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Ärzteblatt Baden-Württemberg 09-2020

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Ä r zteblatt Baden-Württemberg

© Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum; Foto: Historisches Museum der Pfalz, Carolin Breckle

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Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 75. Jahrgang | Gentner Verlag

09 | 2020


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Editorial 452

Kammern und KV Badergerätschaften aus dem Pommerschen Kunstschrank Augsburger Werkstatt, frühes 17. Jh. Der so genannte Pommersche Kunstschrank aus dem Besitz des kunstsinnigen Herzogs von Stettin, Philipp II. (reg. 1606 – 1618) ist eine Art miniaturisierter Wunderkammer, wie sie vor allem in der Renaissance und im Barock in Mode kamen, um Kunstvolles und Kuriositäten, aber etwa auch wissenschaftliche Geräte zu sammeln und repräsentativ aufzubewahren. Das medizinische Instrumentarium des Pommerschen Kunstschrankes stellt einen Querschnitt der medizinischen Praxis der Zeit dar – vom Unzbecken für die Bestimmung der Menge des abgelassenen Blutes beim Aderlass, über Schröpfköpfe bis zu einer Vielzahl an Skalpellen, Sonden und Spateln für die Wundversorgung. Die kunstvoll gearbeiteten Miniaturinstrumente waren nicht für den alltäglichen Gebrauch bestimmt. Das Ärzteblatt Baden-Württemberg präsentiert in diesem Jahr ausgewählte Exponate des Historischen Museums Pfalz in Speyer (museum.speyer.de), die wir im Kontext von Wartebereichen aus Praxis und Klinik zeigen. Ermöglicht wird dies durch die BadenWürttembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten, nicht zuletzt, weil ihre Beratungsspezialisten für Heilberufe seit über 25 Jahren kompetente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern bieten. Die BW-Bank ist mit 26 HeilberufeStandorten und 160 Filialen im Land vor Ort. Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für Heilberufler sowie zu den Kontaktdaten der HeilberufeStandorte in Ihrer Nähe erhalten Sie unter www.bw-bank.de/heilberufe, per E-Mail an heilberufe@bw-bank.de oder telefonisch unter 07 11 / 1 24-4 50 19.

docdirekt: Smart zum Arzt Abschlussprüfungen für Medizinische Fachangestellte Ärzteschaft dankt für Corona-Einsatz Sozialminister bedankt sich bei Ärztinnen und Ärzten Zu wenige Jugendliche geimpft PID-Ethikkommission startet in zweite Amtszeit FAQ zur neuen Weiterbildungsordnung Nachruf Dr. Werner Ohl Interview: „Wir beraten Ärztinnen und Ärzte bei Forschungsvorhaben“ eHBA kann bestellt werden

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Medikamentenabhängigkeit

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Abschlussprüfungen für Medizinische Fachangestellte

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FAQ zur neuen Weiterbildungsordnung

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Wirtschaft Neues aus der Finanzwelt

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Vermischtes Namen und Nachrichten Interview: „Patient Blood Management braucht Lobby“ Das deutsche Gesundheitssystem Krisenfeste Beschaffung von Materialien Ausbildungsplätze in Arztpraxen sichern Die Rentner-Gang Ambulante Kinder- und Jugendmedizin PraxisWissen Palliativversorgung

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Medikamentenabhängigkeit

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Inhalt

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Veranstaltungsübersicht 468 Bekanntmachungen 471 Impressum 493 Dieser Ausgabe liegen Prospekte der Baden-Württembergischen Bank, Stuttgart, bei. Einem Teil dieser Ausgabe liegen Prospekte der Bezirks­ ärztekammer Südbaden, Freiburg, der Fattoria La Vialla di G., A. e B. Lo Franco S.a.s., Arezzo (Italien), der Kreissparkasse Heilbronn und der PVS Privatärztliche Verrechnungsstelle Baden-Württemberg eG, Stuttgart, bei.

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„Wir beraten Ärztinnen und Ärzte bei Forschungsvorhaben“

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Editorial Zwischen Skylla und Charybdis und dem Gesang der Sirenen

Medikamentenabhängigkeit

D Dr. Paula Hezler-Rusch

er Suchtbericht 2019 der Drogenbeauftragten leitet ­folgendermaßen ins Thema Medikamentenabhängigkeit ein: „Vier bis fünf Prozent aller verordneten Arzneimittel besitzen ein eigenes Missbrauchs- und Abhängigkeitspotenzial. Eine Medikamentenabhängigkeit entsteht meist schleichend, leise und unauffällig.“ Die Anzahl medikamentenabhängiger Menschen in Deutschland wird auf rund 1,4 bis 1,9 Millionen geschätzt und ist damit ähnlich hoch wie bei der Alkoholabhängigkeit. Hohes Abhängigkeitspotenzial haben Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie verschreibungspflichtige Schmerzmittel, insbesondere Opioide. Nicht selten missbräuchlich konsumiert werden Stimulantien. Mit oft nahezu panischem Verlangen nach den zumeist rezept- oder auch BtM-pflichtigen Präparaten wenden sich Patienten an ihre Ärztinnen und Ärzte. Zwar sind Medikamente mit suchtinduzierender Wirkung wie die üblichen Konsumdrogen auch „auf der Straße“ oder im Internet erhältlich. Dennoch entsteht durch die Rezeptpflicht eine besondere Verantwortung für die Ärzteschaft. Dabei wissen wir, dass das Rationale der Medikamentenverschreibung oft nicht identisch ist mit den psychosozialen Anforderungen in der Versorgung.

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Stuttgarter Ärzteorchester

60 Jahre Jubiläumskonzert Samstag, 19. Dezember 2020, 20.00 Uhr Ort: Liederhalle Stuttgart, Mozartsaal Maximilian Schairer Klavier, Arnold Waßner Dirigent J. S. Bach, Konzert für Klavier und Streicher d-Moll F. Schubert, Streichquartett d-Moll „Der Tod und das Mädchen“ – Fassung für Streichorchester von G. Mahler Eintritt (VK-Preise): 17,70 Euro/6,70 Euro (Schüler/Studenten) Karten (reduz. Kontingent): www.reservix.de (keine Abendkasse)

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Hinsichtlich des süchtigen und missbräuchlichen Konsums sowie des Fehlgebrauchs von Medikamenten haben wir Ärztinnen und Ärzte eine ganz besondere Verantwortung. Mittels unseres Rezeptblocks induzieren, begünstigen und unterhalten wir nicht selten eine Medikamentensucht. 2007 hat die Bundesärztekammer gemeinsam mit der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft einen Leitfaden zur Medikamentenabhängigkeit sowie Hinweise zur Behandlung von betroffenen ­Patienten publiziert. In unseren Suchtsymposien der zurückliegenden Jahre wurde die Thematik der „ärztlich verordneten Sucht“ bereits wiederholt aufgegriffen. Die Bedrängnis der Patienten, die häufig an weiteren psychiatrischen oder somatischen Erkrankungen oder schweren Schmerzzuständen leiden, kommt mit Nachdruck in der Sprechstunde an. Oft lässt sich die hinter dem Verlangen nach bestimmten Medikamenten stehende Problematik nicht ursächlich mit dem Rezeptblock beheben. Verschreibungspflichtige Medikamente können kurzfristig zur Entlastung führen und sind damit ein wichtiges Therapiemittel. Oft genug führen sie jedoch in eine Abhängigkeit. Das Wissen um eine adäquate und hinsichtlich der Suchtinduktion verantwortliche Schmerzbehandlung bei gegebener Indikation oder die präzise Indikation eines Tranquilizers ist dabei ebenso essenziell wie das Wissen um das Risiko eines ärztlich induzierten Abhängigkeitssyndroms und das Wissen um die psychosoziale Dimension des Abhängigkeitsverhaltens. Die ethische Verantwortung ist damit kein Steckenpferd von Hobbyphilosophen, sondern betrifft einen Kernbereich ärztlichen Handelns. Ursprungssymptomatik, Toleranzentwicklung und Entzugssymptome verwischen sich zu einem in der unmittelbaren Behandlungssituation schwer durchschaubaren Gemisch. Im Bereich der psychiatrischen Erkrankungen liegt oftmals bereits in der Kindheit und frühen Jugend eine Symptomatik vor, die unter ungewollter Mitbeteiligung von Ärztinnen

und Ärzten in eine spätere schwere Polytoxikomanie mündet. Jahrzehntelang suchen diese Patienten wechselnde Praxen auf, zeigen die Symptome einer schweren Angst- und Panikstörung und verlangen unter dem Verweis auf bestehende Suizidgedanken in diversen Praxen parallel sowohl Tranquilizer wie auch Stimulanzien oder auch Opioide. Psychiatrische Erkrankungen wie auch akute und chronische Lebensbelastungen, Überforderungs- und Stresssituationen sind oft mit Schlafstörungen verbunden, für die es andere Lösungen zu finden gilt als die teilweise jahrzehntelange Behandlung mit Z-Substanzen in steigender Dosierung. Der Gedanke an die eine erlösende Tablette ist bei einem Abhängigkeitssyndrom so unwiderstehlich wie der Gesang der Sirenen. Odysseus ließ sich bekanntlich an den Mast seines Schiffes binden, um ihren Lockrufen nicht zu verfallen. Gleichfalls eine berühmte Erzählung aus der Odyssee: zwischen Skylla und Charybdis, eine uns bekannte Redewendung für eine Dilemma-Situation. In der ärztlichen Praxis haben wir derer viele, hinsichtlich der einerseits indiziert verordneten, hoch wirksamen, doch andererseits suchtinduzierenden Medikamente ganz besonders. Der individuelle Erfahrungshorizont eines Arztes oder einer Ärztin, das Für und Wider in der jeweils spezifischen Behandlungssituation einzuschätzen ist von Bedeutung, jedoch oft genug nicht ausreichend. In unserem diesjährigen, wiederum interdisziplinär angebotenen Suchtsymposium (siehe Seite 472) wollen wir der Diskussion hinsichtlich der nicht einfachen Verschreibungspraxis „zwischen Skylla und Charybdis“ breiteren Raum geben. Wir haben unsere Referenten gebeten, die praxisbezogenen Dilemmata am Ende eines jeden Vortrags beispielhaft darzulegen und zur Debatte zu stellen. Dr. Paula Hezler-Rusch Vorsitzende des Ausschusses Suchtmedizin der Landesärztekammer Baden-Württemberg Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden


Kammern und KV KVBW setzt telemedizinisches Projekt fort

docdirekt: Smart zum Arzt

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ie Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) führt ihr Telemedizin-Projekt docdirekt nach Beendigung der Modellprojektphase weiter. docdirekt war vor zwei Jahren gestartet und zunächst auf zwei Modellregionen beschränkt. Das Angebot wurde jedoch zügig auf ganz Baden-Württemberg ausgeweitet. Seitdem können sich Versicherte der Gesetzlichen Krankenkassen aus dem gesamten Land bei docdirekt telemedizinisch beraten und behandeln lassen. „Wir haben als Leuchtturmprojekt begonnen und konnten in den letzten beiden Jahren zeigen, dass es viele Fälle gibt, in denen die Telemedizin helfen kann. Sie ist eine gute Ergänzung zum normalen Praxisbetrieb“, berichtet Dr. Johannes Fechner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVBW. „Bei uns rufen Patientinnen und Patienten an, die der jeweils behandelnde Tele-Arzt nicht kennt. Und dennoch können ungefähr 80 Prozent der Anfragen per Videoanruf abschließend geklärt werden. Unsere TeleÄrztinnen und -Ärzte führen mit der gleichen Sorgfalt wie in der Praxis ein Anamnesegespräch. Sie wissen aber auch ganz genau, wann sie an ihre Grenzen stoßen, weil sie keine gesicherte Diagnose stellen können und verweisen dann die Patientinnen und Patienten in eine Praxis vor Ort. Wir haben mit docdirekt gezeigt, dass Telemedizin funktioniert.“ Mit der Beendigung des Modellprojekts lief auch die Zusammenarbeit mit der TeleClinic GmbH aus. Neuer technischer Partner an der Seite der KVBW ist Minxli, ein Unternehmen, das moderne Anwendungen für die digitale Arzt-Patienten-Kommunikation entwickelt. docdirekt wurde vom Institut für Allgemeinmedizin der Universität zu Lübeck wissenschaftlich begleitet. Der Institutsdirektor, Prof. Dr. Jost Steinhäuser, beschreibt das Ziel der Evaluation: „Wir wollten docdirekt im Hinblick auf die Akzeptanz aus der Patienten-, Anwender- und Organisationsperspektive betrachten, um so Strategien zu entwickeln, die der KVBW helfen, docdirekt auch über die

Pilotphase hinaus zu implementieren. Unsere Befragungen machten sehr deutlich, dass besonders wichtige Punkte der ‚schnelle ärztliche Kontakt‘ und ‚eine erste Therapieempfehlung‘ waren.“ Aspekte der Bequemlichkeit, wie beispielsweise nicht in einem Wartezimmer sitzen zu müssen, waren hingegen eher unwichtig. Im Zeitraum vom 11. April 2018 (Start von docdirekt) bis zum 16. Oktober 2019 waren insgesamt 1.574 Fälle telemedizinisch behandelt worden. Während in der Startphase unter 50 Fälle im Quartal stattgefunden haben, stieg die Anzahl im dritten Quartal 2019 auf über 600. Die Behandelten waren im Schnitt 38,5 Jahre alt und zur Hälfte weiblich. Es wurden über 40 Interviews mit Bürgern, Ärzten und Mitarbeitern der KVBW geführt und über 2.000 zufällig ausgewählte Personen aus den anfänglichen Modellregionen Stadtkreis Stuttgart und Landkreis Tuttlingen zu einer Fragebogenaktion eingeladen. Die Ergebnisse der Studie sind online nachzulesen.

Akzeptanz von Versorgungs­ angeboten zur ausschließlichen Fernbehandlung am Beispiel des telemedizinischen Modellprojekts docdirekt „Angesichts der aktuellen Entwicklung ist die Weiterführung von docdirekt für uns eine logische Konsequenz“, führt Dr. Fechner weiter aus. „In den letzten Wochen konnten wir aufgrund der Corona-Krise einen enormen Zuwachs von neun auf

docdirekt Mit docdirekt steht den gesetzlich Krankenversicherten in Baden-Württemberg von Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr eine kostenfreie, qualitätsgesicherte ärztliche Beratung zur Verfügung. Der Patient muss sich die iOSoder Android-App herunterladen oder sich über www.docdirekt.de auf der Weboberfläche einwählen. Nach der Registrierung kann per Videotelefonie Kontakt mit dem docdirekt-Center der KVBW aufgenommen werden. Eine speziell geschulte Medizinische Fachan­ gestellte (MFA) erfasst Personalien, Krankheitssymptome, klärt die Dringlichkeit und vereinbart einen Termin für den Rückruf durch den Tele-Arzt. Dieser ruft zurück, spricht mit dem Patienten über seine Beschwerden und gibt eine Empfehlung für die Behandlung. Im Idealfall kann der Tele-Arzt den Patienten abschließend telemedizinisch beraten. Ist eine t­ aggleiche persönliche Vorstellung des Patienten bei einem Arzt notwendig, wird der Patient an eine dienstbereite Haus- oder Facharztpraxis weitergeleitet. über 4.000 Genehmigungen für Videosprechstunden verzeichnen. Die Ärztinnen und Ärzte haben in der Krise diese Form der Arzt-PatientenKommunikation verstärkt genutzt und werden sie wohl auch nach der Krise weiter ihren Patienten im normalen Praxisbetrieb anbieten.“ Wichtig dafür sei die Ergänzung im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) für die vollumfängliche Ver­ gütung der Videosprechstunde gewesen. Zudem habe die Landesärztekammer kürzlich den entscheidenden Schritt vollzogen, indem sie das Fernbehandlungsverbot in der Berufsordnung vollständig aufgehoben hat. „Für uns ist es angesichts dieser Entscheidungen nur konsequent, wenn wir den telemedizinischen Weg über docdirekt weiterhin anbieten. Damit können wir auch Patientinnen und Patienten behandeln, die keinen Arzt haben oder die ihren Hausarzt nicht erreichen. Sie können bei uns mit einem Arzt sprechen, den sie zwar nicht kennen, der sie aber trotzdem gut und kompetent behandelt“, so Dr. Fechner. „Die Videosprechstunde erfüllt hohe Qualitätsstandards“, ergänzt Jennifer Kelly, CEO von Minxli. „Alle Daten sind nach den neuesten Sicherheitsstandards und Datenschutzricht­ linien verschlüsselt und nur für den behandelnden Arzt und den Patienten zugänglich.“

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Kammern und KV Erfreuliche Erfolgsquote von 98 Prozent trotz erschwerter Bedingungen

Abschlussprüfungen für Medizinische Fachangestellte

S

ie sind der Dreh- und Angelpunkt der Praxis, ob am Empfang, bei der Behandlung oder bei der Verwaltung im Hintergrund. Die Medizinischen Fachangestellten (MFA) sind unverzichtbar in jeder Praxis. Dabei hat sich die Tätigkeit der Medizinischen Fachangestellten längst zu einem vielseitigen, modernen Assistenzberuf entwickelt. Nicht nur in der klassischen Arztpraxis, auch in Kliniken, MVZ und ambulanten OPZentren stehen den gesuchten Fachkräften alle Türen offen. Ebenfalls bestehen mittlerweile gute berufliche Aufstiegsperspektiven durch vielfältige Möglichkeiten zur Weiterquali­ fizierung, beispielsweise zum/zur Praxis­manager/in, Nichtärztlichen Praxisassistenten/in (NäPa), Versorgungsassistent/in in der Hausarztpraxis (VerAH) oder Fachwirt/in für ambulante medizinische Versorgung. Die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten findet dual statt und dauert drei Jahre. Während dieser Zeit besuchen die Auszubildenden abwechselnd die Berufsschule und ihren Ausbildungsbetrieb. Jeder den Beruf ausübende approbierte Arzt darf Medizinische Fachangestellte aus­ bilden. Zuständige Stelle für die Ausbildung ist nach dem Berufsbildungsgesetz die Landesärztekammer Baden-Württemberg. Sie ist demnach verantwortlich für Organisation, Überwachung und Qualität der MFAAusbildung. Die Ärztekammer wird dabei durch den Berufsbildungsausschuss beraten, in dem Ärzte, Medizinische Fachangestellte und Lehrer paritätisch vertreten sind. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blöcken statt. Dort werden den Auszubildenden alle theoretischen Grundlagen vermittelt, die sie für ihren Job als Medizinische Fachangestellte benötigen – von hygienischen Standards bei der Behandlung bis zur korrekten Anwendung von Erste-Hilfe-Maßnahmen für den Fall der Fälle. Die restliche Zeit verbringen die Azubis in ihren Ausbildungsbetrieben – in der Regel Praxen von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten –, wo

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Die Landesärztekammer Baden-Württemberg bedankt sich herzlich bei •  den Ausbilderinnen, Ausbildern und Auszubildenden für ihr Verständnis, dass Prüfungstermine aufgrund der Sicherheitslage verschoben werden mussten, •  den Berufsschulen, die unter erschwerten Umständen, digital die ­Auszubildenden auf die Prüfungen bestmöglich vorbereitet haben, •  den Prüfungsausschüssen, die engagiert, wohlwollend und sehr professionell die Prüfungen abgenommen haben, •  den Bezirksärztekammern, die maßgeblich mit der Organisation der Prüfungen dazu beigetragen haben, dass diese durchgeführt ­werden konnten.

Eines von vielen Beispielen: Feierliche Überreichung der MFA-Abschluss­ zeugnisse an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim sie das theoretisch Erlernte praktisch umsetzen können. Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres steht die schriftliche Zwischenprüfung und nach insgesamt drei Jahren die Abschlussprüfung; letztere gliedert sich in einen schriftlichen und einen praktischen Prüfungsteil. Leider hat die Coronakrise in diesem Jahr nicht nur den Unterricht an den Berufsschulen gehörig durcheinandergebracht und dazu geführt, dass Präsenzunterricht durch Homeschooling und Online-Lernangebot ersetzt werden musste. Die Landes­ ärztekammer sah sich zudem gezwungen, die für Juli vorgesehene landeseinheitliche MFA-Zwischenprüfung abzusagen, weil die Organisation von Räumen und Aufsichtspersonal unter Corona-Bedingungen seitens der Berufsschulen nicht gestemmt werden konnte und diese vor dem Hintergrund, dass die anstehenden Abschlussprüfungen durchgeführt werden sollen, entlastet werden

sollten. Allerdings wurden allen Ausbildern die bereits fertiggestellten Prüfungsbögen zur Verfügung gestellt, sodass sich die Auszubildenden mit den Prüfungsaufgaben wenigstens als „Trockenübung“ beschäftigen konnten. Umso erfreulicher, dass alle getroffenen Maßnahmen dazu führen, dass die landeseinheitlichen Abschlussprüfungen an den Berufsschulen stattfanden, um den Azubis im dritten Ausbildungsjahr den Berufsabschluss zu ermöglichen: So haben in den vergangenen Wochen zahlreiche Auszubildende an der Abschlussprüfung zum/zur Medizinischen Fachangestellten teilgenommen; alleine im Kammerbezirk Nordwürttemberg waren es 675 Auszubildende. Die Durchführung der Prüfungen stellte in diesem Jahr alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen. Einerseits stand natürlich der Gesundheitsschutz von Prüflingen und Prüfern im Vordergrund, andererseits musste jedoch die hohe Quali-


Kammern und KV tät der Abschlussprüfung gesichert werden. Zu diesem Zweck erstellte die Landesärztekammer im Vorfeld ein Konzept, das sowohl allgemeine Abstands- und Hygienemaßnahmen vorsah, als auch situationsgerechte Anpassungen in sensiblen Prüfungsbereichen wie zum Beispiel Laboranalysen oder bei verschiedenen Demonstrationen zuließ. Die Quote der bestandenen Prüfungen lag beispielsweise in Nordwürttemberg trotz erschwerter Bedingungen bei rund 96 Prozent. Dieses hervorragende Ergebnis ist unter

anderem der engagierten Mitwirkung, insbesondere der ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer sowie den Berufsschulen zu verdanken. Bei ihnen sowie den beteiligten Ausbildern und nicht zuletzt den Auszubildenden möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken! Landesweit haben 1898 frischgebackene Medizinische Fachangestellte Ihre Abschlussprüfung bestanden, was einer Erfolgsquote von rund 98 Prozent entspricht. Die Landesärztekammer und die Bezirksärztekammern wünschen al-

len Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg für ihren weiteren Berufsweg! Nur mit derart qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können Ärztinnen und Ärzte das Qualitätsversprechen, das sie ihren Patienten gegenüber abgeben, auch tatsächlich einlösen. Die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Praxen sind diejenigen, die selbst ausgebildet wurden. Ärztinnen und Ärzte sollten jungen Menschen eine Chance auf ein erfüllendes Berufsleben geben und Ausbildungsplätze anbieten.

Großer Respekt für Arbeit von Medizinischen Fachangestellten

Ärzteschaft dankt für Corona-Einsatz

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ie assistieren bei Behandlungen, betreuen Patientinnen und Patienten, sorgen für reibungslosen Betriebsablauf in Praxen und Kliniken und stehen in Corona-Zeiten in der ersten Reihe: Medizinische Fachangestellte (MFA) haben eine Schlüsselrolle im deutschen Gesundheitssystem. Während der bisherigen Zeit der Pandemie-Bekämpfung – hier auch gerade in der Hochphase im Frühjahr dieses Jahres – haben sie Tag für Tag die Patientenversorgung im ambulanten Bereich sichergestellt. Dafür bedankte sich die baden-württembergische Ärzteschaft bei allen engagierten Medizinischen Fachangestellten. Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller sagte: „Unsere Medizinischen Fachangestellten haben gezeigt, was in ihnen steckt. Sie haben sich mit Kraft und Einsatz um das Patientenwohl gekümmert – und tun dies selbstverständlich immer noch. Patientinnen und Patienten konnten sich stets darauf verlassen, auch in stressigen, verunsichernden Zeiten eines weltweit grassierenden Virus mit Rücksicht und Achtsamkeit behandelt zu werden. Für diese großartige Arbeit gebührt den Medizinischen Fachangestellten im Land großer Respekt und unser Dank“, bestonte Dr. Miller. Die Bandbreite der von ihnen ausgeübten Tätigkeiten ist groß. Zu den bereits genannten kommen unter anderem noch Laborarbeiten, Dokumentation von Behandlungsabläufen, Organisation des Abrechnungswesens, Unterstützung bei Notfällen, Vorbereitung der Patientinnen

und Patienten auf Untersuchungen und anschließende Betreuung sowie viele weitere Aufgaben. In CoronaZeiten gehört die Organisation des Praxisalltags unter Gesichtspunkten des Infektionsschutzes ebenfalls zu ihrem Aufgabengebiet. So stellen Medizinische Fachangestellte in ihren jeweiligen Bereichen das Einhalten von Hygienemaßnahmen sicher, sorgen für zeitliche und räumliche Trennung von Patientinnen und Patienten, helfen bei der Testung und Isolierung von Verdachtsfällen und Infizierten, organisieren medizinische Schutzausrüstung und beschaffen Desinfektionsmittel. „Das Arbeiten an der vorersten Front der Virus-Bekämpfung ist nicht nur körperlich anstrengend, sondern erfordert auch Planungsgeschick, Kreativität und Empathie“, sagte Dr. Miller. Der Kammerpräsident wies in diesem Zusammenhang auf die anfänglichen Schwierigkeiten beim Beschaffen der medizinischen Schutzausrüstung hin: „Gerade zu Beginn des Ausbruchsgeschehens waren Medizinische Fachangestellte und Ärzteschaft gleichermaßen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko konfrontiert.“ Und es gab noch weitere Unwägbarkeiten in dieser Zeit. So bedeuteten etwa die geänderten Arbeitsbedingungen mancherorts eine Flexibilisierung von Arbeitszeiten. Auszubildende waren mit Verschiebungen und Ausfällen von Unterrichtseinheiten und Prüfungen konfrontiert. Teilweise mussten Praxen auch Kurz-

arbeit anmelden, da Patientinnen und Patienten aus Angst vor Ansteckung Arztbesuche vermieden. Im Umkehrschluss hieß dies, mit Gehaltseinbußen leben zu müssen. Aber auch in dieser Phase habe die Ärzteschaft auf die Loyalität ihrer Praxisteams bauen können, hob Dr. Miller hervor. Im März dieses Jahres waren Medizinische Fachangestellte offiziell landesweit als Krisenhelfer gefragt: Die Landesärztekammer und der Landesverband Süd des Verbandes medizinischer Fachberufe e. V. schrieben insgesamt 1.500 von ihnen an, um sie für die Infektionsbekämpfung vor Ort im eigenen Stadt- oder Landkreis zu gewinnen. Die Aktion war mit dem baden-württembergischen Sozialministerium abgestimmt. Die Kammer hatte vermittelnde Funktion inne: Kassenärztliche Vereinigung, Landkreise und Gesundheitsämter ließen der Landesärztekammer sogenannte Bedarfsanforderungen zukommen. Die Daten wurden bei der Kammer verarbeitet und konkrete Anfragen regional an diejenigen weitergereicht, die sich zur Mitarbeit bereiterklärt hatten. Freiwillige konnten dann entscheiden, ob das Anforderungsprofil auf sie zutraf, und sich gegebenenfalls mit der anfragenden Institution in Verbindung setzen. Dr. Millers Resümee fällt eindeutig aus: „Egal, ob Medizinische Fachangestellte, Pflegekräfte oder Angehörige weiterer Gesundheitsberufe: Zusammen konnten und können wir vielen Menschen helfen und Leid lindern.“

Die Social-MediaKanäle der Landesärzte­kammer:

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Kammern und KV Dank für Corona-Einsatz

Sozialminister dankt Ärztinnen und Ärzten

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CoronaSchwerpunktpraxen, -Fieberambulanzen und -Abstrichstellen: coronakarte.kvbawue.de

it einem offenen Brief hat sich Sozialminister Manne Lucha Mitte August an die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg gewandt, um ihnen für ihren Einsatz bei der Bewältigung des COVID-19-Geschehens im Land zu danken. Gleichzeitig bat er um weitere Unterstützung bei dieser großen Heraus­forderung. Nach den Worten von Minister Lucha habe Baden-Württemberg im Frühjahr des Jahres insbesondere aufgrund der vielen Rückkehrer aus den Hot Spots in den Skigebieten in Italien und Österreich zu den besonders betroffenen Ländern in Deutschland gehört. „Mit großem Engagement aller Beteiligten wurden die Strukturen im Krankenhausbereich sowie insbesondere auch im niedergelassenen Bereich – vor allem bei den Haus-und Kinderärzten sowie bei den Fachärzten für HNO und bei den Pneumologen – an diese besondere Situation angepasst“, schrieb der Sozialminister. „Mit

Ihrem Einsatz haben Sie einen ganz entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Pandemie geleistet. Und dies zumindest in der Anfangszeit aufgrund des eklatanten Mangels an Persönlicher Schutzausrüstung unter erschwerten Bedingungen. Hierfür danke ich Ihnen nachdrücklich!“ Das Ministerium gehe davon aus, dass die breite Untersuchung im Umfeld von Fällen im Rahmen der Teststrategie Baden-Württembergs – die zwischenzeitlich Eingang in die Rechtsverordnung des Bundes über den Anspruch auf Testungen gefunden habe – zur Begrenzung von Infektionsgeschehen und damit zum Rückgang der Fälle beitrage. Die Gesundheitsämter seien mit den Ermittlungsaufgaben in den jeweiligen Fällen, mit der Kontaktpersonennachverfolgung sowie mit dem Management von Ausbrüchen über die Maßen ausgelastet und könnten daher selbst nur begrenzt Abstrichnahmen vornehmen. Zur Umsetzung der Rechts-

verordnung des Bundes sowie der Teststrategie des Landes sei daher eine Vereinbarung mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg geschlossen worden, die die Durchführung von SARS-CoV-2 Testungen und deren Abrechnung durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im Auftrag des Öffentlichen Gesundheitsdienstes umfasse. Wichtig sei hierbei der Hinweis, dass die Regelungen einheitlich unabhängig vom Versichertenstatus der Betroffenen gelten. Minister Lucha bat die Adressaten seines offenen Briefes weiterhin um Unterstützung bei der wichtigen Aufgabe, die für alle unerwartet gekommen sei und teilweise sehr rasche Improvisation erfordert habe, um auch die wirtschaftlichen und damit gesellschaftlichen Implikationen kalkulierbar zu halten. „Nur durch gemeinsame Bemühungen aller Akteure können wir weitere landesweite Beschränkungsmaßnahmen verhindern“, so Lucha.

Defizite bei der HPV-Impfquote und J1 zu wenig bekannt

Zu wenige Jugendliche geimpft

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iel zu wenige Jugendliche in Baden-Württemberg lassen sich wirksam und rechtzeitig gegen Humane Papillomviren (HPV) impfen, die Krebs auslösen können. Darauf hat die Landesärztekammer Baden-Württemberg zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August aufmerksam gemacht. Schon bei den 15-jährigen Mädchen lag die Impfquote für eine vollständige HPV-Impfserie laut einer aktuellen Untersuchung des RKI im Jahr 2018 in Baden-Württemberg bei 34,1 Prozent. Dies war bundesweit der niedrigste Wert. In Sachsen-Anhalt war die Quote mit 63,1 Prozent am höchsten, gefolgt von MecklenburgVorpommern (61,5 Prozent) und Thüringen (57,7 Prozent). Ebenfalls hintere Positionen belegten Bremen (34,6 Prozent) und Bayern (35,6 Prozent). Für die Regionen Hessen und Westfalen lagen keine Daten vor. Die deutschlandweite Gesamt-Impfquote

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für HPV betrug 43 Prozent. Die Impfquote war in der gleichen Studie bei der männlichen Zielgruppe noch wesentlich schlechter (hier wurden die 18-Jährigen erfasst). „Wir möchten Jugendliche – Mädchen wie Jungen – und ihre Eltern nachdrücklich ermutigen, sich mit der HPV-Gefahr auseinanderzusetzen und eine Impfung in Betracht zu ziehen“, sagte Dr. Miller. Die Impfung sei gut verträglich und sicher. „Je mehr Erkrankungen wir dadurch verhindern können, desto besser ist es“, so der Kammerpräsident. Am Internationalen Tag der Jugend hat die baden-württembergische Ärzteschaft auch darauf hingewiesen, dass die Jugend-Vorsorgeuntersuchung J1 zu wenig bekannt ist: Bisher nahmen bundesweit nur rund 50 Prozent der Jugendlichen die J1 in Anspruch – im Gegensatz zu den UUntersuchungen für Säuglinge und (Klein-) Kinder, die Teilnahmequoten

im hohen 90-Prozentbereich verzeichneten. Speziell für Baden-Württemberg wurde im Jahr 2017 gar nur eine J1-Teilnahmequote von 43 Prozent festgestellt. „Die J1 ist eine wichtige Untersuchung an der Schwelle zwischen Kind sein und erwachsen werden“, verdeutlichte Dr. Miller. „Hier können Probleme geklärt und Weichen gestellt werden, bevor es im späteren Leben zu gesundheitlichen Nachteilen kommt.“ Jugendliche sollten das Angebot der J1 daher unbedingt in Anspruch nehmen, Eltern sollten unterstützend mit ihren Kindern über die Wichtigkeit von Vorsorgeuntersuchungen sprechen. Der Kammerpräsident unterstrich: „Bei der J1 geht es nicht nur um eine Vorsorgeuntersuchung, sondern die Ärztinnen und Ärzte geben den Jugendlichen kompetente Antworten auf deren Fragen beispielsweise rund um die Pubertät und stehen auch als Vertrauenspersonen zur Verfügung.“


Kammern und KV Über 160 bearbeitete Anträge in den ersten fünf Jahren

PID-Ethikkommission startet in zweite Amtszeit Mitglieder der PID-Ethikkommission: Prof. Dr. F. Hufen, Dr. L. Müller, Prof. Dr. N. Dahmen, Vorsitzende Dr. G. du Bois, Prof. Dr. N. Knoepffler, B. Kehl Maurer, A. Staub, Dr. H.-J. Held

Foto: OE

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or fünf Jahren, im Juli 2015, hat die gemeinsame PID-Ethikkommission der Länder BadenWürttemberg, Hessen, RheinlandPfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen zur Durchführung der Präimplantationsdiagnostik (PID) ihre Arbeit aufgenommen. Seitdem ist viel Zeit vergangen – und die Kommission hat sich fest etabliert. Das Expertengremium hat die Aufgabe, Anträge auf Durchführung einer PID zu bewerten. Nach dem Willen des Gesetzgebers ist die PID nur ausnahmsweise und nur unter strengen Voraussetzungen erlaubt. Die Präimplantationsdiagnostik bietet die Möglichkeit, einen außerhalb des Körpers erzeugten Embryo vor dessen Implantation in die Gebärmutter genetisch auf eine in der Familie bereits bekannte Chromosomenstörung oder erbliche Erkrankung untersuchen zu lassen. Der genetische Defekt muss schwerwiegend, das Risiko des Auftretens beim Kind muss hoch sein. Die Ethikkommission überprüft und diskutiert diese Voraussetzungen. Sie stimmt dem jeweiligen Antrag zu oder lehnt ihn ab. Die gemeinsame, länderübergreifende PID-Ethikkommission ist gemäß Staatsvertrag bei der Lan­ desärztekammer Baden-Württemberg angesiedelt. Nach dem Ende der ersten fünfjährigen Amtszeit und nun, zum Start der zweiten Amtszeit, fiel das Zwischenfazit für die bisherige Arbeit überaus positiv aus: Insgesamt bearbeiteten die Kommissionsmitglieder in den 20 Arbeitssitzungen der ersten Amtszeit schon 166 Anträge. Auch in der ersten Sitzung der zweiten Amtszeit wurden neue Anträge eingehend geprüft und differenziert besprochen. „Die PID-Ethikkommission hat bewiesen, dass sie trotz der schwierigen Thematik routiniert und erfolgreich arbeitet – das ist sehr erfreulich“, bilanzierte Dr. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärztekammer BadenWürttemberg. „Vor allem freut es mich für diejenigen, denen die Kommission Wege aus belastenden Situationen aufzeigen konnte.“ Die Mitglieder und deren Vertreterinnen und Vertreter werden nach Beteiligung der jeweils zuständigen

Landesärztekammern im Einvernehmen mit allen am Staatsvertrag beteiligten Ländern benannt und von der Landesärztekammer Baden-Württemberg berufen. Die acht Mitglieder kommen aus verschiedenen Bereichen: vier medizinische Sachverständige aus den durch die PID berührten Fachrichtungen (Humangenetik, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinderheilkunde sowie Psychiatrie und Psychotherapie), jeweils eine Sachverständige/ein Sachverständiger der Fachrichtung Ethik und der Fachrichtung Recht sowie jeweils eine Vertreterin/ein Vertreter einer Organisation, die die Interessen von Patientinnen und Patienten sowie die Interessen der Selbsthilfe der Menschen mit Behinderungen wahrnimmt. „Bei der Präimplantationsdiagnostik geht es um grundsätzliche Lebensfragen“, sagte Dr. Miller. „Daher lassen die Kommissionsmitglieder bei ihren Beratungen neben medizinischen auch psychologische, soziale und ethische Aspekte mit einfließen. Die interdisziplinäre Aufstellung der Kommission trägt dieser Anforderung Rechnung.“ Jeder der Kommission vorgetragene Fall sei ein Einzelfall – und somit einzigartig in seinem Verlauf und den zu prüfenden Aspekten, so Dr. Miller weiter. Folglich sei es unmöglich, die Arbeit der Kommission zu verallgemeinern oder Anträge nach „Schweregrad“ oder „Erfolgsaussicht“ zu klassifizieren. „Jeder Fall hat seine Geschichte, hinter jeder Geschichte stehen Schicksale“, betonte der Kammerpräsident. In der konstituierenden Sitzung der zweiten Amtszeit wählten die

Mitglieder die Humangenetikerin Dr. med. Gabriele du Bois aus Stuttgart zur Vorsitzenden. Sie hatte den Vorsitz bereits in der ersten Amtszeit inne. Ihre Stellvertreter wurden – ebenfalls erneut – der Mainzer Jurist Prof. Dr. Friedhelm Hufen (RheinlandPfalz) als erster Stellvertreter und der Kinderarzt Dr. med. Lutz Müller (Offenbach am Main/Hessen) als zweiter Stellvertreter. Die weiteren Kommissionsmitglieder sind der Ärztliche Psychotherapeut Prof. Dr. med. Norbert Dahmen (Mainz/RheinlandPfalz), der Gynäkologe Dr. med. Hans-Jürgen Held (Dresden/Sachsen) sowie der Ethiker Prof. Dr. Nikolaus Knoepffler (Jena/Thüringen). Bärbel Kehl-Maurer (Nürtingen/BadenWürttemberg) vertritt die Interessen der Selbsthilfe der Menschen mit Behinderungen, Angela Staub (Saarbrücken/Saarland) nimmt als Vertreterin der Interessen der Patientinnen und Patienten teil. Anzeige

MLP Seminare für Mediziner – aus Seminar wird Webinar. Webinare zur Niederlassung und Praxisabgabe in 2020. Aufgrund der aktuellen Situation um COVID-19 führen wir alle Seminare zur Niederlassung und Praxisabgabe online durch. Referenten: Tobias Krämer, Sina Altmann, Barbara Brenner und Misel Stojkovic. Detaillierte Informationen und Termine erfahren Sie auf unserer Homepage oder über Olga Kopp, Tel 0711 • 13258 53, E-Mail: med-seminare-stuttgart@mlp.de

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management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) lädt gemeinsam mit der Deutschen Apotheker- und Ärztebank zu einer Fortbildungsveranstaltung für Psychotherapeuten ein. Veranstaltungstitel: Im Trend: MVZ und Anstellung Ziele: Sie denken über eine Beschäftigung in einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) nach? Dann liegen Sie ganz im Trend. In diesem Seminar zeigen wir Ihnen, welche Chancen damit verbunden sind. Wer heutzutage als Angestellter in einem MVZ (oder auch in einer Praxis) tätig werden möchte hat viele Möglichkeiten. Lernen Sie die verschiedenen Optionen kennen und erfahren Sie, was Sie darüber hinaus auf Ihrem Weg zur Anstellung beachten sollten. Wir helfen Ihnen, die damit einhergehenden Rechtsfragen sicher zu beantworten – ange­ fangen beim Anstellungsvertrag über den Kündigungsschutz bis hin zu möglichen Haftungsrisiken bei Behandlungsfehlern. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referenten: •  Dr. jur. Maike Erbsen, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Medizinrecht •  Thilo Weiland, Diplom-Betriebswirt (FH) Steuern und Revision, Steuerberater Termin und Veranstaltungsort: •  4. November 2020 (15.00 bis ca. 19.00 Uhr) •  apoBank Tübingen, Herrenberger Str. 85, 72070 Tübingen Information und Anmeldung: •  Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48-38 88, E-Mail: info@mak-bw.de •  oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: Die Teilnahme ist kostenlos, setzt jedoch eine Anmeldung voraus. Fortbildungspunkte: 5

Häufige Fragen von Weiterbildungsassistenten und dazugehörige Antworten

FAQ zur neuen Weiterbildungsordnung

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m 1. Juli 2020 ist in BadenWürttemberg die neue Weiterbildungsordnung (WBO 2020) in Kraft getreten. Details wurden in Heft 6/2020 veröffentlicht; die Landesärztekammer informiert auf ihrer Website umfassend über das neue Regelwerk. Vor diesem Hintergrund veröffentlichen wir häufige Fragen von Weiterbildungsassistenten sowie dazugehörige Antworten.

Muss ich eine bereits begon­ nene Weiterbildung zwingend nach der WBO 2020 abschließen? Nein. Bei einer bereits begonnenen Weiterbildung können Sie innerhalb eines Übergangszeitraums nach den bisher geltenden Bestimmungen der WBO 2006 Ihre Weiterbildung abschließen. Sie haben die Möglichkeit, ins neue Recht der WBO 2020 zu optieren.

Welches Recht gilt, wenn ich nach dem 1. Juli 2020 mit einer Weiterbildung begonnen habe?

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Veranstaltungshinweis Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) in Stuttgart veranstaltet ein Fachseminar für niederlassungswillige Mediziner. Titel: Existenzgründer-Seminar für Heilberufler. Inhalte: •  Neugründung oder Übernahme •  Kooperationsformen •  Praxiswertermittlung •  Investitions- und Kostenplanung •  Finanzierung/Öffentliche Fördermittel Veranstaltungsort und -termin: 14. Oktober 2020 (18.00 Uhr) in Stuttgart Information und Anmeldung: BW Bank Stuttgart, Carola Armborst, Telefon (07 11) 1 24-42 812, E-Mail: carola.armborst@bw-bank.de Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Veranstaltungshinweis

Nach Inkrafttreten der neuen Weiterbildungsordnung WBO 2020 müssen Sie zwingend Ihre Weiter­ bildung nach den Bestimmungen dieser Weiterbildungsordnung ausrichten.

Welche neuen Bezeichnungen gibt es in der WBO 2020? Folgende neue Zusatzweiter­ bildungen wurden in die neue WBO aufgenommen: Ernährungs­ medizin, Immunologie, Klinische Akut- und Notfallmedizin, Mammographie, Nuklearmedizinische Diagnostik für Radiologen, Röntgen­ diagnostik für Nuklearmediziner, Sexualmedizin, Spezielle Kinder- und Jugendurologie, Spezielle Kardiologie für Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern (EMAH), Transplanta­ tionsmedizin.

Für diese neuen Zusatzweiterbildungen gelten Übergangsbestimmungen (§ 20 Abs. 7 WBO). Für die Zusatzbezeichnung „Ernährungsmedizin“ gibt es eine spezielle Übergangsbestimmung.

Muss ich eine mündliche Prüfung für den Erwerb einer neuen Z­usatzweiterbildung ablegen? Ja. Auch im Rahmen der Übergangsbestimmungen ist für den Erwerb einer neuen Bezeichnung zwingend eine mündliche Prüfung ab­ zulegen.

Welche Fristen muss ich für den Erwerb einer neuen Zusatz­ weiterbildung beachten? Anträge im Rahmen von Übergangsbestimmungen sind innerhalb einer Frist von drei Jahren zu stellen. Das heißt, grundsätzlich bis zum 30. Juni 2023. Dabei können auch Tätigkeitsabschnitte innerhalb dieser Frist noch für den Erwerb der neuen Zusatzweiterbildung im Rahmen des Übergangsrechts berücksichtigt werden. Auf die Fristen findet § 4 Abs. 6 WBO Anwendung, das heißt, bei Teilzeitweiterbildung verlängert sich die Antragsfrist entsprechend.


Kammern und KV

Nachruf Dr. Werner Ohl Die Ärzteschaft in Baden-Württemberg sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg trauern um

Dr. med. Werner Ohl Herr Dr. Ohl ist am 1. August 2020 im Alter von 92 Jahren verstorben. Er hat sich über viele Jahre hinweg große Verdienste um die Versorgung der Patienten als Allgemeinarzt und um die Belange der Ärzteschaft erworben. Mit seiner 1954 erworbenen Promotion, seiner Zulassung 1961 und der Zulassung als Facharzt 1970 war er für seine Patienten ein kompetenter und qualifizierter Ansprechpartner. Wie er auch für seine Kolleginnen und Kollegen immer ein offenes Ohr hatte. So war er ab Ende der 60er Jahre erst im Berufsverband der praktischen Ärzte und Ärzte für Allgemeinmedizin sowie darauffolgend als Prüfarzt und Delegierter tätig. 1973 wählte ihn die Vertreterversammlung der damaligen Kassenärztlichen Vereinigung Südwürttemberg zum Zweiten Vorsitzenden und damit zum Stellvertreter von Dr. Hans Blessing. Nachdem Dr. Blessing 1985 nicht wieder für das Amt des Vorsitzenden kandidierte, wurde Dr. Ohl als Nachfolger bestimmt. Bis 1992 war er damit Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Südwürttemberg. Nach seinem Ausscheiden wurde er zum Ehrenvorsitzenden bestimmt. Dr. Ohl war sich stets seiner berufspolitischen Verantwortung bewusst. Dabei agierte er immer im Sinne der Kassenärzte, die Kassenärztliche Vereinigung empfand er als „Dienstleistungseinrichtung“, die deren

Interessen zu vertreten hatte. In Dr. Ohls Amtszeit fiel 1987 die Einführung des Bedarfsplanungsgesetzes, das eine bessere Steuerung der kassenärztlichen Zulassungen bringen sollte. Gleichzeitig unterlagen die Praxen zunehmend ökonomischen Zwängen, die sich aus stagnierenden Umsätzen und rückläufigen Erträgen ergaben. Ihm lag die gute Kooperation zwischen den verschiedenen ärztlichen Körperschaften und Verbänden am Herzen, ebenso wie die sachliche Information und Argumentation statt der Polemisierung, wenn es darum ging, in berufspolitischen Diskussionen seine Standpunkte zu vertreten. Kolleginnen und Kollegen schätzten Dr. Ohls Optimismus, gerade in schwierigen Zeiten. Dabei war er ein erklärter Gegner behördlicher Überreglementierung und verfolgte während seiner Amtszeit immer das Ziel, die tägliche Arbeit der Ärzte so wenig wie möglich mit Bürokratie zu belasten. Die baden-württembergische Ärzteschaft hat einen engagierten Arzt und Berufspolitiker verloren, der sich intensiv für die ärztlichen Kollegen einzusetzen wusste. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken ­bewahren und sind in Gedanken bei seinen Hinter­ bliebenen.

Dr. med. W. Ohl

Dr. Norbert Metke Vorstandsvorsitzender Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Dr. Wolfgang Miller Präsident Landesärztekammer Baden-Württemberg

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Factoring – braucht man das oder kann das weg? Zur Führung einer Praxis muss sich ein Arzt neben medizinischen auch mit organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Fragen auskennen. Eine Dienstleistung, die in diesem Zusammenhang immer wieder angeboten wird, ist das Factoring. Doch was genau ist das? Und braucht man das?

Beim Factoring verkauft der Arzt seine Honorarforderung gegen eine Gebühr an einen so genannten „Factor“. Der Arzt erhält in der Regel sein Honorar sofort. Der Factor macht die Forderung gegenüber den Patienten in eigenem Namen geltend. Die Praxis spart erhebliche Verwaltungsarbeit ein: Rechnungs‐ und Mahnversand, Ratenzahlungsvereinbarungen sowie die Zahlungseingangskontrolle entfallen. Der wichtigste Effekt ist jedoch die bessere Planbarkeit der wirtschaftlichen Situation einer Praxis. Es erhöht sich nicht nur der finanzielle Spielraum, sondern die Factoringgesellschaft übernimmt zu 100% das Ausfallrisiko des Honorars. Diese Vorteile gelten, wenn es sich um „echtes Factoring“ handelt. Als Factor tritt bei Arztpraxen in der Regel eine Abrechnungsgesell‐ schaft wie die mediserv Bank GmbH auf. Dann erhält der Arzt weitere vorteilhafte Dienstleistungen rund um die Privatabrech‐ nung, wie zum Beispiel kompetente Abrechnungsberatung.

mediserv bietet als DIE DIREKTBANK IN DER PRIVATABRECH‐ NUNG außerdem die Vorfinanzierung der Kassenabrechnung sowie Geldanlage‐ und Finanzierungsmöglichkeiten an, zu attraktiven Konditionen, maßgeschneidert auf die Bedürfnisse einer Arztpraxis. Patienten schätzen die professionelle Unterstützung bei Erstattungsfragen sowie die attraktiven Ratenzahlungsangebote, die Ihnen Gesundheitsleistungen ermöglichen, die vom Kosten‐ erstattungsträger nicht übernommen werden. Fazit: Natürlich geht es ohne Factoring. Rechnet man aber genau nach, ist es aus kaufmännischer Sicht meist sinnvoll. Die Arbeitsentlastung und weitere passende Angebote schaffen außerdem einen spürbaren Mehrwert für Praxis und Patient. Bei Fragen rund um das Thema oder für mehr Informationen über das Angebot der mediserv Bank GmbH finden Sie alle Kontaktdaten auf der Internetseite www.mediserv.de.


Kammern und KV Interview · Prof. Dr. G. Egerer ist Vorsitzende der Ethik-Kommission

„Wir beraten Ärztinnen und Ärzte bei Forschungsvorhaben“

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Foto: OE

ie Ethik-Kommission bei der Landesärztekammer beurteilt unter anderem klinische Studien mit Patienten oder gesunden Probanden und prüft, ob die Vorhaben ethisch und rechtlich vertretbar sind. Mit der Vorsitzenden der EthikKommission, Prof. Dr. Gerlinde Egerer, sprach ÄBW-Chefredakteur Dr. Oliver Erens.

Die meisten Ärztinnen und Ärzte sind noch nicht mit der EthikKommission in Berührung ­gekommen. Was sind ihre ­wesentlichen Aufgaben? Prof. Dr. G. Egerer: Wir befassen uns mit Forschungsvorhaben von Ärztinnen und Ärzten in BadenWürttemberg. Die Forschungsvorha-

Elektronischer Heilberufsausweis bestätigt die Identität von Ärztinnen und Ärzten

eHBA kann bestellt werden

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er Begriff „elektronischer Heilberufsausweis“ (eHBA) ist der Oberbegriff für die unterschiedlichen elektronischen Ausweise für Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Apotheker. Der eHBA der 2. Generation (eHBA G2) wird im Gesundheitswesen zunehmend eine Rolle spielen. Er attestiert in der digitalen Welt seinem Inhaber die Zugehörigkeit zum Beruf „Arzt“ und bestätigt seine Identität. Ärztinnen und Ärzte benötigen den eHBA G2, um eine qualifizierte elektronische Unterschrift erstellen zu können. Mit ihr können die Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) wie beispielsweise elektronische Arztbriefe, Abrechnungsunterlagen, Notfalldaten auf der elektronischen Gesundheitskarte, elektronische Rezepte (E-Rezept) oder elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU) rechtssicher und medienbruchfrei elektronisch unterschrieben werden. Der Kommunikationsdienst „Kommunikation im Medizinwesen“ (KIM) ermöglicht eine barrierefreie und vertrauliche Kommunikation zwischen allen Teilnehmern der Telematikinfrastruktur. Nachrichten und medizinische Dokumente können über den eHBA G2 signiert und dann über eine verschlüsselte E-Mail sicher ausgetauscht werden. Seit Anfang September kann der elektronische Heilberufsausweis im Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg bestellt werden. Weitere Informationen:

www.ärztekammer-bw.de

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ben sind dabei sehr vielfältig und beinhalten sowohl klinische Prüfungen nach dem Arzneimittel- und Medizinproduktegesetz als auch alle Anträge, bei denen entweder in die psychische oder körperliche Integrität eines Menschen eingegriffen oder Körpermaterialien oder Daten verwendet werden, die sich einem bestimmten Menschen zuordnen lassen. Die letzte Gruppe wird bei uns als „freie Anträge“ bezeichnet. Die Ethik-Kommission besteht momentan aus elf Ärzten, Zahnärzten, Juristen, Statistikern, Ethikern und Laien sowie aus 32 Stellvertretern. Die Mitglieder und Stellvertreter teilen sich die im vierzehntägigen Abstand stattfindenden Sitzungen untereinander auf, sodass wir immer interdisziplinär besetzt sind. In der Sitzung werden die verschiedenen Anträge diskutiert und eine Stellungnahme verfasst.

Auch an den Universitäten gibt es Ethik-Kommissionen; wie sind die Zuständigkeiten geregelt? Prof. Dr. G. Egerer: Wir sind für alle Ärzte und Zahnärzte in BadenWürttemberg außerhalb des Hochschulbereichs zuständig. Die EthikKommissionen bei den Universitäten entsprechend für den Hochschulbereich. Somit fallen beispielsweise alle niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg in unsere Zuständigkeit.

Hätten Sie ein praktisches ­Beispiel mit Bezug zum Arzneimittelgesetz? Prof. Dr. G. Egerer: Das sind in der Regel Forschungsvorhaben mit noch nicht zugelassenen Arzneimitteln, bei denen die Wirksamkeit und Sicherheit der Arzneimittel an Patienten und


Kammern und KV Probanden getestet wird. Das beginnt mit dem ersten Einsatz von Arzneimitteln am Menschen bis hin zu großen Wirksamkeitsstudien mit tausenden Patienten. Die Durchführung eines solchen Vorhabens ist im Arzneimittelgesetz an viele Vorgaben gebunden. Die Prüfung darf beispielsweise nur von qualifizierten Ärzten durchgeführt werden und die Studienteilnehmer müssen ehrlich und ausführlich über alle studienrelevanten Belange, insbesondere über Risiken und mögliche Nebenwirkungen aufgeklärt werden. Wir prüfen bei solchen Vorhaben, ob alle Vorgaben erfüllt sind und ob das Vorhaben ethisch und ärztlich vertretbar ist. Ohne zustimmende Bewertung durch die Ethik-Kommission darf die Prüfung nicht begonnen werden.

wenden, wenn Unsicherheiten bestehen, ob überhaupt ein Antrag bei der Ethik-Kommission notwendig ist. Außerdem schreibt die Berufsordnung vor, dass sie sich bei Forschungsvorhaben mit Daten, Proben oder invasiven Maßnahmen an die Ethik-Kommission wenden müssen. Das können beispielsweise reine Fragebogenstudien, Anwendungsbeobachtungen, Register oder auch Studien zu Nahrungsergänzungsmitteln oder Operations­ methoden sein. Wir beraten die Kammermitglieder bei diesen Forschungsvorhaben berufsrechtlich. Dabei geht es nicht nur um den Schutz der Patienten, sondern auch um praktische Unterstützung der Ärztinnen und Ärzte beispielsweise im Bereich des Datenschutzes.

Wie muss ich mir die Kommis­ sionsarbeit hinsichtlich Medizinproduktegesetz praktisch ­vorstellen?

Die Unabhängigkeit der Kommission ist doch sicherlich auch bei der Veröffentlichung von Studienergebnissen wichtig?

Prof. Dr. G. Egerer: Das betrifft in der Regel Prüfungen mit nichtCE-zertifizierten Medizinprodukten. Das Verfahren läuft bei klinischen Prüfungen nach dem Medizinprodukte- und dem Arzneimittelgesetz sehr ähnlich ab. Die Prüfung wird von Antragstellern (in der Regel beauftragten Firmen) bei der Geschäftsstelle der Ethik-Kommission eingereicht und zuerst wird dort überprüft, ob alle Unterlagen vorliegen. Anschließend werden diese Unterlagen uns Ethik-Kommissionsmitgliedern zur Verfügung gestellt. Die verschiedenen Aspekte der Studie werden gemeinsam in der Sitzung diskutiert. Dabei spielen neben gesetzlichen Vorgaben auch ethische Richtlinien eine Rolle. Bei Bedenken oder Einwänden der Ethikkommission haben die Antragsteller anschließend die Möglichkeit, den Antrag zu überarbeiten, dann wird entschieden, ob ein Antrag zustimmend bewertet wird oder nicht.

Können sich Ärztinnen und Ärzte auch direkt an die EthikKommission wenden? Prof. Dr. G. Egerer: Natürlich. Ärztinnen und Ärzte können sich immer an die Geschäftsstelle

Prof. Dr. G. Egerer: Die Unabhängigkeit ist natürlich immer wichtig. So ist sichergestellt, dass die Mitglieder nicht an dem Vorhaben, dass sie beraten, selbst teilnehmen. Sollte das einmal der Fall sein, übernimmt ein Stellvertreter.

Im Mai haben wir berichtet, dass die Ethik-Kommission die bundesweit erste klinische Prüfung eines Impfstoffs gegen COVID-19 eingehend geprüft und zustimmend bewertet hat. Können Sie uns inzwischen mehr über diese Studie verraten? Prof. Dr. G. Egerer: Die Studie wurde von uns Ende April innerhalb weniger Tage geprüft und zustimmend bewertet. Bei der Studie werden vier verschiedene Impfstoffkandidaten untersucht. Insgesamt sollen zirka 200 Probanden an der Studie teilnehmen. Außerdem ist in den letzten Tagen eine weitere globale Impfstudie zu einem dieser Impfstoffkandidaten eingereicht worden, die momentan geprüft wird.

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Wirtschaft Informationen der Baden-Württembergischen Bank

Neues aus der Finanzwelt Was niedergelassene Mediziner bewegt

D. Janetzky Berater Heilberufe bei der Baden-Württembergischen Bank (BW-Bank) www.bw-bank.de/heilberufe

Danny Janetzky ist Berater für selbstständige Kunden im Großraum Heidelberg, Heilbronn und Mannheim. Seit zehn Jahren arbeitet er in der BW-Bank und hat sich 2017 auf Heilberufe spezialisiert. Während der Corona-Krise hat er seine Kunden noch besser kennengelernt und beschreibt im Interview seine Eindrücke.

Wie sieht Ihr Kundenspektrum aus und wobei beraten Sie? Ich berate vor allem niedergelassene Ärztinnen und Ärzte. Das fängt bei kleinen Hausarztpraxen mit einer oder einem medizinischen Fachangestellten an und hört bei radiologischen Zentren mit bis zu 200 Mitarbeitern auf. Durch diese Vielfalt gewinne ich in meinen Gesprächen täglich einen guten Einblick, was Niedergelassene umtreibt. Seien es Investitionen in die Praxis, Gründungs- oder Übernahmefinanzierungen, aber auch Personalthemen. Bei Arztpraxen mit hoher technischer Ausstattung wird die Finanzierungsalternative Leasing immer beliebter. Auch betriebswirtschaftliche Analysen und Praxiswert-Schätzungen werden zunehmend nachgefragt. Neben Fragen des täglichen Zahlungsverkehrs spielen bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten aber auch private Themen eine große Rolle: von der Finanzierung des Eigenheims über den Vermögensaufbau und der privaten Altersvorsorge bis hin zu den Sparbüchern für die Kinder. Außerdem wird die betriebliche Altersvorsorge für die Praxismitarbeiter immer wichtiger, denn die richtige Umsetzung erhöht die Arbeitgeberattraktivität und Mitarbeiterbindung.

Als klar wurde, dass sich die Corona-Krise ausweitet, ­haben dann Ihre Kunden aus der Ärzteschaft sofort ­Fördermittel beantragt? Im Gegensatz zu meinen Kolleginnen und Kollegen in der Bank, die

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im Schwerpunkt Gewerbetreibende betreuen, bin ich nicht mit Anträgen überrannt worden. Vieles hat die Kassenärztliche Vereinigung aufgefangen. Zahlreiche niedergelassene Ärztinnen und Ärzte haben sich erkundigt, was sie im Ernstfall machen müssen. Ich habe eher Anfragen nach Überbrückungskrediten, geänderten Tilgungsbedingungen oder Tilgungsaussetzung bei Neugründungen erhalten.

Gab es Bereiche, die besonders betroffen waren? Wie haben die von Ihnen betreuten Heilberufler reagiert? Arztpraxen mit zum Beispiel hohem Privatpatientenanteil hatten teilweise erhebliche Einbußen bei den Praxiseinnahmen zu beklagen. Manche Praxen haben im Schichtbetrieb gearbeitet oder ihre Öffnungszeiten ausgedehnt, manche hatten samstags geöffnet. Vermehrt gab es Anfragen nach elektronischen Zahlungsgeräten von Praxen, die vorher nur Bargeld angenommen haben. Befunde oder Medikamentenpläne wurden häufiger am Telefon besprochen. Meine Kunden hatten wegen der Abstandsregelungen auch Platzprobleme in den Wartezimmern, sodass die Auslastung geringer war. Das ist sicherlich ein Aspekt, den Praxen in der Zukunft bei der Raumplanung berücksichtigen müssen. Natürlich sind die Praxisumsätze zurückgegangen, das merke ich an der Beanspruchung der Praxiskonten. Ich sehe die Entwicklung aber bisher als gut gemanagt an. Viele Praxen haben rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen. Beispielsweise wurden vor allem große Investitionen häufig erst einmal verschoben oder es werden vermehrt Rücklagen gebildet. Insgesamt ist der ambulante Gesundheitsmarkt aktuell meiner Meinung nach verhalten optimistisch.

Wo sehen Sie einen Trend, was wird sich verändern? Telemedizin, Schichtbetrieb, elektronische Handakten in größeren Arztpraxen und eine verzahnte EDV

sind Bereiche, die sich weiter entwickeln werden. Vieles dabei ist mit Investitionen verbunden, bei denen die Hausbanken mit passenden Finanzierungslösungen gefordert sind. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist eine riesige Herausforderung, besonders für kleinere Arztpraxen. Damit können Zeit und Kosten gespart werden. Welches die beste Lösung für die Größe und Abläufe der Praxis ist, ist angesichts der Vielfalt der Angebote nicht einfach zu entscheiden. Hier sehe ich auch die Banken in der Verantwortung, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte beim Digitalisierungsprozess zu unterstützen und zu begleiten. Ohne regulatorische Vorgaben ist Digitalisierung meiner Meinung nach nicht umsetzbar. Im europäischen Kontext ist das ein sehr komplexes Unterfangen, da sich die unterschiedlichen Länder auf verschiedenen digitalen Entwicklungsebenen befinden. Datenschutz und In­ formationssicherheit sind ebenso Themen, die gerade im Gesundheitsbereich mit seinen sensiblen Daten eine große Rolle spielen. Auch Konzepte zu Präventionsmaßnahmen und Schulungen, wie sich Arztpraxen zum Beispiel gegen Cyberangriffe schützen können, werden sicherlich in Zukunft stärker nachgefragt. Nächstes Jahr kommt dann das E-Rezept, da bin ich persönlich gespannt, wie sich das entwickelt.

Was heißt das für Sie als Berater für Heilberufe? Ich denke, die regulatorischen und technischen Herausforderungen werden für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte immer komplexer. Daher geht gute Bankberatung schon heute über die rein finanzielle Beratung hinaus. Banken, die sich auf Heilberufler spezialisiert haben, müssen ihre Kunden auch betriebswirtschaftlich unterstützen, Handlungsoptionen aufzeigen und ihnen das Tagesgeschäft erleichtern. Damit die wertvolle Zeit der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte den Patienten zugutekommt und nicht der Verwaltung der Praxis.


Zwei Freiburger neu in der Leopoldina Mit Prof. Dr. Stephan Ehl und Prof. Dr. Robert Thimme gehören seit August 2020 gleich zwei weitere Freiburger Forscher der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften an. Ehl ist Medizinischer Direktor des Zentrums für Chronische Immundefizienz (CCI) am Universitätsklinikum Freiburg, Thimme leitet als Ärztlicher Direktor die Klinik für Innere Medizin II – Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie und Infektiologie des Universitätsklinikums Freiburg. Die Wahl zum Mitglied in die Leopoldina gilt für Wissenschaftler als eine der höchsten akademischen Auszeichnungen und Würdigungen.

Schutzproteine gegen Nervenschädigung bei Diabetes

Das „Gerd Killian Förderprojekt 2020“ wurde von der Deutschen Herzstiftung mit 60.000 Euro ausgelobt und im Frühjahr verliehen an Dr. Anja Hanser vom Universitätsklinikum Tübingen, Kinderheilkunde II – Kinderkardiologie. Sie widmet ihre Arbeit „Failing Fontan: Folge von Energieverlust und/oder Erkrankung des Lymphgefäßsystems?“ den Problemen von Patienten mit Einkammerherzen, die nach mehreren Operationen in eine Fontan-Zirkulation münden und im Verlauf unter anderem mit Leberschäden, Flüssigkeitseinlagerungen und Herzrhythmusstörungen einhergehen können. In einer prospektiven kardialen MRT-Untersuchung soll neben einer Darstellung der thorakalen und abdominalen Lymphgefäße eine 4-dimensionale Flussmessung durchgeführt werden. Letztere ermöglicht die Berechnung von Energieverlusten im Fontan-Kreislauf und soll neue Erkenntnisse über die Ursachen des failing Fontan erbringen.

Gleiche Heilungschancen, mehr Lebensqualität?

Prof. Dr. S. Ehl

Foto: Universitätsklinikum Freiburg

Namen und Nachrichten

Hohe Auszeichnung für Dr. Hanser

Prof. Dr. R. Thimme

Bei der Entwicklung von Diabetes-Spätschäden wie Neuropathie mit chronischen Schmerzen und diabetischem Fuß spielen sogenannte SUMO-Proteine (engl. Small Ubiquitin-related MOdifier) eine entscheidende Rolle. Dies berichten Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Heidelberg aktuell in der Fachzeitschrift „Neuron“ nach Studien im Mausmodell und an Patientenproben. Die Arbeiten profitierten von der Expertise zweier Heidelberger Sonderforschungsbereiche zur Erforschung von Diabetes-Spätschäden.

Ist ein chirurgisches Verfahren der Brustkrebstherapie, bei dem weniger Lymphknoten entfernt, aber mit höherer Dosis bestrahlt wird, ebenso sicher und wirksam wie das radikalere Standardverfahren? Diese Fragestellung untersuchen derzeit Wissenschaftler aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Ungarn in einer groß angelegten Multicenter-Studie (TAXIS). Professor Dr. Jörg Heil vom Brustzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg ist Studienleiter in Deutschland. Das Projekt wird durch die Rising Tide Foundation for Clinical Cancer Research mit rund 730.000 Euro gefördert.

Prof. Bernd Pichler neuer Dekan in Tübingen

Hohes Amt für Prof. Stamminger

Der Lehrstuhlinhaber für Präklinische Bildgebung und Radiopharmazie sowie Direktor des Werner Siemens Imaging Centers an der Eberhard Karls Universität Tübingen, Prof. Dr. Bernd Pichler, ist neuer Dekan der Medizinischen Fakultät des Universitätsklinikums Tübingen. Der 50-Jährige hatte ganz entscheidenden Anteil daran, dass Tübingen heute als einer der weltweit führenden Standorte in der präklinischen und translationalen Bildgebung wahrgenommen wird. Prof. Pichler kündigte an, in den kommenden Jahren die bestehenden Forschungsschwerpunkte der Medizinischen Fakultät weiterentwickeln zu wollen.

Der Leiter des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Ulm, Prof. Dr. Thomas Stamminger, ist neuer Erster Vizepräsident der Gesellschaft für Virologie e. V. Mit mehr als 1.000 Mitgliedern in Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt sie als größte europäische Fachgesellschaft für die Virologie. Das Spezialgebiet von Prof. Stamminger ist die Erforschung des Humanen Cytomegalovirus. Erst Ende 2018 wurde er vom Bundesministerium für Gesundheit auf Empfehlung des Robert Koch-Instituts zum Leiter des Konsiliarlabors für Cytomegalievirus berufen, welches Beratungen, Diagnostik sowie wissenschaftliche Studien durchführt.

Prof. Dr. Bernd Pichler

Foto: Universitätsklinikum Ulm

Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen

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Vermischtes Interview · Prof. Dr. C. Wiesenack zu Patientensicherheit in Praxis und Klinik

„Patient Blood Management braucht Lobby“

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Prof. Dr. C. Wiesenack

atient Blood Management (PBM) ist ein medizinisches Konzept zur Steigerung der Patientensicherheit durch Stärkung der körpereigenen Blutreserven. Bundesweit unterstützen rund 200 Kliniken die Initiative, darunter in Baden-Württemberg das Ortenau­klinikum Offenburg-Kehl und das Evangelische Diakoniekrankenhaus Freiburg. Mit dem dortigen Ärztlichen Direktor und Chefarzt der Anästhesiologischen Klinik, Prof. Dr. Christoph Wiesenack, sprach ÄBWChefredakteur Dr. Oliver Erens.

Krankenhaus muss in finanzielle Vorleistung gehen. In einem zweiten Schritt müssen alle beteiligten Fachdisziplinen – und idealerweise auch die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen – mit eingebunden werden. Dazu bedarf es vieler Gespräche und regelmäßiger Fortbildungsveranstaltungen. In jedem Fall braucht es einen „Kümmerer“, eine verantwortliche Person, die das PBM mit Herzblut nach vorne trägt und einen für alle verbindlichen Algorithmus zur Anämiediagnostik und -therapie erstellt.

Was genau bedeutet Patient Blood Management für eine Klinik?

Wie unterstützt Sie das bundesweite Netzwerk?

Prof. Dr. Wiesenack: Es ist unbestritten, dass die Gabe von Blut im akuten Notfall Leben retten kann. Inzwischen gibt es belastbare Daten die zeigen, dass ein zu liberaler Umgang mit Fremdblut auch relevante Risiken birgt. Blut sollte daher wie jedes Medikament nur bei klarer Indikation und im Bewusstsein der durchaus relevanten Nebenwirkungen genutzt werden. PBM beschreibt ein multidisziplinäres, evidenzbasiertes Behandlungskonzept zur Reduktion nicht indizierter Bluttransfusionen durch die Behandlung der Anämie vor dem operativen Eingriff, die Minimierung des Blutverlustes während der Operation sowie die Optimierung der Anämiebehandlung/toleranz nach der Operation. Um PBM erfolgreich im Klinikalltag umzusetzen, müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein. Ganz entscheidend ist, dass es dazu einen Vorstandsbeschluss gibt, denn das

Das deutsche Gesundheitssystem Leistungsstark. Sicher. Bewährt.

Leistungsstark, sicher, bewährt

Das deutsche Gesundheitssystem

D

as deutsche Gesundheitssystem versorgt rund 83 Millionen Bürgerinnen und Bürger. Es bildet eine zentrale Säule des politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens. Doch wie ist das Gesundheitssystem aufgebaut? Antworten auf diese und andere Fragen gibt eine neue Broschüre des Bundesgesundheitsministeriums, die kostenlos erhältlich ist.

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Prof. Dr. Wiesenack: Das Deutsche Netzwerk PBM – in dem wir seit 2015 Mitglied sind – hat uns in der initialen Phase der Implementierung, aber auch während des laufenden Projektes permanent mit seinem Wissen unterstützt. Bei Fragen zu bestimmten Maßnahmen oder Therapieansätzen steht das Netzwerk jederzeit zur Verfügung und stellt zusätzlich Schulungsmaterialien und Marketingunterlagen kostenfrei zur Verfügung. Krankenhäuser im PBM-Netzwerk können ihre Bemühungen bei der Umsetzung des Konzeptes zertifizieren lassen. Da PBM in der Öffentlichkeit immer stärker wahrgenommen wird, wird eine erfolgreiche Zertifizierung zukünftig sowohl für Patienten, aber auch für die Einweiser eine wertvolle Orientierungshilfe darstellen.

Was können – besonders hinsichtlich elektiven Eingriffen – Niedergelassene beitragen? Prof. Dr. Wiesenack: Die Einbindung der Niedergelassenen in das Konzept des PBM sowie die Sensibilisierung für eine rechtzeitige und adäquate präoperative Optimierung eines Eisenmangels beziehungsweise einer Eisenmangelanämie vor elektiven operativen Eingriffen mit einem zu erwartendem Blutverlust > 500 ml oder einer Transfusionswahrscheinlichkeit > 10 % – den sogenannten Indexoperationen – stellt für mich momentan die wichtigste Herausforderung dar.

Nicht selten wird eine präoperative Anämie (Hb < 13 g/dl) schon beim Hausarzt diagnostiziert, bleibt aber in vielen Fällen unbehandelt. Auch wenn der Patient oder die Patientin zur Differentialdiagnostik zum Facharzt überwiesen wird, beschränkt sich die Therapie meist nur auf die Behandlung der Grunderkrankung, da die Eisenmangelanämie in der Regel nicht als eigene Krankheit wahrgenommen wird. Eine einfache laborchemische Anämiediagnostik, bestehend aus kleinem Blutbild, CRP, Ferritin und Transferrinsättigung, wäre in vielen Fällen schon wegweisend und zielführend, da dann genug Zeit bleibt, um beim Vorliegen eines Eisenmangels diesen ambulant zu optimieren und diese Maßnahme auch von den Krankenkassen erstattet zu bekommen. Sehen wir den Patienten mit einer Eisenmangelanämie erst am Vortag seiner Operation und therapieren den Eisenmangel mit intravenösem Eisen im stationären Setting, steigt der Hb erst ein paar Tage nach dem Eingriff an und die Kosten der Behandlung verbleiben beim Krankenhaus.

Was muss sich ändern, damit die Initiative überregional erfolgreich wird? Prof. Dr. Wiesenack: PBM ist eine Win-Win-Win-Situation, von der die Patienten durch eine Reduktion des Operationsrisikos, die Kliniken durch die Einsparung der Ressource Fremdblut und die Krankenkassen durch die wegfallende Vergütung teurer Therapien eingetretener Komplikationen profitieren könnten. Daher muss auf allen Ebenen für dieses wichtige Thema zur Steigerung der Patientensicherheit sensibilisiert werden, in der Bevölkerung, in der Presse, in unseren Facharztkreisen, aber auch gesundheitspolitisch. PBM braucht eine Lobby, die vor allem bei den Krankenkassen darauf hinwirkt, Anämieambulanzen zu etablieren und Therapien zur Minimierung des perioperativen Mortalitäts- und Morbiditätsrisikos ambulant wie stationär entsprechend zu vergüten.


Vermischtes Marburger Bund Baden-Württemberg fordert Reformen des Gesundheitssystems

Krisenfeste Beschaffung von Materialien

N

ach Überzeugung des Landesverbandes Baden-Württemberg des Marburger Bundes hat die Corona-Krise ganz Deutschland in einen beispiellosen Ausnahmezustand versetzt. Es sei bislang zwar gelungen, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern, gleichzeitig habe die Pandemie aber die in Fachkreisen seit langem bekannten und bereits vielfach kritisierten Systemfehler des Gesundheitssystems nochmals deutlich vor Augen geführt. Nicht nur zu Beginn der Pandemie habe an den Krankenhäusern ein massiver Mangel an Schutzausrüstung und Medikamenten geherrscht. Deshalb forderte Dr. Frank J. Reuther, Landesvorsitzender des Marburger Bundes Baden-Württemberg, eine künftig krisenfeste Beschaffung dieser Materialien: „Der Gesundheitsschutz derjenigen, die die Leben anderer zu retten versuchen, ist eine ebenso unabdingbare Voraussetzung für die ärztliche Tätigkeit, wie die Verfügbarkeit von bekannten Medi-

kamenten für die Patientinnen und Patienten. Um künftig Lieferengpässe zu vermeiden und eine krisenfeste Beschaffung zu gewährleisten, muss eine Eigenproduktion von Schutzausrüstung und Medikamenten in Europa forciert werden.“ Die beste Materialversorgung nütze aber nichts, wenn nicht gleichzeitig der Personalmangel im ärztlichen Bereich behoben werde. „In der Hochphase der Pandemie haben die intensivmedizinisch tätigen Ärztinnen und Ärzte – durch ein weit über das erwartbare Maß hinausgehendes persönliches Engagement – ein Arbeitspensum bewältigt, für das eigentlich deutlich mehr Personal notwendig gewesen wäre. Grund für die seit langem unbesetzten Stellen im ärztlichen Dienst und auch in der Pflege, sind in erster Linie die schlechten Arbeitsbedingungen in den Kliniken“, erläuterte Sylvia Ottmüller, zweite Vorsitzende des Landesverbandes. Nur wenn diese mittelfristig verbessert würden, könne dieser Personalmangel beseitigt werden.

Dazu sei es auch notwendig, die tarifvertraglichen und gesetzlichen Regelungen einzuhalten. Reformbedarf bestehe unter anderem auch bei der Krankenhausfinanzierung und -planung. Das derzeit angewandte DRG-System führe zu erheblichem wirtschaftlichen Druck in den Kliniken. „In den Krankenhäusern müssen medizinische Erwägungen wieder Vorfahrt vor ökonomischen Prinzipien haben. Dazu gehört im Rahmen der Daseinsvorsorge auch die auskömmliche Finanzierung von reinen Vorhaltekosten, wie beispielsweise nicht ständig benötigten Intensivbetten, anstatt nur der Vergütung von in DRGs abbildbaren Leistungen. Der infrastrukturelle Investitionsstau, insbesondere bei der Digitalisierung der Klinken und des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, muss behoben werden. Das Land muss dazu seinen Verpflichtungen nachkommen und die Investitionskosten, wie gesetzlich vorgeschrieben, vollumfänglich übernehmen“, so Frau Ottmüller.

Förderprogramm der Bundesregierung bietet Prämien bis zu 3.000 Euro

Ausbildungsplätze in Arztpraxen sichern

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ie Bundesregierung hat zur Vermeidung einer durch die COVID-19-Pandemie bedingten Krise für die berufliche Zukunft junger Menschen und zur Sicherung von Fachkräften das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ aufgelegt. Damit will sie unter anderem ausbildende Arztpraxen in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation unterstützen und sie dazu motivieren, ihr Ausbildungsplatzangebot aufrecht zu erhalten, um jungen Menschen die Fortführung und den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zur Medizinischen Fach­ angestellten zu ermöglichen. Ausbildungsbetriebe können seit Anfang August Ausbildungsprämien von bis zu 3.000 Euro bei Erhalt oder

Erhöhung ihres Ausbildungsniveaus, Förderung von Ausbildungsvergütung bei Vermeidung von Kurzarbeit und Übernahmeprämien bei Übernahme von Auszubildenden aus pandemiebedingt insolventen Betrieben beantragen. Der Zeitraum des Beginns des Ausbildungsvertrags muss zwischen dem 1. August 2020 und dem 15.

Februar 2021 liegen. Dies berührt nicht den Zeitpunkt des Abschlusses des Vertrages, der auch früher liegen kann. Es besteht kein Anspruch auf die Gewährung der Zuwendungen, sondern es wird in der Reihenfolge der Antragseingänge bis zur Erschöpfung der Mittel entschieden.

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Informationen der Bundesagentur für Arbeit zum Förderprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ https://www.bmbf.de/de/ das-sollten-kmu-jetztwissen-11839.html

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Vermischtes Foto: Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg

Ruhestand? – nein, danke!

Die Rentner-Gang

W

Nachdruck aus „Der Allgemeinarzt“, mit freundlicher Genehmigung

enn Hausärzte auf dem Land ins Rentenalter kommen, haben sie es zunehmend schwerer, einen Nachfolger zu finden, der bereit ist, ihre Praxis zu übernehmen. Diese Erfahrung hatte auch Wolfgang Christ, Allgemeinarzt aus Ochsenhausen im Allgäu, gemacht. Er bemüht sich bereits seit über zwei Jahren um einen Nachfolger, doch alle Bemühungen waren vergeblich, niemand zeigte Interesse an seiner gut gehenden Praxis. Und dann hatte der damals 66-Jährige eine Idee: Wenn die Jungen nicht wollen, vielleicht finden sich ja ein paar „Alte Hasen“, die noch Lust haben, sich um

Interview mit Wolfgang Christ Ihre Alte-Hasen-Praxis läuft ja nun schon einige Monate. Wie hat sich die Situation denn entwickelt? W. Christ: Bezüglich Scheinzahlen, Scheinwert und Umsätzen ist die Lage unverändert stabil und hat sich keineswegs verschlechtert. Im Allgemeinen akzeptieren die Patienten sehr wohl unsere spezielle Situation, also die Ermangelung eines Nachfolgers, ­zudem ist vielen ein alter, erfahrener Arzt lieber als ein junger, eventuell weniger erfahrener Kollege. Und was sagt eigentlich die Kassenärztliche Vereinigung zu Ihrem Modell? W. Christ: Vonseiten der KV erfahren wir allerhöchstes Wohlwollen auf Vorstandsebene. Unsere Lösung wird als (passagere) Möglichkeit gesehen, den Mangel an Land-/Hausärzten zu überbrücken. Läuft alles reibungslos, oder haben sich auch schon ein paar Probleme ergeben? Große Schwierigkeiten sind eigentlich nicht aufgetreten. Einer ­unserer Senior-Partner, der übrigens bis heute noch Urlaubs-/ Krankheitsvertretung in einer Kurklinik macht, musste sich ­verständlicherweise erst einmal an den Umgang mit der EDV und dem kassenärztlichen Papierkram gewöhnen. Besteht denn eine realistische Chance, dass auch jüngere Kolleg/innen einsteigen? Derzeit versuche ich, unsere Praxis zum MVZ umzubauen und ­somit auch für jüngere Kollegen/innen, die nur in Teilzeit arbeiten wollen, attraktiv zu sein. Können Sie Ihr Beispiel anderen Kollegen zur Nachahmung empfehlen? Ich möchte wirklich allen Kolleg/innen, die in der gleichen Situa­ tion sind oder ausscheiden werden, empfehlen, in solcher Weise eine Teilzeittätigkeit fortzuführen. Wie Sie wissen sind die Rentenbezüge unserer Standeswerke nach einem sehr einträglichen ­Berufsleben äußerst bescheiden. Selbst wenn die Knie klemmen, der Kopf aber noch fit ist, möchte ich wie meine Kollegen auf ­diesen (Neben)Verdienst nicht verzichten.

Wolfgang Christ einzusteigen, hat ihn sofort überzeugt. Ebenso ging es dem 80-jährigen Dr. Friedrich Nold, Internist und ehemaliger Chefarzt in einer Rehaklinik, der die letzten Jahre viele Urlaubsvertretungen in Kliniken gemacht hatte, weil er sich noch nicht völlig aus dem Beruf zurückziehen wollte. Auch er arbeitet jetzt begeistert einen Tag pro Woche in der Praxis mit. Patienten zu kümmern, statt vor dem Fernseher einzudösen. Eigentlich hatte Wolfgang Christ im März 2019 schon alle Hoffnung aufgegeben. Er stand kurz vor einer langwierigen Knie-OP und wollte nun definitiv seinen Rückzug aus der Praxis bekannt geben. Aber einen letzten Versuch wollte er doch noch wagen.

Arztkittel noch nicht an den Nagel hängen Und so sprach er einige ältere und erfahrene Kolleginnen und Kollegen an, die eigentlich mehr oder weniger schon im Ruhestand waren, ob sie nicht mit ihm zusammen die Praxis fortführen wollen. Und siehe da: Diese Strategie führt rasch zum Erfolg. Denn einige wollten tatsächlich ihren Arztkittel doch noch nicht endgültig an den Nagel hängen. Der erste, der sich meldete, war Dr. Klaus Seitz (69 Jahre). Er hatte 35 Jahre eine allgemeinärztliche Einzelpraxis in Biberach geführt und diese im Herbst 2018 geschlossen, ohne einen Nachfolger zu finden. Die Idee, einen Tag in der Woche in der Praxis von

Optimales Teilzeitarbeitsmodell Ganz allein ist die Rentner-Gang dann aber nicht geblieben, denn einige Monate später gesellte sich die erst 46-jährige Dr. Daniela Hahn zu den „Alten Hasen“. Für die Mutter von zwei Kindern erwies sich das Teilzeitarbeitsmodell in der Praxis Christ als ideal. Das Viererteam teilt sich jetzt zwei Arztsitze und sorgt dafür, dass die Praxis jeden Tag von ein oder zwei Ärzte besetzt ist. Und auch die Patienten wissen, wann welcher Arzt arbeitet, sie haben das neue Praxismodell schnell akzeptiert und sind froh, dass es weitergeht. Die vier Ärzte sind überzeugt, dass ihre Praxisorganisation ein gutes Modell für die Zukunft darstellt. Die klassische hausärztliche Einzelpraxis auf dem Land wird es nicht mehr lange geben, prophezeit Christ. Nur das gemeinsam arbeiten zum Beispiel mit Ärzten in Teilzeit in einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ), werde auf Dauer funktionieren. Tatsächlich zeigen inzwischen noch weitere Kolleginnen und Kollegen im Ruhestand Interesse an einer Mitarbeit, so gebe es schon Anfragen von einem Psychotherapeuten und einem Orthopäden. Wenn dann auch noch ein paar jüngere Ärzte einsteigen würden, wäre der Weg zu einem eigenen MVZ frei, mit dem die Versorgung der Patienten langfristig gesichert werden könnte, wirft Wolfgang Christ einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft. Dr. Ingolf Dürr

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Vermischtes Vermehrt psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen diagnostiziert

Ambulante Kinder- und Jugendmedizin Abrechnungs- und Arzneiverordnungsdaten. Die Auswertungen zeigen, dass sich die Behandlungsanlässe in der Pädiatrie immer stärker von akuten zu chronischen, von somatischen zu psychischen Erkrankungen verschieben. Außerdem leisten die Kinderund Jugendärzte einen wichtigen Beitrag zur Weiterbehandlung junger Erwachsener, bei denen die gleiche Entwicklung im Diagnosespektrum offenkundig wird. Die Zahl der Behandlungsfälle ist zwischen 2010 und 2017 bei Kinderund Jugendärzten von 24,7 Millionen auf 26,7 Millionen angestiegen. Im gleichen Zeitraum hat die Anzahl der vertragsärztlich tätigen Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin von 7.500 auf 8.200 zugenommen. Zur Leistungsverdichtung trägt in erheblichem Maß die durch den Gemeinsamen Bundesausschuss festgelegten Früherkennungsuntersuchungen (U1

bis U9, J1) bei. Der Versorgungsmonitor zeigt: Während 2010 noch 538.000 U3-Untersuchungen abgerechnet wurden, waren es 2017 bereits 631.000. Ähnlich sieht die Entwicklung für die U4, U5, U6, U7 und U7a aus. Auch Hausärzte erbringen die Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen. Ihr Anteil liegt jedoch bei unter 10 Prozent bei der U1 bis U9 und bei rund 20 Prozent bei der J1 im letzten Beobachtungsjahr. Die Gesamtanzahl der von Kinderund Jugendärzten erbrachten Impfleistungen stieg von 8,3 Millionen im Jahr 2010 auf 10,3 Millionen 2017. In dieser Gesamtzahl ist auch eine geringe aber konstante Anzahl von Impfungen (pro Jahr etwa 260.000) an Erwachsenen enthalten. Zugleich sank die Zahl der Impfungen bei unter 18-Jährigen durch Hausärzte von rund 1,3 Millionen Impfungen im Jahr 2010 auf etwas mehr als eine Million in 2017.

Foto: iStock / Getty Images – FatCamera

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ie Zahl der unter 18-Jährigen, bei denen Kinder- und Jugendärzte eine psychosoziale Auffälligkeit diagnostiziert haben, ist zwischen 2010 und 2017 deutlich angestiegen: Anpassungsstörungen nahmen um 39 Prozent zu, Entwicklungsstörungen um 37 Prozent und Störungen des Sozialverhaltens um 22 Prozent. Hingegen sind insbesondere Bronchitis-Erkrankungen deutlich seltener festgestellt worden. Ein massiver Rückgang ist auch bei den AntibiotikaVerordnungen zu verzeichnen. Hier ist die Verschreibungshäufigkeit von 64 Prozent im Jahr 2010 auf 46 Prozent für 2016 gesunken. Das sind die Kernergebnisse des vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) veröffentlichten „Versorgungsmonitors Ambulante Kinderund Jugendmedizin“. Grundlagen für den Bericht sind vertragsärztliche

Neue Servicebroschüre zur ambulanten Versorgung am Lebensende

PraxisWissen Palliativversorgung

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ie Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen ist eine hochsensible Aufgabe. Wenn die kurativen Möglichkeiten weitestgehend ausgeschöpft sind und kaum mehr Aussicht auf Heilung besteht, rückt die palliative Versorgung in den Vordergrund: Schmerzen und seelisches Leid zu lindern, die Lebensqualität so weit wie möglich zu erhalten und ein Sterben in Würde zuzulassen. Die meisten Menschen wünschen sich, in ihrem vertrauten Umfeld zu sterben. Viele verbringen jedoch den letzten Lebensabschnitt im Krankenhaus. Dabei gibt es im ambulanten Bereich vielfältige Möglichkeiten der palliativen Versorgung, zu nennen ist hier insbesondere die allgemeine ambulante Palliativversorgung, kurz AAPV. Sie wurde in den vergangenen

PALLIATIVVERSORGUNG MÖGLICHKEITEN DER AMBULANTEN VERSORGUNG, PRAXISBEISPIELE UND RECHTLICHE HINWEISE

Jahren gefördert und ausgebaut. Manche Menschen, die unheilbar krank sind, haben ein so komplexes Symptomgeschehen, dass sie der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, kurz SAPV, bedürfen.

Die Kassenärztliche Bundesver­ einigung (KBV) hat eine neue Informationsbroschüre zur ambulanten Palliativversorgung veröffentlicht. Das Heft stellt Möglichkeiten vor, wie Praxen und Pflegekräfte die qualitative Versorgung sterbender Menschen gemeinsam sicherstellen können. Welche Aufgaben zur AAPV gehören und wie die Leistun­ gen vergütet werden, können Ärzte in der 24-seitigen Broschüre nachlesen. Darüber hinaus stellt die Broschüre aber auch die Schwer­ punkte der SAPV sowie Verordnungsmöglichkeiten für häusliche Krankenpflege zur Symptomkontrolle und sowie die Schmerzmittelversorgung vor. Im Serviceteil finden Leser unter anderem Hinweise zur Patientenverfügung und zum PALMA-Formular.

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Fortbildung, Seminare & Kongresse

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TERMIN

25. / 26. 09. 2020 16. / 17. 10. 2020 04. / 05. 12. 2020 05. / 06. 02. 2021 16. / 17. 04. 2021

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THEMA ORT Anmeldung wie immer Veranstaltung: über unsere Homepage Einstieg jederzeit möglich www.afpp.de Derzeit finden unsere Kurse als Webinare (online) statt – zertifiziert > Anmeldungsanfrage Für Fragen sind wir erreichbar unter: Frau F. Schleucher – Sekretariat (01 76) 70 33 07 02 E-Mail: info@afpp.de Psychosomatik Komplettkurse incl. Balintgruppen anerkannt von LÄK und KV Für Facharztprüfung u. EBM-Ziff.: 35100 + 35110 Akupunktur, Schmerzstörung, Psychosomatik 40 h Kurs = 2 x Fr. nachm. / Sa. 80 h Kurs = 4 x Fr. nachm. / Sa. Details unter Neu: Workshop „Spirituelle www.afpp.de Kompetenzen in der Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik“ entsprechend Empfehlung SGB V § 2 Abs. 5 und OPD-2: Achse III; – zertifiziert Deutschlands Ärzte (m/w/d) lernen Akupunktur A. PAINFREE 2020 – Endlich schmerzfrei! DER Internationale Kongress exkl. für Ärzte (m/w/d) mit Schmerzen

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Alle infektionsschützenden Maß­ nahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 werden eingehalten! 23. Südwestdeutsche Schmerztage – Seminar Palliativmedizin 09. 10. 2020 14.00 – 17.30 Uhr

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Der Einsatz von cannabisbasierten Arzneimitteln in der Palliativmedizin   Dr. med. Christoph Wendelmuth, Potsdam Wirkungen im Spannungsfeld von Licht und Dunkel – wenn Nebenwirkungen wie OIC den Nutzen einer Therapie für Patienten in Frage stellen   PD Dr. med. Michael A. Überall, Nürnberg Patientenautonomie und Schmerzbehandlung – Zwei Seiten einer Medaille   Norbert Schürmann, Moers Wickel und Auflagen für Schwerkranke   Mitarbeiterinnen des Hospiz im Landkreis Göppingen 23. Südwestdeutsche Schmerztage – Wissenschaftliche Fortbildung 10. 10. 2020 8.40 – 16.45 Uhr

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SCHMERZMEDIZIN DER ZUKUNFT Neues Verständnis – neue Moleküle – neue Chancen

gebührenfrei – Anmeldung erforderlich Online-Anmeldung: www.schmerztag.org

Cannabinoide und Neuroinflammation beim Schmerzgeschehen   Professor Dr. med. Jürgen Sandkühler MD, PhD, Wien Ein genauer Blick auf Cannabinoide – Gesichtspunkte der klinischen Anwendung   Guntram Zimmermann, Tübingen Was bedeutet die Funktionalität heute für die Schmerztherapie?   Dr. med. Hermann Schwarz, Freudenstadt Opioidabhängigkeit – ein Weg aus der Sackgasse   SanRat Dr. med. Oliver M. D. Emrich, Ludwigshafen Migräne – der Attacke zuvorkommen   David Lewis, Stuttgart Differentialtherapie mit Triptanen – Welche Substanz für welchen Patienten   Dr. med. Astrid Gendolla, Essen Neue Entwicklungen in der Prävention der Migräne   Professor Dr. med. Dipl.-Psych. Hartmut Göbel, Kiel Cannabis für Alle(s)! Aber auch alles Cannabis für chronische neuropathische Schmerzen?   PD Dr. med. Michael A. Überall, Nürnberg

Fortbildungszertifikat der LÄK Ba-Wü 9 Fortbildungspunkte – Kategorie A


TERMIN 28. 09. – 03. 10. 2020

06. – 07. 11. 2020 23. – 28. 11. 2020

11. – 16. 01. 2021

18. – 19. 12. 2020 22. – 27. 02. 2021 GYN-Spezial!

06. – 12. 03. 2021 13. – 19. 11. 2021 Block 3 + 4: 2022 Block 5: 2023 15. – 20. 03. 2021

07. – 08. 05. 2021 07. – 08. 05. 2021 14. – 19. 06. 2021

13. – 19. 09. 2021

08. – 13. 11. 2021

17. – 18. 12. 2021 Mittwoch: 27. 01. 2021, 24. 02. 2021, 21. 04. 2021, 11. 05. 2021, 16.06.2021 Samstag: 05. 12. 2020, 16. 01. 2021, 13. 02. 2021, 20. 03. 2021, 26. 06. 2021

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AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60

Freiburg i. Brsg. 290,– € Freiburg i. Brsg. 1320,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60

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Freiburg i. Brsg. 290,– €

AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 Auskunft: www.hit-heidelberg.de Sekretariat HIT, Tel. (0 62 21) 8 95 30 30 Organisation: Dr. med., Dipl.-Psych. M. Schwab, schwab24@gmx.de Teilnahmegebühr :1080,– € (Psychosomatische Grundversorgung, incl. Balintgruppe) Nur der Inhalt des Curriculums „Psychosomatische Grundversorgung“, der die Pflichtweiterbildung für die Facharztanerkennungen einschließt, berechtigt zur Abrechnung der Ziffern 35100/35110.

Bergheimer Str. 20, 69115 Heidelberg Abteilung Medizinische Psychologie

Balintgruppe (mittwochs 18.45 – 22.00 Uhr) 09. 12. 2020, 13. 01. 2021, 10. 02. 2021, 03. 03. 2021, 24. 03. 2021, 14. 04. 2021, 28. 04. 2021, 09. 06. 2021 Die Teilnahme wird mit 80 Zertifizierungspunkten bewertet.

Veranstaltungszeiten: mittwochs jeweils 18.15 – 19.45 (2 Std) ; 20.00 – 22.15 Uhr, (3 Std.) samstags: 9.30 – 16.30 (8 U-Std.)


Zum Gedenken Dr. med. Ursula Feiß, Mannheim Prof. Dr. med. Eberhard Proß, Laupheim Ewald Schmidt, Leutkirch Dr. med. Inge Scheer, Mannheim Prof. Dr. med. Dr. phil. Horst Kächele, Ulm Dr. med. Ewald Veser, Singen Dr. med. Helgard Hoffmann, Talheim Dr. med. Hans-Eckart Kreiselmaier, Philippsburg Prof. Dr. med. Sebastian Haen, Hamburg Dr. med. Klaus Mennicken, Neresheim Dr. med. Magdalena Schneider-Frieding, Bad Krozingen Hans-Jürgen Herrmann, Igersheim Dr. med. Wolf Rörich, Münsingen Dr. med. Franzjörg Walther, Oberndorf Dr. med. Arne Berg, Mannheim Dr. med. Franz Detter, Heidelberg Dr. med. Friedrich Holtz, Müllheim Dr. med. Karl Pölzelbauer, Leingarten Bernhard Krötz, Karlsruhe Prof. Dr. med. Meinert Breckwoldt, Freiburg Karl-Wilhelm Dannenberg, Stuttgart Dr. med. Bruno Schäuble, Gundelfingen Prof. Dr. med. Wolfgang Bernhardt, Freiburg Dr. med. Bodo Helmle, Schwäbisch Gmünd Dr. med. Ursula Otten, Heidelberg Dr. med. Jürgen Thiele, Bad Schönborn Dr. med. Gisela Falzone, Überlingen

* 12. 04. 1935 † 28. 05. 2020 * 03. 03. 1926 † 25. 06. 2020 * 18. 07. 1922 † 26. 06. 2020 * 18. 02. 1944 † 28. 06. 2020 * 10. 05. 1927 † 29. 06. 2020 * 24. 03. 1933 † 30. 06. 2020

* 01. 09. 1979 † 04. 07. 2020 * 07. 10. 1940 † 10. 07. 2020 * * * * * * * * *

30. 08. 1949 19. 04. 1945 22. 09. 1924 12. 05. 1945 27. 02. 1935 05. 12. 1930 31. 10. 1949 31. 01. 1947 22. 04. 1941

† † † † † † † † †

11. 07. 2020 12. 07. 2020 14. 07. 2020 15. 07. 2020 17. 07. 2020 18. 07. 2020 18. 07. 2020 18. 07. 2020 19. 07. 2020

* 14. 11. 1934 † 21. 07. 2020 * 24. 10. 1935 † 22. 07. 2020 * 11. 05. 1929 † 28. 07. 2020 * 29. 08. 1934 † 29. 07. 2020 * 26. 12. 1941 † 02. 08. 2020 * 21. 10. 1931 † 03. 08. 2020 * 05. 05. 1939 † 03. 08. 2020 * 22. 11. 1924 † 05. 08. 2020

- Ärzte | Zahnärzte - Apotheken - Krankenhausträger - Berufsverbände - Sonstige Unternehmen im Gesundheitswesen

Vom Arbeitsrecht bis zur Zulassung – unsere Kanzlei steht für persönliche, individuelle und zielgerichtete Rechtsberatung und Vertretung. Erfahren Sie mehr über unser umfassendes Leistungsportfolio unter

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Curriculum „Digitale Gesundheitsanwendungen in Praxis und Klinik“

Termin: Modul II: 27.–28. November 2020 (Fr–Sa) jeweils 9.00–16.00 Uhr

Landesärztekammer Baden-Württemberg Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 40 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50

Weitere Infos unter www.läk-bw.de

* 16. 12. 1940 † 03. 07. 2020

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Insbesondere Beratung für

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere ­Veranstaltungen als WebSeminare durchzuführen. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet.

10.45–12.15 Uhr Telematikinfrastruktur und ePatientenakte N. N. 12.15–12.45 Uhr Mittagspause 12.45–13.30 Uhr Sichere Kommunikation Tobias Binder, KVBW 13.30–14.15 Uhr eRezept Stephanie Köppinger, Landesapothekerkammer 14.15–14.30 Uhr Kaffeepause 14.30–15.15 Uhr Abrechnungsmöglichkeiten Jörg Armbruster, KVBW 15.15–16.00 Uhr Der vorinformierte Patient N. N. Teilnehmerbeitrag: 150,– Euro Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 8 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt.

* 11. 03. 1942 † 01. 04. 2020

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Bekanntmachungen

Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen

Kanzlei Heidelberg Berliner Straße 101 69121 Heidelberg fon +49 (0) 6221 – 65 979-0 e-mail heidelberg@praxisrecht.de

eine Veranstaltung der Landesärztekammer Baden-Württemberg Ziel des Curriculums ist die Vermittlung von Wissen und Kompetenzen im Umgang mit digitalen Gesundheits­ anwendungen sowie zu Fragen der Vernetzung in Praxen und Kliniken. Das Curriculum besteht aus zwei Modulen, die separat absolviert werden können. Für eine Teilnahmebescheinigung über das Curriculum müssen alle Kursmodule absolviert werden. Termin: Modul I: Freitag, 30. Oktober 2020 9.00–16.00 Uhr Programm: 9.00–10.30 Uhr Einführung und Telemedizin Dr. med. Matthias Fabian, Vorsitzender des Ausschusses IT im Gesundheitswesen 10.30–10.45 Uhr Kaffeepause

Programm: Samstag 27. November 2020: 9.00–10.30 Uhr Interoperabilität im Versorgungsalltag Dr. med. Dr. oec. Martin Holderried, Universitätsklinikum Tübingen Dr. med. Friederike Holderried, Universitätsklinikum Tübingen 10.30–10.45 Uhr Kaffeepause 10.45–12.15 Uhr Interoperabilität im Versorgungsalltag Dr. med. Dr. oec. Martin Holderried, Universitätsklinikum Tübingen Dr. med. Friederike Holderried, Universitätsklinikum Tübingen 12.15–12.45 Uhr Mittagspause 12.45–14.15 Uhr Digitale Wissensquellen, Wissensmanagement und wissensbasierte Entscheidungsunterstützungssysteme (Methodenkompetenz) Dr. med. Matthias Lukas Zuchowski, Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart 14.15–14.30 Uhr Kaffeepause

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Bekanntmachungen 14.30–16.00 Uhr Digitale Wissensquellen, Wissensmanagement und wissensbasierte Entscheidungsunterstützungssysteme (Methodenkompetenz) Prof. Dr. med. Mark Dominik Alscher, Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart Programm: 28. November 2020 9.00–10.30 Uhr Aspekte des Datenschutzes und Datensicherheit Andreas Schaupp, DeltaMed Süd Ludwigsburg 10.30–10.45 Uhr Kaffeepause 10.45–12.15 Uhr Aspekte des Datenschutzes und Datensicherheit Andreas Schaupp, DeltaMed Süd Ludwigsburg 12.15–12.45 Uhr Mittagspause 12.45–14.15 Uhr Ethik und Digitalisierung Dr. phil. Giovanni Rubeis, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin Rubrecht-KarlsUniversität Heidelberg 14.15–14.30 Uhr Kaffeepause 14.30–16.00 Uhr Ethik und Digitalisierung Dr. phil. Giovanni Rubeis, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin Rubrecht-KarlsUniversität Heidelberg Teilnehmerbeitrag: 250,– Euro Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 16 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Ort: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart Anmeldung: Über das Portal der Landesärztekammer erforderlich. www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung eHealth, Frau Janot, Jahnstr. 1, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-26 70, E-Mail: ehealth@laek-bw.de

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Symposium Medikamentenabhängigkeit zwischen Skylla und Charybdis und dem Gesang der Sirenen Eine Veranstaltung des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Termin: Mittwoch, 18. November 2020 10.00–16.00 Uhr „Eine Medikamentenabhängigkeit entsteht meist schleichend, leise und unauffällig. Vier bis fünf Prozent aller verordneten Arzneimittel besitzen ein eigenes Missbrauchs- und Abhängigkeitspotenzial“ so leitet der Sucht­ bericht 2019 der Drogenbeauftragten der Bundesregierung ins Thema ein. Bekanntlich haben Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie verschreibungspflichtige Schmerzmittel ein hohes Abhängigkeitspotenzial. Auch aktivierende Substanzen, die von Konsumenten immer wieder zum Braindoping eingesetzt werden, können süchtig machen. Im diesjährigen, wiederum interdisziplinär angelegten Sucht­ symposium, wird die Diskussion hinsichtlich der nicht einfachen Verschreibungspraxis und der Problematik der Medikamentenabhängigkeit breiten Raum einnehmen. Die Referenten werden die praxisbezogenen Dilemmata am Ende eines jeden Vortrags beispielhaft darlegen und zur Diskussion stellen. Neben fachlicher Information steht, wie immer, auch der interdisziplinäre Austausch zwischen unterschiedlichen Professionen im Mittelpunkt der Veranstaltung . Programm: 10.00–10.15 Uhr Einführung und Moderation Dr. med. Paula Hezler-Rusch Vorsitzende des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Anette Henninger Ärztliche Leitung Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung der Landeärztekammer Baden-Württemberg

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Begrüßung Dr. med. Wolfgang Miller Präsident der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg 10.15–11.10 Uhr Die praktische Umsetzung der Leitlinien bei Benzodiazepinabhängigkeit Fallbericht und Diskussion Prof. Dr. med. Anil Batra Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung Universitätsklink für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen 11.10–11.30 Uhr Grußwort Medikamentenabhängigkeit: Eine „stille Sucht“ mit schwerwiegenden Folgen – was macht die Politik? Minister Manne Lucha MdL Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg 11.30–11.40 Uhr Pause 11.40–12.30 Uhr Gabapentine und Stimulanzien Fallbeispiel und Diskussion Prof. Dr. med. Norbert Wodarz Zentrum für Suchtmedizin Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Regensburg am Bezirksklinikum 12.30–13.20 Uhr Opioide und Cannabinoide Fallbeispiel und Diskussion Prof. Dr. med. Norbert Scherbaum Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des LVR-Klinikums Essen 13.20–14.00 Uhr Mittagspause 14.00–14.50 Uhr Medikamentenabhängigkeit und Suizidalität Praxisbeispiel und Diskussion Prof. Dr. med. Barbara Schneider (EU) M. Sc. Abteilung Abhängigkeits­ erkrankungen, Psychiatrie und Psychotherapie der LVR-Klinik Köln 14.50–15.40 Uhr Medikamente und Fahrtauglichkeit Problematik um Medizinalhanf Diskussion Timon Kuntz Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration BadenWürttemberg, Landespolizei­ präsidium, Referat 31: Einsatz, ­Lagezentrum und Verkehr

15.40–16.00 Uhr Abschlussdiskussion Dr. med. Hezler-Rusch Veranstaltungsort: In den Räumen des Evangelischen Bildungszentrums Hospitalhof, Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart (Mitte) Teilnehmerbeitrag: Die Teilnahme ist kostenfrei – Anmeldung erforderlich Coronabedingt ist die Teilnehmerzahl vor Ort begrenzt, alternativ bieten wir zeitgleich eine Live-Online-Teilnahme an. Anmeldung: Ausschließlich über das Portal der Landesärztekammer www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Sie können sich entweder zur Präsenz-Teilnahme im „Hospitalhof“ anmelden, unter: Präsenzveranstaltung im „Hospitalhof“ Medikamentenabhängigkeit zwischen Skylla und Charybdis und dem Gesang der Sirenen oder Sie können sich zur OnlineTeilnahme per Livestream anmelden, unter: Online-Teilnahme per Livestream Medikamentenabhängigkeit zwischen Skylla und Charybdis und dem Gesang der Sirenen Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 6 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung, Frau Mangold, Jahnstraße 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-24, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: helene.mangold@laek-bw.de Weitere Infos: www.aerztekammer-bw.de (WebCode: 1502)


Bekanntmachungen Baustein Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundiert) – Kurs I Erweitern Sie Ihre Kenntnisse für unbewusste, seelische Vorgänge und finden Sie dadurch effizienter Zugang zur inneren Situation des Patienten und zur Dynamik des psycho­ therapeutischen Dialogs. Nach den Richtlinien der Landes­ ärztekammer Baden-Württemberg sind theoretische und praktische Bausteine für die ­Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psycho­ somatische Medizin und Psychotherapie sowie zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Psychotherapie erforderlich. Hierfür wird 2020 der Kurs I von drei Blockkursen angeboten. Diese spannenden Themen­ bereiche erwarten Sie unter ­anderem: –  Entwicklungspsychologie –  Abwehrmechanismen –  Grundlagen der Verhaltenstherapie –  Grundzüge der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik –  Wirkfaktoren in der Psychotherapie –  Unbewusstes und Traumdeutung –  Übertragung/ Gegenübertragung Durchführung mit Fallsupervision, Technik sowie Theorieseminaren mit praktischem Charakter. Termin: 11.–16. Oktober 2020 Sonntag bis Freitag, ganztags

Veranstaltungsort: Tagungshaus Kloster Heiligkreuztal, Am Münster 7, 88499 Altheim Zielgruppe: Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie in Zusatzweiterbildung Psychotherapie Teilnehmerbeitrag: 690,– Euro inkl. Seminarunterlagen, zzgl. Verpflegung und Übernachtung (falls gewünscht) Fortbildungspunkte: 55 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

Aktualisierungskurs nach § 48 der StrlSchV und Inhalten nach § 18 RöV und/oder § 30 StrlSchV (alt) Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen sowie medizinisch-technische Angestellte, deren berufliches Betätigungsfeld im Umgang mit Röntgenstrahlen liegt. Termin: Mittwoch, 2. Dezember 2020 11.00 s. t.–ca. 19.00 Uhr Seminarziel: Bescheinigung zum Erhalt der Fachkunde. Der Kurs ist von der Zentralen Stelle für die Vollzugsunterstützung beim Regierungspräsidium Tübingen als zuständiger Stelle anerkannt. Kursinhalte: •  Arbeitsweise der Ärztlichen Stelle: Normen •  Arbeitsweise der Ärztlichen Stelle: Anforderungen, Gonadenschutz, Einstelltechniken •  Konstanzprüfungen: Filmverarbeitung, Prüfkörper, Mammographie

•  Anwendung ionisierender Strahlung, Röntgenverordnung, Diagnostische Referenzwerte •  Physikalische Grundlagen (Dosisbegriffe, Dosisgrenzwerte, Dosis-CT): Äquivalent­ dosis, CTDI, DLP, Rechtfertigung •  Leitlinien der Bundesärzte­ kammer: Film-Foliensysteme, Einblendung, Bildqualität •  Was ist neu in der digitalen Welt •  Aktuelle Rechtsvorschriften: Die neue Röntgenverordnung •  Repetitorium •  Abschlusstestat für RöV Kursleitung: PD Dr. Hans Hawighorst Tagungsstätte: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart, Haus 7, Raum 1, 2, 3 Teilnahmegebühr: 100 Euro; Gebühreneinzug erfolgt vor Ort ausschließlich in bar. Kursrücktritt: Bei einer Stornierung bis drei Wochen vor Kurs­ beginn in schriftlicher Form wird eine Bearbeitungsgebühr von 30 Euro berechnet. Bei Abmeldungen danach und bei Nichterscheinen wird die volle Seminargebühr erhoben. Der Veranstalter hat das Recht, bei nicht ausreichender Beteiligung die Veranstaltung abzu­ sagen. Weitergehende Ansprüche hat der Teilnehmer nicht. Anmeldung: Eine schriftliche Anmeldung unter Angabe von Name, Adresse, Wohnort, Tel./Fax oder E-Mail bei Frau Gabriele Fehrs, Ärztliche Stelle, Telefon (07 11) 7 69 89 67, Fax (07 11) 7 69 89 75, E-Mail: gabriele.fehrs@laek-bw.de ist erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 5 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 81-0 Fax (07 11) 7 69 81-5 00

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als WebSeminare durchzuführen. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet.

Fit für den Notfall – Grundlagen der Notfallversorgung Frischen Sie Ihre Notfallkenntnisse auf und reagieren Sie in Notfallsituationen kompetent und sicher. In Notfällen ist schnelles und ­sicheres Handeln gefragt. Erlernen Sie eine einfache und strukturierte Vorgehensweise zur Versorgung vitalbedrohter Patienten und gewinnen Sie Sicherheit bei der Behandlung von Notfällen. Neben der Reanimation in Theorie und Praxis üben Sie weitere lebensrettende Sofortmaßnahmen. Mit denen im ­Seminar erlernten neuesten Kenntnissen und Empfehlungen versorgen Sie vitalbedrohte ­Patienten, lernen neue Geräte kennen und testen den Umgang damit, um für den Ernstfall ­bestens vorbereitet zu sein. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einer Diskussion mit anderen Interessierten und tauschen Sie sich mit Kollegen aus über Ihre Erfahrungen.

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Bekanntmachungen Wichtig! Dieses Seminar ist Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar „Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Termin: Samstag, 28. November 2020 9.00–13.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Fit für den Notfall – Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen Überprüfen Sie Ihre Notfallkenntnisse und üben Sie anhand von nachgestellten Notfallsituationen. Hier behandeln Sie „echte“ Notfälle, nachgestellt von Darstellern und Phantomen – direkt vor Ort in Kleingruppen. Dies können Notfälle von Atemnot über Knochenbrüche bis hin zu reanimationspflichtigen Patienten sein. Sie stellen die richtige Diagnose, treffen die notwendigen Maßnahmen und erlangen Sicherheit im Umgang mit Notfallpatienten. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem Austausch Ihrer Eindrücke und Erfahrungen mit Kollegen und gewinnen Sie Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen. Wichtig! Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar ist der Besuch des Seminars „Grundlagen der Notfall­ versorgung“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

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Termin: Samstag, 28. November 2020 14.00–18.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Fit für den Notfall – Der Kindernotfall Wissen Sie, wie ein Kind im Notfall richtig behandelt werden muss? Notfälle mit Kindern stellen immer besondere Herausforderungen dar: –  Wie beurteile ich die Vitalparameter des Kindes? –  Wie muss ich Sauerstoff verabreichen? –  Welche ist die richtige Dosierung der Notfallmedikamente? –  Welches sind die häufigsten Kindernotfälle? All diese Fragen und mehr be­ antworten wir Ihnen gerne in ­unserem Seminar „Der Kindernotfall“. Nach einem theoretischen Teil steigen Sie direkt in die Praxis ein und können das Erlernte an Übungsphantomen in verschiedenen Altersklassen anwenden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Termin: Mittwoch, 14. Oktober 2020 18.00–22.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot

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Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 6 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Offene Rechnungen in der Arzt­ praxis – wie gehe ich damit um? Ihre Patienten bezahlen ihre Rechnungen nicht und Sie wissen nicht, wie Sie damit am besten umgehen sollen? Hierbei müssen Sie nicht alleine stehen. Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungsansätze zum Umgang mit offenen Rechnungen! Mit unserer Unterstützung können Sie die Handhabung für Ihre Praxis optimieren, um in Zukunft sicher auf ähnliche Situationen reagieren zu können. Inhalte des Workshops sind: –  professioneller Umgang mit Nichtzahlern –  sinnvolle Mahnläufe in Ihrer Arztpraxis –  Erstellung eines gerichtlichen Mahnbescheides –  Ratenzahlung –  Abgabe der offenen Forderungen an einen Dienstleister – sinnvoll oder nicht? –  Verjährung Termin: Samstag, 19. September 2020 10.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Medizinische Fachan­ gestellte, Abrechnungspersonal Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (0711) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

Teilnehmerbeitrag: 70,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

6. ISTN – Interdisziplinärer Stuttgarter Tag der Notfallmedizin Jeder Patient ist interdisziplinär, sobald er verschiedene Symptome aufzeigt. Erst mit einer Diagnosestellung wird er einer Fach­ disziplin zugeordnet. Der Weg vom Symptom zur Diagnose ist dabei elementar und nicht immer eindeutig. Wer begleitet die Patienten auf diesem Weg? Das sind im ambulanten Bereich die Hausärzte. Im stationären Bereich nehmen diese Rolle die Notfallmediziner in einer interdisziplinären Notfallambulanz wahr. Seien sie gespannt auf praktische Fallbeispiele, bei denen sie interaktiv abstimmen können. Hätten Sie gehandelt wie die Mehrheit der Anwesenden? Nach der Abstimmung können Sie die tatsächlich eingeleiteten Schritte sehen und mit Ihrer eigenen Einschätzung abgleichen. Die vorgestellten Fälle beleuchten die Interdisziplinarität zwischen den Fachrichtungen und bringen die Zusammenarbeit zwischen ambulanter und stationärer Medizin voran. Zudem haben Sie die Möglichkeit vorab eigene Fälle zu nennen, welche anschließend im Plenum behandelt werden. Nutzen Sie die Gelegenheit und testen Sie Ihre Fachkenntnisse. Termin: Samstag, 26. September 2020 9.00–13.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot


Bekanntmachungen Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 40,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Grundlagen der Privatabrechnung (GOÄ) für Ärzte –  Privatabrechnung – wie funktioniert sie? –  Worauf muss ich achten? –  Wie arbeite ich mit der GOÄ? –  Welche Gebührensätze gibt es? Fragen, die sich vermutlich jede Ärztin und jeder Arzt stellt, der sich in einer eigenen Praxis niederlassen möchte. Dieses Seminar bietet Ihnen einen Einstieg oder eine Auf­ frischung der Grundlagen der Gebührenordnung für Ärzte. Gemeinsam werden wir alle Ihre offenen Fragen klären und uns einen Überblick über den recht­ lichen Rahmen, die Anforde­ rungen der Dokumentation, sowie den Unterschied zwischen EBM und GOÄ verschaffen. Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit der PVS-Akademie veranstaltet. Inhalte: –  Rechtliche Grundlagen und Bestimmungen der privatärztlichen Abrechnung –  Aufbau der Gebührenordnung –  Unterschiede zwischen EBM und GOÄ –  Klärung und Anwendung wichtiger Begriffe –  Arbeit mit der Gebühren­ ordnung –  Fallbeispiele Lehrgangsmaterialien: –  Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) –  Seminarskript Termin: Mittwoch, 30. September 2020 15.00–19.00 Uhr

Zielgruppe: Interessierte Ärzte aller Fach­ richtungen, insbesondere Berufseinsteiger und Wiedereinsteiger Anmeldung: Akademie der PVS Baden-Württemberg GmbH, Bruno-Jacoby-Weg 12, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 63 39 00 92, Fax (07 11) 63 39 00 94, E-Mail: info@pvs-akademie.de, www.pvs-akademie.de Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 99,– Euro inkl. Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Rechtliche Fragen in der Arztpraxis Sie haben rechtliche Fragen zur täglichen Arbeit in Ihrer Arztpraxis? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechtliche Fragen in der Arztpraxis“ werden verschiedene rechtliche Themen aufgegriffen und praxisnahe Hinweise vermittelt. Jede Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das vorab bekannt gegeben wird. „Verfügbarkeit von Ärztinnen und Ärzten für polizeiliche Untersuchungen – Problemstellungen und Lösungen aus Sicht der Polizei“ und „Berufsrechtliche Fragen und Abrechnung der Leichenschau“ Die Referenten geben Ihnen Sicherheit, Tipps und Hilfe­ stellungen für die weitere ­tägliche Arbeit. Gerne können Sie uns Ihre Fragen zum Thema vorab zukommen lassen. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion mit unseren Experten. Termin: Mittwoch, 14. Oktober 2020 18.00–20.30 Uhr

Zielgruppe: Niedergelassene Ärzte, leitende Mitarbeiter in Praxen und MVZs Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 3 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

19. Degerlocher Ethikgespräch Das Tagesthema am Mittwoch, den 21. Oktober 2020 ist „Digitalisierte Gesundheits­ versorgung – Chancen und Risiken aus ethischer Sicht“. Digitale Anwendungen und Systeme müssen als transformative Technologien verstanden werden: Sie weiten bestehende Handlungsspielräume aus und ermöglichen neue Handlungs­ optionen. Dadurch werden aktuelle Strukturen und bisherige Praktiken in der Gesundheits­ versorgung grundlegend verändert. Besonders die Verfügbarkeit großer Datenmengen und deren Verarbeitung durch die Anwendung Künstlicher Intelligenz (Big Data Management) stellen uns vor neue Heraus­ forderungen. Dies hat sich gerade durch die Covid-19Pandemie eindrücklich gezeigt. Derartig große Datenmengen, wie sie zur Überwachung des Infektionsstatus und zur Steuerung der Maßnahmen erforderlich sind, lassen sich nicht mit „Strichlisten und LeitzOrdnern“ bewältigen. Nur durch die digitale Erfassung und Auswertung kann zeitnah gehandelt werden. Andererseits ergeben sich Risiken dadurch, dass Daten zentral erfasst, ausgewertet und zur Einschränkung der Individualrechte missbraucht werden können.

In seinem Impulsvortrag wird Dr. Rubeis Wege aufzeigen, wie sich das Potential der Digitalisierung für die Gesundheits­ versorgung nutzen lässt und deren Risiken vermindert werden können. Termin: Mittwoch, 21. Oktober 2020 18.00–21.45 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen/Angehörige von Gesundheitsfachberufen/Seelsorger Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Akutfälle aller Fachgebiete Sie sind seit vielen Jahren ärztlich tätig, in der eigenen Praxis oder als Vertreter, im Notfalldienst oder auch in der Klinik? Sie möchten sich auf dem Laufenden halten und interessieren sich für Neuerungen in der Medizin auch fachgebietsübergreifend? Sie sind vielleicht schon im Ruhestand? Bei der Teilnahme am Notfalldienst werden Sie mit Patientenbeschwerden aus nahezu allen Bereichen der Medizin konfrontiert. Diese Fortbildung bietet Ihnen daher einen kompakten Überblick vom Auge bis zum Zeh, von der Haut bis zum Darm. Wir vermitteln Ihnen die wichtigsten Informationen zu Krankheits-/Notfallbildern folgender Bereiche: –  Kardiologie (u. a. akutes Koronarsyndrom, Hypertonie) –  Pädiatrie (u. a. Infekte, Durchfall, Erbrechen)

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Bekanntmachungen –  Neurologie (u. a. Schlaganfall, Schwindel, Migräne) –  HNO (u. a. Nasenbluten, Entzündungen) –  Abdomen (u. a. Gastroenteritis, Bauchschmerzen) –  Chirurgische Notfälle (u. a. Traumata, Wunden) –  Gynäkologie (u. a. Blutungen) Anhand von detaillierten Fall­ beispielen und Vorträgen werden Ihnen die aktuellen Diagnostikund Therapieempfehlungen zu relevanten Krankheitsbildern nahegebracht. In praktischen Übungen können Sie Ihre Fähigkeiten und Ihr Wissen auffrischen. Selbstverständlich wird auf lebensbedrohliche Situationen bis hin zur Reanimationspflicht eingegangen. Sie haben schon länger keinen Blasenkatheter mehr gelegt oder eine Reanimation mit Hilfsmitteln durchgeführt? Beides können Sie hier am Phantom üben. Darüber hinaus werden wichtige organisatorische Fragen des Notfalldienstes in Baden-Württemberg geklärt. Termine: 6.–8. November 2020 Freitagnachmittag bis Sonntagmittag Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 250,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 28 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

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9. Stuttgarter Tag für Infektiologie In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Infektiologie – dem Netzwerk infektiologisch tätiger Ärzte aus Klinik, Praxis und Labor – bietet die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg den 9. Stuttgarter Tag für Infektiologie an. Hier erfahren Sie Neuigkeiten zu den Herausforderungen im Gebiet der Infektiologie und vertiefen Ihre Kenntnisse in Prävention, Diagnostik und Therapie von Infektionen. Die Veranstaltung zielt darauf ab, Ihre Kompetenz für Fragestellungen im vielfältigen Bereich der Infektiologie zu stärken. Die Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das im Vorfeld bekannt gegeben wird. Zu diesem spannenden Tag mit viel Raum für Diskussion laden wir Sie herzlich ein! In Zusammenarbeit mit: Zentrum für Infektiologie Stuttgart (ZIS) Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Termin: Samstag, 14. November 2020 9.00–14.45 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro inkl. Verpflegung Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 6 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

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Gelbfieberimpfung – Fortbildung für Ärzte Die Reisemedizin soll Reisenden allgemein, sowie chronisch Kranken, eine umfassende Vorbereitung für ihre Reise liefern. Sie beinhaltet dabei weit mehr als nur eine Beratung und die anschließende Durchführung von Schutzimpfungen gegen zum Beispiel Hepatitis, invasive Meningokokken-Erkrankungen und Typhus. Neben Informationen zur Durchführung von Gelbfieberimpfungen, zur Zulassung als Gelbfieberimpfstelle und dem epidemiologischen Kontext der Endemiegebiete, stehen die aktuelle Weltseuchenlage, Reiseimpfungen sowie neue Impfstoffe und Impfrisiken im Mittelpunkt der Veranstaltung. Das Seminar wendet sich vorzugsweise an Ärzte, die in BadenWürttemberg bereits als Gelb­ fieberimpfstelle registriert sind. Darüber hinaus können alle, die sich in ihrer täglichen Praxis mit reisemedizinischen Fragestellungen befassen ebenso teilnehmen, wie an diesen Themen interessierte Ärzte aller Fachrichtungen. Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Termin: Samstag, 19. Dezember 2020 9.00–16.30 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 50,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg

Die zur Nachbesetzung aus­ geschriebenen Vertragsarztsitze für alle Fachgruppen und für alle Planungsbereiche in BadenWürttemberg mit Zulassungs­ beschränkungen finden Sie auf der ­Website der Kassen­ ärztlichen ­Ver­einigung Baden-Württemberg www.kvbawue.de / praxissitze Nach der seit 1. Januar 2013 geltenden Rechtslage muss der Antrag zur Nachbesetzung eines Vertragsarztsitzes beim Zulassungsausschuss gestellt werden. Dieser entscheidet, ob der Vertragsarztsitz in einem Planungsbereich, für den Zulassungsbeschränkungen angeordnet sind, weitergeführt werden soll. Sofern dies der Fall ist, hat die Kassenärztliche Vereinigung den Vertragsarztsitz unverzüglich auszuschreiben.


Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Nordbaden Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0  Fax (07 21) 1 60 24-2 22

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als WebSeminare durchzuführen. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) im Portal der Landesärztekammer an: Bei einer Neuregistrierung im Portal (inkl. SVmed): www.aerztekammer-bw.de/ 10aerzte/00portal/ selbstregistrierung/ Bei bestehendem Konto in SVmed oder im Portal: https://elp25.com/svmed/bw/ Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@ baek-nb.de

Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen: jetzt als Web-Seminar! Die Zahl der Flugreisenden steigt von Jahr zu Jahr und damit auch das Risiko von medizinischen Notfällen bei älteren Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder auch bei Gesunden.

Tritt ein medizinischer Zwischenfall an Bord eines Flugzeuges auf, wird in der Regel nach einem anwesenden Arzt gefragt. Nach deutschem Recht ist ein Arzt verpflichtet, medizinische Hilfe zu leisten. Doch was bedeutet dies in einem Flugzeug? Zahlreiche Fragen kommen auf: Wie sieht das medizinische Equipment an Bord aus? Ist eine außerplanmäßige Zwischenlandung nötig? Welches Haftungsrecht gilt an Bord? Damit Ärztinnen und Ärzte in dieser außergewöhnlichen Belastungssituation souverän agieren, adäquate Entscheidungen treffen und angemessene Behandlungsformen anwenden können, sollen ihnen Handlungsgrundsätze und Orientierungshilfen vermittelt werden. Aufgrund der aktuellen Situation wird diese Fortbildung als Web-Seminar angeboten. Termin: Mittwoch, 23. September 2020 19.00–22.00 Uhr Referenten: Dr. med. Christopher Neuhaus, FA für Anästhesiologie, Notfallmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin e. V. Julius Springer, Senior First Officer A380, CRM-Trainer, Deutsche Lufthansa AG Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Christopher Neuhaus Veranstaltungsart: Web-Seminar – kurz vor Veranstaltung erhalten Sie einen Link. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 25,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt leider begrenzt!

Train the Trainer Kurse – für Weiterbilder Angesichts der neuen Weiter­ bildungsordnung einerseits und einer zu geringen Anzahl an Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung andererseits wird es zunehmend wichtig, die Weiterbildung im ambulanten und stationären Sektor strukturiert und effizient zu gestalten und nach modernen Qualitätskriterien zu optimieren. Unser modular aufgebauter Kurs unterstützt Sie als Weiterbilder bei der täglichen Arbeit mit den ÄiW. Vermittelt werden wichtige Neuerungen der WBO samt eLogbuch sowie grundlegende Rahmenbedingungen organisatorischer und rechtlicher Natur. Workshops zu Curriculums­ erstellung, Feedbackgesprächen, didaktischen Methoden und Kommunikationstechniken sollen zusätzlich wichtige Hilfestellung leisten. Angesprochen sind alle Fach­ ärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Die beiden Termine sind unabhängig voneinander buchbar. Termine: Modul 1: 26. September 2020 Modul 2: 16. Januar 2021 jeweils Samstag, 9.00–17.30 Uhr Referenten Modul 1: Dr. med. Folkert Fehr, Arbeits­ ausschuss des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Nordbaden Jan Griewatz, Stellvertretender Leiter des Kompetenzzentrums Medizindidaktik BadenWürttemberg, Tübingen Jan-Ulrich Schuster, Niederlassungs- und Koopera­ tionsberater, Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Referenten Modul 2: Julia Fackert, LL. M., Rechtsreferentin der Bezirksärztekammer Nordbaden Dr. med. Folkert Fehr, niedergelassener Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Mitglied des Arbeitsausschusses des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Nordbaden

Carsten Mohrhardt, Facharzt für Orthopädie und Unfall­ chirurgie, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Nordbaden Prof. Dr. med. Marcus Siebolds, Facharzt für Innere Medizin, Dekan des Fachbereichs Gesundheitswesen der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln Wissenschaftliche Leitung: Dr./Univ. Pisa Susanna Colopi-Glage, niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Gebühr: 95,– Euro pro Modul, inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal

Web-Seminar „Positive Psychologie“ Angesichts der aktuellen Situa­ tion ist es ratsam, die eigenen Kräfte zu mobilisieren. Dies gilt ganz besonders für belastete ­Berufsgruppen, zu denen Sie als Ärztinnen und Ärzte ohne Zweifel gehören. Die sogenannte Positive Psychologie, eine recht junge Teildisziplin der Psycho­ logie, verfolgt genau diesen ­Ansatz, die vorhandenen menschlichen Stärken zu fördern, statt nach der Korrektur von Defiziten zu trachten. Bei unserem Web-Seminar „Positive Psychologie“ erhalten Sie ganz bequem von zu Hause aus einen anwendungsorientierten und theoriebasierten Einblick. Dieser erfolgt am Modell des positiven Selbstmanagements mit dem Ziel, Kompetenzen zu fördern und die mentale Stärke mit ihren Facetten Selbstwirksamkeit, Optimismus, Resilienz, Selbstvertrauen, Hoffnung und Emotionsregulation zu verbessern. Bisherige empirische

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Bekanntmachungen Daten zur positiven Psychologie attestieren eine Abnahme depressiver Verstimmung sowie eine Zunahme allgemeiner Lebenszufriedenheit. Termin: Freitag, 2. Oktober 2020 18.00–ca. 19.00 Uhr Referentin: Sarah Haas, M. Sc.-Psych., Psychologin an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald, Calw Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Thomas Lohmann, Chefarzt der Klinik für Psycho­ somatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald, Calw Veranstaltungsart: Web-Seminar – kurz vor Veranstaltung erhalten Sie einen Link. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 10,– Euro Fortbildungspunkte: 1 Punkt Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt leider begrenzt!

Fortbildung des Ausschusses Ärztinnen: Workshop „Erfolgreicher kommunizieren“ Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal entscheidender als die Sach­ kompetenz: Die notwendige Überzeugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körpersprache, Stimme, psychologischem Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab.

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Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozialkompetenz dar, die gerade im beruflichen Alltag immer unverzichtbarer wird. In diesem Workshop in deutscher Sprache wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher Situationen und von Beispielen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen abgemildert. Termin: Freitag, 9. Oktober 2020 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 10. Oktober 2020 9.00–13.30 Uhr Referentin: Wilma Küspert, Sprechwissenschaftliche Beratung, Training, Coaching Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola BuhlingerGöpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 295,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 14 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist auf 7 Personen beschränkt!

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„Geriatrische Grundversorgung“ – 60-stündiges Basiscurriculum der Bundesärztekammer Die Gesellschaft wird immer älter – darauf müssen sich auch Ärztinnen und Ärzte vieler Fachrichtungen einstellen, sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Betreuung. In den Weiterbildungsgängen vieler Fachgebiete sind geriatrische Themen und die besonderen Probleme des älteren und multimorbiden Patienten nicht sehr ausführlich berücksichtigt. An der Geriatrie interessierte Ärztinnen und Ärzte können seit geraumer Zeit die Zusatzweiterbildung „Geriatrie“ nach der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer BadenWürttemberg erwerben. Sie sieht aber eine Weiterbildungszeit von 18 Monaten bei einem zur Weiterbildung befugten Facharzt vor und ist inhaltlich so umfangreich, dass sie fast nur von den Fachärztinnen und Fachärzten für Allgemeinmedizin und Innere Medizin gewählt wird. Die Bundesärztekammer hat daher ein 60-stündiges Basis­ curriculum „Geriatrische Grundversorgung“ entwickelt. Dieses richtet sich an die Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete, die die Zusatzbezeichnung Geriatrie nicht erwerben wollen, Ihre Kenntnisse über wesentliche Aspekte bei der Behandlung älterer Menschen aber vertiefen möchten. Das Curriculum ist in neun Module gegliedert, die in drei Abschnitte (jeweils ein Wochenende) eingeteilt wurden. Das Curriculum ist anrechenbar auf den Fortbildungs­ umfang von 160 Stunden, den die KV für die Abrechnung der Spezialisierten geriatrischen Diagnostik vorgibt. Programm: –  Besonderheiten des alten Patienten –  Geriatrische Syndrome und Altersspezifika ausgewählter Erkrankungen (in mehreren Teilen) –  Geriatrisches Basis-Assessment –  Arzneimitteltherapie und nicht-medikamentöse Therapiemaßnahmen

–  Rechtliche und ethische Grundlagen –  Einrichtungen geriatrischer Versorgung –  Fallbeispiele Termine: 9.–11. Oktober 2020 6.–8. November 2020 und 4.–6. Dezember 2020 Voraussichtlich jeweils Freitag ca. 15.00–18.30 Uhr, Samstag ca. 9.00–18.00 Uhr und Sonntag ca. 9.00–14.30 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Brigitte R. Metz, Chefärztin Geriatrisches Zentrum Karlsruhe und Klinik für Rehabilitative Geriatrie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Veranstaltungsorte: 1. und 2. Wochenende: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe 3. Wochenende: ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr, Diakonissenstraße 28, 76199 Karlsruhe Zielgruppe: niedergelassene Ärztinnen und Ärzte Gebühr: 645,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 60 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de

Kostenträgerdschungel – Prävention, Rehabilitation, Nachsorge: was, wo, wie beantragen? Leistungen zur Prävention, Rehabilitation und Nachsorge gibt es viele. Mit dieser Fort­ bildung soll Ihnen übersichtlich dargestellt werden wann welche Angebote der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung, der Rentenversicherung, der gesetzlichen Unfallversicherung (der Berufsgenossenschaften) und der Agentur für Arbeit indiziert sind. Welche (Fach-) Ärzte dürfen welche Leistungen beantragen? Welche Antrags­ vordrucke gibt es? Wo finde


Bekanntmachungen ich diese? Welche Inhalte sind entscheidend, dass die ent­ sprechenden Kostenträger eine Leistung als begründet anerkennen? Wie wird ein solcher Antrag vergütet? Zu diesen und weiteren Fragen rund um das Thema soll sich der Dschungel lichten. Gerne dürfen Sie zu diesem Zweck Ihre eigenen Fragen vor der Fortbildung per Mail an fortbildungsakademie@ baek-nb.de senden. Termin: Mittwoch, 21. Oktober 2020 19.30–ca. 22.00 Uhr Referenten: Dr. med. Elke Hammerschmidt, FÄ für Orthopädie, Sozialmedizin, Ärztliches Qualitätsmanagement, Suchtmedizin, Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg, Referat Sozialmedizinscher Grundsatz, Abteilung Sozial­ medizinischer Dienst/RehaManagement, Karlsruhe

Dr. med. Jürgen Kußmann, FA für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Sozialmedizin, Ärztlicher Leiter Ambulantes Zentrum für Rehabilitation und Prävention am Entenfang, Stv. Vorsitzender der Ärzteschaft Karlsruhe Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Jürgen Kußmann Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 30,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 3 Punkte Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de

Fortbildung für Weiterbildungs­assistenten „Fit für die Notfallambulanz und den ersten Dienst“ Wer kennt sie nicht, die Aufregung vor dem ersten Nachtdienst in der Klinik oder dem ersten Notdienst. Habe ich alles richtig gemacht? Wann muss ich den Oberarzt rufen? Kann der Patient ambulant behandelt werden oder muss er stationär einge­ wiesen/aufgenommen werden, gar auf die Intensivstation? Solche und ähnliche Fragen müssen oft einsam und zunehmend ohne ausreichende Vor­ bereitung beantwortet werden. Das Seminar möchte einen Beitrag zur besseren Ausbildung in diesem Bereich leisten. Die häufigsten Erkrankungen und Notfälle sollen anhand von lehrreichen Fallbeispielen aus dem Ambulanz- und Stations­ alltag dargestellt und interaktiv

mit Ihnen das sinnvolle diagnostische und therapeutische Vorgehen besprochen werden. Es wird genug Zeit für Fragen und Diskussion bleiben. Bringen Sie auch Ihre eigenen Fälle – zumindest aus dem Gedächtnis – mit. TeilnehmerInnen des „Willkommensabends für Neuapprobierte“ der Bezirksärztekammer Nordbaden (in diesem Jahr ausschließlich online am 23. 09. 2020) erhalten rabattierten Zugang zur Fortbildung. Termin: Samstag, 24. Oktober 2020 8.15–15.45 Uhr Vorläufiges Programm: 8.15–8.30 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. med. J. Aspacher Anna Marhöfer, Arbeitskreis „Junge Kammer“, Bezirksärztekammer Nordbaden

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29. – 30. November 2019 Ärzte-Seminare Karlsruhe bieten zweitägige Messe Karlsruhe

Fortbildung für Neurologen

Vom 27. bis 28. November finden die ÄrzteSeminare Karlsruhe, seit mehr als 25 Jahren eine der renommiertesten medizinischen Fachveranstaltungen im Südwesten Deutschlands, in der Messe Karlsruhe statt. Als qualitativ hochwertige medizinische Fortbildungsveranstaltung mit fachspezifischen zweitägigen Intensivkursen bieten die Ärzte-Seminare Karlsruhe Medizinern und Hebammen eine fokussierte und praxisnahe Fortbildung. Um den aktuell geltenden behördlichen Vorgaben zu Hygiene- und Abstandsregeln in der Sars-Cov-2-Pandemie zu entsprechen, werden die Ärzte-Seminare Karlsruhe in diesem Jahr erstmals auch als Online-Seminar angeboten.

Termin:

Veranstaltungsort:

Ärzte-Seminare Karlsruhe

Messe Karlsruhe

Freitag, 27. Nov. 2020 Samstag, 28. Nov. 2020

Sowohl die Präsenz- als auch die Online-Teilnahme garantieren dabei die vollen Fortbildungspunkte.

Ausblick: Intensivkurs Neurologie Unter Leitung von Prof. Dr. Georg Gahn, Direktor der Klinik für Neurologie am Städtischen Klinikum Karlsruhe, und in der Moderation unterstützt durch Prof. Dr. Angelika Alonso von der Universitätsklinik Mannheim beschäftigt sich der Intensivkurs Neurologie mit einer Vielzahl neurologischer Themen darunter Schlaganfall, Neuroimmunologische-Erkrankungen, Parkinson und Bewegungsstörungen sowie Muskelerkrankungen. Die ausgewiesenen Experten gehen in ihren Vorträgen zudem auf entzündliche neuro-

logische Erkrankungen wie Sars-Cov-2, besondere neurologische Probleme wie NOAK in der Geriatrie oder den kindlichen und juvenilen Schlaganfall ein. Ein besonderes Highlight sind in diesem Jahr die Vorträge des Musikphysiologen Prof. Dr. Stefan Koelsch aus Norwegen zu Musik und Neurologie sowie des Straßburger Experten Prof. Dr. Jérôme De Seze zu NMOSD. Prof. Dr. Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, wird zum Thema Neurologie und Schwangerschaft sprechen. Für die Veranstaltung wurden bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg 13 Fortbildungspunkte beantragt.

Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus:

Messe Konferenz Center

Programm, Teilnahmegebühren und Anmeldung finden Sie hier:

Messeallee 1, 76287 Rheinstetten

www.aerzte-seminare-karlsruhe.de

umgang-mit-dem-coronavirus

www.aerzte-seminare-karlsruhe.de/

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Bekanntmachungen 8.30–9.15 Uhr Häufige neurologische Erkrankungen in der internistischen Notfallambulanz – was muss man wissen? Teil I: Schwindel, Epilepsie, Delir Dr. med. H. Molitor 9.15–10.00 Uhr Bauchschmerz, Durchfall, Erbrechen und gastro­ intestinaler Blutverlust. Wie gehe ich strukturiert vor? Dr. med. J. Aspacher 10.00–10.30 Uhr Kaffeepause 10.30–11.15 Uhr Häufige neurologische Erkrankungen in der inter­ nistischen Notfallambulanz – was muss man wissen? Teil II: Schlaganfall, Kopfschmerz, Meningitis, Enze­ phalitis, Querschnittslähmung Dr. med. W. Esser 11.15–12.15 Uhr Der Patient mit Fieber – wann harmlos, wann gefährlich? Dr. med. J. Aspacher 12.15–13.00 Uhr Mittagspause 13.00 Uhr und 14.00 Uhr Die aufregende Herzrhythmusstörung – ein kleines Seminar für den Notfall * G. Nayebagha 13.00 Uhr und 14.00 Uhr Die gezielte Ultraschall­ untersuchung in der Notfallambulanz (point of care) – mit praktischen Demonstrationen * Dr. med. P. Matheiowetz, Dott. A. Marano *  Das Ultraschall- und EKGSeminar findet jeweils zweimal hintereinander statt, sodass alle Teilnehmer*innen an beiden Seminaren teilnehmen können. 15.00–15.45 Uhr Leitsymptom Atemnot und Thoraxschmerzen – spannende Fallbeispiele aus dem Alltag Dott. A. Marano Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Joachim Aspacher, Sektionsleiter Gastroenterologie/ Endokrinologie/Diabetologie, SRH Klinikum KarlsbadLangensteinbach Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: WeiterbildungsassistentInnen

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Gebühr: 50,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Kompaktkurs Notfallmedizin (gem. Weiterbildungsordnung zur Erlangung der Zusatz­ weiterbildung „Notfallmedizin“) Zum zweiten Male bietet die Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden in Kooperation mit der DRK-Medizinakademie einen Kompaktkurs Notfallmedizin („80 Stundenkurs“) in Karlsruhe an. Die Inhalte des Kurses richten sich nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Die Teilnahme am Weiterbildungskurs steht allen approbierten Ärzten und Ärztinnen sowie Ärzten und Ärztinnen mit einer Berufserlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des Berufs nach § 10 der Bundes­ ärzteordnung (BÄO) offen, die sich im zweiten Jahr der Weiterbildung befinden. Die Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“ sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Bitte informieren Sie sich bei der für Sie zuständigen Ärztekammer. Die Akademie für Ärztliche Fortbildung ist eine nach dem Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg anerkannte Bildungseinrichtung. Damit können Sie als Arbeitnehmer/in in Baden-Württemberg bis zu fünf Arbeitstage Bildungsurlaub bei Ihrem Arbeitgeber beantragen. Bitte beachten Sie, dass ein Antrag bis spätestens acht Wochen vor Beginn der Veranstaltung beim Arbeitgeber gestellt werden muss. Wenn Sie in einem anderen Bundesland Ihre Tätigkeit ausüben, gelten die Regelungen des jeweiligen länderspezifischen Bildungszeitgesetzes.

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Termin: 6.–13. März 2021 (Sa–Sa) ganztägig Kursleitung: Dr. med. Heiko Baumann, DESA, MHBA, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin, Intensiv­ medizin und Palliativmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Lutz Zöller, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin und Intensivmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Bernd-Dieter Gonska, FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, ehem. Direktor der Klinik für Kardiologie, Intensivmedizin und Angiologie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Wissenschaftlicher Beirat: Dr. med. Thomas Arldt, Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Prof. Dr. med. Michael Henrich D. Phil. M. A., Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Prof. Dr. med. Franz Kehl, Direktor der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Städtisches Klinikum Karlsruhe Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: approbierte Ärztinnen und Ärzte mit Berufserlaubnis, die die Zusatzweiterbildung Notfall­ medizin erlangen möchten Gebühr: 1.090,– Euro, inkl. Seminarunterlagen und Tagesverpflegung Fortbildungspunkte: 80 Punkte Weitere Informationen: www.drk-karlsruhe.de/notarztkurs Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal

Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68

Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Im Zusammenhang mit der ­Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als WebSeminare durchzuführen. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) in dem Portal der Landesärztekammer an: www.aerztekammer-bw.de/ portal a Login a Fortbildungsanmeldung/ -angebot Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer BW anerkannt und auf das Fortbildungszertifikat anrechenbar.

Antibiotic Stewardship (ABS) – Blended Learning Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Ein Ziel der Deutschen Antibio­ tika-Resistenzstrategie (DART) der Bundesregierung ist neben der Prävention nosokomialer Infektionen die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen durch Antibiotic Stewardship (ABS).


Bekanntmachungen Mit ABS sind „Strategien zum rationalen Einsatz von Antiinfektiva“ gemeint, das heißt ein systematisches, nachhaltiges Bemühen um Verbesserung und Sicherstellung einer rationalen Praxis zur Antiinfektivaverordnung. Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vor­ handenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Anti­ infektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen. Nach erfolgreicher Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/ Befähigungen zur Behandlung von Kindern/Erwachsenen: –  Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen, unerwünschte Ereignisse und Wirkungen –  Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie, der Diagnostik und der antimikrobiellen Resistenztestung –  Kenntnis und Implementierung einschlägiger AntibiotikaTherapieleitlinien –  Beteiligung und Unterstützung von Kommunikations­ strukturen zu Antiinfektiva (u. a. Durchführung von Schulungen) –  Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infektionsmanagement ABS-beauftragte Ärzte können in Analogie zum Hygiene­ beauftragten Arzt die Funktion eines abteilungsbezogenen Ansprechpartners wahrnehmen. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended Learning mit 20 E-Learning-Einheiten und daran anschließenden 2 Präsenztagen mit nochmals 20 Lern­ einheiten durchgeführt. Die E-Learning-Einheiten müssen vor der Präsenzver­ anstaltung absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht.

Termin: E-Learning: ab 4. Januar 2021 Präsenztermine: 22./23. April 2021 (ggf. online Seminar) Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg (ggf. nur online) Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Hygienebeauftragter Arzt – Blended Learning Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der medizinischen Mikrobiologie erworben hat. Die Mindestanforderung bein­ haltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ als Blended Learning mit einer verkürzen Anzahl von Präsenztagen in Kombination mit E-Learning an. Der Kurs entspricht gleich­ zeitig dem Modul I der curri­ culären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. Die internet­ basierten 20 Kurseinheiten müssen vor der Präsenz­ veranstaltung absolviert werden. Die verbleibenden 20 Lerneinheiten werden in einem 2-Tages-Präsenzkurs vorgestellt. Die E-LearningEinheiten müssen vor der Präsenzveranstaltung absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgs­ kontrolle ab. Eine zusätzliche ­Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht.

Termine: E-Learning: ab 1. September 2020 Präsenztage: 3. und 4. Dezember 2020 (online Seminar) E-Learning: ab 1. November 2020 Präsenztage: 4. und 5. Februar 2021 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg (ggf. nur online) Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Info zu Weiterbildung und Logbuch Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Dieses Seminar ist ein Angebot an alle, die frisch approbiert sind oder sich bereits in der Weiter­ bildung zum Facharzt befinden. Nach der Approbation erfolgt der Berufseinstieg als Assistenzarzt und damit beginnt für junge Ärztinnen und Ärzte die Fach­ arztausbildung. In Deutschland ist eine mehrjährige Ausbildung Voraussetzung für den Titel des Facharztes. Die Ausbildung erfordert in der Regel 5 bis 6 Jahre Weiterbildungszeit, dabei ist die Dauer abhängig vom gewählten Fachbereich. In dieser Veranstaltung wollen wir alle Fragen rund um Weiterbildung und Logbuch beantworten. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Formale Aspekte der Weiterbildung: Was benötige ich zur Bean­ tragung des Facharzttitels? Dipl. Verwaltungswirt Andreas Vögele, Abteilung Weiterbildung, Bezirksärztekammer Südbaden

Erfahrungen aus Sicht der Weiterzubildenden Dr. med. Sarah Wendel; Dr. med. Kristina Unteregger; Dr. med. Teresa Henle Neue Weiterbildungsordnung und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Termin: Montag, 25. Januar 2021 Zeit: 18.00–ca. 21.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 4

Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch HypnoseTechniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürlich – unbewusste Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und unter anderem bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spe­ zieller Hypnose-Techniken zur Beschwerdeminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungs­ zuständen, zum Beispiel vor medizinischen Eingriffen.

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Bekanntmachungen Termine: jeweils Samstag 26. September 2020 – Warteliste! 27. März 2021 25. September 2021 Zeit: 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Workshop „Impfen“ Leitung: Dr. med. Rosemarie Mazzola, Freiburg Prof. Dr. Markus Hufnagel, Freiburg Die Impfprophylaxe zählt zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin, und ohne Zweifel gibt es nationale und internationale Impferfolge – die Ausrottung der Pocken und die Rückdrängung der Kinderlähmung in ganz Europa sind die beiden prominentesten Beispiele. Es gibt in Deutschland aber auch Impfdefizite! Unzureichende Impfraten und in deren Folge MasernEpidemien sowie jedes Jahr aufs Neue vermeidbare Todesfälle durch Influenza. International kann Deutschland beim Impfen kaum mithalten. So sind beispielsweise Nord- und Südamerika, aber auch einige Staaten in Afrika masernfrei. Demgegenüber ist wissenschaftlich gut dokumentiert, dass die Deutschen Weltmeister im Export von Masern sind. Auch im Europäischen Vergleich steht Deutschland weit hinten, was die Impfvorsorge betrifft. Die Gründe sind vielfältig. Wesentlich ist sicherlich auch ein defizitärer Wissensstand der Ärzteschaft, wie Statistiken belegen. Trotz des schon bestehenden Fortbildungsangebots finden wir in Hausarztpraxen Impflücken zwischen 35 und 55 Prozent, bei den Frauenärzten mögen sich die Zahlen in einem ähnlichen Rahmen bewegen. Selbst bei Pädiatern gibt es mancherorts Impflücken zwischen 5 und 20 Prozent. In der Mehrzahl Routineleistungen, die einfach nur vergessen werden und das, obwohl Impfleistungen budgetneutral sind.

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Inhalt des Seminars: –  Grundlagen des Impfens, Epidemiologie-Impfstofftypen –  Impfsystem in Deutschland –  Impfpräventable Erkrankungen –  Risiken, Nebenwirkungen –  Impfen von Risikopatienten –  Vorgehen in der Praxis –  Diskussion von Fallbeispielen Termine: jeweils Samstag 21. November 2020 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg 12. Dezember 2020 (Warteliste) Ort: Aczepta Akademie gGmbH, Sundgauallee 92–96, 79110 Freiburg 20. Februar 2021 Zeit: 9.00 s.t.–ca. 15.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Verwaltungskostenpauschale: 30,– Euro, ab 2021 50,– Euro Fortbildungspunkte: 9

Notfallmedizin Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW

Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Freiburg Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes­ ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Aus­ bildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. Seminarinhalte: –  Grundlagen und Basistherapie –  Internistische Notfälle I und II –  Traumatologische Notfälle I und II

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–  Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 23. November– 1. Dezember 2020 (Warteliste) (Mo–Di, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Berufsfeuerwehr, Eschholzstraße 118, 79115 Freiburg Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Villingen-Schwenningen Leitung: Prof. Dr. med. Bernhard Kumle, Direktor der Klinik für Akut und Notfallmedizin, Prof. Dr. med. Sebastian G. Russo, MaHM, DEAA, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin, Dr. Manfred Kleimaier, Klinik für Anästhesie und Intensiv­medizin, Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen, Matthias Ziegler B. A. DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes­ ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Aus­ bildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Seminarinhalte: –  Grundlagen und Basistherapie –  Internistische Notfälle I und II –  Traumatologische Notfälle I und II –  Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 24. April–1. Mai 2021 Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstr. 11, 78052 Villingen-Schwenningen Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notfalltraining für Notärzte – Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkunde­ nachweis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfall­ medizin vorbereiten möchten oder für Ihre Tätigkeit in der Notfallmedizin ein praxisnahes „Update“ benötigen. Kursinhalte: Tag 1: Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanimation, Atemwegssicherung), Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie Tag 2: Kindernotfälle Tag 3: Traumaversorgung Tag 4: Chirurgische Skills, Notfallnarkose, Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Wir empfehlen Ihnen alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Tage sind auch einzeln buchbar. Termine in Planung: Freitag, 25. Juni 2021 Samstag, 26. Juni 2021 Freitag, 16. Juli 2021 Samstag, 17. Juli 2021 Zeit: jeweils 9.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag

Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW


Bekanntmachungen Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In diesem Tagesseminar wird Ihnen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Nach Besuch des Grundkurses können Sie sich zu einem Notfalltraining der Themengebiete „Herz“, „Unfall“ oder „Kind“ anmelden. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – Medikamentenapplikation – Teamführung und Notfall­ management Termine: jeweils Samstag 17. Oktober 2020 16. Januar 2021 8. Mai 2021 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen dabei sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende Rolle.

In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfall­ versorgung, strukturierte Untersuchung des Traumapatienten, Traumamechanismen, typische Verletzungsmuster, Erst­ versorgung und Immobilisation Termin: Samstag, 20. Februar 2021 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie“ stellen dabei eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei kardiologischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse.

Notfalltraining für Arzt und Praxisteam

Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Herz­ rhythmusstörungen, Herzinfarkt, akute Herzinsuffizienz, hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 27. März 2021 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: N. N. Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Kind“ – Pädiatrische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie“ stellen eine besondere Heraus­ forderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar: Unsicherheiten im Umgang mit schwer erkrankten und verletzen Kindern sind dabei allgegenwärtig. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind, Besonderheiten des kindlichen Organismus, typische Krankheitsbilder und Notfälle, typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern, Reanimation und Atemwegssicherung Termin: Samstag, 10. Juli 2021 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durchzuführen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall: Bei kurzen Vorträgen, praktischen Übungen und Fallbeispielen lernen Sie im Praxisteam alles, was Sie im Notfall beherrschen müssen. Kursinhalte: –  Grundlagen der Notfall­ versorgung, Reanimation – Beatmung und Atemwegs­ sicherung –  typische Notfallsituationen –  Teamführung und Notfallmanagement Bitte beachten Sie: Teilnehmende (Arzt & MFA) müssen sich separat anmelden und dabei jeweils persönlich unseren AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen. Termine: jeweils Mittwoch 9. Dezember 2020 10. Februar 2021 Zeit: jeweils 15.00 s.t.–19.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 75,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: 7

Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs) Leitung: Dr. med. Michael Sigler, Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt.

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Bekanntmachungen Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung –  Facharztanerkennung –  40 Stunden Kurs-Weiter­ bildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin –  Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungs­ befugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativ­ medizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Süd­ baden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausge­ wogenem Verhältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein. Voraussetzung für die Durchführung des Seminars ist eine Mindestteilnehmerzahl von 22 Personen. Termine 2020: 16./17. Oktober und 13./14. November und 11./12. Dezember 2020 (Warteliste) Termine 2021: 22./23. Oktober und 19./20. November und 10./11. Dezember 2021 Zeit: freitags, 14.00 s.t.–18.30 Uhr samstags, 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40

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Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Universitäts­ klinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung –  Facharztanerkennung –  40 Stunden Kurs-Weiter­ bildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin –  Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungs­ befugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Kursinhalte und Ziele: –  Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten –  Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen –  Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung –  Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht –  Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen –  Besonderheiten der Kommunikation Termin: 1.–5. Februar 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40

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Palliativmedizin Fallseminar

Prüferworkshop

Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin (40 Kurseinheiten) erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fach­ gesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Program in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München). Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage erstrecken. Modul 1 Der schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin Termine: Modul 1: 3.–7. Mai 2021 (Warteliste) Modul 2: 19.–23. Juli 2021 (Warteliste) Modul 3: 4.–8. Oktober 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 550,– Euro pro Modul Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)

Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz Prüfer*innen in Facharztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu einem objektiven und fairen Urteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhaltliches Spektrum abdecken als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungs­ gremium während der Prüfung „in Echtzeit“ umzusetzen. Kursinhalte: Rechtliche Aspekte bei der Abnahme von Prüfungen Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Prüfungsfragen entwickeln Dr. med. Irmgard StreitleinBöhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Prüfungssimulation Dr. med. Irmgard StreitleinBöhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termine: jeweils Freitag 30. Oktober 2020 29. Januar 2021 Zeit: 14.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 4

Psychosomatische Grundversorgung Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für KollegInnen in


Bekanntmachungen 5-jähriger Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Samstagsterminen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ können auch 5 Samstagsveranstaltungen mit dem Wochenkurs PGV kombiniert werden. Dieser findet in der Rehaklinik Glotterbad bei Freiburg statt. Die Leistungen nach den EBMZiffern 35100/35110 (Theorie­ seminare, Reflexion der ArztPatient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben (z. B. 10 Samstagstermine des vorliegenden Curriculums; bei Kombination mit dem Blockkurs sind die Vorgaben der Psychotherapievereinbarung bez. der Balintoder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen zu beachten). Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Termine: Samstagsveranstaltungen (8 Std.) 17. Oktober 2020 (Warteliste) Spezifische Aspekte psychischer und psychosomatischer Störung bei Jugendlichen 23. Januar 2021 (Warteliste) Psychoonkologie am Beispiel des Mammacarcinoms 27. Februar 2021 Angststörungen 20. März 2021 (geplant) Vor die Therapie haben die Götter die Diagnose gestellt – Ökonomische Wege zu einer validen Diagnosestellung 24. April 2021 (geplant) Grundprinzipien des Erkennens und der Behandlung psychischer und psychosomatischer Störungsbilder Zeit: jeweils 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Samstag Fortbildungspunkte: jeweils 8

Wochenkurs (40 Std.): Termine: 2.–6. November 2020 (Warteliste) 1.–5. Februar 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Rehaklinik Glotterbad, Glottertal Entgelt: 450,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 40

eLearning zur Diagnosestellung psychischer Störungen Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger In diesem E-Learning im Themenbereich Psychosomatische Grundversorgung erfahren Sie, wie Sie effizient und kompetent die wichtigsten psychischen Störungen diagnostizieren können. Anhand von Video-Demonstra­ tionen wird die Vorgehensweise bei verschiedenen Störungs­ bildern gezeigt. Sie bekommen Anleitungen für diagnostische Interviews als Download und können diese in Ihrer täglichen Praxis anwenden. Als Besonderheit zur Unterstützung bei der praktischen Umsetzung können Sie einen Erfahrungsbericht einreichen und bekommen professionelles Feedback. Nach Zahlungseingang steht Ihnen das E-Learning rund um die Uhr zur Verfügung. Die Bearbeitung dauert insgesamt ca. 6 Stunden und endet mit einem Abschlusstest. Das erfolgreichen abgeschlossene eLearning kombiniert mit dem Besuch der zusätzlich angebotenen Balintgruppe kann als Ersatz für einen PräsenzSamstag anerkannt werden. Termin: 24. Juli 2021 Ort: online Entgelt: 80,– Euro Fortbildungspunkte: 16 Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie

Reisemedizin

Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR)

Basisseminar Reisemedizin gem. Curriculum der Bundesärztekammer (32 Std.) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Ergänzung zu den Vorträgen wird aktuelles Lernund Informationsmaterial zur Verfügung gestellt und die Möglichkeit geboten, eigene „Problemfälle“ mit den Referenten zu erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem MultipleChoice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die als Basis-Zertifikat „ReiseGesundheits-Beratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird. Die Bescheinigung „Reise­ medizinische Gesundheits­ beratung“ wird außerdem für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt. Termine: Teil 1: 29. und 30. Januar 2021 Teil 2: 5. und 6. März 2021 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Teil 1: Haus der Ärzte, Freiburg, Teil 2: N. N. Entgelt: 500,– Euro Fortbildungspunkte: 32

Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich heute als fachgebietsübergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedizinische Gesundheits-Beratung“ allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institutionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zusammengestellt, der „Reise­ medizin“ nach heutigem Verständnis repräsentiert. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen als „Fachzertifikat Reisemedizin“. Nach dem Erwerb des Basiszertifikates (32 Stunden) sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema haben. Zu jedem Modul ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fachzertifikat Reisemedizin beantragt werden. Die folgenden Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten: 1:  Geomedizinische Länder­ kunde/Schlangen und Gifttiere 2:  Internationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/Schifffahrtsmedizin/Praxis der reisemedizinischen Beratung 3:  Flugreisemedizin/Klima und Klimabelastungen 4:  Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz 5: Tauchsportmedizin 6:  Internationale Arbeitseinsätze/ Langzeitaufenthalte 7:  Risikogruppen und Reisen 8:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil A 9:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil B

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Bekanntmachungen 10:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil C 11:  Unfälle und Reisemedizinische Assistance 12: Gesundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern 13:  Ärztliche Reisebegleitung Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten 8 Fortbildungspunkte mit diesen Seminaren erwerben. Die Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbaumodule) ist NICHT vorgeschrieben. Termine: jeweils Freitag und Samstag Modul 1 und 2: 23. und 24. Okt. 2020 (Fr–Sa) (Warteliste) Modul 13: Freitag, 27. November 2020 Modul 9 und 10: 15. und 16. Januar 2021 (Fr–Sa) Modul 7 und 8: 25. und 26. Juni 2021 (Fr–Sa) Zeit: ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro/Wochenende, 100,– Euro bei Modul 13 Fortbildungspunkte: jeweils 16, 14 Punkte (Modul 6 und 12)

Reisemedizin Refresher-Seminar Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Für alle Kolleginnen und Kollegen, die das Basisseminar „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ besucht haben oder vergleichbare Kenntnisse besitzen, bieten wir ein RefresherSeminar an. Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird über die aktuelle Weltseuchenlage berichtet und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Abschließend haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre reisemedizinischen

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Kenntnisse anhand einiger durch die Dozenten vorgestellten Kasuistiken zu testen sowie eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren. Die Basiszertifikate Reisemedizin des Deutschen Fachverbands Reisemedizin (DFR) und das DTGZertifikat Reisemedizin der Deutschen Gesellschaft für Tropen­ medizin und Internationale Gesundheit können durch den Besuch eines Refresher-Seminars für weitere 3 Jahre erneuert werden. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten Fortbildungspunkte mit diesem Seminar erwerben. Seminarinhalt: –  Aktuelle Weltseuchenlage –  Aktuelle Malariasituation und -empfehlungen, –  Aktuelle Impfempfehlungen, Änderungen und neue Impfstoffe Weitere Themen werden ca. 4 Wochen vor Beginn veröffentlicht. Termin: Samstag, 6. Februar 2021 Zeit: 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Weiterbildungsseminar Spezielle Schmerztherapie, 80 Std. gemäß Curriculum der Bundesärztekammer Die Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leitund Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiter­ bildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich.

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Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistungen i. R. der Qualitätssicherungsvereinbarung Akupunktur der KV Baden-Württemberg dienen. Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), Fibromyalgie, Gelenkerkrankungen Der Besuch des Kurses wird auch solchen Kolleginnen und Kollegen empfohlen, die sich einen umfassenden Überblick über die aktuelle Entwicklung in der Schmerztherapie aneignen möchten. Die Blöcke sind einzeln buchbar. Termine: Block A und B: 19.–23. Juli 2021 (geplant) Block C und D: 18.–22. Oktober 2021 (geplant) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Suchtmedizin Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatz­ bezeichnung gem. WBO 2006 Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Suchttherapie geht alle an! Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von Alkohol, Nikotin, stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine unübersehbare Herausforderung für die Ärzteschaft insgesamt dar. Suchtmedizin ist deshalb eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf den relativ kleinen Kreis der Drogenabhängigen beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen. Termin: 12.–16. Oktober 2020 (Warteliste) 22.–26. Februar 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 50


Bekanntmachungen Suchtmedizin – Sucht Update Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen

Aktuelle Aspekte der Suchtmedizin Um alle Inhaber dieses Zusatz­ titels sowie besonders am Thema Suchtmedizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir wieder ein Sucht Update an. In prägnanten Kurzreferaten werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dargestellt. Die Referenten arbeiten größtenteils in „badischen“ Einrichtungen, sodass auch Fragen der lokalen Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben Ärztinnen und Ärzten alle anderen Berufsgruppen, die sich im stationären oder ambulanten Behandlungskontext mit Suchtfragen beschäftigen. Termin: Mittwoch, 11. November 2020 Zeit: 15.00–18.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung erforderlich!

Suchtmedizinische Versorgung Fortbildung für Nichtärztliche Medizinische Fachberufe Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz 7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch oder sind alkohol­ abhängig. Zirka 3 Millionen gelten als medikamenten­ abhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig.

2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizinische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt. Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung anrechenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 Stunden der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines abschließenden Kolloquiums ist. Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kliniken, Rehabilitations­ einrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffentlichen Gesundheitsdienst und in Suchtberatungsstellen. Termine: jeweils Freitag und Samstag Teil 1: 29. und 30. Januar 2021 Teil 2: 12. und 13. Februar 2021 Teil 3: 5. und 6. März 2021 Teil 4: 16. und 17. April 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 580,– Euro

Train the Trainer Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz Dieses Seminar soll ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten erleichtern. Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen Weiterbildung geben. Grundzüge medizindidaktischer Kenntnisse werden vermittelt. Weiter werden Vorschläge gemacht für Lernmöglichkeiten und -unter­ stützung, zum Beispiel im Rahmen von Weiterbildungs­ gesprächen, konstruktivem Feedback, sowie Fallbesprechungen. Auch administrative Aspekte werden aufgegriffen und die „Tools“, wie WB-med und

Logbuch, in der aktuellen Form vorgestellt. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder*innen Ärztinnen und Ärzte in Weiter­ bildung beschäftigen. Kursinhalte: WB-Plan, Vorbereitung des Arztes in Weiterbildung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Pflichten eines WB-Befugten, Inhalte von Arbeitszeugnissen Dr. iur. Regine Kiesecker, Geschäftsführerin der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg WB in der BÄK: WBmed, Logbuch, etc. Dr. med. Ulrich Voshaar, Vizepräsident der Bezirks­ ärztekammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Voraussetzung für die KV-Förderung, Beschäftigung von Vertretern bzw. angestellten Ärzten Prof. Dr. med. Michael Faist, Sprecher des Bezirksbeirats Freiburg der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Medizindidaktik: Weiterbildungsziele, Lehr- und Lernmethoden, Lernerfolgskontrollen: Supervision und konstruktives Feedback, Weiterbildungsgespräche Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termine: jeweils Samstag 31. Oktober 2020 30. Januar 2021 Zeit: 10.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 120,– Euro Fortbildungspunkte: 6

Train the Trainer KWBW-Modul (online)

Sie bekommen Hinweise zu den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung mit der neuen kompetenzbasierten Weiter­ bildungsordnung. Es wird ein Strukturmodel für die WB der ÄiW vorgestellt und die Über­ tragung auf die eigene Praxis erarbeitet. Unter anderem werden das Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) und die Weiter­ bildung im Verbund vorgestellt. Das KWBW-Modul versteht sich als Zusatzmodul zum Train the Trainer-Seminar am Folgetag. Kursinhalte: –  Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB –  Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin –  Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbunds­ weiterbildung plus –  Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1-Pauschale, Online-Netzwerke –  Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis Termine: jeweils Freitag 30. Oktober 2020 oder 29. Januar 2021 Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 5 Anmeldung erforderlich! Auskunft: Ausführliche Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie auf unserer Homepage www.baek-sb.de/akademie Akademie für Ärztliche Fortund Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-47 37/ 47 38/47 39/47 51, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Änderungen bleiben vorbehalten.

Leitung: Dr. med. Martina Bischoff, KWBW Verbundweiterbildung plus, Freiburg Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemein­ medizin anleiten. ÄBW 09 | 2020

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Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: ­Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00

Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als WebSeminare durchzuführen. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet.

Strukturierte curriculare Fortbildung „Medizinische Begutachtung“ Der medizinischen Begutachtung kommt in allen Fachgebieten eine zunehmende Relevanz zu. Dies gilt vor allem in BadenWürttemberg, da sich hier durch das Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (Gesundheitsdienstgesetz – ÖGDG) vom 17. Dezember 2015 Aufgaben im Bereich der Begutachtung von den Gesundheitsämtern auf Ärzte und Einrichtungen außerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes verschoben haben. Die Nachfrage und der Bedarf an Gutachten durch Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen, stationären oder universitären Bereich steigen derzeit spürbar an. Um eine qualitätsgesicherte ärztliche Begutachtung zu unterstützen, bietet die Akademie für ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg seit September 2016 die von der Bundesärztekammer entwickelte, strukturierte curriculäre Fortbildung „Medizinische Begutachtung“ an.

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Dieses Fortbildungscurriculum Seminar Allgemeinmedizin Notfälle im (Praxis-)Alltag: Refresherkurs auch für den ärztlichen wendet sich an alle Ärztinnen Seit einigen Jahren ist die EntNotfall- und Bereitschaftsdienst und Ärzte, die Interesse haben, wicklung der hausärztlichen Verneben ihren medizinisch fachDer Ausgangspunkt in den einlichen Qualifikationen ihre Kennt- sorgung vor allem in ländlichen zelnen Veranstaltungen dieser Gebieten bekanntermaßen benisse in der Gutachtenerstellung Fortbildungsreihe sind die oft sorgniserregend. Um Ärztinnen zu erhalten und zu vertiefen. im Vordergrund stehenden Leitund Ärzte zu motivieren, sich für Neben Grundlagen und fach­ symptome möglicher Notfälle, die Allgemeinmedizin zu interesübergreifendem Wissen werden die neben den notwendigen sieren, wurde auf verschiedenen auch einschlägige fachspezifische diagnostischen Schritten auch Ebenen und durch verschiedene Kenntnisse vermittelt. bereits parallel therapeutische Institutionen eine Reihe von Das Curriculum umfasst insgeGegenmaßnahmen erfordern. Projekten durchgeführt. samt 64 Stunden und besteht Bei kleineren Notfällen werden Der Vorstand der Bezirksärzteaus drei Modulen. dabei die Diagnostik und kammer Südwürttemberg hat in Voraussetzungen für die diesem Zusammenhang beschlosTherapie so dargestellt, dass der Erlangung der Qualifikation sen, allen interessierten Ärztinnen Patient ausreichend behandelt zur Medizinischen Begutachtung und Ärzten ein Seminarprogramm und der Notfall unter Kontrolle nach dem Curriculum Allgemeinmedizin anzubieten, ist. Bei schwereren oder poten­ der Bundesärztekammer sind: 0902ab welches in 15 Themenblöcke ziell lebensgefährlichen Notfällen •  abgeschlossene gegliedert ist und an vier bis fünf werden ersten Maßnahmen Facharztweiterbildung ((Bekanntmachungen BÄKdie SW)) 0902ab Fortbildungstagen pro Jahr vermittelt, damit der Patient in •  Absolvieren aller Module ((Bekanntmachungen BÄ durchgeführt wird (ca. eine Forteinem stabilen Zustand in ein einschl. Nachweis jeweils Anmeldung: bildung pro Quartal). Die TeilnahKrankenhaus gebracht wird, eines Final- und Anmeldung: me an diesen Fortbildungsveranwelches die personellen und eines Kausalitätsgutachtens staltungen ist auch Wiedereintechnischen Voraussetzungen für •  Bestehen der Lernerfolgs­ steigern, Refreshern und Kamalle diagnostischen und therakontrolle 0902ab mermitgliedern in Vorbereitung peutischen Maßnahmen bietet. Termine: ((Bekanntmachungen BÄK SW)) auf den Kassenärztlichen BereitDie Referenten sind überwiegend Modul III: 19.–20. September 2020 (Sa–So) schaftsdienst möglich. Fachärzte für Allgemeinmedizin Anmeldung: (Anmeldungs-Nr. 11/2020) bzw. für Innere Medizin mit der Anmeldung: Therapie chronischAnmeldung: kranker Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Zusatzbezeichnung Notfallmedi­Patienten und die DMP´s 72770 Reutlingen0902ab zin bzw. Fachkunde Rettungs((Bekanntmachungen BÄK SW)) Gebühr: 220,– Euro dienst, die das Leitsymptom ihres Termin: Punkte: 35 (für Februar und Themas in einem 30-minütigen Samstag, 26. September 2020 September 2020) Anmeldung: Referat mit den Erstmaßnahmen 9.00–17.00 Uhr Anmeldung: an Diagnostik und Therapie (Anmeldungs-Nr. 15/2020) darstellen und anschließend ca. Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 15 Minuten mit den Teilnehmern Anmeldung:11, 72770 Reutlingen offen gebliebene Anmeldung: Fragen diskuAnmeldung: 0902ab Gebühr: 25,– Euro tieren. Einige fachspezifische ((Bekanntmachungen BÄK SW)) Punkte: 9 Notfallsituationen werden Anmeldung: Modul I a: Anmeldung: von den jeweiligen Fachärzten Anmeldung: Kann nur von Teilnehmern vorgetragen. besucht werden, die bereits Termin: Modul I b absolviert haben. Mittwoch, 7. Oktober 2020 23.–25. Oktober 2020 (Fr–So) 16.30–18.50 Uhr Anmeldung: (Anmeldungs-Nr. 12/2020) Leitsymptome: Anmeldung: Neurologie Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Übelkeit/Erbrechen/Durchfall – Anmeldung: 72770 Reutlingen Akute Blutungen – Anmeldung: Termin: Gebühr: 380,– Euro Fieber unklarer Ursache Anmeldung: Samstag, 5. Dezember 2020 Punkte: 29 (Anmeldungs-Nr. 23/2020) 9.00–16.15 Uhr Anmeldung: Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, (Anmeldungs-Nr. 16/2020) 72770 Reutlingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Gebühr: 20,– EuroAnmeldung: 72770 Reutlingen Punkte: 3 Anmeldung: Gebühr: 25,– Euro Anmeldung: Punkte: 8 Anmeldung: Anmeldung: Anmeldung: Anmeldung:

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Mittwoch, 4. November 2020 16.30–18.50 Uhr Anmeldung: Leitsymptome: Atemnot – Lähmungen und Krämpfe – Bewusstseinsstörung (Anmeldungs-Nr. 24/2020) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 20,– EuroAnmeldung: Punkte: 3 Anmeldung:

Anmeldung: Der infektiöse Patient

Trotz enormer Fortschritte in Diagnostik und Therapie haben Infektionskrankheiten in den vergangenen Jahrzehnten nicht an Bedeutung verloren. Dies ist einerseits auf Resistenzentwicklungen zurückzuführen, aber andererseits auch durch Umstände, die das Auftreten neuer Erreger befördern. Die dramatische Konsequenz dieser Entwicklung wird uns gerade in der CoronavirusPandemie drastisch vor Augen geführt. In dieser Fortbildung soll es daher natürlich auch um SARSCoV2 gehen, gerade auch im Kontext anderer akuter Atem­ wegsinfektionen. Andererseits aber soll es auch um sehr praktische Aspekte im Umgang mit Patienten gehen, die an akuten oder chronischen Infektionskrankheiten leiden oder auch „nur“ eine Besiedlung mit einem bekannten Problemkeim auf­ weisen. Hierzu werden auch die grundlegenden Hygienemaß­ nahmen, die sowohl dem Schutz des Patienten als auch dem Schutz des Personals dienen, nochmals ausführlich vorgestellt und diskutiert. Im zweiten Teil des Seminars geht es um die zentrale Aufgabe des öffentlichen Gesundheitsdienstes, nämlich den Schutz der Bevölkerung. Es soll beleuchtet werden, was wir aus dieser Pandemie für eine nächste gelernt haben. Die zentrale Rolle eines konsequent genutzten Melde­

systems und dessen Rolle für ­eine effektive Zusammenarbeit zwischen staatlichen Gesundheitsbehörden einerseits und der Ärzteschaft andererseits soll besonders beleuchtet werden. Anmeldung: Wir freuen uns, dass wir mit dem Vorsitzenden der ständigen Impfkommission am Robert Koch Institut, mit einer ärztlichen Mitarbeiterin aus dem öffentlichen Gesundheitsdienst und mit niedergelassenen Kollegen aus einer Allgemein- wie aus einer SchwerAnmeldung: punktpraxis ein sehr breites und sicher sehr interessantes Rednertableau gewinnen konnten, und freuen uns auf eine spannende Veranstaltung! Termin: Samstag, 10. Oktober 2020 9.00–14.30 Uhr Anmeldung: (Anmeldungs-Nr. 51/2020) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50, – EuroAnmeldung: Punkte: 6 Anmeldung:

Suchtmedizinische Grundversorgung – Neuer Termin!!! Seminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Suchtmedizin (50 h) gemäß (Muster-) Kursbuch Suchtmedizinische Grundversorgung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer BadenWürttemberg (WBO 2020) Die Zusatzweiterbildung Suchtmedizinische Grundversorgung umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Krankheitsbildern im Zusammenhang mit dem schädlichen Gebrauch suchterzeugender Stoffe und nicht-stoffgebundener Sucht­ erkrankungen. Die Themenschwerpunkte umfassen: –  Ätiologie von Suchtkrankheiten und deren Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation

Bekanntmachungen –  Pharmakologie suchterzeugender Stoffe: •  Entzugs- und Substitutionsbehandlung •  Kriseninterventionen •  Erkennung psychiatrischer und somatischer Erkrankungen im Zusammenhang mit Suchterkrankungen und Indikationsstellung zur weiterführenden Behandlung Neben den genannten Theorie­ inhalten werden Schwerpunkte in der Praxisarbeit, motivierenden Gesprächsführung, auf dem Erwerb von Fertigkeiten in der Motivationsbehandlung sowie in Themenbereichen wie nicht-stoffgebundene Abhängigkeiten und Tabakabhängigkeit vermittelt. Zielgruppe sind alle Fachärzte im ambulanten und stationären Bereich sowie Weiterbildungs­ assistenten mit Interessens­ gebieten im Bereich der Suchtmedizin. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Sucht­ medizinische Grundversorgung in Baden-Württemberg sind: –  Facharztanerkennung –  50 Stunden Kurs-Weiterbildung –  Abschließende Prüfung bei der Ärztekammer Termin: 26.–30. Oktober 2020 (Mo–Fr) (Anmeldungs-Nr.52/2020) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Calwer Str. 14, 72076 Tübingen Gebühr: 850,– Euro Anmeldung: (inkl. Skripten und Verpflegung) Punkte: 50 Anmeldung:

Punkte: 7

Megacode-Training In diesem Kurs wird die praktische Kompetenz für die Kardiopulmonale Reanimation (CRP) vermittelt. Zunächst wird der Reanimationsalgorithmus vorgestellt und der Ablauf der CRP bei unterschiedlichen Ausgangssituationen demonstriert. Danach üben die Teilnehmer in kleinen Gruppen praktisch das Vorgehen an Megacode-Puppen in simulierten Notfallsituationen. Termin: Anmeldung: Samstag, 7. November 2020 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 34/2020) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Punkte: 7 Gebühr: 75,– Euro Punkte: 7 Anmeldung:

Anmeldung: Vorbereitung Fachgespräch Allgemeinmedizin Anmeldung:

In diesem Seminar wird der formale Ablauf eines Fach­ gespräches vorgestellt und an einem Fallbeispiel ausführlich Anmeldung: demonstriert. Anschließend werden in kleinen Gruppen mit weiteren Kasuistiken und unter Mitwirkung der Teilnehmer FachAnmeldung: gespräche simuliert und danach Termin: im Plenum besprochen. Mittwoch, 2. Dezemb Dieses Seminar richtet sich damit vorwiegend an die Ärztinnen 7 und Ärzte in derPunkte: Weiterbildung Allgemeinmedizin, die sich auf das Fachgespräch vorbereiten. Termin: Freitag, 13. November 2020 17.00–21.30 Uhr Uhr (Anmeldungs-Nr.19.00–22.00 26/2020) Anmeldung: Leitung: N. N. Anmeldung:11, Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 72770 Reutlingen Anmeldung: Gebühr: 25,– Euro Punkte: 7 Anmeldung:

Anmeldung: Anmeldung:

Anmeldung: ÄBW 09 | 2020

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Bekanntmachungen Rhetorik-Seminar: Diskutieren und Argumentieren

Demenz aktuell 2020: Demenz – Was nun?

Stressbewältigung durch Achtsamkeit

Gespräche und Verhandlungen Die Diagnose einer Demenz­ Die wachsende berufliche sind Teil des ärztlichen Alltags, erkrankung stellt nicht nur den Belastung und die unverändert sei es in Teamsitzungen, bei Betroffenen, sondern auch sein schwierigen Arbeitsbedingungen Anmeldung: Mitarbeitergesprächen oder Umfeld vor enorme Herausfordefür Ärztinnen und Ärzte sind wichtigen Vertragsverhandrungen. Viele ganz praktische, unbestritten. Die physischen und lungen. Und auch in Diskussiaber auch komplizierte rechtliche psychischen Anforderungen, die onen und Debatten sollten Sie Fragen sind zu klären. Nicht durch den Umgang mit kranken ihren Standpunkt vertreten und selten wird hier zunächst der und sterbenden Menschen, erklären können. (Haus-)Arzt der erste Ansprechdurch den permanenten ZeitIn dem Seminar lernen Sie partner sein. druck und die ökonomischen grundlegende Mechanismen In diesem Seminar sollen Sie als Herausforderungen entstehen, der Dialogrhetorik kennen. Sie betreuender Arzt genau diese führen zu einer zunehmenden Punkte: 7 üben selbstsicher aufzutreten praxisrelevanten Hinweise und Verschärfung der angespannten und Ihren eigenen Standpunkt Informationen erhalten, um Situation. glaubwürdig und überzeugend Betroffenen und Angehörigen Das erfahrungsorientierte darzustellen. ihre Möglichkeiten aufzuzeigen Seminar „Stressbewältigung Als Teilnehmer und Teilnehmerin und sie auf diesem schwierigen durch Achtsamkeit“ basiert auf dieses Seminars erfahren und Weg zu begleiten. dem „Mindfulness-Based Stress üben Sie, wie Sie sich auf eine Hierbei sind auch und gerade Reduction Programm“ (MBSR). Diskussion oder Verhandlung frühzeitige Informationen zu Dieses Programm wurde Ende Anmeldung: vorbereiten, wie Sie anschaulich Themen rund um die rechtliche der siebziger Jahre in den USA und überzeugend argumentieren Betreuung von enormer Bedeuvon Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn Anmeldung: und wie Sie Ihren Standpunkt tung. Zu den drängenden Fragen an der Universitätsklinik von selbstbewusst vertreten. gehört insbesondere auch das Massachusetts entwickelt. Dabei verbinden sich praktische Thema selbstbestimmtes, aber Inzwischen belegen zahlreiche Anmeldung: Gesprächs- und Verhandlungs­ auch sicheres Wohnen. Neben wissenschaftliche Studien die szenarien mit Videoanalysen den verschiedenen betreuungsWirksamkeit dieses Programms. und individuellem Feedback rechtlichen Aspekten werden wir Grundlage des Seminars ist die sowie praxisgerechten Einblicken in diesem Seminar daher auch intensive Schulung der Achtsamin aktuelle Erkenntnisse der Beispiele von innovativen Wohnkeit im Alltag und in der Stille. Rhetorik und Kommunikationsund Versorgungsformen vorstelAchtsamkeit bedeutet, die Anmeldung: wissenschaft. len, die am Bedarf demenzkranAufmerksamkeit immer wieder Termin: sind. Seminarinhalt: ker Bewohner ausgerichtet zum gegenwärtigen Moment Punkte: 7 Mittwoch, 2. Dezember 2020 •  Eine Argumentation Termin: zurückzubringen. logisch aufbauen Mittwoch, 2. Dezember 2020 Durch geleitete Meditationen •  Sich verständlich ausdrücken 19.00–22.00 Uhr und sanfte Körperübungen •  Die richtigen Fragen stellen (Anmeldungs-Nr. 40/2020) lernen die Teilnehmerinnen und •  Aktiv zuhören Leitung: Prof. Dr. med. Marko Teilnehmer, Atmung, Körper­ •  Fair argumentieren Wilke, Präsident der Bezirksärzteempfindungen, Gedanken und •  Unfaire Argumente abwehren kammer Südwürttemberg Gefühle wahrzunehmen ohne •  Ppositiv formulieren Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, sie zu bewerten. Die Praxis der 19.00–22.00 Uhr Achtsamkeit befähigt dazu, die Anmeldung: •  Passende Körpersignale senden 72770 Reutlingen Anmeldung: •  Mit Diskussionspartnern Gebühr: kostenfrei gewohnheitsmäßigen VerhaltensAnmeldung: respektvoll umgehen Punkte: 4 weisen im Umgang mit innerem Termin: Anmeldung: und äußerem Stress, mit KrankSamstag, 21. November 2020 heiten und Schwierigkeiten zu 9.00–17.00 Uhr erkennen. (Anmeldungs-Nr. 44/2020) Die Teilnehmerinnen und Teil­ Leitung: Prof. Dr. Olaf Kramer, nehmer lernen immer wieder Professor für Rhetorik und innezuhalten und den Heraus­ Wissenskommunikation, forderungen des Lebens Anmeldung: Universität Tübingen mit mehr Ruhe, Klarheit und Anmeldung: Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Akzeptanz zu begegnen. 72770 ReutlingenTermin: Ziele des Seminars sind: Mittwoch, 2. Dezember 2020 Gebühr: 120, – Euro •  Verständnis für die Grundlagen Punkte: 11 der Achtsamkeitspraxis Anmeldung: zu bekommen •  eigene Erfahrungen mit Achtsamkeits-Übungen zu machen

Anmeldung: 19.00–22.00 Uhr Anmeldung:

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Anmeldung: •  Anregungen zuTermin: erhalten, um AchtsamkeitMittwoch, in den 2. Dezem eigenen Alltag bzw. Berufs­ alltag zu integrieren •  ein Behandlungskonzept kennenzulernen, das auch bei den Patienten zur Anwendung kommen kann Termin: 19.00–22.00 Uhr Samstag, 5. Dezember 2020 9.00–16.45 Uhr Anmeldung: (Anmeldungs-Nr. 20/2020) Leitung: Markus Zeh, Diplom-Pädagoge und MBSR-Lehrer, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 200,– Euro inkl. Verpflegung, Skript und Yoga-Matte Anmeldung: Punkte: 10 Anmeldung:

Seminar „Train the Trainer“ und die neue WBO 2020: Was wird neu? WasAnmeldung: bleibt? Bereits 2011 hat der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg beschlossen, allen Weiterbildungsbefugten ein Seminar zur Vermittlung medizindidaktischer Kenntnisse anzubieten, um ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten zu erleichtern. In diesem Jahr stehen die Veränderungen durch die neue WBO im Mittelpunkt. Diese einzelnen Themen sind vorgesehen: –  Die neue WBO im Überblick –  Beurteilung von Kompetenz – was heißt das? –  Herausforderung für die Selbstverwaltung –  Aus der Sicht des Weiterbilders: Pro und Contra –  Feedback als Kernelement der Weiterbildung –  Einführung eLogbuch in der Landesärztekammer Baden-Württemberg Das Referententeam setzt sich zusammen aus Kolleginnen und Kollegen, die sich berufspolitisch in der ärztlichen Weiterbildung engagieren, sowie aus hauptamtlichen Mitarbeiterinnen der Landesärztekammer Baden-


Mittwoch, 2. Dezember 2020

Bekanntmachungen Württemberg und der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg, die in leitender Position für die ärztliche Weiterbildung tätig 19.00–22.00 Uhr sind. Anmeldung: Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiter­ bildung beschäftigen. Termin: Samstag, 12. Dezember 2020 9.00–17.15 Uhr (Anmeldungs-Nr.Anmeldung: 47/2020) Leitung: Dr. med. Hans-Otto Bürger, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin und Innere Medizin, Zusatzbezeichnung Notfallmedizin, Vogt, Mitglied des Vorstands der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Anmeldung: Gebühr: 25,– Euro Punkte: 10 Anmeldung:

Tabakentwöhnung mit struk­ turiertem Therapieprogramm nach dem Curriculum „Qualifikation Tabakentwöhnung“ der Bundes­ ärztekammer – Aufbaukurs In diesem Aufbaukurs werden Kenntnisse zu verhaltens­ therapeutischen Techniken im Gruppensetting vermittelt. Durch das Absolvieren dieses Kurses erfüllen die Teilnehmer die Anforderungen zum Anbieten von Tabakentwöhnungskursen nach § 20 SGB V. Die Teilnehmer werden in die Durchführung des Programms „Nichtraucher in 6 Schritten“, das über die Zentrale Prüfstelle Prävention von den Kranken­ kassen als Präventionsmaßnahme anerkannt ist, eingewiesen und geschult. Gegenstand sind Inhalte der einzelnen Gruppentherapiesitzungen sowie mögliche Schwierigkeiten und Probleme in der Behandlung von abhängigen Rauchern. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Aufbaukurs ist die erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs Tabakentwöhnung.

Termin: Samstag, 12. Dezember 2020 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 39/2020) Leitung: Dipl.-Psych. Christina Zeep, Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 15 Anmeldung: Gebühr: 90,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:

Gewalt in Praxis und Klinik – Deeskalation undAnmeldung: Selbstschutz Beinahe wöchentlich wird von Gaffern, die Rettungseinsätze behindern, und von randalierenden Patienten in den Notaufnahmen berichtet. Aber auch Praxisärzte werden immer häufiger Opfer von Gewalt. Jeder vierte Arzt Anmeldung: musste bereits konkrete Erfahrungen mit körperlicher Gewalt machen. Statistisch gesehen kommt es täglich zu mindestens 75 Fällen von körperlicher Gewalt gegen niedergelassene Ärzte und ihre Praxisteams. Verbale Gewalt ist sogar noch häufiger: Fast 40 Prozent der nieder­ Anmeldung: gelassenen Ärzte berichten über Bedrohungen und Beschimpfungen. Solch herausfordernde Situationen in der Praxis bringen Ärzte und Praxismitarbeiter oft an ihre Grenzen und fordern ihnen Kompetenzen ab, die sie in ihrer Grundausbildung nicht gelernt haben. Anmeldung: In diesem Seminar werden die erforderlichen Kenntnisse zum Umgang mit Aggression und Gewalt sowohl auf theoretischer Ebene als auch ganz praktisch vermittelt. Dem Seminar liegt das PAIR-Trainingskonzept zugrunde. Es handelt sich dabei um Anmeldung: ein Deeskalationstraining, das ursprünglich in Psychiatrien entwickelt wurde mit dem Ziel, •  präventive Interventions­ möglichkeiten aufzuzeigen •  Sicherheit im Umgang mit Aggression und Gewalt zu schaffen

•  konkrete Hilfsangebote für den Arbeitsplatz zu bieten •  die Würde aller beteiligten Personen zu respektieren. Im ersten Teil des Seminars werden Risikofaktoren identifiziert, präventive Maßnahmen am Arbeitsplatz in Praxis oder Klinik vorgestellt und die Möglichkeiten der verbalen Deeskalation ausführlich erörtert. Im zweiten theoretischen Teil werden zum einen die recht­ lichen Grundlagen von Notwehr und rechtfertigendem Notstand sowie das Psychisch-KrankenHilfe-Gesetz (PsychKHG) vor­ gestellt und zum anderen die verschiedenen Eskalationsstufen mit den entsprechenden ­Interventionen skizziert. Im letzten Teil schließlich werden Befreiungstechniken bei körperlichen Übergriffen demonstriert und anschließend von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern paarweise unter Anleitung trainiert. Für diesen Teil werden Sportmatten bereitgestellt. Termin: Samstag, 12. Dezember 2020 9.00–16.15 Uhr Anmeldung: (Anmeldungs-Nr. 48/2020) Leitung: Thomas Bünger, Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, ZfP Südwürttemberg Bad Schussenried, PAIR-Trainer Akademie Südwest Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Anmeldung: Gebühr: 75,– Euro Punkte: 10 Anmeldung:

Psychoonkologie Update 2021 Anmeldung: Die onkologische Versorgung von krebskranken Patientinnen und Patienten bringt vielseitige Fragen und Herausforderungen, nicht nur in der somatischen Behandlung, mit sich. Häufig werden existenzielle Themen wie Fragen nach demAnmeldung: Lebenssinn, Umgang mit Ängsten und dem Lebensende in der weiteren Behandlung relevant. Sie sind dadurch auch mit dem emotionalen Leid ihrer Patientinnen und Patienten konfrontiert und

sollen dabei gleichzeitig der souveräne Experte sein, aber auch empathisch auf die psychische Befindlichkeit eingehen. Um diesen vielseitigen Anforderungen gerecht werden zu können, ist es wichtig, sowohl aktuelle medizinische Kenntnisse als auch psychoonkologische Interventionen im Behandlungsalltag gezielt einsetzen zu können. Das Seminar möchte auf die Besonderheiten in der Arbeit mit krebskranken Menschen eingehen und konkrete Heran­ gehensweisen für die praktische ärztliche Arbeit aufzeigen. Es soll dabei auf ein ganzheitliches Behandlungs- und Krankheitsverständnis eingegangen werden sowie die Bedürfnisse der psychosozialen Versorgung von krebserkrankten Menschen in der akuten, palliativen als auch in der Survivor-Phase aufzeigen. Anhand von Fallbeispielen und Übungen sollen praxisnahe Einblicke in die Psychoonkologie und deren Herausforderungen gegeben werden. Am Schluss des Seminares, wird es noch Zeit für die Reflexion eigener Fälle im Rahmen einer kollegialen Diskussionsrunde geben. Ziel des Seminares ist es, dass Sie praktische Anregungen, Ideen und Tipps für ihren beruflichen Alltag mitnehmen und sich dadurch für die (psychoonkologische) Behandlung krebskranker Anmeldung: Menschen gut gerüstet fühlen. Termin: Samstag, 16. Januar 2021 9.00–16.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 18/2021) Leitung: Dr. Dipl.-Psych. Johanna Graf, Komm. Leiterin psychoonkologischer Dienst, Anmeldung: Universitätsklinikum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50, – Euro Punkte: 8 Die Veranstaltung ist als Fort­ bildung zu „psychoonkologischen Fragestellungen“ im DMP Brustkrebs bei der KVAnmeldung: BW anerkannt. Anmeldung:

Anmeldung: ÄBW 09 | 2020

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Anmeldung:


Bekanntmachungen Kommunikationstraining – In schwierigen Situationen das Richtige sagen Ungefähr 200.000 Gespräche führt ein Arzt im Laufe seines Berufslebens. Dies verdeutlicht, wie wichtig eine gelingende Gesprächsführung für eine stabile Patient-Arzt-Beziehung ist, denn je besser der Arzt auf den Patienten eingehen und sich in sein Gegenüber hinein­ versetzen kann, desto größer wird der Therapieerfolg und die daraus resultierende Compliance des Patienten. Dabei steht nicht nur die verbale Kommunikation im Vordergrund, sondern jene der intuitiven oder nonverbalen Kommunikation, mittels Mimik, Körpersprache, Gestik, Sprach­ melodie und Sprachbilder. Diese Erkenntnis erscheint im Praxis­ alltag als selbstverständlich, es ist jedoch äußerst bedeutsam sich immer wieder ihrer Grundmaxime zu vergegenwärtigen, vor allem in schwierigen ArztPatienten-Gesprächssituationen, in einer hochmodernen, technisierten, evidenzbasierten Medizin. Hauptsächlich das subjektive Erleben des Patienten entscheidet darüber, ob die Kommunikation zwischen Arzt und Patient gelingt oder entgleist. Wenn dies bereits im „normalen“ ärztlichen Gespräch zuweilen nicht leicht ist, wie verhält es sich dann erst in „schwierigen“ Gesprächssituationen, das heißt in schwierigen Situationen das Richtige zu sagen. Dieses Seminar behandelt sowohl den Umgang mit „schwierigen“ Gesprächssituationen als auch mit „schwierigen“ Patienten. Dabei sollen sowohl Grund­ komponenten einer zwischenmenschlichen Kommunikation als auch spezifische Grundlagen einer ärztlichen Gesprächs­ führung vermittelt werden, basierend auf den Grundmaximen der Authentizität, Akzeptanz und Empathie. Ebenfalls soll auf die eigenen Ressourcen im Umgang mit „schwierigen“ Patienten Bezug genommen werden, wie Sie sich in schwierigen Gesprächs­ situationen stabilisieren können.

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Für den Praxisbezug werden interaktive Sequenzen angeboten Anmeldung: und durchgeführt (in Form von Kleingruppenarbeiten, „Unternehmensdrama“, Aufstellungen, etc.). Termin: Samstag, 6. Februar 2021 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 48/2021) Leitung: ChristinaAnmeldung: Zeep, Diplom-Psychologin, Mitarbeiterin der Sektion für Suchtmedizin und Sucht­ forschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120, – Euro Anmeldung: Punkte: 10 Anmeldung:

40-Stunden-Kurs „Palliativmedizin“ Anmeldung: nach der Weiterbildungsordnung Mit der am 1. Mai 2006 in Kraft getretenen Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg, wurde die Zusatzbezeichnung „Palliativ­ medizin“ eingeführt. Zum Erwerb dieser Zusatzbezeichnung ist Anmeldung: unter anderem die Absolvierung eines 40-stündigen Kurses erforderlich, für welchen die Bundesärztekammer ein Curriculum festgelegt hat. Dieser Kurs ist auch ein Angebot an Ärztinnen und Ärzte, die ihr Fachwissen über Palliativmedizin erweitern und ihre Patienten im Rahmen der AAPV gem. § 87 Abs. 1b SGB V palliativ­ medizinisch versorgen möchten. Termin: 11.–15. Februar 2021 (Do–Mo) (Anmeldungs-Nr. 2/2021) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 490,– Euro Punkte: 40

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Fallseminare „Palliativmedizin“ In der Palliativmedizin geht es um die ganzheitliche Behandlung von Menschen mit einer unheilbaren, fortschreitenden Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung. Mit der Weiterbildungsordnung 2006 der Landesärztekammer Baden-Württemberg wurde die Zusatzbezeichnung „Palliativ­ medizin“ eingeführt. Zu ihrem Erwerb ist unter anderem das Absolvieren eines Grundkurses (40 Unterrichtseinheiten) sowie eine 12-monatige stationäre Tätigkeit bei einem Weiterbildungsbefugten oder 120 Unterrichtseinheiten (UE) im Rahmen von Fallseminaren inkl. Super­ vision erforderlich. Für Ärzte, die sich für den Besuch von Fallseminaren entschieden haben, werden die dafür notwendigen Module I bis III mit jeweils 40 UE angeboten. Diese Module sind nach dem Curriculum der Bundesärzte­ kammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. strukturiert. Modul I (40 UE): Der schwer­ kranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team •  Kommunikation, psychosoziale Aspekte, soziales Umfeld, Symptomkontrolle Modul II (40 UE): Der indivi­ duelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext •  Ethik, Trauer, Symptomkontrolle Modul III (40 UE): Professionelles Handeln in der Palliativmedizin •  Bearbeitung komplexer Fragestellungen aus dem palliativmedizinischen Arbeitsfeld anhand von Fallbeispielen Termine: Modul I: 20.–23. Februar 2021 (Sa–Di) Modul II: 24.–27. Februar 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 3/2021) Gebühr Module I und II zusammen: 980,– Euro

Modul III: Anmeldung: 13.–16. Januar 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 1/2021) Gebühr Modul III: 440,– Euro Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Anmeldung: Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur Teilnehmerzahl: je 12 Personen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Punkte: Anmeldung: je Modul 40 Anmeldung:

Anmeldung: Allgemeinmedizin Update 2021: „Kopfschmerz-Schwindel-Rückenschmerzen – Häufige Krankheitsbilder in der Hausarztpraxis

Die Diagnose und Therapie von Schmerzen gehören zu den wesentlichen ärztlichen Aufgaben, deren Bedeutung aufgrund der sich stetig ändernden gesellschaftlichen und demographischen Gegebenheiten zunimmt und einem stetigen Wandel ausgesetzt ist. In diesem Seminar werden die Komplexität von Schmerzen und der sie beeinflussenden Faktoren – und hier speziell der Kopf- und Rückenschmerzen – von Experten praxisnah beleuchtet. Zum anderen werden die Behandlungsoptionen aus unterschiedlicher Sicht vorgestellt und mit Ihnen diskutiert. Die Themen des Seminars umfassen: •  Häufige Kopfschmerzformen und Möglichkeiten der Therapie – mit oder ohne Medikamente •  Degenerative Wirbelsäulen­ erkrankungen: Wie diagnos­ tizieren und Ressourcen orientiert therapieren? •  Schwindel verstehen: Relevante Schwindelsyndrome und praxistaugliche Therapie


Anmeldung:

Impressum •  Erkrankungen der Schulter: Einfache und praktische Untersuchung und Diagnosestellung •  Osteoporose: Als VolkserkranAnmeldung: kung weiter unterschätzt. Grundlagen und Spezielles für den Alltag •  Schmerztherapie •  Physiotherapie: Tests und Übungen für die Wirbelsäule Diese Seminarreihe richtet sich sowohl an interessierte und langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte Anmeldung: aller Fachrichtungen, die die Seminare als Aktualisierungs­ fortbildung nutzen möchten, als auch an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf ihre Facharztprüfung. Termin: Samstag, 13. Februar 2021 9.00–16.15 Uhr Anmeldung: (Anmeldungs-Nr. 47/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Philip Kasten, Orthopädisch Chirurgisches Centrum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50, – Euro Punkte: Anmeldung: beantragt Anmeldung:

Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis •  individuell •  nach Absprache Dr. med. Karl-Otto Walz, Neue Str. 72, 89073 Ulm

Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis (Ravensburg, Friedrichshafen) •  individuell •  nach Absprache Dr. med. Christian Milz, Ottmannshofer Str. 44, 88299 Leutkirch

Fortbildungs-CD-ROM „Palliativmedizin“ Ärztinnen und Ärzte dürfen frei entscheiden, in welcher Fortbildungskategorie sie ihre Fortbildung absolvieren und CME-Punkte sammeln möchten. Mithilfe der von der Bezirksärztekammer Südwürttemberg entwickelten Fortbildungs-CDROM „Palliativmedizin“ können 10 Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro CD-ROM beträgt 39,– Euro.

Fortbildungs-Doppel-DVD „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ Am 29. 09. 2010 hatte die Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Tübingen eine Fortbildungsveranstaltung mit dem Thema „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ durchgeführt. In den Beiträgen wurden ein Spiel exemplarisch beschrieben, die Spielsucht aus der Sicht betroffener Eltern und des Kinderund Jugendpsychiaters dargestellt, Aspekte von PC-Spiel und Gewalt aufgezeigt, die ambulante Therapie von PC-Spielsucht erläutert und die Möglichkeiten der Suchtprävention benannt. Diese Veranstaltung wurde in Bild und Ton aufgezeichnet und in einer Fortbildungs-DoppelDVD verarbeitet. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können vier Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro.

Fortbildungs-Doppel-DVD „… was Ärzte und Patienten schon immer über Organspende wissen wollten“ Zu der kontrovers diskutierten Problematik der seit Jahren zurückgehenden Organspenden in Deutschland und BadenWürttemberg bietet die Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg eine Fortbildungs-Doppel-DVD an. Sie enthält die Aufzeichnung einer Fortbildung, die in Zusammenarbeit mit der Universitäts­ klinik für Allgemeine, Viszeralund Transplantationschirurgie Tübingen durchgeführt wurde. Die Beiträge befassen sich mit dem komplexen Prozess der Organspende, den Allokations­ kriterien von Notfall- und Warteliste, den sehr unterschiedlichen Zeitfenstern für die Transplanta­ tion der Organe, dem Ablauf bzw. der Logistik der notwendigen Kontrollen, den rechtlichen Rahmenbedingungen und den finanziellen Aspekten der GKV. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können sechs Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro.

Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, Fax (0 71 21) 9 17-24 00, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de

Hinweis:

Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ­ausschließlich an die zuständige Bezirks­ärztekammer zu melden. Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Prof. Dr. med. Marko Wilke Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Gesamtleitung Media Sales: Oliver Scheel (verantwortlich) Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 37 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 scheel@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 63 vom 1. 1. 2020 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,90 € zzgl. Versand­kosten 21,00 € (inkl. der ­jeweils gül­t igen MwSt.). EU-Länder-­E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell­ eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements ver­längern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den ­Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und S­ ignum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Ein­s endungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffent­lichung vor­a usgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur weiteren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mithilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media-Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Foto­ kopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489

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ÄBW 09 | 2020

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Wir suchen ab sofort eine/n angestellten Ärztin/Arzt für Kardiologie und/oder Angiologie (mit kardiol. Kenntnissen) oder fortgeschrittene/n WB Assistenten/in für unser MVZ mit kardiologischangiologischem Schwerpunkt (nicht- invasiv) in Karlsruhe Zentrum.

WB Ermächtigung für 1 Jahr Angiologie, 18 Monate Kardiologie (HK in Kooperation) und 18 Monate Phlebologie liegt vor. Vollzeit oder Teilzeit möglich. Anspruchsvolle und spannende Arbeit, keine Dienste. Sehr nettes, kollegiales Team, moderne Praxisausstattung, sehr angenehme Arbeitsatmosphäre, hervorragende Verkehrsanbindung. Dr. med. Sabine Raulin MVZ Dres. Raulin und Kollegen Kaiserstr. 104 76133 Karlsruhe Tel. 0721-4647810 e-mail: sabine.raulin@web.de

Für unsere (unfall-) chirurgische D-Arztpraxis im Rems-Murr-Kreis suchen wir eine/n Facharzt/ärztin (m/w/d) Chirurgie oder Unfallchirurgie & Orthopädie in Teilzeit. Arzt in Ausbildung mit fortgeschrittenem Ausbildungsstand ist auch möglich. Spätere Assoziation o. Praxisübernahme ggf. vorstellbar. Bei Interesse wenden Sie sich an chirurgie.remsmurr@gmail.com Modern designte und apparativ sehr gut ausgestattete Wohlfühlpraxis in großem Ärztezent­rum in Lauchringen (Südbaden) mit drei internistischen Schwerpunkten (Kardiologie – Gast­roenterologie – Pneumologie/Allergologie) sucht Nachfolger(in) für die Pneumologie. Unser Leistungsspektrum entnehmen Sie bitte unserer Homepage (www.aezl.de). Ausreichend Einarbeitungszeit ist selbstverständlich. Die Ausbildung zum Pneumologen/Allergologen kann bei uns vervollständigt werden, die Ausbildungsermächtigungen (Pneumologie 18 Mo­nate/Allergologie 12 Monate) liegen vor. Suchen Sie eine Anstellung, auch in Teilzeit, sind Sie bei uns ebenso willkommen. Sie können zwischen den Bereichen wechseln oder in ei­nem Schwerpunkt arbeiten. Ein nettes Team freut sich auf Sie. n.blank@aezl.de

Facharzt/-ärztin für Anästhesie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie Voll- od. Teilzeit in MA/HD gesucht. Zuschriften erbeten unter ÄBW 1849 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.

Wir suchen in Teil- oder Vollzeit oder auch als Vertretung tageweise neue Kollegin/Kollegen für Gemeinschaftspraxis mit 5 Ärzten. Wir bieten übertarifliche Bezahlung, nettes Betriebsklima, flexible Arbeits- und Urlaubsregelung. Rufen Sie uns an! Tel. 07941/9849356, Dr. Birgit Schlüter / Dr. Ingo Beckmann, 74613 Öhringen, Karlsvorstadt 56

Urologe/-in im Kreis Karlsruhe/Heidelberg/Mannheim zum 01. 01. 2021 gesucht, gerne mit Vorbereitung als BAG-Partner. Große, moderne, gut etablierte urologische Praxis mit umfangreicher operativer Tätigkeit sucht Facharzt/-ärztin für Urologie in VZ oder TZ. Gerne mit Vorbereitung auf Einstieg als BAG-Partner; auch WBAssistent/-in im letzten Ausbildungsjahr willkommen (WB-Befugnis für 1 Jahr vorhan­den). Zuschriften erbeten unter urologie-sucht@gmx.de

Anzeigendisposition  Tel.: (07 11) 63 67 28 61 SEMINARE Modulare Weiterbildung in analytischer Psychotherapie für Fachärzte der Psychiatrie oder Psychosomatik Modulare Weiterbildung in analytischer Psychotherapie Das Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Das Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Heidelberg-Mannheim e.V. (IPP) bietet eine Heidelberg-Mannheim e. V. (IPP) bietet ab April 2021 ein neues ­ dreijährige, modular aufgebaute Weiterbildung in analytischer Psychotherapie an. Unser Angebot Ausund Weiterbildungsprogramm in analytischer Psychotherapie an. ist als Vertiefung gedacht und richtet sich an Fachärzte für Psychiatrie oder Psychosomatische Es besteht die Möglichkeit einer dreijährigen, modularen Medizin, sowie an andere Fachärztinnen und Fachärzte, die eine tiefenpsychologisch ausgerichtete Weiterbildung. Inhalte und Abläufe unserer Aus- und Weiterbildung psychotherapeutische Fachkunde erworben haben. stellen wir Ihnen bei einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, dem 15. 10. 2020 um 20.30 Uhr an unserem Institut, Interessierte Kolleginnen und Kollegen laden wir herzlich zu unserer Informationsveranstaltung Alte Bergheimer Straße 5, 69115 Heidelberg, näher vor. am Donnerstag, dem 28.06.2018 in unseren Institutsräumen in der Alten Bergheimer Straße 5 Wir bitten um schriftliche Anmeldung zur Informations­veranstaltung in 69115 Heidelberg ein. Wir bitten um Anmeldung unter ausbildung@ipp-heidelberg.de. bis 06. 10. 2020 an: ausbildung@ipp-heidelberg.de. Weitere Informationen unter www.ipp-heidelberg.de Weitere Informationen unter www.ipp-heidelberg.de. NEUE SELBSTERFAHRUNGSGRUPPE für Zusatztitel „Psychotherapie“ Kurse in Frankfurt und an der Adria/Kroatien www.gruppenselbsterfahrung.de

Ä rzteblatt Baden-Württemberg

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NIEDERLASSUNGSANGEBOTE Praxisnachfolge Interventionelle Kardiologie Praxiseinstieg invasiv-interventionelle Kardiologie zunächst als Mitarbeit, später Übernahme eines Praxisanteiles. Zulassungsvoraussetzungen invasive Kardiologie nach Richtlinien der KV erforderlich. www.kardiologie-singen.de, dr.peterschlegelmilch@gmx.de

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