätigkeit, vielseitige Chancen der beruflichen Weiterentwicklung, überdurchschnittliche Vergütung entsprechend dem Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken. Bei Fragen steht Ihnen Herr Dr. Rahm, Chefarzt Psychosomatisches Fachkrankenhaus, unter 07525 93-2810 zur Verfügung.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist uns wichtig!
Wir suchen...
Für unseren Fachdienst Soziale Sicherung, Jobcenter Alb-Donau zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Arzt (w/m/d) Vergütung in Entgeltgruppe 15 TVöD Weitere Informationen zu dieser Stelle erhalten Sie von Frau Edelgard Rommel, Fachdienstleiterin Personal, Telefon 0731 185-1212 und im Internet www.alb-donau-kreis.de
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung Online auf unserer Homepage oder direkt beim Landratsamt Alb-Donau-Kreis, Schillerstraße 30, 89077 Ulm bis 25. Dezember 2020
Klinik. Karriere. Leben.
ung Informationen und Bewerb .de inik l-kl nta sse chu w.s ww
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an Schussental Klinik gGmbH Personalabteilung | Safranmoosstraße 5 | 88326 Aulendorf
Informationen unter... www.dr-herschlein.de/karriere praxis.herschlein@gmx.de
Weiterbildungsassistentin (m/w/d) Frauenheilkunde und Geburtshilfe Zu zweit macht die Arbeit einfach mehr Spaß – Praxis für Innere Medizin und Rheumatologie in Bodenseegemeinde sucht zweite/n internistische/n Rheumatologin/en in Vollzeit oder Teilzeit ab 1.5.21 oder später. Bei Interesse bitte kurze e-mail für weitere Info. E-Mail: online@rheumapraxis-kressbronn.de Gemeinschafspraxis Innere Medizin/Allgemeinmedizin in Aalen mit sehr gutem Arbeitsklima, prima Team! sucht ab 02. 02. 2021 angestellte Ärztin/Arzt Voll- oder Teilzeit oder Weiterbildungsassistent/in. Bitte unter Tel. 0176/22879256 melden FACHARZT ALLGEMEINMEDIZIN / INNERE MEDIZIN (w/m/d) und WEITERBILDUNGSASS. für Allg. Med. bzw. Zusatzbezeich. (w/m/d) Sie suchen eine abwechslungsreiche und spannende neue Herausforderung in einer top modernen Hausarztpraxis mit Schwerpunkt Diabetologie und Phlebologie im südlichen LK HN in einem jungen Team ohne Dienstbelastung? Wir freuen uns auf Sie! Gerne auch in Teilzeit. Dr. A. Rieker, Hauptstr. 12, 74382 Neckarwestheim - www.drrieker.de
658
ÄBW 12 | 2020
Mein Klinikjob. Mein Leben. Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt für unsere Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie der Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH in Bruchsal einen
Oberarzt (m/w/d)
_ unbefristet, in Voll- oder Teilzeit möglich (80–100 %) Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch: Fachspezifische Informationen: Prof. Dr. med. Martin Schuster (07251-708-57500) Zum Bewerbungsverfahren: Bernd Willhauck, Personalservice (07251-708-57040) Haben wir Ihr Interesse geweckt?
www.rkh-karriere.de Anzeigenverkauf Tel.: (07 11) 63 67 28 27
STELLENANGEBOTE
WIR suchen Sie! Die Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH bietet exzellente medizinische Versorgung in familiärer Atmosphäre an mehreren Standorten. In Freudenstadt wird ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit 343 Betten inklusive Hubschrauberlandeplatz betrieben. In Horb ergänzt eine Klinik für Geriatrische Rehabilitation mit 50 Betten das Angebot an die Patienten. Zu beiden Standorten gehören verschiedene Praxen im Rahmen eines Medizinischen Versorgungszentrums. Zudem sind die Kliniken als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen akkreditiert. Direkt neben dem bisherigen Klinikum entsteht zurzeit ein Neubau für eine moderne, zukunftsfähige Klinik. Der Umzug in den Neubau ist für 2022 geplant. Für den Standort Freudenstadt suchen wir für die Frauenklinik zum nächstmöglichen Termin einen
Oberarzt/Facharzt (m/w/d) Die Frauenklinik verfügt über 42 Betten und ist gemeinsam mit der Pädiatrischen Klinik als Perinatologischer Schwerpunkt anerkannt. Der Stellenplan liegt bei 1/3,5/6,5. Bei etwa 1.100 Geburten im Jahr wird ein großer Anteil an Risikoschwangeren betreut. Insgesamt betreut die Frauenklinik pro Jahr über 3.000 stationäre und etwa 4.500 ambulante Patientinnen. Das Spektrum der Frauenklinik umfasst die vollständige Versorgung der geburtshilflich-gynäkologischen Patientinnen mit Schwerpunkten in der Onkologie (Radikaloperationen, Chemotherapien, Teilnahme an nationalen Studien), der rekonstruktiven Chirurgie von Senkungs- und Inkontinenzerscheinungen (TVT, Vaginaefixatio), der MIC (LASH) sowie im plastischästhetischen Bereich (Augmentation, Reduktion, primäre und sekundäre Rekonstruktion). Die Zertifizierung zum Brustzentrum liegt ebenso vor wie die Ermächtigung zur ambulanten Chemotherapie. Diagnostische Möglichkeiten wie erweiterte Pränataldiagnostik, DopplerSonographie (High-End-Gerät) und Urodynamik sind etabliert. Es besteht die Anerkennung der DEGUM Stufe II. Es besteht die Möglichkeit der persönlichen Weiterentwicklung in den Bereichen MIC, spezielle Geburtshilfe, Onkologie inkl. amb. Chemotherapie und Mammachirurgie einschließlich plastisch-ästhetischer Operationen. Ihre Aufgaben: • stationäre und ambulante Patientenversorgung • Weiterbildung der Assistenz- und Fachärzte • Teilnahme an Diensten und gynäkologische Notfallversorgung • interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen anderen Berufsgruppen
Große hausärztliche Gemeinschaftspraxis sucht zur Verstärkung der Homöopathie (evtl. auch andere naturheilkundliche Therapieoptionen) ab sofort eine/n Kollegin, möglichst mit Homöopathiediplom. Wenn Sie Lust haben in einer schönen, großen Praxis, mit tollem Team halbtags zu arbeiten, freuen wir uns auf Sie. Bewerbung bitte an: Hausärztliche Praxisgemeinschaft z.Hd. Frau Dr. Duschek, Fabrik Sonntag 5, 79183 Waldkirch
Suchen für unsere Frauenarztpraxen mit Dysplasiezentrum in Reutlingen und Tübingen Weiterbildungsassistentin/-en und /oder Fachärztin/-arzt. Teilzeit möglich. Anfragen werden vertraulich behandelt. Prof. Dr. Michael Menton & Dr. Susanne Menton msm.menton@t-online.de – 07121-329315
Augenarzt / Augenärztin gesucht für überörtliche inhabergeführte Gemeinschaftspraxis – Kleinstadt südlich Stuttgart. KV Sitz vorhanden – zur Anstellung, gerne auch Einstieg. Sehschule, FLA, Laser, amb. OPs va IVOM / Cat. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. augenperspektive@sofortstart.de
Ihr Profil: • mehrjährige Berufserfahrung • hohe fachliche und soziale Kompetenz, Führungsqualitäten, Teamgeist, Organisationstalent und Innovationsbereitschaft mit Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Tätigkeit • aufgeschlossene, verantwortungsvolle Persönlichkeit • Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit in einem nach modernen Qualitätsstandards arbeitenden professionellen Team Was wir bieten: • eine attraktive Tätigkeit mit großen Spielräumen, flexibler Zeiteinteilung und hohem Maß an Selbstständigkeit • Weiterentwicklung Ihrer operativen Fähigkeiten • finanzielle Unterstützung von Fort- und Weiterbildungen • die Möglichkeit, im Rahmen einer Hospitation unsere Klinik kennenzulernen • kostengünstige Unterkunft im Personalwohnheim, falls gewünscht • Bezahlung nach dem TV-Ärzte/VKA inkl. frei verhandelbarer übertarifliche Vergütung, übliche Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes • betriebliche Altersvorsorge • betriebsnahe Kinderbetreuung in Kooperation mit Kindergarten und -hort Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung ausschließlich per E-Mail unter: bewerbung@klf-net.de Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH Personalabteilung Postfach 380, 72233 Freudenstadt Für Rückfragen steht Ihnen Chefarzt Dr. J. Schulze-Tollert (Tel. 07441 54-2381), gerne zur Verfügung.
Im Zentrum von Mannheim gelegene neurologisch-psychiatrische Praxis sucht eine/n Fachärztin/-arzt für Psychiatrie (Psychotherapie) oder Nervenärztin/-arzt zur Anstellung in Voll- oder Teilzeit, flexible, individuell angepasste Arbeitszeiten. Kontakt: praxis@neurologieimquadrat.de; Tel. 0621 86250421
Weiterbildungsstelle für Allgemeinmedizin Sportchirurgie - Unfallchirurgie/Notfallambulanz - Orthopädie SPORTCHIRURGIE HEIDELBERG in der ATOS Klinik Bewerbung an klonz@sportchirurgie-heidelberg.de
Wir sind eine große HA Praxis mit 4 Ärzten im Kreis ES und suchen eine/n (Weiterbildungs)Assistenten m/w/d zum 1.1.21 oder später. Flexible Arbeitszeiten, 13. MG, organisierter Notdienst., sehr gutes Betriebsklima, beste Infrastruktur. Evtl. späterer Einstieg möglich WB Ermächtigung 2 Jahre. Kontakt unter HausarztFilder@t-online.de
Facharzt/-ärztin für Anästhesie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie Voll- od. Teilzeit in MA/HD gesucht. Zuschriften erbeten unter ÄBW 1849 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.
ÄBW 12 | 2020
659
STELLENANGEBOTE
Stellenangebot der Landeshauptstadt Stuttgart Wir suchen für unser Bürgermeisteramt eine/-n
Ärztin/Arzt zur Weiterbildung im Fach Arbeitsmedizin oder Fachärztin/-arzt für Arbeitsmedizin (m/w/d)
Facharzt/Fachärztin in freier Mitarbeit Wir suchen zum nächstmöglichen Termin eine Fachärztin/Facharzt in freier Mitarbeit zur Verstärkung unseres Teams (stunden- bzw. tageweise) für die Medizinische Begutachtung nach Aktenlage Es handelt sich um eine sehr interessante und anspruchsvolle ärztliche Tätigkeit in dem neuen Feld der Versicherungsmedizin. Eine attraktive Bezahlung und ein kompetentes Ärzteteam sowie eine angenehme Arbeitsatmosphäre erwarten Sie. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, die Sie bitte an Herrn Dr. Rainer Hakimi Leitender Gesellschaftsarzt und Betriebsarzt HALLESCHE Krankenversicherung a.G. Reinsburgstr. 10, 70178 Stuttgart schicken. Gerne auch per Email an rainer.hakimi@hallesche.de
Stuttgart Das „Ärztezentrum Ostend“ sucht zum 1. 7. 2021 einen
konservativ / interventionellen Kardiologen (w/m/d) zur Anstellung. Wir sind eine große, moderne und dynamische interdisziplinäre Praxis für Kardiologie, Diabetologie und Nephrologie/Dialyse. Über das „www. Fachärztezentrum-Stuttgart.de“ versorgen wir die Patienten in drei Standorten mit Anbindung an zwei Kliniken. Bewerbungen bitte an Dr. N. Frischmuth dr.frischmuth@az-ostend.de, Infos unter www.az-ostend.de
Kinderwunschzentrum LB
Gyn. / Reproduktionsmedizin Wir suchen WB-Assistent(in) oder Facharzt/-ärztin in Teil- o. Vollzeit. Bewerbung mit Lebenslauf an: bewerbung@fertimail.de Infos: www.jobs.kiwu-lb.de
HNO Praxis Heidelberg Stadt TEILZEIT-Mitarbeit f. FÄ / FA Dr. Jens-Peter Hittel, Tel. 06 22 / 9 14 07 60 Görresstr. 22, 69126 Heidelberg
660
ÄBW 12 | 2020
Dozent gesucht Arzt/Ärztin gesucht für med. Unterricht in einer Heilpraktikerschule in Stuttgart. - Honorar auf selbständiger Basis Infos: 0172 7233936 Genug von der DRG-Fabrik? Suche Weiterbildungsassistent/-in im letzten Weiterbildungsjahr für Vollzeit-Anstellung in KJ-Praxis auf den Fildern. dr.gundert@arcor.de
Cannabistherapie
Arzt/Ärztin für Privatpraxis halb-/ganztags in Filderstadt gesucht. www.dr-rausch-ulm.de Anästhesie, Gemeinschaftspraxis, zwei Sitze, Raum Tü/Neckar-Alb, sucht niederlassungsinteressierte/n Facharzt/Fachärztin für 2 Tage / Woche ab Mitte 2021 zur Anstellung und ggf. späterer Übernahme eines Praxisanteils (ca. Ende '22) Kontakt: Praxisnarkose@web.de
Die Stelle (Vollzeit, unbefristet) ist in Entgeltgruppe 14/15 TVöD bewertet und baldmöglichst zu besetzen. Kennzahl: BMA/0050/2020 Bewerbungsfrist: 10.Dezember 2020 Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Den vollständigen Ausschreibungstext sowie Einzelheiten zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter
www.stuttgart.de/stellenangebote
Arzt (m/w/d)
SCHULEN
in Festanstellung, Vollzeit oder Teilzeit (alternativ: Honorarbasis)
Für unseren etablierten Schulstandort in Tübingen mit den Ausbildungsberufen Ergotherapie, Arbeitserziehung und Physiotherapie (geplant ab 10/21) suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen engagierten Arzt (m/w/d) zur Verstärkung unseres freundlichen und aufgeschlossenen Lehrerteams. Sie unterrichten ausgewählte Fächer wie: Anatomie, Physiologie, spezielle Krankheitslehre, Prävention und Rehabilitation, etc. Wir bieten Ihnen: Attraktive Bezahlung und verbindliche Arbeitszeiten Unbefristeter Arbeitsvertrag Unterstützung bei Fort- und Weiterbildung Mitarbeit in einem freundlichen und innovativen Team Arbeit mit jungen und interessierten Schülern
Interessiert? Dann freuen wir uns auf IHRE Bewerbung! Per Mail an Frau Kathrin Bösiger k.boesiger@medischulen.de oder klassisch per Post. Wir freuen uns auf Sie! Medischulen - gemeinnützig Bismarckstr. 92 | 72072 Tübingen Tel. 07071/3659848 www.medischulen.de
Recurion
Modernes MVZ der Hausärzte und Internisten Recurion hausärztliche Praxisgemeinschaft anModerne mehrere Standorten in Stuttgart und Umgebung Modernes MVZ der und an mehreren Orten inHausärzte Stuttgart undInternisten Umgebung sucht an mehrere Standortensucht in Stuttgart und Umgebung Medizinische Fachangestellte / Arzthelfer/-in sucht
Facharzt- / in fürTelefonist/-in Allgemeinmedizin / Innere Medizinische Fachangestellte / Arzthelfer/-in Tel. 0172-715 bewerbung@recurion.net Tel. 017285 71529 85 29 / robix40@web.de Telefonist/-in Flexibles, innovatives Arbeitsumfeld Tel. 0172 715 85 29 / robix40@web.de in der Praxis oder von zu Hause aus (Videosprechstunde)
STELLENANGEBOTE Gyn. Praxis in S-Mitte
sucht fachärztl. Verstärkung, zunächst Anstellung o. Vertretung in TZ, alle Modelle denkbar. Schwerpunkt: PND, DEGUM II Assoziation mit amb. OP-Zentrum für operativ interressierte Kolleg*in E-Mail: StuttgartGyn@gmail.com Karlsruhe / Ettlingen / Rastatt Wir bieten FA / WBA (m, w, d) Innere Medizin, Allgemeinmedizin oder Diabetologie flexible und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle im Ärzteteam. in Teil- oder Vollzeit. admin@patricia-kappler.de AUGEN Facharzt (m/w/d) für Region Alpenland (Allgäu). Im Team oder eigenständig. TZ möglich. Bewerbung bitte an bewerbung@ augenklinik-kempten.de
GEMEINSCHAFTSPRAXIS Kardiologische/ diabetologische/ allgemeinmed. Praxis sucht Internist.- o. Allgemeinmed.diabetologischen Kollegen*in in Teil- od. Vollzeit. ab 6/21 Dres. Rummel/Haist/Prof. Dr. Kühlmuß, Biberach Tel. (07351)6530 E-Mail auf Anfrage
Psychosomatische Grundversorgung Abrechnung KV-, HzV-Verträge (35100/35110) und Akupunktur, 80h für Facharztwb. Wochenendkurse in: Bad Nauheim • Stuttgart, Kompaktkurse in den Akademien Einstieg/Wechsel in laufende Kursreihen jederzeit möglich; vorh. Kursinhalte werden anerkannt
weitere anerkannte Kurse: Zusatzbezeichnungen Spezielle Schmerztherapie und Akupunktur, ebenso für KV-Qualifikation, auch als Kompaktkurse nächste Kurse: 22.01.21 Stuttgart • 05.02.21 Bad Nauheim • 13.02.21 Berchtesgaden Tel.: (06 41) 2 50 22 92 CAN Colleg Akupunktur und Fax: (06 41) 2 50 22 97 Naturheilkunde GmbH Fontaneweg 8 35398 Giessen E-Mail: Info@CANkurs.com Weitere Kurse, Orte, Termine auch im Internet: www.CANkurs.com
IMMOBILIEN Praxisfläche im Stuttgarter Heusteigviertel: 340 m² Nutzfläche, Aufzug, Kfz-Stellplätze. Info: 0175-4364422, prov.frei vom ET E-Mail: nast@valoreal.de
KOOPERATION Biete Praxis- / Raumsharing in Mannheim Innenstadt Tel. (0176) 51 49 01 48
STELLENGESUCHE
VERKÄUFE
Suche hausärztliche Tätigkeit als Vertret/Anstell/Praxisübernahme gerne Nähe Heilbronn, BW gesamt. Email: arztarzt1111@gmail.com
Neurologie-Praxisauflösung: Günstigst: 1. UltraPro S 100 International (Natus) – 2. MultiDop Pro (DWL) – 3. Neurofax EEG-1200 (Nihon Kohden) – 4. Neuropack S1 (Nihon Kohden) – EEG-Sessel. Zum Abholen Stuttgart. Kontakt per Telefon: (07 11) 26 44 91
SEMINARE NEUE SELBSTERFAHRUNGSGRUPPE für Zusatztitel „Psychotherapie“ Kurse in Frankfurt und an der Adria/Kroatien www.gruppenselbsterfahrung.com
FORT- UND WEITERBILDUNG
70771Leinfelden-Echterdingen 228 qm in Ärztehaus zu vermieten. OP vorhanden. U5 (Stuttgart L.-E.), Bus, (S) in <50m gelegen. aerztehaus.le@gmail.com
Ä rzteblatt Baden-Württemberg
HUNGER UND ARMUT gehen nicht in Quarantäne!
KAUFGESUCHE
Ihre Spende ist das wirksamste Gegenmittel.
Suche gebr.Ultraschallgerät, EKG, Spirom. zur Anbindung an Praxissoftware. Tel. (0176) 51 49 01 48
2020/1
DIENSTLEISTUNGEN
sos-kinderdoerfer.de
Anzeigendisposition Anzeigenverkauf
Tel.: (07 11) 63 67 28 61 Tel.: (07 11) 63 67 28 27 ÄBW 12 | 2020
661
PRAXISABGABE Bestens beraten. Profitieren Sie vom kostenlosen Service »Praxisabgabe«. Praxisabgabe-Seminar Standortanalyse Branchenvergleich
Praxiswertermittlung Praxisbörse Finanz- und Erbfolgeplanung
Infos unter Telefon 0711 124-45019
www.bw-bank.de/heilberufe
Ein Unternehmen der LBBW-Gruppe
_01_AZ_BW_Heilberufe_91x40_AEBW.pdf - Jul_17_2020
05_16_00
Work-Life-Hausarztpraxis
Selbständig und im Team Beruf und Familie: Partner/in gesucht für hausärztl.-internist. BAG in 70469 Stuttgart 1 KV-Sitz in 2er BAG abzugeben. Koop. mit weiterem Kollegen in Praxisgemeinschaft. Kompetentes und freundliches Team.
Mit dieser Praxis können Sie die Liebe zur Medizin leben und den Lebensunterhalt für sich und Ihre Familie sichern. – rein private Hausarztpraxis für Allgemeinmedizin – im Speckgürtel von Stuttgart – seit 20 Jahren etabliert und wirtschaftlich erfolgreich – beste Lage, parken, ÖPNV, Einzugsgebiet – Steigerungspotenzial – Immobilie optional
Privatpraxis Allgemeinmed. Hausärztlich + Schwerpunkte Beste Bedingungen allgemeinix@gmail.comt
Zuschriften erbeten untert ÄBW 2836 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.
Hohenlohe HNO-Praxis, etabliert sucht Nachfolger Mobil: 0172-7231414
Gemeinschaftspraxis Allgemein / Innere Medizin
Nachfolge für Private Hausarztpraxis im Raum S Sie wollen frei und selbstbestimmt arbeiten und mit Freude und Erfüllung hausärztlich tätig sein?
BAG für Allgemeinmedizin
sucht Nachfolger/in für einen der beiden Praxisinhaber ab 1. 4. 2021 im Raum Biberach/Oberschwaben. Einarbeitung zunächst im Angestelltenverhältnis möglich, volle Weiterbildung vorhanden. E-Mail: hausaerzteBC@gmx.de
in 71665 Vaihingen / Enz sucht Nachfolger / Partner / Weiterbildungsassistent/in.
Zuschriften erbeten unter ÄBW 2944 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.
HNO-Praxis Stuttgart
zum 30. 06. 21 abzugeben. hno-stuttgart@gmx.de
Kleine bis mittlere Hausarztpraxis (ausbaufähig) mit güns tigen Betriebskosten Nähe HD ab 1. 9. 21 abzugeben. Dienste können abgegeben werden. Zuschriften erbeten unter ÄBW 2627 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.
PRAXISSUCHE Bestens beraten. Profitieren Sie vom kostenlosen Service »Praxisgründung«.
Kontakt: Chiffre ÄBW 2814 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.
Nachfolge gesucht in
Existenzgründungs-Seminar Niederlassungsberatung Branchendaten
BAG Chirurgie-Unfallchirurgie-Orthopädie
Infos unter Telefon 0711 124-45019
Standortanalyse Praxiswertermittlung Liquiditätsplanung www.bw-bank.de/heilberufe
Große Gemeinschaftspraxis mit D-Arzt-Zulassung, Ein Unternehmen der LBBW-Gruppe Amb. Operieren, Belegbetten, dig. Röntgen, Sono Raum 73 Nachfolge (unterschiedliche Optionen möglich) für KV-Sitz und Praxisanteil 2021/22 F0220002_10_02_AZ_BW_Heilberufe_91x40_AEBW.pdf gesucht. - Jul_17_2020 –05_19_45 Baden-Württemberg/Bayern – praxisabgabe1@gmx.net
Praxisräume in Bad Wildbad
Komplett renovierte Praxisräume im 1. OG (125 – 170 m2, individuelle Einteilung möglich) in Apothekenhaus neue Einrichtung, mit Aufzug, behindertengerecht
für Dermatologen, Augenarzt oder Allgemeinarzt
auch als Zweigpraxis S-Bahnhaltestelle, zentrale Lage, günstige Mietbedingungen. Tel. (0 70 81) 13 35 oder ab 20.00 Uhr Tel. (0 70 81) 3 82 36 Kinderarztpraxis mit Schwerpunkt aus Altersgründen mittelfristig neu zu besetzen. Attraktive Lage in südwestdeutscher Großstadt. Hochattraktives Patientenklientel. 2 KV-Sitze, davon einer kurzfristig für entscheidungsfreudige Kollegen.
Praxis für Allgemeinmedizin in Laupheim 2023 unentgeltlich zu übergeben. Zuvor soll eine zweijährige Weiter bildungszeit absolviert werden. 25-Stunden-Woche. Mütter bevorzugt. Telefon 07392-912137 oder anne.grundl@gmx.de
Zuschriften erbeten unter ÄBW 2846 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.
– Baden-Württemberg/Bayern – Nachfolger/Partner gesucht? U FUB-AG Praxenmarkt g www.fub.ag ulm1@fub.ag
Gut eingeführte Frauenarztpraxis in der Südpfalz, Raum Landau, zu fairen Bedingungen zum 1. 7., spätestens zum 1. 10. 2021 abzugeben. Amb. OP möglich, nicht Voraussetzung. Kontakt: docrobbie@gmx.det
662
ÄBW 12 | 2020
Kinderarztpraxis in Leipzig
ENDLICH VERTRAGSARZT! Ihr Beratungsbonus zum Einstieg
Orientierung – Vor der Zulassung Niederlassung oder Anstellung Finanzielle Auswirkungen des Projektes Der Weg zur Zulassung als Vertragsarzt Seminare zur Praxisgründung und Praxisführung Informationsbroschüren „Beratungsservice für Ärzte“ Praxisbörse Nach der Zulassung und vor der Praxisaufnahme Erstberatung Abrechnung/Honorar Sprechstundenbedarf und Erstbeschaffung Wirtschaftliche Verordnung IT in der Praxis Praxismanagement Zeitnah nach der Praxisaufnahme Abrechnungsergebnisse Verordnungsstatistik Finanzielle Entwicklung Nach Etablierung der Praxis Patientenzufriedenheit Wirtschaftlicher Praxisbetrieb Entwicklung der Praxis Kooperation/Strukturveränderung Finanzielle Auswirkung Kooperationsformen Praxisausrichtung Praxisbewertung
mit 2 KV-Sitzen 2021/2022 abzugeben. Vorherige Anstellung möglich. abrehmen@web.de
Praxisservice E-Mail: Praxisservice@kvbawue.de Tel.: 0711 / 7875 3300 www.kvbawue.de / www.mak-bw.de
Praxis/Einstieg in BAG gesucht? U FUB-AG Praxenmarkt g www.fub.ag ulm1@fub.ag Suche Praxis bzw. Patientenstamm zur Übernahme/MVZGründung in 2021 in Stgt-Mitte/ -Nord/-Ost oder nördliche Stadtbezirke. dr-cb@t-online.de
ÄBW-markt ÄBW-markt Sparen Sie Zeit! ÄBW-markt
Buchen Sie Ihre Sparen Sie Zeit! Anzeige ÄBW-markt Sparen Sie jetzt einfach online unter Buchen Sie Zeit! Ihre ÄBW-markt Buchen Sie Ihre Anzeige www.ärzteblatt-bw.de jetzt einfach online unter ÄBW-markt Anzeige jetzt einfach online unter www.ärzteblatt-bw.de www.ärzteblatt-bw.de Ihre Anzeige erscheint übrigens immer crossmedial, in der gedruckten Ausgabe und Ihre Anzeige erscheint –übrigens ohne Mehrkosten – immer crossmedial, Ihre Anzeige erscheint weltweit abrufbar, unter in der gedruckten Ausgabe und übrigens immer crossmedial, www.ärzteblatt-bw.de –in ohne Mehrkosten – der gedruckten Ausgabe und weltweit abrufbar, unter – ohne Mehrkosten – www.ärzteblatt-bw.de weltweit abrufbar, unter www.ärzteblatt-bw.de
PARTNER DES ARZTES in Baden-Württemberg
F Ü R PR AXI S E I N R I C H T U N G , P RAXI S M AN AG E M E N T U N D MARKE T ING
Medizin’21 HAUSMESSE statt
5.–7. Februar 2021
Fellbach
Erleben Sie die neue Siemens Juniper Select Edition und die GE Versana Familie in unserer Ausstellung. Termine nach telefonischer Absprache 10% Messerabatt auf alle Systeme
Ihr Fachhändler für Ultraschall Ausstellung Aalen Osterbucher Steige 20 73431 Aalen Tel. 07361/924880
PARTNER DES ARZTES
MASSGESCHNEIDERTE Ausstellung Fellbach Gutenbergstraße 40 LÖSUNGEN FÜR IHRE 70736 Fellbach-Schmiden in Baden-Württemberg UMBAU- UND Tel. 0711/57703020 SANIERUNGSPROJEKTE. vitek@sonofair.de F Ü R P R A X I S E I N R I C H T U N G , P R A X I S M A N A G E M E N T U N D M A R K E Twww.sonofair.de ING ZUM FESTPREIS & FIXTERMIN.
Gottlob Rommel Beratung, Planung, Ausführung – ein Ansprechpartner für alle Gewerke Simon Kogel: s.kogel@gottlob-rommel.de • Telefon: 0711 25565-131
www.gottlob-rommel.de
wolf.g.
praxis + objekteinrichtungen
wolf.g.
Planung Beratung praxis + objekteinrichtungen Fertigung Planung Planung Beratung Hauptstr. 15 Fertigung 73563 Mögglingen Tel. 07174 - 296 97 78 Planung Fax 07174 Hauptstr. - 296 98 15 28 www.wolf-g.com 73563 Mögglingen info@wolf-g.com Tel. 07174 - 296 97 78 Fax 07174 - 296 98 28 www.wolf-g.com Fertigung info@wolf-g.com Vordere Angerstr. 10 86720 Nördlingen/Löpsingen Fertigung Vordere Angerstr. 10 86720 Nördlingen/Löpsingen
Anzeigenschluss für Heft 1/2021 ist der 18. Dezember 2020
Anzeigenschluss
amalienstraße 4 75056 sulzfeld 07269 - 91999-0 info@mayer-im.de www.mayer-im.de
|praxisplanung
Tauchtauglichkeit Tauchtauglichkeit zertifi zertifiziert ziert
Herausgeber ◾ Gesellschaft für Tauchund Überdruckmedizin (GTÜM) ◾ Österreichische Gesellschaft für Tauch- und Hyperbarmedizin (ÖGTH)
Checkliste Tauchtauglichkeit ◾ Untersuchungsstandards und Empfehlungen
der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) und der Österreichischen Gesellschaft für Tauch- und Hyperbarmedizin (ÖGTH)
Unter Mitarbeit zahlreicher Fachautoren 2., vollständig überarbeitete Auflage 2014; ISBN 978-3-87247-747-7; Gebunden, 448 Seiten, 40,– €; 50,– sFr
◾
Bestellcoupon
Ja, bitte senden Sie mir Exemplar(e) der Checkliste Tauchtauglichkeit (Best.-Nr.74700), 2. Auflage 2014, zum Preis von 40,– € gegen Rechnung.
Gentner Verlag Buchservice Medizin Postfach 101742 70015 Stuttgart Gentner Verlag • Buchservice Medizin Postfach 101742 • 70015 Stuttgart Tel. +49 711/63672-925 • Fax +49 711/6672-1974 E-mail: buch@gentner.de • www.asu-arbeitsmedizin.com/buecher
Fax-Hotline: 0711 / 6 67 21 974 ▶
Kompaktwissen. Professioneller Anspruch. Praxisorientiert. Name, Vorname
Firma/Institution
Beruf/Abteilung/Funktion
Nr.
Straße / Postfach
Land
PLZ
Ort
Telefax
Telefon
Datum
Unterschrift
med_355