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Ä r zteblatt Baden-Württemberg
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Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 76. Jahrgang | Gentner Verlag
10 | 2021
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Inhalt
01 | 2020
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@AerzteblattBW
Editorial Cannabis in Deutschland – quo vadis?
576
Schwerpunkt Bezirksärztekammer Südbaden feierte 75-jähriges Jubiläum Reflexion und Eingeständnis
Computertomografie Seit den 1930er Jahren wurden im Rahmen der konventionellen Radiologie tomo graphische Verfahren entwickelt. Allan M. Cormack erarbeitete in den 1960er Jahren Studien über die Absorption von Röntgenstrahlung durch menschliche Gewebe und entwickelte dazu passende mathematische Methoden. Erst der Elektrotechniker Godfrey Hounsfield realisierte im Jahr 1969 Prototypen und brachte sie zur Marktreife. Er kannte die Vorarbeiten von Cormack nicht und musste die Algorithmen für die Bildrekonstruktion selbst entwickeln. Bei Hounsfields ersten Laborgeräten wurden Isotope als Strahlenquelle verwendet, und die Abtastzeit betrug neun Tage. Die erste CT-Aufnahme an einem Menschen wurde im Jahr 1971 aufgenommen. Schon 1972 wurde das erste kommerzielle Gerät für die klinische Anwendung installiert. Cormack und Hounsfield erhielten für ihre Arbeiten 1979 gemeinsam den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Auf den Titelseiten zeigt das Ärzteblatt Baden-Württemberg in diesem Jahr Motive aus dem ärztlichen Alltag; auf allen Titel motiven stehen die Patienten im Mittelpunkt. Ermöglicht wird die Serie durch die BadenWürttembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten, nicht zuletzt, weil ihre Beratungsspezialisten für Heilberufe seit über 25 Jahren kompe tente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern bieten. Die BW-Bank ist mit 22 HeilberufeStandorten und 160 Filialen im Land vor Ort.
578 580 Bezirksärztekammer Südbaden feierte 75-jähriges Jubiläum
Kammern und KV Elektronische Arbeitsunfähigkeits bescheinigung Grippeimpfung ist mehr als nur ein „Piks“ Ärztemangel verschärft sich Impfen bleibt weiterhin der Weg aus der Pandemie AzubiCard gestartet
582 583 584 584 585
Medizinhistorik Ein Arzt aus Reutlingen: Friedrich Fehleisen (1854 –1924)
586
Wirtschaft Stabiles Ergebnis für apoBank
578
Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
589
582
Vermischtes Namen und Nachrichten Verbesserte Gesundheitsversorgung durch KI Interview: „Enorme Menge an Information“ Zunahme von Heuschnupfen Novellierte Richtlinie Hämotherapie KI unterstützt individuelle Krebstherapie Neue Bücher
590 591 592 594 594 596 598
586
Ein Arzt aus Reutlingen: Friedrich Fehleisen (1854 –1924)
Veranstaltungsübersicht 600 Bekanntmachungen 604 Impressum 627
Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für Heilberufler sowie zu den Kontaktdaten der Heilberufe-Standorte in Ihrer Nähe erhalten Sie unter: www.bw-bank.de/heilberufe E-Mail: heilberufe@bw-bank.de Telefon: 07 11 / 1 24-4 50 21
Bitte Beilagenhinweis beachten: Einem Teil dieser Ausgabe liegen Prospekte der OktoDok GmbH i. Gr., Dettenhausen, bei.
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KI unterstützt individuelle Krebstherapie
ÄBW 10 | 2021
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Editorial Aufklärung, Prävention, Behandlung, Restriktion – wesentliche Säulen der Drogenpolitik
Cannabis in Deutschland – quo vadis?
D
Dr. P. Hezler-Rusch
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ie medizinischen Sachverständigen sind sich darin einig, dass das zentrale Thema in der Debatte um die Liberalisierung von Cannabis dem Jugendschutz gelten muss. Früher Konsum von Cannabis birgt die höchste Gesundheitsgefährdung. Auf junge Menschen, deren Gehirne sich noch in der Entwicklung befinden, hat Cannabiskonsum die ausgeprägtesten Wirkungen und kann zu gravierenden emotionalen, kognitiven und sozialen Beeinträchtigungen führen. Diese schlagen sich in Nachteilen in der schulischen und beruflichen Laufbahn deutlich messbar nieder. Die Studienergebnisse sind hier eindeutig. In der vom Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegebenen und 2017 publizierten Caprisstudie (Cannabis: Potenzial und Risiken) werden die Auswirkungen von akutem und chronischem Cannabiskonsum beschrieben. Die Studie wurde unter der Leitung von Prof. Eva Hoch durchgeführt und ist wissenschaftlich hervorragend. Die Ergebnisse werden in abgestuften Evidenzgraden diskutiert. Mittlerweile bestätigen weitere Untersuchungen die dort bewerteten Befunde. Über welchen Weg sich der Jugendschutz am besten realisieren lässt, darüber wird gerungen. Neben Aufklärung, Prävention und BehandNachruf
Wir trauern um unseren ehemaligen Vorstand
Werner Conrad der nach langer und schwerer Krankheit am 02. 09. 2021 im Alter von 76 Jahren verstorben ist. Sein Wirken war getragen von großem persönlichem Engagement, Geradlinigkeit und Weitsicht. Er war 18 Jahre unser steter Begleiter und hat unsere Firma zunächst als Geschäftsführer der MEDIVERBUND Dienstleistungs GmbH und nach deren Umwandlung in die MEDIVERBUND AG als Vorstand und Berater mit großem Erfolg bis Ende 2017 gelenkt. Wir trauern um eine außergewöhnliche Persönlichkeit, einen exzellenten Fachmann, guten Ratgeber und um einen Freund. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Seiner Frau und seinen Angehörigen gilt unsere aufrichtige Anteilnahme.
MEDIVERBUND AG MEDI Baden-Württemberg e.V.
576
ÄBW 10 | 2021
lung gilt die Restriktion, also das Verbot von Cannabis, als eine wesentliche Säule der bisherigen Drogenpolitik. Sie ist getragen von der Idee, durch das Verbot selbst und den erschwerten Zugang die Bevölkerung und insbesondere Kinder und Jugendliche zu schützen. Mit einer liberaleren Haltung oder gar Freigabe von Cannabis fürchtet man einer Verharmlosung der Substanz den Weg zu ebnen. Insbesondere aus den Reihen und Verbänden der Kinder- und Jugendpsychiatrie wird eine Liberalisierung von Cannabis, aber auch die bisherige Politik zur Werbung von Tabak und Alkohol, sehr kritisch gesehen. Die Stellungnahmen von Suchtfachgesellschaften und vieler Suchtexperten gehen in eine andere Richtung. So sei der Tatsache Rechnung zu tragen, dass Cannabis trotz des Verbots breit konsumiert wird. In der Abwägung der schädlichen Wirkung mit den legalen Drogen wie Zigaretten und Alkohol gilt eine strafrechtliche Verfolgung des Cannabiskonsums als nicht mehr adäquat und auch hinsichtlich des Jugendschutzes als nicht wirksam. Überlegt wird, über welche regulatorischen Maßnahmen der Jugendschutz gewährleistet werden könnte, nachdem sich auf der gesellschaftlichen Ebene das Pendel zu Gunsten einer Liberalisierung zu bewegen scheint. Im Gespräch sind die Abgabe über spezialisierte Geschäfte sowie Höchstmengenbegrenzungen, und erörtert wird die Preisgestaltung. Dabei wird überlegt, wie dem Schwarzmarkt einerseits das Wasser abzugraben wäre und andererseits ein schützendes Regelwerk finanziert werden könnte. Ein weiterer Aspekt der sich abzeichnenden Liberalisierung ist die seitens der Drogenbeauftragten vorgeschlagene Herausnahme des Cannabiskonsums als Straftatbestand aus dem Strafgesetzbuch und Überführung in den Bereich der Ordnungswidrigkeiten sicher an der Tagesordnung, bedenkt man den Umgang mit unseren legalen Drogen. Handelt es sich um geringe Mengen, verfahren viele Gerichte bereits jetzt schon so.
Im Koalitionsvertrag 2021 der grün-schwarzen Landesregierung in Baden-Württemberg, ausgeführt im Bereich der juristischen Themengebiete, wird hinsichtlich des Besitzes einer „nicht geringen Menge“ von Cannabis eine Anpassung an die Regularien in anderen Bundesländern und damit eine Anhebung der Grenze von bisher 6 auf 10 g angestrebt. In Berlin liegt diese derzeit bei 15 g. Bei der Anhörung vor dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages im Juni 2021 wurden allerdings bereits Größenordnungen von 15 bis 30 g genannt. Einen großzügigeren oder lascheren – je nach Standpunkt – Umgang mit dem Freizeitkonsum von Cannabis erleben wir bei einem Teil unserer europäischen Nachbarn. Mit welchem Ergebnis für die Gesellschaft, den Gesundheitsschutz, die Kriminalitätsstatistik? In keinem Land können wir eine komplette Freigabe von Cannabis verzeichnen. In allen Ländern, in denen eine Liberalisierung erfolgte, ist diese besser mit einer Regulierung beschrieben. In einer Gesellschaft wie der unsrigen, in der der persönlichen autonomen Entscheidung ein so hoher Stellenwert beigemessen wird wie nie zuvor und in der die Cannabispolitik auf dem Prüfstand steht, gilt es für uns, sowohl die medizinischen wie die psychosozialen Aspekte im Blick zu behalten. Für unsere Kinder und Jugendlichen sollten wir große Sorgfalt walten lassen. Das diesjährige Suchtsymposium der Landesärztekammer Baden-Württemberg wird mit spannenden Beiträgen das Thema und die Debatte verbreitern (siehe Seite 605). Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem aktuellen Stand des medizinischen Wissens. Gesundheitsminister Manne Lucha wird ein Grußwort beitragen, und die gesundheitspolitischen Sprecher der Fraktionen sind zur gemeinsamen Diskussion geladen. Wir freuen uns auf die Teilnahme und die Beiträge von Ärztinnen und Ärzten, die sehr herzlich zum Symposium eingeladen sind. Dr. Paula Hezler-Rusch Vorsitzende des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer B aden-Württemberg Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden
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Schwerpunkt
Sozialminister M. Lucha
Regierungspräsidentin B. Schäfer
Glückwünsche und Anerkennung für ärztliche Leistungen aus Politik und Gesellschaft
Bezirksärztekammer Südbaden feierte 75-jähriges Jubiläum Freiburgs Oberbürgermeister M. Horn
Prof. Dr. F. Wenz
Dr. J. Fechner
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V
or 75 Jahren gründete sich in Südbaden eine moderne ärztliche Selbstverwaltung, um die Geschicke der Ärzteschaft zu lenken und gesundheitspolitische Impulse zu setzen. Seither konnte die südbadische Ärzteschaft tief in die Gesellschaft hineinwirken, Vertrauen aufbauen und ihre Spuren hinterlassen. Um das 75-jährige Bestehen angemessen zu würdigen, lud die Bezirks ärztekammer Südbaden Anfang Oktober zum Festakt ins Konzerthaus Freiburg ein. Der Rolf-Böhme-Saal, das Herzstück des Konzerthauses mit langgezogenen, bis zur Bühne reichenden, tiefen Seitenrängen des großflächig mit amerikanischer Kirsche getäfelten Raums, bot dem feierlichen Ereignis den richtigen Rahmen. Die Festgäste waren in großer Zahl erschienen, darunter beispielsweise die ehemaligen Präsidenten der Bezirksärztekammer Dr. Christoph von Ascheraden und Dr. Gerhard Schade sowie der aus Südbaden stammende Ehrenpräsident der Landesärztekammer BadenWürttemberg, Dr. Ulrich Clever.
ÄBW 10 • 2021
Es war eine würdevolle Veranstaltung, die die Tiefe der ärztlich aufgebauten Verbindungen vor Augen führte und durch Blicke sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft gleichzeitig eine Standortbestimmung der Ärzteschaft unternahm. Die Veranstaltung fand unter Beachtung der 3G-Hygieneregeln statt, was die Feierlaue der Anwesenden jedoch nicht beschränkte; vielfach wurde die große Freude darüber betont, dass man sich nach längerer Zeit endlich wieder einmal Gelegenheit zur persönlichen Begegnung habe. Musikalisch umrahmt wurde sie vom Quartetto Constanza, das – zusammen mit David Brooke am Piano – Ausschnitte aus „La terre vue du ciel“ von Armand Amar spielte. Die teilweise sphärischen und anmutigen Klänge boten dem Auditorium die Möglichkeit zur Reflexion von Festreden und -vorträgen. „Es geht nur im gemeinsamen Miteinander“: Mit dieser Feststellung brachte die Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden, Dr. Paula Hezler-Rusch, auf den Punkt, was zum
Leitthema der Veranstaltung wurde: Die Verbundenheit der Ärzteschaft mit anderen gesellschaftlichen Akteuren und die gemeinsamen Kraftanstrengungen, die nötig sind, um etwas für die Menschen zum Positiven zu verändern. Dr. Hezler-Rusch dankte den anwesenden Repräsentanten aus Politik, Wissenschaft, Medizin und
Kammerpräsidentin Dr. P. Hezler-Rusch
Schwerpunkt Gesellschaft für die jahrelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit und drückte ihre Zuversicht aus, diese Verbindungen weiter ausbauen zu können. Dass die südbadische Ärzteschaft dies schon jetzt grenzüberschreitend umzusetzen weiß, bewies die Präsidentin, indem sie auch internationale Gäste aus Frankreich und aus der Schweiz begrüßte und Gemeinsamkeiten herausstelle. Die Ärzteschaft Südbadens habe in 75 Jahren immer wieder Einsatz und Haltung gezeigt, betonte Dr. Hezler-Rusch weiter und nannte Beispiele der jüngeren Vergangenheit wie die ärztliche Versorgung geflüchteter Menschen oder den aktiven Beitrag der Ärztinnen und Ärzte zur Bewältigung der Coronapandemie. Dr. Wolfang Miller, Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg, überbrachte die Glückwünsche der Ärzteschaft aus dem gesamten Bundesland und bedankte sich für ein „wirklich gutes Miteinander“. Deutlich wurde dies auch durch die Präsenz von ärztlichen Funktionsträgern und Mitgliedern der Geschäftsführungen aus den anderen drei Kammerbezirken; sie setzten auf diese Weise ein sichtbares Zeichen der engen Verbundenheit. Dr. Miller unterstrich die Effizienz der ärztlichen Selbstverwaltung in ganz Baden-Württemberg, da nur in dieser Form pragmatische Entscheidungen, kurze Abstimmungswege und die Einbindung von ärztlichem Know-how vor Ort möglich seien. „Wir regeln unsere Dinge selbst – besser als es andere für uns tun könnten“, sagte Dr. Miller. Zur Untermauerung hob er unter anderem die Rolle der Bezirksärztekammern bei der Pandemiebekämpfung hervor. Mit Blick auf das südbadische Jubiläum wies er darauf hin, dass das Amt des Präsidenten der Landesärztekammer in der Vergangenheit bereits drei Mal an einen Vertreter aus Südbaden gegangen war. Der baden-württembergische Sozialminister Manne Lucha zeichnete den gemeinsamen Weg der Ärzteschaft und der Landespolitik bei der Bekämpfung des Coronavirus nach: Von der Beschaffung der Schutzausrüstung über die Verteilung des Impfstoffes bis hin zum Aufbau der Impfzentren und der diesbezüglichen Akquirierung des ärztlichen Personals. In puncto Impfmüdigkeit von
Teilen der Bevölkerung bat er alle Ärztinnen und Ärzte, auch weiterhin großen Einsatz zu zeigen und für die Wichtigkeit der Schutzimpfung zu werben: „Sie sind Vertrauenspersonen mit der nötigen Autorität – bitte klären Sie die Leute auf und vermitteln Sie ihnen, welch‘ große Chancen der Impfstoff bietet“, sagte Minister Lucha. Freiburgs Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Martin Horn, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg, brachten ihre lokal- und regionalpolitische Perspektiven in den Festakt ein, skizzierten die Rolle der Ärzteschaft beim Auf- und Ausbau der Stadt Freiburg als wichtigen Universitäts- und Medizinstandort und würdigten das ärztliche Engagement in verschiedenen Gremien befassen, beispielsweise beim Thema „Zukunft der Gesundheitsversorgung“. Prof. Dr. Frederik Wenz, der Leitende Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Freiburg, sprach über die ärztliche Rolle im Wissenschaftsbetrieb und über die Zusammenarbeit von regionaler Ärztekammer und Universität bei der Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses. Dr. Johannes Fechner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, hob das große Vertrauensverhältnis zwischen KV und Ärztekammer hervor – wie eng dieses sei, habe das sehr gute Zusammenspiel beider Körperschaften beim Kampf gegen Corona bewiesen. Nach den Grußworten stellte Südbadens Kammer-Vizepräsident Dr. Ulrich Voshaar dem Auditorium die zwei Festredner vor: Dr. Christoph Schwamm präsentierte die von ihm am Institut für Geschichte der Medizin der Robert-Bosch-Stiftung verfasste neue Chronik „Medizingeschichte im Südwesten“ vor, die die Geschichte der südbadischen Ärzteschaft anschaulich nachzeichnet (siehe auch nachstehender Beitrag). Dr. Schwamm spannte in seinem Vortrag den Bogen von den Anfängen um 1800 bis in die Gegenwart und sparte auch kritische Kapitel wie die Verstrickungen von Ärzten in die Machenschaften des NS-Regimes nicht aus. Deutlich wurde, dass die Geschichte der Ärzteschaft in Südbaden eng in gesamtdeutsche Zusammenhänge eingebunden ist – schon deshalb, da Ärztinnen und Ärzte durch ihre verantwortungsvolle Tätigkeit eine
exponierte Rolle hinsichtlich gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen einnehmen. Dr. Joachim Boldt vom Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Albert-Ludiwigs-Universität Freiburg wagte einen Blick in die Zukunft: Er referierte unter anderem über neue Technologien und Methoden in der medizinisch-ärztlichen Anwendung und damit verbundene ethisch-moralische Fragen: Ob neue digitale Errungenschaften oder Entwicklungen in der nuklearen Medizin: immer seien Fragen wie „Wem nützt es?“, „Wie kann aus Neuem Gutes entstehen?“ und „Wie lässt sich Transparenz herstellen?“ zu bedenken. Antworten darauf zu finden sei gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Ein emotionaler Höhepunkt der Veranstaltung waren die bewegenden Worte des elsässischen Arztes Dr. Charles Schoenahl, Président du Conseil national des médecins Département Bas Rhin, der regionalen Ärztevertretung im benachbarten Straßburg. Er bedankte sich sichtlich bewegt für die Unterstützung der badischen Ärzteschaft im Kampf gegen Corona: Um Triage-Situationen in französischen Krankenhäusern zu vermeiden, hatten im vergangenen Jahr unter anderem südbadische Kliniken französische Covid-19-Intensiv patienten aufgenommen und bestens versorgt - und auf diese Weise Leben gerettet. Dr. Schoenahl überbrachte die Anerkennung seiner französischen Kolleginnen und Kollegen. Dies war ein aufrichtiges Bekenntnis zur europäischen und ärzlichen Solidarität – eine Solidarität, die alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Festaktes mit lang anhaltendem Applaus bedachten.
LandesärztekammerPräsident Dr. W. Miller
Dr. C. Schwamm
Dr. J. Boldt
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Mittwoch, 22.09.2021, 19.00 Uhr | Derendingerstr. 50, 72072 Tübingen Mittwoch, 20.10.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 24.11.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart • Idealer Ablauf der Niederlassung • Kaufpreisermittlung, Finanzierung • Gesetzliche Rahmenbedingungen • Praxissuche Referenten: Tobias Krämer, Sina Altmann, Barbara Brenner und Misel Stojkovic. Die Seminargebühr übernimmt MLP. Anmeldung mit QR-Code oder bei Frau Olga Kopp Tel 0711 13258 53, Fax -80 med-seminare-stuttgart@mlp.de
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Schwerpunkt Prof. Dr. Hans Kraske – Erster Präsident der Bezirksärztekammer Südbaden
Reflexion und Eingeständnis
I
Entnazifizierungs bescheid Hans Kraskes
580
m Jahr 2021 feiert die Bezirksärztekammer Südbaden ihr 75-jähriges Bestehen (siehe vorheriger Bericht). Aus diesem Anlass hat sie eine kritische Chronik mit dem Titel „Medizingeschichte im Südwesten“ herausgebracht, die auf über 200 Seiten unter anderem die Geschichte und die historischen Wurzeln des Arztberufs beschreibt. Das Buch berichtet beispielsweise auch von den Anfängen der ärztlichen Organisationsformen im Südwesten und über die Gründung der Ärztekammer Baden vor rund 150 Jahren in der Nachfolge der bürgerlichen Revolution und der Freiheitsbewegungen des 19. Jahrhunderts. Die Geschichte der Ärztekammer ist auch eine Geschichte von Menschen, die sich engagieren und gestalten. Sie bringen auf den verschiedenen Ebenen der ärztlichen Selbstverwaltung den ärztlichen Sachverstand in das behördliche Verwaltungshandeln ein und sie fördern und pflegen mithilfe der Standesorganisation den ärztlichen Zusammenhalt. Als ein herausragendes Beispiel hierfür steht der erste Präsident der Bezirksärztekammer Südbaden, Prof. Dr. Hans Kraske. Seine Vita wurde in der Chronik veröffentlicht und wird nachstehend als Zeitdokument nachgedruckt. Hans Kraske wurde am 11. Februar 1889 in Freiburg im Breisgau geboren. Er war Sohn des Freiburger Ordinarius für Chirurgie, Paul Kraske (1851 bis 1930). Nach dem Abitur 1911 wollte Kraske
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Prof. Dr. Hans Kraske, erster Präsident der Bezirksärztekammer Südbaden zunächst Maschinenbau studieren. Um Erfahrungen zu sammeln, arbeitete er in einer Fabrik in Ravensburg als Schreiner, Eisengießer, Dreher, Schlosser und Monteur. 1913 begann Kraske ein Studium des Maschinenbaus an der TH Dresden. Bei seiner Teilnahme am I. Weltkrieg trafen ihn 1914 französische Granatsplitter in Lunge und Leber, worunter er bis an sein Lebensende litt. Nach Kriegsende fasste Kraske dann den Entschluss, Medizin zu studieren. Es folgten Physikum in München, Staatsexamen (1922) und Approbation in Freiburg, danach Tätigkeiten als Assistenzarzt in Freiburg, München, Wien und Amsterdam. 1932 trat er eine Stelle als Oberarzt an der Privatklinik des jüdischstämmigen Arztes Dr. Haas in München an. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurde Kraske in Aussicht gestellt, die Leitung der lukrativen Klinik übernehmen zu können, wenn er Mitglied der NSDAP werde. Kraske lehnte jedoch ab und kehrte nach Freiburg zurück, wo er sich in seinem Elternhaus in der Ludwigstraße als Chirurg niederließ. Mittlerweile hatte Kraske Thea Gütermann aus der Gutacher Unternehmerfamilie Gütermann geheiratet. Wohl auch aufgrund von Schikane wurde der erfahrene Chirurg nach Kriegsausbruch 1939 als Hilfsarzt in verschiedenen Lazaretten eingesetzt. Sein Elternhaus wurde von der Wehr-
macht beschlagnahmt. Durch den Bombenangriff vom 27. November 1944 verlor Kraske seine gesamte ärztliche Einrichtung, danach praktizierte er in Behelfsräumen. Nach Kriegsende wurde Kraske Chefarzt am Städtischen Krankenhaus Emmendingen. Da er politisch unbelastet war, wurde er von der kommissarischen Verwaltung mit dem Aufbau einer neuen Standesorganisation beauftragt. 1946 wurde Kraske der erste Präsident der Landesärztekammer Südbaden – ein Amt, das er bis 1966 ausübte. Kraske hatte zahlreiche schwierige Entscheidungen zu treffen und zu verantworten: die Entnazifizierung der Ärzteschaft, die Kommunikation mit der französischen Besatzungsmacht, die Verteilung knapper Arztsitze in Zeiten der Not und der Aufbau der Kassenärztlichen Vereinigung Südbaden sind nur einige dieser Leistungen. Kraske sprach sich grundsätzlich für einen Schlussstrich unter die NS-Vergangenheit der südbadischen Ärzte aus. Er verlangte aber im Privaten von seinen Standeskollegen eine Reflexion und ein Eingeständnis der schuldhaften Verstrickung. Ein solches blieb ihm indes verwehrt. Auch ein diskret geäußerter Vorstoß, gegen NS-Medizinverbrecher vorzugehen, stieß bei Landes- und Bundesärztekammer auf Ablehnung.
Medizingeschichte im Südwesten. Eine kritische C hronik der Bezirksärztekammer Südbaden C. Schwamm, 228 Seiten, Richard Boorberg Verlag, ISBN 978-3415071131, 48,00 Euro
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Ein Unternehmen der LBBW-Gruppe
50 Jahre Sammlung LBBW. Eine Kunstsammlung als Spiegel der Zeitgeschichte. Die LBBW Sammlung gehört heute im Bereich Corporate Collecting zu den umfangreichsten und konsequentesten Kunstsammlungen bundesweit. Lutz Casper, Leiter Sammlung LBBW, spricht über die große Jubiläumsausstellung »Jetzt oder nie« im Kunstmuseum Stuttgart. Von Otto Dix über Rosemarie Trockel bis zu Tobias Rehberger: Hier werden Meisterwerke und Highlights aus rund 100 Jahren Kunstgeschichte präsentiert. Welche Idee steht hinter der Ausstellung im Kunstmuseum Stuttgart? Das 50-jährige Sammlungsjubiläum ist der willkommene Anlass, die Bestände zum ersten Mal umfassend in ihrer Gesamtheit als historisch gewachsenes Ganzes und vor ihrem zeitgeschichtlichen Hintergrund der Öffentlichkeit und unseren Kundinnen und Kunden zu präsentieren. »Jetzt oder nie« – so lautet der vielsagende Titel – gibt etwas von dem Impetus, von der Gegenwärtigkeit unserer Sammlungstätigkeit wieder.
Wie lassen sich die einzelnen zeitlichen Zäsuren und Brüche in dieser historischen Entwicklung beschreiben? So wie das 20. Jahrhundert in der Gesamtschau ein Jahrhundert der Kriege und der Katastrophen gewesen ist, so sind es in allen Geschossebenen die einschneidenden Entwicklungen und Elemente, welche die Ausstellung wie ein roter Faden durchziehen. Andererseits scheinen in vielen Werken der Zeit neben ihrer oft kritischen Grundhaltung das Prinzip Hoffnung und künstlerische Utopien einer anderen und besseren Welt auf. Und gerade die deutsche Geschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist ja politisch und wirtschaftlich eine beispiellose Erfolgsgeschichte.
Die intensive Beschäftigung mit der Sammlung lässt also eine positive Bilanz zu?
Tobias Rehberger: One, 1995, 9-tlg., Blumenarrangements in Vasen, Mixed Media Dimension variabel, © der Künstler, Fotograf: Peter Wieler
Wer hätte gedacht, dass unser Land nach zwei Weltkriegen binnen weniger Jahrzehnte zur führenden europäischen Wirtschaftsnation heranwachsen und die Teilung des deutschen Staates in Frieden und Freiheit wieder überwunden wird? Auch angesichts der neuen globalen Herausforderungen und Transformationsprozesse des 21. Jahrhunderts lese ich dies als überaus positives Zeichen. Es spricht für die große Resilienz unserer Gesellschaft, die sich offenbar auch in der Kunst spiegelt. Das macht Mut – gerade in diesen Zeiten. Fotograf: Frank Kleinbach
Als es Anfang 2020 an die ersten konzeptionellen Überlegungen zur Ausstellung »Jetzt oder nie« ging, standen für mich zunächst die baulichen Grundvoraussetzungen der Architektur des Kunstmuseums im Vordergrund. Die drei Geschossebenen in den Wechselausstellungsräumen des Kunstmuseums korrelieren mit unseren drei Sammlungsschwerpunkten: moderne, deutsche und internationale Kunst der 1980er und 1990er Jahre sowie die aktuelle Gegenwartskunst des 21. Jahrhunderts.
Besuchen Sie die Jubiläumsausstellung vom 13.11.2021 bis 20.02.2022 im Kunstmuseum Stuttgart. Lutz Casper Leiter Sammlung LBBW, Stuttgart
Wir freuen uns auf Sie.
www.LBBW.de/jubilaeum
Kammern und KV Technische Komponenten zeitnah bestellen
Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
Bild: Stockfotos-MG – stock.adobe.com
Technische Voraussetzungen und das Verfahren Unabdingbar für die Übermittlung einer eAU an die Krankenkassen ist der Anschluss der Praxis an einen KIM-Dienst (siehe ÄBW 5/2021). Zudem ist ein Modul für das Praxisverwaltungs- beziehungsweise Krankenhaus-Informationssystem erforderlich, über das die eAU ausgefüllt, signiert, versendet und ausgedruckt werden kann. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zertifiziert diese Module der Praxisverwaltungssysteme und stellt eine Liste der bereits zertifizierten Systeme zur Verfügung.
D
In loser Folge informiert das Ärzteblatt BadenWürttemberg über die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Zuletzt haben wir folgende Beiträge veröffentlicht: Heft 9/2021 Elektronische Patientenakte Heft 7/2021: Das eRezept ist am Start Elektronische Patientenakte kommt Heft 5/2021: Sichere Kommunikation im Gesundheitswesen Heft 4/2021: Frist für eHeilberufsausweis läuft Heft 1/2021: Weitere Inhalte der elektronischen Patientenakte
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ie elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) startete zum Quartalswechsel am 1. Oktober 2021. Auf diesen Termin hatten sich die Selbstverwaltungspartner und das Bundesministerium für Gesundheit geeinigt. Ursprünglich hatte das Terminserviceund Versorgungsgesetz bereits den 1. Januar 2021 vorgesehen. Für Arztpraxen, in denen die notwendigen technischen Voraussetzungen (s. u.) noch nicht zur Verfügung stehen, gilt allerdings eine Übergangsregelung. Nach dieser kann bis zum 31. Dezember 2021 weiterhin das bisherige papierbasierte Verfahren („gelber Schein“, Muster 1) genutzt werden. Spätestens ab dem 1. Januar 2022 sind somit alle Arztpraxen und Krankenhäuser – letztere im Rahmen des Entlassmanagements – verpflichtet, jede ausgestellte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung elektronisch über das sichere Übermittlungsverfahren KIM (Kommunikation im Medizinwesen) der Telematikinfrastruktur (TI) an die jeweilige Krankenkasse der Versicherten zu übermitteln. Die Versicherten senden hingegen weiterhin einen Ausdruck der eAU an ihren Arbeitgeber. Ihnen ist daher verpflichtend ein Papierausdruck auszuhändigen. Bei diesem handelt es sich allerdings nicht mehr um das bisher genutzte Muster-1-Formular.
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Liste der bereits zertifizierten Systeme Zur verpflichtenden rechtssicheren, qualifizierten elektronischen Signatur wird zudem ein Konnektor mindestens der Produkttypversion 3 (eHealth-Konnektor) sowie ein elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) der Generation 2 benötigt. Liegt ein eHBA aus technischen oder anderweitigen von Ärztinnen und Ärzten unverschuldeten Gründen nicht vor, kann auch mit der SMC-B (Praxisausweis) signiert werden. Trotz der bestehenden Übergangsregelung sollten die Ärztinnen und Ärzte die benötigten technischen Komponenten zeitnah bestel-
len, um die eAU frühzeitig in ihre Praxisabläufe zu integrieren, da am 1. Januar 2022 ebenfalls das eRezept (siehe ÄBW 7/2021) verpflichtend startet. Der eHealth-Konnektor unterstützt die sogenannte Stapelsignatur. Mit dieser lassen sich mehrere Dokumente in einem Vorgang signieren, ohne für jedes einzelne Dokument erneut eine PIN eingeben zu müssen. Sämtliche an einem Tag ausgestellten eAUs können also gesammelt, als Stapel signiert und anschließend versendet werden. Empfehlenswert ist jedoch ein Konnektor-Update auf die Produkttypversion 4+, sobald diese verfügbar ist. Zwei von drei Konnektorherstellern besitzen bereits eine Zulassung für ihr entsprechendes Software-Update (Stand Mitte August 2021). Mit dem Upgrade unterstützt der Konnektor auch die Komfortsignatur. Mit dieser können für einen Zeitraum von 24 Stunden bis zu 250 Signaturen ohne weitere PIN-Eingabe durch eine einfache Bestätigung (bspw. Mausklick im Primärsystem) ausgelöst werden. Damit können eAU unmittelbar nach ihrer Ausstellung signiert und versendet werden. Dies vereinfacht die Prozesse – vor allem, wenn beim Versand der eAU technische Störungen auftreten. Im Vergleich zur Stapelsignatur lassen sich bei der Komfortsignatur eventuelle Störungen unmittelbar erkennen. Dann greift ein Ersatzverfahren, bei dem Ärztinnen und Ärzte den Versicherten – wie bisher – einen Ausdruck der Krankschreibung für die Krankenkasse mitgeben. Nutzen Praxen die Stapelsignatur und stellen eine technische Störung fest, die auch bis zum folgenden
Vergütungsregelungen Für den zur Übermittlung der eAU notwendigen KIM-Dienst erhalten Praxen eine einmalige Einrichtungspauschale von 100,00 Euro sowie eine Betriebskostenpauschale von 23,40 Euro. Für den eHBA gilt die Pauschale für die TI-Grundausstattung von 11,63 Euro pro Quartal und Ärztin/Arzt. Im Rahmen der verpflichtenden Grundausstattung mit den Komponenten für die elektronische Patientenakte wird das Konnektor-Update zudem einmalig mit 400,00 Euro p auschal vergütet.
Kammern und KV Werktag anhält, müssen sie die Papierbescheinigung selbst an die Krankenkasse übermitteln, da zu diesem Zeitpunkt der Patient die Praxis bereits wieder verlassen hat. Auf absehbare Zeit gibt es keine mobile Zugangsmöglichkeit für Ärztinnen und Ärzte in die TI. Die PVS-Module ermöglichen deshalb, „leere“ eAU-Ausdrucke vor einem Hausbesuch zu erzeugen. Ärztinnen und Ärzte unterschreiben diese
handschriftlich und versenden die eAU im Nachgang – elektronisch signiert – über ihr Praxisverwaltungssystem. Gemäß den geltenden Regelungen ist dies bis zum nachfolgenden Werktag möglich. Alternativ kann die eAU auch gänzlich nachgelagert in der Praxis erstellt werden. Anschließend ist dann allerdings ein postalischer Versand beider unterschriebener Ausdrucke an die Patienten notwendig.
Weiterentwicklung Das beschriebene Verfahren wird zum 1. Juli 2022 weiterentwickelt. Ab diesem Zeitpunkt übermittelt die Arztpraxis zwei Ausführungen der eAU an die Krankenkasse: eine für die Krankenkasse und einen für den Arbeitgeber. Der Arbeitgeber ruft diese bei den Krankenkassen seiner Mitarbeiter ab, sobald sich diese krankgemeldet haben. Eine Weiterleitung durch die Versicherten an Arbeitgeber und Krankenkasse erfolgt dann nicht mehr. Auf Wunsch erhalten Versicherte einen Ausdruck der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.
Landesärztekammer kritisiert Grippeschutzimpfungen in Apotheken
Grippeimpfung ist mehr als nur ein „Piks“
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n einem dreijährigen Modellprojekt bieten die AOK Baden-Württemberg und der Landesapothekerverband erstmals Grippeschutz impfungen in Apotheken an. Die rechtliche Grundlage für das Projekt wurde durch das Masernschutzgesetz geschaffen, das zum März 2020 in Kraft getreten ist. Das Modellprojekt beteiligt Apotheken im Raum Mannheim, in der Region Ostwürttemberg und im Raum Esslingen/ Göppingen. Die Landesärztekammer Baden-Württemberg sieht das Projekt überaus kritisch, wie Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller erläutert: „Eine Impfung ist mehr als nur ein ‚Piks‘: Zunächst ist ärztlicherseits die Impffähigkeit festzustellen, schließlich können chronische oder akute Erkrankungen im Einzelfall eine Kontraindikation für eine Impfung darstellen. Ferner bergen Impfungen Risiken, die akut oder verzögert auftreten können. Dies zu überblicken und zu beherrschen gehört ebenfalls in die Hand des Arztes.“ Zudem müssten Impfungen gerade bei einer zunehmend multimorbiden älteren Bevölkerung in ein Gesamtkonzept eingebunden werden. Natürlich unterstütze die Landesärztekammer Baden-Württemberg uneingeschränkt das Ziel, die Impfungen im Land zu befördern, auch im Konzert der Heilberufe: „Ärzte- und Apotheker-
schaft ziehen beispielsweise an einem Strang, was Aufklärung und Information der Bevölkerung über Impfungen angeht“, betont Dr. Miller. Beratungsgespräche in Apotheken seien nicht selten dabei behilflich, Impflücken zu identifizieren – beispielsweise durch direkte Kundenansprache oder das gezielte Angebot zur Durchsicht des Impfbuchs – und der ärztlichen Beratung bzw. Impfung zuzuführen. Beide Berufsgruppen seien auch gemeinsam aktiv in der Landesarbeitsgemeinschaft Impfen eingebunden – Aktionen, Impfkampagnen, Aufklärung in der Schule, auch in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt. „Alles, was der Impfmüdigkeit entgegenwirkt, unterstützten Ärzte und Apotheker gleichermaßen“, erklärt Dr. Miller. „Die Ärzteschaft in Baden-Württemberg hat während der Coronapandemie bewiesen, dass sie Impfungen im großen Stil zu bewältigen weiß, natürlich inklusive der individuellen und ausführlichen Impfaufklärung. Gerade vor diesem Hintergrund ist es für uns völlig unverständlich, wo der propagierte Bedarf für Grippeimpfungen in Apotheken herkommen soll.“ Bereits im Jahr 2019 hatte sich der Deutsche Ärztetag eindeutig positioniert und die vom Gesetzgeber geplante Regelung, Grippeschutzimpfungen in Apotheken zu ermöglichen, als falschen Weg bezeichnet.
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management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg
Veranstaltungshinweis Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) lädt zu einer Fortbildungsveranstaltung für Ärzte und Psychotherapeuten ein. Veranstaltungstitel: Digitalisierung und Telematik Ziele: Die Digitalisierungsagenda für das Gesundheitswesen ist lang. In diesem Seminar informieren wir Sie, welche Herausforderungen dabei auf Sie warten und wie Sie von den digitalen Entwicklungen profitieren können. Wir zeigen auf, welche Ausstattungen und Anwendungen im Rahmen der Telematikinfrastruktur für die niedergelassenen Praxen obligat und optional sind und welche Auswirkungen auf die Aufbau- und Ablauforganisation damit verbunden sind. Sie erfahren, wie sich im digitalen Zeitalter das heilberufliche Miteinander verändert und wie Ihnen die sichere, interoperable und sektorenübergreifende Kommunikation über die Telematikinfrastruktur die Arbeit spürbar erleichtern kann. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referenten: • Silvia Koch, Beraterin IT in der Praxis, KVBW • Achim Paparone, Gruppenleiter IT in der Praxis, KVBW Termin: 16. Februar 2022 (15.00 bis ca. 18.00 Uhr), Live-Online Information und Anmeldung: • Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48 38 88, E-Mail: info@mak-bw.de • oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: Die Teilnahme ist kostenlos, setzt jedoch eine Anmeldung voraus. Fortbildungspunkte: 4
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Kammern und KV Ambulante medizinische Versorgung: Trend zu Teilzeit und Anstellung
Ärztemangel verschärft sich
D Download Versorgungsund Qualitätsbericht
ie Corona-Pandemie hat viele Themen in den Hintergrund gedrängt, so auch die Sorge um den fehlenden medizinischen Nachwuchs. Es wird immer schwieriger, Nachfolger für Haus- und Facharztpraxen zu finden, mittlerweile sind in ganz Baden-Württemberg rund 700 hausärztliche Stellen unbesetzt. Ein Überblick zur aktuellen Versorgungssituation und zu den Aktivitäten der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) liefert der soeben erschienene Bericht „Die ambulante medizinische Versorgung 2021“. „Die Zahl der KVBW-Mitglieder steigt zwar nach Köpfen, durch vermehrte Anstellung und Teilzeitarbeit
sinkt jedoch die zur Verfügung stehende Arztzeit insgesamt. In den kommenden Jahren werden viele hausund fachärztliche Praxen keine Nachfolger finden. Wir stecken daher in einem gravierenden Strukturwandel, den es zu bewältigen gilt“, erklärte Dr. Johannes Fechner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVBW, bei der Vorstellung des Berichts. In Zukunft werden Zweigpraxen, bei denen nur an bestimmten Tagen eine Ärztin oder ein Arzt an einem Ort praktiziert, eine immer größere Rolle spielen. Ebenso sind größere ärztliche Kooperationen gefragt, die Teamarbeit und die gewünschten Arbeitszeitmodelle des medizinischen Nachwuchses besser umsetzen können.
Der Bericht liefert unter anderem konkrete Daten für die Analyse der ärztlichen Versorgungssituation in den 35 Landkreisen sowie neun Stadtkreisen. Hier finden sich Informationen zur Altersstruktur der Ärzteschaft je Landkreis sowie eine übersichtliche Darstellung der Arztsitze in den jeweiligen Gemeinden. Die Publikation „Die ambulante medizinische Versorgung 2021“ steht im Internet zum Download zur Verfügung. Als Anlage zum Bericht über die ambulante ärztliche Versorgung erscheint außerdem der Qualitätsbericht 2020 mit Daten zu den Qualitätssicherungsmaßnahmen in den baden-württembergischen Arztpraxen.
KVBW warnt vor falschen Hoffnungen auf ein schnelles Ende der Pandemie
Impfen bleibt weiterhin der Weg aus der Pandemie
D Bild: RRF – stock.adobe.com
as Impfangebot in BadenWürttemberg bleibt auch nach dem Ende der Impfzentren weiterhin bestehen. Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-
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Württemberg (KVBW) hat dazu Ende September die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte angeschrieben und gebeten, alle impfwilligen Personen, auch diejenigen, die nicht zum Patientenstamm einer Praxis gehören, zu impfen. Damit hat der Vorstand gleichzeitig einen Aufruf an die Bevölkerung verbunden, sich gegen das Virus impfen zu lassen. KVBW-Vorstandschef Dr. Norbert Metke sagte: „Es hat sich gezeigt, dass Impfungen der einzige Weg aus der Pandemie sind. Wir können nur davor warnen, bereits jetzt das Ende der Pandemie auszurufen und damit die Bevölkerung in falscher Sicherheit zu wiegen. Bei aktuell knapp 2.000 Neuinfektionen pro Tag in Baden-Württemberg kann davon keine Rede sein. Ebenso dürfen wir nicht vergessen, dass nach wie vor Menschen an Covid sterben.“
Dr. Metke dankte allen Beteiligten in den Impfzentren für die Arbeit. „Da ist Großartiges geleistet worden. Viele unserer Mitglieder haben aktiv in den Zentren mitgearbeitet und uns berichtet, mit welchem Einsatz dort gearbeitet wurde.“ Gleichzeitig lobte er die Corona-Politik der Landesregierung Baden-Württemberg, vor allem die abgestuften Pläne in Bezug auf die 3-G- beziehungsweise 2-G-Regel bei bestimmten Pandemiewerten. „Das ist aus unserer Sicht der richtige Weg, um eine Impfpflicht zu vermeiden und gleichzeitig diejenigen, die sich haben impfen lassen, wieder Schritt für Schritt in die Normalität zurückzuführen.“ Dr. Metke abschließend: „Freedom-Time gibt es nur durch Impfen und die konsequente Fortsetzung der Corona-Politik der Landesregierung zusammen mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten.“
Kammern und KV Plus in der Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten
AzubiCard gestartet
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it Beginn des neuen Ausbildungsjahres ist zum 1. September auch die neue „AzubiCard Baden-Württemberg“ gestartet. Sie öffnet Auszubildenden die Tür zu vielen Vergünstigungen und Angeboten von Betrieben und Einrichtungen. Auszubildende können mit der AzubiCardBW nun genauso unkompliziert ihren Status nachweisen wie Studierende mit ihrem Studierendenausweis. Mit der neuen Karte wurde die Sichtbarkeit der beruflichen Ausbildung erhöht, die Gleichwertigkeit mit der akademischen Bildung gestärkt und attraktive Vorteile für Azubis geschaffen. Die Initiative wird von zahlreichen Kammern im Land gemeinsam getragen, darunter auch die Landesärztekammer Baden-Württem berg.
„Es ist ein wichtiges Signal für die berufliche Ausbildung, dass es zusammen mit vielen Kammern im Land gelungen ist, die AzubiCardBW einzuführen. Bereits in diesem Jahr werden über 33.000 Auszubildende diese Karte erhalten und nutzen können. Und mit jedem Einsatz der landesweiten AzubiCardBW wird die berufliche Ausbildung sichtbar. Diese Aufmerksamkeit brauchen wir, um noch mehr Jugendliche für eine Ausbildung zu begeistern,“ betonte Wirtschaftsministerin Dr. Nicola Hoffmeister-Kraut. Dr. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg, betonte: „Wir begrüßen die Initiative der Landesregierung zur AzubiCard und stellen sie allen unseren angehenden Medizinischen Fachangestellten als Ausweis für die Ausbildung zur Verfügung. Sie können
damit an vielen Stellen sparen, weitere Vorteile nutzen und direkt auf unsere Onlineangebote zugreifen, ein weiteres Plus in der Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten.“ Rund 6.000 Auszubildende zu Medizinischen Fachangestellten können sich über ihre AzubiCard freuen. Im Rahmen der Einführung erhalten nicht nur die Ausbildungsneueinsteiger die Karte, sondern auch die Auszubildenden, die bereits im zweiten und dritten Ausbildungsjahr sind. Auf www.azubicard-bw.de erhalten Auszubildende sowie interessierte Betriebe und Einrichtungen alle Informationen zur neuen Karte. Über eine Landkarte können Auszubildende Angebote in ihrer Nähe finden. Anzeige
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• Mittwoch 17.11.2021 • Freitag 19.11.2021 • Samstag 20.11.2021
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Medizinhistorik Dem Entdecker der Ursache des Erysipels auf der Spur
Ein Arzt aus Reutlingen: Friedrich Fehleisen (1854–1924)
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Fehleisen wurde am 20. April 1854 in Reutlingen, das damals zirka 12.000 Einwohner zählte [6], geboren. Sein Vater, Friedrich Wilhelm Fehleisen (1805-1872), war praktischer Arzt in Reutlingen, wohnte in der ehemaligen Oberen Gartenstrasse und hatte in zweiter Ehe im Jahre 1834 Caroline Luise Lang (1814–1903) geheiratet [7]. Friedrich was sein sechstes Kind. Er studierte nach dem Schulbesuch von 1872 bis 1876 Medizin in Tübingen [8] und schrieb dort 1877 eine Dissertation „Ein Fall von Aphasie“ bei Alois Geigel (1829–1887), dem Professor der Medizinischen Poliklinik und Hygiene [2]. Im gleichen Jahr Vorlage und Aufnahme: Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Sig. Q3-36a_Bue 294_01)
riedrich Fehleisen ist heutzutage nicht mehr vielen Medizinern bekannt. Auch die Fachliteratur hat ihn bis auf wenige Ausnahmen stiefmütterlich, das heißt kurz oder überhaupt nicht, behandelt (z. B. [1]–[4]). Und doch ist er einer derjenigen, die die Ursache einer Infektion des Erysipels als ein Bakterium beschrieben und kultiviert und damit einen wichtigen Beitrag zur Mikrobiologie und Infektiologie geliefert haben [5]. Durch die Öffnung von Archiven und die Digitalisierung von Dokumenten ist jetzt die Kenntnis seines Lebens gewachsen und eine kurze Übersicht erscheint gerechtfertigt.
*) Das German Hospital wurde während des Ersten Weltkriegs in Franklin Hospital, später in Davies Hospital um benannt und ist jetzt, bei veränderter Architektur, weiterhin an der ersten Stelle, 45 Castro Street, lokalisiert.
Friedrich Fehleisen im Jahr 1875
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begann er eine Assistenz an der Chirurgischen Klinik der Universität Würzburg unter Ernst von Bergmann, wo er seine ersten wissenschaftlichen Arbeiten schrieb (z. B. [9]) und seine Studien über das Erysipel [5] durchführte. In der Monografie über diese Forschungen schrieb er, dass er sich zum Ziel gesetzt hatte herauszufinden, ob beim Erysipel stets ein spezielles Bakterium zu finden sei und ob zwischen diesem Bakterium und dem Erysipel ein ätiologischer Zusammenhang bestände. Beides erwies sich als korrekt. Der Einfluss von Robert Koch ist hier unverkennbar. Koch selbst hatte großes Interesse an Fehleisens Forschungen gezeigt und den möglichen Keim über mehrere Generationen gezüchtet [5]. Fehleisen nannte die kettenförmigen Erreger „Erysipelas Micrococci“; später kamen die Bezeichnungen Streptococcus erysipelatis beziehungsweise S. erysipelatosus auf. Es handelte sich um den durch Friedrich Rosenbach (1842–1923; [1]–[5]) beschriebenen Streptococcus pyogenes (der Gruppe A; kürzlich sind auch Fälle mit Gruppe G-Streptokokken beschrieben worden [10]). Diese Bakterien erwiesen sich als empfindlich gegen Karbolsäure (Phenol) und Sublimat. Der mikroskopische Teil der Arbeit wurde unter der Aufsicht von Maximilian Flesch (1852–1943) vom Anatomischen Institut der Universität Würzburg durchgeführt [11]. Das große Interesse an der Entdeckung ist auch der Übersetzung seiner Monografie ins Englische zu entnehmen. In einer heutzutage sehr fragwürdigen Operation injizierte Fehleisen die Bakterien in maligne Tumoren von sechs Patienten, was zu einer – wohl vorübergehenden – Regression führte (Langzeitbeobachtungen wurden nicht vorgenommen; [5]). Später wurden ähnliche Experimente ande-
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Medizinhistorik rer wegen uneinheitlicher Resultate nicht mehr durchgeführt [12]. Im Jahre 1883 begab sich Fehleisen an die Chirurgische Klinik der Universität Berlin, deren Leitung sein früherer Chef Ernst von Bergmann übernommen hatte, und blieb dort bis 1888. Während dieser Zeit wurde er Privatdozent [13] und schrieb mehrere Arbeiten klinischer Natur zur Entstehung von Exostosen und Eiterungen sowie zur Proktologie [2]. Aus unbekannten Gründen – Fehleisen hat keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen – gab er 1889 seine Privatdozentur auf und verließ die Universität, um als Chirurg an einer Trauma-Klinik in Neu-Rahlsdorf bei Köpenick (jetzt Wilhelmshagen) zu arbeiten [2]. Er behielt aber seine Wohnung in einem „guten“ Quartier in Berlin-Mitte [14]. 1890 heiratete er Marie Herdtmann aus Altena/ Westfalen. Aus der Ehe entsprossen drei Kinder: Clotilde (geb. 1891), Helmuth (geb. 1894) und Julius (geb. 1895); letzterer starb am Tag nach seiner Geburt [15]. Ebenfalls bleibt leider der Grund unbekannt, warum Fehleisen 1895 in die USA auswanderte. Eine Zeitungsnotiz erwähnt, dass ihm eine Stelle in San Francisco angeboten wurde [16]. Möglicherweise spielte eine Rolle, dass ein anderer Reutlinger, Friedrich Zeile (1809–1884), einer der Gründer des German Hospital in San Francisco im Jahr 1858 gewesen war [17] *). San Francisco hatte zu dieser Zeit eine größere deutsche Kolonie [18]. Fehleisen änderte seinen Vornamen in Frederick, wurde Attendant in der chirurgischen Abteilung und schließlich Chief of Surgery [19]. Später war er auch Attendant am Mount Zion Hospital und eröffnete eine Privatpraxis [20]. Drei Jahre nach seiner Ankunft ließ er die Familie nachkommen [21]. Er erwarb sich einen exzellenten Ruf als Chirurg [22]. Auch veröffentlichte er einige Fallberichte über Mesenterialzysten, purulente Sinusitis und Hämoptoe [23]. Zusammen mit seinem Kollegen und Emigré Max Rothschild aus Hofgeismar (1871–1936) entwickelte er einen künstlichen Pneumothorax, gestützt auf das Forlaninische Modell [24].
Fehleisen starb am 28. August 1924 in San Francisco in einem Anfall von Angina Pectoris [20]. Sein Tod wurde von einigen medizinischen Zeitschriften [20] sowie Zeitungen, darunter der New York Times [21] berichtet; in Deutschland von der Münchner Medizinischen Wochenschrift [11]. Marie Fehleisen starb 1935, die Kinder Clotilde und Helmuth, die Familien gegründet haben, in Kalifornien in den Jahren 1950 beziehungsweise 1977 [15]. Dadurch, dass Fehleisen seine einzige, wenn auch wichtige Entdeckung frühzeitig in seiner Karriere gemacht hatte und danach in die klinische Praxis gegangen war, ist er weithin in Vergessenheit geraten. Eine Fotografie war lediglich durch das Hauptstaatsarchiv Stuttgart zu erhalten. Ein Ölbild „Porträt Herr Fehleisen“ (ohne Vornamen und Doktortitel), von Lovis Corinth (1858–1925) in dessen Frühzeit 1883 gemalt und im Werkkatalog des Malers von Charlotte Berend-Corinth (1880–1967; [25]) abgebildet, aber nicht näher bezeichnet, könnte also auch einen Namensverwandten darstellen, zumal der Nachname Fehleisen in Süddeutschland nicht ungewöhnlich ist. Das Bild wurde im Jahr 2014 versteigert [26]. Auch die Novelle „Fehleisen“ von Gerd Gaiser [27] hat nichts mit Frederick Fehleisen zu tun. Ob sich in Zukunft mehr Nachrichten – insbesondere über die Hintergründe von Fehleisens Weggang von der Universität und seine Auswanderung – finden werden, hängt vor allem vom Auffinden neuer Unterlagen in Berlin und in San Francisco ab. Dem Verfasser ist zurzeit allerdings kein an Friedrich Fehleisen interessierter Forscher bekannt. Alexander von Graevenitz
Der Verfasser dankt Birgit Kayser vom Kulturamt/Stadtarchiv Reutlingen für die Daten zu den Eltern von Friedrich Fehleisen sowie Martina Böhm vom Hauptstaatsarchiv Stuttgart für die Fotographie von Friedrich Fehleisen sowie Dr. Felix Teuchert für die Erlaubnis zur Veröffentlichung. Literatur beim Verfasser
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ASU Live Webinar
UPDATE: Schutzimpfungen und COVID-19 am 20. Oktober 2021, 16:30 bis 18:45 Uhr Aufgrund anhaltender hoher Nachfrage bieten wir gemeinsam mit der DGAUM ein weiteres Update zum Thema Schutzimpfungen und COVID-19 an. Das Webinar gibt einen Überblick über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Immunität, Schutzimpfungen und Long-Covid aus arbeitsmedizinischer Sicht und behandelt auch praktische Fragen zum Thema Grippeschutzimpfungen im Betrieb.
Über diese Themen informieren und diskutieren unsere Fachreferent*innen
• COVID-19 Impfschutz: Aktuelle Informationen
Univ.-Prof. Dr. med. Dirk-Matthias Rose, Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universität Mainz und Leiter des Flugmedizinischen Zentrums AeMC, Flymed am Frankfurter Flughafen
• Wie sinnvoll sind Grippeschutzimpfungen im Betrieb? Dr. med. Stefan Webendörfer, Corporate Health Management BASF SE, Vice President, Health Risk Assessment, Communication, Comittees
• COVID-19: Immunität und Bestimmung von Antikörpern Dr. Sabine Stielow, Laborärztin, Amedes Gruppe Hamburg
• Persistierende Beschwerden nach Covid-19 Erkrankung: arbeitsmedizinische Aspekte
Univ.-Prof. Dr. med. Astrid Heutelbeck, Direktorin des Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin Universitätsklinikum Jena (UKJ)
Wissenschaftliche Leitung und Moderation: Professor Dr. med. Stephan Letzel, Direktor des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Preis: 40 € für Abonnent*innen der ASU sowie für Mitglieder der DGAUM. Alle anderen Teilnehmer*innen zahlen den regulären Preis von 80 €. Hier geht’s zur Anmeldung: www.asu-arbeitsmedizin.com/ asu-webinar-covid-19 Das Webinar wird in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. durchgeführt.
CME Punkte sind beantragt
Arbeitsmedizin | Sozialmedizin | Umweltmedizin
Zeitschrif t für medizinische Prävention
Wirtschaft Fokus bleibt auf der Existenzgründung und Investitionen von Heilberuflern
Stabiles Ergebnis für apoBank
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ie Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat im ersten Halbjahr 2021 einen Jahresüberschuss in Höhe von 37,0 Mio. Euro erwirtschaftet (30. 06. 2020: 32,7 Mio. Euro), so die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2021. Unter herausfordernden Rahmenbedingungen blieb das operative Ergebnis stabil bei 103,0 Mio. Euro (30. 06. 2020: 103,6 Mio. Euro). Im Berichtszeitraum hat die Bank ihre Marktposition gehalten. So blieben die Kundenkredite stabil bei 38,2 Mrd. Euro (31. 12. 2020: 38,2 Mrd. Euro). Finanzierungen für Existenzgründungen baute die Bank auf 7,4 Mrd. Euro (31. 12. 2020: 7,2 Mrd. Euro) aus. Gleichzeitig agierte die Bank bei Immobilienkrediten selektiver. Darlehen an Firmenkunden hielt die Bank in einem intensiven Wettbewerb stabil bei 4,9 Mrd. Euro.
Im Wertpapieranlagegeschäft sowie in der Vermögensverwaltung unterstützte der Rückenwind der positiven Marktentwicklung. Das Depotvolumen erreichte 11,4 Mrd. Euro (31. 12. 2020: 10,4 Mrd. Euro), darin enthalten sind in der Vermögensverwaltung mandatierte Gelder in Höhe von 4,8 Mrd. Euro (31. 12. 2020: 4,4 Mrd. Euro). In ihrer Funktion als Verwahrstelle für institutionelle Anleger baute die Bank das von ihr betreute Volumen auf 24,5 Mrd. Euro aus (31. 12. 2020: 22,5 Mrd. Euro). Die apoBank erwartet, dass das Geschäftsumfeld im zweiten Halbjahr 2021 anspruchsvoll bleibt. Einen besonderen Fokus legt sie auf die Steigerung der Kundenzufriedenheit, die nach der IT-Umstellung im vergangenen Jahr zurückgegangen war. Für das Gesamtjahr 2021 plant die apoBank einen Jahresüberschuss zu er-
wirtschaften, mit dem sie in der Lage wäre, im Rahmen der Gewinnverwendung die erforderlichen Rücklagen zu dotieren und eine angemessene Dividende auszuzahlen. Die EZB hatte zuletzt ihre Restriktionen hinsichtlich der Gewinnbeteiligungen bei den von ihr direkt beaufsichtigen Banken aufgehoben. Ulrich Sommer, Vorstandsvorsitzender der apoBank, sagte bei der Vorstellung der Zahlen: „Unser Anspruch ist, unseren Kunden den Freiraum für das Wesentliche zu schaffen – das Heilen. Unser Fokus bleibt auf der Existenzgründung, Investitionen von Heilberuflern sowie Finanzierungen von Unternehmen im Gesundheitsmarkt. Als verlässlicher Partner bieten wir gleichzeitig Lösungen für Anlage und Vorsorge und entwickeln unsere Produkte und Dienstleistungen für unsere Kunden weiter.“ Anzeige
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29. – 30. November 2019 Ärzte-Seminare Karlsruhe: Messe Karlsruhe
Infektiologie im Mittelpunkt
Vor-Ort- und Online-Teilnahme bieten volle CME-Punkte Am 26. und 27. November 2021 haben Hausärzte die Möglichkeit, sich im Konferenz Center der Messe Karlsruhe persönlich auszutauschen und weiterzubilden. In Kooperation mit dem Städtischen Klinikum Karlsruhe und der Bezirksärztekammer Nordbaden bietet die Messe Karlsruhe ein umfangreiches und praxisorientiertes Fortbildungsprogramm. Der Intensivkurs HausarztSpezial wird live übertragen und kann somit alternativ online besucht werden. Die digital Teilnehmenden können ebenfalls Fragen an die Referenten stellen. Beide Varianten bieten die vollen Fortbildungspunkte der Landesärztekammer Baden-Württemberg. Es wurden 16 Punkte genehmigt.
Termin:
Veranstaltungsort:
Ärzte-Seminare Karlsruhe
Messe Karlsruhe
Freitag, 26. Nov. 2021 Samstag, 27. Nov. 2021
Der Intensivkurs für Hausärzte setzt 2021 das Thema Infektiologie in den Mittelpunkt. Neben den Themen Global Health und Pandemie umfasst das Programm Infektionskrankheiten im Allgemeinen. Die Referenten kommen sowohl aus dem klinischen und universitären Bereich als auch aus der hausärztlichen Praxis. Prof. Dr. med. Michael Geißler, Facharzt für Innere Medizin, SP Gastroenterologie, Hämatologie und internistische Onkologie sowie Medizinischer Geschäftsführer Städtisches Klinikum Karlsruhe hat gemeinsam mit Marianne Difflipp-Eppele, Fachärztin für Allgemeinmedizin sowie Bezirksvorsitzende Nordbaden des Dt. Hausärzteverband (LV Baden-Württemberg) und Bezirksbeirätin der KV Baden-Württemberg, die ärztliche Leitung. Es werden die Auswirkungen von Klimawandel und Globalisierung sowie die
Erfahrungen mit Corona, SARS, MERS, West-Nile behandelt. Aber auch Haut- und Geschlechtskrankheiten, Hepatitis und pulmonalen Infektionen greift das Fortbildungsprogramm auf. Das zweitägige fachspezifische Fortbildungsprogramm wird unter behördlich genehmigtem Hygienekonzept in großzügigen räumlichen Gegebenheiten und unter Einhaltung der zu diesem Zeitpunkt geltenden Schutzmaßnahmen der Corona-Verordnung veranstaltet. Um einen möglichst praxisnahen und nachhaltigen Wissenstransfer zu gewährleisten, sind die Fortbildungen an Fallbeispielen ausgerichtet und werden in Diskussionsrunden vertieft. Damit gehören die Ärzte-Seminare Karlsruhe seit beinahe 30 Jahren zu den renommiertesten medizinischen Fachkongressen im Südwesten.
Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus:
Messe Konferenz Center
Programm, Teilnahmegebühren und Anmeldung finden Sie hier:
Messeallee 1, 76287 Rheinstetten
www.aerzte-seminare-karlsruhe.de
umgang-mit-dem-coronavirus
www.aerzte-seminare-karlsruhe.de/
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Vermischtes Nachhaltiges Gesundheitswesen
Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen
Namen und Nachrichten Hohe Auszeichnung für Prof. Pfanner
Prof. Dr. N. Pfanner
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat Prof. Dr. Nikolaus Pfanner mit der Schleiden-Medaille ausgezeichnet. Der Mediziner und Zellbiologe erhielt die Ehrung für seine herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten zum Aufbau und zur Funktion der Mitochondrien, mit denen er entscheidend zum Verständnis des Membransystems der Mitochondrien beigetragen hat. Der Professor für Biochemie und Direktor am Institut für Biochemie und Molekularbiologie der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg war weltweit der Erste, der mit seinem Forschungsteam die Zusammensetzung der Zellorganelle entschlüsselt hat, indem er das Proteom analysierte. Zudem gewann er viele Erkenntnisse darüber, wie Proteine, die in den Zellkraftwerken aktiv sind, an ihren Wirkungsort gelangen.
Foto: Universitätsklinikum Ulm
Hohes Amt für Prof. Steinacker
Prof. Dr. J. Steinacker
Professor Jürgen Steinacker, Leiter der Sektion Sport und Rehabilitationsmedizin des Universitätsklinikums Ulm, hat das Amt des Geschäftsführenden Vorstands des Instituts für Rehabilitationsmedizinische Forschung der Universität Ulm übernommen. Das IfR stellt ein wichtiges Bindeglied zwischen der Universität Ulm und der öffentlichen Gesundheitsversorgung dar, die gerade in Zeiten der Pandemie und durch lebensstilbedingte Gesundheitsrisiken zunehmend wichtiger werden. Prof. Steinacker forscht derzeit unter anderem zur Rehabilitation in der Kardiologie, Hämatoonkologie und Adipositas, zur Sportkardiologie und zum Long-Covid-Syndrom.
Wahnsinnig komisch
Werk aus der Ausstellung (Colard (Sans titre), 17. November 1959, Deckfarben auf Papier, 65 × 50 cm, Musée d‘Art et d‘Histoire de l‘Hôpital Sainte-Anne, DH3094)
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Humor in der Anstalt? Das scheint auf den ersten Blick ein Widerspruch zu sein. Psychiaterinnen und Psychiater haben immer wieder infrage gestellt, dass Menschen mit der Diagnose Schizophrenie in der Lage seien, Humor zu zeigen und zu verstehen. Und trotzdem gibt es in zwei der größten und ältesten Sammlungen von Anstaltskunst, der Sammlung Prinzhorn in Heidelberg und der Sammlung des Musée d‘Art et d‘Histoire de l‘Hôpital Sainte-Anne in Paris, eine ganze Reihe von Werken humoristischen Inhalts. Das deutsch-französische Ausstellungsprojekt „Wahnsinnig komisch – Follement drôle“ stellt einige dieser Werke vor. Ausgewählt wurden rund 150 Zeichnungen, Gouachen, Aquarelle und Skulpturen. Sie zeigen, worüber deutsche und französische Patientinnen und Patienten gelacht haben, wie sie ihre Umgebung aufs Korn nahmen, mit spitzer Feder überzeichneten, satirisch verhöhnten oder wahnsinnig-komisch kommentierten. Die Ausstellung ist bis 23. Januar 2022 in Heidelberg zu sehen. Weitere Infos:
www.sammlung-prinzhorn.de
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Unter dem Motto „Nachhaltiges Gesundheitswesen“ findet am 28. Januar 2022 der siebte Landeskongress Gesundheit Baden-Württemberg statt. Hier treffen sich Entscheider und Verantwortungsträger aus Ärzteschaft, Verbänden und Krankenkassen sowie politische Vertreter. Neben spannenden Vorträgen von hochkarätigen Referenten wird in World Café Foren diskutiert, wie das Gesundheitssystem in Zeiten des Klimawandels nachhaltiger ausgerichtet werden kann. Die Veranstaltung findet im Rahmen von Fachmesse und Ärztekongress MEDIZIN 2022 statt (28. bis 30. 01. 2022, Messe Stuttgart). Weitere Infos:
www.lk-gesundheit.de/www.medizin-stuttgart.de
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Aichtal startet Werbeoffensive Mit großformatigen Bannern an mehreren Standorten in und um Aichtal wirbt die in der Metropolregion Stuttgart gelegene Stadt mit rund 10.000 Einwohnern um ärztliche Nachwuchskräfte, damit die medizinische Versorgung auch künftig sichergestellt werden kann. Man sei auf der Suche nach Fachärzten (m/w/d) für Allgemeinmedizin und haus ärztlich tätige Internisten (m/w/d), auch in Teilzeit, sagte Bürgermeister Sebastian Kurz dem Ärzteblatt Baden-Württemberg. Da der hausärztliche Versorgungsgrad unter 100 Prozent liege, bestünden noch freie Niederlassungsmöglichkeiten; zudem entstehe im Stadtteil Aichtal-Grötzingen ein neues, modernes Ärztehaus.
Krebsberatungs-App gewinnt Ideenwettbewerb Die Diagnose einer Krebserkrankung betrifft nicht nur den Köper eines Menschen. Rund ein Drittel der Patientinnen und Patienten benötigt professionelle psychoonkologische Hilfe. Anlaufstelle ist gegebenenfalls die Psychosoziale Krebsberatung des Tumorzentrums am Universitätsklinikum Freiburg. Nicht immer ist es den Betroffenen jedoch möglich, das Beratungsangebot umfassend wahrzunehmen. Um eine termin- und ortsunabhängige Unterstützung anbieten zu können, entwickelt die Psychosoziale Krebsberatung eine digitale Lösung: eine Krebsberatungs-App. Von ursprünglich mehr als 1.000 eingereichten Projekten wurde die App nun im Rahmen des deutschlandweiten Wettbewerbs „Gesellschaft der Ideen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter die besten Zehn gewählt und erhält eine Förderung von bis zu 200.000 Euro für die Entwicklung.
Unmögliches möglich gemacht Für seine Verdienste im Rahmen der Pandemie ist Dr. Christian Menzel, Leiter der Coronaprävention und Fieberambulanz im Klinikum Stuttgart, mit der Großen Verdienstmedaille des Polizeipräsidiums Stuttgart geehrt worden. Polizeipräsident Franz Lutz würdigte die Verdienste des Arztes im Rahmen der Pandemie, insbesondere seine große Unterstützung der Arbeit der Stuttgarter Polizei und des Innenministeriums, indem er beispielsweise kurzfristig PCR-Tests oder Impfungen organisiert, wenn ein spontaner Auslandseinsatz anstand oder andere dringende Termine im Dienstalltag der Polizei eine entsprechende Maßnahme erforderten.
Vermischtes Landesregierung fördert den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen
Verbesserte Gesundheitsversorgung durch KI
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it dem Cyber Valley, einem Verbund aus Wirtschaft und Wissenschaft, ist Baden- Württemberg bereits europaweiter Vorreiter in der Erforschung und Anwendung Künstlicher Intelligenz (KI). In den kommenden Jahren möchte die Landesregierung den Einsatz von KI im Gesundheitswesen und damit auch zur Verbesserung der Versorgung der Bürgerinnen und Bürger stärker unterstützen. Den Startschuss hat die Förderung von drei zukunftsweisenden Projekten mit insgesamt 2,5 Millionen Euro gegeben. „Künstliche Intelligenz leistet einen wichtigen Beitrag, dass Patientinnen und Patienten besser und individueller versorgt werden. Das medizinische Personal wird entlastet und beispielsweise bei Diagnose, Therapiewahl und Dokumentation unterstützt“, sagte Staatssekretärin Dr. Ute Leidig. „Die neu gewonnenen Kapazitäten können dann in der Patientenversorgung eingesetzt werden. Die KI unterstreicht somit die herausragende Bedeutung menschlicher Zuwendung im Gesundheitswesen. Jetzt geht es darum, Innovationen aus der KI-Forschung in die Versorgung zu überführen.“
Drei Projekte als Wegbereiter Das Projekt „Die KI-TranslationsInitiative: Transparente und sichere Entscheidungen durch Künstliche Intelligenz für die patientenzentrierte Präzisionsonkologie bei Melanom, Brust- & Prostatakrebs“ des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg erhält mehr als 1,5 Millionen Euro aus Landesmitteln. Dabei werden neuartige digitale Biomarker
entwickelt, die zur Verbesserung der Krebs-Diagnostik und Therapiesteuerung beim malignen Melanom und beim Brust- und Prostatakrebs beitragen können. Unnötige Untersuchungen und Eingriffe sollen vermieden werden. Im Rahmen des Projekts werden einerseits die Erklärbarkeit (Interpretation von KI-gestützten Ergebnissen) und andererseits die Generalisierungsfähigkeit (Übertragbarkeit der Anwendung auf beliebige Datenquellen) adressiert. Das Projekt baut auf einer breiten Grundlagenforschung im Bereich digitaler Biomarker für die Onkologie auf und könnte durch die Förderung einen wichtigen Schritt machen auf dem Weg zur Zertifizierung als Medizinprodukt. Ein Projekt, bei dem Künstliche Intelligenz bereits den Einzug in die Versorgung halten wird, ist „Männergesundheit im Nordschwarzwald – Dezentraler Einsatz der KI in der Prostatakrebsfrüherkennung“ des Siloah St. Trudpert Klinikums in Pforzheim, das gut 320.000 Euro erhält. Prostatakrebs gilt als die am häufigsten gemeldete Krebsneuerkrankung bei Männern in Baden-Württemberg. Die Vorsorge wird allen Männern ab dem 45. Lebensjahr empfohlen und erfolgt im Wesentlichen in der ambulanten Urologie. Mit zunehmendem diagnostischem Aufwand werden Leistungen immer mehr in die Klinik verschoben und verbrauchen entsprechende Ressourcen. Das eingesetzte System basiert auf einem standardisierten Ultraschall, der telemetrisch einer plattformbasierten KI-Auswertung zugeführt und nach Auswertung in Echtzeit auffällige Areale farbig markiert rückmelden kann. Diese können
dann gezielt mit wenigen Biopsien überprüft werden. Das Projekt soll innerhalb eines Netzwerks aus niedergelassenen Urologinnen und Urologen im Enzkreis gemeinsam mit dem Klinikum durchgeführt werden und auch Erkenntnisse über die Akzeptanz von KI bei Patientinnen und Patienten sowie Leistungserbringenden gewinnen. Weltweit wird weniger als die Hälfte aller Demenzerkrankungen als solche erkannt. In den meisten Fällen ist der kognitive Abbauprozess nach der Diagnose schon weit fortgeschritten. Neuesten Studien zufolge kann rund ein Drittel aller Demenzerkrankungen durch eine rechtzeitige Behandlung von spezifischen Risikofaktoren verhindert oder zumindest der Verlauf positiv beeinflusst werden. Ziel des Projekts „ALFREDO – KI-basierte Plattform für die ambulante Früherkennung und individualisierte Behandlung von Demenz“ ist deshalb die Entwicklung einer digitalen Plattform, die einen mehrstufigen Prozess begleitet, der von der KI-gestützten Vorhersage über die niederschwellige Früherkennung bis hin zu individualisierten Behandlungsstrategien für Demenzerkrankte reicht. Dabei kommen patentierte Verfahren und Technologien zum Einsatz. Dazu zählen insbesondere KI-gestützte psychometrische Verfahren und Hirnfunktionsmessungen, die durch eine innovative Elektrodentechnologie auch von zu Hause aus anwendbar sind. Das Projekt wird vom FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe in Kooperation mit der Diakonie Baden durchgeführt und mit knapp 650.000 Euro gefördert.
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Vermischtes Interview · Karlsruher Allgemeinmediziner hat den „Herold“ ins Türkische übersetzt
„Enorme Menge an Information“
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Dr. M. Kästel
enerationen von Medizinstudierenden haben den „Herold“ als komprimierte Darstellung der Inneren Medizin kennen- und schätzengelernt. Viele von ihnen nutzen das Standardwerk auch noch im Berufsleben. Dr. Michael S. Kästel aus Karlsruhe hat jetzt mit einigen Gleichgesinnten aus dem nordbadischen Bezirksärztekammer-Ausschuss „Ausländische Ärzte und Patienten“ das Standardwerk ins Türkische übertragen; mit dem Allgemeinmediziner sprach ÄBW-Chefredakteur Dr. Oliver Erens.
Was war Ihre Veranlassung, das über 1.000-seitige Werk ins Türkische zu übersetzen?
Das Buch mit der ISBN 978-3949708008 ist für 47,00 Euro erhältlich. Der Preis entspricht damit dem Original-„Herold”.
Dr. M. Kästel: Während der letzten Sitzungen im Ausschuss „Ausländische Ärzte und Patienten“ wurden die häufigen Probleme der Prüfungen im Bereich Sprachen und Fachsprachen sowie der Fachkenntnisprüfung diskutiert. Es kristallisierte sich heraus: Auch der Ausbildungs- und Kenntnisstand in den Herkunftsländern ist heterogen. Es wäre wünschenswert, wenn deutsche Standardlehrbücher in den entsprechenden Übersetzungen vorhanden wären, vor allem in den großen Fächern wie Innere Medizin und Chir-
urgie. Ich habe seit meiner Studienzeit nahezu jährlich meinen Herold aktualisiert und deshalb fragte ich mich, ob es überhaupt möglich ist, dieses Werk ins Türkische zu übersetzen.
Wie hat Dr. Herold reagiert, als Sie ihm die Idee einer türkischen Ausgabe vorgestellt haben? Dr. M. Kästel: Dr. Gerd Herold war sehr begeistert. Wir unterhielten uns über die enorme Menge an Information und das entsprechende Pensum, das zu bewältigen ist. Ich fragte, ob ich Kontakt mit einem der Kolleginnen und Kollegen aufnehmen kann, die schon eine Übersetzung durchgeführt hatten. Daraufhin berichtete er, dass bisher schon einige Versuche begonnen, aber noch keiner erfolgreich abgeschlossen wurde. Es gab also bisher noch nie einen türkischen „Herold“.
Wie lange haben die Arbeiten gedauert und wann wird das Buch und in welcher Auflagen höhe erhältlich sein? Dr. M. Kästel: Ich habe im Oktober 2020 die Lizenzvereinbarung mit Dr. Herold unterzeichnet und bis Mitte
Januar war die erste Version der Übersetzung abgeschlossen. Danach mussten die Grafiken und Tabellen angepasst oder neu erstellt werden (das Buch ist auch hinsichtlich Grafiken und Tabellen identisch mit der deutschen Ausgabe). Korrekturen wurden eingearbeitet und vor allem Internetlinks aktualisiert sowie einige zusätzliche türkische Links eingesetzt. Unsere Startauflage umfasst 500 Bücher, die kürzlich ausgeliefert wurden.
Wer ist Ihre Zielgruppe: Türkische Ärztinnen und Ärzte in Deutschland oder wollen Sie vor allem in die Türkei exportieren? Dr. M. Kästel: Primäre Zielgruppe sind türkisch sprechende Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. Sie erhalten eine seitengleiche Übersetzung der Version von 2021, sodass man ein Buch neben das andere legen kann. Selbstverständlich können auch Kolleginnen und Kollegen in der Türkei von diesem sehr guten und kompakten Lehrbuch profitieren, eventuell auch in der Kombination mit der deutschen Ausgabe. Bei Nachfragen werden wir Interessenten die entsprechenden Bücher zusenden.
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Vermischtes Erkrankungshäufigkeit in Großstädten am höchsten
Zunahme von Heuschnupfen
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m Jahr 2019 ist bei mehr als fünf Millionen gesetzlich Versicherten Heuschnupfen diagnostiziert worden. Insgesamt entspricht das einem Anteil von 7,1 Prozent. Gegenüber 2010, in dem 4,2 Millionen Versicherte mit Heuschnupfen behandelt wurden, stieg damit die Zahl der Erkrankten um 19 Prozent an. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hervor. Demnach waren über 400.000 der Betroffenen im Jahr 2019 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 0 und 14 Jahren. Bei weiblichen Versicherten trat der Heuschnupfen mit einem Anteil von 7,2 Prozent noch etwas häufiger auf als bei männlichen Versicherten (6,9 Prozent). Die dokumentierte Heu-
schnupfen-Häufigkeit zeigte im Untersuchungszeitraum (2010 bis 2019) durchgängig ein klares Stadt-Land-Gefälle: Die Erkrankungshäufigkeit war in ländlichen Regionen am niedrigsten, mit dem Urbanitätsgrad des Wohnortes stieg diese kontinuierlich an. Im Jahr 2019 lag der Anteil erkrankter Versicherter in dünn besiedelten ländlichen Kreisen bei 6,6 Prozent gegenüber 7,8 Prozent in kreisfreien Großstädten. Für Deutschland konnte mit der jetzt veröffentlichten Versorgungsatlas-Studie zum ersten Mal gezeigt werden, dass der Urbanitätsgrad der Wohnregion je nach Altersgruppe eine sehr unterschiedliche Bedeutung für die dokumentierte Erkrankungshäufigkeit hat. In der Mehrheit der Altersgruppen zeigte sich ein Stadt-Land-Ge-
fälle. Für Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene im Alter 0 bis 24 Jahre wurde jedoch genau das Gegenteil beobachtet: Für diese Gruppe wurden – im starken Gegensatz zu allen anderen Altersgruppen – in kreisfreien Großstädten, also den Regionen mit dem höchsten Urbanitätsgrad, die niedrigsten Erkrankungshäufigkeiten dokumentiert. Kinder und Erwachsene unterscheiden sich aber nicht nur bei der Häufigkeit in städtischen gegenüber ländlichen Regionen, sondern auch bei der Entwicklung der Heuschnupfen-Häufigkeit in den letzten zehn Jahren. Während im Zeitverlauf immer weniger Kinder im Alter 0 bis 10 Jahre betroffen waren, stieg der Anteil erkrankter Erwachsener an.
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ie Bundesärztekammer hat im Einvernehmen mit dem Paul-Ehrlich-Institut die zuletzt im Jahr 2017 novellierte Richtlinie Hämotherapie im Rahmen der turnusmäßigen Aktualitätsprüfungen aktualisiert. Dabei wurden die Zulassungskriterien zur Blutspende von Personen mit sexuellem Risikoverhalten auf Basis einer im Mai 2021 vorgelegten gemeinsamen Analyse von Bundesärztekammer, Bundesgesundheitsministerium und zuständigen Bundesoberbehörden neu gefasst. Nach Sichtung aktueller medizinisch-wissenschaftlicher und epidemiologischer Daten waren die Institutionen unter anderem zu dem gemeinsamen Ergebnis gekommen, dass die Sicherheit von Blut und Blutprodukten auch weiterhin die Feststellung der Spendereignung und eine Testung der Spenden erfordert. In der auf Grundlage dieser Analyse aktualisierten Hämotherapie-Richtli-
nie ist nun festgelegt, dass eine Zulassung zur Spende vier Monate nach Beendigung eines sexuellen Risikoverhaltens nicht zu einer Erhöhung des Risikos für die Empfängerinnen und Empfänger von Blut und Blutprodukten führt. Infektionen mit dem Hepatitis-B-Virus, dem Hepatitis-C-Virus oder HIV könnten nach dieser Zeitspanne sicher ausgeschlossen werden. Bisher galt eine Rückstellfrist von zwölf Monaten nach Beendigung des Risikoverhaltens. Die Richtlinie Hämotherapie ist ein hochdifferenziertes, über 100-seitiges Regelwerk. Sie wird durch mehrheitlich ehrenamtlich tätige Fachexpertinnen und Fachexperten in einem mehrstufigen Prozess erarbeitet, beraten, konsentiert und regelmäßig – mindestens alle zwei Jahre – auf ihre Aktualität geprüft. Diese Vorgehensweise ist Garant für die auch international anerkannte hohe fachliche Qualität der Richtlinie.
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Vermischtes Smarte Algorithmen und selbstlernende Expertensysteme
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Dr. Titus Brinker
ie fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen bietet vielfältige Möglichkeiten, die hohe Qualität der Gesundheitsversorgung in Deutschland noch zu verbessern. Smarte Algorithmen und selbstlernende Expertensysteme haben das Potenzial, medizinische Entscheidungsprozesse in Echtzeit zu unterstützen. Daher fördert das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gezielt aufstrebende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz (KI). Einer dieser Forscher ist Dr. Titus Brinker, der mit seinem Team am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg einen Algorithmus zur Bestimmung von schwarzem Hautkrebs entwickelt hat. Ein verregneter Morgen am Radiologischen Forschungs- und Entwicklungszentrum des DKFZ in Heidelberg: Das Team rund um den Dermatologen Dr. Titus Brinker trifft sich zur Lagebesprechung. Projektleiter Achim Hekler und sein Informatik-Kollege Max Schmitt diskutieren mit den beiden Molekularbiologinnen Dr. Tanja Jutzi und Dr. Eva Krieghoff-Henning, wie sie ihren KI-Algorithmus zur Bestimmung verdächtiger Haut-
Zur Person: Dr. Titus Brinker Der 30-jährige Mediziner aus Lüneburg arbeitet seit Ende 2017 als Assistenzarzt in der Dermatologie der Universitätsklinik Heidelberg sowie als Arbeitsgruppenleiter am Deutschen Krebsforschungszentrum und Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg. Bereits als Student in Gießen entwickelte er die kostenfreie App Smokerface, die anhand eines Selbstporträts dem Nutzer die beschleunigte Hautalterung durch das Rauchen vor Augen führt. Für die Gründung und Leitung des Vereins „Aufklärung gegen Tabak e. V.“ wurde er mehrfach von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgezeichnet. Mit den Modellprojekt-Apps „AppDoc“ und „Intimarzt“ lancierte Dr. Brinker ab 2018 die bundesweit ersten genehmigten Online-Hautarzt-Anwendungen ohne direkten Patientenkontakt, die insbesondere in der aktuellen Corona-Krise mehrere Tausend Menschen mit Hautproblemen versorgen konnten. Aktuell arbeitet er unter anderem am Aufbau einer Plattform, auf der Patientinnen und Patienten künftig selbst entscheiden können, was mit ihren Patientendaten passiert. Er hofft, dass dadurch in Zukunft schneller Daten für die Forschung EU-DSGVO-konform freigegeben werden können.
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veränderungen noch präziser trainieren können. Die Mitglieder des interdisziplinären Teams sind hoch motiviert, die Ergebnisse erster Studien vielversprechend. Konkret geht es um die Anwendung von Künstlicher Intelligenz bei der Auswertung von medizinischen Bildaufnahmen. Denn die Wissenschaftler konnten zeigen, dass ihr digitales Assistenzsystem sehr gute Ergebnisse bei der Erkennung von schwarzem Hautkrebs liefern kann. „Wir gehen davon aus, dass die KI rund die Hälfte der Melanome, die aktuell übersehen werden, erkennt. Gleichzeitig werden pro Jahr 80.000 Muttermale umsonst entfernt. Diese Operationen könnten wir einsparen“, so die Zielsetzung von Dr. Brinker.
Präzise Diagnose mit KI Im Skin-Classification-Project, das vom BMG gefördert wird, geht es darum, modellhaft den Einsatz intelligenter digitaler Systeme zur Verbesserung der dermatologischen Patientenversorgung zu entwickeln. „Als wir vor über einem Jahr gestartet sind, hatten wir sehr genaue Vorstellungen davon, was ein Assistenzsystem zur Bestimmung verdächtiger Hautveränderungen können muss, aber es gab noch keine Benchmark, an der wir hätten testen können, wie gut unser Algorithmus ist. In der Klinik wurde ein Nutzen von KI bei Hautkrebs bis-
lang noch nicht nachgewiesen“, fasst Dr. Brinker die Ausgangsvoraussetzungen zusammen. Die Forscher erstellten ein eigenes Testset mit Open-Source-Bildern von schwarzem Hautkrebs und gutartigen Fehlbildungen der Haut. Alle Beispiele waren durch eine Biopsie histologisch gesichert. In einer Studie traten dann 157 Hautärzte von zwölf deutschen Universitätskliniken gegen die Künstliche Intelligenz aus Heidelberg an und beurteilten anhand von 100 Bildern, ob es sich um ein Muttermal oder einen schwarzen Hautkrebs handelt. Nur sieben der 157 Dermatologen schnitten besser ab als der Algorithmus, 14 erzielten gleich gute Ergebnisse und 136 hatten schlechtere Ergebnisse. „Ein toller Erfolg für uns. Am Ende war die Künstliche Intelligenz präziser als erfahrene Kliniker. Das hat uns angespornt und wir haben begonnen, den Algorithmus mit Bildern in sehr hoher Qualität zu trainieren“, so der Mediziner. Schnell stellte sich heraus, dass die Größe der nationalen Hautkrebsbilddatenbank für das Training von neuronalen Netzen deutlich kleiner sein kann, als zu Beginn des Projektes angenommen. Entscheidend ist die Datenqualität und weniger die Quantität der Bilder. „Wir sind mit diesem Projekt sehr nah an der Anwendung. Das ist ein großer Anreiz“, unterstreicht auch Dr. Tanja
Interdisziplinäres Team: Informatiker A. Hekler, Arzt Dr. T. Brinker, Molekularbiologen L. Schneider und Dr. T. Jutzi
Vermischtes Jutzi, die mit ihrem molekularbiologischen Hintergrund die Forschung an entscheidender Stelle unterstützt. Sie lobt vor allem die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team: „Wir haben alle einen unterschiedlichen Background und daher einen anderen Blick auf das Problem. Dadurch ergeben sich ganz neue Fragestellungen.“ Aktuell sind die Forscher dabei, auch genetische und klinische Daten in das Training des Algorithmus einzubinden. „Wir kommen der biologischen Realität schon sehr nah“, erklärt Dr. Brinker und betont: „In einem nächsten Schritt wird es darum gehen, den Nutzen von KI am Patienten in der Klinik zu demonstrieren.“
Nachdruck aus „Im Dialog”, mit freundlicher Genehmigung
Individuelle Versorgung von Patienten Ein weiteres vom BMG gefördertes Projekt, an dem das Team um Dr. Brinker seit März 2020 arbeitet, ist die Tumorverhalten-Prädiktions-Initiative. Dabei geht es darum, auf Basis von smarten Daten die patientenzentrierte Präzisionsonkologie bei Melanom, Brust- und Prostatakrebs zu verbessern und die Therapiesteuerung zu individualisieren. Zentrale Fragen lauten: Mit welcher Wahrscheinlichkeit wird dieser oder jener Krebs streuen? Wie wird der Patient auf die Therapie ansprechen? Der Individualisierungsaspekt stehe bei diesem Projekt im Vordergrund, wie Dr. Brinker betont: „Es geht mir darum, dem Arzt präzisere Werkzeuge bei der Wahl der Therapie anbieten zu können und dadurch Belastungen und Nebenwirkungen für den Patienten so gering wie möglich zu halten.“ Bislang seien Diagnostik und Therapiesteuerung bei den genannten Krebsarten noch nicht ausreichend individuell. Digitale Expertensysteme hätten jedoch die Möglichkeit, dies zu ändern: „Wie sich ein Krebs verhält, hängt sehr von der Genetik und seiner Mikroumgebung ab. Die Genetik hat morphologische Korrelate, die sich mit KI erkennen lassen, und auch die direkte Umgebung ist in einem hochaufgelösten histologischen Schnitt digital gut zu erfassen. Das macht individualisierte Therapieentscheidung möglich.“ Selbstlernende Expertensysteme können auf der Basis verschiedener Erhebungsergebnisse – dazu gehören Biomarker, genetische Charakterisierungen und andere klinische Daten – eine zielgenaue patientenindividu-
elle Versorgung ermöglichen. Verbesserungen für Patientinnen und Patienten beschränken sich dabei nicht nur auf den Bereich der Diagnostik, sondern steigern auch in erheblichem Maß die Möglichkeiten der personalisierten Behandlung und Nachsorge. Das Optimierungspotenzial sei enorm, wie der Assistenzarzt herausstellt: „Dadurch, dass wir multiple Faktoren, die prädiktiv sind für ein bestimmtes Tumorverhalten, abbilden können, wird Präzisionsonkologie überhaupt erst möglich. Wir sprechen dabei über Entscheidungen auf Pixel-Ebene, die das Problem der Übertherapie lösen könnten.“ Letztlich werde in Deutschland, so der 30-Jährige, nach wie vor zu viel therapiert: „Man weiß zum Beispiel, dass ein Drittel der Melanome nie streut. Dieses Drittel bräuchte also eigentlich nie eine Immuntherapie. Da man jedoch nicht genau identifizieren kann, welches Drittel dies ist, erhält der individuelle Patient oft eine überflüssige Maximaltherapie und hat anschließend mit den Nebenwirkungen zu kämpfen. Das wollen wir mithilfe von KI ändern.“ Die Tumorverhalten-Prädiktions-Initiative wird zunächst für einen Zeitraum von 30 Monaten gefördert. Die Motivation bei den Forschern ist groß: „Wir haben jetzt die Chance, den konkreten Nutzen für die Patientinnen und Patienten unter Beweis zu stellen. Das muss unser oberstes Ziel sein.“
Zusammenspiel von Menschen und Maschine Beide Forschungsprojekte zeigen eindrucksvoll, wie das Gesundheitswesen in Deutschland in den kommenden Jahren von Künstlicher Intelligenz profitieren kann. „In der Mustererkennung ist die KI sehr viel genauer als der Mensch. Sie macht Entscheidungen reproduzierbar. Dadurch werden Diagnose und Therapie auch für den Patienten transparent und besser verständlich“, stellt Dr. Brinker heraus. Auch der Zeitfaktor spielt eine große Rolle: Die Ausbildung eines Pathologen beispielsweise dauert fünf Jahre. Ein KI-Training nach der Deep-Learning-Methode ist derweil in ein bis zwei Stunden absolviert. Dennoch: Die KI wird immer ein Assistenzsystem bleiben, die alleinige Diagnose durch einen Algorithmus ist nach Meinung des Wissenschaftlers nicht zu empfehlen: „Die systematische Untersuchung
Nutzen von KI für den Menschen Das Bundesministerium für Gesundheit fördert Projekte, die wissenschaftliche Erkenntnisse zum Nutzen digitaler Innovationen generieren und dadurch einen Beitrag zur Verbesserung der patientenzentrierten Versorgung leisten. Die im Text beschriebenen Beispiele aus Heidelberg stehen stellvertretend für eine Reihe spannender Forschungsprojekte. So ist im Januar 2020 an der Fraunhofer-Einrichtung für Mikrosysteme und Festkörper-Technologien in München ein Projekt gestartet, das Künstliche Intelligenz zur Prophylaxe von Dekubitus nutzt. Das Zentrum für Medizinische Informatik an der Technischen Universität Dresden untersucht derweil die Einsatzmöglichkeiten und den klinischen Nutzen von Big Data-Anwendungen im Kontext seltener Erkrankungen.
eines Patienten kann keine Maschine übernehmen. Der Mensch ist nicht ersetzbar. Deshalb sollten wir auch keine Angst vor der Künstlichen Intelligenz haben.“ Dem kann sich auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nur anschließen: „Künstliche Intelligenz und digitale Anwendungen werden Ärzte nicht ersetzen. Aber die Ärzte, die digitale Anwendungen nutzen, werden auf lange Sicht Ärzte ersetzen, die noch mit Karteikarten arbeiten.“ Künftig wird es vermehrt darum gehen, die Qualitäten der KI in der Datenerfassung und ihre Genauigkeit zu nutzen, um präzisere Diagnosen zu stellen und menschliche Kapazitätsgrenzen auszugleichen. Beste Ergebnisse erzielt bislang übrigens die Kombination von Mensch und Maschine, wie die Forscher aus Heidelberg zeigen konnten. Eine Studie aus dem Oktober 2019 ergab eine erhöhte Genauigkeit bei der Kombination von menschlicher und künstlicher Intelligenz bei der rein visuellen Bewertung von Bildern. Heike Reinhold Anzeige
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Vermischtes
Neue Bücher Psychodynamische Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter A. Burchartz, 226 Seiten, Kohlhammer, ISBN 978-3170326453, 25,00 Euro Das dynamische Unbewusste steht im Zentrum der Psychodynamischen Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter. Unter ihrem Dach haben sich zwei therapeutische Verfahren entwickelt: die Analytische Psychotherapie und die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Das Buch gibt einen grundlegenden Überblick über das Thema und vermittelt fundierte Kenntnisse der Verfahren.
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Die oberärztliche Tätigkeit – eine neue Herausforderung C. Roten, M. Perrig, 216 Seiten, Hogrefe, ISBN 978-3456861456, 24,95 Euro Ein kompakter Leitfaden für einen smarten Einstieg in die oberärztliche Tätigkeit in der Schweiz. Er fasst die relevanten Herausforderungen für die künftige internistische oberärztliche Tätigkeit praxisrelevant und kompakt zusammen, um den Einstieg in diese neue Funktion zu erleichtern. Zudem soll er Kliniken und Abteilungen erleichtern, geeignete Ärztinnen und Ärzte zu finden und sie in ihrem Einstieg und ihrer Funktion gut zu unterstützen.
Zukunft Gesundheit H. Hildebrandt, R. Stuppardt, 400 Seiten, medhochzwei Verlag, ISBN 978-386216845, 69,99 Euro Der Band bündelt die Diskussion um die Zukunft der Gesundheitsversorgung. Kooperation und Vernetzung, integrative und interprofessionelle Patientenorientierung gewinnen an Bedeutung und die gegebenen rechtlichen Rahmenbedingungen wie auch die technisch-logistischen Infrastrukturen lassen vieles bereits zu. Es fehlt jedoch an Stellschrauben, um die Beteiligten regelhaft auf den Weg einer Neuausrichtung des Gesundheitssystems zu bringen.
Chirurgen und Mechaniker auf Augenhöhe V. Moser, 136 Seiten, Librum Publishers, ISBN 978-3906897615, 48,50 Euro In der Schweiz produzieren rund 1.400 Medtech-Unternehmen. Die Region am Jurasüdfuß ist ein Hotspot modernster Medizintechnik, dessen Erfolgsgeschichte 1958 mit der Begegnung zwischen dem Chirurgen Maurice E. Müller und dem Mechaniker-Konstrukteur Robert Mathys begann. Die von Standesdünkeln freie Zusammenarbeit dieser beiden Fachleute löste die Entwicklung eines neuen Industriezweigs aus, die im vorliegenden Band nachgezeichnet wird.
Hybris J. Krause, T. Trappe, 352 Seiten, Propyläen Verlag, ISBN-13 978-3549100318, 24,00 Euro In atemberaubendem Tempo haben die Menschen den Planeten ihren Bedürfnissen unterworfen. Im 21. Jahrhundert stehen sie vor den Scherben ihres Tuns: Die natürlichen Ressourcen erschöpft, die Klimaerwärmung eine tödliche Bedrohung, globale Pandemien eine akute Gefahr. Werden wir auch diese Krise meistern? Die Autoren zeigen, was wir aus der Vergangenheit für unser Überleben lernen können – und welche Gefahren in der zügellosen Kraft des Menschen liegen.
Essstörungen
Künstliche Intelligenz und Blockchain im Gesundheitswesen
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N. Formica-Schiller, 160 Seiten, Urban & Fischer, ISBN 978-3437235917, 19,00 Euro
Der Autor des Kurzlehrbuches zu Anorexie, Bulimie und Binge-Eating-Störungen ist als Chefarzt in Gammertingen tätig. Er schildert körperliche und psychiatrische Auswirkungen, berichtet über mögliche Ursachen und wirft dabei auch einen Blick auf genetische, neuroanatomische und neurophysiologische Grundlagen. In kompakter Form stellt er die wichtigsten Behandlungsverfahren vor und präsentiert neue Forschungsansätze.
Blockchain, Künstliche Intelligenz und Big Data – dieses Sachbuch erklärt die Zusammenhänge leicht verständlich und zeigt die Möglichkeiten und Vorteile sogenannter disruptiver Technologien für das Gesundheitswesen auf, setzt sich aber auch kritisch mit ihren Grenzen auseinander. Zahlreiche Beispiele aus der nationalen und internationalen Praxis illustrieren die bisherige Entwicklung und machen deutlich, dass erheblicher Nachholbedarf besteht.
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ÄBW 10 | 2021
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Symposium 7. Update Innere Medizin 2021: Neues von den großen Jahreskongressen (State of the Art und Special Guest: Richter Peter Lemmers (Landgericht München): Medizinrecht für die tägliche Praxis) Hybrid-Veranstaltung in Mannheim bzw. Online: http://update-inneremedizin.epple-streaming.de
II. Medizinische Klinik Universitätsmedizin (Direktor: Prof. Dr. Matthias Ebert), Mannheim, Haus 6, Ebene 4, Hörsaal 01 Universitätsmedizin Mannheim Kontakt: Telefon 0621/383-3284 Telefax 0621/383-3805 Email sekretariat.med2@umm.de Internet: http://www.gastric.de
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Bekanntmachungen Zum Gedenken
Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen
Dr. med. Elmar Schmid, Schwäbisch Gmünd * 18. 04. 1958 Georg Laag, Speyer * 10. 10. 1941 Prof. Dr. med. Willi-Ernst Adam, Ulm * 15. 01. 1926 Susanne Bohner, Laufenburg * 01. 09. 1956 Dr. med. Ursula Kapp, Fellbach * 02. 06. 1937 Dr. med. Rosemarie Schlörer, Ulm * 10. 08. 1941 Dr. med. Gerhart Greven, Kernen im Remstal * 24. 11. 1940 Dr. med. Annemarie Neppert, Bad Überkingen * 29. 04. 1918 Dr. med. Winfried Hornef, Mössingen * 10. 01. 1937 Thomas Wagner, Waldachtal * 11. 12. 1948 Traute Schreck, Bensheim * 07. 02. 1955 Dr. med. Karl Tröger, Esslingen am Neckar * 19. 06. 1927 Anna Wojtyczka, Pforzheim * 26. 10. 1971 PD Dr. med. Sebastian Hartmann, Bad Mergentheim * 06. 12. 1958 Dr. med. Steffen Lösel, Freiburg * 17. 09. 1968 Dr. med. Edgar Gröbner, Sölden * 12. 08. 1922 Reinhard Müller, Kehl * 18. 02. 1956 Dr. med. Dietrich Ziegler, Mannheim * 24. 08. 1924 Eberhard Rieker, Lauffen am Neckar * 27. 09. 1951 Dr. med. Manfred Scholz, Spraitbach * 07. 10. 1937 Dr. med. Susanne Thuma-Aigner, Dettingen * 21. 08. 1941 Dr. med. Ursula Simon, Weinheim, Bergstr * 13. 03. 1941 Dr. med. Irmgard Mackensen, Ettlingen * 25. 12. 1946 Dr. med. Emil Regenold, Mehrstetten * 13. 04. 1944 Prof. Dr. med. Günter Hole, Ravensburg * 14. 06. 1928 Dr. med. Manfred Seeliger, Mannheim * 21. 06. 1943 Dr. med. Klaus Reither, Bad Schussenried * 29. 06. 1942 Dr. med. Peter Gullatz, Weinheim * 04. 04. 1931 Dr. med. Wolfgang Sauer, Mannheim * 22. 07. 1951
† 20. 05. 2020 † 19. 12. 2020 † 17. 05. 2021 † 24. 06. 2021 † 25. 06. 2021 † 28. 06. 2021
Landesausschuss Ärzte/Krankenkassen Geschäftsstelle: Albstadtweg 11 70567 Stuttgart (Möhringen) Telefon (07 11) 78 75-33 92 Fax (07 11) 78 75-32 74
† 12. 07. 2021 † 23. 07. 2021 † 24. 07. 2021 † 24. 07. 2021 † 26. 07. 2021 † 29. 07. 2021 † 30. 07. 2021 † 01. 08. 2021 † 09. 08. 2021 † 10. 08. 2021 † 11. 08. 2021 † 11. 08. 2021 † 13. 08. 2021 † 16. 08. 2021 † 20. 08. 2021 † 26. 08. 2021 † 28. 08. 2021 † 29. 08. 2021 † 03. 09. 2021 † 03. 09. 2021 † 04. 09. 2021 † 05. 09. 2021 † 08. 09. 2021
Beschlüsse des Landesausschusses Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hat nach Maßgabe der vom gemeinsamen Bundesausschuss erlassenen Bedarfsplanungs-Richtlinie im Einvernehmen mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen den Bedarfsplan über den Stand der vertragsärztlichen Versorgung aufgestellt. Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für BadenWürttemberg nach § 90 SGB V (Landesausschuss) beschließt auf der Grundlage des Bedarfsplans über den Stand der vertrags ärztlichen Versorgung. Er ordnet unter anderem Zulassungs beschränkungen an oder hebt diese auf.
Die Beschlüsse des Landesausschusses vom 20. Oktober 2021 werden nach der Nichtbeanstandung des Sozialministeriums umgehend auf der Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg amtlich bekanntgegeben unter www.kvbawue.de/praxis/ vertraege-recht/ bekanntmachungen/ landesausschuss/. Im Rahmen einer Bericht erstattung werden Sie diese zudem voraussichtlich im Dezemberheft des Ärzteblatts Baden-Württemberg finden. Wir weisen allerdings darauf hin, dass es sich bei der Ver öffentlichung im Ärzteblatt Baden-Württemberg aus schließlich um eine Bericht erstattung handelt, weshalb es vorkommen kann, dass die Bewerbungsfristen kurze Zeit nach Erscheinen des Ärzte blatts ablaufen. Wir verweisen daher auf unsere oben genannte Homepage, wo die amtliche Bekanntmachung der Beschlüsse des Landes ausschusses umgehend nach der Nichtbeanstandung des Sozialministeriums erfolgt. Bitte beachten Sie, dass aus schließlich die Fristen aus der Bekanntmachung auf unserer Homepage maßgeblich sind.
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Symposium „Cannabis in Deutschland – Quo vadis“ Eine Veranstaltung des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Termin: Mittwoch, 17. November 2021 10.00–16.00 Uhr Das Cannabisfeld in Deutschland ist ein weites und die Debatte darum intensiv, derzeit jedoch von Corona übertönt. Sowohl die Vereinfachung der Verordnung von Cannabis zur Therapie steht zur Debatte wie auch die Legalisierung von Cannabis zum Freizeitkonsum. Seit März 2017 ist Cannabis als Medizin unter bestimmten Bedingungen im Rahmen der GKV erstattungsfähig. Die Deutsche Schmerzgesellschaft fordert eine einfachere und weniger bürokratische Verordnung von Cannabis. Sie hat dazu ein 40-stündiges Curriculum entwickelt. Sowohl seitens der Bundesärztekammer wie auch der Suchtfachgesellschaften werden aussagefähige wissenschaftliche Studien zur medizinischen Wirksamkeit und Anwendung gefordert. Umfragen zeigen über die Jahrzehnte eine steigende Zustimmung zur Legalisierung von Cannabis zum Freizeitkonsum. Noch sind die Gegner einer „Legalisierung“ in der Mehrheit. Entsprechend der Umfragedaten scheint sich die Politik zu positionieren. Insbesondere den Bereich des Freizeitkonsums wollen wir in unserem diesjährigen Symposium beleuchten, wenn es in der
Alltagspraxis hier auch vielfache Überschneidungen gibt. Unser Symposium soll über den aktuellen Wissensstand informieren und zur weiteren sachlichen Abwägung beitragen. Neben fachlicher Information steht, wie immer, auch der interdisziplinare Austausch zwischen unterschiedlichen Professionen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Aufgrund der unsicheren Corona Lage planen wir die Veranstaltung als Hybrid veranstaltung. Programm: 10.00–10.30 Uhr Einführung und Moderation Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Vorsitzende des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Anette Henninger, Ärztliche Leitung Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung der Landesärztekammer Baden- Württemberg Begrüßung Dr. med. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärzte kammer Baden-Württemberg Grußwort Minister Manne Lucha MdL, Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg 10.30–11.10 Uhr Potential und Risiken von Cannabis. Was wissen wir mehr seit der Caprisstudie? – Aktueller Stand der Debatte Vortrag und Diskussion PD Dr. rer. nat. Eva Hoch, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Klinikum der Universität München Campus Innenstadt 11.10–11.50 Uhr Rauschkonsum von Cannabi noiden und Komorbidität von psychischen Störungen Vortrag und Diskussion Prof. Dr. med. Ulrich Preuss, Vitos Herborn gemeinnützige GmbH 11.50–12.35 Uhr Mittagspause
12.35–13.15 Uhr Cannabiskonsum bei Jugend lichen – Die neue Normalität? Vortrag und Diskussion Prof. Dr. med. Rainer Thomasius, Suchtbereich Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf 13.15–13.55 Uhr Cannabisregulierung im euro päischen und außereuropäi schen Ausland Vortrag und Diskussion Dr. rer. medic. Wilfried Kunstmann, Dezernat 1-Versorgung und Bevölkerungsmedizin, Bundes ärztekammer Berlin 13.55–14.10 Uhr Pause 14.10–14.50 Uhr Cannabis in der Schweiz – die aktuelle Lage und geplante Studien Vortrag und Diskussion Prof. Dr. med. Marc Walter, Klinik für Erwachsene und Privatklinik, Universitäre Psychiatrische Kliniken (UPK) Basel 14.50–15.30 Uhr Substitution von Cannabis – Was sind die Vorteile? Vortrag und Diskussion Prof. Daniele Zullino, Service d›Addictologie, Département de Santé Mentale et Psychiatrie, Hôpitaux Universitaires de Genève 15.30–16.00 Uhr Expertenrunde – Pro-Contra-Debatte Dr. med. Paula Hezler-Rusch Anmeldung: Ausschließlich über das Portal der Landesärztekammer bis zum 10. 11. 2021 möglich. www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Sie können sich entweder zur Präsenz-Teilnahme im Hospitalhof (begrenzte Plätze) anmelden, unter: Präsenzveranstaltung „Cannabis in Deutschland – Quo vadis“ im Hospitalhof oder Sie können sich zur Online-Teilnahme per Livestream anmelden, unter: Online-Teilnahme per Livestre am „Cannabis in Deutschland – Quo vadis“
Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung zu einem späteren Zeitpunkt aus technischen Gründen nicht möglich ist. Bei einer Online-Teilnahme erhalten Sie einen personalisierten Zugang, welcher nicht weitergegeben werden kann. Unkostenbeitrag: Für die Veranstaltung fällt ein Unkostenbeitrag in Höhe von 20,– Euro an. Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 6 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung, Frau Hagdorn, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-830, Fax (07 11) 7 69 89-88 08 30, E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de
Einsichtnahme in den Jahresabschluss 2020 Nach § 25 Abs. 3 des Heilberufe-Kammergesetzes in der Fassung vom 16. März 1995 (GBl. BW S. 314) zuletzt geändert durch das Gesetz vom 17. Dezember 2015 (GBl. BW v. 29. Dezember 2015, S. 1234) und § 11 Abs. 3 der Satzung der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 23. Januar 1980 (Ärzteblatt Baden-Württemberg, S. 89), zuletzt geändert durch Satzung vom 21. Januar 2004 (Ärzteblatt Baden-Württemberg, 2004, S. 63) hat jeder Beitragspflichtige Gelegenheit, Einsicht in den Jahresabschluss der Landesärztekammer zu nehmen. Die Möglichkeit zur Einsichtnahme in den Jahresabschluss des Rechnungsjahres 2020 besteht in der Zeit vom 2. bis 12. November 2021 in der Geschäftsstelle der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Jahnstraße 40, 70597 Stuttgart nach vorheriger Terminvereinbarung während der Geschäftszeiten Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr.
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Bekanntmachungen Satzung der Landesärztekammer Baden-Württemberg zur Regelung der Rechtsverhältnisse von Studierenden im Praktischen Jahr als freiwillige Kammermitglieder vom 15. September 2021 Aufgrund von §§ 2, 9, 10, 13 des Heilberufe-Kammergesetzes i. d. F. der Bekanntmachung vom 16. März 1995 (GBl. S. 314) zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes zur Änderung des Heilberufe-Kammergesetzes vom 4. Februar 2021 (GBl. S. 77), hat die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg am 24. Juli 2021 folgende Satzungen beschlossen: Artikel 1 Satzung zur Änderung der Meldeordnung Die Meldeordnung, zuletzt geändert durch Satzung vom 16. Dezember 2020 (ÄBW 1/2021, S. 25), wird wie folgt geändert: In § 1 wird nach Absatz 2 folgender Absatz 2a eingefügt: „(2a) Studierende der Medizin, die an einer Universität des Landes Baden-Württemberg immatrikuliert sind und sich im Praktischen Jahr befinden, können für die Dauer des Praktischen Jahres eine freiwillige Mitgliedschaft bei der Landesärztekammer begründen. Der Antrag auf freiwillige Mitgliedschaft ist unter Verwendung des dafür vorgesehenen Meldebogens an die örtlich zuständige Bezirksärztekammer zu richten. Die örtliche Zuständigkeit richtet sich nach dem Sitz der Universität. Dem Antrag ist ein Nachweis über das erfolgreiche Bestehen des zweiten Abschnitts der ärztlichen Prüfung beizufügen.“ Artikel 2 Satzung zur Änderung der Wahlordnung Die Wahlordnung, zuletzt geändert durch Satzung vom 21. Februar 2018 (ÄBW 3/2018, S. 136), wird wie folgt geändert: In § 11 Absatz 2 wird der Klammerzusatz wie folgt gefasst: „(§ 2 Absatz 2 Nummer 1 und Absatz 3 HBKG)“ Artikel 3 Satzung zur Änderung der Beitragsordnung Die Beitragsordnung, zuletzt geändert durch Satzung vom 21. September 2016 (ÄBW 2016, S. 506), wird wie folgt geändert: In § 1 Absatz 4 wird folgender Satz 3 angefügt: „Studierende der Medizin, die sich im Praktischen Jahr befinden und freiwilliges Mitglied sind, entrichten einen Beitrag von 0 Euro.“ Erlaubnis zur Neufassung Präsident/-in und Schriftführer/-in können den Wortlaut dieser Satzung und der durch die Artikel 1 bis 3 geänderten Satzungen in der im Zeitpunkt der Bekanntmachung geltenden Fassungen mit neuer Paragraphenfolge bekannt machen und Unstimmigkeiten des Wortlauts beseitigen. Inkrafttreten Die Satzung tritt am ersten Tag des auf die Bekanntmachung im Ärzteblatt Baden-Württemberg folgenden Monats in Kraft. Die vorstehende Satzung der Landesärztekammer Baden-Württemberg zur Regelung der Rechtsverhältnisse von Studierenden im Praktischen Jahr als freiwillige Kammermitglieder wird nach Genehmigung mit Erlass des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg vom 06. August 2021, Az.: 31-5415.2-006/1, hiermit ausgefertigt und bekannt gemacht. Stuttgart, den 15. September 2021 Dr. med. Wolfgang Miller
Dr. med. Robin T. Maitra, MPH
Präsident
Schriftführer
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Refresherkurs „Verkehrsmedizinische Begutachtung“ für Fachärzte mit „Verkehrsmedizinischer Qualifikation“ Eine Veranstaltung der Landesärztekammer Baden-Württemberg Termin: Samstag, 4. Dezember 2021 9.30–16.00 Uhr Ort: online per Livestream Die Landesärztekammer Baden- Württemberg bietet seit 1999 den Kurs zur „Verkehrsmedizinischen Begutachtung“, auf Basis des 16-Stunden-Curriculums der Bundesärztekammer, an. 2016 erfolgte eine Überarbeitung des Curriculums. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse und inhaltlich erweiterte europäische Regelungen, die sich auf die deutsche Fahrerlaubnisverordnung (FeV) auswirken, sowie die als notwendig erachtete Verbesserung der Gutachtenqualität, machten diese erforderlich. Der Stundenumfang der verkehrsmedizinischen Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV hat sich dadurch von 16 auf 24 (Modul I bis IV) erhöht. Aufgrund der sukzessiven Änderungen und Ergänzungen der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) und der Begutachtungsleitlinien der Bundesanstalt für Straßenwesen BASt, bietet die Landesärztekammer Baden-Württemberg einen eintägigen Refresherkurs zur verkehrsmedizinischen Begutachtung an. Die Fortbildung richtet sich vorrangig an Fachärzte die bereits die „Verkehrsmedizinische Qualifikation“ vor 2017 erworben haben und sich gerne über rechtliche und medizinische Entwicklungen/Änderungen/ Ergänzungen in der verkehrs medizinischen Begutachtung informieren möchten.
Programm: 9.30–9.40 Uhr Begrüßung – Einführung – Moderation Anette Henninger, Fachärztin, Leiterin Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung der Landesärztekammer Baden- Württemberg, Stuttgart 9.40–10.40 Uhr Rechtliche Entwicklungen und Änderungen auf EUund Bundesebene Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) und Begutachtungsleit linien zur Kraftfahreignung Dr. med. Susanne Becker, ORR’in, wissenschaftliche Referentin Referat Fahreignung, Fahraus bildung, Kraftfahrerrehabilitation, Schwerpunkt Fahreignung, Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), Bergisch Gladbach 10.40–12.40 Uhr Entwicklungen – Änderungen – Ergänzungen aus medizini scher Sicht auf Basis der Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung Dr. med. Marcus Tieschky, Freiberuflicher MPU-Gutachter im Auftrag der pima-mpu GmbH, Oberschleißheim 12.40–13.10 Uhr Mittagspause 13.10–14.10 Uhr Medizinisches Cannabis und Fahreignung Dr. med. Marcus Tieschky 14.10–15.40 Uhr Gutachtenerstellung Aktualisierte Grundlagen und praktische Übungen Dr. med. Kirsten M. Stein, Selbständig, öffentlich bestellte Gerichtsärztin, Eppelheim 15.40–16.00 Uhr Resümee Anette Henninger, Landesärztekammer Baden-Württemberg Anmeldung: Anmeldung erforderlich! Ausschließlich online über das Portal der Landesärztekammer: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Bekanntmachungen Teilnehmerbeitrag: 160,– Euro Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 8 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Kontakt: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung, Frau Mangold, Jahnstraße 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-24, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de, Homepage: www.aerztekammer-bw.de
Verkehrsmedizinische Fortbildung und Qualifikation gemäß dem Curriculum der Bundesärzte kammer „Verkehrsmedizinische Begutachtung“ und der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) Eine Blended Learning Fortbildung Termin: eLearning: Donnerstag, 17. Februar– Freitag, 18. März 2022 Präsenzphase: 25.–27. März 2022 (Fr–So) Anmeldeschluss: Freitag, 4. Februar 2022 Ziel des Curriculums ist die Steigerung verkehrsmedizinischer Kompetenz bei Ärzten, damit sie einerseits die Patienten verantwortungsvoll in Krankheit und Alter im Hinblick auf die Mobilität begleiten und andererseits qualitativ hochstehende Gutachten im Rahmen der gesamtgesellschaftlichen Ansprüche erstatten können. Ärzte sind verpflichtet, ihre Patienten zu beraten und aufzuklären, wenn Fahr sicherheit oder Fahreignung gefährdet sind. Neue medizinische Erkenntnisse und/oder Technologien sind hierbei ebenso zu berücksichtigen wie die juristischen Anforderungen.
Der Stundenumfang der verkehrsmedizinischen Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV beträgt 24 Stunden (Modul I bis IV). Um unterschiedlichen Anforderungen zu entsprechen, ist das Curriculum modular aufgebaut: • Fachärzte, die Kompetenzen in der Patientenaufklärung und -beratung erwerben möchten, können die Module I und II als Fortbildung absolvieren, ohne eine formale Qualifikation zu erwerben. • Fachärzte, welche die verkehrsmedizinische Qualifikation nach FeV zum Erstellen von Gutachten erwerben möchten, müssen die Module I bis IV absolvieren. • Fachärzte, die Kenntnisse zur Probenentnahme im Rahmen der Chemisch-Toxikologischen-Untersuchungen erwerben möchten, können das ergänzende Modul V absolvieren. (Das Modul II „Relevante Regelwerke für die verkehrsmedizinische Begutachtung“, wird als eLearning-Modul angeboten.) Mögliche ModulKombinationen: Modul I – II (6 h) Kompetenz in der Patientenaufklärung und -beratung ohne formale Qualifikation Modul I – IV (24 h) Verkehrs medizinische Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV Modul V (4 h) CTU-Kriterien, Chemisch-toxikologische Analytik, Probenentnahme Hinweis: Für die Eignungsuntersuchungen (Screening) für Lkw-, Bus- und Taxifahrer (Fahrgastbeförderung) nach Anlage 5 Nr. 1 FeV muss der Arzt keine verkehrsmedizinische Qualifikation nachweisen. Die entsprechenden Untersuchungen können nach den Vorgaben des in der Fahrerlaubnis-Verordnung enthaltenen amtlichen Musters durchgeführt und bescheinigt werden. Veranstalter: Landesärzte kammer Baden-Württemberg
Ort: In Stuttgart, Location wird noch bekanntgegeben. Kosten: Das Kursentgelt ist abhängig vom gebuchten Modul-Paket und beinhaltet Kurskosten, Unterlagen und Verpflegung. Fortbildungspunkte: Der Kurs ist mit Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt, Anzahl je nach gewähltem Modul. Anmeldung: Ausschließlich online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Fortbildung und Qualitäts sicherung, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Frau Schreck, Telefon (07 11) 7 69 89-426, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de, www.aerztekammer-bw.de (Webcode: 1511)
Geschäftsstelle: Jahnstraße 5 70597 Stuttgart ( Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 81-0 Fax (07 11) 7 69 81-5 00
Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort bildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veran staltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet.
Gelbfieberimpfung – Fortbildung für Ärzte Die Reisemedizin soll Reisenden allgemein, sowie chronisch Kranken, eine umfassende Vorbereitung für ihre Reise liefern. Sie beinhaltet dabei weit mehr als nur eine Beratung und die anschließende Durchführung von Schutzimpfungen gegen zum Beispiel Hepatitis, invasive Meningokokken-Erkrankungen und Typhus. Neben Informationen zur Durchführung von Gelbfieberimpfungen, zur Zulassung als Gelbfieber impfstelle und dem epidemiologischen Kontext der Endemie gebiete, stehen die aktuelle Weltseuchenlage, Reiseimpfungen sowie neue Impfstoffe und Impfrisiken im Mittelpunkt der Veranstaltung. Das Seminar wendet sich vorzugsweise an Ärzte, die in Baden- Württemberg bereits als Gelb fieberimpfstelle registriert sind. Darüber hinaus können alle, die sich in ihrer täglichen Praxis mit reisemedizinischen Fragestellungen befassen ebenso teilnehmen, wie an diesen Themen interessierte Ärzte aller Fachrichtungen.
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Bekanntmachungen Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt BadenWürttemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Termin: Samstag, 23. Oktober 2021 9.00–16.30 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 50,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Online-Teilnahme noch möglich! Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Offene Rechnungen in der Arzt praxis – wie gehe ich damit um? Ihre Patienten bezahlen ihre Rechnungen nicht und Sie wissen nicht welche Schritte Sie wann einleiten sollen? Kein Problem, wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungs ansätze zum Umgang mit offenen Rechnungen. Mit unserer Unterstützung können Sie die Handhabung für Ihre Praxis optimieren, um in Zukunft sicher auf ähnliche Situationen reagieren zu können. Inhalte des Workshops sind: • Professioneller Umgang mit Nichtzahlern • Sinnvolle Mahnläufe in Ihrer Arztpraxis • Erstellung eines gerichtlichen Mahnbescheides • Ratenzahlung • Abgabe der offenen Forderungen an einen Dienstleister – sinnvoll oder nicht? • Verjährung Termin: Samstag, 23. Oktober 2021 10.00–16.15 Uhr
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Zielgruppe: Ärzte aller Fach richtungen, Medizinische Fach angestellte, Abrechnungspersonal Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 70,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Degerlocher Ethikgespräch Stehen auch Sie oft vor wichtigen Entscheidungen in der Praxis oder im Kranken haus, bei denen Sie nicht nur medizinisch sinnvolle, sondern auch ethische Aspekte berück sichtigen müssen? Die Degerlocher Ethikgespräche sollen Ihnen helfen, hierbei Sicherheit zu erlangen. Zusammen erörtern wir im Plenum und in Kleingruppen ethische Fragestellungen aus Ihrem Behandlungsund Pflegealltag. Dabei wird insbesondere auf das allgemeine Wohlergehen und die Berücksichtigung des Willens der Patienten geachtet. Das Tagesthema am Mittwoch, den 27. 10. 2021 lautet „Leihmutterschaft – wie unethisch ist sie? Wir freuen uns auf einen intensiven Austausch mit Ihnen durch spannende Fragestellungen. Ihre AG Medizinethik Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Termin: Mittwoch, 27. Oktober 2021 ggf. als Präsenzveranstaltung 18.00–21.45 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Angehörige von Gesundheitsfachberufen, Seelsorger
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Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: online oder ggf. in Präsenz in der Bezirks ärztekammer in Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
10. Stuttgarter Tag für Infektiologie In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Infektiologie – dem Netzwerk infektiologisch tätiger Ärzte aus Klinik, Praxis und Labor – bietet die Bezirksärztekammer Nord württemberg den Stuttgarter Tag für Infektiologie an. Hier erfahren Sie Neuigkeiten zu aktuellen Herausforderungen und vertiefen Ihre Kenntnisse in Prävention, Diagnostik und Therapie von Infektionen. Die Veranstaltung zielt darauf ab, Ihre Kompetenz für Fragestellungen im vielfältigen Bereich der Infektiologie zu stärken. Die Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das im Vorfeld bekannt gegeben wird. Wir laden Sie herzlich zu diesem spannenden Tag mit viel Raum für Diskussion ein und begrüßen Sie auch im Namen unseres Kooperationspartners Zentrum für Infektiologie Stuttgart (ZIS)! Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt Baden- Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Termin: Samstag, 13. November 2021 9.00–14.45 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: Online-Teilnahme noch möglich! Fortbildungspunkte: 6 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Notfalltraining in Ihrer Arztpraxis Jemand wird im Wartezimmer bewusstlos, ein Patient erlei det einen Schlaganfall oder im schlimmsten Fall einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Notfälle passieren! Sind Sie darauf vorbereitet? Wir unterstützen Sie bei der Vorbereitung in Ihrer Praxis. Unsere Trainer besprechen mit Ihnen den Ablauf im Notfall, geben Tipps zu Ihrer Ausstattung und üben mit Ihnen und Ihrem Team Notfallsituationen direkt vor Ort. Ziel des Trainings ist es, höhere Sicherheit in der Versorgung von Notfallpatienten zu vermitteln, die notfallmedizinischen Kenntnisse aufzufrischen und Ihr Personal als Einheit agieren zu lassen. Vom Erkennen eines Notfallpatienten bis zur Übergabe an den Notarzt wird die Behandlung und Organisation durchgesprochen und praktisch umgesetzt. Durch die Übung wird das Erlernte gefestigt. Termin: individuell auf Anfrage/Zeitrahmen 4 Stunden Zielgruppe: Ärzte aller Fach richtungen, Praxisteam Ansprechpartner und Anmeldung: Fachbereich Arbeitsschutz & Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: Die Kosten für ein Notfalltraining mit max. 10 Teilnehmern (größere Gruppen auf Anfrage) belaufen sich auf 220,– Euro zzgl. Fahrtkosten von 0,30 Euro/km. Veranstaltungsort: In Ihrer Praxis Änderungen bleiben vorbehalten.
Bekanntmachungen Deeskalation in Ihrer Arztpraxis (Seminar für alle niedergelas senen Ärzte inklusive ihrem Praxisteam) Reagieren Sie sicher und schützen Sie sich und ihr Team bei verbaler und körperlicher Gewalt! Ein gesteigertes Anspruchsdenken von Patienten an eine sofortige Versorgung in medizinischen Einrichtungen führt unter anderem immer häufiger zu Konflikt situationen zwischen Personal und Patienten. „Ärztinnen und Ärzte sind Retter und Helfer. Sie verdienen für ihre Arbeit Respekt, Unterstützung und vor allem Schutz vor jeglicher Form verbaler und körper licher Gewalt.“ (Resolution des Vorstandes der Bundesärztekammer vom 24. 08. 2018) Die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg bietet Ihnen ein dafür speziell konzipiertes Training in Ihrer Arztpraxis. Sie lernen, auf aggressive Patienten deeskalierend einzuwirken und die Situation zu entschärfen. Neben dem theoretischen Handwerkszeug für die verbale Deeskalation lernen Sie zudem in Rollenspielen, die räumlichen Gegebenheiten Ihrer Praxis zu nutzen, Fallen zu vermeiden und sich anhand weniger und leicht zu erlernender Techniken verteidigen zu können. Zudem erfahren Sie einige juristische Hintergründe, die in diesem Zusammenhang wichtig sind. Termin: individuell auf Anfrage/ Zeitrahmen 3 Stunden Zielgruppe: das komplette Praxisteam Ansprechpartner und Anmeldung: Fachbereich Arbeitsschutz und Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: Die Kosten für ein Training in Ihrer Praxis belaufen sich auf 180,– Euro zzgl. Fahrtkosten von 0,30 Euro/km. Veranstaltungsort: Ihre Praxis Änderungen bleiben vorbehalten.
Bezirksärztekammer Nordbaden Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0 Fax (07 21) 1 60 24-2 22
Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fortbildun gen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzufüh ren. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in wel cher Form die Fortbildung stattfindet. Zu Präsenzveran staltungen nicht zugelassen werden können Personen, die ungeschützten Kontakt zu mit vom Coronavirus infizierten Personen hatten, die sich in nerhalb der letzten 14 Tage in einem ausländischen Corona- Risikogebiet aufgehalten ha ben oder die selbst Symptome von Covid-19 vorweisen. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) im Portal der Landesärztekammer an: Bei einer Neuregistrierung im Portal (inkl. SVmed): www.aerztekammer-bw.de/ 10aerzte/00portal/ selbstregistrierung/ Bei bestehendem Konto in SVmed oder im Portal: https:// elp25.com/svmed/bw/ Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@baek-nb.de
Schmerzpatienten: Vom Warnzeichen bis zur therapeutischen Begegnung
Termin: Samstag, 16. Oktober 2021 9.00–15.00 Uhr
Die Fortbildung wird im Hybrid-Format angeboten. Als Teilnehmer des Live-WebSeminars können Sie am theo retischen Teil der Fortbildung bis 12.30 Uhr teilnehmen. Beim akuten Schmerz gilt es, schnellstmöglich wichtige Warnsignale richtig zu interpretieren, um gegebenenfalls lebensbedrohliche Zustände zu erfassen und die richtigen weiteren Schritte einzuleiten. Somit ist das Thema Schmerz in Praxis und Klinik allgegenwärtig. Sind Warnsignale ausgeschlossen, soll der Chronifizierung von Schmerzen gemeinsamen mit den Patienten vorgebeugt werden. Mindestens 10 Prozent aller Deutschen leiden an chronischen Schmerzen und erfahren dadurch vielfältige Einschränkungen im privaten und beruflichen Leben. Im ersten Teil dieser Fortbildung werden organspezifisch die wichtigsten typischen und atypischen somatischen Schmerzursachen vorgestellt – mit besonderem Fokus auf mögliche Fallstricke von der Anamnese bis zur Medikation. Im zweiten Teil liegt der Schwerpunkt auf den psychosozialen Aspekten der Schmerzpatienten und der Grundlagen der Beziehungsgestaltung. Schon die Erstbegegnung kann bedeutsam sein. Hierzu werden im letzten Teil praktische Übungen in Kleingruppen durchgeführt und anschließend reflektiert. Zur Beziehungsgestaltung werden im letzten Teil praktische Übungen in Kleingruppen durchgeführt und anschließend reflektiert, die aber den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Präsenz vorbehalten bleiben. Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse.
Referenten: Dr. med. Joachim Aspacher, Facharzt für Innere Medizin, Sektionsleiter Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie, SRH-Klinikum Karlsbad-Langensteinbach Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie Prof. Dr. med. Bernd-Dieter Gonska, Facharzt für Innere Medizin, SP Kardiologie Dr. med. Jürgen Kußmann, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Sozialmedizin, Ärztlicher Leiter Ambulantes Zentrum für Rehabilitation und Prävention am Entenfang Andreas Niestroj, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie, Oberarzt in der Klinik für Alterspsychiatrie, Psychiatrisches Zentrum Nordbaden Prof. Dr. med. Marcus Schiltenwolf, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Leiter der konservativen Orthopädie/ Schmerztherapie, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg Dr. med. Kerstin Tykocinski, Fachärztin für Neurologie, Oberärztin im Städtischen Klinikum Karlsruhe, Neurologische Klinik Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Marcus Schiltenwolf Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 60,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung (Präsenzseminar), 35,– Euro (Live-Web-Seminar) Fortbildungspunkte: 8 Punkte (Präsenzseminar), 4 Punkte (Live-Web-Seminar) Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
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Bekanntmachungen Fortbildungsreihe „Klinische Sonographie“ Endlich wieder vor Ort möglich: unsere bewährte Sonographie reihe. Die Ultraschalluntersuchung ist eine relativ preiswerte, nebenwirkungsarme und aussagefähige diagnostische Methode. Sie ist aber in besonderem Maße von der Kompetenz des Sonographeurs abhängig. In unserer Reihe können Sie Ihre sonographischen Grundkenntnisse vertiefen. Nach einer kurzen Einführung werden klinische Casuistiken vorgestellt mit Demonstration sonographischer Befunde im klinischen Kontext (Anamnese, Labor, radiologische Schnittbildgebung etc). Indikationszeitpunkte, diagnostische Aussagekraft, technische Möglichkeiten, Grenzen und Akzeptanz der Ultraschalldiagnostik sollen kritisch gewürdigt werden. Im Anschluss können Sie eigene sonographische Problemfälle diskutieren, Ihre praktischen Kenntnisse erweitern und in gegenseitiger Untersuchung mit Ultraschallgeräten unter Anleitung üben. 1. Termin: Mittwoch, 20. Oktober 2021 16.00–ca. 20.00 Uhr „Appendicitis, Ileocoecitis und Divertikulitis“ 2. Termin: Mittwoch, 17. November 2021 16.00–ca. 20.00 Uhr „Beiträge der Sonographie zur Hypertoniediagnostik“ Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Karl-Heinz Seitz, Oberarzt Medizinische Klinik I, Städtisches Klinikum Karlsruhe Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: In klinischer Aus bildung befindliche Kollegen, die bestimmte Themen im Rahmen der Spezialisierung evtl. nur eingeschränkt vertiefen können und niedergelassene Kollegen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen.
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Gebühr: 55,– Euro für Weiter bildungsassistenten/65,– Euro für Fachärzte inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte, mit Lernerfolgskontrolle Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Beide Kurse sind ausgebucht; Anmeldung auf Warteliste möglich!
SARS-CoV-2: Infektion – Verlauf – Folgen (Web-Seminar) Seit Frühjahr 2020 dominiert die Corona-Pandemie das Leben des medizinischen Personals wie auch der gesamten Gesellschaft. Waren anfangs Krankheitsverlauf und Risikogruppen, Behandlungsmöglichkeiten und auch Folgen einer Erkrankung noch recht unklar, so haben wir inzwischen deutlich dazugelernt. Mit unserem Online-Symposium wollen wir den aktuellen medizinischen Stand zu SARS-CoV-2 darlegen. Dazu werden die Erfahrungen und Erkenntnisse aus den verschiedenen medizinischen Fachgebieten, aber auch in psychisch-seelsorgerischer Hinsicht erörtert: Wie läuft die Akuterkrankung aus Sicht beteiligter Fachrichtungen wie Virologie, Pneumologie, Kardiologie ab? In welchen Formen äußert sich das sog. Post-Covid bzw. Long-Covid-Syndrom? Und welche Perspektiven ergeben sich für die Zukunft bzgl. somatischer und psychischer Akut- wie Langzeitbehandlung? Hochkarätige Referentinnen und Referenten werden Ihnen den aktuellen Forschungsstand von Ihrem jeweiligen fachlichen Standpunkt aus vortragen. Ziel der Veranstaltung ist es, die bisherigen Erkenntnisse zu subsumieren und eine interdisziplinäre Herangehensweise zu fördern. Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse.
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Termin: Samstag, 23. Oktober 2021 9.00–ca. 13.45 Uhr Referenten: Prof. Dr. med. Claudius Jacobshagen, Direktor der Klinik für Kardiologie, Intensivmedizin und Angiologie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie Univ.-Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Dipl.-Psych. Andreas Kruse, Direktor Institut für Gerontologie Heidelberg, Mitglied des Deutschen Ethikrats Apl. Prof. Dr. med. Konstantin Mayer, Direktor der Klinik für Pneumologie und Schlafmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie Dr. med. Anca Rightmire, Oberärztin der Abteilung Neurologie und Frührehabilitation, SRH-Klinikum Karlsbad, Fachärztin für Neurologie Dr. med. Maximilian Stich, Assistenzarzt, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg Prof. Dr. med. Constanze Wendt, Fachärztin für Hygiene und Umweltmedizin, Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, MVZ Dr. Limbach und Kollegen GbR, Heidelberg Prof. Dr. med. Matthias Weisbrod, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, SRH- Klinikum Karlsbad, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Dr. Hans-Arved Willberg, Sozialund Verhaltenswissenschaftler, Philosoph und Theologe, Beratungspraxis Life Consult, Institut für Seelsorgeausbildung (ISA), Ettlingen Wissenschaftliche Leitung und Moderation: Dr. med. Jürgen Kußmann, Ärztlicher Leiter Ambulantes Zentrum für Reha bilitation und Prävention Am Entenfang, Karlsruhe, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie; Notfallmedizin, Sozialmedizin Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 55,– Euro inkl. Seminarunterlagen
Fortbildungspunkte: 6 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Wir bitten zu berücksichtigen, dass die Plätze technisch bedingt leider begrenzt sind!
Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen (Web-Seminar) Die Zahl der Flugreisenden steigt von Jahr zu Jahr und damit auch das Risiko von medizinischen Notfällen bei älteren Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder auch bei Gesunden. Tritt ein medizinischer Zwischenfall an Bord eines Flugzeuges auf, wird in der Regel nach einem anwesenden Arzt gefragt. Nach deutschem Recht ist ein Arzt verpflichtet, medizinische Hilfe zu leisten. Doch was bedeutet dies in einem Flugzeug? Zahlreiche Fragen kommen auf: Wie sieht das medizinische Equipment an Bord aus? Ist eine außerplanmäßige Zwischenlandung nötig? Welches Haftungsrecht gilt an Bord? Damit Ärztinnen und Ärzte in dieser außergewöhnlichen Belastungssituation souverän agieren, adäquate Entscheidungen treffen und angemessene Behandlungsformen anwenden können, sollen ihnen Handlungsgrundsätze und Orientierungshilfen vermittelt werden. Zur Vertiefung Ihrer erworbenen Kenntnisse bieten wir am Dienstag, den 7. 12. 2021 einen zweiten Teil der Fortbildung an, bei welchem Sie die theoretischen Grundlagen aus dem ersten Teil des Seminars praktisch auf Fallbeispiele anwenden können. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse. Termin: Mittwoch, 27. Oktober 2021 18.00–21.00 Uhr
Bekanntmachungen Referenten: Dr. med. Christopher Neuhaus, FA für Anästhesiologie, Notfallmedizin, Universitäts klinikum Heidelberg, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin e. V. Julius Springer, Senior First Officer A380, CRM-Trainer, Deutsche Lufthansa AG Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Christopher Neuhaus Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 25,– Euro Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist tech nisch bedingt leider begrenzt!
EKG in der hausärztlichen Versorgung Die manuelle Auswertung des Elektrokardiogramms ist trotz Computerprogrammen noch immer unentbehrlich. Wünschen auch Sie sich mehr Sicherheit bei der Interpretation von EKG-Kurven? In unserem Seminar werden zunächst die Grundlagen der EKG-Befundung aufgefrischt und im Hinblick auf Klinik und hausärztliche Versorgung aktualisiert. Die Referenten erläutern mögliche Störfaktoren bei der EKG-Ableitung und zeigen spezifische Veränderungen bei den häufigen Herzerkrankungen und bei Notfällen auf. Thematisch in Module gegliedert erlernen Sie interaktiv die Grundlagen der EKG-Diagnostik, was Struktur- und Rhythmusanomalien anbelangt. Die Teilnehmer werden selbst EKGs auswerten und können diese anschließend im Plenum diskutieren. Lernziel des Seminars ist, sich durch praktische Übungen anhand von Fallbeispielen mehr Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung anzueignen. Die praktische Anwendbarkeit für die hausärztliche Versorgung
steht im Mittelpunkt dieser Fortbildung. Grundlagen aus dem Studium werden vorausgesetzt. Termin: Samstag, 20. November 2021 9.00–ca. 16.00 Uhr Referenten und wissenschaft liche Leitung: Giw Nayebagha, Oberarzt Medizinische Klinik Abt. III, Kardiologie/Angiologie/Intensivmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Dr. med. Gerd Ringwald, niedergelassener FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, Kardiologie im Friedrichspalais, Zentrum für Herz-Kreislauf-Erkrankungen Bruchsal Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: niedergelassene Fachärzte für Allgemeinmedizin und Innere Medizin Gebühr: 115,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 10 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist be grenzt!
DTG-zertifizierter Refresher-Kurs „Reisemedizin“ Der seit vielen Jahren bewährte Kurs „Reisemedizin“ der Sektion Klinische Tropenmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg wird von der Bezirksärztekammer Nordbaden unterstützt. Dieser besteht aus einem Grund- und einem Refresher-Kurs. Mit der Teilnahme an diesem Fortbildungsprogramm kann das DTG-Zertifikat „Reisemedizin“ erworben werden, das auf Wunsch mit einer Auflistung auf der DTG-Homepage (https://dtg. org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche. html) verbunden ist. Nach Absol-
vierung des Grundkurses ist alle 3 Jahre ein Refresher-Kurs zu absolvieren, um das DTG-Zertifikat „Reisemedizin“ aufrecht zu erhalten. Der Grundkurs kann in diesem Jahr leider nicht stattfinden. Termin Refresher-Kurs: Samstag, 20. November 2021 9.00–17.00 Uhr Wissenschaftliche Leitung: PD Dr. med. Claudia Denkinger, Sektion Klinische Tropenmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg Veranstaltungsort: Campus Neuenheimer Feld, Hörsaal Medizinische Klinik Zielgruppe: niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 160,– Euro (Refresher-Kurs) Fortbildungspunkte: 8 Punkte (Refresher-Kurs) (beantragt) Anmeldung: Bitte nur online unter https:// konsil.hyg.uni-heidelberg.de/ redcap/surveys/?s=FDXD7HDX7K. Weitere Informationen unter: www.tropenmedizin-heidelberg.de Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt!
Kinder- und Jugendpsychosomatik (Web-Seminar) Aktuelle epidemiologische Studien belegen, dass bis zu 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen psychische Auffälligkeiten aufweisen, aus denen psychische oder psychosomatische Störungen entstehen können. Hierzu gehören Essstörungen, somatoforme Störungen, Schulphobien, soziale Angststörungen, Störungen der Krankheitsverarbeitung bei primär körperlichen Erkrankungen etc. Verschiedene Lebensabschnitte beinhalten unterschiedliche Entwicklungsaufgaben, fehlende Bewältigung kann zu psychosomatischen Erkrankungen führen. Das Web-Seminar gibt einen Einblick in die Besonderheiten der Diagnostik, Ätiologie und Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten und psychosomatischen Störungen im Kindes- und Jugendalter.
Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung an Ihre in SVmed hinter legte E-Mail-Adresse. Termin: Mittwoch, 24. November 2021 18.00–ca. 19.30 Uhr Referent: Dr. med. Björn Nolting, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalyse (DPV/IPA), Fach liche Befähigung Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie, Psychoonkologie (DKG), Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Klinikums Esslingen GmbH, Sprecher der Sektion Kinder-, Jugend- und Familienpsychosomatik der DGPM Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin für Psychotherapeu tische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med. Thomas Lohmann, niedergelassener Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie und Neurologie, Suchtmedizin; ehem. Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 15,– Euro Fortbildungspunkte: 2 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Ärzteseminare Karlsruhe „Hausarzt Spezial – Fokus Infektiologie“ Am 26. und 27. November 2021 finden die Ärzte-Seminare Karlsruhe als zweitägige Intensivkurse für Hausärzte, Neurologen und Gynäkologen im Konferenz Center der Messe Karlsruhe statt. Der Fokus des Seminars „Hausarzt Spezial“ liegt in diesem Jahr auf dem Gebiet der Infektiologie. Das Programm umfasst das weite Feld der Infektionskrankheiten, die Ihnen in der hausärztlichen Praxis begegnen können.
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Bekanntmachungen Selbstverständlich kommen auch die Bereiche Global Health und Pandemie nicht zu kurz – bei der abschließenden Podiumsdiskussion werden die Auswirkungen der Pandemie aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Es erwarten Sie wie immer praxisnahe Vorträge von hochkarätigen Referenten und ausreichend Zeit für eine intensive Diskussion. Das Programm wird vom Hausärzteverband empfohlen. Detaillierte Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter www.aerzte-seminare-karlsruhe.de Eine Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch online möglich. Termin: Freitag, 26. November 2021 13.45–19.00 Uhr und Samstag, 27. November 2021 9.00–17.45 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Michael Geißler, Marianne Difflipp-Eppele Veranstaltungsort: Messe Karlsruhe, Messeallee 1, 76287 Rheinstetten Zielgruppe: Hausärztinnen und Hausärzte Fortbildungspunkte: 16 Punkte
Fortbildung für Weiterbildungsassistenten „Fit für die Notfallambulanz und den ersten Dienst“ Wer kennt sie nicht, die Aufregung vor dem ersten Nachtdienst in der Klinik oder dem ersten Notdienst. Habe ich alles richtiggemacht? Wann muss ich den Oberarzt rufen? Kann der Patient ambulant behandelt werden oder muss er stationär eingewiesen/aufgenommen werden, gar auf die Intensivstation? Solche und ähnliche Fragen müssen oft einsam und zunehmend ohne ausreichende Vorbereitung beantwortet werden. Das Seminar möchte einen Beitrag zur besseren Ausbildung in diesem Bereich leisten.
Die häufigsten Erkrankungen und Notfälle sollen an Hand von lehrreichen Fallbeispielen aus dem Ambulanz- und Stationsalltag dargestellt und interaktiv mit Ihnen das sinnvolle diagnostische und therapeutische Vorgehen besprochen werden. Es wird genug Zeit für Fragen und Diskussion bleiben. Bringen Sie auch Ihre eigenen Fälle – zumindest aus dem Gedächtnis – mit. Teilnehmende an den „Willkommensabenden für Neuapprobierte“ der Bezirksärztekammer Nordbaden erhalten rabattierten Zugang zur Fortbildung. Vorläufiges Programm: 8.15–8.30 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. med. Joachim Aspacher und Arbeitskreis „Junge Kammer“ Bezirksärztekammer Nordbaden 8.30–9.15 Uhr Häufige neurologische Erkrankungen in der inter nistischen Notfallambulanz – was muss man wissen? Teil I: Schwindel, Epilepsie, Querschnittslähmung Dr. med. Hans Molitor 9.15–10.00 Uhr Bauchschmerz, Durchfall, Er brechen und gastrointestinaler Blutverlust. Wie gehe ich strukturiert vor? Dr. med. Joachim Aspacher 10.00–10.30 Uhr Kaffeepause 10.30–11.15 Uhr Häufige neurologische Erkran kungen in der internistischen Notfallambulanz – was muss man wissen? Teil II: Schlagan fall, Kopfschmerz, Meningitis, Enzephalitis, Delir Dr. med. Wolf Esser 11.15–12.15 Uhr Der Patient mit Fieber – wann harmlos, wann gefährlich? Dr. med. Joachim Aspacher 12.15–13.00 Uhr Mittagspause
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13.00 Uhr und 14.00 Uhr Die aufregende Herzrhyth musstörung – ein kleines Seminar für den Notfall Giw Nayebagha 13.00 Uhr und 14.00 Uhr Die gezielte Ultraschallunter suchung in der Notfallambu lanz (point of care) – mit praktischen Demonstrationen Dr. med. Peter Matheiowetz, Dott. Aldo Marano 15.00–15.45 Uhr Leitsymptom Atemnot und Thoraxschmerzen – spannende Fallbeispiele aus dem Alltag Dott. Aldo Marano Termin: Samstag, 27. November 2021 8.15–15.45 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Joachim Aspacher, Sektionsleiter Gastroenterologie/ Endokrinologie/Diabetologie, SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten Gebühr: 50,– Euro inkl. Seminar unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Train the Trainer Kurse – für Weiterbilder (Modul 2) Angesichts der neuen Weiter bildungsordnung einerseits und einer zu geringen Anzahl an Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung andererseits wird es zunehmend wichtig, die Weiterbildung im ambulanten und stationären Sektor strukturiert und effizient zu gestalten und nach modernen Qualitätskriterien zu optimieren.
Unser modular aufgebauter Kurs unterstützt Sie als Weiterbilder bei der täglichen Arbeit mit den ÄiW. Vermittelt werden wichtige Neuerungen der WBO samt eLogbuch sowie grundlegende Rahmenbedingungen organisatorischer und rechtlicher Natur. Workshops zu Curriculumserstellung, Feedbackgesprächen, didaktischen Methoden und Kommunikationstechniken sollen zusätzlich wichtige Hilfestellung leisten. Angesprochen sind alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Falls Sie ÄiW zum Facharzt für Allgemeinmedizin anleiten, auch im Rahmen einer Rotation, und Interesse an der Teilnahme an der KWBW-Verbundweiterbildung plus haben, können Sie ein ergänzendes KWBW-Modul von online besuchen. Es legt den Schwerpunkt auf die Vernetzung und den Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an. Modul 1 hat bereits im Oktober 2021 stattgefunden, Modul 2 ist aber auch für neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer offen. Termin Modul 2: Samstag, 4. Dezember 2021 9.00–17.30 Uhr ReferentInnen Modul 2: Ass. iur. Julia C. Fackert, LL. M., Rechtsanwältin (Syndikusrechtsanwältin) der Bezirksärzte kammer Nordbaden Dr. med. Folkert Fehr, niedergelassener Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Mitglied des Arbeitsausschusses des Weiter bildungsausschusses der Bezirks ärztekammer Nordbaden Dipl.-Verwaltungswirt (FH) Otto Schmidt, Leiter des Sachgebietes ärztliche Weiterbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden Dr. med. Axel Schöttler, Oberarzt Klinik für Allgemeinund Visceralchirurgie, Städtisches Klinikum Karlsruhe,
Bekanntmachungen Mitglied des Arbeitsausschusses des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Nordbaden Prof. Dr. med. Marcus Siebolds, Facharzt für Innere Medizin, Dekan des Fachbereichs Gesundheitswesen der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln Wissenschaftliche Leitung: Dr./Univ. Pisa Susanna Colopi- Glage, niedergelassene Fach ärztin für Allgemeinmedizin, Vizepräsidentin der Bezirks ärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiter bildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Gebühr: 95,– Euro pro Modul, inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Vorankündigung: Tag der Psychosomatik (Web-Seminar) Psychosomatische Erkrankungen finden in allen Fachgebieten zunehmend an Bedeutung, die ganzheitliche Betrachtungsweise in der Medizin zeigt dabei auf, wie eng Körper und Psyche miteinander verflochten sind. Einerseits haben Patienten mit körperlichen Erkrankungen auch psychische Symptome, andererseits gibt es psychische und psycho somatische Erkrankungen, die mit körperlichen Symptomen einhergehen. Als Sonderform der Psychosomatischen Medizin beschäftigt sie sich zudem mit somatoformen Störungen. An unserem Tag der Psychosomatik erfahren Sie spannende Neuerungen der psychosomatischen Medizin. Thematisiert werden zum Beispiel verschiedene psychosomatische Erkrankungen in der Dermatologie und Gastroenterologie.
Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor der Ver anstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse. Termin: Samstag, 4. Dezember 2021 9.00–ca. 12.00 Uhr Referenten u. a.: Dr. med. Uwe Gieler, Facharzt für Dermatologie und Facharzt für Psychosomatik und Psycho therapie, Justus-Liebig- Universität Gießen Dr. med. Ute Martens, Oberärztin der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik, Heidelberg Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin Psychotherapeutische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med. Thomas Lohmann, niedergelassener Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie und Neurologie, Suchtmedizin ehem. Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung in Kürze: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen Teil 2: Case Reports (Web-Seminar) In Teil 2 der Fortbildungsreihe „Notfälle an Bord von Flugzeugen“ werden die theoretischen Grundlagen aus dem ersten Teil des Seminars auf Fallbeispiele angewandt. Hierbei können Teilnehmer reale Notfälle diskutieren und Strategien für Vor gehensweisen, Entscheidungs findung und Therapie im Ernstfall entwickeln.
Zugangsvoraussetzung für diesen Kurs ist die Teilnahme am Kurs „Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen“ in den letzten beiden Jahren (aktuell am 27. 10. 2021 als Web-Seminar). Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse. Termin: Dienstag, 7. Dezember 2021 18.00–20.15 Uhr Referenten: Dr. med. Christopher Neuhaus, FA für Anästhesiologie, Notfallmedizin, Universitäts klinikum Heidelberg, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin e. V. Julius Springer, Senior First Officer A380, CRM-Trainer, Deutsche Lufthansa AG Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Christopher Neuhaus Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 25,– Euro Fortbildungspunkte: 3 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Als Web-Seminar: Gemeinsames Symposium der Bezirksärzte kammer Nordbaden mit der Bezirkszahnärztekammer Karlsruhe: Von der Wiege bis zur Bahre. Wissenswertes über Mundgesundheit für Ärzte und Zahnärzte Mit unserem gemeinsamen Symposium mit der Bezirkszahnärztekammer Karlsruhe wollen wir eine seit 2016 bestehende, anregende Tradition fortführen. Thematisch dreht sich das Symposium diesmal um die Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS). Sie ist die einzige bundesweit repräsentative Studie zur Mundgesundheit mit äußerst vielfältigen Themen: Entwicklung der Karieserfahrung (DMFT) bei Kindern,
Entwicklung von kariesfreien Gebissen bei Kindern, Zahnverluste und Zahnersatz bei jüngeren Senioren, eigene Zähne und Zahnersatz bei jüngeren Senioren, Mundgesundheit von älteren Senioren mit Pflegebedarf, prognostizierter parodontaler Behandlungsbedarf durch demografischen Wandel, und auch der internationale Vergleich fehlt nicht (G7-Staaten). Unsere Fortbildung wird die Studie vorstellen und präventive Themen der Mundgesundheit in den verschiedenen Lebensaltern aus beiderlei Perspektive angehen. Ziel der Veranstaltung ist es, die effektive Zusammenarbeit bzgl. Mundgesundheit und die Prävention zwischen Humanund Zahnmedizinern zu inten sivieren. Das Thema war bereits für 2020 vorgesehen, musste aber pandemiebedingt leider verschoben werden. Das Symposium wird zunächst online angeboten, eine spätere Öffnung für Präsenzteilnehmende ist aber nicht ausgeschlossen. Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse. Termin: Samstag, 15. Januar 2022 9.00–ca. 14.00 Uhr Wissenschaftliche Leitung und Moderation: Apl. Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Christof Hofele, M. Sc., Präsident der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 35,– Euro Fortbildungspunkte: 6 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist tech nisch bedingt leider begrenzt!
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Bekanntmachungen Vorankündigung: Kompaktkurs Notfallmedizin (gem. Weiterbildungsordnung zur Erlangung der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“) Die Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden bietet den Kompaktkurs Notfallmedizin („80 Stundenkurs“) in Kooperation mit der DRK-Medizinakademie in Karls ruhe an. Die Inhalte des Kurses richten sich nach dem aktuellen Kursbuch „Allgemeine und spezielle Notfallbehandlung“ der Bundesärztekammer. Die Teilnahme am Weiterbildungskurs steht allen approbierten Ärzten und Ärztinnen sowie Ärzten und Ärztinnen mit einer Berufserlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des Berufs nach § 10 der Bundesärzteordnung (BÄO) offen. Die Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“ sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Bitte informieren Sie sich bei der für Sie zuständigen Ärztekammer. Termin geplant: 19.–26. März 2022 Sa–Sa, ganztägig Kursleitung: Dr. med. Heiko Baumann, DESA, MHBA, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin, Intensivmedizin und Palliativmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Lutz Zöller, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin und Intensivmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus
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Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Bernd-Dieter Gonska, FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, ehem. Direktor der Klinik für Kardiologie, Inten sivmedizin und Angiologie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, teils online Zielgruppe: approbierte Ärztinnen und Ärzte mit Berufserlaubnis, die die Zusatzweiterbildung Notfallmedizin erlangen möchten Gebühr: 1.190,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Tagesverpflegung Fortbildungspunkte: 80 Punkte Weitere Informationen: www.drk-karlsruhe.de/notarztkurs Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Fortbildung des Ausschusses Ärztinnen: Workshop „Erfolgreicher kommunizieren“ Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal entscheidender als die Sachkompetenz: Die notwendige Überzeugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körpersprache, Stimme, psychologischem Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab. Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozialkompetenz dar, die gerade im beruf lichen Alltag immer unverzichtbarer wird.
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In diesem Workshop in deutscher Sprache wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher Situationen und von Beispielen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen abgemildert. Termine (alternativ): Freitag, 21. Januar 2022 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 22. Januar 2022 9.00–13.30 Uhr oder Freitag, 1. April 2022 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 2. April 2022 9.00–13.30 Uhr Referentin: Wilma Küspert, Sprechwissenschaftliche Beratung, Training, Coaching Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola Buhlinger- Göpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 295,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung pro Wochenende Fortbildungspunkte: 14 Punkte pro Wochenende Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68
Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Im Zusammenhang mit der Corona- Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort bildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veran staltungen als Web- Seminare durchzuführen. Bitte informie ren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) in dem Portal der Landesärztekammer an: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/ -angebot Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer BW anerkannt und auf das Fort bildungszertifikat anrechenbar.
Antibiotic Stewardship (ABS) – Blended Learning Leitung: Prof. Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Ein Ziel der Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) der Bundesregierung ist neben der Prävention nosokomialer Infektionen die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen durch Antibiotic Stewardship (ABS). Mit ABS sind „Strategien zum rationalen Einsatz von Antiinfektiva” gemeint, das heißt ein systematisches, nachhaltiges Bemühen um Verbesserung und Sicherstellung einer rationalen Praxis zur Ant iinfektivaverordnung. Der nach
Bekanntmachungen dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen. Nach erfolgreicher Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/ Befähigungen zur Behandlung von Kindern/Erwachsenen: – Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen, unerwünschte Ereignisse und Wirkungen – Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie, der Diagnostik und der antimikrobiellen Resistenztestung – Kenntnis und Implementierung einschlägiger AntibiotikaTherapieleitlinien – Beteiligung und Unterstützung von Kommunikationsstrukturen zu Antiinfektiva (u. a. Durchführung von Schulungen) – Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infektionsmanagement ABS-beauftragte Ärzte können in Analogie zum Hygienebeauftragten Arzt die Funktion eines abteilungsbezogenen Ansprechpartners wahrnehmen. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended Learning mit 20 E-Learning-Einheiten und daran anschließenden 2 Präsenztage (Live-Online Seminar) mit nochmals 20 Lerneinheiten durchgeführt. Die E-Learning-Einheiten müssen vor den Präsenztagen (April und Dezember 2022 Live-Online Seminar) absol viert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht. Termine: E-Learning (Selbstlernphase): ab Dienstag, 11. Januar 2022 Live-Online Seminar: 28. und 29. April 2022
E-Learning (Selbstlernphase): ab Mittwoch, 1. Juni 2022 Präsenztage: 22. und 23. September 2022 E-Learning (Selbstlernphase): ab Donnerstag, 1. September 2022 Live-Online Seminar: 1. und 2. Dezember2022 Zeit: Donnerstag, 9.00 s. t.–ca.18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca.17.00 Uhr Ort: Freiburg (online) Entgelt: 700,– Euro Fortbildungspunkte: 60
Hygienebeauftragter Arzt – Blended Learning (Online-Seminar) Leitung: Prof. Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der medizinischen Mikrobiologie erworben hat. Die Mindestanforderung beinhaltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt” als Blended Learning mit einer verkürzten Anzahl von Präsenztagen in Kombination mit E-Learning an. Der Kurs entspricht gleich zeitig dem Modul I der curriculären Fortbildung „Krankenhaus hygiene”. Die internetbasierten 20 Kurseinheiten müssen vor den Präsenztagen (Juli 2022 Live-Online Seminar) absol viert werden. Die verbleibenden 20 Lerneinheiten werden in 2-Präsenztagen vorgestellt. Die E-Learning-Einheiten müssen vor den Präsenztagen absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgs kontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen(online) erfolgt nicht. Termine: E-Learning (Selbstlernphase): ab Montag, 10. Januar 2022
Präsenztage: 7. April und 8. April 2022 E-Learning (Selbstlernphase): ab Montag, 11. April 2022 Live-Online Seminar: 14. Juli und 15. Juli 2022 E-Learning (Selbstlernphase): ab Montag, 4. Juli 2022 Live-Online Seminar: 13. Oktober und 14. Oktober 2022 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca.18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca.17.00 Uhr Ort: Freiburg (online) Entgelt: 700,– Euro Fortbildungspunkte: 60
Informationsveranstaltung zu Weiterbildung und Logbuch für WB-Befugte Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte kammer Südbaden Die Veranstaltung richtet sich an Weiterbildungsbefugte und an Kolleginnen und Kollegen, die eine Weiterbildungsbefugnis neu beantragen wollen. Die bisherigen Befugnisse nach WBO 2006 gelten noch für eine Übergangsfrist ab Bekanntmachung der neuen Weiterbildungsordnung zum 1. 7. 2020. Weiterbildungsbefugnisse können seit 1. 1. 2020 ausschließlich online und ausschließlich nach der WBO 2020 beantragt werden. Das Logbuch ist ab 1. 1. 2020 ebenfalls ausschließlich online zu führen, wenn die Weiterbildung ab 1. 1. 2020 begonnen wurde. Gerne wollen wir Sie in die Neue Weiterbildungsordnung und in das Logbuch über eine Live Demonstration einführen. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Formale und praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden
Neue WBO und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Live Demonstration des E-Logbuchs Ulf Kester, Softwarearchitekt, Steadforce München Termin: Mittwoch, 10. November 2021 Zeit: 19.00 s.t.–ca.21.00 Uhr Ort: online Entgelt: 30,– Euro Fortbildungspunkte: beantragt
Info zu Weiterbildung und Logbuch für Assistenzärztinnen und -ärzte Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte kammer Südbaden Dieses Seminar ist ein Angebot an alle, die frisch approbiert sind oder sich bereits in der Weiterbildung zum Facharzt befinden. Nach der Approbation erfolgt der Berufseinstieg als Assistenzarzt und damit beginnt für junge Ärztinnen und Ärzte die Facharztausbildung. In Deutschland ist eine mehrjährige Ausbildung Voraussetzung für den Titel des Facharztes. Die Ausbildung erfordert in der Regel 5 bis 6 Jahre Weiterbildungszeit, dabei ist die Dauer abhängig vom gewählten Fachbereich. In dieser Veranstaltung wollen wir alle Fragen rund um Weiterbildung und Logbuch beantworten. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Formale Aspekte der Weiterbil dung: Was benötige ich zur Beantragung des Facharzttitels? Ass. iur. Robin Förster, Fachanwalt für Medizinrecht, Rechtsberater der Bezirksärztekammer Süd baden
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Bekanntmachungen Erfahrungen aus Sicht der Weiterzubildenden Dr. med. Sarah Wendel; Dr. med. Kristina Unteregger; Dr. med. Teresa Henle Neue Weiterbildungsordnung und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Termin: Mittwoch, 27. Oktober 2021 Zeit: 18.00–ca. 21.15 Uhr Ort: online Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 4
Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch Hypnose-Techniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürlich-unbewusste Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und unter anderem bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spezieller Hypnose-Techniken zur Beschwerdeminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungszuständen, z. B. vor medizinischen Eingriffen.
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Termine: 2. April 2022 (geplant) 24. September 2022 Zeit: jeweils Samstag, 9.00 s.t.– 16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 150,– Euro Fortbildungspunkte: 10
Workshop „Impfen” – Online-Seminar Leitung: Dr. med. Rosemarie Mazzola, Freiburg, Prof. Dr. Markus Hufnagel, Freiburg Die Impfprophylaxe zählt zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin, und ohne Zweifel gibt es nationale und internationale Impferfolge – die Ausrottung der Pocken und die Rückdrängung der Kinderlähmung in ganz Europa sind die beiden prominentesten Beispiele. Es gibt in Deutschland aber auch Impfdefizite! Unzureichende Impfraten und in deren Folge Masern-Epidemien sowie jedes Jahr aufs Neue vermeidbare Todesfälle durch Influenza. International kann Deutschland beim Impfen kaum mithalten. So sind beispielsweise Nord- und Südamerika, aber auch einige Staaten in Afrika masernfrei. Demgegenüber ist wissenschaftlich gut dokumentiert, dass die Deutschen Weltmeister im Export von Masern sind. Auch im Europäischen Vergleich steht Deutschland weit hinten, was die Impfvorsorge betrifft. Die Gründe sind vielfältig. Wesentlich ist sicherlich auch ein defizitärer Wissensstand der Ärzteschaft, wie Statistiken belegen. Trotz des schon bestehenden Fortbildungsangebots finden wir in Hausarztpraxen Impflücken zwischen 35 und 55 Prozent, bei den Frauenärzten mögen sich die Zahlen in einem ähnlichen Rahmen bewegen. Selbst bei Pädiatern gibt es mancherorts Impflücken zwischen 5 und 20 Prozent. In der Mehrzahl Routineleistungen, die einfach nur vergessen werden und das, obwohl Impfleistungen budgetneutral sind. Inhalt des Seminars: – Grundlagen des Impfens, Epidemiologie-Impfstofftypen
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– Impfsystem in Deutschland – Impfpräventable Erkrankungen – Risiken, Nebenwirkungen – Impfen von Risikopatienten – Vorgehen in der Praxis – Diskussion von Fallbeispielen Termin: Samstag, 11. Dezember 2021 Zeit: 9.00 s.t.–ca. 15.30 Uhr Ort: online Verwaltungskostenpauschale: Entgelt: 50,– Euro Fortbildungspunkte: 9
Notfallmedizin Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Not fallmedizin” gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Freiburg Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundesärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. Seminarinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – Internistische Notfälle I und II – Traumatologische Notfälle I und II – Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 22.–30. November 2021 (Warteliste) (Mo-Di, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: N. N. Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin” gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Villingen-Schwenningen Leitung: Prof. Dr. med. Bernhard Kumle, Direktor der Klinik für Akut und Notfallmedizin, Prof. Dr. med. Sebastian G. Russo, MaHM, DEAA, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin, Dr. Manfred Kleimaier, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen, Matthias Ziegler B. A. DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundesärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sicher gestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Seminarinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – Internistische Notfälle I und II – Traumatologische Notfälle I und II – Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: April 2022 (geplant) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstr. 11, 78052 VillingenSchwenningen Entgelt: 1.300,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Notfalltraining für Notärzte – Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkundenachweis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den Wieder-
Bekanntmachungen einstieg in die Notfallmedizin vorbereiten möchten oder für Ihre Tätigkeit in der Notfall medizin ein praxisnahes „Update” benötigen. Kursinhalte: Tag 1: Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanimation, Atemwegssicherung), Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie Tag 2: Kindernotfälle Tag 3: Traumaversorgung Tag 4: Chirurgische Skills, Notfallnarkose, Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Wir empfehlen Ihnen alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Tage sind auch einzeln buchbar. Termine: 20. und 21. Mai 2022 (Teil 1) 24. und 25 Juni 2022 (Teil 2) Zeit: jeweils Freitag und Samstag, 9.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden- Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A Entgelt: 250,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag
Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In diesem Tagesseminar wird Ihnen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen
Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Nach Besuch des Grundkurses können Sie sich zu einem Notfalltraining der Themengebiete „Herz”, „Unfall” oder „Kind” an melden. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – Medikamentenapplikation – Teamführung und Notfallmanagement Termine: Samstag, 22. Januar 2022 (geplant) Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Unfall” spielen dabei sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende Rolle. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, strukturierte Untersuchung des Traumapatienten, Traumamechanismen, typische Verletzungsmuster, Erstversorgung und Immobilisation
Termin: Samstag, 19. Februar 2022 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Herz” – Kardiologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie” stellen dabei eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei kardiologischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, akute Herzinsuffizienz, hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 26. März 2022 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Kind” – Pädiatrische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie” stellen eine besondere Herausforderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar: Unsicherheiten im Umgang
mit schwer erkrankten und verletzen Kindern sind dabei allgegenwärtig. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind, Besonderheiten des kindlichen Organismus, typische Krankheitsbilder und Notfälle, typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern, Reanimation und Atemwegssicherung Termin: Samstag, 23. Juli 2022 (geplant) Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durchzuführen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall: Bei kurzen Vorträgen, praktischen Übungen und Fallbeispielen lernen Sie im Praxisteam alles, was Sie im Notfall beherrschen müssen.
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Bekanntmachungen Kursinhalte: – Grundlagen der Notfallversorgung Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – Teamführung und Notfall management Bitte beachten Sie: Teilnehmende (Arzt & MFA) müssen sich separat anmelden und dabei jeweils persönlich unseren AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen. Termin: Mittwoch, 8. Dezember 2021 Zeit: 15.00 s.t.–19.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: 7
hältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein. Termine 2022: 21./22. Oktober 2022 und 18./19. November 2022 und 9./10. Dezember 2022 Zeit: freitags, 14.00 s.t.–18.30 Uhr, samstags, 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 40
Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs)
Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs
Leitung: Dr. med. Michael Sigler, Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung – Facharztanerkennung – 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin – Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativmedizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausgewogenem Ver-
Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Universitätsklinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung – Facharztanerkennung – 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin – Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Kursinhalte und Ziele: – Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten – Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen – Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung – Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht
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– Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen – Besonderheiten der Kommunikation Termin: 31. Januar 2022–4. Februar 2022 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 40
Palliativmedizin Fallseminar Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King´s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin (40 Kurseinheiten) erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Program in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München). Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage erstrecken. Modul 1 Der Schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext
Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin Termine: Modul 1: 2.–6. Mai 2022 Modul 2: 27. Juni–1. Juli 2022 Modul 3: 10.–14. Oktober 2022 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)
Prüferworkshop Leitung: Dr. med. Paula Hezler- Rusch, Konstanz Prüferinnen und Prüfer in Facharztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu einem objektiven und fairen Urteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhaltliches Spektrum abdecken als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungs gremium während der Prüfung „in Echtzeit” umzusetzen. Kursinhalte: Rechtliche Aspekte bei der Abnahme von Prüfungen Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Prüfungsfragen entwickeln Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Prüfungssimulation Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termine: 29. Oktober 2021 8. April 2022 14. Oktober 2022 (geplant) Zeit: jeweils Freitag, 14.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg ggf. auch online Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 4
Bekanntmachungen Psychosomatische Grundversorgung Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für Kolleginnen und Kollegen in 5-jähriger Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Tages kursen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ können auch 5 Tageskurse mit dem Wochenkurs PGV kombiniert werden. Dieser findet in der Rehaklinik Glotterbad bei Freiburg statt. Die Leistungen nach den EBM-Ziffern 35100/35110 (Theorieseminare, Reflexion der Arzt-Patient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben (z. B. 10 Tageskurse des vorliegenden Curriculums; bei Kombination mit dem Blockkurs sind die Vorgaben der Psychotherapievereinbarung bez. der Balint- oder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen zu beachten). Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Tageskurse (8 Std.) 2. Oktober 2021 Depressionen, Burnout 16. Oktober 2021 (Warteliste) Psychoonkologie am Beispiel des Mammakarzinoms 10. Dezember 2021 Motivierende Gesprächsführung Zeit: i. d. R. jeweils 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg
Entgelt: 150,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: jeweils 8 Wochenkurs (40 Std.): Termine: 8.–12. November 2021 (Warteliste) 7.–11. Februar 2022 Zeit: jeweils Montag–Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: online oder Rehaklinik Glotterbad Entgelt: 600,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 40
eLearning zur Diagnosestellung psychischer Störungen Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger In diesem E-Learning im Themenbereich Psychosomatische Grundversorgung erfahren Sie, wie Sie effizient und kompetent die wichtigsten psychischen Störungen diagnostizieren können. Anhand von Video-Demonstrationen wird die Vorgehensweise bei verschiedenen Störungsbildern gezeigt. Sie bekommen Anleitungen für diagnostische Interviews als Download und können diese in Ihrer täglichen Praxis anwenden. Als Besonderheit zur Unterstützung bei der praktischen Umsetzung können Sie einen Erfahrungsbericht einreichen und bekommen professionelles Feedback. Nach Zahlungseingang steht Ihnen das E-Learning rund um die Uhr zur Verfügung. Die Bearbeitung dauert insgesamt ca. 6 Stunden und endet mit einem Abschlusstest. Das erfolgreichen abgeschlossene eLearning kombiniert mit dem Besuch der zusätzlich angebotenen Balintgruppe kann als Ersatz für einen Präsenz-Samstag anerkannt werden. Termin: 24/7 Ort: online Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 16 Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie Online-Balintgruppe Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: jeweils 3 Termine, Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie
Reisemedizin
Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR)
Basisseminar Reisemedizin gem. Curriculum der Bundes ärztekammer (32 Std.) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung” Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Ergänzung zu den Vor trägen wird aktuelles Lern- und Informationsmaterial zur Verfügung gestellt und die Möglichkeit geboten, eigene „Problemfälle” mit den Referenten zu erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem Multiple-Choice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die als Basis-Zertifikat „Reise-Gesundheits-Beratung” vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird. Die Bescheinigung „Reise medizinische Gesundheits beratung” wird außerdem für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt. Termine: Teil 1: 28. und 29. Januar 2022 Teil 2: 25. und 26. Februar 2022 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 32
Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich heute als fachgebietsübergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedizinische Gesundheits-Beratung” allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institutionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zusammengestellt, der „Reisemedizin” nach heutigem Verständnis repräsentiert. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen als „Fachzertifikat Reisemedizin”. Nach dem Erwerb des Basiszertifikates (32 Stunden) sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema haben. Zu jedem Modul ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e.V. (DFR) das Fachzertifikat Reisemedizin beantragt werden. Die folgenden Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten: 1: G eomedizinische Länderkunde/ Schlangen und Gifttiere 2: Internationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/Schifffahrtsmedizin/Praxis der reisemedizinischen Beratung 3: Flugreisemedizin/Klima und Klimabelastungen 4: Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz 5: Tauchsportmedizin 6: Internationale Arbeitseinsätze/ Langzeitaufenthalte 7: Risikogruppen und Reisen 8: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil A 9: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil B
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Bekanntmachungen 10: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil C 11: U nfälle und Reisemedizinische Assistance 12: G esundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern 13: Ärztliche Reisebegleitung Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten 8 Fort bildungspunkte mit diesen Seminaren erwerben. Die Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbaumodule) ist NICHT vorgeschrieben. Termine: jeweils Freitag und Samstag Module 11 und 4: 22. und 23. Oktober 2021 – Online- Seminar Module 3 und 5: 1. und 2 Juli 2022 Module 13 und 14: 22. und 23. Juli 2022 (geplant) Zeit: ganztägig Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 350,– Euro/Wochenende Fortbildungspunkte: jeweils 16, 14 Punkte (Modul 11 und 4)
Reisemedizin Refresher-Seminar Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Alles ändert sich ständig, so auch die Präsenz der Infektionserreger und die Empfehlungen in der Reisemedizin. Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird die aktuelle Weltseuchenlage vorgestellt und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Die Dozenten besprechen, auch anhand von Kasuistiken, interessante reiseund tropenmedizinische Themen. Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren.
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Das Basiszertifikat Reisemedizin und das Fachzertifikat der Deutschen Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) sowie das DTG-Zertifikat Reisemedizin der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und globale Gesundheit (DTG) sind 3 Jahre gültig, das Basis-Zertifikat des Centrums für Reisemedizin Düsseldorf (CRM) ist 2 Jahre gültig. Dieses Refresher-Seminar wird von der DFR, der DTG und des CRM für die Verlängerung der Basiszertifikate und anteilig für die Verlängerung des Fach zertifikats anerkannt. Ebenso wird das Refresherseminar für die Verlängerung der Ermäch tigung zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Seminarinhalt: – Aktuelle Weltseuchenlage – Aktuelle Malariasituation und -empfehlungen, – Aktuelle Impfempfehlungen, Änderungen und neue Impfstoffe Weitere Themen werden ca. 4 Wochen vor Beginn veröffentlicht. Sie erhalten im Anschluss an das Refresherseminar eine Teilnahmebescheinigung. Termin: Samstag, 26. März 2022 Zeit: 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 150,– Euro Fortbildungspunkte: 10
Weiterbildungsseminar Spezielle Schmerztherapie, 80 Std. gemäß Curriculum der Bundes ärztekammer Die Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie” umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiterbildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich.
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Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistun gen i. R. der Qualitätssiche rungsvereinbarung Akupunk tur der KV Baden-Württem berg dienen. Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), Fibromyalgie, Gelenkerkrankungen Der Besuch des Kurses wird auch solchen Kolleginnen und Kollegen empfohlen, die sich einen umfassenden Überblick über die aktuelle Entwicklung in der Schmerztherapie aneignen möchten. Die Blöcke sind einzeln buchbar. Termine: Block C und D: 18.–22. Oktober 2021 (Warteliste) Block A und B: 17.–21. Juli 2023 (geplant) Block C und D: 16.–20. Oktober 2023 (geplant) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. online Entgelt: 1.000,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Suchtmedizin Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatzbezeichnung gem. WBO 2006 Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Suchttherapie geht alle an! Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von Alkohol, Nikotin, stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine unübersehbare Herausforderung für die Ärzteschaft insgesamt dar. Suchtmedizin ist deshalb eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf den relativ kleinen Kreis der Drogenabhängigen beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen. Termin: 7.–11. Februar 2022 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. auch online Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 50
Bekanntmachungen Suchtmedizin – Sucht Update Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Aktuelle Aspekte der Suchtme dizin – Hybridveranstaltung Um alle Inhaber dieses Zusatz titels sowie besonders am Thema Suchtmedizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir wieder ein Sucht Update an. In prägnanten Kurzreferaten werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dargestellt. Die Referenten arbeiten größtenteils in „badischen” Einrichtungen, sodass auch Fragen der lokalen Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben Ärztinnen und Ärzten alle anderen Berufsgruppen, die sich im stationären oder ambulanten Behandlungskontext mit Suchtfragen beschäftigen. Termin: Mittwoch, 10. November 2021 Zeit: 15.00–18.15 Uhr Ort: online und im Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Online-Plätze verfügbar Entgelt: kostenfrei, Anmeldung erforderlich! Fortbildungspunkte: 4
Suchtmedizinische Versorgung Fortbildung für Nichtärztliche Medizinische Fachberufe Leitung: Dr. med. Paula Hezler- Rusch, Konstanz 7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch oder sind alkoholabhängig. Zirka 3 Millionen gelten als medikamentenabhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig.
2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizinische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt. Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung anre chenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 Stunden der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines abschließenden Kolloquiums ist. Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffentlichen Gesundheitsdienst und in Suchtberatungsstellen. Termine: jeweils Freitag und Samstag Teil 1: 21. und 22. Januar 2022 Teil 2: 25. und 26. Februar 2022 Teil 3: 1. und 2. April 2022 Teil 4: 6. und 7. Mai 2022 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro
Train the Trainer Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz Dieses Seminar soll ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten erleichtern. Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen Weiterbildung geben. Grundzüge medizindidaktischer Kenntnisse werden vermittelt. Weiter werden Vorschläge gemacht für Lernmöglichkeiten und -unterstützung, zum Beispiel im Rahmen
von Weiterbildungsgesprächen, konstruktivem Feedback, sowie Fallbesprechungen. Auch administrative Aspekte werden aufgegriffen und die „Tools”, wie WBmed und Logbuch, in der aktuellen Form vorgestellt. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen. Kursinhalte: WB-Plan, Vorbereitung des Arztes in Weiterbildung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Pflichten eines WB-Befugten, Inhalte von Arbeitszeugnissen Ass. iur. Robin Förster, Fachanwalt für Medizinrecht, Rechts berater der Bezirksärztekammer Südbaden WB in der BÄK: WBO 2020, Logbuch, etc. Dr. med. Ulrich Voshaar, Vizepräsident der Bezirksärztekammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Vorausset zung für die KV-Förderung, Beschäftigung von Vertretern bzw. angestellten Ärzten Prof. Dr. med. Michael Faist, Sprecher des Bezirksbeirats Freiburg der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Medizindidaktik: Weiterbil dungsziele, Lehr- und Lernme thoden, Lernerfolgskontrollen: Supervision und konstruktives Feedback, Weiterbildungs gespräche Dr. med. Irmgard Streitlein- Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: 30. Oktober 2021 9. April 2022 15. Oktober 2022 (geplant) Zeit: jeweils Samstag, 10.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. auch online Entgelt: 150,– Euro Fortbildungspunkte: 6
Train the Trainer KWBW-Modul (online) Leitung: Dr. med. Martina Bischoff, KWBW Verbundweiterbildung plus, Freiburg Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die Ärzte in Weiter bildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin anleiten. Sie bekommen Hinweise zu den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung mit der neuen kompetenzbasierten Weiterbildungsordnung. Es wird ein Strukturmodel für die WB der ÄiW vorgestellt und die Übertragung auf die eigene Praxis erarbeitet. Unter anderem werden das Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) und die Weiterbildung im Verbund vorgestellt. Das KWBW- Modul versteht sich als Zusatzmodul zum Train the Trainer- Seminar am Folgetag. Kursinhalte: – Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB – Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin – Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbundsweiterbildung plus – Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1-Pauschale, Online-Netzwerke – Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis Termine: 29. Oktober 2021 8. April 2022 Zeit: jeweils Freitag, 16.00 s.t.–20.00 Uhr Ort: online Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 5 Anmeldung erforderlich!
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Bekanntmachungen Auskunft: Information und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-47 37/47 38/47 39, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Änderungen bleiben vorbehalten.
3. Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Südbaden in der 17. Legislaturperiode Die nächste Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Südbaden findet am Samstag, den 13. November 2021, 9.30 Uhr, in der Fritz- Boehle-Halle, Rosenweg 3, 79312 Emmendingen, statt. Bitte beachten Sie den geänderten Veranstaltungsort!
Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00
Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Die hier angekündigten Veranstaltungen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der COVID-19 Pandemielage. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Veranstaltungen entfallen oder aufgrund neuer Hygiene-Vorgaben ggf. in Form von Web-Seminaren durchgeführt werden müssen. Die Teilnehmer werden in ei nem solchen Fall rechtzeitig darüber informiert. Die An rechnung der Fortbildungs punkte bleibt auch in einem solchen Fall erhalten.
Notfälle im (Praxis-)Alltag: Refresherkurs auch für den ärztlichen Notfall- und Bereitschaftsdienst Der Ausgangspunkt für das jeweilige Seminar sind die oft im Vordergrund stehenden Leitsymptome möglicher Notfälle, die neben den notwendigen diagnostischen Schritten auch bereits parallel therapeutische Gegenmaßnahmen erfordern. Bei kleineren Notfällen werden dabei die Diagnostik und Therapie so dargestellt, dass der Patient unmittelbar behandelt und der Notfall unter Kontrolle gebracht wird. Bei schwereren oder potenziell lebensgefährlichen Notfällen werden die erforderlichen ersten Maßnahmen vermittelt, damit der Patient in einem stabilen Zustand in ein Krankenhaus gebracht werden und dort weiter behandelt werden kann. Bei den Referenten handelt es sich überwiegend um Fachärzte für Allgemeinmedizin bzw. für Innere Medizin mit der Zusatz
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bezeichnung Notfallmedizin bzw. Fachkunde Rettungsdienst. Sie stellen das jeweilige Leitsymptom im Rahmen eines 30-minütigen Referats vor und gehen dabei die diagnostischen und therapeutischen Erstmaßnahmen ein. Anschließend werden mit den Teilnehmern offen gebliebene Fragen ausführlich diskutiert. Leitsymptome: Akute Haut probleme – Akute Allergien – Probleme mit den Augen In diesem Seminar werden folgende Leitsymptome praxisnah erörtert: • Akute Hautprobleme Dr. med. Germar Büngener, Facharzt für Allgemeinmedizin, Friedrichshafen • Akute Allergien Dr. med. univ. Sebastian Volc, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Allergologe, Universitäts-Hautklinik, Tübingen • Probleme mit den Augen: Akute Sehstörung, Fremd körper, rotes Auge Dr. med. Anna Bruckmann, Fachärztin für Augenheilkunde, Tübingen Termin: Mittwoch, 17. November 2021 16.30–18.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 26/2021) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 25,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Leitsymptome: Häusliche Gewalt In diesem Seminar werden folgende Leitsymptome praxisnah erörtert: • Unfall oder häusliche Gewalt? – Bewertung und Dokumentation von Verletzungsbefunden Dr. med. Iris Schimmel, Fachärztin für Rechtsmedizin • Häufige Fragen zum Umgang mit Verdacht auf Kindesmisshandlung bei der Medizinischen Kinderschutzhotline Prof. Dr. med. Jörg Fegert, Ärztl. Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Termin: Mittwoch, 26. Januar 2022 16.30–19.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 22/2022) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen
Gebühr: 30,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: je 3 Anmeldung:
Megacode-Training In diesem Kurs wird die praktische Kompetenz für die Kardiopulmonale Reanimation (CRP) vermittelt. Zunächst wird der Reanimationsalgorithmus vorgestellt und der Ablauf der CRP bei unterschied lichen Ausgangssituationen demonstriert. Danach üben die Teilnehmer in kleinen Gruppen praktisch das Vorgehen an Megacode-Puppen in simulierten Notfallsituationen. Termin: Samstag, 13. November 2021 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 36/2021) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 75,– Euro Punkte: 7 Anmeldung:
Erste ärztliche Hilfe bei Notfall patienten – Allgemeine Grundlagen Zur Notfallbehandlung ist jeder approbierte Arzt verpflichtet, gleichgültig, welche Tätigkeit er ausübt, gleichgültig, ob er beamteter, angestellter oder niedergelassener Arzt ist. Auch Ärzte in Familienpause oder im Ruhestand trifft diese Verpflichtung zur Notfallbehandlung. Ausschlaggebend ist die Approbation als Arzt. Diese allgemeine Pflicht jedes approbierten Arztes zur Notfallbehandlung hat nichts mit dem organisierten Ärztlichen Notfalldienst an sprechstundenfreien Tagen und an Wochenenden zu tun. Die Verpflichtung zur Hilfeleistung ist eine gesetzliche und berufsrechtliche Pflicht des
Bekanntmachungen Arztes und hat in der Ethik des ärztlichen Berufes ihre Basis. Dieses Seminar fasst das erforderliche Grundwissen für die erste ärztliche Hilfe zusammen: Notfallanamnese, Basis-Check des Notfallpatienten, Rettungskette, Lagerungsarten, Therapie schema bei Reanimation, Eigenschutz, Priorität der Maßnahmen, Ausstattung der Arzttasche, Notfallmedikamente. Termin: Samstag, 27. November 2021 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 34/2021) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 35,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: 5 Anmeldung:
Demenz aktuell 2021: Demenz – Was nun? Die Diagnose einer Demenzerkrankung stellt nicht nur den Betroffenen, sondern auch sein Umfeld vor enorme Herausforderungen. Viele ganz praktische, aber auch komplizierte rechtliche Fragen sind zu klären. Nicht selten wird hier zunächst der (Haus-)Arzt der erste Ansprechpartner sein. In diesem Seminar sollen Sie als betreuender Arzt genau diese praxisrelevanten Hinweise und Informationen erhalten, um Betroffenen und Angehörigen ihre Möglichkeiten aufzeigen und sie auf diesem schwierigen Weg zu begleiten. Hierbei sind auch und gerade frühzeitige Informationen zu Themen rund um die rechtliche Betreuung von enormer Bedeutung. Zu den drängenden Fragen gehört insbesondere auch das Thema selbstbestimmtes, aber auch sicheres Wohnen. Neben den verschiedenen betreuungsrecht
lichen Aspekten werden wir in diesem Seminar daher auch Beispiele von innovativen Wohnund Versorgungsformen vorstellen, die am Bedarf demenzkranker Bewohner ausgerichtet sind. Termin: Mittwoch, 1. Dezember 2021 19.00–21.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 42/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirks ärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: kostenfrei Punkte: 3 Anmeldung:
Seminarreihe Allgemeinmedizin: Gendermedizin: Der (nicht ganz so) kleine Unterschied Sie alle kennen das aus Ihrer klinischen Praxis: Eine bestimmte Krankheit ist häufiger bei Männern, oder nimmt bei Frauen einen völlig anderen Verlauf (wie zuletzt sehr eindrücklich bei COVID19). Implizit ist damit Gendermedizin, also geschlechtersensible Medizin, schon lange kein Nischenthema mehr, sondern Teil eines modernen, individualisierten Ansatzes in der Medizin. Auch epidemiologisch zeigen sich schon lange tiefgreifende Unterschiede zwischen den Geschlechtern, und zwar eben nicht nur in Häufigkeit und Ausprägung, sondern eben auch in Bezug auf Ursachen, prädisponierende Risiken und den Umgang mit Gesundheit und Krankheit. Im medizinischen Diskurs werden diese Unterschiede als systema tische und klinisch relevante Faktoren aber noch zu wenig bekannt oder berücksichtigt. Dieses Seminar befasst sich daher ideologiefrei, konkret und praxisnah mit geschlechterspezifischen Aspekten unserer alltäg lichen Medizin in Diagnostik und Therapie und in unterschiedlichen klinischen Gebieten. Themenübersicht: • Medikamente in Mann und Frau
• Gender ist mehr als Mann und Frau • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems • Psychische Erkrankungen bei Frau und Mann • Stoffwechsel, Diabetes, Adipositas • Endokrinologische Unterschiede • Die Wechseljahre beim Mann • Immunsystem und Autoimmunerkrankungen Diese Seminarreihe richtet sich sowohl an interessierte und langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die die Seminare als Aktualisierungsfortbildung nutzen möchten, als auch an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf ihre Facharztprüfung. Termin: Samstag, 4. Dezember 2021 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 17/2021) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Stressbewältigung durch Achtsamkeit Die wachsende berufliche Belastung und die unverändert schwierigen Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte sind unbestritten. Die physischen und psychischen Anforderungen, die durch den Umgang mit kranken und sterbenden Menschen, durch den permanenten Zeitdruck und die ökonomischen Herausforderungen entstehen, führen zu einer zunehmenden Verschärfung der angespannten Situation. Das erfahrungsorientierte Seminar „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ basiert auf dem
„Mindfulness-Based Stress Reduction Programm“ (MBSR). Dieses Programm wurde Ende der siebziger Jahre in den USA von Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn an der Universitätsklinik von Massachusetts entwickelt. Inzwischen belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit dieses Programms. Grundlage des Seminars ist die intensive Schulung der Achtsamkeit im Alltag und in der Stille. Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit immer wieder zum gegenwärtigen Moment zurückzubringen. Durch geleitete Meditationen und sanfte Körperübungen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Atmung, Körperempfindungen, Gedanken und Gefühle wahrzunehmen ohne sie zu bewerten. Die Praxis der Achtsamkeit befähigt dazu, die gewohnheitsmäßigen Verhaltensweisen im Umgang mit innerem und äußerem Stress, mit Krankheiten und Schwierigkeiten zu erkennen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen immer wieder innezuhalten und den Herausforderungen des Lebens mit mehr Ruhe, Klarheit und Akzeptanz zu begegnen. Ziele des Seminars sind: • Verständnis für die Grundlagen der Achtsamkeitspraxis zu bekommen • eigene Erfahrungen mit Achtsamkeits-Übungen zu machen • Anregungen zu erhalten, um Achtsamkeit in den eigenen Alltag bzw. Berufsalltag zu integrieren • ein Behandlungskonzept kennenzulernen, das auch bei den Patienten zur Anwendung kommen kann Termin: Samstag, 4. Dezember 2021 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 22/2021) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 200,– Euro inkl. Verpflegung, Skript und Yoga-Matte Punkte: 10
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Bekanntmachungen Anmeldung:
Refresher Palliativmedizin Warteliste! Zielgruppe dieses Seminars sind Ärztinnen und Ärzte, die bereits die Kurs-Weiterbildung Palliativmedizin (Grundkurs, 40 UE) absolviert haben, sowie palliativ medizinisch Interessierte aller Fachrichtungen. Ziel des Seminars ist es, • Sie auf den aktuellen medizinischen und pflegerischen Stand in ausgewählten Themen der Palliativmedizin zu bringen • einen eigenen Fall, der Sie umtreibt, in geschütztem Rahmen unter Supervision für sich zu klären • Ihnen die Gelegenheit zu geben, in kleinen Gruppen die Fragen und Probleme des Arbeitsalltags fallorientiert und praxisnah zu diskutieren • sich mit Kollegen auszutauschen und Ihnen neue positive Impulse für die tägliche Arbeit zu geben • einen geschützten Rahmen für die Reflexion des eigenen Arbeitsalltags zu bieten Programm: Thematische Einführung Dr. med. Christina Paul Teil I Dr. med. Christina Paul Palliative Onkologie für Nicht-Onkologen: Praxistipps im Therapiedschungel Refresher Schmerztherapie PLUS: Cannabis und CBD inkl. Verordnungspraxis Am emotionalen Abgrund: Ärztlich assistierter Suizid – aktuelle Entwicklungen Teil II Dr. med. Christina Paul Christina Zeep Eigene Fallkasuistiken in interaktiver Gruppenarbeit unter Supervision Termin: Sonntag, 5. Dezember 2021 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 55/2021) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstati-
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on, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 150,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Train the Trainer: Online-Modul II Das Online-Modul II ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin anleiten (also Haus ärztinnen und Hausärzte und die Kolleginnen und Kollegen, die ÄiW für Allgemeinmedizin im Rahmen einer Rotation weiterbilden). Der Schwerpunkt des Online- Moduls II (Software Zoom®), das am Vorabend des Moduls I stattfindet, liegt auf den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung. Im kollegialen Austausch werden praktische Tipps wie ein Strukturmodell für die Weiterbildung und dessen Umsetzung in der eigenen Praxis vorgestellt. Zudem werden das Kompetenzzentrum Weiterbildung BadenWürttemberg (KWBW), die Weiterbildung im Verbund sowie die KWBW Verbundweiterbildungplus (http://www.kwbw.de) vorgestellt. Das Programm beinhaltet die Themen: • Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB • Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin • Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbundweiter bildungplus • Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1-Pauschale, Online-Netzwerke • Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis ! Dieses Modul kann nur gemeinsam mit Modul I absolviert werden.
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Ärzte, die an der HzV teilnehmen und einen Arzt in Weiterbildung beschäftigen, sind durch die Teilnahme an beiden Modulen (I und II) berechtigt, in Koopera tion mit dem KWBW die P1-Pauschale abzurechnen. Termin: Freitag, 10. Dezember 2021 16.00–20.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 56/2021) Leitung: Dr. med. Simon Schwill, Leitung KWBW, Heidelberg Gebühr: 60,– Euro Punkte: 5 Anmeldung:
Train the Trainer: Modul I Modul I des Train the Trainer- Seminars richtet sich an weiterbildende Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen. Im ersten Teil dieses Moduls werden ausführlich und praxisnah die formalen und rechtlichen Aspekte der neu in Kraft getretenen Weiterbildungsordnung vermittelt. Im zweiten Teil des Moduls stehen didaktische Themen, wie zum Beispiel kompetenzbezogene didaktische Grundlagen der Weiterbildung oder das systematische lernfördernde Feedback im Vordergrund. Das Programm beinhaltet die Themen: • Arzt als Ausbilder: Pflichten eines WB-Befugten, Inhalte vor Arbeitszeugnissen • Rahmenbedingungen der Förderung der Weiterbildung und Maßnahmen der Koordinierungsstelle Weiterbildung Allgemeinmedizin • Von Übergangsregelungen bis neue WBO – Herausforderung für Ärzte und Selbstverwaltung • Kompetenzbezogene Lehr- und Lernmethoden • Feedback als Kernelement einer guten Weiterbildung in der WBO Termin: Samstag, 11. Dezember 2021 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 57/2021)
Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Tabakentwöhnung mit struktu riertem Therapieprogramm nach dem Curriculum „Qualifikation Tabakentwöhnung“ der Bundes ärztekammer – Aufbaukurs Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Aufbaukurs ist die erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs Tabakentwöhnung. In diesem Aufbaukurs werden Kenntnisse zu verhaltenstherapeutischen Techniken im Gruppensetting vermittelt. Durch das Absolvieren dieses Kurses erfüllen die Teilnehmer die Anforderungen zum Anbieten von Tabak entwöhnungskursen nach § 20 SGB V. Die Teilnehmer werden in die Durchführung des Programms „Nichtraucher in 6 Schritten“, das über die Zentrale Prüfstelle Prävention von den Krankenkassen als Präventionsmaßnahme anerkannt ist, eingewiesen und geschult. Gegenstand sind Inhalte der einzelnen Gruppentherapiesitzungen sowie mögliche Schwierigkeiten und Probleme in der Behandlung von abhängigen Rauchern. Termin: Samstag, 11. Dezember 2021 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 41/2021) Leitung: Dipl.-Psych. Christina Zeep, Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 100,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Bekanntmachungen 80-Stunden-Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ nach dem Curriculum der Bundesärztekammer Der Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ soll mit dem Fokus auf patientenzentrierte Kommunikation und der Gestaltung einer als positiv empfundenen Patient-Arzt-Beziehung die in Aus- und Weiterbildung erworbenen Kompetenzen in den Grund lagen der Psychodiagnostik, der Gesprächsführung und der Kooperation im psychotherapeutischen Versorgungssystem vertiefen. Die Vermittlung der definierten Kompetenzen erfolgt mit ausgewogenen Anteilen von Theorie, Fallbeispielen, Übungen sowie patientenzentrierter Selbsterfahrung in Balint-Gruppen. Ziel des Kurses „Psychosomatische Grundversorgung“ ist es unter anderem, den teilnehmenden Arzt zu befähigen: – eine kooperative und hilfreiche Patienten-Arzt-Beziehung aufzubauen, – eigene Beratungs- und Behandlungsinterventionen durchzuführen, welche die Selbstkompetenz und Selbstwirksamkeit von Patienten fördern, – die notwendige Fürsorge für die eigene Stabilität und Zufriedenheit zu betreiben. Der Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ entspricht der in der Psychotherapie-Vereinbarung § 5 Abs. 6 definierten Qualifikation, die als Voraussetzung für die Erbringung psychosomatischer Leistungen nachzuweisen ist. Dazu gehören die differenzialdiagnostische Klärung psychosomatischer Krankheitszustände und die verbale Intervention bei psychosomatischen Krankheitszuständen. Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universitätsklinik VI, Abt. für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie den Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ durch. Dieses Weiterbildungs angebot umfasst ein 20-Stunden Theorie-Modul, ein 30-Stunden Modul zur ärztlichen Gesprächsführung sowie 30 Stunden Balintgruppenarbeit.
Termine: 1. Termin Samstag, 15. Januar 2022 2. Termin Freitag, 11. Februar 2022/ Samstag, 12. Februar 2022 3. Termin Freitag, 18. März 2022/ Samstag, 19. März 2022 4. Termin Freitag, 29. April 2022/ Samstag, 30. April 2022 5. Termin Freitag, 20. Mai 2022/ Samstag, 21. Mai 2022 6. Termin Samstag, 2. Juli 2022 (Anmeldungs-Nr. 39/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Stephan Zipfel, Ärztlicher Direktor, Medizinische Universitätsklinik VI, Abt. Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Tübingen Ort: Tagungsraum 1 und 2 im Gesundheitszentrum des UKT, Hoppe-Seyler-Str. 6, 72076 Tübingen Gebühr: 1.050,– Euro Punkte: beantragt Anmeldung:
Psychoonkologie Update 2022 Die onkologische Versorgung von krebskranken Patientinnen und Patienten bringt vielseitige Fragen und Herausforderungen, nicht nur in der somatischen Behandlung, mit sich. Häufig werden existenzielle Themen wie Fragen nach dem Lebenssinn, Umgang mit Ängsten und dem Lebensende in der weiteren Behandlung relevant. Sie sind dadurch auch mit dem emotionalen Leid ihrer Patientinnen und Patienten konfrontiert und sollen dabei gleichzeitig der souveräne Experte sein, aber auch empathisch auf die psychische Befindlichkeit eingehen. Um diesen vielseitigen Anforderungen gerecht werden zu können, ist es wichtig, sowohl aktuelle medizinische Kenntnisse als auch psychoonkologische Interventionen im Behandlungsalltag gezielt einsetzen zu können.
Das Seminar möchte auf die Besonderheiten in der Arbeit mit krebskranken Menschen eingehen und konkrete Herangehensweisen für die praktische ärztliche Arbeit aufzeigen. Es soll dabei auf ein ganzheitliches Behandlungs- und Krankheits verständnis eingegangen werden sowie die Bedürfnisse der psychosozialen Versorgung von krebserkrankten Menschen in der akuten, palliativen als auch in der Survivor-Phase aufzeigen. Anhand von Fallbeispielen und Übungen sollen praxisnahe Einblicke in die Psychoonkologie und deren Herausforderungen gegeben werden. Am Schluss des Seminares, wird es noch Zeit für die Reflexion eigener Fälle im Rahmen einer kollegialen Diskussionsrunde geben. Ziel des Seminares ist es, dass Sie praktische Anregungen, Ideen und Tipps für ihren beruflichen Alltag mitnehmen und sich dadurch für die (psychoonkologische) Behandlung krebskranker Menschen gut gerüstet fühlen. Termin: Samstag, 15. Januar 2022 9.00–16.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 16/2022) Leitung: Dr. Dipl.-Psych. Johanna Graf, Komm. Leiterin psychoonkologischer Dienst, Universitätsklinikum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 80,– Euro Punkte: 8 Die Anerkennung als Fortbildung zu „psychoonkologischen Fragestellungen“ im DMP Brustkrebs wird bei der KV BW beantragt. Anmeldung:
40-Stunden-Kurs „Palliativmedizin“ nach der Weiterbildungsordnung Im Grundkurs, der 40 Unterrichtseinheiten (UE) umfasst, stärken die Kursteilnehmer und -teilnehmerinnen ihre ganzheitliche Sicht auf die Patienten. Sie üben sich in der palliativen Grundhaltung, die neben körperlichen Symptomen und Einschränkungen bei schwer-
kranken Menschen vor allem auch psychosoziale, spirituelle und ethische Aspekte berücksichtigt. Sie werden dafür sensibilisiert, dass palliativmedizinische Betreuung nicht als Krisenintervention, sondern als ein länger andauernder Prozess, in dem vorausschauende Behandlungsplanungen und Begleitung von großer Bedeutung sind, verstanden werden muss. Das Erlernen der Techniken der personen- und anlassbezogenen Gesprächsführung, von unterschiedlichen Beratungs- und Kommunikationsmethoden sowie Bewältigungs- und Anpassungsstrategien stehen außerdem auf dem Programm. Lerninhalte: • Grundlagen der Palliativmedizin • Grundsätze der Behandlung belastender Beschwerden insbesondere Schmerztherapie • Psycho-Soziale Aspekte der Palliativmedizin und Selbst reflexion • Rechtliche, Ethische und spirituelle Fragestellungen in der Palliativsituation • Symptomlinderung palliativmedizinischer Krankheitsbilder Termin: 20.–24. Januar 2022 (Do–Mo) (Anmeldungs-Nr. 1/2022) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztliche Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 700,– Euro Punkte: 40 Anmeldung:
Fallseminare „Palliativmedizin“ In der Palliativmedizin geht es um die ganzheitliche Behandlung von Menschen mit einer unheilbaren, fortschreitenden Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung. Mit der Weiterbildungsordnung 2006 der Landesärztekammer Baden-Württemberg wurde die
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Bekanntmachungen Zusatzbezeichnung „Palliativ medizin“ eingeführt. Zu ihrem Erwerb ist unter anderem das Absolvieren eines Grundkurses (40 Unterrichtseinheiten) sowie eine 12-monatige stationäre Tätigkeit bei einem Weiterbildungsbefugten oder 120 Unterrichtseinheiten (UE) im Rahmen von Fallseminaren inkl. Supervision erforderlich. Für Ärzte, die sich für den Besuch von Fallseminaren entschieden haben, werden die dafür notwendigen Module I bis III mit jeweils 40 UE angeboten. Diese Module sind nach dem Curriculum der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. strukturiert. Modul I (40 UE): Der schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team • Kommunikation, psychosoziale Aspekte, soziales Umfeld, Symptomkontrolle Modul II (40 UE): Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext • Ethik, Trauer, Symptomkontrolle Modul III (40 UE): Professionelles Handeln in der Palliativmedizin • Bearbeitung komplexer Fragestellungen aus dem palliativmedizinischen Arbeitsfeld anhand von Fallbeispielen Termine: Modul I: 12.–15. Februar 2022 (Sa–Di) Modul II: 16.–19. Februar 2022 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 2/2022) Gebühr Module I und II zusammen: 1.400,– Euro Modul III: 23.–26. März 2022 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 3/2022) Gebühr Modul III: 700,– Euro Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztliche Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Punkte: je Modul 40
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Seminarreihe Allgemeinmedizin Neurologische Volkskrankheiten In unserer älter werdenden Gesellschaft nehmen neurologische Erkrankungen zu. Sie stellen die behandelnden Ärzte und das Gesundheitssystem zunehmend vor enorme Herausforderungen, die nur durch koordinierte Zusammenarbeit zwischen Hausärzten, niedergelassenen Neurologen und spezialisierten Kliniken adäquat bewältigt werden können. Dieses Seminar vermittelt einen Überblick über die häufigsten neurologischen Erkrankungen und soll den unterschiedlichen behandelnden Arztgruppen einen kollegialen Austausch ermöglichen. Die Schwerpunkte liegen in der Erkennung von Warnzeichen und Symptomen, diagnostischen und differenzialdiagnostischen Überlegungen sowie in der Beschreibung der vielfältigen Therapiemöglichkeiten. Ebenso werden Risikofaktoren, Prophy laxe und Rehabilitation der jeweiligen Erkrankung thematisiert. Diese Seminarreihe richtet sich an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf die Facharztprüfung, sowie an interessierte und langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die die Seminare als Aktualisierungsfortbildung nutzen möchten. Hinweis an Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung Allgemeinmedizin: Bitte beachten Sie auch das Seminarangebot der Verbundweiterbildung KWBW (www. kwbw.de). Themen der Veranstaltung • Morbus Parkinson und parkisonoide Symptome • Multiple Sklerose – Krankheit mit 1000 Gesichtern • Leben nach dem Apoplex • COVID-19 aus neurologischer Sicht • Ein heikles Thema: Hirnleistungsstörungen • Stress, Alterserscheinung, Demenz oder was sonst? Termin: Mittwoch, 5. Februar 2022 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 14/2022) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen
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Gebühr: 80,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: 8 Anmeldung:
Seminarreihe Allgemeinmedizin Vor- und Nachsorge in der Praxis Schon längst sind Ärztinnen und Ärzte nicht nur kurativ tätig, sondern sind auch für Vor- und Nachsorge der Patienten zuständig. Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil, Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten sowie Maßnahmen zur Gesundheitsverbesserung bei bestehenden Erkrankungen sind mittlerweile fester Bestandteil der ärztlichen Tätigkeit. Aber auch regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen, die der frühzeitigen Erkennung von möglichen erkrankungs- und therapiebedingten Spätfolgen und deren verbesserten Behandlung dienen, werden in diesem Seminar thematisiert. Ambulante und stationäre Vorsorgeleistungen sind in der Regel Aufgabe der gesetzlichen Krankenversicherung, während Rehabilitationsleistungen auch Aufgabe der Rentenversicherung oder der Unfallversicherung sind. Was nun bei einem bestimmten Krankheitsbild als Vorsorge oder Rehabilitation zählt und welche Versicherung für welche Maßnahmen als Kostenträger fungiert: Diese komplexen Regelungen werden abschließend ausführlich erörtert. Diese Seminarreihe richtet sich an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf die Facharztprüfung, sowie an interessierte und langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die die Seminare als Aktualisierungsfortbildung nutzen möchten. Hinweis an Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung Allgemeinmedizin: Bitte beachten Sie auch das Seminarangebot der Verbundweiterbildung KWBW (www.kwbw.de).
Themen der Veranstaltung • Hämatologie in der Hausarztpraxis • Onkologische Nachsorge nach Tumorerkrankungen • Aktiv in der Nachsorge: Bewegung während und nach der Krebstherapie • Krebsfrüherkennung bei der Frau • Krebsfrüherkennung beim Mann • Antrag auf Prävention, Nachsorge, Rehabilitation: Ein Buch mit 7 Siegeln? Termin: Mittwoch, 26. März 2022 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 15/2022) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 80,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: beantragt Anmeldung:
Medizinische Begutachtung Die medizinische Begutachtung nimmt in allen Fachgebieten der Medizin an Bedeutung zu. Die Nachfrage und der Bedarf an Gutachten durch Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen, stationären oder universitären Bereich steigen spürbar an. Um eine qualitätsgesicherte ärztliche Begutachtung zu unterstützen, bietet die Bezirksärztekammer Südwürttemberg die von der Bundesärztekammer entwickelte, strukturierte curriculare Fortbildung „Medizinische Begutachtung“ an. Das Curriculum wendet sich an alle Ärztinnen und Ärzte, die Interesse haben, neben ihren medizinischen fachlichen Qualifikationen ihr Wissen in der Gutachtenerstellung zu erweitern und zu vertiefen. Neben Grundlagen und fachübergreifendem Wissen werden auch einschlägige fachspezifische Kenntnisse von ausgewiesenen, langjährig gutachterlich tätigen Experten vermittelt. Notwendige Voraussetzungen für das Erlangen der Qualifikation zur Medizinischen Begutachtung
Impressum nach dem Curriculum der Bundesärztekammer sind: • Abgeschlossene Facharzt weiterbildung • Teilnahme an allen 3 Modulen des Kurses • Erstellen eines Final- und eines Kausalitätsgutachtens • Bestandene Lernerfolgs kontrolle Das Curriculum umfasst 64 Unter richtseinheiten (UE) und besteht aus drei Modulen, die einzeln, aber in vorgeschriebener Reihenfolge I, II, III zu absolvieren sind. Lerninhalte: Modul I (40 UE): Dieses Modul befasst sich ausführlich mit den Grundlagen der Medizinischen Begutachtung: • Allgemeine medizinische und rechtliche Grundlagen • Zustandsbegutachtung I: Leistungsfähigkeit im Arbeitsund Erwerbsleben, Rehabilita tion, Schwerbehindertenrecht • Kausalitätsbezogene Begutachtung: Haftpflichtversicherung, gesetzliche und private Unfallversicherung, Arzthaftpflicht • Zustandsbegutachtung II: Pflegeversicherung, Private Kranken- sowie Berufsunfähigkeitsversicherung Modul II (8 UE): Im Vordergrund dieses Moduls stehen die fachübergreifenden Aspekte der Medizinischen Begutachtung: • Aussagekraft medizinischer Befunderhebung • Beschwerdenvalidierung • Psychosomatische Aspekte • Aspekte der Schmerz begutachtung • Kultursensible Aspekte der Begutachtung • Allgemeine Leistungs beurteilung Modul III (16 UE): In diesem Modul werden fachspezifische Aspekte der Medizinischen Begutachtung in zwei parallelen Sitzungen für die beiden Fächergruppen: • Orthopädie/Unfallchirurgie • Neurologie/Psychiatrie • vermittelt. Themen im Bereich Orthopädie/ Unfallchirurgie: • Sozialmedizinische Bedeutung
• Spezielle Erkrankungen/ Funktionsstörungen • Hüftgelenkserkrankungen vs. Unfallschäden • Berufserkrankungen • Arzthaftung Themen im Bereich Neurologie/ Psychiatrie • Sozialmedizinische Bedeutung • Gemeinsame Aspekte dieser Fächergruppe • Spezielle Erkrankungen/ Funktionsstörungen Termine: Modul I: 2.–3. April 2022 (Sa–So) und 6.–8. Mai 2022 (Fr–So) Modul II: Freitag, 16. September 2022 Modul III: 17.–18. September 2022 (Sa–So) Leitung: Dr. med. Benjamin Liske, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Verkehrsmedizin, Zertifizierter Gutachter der Deutschen Gesellschaft für Neuro-wissenschaftliche Begutachtung in den Fachbereichen Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: Modul I: 700,– Euro Modul II: 140,– Euro Modul III: 280,– Euro Punkte: Modul I: 40 Modul II: 8 Modul III: 16
Baustein Psychotherapie (Verhaltenstherapie) im Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – Kurs III Für die Weiterbildung zum Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie sind nach den Richtlinien der Landesärztekammern theoretische und praktische Bausteine erforderlich. Dabei werden drei Blockkurse mit je 50 Stunden angeboten, welche – thematisch aufeinander aufbauend – im Abstand von einem Jahr durchgeführt werden. Die Kurse werden jedes Jahr an drei verschiedenen Standorten durchgeführt, sodass in jedem Jahr alle Kursteile entweder in Hornberg (Schwarzwald), Bamberg oder Borkum angeboten werden.
Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie die Kurse für den Erwerb des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie durch. Die Weiterbildungsangebote umfassen Theoriekurse, Entspannungsverfahren, Selbsterfahrung und Fallsupervision und decken damit wichtige Inhalte entsprechend den Anforderungen der Richtlinien der Landesärztekammer Baden-Württemberg ab. Die vorherige Teilnahme am Kurs I ist Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Kurs III. Termin: 22.–28. Mai 2022 (So–Sa) (Anmeldungs-Nr. 34/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Welcome Hotel Bamberg, Mußstr. 7, 96047 Bamberg Gebühr: 875,– Euro (Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten.) Punkte: beantragt
Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis • individuell • nach Absprache Dr. med. Karl-Otto Walz, Neue Str. 72, 89073 Ulm
Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis (Ravensburg, Friedrichshafen) • individuell • nach Absprache Dr. med. Christian Milz, Ottmannshofer Str. 44, 88299 Leutkirch Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, Fax (0 71 21) 9 17-24 00, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de
Hinweis:
Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ausschließlich an die zuständige Bezirksärztekammer zu melden. Weitere Informationen: www.ärzteblatt-bw.de
Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Prof. Dr. med. Marko Wilke Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Gesamtleitung Media Sales: Oliver Scheel (verantwortlich) Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 37 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 scheel@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 64 vom 1. 1. 2021 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 21,00 € (inkl. der jeweils gült igen MwSt.). EU-Länder-E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements verlängern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und Signum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Einsendungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffentlichung vor ausgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur wei teren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mit hilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media- Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Fotokopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dür fen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Im Ärzteblatt Baden-Württemberg werden für die Bezeichnungen der einzelnen Gruppen nicht durchgehend beide Formen – männlich und weiblich – verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489
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STELLENANGEBOTE Onkologie Schwarzwald-Alb, Standorte Villingen-Schwenningen und Tuttlingen Wir unterstützen Praxen & Bewerber (m|d|w)
0521 /911 730 33 www.deutscherhausarztservice.de hallo@deutscherhausarztservice.de
Arzt (m/w/d) für Hämatologie und Onkologie
Sie suchen eine neue Stelle als Facharzt | Nachfolger | Weiterbildungsassistent (m|d|w) in einer Hausarztpraxis? Oder haben Sie eine freie Stelle oder suchen einen Nachfolger (m|d|w) für Ihre Praxis?
Wir suchen ab sofort einen Arzt (m/w/d) für Hämatologie und Onkologie, für unsere beiden Standorte, in Voll- oder Teilzeit. E-Mail: moeck@onkologie-villingen.de
Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt:
Fachärztin oder Facharzt für Chirurgie in belegärztlicher Tätigkeit
Die pima-mpu GmbH ist ein amtlich anerkannter Träger von Begutachtungsstellen für Fahreignung. Als einer der größten Anbieter verkehrspsychologischer und verkehrsmedizinischer Dienstleistungen sind wir derzeit an 44 Standorten vertreten.
Wer wir sind: Die Gefäßklinik Dr. Berg GmbH (BlausteinKlinik) gehört seit über 25 Jahren zu den führenden Fachkliniken für venöse Erkrankungen in Baden-Württemberg und darüber hinaus. Gemeinsam mit den kooperierenden Praxen bildet die Klinik das interdisziplinäre Gefäßund Hautzentrum Blaustein und versorgt pro Jahr rund 17.000 ambulante und stationäre Patienten. Unser gemeinsamer Anspruch ist es dabei, für Patientinnen und Patienten aller Kassen im ambulanten und stationären Bereich spezialisierte Medizin auf höchstem Niveau und auf Grundlage aktuellster wissenschaftlicher Leitlinien anzubieten. Die Klinik und die Praxen sind nach DIN EN ISO 9001: 2015 zertifiziert, für die spezialisierte Versorgung chronischer Wunden besteht zudem eine Zertifizierung als WZ® Wundzentrum.
Für unsere Niederlassungen im Gebiet Süd (Frankfurt, Heilbronn, Mainz, Mannheim, Stuttgart, Ulm) suchen wir ab sofort Ärzte als
Verkehrsmedizinische Gutachter (w/m/d) auf freiberuflicher Basis. Die Details zu unseren Standorten entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter www.pima-mpu.de/standorte. Wir bieten: • Eine vielseitige und fachlich anspruchsvolle Tätigkeit im Bereich der Fahreignungsdiagnostik • Bei Bedarf und fehlender Vorerfahrung eine fundierte, umfassende und kostenlose Einarbeitung als verkehrsmedizinischer Gutachter • Flexible Zeiteinteilung sowie selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten in einem erfolgsorientierten und hochmotivierten Team zu attraktiven Konditionen
Was wir suchen: Für unsere stationäre klinische Abteilung suchen wir eine Fachärztin oder einen Facharzt für Chirurgie in belegärztlicher Tätigkeit für die operative und konservative Behandlung innerhalb unseres bestehenden Versorgungsvertrags. Dieser umfasst Erkrankungen des Venensystems, des Arteriensystems (Arterielle Verschlusskrankheit), der Lymphgefäße sowie des Enddarms /Afters. Dabei sind die Zusatzbezeichnungen Phlebologie und/oder Proktologie grundsätzlich erwünscht jedoch nicht Voraussetzung für die Kooperation. Die Beschäftigung ist im Rahmen einer Belegarztanerkennung oder Belegarztzulassung nach Entscheidung durch den Zulassungs ausschuss bei der KV Baden-Württemberg möglich. Werden Sie Teil unseres Netzwerks und starten Sie gemeinsam mit uns in spannende neue Aufgaben der Zukunft, wir freuen uns auf den Austausch! Bitte kontaktieren Sie direkt unseren Geschäftsführer Dr. Simon Machnik per Mail an: simon.machnik@hcm-specialist.de oder hinterlassen Sie eine Rückrufbitte unter 0731/ 9535-60 Für weitere Infos zum Unternehmen bietet unsere Homepage interessante Einblicke: www.blausteinklinik.de
Ihre Qualifikationen: • • • •
Abgeschlossenes Studium der Medizin Mind. zweijährige klinische Berufstätigkeit Gute Kenntnisse in der Textverarbeitung mit MS Word Kenntnisse in der Fahreignungsbegutachtung sind wünschenswert, aber nicht erforderlich
Die Stellen eignen sich sowohl für Berufswiedereinsteiger, Ärzte im (Vor-)Ruhestand als auch für Ärzte in Elternzeit. Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an: onlinebewerbung@pima-mpu.de Stichwort „Medizin“ Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Medizinische Leitung, Frau Dr. Christiane Weimann-Schmitz, c.weimann-schmitz@pima-mpu.de. www.pima-mpu.de
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GESUNDHEIT BRAUCHT MENSCHEN WIE DICH! Für die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin unseres Hauses suchen wir zum nächstmöglichen Termin einen
FACHARZT FÜR PÄDIATRIE ODER PÄDIATRISCHEN ASSISTENZARZT (m/w/d)
MIT BEREITS ABSOLVIERTEM NEONATOLOGISCH-INTENSIVMEDIZINISCHEM AUSBILDUNGSCURRICULUM Das Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim ist ein modernes, wirtschaftlich erfolgreiches Krankenhaus der Zentralversorgung in Nord-Württemberg und Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Würzburg. In 10 Kliniken und 2 Instituten sowie 3 Organzentren versorgen 1.400 Mitarbeiter jährlich etwa 22.000 stationäre und 48.000 ambulante Patienten. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin mit 45 Betten wird von einem Chefarztteam entsprechend den 3 fachlichen Schwerpunkten Neonatologie (Dr. Christian Willaschek), Neuro- und Entwicklungspädiatrie (Dr. Georg Kutschke) und Diabetologie/Endokrinologie (Dr. Martin Munteanu) geführt. Als einzige Kinderklinik des Main-Tauberkreises stellt sie die neonatologisch-pädiatrische Versorgung in der Region sicher. Die im Aufbau befindlichen neuen Schwerpunkte Neuro- und Entwicklungspädiatrie/päd. Epileptologie (Interdisziplinäre Frühförderstelle bereits vorhanden, SPZ in Vorbereitung) sowie Diabetologie/ Endokrinologie mit Psychosomatik sind als regionales und überregionales Behandlungsangebot mit entsprechenden Kooperationspartnern konzipiert. Die Weiterbildungsberechtigungen für das gesamte Fachgebiet sowie in Teilen auch für die genannten Schwerpunkte werden beantragt. Ihr Profil Allgemeinpädiatrisch gut ausgebildeter, kommunikativer, integrativer wie auch organisationsstarker Allrounder mit ausgeprägtem Interesse · an der Akutpädiatrie und Neonatologie (Ziel des Erwerbs der SP-Anerkennung) · an der Übernahme von (funktions-)oberärztlichen Führungsaufgaben in Notfallambulanz und Neonatologie sowie Hintergrunddienst · Interesse am Aufbau einer IMC-Einheit für bereits postpartal relevante komplexe schwerwiegende Erkrankungen
Was wir bieten · moderne bauliche und medizintechnische Infrastruktur in unserem MutterKind-Zentrum · ein gutes und offenes Arbeitsklima sowie eine kollegiale, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit hohem Gestaltungsspielraum · einen anspruchsvollen Arbeitsplatz in einer Umgebung, in der Sie sich wohlfühlen können · eine leistungsgerechte Vergütung und Zusatzversorgung · flexible Arbeitszeitgestaltung mit elektronischem Zeiterfassungssystem · Kindertagesstätte auf dem Klinikgelände Über uns · wir zeichnen uns durch einen zukunftsorientierten Arbeitsplatz mit einem qualifizierten, motivierten und engagierten Team in guter Arbeitsatmosphäre aus · wir ermöglichen Ihnen eine attraktive Beschäftigung in einer ansprechenden Region mit hohem Freizeitwert, in unmittelbarer Nähe zur Metropolregion Würzburg und vielfältigen Betreuungs- und Ausbildungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche · wir bieten Ihnen eine anspruchsvolle Tätigkeit mit Handlungs- und Gestaltungsfreiraum sowie interne und externe Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten Macht Lust auf mehr? Für Ihre Bewerbung geht es hier entlang – bewerben Sie sich einfach online unter: bewerbung@ckbm.de oder per Post: Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim gGmbH, Bereichsleiterin Personal, Frau Barbara Greiff, Uhlandstraße 7, 97980 Bad Mergentheim Bei Fragen melden Sie sich unkompliziert bei unseren leitenden Ärzten, Herr Dr. Georg Kutschke (georg.kutschke@ckbm.de) und Herr Dr. Christian Willaschek (christian.willaschek@ckmb) unter Tel. 07931/58-2301 (Sekretariat) oder per E-Mail. Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten: www.ckbm.de · www.ghtf.de · www.khmt.de
Die BBT-Gruppe gehört mit über 100 Einrichtungen zu den großen christlichen Trägern von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen in Deutschland. Über 14.000 Mitarbeitende versorgen jährlich mehr als 700.000 Patienten ambulant und stationär und bieten in den verschiedenen Wohn- und Betreuungsangeboten der BBT-Gruppe über 2.400 Menschen eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Unser christlicher Auftrag: Praktizierte Nächstenliebe.
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Die Stellen sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit zu besetzen. Grundsätzlich sind die Stelle teilzeitgeeignet. Schwerbehinderte Bewerbende werden bei gleicher Eignung und Qualifikation besonders berücksichtigt. Das klingt nach einer interessanten Position für Sie? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung! Diese senden Sie bitte mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung sowie Ihrem Wunschstandort in der Betreffzeile in einem PDF-Dokument per E-Mail an: amd-bewerbung-sued@amd.bgbau.de Unsere Regionalleitung Frau Dr. Vasilache-Schlemmer steht Ihnen in fachlichen Fragen unter der Telefonnummer +49 (0) 898897-910 gern zur Verfügung. Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft Region Süd – Fachabteilung Personal • Am Knie 6 • 81241 München
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Ihr Profil: • Ausbildung zum Facharzt (m/w/d) für Arbeitsmedizin oder Arzt (m/w/d) in Weiterbildung Arbeitsmedizin mit mind. 24 Monaten Weiterbildungszeit in der Inneren Medizin/Allgemeinmedizin oder patientennaher Versorgung • sicheres Auftreten, Teamfähigkeit und Engagement • PKW-Führerschein (Klasse B)
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Facharzt/-ärztin Orthopädie/Unfallchirurgie
OP-Zentrum im Allgäu sucht Kollegin/Kollegen in VZ/TZ, spätere Partnerschaft möglich. Ortho@gmx-topmail.de AUGEN Facharzt/WBA im 3. Weiterbildungsjahr (m/w/d) für Region Alpenland (Allgäu). im Team oder eigenständig. TZ möglich. Bewerbung bitte an: bewerbung@augenklinik-kempten.de
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Ärztin / Arzt
Zuschriften erbeten unter ÄBW 0013 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart oder per E-Mail an chiffre@aebw.de.
Für unsere Gemeinschaftspraxis suchen wir ab sofort / n.V. einen
mit anerkannter deutscher Approbation als Stationsärztin / Stationsarzt Unser Angebot: • Die Zusatzbezeichnung Geriatrie kann in der Klinik erworben werden • Weiterbildungsermächtigung für Innere Medizin • Vergütung in Anlehnung an die AVR DD • Zusätzliche betriebliche Altersversorgung • Unbefristeter Arbeitsvertrag Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung unter der Kennziffer RKWE-1021 an den Ärztlichen Leiter: RKWE@BethelNet.de, Tel: 07182 / 801- 0 oder per Post
Lernen Sie uns kennen: www.reha-klinik-bethel-welzheim.de geriatrische reha-klinik bethel welzheim schorndorfer str. 81 73642 welzheim
Radiologe (m/w/d) zur WB ‚Nuklear-medizinische Diagnostik‘
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Medizinisches Versorgungs Zentrum Wernau stellt ein: • Weiterbildungsassistent/in für Allgemeinmedizin in Teil / Vollzeit • Facharzt/ärztin für Allgemeinmedizin in Teil/Vollzeit Wir bieten eine umfangreiche Weiterbildung, einen sicheren Arbeitsplatz ohne örtlichen Bereitschaftsdienst, regelmäßige Arbeitszeiten und frei planbare Urlaubszeiten in Absprache mit den Kollegen. Bewerbungen bitte an: MVZ Wernau, Dr. Seisenberger und Dr. Trabold, Kirchheimer Straße 77, 73249 Wernau. E-Mail: personalabteilung@MVZ-wernau.de
Approbierte Ärzte (m/w/d) im Angestelltenverhältnis für Approbierte Ärzte (m/w/d) im in Angestelltenverhältnis für unser Plasmaspendezentrum Mannheim und Stuttgart unser Plasmaspendezentrum Mannheim und Stuttgart • Teil-/Vollzeit • auch Seniorenärzte • in kein Nacht-/Feier-/Sonntagsdienst • Teil-/Vollzeit • auch Seniorenärzte • kein Nacht-/Feier-/Sonntagsdienst Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! WirGmbH freuenI Colmarer uns auf Ihre Bewerbung! Plasmavita Healthcare Straße 22 I 60528 Frankfurt am Main Plasmavita Healthcare GmbH Colmarer Straße 22 I 60528 Frankfurt am Main z. IHd. Fr. Nitschmann z. Hd. Fr. Nitschmann Jobs@plasmavita.de Jobs@plasmavita.de
Praxis am Herzogbach
Facharzt für Allgemeinmedizin (w/m/d) oder Innere Medizin / Hausarzt (w/m/d) in Voll- /Teilzeit gesucht
Für unsere große, modern gestaltete Praxis im Herzen Osterhofens suchen wir ärztliche Verstärkung. Wir bieten eine Anstellung in Volloder Teilzeit mit Top-Konditionen in einem gut organisierten Team. Homepage: praxis-am-herzogbach.de
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FA/FÄ für Anästhesie gesucht
Chir. OP-Zentrum (Großraum München), breites amb. OP-Spektrum, Ki + Erw, sucht für 1-3 T./Wo. für Kooperation engagierte/n FA/FÄ für Anästhesie (mit/ohne Zul.), bitte Kurzbewerbung an:
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Fachärztin/arzt (m/w/d) für Neurologie gesucht!
Nervenärztliche Praxis in Nagold sucht Fachärztin/arzt (m/w/d) Neurologie In Teilzeit oder Vollzeit zunächst angestellt, spätere Partnerschaft möglich Kontakt: sjost@nervenaerzte-am-lemberg.de Biete in einem sehr freundlichen Team für eine HNO-Praxis im Raum Wiesloch-Walldorf Stelle in Teilzeit oder Vollzeit ab Januar 2022. Zuschriften erbeten unter ÄBW 5817 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart oder per E-Mail an chiffre@aebw.de.
Die END-UND
DICKDARMPRAXIS SINDELFINGEN
sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine(n) Facharzt /Fachärztin für Allgemein- oder Viszeralchirurgie (30 – 40h / Wo) Vorkenntnisse erforderlich, aber gute Einarbeitung garantiert. Erwerb der Zusatzbezeichnung bei voller WBE möglich. Einstieg in die GMP im Verlauf wünschenswert www.end-und-dickdarmpraxis.de Fon: 07031 873505 (Durchwahl Dr. Weber) o. 0151 11642265 – Mail: weber@end-und-dickdarmpraxis.de
Diabetologe (m/w/d) Praxisabgabeseminar. und/oder FA Innere Medizin/
FÄ/FA (m/w/d)
Hämatologie/Onkologie
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Orientierung – Vor der Zulassung Niederlassung oder Anstellung Finanzielle Auswirkungen des Projektes Der Weg zur Zulassung als Vertragsarzt Seminare zur Praxisgründung und Praxisführung Informationsbroschüren „Beratungsservice für Ärzte“ Praxisbörse Nach der Zulassung und vor der Praxisaufnahme Erstberatung Abrechnung/Honorar Sprechstundenbedarf und Erstbeschaffung Wirtschaftliche Verordnung IT in der Praxis Praxismanagement Zeitnah nach der Praxisaufnahme Abrechnungsergebnisse Verordnungsstatistik Finanzielle Entwicklung Nach Etablierung der Praxis Patientenzufriedenheit Wirtschaftlicher Praxisbetrieb Entwicklung der Praxis Kooperation/Strukturveränderung Finanzielle Auswirkung Kooperationsformen Praxisausrichtung Praxisbewertung
Praxisservice E-Mail: Praxisservice@kvbawue.de Tel.: 0711 / 7875 3300 www.kvbawue.de / www.mak-bw.de
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Anzeigenschluss für Heft 11/2021 ist der 27. Oktober 2021
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ÄBW 10 | 2021
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