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Ärzteblatt Baden-Württemberg 11-2021

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Ä r zteblatt Baden-Württemberg

Foto: © iStock / Getty Images – AndreyPopov

Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 76. Jahrgang | Gentner Verlag

11 | 2021


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Inhalt

01 | 2020

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@AerzteblattBW

Editorial Anästhesiologie ist 175 Jahre jung

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Kammern und KV

Otoskop Das Otoskop ersetzte die seit dem 14. Jahrhundert beschriebenen Ohrenspekula. Als Erfinder in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gilt der französische Militärarzt Jean-Pierre Bonnafont. Allerdings konnte er seine Erfindung nicht bekannt machen, dies blieb Anton Friedrich von Tröltsch vorbehalten. Von Tröltschs bleibendes Verdienst ist es, mit Hilfe der von ihm verbesserten Unter­ suchungsmethode die Ergebnisse neuer pathologisch-anatomischer Forschung, die er ebenfalls aktiv betrieb, für die praktische Umsetzung in Diagnostik und Nosologie fruchtbar gemacht zu machen. Von Tröltsch gehört daher zu den Begründern der modernen Ohrenheilkunde im deutschsprachigen Raum: Er legt die Grundlagen, um Erkran­ kungen des Ohres mit naturwissenschaft­ licher Methodik zu erforschen und der Ohren­ heilkunde die Anerkennung eines eigenständigen chirurgischen Fachs zu ­ ­verschaffen. Auf den Titelseiten zeigt das Ärzteblatt Baden-Württemberg in diesem Jahr Motive aus dem ärztlichen Alltag; auf allen Titel­ motiven stehen die Patienten im Mittelpunkt. Ermöglicht wird die Serie durch die BadenWürttembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten, nicht zuletzt, weil ihre Beratungsspezialisten für Heilberufe seit über 25 Jahren kompe­ tente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern bieten. Die BW-Bank ist mit 22 HeilberufeStandorten und 160 Filialen im Land vor Ort.

Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für ­Heil­berufler sowie zu den Kontaktdaten der Heilberufe-Standorte in I­hrer ­Nähe erhalten Sie unter: www.bw-bank.de/heilberufe E-Mail: heilberufe@bw-bank.de Telefon: 07 11 / 1 24-4 50 21

Fortbildung für Neuapprobierte Up-to-date mit der Medizin 2022 Neue Weiterbildungsverbünde Neues vom Bezirksberufsgericht für Ärzte in Freiburg Arzneimittelausgabe durch Ärzteschaft ermöglichen Vertreterversammlung der KVBW Nachruf auf Prof. Dr. Franz-Josef Große-Ruyken Viktimisierung von Ärztinnen und Ärzten

644 645 646 646

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Up-to-date mit der Medizin 2022

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Schwerpunkt 125. Deutscher Ärztetag in Berlin Erheblicher Handlungsbedarf Kernforderungen an G ­ esundheitspolitik Patientin Erde

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125. Deutscher Ärztetag in Berlin

Vermischtes Namen und Nachrichten MB kündigt Protestaktionen an Fünf Jahre Urologievertrag Interview „Versorgungsdefizite für Schlafstörungen beheben“

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Ethik Gesundheit in Zeiten globaler ökologischer Krisen

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Veranstaltungsübersicht 64

„Versorgungsdefizite für Schlafstörungen beheben“

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Gesundheit in Zeiten globaler ökologischer Krisen

656

Bekanntmachungen 66 Impressum 75

Dieser Ausgabe liegen Prospekte der Baden-Württembergischen Bank, Stuttgart, bei. Einem Teil dieser Ausgabe liegen Prospekte von Dr. Nils Dittbrenner, Tübingen, und der St. Josefskrankenhaus Heidelberg GmbH bei.

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Editorial Eingebunden in gut funktionierendes multiprofessionelles und interdisziplinäres Team

Anästhesiologie ist 175 Jahre jung

D Prof. Dr. G. Geldner

ie Anästhesiologie ist mit ihren fünf Fachbereichen breit aufgestellt, in den meisten Fällen 24 Stunden auf Facharztstandard rund um die Uhr verfügbar – und auch traditionsreich. In diesem Jahr erinnern der Berufsverband Deutscher Anästhesisten und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin an den 175. Jahrestag der ersten Narkose. Es war der Zahnarzt William Thomas Green Morton, der am 16. Ok­ to­ber 1846 erstmals erfolgreich eine Äthernarkose einsetzte. Die moderne Anästhesiologie war geboren. Auch 175 Jahre nach der ersten fortschrittlicheren Narkose forschen wir immer noch, wie unsere Narkose-​ Medikamente auf molekularer Ebene genau funktionieren. Doch sie wirken, werden individuell an jede Patientin und jeden Patienten sowie jede Operation angepasst und sind sehr sicher. Die Angst der Patientinnen und Patienten vor einer Narkose ist verständlich: Niemals sonst im Leben gibt ein Mensch sein Bewusstsein nahezu voll­ ständig auf – selbst nicht im Schlaf. Doch ist die Angst vor einer Narkose unbegründet. Anästhesistinnen und Anästhesisten beantworten sie mit Einfühlsamkeit, Verantwortung und Sicherheit. Bei mehr als 17 Millionen Narkosen pro Jahr bundesweit ist die Zahl der ernsthaften Komplikationen über die Zeit kontinuierlich gesunken und jetzt eher im Promillebereich. Narkoseärztinnen und -ärzte gelten als „Garanten für Sicherheit“ im perioperativen Bereich durch das Narkosevorgespräch, engagiertes Personal, ausgereifte Leitlinien, Qualitätssicherung und sensible Technik.

Was man heute schon für die berufsständische ­Versorgung tun kann oder muss

Fortbildung für Neuapprobierte

D

ie baden-württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte bietet in Kooperation mit der Landesärztekammer eine Fortbildung speziell für neuapprobierte Ärztinnen und Ärzte. Im Rahmen der Veranstaltung wird die Präsidentin der Versorgungsanstalt unter anderem darauf eingehen, warum es berufsständische Versorgungswerke gibt, wie das System funktioniert und wie man eine auskömmliche Rente generiert. Die Fortbildung findet statt als Online-Seminar am 24. November 2021 von 18.00 bis 19.30 Uhr. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung unter info@bwva.de erforderlich. Rückfragen werden vorab unter der Telefonnummer (0 70 71) 201-211/-212 beantwortet. ÄBW 11 | 2021

Wenn ein über 80 Jahre alter Mensch in einer Herzklinik heutzutage über einen peripheren Zugang eine neue Herzklappe erhält und ihm dadurch noch einige Jahre Leben geschenkt werden, dann war es eine Anästhesistin oder ein Anästhesist, die oder der bei dem Patienten während des Eingriffs für einen tiefen Schlaf, einen stabilen Kreislauf und Schmerzfreiheit gesorgt hat. Wenn sich eine Frau mit dem Corona-​Virus angesteckt hat und wegen akuten Lungenversagens auf der Intensivstation versorgt werden muss, dann ist ebenfalls ein multi­professionelles Team im Einsatz, meist mit einer Anästhesistin oder einem Anästhesisten, die oder der die Patientin intubiert und beatmet, das Gerät zur extrakorporalen Membran-​Oxy­genierung steuert und die Patientin langsam zurück ins Leben führen kann. Und wenn ein junger Autofahrer auf einer Landstraße von der Fahrbahn abkommt und gegen einen Baum prallt, dann ist es wiederum nicht selten eine Anästhesistin oder ein Anästhesist, der mit Blaulicht herbeieilt, den Verunglückten im Rettungswagen vor Ort reanimiert und versorgt und ihn auf diese Weise rettet. Anästhesistinnen und Anästhesisten stehen im klinischen Alltag nicht im „Rampenlicht“. Dafür sind sie aber in der Lage, in vielen verschiedenen Einsatzgebieten spontan verschiedene wichtige Aufgaben zu übernehmen. Ohne sie wären viele größere und kleinere Operationen nicht möglich. Intensivstationen müssten ohne diese Expertinnen und Experten für Beatmung, Analgosedierung und Kreislaufstabilisierung auskommen. Natürlich geschieht dies alles immer im Team mit anderen Fachdisziplinen und Schwestern und Pflegern. Deshalb muss der Exodus von Intensivpflegekräften dringend effektiv gestoppt werden! Wir brauchen von Politik und Regierungen keine Versprechen, sondern Taten! Wir benötigen diese Taten nicht morgen, sondern hier, heute und jetzt! Und dabei geht es längst nicht mehr allein um die gerechte Bezahlung, sondern um ehrliche Wertschätzung und die Wahrnehmung der persönlichen Umstände bei den Kolleginnen und Kollegen! Dieser Um-

stand wird sicher die Intensivmedizin die nächsten Jahre bestimmen. Und auch im Rettungsdienst mit Notarzt-Einsatzfahrzeugen und Rettungshubschraubern würde man die „Fähigkeiten“ der Anästhesistinnen und Anästhesisten von der Einsatzorganisation bis hin zur Herz-Lungen-​Wiederbelebung schmerzlich vermissen, wenn es sie nicht gäbe. Die Ressource „Notarzt“ sinnvoll im Zusammenspiel mit den Notfallsanitätern einzusetzen, ist eine Herausforderung für die Zukunft, bei der alle mitwirken müssen! Fehlen noch die beiden letzten „Engagements“ der Anästhesistinnen und Anästhesisten: ihre besonderen Kenntnisse zum Einsatz von Analgetika und Opiaten in der Schmerztherapie und ihre besonderen Erfahrungen zum Umgang mit Menschen während ihrer letzten Phase in der Palliativmedizin. Bei allem steht immer der Patient im Mittelpunkt. Wegen der Schutzbekleidung nicht immer direkt zu erkennen, standen die Anästhesistinnen und Anästhesisten während der Corona-Pande­mie dann doch an den Intensivbetten plötzlich im Rampenlicht. Sie wechselten ebenso wie das anästhesiologische Pflegepersonal in großen Gruppen bereitwillig aus den Operationssälen auf die Intensivstationen. Das verdient Anerkennung! Es wurde gut sichtbar, wie flexibel die Anästhesie ist und welche Reserven sie in der Krise bereitstellen kann. Und wo die Kapazitäten einmal nicht ausreichten, wurden Verlegungen organisiert – wiederum von Anästhesistinnen und Anästhesisten und mit ihrer Erfahrung in der Notfallmedizin. Anästhesisten beherrschen ihre „Rollen“ im „Ensemble“, im Operationssaal, auf der Intensivstation, im Rettungswagen, in der Schmerztherapie und auf der Palliativstation. Sie meistern „textsicher“ jeden Tag ihre viele verschiedenen „Auftritte“. Und das wird sich auch in den nächsten „Spielzeiten“ gewiss nicht ändern! Eingebunden in einem gut funktionierenden multiprofessionellen und interdisziplinären Team fühlen sie sich am wohlsten – auf die nächsten 175 Jahre! Prof. Dr. Götz Geldner Präsident des Berufsverbandes deutscher Anästhesisten


Kammern und KV Wissen teilen – Netzwerke schaffen – Zukunft gestalten

Ein Wissen, ­ ukunft reicht, das nicht in die Z ist kein Wissen. r)

Up-to-date mit der Medizin 2022

(Hans-Peter Dür

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erausforderungen haben jegliche Form ärztlicher Tätigkeit schon immer begleitet und in vielen Bereichen definiert. Von der Forschung über das komplexe Zusammenspiel aller Faktoren in Kli­ niken bis hin zum anspruchsvollen Management einer Haus- oder Fach­ arztpraxis. Selten jedoch befand sich das gesamte Gesundheitswesen in einem derart umfassenden Umbruch auf mehreren Ebenen. Die in den vergangenen Jahren angestoßenen Entwicklungen in der Digitalisierung, im Bereich der Politik und Wirtschaft, der Finanzierungs- und Tariffragen, in e­ inem sich wandelnden Arzt-Patientenverhältnis, in der Etablierung neuer Therapie- und Behandlungstechnologien und auch in medizinethischen Fragestellungen sind durch die erschreckenden Auswirkungen der weltweiten Covid-19-Pandemie in ungeahntem Ausmaß beschleunigt worden. Sie zeigte Versäumnisse und Schwächen ebenso rigoros auf wie Chancen und bisher vernachlässigte Optionen, die plötzlich alternativlos erscheinen. Damit rückt die Zukunft auf der Grundlage der gemachten Erfahrungen, Konsequenzen und Innovationen vehement in den Blick. Um sie aktiv gestalten zu können, ist Wissen, vor allem durch Fortbildung und Weiterbildung, eine unerlässliche Voraussetzung. Beide vermitteln nicht nur Fachkenntnisse und Fähigkeiten, sondern zugleich Beurteilungsmaßstäbe und Risikoabschätzungen, die Visionen mit einem realistischen ­Augenmaß bei der Umsetzung verbinden.

Apropos „verbinden“: Wissen erlangt seine höchste Effektivität vor allem dann, wenn man es teilt, wenn es immer wieder infrage gestellt, überprüft und dadurch erweitert und professionalisiert wird. Aus diesem Grund kommt heute dem Gedanken des Netzwerkes eine so große Bedeutung zu – in seiner positiven Ausprägung als Wissensnetzwerk, das quasi in alle Richtungen denkt und offen nach vielfältigen Perspektiven und Zusammenhängen sucht.

Warum also nicht Wissensnetzwerker werden? Die Fachmesse ­M EDIZIN und der Ärztekongress 2022 sind eine ideale Gelegenheit dafür. Nach der Zwangspause 2021 sind beide wieder am Start. Wie immer in seiner langen Tradition bietet der 57. Ärztekongress vom 28. bis 30. Januar 2022 hochkarätige Vorträge zu den aktuellsten Entwicklungen in zentralen medizinischen Fachbereichen, interdisziplinären Austausch und bis zu 22 Fortbildungspunkte. Weitere Infos:

www.aerztekongress-stuttgart.de

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Zeitgleich zum 57. Ärztekongress öffnet die MEDIZIN als bewährte ­Informationsplattform für Ärzte und

medizinisches Fachpersonal ihre Tore. Das Angebotsspektrum der Fachmesse reicht von Praxisbedarf und Arzneimitteln über Literatur und Diagnostika bis hin zu modernster Labortechnik und Software. Ebenfalls mit einem eigenen Messestand vertreten ist die Landesärztekammer Baden-Württemberg mit ihren vier Bezirksärztekammern. Bei einem Besuch vor Ort geben alle Kammern nicht nur einen Überblick über neue Themen und ihr Leistungsportfolio, sondern beraten Sie direkt und individuell dazu. Weitere Infos:

www.medizin-stuttgart.de

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Die großen gesundheitspolitischen Fragen und Linien werden am Medizin-​Wochenende beim Landeskongress Gesundheit Baden-Württemberg diskutiert. In seiner siebten Auflage widmet sich der Landeskongress am 28. Januar 2022 dem Klimawandel, der das Gesundheitssystem in doppelter Hinsicht herausfordert: Ein nicht unwesentlicher Anteil der Emissionen entsteht im Gesundheitssektor, während gleichzeitig die Folgen der Erderwärmung immer deutlicher werden und schon heute im Behandlungsalltag angekommen sind. Was aber bedeutet das für die institutionelle Organisation unseres Gesundheitswesens? Und wie kann unser Gesundheitswesen nachhaltig(er) ausgerichtet werden? Diese und weitere Fragen werden beim #LKG22 von namhaften Referenten interdisziplinär diskutiert und beleuchtet. Weitere Infos:

www.lk-gesundheit.de

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Kammern und KV Ärztekammern in Südbaden und Südwürttemberg bieten neue verlässliche Rotationen

Neue Weiterbildungsverbünde Südbaden: Dr. M. Kotzerke, M. Szabo, Dr. S. Freytag, Dr. J, Fechner, Prof. Dr. A. Maun, Dr. M. Bischoff, Dr. S. Härdtle, Kammerpräsidentin Dr. P. HezlerRusch, Dr. J. Schmidt, Dr. U. Voshaar, B. Mager, C. Dettinger, S. Broschk

Foto: OE

Südwürttemberg: Dr. M. Hannemann, Dr. S. Blankenhorn, Dr. N. Fischer, Kammerpräsident Prof. Dr. M. Wilke, Prof. U. X. Kaisers, W. Schneider, Prof. Dr. M. Denkinger, Prof. Dr. A. Barzel, Dr. M. Jamour, H. Scheffold

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er in Deutschland Hausarzt werden will, steht in der Regel vor der Aufgabe, sich die erforderlichen Weiterbildungsabschnitte in Krankenhäusern und Praxen in Eigenregie zu organisieren. Die fehlende externe Koordination der Stellenfolge bringt für die einzelnen Bewerber ein hohes Maß an Unsicherheit hinsichtlich Qualität der Weiterbildungsstellen, Wohnort und Bezahlung mit sich, ganz abgesehen vom Zeitverlust, wenn Weiterbildungsabschnitte nicht unmittelbar aneinander anschließen können. Das Konzept der Verbundweiterbildung unterstützt junge Ärztinnen und Ärzte bei all diesen Problemen, denn mit zahlreichen Kliniken und Praxen in ganz Baden-Württemberg haben die Ärztekammern sogenannte Weiterbildungs-

verbünde etabliert, die kontinuierlich Weiterbildungsstellen anbieten. Parallel bereitet ein übergeordnetes Seminarprogramm angehende Hausärzte und -ärztinnen auf die Erfordernisse einer Praxistätigkeit vor. Eine landesweite Übersicht aller Verbundweiterbildungen und Seminare bietet das Kompetenzzentrum Weiterbildung BadenWürttemberg auf seiner Website.

Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg Ende Oktober sind drei neue Weiterbildungsverbünde in den südlichen Landesteilen an den Start gegangen. In feierlichem Rahmen schloss die Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden, Dr. Paula Hezler-Rusch, mit den Vertretern des Klinikums Landkreis Tuttlingen und der niedergelassenen Ärzteschaft verschiedener Fachrichtungen eine entsprechende Kooperationsvereinbarung ab. Partner sind das Klinikum Landkreis Tuttlingen, die Initiative DonauDocs (vertreten von Dr. Sabine Härdtle) und der Ärztliche Kreisverein Tuttlingen (vertreten von Matthias Szabo). Unterstützt wird das Projekt von der Kassenärztlichen Vereinigung, vom Landratsamt Tuttlingen und vom Institut für Allgemeinmedizin der Medizinischen Fakultät der AlbertLudwigs-Universität. Das Konzept des Weiterbildungsverbunds verfolgt – insbesondere

durch die Vernetzung und Zusammenarbeit verschiedener Institutionen – das Ziel, dem in naher Zukunft abzusehenden Hausärztemangel aktiv entgegenzuwirken, indem die auf den individuellen Bedarf abgestimm­ te Weiterbildung angehender Fachärztinnen und -ärzte für Allgemeinmedizin qualitativ hochwertig bestmöglich fünf Jahre lang gefördert werden soll. Südwürttembergs Kammerpräsident Prof. Dr. Marko Wilke und die Ärzteschaften Alb-Donau und Ulm (vertreten durch deren Vorsitzende Dr. Sophia Blankenhorn und Dr. Norbert Fischer) gründeten gleich zwei Verbünde: zum einen mit dem Bundeswehrkrankenhaus Ulm und zum anderen einen „Megaverbund“ mit dem Universitätsklinikum Ulm, der Agaplesion Bethesda Klinik Ulm und dem Alb-Donau-Kreis-Krankenhaus. Als Clearingstelle fungiert das Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Ulm, und auch hier sind niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie der Landkreis eingebunden. Die „verlässliche Rotation“, also die gesamte Weiterbildung ohne Umzug und ohne erneute Bewerbung, soll durch Kooperation von stationären und ambulanten Weiterbildungsstätten eine breite und qualitativ hochwertige Qualifikation sicherstellen. Große Hoffnung wird in den sogenannten „Klebeeffekt“ gesetzt, also den Umstand, dass Absolventen sich möglichst auch in der Region beruflich niederlassen, um die hausärztliche Versorgung dauerhaft sicherzustellen.

Neues vom Bezirksberufsgericht für Ärzte in Freiburg Der Vorstand der Bezirksärztekammer Südbaden hat den langjährigen Herr Oswald beleuchtete den Wandel bei den zur Anklage gekommenen Vorsitzenden des dortigen ­Berufsgerichts, Wolfgang Oswald, verabschie- Problembereichen. So seien in seinen ersten Jahren Anklagen wegen det. Er war Vorsitzender Richter am Landgericht in Freiburg gewesen und Verletzung von Werbevorschriften verbreitet gewesen, in späteren konnte, weil er 2019 in den Ruhestand trat, als Vorsitzender Verfahren ging es unter anderem um Kick-back-Geschäfte des Bezirksberufsgerichts nicht wieder bestellt werden. und zuletzt auch um solche in Verbindung mit der Corona-Pandemie. Herr Oswald war bekannt für seine Kompetenz, Fairness und auch seine Empathie. Die Kammeranwaltschaft wie auch die Südbadens Kammerpräsidentin Dr. Paula Hezler-Rusch ehrenamtlichen Beisitzer schätzten seine professionelle und dankte Herrn Oswald im Namen des Vorstands für seine zügige Verhandlungsführung, erlebten ihn stets gut vorbelangjährige kompetente und allseits geschätzte Tätigkeit. reitet und respektvoll im Umgang. Es sei ihm immer gelunZum Nachfolger von Herrn Oswald wurde Martin Bellm gen, eine angenehme und freundliche Verhandlungsatmobestellt, Vorsitzender Richter am Landgericht Freiburg; als sphäre herzustellen. In seiner 25 Jahre währenden A ­ mtszeit stellvertretender Vorsitzender des Bezirksberufsgerichts hat Herr Oswald insgesamt 580 berufsgerichtliche Verfahren fungiert künftig Wolfgang Gundel, Richter am Arbeitsgeund 15 Vermittlungsverfahren ge­leitet. richt Freiburg. W. Oswald

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Kammern und KV Internetapotheken zur Entlastung der Patientinnen und Patienten stärken

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er Vorstand der Kassen­ ärztlichen Vereinigung Baden-Wür ttemberg (KVBW) hat die Politik aufgefordert, die Arzneimittelausgabe durch Ärztinnen und Ärzte, also die Erweiterung des Dispensierrechts, zu ermöglichen. Vorstandschef Dr. Norbert Metke sagte: „Es ist heute niemandem mehr zu vermitteln, dass insbesondere im Notfalldienst die Ärztinnen und Ärzte an den Wochenenden, Feiertagen oder in der Nacht im Rahmen eines Hausbesuchs ein Rezept ausstellen, dann den Patientinnen und Patienten aber zumuten, noch irgendwo in eine Apotheke zu fahren, um sich das Medikament zu besorgen. Für Patientinnen und Patienten, die alleinerziehend sind, ältere Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, oder auch Behinderte ist es mehr als schwierig, damit umzugehen. Gleiches gilt, wenn zu den normalen Sprechstundenzeiten Hausbesuche vorgenommen werden. Auch hier sprechen wir über Patientinnen und Patienten, die das Haus nicht verlassen können. Wenn die Ärztinnen und Ärzte hier die zehn am häufigsten benötigten Arzneimittel direkt ausgeben könnten, könnte der Großteil des Bedarfs damit gedeckt werden. Kostengünstig, bequem und ohne zusätzliche Kosten.“ Für Dr. Metke ergibt sich die Forderung aus den Bestrebungen der Politik, die Grenzen der Tätigkeiten, die bisher einzelnen Berufsgruppen vorbehalten war, zu überprüfen. Unter anderem sollen künftig auch Apotheken Grippeschutz­ impfungen vornehmen dürfen. „Wenn die Versorgung durch Aufhebung der Sektorengrenzen verbessert werden soll, kann dies keine Einbahnstraße sein. Zur Entlastung der

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Arzneimittelausgabe durch Ärzteschaft ermöglichen

Patientinnen und Patienten soll jeder das tun können, was er erlernt hat und kann. Ganzheitliche Medizin und insbesondere der Impfschutz müssen im Ganzen gesehen werden. Das können nur diejenigen, die das Ganze gelernt haben und das sind die Ärztinnen und Ärzte. Bisher haben wir bei den Grippeschutzimpf­ ungen Versorgungsengpässe vor allem durch Impfskepsis und nicht ausreichend vorhandenem Impfstoff erkannt, ärztliche Termine standen hinreichend zur Verfügung.“ Der KVBW-Vorstandschef warb in diesem Zusammenhang für die Grippeschutzimpfung. „Vor allem gefährdete Personengruppen sollten sich unbedingt gegen Grippe impfen lassen.“ Er wies darauf hin, dass die Grippeschutzimpfung gemeinsam mit der Impfung gegen Covid, vor allem auch der Auffrischimpfung, in den Arztpraxen vorgenommen werden kann. Für seinen Vorstandskollegen Dr. Johannes Fechner zeigen die Erfahrungen aus der Pandemie, dass die Digitalisierung zu deutlichen Verbesserungen führen kann. „Die Videosprechstunde hat eine große Zahl an direkten Arztbesuchen ersetzt. Das hat für die Patientinnen und Patienten eine große Erleichterung zur Folge gehabt. Die positiven

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Erfahrungen setzen wir fort, die Videosprechstunde wird auch künftig ein fester Bestandteil der Versorgung sein. Dementsprechend sollten auch Internetangebote für Arzneimittel, also Online-Apotheken gestärkt werden. Insbesondere Patientinnen und Patienten, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, sollten durch die Ärztinnen und Ärzte auf diese Möglichkeit hingewiesen werden. Auch unsere Mitglieder sollten prüfen, ob sie ihren Sprechstundenbedarf, insbesondere unter dem Gesichtspunkt des Wirtschaftlichkeitsgebotes, nicht auch über Internetangebote decken und damit gegebenenfalls günstiger beziehen könnten. Angesichts der Kostensteigerungen in diesen Bereichen und des damit verbunden erhöhten Risikos eines Regresses bietet sich das an.“ Für den KVBW-Vorstand ergibt sich aus diesen Themen eines der Aufgabengebiete für die neue Bundesregierung. Gleichzeitig kündigte der Vorstand an, in Bezug auf das Dispensierrecht, insbesondere im Notfalldienst, eine entsprechende Petition an den Deutschen Bundestag zu prüfen und eine Informationskampagne der Patientinnen und Patienten zum barrierearmen Bezug von Medikamenten auch für nicht verschreibungspflichtige Medikamente vorzubereiten.

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Kammern und KV Künftige niedergelassene ärztliche Tätigkeit, Pandemie, Telematikinfrastruktur

Vertreterversammlung der KVBW Dr. N. Metke

Dr. J. Fechner

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ie Delegierten der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) kamen wenige Tage nach der Bundestagswahl zu ihrer turnusgemäßen Vertreterversammlung zusammen. Unter dem Eindruck der Wahlergebnisse zeichnete Dr. Norbert Metke, KVBW-Vorstandsvorsitzender, ein düsteres Bild der künftigen Rahmenbedingungen für ärztliche Tätigkeit in der Niederlassung. Nach seiner Prognose werde es eine zunehmende Wettbewerbssituation mit weiteren Anbietern bisher

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Veranstaltungshinweis

management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) lädt zu einer Fortbildungsveranstaltung für Ärzte ein. Veranstaltungstitel: Der Weg in die eigene Praxis Ziele: Bei der Gründung einer eigenen Praxis ist neben der medizinischen Qualifikation auch unternehmerisches Know-how gefragt. Durch das liberalisierte Vertragsarztrecht hat sich der Gestal­tungs­ spielraum für junge Unternehmer enorm erweitert. Doch nur wer gut informiert ist, weiß diese Möglichkeiten auch effektiv zu nutzen. Mit diesem Seminar verhelfen wir Ihnen zu e­ inem erfolgreichen Start in die eigene Praxis. In drei Modulen behandeln wir wichtige Themen der Praxisgründung und Neunieder­ lassung. Dabei gehen wir auch auf verschiedene F­ ormen der ­Finanzierung ein, informieren zur Telematikinfrastruktur in der Praxis und geben wertvolle Tipps zu aktuellen Steuerfragen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referenten: •  Karin Ekert, Diplom-Volkswirtin, KVBW •  Silvia Koch, Beraterin IT in der Praxis, KVBW •  Patricia Korcz, Bachelor of Science Wirtschaftswissenschaften, KVBW •  Achim Paparone, Gruppenleiter IT in der Praxis, KVBW •  Melanie Stirn, Rechtsassessorin, KVBW •  Mirjam Vey-Bierling, Steuerberaterin Termine und Veranstaltungsort: Modul 1: 26. März 2022 (9.30 bis ca. 13.00 Uhr) Modul 2: 28. April 2022 (16.00 bis ca. 19.30 Uhr) Modul 3: 5. Mai 2022 (16.00 bis ca. 19.30 Uhr) Live-Online Information und Anmeldung: •  Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48 38 88, E-Mail: info@mak-bw.de •  oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: Modul 1 ist kostenlos, setzt jedoch eine Anmeldung voraus. Modul 2 und 3: je 69,– Euro Fortbildungspunkte: 648 4 je Modul ÄBW 11 | 2021

ärztlicher Leistungen im Rahmen anderer Finanzierungsmodelle geben. Darüber hinaus bestehe nach seiner Analyse die Gefahr, dass der Sicherstellungsauftrag künftig in Teilen auf andere übertragen werde. Der KVBW-Chef nannte zahlreiche Entwicklungen, die Grundlagen seiner Überlegungen waren. Beispielsweise die Öffnung von Krankenhäusern für die ambulante Versorgung (u. a. MVZ, ASV), aber auch die zunehmende Zahl von durch Fremdinvestoren getragenen medizinisch-ambulanten Versorgungseinrichtungen, die mit Konkurrenz-Risikokapital ausgestattet seien. Weiterer Einflussfaktor sei auch die zurückgehende Niederlassungsbereitschaft und der Trend zur Anstellung im ambulanten Sektor. Dr. Metke ging zudem von einer zunehmenden Substitution ärztlicher Tätigkeit durch andere Gesundheitsberufe aus, und er befürchtete eine vermehrte Delegation ärztlicher Leistungen. Nach Dr. Metkes Worten sei eine Struktur- und Angebotsänderung bei inhabergeführten Versorgungsstrukturen nötig, um den Wettbewerb mit kapitalmäßig bestens ausgestatteten Dritten erfolgreich bestehen zu können. Er bedauerte, dass die Kassen­ ärztlichen Vereinigungen hier nicht ganz frei agieren könnten; die freien Verbände seien hingegen wettbewerbsfähig. Es sei unabdingbar, so Dr. Metke, dass – ausgehend von immer weniger zur Verfügung stehender Arztzeit – ärztliche Tätigkeit künftig wesentlich mehr als bisher zu delegieren. Die Ärzteschaft müsse künftig in der ganzheitlichen Betrachtung medizinischer Fragestellungen zum Koordinator delegierter Leistungen und in letzter Konsequenz zum Entscheider werden, beispielsweise in Diagnose und Therapie. Schließlich könne nur derjenige ganzheitlich betrachten, der Medizin in ihrer Ganzheit gelernt habe. Für den KVBW-Vorstand war klar: Eine finanzierbare Versorgung für alle auf bisherigem Niveau sei an den Fortbestand freier niedergelassener Tätigkeit gekoppelt und werde insbe-

sondere dann möglich sein, wenn dies in größeren Angebotsstrukturen – beispielsweise inhabergeführten MVZ – geschehe. Die Vorteile eigen­ initiativer selbstständiger Tätigkeit seien auch mit angestellten ärztlichen Strukturen zu erreichen, wenn die Angestellten an diesen MVZ inhaberbeteiligt seien – als sogenannte inhaberbeteiligte Angestellte (IBA). Die KVBW habe in diesem Sinne bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ein Gutachten beauftragt, das genau diese Strategie bestätige. Für Dr. Metke lag auf der Hand, dass nur derjenige den Fortbestand niedergelassener Tätigkeit sichere, der höchste Qualifikation erreiche, in hoher Präsenz und in Konkurrenz zu Krankenhäusern und fremdgeeigneten MVZ sowie als ärztlicher Manager in größeren Kooperationsformen tätig werde. – Die künftige Aufgabe der KV und der freien Verbände sei es, die Voraussetzungen hierfür zu schaffen. Der stellvertretende Vorstand, Dr. Johannes Fechner, gab einen Überblick über die Bewältigung der Corona­ pandemie und inwieweit die bishe­ rigen Forderungen der KVBW erfüllt worden seien: Zwar sei es inzwischen zu einer verlässlichen Bereitstellung der Impfstoffe gekommen, noch dazu seien Impfstoff-„Börsen“ verfügbar, aber eine deutliche Reduktion des Aufwandes für Aufklärung und Dokumentation sowie eine aufwandsgerechte Vergütung inklusive Zuschlägen für Impfaktionen an Wochenenden ließen immer noch auf sich warten. Dr. Fechner informierte die Delegierten zudem über den Sachstand beim elektronischen Rezept und der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Die Vertreterversammlung forderte daraufhin, die geplante Einführung beider Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) erst nach positiv verlaufenen Testphasen und der vollständigen Funktionsfähigkeit und Marktreife aller notwendigen Komponenten sowie deren Verfügbarkeit in den Praxen


Kammern und KV Die Ärzteschaft in Baden-Württemberg nimmt Abschied von

Prof. Dr. med. Franz-Josef Große-Ruyken * 24. 03. 1929  † 14. 10. 2021

Mit großer Betroffenheit haben wir von seinem Tod erfahren und trauern um den langjährigen Präsidenten der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg. Der Träger zahlreicher Auszeichnungen wurde 92 Jahre alt. Prof. Dr. Franz-Josef Große-Ruyken wurde 1929 in Duisburg-Hamborn geboren. Er begann ein Theologiestudium in Köln und wechselte nach Freiburg, um Psychologie und Medizin zu studieren. Die Promotion erfolgte im Jahr 1957, die Approbation als Arzt im Jahr 1959. Es folgten Weiterbildungsjahre in Neurologie, Psychiatrie und schließlich Augenheilkunde. Anfang 1964 ließ er sich als Augenarzt mit eigener Praxis in Freiburg nieder. 1992 erfolgte die Ernennung zum Honorarprofessor bei der Universität Ulm. 1999 ging Prof. Große-Ruyken offiziell in den Ruhestand. Das berufspolitische Engagement von Prof. Große-Ruyken erstreckte sich über Jahrzehnte: 1966 trat er in den Hartmannbund ein und war von 1977 bis 1985 stellvertretender Landesvorsitzender des baden-württembergischen Landesverbands. Von 1975 bis 1983 war er Vorsitzender des ärztlichen Kreisvereins Freiburg sowie Vorstandsmitglied der Bezirksärztekammer Südbaden. 1978 wurde er in den Vorstand der Landesärztekammer gewählt, von 1983 bis 1990 war er schließlich Präsident der Landesärztekammer sowie in dieser Zeit auch Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer. Er brachte seine fachliche Expertise in zahlreiche Expertengremien ein. So hatte er unter anderem auf Ebene der Bundesärztekammer den Vorsitz des für Fragen der medizinischen Ethik bedeutsamen Ausschusses für medizinisch-juristische Grundsatzfragen. Prof. Große-Ruyken war es stets ein großes Anliegen, den Gedanken der Prävention breit gesellschaftlich zu verankern. 1986 rief er als Kammerpräsident die Ärzteschaft dazu auf, sich intensiv und auf allen Ebenen für Prävention einzusetzen. Mit ihrer Hilfe sollte die Bevölkerung unter anderem für die Themen Sucht, Missbrauch von Genussgiften und Drogengefährdung sensibilisiert werden. Wichtig war dem damaligen Präsidenten, die Bevölkerung so früh wie möglich aufzuklären – am besten bereits im Kindesalter. „Krankheiten verhüten, bevor sie entstehen, und die Öffentlichkeit breit mit einbeziehen.“ Dieser schlüssige Gedanke stand hinter dem Engagement von Professor Große-Ruyken. Prof. Große-Ruyken war die Führung der Ärzteschaft in einer ereignisreichen Phase der Veränderungen anvertraut. Gerade in dieser Zeit galt es, Präsenz zu zeigen, Position zu beziehen und mitzugestalten. 1986 verunsicherte beispielsweise die Nuklear­ katastrophe von Tschernobyl die Welt. Vor diesem Hintergrund forderte die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Politik und Wirtschaft auf, alternative Technologien zur Kernenergie zu prüfen. Auch die Themen Krebs und HIV wurden in den 80er-Jahren breit debattiert: So wies die baden-württembergische Ärzteschaft auf die Wichtigkeit von Früherkennungs-Untersuchungen und die konsequente Infektionsprävention hin und machte sich für einen landesweit einheitlichen Krebsnachsorgepass stark. Als Senior leitete Prof. Große-Ruyken den Kulturverein Freiburger Ärzte, der für Kolleginnen und Kollegen im Ruhestand vielfältige Angebote organisierte. Neben seinem Einsatz für die Ärzteschaft war er noch anderweitig politisch engagiert: So betätigte er sich unter anderem im Freiburger Stadtparlament und im städtischen Seniorenrat. Darüber hinaus war er Vorsitzender und später Ehrenvorsitzender der Bürgerschaftsstiftung Soziales Freiburg. Prof. Große-Ruyken wurde für sein Wirken vielfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er 1982 das Bundesverdienstkreuz am Bande und im Dezember 1986 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. 1989 wurde ihm die Staufermedaille des Landes BadenWürttemberg verliehen. Der Hartmannbund ehrte ihn 1990 mit der Friedrich-Schiller-Medaille, 2013 erhielt er die AlbertFraenkel-Plakette der Bezirksärztekammer Südbaden. Professor Große-Ruyken wirkte stets zum Wohle der Ärzteschaft und setzte sich auch darüber hinaus mit viel Leidenschaft für andere Menschen ein – dies verdient großen Respekt, Anerkennung und Dankbarkeit. Die Ärzteschaft verliert mit Prof. Große-Ruyken eine geradlinige und vielfältig engagierte Persönlichkeit. Wir werden uns stets in Dankbarkeit an ihn erinnern und unser Wirken in seinem Sinne fortsetzen. Den Angehörigen gilt unser aufrichtiges Beileid. Dr. Wolfgang Miller Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg

Dr. Paula Hezler-Rusch Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden

Prof. Dr. F.-J. Große-Ruyken

Dr. Rainer Hagemann Vorsitzender des Ärztlichen Kreisvereins Freiburg-Stadt

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Viktimisierung von Ärztinnen und Ärzten Bislang gibt es nur wenige systematische Datenerhebungen zu der sensiblen und gleichzeitig so bedeutsamen Frage nach Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzte sowie deren Mitarbeitende. Dabei hat dieses ernste Thema, welches auch 2019 auf der Agenda des 122. Deutschen Ärztetages in Münster stand, inzwischen sogar zu einer Verschärfung des § 115 StGB geführt. Im Rahmen einer Doktorarbeit und mit Unterstützung der Landesärztekammer Baden-Württemberg soll erhoben werden, welche Erfahrungen die Kammermitglieder mit Gewalt bei Ihrer Arbeit beziehungsweise am Arbeitsplatz gemacht haben. Ziel ist es, ­eine belastbare Datengrundlage für eine Verbesserung der Präventions-, Beratungs- und Hilfestrukturen für Ärztinnen und Ärzte und Befragung „Viktimiihre Mitarbeitenden beim Thema ­Gewalt zu schaffen. Die sierung von ÄrztinBefragung läuft bis zum 31. 12. 2021. Über die Ergebnisnen und Ärzten“ se dieser Studie wird zu gegebener Zeit informiert.

Niederlassungsseminar. Med-Seminare (falls erforderlich, wird die Veranstaltung als Webinar durchgeführt)

Mittwoch, 22.09.2021, 19.00 Uhr | Derendingerstr. 50, 72072 Tübingen Mittwoch, 20.10.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 24.11.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart • Idealer Ablauf der Niederlassung • Kaufpreisermittlung, Finanzierung • Gesetzliche Rahmenbedingungen • Praxissuche Referenten: Tobias Krämer, Sina Altmann, Barbara Brenner und Misel Stojkovic. Die Seminargebühr übernimmt MLP. Anmeldung mit QR-Code oder bei Frau Olga Kopp Tel 0711 13258 53, Fax -80 med-seminare-stuttgart@mlp.de

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Fotos: OE

Schwerpunkt

Dr. Klaus Reinhardt

Abgeordnete aus Baden-Württemberg bringen sich vielfältig in Beratungen ein

125. Deutscher Ärztetag in Berlin Dr. Jürgen de Laporte

Dr. Robin Maitra

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er 125. Deutsche Ärztetag fand Anfang November als Hybrid-Veranstaltung in Berlin statt. Im Mittelpunkt standen – wenige Wochen nach den Bundestagswahlen – gesundheitspolitische Beratungen sowie der schon länger verschobene Beratungspunkt „Klimaschutz ist Gesundheitsschutz“. Von den 250 Abgeordneten stellten 31 Ärztinnen und Ärzte aus Baden-Württemberg eine der größten Delegationen. Sie brachten sich vielfältig in die Beratungen und die Meinungsbildung des Ärztetags ein.

Klimaschutz ist Gesundheitsschutz

Dr. Christoph von Ascheraden

Dr. Matthias Fabian Unsere Fotos zeigen den Präsidenten der Bundes­ ärztekammer und Abgeordnete aus dem Südwesten bei ihren Redebeiträgen vor dem Ärzteparlament

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Mit großer Spannung war in Ärzteschaft, Politik und Gesellschaft die Beschäftigung des Ärztetags mit den Themen Klimawandel und Klimaschutz erwartet worden. Denn Ärztinnen und Ärzte sind nicht zuletzt durch ihre Berufsordnung dazu verpflichtet, an der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen für seinen Gesundheitsschutz mitzuwirken; Klima- und Umweltschutz ist damit ureigenes ärztliches Thema. Schon beim Deutschen Ärztetag 2018 stellten die Delegierten – unter maßgeblicher Mitwirkung aus Baden-Württemberg – die Weichen dafür, die Bekämpfung der Klimakrise ganz nach oben auf die Agenda der deutschen Ärzteschaft zu hieven. Die Coronapandemie hatte dies zuletzt verhindert, doch nun gab es endlich Gelegenheit, breit zu debattieren. Und gerade hier waren es die Delegierten aus dem Südwesten, die die Diskussion mit formten und wegweisende Entschlüsse auf den Weg brachten. Damit nutzte die Ärzteschaft vor

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dem Hintergrund der parallel zum Ärztetag stattfindenden Weltklimakonferenz im schottischen Glasgow auch die Chance, die eigene Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Dr. Christoph Schoultz von Ascheraden aus St. Blasien führte seinen ärztlichen Kolleginnen und Kollegen während der Debatte die Auswirkungen des Klimawandels plastisch vor Augen: Flüsse und Seen würden mehr und mehr austrocknen, Menschen zunehmend unter den Folgen von Hitzewellen leiden. Dr. von Ascheraden nannte diesbezüglich beispielhaft die Hitzewelle von Paris im Sommer

2018, bei der Menschen wärmedingt den Tod fanden. Seine Botschaft: Die Klimakrise sei Realität und habe schon gegenwärtig drastische Folgen. Es sei längst an der Zeit, zu handeln. Diese Auffassung teilte Dr. Robin Maitra aus Hemmingen. Auch er forderte konkrete Schritte seitens der Ärzteschaft, um der Klimakrise adäquat begegnen zu können. Die Erde verglich er mit einer Patientin: Man wisse um die Krankheit, das richtige Bewusstsein dafür sei vorhanden – eine Behandlung sei jedoch noch nicht eingeleitet worden. Passend dazu war Dr. Maitra einer der maßgeblich Verantwortli-

Neuer Lancet Countdown Policy Brief für Deutschland

Erheblicher Handlungsbedarf

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inmal jährlich erstellen 38 führende akademische Institutionen und UN-Organisationen einen Bericht zu Klima und Gesundheit, der dann von der Fachzeitschrift „The Lancet“ herausgegeben wird. Die zentralen Ergebnisse eines Reviews lauten: „Deutschland ist nur unzureichend für die gesundheitlichen Herausforderungen des Klimawandels gerüstet. Trotz eines wachsenden Bewusstseins der politisch Verantwortlichen für den Ernst der Lage stehen konkrete Maßnahmen zur Vermeidung klimabedingter Gesundheitsrisiken und zur Bekämpfung des Klimawandels aus.“ Kritisiert wird im Review auch, dass wichtige Akteure des Gesundheitssystems bisher kaum eingebunden sind. Anstrengungen, den CO₂-Fußabdruck des Gesundheitswesens zu senken (zirka 5 Prozent der deutschen Gesamtemissionen) wurden in den vergangenen zwei Jahren kaum unternommen.

Globaler Lancet Coutdown Bericht 2021

Informationen der Bundesärztekammer


Schwerpunkt Gesundheitspolitik muss zentrales Handlungsfeld der Bundesregierung werden

Kernforderungen an ­Gesundheitspolitik

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ie Bundesärztekammer hat konkrete Vorschläge für besonders dringende gesetzgeberische Maßnahmen in einem 12-Punkte-Papier zusammengestellt. Demnach müssten unter anderem die Krankenhausplanung und die Krankenhausvergütung neu gedacht und am tatsächlichen Behandlungsbedarf der Patientin- 12-Punkte-Papier nen und Patienten ausgerichtet werden. Der Gesetzgeber müsse die durch die Pandemie liegen gebliebene Reform der Notfallversorgung angehen. Es brauche echte Strukturreformen im Bereich des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Und nicht zuletzt müsse endlich die Novelle der Gebührenordnung für Ärzte kommen.

chen der fach- und länderübergreifenden Aktion „Health for Future“ in einer Mittagspause des Ärztetags (siehe Kasten auf Seite 652). In einem seiner Wortbeiträge vor dem Ärztetagsplenum betonte er ferner, dass es sich keineswegs „nur“ um eine Klimakrise, sondern darüber hinaus noch um eine Umwelt- und Biodiversitätskrise handle, denen nur mit entschlossenen Maßnahmen beizukommen sei. Dr. Detlef Lorenzen aus Heidelberg unterstrich in seinem Redebeitrag die wichtige Rolle von Ärztinnen und Ärzten als Klima- und Gesundheitsschützer im Alltag. Die Ärzteschaft stünde jeden Tag in unmittelbarem menschlichen Kontakt und dies biete die Chance, Patienten beispielsweise zu den positiven Folgen klimafreundlicher Ernährung zu beraten oder sie in puncto Hitzeschutz aufzuklären. Dr. Jürgen de Laporte aus Esslingen am Neckar sprach den Ressourcenverbrach in der pharmazeutischen Industrie an und mahnte mehr Forschung und mehr Kontrolle in diesem Bereich an. Zudem regte er an, bei Ärztinnen und Ärzten ein konkretes Bewusstsein dafür zu wecken, dass Wertmaßstäbe eines umweltbewussten Lebens in ihren gelebten Berufsalltag integriert werden können, sei es im Kontakt mit den Patienten oder im eigenen ärztlichen Tun. Das Ärzteparlament führte die Klimadiskussion sehr ernsthaft

und leidenschaftlich. Dementsprechend fundiert waren die Eingebungen, die in entsprechende Anträge mündeten, mit denen sich die Ärzteschaft nach innen und außen hin positioniert. Mit großer Mehrheit angenommen wurden der baden-württembergische Antrag mit den Aufforderungen, den Ressourcenverbrauch der pharmazeutischen Industrie mehr zu erforschen, um zu einer diesbezüglich größeren Wissensbasis zu gelangen, und die Arzneimittelproduktion in Deutschland zu stärken, um mehr Kontrolle über Herstellungsverfahren zu erlangen. Auf große Zustimmung stieß auch die maßgeblich aus dem Südwesten stammende Aufforderung an die Ärzteschaft selbst, eine Neuordnung der Reisekostenbestimmungen zu prüfen und fortan besonders die Nutzung CO₂-armer Verkehrsmittel zu fördern. Darüber hinaus brachten die hiesigen Abgeordneten weitere Schritte mit auf den Weg, durch die die deutsche Ärzteschaft in Sachen Klimaschutz mit gutem Beispiel vorangehen kann: Die Anregungen, bei der Bundesärztekammer einen Klimawandel-, Umwelt- und Gesundheitsausschuss einzurichten und eine klimabeauftragte Person zu ernennen und diese jährlich berichten zu lassen, wurden von den Delegierten zur weiteren Ausarbeitung an den Vorstand verwiesen. Ebenfalls an den

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Schwerpunkt

Dr. Detlef Lorenzen

Carsten Mohrhardt

Dr. Wolfgang Miller

Katrina Binder

Vorstand übergeben wurden die Aufforderungen an die Bundesregierung, die Feinstaubbelastung zu reduzieren, sowie die Bitte an Landesärztekammern und ärztliche Versorgungswerke, auf (Neu-) Investitionen in fossile Energieträger zu verzichten. „Deutschland braucht eine nationale Strategie für eine klimafreundliche Gesundheitsversorgung. Der dafür notwendige Investitionsbedarf, etwa für den Bau klimaneutraler Krankenhäuser sowie für die Nutzung klimaneutral gewonnener Energie im Gesundheitsbereich, muss in dieser Strategie zwingend berücksichtigt sein.“ Das forderten die Delegierten im Leitantrag. Sie appellierten an die Bundesländer, Sonderfonds zu schaffen, aus denen Kliniken finanzielle Unterstützung für den Bau klimaschonender Infrastruktur erhalten. Außerdem seien die Einrichtungen des Gesundheitswesens in der Pflicht, umgehend Maßnahmen zur Gefahrenabwehr bei Hitzewellen zu intensivieren. Dazu gehöre, die für den Aufbau resilienter Strukturen notwendigen Finanzmittel bereitzustellen. Auch sollte das Wissen um die gesundheitlichen Folgen von Hitze adäquat in die Aus-, Weiter- und Fortbildung aller Gesundheitsberufe integriert werden. Neben einem nationalen Hitzeschutzplan bedürfe es aus Sicht der Ärzteschaft konkreter Maßnahmenpläne für Kliniken, Not- und Rettungsdienste sowie Pflegeeinrichtungen zur Vorbereitung auf Extremwetterereignisse. Gesundheitseinrichtungen sollten nach dem Willen des Ärztetages an das Frühwarnsystem des Deutschen Wetterdienstes angeschlossen werden. Die Bevölkerung sollte außerdem kontinuierlich über die Intensität klimabedingter Belastungsfaktoren wie Hitze oder erhöhte Ozonwerte informiert werden.

Patientin Erde Hochrangige Vertreter der Ärzteschaft haben gemeinsam mit der Initiative „Health for Future” am Rande des Ärztetages auf die vielfältigen Aktivitäten hingewiesen, mit denen sich Angehörige der Gesundheitsberufe für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen. Neben dem Präsidenten der Bundes­ärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, waren aus Baden-Württemberg unter anderem Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller und Vorstandsmitglied Dr. Robin Maitra dabei.

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Gesundheitspolitische Forderungen In der gesundheitspolitischen Debatte forderte Baden-Württembergs Ärztekammerpräsident Dr. Wolfgang Miller: „Das Geld im Gesundheitswesen muss im System bleiben. Rein renditeorientierten Trägern erteilen wir eine klare Absage.“ Konsequent forderte der Ärztetag den Gesetzgeber in einem Grundsatzbeschluss auf, endlich Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um der zunehmenden Kommerzialisierung im Gesundheitswesen Einhalt zu gebieten. Ärztliches Handeln müsse vor ökonomisch motivierten Einflussnahmen geschützt sein – auch zum Wohle der Patientinnen und Patienten, betonte der Ärztetag. Wenn Ärztinnen und Ärzte von Klinik- und Kostenträgern sowie zunehmend auch von kapitalgetriebenen Fremdinvestoren angehalten werden, in rein betriebswirtschaftlichen Dimensionen zu denken und nach kommerziellen Vorgaben zu handeln, geraten sie in einen für sie schwer lösbaren Zielkonflikt. Sie wollen und müssen einerseits ihren berufsethischen Pflichten genügen, andererseits sollen sie aber wirtschaftliche Rentabilitätsziele erreichen, die zum Teil auch durch die Sozialgesetzgebung bedingt sind, so die Überzeugung der Ärztetags-Abgeordneten Kammerpräsident Dr. Miller betonte in einem weiteren Redebeitrag vor den Abgeordneten unter anderem: „Wir brauchen leistungsfähige Krankenhäuser. Die, die notwendig sind, müssen wir auch finanzieren.“ Er verlieh damit seiner Forderung nach Ausrichtung der Krankenhauslandschaft auf Patientenbedürfnisse Ausdruck. Der Grundsatzbeschluss des Ärztetags hierzu lautet folgerichtig: „Um dem zukünftigen Versorgungsbedarf im stationären Sektor gerecht zu werden und die offenbar gewordenen Fehlanreize des deut-

schen DRG-Fallpauschalensystems zu beheben, ist eine grundlegende Reform der bisherigen erlösorientierten Krankenhausbetriebsmittelfinanzierung erforderlich. Die Vergütungssystematik darf nicht länger ausschließlich auf wirtschaftliche Effizienz eines Krankenhausbetriebes ausgerichtet sein. Um diese Entwicklung zu stoppen, muss die Vergütungssystematik vorrangig am Versorgungsbedarf und an angemessenen Vorhaltekosten für Personal, Infrastruktur und Technik ausgerichtet werden.“ Nach dem Willen der Delegierten sind für den stationären sowie für den ambulanten Bereich im Sozialrecht sowie speziell im Zulassungsrecht explizite Regelungen zu verankern, nach denen Träger von Einrichtungen unter Androhung von Sanktionen gewährleisten müssen, dass die bei ihnen tätigen Ärztinnen und Ärzte ihre berufsrechtlichen Vorgaben einhalten können.

Digitale Anwendungen Digitale Anwendungen müssen praxistauglich sein und einen tatsächlichen Nutzen für die Versorgung der Patientinnen und Patienten nachweisen. Der Ärztetag hat deshalb intensive und flächendeckende Testphasen mit einer Dauer von mindestens zwölf Monaten gefordert, bevor Anwendungen der Telematikinfrastruktur in den Praxisalltag eingeführt werden. Die elektronische Patientenakte, das eRezept und die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verändern die Arbeitsabläufe in Praxen und Kliniken nachhaltig. Ärztinnen und Ärzte werden dies nur akzeptieren, wenn die neuen Prozesse sicher, störungsfrei und zügig ablaufen, so die Delegierten. Der Ärztetag fordert zudem eine Neujustierung der Strukturen der gematik.

Alle Beschlüsse im Wortlaut Der Ärztetag befasste sich während seiner zweitägigen Beratungen mit zahlreichen weiteren Themen, darunter GOÄ-Reform, Organspende, ärztliche Weiterbildung, Forschung etc. Alle Anträge und Abstimmungsergebnisse des 125. Deutschen Ärztetags sind auf der Website der Bundesärztekammer detailliert nachzulesen.


Vermischtes

Namen und Nachrichten Wichtiges Amt für Prof. Ketteler Die Mitgliederversammlung des KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation hat turnusgemäß einen neuen Vorstand bestimmt, dem satzungsgemäß drei Ärzte angehören. Gewählt wurde unter anderem Prof. Dr. med. Markus Ketteler, Chefarzt am Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart, Abteilung für Allgemeine Innere Medizin und Nephrologie. Der gemeinnützige Verein KfH mit Sitz in Neu-Isenburg hat aktuell 494 Mitglieder.

Aushängeschild der Ulmer Universitätsmedizin Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm hat ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Unter der Leitung von Professor Dr. Jörg Fegert hat sich die Klinik in dieser Zeit national wie international höchste Reputation und Aufmerksamkeit erarbeitet und verfügt in den Bereichen Traumaforschung, Kinderschutz und E-Learning über Alleinstellungsmerkmale. Zum Jubiläum veranstaltete die Klinik eine Fachtagung zum Thema „Dazugehören Baden-Württemberg: Kinder und Jugendliche auf dem Weg aus der Pandemie“. Das zentrale Thema der Teilhabe, aber auch die Veränderungen durch das neue Kinder- und Jugendstärkungsgesetz und schließlich die Herausforderungen durch die Coronapandemie bildeten den Rahmen für die Fachtagung.

Theodor-Axenfeld-Medaille für Prof. Auw-Hädrich Mit der Theodor-Axenfeld-Medaille 2021 des Vereins „Freunde der Universitäts-Augenklinik Freiburg e. V.“ wurde Prof. Dr. Claudia Auw-Hädrich, Oberärztin der Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg, ausgezeichnet. Den mit 5.000 Euro dotierten Preis erhielt sie für ihre herausragenden Publikationen auf dem Gebiet der Pathologie des Auges. Das Preisgeld fließt ein in ihr aktuelles Forschungsprojekt „Die Suche nach prognostischen Faktoren des Bindehautmelanoms“.

Hohe Auszeichnung für Prof. von Deimling Am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) erforscht Prof. Dr. Andreas von Deimling neue Methoden zur präzisen Diagnostik von Hirntumoren. Für seine Arbeiten ist er nun mit dem mit 60.000 Euro dotierten „International Prize for Translational Neuroscience“ der Gertrud-Reemtsma Stiftung ausgezeichnet worden.

Ehrenpreis für Dr. Burkhardt

Prof. Dr. A. von Deimling

Der Klinikdirektor der IV. Medizinischen Klinik an der Universitätsmedizin Mannheim, PD Dr. Heinrich Burkhardt, hat den Ehrenpreis der Rolf-und-Hubertine-Schiffbauer-Stiftung erhalten. Der mit 6.000 Euro dotierte Preis würdigt seine herausragende Forschungsarbeit, insbesondere zur Pharmakotherapie bei älteren Patienten. Der Geriater und Internist war maßgeblich an der Entwicklung von Fit fOR the Aged (FORTA) beteiligt, eines der international bedeutendsten Klassifizierungssysteme für Medikamente.

Neue Landesärztin für Menschen mit Behinderungen Eine Behinderung kann jedem Menschen zu Beginn oder im Verlauf des Lebens zustoßen. Deshalb gibt es in Deutschland sozialrechtliche und fachliche Unterstützung, um die bestmögliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an allen Lebensbereichen zu erleichtern und zu verbessern. Die Landesärztin für Menschen mit Behinderungen – angesiedelt beim Regierungspräsidium Stuttgart – berät Behörden in ganz Baden-Württemberg, Sozialhilfeträger und Institutionen sowie Verbände aus kostenträgerunabhängiger medizinischer Sicht. Neue Landesärztin für Menschen mit Behinderungen ist Dr. Anette Winter. Sie folgt Dr. Birgit Berg nach, die in Ruhestand ging.

Vorstandsposten für Prof. Gebhard

PD Dr. H. Burkhardt

Foto: Kurt Kaltenecker

Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen

Dr. A. Winter

Der Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Ulm hat Prof. Dr. Florian Gebhard, Ärztlicher Direktor der Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie, für fünf Jahre zum neuen Stellvertretenden Leitenden Ärztlicher Direktor bestellt. Seit 2007 hat er die Position des Ärztlichen Direktors der Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie am UKU inne. Er ist Sprecher des Sonderforschungsbereichs 1149 „Gefahrenantwort, Störfaktoren und regeneratives Potential nach akutem Trauma“.

Forschungspreis für Dr. Meier

Prof. Dr. T. Reinhard, Ärztlicher Direktor der Klinik für ­Augenheilkunde, Prof. Dr. C. Auw-Hädrich, Dr. R. Dünzen, 1. Vorsitzender von „Freunde der ­Universitäts-Augenklinik e.V.“

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten hat Dr. Benjamin Meier von den RKH Kliniken Ludwigsburg mit ihrem diesjährigen Forschungspreis für herausragende Leistungen ausgezeichnet und damit seine Arbeit „Efficacy and Safety of Endoscopic Full-Thickness Resection in the Colorectum: Results from the German Colonic FTRD Registry” gewürdigt.

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Prof. Dr. F. Gebhard

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Vermischtes Systematische Befristung ärztlicher Stellen verschärft Ärztemangel

MB kündigt Protestaktionen an

I

m Frühjahr haben über 2.600 Ärztinnen und Ärzte, die Mitglieder im Marburger Bund (MB) Baden-Württemberg sind, an der Befragung ihres Verbandes zur Befristung ärztlicher Stellen teilgenommen; dies entspricht einer Rücklaufquote von über 20 Prozent. Die Ergebnisse liefern demnach ein belastbares Abbild der beruflichen Situation der Krankenhaus-Ärztinnen und -Ärzte im Land. Demnach haben mehr als die Hälfte der Mediziner an den Universitätskliniken, die aktuell oder in den vergangenen zehn Jahren befristet angestellt sind beziehungsweise waren, bereits in Erwägung gezogen, sich aufgrund dieser Befristung eine andere Arbeitsstelle zu suchen. 11 Prozent dieser Ärztinnen und Ärzte haben sogar bereits darüber nachgedacht, die ärztliche Tätigkeit wegen der Befristung ihrer Arbeitsverträge ganz aufzugeben.

Im Berufsalltag führe die Befristungspraxis zu vielfältigen Problemen, die sich auch negativ auf die Patienten auswirken könnten. Gerade in Zeiten des Ärztemangels könne sich das Gesundheitssystem diese systematische Befristung von ärztlichen Stellen in den Kliniken nicht mehr leisten, so der MB. Die 1. Landesvorsitzende des Marburger Bundes Baden-Württemberg, Sylvia Ottmüller, forderte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer auf, aktiv zu werden. 90 Prozent der aktuell oder in den vergangenen zehn Jahren befristet angestellten Befragten gaben an, dass es ihnen wichtig wäre, einen unbefristeten Arbeitsvertrag zu bekommen. 58,5 Prozent der Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken, die aktuell oder in den letzten zehn Jahren einen befristeten Arbeitsvertrag hatten, fühlten sich daran gehindert, Probleme am Arbeitsplatz offen anzu-

Positives Feedback der Vertragspartner in Baden-Württemberg

Fünf Jahre Urologievertrag

B

ei sensiblen Erkrankungen wie Blasenschwäche oder Prostatakrebs ist ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verhältnis eine wesentliche Voraussetzung für eine höhere Versorgungsqualität. Genau dort setzt der 2016 gestartete Vollversorgungsvertrag von AOK Baden-Württemberg und Bosch BKK an. Vertragspartner auf ärztlicher Seite sind MEDI Baden-Württemberg, der Berufsverband der Deutschen Urologen (BvDU) sowie die Arbeitsgemeinschaft der niedergelassenen Urologen e. V. (AGNU). Die Honorarsystematik bildet den krankheitsspezifisch unterschiedlichen Zeitaufwand adäquat ab. Für die erforderlichen höheren Quali­ tätsanforderungen und Mehrleistungen im Urologievertrag erhalten die Fachärzte ein leistungsgerechtes Honorar ohne Mengen- oder Fallzahlbegrenzung. Die derzeit 145 teilnehmenden Urologen sind zufrieden,

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denn der Paradigmenwechsel ist im Praxisalltag gut angekommen. Ein wichtiges Vertragsziel ist es, den Patienten notwendiges Wissen über ihre Erkrankung zu vermitteln und Behandlungs- und Früherkennungsmöglichkeiten verständlich, ausführlich und ergebnisoffen zu erläutern. So sollen sie in die Lage versetzt werden, an ihrer Therapie aktiv mitzuwirken und Wünsche, Erwartungen und Fragen deutlicher formulieren zu können. Ein hoher Beratungsbedarf besteht beispielsweise bei der Therapie von Prostatakrebs, da die Tumore sich in ihrer Aggressivität unterscheiden und ein differenziertes Vorgehen erfordern. Die Versorgung im Urologievertrag erfolgt auf Basis evidenzbasierter, praxiserprobter Behandlungsempfehlungen, die von den Vertragspartnern konsentiert und stetig aktualisiert werden. Die konsequente Qualitätsorientierung kommt im Vertrag auch durch verbindlich geregelte Fortbil-

sprechen. In erster Linie wirkten Befristungen als Hemmschwelle, wenn es darum gehe, arbeitsrechtliche Fragen zu thematisieren und persönliche Probleme anzusprechen. Aber auch bei organisatorischen, fachlichen und ethischen Fragen wirkten Befristungen als Hindernis, offen zu kommunizieren. In einem Stufenplan des Ärzteverbandes wird im ersten Schritt für die Universitätskliniken die Verdoppelung der unbefristeten ärztlichen Arbeitsverträge von 20 auf 40 Prozent gefordert. Im zweiten Schritt fordert der Ärzteverband für alle Krankenhäuser im Land, Ärztinnen und Ärzte, die ihre Facharztweiterbildung abgeschlossen haben, unbefristet zu beschäftigen. In einem dritten Schritt fordert der Verband langfristig, alle ärztlichen Arbeitsverträge zu entfristen. Um seinen Forderungen Gewicht zu verleihen, plant der Marburger Bund Baden-Württemberg im November dieses Jahres zeitgleiche Protestaktionen an den Universitätskliniken im Land. Ebenfalls ist eine zentrale Kundgebung in Stuttgart im nächsten Jahr in Planung.

dungsstrukturen zum Ausdruck. Für teilnehmende Urologen sind pro Jahr mindestens zwei Fortbildungen mit insgesamt mindestens acht CME-Punkten zu facharzttypischen Behandlungsproblemen verpflichtend. Von der strukturierten und qualitätsbasierten Zusammenarbeit der Haus- und Fachärzte profitiert vor allem die seit Jahren zunehmende Gruppe chronisch kranker und multimorbider Patienten, die mit rund 60 Prozent das Gros der 1,76 Millionen HZV-Teilnehmer und der knapp 800.000 Teilnehmer im Facharztprogramm ausmachen. Dr. Werner Baumgärtner, Vorstandsvorsitzender von MEDI Baden-Württemberg, sagte dazu: „Die teilnehmenden Urologen haben insbesondere für schwer kranke Patienten mehr Zeit, damit deren Behandlung intensiver sein kann und unnötige Operationen und belastende Krankenhausaufenthalte vermieden werden können. Und den Ärzten bietet der Vollversorgungsvertrag hohe Planungssicherheit und eine leistungsgerechte Vergütung und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Sicherung einer wohnortnahen ambulanten Versorgung.“


Interview · Prof. Spiegelhalder für digitale Verhaltenstherapie

„Versorgungsdefizite für Schlafstörungen beheben“

P

rof. Dr. Kai Spiegelhalder erforscht in der groß angelegten Studie „GET Sleep“ die Wirksamkeit digitaler Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen. Er ist sich sicher, dass Onlineangebote die Versorgungsqualität bei Insomnien verbessern können. Mit dem stellvertretenden Abteilungsleiter Psychophysiologie und Schlafmedizin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg sprach ÄBW-Chefredakteur Dr. Oliver Erens.

Welche Möglichkeiten bieten ­onlinebasierte psychologische ­Interventionen in der Schlaf­ medizin? Ein- und Durchschlafstörungen (Insomnien) gehören zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland und dennoch gibt es für Betroffene zu wenig Behandlungsangebote. Obwohl Leitlinien eine psychotherapeutische Behandlung empfehlen, die sogenannte kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (kurz KVT-I), wird diese nahezu nie angewendet. Stattdessen werden häufig Schlafmittel verschrieben, die mit ernst zu nehmenden Nebenwirkungen einhergehen können. Onlinebasierte psychologische Interventionen könnten die Leitlinientherapie vielen Menschen zugänglich machen und Folgeerkrankungen sowie Fehlbehandlungen mindern.

Wie kann man Online-Kurse als Zusatzangebot oder Wartezeitüberbrückung in den Praxisalltag integrieren? Ärzte und Psychotherapeuten können Online-Kurse nutzen, um eine leitliniengerechte Behandlung von Insomnien anzubieten, auch wenn die KVT-I weder zum Routineprogramm des Behandlers gehört noch von einer zugänglichen Fachkraft via Überweisung angeboten wird. Denkbar wäre auch eine Online-Behandlung der Insomnie bei komorbid vorliegender

Depression, während der Patient auf eine psychotherapeutische Behandlung wartet. Die Behandlung der Insomnie kann sich dabei bereits positiv auf die komorbid vorliegende Depression auswirken, wie Studien nahelegen.

Welche Vorteile haben online­ basierte Interventionen für ­Patienten im Vergleich zur ­Face-to-Face Therapiesitzung? Onlinebasierte Interventionen stehen jederzeit und überall zur Verfügung, sodass auch Menschen in ländlichen Gebieten oder mobil eingeschränkte Personen erreicht werden können. Patienten können sie flexibel in ihren Alltag integrieren und sind nicht auf die Sprechzeiten eines Therapeuten angewiesen. Zudem entfällt die oftmals lange Wartezeit auf einen Therapieplatz. Die Patienten können in ihrem eigenen Tempo arbeiten und Lernschritte beliebig oft wiederholen. Onlinebasierte Interventionen sind auch für diejenigen eine Behandlungsmöglichkeit, die sich bislang aufgrund von Schamgefühlen oder aus Angst vor Stigmatisierung gegen eine Therapie entschieden haben.

Worin liegen die Herausforderungen und Grenzen psychologischer Online-Kurse? Eine Herausforderung psychologischer Online-Kurse ist es, die Patienten für die Therapie zu motivieren, denn im Vergleich zu Face-to-Face-Therapien gibt es eine höhere Abbruchquote. Die Übungen müssen anschaulich erklärt und abwechslungsreich gestaltet werden. Auch eine therapeutische Begleitung kann hilfreich sein, um die Therapie interaktiver zu gestalten. Zudem sind nicht alle Menschen technikaffin, sondern bevorzugen den persönlichen Kontakt. Für manche Krankheitsbilder oder bei sehr schweren psychiatrischen Krankheitssymptomen kommen Online-Therapien außerdem nicht in Frage.

Wie steht es um die wissenschaftliche Evidenz von OnlineKursen bei Schlafstörungen? Ein Beispiel für einen deutschsprachigen Online-Kurs zu Schlafstörungen ist der des Unternehmens HelloBetter. Dieser hat sich in vier randomisiert-kontrollierten klinischen Studien als hochgradig wirksam erwiesen – mit vergleichbarer Effektivität wie konventionelle Face-to-Face-KVT-I. Kosten-Effektivitäts-Analysen bestätigen außerdem das große Potenzial des Ansatzes aus gesundheitsökonomischer Perspektive. Auch internationale Studien zeigen, dass onlinebasierte KVT-I Patienten vergleichbar gut helfen kann wie eine „Offline-Psychotherapie”.

Foto: Universitätsklinikum Freiburg

Vermischtes

Prof. Dr. K. Spiegelhalder

Welches Ziel verfolgen Sie mit der aktuellen Studie GET Sleep? Das Ziel der Studie ist es, die Versorgungsqualität und -effizienz für die betroffenen Patienten zu verbessern und das bestehende Versorgungsdefizit für chronische Schlafstörungen zu beheben. Dafür testen wir drei verschiedene Varianten der internet-basierten KVT-I, um die Frage nach der optimalen Intensität der therapeutischen Begleitung zu klären. Bei positiver Evaluation ist geplant, die neue Versorgungsform in die Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Gestaltung der Versorgung aufzunehmen und in die Regelversorgung zu überführen. Interessierte Allgemeinmediziner können sich gerne unter www.getsleep.de informieren und für die Teilnahme an der Studie anmelden. Anzeige

Praxisabgabeseminar. Med-Seminare (falls erforderlich, wird die Veranstaltung als Webinar durchgeführt)

Mittwoch, 15.09.2021, 19.00 Uhr | Derendingerstr. 50, 72072 Tübingen Mittwoch, 06.10.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 17.11.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart • Nachbesetzungsverfahren • Geeigneten Nachfolger finden • Optimaler Abgabezeitpunkt • Praxiswert, steuerliche Fragen Referenten: Tobias Krämer, Sina Altmann, Barbara Brenner und Misel Stojkovic. Die Seminargebühr übernimmt MLP. Anmeldung mit QR-Code oder bei Frau Olga Kopp Tel 0711 13258 53, Fax -80 med-seminare-stuttgart@mlp.de

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Ethik

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Eine Übersicht mit Plädoyer für entschiedenes Handeln

Gesundheit in Zeiten globaler ökologischer Krisen Einleitung

K. Wabnitz

Redaktion: Prof. Dr. med. Dr. phil. Urban Wiesing, Prof. Dr. phil. Hans-Jörg Ehni Universität Tübingen, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Gartenstraße 47, 72074 Tübingen www.iegm.uni-tuebingen.de Prof. Dr. phil. Robert Ranisch, Universität Potsdam

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Die sich verstärkende Klimakrise stellt die größte Bedrohung menschlicher Gesundheit im 21. Jahrhundert dar [1]. Gerade die COVID-19-Pandemie hat jedoch deutlich gemacht, dass auch weitere Umweltveränderungen globalen Ausmaßes, wie das rapide Artensterben, die Luftverschmutzung sowie Veränderungen in der Landnutzung auf verschiedene Weise Gesundheit und Wohlergehen negativ beeinflussen [2]. Wenn durch diese Prozesse die sogenannten planetaren Belastungsgrenzen [3] überschritten werden (→ Planetare Belastungsgrenzen), kann es zu nicht-­ linear fortschreitenden und sich selbst verstärkenden Veränderungen der natürlichen Lebensbedingungen auf der Erde kommen, die gegebenenfalls irreversibel sind [4]. Die Dringlichkeit, die Klima- und anderen ökologischen Krisen im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlergehen zu adressieren, wird insbesondere von Ärztinnen und Ärzten sowie weiteren Angehörigen der Gesundheitsberufe weltweit erkannt und betont. In einem kürzlich in über 200 renommierten gesundheitswissenschaftlichen Zeitschriften erschienenen Leitartikel, wird politisches Engagement gefordert, das dem planetaren Gesundheitsnotstand (→ Planetare Gesundheit) gerecht wird und über das reine Setzen von Zielen hinaus die notwendige gesellschaftliche Transformation durch entschlossenes Handeln vorantreibt. Dies sei insbesondere durch Länder mit hohem Einkommen, die eine höhere Verantwortung für das Ausmaß der diversen ökologischen Krisen tragen, zu leisten. Die andauernde politische und finanzielle Antwort auf die COVID-19-Pandemie dürfe nicht verhindern, dass 2021 den Beginn einer Ära der Dekarbonisierung menschlicher Aktivitäten weltweit einläutet, um (zukünftige) gesundheitliche und ökonomische Schäden beispiellosen Ausmaßes zu begrenzen [5]. Hierfür sind tiefgreifende Veränderungen der politischen, ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen, in denen menschliche Aktivitäten stattfinden, notwendig.

Treiber der ökologischen Krisen und deren ­gesundheitliche Auswirkungen Klimakrise und Luftverschmutzung Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen (IPCC) hat in seinem neuesten Bericht menschliche Aktivitäten unmissverständlich und explizit als die Ursache für den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur seit 1750 benannt. Diese liegt mittlerweile bei etwa 1,07 °C (geschätzter Wertebereich 0,8 bis 1,3 °C) über der der prä-­ industriellen Zeit [9]. Dies schlägt sich unter anderem in einem Anstieg der globalen Meeresspiegel, dem Abschmelzen des grönländischen Eises sowie einem erhöhten Risiko für Extremwetterereignisse nieder. Die Flutkata-

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strophe in Deutschland sowie die Hitzeglocke über Kanada und Nordamerika im Juli 2021 sind nur zwei Beispiele für die Art extremer Wetterzustände, wie sie in Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit immer häufiger auftreten werden [10, 11]. Auslöser für die globale Erderwärmung ist die steigende Konzentration von sogenannten Treibhausgasen (dazu gehören unter anderem CO2, Methan und Stickoxide) in der Atmosphäre. Dies ist zum einen auf den Ausstoß dieser Gase im Rahmen der Nutzung fossiler Energieträger und zum anderen auf die Zerstörung von sogenannten Kohlenstoffsenken, also Reservoiren für Kohlenstoff, wie Meeren und Wäldern, zurückzuführen. Höhere Durchschnittstemperaturen und Hitzewellen haben direkte gesundheitliche Auswirkungen wie Dehydrierung, Schlafstörungen, Abgeschlagenheit sowie akutes Herzkreislaufversagen und Tod [12]. Weiterhin gehen sie mit einer reduzierten Belastungsund Konzentrationsfähigkeit einher. Sie erhöhen außerdem das Risiko für Mangelernährung durch längere und häufigere Dürreperioden. Weiterhin können klimatische Veränderungen zu einer Verschiebung von Endemiegebieten für vektorübertragene Erkrankungen wie virale hämorrhagische Fieber, Malaria oder Lyme-Borreliose führen [13, 14]. Der Ausstoß von Treibhausgasen ist weiterhin eng mit der Belastung der Luft durch Feinstaub verbunden, beispielsweise durch die Emissionen von Verbrennungsmotoren oder industrieller Aktivitäten. Dieser Sammelbegriff beschreibt organische und anorganische Partikel verschiedenen Durchmessers, welche eine Reihe schädlicher gesundheitlicher Auswirkungen haben. Hierzu gehören unter anderem erhöhte Morbidität und Mortalität durch kardiovaskuläre und respiratorische Erkrankungen wie Asthma und COPD, Infarkte und Bluthochdruck [15]; Allergien [12]; ein erhöhtes Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 [16]; sowie ein erhöhtes Risiko für psychiatrische Krankheitsbilder wie Depression und Angststörungen [17]. Artensterben (Biodiversitätsverlust) Das Artensterben schreitet aktuell weltweit zwischen 10 und 100-mal so schnell voran wie der durchschnittliche Artenverlust über die vergangenen 10 Millionen Jahre und steigt weiter [18]. Das globale Ernährungssystem stellt den wichtigsten Treiber dieses 6. Massensterbens der Erdgeschichte dar [19]. Landwirtschaftliche Aktivitäten führen zur Fragmentierung natürlicher Habitate, der Auslaugung von Böden sowie der übermäßigen Nutzung und Verschmutzung von Frisch- und Salzwasser durch die Einbringung synthetischer Dünger, Pestizide und Herbizide. Weiterhin trägt die übermäßige Nutzung von Organismen, beispielsweise im Rahmen der Überfischung, die globale Erderwärmung (auch die durch sie voranschreitende Versauerung der Ozeane), die Verschmutzung von Ökosystemen wie Luft und Wasser sowie der Eintrag von Fremdor-


Ethik ganismen in Ökosysteme zum Artensterben bei. Diese massive Übernutzung von Ressourcen und Eingriffe in natürliche Prozesse durch den Menschen sind unter anderem auf den erhöhten Bedarf an Nahrung und Wohnfläche durch ein exponentielles Bevölkerungswachstum seit dem letzten Jahrhundert zurückzuführen. Der Verlust von Biodiversität, welche Pflanzen, Tiere sowie Einzeller einschließt, ist mit diversen Auswirkungen auf Gesundheit verbunden. Zum einen sind intakte Ökosysteme notwendig, um die Produktion gewisser Nutzpflanzen zu gewährleisten, welche von Bestäubung zur Fortpflanzung abhängig sind. Weiterhin tragen sie zur Reinhaltung von Gewässern und Luft sowie zur Abschwächung des Klimawandels und seiner Effekte bei (z. B. durch die langfristige Aufnahme von Kohlendioxid aus der Atmosphäre in Kohlenstoffsenken und das Spenden von Schatten) [20]. Außerdem sind intakte Ökosysteme, die genetisch und auf Ebene von Netzwerken aus Organismen divers sind, eine zentrale Voraussetzung, um die Entwicklung und das Überspringen von neuen zoonotischen Erregern auf den Menschen zu verhindern [21]. Auch mentale Gesundheit und Wohlergehen wird von einem Verlust von sowie einer mangelnden Exposition zu intakten natürlichen Umwelten negativ beeinflusst [2].

solcher Hitzewellen in den nächsten Jahren weiter steigen wird. Insbesondere ältere Menschen, Stadtbewohner, aber auch Säuglinge sowie Menschen mit bestehenden Vorerkrankungen sind besonders betroffen. Um diese zu schützen, ist umfassende Vorsorge notwendig. Dies umfasst unter anderem frühe Warnungen durch den Wetterdienst, Informationsbereitstellung für die Bevölkerung, die Aus- und Weiterbildung von medizinischem und pflegerischem Personal sowie städteplanerische Maßnahmen. Die Umsetzung sogenannter Hitzeaktionspläne auf kommunaler und Länderebene in Deutschland ist daher dringend geboten. Die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG e. V.) stellt auf ihrer Website detaillierte Informationen zum Hitzeschutz für Gesundheitspersonal und Allgemeinbevölkerung bereit.

Gesundheitliche Effekte der ökologischen ­Krisen in Deutschland

Auch die Wahrscheinlichkeit extremer Niederschläge, welche akut zu massiven Überschwemmungen, wie im Juli 2021 in Deutschland und Belgien, führen können, wird in Folge der Klimakrise weiter steigen. Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat auf Basis verfügbarer Modell- und Beobachtungsstudien berechnet, dass die Intensität der Niederschläge im Juli 2021 durch die aktuellen klimatischen Veränderungen zwischen 3 und 19 Prozent höher war als in einem 1,2 °C kühleren globalen Klima. Auch die Wahrscheinlichkeit solcher Ereignisse ist relativ zu diesem Referenzszenario zwischen 1,2- und 9-fach erhöht [24]. Neben den dadurch resultierenden Todesfällen, ist insbesondere die zu erwartende hohe Morbidität, gerade auch durch die psychische Belastung von Betroffenen, aus Sicht von Gesundheitsfachkräften besorgniserregend. Durch die aktuellen und zu erwartenden klimatischen Veränderungen in Verbindung mit hoher Mobilität von Menschen und Gütern verschieben sich weiterhin die Endemiegebiete von vektorübertragenen Krankheiten derart, dass beispielsweise Vektoren wie die Asiatische Tigermücke mittlerweile auch in Baden-Württemberg zu finden sind [25]. Diese kann unter anderem die Zika-, Chikungunya-, West-Nil- und Dengue-Viren übertragen, welche virale hämorrhagische Fieber unterschiedlichen Schweregrades und weitere Symptome hervorrufen. Längere und wärmere Sommer führen außerdem zu einer verlängerten Pollenflugzeit, was die Belastung von Menschen mit Allergien sowie die Inzidenz allergischer Erkrankungen erhöht [26]. Diese Effekte werden durch die Verschmutzung der Luft mit Feinstaub oder bodennahem Ozon, welche mit den Pollen reagieren und ihre Allergenität erhöhen, noch verstärkt – insbesondere Menschen, die in der Nähe stark befahrener Straßen leben, sind daher besonders exponiert [12]. Auch neue allergene Pflanzenarten, wie beispielsweise die Beifußblättrige Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia), breiten sich in Deutschland, insbesondere in Baden-Württemberg, stark aus [27] und erhöhen entsprechend die Krankheitslast.

Laut einer Untersuchung des Deutschen Wetterdienstes wird sich in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten nicht nur die Jahresmitteltemperatur im Schnitt um 1,5 bis 3,5 °C erhöhen, sondern auch die Wahrscheinlichkeit extremer Wetterereignisse wird steigen [22]. Die Anzahl extremer Hitzewellen in Europa und Deutschland steigt bereits seit der Jahrtausendwende deutlich an. Insbesondere die Hitzesommer der Jahre 2003 und 2015 haben zum Beispiel in Baden-Württemberg zu signifikanter Übersterblichkeit von jeweils etwa 70 Prozent und 56 Prozent geführt [23]. Es wird prognostiziert, dass die Wahrscheinlichkeit Planetare Belastungsgrenzen [3, 6] Das Konzept der planetaren Belastungsgrenzen (planetary boundaries) beschreibt für neun natürliche Systeme, beziehungsweise Prozesse, die Grenzwerte, innerhalb derer diese ökologisch tragfähig sind. Diese Grenzwerte beruhen zum einen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und zum anderen auf dem Vorsorgeprinzip. Ein ­Beispiel für eine planetare Belastungsgrenze in Bezug auf die Klimakrise ist die CO2-Konzentration in der ­Atmosphäre. Während die CO2-Konzentration bis zum Beginn der Industrialisierung über Jahrtausende bei zirka 270 ppm (parts per million) lag, beträgt sie aktuell zirka 410 ppm [7]. Für manche dieser Systeme bzw. Prozesse sind Kipppunkte (tipping points) empirisch belegt, für andere postuliert. Werden diese Kipppunkte erreicht, sind irreversible und rapide Veränderungen der natürlichen Systeme oder Prozesse möglich, welche katastrophale Auswirkungen auf die Lebensbedingungen auf der Erde haben können. Steigt beispielsweise die CO2-Konzentration der Atmosphäre über 450 ppm, wird es wahrscheinlicher, dass Prozesse wie das Abschmelzen der Polkappen oder der Verlust von Permafrostböden ablaufen, die die Lebensbedingungen auf der Erde unwiderruflich verändern [4].

Über die Autorin Katharina Wabnitz MD, MSc ist Ärztin und als wissenschaftliche Mit­ arbeiterin am Lehrstuhl für Public Health und Ver­sorgungsforschung der Ludwig-Maximilians-­ Universität München ­tätig. Sie beschäftigt sich mit MehrebenenAnsätzen für gesunde und nachhaltige Ernährung sowie der Aus-, Fort- und Weiterbildung in ­planetarer Gesundheit.

Informationen zum Hitzeschutz für Gesundheitspersonal und Allgemeinbevölkerung

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Ethik Planetare Gesundheit Planetare Gesundheit ist ein umfassendes Gesundheitskonzept, welches sich mit den Zusammenhängen zwischen der menschlichen Gesundheit und dem Zustand der natürlichen Systeme auf der Erde, sowie den politischen, ökonomischen und sozialen Systemen, befasst [8]. Damit stellt es eine Erweiterung des Verständnisses menschlicher Gesundheit, sowie ihrer Determinanten, dar. Weiterhin ist es von einem Fokus auf die inter- und intragenerationale Gerechtigkeit hinsichtlich der Chance auf ein gesundes Leben, geprägt. Planetare Gesundheit versteht die Gesundheit des Einzelnen als untrennbar verbunden mit dem Zustand der beschriebenen menschlichen und natürlichen Systeme; menschliche Gesundheit ist also ein Teil planetarer Gesundheit.

Es wurde geschätzt, dass die Mortalität durch Feinstaub-Exposition im Jahr 2015 weltweit bei 8.8 Millionen und damit höher als die durch Tabak-Konsum (7.2 Mio./Jahr laut WHO) lag [28]. In Europa ist laut derselben Studie die Sterblichkeit durch Feinstaub-Exposition mit 133/100.000/y höher als der globale Durchschnitt (120/100.000/y). Besonders betroffen sind im Allgemeinen Ältere und in Ländern des globalen Südens mit einer hohen Belastung der Innenraumluft auch Kinder und Frauen. Mehrere Studien deuten auf eine erhöhte Morbidität und Mortalität durch COVID-19 in Gegenden mit starker Luftverschmutzung hin. In Deutschland wird die absolute Zahl der Todesfälle durch Luftverschmutzung für das Jahr 2019 auf 27.000 geschätzt [29]. Die psychische Gesundheit von Menschen wird nicht nur durch akute traumatische Ereignisse, wie den Verlust der Lebensgrundlage im Rahmen von Extremwetterereignissen, beeinflusst. Hitze verringert sowohl die körperliche, als auch die geistige Leistungsfähigkeit und kann zu erhöhter Gewaltbereitschaft und Aggressivität führen [2]. Aber auch der Stress, der durch den antizipierten Verlust der vertrauten (natürlichen) Lebenswelt sowie ein Gefühl der Macht- und Hilflosigkeit bezüglich der ökologischen Krisen und ihrer Folgen auftritt, wird mittlerweile als negative Auswirkung dieser Krisen auf die mentale Gesundheit diskutiert [30].

Klima- und Generationengerechtigkeit Die gesundheitlichen Auswirkungen der Klima- und anderen ökologischen Krisen treffen nicht alle gleich. Insbesondere Bevölkerungsgruppen mit vorbestehenden gesundheitlichen Einschränkungen, Ältere und Säuglinge/ Kinder, Frauen und Schwangere sowie allgemein Menschen mit niedrigem sozioökonomischem Status und anEntwicklungen in der deutschen Ärzteschaft Dass der Einfluss der ökologischen Krisen auf Gesundheit eine zentrale Herausforderung ist, ist auch in der deutschen Ärzteschaft mittlerweile Thema. Nicht nur beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin und dem Kongress Armut und Gesundheit, auch auf der kommenden Jahrestagung der Akademie für Ethik der Medizin fand mindestens eine Veranstaltung hierzu statt. Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden Deutschland (bvmd) sowie mehrere Fachgesellschaften haben sich positioniert und zu entschiedenem Handeln aufgerufen, darunter die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin, die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin. Die in der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG e. V.) engagierten Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige weiterer Gesundheitsberufe leisten wegweisende Arbeit in der Politikberatung, der Aus- und Weiterbildung, durch Vernetzung sowie im Rahmen von Kampagnen und Aufklärungsarbeit. Die Themen „Klimawandel und Gesundheit“ standen Anfang November im Mittelpunkt des 125. Deutschen Ärztetags.

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sässig in Weltregionen, die von den Auswirkungen der Krisen stärker betroffen sind und sein werden, sind besonders gefährdet. Gleichzeitig sind es gerade Regionen im globalen Süden und Bevölkerungsgruppen mit niedrigem Pro-Kopf-Einkommen, die am wenigsten zur Exazerbation der Klima- und anderen ökologischen Krisen beitragen. Weiterhin sind heutige junge und zukünftige Generationen einem höheren Risiko ausgesetzt als diejenigen, die diese Krisen bis jetzt verursacht haben [31]. Die Klima- und anderen ökologischen Krisen stellen daher eine immense Herausforderung dar, um aktuelle und zukünftige Ungleichheiten bezüglich des Rechts auf ein Leben in Würde für alle, zu minimieren.

Der ökologische Fußabdruck des Gesundheitssektors Der Gesundheitssektor trägt mit etwa 5 Prozent einen wesentlichen Anteil zu globalen CO2-Emissionen bei; national ist der jeweilige Anteil zum Teil noch höher [32] (für Deutschland auf etwa 5,2 Prozent geschätzt [33]). Diese Emissionen entstehen unter anderem bei der Nutzung fossiler Energieträger für die Versorgung mit Elektrizität sowie der Herstellung pharmazeutischer (für die zum Teil auch tierische Produkte verwendet werden, welche CO2-intensiv sein können) und medizinischer Produkte (wie Narkosegase und Inhaler), der Baustoffe für medizinische Infrastruktur, Transport, der Telekommunikation, etc. Zusätzlich hat das Gesundheitssystem negative Auswirkungen hinsichtlich Luftverschmutzung und Frischwasserverbrauch. Bis zu einem gewissen Grad ist der ökologische Fußabdruck des Gesundheitssystems unvermeidbar, um die Versorgung nach höchsten Standards zu gewährleisten; darüber hinaus ist ein höherer Fußabdruck nicht unbedingt mit verbesserter Gesundheitsversorgung verbunden [31]. Eine Reduktion des ökologischen Fußabdrucks des Gesundheitssektors scheint daher in dem Maße geboten, in dem die Versorgung nach höchsten Standards dauerhaft gewährleistet sein kann. Dies würde die treibende Kraft des Gesundheitssektors hinter negativen gesundheitlichen Auswirkungen der ökologischen Krisen auf ein Niveau reduzieren, welches unvermeidbar ist und unter der Annahme einer nachhaltigen Transformation anderer Bereiche, wohl auch ökologisch tragfähig wäre.

Gesundheit und ökologische Nachhaltigkeit zusammendenken Viele der Strategien, die für eine Eindämmung oder sogar Umkehrung der Effekte der ökologischen Krisen notwendig sind, haben gleichzeitig positive Auswirkungen auf Gesundheit. Daher werden sie als Ansätze mit sogenannten co-benefits bezeichnet. Zu diesen gehören beispielsweise vorwiegend pflanzenbasierte Ernährungsmuster und aktiver Transport sowie eine Dekarbonisierung der Energieversorgung. Die Einhaltung des Pariser Abkommens 2015 und weiterer Vereinbarungen zum Schutz der natürlichen Umwelt, würde nicht nur die beschriebenen negativen gesundheitlichen Effekte der ökologischen Krisen begrenzen, sondern auch die Zahl frühzeitiger Todesfälle durch nicht-übertragbare Krankheiten drastisch reduzieren [34]. Dafür nötig sind politische Maßnahmen für die saubere Produktion von Elektrizität, welche sowohl Treibhausga-


Ethik semissionen als auch die Luftverschmutzung mit Feinstaub reduzieren; Stadtplanung, welche Mobilität mit dem Fahrrad und zu Fuß für alle sicher, zugänglich und bezahlbar macht und mit einem effizienten öffentlichen Transportsystem verknüpft; und Maßnahmen für eine Transformation von Nahrungsmittelproduktion und Ernährungsmustern, wie zum Beispiel die Verschiebung von Steuern und Subventionen, Restriktionen der Bewerbung ungesunder Lebensmittel sowie umfassende Ernährungsbildung. Aber auch im Gesundheitssektor gibt es Potenzial, die nötigen Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen, anzustoßen und zu gestalten.

In Arzt-PatientenInteraktion

•  Klima- und umweltveränderungs-(mit)bedingte E­ rkrankungen vorbeugen, erkennen und therapieren •  Medikamentenpläne anpassen (z. B. Diuretika bei H ­ itzewellen) •  Apps empfehlen zu Pollenflug, Luftqualität, Hitze •  Beratung zu klima- und umweltfreundlichem und gleichzeitig gesundem Lebensstil (Maßnahmen mit co-benefits, z. B. aktive Mobilität)

Organisation ­Praxen/ Krankenhäuser

•  Interne und externe Kommunikation und Aufklärung zu Klimaund anderen Umweltkrisen und ihren gesundheit­lichen Auswirkungen (z. B. Fortbildungen, öffentliche Vorträge, Informationsmaterial) •  Potenzial für Reduktion umweltschädlicher A ­ ktivitäten e­ ruieren und entsprechende Maßnahmen umsetzen (z. B. energetische Sanierung, Einsatz von klima­freundlichen ­Anästhesiegasen, gesunde und nach­haltige Patienten- und Personalverpflegung)

Berufspolitisch

•  Gesundheitliche Auswirkungen der Klima- und Umweltkrisen verstärkt auf die Forschungs- und Lehragenda bringen •  Gesundheitliche Auswirkungen der Klima- und Umweltkrisen verstärkt auf Kongressen und anderen Veranstaltungen thematisieren •  In Bundesärztekammer und Landesärztekammern Untereinheiten zu der Thematik gründen •  Gesundheitliche Auswirkungen der Klima- und Umweltkrisen an Vertretern anderer Sektoren kommunizieren und in interdisziplinären Projekten repräsentieren (Städteplanung und -bau, Ernährung und Nahrungsmittelproduktion, Bildung, Verkehr, Handel) •  Verfassen von Politikempfehlungen und Positionspapieren hinsichtlich der gesundheitlichen Auswirkungen der Klima- und Umweltkrisen •  Einsatz für den Abzug von Kapital aus klima- und umweltschädlichen Anlagen (divestment) der ärztlichen Versorgungswerke

Rolle der Ärzteschaft in Zeiten der ökologischen Krisen Ärztinnen und Ärzte sowie weitere medizinische Berufsgruppen und Fachkräfte des Öffentlichen Gesundheitswesens besitzen besonderes Potenzial, den notwendigen gesellschaftlichen Wandel für Gesundheit und ökologische Nachhaltigkeit aktiv zu gestalten. Diese These basiert auf den folgenden Gesichtspunkten: anerkannte Verhaltenskodizes für medizinische Berufsgruppen umfassen die Verantwortung, im Sinne des „Primum non nocere“-Prinzips, die Integrität und Gesundheit ihrer Patientinnen und Patienten zu bewahren und Schaden abzuwenden [35– 37]. Dies schließt auch Aspekte der Prävention mit ein. In § 1 der (Muster-) Berufsordnung für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland findet sich die Verpflichtung zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und zur Bewahrung der Gesundheit von Einzelnen und der Bevölkerung [38]. Weiterhin wird insbesondere Pflegenden sowie Ärztinnen und Ärzten von der Bevölkerung anhaltend hohes Vertrauen entgegengebracht [39, 40]. Daher haben sie, auch als wissenschaftlich denkende und der evidenzbasierten Praxis Verpflichtete, eine besondere Rolle in der Kommunikation über die ökologischen Krisen und ihre gesundheitlichen Auswirkungen inne. Weiterhin können sie viele Menschen in unterschiedlichen Kontexten und Lebenswelten hinsichtlich der Umsetzung von Maßnahmen, die zugleich gesundheitsförderlich und ökologisch nachhaltig sind, erreichen [41]. Es könnte hier argumentiert werden, dass diese Art ärztlichen Engagements zu politisch sei und somit das Neutralitätsgebot, welches sich zum Beispiel aus der Deklaration von Genf ergibt, verletze. Allerdings sollten in der ärztlichen Tätigkeit eben nicht politische Einstellungen, sondern wissenschaftliche Erkenntnisse sowie die beschriebenen Verhaltenskodizes handlungsleitend sein. Daraus ergibt sich ein Handlungsauftrag für die Erhaltung lebens- und gesundheitsförderlicher Umgebungsbedingungen für gegenwärtige und zukünftige Generationen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass gegenwärtige ärztliche Verpflichtungen gegenüber individuellen Patientinnen und Patienten, wie die Versorgung nach höchsten Standards, aufgehoben sind. Tabelle 1 zeigt mögliche Handlungsfelder und Aktivitäten für die Ärzteschaft, basierend auf den skizzierten Überlegungen zur ärztlichen Rolle in Zeiten der ökologischen Krisen.

Fazit Die Klima- und anderen ökologischen Krisen bedrohen die Gesundheit von Menschen in Deutschland und welt-

Tabelle 1: Mögliche ärztliche Handlungsfelder und Aktivitäten (adaptiert von Wabnitz K. & Wild V., Ärztliches Ethos im Anthropozän: Einführende Überlegungen. in: Heidelberger Standards der Klimamedizin (im Erscheinen)) weit. Ärztinnen und Ärzte sind in einer besonderen Position, um die Umsetzung von Maßnahmen der Anpassung an die unvermeidlichen sowie der Minimierung vermeidbarer Folgen zu gestalten und voranzutreiben. Maßnahmen mit co-benefits, welche synergistisch sowohl Gesundheit verbessern als auch die planetaren Belastungsgrenzen bewahren, sollten hierbei besondere Aufmerksamkeit, sowohl politisch, als auch im Handlungsbereich von Individuen, erfahren. In Deutschland existiert eine aktive Bewegung, getragen von Ärztinnen und Ärzten sowie anderen Gesundheitsberufen, die sich für den Erhalt der für umfassende Gesundheit nötigen natürlichen Lebensbedingungen und die entsprechenden Veränderungen der politischen, ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen einsetzen. Landesweit konzertierte, politisch getragene Strategien für eine Dekarbonisierung des deutschen Gesundheitssystems und der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten bezüglich Adaptation und Mitigation sowie eine berufspolitische Diskussion der ärztlichen Rolle und Praxis in Zeiten der ökologischen Krisen sind aus Sicht der Autorin dringend geboten. Katharina Wabnitz

Literatur bei der Verfasserin

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Herr Rudolf Beck Telefon 0711/63672-861 Fax 0711/63672-760 beck@gentner.de


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Bekanntmachungen

Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen

Dr. med. Werner Schmitt, Feldberg * 24. 04. 1916 Hans Swierkot, Schliengen * 13. 05. 1914 Dr. med. Heinz Mittelbach, Kirchzarten * 27. 10. 1919 Dr. med. Annegrete Vierneisel, Blumberg * 13. 08. 1921 Dr. med. Dorothee Hemmerle, Singen * 01. 02. 1922 Dr. med. Bernd Stober, Heidelberg * 23. 08. 1940 Dr. med. Brigitte Eyßelein-Henschel, Freiburg * 02. 09. 1945 Prof. Dr. med. Egon Müller, Weinheim * 22. 09. 1921 Prof. Dr. med. Wolfgang Eckart, Heidelberg * 07. 02. 1952 Dipl.-Psych. Bernd Kuppinger, Heidelberg * 21. 01. 1953 Dr. med. Heinrich Seeger, Heidenheim an der Brenz * 27. 04. 1940 Dr. med. Univ./Univ. Budapest Ida Rupnik, Karlsruhe * 16. 09. 1935 Stefanie Schloß, Efringen-Kirchen * 05. 04. 1965 Dr. med. Jutta Walter, Heidelberg * 09. 09. 1927 Dr. med. Axel Guffarth, Reutlingen * 08. 02. 1945 Dr. med. Gabriele Ellinger, Tettnang * 30. 07. 1960 Dr. med. Volker Erben, Asperg * 28. 04. 1951 Dr. med. Irmgard Schweizer, Schorndorf * 29. 07. 1929 Prof. Dr. med. Günter Hole, Ravensburg * 14. 06. 1928 Ursula Praetorius, Stuttgart * 23. 01. 1947 Dr. med. Heinz-Wolfgang Messner, Ravensburg * 22. 05. 1944 Dr. med./Med. Inst. Temeschburg Anna Reinert, Karlsruhe * 15. 01. 1939 Dr. med. Volker List, Gondelsheim * 11. 09. 1953 Dr. med. Bettina Rahmel, Nufringen * 20. 07. 1942 Dr. med. Peter Schöffler, Schwäbisch Gmünd * 29. 07. 1939 Dr. med. Manfred Weckenmann, Filderstadt * 27. 03. 1924 Prof. Dr. med. Wilhelm Stierlin, Heidelberg * 12. 03. 1926 Dr. med. Isaac Khodabakhsh, Neckargemünd * 04. 09. 1930 Dr. med. Helmut Lindenmayer, Ostrach * 18. 02. 1928 Dr. med. Otto Norden, Tübingen * 21. 12. 1928 Bayan Schurig, Stuttgart * 25. 10. 1953 Dr. med. Klaus-Peter Becker, Mannheim * 09. 04. 1950 Dr. med. Bertram Scholz, Lauchheim * 24. 09. 1943 Dott./Univ. Pisa Gabriele Burkert, Freiberg am Neckar * 01. 10. 1957 Dr. med. Michael Schmidle, Freiburg * 30. 11. 1948 Dr. med. Heinz-Ulrich Zier, Baden-Baden * 28. 05. 1946 Dr. med. Dipl.-Psych. Udo Kruschke, Freiburg * 08. 09. 1940 Dr. med. Ulrich Thiele, Rosenberg * 27. 02. 1950 Dr. med. Claus Fehlhaber, Gammertingen * 06. 08. 1932 Prof. Dr. med. Karl-Ludwig Waag, Mannheim * 31. 07. 1942 Stephanie Maurer, Buchenberg * 31. 08. 1982 Dr. med. Ulrike Pankow, Freiburg * 12. 06. 1945 Arne Aust, Sinsheim * 07. 01. 1944 Dr. med. Bernd Warkentin, Lörrach * 19. 09. 1940 Hannelore Müller, Karlsruhe * 11. 07. 1922

† † † † † †

15. 09. 2007 29. 04. 2010 26. 12. 2015 12. 03. 2017 16. 05. 2019 10. 03. 2021

† † † †

07. 06. 2021 15. 08. 2021 16. 08. 2021 21. 08. 2021

† 23. 08. 2021 † † † † † † † † †

24. 08. 2021 28. 08. 2021 28. 08. 2021 30. 08. 2021 31. 08. 2021 31. 08. 2021 01. 09. 2021 03. 09. 2021 03. 09. 2021

† 07. 09. 2021 † 07. 09. 2021 † 08. 09. 2021 † 08. 09. 2021 † 08. 09. 2021 † 08. 09. 2021 † 09. 09. 2021 † † † † † †

10. 09. 2021 12. 09. 2021 12. 09. 2021 12. 09. 2021 17. 09. 2021 17. 09. 2021

† 18. 09. 2021 † 20. 09. 2021 † 25. 09. 2021 † 27. 09. 2021 † 29. 09. 2021 † 02. 10. 2021 † † † † † †

03. 10. 2021 05. 10. 2021 06. 10. 2021 09. 10. 2021 09. 10. 2021 11. 10. 2021

Landesausschuss Ärzte/Krankenkassen Geschäftsstelle: Albstadtweg 11 70567 Stuttgart (Möhringen) Telefon (07 11) 78 75-33 92 Fax (07 11) 78 75-32 74

Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-Württemberg Der Landesausschuss fasst folgende Beschlüsse: 1. Feststellung von Überversorgung Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-​ Württemberg stellt mit Beschluss vom 20. Oktober 2021 gem. § 103 Abs. 1 Satz 1 SGB V i. V. m. § 16 b Abs. 1 Ärzte-ZV arztgruppenbezogen für nachstehende Planungsbereiche nach Maßgabe der ­Planungsblätter Überversorgung fest: In der hausärztlichen Versor­ gung für folgende Mittelbereiche: Baden-Baden, Freiburg, Haslach/ Hausach/Wolfach, Konstanz, Münsingen, Stockach, Vaihingen, Waldkirch In der allgemeinen fachärzt­ lichen Versorgung für folgende Stadt- oder Landkreise: Augenärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, ­Bodenseekreis, Calw, Esslingen, Freiburg, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-­ Tauber-Kreis, Mannheim, Ostalbkreis, Pforzheim, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Waldshut, Zollernalbkreis Chirurgen und Orthopäden: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, ­Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen,

Enzkreis, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Neckar-Odenwald-​ Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, RemsMurr-​Kreis, Reutlingen, RheinNeckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Waldshut, ­Zollernalbkreis Frauenärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, ­Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Neckar-Odenwald-​ Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-MurrKreis, Reutlingen, Rhein-NeckarKreis, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Zollernalbkreis HNO-Ärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, ­Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidelberg, Stadt Heilbronn, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Ortenaukreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-MurrKreis, Reutlingen, Rhein-NeckarKreis, Rottweil, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Zollernalbkreis Hautärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, ­Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Esslingen, Freiburg, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis,

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Bekanntmachungen Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Stuttgart, Tübingen, Ulm Kinderärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, ­Emmendingen, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Ostalbkreis, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Stuttgart, Tübingen, Ulm, Waldshut, Zollernalbkreis Nervenärzte: Alb-Donau-Kreis, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, ­Emmendingen, Esslingen, Freiburg, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Mannheim, Ortenaukreis, Ravensburg, Rhein-Neckar-Kreis, Schwarzwald-Baar-Kreis, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm Psychotherapeuten: Baden-Baden/Rastatt, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Freiburg, Göppingen, Heidelberg, Stadt Heilbronn, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Ortenaukreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-MurrKreis, Reutlingen, Rhein-NeckarKreis, Rottweil, SchwarzwaldBaar-Kreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Walds­ hut, Zollernalbkreis Urologen: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Bodenseekreis, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Neckar-Odenwald-​ Kreis, Ortenaukreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Waldshut, Zollernalbkreis

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In der spezialisierten fachärzt­ lichen Versorgung für folgende Raumordnungsregionen: Anästhesisten: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-​ Bodensee, Region Mittlerer Ober­ rhein, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Ostwürttemberg, Region Rhein-​Neckar, Region Schwarzwald-​Baar-​Heuberg, Region Stuttgart, Region Südlicher Oberrhein Fachärztlich tätige Internisten: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-​ Bodensee, Region Mittlerer Ober­ rhein, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Ostwürttemberg, Region Rhein-​ Neckar, Region Schwarzwald-​Baar-​ Heuberg, Region Stuttgart, Region Südlicher Oberrhein Kinder- und Jugendpsychiater: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Rhein-​ Neckar, Region Südlicher Ober­ rhein Radiologen: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-​ Bodensee, Region Mittlerer Ober­ rhein, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Ostwürttemberg, Region Rhein-​ Neckar, Region Schwarzwald-​Baar-​ Heuberg, Region Stuttgart, Region Südlicher Oberrhein In der gesonderten fachärzt­ lichen Versorgung für den ­Planungsbereich Land Baden-​ Württemberg: Humangenetiker, Laborärzte, Neurochirurgen, Pathologen, Strahlentherapeuten, Transfusionsmediziner

2. Feststellung, dass der allgemeine bedarfsgerechte Versorgungsgrad um 40 Prozent überschritten ist Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-​ Württemberg stellt mit Beschluss vom 20. Oktober 2021 gem. § 103 Abs. 1 Satz 3 SGB V arztgruppenbezogen nach Maßgabe der Planungsblätter fest, dass in folgenden Planungsbereichen ein Ver-

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sorgungsgrad von 140 Prozent erreicht oder überschritten ist: In der allgemeinen fachärztli­ chen Versorgung für folgende Stadt- oder Landkreise:

Radiologen: Region Donau-Iller, Region Mittlerer Oberrhein, Region Rhein-​ Neckar, Region Schwarzwald-​ Baar-​Heuberg, Region Stuttgart

Augenärzte: Freiburg, Heidelberg, Stadt ­Heilbronn, Konstanz, Pforzheim, ­Tuttlingen, Ulm Chirurgen und Orthopäden: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Bodenseekreis, Freiburg, Göppingen, Heidelberg, Stadt Heilbronn, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Ludwigsburg, Main-TauberKreis, Pforzheim, Ravensburg, Reutlingen, Rottweil, SchwarzwaldBaar-Kreis, Stuttgart, Tübingen, Ulm Frauenärzte: Bodenseekreis, Emmendingen, Ulm HNO-Ärzte: Ulm Hautärzte: Baden-Baden/Rastatt, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Freiburg, Heidelberg, Heidenheim, Stadt Heilbronn, Konstanz, Tübingen Kinderärzte: Bodenseekreis, Heidelberg Nervenärzte: Emmendingen, Freiburg, Heidelberg, Stadt Heilbronn, Konstanz, Tübingen, Ulm Psychotherapeuten: Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Freiburg, Heidelberg, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Mannheim, Ravensburg, Tübingen, ­Zollernalbkreis Urologen: Bodenseekreis, Freiburg, Heidelberg, Stadt Heilbronn, Pforzheim, Ulm, Waldshut

In der gesonderten fachärzt­ lichen Versorgung für den ­Planungsbereich Land Baden-​ Württemberg: Humangenetiker

In der spezialisierten fachärzt­ lichen Versorgung für folgende Raumordnungs­regionen: Anästhesisten: Region Donau-Iller, Region Neckar-​ Alb, Region Nordschwarzwald, Region Rhein-Neckar, Region Südlicher Oberrhein Fachärztlich tätige Internisten: Region Donau-Illerm Region ­Mittlerer Oberrhein, Region Neckar-​ Alb, Region Rhein-Neckar, Region Südlicher Oberrhein Kinder- und J­ ugendpsychiater: Region Südlicher Oberrhein

3. Aufhebung von Zulassungsbeschränkungen Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-​ Württemberg stellt mit Beschluss vom 20. Oktober 2021 gemäß § 103 Abs. 3 SGB V i. V. m. § 16b Abs. 3 Ärzte-ZV fest, dass für die nachstehenden Arztgruppen in den genannten Planungsbereichen in Baden-Württemberg die Voraussetzungen für eine Überversorgung entfallen sind. Er hebt daher insoweit die mit früheren Beschlüssen angeordneten Zulassungsbeschränkungen auf. In der hausärztlichen Versor­ gung für folgende Mittelbereiche: Bad Krozingen/Staufen, Breisach, Heidelberg, Müllheim, Reutlingen, Überlingen, Wangen, Weinheim, Wiesloch/Walldorf In der allgemeinen fachärzt­ lichen Versorgung für folgende Stadt- oder Landkreise: Augenärzte: Breisgau-Hochschwarzwald, ­Emmendingen, Neckar-Odenwald-​ Kreis, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-​ Kreis, Sigmaringen Frauenärzte: Schwäbisch Hall Hautärzte: Rems-Murr-Kreis Kinderärzte: Ortenaukreis, Pforzheim Nervenärzte: Calw, Göppingen, Hohenlohekreis, Ludwigsburg, Main-TauberKreis, Pforzheim, Reutlingen, Schwäbisch Hall Psychotherapeuten: Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Schwäbisch Hall Urologen: Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Landkreis Karlsruhe, Ostalb­ kreis


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Der nach dem modifizierten Ertragswertverfahren ermittelte Praxiswert stellt nicht den realisierbaren Verkaufserlös dar. Er bildet die Basis zur Festlegung der Verhandlungsspanne bei der Kaufpreisverhandlung, wobei sich der Kaufpreis vor allem nach der aktuellen Marktlage richtet.

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Bekanntmachungen Der Landesausschuss versieht mit verbindlicher Wirkung für die ­Zulassungsausschüsse seine Aufhebungsbeschlüsse mit der Auflage, dass Zulassungen – soweit sie bei der Ermittlung des Versorgungsgrades zu berücksichtigen sind – nur in einem solchen Umfang erfolgen dürfen, bis für die Arztgruppe Überversorgung eingetreten ist. Zulassungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 SGB V und Anstellungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 SGB V sind vorrangig umzuwandeln und bei der Arztzahl der jeweiligen Arztgruppe mitzurechnen, wobei die Zulassungen nach Nr. 4 den ­Anstellungen voran gehen. Maßgeblich für die Beendigung der Zulassungs- und Leistungsbegrenzung ist die Reihenfolge der jeweils längsten Dauer der gemeinsamen Berufsausübung oder der Anstellung. Ist danach noch keine Überversorgung eingetreten, ist über entsprechende gestellte Anträge auf (Neu-)Zulassung und (Neu-) Anstellungen zu entscheiden, die mit den nach §§ (§ 1 Abs. 3), 18 Absatz 1, Absatz 2 ­Ziffer 1 bis Ziffer 5 Ärzte-ZV (i. V. m. § 32 b Abs. 2 Ärzte-ZV) i. V. m. § 26 Absatz 4 Ziffer 2 Bedarfsplanungs-Richtlinie erforderlichen vollständigen Unterlagen innerhalb einer Bewerbungsfrist bis einschließlich 17. Dezember 2021 beim jeweils zuständigen Zulassungsausschuss eingegangen sind. Die Entscheidung erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der beruflichen Eignung, der Dauer der bisherigen ärztlichen Tätigkeit, des Approbationsalters und der Dauer der Eintragung in die Warteliste für den jeweiligen Planungsbereich. Bei hiernach gleicher Eignung von Bewerbern soll die räumliche Wahl des Vertragsarztsitzes im Hinblick auf die bestmögliche ­Patientenversorgung, Entscheidung nach Versorgungsgesichtspunkten sowie die Belange von Menschen mit Behinderung beim Zugang zur Versorgung berücksichtigt werden.

4. Anordnung von Zulassungsbeschränkungen Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-​ Württemberg stellt mit Beschluss vom 20. Oktober 2021 fest, dass für bestimmte Arztgruppen eine Überversorgung vorliegt. Er ordnet daher gemäß § 103 Abs. 1 Satz 2 SGB V i. V. m. § 16b Abs. 2 Ärzte-ZV mit verbindlicher Wirkung Zulassungsbeschränkungen an, und zwar für die nachstehenden Planungsbereiche: In der hausärztlichen Versor­ gung für folgende Mittelbereiche: Baden-Baden, Konstanz In der allgemeinen fachärzt­ lichen Versorgung für folgende Stadt- oder Landkreise: Augenärzte: Zollernalbkreis Hautärzte: Göppingen Nervenärzte: Tuttlingen Psychotherapeuten: Baden-Baden/Rastatt In der gesonderten fachärzt­ lichen Versorgung für den ­Planungsbereich Land Baden-​ Württemberg: Pathologen

5. Feststellung der Mindest­ versorgungsanteile für die Gruppe der Psychotherapeuten Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-​ Württemberg stellt mit Beschluss vom 20. Oktober 2021 fest, dass ­ Planungsbereichen gemäß § 25a Bedarfsplanung-Richtlinie für ärztliche Psychotherapeuten ein Mindestversorgungsanteil in Höhe von 25 Prozent und für Ärzte sowie Psychotherapeuten, die ausschließlich Kinder und Jugend­ liche psychotherapeutisch behandeln, ein Mindestversorgungsanteil in Höhe von 20 Prozent noch nicht ausgeschöpft ist: Ärztliche Psychotherapeuten: Göppingen, Stadt Heilbronn, ­Lörrach, Ortenaukreis, Rems-Murr-​ Kreis, Reutlingen, Rhein-NeckarKreis, Rottweil, Sigmaringen, Tuttlingen, Waldshut, Zollernalbkreis

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Ärzte und Psychotherapeuten, die ausschließlich Kinder und Jugendliche psycho­thera­peu­ tisch behandeln: Baden-Baden/Rastatt, Calw Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-​ Württemberg stellt mit Beschluss vom 20. Oktober 2021 gemäß § 101 Abs. 4 Satz 5 SGB V i. V. m. § 25 Abs. 2 Bedarfsplanungs-​Richtlinie fest, dass in den nachstehenden gesperrten Planungsbereichen gemäß § 25a Bedarfsplanung-​ Richtlinie für Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Anteil in Höhe von 50 Prozent innerhalb des Mindestversorgungsanteils der ärztlichen Psychotherapeuten noch nicht ausgeschöpft ist: Psychosomatiker: Calw Der Zulassungsausschuss darf bis zur Höhe der in den Planungsblättern ausgewiesenen Anzahl Zulassungen erteilen. Zulassungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 SGB V und Anstellungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 SGB V sind dabei jeweils vorrangig umzuwandeln, wobei die Zulassungen nach Nr. 4 den Anstellungen voran gehen. Maßgeblich für die Beendigung der Zulassungs- und Leistungsbegrenzung ist die ­Reihenfolge der jeweils längsten Dauer der gemeinsamen Berufsausübung oder der Anstellung. Ist danach der vorgesehene Mindestversorgungsanteil noch nicht ausgeschöpft, ist über entsprechende gestellte Anträge auf (Neu-)Zulassung und (Neu-)Anstellungen zu entscheiden, die mit den nach §§ (§ 1 Abs. 3), 18 Absatz 1, Absatz 2 Ziffer 1 bis ­Ziffer 5 Ärzte-ZV (i. V. m. § 32 b Abs. 2 Ärzte-ZV) i. V. m. § 26 ­Absatz 4 Ziffer 2 Bedarfsplanungs-​ Richtlinie erforderlichen vollständigen Unterlagen innerhalb einer Bewerbungsfrist bis einschließ­ lich 17. Dezember 2021 beim jeweils zuständigen Zulassungsausschuss eingegangen sind. Die Entscheidung erfolgt nach pflicht­ gemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der beruflichen Eignung, der Dauer der bisherigen ärztlichen/psychotherapeutischen

Tätigkeit, des Approbationsalters und der Dauer der Eintragung in die Warteliste für den jeweiligen Planungsbereich. Bei hiernach gleicher Eignung von Bewerbern soll die räumliche Wahl des Vertragsarztes/-psychotherapeuten im Hinblick auf die bestmögliche Patientenversorgung, die Entscheidung nach Versorgungsgesichtspunkten sowie die Belange von Menschen mit Behinderung beim Zugang zur Versorgung ­berücksichtigt werden.

6. Feststellung der Mindest­ versorgungsanteile für die Gruppe der Nervenärzte Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-​ Württemberg mit Beschluss vom 20. Oktober 2021 stellt gemäß § 101 Abs. 1 Satz 8 SGB V i. V. m. § 12 Abs. 5 Bedarfsplanungs-​ Richtlinie fest, dass in den nachstehenden gesperrten Planungsbereichen gemäß § 25a Bedarfsplanung-Richtlinie der Mindestversorgungsanteil von jeweils 50 Prozent der Differenz aus dem Versorgungsanteil in Höhe von 100 Prozent der regionalen Verhältniszahl und der tatsächlichen Anzahl der Nervenärzte sowie der Ärzte mit doppelter Facharzt­ anerkennung in den Gebieten Neurologie und Psychiatrie einerseits für Neurologen und andererseits für Psychiater sowie Fach­ ärzte für Psychiatrie und Psychotherapie noch nicht ausgeschöpft ist. Weiterhin ist für die Nerven­ ärzte sowie die Ärzte mit doppelter Facharztanerkennung in den Gebieten Neurologie und Psychiatrie ein Mindestversorgungs­ anteil in Höhe von 25 Prozent noch nicht ausgeschöpft: Neurologen: Alb-Donau-Kreis, Landkreis ­Heilbronn Psychiater: Ravensburg, Tuttlingen Der Zulassungsausschuss darf bis zur Höhe der in den Planungsblättern ausgewiesenen Anzahl Zulassungen erteilen. Zulassungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 SGB V und Anstellungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 SGB V sind dabei jeweils vorrangig um-


Bekanntmachungen zuwandeln, wobei die Zulassungen nach Nr. 4 den Anstellungen ­voran gehen. Maßgeblich für die ­Beendigung der Zulassungs- und Leistungsbegrenzung ist die ­Reihenfolge der jeweils längsten Dauer der gemeinsamen Berufsausübung oder der Anstellung. Ist danach der vorgesehene Mindestversorgungsanteil noch nicht ausgeschöpft, ist über entsprechende gestellte Anträge auf (Neu-)​ Zulassung und (Neu-)Anstellungen zu entscheiden, die mit den nach §§ (§ 1 Abs. 3), 18 Absatz 1, Absatz 2 Ziffer 1 bis Ziffer 5 Ärzte-​ ZV (i. V. m. § 32 b Abs. 2 Ärzte-​ ZV) i. V. m. § 26 Absatz 4 Ziffer 2 Bedarfsplanungs-Richtlinie er­ forderlichen vollständigen Unter­ lagen innerhalb einer Bewer­ bungs­frist bis einschließlich 17. Dezember 2021 beim jeweils zuständigen Zulassungsausschuss eingegangen sind. Die Entscheidung erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der beruflichen Eignung, der Dauer der bisherigen ärztlichen/psychotherapeutischen Tätigkeit, des Approbationsalters und der Dauer der Eintragung in die Warteliste für den jeweiligen Planungs­ bereich. Bei hiernach gleicher Eignung von Bewerbern soll die räumliche Wahl des Vertragsarztes/​ -psychotherapeuten im Hinblick auf die bestmögliche Patientenversorgung, die Entscheidung nach Versorgungsgesichtspunkten sowie die Belange von Menschen mit Behinderung beim Zugang zur Versorgung berücksichtigt werden.

7. Feststellung der Mindest­ versorgungsanteile für die Gruppe der Fachinternisten Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-​ Württemberg stellt mit Beschluss vom 20. Oktober 2021 gemäß § 101 Abs. 1 Satz 8 SGB V i. V. m. § 13 Abs. 6 Nr. 1 Bedarfsplanungs-​ Richtlinie fest, dass in den nachstehenden gesperrten Planungsbereichen gemäß § 25a Bedarfsplanung-Richtlinie für die Rheumatologen ein Mindestversorgungsanteil in ­Höhe von 8 Prozent noch nicht ausgeschöpft ist:

Rheumatologen: Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-Bodensee, Region Nordschwarzwald, Region Ostwürttemberg, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg Der Zulassungsausschuss darf bis zur Höhe der in den Planungsblättern ausgewiesenen Anzahl Zulassungen erteilen. Zulassungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 SGB V und Anstellungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 SGB V sind dabei jeweils vorrangig umzuwandeln, wobei die Zulassungen nach Nr. 4 den Anstellungen voran gehen. Maßgeblich für die Beendigung der Zulassungs- und Leistungsbegrenzung ist die ­Reihenfolge der jeweils längsten Dauer der gemeinsamen Berufsausübung oder der Anstellung. Ist danach der vorgesehene Mindestversorgungsanteil noch nicht ausgeschöpft, ist über entsprechende gestellte Anträge auf (Neu-)​ Zulassung und (Neu-)Anstellungen zu entscheiden, die mit den nach §§ (§ 1 Abs. 3), 18 Absatz 1, Absatz 2 Ziffer 1 bis Ziffer 5 Ärzte-​ ZV (i. V. m. § 32 b Abs. 2 Ärzte-​ ZV) i. V. m. § 26 Absatz 4 Ziffer 2 Bedarfsplanungs-Richtlinie er­ forderlichen vollständigen Unter­ lagen innerhalb einer Bewer­ bungsfrist bis einschließlich 17. Dezember 2021 beim jeweils zuständigen Zulassungsausschuss eingegangen sind. Die Entscheidung erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der beruflichen Eignung, der Dauer der bisherigen ärztlichen/ psychotherapeutischen Tätigkeit, des Approbationsalters und der Dauer der Eintragung in die Warteliste für den jeweiligen Planungsbereich. Bei hiernach gleicher Eignung von Bewerbern soll die räumliche Wahl des Vertragsarztes/​ -psychotherapeuten im Hinblick auf die bestmögliche Patientenversorgung, die Entscheidung nach Versorgungsgesichtspunkten sowie die Belange von Menschen mit Behinderung beim Zugang zur Versorgung berücksichtigt werden.

8. Feststellung der Höchst­ versorgungsanteile für die Gruppe der Fachinternisten Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-​ Württemberg stellt mit Beschluss vom 20. Oktober 2021 gemäß § 101 Abs. 1 Satz 8 SGB V i. V. m. § 13 Abs. 6 Nr. 2 bis 5 Bedarfsplanungs-Richtlinie fest, dass in den nachstehenden Planungsbereichen für Kardiologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 33 Prozent, für Gastroenterologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 19 Prozent, für Pneumologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 18 Prozent und für Nephrologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 25 Prozent erreicht bzw. überschritten ist: Kardiologen: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar-​ Alb, Region Rhein-Neckar, Region Stuttgart, Region Südlicher Ober­ rhein Gastroenterologen: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar-​ Alb, Region Nordschwarzwald, Region Rhein-Neckar, Region Stuttgart Pneumologen: Region Donau-Iller, Region ­Ostwürttemberg, Region Rhein-​ Neckar Nephrologen: Region Mittlerer Oberrhein, ­Region Rhein-Neckar, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, ­Region Südlicher Oberrhein Der Zulassungsausschuss hat bei Zulassungen und Nachbesetzungen eines Fachinternisten sicherzustellen, dass die Höchstversorgungsanteile nicht überschritten werden. Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-​ Württemberg stellt mit Beschluss vom 20. Oktober 2021 gemäß § 101 Abs. 1 Satz 8 SGB V i. V. m. § 13 Abs. 6 Nr. 2 bis 5 Bedarfsplanungs-Richtlinie fest, dass in den nachstehenden Planungsbereichen für Kardiologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von

33 Prozent, für Gastroenterologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 19 Prozent, für Pneumologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 18 Prozent und für Nephrologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 25 Prozent noch nicht erreicht ist: Kardiologen: Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-Bodensee, Region Nordschwarzwald, Region Ostwürttemberg, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg Gastroenterologen: Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-Bodensee, Region ­Ostwürttemberg, Region Schwarz­ wald-Baar-Heuberg, Region ­Südlicher Oberrhein Pneumologen: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-Bodensee, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar-​ Alb, Region Nordschwarzwald, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Stuttgart, Region Süd­ licher Oberrhein Nephrologen: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region ­Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-Bodensee, Region Neckar-​ Alb, Region Nordschwarzwald, Region Ostwürttemberg, Region Stuttgart Der Zulassungsausschuss hat bei Zulassungen und Nachbesetzungen eines Fachinternisten sicherzustellen, dass die Höchstversorgungsanteile nicht überschritten werden. Stuttgart, 20. Oktober 2021 Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-Württemberg Stefan Kuntze Vorsitzender

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Bekanntmachungen

Landesärztekammer Baden-Württemberg Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 40 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50

Weitere Infos unter www.läk-bw.de

Verkehrsmedizinische Fortbildung und Qualifikation gemäß dem ­Curriculum der Bundesärzte­ kammer „Verkehrsmedizinische ­Begutachtung“ und der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) Eine Blended Learning Fortbildung Termin: eLearning: Donnerstag, 17. Februar– Freitag, 18. März 2022 Präsenzphase: 25.–27. März 2022 (Fr–So) Anmeldeschluss: Freitag, 4. Februar 2022 Ziel des Curriculums ist die Steigerung verkehrsmedizini­ scher Kompetenz bei Ärzten, damit sie einerseits die Patien­ ten verantwortungsvoll in Krankheit und Alter im Hin­ blick auf die Mobilität beglei­ ten und andererseits qualitativ hochstehende Gutachten im Rahmen der gesamtgesell­ schaftlichen Ansprüche ­erstatten können. Ärzte sind verpflichtet, ihre Patienten zu ­beraten und aufzuklären, wenn Fahrsicherheit oder ­Fahreignung gefährdet sind. Neue medizinische Erkennt­ nisse und/oder Technologien sind hierbei ebenso zu berück­ sichtigen wie die juristischen Anforderungen. Der Stundenumfang der ver­ kehrsmedizinischen Qualifika­ tion nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV beträgt 24 Stunden (Modul I bis IV). Um unterschiedlichen Anfor­ derungen zu entsprechen, ist das Curriculum modular auf­ gebaut:

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• Fachärzte, die Kompetenzen in der Patientenaufklärung und -beratung erwerben möchten, können die Module I und II als Fortbildung absolvieren, ohne eine formale Qualifikation zu erwerben. • Fachärzte, welche die verkehrsmedizinische Qualifikation nach FeV zum Erstellen von Gutachten erwerben möchten, müssen die Module I bis IV ­absolvieren. • Fachärzte, die Kenntnisse zur Probenentnahme im Rahmen der Chemisch-Toxikologischen-​ Untersuchungen erwerben möchten, können das ergänzende Modul V absolvieren. (Das Modul II „Relevante Regel­werke für die verkehrs­ medizinische Begutachtung“, wird als eLearning-Modul ­angeboten.) Mögliche ModulKombinationen: Modul I – II (6 h) Kompetenz in der Patientenaufklärung und -beratung ohne formale Qualifikation Modul I – IV (24 h) Verkehrs­ medizinische Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV Modul V (4 h) CTU-Kriterien, Chemisch-toxikologische Analytik, Probenentnahme Hinweis: Für die Eignungsun­ tersuchungen (Screening) für Lkw-, Bus- und Taxifahrer (Fahrgastbeförderung) nach Anlage 5 Nr. 1 FeV muss der Arzt keine verkehrsmedizini­ sche Qualifikation nachweisen. Die entsprechenden Unter­ suchungen können nach den Vorgaben des in der Fahr­ erlaubnis-Verordnung enthal­ tenen amtlichen Musters durchgeführt und bescheinigt ­werden. Veranstalter: Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg Ort: In Stuttgart, Location wird noch bekanntgegeben. Kosten: Das Kursentgelt ist ­abhängig vom gebuchten ­Modul-Paket und beinhaltet Kurskosten, Unterlagen und Verpflegung.

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Fortbildungspunkte: Der Kurs ist mit Punkten auf das Fortbil­ dungszertifikat der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg anerkannt, Anzahl je nach ­gewähltem Modul. Anmeldung: Ausschließlich ­online über das Portal der ­Landesärztekammer Baden-­Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Fortbildung und Qualitäts­sicherung, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Frau Schreck, Telefon (07 11) 7 69 89-426, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de, www.aerztekammer-bw.de (Webcode: 1511)

Aktualisierungskurs nach § 48 der StrlSchV und Inhalten nach § 18 RöV und/oder § 30 StrlSchV (alt) !!! BITTE BEACHTEN: ES GILT DIE 2G-REGEL !!! Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen sowie medizinisch-technische Angestellte, deren berufliches Betätigungsfeld im Umgang mit Röntgenstrahlen liegt. Termin: Mittwoch, 9. März 2022 11.00 Uhr s. t. bis ca. 19.00 Uhr Seminarziel: Bescheinigung zum Erhalt der Fachkunde. Der Kurs ist von der Zentralen Stelle für die Vollzugsunterstützung beim Regierungspräsidium Tübingen als zuständiger Stelle anerkannt. Kursinhalte: –  Arbeitsweise der Ärztlichen Stelle: Normen –  Arbeitsweise der Ärztlichen Stelle: Anforderungen, Gonadenschutz, Einstelltechniken –  Konstanzprüfungen: Filmverarbeitung, Prüfkörper, Mammographie

–  Anwendung ionisierender Strahlung, Röntgenverordnung, Diagnostische Referenz­ werte –  Physikalische Grundlagen (Dosisbegriffe, Dosisgrenzwerte, Dosis-CT): Äquivalentdosis, CTDI, DLP, Rechtfertigung –  Leitlinien der Bundesärzte­ kammer: Film-Foliensysteme, Einblendung, Bildqualität –  Was ist neu in der digitalen Welt –  Aktuelle Rechtsvorschriften: Die neue Röntgenverordnung –  Repetitorium –  Abschlusstestat für RöV Kursleitung: PD Dr. Hans Hawighorst Tagungsstätte: Landesärztekammer Baden-­Württemberg, Jahnstraße 38, ­Albert-Einstein-Saal, 70597 Stuttgart Teilnahmegebühr: 100 Euro; Gebühreneinzug erfolgt vor Ort ausschließlich in bar. Kursrücktritt: Bei einer Stornierung bis drei Wochen vor Kurs­ beginn in schriftlicher Form wird eine Bearbeitungsgebühr von 30 Euro berechnet. Bei Abmeldungen danach und bei Nicht­ erscheinen wird die volle Seminar­ gebühr erhoben. Der Veranstalter hat das Recht, bei nicht aus­ reichender Beteiligung die Ver­ anstaltung abzusagen. Weiter­ gehende Ansprüche hat der Teilnehmer nicht. Anmeldung: Eine schriftliche Anmeldung unter Angabe von Name, Adresse, Wohnort, Tel./Fax oder E-Mail bei Frau ­Gabriele Fehrs, Ärztliche Stelle, Telefon (07 11) 7 69 89 67, Fax (07 11) 7 69 89 75, E-Mail: gabriele.fehrs@laek-bw.de ist erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden in der ­Reihenfolge des Eingangs ­berücksichtigt.


Bekanntmachungen Refresherkurs „Verkehrsmedizinische Begutachtung“ für Fachärzte mit „Verkehrsmedizinischer Qualifikation“ Eine Veranstaltung der Landes­ ärztekammer Baden-Württemberg Termin: Samstag, 4. Dezember 2021 9.30–16.00 Uhr Ort: online per Livestream Die Landesärztekammer BadenWürttemberg bietet seit 1999 den Kurs zur „Verkehrsmedizinischen Begutachtung“, auf Basis des 16-Stunden-Curriculums der Bundesärztekammer, an. 2016 e­ rfolgte eine Überarbeitung des Curriculums. Neue wissenschaft­liche ­Erkenntnisse und inhaltlich erweiterte europäische Regelungen, die sich auf die deutsche Fahrerlaubnisverordnung (FeV) auswirken, sowie die als notwendig erachtete Verbesserung der Gutachtenqualität, machten diese erforderlich. Der Stundenumfang der verkehrsmedizinischen Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV hat sich dadurch von 16 auf 24 (Modul I bis IV) erhöht. Aufgrund der sukzessiven Änderungen und Ergänzungen der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) und der Begutachtungsleitlinien der Bundesanstalt für Straßenwesen BASt, bietet die Landesärztekammer Baden-Württemberg ­einen eintägigen Refresherkurs zur verkehrsmedizinischen ­Begutachtung an. Die Fortbildung richtet sich vorrangig an Fachärzte die b ­ ereits die „Verkehrsmedizinische Qualifikation“ vor 2017 erworben haben und sich gerne über rechtliche und medizinische Entwicklungen/ Änderungen/Ergänzungen in der verkehrs­medizinischen Begutachtung ­informieren möchten. Programm: 9.30–9.40 Uhr Begrüßung – Einführung – Moderation Anette Henninger, Fachärztin, Leiterin Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung der ­Landesärztekammer Baden-Württemberg, Stuttgart 9.40–10.40 Uhr Rechtliche Entwicklungen und Änderungen auf EU- und Bundesebene

Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) und Begutachtungsleit­ linien zur Kraftfahreignung Dr. med. Susanne Becker, ORR’in, wissenschaftliche Referentin ­Referat Fahreignung, Fahrausbildung, Kraftfahrerrehabilitation, Schwerpunkt Fahreignung, ­Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), Bergisch Gladbach 10.40–12.40 Uhr Entwicklungen – Änderungen – Ergänzungen aus medizini­ scher Sicht auf Basis der ­Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung Dr. med. Marcus Tieschky, Freiberuflicher MPU-Gutachter im Auftrag der pima-mpu GmbH, Oberschleißheim 12.40–13.10 Uhr Mittagspause 13.10–14.10 Uhr Medizinisches Cannabis und Fahreignung Dr. med. Marcus Tieschky 14.10–15.40 Uhr Gutachtenerstellung Aktualisierte Grundlagen und praktische Übungen Dr. med. Kirsten M. Stein, ­Selbständig, öffentlich bestellte Gerichtsärztin, Eppelheim 15.40–16.00 Uhr Resümee Anette Henninger, Landesärztekammer Baden-Württemberg Anmeldung: Anmeldung erforderlich! Ausschließlich online über das Portal der Landesärztekammer: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Teilnehmerbeitrag: 160,– Euro Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 8 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer ­Baden-Württemberg anerkannt. Kontakt: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung Fortbildung und Qualitäts­ sicherung, Frau Schreck, Jahnstraße 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-426, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de,

• Wie muss ich Sauerstoff ­verabreichen? • Welche ist die richtige Dosierung der Notfallmedikamente? • Welches sind die häufigsten Kindernotfälle? All diese Fragen und mehr beantworten wir Ihnen gerne in unserem Seminar „Der Kindernotfall“. Nach einem theoretischen Teil steigen Sie direkt in die Praxis ein und können das Erlernte an Übungsphantomen in verschiedenen Altersklassen anwenden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 5 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 81-0 Fax (07 11) 7 69 81-5 00

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Im Zusammenhang mit der ­Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere Veran­ staltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor­ mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet.

Fit für den Notfall – Der Kindernotfall Wissen Sie, wie ein Kind im Notfall richtig behandelt ­werden muss? Notfälle mit Kindern stellen ­immer besondere Herausforderungen dar: • Wie beurteile ich die Vital­ parameter des Kindes?

Termin: Mittwoch, 17. November 2021 18.00–22.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller ­Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminar­ unterlagen Veranstaltungsort: Bezirks­ ärztekammer Nordwürttemberg, ­Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

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Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Nordbaden Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0  Fax (07 21) 1 60 24-2 22

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Im Zusammenhang mit der ­Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere Veran­ staltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor­ mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) im Portal der Landesärztekammer an: Bei einer Neuregistrierung im Portal (inkl. SVmed): www.aerztekammer-bw.de/ 10aerzte/00portal/ selbstregistrierung/ Bei bestehendem Konto in SVmed oder im Portal: https:// elp25.com/svmed/bw/ Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@baek-nb.de

EKG in der hausärztlichen ­Versorgung Die manuelle Auswertung des Elektrokardiogramms ist trotz Computerprogrammen noch ­immer unentbehrlich. Wünschen auch Sie sich mehr Sicherheit bei der Interpretation von EKG-Kurven?

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In unserem Seminar werden ­zunächst die Grundlagen der EKG-Befundung aufgefrischt und im Hinblick auf Klinik und haus­ ärztliche Versorgung aktualisiert. Die Referenten erläutern mög­ liche Störfaktoren bei der EKG-­ Ableitung und zeigen spezifische Veränderungen bei den häufigen Herzerkrankungen und bei Notfällen auf. Thematisch in Module gegliedert erlernen Sie interaktiv die Grundlagen der EKG-Diagnostik, was Struktur- und Rhythmusanomalien anbelangt. Die Teilnehmer werden selbst EKGs ­auswerten und können diese ­anschließend im Plenum diskutieren. Lernziel des Seminars ist, sich durch praktische Übungen anhand von Fallbeispielen mehr ­Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung anzueignen. Die praktische Anwendbarkeit für die hausärztliche Versorgung steht im Mittelpunkt dieser Fortbildung. Grundlagen aus dem ­Studium werden vorausgesetzt. Termin: Samstag, 20. November 2021 9.00 – ca. 16.00 Uhr Referenten und wissenschaft­ liche Leitung: Giw Nayebagha, Oberarzt Medizinische Klinik Abt. III, Kardiologie/Angiologie/ Intensivmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Dr. med. Gerd Ringwald, niedergelassener FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, Kardiologie im Friedrichspalais, Zentrum für Herz-Kreislauf-Erkrankungen Bruchsal Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: niedergelassene Fachärzte für Allgemeinmedizin und Innere Medizin Gebühr: 115,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 10 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/­ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist ­begrenzt!

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DTG-zertifizierter Refresher-Kurs „Reisemedizin“

Kinder- und Jugend­psychosomatik (Web-Seminar)

Der seit vielen Jahren bewährte Kurs „Reisemedizin“ der Sektion Klinische Tropenmedizin des ­Universitätsklinikums Heidelberg wird von der Bezirksärztekammer Nordbaden unterstützt. Dieser besteht aus einem Grund- und einem Refresher-Kurs. Mit der Teilnahme an diesem Fortbildungsprogramm kann das DTG-Zertifikat „Reisemedizin“ erworben werden, das auf Wunsch mit einer Auflistung auf der DTG-Homepage (https://dtg.org/ index.php/liste-tropenmedizi­ nischer-institutionen/arztsuche. html) verbunden ist. Nach Absolvierung des Grundkurses ist alle 3 Jahre ein Refresher-Kurs zu ­absolvieren, um das DTG-Zerti­ fikat „Reisemedizin“ aufrecht zu ­erhalten. Der Grundkurs kann in diesem Jahr leider nicht stattfinden.

Aktuelle epidemiologische Stu­ dien belegen, dass bis zu 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen psychische Auffälligkeiten aufweisen, aus denen psychische oder psychosomatische Störungen entstehen können. Hierzu gehören Essstörungen, somatoforme ­Störungen, Schulphobien, soziale Angststörungen, Störungen der Krankheitsverarbeitung bei ­primär körperlichen Erkrankungen etc. Verschiedene Lebensabschnitte beinhalten unterschied­ liche Entwicklungsaufgaben, ­fehlende Bewältigung kann zu psychosomatischen Erkrankungen führen. Das Web-Seminar gibt einen ­Einblick in die Besonderheiten der Diagnostik, Ätiologie und ­Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten und psychosomatischen Störungen im Kindes- und Jugendalter. Den Link zum Web-Seminar ­erhalten Sie kurz vor der Ver­ anstaltung an Ihre in SVmed ­hinterlegte E-Mail-Adresse. Referent: Dr. med. Björn Nolting, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, ­Psychoanalyse (DPV/IPA), Fach­ liche Befähigung Kinder- und ­Jugendlichen-Psychotherapie, Psychoonkologie (DKG), Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Klinikums Esslingen GmbH, Sprecher der Sektion Kinder-, Jugendund Familienpsychosomatik der DGPM

Termin Refresher-Kurs: Samstag, 20. November 2021 9.00–17.00 Uhr Wissenschaftliche Leitung: PD Dr. med. Claudia Denkinger, Sektion Klinische Tropenmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg Veranstaltungsort: Campus Neuenheimer Feld, großer Hörsaal Medizinische ­Klinik, Universitätsklinikum Heidelberg Zielgruppe: niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 160,– Euro (Refresher-Kurs) Fortbildungspunkte: 8 Punkte (Refresher-Kurs) (beantragt) Anmeldung: Bitte nur online unter https:// konsil.hyg.uni-heidelberg.de/ redcap/surveys/?s=FDXD7HDX7K Weitere Informationen unter: www.tropenmedizin-heidelberg.de Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt!

Termin: Mittwoch, 24. November 2021 18.00 – ca. 19.30 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin für Psychotherapeu­ tische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med. Thomas Lohmann, ­niedergelassener Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie und Neurologie, Suchtmedizin; ehem. Chefarzt der Klinik für Psycho­ somatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald


Bekanntmachungen Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 15,– Euro Fortbildungspunkte: 2 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/­ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot

Ärzteseminare Karlsruhe „Hausarzt Spezial – Fokus Infektiologie“ Am 26. und 27. November 2021 finden die Ärzte-Seminare Karlsruhe als zweitägige Intensivkurse für Hausärzte, Neurologen und Gynäkologen im Konferenz Center der Messe Karlsruhe statt. Der Fokus des Seminars „Hausarzt Spezial“ liegt in diesem Jahr auf dem Gebiet der Infektiologie. Das Programm umfasst das weite Feld der Infektionskrankheiten, die Ihnen in der hausärztlichen Praxis begegnen können. Selbstverständlich kommen auch die Bereiche Global Health und Pandemie nicht zu kurz – bei der abschließenden Podiumsdiskus­ sion werden die Auswirkungen der Pandemie aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Es erwarten Sie wie immer praxisnahe Vorträge von hochkarätigen Referenten und ausreichend Zeit für eine intensive Diskussion. Das Programm wird vom ­Haus­ärzteverband empfohlen. Detaillierte Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter www.aerzte-seminare-karlsruhe.de Eine Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch online möglich. Termin: Freitag, 26. November 2021 13.45–19.00 Uhr und Samstag, 27. November 2021 9.00–17.45 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Michael Geißler, Marianne Difflipp-Eppele Veranstaltungsort: Messe ­Karlsruhe, Messeallee 1, 76287 Rheinstetten Zielgruppe: Hausärztinnen und Hausärzte Fortbildungspunkte: 16 Punkte

Fortbildung für Weiterbildungsassistenten „Fit für die Notfallambulanz und den ersten Dienst“ Wer kennt sie nicht, die Aufregung vor dem ersten Nachtdienst in der Klinik oder dem ersten ­Notdienst. Habe ich alles richtig­ gemacht? Wann muss ich den Oberarzt rufen? Kann der Patient ambulant behandelt werden oder muss er stationär einge­ wiesen/aufgenommen werden, gar auf die Intensivstation? ­Solche und ähnliche Fragen müssen oft einsam und zunehmend ohne ausreichende Vorbereitung beantwortet werden. Das Seminar möchte einen Beitrag zur besseren Ausbildung in diesem Bereich leisten. Die häufigsten Erkrankungen und Notfälle sollen anhand von lehrreichen Fallbeispielen aus dem Ambulanz- und Stationsalltag dargestellt und interaktiv mit ­Ihnen das sinnvolle diag­ nostische und therapeutische ­Vorgehen ­besprochen werden. Es wird genug Zeit für Fragen und Diskussion bleiben. Bringen Sie auch Ihre eigenen Fälle – zumindest aus dem Gedächtnis – mit. Teilnehmende an den „Will­ kommensabenden für Neuappro­ bierte“ der Bezirksärztekammer Nordbaden erhalten rabattierten Zugang zur Fortbildung. Vorläufiges Programm: 8.15–8.30 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. med. Joachim Aspacher und Arbeitskreis „Junge Kammer“ Bezirksärztekammer Nordbaden 8.30–9.15 Uhr Häufige neurologische Erkran­ kungen in der internistischen Notfallambulanz – was muss man wissen? Teil I: Schwindel, Epilepsie, Querschnittslähmung Dr. med. Hans Molitor 9.15–10.00 Uhr Bauchschmerz, Durchfall, ­Erbrechen und gastrointesti­ naler Blutverlust. Wie gehe ich strukturiert vor? Dr. med. Joachim Aspacher 10.00–10.30 Uhr Kaffeepause

10.30–11.15 Uhr Häufige neurologische Erkrankungen in der internistischen Notfallambulanz – was muss man wissen? Teil II: Schlagan­ fall, Kopfschmerz, Meningitis, Enzephalitis, Delir Dr. med. Wolf Esser 11.15–12.15 Uhr Der Patient mit Fieber – wann harmlos, wann gefährlich? Dr. med. Joachim Aspacher 12.15–13.00 Uhr Mittagspause 13.00 Uhr und 14.00 Uhr Die aufregende Herzrhythmus­ störung – ein kleines Seminar für den Notfall Giw Nayebagha 13.00 Uhr und 14.00 Uhr Die gezielte Ultraschall­ untersuchung in der Notfall­ ambulanz (point of care) – mit ­praktischen Demonstrationen Dr. med. Peter Matheiowetz, Dott. Aldo Marano 15.00–15.45 Uhr Leitsymptom Atemnot und Thoraxschmerzen – spannende Fallbeispiele aus dem Alltag Dott. Aldo Marano Termin: Samstag, 27. November 2021 8.15–15.45 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Joachim Aspacher, ­Sektionsleiter Gastroenterologie/­ Endokrinologie/Diabetologie, SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach Veranstaltungsort: Bezirks­ ärztekammer Nordbaden, ­Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Weiterbildungs­ assistentinnen und -assistenten Gebühr: 50,– Euro inkl. Seminar­ unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/­ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Fortbildung für Ärztinnen und Ä­ rzte, die sich in der Weiterbildung befinden: ­Informationsveranstaltung zur ­neuen Weiterbildungs­ordnung 2020 & dem elektronischen Logbuch (Web-Seminar, ggf. Hybrid-Format) In unserer Veranstaltung, an der Sie online (und ggf. vor Ort) teilnehmen können, stellen wir Ihnen alle wichtigen Informationen rund um das Thema neue Weiterbildungsordnung 2020 und die Nutzung des neuen elektronischen Logbuchs zur Verfügung. Speziell für diejenigen, die sich aktuell in einer Weiterbildung ­befinden, erklären wir die Neuerung und berichten im Erfahrungs­ austausch über die neuen Möglichkeiten in der Weiterbildung. Zudem informieren wir, wer noch nach der alten Weiterbildungsordnung seinen Facharzt erwerben kann bzw. ob ein Umstieg auf die Neue sinnvoll ist. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung dennoch erforderlich. Den Link zum Web-Seminar ­erhalten Sie kurz vor der Ver­ anstaltung an Ihre in SVmed ­hinterlegte E-Mail-Adresse. Über eine mögliche Teilnahme vor Ort informieren wir zeitnah auf der Homepage. Termin: Montag, 29. November 2021 18.00 – ca. 20.15 Uhr Referenten u. a.: Carsten Mohrhardt, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Nord­ baden Dipl.-Verwaltungswirt (FH) Otto Schmidt, Leiter des Sachgebietes ärztliche Weiterbildung der ­Bezirksärztekammer Nordbaden Dr. med. Barbara Jones, Stv. Vorsitzende des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Nordbaden Dr. med. Janina Naoum, Vor­ sitzende des Arbeitskreises ­„junge Kammer“ der Bezirks­ ärztekammer Nordbaden Wissenschaftliche Leitung: Carsten Mohrhardt, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Nord­ baden

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Bekanntmachungen Begrüßung: Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Christof Hofele, M. Sc. Präsident der Bezirksärzte­ kammer Nordbaden Veranstaltungsort: online, ggf. Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung Gebühr: kostenlos Fortbildungspunkte: 3 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/­ portal

Train the Trainer Kurse – für Weiterbilder (Modul 2) Angesichts der neuen Weiter­ bildungsordnung einerseits und ­einer zu geringen Anzahl an ­Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung andererseits wird es ­zunehmend wichtig, die Weiterbildung im ambulanten und ­stationären Sektor strukturiert und effizient zu gestalten und nach modernen Qualitätskriterien zu optimieren. Unser modular aufgebauter Kurs unterstützt Sie als Weiterbilder bei der täglichen Arbeit mit den ÄiW. Vermittelt werden wichtige Neuerungen der WBO samt ­eLogbuch sowie grundlegende Rahmenbedingungen organi­ satorischer und rechtlicher Natur. Workshops zu Curriculums­ erstellung, Feedbackgesprächen, didaktischen Methoden und Kommunikationstechniken sollen zusätzlich wichtige Hilfestellung leisten. Angesprochen sind alle Fach­ ärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Falls Sie ÄiW zum Facharzt für Allgemeinmedizin anleiten, auch im Rahmen einer Rotation, und Interesse an der Teilnahme an der KWBW-Verbundweiterbildung plus haben, können Sie ein ergänzendes KWBW-Modul online besuchen. Es legt den Schwerpunkt auf die Vernetzung und den Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an.

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Modul 1 hat bereits im Oktober 2021 stattgefunden, Modul 2 ist aber auch für neue Teilnehmende offen.

Aktuelle Aspekte in der Psychosomatik: Dermatologie und ­Gastroenterologie (Web-Seminar)

Termin Modul 2: Samstag, 4. Dezember 2021 9.00–17.30 Uhr

Psychosomatische Erkrankungen finden in allen Fachgebieten ­zunehmend an Bedeutung, die ganzheitliche Betrachtungsweise in der Medizin zeigt dabei auf, wie eng Körper und Psyche ­miteinander verflochten sind. ­Einerseits haben Patienten mit körperlichen Erkrankungen auch psychische Symptome, andererseits gibt es psychische und ­psychosomatische Erkrankungen, die mit körperlichen Symptomen einhergehen. Als Sonderform der Psychosomatischen Medizin ­beschäftigt sie sich zudem mit somatoformen Störungen. Bei dieser Fortbildung erfahren Sie spannende Neuerungen der psychosomatischen Medizin. ­Thematisiert werden verschiedene psychosomatische Erkrankungen in der Dermatologie und Gastroenterologie. Den Link zum Web-Seminar ­erhalten Sie kurz vor der ­Veranstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse.

Referenten Modul 2: Ass. iur. Julia C. Fackert, LL. M., Rechts­anwältin (Syndikusrechts­ anwältin) der Bezirksärztekammer Nordbaden Dr. med. Folkert Fehr, nieder­ gelassener Facharzt für Kinderund Jugendmedizin, Mitglied des Arbeitsausschusses des Weiter­bildungsausschusses der Bezirks­ärztekammer Nordbaden Dipl.-Verwaltungswirt (FH) Otto Schmidt, Leiter des Sachgebietes ärztliche Weiterbildung der ­Bezirksärztekammer Nordbaden Dr. med. Axel Schöttler, Oberarzt Klinik für Allgemein- und Visceral­ chirurgie, Städtisches Klinikum Karlsruhe, Mitglied des Arbeitsausschusses des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Nord­ baden Prof. Dr. med. Marcus Siebolds, Facharzt für Innere Medizin, ­Dekan des Fachbereichs Gesundheitswesen der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln Wissenschaftliche Leitung: Dr./Univ. Pisa Susanna Colopi-​ Glage, niedergelassene Fach­ ärztin für Allgemeinmedizin, ­Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiter­ bildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Gebühr: 95,– Euro pro Modul, inkl. Seminarunterlagen und ­Verpflegung Fortbildungspunkte: 11 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/­ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot

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Termin: Samstag, 4. Dezember 2021 9.00 – ca. 11.15 Uhr Referenten: Dr. med. Uwe Gieler, Facharzt für Dermatologie und Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie, Justus-Liebig-​ Universität Gießen Dr. med. Ute Martens, Oberärztin der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik, ­Heidelberg Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin Psychotherapeutische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med. Thomas Lohmann, ­niedergelassener Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie und Neurologie, Suchtmedizin, ehem. Chefarzt der Klinik für Psycho­ somatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald

Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 30,– Euro Fortbildungspunkte: 3 beantragt Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/­ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot

Die Weiterbildung in der Allgemeinmedizin: Informationsveranstaltung zur neuen WBO, eLogbuch und elektronischem Befugnis-­ Antrag (Web-Seminar, ggf. Hybrid-Format) Sie haben bereits eine Weiter­ bildungsbefugnis in der All­ gemeinmedizin nach der alten ­Weiterbildungsordnung und/ oder möchten eine nach der neuen WBO 2020 beantragen? Oder aber Sie befinden sich ­aktuell in der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin bzw. planen den Beginn dieser Weiterbildung? Dann erhalten Sie in unserem Seminar, an dem Sie online (und ggf. vor Ort) teil­ nehmen können, alle wichtigen Informationen diesbezüglich. Thematisiert werden die Besonderheiten und speziellen Voraussetzungen in der Weiterbildung Allgemeinmedizin in Baden-​ Württemberg, insbesondere ­Dauer und Umfang der Weiter­ bildungsbefugnis, Flexibilität in der Weiterbildung, die Verbundweiterbildung und die Möglichkeiten der finanziellen Förderung. Im Anschluss ist Zeit für Ihre ­Fragen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung dennoch ­erforderlich. Den Link zum Web-Seminar ­erhalten Sie kurz vor der ­Veranstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse. Über eine mögliche Teilnahme vor Ort informieren wir zeitnah auf der Homepage. Termin: Montag, 6. Dezember 2021 19.30 – ca. 21.45 Uhr


Bekanntmachungen Referenten: Carsten Mohrhardt, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Nordbaden Dipl.-Verwaltungswirt (FH) Otto Schmidt, Leiter des Sachgebiets ärztliche Weiterbildung der ­Bezirksärztekammer Nordbaden Dr./Univ. Pisa Susanna Colopi-​ Glage, Vizepräsidentin der Bezirks­ärztekammer Nordbaden, Mitglied des Arbeitsausschusses KWBW (Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg) Martin Holzapfel, Mitglied des Vorstands der Bezirksärztekammer Nordbaden, Vertreter der Bezirks­ ärztekammer Nordbaden im ­Beirat der Koordinierungsstelle zur Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin in ­Baden-Württemberg (KoStA) Wissenschaftliche Leitung: Carsten Mohrhardt, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Nord­ baden Begrüßung: Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Christof Hofele, M. Sc. Präsident der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: online, ggf. Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Weiterbildungs­ befugte und Weiterzubildende in der Allgemeinmedizin sowie ­weitere Interessenten Gebühr: kostenlos Fortbildungspunkte: 3 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/­ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot

Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen Teil 2: Case Reports (Web-Seminar) In Teil 2 der Fortbildungsreihe „Notfälle an Bord von Flugzeugen“ werden die theoretischen Grundlagen aus dem ersten Teil des ­Seminars auf Fallbeispiele angewandt. Hierbei können Teilnehmer reale Notfälle diskutieren und Strategien für Vorgehensweisen, Entscheidungsfindung und ­Therapie im Ernstfall entwickeln. Zugangsvoraussetzung für diesen Kurs ist die Teilnahme am Kurs „Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen“ in den letzten beiden Jahren (aktuell am 27. 10. 2021 als Web-Seminar). Den Link zum Web-Seminar ­erhalten Sie kurz vor der Ver­ anstaltung an Ihre in SVmed hinter­legte E-Mail-Adresse. Termin: Dienstag, 7. Dezember 2021 18.00–20.15 Uhr Referenten: Dr. med. Christopher Neuhaus, FA für Anästhesiologie, Notfallmedizin, Universitäts­ klinikum Heidelberg, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin e. V. Julius Springer, Senior First ­Officer A380, CRM-Trainer, ­Deutsche Lufthansa AG Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Christopher Neuhaus Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 25,– Euro Fortbildungspunkte: 3 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/­ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist ­begrenzt!

Als Web-Seminar: Gemeinsames Symposium der ­Bezirksärztekammer Nordbaden mit der Bezirkszahnärztekammer Karlsruhe: Von der Wiege bis zur Bahre. Wissenswertes über Mundgesundheit für Ärzte und Zahnärzte Mit unserem gemeinsamen ­Symposium mit der Bezirkszahnärztekammer Karlsruhe wollen wir ­eine seit 2016 bestehende, an­regende Tradition fortführen. Thematisch dreht sich das Symposium diesmal um die Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS). Sie ist die einzige bundesweit ­repräsentative Studie zur Mundgesundheit mit äußerst vielfäl­ tigen Themen: Entwicklung der Karieserfahrung (DMFT) bei ­Kindern, Entwicklung von kariesfreien Gebissen bei Kindern, Zahnverluste und Zahnersatz bei jüngeren Senioren, eigene Zähne und Zahnersatz bei jüngeren ­Senioren, Mundgesundheit von älteren Senioren mit Pflege­ bedarf, prognostizierter parodontaler Behandlungsbedarf durch demografischen Wandel, und auch der internationale Vergleich fehlt nicht (G7-Staaten). Unsere Fortbildung wird die ­Studie vorstellen und präventive Themen der Mundgesundheit in den verschiedenen Lebensaltern aus beiderlei Perspektive angehen. Ziel der Veranstaltung ist es, die effektive Zusammenarbeit bzgl. Mundgesundheit und die Prä­ vention zwischen Human- und Zahnmedizinern zu intensivieren. Das Thema war bereits für 2020 vorgesehen, musste aber pan­ demiebedingt leider verschoben werden. Das Symposium wird zunächst online angeboten, eine spätere Öffnung für Präsenzteilnehmende ist aber nicht ausgeschlossen. Den Link zum Web-Seminar ­erhalten Sie kurz vor der Ver­

anstaltung an Ihre in SVmed ­hinterlegte E-Mail-Adresse. Termin: Samstag, 15. Januar 2022 9.00 – ca. 14.00 Uhr Wissenschaftliche Leitung und Moderation: Apl. Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Christof Hofele, M. Sc., Präsident der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 35,– Euro Fortbildungspunkte: 6 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de e ­Login e Fortbildungsanmeldung/​ -angebot Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt leider begrenzt!

Kompaktkurs Notfallmedizin (gem. Weiterbildungsordnung zur Erlangung der Zusatz­weiter­ bildungen „Notfallmedizin“ und „Klinische Akut- und Notfall­medizin“) Die Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden bietet in Kooperation mit der DRK-Medizinakademie ­einen Kompaktkurs Notfall­medizin („80 Stundenkurs“) in Karlsruhe an. Die Inhalte des K­ urses richten sich nach dem neuen Kursbuch „Allgemeine und spezielle Notfallbehandlung“ der Bundesärzte­ kammer. Die Teilnahme am Weiter­bildungs­ kurs steht allen approbierten ­Ärzten und Ärztinnen s­ owie Ärzten und Ärztinnen mit einer Berufs­ erlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des Berufs nach § 10 der Bundesärzte­ordnung (BÄO) offen. Die Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzweiterbildungen „Notfallmedizin“ und „Klinische Akutund Notfallmedizin“ sind nicht

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Bekanntmachungen bundeseinheitlich geregelt. Bitte informieren Sie sich bei der für Sie zuständigen Ärztekammer im Sachgebiet Weiterbildung. Die Akademie für Ärztliche ­Fort­bildung ist eine nach dem Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg anerkannte Bildungs­ einrichtung. Damit können Sie als Arbeitnehmer/in in Baden-​ Württemberg bis zu fünf Arbeitstage Bildungsurlaub bei Ihrem Arbeitgeber beantragen. Bitte beachten Sie, dass ein Antrag bis spätestens acht Wochen vor ­Beginn der Veranstaltung beim Arbeitgeber gestellt werden muss. Wenn Sie in einem anderen Bundesland Ihre Tätigkeit ausüben, gelten die Regelungen des jeweiligen länderspezifischen ­Bildungszeitgesetzes. Termin: 19.–26. März 2022 (Sa–Sa) ganztägig Kursleitung: Dr. med. Heiko Baumann, DESA, MHBA, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfall­ medizin, Intensivmedizin und Palliativ­medizin, FK Leitender Notarzt, ­ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-​ Kliniken Lutz Zöller, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin und Intensiv­ medizin, FK Leitender Notarzt, Helios Klinikum, Pforzheim Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Bernd-Dieter Gonska, FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, ehem. Direktor der Klinik für Kardiologie, Intensivmedizin und Angiologie, Leiter der DRK-​ Medizinakademie ViDia Christ­ liche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Wissenschaftlicher Beirat: Dr. med. Thomas Arldt, Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensivund Notfallmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Prof. Dr. med. Michael Henrich D. Phil. M. A., Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und ­Notfallmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Prof. Dr. med. Franz Kehl, Direktor der Klinik für Anästhesie und ­Intensivmedizin, Städtisches ­Klinikum Karlsruhe

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Veranstaltungsort: Bezirks­ ärztekammer Nordbaden, ­Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, teilweise online Zielgruppe: approbierte Ärztinnen und Ärzte, die die Zusatz­ weiterbildung „Notfallmedizin“ oder „Klinische Akut- und Notfallmedizin“ erlangen möchten Gebühr: 1.190,– Euro inkl. S­ eminarunterlagen und ­Tagesverpflegung Fortbildungspunkte: 80 Punkte Weitere Informationen: www.drk-karlsruhe.de/notarztkurs Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist ­begrenzt!

Fortbildung des Ausschusses Ärztinnen: Workshop „Erfolgreicher kommunizieren“ Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in ­hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal entscheidender als die Sachkom­pe­tenz: Die notwendige Überzeugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körpersprache, Stimme, psychologischem ­Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab. Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozial­kom­ pe­tenz dar, die gerade im beruf­ lichen Alltag immer unverzichtbarer wird. In diesem Workshop in deutscher Sprache wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher Situationen und von Beispielen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen abgemildert.

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Termine (alternativ): Freitag, 21. Januar 2022 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 22. Januar 2022 9.00–13.30 Uhr oder Freitag, 1. April 2022 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 2. April 2022 9.00–13.30 Uhr Referentin: Wilma Küspert, Sprechwissenschaftliche Beratung, Training, Coaching Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola Buhlinger-Göpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirks­ ärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirks­ ärztekammer Nordbaden, ­Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ä ­ rzte aller Fachrichtungen Gebühr: 295,– Euro inkl. Seminarunterlagen und ­Verpflegung pro Wochenende Fortbildungspunkte: 14 Punkte pro Wochenende Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/­ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot

Vorankündigung: Psychosomatische Grundversorgung – Wochenendkurse (80-Std.-Kurs nach dem Curriculum der Bundesärztekammer) Die enge Verflechtung von Körper und Psyche macht sich in vielen medizinischen Fachgebieten ­bemerkbar. Um die Zusammenhänge zu verstehen und entsprechende Krankheitsbilder sowohl richtig zu diagnostizieren als auch zu therapieren, bedarf es erweiterter Kenntnisse und Fähig­keiten im Bereich der Psychosomatik. Gleichzeitig sollen psychosomatische Kompetenzen dabei helfen, die Patient-Arzt-­ Beziehung positiv zu gestalten. Ab April 2022 will die Bezirks­ ärztekammer Nordbaden deshalb den 80-Stunden-Kurs „Psycho­ somatische Grundversorgung“ nach dem Curriculum der Bundes­ ärztekammer anbieten. Dabei sollen die Kenntnisse und Kompe-

tenzen mit jeweils ausgewogenen Anteilen von Theorie, Fall­bei­spie­ len, Übungen sowie patientenzentrierter Selbsterfahrung in im Kurs integrierten Balint-​Gruppen vermittelt werden. Vorgesehen sind Zweitageskurse zu je 16 Unterrichtseinheiten, die über ein ­halbes Jahr verteilt werden. Dabei ist die Absolvierung von fünf ­Wochenenden erforderlich, um die Qualifikation zu erwerben. Die Kursweiterbildung „Psycho­ somatische Grundversorgung“ ist in einigen Fachgebieten nach der Weiterbildungsordnung vorgeschrieben und erfüllt die inhalt­ lichen Anforderungen der KV zur Abrechnung der EBM-Ziffern 35100 und 35110. Kursinhalte werden u. a. sein: • Psychopathologie, Psycho-­ Soziales Krankheitsmodell • Somatoforme Störungen und Schmerz • Depressionen, Angststörungen • Suchterkrankungen • Ess- und Schlafstörungen • Geschlechterspezifische ­Störungen und sexuelle ­Funktionsstörungen • Suizidalität • Krisenintervention • Ärztliche Gesprächsführung Termin geplant: Ab April 2022 etwa alle vier Wochen jeweils Freitag, 14.00 – ca. 19.45 Uhr und ­Samstag, 9.00 – ca. 17.00 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Michael Berner, ­Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische ­Medizin, Städtisches Klinikum Karlsruhe Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen und in ­Weiterbildung Anmeldung: in Kürze online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de


Bekanntmachungen Bezirksberufsgericht für Ärzte in Karlsruhe Durch Verfügung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und ­Integration Baden-Württemberg vom 15. September 2021, Az. ­31-5415.2-002/1 – wurden im Einvernehmen mit dem Justiz­ ministerium Baden-Württemberg ­gemäß § 21 Abs. 4 i. V. m. § 8 Abs. 2 des Heilberufe-Kammer­ gesetzes i. d. F. vom 16. März 1995 (GBl. S. 314), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 4. Februar 2021 (GBl. S. 77) für die Dauer von fünf Jahren mit Wirkung vom 17. Oktober 2021 Herr Dr. med. Peter Stehling Karlsruhe zum 1. ärztlichen Beisitzer und Herr Dr. med. Stephan Kaut Durmersheim zum stellvertretenden 1. ärztlichen Beisitzer des Bezirksberufsgerichts für ­Ärzte in Karlsruhe bestellt.

Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68

Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Im Zusammenhang mit der ­Corona- Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere Veran­ staltungen als Web-­Seminare durchzuführen. Bitte infor­ mieren Sie sich zum a­ ktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in w ­ elcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) in dem ­Portal der Landesärztekammer an: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e ­Fortbildungsanmeldung/ -angebot Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer BW anerkannt und auf das Fort­ bildungszertifikat anrechenbar.

Antibiotic Stewardship (ABS) – Blended Learning Leitung: Prof. Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches ­Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Ein Ziel der Deutschen Antibiotika-​ Resistenzstrategie (DART) der Bundesregierung ist neben der Prävention nosokomialer Infek­ tionen die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen durch Antibiotic Stewardship (ABS). Mit ABS sind „Strategien zum rationalen Einsatz von Antiinfektiva“ gemeint, das heißt ein systematisches, nachhaltiges Bemühen um ­erbesserung und Sicherstellung ­einer rationalen Praxis zur Anti­

infektivaverordnung. Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzu­ frischen. Nach erfolgreicher Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/ Befähigungen zur Behandlung von Kindern/Erwachsenen: –  Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen, ­unerwünschte Ereignisse und ­Wirkungen –  Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie, der Diagnostik und der antimikrobiellen ­Resistenztestung –  Kenntnis und Implementierung einschlägiger Antibiotika-​ ­Therapieleitlinien –  Beteiligung und Unterstützung von Kommunikationsstrukturen zu Antiinfektiva (u. a. Durchführung von Schulungen) –  Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infektions­ management ABS-beauftragte Ärzte können in Analogie zum Hygienebeauftragten Arzt die Funktion eines ­abteilungsbezogenen Ansprechpartners wahrnehmen. Die Befähigung zum ABS-be­ auftragten Arzt kann bereits im ­Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended Learning mit 20 E-Learning-Einheiten und ­daran anschließenden 2 Präsenztage (Live-Online Seminar) mit nochmals 20 Lerneinheiten durchgeführt. Die E-Learning-​ Einheiten müssen vor den ­Präsenztagen (April und ­Dezember 2022 Live-Online Seminar) absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgskontrolle ab. ­Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht.

Termine: E-Learning (Selbstlernphase): ab Dienstag, 11. Januar 2022 Live-Online Seminar: 28. und 29. April 2022 E-Learning (Selbstlernphase): ab Mittwoch, 1. Juni 2022 Präsenztage: 22. und 23. September 2022 E-Learning (Selbstlernphase): ab Donnerstag, 1. September 2022 Live-Online Seminar: 1. und 2. Dezember 2022 Zeit: Donnerstag, 9.00 s. t. – ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s. t. – ca. 17.00 Uhr Ort: Freiburg (online) Entgelt: 700,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Berufsrecht Leitung: Dr. med. Paula Hezler-​ Rusch Klagen von Patienten und ­Patientinnen, Angehörigen, von Kolleginnen und Kollegen, aber auch aus Apotheken, Behörden, Gerichten, Polizei landen bei der Kammer. Die Eingänge werden dort geprüft und ggf. dem Kammeranwalt zugeleitet. Dieser ­ermittelt und erhebt, wenn sich die Sachlage entsprechend darstellt, ein berufswidriges Verhalten im Raum steht, Klage beim ­Berufsgericht. Eindeutige Straftatbestände werden an die ­zuständige Staatsanwaltschaft weitergeleitet. In den letzten ­Monaten betraf dies z. B. insbesondere Atteste zur Befreiung vom Tragen eines Mund-Nasen-​ Schutzes ohne hinreichend ­begründeten Hintergrund. Klagen gehen ein wegen Zwistigkeiten, unkollegialem Verhalten, subjektiv erlebter Ungerechtigkeit, oder wegen erlebter Falschbehandlung. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite dieser ­Veranstaltung. Termine: Dienstag, 18. Januar 2022 oder Donnerstag, 24. November 2022 (geplant) Zeit: jeweils 18.30 s. t. – ca. 20.45 Uhr Ort: online Entgelt: 40,– Euro Fortbildungspunkte: 3

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Bekanntmachungen Erster Notdienst – kompetent handeln im ärztlichen Bereitschaftsdienst Im ärztlichen Bereitschaftsdienst haben Ärztinnen und Ärzte mit allen Themengebieten der Medizin zu tun. Zumeist kennen Sie die Patientinnen und Patienten und deren Vorgeschichte nicht und stehen vor der Herausforderung die adäquaten medizinischen Entscheidungen treffen zu müssen. In unserem zweitägigen ­Seminar erhalten Sie ein Update in der Erkennung, Zuordnung und Behandlung der häufigen medizinischen Problemstellungen im ärztlichen Bereitschaftsdienst. Die Veranstaltung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die am ­ärztlichen Notfalldienst teilnehmen, an Wiedereinsteiger und an alle, die ihr Wissen aktualisieren möchten. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite dieser ­Veranstaltung. Termine: 11. und 18. Dezember 2021 (Warteliste) Zeit: jeweils Samstag, 9.00 s. t. – ca. 17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, ­Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 300,– Euro Fortbildungspunkte: 16

Fit für den ersten Nachtdienst Die ersten Nachtdienste sind oft eine Herausforderung. In dieser Veranstaltung werden bestimmte Notfälle und klassische Problemsituationen wie unter anderem Atemnot, Schmerz, allergische Reaktion, Reanimation, Delir usw. kurz und prägnant besprochen. Zudem wird ein Organisations­ gerüst mithilfe einer Checkliste an die Hand gegeben, mit der Sie sich selbst vorbereiten können. In diesem Seminar erhalten Sie das Rüstzeug, um kompetent und sicher zu handeln. Die Veranstaltung richtet sich an junge Ärztinnen und Ärzte, die im Nachtdienst eingesetzt sind, aber auch an Wiedereinsteiger, die ein Update möchten.

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Termine: Dienstag, 23. November 2021 oder Donnerstag, 2. Juni 2022 ­(geplant) Zeit: jeweils 18.30 s. t. – ca. 21.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgau­ allee 27, Freiburg, ggf. online Entgelt: 30,– Euro Fortbildungspunkte: 3

Hygienebeauftragter Arzt – ­Blended Learning (Online-Seminar) Leitung: Prof. Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches ­Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und ­spezielle Kenntnisse auf dem ­Gebiet der Hygiene und der ­medizinischen Mikrobiologie ­erworben hat. Die Mindestanforderung beinhaltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ als Blended Learning mit einer verkürzten Anzahl von Präsenztagen in Kombination mit E-Learning an. Der Kurs entspricht gleichzeitig dem Modul I der curriculären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. Die internetbasierten 20 Kurs­ einheiten müssen vor den ­Präsenztagen (Juli 2022 Live-​ Online Seminar) absolviert wer­ den. Die verbleibenden 20 Lern­ einheiten werden in 2-Präsenz­ tagen vorgestellt. Die E-Learning-​ Einheiten müssen vor den Präsenz­tagen absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Eine ­zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen (online) ­erfolgt nicht.

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Termine: E-Learning (Selbstlernphase): ab Montag, 10. Januar 2022 Präsenztage: 7. April und 8. April 2022 E-Learning (Selbstlernphase): ab Montag, 11. April 2022 Live-Online Seminar: 14. Juli und 15. Juli 2022 E-Learning (Selbstlernphase): ab Montag, 4. Juli 2022 Live-Online Seminar: 13. Oktober und 14. Oktober 2022 Zeit: Donnerstag, 9.00 s. t. – ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s. t. – ca. 17.00 Uhr Ort: Freiburg (online) Entgelt: 700,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Informationsveranstaltung zu Weiterbildung und Logbuch für Weiterbildungsbefugte Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Die Veranstaltung richtet sich an Weiterbildungsbefugte und an Kolleginnen und Kollegen, die ­eine Weiterbildungsbefugnis neu beantragen wollen. Die bisherigen Befugnisse nach WBO 2006 gelten noch für eine Übergangsfrist ab Bekanntmachung der neuen ­Weiterbildungsordnung zum 1. 7. 2020. Weiterbildungsbefugnisse können seit 1. 1. 2020 ­ausschließlich online und ausschließlich nach der WBO 2020 beantragt werden. Das Logbuch ist ab 1. 1. 2020 ebenfalls ­ausschließlich online zu führen, wenn die Weiterbildung ab 1. 1. 2020 begonnen wurde. Gerne wollen wir Sie in die Neue Weiterbildungsordnung und in das Logbuch über eine Live-​ Demonstration einführen. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, ­Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden

Formale und praktische ­Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, ­Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Neue WBO und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, ­Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Live-Demonstration des E-Logbuchs Ulf Kester, Softwarearchitekt, Steadforce München Termin: Mittwoch, 10. November 2021 Zeit: 19.00 s. t. – ca. 21.00 Uhr Ort: online Entgelt: 30,– Euro Fortbildungspunkte: beantragt

Info zu Weiterbildung und Logbuch für Berufseinsteiger Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Dieses Seminar ist ein Angebot an alle, die frisch approbiert sind oder sich bereits in der Weiter­ bildung zum Facharzt befinden. Nach der Approbation erfolgt der Berufseinstieg als Assistenzarzt und damit beginnt für junge ­Ärztinnen und Ärzte die Facharztausbildung. In Deutschland ist eine mehrjährige Ausbildung Voraussetzung für den Titel des Facharztes. Die Ausbildung erfordert in der Regel 5 bis 6 Jahre Weiterbildungszeit, dabei ist die Dauer abhängig vom gewählten Fachbereich. In dieser Veranstaltung wollen wir alle Fragen rund um Weiterbildung und Logbuch beantworten. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, ­Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Praktische Aspekte der ­Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden


Bekanntmachungen Formale Aspekte der Weiter­ bildung: Was benötige ich zur Beantragung des Facharzt­ titels? Ass. iur. Robin Förster, Fachanwalt für Medizinrecht, Rechtsberater der Bezirksärztekammer Südbaden Erfahrungen aus Sicht der ­Weiterzubildenden Dr. med. Sarah Wendel; Dr. med. Kristina Unteregger; Dr. med. Teresa Henle Neue Weiterbildungsordnung und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, ­Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Termin: Montag, 20. Juni 2022 18.00 – ca. 21.15 Uhr Ort: online Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 4

Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interven­ tionen der modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und ­Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch Hypnose-​Techniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürlich-unbewusste Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und u. a. bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spezieller Hypnose-Techniken zur Beschwer-

deminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psycho­ somatischen Störungen sowie bei Spannungszuständen, z. B. vor medizinischen Eingriffen. Termine: 19. Februar 2022 24. September 2022 Zeit: samstags, 9.00 s. t. – 16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, ­Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 150,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Workshop „Impfen“ – Online Seminar Leitung: Dr. med. Rosemarie ­Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Markus Hufnagel, Freiburg Die Impfprophylaxe zählt zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin, und ohne Zweifel gibt es nationale und ­internationale Impferfolge – die Ausrottung der Pocken und die Rückdrängung der Kinderlähmung in ganz Europa sind die beiden prominentesten Beispiele. Es gibt in Deutschland aber auch Impfdefizite! Unzureichende Impf­ raten und in deren Folge Masern-​ Epidemien sowie jedes Jahr aufs Neue vermeidbare Todesfälle durch Influenza. International kann Deutschland beim Impfen kaum mithalten. So sind beispiels­weise Nord- und Südamerika, aber auch einige Staaten in Afrika masernfrei. Demgegenüber ist wissenschaftlich gut dokumentiert, dass die Deutschen Weltmeister im Export von Masern sind. Auch im Europäischen Vergleich steht Deutschland weit hinten, was die Impfvorsorge betrifft. Die Gründe sind vielfältig. Wesent­ lich ist sicherlich auch ein defizitärer Wissensstand der Ärzteschaft, wie Statistiken belegen. Trotz des schon bestehenden Fortbildungsangebots finden wir in Hausarztpraxen Impflücken zwischen 35 und 55 Prozent, bei den Frauen­ ärzten mögen sich die Zahlen in einem ähnlichen Rahmen bewegen. Selbst bei Pädiatern gibt es mancherorts Impflücken zwischen 5 und 20 Prozent. In der

Mehrzahl Routineleistungen, die einfach nur vergessen werden und das, obwohl Impfleistungen budgetneutral sind. Inhalt des Seminars: –  Grundlagen des Impfens, ­Epidemiologie-Impfstofftypen –  Impfsystem in Deutschland –  Impfpräventable Erkrankungen –  Risiken, Nebenwirkungen –  Impfen von Risikopatienten –  Vorgehen in der Praxis –  Diskussion von Fallbeispielen Termine: 11. Dezember 2021 19. Februar 2022 Zeit: samstags, 9.00 s. t. – ca. 15.30 Uhr Ort: online Verwaltungskostenpauschale: 50,– Euro ab 2022: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 9

Notfallmedizin Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Daniel Herschel, Kom­ petenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Not­ fallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Freiburg Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundesärzte­ kammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qua­ litativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Einbe­ zogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten ­Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. Seminarinhalte: –  Grundlagen und Basistherapie –  Internistische Notfälle I und II –  Traumatologische Notfälle I und II –  Spezielle Notfälle und Einsatz­ taktik

Termin: 22.–30. November 2021 ­(Warteliste) (Mo-Di, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s. t. – ca. 18.30 Uhr Ort: Berufsfeuerwehr Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notarztseminar zum Erwerb der ­Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Villingen-Schwenningen Leitung: Prof. Dr. med. Bernhard Kumle, Direktor der Klinik für Akut und Notfallmedizin, Prof. Dr. med. Sebastian G. Russo, MaHM, DEAA, Direktor der Klinik für ­Anästhesiologie, Intensiv-, ­Notfall- und Schmerzmedizin, Dr. Manfred Kleimaier, Klinik für ­Anästhesie und Intensivmedizin, Schwarzwald-Baar Klinikum ­Villingen-Schwenningen, Matthias Ziegler B. A. DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundesärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller interna­ tionaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an prak­ tischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Seminarinhalte: –  Grundlagen und Basistherapie –  Internistische Notfälle I und II –  Traumatologische Notfälle I und II –  Spezielle Notfälle und Einsatz­ taktik Termin: April 2022 (geplant) Zeit: 8.00 s. t. – ca. 18.30 Uhr Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstr. 11, 78052 Villingen-​Schwenningen Entgelt: 1.300,– Euro Fortbildungspunkte: 80

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Bekanntmachungen Notfalltraining für Notärzte – ­Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kom­ petenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an ­Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkundenachweis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfallmedizin vorbereiten möchten oder für ­Ihre Tätigkeit in der Notfall­ medizin ein praxisnahes „Update“ ­benötigen. Kursinhalte: Tag 1: Wiederholung der ­Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanimation, Atemwegssicherung), Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie Tag 2: Kindernotfälle Tag 3: Traumaversorgung Tag 4: Chirurgische Skills, Notfallnarkose, Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Wir empfehlen Ihnen alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Tage sind auch einzeln buchbar. Termine: 20. und 21. Mai 2022 (Teil 1) 24. und 25. Juni 2022 (Teil 2) Zeit: jeweils Freitag und Samstag, 9.00 s. t. – ca. 18.30 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-​Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A Entgelt: 250,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag

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Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kom­ petenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die rich­ tigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im ­Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In diesem Tagesseminar wird ­Ihnen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Nach Besuch des Grundkurses können Sie sich zu einem Notfalltraining der Themengebiete „Herz“, „Unfall“ oder „Kind“ anmelden. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – ­typische Notfallsituationen – ­Medikamentenapplikation – Teamführung und Notfall­ management Termin: Samstag, 22. Januar 2022 Zeit: 9.00 s. t. – 17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-​Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11

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Themengebiet „Unfall“ – ­Traumatologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen dabei sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende Rolle. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die ­typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei U ­ nfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, strukturierte Untersuchung des Traumapatienten, Traumamechanismen, typische Verletzungsmuster, Erstversorgung und ­Immobilisation Termin: Samstag, 19. Februar 2022 Zeit: 9.00 s. t. – 17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule ­Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie“ stellen dabei eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den ­neuesten Stand der Empfehlungen

bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei kardio­logischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, akute Herzinsuffizienz, hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 26. März 2022 Zeit: 9.00 s. t. – 17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule ­Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Kind“ – ­Pädiatrische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie“ ­stellen eine besondere Heraus­ forderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar: Unsicherheiten im Umgang mit schwer erkrankten und v­ erletzen Kindern sind dabei allgegenwärtig. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfall­behandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind, Besonderheiten des kindlichen Organismus, typische Krankheitsbilder und Notfälle, ­typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern, Reanimation und Atemwegssicherung


Bekanntmachungen Termin: Samstag, 23. Juli 2022 (geplant) Zeit: 9.00 s. t. – 17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule ­Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, ­SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durch­zu­ führen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall: bei kurzen Vorträgen, praktischen Übungen und Fallbeispielen lernen Sie im Praxisteam alles, was Sie im Notfall beherrschen müssen. Kursinhalte: –  Grundlagen der Notfallver­ sorgung Reanimation – ­Beatmung und Atemwegs­ sicherung –  typische Notfallsituationen –  Teamführung und Notfall­ management Bitte beachten Sie: Teilnehmende (Arzt & MFA) müssen sich separat anmelden und dabei jeweils persönlich unseren AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen. Termin: Mittwoch, 8. Dezember 2021 Zeit: 15.00 s. t. – 19.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, ­Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: 7

Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs) Leitung: Dr. med. Michael Sigler, Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundes­ weit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung –  Facharztanerkennung –  40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin –  Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativ­ medizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärzt­ liche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kom­ munikation und Ethik in gut ausgewogenem Verhältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein. Termine: 21./22. Oktober 2022 und 18./19. November 2022 und 9./10. Dezember 2022 Zeit: freitags, 14.00 s. t. – 18.30 Uhr samstags, 9.00 s. t. – 18.30 Uhr

Palliativmedizin Fallseminar

Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 40

Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-​Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Universitätsklinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung –  Facharztanerkennung –  40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin –  Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Kursinhalte und Ziele: –  Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten –  Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeu­ tischer Maßnahmen –  Sensibilisierung für eine ­bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung –  Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht –  Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen –  Besonderheiten der Kommu­ni­ kation Termin: 31. Januar – 4. Februar 2022 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s. t. – ca. 17.30 Uhr

Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin (40 Kurseinheiten) erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Program in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Univer­ sität München). Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage ­erstrecken. Modul 1 Der Schwerkranke, sterbende ­Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des ­Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin Termine: Modul 1: 2.–6. Mai 2022 Modul 2: 27. Juni – 1. Juli 2022 Modul 3: 10.–14. Oktober 2022 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s. t. – ca. 17.30 Uhr

Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 40

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Bekanntmachungen Psychosomatische Grundversorgung

Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)

Prüferworkshop Leitung: Dr. med. Paula Hezler-​ Rusch, Konstanz Prüferinnen und Prüfer in Fach­ arztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu ­einem objektiven und fairen ­Urteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhaltliches ­Spektrum abdecken als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungs­gremium während der Prüfung „in Echtzeit“ umzusetzen. Kursinhalte: Rechtliche Aspekte bei der ­Abnahme von Prüfungen Dr. med. Paula Hezler-Rusch, ­Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Prüfungsfragen entwickeln Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, ­Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Prüfungssimulation Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, ­Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termine: 8. April 2022 14. Oktober 2022 (geplant) Zeit: freitags, 14.00 s. t. – ca. 18.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg ggf. auch online Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 4

Die aktuelle Weiterbildungs­ ordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO ­erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für Kolleginnen und Kollegen in 5-jähriger Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Tageskursen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ können auch 5 Tageskurse mit dem Wochenkurs PGV kombiniert werden. Dieser findet in der Rehaklinik Glotterbad bei Freiburg statt. Die Leistungen nach den EBM-​ Ziffern 35100/35110 (Theoriesemi­ nare, Reflexion der Arzt-Patient-​ Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben (z. B. 10 Tageskurse des vorliegenden Curriculums; bei Kombination mit dem Blockkurs sind die Vorgaben der Psychotherapie­ vereinbarung bez. der Balintoder patientenbezogenen Selbst­ erfahrungsgruppen zu beachten). Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die ­Qualifikation Psychosomatik ­anrechenbar. Tageskurse (8 Std.) Freitag, 10. Dezember 2021 Motivierende Gesprächsführung Samstag, 15. Januar 2022 Spezifische Aspekte psychischer u. psychosomatischer Störungen bei Jugendlichen Samstag, 19. März 2022 ADHS Zeit: i. d. R. jeweils 9.00 s. t. – 16.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 150,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: jeweils 8

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Wochenkurs (40 Std.): Termin: 7.–11. Februar 2022 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s. t. – 16.30 Uhr Ort: online oder Rehaklinik Glotterbad Entgelt: 600,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 40

eLearning zur Diagnosestellung psychischer Störungen Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger In diesem E-Learning im Themen­ bereich Psychosomatische Grund­ versorgung erfahren Sie, wie Sie effizient und kompetent die wichtigsten psychischen Störungen diagnostizieren können. ­Anhand von Video-Demonstrationen wird die Vorgehensweise bei verschiedenen Störungsbildern gezeigt. Sie bekommen Anleitungen für diagnostische Interviews als Download und können diese in Ihrer täglichen Praxis anwenden. Als Besonderheit zur Unterstützung bei der praktischen Umsetzung können Sie einen Erfahrungsbericht einreichen und bekommen professionelles Feedback. Nach Zahlungseingang steht Ihnen das E-Learning rund um die Uhr zur Verfügung. Die Bearbeitung dauert insgesamt ca. 6 Stunden und endet mit einem Abschlusstest. Das erfolgreichen abgeschlossene eLearning kombiniert mit dem Besuch der zusätzlich angebotenen Balintgruppe kann als Ersatz für einen Präsenz-Samstag ­anerkannt werden. Termin: 24/7 Ort: online Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 16 Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie Online Balintgruppe Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger und Prof. Dr. Ulrich T. Egle Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: jeweils 3 Termine, Details und ­Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie

Reisemedizin Basisseminar Reisemedizin gem. Curriculum der Bundesärzte­ kammer (32 Std.) „Reisemedi­ zinische Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt ­Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse ­zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedi­ zin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserück­keh­rern. In Ergänzung zu den ­Vorträgen wird aktuelles Lern- und Informationsmaterial zur Ver­fügung gestellt und die Möglichkeit geboten, ­eigene „Problemfälle“ mit den Referenten zu erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem Multiple-​ Choice-Test teilnehmen. Bei ­erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die als Basis-Zertifikat „Reise-­ Gesundheits-Beratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird. Die Bescheinigung „Reisemedi­ zinische Gesundheitsberatung“ wird außerdem für die ­Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt. Termine: Teil 1: 28. und 29. Januar 2022 Teil 2: 25. und 26. Februar 2022 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Haus der Ärzte, ­Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 32


Bekanntmachungen Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich heute als fachgebietsübergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen Aspekte der Reisemedizin ist mit dem ­Basiszertifikat „Reisemedizinische Gesundheits-Beratung“ allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institutionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zu­ sammengestellt, der „Reisemedizin“ nach heutigem Verständnis repräsentiert. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curri­cu­ lum eingeflossen als „Fachzer­ti­fi­kat Reisemedizin“. Nach dem E­ rwerb des Basiszertifikates (32 Stunden) sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema haben. Zu jedem Modul ist eine Lern­erfolgs­ kontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der Deutschen Fach­ gesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fachzertifikat Reise­ medizin beantragt werden. Die folgenden Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten:   1:  Geomedizinische Länder­ kunde/​Schlangen und Gifttiere   2:  Internationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/ Schifffahrtsmedizin/Praxis der reisemedizinischen Beratung   3:  Flugreisemedizin/Klima und Klimabelastungen   4:  Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz   5: Tauchsportmedizin   6:  Internationale Arbeits­ einsätze/Langzeitaufenthalte   7:  Risikogruppen und Reisen   8:  Reisen mit chronischer ­Krankheit, Teil A   9:  Reisen mit chronischer ­Krankheit, Teil B

10:  Reisen mit chronischer ­Krankheit, Teil C 11:  Unfälle und Reisemedizinische Assistance 12:  Gesundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern 13:  Ärztliche Reisebegleitung Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jähr­ lich geforderten 8 Fortbildungs­ punkte mit diesen Seminaren erwerben. Die Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbau­ module) ist NICHT vorgeschrieben. Termine: jeweils Freitag und Samstag Module 3 und 5: 1. und 2 Juli 2022 Module 13 und 14: 22. und 23. Juli 2022 (geplant) Zeit: ganztägig Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 350,– Euro/Wochenende Fortbildungspunkte: jeweils 16, 14 Punkte (Modul 11 und 4)

Reisemedizin Refresher-Seminar Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Alles ändert sich ständig, so auch die Präsenz der Infektionserreger und die Empfehlungen in der Reisemedizin. Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue ­Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird die ­aktuelle Weltseuchenlage vorgestellt und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malaria­ prophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Die Dozenten besprechen, auch anhand von Kasuistiken, interessante reiseund tropenmedizinische Themen. Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren.

Das Basiszertifikat Reisemedizin und das Fachzertifikat der ­Deutschen Fachgesellschaft Reise­ medizin (DFR) sowie das DTG-​ Zertifikat Reisemedizin der Deutschen Gesellschaft für Tropen­ medizin, Reisemedizin und globale Gesundheit (DTG) sind 3 Jahre gültig, das Basis-Zertifikat des Centrums für Reisemedizin Düssel­ dorf (CRM) ist 2 Jahre gültig. Dieses Refresher-Seminar wird von der DFR, der DTG und des CRM für die Verlängerung der Basiszertifikate und anteilig für die Verlängerung des Fach­ zertifikats anerkannt. Ebenso wird das Refresherseminar für die Verlängerung der Ermäch­ tigung zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Seminarinhalt: –  Aktuelle Weltseuchenlage –  Aktuelle Malariasituation und -empfehlungen, –  Aktuelle Impfempfehlungen, Änderungen und neue Impfstoffe Weitere Themen werden ca. 4 Wochen vor Beginn veröffentlicht. Sie erhalten im Anschluss an das Refresherseminar eine Teilnahme­ bescheinigung. Termin: Samstag, 26. März 2022 Zeit: 9.00 s. t. – 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, ­Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 150,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Weiterbildungsseminar Spezielle Schmerztherapie, 80 Std. gemäß Curriculum der Bundes­ ärztekammer Die Zusatzweiterbildung „Spe­ zielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warn­ funktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat.

Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiterbildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich. Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistungen i. R. der Qualitätssicherungs­ vereinbarung Akupunktur der KV Baden-Württemberg dienen. Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über Patho­ genese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, ­Psychische Störungen mit Leit­ symptom Schmerz und psycho­ somatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), ­Fibromyalgie, Gelenkerkrankungen Der Besuch des Kurses wird auch solchen Kolleginnen und Kollegen empfohlen, die sich einen um­ fassenden Überblick über die aktuelle Entwicklung in der Schmerz­ therapie aneignen möchten. Die Blöcke sind einzeln buchbar. Termine: Block A und B: 17.–21. Juli 2023 (geplant) Block C und D: 16.–20. Oktober 2023 (geplant) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s. t. – ca. 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, ­Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. online Entgelt: 1.000,– Euro Fortbildungspunkte: 80

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Bekanntmachungen Suchtmedizin

Suchtmedizin – Sucht Update

Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatz­ bezeichnung gem. WBO 2006

Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Aktuelle Aspekte der Sucht­ medizin – Hybridveranstaltung Um alle Inhaber dieses Zusatz­ titels sowie besonders am Thema Suchtmedizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf ­diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir wieder ein Sucht ­Update an. In prägnanten Kurzreferaten ­werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dargestellt. Die ­Referenten arbeiten größtenteils in „badischen“ Einrichtungen, ­sodass auch Fragen der lokalen ­Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben Ärztinnen und Ärzten alle anderen Berufsgruppen, die sich im stationären oder ambulanten Behandlungskontext mit Suchtfragen be­ schäftigen.

Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Suchttherapie geht alle an! ­Abhängigkeitserkrankungen ­begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der ­Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von Alkohol, Nikotin, stimulie­ renden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine unübersehbare Herausforderung für die Ärzteschaft ­insgesamt dar. Suchtmedizin ist deshalb eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf den relativ kleinen Kreis der Drogenabhängigen ­beschränkt. Die Fähigkeit zum ­Erkennen einer möglichen ­Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder ­Drogen – gehört zum notwen­ digen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine ­abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen. Termine: 7.–11. Februar 2022 (Warteliste) 26.–30. September 2022 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s. t. – 18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, ­Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. auch online Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 50

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Termin: Mittwoch, 10. November 2021 Zeit: 15.00–18.15 Uhr Ort: online und im Haus der Ä ­ rzte, Sundgauallee 27, Freiburg Online-Plätze verfügbar Entgelt: kostenfrei, Anmeldung erforderlich! Fortbildungspunkte: 4

Suchtmedizinische Versorgung Fortbildung für Nichtärztliche ­Medizinische Fachberufe Leitung: Dr. med. Paula Hezler-​ Rusch, Konstanz 7 Prozent der erwachsenen ­Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch oder sind alkoholabhängig. Zirka 3 Millionen gelten als medikamentenabhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von ­illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig.

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2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der ­Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizinische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt. Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung an­ rechenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der ­Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirks­ ärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 Stunden der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines ­abschließenden Kolloquiums ist. Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kliniken, Rehabilitations­ einrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffentlichen ­Gesundheitsdienst und in Suchtberatungsstellen. Termine: jeweils Freitag und Samstag Teil 1: 21. und 22. Januar 2022 Teil 2: 25. und 26. Februar 2022 Teil 3: 1. und 2. April 2022 Teil 4: 6. und 7. Mai 2022 Ort: i. d. R. im Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro

Train the Trainer Leitung: Dr. med. Paula Hezler-​ Rusch, Konstanz Dieses Seminar soll ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten erleichtern. Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen ­Weiterbildung geben. Grundzüge medizindidaktischer Kenntnisse werden vermittelt. Weiter werden Vorschläge gemacht für Lern-

möglichkeiten und -unterstützung, zum Beispiel im Rahmen von Weiterbildungsgesprächen, konstruktivem Feedback, sowie Fallbesprechungen. Auch administrative Aspekte werden aufgegriffen und die „Tools“, wie WB-med und Logbuch, in der aktuellen Form vorgestellt. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiter­ bildung beschäftigen. Kursinhalte: WB-Plan, Vorbereitung des Arztes in Weiterbildung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, ­Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Pflichten ­eines WB-Befugten, Inhalte von Arbeitszeugnissen Ass. iur. Robin Förster, Fachanwalt für Medizinrecht, Rechtsberater der Bezirksärztekammer Südbaden WB in der BÄK: WBO 2020, ­Logbuch, etc. Dr. med. Ulrich Voshaar, ­Vizepräsident der Bezirksärztekammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Voraus­ setzung für die KV-Förderung, Beschäftigung von Vertretern bzw. angestellten Ärzten Prof. Dr. med. Michael Faist, ­Sprecher des Bezirksbeirats ­Freiburg der Kassenärztlichen ­Vereinigung Baden-Württemberg Medizindidaktik: Weiterbildungsziele, Lehrund Lernmethoden, Lern­ erfolgskontrollen: Supervision und konstruktives Feedback, Weiterbildungsgespräche Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, ­Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termine: 9. April 2022 15. Oktober 2022 (geplant) Zeit: samstags, 10.00 s. t. – 16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, ­Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. auch online Entgelt: 120,– Euro, ab 2022: 150,– Euro Fortbildungspunkte: 6


Bekanntmachungen Train the Trainer KWBW-Modul (online) Leitung: Dr. med. Martina Bischoff, KWBW Verbundweiterbildung plus, Freiburg Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fach­ ärzte, die Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemein­ medizin anleiten. Sie bekommen Hinweise zu den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung mit der neuen kom­ petenzbasierten Weiterbildungsordnung. Es wird ein Struktur­model für die WB der ÄiW vor­gestellt und die Übertragung auf die eigene Praxis erarbeitet. U ­ nter anderem werden das Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) und die Weiterbildung im Verbund vorgestellt. Das KWBW-Modul versteht sich als Zusatzmodul zum Train the Trainer-Seminar am Folgetag. Kursinhalte: –  Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB –  Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin –  Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbundsweiterbildung plus –  Weiterbilden im KWBW – ­Förderung, Anträge, ­P1-Pauschale, Online-Netzwerke –  Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis Termin: Freitag, 8. April 2022 Zeit: 16.00 s. t. – 20.00 Uhr Ort: online Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 5 Anmeldung erforderlich! Auskunft: Information und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie Akademie für Ärztliche Fortund Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-47 37/47 38/47 39, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Änderungen bleiben ­vorbehalten.

Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: ­Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00

Kurse der Bezirksärztekammer ­Südwürttemberg Die hier angekündigten ­Veranstaltungen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der COVID-19 Pandemielage. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Veranstaltungen entfallen oder aufgrund ­neuer Hygiene-Vorgaben ggf. in Form von Web-Seminaren durchgeführt werden müssen. Die Teilnehmer werden in ­einem solchen Fall rechtzeitig darüber informiert. Die ­Anrechnung der Fortbildungs­ punkte bleibt auch in einem solchen Fall erhalten.

Notfälle im (Praxis-)Alltag: Refresherkurs auch für den ä­ rztlichen Notfallund Bereitschaftsdienst Der Ausgangspunkt für das ­jeweilige Seminar sind die oft im Vordergrund stehenden Leit­ symptome möglicher Notfälle, die neben den notwendigen ­diagnostischen Schritten auch bereits parallel therapeutische Gegenmaßnahmen erfordern. Bei kleineren Notfällen werden dabei die Diagnostik und Therapie so dargestellt, dass der Patient unmittelbar behandelt und der Notfall unter Kontrolle gebracht wird. Bei schwereren oder potenziell lebensgefährlichen Notfällen werden die erforderlichen ersten Maßnahmen vermittelt, damit der Patient in einem stabilen ­Zustand in ein Krankenhaus gebracht werden und dort weiter behandelt werden kann. Bei den Referenten handelt es sich überwiegend um Fachärzte für Allgemeinmedizin bzw. für ­Innere Medizin mit der Zusatz­

bezeichnung Notfallmedizin bzw. Fachkunde Rettungsdienst. Sie stellen das jeweilige Leit­ symptom im Rahmen eines 30-minütigen Referats vor und gehen dabei die diagnostischen und therapeutischen Erstmaßnahmen ein. Anschließend werden mit den Teilnehmern offen gebliebene Fragen ausführlich diskutiert. Leitsymptome: Akute Hautprobleme – Akute Allergien – Probleme mit den Augen In diesem Seminar werden folgende Leitsymptome praxisnah erörtert: •  Akute Hautprobleme Dr. med. Germar Büngener, Facharzt für Allgemeinmedizin, Friedrichshafen •  Akute Allergien Dr. med. univ. Sebastian Volc, Facharzt für Haut- und ­Geschlechtskrankheiten, Allergologe, Universitäts-Hautklinik, Tübingen •  Probleme mit den Augen: ­Akute Sehstörung, Fremdkörper, rotes Auge Dr. med. Anna Bruckmann, Fachärztin für Augenheilkunde, Tübingen Termin: Mittwoch, 17. November 2021 16.30–18.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 26/2021) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 25,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Leitsymptome: Häusliche Gewalt In diesem Seminar werden ­folgende Leitsymptome praxisnah erörtert: •  Unfall oder häusliche Gewalt? – Bewertung und Dokumentation von Verletzungsbefunden Dr. med. Iris Schimmel, Fachärztin für Rechtsmedizin •  Häufige Fragen zum Umgang mit Verdacht auf Kindesmisshandlung bei der Medizinischen Kinderschutzhotline Prof. Dr. med. Jörg Fegert, Ärztl. Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Termin: Mittwoch, 26. Januar 2022 16.30–19.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 22/2022) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 30,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: je 3 Anmeldung:

Erste ärztliche Hilfe bei Notfall­ patienten – Allgemeine Grundlagen Zur Notfallbehandlung ist jeder approbierte Arzt verpflichtet, gleichgültig, welche Tätigkeit er ausübt, gleichgültig, ob er be­ amteter, angestellter oder niedergelassener Arzt ist. Auch Ärzte in Familienpause oder im Ruhestand trifft diese Verpflichtung zur ­Notfallbehandlung. Ausschlag­ gebend ist die Approbation als Arzt. Diese allgemeine Pflicht ­jedes approbierten Arztes zur Notfallbehandlung hat nichts mit dem organisierten Ärztlichen Notfalldienst an sprechstundenfreien Tagen und an Wochen­ enden zu tun. Die Verpflichtung zur Hilfeleistung ist eine gesetz­ liche und berufsrechtliche Pflicht des Arztes und hat in der Ethik des ärztlichen Berufes ihre Basis. Dieses Seminar fasst das erforderliche Grundwissen für die erste ärztliche Hilfe zusammen: Notfall­ anamnese, Basis-Check des ­Notfallpatienten, Rettungskette, ­Lagerungsarten, Therapieschema bei Reanimation, Eigenschutz, Priorität der Maßnahmen, Ausstattung der Arzttasche, Notfallmedikamente. Termin: Samstag, 27. November 2021 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 34/2021) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, ­Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 35,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: 5

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Bekanntmachungen Seminarreihe Allgemeinmedizin: Gendermedizin: Der (nicht ganz so) kleine ­Unterschied – Web-Seminar

Anmeldung:

Demenz aktuell 2021: Demenz – Was nun? Die Diagnose einer Demenz­ erkrankung stellt nicht nur den Betroffenen, sondern auch sein Umfeld vor enorme Herausfor­ derungen. Viele ganz praktische, aber auch komplizierte rechtliche Fragen sind zu klären. Nicht ­selten wird hier zunächst der (Haus-)Arzt der erste Ansprechpartner sein. In diesem Seminar sollen Sie als betreuender Arzt genau diese praxisrelevanten Hinweise und Informationen erhalten, um Betroffenen und Angehörigen ihre Möglichkeiten aufzeigen und sie auf diesem schwierigen Weg zu begleiten. Hierbei sind auch und gerade frühzeitige Informationen zu ­Themen rund um die rechtliche Betreuung von enormer Bedeutung. Zu den drängenden Fragen gehört insbesondere auch das Thema selbstbestimmtes, aber auch sicheres Wohnen. Neben den verschiedenen betreuungsrechtlichen Aspekten werden wir in diesem Seminar daher auch Beispiele von innovativen Wohnund Versorgungsformen vorstellen, die am Bedarf demenzkranker Bewohner ausgerichtet sind. Termin: Mittwoch, 1. Dezember 2021 19.00–21.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 42/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: kostenfrei Punkte: 3 Anmeldung:

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Sie alle kennen das aus Ihrer ­klinischen Praxis: Eine bestimmte Krankheit ist häufiger bei Männern, oder nimmt bei Frauen einen völlig anderen Verlauf (wie zuletzt sehr eindrücklich bei COVID19). Implizit ist damit Gendermedizin, also geschlechtersensible Medizin, schon lange kein Nischenthema mehr, sondern Teil eines modernen, individualisierten Ansatzes in der Medizin. Auch epidemio­ logisch zeigen sich schon lange tiefgreifende Unterschiede zwischen den Geschlechtern, und zwar eben nicht nur in Häufigkeit und Ausprägung, sondern eben auch in Bezug auf Ursachen, prädisponierende Risiken und den Umgang mit Gesundheit und Krankheit. Im medizinischen Diskurs werden diese Unterschiede als systematische und klinisch ­relevante Faktoren aber noch zu wenig bekannt oder berücksichtigt. Dieses Seminar befasst sich ­daher ideologiefrei, konkret und praxisnah mit geschlechter­ spezifischen Aspekten unserer alltäglichen Medizin in Diagnostik und Therapie und in unter­ schiedlichen klinischen Gebieten. Themenübersicht: •  Medikamente in Mann und Frau •  Gender ist mehr als Mann und Frau •  Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems •  Psychische Erkrankungen bei Frau und Mann •  Stoffwechsel, Diabetes, ­Übergewicht •  Das Endokrinium der Frau: von der Pubertät bis zu den Wechseljahren •  Die Wechseljahre beim Mann •  Immunsystem und Auto­ immunerkrankungen Diese Seminarreihe richtet sich sowohl an interessierte und langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die die ­Seminare als Aktualisierungs­ fortbildung nutzen möchten, als auch an alle interessierten ­Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf ihre Facharztprüfung.

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Termin: Samstag, 4. Dezember 2021 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 17/2021) Leitung: Dr. med. Sophia Blanken­ horn, Vizepräsidentin der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg Gebühr: 50,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:

Stressbewältigung durch Achtsamkeit Die wachsende berufliche Belastung und die unverändert schwie­ rigen Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte sind unbestritten. Die physischen und ­psychischen Anforderungen, die durch den Umgang mit kranken und sterbenden Menschen, durch den permanenten Zeitdruck und die ökonomischen Herausforderungen entstehen, führen zu einer zunehmenden Verschärfung der angespannten Situation. Das erfahrungsorientierte Seminar „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ basiert auf dem „Mindfulness-Based Stress Reduction ­Programm“ (MBSR). Dieses Programm wurde Ende der siebziger Jahre in den USA von Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn an der Universitäts­ klinik von Massachusetts ent­ wickelt. Inzwischen belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit dieses Programms. Grundlage des Seminars ist die intensive Schulung der Achtsamkeit im Alltag und in der Stille. Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit immer wieder zum gegenwärtigen Moment zurückzubringen. Durch geleitete Meditationen und sanfte Körperübungen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Atmung, Körperempfindungen, Gedanken und Gefühle wahrzunehmen ohne sie zu bewerten. Die Praxis der Achtsamkeit befähigt dazu, die gewohnheitsmäßigen Verhaltensweisen im Umgang mit innerem und äußerem Stress, mit Krankheiten und Schwierigkeiten zu erkennen.

Die Teilnehmerinnen und Teil­ nehmer lernen immer wieder ­innezuhalten und den Heraus­for­ derungen des Lebens mit mehr ­Ruhe, Klarheit und Akzeptanz zu begegnen. Ziele des Seminars sind: •  Verständnis für die Grundlagen der Achtsamkeitspraxis zu ­bekommen •  eigene Erfahrungen mit Achtsamkeits-Übungen zu machen •  Anregungen zu erhalten, um Achtsamkeit in den eigenen Alltag bzw. Berufsalltag zu ­integrieren •  ein Behandlungskonzept ­kennenzulernen, das auch bei den Patienten zur Anwendung kommen kann Termin: Samstag, 4. Dezember 2021 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 22/2021) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg Gebühr: 200,– Euro inkl. Ver­ pflegung, Skript und Yoga-Matte Punkte: 10 Anmeldung:

Train the Trainer: Online-Modul II Das Online-Modul II ist ein An­ gebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiter­ bildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin anleiten (also Haus­ ärztinnen und Hausärzte und die Kolleginnen und Kollegen, die ÄiW für Allgemeinmedizin im Rahmen einer Rotation weiterbilden). Der Schwerpunkt des Online-­ Moduls II (Software Zoom®), das am Vorabend des Moduls I stattfindet, liegt auf den Besonder­ heiten der ambulanten Weiter­ bildung. Im kollegialen Austausch werden praktische Tipps wie ein Strukturmodell für die Weiterbildung und dessen Umsetzung in der eigenen Praxis vorgestellt. Zudem werden das Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-​ Württemberg (KWBW), die Weiter-


Bekanntmachungen bildung im Verbund sowie die KWBW Verbundweiterbildungplus (http://www.kwbw.de) vorgestellt. Das Programm beinhaltet die Themen: •  Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB •  Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin •  Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbundweiterbildungplus •  Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1-Pauschale, Online-Netzwerke •  Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis ! Dieses Modul kann nur gemeinsam mit Modul I absolviert werden. Ärzte, die an der HzV teilnehmen und einen Arzt in Weiterbildung beschäftigen, sind durch die ­Teilnahme an beiden Modulen (I und II) berechtigt, in Kooperation mit dem KWBW die P1-Pauschale abzurechnen. Termin: Freitag, 10. Dezember 2021 16.00–20.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 56/2021) Leitung: Dr. med. Simon Schwill, Leitung KWBW, Heidelberg Gebühr: 60,– Euro Punkte: 5

Anmeldung:

Train the Trainer: Modul I Modul I des Train the Trainer-­ Seminars richtet sich an weiterbildende Ärztinnen und Ärzte ­aller Fachrichtungen. Im ersten Teil dieses Moduls werden ausführlich und praxisnah die formalen und rechtlichen Aspekte der neu in Kraft getretenen ­Weiterbildungsordnung vermittelt. Im zweiten Teil des Moduls stehen didaktische Themen, wie z. B. kompetenzbezogene didaktische Grundlagen der Weiterbildung oder das systematische lernfördernde Feedback im Vordergrund. Das Programm beinhaltet die Themen: •  Arzt als Ausbilder: Pflichten ­eines WB-Befugten, Inhalte vor Arbeitszeugnissen •  Rahmenbedingungen der ­Förderung der Weiterbildung und Maßnahmen der Koor­ dinierungsstelle Weiterbildung Allgemeinmedizin •  Von Übergangsregelungen bis neue WBO – Herausforderung für Ärzte und Selbstverwaltung

•  Kompetenzbezogene Lehr- und Lernmethoden •  Feedback als Kernelement einer guten Weiterbildung in der WBO Termin: Samstag, 11. Dezember 2021 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 57/2021) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:

solvieren dieses Kurses erfüllen die Teilnehmer die Anforderungen zum Anbieten von Tabakentwöhnungskursen nach § 20 SGB V. Die Teilnehmer werden in die Durchführung des Programms „Nichtraucher in 6 Schritten“, das über die Zentrale Prüfstelle Prävention von den Krankenkassen als Präventionsmaßnahme ­anerkannt ist, eingewiesen und geschult. Gegenstand sind Inhalte der einzelnen Gruppentherapiesitzungen sowie mögliche Schwierigkeiten und Probleme in der Behandlung von abhängigen Rauchern. Termin: Samstag, 11. Dezember 2021 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 41/2021)

Tabakentwöhnung mit struktu­ riertem Therapie­programm nach dem Curriculum „Qualifikation ­Tabakentwöhnung“ der Bundes­ ärztekammer – Aufbaukurs Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Aufbaukurs ist die ­erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs Tabakentwöhnung. In diesem Aufbaukurs werden Kenntnisse zu verhaltenstherapeutischen Techniken im Gruppensetting vermittelt. Durch das Ab-

Leitung: Dipl.-Psych. Christina Zeep, Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitäts­klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 100,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:

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Bekanntmachungen 80-Stunden-Kurs „Psychosomatische ­Grundversorgung“ nach dem ­Curriculum der Bundesärztekammer Der Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ soll mit dem Fokus auf patientenzentrierte Kommunikation und der Gestaltung einer als positiv empfundenen Patient-Arzt-Beziehung die in Aus- und Weiterbildung erworbenen Kompetenzen in den Grundlagen der Psychodiagnostik, der Gesprächsführung und der Kooperation im psychotherapeutischen Versorgungssystem vertiefen. Die Vermittlung der definierten Kompetenzen erfolgt mit ausgewogenen Anteilen von Theorie, Fallbeispielen, Übungen sowie patientenzentrierter Selbsterfahrung in Balint-Gruppen. Ziel des Kurses „Psychosomatische Grundversorgung“ ist es unter anderem, den teilnehmenden Arzt zu befähigen: –  eine kooperative und hilfreiche Patienten-Arzt-Beziehung ­aufzubauen, –  eigene Beratungs- und Behandlungsinterventionen durchzuführen, welche die Selbstkompetenz und Selbstwirksamkeit von Patienten fördern, –  die notwendige Fürsorge für die eigene Stabilität und ­Zufriedenheit zu betreiben. Der Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ entspricht der in der Psychotherapie-Vereinbarung § 5 Abs. 6 definierten Qualifikation, die als Voraussetzung für die ­Erbringung psychosomatischer Leistungen nachzuweisen ist. Dazu gehören die differenzialdiagnostische Klärung psychosomatischer Krankheitszustände und die ­verbale Intervention bei psychosomatischen Krankheitszuständen. Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammenarbeit mit der Medizinischen ­Universitätsklinik VI, Abt. für ­Psychosomatische Medizin und Psychotherapie den Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ durch. Dieses Weiterbildungs­ angebot umfasst ein 20-Stunden

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Theorie-Modul, ein 30-Stunden Modul zur ärztlichen Gesprächsführung sowie 30 Stunden Balintgruppenarbeit. Termine: 1. Termin Samstag, 15. Januar 2022 2. Termin Freitag, 11. Februar 2022/ Samstag, 12. Februar 2022 3. Termin Freitag, 18. März 2022/ Samstag, 19. März 2022 4. Termin Freitag, 29. April 2022/ Samstag, 30. April 2022 5. Termin Freitag, 20. Mai 2022/ Samstag, 21. Mai 2022 6. Termin Samstag, 2. Juli 2022 (Anmeldungs-Nr. 39/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Stephan Zipfel, Ärztlicher Direktor, ­Medizinische Universitätsklinik VI, Abt. Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Tübingen Ort: Tagungsraum 1 und 2 im ­Gesundheitszentrum des UKT, Hoppe-Seyler-Str. 6, 72076 Tübingen Gebühr: 1.050,– Euro Punkte: 80 Anmeldung:

Psychoonkologie Update 2022 Die onkologische Versorgung von krebskranken Patientinnen und Patienten bringt vielseitige Fragen und Herausforderungen, nicht nur in der somatischen Behandlung, mit sich. Häufig werden existenzielle Themen wie Fragen nach dem Lebenssinn, Umgang mit Ängsten und dem Lebens­ ende in der weiteren Behandlung relevant. Sie sind dadurch auch mit dem emotionalen Leid ihrer Patientinnen und Patienten konfrontiert und sollen dabei gleichzeitig der souveräne Experte sein, aber auch empathisch auf die psychische Befindlichkeit eingehen. Um diesen vielseitigen Anforderungen gerecht werden zu können, ist es wichtig, sowohl aktuelle medizinische Kenntnisse als auch

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psychoonkologische Interventionen im Behandlungsalltag gezielt einsetzen zu können. Das Seminar möchte auf die ­Besonderheiten in der Arbeit mit krebskranken Menschen eingehen und konkrete Herangehensweisen für die praktische ärztliche Arbeit aufzeigen. Es soll dabei auf ein ganzheitliches Behandlungs- und Krankheitsverständnis eingegangen werden sowie die Bedürfnisse der psychosozialen Versorgung von krebserkrankten Menschen in der akuten, palliativen als auch in der Survivor-Phase aufzeigen. Anhand von Fallbeispielen und Übungen sollen praxisnahe Einblicke in die Psychoonkologie und deren Herausforderungen gegeben werden. Am Schluss des Seminares, wird es noch Zeit für die Reflexion eigener Fälle im Rahmen einer kollegialen Diskussionsrunde geben. Ziel des Seminares ist es, dass Sie praktische Anregungen, Ideen und Tipps für ihren beruflichen Alltag mitnehmen und sich dadurch für die (psychoonkologische) Behandlung krebskranker Menschen gut gerüstet fühlen. Termin: Samstag, 15. Januar 2022 9.00–16.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 16/2022) Leitung: Dr. Dipl.-Psych. Johanna Graf, Komm. Leiterin psychoonko­ logischer Dienst, Universitäts­ klinikum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 80,– Euro Punkte: 8 Die Anerkennung als Fortbildung zu „psychoonkologischen Fragestellungen“ im DMP Brustkrebs wird bei der KV BW beantragt. Anmeldung:

40-Stunden-Kurs „Palliativmedizin“ nach der Weiterbildungsordnung Im Grundkurs, der 40 Unterrichtseinheiten (UE) umfasst, stärken die Kursteilnehmer und -teilnehmerinnen ihre ganzheitliche Sicht auf die Patienten. Sie üben sich in der palliativen Grundhaltung, die neben körperlichen Symp­to­ men und Einschränkungen bei schwerkranken Menschen vor a­ llem auch psychosoziale, spiri­tuelle und ethische Aspekte berück­sichtigt. Sie werden dafür sensibilisiert, dass palliativmedizinische Betreuung nicht als Krisenintervention, sondern als ein länger andauernder Prozess, in dem vorausschauende Behandlungsplanungen und Begleitung von großer Bedeutung sind, verstanden werden muss. Das Erlernen der Techniken der personen- und anlassbezogenen Gesprächsführung, von unterschiedlichen Beratungs- und Kommunikationsmethoden sowie Bewältigungs- und Anpassungsstrategien stehen außerdem auf dem Programm. Lerninhalte: •  Grundlagen der Palliativmedizin •  Grundsätze der Behandlung belastender Beschwerden ­insbesondere Schmerztherapie •  Psycho-Soziale Aspekte der ­Palliativmedizin und Selbst­ reflexion •  Rechtliche, Ethische und spirituelle Fragestellungen in der Palliativsituation •  Symptomlinderung palliativmedizinischer Krankheitsbilder Termin: 20.–24. Januar 2022 (Do–Mo) (Anmeldungs-Nr. 1/2022) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul-Lechler-Kranken­ haus, Oberärztin Palliativstation, Ärztliche Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 700,– Euro Punkte: 40 Anmeldung:


Bekanntmachungen Fallseminare „Palliativmedizin“ In der Palliativmedizin geht es um die ganzheitliche Behandlung von Menschen mit einer unheilbaren, fortschreitenden Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung. Mit der Weiterbildungsordnung 2006 der Landesärztekammer ­Baden-Württemberg wurde die Zusatzbezeichnung „Palliativ­ medizin“ eingeführt. Zu ihrem ­Erwerb ist u. a. das Absolvieren eines Grundkurses (40 Unterrichtseinheiten) sowie eine 12-mona­ tige stationäre Tätigkeit bei einem Weiterbildungsbefugten oder 120 Unterrichtseinheiten (UE) im Rahmen von Fallseminaren ­inkl. Supervision erforderlich. Für Ärzte, die sich für den Besuch von Fallseminaren entschieden haben, werden die dafür notwen­ digen Module I bis III mit jeweils 40 UE angeboten. Diese Module sind nach dem Curriculum der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. strukturiert. Modul I (40 UE): Der schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team •  Kommunikation, psychosoziale Aspekte, soziales Umfeld, ­Symptomkontrolle Modul II (40 UE): Der individuelle Prozess des Sterbens im ­gesellschaftlichen Kontext • Ethik, Trauer, Symptomkontrolle Modul III (40 UE): Professionelles Handeln in der Palliativmedizin • Bearbeitung komplexer Fragestellungen aus dem palliativ­ medizinischen Arbeitsfeld ­anhand von Fallbeispielen Termine: Modul I: 12.–15. Februar 2022 (Sa–Di) Warteliste! Modul II: 16.–19. Februar 2022 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 2/2022) Gebühr Module I und II zusammen: 700,– Euro je Modul Modul III: 23.–26. März 2022 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 3/2022) Gebühr Modul III: 700,– Euro Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation,

Ärztliche Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Punkte: je Modul 40 Anmeldung:

EKG-Basisseminar In diesem Seminar werden die Grundlagen der EKG-Befundung vermittelt, mögliche Störfaktoren bei der EKG-Ableitung besprochen und die typischen Veränderungen bei häufigen Herzerkrankungen dargestellt. Anschließend können die Teilnehmer in kleinen Gruppen an Fallbeispielen selbst EKGs auswerten und die Ergebnisse werden im Plenum diskutiert. Am Nachmittag steht die Rolle des EKGs in der Praxis im Mittelpunkt und es werden an Kasuistiken EKG-Bilder bei chronischen Herz­ erkrankungen und bei Notfällen vorgestellt. Termin: Samstag, 12. März 2022 9.00–16.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 27/2022) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 80,– Euro Punkte: beantragt

Kommunikationstraining – In schwierigen Situationen das Richtige sagen Ungefähr 200.000 Gespräche führt ein Arzt im Laufe seines Berufs­ lebens. Dies verdeutlicht, wie wichtig eine gelingende Gesprächsführung für eine stabile Patient-​ Arzt-Beziehung ist, denn je besser der Arzt auf den Patienten ein­ gehen und sich in sein Gegenüber hineinversetzen kann, desto größer wird der Therapieerfolg und die daraus resultierende Compliance des Patienten. Dabei steht nicht nur die verbale Kommunikation im Vordergrund, sondern jene der intuitiven oder nonverbalen Kom­ munikation, mittels Mimik, Körpersprache, Gestik, Sprachmelodie

und Sprachbilder. Diese Erkenntnis erscheint im Praxisalltag als selbstverständlich, es ist jedoch äußerst bedeutsam sich immer wieder ­ihrer Grundmaxime zu vergegenwärtigen, vor allem in schwierigen Arzt-Patienten-Gesprächssitua­ tionen, in einer hochmodernen, technisierten, evidenzbasierten Medizin. Hauptsächlich das ­subjektive Erleben des Patienten entscheidet darüber, ob die ­Kommunikation zwischen Arzt und Patient gelingt oder entgleist. Wenn dies bereits im „normalen“ ärztlichen Gespräch zuweilen nicht leicht ist, wie verhält es sich dann erst in „schwierigen“ Gesprächs­ situationen, d. h. in schwierigen Situationen das Richtige zu sagen. Dieses Seminar behandelt sowohl den Umgang mit „schwierigen“ Gesprächssituationen als auch mit „schwierigen“ Patienten. Dabei sollen sowohl Grundkomponenten einer zwischenmenschlichen Kommunikation als auch spezifische Grundlagen einer ärztlichen Gesprächsführung vermittelt werden, basierend auf den Grundmaximen der Authentizität, ­Akzeptanz und Empathie. Ebenfalls soll auf die eigenen Ressourcen im Umgang mit „schwierigen“ Patienten Bezug genommen werden, wie Sie sich in schwierigen Gesprächssitua­ tionen stabilisieren können. Für den Praxisbezug werden interaktive Sequenzen angeboten und durchgeführt (in Form von Kleingruppenarbeiten, „Unternehmens­ drama“, Aufstellungen, etc.). Termin: Samstag, 19. März 2022 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 42/2022) Leitung: Christina Zeep, Diplom-​ Psychologin, Mitarbeiterin der Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Punkte: 10 Die Anerkennung als Fortbildung im DMP Brustkrebs wird bei der KV BW beantragt.

Anmeldung:

Seminarreihe Allgemeinmedizin: Neurologische Volkskrankheiten In unserer älter werdenden Gesellschaft nehmen neurologische Erkrankungen zu. Sie stellen die behandelnden Ärzte und das Gesundheitssystem zunehmend vor enorme Herausforderungen, die nur durch koordinierte Zusammenarbeit zwischen Hausärzten, niedergelassenen Neurologen und ­spezialisierten Kliniken adäquat bewältigt werden können. Dieses Seminar vermittelt einen Überblick über die häufigsten neurologischen Erkrankungen und soll den unterschiedlichen behandelnden Arztgruppen einen kollegialen Austausch ermöglichen. Die Schwerpunkte liegen in der Erkennung von Warnzeichen und Symptomen, diagnostischen und differenzialdiagnostischen Überlegungen sowie in der Beschreibung der vielfältigen Therapiemöglichkeiten. Ebenso werden Risikofaktoren, Prophylaxe und Rehabilitation der jeweiligen ­Erkrankung thematisiert. Diese Seminarreihe richtet sich an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf die Facharztprüfung, sowie an ­interessierte und langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die die Seminare als Aktualisierungsfortbildung nutzen möchten. Hinweis an Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung Allgemein­ medizin: Bitte beachten Sie auch das Seminarangebot der Verbundweiterbildung KWBW (www.kwbw.de). Themen der Veranstaltung •  Morbus Parkinson und ­parkisonoide Symptome •  Multiple Sklerose – Krankheit mit 1000 Gesichtern •  Leben nach dem Apoplex •  COVID-19 aus neurologischer Sicht •  Ein heikles Thema: ­Hirnleistungsstörungen •  Stress, Alterserscheinung, ­Demenz oder was sonst?

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Bekanntmachungen Termin: Mittwoch, 5. Februar 2022 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 14/2022) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 80,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: 8 Anmeldung:

Seminarreihe Allgemeinmedizin: Vor- und Nachsorge in der Praxis Schon längst sind Ärztinnen und Ärzte nicht nur kurativ tätig, ­sondern sind auch für Vor- und Nachsorge der Patienten zuständig. Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil, Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten sowie Maßnahmen zur Gesundheitsverbesserung bei ­bestehenden Erkrankungen sind mittlerweile fester Bestandteil der ärztlichen Tätigkeit. Aber auch regelmäßige Nachsorgeunter­ suchungen, die der frühzeitigen Erkennung von möglichen erkrankungs- und therapiebedingten Spätfolgen und deren verbesserten Behandlung dienen, werden in diesem Seminar thematisiert. Ambulante und stationäre Vorsorgeleistungen sind in der Regel Aufgabe der gesetzlichen Krankenversicherung, während Rehabi­ litationsleistungen auch Aufgabe der Rentenversicherung oder der Unfallversicherung sind. Was nun bei einem bestimmten Krankheitsbild als Vorsorge oder Rehabilitation zählt und welche Versicherung für welche Maß­ nahmen als Kostenträger fungiert: Diese komplexen Regelungen werden abschließend ausführlich erörtert. Diese Seminarreihe richtet sich an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf die Facharztprüfung, sowie an ­interessierte und langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die die Seminare als Aktualisierungsfortbildung ­nutzen möchten.

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Hinweis an Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung Allgemein­ medizin: Bitte beachten Sie auch das Seminarangebot der ­Verbundweiterbildung KWBW (www.kwbw.de). Themen der Veranstaltung •  Hämatologie in der Hausarztpraxis •  Onkologische Nachsorge nach Tumorerkrankungen •  Aktiv in der Nachsorge: ­Bewegung während und nach der Krebstherapie •  Krebsfrüherkennung bei der Frau •  Krebsfrüherkennung beim Mann •  Antrag auf Prävention, Nachsorge, Rehabilitation: Ein Buch mit 7 Siegeln? Termin: Mittwoch, 26. März 2022 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 15/2022) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 80,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: 9 Anmeldung:

•  Pharmakologie suchterzeugender Stoffe: – Entzugs- und Substitutions­ behandlung – Kriseninterventionen – Erkennung psychiatrischer und somatischer Erkrankungen im Zusammenhang mit Suchterkrankungen und ­Indikationsstellung zur weiterführenden Behandlung Neben den genannten Theorie­ inhalten werden Schwerpunkte in der Praxisarbeit, motivierenden Gesprächsführung, auf dem ­Erwerb von Fertigkeiten in der Motiva­tionsbehandlung sowie in Themenbereichen wie nicht-​ stoffgebundene Abhängigkeiten und Tabakabhängigkeit vermittelt. Zielgruppe sind alle Fachärzte im ambulanten und stationären ­Bereich sowie Weiterbildungs­ assistenten mit Interessensgebieten im Bereich der Suchtmedizin. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Sucht­ medizinische Grundversorgung in Baden-Württemberg sind: •  Facharztanerkennung •  50 Stunden Kurs-Weiterbildung •  Abschließende Prüfung bei der Ärztekammer Termin: 28. März–1. April 2022 (Mo–Fr) (Anmeldungs-Nr. 37/2022)

Suchtmedizinische Grundversorgung Seminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Suchtmedizin (50 h) gemäß (Muster-) Kursbuch Suchtmedizinische Grundversorgung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-­ Württemberg (WBO 2020) Die Zusatzweiterbildung Suchtmedizinische Grundversorgung umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Krankheitsbildern im Zusammenhang mit dem schädlichen Gebrauch sucht­ erzeugender Stoffe und nicht-​ stoffgebundener Suchterkrankungen. Die Themenschwerpunkte umfassen: •  Ätiologie von Suchtkrankheiten und deren Vorbeugung, ­Erkennung, Behandlung und Rehabilitation

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Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, ­Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Universitätsklinik für ­Psychiatrie und Psychotherapie, Calwer Str. 14, 72076 Tübingen Gebühr: 850,– Euro (inkl. Skripten und Verpflegung) Punkte: beantragt Anmeldung:

Refresher Palliativmedizin Zielgruppe dieses Seminars sind Ärztinnen und Ärzte, die bereits die Kurs-Weiterbildung Palliativmedizin (Grundkurs, 40 UE) a­ bsolviert haben, sowie palliativmedizinisch Interessierte aller Fachrichtungen.

Ziel des Seminars ist es, •  Sie auf den aktuellen medizinischen und pflegerischen Stand in ausgewählten Themen der Palliativmedizin zu bringen •  einen eigenen Fall, der Sie umtreibt, in geschütztem Rahmen unter Supervision für sich zu klären •  Ihnen die Gelegenheit zu ­geben, in kleinen Gruppen die Fragen und Probleme des ­Arbeitsalltags fallorientiert und praxisnah zu diskutieren •  sich mit Kollegen auszutauschen und Ihnen neue positive Impulse für die tägliche Arbeit zu geben •  einen geschützten Rahmen für die Reflexion des eigenen Arbeitsalltags zu bieten Programm: Thematische Einführung Dr. med. Christina Paul Teil I Dr. med. Christina Paul Palliative Onkologie für Nicht-Onkologen: Praxistipps im Therapiedschungel Refresher Schmerztherapie PLUS: Cannabis und CBD ­inkl. Verordnungspraxis Am emotionalen Abgrund: Ärztlich assistierter Suizid – aktuelle Entwicklungen Teil II Dr. med. Christina Paul Christina Zeep Eigene Fallkasuistiken in ­interaktiver Gruppenarbeit ­unter Supervision Termin: Samstag, 2. April 2022 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 9/2022) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Kranken­ haus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 150,– Euro Punkte: beantragt


Bekanntmachungen Medizinische Begutachtung Die medizinische Begutachtung nimmt in allen Fachgebieten der Medizin an Bedeutung zu. Die Nachfrage und der Bedarf an Gutachten durch Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen, ­stationären oder universitären Bereich steigen spürbar an. Um eine qualitätsgesicherte ärztliche Begutachtung zu unterstützen, bietet die Bezirksärztekammer Südwürttemberg die von der Bundesärztekammer entwickelte, strukturierte curriculare Fort­ bildung „Medizinische Begutachtung“ an. Das Curriculum wendet sich an alle Ärztinnen und Ärzte, die ­Interesse haben, neben ihren medizinischen fachlichen Quali­ fikationen ihr Wissen in der ­Gutachtenerstellung zu erweitern und zu vertiefen. Neben Grund­ lagen und fachübergreifendem Wissen werden auch einschlägige fachspezifische Kenntnisse von ausgewiesenen, langjährig ­gutachterlich tätigen Experten vermittelt. Notwendige Voraussetzungen für das Erlangen der Qualifikation zur Medizinischen Begutachtung nach dem Curriculum der Bundes­ ärztekammer sind: •  Abgeschlossene Facharzt­ weiterbildung •  Teilnahme an allen 3 Modulen des Kurses •  Erstellen eines Final- und eines Kausalitätsgutachtens •  Bestandene Lernerfolgskontrolle Das Curriculum umfasst 64 Unterrichtseinheiten (UE) und besteht aus drei Modulen, die einzeln,

aber in vorgeschriebener Reihenfolge I, II, III zu absolvieren sind. Lerninhalte: Modul I (40 UE): Dieses Modul befasst sich ausführlich mit den Grundlagen der Medizinischen Begutachtung: •  Allgemeine medizinische und rechtliche Grundlagen •  Zustandsbegutachtung I: ­Leistungsfähigkeit im Arbeitsund Erwerbsleben, Rehabilita­ tion, Schwerbehindertenrecht •  Kausalitätsbezogene Begutachtung: Haftpflichtversicherung, gesetzliche und private Unfallversicherung, Arzthaftpflicht •  Zustandsbegutachtung II: ­Pflegeversicherung, Private ­Kranken- sowie Berufsunfähigkeitsversicherung Modul II (8 UE): Im Vordergrund dieses Moduls stehen die fachübergreifenden Aspekte der Medizinischen ­Begutachtung: •  Aussagekraft medizinischer ­Befunderhebung •  Beschwerdenvalidierung •  Psychosomatische Aspekte •  Aspekte der Schmerzbegut­ achtung •  Kultursensible Aspekte der ­Begutachtung •  Allgemeine Leistungsbeurteilung Modul III (16 UE): In diesem Modul werden fachspezifische Aspekte der Medi­ zinischen Begutachtung in zwei parallelen Sitzungen für die ­beiden Fächergruppen: •  Orthopädie/Unfallchirurgie •  Neurologie/Psychiatrie vermittelt.

Themen im Bereich Orthopädie/ Unfallchirurgie: •  Sozialmedizinische Bedeutung •  Spezielle Erkrankungen/­ Funktionsstörungen •  Hüftgelenkserkrankungen vs. Unfallschäden •  Berufserkrankungen •  Arzthaftung Themen im Bereich Neurologie/ Psychiatrie •  Sozialmedizinische Bedeutung •  Gemeinsame Aspekte dieser Fächergruppe •  Spezielle Erkrankungen/­ Funktionsstörungen Termine: Modul I: 2.–3. April 2022 (Sa–So) und 6.–8. Mai 2022 (Fr–So) Modul II: Freitag, 16. September 2022 Modul III: 17.–18. September 2022 (Sa–So) Leitung: Dr. med. Benjamin Liske, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Verkehrsmedizin, Zertifizierter Gutachter der Deutschen Gesellschaft für Neuro-wissenschaftliche Begutachtung in den Fachbereichen Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: Modul I: 700,– Euro Modul II: 140,– Euro Modul III: 280,– Euro Punkte: Modul I: 40 Modul II: 8 Modul III: 16

Anmeldung:

Stressmedizin Die Fortbildungsveranstaltung „Stressmedizin“ vermittelt die ­Inhalte des Curriculums der drei Landesärztekammern Baden-​ Württemberg, Westfalen-Lippe, und Rheinland-Pfalz. Diese Fortbildung wird in Form von „Blended Learning“ ange­ boten, d. h. sie besteht aus zwei Präsenzphasen von jeweils 16 Unterrichtseinheiten (UE) und zwei eLearning-Phasen von 7 UE und 13 UE. Vier Wochen vor der ersten Präsenzphase erhalten die Teilnehmenden einen Zugang zur elektronischen Lernplattform, in der sie die Inhalte der ersten eLearning-Phase bearbeiten. ­Zwischen den beiden Präsenzphasen findet eine weitere 13 UE umfassende eLearning-Phase statt. Ziel dieses Curriculums ist es, •  Ärztinnen und Ärzten, •  Ärztlichen und Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, •  Angehörigen anderer ­Medizinischer Fachberufe, für die das Erkennen und der Umgang mit stressbezogenen Aspekten von Erkrankungen eine wesentliche Komponente ihrer beruflichen Tätigkeit darstellen, eine wissenschaftlich orientierte, systematische und standardisierte modular aufgebaute Fortbildung im Bereich der Stressmedizin zu vermitteln. Anzeige

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effizientes und einzigartiges Angebot in den Bereichen Abrechnungs‐, Umsatz‐ und Finanzmanagement zu bieten, sodass sich die Ärzte vollkommen auf Ihre Kernkompetenz konzentrieren: ihren Patientinnen und Patienten zu helfen.“ Informationen über das Angebot der mediserv Bank im Bereich Privatabrechnung und Finanzdienstleistungen sowie alle Kontaktdaten finden Sie auf der Internetseite www.mediservbank.de.

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Bekanntmachungen Die Fortbildung schließt mit ­einer Lernerfolgskontrolle ab. Modul I Das Modul I des Kurses „Stressmedizin“ umfasst insgesamt 39 Unterrichteinheiten (UE). Den Einstieg in den Kurs bildet das eLearning-Modul. Das gesamte Modul I zielt auf die Vermittlung von Epidemiologie, Ätiologie und Nosologie, der Prävention, der Diagnostik und Früherkennung sowie Frühintervention, der Behandlung und der Rehabilitation bei Stresserkrankungen. Weitere wichtige Aspekte sind die Förderung der bio­ psychosozialen Betrachtung von Stress und Stresserkrankungen. Dabei werden sowohl interaktionelle Aspekte im Umgang mit Patienten als auch Selbsterfahrungsaspekte bei der eigenen ­beruflichen Tätigkeit berücksichtigt. eLearning I: 9. März 2022–8. April 2022 •  Allgemeine Grundlagen zu Stress auf der Basis des Bio­ psychosozialen Modells Präsenzphase I: 9.–10. April 2022 •  Arztgesundheit – Persönliche Erfahrungen mit Stress •  Theorien und Modelle zu Stress •  Erscheinungsformen von Stress Präsenzphase II: 9.–10. Juli 2022 •  Diagnostik bei Stress •  Interventionen bei Stress Modul II: Die Inhalte des Moduls II beziehen sich auf fachspezifische Krank­ heiten und deren Folgen bzw. ­Interventionen und die damit verbundenen Belastungen. Es zielt dabei auf die interdiszipli­ näre und interprofessionelle ­Betrachtung stressbedingter Erkrankungen und deren Folgen bzw. Interventionen auf der Basis eines biopsychosozialen Ansatzes. Das Modul II des Kurses „Stressmedizin“ ist ausschließlich als eLearning-Selbststudium konzipiert. eLearning II: 11. April 2022–1. Juli 2022 Es werden stressrelevante Aspekte in folgenden medizinischen ­Bereichen vermittelt: •  Herz-Kreislauf-Erkrankungen •  Magen-Darm-Erkrankungen •  Neurologische Erkrankungen

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•  Krebserkrankungen •  Erkrankungen des Bewegungsapparates •  Gynäkologische Erkrankungen •  Erkrankungen bei Kindern •  Hautkrankheiten •  HNO-Erkrankungen •  Zahnerkrankungen •  Psychische Erkrankungen •  Schmerzmedizin Termin: eLearning I: Mittwoch, 9. März 2022 – Freitag, 8. April 2022 Präsenzphase I: 9.–10. April 2022 (Sa–So) eLearning II: Montag, 11. April 2022 – Freitag, 1. Juli 2022 Präsenzphase II 9.–10. Juli 2022 (Sa–So) (Anmeldungs-Nr. 45/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, ­Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 950,– Euro Punkte: beantragt

Notfallmanagement – ­Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis •  individuell •  nach Absprache Dr. med. Karl-Otto Walz, Neue Str. 72, 89073 Ulm

Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis (Ravensburg, Friedrichshafen) •  individuell •  nach Absprache Dr. med. Christian Milz, ­Ottmannshofer Str. 44, 88299 Leutkirch Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer ­Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, Fax (0 71 21) 9 17-24 00, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de

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Impressum Hinweis:

Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ­ausschließlich an die zuständige Bezirks­ärztekammer zu melden. Weitere Informationen: www.ärzteblatt-bw.de

Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) Im Neuenheimer Feld 130.3 69120 Heidelberg Telefon (0 62 21) 56-71 75 kwbw.AMED@med.uni-heidelberg.de

weiterbildung-allgemeinmedizin.de

KWBW Verbundweiterbildung plus Wir stehen für eine bessere Weiterbildung in der Allgemeinmedizin! Einstieg jederzeit möglich – auch für Quereinsteiger! Wir begleiten Sie während der gesamten Weiterbildung. Die KWBW Verbundweiter­ bildung plus bietet ein strukturiertes Seminar- und Mentoring-­ Programm in persönlicher Atmosphäre. Regionale Vernetzung steht bei uns im Mittelpunkt! Für Weiterbildende werden Train-the-Trainer-Seminare ­angeboten. Kursinhalte: In industrieunabhängigen Seminaren erhalten Sie das Handwerkzeug für die hausärztliche Versorgung: Symptombezogene Beratungs­ anlässe wie Brennen beim Wasserlassen oder Ohrenschmerzen, praktische Übungen wie Urin­ katheter legen oder Unter­ suchungstechniken des Bewegungsapparates und auch ­Umgang mit chronischen Krankheiten wie Diabetes oder Depression werden ebenso strukturiert vermittelt wie beispielsweise ­Abrechnung, Praxisorganisation oder Wundmanagement. In Train-the-Trainer-Seminaren unterstützen wir Sie bei der ­Umsetzung der Weiterbildung in Ihrer Praxis. Alle Termine 2021 und ­einfache Anmeldung unter: www.kwbw.de

Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Prof. Dr. med. Marko Wilke Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Gesamtleitung Media Sales: Oliver Scheel (verantwortlich) Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 37 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 scheel@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 64 vom 1. 1. 2021 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,90 € zzgl. Versand­kosten 21,00 € (inkl. der ­jeweils gül­t igen MwSt.). EU-Länder-­E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell­ eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements ver­längern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den ­Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und ­Signum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Ein­sendungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffent­lichung vor­ ausgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur wei­ teren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mit­ hilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media-​ Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Foto­kopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dür­ fen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Im Ärzteblatt Baden-Württemberg werden für die Bezeichnungen der einzelnen Gruppen nicht durchgehend beide Formen – männlich und weiblich – verwendet. Sämtliche Personenbezeich­nungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489


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Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (m/w/d) oder Facharzt für Psychosomatische Medizin (m/w/d) in Teil- oder Vollzeit

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt; in Privatpraxis und Tagesklinik im Süden Münchens.

#PHCW

63739

FA für Orthopädie

Orth. Gemeinschaftspraxis in Nordbayern, modern ausgestattet, sucht FA f. …

#JUAT

71063

Fachärztin / Facharzt für Allgemein- oder Viszeralchirurgie (30 – 40h/Wo)

Die END- UND DICKDARMPRAXIS SINDELFINGEN (südl. v. Stuttgart) ist eine Schwerpunktpraxis für Enddarmerkrankungen u. als Kompetenzzentrum für Proktologie (BCD e.V.) zertifiziert.

#ERBF

74081

FA für Psychiatrie und Psychotherapie oder FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (m/w/d) 80 % – 100 %

Wir bieten einen interessanten, familienfreundlichen Arbeitsplatz ohne Nacht- und Wochenenddienste

#MTXD

79102

Fachärztin/Facharzt für Allgemeinmedizin/Innere Medizin (Vollzeit/Teilzeit) und Weiterbildungsassistent Allgemeinmedizin

ab sofort in großer und moderner Hausarztpraxis (nördliche Ortenau) gesucht

#DTMU

80331

Facharzt für Diagnostische Radiologie (m/w/d) in Vollzeit mit dem Schwerpunkt Schnittbilddiagnostik (CT und MRT).

Erfahrungen in der onkologischen und/oder muskuloskelettalen Diagnostik sind von Vorteil.

#SWRC

80337

Oberärztin / Oberarzt Notfallzentrum (w|m|d)

Ihr Aufgabengebiet umfasst die Sicherstellung der chirurgischen Fachkompetenz im Rahmen einer fachübergreifenden Behandlungsqualität.

#FASJ

80337

Fachärztin / Facharzt für den Bereich Neurologische Intensivmedizin (w|m|d)

- 40 Std./Woche, Vollzeit, Teilzeitbeschäftigung ist möglich.

#KCUH

83233

Facharzt (m/w/d) für Allgemeinmedizin

Bei der Justizvollzugsanstalt Bernau ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine …

#DZSE

83569

Oberarzt Radiologie (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit

Die Schön Klinik Vogtareuth, im malerischen Chiemgau gelegen, ist …

#DWET

90762

FA für Gastroenterologie | FA für Innere Medizin – Schwerpunkt Gastroenterologie (w/m/d)

Wir bieten: • Work-Life-Balance durch flexible Arbeitszeitmodelle (Mo-Fr) • kollegiale, fachübergreifende Zusammenarbeit im Ärzteteam • ausschließlich ärztliche Tätigkeiten, keine Bürokratie

#DSWV

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Oberarzt (m/w/d) mit Schwerpunkt in der Brustchirurgie

#WHAF Wir decken mit mehreren Schwerpunktinhabern/Innen der gynäkologischen Onkologie, vielen zertifizierten Operateuren/ Innen nach AGE-Kriterien, als auch mehreren SeniorMammaoperateuren/Innen das gesamte operative Spektrum der Frauenheilkunde ab.

93333

Chefarzt für Orthopädie (m/w/d) in Vollzeit

Im Herzen Bayern in der Hallertau zwischen München, Regensburg und Ingolstadt liegt unsere Orthopädische Rehabilitationsklinik

#PVXE

97070

Frauenärztin (w/m/d) für unser Ärztinnen-Team in Würzburg gesucht

gerne TZ

#XFZE

Weitere aktuelle Stellenangebote aus dem süddeutschen Raum finden Sie unter ärzte-markt.de

Suchen und inserieren unter ärzte-markt.de ÄBW 11 | 2021

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Bild: GettyImages

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Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ist Teil des Klinikums Nordschwarzwald und verfügt am Standort Calw-Hirsau über 22 vollstationäre Behandlungsplätze mit einem differenzierten Therapieangebot für ein breites Spektrum psychosomatischer Erkrankungen und seelischer Störungen. Im Rahmen eines integrativen Behandlungskonzeptes auf psychodynamischer Grundlage werden verhaltenstherapeutische und systemisch-familientherapeutische Methoden integriert. Zur Verstärkung unseres Teams am Standort Calw-Hirsau suchen wir zum nächst möglichen Zeitpunkt in Teilzeit einen

Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder Assistenzarzt (w/m/d) welcher die Weiterbildung als Facharzt (w/m/d) für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie anstrebt., Teilzeit 50-70% Nähere Informationen zur Stelle finden Sie hier:

Nähere Informationen zum ZfP Calw als Arbeitgeber finden Sie hier:

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Haben Sie Fragen? Nähere Auskünfte erteilt Ihnen auch gern Frau Dr. Strötker Chefärztin, Tel. 07051/586-2317.

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Gynäkologie

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Freie Stelle in Praxis für Allgemein-, Notfall- u. Palliativmedizin in Offenburg Teilzeit 15 bis 20 Std. Weiterbildungsassistent oder Facharzt, Weiterbildungsermächtigung 48 Monate, Topp Team, Topp Bedingungen (u. a. 8 Wochen Urlaub). Erwartet: besonderer Teamplayer Kontakt über: praxis@dr-achim-wacker.de oder 07819707774

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Vertretung für Elternzeit ab sofort für ca. 18 Monate gesucht im netten Ärzteteam einer Modernen Hausarztpraxis in TZ oder VZ admin@patricia-kappler.de

Ä rzteblatt Baden-Württemberg ÄBW 11 | 2021

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Oberarzt Pädiatrie / Neonatologie

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Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. bewerbung@kliniken-ostalb.de

Ihr Ansprechpartner: Dr. Achim Lenz, Leitender Oberarzt Tel. 07171.701-1902

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Arzt/Ärztin für Privatpraxis in KA halb- oder ganztags gesucht. www.dr-rausch-ulm.de

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Römerberg-Klinik

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in den Fachrichtungen Allgemein-

Als anerkannte und nach DIN EN ISOund 9001/DEGEMED qualitäts­ medizin Innere Medizin zerti­fizierte Klinik führen wir Rehabilitationsmaßnahmen sowie Wir sind die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See und für den Sozialmedizinischen Dienst am Standort Anschluss­heilbehandlungen suchen nach Operationen durch. WirKarlsruhe sindzum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Fachärztin/einen Facharzt in Teilzeit in ­spezialisiert auf Orthopädie/Rheumatologie und auf Tumorden vorgenannten Fachrichtungen. nachsorge mit SchwerpunktDas Urologie/Gynäkologie. Aufgabenprofil... • ärztliche Begutachtungen für unsere Rentenversicherung,

» Ein umfassendes Leistungsspektrum mit diversen Schwerpunkten (Neuropädiatrie, Kinderkardiologie, Sonographie) in einem akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Ulm » Ein Perinatalzentrum Level 1 » Leistungsgerechte Vergütung nach TV-Ärzte sowie zusätzliche betriebliche Altersvorsorge » Teilnahme am Pool des Chefarztes nach den Vorschriften des Landeskrankenhausgesetzes » Ggf. eine Beteiligung an ambulanten Privaterlösen bei entsprechender Ermächtigung » Ein zentrales Konzept zur Fort- und Weiterbildung sowie die großzügige Förderung der Teilnahme an Fortbildungen » Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Kita-Zuschuss, Teilzeitangebote) » Hoher Freizeitwert in der Region und sehr gute Verkehrsanbindung an die Landeshauptstadt Stuttgart » Betriebliches Gesundheitsmanagement und Mitarbeiterrabatte

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Ihre Aufgaben Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung: www.kbs-jobboerse.de/smd. Medizinische Versorgung der Patienten in der Klinik außerhalb Weitere Informationen fiArbeitsnden Sie unter und Therapiezeiten der r ­ egulären Wir fördern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und werden seit 2005 www.kbs.de/smd. mit dem Zertifikat „auditberufundfamilie“ ausgezeichnet.

Für Rückfragen Ihr Profil stehen Ihnen der Leitende Wir gewährleisten die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Arzt Herr Dr. Wehenkel (06172 68853-11) sowie Mitarbeiter/innen unserer AußerdemDeutschkenntnissen unterstützen wir die Ziele der UN-Behindertenrechts•  Approbation als Arzt mit guten Personalabteilung (0234 304-51129) konvention und setzen uns besonders für die Belange von Menschen mit zur Verfügung. •  Erfahrungen in der Reha von Vorteil ein. Nach Maßgabe des SGB IX und des BehindertenBeeinträchtigungen gleichstellungsgesetzes begrüßen wir daher ausdrücklich Bewerbungen von •  Eigenständige, strukturierte und sorgfältige Arbeitsweise schwerbehinderten Menschen; hinsichtlich der Erfüllung der Ausschreibungsvoraussetzungen erfolgt eine individuelle Betrachtung. Begrüßt

werden Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Wir gewährleisten die berufliche Gleichstellung von Frauen und zum Datenschutz: Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich einverstanden, ­Männern. SchwerbehinderteHinweis Menschen werden bei gleicher dass Ihre personenbezogenen Daten erfasst und zur Abwicklung des Bewerbungsund ggf. Einstellungsverfahrens gespeichert werden. Wir behandeln diese Daten mit ­Eignung bevorzugt berücksichtigt. Gerne stehen wir Ihnen für größter Sorgfalt nach den gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz. Rückfragen zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 10. 12. 2021.

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UNSER TEAM BRAUCHT SIE!

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Facharzt für Anästhesiologie (m/w/d)

zur Urlaubsvertretung/Fortbildungsvertretung Raum Pforzheim für ambulantes OP Zentrum gesucht. Mo-Do. Keine Dienste. Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin sucht in der Weiterentwicklung des Schwerpunkts Kardiovaskuläre Medizin an 2 Standorten

Kontaktaufnahme bitte unter ÄBW 0022 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.

Fachärzte/-ärztinnen (m/w/d) Anästhesiologie Es erwartet Sie: • gesamtes Spektrum der adulten und pädiatrischen kardiovaskulären Medizin inklusive Herztransplantation • spannende Tätigkeit in einem spezialisierten Team mit motivierten Kolleg*innen und angenehmem Arbeitsklima • Option zu Schwerpunktbildungen in der Echokardiografie und in Spezieller Intensivmedizin • strukturierte wissenschaftliche Karrierewege

Ihr Profil: • abgeschlossene Weiterbildung zur/zum Fachärztin/-arzt Anästhesiologie (m/w/d) mit Interesse und Motivation zur Weiterentwicklung im Bereich der Universitätsmedizin

Fragen? Dann rufen Sie uns an oder schreiben uns: E-Mail: anaesthesie-direktion@ uniklinik-freiburg.de Tel.: 0761/270-23060

Universitätsklinikum Freiburg Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin z. Hd. Prof. Dr. med. T. Loop (Stv.ÄD) Hugstetter Str. 55, 79106 Freiburg

Die Stellen sind vorerst befristet. Interesse? Dann bewerben Sie sich über unser Onlineportal unter www.uniklinikfreiburg.de/karriere

Allgemeiner Hinweis: Die Vergütung erfolgt nach Tarif. Vollzeitstellen sind grundsätzlich teilbar, soweit dienstliche oder rechtliche Gründe nicht entgegenstehen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt. Einstellungen erfolgen durch die Abteilung Personalbetreuung.

Gesucht: Stuttgart Allgemeinmediziner od. Internist (w/m/d)

Approbierte Ärzte (m/w/d) im Angestelltenverhältnis für unser Plasmaspendezentrum in Mannheim und Stuttgart • Teil- oder Vollzeit • auch Seniorenärzte • kein Nacht-/Feier-/Sonntagsdienst Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Plasmavita Healthcare GmbH · Landsteinerstraße 1 · 04103 Leipzig z. Hd. Frau Nitschmann (MA) / Frau Kobel (ST) JOBS@plasmavita.de

Approbierte Ärzte (m/w/d) im Angestelltenverhältnis für unser Plasmaspendezentrum in Mannheim und Frankfurt • Teil- oder Vollzeit • auch Seniorenärzte • kein Nacht-/Feier-/Sonntagsdienst Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Plasmavita Healthcare GmbH · Landsteinerstraße 1 · 04103 Leipzig z. Hd. Frau Nitschmann (MA) / Herr Schlegelmilch (FFM) JOBS@plasmavita.de

die/der gerne im hausärztlichen Bereich mitarbeiten will. Geboten werden eine gute Stimmung, ein angenehmes Team, 37,5 Stunden-Woche und eine sehr gute Vergütung sowie Perspektive. Tel./WhatsApp Dr. Freye 0175 86 88 080, www.dr-freye.de

Fachärztin/arzt (m/w/d) für Neurologie gesucht! Nervenärztliche Praxis in Nagold sucht Fachärztin/arzt (m/w/d) Neurologie In Teilzeit oder Vollzeit zunächst angestellt, spätere Partnerschaft möglich Kontakt: sjost@nervenaerzte-am-lemberg.de Teilzeitstelle f. FÄ /FA Allgemeinmed. Stgt ab sofort oder später (ca. 20h / Wo) zur langfristigen Mitarbeit in unserer modernen Praxis mit ganzheitlicher Beratung und Betreuung. www.drhoerter.de Werden Sie Teil unseres Teams! Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. bewerbung.drhoerter@gmail.com

Was wir bieten: Die modernsten Hausarzt-Praxen Deutschlands: Hochwertig eingerichtete Räumlichkeiten in zentralen Lagen (München, Berlin, Hamburg, Stuttgart), neueste Geräte und Technologien, eigens entwickelte Apps für PatientInnen und Praxen zur Begleitung der Behandlung Ambitioniertes Team: Werden Sie Teil des stetig wachsenden Avi-Ärzte-Netzwerks und profitieren Sie von einer Arbeitsatmosphäre geprägt von Teamwork und regelmäßigem Austausch unter KollegInnen 100% Fokus auf die Medizin: Administrative Aufgaben, z.B. die gesamte Praxisorganisation, Bestellungen oder Personalthemen, werden zentral betreut. Dadurch bleibt mehr Zeit für das, worauf es wirklich an kommt: die Behandlung der PatientInnen Umfangreiche Benefits: 30 Tage Urlaub, flexible Arbeitszeiten, Teilzeit-Arbeitsmodelle, ein sehr attraktives Fixgehalt, monatliche Boni, Unternehmensanteile, Home Office Möglichkeiten, geförderte Weiterbildungen und noch vieles mehr

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Zur Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sind im Geschäftsbereich des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration bei den Gesundheitsämtern in allen Landratsämtern zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristete und befristete Vollzeitund Teilzeitstellen für

Ärztinnen und Ärzte (w/m/d) zu besetzen. Wir bieten: • eine vielfältige und verantwortungsvolle Tätigkeit im gesundheitsund versorgungsärztlichen Dienst des Landes, • Mitwirkung in den Zukunftsthemen im Öffentlichen Gesundheitswesen: Public Health und Sozialmedizin, • eine Einstellung auf der Grundlage des TV-L (Ärztinnen und Ärzte sind mindestens nach Entgeltgruppe 14 eingruppiert), • Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch individuelle Arbeitsmodelle, ggf. anteilig in Telearbeit, • aktive Unterstützung beim Ausbau Ihrer fachlichen und sozialen Kompetenzen sowie • vielfältige und umfangreiche Fort- und Weiterbildungsangebote ggf. bis zur Anerkennung als Fachärztin/Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen. • Ihre Mobilität unterstützen wir mit dem Job Ticket BW. Sie sind entscheidungsfreudige approbierte Ärztinnen und Ärzte mit mindestens 24-monatiger Tätigkeit in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung. Zudem besitzen Sie eine hohe analytische Kompetenz, arbeiten effizient, sind lösungsorientiert und kommunizieren souverän sowie wertschätzend. In den meisten Gesundheitsämtern wird die Teilnahme am infektiologischen Bereitschaftsdienst erwartet, der in der Regel über Smartphone wahrgenommen werden kann. Der Tätigkeitsschwerpunkt in den Gesundheits- und Versorgungsämtern liegt im Gesundheitsschutz, im Infektionsschutz, in der Gesundheitsförderung und Prävention, im Kinder- und Jugendärztlichen Dienst sowie in der amtsärztlichen, sozialmedizinischen und versorgungsärztlichen Begutachtung. Erfahrungen in den Bereichen Infektiologie, Hygiene, Psychiatrie oder Kinder- und Jugendmedizin sind von Vorteil. Wir haben Ihre Neugierde geweckt? Die detaillierte Stellenausschreibung mit einer Übersicht zu den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern in den Landratsämtern für fachliche Fragen finden Sie unter: www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/stellenangebote. Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Kopien der Arbeitszeugnisse, Approbations-, ggf. Promotionsurkunde sowie Facharztanerkennungen) bitte bis zum 3. Dezember 2021 an folgende Adresse: Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, BadenWürttemberg, Else-Josenhans-Straße 6, 70173 Stuttgart oder OeGDPersonal@sm.bwl.de. Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren erhalten Sie bei Frau Körner (Tel.: 0711 123-3578) für den Regierungsbezirk Stuttgart, Frau Kirkici (Tel.:0711 123-3588) für den Regierungsbezirk Freiburg, Frau Hellweg (Tel.: 0711 123-3679) für den Regierungsbezirk Karlsruhe und Frau Bosse (Tel.: 0711 123-3598) für den Regierungsbezirk Tübingen.

FA für Allgemeinmedizin (m/w/d) in Teil- oder Vollzeit für sofort im Raum Baden-Baden in großer Praxis mit zwei KV-Sitzen gesucht. Keine Dienste, lukrative Honorierung, Option der Übernahme. E-Mail: Dr.Ulrich.e.schuelke@gmx.de Für unsere Gemeinschaftspraxis suchen wir ab sofort / n.V. einen

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Frustriert im Krankenausjob, zu viele Dienste, keine Zeit für Patienten, keinen ‚Bock‘ mehr? Mit uns kommt die Lösung! Wir suchen ab sofort ein/e Weiterbildungsassistent/in in Teil- oder Vollzeit. Auch Quereinsteiger willkommen, 36 Monate Weiterbildungsbefugnis. Schon gewusst? z.B. Anästhesist kann nach 2 Jahren FA für Allgemeinmedizin werden. Wir sind eine große Allgemeinmedizinische Praxis in Ludwigshafen. Wir bieten ein überdurchschnittliches Gehalt, 38,5 Stundenwoche, 40 Tagen ­Urlaub. Flexible Arbeitszeit, keine Nacht- und Wochenenddienste. E-Mail: hausarztzentrum-ludwigshafen@gmx.de / Tel. 0171/4254943

Suche Fachärztin/Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin oder Weiter­bil­dungs­ assistentin/Weiterbildungsassistent im letzten Jahr der Weiterbildung mit ­Interesse an Pneumologie und Allergologie für Vollzeit-Anstellung in Kinder- und Jugendarztpraxis zwischen Stuttgart und Tübingen. dr.gundert@arcor.de

Biete in einem sehr freundlichen Team für eine HNO-Praxis im Raum ­Wiesloch-Walldorf Stelle in Teilzeit oder Vollzeit ab Januar 2022. Zuschriften erbeten unter ÄBW 5817 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart oder per E-Mail an chiffre@aebw.de.

STELLENGESUCHE

FÄ Allgemeinmedizin

mit kleinem Patientenstamm sucht in Korntal oder näherer Umgebung eine Teilzeitstelle in einer Praxis, gerne auch mit Einstiegsoption. Zuschriften erbeten unter ÄBW 0019 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.

PRAXISABGABE

HNO-Praxis Freiburg im Breisgau

Kleine, privatärztlich geführte HNO-Praxis in Freiburg im Breisgau ab sofort abzugeben. Seit 45 Jahren bestehend, treuer Kundenstamm, gute Verdienstmöglichkeit. Papierlose Praxisführung, neueste Meßtechnik KIT, VEMP's, VNG, BERA, B-Sono, Endoskope, Klinikaudiometer. Beste Citylage mit sehr schönen Räumen.

Kontakt: 07641 - 5 12 87 ab 20 Uhr.

geeignet auch für 2 Ärzte in Teilzeit. Alle Schulen am Ort oder in 7 km Entfernung. Einarbeitung gewährleistet, 1 Jahr Weiterbildungsermächtigung vorhanden. E-Mail: andrea.muenkle-krimly@t-online.de

Frauenarztpraxis am Bodensee

Suche Nachfolger/in zum 01.04.2022. Zentral in Konstanz gelegene, gut etablierte und umsatzstarke Gyn-Praxis, hoher Anteil Privat-Pat. Tel: 0731-18486-0, E-Mail: ulm1@fub.ag

Gut eingeführte hausärztlich-internistische Praxis

Raum Backnang (Rems-Murr-Kreis) wegen schwerer Erkrankung des Praxisinhabers möglichst bald abzugeben. Die Gemeinde ist verkehrlich gut angebunden, weiterführende Schulen sind gut erreichbar. Kontakt über das Bürgermeisteramt Herrn Bürgermeister Bernhard Bühler, Tel.: 07191 484-21, Mail: bbuehler@oppenweiler.de

Hausarztpraxis in Tübingen 2022 ­abzugeben. Auch für 2 Kolleg*innen geeignet. Zuschriften erbeten unter ÄBW 2107705 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.

Umsatzstarke, moderne, hoch angesehene Hausarztpraxis mit langjährig eingespieltem MFA-Team zwischen Stuttgart und Pforzheim aus privaten Gründen (Umzug) zum 01.04.22 sehr günstig in gute Hände abzugeben. Vorherige Einarbeitung gerne möglich. www.praxis-haegele.de

KINDERARZTPRAXIS in SIGMARINGEN ­abzugeben. https://youtu.be/bLc2eTdCvyQ dr.u.schmidt-eisele@t-online.de

Internistisch-hausärztliche ­Praxis in Esslingen 2022 abzugeben; auch für 2 Kolleg*innen geeignet. E-Mail: lahiri.m@gmx.de Tel.: 0711-317004 Gemeinschaftspraxis Allgemein / Innere Medizin in 71665 Vaihingen / Enz sucht Nachfolger / Partner /  Weiterbildungsassistent/in.

Zuschriften erbeten unter ÄBW 6234 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart oder per E-Mail an chiffre@aebw.de.

Pathologische Einzelpraxis in baden-württembergischer Universitätsstadt sucht Nachfolger (in)

Zuschriften erbeten unter ÄBW 0015 an den Chiffre: 0015 Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.

Allgemeinpraxis (BAG-Anteil) in Freiburg zum 2.1.23 aus Altersgründen abzugeben Geregelte Arbeitszeiten & gesichertes Einkommen Allgemeinmedizin_Freiburg@web.de

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