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Ärzteblatt baden-Württemberg 10-2020

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www.ärzteblatt-bw.de

Ä r zteblatt Baden-Württemberg

© Hans Georg Brenner: Haus- und Reiseapotheke des Papstes Paul V., Augsburg, vor 1600

Foto: iStock / Getty Images – onurdongel

Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 75. Jahrgang | Gentner Verlag

10 | 2020


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Anzeigenschluss für Heft 11/2020 ist der 28. Oktober 2020


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Inhalt

01 | 2020

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@AerzteblattBW

Digitalisierung – wir sind dabei

Foto: iStock / Getty Images – Nuthawut Somsuk

Editorial 504

Kammern und KV

Das Ärzteblatt Baden-Württemberg präsentiert in diesem Jahr ausgewählte Exponate des Historischen Museums Pfalz in Speyer (museum.speyer.de), die wir im Kontext von Wartebereichen aus Praxis und Klinik zeigen. Ermöglicht wird dies durch die BadenWürttembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten, nicht zuletzt, weil ihre Beratungsspezialisten für Heilberufe seit über 25 Jahren kompetente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern bieten. Die BW-Bank ist mit 26 HeilberufeStandorten und 160 Filialen im Land vor Ort. Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für Heilberufler sowie zu den Kontaktdaten der HeilberufeStandorte in Ihrer Nähe erhalten Sie unter www.bw-bank.de/heilberufe, per E-Mail an heilberufe@bw-bank.de oder telefonisch unter 07 11 / 1 24-4 50 19.

Arzt und Recht aktuell Gefälligkeitsattest: Straf- und berufsrechtliche Risiken

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Foto: iStock / Getty Images – matejmo

Im 17. Jahrhundert kamen so genannte Haus- und Reiseapotheken in Mode, in denen man sich einen Grundbedarf an Arzneimitteln zusammenstellte. Ein besonders repräsentatives und edel gearbeitetes Exemplar mit ursprünglich zahlreichen Arzneigläschen sowie Barbier- und Apothekergerätschaften im Miniaturformat war im Besitz von Camillo Borghese, dem späteren Papst Paul V. Anhand der Goldschmiedemarken mit Augsburger Beschauzeichen kann die päpstliche Reiseapotheke dem Augsburger Meister Hans Georg I. Brenner zugeschrieben werden.

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Wirtschaft Neues aus der Finanzwelt

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Empörung über Honorar-Runde

Der Verzeichnisdienst der Telematikinfrastruktur

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Ethik Ethische Aspekte von Gesundheits-Apps

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Vermischtes Namen und Nachrichten Eine Neurochirurgie für Malawi Ambulanter Schutzwall hat funktioniert Neue Bücher

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Gefälligkeitsattest: Straf- und berufsrechtliche Risiken

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Veranstaltungsübersicht 521 Bekanntmachungen 524 Impressum 543

Einem Teil dieser Ausgabe liegen Prospekte der Kreissparkasse Heilbronn bei.

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Foto: iStock / Getty Images – macniak

Hans Georg Brenner: Haus- und Reiseapotheke Papst Pauls V., Augsburg, um 1600

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Reiseapotheke des Papstes Paul V.

50 Fortbildungspunkte für alle Empörung über Honorar-Runde Corona-Situation in den Landkreisen Interview: „Eine tolle und immer wieder spannende Aufgabe“ Der Verzeichnisdienst der Telematikinfrastruktur Landeskongress Gesundheit 2021

Ethische Aspekte von Gesundheits-Apps

ÄBW 10 | 2020

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Editorial Mit neuen Möglichkeiten vertraut machen

Digitalisierung – wir sind dabei

D Dr. Wolfgang Miller

Veröffentlichung der Bundesärztekammer: Digitale Transformation in der Medizin in Pandemiezeiten

ie Digitalisierung verändert unser Leben in vielen Bereichen, faszinierend und beängstigend zugleich. Umso wichtiger ist, dass wir als Ärztinnen und Ärzte auf der Höhe der Zeit für unsere Pa­tientinnen und Patienten verantwortungsvoll mit den neuen Möglichkeiten umgehen. Vieles ist in unserer Gesellschaft angestoßen, Ziel ist die vollständige Netzabdeckung, Apps machen den Alltag leichter. Soziale Kontakte über große Entfernungen aufrecht zu erhalten, ist einfacher denn je, Wissen ist überall und sofort verfügbar. Die Gesundheitsversorgung als zentraler Bereich lebt von Innovationen. Die Vernetzung und elektronische Befundübermittlung ist in manchen Versorgungsverträgen und in der Gesetzlichen Unfallversicherung bereits fest etabliert, für den Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung ist die elektronische Patientenakte beschlossen. Wir leisten als Ärztekammer hier unseren Beitrag, unter anderem mit dem elektronischen Heilberufsausweis (eHBA), der seit September über unser Portal bestellt werden kann.

COVID-19: Ärzteschaft konnte Fortbildung nicht wie gewohnt nachweisen

50 Fortbildungspunkte für alle

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ach einem aktuellen Beschluss des Vorstands der Landes­ ärztekammer Baden-Württemberg werden allen Kammer­ mitgliedern am 1. Dezember 2020 einmalig 50 Fortbil­ dungspunkte für das Jahr 2020 gutgeschrieben. Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller erläutert den Hintergrund der Maßnahme: „Die besonderen Rahmenbedingungen der COVID19-Pandemie fordern von den Ärztinnen und Ärzten viel Selbststudium: Jeder Einzelne muss seine tägliche Arbeit unter Corona-Bedingungen neu organisieren und stets an die letzten wissenschaftlichen Erkenntnisse und die aktuellen Vorschriften anpassen. Daneben sind Ärztinnen und Ärzte die ersten Ansprechpartner ihrer Patientinnen und Patienten, wenn es um konkrete gesundheitliche Maßnahmen geht, sei es Prävention, Hygiene, Besprechung von Testergebnissen oder Therapie. Dies alles wurde und wird ohne festgeschriebene Fortbildungsformate geleistet. Zudem konnten und können unzäh­ lige Präsenz-Fortbildungsveranstaltungen nicht stattfinden. Daher hat der Vorstand der Landesärztekammer BadenWürttemberg beschlossen, für alle Ärztinnen und Ärzte pauschal 50 Fortbildungspunkte für das Jahr 2020 im Fortbildungskonto gutzuschreiben; es handelt sich um Fortbildungspunkte der Kategorie E (Selbststudium).

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ÄBW 10 | 2020

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) erwartet bereits im ersten Jahr Millionen von Nutzern des digitalisierten Gesundheitswesens. Allerdings ist aktuell noch offen, ob die flächendeckende Anwendung wie geplant Anfang 2021 starten kann. Geht es nach Gottfried Ludewig, Leiter der Abteilung für Digitalisierung des Gesundheitswesens im BMG, soll die Digitalisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Selbstverwaltung verstärkt von innen heraus angestoßen werden. Viele gute Projekte der letzten Jahre wurden von den ärztlichen Organisa­tionen vorangebracht. Wir sind in Baden-Württemberg mit der Vernetzung in den Selektivverträgen vorn mit dabei. Auch andere Anwendungen laufen bereits: Die AOK-Baden-Württemberg hat bereits heute hunderttausendfach Erfahrung mit der elektronischen Krankschreibung, die Schritt für Schritt zum Standard werden soll. Die Corona-Pandemie hat die Entwicklung zusätzlich beschleunigt. Wir haben im Frühjahr kurzfristig unsere Berufsordnung angepasst: Seither ist die ausschließliche ärztliche Fernbehandlung auch außerhalb von Modellprojekten erlaubt, ein Zugewinn für die Videosprechstunde. Jetzt können Patienten telefonisch oder per Videokontakt beraten und behandelt werden, ohne dass vorher zwingend ein persönlicher Kontakt stattgefunden hat. Auch die Kliniken profitieren von Online-Beratungen zur Abklärung, beispielsweise im Vorfeld von stationären Behandlungen. Mit dem Inkrafttreten des DigitaleVersorgung-Gesetzes (DVG) wurde die „App auf Rezept“ eingeführt – die Umsetzung begann vor wenigen Tagen. Damit haben rund 73 Millionen gesetzlich Versicherte Anspruch auf eine Versorgung mit Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) auf ärztliche Verordnung. Voraussetzung für eine Listung der DiGA ist ein Prüfverfahren beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Das Register soll für Transparenz sorgen, damit wir gut informierte Entscheidungen treffen können und eine vertrauensvolle Nutzung möglich wird. In dieser

Ausgabe des ÄBW setzen sich Regina Müller M. A. und Dr. Robert Ranisch vom Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Tübingen in der „ÄBW-Ethik-Kolumne“ mit den „Apps auf Rezept“ auseinander. Auf Beschluss des Vorstandes der Bundesärztekammer wurde eine erste Standortbestimmung „Digitale Transformation in der Medizin in Pandemiezeiten – Erfahrungen und Perspektiven“ veröffentlicht. Im Hinblick auf eine zweite und dritte Pandemiewelle ist die weitere Qualifizierung der Ärzteschaft für den Umgang mit digitalen Anwendungen wichtig. Auch das Curriculum der Bundesärztekammer „Digitalisierung in Praxis und Klinik“ unterstützt die Qualifizierung der Kolleginnen und Kollegen (siehe Seite 525). Wir werden zu diesem Thema unterschiedliche Fortbildungsangebote in digitaler und analoger Form anbieten. Schauen Sie regelmäßig auf unsere Website, und informieren Sie sich zu Themen aus dem Bereich eHealth. Auch in unsere eigenen Ärztekammer-Prozesse haben wir die Digitale Kommunikation implementiert, soweit es sinnvoll und möglich ist. Die Geschäftsstellen und die Ärzteschaften einerseits und die Gremien andererseits tauschen sich zunehmend online aus, ein entsprechendes Konzept wurde erarbeitet und vom Vorstand der Landesärztekammer beschlossen. Vieles geht durch die Pandemie schneller als erwartet. Nehmen wir die Chance wahr, den Weg entschlossen gemeinsam zu gehen. Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, danke ich für Ihr gewaltiges Engagement. Ohne Ihre Innovationsbereitschaft und Flexibilität wäre die Entwicklung nicht möglich. Bei aller Begeisterung für die Digitalisierung freue ich mich aber auch auf den hoffentlich bald wieder möglichen persönlichen Austausch. Vielleicht begegnen wir uns ja sogar in dem einen oder anderen Kurs, wenn er als Präsenzveranstaltung möglich ist. Dr. Wolfgang Miller Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg


Kammern und KV Ärzteschaft scheint ihre Schuldigkeit getan zu haben und soll gehen

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it Empörung hat der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) das Ergebnis der Honorar-Runde in Berlin zur Kenntnis genommen. Der KVBW-Vorstandsvorsitzende, Dr. Norbert Metke, kommentierte das Ergebnis Mitte September: „Man sieht eben immer wieder, wenn‘s zum Schwur kommt, was alle bisherigen Beteuerungen wert sind: Nichts! Da werden zwar alle Akteure im Gesundheitswesen nicht müde zu betonen, welch entscheidenden Beitrag die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in der Bewältigung der Pandemie geleistet haben. Sie haben erhebliche Mehrkosten durch hohe Hygieneanforderungen zum Schutz der Kranken, leisten mit ihren zu bezahlenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unbegrenzt Mehrarbeit in ihren Praxen und Sondereinrichtungen wie Fieberambulanzen, Corona-Schwerpunktpraxen und Abstrichstellen an Flughäfen, Bahnhöfen, Autobahnen und Sondereinrichtungen, um die Infektion einzudämmen und die Kranken zu versorgen. Und dann wird das Honorar 2021 gerade mal um magere 1,25 Prozent steigen. Das ist im Vergleich zu anderen gesellschaftlichen Gruppen nicht angemessen und eine demotivierende Ohrfeige für die Ärztinnen und Ärzte. Sie scheinen ihre Schuldigkeit getan zu haben und sollen gehen. Schade, wenn sie dies tun.“ Sein Vorstandskollege Dr. Johannes Fechner verwies auf das große

Der KVBW-Chef lobte hingegen die Krankenkassen im Land für ihre konstruktive und pragmatische Haltung. „Da können wir in BadenWürttemberg nur froh sein, dass die Krankenkassen im Ländle sich nicht in alten dialektischen Grabenkämpfen verlieren, sondern wir gemeinsam nach Lösungen für die Menschen suchen, statt politische Sprüche zu klopfen. Wir, Krankenkassen und Ärzteschaft im Ländle, haben gezeigt, dass wir Versorgung selbst besser können und wollen das alleine tun. Wir wollen eine regionalisierte Gesundheitsversorgung. Wieder einmal zeigt sich, dass zentralistische Entscheidungen aus Berlin politisch dialektischer Alltagsbrei sind, der die Bedarfe der Regionen nicht kennt und damit die hohen Beiträge der Arbeitenden in Baden-Württemberg diesen nicht in Form optimierter Versorgungsstrukturen zurückgibt, sondern diese mittelfristig unmöglich macht. Wir im Ländle können alles, nur nicht akzeptieren, was uns schadet.“

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Engagement der Ärztinnen und Ärzte sowie deren Praxispersonal während der Pandemie: „Da ist Unglaubliches geleistet worden. Allein in BadenWürttemberg sind im ersten Halbjahr 2020 knapp 450.000 Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf eine Corona-Infektion in den Arztpraxen und den Einrichtungen der Nieder­ gelassenen behandelt worden. Das sind über 90 Prozent aller ambulant behandelten Corona-Patienten. Wenn die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte durch die in Berlin Verantwortlichen weiter demotiviert werden, wird jede Versorgungsstra­ tegie der medizinischen Versorgung ins Leere laufen müssen und der von uns nicht gewünschte Start einer durch die GKV gewollten Zweiklassenmedizin sein.“ Dr. Metke zeigte sich vor allem verärgert über den Spitzenverband der Krankenkassen im Bund und den unparteiischen Vorsitzenden des Erweiterten Bewertungsausschusses, dessen Stimme letztendlich den Ausschlag gegeben hat. „Das ist schon bitter, wenn die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte so einen Schuss vor den Bug bekommen. Ich frage mich dann immer, was die Verantwortlichen sich vorstellen, wie das weitergeht. Was die Pandemie angeht, sind wir noch lange nicht durch. Es wird auch weiterhin auf das Engagement der Ärztinnen und Ärzte sowie der Praxisteams ankommen, wie wir die weitere Entwicklung bewältigen.“

Foto: iStock / Getty Images – Nuthawut Somsuk

Empörung über Honorar-Runde

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Kammern und KV Kammerpräsident Dr. Miller: „Das Virus ist fast zur Normalität im Leben geworden”

Corona-Situation in den Landkreisen Foto: iStock / Getty Images – vm

Die Social-MediaKanäle der Landesärzte­kammer: Social icon

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AerztekammerBW

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orona ist noch nicht vorbei – im Gegenteil: Zum Ende der Sommerferien hat sich das Infek­ tionsgeschehen in Baden-Württemberg beschleunigt. Mehr Mobilität in der Gesellschaft, mehr CoronaTestungen und mehr positiv auf das Virus getestete Menschen bedeuten, dass auch Baden-Württembergs Ärzteschaft wieder vor größeren Herausforderungen stehen könnte: Wie verändert sich nun die Situation in Arztpraxen und Kliniken vor Ort? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Behörden und Partnern im Gesundheitswesen? Wird es neue ­Corona-Regelungen geben? Wie muss eine koordinierte Teststrategie aus­ sehen – und inwiefern und ab wann könnte ein möglicher Corona-Impfstoff den Pandemieverlauf grundle-

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Veranstaltungshinweis

management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) lädt gemeinsam mit der Deutschen Apotheker- und Ärztebank zu einer Fortbildungsveranstaltung für Mediziner ein. Veranstaltungstitel: Steuern zahlt sich aus – mit ganzheitlichen Steuerstrategien für die Praxis Ziele: Immer wieder wird Steuerpotenzial verschenkt, weil zentrale Aspekte zur Steuerersparnis nicht bekannt sind. Eine weitsichtige Strategie und eine optimierte betriebswirtschaftliche Ausrichtung tragen dazu bei, das Vermögen langfristig aufzubauen und zu erhalten. In diesem Seminar erfahren Sie, wie das gelingen kann. Dazu stellen wir Ihnen konkrete Gestaltungsmöglichkeiten zur Steueroptimierung vor und geben zahlreiche praktische Tipps, die Sie sofort in Ihrem Steueralltag anwenden können. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referent: •  Thilo Weiland, Diplom-Betriebswirt (FH) Steuern und Revision, Steuerberater Termin und Veranstaltungsort: •  18. November 2020 (15.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr) •  KVBW Freiburg, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg Information und Anmeldung: •  Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48-38 88, E-Mail: info@mak-bw.de •  oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: Die Teilnahme ist kostenlos, setzt jedoch eine Anmeldung voraus. Fortbildungspunkte: 5

gend ändern? Über diese und weitere Fragen tauschte sich die Landesärztekammer Baden-Württemberg mit den Vorsitzenden der Ärzteschaften, Kreis­ ärzteschaften und Ärztlichen Kreis­ vereinen aus. Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller konferierte im Rahmen einer Videoschalte mit Vorsitzenden und weiteren ärztlichen Funk­ tionsträgern im Land. Noch im Juli dieses Jahres schien die Situation im Südwesten augenscheinlich beruhigt, blickte Dr. Miller zu Beginn der Schalte zurück. Zu dieser Zeit waren die Infektionszahlen durch verschiedene Maßnahmen vergleichsweise niedrig, die Situation in Arztpraxen und Krankenhäusern hatte sich entspannt. Nun seien die Infektionsraten unter anderem durch Reiserückkehrer aber wieder gestiegen, ein vorläufiger Höhepunkt dieser Entwicklung sei im August auszumachen, sagte Dr. Miller und führte weiter aus: „Die Abstrichzentren und Fieberambulanzen im Land, die im Juli abgebaut wurden, sind aktuell in den Landkreisen nahezu alle wieder geöffnet.” In einigen Gebieten würde dies für Entlastung bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sorgen, die neben der Durchführung von Corona-Testungen noch den alltäglichen Praxisbetrieb zu stemmen hätten. In anderen Regionen wiederum würden CoronaSchwerpunktpraxen der Niedergelassenen anfallende Testungen gegenwärtig noch gut allein bewältigen. So sei die Corona-Situation einerseits hochdynamisch, bilanzierte Dr. Miller, andererseits sei das Virus aber inzwischen auch fester Bestandteil des Alltags. „Corona ist fast schon zur Normalität in unserem Leben geworden”, so der Kammerpräsident. Gelobt wurde von den Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmern unter anderem auch die gute Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen wie den Maltesern oder dem Deutschen Roten Kreuz. Besonders hervorgehoben wurde auch, dass die Ärztekammer(n) und die Kassenärztliche Vereinigung auf überregionaler wie auch auf lokaler Ebene stets gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten.

Die Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin und Vizepräsidentin der Landesärztekammer, Agnes Trasselli, berichtete von der aktuellen Situation in Kliniken: So seien gerade auf Landesebene Pläne in der Ausarbeitung, dass Kliniken bei niedrigen Vor-Ort-Inzidenzen für Corona-Patienten freigehaltene Intensivkapazitäten herunterfahren könnten. Dies würde den Krankenhäusern nötige Flexibilität im Klinikalltag und bei der Behandlung anderer schwer beziehungsweise akut erkrankter Patientinnen und Patienten geben. „Das heißt aber nicht, dass diese Pläne nicht wieder angepasst werden, wenn bei geändertem Infektionsgeschehen mehr Patientinnen und Patienten in die Krankenhäuser kommen”, betonte Trasselli. „Jede Maßnahme kann nur eine Momentaufnahme sein.” Die Punkte Änderungen an der bestehenden Corona-Verordnung, neue Teststrategien, Reiserückkehrer, Infektionsfälle in der eigenen Praxis, schnelle Kommunikation innerhalb der Ärzteschaft sowie Fortbildungs-Veranstaltungen von der und für die Ärzteschaft standen ebenfalls auf der Tagesordnung der Online-Konferenz. Demnächst erwartet wird eine neue Teststrategie des Landes, an der intensiv gearbeitet werde, wie Kammer-Vizepräsidentin Trasselli berichtete. Thematisiert wurde auch, wie aktuell und zum baldigen Schulbeginn mit Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen vor dem Hintergrund eines Corona-Verdachts umzugehen sei. – Das baden-württembergische Sozialministerium bietet diesbezüglich Empfehlungen zum Umgang mit Erkältungsund Krankheitssymptomen bei Kindern und Jugendlichen. Kammerpräsident Dr. Miller gab am Ende der Videokonferenz die Wertschätzung des baden-württembergischen Sozialministers Manfred Lucha an die Ärzteschaft weiter. Zudem dankte er selbst allen Beteiligten: „Ärztinnen und Ärzte erfüllen eine sehr wichtige Funktion in dieser Gesellschaft. Erfüllen können sie diese Funktion nur, wenn sie sich mit allem Engagement in die Pflicht nehmen lassen. Dies haben Sie alle getan – Sie machen allen Widrigkeiten zum Trotz einen tollen Job.”


Kammern und KV Interview · Monika Mayer leitet die Management Akademie der KVBW

„Eine tolle und immer wieder spannende ­Aufgabe – auch in Zeiten der Pandemie“

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ie Management Akademie (MAK) der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg ist eine der größten Fortbildungseinrichtungen für Ärzte, Psychotherapeuten und deren Praxismitarbeiter in der Region. Über 8.000 Kursteilnehmer schenken ihr jedes Jahr das Vertrauen. Mit AkademieLeiterin Monika Mayer sprach ÄBWChefredakteur Dr. Oliver Erens.

In Kürze erscheint das neue MAKSeminarprogramm. Was werden die Highlights sein? M. Mayer: Das eigentliche Highlight besteht in der Vielfalt der Programminhalte und deren bedarfsgerechtem Zuschnitt auf die Anforderungen in den Praxen. Insgesamt umfasst die neue Broschüre mehr als 240 Angebote zu über 70 Themen der Praxis­organisation und -führung. Im Fokus der Programmerweiterung standen dieses Mal unsere OnlineKurse. Immerhin nutzt zwischenzeitlich jeder zweite Erwachsene in Deutschland digitale Medien zur persönlichen oder beruflichen Weiterentwicklung. Das war im Übrigen auch schon vor Corona so. Nachdem uns das persönliche Miteinander und der direkte Informations- und Erfahrungsaustausch aber sehr am Herzen liegen, bieten wir auch weiterhin viele Kurse im Präsenzformat an. Die Teilnehmer können sich also auf einen bunten Strauß an digitalen Lerninhalten und motivierenden Präsenztrainings freuen.

Inwieweit haben die CoronaKontaktbeschränkungen das Kursgeschehen der letzten Monate beeinflusst? M. Mayer: Während des Shutdowns durften natürlich auch wir keine Präsenzveranstaltungen durchführen – das ließen die Vorgaben der Landesregierung und unsere eigenen Sicherheitsbestimmungen nicht zu. Dadurch waren wir gezwungen, allein

in der Zeit von März bis Mai knapp 80 Seminare abzusagen. Die meisten davon waren bereits ausgebucht. Das war eine bittere Erfahrung, und noch zu Jahresbeginn hätte niemand gedacht, dass es jemals so weit kommen würde. Umso größer war die Freude, als wir nach Pfingsten unsere Fortbildungspforten wieder öffnen durften – wenngleich auch unter geänderten Vorzeichen. Um unseren Teilnehmern einen weitgehend sicheren Seminarbesuch zu ermöglichen, haben wir ein umfassendes Hygienekonzept ausgearbeitet. Die durchgängige Einhaltung des Mindestabstandes gehört dabei zu den wichtigsten Grundregeln. Auch haben wir die Teilnehmerzahlen strikt begrenzt und unsere Seminarkonzepte methodisch-didaktisch angepasst. Zum Glück treffen wir auf ein sehr fachkundiges Publikum, das mit viel Verständnis und Dankbarkeit auf die strengen Hygieneauflagen reagiert.

Wie spiegelt sich Ihre „Lernkurve“ im neuen Seminarprogramm? M. Mayer: Eine wichtige Erkenntnis aus der Pandemie ist ja auch, dass selbst ein Mehr an Digitalisierung den sozialen Kontakt und das persönliche Miteinander niemals vollständig ersetzen kann. Daher war es uns wichtig, dass wir auch weiterhin für unsere Mitglieder und deren Praxismitarbeiter persönlich da sein und den unmittelbaren Informations- und Erfahrungsaustausch in unseren Schulungen fördern können. Die Pandemie hat uns aber auch gelehrt, dass wir in der Bereitstellung neuer digitaler Lerninhalte deutlich schneller werden müssen. Nur so können wir den geänderten Anforderungen auf dem Bildungsmarkt gerecht werden und bei Bedarf flexibel reagieren. Mit der Einrichtung unseres Online-Lernportals im Jahr 2018 und dem Angebot webbasierter Trainings haben wir einen ersten wichtigen Schritt getan. Viele weitere Schritte – auch in Richtung eines Live-Online-Seminarprogramms müssen folgen.

Sie bieten unter anderem zahlreiche Kurse zu Digitalisierung und auch zu Work-Life-Balance. Ein Widerspruch? M. Mayer: Keineswegs. Im besten Fall gelingt es, über ein Mehr an digitalen Anwendungen die Prozess- und Ablaufstrukturen in den Praxen so zu verbessern, dass die Arbeit dadurch spürbar erleichtert wird. Davon profitieren dann am Ende alle in der Praxis. Eine Entlastung im Alltag zu erreichen ist im Übrigen ein übergreifendes Ziel unserer Fortbildungsveranstaltungen. Denn unser Anspruch ist es, mithilfe maßgeschneiderter Angebote den Praxen geeignete Instrumente an die Hand zu geben, die ihnen bei der Arbeit helfen.

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Welche Begebenheit aus einem Ihrer Kurse ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben? M. Mayer: Die spannendsten Momente waren immer die, in denen wir aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse zu schnellem Handeln aufgerufen waren – etwa, weil ein Referent im Zug feststeckte und nicht weiterkam, oder aber weil ein Trainer krankheitsbedingt absagen musste und wir innerhalb weniger Stunden Ersatz brauchten. Zum Glück sind solche Situationen aber selten und bislang ist es auch immer gelungen, eine gute Lösung zu finden.

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Kammern und KV Techniken aus der Welt der Kryptographie sorgen für Datensicherheit

I Foto: iStock / Getty Images – matejmo

n Heft 7 und 8 haben wir unseren Leserinnen und Lesern die Komponenten (wie der elektronische Heilberufsausweis; eHBA) und auch Anwendungen der Telematikinfrastruktur (wie beispielsweise die elektronische Patientenakte oder die sichere Kommunikation im Gesundheitswesen; KIM) vorgestellt. Dieser Artikel wird den Verzeichnisdienst in der Telematikinfrastruktur (TI) näher beschreiben. Medizinische Daten gehören zu den sensibelsten personenbezogenen Daten, die über eine Patientin oder einen Patienten vorliegen und bei der Behandlung verwendet werden. Sie sind daher besonders schützenswert und durch geeignete technische Mittel vor einem unberech-

Stresstest für unser Gesundheitswesen – was lernen wir aus der Corona-Krise?

Landeskongress Gesundheit 2021

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ie Corona-Pandemie fordert unser Gesundheitswesen in vielfältiger Weise heraus. Einerseits verdeutlicht sie das insgesamt hohe Niveau unserer Gesundheitsversorgung, gerade auch im europäischen wie internationalen Vergleich. Andererseits legt die Corona-Pandemie aber auch systemische Mängel offen und provoziert verfassungsrechtliche Problemund Fragestellungen ebenso wie ethische Grundsatz­debatten. Was dieser Stresstest für unser Gesundheitswesen bedeutet und welche Lehren daraus gezogen werden können, soll am 15. Januar 2021 auf dem 6. Landeskongress Gesundheit Baden-Württemberg interdisziplinär diskutiert werden. Die Anmeldung ist ab Herbst 2020 möglich. Bis dahin ent­ scheidet sich auch, ob der Landeskongress, der unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann steht, wie gewohnt auf dem Messegelände Stuttgart oder erstmalig als digitaler Kongress stattfindet. In beiden Varianten behält der Kongress aber seinen unverkennbaren partizipationsund diskussionsorientierten Charakter und bleibt damit auch 2021 das zentrale Forum für alle Akteure der GesundheitsversorWeitere Informationen: gung und -wirtschaft in www.lk-gesundheit.de ­Baden-Württemberg.

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Information

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Verschlüsselung

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Foto: iStock / Getty Images – vaeenma

Der Verzeichnisdienst der Telematikinfrastruktur

Entschlüsselung

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öffentlicher Schlüssel tigten Gebrauch abzusichern. Hierzu werden Techniken aus der Welt der Kryptographie verwendet, aus der sich in folgenden auch ein Bedarf für den sogenannten „Verzeichnisdienst der Telematikinfrastruktur“ ableitet. Daher muss sichergestellt sein, dass nur Berechtigte auf die medizinischen Daten der Versicherten zugreifen. Aus diesem Grunde kommt es zu einem Aufbau eines Registers. Heilberufsausweis-Herausgeber (wie die Landesärztekammern) übermitteln an den TI-Verzeichnisdienst die Daten aller potenziellen Nutzer der Telematikinfrastruktur, also das Zertifikat (mit dem öffentlichen Schlüssel) des eHBA, den Namen des Ausweisinhabers sowie weitere adressierende Informationen wie die Praxisanschrift und die Facharztbezeichnung, die sich gut als Suchkriterien eignen. Man muss sich den Verzeichnisdienst wie ein umfangreiches Adressbuch vorstellen. Erst mit dem Eintrag im Verzeichnisdienst ist der Ausweisinhaber für Dritte in der Telematikinfrastruktur einfach adressierbar und es können für ihn Nachrichten verschlüsselt werden. Also sowohl für andere Leistungserbringer, die für ihn elektronische Arztbriefe verschlüsseln und mittels KIM übertragen wollen, als auch für Patienten, die dem Ausweisinhaber Zugriffsrechte auf Ihre elektronische Patientenakte erteilen wollen. Sowohl ein zugriffserteilender

privater Schlüssel Patient als auch ein sendender Kollege müssen aus dem Verzeichnisdienst den öffentlichen Schlüssel des Empfängers herunterladen. Das hört sich zunächst kompliziert an. In der praktischen Verwendung erfolgen diese Schritte, wie das Herunterladen sowie das Ver- und Entschlüsseln beim Sender und Empfänger im Hintergrund und ohne Zutun des Nutzers. Eine Alternative wäre, dass jede Anwendung beziehungsweise jeder Anwender ein „eigenes“ Adressbuch aufbaut und pflegt. Da alle Ausweise (eHBA, SMC-B, eGK) aber eine begrenzte Laufzeit von maximal fünf Jahren haben (oder auch verloren gehen können) und damit regelmäßig durchgetauscht werden (und sich damit auch die Schlüsselpaare ändern), ist dies nicht praktikabel. Der Gesetzgeber hat aus diesem Grund vorgegeben, dass die gematik den Verzeichnisdienst der Telematikinfrastruktur betreibt und datenschutzrechtlich Verantwortliche ist. Die Landesärztekammern haben entsprechende personenbezogene Daten ihrer Kammermitglieder zu liefern. Aktuell bauen die Landesärztekammern die entsprechenden ITStrukturen auf, um bis zum gesetzlich geforderten Termin 1. Dezember 2020 die erforderlichen Daten der eHBAInhaber an den TI-Verzeichnisdienst zu übermitteln und zu pflegen.


Kammern und KV Technischer Hintergrund des Verzeichnisdienstes Für eine vertrauliche Übertragung einer Information an einen definierten Empfänger erfolgt seitens des Senders (!) eine Verschlüsselung der Information mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers (!). Der öffentliche Schlüssel heißt „öffentlich“, weil aus seiner Kenntnis kein Sicherheitsproblem resultiert und für die „Öffentlichkeit“ abrufbar ist. Er korrespondiert aber zum privaten Schlüssel, welcher im Heilberufsausweis sicher verwahrt ist und nur mit der korrekten PIN nutzbar wird. Das sogenannte Zertifikat (gemäß dem Standard X.509v3) enthält den Namen und den öffentlichen Schlüssel und verbindet somit das Schlüsselpaar mit dem Ausweisinhaber. Der Name kommt aus der persönlichen Identifizierung bei Antragstellung des Heilberufsausweises. Manipulierbar ist das Zertifikat nicht, da es wiederum vom Ausweisherausgeber

kryptographisch signiert wurde. Es bestätigt auch die Berufsgruppen­ eigenschaft „Ärztin/Arzt“. Die beiden Schlüssel (öffentlich und privat) korrespondieren insofern, dass alles was mit dem einen Schlüssel in die eine Richtung getan wurde, nur mit dem korrespondierenden anderen Schlüssel wieder rückgängig gemacht werden kann. Vergleichbar einem Türschloss, bei dem man mit dem einen Schlüssel nur „ZU“ und mit

dem anderen nur „AUF“-schließen kann. Der Fachausdruck dafür ist asymmetrische oder auch Public-KeyKryptographie (PKI). Konkrete Beispiele für asymmetrische Kryptoalgorithmen sind „RSA“ – nach den Mathematikern Rivest, Shamir, Adleman – oder auch das modernere „ECC“ für Elliptic Curve Cryptography. Diese Verfahren basieren im Grunde auf mathematischen Problemen, die schwer lösbar sind, wie beispielsweise die Primfaktorzerlegung. Wenn jetzt der Sender (!) den öffentlichen Schlüssel des Empfängers (!) zwingend für die Verschlüsselung benötigt, sodass nur der Empfänger die Informationen mit seinem privaten Schlüssel aufschließen kann, ergibt sich der Bedarf eines zentralen Adressbuches, in welchem der Sender den Empfänger suchen und dessen öffentlichen Schlüssel, respektive Zertifikat, finden und herunterladen kann. Und genau diese Rolle und Funktion bietet der Verzeichnisdienst der Telematikinfrastruktur.

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29. – 30. November 2019 Interdisziplinäre Fortbildung für Gynäkologen und Messe Karlsruhe Hebammen bei den Ärzte-Seminaren Karlsruhe Vom 27. bis 28. November finden die ÄrzteSeminare Karlsruhe, seit mehr als 25 Jahren eine der renommiertesten medizinischen Fachveranstaltungen im Südwesten Deutschlands, in der Messe Karlsruhe statt. Als qualitativ hochwertige medizinische Fortbildungsveranstaltung mit fachspezifischen zweitägigen Intensivkursen bieten die Ärzte-Seminare Karlsruhe Medizinern und Hebammen eine fokussierte und praxisnahe Fortbildung. Um den aktuell geltenden behördlichen Vorgaben zu Hygiene- und Abstandsregeln in der Sars-Cov-2-Pandemie zu entsprechen, werden die Ärzte-Seminare Karlsruhe in diesem Jahr erstmals auch als Online-Seminar angeboten. Sowohl die Präsenz- als auch die Online-Teilnahme garantieren dabei die vollen Fortbildungspunkte.

Termin:

Veranstaltungsort:

Ärzte-Seminare Karlsruhe

Messe Karlsruhe

Freitag, 27. Nov. 2020 Samstag, 28. Nov. 2020

Ausblick: Intensivkurs Gynäkologie & Geburtshilfe Für das interprofessionelle Vortragsprogramm für Gynäkologie und Geburtshilfe zeichnen Professor Dr. med. Andreas Müller, Direktor der Frauenklinik des Städtischen Klinikums Karlsruhe, Dr. med. Anke Schüler, Bezirksvorsitzende des Berufsverbandes der Frauenärzte Karlsruhe, und Julia Turek, Fortbildungsbeauftragte des Hebammenverbands Baden-Württemberg e. V. verantwortlich. Am ersten Veranstaltungstag widmen sich zwei parallele Vortragsreihen den speziellen Fortbildungsbedürfnissen von Frauenärzten beziehungsweise Hebammen. Für Gynäkologen bietet das Programm Vorträge wie „Hysteroskopische und laparoskopische Korrektur uteriner Fehlbildungen“ und „Schwangerschaft nach Mammakarzinomerkrankung“, während sich die Hebammen zum Beispiel mit

Haltungsasymmetrie bei Säuglingen und der Gewichtsentwicklung des Säuglings im ersten Lebensmonat beschäftigen. Gemeinsame Workshops am Nachmittag beleuchten unter anderem die Themen Arbeitsschutz in Praxen und Begleitung bei perinatalem Kindstod. Am zweiten Veranstaltungstag wird die gemeinsame interdisziplinäre Fortbildung zur Betreuung der Schwangerschaft und Geburt mit Vorträgen, Diskussionen und Austausch untereinander fortgesetzt. Für Gynäkologen wurden bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg 14 Fortbildungspunkte beantragt. Hebammen bekommen 14 Fortbildungsstunden für die Teilnahme angerechnet.

Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus:

Messe Konferenz Center

Programm, Teilnahmegebühren und Anmeldung finden Sie hier:

Messeallee 1, 76287 Rheinstetten

www.aerzte-seminare-karlsruhe.de

umgang-mit-dem-coronavirus

www.aerzte-seminare-karlsruhe.de/

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Arzt und Recht aktuell Feststellung des Gesundheitszustands aufgrund besonderer Sachkunde

Gefälligkeitsattest: Straf- und berufsrechtliche Risiken Foto: privat

G Dr. K. Theuner

esundheitszeugnisse spielen im Rechtsverkehr eine erhebliche Rolle, da von ihnen in der Regel finanzielle Leistungen oder andere Vorteile abhängen. Nicht nur in Zeiten der Pandemie stellen Gefälligkeitsatteste ein Problem dar. Während aktuell Blanko-Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht diskutiert werden, sind es sonst primär „verdächtige“ Arbeitsunfähigkeits- (AU) oder Schulunfähigkeitsbescheinigungen, die zu Beschwerden bei den Ärztekammern führen.

Problemlage

Foto: iStock / Getty Images – CQYoung

Selbst wenn Patienten mit einer gewissen Selbstverständlichkeit erwarten, die von ihnen „angeforderte“ Bescheinigung zu erhalten, darf ein Attest nur bei entsprechender ärztlicher Überzeugung auf Basis erhobener Befunde ausgestellt werden. Auch in einer guten Arzt-Patient-Beziehung verbietet sich – selbst wenn durch Hilfsbereitschaft motiviert – die „Gefälligkeit“ des Ausstellens falscher Gesundheitszeugnisse – der Patient fordert schließlich in der Regel eine Beihilfe zum Betrug ein. Diesem Ansinnen zu entsprechen, schadet nicht nur der eigenen ärztlichen Integrität, sondern auch dem Ansehen des Berufsstandes. Konsequenz ist neben den mit einem Beschwerdeverfahren bei der Ärztekammer verbundenen Unannehmlichkeiten und etwaigen berufsrechtlichen Folgen das Risiko eines Strafverfahrens.

Rechtslage Nachdruck aus dem Hessischen Ärzteblatt, mit freundlicher Genehmigung

Sollte es zu Diskussionen mit dem Patienten kommen, kann auf die den Arzt/die Ärztin bei Ausstellung eines Gefälligkeitsattests treffenden strafund berufsrechtlichen Konsequenzen sowie die zivilrechtlichen Risiken hingewiesen werden: •  Gemäß § 25 der Berufsordnung (BO) haben Ärztinnen und Ärzte bei Ausstellung von Gutachten und Zeugnissen mit der notwendigen Sorgfalt zu verfahren und nach

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bestem Wissen ihre ärztliche Überzeugung auszusprechen. •  Nach § 2 Abs. 2 BO haben Ärztinnen und Ärzte ihren Beruf gewissenhaft auszuüben und dem ihnen bei ihrer Berufsausübung entgegengebrachten Vertrauen zu entsprechen. •  Gemäß § 278 Strafgesetzbuch (StGB) werden Ärztinnen und Ärzte, die wider besseres Wissen ein unrichtiges Zeugnis über den Gesundheitszustand eines Menschen zum Gebrauch bei einer Behörde oder Versicherung ausstellen, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Begehrt beispielsweise ein Patient – ohne krank zu sein – ein Attest, um nach Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung die Stornierung der Reise zu begründen, und stellt die Ärztin/der Arzt es aus, macht sie/er sich strafbar. In Betracht kommt auch die Strafbarkeit wegen Beihilfe zum Versicherungsbetrug (§ 263 StGB). Die Ärztin/ der Arzt muss mit Durchsuchung und Beschlagnahme rechnen, da die Staatsanwaltschaft durch Einsichtnahme in die Krankenakte ermitteln kann, ob Befunde erhoben wurden oder nicht beziehungsweise ob der Patient überhaupt vorstellig wurde. Die Ärztin/der Arzt muss bei Ausstellung eines Gefälligkeitsattests damit rechnen, dass sie/er sich gegenüber Arbeitgeber, Krankenversicherung, Behörde etc. schadensersatzpflichtig macht und in Regress genommen wird. Nach § 275 Abs. 1a SGB V sind Zweifel an der AU anzunehmen, wenn „Versicherte auffällig häufig oder auffällig häufig nur für kurze Dauer arbeitsunfähig sind oder der Beginn der Arbeitsunfähigkeit häufig auf einen Arbeitstag am Beginn oder am Ende einer Woche fällt oder die Arbeitsunfähigkeit von einer Ärztin/ einem Arzt festgestellt worden ist, die/der durch die Häufigkeit der von ihr/ihm ausgestellten Bescheinigungen über Arbeitsunfähigkeit auffällig geworden ist.“ Bei der Krankenkasse kann in diesem Fall die Überprüfung der AU beantragt werden. Sie

wird von dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) durchgeführt. Die Ärztin/der Arzt ist dem MDK gegenüber auskunftspflichtig (§ 6 Abs. 1 AU-Richtlinie).

Fazit Der Begriff des ärztlichen Zeugnisses deckt sich mit dem des Gesundheitszeugnisses. Es handelt sich um Feststellungen über den Gesundheitszustand eines Menschen aufgrund besonderer Sachkunde. Diese müssen sich nicht allein auf aktuelle Befunde beziehen, sondern können auch einen früheren Gesundheitszustand ebenso wie eine prognostische Einschätzung betreffen. Bei Ausstellung des Attests muss der Arzt mit der notwendigen Sorgfalt verfahren und nach bestem Wissen seine ärztliche Überzeugung wiedergeben. Rückwirkende Atteste für Zeiträume vor Vorstellung des Patienten (§ 5 Abs. 3 AU-Richtlinie) sollten nur mit entsprechender Vorsicht ausgestellt werden. Das Attest sollte erkennen lassen, für welchen Zweck die Ausstellung erfolgt, um Missbrauch vorzubeugen. Zudem sollte dafür Sorge getragen werden, dass das Risiko einer Fälschung von Attesten in der Praxis minimiert wird (es wird etwa berichtet, dass Mitarbeiter digital vorliegende Formulare und die Arzt-Unterschrift widerrechtlich verwenden und Atteste für Bekannte oder Verwandte „ausstellen“). In Fällen, in denen die ärztliche Bescheinigung in Zweifel gezogen wird, kommt der Dokumentation (§ 10 BO) entscheidende Bedeutung zu. Nicht ausreichend ist die alleinige Angabe der Diagnose. Auch Anam­ nese, Befunde, etwaige Konsile und die seitens der Ärztin/des Arztes angestellten Erwägungen sollten zur eigenen Absicherung dokumentiert werden. Dr. jur. Kirsten Theuner Rechtsreferentin, Syndikusrechtsanwältin Landesärztekammer Hessen


Wirtschaft Informationen der Baden-Württembergischen Bank

Neues aus der Finanzwelt Profitabilität durch ­Nachhaltigkeit?

Praxistest bestanden

Viele Menschen sehen in der Corona-Pandemie eine Zäsur. Die zeitweise Entschleunigung des Lebens hat zum Nach- und Umdenken angeregt. Denn durch die Krise wird so viel ökologisch Fragwürdiges offengelegt, dass Konsequenzen im Bereich Nachhaltigkeit (Sustainability) folgen müssen und werden.

Nachhaltigkeit – mehr als nur ein Trend? Zahlreiche Firmen haben bereits vor der Pandemie erkannt, dass Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung immer wichtiger wird und nicht unbedingt im Widerspruch zum eigenen Profit stehen muss. Sie haben deshalb versucht, ihre Aktivitäten entsprechend anzupassen. Nachhaltiges Handeln soll die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigen, ohne die Möglichkeit der Bedürfnisbefriedigung zukünftiger Generationen einzuschränken. Dieser intergenerationelle Aspekt der nachhaltigen Entwicklung fußt auf drei Säulen: Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Für nachhaltig agierende Unternehmen bedeutet dies, ihre ökonomische, soziale und ökologische Verantwortung miteinander in Einklang zu bringen – und gleichzeitig profitabel zu wirtschaften.

Zahlreiche Vorteile nachhaltigen Wirtschaftens Eine umfangreiche Studie der Universität Oxford kommt zu dem Ergebnis, dass die Anwendung von Nachhaltigkeit als Handlungsprinzip im Management und operativen Geschäft in der Zukunft zu großen komparativen Vorteilen und erhöhter Wettbewerbsfähigkeit führt. Nachhaltig orientierte Firmen sind deshalb häufig profitabler. Darüber hinaus zahlt sich Nachhaltigkeit in der Unternehmensfinanzierung aus: Unternehmen, die ihre Tätigkeiten an den ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) ausrichten, haben häufig geringere Finanzierungskosten –

sowohl bei der Beschaffung von Eigenkapital als auch bei der von Fremdkapital.

„Doppelte Dividende“ mit nachhaltiger Anlage Für Anleger kann nachhaltiges Investieren ebenfalls von Vorteil sein, wenn ein Investment sowohl Nachhaltigkeits- als auch Kapitalmarktziele wie Renditemaximierung und Risikominimierung möglichst optimal vereint. So sind beispielsweise die Gewinne von Unternehmen aus dem S&P 500, die im Umweltschutz aktiv sind, um 50 Prozent weniger volatil als die von Konzernen, die keinen Umweltschutz betreiben. Darüber hinaus weisen diese Firmen eine höhere Profitabilität auf, was sich in einer um durchschnittlich 18 Prozent höheren Eigenkapitalrendite niederschlägt.

Zahlreiche Beispiele aus aller Welt belegen, dass Nachhaltigkeit und Profit nicht im Widerspruch stehen. So gelang es Ibrahim Abouleish, der bereits 1977 die erste biologische Baumwollfarm Ägyptens gründete, mit innovativen Anbautechniken den Wasserverbrauch deutlich zu senken. Dadurch reduzierten sich die Kosten erheblich, während der durchschnittliche Ertrag um 30 Prozent stieg. Heute ist seine Firma Sekem einer der größten biologischen Nahrungsproduzenten Ägyptens. Auch bei Nike hat der Nachhaltigkeitsgedanke einen Innova­ tionsprozess angestoßen. Aus diesem ging eine spezielle Produktlinie hervor, die über eine Milliarde USDollar einbrachte und dabei über 1,5 Millionen Kilogramm Abfall re­ duzierte. In Zukunft dürften noch viele Firmen erkennen, dass nachhaltiges Handeln zu einem höheren Gewinn führen kann.

Antje Laschewski Senior Strategist beim Research der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW)

Pioniere des Nachhaltigkeits­ ratings Nachhaltiges Wirtschaften vom sogenannten „Greenwashing“ zu unterscheiden, ist jedoch nicht ganz einfach. „Greenwashing“ ist eine Bezeichnung für PR-Aktionen und Kampagnen, welche Unternehmen fälschlicherweise als besonders nachhaltig darstellen. Zahlreiche Ratingagenturen haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, Firmen auf unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien zu untersuchen und entsprechende Bewertungen abzugeben.

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Ethik

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Digitalisierung im Gesundheitswesen

Ethische Aspekte von Gesundheits-Apps

Foto: Katrin Freund, Greifswald

A

Foto: Friedhelm Albrecht, Universität Tübingen

R. Müller

Dr. R. Ranisch

Korrespondenzadresse Regina Müller Eberhard Karls Universität Tübingen Medizinische Fakultät, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin Gartenstraße 47, 72074 Tübingen, Germany Telefon: +49 7071 29-78032 E-Mail: regina.mueller@ uni-tuebingen.de

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usgelöst durch die Corona-Pandemie wurde in den vergangenen Monaten einmal mehr die Notwendigkeit der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens sichtbar. Der gern zitierte digitale Dorn­röschenschlaf zieht sich durch fast alle gesellschaftlichen Bereiche, betrifft aber insbesondere die Medizin. Laut Digital-Health-Index, einer internationalen Vergleichsstudie zur Digitalisierung im Gesundheitswesen, findet sich Deutschland auf Rang 16 von 17 untersuchten Ländern. Im Hinblick auf die digitale Gesundheits­politik, etwa die elektronische Patientenakte oder das E-Rezept, sind viele Staaten deutlich fortgeschrittener [1]. Glaubt man den Versprechungen der Politik, soll sich dies bald verbessern. Sogenannte digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sollen hierzulande in die Gesundheitsversorgung ein­ gehen. Diese „digitalen Helfer“ für Patientinnen und Patienten könnten vielfältige Möglichkeiten eröffnen, „um bei der Erkennung und Behandlung von Krankheiten sowie auf dem Weg zu einer selbstbestimmten gesundheitsförderlichen Lebensführung zu unterstützen“ [2]. Mit dem Inkrafttreten des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) Ende 2019 wurde beispielsweise die „App auf Rezept“ für Patientinnen und Patienten in die Gesundheitsversorgung eingeführt [2]. Gesundheits-Apps haben einen rasanten Anstieg im Gesundheitsbereich zu verzeichnen. Die Apps haben vielfältige Funktionen, richten sich an verschiedene Anwenderinnen und Anwender und reichen beispielsweise von Fitness-Trackern, über gesundheitsbezogene Nachschlagewerke bis hin zu Therapie-Managern [3]. Der Markt an frei zugänglichen Gesundheits-Apps gilt bislang als unübersichtlich, die Qualität vieler Apps als unzureichend und der Nutzen für die Patientinnen und Patienten als nicht hinreichend belegt. Hier soll das neue DiGA-Verzeichnis des BfArM Abhilfe schaffen. Es soll qualitätsgeprüfte und erstattungsfähige digitale Gesundheitsanwendungen listen und so Ärztinnen und Ärzten, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Versicherten Orientierung geben [4]. Anfang Oktober wurden die ersten beiden verschreibungsfähigen Apps – Die App „Kalmeda“, anzuwenden bei Tinnitus aurium und die Webanwendung „velibra“, anzuwenden bei Angststörungen – in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen; über 20 weitere Anwendungen stehen gerade auf dem Prüfstand. Auch wenn das DiGA-Verzeichnis im Hinblick auf Qualitätssicherung zu begrüßen ist, sind Gesundheits-Apps oft mit ethischen Herausforderungen verbunden, zum Beispiel hinsichtlich ihrer Wirkungen auf das Vertrauensverhältnis zwischen Ärzten und ihren Patienten. Der vorliegende Beitrag nimmt die aktuell anlaufende Verschreibungsmöglichkeit der „Apps auf Rezept“ zum Anlass, ethische Aspekte von Gesundheits-Apps zu diskutieren.

Gesundheits-Apps Der Symptom-Checker auf dem Smartphone, das digitale Begleitprogramm für Menschen mit Depressionen oder der Zyklus-Manager – bereits heute verzeichnet die gesamte Bandbreite an Gesundheits-Apps eine hohe Nutzungsrate. Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag spricht davon, dass bereits ein

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Drittel der Deutschen Gesundheits-Apps genutzt haben [5], der Branchenverband der deutschen IT-Industrie Bitkom verweist sogar auf zwei Drittel aller SmartphoneBesitzer [6]. Derart hohe Zahlen können auch auf den Umstand zurückgeführt werden, dass eine einheitliche Definition von „Gesundheits-Apps“ bislang fehlt. Im AppStore von Apple und Google werden gegenwärtig schätzungsweise eine halbe Millionen Apps in Sektionen wie „Gesundheit und Fitness“ gelistet. Die überwiegende Mehrheit davon hat allerdings wenig zu tun mit den nun geplanten DiGAs, sondern sind eher technische Spielereien, die mehr oder weniger plausibel einen Nutzen für die Gesundheit der Anwender versprechen. Unter dem Schlagwort „Gesundheits-Apps“ werden bislang Anwendungen mit ganz unterschiedlicher Funktionalität gefasst. Sogenannte Lifestyle- und Wellness-Apps können dabei helfen, gesundheitsbewusstes Verhalten wie Sport zu unterstützen. Diese Anwendungen machen gegenwärtig den größten Anteil an Gesundheits-Apps aus und richten sich primär an gesunde Nutzer [7]. Dicht gefolgt werden die Lifestyle- und Wellness-Apps von Apps zu Informationszwecken, die beispielsweise gesundheitsbezogene Nachrichten liefern. Immer mehr Krankenkassen bieten ihren Mitgliedern zudem auch Service-orientierte Apps an, die zum Beispiel die Kommunikation mit der Krankenkasse erleichtern sollen. Als Service-orientierte Apps gelten auch solche, die an Untersuchungen erinnern, den Impfstatus dokumentieren oder helfen, Termine zu vereinbaren. Hier ist der Übergang zu den medizinischen Apps, den „medical apps“, fließend [8]. Letztere zielen auf die Diagnose, Therapie oder das (Selbst-) Management von Erkrankungen. Die medizinischen Apps richten sich in aller Regel nicht an Gesunde, sondern vorrangig an Patientinnen und Patienten, deren Angehörige und an medizinisches Fachpersonal. Medizinische Apps können die Eigenschaften eines Medizinprodukts haben [8]. Ausschlaggebend bei der Abgrenzung von medizinischen Apps zu anderen Anwendungen ist die Zweckbestimmung. Anwendungen, die beispielsweise der Unterstützung bei Sport oder Diät dienen, haben in der Regel keine Medizinprodukteigenschaften. Anwendungen, die auf die „Erkennung, Verhütung, Überwachung, Behandlung oder Linderung von Krankheiten“ (§ 3 Nr. 1 MPG) zielen, kann hingegen eine medizinische Zweckbestimmung zugesprochen werden. Die aktuell diskutierten DiGAs, die in die Regelversorgung eingehen sollen, sind allesamt Medizinprodukte und richten sich primär an Patientinnen und Patienten als Anwender.

Die „App auf Rezept“ Damit eine digitale Gesundheitsanwendung als „App auf Rezept“ verordnet werden kann, muss sie eine entsprechende Prüfung beim BfArM erfolgreich durchlaufen [4]. Seit diesem Jahr können herstellende Unternehmen von GesundheitsApps Anträge auf Aufnahme in das Verzeichnis erstattungsfähiger digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA-Verzeichnis) beim BfArM stellen. Vor der Aufnahme werden die Herstellerangaben zu den geforderten Produkteigenschaften wie Sicherheit, Funktionstauglichkeit, Datenschutz, Informa-


Ethik tionssicherheit und Qualität kontrolliert. Zudem wird der Nachweis der positiven Versorgungseffekte geprüft [4]. Nach erfolgreicher Prüfung wird das Produkt in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen und Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten können die Anwendung verordnen. Um DiGAs möglichst schnell in die Regelversorgung zu integrieren, wurde das Prüfungsverfahren als ein „Fast-Tracking“-Verfahren konzipiert. Dadurch werden DiGAs zunächst auch ohne Beleg für einen positiven Versorgungseffekt in das Verzeichnis aufgenommen und für ein Jahr von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet. Das herstellende Unternehmen hat in diesen zwölf Monaten Zeit, den positiven Versorgungseffekt nachzuweisen [4].

Chancen und Risiken aus ethischer Sicht Mit der Einführung von DiGAs verbindet sich die Hoffnung, dass die digitale Transformation auch hierzulande das Gesundheitssystem erreicht. Ob sich diese Hoffnung erfüllen wird, ist gegenwärtig nicht abzusehen. Zugleich mag es sich aber lohnen, vor einer breiteren Nutzung der „Apps auf Rezept“ die ethischen Dimensionen von bestehenden Gesundheits-Apps in den Blick zu nehmen.

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Nutzen und Risiken für die Patientinnen und Patienten In der Vermehrung der Daten wird häufig ein Vorteil von Gesundheits-Apps für die Gesamtversorgung gesehen: Je mehr Daten durch tragbare Geräte erfasst werden, umso besser sollen Krankheiten verstanden, erkannt und behandelt werden können. Für die Datenerhebung sind die Apps oft mit bestimmten Messgeräten oder Sensoren gekoppelt. Allerdings ist es fraglich, ob und inwiefern die auf dem Markt frei verfügbaren Gesundheits-Apps für Forschungszwecke ausreichend valide Daten generieren können. Eine große Quantität an Daten allein ist nicht ausreichend. Die Datenerhebung und -interpretation sollte nach bestimmten Qualitätskriterien erfolgen, zum Beispiel in einem prospektiven Studiendesign. Die einfache Behauptung, dass mit mehr Daten positive Effekte in der Gesundheitsversorgung erreicht werden, muss daher noch in einer entsprechenden Qualitätsdiskussion erörtert werden [9]. Eine weitere Hoffnung, die stark mit Gesundheits-Apps verknüpft ist, ist eine Steigerung der Gesundheit: Die medizinische Versorgung soll durch die Apps nicht nur unterstützt, sondern sogar verbessert werden. Symptom-CheckerApps versprechen zum Beispiel, Erkrankungen früher und präziser als Ärztinnen und Ärzte feststellen zu können [10]. Insbesondere hinsichtlich chronischer Erkrankungen und im Bereich der Prävention sind die Versprechungen der herstellenden Unternehmen mit Blick auf die Gesundheit der Anwender groß. Diabetes-Apps sollen beispielsweise die Therapie der Erkrankung verbessern und die Patienten unterstützen, ihren Alltag zu managen [11]. Je nach dem, in welchem Bereich man sich bewegt, versprechen die bestehenden Gesundheits-Apps mehr oder weniger plausibel die Prävention, Diagnose und/oder Therapie zu verbessern. Diesen Versprechungen steht allerdings ein zweifelhafter Nutzen gegenüber: Nachweise für die Wirkung von Gesundheits-Apps fehlen bisher weitestgehend [12, 13]. Es gibt zwar einzelne Hinweise darauf, dass Gesundheits-Apps einen positiven Effekt auf die körperlichen Aktivitäten, die Ernährung und Gewichtskontrolle haben können [14],

insgesamt ist die Studienlage zur Wirksamkeit von Gesundheits-Apps aber eher enttäuschend. Selbst die aktuell diskutierten DiGAs brauchen bei ihrer Aufnahme in das DiGAVerzeichnis des BfArM vorläufig keinen Wirkungsnachweis. Obwohl sich die Studienlage zur Wirksamkeit der Gesundheits-Apps langfristig verbessern soll, wird es für Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzte vorerst schwierig bleiben, den Nutzen der Apps zu ermessen. Hinzu kommen Risiken durch fehlerhafte Funktionalität und falsche Benutzung. Eine leichte und schnelle Handhabung kann zu einer unreflektierten und fehlerhaften Bedienung von Gesundheits-Apps führen. Nur selten verstehen die Anwender, wie die Apps funktionieren und sind sich möglicher Risiken, gerade im Bereich hochsensibler Gesundheitsdaten, oft nicht bewusst [13]. Fehlerhafte Funktionalität oder falsche Informationen könnten die Nutzer beunruhigen sowie Unsicherheit und Angst auslösen. Eine erhöhte Belastung der Nutzer, etwa durch zusätzliche Arztbesuche, könnte die Folge sein. Werden Leistungen unnötig in Anspruch genommen, könnte das Versorgungssystem letztlich mehr belastet als entlastet werden. Laufende Kontrollen zu Sicherheit, Funktionstauglichkeit und Qualität der Apps, sowie verständliche Erklärungen für Verbraucherinnen und Verbraucher, die einen verantwortungsbewussten Umgang sicherstellen, sind daher unabdingbar, wenn DiGAs integraler Bestandteil der medizinischen Versorgung sein sollen.

Selbstbestimmung Gesundheits-Apps sollen die Gesundheitskompetenz der Anwender stärken, indem diese vermehrt in die Versorgungsprozesse einbezogen werden und aktiv an ihrer Gesundheit mitwirken. Viele Anwendungen helfen bei Entscheidungen in Gesundheitsfragen, beispielsweise bei Fragen nach einer geeigneten Behandlung. Die Hilfestellungen via App sollen die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung der Nutzer mit Blick auf ihre eigene Gesundheit fördern. Zuweilen verbindet sich sogar das Versprechen einer „Demokratisierung“ der Medizin mit einer Ermächtigung von Patientinnen und Patienten durch den verstärkten Einsatz der technischen Helfer [15]. Selbstbestimmung bedarf der Fähigkeit, digitale Anwendungen richtig zu bedienen und Gesundheitsinformationen bewerten zu können. Erfahrungen mit bisherigen Gesundheits-Apps zeigen jedoch, dass die Anwender in den seltensten Fällen verstehen, wie die Apps funktionieren [13]. Angesichts der Menge an Gesundheits-Apps, die mittlerweile auf dem Smartphone verfügbar sind, kann es nicht verwundern, dass sich Nutzer schwertun, seriöse von unseriösen Angeboten zu trennen [16]. Die wenigen Methoden zur Qualitätsbeurteilung sind zudem nicht einheitlich [17]. In-

Über die Autoren Regina Müller, M. A. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Eberhard Karls Universität Tübingen. Dort untersucht Sie im „Check-App“-Projekt am Beispiel von Gesundheits-Apps ethische und soziale Aspekte der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Dr. Robert Ranisch ist Akademischer Rat am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), Leiter der Forschungsstelle „Ethik der Genom-Editierung“ am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Eberhard Karls Universität Tübingen sowie Geschäftsführer des Klinischen Ethik-Komitees am Universitätsklinikum Tübingen.

Das „Check-App“-Projekt Seit März 2020 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung an der Universität Tübingen und der Hochschule für angewandte Wissenschaften WürzburgSchweinfurt das Verbundprojekt „Check-App“, welches die ethischen, rechtlichen und sozialen Implikationen von sogenannten Symptom-Checker-Apps untersucht. Diese Gesundheits-Apps möchten die Symptomanalyse von Nutzern unterstützen und Empfehlungen zum weiteren Vorgehen geben. Das Projekt will die Auswirkungen neuer mobiler Gesundheitsanwendungen untersuchen, nachhaltige Handlungsempfehlungen für Betroffene, Entwickler und Entscheidungsträger ableiten und auf eine wissenschaftlich fundierte gesellschaftliche Debatte hinwirken. Am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin werden schwerpunktmäßig die ethischen Aspekte von Symptom-Checker-Apps betrachtet sowie ein Teil der im Projekt geplanten Interviewstudien durchgeführt. Weiterführend: www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/ check-app-symptom-checker-auf-basis-kunstlicher-intelligenz-11197.php


Rechtlicher Rahmen 2020 tritt in Deutschland das Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation (DVG) in Kraft. Mit diesem Gesetz wurde unter anderem ein Anspruch der Versicherten auf Versorgung mit digitalen Gesundheitsanwendungen formuliert. Das Gesetz soll zudem einen schnellen und unbürokratischen Eingang von DiGAs in die Regelversorgung fördern. Eine Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt der Klasse I oder IIa, weist also eine medizinische Zweckbestimmung auf. Eine DiGA erreicht seine Hauptfunktion mittels einer digitalen Technologie und wird primär von Patienten bzw. Ärztinnen und Ärzte und Patienten zusammen genutzt. Ein Medizinprodukt ist ein Produkt mit einer medizinischen Zweckbestimmung für die Anwendung beim Menschen. Medizinprodukte werden entsprechend ihrer Risikoklasse eingestuft und geprüft. Hersteller von Gesundheits-Apps können seit diesem Jahr Anträge auf Aufnahme in das Verzeichnis erstattungsfähiger digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA-Verzeichnis) beim BfArM stellen. Nur im DiGA-Verzeichnis aufgenommene Apps können von Ärztinnen und Ärzten oder Psychotherapeutinnen und -therapeuten verordnet oder von Krankenkassen genehmigt werden. Die Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) ist eine Verordnung über das Verfahren und die Anforderungen der Prüfung der Erstattungsfähigkeit digitaler Gesundheitsanwendungen in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Weiterführende Informationen

Rechtsverordnung DVG

Rechtsverordnung DiGAV

transparenz auf Seiten der herstellenden Unternehmen sowie die schnelle und stetige Weiterentwicklung der Apps erschweren sogar gut informierten Nutzern die Auswahl einer App. Eine gut informierte Entscheidung setzt voraus, dass die Nutzer angemessen über Chancen und Risiken der Anwendungen aufgeklärt werden. Dies erfordert wiederum eine transparente Information durch die herstellenden Unternehmen zu Zweck und Funktion ihrer Produkte. Zusätzlich können Informationsangebote, beispielsweise die „AppSuche“ der Weißen Liste [18] oder das neue DiGA-Verzeichnis des BfArM [4], die Auswahl einer App erleichtern und eine informierte Entscheidung fördern. Gegenwärtig kann die Aufnahme einer App in das DiGA-Verzeichnis und die damit einhergehende Erstattung über die Krankenkassen allerdings den Eindruck erwecken, die App habe einen positiven Effekt. Die Listung und Erstattung einer App, deren Wirksamkeit noch nicht belegt ist, kann die Patienten in falscher Sicherheit wiegen und einen von vorhandenen Gesundheits-Apps bekannten Effekt verstärken: den „Apptimismus“, das ungerechtfertigte Vertrauen in die Verlässlichkeit des von Vielen geschätzten Smartphones [19]. Neben der Bereitstellung von Informationen und einer entsprechenden Aufklärung über Chancen und Risiken ist daher bei der Einführung der DiGAs auch die Förderung digitaler Kompetenzen (digital literacy) entscheidend. Dabei sollten nicht nur die Patientinnen und Patienten beziehungsweise Versicherten in den Blick genommen werden, sondern auch die Ärztinnen und Ärzte. So stehen zwar einer Umfrage der Barmer zufolge die Mehrheit der befragten Haus- und Fachärzte den „Apps auf Rezept“ (teils) positiv gegenüber. Zugleich fühlt sich der überwiegende Teil der Befragten schlecht bis sehr schlecht gewappnet, ihre Patienten diesbezüglich zu beraten [20]. Es bedarf daher weiterer Anstrengungen, die auch Ärztinnen und Ärzte einbindet, um die digitalen Anwendungen kompetent auszuwählen und bewerten zu können [21, 22].

Vertrauensverhältnis

Gesetz über Medizinprodukte

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Die Patientinnen und Patienten sollen durch die Gesundheits-Apps mehr und mehr in die Lage versetzt werden, ihre Gesundheit und Erkrankungen selbstbestimmt zu managen. Tätigkeiten, die bisher den Ärztinnen und Ärzten

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vorbehalten waren, etwa die Bewertung von Symptomen, sollen mit Hilfe der Apps von den Patienten selbst vorgenommen werden können. Wenn die Patienten von zu Hause auf entsprechende Apps zugreifen können und sich zum Beispiel für die Symptomanalyse nicht mehr in eine Arztpraxis begeben müssen, kann sich das Selbstverständnis von Patienten aber auch das der Ärzte verschieben. Waren bislang Ärztinnen und Ärzte die ersten Ansprechpartner, wenn es um Fragen von Krankheit und Gesundheit geht, werden immer häufiger digitale und mobile Anwendungen zu Informationszwecken herangezogen [5-7,13]. Der Sorge, dass die kommunikative Struktur und das Vertrauen zwischen Ärzten und Patienten durch Gesundheits-Apps untergraben werden, steht allerdings gegenüber, dass Ärzte nach wie vor als seriöse und vertrauensvolle Quelle für Gesundheitsfragen eingestuft werden. So gaben beim E-Patienten-Survey die Mehrheit der Teilnehmer mit Medikamententherapie die Ärztin und den Arzt als diejenige Quelle an, von der sie eine App erhalten möchten; während rund ein Drittel der Befragten die App alleine aussuchen wollte [23]. Die Befragung zeigte zudem, dass eine App Patientinnen und Patienten helfen kann, die Ärztin und den Arzt besser zu verstehen. Indem sich Patienten über Gesundheits-Apps zusätzlich informieren können, kann sich das Informationsgefälle zwischen Patient und Arzt verschieben. So können die Apps dazu beitragen, das Arzt-Patienten-Verhältnis partnerschaftlich auszurichten und eine partizipative Entscheidungs-Findung fördern. Hinzu kommt, dass Angebote wie Tele­sprechstunden Distanzen überbrücken und die Kommunikation erleichtern können. Zugleich mögen digitale Technologien beispielsweise Personen mit diskriminierenden oder stigmatisierenden Erkrankungen helfen, Schamgrenzen zu überwinden und sich über den digitalen Weg Hilfe zu holen [24].

Datenschutz Einer der größten Sorgen hinsichtlich GesundheitsApps bezieht sich auf Datenschutz und -sicherheit. Analysen vieler Apps und deren Datenschutzbestimmungen lassen bislang daran zweifeln, ob datenschutzrechtliche Bestimmungen immer eingehalten werden [25]. Die herstellenden Unternehmen versprechen zwar, die gesundheits- und personenbezogenen Daten der Nutzer zu schützen, vor allem die tagesaktuelle Presse berichtet aber immer wieder von Datenschutzverletzungen durch Gesundheits-Apps. Viele frei verfügbare Apps vermitteln die Daten der Anwender an Drittfirmen [25], und häufig sind die Daten nicht ausreichend anonymisiert, sodass Nutzer prinzipiell identifiziert werden können. Selbst Daten, die aus scheinbar neutralen Kontexten stammen, können zu problematischen Aussagen rekombiniert werden [26]. Bei kostenlosen Gesundheits-Apps kann mitunter von einer Datenweitergabe ausgegangen werden – bezahlt wird hier mit den persönlichen Gesundheitsinformationen. Dabei treffen Fragen der Datenökonomie auf die Medizin, und es bleibt zu diskutieren, wem gesundheits- und personenbezogene Daten „gehören“ (sollten). Die Kritik am nicht ausreichend sicheren Datenschutz trifft jedoch nicht nur die auf dem freien Markt verfügbaren Apps, auch die vom Bundesministerium für Gesundheit geplante elektronische Patientenakte (ePA) ist momentan in der Kritik [27]. Ein weiteres Problem, insbesondere bei den frei verfügbaren Gesundheits-Apps, ergibt sich durch unverständ-


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Ethik liche Datenschutzbestimmungen. Wie die Daten erhoben, verarbeitet und übertragen werden, ist häufig nur schwer zu verstehen; schnell ist stattdessen ein Häkchen gesetzt. Hier bedarf es weiterer Bemühungen, entsprechende Dokumente in knapper und verständlicher Form aufzubereiten, ähnlich wie dies mit dem sogenannten „One-Pager” versucht wird [28]. Die „App auf Rezept“ soll die Gesundheit mehr und mehr in die Verantwortung der Patientinnen und Patienten legen und deren Kompetenzen dahingehend stärken. Dies kann nur gelingen, wenn die Nutzer den Anwendungen und den herstellenden Unternehmen mit Blick auf den Datenschutz vertrauen. Dafür müssen die Nutzer wissen, welchen Bestimmungen sie zustimmen und was mit ihren Daten geschieht. Erst wenn die informierte Zustimmung der App-Nutzer sichergestellt ist, kann von einer gelungenen Aufklärung gesprochen werden. Entscheidend ist dabei, dass die Nutzer befähigt werden, souverän mit ihren gesundheitsbezogenen Daten umzugehen und dies technisch, etwa durch das Design der Anwendungen (privacy by design), unterstützt wird. Datensouveränität, verstanden als eine den Chancen und Risiken angemessene, informationelle Freiheitsgestaltung, kann somit als ein normatives Leitprinzip bei der Einführung der DiGAs dienen [26].

Gerechtigkeit Es gilt als einer der Vorzüge von digitalen mobilen Anwendungen, dass sie zumindest prinzipiell jederzeit und von allen genutzt werden können. Als ortsunabhängige, kosteneffiziente Maßnahme könnte die „App auf Rezept“ die medizinische Versorgung unterstützen, wobei insbesondere strukturschwächere Regionen ohne gut ausgebaute medizinische Infrastruktur profitieren sollten. So könnten beispielsweise Rehabilitationsmaßnahmen über die Entfernung hinweg gesichert werden. Daneben könnten auch Personengruppen mit besonderen Anforderungen, zum Beispiel Menschen mit Behinderungen, durch DiGAs Unterstützung für ihre spezifische Situation erhalten. Damit dies gelingen kann, müssten allerdings die nötige Technologie und die entsprechende Internet-Infrastruktur vorhanden sein. Zwar besitzen in Deutschland mehr als 80 Prozent der Bevölkerung ein Smartphone, im Detail zeigen sich aber große Unterschiede [29]. So sind bei weitem nicht alle Nutzer auf dem neuesten Stand der Technik, was den Zugang zu neuen Anwendungen erschwert. Zugleich sind es insbesondere die Jüngeren, die auf Technologie im Alltag setzen – nicht einmal die Hälfte der über 70-jährigen besitzt ein entsprechendes Gerät [29]. Hinzu kommt der deutschlandweit sehr ungleiche Ausbau von digitaler Infrastruktur und verlässlichen Breitbandangeboten: Insbesondere der urbanere Anteil der Gesellschaft wird sich mit dem Zugang zu digitalen Anwendungen daher leichter tun. Die bestehende „digitale Teilung“ der Gesellschaft (digital divide) könnte sich ohne entsprechende Berücksichtigung durch DiGAs verstärken. Um alle Teile der Bevölkerung in die gegenwärtige Entwicklung miteinzubeziehen, sind der Zugang zu den nötigen Technologien sowie barrierefreie und innovative mobile Anwendungen weitere wichtige Bausteine bei der Einführung der DiGAs in die Regelversorgung. Regina Müller, M. A. und Dr. phil. Robert Ranischw

Referenzen   [1]  Thiel, R. et al. (2018), #SmartHealthSystems: Digitalisierungsstrategien im internationalen Vergleich. Bertelsmann Stiftung (Hrsg). Online verfügbar unter: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/ did/smarthealthsystems/, abgerufen am 09.09.2020.   [2]  BfArM (2020), Digitale Gesundheitsanwendungen. https://www.bfarm.de/ DE/Medizinprodukte/DVG/_node.html;jsessionid=9913129BED8503FEA9 51E534614F1F3B.1_cid329, abgerufen am 09.09.2020.   [3]  Mosa, A.S.M. et al. (2012), A Systematic Review of Healthcare Applications for Smartphones. BMC Medical Informatics and Decision Making; 12(67).  [4]  BfArM (2020), Das Fast-Track-Verfahren für digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) nach § 139e SGB V. Ein Leitfaden für Hersteller, Leistungserbringer und Anwender. Online verfügbar unter: https://www.bfarm.de/ SharedDocs/Downloads/DE/Service/Beratungsverfahren/DiGA-Leitfaden. pdf?__blob=publicationFile&v=8, abgerufen am 09.09.2020.   [5]  Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (2019), Wie werden GesundheitsApps genutzt und bewertet? Ergebnisse einer Repräsentativbefragung. Online verfügbar unter: http://www.tabbeim-bundestag.de/de/pdf/publikationen/sensor/TAB-Sensor-002.pdf, abgerufen am 09.09.2020.  [6]  Berg, A. (2019), Digital Health. Online verfügbar unter: https://www. bitkom.org/sites/default/files/2019-05/190508_bitkom-pressekonferenz_ e-health_prasentation.pdf, abgerufen am 09.09.2020.   [7]  Murray, A. et al. (2015), Patient Adoption of mHealth: Use, Evidence and Remaining Barriers to Mainstream Acceptance. Report by the IMS Institute for Healthcare Informatics. Online verfügbar unter: https://www.iqvia. com/-/media/iqvia/pdfs/institute-reports/patient-adoption-of-mhealth. pdf, abgerufen am 09.09.2020.   [8]  BfArM (2020), Orientierungshilfe Medical Apps. https://www.bfarm.de/DE/ Medizinprodukte/Abgrenzung/MedicalApps/_node.html, abgerufen am 09.09.2020.   [9]  Antes, G. (2016), Big Data und Personalisierte Medizin: Goldene Zukunft oder leere Versprechungen? Dtsch Arztebl; 113(15): A-712 / B-600 / C-592. [10]  Jutel, A. et al. (2015), Digitizing diagnosis: a review of mobile applications in the diagnostic process. Diagnosis; 2(2): 89–96. [11]  Jimenez, G. et al. (2019), Examining Diabetes Management Apps Recommended From a Google Search: Content Analysis. JMIR mHealth and uHealth; 7(1), e11848. [12]  Merz, S. et al. (2018), Diagnose-Apps: Wenig Evidenz. Dtsch Arztebl; 115(12): A-522 / B-454 / C-454. [13]  Albrecht, U.-V. (Hrsg) (2016), Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps (CHARISMHA). Medizinische Hochschule Hannover. 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(2017), Digital mental health – Innovations in consumer driven care. Nursing Leadership; 30(3): 63–72. [25]  Grundy, Q. et al. (2019), Data sharing practices of medicines related apps and the mobile ecosystem: traffic, content, and network analysis. BMJ; 364(l920). [26]  Deutscher Ethikrat (2018), Big Data und Gesundheit – Datensouveränität als informationelle Freiheitsgestaltung. Stellungnahme. Deutscher Ethik­ rat, Berlin. Online verfügbar unter: https://www.ethikrat.org/fileadmin/ Publikationen/Stellungnahmen/deutsch/stellungnahme-big-data-undgesundheit.pdf, abgerufen am 09.09.2020. [27]  Ballweber, J. (2020), Elektronische Patientenakte. Datenschützer:innen halten Patientendaten-Schutz-Gesetz für rechtswidrig. https://netzpolitik. org/2020/elektronische-patientenakte-datenschuetzerinnen-haltenpatientendaten-schutz-gesetz-fuer-rechtswidrig/#vorschaltbanner, abgerufen am 09.09.2020. [28]  Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (2020), Internet und Datensicherheit „One-Pager“ – Muster für transparente Datenschutzhinweise. https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/OnePager/ OnePager_node.html, abgerufen am 09.09.2020. [29]  Statista (2020), Anteil der Smartphone-Nutzer in Deutschland nach Altersgruppe 2019. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/585883/ umfrage/anteil-der-smartphone-nutzer-in-deutschland/, abgerufen am 09.09.2020.

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Redaktion: Prof. Dr. med. Dr. phil. Urban Wiesing, Prof. Dr. phil. Hans-Jörg Ehni und Dr. phil. Robert Ranisch Universität Tübingen, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Gartenstraße 47 72074 Tübingen www.iegm.uni-tuebingen.de

MedizinethikBibliothek Die Landesärzte­ kammer besitzt eine umfangreiche Medi­ zinethik-Bibliothek, die allen Kammermitgliedern offen steht. Untergebracht ist die Bibliothek im Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der ­Universität Tübingen, Gartenstraße 47, 72074 Tübingen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.30 Uhr.

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Vermischtes Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen

Namen und Nachrichten Hufeland-Preis für bedeutende Forschungsleistungen

Dr. A. Cassandra Hoge

Prof. Dr. Gwendolyn Gramer und Prof. Dr. Prof. Georg F. Hoffmann, beide Universitätsklinikum Heidelberg, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, sind die HufelandPreisträger des Jahres 2019. Sie erhielten den mit 20.000 Euro dotierten Preis für Präventivmedizin für ihre im Journal of Pediatrics publizierte Arbeit „Neugeborenenscreening auf Vitamin B 12-Mangel in Deutschland – Strategien, Ergebnisse und Bedeutung für das Gesundheitswesen“. Die in der Arbeit präsentierte Screeningstrategie ist technisch gut umsetzbar und identifiziert effektiv und effizient moderate und schwere Formen des Vitamin B 12-Mangels. Den mit 5.000 Euro dotierten DoktorandenFörderpreis erhielt Aileen Cassandra Hoge aus Tübingen für die hochklassige Arbeit „Implementierung und Zufriedenheit mit der Umsetzung des betrieblichen Gesundheitsmanagements im Landkreis Reutlingen – Ergebnisse einer quantitativen Unternehmensbefragung“.

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Prof. Dr. G. F. Hoffmann, Prof. Dr. G. Gramer

Gutes Zeugnis für Krebsregister Baden-Württemberg Der Strukturaufbau der klinischen Krebsregister ist zwar abgeschlossen und in allen Bundesländern sind die Grundstrukturen der Register vorhanden. Doch regional besteht teilweise deutlicher Nachholbedarf, insbesondere in der Datennutzung und -qualität. Ende 2019 konnten nur vier der klinischen Register alle geforderten Förderkriterien erfüllen, darunter das baden-württembergische Krebsregister (sowie die Einrichtungen in Bremen, Rheinland-Pfalz und im Saarland). Auch am Ende der vorgesehenen Nachbesserungsfrist Ende 2020 werden voraussichtlich nur acht der insgesamt 18 klinischen Krebsregister alle notwendigen Kriterien erfüllen.

Hohes Amt für Dr. Köhler

BERUFSBEGLEITEND WEITERBILDEN AN DER HOCHSCHULE NEU-ULM MBA Führung und Management im Gesundheitswesen BA Management für Gesundheitsund Pflegeberufe Zertifikatskurse im Gesundheitswesen

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Dr. Carsten Köhler, Direktor des Kompetenzzentrums Tropenmedizin Baden-Württemberg, wurde zum wissenschaftlichen Vorstand des deutschen Netzwerks gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten gewählt. Das Netzwerk will gemeinsam mit internationalen Partnern die Aufmerksamkeit für diese Gruppe von Krankheiten erhöhen und das deutsche Engagement für ihre Bekämpfung steigern. Zudem soll die Weltgesundheitsorganisation dabei unterstützt werden, viele der vernachlässigten Tropenkrankheiten in absehbarer Zeit auszurotten oder zu eliminieren. Dr. Köhler ist tätig am Institut für Tropenmedizin, Reisemedizin und Humanparasitologie des Universitäts­ klinikums der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

Großes Lob für Dr. Bürger Für seinen großen Einsatz bei der Bewältigung der Corona-Pandemie hat sich Manne Lucha beim Vorsitzenden der Ravensburger Kreisärzteschaft Dr. Hans Bürger persönlich bedankt. Bei einem Besuch in der Vogter Hausarztpraxis, die Dr. Bürger gemeinsam mit seiner Frau betreibt, lobte Minister Lucha insbesondere das Organisationstalent und den „klaren Kompass“, den Dr. Bürger auch bei größter Belastung nicht habe vermissen lassen. Bei der Einrichtung von Fieberambulanzen und beim Organisieren der Testmöglichkeiten hätten Dr. Bürger und die Kreisärzteschaft insgesamt gezeigt, dass „die niederge­ lassenen Ärzte eine ganz zentrale Rolle eingenommen haben“, sagte der Minister.

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Minister M. Lucha, Dr. B. Bürger, Dr. H. Bürger


Dr. S. Colopi-Glage und Spender der Visiere

1.500 Gesichtsschutzvisiere für Nordbaden

Foto: Universitätsklinikum Freiburg

Die Ärzteschaften Karlsruhe, Rastatt, Baden-Baden und Pforzheim haben von dem 3D-Druckunternehmen Stratasys 1.500 Gesichtsschutzvisiere gespendet bekommen. Dr. Susanna Colopi-Glage, Vorsitzende der Ärzteschaft Karlsruhe, nahm die Spende entgegen, um sie anschließend an lokale Praxen und medizinisches Fachpersonal zu verteilen. Sie betonte: „Wir müssen jederzeit für weitere Krankheitswellen gerüstet sein und daher ist die Spende der Gesichtsschutzvisiere für Praxen in der Region essenziell, um Ärzte und Praxispersonal zielgerecht zu schützen”.

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Vermischtes

Wir sind für Sie da.

Prof. Bode ist Gutachter des Jahrzehnts Prof. Dr. Christoph Bode, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie I des Universitäts-Herzzentrums Freiburg · Bad Krozingen und der Medizinischen Klinik III (Internistische Intensivmedizin) des Universitätsklinikums Freiburg, wurde vom renommierten European Heart Journal als „Gutachter des Jahrzehnts“ geehrt. Das Prof. Dr. C. Bode Journal gilt als eines der bedeutendsten im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Prof. Bode und sein Team haben im Laufe von zehn Jahren etwa 500 wissenschaftliche Manuskripte begutachtet und waren bereits vielfach als „Reviewer of the Year“ geehrt worden.

Staufermedaille für Dr. Schuster Für ihr langjähriges Engagement als Gründerin und Präsidentin der Stuttgarter Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e. V. ist Dr. Stefanie Schuster mit der Staufermedaille in Gold des Landes BadenWürttemberg ausgezeichnet worden. Über 23 Jahre lang hat sie sich dabei für eine Verbesserung der medizinischen Versorgung der oft schwerkranDr. S. Schuster ken kleinen Patientinnen und Patienten des Olgahospitals eingesetzt. Die Ärztin war Impulsgeberin und Vorbild, entwickelte immer wieder neue Ideen und zeigte Mitgefühl für schwerkranke Kinder und deren Familien. Ziel der Olgäle-Stiftung ist es, allen Kindern – unabhängig vom jeweiligen Krankheitsbild – die Zeit im Olgahospital zu erleichtern und die medizinische Versorgung zu verbessern.

Hohe Auszeichnung für Dr. Kletting Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Physik hat Dr. Peter Kletting, Medizinphysiker an der Klinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Ulm, für seine Forschungen zur gezielten Bestrahlung von Tumorgewebe mit radioaktiv markierten Peptiden mit ihrem Wissenschaftspreis 2020 ausgezeichnet. Am Dr. P. Kletting Universitätsklinikum Ulm erforscht Dr. Kletting wie die nuklearmedizinische Bestrahlung von Tumorpatienten zielgerichteter gestaltet werden kann. ÄBW 10 | 2020

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Vermischtes Eine Neurochirurgie für Malawi

Eine Neurochirurgie für Malawi

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Fotos: privat

in Neurochirurg für rund 18 Millionen Menschen. Was in Ulm schwer vorstellbar ist, ist im ostafrikanischen Malawi Realität und soll sich aber möglichst bald ändern. Gemeinsam mit seinem malawischen Freund und Kollegen Dr. Patrick Kamalo hat Professor Dr. Thomas Kapapa, Oberarzt an der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Ulm, ein Projekt ins Leben gerufen, das den Aufbau einer neurochirurgischen Versorgung am UniversitätsKrankenhaus in Blantyre/Malawi ermöglichen soll.

Ulmer und malawischen Kolleginnen und Kollegen vor dem Klinikum in Blantyre (Prof. Dr. T. Kapapa vorne Mitte)

Operation im malawischen Klinikum

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„Unser Ziel ist es, Wissen zu transferieren und so Qualifikationen und Kompetenzen zu schaffen. Dadurch erhoffen wir uns, dass bald mehr Neurochirurginnen und -chirurgen in Malawi arbeiten können, die ein größeres Spektrum der Neurochirurgie behandeln und so letztendlich mehr Patientinnen und Patienten versorgt werden können“, erzählt der Ulmer Neurochirurg. Die

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Idee dazu hatte Prof. Kapapa, der selbst bis zu seinem dritten Lebensjahr in Malawi gelebt hat, bei einem seiner vielen Besuche in dem ostafrikanischen Land. Was zunächst ein Projekt unter Freunden war, steht inzwischen auf größeren Beinen. „Wir dachten uns, mit mehr Mitteln könnten wir noch mehr erreichen. Daraufhin stellten wir Anträge beim Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die bewilligt wurden“, erzählt er. Das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit und die Else-Kröner-FreseniusStiftung unterstützen das Projekt. Bisher wurden rund 400.000 Euro Förderung bewilligt, die innerhalb der nächsten drei Jahre für die einzelnen Projektstufen Aus-, Fort- und Weiterbildung zur neurochirurgischen Spezialisierung der Berufsgruppen der Ärzte, Pflegenden und Physiotherapeuten eingesetzt werden. „Es muss natürlich noch viel mehr verändert werden. Eine Renovierung und Modernisierung des Operationssaals in Malawi ist unbedingt nötig, um Infektionsraten zu senken und weitere Eingriffe zu ermöglichen. Aber in den ersten drei Jahren fokussieren wir uns auf diese drei Berufsgruppen, da sie in der Akutversorgung von Patienten eine große Rolle spielen. In den nächsten fünf bis sechs Jahren sollen auch andere Disziplinen, wie beispielsweise die Radiologie sowie Notfall- und Intensivmedizin, ins Boot geholt werden“, erklärt Prof. Kapapa. Unterstützt wird der Neurochirurg von fünf seiner Ulmer Kolleginnen und Kollegen aus der OPPflege, der Normalstation und der Physiotherapie. Im Februar besuchte das Ulmer Team zum ersten Mal gemeinsam die Stadt Blantyre im Süden Malawis. Das dortige Univer­ sitäts-Krankenhaus ist mit rund 1.300 Betten ausgestattet, behandelt pro Jahr etwa 100.000 Patienten stationär und etwa 450.000 ambulant. Das Haus verfügt über alle gängigen Abteilungen eines Uni­

versitätsklinikums. „Obwohl meine Ulmer Kolleginnen und Kollegen bereits Afrika besucht hatten, war der Kulturschock in der ersten Woche dennoch groß. Die Schere zwischen Arm und Reich ist viel größer als bei uns in Deutschland und das nimmt einen emotional mit. In der Klinik sind viele Menschen auf engem Raum und die Gerüche sind anders. Dazu kommen Temperaturen um die 30 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von bis zu 70 Prozent“, berichtet Prof. Kapapa. Als der Kulturschock überwunden war, konnten aber rasch erste Erfolge erzielt werden. Vormittags begleitete das deutsche Team die malawischen Kolleginnen und Kollegen, um ein Verständnis für deren Arbeitsweise zu bekommen. Am Nachmittag wurde das Erlebte reflektiert. Nun will das Team zunächst Guidelines etablieren, denn strukturierte neurochirurgische Trainings-, Lern- und Weiterbildungspläne gibt es in Malawi nicht. Besonders das erste Feedback der malawischen Kolleginnen und Kollegen war für das Ulmer Team motivierend. „Sie sagten uns, dass sie schon viele Projekte mitgemacht haben, aber bislang seien wir die ersten, die ein Projekt nach Malawi bringen, das ihnen nicht übergestülpt werden soll, sondern das eine enorme Entwicklung aus ihnen selbst hervorbringt“, erzählt Prof. Kapapa. Ein Gegenbesuch der malawischen Delegation war zwar für Juli geplant, musst jedoch aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschoben werden. „Die Situation in Afrika ist sehr angespannt, da es kaum Schutzausrüstung gibt. Sobald die internationalen Reisewarnungen aufgehoben werden, planen wir gegenseitige Besuche und regelmäßige Trainingseinheiten“, so der Neuro­ chirurg.


Vermischtes Trendreport zur vertragsärztlichen Versorgung während der Corona-Pandemie vor

Ambulanter Schutzwall hat funktioniert

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ie Kassenärztliche Bundesvereinigung und das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) haben einen Trendreport zur vertragsärztlichen Versorgung während der Corona-Pandemie erarbeitet. Demnach haben die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in der COVID-Krise ihre Leistungsbereitschaft und ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Insgesamt kamen im März 2020 rund 350.000 Tests auf eine COVID19-Infektion sowie rund 850.000 Behandlungsanlässe zur Versorgung einer Infektion oder eines Infektionsverdachts zusammen. Der Report basiert auf den ärztlichen Abrechnungsdaten aus 14 der 17 Kassenärztlichen Vereinigungen und nimmt die ärztliche Versorgung in der Expansionsphase der COVID-Krise im März 2020 unter die Lupe. Die Auswertung der Abrechnungsdaten zeigt einen großen Ansturm der Versicherten auf alle Vertragsarztpraxen in der ersten Märzhälfte 2020. In dieser Zeit sind

durchweg zweistellige Fallzahlzuwächse gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu erkennen. Diese gehen auch mit Vorzieheffekten bei den Arzneiverordnungen für die von COVID-19 besonders gefährdeten Patientengruppen einher. Ab dem Zeitpunkt der Schulschließung Mitte März blieben die Menschen dann zunehmend konsequent zuhause und in den Praxen brachen die Fallzahlen ein. Je nach Fachrichtung lag der Fallzahlrückgang mit persönlichem Arzt-Patienten-Kontakt in der letzten Märzwoche zwischen 37 und 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dabei kann der beobachtete Rückgang in der Leistungsinanspruchnahme nicht darauf zurückgeführt werden, dass die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten ab diesem Zeitpunkt nicht mehr in ausreichendem Maße für ihre Patienten zur Verfügung gestanden hätten, so der Trendreport. Aus den Abrechnungsdaten sei zu erkennen, dass die Anzahl abrechnender Ärzte nur ge-

ringe Unterschiede zum Vorjahreszeitraum aufweist. So rechneten etwa Hausärzte zwar in der dritten Märzwoche 12 Prozent und in der vierten Märzwoche 39 Prozent weniger Fälle als im Vorjahreszeitraum ab. Die Anzahl abrechnender Hausärzte lag in der dritten Woche aber um 2 Prozent über dem Vorjahreszeitraum und hat sich in der letzten Märzwoche nur um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verringert. Konkret bedeutet das, dass in den 14 KV-Regionen in der dritten Märzwoche rund 37.900 Hausärzte tätig waren; rund 760 Hausärzte mehr als im Vorjahreszeitraum rechneten dabei einen Fall mit Patientenkontakt ab. Vergleichbare Effekte zeigten sich in der fachärztlichen und psychotherapeutischen Versorgung. Obwohl die Augenärzte beispielsweise einen Fallzahlrückgang von 64 Prozent in der letzten Märzwoche hinnehmen mussten, hat sich die Anzahl abrechnender Augenärzte um nur etwa 6 Prozent reduziert.

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Vermischtes

Neue ­Bücher Seitenwechsel. Ein Arzt als Patient K. Scheidtmann, 130 Seiten, Klöpfer, ISBN 978-3749610327, 18,00 Euro Die authentische Geschichte eines Neurologen, der durch seinen eigenen Hirntumor auch die andere Seite der medizinischen Versorgung in Deutschland kennenlernt und in großer Offenheit von seinen Erfahrungen, seiner Erschütterung, seiner Hoffnung und Verzweiflung sowie von seiner schließlich glücklichen Heilung erzählt. Mit seinem Buch möchte er vor allem betroffenen ­Menschen Hoffnung und Mut zusprechen.

Medizinische Geographie T. Kistemann, J. Schweikart, C. Butsch, 320 Seiten, Westermann , ISBN 978-3141603576, 31,95 Der Band eröffnet unterschiedliche geographische Zugänge zum Thema Gesundheit. Er stellt dar, welchen Einfluss aktuelle Prozesse wie Globalisierung, Ökonomisierung und Urbanisierung auf menschliche Gesundheit haben. Weiterhin wird aufgezeigt, wie theoretischkonzeptionelle Ansätze, zum Beispiel Postkolonialismus und Umweltgerechtigkeit, genutzt werden können, um räumliche Verbreitungsmuster von Gesundheit und Krankheit zu analysieren.

Krebs fühlen B. Hitzer, 540 Seiten, Klett-Cotta, ISBN 978-3608964592, 28,00 Euro Konfrontiert mit Krebs nehmen wir heute unseren Körper, aber auch Krankheit, Behinderung, Leiden und Tod anders wahr. Die Autorin schildert, wie es zu dieser Gefühlsrevolution kam und wie sie die Medizin grundlegend verändert und die deutsche Gesellschaft erstaunlich gewandelt hat. Gerade Krebserkrankungen zeigen, dass wir dem Leben nicht mehr Tage, aber unseren Tagen mehr Leben geben können – vor allem durch das, was wir empfinden.

Als ein Virus Napoleon besiegte S. Jutzi, 238 Seiten, Hirzel, ISBN 978-3777627984, 45,90 Euro Die Geschichte der Menschheit wird keineswegs nur von Menschen bestimmt – oft spielt die Natur dabei eine entscheidende Rolle. So wurzelt unser heutiges Passwesen in der Zeit der großen Pest, eine Mondfinsternis läutete das Ende des athenischen Zeitalters im Mittelmeer ein und ein spielender Hund sorgte für die Steigerung der Getreideernte. Auf vielfältige Weise hat die Natur unsere Vergangenheit bis in die Gegenwart geprägt – weit mehr, als uns bewusst ist.

Heilung auf Widerruf P.-A. Buhl, 326 Seiten, Klett-Cotta, ISBN 978-3608963731, 17,00 Euro Krebs und Tod brauchen ein starkes Gegenüber: den selbstbewussten Patienten, der seine Situation weder schlecht- noch schönredet, sondern sich ihr stellt. Der Band fokussiert aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Probleme von Überlebenden nach Krebs­ behandlung. Es geht um Lösungswege, nicht nur für Betroffene sondern auch für Angehörigen. Aber auch für Ärztinnen und Ärzte ist das Buch lesenswert und regt zum Nachdenken an.

Pest und Corona H. Fangerau, A. Labisch, 192 Seiten, Verlag Herder, ISBN 978-3451388798, 18,00 Euro Eines der ersten Bücher, das sich aus wissenschaftlicher Sicht mit der Corona-Krise beschäftigt und die Hysterie angesichts der Bedrohung erklärt. Es erörtert zudem Pandemien in ihren historischen, aktuellen und künftigen Dimensionen. Die Autoren gehen auch der Frage nach, warum, ob und wie wir in unserer globalisierten Welt den „Verkehr von Waren, Gütern, Dienstleistungen und Menschen“ trotz gesundheitlicher Risiken aufrechterhalten können.

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Digitalisierung und Ethik in Medizin und Gesundheitswesen

H. Dauber, 126 Seiten, HDS-Verlag, ISBN 978-3955545758, 49,90 Euro

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Praxisärzte und deren Berater, beispielsweise Banken, Steuerberater, Rechtsanwälte, Unternehmensberater, Fachanwälte für Steuerrecht oder Wirtschaftsprüfer, benötigen zahlreiche Verträge. Der Band bietet zahlreiche Musterverträge für unterschiedliche Zwecke, darunter: Praxisgemeinschaft, Praxisvertretung, MVZ-GmbH, Praxis-Übernahme, Anmietung von Praxisräumen, Berufsausübungsgemeinschaft, geringfügige Beschäftigung, etc.

Wenn digitale Technologien wie künstliche Intelligenz, Blockchain und Robotik auf die Medizin treffen, entstehen zwangsläufig ethische Fragestellungen. Die sich wandelnde Rolle der Patienten bringt auch der Ärzteschaft neue Verantwortung. Die verantwortbare, aber auch wettbewerbsfähige Partizipation an künftigen Entwicklungen ist vielleicht die drängendste Aufgabe für die Akteure in Wissenschaft, Krankenversorgung, Gesundheitswirtschaft und Politik.

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C. Mittwoch, 11. 11. 2020 15.00 – 19.00 Uhr kostenfrei bei Anmeldung bis 31. 10., danach 497,– € D. Mittwoch, 21. 10. 2020 oder Mittwoch, 18. 11. 2020 15.00 – 19.00 Uhr 297,– € bei Anmeldung bis 04. 11., danach 497,– €

G. Mittwoch, 28. 10. 2020 oder Mittwoch, 25. 11. 2020 15.00 – 16.00 Uhr kostenfrei bei Anmeldung bis 25. 10., danach 97,– €

THEMA ORT Veranstaltung: Anmeldung wie immer Einstieg jederzeit möglich über unsere Homepage Derzeit finden unsere Kurse als www.afpp.de Webinare (online) statt – zertifiziert > Anmeldungsanfrage Für Fragen sind wir erreichbar unter: Frau F. Schleucher – Sekretariat (01 76) 70 33 07 02 E-Mail: info@afpp.de Psychosomatik Komplettkurse incl. Balintgruppen anerkannt von LÄK und KV Für Facharztprüfung u. EBM-Ziff.: 35100 + 35110 Akupunktur, Schmerzstörung, Psychosomatik 40 h Kurs = 2 x Fr. nachm. / Sa. 80 h Kurs = 4 x Fr. nachm. / Sa. Neu: Workshop „Spirituelle Details unter Kompetenzen in der Psychiatrie, www.afpp.de Psychotherapie, Psychosomatik“ Als Präsenzveranstaltung entsprechend Empfehlung SGB V geplant, sofern möglich § 2 Abs. 5 und OPD-2: Achse III; – zertifiziert Deutschlands Ärzte (m/w/d) entdecken Akupunktur … an EINEM Nachmittag A. A. PainFree 2021 TurboAkupunktur™– Endlich … Schmerzfrei!™ Akademie Dr. Tan DER Internationale Kongress exkl. Königstr. 70 für Ärzte (m/w/d) mit Schmerzen 70173 Stuttgart B. Einführung zum Akupunktur KOMPAKT Schnellstarter-Programm Ideal für Neu-/Wiedereinsteiger Akupunktur – Ein Buch mit 7 Siegeln … oder Malen nach Zahlen? Einfach • Schnell • Sofort einsetzbar C. Akupunktur KOMPAKT Schnellstarter-Kurs 1 Basiswissen Chinesische Medizin Im Anschluss optional (C+): Der Mindfulness-TurboAkupunktur™ – Punkt (97,– €) D. Akupunktur KOMPAKT Schnellstarter-Kurs 2 Basiswissen Gesundheit ANDERS: – Essen Sie (sich) gesund – Schlafen Sie (sich) gesund – Faktor X = conditio sine qua non Im Anschluss optional (D+): 2 universelle Akupunkturpunkte zur Behandlung von Stress, Schmerzen, Schlaf- u. Verdauungsstörungen G. Akupunktur optimal abrechnen Warum es sich für Arzt (m/w/d) und Patient (m/w/d) lohnt, 95,– € pro Behandlung abzurechnen Im Anschluss optional (G+): Der Mindfulness-TurboAkupunktur™ – Punkt (97,– €)

B. Online LIVE von zu Hause

VERANSTALTER AfPP Akademie für Psychotherapie Dr. med. W. Polster Schubertstr. 20 75331 Engelsbrand-Salmbach Fax (0 79 41) 2 07 00 61

TurboAkupunktur™-Akademie Dr. Tan Pain Elimination and Global Doctor Training Center of the Year 2019 & 2020 Dr. Thay Joe Tan, Arzt und Zahnarzt Most Influential Pain Elimination Expert 2020 Instant Pain Elimination Expert of the Year 2019 & 2020 Acupuncturist of the Year 2019 Acupuncture Expert of the Year 2019 Acupuncture Specialist of the Year 2018 Ehem. Oberarzt TCM-Klinik Bad Kötzting Erste Deutsche Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin, Universitätskrankenhaus der Beijing Universität für Chinesische Medizin (BUCM)

C. / C+ Online LIVE von zu Hause

Anmeldung und Info: anmeldung@turboakupunktur.de (0176) 477 196 47 Veranstaltung A (Präsenzveranstaltung): www.endlich-schmerzfrei-kongress.de

D. Online LIVE von zu Hause oder wie D+ (Hybrid-Veranstaltung) D+ TurboAkupunktur™Akademie Dr. Tan Königstr. 70 70173 Stuttgart G. Online LIVE von zu Hause oder wie G+ (Hybrid-Veranstaltung) G+ TurboAkupunktur™Akademie Dr. Tan Königstr. 70 70173 Stuttgart

Veranstaltung B – D und G (Online LIVE von zu Hause): www.daerzte.turboakupunktur-akademie.de Veranstaltung D+ / G+ (Präsenzveranstaltung): www.daerzte.turboakupunktur-akademie.de Die Veranstaltungen D(+) und G(+) finden als HybridVeranstaltung statt, d. h. sie können physisch oder Online LIVE besucht werden. ALLE PRÄSENZVERANSTALTUNGEN beinhalten die Möglichkeit, im Rahmen einer Praxisdemonstration durch Dr. Tan TurboAkupunktur™ zur sofortigen Schmerzbeseitigung am eigenen Körper zu erleben. Begrenzte Teilnehmerzahl für alle Veranstaltungen!


TERMIN 23. – 24. 10. 2020 Kosten: 55,– € 12 Fortbildungspunkte der LÄK BW

06. – 07. 11. 2020 23. – 28. 11. 2020

11. – 16. 01. 2021

18. – 19. 12. 2020 22. – 27. 02. 2021 GYN-Spezial!

06. – 12. 03. 2021 13. – 19. 11. 2021 Block 3 + 4: 2022 Block 5: 2023 15. – 20. 03. 2021

07. – 08. 05. 2021 07. – 08. 05. 2021 14. – 19. 06. 2021

13. – 19. 09. 2021

08. – 13. 11. 2021

17. – 18. 12. 2021 Samstag, 21. 11. 2020 9.00 – 16.15 Uhr

THEMA Freiburg – Bad Krozinger Herz- und Kreislauf-Tage 2020 Aktuelles und Praxisorientiertes aus der Kardiologie, Kardiochirurgie und Kinderkardiologie NEU: COVID-19 – Kardiologie und Intensivmedizin Medizinische Hypnose, Teil 1 – Grundkurs Dr. med. Charlotte Wirl Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Medizinische Hypnose, Teil 2 – Aufbaukurs PD Dr. Uwe Ross Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung in der Frauenheilkunde 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Zusatzweiterbildung Psychotherapie fachgebunden 2021 – 2023 5 Blöcke     Nach neuer WBO! Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Medizinische Hypnose, Teil 2 – Aufbaukurs Dr. med. Charlotte Wirl Medizinische Hypnose, Teil 1 – Grundkurs PD Dr. Uwe Ross Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Medizinische Hypnose, Teil 2 – Aufbaukurs PD Dr. Uwe Ross 12. Karlsruher Forum Perioperative Medizin Fallstricke in der Anästhesiologie aus rechtlicher Sicht, FAST-Essentials, Aktuelles Vorgehen bei Patienten mit OSAS, Covid-19 – Erste Lehren, Therapie der Sepsis, Geburtshilfliche Anästhesie: Aktuelle Aspekte der S1-Leitline, Kinderanästhesie Update, Lungenprotektive Beatmung bei Kindern: Was sind die Parameter?

ORT 79098 Freiburg Konzerthaus Freiburg, Konrad-Adenauer-Platz 1

VERANSTALTER Wissenschaftliche Leitung: Universitäts-Herzzentrum Freiburg – Bad Krozingen Veranstalter: C.T.I. GmbH Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.freiburger-herz-kreislauf-tage.de

Freiburg i. Brsg. 290,– €

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60

Freiburg i. Brsg. 1200,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale Freiburg i. Brsg. 1320,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60

Freiburg i. Brsg. 290,– €

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60

Freiburg i. Brsg. 1200,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale Freiburg i. Brsg. 7950,– € inkl. TP und Lehrmaterial (zahlbar in Raten) Freiburg i. Brsg. 1320,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60t

Freiburg i. Brsg. 290,– €

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60

Freiburg i. Brsg. 290,– € Freiburg i. Brsg. 1320,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60

Freiburg i. Brsg. 1320,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60

Freiburg i. Brsg. 1320,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60

Freiburg i. Brsg. 290,– €

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 Städtisches Klinikum Karlsruhe Klinik f. Anästhesie u. Intensivmedizin Klinikdirektor Prof. Dr. F. Kehl Sekretariat Frau M. Müller Tel. (07 21) 974 1601 anaesthesie@klinikumkarlsruhe.de Bitte vorab anmelden!

Gartenhalle Klostergasse 8 76275 Ettlingen


TERMIN 20. / 21. 11. 2020 (II. Aufbau) – Warteliste! 05. / 05. 02. 2021 (III. Vertiefung) 12. / 13. 02. 2021 (I. Basis) 23. / 24. 04. 2021 (II. Aufbau) 25. / 26. 06. 2021 (III. Vertiefung) (je 16 Std.; Kosten: 290,– €, Fortbildungspunkte: 21) 26. / 27. 02. 2021 (je 16 Std.; Kosten: 290,– €, Fortbildungspunkte: 21)

14. / 15. 01. 2021 04. / 05. 02. 2021 04. / 05. 03. 2021 jeweils 9.00 – 17.15 Uhr

THEMA Medizinische Hypnose (I – III) Moderne Hypnose-Interventionen zur Kontrolle akuter und chronischer Schmerzen, Symptom-Reduktion bei psychosomatischen Störungen, Angst- und Schlafstörungen. Als Zweitverfahren im Rahmen der Weiterbildung Psychotherapie (Entspannungsverfahren) anerkannt.

ORT 79098 Freiburg Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 Auskunft / Anmeldung: Tel. (07 61) 7 07 73 21 Fax (07 61) 7 07 73 22

Hypno-systemische 79098 Freiburg Selbststeuerung Praxis PD Dr. Ross Eine kompakte Auswahl praktischer Luisenstr. 6 Methoden der Selbststeuerung aus Auskunft / Anmeldung: moderner Hypnose und Health-NLP Tel. (07 61) 7 07 73 21 der zweiten und dritten Generation Fax (07 61) 7 07 73 22 zur Verwirklichung selbstkongruenter Ziele, Weiterentwicklung von Potenzialen, Gestaltung von Veränderung, Regulation von Emotionen, Entscheidungssicherheit und Verbesserung der Energiebilanz im Alltag in herausfordernden Zeiten. Curriculum Psychosomatische Grundversorgung im SINOVA-Weiterbildungsverbund Psychosomatik und Psychotherapie Die Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung ist bei der Ärztekammer beantragt, Gebühr: insgesamt 990,– € Frühbucherrabatt bis 01. 12. 2020 bei Buchung des Gesamtpaketes: 950,– € Aufgrund der bestehenden Coronasituation ist die Anzahl der TeilnehmerInnen begrenzt. Kursleitung: Dr. S. Bachthaler, Dr. B. Müller, Dr. R. Rahm, Prof. Dr. J. Valdes-Stauber Theorieseminare (20 Stunden) und Schussental-Klinik gGmbH die Vermittlung und Einübung Safranmoosstr. 5 Verbaler Interventionstechniken 88326 Aulendorf (30 Stunden) werden in Blockform durchgeführt

VERANSTALTER Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 79098 Freiburg E-Mail: Dr-Ross@web.de Web: www.per-sono.de

Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 79098 Freiburg E-Mail: Dr-Ross@web.de Web: www.per-sono.de

Schussental-Klinik gGmbH Frau Dudik Safranmoostr. 5, 88326 Aulendorf Tel. (0 75 25) 93-27 31 karin.dudik@schussental-klinik.de www.schussental-klinik.de

Balintgruppen (30 Stunden) donnerstags, 14-tägig, 15.30 – 17.00 Uhr

Angebot in Reutlingen

13. 01. 2021 20. 01. 2021 27. 01. 2021 10. 02. 2021 jeweils 17.00 – 20.00 Uhr

Angebot in Ravensburg

17. 03. 2021 14. 04. 2021 05. 05. 2021 23. 06. 2021 jeweils 17.00 – 20.00 Uhr Kurs 3: 13. – 15. 11. 2020 Kurs 4: 04. – 06. 12. 2020 Kurs 1: 26. – 28. 02. 2021 Kurs 2: 26. – 28. 03. 2021 Kurs 3: 23. – 25. 04. 2021 Kurs 4: 11. – 13. 06. 2021 12. 12. 2020 9.30 – 14.00 Uhr

Angebot in Aulendorf

Psychosomatische Grundversorgung Balint-Gruppe, Progressive Muskelent­spannung Seminare mit KV- und ÄK-Anerkennung 6. Update Innere Medizin 2020: Neues von den großen Jahreskongressent Kostenlose Teilnahme Online (Streaming unter http://updateinnere-medizin.epple-streaming.de/) und an der Präsenzveranstaltung (begrenzte Teilnehmerzahl)

SINOVA Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie Reutlingen Wörthstr. 52/1 72764 Reutlingen SINOVA Klinik für Psychosomatische Medizin Ravensburg-Bodensee Nikolausstr. 14 88212 Ravensburg Schussental-Klinik gGmbH Safranmoosstr. 5 88326 Aulendorf 69115 Heidelberg

Universitätsmedizin Mannheim, Haus 6, Ebene 4, Hörsaal H01

Dr. Olschewski-Hattenhauer und Dr. Oberweis-Nienburg Tel. (0 62 21) 16 35 24 E-Mail: info@ol-ha.de anne.oberweis@web.de www.ol-ha.de/kurstermine.html II. Medizinische Klinik (Direktor: Prof. Dr. Matthias Ebert) Teilnahme an Präsenzveranstaltung nur mit vorheriger Anmeldung: Kontakt: Tel. (06 21) 3 83-32 84 Fax (06 21) 3 83-38 05 E-Mail: sekretariat.med2@umm.de Internet: http://www.gastric.de/


Zum Gedenken Dr. med. Margarete Speker, Weingarten Abdel Fakhoury, Aalen Dr. Denise Metzger-Bechtold, Stuttgart Dr. med. Theodor Wohlmann, Leutenbach Karl-Otto Weyer, Stuttgart Dr. med. Heinrich Krebs, Hirschberg Maren Hourand-Gutzmann, Stuttgart MU Dr./Univ. Olomouc Vladislav Lubojacky, Baden-Baden Dr. med. Heinz Meirose, Nagold Dr. med. Peter Freiherr Roth von Schreckenstein, Owingen Dr. med. Winfried Hanslmeier, Weingarten Dr. med. Erhard Kirschbaum, Mühlacker Dr. med. Ingeburg Friedrich, St. Georgen Dr. med. Werner Ohl, Reutlingen Suse Kohler, Talheim Dr. med. Hellmut Lützner, Überlingen Dr. med. Sybille Frey-Brzoska, Ehingen Dr. med. Helga Kayser, Heidelberg Dr. med. Dorothee Reinhard, Überlingen Dr. Medic/IMF Bukarest Dan Codreanu, Karlsruhe PD Dr. med. Jürgen Husfeldt, Karlsruhe Dr. med. Barbara Riehle, Freiburg PD Dr. med. Dipl.-Phys. Susanne Ladd, Dossenheim Dr. med. Soeren Thierfelder, Lichtenstein Dr. med. Hermann Wolter, Esslingen am Neckar Dr. med. Hans-Joachim Hack, Schwäbisch Gmünd

Landesausschuss Ärzte/Krankenkassen Geschäftsstelle: Albstadtweg 11 70567 Stuttgart (Möhringen) Telefon (07 11) 78 75-33 92 Fax (07 11) 78 75-32 74

Beschlüsse des Landesausschusses Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hat nach Maßgabe der vom gemeinsamen Bundesausschuss erlassenen

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Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen

* 01. 09. 1950 † 15. 02. 2018 * 20. 08. 1935 † 01. 11. 2019 * 01. 06. 1949 † 09. 06. 2020

* 19. 04. 1934 † 13. 08. 2020

* 12. 12. 1926 † 12. 08. 2020

Dr. med. Rosina Koop, Mannheim Dr. med. Johannes Stäbler, Wilhelmsdorf Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dieter Weingart, Stuttgart Dr. med. Dirk Schooß, Ludwigshafen Dr. med. Jürgen Voss, Lörrach Dr. med. Margit Spaich, Göppingen Dr. med. Renate Weinbrenner, Argenbühl Dr. med. Peter Wetzel, Friedrichshafen Dr. med. Margot Leo, Büsingen Joachim Geese, Lauffen am Neckar Fritz Reuter, Weikersheim Dr. med. Aydin Yolac, Mosbach Abder Jamaan, Ühlingen-Birkendorf Dr. med. Thomas Lazarus, Stuttgart Dr. med. Gerhard Dieckmann, Karlsruhe Dr. med. Gert Olbrich, Heidelberg Nadeshda Sperling, Calw Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Thiel, Tübingen Dr. med. Adolf Traunfelder, Karlsruhe Günter Gronbach, Zweiflingen Dr. med. Eldrid Zahs, Haan Dr. med. Hans-Otto Quednau, Freiburg Dr. med. Franz Neumann, Schriesheim Prof. Dr. med. Peter Strunk, Au Dr. med. Mingzhe Sheng, Karlsruhe Prof. Dr. med. Dorothea Liebermann-Meffert, Freiburg Dr. med. Volker Ransweiler, Mannheim Dr. med. Bernhard Hilberath, Leonberg Dr. med. Martin Wolf, Karlsdorf-Neuthard

­Bedarfsplanungs-Richtlinie im Einvernehmen mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen den ­Bedarfsplan über den Stand der vertragsärztlichen Versorgung aufgestellt. Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für BadenWürttemberg nach § 90 SGB V (Landesausschuss) beschließt auf der Grundlage des Bedarfsplans über den Stand der vertragsärztlichen Versorgung. Er ordnet unter anderem Zulassungsbeschränkungen an oder hebt diese auf. Die Beschlüsse des Landes­ ausschusses vom Oktober 2020

werden nach der Nichtbeanstandung des Sozialministeriums umgehend auf der Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg amtlich ­bekanntgegeben unter www.kvbawue.de/praxis/ vertraege-recht/ bekanntmachungen/ landesausschuss/. Im Rahmen einer Bericht­ erstattung werden Sie diese zudem ­voraussichtlich im Dezemberheft des Ärzteblatts Baden-Württemberg finden. Wir weisen allerdings darauf hin, dass es sich bei der Ver­öffentlichung im Ärzteblatt

Baden-Württemberg ausschließlich um eine Bericht­ erstattung handelt, weshalb es vorkommen kann, dass die Bewerbungsfristen kurze Zeit nach Erscheinen des Ärzteblatts ablaufen. Wir verweisen daher auf unsere oben genannte Homepage, wo die amtliche Bekanntmachung der Beschlüsse des Landes­ ausschusses umgehend nach der Nichtbeanstandung des Sozialministeriums erfolgt. Bitte beachten Sie, dass ausschließlich die Fristen aus der Bekanntmachung auf unserer Homepage maßgeblich sind.

* * * *

02. 01. 1946 02. 04. 1950 28. 02. 1950 03. 06. 1941

† † † †

15. 06. 2020 03. 07. 2020 23. 07. 2020 28. 07. 2020

* 17. 02. 1942 † 28. 07. 2020 * 19. 08. 1951 † 28. 07. 2020 * 27. 07. 1949 † 30. 07. 2020 * 08. 07. 1936 † 31. 07. 2020 * 08. 03. 1956 † 31. 07. 2020 * * * * * *

17. 10. 1930 23. 04. 1928 01. 03. 1952 09. 01. 1928 11. 06. 1963 09. 01. 1931

† † † † † †

01. 08. 2020 01. 08. 2020 02. 08. 2020 03. 08. 2020 04. 08. 2020 08. 08. 2020

* 16. 12. 1914 † 08. 08. 2020 * 23. 10. 1936 † 10. 08. 2020 * 30. 10. 1939 † 10. 08. 2020 * 02. 02. 1958 † 10. 08. 2020 * 18. 11. 1965 † 11. 08. 2020 * 27. 01. 1965 † 11. 08. 2020 * 07. 05. 1948 † 11. 08. 2020

ÄBW 10 | 2020

* 13. 07. 1955 † 13. 08. 2020 * * * *

28. 04. 1954 27. 08. 1961 10. 02. 1930 12. 09. 1923

† † † †

13. 08. 2020 14. 08. 2020 14. 08. 2020 15. 08. 2020

* * * * * * * *

05. 12. 1952 28. 03. 1936 14. 08. 1923 08. 04. 1949 28. 09. 1949 29. 02. 1932 06. 01. 1931 02. 03. 1943

† † † † † † † †

15. 08. 2020 15. 08. 2020 16. 08. 2020 17. 08. 2020 18. 08. 2020 19. 08. 2020 20. 08. 2020 20. 08. 2020

* 19. 04. 1930 † 21. 08. 2020 * 07. 03. 1949 † 21. 08. 2020 * 18. 03. 1959 † 22. 08. 2020 * * * *

05. 03. 1934 30. 10. 1931 26. 11. 1959 02. 01. 1931

† † † †

22. 08. 2020 24. 08. 2020 25. 08. 2020 25. 08. 2020

* * * *

16. 09. 1924 18. 10. 1934 24. 12. 1929 07. 11. 1941

† † † †

26. 08. 2020 29. 08. 2020 31. 08. 2020 01. 09. 2020

* 06. 05. 1930 † 03. 09. 2020 * 10. 06. 1936 † 12. 09. 2020 * 30. 07. 1940 † 13. 09. 2020 * 29. 04. 1938 † 13. 09. 2020


Bekanntmachungen

Landesärztekammer Baden-Württemberg Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 40 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50

Weitere Infos unter www.läk-bw.de

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor­ mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet.

Aktualisierungskurs nach § 48 der StrlSchV und Inhalten nach § 18 RöV und/oder § 30 StrlSchV (alt) Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen sowie medizinisch-technische Angestellte, deren berufliches Betätigungsfeld im Umgang mit Röntgenstrahlen liegt. Termin: Mittwoch, 2. Dezember 2020 11.00 s. t.–ca. 19.00 Uhr Seminarziel: Bescheinigung zum Erhalt der Fachkunde. Der Kurs ist von der Zentralen Stelle für die Vollzugsunterstützung beim Regierungspräsidium Tübingen als zuständiger Stelle anerkannt. Kursinhalte: •  Arbeitsweise der Ärztlichen Stelle: Normen •  Arbeitsweise der Ärztlichen Stelle: Anforderungen, Gonadenschutz, Einstelltechniken •  Konstanzprüfungen: Filmverarbeitung, Prüfkörper, Mammographie •  Anwendung ionisierender Strahlung, Röntgenverordnung, Diagnostische Referenzwerte

•  Physikalische Grundlagen (Dosisbegriffe, Dosisgrenzwerte, Dosis-CT): Äquivalent­ dosis, CTDI, DLP, Rechtfertigung •  Leitlinien der Bundesärzte­ kammer: Film-Foliensysteme, Einblendung, Bildqualität •  Was ist neu in der digitalen Welt •  Aktuelle Rechtsvorschriften: Die neue Röntgenverordnung •  Repetitorium •  Abschlusstestat für RöV Kursleitung: PD Dr. Hans Hawighorst Tagungsstätte: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart, Haus 7, Raum 1, 2, 3 Teilnahmegebühr: 100 Euro; Gebühreneinzug erfolgt vor Ort ausschließlich in bar. Kursrücktritt: Bei einer Stornierung bis drei Wochen vor Kurs­ beginn in schriftlicher Form wird eine Bearbeitungsgebühr von 30 Euro berechnet. Bei Abmeldungen danach und bei Nichterscheinen wird die volle Seminargebühr erhoben. Der Veranstalter hat das Recht, bei nicht ausreichender Beteiligung die Veranstaltung abzu­ sagen. Weitergehende Ansprüche hat der Teilnehmer nicht. Anmeldung: Eine schriftliche Anmeldung unter Angabe von Name, Adresse, Wohnort, Tel./Fax oder E-Mail bei Frau Gabriele Fehrs, Ärztliche Stelle, Telefon (07 11) 7 69 89 67, Fax (07 11) 7 69 89 75, E-Mail: gabriele.fehrs@laek-bw.de ist erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Verkehrsmedizinische Fortbildung und Qualifikation gemäß dem Curriculum „Verkehrsmedizinische Fortbildung“ der Bundesärzte­ kammer, 2. Auflage vom 4. 11. 2016, und Fahrerlaubnisverordnung (FeV) Termin: eLearning-Modul: 16. März–12. April 2021 Präsenzphase: 16.–18. April 2021 Anmeldeschluss: 9. März 2021

Ziel des Curriculums ist die Steigerung verkehrsmedizinischer Kompetenz bei Ärzten, damit sie einerseits die Patienten verantwortungsvoll in Krankheit und Alter im Hinblick auf die Mobilität begleiten und andererseits qualitativ hochstehende Gutachten im Rahmen der gesamtgesellschaftlichen Ansprüche erstatten können. Ärzte sind verpflichtet, ihre Patienten zu beraten und aufzuklären, wenn Fahr­ sicherheit oder Fahreignung gefährdet sind. Neue medi­ zinische Erkenntnisse und/oder Technologien sind hierbei ebenso zu berücksichtigen wie die juristischen Anforderungen. Der Stundenumfang der verkehrsmedizinischen Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV beträgt 24 Stunden (Modul I bis IV). Um unterschiedlichen Anforderungen zu entsprechen, ist das Curriculum modular aufgebaut: −  Fachärzte, die Kompetenzen in der Patientenaufklärung und -beratung erwerben möchten, können die Module I und II als Fortbildung absolvieren, ohne eine formale Qualifikation zu erwerben. −  Fachärzte, welche die verkehrsmedizinische Qualifika­ tion nach FeV zum Erstellen von Gutachten erwerben möchten, müssen die Module I bis IV absolvieren. −  Fachärzte, die Kenntnisse zur Probenentnahme im Rahmen der Chemisch-ToxikologischenUntersuchungen erwerben möchten, können das ergänzende Modul V absolvieren. (Das Modul II „Regelwerke für die verkehrsmedizinische Beratung“, wird als eLearning-Modul angeboten.) Curriculum Verkehrsmedizinische Begutachtung (26 h) h = Unterrichtseinheiten (UE) á 45 Minuten Modul I (4 h) Basiswissen Verkehrsmedizin – Patientenaufklärung und Beratung Modul II (2 h) Relevante Regelwerke für die verkehrsmedizinische Begutachtung (eLearning mit Lernerfolgskontrolle)

Modul III (6 h) Verkehrsmedizinische Begutachtung Modul IV (12 h) Spezielle Erkrankungen und Funktionsstörungen sowie Kompensationsmöglichkeiten Modul I–IV (24 h) Verkehrsmedizinische Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV Modul V (4 h) CTU-Kriterien, Chemischtoxikologische Analytik, Probenentnahme Hinweis: Für die Eignungsuntersuchungen (Screening) für Lkw-, Bus- und Taxifahrer (Fahrgastbeförderung) nach Anlage 5 Nr. 1 FeV muss der Arzt keine verkehrsmedizinische Qualifikation nachweisen. Die entsprechenden Untersuchungen können nach den Vorgaben des in der Fahr­ erlaubnis-Verordnung enthaltenen amtlichen Musters durchgeführt und bescheinigt werden. Veranstalter: Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg Ort: Stuttgart, die Lokalität wird noch bekannt gegeben Kosten: Das Kursentgelt ist abhängig vom gebuchten ModulPaket und beinhaltet Kurskosten, Unterlagen und Verpflegung. Fortbildungspunkte: Der Kurs ist mit Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt, Anzahl je nach gewählten Modulen. Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Fortbildung und Qualitätssicherung, Frau Mangold, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-24, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: helene.mangold@laek-bw.de; www.aerztekammer-bw.de (WebCode:1511)

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Bekanntmachungen Symposium Medikamentenabhängigkeit zwischen Skylla und Charybdis und dem Gesang der Sirenen Eine Veranstaltung des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Termin: Mittwoch, 18. November 2020 10.00–16.00 Uhr „Eine Medikamentenabhängigkeit entsteht meist schleichend, leise und unauffällig. Vier bis fünf Prozent aller verordneten Arzneimittel besitzen ein eigenes Missbrauchs- und Abhängigkeitspotenzial“ so leitet der Sucht­ bericht 2019 der Drogenbeauftragten der Bundesregierung ins Thema ein. Bekanntlich haben Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie verschreibungspflichtige Schmerzmittel ein hohes Abhängigkeitspotenzial. Auch aktivierende Substanzen, die von Konsumenten immer wieder zum Braindoping eingesetzt werden, können süchtig machen. Im diesjährigen, wiederum interdisziplinär angelegten Sucht­ symposium, wird die Diskussion hinsichtlich der nicht einfachen Verschreibungspraxis und der Problematik der Medikamentenabhängigkeit breiten Raum einnehmen. Die Referenten werden die praxisbezogenen Dilemmata am Ende eines jeden Vortrags beispielhaft darlegen und zur Diskussion stellen. Neben fachlicher Information steht, wie immer, auch der interdisziplinäre Austausch zwischen unterschiedlichen Professionen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Programm: 10.00–10.15 Uhr Einführung und Moderation Dr. med. Paula Hezler-Rusch Vorsitzende des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Anette Henninger Ärztliche Leitung Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung der Landeärztekammer Baden-Württemberg

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Begrüßung Dr. med. Wolfgang Miller Präsident der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg 10.15–11.10 Uhr Die praktische Umsetzung der Leitlinien bei Benzodiazepinabhängigkeit Fallbericht und Diskussion Prof. Dr. med. Anil Batra Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung Universitätsklink für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen 11.10–11.30 Uhr Grußwort Medikamentenabhängigkeit: Eine „stille Sucht“ mit schwerwiegenden Folgen – was macht die Politik? Minister Manne Lucha MdL Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg 11.30–11.40 Uhr Pause 11.40–12.30 Uhr Gabapentine und Stimulanzien Fallbeispiel und Diskussion Prof. Dr. med. Norbert Wodarz Zentrum für Suchtmedizin Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Regensburg am Bezirksklinikum 12.30–13.20 Uhr Opioide und Cannabinoide Fallbeispiel und Diskussion Prof. Dr. med. Norbert Scherbaum Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des LVR-Klinikums Essen 13.20–14.00 Uhr Mittagspause 14.00–14.50 Uhr Medikamentenabhängigkeit und Suizidalität Praxisbeispiel und Diskussion Prof. Dr. med. Barbara Schneider (EU) M. Sc. Abteilung Abhängigkeits­ erkrankungen, Psychiatrie und Psychotherapie der LVR-Klinik Köln

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14.50–15.40 Uhr Medikamente und Fahrtauglichkeit Problematik um Medizinalhanf Diskussion Timon Kuntz Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration BadenWürttemberg, Landespolizei­ präsidium, Referat 31: Einsatz, Lagezentrum und Verkehr 15.40–16.00 Uhr Abschlussdiskussion Dr. med. Hezler-Rusch Veranstaltungsort: In den Räumen des Evangelischen Bildungszentrums Hospitalhof, Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart (Mitte) Teilnehmerbeitrag: Die Teilnahme ist kostenfrei – Anmeldung erforderlich Coronabedingt ist die Teilnehmerzahl vor Ort begrenzt, alternativ bieten wir zeitgleich eine Live-Online-Teilnahme an. Anmeldung: Ausschließlich über das Portal der Landesärztekammer www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Achtung, Präsenzteilnahme ist ausgebucht. Unbedingt beachten: Teilnahme vor Ort im „Hospitalhof“ nur mit schriftlicher Anmeldebestätigung der Landesärztekammer möglich. Sie können sich zur OnlineTeilnahme per Livestream anmelden, unter: Online-Teilnahme per Livestream Medikamentenabhängigkeit zwischen Skylla und Charybdis und dem Gesang der Sirenen Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 6 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer BadenWürttemberg anerkannt Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung, Frau Mangold, Jahnstraße 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-24, tFax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: helene.mangold@laek-bw.de Weitere Infos: www.aerztekammer-bw.de (WebCode: 1502)

Kommen Sie bitte nicht unangemeldet zur Präsenzveranstaltung in den „Hospitalhof“. Zur Veranstaltung dürfen nur die Teilnehmer zugelassen werden, die von der Landes­ ärztekammer eine Anmelde­ bestätigung vorlegen können.

Curriculum „Digitale Gesundheitsanwendungen in Praxis und Klinik“ eine Veranstaltung der Landesärztekammer Baden-Württemberg Digitale Gesundheitsanwendungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Werden sie von Ärztinnen und Ärzten vernünftig und richtig eingesetzt, haben sie das Potential, die medizinische Versorgung entscheidend zu verbessern. Ziel des Curriculums ist die Vermittlung von Wissen und Kompetenzen im Umgang mit digitalen Gesundheitsanwendungen. Auch geht es um Fragen der Vernetzung in Praxen und Kliniken. Das Curriculum besteht aus zwei Modulen, die separat absolviert werden können. Für eine Teilnahmebescheinigung über das Curriculum müssen alle Kursmodule absolviert werden. Termin: Modul I: Freitag, 30. Oktober 2020 9.00–16.00 Uhr Programm: 9.00–10.30 Uhr Einführung und Telemedizin Dr. med. Matthias Fabian, Vorsitzender des Ausschusses IT im Gesundheitswesen 10.30–10.45 Uhr Kaffeepause 10.45–12.15 Uhr Telematikinfrastruktur und ePatientenakte Jörg Marquardt, gematik 12.15–12.45 Uhr Mittagspause 12.45–13.30 Uhr Sichere Kommunikation Achim Paparone, KVBW


Bekanntmachungen 13.30–14.15 Uhr eRezept Dr. Karsten Diers, Landesapothekerkammer 14.15–14.30 Uhr Kaffeepause 14.30–15.15 Uhr Abrechnungsmöglichkeiten Dennis Wannenwetsch, KVBW 15.15–16.00 Uhr Abrechnungsmöglichkeiten Margarete Kramer, PVS Teilnehmerbeitrag: 150,– Euro Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 8 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer BadenWürttemberg anerkannt. Termin: Modul II: 27.–28. November 2020 jeweils 9.00–16.00 Uhr Programm: Samstag, 27. November 2020 9.00–10.30 Uhr Interoperabilität im Versorgungsalltag Dr. med. Dr. oec. Martin Holderried, Universitätsklinikum Tübingen Dr. med. Friederike Holderried, Universitätsklinikum Tübingen 10.30–10.45 Uhr Kaffeepause 10.45–12.15 Uhr Interoperabilität i m Versorgungsalltag Dr. med. Dr. oec. Martin Holderried, Universitätsklinikum Tübingen Dr. med. Friederike Holderried, Universitätsklinikum Tübingen 12.15–12.45 Uhr Mittagspause 12.45–14.15 Uhr Digitale Wissensquellen, Wissensmanagement und wissensbasierte Entscheidungsunterstützungssysteme (Methodenkompetenz) Dr. med. Matthias Lukas Zuchowski, Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart 14.15–14.30 Uhr Kaffeepause

14.30–16.00 Uhr Digitale Wissensquellen, Wissensmanagement und wissensbasierte Entscheidungsunterstützungssysteme (Methodenkompetenz) Prof. Dr. med. Mark Dominik Alscher, Robert-BoschKrankenhaus Stuttgart Programm Sonntag, 28. November 2020 9.00–10.30 Uhr Aspekte des Datenschutzes und Datensicherheit Andreas Schaupp, DeltaMed Süd Ludwigsburg 10.30–10.45 Uhr Kaffeepause 10.45–12.15 Uhr Aspekte des Datenschutzes und Datensicherheit Andreas Schaupp, DeltaMed Süd Ludwigsburg 12.15–12.45 Uhr Mittagspause 12.45–14.15 Uhr Ethik und Digitalisierung Dr. phil. Giovanni Rubeis, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin Rubrecht-KarlsUniversität Heidelberg 14.15–14.30 Uhr Kaffeepause 14.30–16.00 Uhr Ethik und Digitalisierung Dr. phil. Giovanni Rubeis, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin Rubrecht-KarlsUniversität Heidelberg Teilnehmerbeitrag: 250,– Euro Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 16 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer BadenWürttemberg anerkannt. Ort: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart Anmeldung: Über das Portal der Landesärztekammer erforderlich. www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung eHealth, Frau Janot, Jahnstr. 1, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-26 70, E-Mail: ehealth@laek-bw.de

Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 5 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 81-0 Fax (07 11) 7 69 81-5 00

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor­ mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet.

19. Degerlocher Ethikgespräch Das Tagesthema am Mittwoch, den 21. 10. 2020 ist „Digitalisierte Gesundheitsversorgung – Chancen und Risiken aus ethischer Sicht“. Digitale Anwendungen und Systeme müssen als transformative Technologien verstanden werden: Sie weiten bestehende Handlungsspielräume aus und ermöglichen neue Handlungs­ optionen. Dadurch werden aktuelle Strukturen und bisherige Praktiken in der Gesundheits­ versorgung grundlegend verändert. Besonders die Verfügbarkeit großer Datenmengen und deren Verarbeitung durch die Anwendung Künstlicher Intelligenz (Big Data Management) stellen uns vor neue Heraus­ forderungen. Dies hat sich gerade durch die Covid-19Pandemie eindrücklich gezeigt.

Derartig große Datenmengen, wie sie zur Überwachung des Infektionsstatus und zur Steuerung der Maßnahmen erforderlich sind, lassen sich nicht mit „Strichlisten und LeitzOrdnern“ bewältigen. Nur durch die digitale Erfassung und Auswertung kann zeitnah gehandelt werden. Andererseits ergeben sich Risiken dadurch, dass Daten zentral erfasst, ausgewertet und zur Einschränkung der Individualrechte missbraucht werden können. In seinem Impulsvortrag wird Dr. Rubeis Wege aufzeigen, wie sich das Potential der Digitalisierung für die Gesundheits­ versorgung nutzen lässt und deren Risiken vermindert werden können. Termin: Mittwoch, 21. Oktober 2020 18.00–21.45 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen/Angehörige von Gesundheitsfachberufen/Seelsorger Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

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Bekanntmachungen 9. Stuttgarter Tag für Infektiologie In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Infektiologie – dem Netzwerk infektiologisch tätiger Ärzte aus Klinik, Praxis und Labor – bietet die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg den 9. Stuttgarter Tag für Infektiologie an. Hier erfahren Sie Neuigkeiten zu den Herausforderungen im Gebiet der Infektiologie und vertiefen Ihre Kenntnisse in Prävention, Diagnostik und Therapie von Infektionen. Die Veranstaltung zielt darauf ab, Ihre Kompetenz für Fragestellungen im vielfältigen Bereich der Infektiologie zu stärken. Die Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das im Vorfeld bekannt gegeben wird. Zu diesem spannenden Tag mit viel Raum für Diskussion laden wir Sie herzlich ein! In Zusammenarbeit mit: Zentrum für Infektiologie Stuttgart (ZIS) Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Termin: Samstag, 14. November 2020 9.00–14.45 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro inkl. Verpflegung Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 6 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

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Gelbfieberimpfung – Fortbildung für Ärzte Die Reisemedizin soll Reisenden allgemein, sowie chronisch Kranken, eine umfassende Vorbereitung für ihre Reise liefern. Sie beinhaltet dabei weit mehr als nur eine Beratung und die anschließende Durchführung von Schutzimpfungen gegen zum Beispiel Hepatitis, invasive Meningokokken-Erkrankungen und Typhus. Neben Informationen zur Durchführung von Gelbfieberimpfungen, zur Zulassung als Gelbfieberimpfstelle und dem epidemiologischen Kontext der Endemiegebiete, stehen die aktuelle Weltseuchenlage, Reise­ impfungen sowie neue Impfstoffe und Impfrisiken im Mittelpunkt der Veranstaltung. Das Seminar wendet sich vorzugsweise an Ärzte, die in BadenWürttemberg bereits als Gelb­ fieberimpfstelle registriert sind. Darüber hinaus können alle, die sich in ihrer täglichen Praxis mit reisemedizinischen Fragestellungen befassen ebenso teilnehmen, wie an diesen Themen interessierte Ärzte aller Fachrichtungen. Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Termin: Samstag, 19. Dezember 2020 9.00–16.30 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 50,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

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Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg

Verlegung des Termins des Zulassungsausschusses für Ärzte in Angelegenheiten der gesonderten fachärztlichen Versorgung in Baden-Württemberg von Dienstag, 1. Dezember 2020 auf Dienstag, 8. Dezember 2020. Zusätzlich findet ein Termin des Zulassungsausschusses für Ärzte in Angelegenheiten der gesonderten fachärztlichen Versorgung in BadenWürttemberg am Mittwoch, den 16. Dezember 2020 statt.

Der Zulassungsausschuss für Ärzte wird anlässlich der Sitzungen über Zulassungs­ angelegenheiten von Ärzten, Psychotherapeuten und Ermächtigungsangelegenheiten beraten und entscheiden. Der Zulassungsausschuss für Ärzte behält sich weitere Änderungen der Sitzungstermine aus wichtigem Grund vor. Unter Berücksichtigung der gesetzlich vorgeschriebenen Ladungsfristen zur mündlichen Verhandlung sollten Antrags­ unterlagen spätestens sechs Wochen vor dem jeweiligen Sitzungstermin der Geschäfts­ stelle des Zulassungsausschusses für Ärzte vorliegen. Die Anträge sind an die folgende Adresse zu richten: Zulassungsausschuss für Ärzte in Angelegenheiten der gesonderten fachärztlichen Versorgung Geschäftsstelle bei der Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Zulassungsausschuss 2 Bezirksdirektion Stuttgart Postfach 80 06 08 70506 Stuttgart. gez.: Stefanie Gemsjäger Rechtsassessorin Geschäftsstelle Zulassungsausschuss für Ärzte in Angelegenheiten der gesonderten fachärztlichen Versorgung

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Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Nordbaden Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0  Fax (07 21) 1 60 24-2 22

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor­ mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) im Portal der Landesärztekammer an: Bei einer Neuregistrierung im Portal (inkl. SVmed): www.aerztekammer-bw.de/ 10aerzte/00portal/ selbstregistrierung/ Bei bestehendem Konto in SVmed oder im Portal: https://elp25.com/svmed/bw/ Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@ baek-nb.de

Kostenträgerdschungel – Prävention, Rehabilitation, Nachsorge: was, wo, wie beantragen? Leistungen zur Prävention, Rehabilitation und Nachsorge gibt es viele. Mit dieser Fort­ bildung soll Ihnen übersichtlich dargestellt werden wann welche Angebote der gesetzlichen und

privaten Krankenversicherung, der Rentenversicherung, der gesetzlichen Unfallversicherung (der Berufsgenossenschaften) und der Agentur für Arbeit indiziert sind. Welche (Fach-) Ärzte dürfen welche Leistungen beantragen? Welche Antrags­ vordrucke gibt es? Wo finde ich diese? Welche Inhalte sind entscheidend, dass die ent­ sprechenden Kostenträger eine Leistung als begründet anerkennen? Wie wird ein solcher Antrag vergütet? Zu diesen und weitere Fragen rund um das Thema soll sich der Dschungel lichten. Gerne dürfen Sie zu diesem Zweck Ihre eigenen Fragen vor der Fortbildung per Mail an fortbildungsakademie@ baek-nb.de senden. Termin: Mittwoch, 21. Oktober 2020 19.30–ca. 22.00 Uhr Referenten: Dr. med. Elke Hammerschmidt, FÄ für Orthopädie, Sozialmedizin, Ärztliches Qualitätsmanagement, Suchtmedizin, Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg, Referat Sozialmedizinscher Grundsatz, Abteilung Sozial­ medizinischer Dienst/RehaManagement, Karlsruhe Dr. med. Jürgen Kußmann, FA für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Sozialmedizin, Ärztlicher Leiter Ambulantes Zentrum für Rehabilitation und Prävention am Entenfang, Stv. Vorsitzender der Ärzteschaft Karlsruhe Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Jürgen Kußmann Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 30,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 3 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de

Fortbildung für Weiterbildungs­ assistenten „Fit für die Notfallambulanz und den ersten Dienst“ Wer kennt sie nicht, die Aufregung vor dem ersten Nachtdienst in der Klinik oder dem ersten Notdienst. Habe ich alles richtig gemacht? Wann muss ich den Oberarzt rufen? Kann der Patient ambulant behandelt werden oder muss er stationär einge­ wiesen/aufgenommen werden, gar auf die Intensivstation? Solche und ähnliche Fragen müssen oft einsam und zunehmend ohne ausreichende Vor­ bereitung beantwortet werden. Das Seminar möchte einen Beitrag zur besseren Ausbildung in diesem Bereich leisten. Die häufigsten Erkrankungen und Notfälle sollen an Hand von lehrreichen Fallbeispielen aus dem Ambulanz- und Stationsalltag dargestellt und interaktiv mit Ihnen das sinnvolle diagnostische und therapeutische Vorgehen besprochen werden. Es wird genug Zeit für Fragen und Diskussion bleiben. Bringen Sie auch Ihre eigenen Fälle – zumindest aus dem Gedächtnis – mit. TeilnehmerInnen des „Willkommensabends für Neuapprobierte“ der Bezirksärztekammer Nord­ baden (in diesem Jahr ausschließlich online am 23. 09. 2020) erhalten rabattierten Zugang zur Fortbildung. Termin: Samstag, 24. Oktober 2020 8.15–15.45 Uhr Vorläufiges Programm: 8.15–8.30 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. med. J. Aspacher Anna Marhöfer, Arbeitskreis „Junge Kammer“, Bezirksärztekammer Nordbaden 8.30–9.15 Uhr Häufige neurologische Erkrankungen in der inter­ nistischen Notfallambulanz – was muss man wissen? Teil I: Schwindel, Epilepsie, Delir Dr. med. H. Molitor 9.15–10.00 Uhr Bauchschmerz, Durchfall, Erbrechen und gastro­ intestinaler Blutverlust. Wie gehe ich strukturiert vor? Dr. med. J. Aspacher

10.00–10.30 Uhr Kaffeepause 10.30–11.15 Uhr Häufige neurologische Erkrankungen in der inter­ nistischen Notfallambulanz – was muss man wissen? Teil II: Schlaganfall, Kopfschmerz, Meningitis, Enzephalitis, Querschnittslähmung Dr. med. W. Esser 11.15–12.15 Uhr Der Patient mit Fieber – wann harmlos, wann gefährlich? Dr. med. J. Aspacher 12.15–13.00 Uhr Mittagspause 13.00 Uhr und 14.00 Uhr Die aufregende Herzrhythmusstörung – ein kleines Seminar für den Notfall * G. Nayebagha 13.00 Uhr und 14.00 Uhr Die gezielte Ultraschall­ untersuchung in der Notfall­ ambulanz (point of care) – mit praktischen Demonstrationen * Dr. med. P. Matheiowetz, Dott. A. Marano * Das Ultraschall-und EKG Seminar findet jeweils zweimal hinterein­ ander statt, sodass alle Teilnehmer an beiden Seminaren teilnehmen können 15.00–15.45 Uhr Leitsymptom Atemnot und Thoraxschmerzen – spannende Fallbeispiele aus dem Alltag Dott. A. Marano Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Joachim Aspacher, Sektionsleiter Gastroenterologie/ Endokrinologie/Diabetologie, SRH Klinikum KarlsbadLangensteinbach Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: WeiterbildungsassistentInnen Gebühr: 50,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

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Bekanntmachungen EKG in der hausärztlichen Versorgung Die manuelle Auswertung des Elektrokardiogramms ist trotz Computerprogrammen noch immer unentbehrlich. Wünschen auch Sie sich mehr Sicherheit bei der Interpretation von EKGKurven? In unserem Seminar werden zunächst die Grundlagen der EKGBefundung aufgefrischt und im Hinblick auf Klinik und hausärztliche Versorgung aktualisiert. Die Referenten erläutern mögliche Störfaktoren bei der EKG-Ableitung und zeigen spezifische Veränderungen bei den häufigen Herzerkrankungen und bei Not­ fällen auf. Thematisch in Module gegliedert erlernen Sie interaktiv die Grundlagen der EKG-Diagnostik, was Struktur- und Rhythmus­ anomalien anbelangt. Die Teilnehmer werden selbst EKGs auswerten und können diese anschließend im Plenum diskutieren. Lernziel des Seminars ist, sich durch praktische Übungen anhand von Fallbeispielen mehr Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung anzueignen. Die praktische Anwendbarkeit für die hausärztliche Versorgung steht im Mittelpunkt dieser Fortbildung. Grundlagen aus dem Studium werden vorausgesetzt. Termin: Samstag, 21. November 9.00–ca. 16.00 Uhr Referenten und wissenschaftliche Leitung: Herr Giw Nayebagha, Oberarzt Medizinische Klinik Abt. III, Kardiologie/Angiologie/ Intensivmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Dr. med. Gerd Ringwald, niedergelassener FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, Kardiologie im Friedrichspalais, Zentrum für Herz-KreislaufErkrankungen Bruchsal Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: niedergelassene Fachärzte für Allgemeinmedizin und Innere Medizin Gebühr: 105,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 10 Punkte

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Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Fortbildung des Ausschusses Ärztinnen: Workshop „Erfolgreicher kommunizieren“ Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal entscheidender als die Sach­ kompetenz: Die notwendige Überzeugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körpersprache, Stimme, psychologischem Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab. Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozialkompetenz dar, die gerade im beruflichen Alltag immer unverzichtbarer wird. In diesem Workshop in deutscher Sprache wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher Situationen und von Beispielen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen abgemildert. Termin: Freitag, 23. April 2021 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 24. April 2021 9.00–13.30 Uhr Referentin: Wilma Küspert, Sprechwissenschaftliche Beratung, Training, Coaching Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola BuhlingerGöpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärzte­ kammer Nordbaden

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Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 295,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 14 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist auf 7 Personen beschränkt!

Fortbildung Kompaktkurs Notfallmedizin (gem. Weiterbildungs­ ordnung zur Erlangung der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“) Zum zweiten Male bietet die Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden in Kooperation mit der DRK-Medizinakademie einen Kompaktkurs Notfallmedizin („80 Stundenkurs“) in Karlsruhe an. Die Inhalte des Kurses richten sich nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Die Teilnahme am Weiterbildungskurs steht allen approbierten Ärzten und Ärztinnen sowie Ärzten und Ärztinnen mit einer Berufserlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des Berufs nach § 10 der Bundes­ ärzteordnung (BÄO) offen. Die Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“ sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Bitte informieren Sie sich bei der für Sie zuständigen Ärztekammer. Die Akademie für Ärztliche Fortbildung ist eine nach dem Bildungszeitgesetz BadenWürttemberg anerkannte Bildungseinrichtung. Damit können Sie als Arbeitnehmer/in in BadenWürttemberg bis zu fünf Arbeitstage Bildungsurlaub bei Ihrem Arbeitgeber beantragen. Bitte beachten Sie, dass ein Antrag bis spätestens acht Wochen vor Beginn der Veranstaltung beim Arbeitgeber gestellt werden muss. Wenn Sie in einem anderen Bundesland Ihre Tätigkeit ausüben, gelten die Regelungen des jeweiligen länderspezifischen Bildungszeitgesetzes.

Termin: 6.–13. März 2021 (Sa–Sa) ganztägig Kursleitung: Dr. med. Heiko Baumann, DESA, MHBA, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin, Intensiv­ medizin und Palliativmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Lutz Zöller, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin und Intensivmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Bernd-Dieter Gonska, FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, ehem. Direktor der Klinik für Kardiologie, Intensivmedizin und Angiologie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Wissenschaftlicher Beirat: Dr. med. Thomas Arldt, Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Prof. Dr. med. Michael Henrich D. Phil. M. A., Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Prof. Dr. med. Franz Kehl, Direktor der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Städtisches Klinikum Karlsruhe Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: approbierte Ärztinnen und Ärzte mit Berufserlaubnis, die die Zusatzweiterbildung Notfallmedizin erlangen möchten Gebühr: 1.090,– Euro, inkl. Seminarunterlagen und Tagesverpflegung Fortbildungspunkte: 80 Punkte Weitere Informationen: www.drk-karlsruhe.de/notarztkurs Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!


Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68

Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor­ mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) in dem Portal der Landesärztekammer an: www.aerztekammer-bw.de/ portal a Login a Fortbildungsanmeldung/ -angebot Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer BW anerkannt und auf das Fortbildungszertifikat anrechenbar.

Antibiotic Stewardship (ABS) – Blended Learning Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Ein Ziel der Deutschen Antibio­ tika-Resistenzstrategie (DART) der Bundesregierung ist neben der Prävention nosokomialer Infektionen die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen durch Antibiotic Stewardship (ABS). Mit ABS sind „Strategien zum rationalen Einsatz von Antiinfektiva“ gemeint, das heißt ein

systematisches, nachhaltiges Bemühen um Verbesserung und Sicherstellung einer rationalen Praxis zur Antiinfektivaverordnung. Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vor­ handenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Anti­ infektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen. Nach erfolgreicher Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/ Befähigungen zur Behandlung von Kindern/Erwachsenen: –  Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen, unerwünschte Ereignisse und Wirkungen –  Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie, der Diagnostik und der antimikrobiellen Resistenztestung –  Kenntnis und Implementierung einschlägiger AntibiotikaTherapieleitlinien –  Beteiligung und Unterstützung von Kommunikations­ strukturen zu Antiinfektiva (u. a. Durchführung von Schulungen) –  Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infektionsmanagement ABS-beauftragte Ärzte können in Analogie zum Hygiene­ beauftragten Arzt die Funktion eines abteilungsbezogenen Ansprechpartners wahrnehmen. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended Learning mit 20 E-Learning-Einheiten und daran anschließenden 2 Präsenztagen mit nochmals 20 Lern­ einheiten durchgeführt. Die E-Learning-Einheiten müssen vor der Präsenzver­ anstaltung absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht.

Termin: E-Learning: ab 4. Januar 2021 Präsenztermine: 22./23. April 2021 (ggf. online Seminar) Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg (ggf. nur online) Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Termine: E-Learning: ab 1. November 2020 Präsenztage: 4. und 5. Februar 2021 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg (ggf. nur online) Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Info zu Weiterbildung und Logbuch

Hygienebeauftragter Arzt – Blended Learning Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der medizinischen Mikrobiologie erworben hat. Die Mindestanforderung bein­ haltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ als Blended Learning mit einer verkürzen Anzahl von Präsenztagen in Kombination mit E-Learning an. Der Kurs entspricht gleich­ zeitig dem Modul I der curri­ culären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. Die internet­ basierten 20 Kurseinheiten müssen vor der Präsenz­ veranstaltung absolviert werden. Die verbleibenden 20 Lerneinheiten werden in einem 2-Tages-Präsenzkurs vorgestellt. Die E-LearningEinheiten müssen vor der Präsenzveranstaltung absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgs­ kontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht.

Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Dieses Seminar ist ein Angebot an alle, die frisch approbiert sind oder sich bereits in der Weiterbildung zum Facharzt befinden. Nach der Approbation erfolgt der Berufseinstieg als Assistenzarzt und damit beginnt für junge Ärztinnen und Ärzte die Fach­ arztausbildung. In Deutschland ist eine mehrjährige Ausbildung Voraussetzung für den Titel des Facharztes. Die Ausbildung erfordert in der Regel 5 bis 6 Jahre Weiterbildungszeit, dabei ist die Dauer abhängig vom gewählten Fachbereich. In dieser Veranstaltung wollen wir alle Fragen rund um Weiterbildung und Logbuch beantworten. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Formale Aspekte der Weiterbildung: Was benötige ich zur Bean­ tragung des Facharzttitels? Dipl. Verwaltungswirt Andreas Vögele, Abteilung Weiterbildung, Bezirksärztekammer Südbaden

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Bekanntmachungen Erfahrungen aus Sicht der Weiterzubildenden Dr. med. Sarah Wendel; Dr. med. Kristina Unteregger; Dr. med. Teresa Henle Neue Weiterbildungsordnung und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Termin: Montag, 25. Januar 2021 Zeit: 18.00–ca. 21.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 4

Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch HypnoseTechniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürlich – unbewusste Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und unter anderem bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spe­ zieller Hypnose-Techniken zur Beschwerdeminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungs­ zuständen, zum Beispiel vor medizinischen Eingriffen.

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Termine: jeweils Samstag 26. September 2020 – Warteliste! 27. März 2021 25. September 2021 Zeit: 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Workshop „Impfen“ Leitung: Dr. med. Rosemarie Mazzola, Freiburg Prof. Dr. Markus Hufnagel, Freiburg Die Impfprophylaxe zählt zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin, und ohne Zweifel gibt es nationale und internationale Impferfolge – die Ausrottung der Pocken und die Rückdrängung der Kinderlähmung in ganz Europa sind die beiden prominentesten Beispiele. Es gibt in Deutschland aber auch Impfdefizite! Unzureichende Impfraten und in deren Folge MasernEpidemien sowie jedes Jahr aufs Neue vermeidbare Todesfälle durch Influenza. International kann Deutschland beim Impfen kaum mithalten. So sind beispielsweise Nord- und Südamerika, aber auch einige Staaten in Afrika masernfrei. Demgegenüber ist wissenschaftlich gut dokumentiert, dass die Deutschen Weltmeister im Export von Masern sind. Auch im Europäischen Vergleich steht Deutschland weit hinten, was die Impfvorsorge betrifft. Die Gründe sind vielfältig. Wesentlich ist sicherlich auch ein defizitärer Wissensstand der Ärzteschaft, wie Statistiken belegen. Trotz des schon bestehenden Fortbildungsangebots finden wir in Hausarztpraxen Impflücken zwischen 35 und 55 Prozent, bei den Frauenärzten mögen sich die Zahlen in einem ähnlichen Rahmen bewegen. Selbst bei Pädiatern gibt es mancherorts Impflücken zwischen 5 und 20 Prozent. In der Mehrzahl Routineleistungen, die einfach nur vergessen werden und das, obwohl Impfleistungen budgetneutral sind.

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Inhalt des Seminars: –  Grundlagen des Impfens, Epidemiologie-Impfstofftypen –  Impfsystem in Deutschland –  Impfpräventable Erkrankungen –  Risiken, Nebenwirkungen –  Impfen von Risikopatienten –  Vorgehen in der Praxis –  Diskussion von Fallbeispielen Termine: jeweils Samstag 21. November 2020 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg 12. Dezember 2020 (Warteliste) Ort: Aczepta Akademie gGmbH, Sundgauallee 92–96, 79110 Freiburg 20. Februar 2021 Zeit: 9.00 s.t.–ca. 15.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Verwaltungskostenpauschale: 30,– Euro, ab 2021 50,– Euro Fortbildungspunkte: 9

Notfallmedizin Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz; Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg; Matthias Ziegler B. A., DRK BW

Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Freiburg Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes­ ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Aus­ bildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei.

Seminarinhalte: –  Grundlagen und Basistherapie –  Internistische Notfälle I und II –  Traumatologische Notfälle I und II –  Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 23. November– 1. Dezember 2020 (Warteliste) (Mo-Di, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Berufsfeuerwehr, Eschholzstraße 118, 79115 Freiburg Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Villingen-Schwenningen Leitung: Prof. Dr. med. Bernhard Kumle, Direktor der Klinik für Akut und Notfallmedizin, Prof. Dr. med. Sebastian G. Russo, MaHM, DEAA, Direktor der Klinik für Anäste-siologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin, Dr. Manfred Kleimaier, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen, Matthias Ziegler B. A. DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes­ ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Aus­ bildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Seminarinhalte: –  Grundlagen und Basistherapie –  Internistische Notfälle I und II –  Traumatologische Notfälle I und II –  Spezielle Notfälle und Einsatztaktik


Bekanntmachungen Termin: 24. April–1. Mai 2021 (Sa–Sa) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstr. 11, 78052 Villingen-Schwenningen Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notfalltraining für Notärzte – Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkunde­ nachweis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfall­ medizin vorbereiten möchten oder für Ihre Tätigkeit in der Notfallmedizin ein praxisnahes „Update“ benötigen. Kursinhalte: Tag 1: Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanimation, Atemwegssicherung), Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie Tag 2: Kindernotfälle Tag 3: Traumaversorgung Tag 4: Chirurgische Skills, Notfallnarkose, Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Wir empfehlen Ihnen alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Tage sind auch einzeln buchbar. Termine: Freitag, 25. Juni 2021 Samstag, 26. Juni 2021 Freitag, 16. Juli 2021 Samstag, 17. Juli 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: jeweils 9.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Entgelt: 200,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag

Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In diesem Tagesseminar wird Ihnen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Nach Besuch des Grundkurses können Sie sich zu einem Notfalltraining der Themengebiete „Herz“, „Unfall“ oder „Kind“ anmelden. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – Medikamentenapplikation – Teamführung und Notfall­ management Termine: jeweils Samstag 17. Oktober 2020 16. Januar 2021 8. Mai 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen dabei sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende Rolle. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfall­ versorgung, strukturierte Untersuchung des Traumapatienten, Traumamechanismen, typische Verletzungsmuster, Erst­ versorgung und Immobilisation Termin: Samstag, 20. Februar 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie“ stellen dabei eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand

der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei kardiologischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, akute Herzinsuffizienz, hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 27. März 2021 Ort: N. N. Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Kind“ – Pädiatrische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie“ stellen eine besondere Heraus­ forderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar: Unsicherheiten im Umgang mit schwer erkrankten und verletzen Kindern sind dabei allgegenwärtig. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind, Besonderheiten des kindlichen Organismus, typische Krankheitsbilder und Notfälle, typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern, Reanimation und Atemwegssicherung

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Bekanntmachungen Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs)

Termin: Samstag, 10. Juli 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durchzuführen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall: bei kurzen Vorträgen, praktischen Übungen und Fallbeispielen lernen Sie im Praxisteam alles, was Sie im Notfall beherrschen müssen. Kursinhalte: –  Grundlagen der Notfall­ versorgung, Reanimation – Beatmung und Atemwegs­ sicherung –  typische Notfallsituationen –  Teamführung und Notfallmanagement Bitte beachten Sie: Teilnehmende (Arzt & MFA) müssen sich separat anmelden und dabei jeweils persönlich unseren AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen. Termine: jeweils Mittwoch 9. Dezember 2020 10. Februar 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: jeweils 15.00 s.t.–19.00 Uhr Entgelt: 75,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: 7

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Leitung: Dr. med. Michael Sigler, Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung –  Facharztanerkennung –  40 Stunden Kurs-Weiter­ bildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin –  Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungs­ befugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativ­ medizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Süd­ baden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausge­ wogenem Verhältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein. Voraussetzung für die Durchführung des Seminars ist eine Mindestteilnehmerzahl von 22 Personen. Termine 2020: 16./17. Oktober und 13./14. November und 11./12. Dezember 2020 (Warteliste)

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Termine 2021 in Planung: 22./23. Oktober und 19./20. November und 10./11. Dezember 2021 Zeit: freitags, 14.00 s.t.–18.30 Uhr samstags 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40

Termin: 1.–5. Februar 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40

Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs

Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin (40 Kurseinheiten) erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fach­ gesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Program in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München). Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage erstrecken. Modul 1 Der schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin

Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Universitäts­ klinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung –  Facharztanerkennung –  40 Stunden Kurs-Weiter­ bildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin –  Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungs­ befugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Kursinhalte und Ziele: –  Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten –  Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen –  Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung –  Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht –  Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen –  Besonderheiten der Kommunikation

Palliativmedizin Fallseminar


Bekanntmachungen Termine: Modul 1: 3.–7. Mai 2021 (Warteliste) Modul 2: 19.–23. Juli 2021 (Warteliste) Modul 3: 4.–8. Oktober 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 550,– Euro pro Modul Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)

Prüferworkshop Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz Prüfer*innen in Facharztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu einem objektiven und fairen Urteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhaltliches Spektrum abdecken als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungs­ gremium während der Prüfung „in Echtzeit“ umzusetzen. Kursinhalte: Rechtliche Aspekte bei der Abnahme von Prüfungen Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Prüfungsfragen entwickeln Dr. med. Irmgard StreitleinBöhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Prüfungssimulation Dr. med. Irmgard StreitleinBöhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termine: jeweils Freitag 30. Oktober 2020 29. Januar 2021 Zeit: 14.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 4

Psychosomatische Grundversorgung Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für KollegInnen in 5-jähriger Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Samstagsterminen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ können auch 5 Samstagsveranstaltungen mit dem Wochenkurs PGV kombiniert werden. Dieser findet in der Rehaklinik Glotterbad bei Freiburg statt. Die Leistungen nach den EBMZiffern 35100/35110 (Theorie­ seminare, Reflexion der ArztPatient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben (z. B. 10 Samstagstermine des vorliegenden Curriculums; bei Kombination mit dem Blockkurs sind die Vorgaben der Psychotherapievereinbarung bez. der Balintoder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen zu beachten). Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Termine: Samstagsveranstaltungen (8 Std.) 17. Oktober 2020 (Warteliste) Spezifische Aspekte psychischer u. psychosomatischer Störung bei Jugendlichen 23. Januar 2021 (Warteliste) Psychoonkologie am Bsp. des Mammacarcinoms 27. Februar 2021 Angststörungen

20. März 2021 Vor die Therapie haben die Götter die Diagnose gestellt – Ökonomische Wege zu einer validen Diagnosestellung 24. April 2021 (geplant) Grundprinzipien des Erkennens und der Behandlung psychischer u. psychosomatischer Störungsbilder Zeit: jeweils 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Samstag Fortbildungspunkte: jeweils 8 Wochenkurs (40 Std.): Termine: 2.–6. November 2020 (Warteliste) 1.–5. Februar 2021 17.–21. Mai 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Rehaklinik Glotterbad, Glottertal Entgelt: 450,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 40

eLearning zur Diagnosestellung psychischer Störungen Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger In diesem E-Learning im Themenbereich Psychosomatische Grundversorgung erfahren Sie, wie Sie effizient und kompetent die wichtigsten psychischen Störungen diagnostizieren können. Anhand von Video-Demonstra­ tionen wird die Vorgehensweise bei verschiedenen Störungs­ bildern gezeigt. Sie bekommen Anleitungen für diagnostische Interviews als Download und können diese in Ihrer täglichen Praxis anwenden. Als Besonderheit zur Unterstützung bei der praktischen Umsetzung können Sie einen Erfahrungsbericht einreichen und bekommen professionelles Feedback. Nach Zahlungseingang steht Ihnen das E-Learning rund um die Uhr zur Verfügung. Die Bearbeitung dauert insgesamt ca. 6 Stunden und endet mit einem Abschlusstest. Das erfolgreichen abgeschlossene eLearning kombiniert mit dem Besuch der zusätzlich angebotenen Balintgruppe kann als Ersatz für einen PräsenzSamstag anerkannt werden.

Termin: 24. Juli 2021 Ort: online Entgelt: 80,– Euro Fortbildungspunkte: 16 Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie

Reisemedizin Basisseminar Reisemedizin gem. Curriculum der Bundesärztekammer (32 Std.) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Ergänzung zu den Vorträgen wird aktuelles Lernund Informationsmaterial zur Verfügung gestellt und die Möglichkeit geboten, eigene „Problemfälle“ mit den Referenten zu erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem MultipleChoice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die als Basis-Zertifikat „ReiseGesundheits-Beratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird. Die Bescheinigung „Reise­ medizinische Gesundheits­ beratung“ wird außerdem für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt.

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Bekanntmachungen Termine: Teil 1: 29. und 30. Januar 2021 Teil 2: 5. und 6. März 2021 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Teil 1: Haus der Ärzte, Freiburg, Teil 2: N. N. Entgelt: 500,– Euro Fortbildungspunkte: 32

Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich heute als fachgebietsübergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedizinische Gesundheits-Beratung“ allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institutionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zusammengestellt, der „Reise­ medizin“ nach heutigem Verständnis repräsentiert. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen als „Fachzertifikat Reisemedizin“. Nach dem Erwerb des Basiszertifikates (32 Stunden) sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema haben. Zu jedem Modul ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fachzertifikat Reisemedizin beantragt werden. Die folgenden Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten: 1:  Geomedizinische Länder­ tkunde/Schlangen und Gifttiere 2:  Internationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/Schifffahrtsmedizin/Praxis der reisemedizinischen Beratung 3: Flugreisemedizin/ Klima und Klimabelastungen

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4:  Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz 5: Tauchsportmedizin 6:  Internationale Arbeitseinsätze/ Langzeitaufenthalte 7:  Risikogruppen und Reisen 8:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil A 9:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil B 10:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil C 11:  Unfälle und Reisemedizinische Assistance 12: Gesundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern 13:  Ärztliche Reisebegleitung Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten 8 Fortbildungspunkte mit diesen Seminaren erwerben. Die Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbaumodule) ist NICHT vorgeschrieben. Termine: jeweils Freitag und Samstag Modul 1 und 2: 23. und 24. Oktober 2020 (Fr–Sa) (Warteliste) Modul 13: Freitag, 27. November 2020 Modul 9 und 10: 15. und 16. Januar 2021 (Fr–Sa) Modul 7 und 8: 25. und 26. Juni 2021 (Fr–Sa) Zeit: ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro/Wochenende, 100,– Euro bei Modul 13 Fortbildungspunkte: jeweils 16, 14 Punkte (Modul 6 und 12)

Reisemedizin Refresher-Seminar Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Für alle Kolleginnen und Kollegen, die das Basisseminar „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ besucht haben oder vergleichbare Kenntnisse besitzen, bieten wir ein RefresherSeminar an.

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Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird über die aktuelle Weltseuchenlage berichtet und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Abschließend haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre reisemedizinischen Kenntnisse anhand einiger durch die Dozenten vorgestellten Kasuistiken zu testen sowie eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren. Die Basiszertifikate Reisemedizin des Deutschen Fachverbands Reisemedizin (DFR) und das DTGZertifikat Reisemedizin der Deutschen Gesellschaft für Tropen­ medizin und Internationale Gesundheit können durch den Besuch eines Refresher-Seminars für weitere 3 Jahre erneuert werden. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten Fortbildungspunkte mit diesem Seminar erwerben. Seminarinhalt: –  Aktuelle Weltseuchenlage –  Aktuelle Malariasituation und -empfehlungen, –  Aktuelle Impfempfehlungen, Änderungen und neue Impfstoffe Weitere Themen werden ca. 4 Wochen vor Beginn veröffentlicht. Termin: Samstag, 6. Februar 2021 Zeit: 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Weiterbildungsseminar Spezielle Schmerztherapie, 80 Std. gemäß Curriculum der Bundesärztekammer Die Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leitund Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat.

Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiter­ bildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich. Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistungen i. R. der Qualitätssicherungsvereinbarung Akupunktur der KV Baden-Württemberg dienen. Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), Fibromyalgie, Gelenkerkrankungen Der Besuch des Kurses wird auch solchen Kolleginnen und Kollegen empfohlen, die sich einen umfassenden Überblick über die aktuelle Entwicklung in der Schmerztherapie aneignen möchten. Die Blöcke sind einzeln buchbar. Termine: Block A und B: 19.–23. Juli 2021 Block C und D: 18.–22. Oktober 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 80


Bekanntmachungen Suchtmedizin

Aktuelle Aspekte der Suchtmedizin

Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatz­ bezeichnung gem. WBO 2006

Um alle Inhaber dieses Zusatz­ titels sowie besonders am Thema Suchtmedizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir wieder ein Sucht Update an. In prägnanten Kurzreferaten werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dargestellt. Die Referenten arbeiten größtenteils in „badischen“ Einrichtungen, sodass auch Fragen der lokalen Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben Ärztinnen und Ärzten alle anderen Berufsgruppen, die sich im stationären oder ambulanten Behandlungskontext mit Suchtfragen beschäftigen. Termin: Mittwoch, 11. November 2020 Zeit: 15.00–18.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung erforderlich!

Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Suchttherapie geht alle an! Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von Alkohol, Nikotin, stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine un­ übersehbare Herausforderung für die Ärzteschaft insgesamt dar. Suchtmedizin ist deshalb eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf den relativ kleinen Kreis der Drogenabhängigen beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen. Termin: 12.–16. Oktober 2020 (Warteliste) 22.–26. Februar 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 50

Suchtmedizin – Sucht Update Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen

Suchtmedizinische Versorgung Fortbildung für Nichtärztliche Medizinische Fachberufe Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz 7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch oder sind alkohol­ abhängig. Zirka 3 Millionen gelten als medikamenten­ abhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig. 2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizinische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt.

Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung anrechenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 Stunden der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines abschließenden Kolloquiums ist. Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kliniken, Rehabilitations­ einrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffentlichen Gesundheitsdienst und in Suchtberatungsstellen. Termine: jeweils Freitag und Samstag Teil 1: 29. und 30. Januar 2021 Teil 2: 12. und 13. Februar 2021 Teil 3: 5. und 6. März 2021 Teil 4: 16. und 17. April 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 580,– Euro

Train the Trainer Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz Dieses Seminar soll ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten erleichtern. Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen Weiterbildung geben. Grundzüge medizindidaktischer Kenntnisse werden vermittelt. Weiter werden Vorschläge gemacht für Lernmöglichkeiten und -unter­ stützung, zum Beispiel im Rahmen von Weiterbildungs­ gesprächen, konstruktivem Feedback, sowie Fallbesprechungen. Auch administrative Aspekte werden aufgegriffen und die „Tools“, wie WB-med und Logbuch, in der aktuellen Form vorgestellt. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder*innen Ärztinnen und Ärzte in Weiter­ bildung beschäftigen.

Kursinhalte: WB-Plan, Vorbereitung des Arztes in Weiterbildung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Pflichten eines WB-Befugten, Inhalte von Arbeitszeugnissen Dr. iur. Regine Kiesecker, Geschäftsführerin der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg WB in der BÄK: WBmed, Logbuch, etc. Dr. med. Ulrich Voshaar, Vizepräsident der Bezirks­ ärztekammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Voraus­ setzung für die KV-Förderung, Beschäftigung von Vertretern bzw. angestellten Ärzten Prof. Dr. med. Michael Faist, Sprecher des Bezirksbeirats Freiburg der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Medizindidaktik: Weiterbildungsziele, Lehr- und Lernmethoden, Lernerfolgskontrollen: Supervision und konstruktives Feedback, Weiterbildungsgespräche Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termine: jeweils Samstag 31. Oktober 2020 30. Januar 2021 Zeit: 10.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 120,– Euro Fortbildungspunkte: 6

Train the Trainer KWBW-Modul (online) Leitung: Dr. med. Martina Bischoff, KWBW Verbund­ weiterbildung plus, Freiburg Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemein­ medizin anleiten. Sie bekommen Hinweise zu den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung mit der neuen kompetenzbasierten Weiter­ bildungsordnung. Es wird ein Strukturmodel für die WB der ÄiW vorgestellt und die Über­

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Bekanntmachungen tragung auf die eigene Praxis erarbeitet. Unter anderem werden das Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) und die Weiter­ bildung im Verbund vorgestellt. Das KWBW-Modul versteht sich als Zusatzmodul zum Train the Trainer-Seminar am Folgetag. Kursinhalte: –  Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB –  Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin –  Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbunds­ weiterbildung plus –  Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1Pauschale, Online-Netzwerke –  Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis Termine: jeweils Freitag 30. Oktober 2020 oder 29. Januar 2021 Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 5 Anmeldung erforderlich! Auskunft: Ausführliche Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie auf unserer Homepage www.baek-sb.de/akademie Akademie für Ärztliche Fortund Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-47 37/ 47 38/47 39/47 51, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Änderungen bleiben vorbehalten.

3. Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Südbaden in der 17. Legislaturperiode Die nächste Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Südbaden findet statt am Samstag, den 14. November 2020, 9.30 Uhr in der Fritz-Boehle-Halle, Rosenweg 3, 79312 Emmendingen

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Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: ­Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00

Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Die hier angekündigten ­Veranstaltungen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der COVID-19 Pandemielage. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Veranstaltungen entfallen oder aufgrund neuer Hygiene-Vorgaben ggf. in Form von Web-Seminaren durchgeführt werden müssen. Die Teilnehmer werden in einem solchen Fall rechtzeitig darüber informiert. Die Anrechnung der Fortbildungspunkte bleibt auch in einem solchen Fall erhalten.

Strukturierte curriculare Fortbildung „Medizinische Begutachtung“ Der medizinischen Begutachtung kommt in allen Fachgebieten eine zunehmende Relevanz zu. Dies gilt vor allem in BadenWürttemberg, da sich hier durch das Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (Gesundheitsdienstgesetz – ÖGDG) vom 17. Dezember 2015 Aufgaben im Bereich der Begutachtung von den Gesundheitsämtern auf Ärzte und Einrichtungen außerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes verschoben haben. Die Nachfrage und der Bedarf an Gutachten durch Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen, stationären oder universitären Bereich steigen derzeit spürbar an. Um eine qualitätsgesicherte ärztliche Begutachtung zu unterstützen, bietet die Akademie für ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg seit September 2016 die von der Bundesärzte-

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kammer entwickelte, struktuheitsbildern im Zusammenhang rierte curriculäre Fortbildung mit dem schädlichen Gebrauch „Medizinische Begutachtung“ an. suchterzeugender Stoffe und Dieses Fortbildungscurriculum nicht-stoffgebundener Sucht­ wendet sich an alle Ärztinnen erkrankungen. Die Themenund Ärzte, die Interesse haben, schwerpunkte umfassen: neben ihren medizinisch fach–  Ätiologie von Suchtkranklichen Qualifikationen ihre Kenntheiten und deren Vorbeugung, nisse in der Gutachtenerstellung Erkennung, Behandlung und zu erhalten und zu vertiefen. Rehabilitation Neben Grundlagen und fach­ –  Pharmakologie übergreifendem Wissen werden suchterzeugender Stoffe: auch einschlägige fachspezifische •  Entzugs- und Kenntnisse vermittelt. Substitutionsbehandlung Das Curriculum umfasst insge•  Kriseninterventionen samt 64 Stunden und besteht •  Erkennung psychiatrischer aus drei Modulen. und somatischer ErkranVoraussetzungen für die kungen im Zusammenhang Erlangung der Qualifikation mit Suchterkrankungen zur Medizinischen Begutachtung und Indikationsstellung zur nach dem Curriculum weiterführenden Behandlung der Bundesärztekammer sind: Neben den genannten Theorie­ •  abgeschlossene inhalten werden Schwerpunkte Facharztweiterbildung in der Praxisarbeit, motivie•  Absolvieren aller Module renden Gesprächsführung, einschl. Nachweis jeweils auf dem Erwerb von Fertigkeiten eines Final- und in der Motivationsbehandlung eines Kausalitätsgutachtens sowie in Themenbereichen wie •  Bestehen der Lernerfolgs­ nicht-stoffgebundene Abhängig0902ab kontrolle keiten und Tabakabhängigkeit ((Bekanntmachungen BÄK SW)) Termin: vermittelt. Modul I a: Zielgruppe sind alle Fachärzte Anmeldung: Kann nur von Teilnehmern im ambulanten und stationären besucht werden, die bereits Bereich sowie Weiterbildungs­ Modul I b absolviert haben. assistenten mit Interessens­ 23.–25. Oktober 2020 (Fr–So) gebieten im Bereich der Sucht(Anmeldungs-Nr. 12/2020) medizin. Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Voraussetzungen zum Erwerb 72770 Reutlingen der Zusatzbezeichnung Sucht­ Gebühr: 380,– Euro medizinische Grundversorgung Anmeldung: Punkte: 29 in Baden-Württemberg sind: Anmeldung: –  Facharztanerkennung –  50 Stunden Kurs-Weiterbildung –  Abschließende Prüfung bei der Ärztekammer Termin: Suchtmedizinische Anmeldung: Grundversorgung 26.–30. Oktober 2020 (Mo–Fr) – Neuer Termin!!! (Anmeldungs-Nr. 52/2020) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, Seminar zum Erwerb der Zusatzstellv. Ärztlicher Direktor, bezeichnung Suchtmedizin (50 h) Universitätsklinik für Psychiatrie gemäß (Muster-) Kursbuch Sucht- und Psychotherapie, Tübingen medizinische Grundversorgung Ort: Universitätsklinik für der Weiterbildungsordnung der Psychiatrie und Psychotherapie, Anmeldung: Landesärztekammer BadenCalwer Str. 14, 72076 Tübingen Württemberg (WBO 2020) Gebühr: 850,– Euro Anmeldung: Die Zusatzweiterbildung Sucht(inkl. Skripten und Verpflegung) medizinische Grundversorgung Punkte: 50 umfasst in Ergänzung zu einer Anmeldung: Facharztkompetenz die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und RehabilitationAnmeldung: von Krank-

Punkte: 7


Bekanntmachungen Notfälle im (Praxis-)Alltag: Refresherkurs auch für den ärztlichen Notfall- und Bereitschaftsdienst

Megacode-Training

Rhetorik-Seminar: Diskutieren und Argumentieren

Demenz aktuell 2020: Demenz – Was nun?

In diesem Kurs wird die Gespräche und Verhandlungen Die Diagnose einer Demenz­ praktische Kompetenz für die Der Ausgangspunkt in den einsind Teil des ärztlichen Alltags, erkrankung stellt nicht nur den Kardiopulmonale Reanimation zelnen Veranstaltungen dieser sei es in Teamsitzungen, bei Betroffenen, sondern auch sein (CRP) vermittelt. Anmeldung: Fortbildungsreihe sind die oft Mitarbeitergesprächen oder Umfeld vor enorme HerausfordeZunächst wird der Reanimationsim Vordergrund stehenden Leitwichtigen Vertragsverhandrungen. Viele ganz praktische, algorithmus vorgestellt und der symptome möglicher Notfälle, lungen. Und auch in Diskussiaber auch komplizierte rechtliche Ablauf der CRP bei unterschieddie neben den notwendigen onen und Debatten sollten Sie Fragen sind zu klären. Nicht lichen Ausgangssituationen diagnostischen Schritten auch ihren Standpunkt vertreten und selten wird hier zunächst der demonstriert. Danach üben die bereits parallel therapeutische erklären können. (Haus-)Arzt der erste AnsprechTeilnehmer in kleinen Gruppen Gegenmaßnahmen erfordern. In dem Seminar lernen Sie partner sein. praktisch das Vorgehen an 0902ab Bei kleineren Notfällen werden grundlegende Mechanismen In diesem Seminar sollen Sie als Megacode-Puppen in simulierten ((Bekanntmachungen BÄK SW)) dabei die Diagnostik und der Dialogrhetorik kennen. Sie betreuender Arzt genau diese Notfallsituationen. Punkte: 7 Therapie so dargestellt, dass der üben selbstsicher aufzutreten praxisrelevanten Hinweise und Termin: Anmeldung: Anmeldung: Patient ausreichend behandelt und Ihren eigenen Standpunkt Informationen erhalten, um Samstag, 7. November 2020 und der Notfall unter Kontrolle glaubwürdig und überzeugend Betroffenen und Angehörigen 9.00–13.15 Uhr ist. Bei schwereren oder poten­ darzustellen. ihre Möglichkeiten aufzeigen (Anmeldungs-Nr. 34/2020) ziell lebensgefährlichen Notfällen Als Teilnehmer und Teilnehmerin und sie auf diesem schwierigen Leitung: Dr. med. Christian Milz, werden die ersten Maßnahmen dieses Seminars erfahren und Weg zu begleiten. Facharzt für Innere Medizin, vermittelt, damit der Patient in üben Sie, wie Sie sich auf eine Hierbei sind auch und gerade Notfallmedizin, leitender Notarzt, einem stabilen Zustand in ein Diskussion oder Verhandlung frühzeitige Informationen zu Leutkirch Anmeldung: Krankenhaus gebracht wird, vorbereiten, wie Sie anschaulich Themen rund um die rechtliche Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Anmeldung: welches die personellen und und überzeugend argumentieren Betreuung von enormer Bedeu72770 Reutlingen Punkte: 7 Anmeldung: technischen Voraussetzungen für und wie Sie Ihren Standpunkt tung. Zu den drängenden Fragen Gebühr: 75,– Euro alle diagnostischen und theraselbstbewusst vertreten. gehört insbesondere auch das Punkte: 7 peutischen Maßnahmen bietet. Dabei verbinden sich praktische Thema selbstbestimmtes, aber Anmeldung: Anmeldung: Die Referenten sind überwiegend Gesprächs- und Verhandlungssauch sicheres Wohnen. Neben Fachärzte für Allgemeinmedizin zenarien mit Videoanalysen den verschiedenen betreuungsbzw. für Innere Medizin mit der und individuellem Feedback rechtlichen Aspekten werden wir Anmeldung: Zusatzbezeichnung Notfallmedisowie praxisgerechten Einblicken in diesem Seminar daher auch zin bzw. Fachkunde Rettungsin aktuelle Erkenntnisse der Beispiele von innovativen WohnAnmeldung: Vorbereitung dienst, die das Leitsymptom ihres Rhetorik und Kommunikationsund Versorgungsformen vorstelAnmeldung: Fachgespräch Allgemeinmedizin Themas in einem 30-minütigen wissenschaft. len, die am Bedarf demenzkranAnmeldung: Termin: sind. Referat mit den Erstmaßnahmen Seminarinhalt: ker Bewohner ausgerichtet Punkte: 7 Mittwoch, 2. Dezemb In diesem Seminar wird an Diagnostik und Therapie •  Eine Argumentation Termin: der formale Ablauf eines Fach­ darstellen und anschließend ca. logisch aufbauen Mittwoch, 2. Dezember 2020 gespräches vorgestellt und 15 Minuten mit den Teilnehmern •  Sich verständlich ausdrücken 19.00–22.00 Uhr an einem Fallbeispiel ausführlich offen gebliebene Anmeldung: Fragen disku•  Die richtigen Fragen stellen (Anmeldungs-Nr. 40/2020) Anmeldung: demonstriert. Anschließend tieren. Einige fachspezifische •  Aktiv zuhören Leitung: Prof. Dr. med. Marko werden in kleinen Gruppen mit Notfallsituationen werden •  Fair argumentieren Wilke, Präsident der Bezirksärzteweiteren Kasuistiken und unter von den jeweiligen Fachärzten •  Unfaire Argumente abwehren kammer Südwürttemberg Mitwirkung der Teilnehmer Fachvorgetragen. •  Positiv formulieren Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Anmeldung: 19.00–22.00 Uhr Anmeldung: gespräche simuliert und danach Termin: •  Passende Körpersignale senden 72770 Reutlingen Termin: Anmeldung: im Plenum besprochen. Mittwoch, 4. November 2020 •  Mit Diskussionspartnern Gebühr: kostenfrei Mittwoch, 2. Dezember 2020umgehen Anmeldung: Dieses Seminar richtet sich damit 16.30–18.50 Uhr Anmeldung: respektvoll Punkte: 4 vorwiegend an die Ärztinnen Leitsymptome: Termin: Anmeldung: 7 und Ärzte in derPunkte: Weiterbildung Atemnot – Lähmungen Samstag, 21. November 2020 Allgemeinmedizin, die sich auf und Krämpfe – 9.00–17.00 Uhr das Fachgespräch vorbereiten. Bewusstseinsstörung (Anmeldungs-Nr. 44/2020) Termin: (Anmeldungs-Nr. 24/2020) Leitung: Prof. Dr. Olaf Kramer, Freitag, 13. November 2020 Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Professor für Rhetorik und 17.00–21.30 Uhr 72770 Reutlingen Wissenskommunikation, Anmeldung: Uhr Universität Tübingen (Anmeldungs-Nr.19.00–22.00 26/2020) Gebühr: 20,– EuroAnmeldung: Anmeldung: Anmeldung: Leitung: N. N. Punkte: 3 Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Anmeldung:11, Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. Anmeldung: 72770 ReutlingenTermin: Mittwoch, 2. Dezember 2020 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Anmeldung: Gebühr: 25,– Euro Punkte: 11 Punkte: 7 Anmeldung: Anmeldung: Anmeldung:

Anmeldung: Anmeldung:

Anmeldung: 19.00–22.00 Uhr Anmeldung:

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Punkte: 7

Bekanntmachungen Seminar Allgemeinmedizin

Diese einzelnen Themen Tabakentwöhnung mit struk­ turiertem Therapieprogramm sind vorgesehen: Seit einigen Jahren ist die Entnach dem Curriculum „Qualifikation –  Die neue WBO im Überblick Tabakentwöhnung“ der Bundes­ wicklung der hausärztlichen Ver–  Beurteilung von Kompetenz – ärztekammer – Aufbaukurs sorgung vor allem in ländlichen was heißt das?Anmeldung: Gebieten bekanntermaßen be–  Herausforderung für In diesem Aufbaukurs werden sorgniserregend. Um Ärztinnen die Selbstverwaltung Anmeldung: und Ärzte zu motivieren, sich für –  Aus der Sicht des Weiterbilders: Kenntnisse zu verhaltens­ therapeutischen Techniken die Allgemeinmedizin zu interesPro und Contra im Gruppensetting vermittelt. sieren, wurde auf0902ab verschiedenen –  Feedback als Kernelement Durch das Absolvieren dieses Ebenen und durch verschiedene der Weiterbildung ((Bekanntmachungen BÄK SW)) Kurses erfüllen die Teilnehmer Institutionen eine Reihe von –  Einführung eLogbuch die Anforderungen zum Anbieten Projekten durchgeführt. in der Landesärztekammer von Tabakentwöhnungskursen Der Vorstand derAnmeldung: BezirksärzteBaden-Württemberg nach § 20 SGB V. kammer Südwürttemberg hat in Das Referententeam setzt sich Anmeldung: diesem Zusammenhang beschlosDie Teilnehmer werden in die zusammen aus Kolleginnen und sen, allen interessierten Ärztinnen Durchführung des Programms Kollegen, die sichTermin: berufspolitisch 2. Dezember 2020 in 6 Schritten“, und Ärzten ein Seminarprogramm „Nichtraucher in der ärztlichenMittwoch, Weiterbildung Allgemeinmedizin anzubieten, das über die Zentrale Prüfstelle engagieren, sowie aus hauptamtwelches in 15 Themenblöcke Prävention von den Kranken­ lichen Mitarbeiterinnen der gegliedert ist und an vier bis fünf kassen als Präventionsmaßnahme Landesärztekammer BadenFortbildungstagen pro Jahr anerkannt ist, eingewiesen und Württemberg und der Bezirks­ Anmeldung: durchgeführt wird (ca. eine Fortgeschult. Gegenstand sind ärztekammer Südwürttemberg, bildung pro Quartal). Die TeilnahInhalte der einzelnen Gruppendie in leitender Position für die me an diesen Fortbildungsverantherapiesitzungen sowie ärztliche Weiterbildung tätig 19.00–22.00 Uhr staltungen ist auch Wiedereinmögliche Schwierigkeiten und sind. Anmeldung: steigern, Refreshern und KamProbleme in der Behandlung Dieses Seminar ist ein Angebot mermitgliedern in Vorbereitung von abhängigen Rauchern. an alle Fachärztinnen und auf den Kassenärztlichen BereitVoraussetzung für die Teilnahme Fachärzte, die als Weiterbilder schaftsdienst möglich. an diesem Aufbaukurs ist die Ärztinnen und Ärzte in Weiter­ erfolgreiche Teilnahme am bildung beschäftigen. Anmeldung: Neurologie Grundkurs Tabakentwöhnung. Termin: Termin: Samstag, 12. Dezember 2020 Termin: Samstag, 12. Dezember 2020 9.00–17.15 Uhr Samstag, 5. Dezember 2020 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr.Anmeldung: 47/2020) 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 39/2020) Leitung: Dr. med. Hans-Otto (Anmeldungs-Nr. 16/2020) Leitung: Dipl.-Psych. Christina Bürger, niedergelassener Facharzt Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Zeep, Sektion für Suchtmedizin für Allgemeinmedizin und Innere 72770 Reutlingen und Suchtforschung, Medizin, Zusatzbezeichnung Anmeldung: Gebühr: 25,– Euro Universitätsklinik für Psychiatrie Notfallmedizin, Vogt, Mitglied Punkte: 8 und Psychotherapie des Vorstands der BezirksärzteAnmeldung: Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, kammer Südwürttemberg 72770 Reutlingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Mindestteilnehmerzahl: 15 72770 Reutlingen Anmeldung: Anmeldung: Gebühr: 90,– Euro Gebühr: 25,– Euro Punkte: 8 Punkte: 10 Anmeldung: Anmeldung:

Seminar „Train the Trainer“ Anmeldung: und die neue WBO 2020: Was wird neu? Was bleibt?

Bereits 2011 hat der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg beschlossen, allen Weiterbildungsbefugten ein Seminar zur Vermittlung medizindidaktischer Kenntnisse Anmeldung: anzubieten, um ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten zu erleichtern. In diesem Jahr stehen die Veränderungen durch die neue WBO im Mittelpunkt.

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Gewalt in Praxis und Klinik – Deeskalation undAnmeldung: Selbstschutz Beinahe wöchentlich wird von Gaffern, die Rettungseinsätze behindern, und von randalierenden Patienten in den Notaufnahmen berichtet. Aber auch Praxisärzte werden immer häufiger Opfer von Gewalt. Jeder vierte Arzt Anmeldung: musste bereits konkrete Erfahrungen mit körperlicher Gewalt

machen. Statistisch gesehen kommt es täglich zu mindestens 75 Fällen von körperlicher Gewalt gegen niedergelassene Ärzte und ihre Praxisteams. Verbale Gewalt ist sogar noch häufiger: Fast 40 Prozent der nieder­ gelassenen Ärzte berichten über Bedrohungen und Beschimpfungen. Solch herausfordernde Situationen in der Praxis bringen Ärzte und Praxismitarbeiter oft an ihre Grenzen und fordern ihnen Kompetenzen ab, die sie in ihrer Grundausbildung nicht gelernt haben. In diesem Seminar werden die erforderlichen Kenntnisse zum Umgang mit Aggression und Gewalt sowohl auf theoretischer Ebene als auch ganz praktisch vermittelt. Dem Seminar liegt das PAIR-Trainingskonzept zugrunde. Es handelt sich dabei um ein Deeskalationstraining, das ursprünglich in Psychiatrien entwickelt wurde mit dem Ziel, •  präventive Interventions­ möglichkeiten aufzuzeigen •  Sicherheit im Umgang mit Aggression und Gewalt zu schaffen •  konkrete Hilfsangebote für den Arbeitsplatz zu bieten •  die Würde aller beteiligten Personen zu respektieren. Im ersten Teil des Seminars werden Risikofaktoren identifiziert, präventive Maßnahmen am Arbeitsplatz in Praxis oder Klinik vorgestellt und die Möglichkeiten der verbalen Deeskalation ausführlich erörtert. Im zweiten theoretischen Teil werden zum einen die recht­ lichen Grundlagen von Notwehr und rechtfertigendem Notstand sowie das Psychisch-KrankenHilfe-Gesetz (PsychKHG) vor­ gestellt und zum anderen die verschiedenen Eskalationsstufen mit den entsprechenden Interventionen skizziert. Im letzten Teil schließlich werden Befreiungstechniken bei körperlichen Übergriffen demonstriert und anschließend von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern paarweise unter Anleitung trainiert. Für diesen Teil werden Sportmatten bereitgestellt.


Bekanntmachungen Termin: Samstag, 12. Dezember 2020 9.00–16.15 Uhr Anmeldung: (Anmeldungs-Nr. 48/2020) Leitung: Thomas Bünger, Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, ZfP Südwürttemberg Bad Schussenried, PAIR-Trainer Akademie Südwest Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Anmeldung: Gebühr: 75,– Euro Punkte: 10 Anmeldung:

Psychoonkologie Update 2021 Anmeldung: Die onkologische Versorgung von krebskranken Patientinnen und Patienten bringt vielseitige Fragen und Herausforderungen, nicht nur in der somatischen Behandlung, mit sich. Häufig werden existenzielle Themen wie Fragen nach demAnmeldung: Lebenssinn, Umgang mit Ängsten und dem Lebensende in der weiteren Behandlung relevant. Sie sind dadurch auch mit dem emotionalen Leid ihrer Patientinnen und Patienten konfrontiert und sollen dabei gleichzeitig der souveräne Experte sein, aber auch empathischAnmeldung: auf die psychische Befindlichkeit eingehen. Um diesen vielseitigen Anforderungen gerecht werden zu können, ist es wichtig, sowohl aktuelle medizinische Kenntnisse als auch psychoonkologische Interventionen im Behandlungsalltag gezielt einsetzen zu können. Anmeldung: Das Seminar möchte auf die Besonderheiten in der Arbeit mit krebskranken Menschen eingehen und konkrete Heran­ gehensweisen für die praktische ärztliche Arbeit aufzeigen. Es soll dabei auf ein ganzheitliches Behandlungs- und Krankheitsverständnis eingegangen werden sowie die Bedürfnisse der psychosozialen Versorgung von krebserkrankten Menschen in der akuten, palliativen als auch in der Survivor-Phase aufzeigen. Anhand von Fallbeispielen und Übungen sollen praxisnahe Einblicke in die Psychoonkologie und deren Herausforderungen

gegeben werden. Am Schluss des Seminares, wird es noch Zeit für die Reflexion eigener Fälle im Rahmen einer kollegialen Diskussionsrunde geben. Ziel des Seminares ist es, dass Sie praktische Anregungen, Ideen und Tipps für ihren beruflichen Alltag mitnehmen und sich dadurch für die (psychoonkologische) Behandlung krebskranker Anmeldung: Menschen gut gerüstet fühlen. Termin: Samstag, 16. Januar 2021 9.00–16.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 18/2021) Leitung: Dr. Dipl.-Psych. Johanna Graf, Komm. Leiterin psycho­ onkologischer Dienst, Anmeldung: Universitätsklinikum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 8 Die Veranstaltung ist als Fort­ bildung zu „psychoonkologischen Fragestellungen“ im DMP Brustkrebs bei der KVAnmeldung: BW anerkannt. Anmeldung:

Dieses Seminar fasst das erforderliche Grundwissen für die erste ärztliche Hilfe zusammen: Notfallanamnese, Basis-Check des Notfallpatienten, Rettungskette, Lagerungsarten, Therapieschema bei Reanimation, Eigenschutz, Priorität der Maßnahmen, Ausstattung der Arzttasche, Notfallmedikamente. Termin: Samstag, 30. Januar 2021 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 33/2020) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 25,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: beantragt Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.

Erste ärztliche Hilfe Anmeldung: bei Notfallpatienten – ‚ Allgemeine Grundlagen

Kommunikationstraining – In schwierigen Situationen das Richtige sagen

Zur Notfallbehandlung ist jeder approbierte Arzt verpflichtet, gleichgültig, welche Tätigkeit er ausübt, gleichgültig, ob er beamteter, angestellter oder niedergelassenerAnmeldung: Arzt ist. Auch Ärzte in Familienpause oder im Ruhestand trifft diese Verpflichtung zur Notfallbehandlung. Ausschlaggebend ist die Approbation als Arzt. Diese allgemeine Pflicht jedes approbierten Arztes zur Notfallbehandlung hat nichts mit dem organisierten Ärztlichen Notfalldienst an Anmeldung: sprechstundenfreien Tagen und an Wochen­ enden zu tun. Die Verpflichtung zur Hilfeleistung ist eine gesetzliche und berufsrechtliche Pflicht des Arztes und hat in der Ethik des ärztlichen Berufes ihre Basis.

Ungefähr 200.000 Gespräche führt ein Arzt im Laufe seines Berufslebens. Dies verdeutlicht, wie wichtig eine gelingende Gesprächsführung für eine stabile Patient-Arzt-Beziehung ist, denn je besser der Arzt auf den Patienten eingehen und sich in sein Gegenüber hinein­ versetzen kann, desto größer wird der Therapieerfolg und die daraus resultierende Compliance des Patienten. Dabei steht nicht nur die verbale Kommunikation im Vordergrund, sondern jene der intuitiven oder nonverbalen Kommunikation, mittels Mimik, Körpersprache, Gestik, Sprach­ melodie und Sprachbilder. Diese Erkenntnis erscheint im Praxis­ alltag als selbstverständlich, es ist jedoch äußerst bedeutsam sich immer wieder ihrer Grundmaxime zu vergegenwärtigen,

vor allem in schwierigen ArztPatienten-Gesprächssituationen, in einer hochmodernen, technisierten, evidenzbasierten Medizin. Hauptsächlich das subjektive Erleben des Patienten entscheidet darüber, ob die Kommunikation zwischen Arzt und Patient gelingt oder entgleist. Wenn dies bereits im „normalen“ ärztlichen Gespräch zuweilen nicht leicht ist, wie verhält es sich dann erst in „schwierigen“ Gesprächssituationen, das heißt in schwierigen Situationen das Richtige zu sagen. Dieses Seminar behandelt sowohl den Umgang mit „schwierigen“ Gesprächssituationen als auch mit „schwierigen“ Patienten. Dabei sollen sowohl Grund­ komponenten einer zwischenmenschlichen Kommunikation als auch spezifische Grundlagen einer ärztlichen Gesprächs­ führung vermittelt werden, basierend auf den Grundmaximen der Authentizität, Akzeptanz und Empathie. Anmeldung: Ebenfalls soll auf die eigenen Ressourcen im Umgang mit „schwierigen“ Patienten Bezug genommen werden, wie Sie sich in schwierigen Gesprächs­ situationen stabilisieren können. Für den Praxisbezug werden interaktive Sequenzen angeboten Anmeldung: und durchgeführt (in Form von Kleingruppenarbeiten, „Unternehmensdrama“, Aufstellungen, etc.). Termin: Samstag, 6. Februar 2021 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 48/2021) Leitung: ChristinaAnmeldung: Zeep, Diplom-Psychologin, Mitarbeiterin der Sektion für Suchtmedizin und Sucht­ forschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Anmeldung: Punkte: 10 Anmeldung:

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Bekanntmachungen 40-Stunden-Kurs „Palliativmedizin“ nach der Weiterbildungsordnung Mit der am 1. Mai 2006 in Kraft getretenen Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg, wurde die Zusatzbezeichnung „Palliativ­ medizin“ eingeführt. Zum Erwerb dieser Zusatzbezeichnung ist unter anderem die Absolvierung eines 40-stündigen Kurses erforderlich, für welchen die Bundesärztekammer ein Curriculum festgelegt hat. Dieser Kurs ist auch ein Angebot an Ärztinnen und Ärzte, die ihr Fachwissen über Palliativmedizin erweitern und ihre Patienten im Rahmen der AAPV gem. § 87 Abs. 1b SGB V palliativ­ medizinisch versorgen möchten. Termin: 11.–15. Februar 2021 (Do–Mo) (Anmeldungs-Nr. 2/2021) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 490,– Euro Punkte: 40 Anmeldung:

Fallseminare „Palliativmedizin“ In der Palliativmedizin geht es um die ganzheitliche Behandlung von Menschen mit einer unheilbaren, fortschreitenden Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung. Mit der Weiterbildungsordnung 2006 der Landesärztekammer Baden-Württemberg wurde die Zusatzbezeichnung „Palliativ­ medizin“ eingeführt. Zu ihrem Erwerb ist unter anderem das Absolvieren eines Grundkurses (40 Unterrichtseinheiten) sowie eine 12-monatige stationäre Tätigkeit bei einem Weiterbildungsbefugten oder 120 Unter-

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richtseinheiten (UE) im Rahmen von Fallseminaren inkl. Super­ vision erforderlich. Für Ärzte, die sich für den Besuch von Fallseminaren entschieden haben, werden die dafür notwendigen Module I bis III mit jeweils 40 UE angeboten. Diese Module sind nach dem Curriculum der Bundesärzte­ kammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. strukturiert. Modul I (40 UE): Der schwer­ kranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team •  Kommunikation, psychosoziale Aspekte, soziales Umfeld, Symptomkontrolle Modul II (40 UE): Der indivi­ duelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext •  Ethik, Trauer, Symptomkontrolle Modul III (40 UE): Professionelles Handeln in der Palliativmedizin •  Bearbeitung komplexer Fragestellungen aus dem palliativmedizinischen Arbeitsfeld anhand von Fallbeispielen Termine: Modul I: 20.–23. Februar 2021 (Sa–Di) Warteliste Modul II: 24.–27. Februar 2021 (Mi–Sa) Warteliste (Anmeldungsnummer 3/2021) Gebühr Module I und II zusammen: 980,– Euro Modul III: 13.–16. Januar 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 1/2021) Gebühr Modul III: 440,– Euro Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur Teilnehmerzahl: je 12 Personen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Punkte: je Modul 40 Anmeldung:

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Allgemeinmedizin Update 2021: „Kopfschmerz-Schwindel-Rückenschmerzen – Häufige Krankheitsbilder in der Hausarztpraxis Die Diagnose und Therapie von Schmerzen gehören zu den wesentlichen ärztlichen Aufgaben, deren Bedeutung aufgrund der sich stetig ändernden gesellschaftlichen und demographischen Gegebenheiten zunimmt und einem stetigen Wandel ausgesetzt ist. In diesem Seminar werden die Komplexität von Schmerzen und der sie beeinflussenden Faktoren – und hier speziell der Kopf- und Rückenschmerzen – von Experten praxisnah beleuchtet. Zum anderen werden die Behandlungsoptionen aus unterschiedlicher Sicht vorgestellt und mit Ihnen diskutiert. Die Themen des Seminars umfassen: •  Häufige Kopfschmerzformen und Möglichkeiten der Therapie – mit oder ohne Medikamente •  Degenerative Wirbelsäulen­ erkrankungen: Wie diagnos­ tizieren und Ressourcen orientiert therapieren? •  Schwindel verstehen: Relevante Schwindelsyndrome und praxistaugliche Therapie •  Erkrankungen der Schulter: Einfache und praktische Untersuchung und Diagnosestellung •  Osteoporose: Als Volkserkrankung weiter unterschätzt. Grundlagen und Spezielles für den Alltag •  Schmerztherapie •  Physiotherapie: Tests und Übungen für die Wirbelsäule Diese Seminarreihe richtet sich sowohl an interessierte und langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die die Seminare als Aktualisierungs­ fortbildung nutzen möchten, als auch an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf ihre Facharztprüfung.

Termin: Samstag, 13. Februar 2021 9.00–16.15 Uhr Anmeldung: (Anmeldungs-Nr. 47/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Philip Kasten, Orthopädisch Chirurgisches Centrum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: Anmeldung: beantragt Anmeldung:

Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis •  individuell •  nach Absprache Dr. med. Karl-Otto Walz, Neue Str. 72, 89073 Ulm

Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis (Ravensburg, Friedrichshafen) •  individuell •  nach Absprache Dr. med. Christian Milz, Ottmannshofer Str. 44, 88299 Leutkirch

Fortbildungs-CD-ROM „Palliativmedizin“ Ärztinnen und Ärzte dürfen frei entscheiden, in welcher Fortbildungskategorie sie ihre Fortbildung absolvieren und CME-Punkte sammeln möchten. Mithilfe der von der Bezirksärztekammer Südwürttemberg entwickelten Fortbildungs-CDROM „Palliativmedizin“ können 10 Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro CD-ROM beträgt 39,– Euro.


Impressum Fortbildungs-Doppel-DVD „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ Am 29. 09. 2010 hatte die Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Tübingen eine Fortbildungsveranstaltung mit dem Thema „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ durchgeführt. In den Beiträgen wurden ein Spiel exemplarisch beschrieben, die Spielsucht aus der Sicht betroffener Eltern und des Kinderund Jugendpsychiaters dargestellt, Aspekte von PC-Spiel und Gewalt aufgezeigt, die ambulante Therapie von PC-Spielsucht erläutert und die Möglichkeiten der Suchtprävention benannt. Diese Veranstaltung wurde in Bild und Ton aufgezeichnet und in einer Fortbildungs-DoppelDVD verarbeitet. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können vier Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro.

Fortbildungs-Doppel-DVD „… was Ärzte und Patienten schon immer über Organspende wissen wollten“ Zu der kontrovers diskutierten Problematik der seit Jahren zurückgehenden Organspenden in Deutschland und BadenWürttemberg bietet die Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg eine Fortbildungs-Doppel-DVD an. Sie enthält die Aufzeichnung einer Fortbildung, die in Zusammenarbeit mit der Universitäts­ klinik für Allgemeine, Viszeralund Transplantationschirurgie Tübingen durchgeführt wurde. Die Beiträge befassen sich mit dem komplexen Prozess der Organspende, den Allokations­ kriterien von Notfall- und Warteliste, den sehr unterschiedlichen Zeitfenstern für die Transplanta­ tion der Organe, dem Ablauf bzw. der Logistik der notwendigen Kontrollen, den rechtlichen Rahmenbedingungen und den finanziellen Aspekten der GKV. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können sechs Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro.

Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, Fax (0 71 21) 9 17-24 00, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de

Hinweis:

Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ­ausschließlich an die zuständige Bezirks­ärztekammer zu melden.

Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) Im Neuenheimer Feld 130.3 69120 Heidelberg Telefon (0 62 21) 56-71 75 kwbw.AMED@med.uni-heidelberg.de

weiterbildung-allgemeinmedizin.de

Angebot für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin. Einstieg jederzeit möglich. Ziel: Das Weiterbildungsprogramm KWBW Verbundweiterbildungplus bietet ein kontinuierliches und strukturiertes Seminar- und Mentoring-Programm in persönlicher Atmosphäre mit Möglichkeit zum regionalen Austausch und Netzwerken. Kursinhalte: Unser industrieunabhängiges Seminarprogramm beinhaltet hausärztliche Themen wie •  Das schmerzende Ohr •  Hauterkrankungen •  Orthopädische Untersuchungstechniken •  Pädiatrie •  Praxisorganisation und Abrechnung •  Wundmanagement •  u. v. m. Alle Termine 2020 auf: www.kwbw.de

Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Prof. Dr. med. Marko Wilke Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Gesamtleitung Media Sales: Oliver Scheel (verantwortlich) Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 37 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 scheel@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 63 vom 1. 1. 2020 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,90 € zzgl. Versand­kosten 21,00 € (inkl. der ­jeweils gül­t igen MwSt.). EU-Länder-­E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell­ eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements ver­längern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den ­Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und S­ ignum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Ein­s endungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffent­lichung vor­a usgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur weiteren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mithilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media-Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Foto­ kopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489

So erreichen Sie direkt unseren Leserservice Postfach 91 61, 97091 Würzburg

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Jobsharing 50/50 oder 70/30 möglich. Auch Anstellung oder Restweiterbildung zuvor möglich. praxis-in-durlach@web.de

Sie legen Wert auf ein Umfeld mit viel Eigenständigkeit und flachen Hierarchien? Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sind für Sie wesentliche Ziele? Dann kommen Sie zu uns! Bundesweit betreut der AMD der BG BAU GmbH, als Tochterunternehmen der BG BAU, ca. 500.000 Betriebe und ca. 2,8 Millionen Versicherte. Wir sind spezialisiert auf das Bauhaupt- und Baunebengewerbe, große Reinigungs- und Serviceunternehmen. Unseren Mitgliedsunternehmen bieten wir das gesamte Spektrum der Arbeitsmedizin mit innovativen Lösungen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Setzen Sie sich gemeinsam mit uns ein – für Sicherheit, Gesundheit und Prävention in einer spannenden Branche!

Kardiologen (m/w/d) 25 % – 100 % für unser MVZ gesucht. Nichtinvasive Tätigkeit. Geregelte Arbeitszeiten, kein KV-Notdienst, freundliches und engagiertes Team. Cor|On|Med MVZ Dr. Jesse und Dr. Ulshöfer, 71636 Ludwigsburg Ihre Bewerbung senden Sie bitte an: jobs@coronmed.de

Wir suchen für unsere Standorte Karlsruhe, Böblingen, Singen, Würzburg-Höch, Ravensburg und Mannheim je einen

WB-Assistent*in, Teilzeit

Facharzt (m/w/d) für Arbeitsmedizin oder Arzt (m/w/d) in Weiterbildung Arbeitsmedizin

Allgemeinmedizin Tübingen gesucht. WBE 24 Monate. Moderne Praxis, 2 Ärzte, Sono, Echo, Doppler, Diabetologie, DMP, HzV. Super Team. Familienfreundliche Arbeits- und Urlaubszeiten. Späterer Einstieg in Praxis / BAG möglich. info@dr-mickeler.de, tel 07071-24411

ab sofort in Voll- oder Teilzeittätigkeit. Wir bieten … • Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeitmodelle ohne Nacht-, Bereitschaftsund Wochenenddienste • Finanzierung der Weiterbildung zum Facharzt (m/w/d) für Arbeitsmedizin • Fundierte Weiterbildung durch vielseitige Tätigkeiten in einem interessanten Umfeld • Attraktive Vergütung an einem sicheren Arbeitsplatz mit guter Work-Life-Balance • Interessante Zukunftsperspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten in einem stabilen, wachsenden Unternehmen • Dienstfahrzeug, auch zur privaten Nutzung

WB-Assistenzarzt/ärztin m/w/d in gynäkologischer Praxis im Zentrum von Stuttgart gesucht.

TZ oder VZ, WB Ermächtigung 2 Jahre. Praxis Dr. Sabine Christin Rotebühlstr. 104,70178 Stuttgart Tel. 0711-261511, 281896

Wir erwarten … • Ausbildung zum Facharzt (m/w/d) für Arbeitsmedizin oder Arzt (m/w/d) in Weiterbildung Arbeitsmedizin mit mind. 24 Monaten Weiterbildungszeit in der Inneren Medizin/Allgemeinmedizin oder patientennaher Versorgung • Sicheres Auftreten, Teamfähigkeit und Engagement • PKW-Führerschein (Klasse B) Schwerbehinderte Bewerbende werden bei gleicher Eignung und Qualifikation besonders berücksichtigt. Das klingt nach einer interessanten Position für Sie? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung! Diese senden Sie bitte mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung in einem PDF-Dokument per E-Mail an AMD-Bewerbung-Sued@amd.bgbau.de Unsere Regionalleitung Frau Dr. Vasilache-Schlemmer steht Ihnen in fachlichen Fragen unter der Telefonnummer +49 (0) 898897-910 gern zur Verfügung. Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft Region Süd – Fachabteilung Personal • Am Knie 6 • 81241 München

Bitte beachten Sie: Anzeigenschluss = Druckunterlagenschluss

www.amd.bgbau.de

Sie als Experte … • sind präventiv tätig und betreuen und beraten unsere Mitgliedsbetriebe zum Arbeits- und Gesundheitsschutz • arbeiten in einem kollegialen Team in unserem arbeitsmedizinischen Kompetenzzentrum und im Außendienst mit qualifiziertem Assistenzpersonal • erkennen arbeitsbedingte Erkrankungen frühzeitig und helfen diese zu verhindern • sind Berater (m/w/d) beim betrieblichen Gesundheitsmanagement in Unternehmen • wirken bei der individuellen beruflichen und medizinischen Rehabilitation mit

FA/FÄ f. Allgemeinmed./ Innere Med. in TZ ab sofort für HA-Praxis in Göppingen, zentr. Lage, gesucht. Tel.: 0160/5718060 mail: info@praxis-hoertling.de FÄ/FA für Neurologie u./od. Psychiatrie/PT in TZ für neurolog.-psychiatr. Praxis im Raum Ludwigsburg gesucht. Spätere Praxisübernahme möglich. Zuschriften erbeten unter ÄBW 2216 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.

FÄ/FA Innere/Allgemeinmedizin in Mannheim für große Gemeinschafts­ praxis (2x Innere, 1x Allgemein) in Teilzeit gesucht. mail: info@hausaerzte-am-markt.com Fachärztin/Facharzt für Allgemeinmedizin/Innere Medizin in Teilzeit für Hausarztpraxis in Löchgau gesucht. dr.kinzinger@gmx.de

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STELLENANGEBOTE

Facharzt für Innere Medizin – Nephrologie (m/w/d) für unser Dialysezentrum am Standort Waldshut-Tiengen am Rande des Südschwarzwaldes Kennziffer DE MN W-52758 Die B. Braun via medis GmbH betreibt mit über 1.300 Mitarbeitern an mehr als 40 Standorten im gesamten Bundesgebiet Medizinische Versorgungszentren mit den Schwerpunkten Nephrologie, Kardiologie und Diabetologie. Für den Standort Waldshut-Tiengen suchen wir zur Verstärkung unseres nephrologisch-kardiologischen Teams einen Facharzt für Innere Medizin – Nephrologie (m/w/d).

Wir suchen einen

Assistenzarzt (w/m/d) für unsere Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie Sie bringen mit: > Sie sind engagiert, verantwortungsbewusst und suchen die Möglichkeit der umfassenden Weiterbildung und eine spannende Herausforderung > Sie bringen Begeisterung für das Fach der Kinderchirurgie mit und besitzen bereits die Anerkennung als Facharzt (w/m/d) oder suchen die Möglichkeit der umfassenden Weiterbildung in diesem Bereich Wir für Sie: > Wir besitzen die volle Weiterbildungserlaubnis für Kinderchirurgie > Wir bieten Ihnen eine strukturierte Weiterbildung gemäß Curriculum > Entlastung von administrativen Tätigkeiten durch Stationsassistenzen/ DRG-Fachkräfte > Wir fördern die Teilnahme an regelmäßigen internen Fortbildungen inklusive der Kostenbeteiligung > Wir bieten zahlreiche Hospitationsmöglichkeiten sowie Rotationen in andere Fachabteilungen Interesse geweckt? Für nähere Informationen steht Ihnen Dr. Mastorakis, Direktor der Klinik, unter Tel. 07721 93-4600 gerne zur Verfügung. Weitere Informationen zu uns als Arbeitgeber finden Sie unter: www.sbk-vs.de/de/klinikum/karriere/ arbeiten-am-klinikum/arbeiten-am-klinikum Wir freuen uns auf Sie!

TOP

N AT I O N A L E S K R A N K E N H AU S

2020 DEUTSCHLANDS GRÖSSTER KRANKENHAUSVERGLEICH FOCUS–GESUNDHEIT 08 | 2019

Ihre Aufgaben  Verantwortung für die medizinische Versorgung der Patienten  Ambulante Diagnostik und Therapie im Bereich der Inneren Medizin überwiegend von Patienten mit Krankheitsbildern aus dem gesamten Spektrum der Nieren- und Hochdruckerkrankungen, Systemerkrankungen mit Nierenbeteiligung und Stoffwechselerkrankungen  Transplantatnachsorge, PD Ambulanz, ambulante Nierenbiopsien  Konsiliartätigkeit und Akutdialysen am Krankenhaus vor Ort  Weiterentwicklung des medizinischen Leistungsangebots des MVZ Ihre Qualifikationen  Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Nephrologie  Interesse an der medizinischen und organisatorischen Weiterentwicklung des MVZ  Hohes Maß an Eigeninitiative, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft  Team- und Kommunikationsfähigkeit Unser Angebot B. Braun steht für eine offene Unternehmenskultur, die den konstruktiven Austausch mit Kolleg*innen, Patient*innen und Partner*innen aktiv fördert. Wir bieten Ihnen eine interessante Tätigkeit in einem Unternehmensumfeld, welches Ihnen die nötige medizinische Freiheit gibt und Sie bei Ihrer Tätigkeit und Weiterentwicklung des MVZs aktiv unterstützt. Waldshut liegt reizvoll und bietet Ihnen Sport und Erholungsmöglichkeiten, Schulen sowie Einkaufsmöglichkeiten vor Ort und Großstädte wie Zürich oder Basel sind in erreichbarer Nähe. Im Verbund von via medis können Sie sich mit Kolleg*innen anderer Standorte fachlich und persönliche austauschen und erhalten Unterstützung durch die Mitarbeiter*innen der Zentralfunktionen. Wir fördern Ihre Weiterbildung, bieten Ihnen hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten sowie eine attraktive Vergütung in einem dynamischen Familienunternehmen. Arbeiten Sie mit uns daran, das Leben von Menschen nachhaltig zu verbessern. Ihr nächster Schritt Bitte bewerben Sie sich schriftlich, bevorzugt per E-Mail, bei der unten genannten Kontaktperson. Gerne stehen wir Ihnen für Fragen persönlich sowie telefonisch zur Verfügung. Kontakt B. Braun via medis GmbH | Matthias Neurath | Tel. +49 5661-71 2911 E-Mail: matthias.neurath@bbraun.com

Recurion

Facharzt (m/w/d) für Innere Medizin / Allgemeinmedizin Weiterbildungsassistent (m/w/d) für Allgemeinmedizin zur Erweiterung unserer Praxisstandorte

Wir sind ein Medizinisches Versorgungszentrum, das sich auf die hausärztliche Betreuung unserer Patienten konzentriert. Als Arzt steht für Sie die medizinische Versorgung im Mittelpunkt. Unser Verwaltungsbereich übernimmt die weiteren Aufgabenbereiche. Es erwarten Sie geregelte Arbeitszeiten mit einem ausgeglichenen Work-Life-Balance, eine attraktive Vergütung, Austausch im Ärzteteam sowie regelmäßige Fortbildungen. Unsere Standorte befinden sich im Großraum Ludwigsburg bis nach Weil der Stadt. Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme an bewerbung@med-koop.de oder telefonisch an Frau Branz unter 0157/30 39 24 48.

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ÄBW 10 | 2020

Modernes MVZ der Hausärzte und Internisten Recurion hausärztliche Praxisgemeinschaft anModerne mehrere Standorten in Stuttgart und Umgebung Modernes MVZ der und an mehreren Orten inHausärzte Stuttgart undInternisten Umgebung sucht an mehrere Standortensucht in Stuttgart und Umgebung Medizinische Fachangestellte / Arzthelfer/-in sucht

Facharzt- / in fürTelefonist/-in Allgemeinmedizin / Innere Medizinische Fachangestellte / Arzthelfer/-in Tel. 0172-715 bewerbung@recurion.net Tel. 017285 71529 85 29 / robix40@web.de Telefonist/-in Tel. 0172 715 85 29 / robix40@web.de


STELLENANGEBOTE Der Justizvollzug Baden-Württemberg sucht für die ärztliche Versorgung der Gefangenen ab sofort

Ärztinnen und Ärzte (w/m/d) mit besonderem Interesse an einer abwechslungsreichen und von großer ärztlichen Selbstständigkeit geprägten Tätigkeit. Eine fachärztliche Qualifikation im Bereich Allgemeinmedizin oder Innere Medizin ist vorteilhaft, jedoch nicht Voraussetzung. Einstellungen sind bei den Justizvollzugsanstalten Adelsheim, Heimsheim, Offenburg, Ravensburg, Schwäbisch Hall und Stuttgart sowie beim Justizvollzugskrankenhaus Hohenasperg und der Sozialtherapeutischen Anstalt Baden-Württemberg in Asperg möglich. Wir bieten: – eine attraktive Vergütung nach dem Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) mit der Möglichkeit der Zulagengewährung – auf Wunsch bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen die Übernahme in das Beamtenverhältnis – eine ärztliche Tätigkeit außerhalb kassenärztlicher Abrechnungszwänge – Teamarbeit mit interessanter interdisziplinärer Zusammenarbeit – familienfreundliche Arbeitszeiten – kein Einsatz im Nacht- oder Wochenenddienst bei den Justizvollzugsanstalten – die Möglichkeit zu Nebentätigkeiten (z. B. Gutachten) – im Justizvollzugkrankenhaus 18 Monate Weiterbildungsberechtigung für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Innere Medizin Gerne können Sie zur Vorbereitung Ihrer Entscheidung bei uns hospitieren. Teilzeitarbeit ist möglich. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Nähere Informationen zu der Tätigkeit und zu den Ansprechpartnern vor Ort finden Sie unter www.justizvollzug-bw.de. Für Auskünfte stehen Ihnen beim Ministerium Herr Drexler (Tel.: 0711/279-2322) und Frau Sander (Tel.: 0711/279-2161) gerne zur Verfügung. Ihre Bewerbung können Sie uns per Post an das Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg Abteilung Justizvollzug, Postfach 10 34 61, 70029 Stuttgart oder per E-Mail an poststelle@jum.bwl.de übersenden.

Facharzt für Innere Medizin – Nephrologie (m/w/d) für unser Dialysezentrum am Standort Neu-Ulm/Illertissen Kennziffer DE MN NU-52749 Die B. Braun via medis GmbH betreibt mit über 1.300 Mitarbeitern an mehr als 40 Standorten im gesamten Bundesgebiet Medizinische Versorgungszentren mit den Schwerpunkten Nephrologie, Kardiologie und Diabetologie. Für den Standort Neu-Ulm/Illertissen suchen wir zur Verstärkung unseres Teams einen Facharzt für Innere Medizin – Nephrologie (m/w/d). Ihre Aufgaben  Verantwortung für die medizinische Versorgung der Patienten  Ambulante Diagnostik und Therapie im Bereich der Inneren Medizin überwiegend von Patienten mit Krankheitsbildern aus dem gesamten Spektrum der Nieren- und Hochdruckerkrankungen, Systemerkrankungen mit Nierenbeteiligung und Stoffwechselerkrankungen  Weiterentwicklung des medizinischen Leistungsangebots des MVZ Ihre Qualifikationen  Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Nephrologie  Interesse an der medizinischen und organisatorischen Weiterentwicklung des MVZ  Hohes Maß an Eigeninitiative, Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft  Team- und Kommunikationsfähigkeit Unser Angebot B. Braun steht für eine offene Unternehmenskultur, die den konstruktiven Austausch mit Kolleg*innen, Patient*innen und Partner*innen aktiv fördert. Wir bieten Ihnen eine interessante Tätigkeit in einem Unternehmensumfeld, welches Ihnen die nötige medizinische Freiheit gibt und Sie bei Ihrer Tätigkeit und Weiterentwicklung des MVZs aktiv unterstützt. Im Verbund von via medis können Sie sich mit Kolleg*innen anderer Standorte fachlich und persönlich austauschen und erhalten Unterstützung durch die Mitarbeiter*innen der Zentralfunktionen. Wir fördern Ihre Weiterbildung, bieten Ihnen hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten sowie eine attraktive Vergütung in einem dynamischen Familienunternehmen. Arbeiten Sie mit uns daran, das Leben von Menschen nachhaltig zu verbessern. Ihr nächster Schritt Bitte bewerben Sie sich schriftlich, bevorzugt per E-Mail, bei der unten genannten Kontaktperson. Gerne stehen wir Ihnen für Fragen persönlich sowie telefonisch zur Verfügung. Kontakt B. Braun via medis GmbH | Matthias Neurath | Tel. +49 5661-71 2911 E-Mail: matthias.neurath@bbraun.com

Arbeiten in Schaffhausen/CH - auch Pendeln Grenznähe

MINISTERIUM DER JUSTIZ UND FÜR EUROPA

Weiterbildungsstelle für Allgemeinmedizin Sportchirurgie - Unfallchirurgie/Notfallambulanz - Orthopädie SPORTCHIRURGIE HEIDELBERG in der ATOS Klinik Bewerbung an klonz@sportchirurgie-heidelberg.de

Approbierte Ärzte (m/w/d) für unser Plasmaspendezentrum Approbierte Ärzte für und unser Plasmaspendezentrum in (m/w/d) Mannheim Stuttgart in Mannheim •und Stuttgart • Teil-/Vollzeit • auch Seniorenärzte kein Nacht-/Feier-/Sonntagsdienst • Teil-/Vollzeit • auch Seniorenärzte • kein Nacht-/Feier-/Sonntagsdienst Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! WirGmbH freuenI Colmarer uns auf Ihre Bewerbung! Plasmavita Healthcare Straße 22 I 60528 Frankfurt am Main Plasmavita Healthcare GmbH Colmarer Straße 22 I 60528 Frankfurt am Main z. IHd. Fr. Nitschmann z. Hd. Fr. Nitschmann Jobs@plasmavita.de Jobs@plasmavita.de

Facharzt für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin oder Honorararzt (m/w/d)

50-100 % Pensum in Hausarztpraxis in Schaffhausen/CH, nur wenige Kilometer von der Grenze entfernt Arbeiten in der Schweiz bzw. Homeoffice

Facharzt für Kardiologie (m/w/d)

50-100% Pensum bzw. Homeoffice für Befundungen Padsy-Langzeit-EKGs in der Schweiz Wir bieten: Es erwartet Sie ein freundliches Team, geregelte Arbeitszeiten, minimaler Administrationsaufwand und dankbare Patienten sowie vergleichsweise hoher Verdienst mit besten Sozialleistungen jobs@medium-salutis.ch +41 79 379 44 01

Fachärztin / Facharzt Kardiologie zur Anstellung sehr gute und flexible Konditionen auch in Teilzeit www.kardiologie-singen.de, dr.peterschlegelmilch@gmx.de

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Arztin-Psych+Psych-Psychotherapeutin-9-20.qxp_Anzeige-92x153-print 23.09.20 10:23 Seite 1

STELLENANGEBOTE

Klinik Wollmarshöhe

Gemeinschaft leben. Individualität achten. Anstöße geben.

Der AGJ-Fachverband ist Teil der Caritas mit den Aufgabenfeldern Sucht, Wohnungslosen- und Arbeitslosenhilfe sowie Kinder- und Jugendschutz. Zirka 420 Beschäftigte arbeiten in einem Netz von stationären und ambulanten Einrichtungen der Prävention, Behandlung, Beschäftigungsförderung und Fortbildung. Der AGJ-Fachverband ist zertifiziert nach DIN ISO 9001:2015.

Wenn Sie sich für eine Tätigkeit in einem hoch motivierten, multiprofessionellen Team interessieren, die Ihre fachliche Kompetenz fördert, großen konzeptionellen Spielraum bietet und dennoch Raum lässt für private Interessen, dann sollten Sie sich unser Angebot näher anschauen.

Wir suchen für die Rehaklinik Freiolsheim in Gaggenau-Freiolsheim einen

Facharzt für Psychiatrie (m/w/d) als leitender Arzt (100%)

Zeit für den Wechsel? MODERNE PSYCHOSOMATIK Privatklinikteam sucht Arzt*in für Psychosomatik oder Arzt*in mit Zusatz Psychotherapie sowie eine*n Psychologische*n Psychotherapeuten*in Sie bieten: Unser Ärzte-/Therapeuten-Team wünscht sich frische Ideen und Innovationslust sowie Interesse an gegenwartsorientierter Psychotherapie und ärztlicher Betreuung. Sie finden: > Unkonventionelles, lösungsorientiertes Arbeiten mit erfahrungsorientierten Elementen in einem multiprofessionellen Team

> Kompetentes Ärzte-/Psychologen-Team / flache Kompetenzhierarchie > Optimale Arbeitsbedingungen mit viel Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeit aber auch der Freizeit > Ein fortschrittliches modernes Privatkrankenhaus

Bei Interesse informieren Sie sich gerne postalisch, per E-Mail oder spontan im persönlichen Gespräch.

Die Rehaklinik Freiolsheim ist die größte Suchtfachklinik mit der Hauptindikation Drogenabhängigkeit in Baden-Württemberg. Neben den 60 Behandlungsplätzen in der Stammeinrichtung werden 24 Plätze in der ganztägig ambulanten Behandlung in Karlsruhe-Durlach angeboten. Wir suchen für unsere Rehaklinik Lindenhof in Schallstadt-Wolfenweiler, Fachklinik für suchtkranke Frauen, einen

Arzt (m/w/d)

gerne auch in psychiatrischer Facharztausbildung (Weiterbildungsberechtigung ist für ein Jahr vorhanden). Die Stelle hat ein Deputat von 75 %. Mit der Stelle sind keine Wochenend- und Nachtdienste vor Ort verbunden, lediglich Rufbereitschaften. Wir suchen für die Tagesklinik Karlsruhe in Karlsruhe-Durlach einen

Facharzt für Psychiatrie (m/w/d)

zu einem Beschäftigungsumfang von 20%. Mit der Stelle sind keine Wochenend- und Nachtdienste vor Ort verbunden.

Wir suchen für das Integrationszentrum Lahr einen

Arzt (m/w/d)

mit einem Beschäftigungsumfang von 30%. Mit der Stelle sind keine Wochenend- und Nachtdienste vor Ort verbunden, lediglich Rufbereitschaften.

In unserem Verband bieten wir attraktive Arbeitsplätze in interdisziplinären Behandlungsteams mit guter Arbeitsatmosphäre, angenehme Arbeitszeiten ohne Schichtbetrieb, Vergütung nach AVR-DCV, Supervision, Förderung von Fort- und Weiterbildung sowie betriebliche Gesundheitsförderung. Weitere Informationen über unsere Kliniken und den AGJ-Fachverband finden Sie unter www.agj-freiburg.de sowie unter den dort erreichbaren Klinik-Websites.

Ihre Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte ausschließlich per E-Mail in einer PDF-Datei an: bewerbung@agj-freiburg.de.

AGJ-Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. Referat Suchthilfe (Kontakt zu den jeweils leitenden Ärztinnen der Kliniken erhalten sie über: hans-joachim.abstein@agj-freiburg.de) Oberau 21 in 79102 Freiburg

Fachkrankenhaus für Psychosomatische Medizin / Privatklinik personal@wollmarshoehe.de | Tel. +49 (0)7520-927-170 Wollmarshofen 14 | 88285 Bodnegg | Deutschland

wollmarshoehe.de | YouTube/wollmarshöhe/podcast

Stellenangebot der Landeshauptstadt Stuttgart Wir suchen für unser Bürgermeisteramt eine

»Meine Perspektive: Mein Team kollegial führen und Patienten optimal behandeln.«

Stellvertretende Leitung des Arbeitsmedizinischen Dienstes (m/w/d)

FÜR UNSERE KLINIK FÜR GERIATRISCHE REHABILITATION UND PHYSIKALISCHE MEDIZIN SUCHEN WIR EINEN ENGAGIERTEN

FACHARZT FÜR INNERE, ALLGEMEINODER REHA-MEDIZIN ALS OBERARZT (M/W/D) MIT ERFAHRUNG IN GERIATRIE (Zusatzbezeichnung Geriatrie ist keine Voraussetzung, kann intern erworben werden)

zeit -/ Voll in Teil

Ansprechpartner: Chefarzt Dr. Christian Marburger, Tel. 07161 601-9614, E-Mail: christian.marburger@christophsbad.de Bewerbung bitte an: bewerbung@christophsbad.de Klinikum Christophsbad, Faurndauer Str. 6-28, 73035 Göppingen www.christophsbad.de/karriere

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ÄBW 10 | 2020

Die Stelle (Vollzeit, unbefristet) ist mit Entgeltgruppe 15 TVöD bewertet und baldmöglichst zu besetzen. Zusätzlich wird eine unbefristete Arbeitsmarktzulage von 20 % der Entgeltgruppe 15 in Stufe 2 gewährt (aktuell rund 1.040 EUR). Für Fragen steht Ihnen Herr Dr. Conradi-Neumärker, Telefon: 0711 216-80415, gerne zur Verfügung. Kennzahl: BMA/0045/2020 Bewerbungsfrist: 12. November 2020 Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Ausführliche Informationen sowie Einzelheiten zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter

www.stuttgart.de/stellenangebote


STELLENANGEBOTE

Psychiater/in gesucht (30 – 70 %). Große und gut organisierte Praxis in Südbaden an der Grenze zu CH-Basel sucht Kollegin/en als Assistenten oder zur Übernahme eines hälftigen KV-Sitzes. Anfragen und Bewerbungen an: praxis@dannegger-loerrach.de

Im Geschäftsbereich des Ministeriums für Soziales und Integration BadenWürttemberg sind beim Landratsamt Karlsruhe zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle für eine/n

Fachärztin/Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie oder Psychosomatische Medizin (w/m/d) bzw. Ärztin/Arzt in fortgeschrittener Weiterbildung

Fachärztin/Arzt für Orthopädie und/oder Unfallchirurgie (w/m/d) bzw. Ärztin/Arzt in fortgeschrittener Weiterbildung jeweils in Voll- oder Teilzeit unbefristet zu besetzen

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Wir bieten: • • • • • • • •

eine umfangreiche Einarbeitung in einem kollegialen Team eine vielseitige und anspruchsvolle Tätigkeit, einschließlich aufsuchende Arbeit. ein breites Spektrum von Dienstaufgaben einschießlich Begutachtungen von Dienstfähigkeiten, Dienstunfällen, bei versorgungsrechtlichen Fragestellungen etc. sozialpsychiatrische Tätigkeiten in Kooperation mit verschiedenen Leistungsanbietern. Bei Vorliegen der rechtlichen und persönlichen Voraussetzungen ist eine Übernahme in das Beamtenverhältnis grundsätzlich möglich Zeit für Familie neben dem Beruf bzw. flexible Arbeitszeiten Arbeiten in einer attraktiven Region mit vielfältigen Möglichkeiten Ihre Mobilität unterstützen wir mit dem Job Ticket BW Die detaillierte Stellenbeschreibung finden Sie unter:

www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de

Facharzt/-ärztin für Anästhesie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie Voll- od. Teilzeit in MA/HD gesucht. Zuschriften erbeten unter ÄBW 1849 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.

FÄ/FA für Allgemeinmedizin/Innere Medizin (m/w/d) in Weil am Rhein ab 10.20 in VZ/TZ Info unter: hausaerzte.weilamrhein@gmail.com

STELLENGESUCHE Betriebsmedizin

Betriebsarzt bietet Mitarbeit im Raum Stuttgart an. Langjährige Tätigkeit in Industrie, Verwaltung, Versicherung sowie internist.-allgemeinärztl. Praxistätigkeit. Zuschriften erbeten unter ÄBW 2013 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.

FÄ Anästhesie/Notfallmedizin mit Berufserfahrung sucht neuen Wirkungskreis im Raum BW od. Allgäu. Gerne auch Notarzttätigkeit. anaesthesie2020@t-online.de Suche hausärztlich-allgemeine Tätigkeit als Vertretung/Notdienst/ Anstellung oder Klinik Nähe Heilbronn oder BW gesamt. Email: arztarzt1111@gmail.com

Arzt sucht Stelle als Aushilfe in allgemeinärztl. od. pneumolog. Praxis, 2 – 3 x/Wo. in der Region Nordbaden. Kontakt 0171 4181691

DIENSTLEISTUNGEN Dr. med. Andreas Wende Rechtsanwalt und Arzt Fachanwalt für Medizinrecht

SCHULEN

Arzt (m/w/d)

in Festanstellung, Vollzeit oder Teilzeit (alternativ: Honorarbasis)

Für unseren etablierten Schulstandort in Balingen mit den Ausbildungsberufen Physiotherapie, Ergotherapie und Arbeitserziehung suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen engagierten Arzt (m/w/d) zur Verstärkung unseres freundlichen und aufgeschlossenen Lehrerteams. Sie unterrichten ausgewählte Fächer wie: Anatomie, Physiologie, spezielle Krankheitslehre, Prävention und Rehabilitation, etc. Wir bieten Ihnen:  Attraktive Bezahlung und verbindliche Arbeitszeiten  Unbefristeter Arbeitsvertrag  Unterstützung bei Fort- und Weiterbildung  Mitarbeit in einem freundlichen und innovativen Team  Arbeit mit jungen und interessierten Schülern

Interessiert? Dann freuen wir uns auf IHRE Bewerbung! Per Mail an Frau Cordula Winkler c.winkler@medischulen.de oder klassisch per Post. Wir freuen uns auf Sie! Medischulen - gemeinnützig Mühlrainstr. 15 | 72336 Balingen Tel. 07433/93720-40 www.medischulen.de/balingen

Dr. jur. Maike Erbsen

Rechtsanwältin Fachanwältin für Medizinrecht

Dr. jur. Heike Müller-Bischoff Rechtsanwältin Fachanwältin für Medizinrecht

Dr. med. Eckart Feifel

Rechtsanwalt und Arzt Fachanwalt für Medizinrecht

Andrea Hartmann

Rechtsanwältin Fachanwältin für Medizinrecht

MEDIZIN- UND ARZTRECHT FÜR HEILBERUFE Arzthaftungsrecht Arztstrafrecht Vertragsrecht Vertragsarztrecht Berufsrecht Gebührenrecht

Rechtsanwältin Fachanwältin für Medizinrecht

Marienstraße 41 70178 Stuttgart Tel.: 0711 664818–0 E-Mail: kanzlei@we-er.de

Richard Zimmerling

www.wende-erbsen.de

Catrin Klink

Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht Fachanwalt für Verkehrsrecht

kompetent | persönlich | umfassend

Wo es an Beratung fehlt, da scheitern die Pläne! Unsere erfahrenen Ärzteberater führen Sie mit Know-how und leistungsstarken Analysetools sicher zu Ihren gewünschten Zielen …

Frustriert im Krankenausjob, zu viele Dienste, keine Zeit für Patienten, keinen ‚Bock‘ mehr? Mit uns kommt die Lösung! Wir suchen ab sofort ein/e Weiterbildungsassistent/in in Teil- oder Vollzeit. Auch Quereinsteiger willkommen, 36 Monate Weiterbildungsbefugnis. Schon gewusst? z.B. Anästhesist kann nach 2 Jahren FA für Allgemeinmedizin werden. Wir sind eine große Allgemeinmedizinische Praxis in Ludwigshafen. Wir bieten ein überdurchschnittliches Gehalt, 38,5 Stundenwoche, 40 Tagen Urlaub. Flexible Arbeitszeit, keine Nacht- und Wochenenddienste. E-Mail: hausarztzentrum-ludwigshafen@gmx.de / Tel. 0171/4254943

ü Übernahme im überversorgtem Gebiet ü Kooperationsmodell BAG / MVZ

ü Gründungsberatung ü Vertragsarztsitzü Frauen gründen verlegung anders ü Zulassungswesen ü Teilzulassung ü öffentliche Fördermittel

„ Beratung mit Kopf und Herz „

H.U.G Betriebswirtschaftliche Beratungsgesellschaft mbH Kesselstraße 17 I 70327 Stuttgart I www.hug-beratung.de | Fon

ÄBW 10 | 2020

0711 - 2 48 97 73

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STELLENANGEBOTE

Wir suchen für die Dienstleistungseinheit Medizinische Dienste (MED) zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet eine/einen

Ärztin/Arzt für Arbeitsmedizin/Betriebsmedizin (w/m/d) Ihr Aufgabengebiet umfasst die arbeitsmedizinische Betreuung der Mitarbeiter/innen gemäß ASiG und DGUV 2: Sie führen u. a. betriebsärztliche Untersuchungen sowie reisemedizinischen Beratungen und Impfungen durch, wirken beim betrieblichen Eingliederungsmanagement ebenso mit wie bei betrieblichen Präventionsmaßnahmen und Gesundheitsmanagement, Sie beraten bei der Gestaltung und Einrichtung vielfältiger Arbeitsumfelder, wie sie eine Forschungsuniverstität zu bieten hat, mit. Die Stelle ist auch Teilzeit geeignet (mindestens 50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit). Sie verfügen über die Facharztqualifikation Arbeitsmedizin oder die Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin und bringen idealerweise mehrjährige fachgebietsbezogene Berufserfahrung mit, sind motiviert Organisationsstrukturen aufzubauen und Prozesse zu gestalten, Sie haben Freude am Umgang mit unterschiedlichen Personengruppen, sind kommunikationsfreudig und zugewandt und haben fundierte Englischkenntnisse. Wir bieten Ihnen einen attraktiven und modernen Arbeitsplatz, eine abwechslungsreiche Tätigkeit, ein breitgefächertes Fortbildungsangebot sowie eine Zusatzrente nach VBL, flexible Arbeitszeitmodelle und ein/eine Casino/Mensa. Bei entsprechender Eignung werden schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt. Bewerben Sie sich bitte online (http://www.pse.kit.edu/karriere/joboffer.php?id=54848& language=de) bis zum 25.10.2020 unter Angabe der Ausschreibung-Nr 3716 und der Kennziffer 6 bei Frau Brückner, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Personalservice, Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen. Fachliche Auskünfte erteilt Ihnen gerne Frau Dr. Andrea Stahl, Telefon +49 721 608-22068. Weitere Informationen finden Sie im Internet: www.kit.edu KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft.

FORT- UND WEITERBILDUNG

Für unsere freundliche allgemeinmedizinische Gemeinschaftspraxis in Heidelberg suchen wir eine(n) Weiterbildungsassistent (in) in Teilzeit. Praxis Arends. kontakt@praxis-arends.de www.praxis-arends.de Weiterbildungsstelle Allgemeinmedizin Große allgemeinärztliche GP (10 Ärzte) in Kirchheim unter Teck mit breitem diagnostischen und therapeutischen Spektrum sucht Weiterbildungsassistent / -in zum 1. 6. 2021, auch früher. Keine Dienste. Sehr gute Atmosphäre! Erstklassiges Team. Kontakt: Hausarzt-unter-Teck@t-online.de oder 0172-7387790 www.HausÄrzteHaus.de

ab 01.12.2020 FA-Stelle (50-75%) frei in pädiatrischer Praxis in Stuttgart mit pneumologischem SP, auch WB-Stelle in fortgeschrittener Ausbildung möglich. Tolles Team, breites Spektrum. Fragen oder Bewerbungsunterlagen an dr.manfred.heitz@arcor.de Suche FA Allg./Innere Medizin sowie WB-Assistent (m/w/d) in TZ oder VZ für moderne Praxis/MVZ in S-Mitte. Angenehmes Arbeitsklima. Attraktive Umsatzbeteiligung. braunger@ dr-braunger.de|www.dr-braunger.de

KOOPERATION

Psychosomatische Grundversorgung Abrechnung KV-, HzV-Verträge (35100/35110) und Akupunktur, 80h für Facharztwb. Wochenendkurse in: Bad Nauheim • Stuttgart, Kompaktkurse in den Akademien Einstieg/Wechsel in laufende Kursreihen jederzeit möglich; vorh. Kursinhalte werden anerkannt

weitere anerkannte Kurse: Zusatzbezeichnungen Spezielle Schmerztherapie und Akupunktur, ebenso für KV-Qualifikation, auch als Kompaktkurse nächste Kurse: 24.10.20 Pforzheim • 04.12.20 Bad Nauheim • 05.02.21 Bad Nauheim Tel.: (06 41) 2 50 22 92 CAN Colleg Akupunktur und Fax: (06 41) 2 50 22 97 Naturheilkunde GmbH Fontaneweg 8 35398 Giessen E-Mail: Info@CANkurs.com Weitere Kurse, Orte, Termine auch im Internet: www.CANkurs.com

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