www.ärzteblatt-bw.de
Ä r zteblatt Baden-Württemberg
Foto: Wellcome Collection / Science Museum, London
Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 78. Jahrgang | Gentner Verlag
09 | 2023
uttgart-Sonnenberg: (Toplage mit einzigartigem Weitblick) Außergewöhnliche, großgige 5-Zimmer-Penthouse-Wohnung mit Loftcharakter, sonnen- und lichtdurchflutete Zimmer, Wohnfläche ca. 182 m², zwei sonnige Dachbalkone, moderne helle Designer-AusStuttgart-Gänsheide: Einzigartige, herrschaftliche Jahrhundertwende-Villa, Top-Originalzustand. großattung, offener Kamin, Aufzug, sofortOriginalelmente Energieverbrauchsausweis, Bestlage im Grünen 2mit Stadtblick. Viele, Gelegenheit wunderschöne verleihen dem Villenobjekt Stuttgart-West –Tiefgaragenplätze, Eine seltene infrei, Toplage Am Kräherwald: Ein Großzügiges, flutete seinen besonderen Charme und Flair. Bj. 1906, ca. 350Wohnhaus m² Wohnfläche, ca. 3.100 m² traumhafter, un-derzeit denergieverbrauchswert 125.2 Energieeffizienzklasse D, Energieträger der vielseitiges undkWh/(m²a), familiengerechtes (Doppelhaushälfte), als 2r-Auseinsehbarer Park, 5 Garagen, Raumhöhe ca. 3,3 m. Energieausweis liegt nicht vor, da Denkmalobjekt. sweis, eizung: Erdgas. Bj. 2008. Ein Platz an der Sonne mit traumhaftem Sonnenuntergang undca. 234 m², Famillienhaus nach Umbau/Ausbau vielseitig nutzbar, Wohnfläche Traumhaftes, seltenes genutzt, Villenanwesen der absoluten Spitzenklasse! er der Kaufpreis und Details auf Anfrage . eitblick, kennzeichnen diesen Wohnklassiker! Kaufpreis und Details auf (echtes AnfrageKinderspielparadies!), . ca. 483 m² herrliches, ebenes und sonniges Grundstück 3 g und
gerechte e, herrli, Topzufahrt mit ergieträniert und amilie in
große Garagen mit direktem Zugang ins Haus, guter Zustand, sofort frei! Energiebedarfsausweis, Endenergiebedarfswert 220.1 kWh/(m²a), Energieträger der Heizung: Erdgas, Energieeffizienzklasse G, Bj. 1936. Ein perfektes Wohlfühlhaus für eine Großfamilie/Mehrgenerationenhaus/Wohnen/Arbeiten! Kaufpreis Euro 1.295.000.--
Stuttgart-Degerloch (Bestlage mit bestechendem Stadtpanoramaweitblick), Außergewöhnliche, großzügige und repräsentative Etagenwohnung für höchste Wohnsprüche sowie echtem Wohlfühlcharakter, absolut ruhige, sonnige Bestlage in Waldnähe, unverbaubarer, bestechender Stadtpanoramaweitblick, Wohnfläche ca. 239 m², 4 ½ Zimmer inklusive separates Gäste-Appartement, helle, exklusive Ausstattung, offener Kamin, 6 schöne Balkone, Aufzug, Topzustand, 4 Tiefgaragenplätze, 2 Abstellräume, Energieverbrauchsausweis, Endenergieverbrauchswert 128 kWh/ (m²a), Energieträger der Heizung: Erdgas, Energieeffizienzklasse E, Bj. 1992. Eine absolute Rarität und perfekte Traumwohnung mit schönstem Stadtpanoramaweitblick über Stuttgart! Kaufpreis und Details auf Anfrage.
Stuttgart-Nord, (Villenlage Nähe Doggenburg): Ein Wohlfühlhaus! Wunderschöne, herrschaftliche 1-Familien-Stadtvilla mit vielseitiger Nutzung, Toplage – Nähe Kräherwald, schöne Stadtsicht, ca. 929 m² großes, herrliches und ebenes Grundstück, Wohnfläche ca. 248 m², ca. 2.8 m stilvolle Raumhöhe, 9 Räume und ideal für eine Großfamilie. Weitere Bebauungsmöglichkeiten auf dem Grundstück vorhanden. Energiebedarfsausweis, Endenergiebedarfswert 196.02 kWh/(m²a), Energieeffizienzklasse F, Energieträger der Heizung Heizöl, Bj. 1925. Ein großzügiger Villenklassiker mit viel Charme und Flair! Kaufpreis und Details auf Anfrage.
tuttgart-Beste Villenlage (Nähe Degerloch/Waldschule): Großzügige, familiengerechte aumvilla mit echtem Wohlfühlcharakter, absolut ruhige, sonnige Bestlage in Waldnähe, herrliher Weitblick, Wohnfläche ca. 384 m², 10 helle Zimmer, exklusive, helle Ausstattung, Topzuand, helle Schwimmhalle, traumhaftes Parkgrundstück ca. 1325 m², großzügige Auffahrt mit oppelgarage, Energiebedarfsausweis, Endenergiebedarfswert 111.9 kWh/(m²a), Energieträer der Heizung: Heizöl, Energieeffizienzklasse D, Bj. 1959 (1987 hochwertigst kernsaniert und ompletter Umbau mit viel Liebe ins Detail). Ein perfektes Traumhaus für eine Großfamilie in Stuttgart – Einmaliger Wohnklassiker in naturnaher, sonniger Alleinlage: chönster VillenlageAußergewöhnliche, ! Kaufpreis und Details auf Anfrage . nd famimoderne Einfamilien-Villa im Bungalowstil, sehr bequemes Wohnen auf einer
chkeiten, 290 m², stattung, ergieverng: Erdück und
Stuttgart-Gänsheide: Einzigartige, herrschaftliche Jahrhundertwende-Villa, Top-Originalzustand Bestlage im Grünen mit Stadtblick. Viele, wunderschöne Originalelmente verleihen dem Villenobjek seinen besonderen Charme und Flair. Bj. 1906, ca. 350 m² Wohnfläche, ca. 3.100 m² traumhafter, un einsehbarer Park, 5 Garagen, Raumhöhe ca. 3,3 m. Energieausweis liegt nicht vor, da Denkmalobjek Traumhaftes, seltenes Villenanwesen der absoluten Spitzenklasse! Stuttgart-Degerloch bestechendem Stadtpanoramaweitblick): Kaufpreis und Details(Bestlage auf Anfrage.mit Außergewöhnliche, groß- zügige und repräsentative Etagenwohnung für höchste Wohnansprüche sowie echtem Wohlfühlcharakter, absolut ruhige, sonnige Bestlage in Waldnähe, unverbaubarer, bestechender Stadtpanoramaweitblick, Wohn- fläche ca. 239 m², 4 ½ Zimmer inklusive separates Gäste-Appartement, helle, exklusive Ausstattung, offener Kamin, 6 schöne Balkone, Aufzug, ,Topzustand, 4 Tiefgaragenplätze, 2 Abstellräume, Energieverbrauchsaus- weis, Endenergieverbrauchswert 128 kWh/(m²a), Energie-träger der Heizung: Erdgas, Energieeffizienzklasse E, Bj. 1992. Eine absolute Rarität und perfekte Traumwohnung mit schönstem Stadtpanoramaweitblick über Stuttgart! Kaufpreis und Details auf Anfrage.
Stuttgart-Degerloch (Bestlage mit bestechendem Stadtpanoramaweitblick), Außergewöhn liche, großzügige und repräsentative Etagenwohnung für höchste Wohnsprüche sowie echte Wohlfühlcharakter, absolut ruhige, sonnige Bestlage in Waldnähe, unverbaubarer, bestechend Stadtpanoramaweitblick, Wohnfläche ca. 239 m², 4 ½ Zimmer inklusive separates Gäste-Appart ment, helle, exklusive Ausstattung, offener Kamin, 6 schöne Balkone, Aufzug, Topzustand, 4 Tie garagenplätze, 2 Abstellräume, Energieverbrauchsausweis, Endenergieverbrauchswert 128 kW (m²a), Energieträger der Heizung: Erdgas, Energieeffizienzklasse E, Bj. 1992. Eine absolute Rarit und perfekte Traumwohnung schönstemJahrhundertwende-Villa, Stadtpanoramaweitblick Stuttgart! Stuttgart-Gänsheide: Einzigartige, mit herrschaftliche Top über OriginalKaufpreis und Details auf Anfrage. zustand. Bestlage im Grünen mit Stadtblick. Viele, wunderschöne Originalelmente verleihen dem Villenobjekt seinen besonderen Charme und Flair. Bj. 1906, ca. 350 mÇ Wohnfläche, ca. 3.100 mÇ traumhafter, uneinsehbarer Park, 5 Garagen, Raumhöhe ca. 3,3 m. Energieausweis liegt nicht vor, da Denkmalobjekt. Traumhaftes, seltenes Villenanwesen der absoluten Spitzenklasse! Kaufpreis und Details auf Anfrage.
Ebene, ca. 280 m² Wohnfläche, 7 Zimmer, exklusive Ausstattung, ca. 4.913 m² einzigartiger, weitläufiger, ebener Park mit viel Liebe ins Detail, Doppelgarage, herrlicher Schwimmbadteich, großes Saunahaus, Energiebedarfsausweis, Endenergiebedarfswert 371.9 kWh/(m²a), Energieeffizienzklasse H, Energieträger der Heizung: Heizöl, Bj. 1966, fortlaufend hochwertig saniert. Die Villa vermittelt ein einzigartiges Wohngefühl und Lebensqualität für höchste Ansprüche. Einmaliger Villenklassiker mit einer der schönsten privaten Gartenparkanlagen in Stuttgart ! Kaufpreis und Details auf Anfrage.
mswohnungen, Bauplätze auf Anfrage in Stuttgart und Umgebung. ■ Telefon 0711 - 23 53 70 ■ Fax 0711 - 23 53 19 87 ■ D 70184 Stuttgart Stuttgart-Höhenlage (Naturnahes Wohnen, Nähe Geroksruhe/Merzschule): Stilvolle, wunderschöne 1-Familien-Stadtvilla mit viel Charme und Flair, einzigartige, obilien.de ■ info@steffenboeckimmobilien.de
naturnahe Alleinlage in den Weinbergen mit herrlichem Weitblick, Wohnfläche ca. 201 m², Topzustand mit viel Liebe ins Detail fortlaufend saniert, exklu- sive Ausstattung, ca. 3.748 m² wunderschönes, großzügiges Grundstück mit herrlichen Terrassen, 6 Außenstellplätze Bopser): und 1 Elegante, große Garage, Energiebedarfsausweis, tuttgart-Süd (Naturnahe Traumlage im Villengebiet großzügige und famiEndenergiebedarfswert 102.3 kWh/(m²a), Energieträger der Heizung: Heizöl, engerechte 1-Familien-Villa mit schöner Einliegerwohnung, vielseitige Nutzungsmöglichkeiten, Energieeffizienzklasse D, Bj. Panoramastadtblick, 1910. Eine absolute Kaufgelegenheit este, ruhige und sonnige Villenlage, phantastischer Wohnfläche ca. 290 m²,für echte Naturliebhaber! Kaufpreis Details auf Anfrage. licht- und sonnendurchflutete Zimmer, sehrund gepflegter Zustand, hochwertige Ausstattung,
18.03.22 08:44 a. 1.228 m² großes, wunderschönes und ebenes Parkgrundstück, Doppelgarage, Energieverrauchsausweis, Endenergieverbrauchswert 221.80 kWh/(m²a), Energieträger der Heizung: Erdas, Energieeffizienzklasse G, Bj. 1979. Einzigartiges Liebhaberobjekt mit Traumgrundstück und anoramastadtblick in sonniger Traumlage! Kaufpreis und Details auf Anfrage.
Stuttgart – Einmaliger Wohnklassiker in naturnaher, sonniger Alleinlage: Außergewöhnliche, moderne Einfamilien-Villa im Bungalowstil, sehr bequemes Wohnen auf eine Ebene, 280 m²(Villengebiet Wohnfläche, Zimmer, Ausstattung, ca. 4.913 m² einzigartiger, weit Stuttgartca. Degerloch Auf 7dem Haigst):exklusive einzigartiges, exklusives Baugrundstück, läufiger, Park mit Panoramastadtblick, viel Liebe ins Detail,Baugenehmigung Doppelgarage, herrlicher Schwimmbadteich, große Bestlage ebener mit einmaligen für moderne Villa mit ca. 450 Energiebedarfsausweis, m² Wohnfläche, Schwimmbad, Aufzug, 3 Garagen, liegt vor, ca. Saunahaus, Endenergiebedarfswert 371.9 kWh/(m²a), Energieeffizienzklass 1.341 m², mit traumhafter weitläufiger Einzigartige hochwertig Kaufgelegenheit H, Energieträger der Heizung: Heizöl, Bj.Park. 1966, fortlaufend saniert. mit Die Villa vermittelt ei einmaligem Panoramastadtblick über Stuttgart! Kaufpreis und Details auf Anfrage. einzigartiges Wohngefühl und Lebensqualität für höchste Ansprüche. Einmaliger Villenklassiker m einer der schönsten privaten Gartenparkanlagen in Stuttgart ! Kaufpreis und Details auf Anfrage.
Weitere interessante Häuser / Villen, Eigentumswohnungen, Bauplätze auf Anfrage in Stuttgart und Umgebung Steffen Böck Immobilien ■ Wernhaldenstraße 87 ■ D 70184 Stuttgart ■ Telefon 0711 - 23 53 70 ■ Fax 0711 - 23 53 19 www.steffenboeckimmobilien.de ■ info@steffenboeckimmobilien.de
.indd 1
Weitere interessante Häuser / Villen, Eigentumswohnungen, Bauplätze auf Anfrage in Stuttgart und Umgebung. Steffen Böck Immobilien . Wernhaldenstraße 87 . D 70184 Stuttgart . Telefon 0711 - 23 53 70 . Fax 0711 - 23 53 19 www.steffenboeckimmobilien.de . info@steffenboeckimmobilien.de
Anzeige
Inhalt
@AerzteblattBW
Editorial Substitutionsbehandlung opioidabhängiger Menschen
572
Kammern und KV
Kardiologischer Patientensimulator Der lebensgroße Patientensimulator „Harvey Cardialis“ wurde im Jahr 1968 erstmals in den USA als lebensgroße Hightech-Puppe eingesetzt. Das Patientenmodell konnte 27 verschiedene Herzerkrankungen nachahmen und bot die Möglichkeit, gleichzeitig bis zu 60 Studierenden unterschiedliche Herztöne und Herzgeräusche vorzuführen. Auch konnten die Studierenden direkt an der Puppe Pulse sowie Herzbewegungen ertasten. „Harvey“ erlaubte auch die einfache Auswahl von über 40 verschiedenen pathologischen und physiologischen Befunden. „Harveys“ war auf einem etwa 1,80 Meter langen Krankenbett montiert, das die Mechanik, Hydraulik und Elektronik beinhaltete Mit Hilfe von Zahlencodes wurden die unterschiedlichen Krankheitsbilder und die entsprechenden Herzgeräusche und Herztöne aktiviert. In vielen Bereichen der Medizin wurden und werden Modelle eingesetzt. Einige Beispiele aus aller Welt zeigt das Ärzteblatt BadenWürttemberg in diesem Jahr. Ermöglicht wird die Serie durch die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten. So bieten die Beratungsspezialisten der BW-Bank seit über einem Vierteljahrhundert in ihren FinanzZentren Medizin kompetente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Heilberuflern.
Ausschüsse der Landesärztekammer Interview: „Zuhören und Wahrnehmen schafft Vertrauen“ Praxis weg – Gesundheit weg 1.934 neue Medizinische Fachangestellte Mehr ambulante Operationen gefordert Bezirksübergreifender Weiterbildungsverbund Kinder- und Jugendgesundheit fördern Pilotprojekt für’s E-Rezept
574
573 574 576
„Zuhören und Wahrnehmen schafft Vertrauen“
579 580 580 581 582
576
Vermischtes Namen und Nachrichten MVZ als Startup Asiatische Tigermücke in Baden-Württemberg Bundesweiter Protesttag der Kliniken Ländarzt-Kampagne erfolgreich Fachkräftemangel bei Freien Berufen Kinderatlas 2023 Interview: „Patientenschutz spielt eine wichtige Rolle“ Kampagne „Praxis in Not“ MB-Hauptversammlung Neue Bücher
584 585 585 586 586 587 587
Praxis weg – Gesundheit weg
589 590 590 592
Veranstaltungsübersicht 593 Bekanntmachungen 598
1.934 neue Medizinische Fachangestellte
579
Impressum 625
Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für Heilberufler sowie zu den Kontaktdaten der Finanz-Zentren Medizin in Ihrer Nähe erhalten Sie unter: www.bw-bank.de/heilberufe E-Mail: heilberufe@bw-bank.de Telefon: 07 11 / 1 24 - 4 50 19
Einem Teil dieser Ausgabe liegen Prospekte der Bezirksärztekammer Südbaden, Freiburg, bei.
„Patientenschutz spielt eine wichtige Rolle“
ÄBW 09 | 2023
571
589
Editorial Neue Rahmenbedingungen für die Behandlungsstrukturen notwendig
Substitutionsbehandlung opioidabhängiger Menschen
A
us aktuellem Anlass befasst sich das Suchtsymposium der Landesärztekammer Baden-Württemberg am 22. November 2023 mit der Substitutionsbehandlung opioidabhängiger Menschen. Denn die Zahl der Drogentoten ist in Deutschland im Jahr 2022 zum dritten Mal in Folge gestiegen: 1.990 Menschen sind an den Folgen des Konsums illegaler Drogen gestorben. Die Zahl liegt damit auf dem höchsten Stand der letzten zwanzig Jahre. Auch in Baden-Württemberg lag die Zahl der Menschen, die am Konsum illegaler Drogen verstorben sind, mit 179 höher als im Vorjahr, aber nicht so hoch wie im langjährigen Durchschnitt mit 190 Toten. Das durchschnittliche Sterbealter lag bei 37,4 Jahren. Unter der genannten Zahl von 179 Verstorbenen waren 144 Männer und 35 Frauen, darunter fünf Heranwachsende und drei Jugendliche. Die meisten Todesopfer waren in Stuttgart, Mannheim, Reutlingen und Tübingen zu beklagen. Die Notwendigkeit wirksamer Maßnahmen gegen die sich rasant ausbreitende HIV-Infektion in den 1980erJahren hat einer wirksamen Behandlung der Heroinabhängigkeit den Weg geebnet, der Substitutionsbehandlung mit Drogenersatzstoffen wie Methadon, Buprenorphin, Polamidon. Die Sanierung des öffentlichen Raumes und die Senkung von Mortalität und Morbidität der intravenös Drogenkonsu-
mierenden waren tragende Gründe für die in den weiteren Jahren ergriffenen Maßnahmen und Änderung der Regularien. Dazu zählte die Novellierung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung sowie die Entwicklung der Behandlungs-Richtlinien der Bundesärztekammer. Eine weitere Novellierung erfolgte mit der Verstetigung der unter der Corona-Pandemie zugestanDr. P. Hezler-Rusch denen Liberalisierungen. Heutzutage formuliert die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung als langfristiges Behandlungsziel die Abstinenz, also die Freiheit nicht nur von illegalen Drogen, sondern auch ein Behandlungsende von Substituten. Unabhängig davon jedoch ist das Bemühen der behandelnden Ärztinnen und Ärzte – und dies gründet sich aus der langjährigen Erfahrung in der Behandlung dieser Menschen – ganz darauf gerichtet, die Betroffenen – ob in jugendlichem oder in fortgeschrittenerem Lebensalter – im Behandlungssetting zu halten. Man folgt dem Harm Reduction Konzept. Trotz oft vielfältiger Störfaktoren gilt es, die Substitutionskontinuität aufrecht zu erhalten, weil die Risiken, den „Drogentod“ zu erleiden oder an einer anderen somatischen oder psychischen Erkrankung zu versterben, immens sind. Menschen, die an einer Opioidabhängigkeit erkranken oder (in der Formulierung des ICD) an einer Substanzkonsumstörung von Opioiden leiden, kommen nicht selten Anzeige bereits aus desolaten sozialen Verhältnissen und leiden oft an weiteren psychiatrischen und somatischen Erkrankungen. Ihr Spezialist in allen Rechtsfragen für Wir verfügen mit der SubsÄrzte, Zahnärzte, Apotheken, Krankenhausträger, titution über ein wirksames Berufsverbände und alle anderen Unternehmen Behandlungsverfahren. Doch des Gesundheitswesens. die Zahl substituierender Ärztinnen und Ärzte ist seit Jahren Wir sind bundesweit für Sie aktiv. Ihre nächstgelegene Kanzlei rückläufig. Dieser Mangel bebefindet sich in Heidelberg, Hamburg oder Berlin. steht – wie auch der Hausärztemangel – bundesweit und ist besonders gravierend in ländlichen Gebieten. Neue VersorRechtsanwälte & Fachanwälte für Medizinrecht | Steuerrecht gungsformen sind gefordert. Kanzlei Heidelberg | Römerstraße 9 | 69115 Heidelberg Der Politik und der GesetzgeTelefon +49 (0)6221 659 790 | E-Mail heidelberg@praxisrecht.de bung ist es anheimgestellt, für
PRAXISRECHT.de
572
ÄBW 09 | 2023
die erforderlichen Gesetze und den Schutz der Bevölkerung, aber auch für die Rahmenbedingungen der benötigten Behandlungsstrukturen zu sorgen. Es ist überfällig, sich hier auf neue Versorgungsformen einzulassen und auch im Bereich der Substitution die digitalen Möglichkeiten zu nutzen. Die Landesärztekammer Baden-Württemberg hat schon vor Jahren bundesweit als erste Kammer das Fernbehandlungsverbot aufgehoben und in einem ersten Schritt Modellprojekte zugelassen. Eines der ersten Modellprojekte war die videogestützte Substitution in Justizvollzugsanstalten. Diesem mittlerweile erfolgreichen Modell folgend, haben wir die videogestützte Substitution in der ambulanten Versorgung entwickelt, über die Moderation des Sozialministeriums dieses Projekt versucht voranzubringen und unter Einbeziehung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg und mit deren Unterstützung die Krankenkassen zu gewinnen, das Projekt ans Laufen zu bringen. Die Mitwirkung der Psychosozialen Beratungsstellen ist zugesagt, deren Mitarbeitende sind über die Akademien für ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammern bereits geschult. Die begleitende Evaluation ist gesichert. Seitens der Krankenkassen haben wir positive Signale, sodass wir durchaus guten Mutes sein können, hier voranzukommen. Unser Suchtsymposium, das erstmals ausschließlich als Online-Veranstaltung stattfindet, wird sich dem gesamten Spektrum der geschilderten Thematik widmen, dabei jedoch in gewohnter Weise die reichhaltige praktische Erfahrung der Vortragenden zur Geltung kommen lassen, die Verschränkung verschiedenster Disziplinen fördern und nicht zuletzt auch die Diskussionsbeiträge der Teilnehmenden einbeziehen. Weitere Informationen zu der Veranstaltung sind auf Seite 596 zu finden. Dr. Paula Hezler-Rusch Vorsitzende des Ausschusses Suchtmedizin der Landesärztekammer Baden-Württemberg Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden
Kammern und KV Personalentscheidungen getroffen und Themenschwerpunkte festgelegt
Ausschüsse der Landesärztekammer
D
ie neue Wahlperiode läuft, inzwischen haben die ersten bei der Landesärztekammer BadenWürttemberg eingerichteten Fachausschüsse ihre Arbeit aufgenommen. Die Ausschussmitglieder haben bereits in ihren jeweiligen konstituierenden Sitzungen Themenschwerpunkte definiert, die es seitens der Ärzteschaft anzupacken gilt. Darüber hinaus haben sie auch über den Vorsitz und die Stellvertretung ihres jeweiligen Expertengremiums abgestimmt. Bisher wurden die folgenden Personalentscheidungen getroffen (in alphabetischer Reihenfolge der Ausschüsse): Die Mitglieder des Ausschusses „Ärztliche Weiterbildung“ wählten Prof. Dr. Wolfgang Linhart, Facharzt für Chirurgie sowie für Orthopädie und Unfallchirurgie in Heilbronn, und Carsten Mohrhardt, ebenfalls Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie in Karlsruhe, zu Co-Vorsitzenden. Im Ausschuss „Arztberuf und Familie“ wählten die Mitglieder Dr. Birgit Eissler aus Reutlingen zur Vorsitzenden. Ihre Stellvertreterin ist Dr. Ulrike Mütze aus Heidelberg. Im Ausschuss „Fortbildung“ entschieden sich die Mitglieder für Dr. Jürgen de Laporte aus Esslingen als Vorsitzenden; er ist außerdem Präsident der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg. Seine Stellvertretung übernimmt Dr. Dierk-Christian Vogt aus Asperg. Erneut Vorsitzender des Ausschusses „Kinder und Jugendliche“ ist Dr.
Andreas Oberle aus Stuttgart. Dr. Birgit Eissler aus Reutlingen hat in diesem Gremium das Amt der Stellvertretenden Vorsitzenden inne. Dr. Christoph Ehrensperger, Facharzt für Anästhesiologie in Sindelfingen, ist weiterhin Vorsitzender des Ausschusses „Klima, Prävention und Umwelt“. Dr. Dierk-Christian Vogt, Facharzt für Innere Medizin in Asperg, wurde von den Ausschussmitgliedern ebenfalls erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Dr. Regina Herzog, Fachärztin für Anästhesie und für Transfusionsmedizin in Freiburg, wurde zur neuen Vorsitzenden des Ausschusses „Medizinische Ausbildung, Hochschulen“ bestimmt. Die neue stellvertretende Vorsitzende ist Dr. Petra Jung, Fachärztin für Allgemeinmedizin in Ebringen (Breisgau). Im Ausschuss „Medizinische Fachberufe“ wurde die Präsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg und Fachärztin für Allgemeinmedizin in Allmendingen, Dr. Sophia Blankenhorn, zur neuen Vorsitzenden gewählt. Das Amt des Stellvertretenden Vorsitzenden hat Dr. Jürgen Herbers, Facharzt für Allgemeinmedizin in Pleidelsheim, übernommen. Die Mitglieder des Ausschusses „Öffentliches Gesundheitswesen“ wählten Dr. Joachim Suder aus Tübingen zum Vorsitzenden. Ihm zur Seite steht Dr. Gottfried Roller aus Stuttgart als Stellvertretender Vorsitzender.
Im Ausschuss „Patientensicherheit und Qualitätssicherung“ bleibt Dr. Matthias Fabian aus Stuttgart Vorsitzender. Über seine Stellvertretung wird noch entschieden. Dr. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden und Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie sowie für Psychotherapeutische Medizin in Konstanz, bleibt weiterhin Vorsitzende des Ausschusses „Seelische Gesundheit“. Ihr zur Seite steht als Stellvertretender Vorsitzender ebenfalls weiterhin Andreas Knöll, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie in Münsingen. Auch im Ausschuss „Suchtmedizin“ wurde Dr. Paula Hezler-Rusch erneut zur Vorsitzenden gewählt. Dr. Christoph Schoultz von Ascheraden, Facharzt für Allgemeinmedizin aus St. Blasien, hat wieder das Amt des Stellvertretenden Vorsitzenden übernommen. Es gehört zu den Kernaufgaben der ärztlichen Selbstverwaltung, Ausschüsse einzurichten und auf diese Weise wichtige Entscheidungen vorzubereiten und Austausch zu ärztlich relevanten Themen zu ermöglichen. Die gewählten Mitglieder (siehe www. aerztekammer-bw.de/ueber-uns) dieser regelmäßig tagenden Arbeitsgruppen arbeiten dem Kammervorstand zu und helfen ihm bei der Entscheidungsfindung. Sie bereiten aber beispielsweise auch Fach- und Fortbildungsveranstaltungen sowie Symposien inhaltlich vor.
Anzeige
Neue Räume, neues System. Tag der offenen Tür mit Präsentation des neuen „Samsung V6“- Systems. Besuchen Sie uns am 29.09.2023! Wir sind umgezogen und präsentieren unsere Ultraschallsysteme jetzt in unserer neuen Sonothek. Besuchen Sie uns zum Tag der offenen Tür am 29.09.2023 und entdecken Sie das neue Samsung V6.
Die Zukunft des Ultraschalls persönlich entdecken – in unserer neuen Sonothek in Filderstadt oder online unter www.dormed-stuttgart.de DORMED Stuttgart • Gottlieb-Manz-Straße 1 • 70794 Filderstadt • Tel. 0711 75859700 • Fax 0711 75859701
Wir sind ! umgezogen
anz-Str.1 Gottlieb-M erstadt ld Fi 4 7079
ÄBW 09 | 2023
573
Kammern und KV Interview · Dr. de Laporte über die nächste Veranstaltung „Via medici“
„Zuhören und Wahrnehmen schafft Vertrauen“
E
nde Oktober bietet die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg in der Reihe „Via medici“ eine Fortbildungsveranstaltung unter anderem zur Bedeutung der zwischenmenschlichen Beziehung für die Gesundheit. Über die Thematik sprach ÄBW-Chefredakteur Dr. Oliver Erens mit Kammerpräsident Dr. Jürgen de Laporte.
Was sind für Sie die unverzichtbaren Aspekte einer gelungenen Arzt-Patienten-Beziehung? Dr. J. de Laporte
Dr. de Laporte: Differentialdiagnostisches Zuhören und Wahrnehmen auf allen Ebenen schafft Vertrauen. Als niedergelassener Hausarzt ist es mir wichtig, meine Patientinnen und Patienten durchs Leben zu begleiten. Die Grundhaltung hat mir mein erster Weiterbilder ganz zu Beginn meiner Arztkarriere mit auf den Weg gegeben, und ich bin bis heute sehr gut damit gefahren: „Deine erste Aufgabe ist zu begleiten“. Meine Patientinnen und Patienten sind für mich als allererstes Menschen – und keine Fälle. Das Casemanagement funktioniert ohne Vertrauensbeziehung nicht. Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Welt mit Gedanken und Gefühlen und lässt mich beim Zuhören Anteil nehmen. Heute beschreiben wir diesen Vorgang auch als Resonanz. Wenn mir diese Verbindung
Mehr zum Thema Die Social-MediaKanäle der Landesärztekammer:
@AerztekammerBW
AerztekammerBW
574
Mehr zum Thema bietet die nächste Veranstaltung „Via medici – Zum Weg und zu Grundfragen der Medizin“: Am Mittwoch, den 24. Oktober 2023 von 19.00 Uhr bis 21.15 Uhr spricht der Internist und Psychiater Prof. Dr. Joachim Bauer im Hospitalhof Stuttgart zum Thema „Reale Begegnung und virtuelle Welten. Zur Bedeutung der zwischenmenschlichen Beziehung für die Gesundheit“ (siehe auch Seite 602). Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
ÄBW 09 | 2023
als Hausarzt nicht gelingt, sucht der Patient oder die Patientin anderswo Hilfe. Das ist dann eine vertane Chance und verursacht nicht unerhebliche Kosten in unserem Gesundheitssystem. Wenn der Kontakt jedoch gelingt, führt dies zu großer Arbeitszufriedenheit. Leider haben wir im Gesundheitswesen bisher noch keinen für alle gangbaren Weg gefunden, genügend Wertschätzung für das Zuhören zu etablieren.
Wie erleben Sie im Alltag einer hausärztlichen Praxis den zunehmenden Einfluss der Digitalisierung auf die Arzt-Patienten-Beziehung? Dr. de Laporte: In meiner ärztlichen Tätigkeit erlebe ich IT leider oft als Störfaktor. Sehr zu meinem Bedauern muss ich leider immer wieder erleben, dass sich eigentlich gut geplante Technik im Behandlungszimmer zwischen mich und meine Patientinnen und Patienten drängt. Die Telematik bindet viel meiner Aufmerksamkeit, in Momenten, in denen ich mich eigentlich lieber dem Menschen vor mir zuwenden möchte. Beispielsweise erwische ich mich, wie ich beim Erstellen eines Medikationsplanes und Rezeptes auf den Monitor starre, um keine Einzelheit zu übersehen, anstatt der Person vor mir noch einmal ins Gesicht zu schauen. Wie geht es ihm oder ihr nach unserem Gespräch? Wirkt er oder sie erleichtert oder doch noch bedrückt? Für solche intensiven Wahrnehmungen bleibt in unserem technisch sehr verdichteten Behandlungsalltag leider immer weniger Zeit, das ist für mich als Arzt unbefriedigend. Leider führen immer wieder neue unvorhersehbare kleine und größere Störungen zu Unterbrechungen des Praxisablaufes und Zeitnot in der Routine.
Wird Künstliche Intelligenz in Zukunft den Arzt beziehungsweise die Ärztin ersetzen? Dr. de Laporte: Nein, das denke ich nicht. Eine profunde medizinische
Ausbildung ist erforderlich, um Symptome richtig einzuordnen. Vor „Dr. Google“ habe ich also keine Angst. Natürlich habe ich schon erlebt, dass eine Patientin oder ein Patient mit einer selbst zusammengegoogelten schlimmen Internet-Diagnose vor mir sitzt. Meine Aufgabe als Hausarzt ist es dann, die Ängste und Sorgen dieses Menschen erst mal ernst zu nehmen. Mit knapper gezielter Anamnese, Untersuchungen und Differenzialdiagnostik ist es mir bisher immer gelungen, die Person abzuholen und gut zu behandeln. Dafür brauche ich als Hausarzt aber Zeit und eine Vertrauensbeziehung.
Zukünftig soll KI auch im medizinischen Bereich eingesetzt werden – welche Chancen und Risiken sehen Sie als praktizierender Arzt? Dr. de Laporte: KI kann uns Ärztinnen und Ärzte unterstützen. Wenn ich eine bestimmte Diagnose gestellt habe, könnte mir die Software schnell und zuverlässig Differentialdiagnosen präsentieren und mich auf Vor- und Nachteile von Behandlungsoptionen aufmerksam machen. Das hilft mir und dient der Patientensicherheit. Ein großes Risiko sehe ich allerdings in der Überdiagnostik zur rechtlichen Absicherung. Algorithmen werden im Zweifelsfall immer so programmiert, dass sie eher zur „Absicherungsdiagnostik“ raten. Und dies führt zu neuen Abklärungsbaustellen und kann weitere Verunsicherung, Leid und schlimmstenfalls sogar gesundheitliche Schäden verursachen. Erfahrene Ärztinnen und Ärzte gewichten unter Einbeziehung der Vorgeschichte, die auf verschiedenen Ebenen wahrgenommen Informationen. Ob dieser komplexe Vorgang von der KI in seiner Qualität erreicht werden kann, steht für mich aktuell noch sehr infrage, da er von der vielfältigen Wahrnehmung und wesentlich von der Erfahrung der Untersuchenden getragen wird.
Bereit, wenn Sie es sind. Jetzt von attraktiven Konditionen für angestellte Ärzte profitieren.1
Ein attraktives Leasingangebot1: z. B. Audi Q5 40 TFSI quattro, S tronic, 7-stufig*. * Kraftstoffverbrauch (kombiniert) in l/100 km: 7,7; CO2-Emissionen (kombiniert) in g/km: 174. Für das Fahrzeug liegen nur Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP und nicht nach NEFZ vor. Lackierung Brillantschwarz, Klimaautomatik, Bluetooth-Schnittstelle, Digitaler Radioempfang, Lederlenkrad 3-Speichen mit Multifunktion, Einparkhilfe plus, LED-Heckleuchten, LED-Scheinwerfer, Aluräder 5-Doppelspeichen-Dynamik u.v.m.
Leistung: Vertragslaufzeit: Jährliche Fahrleistung: Leasing-Sonderzahlung:
150 kW (204 PS) 36 Monate 10.000 km € 0,–
Monatliche Leasingrate
€ 369,– Ein Angebot der Audi Leasing, Zweigniederlassung der Volkswagen Leasing GmbH, Gifhorner Straße 57, 38112 Braunschweig. Zuzüglich Werksabholungskosten in Höhe von € 920,– sowie Zulassungskosten. Bonität vorausgesetzt.
Etwaige Rabatte bzw. Prämien sind im Angebot bereits berücksichtigt. 1
Aktion gültig bis 30.09.2023 für Audi Neufahrzeuge. Ausgeschlossen sind Audi Sport (RS-Modelle) sowie Audi e-tron GT 60 / RS e-tron GT Modelle. Aktion nur gültig bei Zulassung bis 20.03.2024 und für angestellte Ärzte (Berufsträger) und bei Vorlage eines Legitimationsnachweises wie: Kammerbestätigung, Mitgliedsausweis der Kammer oder Berufsgenossenschaft, Auszug aus dem Berufsregister des Bundes bzw. des jeweiligen Landes. Eine Verlängerung der Aktion bleibt ausdrücklich vorbehalten.
Abgebildete Sonderausstattungen sind im Angebot nicht unbedingt berücksichtigt. Alle Angaben basieren auf den Merkmalen des deutschen Marktes. Audi Zentrum Stuttgart, Audi Stuttgart GmbH, Standort Feuerbach, Heilbronner Straße 340, 70469 Stuttgart, Tel.: 07 11 / 8 90 81-12 00, info.feuerbach@stuttgart.audi, www.stuttgart.audi Audi Zentrum Stuttgart, Audi Stuttgart GmbH, Standort Vaihingen, Hauptstraße 166, 70563 Stuttgart, Tel.: 07 11 / 73 73 10-22 00, info.vaihingen@stuttgart.audi, www.stuttgart.audi
Kammern und KV Ambulante Versorgung in Deutschland steht auf dem Spiel
Fotos: OE
Praxis weg – Gesundheit weg
Blick ins Auditorium der Krisensitzung
U
nter dem Titel „PraxenKollaps – Praxis weg, Gesundheit weg!“ haben die Kassenärztlichen Vereinigungen in einer konzertierten Aktion Alarm geschlagen. Sie sehen die flächendeckende ambulante Versorgung in Gefahr. „Die ambulante Versorgung in Deutschland steht auf dem Spiel: Die Praxen stehen vor dem Kollaps. Tag für Tag setzen sie sich für die Gesundheit ihrer Patientinnen und Patienten ein – doch ihre Kräfte gehen zur Neige“, warnte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV). „Das ambulante System wird seit Jahren kaputtgespart, es fehlt massiv an Personal. Hinzu kommt mangelnde Wertschätzung der Politik. Vollmundige Versprechen werden nicht eingehalten. Immer mehr Ärzte, Psychotherapeuten und Praxismitarbeiter resignieren und flüchten aus dem System.“
Dr. A. Gassen
„Es ist fünf vor zwölf! Es muss sich schnellstens etwas ändern, sonst droht der Praxenkollaps.“
Dr. K. Braun
576
Hintergrund der Kampagne sind die Honorarverhandlungen mit den Kassen, die Anfang August starteten. Die KVen in den Ländern machen seither auf die angespannte Situation in den Praxen aufmerksam; bisheriger Höhepunkt der Aktion war die gemeinsame Krisensitzung der Vertreter-
ÄBW 09 | 2023
versammlungen aller Kassenärztlichen Vereinigungen gemeinsam mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung am 18. August in Berlin. Steigende Praxis-, Personal- und Investitionskosten machten den Betrieb einer Praxis immer unrentabler, warnte der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) bereits Anfang August. Eine Inflationsrate von mehr als sechs Prozent lasse die Praxisausgaben massiv in die Höhe schnellen. Eine ausreichende Gegenfinanzierung sei wegen der gedeckelten Arzthonorare kaum noch möglich. „Ein niedergelassener Fach- oder Hausarzt kann die gestiegenen Kosten nicht über höhere Preise ausgleichen, sondern muss diese aus der eigenen Tasche bezahlen. Aufgrund der niedrigen Honorarpauschalen sind wichtige Untersuchungen und Behandlungen für die Patienten nicht mehr kostendeckend zu erbringen. Die Abschaffung der Neupatientenregelung hat die Lage für die Facharztpraxen weiter verschärft“, betonte der KVBW-Vorstandsvorsitzende Dr. Karsten Braun. Allein in Baden-Württemberg habe sich Zahl der freien Arztsitze innerhalb von wenigen Jahren mehr als verdoppelt: 2015 gab es 465 freie Arztsitze, aktuell seien es 1.090.
Die KVen der Länder fordern eine deutliche Steigerung des Orientierungswertes. Dr. Braun und seine Stellvertreterin Dr. Doris Reinhardt betonten: „Damit Wartezeiten nicht noch länger werden, müssen die Praxen in die Lage versetzt werden, die enorm gestiegenen Kosten zu stemmen. Ohne Kompensation werden die Praxen ihr Leistungsangebot zwangsläufig einschränken müssen.“ „Die Stimmung bei Ärztinnen und Ärzten sowie Praxispersonal ist auf dem Tiefpunkt angelangt. Für junge Medizinerinnen und Mediziner wird die ambulante Versorgung zunehmend unattraktiv. Medizinische Fachangestellte verlassen die Praxen in Richtung Krankenhäuser, weil sie dort besser verdienen“, so Dr. Braun. Er forderte deshalb: „Das Bundesgesundheitsministerium und die Krankenkassen müssen jetzt dringend handeln, da sonst eine flächendeckende ambulante Patientenversorgung nicht mehr gewährleistet werden kann.“ Durch die geringeren Steigerungsraten im ambulanten Bereich verschärfe sich das Ungleichgewicht zu den Arztgehältern im Krankenhaus. Damit werden die Niederlassung und die Übernahme unternehmerischer Risiken nicht adäquat vergütet. Aber auch die Anstellung in den vertragsärztlichen Praxen sei nicht adäquat gegen-
Kernforderungen an die Politik Tragfähige Finanzierung: Retten Sie die Praxen aus den faktischen Minusrunden und sorgen Sie für eine tragfähige Finanzierung, die auch in der ambulanten Gesundheitsversorgung insbesondere Inflation und Kostensteigerungen unmittelbar berücksichtigt! Abschaffung der Budgets: Beenden Sie die Budgetierung, damit auch Praxen endlich für alle Leistungen bezahlt werden, die sie tagtäglich erbringen! Ambulantisierung: Setzen Sie die angekündigte Ambulantisierung jetzt um – mit gleichen Spielregeln für Krankenhäuser und Praxen! Sinnvolle Digitalisierung: Lösen Sie mit der Digitalisierung bestehende Versorgungsprobleme. Sorgen Sie für nutzerfreundliche und funktionstüchtige Technik sowie die entsprechende Finanzierung, und belassen Sie die datengestützte Patientensteuerung in ärztlichen und psychotherapeutischen Händen! Mehr Weiterbildung in Praxen: Stärken Sie die ärztliche und psychotherapeutische Weiterbildung! Diese muss – um medizinisch und technisch auf dem aktuellen Stand zu sein – schwerpunktmäßig ambulant stattfinden. Beziehen Sie auch hier die niedergelassene Vertragsärzte- und Psychotherapeutenschaft ein! Weniger Bürokratie: Schnüren Sie das angekündigte Bürokratieabbaupaket, damit wieder die Medizin im Vordergrund steht und nicht der „Papierkram“! Keine Regresse: Schaffen Sie die medizinisch unsinnigen Wirtschaftlichkeitsprüfungen ab! Die Arzneimittelregresse müssen weg!
finanziert. Sollten die Krankenkassen nicht bereit sein, Verantwortung für ihre Versicherten zu übernehmen und ausreichend Geld für die ambulante Versorgung zur Verfügung zu stellen, werde sich die wirtschaftliche Lage der Praxen weiter verschlechtern mit entsprechenden Folgen für die Patientinnen und Patienten.
Forderungskatalog – Politik muss jetzt handeln Im Rahmen ihrer Krisensitzung Mitte August in Berlin machten Hunderte Niedergelassene, darunter die Delegierten der Vertreterversammlungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der 17 Kassenärztlichen Vereinigungen klar: So kann es nicht weitergehen! Die Politik und insbesondere Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach wurden aufgefordert, die Forderungen der niedergelassenen Ärzteschaft umzusetzen – ansonsten drohe der Praxenkollaps. „Es ist fünf vor zwölf – die Praxen in Deutschland arbeiten längst über dem Limit. Deshalb fordern wir die Politik auf: Halten Sie Ihre Versprechen und handeln Sie endlich! Verhindern Sie das Aus der ambulanten Versorgung“, machte der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen deutlich. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen seien immer weniger Menschen bereit, in einer Praxis zu arbeiten. „Wenn sich nicht bald etwas ändert, geht in den Praxen das Licht aus“, so der KBV-Chef. Entsprechend habe man sich nun direkt an die Politik gewandt. „Die Resonanz der Praxen auf unsere Krisensitzung ist beeindruckend. Spätestens jetzt muss den politisch Verantwortlichen endlich klar werden, dass wir hier keine ‚Funktionärsdebatten‘ führen, sondern dass es wirklich um die Substanz der ambulanten Versorgung in Deutschland geht. Die Praxen sind am Limit oder bereits darüber hinaus. Wenn die Politik jetzt nicht handelt, sondern im Ankündigungsmodus beziehungsweise im Wegschauen verharrt, droht ein Ausbluten der patientennahen ambulanten Versorgung, wie wir sie kennen“, sagte Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV. Auch die Vorsitzenden der LänderKVen kamen bei der Krisensitzung zu Wort. So sagte KVBW-Chef Dr. Karsten Braun unter anderem: „Ein Aufschrei
der Empörung geht durchs ganze Land. Er richtet sich gegen die Rahmenbedingungen, unter denen wir arbeiten.“ Als eines von vielen Beispielen nannte er die Wirtschaftlichkeitsprüfungen der Krankenkassen und deren Regresse. Allein in Baden-Württemberg habe sich in den letzten fünf Jahren die Zahl der Einzelfallprüfanträge auf 7.500 pro Jahr verfünffacht. Demnach bekomme jede Praxis mindestens einmal jährlich Post von der Prüfstelle. Davon betroffen seien sogar jene Praxen, die in der Wirtschaftlichkeitsprüfung nicht nur völlig unauffällig waren, sondern den Krankenkassen damit auch viel Geld gespart hatten. Zudem handele es sich in den meisten Fällen nur um Bagatellbeträge, die den Verfahrensaufwand kaum rechtfertigten. Der Gipfel des Ganzen sei, dass es Krankenkassen gebe, die mit diesem Verfahren ihre marode Finanzsituation verbessern. Daher forderte Dr. Braun: „Beenden Sie diese Schikanen. Das hat mit Wirtschaftlichkeitsprüfung nichts zu tun, sondern schürt nur Ängste, um die Ärztinnen und Ärzte an der Verordnung von Medikamenten und Heilmitteln zu hindern. Wir sind nicht dazu da, die Finanzlöcher der Gesetzlichen Krankenversicherung zu stopfen!“ Gegenstand des von der Krisensitzung beschlossenen Forderungskatalogs ist unter anderem eine tragfähige Finanzierung der ambulanten Versorgung. „Seit Jahren werden die Praxen kaputtgespart und mit faktischen Minusrunden abgespeist“, sagte Dr. Hofmeister. Auch mit der Budgetierung müsse endlich Schluss sein, damit alle erbrachten Leistungen der Praxen in Gänze bezahlt werden. „Budgets auf der einen und Rundum-die-Uhr-Leistungsversprechen auf der anderen Seite passen einfach nicht zusammen. Apropos Versprechen: Auch die Ambulantisierung und ein Bürokratieabbaupaket hatte die Bundesregierung vollmundig angekündigt – zu sehen ist davon bisher rein gar nichts“, betonte der KBV-Vize. Der Forderungskatalog mitsamt Lösungsvorschlägen wurde an Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Lauterbach übermittelt. Er wurde aufgefordert, bis zum 13. September zu den einzelnen Forderungen Stellung zu beziehen und konkrete Umsetzungsschritte zu benennen. In der kurz darauf stattfindenden KBV-Vertreterversammlung soll dann auf die Antworten und Taten des Ministers reagiert werden.
Fotos: KBV/Lukas Brockfeld
Kammern und KV
Eine Stimme von vielen – aus dem Südwesten Bei der Krisensitzung in Berlin kamen Ärztinnen und Ärzte aus ganz Deutschland zu Wort, so auch Dr. Cathérine Hetzer-Baumann, Fachärztin für Allgemeinmedizin in Altenried und Mitglied der KVBW-Vertreterversammlung. In ihrer Videobotschaft sagte sie: „Ich bin Anfang 40, Haus- und Landärztin aus Leidenschaft. Unsere Praxis-Teams arbeiten aufopferungsvoll und Dieses und weitere versuchen trotz aller Widrigkeiten, eine Video-Statements qualitativ hochwertige Patientenversorgung weiter aufrechtzuerhalten. Jedoch als Niedergelassene sind wir auch Unternehmer. Wir brauchen Einnahmen-Sicherheit und insbesondere die Möglichkeit, diese an Veränderungen wie zum Beispiel die Inflation anpassen zu können. Das ist aktuell nicht möglich. Wir erhalten unser Geld erst Monate später als eine variable unsichere Vergütung in einem veralteten GKV-Abrechnungssystem. Das ist absolut nicht mehr zeitgemäß. Wir brauchen endlich eine wertschätzende, leistungsgerechte und planbare Vergütung und dazu gehört auch die Entbudgetierung.“
ÄBW 09 | 2023
577
Foto: © THANANIT – stock.adobe.com
Hybrid Veranstaltung! Wählen Sie zwischen präsenter oder digitaler Teilnahme
36. Heidelberger Gespräch 2023 für gutachterlich tätige Ärzte, Psychologen und Pflegekräfte sowie Juristen in den Bereichen Sozialmedizin und Sozialrecht
Mittwoch, den 18. Oktober 2023 MITTWOCH, . Oktober Uhrzeit
Referenten / Vorträge
Vorprogramm 10.30 – 11.30
▪ Auf dem Weg zu einem „guten“ Gutachter Schur, O., Celle / Siebold, J.-O., Gelsenkirchen / Krauß, J., Darmstadt
Beginn Heidelberger Gespräch 12.00
▪ Anmeldung
13.00 – 13.15
▪ Einleitende Worte Losch, E., Frankfurt/Main
Behandlungen außerhalb der Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses Vorsitz: Weber, A., Bottrop / Schur, O., Celle 13.15 – 14.00
▪ juristische Perspektive Bockholdt, F., Kassel
14.00 – 14.30
▪ aus Sicht des MDK Freudenstein, R., Lahr
14.30 – 15.00
Diskussion
Die Teilnahme Dritter an der Begutachtung Vorsitz: Krauß, J., Darmstadt / Thomann, K.-D., Frankfurt 15.00 – 15.30
▪ aus juristischer Sicht Schur, O., Celle
15.30 – 16.00
▪ aus medizinischer Sicht Schneider, R., Alzenau / Thomann, K.-D., Frankfurt am Main
16.00 – 16.30
Diskussion
16.30 – 17.00 P A U S E
Donnerstag, den 19. Oktober 2023 DONNERSTAG, . Oktober Uhrzeit
Referenten / Vorträge
Ermittlung der arbeitstechnischen Voraussetzungen für die neuen Berufskrankheiten Vorsitz: Schur, O., Celle / Thomann, K.-D., Frankfurt 09.00 – 09.30 09.30 – 10.00
▪ aus orthopädischem Fachgebiet van den Berg, C., Bochum Diskussion
BK 2116 und BK 2117
Vorsitz: Schur, O., Celle / Drechsel-Schlund, C., Hamburg 10.00 – 10.30
▪ zur Begutachtung der BK 2116 Spahn, G., Eisenach
10.30 – 11.00
▪ zur Begutachtung der BK 2117 Schiltenwolf, M., Heidelberg
11.00 – 11.30
Diskussion
11.30 – 12.00 P A U S E
Aktuelles zu Corona
Vorsitz: Krauß, J., Darmstadt / Moser, S., Halle 12.00 – 12.30 12.30 – 13.00 13.00 – 13.15 13.15 – 13.45 13.45 – 14.30
▪ Aktuelle Rechtsprechung zu Corona Siebold, J.-O., Gelsenkirchen ▪ Neue Erkenntnisse vor der aktuellen S1-Leitlinie Long/ Post-COVID Koczulla, R., Schönau ▪ PCS, ME/CFS, PEM – kritische Anmerkungen aus gutachtlicher Sicht Ostendorf, G.-M., Wiesbaden Diskussion ▪ Zusammenfassung der Tagung, abschließende Worte Losch, E., Frankfurt/Main
Cannabis-Verordnungen
Vorsitz: Ernst, M., Hannover / Siebold, J.-O., Gelsenkirchen ▪ aus juristischer Sicht 17.00 – 17.30 Beinhorn, K., Göttingen ▪ MDK-Begutachtung 17.30 – 18.00 Gehn, S., Hannover 18.00 – 18.45
Diskussion
Tagungsort: Frauenbad Heidelberg, Bergheimer Str. 45, 69115 Heidelberg
Für Mediziner: Die Fortbildung „Heidelberger Gespräch“ ist von der Landesärztekammer für den 18.10.23 mit 8 CME Punkten und für den 19.10.23 mit 6 CME Punkten anerkannt Für Juristen: Die Rechtsanwaltskammer Karlsruhe wurde von uns angefragt und sieht keine Bedenken, eine Fortbildungsbescheinigung gem. § 15 FAO für Teilnehmer des 36. Heidelberger Gesprächs nach Vorlage eines Teilnahmenachweises für Fachanwälte für Sozialrecht und Fachanwälte für Medizinrecht auszustellen. Dazu erhalten Sie von uns eine Teilnahmebestätigung sowie das vollständige Tagungsprogramm mit Vorträgen und Uhrzeiten. Bitte beachten Sie, dass es sich dabei um die Empfehlung der Rechtsanwaltskammer Karlsruhe handelt. Die Entscheidung trifft die für Sie örtlich zuständige Rechtsanwaltskammer.
Anmeldung unter: www.heidelberger-gespraech.de Kongressorganisation: Gentner Verlag • Frau Juliane Garofano • Postfach 10 17 42 • 70015 Stuttgart Telefon: 0711/63672-509 Telefax: 0711/63672-711 • E-Mail: garofano@gentner.de • www.heidelberger-gespraech.de
Kammern und KV Feierliche Freisprechungen der Berufseinsteigerinnen und -einsteiger
1.934 neue Medizinische Fachangestellte
I
n diesem Sommer wurden in BadenWürttemberg 1.934 neue Medizinische Fachangestellte ins Berufsleben verabschiedet. Insgesamt haben 2.011 Auszubildende an der Abschlussprüfung teilgenommen. Mit einer Bestehensquote von über 96 Prozent setzte sich der positive Trend der vergangenen Jahre fort. Lediglich 77 Prüflinge hatten mangelhafte oder ungenügende Leistungen. Diese gegenüber dem Vorjahr sogar leicht gestiegene Zahl ist besonders erfreulich, da sich die Auszubildenden zum Ausbildungsbeginn im Jahr 2020 mit besonderen, der Corona-Pandemie geschuldeten Umständen arrangieren mussten. Homeschooling statt Präsenzunterricht und erschwerte Bedingungen im Praxisbetrieb bestimmten die ersten beiden Ausbildungsjahre. Medizinische Fachangestellte (MFA) sind der Dreh- und Angelpunkt der Praxis, ob am Empfang, bei der Behandlung oder bei der Verwaltung im Hintergrund. Sie sind unverzichtbar in jeder Praxis; ihre Tätigkeit hat sich längst zu einem vielseitigen, modernen Assistenzberuf entwickelt. Nicht nur in der klassischen Arztpraxis, auch in Kliniken, MVZ und ambulanten OPZentren stehen den gesuchten Fachkräften alle Türen offen. Gemäß Berufsbildungsgesetz ist im Südwesten die Landesärztekammer Baden-Württemberg verantwortliche Stelle für die MFA-Ausbildung. Vor den Sommerferien 2023 gab es an allen Berufsschulen die feierlichen Freisprechungen der jungen Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger. Ihnen allen steht eine positive Zukunft in einem vielfältigen Berufsbild bevor. Mitte Juli fand beispiels-
weise die von den Auszubildenden lang ersehnte Abschlussfeier der Ludwig-Erhard-Schule Karlsruhe in der Bezirksärztekammer Nordbaden statt. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und markierte den Abschluss einer intensiven Ausbildungszeit für die angehenden Fachkräfte im Gesundheitswesen. Die Feier bot den Absolventinnen und Absolventen die Möglichkeit, sich selbst und ihre Leistungen zu feiern sowie sich bei der Lehrerschaft und allen an der Prüfungsorganisation Beteiligten zu bedanken. Die Abschlussfeier begann mit einer herzlichen Begrüßung durch die Fachklassenleiterin Dr. Claudia Finkenzeller-Bertsch, die die Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Erfolg beglückwünschte. Im Anschluss sprach Dr. Susanna Colopi Glage, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Nordbaden und Vorsitzende der Ärzteschaft Karlsruhe, den Anwesenden ihre Wertschätzung aus. In ihrer Rede betonte sie die Bedeutung der Medizinischen Fachangestellten für das Gesundheitssystem und lobt ihren Fleiß und ihr Engagement während der Ausbildung. Anerkennende Worte gab es auch von Schuldirektorin Sandra Lochmann und Studiendirektorin Dagmar Bauer. Die Freude und Erleichterung der 126 erfolgreichen Berufsabsolventinnen und -absolventen der Berufs-
Blick in eine der landesweit vielen MFA-Abschlussfeiern (hier in der Bezirksärztekammer Nordbaden) schule in Karlsruhe war deutlich spürbar, als sie ihre Zeugnisse in den Händen hielten. Die 13 Besten konnten sich sogar über Belobigungen und Preise der Ärztekammer freuen. Südwürttembergs Ärztekammerpräsidentin Dr. Sophia Blankenhorn, die bei der Landesärztekammer dem Ausschuss „Medizinische Fachberufe“ vorsitzt, betonte erst kürzlich in der Tagespresse: „Gutes Personal ist entscheidend für eine Arztpraxis, daher freue ich mich über die neuen Medizinischen Fachangestellten, die jetzt in unseren Praxen beschäftigt werden können.“ Gleichzeitig warnte sie: „Wir wollen unseren Angestellten für ihre gute Arbeit auch gute Löhne zahlen. Doch dazu müssen wir das von der Politik und den Krankenkassen auch refinanziert bekommen. Das ist seit geraumer Zeit allerdings nicht gewährleistet; das System droht leider an die Wand zu fahren.“
ÄBW 09 | 2023
579
Kammern und KV Erhebliches Potenzial für Einsparungen und bessere Versorgung
Mehr ambulante Operationen gefordert
I
n mehr ambulanten Operationen liegt nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), Dr. Karsten Braun, ein erhebliches Potenzial für Einsparungen und bessere Versorgung in Deutschland. Dr. Braun äußerste sich dazu Ende Juli: „Es ist unstrittig, dass es für alle Beteiligten große Vorteile mit sich bringt, wenn Behandlungen ambulant stattfinden können und die Patientinnen und Patienten dafür nicht ins Krankenhaus müssen. Natürlich hat das seine Grenzen, aber diese sind noch lange nicht erreicht.“ Dr. Braun unterstützte damit entsprechende Forderungen des Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztli-
chen Bundesvereinigung, Dr. Andreas Gassen. „Wir haben eine hoch-leistungsfähige Struktur an ambulanten Operateuren, die durchaus noch ausgebaut werden könnte. Damit würden die Krankenhäuser entlastet werden, die sich dann um die wirklich schwer kranken Patienten kümmern könnten. Und gleichzeitig ist es für die Patientinnen und Patienten angenehmer, da sie wohnortnah versorgt werden und nach der Behandlung wieder nach Hause in ihre gewohnte Umgebung können. Und schließlich können ambulante OP-Zentren deutlich günstiger behandeln als die Krankenhäuser. Ich kann die Kritik der Deutschen Krankenhausgesellschaft hierzu daher
nicht nachvollziehen. Auf alle Fälle stehen dabei nicht die Interessen der Patientinnen und Patienten im Vordergrund.“ Der KVBW-Chef forderte daher, dass dieses Potenzial endlich konsequent angegangen werden soll. „Wir nehmen sehr wohl wahr, dass es hier Bewegung auf der politischen Ebene gibt und begrüßen daher entsprechende Äußerungen des gesundheitspolitischen Sprechers der FDP-Bundestagsfraktion Dr. Andrew Ullmann. Es gilt nun, dass die Bundesregierung eine entsprechende gesetzliche Regelung trifft. Ambulantisierung darf dabei das System der niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen nicht außenvorlassen.“
Neuer Verbund stärkt Weiterbildung in Psychiatrie und Psychotherapie
Bezirksübergreifender Weiterbildungsverbund
Foto: Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis, Jan Egenberger
E Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung für den Weiterbildungsverbund Psychiatrie
580
in neuer Weiterbildungsverbund im Neckar-Odenwald- und im Main-Tauber-Kreis sorgt jetzt dafür, dass die ärztliche Weiterbildung in Psychiatrie und Psychotherapie in Baden-Württemberg bezirksübergreifend gestärkt und ausgebaut wird. Die den Verbund tragenden Partner haben das Projekt Ende Juli offiziell auf den Weg gebracht; mit dabei sind die Bezirksärztekammern Nordwürttemberg und Nordbaden, die Landkreisverwaltungen sowie die beteiligten fachspezifischen und weiterbildungsbefugten Kliniken und die niedergelassenen Facharztpraxen. Seitens der Ärztekammern unterzeichneten die
ÄBW 09 | 2023
beiden Präsidenten, Dr. Jürgen de Laporte aus Nordwürttemberg sowie Prof. Dr. Christof Hofele aus Nordbaden, den Kooperationsvertrag. Weiterverbildungsverbünde sind ein effektiver Weg für junge Ärztinnen und Ärzte, ihre Facharztausbildung unter besseren und attraktiveren Bedingungen zu absolvieren. Auf diesem Weg wird es den jungen Medizinerinnen und Medizinern beispielsweise ermöglicht, einfacher und koordinierter ambulante und stationäre Stationen zu durchlaufen, sich dabei in gesichertem (berufs-) rechtlichem Rahmen zu bewegen und die Gegebenheiten der Region, in der sie arbeiten, kennenzulernen. Prof. Hofele sprach bei der Vertragsunterzeichnung über die Vorteile des neuen Weiterbildungsverbunds. So biete der Verbund unter anderem die Möglichkeit, „dass sich die Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung miteinander vernetzen und Möglichkeiten zur Teilzeitarbeit nutzen können“, so Prof. Hofele. Außerdem würden für Nachbesetzungen in Kliniken und Nachfol-
gen in ambulanten Praxen neue Optionen entstehen, qualifizierte Medizinerinnen und Mediziner in der Region zu halten. Dr. de Laporte ergänzte: „Durch den Verbund profitieren die Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung von den vielfältigen unterschiedlichen Unterstützungsstrukturen, die sie auf ihrem Weg zur Facharztreife begleiten.“ Tatsächlich steht der neue bezirksübergreifende Weiterbildungsverbund dafür, den Ärztinnen und Ärzten eine verlässliche, lückenlose Rotation durch die notwendigen Ausbildungsstationen innerhalb der beiden Landkreise zu gewährleisten. Dabei profitieren sie von Planungssicherheit, verlässlichen Konditionen und qualifizierter Lehre. Bei der Vertragsunterzeichnung hoben alle beteiligten Akteure gleichermaßen hervor: Interessierte Arztpraxen und Klinikabteilungen, die in den beiden Landkreisen gemäß Weiterbildungsordnung als (Rotations-) Partner infrage kommen, können dem Verbund noch beitreten und für eine weitere Stärkung der ärztlichen Weiterbildung sorgen!
Kammern und KV Landesärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung beteiligen sich
Kinder- und Jugendgesundheit fördern
V
orbereitet sein und Versorgungsengpässe vermeiden: Im vergangenen Winter war die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen zum Teil äußerst angespannt – keine Fiebersäfte, kaum freie Betten in den Krankenhäusern und über die Maßen in Anspruch genommene Kinderarztpraxen, um nur einige Beispiele zu nennen. Damit sich Derartiges nicht wiederholt, hatte der baden-württembergische Gesundheitsminister Manne Lucha zu einem Fachsymposium zur Kinder- und Jugendgesundheit eingeladen. Mit Dr. Wolfgang Miller (Präsident) und Anges Trasselli (Vizepräsidentin) war die Spitze der Landesärztekammer und mit Dr. Doris Reinhardt die Spitze der Kassenärztlichen Vereinigung BadenWürttemberg vertreten. Ebenfalls mit dabei waren weitere Vertreterinnen und Vertreter der Ärzte- und der Apothekerschaft, der Krankenkassen und von verschiedenen Verbänden. Gemeinsam wurden Maßnahmen entwickelt und über Strategien diskutiert, um Entwicklungen bestmöglich vorauszusehen und gegenzusteuern. Kammerpräsident Dr. Miller legte die Position der Ärzteschaft dar und zog eine Veranstaltungs-Bilanz: „Kinderärztinnen und -ärzte sind die erste und wichtigste Anlaufstelle in der medizinischen Versorgung der Kinder und Jugendlichen. Sie wissen um die Nöte der kleinen Patienten und die Sorgen der Eltern.“ Auch in diesem Herbst und Winter könne es erneut zu Versorgungsengpässen kommen. Dass gerade Kinder und Jugendliche darunter wieder besonders leiden müssten, sei nicht hinzunehmen.„Umso wichtiger ist es daher, dass wir im Rahmen dieses Fachsymposiums alle an einem Strang gezogen haben“, so Dr. Miller weiter. „Vorausschauen und die Kinderärztinnen und -ärzte an so vielen Stellen wie möglich entlasten, das war unser gemeinsames Ziel. Die Ärztekammer fordert unter anderem, bürokratische Hindernisse für die Ärzteschaft aus dem Weg zu räumen und dadurch die Rahmenbedingungen für alle zu verbessern. Gerade in der Notfallversorgung können wir noch besser zusammenarbeiten, gute
Teilnehmende des Fachsymposiums Beispiele, Best Practice in einzelnen Zentren machen Mut.“ Die Kammer-Vizepräsidentin Agnes Trasselli ergänzte: „Schon im Vorfeld des Symposiums wurden Lösungsvorschläge seitens der Ärzteschaft erarbeitet. Die Kinder- und Jugendmedizin braucht mehr Ärztinnen und Ärzte – hier besteht großer Handlungsbedarf. Dazu gehören unter anderem mehr Pädiatrie-Ausbildungsplätze im Praktischen Jahr, mehr ‚Stunden am Kind‘ im Medizinstudium und insgesamt mehr Medizin-Studienplätze. Angehende Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte lernen ihr Handwerk in Kliniken und Praxen; das sollte in Baden-Württemberg finanziell besser als bisher gefördert werden“, hob Frau Trasselli hervor. „Außerdem muss alles dafür getan werden, die elterliche Gesundheitskompetenz zu erhöhen; gerade hier brauchen wir breite Unterstützung durch Politik und Gesellschaft.“ Auch die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg sah die dringende Notwendigkeit für grundlegende Veränderungen: „Die Vielzahl der Infekte im letzten Winter hat deutlich gezeigt: Die ambulante wohnortnahe haus- und kinderärztliche Versorgung ist gefährdet und leider nicht selbstverständlich überall ausreichend verfügbar. Umso wichtiger, dass die Gesundheitspolitik
sich daran ausrichtet, die ambulante Versorgung noch mehr zu stärken. Investitionen in die Weiterbildung und gute Rahmenbedingungen für die Praxen sichern Kindergesundheit, Familiengesundheit und damit Zukunft.“ Die Teilnehmer verabschiedeten auf dem Fachsymposium eine gemeinsame Erklärung mit mehreren Maßnahmen und Strategien. So soll unter anderem die ambulante Versorgung als „Schutzschirm“ für die Kliniken gestärkt werden. Darüber hinaus wird an Verantwortliche appelliert, sich mit oberster Priorität um die Absicherung der Finanzen und des Personals in der Kinder- und Jugendmedizin zu kümmern. Anzeige
Praxisabgabeseminar. Med-Seminare (falls erforderlich, wird die Veranstaltung als Webinar durchgeführt)
Mittwoch, 20.09.2023, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 3. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 22.11.2023, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 3. OG, 70597 Stuttgart • Nachbesetzungsverfahren • Geeigneten Nachfolger finden • Optimaler Abgabezeitpunkt • Praxiswert, steuerliche Fragen Referenten: Barbara Brenner, Misel Stojkovic, Sina Altman und Tobias Krämer. Die Seminargebühr übernimmt MLP. Anmeldung mit QR-Code oder bei Frau Olga Kopp Tel 0711 13258 53, Fax -80 https://mlpstuttgart.de/seminare-med
ÄBW 09 | 2023
581
Kammern und KV Arztpraxen und Apotheken im Main-Tauber-Kreis können Verfahren testen
Pilotprojekt für’s E-Rezept
E Foto: MQ-Illustrations – stock.adobe.com
nde August hat die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) im Main-Tauber-Kreis ein Pilotprojekt zur Einführung des E-Rezepts gestartet. Arztpraxen und Apotheken in der Region haben die Möglichkeit, das Verfahren zu testen, bevor das E-Rezept zum 1. Januar 2024 verpflichtend eingeführt wird.
„Mit dem Modellprojekt wollen wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit geben, die Abläufe und Prozesse zu testen. Dabei werden die Projektteilnehmer von unserem KVBW-E-RezeptTeam aktiv unterstützt und begleitet“, erklärte der KVBW-Vorstandsvorsitzende Dr. Karsten Braun. Die KVBW führt das Projekt in Kooperation mit der Ärzteschaft im Main-Tauber-Kreis sowie dem Landesapothekerverband und der Landesapothekerkammer durch. „Unser Ziel ist, grundlegende Probleme und Hürden im Praxisalltag zu erkennen und an die zuständigen Stellen wie beispielsweise die gematik oder Softwarehersteller zu melden, so dass für unsere Mitglieder vom 1. Januar 2024 an die Prozesse möglichst reibungslos funktionieren“, sagte Dr. Braun. Bei einer Informationsveranstaltung in Tauberbischofsheim erfuhren Arztpraxen und Apotheken mehr über die jeweilige „Sicht“ auf das E-Rezept. Zudem erhielten die Teilnehmenden
582
ÄBW 09 | 2023
Einblicke in ein Arztinformations- bzw. Apothekenverwaltungssystem, um das gegenseitige Verständnis zu fördern und die gemeinsame Umsetzung des E-Rezepts voranzutreiben. Die teilnehmenden Praxen profitieren von der Teilnahme, da sie durch das E-Rezept-Team der KVBW fachlich betreut und beraten werden. Das Verfahren für das E-Rezept wurde durch den Einsatz der elektronischen Gesundheitskarte inzwischen erheblich vereinfacht. Mit dieser kann der Patient in der Apotheke sein E-Rezept direkt einlösen (das ÄBW berichtete ausführlich in seiner August-Ausgabe). Erste Rückmeldungen von teilnehmenden Praxen sind positiv, der Prozess funktioniert. Allerdings erfordert die erforderliche elektronische Signatur bei jedem Rezept noch viel Zeit, was vor allem bei Wiederholungsrezepten den Praxisablauf aufhält.„Wir werden alle Kritikpunkte melden und erwarten, dass die gematik sowie die Softwarehersteller weiter an Verbesserungen arbeiten und Optimierungen umsetzen“, betonte Dr. Braun. In Baden-Württemberg sind inzwischen rund 70 Prozent der Praxen bereit für das E-Rezept. „Wer noch nicht auf die neue digitale Anwendung umgestellt hat, sollte die kommenden Monate unbedingt dafür nutzen“, appellierte Dr. Braun. Das Serviceteam „IT in der Praxis“ steht Mitgliedern dafür gerne beratend zur Seite.
Digitalisierung braucht Mehrwert Die Digitalisierung in der ambulanten Versorgung sollte den Patientinnen und Patienten, den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie ihren Praxisteams dienen und einen sinnvollen Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung leisten. „Es muss für alle Beteiligten durch die Digitalisierung einen erkennbaren Mehrwert durch eine nutzerfreundliche und funktionstüchtige Technik geben“, haben die KVBW-Vorstände Dr. Karsten Braun und Dr. Doris Reinhardt gefordert.
Bisher hätten digitale Anwendungen wie die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) hauptsächlich bei Krankenkassen für effizientere Verwaltungsabläufe und damit zu Einsparungen geführt. Ein beträchtlicher Arbeitsaufwand liege dagegen bei den Praxen, im Falle der eAU aber auch bei den Arbeitgebern. Auch beim E-Rezept seien die Prozesse noch nicht so gestaltet, dass sie eine dauerhafte Verbesserung im Praxisalltag bedeuten. Das liege in erster Linie an der noch nicht anwenderfreundlichen Ausgestaltung durch die Hersteller von Arztpraxissoftware.„Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sind nicht digitalisierungsfeindlich, doch für eine wirkliche Akzeptanz der Telematikinfrastruktur müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein“, betonten Dr. Braun und Dr. Reinhardt. Dazu gehöre an erster Stelle eine vor Einführung ausreichend getestete Technik. „Unausgereifte Hard- und Software kostet Zeit, Geld und Nerven und führt letztlich zu Ablehnung“, sagte Dr. Braun. Es könne nicht sein, dass der Gesetzgeber dann auch noch mit Bußgeldern und Sanktionen drohe. „Wenn die Telematikinfrastruktur nicht funktioniert, ist die Praxis lahmgelegt. Das ist Stress pur für das Praxispersonal. Und diese Zeit fehlt dann auch für die Versorgung der Patientinnen und Patienten“, ergänzte Dr. Reinhardt. Auf der Protestveranstaltung der Ärzte- und Psychotherapeutenschaft in Berlin (siehe Seite 576) war die derzeitige Zwangsdigitalisierung der Praxen unter viel Applaus als „digitale Vergewaltigung“ bezeichnet worden. Ziel der Politik müsse sein, Ärztinnen und Ärzte als Verfechter und Multiplikatoren der Digitalisierung zu gewinnen. Dr. Reinhardt betonte, dass auch die Refinanzierung der notwendigen Hard- und Software für die Praxen „vollständig und kostendeckend“ erfolgen müsse. Die beschlossene Monatspauschale decke bei weitem nicht die Kosten, die den Praxen durch die Gesetze entstünden.
Werbung
Ein Unternehmen der LBBW-Gruppe
Mitarbeiter binden durch Vorsorgemaßnahmen. Mitarbeiter finden und binden ist ein hochaktuelles Thema. Denn ein kompetentes und zufriedenes Praxisteam ist das A und O jeder Praxis. Monetäre Bausteine zur langfristigen Mitarbeiterbindung können dabei Vorsorgemaßnahmen sein – wie zum Beispiel die betriebliche Altersvorsorge.
Laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung KdöR gibt es knapp 100.000 Praxen in Deutschland. Rund 300.000 Medizinische Fachangestellte und Arzthelferinnen arbeiten für niedergelassene Ärzte. Nicht alle Arbeitsverträge sind dabei tariflich geregelt, viele Ärzte lehnen sich aber an Tarife an und bieten die gleichen Sozialleistungen. Dabei spielt die betriebliche Altersvorsorge eine wichtige Rolle, denn jeder Arbeitnehmer hat einen Rechtsanspruch auf eine Betriebsrente. Wie hoch Ihr Arbeitgeberanteil für Ihre Mitarbeiter ausfällt, zeigt die Grafik: Arbeitgeberzuschuss Arbeitgeberbeitrag zur bAV bei zusätzlicher zur bAV monatlich Entgeltumwandlung Bei durchschnittlicher Wochenarbeitszeit von mindestens 18 Stunden
76 EUR
20 % des Umwandlungsbetrages, mindestens 10 EUR
Bei durchschnittlicher Wochenarbeitszeit unter 18 Stunden
43 EUR
20 % des Umwandlungsbetrages, mindestens 10 EUR
Bei Azubis
53 EUR
20 % des Umwandlungsbetrages, mindestens 10 EUR
Folgende Leistungen sind im Rentenalter zu erwarten: Eine 25-jährige ledige Arzthelferin mit einem monatlichen Bruttogehalt von 2.600 EUR spart 136 EUR in einer betrieblichen Altersversorgung an. In unserem Beispiel fließen 86 EUR in die Versorgung ein (76 EUR + 10 EUR zusätzlicher Zuschuss, weil sie jeden Monat 50 EUR ihres Entgeltes umwandelt). Zieht man dann noch die Steuer- und Sozialversicherungsersparnis ab, beträgt ihr Eigenbeitrag dann lediglich 27,79 EUR. Daraus ergibt sich in unserem Beispiel eine monatlich garantierte und lebenslange Rente von 127,55 EUR. Inklusive Überschüsse, die nicht garantiert sind, kann sich diese auf voraussichtlich 290 EUR erhöhen. Bei einer zu erwartenden monatlichen gesetzlichen Rente von beispielsweise 1.300 EUR brutto (eine 40-jährige Einzahlung in die
gesetzliche Rentenversicherung unterstellt) führt dies zu einer Rentenerhöhung von über 20 Prozent. Auch wenn für junge Mitarbeiter der Ruhestand noch in weiter Ferne liegt, ist es angesichts der finanziellen Auswirkung im Alter in jedem Fall vorteilhaft, möglichst früh mit der Altersvorsorge zu beginnen. Sprechen Sie deshalb doch Ihre Mitarbeiter gezielt auf die Vorteile der betrieblichen Altersvorsorge an. Manchmal sind es gerade diese 200 oder 300 EUR mehr im Monat, die den Ruhestand angenehmer werden lassen. Deswegen ist die betriebliche Altersvorsorge eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunft Ihrer Mitarbeiter. Wer die bestehenden Möglichkeiten optimal nutzt, verbessert somit seine Attraktivität als Arbeitgeber. Weitere monetäre Instrumente zur Mitarbeiterbindung sind unter anderem eine Unfallversicherung oder eine Zusatzkrankenversicherung, ein Jobrad oder eine Fahrtkostenerstattung. Lesen Sie mehr zu diesem Thema auch in unserer Sonderbeilage »Mitarbeiter finden und binden«, die wir Ihnen gerne bei Bedarf zuschicken. Oder Sie sprechen uns einfach an, wie wir Sie als Bank mit welchen Maßnahmen unterstützen können. Wir freuen uns auf einen Dialog mit Ihnen.
Sie möchten gemeinsam mit uns ein Vorsorgekonzept für Ihre Mitarbeiter entwickeln? Kontaktieren Sie uns: Kathrin Kull Vermögensmanagerin für Heilberufe, Ulm
Telefon 0711 124-45019 heilberufe@bw-bank.de www.bw-bank.de/heilberufe
Foto: Universitätsklinikum Heidelberg
Vermischtes
Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen
Foto: privat
Namen und Nachrichten
Prof. Dr. J. Maschmann
Hohes Amt für Prof. Maschmann
Reutner Preis für zwei Ärztinnen
Seit 1. August 2023 ist Prof. Dr. Jens Maschmann neuer Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Tübingen. Er ist Nachfolger von Prof. Dr. Michael Bamberg, der Ende Juli in den Ruhestand verabschiedet wurde. Prof. Maschmann stand die letzten Jahre in Thüringen und Bayern an der Spitze der Universitätsklinika Jena und Würzburg.
Dr. Shirin Nkongolo erforscht molekulare Grundlagen für das bessere Verständnis der Folgen einer chronischen Hepatitis-B-Virus-Infektion. Dr. Simone Feurstein beschäftigt sich intensiv mit genetisch vererbbaren Varianten bei Blutkrebsformen, den hämatologischen Krebserkrankungen. Hierfür sind die beiden Ärztinnen jetzt mit dem Anita und Friedrich Reutner Preis ausgezeichnet worden. Der Stifter und Ehrensenator der Uni Heidelberg, Prof. Dr. Friedrich Reutner, unterstützt mit dem mit 10.000 Euro dotierten Preis Nachwuchswissenschaftlerinnen.
Hohes Amt für Prof. Nicolaou
Prof. Dr. K. Nikolaou
Der Klimawandel bringt immer öfter extreme Temperaturen zu uns. Das wirkt sich auf unsere Umwelt und auf unsere Gesundheit aus: Im Sommer 2022 sind geschätzt 4.500 Menschen durch Hitze gestorben. Das sind deutlich mehr Hitzetote als Tote im Verkehr.
Bleiben Sie informiert über Temperaturentwicklungen und achten Sie auf Hitzewarnungen.
Sorgen Sie für Sonnenschutz, wenn Sie ins Freie gehen.
Verlegen Sie körperliche Aktivitäten und Erledigungen in die kühleren Morgen- und Abendstunden.
Achten Sie auf sich und andere, vor allem aber auf Kinder und ältere Menschen.
Trinken Sie ausreichend – am besten Wasser und ungesüßte Tees.
Halten Sie Ihre Wohnung und sich selbst möglichst kühl.
Nehmen Sie plötzlich auftretende Symptome ernst und hören Sie auf Ihren Körper.
Wenn Sie Arzneimittel einnehmen, konsultieren Sie vor einer Hitzewelle Ihre Ärztin oder Ihren Arzt und beachten Sie insbesondere die Packungsbeilage.
Mitte Mai hat die Deutsche Röntgengesellschaft ihren neuen Präsidenten gewählt: Prof. Dr. Konstantin Nikolaou, Ärztlicher Direktor der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Tübingen. Wichtig im neuen Amt ist ihm vor allem die zunehmende Integration von KI-Ansätzen und Diagnostik. Auch die Organisation von größeren klinischen Studien mit relevanten Endpunkten ist ein Bereich, dem sich der Verband künftig stärker widmen wird.
Dr. Bürger plakativ
So kommen Sie gut durch die Hitze
Dr. Bürger Vorstandsmitglied der Kreisärzteschaft
Jeder muss im Rahmen seiner Möglichkeiten seinen persönlichen CO2Fußabdruck verringern, um den Klimawandel zu bremsen. Ohne darauf zu schauen, was die anderen tun. Jeder kleine Beitrag hilft!
Weitere Informationen zum Thema und zu unserem Team Klima finden Sie unter
ravensburg.de/teamklima
Die Stadt Ravensburg informiert im Rahmen einer regionalen Kampagne, wie der Klimakrise entgegengewirkt beziehungsweise wie das (eigene) Verhalten an die veränderten klimatischen Bedingungen angepasst werden sollte. Dr. Hans-Otto Bürger, Vorstandsmitglied der Kreisärzteschaft Ravensburg und Delegierter der Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg, gab den Kampagnenmachern ärztlichen Input und ließ sich dafür ablichten. Entstanden ist ein informatives Plakat, das für den Klimawandel sensibilisiert.
Erinnerungsporträt von Hertha Nathorff Mitte Juli wurde das Universitätsklinikum Ulm zum Ort der Erinnerung an die in Laupheim geborene jüdische Kinderärztin und Publizistin Hertha Nathorff, geb. Einstein (1895-1993). Als Leitende Ärztin in Berlin verlor sie – mitten im Leben stehend und ihren Beruf liebend, selbstbewusst und sozial engagiert – im Zuge der nationalsozialistischen Rassenpolitik als Jüdin im Jahr 1938 ihre ärztliche Approbation und flüchtete anschließend nach New York. – Ihr zu Ehren hat die Medizinische Fakultät schon vor Jahren das Hertha-Nathorff-Programm zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen ins Leben gerufen. Sie möchte damit die Chancengleichheit von Frauen und Männern in Forschung und Lehre auf allen Karrierestufen sicherstellen.
584
Prof. Dr. H.-G. Kräusslich, Dekan der Medizinischen Fakultät, Dr. S. Feurstein, Dr. S. Nkongolo, Stifter Prof. Dr. F. Reutner mit Ehefrau Anita
ÄBW 09 | 2023
Videoüberwachung unzulässig In Thüringen hat die Videoüberwachung im Wartebereich einer Arztpraxis den Landesdatenschutzbeauftragten beschäftigt und danach Eingang in den Thüringer Datenschutzbericht 2022 gefunden:„Eine Videoüberwachung des Wartebereichs während der Sprechzeiten in einer Arztpraxis stellt auch ohne Speicherung der Aufnahmen in Form eines Live-Monitoring am Empfangstresen einen erheblichen Eingriff in die Rechte der betroffenen Patienten dar“, heißt es darin. „Sie ist aufgrund des Überwiegens von deren Interessen als unzulässige Datenverarbeitung zu bewerten.“
Freiburger Krebsberatungs-App Die Krebsberatungs-App des Universitätsklinikums Freiburg hat im Rahmen des deutschlandweiten Wettbewerbs „Gesellschaft der Ideen“ eine Anschlussförderung von 250.000 Euro erhalten. Nachdem in den vergangenen zwei Jahren bereits die Konzept- und Erprobungsphase gefördert wurden, unterstützt das Ministerium nun auch die 18-monatige Praxisphase des Projekts. Die App soll die psychosoziale Unterstützung für Krebspatientinnen und -patienten sowie ihre Angehörigen verbessern. Weitere Informationen:
www.krebsberatungs-app.de
Bericht zur Ernährungsarmut Armut und ungesunde Ernährung hängen auch in Baden-Württemberg in vielen Fällen unmittelbar zusammen. Zu diesem Ergebnis kommt der Anfang August vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration sowie dem Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vorgestellte GesellschaftsReport„Armut als Ernährungsrisiko“. Erstellt hat den Bericht die FamilienForschung im Statistischen Landesamt. Ein Zehntel der Menschen in Baden-Württemberg kann sich etwa aus finanziellen Gründen nicht jeden zweiten Tag eine Mahlzeit aus gesunden und hochwertigen Lebensmitteln leisten. Weitere Informationen:
sm.baden-wuerttemberg.de
Vermischtes Team soll sich wohlfühlen und mit Arbeit identifizieren
MVZ als Startup
D
r. Daniel Urban hat in Balingen das Medicum Zollernalb MVZ mit drei Standorten gegründet. Demnächst gibt es einen vierten. Der Gründer führt seinen Betrieb wie ein Start-up und hat noch viel vor. „Hallo, ich bin Daniel. Wir duzen uns hier alle“, begrüßt Dr. Daniel Urban seine Gäste im MVZ Medicum Zollernalb im Gewerbegebiet von Balingen. Neben einer kleinen Zweigpraxis ist hier die Verwaltung des MVZ untergebracht. Das Ambiente macht Eindruck: Sehr freundlich und hell ist alles gestaltet, die Ausstattung schick und modern. Auch für Barbet-Hund Happy ist Platz.
Beschäftigte sind wichtigstes Gut Dr. Urban (43) will mit seinem MVZ bewusst einiges anders machen. Er versteht seinen Betrieb als Start-up und ist sich bewusst, dass für den Erfolg ein Faktor entscheidend ist:„Die Beschäftigten sind unser wichtigstes Gut.“ Deshalb ist ihm wichtig, dass sich sein Team wohlfühlt und mit der Arbeit identifizieren kann. Das fördert er mit einer Kommunikationskultur auf Augenhöhe und einer ansprechenden Atmosphäre in den Praxen wie auch in der Verwaltung. So gibt es einen großen Begegnungsraum für Meetings des 30-köpfigen Teams. Am liebsten wäre ihm ein zentraler Stand-
ort für alle. „Doch solche Räume zu bezahlbaren Preisen und mit genügend Parkfläche zu finden, ist in Balingen ungeheuer schwierig“, erzählt Dr. Urban. Derzeit liegen die zwei Standorte nur wenige Meter voneinander entfernt. Ganz klassisch befinden sie sich jeweils in der Etage eines Mehrfamilienhauses. Von außen wirkt es, als handle es sich um eine klassische Einzelarztpraxis. Doch dass sich dieses Modell überholt hat, steht für den Internisten außer Frage. Neben der Behandlung die immer umfangreicher werdende Verwaltung samt Personalmanagement zu stemmen, sei für einen Arzt kaum mehr leistbar. Davon abgesehen hat der Nachwuchs darauf auch gar keine Lust. Für Dr. Urban ein Grund, warum die Niederlassung wenig attraktiv ist. Und aufs Land zieht es junge Ärztinnen und Ärzte angeblich auch nicht. Doch der Gründer ist auch angetreten, mit seinem MVZ so manches Vorurteil zu entkräften. Personalmangel bei MFAs, zu wenig Bewerbungen für Arztstellen – bei ihm kein Thema. „Wir bekommen regelmäßig Initiativbewerbungen von MFAs. Wenn die Bedingungen stimmen, zieht das weitere Mitarbeitende an.“ Auch an ärztlichen Interessenten mangelt es nicht. Zwei Kolleginnen und sechs Kollegen sind bei ihm beschäftigt,
darunter auch Ärztinnen und Ärzte, die sich nach ihrer Praxisübergabe haben anstellen lassen. Nicht nur bei seinen Angestellten, auch in der Patientenkommunikation setzt Dr. Urban neue Akzente. So verschickt er regelmäßig einen Newsletter an seinen Patientenstamm, der „super angenommen wird“.
Gestaltungspielraum Dass er selbst zum Unternehmer wurde, war nicht geplant. Nach seiner Facharztausbildung zum Internisten in Berlin und Leipzig war er in seine schwäbische Heimat zurückgekehrt und als angestellter Arzt in einer kleinen Praxis tätig. „Wir hatten einen Aufnahmestopp und mussten täglich Patienten wegschicken. Da wurde mir klar, dass ich so nicht weiterarbeiten möchte“, erzählt Dr. Urban, der schon in seiner Klinikzeit manche Strukturen und Abläufe hinterfragte. Schließlich führte der Wunsch, etwas verändern und gestalten zu wollen, zur Gründung von Medicum Zollernalb. Dr. Urban ist überzeugt, dass „nur größere Strukturen zukunftsfähig sind“. Die Investitionen für sein als GmbH fungierendes MVZ stemmt er selbst. Eine Finanzierung mit Investoren ist aktuell kein Thema. „Wir könnten mit Fremdkapital schneller wachsen, doch so bin ich auch niemandem verpflichtet“, betont der Facharzt, der auch noch selbst behandelt. In der Zukunft hat der junge Gründer viel vor. Im Juli eröffnete er einen vierten Standort, weitere können folgen.
Dr. D. Urban
Klimawandel begünstigt Überwinterung und Vermehrung
D
er Klimawandel begünstigt durch mildere Winter und höhere Sommertemperaturen die Überwinterung und Vermehrung der aggressiven und tagaktiven Asiatischen Tigermücke. Sie ist nicht nur lästig, sondern auch eine Gefahr für Menschen. So kann sie bei hohen Temperaturen tropische Krankheitserreger wie das Dengue- oder Chikungunya-Virus auch hier in Baden-Württemberg übertragen. Das geschieht aber nur im Falle, dass infizierte Reiserückkehrer von einer Tigermücke gestochen werden. Erst dann kann diese die Erreger
aufnehmen und durch Stiche weitergeben. Das Übertragungsrisiko von exotischen Viren durch die Asiatische Tigermücke ist bei uns aktuell noch gering. Mit Fortschreiten des Klimawandels werden solche Infektionen aber immer wahrscheinlicher. In Gebieten, in denen sich Populationen der Asiatischen Tigermücke angesiedelt haben, rät das Landesgesundheitsamt, dass Reiserückkehrende aus den Tropen und Subtropen sich im Sommer und Frühherbst auch nach ihrer Rückkehr nach Baden-Württemberg noch zwei Wochen lang
schützen, also etwa langärmlige Kleidung tragen und MückenschutzSpray verwenden. So kann das Risiko der Verbreitung von Krankheitserregern durch infizierte Reiserückkehrende deutlich reduziert werden. Im Vergleich zur einheimischen Stechmücke ist die Asiatische Tigermücke mit 0,5 bis 1 Zentimeter zierlich – sie ist kleiner als eine Ein-Cent-Münze. Ein gutes Erkennungsmerkmal ist der weiße Streifen auf Hinterkopf und Rücken und die fünf weißen Streifen an den Hinterbeinen, wobei das letzte Beinglied weiß ist.
ÄBW 09 | 2023
Foto: James Gathany, CDC
Asiatische Tigermücke in Baden-Württemberg
Asiatische Tigermücke
585
Vermischtes Krankenhäuser fordern genug Geld für faire Löhne und gestiegene Preise
Bundesweiter Protesttag der Kliniken
M
it einem bundesweiten Protesttag wollen die Krankenhäuser am 20. September auf ihre schwierige wirtschaftliche Lage aufmerksam machen, so die Deutsche Krankenhausgesellschaft Mitte August. Die Forderung nach einem Ausgleich der durch die Inflation gestiegenen Kosten soll mit Demonstrationen in mehreren Bundesländern und einer Kundgebung in Berlin unterstrichen werden. „Die Finanzlage der Krankenhäuser verschlechtert sich immer weiter. Drei von vier Kliniken erwarten für 2023 rote Zahlen und 73,9 Prozent gehen von einer weiteren Verschlechterung der finanziellen Lage in den nächsten zwölf Monaten aus“, sagte Heiner Scheffold, Vorstandsvorsitzender der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG). Trotz der großen Not lehne Bundesgesundheitsminister Lauterbach
die Forderungen der Kliniken nach einer finanziellen Stabilisierung weiterhin ab. Wegen der Untätigkeit der Bundesregierung hat die BWKG ihre Mitglieder für den 20. September zu einer Großdemonstration in Stuttgart aufgerufen. Mit der Forderung nach „Genug Geld für faire Löhne und gestiegene Preise“ solle der Druck auf die Bundesregierung weiter erhöht werden. Eine aktuelle BWKG-Umfrage zeige eine Verfestigung des Personalmangels: „Der schon seit langem bestehende Mangel an Fachkräften entwickelt sich mehr und mehr zu einem generellen Personalmangel“, so Scheffold. Die Krankenhäuser rechneten damit, dass sie im Jahr 2023 allein aufgrund des Personalmangels mindestens 5 Prozent weniger Betten belegen können als vor der Pandemie. Diese Verringerung der
verfügbaren Kapazitäten habe konkrete Auswirkungen auf die Versorgung, etwa durch längere Wartezeiten bei planbaren Eingriffen und Behandlungen. Die Patientenversorgung in deutschen Krankenhäusern sei noch nie so bedroht gewesen wie heute, warnte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Dr. Gerald Gaß. Die Inflation zwinge viele Standorte in die Knie und beschleunige den „kalten Strukturwandel der unkontrollierten Klinikschließungen“. Es stehe zu befürchten, dass zahlreiche Krankenhäuser „Lauterbachs Reform gar nicht mehr erleben werden, wenn nicht umgehend der Inflationsausgleich kommt“, sagte Gaß. Es sei „sehr leicht, ein Krankenhaus in die Schließung zu treiben, aber sehr schwer, diese wertvollen Versorgungsstrukturen wiederaufzubauen“.
75 Medizin-Studienplätze vergeben | Auswahlverfahren 2023 endete mit Rekordergebnis
Ländarzt-Kampagne erfolgreich
A
uch das diesjährige Auswahlverfahren der Landarztquote Baden-Württemberg – der dritte Durchgang seit dem Start im Jahr 2021 – endete mit einem Rekordergebnis: Erstmals erreichte der bestplatzierte Bewerber 190 von 200 möglichen Punkten. Die bisherige Bestmarke lag bei 184 Punkten.
Bereits nach der ersten Stufe des Auswahlverfahrens lag ein 23-jähriger operationstechnischer Assistent aus Waiblingen mit der Höchstzahl von 100 Punkten an der Spitze der Rangliste. Diese Position konnte er in der zweiten Runde durch einen souveränen Auftritt beim Auswahlgespräch vor einer dreiköpfigen Auswahlkommission verteidigen. Diese Leistung wurde belohnt: Er erhielt einen Stu-
586
ÄBW 09 | 2023
dienplatz in Humanmedizin an seinem Wunsch-Studienort Heidelberg. Nachdem im Durchgang 2022 über 70 Prozent der Studienplätze an Frauen gegangen sind, konnten die Männer in diesem Jahr aufholen – an sie wurden 45 Prozent der Studienplätze vergeben. Dies entspricht auch dem Anteil der Männer an den gesamten Bewerbungen 2023 (185 von 423). Damit ist es im Rahmen der Landarztquote Baden-Württemberg entgegen dem allgemeinen Trend in der Medizin gelungen, dass die zur Verfügung stehenden Medizinstudienplätze nahezu gleichmäßig verteilt zwischen den Geschlechtern vergeben wurden. Der jüngste Bewerber war gerade einmal 18 Jahre alt. Er konnte in der ersten Runde vor allem durch ein gutes Ergebnis im TMS-Studieneignungstest punkten und war zudem mehrere Jahre ehrenamtlich tätig. Anders die mit 34 Jahren in dieser Runde älteste erfolgreiche Bewerberin: Sie hatte zwar keinen TMS-Test
eingereicht, schaffte es jedoch dank ihrer langjährigen Berufserfahrung als Gesundheits- und Krankenpflegerin ebenfalls in die zweite Runde. In diesem Jahr hatten nur etwas mehr als ein Drittel der erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber bereits eine Ausbildung in einem gesundheitsnahen Beruf abgeschlossen (vergangenes Jahr waren es zwei Drittel), die meisten davon in der Physiotherapie und in der (Kinder-)Gesundheitsund Krankenpflege. Dagegen stieg der Anteil der erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber mit TMS-Test auf 63 Prozent. Und es geht weiter: Auch im nächsten Jahr werden wieder 75 Medizin-Studienplätze für künftige Landärztinnen und -ärzte vergeben. Bewerbungen für den nächsten Durchgang der Landarztquote Baden-Württemberg sind ab dem 1. März 2024 online möglich. Weitere Informationen:
www.ländarzt.de
Vermischtes Konjunkturumfrage des Bundesverbands der Freien Berufe
Fachkräftemangel bei Freien Berufen
D
er Fachkräftemangel bei den Freien Berufen auch in BadenWürttemberg spitzt sich weiter zu und belastet die Arztpraxen, Apotheken, Büros und Kanzleien immer stärker. Das zeigen die Ergebnisse der Ende Juli vorgestellten Konjunkturumfrage Sommer 2023 des Bundesverbands der Freien Berufe (BFB). „Fast jeder fünfte Befragte (17,7 Prozent) geht davon aus, binnen der kommenden beiden Jahre noch weniger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu haben als derzeit. Verglichen mit dem Vorjahreswert von 13,8 Prozent ist das leider noch einmal ein deutlicher Anstieg. Auch in BadenWürttemberg verschärft sich die Personalnot damit weiter“, so Dr. Björn Demuth, Präsident des Landesverbands der Freien Berufe Baden-Württemberg (LFB), zu den Ergebnissen der repräsentativen Umfrage. Und weiter: „Der Fachkräftemangel führt dazu, dass mehr als jeder dritte Befragte (37,3 Prozent) seine Kapazitätsgrenze bereits überschritten sieht. Viele freiberufliche Dienst-
leistungen können teilweise nur noch eingeschränkt angeboten werden. Das spüren die Bürgerinnen und Bürger auch in Baden-Württemberg schon ganz konkret in ihrem Alltag, etwa wenn es darum geht, einen freien Arzttermin zu bekommen oder sich steuerrechtlich von einem Steuerberater oder Rechtsanwalt beraten zu lassen. Ein elementarer Teil der gewohnten Daseinsvorsorge durch die engagierten Freiberuflerinnen und Freiberufler in Baden-Württemberg ist gefährdet.“ An die Politik gerichtet forderte Dr. Demuth eine zielgerichtete Entlastung der Freiberuflerinnen und Freiberufler: „Ein viel zu großer Teil der Arbeitszeit muss für unsinnige Dokumentations- und Nachweispflichten aufgebracht werden – Zeit, die bei der Beratung und Behandlung der Mandanten, Patienten und Kunden schmerzlich fehlt. Die Reduzierung der Ressourcen und Kapazitäten bei den Freien Berufen führt neben Versorgungsengpässen aber auch zu einem reduzierten Steueraufkommen, wo-
durch die Leistungsfähigkeit des Staates weiter gemindert wird. Die Politik muss den viel beschworenen Bürokratieabbau deshalb endlich engagiert angehen und in Zusammenarbeit mit den freiberuflichen Kammern und Verbänden nachhaltiges Entlastungspotential identifizieren. Zudem sollten praxisferne Regelungen, wie das jüngst in Berlin vorgestellte neue Arbeitszeitgesetz, erst gar nicht umgesetzt werden.“ Mit Blick auf die von der Politik vielfach beschworenen positiven Effekte einer zunehmenden Digitalisierung warb Dr. Demuth für eine realistische Bewertung: „Digitalisierung kann gerade bei den Freien Berufen, die ihre Leistungen höchstpersönlich erbringen, nur eingeschränkt Effizienzen schaffen. Niemand möchte von einem Computer oder Roboter in höchstpersönlichen und oftmals existenziellen Fragen beraten oder behandelt werden. Deshalb muss sorgsam mit der persönlichen Arbeitszeit der Freiberuflerinnen und Freiberufler umgegangen werden.“
Immer mehr Kinder im Ländle haben sprachliche und motorische Defizite
B
ei Kindern in Baden-Württemberg zeigen sich immer häufiger Störungen beim Spracherwerb sowie Defizite bei der motorischen Koordination. Das belegen Daten im aktuellen Barmer Kinderatlas. Demnach wurde bei 12,4 Prozent der Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren im Jahr 2021 eine Entwicklungsstörung des Sprechens und der Sprache diagnostiziert. Das entspricht mehr als 89.000 Mädchen und Jungen. Im Jahr 2006 waren mit rund 56.000 deutlich weniger 6- bis 12-Jährige in Baden-Württemberg von einer Sprachstörung betroffen. Auch der Anteil an Kindern mit motorischen Entwicklungsstörungen
hat laut Barmer Kinderatlas zugenommen: Während im Jahr 2006 noch bei rund 21.000 der 6- bis 12-Jährigen in Baden-Württemberg Defizite in der motorischen Koordination festgestellt wurden, waren es im Jahr 2021 fast 25.500. Der Anteil der betroffenen Kinder liegt in dieser Altersgruppe bei 3,6 Prozent. Zu den Ursachen für den Anstieg der motorischen Entwicklungsstörungen zählt auch der zunehmende Bewegungsmangel unter Heranwachsenden. Inwieweit die Corona-Pandemie Defizite beim Spracherwerb und der motorischen Koordination verstärkt hat, ist noch nicht absehbar. So ist die Zahl der Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen vom Jahr 2019 zum
Foto: herlanzer – stock.adobe.com
Kinderatlas 2023
Jahr 2021 um 5,2 Prozent angestiegen. Bei den motorischen Störungen fiel das Plus mit 1,5 Prozent geringer aus.
ÄBW 09 | 2023
587
„Neue Häuser in beliebten Lagen in und um Stuttgart. Das eigene Zuhause – eine sichere Altersvorsorge“ HOLZGERLINGEN
GÄRTRINGEN
OSTELSHEIM
SCHÖNAICH
unverbindliche Illustration
Blick vom Bauplatz
unverbindliche Illustration
„Traumhaftes Wohnen mit großem Sonnengarten“ Sehr große DHH
„Wohnen in unverbaubarer Rand- und Aussichtslage“ Modernes EFH
„Familienfreundlich Wohnen mit sonnigem Garten“ Attraktives EFH
• 176 m² Wfl., 7 Zimmer • 304 m² Grundstück • Tageslichtbad • Südterrasse und –garten • GEG 2023/LWWP
• 185 m² Wfl., 7 Zimmer • 305 m² Grundstück, 2 Bäder • Kita, Schule, Einkaufen, S-Bahn in Fußnähe • GEG 2023/LWWP
• 155 m² Wfl., 5-6 Zimmer • 416 m² Grundstück, 2 Bäder • Herrliche Dachterrasse • Doppelgarage möglich • GEG 2023/LWWP
• 168 m² Wfl., 7 Zimmer • beliebte Lage • Tageslichtbad • Südterrasse und –garten • GEG 2023/LWWP
Schlüsselfertig: € 879.452,–
Schlüsselfertig: € 956.565,–
Schlüsselfertig: € 953.688,–
Schlüsselfertig: € 867.980,–
S-VAIHINGEN
S-ZUFFENHAUSEN
LEONBERG
NUFRINGEN
unverbindliche Illustration
„Großzügig und sonnig Wohnen“ Modernes EFH
Umgebung
Blick in Garten
Unverbindliche Illustration
Umgebung
„Idyllisch Wohnen in ruhiger Randlage“ Modernes EFH
„In beliebter Lage: Großes RH mit herrlichem Garten“ JETZT Baubeginn
„Familienparadies – Große DHH in traumhafter Lage“ JETZT Baubeginn
• 217 m² Wfl., 7 Zimmer • 564 m² Grundstück • 2 Bäder • Ruhige Lage • GEG 2023/LWWP
• 152 m² Wfl., 6 Zimmer • Wohnen auf 2 Ebenen • Südgarten in Randlage • Garage möglich • GEG 2023/LWWP
• 135 m² Wfl., 6 Zimmer • 276 m² Grundstück, 2 Bäder • Ausgebauter Hobbykeller • Herrliche Terrasse & Garten • GEG 2023/LWWP
• 159 m² Wfl., 5 Zimmer • 264 m² Grundstück, 2 Bäder • Sonniger Südgarten • Carpot oder Garage möglich • GEG 2023/LWWP
Schlüsselfertig: € 1.799.600,–
Schlüsselfertig: € 894.660,–
Schlüsselfertig: € 822.852,–
Schlüsselfertig: € 888.854,–
„Wohnen in TOP LAGE“ Großzügiges EFH mit großem Garten
Bestandsimmobilien – sofort beziehbar STUTTGART–WEILIMDORF
GERLINGEN
STUTTGART
„Stilvolles und kernsaniertes 1-2 FH mit ELW und angrenzendem Bauplatz“
• 242,84 m² Wfl. • 11½ Zimmer, 3 Bäder Aussicht • 665 m² Grundstück • Große Terrasse & Garten „Einmalige Aussichtslage“ • Ruhige Lage Neuwertige DHH • 3 Stellplätze und Gartenhaus sofort beziehbar • Garagen möglich • Kernsaniert von 2008-2010 • 163 m² Wfl., Dachterrrasse • Energieverbrauchsausweis: • Energiebedarfsausweis: Strom/LWWP, Bj. 2012, Erdgas, Bj. 1928, 25,64 kWh/m²a 70,33 kWh/m²a • Energieeffizienzklasse: A+ • Energieeffizienzklasse: B Kaufpreis: € 1.980.000,–
Kaufpreis: € 875.000,–
Ansicht
„Für Liebhaber – hochwertig und mit Stil“ Attraktives 2-FH mit ELW
• 201 m² Wfl., 6½ Zimmer • Energiebedarfsausweis: Erdgas, Bj. 1947, 145,93 kWh/m²a • Energieeffizienzklasse: E Kaufpreis: € 980.000,–
Kontaktieren Sie uns für mehr Informationen oder einen Termin Tel. 0711 – 72 20 90 30 www.gutimmo.de info@gutimmo.de Große Falterstr. 101 70597 Stuttgart
Immobilien
Vermischtes Interview · Dr. Rösel ist Leitender Arzt beim Medizinischen Dienst
„Patientenschutz spielt eine wichtige Rolle“
S
Foto: Medizinischer Dienst Baden-Württemberg
eit einem Jahr ist Dr. Thomas Rösel Leitender Arzt beim Medizinischen Dienst (MD) BadenWürttemberg, dem organisatorisch selbstständigen und fachlich unabhängigen sozialmedizinischen Beratungs- und Begutachtungsdienst für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung. Mit dem Facharzt für Neurologie sprach ÄBW-Chefredakteur Dr. Oliver Erens.
Geben Sie uns bitte einen Einblick in Ihr persönliches Tätigkeitsspektrum beim MD. Dr. Rösel: Ich bin verantwortlich für alle fachlichen Fragen des medizinisch-pflegerischen Bereiches. Zudem unterstütze ich mit meiner Tätigkeit den Vorstand in der Realisierung unserer Unternehmensziele und deren strategischer Weiterentwicklung. Dabei ist es für mich selbstverständlich, bei der Erarbeitung qualitativer und quantitativer Ziele auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzubinden. Zu meinen weiteren Aufgaben zählt es, Entscheidungen zur Personalgewinnung, Personalentwicklung und zu Maßnahmen der fachlichen Fortund Weiterbildungsplanung zu treffen. Dies beinhaltet auch die Sicherstellung der sozialmedizinischen Weiterbildung. Dabei gehört auch die Festlegung von internen Standards und Grundsätzen in der Begutachtung inklusive ihrer Umsetzung zu meinem Verantwortungsbereich. Darüber hinaus vertrete ich den Medizinischen Dienst in verschiedenen Gremien auf Landes- und Bundesebene bei medizinischen Fragen.
Der MD will die Krankenkassen dabei unterstützen, ihre Versicherten gut zu versorgen. Viele Kolleginnen und Kollegen aus Praxis und Klinik fühlen sich hingegen nicht selten gegängelt oder gar kontrolliert. Wo liegt die Wahrheit? Dr. Rösel: Das Sozialgesetzbuch V gibt uns vor, entsprechend des Prinzips einer ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Versorgung, die
Dr. T. Rösel das Maß des Notwendigen nicht überschreiten darf, zu begutachten. Fragen der Krankenkasse beantworten wir unter Berücksichtigung dieser gesetzlichen Vorgabe mit unserer sozialmedizinischen Kompetenz. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung, das heißt die Vermeidung einer Über-, Unter- oder Fehlversorgung. Patientenschutz spielt hier eine wichtige Rolle. Der von der Gesetzlichen Krankenversicherung getragenen Leistung muss ein objektiver Bedarf, eine medizinische Evidenz und eine wirtschaftlich zu vertretende Kosten-NutzenRelation zugrunde liegen. Die Entscheidung hierüber erfordert eine größtmögliche Objektivität. Diese setzt eine gutachtliche Unabhängigkeit von Einflussfaktoren voraus. Die eigenständige körperschaftliche Struktur und die Umlagefinanzierung bieten einen sicheren Rahmen für unsere Gutachterinnen und Gutachter.
Wie tragen Sie dazu bei, die Akzeptanz des MD in der Kollegenschaft zu verbessern? Dr. Rösel: Wir nehmen bei grundsätzlichen fachlichen Rückfragen Kontakte mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort auf und gehen in den Dialog. In einigen Regionen haben wir bereits offene sozialmedizinische Qualitätszirkel etabliert, in denen ein fachlicher Austausch und ein gegenseitiges Kennenlernen sehr gut gelingen.
Wir werden in getrennten digitalen Forumsveranstaltungen im Laufe dieses Jahres zu den Themen „Rehabilitation“ beziehungsweise „Qualitätsprüfungen“ im Krankenhaus sowie in Pflegeeinrichtungen in den Diskurs mit Versicherten, Leistungserbringern und Krankenkassen gehen. Für das Thema „Begutachtungen zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit“ haben wir dies bereits durchgeführt – mit sehr guter Resonanz und positivem Feedback. Kongresse und Messen nutzen wir, um über Vorträge in den fachlichen Austausch zu kommen.
Was können Ärztinnen und Ärzte ihrerseits tun, um die Zusammenarbeit mit dem MD zu optimieren? Dr. Rösel: Am wichtigsten für uns ist eine gute Darstellung des Sachverhaltes, belegt durch aktuelle, gut dokumentierte Nachweise. Bei Fragen beziehungsweise kritischen Rückmeldungen hilft meist ein kurzes Telefonat mit der Gutachterin oder dem Gutachter.
Ihr Rat bei eventuellen Problemen? Dr. Rösel: Miteinander reden! – Im Austausch zu Problemen werden wir uns am gemeinsamen Ziel einer guten Versorgung der Patientinnen und Patienten ausrichten und den Erhalt einer funktionierenden Gesundheitsversorgung für die Solidargemeinschaft im Blick halten. Anzeige
Niederlassungsseminar. Med-Seminare (falls erforderlich, wird die Veranstaltung als Webinar durchgeführt)
Mittwoch, 27.09.2023, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 29.11.2023, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart • Idealer Ablauf der Niederlassung • Kaufpreisermittlung, Finanzierung • Gesetzliche Rahmenbedingungen • Praxissuche Referenten: Barbara Brenner, Misel Stojkovic, Sina Altman und Tobias Krämer. Die Seminargebühr übernimmt MLP. Anmeldung mit QR-Code oder bei Frau Olga Kopp Tel 0711 13258 53, Fax -80 https://mlpstuttgart.de/seminare-med
ÄBW 09 | 2023
589
Vermischtes
Gesundheitswesen 2024
Bundesweiter Protesttag am 2. Oktober geplant
Kampagne „Praxis in Not“
A Praxis in Not
aus geb lut et www.PraxisInNot.de Eine Initiative von
Impressum: Virchowbund e.V., Dr. Dirk Heinrich Chausseestraße 119b, 10115 Berlin
ngesichts der sich verschärfenden wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Haus- und Facharztpraxen in Deutschland haben der Virchowbund und weitere ärztliche Verbände die Kampagne „Praxis in Not“ gestartet. „Die Situation in den Praxen spitzt sich zu. Wir haben einen enorm gestiegenen Kostendruck durch Inflation, steigende Mieten und Energiepreise. Gleichzeitig stecken wir mitten im Fachkräftemangel. Trotz berechtigter Tarifsteigerungen bei unseren Medizinischen Fachangestellten können wir mit unseren Gehältern oft nicht mit Krankenhäusern und Krankenkassen konkurrieren“, sagte der Bundesvorsitzende des Virchowbundes, Dr. Dirk Heinrich, Mitte August. Die Streichung der Neupatientenregelung habe ihr Übriges getan; es würden Einbußen von teilweise bis zu 10 Prozent für die Praxen sichtbar.
Praxis in Not
T KAPUTTGESPART UND ABGEWRACK
Zusammen mit einer insuffizienten Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung, die die Praxen mit den Digitalisierungsvorhaben weitestgehend alleine lasse, verzeichne der Virchowbund seit einiger Zeit bereits einen Anstieg an vorzeitigen Praxisabgaben, Verkauf an Praxisketten und Investoren sowie eine innere Emigration aus dem Arztberuf. „Mit unserer Kampagne ‚Praxis in Not‘ wollen wir nun den Rahmen setzen für regionale und fachspezifische Proteste in den nächsten Wochen und Monaten“, beschrieb Dr. Heinrich die Ziele. „Und als ersten Aktionstag schlagen wir den 2. Oktober 2023 vor. Dann sollen bundesweit regionale Proteste, Praxisschließungen, Informationsveranstaltungen und regionale Demonstrationen stattfinden“, so Dr. Heinrich. Zu den zentralen Forderungen zählen unter anderem: Die Wiedereinführung der Neupatientenregelung, das Ende der Budgetierung, eine
Bürokratie-Wahns inn: Wir versinken
www.PraxisInNot.de
Krankenhausreform, die das Potential des ambulanten Bereichs voll ausschöpft, mindestens 5.000 Medizinstudienplätze mehr pro Jahr und ein klares Bekenntnis von Politik und Kassen zur Freiberuflichkeit der Ärzte in Wort und Tat. Bereits Ende Juli hatte der fachübergreifende Ärzteverband MEDI Baden-Württemberg niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie ihre Praxisteams zu weiteren Protesten aufgefordert. Die Ignoranz der Politik gegenüber der ambulanten Versorgung, aber auch den Kliniken sei inakzeptabel, mahnte der Vorsitzende Dr. Norbert Smetak. Die Referentenentwürfe zur Krankenhausreform und dem Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz seien dafür symptomatisch. Weitere Informationen:
www.praxisinnot.de
Lagebericht der Ersten Landesvorsitzenden und zahlreiche Beschlüsse
MB-Hauptversammlung
E
nde Juni fand die Hauptversammlung des Marburger Bundes Baden-Württemberg statt. Nachdem die Tarifrunde mit der VKA kurz zuvor erfolgreich abgeschlossen worden war, stellte die Erste Landesvorsitzende Sylvia Ottmüller den aktuellen Stand der Verhandlungen mit Helios, Helios/Rhön und dem Medizinischen Dienst vor. Sie berichtete zudem, dass aktuell Verhandlungen zu Haustarifverträgen liefen, etwa für das Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus, die Vulpius Klinik Bad Rappenau und die Rotkreuz Kliniken. Ab Oktober 2023 starten zudem Verhandlungen mit der TdL, SRH, den Zentren für Psychiatrie und dem Zentralinstitut für seelische Gesundheit. Ein weiterer Berichtspunkt war die erfolgreiche Betriebs- und Personalratsarbeit. So fanden in diesem Jahr bereits vier ausgebuchte Schulungen statt. Darüber hinaus erläuterte Frau
590
ÄBW 09 | 2023
Ottmüller die Aktivitäten im Rahmen der Studierendenarbeit sowie zur Kammerwahl. Anknüpfend an die auf der vorigen Hauptversammlung stattgefundene Podiumsdiskussion mit den gesundheitspolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen skizzierte Frau Ottmüller die regelmäßige Kampagnenarbeit zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und zur unsäglichen Befristungspraxis im ärztlichen Dienst, insbesondere an den Universitätskliniken. Die Hauptversammlung diskutierte und beschloss mehrere an die Landesregierung gerichtete Anträge. Diese wurde aufgefordert, bei der anstehenden Reform des Gesundheitswesens alle Beteiligten in die Diskussion einzubeziehen und dabei ihre Expertise zu berücksichtigen. Außerdem müsse die Landesregierung die Investitionskosten der Krankenhäuser
vollumfänglich finanzieren. Ferner müsse sie die ärztliche Arbeitszeit in Krankenhäusern anlassunabhängig und systematisch kontrollieren. Darüber hinaus erneuerten die Delegierten ihre Forderungen an die Bundes- und Landesregierung aus dem „Stufenplan Entfristung“. Darin hatten sie gefordert, in einem ersten Schritt die Zahl der unbefristeten Verträge im ärztlichen Dienst an den Universitätskliniken im Land von 20 auf 40 Prozent zu verdoppeln. In einem zweiten Schritt sollten Ärztinnen und Ärzte, die ihre Facharztweiterbildung abgeschlossen haben, unbefristet beschäftigt werden. In einem dritten Schritt sollten alle ärztlichen Arbeitsverträge entfristet werden. Weitere Beschlüsse betrafen das Wissenschaftszeitvertragsgesetz sowie die Forderung nach Interoperabilität und offene Schnittstellen bei Digitalprojekten im Rettungsdienst.
20 %
Mit dem Code: WIESNWASEN
Wiesn-Wasen-Aktion
Sichern Sie sich 20 % Rabatt auf ärzte-markt.de! Platzieren Sie jetzt Ihr ärztliches Stellenangebot
Verwenden Sie in dem letzten Buchungsschritt
auf ärzte-markt.de, im Bayerischen Ärzteblatt
den Code „WIESNWASEN“ um von dem Rabatt
und dem Ärzteblatt Baden-Württemberg. Egal
zu profitieren. Beeilen Sie sich, das Angebot ist
ob Online, Offline oder beides. Mit ärzte-markt.de
zeitlich begrenzt und nur in dem Zeitraum vom
erreichen Sie die für Sie relevante Zielgruppe.
08.09.2023 bis 08.10.2023 gültig!
Ansprechpartner: Rudolf Beck beck@aerzte-markt.de 0711 63672 -861 www.ärzte-markt.de wird betrieben von
Niederlassung München, Bajuwarenring 19, 82041 Oberhaching
Verlagsgemeinschaft Atlas Gentner GbR
Telefon: +49 711 63672-861, Fax: +49 711 63672-747
Hauptsitz: Forststraße 131, 70193 Stuttgart
Email: support@aerzte-markt.de
Vermischtes
Neue Bücher Frauen, die die Wissenschaft veränderten A. Reser, L. McNeill, 272 Seiten, Haupt Verlag, ISBN 978-3258082585, 38,00 Euro Von der Antike bis heute waren vielfach Frauen für den Fortschritt der Wissenschaft von entscheidender Bedeutung. Der Band bietet Porträts von Forscherinnen und Wissenschaftlerinnen aus vielen Disziplinen, deren Leistungen unbeachtet blieben. Ihre Geschichten gerieten in Vergessenheit, wurden verzerrt oder bewusst verschwiegen. Es wird gezeigt, wie sie es geschafft haben, sich in einer männerdominierten Wissenschaftskultur zurechtzufinden.
Sexuelle Funktionsstörungen bei Männern J. Velten, U. C. Özdemir, 110 Seiten, Hogrefe, ISBN 978-3801729110, 19,95 Euro Im Mittelpunkt steht die Beschreibung sexueller Funktionsstörungen bei Männern und deren psychotherapeutische Behandlung. Zudem werden Hinweise zur Abgrenzung sexueller Funktionsstörungen von nicht klinischen sexuellen Problemen sowie sexuellen Schwierigkeiten im Rahmen anderer Störungen gegeben. Schließlich wird auf den Umgang mit Schwierigkeiten eingegangen, die im Behandlungsverlauf auftreten können.
Checkliste Innere Medizin J.-M. Hahn, 876 Seiten, Thieme, ISBN 978-3132444805, 65,99 Euro Der Herausgeber ist als Chefarzt in Tübingen tätig. In 9. Auflage bietet der Band gerade für Klinik-Neulinge umfassende Informationen für die Kitteltasche: diagnostische Verfahren, Arbeitstechniken und Therapieprinzipien, wichtige Leitsymptome, den Weg zur richtigen Diagnose, relevante internistische Informationen zu Krankheitsbildern sowie Erkrankungen der Neurologie und Dermatologie sowie maßgebliche Medikamente und Wirkstoffe.
Medizin zwischen Moral und Moneten L. Dalhaus, 206 Seiten, Springer, ISBN 978-3658400422, 22,99 Euro Die ebenso engagierte wie besorgte Hausärztin schildert authentische Patienten-Geschichten und Schicksale aus ihrem hausärztlichen Alltag. Verständlich und einfühlsam beschreibt sie, wie eine zielführende Behandlung in unserem Gesundheitssystem zum Glücksspiel wird. Dabei rüttelt sie auf und macht klar: Nach den vielen mehr oder weniger gescheiterten Reformbemühungen der letzten Jahrzehnte muss sich endlich etwas ändern. – Ein Weckruf, der den Finger in die Wunde legt.
592
ÄBW 09 | 2023
Zusatzweiterbildung Sportmedizin B. Mandryka, L. Nitsche, 336 Seiten, Thieme, ISBN 978-3132437715, 89,99 Euro Das Frage-Antwort-Buch erlaubt es, sportmedizinisches Wissen spielerisch zu vertiefen und sich optimal auf die Prüfung vorzubereiten. Relevante Fragen aus allen Bereichen des sportmedizinischen Praxis- und Klinikalltags werden knapp gestellt, präzise beantwortet und kommentiert. Sportmediziner teilen ihren Erfahrungsschatz und liefern praxisnahe Tipps, Beispiele und Hintergrundinformationen. Im begleitenden Online-Trainingscenter lassen sich Prüfungssituationen simulieren.
Neuroonkologie G. Tabatabai, 431 Seiten, Kohlhammer, ISBN 978-3170414167, 89,00 Euro Die Herausgeberin ist Ärztliche Direktorin der Abteilung Neurologie des Uniklinikums Tübingen. Grundlagenkapitel vermitteln einen kompakten Einblick in relevante Kenntnisse für den klinischen Alltag. Die Herausforderungen einer evidenzorientierten und multiprofessionellen Behandlungsstrategie werden dabei systematisch aufgezeigt. Eine Vielzahl neuer molekularer diagnostischer Kriterien wird in diesem Werk erstmals in deutscher Sprache erläutert.
Behandlung von Schlafstörungen nach Flucht- oder Migrationserfahrungen B. Dumser, G. G. Werner, T. Koch, 192 Seiten, Schattauer, ISBN 978-3608401523, 28,00 Euro In der Therapie und Beratung von Geflüchteten sind Schlafstörungen ein zentrales Thema. STARS ist ein niedrigschwelliges, kontextsensibles Behandlungskonzept. Es trägt einem kultursensiblen Krankheitsverständnis, bestehenden Traumata, schwierigen Wohn- und Schlafumgebungen und einer aktuell belasteten Lebens situation in besonderem Maße Rechnung. Die Inhalte und Materialien sind anschaulich aufbereitet für eine einfache Handhabung.
Heidelberger Standards der Klimamedizin C. Nikendei, T. J. Bugaj, A. Cranz, A. Herrmann, J. Tabatabai, erhältlich unter www.heidelbergerklinischestandards.de, 34,99 Euro Der Band rückt das hochaktuelle und von großer Dringlichkeit geprägte Feld der Klimamedizin und -kommunikation, Nachhaltigkeit und planetaren Gesundheit ins Bewusstsein von Health Professionals. Neben einem Überblick zur wissenschaftlichen Evidenz der globalen Erwärmung und deren Folgen werden Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Gesundheit von Patienten beschrieben und therapeutische Strategien abgeleitet.
Fortbildung, Seminare & Kongresse
Anzeige
TERMIN
THEMA ORT Deutschlands Ärzte (w/m/d) entdecken Akupunktur mit Dr. THAY JOE Tan Einfach • Schnell • Sofort einsetzbar Ideal für Neu-/Wiedereinsteiger
VERANSTALTER TurboAkupunktur™-Akademie Dr. Tan Pain Elimination and Global Doctor Training Center of the Year 2019, 2020, 2021 & 2022 Königstraße 70 • 70173 Stuttgart
S. VORKONGRESS Freitag, 27. 10. 2023 15.00 – 19.00 Uhr HAUPTKONGRESS Samstag, 28. 10. 2023 10.00 – 19.00 Uhr Sonntag, 29. 10. 2023 10.00 – 17.00 Uhr
S. PainFree 2023 – Endlich ... Schmerzfrei!™ DER Internationale Kongress für Ärzte (w/m/d) mit Schmerzen Inkl. GRATIS Akupunktur KOMPAKT Schnellstarterkurs (A1. und A2.)
ANMELDUNG UND INFO: www.endlich-schmerzfrei-kongress.de Fortbildungspunkte beantragt.
A1. Teil 1 Samstag, 09. 12. 2023 10.00 – 18.00 Uhr A2. Teil 2 Sonntag, 10. 12. 2023 10.00 – 18.00 Uhr A1 oder A2: Frühbucher 297 € bei Anmeldung bis 30. 11. 2023, danach 497 € A1 und A2: Frühbucher 497 € bei Anmeldung bis 30. 11. 2023, danach 997 €
A1. A1–2. Akupunktur KOMPAKT Online LIVE Schnellstarter-Wochenende Teil 1 von zu Hause Basiswissen Chinesische Medizin Theorie I Begrenzte A2. Präsenzmöglichkeit Akupunktur KOMPAKT inkl. LIVE Demonstration Schnellstarter-Wochenende Teil 2 je nach aktuellen Basiswissen Chinesische Medizin Corona-Bestimmungen Theorie II + Praxis + Abrechnung Begrenzte inklusive Teilnehmerzahl! DIE 2 universellen Akupunkturpunkte zur Behandlung von: Schmerzen allgemein, An-/Verspannung (muskulär/emotional), Krämpfe und Koliken, Stress, innerer Unruhe, depressive V erstimmungen, Schlaf- und Verdauungsstörungen, Menstruations beschwerden.
Dr. Thay Joe Tan, Arzt und Zahnarzt Ehem. Oberarzt TCM-Klinik Bad Kötzting Erste Deutsche Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin, Universitätskrankenhaus der Beijing Universität für Chinesische Medizin (BUCM)
G. Sonntag, 10. 12. 2023 ca. 16.00 –17.00 Uhr 497 € für Teilnehmer von Kurs A2., regulär 997 €
G. Dr. Tan’s GRANDMASTER Point TurboAkupunktur™-Punkt mit max. breitem Indikationsspektrum Einfach • Schnell • Sofort einsetzbar Nur für Fortgeschrittene (mind. Kurs A.)
www.akupunktur-schnell-und-einfach-lernen.de office@turboakupunktur-akademie.de
B. Samstag / Sonntag, 25. / 26. 11. 2023 10.00 – 18.00 Uhr vorheriges Auswahlgespräch erforderlich
B. B. Akupunktur schnell und einfach Online LIVE lernen mit dem T.A.N.-System™ von zu Hause für schnelle Schmerzfreiheit und Begrenzte mehr Privatumsatz Präsenzmöglichkeit Exklusive Premium-Akupunkturausbildung inkl. LIVE Demonstration zum Certified TurboAcupuncturist™ je nach aktuellen 1 Wochenende + 12 Monate Corona-Bestimmungen Umsetzungsbegleitung zur Begrenzte Erfolgssicherung Teilnehmerzahl! Einfach · Schnell · Sofort einsetzbar Zur Erlangung der therapeutischen Souveränität, Schmerzen mit EINER Nadel (sofort) eliminieren zu können Ideal für – Neu-/Wiedereinsteiger – Praxisgründer – Vor-/Ruheständler
X. Samstag / Sonntag 28. / 29. 10. 2023 Uhrzeit n.V. kostenfrei
X. Endlich … schmerzfrei! Einfach. Schnell.™ Selbsterfahrungskurs für Ärzte (w/m/d) mit Schmerzen, die ihre Schmerzen sofort los werden wollen.
S. TurboAkupunktur™Akademie Dr. Tan Königstraße 70 70173 Stuttgart
G. Online LIVE von zu Hause
X. Präsenzveranstaltung TurboAkupunktur™Akademie Dr. Tan Königstraße 70 70173 Stuttgart
International ausgezeichnet u. a. als: Most Influential Pain Elimination Expert 2020, 2021 & 2022 Instant Pain Elimination Expert of the Year 2019 & 2020 Acupuncturist of the Year 2019 Acupuncture Expert of the Year 2019 Acupuncture Specialist of the Year 2018 ANMELDUNG UND INFO: 0176-47719647 (WhatsApp oder Telegram)
Fortbildung, Seminare & Kongresse
Anzeige
TERMIN 23. – 28. 10. 2023 GYN Spezial!
THEMA Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung in der Frauenheilkunde 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint
ORT Freiburg i. Brsg. 1500,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
VERANSTALTER AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: 0761-48 89 95 53
27. – 28.10. 2023
Medizinische Hypnose, Teil 1 – Grundkurs Dipl. Psych. Bettina Engemann
Freiburg i. Brsg. 370,– € inkl. Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: 0761-48 89 95 53
17. – 18. 11. 2023
Achtsamkeitskurs für Ärzte – Aufbaukurs Dr. Marianne Schmidt
Freiburg i. Brsg. 370,– € inkl. Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: 0761-48 89 95 53
01. – 02. 12. 2023
Medizinische Hypnose, Teil 2 – Aufbaukurs Dr. Charlotte Wirl
Freiburg i. Brsg. 370,– € inkl. Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: 0761-48 89 95 53
04. – 09. 12. 2023
Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint
Freiburg i. Brsg. 1500,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: 0761-48 89 95 53
12. – 13. 01. 2024
Achtsamkeitskurs für Ärzte – Grundkurs Dr. Marianne Schmidt
Freiburg i. Brsg. 410,– € inkl. Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: 0761-48 89 95 53
29. 01. – 03. 02. 2024
Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint
Freiburg i. Brsg. 1650,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: 0761-48 89 95 53
11. – 16. 03. 2024
Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint
Freiburg i. Brsg. 1650,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: 0761-48 89 95 53
15. – 20. 04. 2024 GYN Spezial!
Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung in der Frauenheilkunde 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint
Freiburg i. Brsg. 1650,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: 0761-48 89 95 53
26. – 27. 04. 2024
Medizinische Hypnose, Teil 2 – Aufbaukurs Dipl. Psych. Bettina Engemann
Freiburg i. Brsg. 410,– € inkl. Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: 0761-48 89 95 53
17. – 22. 06. 2024
Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint
Freiburg i. Brsg. 1650,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: 0761-48 89 95 53
16. – 21. 09. 2024
Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint
Freiburg i. Brsg. 1650,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: 0761-48 89 95 53
04. – 09. 11. 2024 GYN Spezial!
Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung in der Frauenheilkunde 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint
Freiburg i. Brsg. 1650,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: 0761-48 89 95 53
15. – 16. 11. 2024
Achtsamkeitskurs für Ärzte – Aufbaukurs Dr. Marianne Schmidt
Freiburg i. Brsg. 410,– € inkl. Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: 0761-48 89 95 53
Fortbildung, Seminare & Kongresse
Anzeige
TERMIN 22. – 23.11. 2023
THEMA Medizinische Hypnose, Teil 1 – Grundkurs Online Dr. Charlotte Wirl
ORT Freiburg i. Brsg. 410,– € inkl. Tagungspauschale
VERANSTALTER AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: 0761-48 89 95 53
02. – 07. 12. 2024
Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint
Freiburg i. Brsg. 1650,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: 0761-48 89 95 53
Curricula 22. / 23. 09. 2023 20. / 21. 10. 2023 08. / 09. 12. 2023 02. / 03. 02. 2024 19. / 20. 04. 2024 17. / 18. 05. 2024
Die Kurse finden als Live„Psychosomatische Grund Online-Veranstaltungen versorgung“ Komplettkurse statt – befugt und incl. 30 h Balintgruppen zertifiziert von der LÄK (= sog. 80 Std. Kurs) Für Facharztprüfungen u. EBM-Ziff.: Details/Anfragen und An35100 + 35110; meldungen über Homepage Auch für Akupunktur – u. Schmerz- www.afpp.de störung an insg. 4 Wochenenden > Anmeldungsanfrage Freitagnachmittag/Sa.
AfPP Akademie für Psychotherapie Kursleiter Dr. med. W. Polster – Gründer der Akademie – Schubertstraße 20, 75331 Engelsbrand / 75177 Pforzheim Auskünfte: F. Schleucher (Sekretariat) 0176-70330702, E-Mail: info@afpp.de; www.afpp.de
10. / 11. 11. 2023 23. / 24. 02. 2024
Workshop „Spirituelle Kompetenzen in der Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik“ entsprechend Empfehlung SGB V § 2 Abs. 5 und OPD-orientiert im biopsychosozialen Modell – neu überarbeitet und EBM-basiert
Der Workshop ist befugt und zertifiziert von der LÄK Details/Anfragen und Anmeldungen über Homepage www.afpp.de > Anmeldungsanfrage
AfPP Akademie für Psychotherapie Pforzheim Kursleiter Dr. med. H. Scheiblich Altensteiger Straße 27, 72227 Egenhausen Auskünfte: M. Prolingheuer (Sekretariat) 0151-72459745, E-Mail: info@afpp.de; www.afpp.de
Beginn 13. / 14. 10. 2023
Beginn Zusatztitel „Psychotherapie“ nach der neuen WBO 2020 Insg. über ca. 2 Jahre ca. alle 4 Wochen, Freitag/Samstag und Mittwochabend, incl. allen WBO-Modulen
Die Termine finden teils als AfPP Live-Online-Veranstaltung, Akademie für Psychotherapie teils als Präsenzveranstal- Kursleiter Dr. med. H. Scheiblich tung in Pforzheim statt – Altensteiger Straße 27, 72227 Egenhausen befugt und zertifiziert Auskünfte: von der LÄK M. Prolingheuer (Sekretariat) 0151-72459745 Details/Anfragen und AnE-Mail: info@afpp.de; www.afpp.de meldungen über Homepage www.afpp.de >Anmeldungsanfrage
Kurs 2: 22. – 24. 09. 2023 Psychosomatische Kurs 3: 20. – 22. 10. 2023 Grundversorgung Kurs 4: 10. – 12. 11. 2023 4 WE-Seminare (inclusive Balint-Gruppe) mit KV- und ÄK-Anerkennung
69115 Heidelberg
13. / 14. 10. 2023
17. Jahrestagung der IGPS in Mainz Gibt es ein Zuviel des Guten? Über die richtige Dosis und Mischung in der Schmerztherapie
Tagungszentrum Erbacher Hof, Grebenstraße 24 – 26, 55116 Mainz
Informationen und Anmeldung: www.igps-schmerz.de
13. / 14. 10. 2023 (I. Basis) 17. / 18. 11. 2023 (II. Aufbau) 09. / 10. 02. 2024 (III. Vertiefung) (je 16 Std.; Kosten: 350 €, Fortbildungspunkte: 21)
Medizinische Hypnose (I – III) Moderne Hypnose-Interventionen zur Kontrolle akuter und chronischer Schmerzen, Symptom-Reduktion bei psychosomatischen Störungen, Angst- und Schlafstörungen. Als Zweitverfahren im Rahmen der Weiterbildung Psychotherapie (Entspannungsverfahren) anerkannt.
79098 Freiburg Praxis PD Dr. Ross Luisenstraße 6 Auskunft / Anmeldung: Tel. (07 61) 7 07 73 21 Fax (07 61) 7 07 73 22
Praxis PD Dr. Ross Luisenstraße 6 79098 Freiburg E-Mail: Dr-Ross@web.de Web: www.per-sono.de
Hybridveranstaltung (sowohl online als auch in Präsenz)
Dr. Olschewski-Hattenhauer und Dr. Valerie Elsässer Tel. (0 62 21) 16 35 24 E-Mail: info@ol-ha.de www.ol-ha.de/kurstermine.html
Fortbildung, Seminare & Kongresse
Anzeige
TERMIN 01. / 02. 12. 2023 (je 16 Std.; Kosten: 350 € Fortbildungspunkte: 21)
THEMA ORT Hypno-systemische 79098 Freiburg Selbststeuerung Praxis PD Dr. Ross Eine kompakte Auswahl praktischer Luisenstraße 6 Methoden der Selbststeuerung aus Auskunft / Anmeldung: moderner Hypnose und Health-NLP Tel. (07 61) 7 07 73 21 der zweiten und dritten Generation Fax (07 61) 7 07 73 22 zur Verwirklichung selbstkongruenter Ziele, Weiterentwicklung von Potenzialen, Gestaltung von Veränderung, Regulation von Emotionen, Entscheidungssicherheit und Verbesserung der Energiebilanz im Alltag.
Beginn 13. 10. 2023 Theorie und Praxis der Psycho alle genauen Termine unter somatischen Grundversorgung www.hit-heidelberg.de (inkl. Balintgruppe) 2023 – 2024 Veranstaltungszeiten: Das Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie veranstaltet in mittwochs jeweils 18.15 – 20.30 Uhr (2 Std.) Zusammenarbeit mit der Akademie 20.45 – 22.15 Uhr (2 Std.) für Ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammer ein Curriculum samstags: 9.30 – 16.30 Uhr (8 U-Std.) nach den Richtlinien der KV für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie für Kolleginnen und Kollegen in der Facharztweiterbildung.
VERANSTALTER Praxis PD Dr. Ross Luisenstraße 6 79098 Freiburg E-Mail: Dr-Ross@web.de Web: www.per-sono.de
HIT Bergheimer Straße 20, 69115 Heidelberg Abteilung Medizinische Psychologie
Organisation: Dr. med. Till Bugaj, TillJohannes.Bugaj@med.uni-heidelberg.de und Dr. med. Uta Sonneborn, uta.sonneborn@gmx.de Teilnahmegebühr: 1200 € (Psychosomatische Grundversorgung, incl. Balintgruppe) berechtigt zur Abrechnung der Ziffern 35100/35110. Die Teilnahme wird mit 80 Zertifizierungspunkten bewertet. Auskunft: www.hit-heidelberg.de info@hit-heidelberg.de, Tel. 06221/8953030
Nächster Beginn WS 2023 / 2024 am 01. 10. 2023
Die Weiterbildung für die ärztliche HIT Zusatzbezeichnung Alte Bergheimer Straße 5, „fachgebundene Psychotherapie“ 69115 Heidelberg sowie Bausteine für den Erwerb Abteilung des Facharztes „Psychiatrie Medizinische Psychologie und Psychotherapie“ und „Psychosomatische Medizin“
Weitere Informationen zu unseren Bürosprechzeiten: Mo. 14.15 – 16.00 Uhr und Mi. 09.30 – 12.30 Uhr Tel. 06221-8953030 und auf unserer Homepage: www.hit-heidelberg.de Infoabend: der Termin wird auf unserer Homepage in Kürze bekannt gegeben. HIT, Alte Bergheimer-Straße 5, 69115 Heidelberg www.hit-heidelberg.de, info@hit-heidelberg.de Tel. 06221/8953030
Mittwoch 15. 11. 2023 14.30 – 18.30 Uhr
Update 2023 Online Neuroendokrine Neoplasien Online-Fortbildungsveranstaltung des Interdisziplinären Zentrums für Neuroendokrine Tumoren des GastroEnteroPankreatischen Systems (GEPNET-KUM), LMU Klinikum, München Ärztliche Kursleiter: Prof. Dr. CJ Auernhammer, Frau Prof. Dr. C Spitzweg
Veranstaltungsprogramm: www.klinikum.uni-muenchen.de/GEPNET Keine Kursgebühr Anmeldung erforderlich: MED4.GEPNET-Fortbildung@med.uni-muenchen.de
04. – 08. 12. 2023 ganztägig
Palliativmedizin Basiskurs Heidelberg (Wochenkurs) Kursweiterbildung für Ärzt*innen zur Erlangung der Zusatz bezeichnung Palliativmedizin Kursdurchführung entsprechend den curricularen Vorgaben des Kurs buches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. Der Kurs wird bundesweit anerkannt.
Klinik für Palliativmedizin Universitätsklinikum Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 305, 69120 Heidelberg Kontakt: Silvia Kohring (Administrative Leitung) Tel. + 49 6221 56-32271, E-Mail: silvia.kohring@med.uni-heidelberg.de www.klinikum.uni-heidelberg.de
Entgelt: 660 Euro Fortbildungspunkte: 40
Sie erreichen mich Montag von 7.30 Uhr bis 16 Uhr und Dienstag bis D onnerstag zwischen 7.30 und 13 Uhr
Leitung: Prof. Dr. med. Bernd Alt-Epping, Dr. med. Christina Gerlach M.Sc. (DGP-zertifizierte Kursleitung)
Fortbildung, Seminare & Kongresse
Anzeige
TERMIN
THEMA
ORT
VERANSTALTER
Stadthalle Göppingen Konferenzräume Eingang Lutherstraße 73033 Göppingen www.goeppingen.de
Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe Dr. med. Philipp Müller-Schwefe Schillerplatz 8/1, 73033 Göppingen
26. Südwestdeutsche Schmerztage 06. –07. 10. 2023
SCHMERZMEDIZIN HEUTE Was ist wirklich neu?
Präsenzveranstaltung
Tel. +49-71 61- 97 64 76 Fax +49-71 61- 97 64 77 Mailto: info@schmerztag.org www.schmerztag.org
26. Südwestdeutsche Schmerztage – Seminar Palliativmedizin 06. 10. 2023 14.00 – 17.30 Uhr
HERAUSFORDERUNGEN IN DER LEBENSENDPHASE Die Themen: – Cannabinoide in der Palliativversorgung Update zu Antragstellung und Umstellung – Opioide beim Tumorpatienten: Wirkung & Nebenwirkung – Palliation am Lebensende: Symptomenkontrolle, Palliative Sedierung – Wenn Eltern sterben – Kinder beim Abschiednehmen begleiten
gebührenfrei – Anmeldung erforderlich Online-Anmeldung: www.schmerztag.org Fortbildungszertifikat der LÄK Ba-Wü 4 Fortbildungspunkte – Kategorie A
Im Zentrum des Seminars stehen Konzepte für eine einfühlsame Schmerz- und Palliativtherapie terminal Kranker sowie Strategien, wie die Herausforderungen und Belastungen bei der Versorgung multimorbider Patientinnen und Patienten mit Engagement und Freude gemeistert werden können. 26. Südwestdeutsche Schmerztage – Wissenschaftliche Fortbildung 07. 10. 2022 8.45 – 16.00 Uhr
ZUKUNFT DER SCHMERZMEDIZIN Was ist wirklich neu?
gebührenfrei – Anmeldung erforderlich Online-Anmeldung: www.schmerztag.org
Fortbildungszertifikat der LÄK Ba-Wü Die Themen: Verschlungene Pfade – wohin entwickelt sich die Schmerzmedizin? 8 Fortbildungspunkte – Kategorie A – – Therapie der Muskelschmerzen: Altes neu gedacht? – Chronische Schmerzen behandeln: Referenten: Die Galenik bestimmt die Wirksamkeit Professor Dr. med. Sven Gottschling, Homburg – Digitalisierung im Gesundheitswesen: Wo stehen wir? Dr. med. Karsten Henkel, Göppingen – Standard und Zukunft der Arthrosetherapie Dr. med. Dipl. Lic. Psych. Johannes Horlemann, Kevelaer – Symptombasierte Cannabinoidtherapie 2.0 Dr. med. Silvia Maurer, Bad Bergzabern – Gerontopsychiatrische Aspekte der Schmerztherapie Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Göppingen – Die schwierige Migräne: Neue Konzepte & Strategien Dr. med. Philipp Müller-Schwefe, Göppingen Norbert Schürmann, Moers Neue Ergebnisse der Schmerzforschung und der Versorgungs Karen Straubmüller, Göppingen forschung sowie ihre Relevanz für die tägliche Arbeit stehen im PD Dr. med. Michael A. Überall, Nürnberg Zentrum der 26. Südwestdeutschen Schmerztage – renommierte Guntram Zimmermann, Tübingen Forscher sowie Versorgerinnen und Versorger haben ihre Teil nahme zugesagt! Die Südwestdeutschen Schmerztage 2023 bieten die ideale Gelegenheit zum Austausch mit den Referentinnen und Referenten, den Kolleginnen und Kollegen und mit allen an der Schmerzmedizin Interessierten.
Bekanntmachungen Zum Gedenken
Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen
Dr. med. Marion Schlemmer, Leingarten * 11. 03. 1949 Dr. med. Heilwig Hellwig-Wegerich, Argenbühl * 18. 02. 1935 Dr. med. Edith Forchert, Markgröningen * 09. 05. 1935 Dr. med. Christa Cabolet, Heidelberg * 03. 07. 1937 Dieter Streckenbach, Auenwald * 16. 10. 1941 Florian Jubin, Aichtal * 02. 01. 1977 Prof. Dr. med. Günter Schlierf, Wiesenbach * 29. 10. 1934 Dr. med. Christa Haußmann-Weber, Waldstetten * 15. 09. 1953 Dipl.-Med. Karin Wolf, Remseck am Neckar * 26. 10. 1951 Dr. med. Jutta Götze-Rohr, Kleinmachnow * 16. 12. 1933 Dr. med. Ulrich Pfander, Fellbach * 30. 01. 1948 Dr. med. Rainer Schmidt, Heidelberg * 12. 01. 1944 Dr. med. Gustav Schneider, Freiburg * 03. 07. 1939 Dr. med. Simon Imanuel Bühling, Stuttgart * 22. 09. 1992 Britta Staerker, Remseck am Neckar * 07. 02. 1971 Dr. med. Helmut Gnann, Nürtingen * 16. 10. 1947 Dr. med. Wolfgang Fritz, Waiblingen * 12. 11. 1924 Dr. med. Bernhard Behrendt, Alfdorf * 13. 02. 1963 Dr.-medic/UMF Temeschburg Robert Henning, Heidelberg * 28. 04. 1927 Konrad Eichhorn, Konstanz * 10. 06. 1939 Prof. Dr. med. Dietrich Kummer, Baden-Baden * 18. 09. 1938 Dr. med. Elke Beyer, Freiburg * 02. 12. 1938 Dr. med. Walter Scheuble, Villingen-Schwenningen * 30. 11. 1944 Dr. med. Rainer Kusitzky, Offenburg * 20. 12. 1942 Dr. med. Gerhard Loßdörfer, Mannheim * 07. 10. 1943 Dr. med. Rudolf Pabst, Heidenheim * 28. 02. 1934 Dr. med. Jürgen Rüther, Heidelberg * 04. 10. 1945 Dr. med. Rüdiger Burkart, Mannheim * 26. 12. 1937 Dr. med. Frank Reibel, Weinheim * 14. 07. 1954 Dr. med. Gerhard Rudi, Karlsruhe * 09. 09. 1927 Dr. med. Christoph Faymonville, Mannheim * 28. 07. 1979 Cornelia Krieger-Geupel, Bruchsal * 18. 03. 1948 Dr. med. Holger Schleip, Birkenfeld * 18. 04. 1949 Dr. med. Lore Käser, Heimsheim * 19. 06. 1923 Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Dietrich van Calker, Freiburg * 30. 08. 1948 Prof. Dr. med. Dirk Heinrich, Marxzell-Schielberg * 28. 10. 1941 Claudia Marano, Ulm * 21. 08. 1940 Jan Penkalla, Friedrichshafen * 05. 12. 1943 Dr. med. Udo Dzikowski, Bietigheim-Bissingen * 19. 12. 1936 Giti Tabatabai, Radolfzell * 02. 07. 1942
598
ÄBW 09 | 2023
† 10. 07. 2022 † 26. 08. 2022 † 08. 10. 2022 † 02. 02. 2023 † 18. 05. 2023 † 26. 05. 2023 † 28. 05. 2023
Landesärztekammer Baden-Württemberg Geschäftsstelle: Jahnstraße 40 70597 Stuttgart ( Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50
Weitere Infos unter www.laek-bw.de
† 06. 06. 2023 † 07. 06. 2023 † 09. 06. 2023 † 10. 06. 2023 † 13. 06. 2023 † 14. 06. 2023 † 15. 06. 2023 † 19. 06. 2023 † 23. 06. 2023 † 27. 06. 2023 † 29. 06. 2023 † 05. 07. 2023 † 09. 07. 2023 † 11. 07. 2023 † 12. 07. 2023 † 12. 07. 2023 † 13. 07. 2023 † 13. 07. 2023 † 14. 07. 2023 † 14. 07. 2023 † 15. 07. 2023 † 15. 07. 2023 † 16. 07. 2023 † 17. 07. 2023 † 18. 07. 2023 † 18. 07. 2023 † 20. 07. 2023 † 22. 07. 2023 † 23. 07. 2023 † 26. 07. 2023 † 26. 07. 2023 † 30. 07. 2023 † 02. 08. 2023
Online-Symposium „Substitutionsbehandlung opioidabhängiger Menschen“ Eine Veranstaltung des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Termin: Mittwoch, 22. November 2023 10.00–16.00 Uhr Unter den Suchtstoffen ist nach wie, vor bezogen auf das individuelle Risiko, Heroin die „gefährlichste“ Substanz. Bei keiner anderen legalen oder illegalen Droge ist der soziale Schaden, die Abhängigkeitsentwicklung und der physische Schaden für den Einzelnen so hoch wie bei dem Konsum von Heroin. Die Zahl der Drogentoten ist im vergangenen Jahr erneut ange stiegen. Dabei stehen über die Substitutionsbehandlung wirk same Behandlungsmaßnahmen zur Verfügung. In unserem diesjährigen Suchtsymposium geben wir einen Überblick über die state of the art Behandlung, den Rechtsrahmen, die Honorierung, bisherige und innovative Ver sorgungsmodelle. Programm: 10.00–10.30 Uhr Einführung und Moderation Dr. med. Paula Hezler-Rusch Vorsitzende des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Anette Henninger Ärztliche Leitung Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung der Landeärztekammer BadenWürttemberg
Begrüßung Dr. med. Wolfgang Miller Präsident der Landesärzte kammer Baden-Württemberg Grußwort Minister Manne Lucha MdL Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg 10.35–11.35 Uhr state of the art der Opioid agonistentherapie – Anregungen aus der Schweiz Vortrag und Diskussion PD Dr. med. Marc Vogel, MScPH Chefarzt Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel 11.40 – 12.15 Uhr Rechtsvorschriften: BtmVV und Bundesärztekammer Richtlinie Dr. med. Christoph Schoultz von Ascheraden Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg QS-Richtlinie Substitution und Arbeit der QM-Kommission der KV Dr. med. Frank Matschinski Schwerpunktpraxis für Sucht medizin, Ravensburg 12.15–13.15 Uhr Mittagspause 13.15–14.45 Uhr Verschiedene Blickwinkel der Substitution – Modellprojekt videogestützte Substitution Sicht der Psychosozialen Beratungs- und ambulanten Behandlungsstellen für Suchtgefährdete und Suchtkranke (PSB) Impulsvortrag Oliver Kaiser Geschäftsführer Baden-Württembergischer Landesverband für Prävention und Rehabilitation gGmbH Wolfgang Höcker Mitglied des Aufsichtsrats des Baden-Württembergischen Landesverband für Prävention und Rehabilitation gGmbH Substitutionsambulanz an einem Klinikum – Möglichkeiten der multiprofessionellen Vernetzung
Bekanntmachungen Impulsvortrag Prof. Dr. med. Anil Batra Stellvertretender Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Tübingen Leiter der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung Substitution in der nieder gelassenen Arztpraxis Impulsvortrag Dr. med. Frank Matschinski Schwerpunktpraxis für Sucht medizin, Ravensburg Dr. med. Andreas Zsolnai Schwerpunktpraxis für Sucht medizin, Stuttgart Fördermaßnahmen der KVBW Impulsvortrag Heike Lange Referentin für strategische Sicherstellung – Schwerpunkt Substitution Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg 14.45–15.00 Uhr Pause 15.00–15.45 Uhr Podiumsgespräch – Die Zukunft der Substitutionsbehandlung opioidabhängiger Menschen 15.45–16.00 Uhr Abschluss Anmeldung: Ausschließlich über das Portal der Landesärztekammer bis zum 17. 11. 2023 möglich: www.aerztekammer-bw.de/fobi Unkostenbeitrag: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 6 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung Frau Hagdorn Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart Telefon (07 11) 7 69 89-830 Fax (07 11) 7 69 89-88 08 30 E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de
Archiv-Web-Seminar Refresherkurs: „Medizinisches Cannabis – verkehrsmedizinische Aspekte“ Termin: 1. September 2023– 1. März 2024 Die Landesärztekammer BadenWürttemberg bietet Ihnen hier einen eLearning-Refresherkurs zum Thema „Medizinisches Cannabis –verkehrsmedizinische Aspekte“ an. Referent ist Professor Dr. med. Matthias Graw, Vorstand des Instituts für Rechtsmedizin der LMU München sowie Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin e. V. Prof. Graw vertritt darüber hinaus die Rechtsmedizin in Forschung und Lehre. Beginnend mit den rechtlichen Grundlagen leitet der Referent über zu der Frage „Cannabis: Rausch-oder Arzneimittel?“ Er beschreibt die Anwendungsmöglichkeiten von Cannabis und ordnet diese arztrechtlich ein. Abgerundet wird der Vortrag mit Fallbeispielen. Der eLearning-Kurs wird tutoriell unterstützt. Inhalt: ca. 45 Minuten Lernvideo – Rechtliche Grundlagen – Medikamente im Straßen verkehr – Cannabis: Rausch oder Arzneimittel – Arztrechtliche Einordnung – Fallbeispiele ca. 15 Minuten Lernerfolgs kontrolle (11 Multiple-ChoiceFragen) Teilnahmebetrag: Die Veranstaltung ist kostenfrei. Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 2 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Anmeldung: Ausschließlich online auf der Website der Landesärztekammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/fobi
Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung Frau Schreck Jahnstr. 40 70597 Stuttgart Telefon (07 11) 7 69 89-426 Fax (07 11) 7 69 89-88 04 26 E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de
Refresherkurs „Verkehrsmedizinische Begutachtung“ für Fachärzte mit „Verkehrsmedizinischer Qualifikation“ Eine Live-Online-Veranstaltung der Landesärztekammer Baden-Württemberg Termin: Samstag, 9. Dezember 2023 9.30–16.00 Uhr Die Landesärztekammer BadenWürttemberg bietet seit 1999 den Kurs zur „Verkehrsmedizinischen Begutachtung“, auf Basis des 16-Stunden-Curriculums der Bundesärztekammer, an. 2016 erfolgte eine Überarbeitung des Curriculums. Neue wissenschaft liche Erkenntnisse und inhaltlich erweiterte europäische Regelungen, die sich auf die deutsche Fahrerlaubnisverordnung (FeV) auswirken, sowie die als notwendig erachtete Verbesserung der Gutachtenqualität, machten diese erforderlich. Der Stundenumfang der verkehrsmedizinischen Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV hat sich dadurch von 16 auf 24 (Modul I bis IV) erhöht. Aufgrund der sukzessiven Änderungen und Ergänzungen der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) und der Begutachtungsleitlinien der Bundesanstalt für Straßen wesen BASt, bietet die Landesärztekammer Baden-Württemberg einen eintägigen Refresherkurs zur verkehrsmedizinischen Begutachtung an.
Die Fortbildung richtet sich vorrangig an Fachärzte die bereits die „Verkehrsmedizinische Quali fikation“ vor 2017 erworben haben und sich gerne über rechtliche und medizinische Entwicklungen/Änderungen/Ergänzungen in der verkehrsmedizinischen Begutachtung informieren möchten. Programm: 9.30–9.40 Uhr Begrüßung – Einführung – Moderation Anette Henninger Fachärztin, Leiterin Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Stuttgart 9.40–10.40 Uhr Rechtliche Entwicklungen und Änderungen auf EU- und Bundesebene Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) und Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung Dr. med. Almut Schönermarck Freiberufliche verkehrsmedizinische Gutachterin, München 10.40–12.40 Uhr Entwicklungen – Änderungen – Ergänzungen aus medi zinischer Sicht auf Basis der Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung Dr. med. Marcus Pandur Freiberuflicher MPU-Gutachter im Auftrag der pima-mpu GmbH, Oberschleißheim 12.40–13.10 Uhr Mittagspause 13.10–14.10 Uhr Medizinisches Cannabis und Fahreignung Dr. med. Marcus Pandur 14.10–15.40 Uhr Gutachtenerstellung Aktualisierte Grundlagen und praktische Übungen Dr. med. Kirsten M. Stein Selbstständig, öffentlich bestellte Gerichtsärztin, Eppelheim 15.40–16.00 Uhr Resümee Anette Henninger Landesärztekammer Baden-Württemberg
ÄBW 09 | 2023
599
Bekanntmachungen Anmeldung: Anmeldung erforderlich! Ausschließlich online über das Portal der Landesärztekammer: www.aerztekammer-bw.de/fobi Teilnehmerbeitrag: 160,– Euro Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 8 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Kontakt: Landesärztekammer Baden-Württemberg Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung Frau Schreck Jahnstraße 40, 70597 Stuttgart Telefon (07 11) 7 69 89-426 Fax (07 11) 7 69 89-88 04 26 E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de www.aerztekammer-bw.de
Verkehrsmedizinische Fortbildung und Qualifikation gemäß dem Curriculum der Bundesärztekammer „Verkehrsmedizinische Begut achtung“ und der Fahrerlaubnis verordnung (FeV) Eine Blended Learning Fortbildung Termin: eLearning: Donnerstag, 14. März – Donnerstag, 11. April 2024 Präsenz-Veranstaltung: 19.–21. April 2024 (Fr–So) Die Teilnehmerplätze sind begrenzt. Anmeldeschluss: Donnerstag, 7. März 2024 Ziel des Curriculums ist die Steigerung verkehrsmedizinischer Kompetenz bei Ärzten, damit sie einerseits die Patienten verantwortungsvoll in Krankheit und Alter im Hinblick auf die Mobilität begleiten und andererseits qualitativ hochstehende Gut achten im Rahmen der gesamtgesellschaftlichen Ansprüche erstatten können. Ärzte sind verpflichtet, ihre Patienten zu beraten und aufzuklären, wenn Fahrsicherheit oder Fahreignung gefährdet sind. Neue medizinische Erkenntnisse und/oder Technologien sind hierbei ebenso zu berücksichtigen wie die juristischen Anforderungen.
600
Der Stundenumfang der verkehrsmedizinischen Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV beträgt 24 Stunden (Modul I bis IV). Um unterschiedlichen Anforderungen zu entsprechen, ist das Curriculum modular aufgebaut: • Fachärzte, die Kompetenzen in der Patientenaufklärung und -beratung erwerben möchten, können die Module I und II als Fortbildung absolvieren, ohne eine formale Qualifika tion zu erwerben. • Fachärzte, welche die verkehrsmedizinische Qualifikation nach FeV zum Erstellen von Gutachten erwerben möchten, müssen die Module I bis IV absolvieren. • Fachärzte, die Kenntnisse zur Probenentnahme im Rahmen der Chemisch-ToxikologischenUntersuchungen erwerben möchten, können das ergänzende Modul V absolvieren. (Das Modul II „Relevante Regelwerke für die verkehrsmedizi nische Begutachtung“ wird als eLearning-Modul angeboten. Zu Modul IV finden zwei weitere eLearning-Parts (ca. 90 Min.) statt. Jedes eLearning-Teil wird mit einer Lernerfolgskontrolle abgeschlossen. Mögliche Modul-Kombina tionen: Modul I bis II (6 h) Kompetenz in der Patientenaufklärung und -beratung ohne formale Qualifikation Modul I bis IV (24 h) Verkehrsmedizinische Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV Modul V (4 h) CTU-Kriterien, Chemisch-toxikologische Analytik, Probenentnahme Hinweis: Für die Eignungsuntersuchungen (Screening) für Lkw-, Bus- und Taxifahrer (Fahrgast beförderung) nach Anlage 5 Nr. 1 FeV muss der Arzt keine verkehrsmedizinische Qualifikation nachweisen. Die entsprechenden Untersuchungen können nach den Vorgaben des in der Fahr erlaubnis-Verordnung enthaltenen amtlichen Musters durchgeführt und bescheinigt werden. Veranstalter: Landesärztekammer Baden-Württemberg
ÄBW 09 | 2023
Ort: Jahnstr. 38a, 70597 Stuttgart Kosten: Das Kursentgelt ist abhängig vom gebuchten Modul-Paket und beinhaltet Kurskosten, Unterlagen und Verpflegung. Fortbildungspunkte: Der Kurs ist mit Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landes ärztekammer Baden-Württemberg anerkannt, Anzahl je nach gewähltem Modul. Anmeldung: Ausschließlich online über die Website der Landesärztekammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/fobi Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg Fortbildung und Qualitätssicherung Frau Schreck Jahnstr. 40 70597 Stuttgart Telefon (07 11) 7 69 89-426 Fax (07 11) 7 69 89-88 04 26 E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de www.aerztekammer-bw.de
Geschäftsstelle: Jahnstraße 5 70597 Stuttgart ( Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 81-0 Fax (07 11) 7 69 81-5 00
Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
Notfalltraining in Ihrer Arztpraxis Jemand wird im Wartezimmer bewusstlos, ein Patient erleidet einen Schlaganfall oder im schlimmsten Fall einen HerzKreislauf-Stillstand. Notfälle passieren! Sind Sie darauf vorbereitet? Wir unterstützen Sie bei der Vorbereitung in Ihrer Praxis. Unsere Trainer besprechen mit Ihnen den Ablauf im Notfall, geben Tipps zu Ihrer Ausstattung und üben mit Ihnen und Ihrem Team Notfallsituationen direkt vor Ort. Ziel des Trainings ist es, höhere Sicherheit in der Versorgung von Notfallpatienten zu vermitteln, die notfallmedizinischen Kenntnisse aufzufrischen und Ihr Personal als Einheit agieren zu lassen. Vom Erkennen eines Notfallpatienten bis zur Übergabe an den Notarzt wird die Behandlung und Organisation durchgesprochen und praktisch umgesetzt. Durch die Übung wird das Erlernte gefestigt. Termin: individuell auf Anfrage/Zeit rahmen 4 Stunden Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Praxisteam
Bekanntmachungen Ansprechpartner und Anmeldung: Fachbereich Arbeitsschutz & Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-212, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: Die Kosten für ein Notfalltraining mit max. 10 Teilnehmern (größere Gruppen auf Anfrage) belaufen sich auf 220,– Euro zzgl. Fahrtkosten von 0,30 Euro/km. Veranstaltungsort: in Ihrer Praxis Änderungen bleiben vorbehalten.
Antibiotic-Stewardship (ABS) – Beauftragter Arzt Fortbildungsangebot der Bezirksärztekammern Nordwürttemberg und der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene Krankenhausinfektionen und Antibiotikaresistenzen haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Ein rationaler und effektiver Einsatz von Antibiotika kann den Problemen der Resistenzentwicklung entgegenwirken und zu einer verbesserten Patientensicherheit führen. Die Bundesregierung hat dafür die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) entwickelt, die neben der Prävention nosokomialer Infek tionen auf die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen durch einen rationalen Einsatz von Anti infektiva, dem Antibiotic Steward ship (ABS), abzielt. Der Kurs zum ABS-beauftragten Arzt, der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer aufgebaut ist, ermöglicht Ihnen, Ihre Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie aufzufrischen und zu vertiefen. ABS-beauftragte Ärzte können als abteilungsbezogene Ansprechpartner für Fragen rund um einen rationalen Antibiotikaeinsatz im Krankenhaus als Anlaufstelle fungieren.
Der Kurs behandelt unter anderem: • Antiinfektiva: Grundlagen und Bandbreite • Pharmakokinetik und Wechselwirkungen von Antiinfektiva • Infektions- und Resistenz epidemiologie • Strategien zur Sicherung rationaler Antibiotika-Anwendung im Krankenhaus • Perioperative Antibiotika prophylaxe und Infektions management Die Fortbildung besteht aus 20 Unterrichtseinheiten (UE) im Selbststudium (E-Learning) sowie zwei Online-Seminaren. Das E-Learning muss vor den Präsenztagen abgeschlossen sein. Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH) in Freiburg durchgeführt. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Termine BÄK Nordwürttemberg: Online-Phase, Archiv-Web-Seminar Dienstag, 29. August 2023– Sonntag, 19. November 2023 Onlineseminartag: Montag, 20. November 2023 9.00–18.45 Uhr Onlineseminartag: Dienstag, 21. November 2023 8.00–17.00 Anmeldung: www.baek-nw.de/akademie Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Klinikärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 700,– Euro Fortbildungspunkte: 60 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Update 23 – Online-Veranstaltungsreihe Im Rahmen unserer neuen Ver anstaltungsreihe „Update 23“ erhalten Sie einen kurzen und informativen Einblick in brand aktuelle Themen. Nach unserer Auftaktveranstaltung im Juni 2023 möchten wir Ihnen bereits jetzt die geplanten nächsten Termine mitteilen. Die Schwerpunktthemen werden zu gegebener Zeit veröffentlicht. Diese Veranstaltung findet online statt und kann von zu Hause aus mitverfolgt werden. Termine: Online-Live Veranstaltung am Mittwoch, 20. September 2023 18.00–19.30 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Am Weltkindertag möchten wir unseren Blick auf die jüngsten unserer Gesellschaft richten. Corona, Krisen und Krieg. Wie geht es Kinder mit den aktuellen Krisen? In Planung: Mittwoch, 13. Dezember 2023 Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ akademie-baek-nw Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: online Fortbildungspunkte: 2 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
8. ISTN – Interdisziplinärer Stuttgarter Tag der Notfallmedizin – online oder Präsenz Jeder Patient ist interdisziplinär, sobald er verschiedene Symptome aufzeigt. Erst mit einer Diagnosestellung wird er einer Fachdisziplin zugeordnet. Der Weg vom Symptom zur Diagnose ist dabei elementar und nicht immer eindeutig. Wer begleitet die Patienten auf diesem Weg?
Das sind im ambulanten Bereich die Hausärzte. Im stationären Bereich nehmen diese Rolle die Notfallmediziner in einer interdisziplinären Notfallambulanz wahr. Seien Sie gespannt auf praktische Fallbeispiele die die Interdiszi plinarität zwischen den Fachrichtungen beleuchten und die Zusammenarbeit zwischen ambulanter und stationärer Medizin voranbringen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, vorab eigene Fälle zu nennen, welche anschließend im Plenum behandelt werden. Diese Veranstaltung wird live übertragen und kann von zu Hause aus online mitverfolgt werden. Dieses Programm können Sie auch beim 58. Ärztekongress im Rahmen der Fachmesse MEDIZIN am 26. bis 28. Januar 2024 besuchen! Programm: 9.00 Uhr Begrüßung und Einführung Prof. Dr. T. Schilling 9.15 Uhr TED-Fall 1 – Rückenschmerzen/ Schulterschmerzen Dr. S. Rauscher 9.25 Uhr Zum Fall: Was haben wir übersehen? Dr. T. Conrad 9.45 Uhr TED-Fall 2 – linke Unterbauchschmerzen und Fieber Dr. P. Stöckert 9.55 Uhr Zum Fall: Wann stationär?/ Wann ambulant? Prof. Dr. M Müller-Schilling 10.15 Uhr TED-Fall 3 – Hemiparese und Ateminsuffizienz Dr. T. Schaldecker 10.25 Uhr Zum Fall: DD-Abklärung Dr. J. Wagner 11.00 Uhr TED-Fall 4 – Sturz vom Fahrrad Dr. K. Philipsen 11.10 Uhr Zum Fall: AZ-Verschlechterung – Vorgehen? Dr. S. Bornhak
ÄBW 09 | 2023
601
Bekanntmachungen 11.30 Uhr TED-Fall 5 – Sturz auf den Kopf beim Kind Dr. S. Wang 11.40 Uhr Zum Fall: Wann stationär?/ Wann ambulant? Dr. F. Reichert 12.00 Uhr TED-Fall 6 – Wasserintoxikation A. Münch 12.10 Uhr Zum Fall: akute Hyponatriämie Prof. Dr. T. Schilling 12.30 Uhr Fälle aus dem Auditorium Termin: Samstag, 23. September 2023 9.00–13.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.baek-nw.de/akademie Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 40,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart oder online Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Notfallfachkraft in der Arztpraxis Erwerben Sie besondere Fachund Handlungskompetenzen bei Notfällen und werden Sie zu einem unverzichtbaren Ansprechpartner für Ihren Arbeitgeber! Mit der Fortbildung zur Notfallfachkraft qualifizieren Sie sich auf dem Gebiet der Notfallmedizin, des Notfallmanagements und der Gefahrenabwehr und werden somit zum Spezialisten und kompetenten Ansprechpartner in diesem bedeutenden Bereich einer Arzt- oder Notfallpraxis. In insgesamt 5 Modulen aktualisieren Sie Ihre Fähigkeiten bei der Ersten Hilfe, trainieren die Wiederbelebung und verschie dene Notfallsituationen, zudem
602
lernen Sie die Grundsätze der Gefahrenabwehr und die Orga nisation von Abläufen bei der Notfallversorgung kennen. Mit Ihren Kompetenzen bieten Sie Ihrem Arbeitgeber zudem die Möglichkeit, einen Teil der Verpflichtungen, die sich aus den berufsgenossenschaftlichen Regelungen oder den Arbeitsschutzgesetzen ergeben, abzu decken. Inhalte und Umfang: Die Fortbildung zur Notfallfachkraft setzt sich aus den folgenden 5 Modulen zusammen: Modul 1: Erste-Hilfe-Grund ausbildung (16 UE) Modul 2: Erste-Hilfe-Training „Reanimation“ (9 UE) Modul 3: Erste-Hilfe-Training „Praxisfälle“ (8 UE) Modul 4: Seminar „Brandschutz“ (4 UE) Modul 5: Seminar „Notfall management“ (8UE) Abschluss: Nach Abschluss aller 5 Module innerhalb von 2 Jahren erhalten Sie das Zertifikat Notfallfachkraft in der Arztpraxis. Eine regel mäßige Teilnahme an der Fort bildung „Notfallfachkraft: Fresh-up“ wird empfohlen, um die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten aktuell zu halten. Die Module der Notfallfachkraft können unabhängig voneinander bzw. einzeln belegt werden; Sie erhalten dann kein Zertifikat, jedoch eine Teilnahmebeschei nigung zum jeweils besuchten Modul. Veranstaltungstermine: Fresh-Up Samstag, 14. Oktober 2023 9.00–17.00 Uhr Modul 3: Erste-Hilfe-Training „Praxisfälle“ Samstag, 21. Oktober 2023 12.00–19.15 Uhr Modul 4: Seminar „Brandschutz“ Samstag, 21. Oktober 2023 8.30–11.30 Uhr Fortbildungskosten: Modul 1 (Erste-Hilfe-Grund ausbildung): 35,– Euro Modul 2 (Erste-Hilfe-Training „Reanimation“): 45,– Euro
ÄBW 09 | 2023
Modul 3 (Erste-Hilfe-Training „Praxisfälle“): 45,– Euro Modul 4 (Seminar „Brandschutz“): 45,– Euro Modul 5 (Seminar „Notfall management“): 65,– Euro Teilnahmevoraussetzung: Medizinische Fachangestellte (auch schon während der Aus bildung möglich) Anerkennungen: Eine Anerkennung bisheriger Kurse erfolgt im Rahmen einer Einzelfallprüfung. Zur Prüfung reichen Sie eine m aximal 2 Jahre alte Bescheinigung per E-Mail ein (notfallmedizin@baek-nw.de). Generell ist zu beachten, dass maximal 2 Module anerkannt werden. Ein Erste-Hilfe-Kurs mit 16 UE kann auf das Modul 1 angerechnet werden, ein Sanitätskurs auf die Module 1 und 2 und die Fortbildung zur Fachwirtin auf die Module 1 und 5. Kontakt: Fachbereich Arbeitsschutz und Notfallmedizin, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-212, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de Anmeldung: Melden Sie sich zu Ihrer Wunschfortbildung über folgenden Link an: www.baek-nw.de/akademie Änderungen bleiben vorbehalten.
32. Psychosomatischer Tag – online oder Präsenz Sie können keine körperliche Ursache der Beschwerden Ihres Patienten feststellen? Sie vermuten, dass hinter den somatischen Beschwerden ein psychisches Leiden steckt? Für eine umfassende Behandlung Ihrer Patienten ist eine kontinuierliche Auffrischung und Erweiterung Ihrer Kenntnisse im Fachgebiet der Psychosomatischen Medizin essentiell. Bereits während der Weiterbildung kristallisiert sich die Bedeutung fundierter psychosomatischer Kenntnisse heraus. Um diese weiter zu vertiefen, laden wir Sie zum 32. Psycho somatischen Tag ein. Aufgrund der guten Vorerfahrungen der letzten Jahre bieten wir erneut
eine Hybridveranstaltung an. Neben dem Curriculum Psychosomatische Grundversorgung bietet der Psychosomatische Tag Ihnen seit 32 Jahren topaktuelle und spannende Themen mit hervorragenden Referenten, damit Sie Ihre Fachkenntnisse über das Wechselspiel zwischen Körper und Psyche erweitern können. Das Schwerpunktthema ist: „Psychosomatische Medizin in Zeiten des Umbruches“, mit voraussichtlichen Themen und Arbeitstiteln: • Jugendliche und junge Erwachsene: Ökoangst-psychische Folgen des Klimawandels • Dr. Google und die Auswirkung auf die ärztlich-therapeutische Beziehung • Interkulturelle Psychosomatik Die Teilnahme am Psycho somatischen Tag kann auf die curriculare Fortbildung Psychosomatische Grundversorgung angerechnet werden. Termin: Samstag, 7. Oktober 2023 9.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.baek-nw.de/akademie Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 98,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart oder online Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Fit für den Notfall – Der Kindernotfall Wissen Sie, wie ein Kind im Notfall richtig behandelt werden muss? Notfälle mit Kindern stellen immer besondere Herausforderungen dar:
Bekanntmachungen • Wie beurteile ich die Vital parameter des Kindes? • Wie muss ich Sauerstoff verabreichen? • Welche ist die richtige Dosierung der Notfallmedikamente? • Welches sind die häufigsten Kindernotfälle? All diese Fragen und mehr beantworten wir Ihnen gerne in unserem Seminar „Der Kindernotfall“. Nach einem theoretischen Teil steigen Sie direkt in die Praxis ein und können das Erlernte an Übungsphantomen in verschiedenen Altersklassen anwenden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Termin: Mittwoch, 11. Oktober 2023 18.00–22.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ akademie-baek-nw Ansprechpartner: Fachbereich Arbeitsschutz und Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-212, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Curriculum – Psychosomatische Grundversorgung Erweitern Sie Ihre Kenntnisse, Fertigkeiten und Einstellungen bei der Gestaltung der Arzt- Patienten-Beziehung, in der frühzeitigen und zutreffenden Diagnose psychischer und psychosomatischer Störungen und bei der Weitervermittlung der Patienten in eine fach spezifische Behandlung. Im Laufe dieses Kurses erlernen Sie grundlegende theoretische Konzepte der Psychosomatik, wichtige Aspekte der ärztlichen Gesprächsführung mit psycho somatischen Patienten und Sie erhalten eine Einführung in die
Balintgruppenarbeit. Diese Kompetenzen ermöglichen Ihnen, psychische, funktionelle, psychosomatische und somatopsychische Erkrankungen besser zu erkennen, im Rahmen Ihres Fachgebietes durch verbale Inter ventionen zu behandeln und wichtige Weichenstellungen zum Wohle Ihrer Patienten vor zunehmen. Der 80-stündige Kurs richtet sich nach dem Curriculum „Psycho somatische Grundversorgung“ der Bundesärztekammer aus dem Jahr 2001 und erfüllt die inhalt lichen Anforderungen der KBV (nach den Ziffern 35100 und 35110 des EBM) und der aktu ellen Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer BadenWürttemberg. Themenschwerpunkte: • Definition und Perspektiven der Psychosomatik • die Entstehung von psycho somatischen und psychischen Erkrankungen psychothera peutische Verfahren und Institutionen • Patienten mit Persönlichkeitsstörungen, Angststörungen und Psychosomatosen Suchtbehandlung • somatopsychische Störungen • chronische Erkrankungen und Palliativmedizin • Angst-, Ess- sowie Sexual störungen • Dissoziative Störungen • Suizidalität Terminauswahl: jeweils Samstag, 9.00–16.15 Uhr 14. Oktober 2023 25. November 2023 9. Dezember 2023 Termine sind einzeln buchbar. Der Einstieg ist auch unterjährig möglich, etwaig nicht besuchte Termine können im Folgejahr absolviert werden. Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.baek-nw.de/akademie
Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 98,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 8 Punkte je Termin Änderungen bleiben vorbehalten.
Alternativbetreuung Sie wünschen sich eine einfache und effektive Umsetzung des Arbeitsschutzes in Ihrer Praxis? Mit der Alternativbetreuung haben Sie in diesem Bereich ein Angebot, das speziell auf niedergelassene Ärzte zugeschnitten ist. Sie als Praxisinhaber kennen die Stärken und Schwächen Ihrer Praxis am besten und können mit dieser Form der Betreuung den Arbeitsschutz weitestgehend selbst übernehmen und nach Ihrem individuellen Bedarf gestalten. Zudem können Sie die Synergie mit Ihrem QM-System nutzen, in dem viele Vorgaben des Arbeitsschutzes bereits umgesetzt sind. Die Alternativbetreuung wird in Kooperation mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheit und Wohlfahrtspflege angeboten. Unsere Leistungen: • Erstschulung zu Beginn der Alternativbetreuung als „Motivations- und Informa tionsmaßnahme“ mit Tipps und Hilfen zur Umsetzung in der Praxis • Begehung Ihrer Praxis durch einen Arbeitsschutzexperten – auf Wunsch oder bei konkretem Bedarf • Beratung bei Arbeitsschutz fragen • Unterstützung bei anlassbe zogener Betreuung, telefonisch oder vor Ort • Fortbildungsschulung, die innerhalb von 5 Jahren zur Aktualisierung Ihrer Arbeitsschutzkenntnisse vorgeschrieben ist
Diese Leistungen sind mit der Jahresgebühr für Einzel- oder Gemeinschaftspraxen abgedeckt. Die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung ist kein Bestandteil der Alternativbetreuung und muss gesondert ver anlasst werden. Termin: online Mittwoch, 18. Oktober 2023 17.00–22.00 Uhr Zielgruppe: Niedergelassene Ärzte Anmeldung: www.baek-nw.de/akademie Ansprechpartner: Fachbereich Arbeitsschutz, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-212, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: arbeitsschutz@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: Jahresbeitrag 99,– Euro inkl. MwSt. Veranstaltungsort: Online-Seminarraum, Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten
Akutfälle aller Fachgebiete Sie sind seit vielen Jahren ärztlich tätig, in der eigenen Praxis oder als Vertreter, im Notfalldienst, in der Klinik oder im Ruhestand? Sie möchten sich auf dem Laufenden halten und interessieren sich fachgebietsübergreifend für Neuerungen in der Medizin? Dann ist die Fortbildung Akut fälle aller Fachgebiete ideal, um Ihr Know-how zu erweitern und auf den neuesten Stand zu bringen, denn: Sobald Sie im Notfalldienst tätig sind, werden Sie mit Patientenbeschwerden aus nahezu allen Bereichen der Medizin konfrontiert. Entsprechend erhalten Sie einen kompakten Überblick vom Auge bis zum Zeh, von der Haut bis zum Darm. Wir vermitteln Ihnen die wichtigsten Informationen zu Krankheits-/ Notfallbildern folgender Bereiche:
ÄBW 09 | 2023
603
Bekanntmachungen • Kardiologie • Pädiatrie • Neurologie (u. a. Schlaganfall, Schwindel, Migräne) • Abdomen • Chirurgische Notfälle • Gynäkologie (u. a. Blutungen) Anhand von detaillierten Fall beispielen und Vorträgen werden Ihnen die aktuellen Diagnostikund Therapieempfehlungen zu relevanten Krankheitsbildern nahegebracht. In praktischen Übungen können Sie Ihre Fähigkeiten und Ihr Wissen auffrischen. Selbstverständlich wird auf lebens bedrohliche Situationen bis hin zur Reanimationspflicht eingegangen. Sie haben schon länger keinen Blasenkatheter mehr gelegt oder eine Reanimation mit Hilfsmitteln durchgeführt? Beides können Sie hier am Phantom üben. Darüber hinaus werden wichtige organisatorische Fragen des Notfalldienstes in BadenWürttemberg geklärt. Kombination aus Online- und Präsenzseminaren 1. Tag/2. Tag: Online-Seminare von zu Hause oder Ihrer Praxis 3. Tag: praktische Unter weisungen in Kleingruppen sowie weitere Fachvorträge in der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Termin: 20.–22. Oktober 2023 Freitagnachmittag bis Sonntagmittag Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.baek-nw.de/akademie Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 250,– Euro Veranstaltungsort: online und Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 28 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
604
Via medici – Zum Weg und zu Grundfragen der Medizin Eine Vortragsreihe in Kooperation von Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Hospitalhof Stuttgart und Evang. Akademie Boll Prof. Dr. med. Joachim Bauer: Reale Begegnung und virtuelle Welten. Zur Bedeutung der zwischenmenschlichen Beziehung für die Gesundheit Der Mensch ist ein soziales, auf Beziehung und Gemeinschaft hin angelegtes Wesen. Robinson war froh, dass Freitag hinzukam, und Adam war froh an Eva: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist.“ Denn das Wesentliche verdanken wir uns nicht selbst. Es wird uns geschenkt in realen Begegnungen: Das Leben, die Liebe, die Sprache. In unserer Zeit scheint diese menschliche Grundbestimmung in Frage gestellt. Kinder, die nur schwer Kontakt zu ihren Bezugspersonen finden, weil diese im Banne ihres Smartphones stehen. Millionen Menschen, die ihr Existenzgefühl auf ihre Social Media Accounts übertragen haben. Weitere Millionen, die den Escape von der Wirklichkeit suchen, indem sie täglich stundenlang gamen. In diesen unübersehbaren Phänomenen unserer Gegenwart sieht der Arzt, Neurowissenschaftler und Psychotherapeut Joachim Bauer einen „Realitätsverlust“, so der Titel seines jüngsten Buches. Der Bestseller-Autor setzt dagegen: Reale Begegnungen, zwischenmensch liche Erfahrungen und analoge Präsenz sind für die Entwicklung des menschlichen Selbst, für unsere Gesundheit und den gesellschaft lichen Zusammenhalt unverzichtbar. Auch für das ärztliche Handeln gilt es dies im Auge zu behalten. Zum einen, um den digitale Realitätsverlust als Ursache von Nöten und Erkrankungen zu erkennen. Zum anderen als Mahnung, dass KI zwar zunehmend ärztliches Handeln ergänzen, Patientenkontakt und Zuwendung aber nie ersetzen wird. Denn der Mensch kann vieles entbehren, nur den Menschen nicht.
ÄBW 09 | 2023
Am Dienstag, 24. Oktober 2023 um 19.00 Uhr im Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Änderungen bleiben vorbehalten.
Onlinefortbildung – Beratung zur Patientenverfügung und gesundheitliche Voraus planung – eine Aufgabe für Hausärzte Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht ist eine wichtige Möglichkeit für Ihre Patienten, ihr Recht auf Selbstbestimmung wahrzunehmen und eigenständig zu entscheiden, welche medizinischen und lebenserhaltenden Maßnahmen ergriffen werden sollen, wenn sie im Ernstfall dazu nicht mehr in der Lage sind. Die ärztliche Beratung zur Patientenverfügung ist ein anspruchsvolles und sensibles Thema, bei dem Sie als Arzt ethische, recht liche und medizinische Gesichtspunkte berücksichtigen müssen. Im Rahmen dieses Seminars werden nachfolgende Fragestellungen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht geklärt und diskutiert, um Ihnen praktische Hilfestellungen für Ihren Praxisalltag an die Hand zu geben: • Wie können Sie Patienten bestmöglich zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht beraten? • Welche Bedeutung und welche Konsequenzen haben Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen in Ihrer prak tischen ärztlichen Tätigkeit? • Wie sind die gesetzlichen Regelungen zur Patientenverfügung? Innerhalb der Veranstaltung wird der Inhalt der relevanten Gesetze besprochen und ein evaluiertes und seit Jahren erprobtes regionales Beratungsangebot der Esslinger Initiative e. V. vorgestellt. Die konkreten Inhalte des Programmes werden noch bekanntgegeben. Termin: Freitag, 27. Oktober 2023 13.30–17.00 Uhr
Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.baek-nw.de/akademie Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 60,– Euro Veranstaltungsort: Online-Seminarraum Fortbildungspunkte: 4 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Gelbfieberimpfung – Fortbildung für Ärzte – online oder Präsenz Die Reisemedizin soll Reisenden allgemein, sowie chronisch Kranken, eine umfassende Vorbereitung für ihre Reise liefern. Sie beinhaltet dabei weit mehr als nur eine Beratung und die anschließende Durchführung von Schutzimpfungen gegen z. B. Hepatitis, invasive Meningokokken-Erkrankungen und Typhus. Neben Informationen zur Durchführung von Gelbfieberimpfungen, zur Zulassung als Gelbfieber impfstelle und dem epidemio logischen Kontext der Endemiegebiete, stehen die aktuelle Weltseuchenlage, Reiseimpfungen sowie neue Impfstoffe und Impfrisiken im Mittelpunkt der Veranstaltung. Das Seminar wendet sich vorzugsweise an Ärzte, die in BadenWürttemberg bereits als Gelb fieberimpfstelle registriert sind. Darüber hinaus können alle, die sich in ihrer täglichen Praxis mit reisemedizinischen Fragestellungen befassen ebenso teilnehmen, wie an diesen Themen interessierte Ärzte aller Fachrichtungen. Diese Veranstaltung wird live übertragen und kann von zu Hause aus online mitverfolgt werden. Diese Fortbildung wird vom Regierungspräsidium Stuttgart für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelb fieberimpfung anerkannt.
Bekanntmachungen
Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.baek-nw.de/akademie Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 50,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart oder online Fortbildungspunkte: 9 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Orthopädie und Unfallchirurgie kompakt – für Fachärzte, Facharztanwärter und Interessierte Sie befinden sich in der Weiter bildung und möchten einen kompakten Überblick über wichtige Themen erhalten? Sie sind bereits fachärztlich tätig und möchten die relevanten Neuerungen erfahren? Das Seminar richtet sich sowohl an Assistenzärzte, die sich in der Vorbereitung zur Facharztprüfung Orthopädie/Unfallchirurgie be finden als auch an Fachärzte, die die Veranstaltung zum Auffrischen und zur Wiederholung ihres Wissens über relevante klinische Themen aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nutzen möchten. Namhafte Referenten präsentieren relevante Themenbereiche mittels interaktiver Vorträge. Die Aufteilung in Kleingruppen am Nachmittag rundet das Angebot ab. Hierbei wird sich eine Gruppe speziell mit der Prüfungsvorbereitung beschäftigen, in den weiteren Gruppen werden Fallbeispiele und Kasuistiken aus dem Klinik- und Praxisalltag besprochen und diskutiert. Termin: Samstag, 11. November 2023 9.00–16.15 Uhr
Zielgruppe: Facharztanwärter/-innen in der Orthopädie/Unfallchirurgie, Fachärzte, Interessierte Ärzte Anmeldung: www.baek-nw.de/akademie Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 120,– Euro (regulär), 90,– Euro (für Ärzte in Weiter bildung) Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 9 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
12. Stuttgarter Tag für Infektio logie – online oder Präsenz In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Infektiologie – dem Netzwerk infektiologisch tätiger Ärzte aus Klinik, Praxis und Labor – bietet die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg den Stuttgarter Tag für Infektiologie an. Hier erfahren Sie Neuigkeiten zu aktuellen Herausforderungen und vertiefen Ihre Kenntnisse in Prävention, Diagnostik und Therapie von Infektionen. Die Veranstaltung zielt darauf ab, Ihre Kompetenz für Fragestellungen im vielfältigen Bereich der Infektiologie zu stärken. Die Veranstaltung widmet sich jährlich einem aktuellen Schwerpunktthema, welches auf der Homepage, im Ärzteblatt BadenWürttemberg und über den Mailingservice im Vorfeld bekannt gegeben wird. Wir laden Sie herzlich zu diesem spannenden Tag mit viel Raum für Diskussion ein und begrüßen Sie auch im Namen unseres Kooperationspartners Zentrum für Infektiologie Stuttgart (ZIS)! Diese Veranstaltung wird live übertragen und kann von zu Hause aus online mitverfolgt werden.
Die Teilnahme dieser Veranstaltung in Kombination mit der Teilnahme am „15. Nordwürttemberger Impftag“ am 8. Juli 2023 ist vom Regierungspräsidium Stuttgart für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Termin: Samstag, 18. November 2023 9.00–14.45 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.baek-nw.de/akademie Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart und online Fortbildungspunkte: 6 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg
Die zur Nachbesetzung aus geschriebenen Vertragsarztsitze für alle Fachgruppen und für alle Planungsbereiche in BadenWürttemberg mit Zulassungs beschränkungen finden Sie auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg www.kvbawue.de / praxissitze Nach der seit 1. Januar 2013 geltenden Rechtslage muss der Antrag zur Nachbesetzung eines Vertragsarztsitzes beim Zulassungsausschuss gestellt werden. Dieser entscheidet, ob der Vertragsarztsitz in einem Planungsbereich, für den Zulassungsbeschränkungen angeordnet sind, weitergeführt werden soll. Sofern dies der Fall ist, hat die Kassenärztliche Vereinigung den Vertragsarztsitz unverzüglich auszuschreiben.
Anzeige
Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft. 64. Aktion Brot für die Welt
Foto: Mauricio Bustamante / Visum
Termin: Samstag, 28. Oktober 2023 9.00–16.30 Uhr
ÄBW 09 | 2023
605
Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Nordbaden Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0 Fax (07 21) 1 60 24-2 22
Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Zu unseren Fortbildungen können Sie sich über den nachfolgenden Link anmelden: http://www.baek-nb.de/akademie
Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über das Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) der Landesärztekammer an: https://kurse.aerztekammer-bw.de
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@baek-nb.de
Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen Teil 2: Case Reports Web-Seminar In Teil 2 der Fortbildungsreihe „Notfälle an Bord von Flugzeugen“ werden die theoretischen Grundlagen aus dem ersten Teil des Seminars auf Fallbeispiele angewandt. Hierbei können Sie reale Notfälle diskutieren und Strategien für Vorgehensweisen, Entscheidungsfindung und Therapie im Ernstfall entwickeln.
606
Termin: Dienstag, 19. September 2023 18.00–ca. 20.15 Uhr Referenten: PD Dr. med. Christopher Neuhaus, stellv. Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin e. V. Julius Springer, Senior First Officer A380, CRM-Trainer, Deutsche Lufthansa AG Wissenschaftliche Leitung: PD Dr. med. Christopher Neuhaus Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die bereits Teil 1 absolviert haben Gebühr: 30,– Euro Fortbildungspunkte: 3 Punkte Anmeldung: www.baek-nb.de/akademie
Klinische Sonographie Fortbildungsreihe Die Ultraschalluntersuchung ist eine relativ preiswerte, neben wirkungsarme und aussagefähige diagnostische Methode. Sie ist aber in besonderem Maße von der Kompetenz des Sonographeurs abhängig. In unserer Reihe können Sie Ihre sonographischen Grundkenntnisse vertiefen. Nach einer kurzen Einführung werden klinische Kasuistiken vorgestellt mit Demonstration sonographischer Befunde im klinischen Kontext (Anamnese, Labor, radiologische Schnittbildgebung etc.). Indikationszeitpunkte, diagnostische Aussagekraft, technische Möglichkeiten, Grenzen und Akzeptanz der Ultraschalldiagnostik sollen kritisch gewürdigt werden. Im Anschluss können Sie eigene sonographische Problemfälle diskutieren, Ihre praktischen Kenntnisse erweitern und in gegenseitiger Untersuchung mit Ultraschallgeräten unter Anleitung üben. Diese Fortbildungsreihe ist eine Kooperationsveranstaltung der Bezirksärztekammer Nordbaden mit den ViDia Christlichen Kliniken Karlsruhe.
ÄBW 09 | 2023
Termine: jeweils Mittwoch, 16.00–ca. 20.00 Uhr 20. September 2023 Sonographische Beiträge bei der Diagnostik von Tumoren und Metastasen im klinischen Kontext (cervikal, thorakal, abdominell, Weichteile) 8. November 2023 Sonographische Beiträge bei der Diagnostik von Lymphomen im klinischen Kontext Referenten: Dr. med. Karl-Heinz Seitz, Oberarzt der Medizinischen Klinik I, Städtisches Klinikum Karlsruhe Dr. med. Andreas Weimer, Facharzt für Innere Medizin, FK Sonographie der abdominellen und retroperitonealen Gefäße in der Inneren Medizin, Sonographie der extrakraniellen hirnversorgenden Gefäße in der Inneren Medizin Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Karl-Heinz Seitz Veranstaltungsort: ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Rüppurr, Diakonissenstraße 28, 76199 Karlsruhe (Veranstaltungssaal) Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte – in klinischer Ausbildung, zur Vertiefung bestimmter Themen – in Niederlassung, zur Auf frischung ihrer Kenntnisse Gebühr: je Termin 70,– Euro für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung/80,– Euro für Fachärztinnen und Fachärzte inkl. Verpflegung Fortbildungspunkte: je Termin 8 Punkte, mit Lern erfolgskontrolle Anmeldung: www.baek-nb.de/akademie
Häusliche Gewalt – vom Verdacht zur Hilfe Hybrid-Veranstaltung Gewalterfahrungen spielen sich in den allermeisten Fällen in den eigenen vier Wänden ab. Zu 80 Prozent sind davon Frauen betroffen. Aber was ist zu tun, wenn Sie den Verdacht haben, eine Patientin (oder ein Patient) sei Opfer häuslicher Gewalt? Welche Anlaufstellen und Hilfsangebote gibt es, um Wege aus der Gewaltspirale zu finden?
Mit unserer Fortbildung wollen wir Sie dabei unterstützen, adäquate Antworten auf diese und weitere Fragen rund um das Thema häusliche Gewalt zu finden. Die Fortbildung wird im HybridFormat angeboten. Programm: Begrüßung und Einführung Dr./Univ. Pisa Susanna ColopiGlage Niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Nordbaden, Vorsitzende der Ärzteschaft Karlsruhe Eine Übersicht zur häuslichen Gewalt in Deutschland Bianca Biwer Bundesgeschäftsführerin Weißer Ring, Mainz Symptome häuslicher Gewalt erkennen Bianca Biwer Vorstellung der Beratungs stelle bei „Gewalt im sozialen Nahraum“ Selina Sommer, B. A. Anti-Gewalt-Training für Frauen, Verein für Jugendhilfe Karlsruhe e. V. Rechtsmedizinische Aspekte häuslicher Gewalt Prof. Dr. med. univ. Kathrin Yen Ärztliche Direktorin des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg Rat und Hilfe für gewalt betroffene Frauen Verena Meister Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Karlsruhe Wissenschaftliche Leitung und Moderation: Dr./Univ. Pisa Susanna ColopiGlage Termin: Samstag, 23. September 2023 9.15–ca. 13.45 Uhr Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe oder online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 35,– Euro inkl. Verpflegung Fortbildungspunkte: 5 Punkte Anmeldung: www.baek-nb.de/akademie
Bekanntmachungen Train the Trainer – KWBW Modul für WBB für Allgemeinmedizin Web-Seminar Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin anleiten (also Hausärztinnen und Hausärzte und die Kolleginnen und Kollegen, die ÄiW für Allgemeinmedizin im Rahmen einer Rotation weiterbilden). Dieses Seminar soll Ihnen Hinweise geben zu den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung mit der neuen kompetenzbasierten Weiterbildungsordnung. Es wird ein Strukturmodell für die WB der ÄIW vorgestellt und die Übertragung auf die eigene Praxis erarbeitet. Zudem werden das Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW), die Weiterbildung im Verbund sowie die KWBW Verbundweiterbildung plus (www.kwbw.de) vorgestellt. Das KWBW-Modul versteht sich als Zusatzmodul zu einem Train The Trainer-Seminar in einem der Bezirke (in Karlsruhe am 14. 10. 2023). Wenn Sie beide Veranstaltungen besuchen, können Sie als Weiterbilder die P1-Pauschale abrechnen. Kursinhalte: • Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB • Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin • Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbundweiterbildung plus • Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1-Pauschale, Online-Netzwerke • Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis Termin: Freitag, 13. Oktober 2023 16.00–20.00 Uhr Referenten: Dr. med. Martina Bischoff, Lehrkoordinatorin Allgemeinmedizin Freiburg, Koordinatorin KWBW Freiburg
Dr. med. Simon Schwill, Leitung KWBW Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Simon Schwill, MME, Universitätsklinikum Heidelberg Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Hausärztinnen und Hausärzte und die Kolleginnen und Kollegen, die ÄiW für Allgemeinmedizin im Rahmen einer Rotation weiterbilden Gebühr: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 5 Punkte Anmeldung: www.baek-nb.de/akademie
Train the Trainer Kurs – für Weiterbilder Angesichts der neuen Weiterbildungsordnung einerseits und einer zu geringen Anzahl an Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung andererseits wird es zunehmend wichtig, die Weiterbildung im ambulanten und stationären Sektor strukturiert und effizient zu gestalten und nach modernen Qualitätskriterien zu optimieren. Unser Kurs unterstützt Sie als Weiterbilder bei der täglichen Arbeit mit den ÄiW. Vermittelt werden wichtige Neuerungen der WBO samt eLogbuch sowie grundlegende Rahmenbedingungen organisatorischer und rechtlicher Natur. Workshops zu Curriculumserstellung und Feedbackgesprächen sollen zusätzlich wichtige Hilfestellung leisten. Angesprochen sind alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Falls Sie ÄiW zum Facharzt für Allgemeinmedizin anleiten, auch im Rahmen einer Rotation, und Interesse an der Teilnahme an der KWBW-Verbundweiterbildung plus haben, können Sie am 13. Oktober ein ergänzendes KWBW-Modul online besuchen. Es legt den Schwerpunkt auf die Vernetzung und den Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an. Die beiden Termine sind unabhängig voneinander buchbar; da sie sich aber inhaltlich ergänzen, empfehlen wir den Besuch beider Module.
Fit für die Notfallambulanz und den ersten Dienst Fortbildung für Weiterbildungs assistenten
Termin: Samstag, 14. Oktober 2023 9.00–ca. 17.30 Uhr Wissenschaftliche Leitung und Moderation: Dr./Univ. Pisa Susanna Colopi-Glage, niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Nordbaden Referenten: Dr. med. Folkert Fehr, Niedergelassener Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Sinsheim, Arbeitsausschuss des Weiter bildungsausschusses der Bezirks ärztekammer Nordbaden Dr. med. Nicole Geiger, Oberärztin Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Shuntchirurgie, GRNKlinik Schwetzingen, Vorstandsmitglied der Akademie für ärzt liche Fortbildung der Bezirks ärztekammer Nordbaden Ass. jur. Andreas Maier LL. M., Niederlassungs- und Kooperationsberatung, Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Prof. Dr. med. Thomas Rabenstein, Chefarzt Team Gastroenterologie, Klinik für Innere Medizin, Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer Dipl.-Verwaltungswirt (FH) Otto Schmidt, Leiter des Sachgebietes ärztliche Weiterbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden Dr. med. Axel Schöttler, Oberarzt Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, Städtisches Klinikum Karlsruhe, FA für Chirurgie, Visceralchirurgie und spezielle Visceralchirurgie Termin: Samstag, 14. Oktober 2023 9.00–ca. 17.30 Uhr Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiter bildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Gebühr: 110,– Euro inkl. Verpflegung Fortbildungspunkte: 11 Punkte Anmeldung: www.baek-nb.de/akademie
Wer kennt sie nicht, die Aufregung vor dem ersten Nachtdienst in der Klinik oder dem ersten Notdienst. Habe ich alles richtig gemacht? Wann muss ich den Oberarzt rufen? Ist eine ambulante Behandlung möglich oder muss stationär eingewiesen/aufgenommen werden, gar auf die Intensivstation? Solche und ähnliche Fragen müssen oft einsam und zunehmend ohne ausreichende Vorbereitung beantwortet werden. Das Seminar möchte einen Beitrag zur besseren Ausbildung in diesem Bereich leisten. Die häufigsten Erkrankungen und Notfälle sollen anhand von lehrreichen Fallbeispielen aus dem Ambulanz- und Stationsalltag dargestellt und interaktiv mit Ihnen das sinnvolle diagnostische und therapeutische Vorgehen besprochen werden. Das Seminar wird in diesem Jahr erstmals 2-tägig durchgeführt. Am Freitagnachmittag erwarten Sie Fachvorträge, die am Samstag mit Kasuistiken zu verschiedenen Themen ergänzt werden. In Form von praktischen Übungen können Sie zudem Ihr erlerntes Wissen vertiefen. Zusätzlich wird ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion bleiben. Bringen Sie auch Ihre eigenen Fälle – zumindest aus dem Gedächtnis – mit. Teilnehmende an den „Willkommensabenden für neuapprobierte Ärztinnen und Ärzte“ der Bezirksärztekammer Nordbaden im Jahr 2022 oder 2023 (nächste Termine: Karlsruhe 28. 06. 2023, Heidelberg 11. 10. 2023) erhalten rabattierten Zugang zur Fortbildung. Das detaillierte Programm finden Sie auf unserer Homepage unter dem unten angegebenen Link. Termine: Freitag, 20. Oktober 2023 14.00–ca. 18.30 Uhr und Samstag, 21. Oktober 2023 9.00–ca. 16.30 Uhr
ÄBW 09 | 2023
607
Bekanntmachungen Referenten: Dr. med. Joachim Aspacher, Sektionsleiter Gastroenterologie, Klinik für Innere Medizin, SRH-Klinikum KarlsbadLangensteinbach Dr. med. Wolf Esser, ehem. ltd. Oberarzt, Neurologische Klinik, Städtisches Klinikum Karlsruhe Dr. med. Christian Feindel, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin, stellv. Leiter ZNA, SRH-Klinikum Karlsbad-Langensteinbach Dott. Aldo Marano, ltd. Oberarzt der Klinik für Gastroenterologie, Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal Dr. med. Peter Matheiowetz, Sektionsleiter Ultraschallzentrum und Sektionsleiter Diabetologie, St. Josefskrankenhaus Heidelberg Prof. Dr. med. Martin Hausberg, Direktor der Medizinischen Klinik I (Allgemeine Innere Medizin, Nephrologie, Rheumatologie und Pneumologie), Städtisches Klinikum Karlsruhe Giw Nayebagha, Oberarzt der Klinik für Kardiologie, Intensivmedizin und Angiologie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Dr. med. Ralph Oberacker, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Sektionsleiter Kardiologie, SRH-Klinikum KarlsbadLangensteinbach Prof. Dr. med. Matthias Weisbrod, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, SRH-Klinikum Karlsbad-Langensteinbach Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Joachim Aspacher Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung Gebühr: 170,– Euro ohne Rabatt, 119,– Euro mit Rabatt, inkl. Verpflegung Fortbildungspunkte: 14 Punkte Anmeldung: www.baek-nb.de/akademie
EKG in der hausärztlichen Versorgung Die manuelle Auswertung des Elektrokardiogramms ist trotz Computerprogrammen noch immer unentbehrlich. Wünschen auch Sie sich mehr Sicherheit bei der Interpretation von EKGKurven?
608
In unserem Seminar werden zunächst die Grundlagen der EKGBefundung aufgefrischt und im Hinblick auf Klinik und hausärzt liche Versorgung aktualisiert. Die Referenten erläutern mögliche Störfaktoren bei der EKG-Ableitung und zeigen spezifische Veränderungen bei den häufigen Herzerkrankungen und bei Notfällen auf. Thematisch in Module gegliedert erlernen Sie interaktiv die Grundlagen der EKG-Diagnostik, was Struktur- und Rhythmusanomalien anbelangt. Sie werden selbst EKGs auswerten und können diese anschließend im Plenum diskutieren. Lernziel des Seminars ist, sich durch praktische Übungen anhand von Fallbeispielen mehr Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung anzueignen. Die praktische Anwendbarkeit für die hausärztliche Versorgung steht im Mittelpunkt dieser Fortbildung. Grundlagen aus dem Studium werden vorausgesetzt. Termin: Samstag, 18. November 2023 9.00–ca. 16.00 Uhr Referenten und wissenschaft liche Leitung: Giw Nayebagha, Oberarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Intensivmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. VincentiusKliniken Dr. med. Gerd Ringwald, niedergelassener Facharzt für Innere Medizin, SP Kardiologie, Kardiologie im Friedrichspalais, Zentrum für Herz-Kreislauf-Erkrankungen Bruchsal Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: niedergelassene Fachärztinnen und Fachärzte für Allgemeinmedizin und Innere Medizin Gebühr: 120,– Euro inkl. Verpflegung Fortbildungspunkte: 10 Punkte Anmeldung: www.baek-nb.de/akademie
ÄBW 09 | 2023
Wertschätzende Kommunikation für medizinische Fachangestellte Workshop In Zeiten überfüllter Praxen und eines teils erhöhten Erwartungsdrucks spielt der Erstkontakt eine entscheidende Rolle für das weitere Verhältnis zwischen Arzt(-praxis) und Patienten. Hier wirkt sich die kommunikative Kompetenz von Medizinischen Fachangestellten außerordentlich positiv aus. Durch eine gelingende Kommunikation kann aber nicht nur der Kontakt mit Patienten bzw. deren Angehörigen positiver gestaltet, sondern auch die Kooperationsfähigkeit im Team gestärkt werden. In unserem Workshop lernen Sie die „Wertschätzende Kommunikation“ als eine Methode, mit anderen einfühlend und zugleich geradlinig zu kommunizieren. Sie erleben, wie Sie berufliche Beziehungen so gestalten können, dass sie von Wertschätzung und Vertrauen geprägt sind. Auf der Grundlage eigener Beispiele aus ihrem beruflichen Alltag trainieren Sie unter Anleitung einer qualifizierten und erfahrenen Trainerin ganz praxisnah (interaktiv, Rollenspiele, Fallbearbeitung) ein professionelles Kommunikationsverhalten. So lernen Sie, Ihre Fähigkeit zur Empathie zu erweitern und auch in schwierigen, emotionsgeladenen Situationen eine wertschätzende Haltung einzunehmen. Der Nutzen für die Teilnehmenden sowie letztlich für die Praxis zeigt sich in mehr Kooperation, größerer persönlicher Stabilität, effizienterer Zielerreichung und empathischerem Kontakt zu Patienten und deren Angehörigen. Termin: Donnerstag, 23. November 2023 14.00–ca. 17.15 Uhr und Freitag, 24. November 2023 8.30–ca. 16.00 Uhr Referentin: Birgit Brand-Hörsting, Trainerin Wertschätzende Kommunikation (nach Dr. M. Rosenberg) Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe
Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte Gebühr: 175,– Euro inkl. Verpflegung Anmeldung: www.baek-nb.de/akademie Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt!
Erfolgreicher kommunizieren Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal entscheidender als die Sachkom petenz: Die notwendige Überzeugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körpersprache, Stimme, psychologischem Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab. Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozialkompetenz dar, die gerade im beruf lichen Alltag immer unverzichtbarer wird. In diesem Workshop wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher Situationen und von Beispielen Ihre Stärken hervor gehoben und eventuelle Schwächen abgemildert. Termine: Freitag, 8. Dezember 2023 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 9. Dezember 2023 9.00–13.30 Uhr (nur noch Warteliste) Freitag, 2. Februar 2024 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 3. Februar 2024 9.00–13.30 Uhr Freitag, 29. November 2024 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 30. November 2024 9.00–13.30 Uhr
Bekanntmachungen Referentin: Wilma Küspert, sprechwissenschaftliche Beratung, Training, Coaching Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Nicola BuhlingerGöpfarth, niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 325,– Euro inkl. Verpflegung Fortbildungspunkte: 14 Punkte Anmeldung: www.baek-nb.de/akademie Die Teilnehmerzahl ist auf 7 Personen begrenzt!
Kompaktkurs Notfallmedizin (gem. Weiterbildungsordnung zur Erlangung der Zusatzweiterbildungen „Notfallmedizin“ und „Klinische Akut- und Notfallmedizin“) Die Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden bietet in Kooperation mit der DRK-Medizinakademie einen Kompaktkurs Notfallmedizin („80 Stundenkurs“) in Karlsruhe an. Die Inhalte des Kurses richten sich nach dem neuen Kursbuch „Allgemeine und spezielle Notfallbehandlung“ der Bundesärztekammer. Die Teilnahme am Weiterbildungskurs steht allen approbierten Ärzten und Ärztinnen sowie Ärzten und Ärztinnen mit einer Berufserlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des Berufs nach § 10 der Bundesärzteordnung (BÄO) offen. Die Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzweiterbildungen „Notfallmedizin“ und „Klinische Akutund Notfallmedizin“ sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Bitte informieren Sie sich bei der für Sie zuständigen Ärztekammer im Sachgebiet Weiterbildung. Die Akademie für Ärztliche Fortbildung ist eine nach dem Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg anerkannte Bildungseinrichtung. Damit können Sie als Arbeitnehmer/in in Baden-Württemberg bis zu fünf Arbeitstage Bildungsurlaub bei Ihrem Arbeit-
geber beantragen. Bitte beachten Sie, dass ein Antrag bis spätestens acht Wochen vor Beginn der Veranstaltung beim Arbeitgeber gestellt werden muss. Wenn Sie in einem anderen Bundesland Ihre Tätigkeit ausüben, gelten die Regelungen des jeweiligen länderspezifischen Bildungszeitgesetzes. Kursleitung: Dr. med. Heiko Baumann, DESA, MHBA, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin, Intensivmedizin und Palliativmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Lutz Zöller, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin und Intensivmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Termin geplant: 16.–23. März 2024 (Sa–Sa) Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Bernd-Dieter Gonska, FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, ehem. Direktor der Klinik für Kardiologie, Intensivmedizin und Angiologie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: approbierte Ärztinnen und Ärzte, die die Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“ oder „Klinische Akut- und Notfallmedizin“ erlangen möchten Gebühr: 1.490,– Euro inkl. Unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 80 Punkte Anmeldung in Kürze: www.baek-nb.de/akademie Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68
Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Alle unsere Veranstaltungen sind von der Landesärzte kammer BW anerkannt und auf das Fortbildungszertifikat anrechenbar. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über Ihr Dashboard auf den Seiten der Landesärztekammer an. Unser Fortbildungsangebot finden Sie unter folgendem Link: www.baek-sb.de/akademie
Antibiotic Stewardship (ABS)beauftragter Arzt (online) Leitung: Prof. Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen. Nach Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/Befähigungen zur Behandlung von Kindern/ Erwachsenen: – Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen – Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie und der antimikrobiellen Resistenztestung
– Kenntnis und Implementierung einschlägiger Therapieleitlinien – Beteiligung und Unterstützung von Kommunikationsstrukturen, Schulungen – Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infektionsmanagement Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Online-Kurs mit 20 E-LearningEinheiten und daran anschließenden 2 Live-Online Seminartagen mit nochmals 20 Lerneinheiten durchgeführt. Die E‑Learning-Einheiten müssen vor den jeweiligen Live-Online Seminartagen absolviert werden, sie schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den LiveOnline Seminartagen erfolgt nicht. Termine: E-Learning (Selbstlernphase): ab Montag, 3. Juli 2023 Live-Online Seminar: 19. und 20. Oktober 2023 E-Learning (Selbstlernphase): ab Dienstag, 16. Januar 2024 Live-Online Seminar: 25. und 26. April 2024 Zeit: donnerstags, 9.00 s.t.–ca.18.45 Uhr freitags, 8.00 s.t.–ca.17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 700,– Euro Fortbildungspunkte: 60
Berufsrecht Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden Referent: Thomas Orschitt, Leiter der Staatsanwaltschaft Lörrach Klagen von Patienten und Patientinnen, Angehörigen, von Kolleginnen und Kollegen, aber auch aus Apotheken, Behörden, Gerichten, Polizei landen bei der Kammer. Die Eingänge werden dort geprüft und ggf. dem Kammeranwalt zugeleitet. Dieser ermittelt und erhebt, wenn sich die Sachlage entsprechend darstellt,
ÄBW 09 | 2023
609
Bekanntmachungen ein berufswidriges Verhalten im Raum steht, Klage beim Berufsgericht. Eindeutige Straftatbestände werden an die zuständige Staatsanwaltschaft weitergeleitet. In den letzten Monaten betraf dies z. B. insbesondere Atteste zur Befreiung vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ohne hinreichend begründeten Hintergrund. Klagen gehen ein wegen Zwistigkeiten, unkollegialem Verhalten, subjektiv erlebter Ungerechtigkeit, oder wegen erlebter Falschbehandlung. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite dieser Veranstaltung. Termin: Donnerstag, 18. Januar 2024 Zeit: 18.30 s.t.–ca. 20.45 Uhr Ort: online Entgelt: 40,– Euro Fortbildungspunkte: 3
Der erste Notdienst – kompetent handeln im ärztlichen Bereitschaftsdienst Leitung: Dr. med. Martina Bischoff, Fachärztin für Allgemeinmedizin; Dr. med. Gisa Weißgerber, Fachärztin für Innere Medizin Im ärztlichen Bereitschaftsdienst haben Ärztinnen und Ärzte mit allen Themengebieten der Medizin zu tun. Zumeist kennen Sie die Patientinnen und Patienten und deren Vorgeschichte nicht und stehen vor der Herausforderung die adäquaten medizinischen Entscheidungen treffen zu müssen. In unserem zweitägigen Seminar erhalten Sie ein Update in der Erkennung, Zuordnung und Behandlung der häufigen medizinischen Problemstellungen im ärztlichen Bereitschaftsdienst. Die Veranstaltung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die am ärztlichen Notfalldienst teilnehmen möchten, an (Wieder-)Einsteiger und an alle, die ihr Wissen aktualisieren wollen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite dieser Veranstaltung. Termine: 18. November und 16. Dezember 2023 17. und 24. Februar 2024
610
Zeit: jeweils Samstag, 9.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: im November im Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, im Dezember 2023 online, in 2024 online Entgelt: 300,– Euro Fortbildungspunkte: 16
Der Weg zur Anerkennung der ausländischen Approbation in Deutschland Ärztinnen und Ärzte, die nach Deutschland zuwandern, stehen vor der Aufgabe, sich innerhalb der deutschen Strukturen zurechtzufinden und das hiesig Gesundheitssystem kennen zulernen. In diesem Seminar erhalten Sie eine Zusammenschau der wichtigsten Voraussetzungen zur Anerkennung der ausländischen Approbation. Darüber hinaus werden die gesundheitlichen Versorgungsstrukturen Deutschlands und die wichtigsten Funktionen der Ärztekammer erläutert. Erfahrungsberichte von Ärzten und Ärztinnen aus EU-Staaten als auch aus Nicht-EU-Staaten mit praktischen Tipps zur Bewältigung der am häufigsten anzutreffenden Hürden runden die Veranstaltung ab. Selbstverständlich können Fragen gestellt werden. Die Veranstaltung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die selbst nach Deutschland zugewandert sind und an solche, die ausländische Kollegen und Kolleginnen bei der Anerkennung der Approbation unterstützen wollen. Termin: Montag, 23. Oktober 2023 Zeit: 18.30–20.30 Uhr Ort: online Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erwünscht
Diagnostic Stewardship Leitung: Prof. Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg, Dr. med. Patrick Weißgerber Die richtige mikrobiologische Diagnostik zum richtigen Zeitpunkt entscheidet in der Infek
ÄBW 09 | 2023
tiologie nicht selten über den Therapieerfolg und das Schicksal des Patienten. Andererseits erzeugen unnötige Routineuntersuchungen Daten, die im schlimmsten Fall in nicht erforderlichen Therapien und Nebenwirkungen münden und darüber hinaus eine Verschwendung wertvoller Ressourcen darstellen. Unter dem „One Health“-Aspekt hat das sogenannte Diagnostic Stewardship daher auch einen großen Stellenwert bei der Prävention von Resistenzentwicklung und zum rationalen Einsatz von Antiinfektiva. Inhalte: – Diagnostic Stewardship als Teil von Antibiotic Stewardship und Qualitätssicherung – Kritische Indikationsstellung – Optimierung der Präanalytik – Welche mikrobiologische Diagnostik für welchen Patienten – Befundübermittlung und -interpretation Termin: Mittwoch, 6. März 2024 Zeit: 9.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr Ort: online Entgelt: 180,– Euro Fortbildungspunkte: 10
Fit für den ersten Nachtdienst Leitung: Dr. med. Julian Krehl, Dr. med. Melanie Mörsdorf-Kroll Diese Veranstaltung richtet sich an junge Ärztinnen und Ärzte, die im Nachtdienst eingesetzt sind und auch an Wiedereinsteiger, die ein Update möchten. Die ersten Nachtdienste sind oft eine Herausforderung. In dieser Veranstaltung werden häufige Notfälle und klassische Problemsituationen aus den ersten Diensten, wie z. B. Atemnot, Schmerz, allergische Reaktion, Delir usw. kurz und prägnant in Kombination mit praktischen Tipps besprochen. Zudem erklärt ein Jurist, was die Pflichten und Rechte als Dienstarzt/-ärztin sind. Termine: 11. Dezember 2023 10. Juni 2024 Zeit: jeweils Montag, 17.30 s.t.–ca. 22.00 Uhr Ort: online Entgelt: 30,– Euro Fortbildungspunkte: 5
Hygienebeauftragter Arzt (online) Leitung: Prof. Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der Infektionsprävention erworben hat. Die Mindestanforderung beinhaltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Der Kurs entspricht dem Modul I der curriculären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ als Online Kurs mit zwei Live-Online Seminartagen in Kombination mit 20 E‑Learning-Einheiten an. Die E‑Learning-Einheiten müssen vor den jeweiligen Live-Online Seminartagen absolviert werden, sie schließen jeweils einzeln mit einer Lern erfolgskontrolle ab. Eine zusätz liche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht. Termine: E-Learning (Selbstlernphase): ab 15. Januar 2024 Live-Online Seminar: 11. und 22. April 2024 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca.18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca.17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 700,– Euro Fortbildungspunkte: 60
Info zu Weiterbildung und Logbuch für Weiterbildungsbefugte Leitung: Dr. med. Gisa Weißgerber, Vorsitzende des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte kammer Südbaden Die Veranstaltung richtet sich an Weiterbildungsbefugte und an Kolleginnen und Kollegen, die eine Weiterbildungsbefugnis neu beantragen wollen. Die bisherigen Befugnisse nach WBO 2006
Bekanntmachungen gelten noch für eine Übergangsfrist ab Bekanntmachung der neuen Weiterbildungsordnung zum 1. 7. 2020. Weiterbildungsbefugnisse können seit 1. 1. 2020 ausschließlich online und ausschließlich nach der WBO 2020 beantragt werden. Das Logbuch ist ab 1. 1. 2020 ebenfalls ausschließlich online zu führen, wenn die Weiterbildung ab 1. 1. 2020 begonnen wurde. Gerne wollen wir Ihnen die Neue Weiterbildungsordnung und das Logbuch vorstellen. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Formale und praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Gisa Weißgerber, Vorsitzende des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Neue WBO und E-Logbuch Dr. med. Gisa Weißgerber, Vor sitzende des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Live Demonstration des E-Logbuchs Ulf Kester, Softwarearchitekt, Steadforce München Termin: Montag, 10. Juni 2024 Zeit: 19.00 s.t.–ca.21.00 Uhr Ort: online Entgelt: 30,– Euro Fortbildungspunkte: 2
Info zu Weiterbildung und Logbuch für Berufseinsteiger Leitung: Dr. med. Gisa Weißgerber, Vorsitzende des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte kammer Südbaden Dieses Seminar ist ein Angebot an alle, die frisch approbiert sind oder sich bereits in der Weiter bildung zum Facharzt befinden. Nach der Approbation erfolgt der Berufseinstieg als Assistenzarzt und damit beginnt für junge Ärztinnen und Ärzte die Facharztausbildung. Die Ausbildung zum Facharzt erfordert in der Regel 5 bis 6 Jahre Weiterbildungszeit, abhängig vom gewählten Fachbereich.
In dieser Veranstaltung wollen wir alle Fragen rund um Weiterbildung und Logbuch beant worten. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Gisa Weißgerber, Vorsitzende des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Formale Aspekte der Weiter bildung: Was benötige ich zur Beantragung des Facharzttitels? Ass. iur. Robin Förster, Fachanwalt für Medizinrecht, Rechtsberater der Bezirksärztekammer Südbaden Erfahrungen aus Sicht der Weiterzubildenden N. N. Neue Weiterbildungsordnung und E-Logbuch Dr. med. Gisa Weißgerber, Vor sitzende des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Termin: Montag, 1. Juli 2024 Zeit: 18.00–ca. 21.00 Uhr Ort: online Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 3
Klimawandel und Gesundheit – was kann ich tun? Leitung: Dr. med. Johanna Ellensohn, Uniklinikum Freiburg, Institut für Allgemeinmedizin (IfA) Der Klimawandel stellt die wohl größte Bedrohung für unsere Gesundheit in diesem Jahrhundert dar. Auch der deutsche Gesundheitssektor trägt laut WHO-Schätzungen mit 6,7 Prozent zu einem wesentlichen Teil zu den Gesamtreibhausgasemissionen hierzulande bei (Quelle: Peter-Paul Pichler u. a., „International C omparison of Health Care Carbon Footprints“, Environmental Research Letters 14, Nr. 6 (1. Juni 2019): 064004, doi. org/10.1088/1748-9326/ab19e1).
Klimaschädliches Handeln auf den verschiedenen Ebenen führt nicht nur zu Gesundheitsbelastungen, sondern widerspricht auch dem Verständnis der Ärzteschaft, einen Beitrag zum Erhalt der natürlichen Ressourcen unter Berücksichtigung ihrer Bedeutung für die menschliche Gesundheit zu leisten. Die zentrale Botschaft des 125. Deutschen Ärztetages 2021 lautete daher: Klimaschutz ist Gesundheitsschutz. Auch die Bundesärztekammer hat sich verpflichtet, bis 2030 Klimaneutralität zu erreichen. Kursinhalte – Carbon-Footprint im Gesundheitswesen – Planetary Health Diet – Transformative/grüne Praxis Termin: Mittwoch, 15. November 2023 Zeit: 19.00 s.t.–ca. 21.15 Uhr Ort: online Entgelt: kostenfrei Fortbildungspunkte: 3
Medizinische Hypnose für Ärzte Einführungskurs Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hocInterventionen der modernen Hypnose bei Schmerz- und somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürlich-unbewusste Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und u. a. bei Schmerz objek tivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben erste Einblicke und methodische Fertigkeiten in der Anwendung spezieller Hypnose-Techniken zur Beschwerdeminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungszuständen, z. B. vor medizinischen Eingriffen.
Termine: 23. September 2023 3. Februar 2024 Zeit: Samstag, 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 150,– Euro Fortbildungspunkte: 10
Medizinische Hypnose Aufbaukurs (online) Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg In diesem Online-Aufbaukurs zur Medizinischen Hypnose können Sie Ihre Kompetenzen vertiefen und das Spektrum wirkungsvoller Interventionen der modernen Hypnose erweitern. Anhand praktischer Übungen lernen Sie, wie Sie verschiedene Interventionen der medizinischen Hypnose wirkungsvoll auf unterschiedliche Symptombilder anwenden: akute und chronische Schmerzen, somatoforme und psychosomatische Störungen, Angst- und Schlafstörungen. Kursinhalte – Hypnotischer Sprachgebrauch im Medizin-Kontext von Praxis und Klinik: ressourcen-aktivierende Kommunikation, Konversationstrance – Hypnose-Techniken zur Reduktion von Angst und Stress vor medizinischen Prozeduren – Weiterführende Trance-Induktionstechniken (z. B. ideomotorische Techniken) – Hypnose-Interventionen bei Schmerz-, Angst-, Schlaf- und psychosomatischen Störungen Bitte beachten Sie: Voraussetzung für diesen Aufbaukurs ist die Teilnahme am Basiskurs Medizinische Hypnose. Medizinische Hypnose ist mit 2x16 Unterrichtseinheiten als Zweitverfahren im Rahmen der Weiterbildung Psychotherapie anerkannt. Termin: 12. und 13. Juli 2024 Zeit: Freitag, 14.00 s.t.–19.30 Uhr Samstag, 9.00 s.t.–18.00 Uhr Ort: online Entgelt: 300,– Euro Fortbildungspunkte: 20
ÄBW 09 | 2023
611
Bekanntmachungen Workshop „Impfen“ Leitung: Dr. med. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Markus Hufnagel, Freiburg Schutzimpfungen sind ein Bestandteil ärztlicher Vorsorge und moderner Krankheitsprävention. Für diese präventiven Maßnahmen ist eine sorgfältige medizinisch-epidemiologische NutzenRisiko-Bewertung auf der Basis der besten verfügbaren Evidenz erforderlich. Dazu gibt die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre Empfehlungen zur Durchführung von Schutzimpfungen und anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe übertragbarer Krankheiten, die zeitnah aktualisiert werden. Sie dienen den obersten Landesgesundheitsbehörden als Grundlage für deren öffentliche Empfehlungen und bilden die Grundlage für die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), ob eine Schutzimpfung als Pflichtleistung von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird. Ziel dieses Seminars ist es, Sie über das aktuelle, evidenzbasierte Wissen zu den Schutzimpfungen, den Empfehlungen bei Risikogruppen einschließlich Immundefizienz und über das Vorgehen und die zu beachtenden Vorschriften in der Praxis umfassend zu informieren. Kursinhalte: – Grundlagen des Impfens, Epidemiologie-Impfstofftypen – Impfsystem in Deutschland – Impfpräventable Erkrankungen – Risiken, Nebenwirkungen – Impfen von Risikopatienten, Immundefizienz – Vorgehen in der Praxis – Diskussion von Fallbeispielen Termine: 21. Oktober 2023 13. April 2024 Zeit: jeweils Samstag, 9.00 s.t.–ca. 15.30 Uhr Ort: 2023 online, 2024 im Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 7
612
Notfallmedizin Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ in Freiburg Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., Artemed Akademie Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundesärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. Kursinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – Internistische Notfälle I und II – Traumatologische Notfälle I und II – Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 20.–28. November 2023 (Warteliste) (Mo-Di, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Berufsfeuerwehr Freiburg Entgelt: 1.300,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfall medizin“ in Villingen-Schwenningen Leitung: Prof. Dr. med. Bernhard Kumle, Direktor der Klinik für Akut und Notfallmedizin, Prof. Dr. med. Sebastian G. Russo, MaHM, DEAA, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin, Dr. Manfred Kleimaier, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundesärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt.
ÄBW 09 | 2023
Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sicher gestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Kursinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – Internistische Notfälle I und II – Traumatologische Notfälle I und II – Spezielle Notfälle und Einsatztaktik
Wir empfehlen Ihnen alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Tage sind einzeln buchbar.
Termin: 16.–23. März 2024 (Sa–Sa) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstr. 11, 78052 VillingenSchwenningen Entgelt: 1.300,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Notfalltrainings für Ärzte
Notfalltraining für Notärzte – Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, welche die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/ Fachkundenachweis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfallmedizin vorbereiten möchten oder ein praxisnahes „Update“ wünschen. Kursinhalte: Tag 1: Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanimation, Atemwegssicherung), Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie Tag 2: Kindernotfälle Tag 3: Traumaversorgung Tag 4: Chirurgische Skills, Notfallnarkose, Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen
Termine: Teil 1: 28. und 29. Juni 2024 (Fr–Sa) Teil 2: 20. und 21. Juli 2024 (Sa–So) Zeit: jeweils 9.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A Entgelt: 250,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag
Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., Artemed Akademie Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In unseren Notfalltrainings erlernen Sie die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen wird Ihre Kompetenz auf den neuesten Stand der Empfehlungen gebracht. Der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse sind erwünscht für die Teilnahme an den Kursen mit thematischen Schwerpunkten. Grundkurs In diesem Tagesseminar wird Ihnen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Beatmung und Atemwegssicherung, typische Notfallsituationen, Medikamentenapplikation, Teamführung und Notfallmanagement
Bekanntmachungen Termine: 21. Oktober 2023 24. Februar 2024 Zeit: jeweils Samstag, 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, strukturierte Untersuchung des Traumapatienten, Traumamechanismen, typische Verletzungsmuster, Erstversorgung und Immobilisation Termin: Februar 2025 (geplant) Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule BadenWürttemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, akute Herzinsuffizienz, hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 23. März 2024 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Kind“ – Pädiatrische Notfälle
Notfalltraining für Arzt und Praxisteam
In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind, Besonderheiten des kindlichen Organismus, typische Krankheitsbilder und Notfälle, typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern, Reanimation und Atemwegssicherung
Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durchzuführen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall! Kursinhalte: – Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – Teamführung und Notfall management Bitte beachten Sie: Teilnehmende (Arzt & MFA) müssen sich separat anmelden und dabei jeweils unseren AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen.
Termin: Samstag, 9. März 2024 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet Neurologische Notfälle In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen neurologischen Notfallbilder. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Besonderheiten bei neurologischen Notfällen, Typische Symptome und eindeutige Klassifizierung auch von schwer zu erkennenden neurologischen Notfällen, Neurologische Untersuchung und Möglichkeiten der Erstversorgung Termine: 14. Oktober 2023 12. Oktober 2024 Zeit: jeweils Samstag, 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Termin: Mittwoch, 25. September 2024 Zeit: 15.00 s.t.–19.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: 7
Palliativmedizin – Basisseminar Wochenendkurs Leitung: Dr. med. Michael Sigler, Arbeitskreis Palliativmedizin Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung – Facharztanerkennung – 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin – Zusätzlich 120 Stunden Fall seminare unter Supervision,
die Fallseminare können durch 6 Monate Weiterbildung unter Befugnis an Weiterbildungsstätten ersetzt werden. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausgewogenem Verhältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen und vielleicht auch persönlichen Alltag sein. Termine: 20./21. Oktober 2023 und 10./11. November 2023 und 1./2. Dezember 2023 (Warteliste) Zeit: freitags 14.00 s.t.–18.30 Uhr samstags: 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 40
Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Universitäts klinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung – Facharztanerkennung – 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin – Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision
ÄBW 09 | 2023
613
Bekanntmachungen Kursinhalte und Ziele: – Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten – Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeu tischer Maßnahmen – Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung – Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht – Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen – Besonderheiten der Kommu nikation Termine: 4.–8. Dezember 2023 (online) 5.–9. Februar 2024 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: 2023 online, 2024 Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 40
Palliativmedizin Fallseminar Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King´s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitäts klinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Program in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München).
614
Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage erstrecken. Modul 1 Der schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin Termine: Modul 3: 16.–20. Oktober 2023 (Warteliste) Modul 1: 3.–7. Juni 2024 Modul 2: 15.–19. Juli 2024 Modul 3: 14.–18. Oktober 2024 Zeit: jeweils Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)
Prüferworkshop Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden Prüferinnen und Prüfer in Facharztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu einem objektiven und fairen Urteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhaltliches Spektrum abdecken als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungsgremium während der Prüfung „in Echtzeit“ umzusetzen. Kursinhalte: Rechtliche Aspekte bei der Abnahme von Prüfungen Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden
ÄBW 09 | 2023
Prüfungsfragen entwickeln Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Prüfungssimulation Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Freitag, 6. Oktober 2023 Zeit: 14.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 4
Psychosomatische Grundversorgung Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychosomatik, Freiburg Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für Kolleginnen und Kollegen in 5-jähriger Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Tageskursen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ kann auch der Wochenkurs PGV mit 5 Tageskursen und Balintstunden kombiniert werden. Die Leistungen nach den EBMZiffern 35100/35110 dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an insgesamt 80-stündigen Fortbildungen erworben haben. Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Tageskurse (8 Std.) Samstag, 14. Oktober 2023 Psychoonkologie am Bsp. des Mammakarzinoms
Freitag, 27. Oktober 2023 Einführung in die patientenzentrierte Konsultation Samstag, 13. Januar 2024 Angststörungen Zeit: i. d. R. jeweils 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 150,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: jeweils 8 Wochenkurs (38 Std.): Termine: 6.–10. November 2023 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: online Entgelt: 600,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 38 Wochenendkurs (50 Std.) Leitung: Dr. med. Oliver Müller, Konstanz Dieser Kurs zur psychosomatischen Grundversorgung orientiert sich an dem Musterkursbuch für die Psychosomatische Grundversorgung der Bundesärztekammer. Der Kurs bietet innerhalb von 6 Monaten 6 Ganztagesveranstaltungen. Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Im gesamten Kurs sind folgende Stunden enthalten: – Theorie: 20 Stunden – Verbale Intervention: 30 Stunden Die Inhalte der patientenzentrierten Selbsterfahrung (Balintgruppe) sind nicht in diese Seminare integriert, wir empfehlen die kontinuierliche Teilnahme an einer Balintgruppe am Heimatort. Für die Kursteilnehmer wird eine Balintgruppe vor Ort eröffnet. Termine: 13. Januar 2024 10. Februar 2024 9. März 2024 13. April 2024 4. Mai 2024 8. Juni 2024 i. d. R. jeweils Samstag, 9.00–16.30 Uhr Ort: ZfP Reichenau, Kliniken Schmieder Konstanz Entgelt: 150,– Euro pro Kurstag Fortbildungspunkte: 8 bzw. 9 pro Tag, 50 für alle 6 Samstage
Bekanntmachungen eLearning zur Diagnosestellung psychischer Störungen Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger In diesem E-Learning im Themenbereich Psychosomatische Grundversorgung erfahren Sie, wie Sie effizient und kompetent die wichtigsten psychischen Störungen diagnostizieren können. Anhand von Video-Demonstrationen wird die Vorgehensweise bei verschiedenen Störungsbildern gezeigt. Sie bekommen Anleitungen für diagnostische Interviews zusätzlich als Download. Zur Unterstützung bei der praktischen Umsetzung können Sie einen Erfahrungsbericht einreichen und bekommen professionelles Feedback. Nach Zahlungseingang steht Ihnen das E-Learning rund um die Uhr zur Verfügung. Die Bearbeitung dauert insgesamt ca. 6 Stunden und endet mit einem Multiple-Choice-Test. Das erfolgreichen abgeschlossene eLearning kombiniert mit dem Besuch der zusätzlich angebotenen online Balintgruppe wird wie ein Präsenz-Samstag anerkannt. Termin: jederzeit, 24/7 Ort: online Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 16 Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie
Balintgruppen Online Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger, Dr. Christian Klesse, PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Ort: online Zeit: abends Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: jeweils 4 Wöchentliche Termine, Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie
Reisemedizin Basisseminar Reisemedizin gem. Curriculum der Bundesärztekammer (32 Std.) „Reisemedi zinische Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg
Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Ergänzung zu den Vorträgen wird aktuelles Lern- und Informationsmaterial zur Verfügung gestellt und die Möglichkeit geboten, eigene „Problemfälle“ mit den Referenten zu erörtern. Die Teilnehmer können im Seminar an einer Kenntnisprüfung teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung über die curriculare Fortbildung gem. dem BÄK Curriculum Reisemedizinische Gesundheitsberatung. Die Bezirksärztekammer Südbaden darf Ihren Mitgliedern auf Wunsch eine Urkunde über den erfolgreichen Abschluss der curricularen Fortbildung (cF) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ ausstellen. Wenn Sie kein Mitglied der Bezirksärztekammer Südbaden sind, wenden Sie sich bitte mit der Teilnahmebescheinigung an die für Sie zuständige Ärztekammer. Die Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an diesem Kurs wird für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt. Termine: Teil 1: 26. und 27. Januar 2024 Teil 2: 23. und 24. Februar 2024 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 32
Reisemedizin – Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) (online) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich heute als fachgebietsübergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedizinische Gesundheits-Beratung“ allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institutionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zusammengestellt, der „Reisemedizin“ nach heutigem Verständnis repräsentiert. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen als „Fachzertifikat Reisemedizin“. Nach dem Erwerb des Basiszertifikates (32 Stunden) sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema haben. Zu jedem Modul ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der BÄK SB das Fachzertifikat Reisemedizin beantragt werden. Die folgenden Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten: 1: Geomedizinische Länderkunde/Schlangen und Gifttiere 2: Internationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/ Schifffahrtsmedizin/Praxis der reisemedizinischen Beratung 3: Flugreisemedizin/Klima und Klimabelastungen 4: Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz 5: Tauchsportmedizin 6: Internationale Arbeits einsätze/Langzeitaufenthalte 7: Risikogruppen und Reisen 8: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil A 9: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil B 10: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil C
11: Unfälle und Reisemedizinische Assistance 12: Gesundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern 13: Ärztliche Reisebegleitung 14: Flucht und Migration (optional) Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten 8 Fort bildungspunkte mit diesen Seminaren erwerben. Eine Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbaumodule) ist NICHT vorgeschrieben. Termine 2023: Module 1 und 2: 24./25. November 2023 Modul 13 und 14: 8./9. Dezember 2023 Termine 2024: Module 4 und 11: 19./20. Januar 2024 Module 6 und 12: 7./8. Juni 2024 Module 3 und 5: 5./6. Juli 2024 Module 7 und 8: 22./23. November 2024 Module 9 und 10: 13./14. Dezember 2024 Zeit: ganztägig, jeweils Freitag und Samstag Ort: online Entgelt: 350,– Euro/Wochenende Fortbildungspunkte: je nach Modul 9 bis 18
Reisemedizin – Flucht und Migration (online) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Die Teilnahme steht allen interessierten Ärztinnen und Ärzten offen. Zunehmend werden Ärztinnen und Ärzte in Praxis und Klinik mit Flüchtlingen und Migranten konfrontiert und viele unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger haben einen Migrationshintergrund. Sie bringen nicht nur Infektionskrankheiten mit, die in
ÄBW 09 | 2023
615
Bekanntmachungen unseren Breiten nicht vorkommen. Sie haben auch häufig andere genetische Veranlagungen, die bei der Therapie wie auch bei der reisemedizinischen Beratung und Prophylaxeempfehlungen berücksichtigt werden müssen. Zudem kommen Sie aus einem anderen Kulturkreis, sodass das Wissen um die anderen Umgangsformen, die interkulturelle Kompetenz, auch für Ärztinnen und Ärzte immer wichtiger wird. Termin: Freitag, 9. Dezember 2023 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 175,– Euro Fortbildungspunkte: 9
Reisemedizin Refresher-Seminar Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Alles ändert sich ständig, so auch die Präsenz der Infektionserreger und die Empfehlungen in der Reisemedizin. Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird die aktuelle Weltseuchenlage vorgestellt und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Die Dozenten besprechen, auch anhand von Kasuistiken, interessante reiseund tropenmedizinische Themen. Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren. Dieses Refresher-Seminar wird für die Verlängerung der Basiszertifikate und anteilig für die Verlängerung des Fachzertifikats anerkannt. Ebenso wird das Refresherseminar für die Verlängerung der Ermächtigung zur Gelbfieberimpfung anerkannt.
616
Seminarinhalt: – Aktuelle Weltseuchenlage – Aktuelle Malariasituation und -empfehlungen – Aktuelle Impfempfehlungen und neue Impfstoffe Weitere Themen werden ca. 4 Wochen vor Beginn veröffentlicht. Termin: Samstag, 16. März 2024 Zeit: 9.00 s.t.–18.45 Uhr Ort: online Entgelt: 150,– Euro Fortbildungspunkte: 12
Weiterbildungsseminar Spezielle Schmerztherapie, 80 Std. gemäß Curriculum der Bundesärztekammer Leitung: Dr. med. Kristin Kieselbach, Univ.-Klinikum Freiburg, Interdisziplinäres Schmerzzentrum Die Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharzt kompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiterbildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich. Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistungen i. R. der Qualitätssicherungsvereinbarung Akupunktur der KV Baden-Württemberg dienen. Konzeption/Durchführung: – Interdisziplinäres Schmerzzentrum des Universitätsklinikums Freiburg (ISZ) – Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Schmerztherapeuten in Südbaden e. V. (ANSIS) Kursinhalte: Modul A: Grundlagen der Schmerzmedizin
ÄBW 09 | 2023
Modul B: Schmerzhafte Erkrankungen des peripheren und zentralen Nervensystems, psychosoziale Einflussfaktoren und psychische Komorbiditäten Modul C: Muskuloskelettale Schmerzen Modul D: Diverse Schmerzsyndrome Die Module sind einzeln buchbar. Termine: Modul C und D: 18.–22. September 2023 Modul A und B: 14.–18. Juli 2025 Modul C und D: 22.–26. September 2025 Zeit: Montag–Freitag, 9.00–ca. 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. online Entgelt: 1.000,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Suchtmedizin Kursweiterbildung zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Suchtmedizinische Grundversorgung gem. WBO 2020 Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von Alkohol, Nikotin, stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine Herausforderung für die Ärzteschaft dar. Suchtmedizin ist eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf Drogenabhängige beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum not-
wendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen. Termine: 9.–13. Oktober 2023 26. Februar–1. März 2024 21.–25. Oktober 2024 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–18.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 50
Suchtmedizin – Update Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und PD Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Um alle Inhaber dieses Zusatz titels sowie am Thema Sucht medizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir dieses Update an. In prägnanten Kurzreferaten werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dargestellt. Die Referenten arbeiten größtenteils in „badischen“ Einrichtungen, sodass auch Fragen der lokalen Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe sind neben Ärztinnen und Ärzten auch andere Berufsgruppen, die sich mit Sucht fragen beschäftigen. Termin: Mittwoch, 15. November 2023 Zeit: 15.00 s.t.–18.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei, Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 4
Bekanntmachungen Suchtmedizinische Versorgung – Fortbildung für Nichtärztliche Medizinische Fachberufe (online) Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden 7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch oder sind alkoholabhängig. Zirka 3 Millionen gelten als medikamentenabhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig. 2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizinische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt. Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung anrechenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines abschließenden Kolloquiums ist. Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeitende in Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffent lichen Gesundheitsdienst und in Suchtberatungsstellen. Termine: 4 mal, jeweils Freitag und Samstag 2025 (geplant) Zeit: jeweils 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: online Entgelt: 600,– Euro
Train the Trainer KWBW-Modul (online) Leitung: Dr. med. Martina Bischoff, KWBW Verbundweiterbildung plus, Freiburg Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin anleiten. Sie bekommen Hinweise zu den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung mit der neuen kompetenzbasierten Weiterbildungsordnung. Kursinhalte: – Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB – Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin – Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbundweiterbildung plus – Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1-Pauschale, Online-Netzwerke – Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis Termin: Diese Veranstaltung wird am 13. 10. 2023 von der Bezirks ärztekammer Nordbaden durchgeführt, siehe www.baek-nb.de/akademie. Auskunft: Information und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie Akademie für Ärztliche Fortund Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-4751/4752/4753, Fax (07 61) 6 00-4757, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Änderungen bleiben vorbehalten.
Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00
Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Qualifikation Tabakentwöhnung – Grundkurs Der Grundkurs zur „Qualifikation Tabakentwöhnung“ besteht aus 20 Unterrichtseinheiten (UE) und vermittelt den Teilnehmenden umfassendes Faktenwissen zum Thema Tabaksucht und -entwöhnung. In allen Phasen des Kurses werden die Teilnehmenden tutoriell begleitet. Lerninhalte des Grundkurses • Das Tabakproblem im gesellschaftlichen Kontext, Strategien der Tabakkontrollpolitik und ärztliche Interventionsmöglichkeiten • Gesundheitliche Folgen des Tabakkonsums und des Rauchstopps • Grundlagen der Tabakabhängigkeit und allgemeine Diagnostik • Methoden der Tabakent wöhnung – Medikamentöse Strategien • Methoden der Tabakent wöhnung – Niederschwellige Verfahren • Patientenansprache, Diagnostik und Intervention bei verschiedenen Zielgruppen • Übungen zur Motivierenden Gesprächsführung • Methoden der Tabakentwöhnung – Psychotherapeutische Strategien • Implementierung der Tabakentwöhnung am ärztlichen Arbeitsplatz Die Teilnahme am Grundkurs befähigt zur Einzeltherapie.
Termine: Freitag, 15. September 2023 9.00–16.30 Uhr Samstag, 16. September 2023 9.00–16.30 Uhr Sonntag, 17. September 2023 9.00–12.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 31/2023) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra; Stellv. Ärztlicher Direktor, Leiter der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 350,– Euro Punkte: 20 Anmeldung:
Qualifikation Tabakentwöhnung – Aufbaukurs Der fakultative Aufbaukurs, der 8 Unterrichtseinheiten (UE) umfasst, basiert auf anerkannten Programmen zur Tabakentwöhnung (nach § 20 SGBV) Zu den Lerninhalten des Aufbaukurses gehören: • Konzeption und Organisation eines strukturierten Programms (Stundenaufbau mit Zielen, Methoden und Inhalten) • Ablauf und Wirkungsweise von Gruppenprozessen • Anleitung und Moderation einer Gruppe • Förderung der Motivation und Aktivität • Umgang mit schwierigen Gruppensituationen ! Voraussetzung für die Teilnahme am Aufbaukurs ist die erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs zur „Qualifikation Tabakentwöhnung“. ! Die Teilnahme am Aufbaukurs befähigt zur Durchführung von Tabakentwöhnungsprogrammen im Gruppensetting.
ÄBW 09 | 2023
617
Bekanntmachungen Termin: Samstag, 30. September 2023 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 32/2023) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra; Stellv. Ärztlicher Direktor, Leiter der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Christina Zeep; Diplom-Psychologin, Mitarbeiterin der Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 140,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
• Psycho-Soziale Aspekte der Palliativmedizin und Selbst reflexion • rechtliche, ethische und spirituelle Fragestellungen in der Palliativsituation • Symptomlinderung palliativmedizinischer Krankheitsbilder Termin: 21.–25. September 2023 (Do–Mo) (Anmeldungs-Nr. 6/2023) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztliche Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker Ort: Hotel Fortuna, Carl-ZeissStraße 75, 72770 Reutlingen Gebühr: 700,– Euro Punkte: 40 Anmeldung:
40-Stunden-Kurs „Palliativmedizin“ nach der Weiterbildungsordnung Im Grundkurs, der 40 Unterrichtseinheiten (UE) umfasst, stärken die Kursteilnehmer und -teilnehmerinnen ihre ganzheitliche Sicht auf die Patienten. Sie üben sich in der palliativen Grundhaltung, die neben körperlichen Symptomen und Einschränkungen bei schwerkranken Menschen vor allem auch psychosoziale, spirituelle und ethische Aspekte berücksichtigt. Sie werden dafür sensibilisiert, dass palliativmedizinische Betreuung nicht als Krisenintervention, sondern als ein länger andauernder Prozess, in dem vorausschauende Behandlungsplanungen und Begleitung von großer Bedeutung sind, verstanden werden muss. Das Erlernen der Techniken der personen- und anlassbezogenen Gesprächsführung, von unterschiedlichen Beratungs- und Kommunikationsmethoden sowie Bewältigungs- und Anpassungsstrategien stehen außerdem auf dem Programm. Lerninhalte: • Grundlagen der Palliativ medizin • Grundsätze der Behandlung belastender Beschwerden insbesondere Schmerztherapie
618
Fallseminare Palliativmedizin In der Palliativmedizin geht es um die ganzheitliche Behandlung von Menschen mit einer unheilbaren, fortschreitenden Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung. Mit der Weiterbildungsordnung 2006 der Landesärztekammer Baden-Württemberg wurde die Zusatzbezeichnung „Palliativ medizin“ eingeführt. Zu ihrem Erwerb ist u. a. das Absolvieren eines Grundkurses (40 Unterrichtseinheiten) sowie eine 12-monatige stationäre Tätigkeit bei einem Weiterbildungsbefugten oder 120 Unterrichtseinheiten (UE) im Rahmen von Fall seminaren inkl. Supervision erforderlich. Für Ärzte, die sich für den Besuch von Fallseminaren entschieden haben, werden die dafür notwendigen Module I bis III mit jeweils 40 UE angeboten. Diese Module sind nach dem Curriculum der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. strukturiert.
ÄBW 09 | 2023
Bei der Durchführung der Fall seminare – Module I bis III ist darauf zu achten, dass sich die Module über einen ausreichend langen Zeitraum vom mindestens 6 Monaten verteilen. Modul I (40 UE): Der schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team • Kommunikation, psychosoziale Aspekte, soziales Umfeld, Symptomkontrolle Modul II (40 UE): Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext • Ethik, Trauer, Symptomkontrolle Modul III (40 UE): Professionelles Handeln in der Palliativmedizin • Bearbeitung komplexer Fragestellungen aus dem palliativmedizinischen Arbeitsfeld anhand von Fallbeispielen Termine: Modul I: 2.–5. März 2024 (Sa–Di) Modul II: 6.–9. März 2024 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 2/2024) Gebühr: Module I und II: 700,– Euro je Modul Modul III: 24.–27. April 2024 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 3/2024) Gebühr Modul III: 700,– Euro Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztliche Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Punkte: je Modul 40 Anmeldung:
Suchtmedizinische Grundversorgung Seminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Suchtmedizin (50 h) gemäß (Muster-)Kursbuch Suchtmedizinische Grundversorgung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer BadenWürttemberg (WBO 2020) Die Zusatzweiterbildung Suchtmedizinische Grundversorgung umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung
und Rehabilitation von Krankheitsbildern im Zusammenhang mit dem schädlichen Gebrauch suchterzeugender Stoffe und nicht-stoffgebundener Suchterkrankungen. Die Themenschwerpunkte umfassen: • Ätiologie von Suchtkrankheiten und deren Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation • Pharmakologie suchterzeugender Stoffe: – Entzugs- und Substitutionsbehandlung – Kriseninterventionen – Erkennung psychiatrischer und somatischer Erkrankungen im Zusammenhang mit Suchterkrankungen und Indikationsstellung zur weiterführenden Behandlung Neben den genannten Theorieinhalten werden Schwerpunkte in der Praxisarbeit, motivierenden Gesprächsführung, auf dem Erwerb von Fertigkeiten in der Motivationsbehandlung sowie in Themenbereichen wie nichtstoffgebundene Abhängigkeiten und Tabakabhängigkeit vermittelt. Zielgruppe sind alle Fachärzte im ambulanten und stationären Bereich sowie Weiterbildungsassistenten mit Interessensgebieten im Bereich der Suchtmedizin. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Sucht medizinische Grundversorgung in Baden-Württemberg sind: • Facharztanerkennung • 50 Stunden Kurs-Weiterbildung • abschließende Prüfung bei der Ärztekammer Termin: 25.–29. September 2023 (Mo–Fr) (Anmeldungs-Nr. 30/2023) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Uni versitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Calwer Str. 14, 72076 Tübingen Gebühr: 875,– Euro (inkl. Skripten und Verpflegung) Punkte: 50 Anmeldung:
Bekanntmachungen EKG-Basisseminar In diesem Seminar werden die Grundlagen der EKG-Befundung vermittelt, mögliche Störfaktoren bei der EKG-Ableitung besprochen und die typischen Veränderungen bei häufigen Herzerkrankungen dargestellt. Anschließend können die Teilnehmer in kleinen Gruppen an Fallbeispielen selbst EKGs auswerten und die Ergebnisse werden im Plenum diskutiert. Am Nachmittag steht die Rolle des EKGs in der Praxis im Mittelpunkt und es werden an Kasuistiken EKG-Bilder bei chronischen Herzerkrankungen und bei Notfällen vorgestellt. Termin: Samstag, 30. September 2023 9.00–16.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 24/2023) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 80,– Euro Punkte: 11 Anmeldung:
Baustein Psychotherapie (Verhaltenstherapie) im Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – Kurs II Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammen arbeit mit der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie die Kurse für den Erwerb des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie durch. Gemäß den Richtlinien der Landesärztekammern sind dafür theoretische und praktische Bausteine erforderlich. Dazu werden drei Blockkurse mit je 50 Stunden angeboten, welche – thematisch aufeinander aufbauend – im Abstand von einem Jahr durchgeführt werden. Die Fort- und Weiterbildungswochen sind also so aufgebaut, dass die Teilnehmenden die Möglichkeit erhalten, innerhalb von 3 Jahren die psychotherapeutische Weiterbildung komplett abzuschließen.
Die Kurse werden jedes Jahr an drei verschiedenen Standorten durchgeführt, sodass in jedem Jahr alle Kursteile entweder in Hornberg (Schwarzwald), Bamberg oder auf Borkum an geboten werden. Die einzelnen Module umfassen Theoriekurse, Entspannungsverfahren, Selbsterfahrung und Fallsupervision und decken damit wichtige Inhalte entsprechend den Anforderungen der Richt linien der Landesärztekammer Baden-Württemberg ab. Termin: 1.–7. Oktober 2023 (So–Sa) (Anmeldungs-Nr. 27/2023) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Hotel Schloss Hornberg, Auf dem Schlossberg 1, 78132 Hornberg Gebühr: 875,– Euro (Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten) Punkte: 63 Anmeldung:
Seminarreihe Allgemeinmedizin: Rheuma: Erkrankung mit vielen Gesichtern – Web-Seminar Schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparates (an Wirbelsäule, Gelenken, Knochen, Muskeln, Sehnen und Bändern) werden umgangssprachlich als Rheuma bezeichnet. Jüngsten Schätzungen zufolge sind 1,5 bis 2,1 Millionen Erwachsene von einem der vielen Krankheitsbilder betroffen – Tendenz steigend. Die Ursachen dieser Beschwerden sind sehr vielfältig. Man unterscheidet über 300 voneinander abgrenzbare Krankheitsbilder mit unterschiedlichen Ursachen und Verläufen. Dazu gehören u. a. degenerative Erkrankungen des Bewegungssystems, entzündlich rheumatische Erkrankungen sowie auch Stoffwechsel-
erkrankungen. Diese Krank heitsbilder führen meist zu chronischen Schmerzen und Funktionseinschränkungen und beeinträchtigen wesentlich die Lebensqualität. Mit diesem Seminar möchten (und können) wir nicht alle Details der Erkrankungen und des rheumatischen Formenkreises erörtern. Ziel ist es, Ihnen einen praxisnahen Überblick über die häufigsten rheumatischen Erkrankungen zu geben, um so die häufigsten entzündlich-rheumatischen Erkrankungen im Praxisalltag sicherer erkennen und gezielt behandeln zu können – und das in enger Zusammenarbeit von Hausärztinnen/Hausärzten, Rheumatologen und anderen Fachärztinnen und -ärzten. Termin: Samstag, 14. Oktober 2023 9.00–14.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 18/2023) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Gebühr: 60,– Euro Punkte: 6 Anmeldung:
Vorbereitung Fachgespräch Allgemeinmedizin & Pädiatrie Die Facharztanerkennung ist ein wichtiger Schritt im ärztlichen Werdegang. Sie ist das Ende eines oft langen Weges in der ärztlichen Weiterbildung, und viele von Ihnen möchten sich auf die dazu gehörige mündliche Prüfung optimal vorbereiten. Dieses Seminar richtet sich daher an Ärztinnen und Ärzte in fortgeschrittener Weiterbildung in der Allgemeinmedizin oder in der Kinder- und Jugendmedizin. Es dient nicht dazu, Wissenslücken zu schließen, sondern soll Ihnen die organisatorischen Abläufe erläutern und es Ihnen erlauben, sich in realistischen Prüfungs simulationen auf die FacharztPrüfung vorzubereiten. In diesem Seminar wird zunächst allen Teilnehmenden der formale Ablauf eines solchen Fachgesprä-
ches vorgestellt und an einem Fallbeispiel ausführlich und prüfungsnah demonstriert. Nach dem gemeinsamen allgemeinen Teil werden die Teilnehmenden in die beiden Fachgruppen (Allgemeinmedizin oder Pädiatrie) aufgeteilt. Dort werden unter der Leitung von erfahrenen Prüfern des jeweiligen Faches in kleinen Gruppen fachspezifische Kasuistiken vorgestellt und bearbeitet. Es werden unter aktiver Beteiligung der Teilnehmenden Fachgespräche simuliert und gemeinsam reflektiert. Hilfreiche Tipps aus der Sicht der Prüfenden runden den Abend ab. Das Seminar zur Vorbereitung auf das Fachgespräch Allgemeinmedizin hat sich in den letzten Jahren immer einer großen Beliebtheit erfreut, und wir haben uns nun entschlossen, es auch für die Pädiatrie anzubieten. Wir freuen uns auf eine interessante und intensive Veranstaltung in kleinen Gruppen und auf Ihre Teilnahme! Termin: Freitag, 27. Oktober 2023 17.00–21.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 44/2023, 45/2023) Leitung: Dr. med. Dipl.-Phys. Manfred Eissler, Facharzt für Allgemeinmedizin, Reutlingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 150,– Euro Punkte: 7 Anmeldung:
Refresher Palliativmedizin „Orchideenfälle“ in der Palliativmedizin Zielgruppe dieses Seminars sind Ärztinnen und Ärzte, die bereits die Kurs-Weiterbildung Palliativmedizin (Grundkurs, 40 UE) absolviert haben, sowie palliativmedizinisch Interessierte aller Fachrichtungen. Ziel des Seminars ist es, • Sie auf den aktuellen medizinischen und pflegerischen Stand in ausgewählten Themen der Palliativmedizin zu bringen
ÄBW 09 | 2023
619
Bekanntmachungen • einen eigenen Fall, der Sie umtreibt, in geschütztem Rahmen unter Supervision für sich zu klären • Ihnen die Gelegenheit zu geben, in kleinen Gruppen die Fragen und Probleme des Arbeitsalltags fallorientiert und praxisnah zu diskutieren • sich mit Kollegen auszutauschen und Ihnen neue positive Impulse für die tägliche Arbeit zu geben • einen geschützten Rahmen für die Reflexion des eigenen Arbeitsalltags zu bieten Termin: Samstag, 28. Oktober 2023 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 10/2023) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativ station, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 150,– Euro Punkte: 8 Die Seminarteilnahme kann als Nachweis zur palliativmedizinischen Fortbildung für die Abrechnung von Leistungen der Allgemeinen Ambulanten Palliativversorgung (AAPV) gem. Vereinbarung zwischen dem GKVSpitzenverband und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung nach § 87 Abs. 1b SGB V zur besonders qualifizierten und koordinierten palliativmedizinischen Versorgung vom 29. 11. 2016 verwendet werden. Die Veranstaltung wird als Fortbildung ebenfalls im Rahmen der „Onkologie-Vereinbarung“ vom 01. 10. 2021 (gem. § 7) von der KV BW anerkannt. Anmeldung:
Self Care matters Selbstfürsorge und Burnout – Prävention im medizinischen Alltag – Web-Seminar
arbeitergesprächen oder wichtigen Vertragsverhandlungen. Und auch in Diskussionen und Debatten sollten Sie ihren Standpunkt vertreten und erklären können. In dem Seminar lernen Sie grundlegende Mechanismen der Dialogrhetorik kennen. Sie üben selbstsicher aufzutreten und Ihren eigenen Standpunkt glaubwürdig und überzeugend darzustellen. Als Teilnehmer und Teilnehmerin dieses Seminars erfahren und üben Sie, wie Sie sich auf eine Diskussion oder Verhandlung vorbereiten, wie Sie anschaulich und überzeugend argumentieren und wie Sie Ihren Standpunkt selbstbewusst vertreten. Dabei verbinden sich praktische Gesprächs- und Verhandlungsszenarien mit Videoanalysen und individuellem Feedback sowie praxisgerechten Einblicken in aktuelle Erkenntnisse der Rhetorik und Kommunikationswissenschaft. Termin: Samstag, 18. November 2023 9.00–12.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 67/2023) Leitung: Dr. Beate Harder, Fortbildungsbeauftragte Bezirks ärztekammer Südwürttemberg Gebühr: 40,– Euro Punkte: 4 Anmeldung:
Termin: Donnerstag, 23. November 2023 19.30–21.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 65/2023) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südwürttemberg Gebühr: keine Punkte: 2 Anmeldung:
Blitzlicht: Online-Seminarreihe zu aktuellen Themen in der Medizin Manche Themen in der Medizin werden plötzlich aktuell und/ oder gewinnen an Bedeutung. In dieser neuen Seminarreihe, wollen wir uns genau solchen „Blitzlicht-Themen“ widmen. Dazu bitten wir ausgewiesene Expertinnen und Experten, ein aktuelles Thema gezielt zu beleuchten, und laden Sie anschließend zu kollegialem Austausch und reger Diskussion ein. Diese Seminarreihe ist bewusst im Online-Format angelegt, um
Gespräche und Verhandlungen sind Teil des ärztlichen Alltags, sei es in Teamsitzungen, bei Mit-
620
Ihnen so die Möglichkeit zu geben, sie gut in Ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Das PostCOVID Syndrom bei Kindern und Jugendlichen In diesem Blitzlicht-Seminar wollen wir den Fokus auf das Krankheitsbild PostCOVID bei Kindern und Jugendlichen richten. Mit Frau Prof. Dr. Behrens haben wir dafür die Leiterin der Spezialsprechstunde für PostCOVID der Kinderpoliklinik der Technischen Universität München gewinnen können. Sie wird uns aus erster Hand mehr zum Krankheitsbild PostCOVID und die Differentialdiagnose bei Kindern berichten. Programm: 19.30–20.45 Uhr Das PostCOVID Syndrom bei Kindern und Jugendlichen Prof. Dr. med. Uta Behrends Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Schwerpunkt Kinder-Hämatologie und -Onkologie Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum rechts der Isar der TU München 20.45–21.00 Uhr Austausch und Diskussion
ÄBW 09 | 2023
Stressbewältigung durch Achtsamkeit Die wachsende berufliche Belastung und die unverändert schwierigen Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte sind unbestritten. Die physischen und psychischen Anforderungen, die durch den Umgang mit kranken und sterbenden Menschen, durch den permanenten Zeitdruck und die ökonomischen Herausforderungen entstehen, führen zu einer zunehmenden Verschärfung der angespannten Situation.
Das erfahrungsorientierte Seminar „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ basiert auf dem „Mindfulness-Based Stress Reduction Programm“ (MBSR). Dieses Programm wurde Ende der siebziger Jahre in den USA von Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn an der Universitätsklinik von Massachusetts entwickelt. Inzwischen belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit dieses Programms. Grundlage des Seminars ist die intensive Schulung der Achtsamkeit im Alltag und in der Stille. Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit immer wieder zum gegenwärtigen Moment zurückzubringen. Durch geleitete Meditationen und sanfte Körperübungen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Atmung, Körper empfindungen, Gedanken und Gefühle wahrzunehmen ohne sie zu bewerten. Die Praxis der Achtsamkeit befähigt dazu, die gewohnheitsmäßigen Verhaltensweisen im Umgang mit innerem und äußerem Stress, mit Krankheiten und Schwierigkeiten zu erkennen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen immer wieder innezuhalten und den Herausforderungen des Lebens mit mehr Ruhe, Klarheit und Akzeptanz zu begegnen. Ziele des Seminars sind: • Verständnis für die Grundlagen der Achtsamkeitspraxis zu bekommen • eigene Erfahrungen mit Achtsamkeits-Übungen zu machen • Anregungen zu erhalten, um Achtsamkeit in den eigenen Alltag bzw. Berufsalltag zu integrieren • ein Behandlungskonzept kennenzulernen, das auch bei den Patienten zur Anwendung kommen kann Termin: Samstag, 2. Dezember 2023 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 22/2023) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südwürttemberg
Bekanntmachungen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 200,– Euro inkl. Verpflegung, Skript und Yoga-Matte Punkte: 10 Anmeldung:
Psychopathologie kompakt Ein Arzt führt im Laufe seines Berufslebens ungefähr 200.000 Gespräche und sollte dabei auch immer psychosomatische Aspekte hinsichtlich der Diagnosefindung berücksichtigen. Wie schwierig es im praktischen Alltag ist, zusätzlich zur medizinischen Anamnese, noch einen adäquaten psychischen Befund zu formulieren, vor allem im Hinblick auf die begrenzte Zeitspanne eines Arzt-Patienten- Gesprächs, kennen Sie nur zu gut. Der starke Anstieg einiger psychischer Krankheiten, nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie, hat jedoch zu einem drastischen Umdenken und zur Berücksichtigung von Störungen der Elementarfunktionen (Aufmerksamkeit, Auffassung, Konzentration, Affektivität, Antrieb, Merkfähigkeit/Gedächtnisstörungen, etc.) geführt, um zielgerichtet psychosomatische und psychiatrische Symptome und somit dahinterstehende Syndrome (Krankheitsbilder) zu erkennen. So sind z. B. die Fälle von Depressionen und Angststörungen weltweit allein im ersten Pandemiejahr um 25 Prozent gestiegen (WHO) – Tendenz weiterhin steigend. Vor allem Depressionen gehören zu den am häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen, ebenso hinsichtlich ihrer Suizidrate. Die Mehrheit der Suizide erfolgt vor dem Hintergrund einer zu spät erkannten oder einer unzureichend behandelten Depression. Häufig ist der vertraute Arzt der erste Ansprechpartner für die Diagnose und Behandlung von Depressionen und beschäftigt sich auch mit dem psychischen Befund. Daher sind die geschulte klinische Beobachtung und die sorgfältige
Anamneseerhebung von größter Bedeutung. Dieses Seminar beschäftigt sich mit den beiden Fragestellungen: • Wie erkenne ich als Medizinerin und Mediziner psychische Störungsbilder im Arztgespräch? • Welche Rückschlüsse ziehe ich aus auffälligen Verhaltensweisen? Ferner werden im Seminar folgende Themen besprochen: • Einweisung in psychiatrische/ psychotherapeutische/psychosomatische Untersuchungen und Befunderhebungen • Vorstellung verschiedener psychischer Störungsbilder, mit den Schwerpunkten Depression und Persönlichkeitsstörung • Entscheidung für ein ambulantes oder stationäres Setting und Auswahl geeigneter Therapiemethoden Termin: Samstag, 9. Dezember 2023 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 68/2023) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Train the Trainer – Web-Seminar Die Anforderungen an eine gute ärztliche Weiterbildung und damit auch an die Weiterbildungsbefugten in allen Fachgebieten wachsen stetig und sind einem ständigen Wandel unterworfen. Medizinische Exzellenz ist ein wichtiger Baustein für gute Weiterbildung, aber Fachwissen allein macht noch keinen guten Weiterbilder. Das „Train the Trainer“-Seminar richtet sich an Weiterbilder aller Fachrichtungen und bietet ihnen praxisnahe Informationen und Tipps zur Planung und Durchführung der Weiterbildung.
Im ersten Teil des Seminars werden ausführlich und praxisnah die formalen und rechtlichen Aspekte der im Jahr 2020 in Kraft getretenen Weiterbildungsordnung vermittelt. Im Fokus des zweiten Teils liegen didaktische Themen. So werden u. a. kompetenzbezogene didaktische und methodische Grund lagen der Weiterbildung oder das systematische lernfördernde Feedback behandelt. Termin: Samstag, 9. Dezember 2023 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 38/2023) Leitung: Dr. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Gebühr: 80,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Das aktuelle Thema: Kinderschutz – Web-Seminar Gespräche und Verhandlungen sind Teil des ärztlichen Alltags, sei es in Teamsitzungen, bei Mitarbeitergesprächen oder wichtigen Vertragsverhandlungen. Und auch in Diskussionen und Debatten sollten Sie ihren Standpunkt vertreten und erklären können. In dem Seminar lernen Sie grundlegende Mechanismen der Dialogrhetorik kennen. Sie üben selbstsicher aufzutreten und Ihren eigenen Standpunkt glaubwürdig und überzeugend darzustellen. Als Teilnehmer und Teilnehmerin dieses Seminars erfahren und üben Sie, wie Sie sich auf eine Diskussion oder Verhandlung vorbereiten, wie Sie anschaulich und überzeugend argumentieren und wie Sie Ihren Standpunkt selbstbewusst vertreten. Dabei verbinden sich praktische Gesprächs- und Verhandlungsszenarien mit Videoanalysen und individuellem Feedback sowie praxisgerechten Einblicken in aktuelle Erkenntnisse der Rhetorik und Kommunikationswissenschaft.
Termin: Dienstag, 12. Dezember 2023 19.00–21.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 70/2023) Leitung: Dr. med. Joachim Suder, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Tübingen Gebühr: keine Punkte: 3 Anmeldung:
Psychoonkologie – Web-Seminar Die onkologische Versorgung von krebskranken Patientinnen und Patienten bringt vielseitige Fragen und Herausforderungen, nicht nur in der somatischen Behandlung, mit sich. Häufig werden existenzielle Themen wie Fragen nach dem Lebenssinn, Umgang mit Ängsten und dem Lebensende in der weiteren Behandlung relevant. Sie sind dadurch auch mit dem emotionalen Leid ihrer Patientinnen und Patienten konfrontiert und sollen dabei gleichzeitig der souveräne Experte sein, aber auch empathisch auf die psychische Befindlichkeit eingehen. Um diesen vielseitigen Anforderungen gerecht werden zu können, ist es wichtig, sowohl aktuelle medizinische Kenntnisse als auch psychoonkologische Interventionen im Behandlungsalltag gezielt einsetzen zu können. Das Seminar möchte auf die Besonderheiten in der Arbeit mit krebskranken Menschen eingehen und konkrete Herangehensweisen für die praktische ärzt liche Arbeit aufzeigen. Es soll dabei auf ein ganzheitliches Behandlungs- und Krankheits verständnis eingegangen werden sowie die Bedürfnisse der psychosozialen Versorgung von krebskranken Menschen in der akuten palliativen als auch in der Survivor-Phase aufzeigen. Anhand von Fallbeispielen und Übungen sollen praxisnahe Einblicke in die Psychoonkologie und deren Herausforderungen gegeben werden. Am Schluss
ÄBW 09 | 2023
621
Bekanntmachungen des Seminars wird es noch Zeit für die Reflexion eigener Fälle im Rahmen einer kollegialen Diskussionsrunde geben. Ziel des Seminares ist es, dass Sie praktische Anregungen, Ideen und Tipps für ihren beruflichen Alltag mitnehmen und sich dadurch für die (psychoonkologische) Behandlung krebskranker Menschen gut gerüstet fühlen. Termin: Samstag, 20. Januar 2024 9.00–16.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 19/2024) Gebühr: 80,– Euro Punkte: 8 Die Veranstaltung ist als Fortbildung zu „psychoonkologischen Fragestellungen“ im DMP Brustkrebs bei der KV BW anerkannt. Die Veranstaltung wird als Fortbildung im Rahmen der „Onkologie-Vereinbarung“ vom 01. 10. 2021 (gem. §7) von der KV BW anerkannt.
Pädiatrie am Samstag – Web-Seminar Mit der „Pädiatrie am Samstag“ haben wir eine Veranstaltungsreihe etabliert, die Lust auf Pädiatrie machen soll. Praktisch-orientierte Beiträge aus universitären und kommunalen Kliniken sowie aus dem niedergelassenen Bereich sollen unterschiedlichste Facetten des kinderärztlichen Alltags beleuchten und Ihnen anschließend die Gelegenheit zu kollegialem Austausch und reger Diskussion bieten. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Weiterbildungsassistenten, beinhaltet aber auch Neues für erfahrene Kolleginnen und Kollegen. Vorgesehene Seminarthemen sind: • Depression, Selbstverletzung und Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen • Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen: Eine besondere Herausforderung • Transidentität mit Therapie optionen aus endokrinologischer Sicht • Schwerhörigkeit im Kindes alter: Diagnostik und Therapiemöglichkeiten
622
• Infektiöse und parainfektiöse Exantheme • Neues von Diabetes mellitus Termin: Samstag, 27. Januar 2024 9.00–15.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 49/2024) Leitung: Dr. med. Birgit Eissler, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 6 Anmeldung:
Seminarreihe Allgemeinmedizin: Neurologische Erkrankungen: Von Diagnose zur Behandlung – Web-Seminar In unserer älter werdenden Gesellschaft nehmen neurologische Erkrankungen zu. Sie stellen die behandelnden Ärzte und das Gesundheitssystem zunehmend vor enorme Herausforderungen, die nur durch koordinierte Zusammenarbeit zwischen Hausärzten, niedergelassenen Neurologen und spezialisierten Kliniken adäquat bewältigt werden können. Dieses Seminar vermittelt einen Überblick über die häufigsten neurologischen Erkrankungen und soll den unterschiedlichen behandelnden Arztgruppen einen kollegialen Austausch ermöglichen. Die Schwerpunkte liegen in der Erkennung von Warnzeichen und Symptomen, diagnostischen und differenzial diagnostischen Überlegungen sowie in der Beschreibung der vielfältigen Therapiemöglichkeiten. Ebenso werden Risikofaktoren, Prophylaxe und Rehabilitation der jeweiligen Erkrankung thematisiert. Vorgesehene Seminarthemen sind: • Schlaganfall: Von Diagnose zur Behandlung • Umgang mit Demenzerkrankungen • Parkinson in der Hausarztpraxis • Epilepsie: Ein Überblick
ÄBW 09 | 2023
• Neuroonkologie: Ein breites Feld • Migräne: Diagnosestellung, Akuttherapie und moderne Prophylaxe Termin: Samstag, 3. Februar 2024 9.00–14.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 15/2024) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südwürttemberg Gebühr: 60,– Euro Punkte: 6 Anmeldung:
Kommunikationstraining – In schwierigen Situationen das Richtige sagen Ungefähr 200.000 Gespräche führt ein Arzt im Laufe seines Berufslebens. Dies verdeutlicht, wie wichtig eine gelingende Gesprächsführung für eine stabile Patient-Arzt-Beziehung ist, denn je besser der Arzt auf den Patienten eingehen und sich in sein Gegenüber hineinversetzen kann, desto größer wird der Therapieerfolg und die daraus resultierende Compliance des Patienten. Dabei steht nicht nur die verbale Kommunikation im Vordergrund, sondern jene der intuitiven oder nonverbalen Kommunikation, mittels Mimik, Körpersprache, Gestik, Sprachmelodie und Sprachbilder. Diese Erkenntnis erscheint im Praxisalltag als selbstverständlich, es ist jedoch äußerst bedeutsam sich immer wieder ihrer Grundmaxime zu vergegenwärtigen, vor allem in schwierigen Arzt-PatientenGesprächssituationen, in einer hochmodernen, technisierten, evidenzbasierten Medizin. Hauptsächlich das subjektive Erleben des Patienten entscheidet darüber, ob die Kommunikation zwischen Arzt und Patient gelingt oder entgleist. Wenn dies bereits im „normalen“ ärztlichen Gespräch zuweilen nicht leicht ist, wie verhält es sich dann erst in „schwierigen“ Gesprächssituationen, d. h. in schwierigen Situationen das Richtige zu sagen.
Dieses Seminar behandelt sowohl den Umgang mit „schwierigen“ Gesprächssituationen als auch mit „schwierigen“ Patienten. Dabei sollen sowohl Grundkomponenten einer zwischenmenschlichen Kommunikation als auch spezifische Grundlagen einer ärztlichen Gesprächsführung vermittelt werden, basierend auf den Grundmaximen der Authentizität, Akzeptanz und Empathie. Ebenfalls soll auf die eigenen Ressourcen im Umgang mit „schwierigen“ Patienten Bezug genommen werden, wie Sie sich in schwierigen Gesprächssituationen stabilisieren können. Für den Praxisbezug werden interaktive Sequenzen angeboten und durchgeführt (in Form von Kleingruppenarbeiten, „Unternehmensdrama“, Aufstellungen, etc.). Termin: Samstag, 16. März 2024 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 35/2024) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Punkte: 10 Die Veranstaltung ist als Fort bildung im DMP Brustkrebs bei der KVBW anerkannt. Anmeldung:
Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de
Bekanntmachungen
management akademie ssenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg
Management Akademie der KV Baden-Württemberg Albstadtweg 11 70567 Stuttgart Telefon (07 11) 78 75-35 35 Fax (07 11) 78 75-48-38 88 E-Mail: info@mak-bw.de www.mak-bw.de
Kurse der Management Akademie der KV Baden-Württemberg EBM für Einsteiger – Facharztpraxen Dieses Seminar unterstützt Sie beim Einstieg in die EBM-Abrechnung und bei der korrekten Anwendung der Gebührenordnung. Hierzu lernen Sie die Grundlagen des EBM sowie dessen Aufbau und Handhabung kennen. Sie machen sich mit dem Leistungsinhalt der häufigsten Gebührenordnungspositionen vertraut und üben die Abrechnungssystematik anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis. Der Kurs richtet sich an alle Fachärzte, die in die EBM-Abrechnung für GKV-Versicherte einsteigen wollen. Schwerpunkte: – Der Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) – Erstellung der Abrechnung (einschließlich Online-Abrechnung) – Abrechnungsbeispiele – Tipps zur Fehlervermeidung Termin: Mittwoch, 25. Oktober 2023 Zeit: 15.00–18.30 Uhr Ort: Live-Online Entgelt: 98,– Euro Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung unter: www.mak-bw.de
EBM-Workshop für Hausarztpraxen In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie die vielfältigen Bestimmungen des EBM richtig um setzen. Sie erweitern Ihr abrechnungsrelevantes Fach
wissen und machen sich mit wichtigen Neuerungen in der Honorierung ärztlicher Leistungen vertraut. Anhand zahlreicher Beispiele erlernen Sie den sicheren Umgang mit den Abrechnungsbestimmungen und üben deren Anwendung für die Praxis. Der Kurs richtet sich an alle Hausärzte, die ihr Abrechnungswissen aktualisieren oder erweitern wollen. Schwerpunkte: – Aktuelles aus der hausärzt lichen Abrechnung – Leistungsanforderungen unter dem Blickwinkel der tatsächlichen Honorierung – Vergütungssystematik Wirtschaftlichkeitsbonus – Abrechnungsmöglichkeiten der prä- und postoperativen Leistungserbringung – Förderung von kooperativen Behandlungsformen – Besonderheiten bei HzV-Patienten in der vertragsärztlichen Abrechnung Termin: Mittwoch, 4. Oktober 2023 Zeit: 15.00–19.00 Uhr Ort: KVBW Karlsruhe, Keßlerstraße 1, 76185 Karlsruhe Entgelt: 98,– Euro Fortbildungspunkte: 7 Anmeldung unter: www.mak-bw.de
EBM-Workshop für Orthopäden/Chirurgen In diesem Workshop vertiefen Sie Ihr abrechnungsrelevantes Fachwissen und üben anhand von Beispielen, Ihre neu erworbenen Fähigkeiten im Alltag sicher anzuwenden. Sie machen sich mit den Abrechnungsbestimmungen des EBM vertraut und lernen wichtige Neuerungen in der Honorierung ärztlicher Leistungen kennen. Damit können Sie Ihre GKV-Abrechnung künftig noch schneller erstellen und Ihr vertieftes Wissen zur Honorierung gezielt anwenden.
Das Seminar richtet sich an Fachärzte für Orthopädie und Chirurgie. Schwerpunkte: – Leistungsanforderungen unter dem Blickwinkel der tatsächlichen Honorierung – Neuerungen in der Honorierung fachärztlicher Leistungen – Aktuelles aus dem fachärztlichen Versorgungsbereich – Aktuelle Änderungen der Gebührenordnung – Vergütungssystematik Wirtschaftlichkeitsbonus – Erläuterung des EBM anhand von Beispielen – Besonderheiten bei Selektivvertragspatienten Termin: Mittwoch, 11. Oktober 2023 Zeit: 15.00–18.30 Uhr Ort: Live-Online Entgelt: 98,– Euro Fortbildungspunkte: 5 Anmeldung unter: www.mak-bw.de
GOÄ für Fortgeschrittene In diesem Seminar erhalten Sie wichtige Informationen, um GOÄ-Leistungen vollständig und richtig abzurechnen. Sie vertiefen Ihre Kenntnisse im Umgang mit der Gebührenordnung und erhöhen Ihre Sicherheit in der korrekten Anwendung der GOÄ. Das Seminar richtet sich an alle Ärzte, die über gute Grundkenntnisse in der GOÄ verfügen und ihr Wissen weiter ausbauen wollen. Schwerpunkte: – Allgemeine Grundlagen – Honoraranspruch – Rechtsgrundlagen – Fehlervermeidung – Dokumentation – Rechnungsstellung – Gebührenrahmen – Analoge Bewertungen – Sonographie-Leistungen – Besondere Kosten bei Grundleistungen – Schriftverkehr – Der Kassenpatient als Privat patient – Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)
– Anfragen, Untersuchung, Gutachten für Versicherungen Termin: Mittwoch, 18. Oktober 2023 Zeit: 15.00–19.00 Uhr Ort: KVBW Karlsruhe, Keßlerstraße 1, 76185 Karlsruhe Entgelt: 98,– Euro Fortbildungspunkte: 5 Anmeldung unter: www.mak-bw.de
Sicher durch den RichtlinienDschungel In diesem Seminar klären wir Sie umfassend über die Vorgaben bei der Verordnung von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln auf. Damit Sie bei Ihrer Praxisarbeit sicher durch den Richtlinien-Dschungel kommen, lernen Sie, welche Arzneimittel Sie zu Lasten der GKV verordnen können und was Sie bei der wirtschaftlichen Verordnung von Heil- und Hilfsmitteln beachten sollten. Das Seminar richtet sich an Ärzte, die sich niederlassen wollen oder neu niedergelassen haben sowie an alle angestellten Ärzte. Schwerpunkte: – Arzneimittel-Richtlinie – Verordnung von Teststreifen, Verbandstoffen und enteraler Ernährung – Hilfsmittel-Richtlinie, Schutzimpfungs-Richtlinie – Heilmittel-Richtlinie inkl. besondere Verordnungsbedarfe und langfristiger Heilmittel bedarf – Prüfungen bei Verordnung von Arznei- und Heilmitteln Termin: Freitag, 13. Oktober 2023 Zeit: 14.00–19.30 Uhr Ort: KVBW Stuttgart, Albstadtweg 11, 70567 Stuttgart Entgelt: 69,– Euro Fortbildungspunkte: 8 Anmeldung unter: www.mak-bw.de
ÄBW 09 | 2023
623
Bekanntmachungen Der Weg in die eigene Praxis Mit diesem Seminar verhelfen wir jungen Unternehmern zu einem erfolgreichen Start in die eigene Praxis. Dazu behandeln wir in mehreren Modulen wichtige Themen Ihres Niederlassungsvorhabens. Sie erfahren, welche zulassungsrechtlichen Schritte Sie gehen müssen und was Sie bei der betriebswirtschaftlichen Planung und unternehmerischen Praxisführung beachten sollten. Das Seminar richtet sich an Ärzte, die sich in eigener Praxis niederlassen wollen. Die Module sind einzeln buchbar. Schwerpunkte: Modul 1 – Wie finde ich eine für mich geeignete Praxis? – Die Bedarfsplanung in BadenWürttemberg – Der Niederlassungsfahrplan – Die einzelnen Schritte der Zulassung anhand praktischer Beispiele Modul 2 – Grundbegriffe der Betriebswirtschaft: Einnahmen, Ausgaben, Gewinn – Praxisanalyse und Betriebs vergleich – Praxiskennzahlen und Praxisentwicklung – Betriebswirtschaftliche Entscheidungshilfen: Mindestumsatzberechnung und Liquiditätsprognose – Finanzierungsmöglichkeiten, Fördergelder Modul 3 – Finanz- und Lohnbuchhaltung – Steuern – Abrechnungs- und Praxis verwaltungssoftware – Anbindung der Praxis an die Telematikinfrastruktur (TI) – TI-Dienste bzw. Fachanwendungen Termine: Modul 1 Samstag, 14. Oktober 2023 Zeit: 9.30–13.00 Uhr Modul 2 Freitag, 10. November 2023 Zeit: 16.00–19.30 Uhr
Modul 3 Freitag, 17. November 2023 Zeit: 16.00–19.30 Uhr Ort: Live-Online Entgelt: je 69,– Euro Modul 1 kostenlos Fortbildungspunkte: je 4 Anmeldung unter: www.mak-bw.de
Erfolgreiche Praxisgründung für Psychotherapeuten Diese Seminarreihe beleuchtet grundlegende juristische, betriebswirtschaftliche und steuer liche Aspekte der Existenzgründung. Sie profitieren von wichtigen Tipps zur Abrechnung und Finanzierung und erfahren, was bei der betriebswirtschaftlichen Planung und der unternehmerischen Praxisführung zu beachten ist. Das Seminar richtet sich an alle ärztlichen und psychologischen Psychotherapeuten bzw. Kinderund Jugendlichenpsychotherapeuten, die sich in eigener Praxis niederlassen wollen. Die Module sind einzeln buchbar. Schwerpunkte: Modul 1 – Voraussetzungen einer Niederlassung – Praxisübernahme versus Praxisneugründung – Der Weg zur Zulassung Modul 2 – Grundbegriffe der Betriebswirtschaft – Betriebswirtschaftliche Entscheidungshilfen – Finanzierungsmöglichkeiten – Abrechnung vertragspsychotherapeutischer Leistungen Modul 3 – Finanz- und Lohnbuchhaltung – Steuern – Abrechnungs- und Praxisverwaltungssoftware – Anbindung der Praxis an die Telematikinfrastruktur (TI) – TI-Dienste bzw. Fachanwendungen Termine: Modul 1 Freitag, 6. Oktober 2023 Zeit: 16.00–19.30 Uhr
624
Modul 2 Freitag, 20. Oktober 2023 Zeit: 16.00–19.30 Uhr Modul 3 Freitag, 27. Oktober 2023 Zeit: 16.00–19.30 Uhr Ort: Live-Online Entgelt: je 69,– Euro Modul 1 kostenlos Fortbildungspunkte: je 4 Anmeldung unter: www.mak-bw.de
ÄBW 09 | 2023
Praxis sucht Nachfolger In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie bei der Abgabe Ihrer Praxis Ihre berechtigten Interessen als Unternehmer wahren können. Wir zeigen auf, was Sie beachten müssen, damit die Übergabe zulassungs- und privatrechtlich reibungslos gelingt. Das Seminar richtet sich an alle Ärzte und Psychotherapeuten, die die Übergabe ihrer Praxis oder des Anteils ihrer Berufsausübungsgemeinschaft planen. Schwerpunkte: – Praxisübergabe in offenen und gesperrten Gebieten – Nachbesetzungsverfahren – Praxisanalyse und Betriebs vergleich mit Darstellung der individuellen Praxisstruktur – Ertragswertorientiertes Verfahren der KVBW zur Ermittlung des Praxiswertes mit Beispielen – Modalitäten der Praxisüber gabe, Vorbereitung, Zeitplan, praktische Tipps zur Nachfolgergewinnung Termin: Mittwoch, 4. Oktober 2023 Zeit: 15.00–18.00 Uhr Ort: Live-Online Entgelt: 69,– Euro Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung unter: www.mak-bw.de
Safety first: Die IT-Sicherheitsrichtlinie Mit der DSGVO haben Sie bereits gesetzliche Vorgaben zum Datenschutz in der Praxis erfolgreich umgesetzt. Nun folgen weitere im Rahmen der IT-Sicherheitsrichtlinie. Um welche Vorgaben es sich dabei handelt, für wen diese bindend sind und wie Sie daraus einen praktischen Mehrwert für Ihre Praxis ziehen, erläutern wir in unserem Seminar. Der Kurs richtet sich an Ärzte und Psychotherapeuten, die sich tieferes Wissen zur verpflichtenden Umsetzung der IT-Sicherheitsrichtlinie aneignen wollen. Schwerpunkte: – Grundlage und Inhalte der IT-Sicherheitsrichtlinie – Aufwand und Mehrwert – Wege der Umsetzung – IT-Notfallmanagement Termin: Mittwoch, 25. Oktober 2023 Zeit: 15.00–19.00 Uhr Ort: Live-Online Entgelt: 69,– Euro Fortbildungspunkte: 5 Anmeldung unter: www.mak-bw.de
Alles, was Recht ist: Arbeitsrecht liche Grundlagen der Praxis In diesem Seminar lernen Sie auf einfache Art und Weise die praktischen Grundlagen des Arbeitsrechts kennen. Vom Beginn der Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Beziehung über deren Verlauf bis hin zur Beendigung werfen wir gemeinsam einen Blick auf die gesetzlichen Fragestellungen und erläutern die aktuelle Rechtsprechung. Das Seminar richtet sich an Ärzte und Psychotherapeuten. Schwerpunkte: – Begründung des Arbeitsverhältnisses: Stellenausschreibung, Vorstellungsgespräch, Arbeitsvertrag, Einstellung und Einarbeitung – Durchführung des Arbeits verhältnisses: Pflichten des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers, Haftungsfragen im Beschäftigtenkontext, Aspekte des
Impressum Beschäftigtendatenschutzes, Pflichtverletzungen im Arbeitsverhältnis (inkl. Abmahnung) – Beendigung des Arbeits verhältnisses: Aufhebung des Arbeitsvertrages, Kündigung durch den Arbeitnehmer, Kündigung durch den Arbeitgeber (ordentlich, außerordentlich), Pflichten des Arbeitgebers bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses, Erstellung von Arbeitszeugnissen Termin: Mittwoch, 11. Oktober 2023 Zeit: 9.00–14.00 Uhr Ort: Live-Online Entgelt: 159,– Euro Fortbildungspunkte: 8 Anmeldung unter: www.mak-bw.de
Arbeitsschutz in der Arztpraxis In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie sich selbst, Ihr Praxisteam sowie Ihre Patienten wirksam vor Unfällen schützen. Dazu machen Sie sich zunächst mit den gesetz lichen Grundlagen vertraut und informieren sich über bestehende Verantwortlichkeiten, Delegationsund Unterstützungsmöglichkeiten. Sie lernen, alle sichtbaren und unsichtbaren Gefahren in Ihrer Arztpraxis zu erkennen, die Risiken richtig einzuschätzen und wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Das Seminar richtet sich an Ärzte jeder Fachrichtung. Schwerpunkte: – Gefährdungsbeurteilung und Schutzziele – Sicherheitstechnik – Brandschutz – Gefahrstoffe in der Arztpraxis – Prävention von Infektionen – Medizinproduktebuch und Bestandsverzeichnis – Vorschriften und Gesetze – Checklisten und Qualitätsmanagement – Kosten und Nutzen Termin: Donnerstag, 5. Oktober 2023 Zeit: 9.00–16.30 Uhr
Ort: KVBW Karlsruhe, Keßlerstraße 1, 76185 Karlsruhe Entgelt: 159,– Euro Fortbildungspunkte: 10 Anmeldung unter: www.mak-bw.de
Hautkrebs-Screening – Fortbildung für Hausärzte Die Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs ist Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung. Sie können die Untersuchung auch als Hausarzt im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung erbringen und abrechnen, wenn Sie dafür eine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung haben. Voraussetzung für die Genehmigung ist die erfolgreiche Teilnahme an einem zertifizierten achtstündigen Fortbildungsprogramm. Ziel des Kurses ist es, Ihnen die erforderlichen Kenntnisse zum Erwerb der Genehmigung zu vermitteln. Die Veranstaltung richtet sich an alle hausärztlich tätigen Fach ärzte für Allgemeinmedizin, an Fachärzte für Innere Medizin, Praktische Ärzte sowie an Ärzte ohne Gebietsbezeichnung. Schwerpunkte: – Nutzen und Schaden von Früherkennungsmaßnahmen – Kriterien zur Beurteilung von Früherkennungsmaßnahmen – Häufigkeit Hautkrebs – Programm der Krebsfrüherkennungsuntersuchung, Gesundheitsuntersuchung, frühzeitige Sensibilisierung des Patienten – Krankheitsbilder – Visuelle und standardisierte Ganzkörperinspektion – Dokumentationsmaßnahmen – Interdisziplinäre Zusammen arbeit Termin: Samstag, 7. Oktober 2023 Zeit: 9.00–17.00 Uhr Ort: KVBW Stuttgart, Albstadtweg 11, 70567 Stuttgart Entgelt: 199,– Euro Fortbildungspunkte: 8 Anmeldung unter: www.mak-bw.de
Hinweis:
Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ausschließlich an die zuständige Bezirksärztekammer zu melden. Weitere Informationen: www.ärzteblatt-bw.de
Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) Im Neuenheimer Feld 130.3 69120 Heidelberg Telefon (0 62 21) 56-71 75 kwbw.AMED@med.uni-heidelberg.de
weiterbildung-allgemeinmedizin.de
KWBW Verbundweiterbildung plus Wir stehen für eine bessere Weiterbildung in der Allgemeinmedizin! Einstieg jederzeit möglich – auch für Quereinsteiger! Wir begleiten Sie während der gesamten Weiterbildung. Die KWBW Verbundweiter bildung plus bietet ein struktu riertes Seminar- und MentoringProgramm in persönlicher Atmosphäre. Regionale Vernetzung steht bei uns im Mittelpunkt! Für Weiterbildende werden Trainthe-Trainer-Seminare angeboten. Kursinhalte: In industrieunabhängigen Seminaren erhalten Sie das Handwerkzeug für die hausärztliche Versorgung: Symptombezogene Beratungsanlässe wie Brennen beim Wasserlassen oder Ohrenschmerzen, praktische Übungen wie Urin katheter legen oder Unter suchungstechniken des Bewegungsapparates und auch Umgang mit chronischen Krankheiten wie Diabetes oder Depression werden ebenso strukturiert vermittelt wie beispielsweise Abrechnung, Praxisorganisation oder Wundmanagement. In Train-the-Trainer-Seminaren unterstützen wir Sie bei der Umsetzung der Weiterbildung in Ihrer Praxis. Alle Termine 2023 und einfache Anmeldung unter: www.kwbw.de
Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Karsten Braun (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Sophia Blankenhorn, Dr. med. Jürgen de Laporte, Markus Haist, Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, Dr. med. Doris Reinhardt, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 66 vom 1. 1. 2023 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 21,00 € (inkl. der jeweils gült igen MwSt.). EU-Länder-E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements verlängern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und Signum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Einsendungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffentlichung vor ausgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur wei teren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mit hilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media- Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Fotokopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dür fen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Im Ärzteblatt Baden-Württemberg werden für die Bezeichnungen der einzelnen Gruppen nicht durchgehend beide Formen – männlich und weiblich – verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489
625
Für Stellen- und Rubrikanzeigen Aktuell & jederzeit
▪ Mit ärzte-markt.de alle Ärzte in Süddeutschland erreichen. ▪ Stellenanzeigen erscheinen online und können in den Printausgaben der Ärzteblätter: - Ärzteblatt Baden-Württemberg - Bayerisches Ärzteblatt verlängert werden. ▪ Selbstverständlich können Rubrikanzeigen für die Printausgaben über das Portal aufgegeben werden.
Buchungsoptionen 1. Online First
2. Print First
3. Print only
(Stellenanzeigen)
(Stellenanzeigen)
(Rubrikanzeigen)
Ihre Stellenanzeige erscheint online und wird als Index Kurzversion in der nächstmöglichen Printausgabe des Ärzteblattes Baden-Württemberg und des Bayerischen Ärzteblattes veröffentlicht
Ihre Stellenanzeige erscheint in den ausgewählten Printprodukten und wird 30 Tage online veröffentlicht
Ihre Rubrikanzeige (Stellengesuch, Praxisverkäufe/ -abgaben/ -vermietungen etc.) erscheint ausschließlich in den Printausgaben
- Ganzseitige Stellenanzeige online - Indexanzeige erreicht 142.100 Leser - Erreicht aktiv und passiv suchende Ärzte
- Ihre gebuchte Printausgabe erscheint zusätzlich einszu-eins online, wie offline - Auswahl zwischen Kombiveröffentlichung und Einzelbelegung Ärzteblatt BadenWürttemberg und Bayerisches Ärzteblatt
Auswahlmöglichkeit: - Ärzteblatt Baden-Württemberg - Bayerisches Ärzteblatt - Kombibuchung
Ansprechpartner: Rudolf Beck beck@aerzte-markt.de 0711 63672 -861 www.ärzte-markt.de wird betrieben von
Niederlassung München, Bajuwarenring 19, 82041 Oberhaching
Verlagsgemeinschaft Atlas Gentner GbR
Telefon: +49 711 63672-861, Fax: +49 711 63672-747
Hauptsitz: Forststraße 131, 70193 Stuttgart
Email: support@aerzte-markt.de
PARTNER DES ARZTES
in Baden-Württemberg
FÜR PRAXISEINRICHTUNG, PRAXISMANAGEMENT UND MARKETING
wolf.g.
praxis + objekteinrichtungen Planung Beratung Fertigung Planung Hauptstr. 15 73563 Mögglingen Tel. 07174 - 296 97 78 Fax 07174 - 296 98 28 www.wolf-g.com info@wolf-g.com
Hier könnte Ihre Anzeige stehen ! Rufen Sie an!
Fertigung Vordere Angerstr. 10 86720 Nördlingen/Löpsingen
Tel.: (07 11) 6 36 72 - 8 27 Fax: (07 11) 6 36 72 - 7 60 E-Mail: hollenbach@gentner.de
Anzeigenschluss für Heft 10 / 2023 ist der 22. September 2023 guetler-einrichtungen.de
Anzeigenleitung Axel Hollenbach Tel.: (07 11) 6 36 72 - 8 27 Fax: (07 11) 6 36 72 - 7 60 E-Mail: hollenbach@gentner.de Auftragsmanagement Rudolf Beck Tel.: (07 11) 6 36 72 - 8 61 Fax: (07 11) 6 36 72 - 7 60 E-Mail: beck@gentner.de
-
beraten
-
planen
-
fertigen
+49 9872 / 9797-10
räume
realisieren lassen. |praxisplanung |praxiseinrichtung |projektsteuerung mayer gmbh amalienstraße 4 75056 sulzfeld 07269 - 91999-0 info@mayer-im.de www.mayer-im.de
| praxen | apotheken | medizinische zentren
ondition Aktuelle K Infos: und mehr
Werbung
Sie wollen flexibel bleiben? Ihr Geld auch. BW ZinsGeld: einfach mehr für Ihre Anlage. Orientieren Sie sich mit Ihrer Geldanlage an der aktuellen Zinsentwicklung und bleiben Sie mit der vorab vereinbarten Kündigungsfrist flexibel
Ein Unternehmen der LBBW-Gruppe
in der Anlagedauer. Wir beraten Sie gerne. Jetzt Termin vereinbaren oder informieren Sie sich unter: bw-bank.de/zinsgeld